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81. JaVrganq.
Wo sind die Kochverräter zu suchen?
Ja diesen Tage» würd» gegen einen oerdienten beuilchen Schulmann in slovenischen Blättern eine wüste Hetze eingeleitet. Ein deutsche« Edelwild soll unter vem Hallali der belüchtigien slooeaischen Helden von der Feder zur Strecke gebracht werde«.
E« gilt die« mal dem k. k. Schulinspektor Prosessor Rudolf Peerz. Pros«ssor Peerz ist «in Deutscher: da« ist allerding« ein große« Verbrechen in den Augen der trainischen Pervaten, und die Herau«sorderung wird durch den Umstand in« Riesengroße vergrößert, daß sich Herr Peerz aus trainischem Boden zu« angestammten Deutschtum bekennt.
So wird ja die berühmte „Gleichberechtigung" »oa Slaven ausgelegt. In Wien soll eS sich die heimische Bevölkerung ruhig gefallen lasse», daß die slavischen Fremdlinge, die nach Wien wanterten. um dort unter Deutschen Verdienst zu suchen, unter dem derau«sordernden Schlagworte „Eroberung Wien«" Hitzseste veranstalten, in ihren Stamm« landern aber wird e« al« eine ungeheuerliche Herau«sorder»ng empfunden, wenn ein Deutscher «uch al« solcher gelten will.
Da man gegen Herrn Professor Peerz auch nicht die geringste Handhabe hat, so müssen die so beliebten Pauschaloerdächtigungen herhalten. Er wird alt .Allteutscher. Preußenseuchler und Ger-mauisator' verschrieen. Er ist allerding« damit in eine sehr gute und auch sehr patriotische Gesell-jchast geraten, denn wir erinnern un«. daß auch be» k. t. Bezirk«haupi«ann von Cilli, Baron Apfaltrern und der Statthalter der Eleiermark. Graf Elary seinerzeit von der slovenischen Presse al« „Preußenseuchler" verketzert wurden.
Spiritismus.
Welche eigenartige Sinne«,äuschung. Suggestion, Rervosiiäl, Verrücktheit u. f. w. ist wohl mit dem »»elbesprochenen. aber auch viel bespöttelten Spiri-t,«mu« verbunden! Auch ich gekörte zu den Spöttern, zu den Ungläubigen, bi« ich vor Jahre»« feist in Italien, wo der Spiri>i«mu« sehr in Mode ist, Gelegenheit hau», einigen solchen Sitzungen bei« zuwohlien. und ich muß sagen, jetzt stehe ich vor einem neuen Rätsel, vor einem wunderbaren; doch *iH nimmt mich nicht Wunder, denn Räifel um« „eben un« ja so viele: der hypnotische Schlaf, S»mnambuli«mu«, selbst der Traum, ja, wenn ich n«ch weitergehen will, ist dann nicht die ganz» Natur und dir Mensch selbst ein große« unlösbare« Rätsel?
Ich will nun getreu erzählen, wa« ich gesehen u»d gehört, schicke aber noch voraus, daß bei allem Wunderbaren, da« sich mir offenbarte, ich doch nicht zu überzeugen war, daß die« die Seelen Adge« schieden« seien. Bei der ersten Sitzung waren außer mir zwei Domen und ein Herr (der Spiritist) zu« lenen; letzterer ein korpulenter, nervöser, unruhiger Mensch. Wir setzten un« um ein dreibeinige« Ba»bu«lischchen und legten (wie bekannt) die Hände in einer Seite herum, die Lampe wurde tief herab« »eschraubt. Unglaubliche Spannung erregte unsere Nerven. Der Spiritist begann zu fragen, sein« Stimme vibriert», er war am «eisten aufgeregt: „O»ie Heister, «eilt einer von eich unter un«? Bejahet «ir gütigst ««ine Fraaen «it einmalige« Klopfe« de« Tischsuße« »nd verneine« st» «ir «it zweimalige« Klopse» I" Darauf blieb »lle« still.
Mit der Verleihung diese« Titel« sind nämlich windisl.» Politiker sehr freigebig. Sie «un auch ein übrige«. Sie senden nämlich die betreffende Zeitung mit der niedlichen Vernaderunp, nachdem sie für« sorglich eine deutsche Uebersetzung beigeschlossen haben, an die höheren Verwaltungsstellen. Da« wird dort getreulich vermerkt und man ist den treuen Wächtern «nd Hütern de« österreichischen Staai«gedaatenS, die in so selbstloser Weis» politische Poliz-idienste leiste», sehr dankbar, ja gerührt ob solcher Beweise treuer vaterländischer Gesinnung. Nur hat man, wie gesagt, den Bogen »twa« über« spann», indem man auch Beamte, deren Oesterreich»?' tun, unzweifelhaft feststand, und die einzig zu« weilen in deutschem Lichte schimmerten, al« „Preußenseuchler" vernaderte. Darum haben die Lettres de cacbet, dies» geheimen Brieschen, die einstmal in der Bekämpfung des deutschen Beamten« «um« so große Dienste leisteten, viel an Kraft ein« gebüßt.
Bei der nachfolgenden Bnöffenilichung leitet un« nun nicht etwa der Gedanke, die biblisch« Vergeltung: »Aug um Aug, Zahn um Zahn — Beamter um Beamter und Professor um Professor' üben zu wollen. E4 ist wahrlich nicht unsere Ab« sich», un« in dieser Weise bezahlt zu machen, wenn wir in Nachstehendem die slovenische Presse selbst al« Kronzeugen de« „SerbenseuchlertumS" der windischen Professoren führen; wir wollen einzig feststellen, wie übel gerade Slovenen die Rolle eine« .schwarzgelben JUg»«" steht. Auch die Ver« kommenheil slooenischer Politiker wollen wir damit geißeln. E« gehört ein höherer Grad von Frechheit dazu, wenn ein Blatt, wie der »Sloven«ki Rarod" in einer und derselben Nummer einen
doch der Tisch beoann sich zu bewertn. Weiler: „Kommt, pule Geister, nur einer von euch, und laß» euch befragen, ich bitte schön. Ist jetzt »iner hier?" E« ersolgte einmalige« Klopsen mit dem Tischsuß. Die Spannung wuch« gewallig, wir waren ganz Aug' unv Odr. „Wer bist du, guter Geist?" Nun folgten die Antworten auf diese Weis»: Der Tisch klopft «nd man ha» dad»i da« Alphabet herzusagen, bti dem richtigen Buchstabin sällt der Tisch mit dem Klopfen »in und «an srtzt dies» Buchstab»» zu Wort» zusam«»n, z.B. Anton. Der Tisch klopst einmal —a— dann hält er inne, nun klopft er weiter bi« n. 14mal. dann hält er wieder inne. Jetzt haben wir An—, dann folgt da« Klopfen bi« —«— u. f. w., bi« der Name Anion zusammengestellt ist. Natürlich ist dirse Sache etwa« langwierig, besonder« wenn lange Sätz» geantwortet werden. Auf die Frage de« Spiritisten: „Wer bist Tu?' kam nun »in Name zur Aniwort. „Wer warft du im Leben." Bürger« Meister von Pabua." „Du magst ja im Leben eine sehr «hrenw«rie Persönlichkeit gewesen sein, doch ,ch kenne dich nichi; möchtest du nicht die Güle haben »nd «ir «einen Freund P. hieiher« nistn ?" Einmalige« Klopfen. „Ich dank» dir — «ein guter P. bist du hier?" E nmalige« Klopsen. „Also jag» «ir, wer ist der glücklichste Mensch unter »n«s Neig« den Tisch dahin I* Der Tisch neigte sich zu «ir. Ich lachte, denn ich aehöre leider nicht z» den glücklichen Manschen. „War»« ist die Da«e die glücklichste?" „Weil sie allein ist!" „Sollte da« na Glück sein?" „Ja, denn ihre Ehe war «ine Kett« von Leiden.'
deutschen Schulmann einzig au« dem Grunde, weil er ein Deutscher ist, al« „Hochverräter" hinzustellen «nd damit in s»in»r Laufbahn zu schädigen trachtet und wenige Zeilen später von d»r politisch»» Arbeit de« Vereine« slooenischer Professoren im Dienste der südslavischen Idee schreibt.
Da« Belgrader Blatt „der slavische Süden" schreibt über die gründende Versammlung de« „Ver. »ine« windischer Professoren': „S« erfüllt un« mi« hoher Genugtung. wenn wir sehen, in welchem Maße sich unter unsern Brüdern, de» Slovenen «it Macht der südslavische Gedanke au«breitet und e« fehlen un« die Worte, da« Verhalte» der «indischen Pro-fessor»n gerührend e nzuschätze». die in ihre» Ver-eine neben der windischen auch die serbo-kroatische Sprache eingeführt haben und ihrem Vereine nach Möglichkeit ein südslavische« Gepräge zu geben be« streb« sind. Von den Südslaven sind e« einzig die Siovenen. die von Separatismus nicht« wissen wollen und in ihrer Gesamtheit für die südslavische Idee en,flammt find. Auch die slovenischen Professoren tun viel für den südslavi» schen Gedanken. In den Unterrichtsstunden lesen sie ihren Schülern serbische national» Gedichte vor und arbeiten dahin, daß «an auf den slo« oenischen Gymnasien die tote altilavische Sprache al« Lrhrgegenstand auslasse «nd hiesür da« Serbo« Kroatisch« pflege. Unser» jüngeren Brüd»r können un« Serben zum Vorbilde dienen."
Wie aber der südslavische Gedanke aufzufassen ist, da« lehrt am Besten «ine andere Stelle a«« de« „Slov. Narou". E« heißt dort von ein«« serbischen Politiker: „Djaja ist auch ein begeisterter Südslave und al« solcher entflammt für die Pro«
Der Spitiiist verstand die Aniwort nicht recht, denn er hielt «ich für ledig (da der Titel „Signora" sowohl bei einem Mädchen al« einer Frap ange» wend't wird). Bei dieser Antwort wurde e« mir recht eigen zu Mute und ich sagte: „Ja. die Ant« wort ist ganz richtig!• Jetzt begriff erst der Spiri-tist «nd ward über die treffende Antwort ganz be-geistert. Hierauf wurden noch viele Fragen beant« wortet betreff« der Familie P., die für mich von keinem Interesse, aber alle gut z«'reff,nd waren. Indessen kam der Spiritist in immer größere Er-«ftung. seine Hände b'bten konvulsivisch, seine Stimme klang unnatürlich laut, indem er rief: „Guter Geist, d« weißt, ich glaube an deine Mach», zeige dieselbe auch den anwesenden ungläubipen Damen, wirf einen Gegenstand zur Erde, berühre un«, lösche da« Licht au« u. dergl." Seine Er« ref,ung hatte den Höhepunkt erreicht und er fiel wie ledlo« aus seinen Stuhl zurück. Er lag >« Starrkrampf. Entsetzt führe» wir a««tinandtr. Ich stitrtt au« «iner Ecke auf die anschtlnrnd leblose G'stali. deren weit aufgerissene Augen Furcht ein-flößten. Eine Dame braute Essig, die zweite wusch die Schläfe und den Pul«. In einigen Minuien kam er zu sich und rief: „War«« haben Sie die Keite zerrissen. Sie hätten ihn ebenso sehe» können, wie ich ihn vor «>r sah, «eine» lieben Freund P.. wie er leibte »nd l bte, so staub er vor «ir." Darauf war er ganz ruhig, erzählt« «»«, wa« er alle« auf diesem Gebiete schon erlebt »nd empfahl sich auf die natürlichste Weift. Diese Sitzung werde ich in «eine« Leben nicht vergesse» »nd i«»tr wilder fragt ich: »Wa« ist da«?" Kurze Zeit
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paganda eine« serbisch-bulgarischen Bündnisse«, al« der ersten Entwicklung«stufe in der großen Arbeit, der Bereinigung aller Südslaven."
Da« könnte eine nette Hochschule werden, diese Laibacher Recht«fakultä«! DaS wär« die reinste Hochschule für südslavischen Hochverrat!
Warum Oesterreich Kein Glück hat.
Wer es noch nicht weiß, «ö^e »« au« den Denkwürdigkeilen de« im Vorjahre zu Graz ver» storbenen ehemaligen Lande«oerttidigung»minifter« Fr.ih. v. Horst herauslesen. Oesterreich verträgt keine Edarakieure, sondern nur rückenweiche Dienst-boten. Der Fall Wallenstein wiederholt sich immer wieder von neuem, wenn auch unblutig. Freiherr » Horst berichtete schon vor den Ereignissen 1870—71 über die Stimmung im deutschen Volke nach Wien. Er fiel in Ungnade, weil seine Berichte ein Strich durch die Rechnung jener waren, die „Rache für Königgrätz' nehmen wollten. Ader diese« einemal wurde seine prophetische Vor-hersage der großen deutsche» Erhebung in einer allzu kurzen Frist glänzend gerechtfertigt. Er fiel wieder in Gnade und wurde zu großen Aufgaben berufen.
Horst hat in den Verhandlungen über die praktische Ausgestaltung da« Gefüge der Armee gerettet, da« eben in den letzten Jahren vom Grund au« zerstört werden sollte. Er wurde dann trotz seine« noch jungen militärischen Range« Minister für Laitde«verteisigung in der die«seitigen Ne'ch«halfte und schied erst au« dem Amte, al« der unselige Reich«verderber Graf Taaffe s« demagogische« Fälschungen der Madjaren mit dem Nachweis« auftrat, daß die Schöpfer de« Au«gleiche« von 1867 — Deak und Andrassy — selbst nitmal« an eine andere al« an die einheil» liche Armee gedacht hauen und die so viel be-ftrittenen »Hohei««rechie der Krone" eben al«
dataaf fuhr ich auf ein Schloß, dessen Besitzer, Graf B., sich in der Spiritistenwelt einen Name« gemacht hat. Er reist zu all«« wichtigen Sitzung«», die in Rom. Venedig, Padua u. f. w. abgehalten »erde«, gibt Schriften heran« und hat auf feinem Schlosse ein eigen« eingerichitte« Turmpemach zu feine« spiritistische« Versammlungen. Ich muß sage», daß e« mich etwa« gruselte, al« er mich zu einer Sitzung einlud, denn ich halte die erste noch »icht überwunden, allein ich wollie kühn erscheinen «nd ging »it. Eine schmal« hohe Treppe führte »«« ans d<« Turm. E« war schon ganz finster, al« wir vier Gestalte«, mit einer Laterne voran, durch de« dunklen Park still und geräuschlos wan» delten. Ei« deutscher Professor, der Graf, fei« Goh« und ich bildete« die Gesellschaft. Im Gemache befände« sich einige BambuSiischche«, mehrere Stühle und ein kleines Eckiischlein, aus welchem einige Stei«che«. Münzen. Knöpfe und ein Bleistift lagen. Wir fetzte« uns. Der Graf war das gerade Gegenteil de« anderen Spiritisten. Eine hagere, hohe, schlanke Gestalt, ohne jegliche Nervösität, gelassen «nd ruhig. Die Laterne wurde au«gelöscht. wir saßen ganz im Dunkeln. D«r Graf hat seinen bestimmten Geist, mit we'chk« er fast lag» Uch verkehrt daher ruft er auch nur: »Mein * guier Fanelli bist du hier?' Darauf erfolgte sofort da« einmalige Klopfe«. Zeige heute deine Macht und Gröi-e, denn e« sind Ungläubige unter «n«. Im selben Moment bewegte sich der Tisch sehr ungestüm und erhob sich bi« zur Höhe unserer Köpfe, dann stieß er wieder auf den Boden aus. Die Kett« der Hände durfte nicht gelöst werde».
«Datsche K.cht"
Schutz dieser Einheit ohne Wenn und Aber aner» kannten, ließ ihm der Kaiser für fein Eintreten danken. Und damal« gelang e« auch dem Ministerpräsidenten Körber. die Ernennung Horst'« zum yerrenhau«mitglied durchzusetzen. Er hat die Angelobung niemal« geleistet; er war schon damal« nicht mehr fähig zur Reise nach Wien. Sein große« Verbrechen war, daß er schon vor 30 Jahren einsah, wa« andere erst heute be» greisen lernen.
Diese« eine Beispiel ist durchau« nicht vereinzelt. Oesterreich ist nichi arm an tüchtigen Männern. Nur können sie bei un« nicht« werden. Die wirklich etwa« leisten können, sind «weder nicht gut angeschrieben oder werden sonst in schärkster Opposition erhalten, und die gut ange-fchri,denen, die sich zu allem herleihen, die bringen e« zwar sehr weit, aber — sie »äugen nicht«. Da« ist die Grundursache de» österreichischen Elend« und die Folge de« österreichischen System«, diese« alten österreichischen System« der falbung«vollen, patriarchalischen Unausrichtigkeiten. Man hat in Oesterreich nicht da« harte Ohr. da« die Wahr« heit ertragen würde, und hört lieber, wa« man gsaubt, anstatt feinen Glauben nach dem einzu» richten, wa« man anhören müßte, gleichviel, ob e« schmeichelt oder ernüchtert. Da« Licht de« Tage« ist grell, «« beleidigt Augrn, die an da« Halb-dunkel de« Beichtstühle« und der Paläste gewöhnt sind. Und «S wird nicht besser werden, so lange der Ernst einer mannhaften Ueberzeugung ein Hindernis für die Verwendung im höheren Staats» dienste ist.
politische Rundschau.
Der Wechsel im Kabinett. Rascher als man erwarten konnte, ist d»e Krise, nachdem sie einige Wochen schon latent war, ausgebrochen und fast plötzlich zum Abschlüsse gelangt. Vor acht Tagen noch schien eS, als wollte Freiherr o. Gautfch an der Spitze eines neuen parlamentarischen Kabinett« dem Siege in der Wahlreformfrage zustreben und für den großen Kampf um die Neugestaltung de« Verhältnisse« zu Ungarn »ine die Linke und die Rechte umfaßende Parteikoalition schaffen. Die Unterhandlung«!!, welche zu diefem Ziele führen sollten, waren fast bi« zum Abschluß gediehen, e« waren sozusagen nur mehr die Unterschrift» notwendig. da schwenkte der Polenklub, dessen Haltung allerding« schon vorher zweideutig war, au« der Reihe, lehnte die angebotenen Portefeuille« ad und brachte de« Ministerpräsidenten Freiherrn v. Gautsch zum Sturze. Die Wahlreform hatt« ihr üpftr g«-fordtrt, vielleicht nicht da« letzte. Freiherr v. Gautsch ist rühmlich gefallen, die Wahlreform jedoch nicht mit ihm. Ohne Zögerung erfolgte die Berufung feine« Nachfolger« und wenn «an auch in parla-mentarifchen Kreisen über die Pläne de« Prinz?«
Der Professor und ich kicherten zusammen und machten einige fpöiifche Bemerkungen in deutscher Sprache. Der Tisch wurde unruhig und der Gras sragte: »Willst du sprechen ?' Ein einmaliger ge-walliger SAlag mit dem Fuß. Er ist bös», sagte der Graf. Mir wurde sehr unheimlich zu Mute; ich hatte ein grausige« Gefühl, gleichsam al« um-gäbe mich etwa«, von dem ich im nächsten Moment berührt werden würde. Nun wurde geklopft und der T'fch sagte aus deutsch: Artiger sei«! »Er spricht deutsch' sagte der Graf und im Leben kannte er diese Sprache nicht, da« geht Sie Beide an, Sie habe« ihn beleidigt. Nun aber, hielt ich mich ganz ruhig, doch ich faß im Schweiße ge-badet. Plötzlich hörte ich ganz deutlich ei«en Backenstreich auf der Wange de« jungen Grafen, der «eben mir saß. „Wer hat ihn bekommen' fragte der Graf? Ich Papa, war die Antwort. Im selben Nu flog ein Gegenstand mitten auf den Tisch, e« wurde Licht gemacht. Da lag nun ein Geldstück, vom Tiichlein herüber geworfen. In kurzen Zwischenräumen flog ein Stein, der Blei-stift uno »in Stückchen von einer zerbrochene« Fensterscheibe zu un« her. Alle vier Personen hielten wir immer fest die Keile geschlossen. Eine Belörung ist vollkommen abgeschlossen, man muß eben dabei gewesen sein, um die« behaupten zu können. Der Tisch bewegte sich unruhig. Plötzlich streifte die Hand de« jungen Grafen ein Flämchen, wie von Ptzo«phor erzeugt, ein andere« sah man an einem Fuß/ de« Tische« und ein dritte« schlän-gelt» sich am Boden hin. Der Tisch bewegte sich * wellenartig. »Willst du spreche«? sprich!' Hab«»
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Hohtnloh« fast gar nicht« Sicher»« z« sagen nti$, so viel ist doch sicher, daß die erste und wichtig? Aufgabe de« neuen Ministerpräsidenten die Durch-führung derselben Wahlreform f-in wird, an »er Baron Gauisch gescheitert ist. In der Deutschen Volk«partei hat die Berufung de« Prinzen Hohe«' loV «in« sympathisch« Aufnahm« gefunden. Prinz Hodenloh« dürfte ebenso wie Freiherr v. Gautsch den Versuch unternehmen, durch aulgleichende Kompromisse die nötige Mehrheit für die Wahlreform herzustellen und einem rasche« Fortschreiten der parlamentarischen Beratung die Wege ;u ebnen. Er hat hiebei wesentlich günstigere Chance« al« sein Vorgänger und man kann mit einiger Berechn-gung annehmen, daß er Erfolg haben wird. Von einer bestimmten Beurteilung der politischen Situation kann solange nicht die Rede sein, be»,r nicht Prinz Hohenlohe de« Part ien die Grund« sätze der von ihm einzuschlagenden Politik b-kamtt gegeben hat. Für die deutsche Volk«parte> hat die Berufung d« Prinzen Hohenlohe irgendwelche Aenderung ihrer Stellung zur Wahlreform ,'elbft-verständlich nicht herbeigeführt; der Verband ist nach wie vor für die Einführung de« allgemeinen, gleichen und direkten Wahlrechte«, er hält oder auch daran sest, daß da« Interesse de« Deutsch» tum« an dem Regi«rungS«nlwurfe eine Reihe o»n Aenderungen notwendig macht, welch« von der Deutschen Volkspartei auch bi«h«r vertreten wurde«.
Die »altsverrttertsche» Z»e,ieh««ge» der deutsche» Aömliuge zu de» Slave». Dem »AI-deutschen Tagblaiie" wird au« cem fteirifchen Unterland? gejchriebe«: Seit jeher läßt sich ein auffallende« Wohlwollen der .deutschen' Klerikalen gegenüber den Wiudifchen bemerken. Ob die« auf Rechnung der ergeben kriecherischen Haltung der flovenifch-klerikaltn Abgeordneten gegen alle, van denen st« «twa« erhoffen, zu fetzen oder der Ge. meinbürgschaft aller klerikalen Parteien zuzuschreiben ist. bleibe dahingestellt. Tatsache ist. daß ein innige« Techtelmechtel zwischen d/n Abgeordneten der deutschen und der füdslaoiichen klerikalen Parteien besteht. Da« Wahlkompromiß der deutschen Christ-lichsozialen in Kärnten »it den dortigen Windischen und die überall« freundliche Würdigung der deutsch-feindlichen klerikalen Partei in Krain feiten« der deutschklerikalen und -soziale» Presse sind Beispiele dafür au« allerjüagster Zeit. Ei« Schulbeispiel für die guten Beziehungen zwischen deutfch»n und slavischen Klerikalen, die so weit ciehen daß die deutschen Christlichlozialen ausgesprochene Slave« in ihrer Pari« zu, Geltung kommen lassen (Dc. Pupooac. Professor Wolny, Professor Sturm. Rischaweg u. f. w.), ist ein Herr Puckl. trotz sei«»« deutschen Namen« Slooene und Wahlwerber in einem untersteirifchen Wahlkreise. Dieser »rzählte nun in einer Versammlung d»« Cilli»r slovenische« V»r»in»« »Naprej* ,»r fei seinerzeit beim Ab>, ordneten Dr. Fuch« (Präsidenten de« Abgeordnete«. Haus«») Konzipiern gewesen; er fei öfter in die
Sie die Flammen gesehen? klopfte e« wieder in deutscher Sprache. E« war daher deutlich tu merken, daß der Geist de« Grase» Fanelli un« beide Deutsche» zu bekehren suchte Plötzlich flog wieder ei» Stein auf den Tisch Bei Lichte besehen sagte der Gras: »Wa« ist da« für ein Stein? Der lag nicht am Tischlei»." Her Tisch befragt, klopfte: Der Stein gestohlen draußen. Wa« damit gemeint war wußten wir nicht, ich w»iß nur. daß »in» Welt von Unglaublichem sich mir erschloß, daß der Spiriii«m«» zu Recht besteht, aber ebensowenig wie andere Welträtsel ergründet werden wird, welcher Mach« er entspringt. E« leben Gewalten i» un«, die »»e selbst nicht kennen, arnwortete «in Gelehrter darüber befrag». Zum Schluße klopfte dann der Tisch noch: Sind Sie nun überzeugt? Er sprach den ganzen Sdend deutsch, wir mußten Alle« dem Grafen übersetzen, da er der deutschen Sprache nicht mächtig ist. Ich hatte g»«ug und bat um Licht und um Schluß. Die ganz» Nacht brannte die Kerze in meinem Zimmer, ich lag «« einer fieberhaften Angst und getraut« «ich nich« einzuschlafen. Ich fühlt« «ich von «twa« Unsicht» barem umgeben — doch ich schreibe e« der erregten Phantasie zu — an Geister glaube tch nicht. Der junge Graf später befragt, ob er bei dem Backenstreich ein Gefühl hatte, sagte, daß« e« ihm vorkam, al« läge sich leicht ein dünn.« Brettchen an die Wange.
Cilli, im Mai 1906.
Emma Ruiß-Wradaisch.
fhmtmer 36
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Ministerien gekommen und ih» al« de« Kon«
6ie»te» de« Dr. Fach« hab» »an st»t« freundlichst otz angewiesen and »r fei »it vielen hohen Heamt»» i» Verkehr g»tr»>»n. Wenn ihm die« schon bamal« gelangen sei, wie viel würde er »rft al« Abgeordnete? erreichm.' So stnv also die »deutsch'« klerikalen Abgeordneten Schrittmacher für die Kindischen. U» die Gefährlichkeit de« Herrn Packt i« erkennen, fei daran erinnert, daß er, wie er selbst «zählt, Hera»«geber einer nach dreijährige» Bestand e «iagtgang»nen windisch»n Zkitschrift „D«r Süden' war, di» für di» groß-südslavisch« Jde» eintrat, daß er schon al« Konzipient de« Dr. Fuch«(!) fo»i»l Einfluß b»faß, um sich mit Erfolg bei ben Ministerien zugunstm slavischer Berein» v»rw»nden zu können, daß er durch fünf Jahr» Obmann »in»« sl»v»aischkn politisch» Ziele verfolgenden Siud»»t»n-vereine« war und al« solch»? »inen Studenten« UvterftützungSverri» pründrte, der seit 17 Jahren 5S.000 Kronen «nt»r die «indischen Hochschuler in Wien verteilt hat ». f. w. Ob»ndr»in ist »r aug»n« blicklich noch Obmann d«t OriSgrupp» Maria-G,zer«do>f (wo er feit Jahren angesiedelt ist) de« katholischen Echulvereine«. Al« ihm di»« von «in»m »tndischliberale» Blatte al« Vvlk«v»?rat au«geleg« umrbe, eatgegnet» »r in «iner Berichtigung, der Katholisch» Schalverein fei d»n Elavkn freundlich gesinnt und wünsch« volle Gleichb»?echtigung der Deutsch»» und Slaven. Mitglied»? dies»« B»r»in»S seien auch Slav»n. In der Olt«g?upv» Maria-E»z»r«dv?f, deren Odmann er feit Jabren sei, Kien auch flovtuische. slooak.sche «nd tschechische Mitglieder, auch seien in einer Ort«gr»pp»n-V»r-anstaltung slovenische Lieder gesungen worden, die Nu anwesenden Deutschen sehr gefallen hätten. Zam Beweise seiner angezweifelten nationalen G-ftauung sührt er an, daß er seinen Garte» in Maria-Enz»r«dors «iner Anzahl slavischer Verein« «« Wien für Festveranstaliungen zur Verfügung Mftellt habt. Die tschechisch«»!, serbischen und slovenischen Verein« veranstalten aa« Wien auf feine Besitzung Au«flüge, singen dort nur slavische Lieder und nie habe die Bevölkerung irgendwelch« Anti-»athie gezeigt... Dieser äußerst rührige windische Politiker war also Kouzipient de« D»utsch»n Dr. Fuch« und wird, w»nn er gewählt werd»» sollt», d«i feinen deutschfeindlichen Bestr-bungen auch »eiter die Unierftützung der .deutsch»»" Kl»rikal«n nicht vermisse».
KW Uulieuisch slooenischer Handel Die Italiener wollen sich im Reich«ra»e bi« Unterstützung »er Slaven damit rrkaus»n, daß st» großmütig d»n Slvoenm »ine Hochschule in La dach zusprechen. Hitfür »»rlang»n si» von den Slov»nen die Zustimmung zur Errichtung einer italienisch«« Hochschule in Trieft. Ver aber von diese« Handel nicht« wissen will, da« sind die Sloo«n»n. E» sind auch südslavische, Wißerösterrtichisch« Einflüsse geltend g»macht wordrn, bi» küstenländischen Slovenen umzuftunmrn und den italienischen Wünschen gefügiger zu machen, doch hat sich bi«b»r jrd»« Mittel al« »rsolglo« erwi»s»n. Auch di» Rücksicht«» auf da« italienifch-balkan-slavische Biindni« oermochlea vi»«mal nicht« übrr die flovenisch»n Politiker, die von einer italienischen Hochschul» in Tntst zuviel für ihr Sprachg»bi»t »eforgen.
Aeukrtich« groß« Htra^eutundzeSungen in
Asch. Freitag d»n 27. April abend« haiitn sich in Asch di« Straßenkundgebunge» in verstärkt»» Maß» wiedtrholt. Di» unmittrlbar» Ursache ist in d»r di» Asch«r Sprachenfrage betreffend«» Jnt«r pelativn zu such»», di« d»r tfch chischrodikale Ab H«ordu»t» Dr. Baxa im Abg»ordn»t»ahaus» »inge bracht ha». Die Zahl d«r auf d»m Marktplatz» a»gefam»«lt«n D»»onftrantrn brtrug schon u« v Uhr abend« »ehrer« Hundtrt, wach« aber lawiaenanig an. al« sich die ü/ienge zu »in»» Zug« formiert, nationale Li»d»? singend, in Bewe« ,ung setzte uud durch »ehrere Siraße» zog. »m Bi«»arckplatze stieg plötzlich «in slavische« Dr«ifard «»pvr. Man stutzt« «inen Augenblick, dann aber «schollt» taus»ndsti»»ig« Pfuiruf« und i» nächst«» Augenblicke züngelten di» Fla»»»» an der slavischen F«hni «»por; »an hatt» si» angezündet. Unter dem ,auch»nd»n Fetzen de« v»rbrannt»n Dreifard« wurde uoter de» tofenden Beisall«jud»l d„ ung»h»ur»n Menschenmenge »ine schwarz-rot-goldene Fahne ge« schwenkt. In der Kaiserstraß» hielt auf einer hohen Mauer stehend, Laadtagüabgeordneter Dr. Troft »tue äußerst heftige «eve. Au »ewaUtätigknten hu e« nicht, »nd gegen Mitternacht hatte sich die Meng» verlaufe».
Pt« ymmkni «<* »itimln f«
Anläßlich de, surchtdaren Katastrophe in
San Fra»zi«ko sind von überall her mehr oder weniger erhebliche Geldbet?äge — sogar bi« zu 100.000 Mark — d»m Präfid«nt«n Roofevelt zur Linderung der «rsten Not zur Verfügung gestellt worden. Der stolze Amerikaner jedoch Hai alle Unt«rstützung«n zwar dankbar (wir »« h»ißt!) ab»r doch jedenfall« mit einem üderl»g»n»n, herablasseude», »b»n mit «in«« königlich«» Läch«l» zurückgewiefe». Da drängt sich un« die Frage auf, we«hald eigent« lich solche Unsumme» Nationalvermögen«, da« doch wahrlich die im eigen«» Land« bestehende Not zu lindern der»f«n wär«, in« Ausland geschafft nxrd«n? Abg«s«h«n von d«r Demütigung, die sie sich »i»st«ck»n mußte», könne» all» di» hilf«b»r»i«e» Nation«» froh fein, daß sie ihr Geld behalten durften. Ist denn wirklich jede«»al im eig«»«» Lande nicht eigene« El»nd grnug zu bekämpfen, oder haben jedesmal dir Staaten so viel Geld über« flüssig, da« durchau« in« Au«la»d Muß? Wohl ist »« »in schön»? Zug, «in ehrtnd»« Zeiche» für Die b»i?eff»nd»n Nation»», daß, sobald d»r Draht die Kund» von irgend »in»« Elementarunglück in frimde Lande trägt, Mitgefühl und Opstrwillig-keil sich regt, Hund.«lausend», ja Millionen aus« zubringen und de« fremden Volke zu opsern. Ad»? wär« «« nicht w«it dankbar«? und nützlich«, diesen Opfer«ut nur aus da« eigen« Volk, aus di» »igenen ar«»n Brüder in d»r Heimat oder in drr F?»md» zu beschränken? Alltnthalben gähnt die Not und da« traurige Schicksal der Heimarbtiter, besonder« d»r weiblich»», di» sür Hungtrlöhne d»n ganzen Tag zu Haus» arb»it»n, noch dazu darbrn und ivr» «»sundheit dabei verkümmern lassen müss»n. W>» elenb fristrn di» Weder in den G»birg«dörf»rn Böhmtn« ihr L»beu, wie jamm»rvoll sieht e« in manchen G»g»nden mit d»r Existenz d»? Landbau b»t?eib»nde» B»völk«ru»g au«! Und bi« Not und Sorg« um« täglich« B?ot, dazu di« Aussicht, nie-mal« auf «in«» grün«» Zwiia zu kommen, wie oft treibt bit« nicht ganz charokirrftst« Leut« zu Ber« brechen an fremdem Gut, am eigenen Körper oder gar aa de« anderer. Hier also, bei de« nationalen Elend, da «uß Hand angelegt werden zur Besserung, da sind die Gelder, die in« Ausland geschickt werden, richtig angewendet. Die Nationen müssen begreifen, daß e« ganz »nd gar unpassend ist, sich der ganzen Welt ungebeten an dtn Hai« zu werfe». Hoffentlich nähtrt sich langsam di» Zeit, wo die Naiionen ihr »aiionale« Vermögen auch für »atio-nale« Elend aufspeichern. E« gibt Ar«ut und Elend genug i« eigenen Land».
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Äus Stadt und Land.
Silier Hemeiuderat.
Der Vorsitzende Bürgermeist-r-Etellorrtr»«»? Dr. Gregor Jesenko eröffnet die Sitzung und läßt die vorliegende» Einläufe verlese». Ein Dank« 'chreiben de« Dirrkto?« der Land»«l»hrerinn»n-Bildung«anstalt in Marburg Franz Frisch für di» ih« feiten« der St»dta»««indeo»rtr»tting Eilli« ge« zollte Anerkennung seine« Wirken« al« Siadischul« inspektor von Eilli wird zur Kenntni« g»»om«»n.
E'»e« Ansuchen de« Cillier Musiko»r»ine« u« Berücksichtigung d»? Mitgliede? der K.ipelle bei Vergebung von städtischen Dienst»«st»ll»n fügt der Vorsitzende bei, daß feiten« d»« Stadia»»«-Präsidium« all»« aufgibst»» werden wird, um ge gtdenenfall« die Musiker zu berücksichiige».
Tie vollinhaltlich zur Btrlesung gtbrachi» Ein laduug d»S g»fchäft» führ»» den Ausschüsse« d»r r»utschböh«ischen Ausstellung in Reich»nb»rg im Jahre 1906 wird mit lebhafter Vrfritdigung zur Kinntni« g»no««»n und d.»r Vorsitzende fügt bei, daß e« i« Laufe de« So««er« möglich sein werde, daß sich einige Mitglieder der S»adig'»»iav«o»r« tr»,ung Diese« großartige nationale Uni»rn»h»»a a»s«h»n werde». Ein» bezügliche Ehrenkarte liege vor und steh» zur Verfügung. Dies»« U»trrn»h«»n hab» »in»» besouderkn Wert, weil dadurch g»z»igt werdrn wird, wa« di« deutscht Industrie i« Lande Böh»ea schaffe und welche Bedeutung derselben zuko««e.
Eine Eingabe der Erben »ach A«alia S«ol»>kar in Angelepenheu de« allfälligen An« kaufe« ihre« Haufe« wird der Sektion IV (Finanz-a»«sch»b) i«r Vorbiratunz »nd A»tragstell»»g zu« gewiesen.
Hieraus wird zur Erledigung der Tag»«orbn»ag otschntten. Für de» «»chila»«fchut berichtet dessen Ob«»»» Dr. A»gust G ch » r h f»
Ueber die von diese» Au«fchusse gestellt»« Anträge wird da« H»imat«r»cht zu»rkau»t der Katharina Pla»k»r, der Anna Sluga. dem Anton Ogrifek uad de» Franz Verkitsch. Hingegen werden die Eingabe» btzüglich Friedrich Schönberg, Therese Verdelak, Johann Schrimpf »ad Mathia« Gusei abgilthn», w»il die g»fetzlich»n Erfordtrniss« der-malen noch nicht g»g»b»n sind.
Ein» Eingab», dttreffend di» Ersatzwahl »ine« Sparkafl»au«fchub-Mitgli»dt«. wird »rriagt.
Eine Eingabe dt« Rudolf de Zandonatti u« Bewilligung zur Abgrenzung seine« Besitze« aus der Insel, beziehu»g«weise um Bewilligung be? Ber» leguug de« an de?selbe» vorüberführ»»s»n öffeut-lichtn Fußwtge« wird über Aalrag d«« Recht«-au«schuss<« dahin «rl«digt, daß di«fe« Ansuchen au« den vom Eiadtbauamt» an^esüdrten Gründen und au« öffenilichea Rücksichten, in«b»sond»r» i« Hinblicke auf die Hochwäffer, kein» Folg» gegeben werden kaun.
U'ber ein» Eingabe de« Gem»ind«ratk« der Stadt Olmüh um B»fchli»ßung einer Bittschrift an da« k. k. Unt»rrichlSm>aist»rium um Btrlkgung der Haupif»?i»n an d»» Volk«», Bürg»?» und Mittel» schulen in di» Zeit vom l. Juli bi« 1. September jeden Jahre« wird über Antrag de« Unt»??ichl«« au«schuss»S, für welchen dessen Obmann Ant. Pch»l berichtet, beschlossen, sich diefti Bittfch?ifi nicht au-zuschli»ß»n. wtil biefe Neut?ung nur für Großstädte in Betracht käm» und in der Stadt Eilli solche Verhältnisse nicht vorhand»» sind, di» »in» deranige A»nd»rung der Haupiferir» wünschenswert »rfchrinen lassen würd»».
Für d»n Bauausschuß brrichttt dessen Obmann Dr. Jos»f Kovatfchitfch über »in» Eingab» de« Pet't Maidic um Mitteilung, ob gegm die Einführung »in»« Lasttnautomobil«, insow»it da« Befahren der Straßen d»r Stadt Eilli in Bttracht komm', tine Einwendung »?hob»n wird.
D»r Bauausschuß stellt di»«sall« den Antrag: E« sei diese Eingabe feiten« de« Stadtamte« unter Hinwei« aus di» M>nist»rialo»rordnung vom 27.öep-tkmder 1905, mit welcher sich»rhcii«poliz»iliche Be« stim«ung»n für den Betrieb von Automobile» «r» lassen werden, zu »riedigen und hiebei de« Antrag-steiler gleichzeitig jene Gasse» und Straßen bekannt zu geben, die au« sicherhe,»«polizeilichen Rücksichten nicht d«fahr«n werden dürf«n. (Wird angenommen.)
I AIS dringlich auf die Tag««oldaung gestellt wird «in A«i«vortrag de« Stadtbauamt»« be» trefft»» die Feststellung der Siraßenfluchilinien hinsichtlich de« ehe«al« Weder',chen Bauplatze« am Franz Joses« Kai. und «« wird über Antrag de« Berichterstatter« beschlossen da«: 1. die Baulinieu sowohl hinsichilich der zukünftigen Ringstraße, wie auch hli,nchl!>ch de« Franz Josef Kai« in de? W tse wie si, i» d«« vorliegrndem Plane festgelegt find, besti»«» we?den und daß de? StadtregulierungSplau iu diese? Weise zu ände?» ist und 2. zu« Zwecke de? He?-stellung de« s»ine?zeitigeu Kai« von de? Südbab» der erforderliche Grund i« Au»«aße von 886 Geoiertmeter angtkaui» w»rd».
Für dt» Finanzausschuß berichtet dessen Obmau» Max Rauscher über folgende Gegen« stände:
Die Trasikantin Frau Fan»? Glafaer ersucht u« die Abschreibung von Ge«-i»d»»«lagen i« Betrage von 2!» X 47 d, welch»« Anfuch»n ab» g»wi«adjunk« Ottokar Cernstein in Gott» fChce für Cilli. Der Leiter de« Justizministerium« hat den Gerich««adjunkten Ludwig Ra«berger in Graz zu« E«aai«anwalt-Substituien in Leoben er» nannt. — Uebersetzt wurde der Gericht«adjunkt Dr. Robert Ogorevc von Jdria nach Rudolf«» wert. Der n«uernannte Adjunkt Rudolf Pototjchnik wurde nach Jdria übersetz«.
Schwurgericht. Für di» Montag beginnende Schwurgerichi«sitzung wurdrn bi«h»r folg»nd« Fäll» au«g»schri»b»n: Montag. 7. Mai. Mari» Pay. Kind«mord (Borühenver: Krei«gericht«präsident Edler v. Wur«ser); Dien«tag, den 8. Mai: Erwin Kankow«ky, Veruntreuung (Vorsitzender: L.-G.-R. Kotzian); Mittwoch, 9. Mai: Veko«lao Spindler, Ehrendeleidigung (Prebprozeß) und Jakob Belic. Todschlag (Vorsitzender: L.-G.-R. Gregorin); Donnerstag, 10. und Freitag. Il.Mai: Franz GaberfHtk und Genossen. Betrug (Vorsitzender: L. G.'R. Dr. Schäftlein); Sam«tag. 12. Mai: Paul Arzensek und Valentin Kurnik, Gallenmord (L.-G.-R. Gregorin).
Todesfall. In Unter -Pöltschach starb i« 39. Leben«jahre der Gastwirt und Realitätenbesitzer Herr Schtlcher.
Zu Spende» für de« evang. Airchenban ia ßili gingen «m April «in von Si. N. durch B«kar Ring«doiff 4 X; von Psr. Lic. Dr. Becker ia Friedenau Konfir«andengade 58 76 L; H. Herzlnger, Unterlötting. 20 K; Frau L. Hauen-stein 10 Fr.; Gräfin Bassewitz 1000 Mk. (6. Gabe). Mit dem herzlichsten Danke für die treue Helfe verbindet der Vorstand die herzliche Bitte u« weitere Spenden, die dringend nötig sind.
giftet Turnverein. A« 28. April fand eine Abschied«kneip- zu Ehren der scheidenden Turner G«einer und C ö l e st i n statt. Die Kneipe leitete Turnbruder Al«o«lechner al« Kneip-wart. Der zweite Teil lag in den Händen de« 2. Schristwart« Wendler. Sprechwart Aistrich sprach in längerer Rede den Scheidenden den Dank für ihre Hingabe an den Verein au« und wünschte ihnen Glück auf ihrem ferneren Leben«wege. Herr t. k. Postassistent Gmeiner. der nach Graz ko»«t. war eine« der eifrigsten Mitglieder der 6-Uhrriege. Tnrnbruder Cölestin. der nach Marburg übersiedelt, war ein tätige« und stramme« Mitglied der Abend-Riege
Hfostprnfnng. Fräulein Mizi Krell hat die Poftprüfung nicht, wie wir berichteten, mit gutem Erfolge, sondern „«i, Vorzug" bestanden. — Weiter« hat Herr Friedrich Drobitsch die gleiche Prüsung «it gutem Erfolge bestanden.
Aom ?»kdie»ste. Zur Postofsiziantin der 9. D>enstaltel«klasse wurde ernannt: die Post» und Telegraphenexpeditorin Maria Skala für Windisch-Feistritz; zu Poftunierbeamten der Postamttexpedien« Josef Czerwen? in Marburg. Nach Maßgabe der Perfonalständ« rückten vor: die Postamt«,xp«dient«n Johann Rodic in Eilli und Franz Hau«»ann in Marburg (Bahnhof).
Kandeksgerichte Gelöscht wurde i« Marburg» Register für Einzelfir«en: Sitz der Firma: Pöltschach. Fir«awortlaut: Anton Kraut«» dorfer. Betried«g»gensta»d: Gemifchtwaren- »nd Laadeiprvduktengeschäst. Zweigniederlassung der in Windifch-Feistriy mit der Firma gleichen Namen« bestehenden Hauptniederlassung. Infolge Geschäft«-anflösung. Datum der Eintragung: 21. April 1906.
Z»ie Alrmnng wird in diesem Jahre abge-halten i« Dekanate Marbura linke« Diauufer: Am 24. Mai zu St. Peter bei Marburg; am 27. Mai zu St. Barbara bei Wur«derg; am 3. Juni ia der Dom- und Stadtpfarrkirche in Marburg; am 4. in Z'llnitz; am 5. in St. Margarethen an der Pößnitz; a« 10. in Ga««. I« Dekanate Sankt Martin: Am 17. Juni zu St. Marein; a« 18. in Süßenberg; am 19. in Ziblka; am 20. zu Sankt Stefan bti Süßen heim; am 21. in Schleinitz bei
Eilli; am 22. in Ponigl, a« 23. ia Trenncnbcrg; a« 24. zu St. Georgen aa der Südbahn. Im Dekanate Eilli: Am I.Juli ia der Stadipfarr« kirche zu St. Daniel in Cilli; a« 2. in der Filiat-kirche Mariä-Hi««elsahrt in Eilli; a« 3. zu Saakt Maria in Pletrovitfch; a« 4. ia Grei«; a« 5. ia Heileastein. I« Dekanate Fraßlan: Am 7. Juli in Franz; a« 8. in Fraßlan; a« 9. zu S>. Georgen unter Tabor; am 10. zu St. Paul bei Pragwald; a« 11. zu St. Martin an du Pak.
Pi« Vergnügungsfahrt des „Körber". A« 2. d. M. hat dti herrlichstem Wetter die 2. Ver» gnügung«fahrt dt« Oesterr. Lloyd mit de« Da«ps«r .Körber", die dit«mal üder Sizilien nach Algier und Tunis geht, in Trieft den Ansang genommen. Wie bei der 1. Vergnügungsfahrt «st auch die«mal der Dampfer bi« ans da« letzte Plätzchen gefüllt. Um den Anforderungen Genüge zu leisten, mußte fogar eine 3. Klasse für die Passagiere eingerichtet werden. Da« Hauptkoatingent der Teilnehmer stellte Wien, doch sind auch zahlreiche Grazer, Prager und Ofen-P fter, darunter viel« Damen, an Bord. Auch einige Cillier, unter ihnen Herr Bürgermeister Rakusch, nehmen an der Fihrt teil. Der Abfahrt de« „ftöcbtt" wohnte ein tausend» köpfte« Publikum bei, welche« dem Dampser einen sympaiischen Abschied bereitete. Da« nächste Reis«, z»el ist Corfu. Die Anknnst daselbst erfolgte am 4. d. M. früh.
prei Mädchen »o« Hilzng getötet. Aus der Strecke Pöltschach—Ponigl beim Wächterhau« vor Lasche sind am 4. d. M. bei der Wegüber» setzung 3 Mädchen vom Nachmittag«eilzug über-fahren worden, wobei alle 3 in Stück« gerissen wurden. D«r Zug hielt 30 Minuten auf offener Strecke.
Kiue dunkle Geschichte. Am 2. Mai kim in
der Bahnstatiou St-inbrück «it de« Zuge au« Trieft ein Reifender an und bestellte durch einen Bahn» bediensteten ein Miuagess n in da« Koupe« 2. Kl. Nachd«« er da« Mutag«ahl eingenommen hatte, fragte er den Bahnbedienftetcn, ob er ein« 1000 K» Not« wechseln könne. Al« dieser die« verneinte, verlangte er auch vom Bahnbediensteten, «r mög«, da er i»in Reiseziel, wohin fein Rundreise-Billet lautet, geändert habe, die Auszahlung von Stein» brück bi« Marburg besorgen, wa« dieser auch tat und^ sür diesen Reisende» einen Geldbetrag von 7 K 80 h au«gad. Dem Kondukteur stiegen doch Bedenken aas und er verlangte energisch sein Geld zurück. Nun stellte e« sich heran«, daß dieser Reisende weder Geld oder Wertsachen besaß. Ueber ein am Hauptbahnhose eingelangte« Telegramm wurde di«s«r Reisend« angehalten. Er gab nun an, daß er Juliu« Wagner heiße und der Sohn einer Restaurateurin in Oedenburg fei. Er habe von seiner Mutter sür eine Rundreise 1000 K erhalten. In seine« Besitze wurde tatsächlich ein auf seinen Namen lautende« Rundreise-Billet sür die Stationen Graz—Trieft, Venedig—Trieft, Nab-esina. Laibach, Villach, Franzen«feste, Kufstein, München, Salzburg. Linz, Wien, Graz vorgefunden. Auffallend ist e«, daß er, nachdem er nur die Stationen von Graz bi« Venedig »nd zurück bi« Steinbrück passierte, bereit« gänzlich «ittello« war. Jnlin« Wagner ift angeblich 1872 in Oedenburg geboren und dahin zuständig und von Beruf Buchhalter. Da sein« Angab«» bezüglich der von seiner Mutter erhaltenen R^isemittel und über den Erwerb de« 138 Kronen kostenden Rundreise-Billet« verdächtig »rschtintn, würd« Wagner verhaftet und de« Gerichte «in» geliefert.
Kiue entschlossene Kat. Da« mutige Ein» greifen de« SchlossermeijUl« Herrn Gradt verhindert« am Freitag auf dem Raihau«platze ein größere« Unglück. Da« Pferd de« Grundbesitzer« Jakob Skraber au« Grei» war durch da« Herab» fallen eine« Wagentrittel«. von de« e« ia die F ss-l getroffen wurde, erschreckt worden und raste nun mit dem Geführt dahin. Dem scheuen Pferd« fi«l Herr Gradt in die Zügel und mit Anlpanaung aller Kräfte und nachdem ihm auch noch andere
& Hülse geeilt waren, gelang e« ih« auch, da« erd zum Stehen zu dringen. Hied«i kam er durch einen Husschlag auch zu einer schmerzhaften Quetschung de« eine» Fuße«.
Huudekontlimaj. In Bobor, Gemeinde St. Georgen a. d. Südo. Umgebung, ist «in Hund an Wut erkrankt, entlaufen und sodann vertilgt worden. E« wurde daher i« Sinne de« allgemeinen Tier» ftuchingtfetze« im ganzen Bereiche der Gemeinden St. Georg'« a. d. Südb. Markt und St. Georgen a. d. Südb. Umgebung die Hundeko»tu«az bi« auf weitere« unter dt» üblichen Modalitäten angeordnet.
Zbllite» de» ?er»»te»t»«». Die gesaMe
flooenifche Presse «acht sich üder da« fehlerhafte Deutsch eine« Zeugnisse« lustig, da« «in Gastwirt, de« e« wahrscheinlich in s«ia«r Jagrnd nicht lauge behagen wollt«, die Schulbank zu drück«», feinem Schankbursch» «»«stellte »nd versteht die be;üs liche Notiz «it d«r Aufschrift: »Blüten t-r Deutschtümelei*. Si« bezweckt damit. rrft«n« jene deutschen Unt«rst«ir«r, di« «u der Rechtschreibung ans de« Krieg«fusse stehen, zn Slovenen. die be« Deutschen nicht vollkommen mächtig wären, zu stempeln. E« steckt Methode darinen; man verfolg« damit zugleich den Nebenzweck, allen jene», die nicht über eia völlig einwandfreie« Deutsch ge-bieten können, «ine heilige Schm vor dem G«-brauche d«r deutschen Sprache beizubringen. Die Schen, der Lächerlichkeit z» verfallen, soll den Semeindevorstther oder Sekretär auf dem platten Lande abhalten, «twa« deutsch Geschriebene« von sich zu geben. Wie aber da« .Nenslovtnssch" dieser Leute an«fallen dürfte, davon gab der Brief eine« Bifchofdorfer Pervaken den besten Bewei«. der sich «it feine« Neuilooenifch brüsten «oallte und von einer .Laotnile' sprach. Er «einte casnik: .Die Zeitung', oerw«chs«l»e «« aber «it .castuik': Der Offizier. Auch von der Domootna ist »in solche« Stücke! bekannt. Sie ha» einmal da« tadellose Neuslov«nisch »in»« Gericht«deschl»sse« »it großer Entrüstung al« vollkommen unverständlich bezeichn« und mußte e« sich dann gefalle« lasse«, daß «an ihr diese« Slov«nisch al« vollkommen »inwandsr»ie« Nenflooenifch nachwi»«.
8i tueuisse«, pdllosopdrls rnansisMsi Da« „Sch«i«rdlatl" der Cillier Pervaken muß wegen stint« vermehrten Erschtin«n« schon zn ge» radezu lächerlichen Berichten seine Zuflucht nehmen und schwierige Probleuie aa« de« Gebiete der Logik lösen, um e« vollständig füllen za können. Diese« »Leibblatt^ de« Pervakenhäufleia« bringt in feiner letzten Nummer vom 4. Mai d. I. einen Artikel, au« welchem man in der Tat di« Grnnd-regeln der Lehr« von den Schlüssen erlernen kam». Au« de« U«staade, daß auf »iner in Ha«bnr» aufgegebenen Postkarte Cilli al« in „Stei»r«ark-oder Krain" gelegen bezeichne, wird, schließ« der geistreich« Bkrfassrr d«« .Domovina'-Artikel», »daß all« »Brüder ,« deutschen Reiche" von Eilli, „der schwerumwogten Feste', kein« Ahnung hadrn. Die Unwiss«nh«il »ine« Einzeln«», von d«m «aa noch ob»ndr»in nicht weiß, welche« Stande er angehört und welche Bildung er besitzt, gestattet also nach pervakischen Denkgefetzm »ine« Schluß auf die Un» wissenheit der gesamten Bevölkerung Deutschland«. 0 sancta aimplicitas! Doch noch nicht genngl Dieser pervakische Hero« i« Reiche der Gedanke» folgert also weiter: „Weil der Absender der be-treffenden Postkarte Cilli ia Steiermark oder Kraia vermutet, so muß er und MI« ih« die Gesa«t-devölkerung Deutschland« wissen, daß Cilli im „Land» der Pervaken' liegt. Ein wirtlich genialer Schluß, ganz abgesehen davon, daß e« eine per» vakisch» Anmaßung sond»rgl»ich»n ist, Steiermirk al« eia slavische« Land in Anspruch zn nehme«. Pii.
Aerschlageuheit nuserer — »tfc pavttischen — Postbeamte». Die .Domovina' bietet un« unter dies»« Titel in d»r gleich»« Num« «er witder »in» interessante Notiz. A« 26. Apr,l d. I. ging von Cilli tia» amtliche Zuschrift m« flovenischtr Adresse nach «Sagor a. d. Saoe — Krain.' Der ptroakijche Postbeamte schrieb d»r Deullichkeit wegen in deutscher Spracht .Kroatien" aus dit Britshüllt. Der Brief wanderte, wohl» gemerkl — «i« slooenifcher Adresse! — 7 Tage lang in Kroatien, Bo«nien. Herzegowina nad Dal-«atien herum und kam schließlich wieder nach CNi zurück mit der Bemerkung in kroatischer Sprache: .Retour nach Cilli — Kirnten!" Da «uß man der „Domovina" wohl einmal Recht geben, weaa sie meint, daß man solche verschlagene uad an-wissende pervaktjche Postbeamten soso« ent» lass»» soll. Da« ift dtau doch empörend nnd geht über all« Gr«nze», daß nicht «inmal die di« neuslovtnische Sprache verstehen oder «ich« ver» stehen wollen. Da steht e« mit d,m veutschen Postbeamten denn doch ander«; der weiß doch, »o Cilli liegt, trotz der Adresse: „Cilli — Krain Oder St,i«r«ark.' Pix.
Aremdenverkehr Ansschnß i» killt. Da die Zeit der Vei«ieiung von So«merwah«»naen all-«älig herannaht nnd die Anfragen von a»«»är>« fedr stark einlaufen, ergeht hie«it an olle Par-teien, die bereit« So««erwoh»ungen zu vergeben gedenken, da« Ersuchen, sie bei den unten anie gebenen Au«kunft«stellm, wo entsprechende Druck»
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I» Kamps um» Dasein der Binder zählen die besonders im Sommer auftretenden Magen» und Darmkrankheiten zu den schlimmsten Feinden. Den besten Schutz gegen dieselben bietet eine rationelle Ernährung, welche bei möglichster Schonung bei Magen-Darmkanales dem OrganiSmuS die zu seinem Ausbau notwendigen Nährstoffe zuführt, und ihn dadurch gegen Krankheiten widerstandsfähig macht. Aeußerst rationell ist die Darreichung von «ufekes Kinderm'hl mit Milch, welches die in der Muttermilch enthaltenen Nährstoffe im richtigen Verhältnis besitzt; eS macht die Kuhmilch, die von der Natur nicht fü den kleinen Menschen bestimmt ist, im Magen seinflockiger gerinnbar und paßt sie so dem kindlichen VerdmmngSapparate an. Durch seinen Gehalt an Mineral* nnd Eiweißstosien fördert Kuseke-Mehl die Entwicklung des lochen» und Muskelsystems auf daS günstigste. »oss^
forten aufliegen, unverzüglich zur Anmeldung zu bringen. Such jene Parteien, die überhaupt die Abficht habe», i« Laufe de« SommerS Räumlichkeiten an Fremde zu vermieten, wen« auch der Vermittertermin im Juni und Juli erst erfolg«« kann, werden ersucht, ihre Anmeldungen schon j>tzt zu machen, da sich die «eisten Fremden schon lange vor ihre« Eintreffe« kurch vriefwechsel paffende Wohnungen sichern. Die WohnungSver-»ittlung «cichiehl kofteuloS. nur ersucht der FremdeuverkedrS-Autschuß jene Parteien, die eine dereitS angemeldete Wohnung vergeben oder aa-derweitige Verfügungen getroffen haben, diese sofort bei der An«eldung»stelle abzumelden, um he» Ausschüsse in rücksichtsvoller Weife feine Auf-
Sabe zu erleichtern. AuSkunfiSftellen sind: Fritz lasch, Buchhandlung; Saff-ehauS Merkur und Joses Krell, Etadtamt.
^mpfangsanzeixe Sei rekommandierten Briefen i« inländischen (österreichischen) ?oß» »erkehre. Mit l. Mai trat folgende postalische Neuerung in Wirlsa«te>l. Der Absender eine« rekommandierten Briefe« kmn bei der Aufgabe ver» langen. daß er von dem BeftimmunftSpostamte von Sem Einlagen deS Briefes verständig« wird. Für eine solche omtliche Verständigung. Empfang«» anzeige ist eine Gebühr von 25 Heller zu zahle«, welche nebst der Porio» und RekommandationS» Gebühr durch Aufklebe« der entsprechenden Franko-marke aus dem Briefe selbst zu entrichte« ist. Der Absender von rekommandierten Briefen, für die «ine EmpfangSavzeiae gelöst wird, hat auf der Por?erfeit» die auffällig« Bezeichnung „SR. E." anzubringen und auf d«r Rückseite seinen Namen fowi« die Wohnung anzugeben.
Pentscher Schntverein. I« der Sitzung be« engeren Ausschusses vom 25. v. M. wurde den Gemeinde« Lilienfeld und Lundtnburg, dem Dil«ttant«n-Berein in Grünwald a. N., dem Mä"«er-Gefang-Berein in Wickivitz, dem Verein Demiche Burfchenschenschaft >n Kukan, der OctS-gruppe deS Bundes der Deutschen in Oberaliftadt und Herrn Franz Beckel in Steinig für gewidmete Spenden nnd Sa««lungen der geziemende Dank ausgesprochen. Der Anfall eines Legates »ach Frau Piultae Drechsler in Ladnitz wurde zur Jtcntni* genommen. Der pewerbl. Fortbildung«-tchule in M.'Weißkirchen wurde ein Erhaltung«» dettraq, der Tchule in Gaben ein Beitrag zur An» fchaffung neuer Bänke bewilligt. Dann g'langte« Angeleg««heitin der Hauptversammlung 1906 in Reichenberg zur Beratung und Erledigung. Weiter« w«rde die AuSgeftaliung de« »getreuen Eckart' al« VereinSorgan in Aussicht genommen und ferner defchloffen, an alle Ortsgruppen Festpro-
»Xathrsinar —
nur KathrcinerT*
Äartttinrrl Kneipp-Maljtaffee ist der einzige Malzkafsee, »elcher Aroma und Neschmack de« Bohnenkaffee« besitzt. Das hat die Wissenschaft festgestellt?
Jede sichtige Hausfrau verlangt daher beim Einkaufe mu de» echt« «Sathreiner- und weist >«de Nachahmung zurück.
Deshalb präge mau sich gr»a« ei«, »te der <6>«< »athreiuer« Kneipp Malzkaffee «»«steht!
Ll» u«trügliche ltennzeilben de« echte» Kathreiner« Kneipp-Malzkaffee merke man sich vor allem:
1 Das »erschlossene Originalyaket
2. Da» Bild deS Pfarrer» Kneipp t *u
3. Die Unterschrift Leb. Kneipp )
4 DieAuffchrift KathreinerSKneipp Malzkaffe».
gram«« zur Gebranchnahme bei OrtSgrupprn-Veranstaliungrn kostenlos auszusenden. Schließlich wurde die Mitteilung gemacht, daß in Sittendorf i« Vezirte Sr««S, (Nied«röst«rr«ich) «ine OrtS-«ruppe deS deutschen SchulvereineS gegründet wurde.
SüdmirKische AoUsban» i» chraz. Stand am !iv. April 1906: AnteilSoermögen von 3744 Mitglieder« 373.800 K, Spareinlagen von 2456 Parteien zn 4 o. H. 3,872.503 K, Kontokorrent : Kreditoren 197.016 K, Debitoren 529.777 L. Darleihen 1,562.111 K, Wechsel und Devise« 1,242.525 X, eigene Einlage« 567.222 X, Wertpapiere 350 247 X. Bankgebäude 262.500 X, Reservefonds 42.321 K, Geldverkehr im April 1,745.968 K.
U5mitj ;«r Aetämpfnng der FnS>rknlose. Die VolkSheilftätte für Tuberkulose in Hörga» bei Gratwii« wird im Laufe deS Monate« Mai eröffnet werde«. Die Voruntersuchungen 'ür jene Kranken, welche die Aufnah«e i« die Heilstätte anstreben, finden vo« 1. Mai l. I. angefangen zweimal wöchentlich, und zwar Dl«nstag und Frei-tag von 7»3—7t* ^r nachmittag in allgemeinen Krankenhause auf der medizinischen Klinik in Graz statt.
An»stel«ng «an Bedarfsartikel» für chaS-
Wirte. Anläßlich deS im September 1906 in Leibnitz stattfindenden steiermärkischen Gastwirte-TageS veranstaltet der Festausschuß eine Ausstellung, welche den Zweck hat, einerseits die Gastwirte mit den Weinbauern, Champagner- und Likörfabrikanlen in direkte Berührung zu bringen, andererseits ihnen die verschiedenen Bedarfsartikel für Küche und Keller sowie praktische Neuerungen für den Gasthansbetrieb vorzuführen. Die Ausstellung dauert vom 16. bis 23. September und beträgt die Platzmiete sür Logen von 12 Geviertmeter Raum 15 60, wovon die Hälfte gelegentlich der bis 15. Mai l. Z. zu überreichenden Anmeldung, die zweite Hälfte bei sonstigem Verluste der Anzahlung nach Erhalt des ZulaffungSfcheine« zu erlegen ist. Auf Wunsch werden auch kleinere Abteilungen gegen eine ver» hältniSmäßig etwaS höhere Platzmiete znr Verfügnng gestellt. Nähere Auskünfte erteilt der Festausschuß des steiermärkischen Gastwirtetages in Leibnitz und daS Sekretariat des Steiermärkischen Gewerbe» »ereineS in Graz.
Aerei» Südmark chraz. Ausweis über er» halten« Spenden und pegedene Unterstützungen und Dar leih n tn d-r Zeit vo« 19. bi« 30. April 1900. Spenden hab « gesandt: M. O.-G. P«nau (der Bor» fchußverein Petiau 50 X; Reinertrog de« BortraneS deS Hochalpinisten Dr. Blodig am 6. April 1906 120 X 20 b; Dr. Sixt o. Fichleuau 25 K 80 h und die Siadtgkmeinde Pettau zur Anschaffung von Bücherkästen 60 K); M.-O.-G. Eilli (Uhiirooct-Gesellschaft bei Dirnberger 2 Stummiifch 1 X und Wette Dr. Lichlenegger-Hoppe 2 K); Gemeinde Steyr 40 K; Die blutigen R>»ter zu Straß bei Spielfeld 4 K 38 h und 5 K 62 h; M.-O.-G. Innsbruck „Ungenannt- 3 X; Siadtgemeinde Innsbruck für 1905 und für 1906 je 100 X. — Aus den Sammelbüchsen: O.-G. AtzgerSdors 3 K 25 h; O.»S. Dornvirn 7 K 40 h; M.-O.-G. Cilli (Erlös in NeuhauS 5 K 9 h; M.-O.-G. Innsbruck (bei« Bierwastl) 4 K. — Gründer: Max Loetfch zu St. M chael i. S. 50 K; Stammtisch» gesellschafl beim Walzl in Jrdning 50 X; Stadt» brauhau« Klogensurt 5V X; Siammiischgtstllschaft beim Kamm«r«r in Jevntng 50 K. — Spinden «rdi«lten: Di« Schul« in S«r ola (8«hrmitt«l) 300 X; d«r Kindergarten in Mahrenberg 360 K; «in B«ami«r in Kärmen 50 K; di« Schule zu Ad» brand «n Nirderösterreich 80 K; Hit Haushaltung«» und Foribile>ung«schul« in Marburg a. d. D. 500^; «i« Besitzer i« N>«d«röft,rreich 100 K; weiter« wurden an Studienunterstützungen 40 K verliehen. — Darleihen wurden gegeben eine« Gewerbe» treibenden in Unt«rst«it'»ark 4000 X; einer nnter» fteirischen Gemeinde 1000 K un» eine« Gewerbetreibenden in Unterstetermark 700 K.
Kochenegg. Bienenzüchter-Verei«. Am 29. April fand um 2 Uhr nachmittag im
Sch«lhaufe der deutschen Schule nne Wandert»«» fammlung de« fteier«. Bienenzuchtvkrein«« statt, bei welchtr die Wanderlthrer Herr Oberlehrer Weixler au« W«it«nsttin und Herr Same; au« Nkukirch«« Vorträgt hielten und in interrflanter Weife «it der Gestungbeute demonstrierten. Nach der Vttfj««lung wurde zur Gründung «iner Filiale geschritten. ES wurden gewählt: ?l« Obmann Herr Oberlehrer Fritz Lang, Od«ann» ftellvertreter Herr Stefan Ö?ßfo. Kassier Herr Roman Henn und al« Schriftführer Herr Lehrer Mohoröii. Die Filiale zählt 9 Mitglieder, die rtgtS Jntkresse zur Sache bekunde«.
Hpsstnitz. (Ertrunken.) Der früher« Ge-«einbeoorstand und jetzige Gemeindeautschuß Blas. Kokol fiel in« Waffer und ertrank.
fU«n. (Verschiedene«.) Bei den letzten Wahlen der Aemtersührer der Gemeinde»«» tretung wurde abermal« der verdienstvolle und langjährige Bürgermeister Herr Auguft Fale «-chini wiedergewählt. Zu deffe« Stellvertreter wurde Herr Hans Schniderfchitz und zu Gemein-deräten die Herren Franz M a t t h e i S, Johann Zechner und Johann Ornig gewählt. — Der Rann«r Turnverein erfreut sich eine« steten WachSiume«. Die Turnstunden werde« sehr eifrig besucht und auch nummerisch erstarkt der Verein immermehr. Der letzte Turnabend a« Dienttpß wie« einen sehr guten Besuch auf. Der Turnstunde folgt» eine Kneip«, bei we'cher eine recht fröhliche Stimmung herrschte. Bei frohe« Liederklang» und de« Austausche «anch ernsten und lauingen Worte« verflogen die Stunden nur zu rasch. E« ift eine rech« erfreulich« Tatsache, die wir hier
(Fortsetzung stehe Beilage.)
A„) j. «5 lernn, til ll.l* 0. 1Rct.ii ein braUI'OßlQß M'ta. fitul« u> Mlaa ferullt IM „etUfcrt. «et»« ^.yer»»«w°« »«. ,chn». IrlOrn-Fabrlkt. Uennekerf, Zsirirk.
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Seite 6
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Z>i« Sid««»AScheret ist «« Stadia««, i« Borz>««»r di» Herrn A«t«»orstand»s unter-«»bracht und enthält wiffenfchaftlich» »nd belle-»ristisch» Werte in 1600 Bändin. A»«l»ihstundeu find jede« Montag, Mittwoch »nd Freitag («it Ausnahme von Fei»rta>i»n) rou l bi» 2 Udr nach-mittagt. Jeder Ei>il»dn»t bat monatlich 10 Heller und außerde« für j»ben Band 2 Heller für je 14 tage zu bezahlen. Ueber zwei Monate dürfen di» BSch«r nicht behalten w»rden. Jeder Deutsche sann Bucher tntUbntn. I« Jade« 1903 wurden 6202, in Jahr» 1904 3153 Bücher entlehnt.
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in Oesterreich-Ungarn und in allen Kultnr-ntaaton ia Waschungen und B&dern gegen Hautansschläge und Unreinheiten der Hant »erweiidet. Jede Etiquette mun» diese SchuU-roarke nnd den Namensxug der Fabrika-
ftrwa tragen, somst sind «« nicht die achten »eit 35 Jahren in Ver kehre befindlichen.
Jän ffroa G. Hell & Komp.
• Wien, I. Bibentvaaae Nr. 8.
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30 000 Ar»»e»bktrSgt der Haupttreffer der Kaise?in.Elisad«h-Hei«-Lotl»rik. Wir «achen unser« g««htten Leser darauf ausmertsa«, daß die Ziehung unwiderruflich am 17. Mai d. I. stattfindet »nd e«pfehl»n anaelegen'lichst, diese« patriotische and Hu«anliär» U»ie>nehm»r durch Ankauf «ine» Loses zu« Preis» vo» nur 1 K zu unterstütz»?.
DaS Lokal-Museum.
Aluler «■ Kriuueruuge» «u die 3M«3'0
11 Töi'o 752-0
749-0 7470
750-0 750-0 7440 7380 782-0
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21 i 74Ü-0 7420 740-0 7401 737-5 734-0 732 1 7335
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Be«ertungeii
Rebel
stürmisch W, Regen W
Anvitter
Regen
Arüh und abend« Rebel ,>r.Nebel,Gew.« Reg u Hag Regen
Höhenrauch, ftünnisch W
Jrilh'Rebel
„ stürmisch W Höhenrauch, Reg., stürm. EW
Karl Paffet, k. t. Proiefsor.
Ausweis
über die im städt. Schlachthause in der Woche vo« 23 April bis 29. April 1S06 vorgenommenen Schlachiunoen, sowie die Menge und Gattung des eingeführten Fleisches.
Name
bei
Fleischer«
frn».
Schlachtnllaea rinchfflUftf« glei ch r»
Baumann Bukschet Jakob Gajschik Anton Grenta Johann Habian
Janzek Martin Karloschek Martin Kossär Ludwig L»«tosch^k Jakob Payer Samuel -Planinz Franz Plestfchak Plei»rsky Anton Rebeuschek Josef Eellak Franz veutschnig Anton Skoberu» S»org Emzer U«»f Rudolf Vollgruber Franz Wojsk Gastwirt»
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VW" Beilage zu Nr. 36 der „Deutschen Wacht". -W>
feststelle», daß in Rann, der südlichsten deutschen Stadt deS Lande« die turnerische Sache einen fo regen Aufschwung nimmt und e« wäre nur zu wünschen, daß diese für die Erstarkung der völkischen, f» hochwichtige Sache sich der werktätigsten Unterstützung aller Kreise auch weiterhin erfreuen «Sg«.
Ma»». (Gescheiterte Klöße.) Am 2. d. sind wieder zwei Flöße, dietzmal de« Besitzer« Mi-klanc au« Praßterg, bei der Notbrücke bei Rann Gescheitert. Die Bemannung wurde gerettet. Der Besitzer erleidet namhaften Schaden. Der Savefluß ist angkfchwollen und da der Strom an der Bau-stelle beengt ist. erfordert die Flößerei grobe Bor-ficht beim Passieren de« Durchlässe«. Die Be« «an»ung soll ein wenig angeheitert gewesen sein und sah wahrscheinlich nicht die Piloten.
3U«n. (Brückenbau.) Der Bau der großen Brück» über die Sove und Gurk macht bedeutende Fortschritte. Der Bau ist nun bereit« soweit gediehen, daß man einen Eindruck von den gewaltigen Abmessungen dieser Brücke, welche die »rößte ia den Alpenländern ist, gewinnen kann. Die gemauerten Joche «n der Saoe sind bereit» fertigstellt und ein gewaltiger Brückenbogen übe» spannt schon zwei derselben. Wir werden aus diese« große Werk in Kürze au«sührlich zu sprechen kommen.
$t. Mareia Sei Krlachkei«. (Unsere P • st.) Obwohl auch die Landpostämter dazu »erhalten werden können einsprachige Postwert» zeiche» für deutsche Bewohner de« Orte« zu führen, s» u,»erläßt e« doch der hiesige Postmeister deutsche Wertzeichen zu bestellen, um durch diese« Unter« lassen die Parteien zu zwingen, doppelsprachige Korrespondenzkarten, Begleiiadressen, Postanweisungen und Karteadriese zu kaufen. E« ist nun schon wiederholt vorgekommen, daß man aus die ver-langten einsprachige» Wertzeichen tagelang warten maßte» di« dieselben notgedrungen au« Gefälligkeit von andere» Postämtern einlangten. Wenn auch in St. Mareia wenige Deutsche sind, so wäre e« wirklich schon hoch an der Zeit, unsere. Rechte bei» hiesigen Postamt« geltend zu macht». Ber. binden wir un«, weisen wir jede« doppelsprachige Wertzeichen zurück!
Will««. Di« Lokomotive im F«st> schmuck — vom Filippi Markt«. B«i der Ei»fahrt te» heuligen Zuge« um 9 Uhr 88 Min. Bormittag von Unterdrauburg. bot sich u»« ei» herzerfreuender Anblick. Die Maschine de« Zuge« war mit schwarz-rot-goldenen Fahnen festlich geschmückt und mit Blumen r«ich bekränz«; «ia Werk de« Maschinsührer» Herrn Starzacher, der au« diesem Anlaße aus allen Bahn-stationkv Gegenstand herzlicher Begrüßung war. Der heurige Philippi-Markt war wieder gut be-sucht, wozu auch da« schöne Wetter beigetragen habe» mag Die Narkibesucher strömten von allen Seite» in Schwärmen herbei und die Zügr waren mit Ankommenden vollgepfropft. Die Wirtthäuser wäre» so überfüllt, daß man nur über viele« Bit««» etwa« verabreicht bekam.
?»«igl. (Hagel.) Am Nachmittag de» 2. Mai gi»g über unlere Gegend «in heftige« Te-wi»t«r nieder, da« von Hagelschlag begleitet war. Wohin da« Luge blickte, breitet« sich »in« we.ße Decke au«, de« Schnee vergleichbar. Die An» Pflanzung«» haben großen Schaden genommen.
Ztztschsftzsrf. (Im Streite.) Am 29. v. Mt«. geriet der Ba^«r ikoroö c mit seinem Sohne i» Streit; er ergri«mi« schließlich d»rart, daß »r ew» Axt ergriff und si» nach dem Sohn« schleuderte, der von ihr am Fuß« guroffen und schwer v«r» wu»det würd«.
Sch»»a»i». (Von der utraquistischrn Schule.) Dtan schreibt un« von dort: Hier «r-eignen nj ganz Nktt« Dinge. Die hi«sig« utra-quistifch« Schul« hat «in Oft«rg«schenk erhalten, da« wir wohl nicht erwartet hatten. E« würd« ihr «in Ot«rl»hr«r in der Perfo» d«s Herrn Trobtj be-schied«», d«r ein au«p«Iprochener Slowene ist und von dt« «an weiß, daß er «her alle« ander« al« deutschfreundlich ift. Gleich beim Antritt« fein»« Amte« erklärt« er d«n Deutschen den Krieg, indem er ieiue ihm untrrst llt«n L«hr«r darauf aufmerksam ««ch»«. daß si« sich unbedingt und in jeder Rich-tung feinen Anordnungen zu fügen haben. Wer nicht nach seiner Pseise tanzen werd«, der habe mit ih» zu rechnen. Wa« die« zu bedeuten hat, wird wohl sofort klar, wen» man die Tatsache erwägt, daß hinter Trobej der Obmann de« Ortsfchulrate«, te t«ka»»i« Dr. Fra» Mai«r, sttckt. Sein« recht« Hand ist der Lehrer Koropec, dessen Heldentatm
aus dem Gebiet« de« völkischen Nahkampf««, di« wikderholt gerichtliche Nachspiel« hatt«», noch in bester Erinnerung sind. Koropec würd« im Bor-jähr« trotzde« in den Beziittschulrat gewählt und es ist «in charakteristische« Merkmal für di« per-vakische Wirtschaft, daß «in Hetzer wie Koropec tadellosen Lehrkräften, die al« Jugendbildner in jeder Beziehung makello« dastehen, vorgezogen wird. E« ist klar, daß unsere utroquistische Schule, wenn die zuständige Behörd« nicht eingreift, unter dir Leitung junger Brauf»köpf« schwer leiden wird und wirklich gute Lehrkräfte sich unter diesen Umständen nicht werden halten können. 3ie Früchte dieser Zustände haben sich bereit« gezeigt, und e« ist Tat-jache, daß slovenische Lehrer bereit« den Kindern verboten haben, bei deutschen Geschäftsleuten zu kaufen. Ist e« die Aufgab« der Jugenderzieher, in da« jugendliche und empfängliche Herz de« Kinde« da« Gift de« Hasse« zu träufeln? fragen wir di« Schulobkrb«hörd«n. Gibt «« denn kein Mittel, sclchen L«hr«r in dir eigentlichen Schranken feine* Wirkungskreise« zu weisen? Wir w«rd«n auf der Hut fein und wenn die Oberbehörde kein Mittel findet, so werden wir ein solche« finden. H?rrn K. aber raten wir vorderhand, da« Lehrfach aufzugeben und sich ganz den Brettern, die di« Welt bedlulrn, zu widmen; hat «r doch schon in der „Oitalrnca" aus di»s«m Gebiete Großes geleistet.
Vermischtes.
Aöerglauli« und HermaaenKraft. Die
Nordamnikaner hoffen, baß sie d<<« durch ein »er-doopelte« Rieu,.unglück fast ganz in Schutt und Asch« gtlegt« San Franzi«ko in fünf Jahr«» und zwar c>»öß«r wieder erbaut haben werden. Da« »nd Menschen, die auch jetzt wieder, »»geschreckt durch da« Riesenmaß d<« Unglück«, aufrecht stehen bleiben und nicht di« Zunge, sondern den Arm regen. Wie wundersam tritt da der Gegensatz her-vor zwischen diesei Ausnahme» vor. Die Pho-tographien der jungen Dame waren durchaus ge-lungen, aber jede Platte zeigte deuilich die Ge-stalt eines Mannes, der die sitzende Figur der Dame mit einem Dolche bedroht. Die GesichtSzügt dieser rätselhaften Gestalt waren zwar nicht klar, wurden jedoch von den beiden Damen al« die de« Bräutiga«« der jungen Dame, eine« Offiziers in der indischen Armee, erkannt. Die Vertonung ist insolge dieses Vorkommniffe« abgebrochen worden. Hm! Hm!
Schrifttum.
Meyers Großes A»nversati»»s Mexiko».
Ein Nachschlagewerk de« allgemeinen WisstrS. Sechste, gänzlich neu bearbeitete und vermehrte Auflag«. Mehr alt 148.000 Artikel und Verweisungen aus über 18 24t) Seiten Text mi» mehr als 11.000 Abbildungen, Karten und Planen im Text und auf über 1400 JllustrationStafeln (darunter »twa 190 Farbendrucktafeln und 300 selb-ständige Kaitenbeilagen) sowie 130 Texibeilagen. 20 Bände ia Halbleder gebunden zu je 10 Mark oder in Prachtband zu je 12 Mark. (Verlag deS
Bibliographischen Institutes in Leipzig und Wien.) Marokko! In ihren Folgen noch nicht absehbar, ist dit Marokkokonserenz unzweifelhaft eines der wichtigsten politischen Ereignisse unsrer Zeit, und so hat denn ihre Vorgeschichte schon im .Großen Meyer' Platz gesund«», dessen IS. Band (Lyrik di« Mitterwurzer) jetzt vorliegt. Die« Beispi«l sowie dit überau« instruklioen. von zahlreichen Tafeln. Tabellen u. s. w. begleiteten Artikel üder Marine, die zu der alle Parteien so lebhaft bewegenden Flottrnoorlag, da« richtige Verständnis bringen, zeigen, daß auch der neue Band ganz auf der Höhe der Zeit steh«. Auch der Artikel.Militär' ift sehr beachten«»»». AuS dem sozialpolitischen und volkS-wirtschaftlichen Gebiete nennen wir .Mädchenschutz', „Matkthallen' (mit zwei Tafeln), .Mäßigkeit«-bewegung", au« Literatur und Kunst „Lyrik". „Märchen", „Mendelssohn >Bartb»ldy'. „Minne-langer", insbesondere auS dem Gebiete der bilden» den Künste „Malerei', „Medaillen" (mit sechs wesentlich ergänzten Tafeln), „Menzel" «.„Meunier", die zwei großen Toten deS vorigen Jahre«. Au« der Geschichte und Lättdet künde haben ..Mandschurei' und „Martinique' setzt besondere Anziehungskraft. Von Siädteaussätzen sind „Mannheim" und „Metz" m t Kartenmaterial neu au«gestattet. Endlich führen wir noch eine Reihe von Artikeln an. die dem vom „Großen Meyer' bekanntlich mit besonderer Liebe gepflegten Gebiete der Naturwissenschaft und Tech» nik angehören, und dit mit neuen oder erneuerten Tafeln in Schwarz- und Farbendruck sowie mit Teztbeilazen besonder« reich au«gestattet stnd. Wir greisen da ouS der schier übergroßen Fülle HenuS: .Magnetometer' und „Maqnetograph', „Mäh-Maschinen". „Maschinenpflug', .Materialprüfung', „Mauetsteine", „Medizin", „MelamorphiSmuS der Gesteine', „Meteorologjfche Hochstatione«". „Mine-ralwäffer" (mit einer Beilage, die die Zusammen-setzung der wichtigsten Mineralwässer, ihre Analyst und Temperatur angibt). Im ganzen enthält dieser Band nicht weniger als 43 schwarze «»!> 7 farbige Taf.ln, 19 Karten und Pläne, 5 T'xtbeilagea «nd 195 Abbildungen im Text. Z5D
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ffiasTrf ruhig. ..wie Ich Ihnen schon früher gef««t, war für Ihre Schwester von Anfang an nur sehr wenig Hoffnung. SS war eine traurige Aenugtuung für mich, meine Diagnose in jeder Hinsicht von einem so großen Arzte, wie Dr. Hatherly Bell, bestätigt zn finden. Ich werde Ihnen sofort einen Totenschein ausstellen."
„Wollen Sie meine Schwester nicht sehen?" fragte Enid.
Wieder stand die zitternde Angst in ihren Augen, und gespannt blickten ihre Züge. Walker hatte nicht veraessen, was man ihm von dem Bluthund erzählt, und »ersetzte eifrig:
.„Wirklich nicht nötig. Ihre Schwester war tat-sächlich schon tot, als ich sie da« letzte Mal sah. Seitdem sind Stunde» vergangen . . . aber eS ist wirklichmcht nötig."
„Mr. Henson ist in solchen Dingen schrecklich peinlich."
..Nun, er soll befriedigt werden. Ich werde ihm sagen, ich hätte die Reiche gesehen. Und ich habe sie mich gesehen. In solchen Dingen kann ein Arzt nicht sorgfältig genug sein. Wenn Sie mir Feder nnd Tinte besorgen wollen."
„Danke Ihnen herzlich. Wollen Si« bitte mit« kommen."
Walker folgte ihr in daS Gesellschaftszimmer. Mistrest Henson, die al« Tranerkleid eine verblaute, z«r-rissene Seidenrobe angelegt, sang ein Trauerlied am Piano. Ihr weißes Haar flatterte lose um die Schulten,, und ein hohler Ausdruck lag in ihren Augen. Sie nahm soviel Notiz von den Antretenden, als wären sie Statuen gewesen. Plötzlich Körte die schwermütige Musik auf, dann begann sie geräuschlos im Zimmer auf und abzugeben.
„Wieder eine fort," murnielte sie. „sie. die ich am meisten geliebt. Immer sterben die, die ich lieb«, und der eine, den wir hassen, bleibt zurück. Bringt all diese Rutschen fort, sendet die Gäste nach Hause. Wollen sie hier s«iern nnd tafeln? In der Stille der Nacht soll sie von vier weisen Pferden nach Churchsield gebracht nnd dort im Fainiliengrabe beigesetzt werden."
„Mwreß Hknsons Familiengnt," erklärte Enid flüsternd. „Es liegt fünfzehn Meilen von hier. Sie hat «S sich in den Kops gesevt. meine Schwester solle dorthin heute Nacht übergeführt inerden. Ich hab« bereits an den Reichendes orger in Brigthon telephoniert."
Walker versicherte dem jungen Mädchen hastig, alle erforderlichen kleinen Formalitäten würde er selbst er-ledigen. Er wünsche jetzt nichts weiter, als Henson seinen Besuch zu mache» nnd das HauS sobald wie möglich zu verlassen. AIS er auS den, Zimmer trat, hörte er Mistreß Henson murmeln und singen, er sah den irren Blick in ihre» Augen nnd »ragte sich, ob er hier nicht bald wieder eine neue Patientin bekommen würde.
Reginald .Henson fast blaß und erschöpft in seinem Bett. Zweisello« hatte er eine schreckliche Erschütterung, eine furchtbare Angst durchgemacht, und daS Zucken seiner Augenlider betritt seine zerrütteten Nerven. Eine dicke weisze Binde lag um leinen HalS. und seine linke Schulter war frst verbandagiert. Er sprach nur mühsam.
..Nun, fühle» wir un? heut« morgen besser?" fragte Walker munter.
„Nein, da» tun wir nicht," sagte Henson, den sein« gewöhnlich« Liebenswürdigkeit vollständig verlassen zu haben schien. ..Wir fühlen im« verteufelt schwach und krank und schwindelig. Jedesmal, wenn ich einschlafen möchte, fahre ich jäh empor u»d habe «in Gefühl, al» wenn mich dieser verdau,inte Hund zerreißt. Ist die Bestie noch »ich: erschossen?"
„Ich glaube nein Er liegt noch oben «uf seinem Posten und darum —"
„Und darum hoben «ie stch die Seich« '««in«* armen lieben Eoustne nicht angesehen?" C
..Dann hätte ich wohl keinen Schein an«gtstellt." versitzt« Walker würdevoll. ..Wenn ich zufrieden bin, Sir, nnd dem Gesetz Genüge geleistet ist, dann kann wohl auch jeder ander« zusri«den sein. Ich habe die Leiche g«s«h«n."
Technisch sprach der kleine Doktor die Wahrheit, denn semer M«inung war «S ja «in« Lriche, die er vor sich gehabt. Henson murmelte etwa«, das wie eine Ent« schnlbiguna klang. Walker lächrlt« fr«undlich und «rklärt«. Ruh« nnd «in« richtige Diät wäre alles, wa» der Patient brauchte. Die Bandagen brauchten ei» oder zwei Tage nicht entfernt zu werde», nach Verlauf dieser Zeit wollte er wieder vorsprechen Al« Walter die Bandstraße er» reicht halte, »ahm er den Hut ab und wischte sich den Schweiß von der Stirn.
„Ist da« ein HauS," murmelte er. „Ein merk» würdiges Leben, da« die Leut« hier führ«,,. Gott f«I Dank brauch« ich vor Sonnabend nicht wi«d«r h«r. Wenn mir jetzt ,emand ein kleines GlaS Brandy und etwa« Soda anbieten wollte, ich würde wahrhastig mit meinen Prinzipien brechen und e« trinken."
Währenddessen macht« sich di« düstere Stimmn,^ deS Tages auch im Hause bemerkbar. Die Diener schlichen aus den Zehenspitzen umher, die schreckliche Glocke läutete. Mistreß Henson ging im Zimmer unermüdlich auf nnd ab, sang und murmelte. kurz, eS war einer von Margaret Henson« schlimmsten Tagen.
EhristianaS Tod schien sie f«hr erschüttert zu haben. Suid beobachtete si« ängstlich. Mehr als je fürchtete si«. d«r schwach« Faden würde reißen, der letzt« Verstandes-schimmer für immer erlösche». Und doch wär« eS h«ll«r Wahnsinn gewesen, Margaret Henson die Wahrheit zu gestehen. Ersten« hätte sie nicht alles verstanden, zweiten» doch wieder genug, um Reginald Henson alle» zu ver-raten. Jetzt war ihr Schmerz aufrichtig und lies. Es war traurig, daß man sie nicht trösten ko nule. aber e« ging nicht.
C BiS jetzt hatte sich alles glücklich abgewickelt, Henson war machtlos einznartiftn, und d«r Doktor hatte sich täuschen lassen. Doch ohne Hilfe deS Bluthundes war« das unmöglich gewesen. Enid wartete nervös aus ein klingeln vom Portiergitter. daS um vier Uhr endlich ertönte. ES war der Ltichenbesorger. Der kritische Augen-blick nahte. Enid zitterte. Wenn die nächsten Ereignisse sich glücklich abspielten, war sie gerettet. Wenn nicht, — doch daS Wort durste «S nicht geben. Der Reichende« sorger erschien, lächelnd, rnbia, respektvoll, wich aber vor der Hchlafzimmertllr zurück, als «r sah, wie zwri glüh«ud« Augeu ihn drohend anstarrte».
„D«r Hund liebte meine Schwester," erklärte Enid ruhig, „doch er hat sich in ihr Zimmer geschlichen und will nicht fort. Er bildet sich ein. wir hätten etwas mit ihr angestellt . . . nein, nein, vergiften konnte ich ihn nicht . . . Aber eS wäre schrecklich, wenn e« hier zu einem Kampfe käme. Geh' fort, Rollo!''
Augenscheinlich hatte der Hund feine Lektion aut gelernt.' Er wedelte mit dem Schwanz,, rührte sich aber nicht. Der Ltichenbesorger ging einen Schritt vor, lind Rollo reckt« sich aus. Er kiiurrte und zeigte seine weißen Zähne. Nach einer halben Stunde standen di« Ding« »och genau so.
1 „Da läßt sich nur «in« tun," sagte Williams mit seiner heiseren Stimme, „wir können den Hund um Mitternacht auf zehn Minuten fortbringen. Er laust dann gern heriim, und« ich werde die anderen Hunde mit-bring«,,, damit sie ihn fortlocken "
,.Meine Zeit ist aber sehr gemessen." versetzt« der ?eich«nb«svrger leise.
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Er. 18
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I
1906
Das rote Jenster.
Roman von Fr. M. W h i t e.
<3otif.-6u»tfl.)
(V)Mt*rn< »crttfrt.)
„Gewiß! DaS gehörte mit au meinem Plan. In jenem Romaiientwnrf, der den Mädchen in mehr oder minder eigentümlicher Weise in die Hände fiel, bildet der angebliche Tod ein»« Patienten den Knotenpunkt der Geschichte. Der Gedanke kam mir, nachdem ich eine An-klag« gegen einen ©Indem«, der Medizin vor einiger Zeit in c« ..Time»" gelesen. Der Manu wollte sich selbst auS dem Weg« räum»n nnd alS tot brtrachtet werden. Durch den Gebrauch von «lbumen ia bestimmten Dosen erzeugte er KrautbeitSsqmptome, die Ihnen ja bekannt find. Er wurde so krank, daß ein Arzt ihn al« dem Tod« nahe betrachten mußte. Er lag auch tatsächlich im Sterbe». Wäre er noch einen Tag in der Weise ver-sahren, »r wäre gestorben. Statt d»ss«n verringerte er die Dosis ging verkleidtt zu s«'N»m Arzt, gab sich für den Brndtr des Patienten a»S und jagte, dieser wäre rot. Er bekommt sein Attest über sein ciaeneS Hin-scheiden, und da haben Sie die Geschichte. Ick »rjiihle Ihnen ktin Märchen, sondern halte mich an die Tat« sacke». di« in einer erstklassigen Zeitung berichtet wurden. Der Doktor stellte da» Attest aiiS. ohne sich die Leiche anzusehen. ES fiel mir auf, daß ich darauS eine gute Geschichte machen konnte, und darum entwors ich die Sache für einen bestimmten Verleger. In meinem Ent-ivnrf wurde »ine Frau, die zu sterbe» beabsichtigt. u>n den Argwohn e>ne« «chnrken einzulullen und sich in eeu Beil? gewisser, wichtiger Dokumente zu setzen, dar-gestellt. Meiu Entwurf fällt in die Hände der Damen. nnd eine dieser Damen fragt mich, wie die Sache zu machen wäre. Ich sage es ihr. Mit ander«» Worten, der sogenannte Mord, auf d«n Sie heute Abend grkommen si„d, war daS Resultat eine» w-blerwogenen Plant«. Walker wird einen Totenschein ausstellt», Reginald Henson wird Miß Christian« alo tot und begrabe» betrachte», wahrend sie frei und ungehindert zum Wohl« ihrer Familie zu wirken vermag."
„Aber si» hätten doch jemand anders benutze»
können?" ... ,,,
..Dem hättrn sie die Geschichte ihrer Famtlt« erzählen müssen. Ich glaube, ich hab« di« Sache ganz klar erkannt. Nur das Geheimnis der Zigarrentasche, der Noten und des arm«» Burschen, ist mir noch «in Geheimnis. Wir sind gleichsam zwei verbündete Kräfte, di« zusammen-wirken, habe» aber mit dem Nachteil »u kämpfen, daß wir im Dunkeln arbeiten. So viel aber werd«» Si« sehen, daß die Gefahr, in d«r ich schwebe, ebenso den armen Mädchen droht."
„Natürlich Aber wir haben »inen Schlüjsel fiir Ihr beiden. Er ist jiw schrecklich rosli» nnd. »,rd »or •»-
brauch noch gehörig geölt »verd»n müssen. ab»r wir haben ihn."
„Wo, mein lieber Fw>md, wo?" fragte David.
„Nun, im Sussex Countt) Hospital natürlich. Der Mann kann sterben, nnd in dirsrm Falle muß alle»
S»opfert werden, um Ihren guten Namen zn retteil. IndererieitS kann er gesund werden, und dann wird er uns die ganze Geschichte erzählen."
„vielleicht . . . vielleicht spielt er auch den Unwissenden. <£» ist immerhin möglich, daß er die ganze Sache, was ihn betrifft, al« Versehen oder al« Zufall hinstellt."
.^a, aber er muß immerhin erWren, wie er in Ihr HauS eingebrochen ist, und wa» er in Ihrem Salon, wo er halb ermordet wurde, zu tun hatte, lassen Sie uu» hier auSsleigen und den Rest des Wegs« bis zu Ihrem HauS zu Fuß gehen. Der Droschkenrutscher braucht nicht Ihre Adresse zu erfahren." .....
Der Droschkenkutscher wurde mit einem hübschen Trinkgeld entlassen, und das Paar stieg an der Ecke
der Eastern Terrace au«. Da eS spät war, so hielten sich beim Hospital nur wenig« Leute auf, während innen auf dem Hofe ein um diese Zeit ungewöhnliche« Leben herrschte. Beim Gitter stand ein Mann und rauchte eine Zigarette.
„Holla. Croß." rief David, „Sie sind so spät noch auf?"
„Schwere Nacht," Vers»tzte Croß schläfrig, „eine Menge Unfälle heute vorgekommen. Einige von Palmer« Patienten find au» einem Wagen geworfen worden; man hat sie auf der Tragbahre vergeb,.,cht Wenn ich nicht im, haben Sie da Hatherly Bell be, sich?"
.Er selbst,* versetzte Bell eifrig, „ich erinnere mich Ihrer von Edinburgh her. Also ewige von Palmer» Patienten sind zu Schaden gekommen? Die meisten seiner Spezialfälle sind durch meine Hände gegangen."
„Ich habe heute eiuet, herbekommen, der sich F»nz genau an Sie erinnert." sagte Croß „Er hat eine ausgerenkte Schulter, ist aber sonst ganz gesund Redet sich ein, er wäre ein Arzt, der einen Patienten ermordet hat".
„Kommt elektrische« Licht in seiner Geschichte vor?" fragte Bell eifrig.
„Ja, ja. das ist der Mann, scheint ein geistreicher Kerl zu sein, wenn ich ihm nur diese Manie ausreden könnt». Er hat Sie gestern in der North Street erkannt nnd schien sehr enttäuscht, daß Sie nickt w diesem Etablisseuite» angestellt sind.'
„Wenn er »ich« schiäst.' meinte Bell, „und Sie nicht« da»tge» hoben •--* •
L
tfioä nickt« nüt dein stups und tfffiifU da« Grtt»v. Btvor er hin»i»gina. uahm Bell den auf einen Stock gewickelten Rembrandt au« seiner Brusttasche und händigte ihn David ein.
»Bewahren Sie mir da« aus,' sagt« «, „ich gehe hinein. Ich habe tinen alten Fall wieder getro^»», der mich vor Jahren interessiert hat, und möchte mir den Patienten einmal aussen. Ich suche Si« wahrscheinlich morgen auf. Gute Nacht." %
David nickte zustimmend und ging seiner Wege, i&i im jetzt all«« ruhig und still, das geschäftige Treiben in den Straßen hatte sich gelegt. . . Al« David den Schlüssel ia feine Tür steckte, war niemand zu sehen. Drinnen brannte da« Flnrlicht und ebenso auch die ge-dämpst» «lektrische Lamve im Salon. Das Arbeitszimmer, da« in den Salon fühlte, war dunkel Dit ficht-Wirkung war äußerst künstlerisch und anheimelnd.
Mit einem Gefühl der Erleichterung und Behaglich-feit schloß David hinter sich die Tür; ohne daS l'icht im Arbeitszimmer anzuzünden, legte er den Rembrandt aus den Tisch, der direkt unter dem Fenster stand. Die Nacht war heiß, und er stieß den einen Fensterflügel aus.
18. Kapitel.
Ein gemeinsamer Feind.
David mischte sich etwa« WhiSky und Soda im Eß-zimmer uud rauchte seine Zigarette zu Ende. Er war müde und wollte «i Bett gehen, so müde, daß er kaum straft hatte, seine Stiesel auszuziehen und die alten, aus-getragenen, dicken Pantoffel vorzuholen Er löschte da« i'icht im Eßzimmer und ging in den Arbeitsraum. Einen Augenblick setzte er sich nieder und betrachtete mit müden, wohlgefälligen Augen die sich vor ihin ausbreitende Vlumenpracht.
Dana verfiel er in eine Träumerei, wie er e« häufig tat. Der Gedanke einer packenden Geschichte kam ihm in den Sinn. Er sah sich um. Draußen erregte ein leises Geräusch seine Aufmerksamkeit, ein Geräusch, wie f« etwa der Besen eine« VannnsegerS hervorbringt. David wandte sich nach dem offenen Fenster, da« nur schwach von dem Lichte des Salon« erhellt wurde. Doch er hatt« scharfe Augen und konnte deutlich sehen, wie der Daumen eine« Mannes über den Fensterrahmen strich. Steel trat in den Schatten, doch vorher kam ihm noch ein Gedanke. Er nahm den ausgewickelten Rembrandt vom Tische und steckte ihn hinter eine Reihe von Büchern in den Bücherschrank. Dann blickte er wieder aus den krnmnien Daumen.
Er wollte diesen Daumen überall wiedererkenuen. Er war flach wie der stopf einer Schlange, und der Nagel war nicht breiter al« «in« Erbse — «in Daumen, der sicherlich einmal einen fürchterlichen Schlag ab-bekommen haben mußte. Der Besitzer de« Daumen« konnte »in gewöhnlicher Einbrecher sein, aber im Lichte der letzten Ereigniss» war David anderer Anficht. Plötzlich iah er, wie ein langer, dicker Arm dem zerschmetterten Daumen folgte, und eine Hand auf dem Mische herum-wühlte.
„Verflucht." sagt« heiser eine dumpfe Stimme, „«» ist nicht hier, und der Kerl sagte mir doch . . ."
Die Stimme sagte nicht« weiter, denn David ergriff den Arm und hielt das Gelenk wie in einem Schraubstock fest- Sosort erschien ein anderer Arm über dem Fenster, und em Stück Eisen schoß nahe aa Steel« «epf vorbei. Unglücklicherweise konnte er kein Gesicht iehen. Als er zurücksprang, um den, Schlag auszuweichen, ließ seine Hand »ach; man hörte draußen einen dumpfen Knall, d»m das Aufschlag»,, von Stiefeln und da« Geräusch fliehender Füße folgte David komm nicht« weiter tun, ak« da« Lenstrr schließen
mit bedauern, ttß er sein« Heftigkeit nicht besser be« zShmt hatte.
,.Wa« hat er nur gesucht?" fragt» er sich. „Aber ich tüte wohl besser, weiter« Nachso, schlingen aus morgen zn verschieben. Nach dem Schreck, den ich ihm ein-gejagt, wird er wohl nicht wieder zurückkommen. Außer« dem bin ich hundemüde."
Doch am nächsten Tage sollte sich David« Aus merksamkeit mit anderen Dingen, al« mit seinem nächv lichen Besucher beschästtgen. Er hatte am vorigen Tage genug erfahre», um zu weiteren Nachsorschnngen «in Recht zu haben, und sicher konnt» ihm Mitz Rutt GateS letzt genauere Information nicht mehr verweigeru
Sobald es schialich war, wandert« er nach deir BruuSwick Sqaare Nr. 210. Miß Gates war au«-gegangen, wie der feierliche HauShosmeister erklärte, ab« wahrscheinlich war sie im Garten. David traf sie. wie sie mit »in»m Buch im Schoß, unter einem schattigen Baum» saß. Si« la» nicht, ihre Augen schweiften ,n« Leer«. AI« David sie warm begrüßte, trat eine zart» Röte auf ihr liebliches Gesicht.
,Za, ich bin ganz gut nach Hause gekommen," sagt» sie auf seine Frage, „niemand hat etwa« vermutet . . . Und wie ist «0 Ihn«, gegangen?"
„Ich hatte eine seltsam» Nacht. Und heute biu ich hergekommen, um mich Ihnen auf Gnad« und Ungnade zu «rgeben. Miß GateS."
..Vat Enid Ihnen «twa« gesagt?" fragte Ruth.
,£) ja. sie hat mir eine ganz? Menge «zählt. Zu. nächst weiß ich, daß Sie stark dabei beteiligt waren, mich neulich Nacht nach 218 zu bringen. Ich weiß, daß Sie auf den Gedanken gekommen sind, nnd daß man auch Ihnen die Benutzung von Mr. GateS Telephon verdankt Wie die einzelnen Phasen ins Werk gesetzt wurden, tut jetzt wenig »ur Sache. Außerdem sltht so viel fest, daß wir, Ihre Freundin, Dr. Bell und ich, eine» gemein-samni Feind haben."
Ruth blickte hastig auf. E« lag ein« gewisse Furcht in ihren Augen.
„Haben Sie — haben Si« den Namen dieses Feindes entdeckt?" fragt« sie.
„Ja. e« ist Rcginald Henson."
„Er erfreut sich hohe» Aniehen« und wird allgemein geschätzt. Tausende von Menschen halte» ihn für einen großen. ehr«iwert«i Charakter. Er beteiligt sich viel an wohltätigen Stisttmgen und widmet einen großen Teil seiner Ieit den Armen.
Mein Oukel. der wirklich ein guter Mensch ist, erklärt, Reginald Henson sei ihm uneutbehrlich. Bei der nächsten Wahl wird er sicher ins Parlament komme» und dort einen wichtigen, nördlichen Bezirk repräsentieren. Wenn Sie meinem Onkel irgend etwas über ihn er-zählt«,, er würde Sie auslachen."
„Ich habe nicht die geringste Absicht, mich Ihrem Onkel in dieser Beziehung zu nahern.'
„Weil Sie es nicht «weisen können. Da« kann leider niemand."
„Doch, Ehristiana Henson wird eS können."
Wieder warf Ruth ihrem Besucher einen fragenden Blick zu.
„So haben Sie auch davon «>l>aS entdeckt?" fragte sie
.Ich habe alles entdeckt. Offiziös ist die junge Dame tot. Sie starb iu der letzten Nacht, wie Dr. Walker bestätigen wird. Sie starb nach dem Rezept, da« ich ihr in jnier Nacht nani'te, als ich auf den, Lrun«wick Sqnare Nr. 218 im Dunkeln mit ihr zu-sammentraf. Wollen Si« mir jetzt gefälligst erzählen, wie di« jungen Damen in den Besitz meine« Entwürfe« gekommen sind?'
.Da« ch ganz einfach. Ihr Eittwurf und A»
Korrekturen lagen in einem offenen Kuvert unb waren
jusällig in ein größere» Kuvert mit einem Zirkula, ge» lutjcht, da» em Pflanjenhäudler nach Longdean Gr,ag« i«schickt hatte. Chris sah e» und la» e» au» reiner Reagier. Daran» entwickelte sich unser kleiner Plan nach jnd nach. Ich war mit den beiden jungen Mädchen ms der Schule zusammen, und sie haben keine Geheimnisse vor mir. Natürlich riet ich zu dem Plan, »eil ich da» Treiben Reginald Henson» zum Teil durch» chaut hatte. Jetzt aber tut e» mir von ganzem Herzen leid, daß ich mich auf die ganze Sache eingelassen — and zwar Ihretwegen."
Die letzten Worte wurden von einem Blicke be» zleitet. bei den, David» Pulse schneller schlugen, Gh >ahm NuthS halb ausgestreckte Hand in die seine, und sie zog sie nicht zurück.
.Haben Sie meinetwegen keine Sorge.' sagt« er. .ich werde mich schon schließlich durchhelfen. Ich werd« mich auch weiter bemühe». Ihnen behilflich zu sein, so-ziel ich nur kann. Aber Sie müssen mir sagen, wie hat Jenson seine Verwandten in ieine Gewalt bekommen?"
.Da» kann ich Ihnen nicht sagen." rief Ruth. ,Si« Dürfen mich nicht fragen. Nur soviel kann ich Ihnen v«r-caten. daß unser ganz«» Streben bei unserem Plane Zahin ging, von Ihnen jede Gefahr fernzuhalten.'
.Ich kenne Feine Gefahr, wenn ich nur alles klar Zbersehen kann," versetzte Steel. .Wenn Si« mir nur jag«» können, woher die Banknoten kamen? Wenn ich an diesen Teil der Sache denke, erfüllt mich hestige Scham. Und doch. . wenn Sie wüßten, wie sehr ich mein Heim lieb« . . . dabei hätte ich aber doch jede» Aner-bieten einer Belohnung ablehnen sollen, al» ich hört«, daß verzweifelte Damen mich um Hils« anri«s«n. Hätt« ich da» getan, so braucht« ich jetzt Ihr Mitleid nicht. Und doch tut e» mir sehr wohl — sehr wohl."
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