«M OS. Donnerstag am JO. April R857. Nie ,.»!ai!.',,chcr Zeitung" erscheint, mit An«,i.il„ne der «-min- u,«> ,wcrta.,e läglich , und t°,let sannni ecn ^lli^i«! im »i omvloir ga nz, a y ri g ,l ,1., y a ! t> j c, h r i c, ö !l. ^(» tr, ,inl ,ssrtii,l'and »» Comptoir g.inz, a hri^ H ft ^Niahri« „ss M>. ^,, Z,,^,,,,,, ,„^, ,,^,^ s„,^h « l 5 j ü hriq 30 lr. mchr z» entrichten. Mit der Post portofrei ganzjährig unler Krcnzt'a.id m,d gerückter A°re,,c lo «-' b a lb, .. h r , g 7 ff. ^ s,, __ I„s,, t i, „ z.^bil l r i>,r eine Spaltenzcile oder den Nam» derselben ift für einmülioe Älnllichrr Theil. ^e. !. k. Apostolische Majestät haben mit AIIer> höchstem Handschreiben vom 39. März d, I. dcm Fcldmarschall-Licutcnant Fclir Fürsten Iablonovski die Würde eines kaiserlichen wirklichen geheimen Na» thes mit Nachsicht der Te^en allergnädigst zu uerlei-hen geruht. Se. k. k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchst unterzeichnetem Diplome dem Komitntsvorstandc zu Pozcga in Kroatien, Julius Iankouics u. Daruvnr, allcrgnädigst zu gestatten gcrulit, daß der mit kaiserlichem Diplome vom 21. September 1772 seinem Großoheim Anton Iankovics u, Daruuür verliehene Grafcnstand an ihn nnd seine ehcüchc Deszendenz übertragen werdc. Se. k. k. Apostolische Majestät haben mit der Allerhöchsten Entschließimg uom 26. April d. I. die Stelle eines Buchhalters und ersten Vorstandes der prouisorischen Staatsbuchhaltung i» Krakau mit den systemmäßige» Bezügen dcm Vizcbuchhalter der böhmischen Slaatsbuchbaltnng, Johann Plaminck, allerguädigst zu verleihen geruht. Veränderungen in der k, k. Armee. Erne u n u n g: Der Feldmarfchall» Lieutenant und Truppe»°Di' visionär Johann Freiherr v, Susan, zum Festungs» Kommandanten zu Olmütz, Beförderungen: Der Generalmnjor und Brigadier Martin S i° gnorini, znm Feldmarschnll-Lieutenant ni,d Fc> stuugskommandanten zu Piaccnza; dcr Generalmajor Viktor v. Mandel, zum Fcldmarschall-Licutrnant u»d Truppcu.Divisionär; — dann die beiden Obersten: Moriz Fürst Iablo-now ski, Kommandant des HnsarcivNegimcnts Kurfürst von Hessen-Kassel Nr. 8, nnd Franz Kuchcr. Kommandant des Infantcric-Regimcnts Freiherr von Roßbach Nr. 40, zu Generalmajoren und Vrigaoicrs, Pcnsionirung: Der Generalmajor nnd Festungskommandant zn Piacenza, Johann Graf Wratislaw u. Miltro> witz, mit Feldmarschall-Lieutenants-Charakter -u! nannr,',?. Der Instizministcr hat de» provisorischen Gc> richtsadjuulteu des Landcsgcrichtes Aqvnm, Iohaxu Hozhcvar, znm tcfinitiucn Gcrichtsaejunkleu, !in< tcr Velassnng an seinem jetzigen Diensll'ttc. zu cr< nennen bcfuuden. Der Iustizministcr hat dem Vorsteher des ge. mischten Bczirkamtcs in Gabel, Eduard Peutlschmid, cinc Rathsstcllc bei dem iirciZgcrichtc in Egcr verliehen. ____________^^^ Der Instizministcr hat den Zloczower Staats« amm'lts ' Substitute» Dr. Michael Trusz zum Krcisgcrichtöralhe und Staatsanwalte i» Tarnopol ernannt. ______ Kundmachung. Das hohe k. k. Ministcriiuu für Kultus und Unterricht hat die unter dem Patronate des Rcli' gionsfondquicö Sittich stehende Pfarre St. Margnrett! bei Klingenfels dem Pfarruikär zu St. Peter bci Wciukof, Jakob Skala, verliehe», K, t. Üandesreaicruna in Laibach am 24. April l837. , 31ichlliznllicher Cheil. Laibach 29. April. Gestern Vormittags fand in den stille» Mauern des hiesigen Ursulinerinnen» Klosters cine Feierlichkeit Statt, welche in allcu Schichten der Bewohner iiai-baehö ciuc allgemeine freudige Theilnahme erregte, i» de» Aniwlni des Klosters aber stets ci»cn ehrenvolle» Pint) ci»!!el,»!cn wird. Eö wurdc »ä,nlich der IN. A,o,sla Pctrilsch. Olicrin des chrw. Urs»I.. Konvciitts, in feierlicher Wrisc das goldene Verdinisttrenz mit der Krone angeheftet, welches Sc. k. k. Apostolische Majestät derselben in Würdiguüg ihrer Verdienste um das Schulfach zu verleihen geruhte». Von den weit' geöffneten Pforten durch die langen Klostergänge bis hinauf zn t'em. in der zweiten Eiage sich beftudlichen, festlich gsschmückte» Gnncindesaalc bildeten wcißgeklei» detc Mädchen ei» Spalier, daselbst aber ware» sammt» lichc Klosterfrauen in ihrcu Festkleidern, so wie alle! Zöglinge der innern Schule versammelt. Auch beehrte cer hochwm'digstc Herr Fürstbischof mit mehreren bochwi'ndigcn Hencu, sovaun ein auserlesener Kranz doher Damen und hochgestellter Staatsbeamten diese Feierlichkeit mit ibrcr Gegenwart. Sc. Exzellenz der Herr Statthalter Graf Chorinsly hielten vorerst eine auf die hohe Weihe dcs Tages sich beziehende, in allen Herzen der Versammlung Wicdcrklang findende Anrede", iu welcher vorzugsweise die erfolgrcichcn Lei-slimgeu der Schule uutcr der Leitung der gegenwäc. tigen Oberin hcruorgebobcn wurden, woruach Ihre Elzellc»; die Frau Statthaltcrin ihr das allergnäoigst verliehene Ehrcukrcuz an die Vrust hefteten. Mit sichtbarer Rührung sprach dann die Gefeierte ihren innigsten Dank für die allerlwchste, Gnade aus, in frommer Dcmnth die angcrülmiten Verdienste von sich ablehnend, und nur dem gemeinschaftliche!! aufopfernden Wirken ihrer geliebten Schwestern zuweisend. Hierauf öffnete sich plötzlich im Hintergründe ein Vor> hang, und ein Schntzeuqe!, vorgestellt von einer dcr Peüsiouärinnen, wurde sichtbar, auf der ciucn Scilc die drei Negerinnen mit seinem Schilde schirmend, auf rcr andern Seite Palmzweige ober mehreren Mäd> chc» schwingend. Aus klangvollen Kcblen crtöülc so> dann ei» auf die Feier des Tagcs sich beziehendes, von einer Klosterfrau gedichtetes und von einer Novizin in Musik gesetztes Lied, ivoruach eines der Mädchen vortrat und in einem uon dcm Herrn Direktor Dr. Heinrich Costa verfaßten Gedichte die herzlichsten Glückwünsche und dcu ümigsttn Dank im Namen sämmtlicher Mädchen aussprach. Zum Schlüsse wurdc mit tiefer Nühruug die Vollshymnc abges»»» gen, und ein anf die Feier des Tages sich beziehen» dcs Sonnet an dic Anwesende» vertheilt. So endete diese Feierlichkeit, und Alle, die daran Theil nahmen, gingen mit gerührtem Herben und mit.der befriedigenden Ueberzeugung uon danncn, daß das väterlich wachsame Augc unseres allgelicbtcn Monarchc» das fromme Wirken auch hinter den Ni!> lc» Kwsiermancr» auffindet, und wahres Verdienst »ic nnbelohnt läßt. Es dlirftc abcr auch bier am Plane sein, die Lei» stuügeu dcr ehrwürdigen Ursuliuerinnen'iu Laibach im Gcwcte dcs Schulunterrichtes und dcr Vildung derweil" lichcn Iugeuo elwas näher zu bespreche». ' Die Klo» stcrschulc für Mädche» besteht seit der Gründung de« Klosters, somit bcrcüs übcr 1ü0 Iahrc und zerfällt i» dic äußcrc Schule fül dic sämmtliche weibliche Jugend Laibachs und in dic innere Schule für dic Pensionäriniicu, und jene Schüleriuncu. welche die Miltagskost im Klostcr nehmen. Die Schule bestand Das Kohlenbecken Kberkrains bera männisch beleuchtet.') Von Nndolf Zemlinszly, gewerkschaftl. Verg- und Hnttenverwalter. ^iuc dcr größten ebenen Flächen Krains, nord, vitlich vo» den Abhängen dcr Slcineralpen, südöstlich u°" den Anhöhen bci Flöonig, südwestlich von den lulischc» Alpen bei Prcska und Lack, norowcstlich von °en GebirgKlU,släufcrn bci Kraiuburg cingeschlosscü, 'der vier Quadratnieilcn messend, ist ein Becken, ge-Udet von mächügen tertiäre» Ablagerungen. Diese I'', ln« durchgehend« von Diluvial Gebilden, als ,o> «n?s! . ' ""^ Konglomerat mit Vmdcmittel uom "?'/ ''"'. >">^" hänsig krystallinisch als Kalkspat» üb?rw !rt"^ie"!nn",' '" ""^dener Mää'.igkei. "N Klaftern ^^! " !"^c» i>, Abständen vo» 20 bis sieben an er Z' 7"?eren'^'"s"' '" ^' dckann, Z'üc» bis 2- mächtig - i/?'^ ^ "°" ""ige>' "ich. über 3' «" bisbcr Mächtigkeit einzelner Flöi-e u n,!^ ^ 0" ^" """^ lc.'schmer (Vmn.schief'ce tertiären Schichten sind ,än^ >. ^'^^wähnteuzegrelz>mg^^,!^.^b ^^ber^,Z,^t^^-^,^..^ Gebirgsunterlagen stark gehoben, was besonders an ihren südwestlichen Zone» hcrucn steckend ist, deren unterste bis 10N Klafter übcr »cm Nivcan der Gbenc mnaufrcichcn. uou der Diluvinloecke entblößt, und für 'sten ">?!!'"/" ^br günstig gelegen sind. Die böch. uen Anölnssc zeigen ei» Verfiächcn uon 70° bis 80° a ueilenweisc »»d an den äußersten Rändern stebeu ch abwä?.?' ""Wl"'lp'i dagegen trifft ,na» sie iu^eren ss. f .^"'" ''' ^^ue mit einem stets ge. c eben f,"l"""'. bis man endlich i» der Kreuzig ° h n dö^'5 ^'"'""ung von etwa 2U0 Klafter, unter 2?° ' '" "''de dic Schichte» berei.s nur wetden des°V Zä,/,3^'''' l"""' Das Sanf.er. wurdc lbai'ä^, .' ' ^ ^gc» die M,tte der Ebc»e ,7' ""V""u stn»denweit auscinan- ü r?e ^i "^ '' ^""N; so außer den ange. !k?eL'H?rr??^1ne^em^se!^ as ss s.n. ^ ^".3,""aa' von 0U Klafter», »ahm das E>!,sallen von ü«° «,„ P^^ss. .jz ,, ^° ^. bi° aüf"'3U°^^", ^'^'" K,aft5To 'a e vo,. .1° ^ , .^'°,l""l' Sehr bezeichnend sind in dieser ^ n Y "° 7" ."" ^«°e l"i Flödnig durchge- ,ain,tenn Ausgebenden dicscr Schichten dnrck einen Die^u^b i.!'"^ «^'"""en Laaen.n,smächtigkeit. D e Que schnn e der e,nz.!„s„ Schichten, Lager »nd glotze bilden hicr a» de» „abe-,.. 6 Klafter bohen «ave>Usern recht gut wahrnehmbare Bögen, ähnlich oc» F»ßthc!le»^'»cr umgekshrls,, Parabel. Südlich von Z»'„che»wassern bei Sninenza laufen die tertiä. rcn Ablagerungen biichifo.mig' in die Schluchten dcr Gaillhalci Schichten u»d des Glauwackcugebirgcs ans. Eben so schr bclchreud sind dic Durchschnitte der Save in der Gcgcud von Fcistriß, Polschiza, Pobncird gc< gen Kropp. Dic Save schnitt sich uuttr dcm fast borizoulalen Plateau Minderung dcr Tiefc dcr verschiedenen Lagcr und Flötzc bi,iaus unter der Ebene, im Verhältnisse gegcn ihre steile Lage an den sichtlichen Ausgehenden derselben schließ,» läßt. Gestört sind die tertiären Schichten in ihrer Lagerung nur an wenigen Stellen sichtbar, durch Aufsteigen vo» dolomitischem Kalk und n»r iu Angrenzung an das ältere Gebirge; weiter hinans sind iu der zusammenhangenden gleichmäßigen Ucbcr> lagcrnng keine Störungen bemerkbar. Die Koblc gehört der äxcstcn Vraunkohlc au, sie ist der Qualität nach ansgezsichnct. Einige der Flö'hc ivciscn Kohle mif, die in Vezng der Kompakl-l'eit, Vruchcs Glanzes, dunkler Farbe, welche fast j«Mz schwarz, auch der Strich kaum merklich braun. _33^_ ursprünglich aus vier Klassen, uud im Durchschnitte! w»rdcn jährlich 7—809 Mädchen unterrichtet. Im Jahre 1819 wurde selbe mit einer Wiederlwlnngs-Klasse vermehrt, in welcher nebst den übrigen Lehr-qegenstaudeu auch Zeichucn, weibliche Handarbeiten, Geographie und die italienische Sprache gelehrt wird. Einen uorzüglichc» und in seinen Folgen außerordentlich wohlthätigen Aufschwung gewann in dem letzten Dezennium die innere Schule, ebenfalls ans ä Jahrgängen bcstebend, indem darin jährlich über 100 Mädchen größlcnthcils von Tricst, Görz, Istrien und Dalmatieii ihre Bildung holen, und nicht nur in den eigentlichen Schulgegcnstänoen, sondern anch in Geo> graphic und Geschichte, in der Nalurgcschichtc, in der französischen und italieuischcn Sprache, dann in der Musik, vorzugsweise im Fortepiano und im Gesänge, so wie auch in dcr Anstaudslebre ui!ter> richtet werden, Und alle diese Vortheile genießen die Zöglinge um wirklich sehr geringe Preise. Es ist offenbar, daß es den ehrwürdigen Klosterfrauen lediglich darum zu thun ist, ihr ganzes Leben ftrnc von jeder Selbstsucht nnr dem schönsten nno erhabensten Zwecke, nämlich dcr Viloung dcr Ingend zum Heile dcr Menschheit zu weihen, und Jedermann weiß es,! wie sehr sie bi-jhcr ihre schöne und schwierige Anf-gabe gelöst haben. Wie so mancher gute Same ist i» diesen stillen anspruchslosen Mauern durch die UN' ermüdete Sorgfalt der frommen Nouncn in Lie Her-1 zcn der Mädche» gestreut ,vorde», dcr nun in ailer^ Welt die herrlichste,, Früchte trägt, und jedem Mew scheuftcunde »!!>ß es zum süßeste» Troste gereichen, daß ein so edles, uicljahriges Wirken vor den Stu-fen des allerhöchsten Thrones unseres erhabenen Monarchen cine so erfreuliche. Anerkennung gefnn> den hat. Oesterreich. " Wien, 28. April. Da die eigenthümlichen Verhältnisse, uutcr welche» die Durchführung der Ur> barialcntschäriguug i,n ^ Großfürstcnthnm Sicbenbür' gen staüfindct, in vielen Fällen eine nachträgliche Er-Mittelung uuo Liqnioirnng der Kapitalöeutschäoignug ans Grundlage der fortschreitende,, Ratifikation des grnndstcncrpstichtigei!, urbariakn Vcsti)thumö zur Folge haben wird. so haben die Ministerien veö Inner» und dcr Justiz znr Regelung dcö Vorganges der mit Zuweisung der Urbarial>Entschäoigungskapita!icn im Sinne des Allerhöchsten Patentes von, 1, Jänner iZ.'ü beauftragte» Gerichtsbehörden dießfällige Be-stiiüinnngcn erlassen, wonach insbesondere in die auszufertigenden Eo,ktc ausdrücklich ein besonderer Pci> saß des Inhalts aufzunehmen ist, daß bei dcr zur Zmvcisuugöverl'anolung angeordneten Tngsatzung auch auf das >u Folge der Ratifikation deg Orunostcücr-promsorinms nachträglich etwa liquidirtc E»tschädi-gungskapüal Vedacht genommen iverdeu luiro, »nd taß diejenigen Gläubiger, welche die Abmeldung nn^ tcrlassen, jedeu Anspruch anf das Letztcrc unlcr dcr im §. 28 Absaß 4 des oben z,tirteu Allerböchstcn Patentes enthaltenen Beschränkungen vcrlilreu. Wenn wäbrcnd der Eoiktalfrist Aiimelduugc» eingebracht worden sind, oder dcr zum Bezug d»r Einkünfte des entschädigten Gutes berechtigte Besitzer die Ueberwei» sung von Darlcihcnöschnlocn auf daü Eut>chäoigungs< kapilal verlangt hat, so hat ras Gericht bei ocr Vcr-ha»dlu»gslagsatzn»g dahiu zu wirken, daß cutweoer auf eine spätere gerichlliche Zuwc,su»g in Vezug auf , das etwa nachträglich zn liquioirende Urbarialentschä-dignngskapital verzichtet, oder im Vcrgleichswege eine eoeutuellc Zuweisung bewerkstelligt werde. ^ Wien, 2«. April. Der gelehrte Alterthumsforscher, Herr Kaplan Bock aus Kölu, hat am 24. d. M. die Ehre gehabt, von Sr. Majestät dem Kai> fer in einer Privataudicu; empfange» zu werden, um die herrlichen Zeichmingcn vorzulegen, welche er von oeu deutschen Reichst'lciuodic» hat anfertigen lassen, Se. Majestät betrachtete die, Abbildungen mit theil, nchmder Aufmerksamkeit und unterhielt sich fast eine Stunoc laug mit Herrn Voek über den Gegenstand der wichtigen Arbeit. Schließlich befahl der Kaiser, ! daß die Herausgabe des Werkes auf seine Kosten durch die k, k, Staatsdruckerei zu geschehen habe, und zwar in einer des erhabenen Gegenstandes würdigen Weise. — Se. k. Hoheit dcr durchlaucht, Herr Eczher-zog Gcucralgouvcrncur Ferdinand Mal haben am 11. o. M. der Direktion der Vcschäftigmigöanstalt in Vc> ucoig 4li0 Lire zur Vcrtbeiluug an die arnun Tag-löhncr zukomnien lassen, die an den Ostcrfcicrtagcn von der Anstalt nicht beschäftigt werden uuo folglich auch kcincn Lohn erhalten. Wien, 27. April, Einem Briefe aus Cattaro entnimmt der „Vollöfrennd", daß dcr gricchisch-nicht-nnirtc Kleriker Radonic, welcher widerrechtlicher Weise in die Kerker von Cctinje geschleppt wurde, auf Reklamation der k. k. österreichischen Behörde ausgelie-fcrt uuo den Gerichten vou Cattaru znr weiteren Untersuchung übergeben wurde. — Eine Deputation dcr ungarischen Neformir» lcn hatten am 29. d. M. die Ehre, von Sr. Majestät dem Kaiser i» einer Audienz empfangen zu werden uno in ungarischer Sprache die Wünsche und Vitteu dieser Glaubensgenossen um die zweckmäßigste Kirchenuerfassung vonrage» zn dürfen, Sc. Majestät geruhte den Vorlrag dcr Dcputa->ion bis au's Ende anzuhören und hierauf gleichfalls in ungarischer Sprache folgenden Bescheid zu ertheilen : «Ich will Ihre Äittc einer aufmerksamen Erwägung unterziehen und dann sehen, in wie weit Ich Ihre Wünsche erfüllen kann, Seien Sie überzeugt, daß Ich nur das Wohl Meiucr Unterihancn hcwenschcr Koufessiou wünsche, dagegen erwarte Ich, dasz auch Sie mit wahrem Vertrauen und treuer Anhänglichkeit antworten werden." Wie,,, 28. Aprit. Anö Anlaß dcr Allcrhäch, stcu KünzcssiouZ-Grlheilung für dic Slcintirüel.Sisftkcr. Elscubahn, welche das letzte der Sr, Majestät unter breiteten Ko»zcss,ousgesnche war, haben Se, k. k, Apostol. Majestät anzxoroncn geruht, daß in Ueber-legung zu nehme,! sc,, ob nicht im Hinblicke auf deu Zustand des Gel^uarkleö mit rer Erthcüung von Konzessionen zu Unternchmuugen ,nit Ariicuenüssion iuurznhattcii sci. Wir ucrnehnicu, daß die Verhandlungen hierüber ocm Abschlüsse nahe siuo u»0 das Ergebniß cin dcu Beoürfnisseu liitsprecheuocs sein wcroc. (Oest, E,) Wien, 28, April. Dcr Fürst Dauilu von Moiucuegro ist iü Begleitung seiner Gemalin uno mit Gefolge vorgestern aus Paris hier angttvmmc» und im Hotel Meißl abgcstlege», wo für oenscloen bereits früher die AppanementS bestellt waren. Ge> stern Nachmittag stattete Fürst Danilo Sr. Exzellenz dem Grafen Buol-Schaueustciu seinen Besuch ab. Dem Vernehmen nach wird der Fürst imd sein Ge> foige nur cin Paar Tage hier weilen und sich da»» über Tricst nach Cctinjc begeben. Großbritannien. Dem „Globe" zufolge wird das Parlament nach' sten Donnerstag eröffnet und die Wahl Mr. Evely» Denisou's znm Sprecher von Lord Harry Vane beantragt und von Mr. Thoruley sekundirt werden. Die Francu haben sich, wie die „Eugl. Oorr," schreibt, bei den leßten Parlaniciüswahlcn mit gw> ßem Eifer ucthciligt. »In Hnddcrsficlo umariMe Mr, Akro!)d, der glückliche Gegenkaudwat Coboen's, seine Frau, aus Dankbarkeit für ihre Äcinüduuge», Augcsichts vieler Tausende auf dem Markte, als seine Erwählnug bekannt gemacht wurde. Lord IoY» Russell verdankt sciuc Wahl iu der Cilu zum Tnc,Ie sciuer Gcniahlin, oic m>t ihren Kindern alle Abstiui' mungöpläpe besuchte, sür jcdcu Wähler cincn Hände' oruck, cin frcnudlichcö Wort bereit hatte und daonrch ihrem Manne manchen Frenno gewann. Am rül)' rigsteu soll sich dic Frau uou Mr. Äcrcsford Hope, eine Tochlcr ees Marquis of Salisbury, iu Maio' stone gezeigt haben, wo Mr, Hope anch gcwähli wol' dcn ist, ÄniSchlusse des Polls konnte sie ihre Aus' regung nicht mehr bcmeistern, riß das Fcnstcr ihrcs Hotels auf und hielt eine Rede an das versammelte Volk, die nach AUcr Aussagen uicl besser war, "^ oie ihres Mannes." Tttgsneuigkeiteu. ,' Aus Wien wird uutcrm 28. d. M. gemeldet l Das Schneegestöber, welches scit zwei Tagen a,>> dauerte, hat großen Schaven au Blüthen uno Wi»' tcrsaateu angerichtet. Die Folgcn sind unabschbnr, wenn sich noch dazu Nachtfröste einstellen solitcn. M> Samstage Abends ftüchttten die Vögel in Schaarc» vou dcn Fclom! zu den Linien, um Schutz gegen »^ Kälte zn suchen. Eine Kälte, wie die d'cr verstoß' neu 2 Tage im Monate April, gehört zn den <3^' leuheiten, > Nach den letzte,, Mittheilungen dcr „Lcmbcrg^ Ztg." über dcn Stand dcr Rinderpest in OM'"' werden 88 Scuchcnorte ausgewiesen, in denc» ^^ Seuche 104 Gchofc ergriffen und unter dcm KräN' kenstanoe lilitbcn. I München hatte am 18. d. M. das lrauriiie Schauspiel cincr doppelten Hinrichtung. Einc gM^ Menge Neugieriger war theils in ocn Straßen, d,»^) welche bcidc Deliuqncni?» gefahren wnrden, >ht^ auf dem Richtplatze versammelt. Franz Letll u»d Sebastian Nicocrmajer büßten den am ü. Jänner iü ocr Strafanstalt iu der Au an dem Kctteusträfli»»! Michael Hcigl begangenen Mord. Während per ore! Tage vor ihrer Himichtnng aßen uno tranken Vcire ,nii gutem Appeüt uud schliefen jede Nacht ülttl. Erst au, ^l7, Abcnos gingen sic in sich, beichtete» nno empfingen am 18. Früh daö heilige Äbendina^ Franz LttU war wcit gefaßter und standhafter, n>^ ocr an Jahren ältere uno auch mehr verstockte Sc' bastian Nicdcrmaicr; Ersterer betrat das Schaffot wlt festem Schritt, Letzterer war beinahe gänzlich znsaw' mengcbrocheu. Letll kam zuerst auf oas Schaffs' dann dcs geringen Aschengehaltes, der etwa« backe», den Eigenschaft und t>es großen absoluten Wäxnc-cffektes wegen einer Schwaizkohle fthr nabc kommt. Sc> halten einige Varietäten davon nur 1 ti Prozent Asche, und 10 bis i< Zentner komme» einer Klafler weichen 3Nzöllige» Holzes gleich. Coaks wnroen 29 bis 30 Proz, ausgebracht. Für die meisten technischen Zwecke stellt sich diese Kohlenarl mancher Schwarzkohle gleich und dürfte auch besonders als Gaökoblc »nd zur Photogen-Erzeugnng vorzüglich zu verwenden sein, »ich! minder die nicht backenden Varietäten als Schmiedckohlc. Zu Untersuchungen und Prüfungen dieser Koh-lcnflötze gibt es meh/cre sehr a/mstige Punkte, Iciocr sind aber zur Grundlage der bisherigen Arbeiten nicht die besten gewälilt worden; man hat sich überall so gcrnc nur an die Ausbisse gehalten und ging entweder mit Stollen untcr die stark gehobene», aber anch eben so stcnk gestörten zcrworfencn Ränder der Flötze, und fano, wie vorauszusehen gcwescu wäre, nnr Bruchstücke, wenn auch auf eine Koblcnmächtigkeit uon <: b,ö >j' deutend, aber ohne allen >sammcn-hmig. ohne bestimmtes Streichen und Verflachen durch-einander verworren; - oder es wurden an den Aus-lnsseii tmilagigc schachte angelegt mit Handfördcrung und Haudwasici Haltung, und in dem Maße, als die Kohlcnmittel oft nur uon einige» Zollen nach der Tiefe bis zu 2 lind 3' au Mächtigkeit zunabmcn, '-stclltc sich auch größclcr Wasserzudrang ein; die man' gelbafte Wasscrhaltliiig uud Fö'rrcrnng ward nngeuü-gend; ohne Fachmänner betriebe», überließ man e,,olich diese Schächte dem Ersäufen. Dcr tiefste von diesen Vcrsuchsschäehteu ist bei Smtzenza mit einer Länge rcr Tonlage von 60 Klaftern uno 4!i bis 20° Tou-lagswinkel, mit welchem das KohlciiflöZ, wenn a>,ch zusammtuhäugender, aber noch immer sehr zerworfen in Mngeln, Blöcken, Bänken verfolgt wurde. Das sclbe Schicksal ereilte »och viel früher einen solchen Schacht beim Dorfe Swille, dcr auch außeroem zn nahe an der Save angelegt, dann durch dcn Zerfall der Schurfgeseüfchaft, dessen Fortbetricb den Kräften eines cmzigen Unternehmers überlassen, auch cingc-stellt werden mußte; er crrcichle 20 Klafter toulägige T,ese. Die Flotzgcstalt war hier eine sebr regelmäßige, und cö tratcn 1 bis 3' mächtige Kohlcumittcl dar!» anf. Alle diese Schürfarbeiten sind gegenwärtig bis auf eine, welche noch die stollenmäßige Uutcrsahrung eines icner Thc,lc uou äußerst gestörtem, zcrworfeuem Kohleugcbirgc bei Snitzenza innc hat. znm Stillstand gekonimcn. Untcr so mißlichen Kemjektiircii konnte es nicht gelingen, ,cnc Stellen der Tiefe zu erreichen, wo die Kol!!e»flo> gewisse normale Verhältnisse und Eigenschaften kenuzeichne,,. sonder,, die cinzelncn Un-ternehmer waren bemüßigt, an den Uebcrgängcu stehcu z» bleiben, Hicz» gesellte sich auch noch stcüenwcisc die verkehrte Tendenz, Kohle in vorhinein zu gewiu-ucn; i,i dcr Verwechselung der Wcge mit dem Ziele erschwerte man sich die ersteren uno erreichte uieh! das letztere. Siud aber nun etwa die, wenn anch wenig be> friedigenden Vorgänge beschaffen, um Jemanden im weiteren Austrcbcn des Zieles zu eutmulhigeu? Durch- >aus nicht! Im Gegentheile, da sie cvioeut nur sub- jckiiocr Natur sind, und durch dicselbc» dem Ocse» oes Gegenstandes kein Nachtheil zugefügt wuroe, dcl' sclbe noch immer nnvcrändcrt da steht, anch die cM' geworfene Aufgabe ungelöst geblieben ist; so sin» ^ vielmehr geeignet, beulende Fachmänner und M'tel' nehmer zu einem reifer durchgcoachten Angriffe ani^ regen »no zu vereinen; da auch audererscits die t>>°' her gebrachte,, Opfer uno bewährlcr guter Wille vll Vorgänger die vollste Anerkennung verdienen, u'^ die mühsam errungenen Aufschlüsse doch früher ^e, später als Anhaltspnnkte für weitere Fortschritte nütz!"" sei» können. . Ein Erdbohrer hat noch nie seine prüfende Sch"" i» diese trotzdem sehr hoffuungsuolleu Gebirgsschich^, gesenkt; auch saigcrc Schächte in's weitere Hanatl'^ der bckanntcn ansbcißenden Flötze wnrden hier >'^ nicht geteuft, und doch sind dieß die de» hicrorU^ Tcrrainverhältnissen angemessensten Mittel, n>n e> schieden und klar die Frage der Bauwürdigkeit p> ^ sen. Daher wäre es anch erwünscht, wenn die u gcgenwäriig diescm Gegenstande in Wiomnng ^^lsi,^ »cn ooer sich znsalnmenznstellendcn Kräfte nicht aul bisherige Art zersolittert, sondern vereint z» ''"«H, dienlichen Untersuchungen in angedeuteter Weise »u , ten verwendet wcrocn. Der Gegenstand ist ft ^. let, daß er einer gründlichen Durchführung l'"!i" i "ischcr Prüfungeu würdig ist. — Die Ausoeh'^ dieser Formation, die Güte oer Kohle, wovon g l!^ wärtig der Zenincr bei der Grube ^» 20 N.^„^ werthbar, der bedeutende Vrennstoffbedarf. die - ^, ocr ProvinzialHaupistadt Laibach, die g'""'^'' -'h. niiiuikationsmittcl nach allcn Richtungen, das sor> 3»V während Nieocrmaicr i,i der Nahe der Salzstaoc! nils dem Wage» verblieb, bis die E Spedition an Lelll vollzogen war. ^ Eine nene Zeitschrift fur Literatur, Kunst ?c. unter dem Titel „Echo von den Alpen" erscheint seit 29. o. M, in Innsbruck,- Die erste Nnm mer enthält unter den Notizen folgende drollige Inschrift auf einem Oocrinntiialer Hause: Das Beste ist auf dieser W.'lc, — Daß Tod und Teufel nimmt kein Geld,— ^onst müßte mancher arme G'seü , —- Für einen Reichen in die Hö'll, ! Ans Debreczi» erhält der „V. P, Hirl." die Nachricht, daß es den eifrigen und umsichtigen Nachstellungen der Sichn'heitsbehörde gelungen, zwei gefährliche Randgescllcn, Nil. Vig nnd Sam. Lcngycl, welche bei der Ermordung des reformirtcn Predigers Jakob in Tctetlcn die Haupiroile gespielt, in iyre Hände zn bekommen. Dieselben würden am >2. 0. Abends in einer StraLcnschenkc unweit Vamospcrcs von streifenden Gendarmen überrascht, nach vcrzwci-feltcr Gegenwehr überwältigt und am 13. d, nach Debreczin eingebracht. Einer der wackeren Gendar-men, Paßtcrlal, wnrde im Ka,upfc an der Hand schwer verwundet. Die beiden Naubgesellcn, welche gleichfalls schwere Verletzungen dauon trugen, sind jetzt in ärztlicher Behandlung, nnd es scheint, als hingen sie am Leben, denn sie beobachten ängstlich die Oroinationcn des Arztes; ans alle an sie gerichteten Fragen beharren sie jedoch in hartnäckigem Läng' nen, das ihnen indeß wenig helfen dürfte, denn das Gewehr, welches Jakob anf sie abgedrückt, das abcr leider versagt hatte, und welches sie mit sich genom> men, ist bei ihnen vorgefunden, und von einem Hrn. nls dasjenige wieder erkannt worden, welches er Herrn Jakob einige Wochen vor dessen Ermordung zum Geschenk gemacht, Deßgleichcn hat der Kaplan des Ermordeten in den Beiden sogleich die Nädcls> führcr jener Bande erkannt, welche den Raubmord verübl, ihn selber aber gebunden und geknebelt hatte, ^ Nach einem Briefe ans Neapel im Londoner »Acheua'nm« war der Vesuv den ganzen Winter über »nnchig und Kenner des Bcrgs wollen einen nahen größeren Anöbrnch vorhersagen. Erfreulicher lautet die Nachricht, daß das Aussehen des Wcinstocks in, ganzen Königreich, sowie im übrigen Italien, in die-sem Iahrc bis jetzt ein höchst gesundes und hoffnungsvolles ist; anch bemerkt mau, daß die Noscnstöcke und Gräser, welche sonst in dieser Jahreszeit von der Rc> benkiankheit in Mitlcidenheit gezogen waren, heuer ebenso gesund aussehen wie die Rebe. I W>e der „Ostdeutsche» Post" berichtet wird, so ha! sich zn Pcsiy m» Ostersonntag ei» Mädchen von bezanbernoci Schönheit in die Dona» stürzen wollen, wurde jedoch glücklicherweise »och zurückgchalicn, wiewohl mit Mühe, AIs man sie scher die Ursachen dieses Beginnens bcfrug, gestand sie, daß sie den Tod sehnlichst wünsche, da es ihr ohne Schande nicht gegönnt sei, es den reichen Dame» an Putz und Geunß nachzulhnn. — Wenn die Sache wahr ist, so wirft sie gewiß ein trauriges Strcifilcht ans die in manchen Schichten der Bevölkerung wuchernden Laster, welche den Unverstand so häufig zu begleiten Pflegen. ! Der Haupttreffrr von 30.000 st. i» der letzte» Ziehung'der Salm'Neiffcrscheidt'schen An.ehens-Lose soll von einem Wiener Diuruiste» gewonnen wor> den sein. l Beim Verlincr Obertribunale gelangte jnngst ein Prozeß wegen Mordes in der Nichtigkeitsmstanz zur Verhandlung, in dem die wichtige Frage zur E»t> scheidung kam: ob die vorsätzliche Töotung Ieman-deus mit dessen ausdrücklichem Willen als Msrd im Sinne des Gesetzes zu betrachten sei? Der Angeklagte war ei» Schäfer aus einem Dorfe bei der Slaot Neisse in Schlesien. Er hatte ein Lieberer-hältniß mit cincm jungen Mädchen ans demselben Orte, das von den Eltern der Letzter» nicht gebilligt wurde, die sie vielmehr einem Auocrn bestimmt hat> lcn. AIs das kirchliche Aufgebot für den nächsten Sonntag mit dcm Manne der Wahl der Eltern fest» gesetzt war, beschlossen dic beiden Liebende», gemeinschaftlich z» sterbe». Erst solltc der Angeklagte das Mädchen mit einem Pistol und bann sich selbst löd-ten. Bcioe begaben sich, »achdcni sie iu rührende» Briefe» uo» den Eltern Abschied genommen hatte», zn dcm Zwecke auf das Feld; der Angeklagte schoß das Pistol auf seine Geliebte ab,, uno dieselbe saut zusammen. Als er das Pistol hierauf gegen sich selbst wandle, versagte es, Leute kamen hinzu und die Thal wurde ciüdeckl. Das junge Mädchen lebte »och bis zn»! folgenden Tage und hat bei ihrer gcrichllichc» Vcrüchmiing ausdrücklich erklärt, daß ihr Geliebter unschuldig sei uud anf ihren eigenen Wunsch anf sie geschossen habe, weil sie mit eiuander hätten sterbe» wollen. Dic Anklage winde nichtsdestoweniger we-gen Mordes erhoben und der Angeklagte auch vom Schwurgerichte zur Todesstrafe vcrmlhcilt. Dem Gesetze mnßtc genügt wcroen, aber der Präsident lnelt sich verpflichtet, in seinem Berichte nbcr die Assisen-Sitznng den Angeklagten der Gnade des Königs zn empfehlen. Wegen einiger Formfehler, sowie namcut. lich wegen der Frage, ob Tödtnug mit Eiüwillignng des Geiödtctcn als Mord z» betrachten sei, legte der Angeklagte die Nichtigkeitsbeschwerde ein. Vor dcm Oberlribnnal führte der Nechtsanwalt Dorn die Ver> thcidigung in kräftig,'» Wonc» und beleuchtete na> menilich die erwähnte juristisch höchst wichtige Frage. Das Oberiribnnal wies indeß die Nichtigkeitsbeschwerde zurück, wie dieß schon in einem Falle geschehen war, der sich vor einem Jahre unter ähnlichen Umstanden, wie der vorliegende ereignet hatte. Telegraphische Depesche«. Paris. 28. April. Großfürst Konstantin, gestern zu Marseille angelangt, wird morgen von dort atneise». Man hofft, daß rie Neuenburger Frage binuc» achl Taae» einschirre» sei» dürfte, Londo», 28. Writ. Der Dampfer ist aus New-Hjork angelaugt nnv bringt Nachrichten vom l3. d, M. Die SundzoUkouvcimon ist durch Caß heute gezeichnet wordc». Amerika zahlt 717.829 Rcichöthaler. Need, der zum Gesandten für Ehina ernannt wurde, erhielt Auftrag, auf seiner Reise durch Europa zuvörderst mit den wcstmächtlichm Ncgierun> gen zu loufcrircn. rende Steigen der Holzpreise, der Umstand, daß jetzt schon inmitten der größten Waldungen Krains eine Klafter 24zölligen Buchenholzes selbst bci großen Uebernahmen ln,f 6 st, >,„d darüber z» stehen kommt, recht, fertigen vorkomme» »ie Aufmerksamkeit nnd das regere Interne, welches diese», Gegenstände zuzuwenden wäre, L i t e r a r i sch e z. I» seiner 116. uud 117. Fortsetzung liegt das „Verzeichn iß der Vüchcr und Landkarten ?e." uor nus, welches von der I. C. H i n r i ch'schen Buchhandlung in Leipzig herausgegeben wird, nnd in °m vorliegenden 2 Theilen das Jahr 18öS umfaßt. Es ist ein trockenes Werk. Nicht« als Vüchertile! «»einander gereiht! Und doch dränge» sich!in>villkür> l>ch gewisse literarischc nnd kulturhistorische Bemerkn»» lU» auf, die ich hier kurz andeuten will. Daß in Deutschland viel geschrieben wird — mm das wc,ß Mau. anch ohne das Hinrichö'sche Verzeichinß durchzugehen! Interessant ist es aber, wie gewisse brennende 6ragcn eine Uuzchl von litcrarischcn Erzeugnissen her-m^'"/'7' S°,18»4 und ,855 die orientalische Frage. Aebnlich zahlreich si»d 183«; die Schriften für und 2? welä e s? " ''." "6m u s. Wir zählen deren uber.ehen werden. Merkwürdig si„d ach die in em Halbjahr sich wiederholenden vi 5 ) '' ' Aussagen und Uebersewmgen des berül ,,. e? / »Nsssbuches «Von der Nach olge Christ "v"^^"'"''' ^Kempis Mit Recht sagt'ma»', 'daß"°^5 >7i^ so vielen Exemplaren verbreitet ist, wie das cue» ge> nannte. Fort und fort beschäftigen sich auch viele neue Bücher mit der deutschen Rechtschreibung. Grim's Beispiel hat eiuc Reihe berufener und unbe-riifener Verbcssercr hervorgerufen, dene» gegcuübcr die Wahrer der gegenwärtigen Orthographie — bci der Uneinigkeit ihrer Gegner — ein leichtes Spiel haben. — Wegen der zahlreichen deutschen Ausgabe» nid zn nennen: Macaula y's englische Geschichte, die wohl mit Recht ei» Lieblingsbuch des deutschen ^oics wurde. wie kciu deutsche« historisches Werk und ^ i" ^ ^" ^' a""zll") uerlorcu gcbaltcnc und le» dI «,/" ^"'bnoac wieder aufgefundene Vüch^ L is c ^°" Palearins ..vou der Wohlthat sm finden ^"7""?. ,^" iu Venedig.) Von die, m an 6 ^/ ""schi'dcue Ausgabe» vou Mac> e au.timin?^" ^"/ "'Ul""ll^ merkwürdig ist nd Kün « > > ^" y' l 0 pädie der Wisseuschafte» Gmb? aon.. ^ 7' ^ bahren von Ersch und N d^n,,^ ,-'."""'' ""d jetzt schon die drille lNcoailiou ge vcclüe t lins c>„ >, ^ ° > ^ ^ , reils mebr als 20 M 'de m ^km,»e» sind be-s,!„>„», '„„» . , ,5""°c >» großem Quartformater> I „"W «, s^ ^/"^' '" ^ Theil des »infang, ,. ,»d IN Bände i»! 2, »nd 3, Aussage. 1^. L, n. c. Telegraphisch liege» folgende Nachrichten vor: Vein. 2ii. April. Die Berichterstattung Dr. Kern's, hat den Bundesrat!) fnr die Vermittlung-Vorschläge der Großmächte günstig gestimmt. Tie Gesandte» von Frankreich n»d England empfehlen persönlich die Annahme. Dir Vorschlag wird der N>> gieruiig vo» Nencubnrg mitgetheilt. Derc» Znstini' mung ist wahrscheinlich. Paris, 26. April. Der heutige »Moniteur" berichtet aus Toulon, daß die Offiziere oes Evolu-tionsgeschwadcrs den russischen Offizieren heute an Bord des Admiralschiffes «La Bretagne« ein großes Banket geben. Aus Madrid wird gemeldet, Marschall Nar> vaez werde statt der Königin die Eortes eröffnen. London, 2l5. April. Wie der «Observer« meldet, wird die Thronrede der Königin am ?, Mai durch einen k. Kommissär verlesen werde». Denison wird am 3l). d. als Sprecher vorgeschlagen werden. Eine» Gegenkandidaten wirc» die Opposition voraus' sichtlich nicht aufstelle». St, Pelersb »ig, 23. April, Mittags. Wir habe» wieder plötzlichen Winter und feier» das russl. schc Osterfest im Schnee. Gestern bei Nordwind A»> fangs 11, später bci Westwind «° Kälte. Heute 4« Kälte bci Nordwcstwi»t>. An den beiden Tage» Eis-gang nnf der Newa,______^_______________ Handels - mid OW^ftsbM Pcrj .'< m 0 ö, 22. April. Gegen Ende der vori' gen Woche hat sich im Getrcidegeschäft auf hiesigem Platze eine bessere Stimmilua, ausgesprochen, und wurde diese Meinung dnrch die jüngste» höheren Preis-notirungen der Wiener Fnichtl'örsc gerechtfertigt. Dem-nach war im Verlauf dieser Woche reger Verkehr. Eingeführt wird täglich 1000-1500 Mtz. Weizen , notirt wurde bis heute 9 fl. W. W, pr. Metzcn, bci größereu Parthieu guter Ware wird «uch 9 fl. 30 kr. W. W. bewilligt. Hafer »otirte 1 st. 30 kr., Kukurutz 1 fi, 30 — 36 kr. pr. Metze». Ar ad, 25. April. Scit einigen Tagen hält ein ergiebiger Negcn an, der die Saaten kräftigt und vornehmlich der Rcpspfwuzc sehr zuträglich ist, weil sie nicht nur der Nachtheiligkeit einer fortwährenden Hitze erliegt, sonder» uor Ungeziefer geschützt ist. wcl' ches »ach dcm Frost deu zweiten Feind dieser Ocl> pflanze bildet; in unserer Umgegend hat größtenthcils dic kräftig cutwickelte Repssaat bisher Allem Trotz geboten, doch sprechen die Berichte nus dem Banat, vorzüglich aus der Vecslerclcr Gegend von beträchtliche»' Schade» in Folge der frühen sommerlichen Witterung. Im Früchtcngeschäft hat sich leine Veränderung ergeben; Korn wird reichlich » 10 fl. 1L kr. ausge> botc», gleichwie Wcize» n 16 fl., K»kur»h ü 8 fl. <5 kr. nnd Hafer .'< 7 st !l0 kr. pr. Kübel mi< ivpCt, Aufgabe Nehmer habe». (Ar, Ag.) Wareneinfuhr aus ausländischen Häfen in Trieft Am 25. April. Mittelst der österr. Brigantine „Saggio" uo» Mar» stille- 42 Z. Weine, 300 S. Kaffeh, 100 3 Pfeffer. Ü02 Z. Piment, 1^ Z. Zmknägcl, M Z. Zinkweiß, 11 Z, Eiscnwarcn, 1 Z. Stahl, feder», 6 Z. Salpetersäure, 20 Z. Scifc. 10 Z. Drogue», 10 Z, Arzucikräuter. 20 Z. Kork> stöpfel, 36 Z. Eocosöl, 21 Z. Leinöl. 30 Z. Palmöl. 1 Z. Scsamöl, 40 Z. Schwefelblüte, 12 Z. chemische Produkte u, s, w. Mittelst der gricch. Brigantine «Asia" von Nettimo: 2038 Ztr. Knoppern, 87 Kisten Seife, 9 Z. Laminssclle. Mittelst des ncapol. Pielcgo „Madonna del Carmine« vo» Canca >md Biseaglia; 9l K. Seife, 33 Z. Oel. 2 Z. Wein. Am 25. April. Mittelst des LloyddampfcrS »Smyrna« Warensendungen von Smyrna, Gallipoli, Metcliuo, Piräus, Corfu, Vrindisi, Ancona. Am 27. April, Mittelst des griech. Schooners «S. Nicol«»« uo» Ga> laez und Konstantinopc! - 120 K. Weizen. ^7 F und 81 S. Weinbeeren, 56 St. Ochsenlmnte. _^^^^^^^^-^ ^U^Ztg^ «Vetreid - Durchschnitts - Preise in Laib och l>m 2!», April 1857. Gin Wiener Metzen ^«l.pnise M^in«- __^_^___^______ ^?-^I?r^ LI.^7' Wcizcn......... ^ ^ »68'/. Kc>r„..... 2 ü8 2 6'/. H^bfwcht ... ' ' ' _ - 2 48'/. Gerste . . ' ' ' _ — 2 ! « Hirse ''''_-— 2 ! ^0 Heibcn ..!'''''.'-- 2 ' i2'/. Hafer ....'.'.. ^ ^8 2 ! » > Kukinutz........— — 3 ^ /. ^ung uo»^,j„nz ^ Klcinmayr ck F. Vaml.erg~in"öaibach. — Veranlwortlichcr Redakteur^F.-Vambera. V S r s ^ »I d e r i 8, ». zu 5'/» «2 !!3 Lo,»l>. Venet, Anlehen zu 5 7„ 95 ' ,^<> , Swatl'schllli'verfchrcibnngen >,, 5"/„ K2 V. '82 /, dctto ' „ ^V.V. ?>-?^/« dttw ,. ^'/„ N^'.-^V2 detto „ 3°/« 2« 7^5"^ detto „ 2 7.°'» 4> 7,-4! 7. detw „ ^°/° "!7.-^72 Glo>M!,)cr Oblig. m. Nnckz, „ 5 7» "b Oedcnl'urger dctto detw „ 5/» >,? Pesther dettu de!to „ ^7» -x'----- Mailänder detto detw „ 47» «»------ Gruüdentl.-Ol'lig. N. Oest. „ 5 7» 8c>^^/. dclto v. Galizien, Ungar» ic, zn S 7« ^ <3- 7!» /. dctto der ül'iiczcu Kronl. zn 5 "/„ c,3 7« 8^ 7, Lotterie - Nnlehen v, ?, > 834 !!-!'! -331 detto „ 183!» !35~IX5 7. dctto „ l«ö^züi7« lU8 7, l"8'/, Eouw Nentscheinc !^7,"!^'/« Galizischc Pfandbriefe z» t 7» ^^—'^ lliordl'ahn - Prior.- Ol'lig, z» '> 7» "" "i>« 7» Wloqgnitzer dklto „5 7, 8l! 8l Donau Dampssch.-Ol'lig. „5 7° ^------ L>°nd dctto (in Silber) „ 5 °/. !>»>—0l 3 7. Priorita'li Oblig. der Nwat^^isentah,^ Gesellschaft zu Ä?5 Franks pr. Stint l, N 1 l! Aktie» ^er !)latioua!ba,ck Ü78-U8» 5 7„ Pfandbriefe der Natioualbant 1 'imonätliche »9 '/. - !>!! 7, Nkticu der Oest^rr, Kredit-Anstalt 242 -243 7, „ N, '_'est, ^«lomftt.-O.f. «20 7,—ill „ „ Vudwcis'Linz-tz>»n>nd«er« Eisenbahn Hg« ^2Ü3 „ „ VIorbl'ahn 20ö 7, , Staatseiscub,-Gesellschaft z» 5« ~U>« 7. Si'id-Norddcutschc Vcrbindungsb, IN5 7»^l06 7 "Theiß-Bahn «W-10U 7« ., Lomb.-Venct. Tifenbahn 25^-25.' .. Kaiser Franz Josef Orientbahn 2!»0-'>''U V. ,. Tricsler Lost ,02'/, ^«!' „ Donau-Danipfschifffalnti- Olscllschaft ü<«—««U detto >^!, E,nissi°n ösä—i:L7 '' de« Lloyb H20.422 „ der Pcssher Kcttlnb.-Gescllschaft 77—78 „ „ Wiener Nnnvfm,-Gesellschaft NN-!>7 „ Preßb. Tv>n, Eisenb. !, Vmiss, 2»—3<1 ^ „ betto 2, Nmiss, n,, Prisrit, 89—40 Werhäzy 40 fi. Lost 7ö 7, ?<> Nindischar^ ,. 2b - 25 7. Waldstein ., 2? 7,-27 7. Kcallvich „ '3 7, >3 V. Sal>» .. 38 7. 3» Et, Genois _ 88 7-~-^'/. Palssf, „ .!8 - 38 7. Elan, „ ^^^___^. 39-3» 7. Telegraphischer Knrs« Bericht dci Slaatöpapicre uom 29. April 1827. StaatsschuIdVerschreibung!!! . zn 5plit, st. i» CM. 8'l !/2 tetto au« der National-Anleihe zu 5 fi. in EM, 84 !/8 dett° ......., 4 !/2 „ „ <2 detto ......„4 „ !N7,8 Darlehen mit Vcrlosnng u. I. <854, für !00 ?«. WU3/4 GruiidentlastungS-Obligationen «on Galizien und ünaarn, sanunt Appertinenzien zu 5 7« . . 79 3,4 Bank-Attien pr. Stnck...... «8» fl. in Mt. Escompte-Aktien von Nicdcr-Oestcrr,ich für 50U fl......... ^"5 st- l" CW, Akticu der ösierr, Kredit - Anstalt fnr Handel und Gewerbe zu 20» ft. Pr, St, 244 fi. m CM. Aktien der k l, pri«, osttrr, Stc,atsel,lu!'ahn- gesellschaft zu 200 fl,, v°>l eingezahlt - st, V H mit Natcnzahlung.....- - 28o ft, ^. V, Aktien der Kaiser Ferdinands-'.'lc>idbahn getrennt ui 1MW st. E^. - - - '"^ st. EM. Altien der Älisabcthbahn zu 200 st, ,mt , ,, « , ,17«« :!07„ Tinzahlnng ^. Stück . . - 200 ,/2 fi, M CM. Aktien Snd-Viord-Vahn-Vcrbmdung zu , 'iU!> fl. mit 307. Eiuzahluug pr. St. 2l» I>- '" ^-« Thnßbähn . . . . ...... 2M!/2 i!o!»bardisch-vcnlti>unschc Eisenbahn . . 224 3/4 Wechselkurs umn 29^ April <8ö?. Augswrg. f»r ,W st F^^,W„,i, . 104 3/4 Nf. Uso. Frankfurt a. M,, für ,2» fl. südd, Ver- cinüwähr, im 2^i/2 ss, Fuß, Guld, . lN^. 3/4 Vf. 3 Monat Hamburg, fnr lO» Mark Vanko, Guld. 7»! 5 8 2 Monat. Livcnw, für 3»0 Toöcanische Lire,Gnld, !0Z 3/» Vf. 2 Monat. London, für 1 Pfund Sterling, Gnld. . !0.!0 Nf. 3 Monat, Mailand, für 30« usterr. Lire, Guld, . 1„Z 3/4 «f, 2 Monat. Marseille, sür 300 Francs, Guld. . . jH, Bf 2 Monat. Paris, fnr 3l^ Francs, Guld, ... ,2, ,,5 2 Monat. Ankarest, für < Güld,, Para . . . . 2«8 3l T.Sicht. Vonstantincpel, fnr ! Gnldcn Para , . ^«» ^, ^. Sicht. K. k. vollw, Wi!uz-Tnf>'tcn, Agio . , 7 3/4 Gold- und Silbcr-Kmsc Ulim 28, April 1887. Geld. Ware. Kais. M!M!-?>cka!>n Agio.....' >/2 73,4 dto. Rand- dto........?'/6 ? 3/8 Agio Geld Ware. Gold ill Marco „ ..... — — Napoleonsd'or ....... 8,7 8.!1 Souverainsd'or „ ..... l4.U 14,6 Fricdrichso'or „ ..... 8.! 4 8.! 4 (ingl. Soucrcigncs „ ..... lN. 14 10,l4 Russische Impcriale „ ..... 8,22 8,22 Zi>bcr-Ngi° ..... 5 i/8 53/8 Thaler Prcnßisch-Eurrant ..... !,32 <,32 I/H Fremdenführer in Laibach*) Eisenliahu. und Postsahrordnung in Laibach. Uhr jMin «Schnellzug nach Ni<» Lrüt, , h ^5 ,, l>on dio Abindö . >j zZ Personenzug „ach Wic,i Normntag . ,<> __ ,, nach dto Abends . ,<> ! ^5 ,, oen dll> Aachinlttog , 2 ! 3g ,, voil dlo Feüh . . 2 3o (Die Kasse wird 1« ?)l>n„Iü> vor ' H"Z>,lV> Nricfc°ur,»r „ach Trieft Adendz , . ,^ , .^ ,, roi, dio Flül, . . ? />n Pcrs»,,enc»ur^r noch Trnil Abends ,u — ,, «0» »to Frül) . 2 ^n Müllepo» »ach Tr,»>l Fluh . . , 3 3u ,, vuil olo abends ... A I — ,, nach 5t» olo . , , H ! ,5 », von 2le, Früh ... 8 !^n M^Ulpost nach Karlstad! MitlagS , , — <, u»n Llo Früh . 8 — ,, »ach Villach Na^noüag . /^ ! 3a , ,, u»n Llo Früh , 8 ^ 2» L>>ri!l>>f»N »ach LiUi l!o , 8 , — ^ , ,, von lw Nach,uil:>'g . 2 , ,5 "^' Rntpost nach Kl>>g,,!fi>rt d!° , 4 ! 5o > „ «»,! lto zrüh , « l 2U ^ Bolenfahrt n^ch Tle>,> Nackm. . H ! — » „ ««» dio Früh , 7 ^ — I ,, noch Gotischer 5lo , l! ^ ^ ,, uo» 0:0 M,,chm, , 3 — Atall^post nach Neustadll Nachm, , , ! — ,, «on dio Fe,,h . 7 ! 3« ,, nach Klagenfurl ot« , t> — „ von dts Aoends . ^ ' — Reilpost ,,c>ch 010 > ,rie , ,, von t>lo / Nlontag ^ Dinstag: ,. nach Vlllach Ätxchm, . /> ! 3" ,, von ll» Früh , 8 2" Cacriolpoft noch liilli X wi< ,, von dio / ?)!onlag Volenfahrt nach <8olisch»e Fiül) , 5 — ,, von di« Nachm. . Z — ,, »ach St>w> wie ,, von dio / Moniag MaUepost „och lianstxot > . ^ .. «on dlo ^/ »och ViUach x ! «»,> dlo ^) °°° Lüriiolpost na>!> EiUi Fiü» , , g > ^_ Millwochi <> »°n dlo Nachm. . , ^ ' >5 Reitpost »ach ^laaenfuitX wie « ,, »0» ico /.'Montag Notenfahrl „ach Gotlschce Hrül, . 5 ! — „ von oto Nachm, . — ! — ,, nach Eleii! 0to , /< ^ ^- ,, von dl« Früh . ^ — Maliepost nach NeuNadll ^ wie «on dlo /DiiNlag , „ »ach Kl»«>nf, >>,,«' ^ ,, von d>lo , ^ ^ „ «on dto Früh . 7 1 — Variiolpost nach iiiüi lt» , 8 - , ,, von dto Nachm, . 2 >5 Ncüfost nach KlagenfurlX ,, «»» dl« > wic „ach Nillach ^ Dinstaz ,, von dto / MaUepost nach Neu!l,>dl!x ,, «on dlo / ivic nach Klaglnf, X Dinstag ,, von llo / Vo!r„!abrl nach Golllchee Früh , 5 — ,, «on dlo Nachm, . 3 ^ ""i'a^ '^ v'^.1" ^ ^ ^1 Larriolfost nach Lilli dlo . 8 , -. ,, von dto Nachm. ' 2 >5 RcüpoN niich «lasse»fi>rl> ,, von dlo / wi< „ uach Villach X Linstag ., vo» dto / Mallepost Nach Larlslatt^ ,, von dlll / lvi'! ,, nach VUlach ^ Uonlag ,, »on dlo / , Nol.nkahrl nach Gotllchce Früh , 5 ^ Saiillag: " ^'°" "° Abends . 3 ., >. nach Ti>!„ Nachm, . /l ! — » von llo Früh , ^ ! __ Larriolpost »ach lZ,il! dl« . 8 ! — ,, von dlo Nachm. . , ! ,5, Neilpost nach K>ag?«f, > wi? ' ' von „ / Monlaa Mallepoll nach 3l,»,llld!I v /, von llo > wie 5 ., »ach Klag'üf, >, Dinstag ,, vo» d'io ^ ^ Votenfahn ,,»ch Gollschee Früh , , 5 ! — ,, von dlo Nachm, . 3 " — «?, 0 n » l a >> ^ " »ach Bicin dto , /, — ., von dlo ?r,U, . 7 ciornolpost nach ßilli dlo , 8 >, von tlo Nachm, , 2 ,5 ^»>t»°ll »ach Älaaenlurl X >, von dlo / w!e >, nach Niüach , X Dinstag » »on dlo / ^°^ ^' ^"^ ^6 Endc Sevtemliel wird tie K!aacnsurt,,r al>gs>>»n, und I>>«>!ch Frnl, 8 Ul,r l,,.r »„!,>>,ge» ; dagla,n aehl n'»l)r/,,d d^r gc-»anntsn Ziil »ic Rlilpost Montag. Millwoch und Sonntag »ichl <,!>, Sparkasse (Iah »märe t» latz Haus.Nl, 7/l> Ä!°ntag> Millwoch unt> Gamstag von y hjg ,, Uhr Vormittag«. PfaudaiNt te l> enlasll bst) Oi»stl>g, Donnerstag und Ficilag von 8 bis ,2 Ul!r Vormiliaas. Uaibachcr Mushilfs-Kassa-Verein, Kan^ei «,„ < alte,, Narll ^ir. >6,!, ^. Ht«H. AmtSstlinden Ätachmilla^ .^ l'iz 5 ! Uhr täglich. ! ') Nenrägc für d i t se Nubrlk werden °'r ! Filial-Gscoütpte-Aüstalt der rri», öss,rr. National- l'ank, im lla»ddcl„ea,l'ä,!dc, 2, Ktieae, 2, Glock. Landes : AKuftUM (im Gchu!gsl!äl!de,, mil nalurhistori. sche» uno Antiquitälen-Gannnlunaen, Freier Z>,trill! is 12 Uhr. Fremde können sich auch an andern Tagen beim Museal«>ner 8ide, „nl, e,!!halt eine Nil'Iiolhlk, Ursunoen-, Archiv», Nüinz - >,nd A»!iecns,,,nmluna, Dic Mitglieder erhalten die „,i!„allich Ein. In« Lincinhall' Bogen starl cr> scheinende,! „?)l i l t t> e I l u n g e n" und das „D i P l 0 m a t a r > u n>" une»lg»ltl>ck zugestellt. Der nerioglic Iahrebocilrag fi,r >>,, Nlil-glied ist 2 fl, Das Üol^lc ist für die Mligücdcr täglich von !> — ? Uhr Adeüdß, sonst aber, und für Nicht > Mitalicdci ül»r voraus» >1'ganf>ene A»,»^!»,i,>q lici»! Herrn Nerei,!« - Hckr>!ar und Ge< schäslsleiter Ui-, E. H. Lost«, (am Naa» Hau«.-Nr. ,gll) offen, Mitgliedern steül c§ frei, Viicher n„s der Bil>!io!t»l aue,ulel!>en. Am erst«,, Donnerstage jcde,, Nionals wir» eine w!ss»»scha,!t>ich» Versammlung aliachalto,, wozn auch?l!c!>t»nt^liedern o«i ßulritt gestatte: ist, Daliei zil baltende Vortrage si»d l'los, bcin, genannten Vereinst Velreiar frühir aniumellc», K. k. öffeutl. Bibliothek (im Bchulgel>äl,l,s, 2. Stock), mit 3i,5n, Bänden, ,77.3 Heften. 238 Nlällern. 2c>5 LandlarleN und 32 Pläne», Vlachtcnöwerlt) auch wegen slavischei N!»Nl!° lkripte. In oeii H^onalen A„gust un» Geptemdcr über spezielles Anmelde,, deim Vibliolbefar Herrn Kaftelitz, so»st v°„ ,u—^ Uhr Vor- und uo» 3—3 Uhr Nachmiitagö freier Zulrilt, ^ K- k- Aaudwirthschaft-Gesellschaft »nd der In« vll^trlc-ÄerelN. in der Nalenüergasft Haui-Nr. ,s>5. Vchmio's enl°mo!oqi,che n»d Eonchiliensammluna. !!»«' besondere aller in den Grollen Krains aufgefundenen N!o!lu5k<» und I»s,»>n!ui!g ,'geaenwär!,g in der Hand!u,,g d<« Herrn I. Ttare am alle» Markt.) it. ?. botanischer Garten >n der Karlsiäoler-Vorstadl, ie„leils der «gemauerten Brücke," Freier Zutritt, Botanischer Gärtner Herr A»dr, Fleisch mann, Polana-Hof (lan dwirthschafl licher Versuchs liof), »clist »er Huf e^lag' >,„o Thierarznci-lehranltalt, in >^ec „» nlern P 0 la n a > Vnr st a d l" Haus^Nr, /^6, Freier Zutritt, Vast»!» - Verein lLasnioglliäude nächst der Slernallel!-LeloKabin't von 8 Uhr Früh di« >o Uhr Abends »röffnel, m>! wissenschaflliche», liellelrislischen und politischen ßcitschriüe», Fre!^ Zutritt für Milqüeder; Fremde solle» durch Mitglieder eingefüh^ und einem Direktionsmitgliede vorgest.Ul werden. TchÜtzlll-Verei» ürgerliche Schies,N»tte). Lese-K»^ »et vo» 8 UhrFrüt, l>i6 n> Ul,r ?l!,c,,ds geöffnet, mit w,ssenft/"^ lichen, l>cllellist,jch>>n und poMische» Zeitschrttten. Freier Slil^ ^ für Mitglieder; Fremde folle» durch Mitglieder eiügesührl ^" einon Dircklionsmitgliede vorgestellt werden. Anzeige der hier augekommcuen Fremde» Dl'ü ><9, April «857. Hr. Baioi, Gc'liczy, k. t, Feld,na> schal<'L,e"te,w„t, o°n Nagus^. .^ Hr. Schwarze!, k. k, Oe,>ela!l!>a>°>, uo» Trieft. — H>. ^,c„vad u. Eybeilfeld, t. t, ^?°!^ rath, vll» Agra,», — Hr. Alker, k, k, Niic,neister, — Hl', Kallofe,,, k. k, M.Uci,al - Depot .-Ve>,uc,lc^, — Hr. D,. Niilnh, »üd — Hl', Frlldiüg, cnfil, i2^' ^ieie, und — Hr. Forst»'»', P,ioaiiei', vo„ Triest. ^" »)r, Ablie T^boliPlei, — Hr, Dr, Cariere, — H'' Noureillei- , lmd — Hr, Pifini, Geistlich«, "°" V»'„edig, MnlOdnng. Das zur bleibenden Erinnerung an den l>. März d. I. in die Adclsbergcr Grotte bestimmte Denkmal kann vom 3U. April bis cinschlieM 4, Mai l. I. in der St. Peterä-Vorstadt i»' Kuhthale, im Hause des Steinmetz Herrn Ignai Thomann Nr. lil, von Jedermann besichtigt werden. Laibach am 29. April ,85,7. Andreas Graf Hohenwart' 3. G60! (2) Fenster - Rouleaux» Durch den Ankauf einer größerenWarth^ Kenster-Nouloan^ bin ich in der Lag^ solche zu sehr billigen Preisen verkaufen ^ können, worunter besonders Landschaf^ in Griin, Braun und Grau von 2'/i ^ bis 4 fl., Jalousien in Grnn von 2 si' bis 2 V, sl. sehr /^u empfehlen sind. AlSaea-t Tr!rf£.^r' in Laibach, Hauptplatz Nr. <- Z, 7! 9, i<) Anzeige. ,, Das Marien-Bad wU° am 1. Mai eröffnet, wozu dle ergebenste Einladung macht Ä©scfil<2? 3. öf)7. (15) Io 1 Sgr. per Nr. weichen«. Tcr Quartal 13 *&-™^I?T\ ' ILLUSTRIRTES FAMILIEN-JOURNAL.