PMn tzltln» f 0ln l'So os. V«es»«lni t» ^«rtda? «,6oI,»«Mes> «li,Ies'lk«Mek ^ont»y»»^g«k«^ Leksittloitung, Vervsttung un6 guek«Isvek«s«t: ^«ridoe, »Iuriii«?s ulle» 4. I'sispkon lkit»surd»a 24. ökj«s!lek«i ^kng«» >»t k^vekpotw d«t»il»g»a. tif. 179 Olsnst»g, 6en s. ^uli ?S2g «. I» k^«fld«»?k »ju?e!e«v> «1.4 tVOeW»tw«^ v«iug»ps»I»«: ^kolsn, mon«ti. 22 l)in» »u«t«ilO« 24 Vtn. «jurvk k'o«! monMtl. V Vki, ttk 44» Ldfigch mon«tt. « Vla. S d!» Z Vi» Mribom sttwna Mllilill vmittlt die Militilrdiktlltm Sestem nachts und deute vormttags 200 dohe Offiziere verhaftet — Die Ite-gterung Herrin über die Militarkamarilta - Heute abends Ministerrat Kampftage in Varis Das Kabinett PoincarL ohne Mehrheit. (Pariser Brief). „Die Regierung Poincar^! wird die Ratifizierung der Schulden nicht überleiten". — Dieser 5a^, den der Sozialistenführer L^on Blum vor einigen Tagen ausgesprochen hat, erscheint in dein Augenblick, wo diese Zeilen geschrieben werden, alz cine Voraussage, die recht leicht in Erfüllung gehen könnte. Der Untergang des Kaöin.'tts Poincare wurde ln den letzten Monaten so oft prophezeit, daß es undankbar ist, lnliuer wieder dnoon zu sprechen. Tatsach'.' bll^ibt jedoch, daß die (5'xistcnz d^'r heutigen fran-zö-sischen Regierung nichts als eine Dauer krise isi. Und lvenn es der großen taüi« schon Meisterschaft des Herrn Poincar»^ jetzt stets gelungen ist, ini entscheidendeil Moment der Katastrophe vorzubeugen, >0 soll daraus nicht geschlossen werden, daß dies ihm auch weiter gelingen wird. Heute jedenfalls gibt es in Arankrx'ich viele ein« ^chtige Politiker, die das Kabinett Poincare für rettungslos oerloren halten — und sie haben ihre guten Gründe dazn. Die herrschende Meinung in Frankreich ist, daß Poincare schon vor einigen Tagen zuri'lcktrctcn mußte, danwlö, als der temperamentvolle Franklin'Bonitton die unglückselige Resolution der Kammer durchkämpfte, die von Amerika eine weitere StlNldung der Schuldenzal)lung verlangte und die mit einer so kläglichen SchlaM endete. Aiele waren aufs peinlichste berlihrt darüber, daß Poimarö sich der Abstimmung des schlagt Franklin-Bouillon nicht aktiv widersetzte und daß er die Vertrauensfrage n'cht stellte, daß er alles bis zu Tnde niitgem'^cht und fch in den Augen der kränzen Welt kompromittiert hat. Cs lxit sich da ftir Poln-rarü die Mi^glicki^elt eine«) ehrenvollen gangs. Jetzt nttlß er nm die unpopul'ire Sache der Kriegsschuldenratifizierung nx',-terläinpfen, und diec« in einer Situauon, die an Kompliziertheit und Unerfreulichkeit kaum zu überbieten ist. Der 9. Juli, der Tag, an deul die Kainnier die Beratung dl.r Ratifizittunlzsvorlage der Negierung 'i.'gin-nen soll, kann nuninehr zit einem geschichtlichen Datum im Lebsn des frcinzösii li^u Parlamentarismus, ja dos heutigen ^ranAlj-sischen Staates überhaupt !l>erden. Gilt es doch, ein Gesetz anzunehmen oder abzulehnen, mit dem nicht nur die RegiiZrung stcht und fällt, sonderit von deut daö Schiclsal des Landes für Jahrzehnte bestimmt wnd. Es ist schwer zu sagen, ob es heute in diir po tischen Welt Frankreichs auch nur einen ein zigen Menschen gibt, der nicht vi^illig ratloS wäre. Das Ratisizieruugsgesetz der .^!?g'e-rnng ist in den Lomutijsionen der .^uu'uler in seiner ursprünglichen Form ab^slühnt worden. Auf das Drängen der 'Dvpoji.ion hin wurden in Z>nS Ratifizierungögeich ?^or behalte aufgenomuicn, die schwerwiegendster Natur siud. Der Hauptvorbolialt b.'iagt. daß Frankreich nur in dem Maße se!.ie Schill' denpflichten Amerika gegenüber erfüllen hat, wie Deutschland seine Zahlungen an Frankreich leistet. Die Abneigung der öffent lichen Meinnng Frankreichs gegen Kriegsschuldenabkoulmen mit Amerika und England, die ini Jahre !!)2L abgegossen wurden, aber bis jekt noch nickit ratifiziert lverden konnten, ist so groß, daj^ die Tin-iringung des erivähnten BorbelMtes vom TU. (Radiomeldung) B u k a r e st, 3. Juli Der Regierung ist es vor einigen Tagen zu Ohren gekommen, daß gewisse Militär-kreise einen Staatsputsch planen. Um diese Kreise einzuschüchtern, hat Ministerpräsident Maniu in seiner letzten Rede vom Freitag davon gesprochen und erklärt, daß jeder» mann, der in Rumänien die verfassungsmäßigen Zustände nicht respektieren sollte, an die eherne Gewalt des Staates stoßen müßte. Die Militärdiktatur hätte heute nachts proklamiert werden sollen. Der ehemalige Kriegsminister und Hofmarschall Neueral Angelesen war als Minist?rprüsident ausersehen. Die Regierung Maniu hat aber schneller zum Schlage ausgeholt, als man gedacht hatte, und ließ während der Nacht vom Sonntag zum Montag und heute vormittags Massenverhaftungen vorneh,nen. Es wurden bis zur Stunde über 2W aktive und Reserveofsiziere oerhastet und in das Militärgefängnis eingeliefert. Darunter befinden sich auch General Prosteanu, Oberst Stoica und andere mehr. General An /leS. cu, der Führer der Bewegung, ist in /einer Wohnung unter scharfe Bewachung gesetzt worden. Die Regierung ist Herrin t/?r Lage. Im ganzen Lande lierrscht vollständige Ruhe. Für heute abends ist ein Ministerrat ein berufen worden, der über die weiteren Maß nahmen Beschluß fassen und der Presse ei« ttommuniquee abgeben wird. Den Zeitungen ist es bis zur Stunde untersagt, twer die nächtlichen Ereignisse irgendetwas zu berich ten. NvW geht nach Eanosfa? Berhandlunffen mik dem „rolen Zaren" — ZtLckkiehr Zrohkls nach Aichland ovraussichllich noch im Juli Die Nachrichtni, daß zwische., T i' " t i und Stalin Verhandlungen »Lex;.'? der Rückkehr Trotzkis nach Sowjetruf,la!,d geleitet wurden, haben ihre Vcstnti.^'i.i-i funden. Trotzki wird in Bälde wieder kehren mid soll von Stalin mit einer li «zc:? Würde in t!er roten Armee aust^cz^lchet LM. London, 8. )uU. werden. In der letzten Zeit sind schon mehrere oppositionelle Politiker aus der Emigra tion heimgekehrt und so wird auch Trozki, wie in dieseln Zusammenhange aus Konstantinopel berichtet wird, seine Emigration lz-enden und gegen Ende Juli niiedcr nach Mo^.!kau zurückkehren. Liquidierung des Falles Kidas-NemeN Rohifl« Beurleilvng tn Diplomatenkreisen — Wiei>eraus«ahme des Verkehrs zwischen A-igar» und der Tschechvjlowakei LR. P r a t-. ^ ili. bahnverkehr bereits heute wieder aufgenommen werden, ahne tschechofloivallicherZeits die rechtlikhe Regelung der Angelegenheit c^bwarten zu wollen. Der Aonslilt wird Nach der ursprünglichen Nervosität, mit mclcher Prag die Affäre von Hid«^s«?!cmcii verfolgt hatte, »st nun eine pfticholog'sche Entspannung eingetreten und wird die gan z? Assiire sowohl in politischen als auch in dip^omntischsn Kreisen bedeutend ruhiger beurteilt. Mit Ungarn dttrfte der Eisen- findliche Lenkung der Dur6)schnittstempe-ratur zu verzeichnen. Die Nord« und Ost-secbäder sind größtenteils leer, da die Bc» degäste die Flucht nach .'('»anse ergriffen ha< den. Nur in einigen untteldeutsc!^n Badeorten ist es etwas warnt, so daß der Kurbetrieb noch funktioniert. Aber auch in diesen Bädern ist die Anzahl der Badegäste eine geringe. Man rechnet iin heurigen Iah re lnit einein Nilanzverlust des deutschen BiiderverlehrS. zweifelsohne nur aus diplomatischem Wege geregelt werden. Ministerbesnch in Bied l e d, 8. Juli. Für inorgcn ist hier die Ankunft de-^ Außcuin:nistcr'> a r i n k 0- v i '! angekündigt. Wie verlautet, wird .nuh der Ministerpräsident (General i v k 0 -v i in Vled eintreifen. Glynellverkehr New?!ork^ Los Angeles Kombinierter Bahn- und Flugzeugvvrkelir. Streckenbeluältigung um ä8 Fahritu.tdeii verlür',t. N e w l) 0 r k, ?ulli. Gestern fand zwischen Newtiork und Anc^eles im Beisein des Präsidenten bert Hooper und hoher Würdenträger die feierliche C'ri)sfnung dvv lotubinierten Cijen' Staudhunkt eines sranzi^sischen Durchschnitts bürgers aus cine völlig notu>end!k'e Sache ist. Das soll die Sauce sein, die daS unlieb' same ^^ericht drm franzi^sischsn Wühler einigeruiaßen schutackhcist oder wenigstens annehulbar uiacht. (?s ist so gut wie vSlllg auS-geschlossen, daß das Ri,rde der Velagerungs zustond verhängt. Dankgottesdienste für König Aeorg. RL). L 0 nd 0 n, 8. Juli. In ganz England und in den DounnionZ finden Dankgotteodienste für die (Gesundung des K5nigs (^eorg statt. Der s^iinig selbst wohnte der kirchlichen Feier in der Äestuiin sterabtei lu'i, uw er von Zehntausenden stürmisch begrüßt ivurde. In Neuseeland und Wellington nahin auch die Besatzung de5 deutschen P^nizerkreuzerS „Emden" an: Dankgottesdienst für Ltönig Georg teil. Z ü r i ch, 8. Juli. Devisen: Beograd V.lZ sieben Achtel. Paris ein Achtel, London 2.2IÜ, Newtiork Mailand 27.10'>, Prag Wien 73.10, Buda^>:st Berlin Zagreb, 8. Juli. Devisen: Wien 802.00, Berlin Mailand :'08.W29, London 270.70, Nen'vork Paris Prag IM. Zi'irich 1097.40. — Effek-ten: Kriegsentschädigungsrente -107.5. geschlossen, daß der alnerikanische Senat die franzi^fische Ratifizierung gutheißen wird, wenn sie von solchen Einschränkungen lx'-gleitet wird. Die Aufgabe, vor vor Poinenr^ ^teht, ist hierniit klar vorgezeichnet: er mus', entweder beiden Parlamenten zugleich, dent französischeu nnd den« auierikalnschen, ^'e-recht )verden . . . oder zurüfkii'ottn: Daraus ergibt sich mit z^vlugeu':)?? '.iin» deutigkeit, daß es für einen Staatsulani« selten schwierigere Situationen gegeben hat als die Situation, in der sich heute Poincarü befindet. Was wird er tnn? Cs w'rd ihm kauln etwas anderes übrig bleiben, als nach einer juristischen Perklauselierung zu luchen, die einerseits die franzi^sische ^aminer voll befriedigt, andererseits aber den amerlka" nischen Senat nicht stutüg niacht. - spricht sich in den letzten Stunden in de? Kammer herum, daß anstelle de»? Ratifizierungsge- « ar^Voker Zeitung^ 17?. TienStig, de» S. 1SÄ» se^S ein RatifizierungSdekrct herulZ.jczsben wird, was die Frage der Borbehalte unge-mein erleichtern wiirde. Tollte die Ratifizierung nicht auf Gesetzeslvege, sondern durch eine Verordnung erfolgen, dann wäre es ganz gleichgültig, mit welchen Borbehal. ten di« Kammer ihre Gutheihung begl-lten würde. Der amerikanische Senat wird vavon keine Notiz zu nehmen brauchen. Hiermit wäre die Lösung der RatifizierungSsch'virrig leiten gegeben, wenn nicht noch andere Umstände mitspielten. Poincarö hat nämlich nicht nur die beiden großen Opposit'.onö-Parteien, die Sozialisten und die Radikal-sozialen gegen ^ich, sondern auch die scr.st so regierungsfreundliche Rechte. Innerhalb der Rechtsgruppierung der Kammer gibt es viele Ratifizierungsgcgner. Die am rechten Flügel der Regierung stehende Gruppe des Rechtsabgeordneten Louis Marin hat sich schon vor Jahren auf die schärfste Ablehnung der Schuldenabkommen Mellon-Be-ranger und Churchill-Caillaux festgelegt. Poincarö, der in der letzten Aeit mit einer ausgesprochenen Rechtsmehrheit regierte, kann mit dieser Mehrheit jedt nicht mehr rechnen. Die Linksparteien ihrerseUs ver« langen von PoincarS eine klare Stellung in außenpolitischen Fragen, darunter in vtr Rheinlandfrage. Nichts wäre Herrn Poin« carL heute unangenehmer, als eine Festlegung in außenpolitischen Dingen. Wo ist hier der AuSweg? Wie wird PoincarS e'.ne ?tiederlage vermeiden? Wird er es zu einem entscheidenden Kampf überhaupt kom,ncn lassen, oder wird er einen vorherigen Rücktritt vorziehen? Das sind die Fragen, die innerhalb weniger Tage eine Beantwortung finden werden müssen. Volncare will nicht nach London Zeit und Ort der politischen Reparation^« konferenz. Paris, 7. Juli. ^ach den heutigen Morgenblättern ist zwischen Frankreich und England jetzt eine Uederstimmung dahin erzielt worden, dah die politische ReparationSkonferenz siir die erste Auguftwoche wahrscheinlich zwischen dem 5. «. 8. August einberusen werden soll. Die Frage de< Tagungsortes ist noch immer unentschieden. ES scheint, daß die sran» zSfische Reg^rung noch einmal eine Note nach Lsndon senden werde, bevor fie dem englisi!^n Wunsche, die Konserenz in Lon« dou Ldjuhalten, zustimmt. Aus sranzösischer Seite geht wenigstens dem „Ouvre" zusolge der Widerstand gegen London als Tagungsort weniger von Briand, als von Poinear^ aus, der die Absicht bekundet haben soll, seinen Außenminister auf die Konserenz zu begleiten. Poinear^ wiirde eher noch an eiuen deutsl^n Badeort, etwa Baden-Bade», als Mich London ge^n, da er den Sin-fltch des en^ischen Si^tzamtes und der euglisthen Preffe auf den Gang der VerHand lmtgen fürchtet. Dnrnler« Mn-dpr-Äk'n-'tMff GregorLiLeva us. 6 (I. Stock). das von den Dornicr'Werken in Rorschach (am Bodensee) erbaute Flugschiff „DO X", ist fertiggestellt u. wird in den nächsten Tagen vom Stapel lausen. Hier die Zahlen: Spannweite 48 Metr, Länge über 40 Meter, Höhe 10 Meter, zwölf Motoren von je 5S5 Werdestärken, zusammen also 6300 Pferde« stärken (das Luftschiff „Graf Zeppelin" ver- fügt nur über 27ü0 Pferdestärken!). Höchstgeschwindigkeit 250 Stundenkilometer» Reisegeschwindigkeit 190 Stundenkilometer, Lan Idej^schwindigkeit 120 Stundenkilometer, Raum für 120 Passagiere. Alles in allem: das Ozeanflugschiff der Zukunft! — Im Oval: der.Konstrukteur von „DO Dr. D o r n i e r. Elemmceau vwvkkzeit einen baldigen Krieg Sr >la«bt aa kei««» Paris, 7. Juli. Einem englischen Publizisten gelang es, plomatie seien nicht imstande, den Krieg zu von Elemeneeau empfangen zu werden, verhindern. Zum Schluffe betonte Elemen-Der „Tiger" erNärte ihm unter anderem, eeau, die pazisistischen Beteuerungen Deutsch daß ei» baldiger Krieg unvermeidlich sei, lands hätten denselben wert wie seine Ber-wenn sich die jetzige Bilanz der lontinenta- sprechungen, die Neutralität Belgiens zu ach len Kräfte zugunsten deS deutschen Jmperia- ten. liSmuS(?!) neigen sollte. Philosophie u. Di- Attentatsversuch auf Ljoptschew so AevoloerlchSff« a«I da» >«»0 de» »«laarNche« Aesl»r«»>» ches» — MnNlerialsekrelSr WaMe« gelvlei Sosia, 7. Juli. Anläßlich des gestrigen mißlungenen At» tentatS aus den Ministerpräsid. Ljapt« schew und den Minister Wassiljew gab die Polizeidirektion die nachstehende amtliche Mitteilung heraus: Gestern um 12 Uht mittags begaben sich Mnisterpräsident Ljaptschew und Minister Wasslljew mittels Kr«»st»agens nach erfolgter Feierlichkeit anläßlich der Inangriffnahme deS Gtraßenbau eS Kröin-Dovlen mit einigen Sobranjeab-geordneten und Beamten zwecks Aast nach Kriein. Gegen Abend begleitete« die Genanten den Ministerpräsidenten Ljaptschew zur Bahnstation, da er die Rückfahrt nach Sofia mittels Bahn anzutreten ^«ckfichtigte. Da der Sofioter Zug eine mehr als eiustündtge Verspätung h^te, suhren der Minister Was-siljew und Ministttialdirektor Kejakow per Kraftwagen nach Philwoppel. Ilm 1 llhr nachts kehrten die Beamten, die den Ministerpräsidenten zur Bahnstation geleitet hatten, im Auto des Philipoppeler Präfekten Die Vom Solsttnbof Roman von Gert Nothberg. Copyright by Martin Feuchtwanger, Halle (Sazie). (Nachdruck verboten). ^uf dem kleinen Sofa log Leanth:. Sie war noch in ihrem Reisepelz, die Mütze war zu Boden gefallen und das blonde Haar schimmerte. Die Augen waren geschlossen, und an den Wimpern hingen noch z?vci große Tränen. Augenscheinlich hatte sich Lc-anthe, ermüdet von der langen, anstrengen den Reise, in den Schlaf geweint. Die kleinen Hände hielten ?'n Bild fest an die Brust gedrückt. Vorsichtig nahm Klaus Holsten die-jeS Bild. Es war das seine! atmete tief auf, dann beugte er sich über die Schlafende und druckte einen langen Kuß auf den kleinen Mun>. Leanthe öffnete die Augen, wieder im Leben würde er diesen gltickst?ak>lenden Blick vergessen, das wußte KlauZ. Lean:he richtete sich auf, sah ihn an, gros;, ungläubig. Er nahm sie fest in seine Arme. „Liebe, i^eine Leanthe, fo lunge Ich dich s^on und habe mich d»'.^ wie em un- beholfener, täppischer Bär üsnoniinen. _ Kannst du mir verzeihen, Kind?" Mit einem jauchzenden Ruf schlang sie die Armi? um seinen Hals. „Klaus, Bär, du--dunnuer — dummer Bär." Er kiißte sie immer wieder. .Christkind, mein Christkind, sagle riß sich los. 5ie versetzte dem Angrei-sex ein paar tadellose Boxhiebe, und während cr sich von diesen zu cr^len suchte, riß sie kiirzentschloss^ eine Speiche aus dem Nade ihres Wagens und setzte damit d«m Verfolger derinaßen zu, da^ er daS Bewußt sein verlor. Als er wieder zu sich kam, fand er sich mit xiebundcnen .?»änden und Füßen au? denl Wasien liegen, mit ivelchem die energische Miß ihn zur nächsten Poliz^'i« wache beförderte. Weltreiord im Dauersiug 174 Stunden in den Lüften. i5 lev «land, ,7. Juli. Dys. Flugzeug ' „Clerieland" mit den Fliegern Roy, Mitchell und Newcomb, die einen neuen Weltrekord im Dauerslug mit 174 Stunden gegenüber 152 Stunden aufgestellt haben, hat währ.'nd des Fluges 24mal neuen Brennstoff übernommen. Der Flug wurde schließlich wogen Frmiidung der Flieger abgebrochen. Bei der Landung hatten sich et^va.75.000 Zuseher ' gefunden. Ein Neugieriger, der. auf das Dach eines Straßenbahnwagens' 'geklettert war, wurde durch den Strom getötet. Bluttat eines SVersachiigen e n, 7. Juli. Der Aojährige r^nsionier« te Äundesbahner Johann Ttadlir, hat in der verflossenen Nacht in AcnZhach bki Xeulengbach den 51jährigen Josek Schneider durch Stiche in die Herzgegend ermordet. Stadler schlich sich abendS in die Wohnung des Ehepaares Schneider c:n' un'^ ^«er übte hierauf die 'Mordtat.' Schn^td'^x wurde tot neben seiner schlafenden Frau und dem 10jährigen Kind aufgefunden. Bis' vor >vc-nigen Tagen war,Stadler Unternueter kei Schneider, und dürfte mit dessen Gattin ein Liebesverhältnis unterhalten haben. DaS Motiv der Tat scheint Eifersucht pnd^Rvche ,zu sein, weil ihm Schneider die Wohnung gekündigt hatte. Städler wurde ^verhaftet und auch die Frau Schneiders wurde unter deni ?^?rdachto der Mitwisserschaft festgenommen. ..Baba Anuika" zu ts Sadreu vemrteilt Dos iirteit im Sensationsprozeh von Pan« öova. Samstag hat der Ärclsgerichtshof von Panöova das Urteil im - Äiftmischerprozeß gegen die „Hexe von Vladimirovae", Anna Pistsva und ihre Kunden gefällt. Das Gk'richt verurteilte die 92jährigc' Anua Pi-stova, genannt „Baba Anu^ka", wegen Verbrechens der Mithilfe und) Anstiftung Aunl Giftmord an denl Lanh^virt Lazar Lu-da^'ki Mamirolv und dcnl 70jährigen. Nikol.i Mämirow zil fünfzehn Jahre«. Zuchthaus, die 44sährige Stana ?^!amirow wegen vollbrachten Giftinordes an ihrem Gatten Lazar zu lebenslänglichen! Zuchthaus, den 48-jährigen Angeklagten Simon Mauiiro-s wegen Teill^ahme an dem Giftmord an seinem Vater Nikola zu zwcuizig Iahren Zu-iit Haus, dessen Frau, .die 40jsthrige Sofia M.i« Unrow, wegen Anstiftung und Teilnahme an dem gleichen Perbrechen' zu. scck))l^hn Iahren Zuchthaus, deren Tochter, die 18-jäkirige Olga Stürza, wegen volllirachte» (Giftmordes au ihrem Großvater zu. acht Jahren Zuchthaus. Während der Urteilsverkündung spii^ltcn sich dramatische Szenen ab. Baba Anujka, die anfangs teilnahmslos zugehört hatte, schien erst langsam zu begreifen, daß sie zu einer fünfzehnjährigen Zuchthausstrafe verurteilt wurde. Sie stürzte zum Gkirichtötisch und schrie mit in die Höhe erhobenen Armen: „Ich bin eine unschuldige alte Frau! Wo ist die Gerechtigkeit?" Gendarmen rci. ßen sie zurück und der Vorsitzende sekt die Verlesung des Urteilsprn'ches unbeirrs fort. Auch Stana Mannrow und die anosren Frauen sind über die schweren Strafen ganz entsetzt. Laut jammernd, weinend und händeringend versuchen sie den Porsitzenden zu unterbrechen. Der Verteidiger der Stana Mamirow, Dr. Preller, versucht seine Klien-tien ,u beruhigen, wird abcr v.'^n Der sich w,s Die „Numonclo" auf Deck der ..Sagle". des englischen Flugzcugin'lltl.'richi'f.'.'', ^a-.' das Flugboot der ipanisch'n '^'^'jeaiiflieiicr nach achttägigem Treiben aus hoher See auffand, nacl» der Rückkehr in den ^^ascu- von Gibraltar. Macbonalds Wasftington-Relfe »mch um die Seeadrvftmig - Pelrvleumprotukli»» und We«»»«tt» Liindon, 7. Juli, ieressant ist, dah gleichzeitig mit der Washing Die vefprechuttgen iiber die bcnorstehende Reise Macdonalds nach Washington ha den bedeutende Fortschritte gemacht. An der Tagesordnung t^r Verhandlungen befinden sich die Besprechungen tiber die Abriiftung zur Tee sowie der Errichtung eines besonderen Schiedsgerichtes flir amerikanisch-engli-fche Konflikte. Ueber Verhandlungen, dir sich auf Wasserpolizeirechte beziehen, ist noch nichts in die Oeffentlichkeit gedrungen. In- toner Staatsmänncrkonfcrenz eine .Weite Konserenz sich mit der Liquidierung dcs.ome rkkanisch-englischen Petroleumstreites lie-schMigen wird. Die bekanntesten amerikanischen Petrolenmmagnaten werden sich zu die sem Zweck nach London begeben, nm mit John Cadman und.^enry Deterding iiber die Produktion und Preisgestaltung de^. Lrdöls auf dem Weltmarkt einig zu werden. Am Volant In der Nähe von Novisad ereignete sich ein Perbrechen, dos in seinen Einzelheiten an 'den Mord an dem Chausseur .vorustein erinnert. Aus Novisad, den 7. d. M. wird darüber gemeldet: In Vrbas lain ein junger Mann zum Stand des Mietkraftwagenbesitzers Jakob Bnor nnd mietete dessen Va« gen, um in ein Nachtlokal zu fahren. Der ^hrgast nahm auf den, riict wärt igen Platz. Der Wagen war launr zweihundert Schritte weit gefahren, als der Fahrgast einen Revolver zog und dem Lenker eine gel von rückwärts in den .hals jagte. In den nächsten Sekundeil hatte der Mörder schon ein Messer in der Öand und stürzte sich auf ldeu Wagenlenker. Er trachtete, seinen, Opfer die ^ehle zu durchschneiden, traf aber nur das .?inn. Dann versetzte er dem Chauffeur noch sechs Stiche in den Kopf und in die Arme und ergriff, as^, er erka^inte, daß keiner der Stiche tödlich war, die Flucht. Der schwerverwundete Wagenlenker raffte noch seine letzte .straft zusammen und jagte dem flüchtigen M'rder aus seinein eigenen Revolver sechs Ringeln nach. Nun war aber auch seine letzte >sraft geschwunden, nnd er stürzte blutüberstri>mt l'ewußilys .zusammen. Inzwischen waren Lelite, die auf den Lärm II «NM«»« Sie Tak eines Irrsinnigen? der 'Schlüsse anfinerssain wurden,- herlieige-eilt. Polizei nn^d <^iendarinerie fnndeten nunmehr die ganze Nacht ergednioli.'.'' nach dein Mörder. Gegen 4 Uhr friih n?eldete eine as' to Frau in der Gendarnrerielnset^zke, das; aus dem Biehmaritplat^ ein s>lntf'edl'ster Äann liege. Man ln'achte den Pernmudeten >ttr <^ewdarmeriekaserne. ll-r N'ar der Mi.'>rder des Chauffellrs Boor. Ans seinen ^l>apieren gcht hervor, das^ er der IWHrige Arkieiter Wladimir Ma-laelo aus Nnsli .^»rstur ist. (5ine .Dingel war ihn? dnrch den '^insken in den "^^rlist-karl, gedrungen nnd smtte den l>.'chteu Lnu^-><^eiiflngel verletzt, (sr dürste lauin init dein Leben daivonkonnnen. t. Der Brnder des bnlqarischen ?)?inistcr-präsidenten in Jugoslawien gestorben. Ain d. M. ist in Nesen s'?.liazedoiiien) der »??lariborer ,'^etsünn'' '^uinmer Bruder- des gegsun^irtii. nisterpräsidenten, .dnstc' ^'savtschew. ge srorb.'n. Ministerl'r."si ^ - j'/ir-' 'w ftanim: bekanntlich an) dcu' a Orte. E'N Die Flucht von ii^?!l''c:!'e'ttschcn ermcgl'cht^^ erli n, 7^ 7,uli^ e n t n r i e r" in-.' a!iw B.>!e der ö r tut ziiverl^i ei ' iir"n k'niien Nnsl, fe; Ni^r eiiu;it'>! j,^ ^UMoill^unen eine» der I'e^n.ll .'!!'>'.rder ('r',^ierger5 v^'rhsijter^ beim :'«dtran.'pert aber l'^ii seinen svrennds.!' nneder l'esreii »nirdei!. ^'er Vorfall' iit in del ^ef'enttii'sileik nicht, i'l'kliitnt lieil'or1>cii^ Man n'eis'. iiich^, ^'s, e - sich „in -chnl> oder Tillessei! ha!'d^.'lle. ??ele>ientlich einer snr;en '^ast in ei'nein Torfw'rt.-'hmi-i^ gewnsi e-? il,' nen, bei ernenn ^-^echgelage, nn dein sich der t^!endariii l'etliligle, diesen so unter Ai^osn'l zu sel^eii, das; der astete iir einem nn. ben'achteii Augenl'lick entn'eichen sonnte. — lDer „Börsenfiirler" hiitle nwlil deii ^ Ort bezn'. die 'i^tadl, iil der dieie iNt^kterköse Flucht erinöglicht N'orde» iv.ir, anfül)ren sel leii, denn so lliiigt sie lnenig gla'ibMrdic?. Die Redaktion.") Nadio Dienstag, 9. Juli. L s il l'lj n n Uhr: 'Zchallplatten. lirnsik. — l.'i: ReProdilzierte Musik. Iß: .l?on.,ert. — S0: Durch Slowenien. — o0.'^s>: Petrovic' Draina „Die Seelei?". — ^ion'^ert. — Peograd, Seliallplat- t.'nkonzert. - - II: Mürch^.'iiitniide. ^ Porlrac^. — Deutsche Sprachnbungen. — 20: Portrag. — 20.2.'»: nlavier^' und i^el-iovlN'träqe. —. 22: ^'oll>erzähsungen. — 22.2.'i: --Wien, 21: Gesailgs^iortra- 2l..'^s>: Mandolinen-.'?on^^ert^ — V'r e s l a n, 20.15: ^tesserS Fiinkiio^ielle «Die lZchviester". — 21: .sUavierl^nzert. _ ?1.!'.0: Lieder. — P r a g, 17..''^s): Tentich^ Ceildi'ug. — 1N.f>'): i!^IaSinnsi?^ - -.^»ixizert. — 21: Li^''derlil>end. — 21.sila-l?!ernin'sil. —. Daveiitrn, 19.-1.'»: ^X'ichte Mniik. — 22..'il>: Tan'^inilsik. Ssutt' gart, 2^..'^si^ 'Stnttgarter -^eiidnn«?. — 21..'is>: Unterlialtl!n»?ko>i!er>. _ ^^raMsurt-, lü.si'i: Schachstunde. — 21.1.'»: ^ Ungarischer Ab^nd. " 22.l.'»: Schlveizer Lieder. — Berlin, 17.!^!): UiilcrsuiZlnng'^unisit. — — 20: Seildespiele. — r n i; n, 17..;^: Tieutsche Sendung. — .^on^crl:. 2laiuiueriinlsis^ - 21: Taii^^nfus'.^ — L a n g e ii l> e r a, 17..'^.'': ^-!>esperfinsi.^»i. ^ — IlXI.'i: ^-ran/ösische Unlerhaltiing. - 201.''»: O. Wildeö ?.io!i'e!^ie „Crnst seiii ist alle?". — Mail a n d, 1!): ^avz. - 2l^.:;0- - '.^^erdis Oper „La Traviata". - - M ü n che n, I'fonzert. — 2^^: .'.>ai'Niiianns -Drain'7 „(5li?sanie Me^ischeii"^ n d a-p e st. 17.l5i: Leichte Mnsik. 22.U'k: ^ugeniier innsik. — W a r > ch a n, 1^: Leil-IU'e- ^«iisis. .:^ WM- irrsinnig gedärdenden Frau zurnckgestyken.! Die sehr ilmfangreiche Urteilsbegründung nimmt Bezug auf die unheilvoll.' Tät'gleü der Baba Anujka. Der Borsit^^ende l)elit her. vor, daß die alte ^rau sich noch wegen sechs anderer Giftmorde zu veraiiti^orten haben wird. Auf die Frage des Borsi^'^euden, ob sie das Urteil verstanden liabe, tritt Vaba Anujka, die sich inzwischen beruhiat hat, vor und sagt mit leiser S:"!:ii!e^ „.'^ch vin un-schuldig. Ich habe nnr arnien Mellschen geholfen, habe guten Rat uud wertvolle Arzneien hergegeben, niemals aber Gift, ^ch Mich deshalb berufen. Der .'»tönig wird schon wissen, das, ich schuldlos bin!" Sänltlcho Verteidiger nleli^eten die Pe-rusuug an. Auch der Staatsannwlt Doktor Vufovi<: erklärt, sich wegen zu geringer Strafen — er hat in sechs Fällen die Todesstrafe beantragt — die Bernlun vorzubehalten. Das ältestv deutsche Warinblutpferd, ein -l.'ijcfhriger Ostprensze, ist nach eiiier Fahrt t'ou Insterbnrg nach Verl in glücklich in der ^ieichshauptstadt eingetroffen. Das Pferd, das seinen, Besit.^er, Herrn Radtk? aus Sler dienen lOstPr^'us'.eii) t'ereit:- I<> ^V-ln-e dient, macht noch heilte seine W.^liloiilet'r läglich. Unser '^ild zeigt die Ankiin't a:n 'Granden dnrger Tor si^ni .^^op' de»^' 'l^si'rde-^ .^'»err Radtke, im Wagen Frau Radtte). Dle DolksbibNvtvel im.„Narod'.u dom" verzeichnet eine ersr-u» lick^ Entwicklung und einen stets zunehmui den Kreis von Lesern aus allen Schichten der Bevölkerung. Gegenwürlig umfalzt die Bibliothek gegen 11.000 Bände. Äu^er d^r slowenischen ist am stärksten Ue deutsche Literatur mit den modernsten W^rk.'n rer. treten. Verhältnismäßig czeringerem ^'^n. tercsse begegnet die serbo-kroatische ^'itera' tur. Bei drei Tagen in der Woche Bücher-auegabe wies im abgelaufenen Beichäst^-jähr die Zahl der Besucher die stattlich? Ziffer von Ä81 auf, die iusgesamt 14.2^7 Bücher, darunter slowenisch:?, t)<-t serbokroatische, deutsche, 293 :schechi. jche, 39 französische, 3^ italienische und 10 englische Werke entlehnten. Die E'-inahinon beliefen sich auf etwa über -^^.000 Tlnar, denen aufzerordentlich grohe Au^^'gaben filr ?ceuanschaffung und Einband der Bücher gegenüberstellen. Die 'größte Unlersti'chunz findet die Bolksbibliothek in der „Pofojil-nica", welche nebst namhaften Geldzuwen« düngen auch die nötigen Räume unentgeltlich zur Verfügung stellt sowie '.n der Stadt gemeinde, welche unlängst einen Betrag von 15.000 Dinar als Zulvendun.i votiert hat. Die grös;ten Verdienste uns die so erfreuliche fortschreitende (5ntn.,lcttung der Volksbibliothek erwarben sich iln abg-'lau-fenen Geschäftsjahr der Obmann Herr Rechtsanwalt Dr. Ne i s m a n ssw-t! der Kassier Herr Buchhalter Dol?!^al. Der Arbettsmarkt ^n der Apche vom 20. Juni bis 0. Juli suchten bei der Arbeitsbörse in Marlbor 100 männliche und VI weibliche Personen Beschäftigung, während es nur 106 freie Plä^e.gab. Arbeit erhielten ü2 männliche und 43.weibliche Personen, 28 reisten clus Arbeitsuche ab und 23 wurden au^'.'r Evidenz gesetzt, sodaß zu Wock)enende U'^ch 818 Arbeitsuckiende in Eviden.z verblieben. Vom 1. Jänner bis 6. )uli suchten insgesamt 3167 männliche und 1593 weibliche Personen Beschäftigung, wogegen nur 2^l1 Pliche zu besetzen waren. Arbeit erhielten 1944 Personen, 677 reisten auf Arbeitsuche ob und'''1276'wurden au^ec (i'oidmz gesetzt. Durch.die Arbeitsbörse in Maribor er» halten Arbeit: 20 Knechte, 16 Fel!)arbc':ter, 2 Spengler, ^-Bauschlofser, 3 '5ise:ldrelier, 4 Tischler, 3 ^chuhmackier, 1 Maich'nist sl'r Herzegowina, 30 Bergknappen, 2 Zlmmer-maler, 1 Arbeiter für Zettientarb.?!te.i, 1 Wagner, 3 Gattersäger, 2 Müller, 1 Ziegil-arbeiter, 4'.'Hufschmiede, 4 Faßbind^'r, lmehrere Lehrlinge, i^chloiser, Lchncider, Tchmie de, Wagner, Bäcker und .Handelsangcstclltc), ferner 15 Mägde, 1 Wirtschaft..'r:n, i Arbeiterinnen für Weingarten, 3 iy^ldarbei-terinnen, 0 5löchinnen, 18 Dienjtmädch^'n, 2 Ätubcnmädchen, 2 Köchinnen zur ^^>^ndar-merie, I Köchin .zur ?l-inanz, 1 köchin, 1 Köchin für ein.'ktafse,?ha'l?, 1 Persekte Serviererin, 2 Unterläuferinn''n, 2 Zahlkellnerinnen, 1 Kinderniädch.'il, 1 Erzieherin, 1 Kleidermacherin, 2 Photogra« phinmn, 1 Ztepperin für SchuhoberteiltZ, 2 Bedienerinnen, 3 Faliriks.nbeitcrinnen. 3 ^.'Oilfsarbeiterinnen, 1 Länkerin, 4 Lehrmädchen ^Näherinnen), 1 Lehrmäochi'n für Lteppen der Lchuhoberteile. m. Veränderungen im Gemeinderat von Stu^nci. Der «Groß^upan des Kreises Mari bcr hat die nachstehenden bisherigen Mitglie der des Gemeinderates in Studenci, Vinko Leskokek, Anton Bauman n lknv ^r. Kac ihrer Funktionen enthoben. Die t^e-»lannten sind seiner Zeit auf der Liste der Sozialdemokratischen Partei Jugoslawiens gelvÄ?lt worden. An deren «teile wurden v. Gros^^upan in den iGemeinderat entsandt: der Kaufmann ,'^ranz Mi^kek, der Bsitzer Rudolf Omuletz und der Cchuhmacher-meister Josef Domajnko. m. Frau Auffuftine Lcyrer il^ren Ber« letzunqen erlegen. In der ver^gangenen Nacht ist Frau Aukyistine Leyrer, die <^attin deS klier im Ruhestände lebenden Magistrats-kanzleidire^torS Hernl Let?rer, im Krankenhause ihren vergangenen Mittivoch abends beim Autounglüff vor ^tamnica erlittenen schweren Verletzungen erlegen. Wie bei den j Erhebungen festgestellt wurd?, ist der schuld- M a r i b o r, 8. Juli. tragende Chauffeur Willibal.d Dvorak auf der falschen Seite gefahren und hat auch das Ersuchen der Passanten, die schwerverletzte Frau in die Stadt Au führen, rundweg abgelehnt. Das tragisch Schicksal der betagten Dame, die sich überall der größten Sympathi en erfreute, hat in der ganzen Stadt daS lebhafteste Mitgefühl ausgelöst. Der schwergetroffenen Familie, insbesondere aber dem hartgeprüften Gatten, der an seinem Lebensabend einen so schweren ^Schicksalsschlag hat erfahren müssen, unser innigstes Beileid! ttl. Rottreuzgrllirdung in Gtudenci. Am 7. d. M. wurde in Studenci eine Ortsgruppe des Rotkreuzes gebildet. Zum Obmann wurde der Bürgerschulleiter Alexander A l t aus Maribor, wohnhaft in Studenct, gewählt. ni. Eröffnung einer neuen Touriftenhütte em Bachern. Tie bereits allseits bekannte Pesek-.Hütte am Bachern sieht ihrer Vollendung entgegen. Die Hütte wurde groß zügig ausgebaut und sind nun genügend Schlaf^legenheiten sowie seder sonstize nötige Komfort vorhanden. Vor der HiLtte entstand eine geräumige Veranda zum gemütlichen Aufenthalt der Bachernwanderer, äußerdenl sind Freiluft- und Sonnenbadgelegenheiten geplant. Die Hütte wird am 15. August von der Zweigstelle Konjice des Slowenischen Alpenvereines, welche übrigens alle Arbeiten durchführte, feierlichst dem Touristenverkehr übergeben werden. IN. Sonderbares Benehmen eines Unteroffiziers. Gestern abends kehrte eine Gruppe von Ausflüglern, die an der Unteroffiziers Unterhaltung in: „Iägerheim" teilgenommen hatten, vMko-n^men ruhig in die Stadt zurück. Zwei Herren der erwähnten Gruppe trugen an dünnen Stäben zwei Lampions, ihr Eigentum. Hinter dieser Zivilistengruppe ginge«! einige Unteroffiziere und verlangten von der erfteren öie .Herausgabe eines Lampions, da ihnen doch einer genügen möge. Da sich die Zivilisten in: vollkommen ruhigen Tone weigerten, dem Verlangen der Unteroffiziere stattzugebe,!, blieben dieselben wieder in einer gewissen Entfernung zurück. Plötzlich aber trat einer der Unteroffiziere neuerdings an die Zivilistengruppe heran u. forderte mit genieinen Schimpfworten die Herausgabe eines Lampions. Ohne eine regelrechte Antwort abzuwarten, riß der Betreffende seinen Säbel aus der Scheide u. schlug den Trägern die Lampions aus der Hand. Die Zivilisten mußten das gröbliche Benehnlen des Unteroffiziers über sich ergehen lassen. Der herbeigeeilte Polizeiwache mann vermerkte den Vorfall, er nahm aber dem Unteroffizier das Nationale nicht ab. ^n: Interefse des Ansehens der Armee war der ganze Borfall gewiß nicht und wir hoffen, daß der Herr iStadtkomniandant eine Untersuchung einleite,? wird,-die den betref-fei^den Unteroffizier belehren möge, wie man sich der ZivilSevölkorung gegenülier zu be-nchtt^en hat. nl. Wieder ein Einbruch in LajterSptrk^ In unserer Nachbargemeinde Lajtersperk treiben in letzterer Zeit bisher noch unbekannte Einbrecher ihr Unwesen.' So erbrachen sie im Laufe der vergangenen Woche das Weingartenhaus der^ hiesigen Han-delsfrau Elisabeth K ü h a'r^in^Poöehsva Nr. 275) und nahmen mehrere Kleidungs-stiicke wie Eßgeschirr im l^samtwerte t'on über 3400 Dinar mit sich. Von> den »frechen Tätern fehlt nach wie vor jede Spur. m. Verhaftet wurden im .Laufe der letzten Tage Johann K. ivegen Nichteinhaltens der Gewcrbcvorschriften, Franz-D. wegen Unzucht nndcr die Natur, Johann Sch. wegen Ruhestörung, Franz D. wegen öffentlicher Gewalttätigkeit, Franz L. wegen Trunkenheit, Iulianne (^). wegen verbotener Rückkehr in den Stadtbcreich und Jgnaz H. we-geil ärgerniserregenden Benehmens. IN. Nachstehende Gegenstände wurden im vergangenen-Monat gefunden und können von den Verlustträgern ant-hiesigen Polizei-kommissariat abgeholt werden: 1-lichtgrauer Jumper, 1 Haarspange, 1' schwarze Handtasche, 6 Schlüssel, 1 brauner Hsrrenhut,! 1 Doublearmband, 1 Pumpe, 1 Fah^rad-schlauch, 1 schwarze Brieft^sch!: mit 10 Dinar, 1 alte Silberuhr, 1 schwarze Nadpumpe, 1 grauer Damengürtel, 1 bi^avne Sportkappe, 1 alter Herrenrock, 1 Taschenmesser. I l)raune Brieftasche mit 10 Dinar, 1 schwarze Handtasche mit lK6 Dinar, 1 2-rädriger Wagen,' ^lbseid^aschal, I goldene HalÄette mit Anhänger, 1 schwarzer Regenmantel, 1 Silberkette, ! schwarzer Herrenschirm, 1 Damenftrohhut, 1 Violinbogen, 1 Schildkröte, l Paar Damenhandschuhe, 1 Herrensportkappe, 1 ly-Dinarnote, 1 weißzr .Herrenstrohhut und 50 Dinar. nl. Fremdenverkehr. Im Laufe der beiden letzten Tage sind 110 Fremde, darunter l''3 Ausländer, in Maribor zugereist und in verschiedenen Herbergen abgestiegne. m. Die Polizeichrsnik des gestrigen Ta-ges weist insgesamt 26 Anzeigen auf, davon 2 wegen ärgerniserregenden Benehmens, 4 wegen Nichteinhaltens der VerkehrSvorschrif ten sowie 2 Fund- und 2 Verlustanzeigsn. Nl. Wetterbericht vonr 8. Juli, 8 Uhr: Luftdruck 735, Feuchtigkeitsmesser —9, Barometerstand 738, Temperatur Windrichtung NW, Bewölkung ganz, Niederschlag 0. .m. Spende. Herr Franz Pere aus Rad-vanje spendete der Freiwilligen Feuerwehr inPekre (nicht, wie in der Sonntagsnum-mer irrtümlicherweise berichtet, jener in Radvanje) 300 iDinar, wofür ihm vom Wehr kommando nochmals der innigste Dank aus gesprochen wird. « Heute Montag und Mittwoch großer Aabarettabend in der „Velika kavarns." L9c^ * Bei Dickleibigkeit regt der kurgemZße Gebrauch des natürlichen „Franz-Josef"-Bi^terwassers die Darmtätigkeit kräftig an und macht den Körper schlank. Viele Professoren lassen das Franz.Iofts'Wass»r auch bei Herzverfettung als ein höchst wertvolles Mittel nehmen, und zwar morgens, ntittagS und abends je ein Drittel Glas. Es ist in Apotheken, Drogerien und Mineral.väsfer-handlungen erhÄtlich. 30 Aus Vtuj smmarllbungtn auf ver Drau In der Zeit vom 15. bis Ende Oktober werden auf der Drau Uebungen des Pionierbataillons in Ptuj !nl Räume zwischen der StraßenbrüÄe und 500 Meter abwärts von der Eisenbahnbrücke abgehalten werden. Deshalb ist an Werktagen von 5.30 bis 11 und von 15 bis IS Uhr das Befahren dieses Raumes nlit Flößen oder Kähnen untersagt. Etwa 1300 Meter von der Draubrücke aufwärts wird während dieser Zeit am rechten Flußuser eine mit einer rot-weißen Signalscheibe versehene Wache Aufstellung nehmen. Sobald Flösser und andere, den Fluß befahrende Personen diese Scheibe bemerken, haben sie höchstens 300 Meter flußabwärts am Ufer anzulegen. Zwischen dem 1. August und 31. Oktober n>erden in denr angegebenen Räume auch Nachtübungen abgehalten, iveshalb daS Befahren des abgegrenzten Flußtciles ciuch von 20 bis 2 Uhr nachts strengstens verboten ist. Besondere Wachen »verden ^väh-rend der Nachtzeit nicht aufgestellt. Auf diese Verlautbarung . des Pionierbataillons wird die Bevölkerung aufmerksam gemacht, um Unannehmlichkeiten oder gar Unglücksfällen vorzubeugen. An Sonniogen iowie an den Feiertagen am 15. August und 6. Seiptember werden Militärübungen nicht abgehalten, weshalb an diesen Tagen daS Befahren der Drau im obenangeführien Räume gestattet ist. Kino Union-Kino. Heute, Montag, geht zum letzten Mal das ergötzliche Lustspiel „Pat ttnd Patachon als Detektive" über die ^^einwand. Diensttlg und Mittwoch Reprise des erschütternden Bergdramas „Ter Kampf «m daS Matterhorn" mit Marcellai Alb ani, Louis Trenker und Johannes 'Schneider in den Hauptrollen. - In Vorbereitung der größte Brigitte Helm-Schlager „Auf Seitenwegen". Burg,Kino. Bis Mittwoch wird -der erste Sowjetfilm „Das Dorf der Sünde" oder „Das russische Dorf" zur Vorführung gebracht. Ein Film, welcher an Großzügigkeit und Regie alles Bisherige weit übertrifft. Das russische Dorfleben wird zum ersten Mal getreu, wie eS in Wirklichkeit / ist, wiedergegeben. Von den Qualen deS Weltbrandes heimgekehrt, rechnet der «ohn mit dem Vater ab, der ihm daS Weib verführte. Beide flüchten und leben trotz Verleumdung glücklich und fern der Heimat. Für jedermann, der den Film gesehen, bedeutet er ein Erlebnis. Daher versäume niemand, sich diesen Prachtfilm anzusehen, welchen übrigens russische Lieder und Musik begleiten. Der Film stellt unstreitig das vollendetste Werk der Filmkunst dar. c. Ein neuer Rechtsanwalt. Herr Tr. Johann Stanonik legte vor kurz-U die RechtSanwaltSprüsung ab und siedelt« sich in Celje an, wo er als Gesellschafter In die Advokaturskanzlei''des Herrn Dr, Jaksb Hodkar eintrat. c. Die erste BSckergehilfiir in.Selje, Am 1. d. M. fand bei der hiesigen Bäckerg-nos« senschast die Freisprechung vs:r Lehrlingen statt. Bei dieser. Gel^vheit wurdq auch Frl. Wilma Kirbisch, Tocht?« deZ hiesigen bekannten. Bäckermeisters Herrn Josef Kirbisch, freigesprochen. Der KuSuS unv selne Äebettatm Es. gibt im Rei^ der Natur wenige Bö-, gel, deren L:5en5lLrt s? viel dißkutisct wie die des l^ckucks. M. A. Bürdet, ein bekannter Naturforscher und^ Ornithologe, gibt uns einige neue Merkwürdigkeiten aus seinen persönlichen Beobachtungen bekannt« 'die von allgemeinem Interesse sein dürften. Jüngft, sagte er, lanzierte ein deutscher Gelehrter und Bogelfreund eine neue, kuriose Theorie. Schon von alterSher wird die Am sicht vertreten, vaß der Kuckuck nicht sein eigenes Nest baut, sondern, wie jedes Kind' weiß, seine Eier , in srem^^Nester logt. Nach den Beobachtungen deS deutschen Ornttholo« gen aber würde der Kuckuck nicht nur sein eigenes Nest selber konstruieren, sondent er würde auch seine Eier seliber ausbrüten. In einer der Versammlungen der RatÄrwissen-schaftlichen Gesellschaft in Lauflmne tritt Herr M. A. Bürdet dieles HcffotH»?2»etttge-gen, da sie den festgestellten Tatsachen und bisherigen Erfahrungen keineswegs standhalte. Der deutsche Geilehrte Naumann das gegen sagt» daß der Kuckuck seinö Fortpflan^ zungSprodukte in die Nester von nicht weni^ ger als 145 verschiedenen Bogelarten legt. Auch hier kann sich Ä. M. Bürdet einem starken Zweifel nicht verschließen, da seine Auszeichnungen bis heute nur etwa deren 50 aufweist. Meistens fand er KilckuckSeier in Nestern von Singvögeln, 7>ie viel kleiner wa ren als der FrühlingSverkündev «selbst.. l?S gehöre zu den Seltenheiten, weiin man Kuk-kuckSeier im Nest ieineS Hähers, Stars oder Spechtes finde. Die Brutzeit dauert 1t bis 12 Tage; die Eier deS Kuckucks weisen eigentümlicherweise eine Farbenverschiedenheit auf, die bei keiner anderen Bogelgattung zu finden ist. Die Eier des Kuckucks 'find schwerer als diejenigen gleicher Größe von anderen Vögeln, die Schale ist- zäher und härter. Der junge Kuckuck ist von seinen Brüdern im glsi chen Neste d'^irih s:inz (^röße^und den bri-'i«! ten Rücken leicht zu unterscheiden. Wahrscheinlich ist, daß Weibchen seici Ei in solche Nester legt,' dessen vorhanden« Eier ungefähr die gleichen Farben aufweisen, wie sein eigenes Produkt. Von glaubhafter Seite wird behauptet, das Kuckucksweibchen lege bis zu 20 Eier in einer Jahreszeit, und zwar jeden zweiten Tag eins. Diese Zahl scheint' indessen sehr hoch. gegriffen. Der nämliche Bogel legt nur ein Ei in dasselbe Nest; finden sich ^ispielsweise aber zwei solcher l.c.r, so darf mit Sicherheit, darauf geschloffen wer den, 'daß zwei verschiedene Kuckucke mit im Spiel sind. Entgegen den Behauptungen einiger anderer Beobachtet wies M. Bürdet mittest eines nach der Natur aufgenommenen Film? nacb, daß das Hinauswerfen von jungen Vö gelchen od. Eiern durch dcn jungen Kuckuck geschieht. Interessant und unaufgeklärt erscheint die dramatische Begebenheit, die sich im Ncst einer Maucrdrosscl abspiette. Im gegebenen Augenblick geriet das Mauerdros-selweibchen in eine' schreckliche Angst und' höchste Erregung, als es im Nest durch eine unsichtbare Macht, besi-^ ausgi^drückt Kraft, Dienstag, d>n V. !^uN .Mariöorer ^'^eltunq' ??ummkr l7i? emporgehoben wurde. Eines ihrer ttleinen erslhlen an der Brust der Mutter und wiir-' de hinausgeschmissen. Die geheime Kraft war ein junger jduckuck, der einen Bewohner deS Restes nach dem anderen hsinauKbefördert?, ohne daß die Mutter der bodenlosen Ritck-sichtslosigkeit des „Mieters" vorbeuge» keiin te; es schien, als ob sie hypnotisiert ze yesen wäre in jenen Augenblicken. Und doch gelingt es dem jungen Frechling nicht immer. sesnH Neftgesährten hinauszubefördern. M. A. Bürdet hat ferner beobachtet, wie ein junger Knckuck eine junge Lerche, größer als er, v^rgeblick) hinauszustoßen versuchte. Is-Anlauf war gescheitert, die Lerche behauptete ihren rechtmäßigen Platz. Am näch sten Morgen jedoch stand.der Beobachter ver bllfft vor dem unerklärlichen Drama, das sich in dieser kurzen Zeit abgespielt haben mutzte. Die junge Lerche war in einiger Cnt fSi^ngl'an' einem feft^ Grashalm , spießt'','tot! In anderen Fällen '.vurde «oei-ter' festgestellt, wie es dem jungen Uebsltä-ter oft erst nach mehreren Aiiläufen gelingt, seine Nebeniirsassen sang« und klanglos zu entfernen. Außerordentlich bsfremdend nm-tet eS den Beobachter wie den Fernstehenden an, daß sich die Mutter unt ihre weggeworfenen Jungen keinen Deut kümmert, wogegen sich das Elternpaar in allen anderen Angriffsfällen mit dem ganzen Leben einsetzt. . Fast alljährlich bietet der Kuckuck neuen interessanten Gesprächsstoff; man wird mit dem Studium der Lebens- und Fortpflanzungsart dieses kuriosen „Heiligen" r^ohl nie zu einem einheitlichen Ende !.?mmen. H. Andere Z. Srozer Messe 1929 Aut Braz wird uns geschrieben: 'Echon die Grazer Herbstmessen der Vor-ktkgszelt zeigten im Wesentlichen ein oen heu^n Veranstaltungen der Grazer Messen'«thnliches Bild. Um eine Sonderveran. st»ttMg als Hauptteil, die immer als reine .AyßMung gedacht war, gruppierte sich die Älttmeine FirmenausstMung, die in ihrer Zusammensetzung als reine Mustermesse n^tMich zwangläufig immer auf die be-trLffti»e „Gesundheitspflege des Theres* nur jene Gattungen, deren Produkte zur Lebenshaltung des Menschen not-viendig sind. ' Die Ausstellung wird in vier Gruppen gegliedert, deren erste die Gesundheitspflege des Menschen behandelt. Die Grundlage zu dieser Gruppe bildet die Erstellung des menschlichen Organismus in allgemein ver-ftstndlicher Form. DaS Ausstellungsmaterial wurde vom Deutschen Hygienemuseum in Dresden zur Berftgunc? gestellt und umsaßt Gegenstände, die zum Teil bisher noch auf keiner Ausstellung gezeigt wurden. Der Aufbau des menschli^n Körpers, die Funktion Gvort der einzelnen Organe, ihre Schädigung durch Mißbrauch, die Arbeitshygiene, die Tuberkulose und ihre wirksame Bekämpfung,. die Säuglingspflege, die Ernährung usw., bilden die einzelnen Untergruppen, aus welchen sich diese hochinteressante und seltene Ausstellung zusammensetzt. Sinngemäß schließt sich an diese Gruppe, die den Grundpfeiler der Gesamtausstellung bildet, die zweite Gruppe an, ivelche die natürlichen Heilmittel der Steiermark gesammelt zeigt. Diese Gruppe wird den ursprünglich ge-Plclnten Umfang weit überschreiten, da daS in Betracht kommende Material äußerst reichhaltig ist. Diese Gruppe hat neben ihrem Hauptzweck, dem der Belehrung, auch noch einen weiteren heute besonders wichtigen: Sie ist Fremdenverkehrsförderung im besten Sinne! Die Gruppe bringt mit reichem Bildermaterial Ansichten der bekanntesten steirischen Kurorte, Heilquellen, Bäder usw. und wird auf diese Weise ^in lückenloses Bild der steirischen Landschaft zeigen. Für diese Unterausstellung würde inan sich schon im Vorhinein wünschen, daß sie erhalten bliebe, um auch anderorts eventuell als Wanderausstellung für die Schönheit der steirischen Landschaft zu werben. In der dritten Gruppe wird das weite Gebiet der Leibesübungen eingehende Behandlung finden. Die umfangreiche vierre Grup pe umfaßt die GesundheKspflege der Haustiere, für welche ebenfalls reiches Material zur Verfügung steht. Die Gesundheit deZ Menschen ist in so weitgehendem Masze von der Gesundheit der Haustiere abhängig, 'daß dieser Gruppe größtes Interesse entgegengebracht werden muß. Obwohl ans diesem Gebiete gerade bei uns viel geleist.'t wird, wird die Ausstellung unz^veifelhast auch hier viel Neues und Lehrreiches bringen. .. Es ist natürlich heute noch nicht möglich, ein geschlossenes Gesamtbild der Grazer, Messe 1S2V zu zeichnen. Die angeführten' Gruppen sind gewissermaßen die Umriß-lwieir eine« «-bi-t-Z, auf dem sich eme .I>»wlk- schöne und im iesten Sinne des Wortes Z5 lehrreiche Ausstellung aufbauen wird. An die Sonderausstellung schließt sich scharf. getrennt die allgemeine Mustermesse an, die sich allerdings.in. der. Houptsact)c ekfnsalls auf das Thema der Ausstellung einstellen wird. Es ist ein erfreuliches Zeichen, d.iß auch die Industriehallc, deren Benützung ursprünglich nicht geplant wcir, herangez^-gen iverden muß. Die biHer vorliegenden Anmeldungen für die Messe zeigen ein so reges Interesse, das; mit den vorhandenen Hallen das Auslangen nicht wird gefunden werden können. Auch das Mciterial der einzelnen Ausstellungsgruppen geht meistens weit über den seinerzeitigen Rahmen hinaus. Zusanlmensassend kann heute schon gesagt werden, daß die Grazer Messen der vergangenen Jahre, von welchen einzelne wahre Großtaten waren, in der Grazer Messe 1929 eine würdige Nachfolgerin finden werden. X Stand der Nationalbank voui 30. Juni (in Millionen Dinar, in Klammevi der Unterschied gegenüber der Vorwoche). Aktiva: Metalldeckung 289 (—2.5), Darl.:hen auf Wertpapiere 15^.8 (-s-29.1), Laldo verschiedener Rechnungen 375.3 l^lS.L). --Passiva: Banknotenumlauf 5195.9 (-^232.1), Forderungen des Staates 1l)3.5 t—112.9), verschiedene Verbindlichkeiten in Giro- und anderen Rechnungen 7l4.2 ^^110.8), Eskomptezinsfuß 0^, Darlehens zinSfuß 3?o. In der letzten BerichiZivoche hat der Banknotenumlauf wieder die Höhe von 5 Milliarden erreicht. X Erleichterung der Gpiritusaussuhr. Im Sinne einer Verfügung des Finanz-Ministers gelten die gesetzlich vorgesehenen Erleichterungen bei der Ausfuhr von Spiritus nach dem Auslande nur bei der Versendung unmittelbar vc«^ der Erzeugungsstelle (Fabrik oder Kleinerzeuger) und bei einer Menge von mindestens 500 Hektoliter. : Edelweiß 19(X). Morgen, Dienstag, Ausschußsitzung um 21 Uhr im .^ilubheim. Am 15. und Zweitagepartie nach Bad Gleichenberg. Diesbezügliche Amneldunge«! süiid an den Partieleiter Halbwidl zu richten. Äe nötigen Triptiks mögen beim Ver-bandkassier Braöie behoben werden. : G.K. Zelezniäor. Dienst.?g u.n 20 Uhr findet im Restaurant Vinski hram eine wich tige Ausschußsitzung statt, zu welcher sämtliche Ausschußmitiglicder zuverlässig erschei« nen mögen. Geladen sind ferner auch die Mitglieder des Ehrengerichtes Hübl, Kara-man und Glaser. : Neuer Weltrekord im Kugelstoßen. Berlin, 7. Juli. Der deutsche Reichswehr »akcht Gchmettnge sieg Wer Vaolino s « Schmcling wird als Lieger erklärt, Paolino der durch seine .Helfer gröüt.'nt^'iS virdoctt wird, sitzt völlig erschöpft in der Ecke. Die begeisterten Zuschauer machen Anstalten. den Ring zu stürmen. soldat i r s ch f c l d stelltc' heute inl Kugelstoßen ulit 16.11 Meter einen neuen Welt« rekord auf. Aus aller Welt Die Lachpflanze Eine der merkwürdigsten Pflanzen dn Welt ist zweifellos die in Arabien heimische Lachpflanze, die ihren Namen einer sonderbaren Eigenschaft verdankt. Die nur mittelgroße Pflanze trägt hellgelbe Blüten, aus denen sich je zivei bis drei Samenkörner entwickeln. Diese Körner werden von den Arabern getrocknet, zu feinem Pulver zer. rieben und alsdann wie der bekannte Schnupftabak geschnupft. Wer eine Prise dieses Pulvers nimmt, empfindet die gleiche Wirkung, als ob er Lachgas eingeatmet hätte. Er niuß dauernd lachen, beginnt zu tanzen und zeigt auf jede Weise, daß er sich in sehr gehobener Stimmung befindet. Nach einiger Zeit erfolgt den übertriebenen Heiterkeitsausbrüchen eine Reaktion, die zu tiefem Schlafe führt. DlX Märtymlum der Junogeselltn In einer kleinen Stadt der belgischen Provinz Brabant hat der Bürgermeister im Gemeinderat einen Antrag auf Einführung einer Junggesellensteuer für unverheiratete Männer zwischen 25 und ('0 Jahren eingebracht. Dieser Antrag wurde mit der sol-genden originellen Begründung abgelehnt: „Zweifellos sind Mann und Frau, 'orv» zn markten und ihm die Giire wieder zu geben, müssen wir das Feld nach dem Ketreide« schnitt mSi^lichst bald leicht ^»fliigen.Hiedurch entsteht neues Leben im ?lckerbodeni eS kommt infolge besseren Lust.^utritteS und auch der Feuchtigkeit ini Äckerboden zu einer l^^rung, die Bodenbakterien können ihre Tätigkeit entfalten und das Endergebnis ist eine gute (^are. Um die l'^are noch wirlsaiiler zu machen, ist der Anbau einer schattengebenden Stoppelfrucht, so einer Mischsaat von Erbsen, Wackeil, .?>afcr, MakS usw. augezeigt. Besonder? sei auch auf das l^emisch von Roggen mit Sandwicke verwiesen. Durch das baldige Schälen dcZ Ackeiboden« werden aber auch viele Unkräuter und deren Samen vernichtet; auch die Insektenbruten der Frittsliege etc. werden zerstört. Sehr zu empfehlen ist eü. die fllr die .Herbstsaaten nötige Düngung schon setzt zu geben. Man gibt pro Joch durchschnittlich NO—llX) kg 4N7Z Kalisalz und —IW kg Thomasmehl. Als Stickstoffdünger nimnit man am lösten 2<^-k0 kg Kalkstickstosf. Inl zeitlichen Frühjahr vor Beginn deS MachStuniS gibt man nochmals die glcick)e Menge Zsalkstickstoff. l. Futterrationen ftir die Htchner. Regie- rungsrat Nieninger, Verfasser der .,lÄe-flügelzucht" fl07. Schollebändchen, 2. Aufl.) hat inl Wettlegehof in Nosterneubutz folgender Futtermischung pro !?opf und Tag gute Erfolge erzielt: 4 dkg. Fleisrhmehl, dkg. Fischmehl, dkg. Weizcnkleie, 2.5 dkg. l^erstenschrot, 1.4 dkg. .holzkohlenschrot, gefüttert in Automaten. In die Streu ?om-nien abends noch gehackt 1 dkg. MaiS, 2 dkg. «eizen, I dkg Hsfer. In Holland hat sich folgend« Mischung gut bewährt? Je l.2 dkg. grobe lkleie, Futtermehl, ^aferschrot, Maismehl und Fischmehl. Als KSrnerfutter kommen im Sommer in die Streu: 2 dkg. Mais, 2 dkg. Hafer, 2 dkg. Welzen. Im Mnte? wird als Körnerfutter goaeben: 2 dkg. MaiS, 3 dkg. geleimter Hafer. Der gekeimte tzafe? must lm Winter da« «rtwe ersetzen. P. An dl» V.T.Abonnenten! Wir ersuchen unsere P. T. Abonnenten, die DezugSgebühr. soweit sie noch nicht Ve-glick>cn lein sollte, sobald alt möglich anj^-weisen, um in der Zustellung des Blattes keine Unterbrechung eintreten zu lassen. Vk erwähnen dabei, daß die vet»asaeb«ht monatlich Din iS.— m»b nicht Din trägt. Die venoaltmig der „ZRariborer Zeitmiß-. Vsrisngvn §1« «764 MgegM W>M w! MWMMIU >I>l« IIIWII I< MM W «M' H«to» fAdrlk lur kneevssunßx von ve—ert »Velvea unä Zirvp Oo«p«OliM Wi»«» O La äeütil. La Irv». Kleiner /^nielqer Derschiedene« Nichtig für Besitzer von Euug-gasmotvren. Infolge »ueiner mis r^toren „Älstra und baue icb dieselben mit verbefser tcm Reiniger auch selbst. I lg kommt bei einer täj^ l?ck>en AuAstabe von 1b bis 2l) Tinar in der Kraftleistunq I kq Benzin gleich. (^?qen eine qe« rinc?e Entsckiädiqiniq teile ich die Aebraucb-?amvelsunci unter (Garantie mit. Ich beherrsche alle Reparaturen von Motoren so« wi? Industrie- und s!and!virt-sck'zstSmaschinen. Besitze eigene EoalisierungS-Drehbank m. stuf^ und K-rastbetrieb sowie eine d?r l'.sj mm. wkr'^^n »u sau'pn ??^'uch! vml der ^aj:er^-derqer Zi?ael'al>rik. ein Fatzrirad im quten .Zustande. AntrSfle unter „Fahr rad" an die Verw. NIL «»M«en Groher Platz;, kür Bau und Brennholzniederlaqe -^».-.'iquet, zu verpachten. Zuschristen iln« ter „(^uter Posten" a.i ?i-' waltunsi. 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