^l. 106. Mittwoch, 9. Mai 1900. Jahrgang 119. Nbacher Zeitung. halbiN<^P°stvfrssnd>ing: ganzjährig 80 X, hnlbjähl!« 1b «. Im Comptoir: ganz-_ '"ltrote bl« ,,./!> ^ ^r die llustrNung f»« Ha»« ganzjahrlg » K, - InstrtlonöaebUl: Für llel»« M^^^^^iu 4 gellen ü» b, giühcrc p« Zelle 1» l»; bei «fleien Mcdtlholungen per Zeile 6 l». Die «Laibacher Zellung» erscheint tHffüch. mit Ausnahme der Gönn- »inb sselerla«? ^;, »,.^., ,^ ,, . „ ^ sich «ongielsplah «r, L. die Redaction Dalmaiin-Gasse Nr. « CprechNn,", "b<-r «/d»?.^, .^°!'??. ^>"'^" vormittag«. Unfranlierte Äricse werden nicht angenommen, Ma^ '" Uhr Nichtamtlicher Theil. l Regelung der Sprachensrage in Böhmen kie «n ""^ Mähreu. ^eordnHlerung hat in der gestrigen Sitzung des ? betiiss/^V^ drei Gesetzentwürfe vorgelegt. Der l' b jeder l^p"ate dargestellt ist, durchzuführen, '^ ^ ^bezirk "als sprachlich g?mM zu «2enNew„l. ^^^" die Minderheit der anders-I^irlez ,?"^lj pEt. der gesammten Bevölkerung !^> der ^Ä^"der übersteigt. Nach Durch. ?" ^olls^l ^^'^" «bgrenzung hat nach jeder ?l°W ein."Z unter Zugrundelegung desselben hl,,^ltzs^iNevlswn stattzufinden. ,/lehie""ache im äußeren Dienst, l^chig °" den Behörden der ein-j, ',«" lnüMi^ dlete. Im äußeren Dienstverlehre, L> h"b n^s" "^ schriftlichen Verkehre mit den ^2 ber SvrV ^.' ^^de« der einsprachigen «"He ^ ?^ des betreffenden Gebletes als H,^docat" ^"""' Parteien, die nicht durch ^bieten °^r Notar vertreten sind. können in ^z? über. !^">"lche Eingaben auch in der anderen ^ti^hi) d^"- Von diesen Eingaben ist. wenn V^"8 an»..l . "^"kndig hält, eine amtliche ^zu l^7zufert,gen und der Amtshandlung ^^^u n. luon der ll. l^igung erhält die Partei ieine amtliche Ausfertigung in der Sprache der Eingabe. Was die mündliche Verhandlung betrifft, so ist vor den Behörden der einsprachigen Gebiete mit den Parteien in der Amtssprache zu verhandeln. Ist die Partei der letzteren nicht kundig, so wird ihr durch einen sprachlich befähigten Beamten und bei Aemtern, die grundsätzlich mit Conceptsbeamten besetzt sind, durch einen sprachlich befähigten Conceptsbeamten die Möglichkeit geboten, sich an der Verhandlung zu be-«heiligen und ihre Rechte zu wahren. Allen Betheiligten muss die volle Kenntnis des Inhaltes der Verhandlung, der Aussagen von Zeugen und Sachverständigen und der bei der Verhandlung verkündeten Entscheidungen und Beschlüsse vermittelt werden. Das Protokoll ist in der Umtssprache zu führen. In dasselbe werden Erklärungen und Aussagen von Parteien (Zeugen, Sachverständigen), die der Amtssprache nicht kundig sind, auf Grund der Mittheilungen des sprachlich befähigten Beamten in der Amtssprache aufgenommen. Kommt es auf den Wortlaut der Zeugen- und Sachverständigen - Aussagen an, so können sie von diesem Veamten in der Sprache, in der sie abgegeben wurden, durch eine dem Protokolle als Beilage beizuschließende besondere Niederschrift beurkundet werden. Alle Erklärungen der Behörden sind in der Amtssprache zu protokollieren. Von Entscheidungen. Beschlüssen, Verfügungen und schriftlichen Erledigungen von Protokollar-ansuchen erhalten die der Amtssprache unkundigen Parteien eine amtliche Ausfertigung in ihrer Sprache. Mündliche Erledigungen sind ihnen gleichfalls in ihrer Sprache zu vermitteln. Sinngemäß gelten diefe Anordnungen im strafgerichtlichen Verfahren, wenn der Angeschuldigte der Amtssprache nicht kundig ist. Die Eintragungen in die öffentlichen Bücher und Register sind bei einsprachigen Behörden in der Amtssprache zu vollziehen. Nur wenn die Sprache des mündlichen oder schriftlichen Ansuchens mit der Amtssprache der die Eintragung vollziehenden Behörde nicht übereinstimmt, ist der Eintragung eine Uebecsetzung in der Sprache des Ansuchens beizufügen. Von der Amtssprache im äußeren Dien st verkehre der Behörden im ge-mischtsprachigen Gebiete handeln die 88 H bis 18. Hier hat sich die Sprache des äußeren Dienst-Verkehres grundsätzlich nach der Sprache der Partei zu ^richten, wobei die Geltung der beiden Landessprachen vollkommen paritätisch durchgeführt ist. Insbesondere sind die Eintragungen in die öffentlichen Bücher und Register bei diesen Behördcn in der Sprache des mündlichen oder schriftlichen Ansuchens oder des Be« scheides, auf Grund dessen sie erfolgen, zu vollziehen. In Bezug auf die Amtssprache für den inneren Dlen st verkehr und die amtliche Correspondenz bestimmen die §8 59 und ff. Folgendes: Im inneren Dienst gebrauchen die ein-sprachigen Behörden ihre Amtssprache- die gemischtsprachigen in Parteisochm, die ausschlleßlich in einer Sprache behandelt werden, die Sprache des Parteieinschreitens, in allen übrigen Angelegenheiten die der Zachlage angemessene Sprache. Eintragungen in das Einreichungsprotololl und in die der behördlichen Geschäftsführung dienenden Register, die den Parteien zur Einsicht offen stehen, oder aus denen ihnen auf Verlangen Abschriften ertheilt werden, sind bei einsprachigen Behörden in der Amtssprache zu vollziehen, bei zweisprachigen in der Sprache des Parteiansuchens oder in der Sprache, in der die Angelegenheit verhandelt und erledigt wird. Eintragungen in Register und Vormerke, welche eine protokollarische Beurkundung vertreten, sind bei zweisprachigen Behörden in der von der Partei gebrauchten Sprache zu vollziehen. Register ic. sind bei einsprachigen Behörd.n in der Amtssprache, bei gemischtsprachigen in der Sprache zu führen, in der die betreffende Angelegenheit behandelt wird. Für Listen, Ausweise und Vormerke, die von den politischen Behörden in Sachen der bewaffneten Macht geführt werden, ferner für die zur Vorlage an die Centralstrllen bestimmten Grschäftsstücke, endlich für die Angelegricheiten der Staatspolizei und für die Qualificationktabellen der Staatsbeamten verbleibt rs bei den bestehenden Vorschriften. Ebenso bleiben die Geltung der militärischen Dienstsprache und die Vor» Schriften, betreffend den Verkehr mit den Behörden außerhalb Böhmens, insbesondere mit den Crntral-stellen, unberührt. Im Verkehre mit gleichgestellten oder mit ihnen unterstehenden landcssürstlichm, nichlmilitä. rischen Behörden, sowie mit den im Lande befindlichen Vehürden der zweiten Instanz gebrauchen die ein- ^ Feuilleton. kärntisch-lraiui,chen "Ul!lch-steiri,chen Länderscheide. , «°n Alba Hlntner. V.^l den ll ^ w°",ehung.) ^3,^n^^'' grünen Wiesenplan des Ro-?V^ls ber..^ ".'"" um die südliche Lehne ^! l5"hi)he^"""' "nes Berges, der. wie alle ^ vo„ dem er l>slr>"nen^^Gesicht den Kärntnern zuwendet. ^Hn des N/°^be" Felswänden und Ge-d°" l die H "Z" au sehen als ein paar ^Se."i^^'" ""l viel Verständnis ge- ^^lrl^ "5" ""s "'uhelos zum !>e Khl gestell '^""l"tel h"'ab, wo wir uns 3^ 3' spitze ^^u"' '"weder über die Kamm-^Me auf s? ^olica emporzusteigen oder in h-i M?.V- -««"' >K< ""« mitw b"2 üblere, denn der Vor->°>9m^ die S., Müssen bereits ei« wenig <'H>H. Ein m "^"theilt '^^ Gunst nicht ^" T^glüh ' "eh'stündiger Oana auf wasser-V^N der Se^Ä"lde genügt ln der Regel, herauszulocken, die /^" i" bereif^f Mcnschen gelten, und eme ^n ^ Al^d« Spitze wird also auf das ' ^ 'N b««NW und direct der Hütte '»"NNunPvollem Ehocoladebraun von einer ganz nahe scheinenden Vergnasc herübcrblickt. Aber es ist noch manche Falte der grünen Rasenböschung auszugehen und manche Rippe des steilen Hanges zu überkriechen, ehe wir bei den gastlichen Pe-naten unserer Section vor Anker gehen. In solchen Lagen — nur ungern gewähren die Götter unS Frauen sonst solcherlei Anblick — sah ich schon Angehörige des starken Geschlechtes in verzeihlicher Schwäche zerfließen. Manch einer hat sich hier, unelastischen Schrittes der heißbegehrten Schwelle zu. strebend, schwer durch gottloses Fluchen versündigt. An einer spärlich rieselnden Quelle vorüber, dann ein kurzes, saures Wegstück hinan — und jauchzend ergreifen wir Besitz von dem freundlichen Berghause. . l Truhig »keck und dabel doch ungemein lieblich liegt diese meistbrsuchte aller Schutzhütten der Section Krain da. auf e ne grüne Bühne dcs freien Berg-geländes hingestellt, — ein Wellenbrecher des schwel-lenden Almwindes. Ich will leinen Dithyrambus anstimmen auf die schöne, wohleingerichtete Hütte, in die, wie ich annehmen zu können glaube, eine große Zahl der verehrten Leser selbst ihren Fuß schon gesetzt hat. Aber das muss gesagt sein. wie klingende, singende Heimatslust überkam es mich noch jedesmal, wenn diese begnadete Stätte unserer Oberlrainer Bergwelt zu heiterwonniger Hüttenrast mir die Thür öffnete! Die Aussicht von der Hütte, wie von der Höhe der Golicakuppe ist zu bekannt, als dass ich glaubte, sie hier des näher« n beschreiben zu sollen. Wer einmal in abend» licher Stunde den Solinmuntergang und sein wunder» holdes Farbenspiel vom freien Söller der Hütte beob» achtet, wer in thausrischer Morgenstille vom Narcissen« überschneiten Gipfel die volle Weite des Alpenlandes vom Mockner bis zum Kramer SHneeberH in einem reinen, großen Bilde umfasst hat, der hat einen heimlichen Gruß hehrer Weltschönheit an sein Herz schleichen gefühlt. In massiger Fülle thronen sie drüben, die Häupter der Iulier. abweisende Steinstirnen, umgürtet von breiten Schuttsächern und schneeglitzernden Hoch-karmulden, gesperrt von wuchtigen Thürmen und spitz-zahnlgen Graten. Schon dieser Ausschnitt des prächtigen Rundbildes würde uns ein Recht geben, unsere Golica den «krai-nischen Rigi» zu nennen und mit den gesuchtesten und gerühmtesten Aussichtsbergen der Ostalpen in eine Reihe zu stellen. Lange, allzulange wurde der Zauber dieser Auisichtswarte mit ihrem unvergleichlichen Doppclblick in zwei große Thalweiten und der überwältigenden Schau in eine aufgeschlossene Hochgebirgs-qruppe zu wenig gewürdigt. Seit einigen Jahren erst schätzt man die entzückende Vereinigung von Strom-, Hochgebirgs' und Flachlandshorizonlen nach Gebür, die der Golica ein geradezu einziges Gepräge unter den Bergen Krams g'bt. Dass es t»e Section «Krain» war, welche durch ihren Hü tenbau der Gulica erst ihr.n Wert gab und sie zu einem Modeberge der Krainer und Kärntner Bergfahrer stempelte, soll ihr unvergessen sein. Ich habe, verehrte Leser, im Voraufgehenden mit liner gewissen Kühnheit über ihre Glirdmahen verfügt und Sie nach Bedarf von der Hütte auf die Spitze and von da wieder zur Hülte zurückversetzt. Und that-»ächlich sind beide nicht wohl zu trennen: Die Hütte ist sozusagen der Schemel der Spitze und die Spitze das Okrgcschoss der Hütte. Der Gang zur Höhe aber ist ein Spazierweg behaglichster Art, eme Promenade in einem alpin.botanischen Garten, der dak Herz jede» Murlnundeb aHanchzen mach. AoMunz ^,) Laibacher Zeitung Nr. 106. 872 9. Mi 19R sprachigen Behörden ihre Amtssprache, die Behörden des gemischtsprachigen Gebietes im Verkehre mit einsprachigen Behörden die Amtssprache dieser, im Verkehre mit den Behörden des gemischtsprachigen Gebietes, sowie mit denen der zweiten Instanz jene Sprache, in der die Angelegenheit anhängig gemacht wurde.______________________________sFortsetzuna folat.) Politische Nebersicht. Laibach, 8. Mai. In ganz Frankreich haben am 6. d. M. die Gemeinderathswahlen stattgefunden, denen dies» mal insoferne politische Bedeutung zukam, als sich zum erstenmale die national'stische Partei an denselben betheiligte. Cine Uebersicht der Wahlergebnisse liegt noch nicht vor, die bisherigen Berichte lassen aber erkennen, dass die Nationalisten den Kampf mit Erfolg geführt und namentlich in Paris selbst eine bedeutende Stellung gewonnen haben, ja im dritten Arrondissement ist für die Stichwahl der nationalistische Candidat gegenüber dem Gemeinderathspräsidenten Lucipia im Vortheile. Bis heute mittags waren von den Pariser Wahlen, die sich übrigens in vollster Ruhe vollzogen, 50 end« giltige Resultate bekannt, während bezüglich der rest» lichen 30 Mandate Stichwahlen nothwendig sind. D^ Capitel aus einer Novelle von Edgar Poe i ^ Geschrieben wurde der Brief von der Kran'eM" thrresa O'Connor, die sich mit Laudanum das v^^ nehmen versuchte und ihre Agonie, Stunde l»l ^ folgendermaßen geschildert hat: Ich beschloss e ^ zu machrn m,d mich mit Laudanum zu "lrgine ' ^ sehr langer Zeit habe ich Schmerzen in den ^ ^ denke doch, dass Laudanum das beste Mittel 1" ^ um sie zu beseitigen. Ich bedauere, dass ich ^ Hause, in welchem ich wohne, Acrgernis erreg ^ aber da ich doch irgendwo sterben muss, M ' ^ dazu gezwungen. Ich wünsche übrigens nicht, ,^, lob öffentlich bekanntgegeben wird. Meine Ue'^, ich der Anatomie, sie soll damit machen, was n ^„B li Uhr nachts: Cs ist geschehen. Ich habe 1^> ft Laudanun, verschluckt. Es war etwaS un""»^,^ uiel zu verschlingen, abrr mit einigem g« ^ aufzublähen. Ich habe Ohrenfausen. Meine "^ M ziehen sich zusammen. Der Tod kommt ie^ """'^ ''^»" mo gens: Ich übe noch immer. Ich leide '""gFs will mir d!e Pulsader durchschneiden, "" ?°ndie^ beschleunigen. Es ist schrecklich! . . - Hier ^ ^ zeichnungen auf. Einige Stunden sp^"'"" Old<^ O'Connors Leiche in einer Blutlache auf " ^!< fuuden. Die Unglückliche hatte sich "lt "n ^L schwer verwundet. Das Verdict des Too« lautete: «Selbstmord im Wahnsinn!» -S?) -« — (Wie viele Thiere gibt M. Wissenschaft kennt und nennt 400.000 "'^M, während sie lnapp 150.000 Pflanzen«"" yAU vermag, und zwar liefert die Insectcnwelt ""^ ^,^ Arten zu der immerhin beträchtlichen ^' Ml',. Käfer, 50.000 Schmetterlinge, 3«M« ^M^, Vögel kennt man 13.000 Arten, Fische ^ ^l ^, lien 8300, wovon 1640 Schlangenarten l" " M giftige). Weiter kennt man 1300 Amphibien« „.,, Spinnen, 50.000 Mollusken, »000 W" ^sitzt °, Das Berliner naturwissenschaftliche Museum ^ ^ Sammlung von 200.000 Thierarten, die vul"-Exemplare vertreten werden. ^ Serzensirren. Noman von vrmanoS Gandor. (2. Fortsetzung.) «Ich muss wirklich sagen, ich habe Spass all dem Kinde gehabt!» fuhr Karen fort. «Vorige Woche hörte ich nun, dass die Muhme Pauscher das Hau« verkaufen und zu ihrer verheirateten Tochter nach Kiel ziehen will; die Nike soll sich jitzt nach einer Stellung umsehen. Sowie ich das hörte, ist mir — der Kuckuck weiß, warum — sofort der Gedanke durch den Sinn gegangen: Das Mädel muss zu uns! Die nimmst du dir ins Haus und ziehst dir eine Nachfolgerin in ihr! Na, daraus ist nun nichts geworden, aber ich meine, es gienge auch ohnedies. Jedenfalls muffen Sie sich das Mädchen holen. Es wird sich schon machen. Sie ist wohl noch jung, aber sie hat von ihrem Großvater und ihrer Mutter das Aparte an sich, und ich glaube, sie wird sich schon den gehörigen Respect vorschaffen. Also versäumen Sie es nicht, Herr Professor, und sehen Sie sich nach dem Mädchen um, sobald ich todt bin. Friederike Häusling bei Frau Paufcher, Rosen-gasse 18. Na, Sie kennen das Haus ja! Aber dass Sie es nur uicht vera/ssen!» Nach dieser langen, mit gewohnter Energie ge-haltenen Nede war Karen erschöpft zurückgchmlt'N, um später nur wenige Worte mehr zu sprechen. Der Professor hatte sich redlich bemüht, Karen« Auslassungen mit ungetheiller Aufmechamkit zu lauschen. Aber sein Interesse beschäftigte sich gerade in ^ ^? ^en sehr lebhaft mit einer irgendwo auf den Südw-In^ln neu entdeckten Flora, über die er den> nHchft nn« Abhandlung zu versagn, gedachte. und so rauschte Karens Redestrom an ihm vorüber und spülte nur drei Namen an den Strand seines Gedächtnisses: Uhrmacher Eusebius Langermann — Angelika — und Friederike Häusling, Angelikas Tochter. Sie blieben in seiner Erinnerung haften, ohne dafs er in den nächsten Tagen Gelegenheit fand, sich näher mit ihnen zu beschäftigen. Ja, sie verschwanden schließlich unter der Menge der ungewohnten Dinge, der Ereignisse und der Unannehmlichkeiten, die sich an ihn herandrängten, und erst der Sonnenblitz einer momentanen Erleuchtung förderte sie wieder zutage. Eusebius Langermann! Welche Fülle schöner Iugenderinnerungen und glücklichen Traumlebens lag für ihn in diesem Namen! Gottfried Theodor erhob sich hastig und schellte nach dem Mädchen, das den T,sch abräumen follte. Dann holte er feine lange Pfeife aus dem Studierzimmer, setzte dieselbe in Brand und that ein paar Züge, um sie gleich danach wieder wegzustellen und durch die offene Verandathür in den weiten, sich in lachender Fri'chlingspracht vor ihm ausdehnenden Garten zu treten. Der Hanssen'sche Garten war ein Eden, in seiner Eigenart sogar eine küine Sehenswürdigkeit, in alt französifchem Stil angelegt, mit vielen Grotten, Statuen, phantastischen Teppichbeeten und correct verschnittenen, schwarzgrünen Taxushecken, die coulissenarlig sich zu beiden Seiten der kiesbeslreuten Wege öffneten. Der Zauber des ersten Werdens lag noch über dem Ganzen. Das aufbrechende, glänzende Grün wob sich wie durchsichtige Schleiergewebe über Strauch und Erde. aber die Bäume erstickten schier unter der Last ihres VliNenjchnees, und jeder leije Windzug erMe die sonnige Luft mit einem Flockengew Blütenblätter. . .. M^ Umgeben war der Garten von ewer ^ hohen, fpalierumlletterten Mauer; day"" ^ V Gärtchen der kleinen Leute, die ringsum ^. chen des Proletarierviertels wohnten. , , ist '^ Gottfried Theodor durchschritt l«^is v'^l deutlicher Stimmung die Länge des ^-> eiL" einer Bank, die unter den hängenden o ^ blühenden Schattenmorelle stand. . ^„d '"", ^ Auf diese Vanl lieh er sich ««0", .^s a ^< er mit verschränkten Armen stch ^ «„neüd' ^ Stamm des Kirschbaumes lehnte "w ' ^ <^ weihe Blütenmeer starrte, stieg t"U'M,,t>! Ocean der Vergangenheit das vlühenor Iugendglückes vor ihm empor. ^s« Wie weit lag das alles hinter ihm. ^. ^^ gibt Dinge im Leben, unscheinbare " ^.,M ihrer Geringfügigkeit berufen stno, 5 ^M unseres Geschickes zu werden. ftb«F' Ein solcher Wendepunkt in seme" ' ^s H Ü Primanerdaseiu war es unzwelfeM' gM> / Theodor eines Tages beim Turne" ^^, b^ die er vom Onkel Senator zur ConN ' ^ltt e ^ hatte, verlor. Das Werk schien be. de« ^' . gelitten zu haben, denn A mehr, und die Mutter r,eth HM ^g,M,F Reparatur zu dem 'verrückM' H " lie" Eusebius Langermann in der Ro)el,^fM^ «In seinem Fach ist er tücht'g. ">4 gesottenheit.. bemerkte die Frau »"'" l (For«s«tz«ns sols" ß ^i^Zeilung Nr. 106. 873 9. Mai 1900. Heater, Kunst und Literatur. l^l^'?'/ Woche».) Das am 12. Mai er-^Greicho,, ^" «Woche» wird emen größeren. Kilten ^''^chlnteressanll'n Momentaufnahmen ge-^'Itts ^, ^" ben Besuch Seiner Majestät des Miner lvi'!"'^ Josef 1. in Berlin bringen. Diefe' ^ch.Van!b° " ss" Buchhandlung Jg. v. ttleinmayr -^ / ^" Zufliegen. ,^i,i^,^°') Inhalt der vierten Nummer: °' d°n U m" , "l" (der Eisenhandel und fein Ver-^ll» lder'^. ^"^' 2) ^ie Zulunst der Stadt ?'"' »>°ch arck^?Z°^el). 3.) Das Waldwchn in 'j Line Veilchen Quellen, von A. Müllner, ^eühoszg .zeftgur, gefunden beim Abtragen des ^ in Lal'f.'^"'bach. von U.Müllner. 5.) Neue ^be zin^'"on N. Müllner. 6.) Das Porträt > ^(^«"^'"burg. von A. Müllner, ^"ari»« ^unstwart..) Herausgeber Ferdinand ?"^" svierl.^k"- Verlag Georg P. W. Callwey. ^l"") Wahrlich 3 Marl, das einzelne Heft >heber ^/ ^es ersten Maiheftes: Zuviel. Vom °3 ^>!z« ^ 3 Lrauenfrage im Noman. Von Ina ^Volbllch^ « Zukunft unferer Chormusil. Von ?" Killst ^ ^ Blätter: Aus Björnsons «Ueber 3"l ^ n.." Rundschau: Räthfel. — Die blaue ?"8'. ^n? Aprilscherz der «Kölnischen Volls-^"^ C°n. .. 'Preislieder..- Hof. und Staats-? ""d G^ »?'"h"r und Programmbücher. — Bay-^ l^ach « ^. ^ Alte Kunstwerke in Kirchen. -?^t. ?l,^ wedanlenlosigleiten. — Notenbeilagen: ^ ^ink.r ^° Blech. Maienlähchen, Lied von ?" von Als, ,^ ^llderbeilagen: Doppelbildnis und ^don M W"i. >- Textbild: Ecke eines Ess- 3^M «n^^ ?"bril besprochenen literarifchen Er« ^ H 3d ^ die Vuchhandlung Jg. v. Klein-^^^"llmberg in Laibach zu beziehen. ^ und ProvilM-Nachn^ . ^^"^"hcongress in Gurkfeld. ?Mg!esse w ^^ ^" Gurlfeld abgehaltenen Wetter-5 b". Gei2 " segen 1500 Weinbauer, Gemeinde-k "">l! un», »' ^h"r und Fachleute aus Kroatien. U ^"°tf, . ^°" ^°"ie die Lieferanten von Wetter- Lorber, Rebel und lie. °ll" v°n?"."'"U w°r durch den Herrn Bezirks-^ "on Gurlfeld Baron Schünberger ver- ^llhte^^^nberufer des Congresses, Landes-h> des En« „"bail, den Zweck und die Be-auseinandergesetzt hatte, wurde tz >'»clvähl< '"lomih ä"m Vorsitzenden des Eon-^"l'l aus w7^ ersuchte sodann Herrn Doctor ^?s°rdnun, ^"Nleistrih. "ber den ersten Punkt ^tersclii,k3,' : ^"che Erfolge wurden bisher mit ^ ^°sni , ^iermark erzielt?» zu referieren. Tl? b°ls in m? ^ bemerkte eingangs seiner Nusfüh-U ^"chl ana^ ^^"^^ ^°" s" 1895 Wetter-itt,,?^ »nit H ""ben. Anfänglich habe man da-^ Achter bedi"? Schossen, dann habe man sich höl. ^?. buchte ^ ' " ledoch bald zersprangen; alsdann ^>e 3^ ttwiel. """"""ine. die sich aber auch als V^« Lorb^' ^""endet worden. Erst mit den durch ^?' Wei «n"! ^?^ ^" Sachsenfelb erzeugten <^ von Avv7r'7 ^°^" ^"chtern sei man in A "PParaten, die sich sehr gut bewährten. !^/" "Äm<.ln^"c^'""lchießversuche sei gegen^ ile^aus alliesi Herrn Stiger kommen dies-'V>ng habp Kilen Europas Anfragen zu. Auch ^lil/"" das , , °er Action kräftigst angenommen. ^ü^Lank?^ 5 ^erbauministerium dem stcier. V""en E^chusie 16.000 X behuss Errichtung "H ^ ll^°" w^ " Wetterschiehens werden vielfach ^e^die^"^ angezweifelt. Man s.i !-l l>i) ° Ha°>2 "b""s noch nicht im Klaren und > > l en^. !" ^cher Höhe. dass Schüsse > Fkssen so,?s." ^lnfluss ausüben können. Redner ^K don ^^"bachtet. dass die Hagelwollen in ^ilKben ^0 bis 1400 m schweben Bei dem >^>s°?^^"""^"he darauf an. dass !' ^l?"nern " ° °"dachtlge Wollen erscheinen oder ein ''bü /Motionen «!'. begonnen werde; weiters müssen '^«' ^ur »"! »Uten Poliern und Trichtern ver. ^ ^^"°Nier.!""^ derselben feien womöglich X^em 5" heranzuziehen. ?H>. die A^uial «och lurz den Hagel-?^<"ks erört,^ " ^s Ladens und die Wirlun« "°"l ei/ ^lnüdst ^ ^ °" leine Ausführungen die 3" H^" He >' ^'^ ^r Hagel in Italien in >te °H N " schaden von 8b Millionen ^. ^?se»ncine ?'?"h" er das Wetterschiehen anst >^ "°r3i.P^Mmmung) ^"" auch in, ^"c aus Rudolfswert constatlert. Nktterick ^ ^?""" ^zirte vom guten Gehens übrrz?ugt seiz er wünscht aber Aufklärungen darüber, wie in Sleiermark das Schießen beforgt wird, weil in Kram einige Schießer diese Arbeit nicht verrichten wollen. Dr. Voinjal erllärt hierauf, dass in Steiermarl das Schiehen von den Winzern gerne besorgt werde. Dies geschehe entweder unentgeltlich oder gegen ein Entgelt von 60 I» bis I K per Tag. Bürgermeister Dr. Romih gibt die Anzahl der in der Gemeinde Gurlfeld vorhandenen Stationen auf 17 an. Die Bauern schießen selbst, die Gemeinde aber besorge ihnen das nöthige Schiehpulver, welche Auslagen durch Erhöhung der Gemeindemnlagen gedeckt werden. Oberlehrer Zmavc aus Steiermarl erbittet sich Informationen inbetreff der Art und Weise der Beschaffung des nöthigen Geldes zur Errichtung von Schießstationen und stellt die Anfrage, ob es vielleicht angezeigt wäre, zu diefem Zwecke Consortien oder Genossenschaften zu gründci,, worauf einerseits Dr. VoZnjak erllärt, dass in Wmdischfeistrih 40 Besitzer sich zur Bestreitung der erwachsenden Auslagen zusammengethan hätten, und anderseits der Vertreter der kroatischen Landesregierung, Herr Kuralt, bemerlt, eS seien die Auslagen für die daselbst ! im vorigen Jahre errichteten Welterschießstationen unter die betreffenden Besitzer so vertheilt worden, dass aus jeden 80 kr. entfielen; gegenwärtig zahle aber jeder Besitzer nur 20 kr. pro Jahr. (Fortsetzung folgt.) — (Subventionen.) Das l. k. Ackerbau-Ministerium hat zu den mit 2800 15 veranschlagten Kosten der Herstellung einer Wasserversorgungsanlage in der Gemeinde Vründl, politischer Bezirk Adelsbcrg, nach dem für zutreffend erkannten Project eine Staatsbeitrag von 50 pCt. dieses Erfordernisses, d. i. im Betrage von l400 k, bewilligt. Dieses Unternehmen wird auch durch einen 25procentigen Landesbeitrag subventioniert. —o. — (Neues Lehrmittel für den elementaren Anfchauungsunterricht.) Ueber Veranlassung des l. l. Ministeriums für Cultus und Unterricht werden die hiesigen l. l. Bezirlsschulinspectoren mit den von der patriotische Iiele verfolgenden Gesellschaft für vervielfältigende Kunst in Wien herausgegebenen «Bilderbogen für Schule und Haus» zu dem Zwecke be-theilt, damit dieselben bei den Lehrcrconferenzen ausgestellt und durch Erläuterungen seitens der Vezirks-schulinspectoren gebürenb gewürdigt werden. Der hohe Wert, welcher diesen künstlerisch ausgeführten Bildern als einem gelst- und gemüthbildenden Mittel der Veran-schaulichung von Stoffen aus den verschiedenen Gebieten menschlicher Erkenntnis und menschlichen Fühlens inne-wohnt, lässt es wünschenswert erscheinen, dass diesem gediegenen, nicht bloß für die Erziehung und für die gei-stige Entwickelung der Schuljugend wichtigen, sondern auch sür die intcllcctuelle und ästhetische Bildung Erwachsener bedeutungsvollen Unternehmen die thunlichste Förderung zutheil werde. Die erste Serie enthält unter anderen die Porträte Seiner Majestät des Kaisers Franz Josef I., Rudolfs von Habsburg und der Kaiferin Maria Theresia, ferner die Bilder: «Die ersten Menschen». «Geburt Christi», «Gang nach Golgatha», .Marienlegende», «Hansel und Gretel». «Römischer Hafen», «Romanische Burganlage», «Wiens Türken« velagerung», «Hochgebirg und Ebene» lc. :c., zusammen 25 Bilder, darunter 8 farbige. Die zweite Serie enthält auch 25 Bilder darunter: «Kaiser Maximilian I», «Kreuzfahrer», »Romanische Klosteranlage», «Prag», «Das Salzwcrl Wieliczla», «Dornröschen» u. s. w. Die dritte Serie enthält die gleiche Anzahl Bilder, darunter «Kaiser Ferdinand II.». «Schneewittchen», «Romanische Stadt», «Reisen im Mittelalter., «Landsknechte», «Efti-soden aus dem 30jährigen Kriege», «Moderne Kriegs-schiffe» «Wien», «Budapest», «Graz», «Die Donau von Negensburg bis Passau». «Der Karst», «Vauernleben,, «Bären», «Rinder» :c. «. —o. — (Geschwornen-Auslosung.) Am 7. d.M.« erfolgte die Auslosung der Geschworenen für die am 5 Juni d. I. beim l. l. Landesgericht in Laibach beginnende zweite Schwurgerichtsperiode. Ausgelost wurden als Geschworene die Herren: Franz Arlo, Gastwirt in Adelsberg; Josef Bahovec, Mehlhändler und Besitzer in Laibach; Michael Bayer. Handels'Compagnon in Laibach; Johann Brcznilar, Besitzer in St. Martin bei Liltai; Ignaz Detela. Besitzer in Moräutsch; Anton Draper, Besitzer und Wirt in Franzdorf; Johann Föderl. Bäcker und Besitzer in Laibach; Karl Florijan, Besitzer in Krain-bürg; Franz Fischer, Hotelier und Handelsmann in Stein; Alois Iurlovik. Besitzer in Laibach; Franz Iamnil, Vesiher und Wirt in Piauzbüchel; Franz Iarc, Besitzer in gwlschenwässern; Alois Korsika, Kunstgärtner und Besitzer in Laibach; Peter Kraigher. Besitzer in Adels-berg; Alois Kraigher. Besitzer in Adelsberg; Josef Krenner. Kaufmann in Krainburg; Johann Lenassi. Besitzer und Handelsmann in Planina; Vincenz Ogorelc, Besitzer und Gastwirt in Sloseljca; Paul Peterca. Besitzer in Laibach; Fwnz Perko. Vesiher in Neumarktl; Wilhelm Pollal. Vesiher in Neumarltl; Martin Petrik. Vesiher und Handelsmann in Cevce-Loitsch; Matthäus Nozmann, Vesiher in Neumarltl; Max Samassa, Fabrilsbefiher in Lalbach; Ferdinand Sajovic, Kaufmann in Krainburg; Franz Smni, Fleischhauer in Krainburg; Lorenz p der zweisprachigen Amtierung acceptieren. Der große Gedanke des Gesetzentwurfes über die Errichtung der Kreisregierungen in Böhmen entspricht den Wünschen beider Vollsstämme und den dringenden Bedürfnissen der Verwaltung. Die Regierung macht mit dieser Vorlage den ersten Schritt auf der Bahn der Reformen der Verwaltung. Der Ministerpräsident sagt: Prüfen Sie dir Gesetzentwürfe; in allen werden Sie das Bestreben finden einen gerechten Ausgleich zu bewirken. Redner bespricht sodann die gesammte Lage, insbesondere dic finanzielle Lage. Die Cassabestände erfuhren eine beträchtliche Minderung. Dcr Ministerpräsident hebt die Erhöhung des Aufwandes auf allen Gebieten hervor. Der Bedarf erhöhte sich seit dem Jahre 1895 um 292.000.000 X. Mit den damals bestandenen Einnahmen wäre also ein Auslangen jetzt umsoweniger zu finden, als sich die an die Steuerreform geknüpften Erwartungen nicht erfüllten. Die Ursache der Rück« ständigleit liegt auch im Zurückbleiben der österreichischen Industrie. Dessenungeachtet müsse der Staat neue sehr erhebliche Iiwestitionen machen. Der Ministerpräsident sagt mit erhobener Stimme: Ich kann mit aller Entschiedenheit erklären, dass diV' Regierung, wenn die erforderlichen Mittel nicht rechtzeitig bewilligt werden, jede Verantwortung für die sich daraus ergebenden Konsequenzen ablehnen müiste, umsomehr, als diese Bewilligung nicht das Vertrauensvotum für die Regierung bedeute, fondern nur den Interessen der gesammten Bevölkerung dient. Der Ministerpräsident geht sodann zur Besprechung der politischen Situation über und sagt: Die seit drei Jahren bestehenden Zustände können weder dem Staale noch dem Parlamente, weder dem Lande noch den» Volke noch einer Partei Vortheile bringen. Ein großes Reich mitten in Europa steht still zu einer Zeit, die für andere Staaten eine Epoche des Wohlstandes und der Machtfülle geworden ist. Denken wir an die Zukunft, fagt Dr. Koerber. Wenn man sagt, dic nationale Pflicht gehe über alles, so antworte ich, dass es kaum einen zweiten Staat gibt, in welchem jedem Volksstamme die Freiheit der nationalen Entwickelung so gewährleistet ist, wle bei uns. Der Ministerpräsident macht sodann eindringlich auf die Gefahren, welche aus der Fortdauer der gegenwärtigen Zustände sich für die parlamentarifchen Einrichtungen ergeben müsfen, aufmerlfam. Die Bevölkerung erwartet, dass das Parlament die Gelegenheit zur Arbeit benutze. Wir, die Regierung, sagt Redner, sind bereit, die Wünsche der Bevölkerung zu erfüllen, wir sind keine Parteiregierung. Wir wollen Gerech tigleit gegen alle Völker und das unantastbare Recht des Staates, seine Kraft und Machtstellung aufrecht zu erhalten. Daran mufs die Regierung festhalten, mag kommen, was da wolle. Innerhalb dieses Programmes ist die Regierung in ihren Vorlagen bis au die Grenzen des vom staatlichen Standpunkte Möglichen gegangen. Koerber wendet sich an alle, welche am Sprachenstreite in Böhmen und Mähren nicht direct betheiligt sind, oder ihre Unvoreingenommenheit soweil bewahrten, dass sie dem Staatsgedanken sein Rech-widerfahren lassen, mit der Bitte versöhnend zwischen die Streitenden zu treten und die Regierung zu unterstützen. Der Ministerpräsident schließt: Wenn unseren Vorschlägen der Erfolg versagt bleiben follte, werden wir unfere Kräfte daran wenden, das bestehende Ver« fassungsleben aufrecht zu erhalten und felbst von den der Regierung zustehenden Vollmachten nur jenen Gebrauch machen, den die Verwaltung und Erhaltung ldeS Staates gebieterisch erheischt; denn selbst der an« gesochteuste Constitutionalismus set wertuollel, ^, Rückkehr zu einer Form der GesetzgebM, ^ .,„ Völker von der Mitwirkung ausschließt. ^.^. ^Beifall und Händellatschen.) Der Redner M° wünscht. ... .^ sM dit ! Nach der Rede des Ministerprästdeu n u,^ Verlesung des Einlaufe«. Bei der Verle'" ., ^Petition verlangt der Abgeordnete P"c? ,' ^ dns Wort und erklärt, dafs nach den ^nm « ^, Regierung die Bestimmungen der Geschesvoru" ^ 'geeignet erscheinen, die Czechen , darin leine Gleichberechtigung gewährleistet i"i siilllmuilg bei den Czecken.) . sMucl^ Die Linke habe geradezu Triumphe gefeiert und die »^^g f officiell anerkannten parlamentarischen ^'' HM worden. Wenn die Czechen sich nun ans o",^ ^ das sprachliche Recht erkämpfen wollen, ^ ihnen entzoa/n hat. fo kämpfe» sie v""" ^ ^ gutes Recht und für die eigene F"lh.'t. ^ ^» antragt zwei namentliche Abstimmungen. l" " ,^ Veidruck der verlesenen Petition zum sw°"^P^ Protokoll, welche das Haus vornimmt. ^" ^B beantragte geheime Abstimmung wird »n " , ^, Abstimmung mit 147 qegen 58 Stimmen «u ^ — Es folgt die namentliche AbstimmM ^ Veidrnck der Petition zum stenography tokoll. Mlin""^ Während der zweiten namentlichen^' ^ kommt es zu furchtbaren Lärmscenen aus " ^F Gallerie. Man hört Pfui. Rufe M"' I^ W. Rufe: «Das soll ein Parlament sei»! ^ ffF Pfui! Volksverräther!. Präsident Dr. ".^ ordnet die Räumung der Gallerie .""- . ^„g b" wiederholt sich immer aufs neue. D»e """ ^ F zweiten Gallerie vollzieht sich langwm F großem Lärm. Auch auf der ersten Oa^^ einige Schreier die Gallerie verlassen. .""» ^ ff der Gallerie kommt es zu Lärmscenen llN ^ ,^ welche durch heftige Auftritte zwischen v" ^ socialen und den Deutschvolklichen e'""!^^« Czechen anderseits hervorgerufen ""den. ^ beruhigt sich das Haus. Der zweite W' "^" auf Beidruck der Pctilion wird in name" ^ü slimmung gleichfalls abgelehnt, beantragt zwei weitere namentliche Aust"'" .^F Nach einer Reihe namentlicher ""'' ^ wurde um 5 Uhr nachmittags die S'tzuW gehen in die Tagrsordliung geschlossen. , Nächste Sitzung morgen. . M-: ^''1,^"/ getroffene Depesche des Obersten Plumer v"cM,Ä besagt, dass die Buren um Mafeking au«> ^M stärlt werden und dass ihre Zahl auf A.^ F., wird. Plumer ist es gelungen, mit Mas" ^v Brieftauben in Verbindung zu treten. ^ ^ dies auch mit der füdlichen Cntsatzcolonne s ^,, London. 8. Mai. «Reuters Mn ^ au« Mafeling vom 24. v. M.: D«e ^"M^ Garnison sind entschlossen, um jeden Pre" " < H In den Lanfgräven im Molopsthal W ^ B' ausgebrochen. Gestern wurden zum ersten ^, aus Pferdefleisch vertheilt. ^ü' "/ London. 8. Mai. «Reuters Bu' ^, aus Maseling vom 28. v. M.: Die «M « he! ^< am 25. v. ein starkes Bombardement, " ^el^. war. einen Sturm auf die Vertheidig"^ ^ decken. Die Osficiere der Vuren s"". "^^^ schuften mit sich fortzureißen. Diese lvelg" hM'j, englischen Feuer stand zu halten. Sc^' el l^ Buren ihre Geschütze offenbar bis aU ».^ i" pfünder fortgeschafft. Die TyphusepidelM ^ nähme begriffen. . AepeOF London. 8. Mai. Wie eme ^. i« Robert'S aus Smaldeel meldet, ha" "^ i^ Brigade Winbura. besetzt. Die VaM'^. Brandfort und Smaldeel ist starl beschau ^ --------' t^s"^/ Wien, 9. Mai. Der Abgeordnete 3^ ^. ^i die Obmannstelle des IungczechenclubS w ^ ^ ausgegebenen Communique' zufolge H jgrl'tH, l^ czechenclub gestern mit überwiegender ""^MB' fininver Avstimmuna. die bisherigen "«' l treffend die VbsttmUon, lMHenomlnen> l ^bach« Zeitung Nr. 106. 87b «. Mai N00. ^"Nsskritrn vom Büchermärkte. " Nlu^^,^''' ^ ' Ellüiexle der Gwmttri« der Lage, K 1 08. ^Marck '^ ^n^' Persönliche Erinnerungen an den Fürsten ^'n.llL^ ^- ^ Pfordtcn. O. v. d,, Der König von ^ 1 80 ^,^lichly H.. Die Perser, Tragüdic des Aeschylos, ^rlD^- ?"lcl°w R, Vater und Sohn. X 1 80. — ^ «^ ^bersicht über die Literatur und Praxis des ^N,ib?^' und ExecutionSrechteS, li —-70. — Sect !^d,«m/,i'l. 1?/^"^ hochorigineller fran^sischer Pikan-^hlln n,??'^ Meisters Lambert, k 1-80. - Francois. V., l' 1 W ^"' !<>dafrilanischcn Kriege flir daö dentjchc Heer, ^>'die,»uV ^ellspachcr, Dr. M., Ve^lv in r«m, Eine ^lttvlflll»! -p^blemen der Rrcht^ei'twickelung und GcsetzcS. ^l°!lüO !°^ Grundlnge des öfterr. Mchles, k 3 60. — -- »o,,in' ls"^ °"' Waidwetl, eine Psycholog.Studie, li l 92. '°^ K4 °"'' ^^ Tabal, Studie» über seine Cultur und !°'^ Al,^, Philosophische Vibliolh l. Bd. 20, Vcr-, ^40 ^"'°luuss iibrr die Principien der uienschl. ErlvnnlniS. ^tzU.s, ,,, ^crgmanu, Dr, Med.. Aeiztlichcr NallMbrr " Nie°t? V^ einschließlich Nagc'pftcge (Manicure), K 1-20. M ritn,»> e. /' ^l">r., Die Castration in rechtlicher, socialer >in vom^' ^'«"' ^ Feehner G. Th,' Das ?'°vellebrt? a. ^' "'"i ^m Tode, X 1-80. - Gerling R., > !'20 ^>^lechteen,pfindung und das dritte Geschlecht, Men An«. ^. ^- ^r- M-, «"as der normalen und patho« /'Won d?? s"ll^ " lyp'schen Nüntgenbildern: Die angeborene H"Wes°hr,M'a"cnl^' X g-W, - Die Lrx Heinze und Mle U m Funst, Literatur und Sittlichkeit, X --60. -^ «0'^ m^alozzi.ssibel flir den Schreib-Lese-Un «erricht, . .' ^ ^ «^""liarh I, Der Kricgshund uud seine Dressur, ^ben W'li'. '6"mlätsl)nud. K --72. - Lenz M., Die ^ Vüh,,e °'/'" iNllckdl,ck auf unser Jahrhundert, X 3'60. !^echch«d We^i^ Nr. 15, Maiheft l,. X - 60. -^'""»en ans .^Äen im geschichtlichen Sehlrcis und ihre Rück-^z^^'» Laibach. Congreseplah 2. Angelommenc Fremde. ^"'privat !.°'',^"°öar, Adjunct, s. ssamilie. Villach. -!?°1< t. u ,"^'°ltlas;. - Vergant, Privat. Agronom. — Stein. — Podboj, l. u. l, !5'"' -^ '«f,7°^"berg. Ksn,.. Wien. - Gechaber. Ksm., «°^^ibic. FHf.^^' Ernten. - Stolfa, Fabic. G..st-HeN"' ~~ w.?^°"bler, Sesana. - Knaus, Pferdehändler, ^ndler/^Ho- Priiatu, Fleischhacker; Benigher, Clede, .^ ^^ Verstotbene. Wizjal, Etadtarmer. 7^ I., «'llttg„«^°' Anna Vergant, «rbeiterktochter. ^ I,. V^> "Nb N»s/<. "^län.ie, - sserdinand Mahr. lais, Rath. ^'?°H11 ?" der HandrlS^ehranftalt, 76 I., Kaiser ,,. '^ ^ LVe ^N«"°"'> ^'"^"' " ' «^ »°°,»NV ^UZN,^ «r»u.«,«chi.!„,.. ^»N 8 M '^" Siechenhause. ^lhbrl. ""' ^«efia Smlelal, Köchin, 77 I.. ^po- ^^"> 4. M^ 3" Eivilspitale. >^"",- ^. ^«"""i Prasnilar, Tischler, 2» I,, 'i'uber-^»«l»jijz 6ranc,sca Iarnit. Inwohnerin, 66 I., Ne- ^puelpL^ii°'' ^""° ^orn, Stubenmädchen, 25, I., ^°"^llischc Aeobllchtuugcn in Laibach. Luftdruck 7W 0 mm. "'l'D^! ?26 ^I^WM"m'i!ßig theilw.bew. !^ ^>?277s~~ S. müßig theiln,, bew. __ >.M Tag« ^ ^ NW.mG^ ! ^^ z^Ms^^^ ^<.^^ "Url der gestrigen Temperatur 1b 1«, Nov ^>>I^"^r Redacteur: Anton Funtel. !^/^'^" "3.^ ^« aibt wohl lein Haus-V« bei ^°lz. "?"'bbarlctt als «Molls Franzdrant-^!?it,,?l>u ^ lve^n'" °ls le'ncr mustel- und nervenst«» ^3'^e d.' lklne ^l^ ^°V ^> Bädern ,c. n,it Erfolg >°^'chlm? NwV^l'«"' Täglicher Versandt gegen ^t^Ä^en 3"l"" ^ Moll. l, nnb l. Hof-Lieferant, ^r>f^''ch Violl« »l «" ^Pöls dcr Prouinz verlang.-vrclparat niit dessen Schutzmarke und ^-»^ (118) 6-3 >§Ii *nsiifi-GBsilssall)6 \. °'noi«»aun\n(?«*ichts- UDd HaulunreinigkMten *«»«»! " Schädlic»i. Eir. Tiegel 85 kr. 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Mai l>is Ende September. Klima '. Mild und gesund, Luft rein und staubfrei. Meilenweit keine Fabriken. Mineralwasser-Niederlagen in allen größeren Orten. In Lalbaoh erhältlioh In der Hauptnlederlage bei Herrn Mlohael Kastner und in allen einschlägigen Geschäften. Direoter Versandt nach allen Richtungen und Prospeote gratis und franoo durch die Brunneudirection. Cafe-Restaurant Schweizerhaüs" (Tivoli) Donnerstag, den 10. Mai 1. J. Militär-Concert ausgeführt von der Musikkapelle des k. n. k. Inf.-Beg. Eönig der Belgier Nr. 27. Anfang halb 8 Uhr abends. Eintritt 20 kr. Jeden Sonn- und Feiertag von 8 bis II Dhr vormittags Früh-Concert (Milittir-Tttusik). Eintritt 10 kr. Kinder frei. Gleichzeitig erlaube ich mir, lifflttchst aufmerksam au machen, dass eine Preiserhöhung der Speisen und Getränke anläsHlich der Concerte nicht stattfindet. Speisen und Geiräuke in grösster Auswahl zu billigsten Preisen. Um zahlreichen Besuch bittet (1792) 8—1 hochachtungsvoll Wmritm Movak Restaurateur. Der Vorstand des Wremiu«b der Kaufleute in Laibach gibt hiemit geziemend Nachricht von dem Hinscheiden des hochwohlgeborrnen Herrn Ferdinand Mahr kaiserlicher Rath, Inhaber und Director der Handels' Lehranstalt und der Wremialschule, Curator der Krain. Sparcasfe, Besitzer des goldenen Verdienstfrcuzes mit der Krone ?c. welchen der Allmächtige gestern abends um halb 11 Uhr nach kurzem Leiden zu sich berufen hat. Das Leichenbegängnis findet Mittwoch, den 9. d. M., nm b Uhr nachmittags vom Trauerhaufe Kaiser Josefs» Platz Nr. 12 statt. Ruhe sciner Asche! Laib ach am 8. Mai 1900. Der Vorstand'Stellvertreter: Hranz H«V.HV«dan. Kaielstvo gremlja trgovoev v I«Jnb-ljanl s tem javlja prislojnim naèinom vest o smrti visokoblagorodnega gospoda Ferdinanda Mahra cesarski svetnik, lastnik in ravnatelj trgovskega uèiliaèa in gremijalne Sole, kurator kranjske hra- nilnice, lastnik zlatega zaslužnega knžca s krono i. I. d. kojftga je Vsemogoöni sinoèi ob pol 11. uri po kralki bolezni k sehi poklical. Pogreb bode v sredo, dne 9. t. rn., ob 5. uri popoldne od hiSe žalosti na Cesarja Jožefa treu St. 12. Naj v miru poèiva! V Ljubljana, dne 8. maja 1900 Nacelnikov namestnik: Frau Kg. Souvan. Die Vlrectton de» lansm. Kranke«, und Nnterftntznnav'VereineK in Laibach gibt hiemit die betrlibende 9lachricht. dass es den, Allmächtigen gefallen hat, das langjährige Ehrenmitglied, dm hoch-wohlgeborncn Herrn Ferdinand Mahr kaiserlicher Rath, Inhaber und Director dcr Handels« Lehranstalt und der Gremialschule. Clnator der ttrain. Sparcasfe, Nesitzer des goldenen Verdienstkreuze« «. uri popoldne od hise žalo&li Cesarja Jožefa trg 51. 12. P. n. drustveniki se pozivljajo, da se pogteba ranogobrojno udeleže. Slava njegovemu spominu! V Ljubljani, dne 8. maja 1900. Matevi Trenn Ivan Mejaö ravnatelja namestuik. tajnik. Latbachel Zeitung Nr. 106. 876 9. Mai iM ßM- Meilage. "WU "so2) Unserer heutigen Nummer (Stadtauflage) liegen Text« proben aus Vitas Novellenschatz bei; diese Sammlung beginnt jetzt zu erscheinen und bringt Neitiäge von R. Kipling, H. Olden, <5. v. Wolzogen u. a. m, Der überaus billige Preis von 24 Heller pro Vand wird dazu beitragen, «Vitas Novellenschatz» bald überall einzubürgern. Die Sammlung hält vorräthig die Buchhandlung Jg. V. Kleinmayr K Fed. Kamberg In der Ballhausgasse Nr. 12 ist ein kleines Magazin sofort au vergeben. (1769) 2—2 Näheres in der Administration dieser Zeitung. Gin wahres Schmuckkästchen ist die Nömerquelle in Kärnteu. Nm ssusze des 1700 m hohen Ursulaberges der Karawanlen 530 m hoch gelegen, vereinigt sie alles, was die Natur für eine reizende Sommerfrische, vereint mit einer Anzahl Heilfactoren, leisten lann. Kräftige Hochalpenluft, vollkommen staubfrei, idyllische Nutze, unmittelbare Nähe des Fichten» Waldes, in welchem der Gast förmlich schläft, abwechslungsreiche, sonnige und schattige Spaziergänge, die Reize der Voralpen vereint mit jenen des Hochgebirges, herrliche Süßquellen und der Gesuudbruunen, der, dem Wildunger-Wasser ähnlich, bei katarrhalischen Leiden, bei gestörter Vcrd mnng, insbesondere ab?r bei Blasen« und Nierenleiden uon ausgezeichneter Wirlung ist und als Tafelwasser ersten Ranges gilt — turz all das, was den ermüdeten Körper zu kräftigen, die überreizten Nerven zu beruhigen vermag, bietet die Rämerquelle in Kärnten. Dabei ist die Verpflegung gut und billig; den Gästen wird eine vorzügliche Herrenlüche geboten nebst echten Getränken. Die Nömerquelle ist von der Haltestelle Olltiülstein de? Südbahn in eincr Gchstunde.von der EilzugstationPcevatt in einer Fahrstunde zu erreichen; Prospectc versendet die Verwaltung Post Küttelach, Kä'rnten. l.1li?5a) Bei schönem Wetter i heute Mittwoch um halb 8 Uhr aW ' „)ßtel floyä" "' Garten-Concert- —**. Eintritt frei.J^^^- Für Steinmetz- ««Z^ Schlosseruleister , Mantinit. Vl'fcftiglliig^liittel für Ttrinc. Mctallc. ^.'^ Meinucrlauf für .«rain bei Nrüder Oben, Franciscaneraasse. N>ch auswärts mit Mchna^^s Course an der Wiener Börse vom 8. Mai 1900. «ach dem on»« Course Tie notierte» Course verstehen sich in ttronciiwähriiüg. Tic Noticriinn sänimtlicher Acticii und der »Ti^ersc» Lose» versteht sich per Stück, __ Allgemein» Staatsschuld. «""> ^°" «inheitl. Rent« ln Noten Mal. slovember p. C. 4 2"/,.. . . 98 85 99 05 lnNot.Febl.'«ug,vr,C4 2"/n g8 85j »so» „ Gilb. Iün.«Iuli pr.C.4-2«/, 9335 88 55 „ „ «pril^Oct. pr.E.4-2«/« 98 45 98 65 lw4«r Etaatslose »50 st. 82«/„ 169 — 171 — 18«0« „ 500 fl. 4"/« 13« — 13650 i860« „ 100 ss. 5«/,, 158 25 159 — 1864er „ loo fl. . . 202 25 203 — dto. ,, 50 fl. . . 2N2'l^ — - Dom.-Pfandbr. k 120 fl. 5°/, . «9« 50 299 b<> Staateschuld der im Keichü« rathe vertretenen Künig« reich» und zander. Otsterr. Voldrente, stfr., 100 fl., per «assa.....4»/„ 11? — 11? 20 , dto. Rente ln Klonenwähr., stfr., per «assa.....4"/n S805 9» 25, dto. dto, dto. per Ultimo 4"/, 9805 98 25 0esterr.In«ftition«««ente,ftfi., p«r Cassa . . , . 8»/,°/,, 83 80 8410 «isenbahN'Vtaatsschnldver' schreibnngen. «llsabe.hbahn ln <«., steuerfrei, zu 24,0<>« Kronen , . 4"/« — — —'— Franz' Josef-Vahn ln Silber (div.Et.).....5l/4°/« 181^5 l22 25 ?iudolfsoal>l! in Kroneuwähr. steuerfrei (bin. St.) . .4»/« 9z-?«> 3«-4(! Voiarlbergbahn in Kroneiiwähr. steuerfr., 40« «r.. . . 4"/« 9«'— 90-50 Zn «taatsschnldverschreiiun» «en »b»efte«p. «is«nb. Nctlen. »lisabethbahn 200 fl, CM. 5'///, von 20N fl.......494 — 500 — dto. Üinz-«ubw. 200 fl. ö. W, S. b'^"/<>........448^—454 — dto. Ealzb.Iil. 200 st. S. W. S. l>°/n.........432 — 434 - «al..»ail-Lubn>.-V. 300 fl. «M. 5°/n von 200 st......48480 42« »0 «elb Ware Vom Staate zur Zahlung übernommene lkisenl».>Pllor.> Obligationen. lklisabethbahn 600 >>. 3000 M. 4«/« ab 10"/„ ...... 113 75 114 25 Cllsabethbahn, 400 u. 2000 M. 4"/„.........-'--------'- Franz Iosef-V., dto. Rente in Kroneuwähr., steuerfrei, per Cassa . . . 92-45 9265 4"/„ dto, dto. dto. per Ultimo. 92-« 92'U5 Una. St.-Eis.°Anl. Gold 1N0 fl. 120-50 121-50 dtu. dto, Silber 10« fl. . . . u» 70 iu Thc<ß-Neg,-L°se 4"/„ . . . , 13» 75^iW-25 4"/„ ungar. Grundentl.-Oblig, 8250 «?:!«) 4°/, lroat. und slavon. detto 9250 9350 Andere ossentl. Anlehen. 5"/„ DonaU'Reg.-Änleihe 1878 . 108-Ü0 — — Anlehfü drr Stadt Görz . . —— — — «nlehcn d. Stadt Wien . . , 102-20 10.1 dto, dto. (Silber od. Vold) 12240 —-— dto. dto. (1894) .... 93— 9350 dto, dto. (1898) .... 9660 9« «5 ««rsebau-Anlehen, verlosb. ü°/, 9975 100 25 4"/„ «rain« Lanoes«Nnlehen . —'—! 98 35 ^ , Veld Ware Pfandbriefe etl. Nodcr, allg.öst.In5UI.verl,4°/„ 85'— 96 — N^üsterr.Lanbeschyp.-Nnst,^ 97 30 97 80 Oest.'Ung. Van! 4<»>/^ähr, uerl. 4«/„......... 989« N9-90 dto. dto, 5<1jähl. Verl. 4"/n . 98 90' «990 Vparcasse,l.«st.,60I.,verl,4°/„ 9915 ,00 15 EisenbahN'priolilät»« ybligallonen. sserdlnllnbz-Nurdbahn «>n. 188« !»^ «" 98 5« Ocsterr, Nordwestbahn . . ,'»?-—in? 90 Ltaatsbahn....... 4l6- 4l8 - Siidbllhn ^ »«/«verz. Iänn..Iüll »26-50 82750 dto 5 a"/«...... 1>9 25 12025 Ung.-aallz. Nahn..... 105—^10« — 4»/„ Unterlralnei Vahnen . . 99 50 100- Divers» Lose (per Etücl). Verzinsliche Lose. 2"/n Äodencredit-lluse Em. 18«0 24N — 242 - 3"/„ „ ,, «km. 1889 234-50 28«-- 4"/„Donau-Dampfsch. loofl. . . 835'-»45-- 5"/„ D°nll!l.«eaul,-llose . . . «56 — 25»-- Nnverzinsliche Uose. Äudap,-Aastlica (Domban) 5 fl. 13'— 14-— Ereditlose 1W sl...... 400 — 402 — «lary-iiose 4« sl, CM, . . . I»1 75 132 75 Ofener Lose 40 fl..... 134-— 13« — Palffy-üose 4U fl. VM. . . . 132 5N 183 50 Rothenttrcuz, Oest.<»es.v,,in fl. 4li-25 43 25 ,, ., »Illl. „ „ 5fl. 20 75 2l 75, Nndolph Üose IN fl..... 63-50' 65-5" Salmons« 4N sl...... 175-25 177 25 St.-Ecnoi« Lose 4« sl. . , . 183'—185- WaldsteiüLose 20 sl..... 178-— — — Eewlnstjch. b. 3"/» Pr.-Nchuldu. k. Uobencredltanst., »-— 351 - Äühm. «orbblll,» 15N fl. . . 439 — 442 — Aoschtielirader Elf. 50« sl, CM. »275- 32^0- dto. bto. (!it, l!) 200 sl, . 1204- 12Nl! Do»au ° Dampfschisfahrt« - Gcs,. Oesw-r., 5«»<> fl. CM. . .723-725- DupVode„bachcr V,°Ä. 400 Kr. 620- 6llli — Ferdinand« Nordb. 1N00fl,CM. 6255 6270-2emb,°Czcrnow,- Iafft, - ltisenb.« Gesellschast ü00 sl, S. . . 546 —547 - Llohd, llesi., Irlest, 50Y fl.CM. 797— 803 - vesterr, Norbwestb, 200 fl. N. 46» — 467 — dto. dto, (lit, U) 200 ':. T. 477 — 479 - Praa Duzer ltiscnb. inusl. abäst, 18550,«7- Ltaalöeileübah,! 200 fl, S. . 643 75 644- Südbllh» 200 fl, 3..... 11075!i<1 75 Sildnnrbd, V«b, Ä, 200 fl. <» sl. . . . 219 — 222-— Uü«, a°liz. Eiscnb, !ilg.Wcs!b,(>«aali°Graz)20Nsl,V. 426 — 430 — Wlcoer Lacalbali»en^lc<..«tl. —— —- Kanken. ÄNsslo Oest. Ban! 200 sl, . . 292— 282 5<» Vlliiluerein, Niencr, 200 fl. . 517 — 519 — Äodcr.-Anst., Oest., 200 sl. S. «48 — 950 — Cidt.Mnst. s. Hand, u. G, INU fl, —— - dto. dto. per Ultimo . . , 728 75 72» 75. Credltbaol, Alla. ung.. 2<»0 fl, . 736^^ 73» Deposltenbanl, Alla.< 200 fl, . 43« — 440- — __________------- ^lT^' Landerbanl, Oest,. 2<»0 fl- - ' ,??«-lI» Oesterr,-n„aar. Äanl, UlX) st^ ^si«,^,. Unionbanl 200 fl, . - ' ' gg!>-" «erlehrsbanl. Nll«., »^ U Zndullrie.^lnttl-nelMUNgen. ^^^ Vanaes.. «lla. öst., "° l/,^,,,,'. l'«1 ltMier ltistli- >l,!d Stahl-,!" ^j--'^ in Wien U>0 «l, - ',Ml, ^l-l"^ Eüenbal,!»». Lelha.Frste. l'w^ ,4?^ ,„ ..Elbcmiihl", Papiers. »,»> »8» ^ ^ Licsiüssi-r Ävaucrcl i>-><> ü- - b2'^^ Mu.üan («eselllch.. ^l-H,, ,«<° ^ Salno Tarj. Stei»,°l,k', "« ggo^A, ..Schlöalm'ihl". Pap'er-^ g.^^ „Steinn,". Pap'cnl^- ^ ^ Trlsailer N°l>>">W.K'l- "<,,l. M-^ Wassenf,,O..Oett.i''W>c». " . ,M Waaa°!'Lelha!!st.,«lllg.l"^", ,^z ^ 400 Nr. - - ', « ' . >s^??^ Wr. Nanaesellschaft ><" ' ,'^el. ?"^ Wlenerueraer ZiegelMcNen » Devisen. ^ »nrze Ei««"- ^,»°^ «mslerdan, .--''.' "^^k Deutsche Plätze . . - ' ' . «i»; < London . . . - ' . s",^ ^ Pari« ...-..'" Lt. Petersburg - > - Valuten. ^ .^zZ Dncaten .---'' ^ > ,^«il^ Italie>.l!che «anl'wtt" < ' , «^. Nilbcl'Nutel!. . ' ^^^-"^i ¦""" ¦llil.ilimil.ilmJi^....n......l.J...........f.1^,; Ein- \xxa.<3. ¦V^rJea.xxf T*M ¦¦¦>«¦>, Hs>ndbr1«s«tii, l'rtorltatca, A«U«m, !!¦¦¦¦ •%«., JDcvlaen aad V»lat«H. Loa-Venieibierung. ZB«.zx3c- -UL33.dL "\7vrecli.slei-<3-«»cl».*.ft Lalbach, äpitalK