(feL Int wöchentlich lechsmal (mit Ausnahme der Feiertag. ). Schriftleitnng ei;Ca ,r' Verwaltung u. Buchdruckerei (TeL Nr. 2024) Maribor, Jurčičeva • Manuskripte werden nicht retumierL — Anfragen Rückporto beilegen. luseraien- u. Abonnemcnts.Anuaiiine id Maribor: Jurčičeva ul. 4 (Verwaltung). Bezugspreise: Abholen monatl. 23 Bin, züstellen 24 Bin, durch Post monatl. 23 Bin, für daa Ausland monatlich 35 Bin. Einzelnummer 1 50 und 2 Bin. Preis Din 1*50 Naribam ä ettuit Q Licejdka kn Ljubljana Zaristischer General aus Paris eniführt ^Usfuhrschwiengkeiten Süd f61" worden Sloweniens, die einstige v^ik, nach der Grenzziehung schativ nt Oermain en Laye in wirt-satz Mcher ^Eioiit um ein großes Ab-a für seine Weine, ebenso aber ^für^t, 'jr au den und andere Pro-Norid? 8€*,raGllt wurde. Die Mittel- und l)ra ^iermairk waren ein starker Ver-die r südsteirischer Weine, die aus bili*-?1 Orunde eine gewisse hohe Sta-hie a der Preise aufwiesen, denn auch pr . re8ulierte die starke Nachfrage das Ve'S^Vcuu *n e*ner Weise, die unserem denj'uer zustatten gekommen ist. Nach chi1 'dnsturz stellten sich die österrei-Uin.,c‘en Grenzgebiete auf italienische so ,]s auch ungarische Ware ein und viele ist -eine sattsam bekannte Tatsache, ter Norden Sloweniens, die einstige Eiermark, nach der Grenzziehung ©enfatfoneüe EntsüHrungSaffare nach dem Vorbild Kuljepow-Fattes / Gin zaristischer General im Dienste Ser Xscheka / General Miller an Bord eines Sowieiöampferö biet, schon Obst Sen Wrlor die Südsteiermark ein durch Jahrzehnte beliefertes Absatzge- Der Wiener Markt hingegen war vor dem Kriege an südsteirischem Sehr stark interessiert und so gin- a ^jährlich hunderte von Waggons uns 1 dorthin und befestigten den Ruf, den 111171 noch schwellende Feuer vorzugehen. 1700 Häuser aus Holz und Stein waiea verbrannt und eingestürzt. 98.000 M® ^ sehen waren obdachlos und zum groß Teil ihrer ganzen Habe beraubt word® ■ Ueber 200 Tode stellte man fest, ohne dy die nicht mehr zu identifizieren warL" Etwa tausend Menschen lagen teils nie < teils weniger schwer verwundet in notdürftig aufgeschlagenen Lazarette^ Die Versicherungsgesellschaften erhie* Schadenersatzforderungen von rund _ Millionen Dollar, eine Summe, die v Als am 13. April 1909 der Aufstand ge gen die von ihm zwangsweise einge-I Vr':n- ’■ an:’:rach, war m-h sein Schicksal besiegelt. Vierzehn rage nein habgierigen Geiz besessen, der ihn ständig dazu trieb, die bereits von seinen Vorfahren ererbten unermeßlich i Schätze zu vermehren. In seinen Schatzkammern häuften sich die1 Aca 0icmofet>fč für die Einigung DAS GRUNDPRINZIP: RÜCKERSTATTUNG DER POLITISCHEN FREIHEITEN. — ZWISCHEN NIŠKA BANJA UND ROGAŠKA SLATINA. Zusammenkunft Mussolini— €mm— Hilter—Göring DAS GROSSE BEVORSTEHENDE STAATSMÄNNERTREFFEN IN DER SCHQRFHEIDE. — ALLGEMEINER GEDANKENAUSTAUSCH. — - --i m am in II r—i—r't-" ■■■ - Wer erhält Abdul Hamids MWonen? NACH 14JÄHRIGEM PROZESS JETZT SCHLUSSURTEIL IN DER SCHWEIZ - . ' ' Annonce reg. S. Nr. 181 vom 1. III. 1933 trtiärSC^a^en zwanS’ ’hren Konkurs zu PoK^C-^ntersuc^unS der Chicagoer Stadt-Ku-Ze‘ stellte zweifelsfrei die Schuld der seif u- ^rau O’Leary fest und verbot neru iuSer Zeit das Halten von Vieh in-pra a , des Stadtbildes von Chicago. — BranH^’^eary’ die diesen fürchterlichen de c glücklich überstanden hatte, wür-lor h •S* durch den Brand Witwe und ver sie i 6l(^e Eltern. Bis zu ihrem Tode lebte De v dem einfachen grauen Haus in 558 sich °Ven Street, das sie durch die Ver-erilngssumme bauen ließ. In diesem 1Tle 8 yer_sah sie die Mutterstelle an ar-gIiicJaisen, deren Eltern durch Un-Viei 8 . e ums Leben gekommen waren. Ca ’ die heute durch die Straßen Chi-me 5 Sehen und an dem Hause vorbeikom na Lan dem in goldenen Lettern »Susan-Qes ,.arY-Stift<< steht, wissen um die j-fa c lchte dieses Hauses, Im Innern des Abbmf aber’ !n der großen Halle sind dem' ®eR> die Chicago vor und nach ße . &r°ßen Brande zeigen und eine gro-nlen'C, ^tze Granittafel in der die Naßelt sfd Verunglückten eingemei- ia» iottd n<) .Ministerpräsident Dr. Milan Stojadi- pr ist gestern, den 23. d. M. aus ^urückgekehrt. Am Bahnhof er-ster T^en den Regierungschef die Mini-Stos Korošec, Dr. Spaho, Jankovič, ltjScl?Vl® und Letica, der tschechoslowa che p Gesandte Dr. Dirsa und zahlreich^, enaK>ren und Abgeordneten der ^slawischen Radikalen Union. eir, )*^er ^agreber kroatische Gesangver- er ,uh?« wird heuer im Rahmen dreisteh» üumskonzerte sein 75jähriges Bc-eine^.n. ieierh. Vorsitzender des Jubelver-steiio 18t der bekannte kroatische Schrift-r Mihovil Nikolič. 23. fP’f deutschen Kraftfahrer trafen am ruh»' . m't ihrer Kolonne tinter der Füll Srad -8 Korpsführers Hühnlein in Beo-bl Beograd wurden die deut-to1T1 ! Kraftfahrer von Vertretern des Au-zar 3l'klubs mit Minister a. D. Dr. Veli-beKrj n,n h 0 v i č än der Spitze feierlich üche u ■■ deutschen Gäste legten herr tefl ränze auf das Grab des Unbekanntem ? daten auf der Avala sowie auf Mjtta ehtSchen Soldatenfriedhof nieder. Qes ^ Waren Sie Gäste des deutschen klub en- Abends gab der Autolnobil-te » Khren der Gäste ein Souper. Heu- f0rt setzten sie die Fahrt gegen Niš Krafff i Oplenae legten die deutschen AJlad er "ach einem Abstecher über Far^ en°vac einen Kranz in den deutschen ^hdci-Hf das Grab weiland König Alexen ^Pellaui In Susäk. Die beiden neu-Dg’ni U, der Susäker Werfte erbauten ■lädrn1Cl" *Batajevö« und »šumadija« der ber ^nska Plovidba werden Mitte Novem 0111 Stapel gelassen werden. bot Pe.r Bezirkshauptmann von Samo-VQf f’hen Verletzungen erlegen. Der Saiiioblliseii ^agen ifl seihenr Büro in 'nein i °r von einem suspendierten Ge-schyp en°hlr dufcli einen Revolver-marj J Schwer verletzte Bezirkshaupt-V a | von Samobor bei Zagreb, Lukas ren y a.k> ist in Zagreb seiner schwe-än2ti; ^r*etzung erlegen, obzWar alle :tjn tC| Kunst aufgewendet wurde, ihn die \y ,en zil erhalten. Valjak hinterläßt Djg r, dWe mit zwei kleinen Kindern, hchen voe*ZllnK erfolgte über ätisdrück-Kfistp SGh des Banns Dr. Ružič auf n der Banatsverwaltung. hrech^eS‘na*lme eines gefährlichen Ein- mehfcrs" Bie Zagreber Polizei hat den küs p . ^bestraften Einbrecher Mar-eitigeijpjJ ^ ’ n gefaßt und dem Gerichte ber Änderbarer Diebstahl. In der Zagre-Veria rUp ?erei Marjanovič wurde das dem ko«, ^ DINÖZA gehörige Manuskript des von ylesJ’Bijeli greši« (Weiße Sünden) ■ Hanžekovič — entwendet. Dies Beninn der Zuckerrübenkampagne. die"?. i e beginnt in der Wojwodina "ahn Llc rübenkampagne. Die Ueber-bfjj-. .e der Rüben durch die Zuckerfa-Völ11! NöVi Vrbas erfolgt in der Zeit • September bis 20. Oktober. Die diesjährigen französischen Herbstmanöver bei Alengön in der Normandie wurden mit einer großen militärischen P arade abgeschlossen. Unser Bild zeigt die Reihe der Ehrengäste, von links: General Hering, der Leiter der Manöver, der französische Kriegsminister Daladier, der englische Kriegsminister Hore-Belisha, der englische Feldmarschall Sir Deverell und General Gamelin, der französische Generalstabschef. (Scherl-Bilderdienst-M.) Die „EnLWeiöungSschlaM" beginnt DIE SUDARMEE BEREITET SICH AUF DEN ANGRIFF VOR. — DIE NORDARMEE ZUM STEHEN GEBRACHT. Novo mesto, 24. September. Wie bereits berichtet, spitzt sieh die Manöversituation immer mehr zu. In der Nacht vom 22. zum 23. d. M. wurden die Truppen einer besonderen schweren Prüfung durch das Wetter unterzogen. Es goß die ganze Nacht hindurch, als ob sich alle Schleusen des Himmels geöffnet hätten. Trotz des strömenden Regens wurden alle notwendigen Operationen glatt durchgeführt. Die Gesamtlage kann wie folgt Umrissen werden: Die Südarmee hat die Nordarmee zum Stehen gebracht und bereitet sich selbst zum Angriff vor, während die Truppen der Nordarmee in aller Eile Befestigungen anlegen. Die bisherigen Operationen wurden von der Manöverleitung vom St. Urbani-Berg bei Metlika aus beobachtet. An der Fernsicht beteiligten sich dort Kriegsminister General Marič mit seinem Stabe, der oberste Manöverleiter General Milovanovič und der Befehlshaber der Luftwaffe General S i m o v i č. Dort fanden sich auch die ausländischen Missionschefs und die Militärattaches ein, die an Hand der Karten die Operationen mit großem Interesse verfolgten. Novo mesto war am 23. d. M. Schauplatz eines wirksamen Fliegerangriffes und einer noch besser funktionierenden Abwehr. Die Stadt wurde nach erfolgtem Alarm in der Spanne von drei Minuten vernebelt. Zahlreiche Bomber der Südarmee drangen über die Stadt vor, sie wur den aber von den Flakbatterien und Fliegern der Nordarmee erfolgreich abgewehrt. Die große Abschlußparade der Manöver findet am S o n n t a g statt. Diese Parade wird auf der Straße stattfinden, die von Metlika nach Gradac führt. An der Parade werden alle Einheiten der an den Manövern beteiligten Divisionen teilnehmen. Diese Parade wird etwa fünf Stunden dauern. Die »Schlachtenbummler«, die als Zuschauer teilzunehmen gedenken, werden sich vorsichtshalber mit Imbiß versehen müssen, da die Gasthäuser des Manövergeländes ihren Anforderungen kaum entsprechen können. daß die Volks.schiileh iti der eigentlichen Stadt von Jahr zu jaiii weniger Schüler aufweisen, da die Kinder immer, mehr die Anstalten in der nächsten Umgebung besuchen, die deswegen auch überfüllt sind. Der Grund „ist darin zu Suchen, daß der Mittelstand urki die minderbemittelten Schichten lieber die Peripherie mit den billigeren Wohnungen aufsuchen. lu. Wieder Hochwassergefahr. Infolge def Regengüsse der letzten drei Tage sind die Wassefläüte. tri Kfain wieder stark angestiegen. Das Moor bei Ljubljana ist an vielen Stellen überschwemmt. Stark' angdschwollen ist auch die Save mit ihren Zuflüssen. Seit Neujahr gab es 148 Regentage mit insgesamt 1692.1 Millimeter Niederščliuigeti; davon im Septem ber allein 296.7 Millimeter. i,SchllifHotcher" in USA. Im Hainptgeningtiis bett N myo-rk murmit in heit, einzelnen Zellen, die für ttnterjü» cFwrtgögcferitgerte bestimmt sind, Abhörvoreich tüitgeri eingebaut, die eine Kontrolle auch des Schlafens der. Sträflinge erlauben. Jedes Wort, das in der Zelte gesprochen wird, auch jeder Seufzer u. abgerissene -Laut,. der einem. Sträfling im Schlaf entfährt, .wird von Anfiiäihmsappäraien äüf,gefangen, tun» stärkt und aus Schallpla-tten übertragen. Die-Gefängnisbehörderi hoffen auf diese Weise, wichtige Geständnisse zu erhalten, da die KrimiNälpsychologen festgestellt hüben, das; ein Selbstverrat der Sträflinge durch, lautes Sprechen int Schlaf sehr häufig vorköiumt. .Äiiffn Rouge" berfchwlüKkt AbMußprZmöe nach den großen fmnZösischen DerbKmnndvern Nach diesem Termin wird nicht ein einziges Kilogramm Rüben mehr übernom men. i. Drei neue Fabriken bei Šibenik* Bei Šibenik wird das Terrain für eine Port-landzementfabrik, eine Aluminiumzementfabrik und eine Phosphatfabrik geprüft. Die neuen Fabriken werden wahr scheinlich iti Zablačje errichtet werden. i, Die dalmatinischen Tabakpflanzer fordern, wie aus einer Entschließung ln Sinj ersichtlich ist, die Erhöhung der Anzahl der bewilligten Anbauflächen. Attentat gegen eine katholische Kirche in Belfast« L o n d o n, 23, September. In Belfast (Irland) wurde ein Sprengstoffanschlag gegen die dortige katholische Kirche verübt, die sehr schwer beschädigt wurde. Der Sachschaden ist enorm. Zum Glück ist kein Menschenleben zu beklagen. Die Tat Wird den politischen Extremisten der Linken zugeschrieben, da der Pfarrer an der dortigen Kirche ein großer Kanzelredner gegen den Kommunismus ist. lu. Der Sender Ljubljana wird heute, Freitag, den 24. d. von 19.30 bis 20.15 Uhr eine Reportage aus dem Manövergelände in Unterkraln übermitteln. Vor allem handelt es sich um den Fliegerangriff auf Novo mesto. lu. Der Fleischergehilfenstreik im Abflauen. Die Firma Slamič in Ljubljana gab die Erklärung ab, daß sie nicht die Absicht gehabt habe, die Löhne ihrer Fleischergehilfen zu senken und daß sie im vorhinein alle Beschlüsse der Bediensteten annehmert werde. Deshalb kehrten die Gehilfen bereits zur Arbeit zurück. lu. Volksschulen gibt es in Ljubljana nach der Inkorporierung der Umgebungsgemeinden insgesamt 18, davon 14 Staatliche, 1 Hilfs- und 3 private Schulen. Die SchUlerzahl beläuft sich auf 2926 Knaben und 2712 Mädchen, zusammen auf 5638 Kinder, die in 177 Abteilungen untergebracht sind. Interessant ist der Umstand, Das berühmte Pariser Vergnügtthgälo-käl auf dem Mont Martre, das einstmals als Ballhaus einen großen Ruf hatte und nach der Depression als Kino ein Schattendasein führte, ist jetzt an ein Handelshaus verkauft worden und soll aus dem Stadtbild der französischen Hauptstadt verschwinden. (Scherl-Bilderdienst-M.) Unbewußte Grobheit. »... du, ich hieß früher' Ochse, dajm habe ich den Namen gewechselt.« »So—o? Na, der Name,- tut ja nichts zur Sache; man bleibt trotzdem derselbe!« EINE VERORDNUNG ÜBER DIE TELE PHON- UND TELEGRAPHENKABELLEGUNG STAATSGRENZE—MARIBOR—B EOGRAD. — GRÜNDUNG EINES AMORTISATIONSFONDS. — AUFNAHME EIN ER ANLEIHE VON 267 MILLIONEN DINAR. Wie schon dieser Tage berichtet, ist die Frage des Telephon- und Telegraphenkabels, das im Anschluß an das österreichische Kabelnetz die Stadtgrenze über M a r i b o r und Zagreb mit Beograd verbinden soll, nun endgültig gelöst, da die dritte Lizitation diesmal von Erfolg begleitet war. Die Arbeiten werden nach Abschluß der nötigen Vorbereitungen in kürzester Zeit aufgenommen werden. Als Einleitung zu den Vorarbeiten gab jetzt der Minister für Post-, Telegraphen-und Telephonwesen eine V e r o r d -n u n g heraus, die sich auf das Finanz- Mil «MM 8108 irf“ s°""’ued Sonntag KONZERT gesetz für das laufende Budgetjahr stützt und die materielle Seite der Angelegenheit festlegt. Darnach wird der Minister ermächtigt, bei der Staatlichen Hypothekarbank eine A n 1 e i h e in der Höhe von 267 Millionen Dinar zur Dek-kung der Baukosten aufzunehmen, ln die Auslagen sind inbegriffen die Anschaffung des Materials, die Erdarbeiten, die Errichtung neuer und der Umbau der bestehenden, entlang der Kabellinie liegenden Telegraphen- und Telephonämter, soweit dies erforderlich sein sollte, die Montage der Apparate usw. Das im Ausland beschaffte Material ist zoll- und abgabenfrei, sofern es sich nicht um vertraglich festgelegte Gebühren handelt. Zur Amortisation der Anleihe wird ein besonderer Fond gegründet, in den das Postministerium jährlich 30 Millionen (monatlich 2% Millionen) Dinar einzahlt. - In diesem Zusammenhänge gab Postminister Dr. K a 1 u d j e r č i č gestern Pressevertretern eine Erklärung, in der er u. a. sagte, es sei schon höchste Zeit, daß an die Modernisierung der Telegraphen- und Fernsprechlinien im Staate gedacht werde. Als erste komme die Verbindung des Auslandes mit Beograd an die Reihe, die über Maribor u. Zagreb führen müsse. Die neue Linie wird, wie der Minister weiter ausführte gegen 700 Kilometer lang sein. Die Kapazität ist auf 90 Linien in der ganzen Länge berechnet, doch wird einstweilen nur die Hälfte für den Betrieb eingerich tet werden. Nach Maßgabe des Bedarfes werden nach und nach weitere Dräh te des unter die Erdoberfläche zu verlegenden Kabels in Dienst gesteht werden. Die Bauarbeiten werden zwei Jahre dauern und ist mit der Betriebsaufnahme auf der ganzen Linie im Herbst 1939 zu rechnen. Durch die Kabellinie wird zunächst ein jährlicher Ausfall von mindestens 25 Millionen Dinar an Einnahmen aus dem ungeregelten Telephon- und Telegraphenverkehr erspart. Es ist aber da mit zu rechnen, daß sich nach Beendigung der Kabelarbeiten die Frequenz verdoppeln wird, da dann die Telephonmisere aufhören wird. Vorgesehen sind, wie der Minister bemerkte, auch ein Ausbau der Fernsprech zentralen und die Anschaffung moderner Hochfrequenzapparate und Verstärker, die eine erst Massige Verständigung auf weiter-Entfernungen ermöglichen werden. Der Herbst ist da! Man sicht ihn, man hört ihn und — man riecht ihn- Den Herbst nämlich. Selbst wenn es tn Kalender nicht schwarz auf west, bewiese, daß er angefangen hat, wir wüßten es doch. Unmerklich fast hat das erste leise Bnfärben von Baum und Strauch begonnen. Die Natur hüllt sich in bäunliche Farb tone, die in diesen Wochen in leuchtendes Gelb nick Rot übergehen. Auch im kleinen hält der Herbst seinen Einzug. Er färbt die Blätter des wilden Weines rot, der unseren Balkon fröhlich umrankt, und jeden Morgen sitzen Stare und Drosseln zwischen dem Gezweig, um als besonderen Leckerbissen die dunkelblauen Bee ren zwischen den Blättern abzupicken. Aus dem Balkon entfaltet sich das letzte sommerliche Blühen. Am standhaftesten sind noch unsere Geranien, die noch frische leuchtende Blutenstände tragen, während es mit den Betunien, Begonien und anderen Sommerblumen zu Ende ist. Viele aber haben dafür bunte Herbstastern oder Chrysanthemen in ihre Balkonkästen gepflanzt, die uns noch ein paar Wochen lang alle Blüten- und Farbenpracht des Herbstes schenken. Man sieht den Herbst. Man' sieht da? " verfärbende Laub, den seidig blauen Himmel. wie er nur an klaren, schönen Herbsttagen leuchtet, und manchmal auch die schwe ren, sturmgejagten Wolken, die uns zuerst wieder einen Begriff von der rauhen Seite des Herbstes geben. An solchen Tagen sicht man den Herbst nicht nur, man hört ihn auch. Man hört, wie der Herbstwind mächtig durch die Kronen der Bäume fährt und wie er bereits die ersten trockenen Blätter von den Zweigen schüttelt. Und man hört den schleifenden Tanz dieser Blätter auf dem Itraßenpflaster, wo sie um unsere Füße wirbeln. Das Orchester des Herbstes hat begonnen. Manchmal spielt 'der Herbststurm die führende Melodie, manchmal auch rauscht der Regen sein einförmiges Lied, und man hört auf dom Fensterbrett nur das Aufschläger der Regentropfen, icnes ewig gleiche Trommeln und Fallen der Tropfen, nach dem ! Chopin einmal, in die Melancholie solcher ■ grauen Tage eingehüllt, sein Regentropfen Präludium schuf . . | Und schließlich riecht man den Herbst. Die bunten Herbstblumen, vor allem die letzten Blumen des Jahres, die Chrysanthemen, strömen bereits den eigenartigen herben ! Duft aus, w e er nur dem Herbst eigen ist. ' Dieser Dust entsteigt dem Boden des Waldes und schwebt draußen über den Wiesen, wenn sich mit der frühen Dämmerung die ersten Nebelschleier über das Lang breiten. Es ist der Duft des Herbstes, der Herbe und 1 Kühle in sich - trägt und der schon Uebergänz ist zu dem klaren, kalten Atem des Winters . . . S>er rote Hahn am Murfeld Drei Brände in drei Tagen. In der Umgebung von Ljutomer kam es im Laufe dieser Woche zu drei Brän den. Zuerst brannte es in K r a p j e, wo Montag abends ein großer Strohschober des Besitzer Jožef Pušenjak eingeäschert wurde. Das angrenzende Wirtschaftsgebäude konnte vor den Flammen bewahrt werden. Den Brand verursachte das Kind eines beim Besitzer beschäftigten Arbeiters. Hierauf wurde das Wohn- und Wirtschaftsgebäude des Keuschlers Dorain k o in Mota ein Raub der Flammen. Der Brand kam in den frühen Morgenstunden zum Ausbruch und es ist daher die Vermutung berechtigt, daß Brandstiftung vorliegt. Es konnte nur das Vieh gerettet werden. Der Besitzer war gegen Feuer nur wenig versichert. Mittwoch abends wurde die Feuerwehr wieder alarmiert. Diesmal stand die mit Stroh und Heu gefüllte Scheuer des Besitzers Josef Bohinec in. C v e u in Flammen. . Die in nächster Freitag, öm 24. September Nähe stehenden Stallungen blieben dank der Tätigkeit der Feuerwehr vom Elemente verschont. Auch hier wird Brand Stiftung vermutet. Der Schaden ist durch die Versicherungssumme gedeckt. in. Evangelisches. Am Sonntag, den 26. d. M. um 10 Uhr vormittags findet ein Gemeindegottesdienst statt. — Anschließend daran sammelt sich um 11 Uhr die Schuljugend zum Kindergottesdienst, dem alle Schüler der Volks- und Mittelschulen beizuwohnen haben. m.. Auszeichnung. Der Hauptmann erster Klasse Vilko Hren wurde mit dem Orden der jugoslawischen Krone fünfter Klasse ausgezeichnet. Wir gratulieren! m. Aerztenachricht. Der Sanitätsmajor Dr. Ivan Koprivnik wurde über eigenes Ansuchen in den Ruhestand über nommen. m. Aus dem Verwaltungsdienst. Der Kanzleibeamte der Bezirkshauptmannschaft Maribor, linkes Drauufer, Franz Lovnik wurde zur Bezirkshauptmannschaft in Konzice versetzt. m. Das Blitzturnier des Mariborer Schachklubs, das als Training für die Meisterschaft von Slowenien abgehalten wurde, ergab folgende Reihung: 1. Dr. Gabrovšek 11 Punkte, 2. Ing. Prek 10%, 3. Savli 10, 4. Mešiček 9%, 5. und 6. Bien und Dr. Krulc 7, 7. und 8. Jauk und Kukovec 6, 9. Strniša 5%, 10. und 11. Stojnšek und Ostapovič 5, 12. Krajnc 4, 13. Prof Sila 3, 14. Lukaš 2%. Als Turnierleiter fungierte Dr. L i p-p a i. Die ersten sieben Bestplacierten wurden mit schönen Preisen bedacht. m. Aus dem Polizeidienst. Der Polizei Wachmann Veit Bohinc wurde von Maribor nach Ljubljana und der Wachmann Rudolf K a c i j a n von Ljubljana nach Maribor versetzt. m. Ausstand. Die Arbeiterschaft in der Schuhstöckelfabrik in Gračnica bei Rimske Toplice und in der Holzwarenfabrik in J u r k 1 o š t e r ist in den Ausstand getreten, da die Verhandlungen zwecks Lohnaufbesserung ergebnislos verliefen. Die Arbeiter forderten eine Erhöhung des Stundenlohnes von 2.50 auf 3.25 Dinar für die Männer und von 2 auf 2.30 Dinar für die Frauen. Der Besitzer beider Betriebe Falter gewährte eine Erhöhung der Stundenlöhne auf 2.80 bzw. 2.30 Dinar sowie einige Korrekturen der Akkordlöhne, was jedoch die Arbeiterschaft ablehnte und daraufhin die Arbeit niederlegte. m. Trauungen. In den letzten Tagen wurden in Maribor getraut: Ivan Ce- sar mit Frl. Marie Žunko; Ludwig Čirič, Besitzer, mit Frl. Maria Vojsk; Johann Mörth, Bäckermeister, mit Frl. Marie Seebacher; Franz Vršič, Angestellter, mit Frau Therese Kozmajer-Pelcl; Stanislaus Slavič, Besitzerssohn, mit Frl. Marie Bežan; August Slivnik, Angestellter, mit Frl. Ludmilla Peče; Johann Grabar, Zuckerbä-cker, mit Frl. Marie Fras. m. Der Verein der Besitzer neuer Wohnhäuser in Ljubljana beabsichtigt auch in Maribor eine Zweigstelle zu gründen. Die erste Zusammenkunft hie siger Interessenten findet am Samstag, den 2. Oktober um 18 Uhr im Gasthaus Birtič in Melje statt. m. Die Hundekontumaz, die in Maribor und einigen Gemeinden in der Umgebung noch immer gilt, besitzt wohl keine Berechtigung mehr. In Ljubljana wurde, da sich in den letzten drei Monaten kein Fall von Tollwut mehr ereignet hatte, die Kontumaz jetzt aufgehoben. Was sollen nun — so heißt es in einer uns in dieser Angelegenheit zugekommenen Zuschrift — die Hundebesitzer aus der Umgebung von Maribor dazu - : ’i? In Košaki beispielsweise Ja : eri die Sperre nun schon mehr als sechs Monate und niemand rühr: sich, dieser Tierquälerei ein Ende zu be len. Man hört nur. daß die politische^ hörde in dieser Frage zuständig sei. maßgebenden Faktoren würden gut ^ die Hundekontumaz aufzuheben, da Tollwuttgefahr schon lange hinter liegt. in. Mit schweren Verbrühungen v'l!'r de gestern der 25jährige Textilarbe Alois Senekovič ins hiesige M kenhaus überführt. Senekovič hatte $ bei der Arbeit unglücklicherweise einem Schaff siedenden Wassers u gossen. m. Fischmarkt. Der heutige markt war schlecht beschickt. wurden zu 12—14, Barnoni ju / rLfj Cipli zu 18—20, Sardellen zu 15. ■ zu 24, Stockfische zu 24, Aale zu 24 ^ Tintenfische zu 18 Dinar pro Kilograi gehandelt. m. Mieterversammlung. Der Mari'P rer Mieterverein beruft für Sonntag -3 Oktober 10 Uhr in die Gambrin ^ halle eine öffentliche Versamm'ung e"! ;n der wichtige WohnungsangelsriT-1 ten zur Diskussion gestellt werden s° hn. in. Noch eine Pilgerfahrt nach Zell. Der »Putnik« veranstaltet am ^ und 10. Oktober noch eine Autocarrei^ nach Maria Zell. Fahrpreis samt Visu. 200 Dinar. in. Riesenkürbis. Der Besitzer S k a h a 1 a in Veščica erntete heuer im y ten einen ungewöhnlich großen SPelS kürbis, der 137 cl lang ist und 9.70 ^ wiegt. Sein größter Durchmesser be trägt jedoch nur 15 cm. Dieselbe P'*al zu trug noch mehrere große Früchte. m. Wetterbericht. Maribor, 24. SeP tember, 8 Uhr: Temperatur 13, Barom ^ terstand 734, Windrichtung O-W, Nie derschlag 0. m. Die Einschreibungen in den kurs finden noch am Sonntag, den von 10 bis 12 Uhr in der ArbeiterkatnM“’ Sodna ulica 9, 2. Stock, statt. Die Aufnali®^ Prüfungen werden am zweitnächsten f Textih 26. ^______________________________________ So»0' tag, den 3. Oktober um 9 Uhr im Zeichea saale der Knaben-Bürgerschule in der Kr kova ulica vorgenommen werden. m. Abgängig ist seit mehreren Tagen jh® 16jährige Eisenbahnerstochter Martha & p r i v n i k, Kejžarjeva ulica 1 wohnm Etwaige Angaben über den Aufenthalt “ Mädchens mögen der Polizei bekanntg0» ben werden. m. Taschendiebstahl. Dem Gastwirt bann Resnik kam gestern die Briet sehe mit einem Barbetrag von 1000 Din und verschiedenen Dokumenten abhan“6 m. Unfälle In Spod. Hajdina fügte sich der 15jährige Besitzerssohn Johann s1 panič mit einer Sense am rechten L'ntc schenke! eine klaffende Verletzung zU> v. bei er sich auch die Schlagader durC schnitt. In Sv. Križ oberhalb Maribor de der Verwalter Alois V e r d o n i k J einem herabkollernden Weinfass an bei“ Füßen schwer verletzt m. Deutschlandreise des LuxusexPr6®' Der stolze Luxusexpreß des »Rutih wird in der Zeit vom 3. bis 22. Oktoo eine Deutschlandfahrt absolvieren url. zwar sollen alle wichtigen Städte beruh werden. Das Gesamtarrangement dies® einzigartigen Reise stellt sich auf 4.6UU Dinar. m. Nach Rom und Florenz fertigt »Putnik« in der Zeit vom 9. bis 14. tober einen Sonderzug ab. Gesamtarrafl' gement 1130 Dinar. m. Eröffnung der Theatersaison. Spielsaison 1937=38 eröffnet unser Thest Samstag, den 2. Oktober mit Gogols tire „Revisor", womit gleichzeitig der l ' Geburtstag des Dichters begangen Als nächste Novität folgt die Komödie _ beste Idee der Tante Olga" von Peter radoviö. In Vorbereitung befindet sich lers klassisches Stück „Maria Stuart". m. Eine Genosjenschastskellerei soll in 0r' mož errichtet werden. Zu diesem 3®H. hat der Landwirtschaftsminister im Minst rat den Antrag gestellt, dem Kellerewe«u in Ormož eine Unterstützung in der von einer halben Million Dinar zu BC®1 gen. Die Frage ist noch nicht endgültig en ' schieden. m. Rundfahrt durch die Slowenischen ^ beln. Durch die prangende RebenlandtaM der Slowenischen Büheln führt uns uf^tnit^älutoccir am Sonnlog, den 3. Ok-0 er. Fahrpreis samt MitogmaHl auf der 9^gelegenen Kapela 75 Dinar. , .fy Die nächste Grazer Fahrt des „Put-ft ^*et am Donnerstag, den 7. Oktober > Fahrpreis samt Visum 100 Dinar. den Tn- Das Mariborer Theater schaffte sich in u vergangenen Monaten einen KreisHor't-»°at an, wodurch die Szenen in der Natur ^ eutenb besser zur Geltung kommen wer-ten Die Bevölkerung wird darauf aufme ' E' gemacht, daß das Theaterabonnement gegenüber den üblichen Abendpreisen eine tyQJ e Ermäßigung darstellt. Die Frist für ‘e. Abonnementsanmeldung läuft in kür n'a ^Elt ab, weshalb die Interessenten cht mehr zuwarten dürfen. q " Antike Trschuhr würde ich gerne kaufen. ' "geböte an die Verwaltung unter „100". 10480 Am Rim Ankurbelung des Kunstschaffens VORBERICHT ZUR ERSTEN MARIBORER KULTURWOCHE. EINE IDEE, DIE AUCH ANDERSWO INTERESSE ERWECKT HAT. P- Betrügereien eines Arbeitslosen. Ein 8ewisser Karl J., der schon längere Zeit "ewer Beschäftigung nachgeht, verstand verschiedenen Kaufleuten Waren im erte von mehreren Tausend Dinar her- Uszulocken und zwar auf diese Weise, sa® ,er mit selbstausgefertigten Bestell- p. einen als Angestellter verschiedener 'rmen in Erscheinung trat. Der Mann be- 'ndet sich bereits hinter Schloß und Riegel. P- Einbrecher im Gymnasium. Am vergangenen Donnerstag erbrach ein noch 'bekannter Täter die Garage im Gebäu-j e des Realgymnasiums, in der die Schü-r ihre Fahrräder untergebracht haben. Ucklicherweise war die Garage leer. Ais M Eime gewisse Lethargie im Kunstschaffen ist heute nicht nur in Jugoslawien, sondern auch in jenen Staaten zu beobachten, in denen Kunst und Kunstbetätigung dem freien Spiel der Kräfte ausgesetzt sind und nicht jene Unterstützung materieller Natur finden, die.hiefür erkor derlich wäre. Man braucht in diesem Zu sammenhaing nicht schon gleich an den in irgendeiner Mansarde verhungernden Schriftsteller oder in den in seinem Atelier verzweifelnden Maler oder Bildhauer zu denken, um sich die schwierige Lage zu vergegenwärtigen, in der sich angesichts der mit der Wirtschaftskrise parallel einhergehenden allgemeinen Kul turmüdigkeit die Künstler befinden. Die Praxis hat gelehrt, daß es heutzutage schon ein Getrommel sein muß, um das Publikum aus seiner Kulturmüdigkeit herauszureißen und ihm zu zeige, daß es noch immer Menschen gibt, die — weit über dem Materialismus unserer Zeit stehend —• Kunstwerte schaffen, die in erster Linie idealistisch zu werten sind. In dieser Erkenntnis hat sich der hiesige Künstlerklub, der alle Zweige des Kunstschaffens umfaßt, entschlossen, im November 1. J. eine Kultur w.o che j zu veranstalten, die sozusagen eine Bi-jlanz und Rückschau sein soll. Der Ba-' tius des Draubamats bat in hochherziger Weise für diesen Zweck 15.000 Dinar angewiesen. Außerdem haben einige Mäzene unserer Stadt namhafte Summen beigesteuert, um auf diese Weise BDaoEMDTOBoroenecHOHaeDKMi a □ ■aaaa«3aD«3BaiaaacisDaD»DacimB die Erteilung v-on Preisen für die 'besten Leistungen zu ermöglichen. Für die drei besten Werke bezw. Schöpfungen auf dem Gebiete der Literatur, der Musik, der bildenden Kunst und der darstellenden Kunst werden mit 1500, 1000 und 500 Dinar beteilt werden. Außerdem wer den vier Stipendien zu je 3000 Dinar verliehen werden. Die Beteiligung und das Interesse in Künstlerkreisen ist sehr rege. So wurden bis jetzt zwei Romane, drei Novellen und fünf Bühnenwerke ein gesendet. Besonders erfreulich sind die Einsendungen auf dem Gebiete der Musik: eine Sinfonie, eine Klavieretüde, zwei Streichquartette und ein Oboral. Die Maler und Bildhauer haben bisher eine stattliche Anzahl von Gemälden und Skulpturen airsgemeldet, die nach erfolgter Zulassungsprüfung von seiten einer Jury im Rahmen der Kulturwoche zur Ausstellung gelangen werden. Ueber die Einzelheiten der Kulturwoche, die in der ersten Hälfte des November stattfindet, wird zur rechten Zeit noch einiges zu sagen sein. Zu bemerken wäre noch, daß die Idee einer solchen gemeinsamen Veranstaltung zwecks Ankurbelung des Kunstschaffens auch schon in anderen Städten Jugoslawiens außerordentliches Interesse erweckt hat. Wie aus verschiedenen Informationen horvorgebt, plant man nach dem Mariborer Vorbild- auch anderswo die Abhaltung solcher Kulturwochen. v. Verlautbarung der Expositur des ^äsamtes für Arbeiterversicherung. Da j Zwischen Muta und Vuzenica noch im- ’ "ler keine Verbindung vorhanden ist, wer en die versicherten Mitglieder angewie- ] bis auf weiteres den Amtsarzt Dr. j Sued Bönigmann in Marenberg aufzusuchen. r- Hönigmann ordiniert täglich von 8 bls 10 Uhr. Samstag, 25. September, Ljubljana. 12 Schallpl. 18 Funkorche-! 18.40 Briefeoke. 19 Nachr.. Natio-alvortrag, 20 Außenpolitisches. 20.30 annter Abend. — Beograd. 18.30 Cello-onzert. 19.30 Nationalvortrag. 20 Bun-er Abend. — Prag, 17.35 Schallpl. 17.55 2?stspiel (deutsch). 19.20 Militärmusik. •25 »Die Winzerbraut«, Operette von J^bai. — Budapest, 19.05 Volkslieder, st Hörfolge. — Zürich, 18 30 Klaviervor Ira2e. 20.10 Hörspiel. — Paris, 19 Lusf-rmel. 20.30 Operette. — London. 19 Funk ®rtol- 20 Konzert. — Mailand, 19 Kon-ert. 21.40 Sinfoniekonzert. — Rom, 19 j onzert. 21 »Isabeau«, Oper. — Wien, 'V0 Bauernmusik. 12 Konzert. 16.25 allpl. 19.10 Militärkonzert. 20 Jazzmusik (aus London). — Berlin, 18 Bereute Melodien. 19.15 Konzert. 20.10 unter Abend. — Breslau, 18 Hörspiel, is ^c’na*lPh 20 Opernabend. — Leipzig, J Schallpl. 19 Fröhlicher Feierabend. “ Bunter Abend. — München, 18 Kon-ert. lg Fröhlicher Samstagabend. 21 Wi tanzen in den Sonntag! Gö gehl Wieder um Vunkle In der Fußballmeisterschaft folgen am kommenden Sonntag wiederum fünf Spiele, von denen allein drei in der ersten Klasse in Szene gehn. In Maribor findet diesmal nur ein Spiel statt, und zwar treffen der SSK. Maribor und der SK. Gatoöec auseinander. Die Begegnung, die um halb 16 Uhr auf dem „Rapid"--Sportplatz vor sich geht, stellt die wichtigste Kraftprobe der form tägigen Runde dar. Beide Mannschaften erhöben noch immer ganz ernstlich Anspruch auf einen der vordersten Posten und haben auch in den bisherigen Gefechten eine recht ersprießliche Form aufgezeigt. Die čakove-cer brachten es sogar zuwege, dem Banatsmeister „Železničar" eine schwere Niederlage aufzuzwingen. Beide Teams verfügen über angriffslustige Stürmer, so daß mit einem flotten Kampf und vielen Treffern zu rech neu ist. Im Vorspiel absolvieren die Reserven „Maribors" und „Rapids" ein Freund schaftsmatch. Beginn um 14 Uhr. Vormittags um 10 Uhr findet am „Železničar"-Platz das Jugendwö'tspiel „Maribor"—„Železničar" statt. In der ersten Klasse der Fuß ballmeisterschaft spielen am Sonntag „Rapid" uüd „Gradianski" und Čakovec sowie „Železničar" und „Mura" in Mutfka Sobota. während in der Meilen Klasse „Drava" ' und „Ptu " in Ptuj sowie „Slavija" und „LeNdava" in Dolnsa Lendava kämpfen werden. '-So ist Fritz, der Sohn des Besitzers? rHedenM der Antttuoerkulosen-Liga! : SK. Rapid. Heute. Freitag um 20 Uhr wichtige Spielersitzung im Hotel „Zamorec". Erschieinen aller Pflicht! : In Graz gewann das Endspiel der Tennismeisterschaften Bawarowfki gegen Asboth (Ungarn) mit 6:4, 6:2, 6:2. Bei den Damen 'chlüg Frau Deanino (Graz) die Wienerin Walter mit 6:3, 4:6, 6:4. : Henkel verletzt. Im Kampf gegen Mako erlitt Henkel einen schweren Sturz, wobei er sich eine schmerzhafte Knöchelverenkung zuzog und ins Krankenhaus gebracht werden mußte. : Dr. Dient organisiert den bulgarischen Sport. Der Generalsekretär des deutlichen Olympischen Komitees Dr. Karl Dient, der iich zurzeit in Sofia aufhält, hat von der bulgarischen Regierung den Auftrag erhalten, die sportliche Ausbildung und Ertüch- Rauche» . . . uttfc doch blendend weiße Zähne! Der mißfarbige Zahnbelag, der bei starkem Rauchen leicht entsteht und nach und nach den Zahnschmelz angreift, kann aus die einfachste Art entfernt werden. Morgens als Erstes die Zähne gtilnbltch mit Dhlorodont putzen. Chlorodont, die herrlich erfrischende Pfefferminz-Zahnpaste, macht durch ihre starke Reinigungskraft selbst gelbgefärbte Zähne blendend weiß und entfernt dm häßlichen, schädlichen Zahnbelag. Abends als Letztes vor dem Schlafengehen unbedingt die Speisereste aus dm Zahnzwischenräumen durch nochmalige gründliche Reinigung mit Chlorodont-Zahnpafte entfernen. Chlorodont, schäumend oder nichtschäumend, beide Qualitäten sind gleich gut. Einheimisches Erzeugnis. 3 Spritzer Chlorodont-Mundwasser in das Mundspülglas erhöhen die erfrischende Wirkung der regelmäßigen Zahn- und Munr' pflege mit Chlorodont. tigung der bulgarischen Jugend nach deutschem Vorbild neu zu organisieren. Zur Aus führung dieses ehrenden Auftrages wird sich Dr. Dient zwei Monate in Bulgarien aufhalten. : Hele» Wills und Gramm werden das gemischte Doppelspiel der kalifornischen Ten nismeifterschafen Bestreiten. Die Amerikanerin hat erst kürzlich, die Scheidung ihrer Ehe erreicht : Neuer Weltrekord. In Newyork lief Mc Eluskey über 4 engl. Meilen mit .20:02 einen neuen Weltrekord. Den bisherigen Welt rekord hält Kohlemainen (Finnland) mit 20:19. • Schottland schlägt England. Vor einer großen Zuschauermenge kam in Glasgow in Jbrox Parkstadion der Auswahlkampf der Fustballer von Schottland unb England zur Durchführung. Dem schottischen Team gelang es, IN) siegreich zu bleiben. : Io« Louis wird bis 1938 ausfetzen! Nach amerikanischen Meldungen hat Joe Louis eine Erklärung abgegeben, daß er vor dem Weltmeisterschnfts-Titelkampf im Juni 1038 gegen Max Schmeling nicht mehr kämpfen wird. Bei dieser Gelegenheit ließ Louis auch durchblicken, daß er nicht sehr begierig ist, nochmals gegen Schmeling zu kämpfen, wobei er betonte, dabei weniger a-die Niederlage zu denken, die Schmeling chm beigebracht habe, sondern er fei eben müde und möchte mit dem Boxen ausfetzen. : Sechs neue Automobil-Weltrekorde. Der Amerikaner Jenkins unternahm bei Salt Lake City einen Angriff auf eine Reihe von Weltrekorden, die in einer 48-Stundenfahrt gebrochen werden sollten. Nach 5000 Kilometer mußte er jedoch sein Vorhaben wegen eines heftigen Sturmes abbrechen. Immerhin Hatte er bis dahin folgende sechs neue Weltrekorde aufgestellt: 50 Meilen mit 273.964 km-Svo. (bisher Stuck mit 269.375 km-Std.): 10 Kilometer mit 267.684 km-St.; 100 Meilen mit 281.752 km-Std.; 200 Kilometer mit 282.911 km-Std.: 200 Meilen mit 285.485 km.-Std. und 500 Kilometer mit 269.829 km-Sid._______________________ Aus der Schule. Lehrer: »Wie nennt man einen Menschen, der den ganzen Tag im Wirtshaus zubringt?« Otto: »Gastwirt.« Tjut-HUto________________________ Union-Tonkino. Die jugoslawische Uraufführung des neuesten Großfilmes der neuen Ufa-Produktion »Patrioten« (in den Hauptrollen Lida Baarova und Matthias Wiemann). Der bisher beste deutsche Film, der gerade kürzlich bei einem Film Wettbewerb auf der Pariser Weltausstellung größtes Aufsehen erregt hat. Das Hohelied der Liebe und Heimatsverbundenheit. Im Mittelpunkt der packenden Haltung die große Liebe eines deutschen Kriegsgefangenen und einer schönen Französin. Burg-Tonkino. Die Erstaufführung des Spitzenfilmes der Ufa-Produktion 1937-38 »Karussell« mit Mariba Rökk, Etga Brink, Georg Aelexander, Paul Henkels und Richard Korn. Ein buntes Durcheinander, in dessen Brennpunkt die unver gleichliche Marika Rökk steht — Es folgt der Musikfilm »Aufforderung zttm Tanz« mit Lilian Harwey und Willy Eichberger. — In Vorbereitung Ganghofers »Der Klosterjäger« mit den Helden aus »Schloß Hubertus« Paul Richter und Friedrich Ulmer. -- Nur noch einige Ta ge bei allen Abendvorstellungen Auftritt der beiden Wunderaffen Jonny & Billy. Sonntag um halb 11 Uhr Jugendvorstellung. Außer den beiden Wunderaffen wird die Filmkomödie »Liebesiiebcr« gezeigt, die auch Samstag um 14 Uhr vorgeführt wird. Ermäßigte Preise. ApoGekermachtbirnft Vom 18. bis 25. September verseilear die Mariahilf-Apotheke (Mag. Pharm. König) in der Aleksandrova cesta 1 und die St. Antonius-Apotheke (Mag. Pharm. Albaneže) in der Frankopanova ul. 18 den Nachtdienst. Utktustkes Die deutsche Reichbahn besitzt nach den neuesten Statistiken insgesamt 8623 Bahnhöfe, 2314 Haltepunkte und 1407 Haltestellen. Da das Gesamtstreckennetz der Reichsbahn rund 54.000 km umfaßt, befindet sich durchschnittlich alle 4-5 km ein Bahnhof, Haltepunkt oder Haltestelle, In Ungarn sind neue riesige Bauxitlager aufgefunden worden, deren Mächtigkeit alle Besorgnisse über eine eventuelle Erschöpfung der ungarischen Bauxitvorkommen infolge des außerordentlich gestiegenen Bedarfs an Aluminium in der ganzen Welt für lange Zeit zerstreut. Zurzeit befindet sich im Harz eine Hochstraße im Bau, die die bisher fehlende Ost-West-Straße des Harzgebietes werden soll. Sie schneidet alle Querstraßen, die über den Harz führen, sodaß damit, verkehrstechnisch gesehen, ein großes Straßennetz entstehen wird, das in der neuen Hochstraße zahlreiche Aussichtspunkte bieten wird. In den nächsten Tagen findet die erste Probefahrt des größten Walfang-Mutterschiffes der Welt statt. Es handelt sich um das deutsche Schiff »Unitas«, das eine Tragfähigkeit von rund 30.000 t besitzt. Es hat eine große Walkocherei an Bord, in der die gefangenen Wale restlos verarbeitet werden. jjfatHdüfkm Foröemngen der MktschaftS freife WICHTIGE BESCHLÜSSE DER BEOGRADER KONFERENZ DER HANDELS- UND INDUSTRIEKAMMERN. er Verwaltungsrat eingesetzt, an des ^ Spitze der gewesene englische Gesan Sir Ernest W T 1 t o n steht. Wie bereits berichtet, wurde dieser Tage in Beograd eine Landeskonferenz der Vertreter aller Handels- und Industriekammern bzw. der entsprechenden Sektionen der gemeinsamen Wirtschafts Kammern abgehalteh, in der wichtige Probleme behandelt wurden. Es wurden auch weittragende Beschlüsse gefaßt, von denen einige nachstehend angeführt werden sollen. Vor allem beschäftigte sich die Konferenz mit der Frage des Gesetzes zur Errichtung von Qroßwarenitäu-s e r ii. Schon von allem Anfang hatten sämtliche Kammern des Landes gegen die Errichtung von Großwarenhäusern Stellung genommen, jdie' sich, nach Ansicht der Konferenz sowohl für den Kaufmannsstand als auch für die ganze Volkswirtschaft schädlich auswirken. Es" wurde ein neuer Textentwurf für das Verbot ausgeärbeitet, der die Errichtung von Großwarenhäusern, die im Interesse unserer Wirtschaft unerwünscht sind, erschwert.. Das neue Gewerbegesetz vom Jahre 1932 sieht die Möglichkeit der Sozialversicherung der K ä u f 1 e u t e vor, wenn sich die Mehrheit der Kaufleute für eine solche Pflichtversicherung ausspricht. Die Kammern erörtern diese Frage schon seit drei Jahren. Die Konferenz war der Ansicht, daß die Pflichtversicherung eine zu große Belastung für die Kaufleute wäre und stellte sich auf den Standpunkt, daß diese Frage nach allen Seiten geprüft und in voller Ausführlichkeit besprochen werden hitiš se, um Klarheit darüber zu schaffen, welche Lasten und Vorteile dem Han-delsstand aus der pflichtgemäßen Versicherung erwachsen würden. Die Konferenz beschloß etilen Fragebogen an alle Pflichtverbände der Kaufmannschaft zu richten, um auf Grund der Be antwortung dieser Fragebogen eine end gültige Stellungnahme festzulegen. Schutzmaßnahmen für die Kauf leute sind in der Oeffentlich-keit schon vielfach besprochen worden. Die Konferenz war sich darin einig, daß diese Frage nur durch Erneuerung und Wiederherstellung unserer Kreditanstalten zu lösen ist. Nur elfte solche Lösung könnte eine Wiederbelebung der Wirtschaft, besonders des Kieiohan dels und Kleingewerbes, bringen. Ferner Wurde die Kreditpolitik der privilegierten Geldahstalten, besprochen und beschlossen, in kürzester Zeit wieder eine Konferenz der Handels- und Industriekammmern einzuberüfen, auf der nochmals die Fragen der Kreditor-gänisationen und der Wiederbelebung der Banken ausführlich behandelt und zu diesen Fragen entscheidend Stellung genommen werden soll. Desgleichen wurde die Novellierung und Aenderurtg des A u s g 1 c i c li s v c r Fahrens besprochen. Die Konferenz einigte; sich in der Forderung, daß die Warenschulden aus der Regelung der Bauernschulden ausgeschaltet und voll bezahlt werden sollen. Die Konferenz ist der Ansicht, daß sich die Lage der Bauern in den letzten zwei Jahren so weit gebessert hat, daß ein Erlaß dieser Warenschulden im Sinne der Regelung der Bauernschulden keine wirtschaftliche und soziale Berechtigung mehr hat. Anläßlich des nun auch durch den Senat erbrachten Genossenschaftsgesetzes wurde eine Eingabe ausge arbeitet, um. der Umgehung und Ausspielung der. Absichten und Gedankengänge des Gesetzgebers bei der Erbringung des Genossenschaftsgesetzes vor-züi?• *n. Es wurden strenge . Maßnahmen für die Genehmigung der Grün- dung von Kredit-, Versicherungs- und Warengenossenschaften gefordert. Einen weiten Raum nahm die Aussprache über die »Prizad« ein. Die Kam mern fordern, daß die »Prizad« landwirtschaftliche. Artikel nur verzollt kaufen könne, damit die Händler von der Zahlung der Umsatzsteuer atii den für die Ausfuhr bestimmten Umsatz befreit werden. Börsenberichte Zagreb, 23. Sept. Staats werte: 2%% Kriegsschaden 412—414, per Dezember 410—412, 4% Agrar 53.50 54.50 4Vo Nordagrar 52.50—0, 6% Begluk 77 —0, 6% dalmatinische Agrar 75.25—76, 1% Investitionsanleihe 93—0, 7°/i> Stabi-lisatiötiSanleihe Š6.50—0, 7% Blair 85— 86, 8% Blair 94.50—95.50; Agrarbank 197—0, Nafiönaibarik 7500—0. Ljubljana. 23. d. D e v i s e n. Berlin 1739.78—1753.56, Zürich 996.45— 1003.52, London 214.55—216.61, Nfew-york 4307.25—4343.56, Paris 148.07— 149.50, Prag 151—152.64, Triest 227.70 —230.78; östeir. Schilling (Privatclearing) 8.48, engl. Pfund 238, deutsche Clearingscheeks 12.84. Neue Bahnbauten Die Vorbereitung für die Normalisierung der Schmalspurbahn B r o d—8 a~ r ä j e v o sind abgeschlossen. Darnach wird die bisherige Linie von Brod bis Derventa auf normale Breite gebracht, von da an weiter bis Sarajevo wird jedoch neben der bestehenden schmalspurigen noch eine Bahnlinie mit normaler Breite gebaut werden, die teilweise eine andere Richtung einschlagen wird, da die bisherige allzu verunglückt ist und als Schulbeispiel dafür gilt, wie eine Bahn nicht gebaut werden darf. Im Zuge der neuen bosnischen Transversalbahn Banjaluka—Kraljevo wurde der Bau des Teilstückes Kraljev o— Einer Statistik, welche vom Hauptverband der gewerblichen Genossenschaften Jugoslawiens veröffentlicht wurde, entnehmen wir, daß dieser Verband im ganzen 153 gewerbliche Genossenschaften mit 7927 Mitgliedern umfaßt. Davon sind die meisten (89) Kreditgenossenschaften, 17 An- und Ver kaufsgenössenschaften und 38 andere. Es gibt außerdem noch eine größere An zähl Von gewerblichen Kredit- und anderen Genossenschaften, welche nicht im Hauptverband organisiert sind, sondern in anderen Verbänden (so z. B. alle gewerblichen Genossenschaften in Slowenien, die meisten in Kroatien usw.). Interessant ist jedenfalls die Tatsache, daß die Zahl der gewerblichen Genossenschaften, welche im Hauptverband der gewerblichen Genossenschaften organisiert sind, von 39 im J. 1922 auf 67 im J. 1925, auf 113 im J. 1930 und auf 153 im J. 1936 angewachsen ist. Interessant ist ferner auch die Tatsache, daß den größten Aufschwung die gewerblichen Kreditgenossenschaften zu verzeichnen haben, während die Zahl der gewerblichen Produkt ivgenosSenschaf-ten eine fallende Tendenz aufweist (von 42 Im J. 1925 auf 38 im J. 1936). Dies steht natürlich jni Zusammenhang mb dem Umstand, daß nach dem Eintritt č ä č a k bereits aufgenommen, indem die bestehende schmal- in eine normal-špiirige Linie unter entsprechender Korrektur der Richtung umgewandelt wird. Demnächst wird der Bau der Schmalspurbahn M e t k o v i č—P 1 o č e in Dalmatien, 20 Kilometer lang, aufgenommen und in zwei Jahren beendet werden. In Ploče wird ein großer Hafen angelegt werden. In S k o p 1 j e wird in Bälde der Bau eines heuen Bahnhofes aufgenommen wer den, der der schönste und modernste im ganzen Staat werden Soll . IiiSlowenien endlich bilden sich Aktionsausschüsse, um die maßgebenden Faktoren auf verschiedene Mängel im Draübanat aufmerksam zu machen. X Neue Kredite der Agrarbank an die Geldinstitute. Der Exekutivausschuß der Priv. Agrarbank faßte den Beschluß, die bisherigen Vorschüsse an die Kreditgenossenschaften auf die Annuitäten, die bisher bis 25°/o betrugen, auf 60°/o zu erhöhen. Die Beträge Werden Anstalten in einigen Tagen zur Ver fügurig stehen. X Das steirische Huhn siegreich. Auf Grund der Beobachtungen und Errechnungen der Wirtschaftlichkeit (Legetätigkeit, Fleischwert, Genügsamkeit, Akklimatisierung usw.), die in der Hühnerzuchtstation in KaragjprjeVo in der Bač ka in den ersten acht Monaten d. J. vor genommen wurden, entfielen auf das steirische Huhn 33 Punkte, auf die Za-gorianer 30, Leghorn und das italienische Huhn je 23, Rhode-Island, Bačkaer und Dečaner 22, bosnische 18, Lussex 14 und Orpington 13 Punkte. Bei den Hennen der Plymouth-Roek-Rässb Waide die Hälfte für tuberkulös bbfunder# da sie unser Klima nicht Verträgen. X Sanierung der NašiČka. Die Holzindustrieunternehmung und Taninfabrik in N a š i c e hielt dieser Tage ihre Generalversammlung ab, In der die Bilanz für die zwei vergangenen Jahre ängehoin-men würde. Der Reingewinn stellt sich auf 1.34 bzw. 0.16 Millionen Dinar. Das Aktienkapital wurde von 20 auf 30 Millionen Dinar erhöht, indem den englischen und französischen Gläubigern, die rund 47 Millionen Dinar zu erhalten haben, 10 Millionen Dinar Forderungen in Aktien umgewandelt wurden. Es würde ein neu- der Wirtschaftskrise die Möglichkeiten für die Beschaffung eines billigen Kredits für Gewerbetreibende minimal geworden sind, weshalb sich die Gewerbe treibenden ihre eigenen Kreditgenossen schäften gründen und diesen ihre ganze Aufmerksamkeit widmen mußten. Bei den gewerblichen Kreditgenossenschaften sind vom J. 1927 bis Ende 1936 die Mifgliederanteiie von 1.2 auf 14 Millionen, die Reservefondc Von 0.3 auf 3.5 Millionen, die Spareinlagen von 2.6 auf 10.5 Millionen und die an die Ge nossenschaftsmitglieder erteilten Kredite von 6.2 auf 39.1 Millionen Dinar gestiegen. Die durchschnittliche Mitgliederzahl bei den gewerblichen Kreditgenossenschaften betrug Ende 1936 81, bei den Produktivgenossenschaften 14 und bei den An- und Verkaufsgenossenschaften 46. Bei den gewerblichen Produktivgenossenschaften wurden die Mitgliederanteile von 1927 bis Ende 1936 von 1.1 auf 2.8 Millionen, die Reservefonds von 0.2 auf 0.5 Millionen, die Schuldner Von 0:8 auf 1.1 Millionen Dinar vergrößert. Bei den gewerblichen Konsumgenossenschaften sind in derselben Zeit die Mitgliederanteile voh 1.6 auf 3.5 Millionen und die. Schuldner von 2.4 aüf 3.3 Millionen Dinar gestiegen. S. yi Starke Ausfuhr von Nußstümr Seitdem vor einigen Monaten die Aus „ von Nußstämmen nach den (Hearings ^ ten wieder gestattet worden war, ha ^ der Absatz dieses im Auslande so teil Artikels (für Möbel; Gewehrsc usw.) stark erhöht. Aus MitrčlBošnien lein wurden gegen 3000 Waggons stämme abgefertigt. X Arbeitsbewegung. Auf derJ3atmj^ rektion in Ljubljana wird am 15- .-se ber die erste Lizitation für die teilw Erweiterung des Aufnahmsgebäudes ^ dortigen Bahnhof (neue Räume litt Verkehrskanzlei) abgehalteh. Informa neu erteilt ab 1. Oktober die Abtei für Hochbau. fkediaitustkes », ö. Pflege die Zunge! Ja. auch die soll gepflegt weichen. Und Prof. p. (Berlin) weift sehr eindringlich auf die ■ rechten h:n die sich entwickeln können, sich an der Zuugeno urzel Zersetzungspro te der Nahrung feftsegiu. Es können 9 hier aus fpemFch starke. Störungen und 3' fektiotten ihren Lauf nehmen. Daher enIE sieht; Boas eine rctzelnst tzige und grünä PL Reinigung der Zungenwurzel und hat a dazu schon ein eigenes Bürstchen angetze e, allo nebr der Zahnbürste eine Zungenburj ^ Durch diese regelmäßige Zungenbürste P Vor allem auch übler Mundgeruch vsthr bert werden, denn der unangenehme, V**' pige Geschmack im Mund, der so viele Leu quält, Appetitlosigkeit und sogar Magen-Darmstörungen verursacht. . d. Sinder klage» oft über Le>bschmerM auck» wenn überhaupt kein krankhafter B ’ funÄ vorliegt, so z. B. selbst bei normale Stuhlgang. Ost haben Bauchschmerzen G re Ursache nicht im Bauch selbst. Sv ina 1 Prof. Dessau daraus aufmerksam, daß " Lungern und Rippenfellentzündungen, ® Mandelentzündungen und Diphtherie J schmerzen nuftreten. An BlinddarmenlzN"' düng mutz bei echten Bauchschmerzen iinnt£^ gedacht Werden. Aber es gibt genügend ach Verb Ursachen für diese Schmerzen. 3ulU j spiel nervöse Nabelkoliken, die am durch Wärmekissen und durch Gaben ^ Baldriantinktur beruhigt werden. GewM" muß werden vor der Verabreichung roye Milch, selbst wenn sie „Vorzugsmilch" hech -Bei der außerordentlichen Ausdehnung de Rindertuberkulose kann auf diese Weise lom/ eine Baüchdriisentuberkulose verursacht werden. Sehr häufig sind natürlich Magew Darm-Katarrhe, die am besten mit Fast?" und dann strengster Diät behandelt werden Oft sind Eingeweidewürmer die Schuldigen-Kleine Madenwürmer rufen Sanchfchme1!611 hervor, die dann manchesmal an IeicfttfrC Formen der Blinddarmentzündung eriw nern. So gibt es eine ganze Menge Ursache" für Leibschinerzen bei Kindern, so daß nur raten kann, in diesem Falle den Arzt s" holeii. Es können sich eben hinter diese" Schmerzen leichte und schwere Krankheiten verbergen. Aus Eine Schweizerin in Orta am Orias^ ist Witwe von sieben Männern. Kurz na") der Hochzeit starb stets ihr Mann. Zu ten ihrer Männer trägt die siebenfache Ws We immer ein in Leder gebundenes Büchlein mit sich umher, in dem sich die „£i4r bi (der ihrer Pfannsbilder" befinden. Seit 30 Jahren besinoet sich am Südha^i des Monte Rosa die höchste wissenschaftlich^ Forschungsanstalt der SBelt — in 4500 ter Höhe. Die Hütte ist mit Seilen an Felsen gekettet und schwebt über dem 260t Meter hohen Steilabfall der Ostwand. In Blumberg bei Zittau starb eilt weil es auf neue Kartoffeln Wasser trank. Als kürzlich das Geläute der Dresdner Kreuzkirche — eines der schönsten Deutsch lands — geprüft wurde, hörte man on"61, ein eigentümliches rollendes Geräusch. Sache wurde nachgegangen. Was war 3C' schehen? Eine Taube hatte ausgerechnet d,c große Glocke zum Nistplatz gewählt und bereits ein Ei gelegt, das beim Schwingen der I Glocke auf deren Kopfe hin und her rollte Gewerbliche Genossenschaften in Jugoslawien Technisches Instandhaltung von Handsägen Ihr n sich schon einmal die in betriebe arbeitenden Sägen aus ren 6 angesehen? — Haben Sie de-Sch ai?geni>KckKchen Zustand vielleicht Se 0n m Gedanken mit dem gleichmäßi-neu Un^ fähigen Äußeren einer fabrik-en Säge verglichen? Ich glaube, das der Zahnspitze über die Ebene des Sägeblattes, schwankt in der Regel zwischen 025 und 0.55 mm. Hartholz oder gefrorenes Holz erfordert einen engeren Schrank. Junge oder geübte Arbeiter kommen mit einem geringeren Schrank aus als alte oder ungeübte. j'wwwvj ^AAA/j 3 4- |AAA/^ es e” noch nicht getan. Wenn Sie , etnmal tun sollten, so wird es Sie Gev,rj*c'h überraschen, daß Sie ähnliche Sä» vorfinden, wie die gebrauchte «e auf der vorstehenden Abbildung 2. » ''verden sich kopfschüttelnd fragen, litätUl^ ^'e has viele Geld für eine Qua-ausgegeben haben. Wenige ünd° -n hio Säge erst in Gebrauch, and S'e ^ ihr Aussehen schon so ver-Nei^-" werden erbost gegen die n ^sapostel zl Felde ziehen, die Ih-ihrem Geschwätz leichtfertig das hat aus. ^er Tasche gelockt haben. Sie ej en bis zum gewissen Grade recht; sch6- • Se Dutzendsäge hätte es wahr-auch getan, die Leistung wäre t sehr viel schlechter gewesen, ich an ^ann LOgar noch weiter gehen; Sch Wag? zu behaupten, die wohlfeile k-iSfU^Sage hätte erheblich Besseres ge-sä? a*S die hochgepriesene Qualitätsgut6' TWenn » ja, wenn Sie für ihre Ah» Instandhaltung gesorgt hätten! — dann hätte Ihnen auch die Quali-lfA^Sa^e Treude bereitet, über deren M>Stf * (jnr sh'ölige B Schaffung Sie heute zu ()b„e, d ungehalten sind. Ihre gewaltige sä degenheit über jede billige Schund-opif wäre Ihnen voll zum Bewußtsein 8*°mmen. arum geben Sie in Zukunft Ihrer Sä- e Pflege, die sie verdient. Schärfe jju — Wenigstens einmal. Schränken Sie HC]; si sf® bei stärkerer Beanspruchung täg- Das Sägeblatt muß bei seiner Herrich-tug fest eingespannt sein. Über dem Knie oder im dunklen Zimmer auf der Tischkante soll man eine Säge nicht schärfen, da man eine gar nicht oder schlecht eingespannte Sänge nie gleichmäßig feilen kann. Freilich, eine Einspannvorrichtung kann sich nicht gleich ein jeder leisten. Wer aber einen Schraubstock zur Verfügung hat, kann ilm mit zwei selbsther-gestellten hölzernen Klemmbacken jederzeit leicht zum Einspannen der Säge verwenden. Als Notbehelf läßt sich die Säge in einen Sägeschnitt einklemmen, der etwa 5 cm vom Ende eines Scheites oder Knüppels geführt wird, den man etwa 20—25 cm aus dem Brennholzstoß hervorzieht (Abb. l). Über die Reihenfolge, in der man eine Säge zurechtmacht, geben Ihnen die Abbildungen Auskunft: Zunächst wird die Zahnspitzenlinie tadellos wieder hergestellt (Abb. 3), dann der Zahngrund ausgeräumt (Abb. 4), dann die Zähne geschärft (Abb. 5) und schließlich das Schränken vor,genommen. Die Abbildung 6 zeigt, wie eine gut geschränkte Säge von oben gesehen aussehen soll. Verschwenden Sie nicht noch unnötig Körperkraft und beherzigen Sie diese Ratschläge. Ihr Arbeitskamerad, die Säge, wird es Ihnen danken! H. J. Loycke. BaeoeDBDaenHQEaBOHCiBnsoaaene o □ Dee tomdwid Wirtschaftliche Tierhaltung {ja^^frentlich und achten Sie vor allem Kesrü ~ die Jäge ganz gleichmäßig Uig ran'kt ist; die Zahnspitzenlinien Jed $en zwe* schnurgerade Linien bilden er Ausreißer erzeugt unnötige Reihehr erschwert Ihnen die Arbeit er- Wer wie der Bauer viel Umgang mit Tieren hat, weiß am besten, daß die Empfindungen und Gefühle vielfach gar nicht so sehr von den unseren verschieden sind, und daß auch die Lebensbedingungen für Mensch und Tier dementsprechend manche Gleichartigkeit voraussetzen. »Alle Wesen leben im Lichte, jedes glückliche Geschöpf, die Pflanze selbst, kehrt freudig sich zum Lichte« —• so heißt es bei Schiller. Und tatsächlich ist das Licht in hohem Maße Lebenselement, besonders auch für das Tier, nicht anders wie für den Menschen selbst. Im hellen Stalle gedeihen die Tiere besser, sie sind lebhafter, munterer und fressen infolgedessen besser, was sich beispeilsweise bei den Hühnern in einer erhöhten Legetätigkeit auswirkt. Systematische Untersuchun gen von wissenschaftlicher Seite haben dies bewiesen, aber jeder Tierhalter kann es ja bei seinem Vieh selbst beobachten, daß es sich im lichtdurchfluteten Stall offenbar wohler fühlt, als in der Dunkelheit. Zu einem gewissen Grad wird dies auch darauf zurückzuführen sein, daß die Tiere im gut elektrisch beleuchteten Stall verbesserter Pflege teilhaftig werden. Der dunkle Stall wird ja niemals auch nur annähernd so sauber sein können wie der elektrisch erhellte, wo man jede Unreinlichkeit erkennt und insbesondere auch die Futtertröge stets einwandfrei sauber halten kann. Dadurch wird manche, infolge verdorbener Futterreste sonst leicht entstehende Verdauungskrank heit der Tiere zu verhindern sein; anderer seits wird man eine Erkrankung im hellen Stall schon im Anfangsstadium feststellen und damit ihrer Verschlimmerung bezw. ihrem Umsichgreifen leicht verbeugen können. Was im Milchviehstall die dank guter elektrischer Beleuchtung erhöhte Sauberkeit auch für die Güte menschlicher Ernährung bedeutet, braucht kaum erst erwähnt zu werden. Bezüglich der Milchgefäße wird ja heute mit Recht die peinlichste Sauberkeit verlangt, diese muß aber schon bei den Tieren anfangen. Also von den verschiedensten Gesichts punkten aus ist es wünschenswert, ja im Interesse einer wirtschaftlichen Viehhal- tung unerläßlich, die Ställe gut elektrisch zu beleuchten. Dabei haben wir die Feuersgefahr noch gar nicht erwähnt, die mit dem Hantieren mit offenem Licht, aber auch mit der Stallaterne im Viehstall verknüpft ist. Der einsichtige, wirtschaftlich denkende Bauer wird seine Ställe elektrisch beleuchten, ebenso die Wirtschaftsräume. Das Versiegen der Milch bei Kühen Das Versiegen der Milch bei (Kühen «kann verschiedene Ursachen haben. Bei Ueberanstremgung von Zugkühen, beim Rindern oder nadh einem plötzlichen Schrecken läßt der Milchertrag oftmals sehr schnell u. stark nach oder er bleibt gar ganz ans. Erkrankungen nach ungeeignetem Futter führen ebenfalls dazu. Wechsel von gehaltreichem zu nährstoffarmem Futter haben die gleiche Wirkung. Versiegen der Miilch kann auch bei einem Witterungswechsel Vorkommen, besonders wenn die Kühe ans irgendeinem Grunde von einem übermäßig warmen Stall in den Hof kommen. Zugluft im Stall oder an dem betreffenden Stande wirkt sich im derselben Weise aus. Auch Butererkramkungen lassen die Milch oft plötzlich versiegen. Auch kommt es beim ersten Kalben ebenso wie bei sehr alten Kühen vor, daß die Tiere nach der Geburt keine Milch geben und das Euter ganz leer bleibt Hier muß man durch Massieren und ntilch-erzeugende Mittel machhelfen. Es ist durchaus nicht erforderlich, die betreffenden Kühe gleich zu schlachten. Man gibt in die Kleietränke nebst etwas Viehsalz zweimal täglich eine Aufkochung von je I Liter Wasser mit 50 Gramm eines Tees, der aus einem Gemisch von Dill, Kümmel und Fenchel zu gleichen Teilen besteht. In einigen Tagen wird die Kulh dann wieder reichliche Milch geben. Ist der Fall 'bei älteren Tieren ein getreten, so ist eine Mast nach dem Vollertrag an Milch zu empfehlen. ff rf/f d. Lockerung der Zähne beruht meist auf sogenannter Paradentose. So bezeich net man eine durch Schwund von Knochen und Weichteilgeweben des Zahnbettes, das Paradentium, charakterisierte chronische Kiefererkrankung. Sie kennzeichnet sich durch Rötung und Blutungen des Zahnfleisches, durch Mundgeruch, durch Lockerungsgefühl an einzelnen Zäh nen, durch Eiterung aus den Zahnfleischtaschen und in vorgeschrittenen Fällen durch Ausfall der Zähne. Verursacht kann sie sein durch örtliche Entzündungen, aber auch durch allgemeine Schädigung entweder in den Blutdrüsen oder im nervösen Apparat. Durch rechtzeitige Behandlung läßt sich das schlimmste ver- brip .i itim Jüngere Kanzleikraft, selbständig, in Buchhaltung und Verrechnung verläßlich, Slowenische und deutsche Korrespondenz, wird gesucht. Ständiger Posten. Anträge m. Referenzen. Alter u. Ansprüchen unter »Holzindustrie« a. die Verw. 10406 Ein Wallach. R°tschiTucr dreienhalb Jahre alt, Nonius, Vater lialbengl-Carabas 8, vollkommen ^ - yl und sicher, guter verkaufen auf Schloß Loče bei Poljčane. Schönes, sonniges, gas nötiges, sep. Zimmer m nähe zu vermieten. 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Ehe Montrey das Zimmer verließ, trat Madien rasch an seine Seite. „Ich will Frieden haben, hörst du, Dick?" zischelte sie. „Freilich- _ Was denn sonst?" „Es ist nicht zst spaßen mit mit!" „Mit mir auch net!" — Es halte scher- ßere Wohnung bekommen. — Direkt blödsinnig ist das!" weinte sie los. „Nun bin ich knapp zwanzig Jahre und kamt diesen Winker nicht einmal tanzen gehen. Das hattest du mir ersparen können- Voriges Jahr war die Trauer um Vater und die Dache mit Christa. Und heule das!" lieber sein erst etwas verblüfftes Gesicht ging ein glückliches Lächeln. „Ich dachte, du würdest dich freuen? Es ist doch etwas so wundervoll Schönes titti eilte junge Mutter!" „U ch— das hätte Zeit gehabt." Run überkam sie doch etwas mitte Schäm, daß sie /ihm seine Freude zerschlagen hatte, denn die Enttäuschung stand deutlich in seinem Gesicht. „Nun urteilst du wieder weiß Gott wie | schrecklich über Mich, weil ich nicht vor tan- zend geklungen, aber sie hörte die Drohung Fex Glückseligkeit in Ohnmacht fallt. Ich YK- wvhl heraus Mit einer knappen Verneigung empfahl er sich. — Mahlen fühlte sich seit Tagen nicht wohl, nörgelte an allem, empfand Mel am Leben überhaupt und an idem ihren ganz besonders. Jchr Launen grenz en ans Teuflische. Dick machte einen weiten Bogen um sie. Lena erschrak, wenn sie mir Madlens Stimme hörte. Nur Grude verlor seinen Gleichmut nicht. „Tu bist überreizt", tröstete er seine Frau, j „Es ist sicher nur eine -m- rtnmmung. ne lachte ihm verärgert ins Gesicht. „II du willst Arzt sein?" „Tu bist nicht eicht höflich Madien!" Ihr Gesicht tötete sich vor Zorn. „Aber das sag' ich dir: Mehr als ein Kind will ich nicht! Und bei Nacht muß ich meine Ruhe haben! Du kannst sorgen, daß wir eine gro- be mich nie für Kinder interessiert. Du wirst schon sehen, wie dich da? Geschrei in deiner Arbeit stört." „Es wird mich nicht stören. Blad len. — Schlaf' jetzt noch ein bißchen", bat er nachsichtig und zog ihr die Decke Hoher herauf. „Und suche dich so viel als möglich zu 6c» herrschen dem Kind zuliebe." Sie würdigte ihn feiner Antwort mehr und drehe? sich zur Wand. — •2: * * Es war eine schreckliche Zeit, der Grude nun entgegenging. Die Tage mit Arbeit ausgefüllt. todmüde, abgehetzt, vom Morphium geschwächt, hatte er nur Lena, die ihn umsorgte. Die Nächste brachten ihm kaum ein Paar Stunden Ruhe. Madien kannte keine Rücksicht und weckte ihn meist, kaum daß er eingeschlummert war. „Brini' mir Waste", bitte! — Hast du kein Pulver zur Hand? Mir ist so elend! — Mein Gott, wie kannst du schlafen, wenn ich so krank bist? Für alle ändern Menschen hast du Mitgefühl, nur für deine Frau nicht! — Ich kann zugrunde gehen, um mich rührst du keinen Finger." Nacht für Nacht ging die Tür in dem Schlafzimmer ein halbes dutzendmal auf und zu. Und wenn Grude zu einem Kranken gerufen wurde, verfiel Maiölen in einen Weinkrampf. „Laß in ich nicht allein!" jammerte sie. „Ich brauche dich selber!" Lena konnte das nicht mehr mit anhören. Dann mußte LeNa bei ihr bleiben, und Grude fuhr allein mit Dick zu dem Patienten. Wenn sie doch schlafen möchte! wünschte sich LeNa. Mer M ad len schlißf nicht, sondern wartete eigensinnig, bis ihr Mann wieder zurück war. Und dann begann die Quälerei von neuem. Er war erschreckend hager geworden und sein Haar Bfegditn sich zu lichten. Einmal, als er einest Gipsverband zu machen hatte, streifte er die Aermel ganz weit zurück. Da sah Lena Stich an Stich, wie eine Tätöwid-rüttg, eingeimpft. Es gab nichts mehr, das ihm Halt gewährte. Nicht einmal die Hoffnung auf feilt Kind. Zuweilen merkte Lena, wie ihn sein Gedächtnis im Stiche ließ. Er wurde knabenhaft verlegen, wenn sie ihst dabei ertappte. „Legest Sie mir einen Zettel auf den Schreib tisch, Lena! Ich werde so zerstreut!" bat er Wftltt • Manchmal, wenn Lena ihn unvermutet ansprach, schrak er zusammen, mußte, sich erst besinnen und gab verkehrte Antworten. Sie war immer auf der Hui. Immer in Sarge, es könnte ihm ein Mißgriff ,!t Praxis passieren. , $ Aber wenn sie dann sah, daß er std) p. allem wieder 'hochraffte und Herr W. . «e pers und seines Geistes wurde, beruhig sich wieder. , m0t Einmal besprach sie sich mit Dick. Der , so ratlos wie sie selber. „Wann >4 ™ ^ daß es net gar zu schlimm ausfallt, tat ihn einmal in den Straßengraben 0” chauffier'", knurrte er. „So ein klein s ^ brücherl, meineliwegen auch ein große-»/ er an die zehn oder zwölf Wochen zur holung braucht, könnt' gar net fchad'm ' bring'n wir ihn in eine Klinik, dort er sich langsam ganz auskurier'n." , Sie schraken beide zusammen, als f" > gsgennberlisgenden Schlafzimmer Brad schrilles Organ aufgelltc. Ein Stuhl 1 krachend um. Ein hysterisches Lachen 8 — Dann war Ruhe. Aber diese Ruhe war unheimlich. ^ Lena sah zusammenge!ouckt neben M»n und zitterte an allen Gliedern; obwohl! che Austritte sich in der letzten Mit tag lich wiederholten. g., Madien nahm sich nicht einmal mehr111 renb der Zeit der Sprechstunde zusaiMst ' Die Patienten hatten erst die Köpfe zum .......TL. XL r . ... , [AtO 9IU'9L mengesteckt und sich erstaunt in stic ^ ^ t MM gesehen. Dann lächelte man. Tusches , Gange und im Treppenhaus. Eine ^ später wußte die ganze Straße davouZ nach weiteren vierzehn Tagen das f viertel, wie es um Doktor Grades stand. _ , , Wie immer, ergriff man Partei: die 6>n^ für den Mann, die anderen für die o ^ Er imar dreiunddreißig Jahre und sie 3,m zig. Und er hatte früher ihre Schwester . liebt... Er Und auch das kam allmählich heraus-sollte Morphinist sein! , t Schrecklich! Mit einem solchen in Gemeinschaft leben zu müssen! Kein der, wenn die junge Frau aufbegehrte- kFörtsetzüNg solgG Chefredakteur und für die Redaktion verantwortlich: UDO KASPER. — Druck der »Mariborska tiskarna« in Maribor«. antwortlich Direktor STANKO DETELA, — Beide wohnhaft in Maribor. Für den Herausgeber und den Druck ver*