Der WadlaufmarW w Belgien. Die Pottttt der „drei AbbAV. —ü—. BrüIsel, im Septeuiber. Nach England,. DeutMand, Frankreich pzird nun auch Belgien in wenigen Monaten über die zukünftige Richtung seiner Politik sich entscheiden müssen, und die Parteien benützen die parlamentarischen Ferien zur Einleitung eines WahlkamPseZ, von dessen Ausgang nicht nur ihre Stärke, sondern wahrscheinlich auch ihre Elistenz abhängt. Ins Herz getroffen scheint die alte, ehrwürdige Partei der belgischen Liberalen zu sein. Niemand, am allerwenigsten sie selber, weiß genau, um welche Ziele sie känlpst. Ihr Programm hat nur mehr geschichtliches Interesse, ihre Forderungen find entweder lange verwirklicht oder von den anderen Parteien in verjüngter Fassung herüborgenom« men. Zudem hat sie in Weltanschauungsfragen, dio ste noch mit Würde und einiger Be« rechtigilng vertrat (Laienschule, Gewissens« freiheit, Trennung von Kirche und Staat) ftit der Regierungskoalition mit den Katholiken so viele Konzessionen geinacht, daß selbst chie intelligente Hochbourgeoisie, bisher ihre festeste Stütze, sich von ihr abwandte. In der Hauptsache kam dieser Verfall, den auch die mächtige liberale Presse („Soir", „Jndepen-dance Belge") nicht aufzuhalten vermochte, den Sozialisten zugute. Sie haben seit Kriegs ende eine äußerst geschickte Politik gemacht, zugleich die Ziege und den Kohl gerettet, wie man hier sagt, das Proletariat und die Intelligenz. Sie haben in ihren Politischen Prophezeiungen Recht behalten, was in Brüssel gerade dem gemeinen Mann ungeheuer imponiert: In seinen Nngen sind die Bücher der Sybill leichte Kinderrätsel den Geheimnissen der Politik gegenüber. Mit ein wenig Glück und einigem Ueberläufertum kann es den Sozialisten in Belgien gelingen, bei den kommenden Wahlen die absolute Mehrheit in der Kammer zu erringen und somit an die Spitze des Landes eine rein sozialistische Regierung zu setzen. SS braucht nicht weiter erläutert zu werden, welche Rückwirkung ein solches Ereignis aus die europäische Gesamt-Politik haben miißte. Getreu ihrem Grundsatze, immer die .Hauptmacht gegen den stärksten Gegner zu richten, marschieren die Katholiken mit aller Energie gegen die Sozialisten. Auch sie wollen die absolute Mehrheit, um sich von der immerhin lästigen „senilen Schwätzerei" der Liberalen befreien zu können. Die Hauptschwierigkeit liegt in ihrer Uneinigkeit. Es gibt christliche Deinokraten, die in ihrem suzicisen Programm radikaler sind als manche Sozialisten; dann wieder konservative Ultramontane, die scheelen Auges sogar die „Arbeiterenzyklika" deS Papstes Leo des Dreizehnten betrachten und an? liebsten bis zur Leibeigenschaft zurückgehen würden; dazwischen in horizontaler und vertikale^r Schichtung die Flamen und Wallonen, in den Kampfausdrlicken „flamingants" und „fransqnillons" geheisten: alles das wirbelt durcheinander, und selbst dein unitarischen Genius des Katholizismus ist es bis jetzt nicht gelungen, die ersehnte „Einheitsfront" herzustellen. Unter den Anspizien des Prinias von Vel-zzicn, Kardii^-Erzbischof Mercier. nmcht sich MaNbor, FreNag. ben 26 September tS24. «r. 220 — S4. Äadr«. Vlenarversammlung der Abilistungs- KommWon. Wichtige Einwände des jugoslawischen Deleg ^ das Verbot aller den Frieden gefährdenden Aktionen. — Der Antrag KumanudiS wird einstimmig ange- nommen. AM. Genf, 25. Septeniber. In der Plenar-versammlung der Abrüstungskoinmission brachte der jugoslawische Delegierte Kuma-nudi mehrere wichtige Einwände und Anträge vor, die Wegelt ihrer großen Bedeutung, insbesondere für unseren Staat, von der Vollsitzung anch angenommen wurden. Ku-manudi bemerkte, der Artikel 6 des Abrü-stungsprotokolles berücksichtige nicht alle Punkte, die den Frieden gefährden könnten. Es bestehen gewisse Daten, die eine unausgesprochene Anqrisssdrohung enthalten, weil sie Vorbereitungen zum Angriff darstellen. Dennoch sind sie im Protokoll nicht ausdrücklich angeführt und müssen daher näher bezeichnet werden. Es müssen nämlich alle Aktionen, ins besondere bewassnete, die mit Einsüllen in fremdes Territorium drohen und die Störung des inneren Friedens des anderen Staa tes zum Ziele haben, ausdrücklich verboten werden. Eine solche Frage bildet die Tätigkeit der Komitadschi und der bewaffneten Bauden. Solche Handlungen widersprechen den klaren Prinzipien des ^>ölkerrecl)ts. Deshalb beantragt Kumanudi, die dritte ^Kommission möge in ihren Berichten über das Protokoll zum Artikel diese authentische Erklärung aufnehmen. Digse Einivendungen des jugoslawischen Delegierten «lachten großen Eindruck auf die Koullilissionsinitglieder und lvurden einstilnmig angenomniell, Referat des Innenministers. Eine Konserenz ^ Ministerprästdium. — DavidoviL mit dem Inhalte des von der Äa-diepartei herausgegebenen Kommuniquees sehr zufrieden. ZM. Beograd, 25. September. .Heute vormittags besuchte Herrn Davidoviö der Innenminister Petroviö, uin ihm ein ulnfas^cn-des Referat über die Verhandlungen lnit Na-diö in Zagreb zu unterbreiten. Dieser Konferenz wohnte kurze Zeit auch der Handelsini-nister Slnenkoviö bei,, in dessen Begleitung sich dann DavidoviL znln Leichenbegängnis des Direktors der „Politika", Rilmikar, begab. Nach dein Leichenbegän^z^s kehrte Davi-doviö in sein Areitskabinett zurück, wo er jedoch nur kurze ^eit verblieb, mn sich ins Jn- neilministeriuln zu begebell, wo er Nlit Petro-viö bis viertel 1 Uhr konferierre. Nach der Konferenz äußerte DavidoviL Iolirnalisteli gegenüber seine größte Zufriedenheit inlt deln Inhalt des gestrigen Koinlnuniquees der Na-diöpartei, das eine begreifliche Bestl''lrzuilg in den Reiheil der Opposition hervorger?lfen hat. Der Miliisterpräsitlent betonte »nit ^irvs;-ter Zufriedenheit jenen Abfatz des Kolninuni-quees, in dem die NadiiZpartei die Monarchie in einein deinokratischen Bauernstaat anerkennt, Gowjetrufflsche Äersetzungsarbeit. Der Uebersall sowjetrussischer Banden in Stidbessarabien. — 30V Bolschewisten gefallen. Russische Ossiziere als Kommandanten der Banden. Bukarest, 24. September. Der Ueberfall bolschewistischer Ballden in Südbessarabien, der ili den bisherigen Meldnngen nur als eine mehr räuberische Aktion hingestellt lolirde, hatte, wie jetzt feststeht, sehr erllsten Char.^k-ter. In den Kämpfen mit den rnnlänischen Trnppen sind über 300 Bolschewisten gefallen. Von Tatar Bnnar wurden 20 vcrlmlnde-te rumänische Soldaten nach Galatz abtransportiert. Der Ueberfall scheint von langer Hand vorbereitet gewesen zu sein, in der teil-lveise begründeten Hoffnung, das; in der Bevölkerung des südlichen Bessarabien ein Auf-stalid angezettelt werden könlite. Mittelpzinkt der sollijetistischen Propaganda war das kleine Städtchen Valcov, wo die Bewohner nlit den russischen Eindringlingen fraternisierten. Schon seit längerer Zeit ivar alis Motorbooten über das Schwarze Meer in das Seeilge-biet von Sarl^iin und Sarau eine Menge Mu- nun in Brüssel eine Wahlkampfbewegilng bemerkbar, deren Parole lautet: Katholischer Block ohne Unterschied der Raffe, der Spra-che und des sozialen Programms. An der Spitze steht ein Politiker, der bis jetzt seiile Karten klug zu verbergen gewußt hat: Van de Vyverre, noch vor wenigen Monaten Minister nnter Tbeunis; als geistige Leiter flin-gieren drei Abbgs, deren Wahl, wie es heißt, von Rom selber nahegelegt worden ist. Van de Pyverre soll der zukünftige Minister-vräsidellt des „Ktaholischen Belgielis" werden, seine rechte Hand Renkin. Das Pro-gramln dieses neuen Blocks ist zunächst ein rein' konfessionelles: Kampf gegen den „Mo-dernisnius" nnter allen seiilen Fonnen, gegen die Freilnaurerei, gegen die Toleranzideen, gegen die Ausschaltung des kirchlichell aus dem öffentlichen Leben. Es gibt nur eine Schllle, lind zlvar eine katholische; nur eine Staatsreligion, der alle öffentlichen Beain-ten angehören müssen.' Für solche Ziele treten zwei große Brüsseler Blätter allen Ern- stes ein: Das „XX. Siöcle" und die „Libre Belgique". Auf politischcln Gebiet will der katholische Block „neutral" sein, das heißt weder Pro-deutsch noch Pro-französisch: letzteres wohl nnr infolge der französischen Maiwah-leii, die nicht zuin lnindesteli eine schwere Niederlage des Klerikalisnlus bilden. Der Kainpf gegen den katholischen Millisterpräsi-denten Thellnis wird voin „Block" hauptsäcl?-lich wegen der Bllndesbri'iderschaft mir dem verhaßten Herriot geführt. Nach aussen hin beklagt man in klerikalen streifen besonders die sogenannte „doppelte Knechtschaft": darunter lvird verstallden die Abhängigkeit des Rheinlandes voll deni protestantischen Preußen, und die des Elsaß vom knlturkäinpferi-schen Frankreich. Was das Rheinland angeht, so sind ja hier in den letzten Iahren Intrigen gespollnen wordeil, die heute das offiziöse „XX. Siecle" ein wenig enthüllt: „Wie viele Belgier, so ist Herr Van de Vvverre, lvie iin 5uieg, so nach dem Krieg, Anhänger einer Trennung des Rheinlandes.von Deutsch nition eingeschmuggelt und dort versteckt wor« den. Sowjetbanden warell von russischen Of-sizierell kommandiert, die große Summen Geldes bei sich führten. Am 12. September glaubteil die Bolfchewisten den Angenblick für das Losschlagen gekommen. Da in Südbessarabien bisher Uebersälle nicht zu verzeichnen und deshalb dort nur wenige Truppeiiverbände zugegen waren, konnte der Putsch an Ausdehnung gewinnen« Erst als stärkere Triippenkontingente zusam» lnengezogeil worden warell, konnte die Zu-rückdränguug der Bolschewisten begimlen. Ter Kriegsininister unterrichtete täglich den König und die Regierung von den Fortschrit-tell der Reinigungsaktion und rneldete, daA lwn den süuf bolschewistischen Komnlandanten zwei durch Selbstinord geendet haben, einer getötet nnd zlvei gefangen genolnmen wur« den. Anch ilnter den gefangenen Banditen befiiideil sich Angehörige des russischen Heeres. -rn- Falsche Gerüchte iiber Bulgarien. X Mi'B. Sofia, 24. Septenlbor. (Bnlg. Tel.« Ag.) Die über die Ermordung deS Königs von Bulgiarien verbreiteten Gerüchte ent-sPreclM nicht der Wahrb<'it. Diese tendcm ziösen Erfindungen stammen offenbar von Nachrichtenagentliren, die mit grossem Eifer beftrc'bt sinlo, ilbelwollende Gerüchte liber di? Laige in Bulgarien zn verbreiten. 97.VW arbeitslose Bergleute in England. WÄB. London, 2l. Septenlö.'r. Nach dein hie-sigen „Staildart" beträgt Zclhl dcnc arbeitslosen Bergleute im vereiniglen nigreiche 97.000. Spalajkoviv in Beogrkd. ZVc. Beograd, 25. September. Heute ist hier nwser Pnriser Gesandter Spalajkovie eingetroffen und 7neldete sich vormittaa^ beim Ailßenminister Marinkooil?. Das Leichenbegängnis des Direktors dek „Politika". ZM. Beograd, Septenioer. Heute ve-r-mlU^'ligs um 10 Uhr fer Ruhrbesetzung und die Ermöglichung der weiteren Abzahlung der Deutschland auferlegten Geldbuße. Das Jahr l924 wird mit seiner denkwürdigen Londoner Konferenz und der fünften .tzaupttagung des Völkerbundes künftigen Generationen mit goldenen Lettern den Anbruch eines neuen großen Tages, daS Morgenrot des ersten FriedenStageS, künden. Deutschland steht am Ende seines Bußganges nach Canossa; es hat Verständnis seinen Gegnern abgerungen. Der Schuldige Hit durch Arbeit und Ausdauer bei der Arl.eit endlich die Friedenspalme deS Siegers gewonnen. -kchte—, t. Die NiKttehr des Svnig» verschoben. Der König wurde für Anfang dieser Woche in Beograv erwartet. Wie man aber je^ aus «gut informierten Kve^en erMrt, gedenkt die königliche Familie noch längere Kit in Be-lje zu bleilben. t. Der Direktvr der „Politika" gestorben. Wie auSNeodraid berichtet wird, ist gestern mein, aus der Neuzeit der Weltgeschichte, die vonnittvgs Herr Dr. Slobodan Ribnikar, -da vollbracht wurde. ' Deutschland wurde wieder lebensfähig, fiLotz allen Gewalttaten, die die militärische Besetzung des Ruhrgebietes als unabwend-Folgeerscheinung mit sich brachte, — es jgab kein Schauen nach rechts und links, nur Vorwärts lautete die Parole. Deutschland Hatte als eines der ersten StaatengebiNie daS Neue Rußland anerkannt; beide durch den Weltkrieg am meisten getroffenen Völker reich ^ sich die Hand zum gemeinsamen Znsam-! «enwirken im Kampfe um das tägliche Brot. Deutsche Arbeiter, geistige sowie manuelle, . Wurden nach Rußland berufen und ihnen ein großes Tätigkeitsfeld angewiesen. Die ihnen anvertrauten Aufgaben haben sie mit Er- DlewteBma. > Dg) ' (Uachdrnck verboten.) »,Ich will nicht!^' schrie sie auf. „Hörst du, I ßch wM nicht! Lieber stürze ich mich von der ' „roten Burg" hinab und zerschmettere mir ! das Haupt, ehe ich Don Jos^s Weib werde! Ich liebe Graf Abereron, liebte ihn damals > schon, als ich in Deutschland war, und bei ^dtt Eiligen Jungfrau, Padre, ich werde nie Eines anderen Mannes Weib, als das Cle-l InenS von Abercron." ! Verstört, entsetzt sah Don Miguel de Ten-^dilla in das leidenschaftlich erregte Antlitz ^^nes Kindes. So hatte er Jsabella nie ge-.sehen. Brach da das unglückliche Erbteil der iFrau hervor, deren Leidenschaft einst alles ! Der den Haufen warf, als sie ihn verließ? Ihm war, als müsse er schaudernd das Hanpt verhüllen, als stiege noch einmal das Achtbare, entsetzliche Leid seines Lebens vor ßhm aus und gewänne neue Gestalt. ! Dieses leidenschaftliche Kind da, daS war die Zechte Tochter ihrer Mutter, der Mutter, die kaum gekannt. »Fsabella", gebot der Conde mit fast hei-»fvrer Stimme, „mäßige dich, ich bitte dich! jvie ich di^Mon jaM. babe iK Don Josö, der Direkwr des Vekannben Bcograder Tag» blattes „Politik«", gestorben. . t. Luftverbinduug Osijek—Zagreb-Vew» grab. Vergangenen DjenStag besuchten Vertreter einer intermMonalen Gesellschaft, welche die St'ckvte EuroipaS un8 Asiens von Hamburg bis Teheran mit Aeroplomen und Wasserflugzeugen verbiVdeir will, den Bür-germvister von Ostjek und legten ihm et-nen Plan vor, wonalch die Städte Z^veV, Boograd und Osijek «uch im Luftwege ver-bmr^n wer m. VW grober Ve«nd in PobreZse. Mittwoch, dm 24. v. M. gegen 5^20 Uhr zeigte die Duivmwächterini ein Großseuer in der Richtung gegen PoVveije an^ Die Feuerwehr sofort unter dem Konkmando des VauMm!ann!stMiertreters Herrn ^ktor Gchmilderer mit >dvm Landlöschzuge unÄ der Duribinenspritze auf den Brandplatz cuS. Feuevwchrhauptmann Herr Boll er fuhr im Privvitauto voraus. Im sogenannten „GchindeTyraben" stanid der Heuschober!^s Besitzers Mfer in hellen Flammen. Die beiden Wnliegen>den Heuschober, sowie ws Wohn- und WirtschaiftsgeNäuds wurden bereits stark gefährloet. Me Löschaktion wvr in-lslolye Wassermangels schr erschwert. Die Fmllleton. Des Virate«films letzte Epoche. —Paris, September. Die „Mühlhausen", angeblich mit Kabeljau, in Wirklichkeit mit 36.000 Kisten sein-sten französischen Likörs und Champagner befrachtet, lag außerhalb der amerikanischen Hoheitsgewässer und erwartete die „bootleg-gers" aus den Schlupfwinkeln Newyorks. Am Horizont schwärmten Zollkuttcr — was ging die „Mühlhausen" die Zollkutter an. Da näherte sich eine kleine, unscheinbare Bark — niemand hatte ihr Herankommen bemerkt. Die Flaggenzeichen deuteten auf eine wichtige Mitteilung, die sie zu überbringen hätte. Wahrscheinlich von den „bootle.zgers", die mit den verdammten Zollkuttern Schwierigkeiten hatten. Ein paar Mann stiegen ein, wurden bewirtet, ausgefragt. Da Plötzlich Tumult auf Deck: Zugleich richteten sich in der Kabine dcs Kapitäns sechs Revolver a» f die Offiziere der „Mühlhausen". „Hände hoch!" schrie es auf dem ganzen Schiff. Rund um schwärmten winzige Schiffchen — der Dampfer befand sich in den Häichen von P i-xaten! Es ift seinerzeit über die nun folgenden Ereignisse berichtet worden. Hilflos und seiner kostbaren Schätze beraubt, trieb nach acht Tagen das große Schiff auf offener See. Der awerikanischen KWe konnte es aus be- Turbinenspritze. schöpfte Wasser nur ans dem. Hydranten in der T-riaSka cesta, wäh«nd die heimische Feuerwehr, die bereits am BranÄplatze tätig wä!hrend die heimische Feuerwehr 'oie Brandwachen ausstellte. Der Schaden ist erheblich, und man vermutet, daß das Feuer von einer weggeworsenen und noch glimmenden Zigarette verursacht wuide. m. Ein Kind von einem Auto tiberftthtt. I. V. fuhr gestern mit seinem Aiito durch Studenci. Auf dcr Straße kivinen ihm Kwei Wdchen entgegen, die twtz der .^uppensigna-le nicht ausweichen wollten. Zm letzten Augenblicke wollte der Vhausseur das Auto zum Stillstand bringen, was jedoch nicht mehr geschehen konnte. Das eine Mädchen wurde zu Boiden gestoßen und überführt, üieoei wurden ihm beide Füße gebrochen. Der Autobe-sitzer überführte es sofort ins Allgemeine Krankenhaus. Am Aufkommen der Verunglückten wird gezweifelt. m. Ein gefKhrlicher Einbrecher festgenommen. Bor einigen Tagen berichteten wir, 'vaiß von den GrenzbehöHden ein junger Montenegriner festgenommen wurd«?, iveil er zwei ReiseMse besaß. Die Nachforschungen ergaben nun, daß e^ Ojoko ?^ojn!6 heißt und daß er mehrere Einbrüche am Gewissen h-at. In Beogvad hat er einer Bank große Beträ-ge gestohlen und ist dann ins Ausland geflüchtet. Im Register der Beograder Polizei wird er als gefährlicher Tinbrecher geführt. Gojniö wird dieser Tags der Beograder Polizei ausgeliefert. m. Fahrraddiebstahl. Gostern wurÄe dsnr Besitzer Alois Lokmik aus Radvanje ein Fahrrad, Marke „CyVe", im Werte von 2500 Dinar gestohlen. Er ließ es unvorstch-tigerweise so stchen, daß es vom Diebe leicht gestohlen wer<^ konnte. m. Reisende Kaufleute und Vertreter! De» Berein der reisten Kaufleute und Vertreter Stoweniens beruft fü?? Sonntag, den 26. d. uim halb 10 Uhr vormittags inS Hotel „Pri zamorcul" eine wich:ige Zusammenkunft ein. Erscheinen ist Pflicht eines jeden Reis'lM'den! N 4 m. Spende für die Rettungsabteilung. Die Herren JaniLiö vnd Schramm spendeten den Betvag von 100 Dinar für die hiesige Rettungsabteilung an Stelle eines Äanzes sür den verstori^en Herrn Alois Hsbachcr. Der genannte Betrag wurde in unserer Re-dacktion abgegeben und möge da^er ehebaldigst abgeholt werden. m. „Syl et Evian Merval", Groteske, ex» zentrische und mondaine Tänze, täglich in der Klub^ar. 8898 Msderne Nöma« und andere klassische Werke der Weltliteratur werden zu höchsten Preisen gekauft. Anträge an die Verwaltung. greislichen Gründen nicht zusteuern. Blieb die nächste französische Insel — Saint Pierre Zwei Wochen dauerte die Fahrt. Tann konnte über die unglaubliche Frechheit moder?ler Seeräuber Bericht erstattet werden . . . D'e „Mühlhausen" war mit 10 Millionen Franken gegen „Havarie und Piraterie" rer-sichert. Die Polizeiorgane von Saint Pierre marschierten, mehr aber noch die Privatdetektive der Versicherungsgesellschaft. All?" Häfen Europas und Amerikas wurd?n mit einem dichten Netz von Geheimpolizisten über zogen. Die gerissensten Nick Ea^ers u"d Shcrlock Holmes traten in den Dienst dieser aufregenden Affäre. Sämtliche Spelunken von Newhork wimmelten bald von schniutzi-gen, schreienden, saufenden Matrosen, die anscheinend zu allem fähig waren. Ein alter „bootlegger", Walters mit Namen, erzählte einem dieser Brüder, der in kurzer Zeit sein bester Freund geworden war, von einer brillanten Affäre, wobei heute noch Tausende von Dollars zu verdienen wären: in einem Versteck von Long-Jsland lagerten über 30.000 Kisten Chartreuse und Beuve Chic-quot, von einem wunderbaren Streich herrührend, — doch das ist eine ganz andere Geschichte! Die „ganz andere Geschichte" wurde nach fünf weiteren Whiskys erzählt, und da man nun einmal „unter sich" war, nannte der Alte auch den Anführer der Bande: PH äff, ein naturalisierter Deutscher, ein Mordskerl, der König aller „bootleggers"! In wenigen Tagen habe er übrigens seine .CKartxevse verkauft und fahre M Mig Rachrlchte« aus Vtul. p. Trauung. Vergangenen Sonntag wurde hier .^''crr Alois Ktampar, Oekonom, mit Fräulein Anna Fekonja, diplom. Hebamme, getraut. Als Trauzeugen fungierten Herr Alois C''n?ar, Kaufmann in Ptnj, und 5)err Valentin jtajnih, Lehrer in Ptuj. p. Professor Pogatscher f. Dieser Tage verschied im hiesigen Siechenhaus der ehemalige Professor am hiesigen Gymnasium, Herr Josef Pogatscher. Der Verstorbene, der wohl in der ganzen Stadt bekannt war und der überall in der letzten Zeit vor seiner Aufnahme in die Siechenanstalt wegen seiner ärmlichen Verhältnisse allgemeines Mitleid erregte, wurde unter überaus zahlreicher Beteiligung der Bevölkerung zu Grabe getragen. Am Leichenbegängnis nahm auch .Herr Dr. Schöbinger, dcr bekanntlich bis zum Un^sturze Direktor des hiesigen Gymnasiums war, und das Ghmnasiuni mit deni Lehrkörper und den Schülern teil. Professor Josef Pogatscher war in der Zeit von 1834 bis 1908, also volle 24 Jahre, an: hiesigen Gymnasium tätig. Ehre seinem Angedenken! p. Aus ^m Staatsdienste. Herr abs. Phil. StiplovSek wurde zum Supplenten und .Herr Jurko, bisher Turnlehrer in Celje, zum Turn lehrer am hiesigen Realgymnasium ernannt.. p. Bor der Theatersaison. Der hiesige dramatische Verein (DramatiLno drnZtvo), der bekanntlich das hiesige Stadttheater in Pacht hat, schreibt das Abonnement für dio Logen und für die Parterresitze aus. Anmeldungen werden noch bis Samstag den 37. d. täglich von 5 bis 6 Uhr nachmittags nnd am Sonntag von 10 bis 12 Uhr vormittags im Theatergebäude entgegengenommen. Außerdem fordert der Verein alle jene auf, die Lllst und Liobe zur Theaterkunst haben, beim Vereine mitzuarbeiten. Auch die diesbezüglichen Anmeldungen sind an den oben genannten Tagen während der festgesetzten Amtsstunden dem Vertreter des dramatischen Vereines mit zuteilen. P. Vom Studentenheim. Das hiesige Studentenheim läßt in den letzten Jahren urtter dcr tüchtigen Leitung des Professors Vodnik einen krästtgen Ausschwung erkennen. Heuer zählt das Institut bereits 79 Zöglinge. P. Das Herbstwetter. Nach den trostlosen und langweiligen Sommertagen sind nun die schönsten Tage im Jahre angebrochen. Nicht nur die Stadtbevölkerung, sondern auch die Landleutv bekamen neue Hofsnungen und blicken zuversichtlicher in die Zukunft, als dies in der somlnerlichen Regenzeit der Fall war. Besonders die Weinbauern rechnen nnnmehr mit einer besseren Weinernte und sie werden auch recht behalten, sollte nicht wieder ein Rückschlag in der Witterung eintreten. Groß sind die Schäden, die der heurige Sommer unserer Landbevölkerung anrichtete, nnd es ist daher zn wünschen, daß uns der Wettergott im Herbste für die verregnete Zeit im Sommer vollanf entschädigt. p. Die Obsternte. Trotz der pessimistischen Vorhersagen erzielten wir Heuer stelleuweiso eine ganz gute Obsterute. Wie alljährlich gelangen auch Heuer größere Mengen unseres Obstes, welches überall einen guten Ruf genießt, zur Ausfuhr. nach dem alten Europa zurück . . . „Er hat es verdient, der Junge!" fügte Walters väterlich hinzu . . . Man wußte genug. Nach acht Tagen fuhr die „Majeftic" ab, an Bord Phaff und eiue lustige Gefellfchaft — nein, man hätte wirklich darin nicht die fchmutzigen Säufer aus den Matrofenkneipen erkannt! Auf See wird man fchnell intim. Phaff ist im Grunde ein gemütlicher Junge — das hat er noch von seiner früheren Heimat — und einem guten Frellnd öffnet er leicht sein .Herz. Allerdings hatte ihn manches Miszgeschick des Lebens gelehrt, unter allen Umständen vorsichtig zu sein, und so ließ er es mit leisen Andeutuu-gen über seinen „Meistercoup" bewenden. Durch einen wundersamen Zufall zeigte sich, daß di^ Reiseroute der lustigen Gesellschaft sich fast genau mit seiner eigenen deckte. So stieg man in Rotterdani aus, vergni'igte sich ein wenig unter den steifen Holländern, fuhr dann nach Liverpool, und von da nach Brest und Paris. Von hier ans sollte Phasf allein die Rückreise antreten. Man hatte auf Montmartre Abschied voneinander genommen, und in diesem letzten Augenblick, ven Rührung überwältigt, wollte der gute Junge kein Geheimnis mehr vor seiuen „copainS" haben: so enthüllte er unter den bewundernden Ansrufen der Freunde das Meisterstück mit der „Mühlhausen". Man trennte sich früh am Morgen. Am Bahnhof Saint-Laza-re, wo Phaff den Zehnuhrschnellzug nach Chcrb"n,g nehmen soll^ war ein letztes S.^xMKßin.herabrchet,^ Nathiichten auv Seije. e. Leffentllche Versammlungen in Celje verboten. Mt Rücksicht auf die g>eg>^'nivärtig Herrscheil-Ie Scharlai.'lu'pidemie hat die Äe-zirkvhauptmannschaft alle ö'sentlichen Versammlungen verboten. Somit entfallen auch die angekiindigten Wiihlerver'ammlungen. c. Eine neue Verbindung aus der Strecke Eelje—Beltnje. Mit I. !Dk!obec loird nuf der Strecke Eelje—Velenje ein neuer Personenzug eingeführt, der von Celje u.n 1.?.05 abgeht. Damit wurde einenr langjährigen Wunsche der Bewohner des Sanntales entsprochen. c. Ein großer Brand in Levee bei Celle. Vergangenen Mittlvoch, den 24. d. M. gegen N Uhr vormittags brach beim Beiü,e? Stren öan in Levec ein Feuer aus. -Icach 'oen bisherigen Berichten ist das Wirtschaftsgebäude mit der gesamten heurigen Fechuina vollständig niedergebrannt. Das WohNiZebSude steht in Flaimmen. Aus den Nachbarorten kamen 7 Feuerwehren zu Hilse, denen es zur Zeit, als dcr Bericht einbangle, noch nicht gelungen war, das Feuer zu löschen. c. Don der Haushaltungsschule in Celje. Die Einschreibung erfolgt noch bis zum 30. September täglich zwischen 9 uns Uhr im l^ebäude der Ä!ä'dchenbürgerschule. Ter Unterricht beginnt am i. Oktober. c. Gefundheitswochenbericht (für die Zeit vom 14. bis ZI. September). Scharlach: vc'r« blieben 5, neu 0, verbleiben 5; Rotlauf: ver^ bleiben 1, neu erkrankt 1, genesen 1, verbleibt 1' Typhus: verlblieben 1, genesen 1, vorbleibt 0. Kino. k. Burg-Kino. Nach wochenlangen Verzögerungen ist der wettberühmte Film „The Kid — das Ziehkind" endlich in Maribor eingelangt und kommt von Donnerstag bis einschließlich Sonntag im obigen Kino zur Vorführung, mit Jackie Coogan, dem Film-Wunderkind, und Charlie Chaplin in den Hauptrollen. Was über diesen Film des langen und breiten schon geschrieb<'n wurde, reicht nicht im entferntesten an die Wirklichkeit heran: man muß ihn einfach selbst gesehn haben. In jüngster Zeit tauchen viele Kinder als Schauspieler am Filmhimmel auf; Jackie Coogan, der wundervolle Knabe ist darunter der leuchtendste Stern! Eben ,lnterninnnt er jetzt mit Eltern und weiterer Begleitung eine Tournee durch Europa, überall stünnisch bejubelt und begrüßt. Der Film hat eine ausgezeichnete Handlung, bei der Lachen nnd Weinen i« brüderlicher Eintracht 5^and in Hand gehen. Es sei in? vorhinein aufmerksam gemacht, daß zu den Vorsiihrungen dieses Films voraussichtlich großer Andrang herrschen wird; eS dürste sich daher empfehlen, sich rechtzeitig i» den Besitz von Karten zu setzen. ÜI/^KILOIi, ItorvZil» oe»t» Itr. l? Aus d!- Mir«Ute genau klopften zwei Mcin-ner dem Wartenden auf die Schulter ^ al-er es waren zwei Pariser „slies", die ilzn rnit höflicher Bestimmtheit baten, ins Kommissariat der Chattss(^e d'Antin zu begleiten. Der Zug fuhr ab, jedoch die beiden Beamten r-'^ten sich darüber nicht im mindesten auf, im Gegensatz zu dein armen Phaff, der bereits seinen Platz auf der „Leviathan" belegt u?:d sein Gepäck nach Nemnork" aufgegeben hatte. „Eine übertriel^ene Vorsicht, uicin Liether", bemerkten die beiden Polizisten. Dann erfolgte das Verhör im Koniinissariat, und dem guten Jungen .gingen Plötzlich die Augen auf . . . Seine besten Freunde zeugten gegen ihn, wiederholten die Reden auk dem Schiff nnd in „Sam's Bar" — es war einfach schändlich! Vorläufig will Phaff, der sich von seinem ersten Schrecken langsam erholt, die ganze Geschichte hinwegleugn'^n: er habe alles nur im Spaß erzahlt, und um sich als .Held aufzuspielen. Aber schon sind' ,» New-york Nx'itere Verbastungeu erfolgt, nnd einige „Statisteu" haben bereits Geständnisse abgelegt. Tie jtisten selber hat man noch nicht entdeckt — wahrscheinlich hat die „Morus srani^aise de Föeamp", der die „Mühlhausen" gehört, an diesem Detail kein sehr starkes Interesse... In der Hauptsache ist cß die Versicherungsgesellschaft, die alle Fäden in der .Hand hält, und sie bis zum letzten Knoten zuziehen will. Auf jeden Fall 'befinden wir uns hier in der künhsten, romantischesten und gros^artigsten Piratenaffäre de^ M. Jahrhunderts mitten drin. »Miitvtikg-? ZelkAng^^ V.l'MS? ?!?m ?lZ. Ceflemvet '?9?4 MkisKaMer Teil. Der miwnome ÄoMarlf. Vchon ^ sochste Jahr enkvickt?lt Jugo-n<Äoie7^ ein selbständiges Wirtschaftsls'o^n. Au) dc«n kleinen serbischen Stoale wurde ein iMüchtiger Sdaas Gewerbe ist rm ÄafbllHen begriffen und mrf dcn heimischl'n Müvktrn Ihaben die heimischen Produkte die Oiber!^ni> gewonnen. Es ist nun eine ghere Regierung schon ei-nen^ vollkommenen Entwurf eines autono» «NM ZolldarifeS ausgearbeitet hatte. Mit dom Stuvße der Regierung hat sich auch die Annahme dieses Entwurfes stark verzögert. Ei^eweihte Kreise beihaupten, wß dieser Entwurf unferen Verhältnissen vollkommen entspricht und sehr gut sei, da er den HaiUit-sordetüngen aller Wirtschaftszweige Rechnung trügt. Es iist ja verständlich, daß die vue Aisgiernng nicht am ersten Tage 'ven vorge-!stmd<önen Entwurf durchsehen und anneh-me» i!vnn!te. Nun aber ist die neue Regie-runß^ vom der man sich vieles verspricht, fchoU Awei Monate am Ruder und da könnte milm zumindest glauben, daß sie den Entwurf einer Durchsicht Mlter^ unis sich darüber ein Urteil gebildet hat. Obwohl die neuen Mwtsber verschiedenen Doputationen, die in diese? Angelegenheit bei ihnen vorsprachen, versichelten, vor allem 5; .Heu, prima, süß, gepr., ^aT^o Verlade^tätwn, Gi^ld 75; Wein, weiß, wterkrain., steir., kroat., frank) Vcrladesta--Ilon, Trach Mnster, Geld 700, Ware 780. X Rovifyder^ Produktenbörse am 24. September. Wcüzen 350—.^5)5, Hafer 25>5, tk0, Kolbenmais 10l5, Mehl „0" 540, „00" „2" 492.50. Tenidenz unverändert. X Beteiligung tschechoslowalischcn Kapitals an der jugoslawisl^n Wassenfabrik in ^anj. Die tsrk^oslowakische Massenfwl'rik jn Brünn bewWch^qt, sich an der Wasf.'n-»'a-trrk in Arani, welche bisher nur Iagdwaf-^ erfteWte, zu betoiliqen. Laut Messung der ^Kvrr^pondeiiz der Berichte aus den neu-m Staaten" soll die Tkaibrik verxn^ü'ßert und fttch aus Militävgswvhre eingerichtet wer- Maribor, 25. September. t^r oftmaligen Durchsicht und der Beratungen in !0en einzelnen Ministerien ins Wasser fällt oder der^rrt abgeändert wird, dcß er niemanden l»efrvedigen kann. Wir glauben, daß es auch den Ministern bekannt sein dürfte, daß gera'oe ietzt im .sxrbst, die Haupteinfuihrsaison beginnt, daß jetzt die größten Abschlüsse gemacht toerden lmd daß eben jetzt die heimische Industrie, der HaTlIöcl und Gewerbe anl meisten des Schutzes benötigen, der ihnen nur durch den neuen Zolltarif zuteil werden kann. Jeder Tag der Verschleppung des ZlZlltarifes bedeutet einen großen Verlust nicht nur für die Industrie un!» den Handel, sondern auch für den Staat als den Hauptnuynießer selbst. Der mangelnde Zollschutz wurde schon wiederh-olt betont und dargelegt. Nun ivare es schon höchste Zeit, 'die zu unzähligen Malen gegebenen Versprechen endlich einmal einzulösen. Alle Nachlbarstaaten Huben bereits gute Zolltarife, die sich auch bei den verschiedenen. V<^rhandlungen mit ml'erÄM Staate zu unserem Niachteil bewahren, da in unserem Zollsystem noch imntt!r ^ine Ordnung herrscht. Die Behandlung dieses so viel besprochenen Zolltvrifes gcht bei uils schon in das Tragisomische ülber. Dies ist um so trauriger, als eine so wichtige und notlvendiqe Institution vom Willen einzelner Leute, die daraus offensichtlich ein politisches Kapital schlagen wollen, abihSngig ist un!k> durch Monate hindurch verzögert und geändert wird, ohne Rücksicht auf die j^radezu katastrophalen Folgen für unser gesamtes Wirtschaftsleben. Den Herren Ministern, sei es von welcher Pavtei immer, muß endlich energisch zugeru-fen werden, daß der Staat nicht vom Politisieren und Phmsen, sonloern vielmehr von dauernder, zweldmüßiger uNo erfolgreicher Arbeit 4Ntf wirtschaftlichem GirZöiete Ii?bt. Wenn sie schon selbst dazu kein ' Zeit finden oder ihnen die notwendigen Fachkenntnisse fehlen, sollen sie sich Verketor bestellen, die es verstehen werden, ldie Dämme zu durchbrechen^ um so endlich eimnal vom toten Punkte, an dem wir nun schon fast ein Jahr stecken^ fortzukommen und zumindest diejenigen Gesetze wirtschaftlichen Charakters ins Leben zu rufen, Wer die wir selbst, ohne Mtksicht a!nf die politische Lage und die ParteiMi-stigkeit^n enitischeiden Vnnen^ Und hieher gehört in erster Linse der autonome Zolltarif. —nl, den. Dies würde die erste Milit'ärwaffensa-brik in Jugoslawien sein. X Trmtsaktionen bei der Krawischen Eisenindustrie «. G. Ein größer«?r Teil der V0.00Y Aktien der Krainisc^n Eis«»nindnstrie A. G. ging seinerzeit von der Firma Noot an ein italienisches Konsortium über. Nun beretten sich neue bestige Kämpfe innerhalb der Krainischen Eisenindustri« A. G. vor. Das gemnTtte Hvnsortium plant die Be-triebsanlagen in Servola, die mit eiuenl Bauaui^nd von 14 Millionen Goldkronen hergvstellt wllrden, zu übernehme und an die italienischen Eisenwerke anzuschließen. Weiters will das italienische Konsorliirin auch die Werksanlage der Krawischen Eisenindustrie A. G. in Jesenioe übernehmen. Gegen diese italienische Transaktion bildete sich in Lfublsana eine Gruppe von MionSren. Diese Opposition, an deren Spitze Karl und Frieidrich Born stehen, wird auch von unserer Regierung weitgehendS unterstützt. X Wirtschaftliches aus dem Bannte. Im BaTmte hat man mit der Weinlese noch nicht l^onnen, da infolge loer RegenMsss die Trauben noch ziemlich sauer sino. M»n hosft jedoch, daß, wenn das schöne Wetter noch bis Ende September anbült, eine Besserung in der Qualität des Meines eintreten wird. Die heurige Weinlese ldiirste gerade 'c»en ' heimischen Bedarf decken. Den Zuckergehalr schätzt man auf 15—17, den Alkoholgehalt K bis 10 ProMt. Ein Kilo Trauben kostet 3 bis 5 Dinar. Auch die Pflaumenernte ist nicht auf der Vvrigjährigen .HShe; die Preise beu>egen sich zwischen 4 und 6 Dinar. Trotz des großen Maiserhrages trat eine Preissteigerung ein. Eine Steigerung erfuhren auch die Fleischpreise, so kostet ein Kilogramm Mlbsleisch 32 Dinar. X Herabsetzung der Ssterrekchischen Banken- und Balutenmnfatzsteuer. Ans Wien wird berichtet: Nach der Genfer Vereinbarung ist OefMeich bekanntliH verpflichtet,^ die Banken- und Balutenumsatzsteuer aus eine nominell, pauschalierte S^mme l^erabzu^ setzen^ o^ne andere Steuern an deren Stelle treten zu lassen. Die Bankenumsatzsteuer, die gegenwt^rfig Prozent beträgt,wird vor« aussichtllch auf ein Zwanzigstel ihres jetzig(?n Ausmaßes, d. i. ein achtzigste! Prozent, er-niäßigt und gleichzeitig in irgendeiner Form pauschaliert, dadurch würde diese Steuer für den Geld- und ^lreditverkehr praktisch kaum mehr von Bedeutung sein. Wahrend zur Reduktion der Banlenumsatzsteuer ein Gesetz notwendig ist, wäre das bei der Valutenunl-satzsteuer nur dann der Fall, wenn sie sich auf mehr als ein Fünftel ihres jetzigen Ausmaßes ermäßigte. Jedenfalls besteht die Absicht, auch diese Steuer sehr zu reduzieren. -ri?- Kunst und Literatur. « -s- Die dramatische Schule der Schmtspie-lervereinigung in Ljubljana. Die Schan-spielervereinigung in Ljubljana hat jetzt nach zwei Jahren vom Kultusministerium in BeogrM die Bestätigung ihrer Statuten nnd dadurch das OefsentlichkeitSrecht erlangt. Infolgedessen wird ldie Tätigkeit dieser Vereinigung von neuem aiufgenommen. Einichrel-bungen vom 17. bis 27. Septc^mber bei der Bereinigung im Ljublijanaer Theatergebnu-de. Alle neu eingetretenen Schüler müssen sich am 28. September einer Aufnahmsprü-fung unterziehen. -j- Künstlergastspiele i« Wien. Paul We-gener beginnt sein diesjähriges Wiener Gastspiel an den Geyer-Bühnen am 5. November in Sacha Guitrt)s „Jaqueline". In diesem nach einer Novelle von Duvernoy verfaßten Schauspiel spielt Wegener den Mann der Jaqueline, einer Frau, die bereits im ersten Mt stirbt, ohne vorher die Szene zu betreten. Jaqueline wird von ihrem Ä!anne heiß geliebt; später erfährt er, daß sie von der Frau ihres Liehhabers erschossen wurde. Er aber kommt von ihrem Idealbild nicht los und sucht sie in allen Frauen, ohne sie zu finden. — Gleichfalls an den Wiener Geyer-Bühnen wird Arnold Korff, der zurzeit in Berlin gastiert, Ende Oktober ein Gaftspiel eröffnen und erstmalig in Schnitzlers „Komödie der Worte" auftreten. Das Wiener Debüt der „ungarischen Jeritza". Maria Nemcth von der ungarischen Oper, die „üngatische Jeritza", debütierte so-eben an der Wiener Staatsoper, an die sie durch Direktor Schalk neu engagiert wurde, als Leonore im „Troubadour". Äe Künstlerin wurde vom Publikum stürmisch gefeiert und von der Kritik anerkennend gewürdigt. ^ Vier Aonzett-Urmifführunyen in Wien Im Rahmen des Wiener Mitsik^efleS fanden im Wiener KonizerthauS mit Reichwein als Mrigeyten ' vier Konzert-Uraust'ührungen statt. Zur Aufführung l^m ein neues Na-viertonzert von E. W. Korn^ld, für den dirtnvssn. einarmigen Pianisten Wittg-?»-stein geschrieben, das dem dirigierenden jungen Meister enthusiastischen Beika? brachte; weiters drei Lieder von Frau Alma Mah-ler, die sich durch ungew^nliche Gedanken-UTch Gefüjhlstiefe auszeichnen, eine Symphonie vvn Hugo iZwu'oer, die vorzügliche Aufnahme siand und ein schön gearbeitetes Or-gelpräludiuin von Pröhaska. '4- Bernhard Ghaw in Prag. Wie Prager Blätter zu berichten wissen, trifft Bernard Shaw von seiner Rußlandreise anfangs No-^mber in Prag ein. -s- Puecini klagt den Wiener Carltheater-Verlag. Zu Anfang Oktober beginnt vor dvn Wiener Gerichten ein hochintreisanier Scha-dener^atzprozeß, den der italienische Komponist Giacomo Puccini gegen den Wiener Carltheater-Verlag anstrengt. Der Earltbe-ater-Verlag wird von Puccini und seinen Li-bvett^ten beschuLoigt, in Angelegenheit der Puccini-Operette Rondine" (Die Lerche) trotz übernommener Verpflichtung nichts getan zu haben, so daß den Ausführungen an der Wiener Volksoper keine weiteren mebr soligten. Diesem mnfangreichen Prozeß, zu dem außerordentlich ' viele Zeugen geladen sind, w'»d in den beteili.j^en Kunstkreisen mit Spannung entgegengeschen. Die „Perlen der Kleoparra" für London erworben. Die Operette „Tie Perlen der Kleopatra" von Ostar Straus wurden vom Direktor White vom Daylis--Theater in London zur Aufführung mworben. -i- Die Operette „Die tolle Lola" von Gustav Kadelburg und Avtllr Ri^bner, Musik V.0N Hugo Hirsch, wurde mit I.?nuy Shäck vom Berliner Adunral^iipi'll'Zsttliea^er in der Titelrolle an der Wiener Nenaissancebllhne zu'N^ 50. Vtale-ausyes'ührt. Sport. : S. K. Svoboda : S. K. Slovan (RaLje,. Am Sonntag, den 28. d. M. treisen sich die beiden ol>genannten Klubs am Maribor-S?>ortplatze zu einem Mei'tt^rschaftswett-spiele. Als Schie'osrichter fun^'ert Herr Ze-pec (l. S. S. K. Maribor). Das Wettspiel beginnt um 10 Uhr vorinittags. -cn- Dereinsnachrlchten und Ankandigungtk. v. Weinlescsest in Studenei. Am Sonntags den 28. d. Vt. findet iim Gasthause d^s Herr» Senica in Studenci das erste von der Arb^i-terturnvereinigung „Svoboda" veranstaltete Weinlesefest statt. Das Fest begintit um 18 (6) Uhr nachmittags. Eintritt 5 Dinar. Um zahlreichen Besuch bittet der Ausschuß. M ANerlei. a. Tausend kleine Planeten. Von den meist zwischen B!ars und Jupiter rhre Bahn zie^ hen'den Asteroi>den olüer kleinen Planeten hat man bis jetzt mehr als tausend entdeckt. Wie Artur Stentzel im ersten Heft der Aistronuni-Ischen Zeitschrist mitteilt, betrug am 1. Juli 1923 die Gesamt^chl der nummerierten Aste-wlden 995. Seither sind wieder neue kleine Planeten aufgefunden worlüen, so daß das erste Tausend dieser meist winzigen Körper nunmehr Merschritten ist. Ueder die Gesamtzahl aller kleinen Planeten läßt sich selbstverständlich nichts sagen; tvahcscheinlich ist sie außerordentlich gwß. Nre Ent^ deckungKgeschil5)te hebt genau mit dem Begin« des ueun^nten Jahrhunderts an; denn am 1. Januar 1801 entlockte Piazzi in Palermo die Ceres. Damit war der in der großen» Lücke zwischen Ä!ars und Jupiter schon lan« ge vermutete Körper aufg^pürt. Aber schon im Mbrz 1802 entdeckte Olbers in Bremen den zweiten kleinen Planeten, die PallaS; 1804 siand HaMng den dritten, die Juno, und 1807 Olbers dm vierten, die Besta, Dann alber verstrichen fast vier Jahrzehnte, bis wieder ein kleiner Planet aufgefunden wurde. Ende 1S45 entioeckte Hencke in Dresden den fünften, die Ast'räia. 1347 solgten die Iris und die Flora. Von nun an begann durch systonvatiische Bevbachwngen eine un. unterbrochene Reihe der Planetenentdeckun-! gen, die vorläufig noch kein Ende gesunden hat. Die Zahl der alljährlich ermittelten neu» en Himmelskörper stieg immer mehr »ni! nahm dann MchmalZ mit Einführung ^ Himmelsiphotographie seit 1891, einen bedeutenden Aufschwung, um schließlich inl Jahre 1906 mit 42 Neuentdeckungen daS Maxiimüm zu erreichen. Seitdem ist die Zahl wieder etivas im Sinken, weil die hellere« ' Körperchen nahezu alle bekannt sind und die übrigen beständig lichtschwächer werden. ^ Hervorragenden Anteil an der Entdeckung haben in neuerer Zeit namentlich Wolf in Heidelberg, Kopsf und Reinmuch.Je größer i die Zahl der kleinen Planeten wird, um fo schwieriger gestaltet sich naturgemäß auch die Bahnbestimnlunig, eine Riesenarbeit, die daS Astronomische Necheninstitut in Berlin- . Dahlem zu bewältigen hat. Der Durch-. Messer der meisten Asteroiden beträgt mmt- ^ ger als 100 Kilometer. Am größten ist Ceres mit 708 Kilometer Durchmesser. Die Ge-samtumsse aller bisher bekannten Asteroiden schätzt man auf ein Ne:mhundertstel der Erdmeffe. Der erdnäckKe kleine Planet, Eros, ist im Mittel 67 Millionen Kilometer von >oer Erde entfernt; er nähert sich mithin der MarSbahn. Die Umlaufszeit der meis^n Asteroiden beträgt vier bis fünf Jahre. UN«? Lus/i/ä/ 0.5 F . . . ml/ S ot/sr 7il»ö/e//sn /n/ia//) ^/au »vü». anl/sF?» man im «7/Aene/i »^I ».!> liz rn I»I ....... - . ^ a. Sw Vettr«»« m» Ue Welt. Ew Leser des »Dally Expreß" macht in einem Ein-ySfcmdt den Vorschlag, ein Wettrennen um die Er^ zwischen einom Fliigjeu?, einer ^ Pacht von Mmzig Tonnen, einem Automobil, einem Motorrad, einem s^ahrrad und ci-«er Person zv veranstalten, die entweder im Sattel auf irgend einem Reittier c.der zu Fuß die Reise mccht. ES versteht s»ch von seW, daß mit Ausnahme der Kocht nnd 'des Flugzeugs die Uoberfi^rt über den Attanti-schon und Stillen Ozean an Bord eines Dampfers erfolgen muß. Bei den« Wettren-NM ist wohl ein Auswechseln der Msischinen-en elben nicht angenehiM'.'n Eindruck, eilner Sorte Mann gegenüber zu stehen, der 'aus dem Geleis geraten ist. Die Allmut und ^ldie Leichtigkeit der Bewegung der Frau machen das männliche Kleidun^Mck zur Ka'ri-^katur. Und wenn sie gar noch ihre Weiblichkeit durch den Gang unk das Wiegen in den Hüften zum Ausdruck bringen will, so wird fie, um kein schlimmeres Wort anzuwenden, 'M?adezu unerträglich. Aber die Mode ver-'langt es nun einmal, die Mode, die es verdingt, daß die Frauen im Juli Samthüte .»lnd Tuchmühen tragen, wß sie den Pymima anlegen und sich die Haare kurz sc!^eilden ^lassen, alles Dinge, die die Frau einem Affen Weibchen immer ähnlicher werd'^n lassen. So .schreibt wörtlich eine Frau; eine italienische !Schriftstellerin von Rang und Beteutuniq. Wer mit ihren Ansichten nicht einverstanden ist, muß sich mit ihr auseinandersetzen. «a. Mütter und Sü'uglinge. Ein französischer Arzt hat in der Pariser m.'di.^nischen Gesellschaft einen elf Monate allen Säugling vorgeführt, dessen linker Arm s^'it einein halben Jahr gelähmt ist. Diese Lähm inz ist da-durch zustande gekoMN«^, daß 'kici? Kind mit der Mutter in einem Bette schli.'s, wobei der Ellbogen der Mutter einen Dru-!? auf den lint^ichen Armne^P. i^usübte. ^!e Finger des MAnen Kleinen pnK klauenartig ve* krümmt, und er virv sich der Hand nicht mehr b^ienen Vnnen. Lersu^e, durch Elektrisieren eine Besserung d'S Zl^tandeS herbeizuführen, haben bisher zu keinem Ergebnis geführt. Wenn es sich auch um einen ziemlich seltenen F«L handelt, so ist daß Schlafen des Kindes in einem Bett mit der Mutter doch immer gefährlich; oenn schon sind Äiuglinge dadurch erstickt, daß sich die D!utter im Schlaf auf d«as unglückliche Kind gewälzt hat. a. Das «lter der Münzmaschine. Man hat, ehe es Papiergeld gab, schon ange die harten Münzen gekannt. Diese wurden aber durch Handarbeit hergestellt; man kannte noch nicht die Prägungen von heute, sondern vielfach wurden die Münzinschriften sogar geschnitzt oder graviert. Erst der Franzose Boulton schaffte Wandel, als er 1776 die Münzmaschine erfand. Die Erfindung wurde sofort von allen Ländern aufgenommen. a. Sine Nksenlandkarte. Die größte Karte der Welt ist jetzt in San Francisko hergestellt worden. Sie ist «00 Fuß lang, 18 Fuß breit und zeigt alle Einzelheiten der Natur und der menschlichen Anlagen in Kalifornien mit größter Genauigkeit. Keine Eisenbahnlinie, keine Chausiee ist zu klein, als daß sie nicht hier angegeben wäre. Die Gebiete, in denen Rindvieh, Schafe und Pferde gezüchtet werden, sind durch Gruppen dieser Tiere bezeichnet, und kleine Dampfermödelle sind auf den Flußläufen angebracht. a. Die Ätesten Bauwerke der Welt. ES steht noch nicht fest, ob die beiden KönigSgrä-ber der dritten Dynastie, die kürzlich bei Sak-kara von der Abteilung für Altertümer ausgegraben worden sind, einen bisl^r in Aegypten unbekannten Baustil aufweisen. Die Fassaden der beiden Gräber sind mit kannelier-ten Säulen ohne die üblichen Reliefe und Hieroglyphen geschmückt. Die Wände weisen hingegen zahlreiche Hieroglyphen-Inschriften auf, welche die Besucherzahl bis zum Jahre 1500 vor Christi angeben. Die Gräber selbst sind fast 600 Jahre alt und chre kannelierten Säulen sind also um 2500 Jahre älter als die dortigen Säulen deS Parthenon. Die Gräber liefern auch den Beweis, daß die dorische Säule aus Aegypten stammt. Di« Kö-nigsgräber sind auS feinem Sandstein erbaut und weisen einen vollkommen entwickelten Baustil auf. a. Das Adrehbuch auf dem Steide. Die Mode von heute macht alles gleichförmig. Die Nristo?r«tin trägt ein Kleid und Kostüm von deiniselben Schnitt wie ihr Dienstmädchen, unlc» an der Toilette k^nn man den Stand der Trägerin nicht mehr erkenn^'n. Nun will sich aber jede Frau von der anderen unterscheiden. Und sie ist dabei auf einen höchst einfachen Einfalt gekommen. Tausende von Damen tragen jetzt ihre Initialen auf loie Taschen ihre Bluse aufgestickr. Sollte sich diese Moide einbürgern, so wiirde i?e di^ weitesten Möglichkeiten eröffnen. Die Dame könnte dann eine Art „Adreßüuch" aus ih. rem Kleide tragen und würde damit der Herrenwelt schr viel Kopfzerbrechen und so manche Enttituschungen er^aren. Welche Erleichterung wäre es z. B. für den auf der Jagd nach der reichen Erbin begriffenen Junggesellen, wenn Witwen ihr Bankguthaben in einer netten runden Zahl «ruf den Handschuhen tragen würden. Ein Blick auf die Toilette der Dame würde genügen, um sich über alles zu insovmieren. Der Kenner braucht nur auf die Bluse zu sehen, vm den Namen der jungen Dame zu erfahren — sie kann ja auch bald Stvaße un'o Hausnummer anbringen; er schielt nach ihren Füßen, wo er sofort erfährt, daß sie Si Lenze zählt oder eS wenigstens behauptet; die Hieroglyphen des Handschuhes verkünden ihm. daß sie ein Vermögen von mehreren hunderttausend Golldnrark ihr eigen nennt, und die Stickeret aulf der Schulter enthält ihre Telephonnum-lner. Liebhaber zu seiner Angebeteten: „O Teuerste —- wenn Sie mein werden wollten, ich möchte vor Glück gleich sterben! — Sie: „Ich danke, denn ich habe keine Absicht, rasch Witwe zu werden!" Pechvogel: „Ich habe in meinem Leben dreimal unglücklich geliebt, meine erste Liebe ging in das Kloster, die zweite — heiratete ein anderer ..." — „Nun, und die dritte?" „Die ist leider meine Frau geworden." Fiirs Leben! Ztvei Dinge man in der Gesellschaft nicht haben: »Schiefe Ab-, gerade Grundsätze". Herr Bankier M. zu einem Bewerber: «Sie wollen also meine Tochter aus Liebe heiraten?" — „Ja, gewiß!" —. „Nim, daS ist gut, ich habe soeben Konkurs angemeldet!" Dttftdltdnie RaidriAtm. Tie ßtche DE»tschla»d.F«hrt deS «. 8". WKB. Verl!«, 24. September. Trotzdem sich da» Wetter weiter verschlechtert hat, starker Nebel über dem Bodensee lagert und den ganzen Tag über Regen gefallen ist, hat sich, wie die Blätter auS FriedrichShafen melden, die Leitung deS „Z. R. 3" entschlossen, angesichts der günstigen Wetterprognose für den heutigen Tag heute um 7 Uhr früh die große Deutschland-Fahrt anzutreten. Wenn die Deutschland-Fahrt günstig verläuft, soll die Fahrt über den Atlantlschen Oz^an etwa l0 bis 1^ Tage nach dcr großen Prob .fuhrt statt-swden. ---- Hochumsietkatastrophe in Leniagrad (Pe-terSburg). « WKB. Leningrad, At. September. (Ha-vtaS). Infolge eines heftigen Unwetters ist die Newa auS den Ufern getreten und hat mehrere Bezirke bis Mm g-ntrum der Stadt überschwemmt. Eine Abteilung der Roten Armee, unterMtzt von Gruppen Freiwilliger, organisiert den HilsS^enst. ES ist kein Opfer von Menschenleben zu beklagen. Sozialisten und Sommuaipe« in England. WKB. London, 24. »A^mber. (Woliffl. In einem Rundschreiben der Arbeiterpartei wird erklärt, daß dem nächstjährigen Kongreß der Partei empfohlen werden soll, ein neuerliches AufnahmogeisZuch der kommunistischen Partei abzulehnen. ISl^in Mitglied loer kommunistischen ^^ei t^rfs als Kandidat der Arbeiterpartei in das Parlament einzidhen. ^ Heftige GtSeme in Frankreich. Paris, 24. Ssptcmcker. Verschiedene Gegenden von Frankreich, vor allem daS Rho» netal, sind von heftigen Stürmen heimgesucht worden. Zwischen Paris und Lyon find alle telephonischen und telegrvphifl!^n Verbindungen zerstört. In der Gegenls von Avignon P durch den Swrm an verschiedenen Stellen die Eisenbahnstrecks besc^digt worden, so daß der Berkehr aus zahlreichen Linivi unterbrochen ist. In 't«r gleichen Gegend stchen die Fluren unter Wasser. In Aisne hat der Blitz in ein Hotel einge^lagen und großen Schaden angerichtet. Amerika entsendet »ine Gchntztruppe nach Ehin». Newyoek, 24. September. Das in San Diago stehende 4. Marineregiment bereitet sich zur Reise aus den chinesischen j^iogs-schauplatz vor und durfte bat» die Fahrt über den Stillen Ozean antreten. Die R?gte-rung AU Wafhingtvn hat eine amtliche Mitteilung erhalten, wonach der Diktator der Mandschurei den fremden Konjulaten eröffnet hat, daß den im KriegSgebiet ansässigen Fromioen kein besonderer Schuy zuteil werden könne, sofern militärische Gründe einen Schutz nicht zulassen. Vor der Abschaffung der internationalen Kontrole. MKB. Genf, 23. September. (H-ivaZ). Der Bövkerbundrat hat in gcheimer Si^un^ den Entwurf einer internationale« Orzanisatic^n geprüft, die die interalliierte Kontrolle in den e^als feindlichen Ländern ersetzen soll. Verhaftung «gyptischer Offiziere. WKB. London, 24. Septepiber. Wie daS Reuterbüro aus Chartum meldet, sind zwei einflußreiche ägyptische Persönlichkeiten deS Generalsta^s 'oer Am«« wegen Berfaisung und Vervreitunig aufrührerischer Zirkulare verhaftet worden. Die armenische Erdbebenkatastrophe. WKB. Angora^ SS. September. (HavaS). Im Gebiete von Erzerum und KarS sind durch Erdstöße Hundts von Menschen umS Leven gekommen «nd mehrere Dörfer zerstört worden. < ^ ^ Leon Rüaier ^ Kommandeur der Ehrenlegion. WKB. Paris, 23. September. (Hvvas). Der Ministerrat hat den Präsidenten des VerwaLtunySvoteS der Agence .>)avas, Leon R^nier, zum Kyipmandeur der Ehrenlegion eWann^ ^ Besuch des PrSsitiente« «astmff de Beograd, 24. September. Di-presse meüoet, daß in ZÄrzester Kit der such des tschechoislowakischen Präsident^ ^ Masaryk in Beograd stattfinden werde. Es ist geplant, daß November MiniÄervrSR-den< Ljuba Davidovi^ und AußenminPer Marinkoviv einen Besuch in PariL ly-hchM wer't)en. . ^ — »« «>«» w g«elch 7«. ! Zürich, Z»», pr«, tb.7i, V«»>U?««t t»6 It. lvi« —2 6?t. VÄ». ZaHN». »».S«P<««b«r (Schl»tb»s»). A» il» »7« 7» «» SS» 7», Sch»«^ »»»7»«« dl, lZ«7 »0. c«»«« «» »t »I» »»I-«» Win »looi «« 010»». p», «»7» bl» I1» 7». «Älnd «, » N«»-ri««k7l »» bi» 7> B«d«p«ß bi» —'—. v«ograd,>t. 5«pt««»«r » 717t, »»««st Z« — bi» S7 —, "rViiiß 0097t bi» K«I««Ii 1H6'-» bi» 1,»-. Ssfi« - — bi» -»tt — b, »b» — ^cn ln lumm ln m ln ln m m cn u i Xutiiedea' »et««« «»>». l. Uasvr Wtvboitvr ^ vr.meä. llablutix pralessor äer I^uklwioeie. küker 5p«i»iiHt ßlv ASmtlictie modernen I?k»nilt,«iten. v» idm ^ dSuiiae Vectiiel nickt dedsxte, »o det er >lel» entsenlossen, »ein «nre» )Vi»5en »ul äte vekIAp» tuax eine, nickt aer ^o«!e untervori«a»n Vd^ TU stellen, nitmttck äef ttakn«r»vz««. ek ä«, l<ü»tieue 5 einÄx v«we ist unä äie OevisskeN. 6«a nun sein sckittllcke? I^ukm lür »lle Zweiten ie«t ist. erfüllt lkn mit Ltucllseaäer Neit«k«it.1iinLii ilutiert et nur noek n>ck äem (IrumitZti! .ttüknettuxea zroL aack klein, del»eitlzt Kuklwl »llein'. disckäem er einlxe ttunäett ertolxreicke 8cknellln>ren mit 6em millionenksck devIkft«» k(uIllrol.Nllk»ek»uLen-ptli«ter eem»ekt ««6 leA «stellt kstte. 6«v «ucd ä«» «l«, j,ücl,»te l.od vekälent, vldt e? delumnt. 6«ß ^ Sick 7ur restlosen, senmekilosen. xektzsieeen, spurlosen unä iristlosea Lntfemunff von ttAKNOss» Luxen mittel» 6es Kesten, ikm ^k»nnten Nakä«-iueenmlttels Xul^kvl emvkieklt. Olei^eitig ltl» er eine vl»sen»ck»ttslcke Arbeit ersckeinen» in äer er äte LektläUckl^eit msvxelnäer k^nO^eIE äsklezxt mhä elne vsrme l^»»e tür ck»» lltatli«. k^uüdsä drtckt. — lassen sie »lck noek heute äle lekrreleke krosckitre .l)ie riektixe I'uSpAeDe* llommen. Die ^senäunx ertolxt er»tl». u«l pQktotrei äurek ckie firms , nvoo vvl.l.v. vl^ookxo (IvlZQSl-^Vckl'i^ ». kl. l)le eckten. In äer xsnien >Velt delisnnteil. w vielen A^llllonen füllen devtkrten K«tl!iivl.>f>drt» k»te slnä in jeäer eroSeren ^potkeke «a^ d^ Seren vroxerle erkMlick unä ivsr n»« Preßee von IN vinsr für eine Sckscktel Kulrlrol-HÄkue»-suxen-pklsster unä von 12 SO Oinsr tür elite pscllunx Kulrlwl fuLdsä. In m»nckea Qesodlt^ veräen fjtlsckunxen unserer eckten X«kireii» fsdrilcste dllllxer »nxedoten. Vseisev 8ie solcke in Ikrem Interesse luki^plr unä »ckten Ale cienluk, äsö Iknen nickt mlnäervelti^« ?rSp»rOhs »ls .«uck sekr ent' in äle N«ner »lle rr»«^. die Sick suf 5u6pilexe uncl k'^uüleläen dezieken. KVKIl^ol. VIA (vLvi8cnl.)^iw). il ll! III l^DOlrillllZVDD O ^z^WatvSies'kk ZeNunjz^.' Nummer S26 ?öl!s 2k. Et.'Mm?er 'lyS4 KlekM AnzKM. Verfchitdrnt» Franjösische» Unterricht (Grammatik und Konversation) erteilt Frl. Mti Wenedincr, Maistro-va ul. 5/1. Ehrenerkläruna! Bednure, das; ich Herrn Bern« hard Pleterschel, ^okt)motiv?)ci--zer, beleidigt habe, und Ziphine ?neine Worte.^uri'lck. Gleichzeitig dal'k' ich Mick) fiir dZ'i )lbst^'N> von gerichtlichen Schritten. — Ivan JealMW, Gutgehendes <>ktsthattL, Unl^c« bung Mnribor, ist sofort aus freier Hand pr^nZv,:..? zn verlaufen. Anrage erbeten unter: ^Gelessenheitskauf" an die Ver« watung. 9189 itteiir?? GefchäftShmis bitlii) n. günstig in Rcloje türatächsfed) M verkaufen. Coentuell Pacht. Offerte nnter „Günstiis' nn die Perw. 9181 Echöne Villa in grofzem l^avten, Stadt- und Pal)nnäl)e, 4 Zimmer, reichliches Zubehör, Bad, elektri sit, Wasserleitunq, billig verkäuflich. Auskunft erteilt an? k^efcissidcivrnik, Maribor, Muiftrova nl."i. ?er?ausv' wsij,. 1 Ivch^ Aähe, wegen Abreise, wie vs lieqt und stel'^. RV.VOl) K. Ernste Käufor, Vc!.-mittler ausgtischl'^ssi'n ^.'l ifr.is.ei: unter „Paradies" nn die Berw. 9?01 Tausch! 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