A. 57. Donnerstag, 10. März 1892. 111. Jahrgang. Macher Zeitung. '°"R^ nanzjHhlin ss. l5. halbjähr!« fl. 7 50, Im «°mpto,r: ^^^^^^^«» ^ «p!ah Nr, L, die mednctlon Balinliofssasle Nr ^4 Lprrchstunbs» der Nedacliun «üsslich von <<> bl« 18 Uhr vormltlagl — Unfr«mtier. ^^chs^^'b k. Apostolische Majestät haben mit >ich ^ vom 26. Februar d.I. dem " L/a"''l'"ten Civilingenieur Oskar Freiherrn W wit 3 "'s, '" Graz den Titel eines Bau-"^ geruht ^'^^ ^" ^°le allergnädigst zu vereister ^^^/^stolische Majestät habeu mit ^l .'"brvorst^. ^'^ung ^'" l- März d. I. dem ^'""n^s > . !'-,^!"!"'berg »f Steyer in z?9°ldcne F.'..^ "'chahrigen gemeinnützigen Wirkens ^eihen AHnstkreuz "it der Krone allergnädigst Nichtamtlicher Weil. Krainischcr Laudtass. tz, Der kr/'^ ^'^"'^ ""' ^ ^'"' h°'1> "l der ll ^'?^ll hielt vorgestern die zweite "orw>n Dei?^ Session. Nachden, Landes-liiG^gs cröfs,,/? .. ' ^^«ng um halb 11 Uhr ^«5 ^crl u ,^^ ' ^^"^'" ""'ächst die Ein-^ w ""en L,,^' darunter eine Interpellation der ^<^"es der ,?."'«". "'^ ^ ^'«^n inbetreff ^h " ^U)tt «us ."'?'"'' ^hnen. Die Inter-l°lw> h«be all. Unternehmung der Untcrkrainer "loj >> Arbei.',?"..^"^"b"lng des Baues er-^? s.> Va v ' ^'' Ausarbeitung der Detail- die Grnndeinlösung, die ^?der f /" ^"lircchnnng mit den Aau>Unter-^^^^^neraldlrcction der österreichischen Staatsbahnen überlassen, weil sie voraussetzte, dass auf diese Weise die Herstellung der Bahnen am meisten gefördert und in den einzelnen Stadien die geringsten Schwierigkeiten sich ergeben wcrden, wenn die sämmtlichen Vorarbeiten von den staatlichen Organen selbst herrühren. Nach dem seitens der k. k, Generaldirection ursprünglich aufgestellten Arbeitsprogramme hätte die Bauvergebung bereits nn Spälherbste 1891 stattfinden sollen, wornach die Erwartung berechtigt war, dass, wenn nicht beide Linien, so doch wenigstens die Strecke Laibach - Gottschee gegen Ende 1892'fertiggestellt sein werde. Die politischen Begehungen haben im vorigen October, resp. December, stattgefunden und die Operate sodann dem k. k. Handelsministerium unterbreitet. Leider sei bisher die Genehmigung dieser Operate nicht herab' gelangt. Da zu besorgen sei, dass noch eine weitere Verzögerung eintreten könnte, stellen die Interpellanten die Anfrage: Sind der hohen k. k. Landesregierung die Gründe bekannt, aus welchen die Genehmigung der Begehungsoperate noch nicht hcrabgelangt ist, und ist Hochdieselbe geneigt, ohne Verzug dahin zu wirken, dass dieselbe ehestens erfolge? Landcspräsident Freiherr von Winller beantwortete die Interpellation sofort. Derselbe erklärte, es freue ihn, dafs der Angelegenheit der Unterkrainer Bahnen allseitiges Interesse entgegengebracht werde; dieses Interesse werde auch von der k. k. Regierung getheilt. Au die politische Begehung der projcctierten Bahnen sei zu einer Zeit gegangen worden, die hiezu nicht günstig war. Die Begehung der Strecke Laibach-Grohlnpp sowie der weiteren Strecke bis Gottschee konnte noch im vergangenen Herbste erfolgen, während die Begehung der Strecke nach Straza durch den Ein« tritt des Winters unterbrochen werden musste. Die bezüglichen Operate wurdeu sofort vorgelegt und höheren-orts in Verhandluug gcuommen, und der Redner fei in der angenehmen Lage, dem Hause die Mittheilung machen zu können, dass die Genehmigung der vorgelegten Operate vor einigen Tagen bereits erfolgt sei. (Bravorufe.) Die Begehung der Linie nach Straza werde so bald als möglich vorgenommen werden. Die Regierung werde gewiss alles thun, um diese für das Land so wichtige Angelegenheit nach Kräften zu fördern. — Die Beantwortung der Interpellation wurde vom Haufe mit Bravorufen entgegengenommen. Sodann wurde zur Erledigung der Tagesordnung geschritten. Der Bericht des Landcsansschusses mit Vorlage des Voranschlages des Landesfondes pro 1892 wurde dem 55inanzaussck,usse »ur Berathung zugewiesen. Abg. Klun berichtete hierauf namens des Finanzausschusses über die Gebarung mit dem kramischen Volksschullehrer-Pensionsfonde für das Jahr 1890. Die Beiträge des Landesfondes zur Deckung der Abgänge beim Lehrer-Pcnsionssonde waren für das Jahr ltt9N präliminiert mit 13.432 st., dagegen wurde verausgabt 13.400 ft, fomit im Vergleiche zum Voranschlage weniger um 32 fl. Die Einnahmen des Lehrer. Pensionsfondes pro 1890 betrugen 23.162 fl. 54»/, kr. die Ausaaben 23.890 fl. 97', kr., und zwar: Pensionen für Lehrer 13 56! fl. 49 lr., Pensionen für Lehrerswitwen 6251 fl. 70 kr., Erziehungsbeiträge 1141 fl. 8^'/, kr., Gnadenden 2105 fl. !16 kr.. Abfertigungen 600 st., Conductquartale 130 fl. und rückersetzte Einnahmen 100 fl. Es zeigt sich somit eine äassarestverminderung von 7! 9 fl. 55 kr. Der Bericht wurde zur genehmigenden Kenntnis genommen. Derselbe Abgeordnete referierte hierauf über den Rechnungsabfchluss des Normalschulfondes pro 1890. Nach dem vom Landtage genehmigten Voranschläge betrugen die Activitätsbezüge des Lehrpersonales 269.172 fl., verausgabt aber wurden unter dieser Rubrik nur 261.386 fl. '/, kr., somit weniger nm 7785 fl. 99'/, kr,, und es betrugen die Ausgaben überhaupt im Vergleiche mit dem Voranschläge weniger um 7623 fl. 82 kr. Auch die Eiunahmen haben eine Vermehrung erfahren; an der lOproc. Struerumlage wurden nämlich 155.498 fl. 21'/, kr., daher im Entgegenhalte mit dem Voranschlage pr. 146000 fl. ein Mehrbetrag von 9498 fl. 2 l'/, kr. eingenommen; anderseits aber ergaben die Beiträge von Verlassenschaften, veranschlagt mit 15.000 fl., nur 14.649 fl. 31'/? kr., mithin we-niger um 350 fl, 68'/« kr.; es zeigte sich demnach schon unter diesen beiden Rubriken eine Mehreinnahme von 9147 fl. 53 kr. Im Vergleiche mit dem genehmigten Voranschläge betrug aber die Gesammt-einnähme mehr um 10.267 fl. 4O kr. wornach sich ein factisches Ersparnis von 17.89» ft. 22 kr. ergibt. Infolge der größeren Einnahmen, beziehungsweise der geringeren Ausgaben in der effective» Gebarung, ist zur Deckuug des Abganges beim Normalschulsonde anstatt der präliminierten 124.406 fl. 45 kr. nur ein Betrag von 107.627 fl. 93'/, kr. aus dem Landes-fonde gezahlt und fomit ein Ersparnis von 16.778 fl. 51'/, kr. erzielt worden. — Der Bericht wurde zur Kenntnis genommen. Namens des Finanzausschusses referierte weiters Abgeordneter Luckmann über den Rechnungs-abschluss des Zwangsarbeitshaus'Fondes pro 1890. ^,5" b« "ö!,?^ ^6 »,!>1MW„!>b«M! F»lil«. t?es?' Fakirs ,'' Beschreibung des «unver-3^>>ge aat "1" Ahh^nng seiner Künste, ^l«""^ lelbst die gröhlen medici'ni-b, H?"läru I f>; südlichsten deutschen For- > ?lb diilf ' "'«as E ä e.^'""'lfant sein für Ihr Pu- >s 5^"t e M^ll ,ch Ih„en einen Zwischen-^ste/n EorH" ", da ich Director dVs Gym-tz. 5" G. Fakirs m?^''c>/'"d das Geheimnis der ch'^H°^>" ber^ ) V'"" sofort klar sein. ^?V' ,>s Hm/' K ""ter dem Protectorate Ilk f"r die SN ^"helm von Württemberg K""n7 ..") "'it d3H'^"'b "°r, und aus diesem "i°l> <"' Da ka l"ben auch eine kleine Theater-3 t/ "r e7 Leo ^"'". ein Schüler der ersten V °uch ^chzchn Ial,r. ''/'" genannter «Spa-. A^^ sagte mir. er 'ch ^ls ^ würde. '^" ^ben, was allgemeinen >r1>'^ '""/ das wäre, antwortete er, ^ bl ?^>nZlei zu on n ' '3" halben Stunde zu '^'n "do^de stch '3'onÄ ^te zn und nach ^' zoa 2 "m sich "^"" s'ch bei unrein. U er eine ^ b 3^ " sah. dass wir "'«"here Anzahl von Nadeln aus der Tasche, die uuseren dickeren Stecknadeln mcht unähnlich waren, nur hatten einige derselben an dem einen Ende eine Oese, Kanm dass ich die blanken Nadeln näher bestch« tigen konnte, hatte Lewi cine derselben schon ergriffen und durch die Wange gestochen, so dass ein Ende aus dem Munde hcrausragte. Gleich darauf nahm er eme zweite Nadel uud stach mit ihr auch die zweite Wange durch und heftete flink auf die Oesen der Nadeln zwei kleine Glocken an, welche läutete», wenn er mit dem Kopfe schüttelte. Ich schaute verblüfft drein und frug ihu nur, ob ihm das nicht wehe thnc. denn ich sah deutlich, dass die Nadeln wirklich durch tne Wangen giengen. ^c^^ Lewi antwortete mir mit einem Lächeln und Mt« tclte verneinend den Kopf. wobei die Glocken abermals ertönten und ich noch mehr verwnndert war. da ich mich aus dem Lächeln des Knaben überzeugte, dass die Sache ihm wirklich nicht wehe that Gleich darauf ergriff Lewi eiue größere Nadel und stach sie über dem Kehlkopfe dnrch die Haut. Da kounte ich mich nicht enthalten zn fragen, wieso es komme, dass kein Blut fließe? O, cutgegnete meiu Zauberer, wollen Sie, dass Blut fließe? Gut. Und er ergriff die Nadel, zog sie hin und her. und richtig, veritables Blut bespritzte sofort den Hals und die Hände. Nnn zog Lewi den Ruck ans. stülpte die Aermcl auf und nach einigen Augenblicken hatte er beide Arme mit Nadeln bespickt, welche zwei bis drei Ecntlmctcr lang uud anderthalb bis ein Centimeter tief quer durch die Haut und das Fleisch giengen. Ich fasste mit eigenen Händen die Nadeln an und bewegte sie in dem Fleische hin und her und überzeugte mich, dass dem Knaben die Procedur thatsächlich nicht den geringsten Schmerz verursachte. Darauf nahm Lewi noch eine Nadel, die einen Griff hatte, zog mit der einen Hand die Zunge heraus, stach sie durch und drehte die Nadel herum, so dass die Zunge, ganz wie bei dem Berliner Fakir, wie eine Schraube aussah. Hierauf zog der Knabe die Nadel» aus dem Fleische heraus und bat mich um eine Cigarrette. Als ich ihm eine solche gereicht und er sie angezündet hatte, zog er den Rauch ein. schloss den Mund. hielt sich die Nase zu und blies die Wangen auf. Und sieh, der Rauch entströmte durch die Wangen, an den Stellen, wo früher die Nadeln steckten, in langen Ströme». Darauf legte Lewi die Cigarrette auf die Seite und fragte, ob er sich wohl mit diesen Kunststücken vor Sr. k. Hoheit am Majalis producieren dürfe. Ich sagte natürlich zu, und Leon Lewi, der sür seine Vorstellungen auch ein eigenes Eostüm hatte, hat am besagten Majalis auch richtig nach der Theatervorstellung vor dem Herzog von Württemberg und allen Honoratioren der Stadt seine Productionen gemacht und große Verwunderung hervorgerufen. Bevor ich aber den Knaben entließ, bat ich ihn, mir doch erklären zu wollen, wie er das mache? Und daranf erzählte mir Lewi ganz offenherzig Folgendes: «Mein Vater war Ekim, 0. h. Arzt^ Als er starb war ich drei Jahre, mein Bruder fünfzehn Jahre alt. Als mein Vater sah, dafs er nicht mehr lange leben Laibacher Zeitung Nr. 57. 470 ,0. Mlzl^ Das gesammte ordentliche und außerordentliche Erfordernis pro 1690 beträgt 90.901 fl. 72', kr., beziehungsweise nach Zuschlag der Differenz zwischen dem anfänglichen und schließlichen Cassareste der Fabrik und Regie, zusammen per 1827 fl. 4'^ kr,, zusammen 92.748 fl. 77 kr., die gesammte ordentliche und außerordentliche Bedeckung hingegen 93.280 sl. 90'/^ kr., mithin die Bedeckung sich höher stellt um 538 fl. 19'^ kr., und zwar aus dein Grunde, weil die zu Anfang des Jahres 1890 verbliebenen Activrückstände in der Negie zum grüßten Theile eingegangen sind. Der Vergleich des Erfordernisses pro 1890 mit dem Voranschlage pro 1890 zeigt ein Mindererfordernis per 1845 fl. 27'/, kr. und der Vergleich mit der Bedeckung eine Minderbedeckung per 8A59 fl. 'l'^ kr., mithin die Bedeckung schließlich geringer ist um 7013 fl. 76 kr., und zwar hauptsächlich infolge der Mindereinnahme an Verpflegskosten für fremdländische Zwänglinge. Das Vermögen hat sich gegen das Vorjahr um 4820 fl. 94 kr., beziehungsweise nach Abschlag der Abschreibungen, und zwar bei den Realitäten mit 4 pCt. per 5218 fl. 94 kr. und beim Fabriks- und Negie' Inventare mit 15 pCt. per 1470 fl. 27 kr., zusammen 6689 fl. 21 kr., um 1868 fl. 27 kr. vermindert. - Der Bericht wurde zur genehmigenden Kenntnis genommen. lTchluss folgt.) Politische Ueberlicht. (Die Verhandlungen der Landtage) versprechen einen guten Fortgang zu nehmen. Die Menge sowie die Wichtigkeit des bereits vorliegenden Nerathungsmateriales lassen eine fruchtbare Session erwarten. (Im böhmischen Landtage) wurden vorgestern die Ansgleichsvorlagen eingebracht, welche die Abänderung der Landtagswahlorduung, das Curiat-votum, die Minoritätsschulen und die Abgrenzung der Gerichtsbezirke Weckelsdorf und Gabel betreffen. Der Vertagungsantrag soll, wie bereits gemeldet, erst in der Ausgleichscommission gestellt werden. (Arbeit erhä üser.) Den Landtagen zu Lem-berg und Linz wurden Vorlagen betreffs Steuerbegünstigung für Arbeiterhäuser unterbreitet. Im galizischen Landtage beantragte der Rnthenc Antoniewicz die Einführung des directen Wahlrechtes in den Landgemeinden für die Wahlen in den Neichsrath. Landtag nnd in die Bezirksvertretung. ( Im niederöstcrreichischen L andtage) erklärte der Statthalter, dass durch den Aufschub der parlamentarischen Erledigung der Gesetzentwürfe über die neuen Wiener Verkehrsanlagen keine Verzögerung des Beginnes des Baues eingetreten sei. Die Vorarbeiten seien im vollen Zuge, nnd die Fertigstellung des Ge-sammtcntwurfes der Stadtbahnen sei für Ende dieses Monates zu erwarten. Eine Arbeitslosigkeit, wie sie in Wien heuer der milde, fchneelose Winter mitverschnldet habe, sei in kommenden Jahren infolge der Vertheilung der Herstellung der Vertehrsanlagen auf mehrere Aau° perioden unmöglich. (DieBetheilnngen in Wie n.) Die Wiener Polizeibehörde hat an das Arbeiter-Hilfscomite' einen Erlass gerichtet, in welchem erklärt wird, die bisherige Art der Brotvcrtheilung an die Arbeitslosen gefährde in mehrfacher Richtung die öffentliche Ordnung und das öffentliche Wohl. Es sei bei den Brotvertheilungen sehr schwierig, die Ruhe aufrecht zu erhalten, und diese Wahrnehmungen sowohl als auch andere Unzukömmlichkeiten legen der Behörde die Pflicht auf, die Brotvertheilung zu untersagen. Der Erlass hebt hervor, dass der Bürgermeister jedem würdigen Hilfsbedürftigen Hilfe gewähren könn? und dass nach Vertheilung von Lebeusmittclu in der bisherigen Art dermalen kein Bedürfnis mehr vorhanden sei. (Ungarischer Reichstag.) In der Adressdebatte betonte der Referent Bokroß die Sichernng des äußeren Friedens und der inneren Rnhe. Ungarn habe keine nationalen Gravamina, keine unerfüllten Wünsche. Der Berichterstatter empfiehlt die Annahme des Adressentwurfes. Karl Eötvös begründete den Adressentwurf der äußersten Linken und verwies in der Begründung seines Adressentwurfes auf die fortwährenden Rüstuu-gen, die zum Ruine des Völkerwohlstandes führen, und wünschte, dass der König von Ungarn, gestützt auf seinen mächtigen, trenen Alliierten, die Initiative zur friedlichen Beseitiguug dieses Zustandes ergreife. Die treue Anhänglichkeit seiner Völker und die Verehrung der übrigen Monarchen machen den König von Ungarn zur berufensten Persönlichkeit in dieser Angelegenheit. ^In Paris) ist nach der ersten Reaction, welche die ministerielle Erklärung im Parlamente und außerhalb desselben hervorgerufen, wieder eine Ruhepause gefolgt und man fängt an, dem Eabinet Loubet gute Seiten abzugewinnen. In Deputiertenkreisen hört man bereits die optimistische Ansicht, das Ministerium könne sich längere Zeit am Ruder halten, zumal wenn es ihnl gelänge, glücklich den I. Mai zu überstehen. Die Radicalen und ein Theil der Rechten bleiben dem Cabinet nach wie vor feindlich gesinnt. Uebrigens darf man nicht außeracht lassen, dass das Land der Krisen müde ist und schon deshalb viele Deputierte sich es zweimal bedenken werden, ehe sie sich entschließen, Hand in Hand mit den Radicalen zu gehen. (Aus Griechenland.) Ueber das Eingreifen des Königs von Griechenland, der das anf die Kammer-mehrheit gestützte Ministerium Dclyannis entlassen hat, liegen nunmehr verschiedene Mittheilungen aus Athen vor. Es heißt, dass die Ersparnngen, die Delyannis im Militärbudget vorschlug nnd mit denen König Georg nicht einverstanden war, mit zu dessen Entschlnss beigetragen Hütten. Hauptsächlich aber wird derselbe auf die Finanzfrage zurückgeführt, und in allen Berichten wird hervorgehoben, dass der König den entscheidenden Schritt unternahm, ohne jemanden zn befragen oder zu benachrichtigen, da er allein die Verantwortnng habe tragen wollen. Ein Athener Brief besagt, der König habe einen Staatsbankerott befürchtet und die moralische Milschnld an einem solchen von sich abwälzen wollen. (Italienische Kammer.) In Beantwortung der Interpellation mehrerer Deputierten erklärte Rudini in der Kammer, betreffs der Anwendung der im österreichisch-italienischen Handelsverträge enthaltenen Wein-zollclausel werde er die Commission befragen, die znm Studium der Bedingungen zur Verbesserung der Weincultur eingesetzt sei, und dann einen bezüglichen Entwurf einbringen. Hierauf begann die Berathung des richtiggestellten Budgets pro I89l/92. (Inder serbische nSknpsti na) wurde an den gewesenen Volkswirtschaftsministcr Taväanovic' wegen angeblich verschiedener Missbräuche bei ^ richtung der Schlachthäuser in Nis »nd ve> o ^ legung der Gemeindespeicher eine scharfe ^' ^^i gerichtet. Die erste Lesung des Gesetzentwurfs "^, Staatshauptcontrole wnroe beendigt und "" ,M beantragten Amenden-ents trotz dl'r Einsprache oc> minister's mit großer Majorität angenom'M'l. s schen Grenzorten finden fortgesetzt HanMM '^ nach nihilistisch",! Schriften ' nnd Spu'NgM^ Dieselben sollen dnrch Mitiheilnn^n ^ ^ Polizei veranlasst worden sein. wonach ^^M,' Theil der gestohlem',! Dynamitpatronen nacy > geschmuggelt werden soll. ,^. >' (Ans Deutschland.) Die «KreuzM" ^! fährt, das? die Verhandlungen nut dem'y^ss Cumberland vorgestern abends den erw'.'M schluss gefunden haben. ^^^ TlMsuemglciten. ^ Ihre Majestät die Kaiserin had" .^ hilfsbedürftigen Arbeitslosen in Wim den ^ ^ 2000 fl. aus Allerhöchsterer Privatcasft ä" geruht. - iNeise in Indien.) GeneraH P« Kodolitsch und Gemahlin sind anf ihrer "M^ ^ in Tutirorin angelangt. Außer ein weinst ^"^ ^ — 26 Grad Niaunmr im Schatten, 3e P ist es zur Zeit herrlich in dem Lande der "l° ^^ den Manövern in Merrut gicug die Reise »^ ^ B dem heiligen Aenares nach Calcutta, wo/" ^F miertes Nennmeeting nnd verschiedene ^e^^er"? General Kooolilsch machte sodann cine» M^ ^' Darjecling im Himalaya'Gebirge und das c» ^F annectierte Ober-Virmah bis MandolaY "e^ ^ gieng es dann weiter nach Hyderabad, dem ^^ der Nizams, wo die Reisenden den seltene" ^, ^ Parforcejagd ails Black Bocks (cine Gazel» ^ machten, bei welcher gezähmic Leoparden ^' ^, Hirschhundc vertreten. Lange ,md scharfe '^"^fi^ dabei nicht, aber das Eigenartige der I"g° ^O^, Europäer doch cincn großen Neiz. Trinduim) ^ wo die ältesten und größten Tempel I"^ ^, finden, war die nächste Station, von w",".^M^ sich nach Colombo auf der Insel Ceylon e'"'^' am 3. d, M, dürften sie bereits die Rückre'^ ^ Heimat angetreten haben. ble ^ — (Was ein Pfund Steinl^^, macht.) Nach den Untersuchunge" ^s d U, Roggers in Washington ist in jedem ^B. kohle eine dynamische Kraft enthalten, ^^, <,W^ ^ leistung eincs Mannes in einem Tage gl"^hcit ^ Tonnen derselben Kuhle repräsentieren ^^^htt»'^ Mannes in dem Zeiträume von zwanzig ^ ,F ^ eine Qlladratmeilc eines Kohlmflötzes, wel ) ^ .. Füß Dicke besitzt, repräsentiert so viel W'vc ' ^'. Million Arbeiter in zwanzig Jahren ^"H,^/ Derartige Rechnungen zeigen m,s erst, wie "^hrF ^ unsere gegenwärtigen Ofenanlagc-il und ^ geX' . >,Ü Methoden trotz der manmgfaliia.cn Ä"M>l) ^ s!^ «Narr!, stieß sie zifchend ans. ^e ^' «Narr?» fnhr Hartwig aus. ^"" ,, mnss bitten - —<> ^ M^' «Lass das! Ich hätte dir "A t^ getraut, als dass du so rasch dem ^ räumst.. F «Dem Feinde?. Sache""^ «Freilich, nnd sogar, wenn du die "^iiid^,^ Ende fasst, einem sehr nngefährllchc" "^ln H,? Rivalen, den dn, wenn dn wirklich "" A h hier um eine Kinderei. ...» ^ eil^' ,,. «Dorothea scheint mir nicht nacy l>^ in dieser Weise angethan!» o? A«> «Bah! Ein reicher Mann ""' ^.^''lHi noch so wenig die Weiber kennt! Du R ^ g , ^ söhn, David Goldschläger, zn dem l") ^Nß!>' Nichtsdestoweniger höre auf das, was A 2^ ich spreche in'deinen: Interesse, H" V f/z wer dir bei Dorothea im Wege py ^ ^ ^ bergcr ist es. der Violinist, der S^'!^r. ^Ä^ ehemaligen Commercienrathes Vlnm^li ^l ,^,, ein junges, unerfahrenes Ding ' b^l^f /./ nicht — ein jnnqcs Dina voller Vcy' hstt jl,, gesunder Vackfischideen. 'Der Se"«tol ^ ^ liebenswürdigsten Nachsicht dem !"'^^it,gc' ! Spielraum zur Entwicklung seiner M ^ 57. 471 10 Mir, 1892. ^g vorm?^°'c ^l Hofrath I. B. v. Weiß.) Blesse an ! "6s ^"^ die feierliche Ueberreichung der der Gra^. ? H°^"b und Professor der Geschichte an dein ^ , ?'^t Iohmm B. v. W e i ß statt. Zu das qM,.>.t t> sich das Comite, in dessen Händen "As l,o^ ,"?'"' ^'^"' A" von Hnldigung an den ^ Herri, 5 s!^^orgelegen batte, in dieWohnnng ausrichtWr «^^hes, wo ihn, nach einer marinen, von bischer Q? ^'"ll und Dankbarkeit durchdrungen, in Pwfessors^ "'""N vorgebrachten Anrede des Herrn der Herr K^,?!? 'll von, zweiten k. k. Staaisgymnasium ^pracht^n. "^"' ""d Prof. derselben Anstalt Dr. Reis ^"'Mcheit.X s "^" ^""°"t Unterschriften von Personen, Aemlcr bekleiden, gezeichnete "H immer , s! ^" ^^'"' "^ßer Rührung nahm der ^ dankbare,, ^ ^^ Herr Hofrath diesen Ausdruck ^Vn Nu,.' ^'l""ung entgegen und gedachte mit !'^'schem iu?. ,°" echen ^eit seiner Thätigkeit auf ^ als or^!^' '^ '^" als Privatdocenten in Frei- "Hen eri, . Professor an die Grazer Universität °K Wer ^ - ^ "'^ großer Freude an die zahlten K^ ""^ ^'" gespanntesten Interesse ans die '^" die arc. ^" lMchten, '"U denen der Lehrer verharrn?'.^''ae ^^ Völkerlebens entrollte, den '^ Nation .^^'^"' nachgicng, welche jedes Reich und !?"'8e Anw^..^ Vochh'mg zugewiesen erhielt. Die ^°ls und c>, ' ?l elucs bekannten ungarischen Histo-^Kuen ??^^'s H^rn Hofraihes, des Grafen ?""g bei,». /^ darauffolgende gemiithliche Unter-3^t drei 5« )aber """ Wechselstube, David Lcvai, ^ ^roße Cli. ?1 ^" ^'l verschwunden. Lcvai hatte P?c»>deii ^ ' ^"uicgend kleine Leute, zu gclmnnen ^Oete'n d/. !«?r^" Ersparnisse anvertrauten. Die 3?""uuncl ikr^?r"^ 'statteten die Anzeige wegen ^ ^po.!?.^ " Eautlouen. Sodann kam die Anzeige ^'m, der um mehr als 5.)W fl. ^ Personen ^^.^ht zn befiirchten, dass sehr zahl-3>bei2 '"'psu'dlichcn Schaden erleiden Visher v " unters^ , " bis 20.0W fl. angclneldct, welche "der H^" W' Das vorhandene Bargeld wurde 3> 3 i M'^"' ^ ist bekannt, dass Levai ^ ab.. .7' aufgehalten hat. Er ist aber von 'H'7 ^a?d " ^V^' Obiges Verbleiben nicht betrete,, >," ' > ^^ Vörfc feit längerer Zeit ^ ^ (Sti,^ " " Strafnnterfuchung war. '" ^aris.) Während die V"t zählt „' ^c ^ ^" gröhlen deutschsprachigen dch i""de aus '!' d'csem Seniestcr nur drei weibliche be/ ^er rum«, ?' ^" ^""' ^'"" Polinnen sind, die ^'bliche,, S '3 ^""sangehürige ist, stieg die Zahl der ^re i»9s> . ^" an der Universität Paris seit z >7^ch,is^ '"'/.52 auf 252 an. Hievon gehören ^3"' ^ E a^"" "" °n, darunter 18 ssran-^ktici^7'denuuen und 102 Russinnen. In der ,^blar f^ .^ " ^ er - Unrnhen in Vöh me n.) ^7"^" Wock. m "^ nachträglich bekannt wird. in hli>,l>'^nftroce„7l ""Arbeiter-Tumulte wcgcn der ver « ^it" Ä7^"inrednttion statt. Etwa vier-»ew, "" Lmm ^ ^anger'fchcn Werke bedrohten ^er 7.^ajo,, li' der durch die Gendarmerie, die mit ><^ttor nnlw'^!'!?' ""' I"s"lten geschlitzt wurde, ^^^^^ie^uh aber schließlich durch einen Sprung aus dem Fenster retten. Gegen einzelne Rädelsführer wurde die Anzeige wegen Erpressung erstattet. — (Musik- und Theater-Ausstellung in Wien.) Unter den groß n Musikgcsellschaften, welche das Publicum während der internationalen Musik- und Theater-Ausstellung in Wien zu hören Gelegenheit haben wird, befindet fich auch die Audapester philharmonische Gesellschaft, deren Concerte in der zweiten Hälfte Mai stattfinden werden. Wie wir erfahren, haben Anton Rub in stein und St. Saüns zugesagt, je ein Concert während der Ausstellung zu dirigieren. Der Garantie» fond für die Ausstellung hat die Höhe von 128.000 fl. erreicht. — (Weinbautag.) Am Z.April soll in Wien im Sophien-Saale ein österreichischer Weinbautag ab« gehalten werden, dessen Zweck vornehmlich darin besteht, die Regierung und die übrigen Factoren zu einer erhöhten Energie in der Bekämpfung der Phylloxera aufzufordern und die Wünsche und Bedürfnisse unserer Weinbautreibenden zum Ausdrucke zu bringen. — (Ermordung eines Finanzwach' mann es.) Aus Trient wird telegraphiert: Nächst der Borghettobrücke, füdlich von Ala an der italienischen Grenze, wurde gestern ein österreichischer Finanzwachmann, Antonio Biasi, vermuthlich das Opfer italienischer Schmuggler, ermordet aufgefunden. — (Johann Maria Farina), der Chef der bekannten I5»,l ä" Bluml^^' Pfühle lii^^o'mn'sqcsclie^ > e^"e^ "' M- kam täglich zu Dorotl^a; sie > ' konnte i/d,^ "^' s"- Was daraus werden "lachte Rahel dl. hatte auch einc i Narren ^he Ä' Prr H"ssen. ^n Künstler! Darin liegt unwiderstehlicher N^. An ^i'n.s>"d anaN )" "nn Almnberqcr um Do-^l'h ^,?'N.^ N"l- Friedrich Hrllwiq ist jedoch ?' di ^rliiÜsi^'W, vorläufig feinen Antra ab-^ wF" l)b'chst,,K""^l)re soll er fortqehm und monatlich mit Do-H Inl n. '° "" '""^'s Fcld vor dir, k'^Z^is"^ üld" Liebe ist List eine erlaubtc > kH? ist, ' b ^ w" swk deine Leidenschaft L dir Ku, ,h^ wert hältst, für w ^, bt »vie „ic" dws der Fall ist, dann bietet "w '^ Nr "^ '"""es b il/' /lim. hast. todt oder H . 'e 7.,um »ine 2 "laube. cö handelt sich di >' ^ Zungen "^'"' Gcfühlsanfwallun^ wie l>^ ^"h,'/^". Hun „, ^'"U'nentalität "ciqcndcn " '"" dn willst. Er chemt ^^ s" ache syswnatisch ^ dei."'s anderes '^" """ 5" erwerben, k>ss.) Die «Olasbena Matica - veranstaltet am kommenden Samstag im Concertsaalc der philharmonischen Gesellschaft untcr Mitwirkung des Opernsängers Herrn I. K. Tertnik, des Violinvirtuosen Herrn H. Baudis, des Pianisten Herrn K. Hoffmeister, der Militär-Musikkapelle und des Männer und Damenchores ein großes Concert mit einem reichhaltigen und interessanten Programm, welches durchaus Novitäten umfasst. Das Programm lautet: 1,i Anton Dvorak: 149. Psalm, für ge mischten Chor und Orchester; 2., Anton Nedvi'd: ) «Die Flucht', zweistimmige Chöre für Sopran und Alt; 5.) I. S. Svendsen: u) Romanze; A, Zarzycli: 1i) Mazurka für Violine, vorgetragen von Herrn Äaudis; 6.) K. M. Weber: Große Arie des Hüou aus der Oper «Oberon», gesungen vou Herrn Tertnik mit Orchesterbegleitung; 7.) Anton Foerster: «Die Geliebte , gemischter Chor; 8.) Pietro Mascagui: Mrchenchor aus der Oper . (^vllllol-iu i'ii5ti<.'Änu', doppelter gemischter Chor mit Orchesterbegleitung; Sopransolo Fräulein L. Danes. --Preise der Plätze: Cerclesitz 2 fl., Sitze erster Reihe und auf der Gallerie 1 ft. 50 kr., die übrigen zu 1 fl, Eintritt ins Parterre und auf die Gallerie 60 kr. Ttudentenlarten 30 kr. Vorverkauf bei den Herren Petricic und Soß. — (Von der Nichte vergiftet.) Am 22sten Februar starb in der Ortschaft Dolina bei Trieft nach längerer Krankheit der Inwohner Anton Strain, und gleich nach Bekanntwerden der Todesnachricht verbreitete sich das Gerücht, dass Strain vergiftet worden sei. Die Gendarmerie nahm sich der Sache an, und schon die ersten Recherchen waren für die Nichte des Strain, Johanna Rojic. welche den Onkel während dessen Krankheit gepflegt hatte, fl) belastend, dass am A. d. M. die Ex-humierung und Obduction des Todten augeordnet wurde. Durch die Obduction wurde erhoben, dass Strain infolge Phosphorvergiftung gestorben war. Die Nozic wurde in Haft genommen und dem Gerichte eingeliefert. * (Schwindel mit Putzpulver.) In hiesigen Gast - und Kaffeekiänsern »nachte in den letzten Tageu eiu Hausierer mit Putzftulver sehr gute Geschäfte. Iu Gegenwart der Gäste machte derselbe Probe» mit seinem Pulver; dieselben fielen sehr gnt aus, denn die geputzten Gegenstände glänzten, dass es eine Freude war. Der Hausierer setzte sein Putzpulver, welches er in Paketen verkaufte, reißeud ab. Leider erwies sich das ver-kaufte Pulver uicht als ebenso gut - es war gewöhnlicher Sand. Ueber Anzeige eines Gasthausbediensteten wurde der Verkäufer des famofen Putzpulvers nun arretiert und dem Gerichte übergeben. — (Duell mit blutigem Aus gang.) Wie uns aus Fiume telegraphisch gemeldet wird, fand gestern dortselbst wegen Beleidigung des Veteranencorps zwischen dem Commandanten des Veteranencorps, Schödle, und dem Advocate« Dr. Barcic ein Duell statt. Dr. Aarcic wurde hiebei tödlich verwundet und starb nach wenigen Stunden. — (Todesfall.) In Laibach ist gestern nachmittags der pensionierte Pfarrer Herr Johann Thoman im Alter von tt« Jahren gestorben. Der Verblichene war seinerzeit deutscher Prediger in Trieft, später Pfarrer in Tfchernutsch und verrichtete zuletzt die gottesdienstlichen Functionen in der hiesigen deutschen Kirche, — (Elektrische Beleuchtung inKlagen -fürt.) Die Herren Madile in Klagenfurt uud Scher-baum, Kunstmühlcnbcsitzer iu Marburg, haben, wie die «Klagenfurter Zeitung» berichtet, die sogenannte Perkonnig-Mühle am Gurkflusse augekauft, um die dortige, 10.000 Pferdekräfte betragende Wassertraft zur Einführung elektrischer Beleuchtung in Klagenfnrt auszunützen. — (Ein heimatlicher Künstler.) Wie verlautet, wird Herr Anton Foerster, Sohn des hiesigen Domchor'Musitdirectors Foerster, demuächst eine Rundreise, und zwar vorerst in Deutschland antreten, nm sich als Claviervirtuose zu producieren. Sodann gedenkt er auch jenseits des Oceans eine Tournie zu unternehmen, unzweifelhaft mit Erfolg. — (Besitzwechsel.) Der Baron Codelli'sche Waldbestand bei Laase im Ausmaße von 1A5 Joch wurde vom Gutsbesitzer Josef Verbic in Freudenthal um den Betrag von 9000 fl. angekauft, — (Bildhauer A. Gangl) befindet sich auf dem Wege der Besserung und dürfte in kurzem der Kunst wiedergegeben fein. _____ Neueste Post? Original-Telegramme der „Laibacher Zeitung". Wien, 9. März. Die Valuta-Enquete, unter dem abermaligen Vorsitz des Finanzministers, vernahm heute die drei böhmischen Landtagsmitglieder Vondy. Vraf und Matue. Alle sind für die Goldwährung, für die Beibehaltung des Courantsilbers und für die Staats-Cassenscheine. Betreffend die Wertrelation will Vondy nicht untcr 80 und nicht über 84 Procent gehen, Nraf wünscht den Durchschnittscours der letzten drei Jahre, Matus den Durchschuittscuurs von l888, 1889 und 1890. Alle sind für den Halbgulden als Münzeinheit, welche eventuell «Krone» genannt werden soll. 5irakau, 9. März. Der Präsident der General-Direction der t. k. Staatsbahnen Dr. Ritter u. Bi> linsti ist gestern abends von Leinberg liier angelangt und verbleibt einige Tage Hierselbst. Zu Ehren des Präsidenten findet heute abends ein vom hiesigen Burger-Comit«? veraustaltetcs Diner statt. Budapest, 9. März. Das Amtsblatt veröffentlicht cm MerhüchM Handschreiben, mit welchem Graf August Zichy vou dem Fiumaner Gouverneursposten llnter Auerkenmmg der in dieser seiner Eigcuschaft geleisteten Dienste auf eigenes Ansuchen enthoben und zum Gouverneur der Obergespau Graf Ludwig Äat-thycmyi eruauut wird. Köln, 9. März. Die «Küluische Volkszcitung, bestätigt nun das die Negelung der vernwgensrechtlichcn Fragen enthaltende Abkommen mit dem Herzog von Cumberland. Alle politischen Fragen, auch die brcnm-schweigischc Thronfolge des Suhnes des Herzogs von Cumberland, blieben jedoch ausgeschlossen. Nom, 9. März. Die <Öftinionc, meldct: Die zum Studium der Verbesserung der Weincultur eingesetzte Commission anerkannte die Zweckmäßigkeit der Anwendung der Weinzolltlan el des Handelsvertrages mit Oesterreich-Ungarn, empfahl jedoch die Anwendung derselben erst nach dem Abschlüsse der französisch.spani-schen Verhandlungen. Washington, 9. März. Dein Senak' M ^ eine Votschaft des Präsidenten zu, mit weM-.^ Hanse die Convention über die Regelung wH des Robbenfanges im VehringsMcere ourch ""^ gericht vorgelegt wird. ^---^ Allgetommcue Hmudc. Am 7. März. . ^M ^ Hotel Stadt Wicu. Cuglet ,'. Tochter, Private; '^-B theker; K'lwpflmacher, Hock, lUros,. Reis,; ^'2^ Lntz, Renber, Kslte.. Wien. Vovt, Primi! «' ^ Reifnip. - M ^ berg. - Oberdörfer. Pola. - Pristovsel. PeWH^ Hager, Aschach. - Nochlih. .Ks>>>., »nubnm. ^ «^i^ Bndapest. - Frimcl, Reis., ttiraz. Mühlbauer, -" - Berce, Pfarrer, Zt. Lamprecht, ^ W Hotel Elcfaiit. Wolf u. Drab, Private: ""^ ^B Mund li. Ripper, Reis., Wien. Hambrup "Hl> Besitzer, St. Veil. -^ «ainer, Walter. Hl'""^-«M^ Klump, Villach. - Manhard, Kfm, Maz. " „U, l, 3^ Paris. - Ttiaszny. Reis., Deutschbrod. ^ '"". ^ Genua. - sserti», Cooperator, Brezje. — ^^««ifch Ouazaldi. Oberstlieutenant, Zara. - ^W', '" ^, ' Dr. Ielovsck, Radmannsdorf. -- Stritof, "'"> M Perusck, Podcirtev. — Proßmaa,a., Wlasfalmlani, v^ Gasthof Etmlwartc. Verdaus, Besitzer, Oute!,f"d,7 ,'F» LandtagsalMorducter, Hkofelca. — Waßcr. O"tM,>„ ^ Frau, Orundlhof. — BM, Kfm., Memnarlt, Nasscufuß. . ^5»^ Hotel WdbalMhof. Neichl, Wien, - Klein, Kral«" uud Sega, Neumarktl, ,,, . >M Gaslhof Kaiser von Oesterreich. Aukovec, «es'tze' ^A Cerar, OlvMowih, - Seiler, Budapest. '^/""'Mj.^ Hotel «alerischcr Hof. Cerne, Radinannsborf, ^/PiM Leoben, - «obctitsch. ,^'m.. Steyr. - ^^"^W^ Gottschee. — Medic, Privatier, Mchl, - Mal^ " Brunei, - Gustalola, Vcsifter, und Matugio^po^^ ilielstorbcue. ^.^^^ Den 7. März. Leopold Kovac. Arbeiters ' Petersstraße I<^ Tuberculose. , .i).^ Den «. März. Michael Minsel, Arbeiter, linenstrund l, Tuberculosc. Im Epitale. ^ec, ^ Den 7. Mär,-,. Marliu Obaha. Sch''f''"? ^ Drüseulranfheit »nt (5itervernifluuss. — Stesau M M f 20 I., Vrisshtischr Nierenlranlhcit. - Josef 6""" . vatier, 75> I., .Nrebsiibel. ^^^-^ Meteorologische I^^K^ _^5Z_I^______------S-tt^ !>. 2 »N 7W li -0-6 NW. schwach .Ustt ^ 9 . Ab. 729 0 -1-ii NW. schwach ^Me^> Morncu'^ Nebel, tagsüber heiter, nachts A ^F Das Tagcsinittcl der Temperatur — 5 5», llM " ' Normale. Verantwortlicher W F»'.n,cidca Muck gibt im eic,eneil, '"' M M ihrer Kinder uud aller übrige» Verwandte'' ,^F M betrübende Nachricht von dem Hinscheiden 'yl M geliebten Bruders, des hochwürdigcn He"' > Iloliann ThonülN ^ M emeritierter Pfarrer und deutsch"' ^ ^ „^1 W welcher heute um halb -l Uhr '"^"''/OÜlps"''! M laugem, schwerem Leiden uud «lchrmluM»^ Ibe' ^ der heilige» Sterbesakramente iu seinem M jähre sanft i»i Herrn cutschlnmmcrlc. , M,cdc". W Die irdische Hülle des thenre» Dabl'^l^, ,>B W wird Freitag, de» U.d.M.. m» h"'" ''^, <> ft>' W mittags im Tmnerhause Krataner Da'»"' ^. „ Zl>> W lichst eingesegnet, von da ans den Fr'cW>^(^ M Christoph übertrage» und dortselbst im uu W beigesetzt. ,, ,„M M Die heiligen Seelenmessen werde» ^ .Kirchen gelesen werden. V ^ La i b ach ain 9. März l 8!)2. ^^^^ Dantsagullg. ^ ssür die zahlreichen Beweise hH ^'" nahn,e anläsölich des Hiilscheidens »Nie lichen (.«alten lind Vaters, des Herrn Johann Stesll" t. l. Steucr-Obennspecwrs ^ ^^ für die schöne» Kranzspenden lowieft'^.,!^^" aultrn u»d den Bürgern von Stem, °ft. > Dan, aus ;,l'e s^^ dic trauernde Fa«^^! ^ch^Mung Nr. 57. 473 10. Man 1892. Course an der Wiener Görle vom 9. Man 1892. «a« ^ offnen l°urM°tte '^r',3^e. Nmerfre. i,.,5„ „,,7.. ^>», K"7"!° 5°/« ' - - ll.7 u, 107 5.0 Veld Ware Grundenll.'ybllglllionen (fur ,00 fi. LM.). 5°/„ nalizische...... 10470 105 10 5"/„ mährische...... —'— —-— 5"/n N^ain »ob Nüslcnlllüb . . —'— —'— 5"/„ niederösterrcichNche . . . 109'— lio — .V/„ steirische...... —'— —-— 5«/„ lroatische und slavonische . 105 — 106 — 5"/„ sicbenbürgllchc ... —'— —-— !>"/„ Temc!e: Banal .... —'— —-— l»"/„ unnarischf...... S3 »0 »4 «<» Andere üssentl. Anl,hen Donau Reg,°Lo!e 5"/„ ll>0 fi. . l»« 5u l2»50 dtu. Anleihe <«7» . . 10^,^0 106- Nnlehen der Eillbt Pr2m,.NnI. b. ölclblgcm. Wien 1b4lb 154 50 Vürlenbau'slnlehe» verlo«, 5"/„ 9U-. 9l«'8<> Pfandbriefe (für ,<«> fi.). Vodenci, allg. Ust. 4"/„ V. . . lin — n« 5><» dto. dto. 4'/,°/^. . . l<»«bu 1l»-ö0 dto. blo. 4"/s, , . . W 15 9« 35 bto. Präm-Schuldverschr. »"/„ lllllö lll75 Ocsl. Hlwutheleiibanl lüj, 5<>°/„ S3 — »9 5N 0cst,.u»«. «anl verl. 4'/,»/, . l«»l-75 —- - detlo . 4"/„ . . 09 70 100-20 betto 5njähr. » 4«/, . . 99 70 100 80 Priorität,.Gbligalionen (süs ,01» fl,), ss,rbll,and»-Noldbahn Em. 1»»« 99 lv »00 1u Galizlsche Kail Uubwia ° «ahn Em. l»8l go« s,, «3, 4>/,"/n - 99-9, !UU bO Vtld wa^' Oesterl. Nordwestbahn . . . lO7 » 14" i<> » K 5°/g..... 1,9,75 1»" 7ü Ung.'«»llz. Nahn..... 10» Sb 105 <> Diverse Lose Donau Damvfsch. 100 fi. . 1»4 — >L« — l.'a!bachsl PrKm,-«nleh. »0 fl. «»5 l»'75 l)fener Lose 40 fi..... bS «5 — — ValffU'Losf 40 fi...... b» — 54 — Nolben »reu,, üst Ges. v . 10 fl. !?"?<> 18 — «»dolvb Lo!e l» ft..... «l'»5 »2l5 3a!m «ose 4<» ss...... «l-^ NL - 2l,w!-»c>!« llose 40 fi, . . . «0— 6l'- Waldste!» liose 20 fl..... »« «b 37'L5 Windisi«! VrahLose !i0 fl. . . b9—------- «cw.Sch. b. »"/„Prsm,-Schuld» verschr. der Vobencitditanstalt »«'50 "'^ Kllnk-Artien iper Llüll). ?lna,l0'«st,Vanl LlX»fi,«0»/„7 50 »0« - Iredithllül. All«, un«,, «lxifi. 84»»5!«48?b DevoNlrnbaiit, «llg,, LW fl, , «0»-- «04 — Vsconlpte Ve<., Ndrö«,, 500 fi. «z »04-30 Orslerr,'ling, Vanl «"'",. . ,(»04 ,»,» Unionbnnl 200 ft...... «3N — 83,50 Verlehrlbanl, «lllg., 140 . . iso— ,«07^ Actien von tzransport» ^lnl,lNtliMUNgtN (per Viück». «llbrecht.Vahn 2lM fi, Vilb« . 90 «!, »l »5. «ll<«lb.Fiuma„, Vahn »00 fi. E. «<>4 50 «'s. - Vöhm, Nvrbbahn 150 fl. . . i»u — l»i />n » Wsslbllbn 200 fi. . . 844 — 34» — Nuschliehraoer s — Dona» ' DampfschlMahrt > Ve!.. Oesterr. 50« st. >> Lemb.»llzernow.» Iassn < «tilen» b fi, L, , . «46 75 »47-75 Ull»nb,0»eilfnbllhn 200 fi. Sillxi «s>75»«! »5 Lildbahn 2l»0 fl. Lllber . , , »z 50 »4 — Küb^l°lt>b.Verb,'V. 2N0fi,«M. 182,5 «4 25 Iiamwa>,>VeI.,Wl.,i70fi.e, W. »40— »4» — » neue Wr, Priorität». «lctttN INN fi...... 94' - 9475 Ung.^llliz. «tisenb. 200 fi. Vilber 2« 50 «0» — Una. Nordostbahn 2s»0 fl. Till-er 199— lUl» — Un«.Weflb,l«ll»b'«rll,)2<»»N.«. lOi 2 . 2< l 75 Indullrie'Krlien (ver Ntüil). »«Ussfs.. «Ng c?« , 100 fi >o« !>(! 10« ^> Eanoier Ollen und LlahI.Inb. in Wien I««» ft...... — - -- — Eilenbalinw «eiba,, erste. »0 fi. 104 50 lO« — «Elbemül». Pavteli u. «. » .3 .. 44 Liesinqer Brauerei l<»«» fl . , !« — !« Vtoman Ve!ell,. öNeri. »alpine ei 20 5>'7>> Praaer Ei!enInb,.<»el, «l«, fi .«»» - «SMbaelmü!,!.. 1><7 50 13« 5<» »Vleniermuh!»,Papiers.u>8,3> — Iriwilel »ohlenw-Ge! 70s., , ,6« — !?N - «»Nens'K ,0e« lnMeni'»««. 4«3 — 408 «5 «llggon.Leihanst.. «ll«, ,n Pest »Oft......... S2 50 >«3 50 Nr, «auaelellschaft ion ft. , . »4 —! »5 «, «itnerbrr«er8it<,tl.«clien.«tl. ,4» 50 2bv — Devisen. Deutsche Pliche...... 58 1«» >8 «5 iiontwn........ 1l« 75 119 <»5 4>arl«........ 4? 15 «7 »»> Valuten. Ducaten........ i 59 5SI 20'ssr°nr«^tülle . . . . : l» 43. »45 Deutlchs !«eich«hantno»tn . . 5K »0 5« »7. Papler»«ubel...... l »0«! 120,. Italienische «anlnoten (100 ll.) 45»^ 45 7b