^räaumerationS-Preise' g" v ;! a i ’ Ganzjährig . • 8 fl, 40 kr. Halbjährig • • 4 „ 20 „ vierteljährig . 2 „ 10 „ ^cnatlidi . ■ — » <0 „ Mil d e r P o st: ^»nzjährig................12 P- halbjährig................ 6 » ^irrteljährig............. 3 " Mr Zustellung ins Haus tictelj. 25 fr., monatl. 9 kr. tzinzelne Nummern 6 tr. Laibacher Nedaclio» Bahnhosgasse 9ir. 132. [agblatt Anonyme Mittheilungen werden nickt berücksichtigt; Manuskripte nicht znrückgesendet. Expedition- & Znserateu-Bureau: Congreßplatz Nr. 81 (Buchhandlung von Jg. v. Älein-mayr & Fed. Bamberg.) AnsertionSpreise: Für die einsvaltige 'letitzeile ^ L 4 kr., bei wiederholtep^M»^M^ schaltung ä 3 fr, Anzeigen bis 5 äeUetl^SO^,;? ^ J Bei größeren Inseraten* öfterer Einschaltung entfpre^ ckender Rabatt. Für complicierten Satz besondere Vergütung. m. 114. Samstag, 22. Mai 1875. — m«- Montag: Johanna. 8. Jahrgang. ?Liednbelebunz des Eismbichnbaiics und Eisenbahncredilcs. I. Tier Verein der Montan- und Eisenindustriellen ^Oesterreich hat an die Delegierten des nieder-österreichischen Gewerbevereins, des österrr-,L„chen Ämieur- und Architektenverems, sowie des Re,°rm-M der wiener Saufleute e.ne Denk,chr,st ge-di»m als Substrat der Berathung und weiteren Verhandlung, deren Grundzüge wir m folgendem jetzigen, so tief in alle wirtschaftlichen ^rbältniss des Reiches eingreifenden Störungen K dem Gebiete des Eisenba nw-sens las en sich t*um richtig erfassen, wenn nicht d,e ungemem wich-**gi Me in Erwägung gezogen wird, welche m den l*felcn ->abren die Errichtung neuer El,enbahnen bei ^ der sechsjährigen Periode von, 1868 bis 1873 ^schnittlich 20183 Meilen E.l-nbahnen gebaut; ^ d e in dem Durchschnitt der vier Jahre 1870 fr 1873 jährlich erbauten E.,enbahnen erreichten ^ar 250 Meilen; die Bahnmelle mit 800,000 fl Sectio angeschlagen, wurden demnach etwa 200 Millionen Gulden jährlich in Umlauf gesetzt-C. Diese Summen entfallen auf Grunde.nlo,ung, ^dbewegung. Bauten, Eisenmatenal, Wagen, 3Ha< Jjtnen, Stationseinrichtungen u. !- w., und gelangen S b er aus bis zu den untersten und kleinsten Km des Handels und der Production. Halt man H l einzelnen Vorgänge bei Errichtung der Bahnen bei Erzeugung des Bahnmater,als gegenwärtig, Ieuillelon. ^Uie Klaffe von Menschen, die nie ausstirbt. Von I. B. Tchmiedl. Men über k Dieke allenthalben eingenistete Klasse von sind die Schwätzer! Man U Komödien ? oelckriebrn (ich erinnere an JsflandS „Schwil-S®) man hat gegen sie Satyren verfaßt, (Larn-daraus gemacht, immer in der Meinung w bessern, ihrer Ausbreitung Einhalt zu thun. iSfonft! Der Schwätzer, von Profession ist Nicht zu Än der Fluß seiner Rede ist nicht aufzuhalten. I^tyer und Bilderkünstler haben ihre Mühe srucht- K "pord^Byron hat die Gesellschaft in zwei Kasten Xrtbeilt: „langweilige" und „Gelangweilte." Ja Die Schwätzer sind die Langweiligen und die ^«rer sind die Gelangweillen. v Ein anderer Engländer, Sterne, behauptet, es so viele Abarten von -Schwätzern, als es Va- so wird man zu der Ansicht geleitet, daß von jenen zweihundert Millionen, die im Durchschnitt der Jahre 1870 bis Ende 1873 jährlich zur Verwendung kamen, etwa 150 Millionen aus Arbeitslöhnen (geistige und körperliche Arbeit zusammengefaßt) be» standen haben. Daß diese Summen, in raschem Umlaufe wieder in den Verkehr zurückfließend, dem Verbrauche gewerblicher und insbesondere landwirlh-schaftlicher Producle einen gewaltigen Sporn gaben, bedarf kaum einer besonderen Hervorhebung. In der That erweisen sich Eisenbahnbauten gerade darum als so wohlthätig und belebend in ihren volkswirtschaftlichen Wirkungen, weil sie weniger noch den großen Städten, welchen sonst oft der Löwen-anlhcil von öffentlichen Unternehmungen zufällt, als vielmehr dem flachen Lande zu gute kommen. Ein nicht zu unterschätzender Antheil fällt ferner auf Steuern. Der Anlheil des Staatsschatzes beginnt schon bei der EoncessionStaxe, setzt sich durch die Stempelsteuer bei Aufgabe der Actien, bei Abfassung sämmtlicher auf die Grundeinlösung und sonstige Anschaffungen bezüglichen Verträge fort, tritt sodann mit ihren Ansprüchen in Form von Erwerbsteuer, Einkommensteuer, Verzehrungssteuer, Tabak- und Salzsteuer an sämmtliche beim Bahnbaue beschäftigten Arbeiter und Funktionäre heran, bezieht ihren reichlichen Antheil von den Bergwerken und Fabriken, welche bei der Erzeugung des Eisenbahnmateriales milwirken, um endlich, wenn das Unternehmen fertig ist, dasselbe als ein dauerndes Steuerobject erster Klasse zu behandeln, ganz abgesehen von der Thatsache, daß die Steuerfähigkeit ganzer Gegenden durch Bahnen in wesentlichem Maße erhöht wird. rietäten von Tulpe n und Georginen oder Dahlien gibt. Um alle Schwätzer und Schwätzerinnen ein-zutheilen, bedürfte es einer Ausdauer wie bei deip Botaniker Linnä und selbst da würde man die Zwischenarten vom feinen Schwätzer, wie der Franzose sagt: parleur, den man auch im Parlamente findet, bis zur »latschbase schwer ausfüllen. Wir wollen demungeachtet des lockenden Stoffes wegen versuchen, einige pikante Specialitäten hervorzuheben, von denen e6 in der Welt wimmelt. An die Spitze stellen wir eine Hauptkategorie der Schwätzer: die sogenannten „bösen Zungen" bis zur Potenz der „Ehrabschneider." Einer von diesem Gelichter würde hinreichen, eine ganze Stadt in Feuer und Flammen zu setzen, geschweige einen Einzelnen oder eine Familie zu verderben. An dem anständigsten Menschen finden derlei verleumderische Schwätzer wunde Stellen, welche sie bioölegen. Aus einem Wohlhabenden machen sie einen Reichen, einen Nabob, weil sie zufällig Zeugen waren, als an demselben ein Diebstahl voll bracht wurde, durch den sie sich in der bösesten Absicht zu der Voraussetzung berechtigt glauben, das Hiezu kömmt noch ein anderer Umstand. Ein sehr beträchtlicher Theil der in Oesterreich-Ungarn dem Eisenbahnbau zugeflossenen Kapitalien war ausländischen Ursprungs. Der Mitwirkung fremden Kapitals ist in erster Reihe der Verhältnis mäßig rasche Ausbau des österreichisch-ungarische,' Eisenbahnnetzes beizumessen. Rechnen wir, daß drei Fünftel des in Eisenbahnen angelegten Kapitals durch Prioritäten und zwei Fünftel durch Actien aufgebracht wurden, so läßt sich annehmen, daß von Prioritäten nahezu der volle Betrag, von Actien etwa die Hälfte in das Ausland gingen. Demnach würden von jener Jahresziffer von 200 Millionen ungefähr 160 Millionen von dem 'Auslande aufge» bracht und den österreichischen Unternehmungen zur Verfügung gestellt worden sein. Vielfach geschah dies in der Weise, daß die ausländischen Kapitalisten die Eingänge ihrer Coupons immer wieder kapitalisierten und in neuen Eisenbahnesfecten anlegten. ES hatte sich also ein Verhältnis herausgebildet, welches beiden Theilen zum Vortheile gereichte, indem einerseits die ausländischen Kapitalisten eine etwaS höhere Verzinsung, als in ihrer Heimat üblich, empfingen, und anderseits Oesterreich-Ungarn alle jene Vortheile genoß, welche aus der Einbringuung und dem Umlaufe so bedeutender Kapitalien sowie aus dem allmäligen Ausbau unseres Bahnnetzes entsprangen. Politische Rundschau. Laibach, 22. Mai. Inland. In Zar« wurde der Landtag von Dalmatien am 19. d.M. in der üblichen Weise eröffnet. Sowol der Landtagspräsident Herr gestohlene Gut sei nur der kleinste Theil, hinter dem Kapitalien steckten. Solche böswillige Schwätzer wissen, gewöhnlich beim Wein oder Bier, ihre Fabeln so auszuschmü-cken, daß die entlehnten Nebenumstände ihr Gefasel jedermann glaubwürdig erscheinen lassen. Der Skandal, den sie allenfalls hervorrufen, ist ihre Atmosphäre, so wie die Schmähsncht ihr Element ist. Um ihre gallsüchtige Zunge wetzen z» können, stehen sie nicht an, ihren Freund zu opfern, wenn sie einen solchen besitzen. Das ist die gefährlichste Gattung von Schwätzern, denn ihrer Beharrlichkeit gelingt der Ruin ganzer Familien. Eine andere Gattung ist der stupide Schwätzer. Dieser erweckt zwar keinen Haß, aber man meidet ihn wie die Pest. Warum? Er glaubt unwiderstehlich zu sein und ist — unausstehlich. Er nimmt jeden in Anspruch, dem er begegnet. Er weiß nichts zu sagen, und spricht doch in einemfort, ohne sich unterbrechen zu lassen. Wir fragen ihn nicht, und doch antwortet er uns. vielmehr sich selbst. Von derlei überlästigen Zungendreschern erfahren wir, daß es gestern regnete, daß kein Vermögen zu haben Tjabissa als auch der Statthalter Rodich gedachten des Besuches, den der Monarch dem Lande ab ge« srattet, in begeisterten Worten. Leider scheint die Anwesenheit des Kaisers auf dalmatinischem Boden nichts zur Milderung der zwischen Slaven und Italienern bestehenden Gegnerschaft beigetragen zu haben. Von 43 Abgeordneten, welche der dalmati-uische Landtag zählt, fanden sich zur Eröffnungssitzung nur 21 ein. Es dürften demnach die italienischen Deputierten abermals von den Landtags-Verhandlungen sich ferne halten, eine Taktik, die nur zu beklagen ist, wenngleich die Beschwerden der italienischen Minorität über den Terrorismus der herrschenden slavischen Partei nicht ohne Begründung sind. Im g a l i z i s ch e n Landtage brachten die ruthenischen und die polnischen bäuerlichen Deputier--ten einen Antrag ein auf Aufhebung der Bezirks« vertrelungen, deren Thätigkeit für die galizifche Landbevölkerung in vielfacher Beziehung nur nachtheilig geworden ist. Es ist nicht unmöglich, daß der Antrag die Majorität erlangt, wenn auch nicht mehr in dieser Session. Die öffentliche Meinung Galiziens hat über das Institut der Bezirksvertretungen dortselbst schon längst den Stab gebrochen. In der Sitzung vom 19. d. befaßte sich der Landtag mit der in diesem Jahre anläßlich der Reise in die Bukowina bevorstehenden Ankunft des Kaisers in Galizien. Behufs eines würdigen Empfanges Ihrer Majestäten des Kaisers und der Kaiserin — letzterer wird die Deputation des Bukowina Landtages die Bitte unterbreiten, den Monarchen auf der Fahrt nach der Bukowina zu begleiten — votierte der galizifche Landtag die Summe von 25,000 Gulden zuhanden des Landesausschusses. Der betreffende Beschluß erfolgte selbstverständlich einstimmig. Die Ernennung Ehlumetzky' ö zum Handelsminister ist bereits vollzogen. Zum Ackerbauminister wurde Graf Hieronymus Colloredo-M an s-f el d, Sohn des früheren Herrenhauspräsidenten, ernannt. Derselbe ist Mitglied deö böhmischen Landtages und des böhmischen LandeskulturratheS, sowie Obmann des Großgrundbesitzerklubs und erst 33 Jahre alt. Die Rückkehr des Kaisers Franz Josef von seiner Reife in Dalmatien gibt dem „Daily-Telegraph" Anlaß zu einem Artikel über die politischen Zustände Oesterreichs, in welchem es unter anderm heißt: „Dieser große historische Staat scheint aus Mißgeschicken Früchte zu sammeln, die andere Mächte mit Schwierigkeit vorn Siege selber pflücken. Bei Sadowa bezwungen, hat Oesterreich noch immer eine gewaltige Stimme in Mittel-Europa und feine Allianz wird begierig von Deutschland, Rußland und der Türkei aus einmal gesucht. Den Monarchen, dem Venedig 1866 entgegentrat, begrüßt es enthusiastisch in 1875; und Piemont, zehn Jahre hindurch ein Dorn in der Hüfte Oesterreichs, ist nun einer seiner sichersten Bundesgenossen. Sein Glück war auch in einer anderen Weise groß. Als Deutschland 1870 entgiltig konstituiert wurde, anti-cipierte jedermann, daß der acht Millionen Deutsche beherrschende Kaiser seine Stellung als das einzige Hindernis für die Einigung aller, welche dieselbe Sprache reden, unter einer einzigen Regierung peinlich finden würde, und daß früher oder später die Leidenschaft nach Einigkeit seinem Scepter die alten und Eentralprvvinzen seines Reichs entfremden würde. Aber wenn irgend solche Befürchtungen nach 1866 und 1870 angeregt wurden, müssen sie um diese Zeit gänzlich verschwunden sein." Ausland. Auf die Zuschrift des preußi» scheu Episkopats an die Regierung ist bereits in der „Nordd. Allg. Ztg." eine vorläufige Antwort erfolgt, welche kurz und gut lautet: Ausdehnung des preußischen KlosteraushebungS-Gesetzes auf r»s deutsche Reich als Reichsgesetz. — Die Flucht deS Fürstbischofs Förster von Breslau hat, wie die „Nordd. Allg. Ztg." schreibt, der ultramontanen Partei in Schlesien einen fühlbaren moralischen Stoß versetzt. Noch am 16. v. M., bei der Feier des Priester-Jubiläums des Prälaten, redete Graf Balle-strem den Fürstbischof mit den Worten an: „Hier stehen wir katholische Männer und schwören, so wie Sie, unser leuchtendes Borbild, muthig auszuharren und nicht zu weichen, komme was mag!" Drei Wochen später [ich dieser Ritter ohne Furcht und Tadel dem hochwürdigen Bischof feinen Wagen — zum Ausharren und Nichtweichen, komme was mag — zur Flucht. Der Pole Dun in, welcher bekanntlich in Krakau wegen Vorbereitung eines Attentats auf Bismarck und Falk verhaftet wurde, ist von Oesterreich ausgeliefert worden, und zwar, da er russischer Unter« than war, zunächst an Rußland und von Rußland weiter an Deutschland Neulich wurde Dunin in der berliner Stadtvvgtei in Gewahrsam gebracht, und das erste Untersuchungsverhör dürfte bereits stattgefunden haben. Einen interessanten Nachtrag zu der jüngsten Allarmperiode liefert ein berliner Eorrespondent der „Allgemeinen Zeitung." Demnach wurde in berliner diplomatischen Kreisen die Aeußerung eines schweizerischen Gesandten bei einer der großmächtigen Regierungen kolportiert, derzusolge die schwei-zerischeRegierung entschlossen sei, falls Frankreich beim Ausbruch des Krieges Miene machte, die Neutralität der Schweiz zu mißachten, ein Schutz-und Trutzbündnis mit dem deutschen Reiche abzu-schliejjen. lieber den Inhalt der vom Justizminister Dufaure der Kammer vorgelegten Entwürfe liegen folgende Mittheilungen vor: Der erste Ent- wurf betrifft die Wahl der Senatoren, tnt der erste Artikel desselben bestimmt, daß die SBat^ ausschreibung wenigstens sechs Wochen vor der Wahl erfolgen und zwischen der Wahl der Delegierten nn! jener der Senatoren ein Zeitraum von einem M:< nate liegen müsse. Nach Artikel II hat jeder $u nicipalrath ohne vorausgegangene Debatte in geheimer Abstimmung und durch absolute Majoritü je einen Delegierten zu wählen. Bei einer engerer Wahl ist dagegen die absolute Mehrheit nicht er forderlich. Die Wahlcollegien' versammeln sich io Hauptorte des Departements unter Vorsitz des Präsidenten des Civillribunals. Auf die Vernachlässigt!# der Wahlpflicht der Delegierten sind Strafen tf I 50 Francs und auf den Versuch der Stimm» I ei'schlcichung Strafen von 50 bis 500 Francs p l setzt. Endlich bestimmt der aus 24 Artikeln ti stehende Entwurf, daß Präfecten, Oberconimandantv u. f. w. nicht wählbar sind. Gleichzeitig mit dw Senatoren-Wahlgefetz legte Dufaure einen Entwirr zur Regelung der Beziehungen der öffentlichen walten der Nationalversammlung vor. Der alsonsistische Absolutismus in Madril macht eine Kunstpause. Der Presse wird der Kntbd abgenommen, und das Vereinsrecht wird auf Rfcv digung wieder eingeführt. Die Spanier dürfen fii über verfassungsmäßige Fragen wieder einmal au* sprechen. Nur darf man der konstitutionellen SKoa1 archie nichts am Zeuge flicken. Dies ein Wink ftit die carlistisch gesinnten Feudalen. Alles dies fiadü sich in einem königlichen Decret, dessen üben raschender Inhalt sich aus dem einen Satze Genüge erklärt: „Die Wahlperiode ist eröffnet.' Haben die heillosen Rathgeber des jungen Köois! Angst bekommen vor der Arbeit des Dampfes i» geschlossenen Kessel, und öffnen sie das Ventil, ut nicht in die Luft gesprengt zu werden? Diese fr«1 heitliche Eomvdie ist über alle Begriffe absurd uti lächerlich! Ein Rescript des Kaisers Alexander«! den russischen Adel konstatiert, daß W^',cr. reich vom Socialismus unterwühlt fti, W® fordert den Adel auf, die Regierung im gegen die sociale Umsturzpartei energisch zu unter stützen. Noch offener und ausführlicher wird t Gefahr der socialen Theorien bargelegt in ein? öffentlichen Erlaß des I n st iz m i n i st ers ®ra* Pahlen, in welchem es unter anderm heißt: den verschiedensten Gegenden deS russischen 9iciF ist die verbrecherischeste Propaganda hervorgetrtit1 welche Religion, Moral und Eigentumsrecht te droht. Die Socialistm und Eornmunisten wett* mit der ganzen Strenge des Gesetzes bestraft die Justizbehörden erfüllen ihre Pflicht, indem f gegen diejenigen, welche den Staat und die Fortsetzung in der Beilage. kein Unglück sei, daß kein Mensch von der Liebe verschont, ihr vielmehr jedermann tributpflichtig ist, re. rc., lauter abgedroschene Gemeinplätze. Im Vertrauen gesagt, diese Unart ist dem schönen Geschlechte bei aller sonstigen Liebenswürdigkeit zunächst eigen-thümlich. Möchten diese Klatschrosen doch bedenken, daß die Welt wol gern das Böse, um so schwerer und widerwilliger das Gute glaubt, und lieber den Nachbar lästert, als ihm wohl will. Gehen wir weiter zu den stutzerhaften Schwätzern und Schwätzerinnen. Das sind die Grundsäulen der Kaffeegesellschaften mit dem Wegweiser nach Rosenbach. Aufgeputzt, wahre Puppen am Draht, stets lächelnd und grinsend, männerfeits ekelhafte Eomplimentenschneider, frauenfeits eindringende Beobachterinnen bis ins Innerste der Herzen, schnattern sie albernes, abgeschmacktes Zeug, reden den Abwesenden schmählich nach und sprechen nicht selten, blos um — zu sprechen. Diese Sorte ist weniger gefährlich als langweilig und trägt wenigsten« zum ausgiebigen Äaffceconfum bei. Sie haben bei vielem Gelbstbewußtsein in der Regel nur so viel Geist, als ihnen der Parfümeur oder die Liisterchronik gibt. Berühren wir für heute noch die Patentschwätzer, die sich vermöge ihrer Stellung berufen glauben, über alles rundweg abzusprechen, ohne eine andere Ansicht zur Geltung kommen zu lasten. Diese Abart findet sich im Theater, im Eoncert, an allen öffentlichen Orten. Sie maßen sich das allgemeine Urtheil, die PreiSzucrkcnmmg an, ohne daß ein Dritter den geringsten Widerspruch erheben darf. Sein Wort neben ihnen geltend machen wollen, heißt nicht Rosen vom Rosenbach, sondern Rosen nach Damaskus, je nach der Persönlichkeit auch Eulen nach Athen tragen. Der Patent« ober exclusive Schwätzer kennt alles und weiß alles. Handelt es sich um ein neues Werk: er hat es schon gelesen; um das neueste Theaterstück: er hat es schon gesehen und auSpseifen geholfen ; um eine erste Opernvorstellung: sein Gehör hat sie bereits verletzt, auch hat et der Primadonna schon nachgestellt, lieber Schönheiten, liebliche Bräute, angenehme Mädchen darf man ja nicht sprechen, die gehören alle in seine Domäne, da wird er mehr als Frauenjäger oder Mädchenfünger, da wird er zum rufenden Nimrod, zum Lilienknicker, zum Don Juan, zum Fra Diavolo, und alle Damen ihm unterthänig, wenn er nicht die refpectioen M' ner und Liebhaber fürchten würde. Knüpft, dagegen ein anderer die solideste kanntschaft an, und wäre er ein Sechziger, so schwärzt ihn der Schwätzer und wirft ihm die u* lautersten Absichten an den Hals. Wehe! einen solchen Exclusiven zu Tisches laden; indem er alle Schüsseln abißt, nagt er j* gleich die Ehre der Hausfrau und Töchter & Derlei Schwätzer sind die Harpyen der guten Schwätzer noch in Hülle und Fülle, von allen Sch« tierungen, die der geistvolle Hörer stets in de» Schatten, wenigstens sich nie in den Bereich ihr Lichtes, möge es noch so grell leuchten, irgenii wünschen wird. , .. Wollten wir alle diese Abarten &e|*reiW liefen wir selbst große Gefahr, für langweilig ---gar für Schwätzer gehalten zu werden, wovor ^ die Gesellschaft, für die wir schreiben, und dert guter Ton bewahren wollen. veilaae im „Laivacher Tagblatt" Rr. 114 vom 22, Mai 1875. schaft bedrohen, mit ganzer Entschiedenheit auftveten. Aber das in Rede stehende Uebel hat so tiefe Wurzel geschlagen, daß die gerichtliche Verfolgung allein ihm nicht zu steuern vermag, da die verderblichen Theorien niemanden finden, der sie als Verbrechen und grevel brandmarkte. Im Gegentheil gibt es sogar Personen, deren officieller Charakter und sociale Stellung sie von communistischen und revolutionären Wühlereien fern holten sollte, die aber dennoch den Vorgängen im Lande nicht nur gleichgiltig zusehen, sondern sogar keck genug sind, die Regierung wegen ihres BorgehrnS gegen die immer weitere Verbreitung gewinnende verderbliche Propaganda zu tadeln. Es ist daher nothwendig, daß, so lange es Zeit ist, alle gutgesinnten socialen Elemente mit vereinten Kräften nicht nur die den Schutz der Gesammtheit und der offen tlick'en Sicherheit bezweckenden Bestrebungen der Behörden unterstützen, sondern auch im Privatverkehr dem Einfluß und der Verbreitung der verbrechen-sche» Theorien entgegenwirkm.- Daß die nihilistischen Theorien in Rußland sich einer thätigen Propaganda erfreuen, war von je bekannt. Die Sache muß in jüngster Zeit weit gediehen sein, wenn schon ein solch officieller Appell an die Bevölkerung angezeigt erscheint Zur Tagesgeschichte. — Die verunglückte Procession. Wie be-reitS mitgetheilt, wurden bisher im ganzen 40 meist weibliche Leichen aus der Mur gefischt, und da man die An-rabl der Personen, welche sich an dem verunglückten Wall-Lr, daselbst, »och einen Tl.nl der darauf befindlichen Per in retten Dabei mußte ein Thcil der Brückendecke adgehoben werden; als aber eine Procesfio« dahergezogen » deckte man die Brücke wieder ein und ließ die fromme Sar rosenkranzbetend hinüberziehen, während unter der. 6ic Opfer einer solchen Masseiifrömmigkeit ertranken. Ctifarw, welcher die Processiou führte, ist zwar gerettet ™ be» liegt aber krank darnieder. - «»s «raz meldet 'Die veruuglllckte Führe euiliielt nach de» amtlichen Erhebungen 140 Wallfahre., wovon, einschließlich der 49 bereit* gefundeuen, 80 vermißt werden. Mras Hieronymus Mansfeld. Der neue Äckerbauminister ist der älteste Sohn deö früheren Herren-, .Rrüfidentcn und uiederösterreichischeu Laudmarschalls »ürsten iLolloredo-Diansseld. mithin ailajuratsiube dieses füvfilicbfU Hanse«. Den, gothaische» Almauach znsolge wurde Gras Hieronymus Mansfeld am 20 Juli 1842 geboren, er/richt demnach in zwei Monate» erst sein !i3. Lebensjahr, jst Rittmeister i» der Reserve mit) bereits seit 10 Jah-mit einer geborue» (i'niifin Fesletics vermählt, auo ivel» chev Ehe >ln» fünf «i»det erblühten. Auf politische», Ge-biete wurde der Name des »ummhrige» Äckerban,»iuisterS uerft unter dem gegenwärtigen Ministerium genannt. «IS das Gerücht circuticvte, Fürst Karl Auersperg wolle die Bürde des Oberlandmarfchallamtes von Böhmen nicht länger tragen, bezeichnete man den Grafen Hieronymus Mans feld als feinen Nachfolger und rühmte demselben außer einer correct verfassungstreuen Gesinnung ein besonderes Verständniß für die Landesverhältnisse, Tact, verbunden mit Energie, und die vollständige Kenntnis der czechischen Sprache nach. Bei den Wahlen in den gegenwärtigen Landtag von Böbrnen erhielt Gras Hieronymus Mansseld aus der Curie des Großgrundbesitzes ein Mandat. Er machte sich im Landtage alsbald bemerkbar und zeigte eine besondere Vertrautheit mit alle» Fragen aus dem Gebiete der Agricultur und der landwirtschaftlichen Gesetzgebung. Er übernahm eine Reihe von wichtigen Referaten über einschlägige Gegenstände dieses Faches und wirkte insbesondere bei den Commissions-Verhandlungen zur Revision des Forstgesetzes, dessen Be-rathnng in der nächsten Session des böhmischen Landtages erfolgen wird, in hervorragender Weise mit. Von der Achtung, deren Gras Hieronymus Mansfeld sich erfreut, legt seine Wahl zum Obmann des Klnds der Großgrundbesitzer im böhmischen Landtage Zeugnis ab. Er ist auch praktischer Landwirth, da er in Böhmen die große Domäne Dobrzisch besitzt, welche ihm vor einigen Jahren von seinem Vater übertragen wurde. Local- und Proviuzial-Ängelegenheiteu. — (A u s d e m G er i chtssaa l e.) Herr Joses G r e-gorik, gewesener Handelsmann hier, wurde gestern beim hiesigen Landesgerichte wegen Vergehens der schuldbareu Crida zu zweimonatlichem strengen mit einer Faste alle 14 Tage verschärftem Arreste verurtheilt. — (Vom B e st k e g e l f ch e i b e n beim „g o l d> Stern") erhalte» wir folgendes Bulletin: Scheiblust gering. Theilnahme am Gefrierpunkt. 1200 Serien ab-geschoben. Höchste «egelzahl 21. Sonntag abends Schluß. — (Di e G e nera l v erfain in l un g der Fe ue r-w ehr) findet morgen früh nm 8 Uhr im Gemeinderathssaale statt, zu welcher zahlreich zu erscheinen die ausüben den und unterstützenden Mitglieder freundlichst ringelnden werden. — (8 u ,„ Bau der Pontebabah n.) Wie wir seinerzeit gemeldet, ist bei Gelegenheit der Begegnung Kaiser Franz Josefs mit König Victor Emannel in Vene big auch eine Angelegenheit zur Sprache gekommen, welche bereits im Friedensschluß des Jahres 18(56 in Aussicht ge nommen, deren Regelung jedoch bisher noch immer verschleppt worden war. Es handelt sich um den Ban der Pontebabah i, und den so zu bewerkstelligenden Anschluß des italienischen Schienennetzes an die diesseitige Kronprinz Rndolsbahn. In Venedig hat nun Gras Andrassy die Verpflichtung übernommen, beim cisleithanifchei, Ministerium dahinznwirke», daß sofort beim Wiederzusaminentritt des ReichSrathS demselben eine GesetzeSvorlage über de» Bau und die Ausführung der Pontebabahn uuterbreitet werde. Es bleibt nun z» erwarten, daß das Ministen», Auersperg-Chlnuiecky sich geneigt zeigen werde, das verpfändete Wort des gemeinsamen Ministers des Auswärtigen einznlöfrn. Gemeinderalhssihullg am 21. Mai. Vorsitzender Bürgermeister Laschan. Anwesend 23 Kein einderLthe Der Vorsitzende theilt mit, daß die schon vor längerer Zeit beschlossene Brmintucommiffioii actioicrt worden sei, daß sich dieselbe bereits konstituiert, Dr. Kovatfch z» ihrem Vorsitzenden gewählt und ihre Amtshandlungen lieieitL bt gvnnen habe. GR. Terpin interpelliert de» Bürgermeister, ob und ,v»lche Schrille derselbe iiibezug aus das Einschreiten eines städtische» Polizeiorgans während einer Unterhaltung im Hanse eines hiesige» Bürgers eingeleitet habe. Der Vorsitzende erwidert, daß infolge einer Beschweide des belief senden Herrn die Angelegenheit sich im Zuge der amtlichen Behandlung befinde nnd daß er daher vorläufig nicht m der Lage fei, auf deren Erörterung näher einzugeben. GR. Dr. Schaffer meldet eine» DringlichkeitSantrag inliezng auf das in der 12. Sitzung der verflossenen Land-tagssession beschlossene Gesetz, betreffend ven Unterricht in der slowenischen Sprache an der f. f. Oberrealschule in Laibach an. Die Dringlichkeit des Gegenstandes sei außer Frage, indem das bezügliche Gesetz bereits beschlossen und somit am Wege sei, der Sanction unterbreitet zu werde»; es gehe dal,er ohne sich der Gefahr auszusetzeii zu spät z» komme» nickt an, noch einige Wochen bis zu einer nächsten Semeiabe« rathsfitzniig verstreiche» zu lasse», und wenn die Stadwer» treiung es überhaupt für gut findet in dieser Sache eine Meinungsäußerung abzugeben, so muß es heute geschehen. Bei der hierauf folgenden Abstimmung wird die Dringlichkeit mit allen gegen drei Stimmen anerkannt. GR. Dr. Schaffer schreitet sohin zur meritorischen Begründung seines Antrags. Die Gefahr, daß das in Rede stehende Sprachenzwangs-gesetz neuesten Datums wirklich fauctioniert werden könnte ist zwar glücklicherweise eine sehr geringe, denn das Gesetz steht in offenbarem Widerspruche mit dem bestehenden Reichs-gcsetze mit dem gerade von der Partei der Antragsteller im Landtage so oft angeführten Art. 19 des Staatsgrimdgesetzes über die allgemeinen Rechte der Staatsbürger, welcher jeden Zwang zur Erlernung einer Landessprache ausschließt. Bon Der gegenwärtige» Regierung dürfen wir aber mit aller Bestimmtheit annehmen, daß sie ein derartiges Gesetz niemals befürworten würde, sowie wir auch mit fester Zuversicht hoffen dürfen, daß die Krone ihm nie die Sanktion ertheilen würde. Allein demungeachtet darf die Vertretung der Landeshauptstadt sich dem geplanten Uebersalle gegenüber nicht schweigend verhalten, damit nicht künftig einmal ein solches Schweigen mißdeutet werden könnte einem Gesetze gegenüber, mit welchem sie aus so vielen und gewichtigen Gründen niemals einverstanden sein könnte. Bedenkt man, daß die Regierung seit dem Jahre 1868 im Landtage verschiedene , die Realschule betreffende Vorlagen eingebracht hat, die alle entweder abgelehnt oder ad acta gelegt wurden, so kann es doch nichts anderes als eine leere Demonstration fein, jetzt plötzlich mit einem Gesetze betreffend den Unterricht in der slovenischen Sprache zu kommen. Hält man es für nothwendig, die Verhältnisse an der Oberrealschnle im legislatorischen Wege zu ordnen, nun so greife man auf die vorhandenen Vorlagen und nehme das ganze Werk in die Hand. Wozu statt eines planmäßigen, überlegten Vorgehens nur eine einseitige, unzweckmäßige, das heißt nicht gerechtfertigte Maßregel bezüglich des slovenischen Unterrichts, wenn damit nicht vielleicht eine Art Nationalitätengesetz in die Landesgesehgebnng eingeschmuggelt und das für natio-nal-klericale Manöver manchmal unbequeme, aber gewiß sehr natürliche Recht der Eltern, die Nationalität ihrer Kinder zu bestimmen, verkümmert und escamotiert werden wollte. Aber selbst vom Standpiincte des Antragstellers ist das Gesetz ein vollkommen verfehltes, einerseits entschieden zu weit gehend nnd andererseits doch wieder nicht alles treffend, was konsequent getroffen werden sollte. Wenn nemlich die Geburt in Kraut als das entscheidende Kriterium hingestellt wird, so laßt sich doch nicht leugnen, daß in Ärain auch Deutsche leben, deren Kinder gleichfalls Deutsche sind und denen gegenüber ein Vorgang, wie er im Gesetze beliebt wurde, doch im höchsten Grade ungerechtfertigt ist Umgekehrt leben doch auch außerhalb Ärain Slovenen und werden auch außerhalb Mia in Kinder slovenischer Nationalität geboren , die vom Gesetze aber gar nicht getroffen werden, während nach den Intentionen der Antragsteller gerade auch für diese ein forcierter slovenischer Unterricht ganz am Platz fein müßte. Nach den praktischen Erfahrungen der letzten Zeit ist gleichfalls nicht der geringste Grund für die Schaffung eines derartigen Gesetzes vorhanden, und eö wurde diesfalls au* von Pen Antragstellern im Landtage nichts triftiges zutage gebracht. Thatsächlich besuchten z. B. im Jahre 1874 an der Realschule 140 Schüler den slovenischen Unterricht, während im ganzen nur 145 Schüler slovenischer Nationalität an der Anstalt waren, also mehr als selbst nach dem so schlau auSgedachten Zwangsgesetze verpflichtet gewesen wären.' Dieses Gesetz ist weiter vom pädagogischen Gesichtspunkte nicht minder mangelhaft nnd verwerstich. In Wirklichkeit reicht der Lehrstoff im slovenischen Unterrichte, der schon in der Volksschule zum größern Theile erschöpft wird, nicht entfernt aus, ttiiii noch 7 bis 8 Jahre fachgemäß in einer Mittelschule behandelt z» werden, und bei den so vielfachen und große« Anforderungen, die an die Jugend gestellt werden, ist eS doch weit besser und gerechtfertigter nach vollständiger, vielleicht sogar wiederholter Bewältigung des slovenischen Lehrstoffes, die erübrigte Zeit ändern und neuen Gegenständen zur Verfügung zi, stellen, als immer wieder altes, längst bekanntes im slovenischen Unterrichte wiederholen zu lassen. Zn alledem muß man bedenken, daß die Gemeinde zu den gesammten Kosten für die Realschule die Hälfte beiträgt, also mit dem Lande zu gleichen Theileit konkurriert; unter solchen Umständen wäre es, wenn schon keine Verpflichtung im streng bindenden Sinne, so doch sicherlich ein Gebot deS gewöhnlichen Anstandes, der einfachste» Billigkeit gewesen, die Gemeinde vor der Entscheidung über ein so wichtige-, die Prosperität einer Anstalt, an der sie ein so vielfache-Interesse hat, sehr bedeutend berührendes Gesetz, um ihre Meinung zu hören. Ist doch sogar bei den Volkksschulen allen, welche zu ihrer Erhaltung beitragen, das Recht des Milsprechens gewahrt, ivährend man hier der Vertretung der Landeshauptstadt gegenüber, welche die Hälfte aller Au«, gabt» bestreitet, e« nicht der Mühe roerth fand ihr Gelegenheit zu geben, vor der Beschlußfassung über das Gesetz ihre Anschauung zum Ausdruck zu bringen. Dies sind in Kürze die wichtigsten Motive, welche die Gemeinde veranlassen müssen, in, vvrliegeneen Falle ihre ^ n, eon dem ihr z» stehenden Petition«-rechte Gebrauch zu machen und gegen die Sanktionierung des in Rede stehenden Gesetzes einzutreten. Es wird daher schließlich folgender Antrag gestellt: Der lödl. Gemeinderath motte beschließen: Es sei an das hohe f. k Niitcrnchtsministerinm eine Petition zu richten, daß das in der 12. Sitzung der letzten L-indtagssesswii oom H. Landtag des Herzvgthums Krain beschlossene (Sesetz, betreffend den slovenischen Unterricht an der f. t. Oberrealschule in Laibach, nicht sanktioniert werde. (Fortsetzung folgt.)____________________ Eingcsendct In Dir. 10!) des „Laibacher Tagblatt" las ich daß sich ein Herr über die Rechnung meines Hotels aushielt, und hiemit jeden Leser bekannt macht, aus daß dieselben „diesem biederen Hotelier im Falle eines Besuches vorsichtig aus dem Wege gehen." Darauf erwidere ich folgendes: Jener Herr, der diese Zeilen geschrieben, schrieb insofern die Wahrheit, nur ist der Umstand der, daß er das betreffende Zimmer für den 11., 12. und 13. Mai 1875 schon den 9. Mai gemiethet und pr. Tag zu 8 fl. ausgenommen hat, so daß ich dieses Zimmer ja an niemanden ändern zu vergeben habe; jener Herr nun ist richtig schon den 11. Mai angekommen, aber da er feine Geschäfte bald abgewickelt hatte, reiste er schon den 12. Mai früh ab; ich stellte ihm hiebei blos für zwei Tage nnd nicht für drei, wie das Zimmer bedungen war, die Rechnung ans, aber selbst dieses schien ihm zn viel und ich stellte dann die Rechnung blöd für einen Tag, was er mir auch bezahlte und glücklich nach Triest abfnhr. — Daher entschuldige mich jener Herr für meine Nachsicht, ein anderes mal werde ich schon hartherziger fein, hoffe jedoch, auch ferner mein Renommö und meinen guten Ruf zu erhalten. Fiume, 20. Mai 1875. Johann Skoiicli, Direcwr des „Hotel de la Bille." Wir machen hierdurch auf die im heutigen Blatte stehende Annonce der Herren Kaufmann &, Simon in Hamburg besonders aufmerksam. Es handelt sich hierum Original-Lose zu einer so reichlich mit Hauptgewinnen ausgestatteten Verlosung, daß sich auch in unserer Gegend eine sehr lebhafte Betheiligung vvraussctzen läßt. Dieses Unternehmen verdient das volle Vertrauen, indem die besten Staatsgarantien gegeben sind. Witterung. Laibach, 22. Mai. Morgens dichter Diebel, nach 6 Uhr früb Aufheiterung, längs der Alpen Hausenwolken, schwacher 9Z38. Wärme: morgens 6 Uhr + 12'0o, nachmittags 2 Uhr + 26 3« C. (1874 | 20 5»; 1873 + 138" C.) Barometer im Fallen 735 66 Mm. Das gestrige Tagesmittel der Wärme -f- 15 8° nm 0 7», über dem 'Jlormalc. Zum Ausfüllen hohler Zähne gibt cs teilt wirksamere« nnd Kesseres Mittel, alti die Zahn-Plombe von dem k. k. Hofzahiiar,t Dt*. «J. Gr- Popp in Wien, Stadt, Bognergassi! Nr. 2, welche sich jede Person selbst ganz leicht und schmerzlos in den hohlen Zahn bringen kann, die sich daun fest mit den Zahnresten und Zahnfleisch verbindet, den Zahn vor weiterer Zerstörung schützt nnd den Schmer, stillt. UnaLherin-Mundwa jser von Dr. 3$. G Popp, k. k. Hos;ahtiar;t in Wien, Stadt, Bognergasse Nr. 2, in Flacons zu fl 1-40, ist das vorzüglichste Mittel bei ifieitmatifchen Zahnschmerzen, bei Entzündungen, Geschwülsten nnd Geschwüren des Zahnfleisches, es löst den vorhandenen Zahnstein nnd verhindert dessen Neubildung, befestigt locker gewordene Zähne durch Kräftigung des Zahnfleisches; nnd indem es die Zähne und das Zahnfleisch von allen schädlichen Stoffen reinigt, verleiht es dem Munde eine angenehme Frische und beseitigt den üblen Geruch aus demselben schon nach kurzem Gebrauche. Anatherin Zahnpasta von Dr. I. (*> Popp. k. f. Hofzahnarzt in Wien. Dieses Präparat erhält die Frische nnd Reinheit des Athems, es dient überdies noch, um Len Zähnen ein blendend weißes Aussehen zn verleihen, um das Verderben derselben zu verhüten und um das Zahnfleisch zu stärke». (1) 36 -18 »r. J. (». l*opp’s Vegetabilisches Zahnpulver. ES reinigt die Zähne derart, daß durch dessen täglichen Gebrauch nicht nur der gewöhnlich so lästige Zahnstein entfernt wird, sondern auch die Glasur der Zähne an Weiße und Zartheit immer zunimmt. Preis pr. Wjachtet 63 kr. 6. W. Depots in: Laibach bei Petriöic & Pirker, Josef Karinger, Ant. Krisper, Ed. Mahr, F. M. Schmitt, E. Birschitz, Apotheker; sowie in sämmtlichen Apotheken, Parfümerie- ufld Galanterie >> reu-Handlungen Krams. Welt- Ausstellung IM 1873 Wien. (167) 75-32 I Frische Füllung? aut* der Ofner Räköczy-Mineral-Biitersalz-Quelle. hiesefl Mineralwasser, welches im Laboratorium der künigl. ungar. Universität sowie durch berühmte in- und ausländische | |,Trofasgoron chemisch genau untersucht wurde. Das natürliche Ofner Räköczy-Mineral- entliillt an minmiliseh<‘ii Itostandt lioilt'ii in 1 Pfund i\ 32 Loth oder 7080 wiener Uran : Schwefelsäure Magnesia Schwofeisaures Natron I Schwefelsaures Kali ' Clornatrium .... I Kohlensäuren Natron 159*617 111 071 1167 12*972 4 496 1 Kohlensaurer Kalk........................................ 8*867 Eisenoxyd und Thonerde.................................... 0 051 Kieaels&ure............................................... 0*998 | Freie und halbgebundene Kohlensäure...................... 1*96 300*385 Bitterwasser wird von Dr. Walla, Primararzt zu 8t. Kochus, und von Dr. Frenrelsz, ofner Stadt-Oberphysicus, mit ganz besonder»! Kr - | folg angewendet: 1. bei Unterleibskrankheiten, nemlich Leber- und Milzimsclion-pnngen, llamorrlmidnlleiden, Stuhlverlialtung; 2. bei chronischem Magen- und Dunnkatarrli, Gelbsucht; 3. bei CiroulationKKtrtrungen, Athniungsbesr.hwevden. namentlich I wenn t>elbe C’ongestionen nach verschiedenen Organen bewirken : 4. bei Gicht, um die Aus- und Absonderungs-Thatigkeit und hiemit den Stoffwechsel zu beschleunigen; 5. bei chronischen Ilautausschlägon, leichteren Graden von Skronfiulose: (». bei fettiger Entartung des Herzens 7. gfgon Fettansaininlung überhaupt; 8. bei Krkrankungen der weiblichen ! .Sexualorgane. In Anbetracht, dass dieses ausgezeichnete Mineralwasser wogen seinem unübertrefflichen Reichthumo an schwefelsaurer I Magnesia (Bittersalz) bis heute alle in- und ausländischen Bitterwässer weit übertrifft, kann es einem leidenden und hilfos ichen-den Publicum bestens und gewissenhaft empfohlen werden. Hauptdepot Die Brunnen-Verwaltung bei den Eigentümern Gebrüder Loser der Rdköczy-Quelle in Budapest und Triest. bei Ofen. lltmiitnltMlcrhijrr für das liranliiiid lim in bei Herrn l'c.ter Lussnik in Laibach, hAi d«n 11 orron . M . Sonst zu luiboii : Joh. Bnrthelmo TimSJum r ü.1"1 Kaatner in Laibach: Jul. Plautz un.l BaumbachVili,' Apathie in (Ulli; bco, Eng. Mayr in Wißpnnh; J. Kcnda in ltudolfswerth ; Adolf Jtihu, Apotheker i>» Stein. Verstorbene. Den. 21. M a i. Josefa Pfeifer, Sanbe6au§id!it& Cffi: cialstochter, 6 I., Polanavorstadt sJir. 98, Rackienbrönne. Telegraphischer (Kursbericht am 22. Mai Papier-Rente 70 30 — Silber-Rente 74'65 — 1880« StaatS-Anlehen 112 Bankactien 968.— Srebit 235.— London 11135 — Silber 102-30. — K. l. Münz-ducaten 5 2!l. — 20-FrancS Sttickc 8'89'/2. — 100 StidN-mark 54-40 !i M. 250,000, 8 Gew. M. 15,000 M. 125,000, 8 Gew. 11. 12,000, M. 80,000, 12 Gew. M. 10,000, M. 60,000, 34 Gew. M. 6000, M. 50,000, 40 Gew. M. 4000, M. 40,000, 203 Gew. M. 2400, M. 36,000, 412 Gew. M. 1200. M. 30,000, 512 Gew. M. GOd; M. 24,000, 597 Gew. M. 300, M. 20,000, 19,300 Gew. M. 131 M. 18,000, etc. etc. Man biete dem Glücke die Hand! 395,000 R.-Mark oder 318,SSO fl. Hauptgewinn iin günstigen Kalle bietet die aller* neueste groftse Geld - Verlosung. welche von der ltolien Regierung; genehmigt und garantiert ist. Oie vortheilhafte Einrichtung des neuen Planes ist derart, dass im Laufe von wenigen Monaten durch 7 Verlosungen 43,500 Gewinne zur sicheren Entscheidung kommen, darunter befinden siehHaupt-trofler von eventuell R.-M. 3 95,000 oder Gulden ® 4 8,9 50 8. W., speeiell aber 1 Gewinn 1 Gewinn 1 Gewinn 1 Gewinn 1 Gewinn 1 Gewinn 1 Gewinn 3 Gewinne 1 Gewinn 2 Gewinne 1 Gewinn Die Gewinnziehungen sind planmässig amtlich fest-l gestellt. | Zur nächsten ersten Gewinnziehung dieser grossen,! vom Staate garantierten Geld-Verlosung kostet 1 ganzes Original-Los nur Mark 6 oder fl. 3 5 1 halbes . .3 • » 17! 1 viertel . . 1 ■/. . -90. | Alle Aufträge werden sofort gegen Einsendung 1‘osteinzahlung oder Nachnahme des Betrages mit tkr grössten Sorgfalt ausgeführt und erhält jedermann von uns die mit dem Staatswappen vei sehenen Original-Lose selbst in Händen. Den Bestellungen werden die erforderlichen amtlichen Pläne gratis beigefugt und nach jeder Ziehung senden wir unsern Interessenten unaufgefordert amtliche Listen. Die Auszahlung der Gewinne erfolgt stets prompt unter Staatsgarantie und kann durch dirccte Zusendungen oder auf Verlangen der Interessenten durch unsere Verbindungen an allen grösseren Platten Oesterreichs veranlasst werden. Unsore Collecte war stets vom Glücke begünstigt und hatte sich dieselbe unter vielen anderen bedeutenden Gewinnen oftmals den ersten Haupttreffer zu erfreuen, die den betretenden Interessenten direct ausbezahlt wurden. Voraussichtlich kann bei einem solchen aut der tml|«U»*ien HumIn gegründeten Unternehmen überall auf eine sehr rege Hetheiligung mit Bestimmt-heil gerechnet werden, und bitten wir daher, um alle Aufträge ausführen zu können, uns die Destellungen baldigst und jedenfalls vor dem 31* JUai (l• «/• zukommen zu lassen. (335) 10—5 Kaufmann & Simon, ltimk- und Wccliselgeschäft in Hamburg» Ein- und Verkauf aller Arten Staatsobligationen, Eisen- bahnactien und Anlchcnsloso. (f>ciuiniiitc Schriftsetzer finbett in Graz sogleich dauernde Condition. — Zahlung nach dem Normal-Tarif mit 25'/, Local-> Zuschlag. Die Kosten der Eisenbahnfahrt werden vergm«. Strllcusuchcndc wollen sich schriftlich oder Fr' sönlich wendei, an die Biichdittckerti »W0”* I Ivskfsthal," Wrajt, Steiupfergasse 7. (346) * Elcwier- ce I (340)2- August Rumpel !?V8e61t ganz neue vorzüg-% {(actere zum Verkaufe 'ti ont gegen entsprechende bicherstellung auch auf Raken. Reparaturen und Stimmungen werden stets sowol J>n der Stadt als auf dem 4nfce bestens besorgt Nir-erlaqc: Herrengasse 214. 00 c B $86 W 39t * AA Im Gasthausgarten $ „ZUM weißen Ritzt" | 77 findet bis zum 31. Mai d. I. ein ^ Wkiegeltcheiben | statt, dessen Reinertrag zur Hälfte für die Grün- W düng der ^ städtischen Llulilckapetle und die andere Hälfte siir den Feucrwehrfond verwendet wird. ^ Da der Reinertrag dieses Besttcqel- & scheibens zweien für Laibach emmcnt w wichtigen Jnstitnte» zukommen soll wer- « den die Bewohner Laibachs klügelnden, K sich dabei recht zahlreich bcthal.gcn zu <Ä> wollen. (352) 3-1 «.Ä.® Rejrenröeke mit Kapuze von 11 " aufwärts. China-Siltor Garantie für I">» Qualität mit ltilöth. Silberdecke auf immerwährende Dauer. Fabriksniederlage für Steiermark, Kärnten und Krain von CONRAETZ & REUTER in Wien. 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Außer 43,500 (sSclDnetotimcit ist der größte Treffer °° 375,000 ii-Jlark. Zu dieser besonders soliden Auslosung kam, ein jeder Driginallvse (keine Promeffen) erhalten und kostet hierzu ein „anzes Los (> halbes „ :} viertel .. 1 Rmk. oder fl. :$:tO ä. W. 165 —'85 Austräge werden gegen Einsendung des Betrages oder gegen 9iad)rtafjine, selbst nach den entferntesten (Siegenden prompt und verschwiegen aiisgeführl. amtliche Gewinnlisten und Gcwmngelder sofort nach Entscheidung zuaesandt und Prospekte gratis verthcilt. Ein jedes Hamburger Haus ertheilt Auskunft über unsere Firma. Man wende sich deshalb vertrauensvoll an die Unterzeichnete weltbekannte Firma, welche mit dem Verkauf dieser so vortheilbafteu Lose betraut ist. (34g) 10—2 & taatspapieren-Geschäft, Hamburg. Die J ahr es Versammlung der Creditinhaber der Filiale der Steierm. Escompte-Bank wird Sonntag den 30. Mai d. J. um 10 Uhr vormittags im Gemeinderathssaale mit folgender Tagesordnung abgehalten: 1. Rechenschaftsbericht pro 1874; 2. Bericht der -Rechnungs-Revisions-Commission pro 1874; 3. Wahl von zehn Comi ^-Mitgliedern (Censoren); r 4. Wahl von fünf Itecimungs-Kevisoren pro 1875. Zur Theilnahme an dieser Versammlung sind alle Mitglieder des laibacher Credit-Vereines 6 (355\ g_i Laibach, den 22. Mai 1875. Vom Comitc der Credit-Inhaber der Filiale der Steierm. Escompte-Bank^ ei« Mrjinige wird in einer hiesigen Zucker-bacferei ausgenommen. Aus-lunft im Annoncen-Burean (Fiirstenhof). (357) 2-1 OeffeMcher üoitk. Herr Baron Carl 6. Wnrzbach hal tem „Ersten kraini-sditn Militär-Veteranen-Vereine in Domschale" in tiodi-herziger Weise den Betrag pr. 5 ft- und Herr Oberst v. Rülmg 5 fl. 40 kr. gespendet, wofür die Vereinsleitnng den wärmsten Dank ausspricht. i356 __________Für' die Vereinsleitung: Iah. Ridl, Vorstand. !1 Wein. Guter Kaffee, gute Chokolade, kalte Küche, Bier und (321) 4-3 Bestkegelfcheiben "MK zum Besten des Fondes des Äushilssbeamten-Krankrn-Untcrstützungs-^creins in Len freundlichen Localitäten des Gasthauses „Z-U.23CL goldenen Stern“ am Jahrmarktplatz. Dasselbe beginnt am 10. Mai 6. I. und endet am 23. Mai um 10 Uhr abends, wornach zur Verlheilung nachstehender bcwinnste geschritten wird: 1. Best mit 5 Dukaten, 4. Best mit 5 Thaler, 2. „ „ 3 „ 5. „ „ 3 ,, 3. „ „ 2 „ 6. ,, „ 2 ,, sämmtliche Gewinnst? mit tmtbtollen und praktischen Decorationen; ferners 1. Prämie mit 2 Thaler sammt Tecoralion unter Siegel, 2. Prämie als Juxbest. Tie Serie kostet 20 kr. Das Scheiben beginnt täglich um 9 Uhr früh und endet um 12 Uhr nachts. — Mittwoch am 12. und 19. Mai kann jedoch nur bis 7 Uhr abends geschoben werden. Indem der Zweck ein rein humaner ist, so werden Äcgelfreunde hiemit eingeladen echt zahlreich zu erscheinen. (322) 5—5 T)ie XMrection. Centralversendungs-Depot bei Alb. Müller, Chkmilrr in Brünn. Dr. John Yate’s nor»iliiie, vegetabilische Mundessenz, ist das beste Zahnconservierungs-mittel, es nimmt den übelriechenden Athem weg und gibt demselben eine liebliche Frische, stellt das blutende und an-geschwollene Zahnfleisch wieder her. hindert das Cariöse der Zähne und befestigt selbe, und hält die Inflammationen in dem Gaumen und Rachen auf, Ü Flacon 60 fr. Dr. John Yate’s Serail Zahnpulver reinigt die Zähne derart, daß durch dessen täglichen Gebrauch nicht nur der gewöhnlich so lästige Zahnstein entfernt wird, sondern auch die Glasur der Zähne an Weiße und Zartheit immer zunimmt, :i Schachtel 40 kr. Dr. John Yate’s MT Pronipto-Alivio (Zafmtropfen), garantiertes Mittel zum schnellen und sicherm Stillen von jedem Zahnschmerz. 1 Etui sammt präparierter Laumwolle 40 fr. 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Atdmungsbeschwerden Keuchhusten, Grippe, Heiserkeit und alle AeizzuslLiide der Brust, & Schachtel 30 kr. ~ Ph.ilokorae (Kräuter-Pomade), in seinen Hauptbestandteilen aus exotischen Oelen zusammengesetzt, erhält Haupt- und Barthaar in ursprünglicher Schönheit und Stärke, verhindert Schuppeubildung und erzeugt das Haar auss neue, wo es verloren war, heilt in kurzer Zeit jegliche Haarkrankheit, welchen gelehrten Namen man ihr auch immer gebe» möge, ohne daß ärztliche Behandlung der Haare und derartiger Unsinn nothwendiq wären. Die Wirkungen dieses Präparates sind oft wunderbar. 1 elegantes Glas-Pot 1 fl. _ (351) 12-1 WM" Orientalische Schönheitsmilch. Viele verdanken ihren schönen, reinen, weißen, jungendlichen Teint einzig und allein der „Orientalischen Schönheitsmilch.“ Alle im Gesichte oder Teint vor-kommenden Entstellungen als: Sommersprossen, Leberflecken, Finnen, Flechten-Kupferröthe, Wimmerln, Furchen, Blatternarben etc., verschwinden binnen einigen Tagen und das zarte jugendliche Jncarnat tritt sogleich an ihrer Stelle vor. Der Erfolg ist so sicher, daß bei vollkommener Unschädlichkeit garantiert wird. L Flasche fl. 1/50. Cbigc Specialittittn sind echt zu beziehen in 1! a i b a * bei Peter Lassnik. echte 5«2 Wilhelm antiarthritische anthirheumatische - % Blulreini^iui^s-Tliee (blntreinigcnd, gegen Gicht und Rheumatismus) ist als Frühjahrs-Kur (97) 6-6 das einzige sicher ■ Mit Bewilligung der k. k. Hoffanzlei laut Beschluß : Wien, 7. Dez. 1858. tQQQQQQQQQQQQQ wirkende Llntreinigungsmittel, pcecccccceeece N Durch allerh Sr. f. (. f da dtefeS von den ersten medizinischen Autoritäten „Eu ropas“ mit dem Maj. Patent gegen C, Fälschung gesichert. SBien, 28. März 1871.! Lqqqqqxjig besten Erfolge an gewendet und begutachtet wurde. Dieser Thee reinigt den ganzen Organismus; wie fein anderes Mittel durchsucht er die Theile des ganzen Körpers und entfernt durch innerlichen Gebrauch alle unreinen abgelagerten Lirankheitsstosse aus demselben; auch ist die Wirfung eine sicher andauernde. (tzriindliche Heilung von (Sicht, Rheumatismus, Kinderfüßen und veralteten hartnäckigen liebeln, stets eiternden Wunden, sowie allen Geschlechts- und Hautausschlags-Krankheiten, Wimmerln am Körper oder im Gesichte, Flechten, syphilitischen Geschwüren. Besonders günstigen Erfolg zeigt dieser Thee bei Anschoppungen der Leber und Milz sowie bei Hämorrhoidal-Zuständen, Gelbsucht, heftigen Nerven-, Muskel- und Gelenkschmerzen, dann Magendrücken, Windbeschwerden, Unterleibs* Verstopfung, Harnbeschwerden, Pollutionen, Mannesschwäche, Fluß bei Frauen u. s. w. i Leiden, wie Sfrophelkrankheiten, Drüsengeschwulst werden schnell und! gründlich geheilt durch anhaltendes Theetrinken, da derselbe ein mildes Solcetis > (auflösendes) und urintreibendes Mittel ist. Massenhafte Zeugnisse, Anerkennungs- und Belobungsschreiben, welche auf,] Verlangen gratis zugesendet werden, bestätigen der Wahrheit gemäß obige Angaben, i Zum Beweise des Gesagten fuhren wir nachstehend eine Reihe anerkenn«- J## der Zuschriften an: 3 Herrn Franz Wilhelm, Apotheker in Neunkirchen. S p a r n s d o r s bei Aussig a. d. Elbe, den 18. Oktober 1874. Euer Wohlgeboren! Durch sechs Jahre schon habe ich die empsintltö™ Gichtschmerzen an meinen Beinen erlitten, ohne auch nur an einer Stelle Hute zu finden Als ich Ihren ausgezeichneten Blutreinigungs-Thee durch Zufall erhielt und denselben fleißig getrunken hatte, machte ich die angenehme Ueber-rafchung, indem ich sogleich seine Wirfung verspürte, denn die heftigen Schmerzen ließen soweit nach, daß ich doch freie Bewegung hatte, in meinem Körper aber eine solche Gesundheit verspürte, deren ich mich leider schon viele Jahre nicht zu erfreuen hatte. „ Da ich der festen Ueberzengnng bin, daß mich Ihr heilsamer Thee gänzlich pon meinen Leiden befreien wird, so ersuche ich Sie höflichst, übersenden Sie mir durch die Post ein Packet von Ihrem Blntreinigungs-Thee. In der Hoffnung, das Verlangte baldigst zu befommen, zeichne hochachtungsvoll M. Anna Thiele, Zimmermeistersgattin. Herrn Franz Wilhelm, Apotheker in Neunfachen. Kirchberg am Wagram, den 29. Oktober 1874. Senden Sie mir mit Nachnahme ehebaldigst zwei Rollen & acht Portionen Blutreimgnngs-Thee, derselbe leistet bei mir vorzügliche Dienste und finde ich mein Leiden schon bedeutend gebessert. Achtungsvollst Alois F i g Im il t (er. Herrn Franz Wilhelm, Apothefer in Neunfachen. Ratibor bei Chischfa-Klein bei Tabor, den 20. November 1874. Geehrter Herr ! Weil sich der Wilhelm's Thee bii meiner Frau, me über 20 Jahre franf war, sehr wohl angezeigt hatte, so wende ich mich wieder an Ew. Wohlgeboren, mir wieder drei Packele gegen Postnachnahme eiuzusenoen. 5S§ Hochachtungsvoll Joses Heihal, Ackersmann. U Bor Verfälschung und Täuschung wird gewarnt. Der echte Wilhelm'« antiarthritische antirhenmatische Blutreinigurigs-Jufj Thee ist nur zu beziehen aus der ersten internationalen Wilhelm S amia C ' ^ tischen antirheumatischen Blutreiiiigungs Thee-Fabricaliou in Neuntita’ Wien oder in meinen in den Zeitungen angeführten Niederlagen , .. . 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