^ W. DollM'sjiuss am l.3Nai W2 Die „Loibacher Zeitung" erscheint, mit Ausnahme der Vnsrrttonsgebllhr fnr eine Garmond-Epaltenzeile Gonu- und Feiertage, täglich, und lostet sammt den oder den Raum derselben, ist filr Imalisse Einschal« Beilagen im Comptoir ganzjährig 11 fi., halb- tungßlr., ftlr Lmalige8tr., fttr 3malige 10 lr. n. s. w. jtlhrlg 5 st. 50 lr., mit Oreuzbnnd im Comptoir ^«W^H^IW««^ ««^ ^" ^'^" Gebühren ist noch der Insertion« - Stempel ganzj. 12 sl., halbj. 0 ss. Fllr die Zustellung in's HsMDH^HMN^M»» p« »0 kr. filr eine jedesmalige Einschaltung hinzu zu Haus sind halbj. 50 tr. mehr zu entrichten. Mit rechne«. Inserate bie 10 Znleu losten 1 ft. W lr. der Post portofrei ganzj., unter Kreuzband und g,- 5«/^H^Ä^^^^V^ ^^ ^ ^^' ^ ^ ^ ^- kttr » Wal und 90 lr. slw drucktcr Adresse Iü fl., halbj. 7 fi. 50 tr. «M^»W>W«^ H ^ Mal lmit Inbegrifi des Iusmionsftemptle). Amtlicher Theil. ^e. t. k. Apostolische Majestät haben mit Allerböel> stem Handschreiben vom 19. April d. ). hs„ außer« ordentlichen Professor der deutschen Reiche und Rechts« geschichtc und des gemeinen deutschen Privatrechtcs an der Wiener Universität. Dr. Heinrich Sieae! zum ordentlichen Professor dieser Lehrfächer an der genannten Hochschule allerguäoigst zu ernennen geruht. Das Staatsmiuisterium hat über Vorschlag des Lcmberger lat. Metropolitan-Konsistorinms den Pf^rr. Kooperator in Hodowice, 'Nikolaus Martiui. zum Katecheten an der Untcr^ ^^l' °b der Akt, dessen Mittheilung g or 2' Wiedereröff.lung des Ab^ im N^? ^ "'" Donnerstag zu erwarten steht "" Re,ch,gcsftzl'laKreisen ein großer Werth darauf gelegt wird, daß die Aner° kcnnung der Verantwortlichkeit der Minister gegenüber der Rcichsvertretung im Reichsgesetzblatt aufge« nommeu sel, so darf man wol'l nicht zweifeln, daß diese Formalität zugestanden worden ist. Was den Abändcruligsoorschlag zur Bankaktc be-lrifft, den der Abgeordnete Balthasar Szabel auS Ol< mütz. als Mitglied des Finanzausschusses eingebracht, so läuft derselbe dem Wcseu nach daranf hinaus. daß das Baukprivilegium nicht auf 2l>, sondern auf 10 Jahre verlängert, daß die Wiener-Währungsschnlo an die Bank nicht eist bis 1.^70, sondern bis 1866 amor. tisirt werde; daß die Rückzahlung der Silbcrschuld an die Bank von 20 Millionen Gulden nicht schon in zwanzig Monatsraten, sondern erst !86.'i und 1866 erfolge; daß der Vorschnß von 80 Millionen Gulden an den Staat nicht mit 2 Pcrzent verzinslich, sondern unverzinslich sei; daß die Staatsgüterschnld rasch "mortl„rt nnd bis zur Tilgung mit 2 Perzent ver-zm i werbe; daft die Bank ihre Effekten längstens bis ' tw" verkaufe; daß die rcichsräthlichc Staatsschuldeu-«mnml,,lon das statutenmäßige Gebaren der Bank Erwache; daß „ach Tilgung der Schulden des Staates an die Bank (mit Ausnalnnc der 80 Millio-uen Gulden) der Termin ;nr Aufnahme der Varzah. lungc,, sowie z„r Oi,.z,sl)..»., der Ei... ,l„d Fiinf. guldtn.Notcn vcrfass»„>i«mäp.i, l'cst'mmt werde ,,,d d>e Vank dann diesc« Anordnungen bei Vcrluft'it'reS Prwlleglums Folge zu leisten habe """l"'MeS staunlich« -^ ,ngt ftc - «a. wenn man will bc^ >run ernswerth bleibt es immer m, nn n F nan>- das erste Semester lalneö 18li> in zwel Tagen abläuft, obuc daß iraend e.ne Operation ,znr Deckung des Defizits sichtbar worden lU, NimnU man auch ,„. daß der Eingang der ruchtandigeu steuern aus Ungarn und die ua-turllche Stelgerung emiger Steuer. Einnahmen das Desiz, , das sich m Folge der Verfallszei gewisser m nekter Steuern im ersten Semester immer'etwas llcmcl als ,m zweiten zu stellen pflegt erbeblick er-^'^l)al'en so bleibt es doch imn?er eine nicht g" "g u schatzende Tha,ache, daß der Finanzmiui er v^ Plener. weichn' bec Vorlegung des Staatsvoran. chla^s ln der Schung des Abgeordnetenhauses vom Gu,.7^?"^' ^".' '".'"?' ^^>it mit l l(1 Millionen Guide bez.ffer bat. b.s ,etzt obwohl nun doch scho» ' - M.llwneu Gulden dleseö Defizits fällig gew r en nu n,n„en, noch Niemand deßhalb in Anspruch ac- wtläuf' !"' ^ 'lle Verpflichtungen des S< a s ic'lllausend pünktlich emhalt. Ucl.er den Inbalt der österreichischen Denkschrift ?de 7 ^^7' ^'^" ""5 "n.aß d^r Mittbe. ' ^ dcs sw,zon,ch'Prenß.,chen Hmwelovert^ ich d r""'" !'"> ."^" '" "Pnssc" mit, daß man we... ^"^?'' "^ ""^irend gege.t die Trag. sw .'^"^?7:^' m,ssprechen. dabei aber le nesw^s die Ab.lcht nudgeben werde, den Vertrag weni e/ "^ ^^"" '^^"'^ ""^ z.l erneuern. Noch öst r!. s?? ?."" "" ^"cklich erklären, daß der d ft m"'^"^'.^"' "" Handelsvertrag durch ^ !""" "ut Frankreich unhaltbar geworden einen ^"."^, Bezug a„f die Entscheidung der dritten Sektion über die Bankvor-lagc faßte, sich nicht an das Plenum des Abgeord. netcnhanscs. sondern an die dritte Sektion richtet. Es bat derselben ihre Arbeit zur nochmaligen Prü-fnng des Gegenstandes. jedoch mit der veränderten Tendenz zurückgestellt, die Vorlage des Ministers entsprechend zn modifizirln, und die Supplirung anderer Finanzmaßregeln zu beantragen. Damit ist wenigstens der Neignng für Staats > Papiergeld kein Vorschub geleistet worden." Unttlm Ü. April seicht dasselbe Platt bereits früher die Hoffnuug aus, daß schließlich eine Trans« aktion auf den Grundlagen des Antrages zu Stande kommen werde. Die .Süddeutsche Zeitung" berichtet aus Wien unterm 30. März: «Aber jcht geräth man in die Stimmung, auch alle anderen Finanzoperationen zu unli-rlassen. welche zur Verminderung der schwebenden Schuld, und zur Herstellung der Valuta unumgänglich notlm'eudlq sind, nur weil diese Operationen so kostspielig aus' fallen. Hier wird nur vergessen, daß obne solchen Kosltnaufwand an eine dauerlialte und eingreittiide Besserung der Valuta und Finanzen nicht zu denken ist. In der Opposition gegen den Plener'ichen Bankplan spielt diese Ansicht eine Rolle lieber soll Alles brim Alten bleiben, uls daß bestimmte neue basten übernommen werden!" Weiter sagt dasselbe Blatt: «sis ze^l sich bier wieder einmal deutlich, n'ie in Finanz.Verhältnissen Oesterreichs die Kritik jedes positiven Bessernugs« Vorschlages bedeutend leichter ist. als die Aufstellung neuerer uud besserer Gegenplane. In dem von dem Professor res «Strafrechteö", Herbst, sntwott'enen Ablll'mmgebcrichtc sind ohne Zweifel sebr schwache ylsgulnlnlc enthalten. Es ist nicht schwer, das Ple« ner'schc Uebtrcinlommln in manchen Punkten zu tadeln, aber die Herbst. Hasner'sche Polemik will außerordentlich wenig sagen. Namentlich wird darin wiedsl das Steckenpferd von der immensen Divioende der Bank geritten. Wenn man aber bedenkt, daß dic Dividende der Bank m den gü„slinstsn Jahren uitmals 1i> Prozent trreichte. so wird ma:i gewlß m6't mit Prof, Herbst von lN l'i>5 <" Pr^zi-n! reden 394 können. Nicht minder unzulässig sind dic meisten Ein-wände gegen das Ucbcrcinkommen vom volkswirth« schafllichen Gesichtspunkte. Die «Ost»De,ltschc Post" widerlegt mcberc Haupt'Argumeutc. Es schciul fast, als ob sich niit den« Erscheinen des Scktionsberichtes die vielf a ch k i'i n st I i ch erregte Opposition gegen dos Plener'sche Projekt etwas besänftigen würde. Vollends aber sind die Gegenvorschläge der Sektions' Majorität wenig plausibel. Der Haupteinwurf gegen das Uebereinkommen gilt nicht minder gegen dieses nene Projekt. Um der Deckung dec! Dcfiizits willen wird dort der Bank ihr Privilegium verlängert und hier das Staatspapiergcld eiugeführt. um unsere Finanzen vollends auf eine abschüssige Bahn zu brin« gen. Und wenn in dem Plencr'schen Plane zu weuig für eine baldige Vesserunq der Valuta geschieht, so qeschielit in dem Plane der Sektion vollends nichts. Die Spannung auf den Ansgaug ist allseitig groß. Die vier disscntirenden Mitglieder der dritten Sektion bereiten Modifikationen des Übereinkommens vor, und das ist gewiß im Ganzen das Räthlichstc in dieser Angelegenheit. ° Ferner schreibt man demselben Platte aus Wien: ^Die ganze Bankangclegenheit ist hier so total zur Partrifrage gewordeu. daß nach dieser Partei« anschauung Alles beurtheilt ivird. Viele Abgeordnete nehmen noch keinen klaren Standpunkt ein Aber die verschiedensten Gründe sprechen dafür, daß über die Partcirücknchtcn doch schließlich der Zweckmäßig» keitsgrund siegen und das Ucbcreinkommcn mit Mo< Visitationen durchgehen wird." Die »Echles. Ztg." schreibt über den Bericht der dritten Sektion des Finanzausschusses: «Die Börse und das große mit ihr verwachsene Publikum bat sich allmälig über diese große Kontro« verse beruhigt in den Gedanken gefunden, daß nichts geschehen wird. was zur Assignatenwirthschaft führt, selbst weun die Mehrheit der Sektion im Plenum siegend, die Frage von der Verlängerung des Bank< Privilegiums vertagen und das Defizit durch andere Mittel gedeckt werden sollte." Die «N. Pr. Ztg^ nennt den Bericht der Fi« uanz« Settion über die Bankvorlage so schwach und so ungemein oberflächlich, daß er in Wirklichkeit den Eindruck mache, als wäre er ein pfiffige Beweis« führung « coillrnlm zu Gunsten der Regierungs' vorläge. Der „Moniteur" äußert sich in einer Münchener Korrespondenz vom !4. April über die Fiuanzfragc M Oesterreich folgendermaßen: „Die Finanzfrage ist in Wien die große Tages« angelegenbeit uno bietet in der That ein außeror» deutliches Interesse. Zwischen dem Finanzausschüsse und dem Kabinete herrscht eine gründliche Meinungs« Verschiedenheit, nicht nur über die Porlage bezüglich der Bank. sondern auch über die Natur und die Umlegung der neuen Steuern. Herr u. Plener schlägt eine Vermehrung der Gruudstcner vor. während der Ausschuß diese mißbilligt n»d einen Zuschlag zur Einkommensteuer von !l Prozent empfiehlt. >vas diese Steuern von ? auf >l) Prozent erhöhen würde. Gewisse einflußreiche Abgeordnete sprechen sich zu Guu< sten der Ausgabe von Staatsnoten aus. Das Mi» nisterium widersetzt nch aus allen Kräften dieser Mast-rege!. welche übrigeus auch vou der öffentlichen Meinung verworfen wird. uud es erklärt kathegorisch, sich geg.n die Annahme des Prinzipö zu widersetzen, welches den Staat ermächtigen würde, derlei Noten in Umlauf zu bringen. Wenil dieser Plan die Ober« band erhielte, so würden die Minister nicht zögern, der Krone den Rath zn ertheilen, denselben ihre Sanktion zu versagen." «Der Plan der Finanzrcform. welchen Feld. marschall Freiherr v. Hcß entworfen hat, wurde am ?, April der Depntirtcnkammcr vorgelegt. Was den Gläubigern des Staates Vcrtrancn einstößt, ist die Aufrichtigkeit der Bemühungen, denen sich alle Gc« walten hingeben, um zu dem erwünschten Resultate zu gelangen. Die Wendung in Griechenland. Mit dem Fall Nauplia's ist der Aufstaud zu Eudc; ob für längere Zeit Nnhc bleiben wird, ist noch die Frage. Der „Botschafter" will in der Wendung der Dinge keine Gewähr für die Zukunft sehen. Er schreibt: König Otto hat umfassende Amnestie gewährt, und nur wenige Rädelsführer ausgenommen, welche nun wohlgemut!) irgend einem sicheren Port zuschwimmen; er willigte endlich in die Bil« dung einer Nationalgardc nach belgischem und italienischem Muster, und wnrdc nun von denselben Leu« cen umjauchzt und beklatscht, welche erst noch die Fahne der Empörung aufgcpfiauzt hattcu. Wird sich das Volk mit den eingcränmten Zu» geständnissen zufriedenstellen lassen? Wird das Institut der Nalioualgardc eine Stütze des Thrones und der geselligen Ordnung werden? Glanbt c i n scharf« sichtiger Beobachter in ganz Griechenland an einen solchen Abschluß der Revolte? So viel uns Privat. Nachrichten z:: einem Urtheil berechtigen, ist cs nicht der Fall. Dic Griechen sehen — und daher der Freudentaumel, der in diesem Augenblicke dort herrscht — die Lage der Dinge mit ganz andern Augen an. als es hier der Fall sciu dürfte, Sie erblicken in dem Ausgaug der Revolte keinen Sieg der legitimen Gewalt, sondern den Triumph der Sache des Vol^ kes. einen Triumph, der ziemlich geräuschlos und unblutig crruugcn wurde. Die Bedinguugen, unter welchen die königliche Gewalt seit 18^3 ausgeübt wurde, waren iu Hinblick auf die Eigenthümlichkeiten der Nation und auf das Verhältniß Griechenlands und seines Königs zu den Schutzmächtcn. nahebei unerträglich, so daß nur ein einziger Staatsmann — Minister Kolcttiö — wabrend des ganzen Zeitraumes im Stande war, da^ königliche Anschcn zu behaupten, und eine gc-ordnete Regierung möglich zu machen. Eine neue Revolte bricht in Folge der Erschütterung des königlichen Ansehens aus, sie endigt mit der Gewährung von Institutionen, die in zehn andrrcu Staatcn gc» fahrlos, iu Griechenland dic Rcvolulion iu Permanenz zu vrrsctzcu drohen, sie schließt mit der allgc« meinen Volksbewaffnung ab. welche cs jedem ehr» geizigen Parteihaupt leicht, macht, binnen vierund-zwanzig Stunden irgendwo den Aufstand zu or< ganisircn. Die Nalionalgarde ist eine Errichtung von zwei« fclhaftem Werth, doch können die Gefahren, die in ihr liegen, durch die Besonnenheit der Völker aufge. wogen werden. In Griechenland, wo dic Bewohner die Wohlthaten gesetzlicher Ordnung noch nicht hin« reichend schatten gelernt haben, wo ein Zug abcn-tenerlichcr Ideen durch das ganze Volk geht. wo ein an sich vollkommen berechtigtes Gefühl nationaler Mißstimmuug sich in allen Kreisen der Bevölkerung kundgibt, ist das Institut der Nationalgarde die ge» fährlichstc Waffe, dic man dcm Volk i» die Hand legen konnte. Wir erkennen in diesem Regierungsakt des Lan< desfürssen die gewiß löbliche Tendenz, dcn Haß der Feinde durch Großmuth zu entwaffnen, der Welt zn zeigen, wie fern ihm Eigenwille und Hang zur ab-soluten Herrschaft stehe; unbegreiftich erscheint uns dagegen das Verhalten der auswärtigen Diplomatie, namentlich aber der Vertreter der Schntzmächte. dc< len Zweck es unmöglich scin kann, der momentane» Beruhigung des heftig erschütterten Staates dic Zu« kunft des Bandes zu opfern. Die Schützmächte mußten gegen eine solche Wen< dung der Dinge, wie sie zu Nanplia vorkam, Ein« spruch erheben, und durften nicht zugeben. daß der König Gesetze sanktiouirc. welche das Verderben sei« ncr Dynastie nach sich ziehen müssen. Werden sich die Generale «Tzokris" und „Michon" nicht clncs Tages in die Nationalgardc einreihen lassen und dort eine ihrem Range angemessene Stellung finocu. wird es ihnen schwerer fallen, das durch die Nationalgarde vertheidigte Nauplia zn, behaupten. als es ihnen während der letzten Revolte mit einer Handvoll abtrünniger Soldaten fiel? Möchten wir irren! doch scheint uns alles dazu angethan, als vb wir eben erst das Vorspiel erlebt hätten, die Einleitung zur Peripaethie. welcher dic Katastrophe ungesäumt auf dcm Fuße folgen muß. Oesterreich. TÜien. Sc. Maj. der Kaiser hat genehmiget, daö bei künftig sich ergebenden Besetzungen eintrage lichcrcr Loito-Kolletluren die Verleihung, so wie dieß bei dcn Tabaktrafiken der Fall ist. im Wege der öffentlichen Konkurreu; mittelst schriftlicher Offerte stattzufinden habe. Zur Vcrlcihnng in, Konkurswegc haben vou uuu an alle jenc Lottokollcktureu zu gc' langen, welche nach einem Durchschnitte der letzten drei Jahre einen jährlichen Ertrag an Provision von 4tw fi. öst, W. auf dcm flachen ^'andc. Ul)0 fi. ill Städten, mit Ausnahme der Hauptstädte der Krön-lander, 8W ft. in dieseu Hauptstädten und in den Vorstädten Wiens, cnolich lliW fi, in der in!,/-"" Stadt Wicn verrechnet haben. Aus dieser Provision haben die Kollcktantcn alle mit der Besorgung des Kollckturgcschäftcs vcrbundcucu Auslagen zu bcstn'i-ten. Hierbei bleibt aber die mit der allcrh. E»t» fchlicßung vom .'», August lttdtt den Witwen von KoUcktanten eingeräumte Begünstigung in der Nach' folge auf erledigte Plätze uoch für dic dcrmaligcn Gattinnen jeuer Lottokollcktanlcn unter Aufrechthal^ tuug der vorgezcichnetcn Bedingungen ungeschmälcll erhalten, — Das "lstc Gcburtsfcst Ul'land's wurde vorigen Samstag wie in vielen Städten Deutschlands anch in Prag auf Anregung des Professors Ludwig begangen. Karl Egon Ebcrt hatte ein Festgedicht Feuilleton. Londoner Ausstellung Folgendes ist das offizielle Programm für die Eröffnungsfeier der Ausstellung: Die Thüren des Gebäudes werden am l. Mai um 12 Ubr Miitags geöffnet und um halb 2 Uhr geschlossen (eine viel zn kurze Zeit, wenn die Zahl der einzutretenden Gaste, wic man glaubt, 2.'i.00<> sein wird). Die Kommissionäre und Stellvertreter der Königin werden nut Schlag 2 Uhr im Gebäude eintreffen, am Eingänge des Hauptportals von einer Ehrengarde, und in» südlichen Zeutralhof von dcu Ministern, den fremden Kommissären und allen offi» ziellen Gästen empfangen werden. Ihre Ankunft wird durch Trompetentusch bekannt gegeben, worauf sich der Festzug in folgender Weise nach dcm westlichen Tome bewegt: l) Trompeter der Leibgarde in Galauniform. 2) Die crstcn Wcrkführer der Bauunternehmer. 3) Veamte des Ministeriums für öffemliche Bauten. 4) Die Bauuntcrnshmlr, der Dekorateur und der Archi« tctt dcs Gebäudes. «) Lie Superintendenten der einzelnen Departements, tt) Der pcela liinr«'«!«^ Alned Temmson, 7) Der Lord Prevost von Glas» gow und Edinburg. die Lord Manors von York und Dublin. 5) Der Lord>Mayor mit dcn Shcrifs und Würdenträgern der City. V) Die Vorsteher der Gar. tcnbaugesellschaft sammt ihrem Sekretär. l0) Die Vorsteher der Gesellschaft dcr schönen Künste sammi ihlem Sekretär, ll) Eine aus >U Personen beste, keudc Deputation der Auöstellung^Garantoreu. 12) Dcr Sekretär des Finanzausschusses, l!i) Mitglieder oes Bauausschusses sammt dessen Sekretär. !4) Spc» zialkommissär der Iurn. l.",) Präsidenten der Juries lli) Oberpräsident derselben, >7) Die AusstcIInngs< Kommissionäre dcr britischen Kolonien, ) Die Präsidenten der nemdcn Ausstellung).Kommissionen. 20) Die Kom in ssärc dcr Ausstellung von ltt^l. 2>) Die Kom inissäre dcr gegenwärtigen Auöstclluug, ^2) Der Bischof von London, begleitet vo,n Erzdechantcn von Mi^dleser und dein Pfarrer des Kirchspiels, 23) Tie Minister, mit Ausnahme deö Lord-Kanzlers und Lord Palmerstons. welche zur königl. Kommission gehören. 24) Die königl. Spezial. Kommissäre: Herzog von Cambridge. Erzbischof von Canterbury. Lord-Kanzlcr. Earl of Derby, Loro« Obcrlammerhcrr. Viscount Palmerston und dcr Sprecher dcs Unterhauses. 2l!) Die Prinzen, welch, ctwa der Feier sich anschließen, 2ll) Deren Gefolge, 2?) Dctachcmcnt der Garde. Ingenieurs. Artillerie, der Matrosen und Secsoloatcu. Im westlichen Dome augelangt, wird die Volks« hvmnc angestimmt. Der Earl of Granville. als Präsident der Kommission, verliest eine Adressc. die der Hcrzog von Cambridge erwiedert. Hierauf begibt sich der Zug durch das Mittelschiff uach dcm östlichen Dome. wo die Ouvertüre Meyerbeer's, die Cautate . S. Bennett's und der Fcstmarsch, Auber's von 4N0 Instrumentalisteu und 200U Sängern aufgeführt wcr>j den. Von da verfügt ec' sich nach dcm Zentrum des Mittelschiffes, wo ein Tbron aufgeschlagen ist. Dcr Bischof von London spricht an dieser Stelle ei» kurzes Gebet, dcr Elwr singt Hallelujah und die Volkshymnc, dcr Herzog von Cambridge esslärt die Ansstellung eröffnet, Trompetenstöße und Artillerie Salven verkünden dieß dein Publikum außerhalb des Gebäudes, der Fcstzug begibt sich nach dcr Gemälde Gallcric uud von dort zurück uach dcm südliche" Zcnlralhof. «Homburg. (Fortsetzung »nd Tchllisz.) So wurde cr Herr dcs Hauses, uud ein FraN' zosc Namens Mmard und die Trcittler's neben ciü>' gcn nnbedcntenden. ganz kleinen Bcsitzern von AkticN, die in Blanc's Genie unbedingtes Vertrauen sctzteU und daher ihre Papiere behielten, blieben Mitunttl' nchmcr, begnügten sich abcr mit dcr beschcil'll'l^ Rolle voll Trabanten dcs großeil Hauptplaueteu, U<' sic hatten Rccht! Als dic ersten großen Reden »u Parlamente verhallt warcn. suchten die Hombm'^ Bankhalter das Geschäftchen. wenn auch nur verbot' gcn und in kleinerem Maßstabe, wieder in Ga»g 5 briugcu. uud sichc da! eö gelang bcsscr. als sic 6. dacht hattcn; zu den eifrigsten Bcsuchcru der >1^ men. zuerst bei geschlossenen Thürcu gehaltenen^ 'zungen gehörten — einige hochgeborene Mitgll^ dcs Parlaments. Als das Jahr 1859 dic bekam'" Kataftroplicu berbeifthrtc, als zuletzt das Parlan" 395 verfaßt. Währcud dcs festes ivmde an den Gc-d'crlen rin begrüßendes Telegrannu abgesendet. ^rnukrcicb. Paris. Die französischcll Blätter bringen wnn« dcrbarc Angaben über die schwimmende Batterie „Stevens". Dieselbe soll eine M^schinc von «<;00 Pferde, kraft haben, 2 Metres mil Geschossen von >:U> Pfund geschossen, wobei dir Geschosse zerschellt und dic Panzerung nur unbedeutend eingebogen ist. Dic Batterie wendet in 6olge von zwei Schnniben auf der Stelle. — Alle oiese Angaben lcioen au mehr als Unwabrscheinlich-rett; chmalteristisch ist nur, daß dcr Erbauer scin il?'ü?Ä ""^ ^^'"hcn bewaffnet, die Kugeln von ^^l) Pfund schick,, (20 Zoll Durchmesser), dawider a^r nur mit Geschossen von ,»U Pfund Gewicht ge. Großbritanuicu. ^.'.^""^"": ?^' ^'"' ^""n Privatschreibcn aus Icn.salcn, entbebt die «Times« folgendes: ,Der Prinz von W,ks war mn 7. d. ^ in .^ebron st-,'nd scin Gefolge erhielten Erlanbniß. die ^öl'lc Mach-^'.^^U)am. G.ab (>. Mos 'H und 'H ^ .^ V'chen Sic sind die crsten (Kisten, dic se dc>, K"uzzngcn. a!,o seit fast 70U Jahren, die ,.D pve hoble" (das heißt Machpela) detreten durftt,^ ^) darin benndlichen, Gräber Abrahams, Maks ^..^.. u„d Josepbs. dcr Sarab. Rebelka m,d "«h smd , schönster Ordnung erhalten. Zwei dcr anwcscndcn Schechs zeigten ^nst, dagegen zu eifern, daß Giaurs den heiligen Ort betreten sollten, aber dcr Statthalter von Hcl'ron licß die Störrigeu hinwcgwcisen. l)dcr führte vielmehr sell'st sie hinans, und die Ur'briacn warcn sehr artig gegen den Prinzen. den Sol'n dcr Könige von England, dcncn das türkische Rcicl' schon so viele Dienste verdanke u. s. w. Der Prinz wird am allen seinen Ausflügen von einem kleinen Nriegö-dlerc regulärer Truoven begleitet, und der Pascha von Jerusalem war Persönlich in Hebron zu seinem Empsana." ' ' , Amerika. / Vera-(fruz, 28. März. Die „Patrie« .neidet nach emer ^ .ngedlich ans Cadir zngcaan.ene Dcpcsche: Die Provinz Tamaulipas hat sich ic " Juarez nnd f»r die Miirtcn rrfiän. Die Provinz Pnel'la zeige sich den Franzosen sel'r günstig, Die Vevöllcrnng begebe sich von allen Seiten nach dem Lager von Tehnacan, nnd die Städte Puebla de loö Angeles nnd Cholnla hätten offt^icllc Deputationen dahin abgesendet. sich auflöste und die Revolution in Vaden den Spiel» ort dicscs Bandes unzugänglich machte. öffnete 5om. vnrg seine gajtlichcn Hallen wieder und enlfaltctc stck glänzender denn je. ^ Seit der Errichtung des Eisenbahunekcs, das uun Frankfurt mit allen großen Städten verbindet M die Organisalion der Homburger Spielbank ,zn ihrcr höchslcn Vollcndnng gediehen. Da die Presse l! ncuener Zcit doch auch cinc Macht, wenigstens in sozmler Veziel'ung. geworden ist. sc wurde ihr vom Herrn Vlanc eine besondere Anfmerksamlcit ac< widmet. Es ist eine ganz bekannte Thalsache dab Hanptrednkteurc der cinfinßreichsten Lokalblätter ^w»k. furts mit dcr Bank auf sehr gutem Fußc strhcn -dic «Ind'^pendancc liclge« enthält nnter idreu Anon' ccn immer eine. die fast den dritlen Theil einer Seit> dieses große» Vlattes einnimmt, worin die vielen Vorzuge pomburgs gepriesen werden Auch dic öster-re.chi,chen großc.i Blätter cutbalten seit eincm Jabre olchc Anlundlgungen und selbst die tiigeiidbafte Ana^. dcNt^^''^'-' ^'"'"l!" "rschn.äht es nicht, die kurrenfm^et^Z^^^^^^^^ zösischc Theatergesellschaft de^Ner" ^urch ^"' len. Die weiblichen Mitglieder derselben übe ^ bc,oudcrc Anziehnngolrast auf manchc inuac ^, / furter Banquiers aus. und es gab eine ^eit die Damen selbst nach dcr freien Reichsstadt kam-,," um da,elbst au dcu uon mehreren dcr erwähntcil 5cr "u veranstalteten „^il-ö^ l'^i.^nnW" Theil zu nuic verlautet, über Auffl'roerllng de-5 Bürgermeisters, die Auszahlnng des für den nach Vondon zn sendenden Industriellen. Schlossermeister A o l! >n e r. bestiinmten Geldbetrages bcwilligt. Wieu, :n>. April. Se. Maz. dcr Baiser l»al vorgestern (Montag) Nachmittags die sämimlichen Herren Minister zu sich bernfen lassen und vcrwcilten dieselben von 2 l'iö ^; Uhr bei dem Monarchen. — In dcr 5taItwasser'Vadcanstalt im Pricßnip. Thalc bei Mödling ist der Besuch Sr. Majestät des NaiserS und zwar irährcnd der Dauer des Aufenthal' tcs des Baisers in ^arenburg angrsagt. — Gestern Nachmittags um 2 Uhr war großer Ministerrach unter Vorsip dcs Hcrrn Erzhcrzogs Nai» ner. Es handrlte sich dem Vernebmen »lach uin Vc> schlüssc bezüglich der Ministcrucrantwortlichlcil. — Dcr Hcrr Slaalsministcr Ziilter u. Schmcr-lina. hat gestern wicdcr zum llstcn Malc nach sciucr Genesung im Staalsministtnum Audienzen ertheilt. — Se. Erzeücnz der Herr Staatsministcr von Schmerling hat am 27. d. M. nach seincr Wirder» gcncsung dic Thcrcslanischc Aladcmic mit cincm Ve» suche beehrt. — Das Zentrnl Eomitt' für die Londoner Indn« stric.Ausstellung hat sich an die ^andes-Ausschüssc der deutsch.sllivischeil Provinzen mit der Bill«' gewendet, dieselbe geeigneten Männern dcs Lehrfaches dnrch Gc< währnng der cntsprcchcudcn Iicisemittel zugänglich zu machen st a ch t r a g. Httien, 2i). April. Dic «W. Eorr." mcloct: «Man fängt bereits an, in den einzelnen EadrcS dcr Armee Reduklioncn eintreten zu lassen; rs befinden Nch die Leule des Jahrgangs >«"^ schml in dcr Heimat als entlassen, dic vom Jahrgange I8K4 mW "^ kommen in diesen Tagen zur Entlassung, so daß pcr Koinpagnie circa UO—W Mann eiitlasscu »verdcn. Wir fuhren dieß zur Bestätigung unserer lcplhin gebrachten Mittheilung an. daß die Rcgimcnler dic '.'lcserven cnllassen würden, und da»uit der Anfang zl'.r Rcdullion l'cgl>,nen wcroc." Dc>„ ,,T. V. n, V." sütilchlnei, wir. dast dic Rrollktwil rinc l'cdclltclldc werden dürflc. Bei den v'lrten Bataillonen z. B. sollen von jedcr Compagnie ^<> Geme.ne. ,0 Gefreite. langerung des Bansprivilegiums bis zum I lk70 mw zugleich die Niederlage dcr Staalsnoten. Partci un Ausjchussc cnlschicdcn. ^ Rcucstc Nachrichlcll und TclcMMlnc. s^tt/?^'"^^"' '^'"^ ^ ^" Astern Abcnds Nattgcl'abtell Vorver,ammlungeu der Berliner Wabl« mminer ist die Wiederwahl sämm.licher sl^ r Vcrliner Abgeordnc.en. mit Ansnahme'^uhne's ge! m.'.si5"''^^'^^''^^ '" ber heutigen Kam. "cisis)ung erllavtc der ^'ischen Gesandten in Washington, eine europäische, diplo» lnatische Intervention bedeute, um ecu ?!ordlü mit dcm Sndcn zn vcrsöbnen. Vor drr Schlacht von Piltsbonrg wurdc dic Aucrlcnnung dcs Südens als Vasis dcr Unterhandlung anglnonunen; seither ist ^ie Frage schwierigcr geworden. London, A0. April. In der gsftrigsn Unter-haussipnng wurde elwälmt. daß die spanischen Ve» Horden den englischen Konsnl in Sevilla angehnlten haben. den protestantischen Gottesdienst lm Honsulalc ciliznstellcn. Dcr britische Gesandte ln Madrid habe dagegen prolestirt. Hvarschau, 29. April. Heute ift eine umfangreiche Amnestie verkündet worden. 89 vollstän» digc Begnadigungen und l4 Strafumwandlungcn. Kanonikus Bialobrzesli. drr protestantische Geistliche Otto, dcr Schnlnnachcr Hispanski mw die .^anficute Schlcnlcr und Bayer sind vollkommen begnadigt. Um den armen blassen zn Hilfc zn kommen, hat dcr Baiser die Arbeiter, Dienstboten und Taglö'lmer von dcr sogcnanntcn Klassensteuer für 1862 nnd dcm Rück« stand befreit. 2t. Petersburg, 29. April. Das heutige «Journal de St. Petersbourg" veröffentlicht einen kai» serlichen Ukas, welcher lautet: Um den Geldumlauf alls cine solidere Basis zn stellen, wurde für nothwendig erachtet, schon jrpt gradncll Maßrcgcln zu er< grcifcn, um der Staatsbank die Vornahme dcs Ans» tauschcö dcr Krcditbillcts gcgrn Bargeld zu ermog« lichcn. Zu dicscm Zivecke wurdc mit dcm Hause Rothschild in Paris und London einc l'pcrz, Anlcihe im Bctragc 1-'i MiU. Pfd. St.. mit Coupons, in Obli» gationcn zn !!<) bis l«00 Pfd, St. kontrahirt. Die Zahlung der Zinsen erfolgt in Paris. London . ^rank« mil und Amsterdam, Xüiwigung oder Konversion dersell'l» ist vor zivanzig Jaln'cn uiunöglich. Dir ein« laufenden Beträge werden direkt zur Disposition der Staatsbank gestellt, die eingezogenen ssredill'illets so< gleich verbrannt. Schon jettt ist'die Staatsbank «Ilsin ermächtigt, dic Ausgabe dcr Billets nur gegrn Bar-gcld odcr bebufs des Austausches alter gege,, „eue Billets vorznnelmien. Sobald die Anleibe gesichert ist, wird dcr Finanzminister wegen dcs graducllcn Ans» tauschcs der Billctcn gcgcn Gold Vorschläge machen. Vetrcidc-Purchschnills.Preiss in fa i d a ch am .1U. Apr l <8li2. Marttpnije H'laglljinspreis, Vin Metzen in «stsi-l. Wilhr. sl. ll. I sl, l>, Weizen.....— — .''.86 Korn.....-. — ^ 27 Gerste.....— - :i ^ Hafer....._. ^ 2 3:t Halbfrllcht .... — — 4 «tt Heiden.....— — A ^ 63 Hirse.....— ^- ^ l) Kukurnl) .... — 4 8l Mklllologische Machtunzln in Laib ach. ____________V^obachl.»,,; r!duÄ. "achRfa.,m. ^'"d WXterung b»,»sn ^ Sw.'dm 2''- April ss Nhr Mrg. 3.,;.^ ^. , ,, ^ ^.^,.^ Soim.nsch. 2 „ Nchm. 32ä.5j ,.22.0 ,. ^' mäßig bttto O.OO 10 „ Abd. 325.96 ^,«.8 « WindMe wnhtll ^- « KUHrMrg. 326.,9 5.7.0 Vr. >V. schwach Sonmnschlin " '^ 2 ,' Nchm. 325.54 ^,1.2 .. >V. f.^l dcl,° 0 s. w .. Md. 325.72 51!..; .. Wmds.^ s.mchrll Anhana zur Laibacher Ieituna. Nnt'l^nl^l'il^f Tvien, 23 Avn'l, lMiit^^s 1'/, Uhr) (Wr. Ztg. Abdbl.) Die Tt,»mlun>i cinh.iltrnd qilk. Di, meisten PapilNiattung,,, l>cl,auv'el<»l di, qsssieg,,,.» .ssu se »nd elnlg, m.,cht,U WvIffll»»»ll!U)». wilder w«lert Frltschritte. insbesondere ,ssonvsltirt< i» «.'stllreichischtr W.^hrun^, Il^M^ose, M,t>ill!q,le>5. ^lizischc (Äliü'dllitlastüü^z-Ol'lu^itioüs«, nalizijche H.,rl i'nl'wl^ u»d Wssil'.Um.Aslic». In H»inl Älliell größere Vewe^ullg, Tchlxß jedoch wie ^>Ü,r!l Krcdit- und ^orrl'^h» - Aftieil in Vlrh.iltütß zu I-e» bldl»tt»d.n <Ä!w!niistrta!inv»ngr,rs. zuletzt aber d.ch l,is Ä>is^et>ot wi>d,r ubsnv.l.«/»? ; ani^x.»'« uin l'/,. schließlich in'ch um circa ein halbes P.rzt»! h^'hel al^ ^estilü Metalle hingegeü wfompte iür erst,« Papier 5,'///..______________ ______________________________________________________________________________ ^effenlliche Hchulv. .^. lc, Slailte« (für ^00 ft.) («tl^ War, In österr. Währung . zu 5'/. 67.50 «? 75 l>'/. «>il,l,. v. 18«1 niit «uckz 9N30 93 5s) tltlo l'linc Slbscv'litt 1863 . 91.10 91,30 Natalia!-«nlehc» mil Iänner.'(,ic>»pons . ^ 5'/, 85 -- 85 26 National 'Äullhen mil «vnl-HKUso,!« - - ^ -^ « »4 70 84,80 Mctaliqu.« . . . „ 5 „ 71.80 71,90 detco mit Ü>.'ai^s,.'up. „ 5 „ 71.90 72 — d.tto......4j^ 6.j.75 U4 25 mit Verlosung v, Jahr« 1839 150.75 151 25 « « 1854 97,75 98--. „ 18<>0zu 5its. 1<; 75 17 — li. der HronlänVer (siir 100 fl ) Aiuud.nll^slun^^Obligatirneu. 3!l,d.r-Olst.rr.i>t> , zu 5'/. 87 50 88 50 öield W.Ut, Ot<.'Ofl. l5M. 1<>i>75 l^.— Sud-nrrde.iUtrb-A/^X).. „ 1<>5 50 136,— 2l>t>. Etaals-, lom''. ven.n. (5cnl, ital.(zis. 300,1, ö, W 500 Fr. m 180 fl. <90'/.) (z>n^l,I»nq 276.— 277.— Geld Wäl^ Ga,i< ssa,l.'kudw.V^nz.2s>0fl. bil'i, m. 18O ft, (9<»°.) <5inz. 233 — 233.50 Oest. Dril.-Daiurssch -G.s, x.^ 45'.',— 460.— Oiüerre,ch. i?ll,".)d i» Tri ^ ^ ^52.— 254,— Wien»Dai!U»m.'Akt.-(z>ls.'.1,'H 392.- 395 — Hesllr Kltltiil'liictlu .... 398.— 402 — Aöhm. W^ld^!!, ih. v.J. 1857 z, 5'/. 103->0 103.75 bank auf 10 „ d.tco 5„ 98 50 99,.'/» C, M, 1 vcrl^l'aie 5 „ 90— 90^ Natioualb. auf,). N.v,rlcsb.5 „ 86 50 86,75 Lose (per slück.) stred.-Anstalt für Handel u, (Ä. W. ... 132.50 13260 Don,-Da,llri!.'G.zu 1n,) ., 40 .. „ . 3<;,75 37.— st. wluuis « ^0 ^ ^ . 38.25 38,75 W>»display „ 20 ,« . 2275 23.--Waldstcin „30^ « . 25.— 25 50 Keglevich « 10 . ^ . 16 75 17. ' Wechsel. 3 Monat,. Veld Brief, Augsburg fnr 100 fl. südd. W. 110 20 I10,l»0 stran'fult a. M. detto 110 30 110.«>0 Haml'uig für 100 Mar? Vanlc 97 50 97,70 London nn 10 Ps, Sterling . 130,80 130 90 Pari- für 100 äranls . . . 51,70 51 80 (5ourS der Geldsorten. Glld Ware K. Vil'lnz < Dukateu 6 si. 15 lr. 6 sl, 16 !1lll Klanen . . . . 18 „ — . 1« ^ 4 „ Napolemled'or . . 10 „ 39 „ !0 „40 „ Russ. Im.erials . 10 „ 70 „ 10 „ 72 « V.lcin«halel . . 1 „ 94 ^ 1 „ 94^ „ Silber-Agio . . 129 ^ 50 „ 129 .. 75 ^ Effekten- und Wechsel-Kurse an der k. k. öffentlichen Börse in Wien Dl»! 30. April :«62. Effekten. Wechsel. Ü-/. Mlalliqul«, 7^20 ^ Silber.....129,15 ü'. !)lat ,«nl. 84 85 ! Lc»,d n ... 130. Vaulaft,,!, . . . 860. ',! H.l.Dulaten. . 614 KtteitHflim . . 234.40 il Fremde n 2l »l z eifte. Den 29. 'llpril «862. Fiivtt WiliDischgräl). l. s. Ol'tlst. vo» Kl«ü<>^ flut. — Hr. Äicari. k. l. Ol'tl!l'^s«llur. vo» Or^l. — Hr. u. G^lzarc'lll. l. k. Veamle. von 'Adtl^ber^ — Die Helle»: Dr. Nrlchcirdl. Uüiuelsilälz-Lojem. und — Slnrii. Gfsch^fl^eissiirer. von Wicn. — Hr Floll.iln'chll). Gtlvlrlsoelwlsls. ro» Wlchein. — Hr. De'Iefanl. H^illel^nllili,,, von St. Vilo. — Hr. Vl?ck„mz!ll. H^lirclömaiin, vo» N^lorf. — Hr. Zlsser. H.indelizmann. uon Tritst. — Hr. Di'lcher^. H^l!rclö!l!K,s^lliäif vom ü. Fll'sll.n 1861. Z. 759, sä l>!c',.;en 05!) fl. 40 ss. C. M. ^> ^ c., in die ll.lnlivf öff»i,lliä'e Velssc^crung l'ls. »llll z?,ßl9i» vorlommendln Hudic^« lit.it. im ^fit^'llich sll'ol'sl'sli S'1'^ltt!,i^ll.'ssl<'s von 4Ul) ft C. M.. gswill'qrl l>r,d ^nr Vornahme devft!-l),n rie sr>kntili,n Tcronne ,,,r Feillueli.-n^l.^slip-m.i iinf l'ei, 22. Mol. <,l^ nm v Ml im ^lliltsstp- mit l>,l„ Äüy.,!l^e l's^iillnlt woro,,,. d.iß lif fttlznl'ieltttde Rcalüal nnr dtl dll,ittun^ ancd unler kcm Schäßung^wsrlb« an den MtiNdlt. lenssn liii>t»ni,il^el'sn >i',rde, Diö Schä^in^protosoll. r^r Ornii^'nchssrtt^sl und die i.'izittNlon^'sl'in^nissl lönnsn l'l, disjel:, Ge> riltilc ill öln gsl^'ohn/ichl'l, Al,>li>stli!,oen elngssllien weiden. ^l?. s. Vs^ilkcl.'ml Gotlschss. alö Gericht, .im 8. April 1862. Z. 696. (7) findet die Pcrlosliüg drr «n«»«'»,«»ll'< ^ele>, «,«»«5» lx«««r. daö vom Isiclier^ünft' lcrvcrriil „ll«»»^«?»»«»»«" c,cssicüdrte hübsche Ocla/mäldc von M »>»««, ,.5»5l»««»» »^^^»»««<»«», in Iff»«>»^^«" si»d mit und haben während ihrer gegenwärtigen Auestellnng bereits die allgclmme Auflncllsaiiilcit auf sich gezogen. l^^^ Zu haben sind die O»n«'«»!?«>l«»^V»V bei «e» n d »>«»»TH>»>«o^«, d ß,^.z ^^ ,. <^s<.?z>5» «««,. — Sftielpliine werden UD»t»» ausgegeben. ' Niedcrveiiiiufer erhalten »«'»»«l? I"«»>'«'^«>t I'»«V« l>^»7 «lS <^e»»l>»»»«» »l»«l i»tte«tttei» »»«»««»»«««'llt. Ocehrten Nnftl ngcn, denen die Bczeichnnng <,'»««'«»>'«>!»" >^n»«« ausdrücklich beigesetzt werdm wolle, erbitten wir uns unter der Adresse: Dic Gcschäftslritung der Concordia Lotterie, Wie», Große Schulcnstraszc Äir. 824. ^lH^' Vei auswärtigen Besttllnngen «»»Te^ 5 Losen bitten wir mn Beilegung des Porto von 30 lr. Z. «23. ^/arl /(»radeczky, Amts. Vorstehcr der lrainischen Sparkasse, gidl im eigenen und im Namen scmcr Töhnc: Carl und Hermann und Tochter Sofie, mit innigster Vetrnbniß Kenntniß von dcm Hinscheiden seiner Tochter Mnrin Nietoria, die am M April Abclids 8 Uhr, 47 Jahr alt, mit den heiligen Sterbsalramenten versehen, , » einc fn'ndigc Anfelstehnng erwartend, selig im Herrn cntschlafrn ist. » > Die Bcerdignng findet am 2. Mai Nachmittags 5) Uhr Etatt. I > Die h. Messen werden an den folgenden Tagen in der Domkirche ocmchlet. I W Die Verstorbene wird dcm frommen Andenken empfohlen. > Z. 820. (l) UcZ7 Bekanntmachung. ^Äl Unterfertigter ^eiqt einem verehrunc;öwnrdigcn PudVckum crgebcnst an, daß er sewe A'pc'thefe zu „Mariahils" vom Kundschaft^plahe an dcn «HnuptplaH 35r. ^s^ verleqt hat, und daß er in der bisher verarmten reellen Weise fortfahren wird, den Wünschen des Publikums zu entsprechen. >4N5l I»?Q«t«0» , Apotheker. 3- 8l1- U) 8tern-Allee Nr. 24, danken fur dcll bis jetzt Mosscilclt ssiltilil'll Zuspruch ulld bit' ten um fernere Vcachwllg. Gut, schön und billig sind besonders nachstehende Artikel zu ümfen: Feinste echtfärbige Vattisw, I^oic^jiinc, l^^ndiiczno, und HIilHii08, ?oup6liu, ^n^Ilii« 6te., schwarze wie färbiffe Olloansß Oaokinii- und cl