_ ^ o M. Axoäovmsko äru^tvo ^»riidor 21 W> >. VWWI W^U NMM» UWUVU. «^Mkk A^ 'V ^ «sWNM^SSSilW?'' DachSrmkeeei, S»«rtb Zenreich.Uastelg«^ ^nitra«^,WWie» < bet iMen «nzet» oenannciv«»' ßeven Rr. 2S2 Freitag, den 14- Dezember W2Z 63. Jahrg. Der Staat und seine Mlfflon. Für di? Durchschnittsbürger, die in ih-,i rer Gesamtheit den Namen „Das Volk" führen, die keinen oder doch nur wenig Sinn für die gelehrten Definitionen haben, ^ mit welchen man den Menschen den Be-^' Hrrff Stuaat, seinen Zweck nnd «seine Aufgaben begreiflich m-achen will, für diese ^ Durchschnittsbürger, die die Dinge nur von ! ihrer praktischen Seite her benrteilen und > kennen, ist der Staat in erster Linie Macht- ^ Haber und als solcher auch Helfer, Förderer oder Protektor. So wie überall im Leben beide Funktio- ' nen, die des Machthabers wie jene des Hel- ! fers, stets einen individuellen nnd ausgesprochenen Charakter tragen, so trifft dies «auch beim Staate in Beziehung auf seinr^ Bürger zu, und diesen Charakter, wie e, sich im Staate der Serben, Kroaten nnd Slowenen kundgibt, zu Prüfen und darüber ein Urteil abzugeben, haben wir uns zur Aufgabe gestellt. Als Machthabe? kommt der Staat nicht bloß durch die Gesetzgebung, vielmehr noch die Art, wie er die Gesetze durchführt, zur! Geltung. Das wichtigste Gesetz in jedem ^ Staate ist das Staatsgrundgesetz, die Ber-' sasfnng, dessen Einhaltung jeden Bürger so-s wie auch alle Organe des Staates ver-, pflichtet. Der Staat hat immer die Mittel,! den Bürger zur Respektierung .seines Wil-j lens zu zwingen. Aber nicht nur der Bür-l ger, auch der Staat, refp. seine Organe, können sich in ihrem Dienstbereiche Gesetzesver-Behlingen zuschulden kommen lassen. Deshalb ist ein Fornm nötig, das die Einhaltung des Gesetzes auch von dieser Seite ver-bürgt. Wohl hat auch unsere Verfassung auf diese Notlvendigkeit Rücksicht genommen, aber die Organisation dieses Apparates läßt mehr als zu wünschen übrig. Man ^ darf ruhig behaupten, das; es in unserem' Staate kein Forum gibt, das die Handha->bung der Gesetzesbestimmungen in objektiver Weise garantieren würde. Die Folge dieses Mangels ist auf allen Gebieten der Gesetzesdurchführung von der Verfassung angefangen zu fühlen. Es mag vielleicht in der ganzen Welt keinen zweiten Staat mehr geben, in dem die Gesetze von den Organen des Staates in so individuel-' ler und subjektiver Weise gehandhabt wer- ' den, wie bei uns. Infolgedessen ruft der! Staat als Machthaber den Eindruck eines j ebenso rücksichtslosen, wie eigenwilligen und. launenhaften Herrn hervor, der es darauf ^ abgesehen zu haben scheint, dnrch seine Gna- ^ de und Milde ebenso zu belohnen, wie durch ^ seine Ungnade zu bestrafen. In der Eigenschaft als Helfer und Pro-z teNor ist in allen Lagen des menschlichen j Lebens „Entgegenkommen" die beste Em-j pfehlnng, und der Staat kann und soll ein gar mächtiger Helfer und Protektor sein. Doch ist es mit dem Entgegenkommen bei vns ziemlich schwach bestellt. An welche Türe des staatlichen Apparates der Bürger auch klopfen mag, ohne Ta-, xen gelangt er über keine Schwelle. Dabei? ist dieses Taxengesetz aber so kompliziert, j daß ein gewöhnlicher Sterblicher, wenn er, mit seinem Anliegen sicher gehen will, ohne, Vermittler mit dem Staate und seinen Be-Hörden gar nicht in Beziehung treten kann. Die Bekämpfung des Analphabetismus, wenn sie einmal auch einen vollen Erfolg erzielen wird, verliert durch das Taxew iproblem wesentlich an Wert, denn kein Schriftgelehrter ist sicher, daß sein Gesuchs nicht in den Papierkorb wandert und nur deshalb, weil es dem Taxengesetze nicht ent-lpricht., * Telepftonlkche Nachrichten.! Das Königspaar in i ZM. Sarajevo, 1Z. Dezember. Ihre Ma-! jestät die Königin Maria ist mit dem Thron- i folger Pcter nnd dem Gefolge mit einem' Extrazug um 1 Uhr in Bosnischbrod ein ' getroffen. Um 1 Uhr 30 setzte sie die Reise nach Sarajevo fort. Nach festgesetztem Programm hätte Se. Majestät der König im zweiten Hoszuge folgen sollen. Inzwiscl':n hat sich der Wnig anders besonnen ud setzte seine Reise nach Ilid?e im Auto fort und traf in Zenica 20 Minuten vor dem Zuge der Königin ein. Am Bahnhofe von Zenica betrat Se. Majestät der König die Bahnhof-, restanration, wo er sich mit dem Stations-' chef und dem Bezirksoorsteher unterhielt. ! Um 8 Uhr 40 fuhr der .Hofzug in den Bahn-jhof von Zenica ein. Ter König erwartete , die Königin am Perron. Nach herzlicher j Begrüßung reiste das Königspaar nach ^MdZe ab. Die Einwohner von Zenica versammelten sich in großer Menge am Bahn-Hofe und bereiteten dem Königspaar b?gei-, sterte Ovationen. Der Hofzng traf um 13 !Uhr nachts in JlidSe ein. Hier wurde ^ das Königspaar von >den Zivil- und M'li-tärbehörden erwartet. Aus dem DemokratsMub. ZM. Beoyrad, 13. Dezember. Heute vor-mittags fand die Sitzung k's Hauptauis-schusses der Demokratischen Partei statt, in . der die inneren Parteisragen besprochen , wurden. Es soll zn einer scharfen Anseiu-^>a/ersetznng zwischen den beiden Gruppen ,Da>vidovi6 und Pribieevi^ gekommen sein, die- wie es scheint, grosse Dimensionen an-genommen haben. Dr. Krizman hat nx>gen Nichtübereinstimmung mit dem Präsidenten Ljuba Davidoviv der Demokl'atischen Partei seine Deinission unterbreitet. ^ InUnaliften beim Ministerpräsidenten. AM. Bcograd, 1Z. Dezember. Heute mit-' tags sprachen die Vertreter der südslawischen Iournalisknvereinigung beim Mini-sterpräsidenten PaKiH vor und legten ihm M WMGl ^MrnaUiten wr. Herx M- si<< 5et die Journalisten eine halbe Stunde.^ in Audienz behalten. ' > Dennss'm, de) Ver?ehrsm'n:s^xs. ^ i ZM. 13. Dezeinber. Weg^n der ; > bekannten, im Radikalen ^lnb a^^en den ^ Ver^hr^minister ^^nfonici onsgetretl'nen VerAmmung in der Frage der Schmahrts-!, geseltschast, wobei t>^r ^eiamte radikale Klub i 5 dein Minister sein Mißtrauen ausgesprochen^ hatte, überreichte .^err Ianwviv heute demi^ Ministerpräsidenten schriftlich seine Demi!-' ^ sion. In Parlamentarischen Kreisen hält!, man dafür, daß Herr PaZiö. die Temission. i annehmen werde, da er, troiMm Iaukovit-in den letzten zwei Tagen die Einberufung des Ministerrates gefordert hatte, a.n ^ sen Wunsch keine Rücksicht na hin. Hiemit: wird nochmals die Frage der Regiernngs-konstruktion aufgerollt und es werden neue , Kämpfe um die Miuisterportefeuilles er-^ wartet. Was die Demission des Miuisters Uzunovi^ aTvbZlangt, wird dieselbe wahrscheinlich nicht angenommen werden, da er > bereits die Aenfterung gemacht hat, daß die! Regierung ihn im Parlamente nicht de-' savouiert habe. ZuMnnenkmft der Vertreter der Kleinen Entente. s ZM. Bvode im Finanzausschuß die Generaldebatte^ ^ über das Gesetz betreffend die Budgetzwölf-. ^ tel fortgesetzt. Als erster ergriff das Wort, der Demkorat Slavko Seoerov und fragte,^ wozu drei Zwölftel notwendig seien, d< man d?s Budget im Plennm in zwei Mo-^ naten erledigen könne. Es scheine, daß der^ FinaiMlinister von den neuen Zwölfteln > eine spezielle Budgetpcriode zusalninenstol-! len wolle, wÄhalb Redner vom Minister! diesbezüglich Aufklärungen verlangt. Er! kritisierte hierauf die allgemeine Fiuanzpo-! litik, die die vollkommenen Unfähigkeit der ! Negierung beweist. Er verlangt, daß man die Artikel 27 und 26, die von dr Süd--! bahnhandeln, streiche, weil das Arrange- ! ^ ment nicht genügend geprüft wurde uud j ' uns Schaden bringe, da wir der Südbahn-! gesellschaft 0.8 Millionen französische Fran-'. ken in Gold zu bezahlen hätten, während! ide Südbahnstrecke nicht soviel eintrage.! Er fragte gleichzeitig, wieso nnser Staat für den Aufbau des Triestiner Hafens 4 Mil-j lionen Schweizer Franken beizutragen habe. ^Er verlangt aus diesem Grunde Abänderungen und gleichheitig einige Aufklärnn- > gen nnd erklärt, daß er gegen das Ge'etz .stimmen werde. Abg. Tebot (Slow. Volts-! Partei) kritisiert scharf das Budget und be« j tont, daß man in Slowenien an Umlagen , um 100 bis 600 Prozent mehr zahle als in anderen Gebieten. Er tadelt weiters die > Schulpolitik der Regierung, die sich auf die Deutschen stützt nnd ihnen Schüben gibt, ^ während unsere konationalen in Kärntens! keine Schulen erhalten können. Die dein- 1 scheu Abgeordneten fahren nach Graz, um dort Pangermanische Reden .',u baltvn, gleich zeitig aber melden diese Deutschen in ihren! Blättern, dasz sie für die Regieruugsanträge ^ niemals slimuien werden, wo doch das Ge-^ gentell wahr sei. Er werde gegen das Gesetz ^ stimmen. Abg. Agatanov'^ ^Demokrat) nn^ ! terzieht die Budgetzwölftel einer s.barsen ^Kritik und ineint, daßes für die 110 Ncg!e-^ rung^abgeordneten traurig sei, daß sie im , Parlamente stets Untschau halten müssen, ob dort nicht 2? Fez anwesend seien. Die ! angebliche R.'giernngshilfe für die durch die > ' Ucbevschweilimung G^schädigt-'n sei wenen i ihrer Unausgiebigkeit 'belans.5os, gleichzei-i tig könne aber di^ Regierung den D^emi-i jets 20 Millionen zuwenden, nnd dies nur ! aus dem Grnnde, weil sie die radikale Parktet unterstützen. Abg. Nedelswvi^ sRadita-ler) verteidigt den eRgierunasantrag, er »äußert sicli jedoch gegen den Passus betreffend die Si'ldoahn. Finainminister Dr. Sto^ jadinoviö bewnt in kurzer Rede die Notwen-digkeit der Einbrinauug der Zwölnel und stimmte b?i, daß man die Südbahnangele-geubeit in er speziellen Debatte im Ausschüsse nochmals urchberate. Au.s diesem Munde wnrde die Erledigung der Frage verschoben. Bei >!er Abstimmung wurden die Budgetzwölfte'!' in der Generaldebatte mit Stimmenmehrheit angenommen. > Durch dieses Gesetz mit allen seinen Be. ^ gleiterscheinungen sinkt der Wert des Staates als Helfer und Protektor sehr ansehnlich. Die Hindernisse, die er dem Suchendelt !nnd Bittenden entgegenstellt^ wirken Mo-ßend, so daß ans dem Heiser ein Peiniger wird, dem ma nlieber aus dem Wege gehh und mit dem nichts zu tun zu haben als Vorteil gelten muß. I Es ist schwer zu beurteilen, ob diese Wir^ knngen beabsichtigt oder nur ein ungewo?» tes, aus den Verhältnissen entstandenes Produtt sind, doch fühlbar sind sie und tragen nicht wenig zu der im Staate hervschesB den Unzufriedenheit bei. ^ Sicher ist, daß die Vorstellungen vo» Staate als Machthaber und als Helfer an^ dere sind, als sie bei uns hervorgerufen wer. dem. Der Durchschnittsmensch brancht dl« Staate autorität nnd beugt sich gewohnheits-gemäß gerne vor ihr. Sie darf «ber nicht erzwungen, sie muß auch verdient werde». Die Mittel dazu sind Strenge, doch gepaarß mit einer peinlichen Objektivität in allen Belangen, die mit dem allgemeinen Wohle, mit der Sicherheit Ws Lebens und Eigentums und dem Gebrauch der bürgerliche» Rechte im Zusammenhange stehen. In die. ser Richtung wird bei uns viel gesündigt« Als Beispiel sei nur au den, in einem Beo« grader Hotel an einem Ausländer begangen j nen Mord und an den Apparat erinnert. ^ der in Vewegung gesetzt wurde, um Licht i« ! die mysteriöse Affäre zu bringen. Freilich war in diesem Falle auch die Aufmerksamkeit einer fremden und noch da^u befreundete» Macht auf die Affäre gelenkt, daftir gab sA viele andere Morde und Totschläge, da inM dort, bei denen der Eiser, des TäterS hcck^ Haft zu werden und ihn zur Verantwortung zn ziehen, viel zu wünschen übrig ließ. Die Getöteten waren eben keine Ausländer, sons dern nur sogenannte staatsfeindliche Weis mente. Und das Gefühl, das ein großer Teik ' der Bürger in sich trägt, daß sie nicht alS ^ vollwertig gezählt werden, ist das nicht si» l Beweis für die fehlende Objektivität in de« ! Beurteilung des Begriffes „das ailyemeins !Wohl"? Der Hinweis auf die Gesetze, die : für alle gleich seien, hilft dem Uebel nrcht ! ab, das ist nur Theorie, die Praxis ist an? j ders geartet. ^ Dann der Staat als Helfer! Wer ist heute nicht hilfsbedürftig? Jahrhunderte wev-! den kanm wieder eien Epoche schaffen, i» ^ welcher der Staat so erfolg- und einflmß-i reich in die Verhältnisse der menschliche» ! Gej"ss?chaft w'rd eingreifen können, wie der-' inalen, und was tut der Staat, um diesen Bedürfnissen abzuhelfen? Er verschanzt sich ^ hinter Taren und Formalitäten, und wer > ihm unkundig naht, von dem wird einfach ! keine Notiz genommen. Der Bürger hat e:» j Recht, vom Staate Hilfe und Förderung sei-l ner Interessen zn verlangen, und der Staaß .hat die Pflicht, ihm entgegenzukommen, s denn am Ende ist der Staat der Menschen ; wegen geschaffen nnd nicht umgekehrt. Und wenn s schon ohne Taxen nicht geht, warum l denn stets nur im vorhinein, warum nicht i auch nach Erledigung des Anliegens? Dan» < die Ungerecht igle??, daß die Txiren keine ^AnsnaHmen kenen, nnd es dem Armen, dse t sich zu den Taren nicht aufschwingen tan», nicht gestattet, d?im Staate das zu finden, was zn fordern er da? Recht hat? Zweifellos, die Vorstellungen des Durchschnittsmen? schen von einein Helfer werdeil von unserem Staate nicht erfüllt. Als Machthaber subjektiv und launenhaft, als 5>.'Iser ungeschickt und schwerfällig, gleicht der Staat einem Kinde, dem die Mittel 5» die Hand gelöst wurden, seinen Wille» durclvn'etzen. Das Spiel ist gefährlich und« !der Staat, so er leben will, muß den Küo .' icckb entwaMlm. ^ M, A, ««» Frankreichs Lehre. ' P, Paris, 10. Dezember. . Die don dcn grohen Blättern nach London elKtsand-ten Sonderberichterstatter, zumeist Politiker von Rang, Plaudern in den Wandelgängen der Kammer über ihre Ein« drücke in England. Im allgemeinen werden kemerlei Hypothesen für die Zukunft macht, «sondern die in (Gruppen zusammenstehenden Abgeordneten beg:i.ügen sich damit, die Tatsachen zu diskutieren und in lehrhaften ?^rgleichcn manche interessante Nutzanwendung für ihr eigenes Lchiclsal — i>aS Schicksal nationalen Blocks — bei den nächsten Wahlen im April zu machen. Man hatte in den Kreisen des bloc notio-Tral von ganM Seele d^'n Triumph der englischen Konservativen gewünscht und macht heute aus seinem Herzen keine M>ör-dergruben Dolmetsch Herbette im „Temps" seit acht Tasten schon vorsichtig und kühl mit der Wahrscheinlichkeit eines konservativen Mißerfolges i-echnete vnd die Batterien !>?mgemäfi umstellte. — 'Poinearees ungewohnte Nachgiebigkeit in der Entwaffnungsfrage war von vornher-.ein verdä5ftig, seini; Zugeständnisse an England nruftten stutzig machen. Wir haben nun n«:hr des Rätsels Lösung. Eindringlich betont heute der „TempS", daß Frankreichss nur in einem auf neuen, festen Grund--lastcm aufgebauten Bündnis mit England .!bcruhe, da^, um die'ses Ziel zu erreichen. ^?ein Opfer zu gros; sein dürfe, nicht einnial 'das der Ueber^^ugung und des momentanen >TriunrPheS. Eventuell müs^ten „Programm ^5ind Ton" geändert werden — zu viel stehe auis dem Spiel. . . Melancholiscb stellt der nationale Block Analogie fest, die unstreitig zwischen den ^englischen ,,Khaki"-Wahlen von 1918 und ?den ft'anzösi'schen „horizontblauen" Wablen ^«vvnr November 1919 ^besteht. In beiden 'Mll'lm gehorchten die Massen einer rein po- ,litis6)en Parole. Die Kriegspsychose liielt lihiiben wie driiben die <^)cister gefangen. ^^nservativ und bloc national waren da sTrumpf. Fünf Jahre später wiederholte sich !___ Strandgut. !' ' Roman von Horft von Werthern. jUcheberschutz durch Stuttgarter Romanzen-! trale C. Ackermann, Stuttgart. >44 (Nachdruck verboten.) „Ich wei^ es nicht", stieß sie atemlos Hervor. „Ich konnte nicht anders, ich muffte kommen. Niemand weiß, das; ich hier bin; ich habe mich chon vor Tisch in mein Zim-mer zurückgezogen und nahin meine Ak^ahl-jheit dort ein. Ich bin >sehr erschreckt worden, vlle glauben, daß ich längst zu Bett liege, ich aber schickte die Dienerin mit meiner 'Botjschaft zu dir. Sie glaubte, ich wollte nur eine Arznei von dir haben, und deshaw 'wivd sicherlich niemand einen Verdc^cht he-gen. Ich weiß nicht, ob es klug vc»n mir war, nach dir zu s<.lden, aber — klug oder ,unklug, ich konnte absolut nicht anders handeln. Ich will fort von hier, ich vermag nicht zu bleiben, ich fühle mich krank, verschüchtert, einsam." „Doch nicht einsam?" warf er ein, indem zer sie Plötzlich unrichlang. „Die Hobenecks würden es doch sicherlich niemc^ls geicl^ben lassen, daß du dich einsam fühlst; sie sind dir so inn^g zugetan." „Viel zu g:;t sind sie zu mir", sties^ sie in steigender Erregung bervor. „und Dagmar 'ist geradezu ein Engel. Dl^ch ich kann nicht bie Parallelität — mit umgekehrten Vorzel-chen. „La maree a tournee", die Flut hat sich gewendet, schreibt mit verblüffender Offenheit das Bwtt Poincarees. Es weht ein anderer Wind. Der Krieg ist endgültig liquidiert. Die Massen sind ernüchtert. Kei-ne Phrase, möge sie noch so hochtönend sein, verfängt mehr. Der „Temps" schlußfolgert ganz richtig, daß sich der „choc", der englische Anstoß, auch nach Frankreich überpflanzen wird. Und zwar, meint das Blatt, wird er umso heftiger sein, je starrer das Regierungssy-stem ist. Soll das eine Warnung an Poincaree sein? Soll es eine Umkehr andeuten, die in Wirklichkeit eine Revolution ist? Wir waren vor kurzem in der Lage, an dieser Stelle die Ansicht eines bekannten französischen Parlamentariers wiederzugeben, derzufolgc ein Wahlsieg der Radikalen im Monat April mit ziemlicher Sicherheit zu erwarten sei. Das vornehmste Blatt deS nationalen Blocks ist heute genötigt, die UnHaltbarkeit der eigenen Stellungen zu betonen; es gibt da^i den strategischen Rat, in weiter zurückliegenden Gräben t^n Stoß aufzii^angen — eine Taktik, die uns währen des Krieges stets mit berechtigtem Mißtrauen erfüllte. Die Niederlage der konservativen Partei in Ei^gland ist eine direkte Folge der wiOt-schaftlichen Schwierigkeiten des Landes, populär ausgedrückt: der Arbeitslosigkeit und der Teuerung auf allen Gebieten. Fünf Jahre nach Kriegsende gelten für die not-leiten Massen nicht mehr Worte, Theorien nud Ideen, mögen sie noch so gleißend sein, sondern nur nrehr die harten Tatsachen. Einer der angesehensten Führer 'des natio-naln Blocks drückte dies vorgestern so aus: „Poincaree hat mit 'Geschick und Geduld die Ruhraktion durchgeführt. Unsere Politische und wirtschaftlick)e Stellung ist dadurch in ungeahnter Weise gestärkt worden. Wenn aber die Wählermassen Frankreichs im Aprll des nächsten JahreS zur Urne schreiten, wird d^e Parole nicht Ruhr heißen, sondern: Teuerung. Und es wird Paris sein, das den Anstoß gibt. Man möge auf die Zeichen der Zeit achten. Sie sind deutlich genug . . ." Die Zeichen der Zeit, auf die der Poli-tiler anspielt, sind ganz besonders die Er-satzwahlen zu Gemeinde- und Departements räten, die in letzter Zeit in Paris uud in der Provinz stattgefunden haben. Am SamS tag noch wurde Midol, der verurteilte Ei-snbahner und Konlmunift, in dem Pariser Vorort Villeneuve-Saint-^Georges mit g''o-ßer Mehrheit gewählt, nachdem er vor Wochen schon im SanteeViertel siegreich gewesen war. Seine Parteigenossen, die bekannten Meuterer der Schwarzemeerflotte Badi. na und Marty, sind in wenigstens 24 Wahlkreisen siegreich gewe'en. Im Departement Seine-et-Oi^e, das 19j9 mit überwältigen-der Mehrheit eine reine Blockvertretung in die Kamuler schickte, schlug der Radikale Franklin-Bouillon den Kandidaten Aragos. Mit jeder n-euen Wahl mehr.'n sich die Sturmzeichen. Der bloe national kann seiner Rettung unr mehr auf ein Wunder hof.fen. ______!.! ___^______________________________ länger bleiben, ich bin zu sehr erschreckt worden, ich . . ?" Sie hielt inne und fügte nach einer Pause flüsternd hinzu: „Ich habe heute einen Wegelagerer gesehen und ich.fürchte mich so ^chr." „Eiuen Wegelagerer?" wiederholte Hugo, !und seine Stimme kliing geradezu belustigt. „Aber Kind, was fällt dir ein, das kann dir doch nicht Anlaß aebeil, dich plötzlich beunruhigt zu fiihlen! Es war sicherlich nur ein ganz hariulo>ser Bettler. .s)ierzulande Pflegt nian sehr selten mit Menschen zusammenzukommen, die der Behörde Grund zu ernsV-cher Beunruhigung gelx'n." „Aber ich will doch fort, ich vermag dir nicht zu erklären, wodurch mir mein Fortgehen eine zwingende Notwendigkeit er-sck>cint. Es steht fest, ich muß fort, und bitte dich, niir dazu behilflich zu sein! Und später vielleicht, wenn mehr Zeit verganl?en sein wird nach dem Tode des armen Dido, später können ... du und ich . . ." Sie hielt abermals inne und barg das Haupt an Hugos Schulter. ^ „Willst du darauf hinweisen, daß du mich eines Tages heiraten wirst?" fragte er in stürmischer Bewegung. „Daß du mein neues Heim zu einem Himmel ningestaltest?" .Kaum anzunc'hmen, daß ich solche Macht 'besitze!" lachte sie bitter auf. „Du siehst mich durch rosenrote Gläser an und stellst mich all.f ein Picdestal, das ich gar nicht verdiene, k z»lkUN»» Nlemanb sieht biese Entwicklung deutli. cher als Poincaree selber. Sicher ist in dem ehrgeizigen Mane der Wunsch vorhanden, auch mit einer anders zusamm'n-sesetzten Mehrheit zu regieren, was an sich gar nicht unn^gli chist. Zunächst würde es genügen, etwas Ballast auszuwerfen in Gestalt einiger Mitarbeiter im Kabinett, ^ie b.'sonderZ unbeliebt und — unfähig 'inv. 'so vor allem Eheron, der Ernährung^mini'ter, den „Organisatoren der Teuerung" 'La vie Cheron- la vie chere). In der Außenpzlitik gibt es ja weiter keine Schwierigkeiten. Das neue englische Kabinett wird sich beeilen, Frankreich goldene Brücken zu bau»n, und Poincaree wird keinen Augen!?7^^ sie zu betreten. „La maree a tournee", daS Blatt hat sich gewendet. Frankreichs Ministerpräsident ist kein Reaktionär. Bon des großen Bruders Henrys relativistischem (^ist ^besitzt er auch einen Funken. Er wird dic: Zeick^n der Zeit zu deuten wissen. — Marburger und Xagesnachrichten. — Der neue Tarif für die F«chrt w den PostMtomobil^n. Das Post- und Telegraphenministerium hat dieserTage einen neuen Tarif der Fahrpreise in den Postautomobi-len herausgegeben. Nach diesem neuen Tarife sind bei den Postautomobilen folgende Preise festgesetzt: Für Reisende je 2 Dincir ^r Kilometer; für das Gepäck aber für je 10 Kilogramm Gewicht von 1 bis 25 Kilometer 5 Dinar, von Ai bis 50 Kilometer 3 Dinar, von 50 bis 75 Kilometer 18 Dinar und von 75 bis 100 Kilometer 1b Dinar. — WM Wird die Drau reguliert? Die „Marburger Zeitung" vom 19. Dezember 1W6 veröffentlichte die Notiz, tmß auf Anregung der damaligen Marburger der stei-risclie Landtag an das Ministerium für Handel und Volkswirtschaft folgendes Gesuch richtete: „ES wolle die Regierung die Veranlassung treffen, daß die Schiffbarma-chung des DrauflusseS für die Bewahrung mit Dampfschiffen nicht bloß 'bis Legrad, sondern bis Marburg als eine Staatsangelegenheit erklärt, in Angriff Mammen und in n:öglichst kurzer Zeit ausgefi'chr^ daß die Leitung und Durchfi'lhrung dieser" Angele-ssenheit in oiner Hand vereinigt und in daS Erfordernis für den Hausbalt des Reiches ein entsprechender Betrag eingestellt werde." — Dieses <^5csuch ist seitens der Regierung folgend erledigt wordcm: „An die vom Landtage gewünschte Regulierung der Drau auf dem fteiermärkischen (Gebiete könne der Natur der Sache nach erst nach Maßgabe der fortschreitenden Korrektionsarbeiten auf den unteren Strecken Hand angelegt werden. Der wünschenswerten raschen Durchführung dieses Gegenstandes stehen aber finanzielle ^Hindernisse im Wege." — Diese Anregung, die „in möglichst kurzer Zeit" hätte durchgeführt lverden sollen und volkswirtschaftlich von großer Bedeutung wäre, hat in den 57 Iabrcn noch immer keinen Schritt nach vorwärts gemacht, denn für derlei hat kein Staat ein Geld. Oder könnte diese Remini-................... denn ich bin nur ein sehr fehlerhaftes, ganz schwaches Weib. Es ist nichts Engelhafte? an mir, die kleine Dagmar wäre eine weit bessere Gattin für dich gewesen!" „Aber Dagmar wollte nichts von mir wis-isen!" entgegnete er barsch, sah inl Geist aber unwillkürlich Dagmar vor sich, die ihn mit vorwursIvollm Augen anblickte. „Sie war es, die unsere Verlobung löste, das darfst du nicht vergessen", fügte er nach einem Augenblick hinzu, sich gewaltsam zur Ruhe zwingend. Marie antwortete nicht. Vielleicht trug ihr weiblick)er Instinkt die Schuld daran, daß sie Dagmars Benehmen richtig lvnrteilte, aber sie fand kein Bediirf-nis, Hugo aufzllklären, und ihre eigenen Angelegenheiten beschäftigten sie momentan viel zu sehr, um jenen der anderen besondere Beachtung zu scl>enken, und gerade im gegenwärtigen Augenblick war ihr jede Erinnerung an'Dagmar lästig. „Ich muß von hier fort", wiederholte sie sich mit einer gewissen Beharrlichkeit, „es erinnert mich alles zu sehr, und ich will nicht erinnert werden." Hugo starrte sie einen Augenblick lang verständnislos an, dann erwiderte er ernsthaft: „Du sprichst so, als deine Ehe gar nicht so glücklich gewesen wäre, wie alle Welt zu glauben sich berechtigt fühlt? Die einstige Heimat deines Gatten müßte doch der Ort sein, an dem du dich am liebsten aushalten solltest, lvenn..." - . Kummer 262 vom 14. ÄXzemVer l92S szenz heute doch die alte Frage von neuem beleben? Wir versuchen es. — Dieselbe Nummer der „Marburger Zeitung" brachte aber auch die Nachricht, daß der Landtag mit Mehrheit den Antrag angenommen hat, „es sei eine Weinbauschule in Marburg oder ^ssen nächster Umgebung als Landes-anstalt zu errichten". Dieser Beschluß wurde hingegen bald in die Tat umgesetzt. ^ Sonntag vor Weihn«»chten. Das Handelsgremium gibt dem Publikum von Maribor und Umgebung hiemit bekannt, daß die Geschäfte in Maribor Sonntag den 23. d. M. den ganzen Tag, und zwar bis 5 Uhr aben!^ offen gehalten u>erden, damit jede^ mann Gelegenheit geboten wird, sich mit allen Bedürfnissen sür die Feiertage zu ver«, sorgen. — Der l. Aitherklub in Moribor veran^ staltet Samstag den S. Dezember in der Gambrinushalle einen Familienabend bei gedeckten Tischen, zu dem sämtliche Mitglie-der und Zithersveunde Wlirhst eingeladen werden. Das Programm ist inhallsreich, Auftritt des gesainten Zitherklubs in ein. Aelnen und Gesanvtnummern. Freiwillige Spenden werden dankend entgegengenommen. Um zahlreichen Bestich bittet Ausschuß. — A«S der PolizeichroM. Gestern wur. de auf dem Vodmkov tvg ein gewisser Alfons Tropnit arretiert. Am verhergehenden Tage war er in die Wohnung der Mathilde Schm-rd in PobreSje eingebro!^n und hatte daraus 2000 ^ Z^rgeld und zwei goldene Ringe mit Brillanten entwendet. Ein Teil des Geldes und ein Ring wurden noch bei ihm vorgefunden. — In der Nacht vom lv-auf den 11. d. wurde beim Besi^r Pignar in Malia das ein großer Einbruchsdiebstahl verübt. Bisher noch unbekannte Täter entwendeten mehrere Herren- und Frauenklvi-der und andere Wertgegenstände im Gesamt werte von über 200.000 Dinar. Von den Tätern fehlt jede Spur. Man vermutet, daß eS sich um abgefeimte Einbrecher handelt, w'?lche vor kurzem infolge der Amnestie auS dem Gefängnisse entlassen wurden. — Weiters wurde ein gewisser Hasan K. auS Sarajevo wegen DiebstahilS, den er bei seiner Rückkehr aus der russischen Gefangenschaft im Monate August l. I. im Ouarantänew lager verübte, arretiert. Er ist damals ver« 'schwunden und kehrte jetzt mit einem tsche-' choslowakischen Reisepässe unter falsch^ 9^men zurück. Er wurde dem Gerichte übergeben. ^ Der «erdlmh der Jnvatiden, OrtS. gruppe Maribor, gibt bekannt, daß die Amtsstunden an Wochentagen von 2 bis 3 Uhr nachmittags und an Sonn- und Feiertagen von 9 ^s 12 Uhr vormittags festgesetzt sind. Das Sekretariat befindet sich i» den alten Räumen am Rotovski trg. — Siwatna Frankopan. Freitag Five s clock Tea. Jeden Tag Konzert. Solide Bedienung. 106VK — Gtraftenraub. Der Besitzer Josef Bi-rant aus SodraZina in Krain fuhr mit ei. nem mit Holzwaren beladenen Wagen gegen Ljubljana, um seine Ware zu verkaufen. In einem Walde in der Nähe von Ste- „Dido", fiel sie lebhaft ein, „ach, mein Gott, das ^t ja alles gar nichts mit Dido zu tun." Sie stockte plötzlich, denn es mochte ihr der Gedanke gekommen sein, welch selt-same Deutung man ihren Worten geben tonnte, und hastig fügte sie hinzu: ,»Es fällt mir nicht ein, behaupten zu wollen, daß Dido mit mir unfreundlich n>ar, er ist immer sehr gut mit mir gewesen, aber eine wahrhaft glücklick>e Ehe war es doch nicht, weil — nun, weil ich Dido eben nicht so geliebt habe, wie — ich dich liebe!" Ihre Stimme klang so zärtlich, so ein. schmeichelnd, daß der verblendete Mann gar nicht beachtete, wie unlogisch ihre Worte seien. Er vergaß alles außer ihrer bestrickenden Gegenwart und überschüttete sie mit Küssen. Ein ZZ^litzstrahl beleuchtete Plötzlich mit fahlem schein die Landschaft, und ein wutverzerrtes Antlitz, das hinter einer Baumgruppe versteckt war, sah deutlich, wie Marie Hugos Nacken umschlungen hielt. AlS ein dröhnender Donnerschlag dem Blitz folgte, löste sich Marie mit Hast aus den sie umschlingenden Armen und lief, so rasch ih-re Füße sie tragen konnten, dem Gartentor zu. Traumverloren starrte Hugo ihr nach, während im Buschwerk hinter ihm ein leidenschaftliches (^cht a^ ihn blickte und eine im Dunkel kauernde Gestalt sich langsam emporrichtete und mit katzenartiger G»« jchmeidigkeit davGnlchlich.-- Nummer Z8K vom 14. Dezember 1025 IctLuag hanjevaS wurde er von drei unbekannten, mit Revolvern bewaffneten Männern über-sollen und seiner Legitimation und seiner Barschaft von 10b0 Dinar beraubt. Man vermutet in den Räubern Deserteure. — Beim Fußballspiel den Fuß gebrochen. Bei dem am vergangenen Sonntag zwischen Mkok und Amateur in Zagreb veranstalteten Wettspiele stürzte auf dem vom Regen aufgeweichten Boden der 17jährige Nikolaus ErSov so unglücklich, daß er sich den rechten Unterschenkel brach und mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden mußte. — Einen schwunghaften Mädchenhandel entdeckte dieser Tage die Polizei in Split. Die übel beleumundete Luzie Kusa lockte «unter allerhand Vorwänden junge Mädchen «aus dem ganzen Königreiche nach Split und !verkaufte sie dann weiter an öffentliche Häuser in Bosnien und der Herzegowina. Als sie vor einigen Tagen eine Partie solcher Mädchen über Livno nach Bosnien schaffen wollte, wurde sie von der Polizei verhaftet und dem Gerichte eingeliefert. Die einem traurigen Schicksale entgangenen Mädchen wurden in ihre Heimotsgemein-den abgeschoben. — Die flepfändeie Bahndirektion. Die Staatsbahndirektion in Sarajevo schuldete einem ^ortigen Kaufmanne schon längere Zeit eine beträchtliche Summe für verschiedene Lieferungen. Da der Kaufmann trotz aller Bemühungen nicht zu l^nem G<.lde kommen konnte, klagte er. Die Direktion «wurde zur Zahlung verurteilt und da sie trotzdem nicht zahlte, liest der Kaufmann durch seinen Advokaten die ganze Kanzleieinrichtung 'der Direktion Pfänden. — Verhaftung von Saccharinschm'tgglern Die Beograder Polizei entdeckte dieser Tage eine aus mehreren Mitgiedern bestehende Bande, die im Vereine mit ausländischen Schmugeiern einen schwunghaften Handel mit Saccharin in Jugoslawien betrieben. Der Sitz der Bande war Zagreb, das Haupt Absatzgebiet aber waren Serbien und Beo-grad. An der Spitze der Bande stand die Russin Nadeöda Koporc, die Frau eines -Hörers der Medizin an der Zagreber Universität, und ein gewisser Georg 8imi6, der sich überall als Konsul vorstellte. In Beograd «war das Haupt der Bande ein russischer Flüchtling namens Georg Ausrehlich, der viel.? Helfershelfer hat!?, die sich nun alle hinter Schloß und Riegel befinden. Die Wa-re wurde von mehreren Schiffern auf der Donau eingeschmuggelt, worauf sie hier weiterverkauft wurde. Die Zollbehörden haben eine umfassende Untersuchung eingeleitet. — Schwarze Blattern im Banat. Wie aus Novisad gemeldet wird, wurden in Bresto-vac bei Panöevo bei der in Beograd bedien-stet gewesenen Anna Wendel schwarze Blattern konstatiert. Die Behörden haben alle Maschinen getroffen, um eine weitere Verbreitung der Seuche zu verhindern. „ Eine Auszeichnung Ottlar Kernstocks. Wie aus Rom gemeldet wird, hat der Papst dem in Maribor geborenen Dichter Ottokar Kernstock die seltene Auszeichnung des vio-letten Barretts verliehen. _ Von einem Schmeme aufgefressen. Ei-ire 7? Jahre alte Frau in der Gemeinde Reps in Siebenbürgen betrank sich während der Abwesenheit ihres Mannes so mit Schnaps, daß sie im Hofe bewußtlos zusammenstürzte udn liegen blieb. Ein im Hofe herumlaufendes Schwein fraß der betrunkenen Frau vom Kopfe alle Fleii'chteile weg, und als man ihr endlich zu Hilfe kam, war die alte Frau bereits so zugerichtet, daß sie nach einigen Stunden starb. -y- Theater und Kunst. Repertoire des Nationaltheaters in Maribor Donnerstag den 13. Dezember: „Magdale-" Ab. C. na' Aus dem Gerlchtsfaale. Schwurgericht. Diebstahl. In der heutigen Verhandlung hatten sich Friedrich Sodec aus Mala Nedelsa und Ivan Pristotnik aus Okouina wegen Diebstahls zu verantworten. Die beiden arbeitsscheuen Individuen wurden in-folge der Amnestie aus der Strafanstalt in Maribor entlassen und trafen einander später zufällig in einem Gasthanse in Ceje^ Dort beschlossen sie sofort wieder, zu stehlen. Sie führten ihren Vorsatz in Prebukovi" Musterware ist teilweise unklar und wirS die Generalzolldirektion um Aufklärung ge-beten. Ebenso wird die Frage, ob die Zoll-Vermittler beim Beheben der zu viel ein-gezahlten Zollgebühren eine besondre Vollmacht der auftraggebend^n Partei benötigen, der Generalzolldirektion zur Entsch?i> dung vorgelegt, da die diesbezügl-ch^r Vor«, schriften verschiedentlich ausgebest werden. Aus Handelskreisen wurden zum Schliche noch einige Anfragen, die au? .vr nächsten Konferenz beantwortet werden, gestellt, worauf die Konferenz um 10 Uhr abends ge, schlössen wurde. , Derloutbarungen des Amtsblattes. § Konkurs. Auf Grund des Gzs^tzes übe? staatliche Rechuuugsführung wird t^r Konkurs für den Bau der Restauralion westlich vom Stationsgebäude in Nova Kapela ausgeschrieben, und zwar auf Grund und Be. den der Staatsbahn nach einem Plan, de« die Direktion -in Zagreb begutachten ivird. § Verpachtung des Jagdgebietes oer Ge. meinde OrmoL. Am 21. De^mozr I92Z um 11 Uhr jp-ird im Wege einer"öffentlichen Lizitation das Jagdgebiet d?r Gemeinde OrmoZ verpachtet. Die Bedingungen d« Versteigerung sind in den Amt?'"tunden m der BezirkShauptmannschast in Ptuj ersichtlich. § Aufruf an die Erbinnen des Antoa Sket. Die Schwestern des am 20. Feber l. I-verstorbenen Lederergehilfen aus Konfive, Anna, Maria, Agnes und Josefa 8ket, verehelichte Batiö, werden aufgefordert, fich binnen einem Jahre, vom 26. März 1V2A angefangen, beim Kreisgerichte in Konjite zu melden, da ihr jetziger Aufenthalt dem Gerichte nicht bekannt ist. Nach Ablauf dieses Jahres wird über die Hinterlassen-schaft mit dem Unterbeamten in Konsice, Ivan Pazcin, verhandelt, der vorläufig oaS Vermögen verwaltet. § Losung der Obligationen der vierpro« Mtigen Anleihe des früheren Landes Krain. Mittwoch den 2. Jänner 1S24 um 10 Uhr findet im Hofe Eongresni trg) der krainischen Landeskasse in Ljublana eine Losung der Obligationen der 4prozentrgen Landesanleihe des früheren Landes Kram aus dem Jahre iHßtz und am selben Tag« um 11 Uhr die Losung der 4^Prozentigen Obligationen aus dem Jahre 1917 statt. § Kundmachung über die Kompetenz der Zollbeamten für Verzollung der Ware«. Der Finanzminister verfügte über Vorschlag des Zollrates und auf Grund des Artikels S7Z des Zollgesetzes, daß angesichts des Artikels 61 des Zollgesetzes Waren, die aus dem Auslände zum Gebrauche im Jnlande eingeu führt werden, bei jenem Zollambe zu verzollen sind, an die laut des Frachtbriefes die Ware gesandt wird. Befindet sich jedoch m dem (im Frachtbriefe) angeführten Orte kein Zollamt oder ist das dortige Zollamt nicht bevollmächtigt, die Ware irgend einer Art zu verzollen, so hat dies bei dem zuständigen Zollamte, das dem bestimmten Orte am nächsten liegt, zu geschehen. § Einfuhr von Uniformen fremder Staa» ten verboten. Ueber Vorschlag des Finanz Ministers wurde in der Ministerratsfitznng vom 30. November 1923 auf Grund de§ Artikels 15 des Gesetzes über allgemeine Zolltarife die Einfuhr von Uniformen fremder Staaten in den SH 5 Staat verboten. -o- Blicherfcbau. Der Guckkasten. Ein Sammelband anS den „Tausend bunten Büchlein" von Onkel Walter. Rikola-Verlag, Wieu-Leipzig-Mün. chen 1923. — Tie begeisterte Aufnahme, welche den kleinen Bilderbüchern bereitet wurde, die der Rikola-Verlag unter dem Titel „Die tausend bunten Büchlein" erscheinen ließ, gab Veranlassung, die ersten sechs Bündchen in einer Neuauflage zu einem Saminelband unter dem Titel „Der Guckkasten" zu vereinigen. Dieser schön ausgestattete Halbleinenband bringt dem Leser das Reizvolle und Abwechslungsreiche in Stoff und Behandlung der einzelnen The-men noch viel stärker zu Bewußtsein als bisher. Wie eine Reihe bunter Films rollen die teils Phantast! scl>en, teils grotesken Szenenbilder an dem Beschauer vorbei und eS ist nicht daran zu zweifeln, daß sich diese neue Ausgabe die Her.sen der .Ander und der Großen ebenso schnell erobern wird wie die „Tauend bunten Büchlein", und zu einem Bestand der Kinderstuben bibliothek werden wird, wie ,.Max und Moritz" und» der „Struwelpeter". cus und entivendeten dort dem Besitzer Ju-rij Ajt aus dem unversperrten Stalle einen 400 bis 420 Kilogramm schweren Ochsen und verkauften ihn in Krapina um den Spottpreis von 12.500 k, während er auf ^ 24.000 k geschätzt wird. Hierauf hielten sie sich in Jdrija auf und begaben sich, nachdem ^ ihnen das Geld schon fast ausgegangen war, nach Ljutomer, um dort ihr „Handwerk" fortzusetzen. Als Opfer wählten sie sich den Besitzer Franz KriZan in Kokoriöe, dem sie zwei Füllen aus dem Stall führten. Um des durch Aufschlagen der Hufe verursachte Geräusch zu dämpfen, hatten sie den Boden vom Stalle bis zur Straße mit Dünger >be-streut. Hierauf entwendeten sie noch demBe-sitzer Josef Heriö Pferdegeschirr und einen Wagen. Als sie nun in krapina ein Füllen verkauften, wurden sie dabei verhaftet. Der Gesamtwert der gestohlenen Sachen beläuft sich auf 92.000 X. Die beiden Angeklagten bcgten ein volles Geständnis ab. Auf Grund dessen wurden Sodec zu 5 und Pristotnik zu 6 Jahren sHveren Kerkers verurteilt. Diebstahl. Heute wurde auch die Verhandlung in Angelegenheit der drei Diebe Jakob Kidriö, Ivan Straser und Joses, Fras geführt. Erstercr, der am 7. Juli 1923 ^ vom Kreisgerichte in Celje zu 8 Monaten z schlveren Kerkers verurteilt wurde, entfloh aus der Haft und begab sich nach TurniZee bei RogaSka Slatina. Dort entwendete, er seinem Vetter, dem Schuhmacher Georg Smit, einen Rucksack mit Sohlenleder und am nächsten Tage demselben aus seinem Hause in Seöove einen Rock und einen Hut. Mit seiner Beute begab er sich nach Mari-bor, wo er mit den beiden, ebenfalls aus der Strafanstalt entlassenen Männern Ivan Straser und Josef Fras zusammenkam. Gemeinsam verübten sie einen Diebstahl im Hause des Hofrates Josef Fon, der den Schaden auf 178.860 k schätzt. Die Beute teilten sie im Burgwalde, worauf sich Straser nach Zagreb begab, während die beiden anderen die gestohlenen Waren dem Kauf-manne Kodriö in Lajtersberg zum Kaufe anboten. Den größten Teil verkauften sie dem Genannten nnd vertranken das Geld. Als aber KidriL im Gasthanse zur Schlacht-Halle ein Kleidungsstück zum Kaufe anbot, wurde er verhaftet. Auch des Straser, der unterdessen auch andere Diebstähle verübt hatte, wurde man in Breg bei Ptuj habhaft. Schließlich wurde auch Fras in Slov. Bistrica ausgeforscht nnd dem Kreisgerichte Maribor eingeliefert. Alle drei gestanden zum größten Teil ihre Diebstahle ein und erhielten folgende Strafen: Kidriö. 6, Fras 7 und Straser 5 Jahre schweren Kerker. .— Sauerwasser teuerer als Wckn. Ein Finanzer kaufte im Juni in der Bahnhof-restauration eine Halbliterflasche Radeiner Slatina und bezahlte hiefür II Dinar. Bei Rückstellung der Flasche wurden ihm 6 Di-^ nar zurückerstattet. Da aber dem Finanzer ein halber Liter Wasser um 5 Dinar doch zu teuer schien, zeigte er den Borfall an. Der, Restaurateur Frauz Stiller hatte sich des-> halb wegen Preistreiberei beim Bezirksgerichte zu verantworten. Bei der eVrhand-lung, die am 11. d. stattfand, sagte die Kell-nerin, daß sie die Flasche Wasser um den von ihrem Chef vorgeschriebenen Preis verkauft und nicht einen Heller dabei gewonnen habe. Herr Stiller behauptete hingegen, daß er zu jener Zeit das Wasser nicht billi-ger verkaufen konnte, weil er sonst nicht anf seine Kosten gekommen wäre. Die Verhandlung wurde vertagt. GiMer Nachrichten. Josef Lenko s. In St. Peter im Sanntal erlag der Großgrundbesitzer Herr Josef Leu-lo einer langwierigen, schweren Krankheit. Er war als Persönlichkeit im politischen! wie auch im Wirtschaftsleben l>ekaunt. Er. vertrat seinen Bezirk auch als Landtagsab--geordneter und erwarb sich um die Erbau-> ung der Sanntalbahn großeVerdienste. Dasj Leichenbegängnis fand unter großer Beteiligung am 9. d. in St. Peter statt. Todesfall. Im Krankenhause in Celje starb am 10. d. Herr Hugo Watzlawek, der Vater des Journalisten Richard Watzlawek. — In Dramlje starb am 10. d. Frau Agnes Sket, Lehrerswitwe, im Alter von 93 ^ Jahren. Die Verstorbene war die Mutter^ des Postbeamten kket in Eelje. — In Polu-' le bei Eelje starb am 12. d. .Herr Anton' Bo2iö, Besitzer nnd Vater des Herrn Dok-! tor Anton Bo!iö in Celje, im 77. Lebens-jähr«. Stadtthcater. Sonntag den 16. d. erlangt das Lustspiel „2X2-5" außer Awnneinen' ' zur Vorführung.^ Es wird wciters Hebbeln Der Vorsitzende berichtete herauf, daß ihm aus den Wirtschaftskreisen 19 Ansra' gen zugekommen sind, die der Reihe nach zur Verhandlung kommen werden. Die erste Anfrage stellte die Firma Wöge-rer betreffs der Zollmanipula^ion mit leichtverderblicher'Ware. So z. B. muß diö Fir-ma Wurstwaren, die als Stückq'tt zum Versande ins Ausland gelangen, schon bis 11 Uhr vormittags bei der Ba'ia abgeb-n^ und es kommt vor, daß die Ware iogar 24 ^tun-den sich auf derBabn befmdet, bevor sie zum Versand gelangt. Besonders in der b^iße't Jahreszeit ist die Ware dadurch dem Ve?« derben ausgesetzt. Da kein Vertr?i«r der Firma anwesend war, der nähere Aufklärungen über den Verbleib Wa*? hätte geben können, wurde die Angelegenheit be-hnfs Einholung der nötigen Informationen bis zur nächsten Konferenz vertagt. Fünf n>eitere Anfragen wurden vom Zollvermittler Herrn Mariö gesollt. So wurde u. a. auch die Angelegenheit der ..Beglaubigungen" zur Sprache gebricht. Es ereig-^ neten sich Fälle, daß das Zollamt d:c B>> glaubigung nicht anerkannte, w'^'.'gen de>' ! ganze Akt der Generalzolld'rektion nach ! Beograd zur Entscheidung vorgelebt wer-' den mußte, was immerhin acht Tage benötigte. Die Ware bleibt bis zur Erlegung des Streitfalles beim Zollamre liegen, o« durch der Partei unnötige Un'o!t'.'n an Lagergeld, das pro Waggon und Tag '.»W 1'in. beträgt, verursacht werden. Es wurde be-antragt, in solchen Fällen die Ware der Partei gegen Erlag der Tar^dn'^ren^ au5-^zufolgen. bezw. Orlginalfracht5ci<'e als Ersatz für Beglaubigungen anzu'rk?nn^n. D«r ^ Vorschlag wird der General,',Mirr?:i)n zur Entscheidung vorgelegt. ! In den weiteren Anfragen handelte es > sich um die Beschleunigung der Zollmani-^ ! pnlatwn bei ionsiieen leicht verderblich'n Waren, wie B. Vlnmen. ^awen. Sen- ^ singen u'w. Die Neuregelung i>'r Vorschr-l-ten über den Aus- und Einnil,rllui'in für Volkswirtschaft. Zweite Zollkonferenz in Maribor. Mittwoch den 12. Dezember fand in den > Räumen der staatlichen Handelsschule in Maribor die zweite Zollkonserenz unter dem Vorsitze des Zollverwalters Herrn TrM statt. Nach der Verifizierung des Protokolls der ersten Zollkonferenz gab der Zollrevisor Herr Cvitkovi^ im Namen der Zollbeamten eine Erklärung ab, in der er betonte, daß die Zollbeamten solange nicht mit den Wirt-schastskreisen verhandeln können, bis sie vom Vorsitzenden des Handelsgremiums Herrn Vilko Weixl für die beleidigenden Äeußerungen auf der ersten Konferenz eine Satisfaktion bekommen. Sie hätten über die Zollamtsverwaltung an Herri? Weixl eine diesbezügliche Aufforderung gerichtet. Der inzwischen erschienene Herr Weixl erklärte, daß er die genannte Aufforderung bis heute nicht erhielt und darum auch keine Erklik-rungen abgeben könne. Ueber Borschlag des Herrn DZamonja wurde zur Tagesordnung übergegangen unter der Bedingu-ng, sich mit dieser Angelegenheit auf der nächsten Zollkonserenz zu befassen. Trauerspiel „Maria Magdalena" vorbereitet. Die Regie übernimmt Herr Norman. Befchrankung der «bgove des elektrischen Stromes. Das Stadtamt teilt mit, daß we-^ gen dringender Umgestaltungsarbeiten am ^ Haupttrausformator, die mit der Ausbreitung des städtischen elektrischen Krastnetzes in Verbindung stehen, vom 12. d. augefangen bis auf weiteres die Abgabe von elektrischem Ztrom zwischen 12 bis 14 Uhr eingestellt wird. Deshalb werden alle Betriebe aufgefordert, mit 12. d. M. bis spätestens 12 Uhr die elektrischen Kraftmotore voll-kommen auszuschalten. Schuhdiebstahl. In dem Schuhgeschäfte StraSek probierten zwei Frauen Schuhe, wobei sie zwei Paar verschwinden ließen. Die Diebinnen wurden dabei ergriffen, als sie schou in einem anderen Geschäfte ebenfalls im Begriffe waren, sich dort Waren anzueignen. Der Verein der Sicherheitswachleute und Polizeibeamten veranstaltet am 5. Jänner 1923 im großen Saale des Hotels Union seine erste Faschingsunterhaltung mit Tanz. Im Hinblicke darauf, daß der Reingewinn ' der Unterstützug invalider Mitglieder, deren ! Witwen und Waisen zugedacht ist, bittet der Ausschuß alle Fachvereine u. Körperschaften in Celje ud Umgebung, diesen Umstand in Betracht zu ziehen und an diesem Tage von allenfalls beabsichtigten Unterhaltungen abzusehen. ?e?k« 'MatAurger Z«lkunsr, Slviit.'n-pa ulica 7. Teleph. IM. IM Erstk1uiit!ieSchu»»m«cherw«ri?i-PAtt« R. Nvnj«c. Iuf^^eva Nl. 9 übernim?^! alle Arten vcu ?wfttA?»n nach Mlch so»i« «ll? ?^eparalu?en. Solide Preise. Prompte Beöienung. ll0S? ErkiSr»««. Kiemit erkt«p»n Wir. daß w'r mit Ahrem Apparat T»vlodqr, «ßicher fich über ov« Srwaliunqen g«t bewährt Hat. bestens zufrieden sind >nd vir den Dpparat befls«? anempfehlen. Cenlralna dank« d. d., Yiti«l« Mariber. — BesteSungen: A. lMpii tn d?«§, Maridor. Slo»e»ska ulica 2». 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An-' träge unter .Verläßlich 43" an die Verwaltung. ll0VV Offene Stellen Aelteres Ai«der«Ddchen, wel-l ches auch andere Arbeiten verrichtet u. der stowenische« Sprache ! mächtig ist, wird ausgenommen. ^ Adresse in der Verw. 10978 t-- Kinderlose, verlSs^liche S«va-metfterl^nte werden für die > Glockengies^erei gesucht. Anj»fr. '.Baukanzlei Vrtna ultca Nr. 12. 11010 Pttfekit Kutsche SttüSWM die auch einer der Landessprachen mächkiq ist, wird per sofort gesucht. Gesälltge Offerte bei Angabe dee Gehaltsansvrüche an ÄlBt» Frennö «»d Sohn^ Ofijek 3. Bezirk. NoSg «»»NIM IWM SSSllI!! Wasserdichte Plachen sür Waggone» WSgen, Automobile in jeder Größe sind am billigsten zu haben bei Mrma 8c«0i?e?i I VWe. VrkovLev» ulic» 13. I'slez^l'vmn^e: ^uts. 1106i Islspdon 19—KS. Me „Marvurger Äeltung kann mit jedem Tage abon nlert werden. 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