80. 3ahrgtmg Erscheint wöchentlich sechsmal (mit Ausnahme der Feiertage). Schriftleitung, Verwaltung und Buchdruckerei Tel. 25-67, 25-68, 25-69, Maribor, Kopališka uL 6. .VXxXVXXAXxXXVXXxNXXXNmmmN Ms.. BlEiü Mr. 2f0 Dienstag, daa 19^* Inseraten- und Abonnements-Annahme in der Verwaltung. Bezugspreis: ibholen oder durch die Post monatlich Din 23.—, bei Zustellung Din 24.—, kür das Ausland monatlich Din 35.—. Einzelnummer Din 1.50 und Din 2.—. Manuskripte werden nicht retourniert. Bei Anfragen Rückporto beilegen. Poštnina plačana v Preis Me WO Enriborrr äeitutin Zahlreiche und erbitteLuftkämpie über der englischen Hauptstadt Der gestrige Sonntag brachte vier neuerliche, auseinander folgende deutsche Lustangriffe auf London — Schwere Schitdr« ZndWrieobjekten und anderen kriegswichtigen Einrichtungen — Berlin hatte bereits ieine dritte ruhige Rächt — London meldet Lustaktionen gegen die KanalkWe und das deutsche Dementi der brittischen Flafcbatterien ereilte die er- Berün, 16. September.'(Avala-DNB). Uber die gestrigen Kämpfe, die im Luftraum über London geführt wurden, wird jagendes mitgeteilt: Über der britischen Hauptstadt kam es gestern zu einer gan-*en Reihe von Luftkämpfen, Es scheint, daß d,e Engiänder in diese Kämpfe alle nen zur Verfügung stehenden Jagdflug. Zeuge eingesetzt haben. Dies wird daraus ^schlossen, daß die deutschen Flugzeuge ei ihrem gestrigen Angriff auf Liverpool keinen wie immer gearteten Widerstand seitens britischer Jagdflugzeuge Rheßen. Aber trotz dieser Konzentration Cr britischen Flugzeuge ist es den deutschen Fliegern gelungen, vier Angriffe auf tondon durchzuführen und eine große sich der deutschen Reicbshauptstadt nähern. Die Engländer kamen etwa um "•ittemacht herangeflogen. Offizielle Stel-16,1 erklären, daß die Vergeltung für die-m neuerlichen Versuch der Engländer, le Zivilbevölkerung Berlins mit Bomben Zu belegen, kommen werde. Diese Erklä-deutscher offizieller Stellen folgte tiner früheren Warnung an die Adresse Englands, daß die britische Hauptstadt Schicksal Warschaus od®r die Kapi. ™iation der auf diese Weise geretteten “■anzösischen Hauptstadt zu wählen habe. Berlin, 16. September. (DNB). Den Engländern gelang es auch gestern nicht, bis nach Berlin mit ihren Flugzeugen vor. zustoßen. Sie wurden bereits bald hinter «er deutschen Reichsgrenze zum Umkehr gezwungen. Auf diese Weise konnte Ber n bereits die dritte Nacht ruhig schlafen. Berlin, 16. Sept. (Avala-DNB). Das Oberkommando der Wehrmacht gab ge-rn bekannt: »Verbände der Luftwaffe setzten trotz bedeckten Wetters auch am 14. und in d** Nacht zum 15. September die Vergel-uugsangriffe gegen kriegswichtige Ziele . °r werden durch einen Monat hindurch ln Mittel- und Südengland mit Schwerpunkt auf London fort. Im Raume der bri. bschen Hauptstadt erhielten Docks und Hafenanlagen Treffer. Der Hafer, von Liverpool und das Walzwerk von Warring. ,°n sowie mehrere Flughäfen. Verkehrs-emrichtungen und Hafenplätze im Süden buglands wurden wirksam mit Bomben , E-egt. Bei Angriffen auf Geleitzüge ge-"g es, nördlich Irland ein Handelsschiff v°n 8000 brt. zu versenken. Uber London entwickelten sich einige ur unsere Jäger erfolgreiche Kämpfe. Der uegner war£ bej Nacht m;t einzelnen lugzeugen in Belgien und Holland sowie westdeutschen Gebiet Bomben auf , ®'nere Orte und als einziges militäri-e Ziel auf ein Truppenlager ab. Sieben Personen wurden getötet und 16 verletzt. Der angerichtete Sachschaden ist unbedeutend. Fünf feindliche Flugzeuge wurden durch Flakartillerie, weitere 25 durch Jäger abgeschossen. Fünf eigene Flugzeuge kehrten nicht zurück. Oberleutnant Müncheberg errang seinen zwanzigsten Luftsieg.« B e r 1 i n, 16. September. (Avata-Ste-fani). Deutsche Flugzeuge bombardierten gestern einen englischen Schiffsgeleitzug, wobei ein 8000-Tomnen-Dampfer in Brand geworfen wurde. Die Hafenanlagen von Dover wurden gestern von deutschen Flugzeugen neuerlich mit Bomben belegt. Ebenso erfolgreich bombardierten die Deutschen Rüstungs- und Industriebetriebe in Liverpool sowie Gastanks und Oehnagazine in Bringbtcm und War-rington. N e w y o-r k, 16. September. Wie U n ited Preß berichtet, kam es Samstag nachmittags über der englischen Südküste zu einer der größten Luftschlachten in diesem Kriege. Etwa 300 deutsche Bomben- und Jagdflugzeuge befanden sich auf dem Fluge gegen London. Zahlreiche englische Jagdflugzeuge warfen sich den Deutschen entgegen und verwickelten sie in heftige Luftkämpfe, wobei sich die deutsche Formation auflöste. Trotzdem gelang es mehreren deutschen Flugzeugen, die Luftsperre und das Abwehrfeuer der britischen Flakbatterien zu durchbrechen. Im südöstlichen Teile Londons explodierten zahlreiche Bomben. London, 16. September. Vergangenen Sonntag gab es in London drei Fliegeralarme. Die Mehrzahl der deutschen Angriffe richtete sich gegen London, wohin gegen 400 deutsche Bomben- und Jagdflugzeuge in Gruppen zu sechs Apparaten geflogen kamen. Das Abwehrfeuer Wie das englische Radio mitteilte, haben die in Nordafrika (Zyrenaika) vordringenden italienischen Teruppen die Stadt Berna, 7 Meilen südlich von Sollum, besetzt. Kairo, 16. Sept. (Avala-Reuter). Das britische Oberkommando teilt folgendes Stockholm, 16. Sept. (Avala-DNB), Am gestrigen Sonntag wurden in Schweden die Parlamentswahlen durchgeführt. Bisher sind folgende Resultate bekannt: Von den 230 verfügbaren Mandaten errangen die Rechtsparteien 42 Mandate, also um 2 Sitze weniger als bei den letzten Wahlen. Die Nationalpartei gewann sten beiden Gruppen der feindlichen Flieger und besiegelte ihr Schicksal. Die übrigen Apparate zerstreuten sich. Die feindlichen Flieger wurden auch von britischen Jagdflugzeugen angegriffen, sodaß es nur zwei kleineren Formationen der feindlichen Flugzeuge gelang, nach London vorzustoßen und dort Bomben abzuwerfen. Einige Bomben fielen auch ins Stadtzentram, andere in die Vorstädte. Als die deutschen Flieger zum zweiten Male nach London vorzudringen versuchten, wurden sie, etwa hundert an der Zahl, von englischen Jäger zerstreut, bevor sie in das Innere Südenglands einzudringen vermochten. Das letzte deutsche Bombardement hatte einige Brände zur Folge. Einiger Schaden worde ferner an den Gas- und Wasserleitungsanlagen angerichtet, doch scheint der Schaden gering zu sein. Lo-n d-on, 16. September. Das britische Luftfahrtministerium teilt mit, daß englische Bomber schon seit Freitag abends ununterbrochen die französische und die belgische Küste bombardieren, vor allem die Hafenanlagen von Antwerpen, Ostende, Dünkirchen, Calais, Boulogne und Havre, wo die deutschen Trappen ihre für den Großangriff auf England berechneten Schiffs-, Trappen- und Materialzusammen Ziehungen durchführen. Es wurden zahlreiche Brände verursacht, die in der Nacht weithin sichtbar sind. Mit diesen Aktionen wollen die Engländer die deutschen Trappenkonzentrationen für den Angriff auf England stören. Berlin, 16. September. (Avala.-DNB) Die englischen Nachrichten über die angeblichen Angriffe der britischen Luftwaffe auf die französische Küste haben in hiesigen militärischen Kreisen keineswegs Verwunderung ausgelöst. Diese Kreise betonen, daß die englischen Meldungen mit: Der Vormarsch der feindlichen Streit kräfte in jenem Teile der Wüste, der von den britischen Truppen geräumt worden war, wird fortgesetzt. Das Bombardement der feindlichen Flugzeuge verursachte keine besonders großen Schäden. Auf den übrigen Fronten ereignete sich nichts nennenswertes. 23 und verlor 4 Mandate. Der Bauernbund konnte sich in 28 Wahlbezirken durchsetzen und verlor somit im Vergleich zu den Wahlen im Jahre 1936 im ganzen 8 Mandate. Die Sozialdemokraten verloren von den bisherigen 5 zwei Sitze. Die Sozialistische Partei erhielt nicht ein einziges Mandat. nichts sonst seien, als erfolglose Versiehe der englischen Propaganda, die Welt zu überzeugen, daß die britische Luftwaffe noch eine gewisse Aktivität entfalte. Die Berliner politischen Kreise betonen, daß der Zweck dieser britischen Propagandanachrichten darin bestelle, die durch die fortwährenden deutschen Luftangriffe auf London und England erschütterte Moral der englischen Staatsbürger zu heben. — Ferner wird deutscherseits erklärt, daß die britische Propaganda in keinem Fall den Lauf der militärischen Operationen ändern könne. London, 16. September. (Avala — Reuter.) Im Laufe des Samstag versuchten feindliche Flugzeuge mehrere Male nach England vorzustoßen. Die feindlichen File ger warfen ihre Bomben auch auf das Londoner Stadtgebiet ab. Es wurden zahl reiche Baulichkeiten Beschädigt. Die Zahl der Menschenopfer ist nicht groß. In East-bume ist der Materialschaden überaus groß. Dort sind auch Todesopfer und zähl reiche Verletzte zu beldagen. In Ypswich wurden eine Kirche und zahlreiche Gebäude getroffen, doch ist die Zahl der Menschenopfer gering. In Nordwestengland wurden ernste Schäden an den Industrieanlagen angerichtet. Einzelheiten stehen noch aus. London, 16. September. (ftvafa-Reu-ter). Wie das britische Luft fab rtminisfe-rium gestern abends mitteilte, wurden im Laufe des gestrigen Tages 183 deutsche Aparate abgeschossen. Berlin, 16. September. (Avata-DNB1) An der Nordküste Englands wurde gestern ein englisches Tankschiff von emeffl deutschen Bomber versenkt. Berlin, 16. September. (Ävalä-DNB) Da der Feind alle seine verfügbaren Jagdflugzeuge jn London konzentriert hatte, kam es gestern über der englischen Hauptstadt zu zahlreichen und erbitterten Luftkämpfen. Diese Feststellung wird auch durch die Tatsache bestätigt, daß die deutschen Flugzeuge anläßlich ihres Angriffes auf Liverpool auf keinen Widerstand stießen. Trotz dieser britischen Konzentration gelang es den deutschen Fliegern viermal nacheinander Tod und Verderben auf London zu säen. In den Dockanlagen wurden große Brände verursacht. In Woolwich wurden mit einem direkten Treffer Wasserleitungsanlagen und eine elektrische Zentrale zerstört. In diesen Kämpfen waren die Jagdflugzeuge mehr als bisher beschäftigt. Auch das Wetter war für die Engländer günstig. Trotzdem wurde 71 feindliche Flugzeuge abgeschossen, während auf der anderen Seite 34 deutsche Apparate vermißt werden. An diesen nacheinander folgenden Luftangriffen waren 179 deutsche Maschinen beteiligt. Im Laufe des gestrigen Tages wurde auch der Flugplatz in Lincoln mit Bomben belegt. Mit einem direkten Treffer wurden die Hangars, Unterstände und die Startbahn zerstört. Börse Zürich, 16. September. Devisen: Paris 9.80, London 16.75, Newyork 4.39, Mailand 22.15, Berlin 175.40, Buenos Aires 10L50. Der italienische Vormarsch in Nordafrika dauert fort Die Stadt Bema im Süden von Sollum von italienischen Trappen besetzt. Stockholm, 16. Sept. (Avala-DNB). Wahlen in Schweden Italienischer Einbruch in Aegypten Gestern haben die Truppen des Marschalls Graziani die ägyptische Grenze überschritten und die Hafenstadt Gollum n der Ayrenaika besetzt - Kritische Lage für das Land Der Pharaonen Rom, 16. September. (Stefani). Wie dem gestrigen italienischen Heeresbericht entnommen werden konnte, haben die italienischen Truppen unter dem Korn" mando des Marschalls G r a z i a n i in der Zyrenaika die ägyptische Grenze über. sches Gebiet eingebrochen sind, was geeignet ist, schwere Repressalien auszulösen. Die Engländer haben schon vor Tagen die Hafenstadt Sollum geräumt und alle wichtigen Anlagen zerstört. Den Italienern steht die auf dem Höhenzug schritten und die Engländer zurückgewor-; entlang der Küste verlaufende Straße fen. Bei dieser Gelegenheit haben die italienischen Truppen die wichtige Hafenstadt Sollum, die vorher von den Engländern geräumt worden war, besetzt. Kairo, 16. September. (Reuter). Nach dem britischen Heeresbericht wird die Meldung bestätigt, daß die italienischen Truppen bei Sollum auf ägypti- gegen Alexandrien zur Verfügung, doch ist diese überall unterminiert, und außerdem sind die italienischen Kolonnen der Beschießung vom Meer aus ausgesetzt. Ein zweiter Weg gegen Osten führt südlich vom Höhenzug, jedoch durch die wasserlose Wüste. Sollte es den Italienern gelingen, hier nach Aegypten einzubrechen, werden sie nach dem amtlichen eng- lischen Bericht von gut ausgerüsteten britischen Truppen empfangen werden. Kairo, 16. September. Nach einer Meldung der United Press besetzten motorisierte italienische Kolonnen auf der Küstenstraße vordringend, einige von den Engländern geräumte Dörfer. Sie besetzten auch das Dorf Birnuch, 20 Kilometer von der Grenze entfernt. Kairo, 16. September. (Reuter.) Wie bereits der gestrige englische Heeresbericht feststellt, drangen italienische Truppen in Aegypten ein und besetzten die Ebene um Sollum. Der Gegner wird auf seinem Vormarsch von britischen motori- sierten Kolonnen unausgesetzt beunruhigt. Diese Bewegungen der italienischen Abteilungen haben zwar an und für sich keinerlei militärische Bedeutung, können aber immerhin zu wichtigen Begeben heiten führen. In gutinfo/mierten Kreisen wird hervorgehoben, daß die nächsten Tage M Aegypten sehr kritisch sein werden. Ministerpräsident Hassan Sabri Pascha blich Samstag in Kairo, um auf dem Laufenden zu bleiben. Man glaubt, daß zur Prüfung der Lage ein Nationalausschuß eingesetzt werden dürfte, dem die Vertreter allef Parteien angehören werden. Japan sucht Rückendeckung in Gowietnchland Güdorientierun g Ser japanischen Expansion / Japan ergreift Sie von Molototo dargebotene Hand, um sich mit Moskau auszugieichen / Moskau toiff Japan in einen Krreg mit Amerika hineinmanövrieren? Budapest, Septemb. Im »Pester Lloyd« erschien dieser Tage eine aufschlußreiche Besprechung der neuen Entwicklung des japanisch-russischen Verhältnisses. Das Blatt schreibt: Nach einer Meldung aus Tokio ist die Ernennung des Generals Tatekava zum japanischen Botschafter in Moskau in japanischen politischen Kreisen allgemein mit Befriedigung aufgenommen worden. Die Börsen von Tokio und Osaka haben günstig reagiert. In Japan ist die Meinung allgemein verbreitet, so fährt der Bericht fort, daß man entweder mit Rußland oder >nit den angelsächsischen Ländern zu einer Verständigung gelangen müsse, um eine Zuspitzung der Lage zu vermeiden. Da aber alle diesbezüglichen japanischen Bemühungen gegenüber den USA bisher erfolglos geblieben sind, andererseits aber Japans lebenswichtige Interessen in der Südsee immer drohender nordamerikanisch-englischen Maßnahmen begegneten, lasse die Entsendung Tatekavas nach Moskau erkennen, daß das Kabinett Ko-noye nunmehr bereit sei, die vom russischen Außenkommissar Molotov in seiner letzten großen Rede entgegengestreckte Hand zu ergreifen. Man scheint in Japan nunmehr gewillt zu sein, in den kommenden Verhandlungen, großzügiger als bisher, Fragen von weltpolitischer Bedeutung und nicht ostsibirisch-arktischc Lokalinteressen in den Vordergrund zu stellen. Japanische politische Kreise hoffen ferner darauf, daß Berlin das Zustandekommen einer Großachse Berlin-Rom-Moskau-Tokio fördern werde. Soweit der Bericht aus Tokioter Quelle, dem um so größere Bedeutung zukommt,als er einen S t i m m u n g s u m-schwung darstellt, der nach logischer Berechnung parallel mit der S ü d o r i e n-tierung der japanischen Expansion unbedingt eintreten mußte. Wir haben in diesen Spalten bereits wiederholt auf die fundamentale Bedeutung der kontinental, asiatisch, antibolschewistisch eingestellten Hegemoniepolitik der Kwantung-Armee namentlich des Generalmajors D o i h a r a hingewiesen, die über die Eroberung Nordchinas hinaus zur machtpolitischen und wirtschaftlichen Penetration ganz Chinas Vordringen wollte, und nach einer Brechung der Wirtschaftshegemonie der angelsächsischen Mächte sich mit ihrer ganzen Wucht an die Ausrottung des Bolschewismus im Fernen Osten machen wollte, — einer Politik, die in deutlichem Gegensatz zu der weltpolitischen Konzeption der japanischen Flotte stand, die das Hauptgewicht nicht auf die Eroberung ganz Chinas, sondern nur auf die Besetzung der chinesischen Schlüsselpositionen, wie der großen Häfen und der Verkehrslinien, legte, sonst aber das Hauptziel der japanischen Expansion im Süden in der Er- oberung des kolossalen Reichtums der Südseeinseln Niederländisch-Indiens, der Philippinen und des sie beherrschenden malaiischen und indochineschen Archipels erblickte. Die logische Konsequenz der japanischen Südexpansion ist aber und das ist der Hauptgrund des Gegensatzes dieser Konzeption zur antibolschewistischen Zielsetzung Doiharas —, daß infolge des unvermeidlichen Konflikts, in den diese Expansionsrichtung die japanische Politik zu den angelsächsischen Mächten bringen muß, Japan sich auf der anderen Seite eine Rückendeckung nach Sowjetrußland hin zu suchen gezwungen sieht. Eine gleichzeitige Nord und Südexpansion der japanischen Politik wäre nämlich ein weltpolitisches Vabar,-que-Spiel von einer Dimension, wie sie kein japanisches Regime verantworten könnte. Aus .diesem Grunde ist es sehr wahrscheinlich, daß, nachdem der russische Volkskommissar für Auswärtiges Molotov in seinem letzten Exposee Japan einen deutlichen Wink gegeben hatte, daß der erste Schritt zu einer Neuregelung des japanisch-russischen Verhältnissses von dem Inselreich des Fernen Ostens ausgehen müsse — ein Wink, der interessanterweise mit gleichzeitigen Angriffen gegen die amerikanische Politik verbunden war —, die japanische Pqlitik. nunmehr zur Initiative übergehen dürfte, um sich die Rückendeckung zu schaffen, die ihr im Falle einer kühnen Südaktion unerläßlich erscheint. Sicherlich ist diese Orientierung der japanischen Politik auch der Achse Berlin—Rom genehm, die alle weltpolitischen Entwicklungen willkommen heißt, die der angelsächsischen Mäch tekombination ein Gegengewicht entge- DieMögiichkeit einer deutschen Invasion in SnOand London, 16. Sept. Die Möglichkeit einer deutschen Invasion gegen das Insel-reich ist erneut stark in den Vordergrund getreten. Die Kontinent-Korrespondenten der United Press melden Zusammenziehungen deutscher Fahrzeuge in der Nordsee und in den Häfen des Ärmel-Kanals. Die englischen Luftbombardements richten sich seit Tagen gegen die. durch die Deutschen besetzten Häfen Norwegens, ferner gegen Hamburg und Bremen, ebenso gegen die französischen Häfen Calais- und Boulogne, sowie Ostende. Die Bombardierung dieser Häfen bezweckt die offenkundige Tendenz der Störung der Schiffahrteinrichtungen, die auf Grund der britischen Aufklärung auf Invasionsvorbereitung schließen lassen. ln gewissen militärischen Kreisen herrscht die Ansicht, daß die Bombardierung der britischen Hauptstadt auch mit der Invasion Zusammenhänge, da die deutsche Heeresleitung nach Ansicht dieser Kreise eine britische Vergeltung im großen Stile gegen Berlin erwarte, wodurch die englischen Kampfflugzeuge in Deutschland beschäftigt wären, während Die englischen Luftangriffe aus Berlin genstellen könnten. Es wird von Sowjetrußland abhängert ob es die Entwicklung im Fernen Osten in der Tat in der Richtung auf einen japanisch-amerikanischen Krieg hin manövrieren will, um die Kriegsgefahr von defl Grenzen Rußlands abzuwenden, worin man eine der sowjetrussischen Politik gegenüber Deutschland und England in' Sommer 1939 analoge Tendenz erblicken könnte. Die überraschenden Angriffe Mo-lotovs gegen die Vereinigten Staaten in seinem jüngsten Exposee, die in so krassem Widerspruch zu dem realen amerikanisch-russischem Verhältnis standen, lassen Folgerungen in dieser Richtung zu- die Hafenvorbereitungen unbehindert stattfinden könnten. Nach dieser Ansicht läßt sich die englische Taktik trotz des verlockenden psychologischen Moments nicht ablenkefii sondern konzentriert ihre Aktivität 3» die Häfen, die als Ausgangspunkt der Invasion in Frage kommen könnten. Die deutschen Angriffe werden tagsüber und nachts fortgesetzt. Nach britischen Sachverständigen benützen die Deutschen im Angriff gege* London einen neuen Flugzeugtyp, E zwar die zweimotorigen Dornier 215, die schneller und wendiger sind als die frühe-ren Bomber.typen. Die englische Regierung veröffentlichte kürzlich die Neuregelung des Luftwarnungssystems. Die Neuregelung beruht auf der Voraussetzung, daß jeder Industriearbeiter in der Frontlinie stehend den gleichen Gefahren ausgesetzt sei, wie d*€ Streitkräfte selbst. Dementsprechend werden die Alarme in der Zukunft in erster Reihe die Nichtarbeitenden in den Wohnhäusern erfassen, während die Belegschaften auch in der Zeit des Alarme5 Weiterarbeiten sollen. Die Betriebe werden verpflichtet, besondere Beobachtung5 posten aufzustellen, die die Industrieunternehmungen erst im Falle unmittelbarer Bedrohung alarmieren. Die Neuregelung erfolgte auf ausdrücklichen Wunsch de5 Gewerkschaftskongresses, um trotz des permanenten Luftkrieges die volle Produktionskapazität der Kriegsindustrie aufrecht zu erhalten. Links: Bombentrichter auf der Ost-West-Achse. — Rechts: die Brandbombe, die das Brandenburger Tor durchschlagen hatte und am Boden abbrannte. Etwa loo Tote in KenvM Newyork, 16. September. — D,e-amerikanische Presse befaßt sich noch im mer mit dem furchtbaren Explosionsun-glück in der Pulverfabrik der »The Hercules Powder Company« in Kenville im Bundesstaat New Jersey. Es sind einige Fachkommissionen gebildet worden, welche die Trümmer der zerstörten Fabriksgebäude nach Beweisen durchforschen, daß die Ursache der Explosion auf Sabotage zurückzuführen ist. Eine größere Zahl menschlichen Leichen liegt unter den Trümmern der Fabriksgebäude begraben. Unter Anwendung von großen Dampfschaufeln vef sucht man die Trümmer der zusammen-gestürzten Gebäude wegzuräumen, in denen nach amtlichen Mitteilungen über 10“ Schärfster Kampf gegen Teuerung und Spekulanten auch ln Slowenien Are Ernährung Sloweniens sicher-gestellt / Wichtige Beschlüsse einer Konferenz in AnwesenhM des NrOerungscheßs / ^echs Milliarden Dinar Innenanleche für Notstanösarbeiten / An allen Gemeinden Gchüierküchm /100 Millionen Dinar für den Getreideankaus Mubkj a-oa, 16. September. Im Pa-der Banatsverwaltung in Ljubljana ^d vergangenen Samstag nachmittags Eter dem Vorsitz des Banus Dr. N a - tl a c e n eine wichtige Beratung statt, e vor allem den zu ergreifenden Maßnahmen zur Versorgung Sloweniens mit Nahrungsmitteln und zur schärfsten Be-Kämpfung der Teuerung galt. Der Konfe-^nz wohnte auch der augenblicklich in lowenien weilende Ministerpräsident vetkovič bei. Anwesend waren au-erdem Minister a. D. Dr. Krek, Vizeanus Dr. M a j c e n, die Senatoren Dr. u 1 © v e c und M i h e lč i č und der räsident der Banatssparkasse A v s e -«ek. Im Laufe der Besprechungen wurde fest ^stellt, daß die bisher zur Sicherstellung ^ Nahrungsmittel ergriffenen Maßnah-?en bereits gute Früchte gezeitigt haben, fia Werden wirksame Maßnahmen ange-Jdnet und nach den Anordnungen des Regierungschefs Verordnungen erlassen wer "fi> in denen den Banatsverwaltungen auferlegt wird, mit aller Strenge gegen die J^kulanten und jene Personen vorzugeh-en’ die große Mengen Lebensmittel an-^fifialn, um sie später mit großem Ge-^fifi abzustoßen. Die Behörde soll-im Be- darfsfälle solche Personen auch internieren und gegen sie das Staatsschutzgesetz in Anwendung bringen. Ministerpräsident Cvetkovič führte in diesem Zusammenhänge verschiedene drastische Beispiele der Vorgangsweise der Spekulanten an. Die Banatsverwaltung wird im Einvernehmen mit dem Regierungschef eine Anleihe von 100 Millionen Dinar als Betriebs kapital für den Getreideankauf aufnehmen. Die Mittel sind bereits sichergestellt. Bis Ende November d. J. ist in Slowenien der Bau von fünf Getreidespeichern zu beenden. Die Regierung hat den Staat, und jenen Gemeinden, die vor allem Aibeitercharak-ter tragen, bereits einen zinslosen Kredit von 100 Millionen Dinar gewährt. Ministerpräsident Cvetkovič teilte mit, daß dieser Tage eine Verordnung über die Begebung einer Innenanleihe in der Höhe von sechs Milliarden Dinar herausgegeben werde. In drei Jahren wird aus den Mitteln dieser Anleihe eine Reihe von öffentlichen Arbeiten im ganzen Staate durchgeführt werden, um die Not der Bevölkerung einigermassen zu steuern. Umfassende Maßnahmen müssen auf dem Gebiet der N a hru ng « rni11 Öl versorgung getroffen werden, zu welchem Zwecke eine Reihe von Verordnungen, Dekreten usw. erlassen werden wird. Nach den dem Landwirtschaftsmi-nisiterium zur Verfügung stehenden Daten wird heuer genug Getreide für die Versorgung der Bevölkerung vorhanden sein. Der Mais wird sicherlich reifen und ev. wird Maismehl mit Weizenmehl gemischt werden, um in ganz Jugoslawien Einheitsbrot zum Einheitspreis zu erzeugen. Für Slowenien wurde bereits die Bewilligung erteilt, 900 Waggon Getreide einzuführen, demnächst wird die Genehmigung für wei tere 1000 Waggons erteilt werden. Wichtig ist die Versorgung der armen Kinder mit Lebensrnitteln. Deshalb hat Unterrichtsminister Dr. Korošec bereits eine Entscheidung getroffen, daß in jeder Schule in allen größeren Sied langen Schülerküchen ins Leben gerufen oder die bestehenden Küchen erweitert werden. Die Mittel hiezu werden teils aus öffentlicher Hand vorgestreckt, teils von humanitären Organisationen aufgebracht werden. ' * Nach der Konferenz gab Ministerpräsident Cvetkovič eine Erklärung ab, in Regime der Eisernen Garde in Rumänien Aeneral Anionescu Hat die Horm Sima ist Vizepräsident B UiK a res t, 16. September. (Stefani.) r neue Ministerpräsident General An-v°J1 e s c u konnte gestern endgiltig sein zusammensetzen. Die Zahl der Jnisteifen wurde auf 14 beschränkt. Der J^enmgscfoef hat auch die Ministerien die Verteidigung des Landes, demnach s Heeres-, das Marine- und das Luft-, ttressort, übernommen. Als Vizepräsident der Regierung trat der Führer der - ISernen Garde Horia S i m a in das ein, in dem die Eiserne Garde neue Negierung gebildet / Der Führer der Eisernen Garde des Ministerrates / Vollständige Anlehnung an -die Achse Nom-Berlin Kabinett noch sechs weitere Vertreter besitzt Außenminister ist Lucas 8 u r c a, ebenfalls Anhänger .der Eisernen Garde. Nach einem amtlichen Kommunrquee wird Rumänien ein Staat der Legionäre sein, in dem der brudermordende Kampf aufgehört hat. Der Ministerrat hat den Charakter eines Obersten Exekutionsausschusses, der alle Verwaltungsgeschäfte zu erledigen hat. Rumänien wird sich gänzlich an die Achsenmächte anlehnen. Das Land wird in verwaltungstechnischer und politischer Hinsicht auf hierarchischer Grundlage aufgebaut werden. Die Wirtschaft wird sich nach dem Prinzip der Autarkie entwickeln, während die sozialen Reformen Deutschland1 und Italien entlehnt werden sollen. Der Regierungschef hatte gestern wichtige Besprechungen mit den Vertretern der Wehrmacht. Man glaubt, daß auch diese gänzlich reorganisiert werden wird. 6.31t. König peter besucht geschichtliche Weihestätien TRIUMPHFAHRT DES JUNGEN HERRSCHERS LANDES. IN DAS INNERE DES p>. ,e<>grad, September. S. M. König Ifir II. unternahm in Begleitung S. K. ’ es Prinzen Alexander und seines Ituferen e'ne Studienreise in das ere des Landes, wobei er die berühm-, Een Klöster Studenica, Gjurgjevi, Stu „ Sopočane, Pavlica, Raška, Tutin ve^ ' Pazar besuchte. Der Hofzug hnfm^ 11111 ® Uhr vormittag den Bahn-i 1Topcider und traf um 14 Uhr 30 Min. .Paška ein. In allen Zwischenstationen fd^fi dem König begeisterte Kundge- t eder und Beamte das Leben einbüß- kpnfca Verletzten wurden in die Kran- sch mSCr der umliegenden Städte ge- v doch besteht wenig Hoffnung, daß Do 1^ in die Krankenhäuser von u. v,er Und Morristown ein gelieferten Ver-viele gerettet werden können. Die e- / stimmen darin tiberein, daß dies je "h schwcrsten Katastrophen ist, die Uber die amerikanische Pulverindustrie u^wgebwehen ist. Die Berichterstatter Raupten, daß 20 Gebäude in der Um-| RUn? der Fabrik eingestürzt seien und hört Intonation 125 Meilen weit ge-Fah Worden sei. Insgesamt seien auf dem 3n Sterritorium und >n der Umgebung i uuser zerstört worden. In den Fabriks r.^1rraurnen befanden sicht acht Tonnen rb,,°sen Pulvers. bungen bereitet. In Raška bestieg der König einen Kraftwagen, den er selbst unter den stürmischen Freudenkundgebungen der Bevölkerung durch die Stadt lenkte. Die Fahrt ging auf einer vielfach gewundenen Gebirgsstraße zunächst nach dem Kloster Studenica, der Wiege des serbischen Königsgeschlechtes der Nema-njiden. Unterwegs wurde das königliche Auto von der Bevölkerung mit Blumen überschüttet. Vor dem Klöster wurde der König inmitten einer begeisterten Menschenmasse vom Klostervorsteher empfangen und begrüßt. Der König besichtigte dann die alte Kirche mit ihren wertvollen Kunstschätzen und sonstigen geschichtlichen Denkwürdigkeiten. Nachdem der König sich in das Gedenkbuch des Klosters eingetragen und verabschiedet hatte, ging die Fahrt wieder näch Raška zurück. Nachdem der König die Nacht im Hofzug verbracht hatte, setzte er nächsten Morgen die Autofahrt in der Richtung Novi Pazar fort. In Novi Pazar besuchte er die dortige Kaserne und ritt dann auf einem bereitgestellten Pferd mit seinem Geleite zu dem Gdbirgskloster Gjurgjevi Stubovi, das von dem König Stephan Nemanja im Jahre 1170 erbaut wurde. Nach der Besichtigung des Klosters legte der König den Rückweg nach Novi Pazar zu Fuß zurück und setzte von dort die Reise im Automobil nach dem Kloster Sopočane fort, das im Jahre 1265 von Zar Uroš ge-istiftet wurde. Auch hier besichtigte er mit großem Interesse die herrlichen Fresken und die Grabstätte der in diesem Kloster ruhenden altserbischen Herrscher. Von hier aus wurde ein kleiner Ausflug nach dem nahen Städtchen Tutin unternommen, wo dem König von der Bevölkerung ein herzlicher Empfang bereitet wurde. Um 3 Uhr nachmittags bestieg der König mit seinem Geleite in Raška wieder den Hofzug, der ihn - nach Beograd zurückbrachte. Auf der Rückfahrt wurden dem jungen Herrscher in allen Zwischenstationen abermals rührende Beweise der Liebe und Anhänglichkeit des Volkes dargeboten. Besonders herzliche Kundgebungen wurden ihm auf dem Bahnhof von Kragujevac dargebracht, wo der Hofzug schon beim Anbrechen der Dunkelheit einlief.Eine unübersehbare Menschenmenge, die. ihm begeistert zu jubelte, füllte den geräumigen Bahnsteig. Um 9 Uhr 30 Min. abend rollte der Hofzug nach zweitägiger Reise wieder in den Bahnhof Topčider ein. Während der ganzen Reise hatte der junge Monarch für die geschichtlichen Weihestätten der Vergangenheit des serbischen Volkes regstes Interesse bekundet und wiederholt Beweise seiner erstaunlichen Kenntnis der Geschichte des mittelalterlichen Staates an den Tag gelegt. »In welchem Monat sprechen die Frauen am wenigsten?« »Im Feber! Der hat nämlich nur 28 Tage!« der er die Motive beleuchtete, die zur Ab* Haltung der Besprechung geführt hattet}. Darnach werden nicht nur durchgreisentfe Maßnahmen zur Sicherstellung der Lebens mittel getroffen, sondern auch ein rück« sichtsloser Kampf gegen die Spekulanten und Wucherer geführt werden. Die Regierung gab bereits drakonische Maßregeln gegen alle heraus, die durch Spekulation die Preise in die Höhe zu treiben suchen. Die Behörden werden streng darüber wachen, daß die Ungeordneten Maßnahmen auch tatsächlich durchgeführt werden, wo bei die Organe streng überwacht werden, um diese zu zwingen, ihre Aufgabe m# vollem Emst aufzunehmen. Auf diese Weise werden nicht nur genug Nahrungsmittel vorhanden sein, sondern auch die Prefc läge wird sich erträglicher gestalten. Der Regierungschef erklärte ferner, daß Maßnahmen zur Bekämpfung der A r<-beitslosigke t getroffen werden. In diesem Zusammenhänge werden Maßnahmen beschlossen werden, die den schaffenden Menschen Arbeit und Verdienst Sickerstellen werden ohne Rücksicht auf tfie Leistungsfähigkeit der Unternehmungen. Vor allem werden verschiedene große öffentliche Arbeiten durchgeführt werden. „Breme" entlarvt die „Well-woche" Beograd, Sept. Unter dem Titel »Wiederum Störungen« weist das halbamtliche »V rem e« die von einem jüngst aus Jugoslawien aufgewiesenen jüdischen Journalisten in der Züricher »Weltwocbe* aufgestellte Behauptung zurück, daß cfle ungarische Presse einen Feldzug mit bestimmten Zielen gegen Jugoslawien beginne, indem sie einen feindseligen To« anschlage. Dieser Artikel der »Wettwoche«, stellt »Vreme« fest, sei ein typisches Beispiel für die skrupellose und ver* brecherische Tätigkeit, die gewisse,ausländische Kreise ausüben, um im Balkan und unteren Donauraum zunächst Mißtrauen, dann aber auch Spannungen und Beunruhigung hervor zu rufen. Die Beziehungen zwischen Jugoslawien und seinen Nachbarn seien nach wie vor von dem freundschaftlichen Geist der Zusammenarbeit durchweht, von dem sie bisher inspiriert waren. Dies gelte auch für die Beziehungen zwischen Budapest und Beograd. Internationale Donaulommy-sion besteht nicht mehr Berlin, 16. September. (Avala.) — DNB berichtet: Die »Deutsche diplomatisch-politische Korrespondenz« hebt in ei inem Aufsatz hervor, daß die in Versailles geschaffene internationale Donaukommission nicht mehr bestehe. Nach dem Weltkrieg sei die Regelung der Donauschiff ahat aufwärts von Braila Sache der Anrainerstaaten gewesen. Früher habe Oesterreich-Ungarn das Eiserne Tor kontrolliert. Nach dem Zerfall Oesterreich-Ungarns hätten sich die Interessen der westeuropäischen Mächte geltend machen können. So sei eine Anleihe für weitere Arbeiten im Eisernen Tor in der Hauptsache in Frankreich gezeichnet worden. Britisches Kapital sei an der ungarischen Donauischiff-fahrt beteiligt gewesen. Als Mitglieder der internatonalen Donaukommission hätten die Westmächte auch politisch im Donauraum festen Fuß fassen können. Die beiden Staaten, die mit dem Donauraum gar nichts zu tun gehabt hätten, hätten sich in Fragen eingemischt, die sie gar nichts angegangen seien. Im Donauraum hätten die Westmächte nicht ihre konstruktiven sondern im Gegenteil ihre destruktiven Fähigkeiten bewiesen. Der gegenwärtige Krieg habe ihnen Gelegenheit genug dazu geboten. Statt die Donauschiffahrt zu fördern, hätten sie diese gestört ja sie hätten sie durch Sabotageakte überhaupt unmöglich machen wollen. Bekanntlich Aus Stadt und Umgebung Maribor. Montag. Den 16 SeMmber ZnduWeller schwer Tavčar öcft VERHÄNGNISVOLLES AUTOUNGLÜCK IN SLAWONIEN. Vor einigen Tagen wurde der bekannte Mariborer Fleischindustrielle und Kaufmann Herr Anton Tavčar von einem bitteren Mißgeschick ereilt. Industrieller Tavčar befand sich mit seinem Auto auf einer Geschäftsfahrt durch das Banat, Kroatien. Im Dunkel der Nacht geriet "der Wagen in einer scharfen Kurve, bei .VI-, rovitica zu hart an den Straßenrand und stürzte die Böschung hinab. Hiebei wurde der am Volant sitzende Industrielle Tavčar, schwer verletzt, während.sein' MFt, fahrer, ein Einkäufer aus Varaždin, ohne ernstliche Verletzung davonkam. Die Verletzungen Anton Tavčars sind umso ernster, als er in der Hauptsache einen Bruch der Wirbelsäule erlitt. Der Schwerverletzte wurde noch im Laufe der Unglücks-naoht ins Krankenhaus nach Virovitica u. am nächsten Tage nach Maribor überführt. Gestern erfolgte seine Ueberführung nac" Graz, nachdem er vom Zagreber Spezialisten Professor Dr. Š p i š i č eingehend untersucht worden war. Das tragische Unglück des in weiten Kreisen bekannten und geschätzten Geschäftsmannes Anton Tavčar hat überall größte Anteilnahme'ausgclöst. Die drei Brüder des Verunglückten, und zwar der Großindustrielle Joško Tavčar aus Han Pje-sak in Bosnien, der Kaufmann und Industrielle F r a n z Tavčar aus Vuze-.nica und'der -Kaufmann .L uk a Tavčar aus Petrovgrad in der Wojwodina weilen am Krankenbett ihres in größter Lebensgefahr schwebenden Bruders. Die Verletzungen Anton Tavčars sind zwar sehr ernst, doch wollen wir doch der Hoffnung Ausdruck verweilen, daß es der ärztlichen Kunst gelingen werden,; das Leben dieses hervorragenden Pioniers unserer Wirtschaft zu retten. sollten, der Banatsverw a if y flg, Abteilung Vljl, jede U m a rb e i t u n g der Explo-sionsmotpre bzw. deren Ersetzung durch andere Motore unverzüglich a n zu me 1-d e n. U.Mißverständnissen vorzubeugen, wird darauf aufmerksam gemacht, daß sich die Umbaupflicht nur auf die stabilen Antriebsmotoren bezieht und nicht etwa auch auf Kraftwagen mit Benzinoder Naphthabetrieb., für die somit diese Bestimmung nicht gilt. 70.000 BeffarabienDeWsche : . Durch Maribor AB MORGEN JE DREI SONDERZÜGE TÄGLICH. — MASSNAHMEN ZUR VERKÖSTIGUNG DER RÜCKWANDERER IN MARIBOR. ArWates Deutsches Realgymnasium m Sogreb Die vierte und fünfte Klasse am Privaten Deutschen Realgymnasium in Zagreb wird, bereits mit Beginn des Schuljahres' 1940-41 eröffnet. ■ Bürgerschüler, welche’ die' erste' oder die zweite Klasse absolviert haben,- werden nach - Ablegung einer Ergänzungsprüfung in die nächsthöhere Klasse am Privaten Deutschen Realgymnasium aufgenommen. -Die Ergänzungsprüfung muß aus Serbokroatisch -von Schülern der zweiten Bürgerschulklasse auch aus Geographie abgelegt werden. Einschreibungen werden bis zum 20. 1. - M. •entgegengenommen. Privatisier!- u. Ergänzungsprüfungen sind- im Schuljahr 1940-41 gleichfalls, erlaubt. Auskünfte erteilt die Direktion der Anstalt, Zagreb, Gunduličeva ulica 28, I. Stock. (Telephon 85-09). • 7450 Wie bereits berichtet, werden etwa eine Viertelmillion bisher in Beßarabicn an-säßiger Volksdeutschen nach Deutschland befördert werden, davon ein gutes Drittel auf der Bahn über Zagreb und Maribor. Zwischen den beiden Bahnverwaltungen, der jugoslawischen und der deutschen, wurden Maßnahmen zwecks Instradie-rung der Sonderzüge und der Verköstigung der Rückwanderer vereinbart. Maibor werden durch einen Monat hindurch tagtäglich je drei Sonderziige zu etwa 800 Personen passieren. Die ersten drei Züge sind schon für morgen, Dienstag, angesagt. . Für die Verköstigung der deutschen Rückwanderer in Maribor, wo sie sich einige Stunden aufhalten werden, sind umfangreiche Vorkehrungen getroffen. Es handelt sich ja um rund 70.000 Personen, wofür selbstredend große Mengen Lebensrnittel und eine gutdurchdachte Organisation vonnöten sind. Am Stadtmagi-’Strat Werden Verhandlungen über die Verköstigung der Rückwanderer gepflogen. Es wurde ein Arbeitsausschuß eingesetzt, an dessen Spitze der städtische Marktinspektor Ing. V e č e r j e v i č Steht. An den Besprechungen nehmen"Vertreter der Banatsverwaltung, der Stadtgemeinde, der Gastwirte, der Bäckermeister-Uhd der Fleischhauer teil. Die Besprechungen bewegen sich in der Richtung, daß die Bahnhofsrestauration die Ausspeisimg der Rückwanderer durchführen würde. Die Besprechungen sind noch nicht abgeschlossen und ist eine Änderung der bis— m. Den Bund fürs Leben schlossen dieser Tage"Herr Sep E n d 1 e i n und Frl. Herta P ö l z 1,- Magisterin der Pharmazie. Wir gratulieren! " m. "Für frisches Brot am Montag. Die Mariborer Bäcker haben an die Banatsverwaltung eine Eingabe gerichtet, in dem sie um die Bewilligung ansuchen, am Montag .auch frisches Brot zum . Verkauf bringen zu dürfen. Es hat sich nämlich erwiesen, daß das aus dem gegenwärtigen, Mehl hergestellte Brot nach zwei Tagen nicht mehr schmackhaft, ist. m. Die Mariborer Schatispielervere'ni-gung hält heute, Montag, um 17 Uhr ihre Jahrestagung ab. herigen Vereinbarungen schlossen. nicht ausge- Verwendet Heimische Treib- VERLAUTBARUNG DER BANATSVERW ALTUNG ÜBER DIE UMSTELLUNG DER EXPLOSIONSMOTOREN AUF ANDERE TREIBSTOFFE. Ueber Auftrag des Ministeriums für Handel und Industrie hat die Banatsverwaltung eine Verlautbarung herausgegeben, in der alle Besitzer von Explosionsmotoren auf flüssige Treibstoffe,nochmals auf die Bestimmung des Artikels 41 .der Verordnung Nr. 3 über die Einschränkung des Verkaufes flüssiger Treibstoffe yom 17, Feber d. J., Amtsblatt für das. Drau-b'anat. Nr.. 18/85, aufmerksam gemacht werden." Darnach haben alle Besitzer von ständigen Explosionsmotoren (demnach zum Antrieb von Maschinen usw.) diese binnen sechs Monaten a,uf heimische Treibstoffe oder andere Treibarten (Ersetzung durch" Spiritus, Holzkohle usw., oder durch Dampfmaschinen und Elektro- seien britische "Agenten bei dem Versuch, das". Eiserne'Tor durch : Sprengung zu verriegeln: gefaßt worden. In Zukunft würden die Westmächte kein Recht mehr haben, sich in Donaufragen einzumengen. Bis zur endgültigen Lösung der Donaufrage dürfe nicht unterlassen werden, die internationale Schiffahrt auf der Donau zu sichern. Das werde in Hinkunft .aber nicht mehr die Aufgabe von Politikern, sondern die Aufgabe von Fachleuten sein motore) umzustellen. Diese Frist ist zwar ähr 1. d, abgelaufen, sie wurde jedoch vor einigen Tagen bis 1. Oktober d. J. verlängert. Die Besitzer solcher Motoren haben, soweit sie dies nicht bereits getan haben genommene. .Chauffeur Ivah B e r z e hc wurde von der Polizei dem Gerichte über' stellt. m. Gastspiele im Mariborer Theater* Die . Leitung des Mariborer Theaters Ha auch für die neue Saison eine Reihe von bekannten Künstlern für Gastspiele verpflichtet, wodurch der heurige Spietpla'1 gewiß eine begrüßenwerte Bereicherung erfahren . wird. - - ......... ■" - ■■ -" ’ m. Motorradfahrer gefährdet Straßenverkehr. Am Hauptplatz rannte ein "Motorradfahrer blindlings in einen Kraftwägen hinein. Die Polizei nahm den Mann-der völlig betrunken schien, fest. Wic durch eilten Zufall blieb der rücksichtslose Fahrer — unversehrt. in. Aus der Theater Kanzlei. Jene Thea-terabonnenten, die ihre vorjährigen Sitzplätze auch in der neuen Saison behalten wollen, mögen dies bis Samstag, den 2L d. in der Theaterkanzlei bekanntgeben. m. Im Gedenken an den verstorbene1’ Stadtbaumeister Rudolf Kiffmann spendete die Baufirma Ing. Arch. J e 1 e rpe c & Ing." K I a j m e r anstatt eines "Kränze5 200 Dinar für die AntrtuberkulpseMi?3' Herzlichsten Dank! m. An der Musikschule der »Glasbe«8 Matica« beginnt morgen, Dienstag, de* 17. d. um 14 Uhr der Unterricht im Vorbereitungskurs, worauf alle Interessenten nochmals aufmerksam gemacht werden. m. Neue Gemeindeangehörige. Tn der •letzten Sitzung des Mariborer Städtrate5 wurde in den Gemeindeverband aufge> nommen Franz Person, Valentin" Železnik Amalie Ljubanovič, Alois Pa-rfant und Helene Raunicher, während dem Bittstelk? Method Bureš die Aufnahme zugesichert wurde. m. Diebstähle. Der Hausbesorgerin Katharina Marko kam gestern ln.der Vojašniška ulica eine Taschenuhr samt Kette abhanden. Aus der Wohnung "des Spe«' glermeisters Peter T u r k ließ ein nori unbekannter Täter verschiedene. 'dt«’-7-gegenstände mit sich gehen. Ml. Brillüüten zahlt zu besten Preisen Auch Umtausch 0. KIFFMANN ALEKSANDROVA 11 in. Die Kämpfe um die Schachmeisterschaft von Maribor nehmen erst morgen, Dienstag, um 20 Uhr im Cafe »Orient« ihren Anfang. Insgesamt wurden 12 Titelanwärter zugeTassen, unter denen sich gleich drei ehemalige Meister von Maribor und zwar G e r ž e 1 j, K u-k o v e c und Prof. Stupa n befinden. m. Den Verletzungen erlegen ist die 16jährige Frieda P e r n a t, die Samstag vormittags am Hauptplatz von einem Lastauto überfahren worden . war. Das auf so tragische Weise ums Leben gekommene Mädchen, das in einer hiesigen Gastwirtschaft als Lehrmädchen beschäftigt war, wollte mit dem Fahrrad zu seinen Eltern nach Studenci fahren. Der fest- Tod in den Flammen LANDWIRT UNTER DEM BRENNENDEN GEBÄLK BEGRABEN. — GROSSES SCHADENFEUER BEI SV. VRBAN. Unweit von Sv. Vrban ober Maribor brach rim Wirtschaftsobjekt des Besitzers Alois Germ infolge eines schadhaften Kamins ein Feuer aus, das in kürzester Zeit drohende Ausmaße annahm. Die Flammen griffen rasch um sich, södaß auch das Wohnhaus sowie die nahen Gebäude des Nachbars Klajnšček zu brennen begannen. Germ versuchte aus dem Hause zu retten, was sich eben noch retten ließ. Bei einem Versuch, einen Teil def Inneneinrichtung ins Freie, zu schleppen, wurde der 65jährige Mann von den einstürzenden brennenden 1 Balken über- rascht und begraben. Die Wehrmänner eilten ihm zwar sofort nach und schafften ihn alsbald-aus dem brennenden Hause, doch war eine Rettung nicht mehr möglich. Germ erlag kurz darauf im 'Mariborer: Krankenhaus den grüß hohen Brandverletzungen. Der Schaden, der durch das Feuer angerichtet wurde, ist- um so größer, als'auch die’ganze Fechsung vernichtet wurde. An den Löscharbeit enydie durch den WasSermangel sehr erschwert Wurden, ■ beteiligte sich auch diö : Mariborer Stadtwehr und die Freiw. Feuerwehr Studenci. * Dr. med. Klara Kukovec nicht bis 1. Oktober. ; 475* m. Wetterbericht vom 16. September, ~ Uhr: Temperatur 14.6, Barometers tan8 733, Luftfeuchtigkeit 83, Windrichtung SW-NO. Gestrige Maximaltemperatur 17; heutige Minimaltemperatur 10.4, Nieder1 schlag 37 mm. Aus Flui p. Todesfall. Am Samstag ist hier der ehemalige Inhaber der Restauration »Sion« und Realitätenbesitzer in Zg. BrejÜ Herr Ivan P r e a c gestorben. Friede seiner Asche! p. Greis von Radfahrerin überfahren- Unweit von Sv. Lovrenc (Slov. gor.) wurde der 84jährige Staatspensiomst Leopol8 š a j d a, von einer Radfahrerin zu Boden gestoßen, wobei er"derart unglüökliri in den Straßengraben fiel, daß er «L schweren Jnnenverletzungen bewußt!«5 liegen blieb. Er mußte ins Krankenhatt5 überführt werden. p. Verhängnisvoller Schuß. Dem Besitzer Jakob Petrovič aus Mala Varnica entlud sich beim Reinigen plötzBch ein Revolver, wobei die Kugel die daneben stehende Keuschlerin :Marie Vi dovi č in den Arm traf. Die Frau wurde i«5 Krankenhaus geschafft. p. Ueberfälle. Der 21jährige Fabriksar-beiter Janez Hraš aus Sestrže wurde von mehreren betrunkenen Burschen über fallen und schwer verletzt., In Kicarje wür de die 49jährige Taglöhnerin Mariä Kranjc von einem Nachbar mit ahfr Wucht-zu Boden gestoßen, wobei sie «>-nen Armbruch sowie Innenverletzunge« erlitt. Die Verletzten mußten ins Krankenhaus überführt werden. p. Straßenunfall. In Slovenja vas stürzte der 26jährige Hilfsarbeiter Josef Vor-š i č von-einem Wagen und brach sich das linke Bein. Man überführte ihn ins Krankenhaus. Gedenket der Antituberkulosen- Liga- Hochwaffer im Dravinja-Tal P°LJčANE UND UMGEBUNG UNTER WASSER. TERBROCHEN. VERKEHR TEILWEISE UN- ßchon vor einem Monat wurde das un-^rc Dravinja-Tal von einem schweren jtechwasser hingesucht, das an den Kul-'ten schwere Schäden anrichtete. Der eSen, der insbesondere in der vergange-neiV Nacht überaus heftig war, hatte ein lasches Anschwellen des Flusses zur Fol-Das Wasser trat während der Nacht Eer die Ufer und überschwemmte weite ^recken fruchtbaren Ackerlandes. Der erkehr wurde auf den Straßen vollkom-ITler> lahmgelegt, sodaß der Schulunter-teht entfallen mußte, da die Kinder den ,Jang zur Schule nicht antreten können. Auch das Kraftwerk in Poljčane befindet s'ch unter Wasser, und die Folge davon lst> daß die Strombelieferung unterbro- chen ist. Zahlreiche Arbeiter sind bereits eifrig daran, die Abflüsse zu reinigen, doch erscheint ihr Bemühen angesichts des unregulierten Flußbettes der Dravinja bis zur Stunde noch vergeblich. Auch aus Ptuj und den angrenzenden Gebieten werden große Ueberschwemmun gen berichtet, die angesichts des ununterbrochenen Regens gefährliche Dimensionen anzunehmen drohen. Ganze Landstriche befinden sich unter Wasser, besonders katastrophal ist die Lage im unteren Pesnica-Tal. Das Becken von Celje befindet sich gleichfalls zum Teil unter Wasser. Alle Bäche führen Hochwasser,1 das in der vergangenen Nacht über die Ufer trat. MochenMufch pfi. Celje, 14. September. P Ctn altes Sprichwort sagt: Wie der pteitag, so der Sonntag. Und wie der ^rtag-Staatsfeie-rtag, so sonnig, warm riy* schön ist auch der Sonntag gewe-ein Spätsommertag. so sonnenver-berT’ W*e man nur Sanz selten erle-fto i *tafln" ^on überallher waren Aus-pr ins Sanntal gekommen, das seine acht verschwenderisch offenbarte. Un-nj vje*'en Besuchern war auch Ba-. s Dr. Marico Natlačen gewesen. Nch vornehmlich in Nazarje aufein n wo eine neue Straße und au6Jprmschöne neue Sannbrücke vS, Beton feierlich ein geweiht und dem jmri^hr übergeben wurden. Lei je stand Sa iu*chen ^es Sportes. Im Unkm-Ein j Wur,den die Tischtennis-de? c und Mannschaftsmeisterschaften u h Sanntales ausgetragen. Das Turnier ^ einen glänzenden Verlauf. 34 Spie- sk a^S ^agrei)’ Ljubljana, Maribor, Mur-j Sobota, Jesenice und Celje nahmen t> ran teil. Heftig flog der kleine weiße sna Ed her, mit Schicksalen, oft gütender als ein Detektivroman — tp , te Spieler, angespannt wie in der sJT .Stellung, erlebten diese Karnpf-.^nsationen mit den Muskeln mit. Ja, es reHS0: Das Pingpong hat mit dem Flo-g- techten die allergrößte Ähnlichkeit. 7 Ser im Einzelwettbewerb wurde der ‘ivfrel)er Dolinar. Ihm fiel der Titel zu e\i/€r Y0S1 Oelje und des Sanntales« 5eni- S au^ dem Sportplatz beim »Fel-keller« im Fußball geboten wurde, X weniger schön. Im allgemeinen ist auej0, daß das Fußballspiel ins Bhit geht, 1 Wenn man nur zuschaut. Doch das, Z£.s,arn Sonntag beim »Felsenkeller« ge-tve • Wurde> Sing nicht ins Blut, weil es niger als mittelmäßig war. Dennoch j / 65 »das große Fußballereignis des »C r sewesen: »Athletik« gegen So,e.!ie« im Kampfe um die Meiste r-3-Ö f? ^Oelje« blieb nicht unverdient mit dL li:0) siegreich. Ausschlaggebend für trst ,er'lage der »Athletiker« war in fti» lr P'’n’e das Fehlen jeglichen Zusam-Nhaltes in der Mannschaft und die 4A«5e'nde Einsatzbereitschaft. Man sah sie dker«, die herumstanden, als ob Wn n nichts anginge. Unterdessen tiaJ au^ dem Messegeiände in Ljubih ,a der herkömmliche Handharmo-wj er.Wettstreit ausgetragen. Wer »Pi. ^tegreich aus dem Match hervor-5k * Nachdem auch Willi Lo košek Grat tere alle Engpässe, gefährlichen yy e’ Absturzstellen, alle Feuer- und (jens,serprüfungeri mit heiler Haut bestan-Du ’a*te’ bieß es allgemein: »Keiner wie XVj S° ,'lc>'d zu werben weiß ...« Keiner m i e.!"- Der erste Preis und eine Gold-tolo-t wurden ihm zuteil, knapp ge- gj' v®n Rudi Schmidt aus Brežice, ne™ -dhüler des Meisters Rudolf P i I-de-i ' junge Meisterschüler erhielt :lai!if'Vri"C11 Preis und eine silberne Me-glp.-v" » ® Preisrichter machten amtlich-si^tedltige. oder froh-ermunternde Ge-Mip 6l’ uachdem. und hinter ihren Om:6? lobten seelische Tumulte. Die teom • A^ahl.., In der leichteren Kane wurde Darko Ko žel aus Celje mit einer bronzenen Medaille ausgezeichnet. Am Montag ging es mit dem Schönwetter wieder zu Ende, eine regenreiche Woche begann. Wenn es einen auch fröstelte und der Überzieher als nicht gerade stilgemäße Ausrüstung herangezogen werden mußte, man brummte nicht, denn das Leuchten der beiden Feiertage leuchtet immer noch zurück... Von den Unfällen dieser Woche greifen wir einen heraus. Ein Pferdefuhrwerk wurde auf dem Wege zum ölberge am Bahnübergang in Smartno ob Paki von einem Personenzug erfaßt und zur Seite geschleudert. Der Wagen wurde stark beschädigt. Der Fuhrmann, ein 33 Jahre alter Landwirt, wurde lebensgefährlich verletzt. Unsere Stadtwehr hatte in der Košni-ca zu tun. Dort wurde ein hölzernes Wohn- und Wirtschaftsgebäude ein Raub der Flammen. Nur wenige Möbelstücke konnten gerettet werden. Der Schaden ist bedeutend. Brandleider ist der Zinkhüttenarbeiter Anton Šajne r. Die Ursache des Brandes ist aller Wahrscheinlichkeit nach auf einen schadhaften Kamin zurückzuführen. Die Herren Stadtpräsident Dr. Alois V o r š i č, Senator Alois Mihelčič und Inspektor Janko Dolinar sind in Angelegenheiten der Stadtgemeinde und des Sanntales nach Beograd gefahren. Hoffentlich werden sie dort auch etwas ausrichten können hinsichtlich der Lebensmittelversorgung unserer Stadtgemeinde, der Sannregulierimg und des Hopfenabsatzes. Wir wollen für sie den Daumen halten und ihnen guten Erfolg wünschen! In der Vodnikgasse hat die seit Jahren angekündigte »A r b e i t s -schiacht« begonnen. Die alte, runzelige und verstaubte Straßendecke wird aufgerüttelt und aufgerissen, um einer neuen, granitwürfeligen Platz zu machen. So ändern sich die Zeiten auch in Celje, zwar langsam, aber doch. Mit den Straßenarbeiten in der Vodnikgasse beginnen nun auch die Schularbeiten an den beiden staatlichen Realgymnasien in Celje. Heute früh wurden in der Marienkirche die Schulbeginngottesdienste abgehalten. Das neue Schuljahr beginnt. Die goldene Ferienfreiheit hat für 1440 Knaben und Mädchen ein Ende. Am Montagmorgen wird ein Finger an ihre Schlafzimmertüren pochen: »Aufstehen! Zur Schule!« H. P. Scharfenau. ZIEHUNG der I. Klasse der 41, Runde der Staatlichen Klassenlotterie 11. OKTOBER 1940 42.000 Gewinne und 7 Prämien im Betrage von rund 65.000.000 Din Gewinne von 2,000 000 — 1,000 000 — LOSPREISE , 500.000 300.000* 300.000 100.000 usw Los Din 208- V, Los Din 100*- V* Los Din 50» Streng solide Geschäftsführung! HAUPTKOLLEKTUR DER STAATL. KLASSENLOTTERIE A. REIN I DRUG ILICA 15 ZAGREB OflIEWA 7 Ira-Älno c Persomalnachrieht. Herr Katechet Johann Korez aus Maribor wurde als Religionslehrer an das hiesige staatliche Realgymnasium berufen. c Die Kaufleutevereinigung gibt alle Kaufleuten in Celje bekannt, dass die Sitzungen des Sieucrausschusses in Celje, am 19. September (Donnerstag) beginnen. Die Kaufleute kommen am 20,, 21, und 23. September dran. Als Vertreter der steuerzahlenden Kaufleute gehören dem Steueraus-schusse die Herren Josef Kramar u. Franz Dobovičnik an. Aufklärun-(Fortsetzung Seite 6.) Burg-Tonkino. Der bisher größte ungarische Film »Gül Baba«, eine musikalische Spitzenleistung, die weit über die Qualität der übrigen europäischen Filmschöpfungen hinausragt. Eine orientalische Operette mit exotischem Einschlag, in der die Haremschönheit Leila und der ungarische Studiosus Gabor im Blickfeld der sich überstürzenden Ereignisse stehen. In den Hauptrollen die ungarischen Filmstars Zita Szeleczky und Pal Javor. — Als nächster Film folgt »Das Abenteuer geht weiter.,.« mit Johannes Hee-sters, Maria Tasnady, Theo Lingen und Paul Kemp. Esplanade-Tookino. Die Premiere des hervorragenden deutschen Großfilmes »Ich bin Sebastian Ott«, eine Schöpfung des genialen Regisseurs Willy Forst. Ein hochinteressanter, spannender, geistreicher Abenteuerfilm voll Mystik, Ueberra-schungen und phantastischer Technik. In den Hauptrollen Willy Forst, Trude Mar. len, Paul Hörbiger, Gustav Diessl und Otto Treßler. -r~ In Vorbereitung das grandiose Filmwerk »Hotel Imperial« mit der bekannten Schönheit Isa Miranda. Union-Tonkino. Bis einschl. Dienstag »Die lustigen Vagabunden« mit den beiden bekannten und beliebten Darstellern Wallace Beery und Mickey Rooney in den Hauptrollen. Der starke und tiefsinnige Inhalt dieses Dramas schildert den Lebensweg zweier Menschen, die das Schicksal aneinander gefesselt hat. Die beiden Filmhelden erobern durch ihr lebensgetreues Spiel die Herzen aller Zuschauer. Rasli® - Steswwss» Werken. 17.20 Konzert. 21.35 Konzert für Klavier und Orchester. Das Wetter Wettervorhersage für Dienstag: Veränderlich, bewölkt und kühl. Apolhekennachtbienft Bis einschließlich 20. d. versehen die Mariahilf-Apotheke (Mr. König) in der Aleksandrova cesta 1, Tel. 21-79, und die St. Antonius-Apotheke (Mr. Albaneže) in der Frankopanova ul. 18, Tel. 27-02, den Nachtdienst. tut Die P. T. Abonnenten der »Maribo-rer Zeitung« werden ersucht, bei der Entrichtung des Monatsabonnement von der Austrägerin eine Zahlungsbescheinigung anzufordern. Die Verwaltung der »Mari-borer Zeitung«. One Aspirin Dienstag, 17. September. Ljubljana, 18 Konzert. 18.40 Vortrag. 19 Nationalvortrag. 20 Bunte Musik. — Beograd, 17.25 Tanzmusik. 18 Kammermusik. 19 Nachr., Nationalvortrag. 20.15 Violinkonzert. 20.45 Vokalkonzert. — Budapest. 17.45 Konzert. 19 Zigeunermu-:-ik. 20.40 Kammermusik. — Rom, 13.15 Konzert. 20.30 Konzert. 21.30 Kammermusik. — Beromünster, 17 Konzert. 19.40 Ballettmusik. 20.10 Frauenchor. 20.45 Operette. — Prag, 15 Aus Cajkovskis ist ilH£ if. die Und jede Aspirin-Tablette trägt das Bayerkreuz. Das Bayerkreuz ist die einzige Garantie, dass Sie wirklich Aspirin bekommen. Vergessen Sie nie, dass es kein Aspirin gibt ohne Bayerkreuz! 1004 S t». 7237 od 1 gen bekommt man im Sekretariat der Vereinigung der Kaufleute in Celje '(Razlagova ulica S), wo. auch das Steu-emverzeichnis zur Verfügung steht. c Personalnachricht. Wie gemeldet wurde zum Direktor des neuen Zweiten staatlichen Realgymnasiums in Celje der bisherige Professor des Ersten Realgymnasiums H. Ivan Brač-k o ernannt. Direktor Bračko wurde am 5. Juli 1882 in Leskovec bei Ptuj als Sohn eines Bauern geboren. Die Reifeprüfung am Gymnasium in. Maribor machte er mit Auszeichnung u. studierte hernach in Wieh - klassische Philologie und Slawistik. Nach beendeten Studien wirkte er zuerst als Supplent an der Lehrerbildungsanstalt in Maribor. Von 1907 bis zum Umstürze unterrichtete er am Slowenischen Untergymnasium in Celje, hernach als Gymnasialdirektor in Murska Sobota und später wiederum in Celje. Im Jahre 1930 wurde er mit dem Orden des hl. Sava 4. Rlass« ausgezeichnet. — Von den bisherigen Lehrkräften des Ersten staatlichen Re algymnasiums in Celje wurden folgende an das Zweite Realgymnasium übersetzt: Julius Antič, Mirko Bitenc. Franz Cetina, Maria Dolgan, Dr. Kajetan Ganter, Ida Guštin, Dr. Rudolf Hanželič, Eleonore Körne, Anton Knap, Edwin Kovačič, Maria Krečič Anna Kunič, Josef Mavčce. Johann Mlinar, Frähz Peternel, Milan Pöto kar, Janko Presker, Zdenka Serajnik, Dr. Paul Strmšek, Cvetko Ščuka, Marjan Tavčar, Dimitrije Vtičenov, Dr Karl Zelenik und Alois Z\i£>an. c Bestattung. Im .Fi’iedhof Maria Žirje zu Zidani most wurde heute (Montag) die Poslbeamtensgaltin Therese Lipovšek, geb. .Rajmer, in das lirihsnitflsdifiK Preisindex ist seit Kriegsbeginn um 58 % gestiegen Die Vreisgestailnng im August 6. 3. / Die Indexziffer ist vei pflanzlichen Mobukien am stärksten gestiegen Grab gesenkt. Um die Verewigte trauern der Gatte und zwei Söhne. c Ein „grosskopi'cter“ Kehlrabi. In einem Garten in Celje konnte dieser Tage ein gesunder Kohlrabi von 2 Kilogramm Gewicht von einem Ruheständler geerntet werden. Dem glücklichen Gärtner fiel das Prachtexemplar beim Umgräben sozusagen auf die Schaufel, c Wochenschau. Auf Grund mehrerer Zuschriften aus dem Leserkreise sehen wir uns veranlasst, auf die in der letzten Zeit in den hiesigen Lichtspielhäusern eingerissene Unsitte hinzuweisen, ein- und denselben Bildbericht jedesmal im Rahmen einer anderen Wochenschau zweimal vorzuführen, was an die Geduld des Publikums eine Zumutung bedeutet, die keineswegs dazu angetan ist,, das Interesse für die dargestellten Zeitereignisse zu erhöhen. , c Ein Zuschneidekurs für Damenschneider/innen) wird in Celje von der hiesigen Zweigstelle des Gewerbeförderungsinstitutes bei der Handels- u. Gewerbekammer abgehalten werden. Anmeldungen sind bis zum 21. September bei der Amtsstelle im hiesigen Gewerbeheim c abzugeben. c Aus Laško meldet man uns: Im August waren im Kurhause in Laško •Beograd) 16. Sept. Die Abteilung für Wirtschaftsforschung bei der National bank hat die Indexziffern der Engros. und der Detailpreise : für den Monat August veröffentlicht. Den Detailpreisen wurden Angaben, aus den 10 größten Städten Jugoslawiens zu Grunde gelegt. Die Indexziffern der Engrospreise gelten für das ganze Land. Für pflanzliche Erzeugnisse war der Preisindex im August d. J. um 116,1% höher als im August 1939. Die Indexziffer der Engros-Preise für pflanzliche Erzeugnisse betrug im August d. J. 163,6, gegenüber 128,8 im Juli d. J. und 75,7 im August 1939. Der Preisindex für pflanzliche Erzeugnisse war also im AügUst d, J. um 34,9 Punkte bzw. 27,1% höher als .im Juli d. J. und um 87,9 Punkte bzw. 116,1 % höher als irti Äugüst 1939. Der Preisindex für tierische Erzeugnisse weist eine Erhöhung um 6,1% gegenüber Juli d. J. auf. Die Indexziffer der Großhandelspreise für t i e r i s c h e Erzeugnisse betrug ich Augtist d. J. 93,1, gegenüber 87,4 im Juli d. J. und 68,0 im August 1939. Dieser Preisindex war also: im August d. J. um 5,7 Punkte bzw. 6,5% höher als im Juli d. J. und um 25.1 Punkte bzw. 36,9% höher als im August '1939. Die Preise für mineralische Erzeugnisse sind gegenüber dem .Index für August 1939 um 33.4»/« gestiegen. Die Indexziffer der Großhandelspreise für mineralische Erzeugnisse betrug im August d, J. 125,3 gegenüber 120,3 im Juli d. J. und 93,9 im August 1939. Diese Preise sind als um 5 Punkte bzw. 4.1% gegenüber dem Index für Juli d. J. und um 31,4 Punkte bzw. 31,'4% gegenüber dem Index für August 1939 gestiegen, Die Indexziffer für industrielle Erzeugnisse war um 46,6% höher als im August 1939 Die Indexziffer der Großhandelspreise für i n du s f'r i e il e Erzeugnisse betrug im August d. J. 114,8 ‘gegenüber 106,1 im Juli d: J. und 78,3 im August 1939. Dieser Preisindex wies also im August d. J. eine Erhöhung um , 8.7 Punktei bzw. um 8,2% "gegenüber Juli d. J. und um 36,5 Punkte bzw 46;6tt/o gegenüber August des Vorjahres auf. Der allgemeine Preisindex hat sich um 58»/° gegenüber, August des Vorjahres erhöht. Die a l'Lg e.m.el n e,. Indexziffer..: der Großhandelspreise, betrug im August d. J. 121,2 gegenüber 108.3 ich Juli d. J. und 78,8 ich August".-des- Vorjahres. Der chlge-nieine Preisindex wies also im August d. j, eine, Erhöhung um 12,9 Punkte bzw. er Her insgesamt 579 Kurgäste. Davon waren 195 Krankenkassemitglieder und 384 Private. Von den Privaten waren 372 Inländer und 12 Ausländer. Von den Ausländern , waren 6 Reichsdeutsche, 3 Tschechen, ein Italiener, ein Türke und ein Pole. e Aus den Sannlaler Alpen. Das Kocbckheim auf der Korošica Wird am 23. September gesperrt werden, das Frischauflieim auf dem Okrešelj aber am 29. September. Allerdings wird das Frischauflieim noch den gan- Beo.grad, 16.: September. — Wie der „Jugoslawische Kurier“ aus gut* unterrichteter Quelle erfährt, hat der Minister für Handel und Industrie, im Einvernehmen mit dein Banns von Kroatien und auf Grund der Verordnung über die Kontrolle der Warenvorräte, folgenden Entscheid getroffen: . ■ - - , 1, Die Verwendung von Gummi (Kautschuk) zur Herstellung folgender Artikel wird verboten:' a) alle Arten von Gummischuhen einschliesslich der Spezialstiefel, welche bei der Ausführung von Arbeiten im Wasser verwendet werden; b) alle Teile von Schuhwerk; c) Gummischläuche Und Gummidecken für Automobilbereifung; d) Schutzhüllen für alte Automobil-Pneumatiks; e) für alle Arten von Automobil-Gummireifen, welche" auf Grund der im Punkt 2: unter b) erteilten Genehmigung nicht hergestellt werden können. • ,-: 2. Abweichend von dem früheren Verbot und dem Entscheid IV Nr. 29.561 v. 7. August d. J., wird die Verwendung von Gummi zur Herstellung folgender Artikel erlaubt sein: a) die durch Entscheid des. Ministeriums für Handel und Industrie zügelässenpn besonderen .Gummistiefel: b) Gummi- schläuche und Guhirihdecken für Au- zen Oktober über an Sonnabenden und Sonntagen geöffnet und bewirtschaftet sein. Das Piskernikheim im Logar tale bleibt den ganzen Winter über bewirtschaftet, desgleichen die Hütte auf der Alm von Mozirje sowie die „Celjska koča" bei Celje. c Kino Metropol. Montag und Dienstag ein Herrscherschicksal von erschütternder Wucht: „Peter der Grosse“, nach dem vielgelesenen Roman von Alexander Tolstoi. Sicher vom Spielleiter Vladimir Petrpv geführt, zeichnet N. Cerkaso'v eindrucksvoll den Schicksalsweg des g^ossen Kaisers von Russland, eines Reformators von klarem Wissen und Wollen, einer mächtigen, aber auch zügellosen Herrschernatur, die zum Gründer des russischen Stäates wurde. In russischer Sprächet c Die Cliauffeurprüfungen für Kandidaten aus den Bezirken Celje, Šmarje, - Konjice und Gornjigrati beginnen am 7. Oktober bei der Bezirkshauptmannschaft in Gel je. Die diesbezüglichen Gesuche Sind ehestens abzuge-i beil. X itobereifungen. für alle Arten von LasU automobilen^,.Autobusen, und Kraftwagen für den Heeresbedarf und öffentliche' Verwendungszwecke, in den von dem Ministerium für Handel und Industrie genehmigten Mengen; c) Gum-miplättchen,. welche zu der Verwendung von Maschinen, Apparaten, technischen und medizinischen Instrumenten notwendig sind. 3. Das Verbot der Verwendung von Gummi-zur Herstellung der im Punkt 1. unter a) äufgezählten Artikel tritt innerhalb von 3 Tagen, das Verbot der Herstellung der Art unter d) und e) innerhalb von 2 Tagen und der Art.’ unter č) innerhalb von 10 Tagen, vom Tage der Veröffentlichung dieses Entscheids im „Amtsblatte“, in Kraft. 4. Die Firmen, welche die Genehmigung zur Verwendung von Gummi, zur Herstellung der im Punkt 2. unter b) erwähnten Autobereifungen zu erhalten wünschen, müssen innerhalb von 3 Tagen ein diesbezügliches Gesuch an das Ministerium für Handel und Industrie einreichen. Falls ihnen diese Genehmigung innerhalb von 15 Tagen nicht erteilt wird, müssen sie den Betrieb einstellen. 5; Die Betriebseinsteliung wird durch die lokalen Verwaltungsbehörden durch Aufnahme eines Protokolls festgestellt werden. In diesen Protokollen müssen alle. Vorgefundenen Mengen fertiger Artikel sowie die Vorräte an Rohstoffen angegeben sein. Wie der „Jugoslawische Kurier“ ferner erfährt,, wird die Nichtbefolgung der obigen Vorschriften auf Grund des Kontrolle Warenvorräte bestraft werden. 11.9% gegenüber Juli d. J. und um 44,4 Punkte bzw. 58% gegenüber August 1939 auf. ' • : p j j Der Preisindex der Exportprodukte hat sich um 64,5% gegenüber August 193® erhöht. - % Die Indexziffer der Großhandelspreise für E x p o r t produkte betrug im Ach gust d. J. 120,6 gegenüber 105,7 im Jul! d. J. und 73,3 im August 1939. 'Diesef' Preisindex wies also im August d. J. ein6 Erhöhung um 14,9 Punkte bzw. 14,1 % gegenüber Juli d. J; und um 47,3 Punkte bzw. 64.5%'gegenüber August des Vorjahres auf. Der Preisindex fiir Importprodukte hat sich um 55,1% erhöht. Die Indexziffer der Großhandelspreis6 für Importprodukte betrug im August d. J. 119,6 gegenüber 112,9 im Ju*1 d. J. und 77,1 im August-1939. Die Preis6 der Importprodukte haben sich also August d. J. um 6,7 Punkte bzw. 5,9# gegenüber dein Index v. Juli d. J. und um 42,5 Punkte bzw. 55,1% gegenüber dem Index für August 1939 erhöht. Wie aus den obigen Angaben ersichtlich ist, weist die Indexziffer der Großhandelspreise für pflanzliche. Produkt6 die weitaus größte Erhöhung, sowohl g6' genüber dem Stand vom Juli d. J. als auch gegenüber dem Preisindex für August de5 vergangenen Jahres auf. halb von 15 Tagen verkauft werden. Beograd, 16. September. Auf Grupo eines Entscheides des Devisenausschusses hat, wie dfer »Jugoslawische'Kurier«, erfährt, die Devisendirektion der Nationalbank einen Entscheid getroffen, demzufolge. .Clearingmark-Beträge, welche. a.lh Grund der Eröffnung von Akkreditiven,.ef--halten werden, in derselben. Frist verksiiü werden müssen, wie dies für den Verkauf'von auf deutsche Mark lautenden Clearingschecks ‘vorgesehrieben ist. .' •X Neue Preise für Aach Deutschland ausgeführte frische Pflaumen. Beograd 16. September. Wie der »Jugoslawisch6 Kurier« erfährt, ist vereinbart worden. d6|j Preis.für friSc-he Pflaumen, welche nach Deutschland exportiert-werden, auf % 23 per 100 Kg, zu erhöhen. Dieser PreP versteht sich franco jugoslawisch-deutsch6 Grenze, Brutto für Netto, einschließlich vorschriftmäßiger Verpackung. Bei Lieferung' franco ungarisch-deutsche Grenze höht sich dieser Preis um PM 1,50 je 1°® Kilogramm. Wichtige Mitteilungen der Direktion des Privaten Deutschen Realgymnasv ums mit Oeffentlichkeitsrecht in Za* greh 1. Schon jetzt im Schuljahre 1940-1* wird die 4. und 5. Klasse eröffnet. 2. Auch deutsche. Bürger schulet*, die die 1. oder 2. Klasse bestanden haben, werden mit einer Ergänzung5" prüf mag an dieser Schule in die nächsthöhere Klasse des Privaten Deutschen Realgymnasiums aufgctioni' men, Die Schüler der 1. und 2. KlasS6 haben die Ergänzungsprüfung aus Serbokroatisch, die der 2. Klasse noch aus Geographie zu bestehen. Einschreibungen werden bis 20. d. M. entgegengenommen. . 3. Privatisiert- und Ergänzungsprüfungen sind im Schuljahre 1940-4* auch erlaubt. — Näheres in der Direktion der Schule, Zagreb, Gundch tičeva 28-1, Tel. 85-09. Art. 5. den Verordnung zur der Der .obige Entscheid wird in kürzester Frist veröffentlicht werden. X Auch die auf Grund von Akkreditiven erhaltene Clearing-Mark muß inner- Witz und Humor »Nein, mir kannst .du nicht imponieren! Was du bist, bin ich schon lange!« »So, und was bin ich denn?« »W,as du bist? Der größte Dummkopf des Jahrhunderts!« ...... uji Ipotl uem Scnntua isätiätiäa<.i3S8* ..Amateur" rückt an die Spitze Tf1LEZNIČAR<< GE°EN »OLYMP« MIT 2:0 ERFOLGREICH. — »MARIBOR« UN-1 ERLIEGT IN TRBOVLJE 2:4. — »LJUBLJANA« SIEGT GEGEN »BRATSTVO« MIT 4:2 UND »KRANJ« GEGEN »MARS« MIT 2:1. vier Spiele der gestern ausgetrage- — »rei opreie uer geaicin d®etrage-ii^n dritten Ligarunde standen durchwegs Reichen des anhaltenden Schlechtwet- fs. »Železničar« nahm gestern dem ertreter von Celje, »O 1 y m p«, mj ^ 'de Punkte ab, dagegen ging »M a r l- Or« jn xrbovlje im Kampfe gegen den jAmateur« mit 2:4 leer aus. »Ljub-sJ,a n a« siegte in Jesenice gegen »B r a t-vo« mit 4:2, während »Kran j« in Woljana einen 2:1-Sieg gegen »Mars« Erausholte. Die Führung in der Tabelle re.^ahm somit »A m a t e u r«, der bele h Einen Vorsprung von einem Zäh-i^H ‘tzt- ^bratstvo«, dessen Mannschaft bati r ^We'ten Runde die Spitze erreicht Zu :.e’ Eel auf den fünften Tabellenplatz t »Železničar« rückte auf den vier-n Posten vor, während »Maribor« auf 1* sechsten Posten verblieb. ^ Oie Rangordnung gestaltet sich ch der gestrigen Runde wie folgt: Amateur 3 3 0 0 9:5 6 *ranj 3 2 1 0 5:3 5 ^lezničar 3 2 0 1 6:4 4 Bratstvo 3 2 0 1 9:7 4 Maribor 3 0 1 0 3:9 1 Mars 3 0 0 3 5:8 0 Oiymp 3 0 0 3 2:8 0 H’ubljana 3 2 0 1 10:5 4 »železničar«-Stadion standen sich Ostern »Železničar« und der SK. .* V m p aus Celje gegenüber, die sich J'n^n recht harmlosen Kampf lieferten. j?ekznicar« war wohl stark überlegen u. y^Ekterte einige Zeit das gegnerische Tor, gaib es jm ganzen Team keinen Eharfschützen vom Format eines Pavlin. L.n.aPP vor dem Abschluß der ersten Spiel , ‘k schoß Turk ein und unmittelbar arnadi lenkte Lešnik mit dem Kopf *5 Leder ins Netz, doch war dies auch Una Freilich muß man den tiefen a schweren Boden berücksichtigen, doch schien sich keiner der elf Spieler mit ganzem Herzen bemüht zu haben, etwas Schwung in die ganze Spielerei zu bringen. Es ist leidlich schade, daß man eine so sichere Trefferchance unnötigerweise vergeudete. Die Gäste gaben sich große Mühe und inszenierten auch ihrerseits einige Angriffe, die jedoch beim Zusammenprall mit dem heimischen Hinterspiel ins Wanken kamen. Schiedsrichter Cimperman hatte angesichts des fairen Kampfes einen leichten Standpunkt. Im Vorspiel blieb die »S l a v i j a« gegen »železničar« überraschend mit 4:3 (1:0) siegreich. Das Match zählte zur Reservemannschaft. »M a r i b o r« hatte den vielleicht schwierigsten Kampf in Trbovlje zu bestehen und man muß gestehen, die Mannschaft konnte trotz der erlittenen Niederlage imponieren. Von der nicht gerade geringen Dosis Pech abgesehen, führte »Maribor« ein schönes, zeitweise sogar überraschendes Spiel vor, dem »Amateur« zunächst nicht gewachsen war. »Maribor« riß die Führung rasch an sich, doch gingen die Heimischen gar zu bald zum Gegenangriff über und erreichten nicht nur den Gleichstand, sondern feierten noch einen knappen 4:2 (3:2)-Sieg. »Maribor« versuchte zwar alles, um dem Kampf eine Wendung zu geben und war gegen Schluß drückend überlegen, doch hatte sich »Amateur« völlig in die Verteidigung gezogen. Spielleiter war Schiedsrichter Presinger. In Jesenice trat der SK. Ljubljana gegen »Bratstvo« an und holte sich mit 4:2 (3:2) beide Punkte. In Ljubljana behielt »Kran j« überraschend über »M a r s« die Oberhand. Das Resultat lautete 2:1 (0:0). Diesen Kampf leitete Schiedsrichter Bergant aus Maribor mit Autorität. Triumph her Leichtathleten O^WENENS KÄMPFERLISTE AM START DES »RAPID« - MEETINGS. — k°SZY STELLT NEUEN SLOWENISCHEN UND MARIBORER REKORD AUF. Sln^ ^strige Treffen der Leichtathleten Sj ,Wen"ians im »Rapid«-Stadion gestaltete s . zu einem imponierenden leichtathleti-Großkampf, mit dem die heurige ton S Ereignisreiche Saison einen wir- B^VOllen Ausklang fand. Trotzdem die recht inf(>,8E des andauernden Regens \ve schwer war, wurden dennoch durch-zei8? verheißungsvolle Leistungen aufge- w 4ie im neuen slowenischen und Er Rekord O r o s z y s (Rapid) Stabhochsprung ihre großartigste Kul-nation fanden. Groszy sprang in blen-naer Verfassung und erreichte mit 3.60 St-fku e'ne Marke, die ihn zum zweitbesten Hochspringer im Staate stempelt. Zu-stu qualifizierte er sich mit seiner Lei- . , $ur die jugoslawische Auwahlmann Sn ft gelegentlieh der heurigen Balkan-line Aber auch in den übrigen Diszip-w n gab es hervorragende Leistungen. fena v s a r (Planina) kam im Speerwer-ünt aU^ bO-27 Meter und blieb nur knapp E Er dem Staatsrekord. Auch die übri-ciert sultat-e in dieser immer mehr for-“en Disziplin sind für unsere Verhält-sich6 -recht gutl Im 800-Meter-Lauf hatte j> die beste jugoslawische Klasse mit °s i r, Oberšek und dem Rekord-|.ann Goršek eingefunden, die auch 2 “PP hintereinander um Brustweite das x ? erreichten. Košir wurde Erster, Gor-JKZweiter und Oberšek Dritter. Auch im di 'Meter-Lauf waren außer Kotnik e besten Vertreter Jugoslawiens zuge-| n und die Zahl der 12 Teilnehmer stellte crade für diesen Lauf selbst einen Re-ord dar. B r u č a n s Zeit ist in Anbe-acht des tiefen Bodens ausgezeichnet. 1 e n führte bis zur letzten Runde, mußte ,ann trotz verzweifelten Kampfes den wie-crerstarkten Bručan vorbeilassen. — Im /sprang, eine Domäne der »Železni-ar<-Kämpfer, trug Nabernik den Sieg davon, wobei er nur um 3 Zentimeter unter dem Mariborer Rekord blieb. Die wichtigsten Ergebnisse des Meetings waren: 200 Meter: 1. Vorlauf: 1. Pleteršek (Celje) 24.6; 2. Bačnik (železničar) 26.6; 3. Elsbacher (Ptuj) 26.7. — 2. Vorlauf: 1. Hrovatin (Žel.) 26; 2. Wolfi (Rapid) 26; 3. Reich (Ptuj) 27. — Finale: 1. Hrovatin (Žel.) 25.1; 2. Wolfi (Rapid) 25.6; 3. Bačnik (Žel.) 25.7. Speer: 1. Mavsar (Planina) 50.27 ; 2. Zorko (Žel.) 49.13; 3. Franček (Žel.) 47.75; 4. Peters (Ptuj) 46.10. 800 Meter: 1. Košir (Planina) 2:02.2; 2. Goršek (Celje) 2:02.3; 3. Oberšek (Ilirija) 2:02.4; 4. Schmiderer (Rapid) 2:04.1; 5. Agrež (Celje) 2:05.1. Stabhochsprung: 1. Groszy (Rapid) 3.60 (neuer slow. Rekord); 2. Smerdel (Marathon) 3.30; 3. Pribovšek (Bratstvo) 3.30. 400 Meter: 1. Pleteršek (Celje) 54.2; 2. Herbert (Rapid) 58; 3. Reich (Ptuj) 62.2. 5000 Meter: 1. Bručan (Primorje) 16:22.4; 2. Kien (Primorje) 16:23; 3. Zupan (Bratstvo) 17:05.1; 4. Glonar (Ilirija) 17:11.8; 5. Stojnšek (Marathon) 17:38.4; 6. Siborec (Žel.) 18:23.4. Dreisprung: 1. Nabernik (Žel.) 12.98; 2. Zorko (žel.) 12.87; 3. Franček (Žel.) 12.43; 4. Peters (Ptuj) 11.75. Staffel 4x100 Meter: 1. Železničar 47.5; 2. Rapid 48.2; 3. Ptuj 49.2. Die Durchführung der Kämpfe in knappen zwei Stunden ohne jeglichen Zwi- schenfall abgewickelt werden konnten. Die Zuschauer wurden zum Teil durch das wenig einladende Schlechtwetter vom Besuch abgehalten. Jedenfalls zeigte auch dieses Großmeeting, daß die Aufwärtsentwicklung unserer Leichtathletik unentwegt anhält und gestern in vielversprechender Weise neuen Impuls erhielt. Futzballderby in Vtuj In Ptuj fand gestern das Meisterschaftsspiel zwischen den dortigen Ortsrivalen statt. »Drava« feierte mit 5:1 einen überraschend hohen Sieg über den SK. Ptuj. Den Kampf leitete Schiedsrichter Jenko aus Maribor. Maribors AIHletinnen im Giegeszug DIE FRAUEN-STAATSMEISTERSCHAFTEN IM ZEICHEN DER ÜBERLEGENHEIT DER WETTBEWERBERINNEN »RAPIDS« UND »ŽELEZNIČARS«. In Zagreb wurden gestern im HAŠK-Stadion die leichtathletischen Frauen-Staatsmeisterschaften zur Entscheigung gebracht. Unter den Startenden fiel überaus angenehm die zahlreiche Beteiligung der Athletinnen aus Slowenien auf, wobei insbesondere Maribors ausgezeichnete Wettbewerberinnen »Rapids« und »Želez-nčars« tonangenbend waren. Die erfolgreichte Athletin war wiederum Erika Brandstetter (Rapid), die gleich drei große Siege feiern konnte. Ueber 60 Meter blieb sie nur um den Bruchteil einer Zehntelsekunde unter dem Staatsrekord. Ausgezeichnet hielten sich auch die »Železničar« - Athletinnen šen t jure, Pribošek, Muravs und Babič, letztere mußte leider auf den 800-Meter-Lauf verzichten, da sich ihr keine Konkurrentinnen gestellt hatten. Die Ergebnisse waren: 60 Meter: 1. Brandstetter (Rapid) 8.1; 2. Muravs (železničar) 8.4; 3. Šušteršič (Planina) 8.5. Kugel: 1. Neferovič (HAŠK) 10.90; 2. Lovše (Marathon) 9.59; 3. Gerlah (Osijek) 9.18. Weitsprung: 1. Šentjurc (železničar) 4 80, 2. Pribošek (železničar) 4.75, 3. Brandstetter (Rapid) 4.59. Diskus; 1. Neferovič (HAŠK) 34.74; 2. Tome (Planina) 29.10; 3. Lovše (Marathon) 28.61. Speer: 1. Neferovič (HAŠK) 32.31; 2. Gerlach (Osijek) 30.90;.3. Tome (Planina) 29.09. 200 Meter: 1. Babič (Železničar) 29.3; 2. Lotte (Rapid) 29.5. 4 X 100 Meter: 1. Rapid (Burndorfer, Titi, Lotte, Brandstetter) 55.3; 2. Železničar (šentjurc, Babič, Veselič, Muravs) 55.8; 3. Planina 57.8. 100 Meter: 1. Brandstetter (Rapid) 13.3; 2. Muravs (žel.) 14, 3. šentjurc 14.1. Hochsprung: 1. Pribošek (Žel.) 1.35; 2. šentjurc (Žel.) 1.35, 3. Brandstetter (Rapid) 1.30. Kroatien — Ungarn 3:3 Im Split wurde Samstag abends vor 3000 Zuschauern der allseits mit größtem Interesse erwartete Schwimmkampf Kroatien-Ungarn eröffnet. Die Sensation des Abends war das 3:3-Unentschieden des Wasserballspieles, in dem die kroatische Auswahl einen völlig ebenbürtigen Gegner abgab. In den Schwimmwettbewerben unterlag Žižek abermals gegen Tatos. — Ueber 4mal 200 Meter stellte die ungarische Mannschaft mit 9:10.6 einen neuen Europarekord auf. Auch die Zeit der kroa tischen Staffel 9:25,4 ist besser als der bisherige jugoslawische Rekord. — Die Kämpfe werden fortgesetzt. : 90.000 Zuschauer in Moskau. In Moskau trug gestern die Sofioter »Slavija« ihr erstes Gastspiel aus. Als Gegner trat ihr der Moskauer »Spartak« gegenüber, der mit 4:0 auch einen glatten Sieg feierte. Dem Kampfe, den ein türkischer Spiel, leiter leitete, wohnten - 90.000 Zuschauer bei. : Ein Boxkampf Kroatien—Ungarn wird am 11. Oktober in Zagreb zur Austragung kommen. : Der Slowenische Schwimmverband hält am 6. Oktober seine Jahrestagung in Ljubljana ab. : 104 Klubs im Beograder Fußball-Unterverband. Dem Jahresbericht des Beograder Fußball-Unterverbandes zufolge tim das Fußballprimat DIE ENTSCHEIDUNGEN IN DER KROATISCHEN UND SERBISCHEN LIGA. In der Kroatitschcn Liga gab es gestern wiederum große Kämpfe, von denen gleich drei in Zagreb vor sich gingen. »Željezničar« schlug den SAŠK aus Sarajevo mit 4:1 und HAŠK bezwang den SK. Split mit 5:2, worauf die »Concordia« mit 10:0 die Osijeker »Slavija« in Grund und Boden spielte. In Subotica feierte die »Slavija« aus Varaždin über die dortige »Bačka« mit 2:1 einen überraschenden Sieg. In der Serbischen Liga spielten gestern: BSK—ŽAK (Subotica) 6:1 und »Jugoslavija«—»Vojvodina« 6:3. Beide Spiele fanden in Beograd statt. In Sarajevo schlug die »Slavija« den SK. Bata aus Borovo mit 2:0. BASK und die »Jugoslavija« aus Jabuka einigten sich in Pančevo für ein l:l-Unentschieden. Auch »Gradjanski« und »Jedinstvo« spielten in Skoplje mit 2:2 unentschieden. sind dem Unterverband 104 Vereine ange gliedert, die über 28 Spielplätze, darunter 10 in Beograd, verfügen. Die Arbeiten für die Skimeisterschaften in Cortina d’Ampezzo. Rom (Agit). In Cortina D’Ampezzo arbeitet man eifrig für die Ski-Weltmeisterschaften, die in der ersten Hälfte des Februars stattfindenden werden. Das vorgesehene Programm, das vorher festgelegt wurde ist in voller Ausführung begriffen, um die große Sportstation in der olympischen Struktur zu formen. Dieser Tage beendet man, wie die »Agit« mitteilt in der Ortschaft Zuei die Sprungschanze, die das heute überlebte frühere Sprungbrett ersetzt. Die Sprungschanze in Cortina wird ein Ausmaß von 70—80 Metern haben u. die modernste heute bestehende Anlage sein. Zahlreiche Tribünen werden an der Stelle des Absprunges angelegt sowie auf der Fläche des Zieles und ihre Gesamtaufnahmefähigkeit wird 20.000 Personen Getragen. In den nächsten Tagen wird auf dem Corona-Feld auch das Ski-Stadion ge baut werden, das ein wahres und besonderes »Schneehaus« sein wird in dem jeweils der Abschluß aller Skiveranstaltungen zentralisiert sein wird. Das Stadion wird aus einem Mittelgebäude bestehen, um das herum die Tribünen aufgestellt wer den. Die wichtigste Anlage ist das Eisstadion, mit künstlicher Bildung und Erhaltung der Eisbahn auch bei hohen Temperaturen. Das Stadion wird 3000 Plätze aufnehmen und wird allen technischen sportlichen und Vorführungsanforderungen entsprechen. Es ist offiziell bestätigt worden, daß die Weltmeisterschaften am 1. Feber 1941 beginnen werden und sich bis zum 9. Feber einschließlich ausdehnen werden. Heilste Icke Hamm und Bamm stritten sich. Bamm sagte: »Sie werden nie ein feiner Mann!« Brüllte Hamm aufgeregt: »Das habe ich auch gar nicht nötig, verstehen Sie!« Vorläufer der heutigen Kampfwagen Wien, Sept. (UTA). Der Panzer-Kampfwagen als Kriegsinstrument hat eine lange Geschichte. Schon die kriegerischen Völker des Altertums haben sich mit dem Problem befaßt. Die alten Römer zum Beispiel besaßen schon Panzerwagen, die mit Metallplatten geschützt und mit Bogenschützen und Schleuderern bemannt waren. Auch die als Sturmböcke verwendeten Wagen, die gegen die Mauern einer belagerten Stadt anrennen mußten, waren mit Eisenplatten geschützt. Nach der Erfindung der Feuerwaffen begann ein neues Stadium. So wurden schon im fünfzehnten Jahrhundert phantastisch aussehende gepanzerte Wagen mit einer feuernden Kanone an der Vor-tierwand und einer Deichsel für sechs Pferde am Hinterende geplant. Die Pferde sollten das eiserne Ungetüm aus sicherer Deckung nach vorn schieben. Der Wagen war in seinem vorderen Teil vollkommen geschlossen und nur mit kleinen Luken zum Feuern versehen.. Das Ganze hatte die Gestalt eines fahrenden Hauses. Damit war bis auf die Antriebsart und die Raupenbänder der Panzerwagen im Prinzip erdacht. Die Entwürfe lagen zwar vor, aber dabei blieb es auch. Die Konstrukteure erklärten nämlich, man könne ein so schweres Gefährt überhaupt nicht vorwärts bewegen. Mehr phantastisch als wirksam war dagegen eine Art fahrendes, eisernes »Schreckenshaupt« auf Rädern. Es war ein riesiger Menschenkopf, dem aus der Stirn ein langer Dorn vorstieß und dessen Nase und Mund wie ein spitzer Schnabel vorragten. Diese Schreckensfigur sollte, wie der französische Erfinder meinte, ein Mittel zur Verbreitung der Panik unter den Feinden sein. Auch andere — schiffsartige — Festungen auf Rädern wurden ersonnen, so 1588 von Bertold Holzschuher in Nürnberg. Die Räder sollten von innen her durch Hebel in Bewegung gesetzt werden, etwa nach der Art der heutigen Kinderautomo- bi’e. Sogar ein Amphibienwagen aus Holz mit zwei Schaufelrädern, der zu Lande wie zu Wasser fortkommen sollte, wurde vom Italiener Ramelli 1588 erfunden. In Holland wurde um 1600 ein Segelwagen zu Kampfzwecken konstruiert, der die Antriebskraft des Tieres oder des Menschen durch den Wind ersetzte. Um 1800 tauchte dann ein seltsamer Entwurf eines Dampfwagens von einem Amerikaner auf; der Plan sah zwei Geschütztürme auf einer Plattform vor. Der Vorschlag ist aber flie verwirklicht worden. Die; Schicksal der Erfinder wiederholte sich bis kurz vor dem Weltkrieg. Im Jahre 1873 wurden als entscheidendes Prinzip die Raupenbänder unter den Rädern eines Wagens für unwegsame.; Gelände erfunden. Die bescheidenen Bändchen dieses ersten »geländegängigen« Wagens sind inzwischen zu den gewaltigen eisernen Raupenketten der Tanks geworden, die mit Schießscharten und drehbaren Panzertürmen ausgestattet sind und eine unglaubliche Geländegängigkeit besitzen. Die ersten Tanks im heutigen Sinne wurden 1911 von dem österreichischen Oberleutnant Burstyn entworfen. Um die Mitte des Weltkrieges tauchten die Tanks zum erstenmal an der Westfront auf. Im gegenwärtigen Kriege haben sie sich namentlich auf deutscher Seite bereits als eine unwiderstehliche Kampf, und Angriffswaffe erwiesen. Ein Alchimist Brendel aus London wandte sich eines Tages an Rubens und versuchte ihn für seine Pläne zu gewinnen. Er versprach dem Meister eine hohe Gewinnbeteiligung, wenn dieser sich bereitfinde, ein Laboratorium zu bauen und die notwendigen Anschaffungen zu bezahlen. »Sie kommen mit Ihrem Vorschlag leider etwas spät!« sagte Rubens lächelnd. »Inzwischen habe ich den Stein der Weisen mit Hilfe meines Pinsels längst gefunden!« KSspier. ÄsmiesE Kleine Anzeigen kosten 60Pare pro Wort, In der Rubrik ___________ _ ik „Korrespondenz“ 1 Dinar — Die Insera tena teuer (8 Dinar bis 40 Worte, 8 Dinar für grössere Anzeigen) wird l — Die Mindesttaxe für- ein« kleine Anneige beträgt 10 Dinar - besonders berechnet - ^ Für die Zusendung von chiffrierten Briefen ist eine Gebühr von 10 Dinar eu erlo gen - Bel Anfragen ist eine Gebühr von 8 Dinar ln Postmarken belanschlieesen Strümpfe, Handschuhe. Wäsche, Trikotware, Wolle, Strickwaren Oset, Koroška c. 26. ‘ 6727-1 km@m WZssM Schöner Herren-Antiksiegel- rlng zu kaufen gesuch. 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Und Jochen ist für seine Umwelt recht unaufmerksam. Lena Valetti hat das Mädchen aus dem Haus treten sehen. Mit dem Instinkt der eifersüchtigen Frau ahnt sie sofort, daß jochen auf dieses und keinen anderen Menschen wartet. Er winkt ja auch schon von weitem dem Mädchen zu. Es ist ein schlimmer Augenblick für die Valetti. Enttäuschung und Zorn sind in ihr, die Gedanken rennen ihr hinter der Stirn durcheinander. Und es geschieht dann wie von selbst, daß sie dem schnell weiterfahrenden Wagen Jochens auch weiterhin folgt. * Erst unterwegs sammeln sich ihre Gedanken. Dies also, so denkt sie, ist das Geheimnis von Jochens zeitweiligen Alleinfahrten in den letzten Wochen und Monaten! Eine Liebelei mit einer ändern! Und sie hat geglaubt, daß er, der kühle Anwalt und spröde Dichter, nur ihr, ihr allein gehört! Ihre Eitelkeit ist maßlos verletzt. Darum also seine ablehnende Haltung" neulich am Telephon, sie heute abend zum Opernball zu begleiten! Es ist ja gar nicht anders möglich. Oh, er soll sich wundern, wie genau sie über seine »Privatliebeleien« Bescheid weiß! 58 Ein spöttisches Lächeln kraust ihren Mund. Was für ein herrlicher Zufall! Weit zurück liegt nun schon der große Verkehr der Stadt. Lena Valetti starrt durch die Windschutzscheibe nach vorn. Sie kennt ja den Weg, ist selber oft genug hier entlanggefahren. Es sind mancherlei Autos heute an diesem schönen Wintertag unterwegs. Die Valetti befurch tet nicht, von Jochen gesehen zu werden, sie hält sich in einem gewissen, vorsichtigen Abstand und paßt ihr Tempo genau dem seinen an. Vielleicht ist es eine Dummheit, ihm nachzufahren, ihm und seiner kleinen Freundin, vielleicht sollte sie haltmachen und umdrehen, aber der Zorn sitzt schon zu tief in ihr. Nein, sic will wissen, wohin er fährt! Sie will — ja, was will sie? Sie weiß es noch nicht, aber sie muß hinterher! Sie hat keinen Blick für die weiß über, puderte Landschaft, für die vereisten und im kühlen Sonnenlicht magisch schimmernden Seen, an denen der Wagen vorbeifliegt, für die verschneiten Kiefernwälder. Wannsee. Jochens Wagen fährt schon eine Weile langsamer, andere Wagen schieben sich zwischen den seinen und den Wagen der Valetti. Sie äugt scharf nach vorn. Ob er vor dem Terrassenrestaurant hal ten wird, von wo man einen so weiten Blick hat? Auch sic ist öfter dort mit ihm gesessen. Ja, er lenkt in den Parkplatz ein. Lena Valetti preßt die weißen Zähne in die Lippen. In ihren Augen ist ein Glim men. Wilde, sinnlose Rachegedanken stür :zen durch ihre Stirn. Sie wird nachher auch das Lokal betreten, wird sehr erstaunt tun, wenn sie die beiden da sitzen sieht. Jochen wird einen roten Kopf kriegen, und das Mädel wird peinlich überrascht sein. Dieses einfache Mädel —dem Jochen dann wohl oder übel die große Lena Valetti vorstellen muß. Es wird eine wundervolle Szene sein. Und dann ist doch alles anders. Mit einem Male. Während Lena Valetti langsam am Parkplatz vorfährt, sieht sie noch, wie Jochen mit dem Mädchen die terrassenartigen Treppen nach oben steigt, die Hand leicht in ihren Arm geschoben. Sie läßt ihren Wagen in der nächsten Kurve ausrollen und bleibt stehen. Bleibt auch hinter dem Steuer Sitzen. Ihr Gesicht hat plötzlich einen hochmütigen Ausdruck. Spöttische Ueberlegenheit ist darin. Nein, eine Valetti spielt keine schlechte und alberne Romanszene. Sie hat es nicht nötig, sich mit einem unbekannten Fräulein irgendwer zu messen. Lächerlich wäre das. Jochen hat seinen kleinen Flirt — sie wird ihn schon auf andere Weise in die Zwickmühle bringen! Und sie wird überhaupt klüger sein — ja — als bisher. Ein kühler, erbitterter Ausdruck läßt ihr Gesicht für einige Augenblicke maskenhaft erscheinen. Sie sieht in diesen Sekunden sehr deutlich das Gesicht und die ganze anmutige Erscheinung des fremden Mädchens vor sich. Sie weiß mit einem Male, daß dieses Mädel schön ist. Jung, sehr reizvoll und schön. Sie hat das wohl auch schon vor einer Stunde gewußt, es aber in ihrer leidenschaftlichen Erregung nicht wahrhaben wollen. Sie blickt in den Rückenspiegel über dem Steuersitz und erschrack. Ist dies ihr Gesicht mit den leichten, kaum sichtbaren Fältchen um die Mu-ndwinkel? Die behandschuhte Hand krampft sich fester um das Steuerrad. Aetter Ist es, als es ir- gend jemand außer ihr sonst kennt. Und nun ist es erstaunlich, wie dieses GesicH sich plötzlich wieder verändert, siU1 spannt, ein Lächeln bekommt, unter def Puderquaste sich verjüngt und wieder da5 Gesicht der Lena Valetti' wird, jung, k^" tenlos, schön und zart. Ich bin ja verrückt, flüstert sie mit die' sein puppenhaften Lächeln, das ein wenig verzerrt wirkt. Wie kann man sich 50 gehen lassen! Sie drückt auf den Starterknopf und wea det temperamentvoll den Wagen. Zweite Gang — Gas — dritter und vierter Gang» der Wagen schießt davon, die Hupe heujj eine Sekunde lang wild auf, wie ein Pfel braust der Himmelblaue die Straße dahin, wieder zurück in die Richtung, aus der er vor ein paar Minuten gekommen ist. Zurück nach Berlin. H. Kapitel. »Ach ja, es ist auch um Berlin herum sehr schön, und auch im Winter ist 65 schön, und Wald ist überhaupt immer illiberal! schön, ob er nun sommerlich' würzig riecht oder voll Schnee ist. Hopp*3’ da schüttelt er sich wieder, hahaha!« Eine Schneewolke stäubt aus dem öe' äst, gerade über Jochen und Ilse, die nU' schon seit einer Stunde in der Nähe des Seeufers durch den Wald spazieren. Wu»' derbar glitzert im Eis. Segelschlitten gl£1' ten manchmal mit leisem Rauschen 11,1 Knistern über die vereiste Fläche, die Sil" honetten von Schlittschuhläufern buschef vorüber, fern krakeelen Krähenschwärffl6 durch die Luft und fallen in verschneit3 Felder ein. Ilse Schmidt schüttelt sich lachend de» Schnee vom Mantel ab. »Immerzu könnte man so laufen«, sagte sie. »Ist Ihnen kalt?« »Nicht die Spur.«' Ihre blanken Augen sehen zu Jochen auf. Ihr Gesicht ist frisch gerötet, und J°' chen denkt bei sich: Das ganze Mädel riecht nach Frische und Fröhlichkeit. Chefredakteur und für die Redaktion verantwortlich: UDO KASPER. - Druck der „Mariborska tiskarna“ in Maribor. - Für den Herausgeber und den Druck verantwortlich Direktor STANKO DETELA, — Beide wohnhaft in Maribor