Nr. 201. Samstag, 2. September 1893._______________112. Jahrgang. Kitmcher Zeitung. V"'st li. halbjährig fi 5-!w. ss.lr die «»stcN.mn i»« Hau« n°»Mii, si, >, - Insert,°n««bi»«: Für «"it Inlrra'e b<« „> 4 Zellen »5 lr,, yrlher, per gell« « lr. ? bei «fterrn «oiedrrhollingcn per geU« 8 lr. Die «Lalb Zta.» erscheinl luylich, mil »usnahme ber Sonn^ und ssetertagc. Die «b«<»«tr«t»on beflnb^ Nch lonn » b!« 1l Uhr vurmitlagl und von 3 b<« 4 Uhr nachmiüag«, — U>'sr»»l!erte Vrlese »erben nicht angenommen, Vlanusrripte nickt ,urückgsl,ellt. Umtlicher Hheil. ?m ^' k' ""b k. Apostolische Majestät haben mit "Uerhiichst unterzeichnetem Diplome dem Obersten des Mestandes Josef Po woln y den Adelstand mit dem ^yrenworte «Edler» allergnädigst zu verleihen geruht. Un ^' k- und k. Apostolische Majestät haben mit Auerhöchster Entschließung vom 22. August d. I. den ^sarrdechant in Ugliano Vmcenz Mio'ssevich zum "oncherrn und den Pfarrverweser in Ervenit Matthäus ^°ntlzvie zur Nnwendung gelangen. Geschieht dies, so lässt sich selbst mit wenigem viel ausrichten, während durch fchablonhaftes. gedankenloses, unüberlegtes Vorgehen selbst bei verschwenderischer Anwendung von Desinfectionsmitteln nichts oder nur wenig erreicht wird. Der Cholerakcim ist wenig widerstandsfähig; er geht schon bei Temperaturen über 60 Grad Celsius zugrunde und wird durch Austrocknen geschädigt. Es gibt daher mehrere Mittel, welche bei ent-sprechender Handhabung diesen Ansteckungskeim ganz sicher zu vernichten imstande sind. Es ist ein alt.r Erfahrungsfah, dass die Ansteckungsstoffe durch Feuer zerstört werden. Wertlose, mit Cholera-Abgängen beichmuhte oder dieser Beschmutzung verdächtige Gegenstände sind sonach dem Feuer zu überliefern, vorausgesetzt, dass das Feuer groß genug unterhalten werden kann, um jene in der kürzesten Frist zu verzehren. Die Desinfection mittelst gesättigten Wasserdampfes von 100 Glad Celsius ist nur in eigenen Apparaten möglich, welche vom Staate und von den Gemeinden in erforderlicher Anzahl beigestellt und bereit gehalten fein sollen. Unter den sonst bekannten Dcsinfectionsmitteln muss behufs allgemeiner, weitest ausgedehnter Verwendbarkeit eine verständige Auswahl getroffen werden. Die Erfordernisse, auf welche es dabei ankommt, sind: sichere Wirkung, leichte Beschaffbarkeit bis zu beliebigen, unbegrenzten Quantitäten, gefahrlose Handhabung, billiger Preis. Nach diesen Grundsähen sind bezüglich einer vernünftigen Desinfeclion zu Cholerazeiten folgende Fragen in Betracht zu ziehen: Womit soll desinficiert werden? Was soll desinficiert werden? Wann soll desilificiert werden? Wie ist die Desinfection durchzuführen? Bezüglich des ersten Punktes sind vor allem solche Mittel und Verfahren auszuschließen, welche betreffs ihrer Wirkung nicht genügend wissenschaftlich erprobt sind. oder welche sich bei dieser Prüfung als unwirksam herausgestellt haben. Desgleichen darf von gefährlichen Mitteln — wie Aetzsublimat, ätzenden Säuren — kein allgemeiner Gebrauch gemacht werden. Es muss entschieden vor allen Präparaten gewarnt werden, welche erfahrungsgemäß bei jeder Epidemie in großer Zahl dem Publicum mit dreisten Anpreisungen qufgenüthigt werden, ohne dass hiefür die Spur einer Berechtigung beigebracht werden kann. Für solche ganz zwecklose Mittel werden Unsummen verausgabt, welche dem wirklichen Desinfec-tionszwecke entzogen werden und bei deren Anwendung nur der leere Schein gewahrt zu werden gesucht wird. Derartige Mittel stammen zum Theile aus alten Zeiten, in denen über das Wesen der Infcctions-krankheiten noch unrichtige Anschauungen bestanden, theils werden solche von mannigfaltigen Industrien auch in der Gegenwart aus bloßer Gewinnsucht auf den Markt gebracht. Es diene zur Kenntnis, dass die verschiedenen Präparate zur Ozonisierung und zur Verbesserung der Luft, ferner alle Räuchermittel, wie Holzessig, aromatische Kräuter, parfümierte Kohle, ja selbst die Räucherungen mittelst Schwefel und Chlor für die Bekämpfung der Seuche nichts leisten. Die Bestreuung der Pissoirs, der Aborte, der Pferdestände u. s. w. mit sogenanntem Carbollall oder phenylsaurem Kalk ist für wertlos anzusehen, da diesem in so großen Massen und demgemäß mit ganz erheblichen Kosten verwendeten Mittel erfahrungsgemäß desinficierende Eigenschaften nicht zukommen. Wiederholte Wasserspülungen sind wirksamer zur Beseitigung lästiger Gerüche und zur Beförderung ber Reinlichkeit. Die sogenannte rohe Carbolsäure, welche in großen Massen verwendet wird, ist meist nichts anderes als gewöhnlicher Theer, dessen desinficierende Leistung nur gering anzuschlagen ist. Die Verwendung roher Salzsäure und roher Schwefelsäure zu Desinfectionszwecken ist nur unter sachverständiger Aufsicht zulässig. Es bleiben somit von den thatsächlich leistungsfähigen, gefahrlosen und daher allgemein verwendbaren Desinfeciionsmitteln nur der Aetzkall, die krystallisierte Carbolsäure, das Lysol, eventuell das Wiener und Pearson'sche Creolin übrig. Die letztgenannten Substanzen, mit Ausnahme des Aetztalkes, sind keine billigen Desinfectionsmittel, Ihre Anwendung findet in diesem Umstände eine Beschrän-kung. Ueberdies erhöht sich der Preis dieser Kunstproducte der Industrie bei steigender Nachfrage; ja es kann der Fall eintreten, dass die Erzeugung derselben dem Be-darfe nicht nachzukommen vermag. Selbst die gleichmäßige Zusammensetzung dieser Präparate ist schwer zu garantieren. Der Kalk ist hingegen in unbegrenzten Massen vorhanden, er ist und bleibt infolge dessen ein billia.es Desmfectionsmittel, und da dessen Wirksamkeit durch Feuilleton. Begräbnisse von — Lebendigen. y., ^uch hei uns kommt eS vor, dass wir unser dp„ m! "^ irgend einen nichtsnutzigen Menschen in dm, l ^ zusammenfassen: Lass dich begraben! Aber ^" 'olchem Wunsche kommt es nie zur Erfüllung; im H, h"l arbeitet die Gedankenlosigkeit unserer Cultur-^u"" ruhig weiter in der Richtung, auf jeden Fall fäl,? 'A "^ Menschen, auch die unnützesten und ge-wabs ' ^ dem Grabe möglichst lange zu be-Es W ^" ^"b die Chinesen denn doch etwas resoluter. N„^,.nach Berichten, die wir in der .Oesterreichischen alltä s-V"^ für den Orient» lesen, in China zwar nicht bei /?' °^ doch auch nichts Unerhörtes, Menschen War -6"" ^?ve und klarem Bewusstsein ein-vewnk / ^"^" mitunter auch Leichenfeierlichkeiten zu aeNn^ " ""b sie zu begraben, gerade so, als ob sie beär?" b"en. Das schauerliche Los, sich lebendig Fllmm ^" zu müssen, trifft solche, die für ihre ^efnf, ^ Gemeinde eine moralifche oder Physische Gen,^ zu werden drohen, wie leidenschaftliche Spieler, sähiae " ^^' unverbesserliche Opiumraucher, Aus-diesew !^ " °uH und scheint öfter in groß« ^a^ Ur^^ gekommen zu sein. ^m ^ayre <5<5i v, HHr. M nach den UeberNpspsiin«?« der chinesischen Geschichte Fürst Tin 460 SchN lebendig haben begraben lassen, weil sie sich Um Befehle widersehten, alle schriftlichen Aufzeichnungen aus der seiner Regierung vorangehenden Ieit zu ver« Nichten; und der Usurpator Hiang Hü weihte das ganze in Gefangenschaft gerathene kaiserliche Heer von 200.000 Mann demselben Tode. So furchtbar uns die Sitte, einen Unverbesserlichen oder einen unheilbaren Kranken lebendig zu begraben, erscheint, so verlangt doch in der Beurtheilung der chinesische Volkscharakter eine ganz eigene Auffassung, bei der auch noch die religiösen Begriffe der Chinesen mit in Betracht zu ziehen sind. Dem Chinesen ist das jenseitige Leben nur eine Fortsetzung des diesseitigen, und zwar so, dass drüben jeder so fortlebt, wie er hier aus der Welt geschieden ist. «Nach der vollsthümlichen Auffassung.» sagt Piton, «trägt ein Enthaupteter auf der anderen Welt seinen Kvpf unter dem Arme oder am Leibriemen angebunden.» Deshalb hat das chine« sische Gesetz mehrere Grade der Todesstrafe; sie wird umso verschärfter, je mehr der Leib des Verbrechers verletzt wird. Das Henken ist alfo ein leichterer Grad als das Enthaupten. Hiernach wäre also auch das Lebendigbegrabenwerden, da der Körper unverletzt bleibt, eine sehr angenehme Todisart, zumal, wie Piton ver« sichert, ein Mensch, der sich freiwillig begraben lässt, allmählich in Erstarrung verfällt und seinen Geist auf« gibt, ohne die Schrecken des Todes zu fühlen. Das klingt zwar tröstlich, aber wenig wahrscheinlich. Denn die Erfahrung lehrt, dafs der weitaus größte Theil derer, die freiwillig aus dem Leben scheiden, wie z. B. solche, die ins Wasser springen, sich gerne wieder retten lassen. Große, unablässige Obsorge ist während der Cholera-Epidemie der möglichsten Desinfection der Gewandung von Canalarb eitern zu widmen. Vor allem sind Canalarbeiten in Cholerazeiten schwarze Bart die Blicke auf sich zog. Es war Pater ^Zeno Möltner 0. 3. !>., apostolischer Missionär in China, ein. geborner Tiroler und Mitglied der tirolischen FranciScaner-Ordensprovinz, der seit 1878 in der Mis« sion Schantung thätig ist. Derselbe ist auf einige Zeit nach Europa gekommen, um bei seinen österreichischen Landsleuten das Interesse für seine Mission zu erregen. — (Die «gedichtete» Militärvorlage,) Die modernen Dichter nehmen ihre Stoffe bekanntlich mit Vorliebe aus dem modernen Leben. Kann es da wundernehmen, wenn die Titel der Stücke manchmal sonderbar anmuthen? Hier wieder ein Beispiel: «Wie alljährlich, so wird auch diesmal wieber die Düsseldorfer Künstler-colonie am 2. September ein Sedan-Feftspiel aufführen. Hauptmann a. D. Henoumont aus Düsseldorf hat den Text zu diesem Festspiele geliefert. Das Feftspiel selbst behandelt in poetischer Form nichts Geringeres als — die deutsche Militärvorlage.» — (Saisiertes Dynamit.) Die Quästur in Mailand hat infolge der in den letzten Tagen vorgekommenen zahlreichen Verhaftungen und Hausdurchsuchungen bei Anarchisten eine wichtige Entdeckung gemacht. Im Hause des bekannten Anarchisten Perego wurden nämlich in zwölf großen Paketen ungeheure Quantitäten Dynamit gefunden, die natürlich sofort mit Beschlag belegt wurden. Die Quästur beobachtet diesbezüglich das größte Stillschweigen. — (Granaten-Explosion.) Einer in Sydney eingelangten Meldung zufolge sand in der Nähe der Insel Tahiti an Bord des französischen Kreuzers «Duquay Trouin» eine Katastrophe statt. Während der Schießübungen platzte eine Kanone insolge der verfrühten Explosion einer Granate. Vier Kanoniere wurden sosort gelobtet und eine Menge Soldaten verletzt. Aufenthalt seiner Majestät des Kaisers in Innsbruck. Der «Vole sür Tirol und Vorarlberg» veröffentlicht das endgiltig festgesetzte, von Sr. Majestät dem Kaiser genehmigte Programm sür den Aufenthalt Allerhöchst-desselben in Innsbruck in den Tagen vom 26. bis 30. September d. I. Dasselbe lautet: Donnerstag den 28. September: Früh 7 Uhr 30 Min. (mitteleuropäische Zeit) Ankunft in Innsbruck. Empfang im Bahnhöfe durch den Statthalter, Corpscommandanten, die Spitzen der Localbehörden «., dortselbst Ausstellung einer Ehrencompagnie, die Vorgesetzten haben am Flügel Ausstellung zu nehmen (Generale in Gala), die Officiere Militärbeamte) versammeln sich corporativ vor der l. l. Hofburg. Vormittage 9 Uhr 30 Min. Fahrt nach dem Berge Isel zur Enthüllung des Andreas'Hoser-Denlmals, um 10 Uhr Enthüllungsfeier, sodann Rückfahrt in die l, l, Hofburg. Um 12 Uhr mittags Defilierung des Schützenzuges vor dem Allerhöchsten Hoflager. Nachmittags 2 Uhr 30 Min. Fahrt zu kurzem Besuche in die Ausstellung, 3 Uhr 35 Min. von dort mit der Localbahn zum Lanbes-Hauptschießstande (Fahrdauer 15 Minuten). Um 4 Uhr 15 Min. Rückfahrt mittelst Wagens in die Hofburg (Fahr-dauer 30 Min), abend« 6 Uhr Diner, 7 Uhr 1b Min. Serenade des tirolischen und des vorarlbergischen Sängerbundes, um 8 Uhr Festball der Stadtgemeinbe. Freitag den 29. September: Um 7 Uhr 30 Min. früh Fahrt nach dem Berge Isel und Eröffnung des Officiers-, Mannschafts- und Passeier.Schuhencompaa.nie-Schießens, vormittags 10 Uhr Aufwartung im Aller-höchsten Hoflager der Hofwürdenträger, des lllerus, des Officierscorps, der Behörden :c. und allgemeine Audienzen. Nachmittag« 2 Uhr Fahrt mittelst Hof-Separatzuges nach Silz (Fahrdauer 43 Min.). Von dort mittelst Wagens nach Petersberg (Nusenthalt circa eine Stunde 20 Min.). Nachmittags 4 Uhr 10 Min. Abfahrt von Silz, 5 Uhr 10 Min. Ankunft in Innsbruck. Abends 6 Uhr Diner und um 6 Uhr Festtheater. Samstag den 30. September: Früh 9 Uhr Besuch des Waisenhauses, sodann detaillierte Besichtigung der Zie Aeitnat des OMcks. Roman von Maz von Weißenthurn. (46. Fortsetzung.) f.. *AH, Sie sind es, Frau Dossetl» zwang Hetty M mit Gewalt in die Wirklichkeit zurück. «Wie gut, "»!« Sie kommen. Ich lechze förmlich nach Ihrem Glüh-?o«"c benn es war doch recht unfreundlich angesichts "? strömenden Regens in der Waldhöhle. Ja so, Sie ft« ^ es noch gar nicht, dass ich da einen Unterart funden hatte! Ich war froh, als Herr Vander-Ul'st kam und mich aus meiner Einsiedelei erlöste l» H, Die kluge kleine Frau lachte bei den letzten ^>rten ihrer jungen Herrin plötzlich übers ganze Ge-al« n Situation, in der sie dieselbe angetroffen, "» Ne das Boudoir betrat, erhielt für sie urplötzlich "ne Erklärung. ^ Sie hatte — Himmel, wie lange war das her! 7^ emmal im Theater Shakespeare's «Bezähmte Wider-'^nitlge. gesehen. An die Katharina in dem Stücke iür ^ Hetty sie oft, und eben, als sie eintrat, war t"."e Vorstellung besonders lebhaft vor Augen ge-ban, ^ die Katharina ihren Petruccio gefunden ' "kn, und war dieser Petruccio Hermann Vandergrift? XX. Nach sechzehn Jahren. Als Hermann Vandergrift im Tower-House anlangte, belichtete Toozer ihm im Flüstertone, dass Fräulein Agnes einen ihrer Schmerzensanfälle aehabt habe und nun fchlummere. So herzliches Mitgefühl cr auch mit der leidenden Schwester hatte, wie eine Erleichterung empfand er es dennoch, jetzt allein fein zu können unter dem Einflüsse der geradezu übermächtigen Gefühle, welche ihn be> stürmten. Was er — o, wie oft — mit Allgewalt zurückgedrängt und bekämpft, es hatte ihn endlich doch hin« gerissen und er hatte gesprochen, er hatte ihr, die für ihn das einzige Weib auf Erden war, gesagt, dass er sie liebe und dass sie die Seine werden solle und müsse — einer ganzen Welt zum Trotz. Er fühlte noch, wie sie, erschaudernd unter seinem Kusse, in seinen Armen ruhte, und aufs neue durchströmte ihn zenes unfagbare Empfinden, als entfchwebe er mit ihr der Erde, zu einer anderen Welt, zu ewiger Seligkeit empor. So ließ ein Klopfen an der Thür ihn aus semer ^" rauh zur Wirklichkeit Toozer erschien auf der Schwelle. «Eine Dame, gnädiger Herr, wünscht Sie zu sprechen,» meldete er. «Eine Dame?» wiederholte Vandergrift. «Wer ist sie? Und was will sie von mir?» Das treue Factotum zuckte die Schulter. «Wenn ich das wusste l» sagte er. «Sie sagt, sie sei fremd hier, und das muss wahr sein, denn ich habe ie nie zuvor gesehen. Gnädiger Herr werden am besten thun, sie zu empfangen, um zu sehen, wes Calibers sie ist !» Vandergrift mochte die Richtigkeit der drastischen Worte seines treuen Hausgenossen einleuchten. Er befahl ihm. Licht zu machen und dann die Bcsucherin hereinzuführen — einen Auftrag, den Toozer mit der ihm cigeueu Gewissenhaftigkeit ausführte. Nur wenige Minuten und die Fremde betrat das Gemach. Vandergrift gieng ihr ein paar Schritte entgegen und blieb dann plötzlich stehen. Er fah unzweifelhaft das gleiche weibliche Wesen vor sich, welches am Nachmittag desselben Tages bei seinem Näherkommen aus der Waldhöhle entflohen war, m der Hetty vor dem Unwetter Schutz gesucht hatte Befremdet begegnete er ihrem fast beleidigend auf chn gerichteten Blick. Und gleich wie Hetty, bemerkte auch er die durch das Unwetter zerstörte Schminke auf ihrem Gesicht, als auch das Gesuchte in ihrer ganzen Garderobe. (Fortsetzung folgt.) fa'.dachf? Zeltuna Nr. 201. 1726 2. September 1893 Landesausstellung und der Viehausstellung, nachmittags 2 Uhr Besichtigung der Lehrmittelausstellung im Pädagogium des Spitales, des anatomischen Institutes, dann der Landes-Gebäranftalt. Abends 6 Uhr Diner, um 8 Uhr Abreise nach Wien. Pas Officierscorp« (Militärbeamte) versammelt sich corporativ bei der l. l. Hofburg, die Spitzen der Behörden lc. im Bahnhofe. Se. Majestät der Kaiser haben außer den vorstehenden Empfängen jede Nbschiedsauswartung und jeden Empfang in allen Zwischenstationen allergnädigst abzulehnen geruht. In Begleitung Sr. Majestät des Kaisers werden sich Ibre t. und l. Hoheiten die durchlauchtigsten Herren Erzherzoge Karl Ludwig und Ludwig Victor befinden. Local- Mld Provinzial-Nachrichten. — (Das Gefolge Seiner Majestät des Kaisers in Galizien.) Wie berichtet wird. werden im ganzen drei Separathoszüge nöthig sein, um den ge-sammten kaiserlichen Hofhalt nach Iaroslau zu befördern. Die engere Begleitung des Kaisers bilden die General« Adjutanten G. d. C. Graf Paar und FML. v. Volfras. Oberststallmeister Prinz Rudolf Liechtenstein, Oberftlüchen-meifter Graf Wolkenstein, Sectionschef von Papay, die Flügeladjutanten Oberstlieutenant Graf Schaffgotsch, Major v. Lonyay und Major Tengler; ferner die Oberstlieutenants v. Sprecher und v. Görgey, Adjutant Haufttmann Ritter v. Vivenot, Hof- und Stabsarzt Dr. Kerzl, Hof-Secretär Freiherr v. Hahn, Hauptmann v. Khunpach und lais. Rath Tlibniewsly. Von der Kammer reisen mit: 2 Leiblammerdiener, 3 Leibbüchsenspanner, 1 Kammer-Thürhüter und 1 Kammerhausdiener, ferner Ordonnanzen und sonstige Dienerschaft sowie die Bedienung dcs Ge» folges. Abgereist sind bereits: Regierungsrath Ritter von Löbenstein, Hofreisecassier Stöger, Hofquartiermeister von Vranlo, Hofofficial Nepallek, Kammerfourier v. Elh, Hof-fourier Freiherr v. Lütgendorff; von der Hofwirtschaft: Adjunct Löwe, Official v. Sulzbeck, Hoftafelinspector Grill,! Hojloch Goldschmidt (Chef) mit 6 Köchen, Hoftellerofficial Schmidt mit 2 Hofkellergehilfen, Hofzuckerbäcker Darlang mit 2 Zuckerbäckern, Hoslichtlammerausseher Haeckel, Ober« hoftafeldecker Haber mit 4 Gehilfen und 4 Fremdcnhaus» officiere, 2 Küchenträger, 8 Officendiener und 14 Leib« lakaien. Ferner vom Oberstftallmeisterstabe: Leibbereiter Lecharbier, die Vereiter Wilhelm Wagner und Franz Kindl u. s. w. Iu bemerken ift, dass das Gefolge bei den Manövern in Güns, denen der Kaiser von Deutschland und andere Fürstlichkeiten beiwohnen werden, noch größer sein wird. — (Der zehnte Geburtstag.) Heute feiert das Töchterchen der durchlauchtigsten Kronprinzessin-Witwe Stefanie (geboren zu Laxenburg am 2. September 1883), Erzherzogin Elisabeth, ihren zehnten Geburtstag. Das Geburtsfest wird im Laxenburger Schlosse gefeiert werden. Am Vormittag findet in der Schlosskapelle Gottesdienst statt, welchem die Kronprinzessin-Witwe mit ihrem Töchterchen und den Damen und Herren des Hofstaates beiwohnen werden. Nachmittag« findet im Schlosse bei der hohen Frau ein Diner statt. Erzherzogin Elifabelh. welche ihre Ferialzeit bekanntlich im kaiserlichen Jagdschlösse in Mürzsteg zubrachte, von wo dieselbe geträstigter nach Laxenburg zurücklehrte, wird gegen Mitte September wieder ihre Schulstudim aufnehmen. *(Unterlrainer Bahnen.) Seit 12 Tagen verkehren auf der Strecke Laibach-Gottschee Vertheilungs« züge, die Vorläufer der Eröffnung der Bahnlinie. Auf dem Staatsbahnhose schreiten die Erweiterungsarbeiten rüstig vorwärts, und sie werden daher zum Eröffnungstermine fertiggestellt sein. Der Kanzleientract des Magazins wird gegenwärtig umgebaut, da die Manipulationsräume entsprechend vergrößert werden. — (Personalien.) Der hochwürdige Kaplan Franz Rihar in Eisnern wurde sür die Pfarre Münlen-dorf präsentiert. Verseht wurde der hochwürdige Kaplan Johann Debelal in St. Lorenz als provisorischer Pfarr-Verweser nach Schaln«. Neu eingesetzt wurde der hochwürdige Herr Mersolj aus Laibach als Kaplan in Horjul. — (Aus dem Schwurgerichtssaale.) Unter der Anklage des Raubmordes stand vorgestern der 18jährige ledige Knecht Franz Iamsel aus Nolrih vor den Geschwornen. Derselbe war seinerzeit bei dem Kaufmann Omerfa in Krainburg bedienstet und dann einige Ieit vacierend. Am 9. Juni nachmittags zechte er im Gasthaufe des Doljan in Krainburg mit einem gewissen Vartholomäus Brunek, der den Iamiek freihielt und im besten Einvernehmen mit ihm abends das Gasthaus verlieh. Aus dem Heimwege überfiel Iamiet seinen Zechgenossen von rückwärts und stach ihn mit einem Messer meuchlings nieder. Der Ueberfallene gab in kurzer Zeit semen Oeist auf. Die Anklage besagt, dass Iamiel nunmehr den handlorb des Ermordeten, in welchem derselbe ^ ?. 5" ^', nahm und in ein Getreidefeld eilte, um und entfernte sich. Der den Brunet mit dem Messer will dies jedoch au« Nothwehr gethan haben, da chn der Ermordete zu einer unzüchtigen Handlung zwingen wollte. Die Geschwornen verneinten die Frage auf begangenen Raubmord und bejahten die aus Todtschlag lautende. Der Gerichtshof verurtheilte demnach den Angeklagten zu schwerem Kerker in der Dauer von sechs Jahren, verschärst durch einen Fasttag allmonatlich und Dunkelhaft mit hartem Laa/r am 9. Juni jedes Jahres. — Bei der zweiten Verhandlung stand unter der Anklage des Ver» brechens der Falschmünzerei der 40jährige, bereits wegen des gleichen Verbrechens abgestrafte Kaischler Ioh. Vrencik; der Theilnahme an demselben waren angeklagt: der 53jährige Kaischler Johann Kosir, die 56jährige Agnes Brencic, Gattin des ersten Angeklagten, und der 16jährige Hirt Martin Pavlin. Nach dem Ausspruche der Geschwornen verurlheilte der Gerichtshof den Johann Vrencik zum schweren Kerler in der Dauer von zwei Jahren, den Johann Kosir in der Dauer von acht Monaten. Agnes Nrenciö und Martin Pavlin wurden freigesprochen. — (Gewerbe-Gesetzgebung.) Die Gewerbe» Enquete hat vor kurzem ihre Aufgabe beendigt, und es liegt dem Gewerbe-Ausschüsse ein sehr reichhaltiges Material über die Wünsche und Beschwerden der verschiedenen Kreise der gewerblichen Production, so weit dieselben die Gewerbe-Gesetzgebung betreffen, vor. Dieses Material ist aber nicht das einzige, welches in dieser wichtigen Angelegenheit zutage gefördert wurde. Es ist bekannt, dass auch das Handelsministerium seinerseits nne schriftliche Enquete über diesen Gegenstand veranstaltet und die Handelskammern sowie andere gewerbliche Corporationen eingeladen hat, ihre Ansichten über jene Vorschläge mitzutheilen, welche aus dem Schoße des Abgeordnetenhauses und auch außerhalb desselben in Angelegenheit einer Aenderung der Gewerbe-Gesetzgebung gemacht worden sind. Die verlangten Gutachten sind, wie wir hören, dem Handelsministerium bereits beinahe vollzählig überreicht worden, so dass neben den durch die Gewerbe-Enquöte beschafften Daten auch die vom Handelsministerium veranstalteten Erhebungen in ihren Resultaten vorliegen. Nunmehr ist die Möglichkeit gegeben, die in Betracht kommenden Fragen aus Grund des vorliegenden erschöpfenden Materials zu prüfen und zu denselben Stellung zu nehmen. — (Internationale Hengstenschau in Wien.) Bei dieser in der Zeit vom 14. bis 17. October d. I. im Prater stattfindenden Fachausstellung werden sämmtliche Rassen und Schläge, wie: englische Vollbluthengste, Halbblulhengste und Hengste des kaltblütigen Schlages, vertreten sein, und wird sich auch das Ausland, insbesonders Belgien, Holland, Preußen, Hannover, Oldenburg und Mecklenburg, sehr zahlreich betheiligen. Unser wertvolles norische Pferd, welches in dem Alpengebiete so schön gedeiht, wird durch hervorragende Repräsentanten zur Schau gebracht werden und wird, wie alle Jahre, gewiss auch heuer willige Abnehmer finden. Die Aussteller werden aufmerksam gemacht, dass der Ausstellungsplatz nur eine limitierte Zahl von Pferden aufnehmen kann, weshalb die Anmeldung thunlichst bald zu erfolgen hat. — Für jeden Hengst ift im Sinne des Thierseuchengesetzes ein Viehpass mitzubringen. Die Versicherung gegen Feuer übernimmt das Comite auf Wunsch und Kosten der Aussteller, und beträgt die Prämie 2 fl. von 1000. Die zur Anmeldung nöthigen Drucksorten können beim Secretariate der VI. Section, Wien I., Herrengasse 13, kostenfrei bezogen werden. — (Ein verkrachter Circus.) Der Circus-director H. Coole, wecher vor drei Jahren in Laibach mit einer sehr guten Gesellschaft Vorstellungen gab und sich eine« zahlreichen Zuspruches erfreute, hat seitdem manchen Schicksalswechsel erlebt. Nachdem sich die von ihm geleitete Gesellschaft aufgelöst hatte, gastierte er mit seiner Familie im Circus Corti Althof in Berlin; später übernahm er in Gemeinschaft mit einem Kapitalisten den Berliner Hippodrom«Circus. Dieses Unternehmen schlug sehr bald fehl, und nach zwei Monaten musste der in Concurs Gerathene sein Geld und seine Pferde opfern. Gegenwärtig ist er wieder als Iockeyreiter engagiert, und zwar im Circus Salomons!« in Budapest. Seine Tochter Blanche und sein Sohn Hubert haben im Circus Renz in Wien Engagements gefunden. — (Ein wüthender Hund) hat in Gurkfeld einem sechsjährigen Mädchen und dem Winzer Jordan Nisswunden beigebracht, in Deutschdorf und Haselbach mehrere Hunde angefallen und gebissen, worauf er schließlich bei Haselbach vom Wasenmeister erschossen wurde. Die Section des Cadavers ergab Wuthverdacht, weshalb die gebissenen Hunde vertilgt, der verletzte Mann und das Mädchen jedoch der ärztlichen Behandlung übergeben wurden. —o. — (« Ilöito^ »ki ^ ovari 3. ») Die siebzehnte Nummer dieses Organs des slovenischen Lehrervereines in Laibach ift soeben erschienen und enthält die Fort-sehung des Vortrage« «(^it^ilj«» von Jakob Dimnik, den Schluss von «^«iilikn. raäna ä«1a,» und verschiedene Nachrichten aus Lehrerkreisen. — (Cur- und Fremden-Listen.) In der Bad« und Kneippcur-A, statt in Stein sind in der Zeit vom 16. bis 31. August 87, seit Beginn der Saison 573 Curgäste angekommen. Die amtlichen Nachrichten der Tur-Commission aus Abbazia enthalten außer Personalien die Anzeigen über Unterkünfte. Verkehrsmittel, Curtaxen, Eurmittel usw. — (Conferenz über die Seemannsordnung,) Bekanntlich konnte der seitens unseres Reichs' rathes bereits genehmigle Gesetzentwurf, betreffend die Seemannsordnung, seinerzeit nicht in Kraft treten, da sich gegen einzelne Bestimmungen desselben in Ungarn Bedenken erhoben. Um darin eine Einigung zwischen beiden Reichshälften herzustellen, wird, wie verlautet, aw 15. September in Budapest eine Conferenz von Vertretern der österreichischen und ungarischen Regierung abgehalten werden. Oesterreichischerseits sollen zu dieser Besprechung Delegierte des Handelsministeriums und der Triester Seebehörde entsendet werden. — (Falschmünzer.) Michael Uranic aus Gleinih, der bereits wegen Falschmünzerei 12 Iah" schweren Kerkers verbüßte, wurde des gleichen Verbrechen» halber vorgestern neuerlich in Haft genommen. — (Auszeichnung.) Nach der nunmehr ver-ilffentlichten Liste entfielen für die auf der Weltausstellung in Chicano ausgestellten Bildhauereien 5 Auszeichnungen auf Oesterreich-Ungarn. Neueste Post. Driginal-Telegramme der Laibacher Zeitung. Linz, 1. September. Am 3. September wird das Linzer Volksfest seinen Anfang nehmen. In Vertretung Sr. Majestät des Kaisers wird Erzherzog Franz Sa^ vator bei der Eröffnungsfeier erscheinen. Nach "^ Empfange auf dem Bahnhofe in Linz um 10 Uhr v?r mittags wird Se. k. und k. Hoheit durch die M'^ geschmückten Straßen zum Ausstellungsplahe fah"^ zuerst die gewerbliche, sodann die land- und forstw'^ schaftliche Ausstellung besichtigen und nach eingenom menem Dejeuner nachmittags dem Pferderennen ve wohnen. ^ Lemberg, 1. September. Herr Feldmarschau "" herzog Albrecht ift in Nadymno. wo sich das Haupl quartier der Manövertruppen befindet, eingetroffen. Verlin, 1. September. Das Kaiserpaär istFl"' um 10 Uhr 50 Min. abends von der Wildparks""" mit einem Sonderzuge nach Coblenz abgereist. . Coblenz, 1. September. Der Prinz von we°^ ist eingetroffen und wurde vom Kaiser, dem P^/^ Albrecht und Caprivi empfangen und vom PublicuM haft begrüßt. ^ Brüssel, 31. August. Die Kammer nahm heu" ' etwas abgeänderter Form den Antrag Visart, bettM^ die Wahl der Senatoren, an, welchen die ^am ursprünglich genehmigt, alsdann aber in der vom <->e beschlossenen und abgeänderten Form abgelehnt y Der Antrag geht dahin, dass fünfundsiebzig Sena"' durch Kammerwähler, 26 durch Provinzialratye wählen sind. y,r- Madrid, 31. August. Die Kömgin-RegentM ^ sicherte das Cabinet ihres vollen Vertrauens. ^" amtlichen Berichte feststellen, ist die Ruhe " u Spanien wieder hergestellt. ^jcht Sofia, 1. September. Mit Rücksicht auf den ^ beunruhigenden Stand der Cholera-Epidemie "" f ett der Absicht. in Zanbrod vom 15./23. August ang^ ^ eine fünftägige Quarantäne anzuordnen, ^M? genommen und die bisherige dreitägige Quarantan rechterhalten. <^lV Cctinje, 31. August. Der Jahrestag Ar Mit besteigung des Sultans wurde mit großer 3^ ^ßes begangen. Auf der türkischen Gesandtschaft ""^tische Diner, welchem die Minister und das olpio" Corps beiwohnten. « M Springfield (Massachusetts). 31. W« ^h" Waggons des Expresszua/s der Voston-AlbanY^'' ^l stürzten gestern nachmittags von einer in ^ vaster befindlichen Brücke über den Westfieldfluss.del ^ (Massachusetts) hinab. Die Brücke stürzte "«. " "^ die Locomotive und drei Waggons dieselbe verr^ siert hatten. 15 Personen wurden getödtet, 36 ver darunter 6 tödlich. Cholera. „ier- Vudapest, 1. September. In den eß"^ ^ undzwanzig Stunden kamen in 22 Eom«"«" krantmlgen und 49 Todesfälle an Ehole" v" ' Dü? Bukarest, 1. September. Cholera-Äuue ^< Choleragebiet weist 23 Neuerlrankungen uno -fälle auf. , „ zNlllletl'"' Petersburg, I.September, ^"ss^^ In Petersburg wurden vom 24. bis 31. Au«-^ des krankungen und 15 Todesfälle, im ^"Hätte "^ Landes 2951 Erkrankungen und 970 Tove», 13. bis 2tt. August gemeldet. Verstorbene. ^rs^U Den 3 1. August. Bogumila Susnil, Corrects ^ 1>/, I.. Schießstättgasse 11, Auszchr.ml,. 77 3ar>nlataH^ Arbeiters-Sohn, 3 Mon,, Swdlwaldstraste "< " Sch"".Wt>, Den I.September. August P"""«ldolfU> Sohn, 1 I., iNosengasse 3. acuter Darmlatarry^ f 4, * Landwehr. Feldwebels. Sohn, 14 Mon., Huyn" llltarrh. / 3)«n 3 0. U^lgust. Maria Türke, IN^v iiungenemphysem. Laibachrr Zrttunft «, 201 ______________________1727 ________________________________________2 September 1893. ^ Meteorolnflifcke Beobacktunflen in i^lliballl. i 5Z «n ft « ß^ ?^V.Mg. Wo 1i"4' wsndstin N>bel . 736« 11 9, W. schwach bcwültt ^""' Mortens Nebel, dann bewMt; nm 11 Uhr Rea.cn, gegen jilting Gewitter, fast 2 Stunden anhaltend; Regen mit geringer Untcrlrechung bis 5 Uhr nachmittags, später theilwcise Aushci' «rung, abends schwacher Negcn. — T>ns Tagesniittcl der Tem^ peratur 12 ."l°, um 4 7« unter dem Normale. ^3ür die Redaction verantwortlich: Ottomar Namberg. Bei Stritar, Polana-Platz Nr. 1 in Laibaoh, Werden einige ln gute Verpflegung genommen. (3920) Für Hftltte September wird ein leeres Monatzimmer gesueltt. Anträge werden unter der Chiffre «0. O.> an die ^ministration dieser Zeitung erbeten. (3416) 3—3 ^Sl™^^^.^—-—-— alkmlliuslier als Heilquelle seit Hunderten von Jahren bewährt in allen Krankheiten der Athmungs- und Verdauungsorgane, bei Gicht, Magen- und Blasenkatarrl«. Vorzüglich für Kinder, Reconvalescenten und während (I.) der Gravidität. (14) 6 __________Restes diätetisches m Erfrisclmiigs-ftetriinK. Heinrich Maitoni, Karlsbad und Wien. 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Un„. n Kronen Nom. 9» »<> 94!,» bto.St.«.«! G°lb lM>fI.,4'/,"/„ 1W - ,ü« 75 bto, dto. Vilb, wo fl,. 4>/,°/« I0U'-- 101 - -dto. Etaate-Obllg. (Un«, 0l,stb,) v. I. ,«?«. V>/„ . . ,«l 7» «LL-KO dto.4>/,"/«Vchantrr!ill! «bl.'Olll. 1»"> — .'»0 8«' dto. Uib.°«bl,-0b!, 5»/.. . . — — —> dto. Prüm.'Nnl. k 10« N.», W. 14!» - 149 b<» bto. dto. ä ÜO fi.». W. 14!» -14«t»0 The!h-Me«.-Uo— - - 5°/o nledervsterrelchische . , . l!w 75 iw'75 4°/„ lroat st.). Vobcr. allg. «st. >.>>!! dtu „ 8"/„,Il. N-üsterr, Landes^HypAnst. 4"/, k9 ?b ,«l)'5<> Oest.-un«, «anl verl, 4>/2"/n , ..... bto. .. 4°/„ . . zw-fts» in« 7<> dto, 50Mr, „ 4"/„ . . 99 8l» ,<«, 7l» Vparcasse. i«st., »"3- 5»/,°/«vl. 101 — i^, .. Prloritätü'Gbligntiontn (filr !<«, f!.). ssrrblnand« Norbbahn »N l„,> Oesterr. Norbwestbllti'l . . . W7 8u in« «»> Ltaalsbah»....... »<'?'5„ ... 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Ung ^gal, «türnb L<»0 fi, Gilbtl »<»« 5" «0» . -Uüywestb s«aab «raz)»«>st.«. »01 V, »<»-«> «8iener liocalbahnen.Act. >«ef, -— 6l — Hndullril-Ketl« (per Grück) Vana^,. «Ill«, vest , in» fi. 1»»4— lo« — Gaudier Visen, und Vtahl'Inb. in Wien ,00 st..... « — «? — ttr,ue«< l«l fi. . . 11Z - 11, «, «imllln Vestllsch,. öfterl.<»l»tl« b» ?0 b« »n Prayer «« — V2>no larl SMnlohIen »0 fi, «<»5 — ?U» — „Vchlüglmühl". Papier<.,»«>fi. «»— — — „Tteyreru,,". Papierf, u «.»», 154 bo I«b0 5r!faller »ohlenw,.««s, 70 fi, 15? — 1«! Wastenf.-<»,,Orst,«nWtn,I00fi. »f>4 - «< 5N «S»«»on'üe