PriknumrratiouS-Pretsr:
Fitr Laibach: >«r,jiihrig ... 8 fl. 40 kr. Halbjiihrig ... 4 ,, 20 „
vierteljiihrig . . 2 „ 10 „
Wonatlich ... — „ 70 .
Mit der Post: Ganzjiihrig. . . 11 fl. — kr.
Halbjiihrig ... 5 „ 50 „
«tertelj!ihrig . . 2 75 ..
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ner cigcnthumlichen Einrichtung der
KfflSSrSrtf- S" g-wissem Sinne ist auch
M SrfiS rllt hmrn,iMum' denn das Kind im Mutter cibe lebt im Wasser, wahrend biefe Lcbcns-
flih'gkelt nach der Geburt aufhort. Die erstcre That-
sache setzt also voraus, batz ber Mensch vor seiner
Geburt cine Art von Lebenssahigkeit besitzt, die er
Nach ber Geburt verlicrt. Dieser Umstanb hat in
neuestcr Zeit eitien prcutzischen Wundarzt, namens
ungcn iibcr den Stand der Dinge zu gcbeii. Aus den verfchicdenen Darlegun-gen geht als nnzweiselhast hervor, datz nicht nur die Jungczcchcn, sondcrn auch cin grotzcr Thcil der AUczecheu dem Eintrilte in daS neue Parlament das Wort rcdct. Andererseits scheint die uerlctzte Eitcl-keit der Partcihaupter das cinzigc nnd darum das wesentlichste Hindcrnis siir cincit der Beschickung des AbgeordnttenhauscS gnnstigen Bcschluh zu bil-dcn. Die czcchischcn Fiihrcr konncn es taunt iiber sich gcwiiincn, sich selbst zu dentiithigcii, iitbent sie, die Erfolglosigkeit ihrer bisherigcit Politik ciubefen-nend, die Ereignissc als starter hiitsiellen wie ihreit Willen. Ucbrigens biirste die Frage des Eintritts in den Reichsrath von den Ezechcn nicht einseitig geloSt werden; wahrscheinlich wird irgend einern Foderalisten-Eonventikel die Enlscheidnng anheim-sallen.
Im u tt g a r i s ch e it Reichstage hat am 19. d. uitter ungcwohnlichen Vcrhaltnisscn die Be-raihutig des Staalsvoranfchlagcs far 1874 begon-nett. Ungewohnlich nenncn wir die Verhaltnisse darum, weil vorderhand nur ein Theil des Budgets, derjenige natnlich, der daS ErforderniS belrifft, dem Hause vorliegt, iiber die Bedeckung aber bishcr dent Hanse noch teine Vorlagcn gcinacht wurdcn. Glcich-wohl sprach sich die Dcat-Partei und selbst die Sintc fur die Ausnahmc der Berathung aus. Die De-batte selbst vcrspricht abcnnals die bedrvhliche Sange, durch welche die uitgarychcit Budgetverhandlungen zum Schrcckcn allcr Zeilmigslcscr geworden. Am ersten Tagc ging es noch ziemlich interessant her, Kerta-polyi sprach crnst mid wiirdig, TiSza und Horn zaben intercsfante Erklarungcn, und Diadarasz, und Ezichy endlich sorgtcn durch ihre bekannten Spatzc tiont ..fluchwiirdigcn Ausglcich" fur die Heitcrtcit des HauseS.
Auslattd. Die neucn p r e u tz t s ch e n K i r-chcn g csetzc haben bis jetzt nur sehr vereinzelte Anwendung gesunden. Nicht nur datz der Gerichts-hos siir kirchliche Angelegenheiten ttoch nicht gebildet ist, auch mit dem „Zuchtmittelgesetz" hat man noch nicht crnst gcinacht, trotzdem die neuerlichen Excom-municationcn des Psarrers Grunert und eines alt-tatholischcn fruheren Kaplans unter die in Lem Gc-setzc vorgcsehenen Falle zu registrieren und die betref-
fenden Bischose zur Vcrantwortung zu ziehen waren. Es stimmt hiezu, wie die „V.Z.» schrcibt, datz die offtctofcn Blatter in der bekannten Weigerung des BischosS von Paberborn, die von der Behordc acfor-dcrtcn Mitthcilungcn iiber sein Seminar zu machen noc^ keinen Fall eines thatsachlichen Conflictes er-bltcken. Die osficiofe Versicherung, datz die Regie-rung die Eonsequenzen dec Gesetze nach allen Rich-tnngcn ziehen roerde, ist demnach, wie die „V Z " mcmt, vorlausig nicht mehr als cine officiofc Phrase.
D°r von dem brcslaucr Fiirstbischos Forster mt be,chlenmgtcn Wege uor der Publication der Ktrchengcsctze cxcommunicicrtc Domhcrr v. Richthofen wird, wic die „Sp.Ztg." HLrt, von dem Staatc in fctncit Rcchtcn gcschiitzt werden. In erstcr Sinic wird cr scinen Domhcrrngehalt vom Staate sortbezieheu, serner aber auch in der eventuellen Ausiibung seiner Wahl- und anderen Rechte staat-lichen Bcistand erhalten. Dieser Schutz griindet sich nicht aus die Kirchengefetzc, sondeni auf ben bis-herigctt prentzifchcit Rcchtsstand.
Die Eolonnen der ru ssischcu Khiwa -Expedition find grvtzieniheils auf dem Oafen-gebiete angelangt ttnb nehmen cine Stadt nach der andern. Die vereiitigteit Detachemcnts von M011-ghyschlak und Orenburg opcricrcu nach dem Falle von Kungrad den Amu-Darja answartL und bcsetz-ten in den letztcn Maitagen nach siegt'cichcn Ge-sechtcn Khodsheili und Mangut in der Nahe des Amnstronts, von wo aus sic nun direct auf Khiwa riickcn. General Kauffmann hat mit der Dschischat-und Kasalinsk-Eolonnc vom Often her den Amu gegcniiber von der Hauptstadt passicrt. Wir wcr-den bald von der Einnahmc dcrselben Horen, indent der Widu'stand der Khiwescn uud Turtmancn die-selbe nicht aufhaltcii tonnen, obgleich sic sich allerdings noch vrrzweiselt zu wchtcn schcineit.
In Berlin find, wic der „Hour" gemeldet wird, Bricsc von dem die russischc Expedition nach Khiwa bcglcitctiden prentzischcn Sieutenant Stum nt, batiert von Seleitschc, 12. Mai, dret Tagcmarsche von der lhiwesischen Grenze, cingetaufcn. Danach hatten die Trnppm unter Oberst Lomakine Bctraty* lich ait Durst gclitten. Die Jnsanterie mutzle suh-ties im Smide tnarfchieren. In cincm Umtrcise von 12 Mcilcn war tcin Wasscr vorhani^n. Einc grotze Mcngc Kamcclc unb Pfcrdc tainen uni. Im An-fangc gab cs auch viclc Fiebererkrantungcn. Man hofft, datz das Schlimmstc nuninchr voruber ist.
Die in letzter Zeit iibcr den sehr b e d c nk -lichen Gesuudh eitszu stand des SultanS umlausenden Gcriichte wcrden an ofsicicll miterrich-teter Stcllc bcstatigt, mit dem Zusatze, datz die eiit-gctrctcne Vcrschlimmerung in den potitifchcn Kreisen der tflrfifchcn Hauptstadt cruste Bcsorgnissc vcr-urfacht.
Zur Tagesgeschichte.
— Gine Luslschiffahrt ohne cllc Gesahr konneu die Besuchcr der Ausstellung nachster Tage milmachen. Es wird namlich in der NShe der Mili-tarbarafeit cin fogenannler ballon captif, cos ist ein Lufischiss mit gesesscller Aufsteizung. so datz eS nicht dnrchgehen kann, zur Besichtigung und Beniitzung ce8 PublicumS ausgestellt wcrden. Dieser ballon captif ist ein Werk dcs sQoumgcnieurs ,9)cn aus Paris u»d nach dem System Giffards, des ConstructeurS ein^ im Jahre 1852 aufgeftiegencn wendbaren Luftda«-pfers und Riesenballons bet [onboner WeltausstelluNg, angefertigt. Seine Gestalt ist birnformig, im Durch' meffer 25 Meier (beinahe 9 Slockwerkhohcn). und berfelbe fatzl 400.000 Kubikfutz Gas. Die Hiille deS Ballons befleht aus Leinenstoff, der von innen und autzcn mit grobem Nefleliuch iiberzogen ist, das roieder auf betben ©eiten durch eine vielfach aufgetragene L8-sung von Kautschuk in Benzin angeflebt und verdich-tet ist. Zur Dichluug von innen ist ein Ueberzug von Gelatine, Glycerin und Tannin, von autzcn, um die schadlichen Einwirkungen der Sonne abzuschwiichen, ein Iichtgrauer Anstrich von Zinkweitz mit Kautschuk-Benzinlosunz angebracht. Das Gewicht bes Ganzen
etrSgt 53 Centigramme per Quadraldccimclct. Der Sorb, der unten angebracht ist, kann 12 Personen aufnehmen unb ist an einem itber ben ganzen Ballon gezogenen Netz besestigt. WaS es bebeutct, biefen Ballon zu fUllen, wozu 3 Tage Arbeit erforberlich, IStzl sich batons entnehmen, bah bic Jmperial-Continental-GaSasiociation cine eigene Rohrenleilung bis zu bem Platze herstellen lassen mutztc, wo bag Riesenlustschiff aufgestellt ist. Dabei mutz noch erwiihnt roerben, batz bet Ballon stets gesiillt bleibt unb immer nur bic nLlhigen Nachfiillungen vorgenommen roerben. DaS starke Drahtseil, an roelchem biefer Luslballon besestigt ist unb bis zu euier Hohe von 250 Metern sich er-heben kann, hat 3 V2 mal Die Lange ber Hohe beS CtephanSthurmes, laust iiber eine Rolle unb roicfelt sich auf berfelben burch eine Dampsmaschine auf. Der Ballon kann autzerbem burch eine besonbere Vorrich-tung in jeber beliebigcn HiZhe festgehalten roerben. Wer also Wien roahrenb ber Ausstellung besucht, kann vhne bag Risico, Hals unb Bern zu brechen, eine Lust-fahrt unternehmen.
— Prosessor Haughston, am Trinily-Colleze in Dublin, hat meitrolirbige cheniische Berechnungen an-gestellt in Bezug auf bie burch geisiige unb k Lr -pcrlich e Arbeit beroitkie Erschopsung. Da-nach entziehen zwei ©tunben strengen geistigen Stu diums bem menschlichen Kocper ebensoviel Kraft als cin ganger Tag blotzet Hanbarbeit.
. — In einer Zuschrist, roelche Abb« Hoffmann an bas „Unioers" zur ©rbauung atler frommen Ge-miither liber bie W un b e r e r s d)iin u n g e n in ^Isatz-Lothringen gerichtet hat, roirb mit Hilse Thomas von Aquino auSeinandergesetzt, batz zwei Arten von Wunbern gibt: Wunber erster unb Wunber zroeiter Klasi-. Die Wunber erster Klasie sinb ausschlietzlich Privilegiurn GotteS; bie zroeiter Klasi-toetben von Steaturen, unb zwar entroeder von En-3eln ober Teufeln tierrichtef. Die Erscheinungen inL, satz-Loihringen gehoren zur zwnten Klasie, unb es ist ftaglich, yh pc von Hciligen ober Berdammten h-r-^hren ; urn fie zu Wunbern erster Klasie zu erheben, ffVlt bis jetzt bas sigillum Dei. Um cin enbgiitigeS Uttfyeit iiber fie fallen zu tonnen, mutz man noch ge duldig cine z-Ulang roarten.
vLlkcrung unb im BerhaltniS. zur gesunden Laze ber Stabt unb ber frifchen, retnen Lust bereits BesorgniS ertegenb geroorben; aber.baS alleS hat in ben Augen bet Steiner noch teine Gefahr. Man zahlt halt bet ben FranziSkanern einige Mesien unb unset Herrgott roirb Stein schon gnabigtich »or Krankheiten beroahren. Eine Reinignng bet Kanale, die schon seit Gott weitz roie lange baraus marten unb bie Slabt auch schon gehBrig parfiimiett haben, bas braucht unsete Stabt nicht, so lange fte burch ihten Hriligenschein gegen alleS biife gefeit ist. Sollte aber bennoch einmat biefer Hei-ligenschein nicht imstanbe sein, bas ©inbringen einer ansteckenben Krantheit zu vethinbern, bonn „prosit* Steiner! bei ben ungereinigten Kanalen. Wie ober bann biejenigen, bie bem nach Moglichkeit hiitten vor-beugen sollen unb es aus allzu grotzer Liebe zur Ruhe unb zurn alten Zopfe both nicht gethan haben, Absolution betommen roerben, bin ich neugietig.
Unsete „schone Welt" hingegen halt tapfet Schritt mit bem Zeitgeist-, roenigstens in bem Wuste falfchen Haares, woburch so manches hlibsche Kopfchen verun-ziert roirb. Ich benfe mit bei einem solchen Kopfe abet immer: was drantzen zu viel, ist roahrfcheinlich brinnen zu roenig.
docal- unb Provinzial-Angelegenheiten. Origiual-Correspoudeuz.
©tcut, im Junl. Wenn in anderen Octen luftiger Bruber bei Monbsch-in h-imkehrt unb iobelnb unb jauchzenb bie Schlaser stoct, so ist balb lr3enb ein Mann ber cffentlichen ©icherheit ba, um ^>n bas Hanbroerk zu legen. Wenn aber in ©tein ^ttunfene Butfchen schreienb unb singend bie Stabt ^chziehcn, so fonnen sie bas ganz ungeniett thun. njete Polizei mag nun einmat aus reiner (Semiith-nichts bagegen haben. Ich hatte auch nichts ba-?e9cn, m tig en fie ftngen unb schreien, mein Trommet-'ea hall's schon aus; aber wenn sie jeben, ber ihnen untetfommt, so mir nichts bit nichts mishanbeln unb ^iigeln, Dhiie batz auch bann bie Polizei elwas bagc-9ett hat, so roirb bas Ding boch enblich zu arg. Unb es noch inmitten ber Stabt auf unf:rem roohl-9eWa(lerten Hauptptatze geschieht, roirb es noch čirger. mTf, ^^petenter Seite ist es, benfe ich, boch mohl nicht nDe'annt, batz bie umroohnenbe Lanbbevtitkerung, ^otzbcm si- einst in ber ©chute miter ben Augen der £>erren ^Patreaaufgemachsen unb wohl auch tUchtig mit Prfigeln bebacht roorben ist, bennoch an Rohheit nichts u w^schen tibng iag,. Unb ^ ma,fba3 to£i§
wan enbltch cmmal auch s0 viel En-rgie ent, ^'ckeln, dlesen Burschen zu zei^n, batz si- durchaus "'cht das Priuilegium haben, jeben, ber cinen Rock 1%, ohne jede Veranlasiung durchzupriiz-ln, »nb 36 hierzulanbe bas Gesetz, nicht aber fie bie H-r-feien.
. Hanb in Hanb mit biefen ausgezeichnrten Vor-^hrungen fUr bie offentliche Ruhe unb Sicherheit ge-bie Vorsichtsmatzregeln, bie man hiet in fanitarer eziehung trifft. Es herrfcht hiet schon felt lanaetec a, * .lr Scharlach unb sotbert seine zahlreichen Opfer; tst hter die Sterblichkeit im Verhiiltnis zur Be-
— e m e i n f ch a b I i ch e 3 e f u i t e n.) DaS (rainische SjnbesprafiOium hit sich enblich beroogen gesunbett, bem Treiben ber J-snilen unter fiem Lanb-oolfe in Oberkcain Einhill zu thun; es Hat die Je-fuitennieberlaffung in Repne aufgeldst. Wie sich bas „23aterlanb“ telegraphieren (apt, ist biese Matz regel „roegen gemeinfchaoltcher Folgen in volksroirth-fchastlicher unb fanitarer B-ziehung" erflosien, eine ganz charafterische unb, roie roir gestehen miissen, voll kommen richtige Begriinbung. Denn roaS kann in oolkSwirthschastlicher B-ziehunz gemeinfchaOlicher sein, als bte systematische Anleitunz beS LanboolkeS zur Faullenzerei unb zur Vernachlasfigung ber bcingenben Žlrbeiten in Haus unb Felv, roie es burch bie roochen-lang bauernbeit Misiionsprebigteit geschieht; was kann es gemeinschabiicheres in fanitarer B:ziehung geben, als Das Zusammensttomen be« Vanbooltes unb bas Zu-sammenpserchen bessetben in Kitchen unb Wirthshaufer roahrenb nicht fetten Mafern, Slattern, bose Fiebet, TyphuS obet anbere Epibemien im Lanbe ihte Vet-heerungen anrichten. Die Matzregel bes ftainifchen ŠanbesprafiDiums roirb sich geroitz b;3 B:ifallS aller Wohlbenkenben ersreuen unb sollte sosort Ubetall im Reiche Nachahmung finben.
— (Der g e ft rt geA u 8 slug n a chP o ti tsch) fiet in jeber Beziehung gut aus. Ein seit tangem nicht oageroesenes schones Wetter begiinstigte bie VergntigungS-zligler in autzerorbentltcher Wzife, so batz sie sich benn auch mit V-rgniig-n b-m G-nuff- wahcer 9Zaturfneip:rei hingeben fonnten. ©t. Peter, Llgaun, VelbeS, Palitsch, bies roaren bie hervortagenbften Punkte, roohin die Tonristen nach Aufunft des Zuges zozcn, um sich mittags in ben gajllichen tiocalitaten des Herrn Siurm in Politsch zum Mittagesfen zu versantmeln; bie aus-gezeichnete Kttche, die vvrtresslichen Getranke erhiel-ten bie Gaste in ber besten srbhlichst-n Slimmunz. nachmittags tauten zahlreich: Farnilien aus Ridmanns-bors, Kcainburg, Reumirtil unb Bischoslack unD ver-mehrten ben scho.ien Kcan; voa Damen, bie schon von Saibad) aus Der Patlie beizewohut hatten, uat ntanch: schone Blume, um manche teizende KnoSpe. Die Laibachet zerstreuten sich roieber in Die vetschiebensten WinV-richtungen, um noch einen schonen Punkt zu besuchen. Wenn von mancherSeite, unb zwar in nicht unberechtigter Weise, die Abroefenheit einiger.firangeurc getabelt rourbe, wrnn sich biese Parteien unzustieden bariiber autzetten, batz sammlltche Sergniijungszttgler nicht Uberallhin gemeinschaftlich gingen, so gefiel roieber atiberen Die greiheit bet Bewegung, bie Ungezroungenhiit, die iiber-all h-rrschte. H:tt» ©turrn all-in geblihrl das Becbienst, sammtlich-Gaste burch bie Bacziiglichkeit, Billig'eit seiner Kiiche unb seines Kellers zuftieben gestellt zu haben. Erst in Lees sanben sich roieber samnttliche Aasfliiglet zusammen, um bie Freiheit, bic sie wahrens bes Tages genoffen, mit kurzct ©efangenfchaft auf ber Rucksahrt zu bezahlen, benn ber Zug war so besetzk, Datz es schwer gefallen ware, noch mehr Paffagiete bamit zu
besStdetn. Bei fiinftigen ahnlichen Aalasiea »lltdtti wit ber hiestgen Bahnleitung rathcn, nicht so spirfam mit ben Personenwagen umzugehcn.
(Ovation f iir Graf Anjo n AurrS «
3erg.) Man fchtcibt ber „Gr. Tgp." : Ein «cht
tcunbltches fpontanes Fest fanb kiirzlich im Babcorte kloch ftitt. Herr Graf Anton Auersperg war ge-! ornrncn, um im Ktcifc feiner Familic in allet ©title ein NamenSfest zu feiern, boch bic ©ympathicn, berca rich ber gefeierte Dichtcr unb StaatSmann allwart-crfreut, roaren Ucfache, batz bic ©title dutch festtichc Ooationen untcrbrochen roarbe. Der terraffiertc Park ber Babeanstatt war mit Fahncn unb Lampions ge« chmUcti, in ben Ruinen ber alten Klbchenbutg brannte ein machtiges Freubenfeuer, unb aus bem Parte stiegeti Raketengarben zum niichltichen Himmel auf, roahrenb bic Musikapellc spiette unb Pollcrschietze bus Echo her* aussorberten. So gestaltete sich bas Rammsscst bes DichterS AnastasiuS Gclin zu einer tocalen Feict, von ber sich niemonb ausschlotz.
(Wunberbatc Rettung.) Bei bem in unserem Static gernelbeten Bcanbe itt DlŠ:vt am 12ten Juni hat sich fotgenbe, ein M atterherz zctteitzenbe ©zcnc obgefpielt: Im obetn ©tockroerke cities hotzcrnen Haufes lag cine Matter, roelche iht kaum 7 Wochen altcS Kmb in einer Wiegc neben ihrem Bette hatte, bercitS in tiefen ©chtaf verfunten, als bas oerheetenbe Element zu rolithen begann. Da plotzlich crwacht bie Acme burch ben furchtbaren Latm unb sieht sich von einem Feuetmeet umgeben; ber etnjtge AuSroeg, bie HBtzerne Stiege, stanb bereits in Flarnmen, Da etsatzt bic Arm: iht liebes Kinb sammt bet Wiege unb roirft baSsctbe Gott cmpsehtenb zum F-nstet hinaus, sie setbst abet
stirtzl bic bereits in Flammen stehenbe Steppe hinab. Dah bie Acme nicht ohne Vetletzung bavonkam, latzt sich leicht benken, aber roelche Fceube, als bie Ohn-machtige, zum Bewutztsein gebracht, iht gelicbtes Kind lebenb unb unversehrt unb bie Wiege in ganz normalcr ©tellung crblickt.
— (33 o m Blitzc crs ch a gen.) Den 20. b. enttub sich in berRihe von ©ttafisch: zwischen 1 unb 2 Uhr Rachmittag cin wollenbtuchattiger Gewittct-regen, wobei ber Blitz in einen Wagen einfchtug, welchet mit srifchgeschnittenem Klee belaven roar unb unter roelchem cin Knecht unb eine Magb, roelche cben
biefen Wagen betaben, ©chutz gegen bos Wetter
gefucht hatten. Der Kaecht btieb auf ber ©telle tobt,
bie Magd jedoch rourbe burch Anwenbung ber gecig-neten Mittel roieber zum Leben gebracht.
— (Btiespotto.) D-m Bem-hm-n nach
roirb bie im Posto-rkehre mit Deutschlanb unb ber ©chroei; bereits seit (angerer Z:it bestehenbe zweistusize Briestaxr nunmehr auch site ben tnnern Betkeht, unb zwat nachdem bie ctsotberliche Zustimmung ber koniz-lich ungarischen Regierung zu vieser Neuerung nunmehr erziett roorben ist, bereits mit bem 1. Juti. b. I. eingeslihrt roerOen. Nach ben neuen Bestirnrnungcn witd kunftig als cin einfacher SSrief berjenige bchanbelt roerben, besfen Geroicht °/103olIoth, b. i. 15 Gramm nicht libersteigt. Die bafiir zu entrichtenbe Taxe betragt 5 kc. Fiir Bciefe im Geroichte von mehr als °jl0 Aolloth bis zu 15 Zolloth (250 Gramm) betragt Die Taxe 10 kr. Diesetben Geroichtsuntetfchiebe roerben auch flit ben tocalen Bciesoerkehr platzgtcisen, in roelchem fiic Bciefe nach b-r ersteit ©tuse bie Taxe von 3 kr. unb in bet zweiten ©tuje 6 kc. zu enttichten sein roirb.
— (Das Model einer Totfheizunz fiit 93ra up f a n n e n) auf der W-Itausstellun; roiro in ber „D. Z." atjo beschcieben: Die Anwendung
bes Tocfes in der 'Bierbrauerei roirb dutch Die An* forberung ec|ch.oert, Datz man bei bem H-izen ber Maischp'anne roiebechott abroechjelnb einer starketn unb schwichecn Echitzung oh.te Zeitvetlust debars. Am cm-fachlten'uib leichiesten latzt sich dies bei ber Betroen-bung von Tannenholz cttcichen. Uai biese A'lwcchgtung auch bei bee Berrorndung eines schiveren TotfeS ohne Verfchivenbung an Bcennmaleriat unb ohne Gefahr far bie nahezu entleerte Maischpfanne cbenso tasch roie bei einem leichlen Hatze zu etteichen, ist hiet bet H-iztaum geujol&t unb runb hzrum fteistehenb unb von
Lust umgkben, um einet Ueberheizung bet 6e*i8uei6 dorzubeugen. Die Oeffnungen, durch welche die Gluth au6 bem Heizrvum untet bit Pfanne streicht, find nicht oben im GewLlbe, fonbern sritwartS angebrocht unb mUnbtn zunitchst in ben Luftrauw, bn ben Heiz. taunt umgibt. ES erleichtert die- die gleichmLhige Erhitzung be- PfannenbodenS unb daS UnschLdlichma« chen einer starkern Gluth. Der geschloflene Heizraum liiht tine rasche unb vollstSndige Berbrennung auch bet clnettt sehr erbigen Torf erreichen. Jst bit Gluth be« FeiierS zu unlerbrcchcn, bann lLtzt sich ber Luftrauw, welcher ben Feuerraum umgibt, offnen unb die kalte Luft tiitt bann direct untet bte Pfanne, inbem ber Luftzug dmchS Fener momentan aufhLrt. Wird bann bie Pfanne wieber gefvllt, so erhcilt man durch Abschlutz be« bi xecten LuftzutrittS sehr rasch roiebet bte volle Erhitzung
— (Bergakadernie inLeoben.) Nachdcm ntit Beginn be« niichsten Stubienjahre« bereit- an alien osterreichifchen technifchen Hochfchulen mil At nahrne bet beibett LandeSinstitute in Prag, in welchen nod) die bishet iiblichen AufnahmSprUfungcn bestehen bleiben, bei ber Jnfcribierung ber ney einlretenben otdentlichen HLrer daS MaturitiitSpritfungSzeuguiS ge. forbert roeibett wird, so hat daS Ackerbauministerium bie Bestiwrnung getroffen, batz at« orbentliche Hiirer be« VorbereitungScurfeS an bet Bergakabemie ju Sec ten von bem genannten Zeitpunkte augefangen auch nur jene abfolvierten Gymuostal- unb OberrealfchUler aufzunehmen find, welche sich mit einem entfprechenben MaturitiitSpriifungSzeugnisie auSweisen.
f
Konjlilulioneller Werein
in Laibach.
Der AuSfchuh beehrt sich hiemit die Herren Vcr einSmitglieder zur 47. BersaUIMllMg, welche hkNtk Montag, ben 23. Juni 1878, abends 8 Uhr im Casinoklubzimmer (3. Zimmer gaffenfeits) statlfin-bet, hoflichst einjutaben.
Tagesordnun g:
Die bevorstehenden ReichSralhswahlen in Kraln.
Wittcruug.
Laibach, 23. Juni.
Morgennebel, heiterer Tag, fast windstill, einzelne Haufenwolken am Horizonte. Warmer Morgens 6 Uhr H- 14-0°, nachmittags 2 Uhr + 27 3° C. (1872 + 13 7°. 1871 + 22 6"). Barometer im raschen Fallen, 734 99 Millimeter. Das vorgestrige Tagesmittel der Warme + 18*8°, das gestrige -(- 19-5°; beziehungsweise urn 0-2 ’ nnd 0 7° iiber dem Normale. Der vorgestrige Niedcrschlag 1-10 Millimeter.
Teit ttmttn miiffen Paffagiere, bie von Laibach auS zum oder vom RudolfSbahn-hofe sahren, cine Mauthgebuhr von lOfr. zahlen? tlm Antwort bitten mehrere, die Sfter in die Gelegenheit kommen, hinanS-znfahren. _________
Nach belt vorliegengen amtlichen Listen wurden wieder-um bei bent bekannten Hause S. Steindecker & Comp, in Hamburg in der kurzen Zeit vom 20. Mai bis 7. Juni d. I. unter anderen Gewinnen die Hauptpreife von 152.000 M. Crt. & 40000 Thlr. gewonnen.
Die Collette dieses Hauses ist au^enschemlich besonders vom Gliicke begitnstigt, unb verdient die prompte und reelle Bedienung, welche hier thatsachlich obwaltet, gcwitz bit specielle Beachtung aller Personen, welche sich fiir tine Be theiligung an einer soliden Gelbverlosung interefsicren.
Lose der XV. StaatS-WohlthatigkeitS-Lotterie,
(Ziehung am 26. Juni d. £$., Haupttreffer 100.000 ft Silberrente 4 2 ft. 50 ir.) find zu beziehen durch
Rudolf Fluck,
W echselstube,
(219-46) Graz.
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Den 22. Juni. Michael Mechle, Kellner, 53 I., Po-lanavorstadt Nr. 65, Herzanenrysma. — Franziska Kralii, SchneiLergehilfcnkiiid, 10 M., Stadt Nr. 83, infolge Ma-sern. — Lukas Presetnik, Htlbler, 49 I.. Civilspital. erlittene Verletznng. — Felix BrLn, Sous-Chesskind, Bahnhos 9ir. 148, Fraisen.
Eingefenvet.
Reifniz, 5. Juni. Der seck'ste Sonntag nach Dp cm war fiir nnjetc reifnizer -Pfarre ein Tag des Jnbels; es wnrden da die beiben schon sehnsiichtig erwarteten Seiten-altiire eingeweiht. Herr Matelič, Werksiihrcr bei der Witlve 6c6 Steinuietrmcisters Jgu. Tljonmn in Laibach, hat sie ans nabresiner Marmor, mit uoch manchem anbetn eingelegt, so geschmackvvll und zierlich im romani-schen Style hcrgestellt, datz er sich bam it als ei neu burch uub durch tiichtigen Meisier in feincm Fache bcroiesen, so dab wir ihit mit gutem Gewissen sowohl hinsichtlich der Arbeit als des Preises alien Kirchenvorstehuugen lebhaft empsehlen kLnneti.
Die Altarbilder, cities der Muttergoitcs vom Rosen-kranz, das andere vcs heiligen JolianneS des Apostels und Evangeliste«, find eiit Wcr!des riihmlichst bekanuten Kiinsilers Herrn Wolf in Laibach. Sein Kunsiwcrk loben, hiefje wohl Wasser ins Meer tragen, das mutz jedcrmann zngeben, ber nut eines seiner Gemalde je gesehen. Die Siatucu des heiligen Joses uub heiligen Anton bes Einsiedlcrs, der heiligen Agnes und heiligen Ursula find ans Gyps modcllicrt vom Btldhaner Herru Zajcc in Laibach, und auch da kaun man sagen, dah das Wcrl ben Meister lobt.
Lottoziehnng vom 21. Juni.
Triest: 62 16 43 22 42.
Telegraphischer Cursbericht
am 23. Juni.
Papier-Rente 68. — Silbcr-Rcnte73.60 — I860« StaatS-Anleben 102. — Bankactien 1000. — Credit 276 London 111.50. — Silver 110.75 — K. k. Mill,; -Ducatev — — 20-Franc-Gtttcke 8.92.
Griindliche und schnelle Hilse!!
in rtffcn Ara»kheiten!
Die Erhaltung der Gesundheit
bernht zum grvtzteu Theilc in der Reinigunq unb Reiu-haltung der Saste und be8 Billies und in der Besiir-derung einer guten Verdaintnq. Dies zu erreichen ist daS beste unb wirksamste Mittel:
Dr. Rosa's Lebensbalsam.
Dr. Rosa’s Lebensbalsam entfpricht allen dikseu Forberungen ans baS vollstiinbigste; berselbe 6 e I e b die gesammte Thatigkeit ber Berbanuiig, erzeugt tin gesnnbes nnb re i n eS Blut, unb bem Korper roirb seine frtlhere Krast unb Gesundheit wiedergege-' 6cn. — Derselbe ist file alle Verbauiingsbcschwerben, namentlich Appetitlosigkeit, saures Aufstos-sen, Blahungen, Erbrechen, Magenkrampf, Verschleimungi Hamorrhoiden, Ueberla-dung des Magens mit Speisen etc., ein siche-res unb bewcihrles HauSmittcl, welches sich in kitrzester Zeit we gen seiner ausgezeichneten Wirksamkeit cine allgl-meine Lerbreitnng verschafft hat.
Eine groste Flasche 1 fl., halbe Flasche 50 kr.
punberte von AnerkennungSschreiben liegen zur Ansicht bereit. Derselbe wird aus srankierte Zuschristeu qeqcn Nachnahme bc8 Betrages nach allen Nichtnngen verschtckt. (158-12)
Encr Wohlgeboren!
Nach iiberstanbeiier siinswochentticher schwerer Krank-heit (Lnugcii- nnd Rippeiifellentziindtiitg) (itt mein Galiiu an schwachetn Magen, Hartleibigkeit, Berstopfui'g des Stnhles, Appetitlosigkeit unb war so entkraft"' bafi sie sich kaum anfrecht erhielt, wobei sie ein starte Serzllopfe,,. Zittern d-s Magei.S unb der Eiuaeweido hatte. D-> nahm sie Dr. Ros" » Lebensbalsam. Kanm eiugenommen, anslebte tn tt)i a lies unb oon bet Minute loirb sic itutner kraftiger.
Jch ersnche mil* gesiilligst 10 St. groke glafchen Dr. Rosa's Lebensbalsam miltelfl Postnachuahme zn schickcn. Mit aller Hochachtung
Anton Sclmel, Forster.
Unterheinzendors, 18. Janner 1870.
In I >»««>» r Apotheke bes Hvti. A. SchwaD unb Apotheke des Hrn. A. v. Gutkowski
a—mn—
Sparkasie-Kundmachung.
Der Verein der krain. Sparkasse hat in der Generalversammlung am 20. Februar d. I.
zur Ernwglichung des Besuches der wiener Welmusstellung for uciutoijcttfllolc ©ctucvbslcutt den Betrag pr. 1200 fl.
bewilligt. .
Diesemnach hat' die Direction 20 Reisestipendien a 60 fl. beftlmmt, fur welche htemtt der S mit bem Bemerken ausgeschriebeu wird, datz die Bewerber ihre von der Gemelndevorstehung v Gesuche bis zum . _
Jnnr d. I.
der Sparkasse-Direction zu uberreichen haben. ,,»!»
Bei der Verleihnng erhalten jene Bewerber den Vorzug, welche iiber lobenswerthe ietfmngen u Verweudnngen so wie iiber eine ent^precheude Vorbildung den Nachweis liefern werden. _
Fur den Fall, als bem Bewerber ein ahuliches Stipendiuin von Seite des hohen tram, ^anb ausschujses ober ber loblicheu Stabtgerneinbe Laibach bereits verlichen wurde, ist dies tin Gesuche zufuhren. ^
Laibach, 10. Juni 1873. .
Direction der kram. Sparkasse. __________________________.
Druck eon Jgn. v. «leinmahr *fcgtb. Bamberg in Laibach.
Berleger nnd fiir bie Webaction verantwortlich: Ottomar Bamberg.