Berwaltunz: Siathau«aasse Str. 5 csizme» Bkjuftsbkdlngllngrn: 1 1,1» »i« V«! bqogrn, Pintfl|ilma . . . K S'M ftolb|S»rlj . . . K • ftaittUtrsg . ... K lt*M »Dr 61II i »tt Zuftcl,», in« 9M«: Mon-Ilich . . . , I 11* «inKIMri, . . . R H-I»ttd't« ....»«-«»»»jidn« . . . . » »»»— 8ir« »«»land ?rd»dii> Kch Mt r>»q««?dUdr-n >» dir hohnk» «.Artlidrr». S>»nklriltir >donnein?KtH >«Il«» d>» ,,i Echrlstleitong: M«ith«u,»gasse Nr. 5 «Sige«« G»r>«chßi»»«! <«>> der eng- n. BtUt« WG«> MI 11—U U)I totm. H»i»dlchkn»k» »rtbMi »ich» I«iac4jt;rt«. innlili Ein» Inbiut^r-. nicht bftiitfftchtijt. Iitttitiiaigc« •mm: »i« 9ertvaltuag geftn •mjchniini) bir dillizft frft-H#«£tn» S»d«hir» »tgcjrn. — Wct — D>« ,.X>nil1*c lUa&t* erlchewl itltaCtnnlagnne Toniurltag wi|nl. MMtoufafftti-Ctma «tt.MO. Ar. t7 Die Hochenegger Wahlen. I« Vorjahre fanden bekanntlich die Gemeinde» wählen im nahen Hochenegg. diesem Außenfort Cillli'S, stait. Sie endelen. wie nicht ändert zu erwarten stand, mit einem vollständigen Siege der Demischen. Die Hand, die sich gierig nach deutschem Besiitzstande au«gestreckt, halte ein paar »Tüchtige" »bb'tkommen. Auf pervakischer Seile löste der deutsche Er» folg; wahre Tobsuchi«anfälle aus. Vergeben« war die den Wahlen vorangegangen« intensive Hetzarbeit gewiesen. trotz Anspannung der letzten Fiber, trotz Ueb-erbordwerfent der letzien Gewifsen«bedenken in der Propaganda eine» zügellosen Hasset hatten die DeuUschen ihren Besitzstand, die Scholle ihrer Bäter. vor der Besitzergreifung durch pervakische Wehrwölfe zu «wahren gewußt. In ohnmächtiger Wut erbrachen die abge-fchloagenen Gegner ihre Galle in dem hiesigen per» l vakiischen Hetzblitte, fodaß eine allgemeine Gallen» »periation am Platze schien. Mit einer Hochflut von Schmähungen der niedrigsten Art überhäuften sie die deutschen Wähler. Diese Schmähungen gipfelten in dem Anwürfe det Wahlschwindelt, der in aallen möglichen Tonarten und eine lange Reihe von Nummern hindurch erhoben wurde. Die Gegner haben aber selbst beftent dafür gesong', daß jedermann die Hohlheit und Gewissen» lofiggkeit ihrer Anwürfe erkennen lerne. »DerWahlfchwindel von Hochen» wie sich die in ihrer Erwar» , „mg arg enttäuschten Pervaken zur vtsslhönigung ihrerNiederlage aut» j»ddrücken beliebten, hat die Sank» tioinde« k. t. Verwaltungtgericht«. hoffet erhalten. Der durch seinen Autspruch: Er werde aus Ein Tag ohne Aßend. Bon O. v. Oberkamp. l». Fortsetzung.) Hber wat war dat! Sin leiset, spöttische« Lachen; dieselben über» «ütitig jubelnden Töne, welche er schon einmal ver» no«mtn, klangen wieder an sein Ohr. Der Mantel blieb in seiner Hand und vor ih«, i, von Kerzenlicht und Mondetglanz umflutet, standd «in Weib von fremdartiger Schönheit ... Branden trat einen Schritt zurück. Die Kühnheit, der tolle Mut diefet Weidet, da« sich i «ährenv der Nacht in ein feindliche« Lager ge» «agtgi. überraschten ihn im ersten Augenblick. Aber im »ächftften halte er feine Fassung wieder gewonnen. .Madame", sagte er kalt, ich bedaure, daß ich a alt Eoldat verpflichtet bin, Anzeige von Ihre« Eindidrixgen in unser Lager zu machen und muß Sie « tilt n--• Der Sprecher hielt inne. Hatte er beim jähen Zurücktreten an den Tisch gestoben oder geschah et infolge det Luftzuges, der durchrch dat Zelt fuhr, oder war et ein Hauch von den * Lippen der Unbekannten — genug, dat Licht »rtofufo, noch bevor er seine Rede beendet — und die 3 Rachi det August webte ihre geheimnisvollen Schlchlenr um ihn und die Unbekannte... Der Offizier begann unwillig nach den Streich-hölzckzt« zu suchen, welche dicht neben seinem Lager stand«te». ßissi, Sonntag. 28. Keßer 1904 die Cillier mit Revolvern schießen lassen — be» rüchligie Dr. Decko haue in d,r Aufregung über die erlittene pervakische Schlappe flammende Be-fchwerden an die politischen Verwaltungsbehörden gerichlei. Bei der kürzlich vor de» k. k. Vermal-tungSgerichtShofe stailgkfundlnen Verhandlung fiel jedoch, wie nichl ändert möglich, seine Beschwerde glatt unier den Tisch. Da« Epi'l war damit sür die Pervaken endgiltig verloren. Dr. Decko, der erst kürzlich wieder in der letzien Sitzung der BezirkSverlntung die Gelegenheit beim Schöpf ge-packt hat. mit seinem juridischen Wissen zu ver-blüsfen — ist dergestalt um einen Verlust reicher geworden. Vielleicht erdreiste, sich Dr. Decko, auch diese Entscheidung te< Verwaltungtgericht«-Hofe« eine »sanktionierte Gaunerei' zu nennen, gleichwie er sich erfrecht hat, ein vom Kaiser sank« tionieitet Gesetz eine »Gesetz gewordene Gauiu«,' zu nennen. Der beste Bewei«, aus welcher Slufe die gegen die Deutschen erhobenen Vorwürfe rangieren, wie verlogen und unhaltbar die ganze Beschwerde» führung über deuifche Wahlschwindeleien war, ist wohl der Umstand, daß die Pervaken selbst so geringet Vertrauen in die von ihnen vertretene Sache zu Tage treten ließen und ihre Beschwerden selbst so gering achteten, daß sie et nicht einmal der Mühe wert hielten, zu der Verhandlung det VerwaltungSgerichthofe« irgend einen Vertreter zu fchicken. Weder Dr. Decko noch sonst jemand war erschienen. Zn lichtvoller, überzeugender Weise, führte Dr. Forregger, dieser getreue Eckart der Deutschen det Eillier Bezirket, der sich stett mit wahrem Feuereiser sür un« einsetzt, die Sache der Deutschen vor dem k. k. VerwaltungSgerichithofe. Ihm sei Dank aut treudeutschen Herzen! Aber man kam ihm zuvor. Eine Hand — er sah sie im Dunkel aufleuchten, diese weiße, mond« übergossene Hand. Sie berührte die seine. Eine felt» fame Berührung, kalt und elektrisch zugleich. Da« Feuerzeug entfank feiner Rechten. Und als er sich bückte, e« vom Boden aufzuheben, da sah er die nächtliche Besucherin zu seinen Fußen ausgestreckt; das Antlitz, welche« sie mit einer Art Koketterie dem bleichen Mondstreif gleichsam zum Kusse darbot, war lächelnd und leuchtend zu ihm emporgerichtet. Der Offizier faßte unwillkürlich an den Griff feine« DegenS. al« stände er jetzt einer feindlichen Macht gegenüber. „Stehen Sie auf, Madame, und folgen Sie mir', sagte er rauh. .Sie sind meine Gefangene.' Da richtete sie den wunderbaren Leib halb empor. Ihre launisch zuckenden Lippen enthüllten zwei Reihen blendendweißer Zähne. „Vor der Hand sind Sie mein Gefangener, Herr Leutnant, sagte sie in fremdartig klingendem Deutsch. „Hier ist der Haftbefehl." Sie zog etwa« aus den Falten ihre« Ge-wände«. E« war ein Brief. Er griff darnach und suchte bei« Mondlicht die Adresse zu entziffern. Au« der Heimati Von seiner Mutter! Seltsam I... Er dachte an die letzte Feldpost, die, wie man behauptete, von feindlichen Streif» züglern aufgefangen worden .. . „Wie kommen Ei« zu diesem Schreiben, Ma» dame?* 29. Javrgana. Der Nassenkampf im fernen Osten. gereinigte Staate« von Aste»? Unter dieser Spitzmarke veröffentlicht die .Boh." einen längeren Aufsatz ihre« Londoner Mit» ardeitert, in welchem dargel'gt wird, daß nun schon auch in der englischen Hauptstadt trotz der maßlosen Freude der Engländer über die bisherigen KriegSkrfolge der Japaner die Erkenntni« dämmert, daß dieser Krieg nicht bloß ein Kamps zwischen Rußland und Japan ist, sondern auch ein Krieg zwischen Europa und Asien, ein Ringen u« da« politische und wirtschaftliche Uebergewicht zwischen der weißen und gelben Rasse. Der »Sp'ktator" schreibt unter anderem: »Wir müssen ein Auge behalten, daß ein Japan, welche« ein reorganisiertes China oder selbst nur ein wiederveijüng«,« Nord» china beherrsch», sich als ein kommerziell und politisch weit gefährlicher Rivale erweisen könnte al« Rußland.' Ein andere« Blatt hohen Ansehen«, die „Saturday Review', erheb, in «och höherem Maße seine warnende Stimm«. D«r Sieg Japan« und der damit unlöslich verknüpft, bedeutende Einfluß Japans in China, fei eine nicht bloß militärische und politische, fondern auch eine kom» merzielle und industrielle Gefahr für ganz Europa, England eingeschlossen. »Diejenigen," schreibt die erwähnte Z»»schiist. „welche vie völlige Verdrän» gung der Engländer au« allen leitenden Positionen aus Mauritiu« durch die Chinesen erlebt haben, werden die Gefahr nicht unterschätzen, die England au« einer Wiederbelebung China« durch Japan zu gewärtigen hat.' »Europa in Asien", sagt ein andere« Blatt, der .Speaker', .besteht au« einer Reihe höchst prekärer Unternehmungen und Japan und China werden nicht« Eiligere« zu tun haben, al« sich der verhaßten Fremden zu entledigen.' Und Japan macht au« seinem Monroe-Glauben«-bekennt»,«: „Asien für die Asiaten!"... Die „Bereinigten Staaten von Asien" sind nicht bloß da« politische Ideal Japans, durch die Initiative diefes Jnselreich«», dem man mit Recht eine Aehnlichkeit mit Preußen nachsagt, Hot sich dieses Entwicklungsziel in Millionen von Köpfen festgesetzt und derlei verdient rechtzeitige Beachtung. - So Ein leise«, spöttische« Lachen klang zu ihm empor. »Ich übergehe Ihre Frage, um Ihnen eine andere zu stellen', murmelte sie. „Ist da« Schrei» den, welches Sie da in der Hand halten, von einer Geliebten oder nicht, Herr Graf?' Sie war noch näher an ihn herangeglitten bei diesen Worten. Sie kniete fast zu seinen Füßen. Ihre Stimme klang plötzlich wild und leidenschaftlich. Ihre Augen bohrten sich in die feinen. Welche Augen! Schlangenaugen — voll zwingender, bannender Gewalt l... Uno diese grünen, funkelnden, drohenden und doch auch wieder verheißenden Jrrsterne, die ihm ent» gegenleuchieten au« diesem bösen, bezaubernden Ant» litz. zwangen ihm unwillkürlich eine Antwort ab. „Nein!" stieß er heftig hervor. Und dann sich unwillig wendend, fuhr er fort: »Und nun, Madame, machen Sie de« Spiel ein Ende. Ein Soldat versteht nicht mit Weibern Krieg zu führen." Da lachte sie von neuem auf und sprang vom Boden empor. »Dat Spiel ist aut", murmelte sie, — .und ich habe gewonnen!" »Wat haben Sie gewonnen?' .Ihre Seele!" hauchte sie dicht an feinem Ohr. Er fühlte sich eigentümlich durchschauert bei diesen Worten. Wie gegen «inen bös«n Zaub«r sich wehrtnd, breitete er die Ar«e au«. Aber da schmiegte sie sich plötzlich in diese feine Arme hinein, glatt. Gelte 2 gehl denn der Tenor all dieser und vieler anderer Beurteilungen der Sachlage daraus hinau«, daß England eigentlich gar keinen Grund Hot, sich der Siege Japan« zu sreuen und e« mehren sich die Stimmen, welche die Allianz mit Japan sür ver-fehlt erklären. Großbritannien hat vom siegreichen Japan nicht« zu erwarten. ZSie Zltchland de» Krieg betrachtet. Ein hervorragender russischer Staatsmann äußerte sich hinsichtlich de« Kriege«, wie solgt: Für Rußland handelt e« sich nicht um eine rasch', sondern um eine gründliche Kriegführung. Sind einmal die Operationen im Gange, so müssen sie auch mit zermalmender Wucht vor sich gehen. Stillstand oder sogar Rückzug, um da« Endresultat zu sichern, ist aerade keine schlecht» Methode, und im Jahre 1812 hat sie dem Reich die größten Erfolge, die je die Geschichte verzeichnet halte, eingedrochl. Gewiß, mii dem Geist der neuen Strategie stände sie nicht in voller Uedereinstim-mung, aber in Asien ergeben sich besondere Regeln, und vor allem entspricht sie der vorhandenen Not-wendigkeit. die der Stund der militärischen Rüstun-gen auferlegt. .Wir werden spät schlagen, aber gründlich und für eine weite Zukunft entscheidend," sagte der StaaiSmann. „Im Interesse Europa« und nicht nur Rußland« allein liegt e«, der taiaro-mongolischen Welt einen Bewei« der unbezwing« lichen Macht Cec europäisch-christlichen Zivilisation beizubringen, der noch in nächnen Jahrhunderten sein« Wirkunaen ausüben soll. Wenn dazu 300.000 oder gar 400.000 Mann nötig srin würden, würd« dies« Anstrengung noch immer lohnend sein, und zwar für die ganz« weiße Rasse. Wir verlangen nicht, al« Pionier« dt« Westen« proklamiert zu werden, aber wir werden im Bewußtsein der großen Mission handeln, die un« schon einmal die Befreiung unsre« Weltteil« vom Mongolentum anwit«. und die wir mit Golle« Beistand jetzt wie damal« erfüllen werden.' Sin nordgermanischer Aund. Die Regierungen von Norwegen. Schweden und Dänemark haben beschlossen, für den Fall, daß sich der russich-japanische Rüeg auf einen anderen Schauplatz ausdehnen sollt«, dthus« «in«« wirksamen Schutze« ihrer Küsten eine gemeinsame Aktion einzuleiten. Z>as verletzte Völkerrecht. Minister de« Aeußeren Graf Lambsdorff hat an die diplomatischen Vertreter Rußland« im AuS« land« folgendes Zirkular gerichtet: Seit dem Augenblicke des AbvrucheS der Beziehungen zwischen Rußland und Japan macht sich da» Tokioer Kabinett der offenbaren Verletzung der allgemein gebräuchlichen Regeln schuldig, welche die gegen-feitigen Beziehungen zwischen zivilisierten Nationen bestimmen. Ungeachtet aller Verträge, trotz seiner Verpflichtungen und im Widerspruche mit den Grundsätzen de« internationalen Rechtes, hat di« japanische Reaierung. wie dieS jetzt auch aus Grund geschmeidig wie eine Schlange. Ihr halb geöffneter Mund mii den blitzendkn Zähnen neigt« sich gegen den seinen, er fühlte ihren Hauch gleich einer Flamme über sein Änlliy hinwehen; er empfand di« Berührung ihrer Lippe a mit den Bifj «ine« Raubvogel« . . . noch einmal hörte er ihr leise«, süßeS. triumphie-r«ndeS Lachen und dann . . . dann umgaben ihn nur noch die seelenlosen Schatten der Finst«rm« ... Ei« aber war verschwunden I... Verschwunden?! Der O sizier strich sich über die Slirn. Er fragte sich, ob die Gestalt, die ihn da umgaukelt im Halddunkel der Mondscheinnach». ein Wesen au« Leib und Blut gewesen oder «in Troumuebild ... Er befand sich wie in einem Rausche. Die Gedanken in seinem Hirn verwirrten sich ... Wie war oi«« Alle« gekommen? ... Er wußie e« nicht... Wie hatte e« «igkntlich geendet ? . . . Er wußt« «« nicht. In weniger al« zehn Minuten hatte der Bor« sall sich abgespielt. Ein Vorfall? Nein — eine Liebe«epifode, von keck-verwegener WeibeShand mitten hineingeschleu-dert in da« Lagerleben. Und mit diesem kühnen Li»be«fcherz war er so plötzlich überfallen worden, daß er seiner Pflicht sich erst wieder bewußt wurde, al« die Heldin diese« «ollen Wagestücke« ihm unter den Händen gleichsam unfaßbar zerronnen war. Unfaßbar t Nein — noch nicht. Die Vernunft regte sich wieder in ihm; die Ehre de« Solda,e«. die einen „ytutfUt »-ach," genauer, völlig konstatierter Fakten erwiesen ist, 1. vor Eröffnung der Feindseligkeiten gegen Ruß-land ihre Truppen in dem selbständigen Reiche Korea, da« die Wahrung der Neutralität erklärt hatte, gelandet; 2. mit einer Abteilung ihre« Ge-schwader« am 8. Feder, d. h. 3 Tan« vor der Krieg«erklärunc, einen plötzlichen Angriff aus zwei russische Kriegsschiffe gemach», die sich im neutralen Hast» Tsch«mulpo b«sand«n und d«r«n Komman-danten vom Abbruch der Beziehungen mit Japan nicht avisiert waren, da die Japaner böswillig di« Uebergab« russischer Telegramme auf dem dänischen Kabel eingestellt und die koreanische Regierung«, telegraphenleiiung verdorben hatt.n. Auch di« er-wähnien russischen Schiffe befinden sich in de« publizierten offizielle» Telegramme de« russischen Gesandten in Söul; 3. Trotz der bestehenden inier-nationalen Regeln, wurden einige Zeit vor Er-öffnung der KriigSaktion russische Handel«schiffe, welche in einem neutralen koreanischen Hafen lagen, al« Krieg«beute weggenommen! 4. dem Kaiser von Korea wurde durch den japanischen Gesandten in Söul erklär«. Korea würde nunmehr al« unter japanischer Verwaltung stehend, angesehen und an ihn die Warnung gerichtet, daß im Falle seine« Ungehorsam« japanische Truppen den Palast «in-nehmen würden; 5. durch Vermittlung de« sranzö-fischen Botschafter« wurde der russische Vertreter beim Kaiser von Korea aufgefordert, mit dem Legalion«- und Konsulatspersonale daß Land zu verlassen; 6. In der Ueberzeugung, daß alle an-gefühlten Tatsachen einen empörenden Bruch de« üblichen Völkerrechte« darstellen, hält e« die kaiser» liche Regierung nun sür ihre Pflicht, bei allen Mächten gegen diese HanZlungSweise der japanischen Regierung Protest einzulegen. Z>ie Kation in Kraner» wie ein geistreichelnder Franzmann die Polen ge-nannt hat. steht mit ihren Sympathien voll und ganz auf der Seite des asiatischen JnselvolkeS. Ein Stimmungsbild gibt ein von 17 in Prag stu-dierenden Polen an dir .Bohemia" gerichteter Brüf ab, in welchem nachdrücklichst hervorgehoben wird, daß die Polen nicht den russophilen Geschmack der Tschechen zu teilen vermögen und Rußland nicht den Sieg wünschen können. Die düsteren Schlag-schatten zu diesem Stimmungsbild» biet« eine Meldung des .Kurjer Poznansikt". wonach am Sonn-abend in Warschau drei russisch.polnische Deserteure nach kurzem Prozesse hingerichtet wurden. Die polnisch-nationale Liga und die polnischen Sozial« demokraten warnen vor einem unzeitige» Lo»-schlagen. Aener Artilleriekampf »ei ?»rt Arthur. Japanische Torpedoboote versuchten am 24. d. vier Handelsschiffe gegen den Hafen von Pvl t Artdur zu lotsen, um sie dann zu versenken und aus diese Weise das AuSlausen der russischen Kriegsschiffe zu verhindern. Die Schiffe wurden jedoch von den russischen Schlachtschiffen und den rfortS in Brand geschossen. Zwei japanische Torpedo wurden in den Augenblick geschlummert, erwacht, von neuem, ge-wappnet und tatkräftiger denn je. Die Unbekannte konnte noch nicht weit sein. Er mußte sie einholen. Er wollte sie zurückhalten. Ihr »ach! Das war der einzige Gedanke, der in diesem Augenblicke in ihm zu levea schien. Der Offizier stürzte au» dem Zelt... Weiler, weiter... nach Metz hin ... Kein Zweifel, von dorther mußte sie gekommen fein. Er eilte an schläfrigen Schilowachen, an verglimmenden Lagerfeuern vorüber... Aber zu spät!-- Nicht» al« sein eigener Schatten war ring«-umher zu sehen ... Alle» still, alle« tot... Außer dem Ruf der Patrouillen, dem Wiehern der Pferde, de« fernen Rauschen ver Mosel kein Laut... Der einsame Sucher streckte zornig die ge-ballte Faust in die dunkle Ferne hinau«. Eine Sekunde lang kam ihm der Gedanke, Alarm zu schlagen. Dann aber lachte er höhnisch in sich hinein. Ein Mann, der Hilfe brauchte wider ein Weib! Sollte er sich zum Gespött de« Lager« und der Kameraden machen? .. . Nach einer Stunde fruchtloseu Umherstreifen« kehrte Graf Branden in sein Zelt zurück ... Er warf sich auf fein Lager. Der Kopf brannte ihm. Er schämte sich ... Und dennoch — ein eigene« wollüstige« Prickeln ging ihm durch'« Blut. Er hatte die« Prickeln, die« Hin- und Wiederfluten der Leben«- Nummer 17 j Grund gebohrt. E» besteht sür die Russen die G». fahr, daß die Japaner Streuminen versenkt habe«. Z>as dentsch rnsstfche Aökommen. Eine Pariser Meldung besagt, da« deutsch-russische Einverständni« würde erst dann zu volle» Ausdrucke gelangen, wenn China in den Konflikt eingreifen sollte. Der erste Kanonenschuß China« würde Deutschland zu einer aktiven Teilnahme ver« anlassen. — Da« wär« wohl de« Guten zu viel! E« kann nicht Dtuischlanv« Ausgabe sein, Rußlait den Kamps leicht zu machen. Im dkuischen I«. »treffe liegt e« vielmehr, daß die Japaner nicht bi« zur Vernichtung geschlagen werd«», sodaß Ruß. land selbst nach seine« Siege stei« in Waffen gegen den Osten hin starren muß. Pie dentsche Schantnug-Aahn eröffnet Die angesicht« de« auSgebrochenen Kriege« mit großer Beschleunigung betriebenen Arbeiten a» der deutschen Schantun^bahn haben zur Fertig« stellung der Bahn geführt. politische Kundschau. Inr Aebertrilt»öeweg«»g. Nach der eben erschienenen amtlichen Statistik de« k. k. evangeli-fchen Oderkirchenrat« sind im II. Halbjahr 1903 zur evangelischen Kirche A. u. H. B. 217« Personen übergetreten. Nach derselben Quell« «r« folgten im Jahre 1899: 6335, im Jahre 1900: 5058, im Jahre 1901: 6639, im Jahre 1902: 4624 und 1903: 4510 Uebeitritte zur evangelischen Kirche. Ueberdie« darf nicht vergessen werden, daß mindesten« 12000 Uebeririite au« der röm.-kath. zur a l t.-k a t h. Kirche in den letzten 5 Jahre» stattfanden. Jnieressant ist e«. zu beobachten, wie besonder« im Sü?en unsere« Reiche« die Zahl der Uebenriite stet« im Wachsen begriffen ist. Ein lehrreiche» Beispiel hiefür bildet dir Nachbar-gemeinde Laib ach. Dort traien über im Jaw 1898 : 4. 1899 : 3, 1900: 14, 1901: 22, 1902: 33, 1903: 58 Personen. In den ersten 6 Woche, diese« Jahre« sind gar schon 21 Uebertritte erfolgt. Solen wir die Sprache des gegners ;» erlernen trachten? Da« „Gra,er Ta^dlatt" giebt einer Einsendung de« auch in Cilli a!« wackere» Vorkämpfer« de« uniersteierischen Deutschtum« besten» bekannten Friedauer RechUanwalle« Dr. Delpin Raum, in welcher dieser die gegen jh» gerichteten und in erzgemeiner Sprache gehaltenen Angriffe de« „Alldeutschen Tagedlaite« zurückweist. Dr. Delptn bat sich diese Angriffe zugezogen, weil er dafür eintrat, daß die deutsche Jugend de« Unterland?« sich nach Möglichkeit die Ken»>ni«de< Elooenischen aneignen möge, weil e« nur s« möglich sei, den Einfluß auf die slooenische Landbevölkerung beizubehalten und die krainische» Anwärter auf die Beamienposten de« Unterlandes fernzuhalten. Da« „Allo. Tageblatt' beweist damit ströme noch nie so mächiig, >o vegehrlich. so quäle»» empfunden wie in dieser stunde ... Und seltsam — er mußte fortwährend an di» Unbekannte denken. Alle« um ihn her war gleich« sam von ihrem Hauche beseelt . .. Er wähnte durch die Stille ihr Lachen z» hören; er glaubte diesen herrlichen Leib, die« böse, bezaubernde Angesicht vor sich zu sehen — ganz dicht, ^anz nahe ... zu nahe! . . . Lange ver-mochte er nicht einzuschlafen. Endlich versank er i» einen von Träumen beunruhigten Halbschlummer... Er inte suchend vor den Mauern von Metz u«-her. Nur daß er nicht darauf kommen konnte, wa« er eigentlich suchte... Da löste sich vom Himmel ein Stern und taumelte aufleuchtend und verlösche») durch die Nacht... II. Der Tag war nüchtern und besonnen. Er ver. scheuch, die Traumg.sichte der Nacht; denn der Mond, der die Nacht erhellt, ist ein Phantast, ei» Betrüger. Mondschein ist Schein. Er stellt die Di«ge ander« dar. al« sie sind. Aber er verändert nicht dlo« die Natur, fondern auch die Menschen. In der Nacht gehen die Sinne in der Irre. In der Nacht empfindet und redet maa so manche«, wa« «an bei Tag nicht empfunden und nicht ge» sprachen hätte... „Ein Soldat führt nicht «ii Weibern Sriegl' Wie nah« sich diefe« Wort a« 25. A«g»ß beim Lichte der Sonne au«? (Fortsetzung folgt.) ukhirß. Blätter zur Unkrrhaltung und Velehruug für Haus und Familie. Sonntagsbeitage der „vcutschen ZSacht" in Killi. Nr 9 »Die Südmai irl" erscheint jeden Lonntaq als unentgeltliche Beilage fslr die Äser der .Teutschen Wacht". — Einzeln ist „Die Südmar«" nicht käuflich. 1904 (5. Fortsetzung.) In Kesseln der Schuld. Roman von Reinhold O r t m a n n. Nuddrick VRbtiti. ..Und weshalb hast Du mich überhaupt gesucht?" fragte sie heftig „Nur um mich a»sS Neue zu peinige» und zu martern? Den» baß ich Dir nichts von dem gewähren kann. was für Dich einzig Wert hat. solltest Du doch nun endlich wissen. Ich di« arm — so arm als ein unglückliche? weibliches Wesen nur immer fein kann — im eigentlichsten sinne des Wortes eine Bett-lerin. die von den Almosen fremder Leute lebt. Ich schwöre Dir. daß es buchstäblich das Letzte war, was ich Dir in Paris hingegeben, um--" „lim mich los zn werden und Zeit für diese famose ftluchl zu gewinnen." ergänzte er ruhig. „Ich muß es wohl glauben, da Du Dir sonst ja schwerlich die Unbequemlichkeit auferlegt hättest, die kostbare Lerlobungs-komödie mit dem einfältigen ungarischen Maler anfzu-führen, der Dir in seiner gutgläubigen Unschuld forthelfen sollte." „Auch dos hast Du herausgebracht? Ja. haft Du denn olle Teufel der Hölle in Deinen Diensten?" „Ach nein! — Es würbe vermutlich besser um mich bestellt sei», wen» ich über so vornehme Verbindungen verfügte. Aber ich habe leider nichts als zwei gesunde Augeii. zwei gute Ohren und vielleicht eiue leidlich rasche Auffassungsgabe. Das ist wenig genug, um einen Men> scheu rechtschaffen burchs Leben z» bringe», und ich habe nachgerade eingesehen, daß ich damit nichts Ordentliches erreiche. Habe ich aber Deine Schönheit und Deine Klugheit zu Bundesgenossen. so getraue ich mich, die ganze Welt zu erobern." Er sah. wie ihre Schultern bebte«. Gleich einem Fieberfrost schüttelte es ihre ganze schlanke Gestalt. Aber sie gab fich de» Anschein, den Sinn feiner Worte noch nicht z» verstehen. „Laß uns weniger bilderreich sprechen, ArmandI Da ich kein Geld für dich habe, was könntest Du sonst noch von mir erwarten?" „Was ich erwarte? — Dich selbst! — Du siehst. eS ist durchaus nichts Unmögliches, was ich verlange." „ES ist das Unmöglichste von Allem. Du weißt, daß ich lieber sterbe» würde, ehe ich mein Los noch einmal mit dem Deinen vereine." „Wirklich? — Ist das [o fest beschlossen? — AIS wir zuletzt in Paris davon sprachen, wolltest Du Dir'S doch noch wenigstens überlegen." ..Ich sagte es, »m Zeit zu gewinne«, aber mein Entschluß stand an jenem Tage ebenso fest wie heute. Und es ist ja auch Wahnsinn: es kann ja Dein Ernst gar nicht sein. Was wolltest Du denn mit mir beginnen? — Unter den jetzigen Verhältnissen wäre ich Dir doch nur eine drückende Last." ..Vielleicht! Aber die Liebe würde mir Straft geben, diese Last zn tragen." Sie lachte kurz auf. ES war ein häßliches, schneidendes Lachen. ^ 5 -Deine Liebe?-Wahrhaftig, ich hätte nicht geglaubt, ba» dies Wort zwischen »ns noch einmal fallen könnte. Wähnst Du etwa, ich sei noch immer daS thörichte. UN» erfahrene Geschöpf, das Dir mit der ganzen Arglosigkeit seiner achtzehn Jahre in die so geschickt ausgelegte Schlinge quigMein, bei Gott, eS msifete ein anderes Lockmittel fein als dies, das mich wieder in Deine Gewalt bringen sollte." „Und weshalb überhaupt ein Lockmittel. Maud? Habe ich denn nötig. Dich zu locken und wie ein Liebhaber um Dich z« werben? Bist du nicht mein rechtmäßiges Eigentum, das ich in Besitz nehmen taun, sobald es mir gefallt?" „Räch menschlichen Gesetzen vielleicht! Aber ich gehorche nur den Gesetzen, die mein eigener Wille mir vo^chreibt. Und ich lasse mich nicht fortwerfen oder in Besitz nehmen wie eine leblose Sache, versuche es doch. Dein Recht auf mich aus zuübe«! — Zwinge mich doch, zu Dir zurückzukehren, wenn Du es kannst"! sie. die Furcht vor ihm vollständig ab-geschüttelt. Mit kampfbereit zurückgeworfenem Haupte sah sie ihm gerade in« Gesicht, und ihre Augen, die eines so wunderbaren Farbenwechsels fähig waren, schienen wieder ganz dunkel. Auf den Man« an ihrer Seite aber machte die leidenschaftlich trotzige Aufwallung offenbar nicht den geringsten Eindruck. ' ..j.,»®'' hübsch Du doch aussiehst, wenn Du zornig biftl" sagte er nur. indem er sie ansah, wie man etwa ein bewun dernngswürdiges Kunststück betrachtet. „Noch immer die schöne Wildkatze von ehedem. Fürwahr, Du solltest n>cht fo bezaubernde Augen machen, wenn Du mich nicht allen Ernstes in Versuchung führen willst. Dich wieder einzufanaen." ^ Ein Laut, der wie ein AnSriik des Ekels »nd der Verachtung klang, kam von ihren Lippen, und sie wandte ihr Antlitz von ihm hinweg. Er aber fuhr fort sie mit feinern kalten Lächeln zu fairen, und nachdem er ein paar ZSeknnden hatte verstreichen lassen, sprach er ..Du hast mir verboten. Dir von Liebe zu reden, und ich will das Verbot respektiren. so unnatürlich eS auch »wischen Ehegatten sein mag. Aber Du wich mir nicht verbieten dürfen, von den raktifchen Erwägnngen zn spreche» öte mir unsere Wiedervereinigung wünschenswert machen. Seitdem dies fatale Herzleiden mir die Ausübung meines alten Berufes verbietet, finde ich an dem unsteten Wander leben kein Gefalle» »»ehr. Ich sehne mich nach einem be-hagliche», komfortablen Heim, in den, man des Abend« lievenSwürdiae Gäste empfängt und sich ans die eine oder die andere Meise so angenehm al« möglich die Zeit vertreibt. Zu einem solche» Heim aber gehört notwendig eine Frau, eine schöne und kluge Frau, die sich nicht bloß aus« Repräsentiren, sondern ein wenig auch aus menschliche Schwächen und Thorheiten »ersteht. Und da mir da« Schicksal in gnädiger Laune eine Lebensgefährtin beschicken hat, die es in allen diesen Vorzügen mit jeder Rivalin aufnehmen kann, so sehe ich nicht ein. weshalb ich sie frei in der Welt herumlaufe» lassen sollte, statt sie mit den Rosenketten ehelicher Zärtlichkeit an den häuslichen Herd zu fesseln?" „Und woher willst Du die Mittel nehmen, eu solche« Heim zu gründen?" „Die kleinen nienschlicheu Schwächen, aus die ich mir bereit« hinzudeuten erlaubte, werde,» sie mir ohne sonderliche Mühe gewähren. Erinnerst Du Dich nicht mehr an die reizenden Salons der schönen Mrs. Houston in New-Aork? Und würdest Du in unserem Hause die Honneur« nicht noch hundertmal anmutiger machen al« sie?" „Ah! Ist es da», was Du meinst? Eine Spiel-Hölle? — Und Du könntest glauben, daß ich mich sür eine solche Schändlichkeit hergebe» würde?" „Weshalb eine Schändlichkeit? Jeder schlägt sich durch, so gut er kann, und schließlich kommt doch Alles auf dasselbe hinaus. Ich habe mich nun einmal auf diese Idee kaprizirt nnd ich vermute, daß Dir nicht« Andere« übrig bleiben wird, meine liebe Maud, al« sie auch zu der Deinigen zu machen." „Niemals! Aber e« wird Dir bei der «rt Deiner Bekanntschaften sicherlich nicht schwer fallen, eine Andere zu finden, die mit Freuden auf Deine Idee eingeht, und die für ihre Verwirklichung viel besser geeignet ist al« ich." „Vielleicht — aber diese Andere wäre eben nicht meine Frau. Und ich wünsche, mein Hans auf einer streng gesetzmäßigen und gut bürgerlichen Grundlage zu erbauen. Sei keinem anderen Geschäftsbetrieb muß alles Anstößige und Bedenkliche so ängstlich vermieden werden al« gerade bei diesem." Wieder gab e« ein kurzes Schweigen. Maud schien mit einen, schweren Entschlüsse zu kämpfen, und ihr Begleiter that nichts, sie in ihrem Nachdenken zu stören Geduldig wartete er. bis sie in beinahe rauh klingende», ruckweise hervorgestoßenen Worten sagte: „Und was hindert Dich, eine Andere zu heiraten, wenn ich mich damit einverstanden erkläre?" „Was mich daran hindert? Eine etwas naive Frage, meine liebe Maud! Hast Du niemals davon gehört, daß das Eingehen einer Doppelehe mit schweren Strafen bedroht ist? „Ja, wenn eS entdeckt wird. Aber eine solche Gefahr wäre doch bei uns gänzlich ausgeschlossen, falls wir eine« Sinne« und fest entschlossen wären, »«s nicht zu verraten. Wir sind in einem kleinen Neste des Staate« Illinois getränt worden, wo Niemand außer dem Friedensrichter und den beiden Zeugen unseren wahren Namen kannte Von diesen beiden Zeugen aber wissen wir. daß der Eine tot und der Andere so gut wie verschollen ist. Wenige Monate nach unserer Hochzeit gingen wir auseinander; in Europa haben wir niemals auch nur für einen einzigen Tag zusamnien-gelebt. E« giebt hier Keinen, der mit der Behauptung hervortreten könnte, daß wir gesetzmäßig verheiratet seien. Und dafür, dav ich e« Meinem erzähle» werde, will ich Dir mit den heiligsten Eiden Bürgschaft leisten." Er hatte sie ruhig ausreden lassen, und nun er-widerte er in seiner überlegen ironischen Weis«: ,.E« scheint, bah Dn über die Möglichkeit eine« solchen Auswege« sehr reiflich nachgedacht hast. Aber ich bin nicht so anmaßend, zu glaube», daß Du es nur um meinetwillen gethan. Sehnst Du Dich nicht vielleicht selbst nach dem Glück einer neuen Ehe, nachdem es mir in der unsrigen leider nicht vergönt war. Deine etwas hochge-spannten Erwartungen zu erfüllen? Und möchtest Dn nicht deshalb die fatale Thatsache unserer Verheiratung so raich und so einfach al« möglich ans der Welt geschafft sehen?" »Ich würde Dir selbstverständlich Deine Freiheit nicht zunickgeben, ohne dasselbe Recht auch sür mich in Anspruch nehmen. Und da unsere Ehe ohnedies seit Lange», aufgehört hat. z» bestehe» — da ich niemals eine von beu sogenannte» Pflichten erfüllen werde, die mir durch diese kindische Heirat auferlegt worden sind, kann »ur der Wunsch, mich dauernd unglücklich zu sehen. Dich abhalten, auf meinen Lorschlag einzugehen." „So grausame Wünsche hege' ich selbstverständlich nicht. Aber Du hast wohl noch nicht recht überlegt, ein wie ungeheures Opfer e« ist, das Du mir da zumutest. Für mich selbst hat die Aussicht aus eine Wiederver-heiratuug ganz und garuichts Verlockendes. Eine so reizende kleine Wildkatze, wie Dich, finde ich doch nicht ivieder, und meine angegriffene Gesundheit macht es mir überdies viel zu unbequem, den schwärmerischen Anbeter oder gar den leidenschaftlich feurigen Liebhaber zu spiele» Lassen wir diese Möglichkeit also ganz aus dem Spiel, und sehen wir die Dinge so an. wie sie wirklich liegen. Du allein bist es. die ihrer Ketten ledig sein möchte. Und der schöne Professor, mit dem Du Dir hier um die Mittagszeit ein heimliche« Stelldichein giebst, obwohl Du mit ihm unter einem Dache lebst, ist das Ziel Deiner Wünsche." „DaS ist nicht wahr!" fuhr sie auf. „Es war ein Zufall, daß ich ihn, ein paar Mal auf meinen Spazier-gangen begegnete, wenn er ans den, Kolleg heimkam." „Ah. das ist etwa« Andere«. Ich bitte um Verzeihung In den drei Tagen meines hiesigen Aufenthalts konnte ich mich natürlich »ur ganz obenhin über die Einzel-heile» Denier jetzigen Lehensführung unterrichte«. Ich hörte, daß Du Dich ohne eine bestimmte Stellung im Hanse der Frau Geheimrat Mangold aushieltest, und ich nahm mir die Freiheit. Dich aus der gerne zu beobachten, so gut sich das eben ohne viel Aufhebens thun ließ. Daß diese gemeinsamen Parkpromenaden nichts al« bloße Zufalls-sügungen und etwas ganz Unverfängliches feien, konnte ich um so weniger vermuten, als Ihr e« seltsamer Weise sowohl gester» als vorgestern für augezeigt hieltet, auf verschiedenen Wegen einzeln nach Hanse zurückzukehren." „Du bist entsetzlich!" stieß sie hervor, und es lag etwas wie ein Ausdruck des Grauens in dem Blick, mit dem sie über ihn hinstreiste. „Aber Deine Spioiienschlanheit hat Dich diesmal trotzdem auf eine falsche gährte geleitet." „Um so besser! Wenn Deine Hoffnungen und Wünsche nicht daraus gerichtet sind. Frau Prosessor Mangold zn werden, haben wir e« ja mit einer Entschließung aus Deinen Vorschlag nicht allzu eilig. Und ich kann das Dokument, das unsere nach allen gesetzliche» Vorschriften des Staates Illinois vollzogene Eheschließung bestätigt, einstweilen ruhig in der Tasche behalten." Eine dunkle Röte brannte plötzlich auf dem Antlitz Mauds." „Und wenn — wenn ich Dich trotzdem von ganzem Herzen bäte, es mir auszuhändigen oder e« vor meinen Augen zu vernichten — wenn ich Dich anflehte, zum ersten Mal in Deinen, Leben barmherzig zu sein? — Giebt es denn gar keine Möglichkeit. Armand. Dein Mitleid zu wecken?" „Anch mit mir hat das Leben kein Mitleids liebe Maud! So oft ich noch von einem meiner Nebenmenschen sin ZugesiändnlS erlangen wallte. m»»ie ich e» teuer be. zahlen Die sogenannten großmütigen i.'e»te sind entweder geschickte Heuchler oder ausgemachte Narren Ich aber möchte in den Äugen meiner Gattin weder das Eine noch das Andere sein/' „DaS heißt. Du verlangst für die Erfüllung meiner Bitte einen bestimmten Preis?" „Ich kann auf die Verwirklichung der glänzenden Idee, über die ich Dir vorhin einige Andeutungen machte, nicht ohne jede Entschädigung verzichten. DaS mußt Du am Ende selber einsehen, meine Liebe!" ..Und diele Entschädigung, worin sollte sie bestehen?" „Ich habe noch nicht darüber nachgedacht. Aber — auf die Gefahr hin, eine unverzeihliche Uebereilnng zu begehen, und nur. »m Dich nicht lange im Ungewissen zu lassen, will ich mich mit einer lächerlich bescheidenen Abfindungssumme begnügen. Sagen wir: mit fünfzehn-tausend Mark." „Du könntest sie ebenso gut auf hunderttausend be-messen, denn ich besitze nicht einmal den hundertsten Teil dessen, was Dn da forderst." „Das thut mir um Deinetwillen leid. Denn ich selbst würde mit solchem Handel fürwahr ein herzlich schlechtes Geschäft gemacht haben. Es lohnt also wohl nicht, noch weiter davon zu rede» " Maud preßte ihre Lippen zusammen. Ungestüm hob und stnkte sich ihr Busen. Plötzlich zog sie ihre kleine, behandschuhte Rechte aus dein Muss und erfaßte mit leidenschaftlichem Druck den Ann ihres Begleiter«. „Höre mich an. Armand! Ich will Dich nicht länger täuschen. Ja. eS ist. wie Du vermutest. Ich liebe Ludwig Mangold, und ich habe keinen andere» Wunsch mehr auf Erden als den. sein Weib zu werden.- Noch stehen tausend Hindernisse zwischen ihm und mir; aber ich sühle mich stark, sie alle zu überwinden — alle, bis aus dies eine, gegen das ich machtlos bin. wenn ich mich nicht Deiner Verschwiegenheit sicher weiß. Gieb mir das Dokument und schwöre mir. nichts zu verraten. Dann werde ich Dir wenige Wochen oder Tage nach meiner Hochzeit die verlangte Summe, oder meinetwegen eine noch größere verschaffen." Er hatte sie ausreden lassen, aber noch ehe er die Lippen zu einer Erwiderung öffnete, hatte sie die Antwort bereits von seinem Gesicht gelesen. Und sie hatte sich nicht getäuscht. Mit spöttischer Freundlichkeit, doch zugleich mit einem Nachdruck, der ihr auch nicht die kleinste Hoffnung ließ, erklärte er, daß seine augenblickliche Lage ihm nicht gestatte, aus ein solches Abkommen einzugehen. „Ich war schon ein Opfer meiner Gutmütigkeit, als ich Dir jene armselige Summe nannte," sagte er; „aber ein Wort ist ein Wort, und wenn sie binnen heute und vierzehn Tagen in meinen Händen ist, mag eS dabei in Gottes Namen sein Bewenden haben, von einem in nebelhafter Ferne liegenden Zahlungstermin jedoch kann nicht die Rede sein. Ist Dtr so viel an Deinem Professor gelegen, so wirst Du schon Dein erfinderisches Köpfchen ein wenig anstrengen müssen, um Dir den Weg zu dem neuen Glück zu ebnen " ..Und wenn mein erfinderischer Kopf mich im Stiche läßt? Wirst Du dann erbarmungslos genug sein, meine Absichten zu durchkreuzen?" „Um es ohne Umschweife zu sagen: ja. ich werde mir herausnehmen, das zu thun." So hart und brutal war diese Bestätigung von seine» Lippen gekommen, daß Mand unwillkürlich den Kopf zwischen die Schultern zog, als hätte er sie geschlagen. Aber gleich darauf hob sie ihn nur nm so stolzer und trotziger enipor. „Gut." sagte sie. „Ich kenne jetzt Deine Bedingung, und Du weißt, daß ich niemals feilsche, am wenigsten bei einem Handel mit Dir. Ich werde entweder inner- halb vierzehn Tagen die verlangte Onmme anschaffen. —. oder —" ..Run — oder — „Ach. eS kümmert Dich nicht, was ich thun werde, wenn es mir nicht gelingt. Sage mir. wo meine Nach-richten Dich erreichen iverden. denn es ist selbstverständlich daß Du in dieser Stadt nicht einen Tag länger bleiben darfst." „Du wirst mir schon gestatten müssen, darüber »ach eigenem Ermessen zu befinden. Ich habe unter dem im-verfänglichen Namen eines Herrn Paul Wagner hier im Hotel „Zu den vier Jahreszeiten ' Wohnung genommen nnd werde da Deiner frellndlichen Nachrichten gewärtig bleiben. Sollte ich mich entschließen, vor Ablauf der Frist meinen Aufenthalt zn wechseln, so werde ich natürlich nicht versäumen, Dich davon in Kenntnis z« setzen." Ihre Brauen zogen sich zornig zusammen, aber sie fügte sich ohne Widerspruch. „Und sind wir siir heute damit zu Ende?" „Ja. Ich will Dir »leine Gesellschaft nicht weiter aufdrängen, da sie Dir so wenig Vergnügen zu bereiten scheint. Einen wohlgemeinten Rat nur möchte ich Dir noch geben, ehe ich mich empfehle. Die Geschichte mit diesem Maler da in Paris war eine große Dummheit, und sie kann Dir unter Umständen »och recht unbequem werden. Wen» der Jüngling mit den, unaussprechliche» Name» Deinen Aufenthalt entdecken sollte, pvirst Du ohne Zweifel einige Mühe haben. Dich seiner zu envehren." Maiids Oberlippe kräuselte sich verächtlich. „Ah. dieser Knabe! Und was kannst Du überhaupt von ihm wissen?" „Nicht gerade viel. Aber ich glaube, mich ein wenig ans die Menschen zu verstehen. Und ich sage Dir. in dem flauinbärtigen Burschen steckt ei» gefährliche Temperament. Du würdest weniger geringschätzig über meine Warnung denken, wenn Du ihn gesehen bAilrfl, wie ich ihn gesehen." Jetzt zeigte sie sich doch mit einem Mal sehr leb« hast interessirt. Wann ist das gewesen. Armand? Und unter welche» Umständen?" „Ungefähr eine Woche nach Deiner Abreise. Ich hatte natürlich nicht nie Thorheit begangen, auf das Geratewohl iu die Welt hinein zn reisen, um Dich zu suche», sondeni war in Pari« geblieben, bis meine Recherche« zu dem gewünschten Ergebnis gefühlt hatten. Und da brachte mich denn der Zufall eines Abends auf dem Boulevard mit ihm zusammen. ES war gut, daß es an einer meii'cheuleeren stelle geschah, denn das Benehmen des jungen Mannes hätte sonst li icht unliebsames Aussehen erregen können. Schon sein Aiicsehc» war dar-»ach angethan, die Leute ansmertsani zu machen. Bleich, hohlwangig und mit glühenden Augen stürzte er auf mich zu, um mich nach Dir und nach Deinem verbleib zu fragen, als wäre eS für ihn eine auSgemachie Sache, daß ich davon wüßte. Vielleicht hegte er sogar den Verdacht, ich hätte Dich in irgend einem abgelegenen Winkel ermordet. Ich gehöre nicht zu den Furchtsamen, aber ich gestehe, daß ich froh war. als e» mir endlich gelang, wieder von ihm los zu kommen. Und in der besten Absicht rate ich Dir: sei vor ihm aus der Hut! Wenn er Dich findet und wenn er sich betrogen sieht, wir« Du all' Deine Klugheil zu Hilfe nehmen müssen, um einen < großen Skandal oder etivas noch Schlimmeres zu verhüten." Sie banste ihm die Warnung nur mit einem spöttische» Auflachen. Eine seknnde später aber flüsterte sie ihm in »euer Erregung ^u: „Geh! — Da kommt der Professor! — Er dars uns nichi bei einander sehen Geh!" (S»rtK,><">sl spigi.) Belehrendes, Unterhaltendes, Heiteres etc. £y>' | I*»i~t"'a«sa»i»«0smsui5»6iaa9gasaeass3e2ss[ssasaää5® i ^ssssss«ssLii°»i!»z>«is»^«sNssis«ssssiSi Alarm. WaS soll un» das eitle Härmen? Die Kampf«»zlut fachet an I Am sterbenden Feuer sich wärmen Will lein «ntschloss«ner Mann. Schon streift durch die Lagnstraßcn Das Schicksal und blaset Älarm. Wenn schläfrig die Zeit wir verpassen, Zerstampft uns der Feind» Schwärm. So lastet die Asche den Winden I Dort, wo der Jug«ndmut lacht In Kampf«Sgesahr, ist zu finden Des Deutschtum» siegreiche Macht!| ftatl PrStl. Ins Album. Ein Mensch ohne Beistand ist auch ein Mensch ohne Willen. Nur wer denlt, ist frei und selbständig. Feuerbach. Lohn, di« Freundschaft mit den Bösen Mit Gleichgiltigen und Guten Sei dir ja nicht einerlei! Herder. + Gesell dich einem Bessern zu, Daß mit ihm deine bessern «raste ringen; Wer selbst nicht bester ist als du, Der lann dich auch nicht weiter bringen. Rackert. Ihrer zwei sind, die sich Haffen Und einander doch nicht lasten: Wo die Wollust kehret ein, Wird nicht »eil die Unlust sein. Logau. O Die Lust hat ihren Tag so wie die Sonne, Doch auch wie jene ihren Abend: Reue. Grillparze r. » Wärst du so klag, die kleinen Plagen DeS Leben» willig auSzusteh'n, So würdest du dich nicht so ost genötigt ieh'n. Die große» Uebel zu ertragen. Geliert. » Leichter ein Dors zerronnen, Al» ein HauS gewonnen. BolkSmund. » Wa« den Jüngling begeistert, Wi»d vom Manne bemeistert. WaS der Obstbau einbringen kann, zeigt solgendeS : In einem Dorfe bei Alsen besitzt «in Bauer, der sich sehr für Obstbau interessiert, einen Obstgarten, etwa eine Tonne ('/, Hektar) grob, meisten» mit Giavensteinern und Prinzüpseln, den in Schleewig-Hosttein beliebtesten Sorten, be> ; pflanzt. Die Bäume stehen in der besten ErtragSzeit. Der Besitzer pflegt dieselben und sorg« für geeignet« Düngung. Sie stehen im Grasland«. aber sehr geschützt gegen Norden, Westen und Osten. Vor einigen Jahren wurden ihm für die ge-samte Ernte in Bausch und Bogen 1300 Mars geboten; >r verlangte aber >«00 Mark, Im vergangene» Jahre erzielt« «r 1800 Mark von di«s«m hatben H«ktar. t?ine verblichene Schrift aufzu-frisch«». Schriften aller Manuskripte, Pergamente und aller Briefe, die bereit« bi» zur völligen Unleferlichkeit verblichen find, können wieder aufgefrischt werden, wenn man dies« mit «in«r Lösung von Schweselammoniak, Stwef«Iwass«rstoff od«r Schw«s«lleber überreibt. Aus Pergament bleibt die ausgesrischt« Schrift stets sich!-bar, während sie sich auf Papier nicht lange hält. Di« Bri«s« indessen können nach einer solchen Behandlung leicht mit chinesischer.Tusche nachgefahren werden, so daß di« Schrift sichlbar bleibt S«lbst> verständlich lann dieses Verfahr«» ver-blichen« Anilintint« nicht auffrischen, son-der» nur solche Tinten, welche ein Metall-salz — wie Eisen in unseren gewöhnlichen Tinten — enthalten, da» mit Schwesel ein« dunkle Verbindung eingeht. Rotwein auf künstliche Färbung zu prüfen. Man benetzt ein Stück Echreibtreide mit einigen Tropfen d«s zu prüfenden Weine». Ist er rein, ohne jede künstliche Färbung, so wird der Fleck bräunlich oder grau, »in Heidelbeerzusatz macht sich durch bläuliche bi» violette Färbung der Kreide k.nntlich, Fuchfinsär-bung zeigt sich durch unveränderte» Rot an, Maivensarbstost färbt die Kreide blau bi» glün Aermesbe«ren, die namentlich in südeuropäischen Ländern zur Anw«n. dung kommen, särben die Kr«ide rot; in unseren Gegenden wird jedensall» bei Rot-särbung eher aus Fuchsin zu schließen sein. Wie bricht man GlaS? Da» Gla» wird in der Richtung, in der e» brechen soll, mit einem Bindfaden von Flach» oder Hanf umwunden, dieser Bindsaden muß jedoch in Terpentinöl getränkt sein, dann br«nnt man ihn langsam ab unter Drehen de» Glas«» und gi«ßt, wenn er abgebrannt H, etwa? kalte» Wast«r über di« Lini«. Hieraus läßt sich d«4 GlaS leicht brechen. Waschseile zu reinige». An frisch gewaschener Wäsche bemerkt man zuweilen gelbe oder graue Streisen. Dieselben rüh-ren v n den unsauber gewordenen Wasch-leinen her, an welchen man die Wäsche trocknet«. Um die Leinen nun zu reinigen, kocht man von Soda und Seife eine glatte Lauge und gießt dieselbe aus da» Wasch-seil in einen Zuber. Nach einer Viertel-stunde reibt man das Seil mit einem wollenen Lappen in der Seifenlauge ab, nimmt nochmals reineS Seijenwasser und spült es zuletzt in klarem, warmem Wasser au». Wenn man einen großen, staubsreien Raum hat, spannt man das Seil darin au», damit es rasch trockne; in E.mange-lung eine» solchen Raume» wickelt man das Seil schön glatt aus ein Brett und stellt «» an den Lsen oder an di« Sonne. Schluß eine« SlomaneS. Arthur hatt« endlich sein lang .«rs«hn»es Ziel er-reicht. Martha war sein. ttlops«nden Heiz«n» zog er die Geliebte an sich und drückte sie an sein« stürmisch pochend« Brust (Nachdruck verboten.) Druckfehler. Ter Student weilte in den Ferien bei seinem reichen O»k«l im Geborg«. — Durch Hüte brachte er seine Frau zum Nachgebt». — »Da« Stub«n-mädchen g«l«itet« die Gäste zum Tor und öfinet« die Psote. Mißtrauisch. Fräulein? .Warum bellt d«nn J»r Dackel so entrüstet, w«nn Si« mich küssend — Förster (jung»r Witwer): „Ach, der dumm« Köler . . . der denkt gleich, ich will wieder heiraten." Schöne Ausficht A. - «Nun, Herr Müller, wohin soll denn die Hochzeit»reis« gehen s" — Müller: „Meine Frau sogt, nach der Schweiz, meine Lchioiegermulier. nach Italien.' — Ät.: „Und wa» m«in«n Si«l" — Müller: „Ich bin noch nicht gefragt worden.' Heiteres aus der Schule. AuS Lothringen wird der .'Franks. Ztg." g«« schrieben: „In «in«m pfälzischen Tors« stellt« der Lehrer die Frage: „WaS ist Ncbet?- und b«müht« sich, diese» Wort recht korrekt au»zusprechen. Folgend« Änt-wort war fein Lohn: „Nebel (Näbel) senn de decke Än«pp, wo d« Ileene Bub« us d« Bäuch hau." ^Nummer 17 Murr ,um soundsovieltenmale, daß ihm jede» Ver» ftämdni« für die wahren V«rhältniss« im nationalen Naldkampk« fehlt. „Vnrch Feinheit zur Einheit". Nach dem »Piilsener Tagdlatt" sind wegen der Angelegenheit Berrger-Schönerer olle Anhänger der Schönerer« Gruippe in Asch aut der Partei ausgetreten. Pas magyarische Schreckensregiment. Der früchere Echrililei'er der „Kronstädter Zeitung'. Her« «ainn Schroff, der feit einigen Tagen hier im Aus-tra^e der Berliner Zentralstelle sür die Beschaffung vom Feldarbeitern und Dienstleuten für die preußi« schein Ostmarken Arb-iier angeworben hat, wurde in ainer Gemeinde de« Komitate« Oedenburg ver» hafmi. Schroff ist einer von den deutschen Man-nenn, die sich durch idr Bekenntnis zum Deutsch-«um, den magyarischen Chauvinisten verhaßt machten und' toit ihnen um da« täglich, Brot und unter die liebevolle Obhut der magyarischen Staat«« annvaltschast gebracht wurden. A« de» Al«r»hen in Angara. Wie Ofen« Pestter Btänern au» Großwaidem gemeldet wird, kam, man in mehreren OttM der Umgebung aus die Lpur einer weitcerzweiglen Verschwörung, die den Zweck gehabt haben soll, eine neue sizilianische SMtper unter den zwischen den Rumänen lebenden Magyaren zu veranstalten. Der Obergespan, von der drohenden Gefahr verständigt, mobilisierte die Senidarmerie. welche in der Wohnung eine« De-nun?zianten in Oberlupo« einen intelligenten, aber gäazzlich unbekannten Mann unter d?m Verdachte der Lufruhranstiftung verhaftete. Den Rumänen wurche verboten, nächtlich in den Wäldern Zusam menlkünfte abzuhalten - Da« klinvl ja ganz schreck lich. erweckt aber zugleich den Verdacht, daß e« sich den Masyaren blo« darum handelt, einen neuen Borrwand für die rücksichtslose Unterdrückung der 8huro£nen zu haben. Wie man Hiebei voraeht. darmder gibt folgende Drahtnachricht auS Ofen« Pest' wieder ein lehrreich«« Beispiel: Die Polizei verhütete den hiesigen Redakteur Gabriel Zsivano oits-tt aus Antrag de« Ungarisch.We ßkirchner Ge nchit«hofe« ohne Angabe eine« Grunde«. Zsiivano vitfckh leitete da« serbische Blait »Narodne r«c*. meldhei von der Polizei in letzterer Zeit wiederholt «it 'Beschlag belegt wurde. Da gegen ihn kein rechtttgiltiger Hastbeschluß vorliegt, forderte sein Vertieidiger die sofortige En,Haftung, felbstverständ lich lohne Ersolg. Z»er ZusKand in Z>e»tsch.SüdweKasrita. Bon Gouverneur v. Leutwein sind folgend« zwei Telegramme vom 23. d. in Berlin eingeganpen: Die gegenwärtige Krieg«lage ist folgende: Die Ost abtti ilung unter v. Glasenapp marschiert über Go. babi«« gegen den Häuptling Tjorjo und sperrt die Grenaze. Die Hauptabteilung sammelt sich bei Oka-hantyja und beschränkt sich, bi« Verstärkung eintrifft, aus kkleinere Vorstöbe gegen den ansteinend bei Otjosisoiigali und Waterberg in abwartender Siel« lung i ficti befindlichen Feind. Die Westabteilung unter: . Estorff geht aus Outjo vor und entwaffnet den tOmaruru-Siamm. Vom Süden de« Schutz-gebier»« find eine Kompagnie und eine Gebirg«bat« terie im Anmarsch. Zum Schutze de« Süden« bleibe«» daselbst eine Kompagnie und zwei Geschütz». — Wa« zweite Telegramm lautet: Eine Abteilung unter e Oberleutnant Schultze erbeutete am 8. Februar in einne« Gefecht südlich ron Tsumana« 300 Stück Großßvieh und 400 Stück Kleinvieh. Der Feind haue i 10 Tote. Die«seii« sind keine B-rluste vor« hanpeie». Am 2. Februar haden Ovambo« de« Kapitiiün« Neshale den Polizeiposten in Amatoni angeagriffen. wurden aber mit einem Vertust von 60 TToien zurückgeschlagen Der Posten wurde später.-r eingezogen. Die Ovambo« des Kapitän« Kamblt«»do waren bisher friedlich, v. Estorff hat die ^Verbindung mit Putjo wieder hergestellt. — Nach ) einer Meldung au« Windhuk find bei einem iMwrltlichen Singeborenenanfstand im Norden 86 Weißeße und 14 Eingeborene um« Leben gekommen. Bon $ Mndhuk ist ein Strafzug abgegangen. Seite 3 Killier ZVü«»ergesa»g?erein. Vom 4. März ab nehmen die montägigen und freitägigen Proben de« Bereine« wieder ihren Fortgang; dieselben neh men ihren Beginn wie vordem um halb S Uhr. Mit Rücksicht auf die für den 16. April anbe-räumte Liedertafel werben die Mitglieder aufgefor« dert. die Proben pünktlich zu besuchen Äus Stadt und Land. tf fiwgesische Gemeinde. Heute Sonntag den 28. FiFebruar findet im evangelischen Kirchlein in der G SaNtngasse und zwar von halb 5 bis halb 6 Uhr a abtut« ein öffentlicher Gottesdienst, verbunden mit eil einer UebertrittSfeier, statt. Herr Pfarrer May wird p pndigen über »Wozu find wir in der Welt.* $ fwomein. Heute Abend findet im Hotel „StadvilWien' di« «rste MonatSkneipe im lausenden vereintiisjahre statt. Kheatervachricht. Morgen nachmittags 6 Uhr findtt, wie bereits mitgeteilt, di« Zweilaufführung der beliebten EySler'jchen Operette .Bruder Strau-bingti» statt. ?»« der steierm. Ad»okate»kammer. Herr Dr. Heinrich Lorber jun. ,st al« Advvta, mit dem Wohnsitze in Marburg in die Advokaten liste für Steiermark eingetragen worden. Ans dem Heft«g»isse entwiche». Der Zigeuner Kred«, auch in angenehmer Erinnerung unter den Namen Mayer und Heitzenberger, ist laut einer hier eingmoffenen Drahtung au« dem Sirafhaufe in Marburg entwichen. Krebs hat keinen Augenblick an feiner Befreiung gezweifelt. In dem Vorgefühl der bald wiedererlangten Frei« deit war er bei Verkündigung deS Urteilspruches de« Cillier Krei«gecichteS in die Worte abgebrochen: »Wa« find sieben Jahre Kerker für mich? Zwanzig häl'et ihr mir g«b«n sollen!« Ein bereit« in E'lli v«rübt«r Besrtiungtversuch schlug allerding« fehl. Z»ie Nesta»ration ans dem Schtoß»erg. Da« vom Musealvereine Cilli aus dem Schloßderge er-richtete Gebäude ist am 24. d. kollaudien worden. Die Etöffnung der Restauration kann hoffentlich bereit« in naher Zeit statifinden. Schanbühne. Vergangenen Sonnabend hauen auch wir Cillier da« Vergnügen, Beyerlein« „Zapfenstreich-, um den soviel Tinte verspritzt, soviel Druckerschwärze verschwendet wurde, aus un« einwirken zu lassen, Die Reklame hat mächtig sür dies Drama gearbeitet und wie zugestanden werden muß. auch den Erfolg gezwungen. Mit Spannung sah man auch bei uns der Aufführung entgegen und das Hau« erivie« sich bi« auf da« letzie Plätzchen gefüllt. Um dem Stücke gerecht zu werden, muß man e« nach zwei Seilen hin betrachten, als reine Kunstform und al« Tendenzwert. Jene Blätter und eS sind d»eS nicht wenige, die BeyerleinS Zapfenstreich einfach als rue Mache und al» auf-dringliches Tendenzwerk abgetan wissen wollen, lassen der dichterischen Begabung Beyerlein« zu wenig Gerechtigkeit widerfahren. Zugestanden, daß an einzelnen Stellen der Politiker od«r vielmehr sozialdemokratisch« Agitator B deuilichkeiten bekämpfen, denen man überall, in Büchern und Zeitungen, im Amlistil und in der Geschäftssprache begegnet. Und Ichließlich hoffen wir durch die E'örterung sprachgeschichtlicher Fragen die Teilnahme an sprachlichen Dingen überhaupt anzuregen. Liefern»g-a»sfchrei0»«g für Aekleidangs-«nd Ausrüllnngssorte» für die Zöglinge der Militär-Akademie i» Me»er.AenlIadt Die Handel«- und Gewerbekammer in Graz bringt zur Kennlni« allfälltg-r Interessenten, daß selten« der Verwaltung«kommission der k. u. k. Therefianischen Militärakademie «n Wiener-Neustadt die Lieferung von Bekleidung«- und Au«rüstung«so>ten für den 19. März 1904, 12 Uhr mittag«, autgeschrieben wurde. Zur Lieferung gelangen u. a. ESakcS, Kappen. Mäntel. Waffenröcke. Blusen, PantalonS, Felddinden u. f. w. Eine die näheren Details dieser Ausschreibung entfaltende Kundmachung liegt im Bureau der genannten Kammer. Graz, Neu« ihorgasse Nr. 57, zur Einsicht aus. Aon der Südbahn „Mit Genehmigung des hohen t. k. Eisenbahn - Ministeriums vom 7. Mai 1903, Z. 19.771/16 werden versuchsweise bi« auf Widerruf in den für den Eilgu,dienst nicht ein-gerichteten Halt, stellen im Sinne de« § 30(2) de« Btirieb«reglemenl« Gegenstände, welche nicht zum Reisebedarf» gerechnet werden, und insofern sie nicht nach § 30 (4) diese« Reglement« von der B^sör-Urung al« Reisegepäck ausgeschlossen find, im Lokal« veikehr der. österreichischen Linien der k k. priv. Südbahn-Gesellschaft und auf der von ihr in Be-tneb übernommenen Wien—Pottendors—Wr. Neu« städter Bahn, der Leoben—Vorvernberger und der Graz—tköflacher Eiser bahn, von diesen Haltestellen zur Beförderung als Reisegepäck, ohne daß hierbei dem Absender die Lösung einer Fahrkarte auf« erlegt wird, zu den tarifmäßigen Gebühren sür Eil« güter übernommen. Nach diesen Haltestellen ersolpt die Beförderung der erwähnten Gegenstände al« Eilgut zu den tarifmäßigen Eilgulfätzen. Zwischen solchen Haltestellen sowie von und nach jenen Halte» stellen, in welchen die Fahrkartenausgabe durch Private oder im Zuge durch die Kondukteure er, folgt, findet eine Beförderung dieser Gegenstände nicht stau. — Auf die Beförderung mit bestimmten Zügen haben die Parlüen keinen Anspruch.* — Die Südbahn beabsichtigt mit der Einführung dieses Dienste« den Interessenten die Möglichkeit zu bieten, von den Haltestellen, in welchen bisher nur ei» be« schränktet Reisegepäck«dienst bestand, Güter aber weder aufgegeben noch bezogen werden konnte», Naiurvrovukle und Erzeugnisse de« ländlichen Ge« werbefleiße; nach den Städten und größeren Orten zu befördern und umgekehrt die sür die Approoisio« nittung der nach den Haltestellen gravitierenden Ortschaften. Sommerfrischen und Villegiaturen er« forderlichen Artikel au« den Marktorten den Halte« stellen zuzuführen, und zwar beide« auf Grund de« gewöhnlichen beziehung«weife ermäßigten Eilgut« tarife« anstatt der teuren Gepäckfätze. Die Detail« dieser Abfertigung, durch welche die Südbahn einem wirklichen Bedürfniss« de« Publikum« «ntg«gen-kommt, sind au« d«n in d«n Stationen und Halt«» sttllen affichi«rt«n Kundmachung«» zu entnehmen. Krflachen. Au« Rann wird un« berichtet: Am 20. d. zechle der GrunddefitzerSsohn Franz Petan auS Sromlje in einem Gasthaus» in Sdole der Gemeinde Pleterje, wobei er als Fremder von den anweskndrn heimischen Burschen gereizt wurde. Er ließ sich aber die Unzukömmlichkeiten nicht gefallen und e« entstand bald ein Handgemenge, wobei dem Petan mehrere Messerstiche zugefügt wurden, an deren Folgen er noch in derselben Nacht starb. Durch die Erhebungen der Gendarmerie wurde sest« gestellt, daß die Burschen Pongracic und Kozel au« Sdol« die tödlichen Verletzungen dem Petan zuge» fügt haben. Pongraöic und Kozel wurden dem Be« zirk«gerichte in Rann eingeliefert. Hplotnih. (Ronacherabend.) Unter zahl» reichem Zuspruch von au«wärt«, fand hier «in von Herrn Gkvrg Hasenrichter veranstaltet«! Ronacher« abend statt, der in jeder Hinsicht al« gelungen zu betrachten ist. Da« Programm war ein sehr reich-haltige« und äußerst gelungene« und wie« Gesang«« vortrüge, komische Intermezzo'«. KoupletS und auch lebende Bilder auf. Um den gesanglichen Teil de« Abend« machten sich Frau Fritzi Hafenrichter und ~rl. Engenie Lapaine besonder« verdient. Die amen ernteten für die anmutigen Liedervorträge Gen« 4 r«ichtn Beifall und zahlreich« Blum«nspend«n. Auch di« vorzüglichen Stiftungen der Damen Jonke, Terschan. Crcek. Zwirn, Pauscher und Tisso, sowie des Herrn Jonke junior, fanden lebhaft« Anerkennung. Herr Georg Hafenrichter erzielt« «it der Vorführung lebender Bilder, Illustrationen zu bekannten Volksliedern darstellend, und den ge-lungenen Kouplelvorträgen einen stürmischen Heiter» keitSerfola. Di« Klavierbegleitung besorgte in exakter Weise Frl. Olga Schindler. Die Pausen füllte da« Quartett de« Gonobitzer MännergesangS-vereine« mit den Herren Karl Wesenschek, Nehulny, Kupnik und Gustl Sattler durch ausgezeichnet zu Gehör gebrachte Liederoorträge au«. Viel Heiterkeit erregt« auch die von Herrn AloiS Walland ange» führte böhmische Musikkapelle. Nach den Vorträgen wurde mit Lust und Eifer dem Tanze gehuldigt und erst der helle Morgen trennte die fröhliche Gesellschaft. Anerkennend sei auch die ^Wirtin Frau Fanni Kunei erwähnt, welche in liebenswürdigster Weise sämtliche Räume ihre« Hause« zur Ver» sagung stellte und durch ausgezeichnete Küche und vorzüglichen Keller für da« leidliche Wohl der von nah unv fern erschienenen Gäste sorgte. Dem un» ermüdlichen Arrangeur de« in ollen Teilen ge-lungenen Abend«. Herr Georg Hafenrichter, können wir zu dem glänzenden Erfolg nur gratulieren und wünschen, daß un« noch öfter Gelegenheit ge» boien werde, sein vielseitiges Talent zu bewundern. Trostlose ZnSände Einen triften Anblick bieten nach einer un« zugikommenen Notiz die Warteräume der Stationen an der Bahn Grobelno — Lande«grenze. In den Stationen St. Marein und Möstin ist der Warteraum II. und III. Klasse zugleich al« Schanklokale hergerichtet. Zu bekommen sind jedoch weder Getränke noch Speise, wa« natürlich dem reisenden Publikum zu allerlei Witzen Anlaß giebt. In der Halte« und Ladestelle Kostreinitz —Podplat ist selbst für einen Anstand«-ort nicht vorgesorpl und wie wir hören, haben sich auf Grund dessen einige Spaßvögel den Witz erlaubt, den Wariesaal, der weder Tür noch Fenster noch Ösen aufweist, durch eine Aufichrist al« „An-ftand«ort" zu bezeichnen. Au» de« Hrazer Amtsblatt«. Verpachtung der Jagdbarkeiten der Gemeinden Rohitsch, Friedau und Petlau (Bezirksgericht Pettau). Aahr- nnd Aiehmirkte in Alntersteiermnrk 2. März: Pettau, Rinder- und Pserdemarkt. — 3. März: Franz, I. u. V.; Oploinitz. Bezirk Gonoditz. I. u. V.; Rann, Bez. Pettau, Rinder-und Schweinemarkt. — 4. März: Unler>Pul«gau, Bez. Marburg, Schweinemarkt. — 5. März: Rann, Schweinemarkt. — 7. März: Et. Peter bei König«berg, Bez. Drachenburg, I. u. V.; Tillmitsch. Bez. Leibnitz, V. — 8. März: Friedau, Schweine-markl; Gleinsteiten. Bez. Leibnitz, V.; Peilenstein. Bez. Drachenburg, I. u. V. — 9. März: Marburg, V.; Weilenstein. Bez. Gonobitz, I. u. V.; Petlau. Schweinemarkt. — 10. März: Doll. Bez. Tüffer, I.; St. Georgen am Tabor. Bez. Franz. V.; Kapellen, BPul«gau, Bez. Marburg, V.; Wuchern, Bez. Mahrenderg, B. Herichtssaat. Aergwerksnnsall in «Qrastnigg. Vor dem Erkennlni«senate de« hiesigen Krei«-gerichte« fand am 25. d. M. unter dem Vorntze de« Ober!ande«gericht«raie« Josef Reiter die Ver-Handlung gegen den 16 jährigen Johann Hol«) es und d«n 18jährigen Joses Tavornit, beide Berg-arbeiter in Hrastniga, wegen Uebertretung de« § 335 St.-G statt. In der Nacht vom 29. aus den 30. September o. I. suhren die Angeklagten «it sech« mit Kohlen beladenen Hunten vom Hils«-schachte- zur „Separation", während gleichzeitig Joief Ragay, noch ein Knabe, der mit leeren Hunten zur „Maschinenhalle" fuhr, beim Wechsel ihnen entgegenkam. Da da« Terrain dort einige« Gefälle besitzt, so kamen die Hunte, da sie nicht an-einandergekoppelt waren, in« Rollen. Raday sprang entgegen und rief: „Aufhalten!" Hierbei kam er zu Falle, ein beladen» Hunt rollte über ihn, wobei ihm der rechte Oberarm gebrochen wurde, wa« nicht hätte geschehen können, wenn die Hunte aneinander-gekoppelt gewesen und di« sonstigen, durch di« Betrteb«oorschristtn vorgesehen«» BerhaliungSmaß-rrgeln befolgt worden wären. Johann Holesek ist nicht erschienen. Tavornit verantwortet sich zunächst mit der in jener Nacht herrschenden Finsterniß, auch fei e« stark nebelig gewesen. Al« Raday gerufen habe „Aufhalten!', hätte er di« rollenden Hunte nicht mehr aufhallen können. — Der Vorsitzende fragt, warum er gleich sech« Hunt« zusammen g«-führt hab«? — Der Angeklagt» erwidert, e« sei ihm »rklärt worden, wenn nicht mehr Hunte ge» liefert werden, würden ihm di« Schichten verkürzt werden. — Vorsitzender: .Ist nicht oerlesen wor-den. daß mehrere Hunte zufammengekoppelt werden müssen?' — Angeklagter: „Nein, da« ist un« nie gesagt worden. Erst jetzt, nachdem da» Unglück ge» schehen ist, werden die Hunie zufammengekoppelt.' — Vorsitzender: „Die Hunte haben doch eine Kuppel-Vorrichtung?" — Angeklagter: „Nein, bei un« in Hrastnigg nicht, wohl aber in Ojstro." — Der SiaaiSanwalt zeigt dem Angeklagten ein Exemplar der B»lritb«oorschriflen und fragt, ob er nicht auch ein solche« Büchel erhalten habe. Angeklagter er« klär», ein solche« Büchel nie gesehen zu haben. Da«-selbe erklär« auch der Beschädigte Raday. — Der Sachverständige Oberbergkommissär Salomon gibt die Erklärung ad, daß der § 9 de« Nachtrage« der Betriebsvorschriften da« Zusammenschließen der Hunie, wenn mehrere verwendet werden, auSdrück-lich vorschreibt, umsomehr, wenn die Bahn ein Ge-fälle dat. ES wäre nicht notwendig gewesen, daß Raday vorgesprungen wäre, weshalb ihn selbst auch ein Verschulden treffe. Bezüglich der UeberwachungS-Vorschriften bemerkt der Sachverständige, daß di« AufsichtSorgane di« Pflicht haben, für die Ueber-wachung zu sorgen und die betreffenden Weisungen ergehen zu lassen. L«id«r aber gehen die Ausseher in dieser Hinsicht zumeist recht lax vor. — Nachdem sich noch weit,« Erhebungen al« notwendig herausstellten, wurde di« Verhandlung vertagt. PirtfUJL Am II. Jänner hals der 13jährige Taglöhner Johann Vre5ko dem Grunt b-sitzer Johann Slokan in Gahoszen in dir Wohnuna Holz spalttn. Al« sich Slokan einen Augenblick entfernte, glaubte Brecko da« Glück bei der bekannten Stirnlocke ersassen zu können, wenn er «inen raschen Griff in den ihm bekannt gewordenen Versteck täte, wo Slokan seine Schätze barg. Er eignete sich hiebei 50 K in Gelb und «intn alttn Handschuh zu 40 d an. Slokan kam ihm aber daraus und nur drm Umstand«, daß der Schaden bi« auf den Betrag von 3 K 80 h gutgemacht wurde, daß Vrekko bi«her unbescholten war und ein reumütige« Geftändni« ablegte, ist «« zuzuschreiben, daß da« Urteil milde ausfiel. Vr»kko wurde zu 14 Tagen Arrest verurteilt. $in berüchtigter Htanfer ist der 19jährige Grundbtsitzer Franz Ferlan au« Rastetz Am 23 November v. I. geriet er auf der Straße mit einem Burschen namen« öinzar in einen Wortwechsel, der sehr bald in Tätlichkeiten ausartete. Ferlan schlug seinen Gegner in die Flucht, verfolgte ihn sodann und hieb aus den vor ihm Flüchtenden so unbarmherzig ein. das« öinzar be-wußtlo« zusammenstürzte. Die Hiebe aus feinen Kopf waren so heftig geführt worden, daß sie zu einer lebensgefährlichen Verletzung und zu Lähmung», erfchemungen führten. Ferlan. der wegen Körper» Verletzung bei Raufhändeln bereits vorbestraft ist, wurde zu 13 monatlichem schweren Kerker verurteilt. Tagesnenigkeitku. Hrnt! Lneckel. Der berühmte deutsche Natur-forscher Ernst Haeckel beging am 16. d. unter großen Ehrungen seinen 79. Geburtstag. Der Ge» lehrt«, welcher auch der deutsche Darwin genannt wird, da dessen hervorragende« Werk, die Enl« wicklungSgeschichte, gewissermaßen zum Beweise sür die Darwinsche Theorie wurde, ist am 16. Feber 1834 in Potsdam geboren. Ernst Haeckel ist nicht nur Forscher, sondern auch Naturphilosoph. Seine Untersuchung über das Entstehen und über da« Wesen de« Leben« haben eine warm« Das«inSsr«ud« in ihm wachg«halt«n, di« wir «in golden«? Licht-schimmer über alle sein« Werk« gebreitet liegt Die Popularisierung der Darwinschen Theorien in Deutschland. Oestereichund in der Schweiz ist zum Teile das Werk be« Siebzigjährigen, dessen Ehrentag am 16. d. alle Kulturwelt festlich beging. — Haecktl ist zugleich entschiedener Leugner aller vk-kulten ErsahrungSsätze und Gegner des DualiSmu« von Stoss und Geist in der Natur. Hirrin dürfte er allerdings nicht recht behalten. wichtiger Jorychritt in Hesterreich! Die „Warlburg' schreibt: Zum erstenmale, soweit bekannt, erhielt ein früherer römisch-katholischer Priester, jetzt Eisenbahnbeamter, DiSpen« von § 63 dk« Allg. Bürg. G«setzbuche« und somit di» Erlaub-nt«, eine recht«giltige Ehe einzugehen. Der Di«pen« wurde von der kärntnerischen Landesregierung er» Itummer 17 teilt, di« Trauung am 30. Jänner in Wien »oll« zogen. Ein Sieg der Freiheit üb«r da« kanonisch« Recht! Die Nachricht verdient di« eingehendste Be« achtung und weiteste Verbreitung. £in Kerzensroma« des deutschen Kr«»-Prinzen! Neuerding» tauchen in englischen, amen« kanijchen und französischen Blättern Geschichten vo» einem angeblichen Herzen«roman de« deutsche» Kronprinzen mit einer ungewöhnlich schönen Kolo« raturfängrrin in Berlin, einer Amerikanerin, auf. welche inzwischen bereit« entlassen sein soll. Die vo« un« schon erwähnten Demenii« finden in den erwähnte» Blättern wenig Glauben. Nun behauptet ein amenk» nische« Sensalion«blat>, das „Journal', den ge-nauen Her«ang de« Konflikte« zwischen Kaiser u»» Kronprinz erfahren zu haben. In einem Kabkl-bericht dieser sehr zweiselhafien Quelle beißt e«: „Der Kronprinz, der jetzt 22 Jahre alt ist. glaubt al» genug zu sein, um feine Unabhängigkeit erklärn» zu dürsen. Al« er seinem Valer widersprach, ver-wie« ihn der Kaiser in energischen Worten. Schließ-lich wurde der Konfl k» aku». al« der Kaiser de» Prinzen erklärte, daß «r al« Offizier ihm alt feinem Krieg«herrn unbedingt zu gehorchen hab», wenn er nicht wkgen Insubordination der militäru schen Gericht«barkei» verfallen wolle. Der Kcoa-prinz, der sehr heißblütigen Temperament« ist, er-widerte seinem Vater, indem er mit dem Fuße aufstampfte: ,Al« Oifizier der deutschen Armee weiß ich genau, wa« ich Ihnen an Gehorsam i» mililärischen Angelegenheiten schul»», aber alt Deutscher, selbst al« Osfizier, habe ich da« Rett, mit jedem zu verkehren, mit dem e« mir zu verkehren beliebt, jede« Theater zu besuchen, da« »ir gefällt, und nach meinem Belieben zu Handel». Sie selbst, Majestät, waren Ihrem Vater auch nicht gehorsamer al« ich, al« Sie in meinem Alier waren. Und Sie haben sich seine Einmischung i» Privatangelegenheiten ebenso verbeten, wie ich et jetzt tun muß. Ich muß Ihnen sagen, Majestät daß, wenn ich meine Individualität nicht nach meinem eigenen Willen au«üben kann, ich auf meine Stelle al« Offizier verzichte und wenn 5« mich immer noch zwingen werden, da« zu tun, wa» mir nich» gefällt, so schwöre ich Ihnen, daj ich nie wieder eine deuiiche Uniform »ragen icisl. Wenn dies nicht helfen sollte, werde ich mir rnem Heim in Paris, London oder in den Vereinigte» Staaten gründen, wo ich genug Freiheit habe, werde, als freie« menschliche« Wesen und nicht alt Uhrwerk leben zu können.' Dies» Antwort mach« den Raifer für einige Minuten sprachlo«. Da«, indem »r versuchte ruhig zu fein, sagte er ihm. tiafc, wenn er ein einfacher deutscher Untertan wäre, je» Roisonnement einen Grund hätte, aber al« kr»» prinz und künftiger Herrscher von Deulschland hält» «r zu gehorchen. Darauf antwortete ihm der Lr»» prinz, «r fei zuerst Mensch und dann erst Kr»» prinz und daß «r eher aus sein Rech» aus den Thr»t verzichten wolle, um frei zu sein, al« da« ga»? Leben lang ein gekrönter Sklave zu bleiben.' — Jedenfalls ist die Darstellung de« amerikanisch». Blatte« mit großer Vorsicht aufzunehmen, sch» auch au« dem Grunde, weil wohl kein Berichte» sta>ler von einer so heiklen Au«»inand»rfetz»»ß zwischen Bater und Sohn, auch nicht der findigst» Hanke» - Reporter, detaillierte Kennini« erhalt« haben könnte. Entschädign»! für «»schuldig Im Justizministerium wurden, wie die „Pol.' meldet, in de« letzien Tagen die Vorarbeiten s« einen Gesetzentwurf begonnen, der sich analog d» kürzlich im Deutschen Reiche geschaffenen nein» Gesetze mit der Entschädigung sür unschuldig Ber-urteilte und unschuldig Verhaft«« besaßt. ?osta»«eis«»ge» in fremder Mi^rmt^ Vom I. April l. I. angefangen werden >« min« nationalen Verkehre Postanweisungen auch in sremda Währung «»«gestellt werden können. Die Un-rechnung wird nach eine« amtlichen Schlüssel er> folgen. Durch diese Neuerung wird einem Wunsche der Geschast«wel» Rechnung getragen, die e« ttt einen Uebelstand empfand, daß bei der bisherig«» Gepflogenheit sich häufig kleine Differenzen bei da Umrechnung der inländischen Währung in die e»u sprechende ausländische ergaben, welche eine» A»t> gleich durch Abzug oder Hinzurechnung erforderlich machten. Alngttische goldene Angend Der akademisch» Senat der Ofen-P.st-r Universität hat zwöls Recht»-Hörer auf je ein (!) Semester und sieden Siech» Hörer für jwei(!) Semester relegiert. Di« >«»z» Herren hatten in ihren Meldungsbücher» die Unter» (Christen der Professoren, einige sogar die Prüf»irgt-ergebnisse gefälscht. Die Unterschnflenfälscher v« "Wiutnmrr 17 JBeitfr*« W«cht- Eette 5 heutle werden -in wenigen Jahren StaatSanwält« und! Abgeordnete sein und werden sich dann über die Unmoral de» Pöbel« aufregen. Khinestsche A«azo»en. Au« Marseille wird g?»«ld«i: Eine Zuschrift au« Koangsi an da« .Ectto d» la Chine', die dieser Tage hier ein-gelaingt ist, berichtet, daß die Wiiw« nach einem Rebeellenführer «it ihren zwei Töchtern. 18 und 16 !Jahr« all. in« Feld gezogen sei, um ihren Game« zu rächen. Sie werde von de« Soldaten fehr gefürchtet. Kin zn 3&on! Der wegen Betrüge« und Ver« «ntrceuung zu 15 Monaien schweren k.rk«r« ver» urteiille Wiener Recht«anwalt Dr. Theodor Zinner «ritt — wir die Wiener Blätter melden — in den nächste» Tagen zum — »aiholizi«mu« über. Also doch > ein kleiner Erfolg sür die vielen Verluste der römiischen Kirche! tt«e Massennntersnchnug gegen Krane» und Müitchen. Eine ähnliche „Affaire-, wie sie in der letztem Zeit die Behörden von Friedland und Aussig befchiäsngt hat. ist gegenwärtig in Kralup au«^ gebrrochen. Die Untersuchung führte zu der Verhaf «uagj einer gewissen Hebamme Trnka, bei welcher «ine Korrespondenz saisiert wurde, die auf zirka 150 Personen Bezug hat. Die tschechische Press, sucht! den Fall zu vertuschen. Blorasen-Seide scrisni In« Hall« Ktui» fiuflet ttrl l Seiden Fabrik Ucnneberc, vermischtes. Zlyzantinismus auch Sei Krteilnng vo« Schm«p»to»jesfioneu Der .Naprzov' berichtet nver jolgend, lustige Geschichte: Da« Ministerium de« ^Innern hat dem Erzherzog Stephan, ver in Saybiusch eine große Branrnweindrenoerei besitzt, eine Konzession zum Au«schenken gebrannter Getränke in Kkrakau verliehen. Der Magistrat«rat Dr. Schliiichiing, ein sehr strebsamer Herr, glaubt« nun endliäch die so lange ersehnte Gelegenheit gekommen, sich ddie Sporen zu verdienen. Deßhalb nahm er dem iResklenten die Akten ab und setzte selbst di, Ko»ze,ss>on«vkrl,ihung aus. Da wimmelt ei nun von „Hohen-, Hochwohlgeboren* und dergleichen AuSdirücke«. Zum Schluß schwang sich Dr. Schlich-ting zzu folgender, in derlei Schriftstücken sonst nicht üblichen Redewendung auf: „E« wird also Eurer kaiserllichen Hoheit die Konzession verliehen, die Eure kaiserliche Hoheit zum Verkauf von Speisen «nd Weiränken ermächtigt." Und diese Konzession«, inkundd« wurde denn auch dem Erzherzog zugestellt, der dcann in einer späteren Zuschnst im Sinne de« Grseyye« aufgefordert wurde, der Genossenschaft der Gastwvirte beizuireien. Der Sinn dieser Zuschrift »st leilider nicht bekannt. ZKieustbotenbücher mit Photographie. In der Uetzien Sitzung der Kommunalvertretung de« Wien«» Bezirke« Josesstadi wie« Bezirk«rat App.l aus döie Unzukömmlichkeiten und Mißdräuche hin, welche e »um Schaden der Dienstgeber mit Dienst-boiendttichern vorzukommen pfleg,u und beantragte, daß zqut Hinianhaliung solcher Mißbräuch« jede« DitnstKdotenbuch mit der Photographie der Jnhade-rin vrersehen werde. Dieser Antrag wurde zum Beschliliiffe erhoben und behus« gleichartigen Bor-gehen«,« den übrigen Vertretungen der Wiener Be zirke btekanni gegeben. eine »oder»« Seeschlacht toket, da- rüder stellt eine englische Z it,chr,st folgende Be-rechnuwigen an: Während ce« letzte» Kriege« zwi-schen ^Epanien und Amerika übeischüttete die^Broo-tlhn" I da« spanische Schlachtschiff .BiScaya" mit eine« i so tötlichen Regen von Geschossen, daß da« letztere t tu wenigen Minuten auf dem MeereSg'vnde lag altl» ein zertrümmerter und zusammengeschossener Wirrwmor von Eis-nstücken. Im ganzen hatte die »BrooKkly«- 618 Granaten auf die „BiScaya" ab-die Rechnung über die Zerstörung stellte sosol«endermaßen: 141 achtzöllige Granaten, jede zuz« 1200 15. 65 sechSzöllige, jede zu 456 K, 12 S«6tch«psüno,rgranat»n. jede zu 22 K. 400 Ein-psündever«ranaten. jede zu 14 X. So kostet da« GeschüjHseutr von fünf Minute« den Bereinigten Staaten«» etwa 130.000 X und während jeder Mi-»i»ie Bei,« Kampfe« schleuderte di« „Brooklyn" 122 Geschostvße auf ihren Feind, die 36 000 K kosteten. Wenn ■ »an dazu die koste» der B«an»wortung de« Feuer« i« seilen« der „Bi«caya* rechnet, so sieht man. daß d,d>, Schlacht zwischen den beiden Schiffen 72.000» K in der Minute gekostet haben kann. Kise«ö«hnn»fälle in Amerika. Einer offi ziellen Statistik entnimmt der .Deutsche Anzeiger" de« Staate« Iowa in seiner Nummer 2 vom Jahre 1904, daß im Vorjahre in den vereinigten Staaten 3550 Menschen bet Eisenbavnunsälltn getötet und 45.997 verwund«» word«n s'ien. „Man spricht von den 600 Opser« dr« Chikagoer Theaterbrande«," sagt da« zitierte deutscha«er>kanische Blatt, „aber diese« Opfer verschwindet gegenüber den Hekaiom den. die der Eisendahndienst fordert." Ei« sehr großer, ja. man könne kühn sagen, der größte Teil dieser Unglück«sälle sei ersolgi durch die schlechte Wirtschaft und die übertriebene Sparsamkeit bei den in Betracht kommenden Eisenbahnlinien. Iierqntterei und Sittlichkeit. Tierschutz und Menictieiisctiutz hängen zusammen ; wer bewußt und absichtlich Tiere quälen kann, «st sicher gegen Mitmenschen auch mitleid«lo« und unbarmherzig. Wenn bei Tanzmusiken Schlägereien au«brechen, sind immer Fuhrwerker, die da« Zugvieh peinigen, oder Fleischer, die da« Schlachtvieh unbetäubi t»i martern, die Glälerwerser und Messerhelden. Jta lien ist da« Land der und«nkbarst«n Tierschinbereten ; gehen die Zugtiere langsam, so werden sie geschla-g'», traben sie, so schlägt «an sie wieder; pan» maschinenmäßig haut der italieniich? Fuhrmann auf die atmen Pferde, Maultier, und Ochsen ein, and zwar mit einem dicken Knüttel; daran tft vorn ein Nagel zum Siechen in WundenDasür ha« aber der Italiener auch gegen Menschen beim Streit sofort den Dolch bei der Han»! Und ist e« nicht auffallend, daß die berüchtigtsten Anarch sten Jta lienec oder Spanier sind? Tierschutz und Menschen-schütz hänge« eben zusammen I Bor einigen Jahren ward in Sachsen ein zwanzigjähriger, mehrfacher Mörder hina'nchtet; die Untersuchung ergad, daß er als Knabe oft Kaninchen den Bauch auigeschnu-im und die Ger arm« um d«n Hat« gewickelt hatt«; häufig nabelte er Hunde und Katzen lebend an Bäume — er „kreuzigte' sie. .Da« süßeste ist, wenn man suhlt, wie ta« T>«r unter dem Messer zittert; da« fliehende Leben schlängelt sich der Klinge entlang in die Hand hinein, die da« tätliche W rk-zeug hält." sagtr einmal der Franzose Peydagnelle, der Metzner lernte; bald entwickelte sich in ihm die leidenschaftliche Freude am Blutvergießen. Die Römer «nützten sich an Tierhetzen; bald warfen sie auch Menschen ihren Raudfi>chen und Tigern und Löwen vor! Der römisch- Kaiser Ko«odu« war al« knab, Tierquäler; al« Mann ließ er seine Zecher au« reiner Mordlust abflachten. Kaiser Nero war in der Juaend ebensall« Tierquäler; al« Mann ließ er Mutt,r, Frau und L,hrer auf scheußliche Weise u«bringen. Kalter kaligula schund in der Jugend Tiere; al« Kaiser sagte er zu de« viel .arbeitenden' Henker stet«: „Triff ihn so, daß er da« Sterben auch recht sühle!' Von Kaiser Domitian wissen wir, daß er oft Fliegen fing und zum Vergnügen auf Nadeln spießte; daher war er auch der mitleidloseste Mensch,nquäler! Hudwig XIII. zerdrückt« al« Kind Vög»l« zwischen den Steinen die Köpse; al« König sah er mii Freude und Genuß dem Verbrennen der Evangeli-schen seine« Reiche« zu! Zar Iwan IV., .der Schreckliche', marterte al« Kind Tiere zu Tode; seine Erzieher lachten dazu; al« Zar begoß er seinen Zechbrüdern di« Bärte mit Weingeist und zündete sie an; oder er sprengte im ra'endsten Zrabe durch Moskau« Straßen, um Greise und Kinder zer-stampsen zu könn,», ihr Lechzen und Winseln war seinen Ohren Musik! Damit ist bewiesen, daß Tier quäler immer auch Menschenquäler sind! doch ist, um wie viel würde sich d«r Umfang der Erd» vergrößern? Die meisten denken im ersten Augenblick an unzählige Meilen, aber auch jene Schätzung trifft nicht »u, denn di,s,r parallele Aequator würde ausgestreckt eine Linie bilden, die nur u« etwa« über f,ch« Meter länger ist. al« der Aequator. Vor ein'gen Jahren wurde auch die Frage auigeworken. wie e« kommen mag. daß ein mit Wasser gefüllte« Gi> besteht die Hauptlast einer Schnellzug« » Lokomotive? Natürlich möchie ein jeder darauf schwören: I« sich selbst. Da« ist aber nicht richtig. Ta« Wasser, welche« die Maschine im Kess«l Mit sich führt. ist schwerer al« di« Maschine selbst. Dasselbe ist gleichfalls praktisch auszurechnen. l'ckerall »« hniirii. unentbehrliche Zahn-Creme, erhält die Zähne rein, weiss nnd gei-and. __9060.1 FRITZ RASCH mmm, CILLI. Gedenket Wetten «ad Legaten! Ne»ier Kragen. Von Zeit zu Zeit macht eine Frage die Runde, dte jedem dem n vorgelegt wird, in Verwirrung und oft in Verlegenheil bringt und deren Lösung oder Beantworiung ihm noch unwahrscheinlicher dü»kt. Da hat irgend «in Schüler in «inem Physik-Lehrbuch zufällig da« Exempel vo« der großen Korkkugel aufgeschnappt, e« zu Hause erzählt, der Vater hat di» Frage int WtriSbau« an den Stammtisch gebracht und nun kursiert ta« kuriose Prodle« überall: Wie schwer ist ein« Korkkug«! von zwei Meter Durchmesser? Daß «S eine solch« Kugel in Wirklichkeit nicht gibt, weiß man. ab«r man könnte si« ja zusam«,ns«tzkn. Alle, denen die Frag« vorgeltgt wird, bleiben mit ihrer Schätzung weit hinter der Wirklichken zurück; zwei oder drei Kilo raten die meisten. Di« Wahr» h«it ist aber, daß eine solche Kugel zwanzig Meter-zenlner wiegen würde. Man braucht von Physik und Mathematik nicht viel in Erinnerung behalten zu haben, um das erstaunliche Resultat herau«zu-bekommen. Eine ander» Frage ist di«: Wenn »an aus de« Aequator. also ring« u« den Erdball, einen Wall auswerfen würde, der einen Meter Zur Frage der Floßreguliervngen. Mitgeteilt vom Ingenieur Steinbach. Fortsetzung.) Bei sonstigen Prtvatflüssen und Bächen soll die Instandhaltung (Reinigung und Räumung de« Flußschlauche«. Freihaltung. Schutz und Unter-Haltung der User; ferner, lowett da« Gemeinwohl e« sortiert, die Au«sührung und Unterhaltung von Flußregulierungen. Dammbauten und Wildbach-verbauungen) öffentlich-rechtliche Ver-pflichtung der Beteiliuten werden; der Krei« der Beteiligten soll bedeutend erweitert werden, nämlich aus die Flußb«tt«igtntümer (Staat bet StaaiSprioatflüfsen) aus Anlieger, Hinierlieg«r, Besitzer von Triebwerken. Brücken, Uebersadrt«-anstalten, Trifieinrichtungen, Wasserau«- und -Ein-leitungen bei Dammvauten auf die Anlieger und Hinterlieger. Für die Verpflichtungen d,r Beteilig» ten ist ei» einheitlicher Berir«tung«maßstab sest-gesetzt. Der Staat soll auch zur Durchführung von Inftandhaltang«maßnahmen an diesen Privat» flüssen nach Maßgabe der budgetmäßigen Mittel Unterstützungen gewähren, dafür aber auch «ine weitgehend« Einwirkung auf die Durchführung der Arbeiten eingeräumt erhalten. Die Schwierigkeiten, di« sich «inem planmäßig«» Zusammenwirken der Beieiltgien «ntg«g,n stellen, sucht der Entwurf auf dreifache Weise entgegenzuwirken, einmal durch Genossenschaft«bildung aus Grund von Beschlüssen der Beteiligten — Freiwillige Genossenschaften und Genossenschaften mit Be,trit«zwang — dann durch zwangSwrise Genoss nschasi«bildung durch die Aus» fichl«behörde. ferner durch vorschußweise Ueber-nähme der beireffenden Leistungen und Au«gaben durch di« Gemeinde, wenn Genvssenschasten nicht gebildet sind. lZ»tts,tzu»g iolqt.) SriefKasten der Slyriftiettung. Kerrn Aranko Ken, Leoben. Erwidere die gesandten Glüße auf da« Herzlichste und wünsch« Ihren guten Vorsätzen da« beste Gelingen! Z. $Uch Honoöitz. Dem treuen Mitarbeiter Heilgruß! Seile 6 ,PesUd*~» Macht- Nummer 17 Auteressaute Krfahr««ge» eines Wiener Arztes. Dr. B. Licht in Wien tobt im „Md. Cbirurq. Zen-tralbiatte die vorzüglich,! Wirluna de« Heller« Pflanzen-Essenzen ^luid m>> der Schutzmarke.EHa-Jluid" gegen ver-schieden? gichtische und rheumatische Schmerzn. Ueber diese Veröffentlichung de« Dr. Licht in Wien sind in verschiedenen Wiener medizinischen Blättern viele Referate erschienen, wo ti unier Anderem beißt: ... Dr. ?. Licht in Wien bot Feller « Pstanzen. Essenzen-Fluid mit der Schutzmarke .Elsa Fluid' an einer großen Reihe von rheumatischen Affektionen verschiedenster Provenienz und Intensität einer Priisung unterzogt», und stellt die prompte und schmerzstillende Wirkung de« Feller'« Pflanzen t5sienzen.Al«>d mit d?r Schuxmarle .Elsa nluib" sowie die Tatsache fest, da» di'se« Präparat auch bei dauerndem Gebrauche gor keine schädlichen Wirkungen her-vorrnst, die Kranken verlangen vielmehr spontan nach diesem Präparate und loben deffen vberraschrnde Wir'ung. 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