Vm« oer nnmam mnvlnummer Mn t so v»ch»eu«I»e?^, M«i»»chU, Z»»itt«va Atlca » s»l«p^» »» ve,»a»l»r»Is«» ttdh«e>. ««»ailich . . V^a A>» Zun«»«" . . . . Z»-« vurch Post . ... «>« ttusland. monalN«!» . . . A> . cinzetnumine» l)»»i I... d» Z»« vet velt«ltunq ver tft ttdonnementsdcirag kür S>ov«n!en kür minderen« eine»» Mono», ouh«. hall» kür mindejten» dre» Mona«« ely. zusenden. Zu deanl»ortende Vnel» ol>ne Marke «erden ntchl derückjt^ tigt. Injerolenannoszme i» Marida» bei der 5»dmintitra<>o« de? Zettunq, ho«le bei allen qröhere« Annonce«» Lzpeditlonen des In. »»G ttu»land«». Rr. t2s. Maribor, Samstag den 2. Äunt ty2S SS. Jahrg. Zn den Wandelgangen des Valals Bourbon 0?. Paris, 30. Mai. Tinm vollen Monat hat der „Jahrmarkt der Parteien" gedauert. Um dies recht zu verstehen, mns; man wissen: Mehr als 3l)0 „Junge" spazieren seit Wochen in den Wan-delgänsien des Palais Bourbon herum, und keiner von ihnen weiß genau, zu welcher Partei er eigentlich gehört. Da beginnt nun das Spiel des „Einfangens". Die llli^isten Köpfe und besten Redner einer jeden Gruppe machen sich daran, die Unerfahren!.'n nach allen Regeln der Kunst zu bearbeiten und sür die Partei zu gewinnen. Dieses mertivürdi^e Spiel ist auch der Grund dafür, warum bis zum heutigen Tage der Streit um die zukünftige Mehrheit tobt. Befindet sie sich rechts oder links oder tn der Mitte? Die Frage ist unentschieden. Die neue Kammer kennt sich selber noch nicht. Ein Fingerzeig wird ohne Zweifel durch die Präsidenten- und Ausschußwahlen gegeben. Die erste Sitzung am Freitag ist reinen Formfragen gewidmet. Der parlamentarische Apparat ist diesmal schwerer als sonst in Gang zu bringen. Durch nicht weniger als e l f Büros werden zunächst die Wahlergebnisse geprüft und den Einsprüchen Rechnung getragen. Eine ganze Reihe von Nichtigkeitsanträgen sind gestellt, und die meisten von ihnen tragen einen rein ^loli-tischen Charakter. Zunächst gegen die Kommunisten. Einer (M^netrier) ist wegen Spionage verurteilt, und der Kassationshof hat sich beeilt, die Berufung AU verwerfen; er wird also durch seinen Konkurrenten vom Nationalblock ersetzt werden. Ein anderer (Clamamus) ist mit einereinztgen Stimme Mehrheit gewählt worden, und die soll gefälscht sein; wahrscheinlich werden hier Ersatzwahlen stattfinden, wodurch die kommunistische Par tei auf ganze e l f Mitglieder zusammenschrumpfen dürfte. Dann kommt die e l-sä fsis ch e Angelegenheit zur Sprache. Sie ist natürlich viel heikler als die kommunistische. Dr. R i lt l i n und R 0 s s L sind verfassungsmäßig Mitglieder der frzn-zösischen Kammer. An dieser Tatsache läßt sich an sich nicht rütteln. Die Verurteilung ist nicht rechtskräftig denn noch hat die letzte Instanz, der Kassationshof in Paris, nicht gesprochen. Anderseits ist es das auS-gesprochene Ziel der ganzen Verhandlungen gewesen, die beiden autonomistischen Abze-ordneten von der Tribüne des Palais Bour bon zu entfernen. Man wird also der Ver-fassttng einen kleinen Stoß geben und die Sache so drehen: Das Urteil der Geschwor, renen ist „absolutes Recht". Die Regierung stellt die Vertrauensfrage „Im Namen der Volksjustiz". Wird das Urteil späterhin kassiert, so ist eS noch immer Zeit, einen neuen Prozeß zu beginnen. Bis dahin bleiben die beiden Abgeordneten im Gefängnis. Aber muß in diesem Falle nicht zu andern Wahlen geschritten werden? Bereits sind sich die maßgebenden Blätter in düsteren Prophezeiungen ergangnl. Mit „echt elsäs-sischer Starrköpfigkeit" wird man in Kolmar und Altkirch wiederum genau so wählen wie am 29. ^pril, wenn nicht „schlimmer". Gewinnen lüs^t sich also nichts, nur verlieren Das Beste ist, man erklärt die Wahl fi!r gültig und läßt die „Abgeordneten" im Gefängnis. Nach einem Jahre wird man ^»ann lveiter seben . .. Kritisllje SpUllllg k der Rtsidtnz Die Vreffe mundtot gemacht — Skandale im Mnanzausschub ^ Das Blatt „Rek" beschlagnal)mt LM. B e 0 g r a d, 1. Juni. lSs ist noch immer nicht möglich, die Anzahl der Todesopfer der gestrigen blutigen Exzesse festzustellen, da die Polizeibehörden den Journalisten jeden Kontakt mit den Spitälern unterbunden haben. Die Polizei hat sämtlichen Blättern unter Anordnung der sofortigen Einstellung verboten, irgendwelche Berichte ü^r die blutigen Ereignisse und deren Folgen zu verösfentlichen. Die Erregung ist noch ?mmer groß, die dlirfte aber am Sonntag den Höhepunkt erreichen, wenn die „Narodna Odbrana" trotz des Regierungs-oerbots ihr Protestmeeting in Beograd abhalten sollte. « LM. B e 0 g r a d, 1. Juni. Gestern abends fand eine kurze und sehr stürniische Sitzung des Finanzausschusses statt, in welcher die Opposition die bereits inl Plenum des Parlaments begonnene Obstruktion fort setzte, l^^leich nach Eröffnung der Sitzung durch den Obmann erhob der bäuerlich-demokratische Abgeordnete Demetr 0 vi ^ die Forderung, der Ausschuß möge die Nc-gierung für die blutigen Straszenkämpse verant^vortlich machen nnd die soforti.-se Suspeudierung der unmittelbar Schuldig^'n anordnen. (5s entstand ein wüster Lärni, in dessen Verlans der Abg. P reda vec das vor dem Obmann liegende Sitznngs-protokoll an sich ris', und zerfetzte. Ter Olimann sah sich genötigt, die Sitzung zu schließen. Die nächste Sitznng wird niorgen nachmittags stattfinden. LM. Beograd,!. Juni. Gestern wu? de die Tageszeitilng „Reö", ein Organ der Opposition, von der Polizei beschlagnahmt. In diesem Znsannnenhange richtete P r i-b i e e v i ein Schreiben an D a v i d 0-v i L, worin festgestellt wird, daß die Verhältnisse in Jugoslawien schlechter seien als in Nulnäilien nnter dem Regime Bxatianu. Die denkokratische Partei sei heute mitverantwortlich dafür, daß die Regierung sogar die Wählerversani,nlungen im allgen^einen verboten habe. Schließlich wird der .Hoffnung Ausdruck verliehen, daß sich die Re-giernng doch noch besillnen uud die Abhaltung des bällerlich-demokratischen Meetings in Osijek gestatten werde. Die Suche nach der „ÄtaNo" TN. R 0 m, Z. Jnni. Die italienischen Hilfsexpeditionen für die Auffindung der verschollenen „Jtalia" werden bereitgestellt. So wird die „Citta di Milano" mit Hilse der von der italienischen Regierung erworbenen Polarschiffe „Hobby" und „Bragan-za" einen neuen Versuch bei Spitzbergen unternehmen, um die „Jtalia" auszusinden. Gleichzeitig sollen Hundeschlittenexpeditio- nen unternomlnen und Lebensmittellager errichtet werden. « TU. Oslo, I. Juni. Die amtlichen norwegischen Kreise hat die Ablehnung Jtalier^s, eine norwegische Hilfsexpedition nach der verschollenen „Jtalia" auszuriisten, mit Besremden erfüllt. Man gibt der Mei-nung Ausdruck, daß Italien von den Schwierigkeiten, denen die „Citta di Mila-no" in der Arktis begegnen werde, scheinbar keine blasse Tlhnung habe. Börsenberichte Ljubljana, 1. Juni. Devisen: Berlin 1060.2^, Zürich 1V95, Wien 79!).70, London 277.46, Newyork 56.81, Paris S23.7b, Prag 168.50, Mailand 299.50. — Effekten (Geld): Celjska 158, Laibacher Kredit 128, Kreditanstalt 165—175, Kroatische Kredit 8S0, VevLe 105, Rnse 280—300, Baugesellschaft 56, SeSir 105. — Holzmarkt: Tendenz unverändert. Abschluß 3 Waggons u. zw. 1 Waggon Buchentestouueu, Monte, media 28, franko Verladestation SnSak 530, 1 Waggon Balken, 3/3, franko Verladestation Snkak 320. _ Landw. Produkte: Tendenz slau. Weizen- sowie Mehlpreije haben etwas nachgelassen. Kurze Nachrichten LM. B e 0 g r a d, 1. Juni. Das Leichenbegängnis des zweiten Vizepräsidenten '^er Skupschtina Dr. Radoslav A g a t an 0 v i wird morgen nachinittags auf Staatskosten erfolgen. TU. B e r l i n, 1. Juni. Wie verlautet, wird dieser Tage eine neue Partei gebildet werden, die sich „Republikanischer Block" nennen wird und aus Arbeitern, Bauern und Soldaten zusaurnleugestellt werden soll. Das Ziel der neuen Partei ist: Zusanlnien-sassung des republikanischen Nachwuchses aller Schattierungen und aus allen Lagern. TU. K 0 w n 0, 1. Juui. Wie auS Astrachan genieldet wird, hat dortselbst ein Wolkenbruch katastrophalen Sachschaden angerichtet. Der Verkehr in einigen Stadtteilen kann nur mittels Booten aufrechterhalten werden. .Herr Andre Julien, ein in Marseille wohnhafter Juwelier, hatte in einer Bank einen Scheck auf 10.000 Francs einkassiert, als er beim Verlassen des BankgebändeS von e!nem Manne in Arbeitsbluse und ohne Kopfbedeckung angebalten wurde, der ihn also ansprach: „Sie haben soeben einen Scheck auf 10.0^ Francs einkassiert. In der Nnmnierierung der Scheine ist ein Jrr-tnm unterlaufen und der Direktor läßt Sie deshalb bitteu, sich in sein Büro zu begeben, wo der Irrtum richtiggestellt wird." .Herr Julien solgts in gutem Glauben dem Manne. Als sie vor der^Tür des Kabinetts des Direktors angekoulnien lvaren, ließ sich der Unbekannte die 10.(X^0 Francs übergeben und bat ihn, einen Augenblick zu warten, worauf er in das.Kabinett eintrat. Es vergingen etwa 10 Minuten, bis er wieder herauskaiu und deui Juwelier sagte: „Sie können eintreten. Ter.Herr Direktor erwar tet Sie." .Herr Julien ging in das Kabinett des Direktors, der über den Besuch nicht wenig erstaunt ivar und ihm erst nach einigen Aufklärungen zu verstehen gab, daß er einem (i^anner aus den Leim gegangen war. Vlll. ivternstiovsle 2. I^IUZtDKIsiAe» dl« Juni 1«« 600 Xkt. Lüostleo Lli»lr»uk>inoxUedIl«lt. 8per!alau»»tolliuixsi» kL? inodilo llnil kk»yro»!»eIiV, kur laoävirtsedsktl. kür Xullit uvck ^selilaL «ut L^izendslinen ua6 Lckitten. >^es5e«urveize in «tten xsvveren (leldlnztituten u. dük05 erliZltück unti können per k'o8t »ucd vom de- 7oxen vercZea. SS7I cz > > > > uu ^ ff, Ilarteo im k^slirlcartollbür« „putailr" ia KIsriI»or, Ilssv^rovs eesta 35! q 'l - N ,-1 H r''! » 1 N I U? Nach dieser peinlichen Arbeit, die Poin-cars selber in die Hand genommen hat, kann die nene Kammer zur Wahl des Vorsitzenden schreiten, bisheriger Präsident war der Marseiller Sozialist Fer- nand B 0 u i s s 0 u, ein äußerst geschickter Mann, dem es gelnngen ist, das Vertrauen aller Parteien zu erwerben. Ol'schon seine Partei der Regiernngsuiehrheit nicht angehört, erscheint ^eine Wiederwahl so gut wie sicher. Seit des alten Briss 0 ns Zeiten besaß die Li^aninier keinen besseren Vorsitzenden; die Arbeit geht unter seiner Leitung rasch von ftritten, jede Obstruktion wi^d in kurzer Zl?it gebrochen, und das Allerwichtigjte: ?ie Rcgierunq PoincarS ist vor Ueberraschungen sicher. Bouisson weist immer, was vm-fleht, und verfehlt nie, Poincare zu unterrichten. Die Wahl eines Sozialisten zum Kammerpräsidenten wird also keinerlei politische Bedeutung haben; es ist die Wahl eines Technikers, der zudem noch (Schilfe und Verbündeter der Regierung ist^ Ter eigentliche jkamps wird um die großen Ausschüffe entbrennen, die im parlamentarischen Leben Frankreichs eine sehr grosse Rolle spielen. Mehr als einmal kommt es vor, dast der Finanzausschuß zum Beispiel der Reqierunq selber Befel,le erteilt, im Allgemeinen ist jeder Minister von seiner Kommission abhängig, und ein issampf zwischen beiden (Gewalten endet fast immer mit einer Niederlage des Ministers, .^'ier wird sich also der Wille der neuen Z^tammer zum erstenuml offenbaren. Aus der Zusammensetzung der großen ?luSschüsse und ihrem Vorsitz wird sich die neue Mehrheit ergeben, mit der Poincar»^' zu regieren gedenkt. Nicht nur die Sozialisten, auch dieRadikalen von der Nüance Malvy'Auriel werden aus ihren bisherigen Stellungen verdrängt wer. den. Nachdem diese wick,tigen Vorbereitungen am (.^de sind, verliert Poincarü am 7. Juni die mit größter Spannung erwartete Regierungserklärung. Welches wird il)r Inhalt sein? Ein paar stolze Worte über das in zwei Jahren vollbrachte Werk; die Betonung der Notwendigkeit, in gleicher Eintracht weiterzufahren, damit die bisherigen Ergebnisse nicht in Frage gestellt und die Gesundnngsarbeiten vollendet werden; die Verwerfung jeder Demagogie von rechts wie von links: ein paar Verheißungen iilier gereckitere Steuerverteilung, Verwaltungsreformen und dergleichen Dinge mehr; eine .Anspielung auf die Dinge in Elsaß-Lothringen, mit denen sich Poincare persönlich beschäftigen wird; vielleicht die Ankündigung, daß in nächster Zukunft der F r a n k e n stabilisiert wird, etwas über die Schuldenfrage, womit dann das außenpolitsche Gebiet betreten wird. Der Ministerpräsident hat bis jetzt in verschiedenen Kundgebungen große Sorgfalt auf die Feststellung gelegt, daß die Politik B r i a n d s die des gesamten Kabinetts sei. Bis zu welchem Grade tvird er sich in dieser .^^insicht verpflichten? In den Blättern der L i n k e n erwartet man allgemein umfassende Verhandlungen -mit D e u t s ch l a n d für spätestens Früh-Vng I92Y. Großes Aufsehen erregte es, als der alte Chauvinist Herv e die sofortige iRäumung des Rheingebietes forderte. Der >Hauptwi der stand gegen eine solche Politik scheint nicht einmal von den nationalistischen Aammerparteien zu kommen. Ihnen ist es »vor allem zu tun, den Sozialisten vnd Linksradikalen das Wasser abzugraben. Die Erkennwis bricht sich Bahn, daß es sich, heute mit dem Rheine ähnlich verhält wie '1924 Tnit der Ruhr. Die Befreiung von Essen und Düsseldorf war die Vorbedingung dafür, daß der DaweSplan zur Ausführung «gelangte. Der politische Gewinn fiel in den Scho^ des!k a r t e l l s: die kehren machen sich heute die 'i-arteien der Rechten und der .!1citte zu Nutzen. Wenn für Frankreich eine günstige Regelung des itriegsschuldenprob-lems zu Stande komuit; wenn der DaweSplan im Cinne einer „Mobilisierung" der deutschen Industrie- und Eisenbahnvbliga-tionen umgeändert und zugleich endgültig in ein international garantiertes System verwandelt wird; wenn auf diese Weise Frankreich den tti-ieg finanziell „liquidiert" und seine Währuug gerettet hat: dann ist ohne Zweifel ein gewaltiger Sieg erfochten, dessen Früchte ausschließlich den bürgerlichen Parteien zugute kommen. Dies eben erklärt die bi-eite Strömung innerhalb der Sozialist Paul Boncour bleibt Poin-nett Poincar^-Marin nicht unbedingte Feindschaft anzusagen, nicht in einer „unfruchtbaren Opposition" zu verharren. Der Sozialist Paul N on cour bliebt Poin-car^s Vertrauensmann in Genf. Es ist der Sieg des U n i o n g e d a n k e n s auf der ganzen Linie, Sozialisten und Nationalisten einbegriffen, die „größere Koalition", die in Deutschland etwa von Müller bis Hergt ginge! Bleibt nur eines abzuwarten: Ob die Rechtsparteien gewisse Po-litische Steckenpferde vorläufig wenigstens in ihre Rüstkammer zurückzustellen vermögen: so vor allem die Ausdehnung der Locarnopakte auf den europäischen Ost?n und die Forderung an Deutschland, auf jegliche Rechtsmittel zur Verbesserung einer unhaltbaren politischen Lage zu verzichten.' Man versichert, daß wiederum Poincar ^ alle seine Bemühungen darauf verwende, die Gruppe Marin, das Rückgrat seiner Mehrheit, zu dieser taktischen Schwenkung zu bewegen; ob er damit Erfolg haben wird, läßt sich jetzt noch nicht sagen. Jei)enfalls steht die Talsache ausser Zweifel, daß das Kabinett aus der allgemeinen Politischen Aussprache als S i e g e r hervorgehen wird. Und zivar mit einer Mehrheit, wie sie, von den Kriegszeiten abgesehen, nie eine französische Regierung zu verzeichnen hatte. Ist es ein Vorteil, ist es ein hemmendes Gewicht? Auch darüber muß erst die Zukunft entscheiden! Die Opposition will den Innenminister unter Anklage stellen B e o g r a d, ZI. Mai. Heute trat die Bäuerlich-deuiolratische .Koalition unter Vorsitz von Stepan R a -d i ä und Eveto.^ar P r i b i L e v i ö zu einer VoUihuug Auscmmuen, die sich lius-schließlich mit den traurigeu Vorfällen in den Straßen der .^>nuptstadt sowie mit der allgemeinen politischen Lage befaßte. Die Bänerlich-domokratische Koalition beschloß im Zusammenhnnae mit denl Vorgehen der Polizei gegen die Deulonstrauten den Minister des Innen: Dr. K o r o k e c unter Anklage zu stellen. Die Antwort der jugoslawischen Regierung auf die Note Italiens Strenge Maßnahmen. Vergütung des Sach« schadens am Eigentum italienischer Staatsbürger. Beo g r a d, II. Mai. Der italienische Gesandte General Bo-drero hatte bekanntlich im Zusammenhange init den italienfeindlichen Kundgebungen in Split, Ztbenik, Zagreb und Beograd an die jugoslawische Regierung eine Note gerichtet, worin die Forderung nach Maßnahinen aufgestellt wird, die in Hinkunft derartige Ereignisse, die die guten Wechselbeziehungen stören könnten, vereiteln mi^gen. Gleich" zeitig wird die Vergütung des Sachschadens gefordert, welchen die italienischen Staots-bürger in Split erlitten haben. Wie verlautet, wird die jugoslawische Re-gierung in ihter heute abzufertigei^den Ant- wort die Vorfälle bedauern; sie wird ferner versprechen, Maßnahmen zu ergreifen, die die Wiederholung jeder wie immer gearteten italienfeindlichen Kundgebung unmöglich machen sollen. Ebenso soll die geforderte Sochschadenvergütung auf Grund einer schriftlichen Verpflichtung erfolgen. Schulen für Sefchiedme und Vrobemutterschaft In keineul Land der Welt hält man so viel von „Education", Schulung, wie in Amerika. Das Neueste auf diefenl Gebiete ist dicSck)ule für geschiedene Frauen. Der Erziehung zur Ehe dienten bereits verschiedene Anstalten u. Kurse, nun s)at ein menschenfreundlicher und findiger Ricliter in New Orleans, um einem tief gefühlten Bedürfnis abzuhelfen, die neue Schu le eröffnet. Er fand es mit der Würde der anierikonischen Frau iMt vereinbar, dem geschiedenen Marauf zehn Jahre lang im Witwenstand. Mit 133 Jahren heiratete er zum Vas gelbe Meer UrheberrechNich geschützt dem Lit. V»r. St. 59 Vincke, DreSde« S1. Itoman von Marie Stahl, Er ahnte kaum, was in ihrer Seele vorging, als sie am Wegcsrand allein zurückgeblieben stand und dem enteilenden Automobil nachsah, bis die letzte Staubwolke verschwand. Ihr Gesicht war noch inlmer ebenso weiß und ruhig, aber Plötzlich, als die tiefe, lastende Einsau,keit sie umgab, brach ihre Kraft, sie stürzte auf ihre Linie und streckte deni entschwundenen Wag..'n beide Arme nach. Dann lag sie ani Wege und weinte, weinte herzzerbrecheud nin den bleichen Jüngling, dessen blutiges Hauvt eben noch in ihren, Schoß gelegen. Und der .Hauch des Abendwin'deS strich klagend über sie hin. Als si« heimwärts ging, war sie wieder ruhig und gefaßt. Sie vernmtete, daß Achiu, an dem epidemischen Fieber erkrankt sei, sogar in Sndersberge waren einige Fälle vorgekommen. Und wenn er daran sterben sollte, so war daS nicht ihre Schuld. In dieser Stunde faßte sie den Entschluß, Bill Härtung so bald als nwglich zu heiraten. Langsam ging sie über die Stoppeln heini-wärts und nahui Abschied vom Loinmer und ihren, Sommermärchen. Das Leben mit seiner Wirklichkeit war über sie gekommen, es sah sie. mit nüchternen Augen an. „Ich hoffe, du hast nicht noch mehr Verehrer, die ich erst halbtot schlagen muß, um dann den Krankenpfleger zu spielen", sagte Bill bruminend, als er zurückkam. „Ich habe an einein mehr als genug". Lia wollte wissen, ob die Familie sehr erschrocken gewesen ob man .Hoffnung für Achims Leben habe. „Die Weiber weinten, aber der alte Herr behielt klaren Kopf", erzählte Bill. „Ich holte fchnell noch den Arzt herbei, der ziemlich in der Nähe wohnte, und dieser erkannte sofort, daß es sich um einen heftigen, typhösen Fieberanfall handelte. Die Verletzung am .vas soll daraus werden? Er wird darcln sterben, er hat Fräulein Lia sehr lieb gehabt!" Dabei liefen ihr die Tränen herunter. Na, das hatte noch gefehlt, nun nlußte ich auch noch den Tröster spielen! Ich nahm ihre .Hand, und ich glaube, ich habe sie gestreichelt vor lauter Angst unl die Tränen, ich sagte ihr, sie solle sich beruhigen, daran stürbe er nicht. Sobald er gesund sei, würde er einsehen, daß es so viel besser für ihn sei, lmd für dich auch. Und ich erzählte ihr Nt^ch, daß ich SüderSberae kaufen und dich in sechs Wochen heiraten w0lle." „Du hast n,ich ja noch gar nicht gefragt^" bemerkte Lia, ein wenig erstaunt über d'cse Eile, die jetzt ihren Wünschen entsprach. „Du bist ja ganz still", sagte Bill llnd nahm sie in den Arm. „Zur Belohnung für alles, was ich heute um dich erdulden mußte, wirst du mich in sechs Wochen H«V raten!" Sie ließ sich schweigend küssen auf den^ Lindenplatz und dann gingen sie zu ihrem Vater, und Peter Landin fagte, daß er sich seit Jahren nicht so über etwas gesreut habe. Sie sollen sich beeilen mit der Hochzeit, damit er sie noch erlebe. 20. K a p i t e l. Tagelang lag Achim zwischen Leben und Sterben. In seinen wilden Fiberphantasien verlangte er leidenschaftlich nach Gunhild, als erwarte er von ihr Linderung seiner Qualen, Kühlung der Muten, die ihn versengten. Sie schien in seinen VorstÄlungen der gute Genius zu sein, der ihm .Hilfe und Genesung bringen konnte, während sich mit Lia die Idee eines Dämons verband, der ihn in das Kornfeld locken und sein.Herz-blut saugen wollte. Er war immer im Kornfeld verirrt, vom endlos wogenden Halmen Wald umgeben, aus dem er sich nicht herausfinden konnte, die Roggeninu^me verfolgte ihn, und er schrie verzweifelt nach GunhUd^ ihn zu erlösen. VlnMag, ?. Mar^rger ??r. IN. zweiten MÄe, und zwar Jane, geb. Lloyd, »ie Witwe ewes gewissen Anthony Ädda. Als er 1l» Joihre alt war, mußte er in Al-derbury Sirchenbuße tun, weil er mit einem Mädchen aus de« bessere» Ständ«,, Katharina Milton, ein Mwd gezeugt hatte. Er stattd demütig an der ßttrchentttr in einem weißen Gewand, eine Kerze in der Hand. Parre wurde kurz vor seinem Tode durch den Grafen Arundel dem SSnig von England» vorgestellt und folgendermaßen von ihm angeredet: ^Du hast länger gelebt al» andere Menschen leben. Was hast du getan, was die andern nicht taten?* Er antwortete: ^ch tat Kirchenbuße, als ich Jahre alt war." t. Brückend«» V«»grad—Ze«u«. Ein« große deutsche Firma machte unlängst der Beograder Gtadtgemeinde ein sehr ^nsti-geS Angebot zur Errichtung einer eisernen Brücke über die Eave zwischen Beogrod u. Zemun. Bekanntlich verbindet in Beograd beide Saveufer eine einzige Brücke, die jedoch nur Br die Eisenbahn bestimmt ist, so-daß der ganze üibrige Personen- und Warenverkshr mit DampMhren bewerkstelligt werden muß. Nach den bestehenden Plänen würde die neue Brücke auf der rechten Ylußseite bei Kalimegdan stehen und etwa S00 Millionen Dinar kosten, die vom Staat und der Gemeinde aufgebracht werden mltß-ten. Der Staat würde die Arückenkonstrvk. tionen auf Reparationskonto bestelle«, während öie Gemeinde die üvriigen Baakosten zu tragen hätte. Die Brücke hätte eine ansehnliche Länge und wäre auch für den Stra« ßenbalhnverkelhr eingerichtet. Die Verhandlungen sind noch nicht «ckgeschlossen. t. wichtig für ««atemphotographenl Der Amateucphotographen^erein in Sarajevo (DruStvo Amater-Fdtogrolfa) veranstaltet unter dem Protektorate der Sarajevoer Stadtgemeinde und ihres AommisiärS des Herrn Edhem BiSakSiSim Festsaale des Rathauises vom 2. bis IS. September d. I. die „Erste Jugoslawische Ausstellung der Amateurphotogra^en". An der Ausstellung sollen alle unsere Amateur« teilnehmen^ damit der Oeffentlichkeit gezeigt werden kann, aulf welcher Stufe sich bei uns die Kunstphotographie befindet, sl^ziell aber, was unsere Amateure im Stande find, auf diesem Gebiete zu schaffen. Die ausgestellten Arbeiten werden prämiiert. AmneldungS formulare zur Teilnahme an der AuSstel-lupg sendet den Interessenten auf Verlangen der Berein in Älrajevo (DruStvo Ama-ter-Fotograka, Postfach 428 liefen folgende Spenden an Büchern und Karten ein: Berein der Hörer der Philos. Fakultät Ljubljana 1, Anrather G. 1, Cijan A. 7, Glaser I. 2, Oberst Hamböck 19 Mltr. Karten, Buchhandlung Heinz 136, Dr. Kotnik I. 28, Tr. Kovaeiö Fr. 9 Bände und 3 Mltr. Karten, Dr. KovaöiL M. 1, Kramer Jv. 7 Bände, Major LavriL Al^r. 25 Mltr. Karton, Oberst Lebar Al. 11 Mltr. Karten, Dr. LuLovnik Jv. 1, Makaroviö Ivo 1, Malgaj Jv. 1^ Mravljak JoS. 24, OroZen Jos. 1, Dr. Piv-ko Lud. 26, Frau Rubbia Gis. 91, Skala I. 1, Dr. StrmSek Paul 1, Frau Svajger Val. 1, ^unkooiö Dav. 4 Bände und 4I Mltr. Karten. Der Geschenkzuwachs der Bibliothek beträgt demnach in den ersten 5 Monaten des laufenden Jahres 342 Bände und 93 Mltr. Karten. Allen'Spendern und Förderern unseres Kulturinstitutes sei bei diesem Anlaß erneut der gebührende Dank ausgesprochen, mit der Bitte, für die weitere Entwicklung dieser Bibliotheks — und Studienzentrale des Kreises Maribor das Möglichste beitragen zu wollen. m. Unsoll. Der 19jährige Arbeiter Method Stauber aus Morje bei Fram stürzte beim Neubau von einer Plattform auf eine Steinstiegc und zog sich Hautabschürfungen am linken Oberarm u. innere Vcrleklmg?n zu^ soda^ er ins Krankenhaus überführt wer den mußte. m. Der kranke Invalide, der in seiner Not noch für drei kleine Kinder zu sorgen hat, wendet sich an die mildtätigen Herfen mit der innigen Bitte, ihm kleinere Geld» spenden, Lebensmittel oder abgetragene Kleidungsstücke leventnell auch für die Kinder im Alter von 3 bis 6 Jahren) zukommen zu lassen. m. Wetterbericht vom 1. Juni, 8 Uhr früh: Luftdruck 733, Feuchtigkeitsmeiser 10, Barometerstand 735, Temperatur -i- 22, Windrichtung WO, Bewölkung gan.^, Niederschlag: Regen. * Eine wichtige Erfindung. Der Strickapparat „Viktoria" zur Erzeugung der schönsten verschieden'farbigen Muster auf der gewöhnlichen Strickmaschine, in allen Staaten geschützt, wird in der Mustermesse in Ljubljana im Pavillon F ausgestellt sein Der Erfinder ist Herr Fr. K 0 s, Inhaber einer Strickmaschinenhandlung in Ljubljana. 1!^idovska ulica 5. 6636 * Wegen zu großen Lagers werden stärkere Gummistrümpfe bis zum 15. Juni um 20^ billiger verkauft bei der Firma A- Ve-sednik, Maribor, Betrinjska ul. 20. 640-t * Sonntag, den 3. Juni im Gasthause R u 2 i ö, Nova vas Backhühnerschmaus mit Konzert. Gute Weine und frisches Union Bier. Aufmerksame Bedienung. Zu zahlrei chem Besuch laden freundlichst ein M. A Ru!ie. 6559 * Ant. Rud. Legats einjähriger HandsliZ-kurs. Dieser vom Ministerium für Handel und Industrie in Beograd konzessionierte Privat-Handelskurs ist sür unser Land Slowenien eine ganz neue Institution und machen wir hierauf alle Ätern und Interessenten ganz ^besonders aufmerksam. Die Pro spekte sind soeben erschienen und können kostenlos im Verkaufsbüro der Firma Ant. Rud. Legat Sc Co, Maribor, Slovenska nli« ca 7, Telephon 1W oder sonst brieflich ver» langt werden. Auf der Mustermesse in Ljubljana sind diieselben auf dem Stande genann ter Firma, und zwar im Pavillon H, Nummer 447—449 ebenfalls erhältlich. 6665 * Velika kavarna. Heute abends Elitekonzert mit Kabarstteinlagen. 66li1 ^ Heute, Samstag, den 2. Juni im Gasthause Rosman „Zur Lokomotive", Frankopanova ulica, Garteneröfsnung mit Kon« zert der Schönherrkapelle. 6K50 * Die Freiw. Feuerwehr in Studenci veranstaltet am Sonntag, den 3. Juni in allen Gasträumlichkeiten des Herrn Seni-ca ein großes Gartenfest mit verschiedenen Belustigungen. Anfang 4 Uhr. T^r Reingewinn wird zur Abtragung der Schuld für die Turbinenspritze verwendet. Um zahl reichen Besuch bittet das Kommando K9 * Heute, Samstag, Familien-Abendton-zert, Musik: Salonkapelle Peönik, in den Räumen des Hotels Halbwidl. Schlagerprogramm. Aus vtui P. Todesfall. In Ptuj verschied die Vik-tualienhändlerin Frau Josefine A u e r im Alter von 68 Iahren. Friede ihrer Asche! p. Eine große Tombola veranstaltet Sonn tag, den 3. d. der Cyrill-Mechod-Verein. P. Im Stadtkino wird SamStag und Sonntag das herrliche F.lmwerk „Unsterbliches Bataillon" vorgeführt. AllS Eelje e. Todessall. Am Dienstag, den 29. d. P<'. abends verschied in Zcrvo.dna bei Celje Frou Agnes L i k 0 v e e, Eisenbahnersgattin, im Alter von 60 Jahren. Friede ihrer Asche! c. Alkoholgegnerifche Bestrebungen der Arbeiterschaft in Slowenien. Ueber Initiative der „Radniöka Apstinentska zajednica* bildete sich ähnlich wie in Ljubljana auch in Celje ein Aktionskomitee, welches die Borarbeiten zur Gründung einer „alkoholgegnerischen Einheit der Arbeiterschaft" in Angriff genommen hat. Die Agenden des Aktionskomitees leitet Herr Franz Olsen, PreSerno'ia ulica 9. c. Der Dramatische Verein Celse hielt am Mittwoch, den 30. d. M. nach einer Span« ne von 3 Iahren eine Bollverfammlung ab, in der Herr Ivan P r e k 0 r e k zum VereiliSobmann wiedergewählt wurde. c. Tie ersten Sanngäste. Am Mittwoch, den 30. Mai waren in der Sann die ersten Badenden zu sehen. Tie Sann ist aber derzeit noch recht kalt. c. Tombola. Die Ortsgruppe des Kriegsinvalidenverbandes in Celje veranstaltet am Donnerstag, den 7. d. M. aim DeLkoplatz eine große Tombola mit kostbaren Gewinsten. Tkeater u»» Kunst Nttiovslthtllttr i» Rttittt ) veperkOire: Freitag, 1. Juni um 20 Uhr: Geschlossen. Samstag, 2. Juni um 20 Uhr: „Othello" Ab. A. Kupone. Sonntag, 3. Juni um 20 Uhr: „Herbstmanöver". Kupone. Ermäßigte Preise. Zum letztenmal. Kino Unter den vielen K'ulturfilmen, die in letzter Zeit in Maribor unter der Führung des Verbandes der sv'ulturvereine liefen, nimnlt: „Milak, der Grönlandjäger" gewiß nicht die letzte Ttelle ein. Die Berliner „Ufa" hat es unternommen, genau nach den Erlebnissen der drei Grönlandsexveditionen ji^och, Maivson u. Scott ein Werk zu filmen, das in seiner Art einzig dasteht u. in Plastisch eindrucksvollster Weise das Leben und Treiben der Eskimos, ihre AAnststücke zu Wasser und zu Lande und im weiteren aber die immensen Gefahren und lebensgefährlichen Abenteuer ,m Lande des ewigen Eises dem Beschauer vor Au-' gen führt. Unter unsäglichen Mühen und Entbehrungen, täglich und stündlich dem grinsenden Tod ins Antlitz schauend, dringen die an« erschrockenen Männer in unbekannte Gegenden, in ein unl>ekamltes Land, einem Ungewissen Schicksal entgegen, alles nur zu dem Zwecks, der wlssensbegierigen Menschheit, der Kultur u. Wiffenschaft Aufschluß zu geben über Gegenden und Länder, die ^sich um den Nordpol schließen und die noch keines Menschen Fuß betreten hat. Es würde zu weit führen, all die Fülle, all die überwältigende Pracht und Schönheit des Beschauten hier zu schildern. Jedermann, der nur einigermaßen Jnteresie an dem ^oblea; V«Surzer Zeikmy Nr. lZS. ".I.u. Erforschung der Untarkti» hat, wird «S fich «nht nehmen „Milak. den Grönlandjä- ger", z» besichtigen, und niemand wird enttäuscht von hinnen gehen. S» finden täglich vier Vorstellungen fi7 h»lb v Uhr cibend». Die Preise find sehr «äßq gehalten. (Siehe besondere Plakate.) Der nächst« Ailm ist: Flucht >»s der Irsst«", in welchem Madimir Gaidarow und Wilhelm D t e t e l e da» Gemüt jedes Vc schauer« erschüttern. vv«Q-KI?^0. Der gro^e Wiener „Cascha^-Film: „Tingel-Ta «gel" «ft TMy D a v t « und Jgo S h m in den HauPtrsven gehört zu jenen Wiener Produktsn, die zusolge ihrer ausgezeichneten Regie, hervor ragenden Tarstellung und glänzenden Ausstat« tung zu dem Besten gehören, waZ diese Firma bisher auf den Filmmarkt warf. Als besonderen Vorzug aber hat dieser Film eine Novelle deS l'ekannten BühnenaiitvrS Alexander Engel Unterlage genommen, vaS somit besagen will, daß nben starkem dramatischen Ernst auch bühnenkrästiger, goldener Humor zu Worte kommt. sehen wir hauptsächlich in der Tze-ne am Bahnhof, die sich zwischen dem StationS-.^ie>«r und der Tingl-Tangl-Tänzerin abspielt, bei welcher der Beschauer zwar nicht wie bei Pat und Patachoniaden laut brüllt, sondern von einem stillen, unbeschreiblich wohligen Humor erfüllt wird. Die übrig« Handlung aber besitzt Wirkungskraft gemig, um durch mehr als anderthalb Stunden intensiv zu sesseln. Mcht zuletzt durch das Spiel der beiden Hauptdarsteller, Jgo Sym und Dolly Davis. Neben der kunstvollen Adaptierung der Atelieraufnahmen entzückt besonders eine Reihe von malerisch^' schönen Außenansichten. Der durchaus moderne Film verdient guten Besuch. Al, Montag, den 4. Juni gelingt ein roman-tischcr orientalischer Film: ^Dtr Liebling Harem« zur Vorführung. Nobio GamStag, 2. Juni. Wien, 17.45 Uhr: Akademie. — 2t).30: Cchönherrs „Maitanz". Anschließend Jczz. — Gr a z, 18.30: Melodramen. — 19: Stc-nsgraphie. — Prehburq, 19.20: Prager Sendung: Eyslers Operette „Als ich dir imein Herz schenkte". — 32.25: Brünner Sen dung: Tanzmusik. — Zagreb, !9.30: ' Opernü^bertr<»flung aus Lsubljana. — Prag, 16: Deutsche Sendung. — 13.20: EyslerS Operette „Als ich dir mein Herz schenkte". ?2.25: Brünner Sendung: Tanzmusik. — Daventry, 19.45: Vo-talkonHert. — I2.I5: Tanzmusik. — Stutt y a r t, 20.15: Vortrag: Granada. — 21.15: ^barett der Prominenten. Anschließend Tanzmusik. — Frankfurt, 19.15: Stenographie. — S0.15: Heitere drcvmatische Aufführung. Anschließend TanMusik. — Brünn, 18.10: Deutsche Sendung. — lv.SO: Prager Sendung: Eyslers Operette „Als ich dir mein Herz schenkte". — 22.25: ^nzmusi?. — Berlin, 20.30: Fröhli- Die AngiassfaftN der „Stalia" M Die „Jtalia" an ihrem Ankermast bei Kingsbay, kurz vor ihrem Start nach dem Nordpol. 17. Juni ein. Sie ist sichtbar in Sibirien und im nördlichen Rußland. In diesem Monat erreicht die tägliche Sonnenbahn ihre größte Ausdehnung für uns. 4 Uhr 4 Minuten tritt die Sonne am 1. Juni über den Horizont, um erst 19 Uhr 52 Minuten wieder zu verschwinden. Am 21. Juni cr-scheint das Tagesgestirn bereits 3 Uhr 53 Minuten und bleibt bis 20 Uhr 5 Minuten sichtbar. Bald darauf tritt eine — allerdings kaum merkbare — Verkürzung der Tagesspanne ein, so daß die Sonne am 30. Juni erst 4 Uhr 2 Minuten auf- und 20 Uhr 5 Minuten untergeht. Abends nimmt der Tag langsamer ab als früh. Am 21. Juni 17 Uhr 7 Minuten nachmittags tritt die Sonne in das Zeichen des Krebses, sie kommt am Mittag dem Scheitelpunkt am näck)sten und bringt die längste Dauer des Tages hervor, das heißt, es beginnt der Sommer. Mondwechselzeiten haben wir: am 3. Juni lVollmond), am 11. (abnehmen der Mond), am 17. Juni (Neumond) und am 24. (zunehmender Mond). Von den Planeten-Erscheinungen ist zu bemerken: Der Merkur erreicht am 3. Juni seine groß te östliche Elongation und geht am 15. noch rund eine Stunde nach der Sonne unter. In der zweiten Hälfte Juni ist er unsichtbar. Die Venus geht während des Monats nur wenige Minuten vor der Sonne auf und ist daher unsichtbar. Der Mars steht am Morgenhimmel und geht zu Beginn dieses Monats 2 Stunden, zu Ende Stunden vor der Sonne auf. Er bewegt sich durch das Sternbild der Fische in das des Widders Mitte Juni steht er 2 Uhr nachts reichlich 30 Grad hoch im Süd-Osten. Der Jupiter wird vom 4. dieses Monats ab am Morgcnhimmel sichtbar, Mitte Juni geht er 2 Stunden 20 Minuten vor der Sonne auf. Und endlich der Saturn ist über die ganze Nacht hindurch sichtbar und geht Mitte des Monats 7 Stunden 20 Minuten nach der Sonne unter. f ZZ^Z» Der Flugweg der „Jtalia" mit den von Bord des Luftschiffes gefunkten Positionsmeldungen. ches Wochenende. — 22.30: Gute Nacht: ^ Mailand, 21: Konzert. — 23: Jazz. — B u d a p e st, 22.10: Aus Kaimans Operetten. — Warschau, 20.30: Lehars Operette „Eva". — 22.30: Tanzmusik. — Pari s-Eiffel, 20.30: Abendkonzert. Der Himmel im Äuni Der Juni 1928 bringt unserer Erde zwei Finsternisse, und zwar eine Mondfinsternis und eine Sonnenfinsternis, die aber beide für Europa nicht in Frage kommen. Die Mondfinsternis ist total und ereignet sich am 3. Juni. Sie ist sichtbar in Süd- und Nordamerika, im Stillen Ozean, in Australien und am Ostrand von Asien. Die Sonnenfinsternis ist partiell und tritt am Sport Fttldtahrstrabrennen in Sven Bei günstiger Witterung hielt am Pfinaft Montag der Reiter- und Traberklub in Cven auf dem Murfelde sein Frühjahrstrabrennen ah, das einen überaus interessanten Verlauf nahm. Der Vewerb war aus schließlich nur für Bauernbewerber offen. Di« erzielten Resultate: Einjpiinnerrennen der Dreijährigen übe? 16W Meter: 1. Nadoslav (Nazlag, Sitarov-ci) 3 23i 2. Robinson sBunderl, Veriej) 3.20; 3. Prima (Slaviö, l^rabe) 3.20; 4. Lustina (Salamun, Lokavci) 3.27; 5. Othello (Novak, Kljucarovci) 4.0:; 6. Tulpa (Kardainar, Krapje) 3.35. Einfpönnerrennen der Vier» kis Fünfjährigen über 2400 Meter: l. Dragolina (Jur^e, (^or. Nadgona) 4.34; 2. Nelka (Sla vis, Banovci) 4.32; 3. Ovina (.Nazlag, Si-tarovci) 4.45; 4. Silva (Vrbnjak, Stara no-va vas) 4.40; 5. Felöika (.Heriö, Boreci) 4.35. Zweispänner rennen der Dreijährigen u. älteren Pferde: 1. .«ikoketka-Nelka 5.40; 2. DragoUna-Karolina 5.51; 3. Radoslav-Ovi-na 5.44; 4. Prima-Pavlina 5.28; 5. Othello Tulpa 5.59; 6. Silva-FelLika 0. Der vorjährigeDerby-Sie-g e r „Nadina" ist einige Tage vor dem Rennen Plötzlich verendet.' Tennlsmatch „ptuj" — „Sakovec' Wie bericht^ bestreitet der Slow. Tennisklub „Ptuj" gegen die Tennissektion des SK. öakovac am komntenden Sonntag in Ptuj ein Klubtennismatch. Die Farben Ptujs verteidigen wieder Frl. Mara Maj-Zer und die Herren Honvery, Jurko, Dr. MuhiL, Sakotnik und Tobias. Da sämtliche in den beiden Wettkämpfen gegen „Maribor" eine erfreuliche Forniverbesserung auf .zeigten, dürfte auch die Begegnung mit '.,Öa kovec" wieder ein Erfolg des Tennisklubs Ptuj werden. Die überaus spielstarke Tennissektion des 'SK. (lakovac entsendet Frl. Laszlo Piri und die Herren Dr. Franeto-vi6, Kovaöi«^, Segenstein, Nyiri und So-Liü. : Wiederholung des Entscheidlingskamp« fes um bie Meisterschaft von Slotvenien. Der Unterverband in Ljubljana hat gestern dem vom SS.K. Maribor eingebrachten Protest gegen die Verifizierung des Endspieles „Maribor"—„Primorze", das be^ kanntlich mit einer knappen Niederlage „Maribors" endete, erfreulicherweise stattgegeben und die Wiederl?olung des Entscheidungskampfes bereits für diesen. Sonntag festgesetzt. : Mitteilung des M. O. Sonntag, den 3. d. finden nachstehende Spiele statt: Um 9 Uhr: Maribor-Jugend 2 gegen Svoboda- Der Mwerk Weg Bon Dragä Ritsche-Hegedusis. Einen Augenblick schien den Eintretenden die Ahnung vor etwas Schrecklichem an den Fleck zu bannen — dann stürzte er vor: .Wie steht's?" „Harry!" Orm machte eine Bewegung, als wollte er die Tote decken, um seinem Freund den Anblick zu entziehen. Doch der Offizier hatte schon einen Blick aus das weiße, reglose Antlitz geworfen, dem das glattgestrichene Haar etwas sonderbar Fremdes . sab. Eine Sekunde nur stand er mit verzerrtem Gesicht. Dann fiel er wie eine lebloje Masse über das Bett und brach in lautes Schluchzen aus. . ! 13. Auf Schloß Elberin leuchtete der Sommer. In üppiger Duftwolke wogte der Gold lack und in den geballten Fronen der Linden summten die Bienen ihr Erntelied Die'Strahlen der leuchtend^'n August-soane schössen durch die Wipfel herab, glit-ttti an Stämmen hernieder und warfen ihren zitternden Schein über das schwarz? Gewand der SKloßherrin^ die einen klei- nen. kaum dreijährigen Knaben an der Hand führte. Der hatte große Augen und ein strahlendes Kindergesicht. Denn er trug Harry von Neenbachs feine Rassezüge uns man hätte ihn deshalb auch für Magdes Kind halten können. Der kleine Harry war es eigentlich auch. Denn als sein Vater sortzog. war der Junge noch ganz klein. Er hatte noch nie die liebkosende Vaterhand gespürt, nie das Lächeln seines Vaters gesehen. Daran dachte Magde fort, wenn sie mit der Hand über das schlichte Blond des Kitiderköpschens strich. Aber dabei schaute sie doch leüchten-dsn Auges auf den Knaben, der ihrem Leben Erfüllung und Inhalt gegeben. Linen Hauch von dem Glück der'Frau. Es war ihr, als hätte de? Himmel ein Wunder geschehen lassen, denn mit der Zeit gelang es ihr auch, nicht ntehr über das Vergangene nachzudenken, in 'keiner durchwachten Stunde der Nacht. Die Qual des Fragens und des Zwei-selns, die früher rhre Seele bewegt hatte, war im Laufe der Zeit verweht und verwischt, die Vergangenheit - bede^ltungslos geworden Ja. langsam erfüllte Magde sogar eine Regung von Dankbarkeit, und ein allbesiegendes Mitleid machte sie weich und zart. . Es war nicht leicht gewesen, dos Verwinden, aber mit dem langsamen Werden und Reifen der jungen Kinderseele neben ihr war Magdes heiße, wünschende Liebe eingeschlafen. Eine reine, herbe Ruhe war nun in ihr. und über ihre Tage legte sich ein stilles Glück. Wie oft hatte sich Magde diese Zeit herbeigewünscht, am qualvollsten stets in jenen Tagen, wenn sie Orm in Gossow wußte, wenn sie sich vorstellte, wie er dieselbe Luft mit ihr atmete,' ohne daß sie ihn init den Augen sehen konnte. Wie oft hatte sie dann ^gewünscht, ruhig werden zu können, Wunsch los ruhig. Und nun war es so weit. Magde Elb drückte die kleine Hand des Knaben an sich und schlug den Wtzg.zum Tännenwäldchen ein. ' ' „Wollen wir wieder Verstecken spielen?" fragte' Klein-Harry entzuckt und machte erwartungsvoll seine Händchen los. ' Da. blieb. Magde stehen.. , Vor ihnen, auf den sonnigen Kies fiel ein Schatten, John Warnow, der Briefträger stand am Parkgitter und grüßte. Mit flinken Veinchen'lies Harry zu ihm hin: „Hast du etwas für uns?" rief er und sah mit seinen großen, grauen Kinderaugen ernsthaft auf die schwarze Posttasche. Und dann kamen die kurzen, hastig-trippelnden Schrittchen wieder zurück, mit freudestrahlendem Gesicht hielt Harry einen Brief hoch, einen großen, steifen Brief nnt Trauerrand. „Guter Gott!" Mechanisch berührte Mag-de das vertraulich entgegengestreckte Händchen und nahm den Brief an sich. Kein Wort brachte sie hervor, bleich und fassungslos riß sie den Umschlag entzwei. Was sie in der Hand hielt, war Mutter Rüdings Todesanzeige. Zuerst war es, als atme Magde auf, denn sie hatte an Harry gedacht und ein tödlicher Schreck war ihr in die Glieder gefahren. Nun aber gab es lhr einen Ruck und sie faltete unwillkürlich die Hänoe. Und wie ein leises Gebet war es, das ihre Seele bewegte. Dabei kam lautlos die Vergangenheit wieder, Bilder, Szenen, für die sie längst keine Erinnerung gehabt, keine hatte haben wollen, stiegen auf und grüßten sie. Und zwischendurch dachte sie: Also jetzt ist Orm allein, ganz allein. Und sie sah ihn wieder an dem zerwühlten Lager stehen bei Ruths schwerem Sterben und sah den letzten, ernsten Blick der übergroßen Augen, die ihr wehes, sündiges Geheimnis verrie-' ten, in jener Stunde des Nlisch'ed?. ^ (Schluß folgt).) s Jugend: um 10.30 Uhr: Maribor-Jugend 1 gcg^'n Zelezni?ar'Iugend unk» um 14.30 Uhr Maribor-Reserve gegen i!elezniöar«Ne-serve. — Tos Finolespi?! i^elezniSar—Maribor findet Sonntag nicht statt und wird auf etilen späteren Termin anberaumt. : ^Planwka". Sonntag, 3. Juni Partie Sv. Tuh, Sv. KriZ, St. Urbani, Kamni-ca tKopriva); Abfahrt um 5.40 Uhr, Kärnt-nerbah«7hoondballfamilien dürfte das Treffen einen interessanten Kampf bringen. : Die jugoflawische Olympiamannschaft spielt morgen in Paris und Sonntag in Strasburg. : Von der Olympiade. Der Weltmeistor Uruguay schlug vor 40.000 Zuschauern Holland 2:0. Spanien siegte gegen Mexiko 7:1. : Einen neuen Weltrekord im Hochjprung für Damen stellte in Ostende Mlle. Louise S t e v e n S mit 1.53 Meter ohne Anlauf auf. : Autorenn«« der „alten Sieger". Sonntag findet auf der Bahn von Linas-Mont- lhery ein Autorennen statt, das ausschließlich den ^alten Siegern^ vorbehalten ist. Unter den 20 Teilnehmern sin^t man fast alle Namen der großen VorkriegS-Rennsah rer, wie Ren^ Thomas, Szisz, Wagner, Si-zaire, Thampoiseau usw. Vertreten find die Marken Renault, Chrysler, Citroen, Peugeot, Delage und Panhard. : Lkehrling Sieger im Berliner Rot-Veitz' Tennisturnier. Der Ungar Kehrling siegte im Endspiel des Berliner Rot-Weiß-Tur-niers gegen Prenn 6:3, 7:5, 4:6, 6:2. Kchr-ling schlug zuvor den bekannten Engländer Hughes 6:2, 6:2 und den Prager Menzel 6:1, 6:1. : Die 3. Runde des Davis-Cup bestreiten Italien—Indien, Oesterreich—Holland, die Tschechvslowakci__NeuseeIand und Deutschland—England. : Kein Trostfuhballturnier in Amsterdam. Da die nieisten ausgeschiedenen Mannschaf-ten bereits abgereist sind, wird die von der Fifa ausgeschriebene Trostkonkurrenz nicht stattfinden. : .Radfohrerklub „Edelweiß lAW". Morgen, Samstag, den 2. Juni obligater Klubabend um 20 Uhr im Klubheim. — Donnerstag (Fronleichnamstag), den 7. Juni Tagespartie nach Rogaßka Slatina. Abfahrt 5 Uhr früh von der Reichsbrücke. Führer: 1. Fahrwart Hans P l e L ? o. y>äste herz-lichst willkommen. Karten von der Pskngst-montagpartie sind fertig und können abgeholt werden. derne Holzlager errichtet und hier soll das ganze aus Slowenien für den Seetransport bestimmte Holz aufgestapelt und sodann auf jugoslawische Schisse verfrachtet werdc'n. Nur auf diese Weise wird es möglich fein, unsere Holzindustrie zu heben. Vor der Eröffnung derMuster-messe In Ljubljana Morgen, SamStag, den 2. d. vovinittags wird die 8. Mustermesse in Ljubljana, diese größte wirtsc^tlt?.50, Oberbanater 78/79 kg A17.5<>—3.'>0. — Mais: Va^-taer und stürmischer 295— 207.5)0, Ba?kaer Per Juni 297.50-^300, weißer 307.50—310, Banater 292.50—295, Parität VrSac 295—297.50, syrmischcr Par. Jndjija 297.50—300. - M eb l: VaSkaer: ,.0g" und „0qg" 480—190, „2" 4^,0-470, 44/>^.'>0, „6" 420-436, „7" 350-S60, „8" 240-245. — Kleie. Weisen: BaLkaer, syrmische und Banater in Jute-sä^en 225-230. - Die übrigen Artikel und die Tendenz unverändert. — Umsäh^e: Weizen 14, Mais 5, Mehl 16 und Kleie 20 Waggons. X Die Trifailer Kohlenbergwerksgesell» schast hielt gestern in Ljubljana ihre ordentliche Generalversammlung ab. U. a. wurde beschlossen, vom Reingewinn für das Geschäftsjahr 1927 die Aktienkupone mit ?0 Dinar (wie im vorhergegangenen Jahre» ab 1. Juni gegen Einziehung des Kupons Nr. 15 zu honorieren. In den Verwaltungs rat wurde an Stelle des zurückgetretenen Herrn Jng. Hans K a r l o n der Beog?'0-der (^rossindustrielle und Präsident der Za^ greber Jugoslawischen Bank Herr Ferdinand Gramberg gewählt. X Konkursverl?ängung. Ueber das Vermögen der Kaufleute Fran,z und Maria S t a r 5 i e in Maribor niurde der Konkurs verhängt. Erste Gläubigerversammlung am 2. Juni. Anureldungsfrist bis 7., Feststelluugstagfahrt aui 21. Juli. X Konkursabschassunq. Der über das Ver mögen der Firma S t r e s, Blumenhand-lung „Patina" in Podöetrtek und des Kailf-mannei!^ Johann B r a ö k o in Gorn;a Nadgona verhängte Konkurs wurde.ausgehoben. > ' X Generalversammlungen. Stickstoffwer-ke-A. G. in RuZe ain 15. d um 15 Uhr in Maribor und Baugesellschaft Beograd— Ljubljana, A. G. in Beograd ain 27. d. um 16 Uhr^ X Anmeldungen der Forderungen bei Kontursen in Serbien und Montenegro. Der Jugoslawische Kreditorenverein in Zagreb macht die J0l.iü^Tonnen-Kreitzer-„v", der a"i den Nanten „Köln" getauft wurde, «ratt. — Unser Bild zeigt den Augen. blick des Stapcllai''eiii pftllaleNe Voftalifche Neuheiten Fjjr die französische Postanstalt in A l xan drien liegen im Querformat vor: 50 Mill. rot und grünblau, 100 blau und bräunlich sowie 250 grün und rot, an Nachportomarken 1 Mill. grauschwarz, - 2 hellblau, 4 rosa, 5 olive, 10 karmin, 20 braunviolett und 40 lila. Infolge Taxänderung ist für mehrere französischen Kolonien ein netter Wert zu 65 Cent geschaffen worden; filr Nachportomarken für Andorra, Fran-zösisch-Kongo, Gabon, Obangui und Tschad, indem diejenigen des MMterlandes alZ Aufdruck den entsprechenden Natnen. erhielten: 5 Eent hellblau, 10 dunkelblau, 20 olivegrün, 30 karminrosa, 45 blaugrün, 30 bräunlich, 60 gelbbraun auf gelblich, 1 Fr. braun auf gelblich, 2 Fr. , scharlachrot und 3 Fr. violett. Als Aushilfsmarken bringt Brasilien Dienstmarken von 1918 mit dein Ausdruck der neuen Wertangabe: 700 auf 500 Reis orange, 100 auf 100 rot, 2000 auf 200 blau, 5000 auf 5>0 grün und 10.000 auf 10 olivgrün; an Flugpostmarkcn. auf Dienstmarken von 1913 mit . Aufdruck „Servi^o A^reo": 200 Reis auf 1000 braun und 300 auf 600 violett. China schuf sür die Mandschurei wieder 4 besondere Werte von 1 Cent bis I Dollar. Bon der neuen Steindruckserie von .'!> o n d u-ras sind die 20 Eent dunkelblau und .'^!0 hellblau nicht besonders hübsch ^i' nennen. Eine sehr ansprechende Ausgabe vermittelt uns S p a n i 1 ch - M a r o k k o in Stahl-drtlck: 1 Cent karmin, 2 violett, 5 blau, 10 grün, 15 braunrot, 20 olive, 25 tarmin, W schwarzbraun, 40 blaugrau, 50 lila, 1 Peseta grün, 2.50 Peseta dunlellil?., 4 Peseta dunkelblau und 20 ö>nt schwarz als Ervreß-marke. In großem Forinat und etwas abgeänderter Zeichnung erscheinen in P c r-s i e n: 1 Cent grün, 3 gelbgrün und weinrot. Devorftedende Neuaussaben Die vielen Freunde L i n d b f ^ g l) s wünschen die Aufgabe einer Markeilreihe mit den Ansichten derjenigen Länder, die der Pilot auf seinen Flügen bernl)rt Hot. Der Generalpostdirektor ist jedoch di^'s.in Gelegenheitsttiarken ni6)t sehr g.'wog^.n und wird voraussichtlich den Wunsch der Verehrer nicht erfüllen. Zur Krönungc'seier in Japan soll eine Reihe von Erinnerpilgs-marken zu US, 3, 6 und 10 Jen erscheinen. Zur Erinnerung an den 1000. Jahrestag des Todes von Zar St,nleon von B u l-g a r i e n, unter dessen Regierung da^ Land eine einfluszreiche Stellung int i^sten eingenoinnien hat, wird die »'luc-'gabe einer Serie geplant mit den Bildern des Zaren und seiner Zeitgenossen.- Tie Serie ' soll gleichzeitig auch die vor 50 Jahren erfolgte Befreiung von der türkischen .'>_'>errschaft feiern. Auch S ü d sl aw i e n steht ein tausendjähriges Iubiläuui bevor, wenigstens die bezügliche Markenausgabe sür das kroatische Königreich. Sie umfaszt 3 Werte zu ^0 Para, 1 und 8 Dinar, die mit einem Aufschlag von je 50 Para verkaust werden. R u nt ä n i e n plant eine Erinnernngs-reihe zum Andenken an die vor 50 Jahren erfolgte Einverleibung der Dobrudschn. Tie erste in F r a n k r e i ch ini Tiefdruck her-gestellte Marke wird die zu 1 Fr. 50 mit Zuschlag von 8 Fr. zugunsten der Staats schuldentilgungskasse (caisse d'amortissement) sein. Der Verkailf ist bis 31. Mai vorge. sehen. Die N i e d e r l a n d e Planen im Sommer 4 Flüge nach Niederländisch-Jn-dien, und zwar den ersten Ende Juni.-Es sind hiefür besondere Flugpostnmrken zu 40 und 75 Cent in Vorbereitung. Am ?I. April fand in Alba n i e n der Erst-sjug Valona-Brindisi statt. Vorgesehen war die Schaffung von einen, Ausdruck.: Flutu-rimi lar / Vlone-Brindisi / 21. iV- 25 auf 5000 Säi^e FlusiPostniarken niit dem bereits l'estehenden Aufdruck: Rep. Shcsip-tare. Professoren. Zu .Hnrtl kam mal ein Student namens Jerusalem. Nach der Prüfu^ng als '^^nrtl.das Vorzimmer passierte, uinringten il^n dessen Schwestern mit der ängstlich^.: Frage ncch dein Ergebnis, woranf Hyrtl das biblische Wort an'.vendete: „Weinet, Töcht^" Ziens, J, ru!.zl^ gcf.'illen! Mai^rger ??r. s??^. 5. In,?,. Xleiner /^nieiqer DeiGMoims Photsapparme w allen For-maten» Optiken und Preiila« gen auf Abzahlung. Platten u. Papiere aller Weltmarken, in allen Formaten, immer frisch. Phow«»Her» Gosposka ultra. S018 Treib-, Rilh» und Binderiemen au« Primaleder liefert Ivan K r a v o S, Aleksandrona cesta Nr. 13. Die seit 21 Ialiren bekannien Lanei« > Kapsel« werden mit bestem Erfolg verwendet bei Leiden der Harnwege, eitrigem Ausfluk. weißem Fluß der Frauen. In allen Apotheken die Schachtel zu Din. 2l). Postversand: Apotheke Bium, Tu-botica. 2046 Ein stuterhaltener, dreirädrig-r Ara»te»mMgen mit Gummibe« reifung und Luftschlauch für ge lähmte Person wird zu mieten oder zu kaufen gesucht. GefSll. Angebote mit Preisangabe ^u richten an C. 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