Nr. Hg Sonntag, den 25 März ty2Z 63. Jahrg. Die Derschen Sloweniens und die Wahlen. Cs gab eine Zeit in unserem Staate, und ldiese Zeit ist noch immer nicht ganz über- ^ Wunden, in der ni6)t nur einzelne Menschen ' und Familien, sondern auch ganzen Gesell-sche.ftsschichten der seste Boden, auf dein sie standen, förmlich unter den Füßeu schwand und daß jeder Versuch, wieder festen Fuß zu ^ fassen, nm die bedrohte Existenz zu retten, iinmer wieder nur auf wankenden Boden ^ traf. In einer solch peinlichen Lage waren ^ auch die Deutschen Sloweniens nach dem Zusammenbruch. Von ihrer dominierenden ^ Pojitiou herabgestoßen, kumulativ zur Ver-autwortung für .^>andlnugeu gebogen, an, welchen so mancher nicht einmal in seinen^ >Gedan^-n mil>chnldig war, sühlteu sie sichi. auf einmal recht- und heimatlos in der eig^ neu H-nmat. So manches widerfahrene Leid -mußte unterdrückt uud überwunden werden, weil es nicht hoffen durfte, irgendwo Verständnis oder gar eiuen Rückhalt zu finden. Es war di? Zeit des Umsturzes und jener Wärnng, die mit dem Werden einer auf neue (Grundlagen gestellten staatlichen Ordnung^ verbunden war. s Diese Zeit ist gottlob vorüber und heute stehen die Deutschen Sloweniens nicht nur in einer Politisch-wirtschaftlichen Partei or-gansiert, ihre Rechte verfechtend, dar, sie haben sogar einen Vertreter aus ihrer Mitte in die gesetzgebende Körperschaft des Staates gebracht und der Baum, der wie entwurzelt dalag, hat fruchtbaren Boden gefunden und wieder frische Wurzeln gefaßt, und diese! Wendung darf vom Standpunkte der Sitt-j lichkeit und des Rechtes anch als allgemeiner! Erfolg mit Genugtuung begrüßt werden. ^ > Das Deutschtum iu Slowenien war einmal stark nud mächtig, dk"se große Vergangenheit ist aber heute seine schwächste Seite. Es muß vergessen, was es einmal war. Der Boden, in dein das deutsche Bäumclien wieder Wurzln faßte, ist ein ganz anderer, als es jener war, in dem es einst zu eiuem mächtigen Stamme emporwuchs. Sein Gedeihen und Wachstum wird mit berechtigter Eifersucht scharf b?obachtet und wenn seine Wurzeln es versuchen sollten, aus Gebieten Säfte zu ziehen, die dein herrschenden nationalistischen Stamme gebühren oder dessen Existenz gefährden sollten, dann würden die deutschen Gärtner ihrem Bäumchen selbst den schlechtesten Drenst evweisen. Wenn die während der abgelaufenen Wahlkampagne zutage getretenen Symptome uicht trugen sollten, dann scheinen die deutschen Führer sich der besonderen Stellung des Deutschtums in Slowenien bewußt zu sein. Ihre Agitation hielt sich in bescheidenen Gren.zen, sie verzichtete auf die Ausnützung der vollen Werbekraft, die dem Deutschtum infolge femer Vergangenheit-lseiner wirtschaftlichen Stärke nnd der noch immer nicht ausgegoreuen sozialen und staatlichen Verhältnisse innewohnt. DiGewerbetreiSeude, Intelligenz berufter und nur ansnahinsnx'ise Landarbeiter. Ellverben und wirtschaften wM"n nnd müssen alle diese Berufe, aber in ihren: Erwerb sind sie in hohem Maße von der Gesellschaft abhängig, in deren Mitte sie leben. Diese Abhängigkeit ist der Grund, d"r dem deutschen Nationalismus st^vifse Schranken setzt. Nur der Laudarbeiter, der mehr von der Natur, vom Rogen und Sonnenschein, Stürmische Beratungen in der französischen Kammer über die Ruhrbesetzung. (Telegramm der r Zeitung".) VW. Pans. 23. März, i.havas.) Die d> Kammer verhandelte das Budgetprovisorium 51 für die Monate Äpril und Mai. Abg. Bracke 5 verlangte, daß die Kredite für die Rnhrbe- ß sennng vor den Ostei-ferien erhandelt wer- d den. Poincaree erklärte, er werde Dienstag ( auf die Bemerkungen der Finanzkommission L erwidern und die Kammer werde dann den H Bericht dieser Kommission erörtern können. S Abg. Berdhon (Kommunist) fand die Ant- 9 wert zweideutig. Poiucaree erwiderte, er fei s bereit, sich näher zu äußern. Wenn er nicht r mehr Eile bekundet habe, so sei dies deshalb geschehen, weil er fürchte, daß unvorsichtige , Worte gesprochen würden. Wenn ich, sagte l Redner, Ihrer Kliucheit sicher wäre, würde t ich die sofortige Beratung verlangen. Die ? äußerste Linke, von der Rechten lebhaft uu- ^ terbrochen, Protestierte heftig. Der Minister- c Präsident betonte dann, daß gewisse Kommu- ! nisten snr ihre schändlichen Artikel nnd Ne- l dt'u vor dem Gerichte Rechenschaft werden 5 ablegen müssen. Von beiden Seiten werden c heftige Zwischenrufe gemacht. Der Lärm stei- s gerte sich, als die Rechte die Kommunisten ( beschuldigte, daß sie Agenten Deutschlands t sei!'«. Inmitten des Tumultes hält der Mb- i nisterpräsident seine Erklärungen ausrocht, ! Klß die Kammer sich über die Kredite für diet Rnhrbesetznng gleich nach Einbringung des Berichtes der Fiiionzlommission werde ändern löuneu. Eiu ueuerlicher Zwischenruf des Abg. Berthon veranlage eine energisches Erwiderung des Ministerpräsidenten. Der. Lärm wurde immer betäubender, so daß der' Präsident die Sitzung unterbrechen mußte. Nach ihrer Wiederausnahme beantragte der Vorsitzende Landrv die Verhängnng der Zensur gegen den Abg. Bert'hon. Es kam zn neuerlichen Zw ischeufätlen. Paris, 23. ?^tärz. (Havas.) Die Kammer nahm mit 447 gegen stimmen das Provisorische Budget für April und Mai, sowie die Provisorischen Kredite von Franken aus dem Titel der von Deutschland zn zahlenden Ausgaben für den Mouat Mai^ an. Der Autrag Bracke, die Debatte über das Provisorische Budget zu vertagen, bis die Regierung sich über die Operationen im Ruchrgeoiet geäußert Hab?, wurde mit 450 ge.gen iii> Stimmen abgelehnt. Ministerpräsident Poincaree hatte erklärt, er werde selbst einer anßerordentlichen Sitzung zur Beratung der Kredite für die Ruhraktion zustim" wen. Die Sitzuug wurde für Freitag vor-nntt.in6 anberaumt. Nessimlsmus in «Valens. (Telegramm der „Marburger Zeitung".) London, 23. März. (Havas.) Ramseti Mac-douald erklärte in einer Rede, die Arbeiterpartei bekenne ihre große Freundschaft für Frankreich. Wenn sie sich mit der Ruhrfrage beschäftigte, so sei dies geschehen, nm der Regierung bei der Neberwin>ung der gegenwärtigen Schwierigkeiten zu Helsen. Es sei offenbar, daß Lord d'Abernon kein deutsches Projekt nach London mitgebracht, sondern^ sich darauf beschränkt habe, seine persönliche^ Ansicht über die Lage vorzubringen, die pes-^ sinustisch sei. Er gliube nicht, daß Deutschland gegenwärtig mit Rücksicht auf die Macht' der Nationalisten Vorschläge machen könnte. Ein Vertreter de« Vayftes im Ruhrgebiete. (Telegramm der „Marbnr^r Zeiwng".) Köln, 23. März. (Wölfs.) Die „Kölner Volkszeitung" meldet ans Rom: Der heilige Stuhl hat sich entschlossen, den päpstlichen Hailsprälaten Msgr. Testa ins Saar- nnd Richrgebiet zn entsenden, um festzustellen, ob mit den in diesen Gebieten herrschenden Verhältnissen kirchlicher Notstand eingetreten sei, uud über die Lage in den genannten Gebieten zn berichten. Ein amerikanischer VorsMag zum Wieberaufbau. (Telegramm der „Marbnrger Zeitung".) Rom, 23. März. (Stefani.) In der heutigen Sitzung der Finanzkommission des internationalen 5)andels?ammerkl'ngresses entwickelte der Führer der amerikanischen Abordnung den Vorschlag snr den Wiederauf-ban der Welt. Er wies daraus hin, daß die Ersparnisse in der Welt für dieseu Wiederaufbau unbenutzt bleiben müßten, wenn nicht Bürgschaften dafür gegeben werden, daß der Frieden wieder einziehe. Der Kongreß sei der Meinung, daß eine allgemeine WirtschaMonferenz der interessierten Völker zur endgültigen Regelung des ganzen Problems unumgänglich notwendig sei. Nach dem verschiedene Deputierte dieser Ansicht waren, wurde der amerikanische Vorschlag einstimmig angenommen. Volittsche Skandale in Va'iö. (Telegramm der „Marbnrger Jo'itnng".) Paris, 23. März. (Havas.) In der gestrigen Sitzung der Kammer verlangte der Deputierte Nbarue-Garay, daß die Interpellation betreffend die Bauque industrielle de Chine auf die Tagesordnung gesetzt werde. Da Frankreich für die Wiederanfrichtung der Bank WO Millionen Fronten hergeben müsse, wolle er wissen, warum iu dieser Angelegenheit die Rechtspflege versagt habe. Der Justizminister erwiderte, die ^rechtigkeit nehme ihren Lanf. Die Verhandlung der Interpellation wnrde für heut., nachmittags, oder nächsten Freitag anberaumt. Der „Ma- -tin" behauptet, Senator Berthelot werde der Bestechung eines Beamten beschuldigt werden. seitens des Präsidiums des Justizministeriums wird jedoch ertlärt, daß von der Staatsanwaltschaft kein Auslieferung'antrug gegen den genannten Senator gestellt worden sei. als von den Menschen abhängt, kann sich ' ungestraft auch eiueu nationalen Knltns erlauben. 1 Kann man es deutschen Erwerbskreisen, ! deren Kundschaften hauptsächlich klerikale Bauern sind, verübeln, wenn sie, dem er»-folgten Drucke nachgebend, ihre Stimmen für die Slowenische Volkspartei abgaben? > Allerdings wird es auch manchen slowenischen Bauer und anch Slowenen anderer Be-rnssgattungen gegeben haben, die, ihrem Konservatismus nachgebend, für die Deut'che Wirtschastspartei gestimmt hatten, nnd deshalb wäre es ganz falsch, wenn jemand auf Grnnd des Wahlergebnisses einen Schluß aus die nationale Stärke des Deutschtum., ui Slowenien ziehn wollte. Ebenso falsch aber wäre anch der Glaube, daß eine eug begrenzte n.Uionalistisch-deu^che WirtjaM ersprießliche Erfolge erzielen könnte. Erfolgreich wirtschaften können die Deutschen m Slowenien nnr im Bunde mit den Slowenen. Wirtschaft nnd Nationalismus vertragen sich aber sehr schlecht miteinander und deshalb werden die Deutschen gut tun, wenn sie in ihrer Politik ihre nationalen Interessen den wirtschaftlichen unterordnen. Mit dem abgelaufenen Walhall haben sie der Welt b?« wiesen, daß sie eigneren und ein Faktor sind, mit welc!>em man rechnen muß. Mögen siel die Gelegenheit ausntchen, um sich eine Po-sitiou im neuen Staate zu schassen, ihre Be-ziehuugen zum autochtonen Elemente zu regeln, dann aber an die Arbeit gehen. Das Auftreten als selbständige Partei hat auch seiue tie'feu Schattenseiten. In nationalistischer Bezichuug hastet ihm ein Odium an, ! das den bürgerlichen Frieden gefährdet und ! einer ersprießlichen Wirtschast ist es hindere lieh mit seiner Exklusivität. A, L, GWK?Me d?m Rnhr» Mblet. Voil Graf E. v. Zedtwiß. Die Ruhraktion üst mcht ein Wer? vov heute uud gestern, ihre Anfänge liegen viel weiter zurück. Wie war es doch im Frühjahj damals, als nach dem Londoner Ultimatum die sranzösischen „Sanktionen" ein ^setzten? Auch daumls wurde ein großer mi' i litärischer Apparat in Bewegung gesetzt, Melc Soldaten, Kämmen, Tanks, Flugzeuge losgelassen nnd Worte, sehr viel Worte! Auck damals begannen alsbald die wirtschaftliche: Maßnahmen: Aoschtießnng des besetzten Ge biete»., durch eine Zolllinie, Errichtung eine: AnH' nnd Eimuhramtes sür die französischei Kolonien in Deutschland, Versuche zu Gründung eines französisch-rheinischen Puf ferstaateS. Aoer sehr babd sckwn zeigte sich , daß die ^Aktion aus falschen Voraussetzungei ans^elbant war uud man ließ nicht ungeri davon ab, als der Umfall der Regienm Wirch die Bahn zn einein ehrenvollen Rück zug freimachte. Aber wir alle wußten schoi damals, daß die Franzosen sich durch da Mißlingen ihres ersten Experimentes vm ' ihrem Lieblingsplan nicht abbringen lassei - nu'lvden nnd der Fekdzug gegen Düffeldor - ihtlen nnr eine Generalprobe war für ein l küit'sti-ge größere Aktion. Zwei Jahre brauch ? te man. um den Widerstand der Verbünde t teu gegen dao R nhreiben teuer zn überwin ? den, zwei Jahre lang hatte man Zeit, di geplanten Maßnahmen vorzubereiten ai. Grund der Erfahrungen, die man vor M Iahren gemacht hatte. Damals hatte ma vor allem gelernt, daß die Sympathien de rheinischen Bevöllernng für Frankreich, vo ^ denen die Pariser Presse so viel zu erzäble wußte, nnr in der Pliantasie einiger übci ^eifriger sran>isiscl>er Patrioten eristierte? ^>Man hatte anno 1l>2l einschen müssen, da ^ militärische Machtmittel, Erlässe nnd Hei ordnnngen neä? lange keinen rheinische Staat ausmachen und daß eine Zollinie ebei .. soivenig roi.' andere Maßnahmen die Wir ^ schaft eines Landes plötzlich von Osteir na Westen um^u'tellen vermag. Deshalb soll es diesmal aufs Ganze geben. Alles war b * ins kleinste vorbereitet, nichts vergessen u: i- nichts unterlassen, N)as znr Erreichung di Zieles beitraget fonnte. Vor alleni der a n (5inschiichteruug der Bevölkerung berechne >e militarüsche Kraftaufwand: in dem Land 5- in das „militaristische" Deutschland im Ja' lf re sage nnd schre'be vier Regiment nielt, sind setzt plötzlich drei Armeekorps ne u wendig. Wird ein Berawei vkummer vom ÄS. Marz -------------------------- »—^. ^ ---- ... 1 ' ^ ' l^ne Bank oder eine andere Festung ei> ' obert so geschieht dies stets mit einem unge- I heuren Aufgebot von Truppen, Panzerwa- > qen, Tanks und Maschinengewehren. Der- , artige Komödien sowie die sich imme^ wie- i verholenden „Beschlagnahmungen" von i Bank-, Verein?- und Eisenbahnikasseu sind ! nur geeignet, eine Armee in den Augen der j Bevölkerung herabzusetzen. Ich habe es selbst: yesehen, wie ein höherer französischer Offi-'z stier, der an der Spitze von einigen hundert Mann und 20 Tanks am Bahnhof von Frintrop an die dort versammelten Arbeiter eine ^ Rede hielt, am Schluß schallendes Gelächter . erntete. Ungleich schlimmer aber als alles , andere wirken natürlich die zahllosen Ueber-, griffe und Gewalttätigkeiten der französi-' i'chen Soldateska, die in der Bevölkerung eine maßlose Erbitterung erzeugt haben, v Es 5st nicht meine Aufgabe, hier eine chro-' nigue scairdaleuse der Vorgänge im Ruhrge-bwt zu geben; das bleibe der beschichte überlassen, die unbeirrbar ihren Weg geht uud aus die Taten kleiner Geister noch stets die richtige Antwort gesunden hat. Ich war nun zwei Wochen im Ruhrgebiet und was ich dort erlebte, hat meine schlimmsten Befürchtungen noch bei weitem übertreffen. Tagtäg-^ lich regnet es dort Verhütungen, Strafen,! Ausweisungen, werden Männer und Frauen Willkurlich ' mißhandelt, weggeschleppt, getötet. Ich habe selbst gesehen, wie junge Bürsch chen in Offiziersuniform auf offener Straff ergraute Herren mit der Reitpeitsche bear-^ beibeten, wie Arbeiterfrauen aus dem Wege^ tzum Bäckerladen angehalten wurden und ihre Paar Groschen fremden Söldlingen aushändigen mußten. Solange ich in Essen weilte, hörte man jede Nacht Schüsse in den Straßen und am andern Morgen wurden dort die Leichen der Getöteten, zum Teil schrecklich verstümmelt, aufgefunden. In der letzten Nacht vor meiner Abreise ereigneten sich dort vier Morde an Zivilpersonen. Als. ich einige Stunden später in Bingen em-^ traf, war dort kurz zuvor ein junger Schiffers von einem französischen Posten erschossen^ worden, gleichfalls ohne Anruf nnd ohn«, ir-; yendwelches Verschulden des Ermordeten. Die Posträubereisn durch Angehörige der Wesatzungsarmee nahmen im Ruhrgebiet derart überhand, daß schließlich die kleinen Staaten, voran Holland und die Schweiz,' -in Paris energiische Schritte zur Respektierung der internationalen Vertrage unter-s nehmen muhten. Auf diese Weise haben die Franzosen in der kurzen Zeit von 7 Wochen M Ruhrlande emen Haß geschaffen, von. den: sich der Außenstehende schwer eine Vor-' Stellung machen kann. Gleich dem schweren > Kohlenstaub liegt er über dem Lande, ein un>-! hvrLvolles Gewrtter, das sich jeden Augenblick entladen kann. Gewiß, eS wäre ein Unglück-snr Deutschland und für Europa, aber wenn, lder Sturm einmal losbricht an der Rnhr/ so ist e? allein das Wer? der Besetzung, von-per man in Paris einst sagte, sie würde die ; Westfalen in zwei Wochen zu guten Franzo-. sSr machen. Nun sind zwei Monate vergan- > M und man hat mit diesen Methoden genau das Gegenteil erreicht. Und kommt man aus dem Ruhrlynde wieder in das unbesetzte' Deutschland, so findet man hier dieselbe' Ktmrmung wie dort. Die nationale Einheits-! front, die alle deutschen Politiker in jahrelanger Arbeit nicht zustandegebracht hatten, haben die Franzosen in wenigen Wochen geschaffen. Der Bergarbeiter an der Ruhr, der deutsche Bauer im Süden und der Kaufmann in Berlin sind sich heute einig in dem Haß gegen Frankreich und dieser Haß wird früher oder später seine Früchte tragen. Ebenso wie in politischer Hinsicht hat die Ruhraktion auch wirtschaftlich auf der gan-, zcn Linie versagt. Wohl hatte man vorher -genau festgestellt, wieviele Schächte und' Koksöfen vorhanden waren, welche Menden sie produzierten, was die vorhandenen indu-^ striellen Mrke erzeugten und verbrauchten 5 und wie die geförderten Kohlen und Koks teilte, daß derselbe mit seinen Direktoren lensyndikatcS auf die Industrie des Rnhrge-bietes und des übrigen Deutschland verteilt und in die ganze Welt hinausgesandt wurden. Man wußte, das alles ging glänzend, ohne Störung und ohne Stockung, alles war da, für alles war gesorgt und olles schien vorbereitet, daß der neue Herr nur seine Befehle zu geben brauchte. Dann kam der Eim marsch und schon am ersten Tag begann >das Fiasko. Als die Franzosen in Essen ein-. rückten, fanden sie die Geschäftsräume deS ! rheinisch-westMschen Kohlensyndikates leer. Nur eine Putzfrau war zurückgeblieben, die dem französi'schen General auf seine Frage nach dem „Kommandeur" des Instituts mitteilte, daß dasselbe mit seinen Direktoren z vor wenigen Stunden nach Hamburg ver-^ reist sei. Mit dein Kohlensyndikat fehlte den Franzosen alles, was sie brauchten, um die Förderung. Beförderung und Verteilung der Ruhrkoblen und damit die Wirtschaft des neubesetzten Gebietes zu beherrschen. Scbon in den nächsten Tagen blieben die Kohlen dann überhaupt aus; die Zechenbesitzer lieferten nicht, die Arbeiter gruben nicht und die Eisenbahner beförderten nicht. ^ Was half die Iustizlomödie gegen Thyssen i und seine Direktoren, was die militärische ' Besetzung einiger Bergwerke. Mit der erste-, ren hat man der deutschen Sache nur Mär-! tyrer geschaffen -- und jedes Volk, das um sein Recht kämpft, weiß, was ein Märtyrer > im rechten Augenblick wert ist — mit der , letzteren hat man sich einigemale unsterblich ^ blamiert, dann nicht mehr. Wo sich ein französischer Soldat auf einem Bergwerk zeigte, legten die Leute sofort die Arbeit nieder und i sahen mit den Händen in den Taschen zu, bis die Truppen wieder abzogen. So ließ j inan derartige Experimente dann bleiben j uud behilft sich seither damit, daß man auf ^Bergwerke, wo man einige Kohlenbestände i weiß oder vermutet, eine größere Anzahl ! militärischer Schutzengel schickt, welche diie Arbeiter mit einigen Schüssen aus ihren ; Panzerwagen vertreiben und dann selbst j aufladen, was sie aufladen können. Viel ist es . natürlich nicht, was man so erbeutet, uud es - ist für den Soldaten auch nicht angenehm, ) die Rolle des Streikbrechers übernehmen zu j müssen. Deshalb hat die Besatzungbehörde alles darangesetzt um für ihre Zwecke gelernte Beigarbeiter oder doch wenigstens Leute bekommen, die das Verladen beschlag-1 nahmter Kohlenvorräte übernehmen wür- - den. Anfangs gelang es. einige deutsche Ar-'beiter dafür zu gewinnen. Aber einmal war deren Zahl sehr genng und zweitens nahm diese täglich ab, weil die Leute die Hand-/ greiflichen Argument? ihrer Genossen fürch-'. teten und daher wegblieben. So begab man^ sich auf die Suche nach fremden Hilfskräften. In England waren keine zu bekommen,^ weil die Labour die Arbeiterpartei, sofort' energischen Widerspruch erhob. Dagegen konnten die Franzosen polnische Arbeiter herbeiziehen, die sie mit dem Versprechen ei-! nes Monatsgehaltes von 800.000 Mark und ' freier Station für sich gewannen. Aber selbst da hat die französische Organisation versagt. ! Die Leute erhalten weder freie Kost noch freie ' Verpflegung und bekommen nur 800 Mark Stundenlohn. Es gelang mir, einige dieser armen Teufel zu sprechen, die in Schuppen und Baracken auf Stroh elend untergebracht sind. Natürlich ist ihre Stimmung nicht die allerbeste und sie verschwinden, sobald sich ihnen eine Gelegenheit dazu bietet, auf Nimmerwiedersehen. Dies ist allerdings nicht zuletzt auch auf den Einfluß der im Ruhrgebiet von früher ansässigen polnischen Bergarbeiter zurückzuführen, die ihrer Ab-^ neigung gegen die fremden Eindringlinge > aus naheliegenden Gründen weit offener' Ausdruck verleihen als ihre deutschen Ar- ^ beitsgenofsen. Und da sie sich wegen ihres sanguinischen Temperaments weit weniger! im Zaum halten können als diese, sind sie-auch bei den Franzosen mehr gefürchtet als die deutschen Arbeiter. Dies mußte kürzlich' auch ein Italiener zu seinem Leidwesen er-' fahren. Der Mann, der schon in Oberschle-, . sien gewesen war und dort seine Liebe zu der ^ ' „lateinischen Schwester" entdeckt hatte, ging ! in Bochum in eine polnische Arbeiterkneipe ! und begann dort mit Begeisterung von den j Taten der Franzosen zu erzählen. Erst, als ! er grün und blau geschlagen vor der Tür lag, - merkte er, daß er an die falsche Adresse ge-! kommen war, und ging eilends zu dem nächsten französischen Posten, um diesen! sein - Herz auszuschütten. Der marokkanische Sergeant grinste schadenfroh und streichelte ihm freundlich die schmerzende Stelle. Den Tätern aber ist nichts geschehen. ' ' 2. > Anfang März fand ich In meinen! Hotel l in Mühlheim eine Nummer deS „Canard ' Enchaine", die eine Karikatur Degouttes . enthielt mit dem Tert: „Unsere Truppen sind ^ von bestem Geiste beseelt und gehen tüchtig - vorwärts, aber wir leiden unter der Kälte, i Schickt Kohlen, Kohlen!" Diese Schmerzmeldung kommt dem Ernst bedenklich nahe, denn ' tatsächlich haben die Franzosen an der Ruhr ! wohl ein großes Kohlengebiet erhalten, aber -. keine Kohlen. Nnr durch Beschlagnahmen auf - j Bergwerken und Bahnhöfen gelang es ihnen, c, in der Zeit vom 11. Jänner bis 7. März we-^ nigstens 74.000 Tonnen zu bekommen. Vor-5 her hatten sie allerdings, ohne irgendwelche ' Kosten und ohne das ganze Risiko dieser ge- waltigen Expedition auf sich nehmen zu müs-> ^ sen — täglich 46.000 Tonnen erhalten, was in dem besagten Zeitraum weit über 2 Mil-Iiionen Tonnen ausgemacht hätte. In der Zeit vor der Ruhrbesetzung passierte alle 14 '.Minuten ein deutscher Kohlenzug von 40 - Waggons die französische Grenze und nun -'verkünden die Franzosen stolz, daß täglich 5 „bereits" drei bis vier Kohlenzüge von Essen nach Frankreich abgehen. Dieser ungeheure Ausfall konnte natürlich nicht ohne Rückwirkung auf die französische Industrie, Bahnen und Schiffahrt bleiben. Frankreichs Industrie, vor allem die Eisenindustrie, ist bei ihrer heutigen Entwicklun gund bei ihrem jetzi--qcn Umfange von den Kokslieferungen aus Deutschland abhängig und um diese zu ei> höhen, d. h. dein französischen Großkapital auf dem Weltmarkte zum Siege zu verHelsen, hat man ja letzten Endes die ganze Ruhraktion angefangen. Heute sind von den 85 Hochöfen in Elsaß-Lothringen und in dem Gebiet von Nancy-Longwy nur noch einige wenige in Betrieb, die Kohlenpreise in Frankreich sind sprunghaft gestiegen und Einschränkungen im Eisenbahn- und Schiffsverkehr unvermeidlich geworden. Ueber daS alles sind unsere Leser durch die trefflichen Ausführungen der „Marburger Zeiwng" längst unterrichtet. Immerhin mag hier ein kleines Erlebnis von Interesse sein: Ich erhielt in Bochum die „Marburger Zeitung* nachgesandt und zeigte die Aufsätze über dl« Wirtschaftslage Frankreichs einem dortigen bekannten Großindustriellen. .Dicüfer schien davon gar nicht überrascht, sondern machte mir einige interessante Mitteilungen über die Riesensummen, die Frankreich nun nach England zahlen muß, um von dort Kohlen zu bekommen. Eben in jenen Tagen hatten die französischen Staatsbahnen und Gaswerke wieder große Bestellungen in Wales gemacht, ^ um die katastrophalen Folgen der Ruhrak-l tion irgendwie zu paralisieren. Trotz aller , Bemühungen konnten diese unhaltbaren Zustände natürlich nicht geheiin bleiben und auch nicht ohne Einfluß auf den französischen Kredit im Auslande. Die Bewertung der 5 Devise Paris an den fremden Börsen zeigt i mehr als lange Beweisführungen, ^wie gut i man in Newyork und anderswo über den Fehkschlag des Ruhrabenteuers unterrichtet ist: der französische Franken, der in Newyork ! einst eine Parität von 19.30 Dollar hatte ' und noch am 2. Jänner 7.40 notierte, wird .dort heute mit 6 gehandelt. In Zürich fiel I der Pariser Franken in der Zeit seit 2. Jänner von 33.50 ans 33.80, in Amsterdam von lg.75 auf 1Z.40. DaS sind die sichtbaren Fol-'gen der Ruhraktion, die man zwar auch in Frankreich kennt, aber geflissentlich oder leichtsinnig übersieht, weil dort daS Volk von seiner Regierung gewaltsam in jene „A Ber-; lin"^Stimmung hineingehetzt wurde, in der ^ es für die reale Wirklichkeit keine Augen in ehr hat. Die Franzosen aber, die zwischen. I Lipp? und Ruhr stehen, sehen die Dinge, wie sie sind und wissen, daß sich dort nicht nur das Schicksal der jetzigen Regierung entscheid det. Sie wissen, daß die Katastrophenpoliti? dieser Regiernng zu keinem guten Ende führen kann und wenigstens die guten Elemente unter ihnen verabscheuen die traurige Rolle de Büttels und Schlächters, zu dem man den Offizier der französischen Armee dort erniedrigt hat. Ein alter Bekannter, den ich dort sprach, jetzt Major in einem französischen Kavallerieregiment zitierte erbittert das Wort Talleyrands: „Quant a moi, je Pröföre faire le cavalier." In einem Hotel zu Essen hat der franzosische Propagand^dienst sein Hauptquartier aufgeschlagen. Sein Leiter ist ein erfahrener v«ZchIMlZmMscht. ? Kriminalroman von Georg Fröschek ! T4 (Nachdruck verboten.) I " . . ? ' Di-esen Gedanken nachhängend uud seinen' Kopf nach einem Ausweg zermarternd, eilte' WÄofskh, ohn? aus die Vorübergehenden zu achten, mit gesenktem Kops, di? .Hände in, den Rocktaschen vergraben, dur-') die Stra^ Hsn. Ohne es zu wollen, war er auf einmal M Sine unbelebte Mbengesse geraten, die von alten Häusern mit dunklenToreinfahrten eingeengt war. Armselige Geschäfte, die niemals ein Käufer zu betreten schien, stellten ' hinter schnnchigen Glasfenstern armselige Waren zum Verkauf aus, dann gab es noch Vranntweinschemen mit widerlichen Ausdünstungen, dunkle und verdächtig aussehen-, de Trödlereien, einen Zuckerbäcker, in dessen Auslage stemgraue Kuchen verwitterten, ujid emen einzigen Antiquitätenladen mit gefälschten, schwarzen Oelbildern. alten Ste'in-ischloßflmten und wurmstichigen Kupfer- ^ stichen. 7 Ms WilloMy bemerkte, in welch unsym-. pathifche Umgebung er geraten war, be-! schleunigte er seine Schritte auf dem holperigen, feuchtschwarzen Gchweg. Plötzlich aber sprang aus einer der Tor--emfahrten ein Mann vor ihm anf die Stra-' ße, verstellte ihm den Weg, ergriff, ehe Wil-lossky es hindern konnte, seine Hand und krähte, während er mit der Linken ein grünes Plüschhütcheu schwang: „Servus Wil-' lofsky!" ' t Willofsky war vollkommen verblüfft. Er' konnte sich nicht erinnern, diesen Menschen ^ im grcllgelben Ueberzieher mit dem runden, roten Gesicht uud den blinkenden Schweins-^ äuglein jemals gesehen zu haben. Er trat ei-' nen Schritt zurück, um vor allein seine Hand frei zu bekommen, was ibm aber nicht ge>-lang. Der Dicke hielt sie wie ein Schraubstocks sest und sprach mit einer ungewöhnlich hohen, sich überschlagenden Stimme auf ihn ein: „Wie ich mich freue, daß ich dich wieder eimnal treffe! Aber mir scheint, du erkennst mich gar nicht? Wo hast du deun deine Augen. Willofsky, wo wir doch so viele Jahre dieselbe Schulbank gedrückt haben?" Dies? letzten Worte im Verein mit den blinkenden Schlveinsäuglein und der krähenden Stimme weckten endlich in Willoifsky rin vage, hallwerwischte Erinnerung an die Zeit seiner ersten Gymnasialjahre. „Sind Sie . . . bist du _ der Perc- grin?" fragte er mühsam. „Richtig, ganz richtig!" jubelte der Dicke. „Ich bin der Peregrin, und wir sind zusammen im Untergymnasimil gewesen. Wie heute erinnere ich mich daran, daß du immer in der Mathematik von mir abgeschrieben hast. Aber sonst alle Achtung! Sonst warst du mir über! Für die alten Klassiker habe ich mich nie interessieren können!"' Die Quelle der Jugendcrinnerungen ver- i siegte nicht so rasch. Willofsky wurd? mit ei- i nein ganze» Schwall von Schulgeschichten ! überschüttet, die zum größten Teil zwar frei < erfunden waren, die ihm aber doch nach und ^' j nach das Bild eines sehr ungepflegten Jun-'l gen mit einen: roten, runden Gesicht und . denselben fettig funkelnden Augen ins Ge- ' dächtnis zurückriefen, wie sie Herr Peregrin < hatte, der jetzt vor ihm stand und sich über / ^ das Wiedersehen so schrecklich freute. Willofs- ! ! ky erinnerte sich auch, während Peregrius Mundwerk nicht einen Augenblick stockte, daß l dieser seinerzeit wegen einer schmutzigen Ge- ^ -schichte das Gymnasium plötzlich hatte ver-' ; lassen müssen, sah aber vorläufig keine Mög-j /lichkeit, dem einstigen Schulkameraden zu ' > entrinnen, und machte sich auf einen ausgie- ' Obigen Pmnpversuch gefaßt, der der ganzen ^ Sachlage nach nicht mehr lange ausbleiben ^ konnte. i z Vorläufig aber schien Herr Peregrin jede ' andere Neigung eher erwartet als die lite-! rarische, und er erkundigte sich auf welche Weise diese seine schriftstellerische Begabung betätigte. Peregrin erklärte denn auch sofort mit großer Würde, daß er nicht mehr und l nicht weniger sei. als der Chefredakteur der^ politisch-literarischen Zeitschrift „Die Beich--' te", die zweimal wöchentlch erscheine und auf di»e ja WillosAy zweifellos abonniert . sei. ! . Das war Willofsky allerdings nicht, er kannte aber das Revolverblättchen, dessen gistgrüner Einband in allen Zeitungsläden sein Auge beleidigte. Keinesfalls aber war die Kenntnis von Herrn Peregrins Beruf geeignet, ihm den einstigen Schulkameraden sympathischer zu machen, und er versuchte aus jede Weise, von dem immer lästiger werdenden Begleiter frei zu kommen. Dies gelang nicht leicht. Peregrin hatte sich wie eine Klette an ihn gehängt, hielt ihn am Ann sest, redete mit Begeisterung auf ihu ein und wollte ihn mit Gewalt in die Redaktion der „Beichte" mitschleppen, damit Willofsky sich einmal den Betrieb in der Nähe ansehen könne. Die Redaktion sei gleich in der Nähe, in der Brandluckengasse. Willofsky aber hatte gar keine Lust und machte den Versuch energisch zu werden, um Peregrin endlich abzuschütteln. Dieser nrerk-te zwar die Absicht, war aber nicht ver-stiinmt, sondern versuchte, ein Wiedersehen für die nächste Zeit zu verabreden. Als aber Willossky dies ziemlich nnlMich verweigerte, machte er den Vorschlag. Willossky nwch-te heute abends in den Klub kommen, dort sei es weitaus am gemütlichsten. Dabei zwinkerte er mit den kleinen Angen und meckerte ein sehr eigentümliches Lachen. ; Willofsky war so unvorsichtig, darauf zu reagieren uud sich nach dem Namen des Klubs zu erkundigen. Es war der orientali-sche Ktlub, von dem Willossky allerdings noch ^ nichts gehört batte. er horchte aber auf, als ihm Peregriu die Adresse nannte, die Klublokalitäten befanden sich nämlich dieser Nummer 63 vom 25. März S^lke? Journalist, Mr. Bornaud, dem die u:rdank- ? bare Aufgabe obliegt, von dort und Düffel- i dorf aus die brannten Rilhrmelduugen in < die Welt hinanszugeben, die aber herzlich ! toenig Gläubige finden. Das Ruhrgebiet mit seiner gewaltigen Industrie, mit seinen riesigen Werken uud großen Unternehmungen ist eiu starker Mach'tfaktor in der Weltwirtschaft, dessen Einfluß draußen nicht unterschätzt werden darf. Die Männer, die als Leiter der dortigen Wirtschaft jetzt von dm Besatzungbehörden nach Kräften schikaniert werden, haben nicht nur geschäftliche Beziehungen in allen Teilen der Welt, sondern auch Freunde uud Bekannte, die auf diese Weise die Wahrheit erfahren und weiter verbreiten. Und keine Armee der Welt kann ver»^ hindern, daß zahlreiche Leute aus aller Her-^ reu Länder anch jetzt nach dem Ruhr gebiete' kommen, die in dem großen deutschen Jndu-' striezentrnm geschäftlich zu tun und so Gele-' genheit HMen, das eigenartige Walten der' neuen Herren selbst zu schauen. Tatsächlich^ wimmeln die Städte des Ruhrgebietes von ^ Ausländern, und daß diese nicht die beste Meinuug mit in ihre Heimat nehmen von' den Franzosen, dafür sorgen diese schon selbst. Als ich von Bochum nach Düsseldorf fuhr, saßen iu demselben Abteil vier Herren, aus deren Sprache ich sofort erkannte, daß ich Ausländer vor mir hatte, nnd die sich sämtlich in sehr scharfer Weise gegen die französischen Machthaber aussprachen. Mich, Merraschte dies, weil die Sprecher mir doch nicht an der Nase ansehen konnten, daß meine Wiege nicht in Deutschland stand. Bald, merkte ich daß einer der Herreil in französischer Gefangenschaft gewesen sein mußte. Er gab grauenhafte Schilderungen von Mißhandlungen seiner Mitgefangenen und er-^ Kählte entrüstet, daß in dem Dienstzimmer des überwachenden französischen Offiziers ein Papierkorb stand mit der Inschrift: „Hier werden noch Proteste entgegenkommen!" Im Laufe des Gesprächs stellte sich h.'raus, baß er deshalb verhaftet worden war, weil tr das Gewerlschastshaus von Gelscnkircheu wtd die dortigen Quartiere der Schutzpolizei besichtigt und die dort von den französischen Truppen angerichteten Zerstörungen als Nannibalenarbeit bezeichnet hatte. Erst als sich herausstellte, daß er Ausländer sei. wurde er unter Verwarnung freigelassen. Ich wurde noch während der Fahrt mit ihm bekannt und erfuhr, daß er Holländer war und Beauftragter des Noten Kreuzes im Haag. Wir frühstückten am nächsten Tage zusammen in Dortmund, aber sein Zorn hatte sich inzwischen noch nicht gelegt. Wutschnaubend erzählte er mir von einer Verordnung der Vchatzungsbehörde, derznfolge auf die Hunde ider französischen Oosfiziere eine bessere 5t op?-'ration Milch kam als auf die darbenden deutschen Binder. Ich erinnerte mich, daß auch ein anderer unserer Mitreisenden von gestern, ein Schweizer, davon gesprochen hatte. Und nun die Frage: Was wird man im Ausland sagen, wenn diöse Leute mit ihren Berichten heunikommen? Nur so ist es zu erklären, daß die Stimmung in viÄen Laudert: in der letzten Zeit so auffallend umgeschwenkt hat. Aus den nordischen Königreichen, aus den Niederlanden und der Schweiz kommen täglich ins Ruhrgebiet Sympathie- kundgebungen, die noch vor wenigen Mona-): ten unmöglich gewesen wären. In Nord- nndN Südamerika hat man Sammlungen für die Ruhrbevölkerung veranstaltet, die, in Mark ! umgerechnet, ungeheure Summen einbrachten. Die schwedischen Bischöfe haben dem Erzbischof von Köln in einer Adresse ihre < wärmste Anteilmchme ausgesprochen und ei- ^ nc namhafte Spende überwiesen. Rußland,^ das doch wahrlich nicht an Ueberttuß leidet,!, hat eine große Sendung Brot nnd Mehl! nach Essen geschielt. Selbst aus Iapm kamen ganz bedeutende Beträge. ?"as alles hat mich sehr überrascht, als ich es hörte. Noch weit mehr aber wird man in Paris erstaunt gewesen sein über diese Knnde und die dor-tigen Machthaber werden diese Summen ge-' wiß nicht auf ihre Habenseite buchen, noch, weniger aber die Gesinnung, aus der diese. Kundgebungen kamen. Mit der Ruhraktion s hat Frankreich einen großen Teil dessen, was^ ^es aus dem großen Kriege heimgebracht, wie-j ^ der aus der Hand gegeben; das ist daS we-! sentliche und politisch bedeutsame an der Sache. Aber weder an der Ruhr noch anderswo in der Welt gibt sich irgend jemand dem kindlichen Glanben hin, daß Frankreich, bevor die Niederlage des jetzigen Systems vollständig wird, sich zu einer Kursänderung verstehen wird. Die Pariser Machthaber , brauchen jetzt einen änßeren Erfolg, und Mar rasch und um jeden Preis. War es ^ Absicht oder Zufall, daß die Ruhrattiou eben in dem Augenblicke einsetzte, als Poiuearoes Stellung in der inneren Politik am schwäch-, sten geworden war? War es Absicht, so richten sich alle die schönen Phrasen von der deutschen Schuld am Ruhreinbruch von .selbst. War es Zufall? „Die meisten^ j Tragödien der Menschheit entspringen dem! Zufall", schrieb nenlich Lloyd George. Tele^honisHe Nachrichten. Ein bluliger JusammenskvF in Paris. l Budapest, 23. März. Hcnte nachts kam eS zn einem Zusammenstoße zwischen drei Stndenten und zwei Passanten, welche von den Stndenten zur Ausweisleistung ange^ halben wurden, ob sie nicht Inden seien. Tie beiden Passauten, die Christen waren, widersetzten sich der Ausweisleistung. Es kam zu einem Konflikt, wobei einer der Passan-i ten, Ladislaus von Ronny, einen Revolver heg und einen der Studenten durch eiuen Schuß zu Boden streckte. i WKB. Budapest, 23. März. Minislerprä-! sident Graf Bethlen hatte während der heutigen Sitzung der Nationalversammlung 'eine längere Besprechung mit den Vertretern 'der oppositionellen Parteien,denen gegenüber 'er erklärte, daß die Regierung gegen jede Ruhestörung auf das energischeste einschreiten Coerde. Sollte die Politik nochmals in wel-^ cher Form immer auf die Straße getragen . - werden, dann werde das Standrecht vertün-^ t det tverden. j Sie Wiener M«ss?. ' WÜB, Wien, 23. März. Der Besuch dcr ' diesmaligen Messe kann ein glänzender ge-, nannt werden. Fortgesetzt treffen aus allen ! Ländern und Weltteilen Käufer ein. Ebenso werden zahlreiche Ka sc getätigt, so daß auch'! der geschäftliche Erfolg ein sehr guter ist. !l' «i Der vZZerre'chljch-llnlienische Kay-S.lsverlrag. Wk'B. Rom, 23. Marz. .Heute wurde die ' erste Lesung des Tarifes für den ö'ter reich!- ^ schen Handelsvertrag, und zwar sowohl derj' österreichischen als anch der italieui'cheu ^ Ford »3 Uhr früb ausgebrochen. Der Feuerwehr gelaug es, den Brand zu löschen. Die Apparate sind fast sämtlich beschädigt. Der Dienst wird mit den unversehrten Apparaten weitergeführt. * . . I WKN. Rom, 23. März. Im rechten Flu-' !'gel des Hauptpostge-bäudes wurden durch >'den Brand fast ü<>0 Telegraphenapparate, j darunter alle Hughes- und Bandeanr-, sowie ! viele Morseapparats vernichtet. Der Brand j ist wahrscheinlich a^f Kurzschluß zurückzu-. ^führen. Im Ministerium des Innern wnrde ^ ein Telegrapbenhil'sdienst eingerichtet. Ter .Schaden beträgt mehrere Millionen Lire, j Die Rüstung d Löscharbeiten des Brandes als unzulänglich ^ erwiesen. ! KmZe Rachrichten. ^ Wtt'B. Tunda:i, 23. März. Die Unternch-. mer der Iuteiuduslrie habeu die Autsper- > rung dcr Arbeiter beschlossen. ?urch die . Maßncchlne werden Arbeiter betrof-«sen. l W^tB. Madrid, 23. März. (Havas.) Ein ^ Militärflngzeug ist in Brand geraten und abgestürzt. Die beiden Flieger sind verbrannt. ' ^ WK'B. Wien, 24. März. Der 5ekt!onschef ,'im Finanzministerium Dr. Pollak ist bier zaus Roin eingetroffen. Er bat dein Ministerrat über den Stand der Südbahnverhand- ' lui^en referiert und reist morgen abends ! 'ur Fe-'senung der ^'^ ' 'n^lun^n wierer > nach '>tom ab. W'eB. Berlin, 23. Mäii. Zu der vom .^:. . 'uche." verli^stet wurde, wird dem ^Wot Vüro mittet ilt, daß d-o ^'ac'nicht voll-i kommen erfuu en ist. j Vut.ape!L, 23 .M-'N. Tie Natio- nol'ersammlung hat sick^ bis Zl). April oertagt. WK'Ä. StuL!.tort. 23. Ma:-».. sWelf^.) Der ! Neichskan'jler 7'r. Enno i't mit seiner Ve-I gleitung mittags hier cingetrosien. —O— Lcsiurcich. ^n Oesterreich hat ain Montag eine passiv ve ^esist^n', der ^ost- nno T.legraphenange-st^llen eingelegt, weil die Regierung die den Angestellten seinerzeit gewährten Regie-nnd Freikarten aus Eriparuug^'ücl-ichten eilt ziehen wollte. Tie 7^olge davon bekamen . auch wir in Jugoslawien zu spüren, da die ^ sngoslawischen Abonnenten österreichischer i Zeitungen tagelang verge-blich auf ihre B'.ät-ter warteten. Die Verhandlungen zwischen ! der Regierung nnd den Angestellten dauern zur stunde noch au. i Tie SanieruuM'ttion für Oesterreich geht ! unentwegt vorwärt.'. ^ r den meisten c>er - Garontiestaaten fa'.cden in den letzten Togen ^ iinon'i'lle ^ eratunaen s!a't, t.e durchwegs > für Oesterreich günstige Resultate zn verzeich r nen hatten. Polen. Am l7. d. fand in Marschau ciue. Sejm--I sitzuug statt, die sebr stürmisch v rlief. Bei ^! der Verlesung des Beschlusses des Botschaf-^ terrates bezüglich der Qstgreu^e Polens, wo-^ rin die Autonomie, die Polen gegeben hat, ^ als gcnügeud auerkaunt wiro, erhob sich dcr . ukrainische Abgeordnete Lnkasiewiez nnd rief: ^ „Es lebe die sreie Ukraine! Wir lassen uns ' uiicht unterdrücken!" Der Präsident r'mf ihn ^ wiederholt zur Ordnung und schloß ihn auf ^ einen Monat von den 2.Übungen aus. Die 24 ukrainischen Abgeordneten verließen hierauf uuter stürmischen Protestruseu den Saal, nur ' Lutasiewiez blieb, auf den sich hierauf viele ' ' politische Deputierte stürzten. Es entstand ? ein Handgemenge uud ein wüster Tumult, der erst fein Ende nahm, als sechs Parla-menlsdiener erschienen und Lutasiewicz mit Gewalt aus dem 2aale trngen. Die Regierung von Litauen bat in London gegen den Beschluß des BoMafterrates, wo-nach das Gebiet vo'.l Wilna Polen zugespro-cheu wurde, einen innndlichen und scharfen Protest eingelegt. In dem Protest wird zum i" Ausdruck gebracht, daß die Entscheidung des Botschafterrates in krassester Weise den Ver-^ sailler Friedensbedingnilgen und auch den ^ Völlerbundssat'>nngen wiverspreche. ^ Amerika. efi Die Regierung der Bereinigten Staaten ?r!hat es stritte abgelehnt, VermittlnngSvor-r-'schlafe der dentichen Regierung zilr Lösung )-'de's Ruhrlousliktes eutgegenzuuchmen. Diese Habe nach iin vronehmsten Teil >der Stadt. Peregrin war sehr besrindigt als er Wil-Tofskys Ei-staunen bemerkte, und fügte hin-Hu, daß int ^llub tatsächlich kie elegantesten Leute der Stadt verkehrten, daß man nirgends besser zu Abenid speisen könne und daß ijdie ^litblokalitäten von den ersten Künstlern Eingerichtet seien. Als Willofsky >dann auch fragte, war mir der Mulb gerade „orieltta-jlisch" genannt wcvde. antwortete Peregrin erstaunt Wer so viel Naivität, ein Name sei ho gut wie der andere, und vor bei- Behörde aniüsse man irgend einen Zweck für jede solche Nereiniigung angeiben. Und da Willossky ftwch immer ahnungslos ivar, setzte er hinzu, Käß der Klub natürlich hauptsächlich in der Absicht gegründet wovden sei, der guten Ge-'sMschaft G-olegenhieit >zu «gelben, an einem .stilvollen und durchaus sicheren Ort in aller Nnhe yin Spielchen niachen zn können, von idom die Polizei nichts erfahren 'brairchte. ?>'un war Willofsiky wirklich interessiert I Sind erkimdigte sich, nx'lche Spiele hauptsäch-ikich gespielt würden. Pere>grin klärte rhu dabin auf, daß sowohl Bakkarat als auch Rou-! lette gespielt würde und >daß es eine an-' ^tx'gentde und ditixhan's distinguierte Partie wäre die sich täglich im orientalischen ^lnb jzuisammensinde. Obwchl Willofsky ein klei^ mer Schauer den Rücken hinablie-f, als er das Wort Roulette horte, blieb er äußerlich ru-liiig und erklärte, daß er kein Iuteresse an Hasardspielen hätte. Peregrin hatte das natürlich vorausgeht, versicherte eifrig, «daß durchlaus ?eiu Zwailg zum Spielen bestehe und daß Willofsky sich die Sache einmal aus bloßem Interesse ansehen möge, versicherte^ weiter, daß er von der vollkommenen Diskretion WillofSkys durchaus überzeugt sei' und empfahl sich endlich mit herzliche in Händedruck und kühnem Schwung des grü-^ nen Plüschhütchens. ^ Willofskys Stimmung besserte sich an die-' fem Tage nicht mehr. Er fand weder iu seinem Zimmer noch ans der Straße die rechte Ruhe. Der Gedanke daß es sein^ unweigor-' liche Pflicht wäre, die Telephonnummer zu entdecken, die Professor Luug den Tod gelbracht, verquickte sich in ihm mit dem > schmerzlichen Eindruck, den ihm das Zusam-' mentreffen mit Treuziu im Salon Iadwi-gas hinterlassen hatte. i Wie warm hatte doch die Stimme Iadwi-' gas geklungeit, als sie den Maler begrüßte, m>ie hatte sich ihre Haltung ihr». GeHärde,'. ^ ihr Blick uud ihr Muud geändert, als er ins' Zimnier getreten war. Es hatte den Anschein gehabt, als wäre sie, die stets Kühle ^ und Gemessene, mit einem Male von war-, mere^m Blut durchpulst. Und wenn sie auch . nur von ganz gleichgüttigen Dingen gesprochen hatten, so war es doch offenbar, was sich hinter den gewöhnlichem Worten ver-barg und daß den Hoffnungen Willofstys eine ernstere Gefahr entstanden war, als es die Gleichgültigikeit Iadwigas gewesen. ! Denn er glaubte setzt, sicher zu wissen, daß Jadwiga ihn nur abgelehnt hatte, woil t>r ^ bis jetzt nicht verstanden hatte, ihr Interesse zu erregen. Der Maler war weider schön noch reich, aber er hatte seine Bilder, und davor verblaßten alle gesellschaftlichen K'ünste Wil-^ losskys. Er war sich darüber klar, daß er der Kunst Trenzins etwas entgegenstellen mußte, wenn er nicht das Feld räninen wollte. Und das konnte nnr die vollkommene Enthüllung ' nnd Aufdeckung des Verbrechens sein, das an Professor Lung verübt worden war. Weun ihm das nicht gelaug — und es mußte ge-lingen! — dann war etwas vollbracht, was den Bildern Trenzins mindestens gleichwertig war. ! Das war der Gedankengang Willofscys ' und der eigentliche Ansporn für ihn, immer wieder verzweifelt nach dem Mittel zn ln-i chen, das ihn zu der Telephonuummer sn> ' ren konnte, die die ganze Lösung iu sich schloß. Willossky war ein schlechter Fra.uen-' keuuer. ' Er war der Ansicht, daß sich die Zllnei-guug e,wer Frau errechneil läßt, daß sie sich gleich der Schale einer Wage dein zn neigt, der sie mit dem scbwersteu (Gewicht belastet. Willossty wußte selbst nicht, wa? e? war, daS ihn an: Abend wieder ans i>ie Straße trieb. Er wollte es sich wenigstens nicht eim ^ gestehen. Er lier Funleit iil seiileui Blute enr-'.ündet. der ihn seht uum^rßehlich an d^m Ort trieb, wo man das alles wieder haben konnte, die grünen Tische, die surrende Kugel, das Gold und die tiefe, süß beranschcu-de Erregung des Spiels. Ta stand er auch schon vor d.m Haus, das dom orientalischen Klub als Heim diente uud vor dem Eauipagen und Automobile mit schön livrierten Dienern warteten. An dem stattlichen Pförtner vorübergehend, betrat er ' die matt erleuchtete, edel gewölbte Einfahrt und schritt die niedrigen breiten Stufen der Treppe empor. In den Nischen der Wände standen na'.tte Marmorsignren. Hinter Willofs^ ginget! zwei Herren mit ossenein lieber reck im Abendanzng, die sehr angeregt die Aussichten eines Pferdes für den nächsten Renntag besprachen. Willossky war von der ganzen Umgebung angenehm berührt, nnd tastete verstohlen nach seiner Briefta-, sci>e. die er zu Hanse reichlich gefüllt hatte. Schon war er fast im ersten Stockwerk angelangt, wo eine Tür mit schön geschnitztem Aufsatz den Eingang z» den .^lnbränmlich-ü'ilen bildete, als sich diese Tür sehr raisch öifnete und eine beiannie Gestalt Willofsky über die Treppe entgegeneilte. Es war der Schriftsteller Sarles, der den Uebcrroct nnr umgeworsen, d.n Klub anscheinend sehr rasch verlasen hatte nnd der an Willossky vorüber wollte, obne ihn zn erkennen. »»Ikkßrr gtll«»»? Kummer KZ Lom 2S. MtZ WZZ 5>sltun.g wird' begründet, daß das um halb l1 u.hr vormittogZ starb Stoatsdcpartemcnt der Ansicht sei, daß nach hier Frl. '^aiia Stepec, Lehrerin, im 23. Zage der Dinge Deutschland scine eventuellen VorschlÄge d-irekt an die Neparation-?-konrmisswn richten müsse. Dieie Stcllullqnah-me entspreche den Wünschen der gesamten Alliierten, und Amerika li^nne sich in dieser Bozichung nicht cvöseits stellen. Staatssekretär HuI?ies I?at eine Note veröffentlicht, in der er'läit wird, daß da? Staatsdepartement die Auslegung einer >deut!schen c^oldanle'.he in ^'^n Bereinigten Staaten genehmigen werde. Türkei. . ^französische Zeitungen bringen Meldungen, won-ach die ^'tngorarcqierung darauf bestehen werde, daß die nächste Jriedenskon-serenz nicht mehr in Lausanne, sondern in Konstantinopel stattfi.nden solle. Die Alliierten dürsten diesem Wunsche leinen allzu großen Widerstand entgegensetzen. Deutschland. Die Ruhrfrage bildet nach wie 1''or den Brennpmrkt aller europäischen '.»lngelegcnhet-4en. Die Franzosen haben im besc^.ten Ge'biet eine Art Schreckensherrschaft eingeführt, die von der dortig>on Bevi?l?erung schwer em^^ Pfunden wird. Ermord^gen, Verhaftungen und AusVeisimgcn von Deutschen sind an dcr Tagesordnung. Dcr Neichstagspröisident Loebe hat in einer Ned^ erklärt, daS deutsche Volk, indem es angesichts dieser Verhältnisse seine' ruhige Würde bo^-vahre, zeige einen Heldenmut, wie er in der Geschichte seinesgleichen nicht fmdet. Das sei für die Nuhrbovöl-kerung wie für das geformte deutsche Volk Verne Echniach, sondern eine Ghre. Die großen Auslandszeitungen bezeichnen dos Börnchen der sranWsisckM Regierung, die iihre Ruhrängnisvoll<'n Jrrtinn, aus dem sie zum größeren Schaden Frankreichs zu sM zur Erkennwis der Wahrheit gelovdanverf^sung durchzuführen und die ^rovmz^verwalwirgen zu liquidieren. Die 'senden der Stattholter gehen an.f die Vü^rgeslpane über. Me der Regierung nahe-Wenden Blätter melden weiters, daß die W^len in die Kreisparlarnente in absehbarer Zeit ausgeschriieben werden. Wir stehen also wahrsche'mlich vor einem neuen WalhAamipfe. ' Ammllierung der Radiemandate. Wie ^ie .»/Nrßtente:ls aus den den Radi-Ikalen nahestehenden reisen erMt, ciniger-jmaßen glaubwürdig. . Marburgtr «nd XagesnachriOten. Bevorftel»ender Besuch des ttönigSpaares i« Paris. Aus Paris, SZ. d. wird berichtet: Wie der „Petit Parisien" nritteilt, wird j>i0"-«ig Alexander gemeinsanl uiit dcr .^iönigin, gegen Mitte April Präsidenten der französischen Repubkik einen Besuch abstatten. Das jugoslawische ^tönigspaar wird sich in Paris vier Tage aufhalten. TodOSfälle. In Buh red starb an: 28. d. Frau Apollonia Sgerni, Großgrundbesitze rin, im ^7. Leben^asa!hen, wurden kostenlos 12K3 Tuberkulin-injMonen und 1540 Arseninjektionen gegeben. 45 Personen wurden urit Röntgenstrah len untersucht. In Geld angerechnet heißt das, daß der arn^en Bevölkerung über 850.000 Kronen zugute kamen. Die Kasse gebarung tveist mitIahrenso, Wie die.Hausbcsißer in vielen Fällen einen übertrieben hoben Zins verlangten, ist auch der Standpunkt der Mieter, die 1«*^ (Erhöhung de? Zinses abschlugen. un^altl>ar. Es wird gebaut! Die Wohnnngebe'liörd'e 2. Instanz hat nmimehr endgistig entschie- den, daß mehrere (Großindustriellen in Maribor für ihre Am^stelltcu eigene Wohnhäuser bauen müssen. Mit den Bauarbeiten muß län.gstcns bis (tnde April l. I. begonnen wei^den. Einige Firmen, die die Bekanntgabe ihres Verulögensstandes verweigerten, wur^n mit hohen Geldsirafen belegt. (5s besteht also doch nock) eine Hosfnung, daß in Maribor cndlich auch die Wohnungsnot durch Neubauten gemildert wird, umso mehr, da endlich auch die Stadtgenreinde an die Venvirklichung ihrer Bauplätze schreiten will. Die ErhölMng der Wnssermeßgebühr pro 192A. Von der Landesregierung für Slowenien wurde der Stadtgemeinde eine (5rhöh-ung der Wasserm>cßgebühr pro 1923 bewilligt. Sie beträgt dah?r jÄirlich bei einem Bassermesser von 25)/1.^ Millimeter 16 Din., 25/20 Millimeter 22 Din., 25/25 Millinleter 21 Din., 30/30 Millimeter 32 Din., 40/40 Millimeter 46 Din., 50/.^ Milliureter 59 Din., L0/60 Millimeter 8« Din., 80/80 Mil limeter 113 Din., 100/100» Millimeter 142 Din. Ulld bei einem Wassermefser von 100/150 Millimeter 190 Din. Nachtdienst in den Apotheken. Diese Woche, d. i. vom 25. bis 31. d., versieht den Nachtdienst die )lpothete „Pri Sv. Arehu" am neuen Platze. Verstorbene in Maribor. i8. März: Lerne Karl, 48 Jahre, Südbahnrel^ndent, Toma-nova ulica 7. — 19. März: Zaferl Ferdinand, 52 IHre, Magczinsmeister der Südbahn, Loska ulica 5; Fabijan Ferdinand, 53 Jahre, Arbeiter, Kra^nikenhaus. — 20. März: Laschitz Johann, 43 Jchre, Lokomotiv führer der Südbahn. Krankenhaus; (5ggcr Antonia, 45 Jahre. Weisznähcrin, Razlago-va ulioa Itt. — 21. März: Kolar Josef, 1 Jahr, Südbahnschnriedskind, TkalSka ulica Nr. 9. . . > !I II Hotel Halbwidl. Jedei: Sonn- und Feier tag Fri'ckschoppen- sowie Abendkonzert. — Götter Bock- und Märzenbier, stets frisch! Borzüglickie Weine. Spezialität: Saftgulasch. Klub-Bar. Sonnüag nachmittags findet in der Klub-Bar bei Fivs o clock Tea eine TanglZMeunion statt, ausgeführt von dcnr Gesi^visterpaar PeLnik. Verlanget kostenlos die illustrierte Preisliste d«r „Karo"-SchuHe. Die Preisliste ist mit sehr Praktischen Vorrichtungen für die Maßnahme verschen. Dragvtin Rogliö, Ma ribor, Koroöka cesta 19. Ä?l. 157. 2237 Der neue tschechoslowakische Gesandte ?n Beograd. Jan Sebe dürfte anfangs des nach sten Monates seinen Posten antreten. Der bisherige Geischäftsträger svargrovski komint als Geschäftsträger nach Tokio. Grohes Grubenunglück in MeÄca« Jnl Bleibergwerk in MeSioa ereignete sich in der Nacht vom 20. auf den 21. d. ein Gruben Unglück, das drei Menschenopfer forderte. Die Bergarbeiter Stern, Petriö und Capuder waren mit dem Sprengen einer Steinschicht beschäftigt. Durch vorzeitige (Entzündung der Dynamitlen ihr kniende Bräutiganl einen Revolver zog und sich er< schoß. ^ --o— Äheater und Kunst. Repertoire des Nationaltheaters in Moribs^ Samstag dei: 25. März: „Goldfische" (De!kq rrbe). Ab. C, Coupone. Sonntag den 24. März: „Goldfische" (Teike riibe), außer Abonnemnt. Diensta zu verantworten haben wird. Jakob Moö-nik wird auch noch beschuldigt, dem Anton Satler in J'vanjci 400 herausgelockt und für sich verwendet zu haben. Vor dem Kreisgerichte war MoLnik geständig und wurde nur mit Rücksicht auf seine Jugend zu vier Monat«n schweren Kerkers verurteilt. Rauferei wegen eines Zigarettenstummels. Der Besitzer Peter JurkoviL und der Bs-sitzerSsohn Anton BalaZin, beide aus Vinski vrh im Bezirke Ormo^, zerstritten sich lm Herbste vorigen Jahres bei der Weinlese und seit dieser Zeit sprachen sie nicht mehr miteinander. Am 22. Jänner kanl BalaSiL in das .Haus des JurkoviL und bat diesen um «MM«-SM s. Mrz l«s ..... . -marv...,it Z«ttu«s' -------------------------------------- e-n« r ewen „Tschick". JurwviL bot BalasiL eincn' t Sticht an und frug ihn, warum er eigentlich ^ auf ihn böse sei. Balaöiö ankvortcte: „Wenn du mir keinen „Tschict" gibst, kannst mir den x Nuckel herunterrutschen!" Iurkoviö fühlte stch ^ beleidigt und wies dem Balasiö die Türe, ^ was wieder diesen in Zorn versetzte. Sie fingen' zu streiten an und wurden schließlich ^ handgreiflich. Bei der nun entstandenen « Rauferei schlug Iurkoviö seinem Gegner mit einem Prügel über die Hand und brach ihm dabei den linken Vorderarm, Balaöiö aber , brach dem JurkoviL die 4. und 5. Rippe. ^ Wegen dieiser Rauferei mußten sich beide vor dem hiesigen Kreisgerichte verantworten und wurden Heide wegen des Verbrechens der «schweren körperlichen Beschädigung zu je ö . Monaten schweren Kerkers verurteilt. , Beleidigimg eines Zeugen. Der Besitzer Matthias Gyergyek in PeLarovci, Bezirk Mursta Sobota, beleidigte am 20. Jänner I. vor dem BcziMgerichte in Murska Sabota wälhrend des Verhöres die Zeugin Anna Andrej, indem er ihr vorwarf, daß sie falsch -geschworen habe und ihre Aussage erlogen' sei. Das Kreisgericht verurteilte ihn nach Paragraph 104 des serbischen Strafgesetzes zu 200 Din. o^ld'strafe. Svort. Marburger NadfahrcrkluS „Edelweiß 59VV" in Maribor. Ostermontag den 2. n. M. Erosifnungspartie nach Bistrica ob Dravi. Den Rennfahrern sei hiermit mitgeteilt, das; 5M Monat Mai ein Fr^jahrsstraßenrad-rennen von W Kilometern gegen Konjice mit Wei/depunikt stattfindet. Da ziemlich gleichwertige Renner antreten werden, dürste 'das FrülhjahrZrennen sehr interessant werden. P. O. L. N. P. Bei der am Dienstag statt« findenden Sitzung wurden für die Früh-jaihrsineisterschast folgende Termin ausgelost: 22. April Ptuj-Cvoboda in Ptuj; 29. April Maribor—Rapid in Maribor; tt. Mai Ptuij—M'liribor in Maribor; 10. Mai Svo-^oda—Maribor und Rcchid—Ptuj in Maribor; 13. Mai Rapid—Svoboda. Die Spielplätze werden später bestimmt werden. — Der nächsten Sitzung sollen alle Kapitäne der ersten Mannschaften beiwohnen. — Für Sonntag den 25. April wurden für die angemeldeten Wettspiele folgende Schiedsrichter bestimmt: .Primorjie—Rapid sscrr Reim«, MariborMeserve—Rapid-Reserve Herr Hoiwmrhl. Die Radfahrer-Sektion des Privatang?-sstellten-Bildungövereincs in Maribor gibt -sämtlichen Mitgliedern bekannt, das; dieselbe !am Sonntag den 25. d. einen Ausflug nach Mistrica unternimmt. Treffpunkt im Ver-einslokal OroviL, Abfahrt um 15 Uhr. Gäste l willkommen! ! Rapid—Primorje. Wie schon berichtet, findet dieses Troffen Sonntag den 25. d. um lIS Uhr auf dem Rapidfpielplatz statt. Die ^Rapidmannschaft tritt in folgender AMtel-lung cm: Tor: Dolinsek, Verteidigung: Bar« ! loviö, Kurzmann, Haff: ^unkoviö, Lederer. ^Klippstätter, Sturm: Enci, Venko, Ferk. Kopöiö, Rudl. Im Vorspiel um habb 14 Uhr treffen sid) die Rapivrescroen mit denen de? st, Sportklubs Marivor. ^ Erster Arbeiter - Radfahrerrerein in Ma- tr riksor. Sonntag den 25. d. um 3 Uhr ^ mittags Generalversammlung, pünktliches b und vollzähliges Erscheinen Pflicht. ^ _ . st Die Österreich. GrsMMg. ^ Wien, 22. 'Mär^. Von dem russischen Romanschri^tstefler " Tilrgenjew wird er-ählt, er sei einmal in eine' international? Ausstellung gekommen . und habe dann zu seiner mahlosen Beschä- ' mnn'g und Bestürzung kenstati^.'!l müssen, die einzige Gründung, die das Weltall un-streitig dein russischen Pi'llsgeiiius verdaule, ^ sei die i^nute gewesen. Wenn noÄ eiuiual ' in irgend einer fernen Zukun^ irgenduw eine . internationale Ansstelluna zuslauds kommen und ein Oesterreiche? sich dort hineinverirren ^ sollte, dann wird er vielleicht ciniacrmaf;cn , überrascht sein, fs'ststelfen zu dürfen, daß ^ Oesterreich seinerseits als unstreitige Her- ^ vorbringilng heimischen Denkens und Sil?- . nens — die Passive Resistenz aufzuweisen ^ vermag. Dieser seither allenthalben mit grö- ^ herein oder geringerem Erfolg gemachte Versuch, die Räder >d-s staatlichen Mechanismus ^ in Unordnung zu bringen, die öffentliche Verwaltung zu sabotieren, trägt unverfälscht österreichische Marke. Made in Auftria! Uns war es vorbehalten, auf den Einfall zn kommen und bei Passenden und unpassenden Gelegenheiten zu verkünden: Oho, wir streiken nicht! Wir blichen nach wie vor mit Fug und Recht unsere Entlohnung! Wir tun unsere Pflicht; aber derart, daß es auf die höchste Pflichtvergessenil'eit herauskommt! Wir halten uiis genau nach der Dienstvorschrift, bis auf I-Tnpfelchen, und wenn dieses unser korrektes Verhalten znr svolgs hat, das; des Resultat unserer Arbeit gleich Null ist, ° dann haben wir eb-m unseren Zweck schmerz-> loS erreicht, dann waschen wir unsere Hände l in Unschuld. Je dnrchgreifenider der Erfolg ' der passiven Resistenz, umso schärfer mich, ' abgesehen von der ethischen nnd moralischen ' Bewertung der betreffenden Augestellten- - grup-pe und ihres Vorgehens, das Urteil über - die veralteten, komplizierten und zweckwid-' rigeu Dienstesvorschristeil aussalleu, die sol- - ches SchiliNndertrerben ermöglichen. - Hann es jemanden wundernehmen, daß - im Lande der Entdeckung der passiven Resi-c stenz als Kampsmethode in Streitigkeiten zwischen Unternehmern nnd Aibeitnchmern, - namentlich aber bei Auseiir.indersehnngen t -wischen der Staatsgewalt und den öfsentli-? chen Angestellten, 5er Erfolg oui ausgiebig-i steil erzielt wird. Bei solchen Gelegenheiten - plat-.t die Bombe, werden di» gnädig ver-^ e hüllenden Schleier von jedem Kehrichthaufen sordgezogeu, als der sich der ganze Wust von Dicustesinstruktioiien, Arbeitsordnungen und u veralteten uiid verzopften Vorschriften dar-e i stellt, die sich wie eine bewußte Ablehnung jenes Taylorsyslemi au^nehinen. das ander-'«.wärts den selbstverständlichen k'ruudsatz ziir e,'(heltuug kommen läßt, die öffentliäM An-k, gestellt.m seien des Publifiims wegen da nnd r nicht umgekehrt. Augenöl!eklich wütet in Oe- sterreich passive Resistenz an allen Ecken und d? Enden. Die Postzustellung, dcr Tclephonbe- li trieb, der Telegraphendienst stehen in ihrem ei Zeichen. Die Angc.stetlteit dicsec Dienslzlveige ai hatten näiul'.cki bisher das siecht auf Re.7,''e- sä karten der Eisenbahnen. Venn einer in Oe- ze sterreich eine Reise tut, so ist er überrascht, te welch? Mannigfaltigkeit an verschiedenen E Fieikartenscheinen denr tontrollierenden a Schaffner vcrai'.vi^'m wird, (^in Passagier n mit einer v^llbezchlten Eisenbahn karte wird ^ mit scheuer Bowundernug oder mit dem Lä- dl cheln höhiiisch überlegenen Spottes gemu-stert, und der ssontrollor hat manchinal au« sc geuscheinlich nicht übel Lust, die Rotbremse g zu ziehen, uu.i den offenbar Irrsini'igen ails- b zuwaggoniercn. Für die Postler, wie diese n wunderschöne sprachliche Neubildung lautet, c wurden die R^u^karten zur Zeit der hoch- ^ sten Lebensniittelnot eingeführt. Damals, als v dcr Staat einerseits daS Hamstern von Lebensmitteln dnrch das KricgÄvucheramt be- ^ drohte, andererseits aber, um die össentlichen ^ Angestellten bei guter Laune zu erhalten, l durch die Finger schaute und ihnen daS Hain- e stern erleichterte, indeni er ihnen die Kosten l ^ der AnMige auf das flache Land zn den ^ milch- und butterspendenden Bauern ulög- 5 > l'lck)st verbilligte. Iekt mischt sich aber dcr t ' Generalkommissär des Völkerbundes hineiii, i ^ der nicht ohne guten <^rund aiif dem Stand- i , Punkt steht, die Sanierung des todkranken > ^ Oesterreich.^ sei angesichts des Billionendesi- > ^ gitS der Staatsbahnen ein Ding der glatten ^ Unmöglichkeit. Dazu kommt natürlich noch ein anderes. Der Versuch der christlichst),',ial-^ großdeudschen Koalitiensregiernng nämlich, ^ sich von der lästigen Vormundschaft der sozialdemokratischen Vormundschaft zu bc-^ freien. Es handelt sich also nicht nnr um 'die ^ Regiekarten, sondern um die Prestige- und Preissrage, ob es gelingen werde, die Füh-^ rer dieser (YewerM)asten, die ungekrönten ^ Könige oder Sultane, die auch ihren Parteigenossen im Nationalrat gelegentlich höchst ^ unbeqikem werden, in den Hiutergrund ^ schieben. Der Vollständigkeit wegen sei noch " angemerkt, daß anch in den Spitälern das " Personal augenblicklich passive Resistenz übt. Dort hat der Versuch, weltliche KraNkenPsle-^ gerinnen, deren Ansprüche die Kran?enhauS-^ direktoren nicht befriedigen zn können glauben, den Kriegsfall abgegeben. ß Es unterliegt keinem Zweifel, ?nß In ei-i- mgen Tagen hier und dort ein fauler Friede n geschloffen werden wird. Alle Teile werden >1, sich Wohlweislich hüten, die Dinge anf die n SP che zu treiben. Freilich find solche Wetter-i- leuchten imnineiider sozialistischer Zusam-» 1- menftöße leider nnr zu sehr darnach angetan, n jene überschwenglichen Hoffnungen, die be-e- reit? ein glücklich saniertes und ins finan-il zielte Gleichgewicht gebrachtes Oesterreich »n in greifbarer Nirhe sahen, auf ein höchst be-io scheidenes Ausmaß zu redimieren. Anderer-r- seits bedeuten aber diese Vorstöße Wasser auf ig^ die Mühle jeuer, die eiuer Konizcntration der r- Parteien, einem Koalitionsnrinisterlum, in ir dessen Rahinen anch die Sozialdenwkraten n- den Znzng ziir Machtkrippe finden, das id^Aort reden. Dafür setzt sich augenscheinlich e-1 auch der GeneraRonunissär des Völkerbun- des mit dem gan'.en lhemicht seiner Persönlichkeit und der ÄrediworsclTÜfse m seiner eisernen Ha^se ein. Es wäre gemiß ein Ziel, ani- Innigste ^zii wnnscken, gelänge es tav-sächlich, dieSozialdemotratcn davon zu nber« zengen, daß das Zusammenwirken aller Parteien, die Zurück stell inig der Agitation, di? Erkenntnis der traurigen Tatsache, daß wir. alle miteinander, gleichviel ob oben oder nnten, den Veltlricg verloren haben, eine Grundbedingung für das (Belingen des Wie« derauirichuiug^wertes bilden. Es hat aber leider u»r allzusehr den Anschein, daß auZB schließlich jene Fraktionell, innerhalb der großen Parteien, den Hoalitionsgedanken b^süiwerteii, deren Emsluß bei den Wähler-inasicn ins Schwaiiken gekommen ist, so daß . ein üoalitionsministerium lchten Eirdes eine Anzahl Generale ohiie Armee davstelleir-! würde. . Wie die Dinge augenblicklich liegen, hat - Bundeskanzler Seipel offensichtlich blutwenig i Lust, die Aureole des Retters Oesterreichs , mit seinen 'bichengen Gegnern zu teilen, und - er win^t jenem Flügel dcr Ehristlichisozjia-i len, der aus Angst vor den Ergebnissen der i im Frühherbst drohenden Neuwahlen sein - Heil in einer Mandatsversicherung erblickt, e höchst ungnädig ab. Die Großdeutschen wie-, derum wissen, daß, wenn Äiristlichsoziale - und Sozialdeuiokraten in eine Laube gehen, .i dies unweigerlich zur Folge haben muß, daß - man sie in die Verscntung fallen lassen wür- vollziehen würde, als dies ohnehin schon de» !- Fall ist. Hinter allen Parteien des österrei" e chischen Ration^ilrales steheil eben unyedlck«! d dige Erben. Auch hinter den SoMdamokra-z- ten, die sich heute darüber bereits im klaren n sein müssen, daß die Rationatsozialisten weit i- gefährlichere Gegner sind, als es femerzsw st die Kommunisten waren, gegen deren WetS-1 a bewerb um die Massengvnst ihnen weniger -h das marxistische Parteiprogramm zu HÄft Z gekoumien ist, als vkelmch» jene» latente. ^ Wiener Antise.miti>Mms, der ^ie Nachah«« ^ mer nnd Schiller Bela KunZ ^esssvts d«i Leitha »urMeg als „ungmsifchs Jttdenbuben^ abgetan hat. Schvlerzen? Im Gesicht? A» den GkiekornD Verbuchen Sie das echte Fevers EyafluStz Sie werden stamnen! AobUvend Vei GmvM bungen des ganzen Körpers und als KoSmss tikum zur Haut-, Zahn- unö Mi»n«tPs!l»gek Weitaus stärker und besser als Franzbrmmt« wein und seit 25 Iahren beliebt! Swttk Packung und Postporto 3 Doppekflaschen 1 Spezialslasche 24 Dinar; 36 Doppelflasche» oder 6 Spezialflascheil 208 Dinar «md Zuschlag versendet: Apotheker Eugen v. 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Zur AUfkläMNg Gegen das Urteil d«s hiesigen Kreisgerichkes habg ich die Beschwerde eingebracht und es wird sich in Kürzs zeigen» wer betrogen hat und wer falsch beeidet hat. 2242 __««to» «„«fele. ! Serickllicker Verkauf Vssitz samt Gerberei iv Kam«iea Är. 5 wird am ;27. März 1923 aus Zimmer Rr. 27 gerichtlich verfiei-l gert. Ausrusspreis 509.321 Kronen. 227V n n I s- !^limbssssiieis I vird Zesucdt. Olkeiic werden unter Odikire ,!-Iimbeer« ^ ^ sucus" .in die Annoncenexpedition .Sckmolk«' t'ntoZki put 2, xedeten. Keissvertrewnx V/EI'tCUGUMG u. »UrodO«!»?» i8t tür suxosl-ixvien «n inteUixenten jüngeren tterrn iu verxeden. Kleine Kaution ersorderlick. iiotie Provision. Ott. unter ..lZnter Verkaufes' «n die __Verv. Z244 ««,'» > < > ^ z«n»«ß-' Nummer KS S°m SS. März lS?Z Kleiner Mzelger. » . __— ^ Verschiedenes Die .Conlinenlal"-SlAreib- Maschine übertrifft in Bezug auf Konstruktion, Präzision, Material. Strapazsähigkeit und Aweckmäkigkeit jedes andere Schreibmaschinen-System. 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