Dienstag, 14. Mi 1895.______________IahiMg 114 Macher Zeitung. i3°^.'"'^Äül.^'^°"d<>r,fl!bu.,8: gaiiziähn!, fl, ,ü, l»all>Mrl« ^, ? 50, Im Vomplolr.-^"° Mseinie^z",?"« sl-s. s.<>, ssii' d»e «ailzMri« sl, ,, - Inserlion»«ebiir: Nur Dic «Lalb Zeit,» erscheint täglich, mit »ulnahme der 3°nn< unb Feierlaze, Die «v«i» des <3 s. '^ v°m ungarischen Reichstage auf ^°hr iK'bartikels XII vom Jahre 18«? für »?"^iten , ^"^ Behandlung der gemeinsamen Nn- >> M hall:'" entsendende Delegation mit Meinen in ^ Nien 3">" Handschreiben auf den 6. Juni d. I. i? E'llbr? ""len befunden und beauftrage Sie, bliche ,,?""« der betreffe,ldeN Vorlagen das Er- ^ zu veranlassen. " °M 2. Mai 1895. 3ranz Joseph m.,,. Kälnoky m. p. V Grunh .7 Mich bestimmt, die vom Reichsrathe F.I°hr iß^ ^Ktzss vom 21. December 18ft7 für ^llge a..i^ U wählende und die vom ungarischen ?te I8tz7"' Grund des XII. Gesehartikels vom »nien A« s^ 3i?.^ «. ^»^e egknheiten zu entsendende Delegation e ^irlun«« ^' "^ Wien zur Aufnahme der ^rchn""^lre«se gesetzlich vorbehaltenen Thätigkeit ^°"e^,^gleichzeitig Meine Ministerien für ge. Hn^iißFn F'^iten zur Einbringung der ver-^ b" H^^uaqen anweise, beauftrage Ich Sie. 3 ^inInn" Delegation des Reichsrathes und ätzende ^""s der Delegations Mitglieder das Ren « ö" veranlassen, "ln ^"und des XI,. Gesetzartikels vom ^ ?.'"en U^°?s Jahr 1895 zur Behandlung der leii,l.^'Arlltl>P . ?^beiten zu entsendende und die ö ^67 f1r°uf Grund des Gesetze« vom 2l. De-l»«t? auf z, '" das Jahr i«95 zu wählende Dele< 'kil i^^irlun,«!!"! ^- n°ch Wien zur Aufnahme 55zÄu^ruf n 2""'se gesetzlich vorbehaltenen Thätig- Indem Ich gleichzeitig Meine Ministerien für gemeinsame Angelegenheiten zur Einbringung der verfassungsmäßigen Vorlagen anweise, beauftrage Ich Sie, wegen Entsendung der Delegation des ungarischen Reichstages und wegen Einberufung der Delegations-Mitglieder das Entsprechende zu veranlassen. Wien am 2. Mai 1895. Franz Joseph m. p. G. Vänsfy m. p. Se. k. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchst unterzeichnetem Diplome dem Fregatten» Kapitän Ferdinand Hajel den Adelstand mit dem Ehrenworte «Edler» allergnädigst zu verleihen geruht. Se. k. und k. Apostolische Majestät geruhten aller, gnädigst die Uebernahme des mit Wartegebür beurlaubten Generalmajors Eduard Ritler Bach von Hans-berg auf sein Ansuchen in den Ruhestand an» zuordnen; zu verleihen: dem Contre-Admiral Franz Müller von Ma yen see und dem Linienschiffs Capitän Josef Edlen v. Schellander den Orden der eisernen Krone dritter Elasse taxfrei; dem Obersten Alfred Schlossarek des Infanterieregiment« von Koväcs Nr. 12 anlässlich der Enthebuug von der Verwendung im Reichs°Kriegs-ministerium das Militär-Verdienstkreuz; die Beurlaubung des Obersten Wilhelm Schaef -ler des Infanterieregiments Graf von Degenfeld» Schonburg Nr. KA nach dem Ergebnisse der Super-arbilrierung als derzeit dienstuntauglich mit Wartegebür auf die Dauer eines Jahres anzuordnen; dem Obersten Ludwig Boxichevich von Szololäcz der kön. ungarischen Landwehr anlässlich der Enthebung von dem Commando des Infanterie« regiments Freiherr von Appel Nr. 60 den Orden der eifernen Krone dritter Elasse taxfrei zu verleihen; die Uebernahme des Fregattenkapitäns Eduard Pammer nach dem Ergebnisse der Superarbitrierung als für den Dienst zur See untauglich, zu Local, diensten geeignet, unter Vormerkung für letztere in den Ruhestand anzuordnen. Kundmachung des Ministeriums für Landesvertheidigung vom 27. April 1895 womit die Gleichstellung der k. k. Akademie der bildenden Künste in Wien rücksichtlich der Zöglinge de« dritten Jahrganges mit den achtclassigen öffentlichen Mittelfchulen de« Inlandes Verlautbart wird. Auf Grund des 8 25 des Wehrgesetzes wirb im Einvernehmen mit den betheiligten Ministerien angeordnet, dass die k. l. Akademie der bildenden Künste in Wien rücksichtlich der Zöglinge des dritten Jahrganges mit den achtclassigen öffentlichen Mittelschulen des Inlandes inbetreff der Zuerlennung der Begünstigung des einjährigen Präsenzdienftes als gleichgestellt zu betrachten ist. Hiedurch ergänzt sich die Veilage IId der mit der h. o. Verordnung vom 15. April 1889 (R. O. Bl. Nr. 45) Verlautbarten Wehrvorschriften I. Theil. Welsersheimb m. p. Nichtamtlicher Mil. Handelspolitisches. Die »Presse» betont, der Notenaustausch, welcher zwischen dem Minister des Aeußern. Grafen Kalnoky, und dem bulgarischen Ministerpräsidenten, Dr. Stoilov, stattgefunden hat, bringe eine handelspolitische Frage von nicht zu unterschätzender Bedeutung zu einer befriedigenden Lösung. Man dürfe in der mit der bulgarischen Regierung getroffenen Vereinbarung einen neuen, wertvollen Erfolg der von Oesterreich Ungarn seit Beginn dieses Decenniums inaugurierten Handelspolitik erblicken. Die Zusage, welche bei der parlamentarischen Verhandlung über die mitteleuropäischen Handelsverträge gemacht wurde, dass die Regierung der Sicherung und Ausdehnung unserer Absatzgebiete namentlich im Often ihr Augenmerk zuwenden werde, habe durch den am 9. d. M. erfolgten Notentausch eine weitere Bethätigung erfahren. «Aber ebenso wichtig», schreibt das Blatt, «wie der materielle Inhalt der Vereinbarung ist ihre moralische Bedeutung. Immer durchgreifender wird die Ueberzeugung von den Vortheilen einer consequenten Vertragspolitil, immer eindringlicher die Erkenntnis von den Segnungen der zollpolitischen Stabilität, welche vielleicht vorübergehend durch ungünstige Conjuncturen verdunkelt werden kann, die aber sich nach deren Verschwinden umso nachhaltiger durchringt. Oesterreich-Ungarn darf mit Genugthuung darauf verweisen, dass es auf der von ihm betretenen Bahn der vertrag«, freundlichen Handelspolitik unentwegt und zielbewusst Jeuisseton. l°k! '^« Erdbeben.« welches wir empfinden». «bei l""b an«! »>' 'h'nterlässt einen unaussprechlich hlilw ° Zunders "U"'M'mlichen Eindruck. Was uns !'"t> N.?°n dem """ist, ist besonders die Fnttäu- Glauben an die Ruhe ^ b>KiM ?'? kt"""' der festen Erdschichten. ^^Mlichen », ''"b wir an den Contrast zwischen ^leit 7" Elemente des Wassers und der U„- >^~ "vdens gewöhnt, auf dem wir stehen. ^>^!'^d3'P'.'""/ssani. Schilder»..« r'.wchm«.» wir l'3°ylut^./Er^ der neuen Auflasse von ^ «loiucit auf ^"Nchtc.. Dcr Versasstr, eine °ner-h»n!>be. ""gen,e,, U^Wn, Nissci.^cbiele. hat es ver-H'des> dass c^bm Stoff so «chivoN und so anziehend ^? H^Mnlannez^ W". meisterliches Wcrl in. Flusse die «>lt uns^"em bild° S' °'s °uch die der Laienwelt er-V"che« h"r neoln"3, ^umayrö «Erdgeschichte» den San,. -"?>?t? Ne""tnis. Ein besonderer Vorzug zelil«>»v cl»l°^"si'hren 3s ^'! '^a."' St°nt> der sseolossischen , l°3" ^tlla. 6°"tl°v'eH ^ er llezwnnsscn wäre. schwiege' »dl?H"abzuneb? "c "" anznhiircu und sich mit un-ftehl hiernach mcher Zweifel, dasö <""' n ' ^ d . i "^ '" seiner neuen Auflage ein Mrl ""k". N^n," t>^'"" Besitzer gern zmiicllehrt, um sich en»ss erhabener Natnrschilderungen zn Alle geugnissc unserer Sinne haben diesen Glauben befestigt. Wenn nun Plötzlich der Boden erbebt, so tritt geheimnisvoll eine unbekannte Naturmacht als das Starre bewegend, als etwas Handelndes auf. Ein Augen-blick vernichtet die Illusion des ganzen früheren Lebens. Enttäuscht sind wir über die Ruhe der Natur, wir fühlen uns in den Bereich zerstörender, unbekannter Kräfte verseht. Man traut gleichsam den, Boden nicht mehr, auf den man tritt^ Von rein menschlichem Standpunkt aus, der in den Erdbeben eine stets drohende Quelle namenlosen Elendes sieht, sind nur d«e Folgen, welche die Ein. wohner der erschütterten Gegend getroffen haben, der Gegenstand der Furcht oder des theilnehmenden In-teresses Der Geolog aber muss tiefer eindringen, er muss, unbeirrt von der Vernichtung, die Menschenleben und Mnschenwerk getroffen hat, die Naturerscheinung 'verfolgen und in ihr eine jener Bewegungen zu erlauschen suchen, durch welche die Umgestaltung der Erdoberfläche ihren langsamen, aber stetigen Gang geht; in den Ruinen zerstörter Wohnungen sucht er aus der Nicktuna der Mauerrisse, aus der Art, wie der Ein. stürz erfolgt ist. die Direction und Natur des Stoßes m ermitteln So werden auch wir diesen Weg ver» olaen und in dem Erdbeben nur die Bewegung«, ersckeinuna. betrachten, d,e w,r nach Ursache und geo. Die Folgen die sie für den Menschen, seine Wohnungen tt. mit sich brmgt, können wir nur nebenbei berücksichtigen. Streng genommen ist jede Erschütterung des festen Bodens ein Erdbeben. Eine explodierende Pulvermine, ein Bergsturz, der Zusammenbruch einer abgebauten und verlassenen Strecke in einem Bergwerke, ja ein Lastwagen, der über das Pflaster fährt, sie alle bringen Bewegungen hervor, die sich von dem, was man im engeren Sinne als Erdbeben bezeichnet, nur durch die Ursache, nicht durch die Wirkung unterscheiden. Es lassen sich Fälle vorführen, in welchen die Bewohner einer Stadt überzeugt waren, das« ein leichtes Erdbeben stattgefunden habe, bis nach einiger Zeit die Nachricht eintraf, dass ein entfernte« Pulvermagazin in die Luft geflogen sei und den Boden ringsum in wellenförmiges Zittern gebracht habe. Vlan hat sich jedoch daran gewöhnt, Stöße der letzteren Art nicht unter die Erdbeben zu rechnen, sondern nur solche Erschütterungen, welche durch im Innern der Erbe wirksame, der unmittelbaren Beobachtung entzogene Kräfte hervorgebracht werden, welcher Art diese letzteren auch sein mögen. Es ist an sich klar, dass unter diesen Umständen Erdbeben auf sehr verschiedene Weise hervor« gerufen werden können, und es wird die Aufgabe de« Geologen sein, in jedem einzelnen Falle die Ursache zu erforschen. Von sehr verschiedener Intensität ist die Stärke der Stöße. Von den furchtbarsten Erschütterungen, denen auch das solideste Gebäude nicht zu widerstehen vermag, welche in einer Scmnde eine Stadt zum Trümmer« Haufen machen, unter deren Einfluss der Boden wogt Laibacher öeituna Nr. 110. 942 14/Ml 1M^ vorwärts schreitet und auf diesem Wege neuerdings ein bedeutsames Resultat zu verzeichnen hat. Politische Uebersicht. Laib ach, 13. Mai Durch den im Nbgeordnetenhause eingebrachten Gesehentwurf betreffend die Vermehrung des Fahrpartes der Staatsbahnen wird die Regierung ermächtigt, zum Zwecke der Anschaffung von Fahrbetriebsmitteln (Locomotwen sammt Tendern und Reservebestandtheilen, Personen-, Dienst- und Güterwagen sammt Iugehör) für die Staatsbahnen den Betrag von zehn Millionen Gulden im Wege einer Credit-Operation, und zwar erforderlichenfalls mittelst steuerfreier Theil« schuldverschreibungen, in der Weise zu beschaffen, dass das benöthigte Capital mit höchstens vier von Hundert verzinst und rücksichtlich der einzelnen, nach Waßgabe der Anschaffungen sich ergebenden Theilbeträge der vorstehenden Gesammtsumme in längstens je zehn Jahren, von jenem abgerechnet, in welchem die Anschaffung bewirkt wurde, mittelst Semestralraten getilgt wird. Die fällig werdenden Annuitäten-Beträge werden jährlich in den Staatsvoranschlag, und zwar im Erfordernisse für die Staatsschuld, einzustellen sein. Der Steuerausschuss hielt am 1t). d. M. eine längere Sitzung, in welcher die Regierungsvorlage bezüglich Revision des Grundsteuercatasters zur Verhandlung gelangte. Die H§ 3 und 4 wurden im Sinne der Regierungsvorlage angenommen. Die W 5, 6 und 7 sind identisch mit den Bestimmungen des bereits beschlossenen und promulgierten Gesetzes über die Wahl von Landescommissionen, weshalb im Gesetze nur darauf hingewiesen werden wird und sie im übrigen entfallen. Der Communications-Nusschuss des ungarischen Abgeordnetenhauses zog am 11. d. M. den Gesetzentwurf bezüglich der Nachtragsarbeiten beim Eisernen Thor und über die Bedeckung der Regulierungsloften in Verhandlung. Referent Graf Blasius Bethlen beleuchtete eingehend die Vorlage und empfahl deren Annahme. Handelsminister Daniel entwickelte hierauf die Gründe, welche die Nachtragsarbeit nöthig machten. Der Aus-schuss nahm den Gesetzentwurf im allgemeinen und in den Details einhellig an. Mit der Vertretung desselben im Finanzausschusse wurde Graf Blasius Bethlen betraut. Im deutschen Reichstage wurde die Umsturzvorlage mit einer überraschenden Geschwindigkeit erledigt und abgelehnt. Wie telegraphisch aus Nellin gemeldet wird, geschah es auf Initiative der Regierung selbst, dass den Debatten ein Ende gemacht wurde. Nach Ablehnung des berathenen H 111 hatte die ganze übrige Vorlage für die Reichsregierung leinen Wert mehr. Da es nicht angieng, erst vom Bundesrathe die Ermächtigung zur Zurückziehung der Vorlage einzuholen, ließ man sie im beschleunigten Verfahren durch den Reichstag beseitigen. Die spanische Kammer genehmigte sämmtliche Budgetvorlagen, welche sodann an den Senat geleitet wurden. Amtliche Depeschen aus Euba bestätigen die Niederlage mehrerer Insurgenten-Banden. Bei Gua imaro fand kein Gefecht statt. Um dem Schmuggel bei der Einfuhr fremden Getreides in spanische Häfen zu bekämpfen, ertheilte der Finanzminister den spanischen Eonsuln in Marseille, Odessa und Malta die Weisung, Erhebungen vorzunehmen, um die Nbfahrts- und Au« tunftszeit der Schiffe zu controlieren. Die zweite schwedische Kammer nahm mit 114 gegen 105 Stimmen einen Compromissantrag des Ausschusses an, wonach die Regierung behufs Abschlusses eines neuen Handelsvertrages mit Norwegen in Unterhandlungen treten soll. Der bezügliche Gesetzentwurf soll dem nächsten Reichstage vorgelegt werden. In der ersten Kammer kam es über diese Angelegenheit nicht zur Abstimmung. Wie aus Petersburg gemeldet wird, wurde ein Gesetz promulgiert, wonach die Erwerbung des Eigen-thumsrechtes auf Immobilien außerhalb der Städte des Wolhynischen Gouvernements sowie des Besitz' und Genussrechtes über solche, soweit dasselbe aus Miets-und Pachtverträgen resultiert, den im russischen Unter-thanen-Verbande stehenden ausländischen Ansiedlern und Einwanderern aus den Weichsel-Gouvernements untersagt wird. Diese Bestimmungen erstrecken sich nicht auf Persouen, welche sich vor dem Erlasse dieses Gesetzes außerhalb dieser Städte niedergelassen haben. Zuwider« Handlungen ziehen die gerichtliche Annullierung, eventuell die Ausweisung nach sich. Die rumänische Kammer nahm mit 74 gegen 12 Stimmen den bereits vom Senate votierten Gesetzentwurf an, durch welchen zwei Artikel des Wahlgesetzes dahin abgeändert werden, dass die bei Wahlen began^ genen Gewaltthätigkeiten, welche bisher als politische Delicte behandelt wurden, vor das Zuchtpolizei-Gericht verwiesen werden. Wie man aus Sofia berichtet, wurde der Präfect in Vraca, Slavkow, zum Polizeipräfecten in Sofia an Stelle Radoslawows, welcher zum Departements'Prä« fecteu in Sofia ernannt werden wird, ausersehen. ^ Das Journal «Mir» constatiert, dass die macedo-nischen Agitatoren trotz des Misslingens ihres Con» gresses und trotz der weisen Rathschläge des Prinzen Ferdinand ihre Thätigkeit fortfehen, indem sie neuerdings Meetings einberufen, welche indes dasselbe Ergebnis liefern werden wie bisher. Tagesneuigleiten. — (Missionsreise.) Laut telegraphischer Meldung hat Sr. Majestät Schiff «Aurora» eine auf zwüls Monate bemessene Missionsreise nach den indischen, chinesischen und japanischen Gewässern angetreten und ist gestern von Pola uach Port«Sa>'d ausgelaufen. — (Die Welt-Ausstellung in Amsterdam) wurde am 11. b. M. in officieller Weise eröffnet. Die Königin war durch den Oberceremonienmeister Varon du Tour vertreten. Der Bürgermeister von Amsterdam richtete eine kurze Ansprache an die Festgäste, in welcher er die besten Wünsche für das Gelingen der Ausstellung zum Ausdrucke brachte, woraus der Präsident des Executiv« Comitös eine Rede hielt. Varon du Tour beantwortete dieselbe und erklärte die Ausstellung sür eröffnet. Der Erüffnungs'Feierlichleit wohnten auch mehrere Minister und die Spitzen der Civil» und Militär.Nehörden bei. Die anwesenden Minister besichtigten sodann «Alt-Holland», wo der Präsident der Specialcommission eine Ansprache hielt. — (Heizbare« Schuhwerl)ift eine Ecfindung von P. Wonneberger in Gruna bei Dresden. Der hohle Absatz enthält einen Vehälter für Glühlohle («Martins Glühstoff»). Zwischen Leder und Brandsohle liegt — nöthigen falls in Asbestschichten eingebettet — ein der Umrissform der Sohle angepasster, jedoch schmälerer und ganz stacher Hohlkörper aus Vlech, welcher sich bis über die Wärmequelle im Absätze erstreckt. In diesem Hohl-lörper befindet sich Wasser, welches oberhalb der Wärme«- quelle erhitzt wirb und bei den Bewegungen "' '^ beständig cirruliert, wodurch eine gleichmäßige ^m^. d?r ganzen Sohle herbeigeführt wird. ^n l'""« ^;. heitavenlilchen sorgt dafür, dass im 3°"^. ". ^ bildung im Wasserbehälter derselbe nich« z"'p""^lM -(Ein theurer Käser.) «"« ", O» sammlung des Bremer Museums ist ein «°'".HM, worden. Es ist dies aber auch ein gM °' ^ überaus wertvoller Käser, ein 1'iwnu» tf'6"" ^ ,st, etwa 20 Centimeter lang und 5 ^N""" giM schmuhiMllue Grundfarbe hat, während übel ^ einige hellere Streifen lausen. Er kann nur ^^, fachkundigen Sammler, der den Wert «nm, ^^ worden sein und wird vermuthlich irgend eme« zum Kauf angeboten werden. ,« .», U b - (Feuersbrunst.) In StlMw w ^ mittags eine furchtbare Feuersbrunst ausgev^^ ,^l welche über 70 Wohnhäuser mit Nebengeo«« ^^ eingeäschert wurden. Den aus vier Ortschaften ^ ^l schast herbeigeeilt«« Feuerwehren gelang e« Mühe, den Brand zu lokalisieren. . > M ^" - (Erdbeben in der ^ au« Constantinopll schreibt, ist laut ^'^' ^ O dortigen Observatoriums am a. d. M. «m >, ^ D nachmittag« in Kandra im Sandschal IsnM' ^B« weit von Constantinopcl, ein ziemlich star« beobachtet worden. Local- und Pl°ui!izial°Nachl'' Zur Situation. ^ * Der gestrige Tag brachte 3"" lei" "^^ stoße, aber unendlich viel Staub, d" " ^M der Straßen thatsächlich zur Pein g^"«" . ^ M durchfegte ein Südwind die Straßen und w M» artige Staubwollen auf, die viele 3"ßga"H ^n B in schützende Hausfluren zwangen. Wie °> K««, « gegen das Verfahren des Abwischen«, "°' ^nst^ bürsten« der stauberfüllten Teppiche be» os, ^chlel gewettert, wie bemitleiden wir heute u"'" niM"'^ lrämerei angesichts der entsetzlichen M'!""» ^,„,W unseren Lungen durch den seinen Staub der ^>ff bei Demolierun« der Häuser zu«e<"hrl w"^ ^ ^ wird es doch möglich sein, durch Benützung ^Ma!," ten ein wenig diese geradezu mordenden Es ist immerhin ein günstiges s^"' ijelt «"^ die Meldungen über mäßig-starke Slöße °« g HB bestreitet. So sehr der wissenschaftliche" 3M^ ^^ gedient sein mag. wenn wir melden, es 1 M° 13. d. M. mehrere schwächere Erdstöße nm ^„ !e'' g sellae und gesährliche Arbeit vollendet Y« ^fel ^ N'sichligunIen haben ergeben, dass o^ ^ ^" in der Hilfchrrgasse s>s,sn wie eine vom Sturm erregte Wasserfläche, welche ungeheure Felsmafsen, alles verschüttend, von den Flanken der Berge loslösen und das Meer bis in eine Entfernung von mehr als tausend geographischen Meilen in Aufregung bringen, von diesen heftigen Paroxysmen durchläuft die Stärke der Stöße alle Mittelstufen bis zum leisen Erzittern, das nur unter günstigen Verhältnissen, bei vollständiger Ruhe ringsum in den oberen Stockwerken der Gebäude eben noch bemerkt werden kann. Selbst diese leisen Schwankungen, die z. B. in den so stark und oft stark heimgesuchten Gegenden des westlichen Südamerika gar nicht als Erdbeben gelten, sondern als «Tremblores» von den «Terremotos» unterschieden werden, sind wenigstens für unser Gefühl noch bemerkbar; aber außerdem wird die Erdrinde noch von einer sehr viel größeren Anzahl leichter Zuckungen durchlaufen, welche, unferen Sinnen nicht mehr wahr« nehmbar, nur durch empfindliche Instrumente zu unserer Kenntnis gelangen. Man hat sie früher für echte Erdbeben unterirdischen Ursprungs gehalten, und an dieser Anschauung hält man in Italien auch jetzt noch fest. In Japan dagegen hat Milne die Ansicht ausgesprochen, dass diese überaus leisen Bewegungen, die sogenannten «Tremors», der Hauptsache nach auf die Einwirkung des Windes zurückzuführen und von den Erdbeben zu trennen seien. Eine endgiltige Entscheidung über die wahre Natur dieser merkwürdigen Bewegungen der Erdkruste ist heute noch nicht möglich, die Ansichten darüber weichen zu 5chr voneinander ab. Wenn auch allseits zugegeben werden dürfte, dass die wechselnde Belastung oder Entlastung des Bodens durch die Luftdruckschwantungen für diese Erscheinung von Bedeutung ist, so ist doch damit über die wahre Natur dieser Tremors nichts ermittelt. Die mikroseismischen Instrumente verzeichnen noch eine dritte Art feinster Erdbewegungen, die sogenannten «Pulsationen» Milne's, welche von diesem Forscher auf Schwere-Aenderungen zurückgeführt werden. Auch diefe sind von den echten Erdbeben wohl zu unterscheiden. Schon früh hatte man beobachtet, dass häufig vor Erdbeben sich der Thierwelt eine eigenthümliche Unruhe bemächtigt. Es wird berichtet, dass die Vögel scheu umherflattern, verschiedene Hausthiere auffallende Zeichen von Angst erkennen lassen, namentlich auch, dass Maulwürfe, Ratten und andere Bewohner von Erd- oder Mauerlöchern ihre Schlupfwinkel verlassen und sich an die Oberfläche flüchten. Viele dieser Erzählungen mögen nur Ausgeburten der aufgeregten und darum uoch mehr als gewöhnlich zu einem gewissen Misticismus neigenden Phantasie sein; allein solche Beobachtungen sind so zahlreich und rühren, wenigstens theilweise, von so glaubwürdigen Leuten her, dass man an ihrer Richtigkeit nicht ganz zweifeln kann. Natürlich darf man aber dann die Ursache nicht in einer in-stinctiven Phrophetengabe der «unvernünftigen Ereatur» fuchen, sondern darin, dass den deutlichen Stößen ein leises Erzittern des Bodens vorausgeht, welches die mit sehr feinen Sinnen begabten Thiere beunruhigt. Stippen- l.ch»""'" 3lon,a„ aus der Oefellschaft von ^ (85. Fortsetzung.) ,^e ^, «Was nicht ist. kann werden^ ^ e- ^ Rudolf, ihm die Haud schüttelnd. <-"" ^ch p > verstehen, das Glück zu rechter A" Ich b" ^ fassen. — Du entschuldigst M'ch «M - ,,,F "^ den ganzen Morgen umhergefahren u, .^ have ^ wieder fort. Dringende Geschns", W ^^ Minute Zeit zu verlieren. Gegen '^ ,.„' ^ bei dir sein. Treffe ich dich? S^" "i.l Z>l Ich erkläre dir dann alles. Etelta wl,< M^,, nicht sehen können, sie ist '"^ g°" ^,e der^ ,^ - Du weißt ja. was es m, der ^'9 M zg^ ^ auf sich hat. - Diese hier «are "'" ^va ^,ß. schmuck von den l^l-6« l^ic:kü,l! a,"^^ ,M^, Ilalisn« ganz vorzüglich zu curieren. ^^en viflleicht bin ich binnen kurzem M , die Cur vornehmen zu können.' Hand«« d Er griff nach dem Hut und d " v .M ^ -Also auf Wiederfehen!. sHch^?V ^^ nicht für eine Minute den Buben beM ^che t ' Kerl wird alle Tage niedlicher, -7 " MM.^ lA ganz unheimlich gescheit Der Stammhalter des SttM ^- t.. " lustig hinter den griwMnen V°H Die Amme. eine Aauerm '" ''"azsilize" trackt. bob itm auf und hielt ih" d"N ^ _____________________ 943__________________________________I^Vlai 1895. s^e"""«" Cterlc), Nr. 1 Aichgasse zu demolieren ^«lil?g. I""e werben bei den Häusern Nr. 16 ls^/Vilipp Zupancii), Nr. 1 Trubergasse ^.15?' ^ 2 Tirnauer Gasse (Tomec' Erben), ^ 13 N°sse (Jose, Lolar), Nr. 8 Gradisa (genler), U^"'^rgasse (M. Spoljaric) abzutragen seien, l'ch Nelun^ funden der ersten Section find noch '"Uhle k ^" verzeichnen. Darunter die Damps« l^lt k «^°'"'!t'l«"^^ebäube der Actien-Gesell-^jten ! ?^beleuchtung und die Draht« Hm/^"des Globotschnigg. ^illilck " Anscheine nach hat das Gebäude der >«»velt ^l^^ " ltrie - Gesellschast leine """"e desl l^ ^ ^""^" auszuweisen, wohl aber das ^ die Mm ^" Parterre des mittleren Hofgebäudes l'lhe Gewüll, ü bedeutend nach außen gedrückt, fämmt-^lch^ ^ ^"l gesprungen, weshalb eine ""leoldnl. 1?°^""« der Mauern nach beiden Richtungen ""lGauckl. ' ^"' "listen ist der 24 Meter hohe worden. Der Ausbau ist in Aentn Le» horizontal gebrochen und an oer-we lst ^ ," und Höhen auch vertical zerrissen. Der-"ltd llu« ^.t'"""" Postamente schwach im Kvrper und «. «ebä. ^""oen demolieri. ««ibel.»^. ^^ Actien-Gesellschaft für ? ^ohn » >."^ ^i der commissionellen Besichtigung «At« ^«,. " Werlstätlen-Gebäudes haben sich wenige 'Wjchlich l^° Hauplschaden daselbst brziehen sich ^ den 9»n ""' Trennungen der beiden Stirnmauern Mehe„ i°!^ °""n, welche aber durch Einziehen von Z,"t>az g^ zu beseitigen sind. Glößere Beschädigung ^lrauchlck ^ "^' insbesondere der 8^ Meter hohe ^lben ist , nuszuweisen. Die schwere Deckplatte !^len La«» ' ^'l abgeworsen, zum Theil aus ihrer l" halst. l^"^°ben ""ben. Der Schaft ist in der """hin «u» ^ ""^ horizontal zerrissen. Derselbe ist ^Wtn » ^obachlen, und wenn sich irgend welche »,. ldrabts.i^"" <°Uten. zu demolieren. ^ Im ^'^n-Fabril( Besitzer Olobot-?!"' welch, ./baude ^'"^ °"ber einigen Fenstergurl' t '^" Ech^ ^ "^" "setzt werden müssen, leine be. !?^"8. der , ^" ""zeichnen, wohl aber,st der Dampf» ?^N D,rl,? ^^ °°" ^^ ^vieler ausweist, schwer M, U„ . "'"be »st in seinem Postamente schwach an« M betlicai" ,.?e segen die Fabril ist er insolge der ?" grillte ,.'"' "er Schast zeigt in verschiedenen kalben ^«^ "^ horizontale Sprunge und ist von U"be W b?i .°"^'" »n die Südseite geneigt. 3? v°t«en ' " "blolhung, welch« vor circa vier ^ ^nlin ?"" ""ben sein soll. eine Ausweichung ° "«d 3 " "»"en. Mtt Rücksicht aus diese Um-t°^" demoli?.n ;^"uch!chl°t i" demolieren sein. Üi^lovc "?" ^ das Nebengebäude des Besitzers ?iÜ «ingH M?°"i"strahe. Das ebenerdige, mit «^ ^ Nesiu, « )"2ebäude °"f der Stadtwaldstrahe ^f, ^lben^ . °"° 'st '" allen seinen Mauern ^'h"ng im °^ ^""^en und schadhast, dass an eine "l°"n H^°° der Neconstructlon nicht gedacht ^ ««'"be muss sosort demoliert werden. ^t^ ^l't der n * * * «üt, " lvird ^"""bringung Obdachloser in den bl«!^ re«li?.°" unentgeltliche Verlöstigung nach ^te^ zur ln«!°. ""oen. da die Nolhleidenden aus >v'l Meguna «,?c"^ ^ltelllen Kochherden zum Theile HM. in b".'^U besorgen. Vollrefslich bewährt sich, ^"bzllich, ?"," wieberholt Gelegenheit hatten, die ^^^^Museum. ja sie lann der starten Nachfrage nicht mehr geniigen und wird voraussichtlich vergrößert werben müssen. Hiebei sei bemerlt, dass nicht nur ganze, sondern auch Theilportlonen abgegeben werben. Man erhült Suppe oder Gemüse zu 5 lr., Fleisch und Gemüse zu 10 lr. Die Qualität und Quantität lasst nichte zu wünschen übrig und besriedigt selbst den ver-wvhnten Gaumen. Wie uns mitgetheilt wird, Hai die Volksküche auf Kosten der lrainischen Sparcasse vom 20. April bis zum heuligen Tage 33.474, auf eigene Rechnung 12.55« Kostportionen an Bedürftige unentgeltlich verabfolgt, eine Leistung, deren Segen in dankbarer Erinnerung bleiben soll. Der Congressplah wirb hauptsächlich zur «ufstellung von Baracken sür Geschäftsleute benutzt werben. Die Firma I. C. Mayer begann gestern mit der Aufstellung einer großen, stilvollen Baracke, die nach den Entwürfen des Ingenieurs Wolf in Graz construiert wurde. Die sanitären Zustände find ebenso wie die Sicherheilszustände andauernd besriedigenb. * Der aus Anregung des Herrn Landespräsidenlen vom Vetriebsdirector Th. v. Scala zuvorlommendst in Verlehr gesetzte Localzug von Laibach nach Üees-Beldes und retour ersreut sich einer sehr günstigen Fnquenz, ist zu einem Bedürfnis geworden und wird voraussichtlich auch lünflig-hin im Fahlplane verbleiben. Wlfscomit^ sonservatioer Gewerbelreibendcr. In Laibach hat sich ein Comitt von Gewerbetreiben« den unter obigem Titel gebildet, um eine Hilssaction durch Sammlungen sür das nothleidende Kleingewerbe einzu» leiten. Das Comite hat nachstehrnden Ausruf erlassen: Ausruf! Eine surchlbare Katastrophe hat in der Ofternacht die circa 30.000 Einwohner zählende Landeshauptstadt Krains heimgesucht. Das Erdbeben hat mehr als ein Viertel der Gebäude Laibachs vollständig zerstört, die' selben werben in lürzester Zeit bis zum Erdboden bemo^ liert werden müssen. Mehr als die Hälfte wurden derart zugerichtet, dass sie für längere Zeit unbewohnbar bleiben, und nur ein lleiner Theil der Häufer blieb verschont. Da sich überdies noch fortwährend Erdstöße wiederholen, haben nahezu 10.000 wohlhabende Einwohner die Stadt verlassen. Handel und Gewerbe stocken, und ist es leicht erklärlich, dass Gewerbsleute neben den Hausbesitzern zu« meist von diesem unverschuldeten Unglücke zu leiden haben. Eine große Anzahl von Gewerbetreibenden ist delogiert; allen mangelt aber wegen Abgang der Kunden an Arbeit und Beschäftigung. Um daher dem sicheren Ruin des lleinen Gewerbe» standes und der damit verbundenen gewerblichen Leistungs» fähigleil Laibachs vorzubeugen, ist schnelle und ausgiebige Hilse unumgänglich nothwendig. Pas unterzeichnete Hilfs-Comite' konservativer Ge-werbsleute hat deshalb beschlossen, einen Nusrus an alle Freunde des Vewerbestanbes, speciell aber an jene P. T. Firmen, mit denen die Laibacher Gewerbetreibenden im geschäftlichen Verlehie stehen, zu richten. Die einlausenden Beträge und Spenden werden nur für in größter Noth-laae sich Befindende verwendet. Mit fester Zuversicht richtet daher das unterzeichnete bilss.Eomitt? an Euer Wohlgeboren die ergebenste Bitte, dem Anliegen der brot» und erwerbslosen Laibacher Gewerbetreibenden eine wohlwollende Aufmerlfamleit fchenlen und aütiast eine Spende votieren zu wollen, überdies aber in Velanntenlreisen Sammlungen einleilen und die gewidmeten Gaben dem unterzeichneten Obmann de» Hilf«. Comites einsenden zu wollen. Im voraus gebürenden herzlichen Dank abstattend, zeichnet mit größter Hochachtung das Hilfs«Tomite cons. Gewerbsleute in Laibach: Johann Kregar, Gürtler und Silberarbeiter, Obmann; Franz Nresloar, Nuchbindermeifter; Josef Rebel, Schlosser-meisler; Friedrich Bauer, Bäckermeister- Alois Zorman, Mehlhändler; Ignaz ltamernil, Steinmetz; Josef Kozäl,' Fleischhauer; Franz Van, Vuchdruckerei-Factor. Eine Deputation dieses Hllfscomitis erschien gestern beim Herrn Lanoesfträsidenten und bat um Berücksichtigung der nolhleibenden lleinen Gewerbetreibenden, welche ihr auch in wohlwollendster Weise in Aussicht gestellt wurde. Wünschenswert wäre es, wenn da« Hilsscomite die Interessen aller Gewerbetreibenden ohne Rückficht ihrer Parteischattierung vertreten würde. — (Aus dem Vudgetausschusse.) In der Sitzung des Vudgetausschusses vom 8. Mai hob Abg. Klun die Nolhwenbigleit des Baues eines Iustizgebäubes in Laibach hervor. Derselbe sei jetzt umso bringender, als das dem Religionsfond« gehörige Gebäude, in welchem das Lanbesgericht bisher in Miete war, durch das Erd-beben so arg zugerichtet war, dass es demoliert werben muss. Es ließe sich vielleicht eine Transaction mit de« Religionsfonds dahin abschließen, dass das Iustizärar die Ruine erwerbe und ein neues Gebäude daselbst aufführe. Weiter befürwortete Redner die bessere Stellung der Strafhauslehrer, aber auch gleichzeitig eine bessere Do« tierung der Strafhausseelsorger. Auch fragte Redner, was die Regierung mit dem als Strafanstalt benutzten Caftell zu thun beabsichtige, welches durch das Erdbeben gleich» falls sehr starl gelitten hat. Schließlich fragte Redner, in welchem Stadium sich die Erwerbung eines eigenen Vezirlsgerichls'Gebäude« in Lillai befinde. Der Herr Iustizmii'ister bemerkt?, dass angesichts des schweren Un> glilckssalles, der die Stadt Laibach betroffen, verschiedene Bauten daselbst nothwendig sein werben und aus ble gegebenen Anregungen in localen Fragen Rückficht genommen werden wird. — (Unterstützung sür Staatsbeamte.) Das l. l. Finanzministerium hat im Einvernehmen mit den anderen Ministerien sämmtlichen Staatsbeamten (einschließlich des l. l. Lehrerpersonale») in Laibach und Stein eine einmalige Unterstützung im Ausmaße der ^monatlichen Vctivilätszulage bewilligt. — (Sammlung für die Laibacher Diocese.) Da« hochw. f. b. Lavanter Ordinariat hat für die durch das Erdbeben schwer Heimgesuchten der Lalbacher Diocese neuerlich wieber den Betrag von tausend Gulden als vorläufiges Ergebnis der in den Pfarrkirchen der Diöcese vorgenommenen Sammlungen dem hochwürdigen f. b. Laibacher Ordinariate zur freien Disposition übermittelt. — (Neue Vorschusscassen-Vereine in Krain.) In letzter Zeit wurden folgende Trebitgenossen-schaftcn sziouoillmLe) ins Leben gerufen: Horjul bei Oberlaibach, St. Peter in Innerlrain, Vutenseld bei Großlaschih, Kronau, Vlole bei Lees, Görjach bei Velbe«, Schwarzenberg bei Ibria, Mitterborf in der Wochein und St. Varthlmä in Unterlrain, die sämmtlich bereits in das Genossenschaftsregifter des Landes- als Handelsgerichtes in Laibach, beziehungsweise in Rudolsswert, eingetragen wurden. V. lvill.^Ms^. ^' Das ist überhaupt ein Feiner! ^W l haben P.'^""" Goldlind? Da — die Uhr ^'tick'tack"^' ^^' """ Engelchen, ticktack ^d iie^" hielt seinem Neffen die Uhr ans 3 i" der «, c?"" vor dem rosigen Gesichtchen des tch^er klein. Ä't baumeln. ^ .^u»en a»s ^ch starrte mit weitgciWelen tho , Klickten ^7! glitzernde Ding und grifs mit b'e in " ^ d«? ?d"' danach. °'"er n,deln niiml^en Sie davon.', lachte Etella, «'"d tenths.""/Hen Augenblick ans der Schwelle tz '^^den ft^'"'' «ls die Uhr, hestig ausschla- ^H"'N enta^ ^°" aufgehoben; er kam seiner Musz. entgegen und begrüßte sie durch einen /^K^ben z°^"N z" «en. dass ich das l°hl si»? "°" "'einem Bruder horte, dass ^H^ stören.'° """e ich mir nicht erlaubt ^f)A" veÄ« ""?le 'W" Groll uom gestrigen "ebenZN'! haben, sie war hn,t von bezau- «Sie stören mich durchaus nicht., sagte sie lächelnd. «Merdwas muss ich um Entschuldigung bitten! Ich habe mich heute uoch nicht entschließen können, Toilette war krank. Hätte ich gewusst, dass S« bier wäreu so würde ich vernueden haben, mich ,m Moraenrock vor Ihuen sehen zu lassen.. Was sie .Morgenrock» nannte, war ein Gewirr nou Seide, indischem Musselin und gelblicher Spitze, mit Aermeln. die den Arm b,s zum Ellbogen frei ließeu. und mit der unvermeidlich»'!, Watteaufalte auf dem Rücken. ^hr rothblondes Haar bauschte in starten Wellen über der Stirn und war im Nacken ganz lose mittels eines silberneu Pfeils zusammengesackt. In ihrer Hallung und ihren Bewegungen paarten sicb Nachlässigkeit uud eine eigenartige Anmuth, die etwas Sinnbcrückcndes haben mochte für die meisten Männer und die Egous scharfauSgeprägtes ästhetisches Gefühl beleidigte. . .Da Sie mich nun emmal so gesehen haben, tüllnen Sie auch bleiben,, fuhr die Fürftiu fort. «Es wird mir gut thun, em wenig mit Ihnen i" Plaudern. - Kerr des Himmels, was fur eme durchdringende Stimme der Junge hat! Der reine Stabstrompeter! Willst du wohl schweigen, kleiner Unhold.'. Sk aab dem Mbchen einen flüchtigen Kufs auf die Siiru, dann hielt sie sich lachend die Ohren zu und wandte sich nach der Thür «5auvs ljui peut!» sagte ste. Eaon folgte ihr, und sie giengen berelts den Corridor entlang nach dem Salon hmiiber, als das Haus- mädchen, das im Kinderzimmer beschäftigt gewefen war, ihnen nachkam. «Durchlaucht haben etwas verloren,» sagte sie knixend. Dabei reichte sie dem Prinzen einen kleinen Gegenstand, den dieser mit einer gewissen Hast ergriff und in die Arusttasche seines Rockes verschwinden ließ. «Ein Talisman?» fragte die Fürstin lächelnd. Egon bejahte mit einem Gleichmuth, welcher mit der soeben gezeigten Hast in einem zu scharfen Gegensatz stand, um vollkommen glaublich zu erscheinen. «Etwas Aehuliches.» sagte er, indem « dabei die goldene Kapsel schloss, die als Verloque an seiner Uhr-lette hing. «Er fuhr ordentlich zusammen.» erzählte die hübsche Susi drinnen im Kinderzimmer der Amme. «Wetten möcht' ich. dass ihm irgend eine schöne Dame das zierliche Dingelchen als Andenken geschenkt hat. Er ist auch gar zu hübsch!» Die Susi seufzte dabei. «Alle Damen schwärmen für ihn» — und mit Vorsicht g gedämpfter Stimme fetzte sie hinzu: < unsere Gnädige auch. dafür will ich gleich meine Hand ins Feuer legen. Keine Ahnung will sie gehabt haben, dafs er hier war? Vah, wer's glaubt! Ich nicht! Vor einer Viertelstunde, als ich die Journale hinübertrage, sitzt sie noch in ihrem weißen Flanellschlafrock im Schautelstuhl, und jetzt rauscht sie auf einmal in dem seidenen Morgenkleide hier herein. Tin Blinder mus< sehen, wie die Sache zusammenhängt.» (Fortsetzung sohl.) Laibacüer öeituna Nr. 110. 944 14. Mi iM — (Die heurigen Arbeiten der landwirtschaftlichen Filiale in Vurlfeld.) Die landwirtschaftliche Filiale in Gmlfeld hat sich,- wie bekannt, zur Aufgabe gestellt, dass sie den Weingarten-besitzern des Gerichtsbezirle« bei der Vepflanzung der durch die Reblaus vernichteten Weingärten mit amerikanischen Rebln behilflich ift. Zu diesem Zwecke stehen ihr vorerst vier Vrundparcellen, beziehungsweise Weingärten, zur Verfügung. Von diesen hat sie heuer zwei mit Hilfe des lrainischen Lanbesausschusse« käuflich erworben. Die anderen zwei behält sie noch durch acht Jahre in unentgeltlicher Pachtung. Die Bearbeitung derselben wird durch die lrainische Sparcasse unterstützt. Diese Weingärten werden als Rebschule, als Tchnitt-und Musterweingärten verwendet. Aus denselben erhielt man heuer 1500 veredelte, 2700 Wurzel- und 40.000 Schnittreben. Außerdem wurden der Filiale 58.000 Wurzel» und 39.000 Schnittreben von der Regierung unentgeltlich zutheil, welches Rebenmateriale solgenber-mahsn verwendet wurde: Den Mitgliedern der Filiale wurden je zehn veredelte Reben als Entschädigung siir den jährlichen Nereinsbeitrag verabreicht. Unter 136 Weinbauer, welche in Partien zu 20 Mann an sieben Tagen dem Holzveredlungscurse beiwohnen mussten, wurden 544 veredelte, 85.370 Wurzel- und 30.136 Schnittreben vertheilt. In diesem Veredlungscurse wurden neuer« ding« 13.700 Reben gepelzt und in die Vereinsrebschule eingelegt, wohin auch 50.000 Schniltreben kommen. Zum Schlüsse wurde noch von den erwachsenen Bilrgerschiilern ein Preisveredeln vorgenommen: es wurden 400 Reben gepelzt und in den Schulgarten eingelegt. V. — (ZugunstenLaibachs undUmgebung) Inklusive 10. Mai find beim Wiener Hilsscomiti 109.082 fl. 38 kr. eingelaufen. Unter dem Protectorate des Herrn Neichsralh« - Abgeordneten Grasen Erwin Uuersperg veranstaltet der «Vunb deutscher Rad« fahrer Oesterreichs» Donnerstag den 16. d. M. in Meidling zugunsten der Vewohner Laibachs und Umgebung eine Rlldsahr«Alademie. Dem sportlichen Theile, der in Einzel-, Duett« und Terzett.Kunstfahren aus dem Hoch- und Niederrade sowie auf dem Monocycle, in Hochrad-Reigenfahren und Niederrad«Quabrillfahren zerfällt, solgt ein musilalisch-declamatorischer Theil. Da« Comitö Local befindet sich 1. Vez., Scholtengasse Nr. 6 (Vundeslanzlei). — (Genickstarre.) Nach einer uns zugehenden Mittheilung ift kürzlich in der Ortschaft Alldirnbach, Bezirk Adelsberg, die Genickstarre aufgetreten; es erkrankten bisher drei erwachsene Personen, von denen zwei gestorben sind. Alle Sanitälsmahregeln wurden in umfassendster Weise eingeleitet. —o. — (Selbstmord einer Dame.) Aus Görz wird vom 11. d. M. geweldet: Hier hat sich gestern Fräulein Ada Luzzallo, Tochter der Herausgeberin des «Corriere di Gorizia», eine wegen ihrer Bildung und Herzensgute allgemein beliebte junge Dame, in eirem Anfalle von Trübsinn durch Earbolsäure vergiftet. Der Fall hat in Gürz schmerzliches Aussehen erregt. — (Erdstoß in Pola.) Aus Pola schreibt man uns, dass gestern um halb 12 Uhr nachts eine ziemlich starke, wellenförmige Eiderschült-rung, Richtung NO—SW. Dauer circa 5 Secunden, verspürrt wurde. Die Nacht war heiter. Ein Getöse wurde hiebei nicht gehört. Neueste Nachrichten. 3ihung des Abgeordnetenhauses am 13. Mai. Im Abgeordnetenhause des Reichsrathes gab heute der Herr Ministerpräsident Fürst zu Windisch-Gräh mittelst Zuschrift die erfolgte Einberufung der Delegationen für den 6. Juni d. I. bekannt. Die Berathung des vierten Hauptstückes der Steuerreform-Vorlage betreffend die Personal-Einkommensteuer wurde fortgesetzt. Die Htz 156 bis 158, welche die VesteuerungsGrund' läge zum Gegenstande haben, veranlassten eine längere Debatte, an welcher sich auch der Herr Finanzminister Dr. Edler von Plener betheiligte. Bei der Abstimmung wurden die erwähnten sowie die mit denselben in Verbindung stehenden §§ 173 und 174 mit einigen minder wesentlichen Aenderungen angenommen und hieraus die W 159 bis 1l>2 betreffend die Erklärung des Einkommens und die Abzüge in Verhandlung gezogen. Die nächste Sitzung sindet morgen den 14. d. M. statt. Auf der Tagesordnung steht die Fortsetzung der heuligen Debatte. GelegratNtne. Wien, 13. Mai. (Orig.-Tel.) Seine Majestät em-pfteng heute eine Deputation der czechisch - slavischen ethnographischen Ausstellung von Prag, welche den Kaiser zum Besuche der Ausstellung eingeladen hatte. Wien, 13. Mai. (Orig.-Tel.) In der heutigen Sitzung des fortschrittlichen Parteiverbandes des Gemeinderathes erklärten Bürgermeister Dr. Grübl und Vicebürgermeister Dr. Richter, mn den Gegnern Gelegenheit zu geben, ihre Versprechungen einzulösen, aus den ljlchgen Verhältnissen die Konsequenzen ziehen zu wollen, da sie «ine Verantwortung sicher ablehnt müssten. Trotzdem wurde beschlossen, bei der morgigen Vicebürgermeister'Wahl für Dr. Richter einzutreten. Pola, 13. Mai. (Orig.-Tel.) Seine Majestät der Kaifer hat den Bürgermeister Rizzi beauftragt, der Gemeinde Pola Allerhöchstseinen Dank für den festlichen Empfang anlässlich Allelhöchstseiner Anwesenheit in Pola auszudrücken, was der Bürgermeister heute Verlautbarte. Ueberdies hat der Kaiser speciell der Gemeindefraction von Fasana für deren Loyalitätskundgebung und für die Beleuchtung der Stadt Aller« höchstseinen Dank aussprechen lassen. Budapest, 13. Mai. (Orig.-Tel. — Abgeordneten» haus.) Abg. Ugron interpellierte den Ministerpräsidenten, ob die Note des Ministers des Aeußern an den Heil. Stuhl abgegangen sei und ob die Regierung ihre diesbezügliche Forderung aufrechthalte, und frägt, durch welche Thatsache oder Aeußerungen der Nuntius seinen Wirkungskreis überschritten, ob der Ministerpräsident für die Beleidigung durch den Minister des Aeußern Genugthuung erhalten und endlich, ob der Minister-Präsident die Demission überreicht habe. In der Mo» tivierung hob Abg. Ugron hervor, es bedürfe zwischen Ungarn und dem Papste, besonders in inneren Angelegenheiten, nicht der Vermittlung des gemeinsamen Ministers. Der Präsident erklärt, er werde die Interpellation an den Mimsterpräsidenten leiten (Lärm links), worauf die Sitzung geschlossen wurde. Budapest, 13. April. (Orig.-Tel.) Magnatenhaus. Die aus 17 Punltm bestehende Tagesordnung wird ohne Debatte erledigt und die Sitzung hierauf geschlossen. Nächste Sitzung morgen. Auf der Tagesordnung derselben stehen die Delegationswahlen und die kirchen-politischen Vorlagen. Berlin, 13. Mai. (Orig.-Tel.) Der Reichstag hat den Gesetzentwurf betreffend die Ausführung des mit Oesterreich'Ungarn abgeschlossenen Zollcartells in erster und zweiter Lesung ohne Debatte angenommen und lehnte die gesammte Tabatsteuervorlage ab. Rom, 13. Mai. (Orig.'Tel.) Der «Osservalore Romano» veröffentlicht ein vom Präsidenten des katholischen Comite's in Italien an sämmtliche Comite's gerichtetes Rundschreiben, worin dieselben aufgefordert werden, den italienischen Katholiken einzuschärfen, sich in Gemäßheit der Weisung der Pönitentiarien vom 13. Juli 1886 der politischen Wahlen zu enthalten. Tokio, 13. Mai. (Orig.-Tel.) Der Friedensvertrag wurde heute verkündet, darunter der am 10. d. M. erlassene kaiserliche Erlass, worin in Befolgung des von Deutschland, Frankreich und Russland ertheilten freund» fchaftlichcn Rathschlages und zur dauernden Wahrung des Friedens der Kaiser von Japan seine Regierung zum Abschlüsse emes Sonderabkommens mit China be« fohlen hat, worin die Rückgabe der Halbinsel Tiao-Tung geregelt werden foll. Newuork. 13. Mai. (Orig.-Tel.) In 15 Staaten wurden die Saaten durch Frost beschädigt. Verantwortlicher Redacteur: Julius Obm-IanuschowStr, Ritter von Wissehrab. Ich beehre mich hiemil., höflichst anzuzeigen, dass sich mein Geschäft infolge der Erdbeben-Katastropho in der Baracke, Ecke der Sternallee gegenüber dem Geschäfte des Herrn Gerber befindet. Hochachtungsvoll JTakob Witrt (2026) Schneidermeister. Ausweis über den Stand der Thierseucheu in Kram für die Zeit vom 3. bis 10. Mai 1895. Das Land Krain ist dermalen frei von Thierseuchen. Angekommene Fremde. Hotel Elefant. Am I^. Mai. Hellersberg. Buchwald u. Voslovits, Me.,-Tübijr, Wien, — Schreiber, Kfm., Lnndenbnrg. — Brenner, kfm., Marasdin. — Ialsic, Pfarrer, Kostel. — iterschbaunl, Oelonmn, Prachatitz. — Matton»), Feistritz. — Feller. Hof-buchhändler, Karlsbad. Hotel Stadt Wien. Am 13. Mai. Hellmund Paul, Bankbeamter- Mai»ion Felix, Fabrikant,- Kuhlmann Oeorg, Maler, Berlin. - Brnnnert, Kaufmann, (Areiz. — Tschunlo, (Yyüry, Schulz, Reisende, Wien. — Müller, Reisender, Heilbronn. — Wölsling. Reisender, Trieft. — Matesch, Reisender, Cilli. — Reiser, Reisender, Rosenheim. — Heilig, Reisender, Monfalcone. — Schafranecl, Reisender. Iägerndorf. — v. Obereigner. Forst'Oberinspector, Schnecberg. — Trummer, Zimmermeistcr, Graz. — Br. Berg, Gutsbesitzer, Nassenfuft. - Doubal, Assistent d. k. l. Staatsbahn, Schlan. — Schwickert, Forstmeister, Nippach. lt'ogoj, Lehrer, Vulovo. Hotel Naierischer Hof. Am 13. Mai. Kynel. Nau-Assistent, n. Dvokal, Baumeister. Prag. — Schmid, Nautechniler, Linz. — Eisl, Vautechniler, Seelirchen. Verstorbene. Am 1 2. Ma i. Leopoldine Tursic. Arbeiters-Kiud, 1 I, 3 M., Ziegelstrahe 25, Fraisen. — Karl Nieder, Stadtarmer, 'l? I., Karlstädterstraße 7, Oehirnlcihmung, Ami 3. M a i. Iosesine Lieleg, Privatbeamteus-Lochter, 3 M., 15 T., Petersstrahc 9, l^nc^üm. Meteorologische ß ^"'3 3 2 ZzZ «- PLZ «^ »l»'lal 5"s Z KZ 22" ßäl Wind de«H!°"«"«^ß L »'"A Z^ ^,.....^"^ ?U,Mg. 74'1.6^9^ N.schnmH I. ^ 13, 2 . N, 7.N'7 ! 22 2 O. mah'g °^, z 7 . Ab. 739 « ! 15 « W. schwach "wm ^,, > ^ schwarz, weiß nnd farbig, von Il5 tr. bis sl. ^'"/^»eO Nlatt, gestreift, carriert, gemustert, Damaste "> "'^Wll' Qual. und AX>0 versch. Farben. Dessinc- ?c,), p°""^ltl> ",0" fs«l in» «au». Muster umgehend. Doppelte«? ol, !^ ^,^, dev Schweiz. ^/ 7ils>^' 8«illsn f»l,sil<«n L. «onnvllory l>i u^-^^^''' Ausweis über den m,.i,Mabcb Geschiistsstaud der l. l. priv. wechselseitigen F"' zliersicherungsanstalt in GM mlt -li. März 1«9Ü. I. Oebäude-Abtheilunn: 104.3U0 Theilneh»'"' ^ bände, 1«l1,074.W1 sl. Versicherungswert. ^M>' II.Mobiliar'Abtlieilung:l8,8^VersichcrungsMr' ' Ouldeu Versicheruugilwcrt. ^.,:„e 112"""^ III. Tpiegelglas-Abtheilung: 4Uii VersicherungsM» Aersicherungswert. KcHäben: ^«^ !i1^ I. Webaude-Abtheilung: Zuerlauut in ?0 Schad"! ,. ^"' Ouldeu 65 lr. Schadeuvergütung, Mde" ' ^ sälle 2^.6 sl. W lr. Schadensumn.e. ^chadenMe" hs„. II, Mobiliar.Abtheilung: ^uerlannt l» ", " ^" III. Spiegelglas. Abtheilung: Zuerlannt '" 246 fl. bb lr. Schadenvcrgütllng. Aeservefond ^^ mit 31. December 1894: IM.»»" >'' Oraz im Monate April 1895. <^ (Nachdruck wird nicht hotuwert^^^ W Für die vielen Beweise hMlMr ^,,„ p,^ > welche uns anlässlich der Kranlhett "° „spttt>v° W scheiden nnseres mwergessliche» ^an W Vaters und Bruders, des Herrn > Ignaz Orte« ^ > ,. l. Steucramts. Control"'- ^,^ > so vielseitig entgegengebracht '""Hsgiing'!^.,,«"?,' W zahlreiche Betheiligung °m ^'che ^.^.n.t "" W flir die Blumenspenden spreche" wn W herzlichsten Danl aus. > Laibach am 13. Mai 1«^,. .. ,,.,^1!. D > ^^.......rn^n Mter^H > Danksaguttg. „,, W Für die allseitig entßegengebr^t^^^ e- W Beileidslnnd.isbnna.cn °"l"s"'"1 s.^lisl'te" ^^.>»l > getretenen Ablebens unseres "N'W"'^ ^ V W beziehungsweise Schwagers uno «" > Frauz Greg" M Privatiers ^s, D sowie für die W tätte nnd die vielen schien """I" W den liesstgesühlten Danl ans ^ ^rlllitbt^ > > die trauernden PllM» ^» W Lail' ach am l4. Maltt^I^^^^^^ ^^Hit^Nr. 110. 945 _______________ ________14 Mai 160S. f^. "erze,chnis der Spenden ^ Utch das Erdbeben heimgesuchte Vevölkelung H Klains. ^^u^mn^" ^adtmagistrate sind weiters folgende Ivan Hribar' in Laibach: fi'r Herrn !)Mja^^^ ^Wp 20 sl,, siiv Herrn Alois ötrelelj 3 b" lroat cl,^.. ster tt n^'"""" '« Wnnja 63 sl. Z3 lr; das lMkasse ,, '" ^rag eine weitere Lollecte per «00 fl.; die I 'n 3l U'A' 7," ^l, Weinbergen 10« sl.; Herr Dr. Josef L' schont °? ^"' ^^llecte per 70 st. Herr ?. Vaclav ?d'''^w°s<<'?/'!?"''' '" sl-: 'WZ Josef Strancar, ^ ""°u»»issiu.^ °l- Klette der wenieinde iljrtovin 40 si.; en>ll>v V,'" "bbazia rinc weitere Collecte per 35. sl.: /.ll,^"""'U), Bürgermeister zu Pritol in Vöhmen. l! w °" I> Maf^ ^^ G""»l. Gemeindesccretär in Mottling. >?!>r°ti°N d" ?""tete Collecte per 33 sl.50lr.: die Il>ii ^ lr- >i° m ^ '" ^lag eine weitere Eollerte per h«l5^ gewech^, ^''^vorstehung H"rdel in Steiermarl 3^ Ichs»V, ^eseda» zu Kralupy in Whmcn 13 fl.; G "'^ «>nes l/.«' ^"" Dr. Peter Koäenina in Mottling als 3/?Er eb>^"es 10« fl... die Nealschul. Direction in A >)°s Erdb b,n ^°" ^'^' Eeidl gehaltenen Vortrages i°N,"Prib lm? ^ 5?n. 15" si.? berr ssranz ttuob. «"<" ^ fl k: ^ ^"llecte per 21 sl,; Herr Johann woll ^°^f G^,V "e «d^,^,^^^,^^ ^ .Pfftc,- Lloyd. s> fl.; ^—^^Uacternieifter in Abbazia, neuerlich 2 Sälle Nrot; Herr Ä. Löwy in Prag I Kiste Kleiber; Baronin Herzogen» berg in Nestwin 16 Paar Kinderftrilmpfe. VII. Verzeichnis der beim hiesigen HilfsconM eingelaufenen Spenden. Rohr K Bugarsll) in Szegedin 5 f!„ Emilio Bouillon m Trieft 10 sl,. Cirillo Cattich in Hara 10 sl., R. Guscotti ü Ozzola in Parma 5' fl,, S. Mangold in Budapest 5 fl., Präger Maschinenbau» Actien'Gesellschaft in Prag 50 fl., Matija Snnd ,n Podgorje 2 fl,, Sparcassa.Direttion der Etudlgemeinbe in Aufcha 25, s!.. Lisaila Vjeresionsla Vanla in Sissel 20 fi, F. <5. Malel in Wien 10 fl., Mathias Medih in Sonth Oil»Eity Pa 4 fl., Landw Zuckersabrils.Äctil'n.Oeselljchllft in Mährisch < Neustadt 25, sl., Stadtinagistrat in «lausen 25 ft., Dufer Zuckerfablils-Oesellschaft in Du; 100 si., Ungenannt sein Wollender u, i»,e-benau l>0 fl,, ssechheimer H lloinp. in Nürnberg 25 si., N. Fischt H Söhne in Wien 20 sl., Theobor Schrecker in Wien 30 si.; durch I. Matheusche in Trieft 15? si. 12 lr., und zwar: S. «c W. Hoffmann in Trieft A fl., Ducot in Trieft 10 Frcs. - 4 si. 84 lr., «. I. M. Swingar in Trieft 10 si., Familie Vartal.Zofs m Trieft 5 si., Hirschel H, Lackenbacher in Trieft 5 si., Jos. Hirfchel , H Sohn in Trieft 5 si., Mor. Sommer in Trieft 5 si., Nud. Porenta in Trieft 20 si., Wilh, Weiß in Trieft 5 si.. Fried. Schnabl in Trieft 10 sl., Ioh Weber in Trieft 25 si., I. Bom» lenger in Trieft 10 si.. Leo Posncr in Trieft 3 si-, Wilh. Ran in Trieft 5 si., I. Forli in Trieft 10 L, ^ 4 si. 60 lr., I. Vogler in Trieft 5 fl., N. Buchler in Trieft 10 fl., F. Fontana in Trieft 10 si., I. Eisemann in Trieft 20 Frcs - 9 fl. 68 lr., L. Marl» breiter in Trieft 2 si.; ferner von Peter Schleimer in Laibach 100 fl., Iofes Meiler m Trieft 5 si., Ernst Rapp in Trieft 20 fl Hoffmann Schroffer 6, Comp. in Trieft 50 fl., Fünflirchner Vor'.' stenvieh-Anftalt in Fünflirchen 10 fl., U. Perutz in Trieft 10 fl Michael Dulder s. Lustig in Wien 20 fl., Mathias Grubbauer in Linz 50 si., A. beiten aller Art ausführe. | 1 Franz Faleschini | H Baumeister. Ds Frkläriiiis* Durch einen bisher unaufgeklärten, jedenfalls ganz ungehörigen Missbrauch unserer Firma erscheint dieselbe in einem auf der letzten Seite der heutigen „Laibacher Zeitung" enthaltenen Inserate wieder unter den Unterfertigern; wir erklären hiermit neuerdings, dass dies ohne unser Wissen geschah und dass wir in Bezug auf Berechnung von Bauarbeiten keinem Cartelle angehören. Laibach den 13. Mai 1895. (206°) Krainische Baugesellschaft. Naurle an der Wiener Börse vom 13. Mai 1895. «°ch »m, °!ft.<»m «»«r««»«,. A<^ ' ' '^-75 ,«0 75. "^"""«la... '" ' '"......^ «,ld W«« «o« V«a»tt zur Hahl«»» Übern,»»«»« »lfenb. Prior.» vbllgatlone». ,i!r !lW M, 4"/o.....„U«,l»N t"! ltlisabechbahn. 4<»<» ü, ll M. ^ Galosche »all Uudw!» «ahn. . R!« sl, L 4«/„ . »»!""""", » l" «^ " d>o, b<°, E!Ib,r «»<» fl,. 4'/,«/« ll>3 5« l<" " b,o. S»lla««0bl/"Echm'tt,»al «bi'öb,' "',— '""< d,o, Plüm,'«„l. l^ ,<»" si, b, W. 1«2 - lN^ ? lhllß »«eg, ii°,e 4"/„ l(X> ft, . «5.0 -il. l."' '' Glund»nll..Gbllga«lonen »r ,<«> si, «M,), ____ ^. 5/>/„ «allzüche > - ' . ^.^. ü>'/„ i»ieder»Ntlltich W) "« NN «l» -" Hnd»l» össrnll. Anlehen. D°..a«Me«,L°!, ü«/«, . - - ^' '^." «»lehr» b, E>adl«emn,,be Mm ,l»? »^ '<»« ^ «»lslil-ii t>, EtadtsssMsii'd, wir» 7, ßsandbritft (fürlttnst,). Vodcr, alls «si <""» -' " "^' '2' 3° ,28 3» ^," , lNl>U ., 4»/„ »»W tNU'70 d° ^ dto. H«/«.U.«m, ,,«-i.l»,,l,lis. N OeN.una «°nl oevl, 4>/,«/„ , lW 40 ,u, il<» b,° d<0, .' ^.. - »W'40 ,<», uo gliorUzlb'Gbligllllonen (sUl «>« fl-) ^,rb!!,anb« Nosdbal,« Ein, l»«n ll»0 «) ,<>l !.<> '^slerl Nordwestbal,» . . . N» »» ll» «i. Kaa.«l"I,>,....... »»2 5.0 2W' Vldb»!,'' <"»"/...... ,7IK5.l72'3s. dt° ^ l,»/«..... ,2»-- l33W Una llllN,. «ahn..... liu «b ll, Äü Divers» «of» (per El tick). «„dapl'st ««st"" lDombou) . 8-,n «»<> llwrü Äk 4<> si O?,',.0fst.«el°.l''fl. '?"» i«-2.A ^^ IHH«°!e.<'si. st, h X°!e .« si CM - ^- — An, Lch b 3"/,.Pläm. 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