79. lahrgwig EmlMtoit wöchentlicb sechsmal (nift Ansmibiiie der Feiertage). Schrift-leitfing, Verwaltung udd fiuchdruckerei Tel. 35^, 25-fi6 imd 25-<{0. Maribör, KopaltSka ulica 6. Manuskripte werden nicht rBtourniert. Anfragen Rflokporto beilegen. Giäiiia Nr. 82 Sonntag, dm 9. April 193f Inseraten- und AboBnements-Annalime in Maribor, Kopaiiäka uiica 6 (Verwaltung). Bezugspreise: Abliolen monatlich 23 Dii^ zustellen 24 Din, durch die Post monatlich 23 Din, für das Ausland monatlich 35 Din. Einzelnummer 1.50 und 2 Din. Preis Oifi 2*— lotuiortt ncltttttft HMsilier Eiiorsdi ii ImieD SNf ftfillenfifi&te 0anH üuaranta, Dolona, Surosso un& 6aii ®iot>anni M ?Re5ua bereite (>efet)t IMieEiMKümlH B«iiak-LoM :ewannen in der letxten Zelt folgende grö-ere Treffer: nin 2.008XI00.-— Los Nummer 68.326 Diu l,OO2.OQ0r- Loa Nummer 59.971 ' Dlfl 301.000^ Los Nitiimier^81526 Diu 200.000«— Los Ninimtr S4J10 Diu IOOjOOO^ Los Ntmimsr 80.102 Din 100.000<- Los NniiuMr 80.8S1 Din 100.000.— Los Nummsr 77.004 ' Dfai 100.000.— Los Nummer 7J80 • Din 100.000.p^ los Nimimer 4.648 und tahireiche andere Treffer zu Din 80.000, 60.000, 50.000, 40.000, 35,000, 30.000 usw. Am 14. d. M. bc8:innt wMcr «tee NEUE SPIELRUNDE DER STAAT-UCHEN KLASSENUOTTERIE! Wer noch kein Los besitzt, wende sich un-verzUgllcli und vertrauensvoll an unsere GlUcksstelle ■ und . Hauptkollektur der Staats-klaasenlotterie 2935 BANKOEKHXFT BEZJAK Maribor, Gosposka ulica 25 - Tel. 2097 ein ganxes Loa kostet Diu 200.--;. ebi halbes ' Dta lOOir— and ein Vlertdlos Dia. SOim.' ^oHtniMfr Tivmarn ins £anaesinnm / 100.000 Oltann an« £anö oefebt 400 itolinilHDe afluosnioe übn anbonicn / S>uros)o Wtmal Oombar&itrt / 6an iS^iobanni W 9RtOua aerflOrt / (Sngliftiye Qlnfrooe in Ctom / ^ibonien toenOet (Idb an 9ranfrri(Ö uni ^ilfe / ftönigin <9eral5ine naiO <9rir<6rnlan6 geflfidDiet 170 rd» Plwr ausgezahlt u. daher ebensoviel Volksvermögen vom Untergang bewahrt hat. DIE VERSICHERUNGSGENOSSENSCHAFT »CROATIA« ■ übernimmt alle Arten von Lebens- und Elementarv'ersicherun^^^^ den Sie «ich an die Hauptvertretung der »CI^OATIA< m Maribor, CaniMr- jeva uHca ,6. 3048 Auch aut Sic wartet das Glück 1 Die neue Ziehung der staatl. Klassenlotterie beginnt schon am 14. April. Kaufen Sie noch heute Lose bei der »Glücksquelle« PUTNIK, Maribor, Trg svobode, Burg. Offiz. jugosl. Reisebüro mit eigener Bankabteilung, hiauptkollektur der staatl. Klassenlotterie. 2572 wichtigsten strategischen Positionen im Adriatischen und Mittelländischen Meere besetzt werden. Dies sei die direkte Antwort auf Chamberlains Einkreisungspolitik, gleichzeitig aber auch das Streben, den Einfluß der demokratischen Mächte auf die Balkanstaaten zu verhindern. Tirana, 7. April. (Avala). Die Albanische Nachrichtenagentur meldet; Das albanische Parlament hat das Ultimatum der italienischen Regierung einstimmig abgelehnt. Athen, 7. April. (Avala.) Das DNB meldet: Königin Gerald ine von Albanien ist in Saloniki eingetroffen. Zwei griechische Aerzte sind der Königin entgegengeeilt. San R e m o, 7. April. (Avala.) Heute vormittags ist Generalfeldmarschall G ö-ring in Begleitung seiner Gemahlin nach erfolgter Verabschiedung von den Vertretern der lokalen Behörden nach Libyen abgereist. Rom, 7. April. (Avala) Die Agence Havas berichtet: Im Laufe der Nacht kostbarstes Unterpfand der nationalen Freiheit, Unabhängigkeit und Aufwärtsentwicklung zu sichern. So kam es, daß Jugoslawien in den Tagen, die Europa erschütterten, dem Kommenden immer und in allen Fällen zuversichtlich ent-gegenzublicken vermochte. Einer klugen und auf weite Sicht ausgerichteten Politik haben wir es demnach zu verdanken, daß Jugoslawien trotz seiner exponierten geo-polltischen und geographischen Lage als ein Hort des Friedens bestehen konnte und zu alldem die lückenlose Zusicherung der mächtglen Nachbarn bezüglich seiner Sicherheit entgegennehmen konnte. Wenn wir,nun schon so oft diese Feststellungen wiederholen konnten, so freut es uns nun umso mehr, auch über die große Innenwandlung sprechen zu können, die sich am Vorabend dieses Osterfestes in 'Jugoslawien vollzieht. In Zagreb ist ein glücklicher Auftakt zur Lösung der kroatischen Frage gemacht worden. Der Entschlußkraft des Ministerpräsidenten DragiSa C v e t k 0 v i d und dem nicht minder großen Entgegenkommen des Kroatenführers Dr. M a ö e k ist es zu vef danken, daß zwei Männer sich an einem Tische gefunden haben, um die Linien der Lösung dieses großen innerstaatlichen Problems festzulegen. Der gute Wille ist auf beiden Seiten in reichlichem Maße vorhanden. Die Bereitwilligkeit, das kroa tische Problem zu lösen, ist nicht nur von der Jugoslawischen Radikalen Union, sort dem auch von allen serbischen Opposi- »Mariborer Zeftung« Nummer 82 <222? 2!i.n.-n.i!i]ü Internationale touristisch-kulinarische Ausstellung Wein — Handarbeiten Landwirtsciiaftliclie Maschinen Sommer — Sport 11.; If. iDlema ioialt Imileaiiidtllgn Wettbewerb: »Die Dame und ihr Hund« Auf den Eisenbahnen vom 24. IV. — 13. V. in Jugoslawien freie Rückfahrt und in den Nachbarstaaten 25—50®/o Ermäßigung. Auf den adriatischen Dampfschiffen die höhere Klasse zum Preise der niedrigeren. PRÄMIEN FÜR DIE BESUCHER. fand eine Zasammenkunft zwischen dem Italienischen AuBenmlnlster Graf C i a n o und dem englischen Botschafter Graf Perth statt. Wie die Asenzla Stelani berichtet, übergab Lord Perth dem Grälen Ciano eine Note, die sich auf die jüngsten Vorgänge In Albanien bezieht. Außenminister Graf Clano gab dem englischen Botschalter die erlorderHchen Mittellungen und Zusicherungen. Tirana, 7. April. (Avala). Die Agen-ce Havas meldet: Der Reuterberlchterstat-ter erfährt aus zuverlässiger Quelle, daß die italienische Regierung d'e Gegenvorschläge der albanischen Regierung angenommen habe und daß eine albanische Abordnung bereits nach Durazzo abgereist sei. London, 7. April. (Avala). Agence Havas meldet: Nach einer Reutermeldung aus Tirana ist die albanische Regierungsabordnung bereits in Durazzo eingetroffen. Die Delegation wird vom Wirtschaftsminister und einen Oberstleutnant angeftihrt. In Begleitung der albanischen Delegat'on befindet sich der italienische Oberst Gabrieli. Rom. 7. April. (Avala). Agence Havas meldet: Die Nachricht, daß Truppen und Flugzeuge nach Albanien entsendet wurden, hat in der italienischen öffentlichen Meinung tiefen Eindruck in allen Bevölkerungskreisen gemacht, obzwar keine Beunruhigung eingetreten ist. Die Extraausgaben der Blätter mit den Berichten ripr Agenzia Stefani über die Ere'^nisse an der OstkUste der Adria wurden vom tionsparteien wie auch von der Kroatischen Bauernpartei klar ausgesprochen worden. Mit diesem guten Willen werden auch die etwa vorhandenen Schwierigkeiten in der Konkretisierung der Lösung unschwer überwunden werden können. So erwartet das Land nach den Oster feiertagen, die heuer auch kalendarisch für Katholiken und Prawoslawen gleichsam symbolisch zusammenfallen, die Fort Setzung des glücklich begonnenen Aufbauwerkes. Nicht nur die politischen Kreise, sondern auch das Volk selbst will diese Einigung so bald wie möglich durchgcfüiirt sehen, damit der Staat in das dritte Jahrzehnt seines Bestandes mit jener Kraft und Festigkeit eintrete, die allein die Gewähr abzugeben vermag für eine in Wohlstand, Sicherheit und Ordnung mögliche Aufwärtsentwicklung von Volk und Staat. Staatsführung und Opposition — sei es in und außerhalb des Par laments — haben die Zeichen der Zeit rechtzeitig verstanden und sind unter dem Beifall des ganzen Volkes an das Einigungswerk herangetreten. Der Erfolg kann und darf nicht ausbleiben, und zwar umso weniger, als übrigens die psycholo gischen Voraussetzungen der serbischkroatischen Einigung glücklicherweise vor banden sind. Der Wille zur Einigung ist unbestreitbar. Was vor Jahr und Tag viel fach noch unglaubwürdig schien, rückt immer mehr in den Brennspiegel der Wirklichkeit. Möge daher die Vorsehung die die Geschicke der Völker lenkt, die ehrlichen Hemühungen um die Wiedergeburt Jugoslawiens erfolgreich krönenI Pubrkum den Kolporteuren buchstäblich aus der Hand gerissen. Die faschistischen rt'.l^tPT lassen bere is m den A'j'rchnfltrn erkennen, daß d ese Intervention infolge Auftauchens demoralisierter bewaffneter Banden in Albanien gekommen sei. Rom, 7. April. (Avala) Amtlich wird berichtet, daB die italienischen Truppen bisher Santi Quaranta, Valona, Durazzo und San Giovanni dl Äfedua besetzt haben. Tirana, 7. April. (Avala) Nach hkr zirlculierenden Gerüchten ist man in London durch die heutigen Ereignisse in Albanien nicht überrascht worden. Wie ferner verlauw-t. sind die englische und die französische Regieruiig unablässig im Kontakt. Rom, 7. April. Von offizieller italienischer Zeite wird zu den Ereignissen in Albanien erklärt, Italien betrachte die Ak tion am östlichen Adriaufer als notwendig. Es habe in Albanien in den letzten Jahren riesige Kapitalien investiert, öffent liehe Arbeiten geleistet und Straßen ge- baut In den Petroleumquellen sind groHe Si:nimer investiert Italien wUl auch die Interessen des albanischen Volkes wahren. Italiens Stellung als Großmacht erheischt unbedingt, daß das Land Positio-nett am östlichen Adriaufer erhält Nur da durch sind die berechtigten Erfordernisse für eine erfolgreiefüe Verteldlgungsmög-lickeit für Italien und damit für die Sicherheit des-Friedens In der Adria gegeben. Rom, 7. April. Unter den italienischen Flüchtlingen aus Tirana, die der Kreuzer »Zara« in Durazzo an Bord nahm, befanden sich auch einige Deutsche, die zusam men mit den 5CD'Italienern einstwellen nach Italien gebracht wurden.. Einige Flüfhtlmge erlitten Verletzungen und ste hen unter ärztlicher Aufsicht • Pari s, 7. April. Ministerpräsident p a 1 a d i e r erklärte die Nachrichten über die Ereignisse in Albanien als ernst, doch könne die Regierung noch keine Stellung dazu nehmen, solange nicht eingehendere amtliche Berichte vorliegen. Sonntag, den.9. April 1939 Kommenden Mittwoch werde em Ministerrat stattfinden, der sch.mit der An-'gelegenheit eingehend befassen werde. Rom, 7. April. Zu den Sensat onsmel-dungen aus französischer und englischer Quelle über Zusammenstöße in Alban en und Bombardierung offener Städte schreibt das »0 i o rn a I e d'l t a 11 a«, es handle sich dabei um Lügenmeldungen. Italien sei entschlossen, seme Aktion in Albanien bis zum Ende durchzuführen. Die neue Lügenkampagne der Gegner beweise nur, zu welchen Mitteln man greife, um im Auslande die öffentliche Meinung gegen Italien aufzuputschen. London, 7. April. Im Zusammenhang mit den Ereignissen in Albanien erschienen heute nachmittags der französische Botschafter C o r b i n, der italienische Geschätfsträger, der jugoslawische und der rumänische Gesandte im Foreign Office und zogen über die Lage Erkundigungen ein. ^Beogroö toar unterrichtet 3talicn tDirö ^ugoflatDlend 3ntrrefTen an 5(r ^Oria rrfptttffren / SrogroO unOi 9toni in nänMocm Itontaft Paris, 7. April. (Avala). Agence Havas meldet: Outinformlerte Beogra-der Kreise erklären, daß die ItaKenische Regierung die Jugoslawische Regierung über ihre Verhandlungen mit Albanien ständig auf dem Laufenden erhalten habe. Gestern traf In Beograd aus Rom die Information ein, daß die Verhandlungen mit der Regierung König Zogus zu keiner Einigung geführt hätten und daß Italien deshalb genötigt gewesen sei, einen effektvollen Druck auszuüben und bestimmte miKtärische Maßnahmen zu ergreifen. Berichte aus Rom besagen, daß Italien seiner militärische Aktton noch konkretere Formen werde geben müssen, wenn Albanien noch weiter Wklerstand leisten und nicht sofort die Verhandlungsgrundlage annehmen sollte, die sowohl Albanien als auch Italien nützen würde. Die italienische Regierung hat gleichzeitig der jugoslawischen Regieningf die Zusicherung gegeben, daß sie dte Interessen Jugoslawiens an der Adria respektieren werde. Es scheint, daß die aus dem Mftrz-abkommen von 1937 zwischen Italien und Jugoslawien resultierenden Verpflichtungen durch die jüngsten Ereignisse nicht tangiert worden sind. Die maßgeblichen jugoslawischen Kreise haben sich eine gewisse Zurückhaltung auferlegt und wollen abwarten, welche Haltung Italien einneh- men werde. .Man glaubt, daß zwischen König Zogu und Italien noch nicht alle Beziehungen definitiv abgebrochen Bind. Die Regierung^ in Rom und hi Beograd sind hl ttiiunterbrociienem Kontakt. Rom, 7. ApriL (Avala) Dieser Tage stand der Italienische AuBenminister Graf Ciano mit dem jugoslawischen Gesandten BoSko H r i s 11 unablässig In Verbindung. Ebenso ununterbrochen war hl Beograd auch die Ffihlungsnahme zwischen den Italienischen Gesandten Indem und dem jugoslawischen AuQen-minister Dr. Cliicar-Markovlö. ^ifßlnio ®a|6a: „diu naiQrlidird ^elanid" »GIORNALE D'ITALIA« ÜBER DIE VORGESCHICHTE DER ITALIENISCHEN AKTION. Rom, 7. April. (Avala). Die Agenzia Stefani berichtet: Unter dem Titel »Ein natürlichesEreignis« veröffentlicht Virginio G a y d a im »G i-o r n a 1 e d*I t a I i a« einen Artikel, in dem u. a. ausgeführt wird: »Die Beziehungen zwischen König Zogu und der italienischen Regierung waren in der letzten Zeit schon immer schwieriger und ungünst'ger. Die Unzufriedenheit der albanischen Patrioten und der ärmlichen Bevölkerung - stiegen von Tag zu Tag immer mehr. In den letzten Tagen bat Kön'g Zogu die italienische Regierung um Unterstützung und Schutz. Er verlangte vor allem Truppen, die er auf die einzelnen albanischen Gegenden zu verteilen gedachte. Im letzten Augenblick erfuhr die italienische Regierung, daß König Zogu den Schutz deshalb verlangte, um einen Angriff auf die jugoslawische Grenze zu unternehmen und die herzVchen Beziehungen zwischen Italien und Jugoslawien trüben zu können. Zogu forderte demnach die Hilfe, um einen Wahnwi-tz zu begehen. Italien hat dies kategorisch abgelehnt, worauf zwischen König Zogu und seiner Kamerilla einerseits und Italien andererseits offener Haß zutage trat. D'eser Haß wirkte sich insbesondere in Überfällen auf Italiener aus, die in Albanien leben. - Die italienische Regierung war außer-ordentl'ch bemüht, den Streit mit Zogu zu klären, doch wollte er keinen Versuch unternehmen, diesen Streit mit Italien zu schlichten. Mit italienischer Intervention in Albanien wird dem Lande Ordnung, Friede und Freiheit gebracht, ebenso auch d'e Möglichkeit der Arbeit und alles dessen, was im der letzten Zeit so unsicher geworden war. Italiens Beschluß kann in keinerlei Weise die Nachbarstaaten beunruhigen, m't denen Italien in herzlichster Weise zusammenzuarbeiten beabsichtigt. I>er Beschluß Italiens wird der Befestigung des Friedens auf dem Balkan dienen, ebenso aber auch vor Intrigen schützen. Dies entspricht dem Wunsche der albanischen Volksmassen und der Volksführer, die sich von der direkten Aktion Italiens den Schutz des Eigentums versprechen, gleichzeitig aber auch^ die Bedingungen für eine erfolgreiche Entwicklung des Landes. Gayda'betont, daß die heutigen Ereignisse in logscher Weise mit der unbestreitbaren Anerkennung italienischer Lebensrechte in Albanien übereinstimmen. Italien habe in Albanien besondere Rechte, weil es zum Nutzen dieses Landes seit dem Tage gearbeitet habe, seitdem dieses Land unabhängig geworden ist. Vir-gin'o Gayda schließt mit den Worten: »Die jetzigen Ereignisse sind eine logische und unabwendbare Folge einer natürlichen unü geschichtlichen Entwicklung.« Neutralitätsgesetzes anvertraut ist, betonte die Notwendigkeit, dem Präs'denten weitere Vollmachten hinsichtlich der ame rikanischen Neutralität zu erteilen; Stim-son fügte hinzu, daß die Isolierungspolitik der USA veraltet erscheine, ebenso das Neutralitätsgesetz. »Ich wäge sehr meine Worte«, sagte er, »wenn ich die Ueberzeugung ausspreche, daß unsere Zivilisation mehr als jemals In den letzten vier Jahrhunderten schwer bedroht erscheint.« 3ogutf Qivptif an öaC>stcrüberraschung« erlebte der schwerreiche amerikanische Börsianer Tom S p e n c e r, der als Opfer seiner Weibertollheit und grenzenlosen Eitelkeit zur besonderen Erhöhung der Feiertagsgenüsse über Nacht votlständiig ausgeraubt wurde. Mr. Spencer lag behaglnh in der kalifornischen Morgensonne auf der Terrasse seiner Villa und überflog nach einem genußreichen Frühstück die Börsenberichte. Es wirbelte nur so in seinem Gehirn: die Wolle, das Kupfer, die Bahnaktien — nicht zu übersehen waren alle diese Ak-tienstÜTze, die von europäischen Ereignissen der letzten Tage zum Schrecken aller amerikanischen Börsianer verursacht wurden. Aber dann ließ er das Blatt fallen und kehrte in die satte Ruhe des reichen Börsenjobbers zurück und freute sich auf die bevorstehende Erholung zu den Osterfeiertagen. Schon heute hatte ihm die Post hübsche Überra^hungen Soll a tUiiB Pitta knn l.|lild(0,DllIlljlllRr,JliiniI Haribor, InMs oL 8 Verkauft: Maiihmi vm IHi 70.-UtlMliii m Dil 15- Tttd'niiknfl um Diu 34'-WKliikni in Bill 38 - SCUFFIHKEH. UNillES. QKiü. DO» itc. billigst! gebracht, Ostereier mit verschiedenem Inhalt, die meist von einstigen und derzeitigen Freundinnen geschickt worden waren. Mr. Spencer, mit seinem Kugelbäuch-lein auf Spinnenfüßen, einer respektablen Glatze und einem ziegenbockartigem Lachen bildete sich ein, daß alle diese Aufmerksamkeiten lediglich auf seine »Unwiderstehlichkeit« zurückzuführen seien, obwohl das Attribut der Unwiderstehlichkeit von den zarten Spenderinnen ausschließlich der wohlgefüllten Brieftasche des alten Börsianers zuerkannt wurde. Plötzlich erschien der Diener Walter und brachte die Nachricht, daß soeben wieder ein Brief und zu dem Brief eine anderthalb Meter hohe Lattenkiste abgegeben worden sei, in der wohl verpackt ein überdimensionales Osterei zu sehen sei. Der alte Börsenjobber nickte selbstgefällig, als er wieder auf dem Brief eine steile Damenhandschrift erkannte: »Siehst Du wohl, Walter, auf die Unwiderstehlichkeit kommt es an! Daß diese Weiber so verrückt sind nach mir!« Dann las er das zart parfümierte Briefchen: »Mein süßes Dickerchen! Hier senden wir im Namen des ganzen Klubs eine Osterüberraschung, wie sie großartiger und origineller niemand in ganz USA bekommt, als nur mein süßer, kleiner Tommy. Du darfst die Geschenkkiste aber nicht vor morgen früh, 10 Uhr, öffnen und mußt Deine Neugierde also noch etwas bezähmen. Wir erwarten Dich heute abend im Klub, wo Du, wie immer, der meistumworbene Mann sein wirst. Es küßt Dich Innigst Deine Mia.« Mr. Spencer war außer sich vor Rührung, aber auch vor aufgeblähter Eitelkeit. Er ließ die riesige Kiste in sein Schlafzimmer schaffen und sah tatsächlich durch die Latten ein ungeheures anderthalb Meter großes Ei aus roter Seide darin verpackt. Die Aufschrift: »Nicht stürzen, Inhalt Glas«, veranlaßte den Börsianer, ein kostbares Geschenk in dem Ei zu vermuten. In der nächsten Stunde stand das Telephon bei Mr. Spencer nicht still, denn der eitle Börsenjoblier bestellte nicht nur Blumen, Süßigkeiten und Parfüms als Gegengeschenke für die Damen des Klubs, sondern lud auch alle Freunde zu einem splendiden Abendessen in den Klub ein. Es wurde eine fröhliche Nacht, bei der man auch den Osterhasen bei Wein und Champagner gehörig lieben ließ, so daß Mr. Spencer, als er gegen 4 Uhr morgens heimkehrte, einen schlagenden Beweis für die Darwinsche Abstammungslehre bot. Er legte nämlich den Weg in sein Schlafzimmer nach Art der Affen, auf allen Vieren zurück. Gegen 9 Uhr morgens weckte ihn plötzlich der schreckensbleiche Walter und teilte zitternd mit: »Mr. Spen cer, man hat uns völlig ausgeraubt! Die Kasse ist gesprengt, alle Wertpapiere und Banknoten sind gestohlen, das Silber ist bis zum letzten Stück verschwunden.« Der Börsianer war mit einem Schlage nüchtern. Wie zufällig streifte sein Blick die Ecke, wo die Kiste mit dem Riesenei stand — die Kiste war aufgesprengt, das Ei lag offen auf dem Fußboden. Auf dem Tisch aber fand man wieder ein zart parfümiertes Briefchen mit der lakonischen Meldung: »Geehrter Börsen-trottel! Während Sie am Ball waren, haben wir uns ein wenig Taschengeld für die Osterfeiertage verschafft. Auch so ein alter Gauner wie Sie muß einmal eine ge rechte Strafe und einen Denkzettel erhalten. Frohe Feiertage wünscht Ihnen der Ostergangster.« Mit einem Wehelaut sank Mr. Spencer gebrochen auf den Sessel. Wenige Minuten später traf die alarmierte Polizei ein, die mühsam das Lachen verbeißen konnte, als sie den Tatbestand feststellte. Gleichzeitig traf der Bericht ein, daß die sogenannte Mia aus dem Nachtklub verschwunden ist und mit ihr auch der Luxuswagen des Börsenjobbers. Denn beim 16. »Lebe Hoch« auf den Osterhasen hatte Mia ihrem »süßen Dik-kerchen« die Schlüssel zur Garage und auch den Starterschlüssel aus der Westen tasche gestohlen. '•Xw'IS'W* \i 0' MM N \ \ ^N % /I !'!!n S!!> m "'ÜH; '''/i nimmt. So weisen dte Rekruten des Jahres 1938 eine Körpergröße auf, die utn durchschnittlich 5 cm höher ist als die Körpergröße der Rekruten des Jahrjran* ges 1885. Di© Rekruten werden Immer größer. Stockholm, 7. April. Auf Grund jahrelanger Beobachtungen und Statistiken wurde die interessante Feststellung gemacht, daß so wie in anderen Ländern auch in Schweden die durclischnittliche Körpergröße der Rekruten ständig zu- 2)atf ^Detter Wettervorhersage für Ostern: Keine wesentliche Änderung des herrschenden milden Wetters zu erwarten. Vielleicht stellenweise leichte Niederschläge. Temperaturanstieg. ^Ipotl^elennacDtMenft Bis zum 14. April versehen die Mohren-Apotheke (Mag. pharm. Maver) in der Gosposka ulica 12, Tel. 28-12, und die Schutzengelapotheke (Mag. pharm. Vaupot) in der Aleksandrova c. 33, Tel. 22-13, den Naohtditeiast, \ »MiHbwer Zeltufif« Httimuar 82 Sonntag, den 9. Apftl 193Q ^f||A JäUÄ UiaaäboälitäA eonwidg, etti 8.3UHil Oftrrn - mit offenrn ^ugen! 2)ir f(D0n|len 9(tlfrcuO(n fdlnm 0atf j^iri / ftOnWid^ ,,3lttfiiuM5un0" erfreut nur Ii. DlnofNr Ostern ist das schönste Fest — ein Frühlinfrsfest, Aber man muß c» aiich rccht 2U feiern verstehen. Das seHüfft nicht jodem, denn vidle von* uns 9i|id [cxter machen sich) viel zu sehr von Äußerlichkeiten abhängig. »Wenn Ostern schlechtes Wetter ist«, sagen manche, »dann ist mir das ganze Fest ver4i>ii>enj l3etMi ich wollte doch einen Ausfhig machen!« Und es gibt junge Frauen und Mädchen, die gleich hinzufügen mpchten: KrtwaHeH, Socken. SporiHrflniile, Kragen und alle übrigen Herrenmodeartikel nur von 1. BabiC, Qospofka 24. Größte Auswahl, solideste Pretße! »Was nützt das ganze Osterfest» wenn ich mein neues Frühfahrskomplett nicht anziehen kann?« Wir alle lassen uns zu leicht die Freude verderben. Vielleicht gedachte man zu verreisen, und nun ist etwas dazwischen gekommen — also erscheint uns Ostern verdorben. Vielleicht ist der Osterkucheti mißraten — nun sieht die Hausfrau totunglückWch aus. Aber warum eigentlich? Sind alle diese Dinge wert, daß wir uns die Osterfreude dadurch trüben lassen? Sind solche Kleinigkeiten und Kleinlich'keittn überhaupt maßse-bend, um ein Fe«t zum Feste zu machen? Nein — so sollte es nicht sein. Um richtig Ostern zu feiern, muß unser Herz in Ostersttmmung sein, und aHes andere ist gleidigültiji:. Zum Beispiel sollten wir uns den Ostersi>aziergang, wie ihn schon unsere Urgroßeltern sdhätzton, nicht entgehen lassen. Es kommt gamicht so darauf an, ob wirklich ein blauer Frühlingstag ist. Was schadet es, wenn es ein bißchen rennet, wenn der Himmel grau i»t und vielleicht sogar der April einmal einen seinen beliebten Schauer herunter-schickt? Deswegen ist dennoch Ostern. Man kann dennoch irgendwo draußen im Walde oder am Wiesenrand den Schritt anhailten und ein Weilchen schweigend in das Land hhiausscbauen. das sich so weit vor uns dehnt und in dem jetzt tausend gehetmnisvoHe Kräfte am Werk Mßd, um in kurzer Zett einen Hchtgrünen Schlimmer über die Welt zu ziehen... Wir müssen Ostem njlt offenen Augen und offenen Ohren erleben. Nichts Ist schöner als ein Frühlingstag, ob nun Sonne scheint oder der Rügen rieselt. Man so^lte, selbst wenn man mit einem geliebten Mädchen in den Frühling wandert, nicht nur in die Augen diese« Mädchens sehen, sondern von Zeit zu Zqit einmal mit ihm vor einem Strtudie Wtt jungen Kätzchen stehen bleiben oder vor den Gärten, in denen jetzt allentliatben kleine Veilchen und Sctmeeglöckctieo schüchtern auf dem Boden tchauen. Man muß mit Bewußtsein Ostem und d«n Frühling edeben. Die Crinnening an den Osterkuchen, und sei er noch so gut geraten, an den Umdruck, den das neue Herrenwäsche nach Natt in feinster Ausführung nur bei !• Babl£, Gosposka ulica 24, vis-a-vjs Cafe Central. Komplett auf Erich machte, wiixi nicht so nachhaltig m mjs wirken wie der Blick über die erwachende Frühlingswett, wie die Erhmerung an den braunen, umbrochenen Acker, a-uf dem dort drüben, mit dem Auge kaum wahrnehmbar, ganz sttH ein Häsiein saß und »Männchen machte«. Ist dies nicht das schönste OsteretlebniR? Viele Menschen machen sic^h das Leben schwer, auch wenn sie es gamidit nötig hätten. Hausfrauen »um Beispiel haben manchmal ehi l>csonderes Talent dazu. Sie hfilten etwa etsem daran fest, daß es zu Ostem ein oirulentes Festmahl geben müsse. Um dieses Festmahls wegen stehen s«ie den ganzen Vormittag in der Küche. Sie haben keine Zeü swh mit ihrem Nesthäkchen zu beschäftigen, das ganz von den Taten des Osterhasen erfÜ'Ht i«t und mit Osteretem spieh, und sie haben noch viel weniger Zeit, etwa einen Ausflug zu machen. Am NachmWtag müssen sie sich von den Küchen Strapazen erholen. Warum aber das aWes? Macht das wiritlich die Osterfreude aus? Wäre es nicht besser gewesen, etwas zu kochen« was sich gut vorbereiten ließ und am Festtag sefbst schnell geht? Wäre es nicht für manche Hausfrau überhaupt viel, viel besser und ihre schönste Osterfreude, wenn sie tiberhaupt Mit zu kochen braiKhte^ son4eni wenn man Im Gasthaus ißt? BMebe nicht der Eindruck des Ostcrfesteß nachhaltiger, wenn man den Tag vielleicht durch einen Theaterbesuch oder einen guten FUm krönte? Man muß nur den Willen zur Oster-frmide hab«n. dtn» wird Ositern auf aHe Fälle schön. Dann werden wir uns weder durch Wetterunbilden noch durch klehie Mißgeschicke des tägMchen Lebens unsere Osterfreude verderben lassen. Ostem ist auch nicht, wie viele Menschen denken, eine Geldfrage. Es hängt nicht ab von neuen Kleidern und dem »Ausgeben« im großen StÜ. Manchmal wird ein Metucli, der ^ich zu Ostern niichts »leistete« a]« einen klehien Früh-lingsstrauß, der garnicht weit ausfliegt, sondern daheim in seiner Stadt gemädi-iich durch den Stadtpark bumimeit, lächelnd dem unennüdlichen Lied der früh-lingsfrohen Amseln lauscht und den munteren Enten auf dem See zuschaut und sich für die ersten kleinen Blumen am Wege freut — manchmal wird solcher Mensch ein viel, viel reicheres Osterfest erleben als em anderer, der Ostem mit sehr viel Umständlidikeit nn Szen« setzte«... (SroBtr aini^ruiO In den späten Nachmi^tagsstunden wm* de beute di Marlborer Stadtpoli«ci von ehTcm großen BItibpuchsdicbstafil In Sv. Jur+j ob Pesnkrf benachrichtigt. Wie die erste Meldmig lautete, hatte stoh bisher noch unbekannte Täter in das Wohnhans der Rialitätünbesitaserin Marie Kron-vogel eingeachHcheii und versohiedeoe Wertsachen mitgenommen. An den Tatr ort begab steh unverrflgHch auch der Daktyloskt>p Qrobin mit dem Polizeihund. Ein'zeÄeitcfi feWen noch. m. TraniiiiKei. Getraut wurden in dm letzten Tagen Kanko FeUacher, Privatbeamter, mit Frl. Elisatjeth Valiö, Maximilian Tischler, Maschinei»schtoRser, mit Ludmilla La«rovka. Martin Zamudia, Schlosser, mit Frl. Rosa dprah, Konrad Pivec, Webmeister, mit Frl. Matie Mar öek, Pau! WeiLl, Schlosser der Staats-bajinen, mit Frl. Amalie Matufi. Wir gratulieren ! in, Rcbt frohe und glückliche O^ter-ftltrtagf wUnacben aleln ge»ch. Abonnenten, Inserenten, Mitarbeitern und Lesern der »Marlborer Tötung« die Schriftlei-tung und die Verwaltung des Blattea! m. Die nächste Nummer der »Maribo-rer Zaiiunf« ertcheint wegen der Oster-feiertage er®t Dianatag, den 11. d. M. zur üblichen Siund«. m. Namhafte Spenden. Für die weitere Ausgestaltung der Lungenkrankenabtei-lung des Allgemeinen Krankenhauses^ speu deten die hiesigen Textflindustrien den namhaften Betrag von 40.000 Dtnar, und zwar J, Hutter in drug 8000, Doctor in drug .5000, Jugosviia 5000, A. fthrüch 5000, Mariborska tekstiina tvornica 5000. Thoma & Co. 5000 und E. Zelenka 6000 Dinar. Im Namen der Ärmsten der Armen wird allen edelmütigen Spendern auf diesem Wege der herzlichste Dank ausgesprochen. Die Initiative für diese Wohlfahrtsaktion stammt von Direktor K. Fischer, dem hiefür der besondere Daftk gilt. ni. Ein Ereignis der Koiwertsalson bildet zweifelsohne das am 9, Mai im So^ kolsaad' stattfindende swße Simfonie-konzert der »Olasbena Matica«. Das Or-cliester bereitet Anton DvoUks berühmteste simfoniscbe Konjpositicm, die »Slawischen Tänw«, vor, die zwm ersten Mal tm geschlossenen Zyklus von 16 Tänzen zur Aufführung kommen. Mit dem Kartenvorverkauf wird bereits in den näoh-sten Tagen begonnen werden. m. Ini Theater findet am Ostersonntag die Premiere der mek>dienreichen klassi-scben Operette »Der Bettelstu-d e n t« statt. Außerdem werden die Komödien »Die Schachpartie« uipd »Matura« sowie die komische Oper »Di e ve rkauf te B raut« bei ermäßigten Preisen aufgeführt * Hotel »Orelc. Beste LJutomerer Weihe, Salvator-Bler, vorzugliche Küche, mäs slge Preise! Fisch-Spezialitflten, Fogosch, Schill, Zander. ni. Spenden. Für d>c beiden armen und kinderreichen Familien spendeten »Ungenannt« Je 30, je 20 und je 10 Dinar. Herzlichen Dank! * Gasthaus Mandl, Radvanje. An beiden Feiertagen Konzert (Wergles), prima Sortenweine aus Pekre und Ribiselwein, Reichhaltige Küche, 3272 * Die geschätzten Ktinden sind mit der Trbovijeer Kohle in plombierten Säcken sehr zufrieden. Versuchen auch sie einmal! S. TiCar, Jezdarska 19, Tel. 27-15. * OrlC. Hausgeselchtes, Autostraße, elektrisches Licht, Fremdenzimmer. 3190 * DKW-Motorräder: M. • 0 z v a 11 c, Cafova 1 beim Union-Tonkino. 3191 'I ................. ?llar'6errr SofainrfA'iAtr S)(r 6ta6tgra&m &er QBeftfronI H. aSmiMguno ötr tovograpIHttOm Uirterlooe Beitrag zur Oeschlchte Marlbors. Von Pftttl Schloeser. Weitere Schicksale des Riedes Oberlend. Hier sehen wir ab 1787 die folgende Entwicklung vor sich gehen; 3 m westlich des Kärtnertores war mittlerweile das zuletzt Kaupsche Haus erstanden. Das Grundstück südlich diese Hauses, heute Vodnikov trg selbst, damals Gemüsegarten, gehörte 1829 Johann und Maria Mallogg, desgl. die Fläche östlich gegen die RM (Ringmauer), Acker und Weide. Ein schmaler Streifen unmittelbar westl. der RM und Kärtnerstraße 21 gehörte 1880 zu Kärtnerstr. Nr. 20 und war noch 1907 Qarten; der neben ihm liegende 8 m breite Streifen, zuletzt unproduktive Fläche, wurde 1905 zum Vodni'kov trg (Schmid-platz) geschlagen, auch, wie noch folgt, die Kaupsche Realität. Alle diese Grundstückrhen zwischen Kärtnertor und Durchbruch des Kasernplatzes gehörten imd gehören zum Teile heute noch zur Onmdparzellc Nr. 73; der RM.-Durch-benh mi- der Nun südlich des Durchbruches: Das Eckgrundstückchen samt unnumerierten Wirtschaftshäuschen gegenüber der Pri-staniSka ulica (Lendgasse) 2, Parzelle 73/3, gehörte 1780 der Lubetz Maria* Die heutigen Gärtchen zwischen dem vorerwähnten und der Realität VojaSniSkI trg (Kasernplatz) Nr. 3 gehörten 1824 Maria Schunko (waren damals Weide und Gemüsegarten), 1880 dem Johann Seneko-witsch; das östliche gehört heute dem Ehepaar Kraus. Das heutige Haus Prista-niSka ul. 3 und jenes Nr. 7 besaß 1824 Vollgruber, das heutige Wohnhaus daselbst Nr. 9, vordem noch Schrotthütte und Heustadl, dem Keuschler Anton Lubetz; Nr. 11, damals Heustadl, dem Bürger Franz Vogel; das Hintergebäude, dsgl. Stadl, dem Bürger Johann Steger und die heutige Fläche ungef. nördlich dieser damaligen 3 Hütten, war Eigentum des Anton Lubetz. Das winzige Häus-chcn, dsRl, Lcndhtlttc, im untersten Eck Lendturme, und das ihm vorliegende Orundstückchen (PzlL 73/3) gehörte 1880 Katharina Fdber. Damit ist de'r Ring hier unten geschlossen und dieses ohne Karte schwer darstellbare, heute noch recht urspröngliche Winkelwerk des St. G.-Auslauf es eingermaßen übersichtlich wiedergegeben. Über das erste Erstehen der Baulichkeiten im Ried »Untere Lend« sei das Wichtiigste mitgeteilt. Was hat sich aus dem 1787 »Qraßgar-ten nnter der Brücke« entwickelt? Nikolaus und Susanna Wenin besassen zwei Teile städlichen Qemeindegrundes vor dem Kärtnertore, u. z. a) jenen, welchen Frau Theresia, verwitwete Apostlin, 1770 um fl und b) jenen, den Fldellus Kugl-mayer 1770 um desgl. 4 fl. gekauft und beide 1770, zu b) 1772, an die Wenins weiter verkauft hatten; letzteren um 15 fl. Laut Schirmbrief vom 4. Feber 1772 sind die jeweiligen Besitzer, wenn sie wirkliche Bürger sind, der Veränderungsgefälle von der darauf aufgeführten Behausung befreit. Zu a) folgten als Besitzer 1822 Ursula Wenin (Haus und Garten), 1829 Johann und Maria Mallegg, 1837 deren Tochter Therese, verwitwete Wenzel (auch Menzel und Menzl geschrieben!) und ihr Bräu tigam Ferdinand Sirk. Im Scheidungsvertrage (sie hatten also geheiratet!) vom BHUfwr/,. 294'4), wc^tl-kli vom]. 1843 wird der Bestand angegeben: Hin dem Magistrat untertäniger Grundteil, worauf ein Haus erbaut und Garten errichtet ist, Ziegelgedecktcs, gemauertes Haus. Ebenerdig: 2 Verkaufsgewölbe mit besonderen Eingangstüren und vier Zimmern, Hausflur und Küche, unterirdisch: gegen Stadtgraben zu 1 gewölbtes und 3 Wohnzimmer, Küche, Keller auf 8 Startie in Halbengebürden. Unterm Dach: 1 Zimmer und 1 Kammer; ferner ein kultivierter Gemüsegarten und Hof samt Einfahrt. Raint an die Draugasse (gemeint den Mühlfahrtweg!), den St, G., die Kärtnerstraße und südlich an den Lubitzschen Garten. M't dieser Bestandsangabe ist uns die genaue Unterlage zur Feststellung der St. G.-Breite gegeben. Bemerkenswert sind auch die Wertschätzungen: 1831 mit 1950, 1832 mit 2300, 1838 mit 3790, 1853 mit 6120 fl. C. M. Die Grundstückwertc stiegen an, seit 1B30 wurde hier immer mehr gebaut, die Kärtnervorstadt entwickelte sich und der Wert des Geldes sank langsam ab. Nach geschiedener Ehe war 1843 Therese Sirk Alleinbesitzerin. 1873 kauften diesen Besitz Ignatz und Juliana Kaup, denen ein Haus in der Herrengasso gehörte, um 6426 fl. ö. W. der Währungswechsel war mittlerweile schon eingetreten. Diesen Gulden hat unsere Mltere (le-neration schon erlebt, I-toiiii Verkaufe hi'hiclt sicii Frati Sink t w SoiWlUg. den 9, Af>fH 1999 >Mar?bofef ZeHting* Nummer fQ iTRögen fi( einen dauernden 9rie6en einläuten! DIE GLOCKEN UNSERER FRANZISKANERKIRCHE. Ostern und Glocken stehen In einem un lösbaren Zusammenhang. Ein Osterfest ohne Otserglocken wäre undenkbar. Wie schwer wir das liebliche, aufmunternde nnd gleichzeitig mahnende Geläute unserer Kirchenglocken vermissen, kommt uns alljährlich in den letzten drei Tagen der O^rwoche besonders ins Bewußtsein. Die Trauer, der diese Tage vorbehalten sind, könnte nicht eindringlicher als durch das Ausbleiben des Glockengeläutes versinnbildlicht werden. Der Krieg hat auch unserer Franzis-kanerkirche die Glocken genommen, um ihre Leiber in Tod und Verderben speiende Feuerschlünde zu verwandeln. Bereits im Jahre 1924 ist es den braven Franziskanern gelungen, 5 neue Glocken für den südlichen Turm der Basilika zu erwerben, deren stimmungsvolles und wofilausgegllchenes Geläute uns seit damals täglich erfreute. Doch fehlte noch immer die große Glocke, auf der das ganze Geläute in seiner Wirkung aufgebaut war. Heuer haben wir auch diese bekommen. Im nördlichen Turm hat sie ihre Herberge gefunden. Im weitausholenden Schwung bringt sie sich zum Klin- * Herren- u. Damenwäsche, Handschuhe, Krawatten in großer Auswahl zu tiefsten Einfuhrungspreisen. F. KraoarilC, Gosposka 9. 3239 gen und sendet ihre eherne Stimme in die Lande. Durch diese Glocke wurde ein Werk vollendet- auf welches alle, die hiebei mitgeholfen haben, mit Recht stolz sein dürfen. Das Geläute unserer Marienkirche ist aber auch ein Beweis von der Leistungsfähigkeit des so oft und viel besungenen Glockengießergewerbes. Die weit Uber die Grenzen unseres Landes bekannte Glockengießerei der Firma J. & K. Bühl kann für sich das Verdienst in Anspruch nehmen, nicht nur unseren Kirchen, sondern unserem ganzen Lande eines der schönsten und ausgeglichenen Oe läute gegeben zu haben. Das Geläute, das heuer zum erstenmal in seiner Gesamtheit das schönste Fest der Christenheit einläuten wird, verdient es einer näheren Betrachtung unterzogen zu werden. Das Geläute ist auf den B-dur Akkord aufgebaut, der ihm seinen harmonischen Aufbau gibt. Dem harmonischen BDF gibt das G die melodische Färbung. Diese Kombination formt ein melodisch harmonisches Geläute nach dem Motiv des »Salve regina«, das durch die Oktave der neuen großen Olocke, die auf das große O abgestimmt ist, erweitert wurde. Von den fünf kleineren Glocken hat die größte ein Gewicht von 3375 kg und ist auf das kleine b abgestimmt. Die nächstgrößte wiegt nur mehr 1610 kg und läutet das eingestrichene d. Das eingestriche ne f gehört der mittleren Olocke, die noch immer 950 kg Olockenmetall In sich hat. Das eingestrichene g und b ist in die beiden kleinsten Glocken hineingebaut, deren Gewicht 672 und 415 kg beträgt. Diesem schon an sich prachtvollen Geläute stellt sich nun die große Glocke mit einem Gewicht von 5855 kg, einem Umfang von 7 Meter und einer respektablen Höhe von 2 Metern an die Spitze. Wie gigantische ihre Ausmaße sind, beweist die Tatsache, daß die Aufhängevorrichtung 7500 kg wiegt, das Eichenjoch selbst lOQO kg und der Glöppel 300 kg und daß vier Männer ihre Kräfte vereinigen müssen, um sie zum Läuten zu bringen. Schon ihre Konstruktion ist ein Meisterwerk der Technik. Sie wird in Fnch-krelsen als »Konstruktion nach der schwe ren Rippe« bezeichnet, nach der auch die Vorkriegsglocken gebaut wurden. Diese Konstruktion, die in Jugoslawien einzig und allein von der Glockengießerei der Firma J. & K. Bühl verwendet wird, gibt der Olocke eine größere Tonfülle und ei- • Gestrickte und seidene waschbare Blusen von Din 30.— aufwärts. Hauchdünne Seidenstrümpfe zu Din 18.—. F. KramarSiC, Gosposka 9. 3239 nen weichen, sich selbst abrundenden Klang. Für ihren Guß wurde erstmalip; Kupfer aus Bor, also ein Produkt unserer Heimat, verwendet. Das Glockenmetall wurde in nicht weniger als 20 Stunden zur Glockenspeise geschmolzen. Die aufregendsten 5 Minuten in der monatelangen Arbeit, welche die Glocke ihrem Meister Herrn Ing. Josef Bühl und seinem Sohn und tatkräftigen Mitarbeiter Herrn Ing. Kurt Bühl verursachte, war der Guß selbst. Beiden wird wohl durch zwei Tage, welche die Glockenspeise zum Erkalten brauchte, die bange Frage: »Wird das Werk den Meister loben«, Antwort fleischend das Gehirn zermartert haben, bis ihnen die Glocke selbst die stolze Ant wort gab: Der Guß ist glücklich gelungen, das Werk wird den Meister loben. Aber nicht nur die technische Seite der Arbelt hat ihre Lösung gefunden, sondern auch die akkustlsche, die als große Unbekannte bei jedem Glockenguß, denselben m zum Problem macht, dessen Lösungen, wie in der Astronomie, dem benötigten Resultat nur nahe kommen, es aber nie garantiert vorausbestimmen lassen. Hier blieb nur der Glaube, den schon Schiller in seinem Vers »docli der Segen kommt von oben« zum Ausdruck gebracht hat, als einziger Trost und als zuversichtliche Hoffnung. Dieser Segen ist in ausreichendem Maße dem Werk der braven Glok-kengießer zuteil geworden. Es gibt wenig Glocken dieser Größe, die den Gesetzen der Akkustik so ideal entsprechen wie die große Olocke unserer Marienkirche. Die Obertöne sind mathematisch vollkommen. Die kleine Terz, die Quint und insbesondere die Oktav, die, wenn sie nicht akkustisch rein dem Hauptton nach ein Ausgedinge (auf Lebenszeit?) vor, u. z. die unentgeltliche Benützung eines Wohnzimmers samt Kabinett, Küche und Dachkammer. Am 21. Juni 1899 erstand dieser Besitz — nun ein Verkehrshindernis! — die Stadtgemeinde um 9500 fl. ö. W. Das Haus wurde dann 1900 demoliert. Heute dehnt sich dort der Vodnikov trg südöstlich vor der wiederbeginnenden Käntner-straße aus. Die Geschichte dieses nun nicht mehr bestehenden Hauses birgt also eine ganze Menge von Einzelheiten der topographischen Entwicklung und kulturellen Tatsachen in sich, wie kein zweites Haus im Bereiche unserer ausgetilgten Ringmauer. Und was Mally auf S, 103 vermutete, die Identität dieses Hauses mit dem von Puff angeführten »Tischlerhäuschen«, konnte hiermit von Urbeginn an aus den archiwaiischen Quellen nachgewiesen werden. Das Haus LendgasH Nr. 9 fing auch aus dem Nichts an. (Heute Bauparzelle Nr. 295/2.) 1787 erhielten Ignatz und Anna Pilz »einen bloßen Schottergrund zur Urbarmachung, unentgeltlich, gegen jährliche Steuer von 24 Krz. vom Magistrat und haben darauf eine Schrotthütte gebaut«. 1810 verkauften sie diese um 500 fl. an Michael und Rosalia Lubitz, die darauf e?n Haus von 25 Flächenklaftern erbauten und den übr'gen Teil zu Garten und Hofraum verwendeten.« 1828 folgte deren Sohn Michael und seine Frau Anna Lubitz, 1841 Vinzenz und Maria Lubitz (500 fl. Wert), 1867 (oder 1876?) Alois und 1881 Josef Felber. Lendplatz Nr. 11 (Bauparzelle 296), im Winkel des Lendturmes und des Spornes. Hier erkauften 1779 auf der Weide der Stadt Lorenz und Maria Pototschnigg einen städtischen Grund um 2 fl. Diesen erstanden laut Schirmbrief vom 12. Oktober 1789 «samt darauf stehenden Häusel Nr. 14 und Garten« Franz und Maria Windisch um 130 fl. Ihnen folgten Anna und Maria Gassner, später vereh. Salzhu-ber, 1818 Franz und Anna Hirschmann und weiter deren Familienm'tglieder, 1845 Josef Senekowitsch, 1849 Anton Striber (1200 fl. C. M. Wert), 1851 Johann Jugg (um 1250 fl. C. M.) und ab 1907 Max und Anna Straschill. Lendgasse Nr. 11 (Bauparzelle 295/111.) wird ähnlich begonnen haben, als Lendhütte, war dann Heustadl des Johann Steger. Das älteste Grundbuch, ein Stockurbare, war nicht auffindbar. 1846 gehörte es als Wohnhaus der Elise Helle, 1863 Alois und 1881 Josef Felber. Die beiden Häuser LendgasSe Nr. 3 und 7 fingen gesondert an. Agnes Passaune-rin besaß (Nr. 3 von heute) laut Schirmbrief vom 7. August 1776 hier ein Haus samt GartI, welches sie nach dem Tode ihres Ehewirthen, des Gatten Georg, er-werbte.« 1790 kaufte d'es »samt zwei kleinere Gärtie« um 304 fl. 30 Krz. Josef und Therese Gassner, 1796 um 500 fl. Blasius Bedenigg, ab 1818 teilte es sein Geschick mit Nr. 7. Dieses, »ein Haus an der Ringmauer samt Garten«, kaufte 1772 Mathias und Barbara Korn von der Witwe Maria Pallmüller um 100 fl. 1803 gehörte es Blasius und Barbara Werrtigg, 1818 Johann und Maria Voligruber; nun gemeinsam mit Nr. 3, weiter. 1851 werden die der Stadt gehörigen, bisher un-gebuchten Wegparzellen, 45 Flächenklafter laut Lizitationsprotokoll vom 30. Mai, hier zugeschrieben. 1855 erwirbt die ganze Realität Alois und Katharina, 1882 Josef Felber. Wie wir nebstbei erkennen, ist hiermit ein Teil Besitz- und Familiengeschichte der altangcsehenen Mariborer Holzhändlersippen Straschill und Felber aufgezeigt worden. Die Mehrzahl der erwähnten Grundstücke waren dem Magistrate dienstbar bis zur Abschaffung des Untertanenverhältnisses, hier gegen 1860. Bei einem späteren Häuschen dieser Gegend, dem Vorgänger von PristaniSka ul. 8, war aber das Wohnhaus, eine Keusche, der Herrschaft Freydenegg, der dazugehörige Stall der Herrschaft Windcn-au Untertan. Dieses Grundstückchen bestand eben aus zwei Parzellen, die verschiedenen Herrschaften zugehörten: Kleinstaaterei in Westentaschenformat! Der nächste Aufsatz beendet diese Reihe. klingt, leicht ein Winseln der Glocke verursacht, sind jedem musikalischen Ohr eine wahre Freude. Die Schönheit des Geläutes hängt aber nicht von dar Vollkommenheit einer Glocke ab, auch wenn sie in ihm die größte ist, sondern von der akkustlschen Gesamtwirkung, die das Geläute hervorbringt. Auch diese hätte nicht mehr über- fOr «In« B€hömm Llmlm ■•Iam Ist nur 9lm ..liBCO" Natur • S«fcf«iislruMipf I mSVILA". Marfber, Oospoika ul. B4 Awssarcfcin fressailttiwaM sonsUpar Slrümpte. 3> troffen werden können. Die Glocken zeigen eine buchstäblich vollendete innere Harmonie und vereinigen sich mit der größten Glocke, die in Jugoslawien gegossen wurde, zum vollkommmensten Geläute, das weit und breit zu finden ist. Ein Werk, das zwanzig Jahre auf seine Vollendung harrte, ist nun dank dem nimmermüden Eifer des Priors unserer Franziskaner, der Opferbereitschaft aller Katholiken unserer Stadt und dem hervorragenden Können unserer einheimischen Glockengießer Ing. Josef und Kurt Bühl erstanden. Mögen die Glocken Friedensglocken werden, die nur zu Gottes Lob ihre jedem verständliche Stimme erheben u. uns Menschen täglich mahnen, daß Friede, Eintracht und Nächstenliebe die Grundpfeiler sind, die unserem Leben Zufriedenheit und Glück geben. „O&8or|a" Revue für schöngeistige Literatur, Kun't und Publizistik. Im Verlag der »Mariborska tiskarna d. d.« erscheint als Organ des Mariborer Künstlerklubs die obgenannte vortreffliche Revue, für deren Schriftleitung Prof. Dr. Vladimir K r a 1 j zeichnnet. Soeben erschien die Nr. 4 des II. Jahrganges mit zahlreichen bemerkenswerten Beiträgen, unter denen die nachstehenden hervorzuheben wären: Branko Rudolf: »Razgovor V pozni uri«; Anton Slodnjak: »Vrnitev«; V. 2:itnik: »Podobe«; Anton IngoliC: »Splavar Franc Vituznlk«; Milan KajC: »Tezaki s Tkaleca«; R. Rehar: »Minil je öas . . .«; Janko Glaser: »f Prelat Dr. Fr. Kovaöiö«; dr. Vitko Kraigher: »Slovenski f »Mariborer Zeitung« Nummer 82 6 Sonntag, den 9. April 1939 » zupani ob naseUtvi Slovencev v Alpah« und R. Rehar; »Obnavljanje razvrednote-nja vrednot«. Die Revue, deren Jahresabonnement 100 Din beträgt (halbjährig 50.—, monatlich 9.— Din) kann beim Verlage (Mar.borska tlskarna d. d., Ko-paüÄka ul. 6) bezogen werden. m. Vergeßt nicht, daß sich in einigen wenigen Tagen das Glücksrad der Staats klassenlotterie von neuem zu drehen beginnt! In der kommenden Spielrunde gelangen wieder große und kleine Treffer im Uesamtbetrage von nicht weniger als rund 56 Millionen Dinar zur Verlosung. Sorgt alle dafür, daß ihr rechtzeitig in den Besitz der neuen Klassenlose gelangt, die in unserer ülücksstelle und bevollmächtigten Hauptkollektur Bankgeschäft B e z j a k, Miribor, Qosposka ulica 25, noch vorrätig sind. Die von der Hauptkollektur Bezjak bereits zugeschickten, aber nicht angenommenen Lose mögen so rasch als möglich im ebenfalls zugestellten frankierten Briefumschlag retourniert werden, damit sie anderen Spielinteressenten, deren Zahl angesichst der erhöhten üewinnaussichten ständig steigt, über lassen werden können. m. Harmonikakonzert in Studencl. Am Sonntag, den 16. d. nachmittags findet im Saale des Feuerwehrdepots ein Har-monikonzert statt, das unter der musikalischen Leitung des Herrn Hartmann stehen wird. Das vorzüglich ausgewählte Programm umfaßt "nur klassische Stücke. Die Pausen werden durch humoristische Einakter ausgefüllt. Die Veranstaltung ver spricht e'n Kunstgenuß zu werden, und ist das Interesse dafür bereits ein sehr reges, m. Der Charitative Verband in Mari-ribor fühlt es als seine Pflicht, dem Industriellen W Ö g e r e r, der als großer Wohltäter auch heuer der livlfsküche dsr V'rnzenzius-Konferenz vom l. Dezember bis 31. März große Fleischmengen zur Verfügung gestellt hat, auf diesem Wege seinen innigsten Dank auszusprechen. Der Verband setzt in seinen Räumen die Hilfsaktion weiterhin fort und ersucht die Oeffentlichkeit um tatkräftige Unterstüt-tzung. Insbesondere ergeht an die Bevölkerung das Ersuchen, die zu diesem Zweck herausgegebenen Blookzettel zu kaufen. m. Den ärztlichen Inspektionsdienst ver sieht von Samstag, den 8. d. 12 Uhr bis Sonntag, den 9. d. 24 Uhr Dr. Theobald Zi r n g a s t am Kralja Petra trg 3, Montag, den 10. d. dagegen Stadtphysikus Dr. Ludwig No v a k in der Stolna ulica 1. m. Unvergeßliche Eindrücke vermittelt Ihnen eine Mittelmeerfahrt mit den Luxus dampfern des Jugoslaw, Lloyd »Kra-Ijica Marija« und »Princesa Olga«. Prospekte usw. im »Putnik«-Reisebüro. • Bei Stuhlversto:)funR und Veri'au-ungsstörungen nehme man morgens nüchtern ein Glas natürliches »Franz-Jnsef«-Ritterwasser. — Reg. S. br 15 * Ein vollkommen natürliches Heilverfahren ist die Frühlingkur mit dem heilkräftigen »Planinka«-Tee, welcher aus den besten Alpen-Heilkräutern besteht. Langjährige Erfahrung bestätigt nämlich, daß der heilkräftige »Planinka« - Tee welcher erprobte und gute heilkräftige Bestandteile enthält, ein Regulator für die Blutreinigung ist. Eine Kur von 6—12 Wochen mit dem heilkräftigen »Planinka« -Tee wirkt außerordentlich und zwar unschädlich bei folgenden Krankheiten: bei schwacher Verdauung und Verstopfung, Schwlndelanfällen und Schwäche, Hemorr hoiden und Leberkrankheiten. Der heilkräftige »Planinka«- Tee fördert den Appetit. Verlangen Sie in Apotheken ausdrücklich echten »Planinka«-Tee, der nicht in geöffnetem Zustande, sondern nur in original plombierten Paketen zu Din 20._ und Din 12.— verkauft wird, mit der Aufschrift des Erzeugers: Apotheke Mr. Ph. L. Bahovec, Liubljana, Kongresni trg. Reg. S. br. 3408/1033. 3019 REPERTOIRE. ^amstag, 8. April: Geschlossen. Sonntag, 9. April um 15 Uhr: »Die Schach partiec. Ermäßigte Preise. Zum letzten Mal. — Um 20 Uhr: »Der Betteistu-dent«. Premiere, Außer Ab. Montag, 10. April um 15 Uhr: »Die verkaufte Braut«. Ermäßigte Preise. — Um 20 Uhr: »Matura«. Ermäßigte Preise. Zum letzten Mal. Dienstag, 11. März: Geschlossen. Esplanade-Tonkino. Unser herrliches Osterprogramm: der neue Großfilm »Der £delwelBkönig« nach dem berühmten Ganghofer-Roman. Ein Prachtwerk, das alle verfilmten Alpenromane weit überragt. Herrlich erlauschte Naturstimmungen, lebendig gewordene Poesie, gesun-der Humor, urwüchsige Bauerngestalten, lerrliche Bilder aus der majestätischen Bergriesenwelt stempeln den Film zun» Besten Unter den Besten. Dazu die Aus-ese der Darsteller: Hansi Knotek, Paul dichter, Gustl Stark-Gestettenbauer u. v. a. Bung-Tonkino, Karsamstag um halb 21 Uhr die jugoslawische Fr-'^mie^e des deutschen Spitzenfilmes »Hotel Saelier«. In den Hauptrollen Sybille Schmitz, Willy Birgel und Wolf Albach-Retty sowie die charmante Mariborer Sängerin Ufie Mayer hofer. Wien am Silvesterabend 1913, an der Schwelle des schicksalsvollen Jahres 1914. Kaiserliche und königliche Hoheiten, Bankfürsten, Diplomaten, hohe Beamte, Offiziere im festlichen Treiben im berühmten Hotel »Sacher«, wo sich auch die geheimnisvollen Drahtzieher aus allen Ländern zusammenfinden. In diesem bunten Wirrwarr erfüllen zwei Menschen ihre selbstlose Pflicht und Wörden einem blutigen Schicksal In die Falle gejagt. Union-Tonkino, Unser Osterprogramm (beginnend am Samstag um H9 Uhr abends) ist der bisher beste Fhirley Tem-ple-Film »Die Behüter Indiens«. In der Hauptrolle steht dem kleinen Weltliebling Viktor Mac Laglen zur Seite. Die äußerst spannende Handlung dieses Filmwerkes versetzt uns in den fernen Orient, in das Märchenreich der Maharadschas, nach Indien, und entrollt vor unseren staunenden Augen eine Reihenfolge wunderbarster Bilder und Geschehnisse, die u is stets in Erinnerung bleiben. — Ein Film für Alt und Jung. Tonkino Pobrezje. Am 8., 9, und 10. April das herrliche Filmwerk »Korallenprinzessin« mit Ita Rina und Svetislav PetroviC. 20 Hörspiel. 21 Russischer Abend. 22.15 Tanzmusik. — Wien, 11 Konzert. 16 Unterhaltungsmusik. 22.30 Nachtmusik. ^ Berlin, 18 Marschmusik. 20.10 Bunter Reigen. 22.30 Nachtmusik. — Leipzfg, in Bunter Nachmittag. 20.10 Bunter musikalischer Abend, — München, 18 Frlth-llngseinzug. 19.20 Ostertanz. — Bero-münster, 19.50 Kammermusik. 20.30 Orchesterkonzert.' 22.30 Senduhg für die Auslandschweizer. — Budapest, 20 Lustspiel. 22 Bunter Abend. — London, 20 Burter Abend. — Malland, 21 Abenlve'*-arstPltung. — Paris PTT, 20.30 Abend-k'^nzert. 21.25 Opernabend. — Rom, 21 pi. 21.30 Deutsches Konzert, — Straß-burg, 20.30 Abendunterhaltung. — Warschau, 17.20 Operetteiistunde 20 Heitere Sendung. Dienstag, 11. April. Ljubljana, 18 Mandolinenkonzert. 19.30 Nationalvortrag. 19.50 10 Lustige Minuten. 20 Abendkonzert. — Beograd, 17.15 Orchesterkonzert. 20 Sinfoniekonzert. 21 Klavierkonzert. — Wien, 14.10 PI. 16 Konzert. 18.20 Heitere Szenen. — Berlin, 18 Unterhaltungsmusik. 20.10 Aus alten und neuen Operetten. — Leipzig, 16 Kurz weil am Nachmittag. 18 Konzertstunde. 20.10 Operettenabend. — München, 16 Alte und neue Musik. 19.30 Lieder von Hans Pfitzner. 21.10 Die Kammermusik ^udw'g van Beethovens. — Beromünster, 6.30 Musik aus franz. Suiten. 20.50 Studentenlieder. — Budapest, 17.40 Zigeunermusik. 19.30 »Martha«, Oper von Flo-ow. — London, 18.30 Konzert. 21 Musicalische Komödie. 22.20 Kammermusik. — Vlalland, 21 »Manon«, Opernübertragung. — Paris PTT 19.40 Bunte Musik. — Rom, 21 Konzert, — Straßburg, 18.20 Violin-tonzert. 19.30 Bunte Musik. 2030 Kom-jositionen für zwei Klaviere, — Warschau, 16 30 Lieder. 19 Konzert. 21 Oper. Olalie schwieg bereits den ganzen Tag, was sonst durchaus nicht ihre Gewohnheit war. Der Freund des Hausherrn fragte: »Warum macht d"nn deine Frau hetite nicht den Mund auf?« »Weil sie ihn wef^en Reparatur ge schlössen halten muß.« Sonntag, 9. April. Ljubljana, 11.30 Uhr Vokalkonzert. 17 Osterlieder. 19.30 Nationalvortrag. 19.50 Kammertrio. 20.30 M'litärmusik. 22.15 Ostersendung für die Slowenen im Ausland. — Beograd, 19.30 National Vortrag. 20 Volksmusik. — Wien, 14.10 Hörspiel: Frühlingszeit. 16 Konzert. 20.10 Verd'-und Puccini-Abend. 22.30 Nachtmusik. — Berlin, 16 Bunter Nachmittag. 20.10 Unterhaltungsmusik. 22.30 Tanzmusik. — Leipzig, 16 Wiener Musik. 18.45 Bunte Ostereier. 19.30 Verdi-Abend. — München, 18.40 Unterhaltungskonzert. 19.30 Aus Opern und Operetten. ~ Berotnün ster, 19.45 Heiterer Haydn-Abend. 21.30 Vokalkonzert. — Budape®t, 19.30 »Wo die Lerche singt«, Operette von Lehar, — Mailand, 21 Operettenabend. — Rom, 21 Konzert. — Paris PTT 20.45 Abendveranstaltung. 23.35 Nachtmusik. — London, 19 Süsse Serenaden. 21.45 Abendm'j!>'k. — Straßburg, 20.40 Abendkonzert. 21.IT) He'terer Abend. — Warschau, 20.30 Opernabend. Montag, 10. April. Ljubljana, 12 Mittaßskonzert. 17.30 Orchesterkonzert. 19.50 Chorvortrag. 20.30 Lustsniel. 22.15 Leichte Musik. — Beograd, 12 Konzert. 16.45, Volksmusik. Fuz-KrankA Ist ei unbedingt notwendig, geregelte Verdauung zu achten.— Ärite empfehlen tür Erwachsene u. Kinder Darmol.-Auch bei längerem I Gebrauch tritt keine Gewönnung f •In.KlachenSienlemalsVersuctwmiT unerprobtenPr8para1eh.Verwender> • Sie nordie oute AbtOhr-Sdioltolado (MMl ktkomml nn IR Ulis Af othikM * Darmol bekommen Sie in allen Apotheken. JUläia-letliHik Drahtantenne oder Stabantenne? Der Siegeszug des glatten einfachen An tennenstabes hat dazu gefüiirt, daß die aufdringlichen bizarren Gebilde der Wellenfänger, Wellengreifer usw. mehr und mehr verschwundn sind, — eine wahre Wohltat für das Städtebild, Zu diesem rein äußerlichen- Erfolg kommt ein wichtiger »innerlicher« Art hinzu: gemeinsam mit einer agbeschirmten Antennenleitung erreicht die Stabantenne bei durchaus genügender Empfangsfeldstärke, Leistungen im Empfang, die außerordentlich befriedigen. Viele Besitzer von Drahtantennen beschäftigt deshalb der Plan, ihre bis herige Drahtantenne aufzugeben und eben falls zur Stabantenne überzugehen. Mit am meisten ausschlaggebend ist für sie dabei natürlich der Gedanke, zu noch bes seren Empfangsergebnissen zu kommen. Ohne eingehende Erwägung bleibt jedoch der Uebergang zur Stabantenne nicht zu empfehlen, denn es ist durchaus nicht ohne weiteres selbstverständlich, daß die Stabantenne vorteilhafteren Emp fang, als die Drahtantenne bringt. Ja, manchmal können sogar Umstände vorliegen, die von einem Uebergang zur Stab antenne abraten, weil man in -Wirklich keit garnicht besser abschneidet. Die rieh tige Beurteilung der Frage »Drahtantenne oder Stabantenne«? bleibt abhängig von dem elektrischer Wert der seither benutz ten Drahtantenne. Die frei und hoch gespannte Drahtantenne verspricht bei sach gemäßer Isolierung nur zu häufig gtinstl gere Empfangsresultate als sie bei- Verwendung einer Stabantenne zu erzielen wären. Auch die Fälle sind sehr häufig, daß beide Antennenarten in der Leistung ebenbürtige Ergebnisse bringen. Bevor man sich zu einer Umstellung entschließt, sollte man deshalb auf alle Fälle sachverständigen Rat einholen und vom Fach mann den elektrischen Leistun^^swert der derzeitigen Antenne gegen die Empfangs mögllchkeiten der Stabantenne abschätzen lassen. Röhren, die ausgewechselt werden. Ist die Emission einer Rundfunkröhre um mehrmals vierzig; Prozent zurückgegangen oder hat sie irgendwie Schaden genommen, dann muß sie gegen eine"andere Röhre ausgewechselt werden.- In diesem . Falle wird im allgemeinen stets nur die gleiche Type in Betracht kommen können. Weist die neue Röhre.trotz der gleichen Typenbezeichnung einen anderen Gaskolben auf, so will das nichts besagen. Die gle'che Typenbezeichnung Ist Gewähr genug, daß der Innenaufbau der Röhre genau mit demjenigen der alten Röhre übereinstimmt. Handelt es sich bei den auszuwechseln den Röhren um recht alte Typen, dann wird durch die neuen Röhren nicht selten eine ganz erhebliche Verbesserung der Leistung erreicht. Freilich darf man bei einer solchen Neubestückung gewisse Richtlinien nicht außer Acht lassen. Jedenfalls ist dem Laien in diesem Falle ganz besondere Vorsicht anzuraten, da er sonst leicht einen Fehlgriff tut, zumal sich häufig sogar der Fachmann in einem derartigen Falle erst Gewißheit darüber ver schaffen muß. vvelche neue Röhre die sehr, alte Röhre am besten zu ersetzen vermag.. Die einwandfrei Beantwortung, der Frage ist unter Umständen gar nicht ini-mer so einfach, zumal auch noch über die Charakteristik der Röhre volle Klarheit gewonnen werden, muß. Nur so besteht dann die Sicherheit, daß die neue Röhre die Stelle des alten Röhrentyps einnehmen kann und daß die Neubestückung zu einer wesentlichen Leistungssteigerung führt. Erst recht ist der Rat des Fachmannes ih Anspruch zu nehmen, wenn es gilt, eine alte Röhre gegen eine neue Röhre von abweichender Typenbezeichnung auszuwechseln. Erschüttenmgsfeste Auto-Super. Die Nachfrage nach dem Auto-Super ist. neuerdings ständig im Zunehmen begriffen, nachdem die. Fortschritte im Gerätebau mit den seitherigen Mängeln aufgeräumt haben. Die neuen, durchaus erschütterungsfesten Geräte, deren Einbau mit keinerlei nennenswerten Schwierigkeiten mehr verknüpft ist, sind nncht mehr von einer übermäßigen Beanspruchung des Auto-Akkumulators abhängig, ein Vorteil, der umso mehr ins Gewicht ällt, da diesem ja ohnehin immer eine Dberlastung besteht. Dabei sind jetzt al-e guten Vorbedingungen für einen em-wandfreien Empfang von sehr ausgehender Lautstärke gegeben. Soll Fern-emofane freilich in stärltereni Maße betrieben werden, dann wird d'e Antenne diesen Ansprüchen vollauf entsprechen müssen. . « • Da erwächst nun leider dte Schwierigkeit daß sich nicht in allen Autos eine Kute Antenne in gleich einfacher Weise unterbringen läßt. Der Eigentümer eraes Kabrioletts wird es in dieser Beziehu^ng weitaus am bequemsten haben, denn das Stoffverdeck ist zur Aufnahme einer ziem lieh umfangreichen Antenne wie geschaffen Bei der geschlossenen Limousine h'n ßegen Hegen die Dinge umso schwieriger, ohne daß das Problem jedoch unbezwingbar wäre. Man muß nur den besten Weg der Lösung a-usfmd'g machen und den Vorteil einer LösungsmögUchkeit gegen die andere abwägen. Häufig w^fd man mit der Trittbrettantenne se nen gü-ten Erfolg haben. Hier muß man aber im eigenen Interesse darauf sehen, daß die Anbringung der Antenne so unauffällig w-ie möglich erfolgt. Auch d'e Stabantenne gibt eine gute Handhabe. Man kann sie entweder itt einer Wagenseite oder auf dem Dach des Wagens befestigen. He'tere Ecke »Warum singst du denn jetzt Weihnachtslieder, Karlchen, es ist doch schon Ostern?« Karlchen (vorwurfsvoll): »Daß weiß ich — aber zu Weihnachten hatte ich die Masern!« « Großmutter: »Als ich jung war, sparte man sein Geld im Strumpf.« Enkelin: »Aber, Großmutter, gerade dort, wo es doch jeder sehen kann?« Sonntag, den 9. April 1939 7 »Mariborer Zeitung« Nummer 82 iLuLMfLtMt A||« Mip. w WWWWWWWWWWWW^^wW wwwyy ßf (S^roltr dunter iVbtnft" (M !3>Ranneroefangber(inM au4 OUoribor in tftllr Wie wir bereits berichtet haben, hat der Männergesangverein Celje seinen Bru derverein aus Maribor am 15. April d. J. mit seinem abendfüllenden heiteren Programm »Großer bunter Abend« zu Gast. Wie wohl noch in bester Erinnerung ist, erzielte dieser »Große bunte Abend« in Maribor sechs Wiederholungen, was wohl in erster Linie der heiteren, humorvollen Grundnote dieses überreichen Program-mes zuzuschreiben Ist, welches damit so richtig die zugedachte Aufgabe, einige Stunden Heiterkeit und Frohsinn zu vermitteln, erfüllt. Das Programm bestreiten d. gemischte Chor des Männergesangvereines aus Maribor und eine große Anzahl von besten Solokräften, von welchen wir nur die bekanntesten unter denselben, die Publikumslieblinge wie Frl. Herta S p i 11 a u, Frl. Anni R u h r i, Frau Irmgard W e n z- i iI« nijiii i\ u ji 1 i| Fidu irni{gdru w c ii ^ 1 i k und die Herren Toni 0 § 1 a g und '8®" Knospen und an den Seidenblu- Ing. Rudi Lötz, besonders erwähnen möchten. Die Programmfolge gliedert sich in drei Teile. Der erste Teil ist dem alten und doch ewig stets jungen und neuen Volksliede vorbehalten. Der zweite Teil bringt in bunter Abwechslung heitere Soloszenen, Duette, humoristisch-musikalische Kurzszenen, deren Vertonungen von Prof. Hermann Frisch stammen und Perlen musikalischer Kleinkunst sind. Den Abschluß des Abendes bildet eine überaus heitere Angelegenheit mit dem Titel »Tag der Musikpflege«, eine Grand opera domestica. Textdichter dieser Gesangsposse war das profane Alltagsleben, die Musik hiezu wurde, wie das Programm besagt, »durchwegs gestofilen«, doch wie der Kritiker in Maribor schrieb ... fabelhaft gestohlen. Um in den kurzen, notwendigen Pausen zwischen den einzelnen Programmpunk-ten die fröhliche, heitere Stimmung nicht abreißen und Langwelle aufkommen zu lassen, werden dieselben durch eine launige humorvolle Stimmungsplauderei von H. Ing. Rudi Lötz, einem Humoristen von ganz eigenartiger Note, ausgefüllt. Darüber können wir nicht mehr sagen als »das muß man gehört und gesehen haben!« Der Abend steht unter der bewäfirten künstlerischen Leitung des l Chormeisters des Männergesangvereines H. Prof. Hermann Frisch, dessen Name mit den künstlerisch wertvollen und hochstehenden Aufführungen des Männergesangvereines in Maribor aufs innigste verknüpft und der stets Bürge für einen genußreichen Abend ist. Der Verkauf der Eintrittskarten findet im Sportgeschäft Jos. Krell statt und beginnt Dienstag, den 11. April d. j. Der Abend geht, wie bereits erwähnt, Samstag, den 15. April im Kinosaal des Hotels »Skoberne« in Szene und beginnt um 20 Uhr. Wir möchten darauf aufmerksam machen, daß es ratsam ist, die Eintrittskarten sogleich in den ersten Tagen des Vor Verkaufes zu besortjten, da die Karten für diesen »Großen Bunten Abend« wegen seines guten Rufes, der demselben voraus geht, rasch vergriffen sein werden. (Srffer SrOMfitn fn (£*ife Celje, 7. April. Kein Platz, keine Straße, kein Weg u. Steg in und um Celje eilt in seiner Früh-lingsgewandung so der Zeit voraus wie der Celjer Viktualienmarkt; dieses Forum jener einzigartigen, südliches Leben sprühenden sannstädtischen Oeffentlich-keit. — Kunststück würde der Fremde sagen, wenn hier doch sozusagen am Wege Veilchen büschelweise blühen, Krokus in Gelb und Violett den Platz säumt und die Palmkatzerl als typischste Boten des ersten Frühlings an allen Ecken in lenzhaften Hecken geradezu aus dem Pfla ster wachsen! Doch nicht allein der Blütenflor, der sich auf dem Celjer Bauernmarkt in verschwenderischer Fülle im Freien schon ausbreitet und mit seinen Anemonen, Märzenbechern, Narzissen das ganze kommende Maienglück ahnen läßt — es Ist noch etwas ganz Besonderes, was mich den ersten Frühling merken läßt. Mir gegenüber, da wohnt ein Fräulein, der hat einmal ein Gesangslehrer die Stirn me entdeckt (sonst hat sie noch niemand entdeckt), und die singt bereits seit einer Reihe von Tagen, auch mitten in der Nacht: »Die Fenster auf, der Lenz ist da!« Das Lied von Hildach liegt ihr zwar nicht besonders gut, weil ihre fehlende Höhe nur sehr unvollkommen den Mangel an Mittellage verdeckt, ohne Über die Abwesenheit der tiefen Töne hinwegzutäuschen, aber sie begleitet sich gottlob so falsch auf dem Klavier, daß es nicht weiter auffäillt. Mit einem Wort — ich weiß so gut wie einer, daß der erste Frühling da ist... Wind weht vom Süden her. Warmes Atmen zieht über das Sanntal. Weich und samtig, wie auf Katzenpfoten, hüpfen die Luftwellen über Berg u. Tal. In den Sanntaler Alpen fallen Lawinen und im Tale steigen Säfte. An den Sträuchem sprin- sen die Druokknöpfe auf. Die Frauen der Stadt legen ihre Pelzjacken ab und die Männer ihre Hemmungen. Die blauen Veilchen duften etwas von einer großen Liebe, die im Verborgenen blüht und von der niemand etwas weiß. Die Bäume («chlagen aus, der Spargel schießt und die Liebe ist eine Himmelsmacht. Eine ge-fährli:che Jahreszeit der Frühling! Kein Wunder, daß jetzt an den Kaffeehaustischen in Celje so viel von Krieg gesprochen wird. Die Menschen werden sich der Poesie des Daseins bewußt, überall regt sich neue Hoffnung. Draußen auf der »Insel«, wo sich die Wege in Wiesen verlieren, werden die Abende mit Liebespaaren betupft. Der Mond zieht wie ein Wirt auf und bedient die Gäste mit silbernem Licht. Vor Jedem Garten- und Haustore flüstert's und aus dem Stadtpark kann man, wenn man Gummisohlen hat, das Geräusch von Küssen hören... H. P. Sc har f en a^u. c. Einbruch. In der vergangenen Nacht wurde in die Kanzlei des Notars Dr. Sto-jan in der PreSerengasse von bisher unbe kannten Tätern eingebrochen. Sie entwen deten aus einer versperrten Lade 1000 Di nar Bargeld. p. Schnitter Tod. Dieser Tage starb in Ljulbliaina Frl. Vkla MahniÖ im ingend-Hohen Alter von 21 Jahren. Die Verschiedene war die Tochter des früheren Be-zirks'hauptmannes Mahnl^S in Ptuj. Friede ihrer Asche! p. Der Schachklub Ptuj entfaltete im nunmehr abgelaufenen Vereinsjahr eine überaus rege Tätigkeit. Außer einer Reihe von Blitzturnieren ist insbesondere das Simultanspiel des Großmeister Vasja Pirc hervorzuheben, das in propagandistischer Hinsicht einen durchschlagenden Erfolg zu verzeichnen hatte. Für das kom mende Vereinsjahr wurden gewählt; Obmann Rechtsanwalt Dr. S1 u g a, Obmann Stellvertreter Diplomkaufmann Harald Schwab, Kapitän Rudi S o § t a r i C, Schriftführer Prof. F a ;r a z i n, Oekonom Milan Z e 1 e n k o, Kassler Marijan C u-ä e k. Ausschußmitglieder Franz P r e 1 o g und Dr. B r u m e n. Aufsichtsausschuß Franz C u C e k und Johann D o b a j. Das heurige Hauptturnier nimmt am 14. d. seinen Anfang. Anmeldungen sind bis dahin an den Klubkapitän SoStariö zu richten. p. Baui>arzellen in günstijger Lage an der Stadtperrpheric (Budina) zu verkaufen, Interessenten mögen sich an U. Kasper, Maribor, Krekova ul. 16, wenden p. Den Apotbekennachtdieast versieht bis Freitag, den 14. d., die St. Antonius-Apotheke (Mag. pharm. OrofXen). p. Wocheobereltschaft der Frelw. Feuerwehr, Vom 9. bis 16. d. versieht die zwette Rotte des zweiten Zuges mit Brandmeister Franz Runovc, Rottführer Konrad Vaupofti^ sowie mit der Mann- schaft Jakob Retrovir, Anton Kuhar* Franz Junger, Ferdo Lazar und Fran Hojker die Feuerbereitschaft, während Chauffeur Ludwig IvanuSa, Rottführer Franz TrebSe sowie Oskar Fijan und Josef Köder von der Mannschaft den Rettungsdienst übernehmen. p. Feuerwebrtombola. Die Freiw. Feuerwehr veranstaltet am 23. April am Tyr-Sev trg ihre traditionelle Tombola, die auch heuer mit zahlreichen schönen Preisen dotiert sein wird. Als erste Tombola ist ein Motorrad ausgesetzt. Weitere Tombolapredse sind ein Ochse, 5 Fahrräder, 6 Taschenuhren usw. * Bei Menschen, die oft verstopft sind und mit beträchtlich gärendem Magen-und Darminhalt herumgehen, bewirkt früh nüchtern ein Glas natürliches »Franz-Jo8ef«-Bitterwasser gründliche Durchspülung des gesamten Verdauungsweges. Durch Gebrauch des Franz-Josef-Wassers wird die Zunge bald reiner und ein regerer Appetit stellt sich schon In wenigen Stunden — nach Beseitigung der Verstopfung — ein. Reg. S. br. 30.474/35. Es gibt wenig Badeorte in Europa, die sich mit Lipik vergleichen lassen, was die Heilkraft der Quellen, die Schönheit der Umgebung und das milde Klima betrifft. Lipik liegt in einem der landschaftlich reizvollsten Gebiete Jugoslawiens, in einem von Bergen begrenzten Talkessel. Der Berge schützen den Ort von rauhen Winden. Die warmen Quellen von Lipik, die eine Temperatur von 64 Grad Celsius haben, sind weltberühmt. Schon die alten Römer wußten ihre Heilkraft zu schätzen. Die Quellen dürften schon den Urein wohnern bekannt gewesen sein. Von ihrer systematischen Nützung erfahren wir aber erst aus der Römerzeit. Das Gebiet wurde um das Jahr 10 vor Christi von den Römern besetzt, die in Lipik Bäder einrichteten. Reste davon wurden bei Ausgrabungen gefunden. Auf einer Steinplatte fand man folgende Inschrift: DIVO LUC. AUREL. COMMODO CAES. PATRI PATRIAE Has thermas dedicavet Respubüca Jasorensis Aus der Inschrift geht hervor, daß die Bäder dem Kaiser Commodus zum Geschenk gemacht wurden. Die Bäder führten den Namen THERME JASORENSES, wie eine zweite Inschrift beweist. Die Warmquellen von Lipik werden mit größtem Erfolg in Anspruch genommen bei Adernverkalkung, hohem Blutdruck, Magen- und Darmkrankheiten, Gallen- und Nierenleiden, Fettleibigkeit, Nervenerschöpfung und anderen Nervenkrankheiten, ferner bei Herz- und Herzmuskelleiden, Rheuma, Gicht, Ischias, Knochenleiden, Erfrierungen, Muskelstarre, Lahmheit, Altersbeschwerden, bei Krankheiten der Atmungsorgane, Asthma, bei Frauenleiden und Störungen während des Klimakteriums, bei Zuckerkrankheit, Blutarmut, Drüsenschwellungen und anderen Leiden und Beschwerden. Kuren sind um so wirksamer, je heiterer und sorgenloser der Patient seine Tage im Kurort verbringt. Die Kurverwaltung bemüht sich daher, ihren Gästen den Aufenthalt möglichst angenehm zu machen und ihnen auch genug Zerstreu-und zu bieten. Ein Salonorchester konzertiert täglich im Park und Kursalon. Den Besuchern steht ein Lesesaal zur Ver fügung, in dem zahlreiche inländische und ausländische Tageszeitungen und Zeitschriften aufliegen. Eine Bibliothek enthält zahlreiche Werke der Unterhaltungsliteratur in verschiedenen Sprachen. In einem großen Theatersaal finden Thea-ter- und Kinovorstellungen, Konzerte, Tanzabende und andere Veranstaltungen statt. Der Kursalon enthält neben Speisesaal und Kaffeehaus Räume für Schachspiel, Dominospiel und verschiedene Gesellschaftsspiele. Gäste, die sich sportlich betätigen wollen, stehen zwei moderne Tennisplätze aw Verfügung. EndUch sei i ^dasHmmbvmiig stets auf das Bayericreuz auf der Aspirin-Tabletie hinzuweisen? Ja, denn immer wieder tauchen Nachahmungen auf, die aus dem Weltruf der Aspirin-Tabletten Nutzen ziehen wollen.' A S P I R I N TABLETTEN Oglat'itg. pod S. brolem }260B od 8. XI 1939. erwähnt, daß die abwechslungsreiche Umgebung zu lohnenden Ausflügen lädt. Der Badeort Lipik zählt zu den vornehmsten Badeorten Jugoslawiens, gilt aber zugleich als der billigste. Kein Wunder, daß die Zahl der Kurgäste, die in Lipik Heilung und Erholung suchen, von Jahr zu Jahr steigt. Ueberhaupt in der Vor- und Nachsaison, in der alle Gäste eine Ermäßigung von 50 Prozent genießen. San Franzisco—Newyork in 23 Stunden. Newyork, 7. April. Der amerikanische Flieger Cläre Brunch hat mit einem Kleinflugzeug einen neuen Rekord im Transamerika-Flug aufgestellt. Er legte die Strecke ohne Zwischenlandung in rund 23 Stunden zurück, während der bisherige Rekord mit 30 Stunden gehalten wurde. Fata morgana In Ungarn Budapest, 6. April. Über Ober- und Mittelungam ist sommerliches V>'etter mit Temperaturen bis zu 25 (irad Wärme hereingebrochen. Auf dem Alföld wurde gestern infolge der starken Envärmuns und Austrocknung der Luft zum erstenmal in diesem Jahre eine Fata morgana wahrgenommen. In täuschender Natürlichkeit wurden plötzlich am Himmel Bauimgruppen, Fuhrwerke, Ziehbrunnen, Reiter und Herden sichtbar. Das Natur-schauspiel dauerte einige Minuten und löste sich dann wieder in Nichts auf. Eine weibliche Melstereinbrecherin. London, 7. April. Mit der in Canter-bury verhafteten 56-jährigen Mar^' N cholls ist der Polizei ein guter Fang gelungen. Die Frau führte ein richtiges Doppelleben, von dem ihre nähere Umgebung allerdings nicht die geringste Ahnung hatte. Während sie beispielsweise als »kränkliclie Frau« galt, der allgemeines Mitleid entgegen gebracht wurde, führte sie während der Nacht oit die gewagtesten Wohnungseinbrüche aus, die selbst einem Manne alle Ehre gemacht hätten. Nicht selten erkletterte sie dabei die Fassaden der Gebäude und drang über die Balkons in die Wohnungen ein. Bisher wurden der Meisterfeinbrecherin nicht weniger als dreißig solcher Woh-nungseinbrüclie nachgewiesen, doch dürfte sich die Gesamtzahl der von der Frau durchgeführten Einbrüche und Diebstähle weit höher stellen. In ihrer Wohnung wurde ein riesiges Warenlager aller möglichen zusammengestohienen Gegenstände aufgefunden. Die Frau bevorzugte bei iliren nächtlichen Raubzügen zwar Jii-welen und sonstige Schmuckgegenständc. verschmähte aber auch nicht Toilettegegenstände, Nachtwäsche, Parfüme usw. Bei ihrer Einvernahme erklärte sie zur größten Verblüffung des Untersuchungsrichters, daß sie es zwar »nicht nötig gehabt hätte«, auf Raub auszugehen, daß sie aber eine »Abwechslung in ihrem ziemlich eintönigen Leben brauchte« und daß sie bloß aus »Hang zum Abenteuerlichen« Einbrecherin geworden sei. »Mariborer Zelhjng« Nummer 82 Sport 6aron&eainn im Xrnnfd DER SPIELBETRIEB ÜBERALL AUFGENOMMEN. — NEUE STARS IM ANMARSCH. 8 Sonntag, den 9. ApfH 1930 Das anhaltende Schönwetler hat heuer eine verhätlnismäßig frühe Instandsetzung unserer Tennisanlagen ermöglicht, sodaß nahezu parallel mit dem weißen Sport der Skifahrer auch der weiße Sport auf den roten Courts seine Auferstehung feierte. In den letzten Tagen wickelt sich der Spielbetrieb mit ganzer Intensivität ab und man kann nahezu alle lokalen Größen bereits am Platze begrüßen. Natürlich werden schon die ersten Prognosen für die kommenden Ereignisse ge-fitellt, denen man von Jahr zu Jahr mit immer größerem Interesse entgegensieht. Staatsmeisterschaften im Mannschaftswett bewerb und Draubanatsmeisterschaften. die heuer wiederum in Marlbor vor sich gehen, geben zu vielfachen Erörterungen Anlaß, Förmlich über Nacht sind neue Könner aufgetaucht und wenn auch noch kein Resultat stichhältig sein kann, so wirft man mit Chancen und derlei bunt herum. Jedenfalls bringt man dem Tennis mehr Interesse als sonst entgegen und gerade darin Ist der erste Erfolg der neuen Tennissaison 1939 zu buchen. OWorlborö £rj(^taiD ftifreforöp BESTLEISTUNGEN, DIE SCHON LANGE EINER VERBESSERUNO HARREN. In traditioneller Weise wurde bei uns das neue Leichtathletikjahr mit dem Groß Country eröffnet. Schon der erste Start stand im Zeichen vielversprechender Leistungen, die zu den besten Hoffnungen berechtigen. Auf Grund der vorhandenen Resultate gestaltet sich die R e k o r d Ii s t e von M a r i b 0 r wie folgt: 60 Meter: Stara§ina (2el.) 7.2 (1937). HO Meter: Vcnuti (2el.) 9.9 (1937). 100 Meter: StaraSina (2el.) 11.2 (1935) 200 Meter: Mühleisen (Rapid) 23 7 (1935). 400 Meter; Mühleisen (Rapid) 51.6 (1935). 800 Meter: Hoffer (Rapid) 2.03 (1935) 1000 Meter: HeriC (2el.) 2:50.2 (1936) 1500 Meter: Schmiderer (Rapid) 4:27 3 (1937). 3000 Meter: Rangier (2el.) 9:37 1 (1936). 5000 Meter: Rangier (Marathon) 16:29 (1935). 10.000 Meter: Rangler (Marathon) 34 16.4 (1935). 1 Stunde: Sekolec (Marath.) 14.678 m (1032). 60 Meter Hürden: Urbanek (2el.) 13,4 (1935). 4X100 Meter Staffel: Stropnik, Venu-ti, Mühlelsen, StaraSina 46 (1935). 4X200 Meter Staffel: Edi Jeglitsch, Monderer, Mühleisen (Rapid) 1:40.4 (1937). 4X400 Meter Staffel: Perko, Kleut, Crnobori, Muraus (2el.) 3:53 (1935). 4X 800 Meter Staffel: QermovSek, Rangier Strucl, Seldlcr (Marathon) 9:14.4 (193Ö). 400X 300X200X100 Meter; MDhIeisen, Monderer, Jeglitsch, Wersel (Rap.) 2:09.2 (1936). 800X400X200X100 Meter: Hoffer, Mühleisen, Jeglitsch, Monderer (Rapid) 3:45.1 (1934). 5000 Meter Gehen: ökamlec (Marath.) 27:08.1 (1934). Hochsprung mit Anlauf: Schmiderer (Rapid) 168 (1937). Hochsprung ohneAnlauf? Smerdel (Marath.) 135 (1933). Weitsprung mit Anlauf: Mußnig (Rapid) 634 (1933). Weitsprung ohne Anlauf: Smerdel (Ma rath.) 291 (1931). Dreisprung: Stropnik (2el.) 1241 (1933). Stabhochsprung: Smerdel (Mar.) 325 (1Ö37). Rugel: Hlade (2el.) 1227 (1937). Kugel beidarmig: Rak (2el,) 2057 (1933).' Diskus: Radiö (Rapid) 3798 (1937). Diskus beidarmig: Svajger (Mar.) 5471 (1932). Speer: Rudi (Mar.) 4971 (1934). Hammer: Gujznik (2el) 4035 (1936). Zehnkampf: Hlade (2el.) 4675 (1936.) Marathonlauf: Starman (2el,) 2:59. <$(f(l&to'nMflTriUsal5lni atit öem 0i)ort Wie schon gemeldet, hat der Flieger Hans Dieterle einen neuen deutschen Flugzeug - Geschwindigkeitsweltrekord aufgestellt. Es ist nicht uninteressant einen Vergleich mit der »Schneligkeit« anderer Sportarten aufzustellen. Dieterle legte bei seiner Geschwindigkeit von 746.660 Stundenkilometer die Strecke von 1000 Meter in 4.821 Sekunden zurück, also knapp unter 5 Sekunden! Man bekommt einen kleinen Begriff von der Schnelligkeit, wenn man die Zeiten berücksichtigt, die in anderen Sportzweigen für 1000 Meter benötigt werden: 4.82 Sek. Flugzeug (Dieterle) 6:26 Sek: Automobil (Eyston) 12:88 Sek: Motorrad (Henne) 36:0 Sek: Radfahrer mit Motorschrittmacher (Paillard) 58:0 Sek: ![?ennpferd 1:04,0 Min.: Radfahrer mit fliegendem Start (Pecquex) 1:28,4 Min: ElslMufer (Thunberg) 2:23,6 Min.: Läufer (Ladoumegue) 12:33,8 Min.: Schwimmer (Amano). : SK. Rapid. Mangels eines Kollektivpasses entfällt das Qastplel in Klagenfurt. Sonntag und Montag sind alle Fußballer spielfrei. : Fußbatl-Länderspiel Jugoslawien — Ungarn am 24. Mai in Beograd. Aus Budapest wird berichtet: Der ungarische Fußballverband und der JNS haben vereinbart, daß das fällige Kißball-länder-spid zwiediwi Wngacn imd Jugosiaiwie« am 24. Mai auf Beograder Boden ausgetragen wird. Ungarn entsendet seine beste Elf nach Beograd. : Zatnora zieht sich zurück. Ricardo Zamora, vor Jahren unzweifelhaft die markanteste Erscheinung unter den festländischen Torhütern, hat sich entschlossen, das Fußballspiel aufzugeben. Er zog sich kürzlich im Spiel San Sebastian — Real Club einen Fingerbruch der rechten Hand zu, und dies hat seinen Entschluß, nicht mehr aktiv zu wirken, gefördert. Er kehrt wieder an den Redaktionstisch zurück. Vor Ausbruch des spanischen Krie ges war er bekanntlich bei der Madrider Zeitung »Ya« als Sportschriftleiter tätig. Nunmehr dürfte er einen gleichen Posten bei einer Wochenzeitschrift antreten. Au attet tteU Erst lesen lernen und dann heiraten! (ATP) Nach dem neuesten Gesetz der Türkei wird Analphabeten die Heirat verboten. Nur Menschen, di»^ den Nachwels erbringen können, daß sie lesen und schreiben können, dürfen vor den Traualtar treten. Wer nun lieiraten will und diese belUen Künste noch nicht beherrscht, kann dies auf den Schulen für Erwachsen« nachholen- die seit einiger Zelt in der TUrkeit eingerichtet worden sind. Dort werden jedem Erwachsenen völlig kostenlos die Orundt>cgrIffe des Lesens und Schreibens beigebracht. Durch die-wcwJeti sich nun vtc4c Ehe- kandidaten gezwungen sehen, zunächst jinmal wieder die Schulbank zu drücken. In der Slowakei wurde festgeätellt, daß .0.000 Postbeamte gr.ppekrank geworden sind — infolge von Bakterien, die dem Metallgeld, vor allem aber dem Papiergeld anhaften. Die auf Metallgeld be-flndl'chen Bakterien sterben im zwei bis drei Tagen ab, wenn die Münzen nicht in Umlauf kommen; dagegen halten sich Bakterien auf Papiergeld mitunter monatelang. Eine Zehnkronennote w'es 3300, :'ne Zwanzigkronennote sogar 9000 Bakterien auf. (Vor Berühren von Butterbrot "tets Hände waschen!) Hühs Mkd Hcf Sie bel)anl)eln Sic $^t)ren Dieleii, Parkett und Unoleuin fnflsseii gepflegt werden. Die Pflege der Wohnung ist eine der wichtigsten Aufgaben, die schon ohne die tägliche Arbeit des Kochens dte Kraft der Hausfrau anspannt. Die tägliche Kleinarbeit wird aber nur dann segenbringend für die Familie sein, wenn die Hausfrau auf allen Gebieten der Hausarbeit über ein sachliches Wissen verfügt, so daß sie in wohldurchdachter Weise ihren Haushalt führen kann. Es ist beispielsweise wichtig, daß sie bei der Pflege der Fußböden, Wände und Dek-ken nicht nur über die zweckmäßigen Reinigungsmittel und Reinigungsgeräte, sondern auch übe; die Bestandteile der zu behandelnden Baustoffe unterrichtet Ist, um Zeit, Geld und Kraift zu sparen. Hygiene i>n der Wohnung ist für die Familie ungemein wichtig, besonders dort, wo Kinder heranwachsen. Doch soll die Haus frau die Reinlichkeit nicht übertceiben u. sich nicht zur Sklavin ihrer Behausung machen. Die Reinigung'der ZimmerfuBböden tst fe nach Material verschieden. Die tägliche Pflege der deckend gestrichenen Dielen besteht im Fegen oder Moppen. Bei stark benutzten Räumen ist ein öfteres Naßwischen mit ausgewrungenem Scheuertuch angebracht, dem ehi Nachpolieren mit einem trockenen, ungeölten Mop folgt. Abgetretene Dielen und von Zeit zu Zeit mit festem Bohnerwachs hauchdünn einzuwachsen, um das Holz vor dem Eiidrin gen des Schmutzes zu schützen. Vor Neu-Knstrlch und bei starker Verschmutzung mit Kernseifenwasser aufwischen, gut nachspülen und trocken lassen 1 Keine Soda, kein Imi und keine Scheueibürste bei der gewöhnlichen Reinigung verwenden! Rohe Holzdielen sind in Längsrichtung mit Seifen- oder Tmiwasser und Sand zu ■scheuem, mit klarem Wasser nachzuspülen, bis keine Seife mehr auf dem Holz ist. Sie müssen vor dem Begehen gut trok ,Jiten sein, sorwt verschmiert die Diele leicht. Lasierte Fußböden (Weichholzböden), die zweiwal mit Lehiilfimte gestrichen und dann mit einem farblosen Lack lasiert sind, können tä^ilich feucht gewischt werden. Gebohnertes Stab- oder Tafelparkett wird täglich mit dem Staubsauger oder dem .ungeötten Mop vom Staub befreit, mit dem Bohnerbesen gebürstet und m't einem sauberen Flanelltuch nachpoliert. Niemals dürfen Wasser, Selfer oder bleichende Chemikalien wie Chlor, Kleesalz oder selbsttätige Waschmittel verwendet werden. Bei gründlicher Reinigung wird das Parkett, um das alte Wachs zu entfernen, mit mittelfeinen Stahlspänen In der Holzfasserrichtung abgerieben oder, wo dies möglich ist, mit den Spänwalzen einer Bohnermaschine gesäubert. Bei sehr starkor Verschmutzung kann das Parkett mit der ZiehWlnge abgezogen werden. Zur Naßbehanditing von Parkett gibt es auf dem Markte viele Mittel, doch dun kelt der Boden bef ihrem Gebrauch mit der Zeit sehr nach, und die Naturfarbe leidet. Außerdem besteiht die Gefahr, daß die Stäbe in Bewegung kommen, was vielfach ein häßliches Knarren des Parketts zur Folge hat. Die einzige unsch'^d-liche Naßbehandlung Ist die mit Terpentinöl. Nur kleine Flächen von 50 qcm jsitid mit der Wurzetbürstc zu scheuem, der Sdmwtz te* soioft mit sÄten Lapfverr aufzunehmen, um sein Eintrocknen zu verhindern. Nach völliger Trocknung mit weißem, festem Bohnerwachs einreiben, über Nacht einziehc i lassen, dann gründlich mit dem Bohnerbesen bürsten u. mit dem Friestuch nach polieren. Niemals das Wachs auf den Fußboden klecksen, stets mit dem Lappen nufreigen, sonst bilden sich häßliche Stellen auf dem Parkett, die nur langsam verschwinden; das Abreiben mit Terpentinöl sowie das Einreiben ist nach Möglichkeit bei ofteneni Fenster vor zunehmen; das Anwärmen fest gewo"dc-nen Wachse hat stets im Wasserbad, nie auf offener Flamme zu erfolgen, um jeder Feuergefahr vorzubeugen. Tinten- oder Farbflecke entfernt man durch Aufsaugen mit LÖ5chnapier, snänt die Stelle ab oder reibt mit in Leinöl getränktem Sandpapier nach und wachst sie über. Linoleum, Korkli loleum, Balatum und Stragula werden täglich entstaubt und übergebürstet. Bei Stragula und Bil-'tum genügt zur täglichen Pflege ein Ueb-^r-moppen mit dem ungeölten Mop, da die Borsten des Bohnerbesens für diesen Belag, der nur aus einem Wollfilz mit einem Oelfarbenaufdruck besteht, für die tägliche Behandlung zu hart sind. Da Stragula und Balatum nicht wie Linobum beim Auslegen eines Raumes auf'den Unterboden aufgeklebt werden, weil sie sich der Unterlage von selbst anschmiegen, ist ein Ausbessern schadhafter Steifen durch Ausschneiden der schlechten und Einsetzen neuer Stücke leicht vorzunehmen. Da beide Beläge wasserempfind lieh sind, sind sie in Küche und Bad zu vermeiden. Zur gründlichen Reinigung von Linoleum, Balatum und Stragula verwendet man am besten Cirine-Kernselfen-wasser, handwarm, wischt mit Gummischrubber den Boden auf, spült nach u. wischt trocken. Nicht den Boden mit Wur zelbürste scheuern, Flecke mit Terpentinöl entfernen! Zum Einwachsen eignet sich das halbflüssige Cirinewachs oder ein gutes halbflüssiges gelbes Markenwachs. Wichtig bei der Fußbodenpflege ist die Verwendung besten Wachses, das nicht beim Auftragen schmiert, sondern sich restlos aufreiben läßt und einen schönen Glan®, aber keine Glätte erzeugt. Nur Harwachs enthält die genügende Menge Wachs und ist deshalb stets sparsamer im Verbrauch als flüssige Wachse. Farbige Wachsbeizen kommen nur für Drucklinoleum, Balatum und Stragula in Frage, well bei gutem Linoleum die Farbschicht bis auf das Jutegewebe aufalkan-dert ist. Niemals dürfen Stauböle im Haushalt Verwendung finden, sie machen Fußbodenbelag brüchig, und Holzfußböden rauhen sie durch ihren Gehalt an mineralischen Bestandteilen auf. Zur richtigen Pflege der Böden gehört auch die sachgemässe Pflege der Reinigungsgeräte. Der Mop wird in Imllauge, der Besen* in leichtem Seifenwasser gereinigt, während man die Borsten des Bohnerbesens in Benzin reinigt; damit sie nicht zu weich werden. Alle Geräte außer dem Bohnerbesen sind hängend auf-!Ubewahren. fptfiMStftfS MtuHÄ An der Mündung der Düna will die lettländische Regierung einen Leuchtturm und eine Sendestation errichten, um der Schiffahrt bei den dort häufig vorkommenden Nebeln wertvolle Peilmöglichkeiten zu bieten. ♦ Bulgarien geht jetzt mit aller Macht daran, sich eine eigene Donau-Schiffahrts flotte zu schaffen. So sind kürzlich von der Oeneraldirektion der bulgarischen Eisenbahnen und Häfen Konstruktionspläne für Passagierdampfer, Motorfrachtschiffe u. Schleppkähne ausgeschrieben worden und einige Schiffe sind auch bereits in Bauauftrag gegeben worden. • Der englische Capt. Eyston, der bekanntlich in diesem Jahre den absoluten Schnelligkeits-Weltrekord für Autos auf 575 Stundenkilometer steigerte, schlug kürzlich der englisch, Oeffentlichkeit vor, iit Cloucestershire eine Rekordrennbahn zu errichten, deren Länge er mit etwa 32 Kilometer und deren Breite mit rund 400 Meter angab. Sie könnte auch gleichzeitig als Startbahn für die sdivvcrhcladcnen Ozewffttgzeugc dienen, « k Sonntag, den 9. AprH 199§ iMariborer Zeiiung« Nummer 82 Osliiiest im Uüusi Btktausßl ^ wWWwW IrVlrinry • • • Eine Erz£lhluii0 Schon ist die Stadt. Die alten Gassen, die spiitzen G'ebel, das massige Bollwerk und dahinter das Meer. Ober allein eine klare, durchfeuchtete Luft und weiches, eingehörtes Rauschen: die Brandung an den Klippen beim Westhafen. Es war wie heute, auch ein OBtersonntag, vtelleicht auch ebenso durchsichtig und frflhlings-helf wie dieser. Nur schritten Frauen in Spitzhüten, in schleppenden ROcken dahin, trugen die Herren Halskrausen und schwarze Degenscheiden unter dem verbrämten langen Überrock. Mächtige Kastenwagen holperten Uber das Pflaster, und die Segler und Kutter schlingerten am Bollwerk schon bei der leichtesten Brise. Ja, es war wohl auch so ein Ostersonn-tag wie heute, als Herr Chri«ti)an Blld)e-grot vor etliclien hundert Jahren mit dem mütterHchen Erbe unter die hanseatischen Kaufleute ging, einen bescheidenen Lagerraum erstand und all sein Glück von seiner geliebten Frau Berta und dem Handel mit Woll- und Webwaren erhoffte. In der MUnzgasse schufen sie sich das einfache Haus. Schon die Enkel bauten auf die vier Nledergeschoßrlume zwei Stockwerke auf, zierten die Fassaden mit Engelsgestalten und prächtigen Blumenornamenten und schrieben ob dem Eingang 'mit goldgefQItten, Buchstaben nur den einen Naimen: Chrjstiaii Bliebegrot. Es war immer so, daß der Alteste C^hrl-•tian hieß. Um zwei Jahrhunderte apäter dann waren die ^liebegrots unter dbn Kaufherren der Stadt derart angesehen, 'daß einer von ihnen die Btlrgermelsterkeite' trug, dessen die anderen Herren des'Hauses allzumal dem Rat angehörten, mit Wort und Tat über das Geschick der Stadt wachten, die weil die Segler sich mit reichen Frachten an das BoHwerk legten. Sie gingen Uber die Blüte ihres Seins dahin, ohne es zu wissen, die Bliebegrots. Aus den FeMem, aus den Büschen an den Wegen richteten sich wie zu einer Nacht neue Häuser, neue Straßen auf, fremdes VoHc siedelte sich an, wurde bürgerlich arbeitsam und schickte hier und da welche aus, di« zu Herren bestlipmt waren. Wie dazumal der erste Christian Bliebegrot. Dennoch stand all die Jahre und Jahrhunderte hindurch das Haus mit den Engelsfiguren und den prächtigen Blumenornamenten, über dessen Tür die ehedem goldgefüllten Worte standen: Christian Bliebegrot. Ja,' das ist ein Osteraonntag heute. Am Bollwerk liegen die Dampfer, zittern die Motorboote. Berta Bliebegrot, das Fräulein, ist die Letzte ihres Geschlechts. Sie wohnt in diesem Haus, sie verwaltet das Handels hau», soweit die ernsten beiden "Prokuristen Schnellerjahn und Stiepier sie um ihre Meinung fragen. Ansonsten ist das Fräulein Berta Bliebegrot in ihren Gemächern, in ihrem Garten. Nicht, daß sie zu alt wäre, ~ o nein, sie wird kaum älter als dreißi'g Jahre sein. Und auch nicht, daß sie zu häßlich wäre, o nein, wenn sie sich ein wenig mehr nach der Mode anziehen würde, wäre sie sogar sehr hübsch. B^ta Bliebegrot weicht seit vielen Jahren jeder Einladung aus; jeder Gesel ligkeit geht sie still aus dem Wege. Einige Tage im Jahre sind festgelegt, an denen sie die notwendigsten gesellschaftlichen Pflichten nachkommt. So werden Weihnachten, am ersten Feiertag,% die ersten Beamten der Firma eingeladen, immer am zweiten Sonntag im Januar sind die führenden Köpfe der Handelsstadt Gä ste> im Hause Berta Bliebegrots. Von Schimmel-Falkonau Und am Ostersonntag... Berta Bliebegrot nennt es selbst »stilles Verpflichtetsein«, wenn sie über die beiden Besuche, die sie bis zum vorigen Jahre an diesem Tage immer zu empfangen pflegte, nachdenkt. Agnes starb im vorigen Jahre, sie war die Jungfer der Muster, dann führte sie die Oberaufs'cht über die Mägde, über die Küchenfrauen, schließlich im Hingang der Jahrzelinte dann wurde sie eine Vertraute der Mutter. Ja, Agnes war gestorben. Sehr schnell — sehr still — lautlos, unbeachtet, so ein Wegstehlen war es. Nun ist nur noch der Christian Döring, der Sohn ihrer Amme, der sich als Gast beim »stillen Verpflichtetsein« einfinden wird. Es klingelt. Berta Bliebegrot si€ht flüchtig auf die Stutzuhr, Ein Viertel nach elf. Und Dör-te, die D'enstmagd klopft an und meldet Herrn Rechtsanwalt Christian Döring. Während über ihr Gesicht ein freundliches Rot hinz'eht, tritt Christian Pöring unter die Tür, er verbeugt sich in seinem schwarzen Anzug sehr tief vor Fräulein ......' 2>rr 5>eHanO ift aufcrflanOen! Bliebegrot, er legt die Blumen auf den bereitstehenden Seitentisch und gedenkt mit wohlgesetzten Worten der vor viel-hundert ^Jahren erfolgten Gründung des Hauses Bliebegrot. Wie ailjährjich, so hört auch jetzt Fräu lein Berta ihln ernsthaft zu, dann steht sie auf, geht ihm einige Schritte entgegen, sie reichen sich die Hände, und sie fragt wie alljährlich: »Und Sie nelimen doch wohl eine Erfrischung,* Herr Christian?« Darauf treten sie in das Nebenzimmer, wo ein kleines Frühstück aufgerichtet ist: Obst, Schinkenscheibcn und süßer Wein. Gut sieht Christian Döring aus; schlank, nvt offenen Augen, ein schmales Gesicht mit einem festen, ehrlichen Mund, einer etwas gebuckelten Stirn, über der sich dunkelblondes Haar zum d'chten Scheitel legt. Er ist glatt rasiert. Der schwarze Rock, die gestreifte Hose sehen sehr elegant an ihm aus. »Ja, ja, mein lieber Herr Christian«, lächelt Berta, »ich glaube, wir werden alte Leute und merken es gar nicht, der Schnellerjahn und der Stiepier aber scheinen es zu merken. Beide sind nun schon über dreißig Jahre im Geschäft, beide haben seit zwanzig Jahren die Prokura — wir beide haben da unten Anemonen gepflückt und uns mit Kastanien geworfen, als diese beiden hier die größten Geschäftsabschlüsse tätigten, sie wollen sich natürlich nicht dreinreden lassen —« »Aber schließlich sind Sie die Herrin, gnädiges Fräulein —« »Was nützt das?« Sie zuckt lächelnd die Achseln und fügt h'nzu: »Ganz offen gesprochen, lieber Christian, Sie sollen ja ein ganz guter Rechtsanwalt sein, wie Ich hörte, ja, ganz offen gesprochen: So unendlich schwer es mir fällt, aber ich trage mich wirklich mit dem Gedanken, meine Firma zu verkaufen und mich im Süden anzusiedeln.« Er fährt fast von seinem Sitz empor. Nur mühsam beherrscht er sich, zwingt seine Stimme zur Ruhe: »Das dürfen Sie nicht tun, gnädiges Fräulein;da sie zu mir als Anwalt sprechen, darum rate ich Ihnen als Anwalt; Die beiden Prokuristen Schnellerjahn und Stiepier sind zu alt geworden, sie haben wohl ihren Eigensinn behalten, aber den Anschluß an die Zeit haben sie verpaßt. Geben Sie beiden eine Pension und ernennen Sie den Udendal zum Prokuristen, er ist sehr tüchtig.« »Sie wissen ja sehr gut Bescheid«, erstaunt das Fräulein Bliebegrot. »Ich habe dem Hause Bliebegrot sehr viel zu verdanken«, antwortet er knapp. »Sie meinen es gut, Christian«, sagt sie dankbar, » aber eben darum werde ich wirklich die Firma verkaufen, ja.« Und nach kurzem Zögern spricht sie welter: »Das Haus Petersen Interessiert sich sehr Der CKufrrfleDungd&runnen Voa Draga Nlttche-HegeduSlc. Im Dorfe gab es große Aufregung, wie immer, wenn das Osterfest herannahte. Denn am Karsamstag, bevor die Auferstehung war, gingen die Mädchen am frü hen Morgen zum Brunnen, den sie den Auferstehungsbrunnen nannten, um ihr Gesicht in dem heilkräftigen Wasser zu waschen, von dem die Sage geht, es mache schön. Viele gingen gar nicht selber, sondern ließen sich das Wasser holen, denn es standen dort gerne die Burschen! herum und lachten, wenn Eine kam, bei der auch das Wasser nicht mehr viel geholfen hätte. Auch tat man schon langsam den Aberglauben ab, zumindestens vor der Oeffentlichkeit, denn Im Geheimen hielt man noch fest daran. Auch an der Hoffnung, nach der Waschung eine Auferstehung der Schönheit zu erleben, mit der man einen Mann gewinnen konnte. »Geh nur,« sagte Lisa zu ihrer Schwester, »fülle den Krug, aber sieh dich vor, daß dich Mirko nicht erblickt. Er muß es nicht wissen, verstehtst du?« Der junge Tag trug den Schmelz der neugeborenen Natur, die herbe Luft, den flimnierilden Sonnenschein und das helle Grün, — als Zora ins Freie trat. Sie trug den Krug am Kopfe und sang dazu lei- se vor sich hin. Ihr .junges großäugiges Gesicht war voll Unschuld und ihr glatt-gescheiteltes Haar von dem Glanz eines mattpolierten, nachgedunkelten Barockschrankes. Alles war schön in ihr, In dieser kaum dämmernden Morgenstille, — glückhaft und heiter. Ohne Rast schritt sie dahin, geborgen in dem Frieden ihrer Heimat. Der Brunnen la^ in einem Talkessel, von Gestrüpp umgeben und von einer zer bröckelnden Mauer eingekreist. Er war dunkel und tief und mutete mit seiner metallischen Wasserfläche wie ein mächtiges Auge an. Ein hölzerner Schöpfer lag daneben und an seinem blassen Holze konn te man erkennen, daß er heute noch nicht benützt worden war, — Zora war die Erste hier. Sie setzte sich auf den niedrigen Steinrund und blickte in die Tiefe. Dabei fiel ihr ein, was in den Spinnstuben erzählt wurde: wer als Erste kam, konnte im Brunnenspiegel das Gesicht ihres Zukünftigen erkennen. Ja, ein Gesicht sah sie wohl, aber es war ihr eigenes, seltsam groß und verschwommen, mit selbrigen Rändern. Aber plötzlich — da sah sie noch etwas! Sah ein zweites Gesicht, dicht an dem Ihren, mit ihm verschmelzend — eine kühne Na- se — ein lachender Mund . . . Nie im Leben hatte Zora dieses Gesicht gesehen. Sie wagte sich nicht zu bewegen, starr blickte sie in den Brunnen und ihr Herz erzitterte. Wie Rosenblätter erglühten ihre Wangen. Dann preßte sie angstvoll die Augen zu. Als sie sie wieder öffnete, war das fremde Bild verschwunden, nur ihr eigenes Antlitz sah ihr entgegen. Eilig nahm Zora den Schöpfer auf und zerschlug damit den metallenen Spiegel Sie schöpfte den Krug bis zum Rande voll und machte sich auf den Heimweg, scheu den ihr entgegenkommenden Mädchen ausweichend, die eben so scheu an ihr vorbeihuschten. Nur eine rief: »Heh,. du — läufst du auch schon zum Brunnen — hast du den Liebsten gesehen?« Hell läuteten die Glocken die Auferstehung ein und auf der Dorfwiese wurde zum Tanze gerüstet. Aufjauchzten die Töne des feurigen Ko-lo, der langsam beginnend, immer rascher und heißer werdend, zu einem Fanal der Leidenschaft steigt. Voll Eifer, mit glühenden Wangen sprangen die Burschen und Mädchen in den großen Kreis, sich an den Händen fassend, und die Füsse hüpften von selber. Nur Zora stand beiseite, ein Kind noch, — aber auf ihren vollen Lippen war das Kindcrlachen verwischt, und blühte leise ein Jungfernlächeln auf, Die Burschen schauten begehrlich zu ihr hinüber und riefen sie an, Sie aber stand wie im Traum und dachte nur an Einen, dessen Bild se ' im Brunnen gesehen. I Und plötzlich stand er vgr ih»". Groß und braun und voll Kühnheit. Niemand wußte, woher er kam, die Sazluft des Mee res lag über ihn und in seinen Augen die Ferne der Küste. Er trat auf Zora zu und sie legte willig ihre Hände in die seinen. Alles war hinter ihr versunken, was ihr je als Zukunft vorgeschwebt hatte . . . ein zergehender Dunst über der Enge des heimatlichen Dorfes. »Kommst du mit?« frug er und gedachte lächelnd, wie er sie heute früh am Brunnen überrascht hatte. Ohne Zögern nickte sie Antwort. Die Mädchen und Burschen schauten und staunten. Zora wußte nichts davon. Nichts, als das eine, daß sie diesem Mann folgen mußte, auf das Meer, über köpfende Wellen, zu dunklen Klippen, bei knatterndem Sturm und fremder Sonne — in unbekannte Fernen.-- Ob sie glücklich geworden? Schier genau so glücklich und unglücklich wie alle Frauen, die den Weg der Liebe gehen. Jedenfalls aber war sie ihrem Stern, ihrem Herzen gefolgt. Die im Dorfe sprachen noch lange davon, und der Brunnen kam zu neuen Ehren. Zu Ostern eilen die Mädchen noch vor Sonnenaufgang dahin, denn Jede möchte gerne die Erste sein. »Mariborer Zeitung« Nummer 82 10 Sonntag, den 9. April 1939 dafür — wir stehen schon in Verhandlungen —< Christian Döring erhebt sich langsam, etwas bleich im Gesicht. »Das dürfen Sie nicht tun, gnädiges Fräulein«, sag er bestimmt. Sie stutzt, sie sieht dieses unverhofft entschlossene Gesicht. Ihr fällt es wahrhaftig schwer genug, aber sie hat nun einmal diesen Entschluß gefaßt. »Sie dürfen das nicht tun,« sagt Christian Döring zum zweitenmal.. Bevor sie das richtige Wort findet, um ihn mit seiner gutgemeinten Erregung zurückzuweisen, sagt er: »Gnädiges Fräulein, Jahr um Jahr bin immer am Ostersonntag Gast an Ihrem Tisch, und seit acht Jahren trage ich immer einen Brief meiner Mutter mit in der Brusttasche. Diesen Brief, Fräulein Berta, trage ich nun achtmal zu Ihnen, und achtmal trug ich ihn wieder zurück.« »Was soll das alles?« fragt sie verwundert und richtet sich langsam auf, wie immer, wenn sie den Besuch für beendet hielt. Christian Döring aber überreicht ihr den Brief seiner Mutter und sagt: »Nach dem Tode meiner Mutter fand ich ihn in ihrem kleinen Schreibschrank«. Er legt mit zitternden Händen den Umschlag auf den Tisch. Zöfzernd erbricht das Fräulein Bliebe-grot den Brief. Dann setzt sie sich nieder und liest: »Mein lieber Sohn Christian! Es war im Familienrat beschlossen worden, daß ich Dir davon nichts sagen soll. Aber bei dem Gedanken an mein vielleicht nahes Ende schreibe ich diesen Brief, lege ihn zwischen das dritte und vierte Fach meine.'^ Schreibschrankes und will inständigst hoffen, daß Du ihn finden mögest, bevor es zu spät ist. So höre nun zu, mein lieber, einziger Sohn Christian, bewahre meine Worte, entäußere Dich Deines Wissen nur im Notfall, nur dann, so es Dir schlecht und armselig ergehen sollte, denke an diesen Brief und handele nach Deinem Ermessen. * Wie Du vielleicht noch weißt, lebten zwei Herren Blicben:rot, ein Herr Christian und ein Herr Johann, zu einer Zeit, da Du gerade geboren wurdest . . .« Befremdet unterbricht Berta das Lesen. Es mutet sie sehr eigentümlich an, hier an diesem strahlenden Ostersonntag auf Geheiß eines Mngdkindes einen Brief zu lesen, einen durchaus privaten Brief einer Mutter an ihren Sohn — seitenlang — sie blättert durch acht Seiten hin und sieht dann auf die Unterschrift — da steht — Sie faßt flüchtig mit der Hand an die Stirn, ihr Atem stockt, und die Augen sind weit geöffnet. Denn dort steht; »Deine Mutter Anna Bliebgrot, geb. Döring.« Kalt ist es. Ein Frieren tritt durch die Türen fröstelnd ein. Berta sieht zu Christian Döring hin. Dieser steht am Fenster, reglos, sieht hinaus. Dann atmet s'e tief auf u. liest weiter. »Damals war ich als Näherin vorübergehend im Hause Bliebegrot beschäftigt. Herr Christian Bliebegrot hatte sich soeben vermählt. Er arbeitete sehr fleißig im Geschäft. H. Johann aber vergnügte sicli lieber mit uns, unter allen Bediensteten vornehmlich mit mir. Ich fühlte, wie in mir ein heißes Empfinden aufstieg, da? mich schicr erdrückte, wenn er lacnenri in meine Nähe trat. Zumalen, da nun auch der Sommer warm, war es kaum ein Ungeschehen, daß ich micht mit Herrn Johann unter den drei Eichen traf. In diesen Nächten sariten wir es einander, denn wir hatten uns über alle Massen lieb. Es war ein Leid inmitten dieser Freude, denn ich war nur eine Näherin, die um täglichen Lohn in fremde Häuser ging, er aber war einer der Herren des Hauses Bliebegrot. An einem Sommertafi^ im August, da sagte mir Herr Christian Bliebegrot schroff den Dienst auf, er war, als würfe er mich aus dem Hause. Ich aber dachte nur an Johann, ich nannte ihn nur den Hannes, eben Deinen lieben, guten Vater, mein Sohn . . .« sieht Fräulein Bliebegrot zu dem schlanken Mann am Fenster hin. Die ser rührt sich nicht, Er starrt in den Park himmter. »Ich wußte, daß Dein V.ater mit den Seinen meinetwegen gesprochen hatte ii daß dieser Unterredunp: mit aller Deutlich keit rozei'^t hatte, welch ein Unterschied zwischen der andostellten Näherin und „Solljfllrt Pill Sottf§" öftjrtoo(&e im allen OWaörlft / j>un&er e bon (»lotfen rrliingtn ffflnöitiO / tOr Ölrafpe onpene der Karfreitag an. Schwarzbehangen sind Kirchen und Kruzifixe und Altäre und ähnlich düster blickt an diesem Tage die ganze Stadt. Nur die einst vielberühmte und äußerst pittoreske »Pinar de las de Gonez«, der Heiratsmarkt, zwischen den Kirchen Calatravas und San Jos6 bi tet einige Abwechslung. Hunderte von ]un- Die Spanier sind ein gläubiges, ein zog, obwolil auch dieser alle Brauch zu- gen, hübschen Kirchenbesucherinnen in wahrhaft frommes Voli(. Alles Volksleben letzt langsam in Vergessenheit geraten o Hall „mmeSen^ hi"er und vor allem die spanischen Volksfeste war. Es handelte sich hierbei um die Ze-i' «rWuß H« rnttpsri'cn^ies bii selber sind ohne den religiösen Hinter- remonie der Fußwaschung und der Spel-1 J "ß grund gar nicht denkbar. Ein ganz Rroß- sung von 12 armen Bürgern. Der KMg "V;^''ä®Xr iungerMänier artiges Schauspiel bot früher in Madrid goß dabei aus einer Karaffe etwas Was- . . j u ^ c « besonders die Osterzeit. Man lernte da- L über die Füße der Armen und reichte bei nicht nur die tiefe religiöse Inbrunst ihnen an einer Tarfel Wein und Brot. ' . . Anfirphnf ^na- dieses Volkes kennen, sondern auch "das Ähnliches tat im Wiener S+ephansdomi paiatitPriP ifnH Hra'Hp77fl np'-pn Volk selber, dieses wunderbare, stolze einst auch Franz Josef. ' ^ und lebenslustige spanische Volk das Am Gründonnerstag abends konnte p. • ^o„e„deter »Caballero«, der jetzt se, tas dre, ahren eine so furcht- man Zeuge emes der eigener bare nationale Passion erlebt. ma erischsten iMadrider Os'erb uche Taktlosigkeit eintragen könnte. Am Gründonnerstag, dem »Jueves San- werden. Das war die »Romeria de la Ca- r -i i * r nu j n to«, hörte bereits jedes geschäftliche Le-ira de Dios«, die »Wallfahrt zum Antlitz Am Kartei tag kassierte früher der Rehen in der großen Stadt, auf. Aber nicht Gottes«. Vor der kleinen Kirche gleichen eme Re he von Todesurteilen, d-e ei-nur die Geschäfte, die Banken und Ämter Namens sammelte sich gegen Abend al- 'lens zu diesem Zweck oft das ganze Jahr schlösse!, sondern auch fast der ge^am- lerhand merkwürdin^es, vielfach auch "zurückgehalten wurden. Nach dem Gottes te Verkehr ruhte wie mit einem Zauber- recht verdächtiges Volk aus den Vor- dienst in der SchloBkapelle wurden «m schlage. Erst in den Jahren nach dem städten und zog vor das in der NJ'he ge-'^^^nig eine ganze Reihe von solchen To-Kriege hat man sich in Madrid dazu ver- legene große Gefä"'gnis, wo man sich für desurteilen überreicht. Der Könif; entfern standen, auch während der ersten Os'er- die ganze Nacht niederließ, reichlich aß hierauf die schwarzen Siegel und er-feiertage den Verkehr zu einem • kleinen und trank, weil ja der kommende Kar- setzte sie durch rote. Das war das Zei-Teil aufrecht zu erhalten, hauptsä'^hl'ch freitag strenger Fastentag war und chen, daß die Todesstrafe in langjährige auf einigen Untergrundbahn- und Stra- schließlich, wenn Mitternacht heranzog, Zuchthausstrafe umgewandelt war. Am ßenbahnlinien. Früher gab es auch das einen tollen Lärm aufführte, der dem gan- Karfreitag nachmittags fand dann schließ nicht. Die Stadt pehörte ausschließM^'h zen Viertel die Ruhe raubte. Ein Großteil .lieh die berühmte »Process'on del Santo dem Fußgänger. Dieser Fußgänger aber der Teilnehmer dieser .seltsamen .Prqzes- Entierro« statt. An dieser Prozession nah war während dieser Zeit in erster Linie sion bestand aus Angehörigen der im Ge-,men die ältesten und berühmtesten Fami-ein Kirchgänger, Über ganz Madrid hin- fängnis befindlichen Häftlinge und früher lien der Stadt telL Die Prozession bestand weg dröhnten fast jede Stunde die vielen einmal durften sich auch die^Gefange'en in der Hauptsache aus einzelnen Passions hundert Kirchenglocken, alles bewegte an diesem Höllenlärm beteiligen und die 'gruppen, ohne daß man das Ganze ein sich im Festtagsgewand, die Frauen noch Wärter nahinen Backwerk und Süß'g-1Passionsspiel hätte nennen können, vielfach in der kleidsamen spanischen Minti'la, die Männer ganz in Schwarz. Tm königlichen Palast am Manzenares wurden an diesem Tage die herrlichen Gobelins ausgestellt, an denen die spanischen Könige fast so reich ware'i, wie einst die Habsburger. Die Fremden konnten sich Eintrittskarten zu der »Lavaforio« und der »Comida« verschaffen, die der König im »Salon de las Columnas« voll- keiten für die Strafgefahgenen in Emp-1 Am Sonnabend-Vormittag dröhnte von fang. Das hat natürlich schon längst auf- allen Kirchtürmen das jubelnde »Tovar ä gehört. Der ganze Brauch, der wohl auf Gloria« zur Feier der Auferstehung. Bald eine sehr alte, ihrem Ursprung nach e^as darauf setzte dann wieder der normale vergessene Tradition zurückgeht, wrd Fahrverkehr in der Stadt ein, die Oeschäf 'caum wieder aufleben. Er gehört zu jenem öffneten sich und ganz Madrid stürzte Kapitel Alt-Madrid, hinter deni jetzt auch wahren Taumel der Oster- sonst ein endgültiger St;hlii6$trlch . ge- tief in den Montag anhielt, zogen worden isit. ' ; • An dery, Ortjnöomtprsiag schlißt sich dem Herrn des Hauses besteht. Ich ging schweigend aus dem Dienst. Zum nämlichen Abend aber war der Herr Johann schon bei mir. Er drang flehentlich in mich, den Seinen diese Härte nicht nachzutragen. Wir fuhren mit allen Papieren verschen nach England und wurden dort fi^ctraut. Wir wohnten über zehn Tage in einem herrlichen Hause in London. Diese zehn Tage, mein lieber Sohn, waren mein Leben. Um dieser zehn Tage willen, ütt ich alles, was dann geschah. Ich war für alle Ewigkeit, mochte da kommen, was da wollte, die Frau Johann Blicbegrots. Es wurden aber schwere Tage für uns. Ich will Dir nicht davon erzählen mein Kind. Und nur, weil es offenbar wurde, daß mei ne Ehe mit Johann eine gesegnete werden sollte, denn ich trug Dich unter dem Herzen. anerkannten sie die Ehe um Deinetwillen. Aber zu niemand durfte ich darüber sprechen. Insgheim aber zog mein Gemahl den Advokaten Sterner in das Vertrauen, ihm übergab er alle Urkunden, die meinen rechtmäßigen Stand als Anna Bliebegrot ausweisen, zu treuen HJinden. Meine Schwägerin und ich waren zur glei chen Zeit gesegnet, sie gab einem Mädchen das Leben, ich einem Knaben, Dir. meinem Sohn Christian. Nach uraltem Fug und Recht wurdest Du als der erstnrebo-rene Knabe einer neuen Generation Christian genannt. Um Deinetwillen wiederum litten sie mich als Dienerin im Hause. Ich mußte meinen Mädchennamen wierfer annehmen, und während ich Dich nährte, war ich zugleich die Amme jenes kleinen Mädchen der Schwägerleute. Sie hatten es Berta getauft. Ich zog euch beide zusammen auf, eine stille, feierliche Hoffnung im Herzen. Dein Vater, mein Sohn, hielt woll treulich zu mir, aber was sollte er wider die Seinen ausrichten. Sie schick ten ihn mit dem Handelsschiff »Gabor« nach Südamerika. Das Schiff kenterte im Sturm. Niemand wurde gerettet. Nun war alle Hoffnung hin, daß sie mich als eine Bliebegrot anerkennen würden. Ich blit^b Inhr um fahr im Hause, immer als Anna Döring, die Mafd, die Bedienstete. Sie hnben an D'r viel Gutes getan, mein Sohn Ich selbst will niemand etwas nachtracfen Du abpr bist nun nnch dem Gesetz Christian Bliebegrot', der erstgeborene Sohn einer neuen Generation und somit der Herr des-Handelshauses. Der^Advokat Pe tersen in der Müllstraße hat die Papiere in Verwahrung. Du sollst wider niemand Deiner Verwandtschaft ein böses Vorgefühl haben, zum wenigsten wider Deine Base und .Milchschwester Berta, da mir von ihr noch immer das Allerbeste gesche hen ist. Und damit, mein lieber Sohn, nimm das Gewaffen in Deine Hände, aber gebrauche es nur dann, wenn Du in Not kommen solltest, oder wenn andere in Not und Zweifel sind und Du Ihnen damit helfe^i kannst. Ich gehen leichter und zufriedener von dieser Erde, wenn ich weiß, daß Du mein Geheimnis weiterträgst, zu Deinem Segen. Der Herrgott behüte Dich, mein Sohn, und er erbarme sich Deiner Mutter Anna Bliebegrot, geb. Döring.« Wie das Papier knistert! Berta legt die Bogen auf den angerichteten Tisch zurück und wendet sich nach Christian Döring schweigend um. Ihr Gesicht ist blaß. »Ich zweifle an keinem Wort, Herr Vetter«, und die Brust die Brust Berta Blicbegrots hebt sich, sie tritt einen Schritt vor und deutet mit der Hand einladend auf den schweren Stuhl an der Wand, »ich bin noch etwas benommen, Sie werden es verstehen, ich fühle mich Herrin und war nur Verwalterin, vielleicht gar Eindringling.« »Das ist eine irrige Meinung, mein gnä diges Fräulein«, er hebt leicht die Hand bei seinen Worten, »es bliebe, wie es war. Es liegt mir unendlich fern, hier Besitz zu verlangen, nur — nur diese große Firma Bliebegrot soll nicht verkauft werden- sie soll erhalten, bleiben, so wie sie ist.« »Herr Vetter, Sie wissen es so genau wie ich, daß der erstgeborene Sohn einer Generation der Erbe des Hauses wird, ganz gleich, ob er nun den ältesten oder jüngsten Sohn seiner Großeltern Vater nennt. Sie sind der Erstgeborene. Ich bin nicht gewillt, gnadenhalber, Herr Vetter —« »Nein,« lebhaft unterbricht Christian die Erregte, »nicht gnadenhalber. Ich blei be Christian Döring, ich will auch nicht beteiligt an der Firma sein, nichts, nur mit den beiden alten Prokuristen sollten Sie aufräumen, gnädiges Fräulein, sie schädigen das Haus wirklich sehr.« Berta verneigt sich leicht, zustimmend: »Warum, Herr Vetter«, so fragt sie, tritt nahe zu ihm hin und sieht ihn durchdringend an, »behielten Sie dann den traurigen .erschütternden Brief nicht für sich?« Wie benommen hat Christian zugehört. Die Worte gingen über ihn tosend hin. Er zuckt die Achseln und sagt leise: »Weil Sie doch fortgehen wollen, wenn die Firma verkauft ist, nach dem Süden oder nach dem Nordland, auf dauernd fortgehen —« Sie horcht erstaunt in den dunklen Klang seiner Stimme hinein. Er spricht weiter, indessen seine Augen an ihr vorüberwandern, in ihren Blick aber einen tiefen, warmen Glanz tragen: »Nur deswegen — Sie sollen nicht fortgehen! Es gehört zu meinem Leben wje das Brot, wie die Sonne, Sie in der Nähe zu wissen, erreichbar — klingele ich nur einmal im Jahre, täglich gehe ich doch vorüber. Sie sollen nicht fortgehen. Sie haben es mir einmal gesagt, gnädiges Fräulein, damals, vor sehr vielen Jahren im Garten — ich weiß Ihre Worte noch alle sehr gut — jedes einzelne in Klang und Farbe — das Wissen dann nur wenige Monate später, daß ich ein Bliebegrot bin, der einzige männliche Nachfahr des alten Geschlechtes —« Er zuckt zusammen, wie erwachend, er streicht sich mit der Hand über die Augen, ein verirr-tes Lächeln geht um den Mund. Da kommt ihm eine Hand entgegen, weit offen — Die Osterglocken läuten stark und dröh nend. »Christian Bliebegrot«, sagt sie ganz leise. Er findet ihre Augen und si'eht sie in Tränen, unter den ein weites glückliches Lächeln das Gesicht verschönt. »Berta?« fragt er staunend. »Gehen wir in den Garten, darinnen wir als Kinder spielten, hier in den Zimmern ist alles so eng.« Sie fassen sich an den Händen, da sie rasch und schweigend hinaus in die Sonne gehen, zu den drei Eichen zuerst und dann zu s'ch selbst. Ueber den Wi'}scn blühen die Krokus, die Anemonen. Und immer werden die Schleier der Weiden und Birken. Sonntag, d«n 9. AprW W99 ff -Nummer 82 Des Bachernpoeten Jur Vodovnik Autobiographie Mitten im kleinen, einfachen Bergfriedhof von Slcomarje (944 m), dem höchstgelegenen Pfarrdorf des Bacherkolosses, steht ein niedriger Grabstein aus weißem Bachernmarmor, beschattet von den dichten, im Sommer blütengeschmückten Zweigen der Hundsrose, aber ohne jeden Grabhügel. Er trägt die Inschrift; Jur Vodovnik, 1 1859. In die Außenwand der Pfarrkirche ist eine Maxmortafel eingemeißelt mit einem längeren Wortlaut, der unter anderem besagt, daß in der Mitte des Friedhofes dieser Kirche Jurij Vodovnrk-TomaziC ruht, der berühmte Bacherneänger, einst Meßner bei dieser Kirche, geb. 22. April 1791, gest. 17, Dez. 1858.« Jur Vodovnik war zeitlebens ein armer Schlucker und das Schicksal war ihm wenig hold. Völlig gesund war er eigentlich nie; gebrechlich und in ärmlichen Verhältnissen lebend, hat er trotzdem das Alter von 67 Jahren erreicht und hat mH Fassung und Geduld die Beschwernisse des Alters und der Armut ertragen. Daß er Meßner und Kirchensänger war, will für jene Zeit nicht wenig besagen; so lange er dieses Amt bekleidete, das musikalische Veranlagung voraussetzt, hat er, nach seinem Maßstab gemessen, gut gelebt und hat dabei noch andere gut leben lassen, haben viel gesungen und viel getrunken, zwei seiner Eigenschaften, denen erst der Tod ein Ende setzte. Zwar hat er auch ein wirkliches Handwerk erlernt und es auch ausgeübt, nämlich die Tuchwirkerei und, als er infolge Kränklichkeit auch vom Webstuhl scheiden mußte, hat er sich mit dem Stricken von Strümpfen und Handschiihen das nötige Kleingeld verdient. Aber das, was sein ganzes Leben buchstäblich ausfüllte, war doch das Dichten, von dem er nie ablassen konnte, weder in bösen noch in guten Zelten, weil er eben ein geborener, kein studierter, kein künstlicher Dichter war,- Gelegenheitsdichter war im weitesten Sinn des Wortes; jede Gelegenheit, jedes Erlebnis, jede Beobachtung brachte die dich terischen Seiten seiner Seele zum Schwingen: aber auch jede Bestellung, jeder Auftrag. So für ehien Gulden — das war damals viel GeM — verfaßte er auf den Namenstag eines Großbauers, auf den Hochzeltstag und für jeden nur erdenklichen Anlaß das bestellte Gedicht, das immer allgemeinen Beifall und weiite Verbreitung fand und daher die Zahl der Bestellungen und seinen Ruhm steigerte. Und wenn ihm, dem armen Schlucker, der reiche Protzenhans die Zeche bezahlte, so könnt er dafür den Genuß haben, daß Ihm der Dichter auf der Stelle ein neues Gedicht in Gesänge vortrug oder vielmehr vorsang, ein echter Rapsode des Bachern. Vodovnik selbst pflegte sowohl kurze Lieder als auch größere Gedichte auf Papierfetzen aufzuschreiben und sie aufzubewahren. Da bestand eine geheftete Sammlung von Gedichten und Liedern mannigfachsten Inhalts, die neben Vodov-niks Produkten auch fremde, sogar deutsche Gedichte enthielt und in den Häusern reicher Bauern, wie nachweislich in Bozje auf dem Bachern, in Frankolovo oder Nova cerkev kursierte« Daneben haben sich noch vor Dezennien in der Dorfschenke von Skomarje in Tischläden und Wandkästen große Mengen von losen Zet teln gefunden, die alle mit Vodovniks Gedichten beschrieben waren. Eine dritte, wohl die größte »Sammlung« seiner Gedichte aber besaß der Dichter und Weber Vodovnik selbst. Dies war ein geflochtenes Rückenbuch, den seine auf Papier verschiedener Größe und Güte geschriebenen Gedichte füllten und wovon er wahrscheinlich auf seinen Wanderungen und Sängerfahrten das eine oder andere Gedicht hervorholte und gegen Geld oder Getränk weitergab. Hat ihm schon ununterbrochenes Kränkeln ein großes Kreuz auferlegt, so nahm er ein zweites freiwillig auf seine Schultern. Schon in sehr vorgerückten Jahren hat er eine Witwe, die ihm außer mißratenen Kindern niclits in die Ehe brachte, zur Frau genommen. Aber die überliefe-- rung rühmt ihm noch heute nach, daß er auch dieses Kreuz mit Geduld und Ergebung getragen hat bis ans Ende. Es witd erzählt, er habe oft den Wunsch geäußert, Gott möge seine Frau vor ihm abberufen; den gleichen Wunsch, nämlich daß sie ihren Mann überleben möchte, hegte auch seine Frau. Gott erfüllte den Wunsch des Mannes. Am 14. Dez. 1858 starb Vodovniks Frau. Der arme Mann hat nicht das Geld für den Ankauf des Sarges. Bei Bekannten und Freunden mußte er sich die Bretter erbetteln, aus denen er den Sarg für seine Frau zimmerte. Nachdem sie begraben war, mußte er, krank und get>rechlich wie er war, ins Bett, das er nicht mehr lebend verlassen sollte. Am 17, Dez. 1858, also drei Tage nach dem Tode seiner Frau, deren Heimgang er gewünscht hat, ist auch er gestorben. Sein Begräbnis aber zeigte, wie geschätzt da schau'n aus alter Keusche vier Fensterlein heraus. Vorbei Ist meine Freud', kein Ende nimmt mein Leid. Es drückt mich Qual mit Macht, ich trau're Tag und Nacht. Mit meiner großen Glatze sitreich' ich im Land umher; an Liedern, die ich sähe, hab' ich ein ganzes Heer. Mir armen Tropf gönnt jeder gar gern ein Gläschen Wein, dann falle ich, gelabet, recht, gern mit Liedern ein Elm Tausend siebenhundert und'^ einundneunzig kam ich Wicht in meiner Wiege zur Welt mit meinem Kram. 2>(r 9rfiDlfno sieDt iM £an&... Und geachtet unter dem LandvoJke Vodovnik gerade als Dichter und Volkssänger war. Bei der ganzen vielseitigen Veranlagung seines Inneren hatte er in seinen geistreichen, oft humoristischen, oft sarkastischen, immer aber treffenden Gedfch ten einzelne Stände, die Bewohner einzelner Ortschaften, darunter auch die von Skomarje, und nahm namhafte Personen sich zur Zielscheibe seiner Ausführungen und Angriffe, geehrt als Vorkämpfer natürlich der Armen, der Inwohner, der Keuschler, zu denen er gehörte. Im übrigen hat kein Geringerer als der Lehrer der »steirischen« Slowenen, hat Bischof Dr. A. SlomSek die Bedeutung der Gedieh te Jur Vodovniks schon zu Lebzeiten des Dichters erkannt, wie gerade aus der nachfolgenden Autobiographie des sympathischen Bachernpoeten hervorgeht, und im Nachlaß SlomSeks oder im Archiv des f. b. Ordinariats von Lavant dürfte sich manches Blatt mit dem einen oder anderen Gedicht Vodovniks vorfinden. Als Vodovnik um Bretter für den Sarg seiner toten Frau bettelte, soll er sich wiederholt geäußert haben: »Wer wird wohl für mich Bretter und Sarg besorgen, für mich Armen?« Aber zu seinem Begräbnis hat sich die ganze Pfarre eingefunden, nicht nur Bettler, Armkeuschler und Inwohner, auch Großbauern, Reiche und vor allem die Bewohner des Pfarrdorfes Skomarje selbst und am offenen Grab selbst ward dem toten Dichter die größte Ehre zuteil: Selbst die Großbauern weinten laut und es erscholl allgemein die Klage: »Wie schade um unseren Jur; wie viele schöne Gedichte hätte er noch gedichtet, wie viele schöne Lieder hätte er noch gesungen: nun aber sind seine Füße erkaltet für immer. Also spricht der berühmte Bacherndichter Jur Vodovnik achtzig Jahre nach sei»-nem Hingang in seiner Autobiographic zu uns: Ich bin der Jur Vodovnik, in Skomarje zuhaus; Von Kindheit an stets leidend, bin ich noch heute krank, zufrieden duld' ich alles, sag' selbst der Pein noch Dank. Es war da meine Mutter Hellene Cesarin, Gott ist gerecht; die Arme, sie ist schon lang' dahin. Sie hat die Welt verlassen; es sind schon vierzig Jahr', sie gab mir schöne Lehren: »Gott diene immerdar.« Schon mein verstorb'ner Vater war einst ein Zimmermann, den Nachbarn Häuser zu bau'n und Keuschen, stand ihm gut an, auch Sägen und Meierhöfe und Mühlen noch dazu; er war auch Binder, Wagner und machte Zockelschuh! Kurz waren seine Hosen, die Bauernjoppe lang, er lebte fromm und bieder sein ganzes Leben lang. Auf dieser Welt, da lebte er sich an und achtzig Jahr', dann schied er in die Ewigkeit, das harrt auch uns fürwahr! Ich ging gar viele Jahre beim Handwerk in die Lehre und trug beim h. Lambrecht des Meßnerdienstes Ehre. Als Tuch- und Leinwandwirker zahlt ich den Freunden Wein; denn damals ging's mir gut; das will nun nicht mehr sein. ! 0 Gott! Ich war ein Mann, alt neunundvierzig Jahr'; da mußt' ich eine alte Witwe geleiten zum Altar. Es traute uns der Pfarrherr und belehrte mich: »Das Weiblein liebe echt und laß es nie im Stich!« >Jetzt dichte ich Gedichte in meinen alten T agen ibei Tag und Nacht; doch will mir ihre Menge nicht behagen. •Schon viele gab ich unters Volk, verstreute sie in alle Winde; die wenigsten hat Skomapjc, da getten sie als Sünde. Auch SlomSek Anton, der Herr, gar hoher Ehre wert, hat mich, sofern ich dichten werde, so belehrt, die bess'ren ihm zu schicken, daß er sre drucken lasse, damit man allerorts sie lese, die Herren und die Masse. Sieh' meine alte Sippe, sie will von mir nichts wissen, gleicht einer alten Kotze, zerfetzt und zerrissen. Schon fehlt das Dach mir tiberm K-opf, mir Armen; doch Freunde hab' ich über-all, voH Milde und Erbarmen. Gar mancher fragt, wo ich denn in d4e Schule gehe, und wo die Kasse, die mir die Lieder gibt, wohl stehe. Ich habe einen alten Korb, kaum einen Groschen wert, da liegen alle die Gedichte, verwahrt und unversehrt. Den alten Korb kann ich mit Müh' nur tragen und muß an jeden Freund die Bitt' um eine Groschen wagen: Wenn sie für mich nach meinem Tod ein Monument kerieren, will ich, getrennt von meinein Korb, bei Gott für sie parlieren. Am ersten Namenstag Jur Vodovniks nach dessen Tode haben seine Freunde, nicht die Reichen und Großbauern, sondern die Keuschler, Inwohner und Tag-löhner der Pfarre über dem noch jungen Grab des Dichters den Grabstein gesetzt, der noch heute unter den Zweigen der Hundsrose, im Winter gerne verschneit, die Inschri'ft tragt: Jur Vodovnik. 1859. Dr. FramiS. Ottern! Von Johanna W e J s k i r eh. Sornie über allen Landen! Jubelnd klingt's zum Himmelszelt: »Ostern, Ostern! Auferstanden Ist die Freude in der Welt!« Winters Nöte sind vergangen! Alles grünt, wohin man sieht... In des jungen Lenzes Prangen Dankerfüllt die Menschheft zieht. Nun es Ostern ist auf Erden, Hält das Herz am Hoffen fest. »Alles muß nun schöner werden, Was sich schöner machen läßt!« !7l:arren&rfeft ato OftergruB Ein alter Ostersport der Schweden u. Dänen ist die Versendung von Narrenbriefen, ein Brauch, der bei der schwedischen und dänischen Jugend auch heutzutage noch mit behaglicher Breite gepflegt wird. Dabei darf man die »jugendliche« Grenze nicht gar zu engherzig ziehen, Auch Fünfzigjährige fühlen sich in diesen Dingen noch reichlich jugendlich und schicken an Ostern irgendein Opfer brieflich in den April. Die allgemeine Küsserei, die in früheren Zeiten die Schwc den am Osterfest als besonderes Vorrecht für sich in Anspruch nahmen, hat heutzutage keine Verfechter mehr. Immerhin bestehen noch manche Neckereien als letzte Ausläufer jener Ostersitte, die sich, weil immer mehr eine Unsitte daraus wurde, nach und nach überleben mußte. Der Stoiker. »Ich möchte doch einmal sehen, wenn Sie einen Fisch fangen,« wendet sich der Sommergast an den einsamen Angler. »Wie lange haben Sie denn noch Urlaub?« meint der seelenruhig. »Marfl>orer Zdtuns« Nuiiuiiei 82 n Sorrntag, den 9. April 1939 Ottenymbole - Ottertpiele Das „Auspeitschen der Madeln" / Ostermarkt und Heiratsmarkt / Amerikas Ostenesr dauert nur 24 Stunden, in Norwegen hingegen fast eine ganze Woche / „Byzanz" im Uchte von tausend Kerzen / Amerikanisiertes Ostern: Propagandalaufen der Filmprominenten und Eierrolien im Weißen Haus / Tschechische Osterbräuche KuHurgMchiehllich* Erinii*rang«n von Horst Thialaii Morgenglanz leuchtet in den Augen c^er Menschen und ihre Brust zittert wie die Lerchenbrust, die dem jungen Tag ihren Willkommengruß *rillert. Ehe der Lenz kam, war die Seele umschleitrt, angefüllt mit Winteriast, Erwartung und Sehnsucht. Jetzt aber sind alle Augen hell und :ille Herzen frei, frohlockend stürmt der Ostcrruf durch die Lande und die Hände strecken sich nach tausend Wundern aus. Aus einer ausgehöhlten Bucht schauen vier kleine Hasen ins erste Licht, Vielleicht sind sie erst gestern oder vorgestern zur Welt gekommen, Ihre Fellchen sind noch ohne Glanz, aber die alte Häsin fiat sie mit mütterlicher Gewissenhaftigkeit und Besorgtheit glatt geleckt. Man niüchfti sie am liebsten gleich mit nach Hause nehmen, denn ohne den Hasen ist Ostern nur ein Halbes. Man sollte sich abgewöhnen, aus dem cierlcgenden Osterhasen lediglich eine Angelegenheit unaufgeklärter Menschen zu machcn. Die Symbole des Osterfestes, durch Jahrtausende geheiligt, sind die volkstümliche Verdeutlichung des großen Geheimnisses, das sich im ständigen Wechsel des Naturgeschehens gesetzmäßig wiederholt, solange die Welt besteht. Die Ostersymbole rühren an heilige, un-begriffene Rätsel und führen bis an den Saum der Ewigkeit, Durch sie bekunden wir unsere Ehrfurcht vor dem großen Wunderwerk der Auferstehung, das alles, was erstarrt und erstorben war, aus den Fess&In erlöst. So bleibt auch der eierlegende Osterhase mehr als eine Kinder-wcisheit, mehr als ein zoologisches Unikum. Fast ins Ungezählte gehen die Oster-spielc, die das Ei zum Mittelpunkt haben. In Nord- und M i 11 e 1 d e u t s c h-1 a n d ist an Ostern das »Auspeiitschen der Madel-n« stellenweise noch heute Brauch. Mit ledernen Peitschen versehen, ziehen die Burschen von Tür zu Tür und lockcn die Mädchen heraus. Um nicht >>ausgepeitscht« zu werden, müssen sich die Mädchen durch das Geschenk gefärbter Ostereier freimachen. Wieder anderswo werfen Kinder und Erwachsene hartgekochte Eier in großem Bogen über einen Baum, über den Gartenzaun oder über die Wiese hinweg, — eiti Brauch, der aller Wahrscheinlichkeit nach aus dem alten Segensritus hervorgegangen ist. In manchen deutschen Gauen, beispielsweise bei Bauten, läßt man hartgekochte Eier einen Abhang hinabrollen und die Jugend, die unten am Hang der Ereignisse hart, quittiert mit ungeheurem Hallo. Sogar in Amerika ist dieser fröhliche Brauch, dort x^egg-rolling« genannt, heimisch geworden. Dort werden im Carlen des Weißen Hauses an Ostern eine Unmenge Eier versteckt und etwa fünf-bis sechstausend Kinder läßt man auf die Suche gehen. Sind die Eier gefunden, dann läßt man sie den Abhang hlnabrol-len. Einer höchst sonderbaren Ostersitte begegnet man seit Generationen in Montenegro, im Reiche der »Schwarzen Berge«. Die kleinen Städte und Dörfer veranstalten am Ostersonntag reichbeschick-tc* Märkte, auf denen man alles kaufen kann, was Auge und Herz erfreut. Das ist aber gar nicht die Hauptsache. Jeder dieser Märkte bringt als unveräußerliche Zusatzcinrichtung auch noch den »Heiratsmarkt«, die große Musterung der die Frage der Mitgift erörtert. Hiervon hängt jede weitere Entscheidung ab. So wird Ostern für manche Maid buchstäblich zum Schicksalstag. Auch in B o s-n i e n kennt man derartige Heiratsmärkte. Im Gegensatz zu den Vereinigten Staaten, denen das »time is money« nur ein Osterfest • von 24 Stunden gönnt, wird Ostern von den Norwegern gleich auf fast eine ganze Woche ausgedehnt. Dort nimmt Ostern bereits mit dem Gründonnerstag seinen Anfang und schließt mit dem Osterdienstag, Kaum ein anderes Volk wiegt die Freuden des Auferstehungsfestes mit gewaltigeren Kuchenmengen auf als das norwegische. Der Italiener verlangt zu seinem »Pizza«, dem dort allenthalben begehrten Osterkuchen, sein knusprig gebratenes Opferlamm und zarten, jungen Salat. Außerdem selbstverständlich auch die nötige Menge Eier, weiche wie hartgekochte. » Im heiligen Byzanz, der Ostkirche, dem heutigen Istanbul, setzen sich am Karsamstag eine Stunde vor Mittertiacht ganze Menscheiikarawanei\ in Bewegung. Alles strebt den griechischen Kirchen zu, die niemals sonst im Jahr in einer so ver schwenderlschen Üppigkeiit von Lichter-glanz erstrahlen. Die orthodoxe Kirche begeht ihr herrHchstes Fest, nach Zeremonien, die seit Jahrhunderten starr und unantastbar festliegen. Und alle, die kommen und den letzten Sitz- und Stehplatz beschlagnahmen, brin gen eine riesenlange Wächskerze mit. So ist CS Vorschrift, Wechselgesänge brausen durch die Kirche. Ohne Unterlaß. Immer wieder hebt der Gesang von neuem an. Melodien, eine die andere hastig verdrängend, schrill anschwellend, zuckend, züngelnd und wieder ersterbend. Melodien wie ein unruhiges Wellenspiel, sodaß das fremde Ohr erst langsam »ich daran gewöhnen muß. Vom Thron, der an der Seite aufgebaut ist, ziehen die Priester in ihren kostbaren, fast zentnerschweren Ornaten, die wie von purem Gold und blauen Edelsteinen blitzen, unter einem Torbogen hindurch zum Altar, der völlig verdeckt liegt, sodaß kein Unberufener ihn sehen kann. Eine Weile später wieder bewegt sich der Zug der Priester in umgekehrter Richtung. Der Chor holt zu neu en mächtigen Melod'en aus. Den Höhepunkt bringt erst der Glockenschlag der mitternächtlichen Stunde, dann reißt der Auferstehungsgesang alles mit sich fort. Ist die letzte Strophe des Osterliedes verebbt, dann entlädt sich die Freude der Volkseele mit einer Ausgelassenheit, die keine Grenzen mehr kennt. Ein Knattern von Patronen und Knallfröschen durchzittert die Luft, Hände klatschen, Freudenschreie fliegen hin und her. Mit jeder Minute nimmt der Taumel zu. Nur mit Mühe können sich die Priester einen Weg durch die Menschenmassen bahnen. Ein bedrohliches Gedränge beginnt. Eine d'cke Menschenmauer baut sich vor dem höchsten Priester auf, der mit seinen d^ei brennenden, durch ein Bändchen aneinander gehefteten Kerzen den Gläubigen das Osterlicht bringt. Bald hat ein Dutzend Mensrhen die Kerzen an denen des Priesters entflammt und dann entzünderi sich rasch such Tausende der übrigen Kerzen, denn einer gibt das Feuer an den Dorfschönen. Aus der ganzen Umgebung [anderen weiter. Es dreht sich nber nicht darum, dns Osterfeuer überhaupt zu bekommen, sondern es auch wohlbehalten nach Hause zu bringen, denn hiervon hängen für die nächsten zwölf Monate Gesundheit und Famil'cnglück ab. So muß das Flämmchen sehr sorglich gehütet werden, damit nicht ein rauhes Nacht-Utflclicn das l.iclil verlöscht. Das wäre ein böses Omen. Noch üuraiinie Zeit finden sich die jungen Burschen ein, um h'er nach ihrer zukünftigen Lebensgefährtin Umschau zu halten. Zu Dutzenden marschieren die Mädchen m ihren prächtigen Trachten auf, die Burschen schreiten die Front ab und ist eine Maid aufge^ funden, die ihr besonderes Wohlgcfnllen megte, dann wird des langen it. breiten und unbcd^t vor aHcn aTiduiti ggttmiffg ?f«mTnoT S2 20aruni ftellen nicDt öie grauen Den Ollännern jOeirQtöantröge? Wir Frauen haben erbittert gekämpft, ja, man kann sagen, wir haben unser Leben eingesetzt, um das Wahlrecht zu erringen und das Recht zu erwerben, unseren Lebensunterhalt selbst zu verdienen. Es erscheint daher als eines der größ ten Rätsel der weiblichen Psyche, daß wir es biher noch nicht gewagt haben, einem Manne unsere Liebe zu erklären, um ihm die Ehe vorzuschlagen. I'dh weiß, jetzt werden viele mit dem abgeschmac(cten Einwand kommen,* daß bei dieser Frdge der Heirat in Wirküch-keii die Frau die Eroberin und diejenige SOI, die die Angel auslege, wohingegen ikr arme und unglückliche Mann !4ch verführen lasse, wie ein unschuldiger Fisch anbeiße und sogar den Haken verschlucke. Das ist nicht ganz richtig. Selbstverständlich behaupten wir nicht, daß heute eine Frau einen Mann erst dann bemerkt, wenn dieser auf sie aufmerksam geworden ist, oder daß sie erst dann, wenn er um ihre Hand angehalten hat, sich fragt, ob er der erwünschte Ehegatte sein könn tc. Die Frau soll doch nicht erst dann entdecken, daß sie ihn wahnsinnig liebt, ohne vorher auch nur das geringste davon geahnt zu haben. Nein, wie Frauen behaupten nicht, so willkürlich unsere Gefühle und Leidenschaften regeln zu können, Aber selbst wenn es sich tnn ein modernes und eot' schlossenes junges Mädchen handelt, das einen jungen Mann sieht, der ihm gefällt, und das sein möglichstes tut, um ihn für sich zu gewinnen, wird es doch durch die Vorurteile daran gehindert,' ihn offen zu erobern. Das junge Mädchen wird deshalb gezwungen sein, mit viel Scharfsinn umständliche Mittel anzuwenden, wobei ihm entweder die Beute entschlflpft oder diese durch schlechtc Künste gewinnt, so daß das GlQck stark beeinträchtigt wird. Ganz anders wäre e« jedoch, wenn die Pr*u frei und ungehindert an die Eroberung herangehen könnte, wie es der Mann tut, wenn sie ihm also ohne Umschweife er« klären dürfte, daß sie ihn liebt und be* wundert, daß sie gewillt Ist, mit d. hausfraulichen Fähigkeiten zn seinem materiel len Wohl beizutragen, und daß sie ihn mit ihrer Liebe glücklich machen will usw. So Ist es aber leider nicht, und es hat sich auch sehr wenig geändert seit der Ein NA UONFEKCn^ . RP/NGT STETS DAS NEUESTE Zeft, als die Frauen noch darauf vertrauten, daß »Ehen im Himmel geschlossen werden«, und sie ihr Leben in der Hoffnung verbrachten — und auch mit dieser Hoffnung starben, daß ihnen ein Gatte vom Himmel herabregnen werde, oder sich damit begnügten, zum heiligen Ath tonius zu beten, er möge ihnen einen Bräti tigam bescheren. Ein modernes Mädchen wagt es höch-ftens, seine Zuneigung merken zu lassen, was jedoch wenig oder gar keinen Zwcck hat, da Männer nicht sehr scharfsinnig sind. Was bedeutet schon das Vorrecht, das Oberhaupt des Vaterlandes zu wählen, Im Vergleich zu dem Recht, den Vater unserer Kinder zu wählen 1 Das Niederreis-sen der Mauern, die das Vordringen der Frau hemmten, ist längst nicht so wichtig wie das Oeffnen der Schranken, die uns von dem Glück fernhalten. Die meisten Frauen wollen sich ja nicht nur verheiraten, sondern wollen den Mann heiraten, der ihnen als Ideal vorschwebt und den sie sich, wenn sie ihn gefunden haben, als Ehegatten wünschen. Eine unvernünftige Sitte jedoch hindert sie daran, sich dem Mann zu erklären, der sie glück lieh machen könnte. Es würde zweifellos mehr und bessere Ehen und weniger Trennungen und Schei düngen geben, wenn die Frauen die er- sten Schritte machen dürften,'die zur Fho Schließung fliliren sollen. Es j^ibt ver^-ehie dene Gründe, die dafür sprechen. Vor allem sind Frauen in solchen Hci-zensangelegenheiten viel gescheiter. Außerdem ist es für die Frau viel wichtigr-r, den idealen Ehemann zu finden, als fiir den Mann, eine Gefährtin nach seinem Geschmack zu finden, denn die Frau i^t viel stärker verheiratet ah der Hhemann. Wenn dieser in der Ehe eine Enttäuschung erfährt, findet er außerhalb der Ehe tausende Dinge, die ihn von suincr Enttäuschung ablenken, und tausend Ar- Bei Hämorrhoidalleiden können Ihncu 1 — - 1.6'>• pillen helfen, wenn Si«' dif-solben nach dem Essen iirli-mon. Diesea Trodakt bewirkt schon nach 5 — Stunden leichte und au|,^o-uehnm Diumentjooniii«;. Ami. re^'. unter Sp. Nr. ötift vnm 28. X. lU'W ten, sich zu trösten. Die enttäuschte Fr;iu muß die ganze Last der Enttäuschung nl-ein tragen. Andererseits ist die Frau, die ihren Mann liebt, schon aus diesem Grün de glücklich, uncl eine zufriedene und befriedigte Frau bedeutet Freude und Glück für ihre Umgebung. Auf der anderen Seite findet man neunzig Prozent der gereizten und bösartigen Frauen, der Hausdrachen, Verschwenderinnen, Koketten und Untreuen unter denjenigen, die sich aus Notwendigkeit mit Ki65M UMSO« K 36508. ßuntstickerei in Spann- und Sticlsticii schmückt das Kleid aus Seiden-leinen. Der hochansteigende Rock fällt etwas glockig. Erforderlich: etwa 3.15 m Stoff, 80 eni l)reit. Beyer-Schnitte für 02 und lOO cnj ()ber\veite. Beyer-Abplattmu-skn- Nr. 11S3Ö IH. K 36501. Sehr jugendlich ist das weiße Voilekleid, lias in bunten Farben mit Spann-, Schling- und Stielstichstickerei reich verziert ist. Erforderlich etwa 2,65 Meier StofI, l.U) in breit. Beyer-Schnitte für 8-! untl ^>2 cm Oberweite. Bcyer-.^b'-jiliinnmster Nr. 11H3Ü'1V. K 36512. Buntgestlckte Ranken in Spann- und Stielstich schmücken das Kleid aus leichter Seide. Erforderlich: etwa 3.25 ni Stoff, 80 cm breit. Beyer-Schnitte für 88, 96 cm Oberweite. Abplätt muster Nr. 11839/111. K 36550. Eine sehr kleidsame Form hat das Kleid aus blauer Shantungseide, die am Ausschnitt gerafft ist. Buntstickerei in Spann- und Stielstich. Erforderlich etwa 2,85 m Stoff, 90 cm breit. Beyer-Schnitte für 92, 100 cm Oberweite. Abplättmuster Nr. 11870/11. K 36551. Den modischen Faltenrock \ ,1 \ KMSSO Wemi wir Kleider mit Buntstickerei lieben, so müssen wir rechtzeitig beginnen, damit die etwas mühevolle Handarbeit, die wir schon jetzt ausführen, fertig ist, wenn wir diese sommerlichen Kleider tragen wollen. K 36506. Mit kurzen angeschnittenen Aormeln ist dieses einfache Kleid aus beliebigen Waschstoff zu arbeiten. Stickerei in farbigem Spann-, Schlang und Stiehlstich an den Schultern und vorn seitlich am Rock. Erforderl.; etwa 3.35 m Stoff, 80 cm breit. Beyer-Schnitte für 92 und lOÖ cm Oberweite. Beyer Abplättmuster Dr. H834/1. K3itzen gefüllt, ein Hütchen, das in tll seiner zierlichen Duftigkeit mehr Haar schmuck als Hut zu sein scheint? Dazu «in kleines, weißes Spitzenplastron am dunklen Seidenkleid und eine Handtasche in der Art der alten Geldbeutel aus stump fem, schwarzem Wildleder oder eine lustig karierte Bauemtasche, die den trachtenartigen Stil des modernen Glockenrok-kes nicht unterstützt. (Zeichnung Chicky Sperkuhl.) 3Bcnn 5)eitt Äinb Wtttarm ift... Dann nimmt die Sorge der Eltern kein Ende. Müde und unlustig beim Lernen, Spielen, zum Essen, zu allem, lebt es freudlos dahin. Der Arzt verordnet Kräftigungspulver und Pillen, es tritt nachher Besserung ein — aber wenn die Kur vorüber ist, kommt bald wieder der alte Zustand. Warum? Weil die Lebensweise dieselbe bleibt. Hier liegen auch die Fehler, welche die Blutarmut verursachen. ■Die ärztliche Wissenschaft betont immer wieder, daß gerade von der richtigen Er-nährung unser ganzes Wohlbefinden ab-hängig ist. Die richtige Auswahl der Nahrungsmittel für unsere Kinder ist daher von hoher Bedeutung für ihre Gesundheit, Bei Blutarmut werden vom Arzt meist Eisenpräparate verschrieben. Eisenman-gel ist Ursache der Blutarmut. Wollen wir unser Kind davor bewahren, dann muß die türsorgliche Mutter namentlich jene Nahrung auf den Tisch bringen, welche von Natur aus Eisen enthält. Ist ein Kind bereits blutarm, so kann dieses durch Zufuhr elsenreicher Nahrung wieder behoben werden. Es ist vielleicht nicht allgemein bekannt, welchen Eisengehalt unsere Nahrungsmittel aufweisen; unter hundert Gramm Trockensubstanz haben in Milligramm: Eidotter 10 bis 24 Eisen, 380 Kalk; Erdbeeren 8 bis 9 Eisen, 483 Kalk; Trauben 5 bis 6 Eisen, 60 Kalk; Grahambrot 5 bis 6 Eisen, 77 Kalk; Kuhmilch 2 bis 3 Eisen, 1510 Kalk; Spinat 5 bis 6 Eisen, 19 Kalk. Neben Eisen sind die wichtigsten Nährsalze Kalk, Natron und Phosphor. Es ist Hausfrauen und Müttern dringend zu empfehlen, das Kapitel der Nährsalze zu studieren, denn von- Ho^ln€ißi£trbeiien In feinem Leinen sind seibstgearbeitete Hohlsaumdecken ebenso beliebt wie in gröber gewebtem Stoff, in dem die Arbeit viel besser von der Hand geht. Sehr geeignet ist das Seidenleinen für diese Arbeiten, ein lose gewebter Stoff mit schönem Glanz, in dem sidh sehr gut die Fäden vorziehen lassen. Nachdem die Fäden — in der Regel fünf bis sieben — ausgezogen sind, arbeitet m-aii entweder mit Nähseide oder bes- ser noch mit indanthrenfarbenem Nähgarn den, Hohlsaum. Man muß dazu ungefähr die Fadenstärke des ausgezogenen Fadens wählen. Bei dem Stäbchenhohlsaum wird an bei den Rändern das gleiche Fadenbünde! mit der Nadel umfaßt, so daß parallele Hohlsaumstäbchen neben einander stehen. Bei dem Zickzackhohlsaum arbeitet man die eine Seite genau wie bei dem soeben beschriebenen Hohlsaum, die andere dagegen wird bei dem [Einstich um ein halbes Bündel versetzt. Der Stich hält also beide Hälften zweier nebeneinander liegender Fadenbündel zu sammen. An den Kreuzungen und Ecken der Hohl säume arbeitet man mit dem Nähfaden eine kleine Spinne und macht dabei die offenstehenden Stoffkanten sauber. Die kleinen viereckigen Felder kann mit Toledoarbeit oder Flachstichmotiven ausfüllen, ebenso hübsch aber wirken hier auch noch Durchbruchmotive. Die Außenkante des Hohlsaumes hält gleichzeitig noch den Stoffsaum. Je nach der Größe des Tisches arbeitet man in die Mitte ein quadratisches oder rechteckiges Motiv. Genau in der Technik zum Tischtuch passend arbeitet man Mundtücher, Tee-wärmer und Mundtuchtaschen. Durch eine farbige Unterfütterung kommt z. B. beim Teewärmer der Hohlsaum sehr plastisch zum Ausdruck. Grünes Seidenleinen bildet das JVlaterial für unsere große Eßtisch-Decke Hohlsaumarbeiten sind edler Tisch-schmuck. — Photo Sondeihoff. dieser Kenntnis hängt das Wohl der ganzen Familie ab. Als ehemalige Lehrerin möchte ich gerne noch eine Erfahrung preisgeben: Wenn Mütter blutarmer Kinder klagten, dann mußte ich oft hören: »Sie glauben gar nicht, wieviel Milch mein Kind trinkt. Täglich einen Liter für sich ganz allein, wenn es Durst hat, oft noch mehrl« Und dennoch sah das Kind so elend aus. Mager, blaß. Wieder ein anderes der vielen Milchtrinker — aufgeschwemmt und dick. Dann betrachtete ich die Kinder der Armen, die oft nur mit einem Stück Trocken brot in die Schule kamen, daheim keine Milch sich leisten konnten, oft nur einen schwarzen Kaffee, wie sie mir erzählten, da kam Ich zu dem Ergebnis meines Forschens, daß allzuviel Milch wahrscheinlich zu sehr sättigt und die einseitige Milchnahrung nur von Ueber sein muß. Also mein Rat geht dahin, reiche Milchernährung auszuschalten, dafür viel Obst-und Gemüsesäfte beim Kleinkind, Obst-und Gemüsenahrung bei den älteren. Ebenso werden aus Sorgenkindern Sonnenkinder, wenn man zur Bereicherung des Blutes an lebenswichtigen Vitaminstoffen, zur Wachstumsförderung die Kinder so manches Mal beim Arzte unter die Strahlen der künstlichen Höhensonne legt, welche ebenfalls der Blutarmut hart zu Leibe rückt. Blutarmut muß stets bekämpft werden, weil sie Grundursache zu schweren Krankheiten ist, die sich daraus entwickeln können. „auf neu' Den Kaffee richtig zu kochen und unter bester Ausnutzung des Kaffees das Aroma zu erhalten, ist eine Kunst. Es gibt ebenso viele verschiedene Zubereitangs-methoden wie Kaffeefilter. Während man in der Türkei den Kaffee kocht, weist man hier diese Zubereitungsart zurück; man brüht den Kaffe oder man läßt mit Hilfe eines Kaffeefilters das sprudelnd kochende Wasser einmal durch das Kaf-" feemehl sickern. Sparsame Hausfrauen meinen, bei der letzten Art der Zubereitung das Kaffeemehl nicht genügend auszunutzen. Es wird Ihnen deshalb der neue Kaffeefilter willkommen sein, der das kochende Wasser zunächst durch das KaffeemeW sickern läßt, der aber dann miit seinem Sieb in dem Kaffee hängt, so daß Wasser und Dampf fortwährend durch das Sieb in den Kaffee eindringen können, wobei der Kaffee restlos ausgenutzt wird. Dieser Kaffeefilter besteht aus einem Trichter und einem Siebbehälter, die beide durch Bajonettverschluß zusammenhängen. Hängt man den Filter in die Kanne, so gießt man zuerst etwas kochendes Wasser in den Trichter und läßt das Kaffeemehl im Siebbehälter kurze Zeit aufquellen. Alsdann gießt man soviel Wasser nach, als man Kaffee zu haben wünscht und läßt den Füterappa-rat einige Zeit in der gefüllten Kanne hängen. Diieser Kaffeefitler aus Aluminium mit einem feinen, verzinnten und auswechselbaren Gewebesieb kommt durch seine neuartige Konstruktion sicherliich den Wünschen vieler Hausfrauen entgegen. Das Sieb läßt sich mit einer Bürste leicht reinigen. ^ fitoUsAi UkdtB 3>er neugicrioe SrfiMinosihirm Scbereoschnitt von Matte Teckleaborg. h. Um Oelanstrich zu reinigen, werden einige große Kartoffeln geschält, gewaschen und roh gerieben. Nun gießf man frisches Wasser darauf, rührt den Brei um und wäscht mittels eines weißen Flanellappens mit dem Kartoffelwasser Türen und Fensterrahmen gut ab, übergeht sie dann nochmals mit klarem Wasser und trocknet mit einem reinen Tuche nach. h. Auch Oelgemälde wäscht man mit einem sauberen Schwämmchen, in Kartoffelwasser getaucht, ab. Die Farbe wird nicht angegriffen und aller Schmutz verschwindet. h. Neue Teppiche rollen sich oft an den Rändern und sind nur durch kleine Nägel in ihrer Lage festzuhalten. Besser Ist es, die Seite, die sich rollt, abends mit einem Schwamm anzufeuchten und dann über Nacht den Teppichrand mit schweren Büchern, Bolzen und drgl. zu beschweren. Am Morgen ist der Rand trok-ken und liegt fast auf dem Boden auf. h. Schmutzige Strohmatten kriegt man leicht wieder sauber. Man löst eine Handvoll Kochsalz im warmem Wasser auf, taucht eine scharfe Bürste hinein und bürstet mit ihr die Matte kräftig ab. L Sonntag, d^n '9. Aprfl 1939 IS .^Müfiborer ZcitunftÄ Nuninier .'iü- IMmüsätes M 4$Mii6U insMidkiH ! Schlaflosigkeit ist eine »Krankheit«, mit der sich viele Menschen herumplagen. Aber ist sie im Grunde überhaupt eine r chti^c Krankheit? Nein es ist ein Leiden, das in den meisten Fällen auf nervöser Grundlage beruht. »Ich habe mir alle Mühe gegeben«, sagen die Betroffenen, »aber ich kann trotzdem nicht schlafen!« Da haben wir schon des Pudels Kern: man kann nämlich nichts Schlimmeres tun, als sich »Mühe zu geben«, um den Schlaf endgültig zu vercheuchen! Schlaf ist ein Geschenk der Natur,-das dem gesunden Menschen so selbstverständlich ist, daß er überhaupt nicht darüber nachdenkt. In dem Augenblick, wo wir beginnen, unseren Schlaf zu beobach ten, erschweren wir schon das Einschlafen. Es g'bt natürlich Fälle, in denen die Schlaflosigkeit begründet ist: innere, organische. Leiden, körperliche' Schmerzen jtönnen den Schlaf verscheuchen- — in allen solchen Fällen aber wird es' wenig nützen, um den Schlaf zu kämpfen, solange nicht d'e tiefere Ursache, nämlich di« eigentliche Erkrankung behoben ist hier, muß der Hebel angesetzt werden. Darüber hinaus kann man freilich so manches dazu tun, um den Schlaf wieder zu seinem naturgewollten Recht kommen zu lassen. Dazu gehört in Erster L'nie eine gesunde und geriegelte "Lebensweise. Zu dieser Lebenswei&eo gehört es dann natürlich nicht, daß man bis tief in die Nacht h'nein aufbleibt,'^ etwa iri rauchigen' Lokaleii Herumsitzt '' und- noch"' in den Abendstunden allerlei Genußgifte wie Kaf fee, Tee oder Nikotin zu sich nimmt. Sie alle regen die Nerven und die inneren Organe an, erregen sie sogar so weit, daß unter Umständen der Schlaf auf Stunden verscheucht wird. Keine Angst vor der ochlafosigkeit Die Abendmahlzeit soll bescheiden und de Wirkung haben —^ und dann wollen leicht verdaulich sein und möglichst früh eingenommen werden, es schadet nichts, wenn sie ganz wegfällt oder- durch ein wenig Obst ersetzt wird. Ein Abendspaziergang wird immer eine gute beruhigen- wir eine Zeitlang regellnäßig zeitig zu Bett gehen, ohne sofort auf den Schlaf zu warten. Er wird sich dann in den meisten Fällen in einiger Zeit ganz von selbst einstellen. Ueberanstrengung Ist oftmals nichts-weiter als die Folge unzweclimaßiger Ar-' beitsmethode. Man kann sich leicht, davor, schütze^!, wenn man die Fehler kennen' lernt und meidet. Wichtig- ist-hiebei folgendes: man gewöhne sich daran, sämtliche Organd auszubilden und in Uebung zu halten; d^mit sie mit immer geririgcer Mühe die Anforderungen, die man an sie stellt, erfüllen; man arbeite ruhig, sicher und aufmerksam, lasse die Gedanken nicht abschweifen; man schalte ab und zu kleinere Pausen ein, erledige zwischen komplizierten .und langen Arbeiten kleinere und nebesächlichere Ding<», damit sich der Geist erfrischen uSä. später Wieder auf eine Hauptarbeit konzentrieren kann: man eSse regelmäßig,''gewöhne sich an eine bestimmte Schafjenszeit und tei-le^sich die Erholungssturt^eiv gut oin. . Das sind die Wege, unnötige Ueberan-stVengungen zu vermeiden.».Diese Grundsätze lassen sich in jeder.'Berufstätigkeit erfüllen und werden sogar.,' beinahe von, sclbsit erfüllt, da unsere körperlir'i. n He»-dürfniase uns dazu zwingen. Der ganze Organismus kann schnell /;ugi"unde gerichtet werden, wenn ^mnn diese sclbst-verb'tärtdllChen"^Und naHüHifVlicn For.gerungen nicht "erfüllt. .. , Auf dem Nichterfüllen dieser Grund- sätze beruhen' d.'metsten, Berufsnervositä tun: Einige Beispiele -'sölien dies erldii-tprn: • Der Buchhalter, der^den ganzen Tag über^seine Rechnungen' und Könten gebeugt'sitzt und ^abends kHnen besseren Zeitvertreib kennt-als Les^n und^ Zeich-ni&rt, soll sich nicht wundern, wenn t,r bald nervös wird» - wenn' et ' Ä'-überan-ftrengt« ist. Er'könilte seine freien Stunden weit besser ausnützen, wenn er die ans Nahesehen gewöhnten Aug.m auch an3 Fernsehen gewöhnen, wi.n er Spaziergänge machen od-^r kö'n'cliche Ar-bciirn in frischer Luf: v^rrichl-n würde. T>ie Stenotypistin, die den Tag mit der Atjfnahme und hcc: t-agung wiohtii^er '{;itife und Schreibmschir..\u'(rbeit nus-fül'l. sollte in ihrei fieien StJiJti'.M keine Hnrdarbeiten ma;.ien oder Rbman^» v!-schlingen oder gar;.sich aristtengenden f;pr;.chstudicn hingeben.- R^iciicher Schlaf frischc Luft undr körperlinho Bewegung sind ihr viel-dienlicher als alles andere. Der Handarbeiter tut "nicht gut daran, seine Erhohingszeit mit Kegeln, Radfahren oder in rauchigen Lokalen zu verbringen; er sollte Zerstreuungen wählen-, die seine geistigen Interessen fördern, er sollte lesen, Vorträge hören, usw. Diese Forderungen können eingehalten werden, ohnp d;jß die Herufstätigkeit auch nur im mindesten beeinträchtigt würde — im Ge genteil, ein richtiger Ausgleich wird jeden arbeitsfreudiger, leistungsfähiger und ausdauernder machen und den so oft im falschen Sinn angewandten Satz: »Wie bin ich überarbeitet!« bald nicht nur unnötig, sondern unmöglich machen. Der neue »Fürst« der Duchoboryl Peter Virigin, der neue Fürst L'.ner Nacktkultur-Sekte in Kanada, wird in den nächsten Tagen sein Amt feierlich übernehmen. Vor mehr als einein A'lonat starb sein Vater, der bisher das Oberhaupt der Duchobory gewesen war. Darauf wurde Peter Viriginjll. aus Europa herbeigerufen. Die Sekte wurde bereits Ende des 18. Jahrhunderts- in • Rußland gegründet Die Mitglieder nennen sich die Duchobory, d.;h. die Geisteskänipfer. im Jahre 1900 wanderte e'n großer Teil der Duchobory nach Ostsibirien und Kanada aus. ' , . Als Peter Virigin II. inf Jahre J932 wegen Streitigkeiten mit den, kanadischen Behörden zu einer dreijährigen Gefängnisstrafe verurteilt wurde, veranstalteten seine Anliänger einen Protestmansch im Adamskostüm." .Daraus entstanden neue -Verwicklungen. Später trafen.die kanadischen Behörden mit dem Anführer-der Sekte ein Abkommen, ,nachdem di'e Duchobory in anständiger Bekleidung aufzutreten haben. ' Der Glaube • der Duchobory gründet sich auf die Präexistcnz der Seelen, die zur Strafe für ihren Sünden [all zu 'Menschen verkörpert 'werden. Nach d. Tode sucht sich' die unerlüste Seele -einen anderen Leib, Das Weitende ist dann gekommen, wenn die Sünder vertilgt sind. Empfehlung. Pensionsbesitzerin: »Und, nicht wahr, Sie empfehlen mein Haus Ihren Bekannten?« Abreisender Gast: »Aber gewiß! Im Augenblick wüßte ich allerdings niemand gegen den ich etwas habe;« 3um fleprt (Sine Ofterlursoefdjyid^te bon ipaul Steinfe Manchmal fand Priedel ihr Dasein eintönig. Es kam über sie in Augenblicken, wo es gar nicht hingehörte. Im Büro zwischen einem und dem anderen Bogen'Papier, den sie in die Maschine spannte, um dann schnell weiterzuhämmern. Hätte es jemand gegeben, der an der Stärke des Anschlags der einzelnen Buchstaben etwas gemerkt hätte, so wäre ihm die Gemütsverfassung der Schreiberin sehr bald klar geworden. Ungewollt kam es, ohne sich an eine Zeit zu binden. Sie spürte, es war etwas, was ihr den Mut nahm am Leben, was ihr sagte, alle deinen kleinen • Freuden sind n chts, all deine Hoffnungen sind uferlos. Das Leben, welches du führst, ist nicht wert, gelebt zu werden. Doch so schnell es kam, so schnell vergingen die Grillen, wo. Friedel die Sekunden nannte. Und jetzt waren sie wieder da, jetzt an d'esem schönen Tag, den sie sich die gan ze Woche erträumt hatte. Auf einmal hat te das alles für sie keinen Wert, Das gedämpfte Licht des Lokals, die Musik, das Reden des jungen Mannes neben ihr, den sie eben noch so nett fand. Auf einmal fühlte s'e mit ihren zweiundzwanzig Jahren, daß über all diesem Leben noch ein anderes stehen mußte. Die Gedanken woll ten und wollten nicht vergehen.Erst draus sen auf der nächtlichen Straße, die im gigantischen Meer der Lichtreklamen wie ei'ne glänzende Märchenwelt ausschaute, kam ihr langsam das ruhige Atmen wieder. Allein die Gedanken blieben. Ihr Weg führt s'e durch die stille Straße, vorbei an den Parkanlagen, in denen eben der Früh ling eingezogen. Eigentlich etwas unpassend, am späten Abend so allein durch eine Parkstraße zu gehen. Für sie war im AugenbPck alles ganz gleich. Ob das jedem Menschen einmal so geht, denkt sie. Immer dieses ewige Unzufriedensein? Der frische Geruch der Anlagen begleitet sie auf ihrem unbe-st'mmton Weg. Friedel ist, als ginge s'e schon lange so. Immer ruhiger wird es In ihr. Und klar die Erkenntnis, ihr Leben ist gar nicht so wesenlos, wie es ihr manchmal scheint. Es müßte nur einen Inhalt bekommen. Irgendetwas, was sie ausfüllt. Sie weiß, sie ist jung. Jugend besitzt den Vorteil, schön zu*sein. Aber sie will ja gar nicht umschwärmt werden. Sie will ja gar keine bessere Stellung. Sie will mehr als die kleinen Sorgen um sich selbst. Sie will erfüllt sein von irgend etwas, etwas Schönem und Starkem. Die Mutter sagt 'mmer, das ginge vorüber. Das wäre das stürmische Blut der Jugend. Aber was weiß schon die Mutter, . , Jetzt erst merkt sie, daß sie am Ufer des Kanals entlanggeht. Ihr ist, als halte sie Schritt mit dem ruh gen Dahinfließen des Wassers. Pärchen gehen vorbei. Wenn ihr jetzt jemand Bekannter begegnen würde, hätten die Leute das Gefühl von ihr, sie sei verrückt. Eigentlich muß es spät sein. Ein Mann taucht auf, der ein Fahrrad schiebt. Der Mann scheint eine Panne gehabt zu haben. Man sieht es an seinem Gesicht, das mißmutig im Laternenlicht erkennbar wird. Eine kurze Zeit gehen sie nebenein ander her, als gehörten sie zusammen. Plötzlich me'nt der Mann: »Gerade heute muß mir das passieren und die Kette reißen I« Gezwungen antwortet« di«: »Unangenehm.« ' ' »Ja, und m^^in Kleiner wird schön au* mich warter.« »Aber Ihre Frau wird doch bei dem Kinde sein.i; Friedet sagt das, um nur etwas zu sagen. ■/ »Eine Frad habe ich nicht — sie ist vor einem Jihr gestorben.« Das Wort gestorben hallt Friede! in den Ohren, ah wäre eben '! zubiegen, meint sie: »Wie. kommen Sie so ohne Frau aus?« »Nicht sehr gut«, antwortet der Mann. »S'e sollten einmal mein kle-nt-s Haus sehen. Da geht es manchmal drunter und drüber. Der Junge ist tagsüber bei Nachbarn. Die ganze Hausarbeit mache ich nach Feierabend und fünf Hühner haben wir auch noch, und Heini zwei Kaninchen.« Friedel schaut den Mann erstaunt an; »Verzeihung«, meint er, »Mühlberg.« Ihre Augen ruhen noch immer auf seinem Gesicht: »Ba'er heiße ich.« »Wenn es Ihnen recht ist«, platzt s'q plötzlich heraus, »werde ich Sie nächsten Sonntag besuchen.« »Gern — Ahornweg 12.« »Gute Nacht«, meint sie dann und läuft, ohne dem Mann die Hand gegeben zu haben, um im Dunkel der nächsten Ecke zu verschwinden. Das hat sie so gesagt, denkt der Mann, urn^ einen schnellen Abschied zu finden. So ein junges Mädel wird am Ostersonntag etwas anderes zu tun haben, als mich und meinen Jungen da draußen am Rande der Stadt zu besuchen. Die kleine Siedlung liegt friedlich in der Ruhe des Ostersonntags. Vorsichtig haben die ersten Blumen die Köpfchen ans Licht der Sonne gewagt, die den Menschen Mut gab, die Gartenmöbel herauszustellen. Man muß die Sonne noch suchen. K'nderstimmen und Radiomusik ertönen. Morgens gab es hier ein buntes Treiben, wie alle Mädels und Jungen in den Gärten die versteckten Ostereier such ten. ., j Friedel fällt das Laufen auf dem geschotterten Weg schwer. Vorsichtig trägt sie das Paket mit -dem großen Schokoladenosterhasen. Sie sucht an den Gartentüren nach den Nummern. Hier Nummer 12. Einvkleines-sauberes Haus. Gleich einer Spielzeugschachtel entnommen, steht es hinter der Hecke, d'e das erste Grün zeigt. Die Sonne blendet sie. »Aber Fräu- lein Baier, bitte .'.,.« meint e ne St'mme E n kleiner^ Junge -kommt stolpernd auf sie zugelaufen. Tausend Gedanken umkreisen sie, ohne daß sie einen fassen könnte. Der Mann hat ihr einen Stuhl hin geschoben. Wie sie den Jungen aiif dem Arm hat, meint der kleine Kerl: »Bist du das Fräu lein, von dem mir Vati erzählt hat?« Kind lieh plaudert der Junge^ weiter. »Und den schönen Osterhasen, hast du mir d^n mit gebracht oder dem Vati?« »Nur dir«, sagt sie. »Schön ist es hier, wunderschön«, meint sie lächclnd und schaut sich um. Dann zeigt ihr der Mann die beiden kleinen Zimmer, die Küche. Der Junge weicht ihr nicht mehr von der Seite. Alles was ihr der Mann zeigt, ist sauber und wohlgepflegt. Die Stunden fliegen an diesem schönen Ostersonntag. Wie der Junge zu Bett muß, verlangt er von Friedel das Verspre chen, daß sie bald wieder kommt. Am Abend sitzen sie beide noch lange in der Veranda. Von fern verlieren sich hin und wieder die Geräusche der großen Stadt bis in die Stille dieser Siedlung. Sie sitzen eng beieinander. Da bringt Friedel wieder den Mut auf wie vor acht Tagen bei ihrer ersten Begegnung und sagt: »Friede! ist mein Name.« Halb schüchtern, halb glücklich sucht der Mann ihre Lippen. Da erscheint auf einmal der Junge im Nachthemd im Türrahmen: »Kommst du auch ganz bestimmt wieder?« ruft er in der Richtung, wo sie beide S'tzen. Schnell gehen sie zu dem Kind. »Nein«, meint der Mann zu dem Jungen, .den Frle del auf dem Arm eng an sich preßt. »Wie der kommt sie nicht. Sie bleibt bald ganz bei uns.« Das verstand das Kind alles nicht recht, nur eines sch'en ihm bewußt daß sein Wunsch in Erfüllung gehen würde. Am nächtPchen Himmel steht das Meer der Sterne. Weit leuchtet der Mond über das Land, Dieser Ostersonntag ist der erste Tag in der langen Kette glücklicher Jahre für 'zwei Menschen und einen kleinen Jungen, der eine Mutter fand. »Marlborer Zeitung« Nummer 82 f6 Sonnfag, den 0. AprM 103D » Kreozwortritiel Waagerecht; 1. Wassersportgerät, 7. Mengenbezeichnung. 9. Monatsname der Deutsclien, 12. Körperorgan, 14. Vorgebirge, 16. alte Waffe, 17. Ruß in Afriica, 19. Pfad, 21. Raubvogel, 22. knetbare Erde, 24. geweihte Stätte, 26. Unterweisung, 28. mongolisches Volk, 33. Qemeinschaftsatolz, 36. Schubfacii, 37. Zuspeise, 38. Schöpfung. Senkrecht: 2. alpiner Begriff, 3. Staatsmann unter Napoleon, 4. Schachfigur, 5. Liebesgott, 6. Spielkarte, 8. Sonnen gott, 9. Fluß zur Wolga, 10. exotische Pflanze, 11. Stadt tn der Elbe, 13. Futtemapf, 15. Sonntagsname- 16. Naturerscheinung, 18. Herrschergesciilecht von Peru, 20. spanischer Fluß, 21. amerikanischer Gebirgszug, 23. Fluß zur Warthe. 25. japanische Stadt, 27. Stadt in der Schweiz, 28. Faultier. 29. elektrische Einheit, 30. indische Münze, 31. Maschinenteil, 32. nordischer Hirsch, 34. Tiefland, 25, Kopfbedeckung. Swt — p — r — r — r — r — r — f — f — J — t — t — t—< — t — t—t — i—u — 3. finb tvaügetet^t 9B5ttcr bon [olgenbet iBebeutung ju bilben: 1. auffteiaenbe 9But, 2. gdttunoene IBeigtoege, 3. SBärmemeffer. 4. Sd^tetbaube^ör, 5. eutopälfdet @taat, 7. ^(afetjubebdi, 7. ....... ~ ' ' " " " ' ^auptftabi 1. 0(^tetbaube^ör, 5. eutopälfdet @taat, 7. ^(afetjubebdi, L 0otbat 8. länblic^ 0i(^rbeit^be^jiTDe, 9^ oftt»teuglf(^c ^auptftabt, 10. öftetieic^ifc^er iHC^ter. eUlnnNHfcL — an — Ott — ^da« — » — €• — cool — ^ bat — be — be — bu — f — iln — ffl — f« — wf — ^in — ^0 — Öu — hl — fuf(^ — lal — U — II — m« — mot — mut — ne — nt — nte — nfg — ö — ))< — |>olbi — rit — tlet — t\p — f(^el — fol — fpDn — ftcn — fho — ftaiib — ta — ta — t|ia — tl — tl — tl — «i — bif — |l — |lt. aul bcn botftf^cnbcn 0tlbfn flnb 30 IBöttcr |u Mtbtii, beten ^nfangdbud^ftaben. bon oben nac^ unten, unb (Snbbuc^ ftabcn, bon unten nac^ otien flelefen, einen ®lnnf)mK( ergeben, 2)ie SU bilbenben C80Ttei hoben folgenbe •ebrutuna; 1. ®Äiffdteil, 2. bciübint«T fBilbbauet, Sb boie^erlic^et @onn< löfl, 4. S&affenliäflet ber iHation ------ fiaudtUx, 7. Obftfnu^t, 8. IBcM" 9[ QaQett bon 10. ttnl btt " toalb, 6tuaii 19. ficfutifenet «ngCifd^i IRIefenbani^fci^ 90l Stom)>önlft. ict {ltnbcifbta(^, 19. 0äuoetietfamt(if, IS. Qab tn CÄtvor^ oalb, 14. oftcfre{(Mf(:^ (Sirolferin, 15. aui ,^aria Stuait", 16. Svennftofi, 17. Wantclfioff, 1& ¥ebiffle in VM, KretizworfbObenrätiel Waagerecht: 1. Ehrenprä^dent der Olympischen Spiele, 3. Ostseeinsel, 5. Stadt in Persien, 7. thürio^Sche Stadt, 9. Entwicklungsstufe, 10 geometrischer Körper, 11. Abschlags Zahlung, 12. griechische Göttin des Unheils, 14. Stelzvogel, 16. FlMchenraum, 18. Kurort im Oberengadin, 13. Suppenschüssel. • Senkrecht: 1. Fremdwort für Mut, 2. Schreibzubehör, 3. seltenes Metall, 4. Singvogel (Mehrzahl), 6. Gärmittel, 8. Feuerwerkskörper, 9. Kavallerie, 12. Kurort in Qraubttnden, 13. schwimmende Brücke, IS. weiblicher Vorname, 16. Hafenstadt in Arabien, 17. Lebensabschnitt. flicbuf. KombinatlonaaufgBbe a m fteta bat . titt ft Mt «in üa C«a Mt DL dtnb ta IIa aal Mbü bM •i «1 Mb bta nt« et j j fi !■ fi4 mib aiii » it laa artt la Ithi oea bni 4eii< b fl« tcibt «Hb (eai btt sab N |ko bct ifl IM ttcibt et M da Me bta bic |tr bat btt flaa tl Molb ica bfl« « ai btt KombinatlonaaufgBbe Die Sllt)en sind durch eine zusammenhängende, schräge, nie sich kreuzende Linie zu einem Gedicht zu vereinigen. MIMlbL 00 tft Üvil» bei IRüanbttff4*t — ■SJ'JSi.. ftlkiifllfcL - fHI - öl ae - aif - «0 - hom - »ar - b« - I -Im — In — In — Itt — laft — Itl — Ict — it — u mann - mor — me — me — mei - mef — mo — men — munb — na — mir — nl — nl — not — 0 — btli — rel — toll — fe - fcn - fing - (Ol - fcf - fw . ta - tt- te - tcr - tl -ting — ttft — tile — tu — un — ii4 — beni — bl — |a9 — stf. ^ «ul ben boifte^enben 6ilb(n (Inb 94 QSftft ju bilben, beren Slnfang^ unb GnbbuÄftaben, abtoec^felnb bon (infS npA tn^tl gelefen, einen I>enff|>fM(^ tigeben. giü äII ein ^ie iu bilbtirben SSriet haben folaenbc ßebeutung: 1. TOupfinJtiument, % englifck Oltaffdaft, 3. öerfäumni«, 4. Sijfenf^aft, b. ^ahlunalunfähtateit, 6. toeiblicbet fSotnome, 7. beranntCT fdlloelMrifAev WaibematifeT, 8. a|Mtif(^9 i&oiA* knb« 9. norbameTifonlfcqer ©taat, 10. üteftalt oui „^on dar» Webenfluft bei »Ibetn«. 12. ^flanjenftanfbeit, 13. 9ebaftnt<, 14. (Sebirgdfette ber ffarpaten, 15. tömtMer "^'^:«f(Jreiber, 16. (Srfinbet ber Sunffnitlegrabble, 17. ©lobt tfieoed. mt Vllt Slüpftauftif, iMtiet' mt4 ge micfi (lbr(i(h(cit ni it S blelDt niemgli biel in mir, it Xr romm iA im Seni betftti. 92lt 8 gelt' i(h oli angenehm, m, üdt, fikt g (ohn' c) nit^t gtab beauem. Ein iazes Idiii itae dtt? ROMAN VON HANS JOCHEN VON PLEHWE Copyright 1937 by Aufwärts-Verlag. Berlin SW 68 18 »Dann ist das also heute mein letzter Tag!« sagte Quitt langsam. Nun sieht Doktor Birk auf. Er, der sonst so Ruhige und Sichere, muß sich ordentlich einen Ruck geben, um den Entschluß dazu zu finden. Er kann es nicht verbergen, daß er sich im Unrecht gegen Quitt Petersen fühlt. Wie blaß sie aussieht! Ihre großen Augen sind so unwahrscheinlich blau gegen die helle Haut, Ihr Blick haftet irgendwo in der Ferne, weit, weit fort; sie beginnt jetzt wie im Trance zu sprechen. Es i«t nicht mehr das hübsche, lebenssprühende, junge Mädchen, das vor einem Jahre hier seine Stellung antrat. Elisabeth Petersen ist unendlich zart, schmal und zerbrechlich geworden in den letzten Monaten, wie ausgezehrt von ihrem großen Schmerz. Sie spricht langsam, von Pausen unterbrochen und doch sicher; fast als ob sie einer fernen Stimme lauscht, die ihr die Worte eingibt, die sie sagen soll. Sie steht an den Schrank gelehnt wie etne zarte Pflanze, die einen Halt braucht, um sich über den Erdboden erheben zu können. »Sie hätten es mir ruhig offen sagen können, Herr Doktor, daß ich fort soll, weil Frau Stein es wünscht! Nicht wahr, die Sache mit der bedürftigen Verwandten, die hätten Sie mir ersparen können? Glaubten Sie denn, ich würde die Wahrheit nicht ertragen?« Doktor Birk schweigt, er macht keinen Versuch Quitts Worte zurückzuweisen. Er sieht das Mädchen ruhig forschend an, etwas erstaunt vielleicht, als sähe er sie zum ersten Male. Dann plötzlich finden sich ihre Augen, Quitts Blick fließt mit dem seinen zusammen, als sie weiter Spricht: »Es ist so. wie Frau Stein Ihnen gesagt haben mag: ich liebe Sie, ich liebe Sie vom ersten Tage an, da ich Sie kenne. At>er was ging das Sie an? Was ging das Ihre Braut an? Ich hätte es Ihnen nie gezeigt — ach nein, Sie hätten nie zu fürchten brauchen, daß ich Ihnen lästig falle. Sie gehörten einer anderen, ich wußte das — gut, das schrieb mir mein Verhalten vor; ich habe so viel Achtung vor Ihnen und vor mir selber, daß ich nie einen Ver such gemacht hätte, in Ihre WeH einzudringen. Aber trotz meiner Traurigkeit war ich glücklich, mit Ihnen zu arbeiten, glücklich, in Ihrer Nähe zu sein. Das ist nun vorbei, vielleicht ist es gut so für mich. I>och können Sie verstehen, daß ich Angst habe, Sie allein zu lassen, Angst für Sie, Peter Birk, weil Sie einen dunklen, schwe Iren Weg gehen, den ich nur ahnen kann. 'Ich weiß nicht, ob ich Ihnen hätte helfen j können, ich bin ein sehr junges, unerfahrenes Mädchen, und bin manchmal sehr I verzagt. Aber ich glaube, wenn man einen [Menschen liebt, kann man viel, vielleicht mehr als — als andere Menschen, die so viel kennen und wissen, aber ohne Liebe sind.« Draußen auf der Straße hupt ein Auto; es klingt wie der gequälte Schrei eines Tieres. Vom Hahn der Wasserleitung fällt rhythmisch ein Tropfen nach dem andern in die Porzellanschale. Tack — tack — tack — Die beiden Menschen schweigen. Ihre Blicke gehen wieder eigene Wege, der kurze Augenblick der Gemeinsamkeit ver sinkt. Doktor Birk ist ergriffen von all der Zuneigung, die ihm aus Quitts Worten entgegenströmte, und etwas hilflos. Quitt versteht ihn und lächelt sanft. »Sie können sich denken, FräU'lein Quitt . . .«, fängt der Arzt an; aber er ist froh, als Quitt wieder zu sprechen beginnt und er den Satz nicht zu vollenden braucht. Es wäre eine sinnlose Phrase geworden, die nichts geändert und gebessert hätte. »Ich weiß, Peter Birk, man darf nicfht so offen sprechen, wie ich es eben tat! Eine Frau darf einem Manne nicht sagen, daß sie ihn liebt, das ist sehr peinlich und schlechter Stil, Und ich soll gefälligst »Herr Doktor« sagen, wenn ich mit Ihnen spreche — nicht wahr?« Sehen Sie, wenn ich Sie meine, Sie da in Ihrem weißen Mantel, wie Sie da stehen und mich eben mit freundlichen Wor ten hinausgeworfen haben — dann werde ich immer ,Herr Doktor' sagen, ganz richtig und vernünftig, wie es sich gehört. Aber wenn ich Peter Birk zu Ihnen sage, dann — ja, dann meine ich einen anderen, nicht den klugen, eleganten, berühm ten Arzt, dann spreche ich — dann spreche ich mit dem Menschen, mit dem wirk l'chen Menschen, nicht wahr?, der hinter dieser Außenseite steht, dann möchte ich dich selber erreichen, dich, wie du wirklich bist, ohne Maske . .. Ach, entschuldigen Sie, aber . . . ich glaube, mir ist nicht gut...« Das letzte ist nur noch wie ein Hauch. Der Arzt hat schon lange bereit gestanden, sie aufzufangen, so ist sie hin und her geschwankt bei ihren Worten. Nun, da sie hinsinken will, trägt er sie halb, halb führt er sie zu seinem Patientenstuhl, ei« nem großen, weichen, bequemen Sessel, und sie gleitet in di« Polster. Sie hat die Augen geschlossen, Ihre Lippen zittern leise, — sie sind ganz ohne Farbe. Wie ein Seufzer kommt es; »Petruchio!« — dann sinkt der müde Kopf vornüber. Das Aufwachen ist schwer, und es geht nicht mit einem Schlage. Als Quitt die Augenlider zum ersten Male hebt, sieht sie über sich einen leise bebenden Stoffhimmel, von dessen Mitte eine kleine braune Quaste herunterbaiintelt. Sie fühlt sich außerstande, den Kopf zur Seite zu wenden, um Klarheit darüber zu bekommen, wo sie sich befindet. Es interessiert sie auch nicht «ehr. Sie liegt weich, die enge, warme WeH um s'e herum ist in einem leisen Wiegen und Wanken begriffen, sie hört ferne Geräusche; Klingeln, Stimmen, dann einen Hupenton. Auto!, denkt sie; aber ihre Gedanken sind noch nicht wach genug, sich selbst mit dieser Vorstellung in Verbindung zu bringen. Dann hört sie eine Frauenstimme: »Sie ist gut bei m'r aufgehoben, Dok tor, bis es wieder besser geht. Der Freundin gebe ich Bescheid.« Sie kennt diese Stimme, und wenn sie sich etwas Mllhe gäbe, könnte sie wohl herausfin-den, wem sie zugehört. (Fortsetzung tolgt.) Sormtig, den 0. April 1099 17 >Maribor«r Zetftmg« ffammgr 82 VOiKSWIHrSCHAfT ^e&tterlei^teningen fOr Sanötoirtfäaft die mnflfeo Ot< SoRNfiilomnmi« / ScffcrniiQ Oer itonffraft 5(r Sonoi&cbonerung erteiluno öcr 2>l6loiil- und i)Q|>ot0rforfre6Heii / Siqut^ion 6er :8aiicrnfd|^ul&en Die Privilegierte Agrarbanle hat jctet einen ausführlichen Bericht Otw Ihre Tttiglccit Im vergangenen jahf vertWcntlicht, wobei auch die Wirtschaftslage der Undbevöi-kerung eingehend geschlldeft wird. Darnach wurde die Bank 1. J, 1029 gegründet, als infolge des starken Prelssttirses, ^ der Agrarprodükte ein gro6er Teil der Landwirte in die größten finantlellen Schwierigkeiten geriet. Das Institot hat die Aufgabe» den Landwirten lang-s fliH-tel- und kurzfristigen Kredit zu gewih-ren. Der Bericht des Instituts stellt in seiner altgemeinen Beuachtung feit» daB das gesamte Volkseinkommen hn Jalire 1038 bedeutend im Vergleidi zum Jahre 1937 gestiegen ist. Im Bericht wird auf das gfln stige Ernteergebnis Im Jahre 1938 hingewiesen. Der Umfang der Weizenernte betrug 300.000 Waggon gegen 230 tausend Waggon im Jahre 1037. Ebenso hatten auch andere Qetreldesorten einen bedeutend hOheren Ertrag im Verglekh zu froheren Jahren. Nur die Mafsemte war mit 440.000 Waggon bedeutend geringer als 1037, als sie 533.000 Waggons ausmachte, aber der verminderte Ertrag wurde in gewissem JMafie durch den besseren Maispreis ausgeglichen. Ettenso zeig ten die Übrigen landwirtschaftlichen Zwei gc im vergangenen Jahre eine gewisse Verbesserung. Es ist nicht nur t^i der Obstkultur und Viehwirtschaft in qualitativer und quantHativer Hinsicht ein Fortschritt erzielt worden, sondern auch bei den Industriepflanzen, der Bienen- u. Seidenzucht und anderen Erzeugnissen. Die Landwirtschaft hatte deshalb das Jahr 1038 mit gewissen Reserven abgeschlossen: sie hält sich vom Verkauf ihrer Produkte zurOck. Infolge Vermin derung der Bodensteuer und der landwirtschaftlichen Schulden, insbesondere aber der befriedigenderen Beziehungen der Preise von landwirtschaftlichen zu In dustrielien Produkte, hatte sich die Kauf kraft der Landwirte bedeutend verbessert Im Bericht wird die InterventlonstS-tigUeit der Prizad auf dem Wehcen-markt gewfirdigt, femer die Bedeutung der Verordnung über den Bau von Sl-10 s. Durch das Netz von Silos kann man eine kräftige Standardisierung der Export Produkte vornehmen, femer eine Verbesserung der Qualität, eine Förderung des Exports und die Bereitstellung von Er-nährungsreserVen. Diese Gesellschaft wird auch die Erteilung von richtigen Lombardkrediten ermöglichen, die die Produzenten und sonstigen Besitzer von Waren dem sonstigen Zwange Oberheben, ihre Ware schnell zu verkaufen. lieber die Kreditpolitik des Instituts wird im Bericht femer ausgeführt, daß seit 1935 in bedeutendem Umfan-g e die seitens der Privilegierten Agrarbank erteilten Kredite zugenommen haben. Im Jahre 1938 wurden den Landwirten und ihren Organisationen, insbesondere den Genossenschaften, Kredite in Hölic von 172 Millionen Dinar erteilt. Der größte Teil hievon, 144 Millionen, entfallt auf Keredite an Genossenschaften für laufende Rechnung und Diskontkredit ztnii Zwecke des Abkaufes und der Verarbeitung der landwirtsciiaftliclien Produktion, sowie für die Abwicklung des Exportes von Fleisch, Fett und lebendem Vieh. Die Bank hat ferner im ver gangenen Jahre in größerem Umfange langfristigen Hypothekarkredit erteilt, und zwar liautpsäclilich nur Gruppen von kleineren Landwirten, die von ihren Nachbarn mit großem Eigentum Bo den kauften und auf diese Weise ihren Besitz vergrößerten, der infolge einer Ver mchrung der Familie nicht mehr den An-sprUclien genligte. Laut dem Berichte kehrt dk S c h u 1 d n e r m o f a 1 im Dorf lehren nllmJihlicb zurück. Reis }ot7t geniig te liir das Krcditbedlirfnis der Land- wirtschaft das l^lgenkapital der Bank, wenn es jedoch erforderlich wäre, könnte sie sich auch das notwendige fremde Kapital verschaffen. Es wird schließ!icti auf die Tätigkeit der Privilegierten Agrarbank bei der Durchführung der Ordnung zur Liquida- tion der Bauernschulden hingewiesen. Ins gesamt wurden bisher etwa 776.000 Schulden angemeldet, hievon wurden 367.000 Schulden definitiv übernommen u. 25.000 zurückgewiesen. Die gesamten bis her angemeldeten Schulden betragen 3100 Millionen Dinar. 3o^ree-tltlgi An Schadenvergütungen und versicherten Summen wurden im Voijahr allein Dln 20,571.282.04 zur Auszahlung gebracht und seit der Gründung der Anstalt Din 262,705.849.31. Die Mitgliederzahl wichst ständig. Bis Ende 1938 wurden Insgesamt 114.587 Polizzen mit einer verscherten Summe bezw. Kapital von 12 Milliarden Dinar ausgestellt. Die »Croatia« stellt regelmäßig 80<>/o Ihres aU}thrlichen Gewinnes den Reserve migte die Generalversammlung eine Verteilung des Reingewinnes in diesem Sinne. Dadurch sind die Garantiemittet der Genossenschaft samt den Vorbilanzdotationen und dem Zuwachs des erhöhten Qeschäftsnmfanges im vergangenen Jahr um Dln 11« 593.453JSl angestiegen, sodaß sie gegenwärtig bereits Dinar 140(045.233.24 ausmachen. Nach Erteilung des Absolutoriums fanden Ergänzungswahlen statt und wurden zu neuen Mitgliedern die Herren Ing. Gju-ro S t i p e t i <5, Professor an der Technischen Fakultät, in das Direktorium und Herr Ivo Baöid, Direktor der Ersten Kroatischen Sparkasse, in den Aufsichts-ausschuß gewählt. In der nach der Generalversammlung stattgefundenen Sitzung der Leitung wurde statt des zurückgetretenen Herrn Professor Architeck Janko H o 1 j a c der bisherige Vizepräsident Msgr. Dr. Lovro RadiCevi<5 zum Präsidenten der Genossenschaft und zum Vizepräsidenten das langjährige Mitglied des Direktoriums der »Croatia« Herr Dr. Branko Plive-r i Generaldirektor der Ersten Kroatischen Sparkasse und Vorsitzender des Verbandes der Geld- und Versicherungs- fonds zur Vei^gung. Auch heuer geneh-lanstalten In Zagreb, gewählt. DEUTSCHLAND lacMt ein zu sorglosen und Irohen Ferien. Besuchen Sie unsere Heilbäder» Wälder und Gebirge, unsere alten historischen Städte! 0 auf allen Strecken d«r Deutschen Reichsbahn für AnslSnder nnabhSngig von der Dauer dos Aufenthaltes. Sie leben billig durch Reiseinark. Kostenlose Auskünfte und Kreditbriefe DEUTSCHES VERKEHRSBÜRO, BEOGRAD KNE2EV SPuNBNIK 5 DEUTSCHES'vERKEHRSBÜRO, ZAGREB < , ZRINJEVAC M X Mariborer Stechvlehmarkt, abgehalten am 7. d. M. Zugeführt wurden nur 25 Schweine, die sämtliche verkauft wurden. Es kosteten 5 bis 6 Wochen alte Jungschweine 80 bis 100, 7 bis 9 Wochen alte 115 bis 140, 3 bis 4 Monate alte 200 bis 280 und 5 bis 7 Monate alte 330 bis 440 Dinar pro Stück, Das Kilogramm Lebendgewicht notierte 6 bis 8 und Schlachtgewicht B bis 11 Dinar pro Kilo. X Der Preisindex im Monate Februar d. J. betrug nach Berechnungen der Nationalbank im Großhandel 76.6, wobei der Durchschnittspreis des Jahres 1926 mit 100 angenommen wird. Im Februar stellte sich der Index um 0.9 niedriger als im Jänner und um 3.3 niedriger als vor einem Jahr. Für Pflanzenprodukte stellte sich der Index auf 85.8, für Vieh und Vieh Produkte auf 61.9, für Minerale auf 00.8 und für Industrieartikel auf 76.5. — Im Detailhandel betrug der Index im Februar durchschnittlich 97, in Zagreb 90.2 und in LjubIJana 90.6. In den zehn Banatssitzen belief sich der Index im Detailhandel auf durchschnittlich 92.5, um l weniger als im Jänner, aber um 2.4 mehr als vor einem Jahr. X Bedeutende Wirtschaftschäden durch politische Hochspannung. Nach Mitteilungen der Zagreber Börse, die eben ihren Jahresebricht herausgab, stand das Wirtschaftsjahr 1938 in der ganzen Welt, vor allem aber in Europa, im Zeichen einer politischen Hochspannung, die besonders im September bedrohliche Formen annahm. Das gesamte Wirtschaftsleben stand unter dem Eindruck der Ereignisse von größter geschichtlicher Bedeutung. Die Wirtschaftsentwicklung hat auch in Jugoslawien wiederholt durch den politischen Hochdruck gelitten- obwohl unser Land keineswegs im Mittelpunkt des politischen Geschehens stand. X Der Pfundkurs kletterte im September v. J., als eine starke Nachfrage nacli Devisen einsetzte, zeitweise auf 270 Dinar an den jugoslawischen Börsen hinauf. Die Nationalbank sah sich deshalb veranlaßt zu intervenieren und fixierte den Kurs bei 238 mit einer 10®/« Prämie, sodaß sich der Kurs auf 262 Dinar belief. Diese Erstarkung des Pfundes stellte eigentlich eine Abschwächung des Dinars dar, u. zw. zu einer Zeit, als das Pfund auf den Auslandbörsen schwach lag. Trotzdem wirkte die Pfundfestigung in Jugoslawien auf den Dinarkurs im Auslande nicht störend ein. Der Dinar blieb stabil, was nicht zuletzt seinen Grund auch in der hohen Deckung und in der Ruhe und Ordnung im Staate zurückzuführen ist. X Auf dem Dörrpflaumenmarkt wird die Prizad nicht mehr intervenieren, wie sie jetzt mitteilt. Ihre Interventionen werden am 15. d. eingestellt werden. Die Prizad wird demnach nach diesem Zeitpunkt vorjährige Pflaumen nicht mehr aufkaufen. X Jugoslawische Weinausfuhr nach Böhmen und Mähren. Dem Exportförderungsinstitut des Handelsministeriums ist es nun gelungen, bei der zuständigcji deut sehen Stelle zu erwirken, daß die für die Einfuhr nach der früheren Tschecho-Slo-wakei bewilliglen Kontingente weitere Gültigkeit auch für das Protektoratsgebiet behalten, und zwar bis zu den neuen diesbezüglichen Verhandlungen. Es wird angenommen, daß die neuen Handclsver-tragsverhandlungen bereits im Monate April statttfinden werden. X Der Handelsverkehr Jugoslawien — Slowakei. Wie wir bereits berichtet haben, ist der Warenaustausch zwischen Ju goslawien und der Slowakei ganz eingestellt worden. Es verlautet, dnß die Slowakei von Prag nicht nur ia»/o der Golddevisen der Nationalbank verlangt, sondern auch ungefähr IHo/o der Clearingforderungen der gewesenen Tschecho-Slowa kei an Jugoslawien. Gegenwärtig findet nur ein Warenaustausch mit Ungarn statt, das für slowakisches Holz im Kompensationswege Getreide liefert. Einige slowakische Firmen suchen nuerdings auf Grund ihrer Forderungen gegenüber jugo slawischen Firmen Kompensationsgeschäfte auch mit Jugoslawien abzuschließen. In dieser Richttmg werden Verhandlungen geführt. Heller Kopf? Praktlscficr Sinn? Inserieren bringt Gewfam! * »Mariborer Zeitung« Nummer 82 19 Soimtag, den 9. Aprfl 1939 K-uliur^C^roniK 3tDei froaHf(De 3uMläeti 25jährise8 Künstlerjublläum Kreiimir Baranoviö' — Der 70. Geburtstag des Historikers Ferdo &iili£. Kürzlich feierte die kroatische Oeffent-lichkeit das 25jahrige Künstlerjubiläum des Komponisten und Zagreber Operndirektors Kre§imir Baranoviö sowie den 70. Geburtstag des bekannten kroatischen Historikers Ferdo S i § i fe belfr&trlleii ftflniilcr de« 19. .SoOrDunfterM Die Zusammenstellung der 1938 am mei sten zur Ansicht verlangten Zeichnungen in der Zeichnungssammlung der Beiliner Nationalgalerie, Oberwallstraße 22, gibt ein aufschlußreiches Bild von der Teilnahme der Oeffentlichkeit an diesem oder jenem Meister. Die zehn deutschen Künstler, deren Zeichnungen am häufigsten verlangt wurden, sind: Adolph von Menzel (307 mal), C. D. Friedrich (86 mal), Hans.v. Marees (77 mal), Max Slevogt (66 mal), Anselm Feuerbach (64 mal), Carl Blechen (62 mal), Wilhelm Leibi (49 mal), Arnold Böcklin (43 mal), Philipp Otto Runge (38 mal), Max Klinger (33 mal). Die zehn beliebtesten ausländischen Künstler: Vincent van Gogh (27 mal), Paul Cezanne (24 mal), Auguste Rodin (24 mal), Asmus Carstens (22 mal) Olaf Gulbransson (22 mal), Honoree Dau mier (21 mal), Constantin Guys (20 mal) Touliuse-Lautrec (20 mal), Paul Gavarni (18 mal), Aristide Maillol (17 mal). Tschechische Openuuifführung ffir die deutsche Wehrmacht in Prag. Im Pra ger Tschechischen Nationaltheater wurde für die Offiziere und Soldaten der deutschen Wehrmacht Smetanas herrliche Oper »Die verkaufte Braut« gegeben, während die Tschechen in Brünn ebenfalls für die Mitglieder der Wehrmacht Dvoraks Oper »Rusalka« zur Aufführung brachten. Beiden Vorstellungen wohnten auch tschechische offizielle Persönlichkeiten bei. Die deutschen Soldaten spendeten den tschechischen Künstlern, die sich außerordentlich um den Gesamterfolg bemühten, reichlichen und rauschenden Beifall. -f Jugoslawische Kunst im Ausland. Der kroatische Dirigent Lovro MataCiö dirigierte dieser Tage in Paris mit großem Erfolg Mussorgskis Oper »Boris Go-dunov«. Der Beograder Dirigent und Ton dichter B. Hristic dirigierte in Genua ein sinfonisches Konzert, darunter auch seine eigene »Ohrid-Legende«, die begeistert aufgenommen wurde, Pavle Marion-Vla-hovid wirkte vor kurzem bei einem Rundfunkkonz. d. Berliner Philharmoniker mit, wobei er mit Lotte Burck die »Gralserzählung« aus »Lohengrin« sang. •f Spielleiter Dr. Branko Oavella, 'der bisher am Brünner Theater tätig war, ist nunmehr an das Kroatische Nationalthea-ter rückberufen worden. .f Osterfestspiele in Weimar werden in der Zeit vom 6. bis 11. April stattfinden. Zur Aufführung gelangen Goethes »Faust«, Wagners »Parsifal«, Shakespeares »Was ihr wollt«, Neddens » Jude aus Malta«, Verdis »Aida« und am Schluß ein Festkonzert von Werken von Richard Strauß unter der Stabführung des Tondichters. 4- Ein internationaler Kongreß für See-Torscintng findet vom 10. bis 18. Mai in Berlin statt. Vom 21. bis 26. August findet ebenfalls in Berlin der VI. Internationale Archäologenkongreß statt, auf dem Delegierte aus 30 europäischen und außerkontinentalen Staaten mitwhken wer-den. / -f Die Marbufger Festspiele ,1939 finden vom Ws Anfang August statt. Das Programm umfassen: Shakespeares »Romeo und Julia«, H. W. Hillers »Der Flurschütz von Wakefield« und Tirso de Molinas »Don Gil mit den grünen Hosen«. Deutsche und itaUenisctae Opern — spanisch. Die spanische Kulturvereinigung »Junta nacional de teatro y conciertos« hat die Uebersetzung der Texte für folgende Opern ausgeschrieben: »II matri-monio segreto« von Cimarosa, »Die Hoch zeit des Figaro« von Mozart und »Der Rosenkavalier« von Richard Strauß. -|- Zwei neue italienische Opern. Ezio Camussi schrieb die Oper »Scampolo«; von Adrigo Pedrollo stammt die Musik der Oper »Der Liebhaber in der Mausfalle«. Die Uraufführungen fanden in Dort mund mit großem Erfolg statt. Schauspiel fOr einen Darsteller. Der japanische Dichter Nizaemon Kataoka aus Osaka schrieb ein einaktiges Drama »Der Liebesroman von Osoma und Hisamatsu«, in dem ein einziger Darsteller auftritt und sieben Mal in verschiedenen Rollen Sprache und Maske zu wechseln hat. -f Ein Konzert auf Tutenchamons Trom peten. Die aus Gold und Bronze hergestellten Trompeten, die im Grabe Tutenchamons gefunden wurden, sollen jetzt gestimmt werden. Man will auf diesen In Strumenten, die im Aegyptischen Museum zu Kairo liegen, ein Rundfunkkonzert arrangieren, welches auch nach England und nach USA übertragen werden soll. + Tosca als Fflm. Augusto Genina will Puccinis »Tosca-« als Film herausbringen, in dem Junie Astor die Titelpartie singen würde. '-f Jeanette Macdonald will ^ch als Konzertsängerin auftreten. Sie wird in USA in größeren Städten 25 Konzerte geben. + Hebbels Nibelungen-Handschrift und Tagebücher In Bochum. Im Rahmen der Friedrich-Hebbel- Woche, die vom 23.—30. April unter der Schirmherrschaft von Reichsminister Dr. Goebbels in B 0 c h u m sttatfindet, wird eine Ausstellung »Hebbels Leben und Werk« durchgeführt, die in Bildern und Dokumenten die Entwicklung des Dichters auf zeigt. Es ist nunmehr nach Verhandlungen mit dem Goethe- und Schiller-Archiv in Weimar gelungen, die Handschrift der »Nibelungen« sowie einen Band der Tage bücher der Hebbelschen Niederschrift für die Ausstelhing zu gewinnen, die dadurch neben der Gesamtveröffentlichung des Briefwechsels der Elise Lensing einen do kumentarischen Wert bekommt Ein bedeutender Qrazer Historienma 1er gestorben. Im Alter von 89 Jahren ist in Graz der Historienmaler Ludwig von Kurz zum Thum und Goldenstein gestorben. Als So-hn des akademischen Malers Franz von Kurz zur Welt gekommen, hatte er seine künstlerische Begabung als wertvolles Erbe mit auf den Lebensweg bekommen. Die Arbeiten Ludwig von Kurz' zeichneten sich durch ihren klassischen Stil und ihre wundervolle Far bengebung aus. Er hatte sich auch erfolg reich als Kunstschriftsteller betätigt. Nach der Zeitung mußt du greifet!» Um zu sehen, was geschah. Warum In die Ferne schweif^? Sieh', dfts Gute liegt so nah! Ofltrfahrt 9er 3ugen6 Skizze von Christoph Walter Drey. Zwischen den Dörfern Seehagen und Seefelde, die an einem der großen Land-seen des Nordens einander gegenüberliegen, bestandt ein altes Herkommen. Nicht verbrieft und besiegelt, doch, wie man sagte, schon durch Jahrhunderte besaß es Geltung und war von beiden Seiten immer getreulich gehalten worden. Am Ostersonntage jeden Jahres fuhren in aller Morgenfrühe Alte und Junge m ihren Booten hinüber zum anderen Dorf, wo ihnen ein festlicher Empfang bereitet wurde. Man tauschte kurze Ansprachen und blieb bei einem guten Trunk und heiterem Geplauder ein Stückchen zusammen. Beim Abschied hatte ein junges Mädchen dann im Auftrage aller Zurückkehrenden die Gastgeber zu einem Gegen besuch einzuladen mit Worten, die auch schon ein ehrwürdiges Alter hatten: »Weil Ihr so frei uns aufgenommen, Seid heute auch bei uns willkommen. Erwieset Ihr uns nicht die Ehr* Gäbs für uns keine Wiederkehr!« Darauf antwortete ein Bursche der Eingeladenen: »Es sei, wie Ihr's von uns begehrt, Damit Ihr immer wiederkehrt.« Am Nachmittag hielt ehie kleine Flotte von Kähnen auf d. andere Ufer zu, Musik begrüßte die Landenden, und unter ihren Klängen zog man durch das befreundete Dorf. Im Tanzsaal des Kruges ließ man sich nieder. Die Gäste wurden mit Kaffee und Kuchen bewirtet. Hatte man sich dar an gütlich getan, wurden aus der Mitte des Saales Tische und Stühle hinweggeräumt, der Tanz begann! Zum ersten Male sollte jetzt die Osterfahrt nicht vor sich gehen. Die Dörfer waren wegen der Fischereigerechtsamc im See in Meinungsverschiedenheit geraten. Da man nicht einig werden konnte, war das Gericht angerufen worden. Das entschied zum Nachteil der Seefelder, die sich nicht beruhigten. Sie wandten sich an die höhere Instanz. Der See hatte die Dörfer nicht trennen können, sie hatten in guten und bösen Tagen in Frieden und Freundschaft gelebt, eine Generation nach der anderen. Der Richtsstreit entfremdete die in kurzer Zeit und hielt sie Ostern sicherer auseinander als eine brüchige Eisdecke. Während die Seefelder Alten aber, wenn sie zum jenseitigen Ufer hinübersahen, finster di.e Brauen senkten, und auch wohl Verwünschungen brummten, war in den Zügen der Jungen heimliches Bedauern zu lesen. Sie gönnten den Seehagenern den vorläufig errungenen Sieg auch nicht und fanden, wie die Alten, kräftige Scheit worte gegen die ehemaligen Freunde. Aber je näher Ostern kam, umso öfter suchten ihre Blicke mit leiser Sehnsucht gen gegenüberliegenden Kirchturm und die Häuslein, über die er hinwegragte. Denn in diesem Jahre wären die Seeha-gener an der Reihe gewesen, einzuladen, und die Seefelder hätten sich der angebotenen Gastfreundschaft erfreut. Das entging ihnen nun, und noch manches andere, was damit zusammenhing. Häufig sah Malte Rahn, der Sohn des Seefelder Gemeindevorstehers hin nach Seehagen. Immer war ihm, als stünde ein Mädel, und sähe gerade zu ihm herüber --Kathrin Wichards, der er beim letzten Beisammensein das Versprechen gegeben hatte: »Ostern halt ich um Dich an, Kathrin!« Sollte er nun sein Wort brechen? Er fragte den Vater: »Wird's was aus der Osterfahrt?« »Die werden uns nicht einladen, Jung! Und wenn sie es täten — wir nehmen es nicht anl« »Bloß um den Prozeß---!« Der Alte zuckte mit den Schultern. »Kann uns ein schönes Geld kosten!« »Aber wenn trotzdem welche zu uns kämen oder es würden welche von uns nach drüben fahren — verbieten ^könnte an's doch keinem!«,, ^ . . 'Def Bauei*" bliekf^den' söhn^ sc^a^^ iDicr- Alte- entjg^det? stWftge: >Du^' setSt I llC 1| Sonntag, den 9. April 1939 ^ »Marlborer Zeitungf Nummer 82- «i FröhMche Osterfeierlaga ^ AiCit I nt A'aA vli% wünscht allen seinen geehrten Kunden w 9 R I'. III'BI'9 BI nm. d.s M..,rf.ki,mr.,.o^«d>«t Murtbof, üUca 10; oMobra (in nächster Naheid. Hauptpolizeigebäudes) und empfiehlt sich für weiterhin mit g^rSsster Auswahl, bester Qualität und niedrigsten-Preisen I Grosser Restenverkauf! Schneiderzugehorl tnir keinen Fuß aufs Seehagener Ufer! Abgemacht!« Da ging Malte schweigend an seine Ar beit. — — Am Abend, als die Jugend sich auf dem Dorfplatz versammelte, war nur von der Osterfahrt die Rede. Malte hörte aas allen Äeußerungen, wie groß der Unmut war--bei den Burschen wie bi\ den Mädchen. Es liefen anscheinend noch mehr Fäden über den See, als der zwischen ihm und Kathrin, noch viel mehr. Endlich nahm er das Wort. • »Mein Großvater ist mal durch den See geschwommen, quer durch, als er noch so jung war wie wir. Keiner hafs ihm nachgemacht. Ich würde es zu Ostern tun, wenn anders nicht hinübei zukommen wäre, aber es hätte keinen Zweck. Darf Seehagener Boden nicht betreten. Mein Alter würde kreuzwild! Doch ich wüßte einen Ausweg, und wenn Ihr dabei sein wollt--? Auf dem See lag der Morgennebel, Nur in der Höhe, wo ein schwacher Wind spielte, knäulte er sich bald zusammen, floß bald auseinander, blieb aber so dicht daß vom Himmel wenig zu s^hen war, so wenig wie unten vom Wasser. Dann zitterte ein rötlicher Schein durch das Grau. Die Schwaden zerflatterten in breiten Rän dem, wallten langsam vom Ufer zurück, flüchtend vor der herrlich über Ostern auf gehenden Sonne, die sie mit ihren Strahlenpfeifen überschüttete. Als hätte man auf diesen Augenblickgewartet, stießen jetzt zehn große Fischerkähne vom Lande. Die Burschen, die darin saßen, und die Ruder führten, verständigten sich durch gedämpfte Zurufe, die Mädchen flüsterten und kicherten. Man fuhr bis zur Mitte des Sees, wo die Ruder einzogen wurden. »Die Seehagener schlafen noch!« mein- te einer der Burschen. »Malte, fahr hin und weck sie! Sonst können wir hier bis zur Heuernte warten.« xSie werden schon kommen!« Man hörte von der Seehagener Seite her Ruderschläge und darauf tauchten drüben Boote auf. »Fröhliche Ostern!« scholl es über das Wasser, »Fröhliche Ostern!« klang es zurück. Malte erkannte in einem der ersten Boo t^ sogleich Kathrin und ruderte ihr entgegen. Die Fahrzeuge berührten sich und legten sich Bord an Bord. Auch die anderen. Ein übermütiger Bursche stieg auf ein Sitzbrett und hielt eine Begrüßungsansprache, wie sie sonst beim Üsterbe-suct? auf dem Lande gehalten wurde. Er flocht witzige Anspielungen auf den Streit zwischen beiden Dörfern mit'ein und fand dankbare Zuhörer. Malte Rahn und Kathrin Wichards waren die Unaufmerksamsten. Ihre Hände ruhten ineinander. tDaß Du gekommen bist!« sagte er. Wie gut von Dir!« »Ich habe mich so gefreut,, als Du schriebst, ob wir uns heute treffen ^^oll-ten auf dem See. Den Kopf hatten wir uns zerbrochen, was wir anfangen sollten. Kei ner wußte es!« »Der Gedanke kam mir, als mein Vater mir verbot, den Fuß aufs Seehagener Ufer zu setzen«, erklärte er pfiffig. »Wenn's nicht das Ufer sein darf, na, dann kanns ja wohl das Wasser sein!« »Willst Du denn hier um mich anhalten,« fragte sie. »Wenn Du's erlaubst?« »Ich habe aber meine Eltern nicht mitgebracht!« »Wenigstens nur die eine Hälfte!« sagte!« sagte jemand hinter ihnen. Erschrocken wandte,Kathrin sich-um. Dicht an ihrem Boot lag ein anderes. Darin stand'ihr' Vater, "• ' »Und Deine eine Eltemhälfte, Malte Rahn«, fuhr er gemütlich fort, »ist auch in der Nähe. Konnst Du Deinen Alten noch nicht schnaufen hören?« Malte sah ein Boot heranschießen. Meh rere Männer ruderten aus Leibeskräften. Sein Vater saß am Steuer. Und jetzt schrie, er: »Euch soll doch--« »Verschimpft nur nicht den Feiertag!« antwortete ihm Wichards. » Die jungen Leute sind gescheiter als wir alten. Sie wollten sich nicht das Leben mit Hafer vergiften! Wärst Du ein Stündchen zu Hause geblieben, hattest Du die Nachricht gehabt, daß wir im Gemeinderat gestern abend beschlossen haben, Euch Versöhnung anzubieten; Ehr braucht nur einzuschlagen, und es wird Euer Schade nicht sein. Komm mal sacht heran und gib mir die Hand: auf alte und neue Freundschaft zwischen uns und unseren Dörfern!« — Es wurde eine so fröhliche Osterfahrt wie nie zuvor. Antrieb. »Warum kommen Sie heute später als sonst?« »Ich wurde von einer wild gewordenen Kuh verfolgt.« »Dann hätten Sie doch früher kommen müssen.« Steppdecken die besten nur beim Erzen^fer f«rffg« BeiiwMMthm Tuthmnie Polator MmtrmtEmn 9lmnMdm€kmn fmdmrn Dmunm InImUm nur im Soezialgeschäft Stepp-deckcDerzeugungf 2506 A. /TUHEC Varibor, Stolo« nllca 5 f fOr GSrten, Felder and WiMen, •teta Uncindt l1miAiidniSii,NiirUior V(^nikov tfg . trg) C_MAjl O TTESTEINE Cham« . C>rmo loBXcIrar- Oamwtte»»—empflehU Pabrlksnlederlagg Firme Andraiii, Maribor Vodnikov frg (trini trg) ScHhies gnsses fiesthillsltkal ist am Haupt platz in Celje sofort zu vermieten. Anzufragfen bei Faninger, Celje Orbeitsräifme für ruhiges Gewerbe (ey. Kellerräume) mit Wasserleitung und elektr. Strom gesucht 1 Anträge unter „sofort" an die Verwaltung. 324 t U nil iHlniiiii Ht .Uli imi' Die Staatliche Klassenldfteri^ brachte die Lose für die 38. Runde mit etwas abgeändertem Spielplan in Verkehr. Der Lospreis für jede der fünf Klassen beträgt: für ein ganzes Los Din 200.—, für ein halbes Los Din 100.— und für ein Viertellos Din 50.—. Oer Gesamtwert der Treffer wurde unter Beibehaltung der bisherigen Loszahl und desselben Lospreises auf Din GS^OOO.OOO'— erhöht. In allen fünf Klassen gibt es 7 Prämien, u. zw. zu Din 2,000.000.—, 1,000.000.—, 3 zu 500.000.— und 2 zu 300.003.—. Außer diesen Prämien gibt .es folgende größere Treffer: 8 zu^Din 200.000.—, 16 zu lOO.OOO.—, 17 zu 80.000, 17 zu 60.000.—, 19 zu 50.000.—, 17 zu 40.000.—, wie auch eine große Zahl anderer großer Treffer. Die V. Klasse dieser Runde Weist eine überaus große Zahl von Treffern auf, die früher NICHT BESTANDEN, u. zw. zu Din 24.000.—, Din 16.000.— und Din 12.000.—. Durch gutdurchdachte Aufteilung, der erhaltenen Mittel wurde in der V. Klasse die Zah! der Treffer, die größer als die Niete sind, von 1743 auf 2028 erhöht, und wird auf diese Weise fast auf jeden größeren Ort unseres Staates wenigstens ein größerer Treffer oder eine Prämie entfallen. Im aUerglücklichsten Fall durch die mögliche Verbindung der Prämie und des Treffers in der V. Klasse können auf ein ganzes Los Din 3«200.000*— gewonnen werden. Für die Auszahlung der Treffer bürgt das Königreich Jugoslawien. Die Lose sind bei den bevollmächtigten Verkäufern und Unterverkäufem, die es fast in allen größeren Orten gibt, erhältlich. Nähere Anleitungen mit dem Lotterieplan und allgemeinen Regeln sind auf Verlangen bei allen bevollmächtigten Losverkäufem erhältlich. STAATL.CHE KLASSENLOTTEßlE DES KÖNIGREICHES DUGOSLAWiEN ZettVQfc 82 Soüptig, dt« 9. Apri 1930 Mßuitt Akuitit W m WWWW^W^^f^FW Kl*ln« AnB*lf«n kocton SO Pars pr« Wort, In dar Rubrik mKott». ■pondani" 1 Dinar i Dia tnaaratanataoar CS Dinar kla 40 Worla, 7'SO Dtftar «Or grSaaara Anaalflan) wird baaawdara bareeknel / DI* Hlndaattaica fOr alaa klalnä Anaalaa liatr4§t 10 Dinar / FOr dia Zu» Mndung von cKtffr.VrlafaA lal aina OaMhr van 10 Dinar tu arlafian » Anfrafan M aina OabOhrvon S Dinar k« FWimerhan balauachllaaaai« yttinUitötiita Hallo k Hallo I Dauerwellanl Dann nur bei DrljevifSt an der Reichsbriickel Neueste Apparate! Rasieren nach amerikanischem System Stutzen. So-iideste Bedienungl 2589 Foto-Amateurc-Sfllsonl Ihre Filme frisch und ballig nur beim Fachmann im Spezialgeschäft. Aufmerksamste Bedienung. Kaufen Sie bei mir. Foto-Kieser, Vetrinjska ul. 30, vis-a-vis Qrajski kino. 2916 Afllalbt per Din. 15.000 oder BeteHiffung zwecks Qe-schAftsefweiteruntc gesucht. Anträge unter »Sicberbeit« an die Verw._> ^155 I Afe-sehMNa BMw Jtte Art alta. raube. dmUe WliöJtii acUdfea wir wie seit Jede Wohnmg in einen haibei Tig hergerichtet mit modeni ster elektrischer Maschine. Lftgen von neuen Parketten billigst. BestelluAffen Ruikt cesta 29-1. 1228 HiOo! Zm de« OtterMertegea pHna WelM. rot imd weiß, von 8 Dinar ausWirts bei M. M. Qokiibt Qlavni trg 19. Ecke Vetrinjska ulicl. 5292 Für die Feiertage zum guten Imbiß auch einen edlen Trop fen, welchen Sie im Gasthaus »PreSernova kleti, Qosposka ulica. erhalten. 3192 Dauerwellen mit Awarat Sy stem 39, sofort Wellen garan tiert Marica Poiar« Theater-friseurin, Vetriniska 11. 32M Kind iedweden Alters wird von deutscher Frau in sorgsame Pflege genommen. Adr. Verw. 3205 Kostüm- und Kleidentoffe in fedttefeiMB QwUtlleB Teztilana Bfldefeldt Hausdarlehen bis lOO.OOO Dinar auf ersten Satz zu vergeben. Anträge unter »100.000« an die Verw._3134 Sammelt Abfällei! Altpapier* Hadern, Schneiderabschnitte Teztilabfälle« Altelsen, J^e-talle, Glasscherben kauft u. zahlt bestens. Putzhadern, Putzwolle, gewaschen u. des infiziert* liefert jede Menge billigst Arbeiter. Dravska 15 Telept)on 26-23,_ Bauen Sie billigt Träger, Betotielsen* Gitter. Röhren, diverse Beschläge bekommen Sie billigst, gebraucht, aber dennoch sehr cut erhalten, bei der Firma Justin Qusttnöie* Maribor, fattenbachova ul. 14 und Ecke Ptujska—TriaSka cesta __26^_ Zu den Feiertagen guter Wein bei Halbärth. Kalvar-ska 2. 3099 iscttin Dredilnega podmoistra (Selfakter Untefmeiater) Ponadbe pod predilni podmoister na apravo liita. Ml9 Jeder Person ~ Familie ble tet ständig. Verdienst »Ma-ra«, Maribor* Orofnova 6, Celje, SlomSkov trg 1. — Strickerei! Versand! 1817 Für die Osterfeiertage die besten Weine in beliebiger Auswahl erhältlich bei Seni-cai Tattenbachova. Ueber die Gasse — wie stets — bedeutender Nachlaß. 3078 Schönster OsterausHu zum Gasthaus Siavee (Stoin-schegg), beste Bedienung a. Küche tind Keller. 3133 Rekritcat Komplette Ausrä- stung zu haben bei A. Franko, Ecke FrankoDMOva^Vai-vazorieva ul. 3098 FAHRRÄDER Selbständiger Kaufmanfl. rOm. katii.. schuldlos geschieden* mittleren Alters, gut situiert. sucht Teilhaberin mit etwas Kapital. Israelitinnen werden bevorzugt. Ernste Anträge an ter »Trgovec« an die Verw. 3251 Suche Anleihe 3000 Din gegen Sicherstellung und hohe Zinsen. Zuschriften erbeten jiinter »Ankauf« an die Verw. 3275 Kompagnon für Textilindu-strie gesucht* 150.000 Din. Zuschriften unter »TextiU an die Verw. 3273 $laUbniiuiMi4>aiiofa erzeugt unter Garantie bis 40 Meter Tiefe: Fariö Söhne, Pobre2je, Cankarieva 7. 3274 VlIlB nM 8 kOBOlalt ehigr richteten Zimmern aod Ba-didmmer in acliOntei Lage neben dem See ia BoUni an-ttr gtestigen BedtoKungen «1 verkaufen. Oeeignet fOr eine Pension oder Ferialkolonie f. Kinder oder als Sanatorium. Angebote unter »P S862€ an Interreklam, Zagreb. Muary kova 2S. 3064 Banplitze, schöne, sonnige, staubfreie Lage* zu ve^au-fen. Anzufragen Strma ut. 14, Drausteg. 2904 Nenes Hags, 3 Zimmer u. 2 Küchen um 40.000 E^aar zu verkaufen. Studenci* Vodni-kova ulica 33. 2^1 RilldlMa, sehr nett, neu, m. schönem Qarten* Peripherie Maribor umständehalber verkäuflich, Din 16.000» anch ev. Rest Teilzahlung. Anfrage in der Trallk Stolwa ul. 31^ BaaiMraallan In Ptul lo zOnsUter Lan (Bodlit) KU verkaufen. Interessenten mögen sich an U. Kasper, Ma-ribor* Krekova ul. 16* wenden. 3262 VMa Ia Ptel oder Umgebung zu kaufen gesucht. Schriftitt-che Angebote sind zu richten unter »Sonnige Lage« an die Verw. 3065 Reiiende Biasenitoffe die letitMi NraMtoü TextiUna Bldefeidt Blwnenerde (Kompo$t) für die Gärten und Umseäsen der Blumen zu haben bei Gärtnerei Ivaa Jemec. Maribor* Preiertiova ulica. 3259 Entklasslies Oilerbrot* Po- tizen, Bintzen und anderes Gebäck für die Feiertage kau fen Sie in der Bäckerei Ce-bokli. Qlavni trg 9. 28^ Darlehen 20.000 Din. auf 1. Satz und gegen Wechselsiche rung zu 8% bei Vorauszahlung der Zinsen von ehrlichem Geldgeber ei1>eten. Zuschriften Stancer, Maribor, KoroSka 58. 31^ Herr oder Dame als mittätig. Teilhaber mit 20—40.000 Din. zu sehr rentablem, sicherem Unternehmen gesucht. Anträge unter >Leben5stellung« an die Verw. 3176 Kompagnon gesucht zu einem äußerst rentablen Industrieun temehmen in Slowenien, erforderlich. Kapital 40—50.000 Dinar. Anboie an »Industrieunternehmen« an die Verw. 3185 Buschenschank JWikoivtc Vin ski dol (Wienergraben) eröffnet. 3229 Qarteorosen, hohe* niedere, Kletterrosen. Polyante, Früh-pfirsiche, wie auch verschiedene Gemüsepflanzen - usw. Girtnerd Ivan Jeneot Maritx>r, PreSernova ulica. 3258 Ich teile dem geschätzten Publikum mit* daß ich in Marl* bor« GreforCieeva nllca 2% eil Fkoto-Ateller eröffnet habe. Ich werde alle einschlägigen Arbeiten facbmin-nisch und ersdclassig durchführen. Ich empfehle mich wärmstens für Ihren geschätzten Besuch und verah^ere Sie der solidesten Bedienunf. Moderne Porträts* Bilder für Legitimationen, VergröBenm-gen usw. Mit vorzüglicher Hochachtung Photo-Atiitar Bemardl. 32lJ ibeltfite Schöner BeslU. bwrtehid aus Wohnhaus, Wlrtschalta-gebäude, dektr. Ucht* 6 Joch Acker, Wiese und Wald, an der Reichsstrale, 20 Minuten vom Bahnhof* 10 i^Unute« v. der Kirche, günstig zu verkaufen. Informationen bd M. Jelenka Kaufmann, ftt HJ. 3M0 Haas, einstöckig, 21X13 m. mit stockhohem Hodgeblnde* 21X8 m, geeignet auch für Gewerbe oder kldne Industrie, zu verkaufen. Anfras.} Zwitter* Marfbor* Taboma ul. 7._3J^ Schöne* solid gehaute, ein-stockhohe Herrschaftsvilla m. allem Komfort* liebHcher Zier und Obstgarten, staubfrei, ton nige Lage, In l^rk- u. ^hn-hofnähe zu vt^rkatifen. Zuscbr. unter »VlUenvlertd Marllwr« an die Verw. ' 3156 S^toes ZweMimMliikm. Wirtschaftsgebäude, mit gros sem OInt. und Gemüsegarten sonnige Laie« günstig zu ver ksMfen. Adr. Verw. 3234 VOta. gtestige Lage* srkaafen oder zu preiswert zu verkaufen oder zu verpachtwL Adr. Verw. 3177 Kolfwleka«B m verkaufen. — Adr. Verw. 3182 Zu verkaufen Umgebung Ma ribor neues Wohnhaus* 5 Zim mer, 2 Küchen. Garten, dek-triscbes Licht. Zweites Wohn haus: 2 Zimmer, Küche luid SchweinestaJlungeh, Wiese, Aecker. Drittes Obidct :Neu> bau. noch roh, zum Fertigbau en. Jedes preiswert. Adr. Ver waltung. 3005 (lUTt GFBWAUl'MTf RADIO APPARATt PATfrt;ij DiNiuO- RADIO STARKEL Oeschüts- oder Zinshaus auf Ableben zu kaufen gesucht. Anträge an die Verw. unter »Gute Slcherstelhing«. 3236 Bauparzdie In der Stadt od. Stadtnähe zu kaufen gesucht Angebote mit Preisangabe an die Verw. unter »Zwischenhändler ausgeschlossen«. 3237 KMfe neues Zhtshaas und WdigartedMdts. Anträge a« Agnes Gregorec, Meliska 11. Maribor. 3194 KmH «IttedgreBen BeaMzi ertragreich* mit gutem (tebiu de in der Nähe einer Cisen-babnstatlon in Stdermark um ca. Din 100.000. Genaue Anträge unter »Resen« an die Verw. 919 Schöner Welagarten- u. Obs« gartjMbesUit H Stunde von J^rÜwr, zu verkaufen. Aiu»i fragen Tr2ajks c. 1* hn Hei-scherladen. 3214 Beslta* 6 Joch, in Koiaki 47» neben Gasthaus Koren* günstig zu verkaufen. 3278 2 Zimmer* Küche, Qarten, Peripherie. 20.000. •— Schöne moderne Villa» 5 Zim mer, Küche. Glasveranda, Qarten, beim Park. 250.000. — Zinshaus, ertragreich. 8 Wohnungen, 1 Lokal. 260.000, — Gasthaus mit 5 Joch Gr., 56.000. — Kleiner Weingarten beslU» Stadtnähe. 45.000. — Großer Wdngartenbesitz, 15 Joch. Stadtnähe, 90.000. — Qeschmtshaus. Zentrum, Gelegenheitskauf* nur 360.000. — Btiro »Rapid«, Oospora ul. 28. _ 3279 Bauparzdlet. zirka 700 m'* zu verkaufen. Ob bregu 30. 3284 Besitz, abgerundet. 35 Joch* größtenteils Wiesen. Futter für 35 Stück Vieh« an der Ba-natsstraße. 8 Kilometer von IVlaribor, günstig zu verkaufen. Adresse in der Verwaltung. 3277 ScIUoB mit kleiner Oekono-mie. geeignet auch für ^na-toritim, Erholungsheim* zu verkaufen. Anfragen an die Verw. untor ^Günstige Lage« 3206 2ii MMMM Kaufe alte Möbd und Kld-der Jeder Art Karte genügt* komme selbst ins Haus. Sta-rinama» Triaika cesta 5. Po-breiie._2889 Kaufe altts Qoid. Silber-krooen, falsche Zähne zu Höchstpreisen. A. Stumpf. Goldarbeiter. KoroSka c. 8. Kaufe schönen Kaden. Zuschriften unt. »Gut erhalten« an die Verw. 3076 GARTENTISCHTOCHER „INDANTHREN'' brinot billigst In grosMr Auswahl Tekstllana MARIBOR, Qoiposka ullea 14 s-V •♦y F*riir«f 2S-67, 2B-48, 25-<9 Suche ein gebrauchtes* gut •fkdteaes HalUastauto, u-schlossan, Offerten an »Mo-dam Dekor#, Zagreb, Nikoli-7. 3065 Kaaf n. Umtausch 0d4 Uhren» Ketten. RlMgeOi Zifaoen. Versatzschd BM. X Klffmann. Maribor, Aleksandrova 11. 2147 Kaufe aller Art alte Möbd-dMWb wenn auch im schleck tan Zustande, und schon am Dadiboden aufbewahrt. — Schrift]. Anträge an die Verwaltung unter »Jetzt Gelegenheit«. 3006 Zellttloseholz, Fichte ev. bis 20% Weifitanne kauft Fa* briks'Einkaufsvertreter R. Frizzf, Vuhred. 320f Ceresit, Isolier mitte] hat laufend abzugeben: Stadtbaumeister F. Klffmann, Melj^a cesta 25. 2879 Foto-Amateure: Saison be-ginntl Ihre Ausarbeitungen nur zum Fachmann ins Spezialgeschäft. Dortselbst beste Garantie, billigster Einkauf. Foto-Kieser, Vetrinjska ulica 30, vis-a-vis Qrajski kino. 2917 Für die Osterfeäertage wird besondere Auslese von Rhein riesitng, FramskI biser zum Ausschank gebracht. Wer den OualitätiTroofei noch nichlgekostet ha', versäume es nicht! Gasthaus »Framska kapiiica«, Miinska ul. 15. 3151 Voranzeige! Großes Lokal u. Magazinsräume (jetzt Kemin-dustrija) werden per August event. früher welter vermietet. Auskunft nur direkt bei Pfeiler, Vetrinjska 18-L 3077 Pdzwarenverkaul findet im Wege der öffentlichen Lizitation am 11. April 1. J. um 3 Uhr nachmittags am Lager d. Spedition »Balkan« in Mari-bor, Meljs'ka 29, statt. 3095 Zu den Falertagen guten Wein: Wdßburgunder Auslese. Risling, Traminer zu den billigsten Preisen. Tsche ligi-Faßibier. Gasthaius Hönig-mann, Melle. 32^ Verkaufe Haus im Zentrum* 3 Zimmer, Küclie. Qarten* Wirtschaftsgebäude, mit Par zelle, woselbst dreistödciges Haus gobaut werden kann. Reflektanten schreijxm umter f »Protneina 140.000« an die Verw. 3135 Gasthaus »Pri Lovcu« (La- cliainer), Frankopanova ulica am Ostermontag Konzert. — Sortenweine. Es empfehlen sicli Vraibl-Vicman. 3193 Mako und Seidentrlkotbluscrl neueste Modelle, schik, elegant, billig in großer Auswahl bei »Luna«, Marlbor* nur Qlavni trg 24._3217 Legltlmatlons. und PaSbilder in anerkannt bester Ausführung schnell und billig. Foto-Kieser, Vetrinjska ul. 30, vis-a-vis Qrajski kiuo. 3227 Oeliabrik für Kürbiskeraöl u. andere Oelsamen, guter Ertrag* in 12 Stunden 400 kg Oel, Wohn- und HofgeMude» günstig verkäiufHch. Notwen dig 450.000 Din. Verkaufe auch Maschinen mit Inventar aiidn. Zuschriften: Tovarna olja, Maribor. 3144 VIBa, über 4 Jabre steuerfrei, 4 Zimmer. Küche* Bade Zimmer, Veranda, Terrasse, Keiler* Obstgarten etc, zu verkaufen. Diu 240.000. Me-tdkova 23, Maribor. 3187 Ehifamillenhaus, sehr schön, neu* samt Qarten komplett, bar 10.000 Din, Rest Teilzahlung. Zgornje Radvanie* Ho-stejeva 5-1. 3158 Familienhaus in Radvanie, 2 WohmjTigen, 2500 m" Qarttti, 73.000 Din zu verkaufen. Anfrage Stancer, Korolka 58. 3169 Kalk, Ceineiit, Traversen, Stnccatnr und äetonrohr«, BctonaiMii, .BauMMiUige kaufen Sie billigst bei Firma Andrsill eisen' und Baumattriallen - QroMiandlung Marlbori VodniKov tfs (tiinl ug) yoieabesitz an der' nördlich. Staatsgrenze, für Pensionisten* sonnig, staubfrd, 1)4 J. und vilienartiges neues Haus mit 2 Wohnungen* großem Garten in Maribor, bei der KraUa Petra-Kaserne sehr günstig vom Besitser zu ver kaufea Adr. Verw. 3218 Banperzeile samt Baracke in Pobreije, Delavska 1, zu ver kaufen. Anzufragen Denk* Ptuiska c. 19. 3286 Ertragfeiober Besitz. 10—15 Joch* in der Umgebung Ma-ribors, zinsentragendes Haus mit Garten in Maribor bis 230.000 Dinar zu kaufen gesucht. Antr^e unter »Proti gotovini« an die Verw. 3293 Zwdfamlilenhaus mit 1700 m* Qarten günstig zu verkaiufen. KrÖevina-Maribor* RlbniSko Sdo la 3276 Zweüanülleehaes mit Qarten, schöne, sonnig« Lage, zu ver kaufen. Ob bregu 30. 3285 Khiolllme 36 mm, gut erhalten, zu kaufen gesucht. Ange böte mit Inhalt, Meter und Preisangabe unter »Filme« a. die Verw. 3100 RdsekoHer aus Leder sofort zu kaufen gesucht. Anbote an die Verw. unter »Qetbrauchs-fertig«. 3120 Huuderl (Foxer od. Schnauzer) von Dame gesucht. Anträge unter »Tierfreund« an die Verw. 3241 Boutons, nur wirklich schöne reine Steine zu kaufen gesucht. Anträge unter »Barzah ler« an die Verw. 3183 Kauf u. Umtausch von Qoid. Uhren. Ketten, Ringen, Zähnen, Versatzschei nen. M. Ilgerjev sin. urar, Maribor» Qospoika 15. 401 dm it Apfi A j. - SchMslnuner. UmnUerto «Nl gestricbeae» schöaf iui4sriM) Pormea ia bester AoifiUiruQg zn selir gAnstife« Preisen in verkauffp. Ivfn Kluiätib Tl^blerei. Marlbw. Mfltt ul 6. Tel »-19. Wela voi 6 Uter Mifwirta II Bit. SV, Klemenitfi-KoprivScIt, ter. m FOr «II« OstnliitfUp ^ fiehlt Uire aoerluM iUeri^ sten Weine iw UviOSier Sveäna «ywie iM^KAMt fnl« KQclie die OMtviiril« prleifuc J'raitta za Kodie (T*^' ca 22. 316J I OtUMI fttV iMtviril« »Prt Ika PlUpiöt Knt-ttMiMiova) «U Leichtmotorrad IJP ccm» pflegt und einwiJMifraW veiw i(auft Voiüö» Qoipoipa vi, i. 307P Schöner sobwarztr Wlilir* rock und neuer Pelarodc an verkaufen bei Marlk Kseilf Studend. Krtkovt W. riclits 3101 Herrenanzofi graue Homo« Koftü» ittr yJUnlio Ptratt, Schaji. SommerUeidar m var kaufeo. Adf. Verw. aifll la Totniji^ev dravoiad 9 war den am 13. Apdi vm 15 Uhr verkauft: elsame Kwaa, eU Sctireibtisch. Kßstm. 31M Faft aaoe Doppalllfa TOrstook sowie Doppalfeii' sier samt äUKk bÜUi aa ver kaufca Koaarjav« 4>, Pirt« 2—3 Uhr. 3109 Speierei- vod •teliaiaa mit Dudela im ba-steo Zusiaoda zu vei4aiiiaB. Adr. Verw. 31J1 Maltheaar Weipen mit Stawabaaa bi lig zu vericAtdeiL Adr. Varw. 3146 Plaaiao» kreuxMüUg, preisw. zu verkauko. Anlragaa bai äipediuoa »TraMport«« MaU-ska ceata. 31M 4 eiserne l-Travonaa Pr. SS. 650 cm. giliiatii in vaikau-fen. i^breije. Naaimt 56. • .3141 V- Reben: grüner Sylvanar* Oraugetraubao. Muakat Praa Joh. Maüuast ers41aiaig var kauft noch F. Kirtr. St. Fe* ter bei Maribor. 32S9 Tiefer KAndarwace« hUUg zu vcrkauien. Leioik. Kalobova ul. 23, Studeaci. 3178 GroUe AazabI von gabrauch-teil' achrelbmaschinen (CooU-nentai, Mercedes) in allen i-'reisiagen. auch gegea Tait-zahluag günstig zu verkaufen Adler-Vertretung 1. Kartteutz, Uosposka 3. Tel. 26-42. 323% Verkaufe Auto mit Atttotaxi* Konzession. Adr. Verw. 3195 Verkaufe RoMMv. Poliska 5» Nova vas._^3196 Motorrad. öaohsmotor* ohne Pedale, im allerbesten Zustand verkauft Frisai. Vuhred 3206 Wer schlank und elefi:ant vrcr den will, der bestelle uacb Mall das hygienische Mieder ühue tüschbein uttd Uummii weiches bioneu 6 Stunden an Kcfcrti^. wird; auch Büsten-lialtcr. ällerneueste Modelle, in großer Auswahl bei »Lu-iia«, Maribor, nur Glavni irg Nr. 24._____mo Nr. 4S€ an d. Verw. 3393 ßonnlge piH Zubehdr von kieiner Fa-pidie (3 Personen) per 1. kt pi oder später za nieten ga» K±L Anträge unter >Ruln|a eter« an die Verw. 3» Bparbardzbamer jresndit fflr |5. April. Zuschriften erbeten pntar »RaUgc an die Verw. 3383 ^waWwaarwohnnag mit Bar tfeziiiuiiar und eveat mit Ka" trinaiHh womöglich in Villa, SO Bieten gesucht. Antr&ge «nter »Kleine FamHie« an die Verw. 3391 Suche Stelle als ZahlkeUnerla In besserem Lokale, gehe auch über die Saison. Anträ- 5e unter »Z kavcijo 23« an le Verw. 31*n AntaWllacbanikar. (^uffeur. der slowenischen, deutschen and italienischen Sprache micktif. sucht für sofort Chaiillatirst«llc. Adr. Varw. 3t290 fll'S MtiiU üimiH III: Vergeh ai» Ift. AprU aMU>Uer tes yiniaiar aa Fräulein od. Herrn nahe KralJa Paira ttg. Aasufr. an Warktaaea von >$14—15 Uhr. Adr. Verw. 3893 Leeres oder mÖbL mit separ. rl^iaai Kiakia benützung, ab 1. Mal aa bat« seren Pensionlstaa aa vermie teiL Adr. Verw. 3088 Varmlate möbl. Zinunar.'Kfl-ohe. Badeaimmerbenfltattng. WMdenralnerlava 8. Tür 15. 3086 duKhamarwobnung per 1. Mai in neuem Hause Meliski hrU). 31^ (blhtcr dem Militär-magazin) zu vergeben. 3093 Schwarze komplette Kanzlei-garnitur, antike Schubladckä-stcn u. Registricrkassa preis wert abzugeben. Aleksandro-va c. 12. Klemsche. 3224 Foto-Apparate: billig, prhna Oualiiäu von Diu 79.— aui-wäris. Audi mit dorn billigen Apparat j;utc Bilder unter Ad leifujiE des Fachmannes. Foto gescliäft L. Kioser. Vctrinjska ul. vis-a-A'i.s firaiski kitio. Solides Speisezimmer und anüero Möbelslücke preiswert zu verkaufen. PoDoviöeva 5. 3255 Hallo! BilÜK abzuKChen größeres Ouaritimi doppelt be-sclilnirtüic Schlcbtnihcn. uii-Öcrilerri :illorli:un.l riilirwaKCii ttnd Kalcscli aiicli (lunmii-rüder hei Pocivalnilv. Triu-Ska cesta Schönes, reines, sonniges, separiertes Zimmer, am Paik gelegen, ist ab 15. AprÜ nur an soliden .felaeu Herrn an vermieten. Adr. Verw. 3002 In Neubau herrliche Zwei. a. Dreiftantorwohanngen. nahe der AotobushaUestelle und Bahnstation TesDO zu ver-mlaten. Anfr. Taano« Ptuiska ceata 40. 3122 Abgeschlossene Zweizimmer. Wohnung. Garten, um 350 Di nar zu vermieten. Ipavöeva ul. 2. PobreSje. 5 Mhi. von d. TrZaSka c. 3123 2 Zlmmar. Küche oer 1^ Mai oder 1. Juni zu vermieten. Anzufr. von 10 bis 12 Uhr bei der Hausmeisterin, Tattenba citova 26. 3136 Billigste Kost und Ouartlar. Adr. Verw. 3172 Sonniges raöbl. Zimmer, Ba-dezimmerbenüianng, Parknähe an ein Fräulein ab 15. 4 abzüEOibetj. TomSiöcv «Irevo-red. LcSnikova 2. 3174 Zwei Fräulein werden atil Wohnune genommen. Zcntr ■^troßmaycrjeva 10-11. .1173 Großes. reiu.^uiüiiL Zimmer 7A\ vermieten. Klavnlska 2*T .^252 Molie. 3179 Blusan: aua ataikem Qam, gut waadi-bar ........ THkotscide, Sportfa^on . . SpMzeabluiailn, elegant u. duftig • StrUmpta: nor» ür daa täglichen Oa-brauch ....... Sakienflor» haltbare Strapax-aorten ..... Waachsekle, alle modeman Pafben^'^...... Reinadde» für gewJUilten Ge-adinack ...... Handschuh«: Zwirn, gnt waadibar . . . Tfikot, haltb. Lederhnitation Din 30*—, 28*—, 20'~ Lader in allen Modalutien . Din 70*—t ^ Din iS-—, 35*—, 28' Din 40--, Din 7$'—, 4t*— Din IS«—f 10*— Diu , 25'—, 20*— Din —f 14*— Din 55*-, 48-- Din 16'—, IS"—' MR Ö.AHCVEC PLANINK/' <; a; schlechte Ver heilkrättigen igungr Selbständige Ittlfihla wird aui gaBOnuMH. Hottar# Baldova ul. 2. 3011 TOobtlfa VtrUaftriii orit Kaution wird sofort aulge-nommen« Adr. Verw. 3089 Drahar aad MaicbtoaMablo^ sar werden für ständig aui-genommen. Ernst Eylert. Ka-cijancrieva uL 9. 3257 Chrllcbe und ratallche Bedie-«aÄk deutachaprecbeiidi wei eka -aHe hlusllebon Arbeiten saÄar varrichtea^ kann» für Vormittag gesucht. Anzutragen KoroSCeva tri. 35, 3)44 Besaeraa Stabeamädchta. üb. 20 Jahre alt. perfekte Servie rerln und Reehaerln. nett u. flelOlg. mit guten Manieren, slowenisch und deutadi apre dtend, für nächste Umgebung hUrlbors Ms 15. Aoril ge-aucht Persönl. Vorstelkms erwünscht. Adr. Verw. 3138 Daa Naneata Ii Hatbtamen und SdMeml :^oe6 a« separ. Eingang ai vermieten. Canteuieva 1. II. St. - 3256 S|Onnlgas ZImmar an 2 Per sonen mit oder Ohne Kost zu vergeh. Smetanova 51. Tür 4 3280 mit Badezimmer und Zubehör bis 1. Mai oder Drdzlnwiarwoh-aaag bii 1. Juni. Aleksandro-va cesta 12-1; zu vermieten. 3383 Villenwohnung. 2 parlcettier* te Zimmer, Bad. Garten, um 550 Din zu vermieten. Unter »Kinderlose« an die Verw. 3381 KaMattt samt Verpflegung 7tt vermieten. Aleksandrova c. 57. Hofgebäude. I. St. 3282 ftt iwÜH» Pensionistin sucht leeres, großes, sonn^es Zimmer mit ganzer VerpilcgunK. Anträge GregorÖlCeva 4, ebenerdig, links. 29^ Pensionist. 2 PersoncDi sehr ruhig, sucht p«r 1. Mai kleinere "Wohnung im Stadtin-uern. Qefl. Anträge unter «1 bis 2 Zimmer« an die Verw. . . 3137 Besserer Herr sucht ab 15. April schönes, rcdnes Zimmer womöglich Zentrum oder Villenviertel bei Tomsiöev drc-vored. KoroSöeva und Vrbaü sica ulica mit kompletter Bedienung, Frühstück, womögl. ÜadezinmierbenÖtzung. Untef »pünktlicher Zahler« :iii die Verw. 3139 bewandert, war auch in Großbetrieben, suche per 1. Mai entsprechende Stelle in frauenlosem Haushalte, Pen-aion, Heilanstalt etc. Gehe auch ins Ausland. Antr. unter »latelligent, gebildet« an die Verw. eH)eten, 3216 Verkäufarin für Spezerei, Ma nufaktur« Eisen- und Landesprodukte* 22 J. alt, sorlcht sio wenisch u. deutsch, vdhisdit ihren Posten zu ändern. Zu Schriften erbeten an die Verwaltung unter »Verläßliche Vorkäi^rin«. 3211 SUUnt Junger Zatriger Der soiort gesucht. Anzufragen CafS Rotov2. 3107 Khidarlräulein. in der deut* sehen Sprache perfekt, mit Nähkeontnissen bevorzugt, wird gesucht. An«ufr. Slom-§kov trg 5. 3030 Köehhi Mr iUes. 30-38 J.« nur sdbfitändtKe verläBUche Persop mit besten Jahres-seugnissen. wird ab Mai od. JaM fflr besseres Haus iu Ma riibor gesucht. Lohn 450 Din. Urlaub und Neuiahrsgeld. An träge nur schriftl. an »Ko-cian« per Adresse »Marthel rer Zeihuig«. Maribor. (Nur gegen Inseratenachein.) 3003 Praktlkiotla. slowaaifch und deutsch peHekt hi Wort uad Schrift, wird aufgenommer. Aleksandrova c. 12. Klemschc 3225 Ehrlldbesi reines, arbeitssa-mas JMIddMa für alles, das kocbea ksnn. wird in Dauerstellung gesucht, Wildenrai-nerjeva ll-H. 33i£f mit Yoricrias» Charakter, offenherzig, gut u. fttrurgiidi, wird voa einem gutsituierten Herrn im 53, Le bentiahre' gesucht Damen ni. voller Adresse mögen sidi unter Diskreiion an die Ver-waltmg d. BI. meMen unter »Ohae Anhaag«. 2714 Fflr Neubau suche gntsttnler-ten Herrn mit 3(H-^.000 Dinar anf Mitbesitz. Unter »M-tetestehead« an die Verw. 3150 Vartratnag erstUaasigor Letebtniotorräder 98 und 120 ccm* erprobt und preiswert. für verscMedene Rayone frei Ansinmft erteilt VorSW, Ma-ri'bor. Qospoina 9 3062 Jüngere, fesche KaUnerln. kautiofistäJiig. sucht Gasthaus Stefan. Prevalie.__ 3087 Maschinenwärter für stabilen Dieselmotor findet längere Beschäfttgung. Anzufragen b, »lutra«. Maribor-Pobreiie, Canicarieva 16. 3152 Frlaenrhi, tüchtige Kraft slowenisch - deutsch sprechend, erhält Dauerposten oer soiort oder gegen Verabredung. — Friseursalon PleterSek, Ptuj. 3186 Tüchtlgc KOchln. die auch an dere häusliche Arbeiten verrichtet, wird für den- 15. d. zu 3 Personen wsucht. Adr. Verw. 3015 Gesucht für Slowenien Wirt-schafltarin ^ 'zu älterem Ehepaar anf dem Lande. Bewerberinnen vön 30--40 Jahren, welche Kenntnisse Im Kochen Nälien, Gartenbau halben, so-\^ic ilbef gute Naclifrage ver fügen, wollen genaue Ansa-Ken Uber W^heflüre Tätigkeit und Bild -unter • »Wirtschafterin« an AnnonecfTbflrn Snx. Miiribor. senden, « 3M6 KansMkraft slowenisch und dautsdi« perfekt in Stenographie - und Maichinsdireiben, welche sich Iis Vefkäuierin eignet, wird sofort ahfgenom men. Vorzustellen im Spezial geschält fär Büromaschinen Ivan Leigat, Vetrinlska ul. 30, Tel 24-34._3188 Biflielw Wlrtsehattsköchln mit einfachen Kochkeimtnis-sen sndit Sclih>8gat Qamse-negg, Post GuStani. Mati&ka dolina. 3203 Sudetendeutsdier «älterer Harr^ Besitzer eines Phpto-Atehers. sucht Bekanntsc^ft einer Dame, welche VorUebe fflr diesen Beruf hat und afeli mit kl. Kapital beteUi^n möchte. Suchenler ist Jnoh., über MittdgröBe« reprüsesta-bel und wäre eveot. Heirat anöglich, da gaae alleinstehend. aiber nidit Bedingung. Dame vomahsM Charakters, gldch wekrher Konfession. bitte gefL Anträge un ter »Vertraoenswür^« an die Verw. 3301 Bessere Praa mit 170.000 Dinar sucht Gemeinschaft. Unter »n. P.« an die Verw. 3ß02 Die Herzlichen Wünsche der lieben Fr. Henna zum Namenstag. Qrnß von der Khn. mr Professor unterrichtet slowc nische, deutsche, französische und Italienische Sorache, slowenische. deutsche und kron tische Stenographie. Marijana ul. 35> Part._^ Slowenisch. Italienisch. Französisch nach schneller, Icich-ter. individ^jell atrgewandter Methode. Erfolg garantiert. Aleksandrova 14-1, Peric-3181 Erzlalterin zu einem drei-lüirigen Kinde gesucht. Bevorzugt werden Absolveniin-nen einer Lefarerionenbildungs anstalt. Offerte unter »Arzt« an die Verw. 3215 Leset und verbreitet die ß Dental-Qlptl Modnlifipa. ÄWnatefelps lalricliolps zu Orig Fabr'kspreltaB stuccaturgipa Sanlt^lpa Bauglpa GIPS-ZENTPALE Paldglpa Firma Andraili eitan-und BaumatarlaNnn-QioishaixMaiHt Matlbor. Vodnikov trg |ti2iii tia) »Mariborer Zeltung« Nummer 82 22 Somitag, den 9. April 1930 B9zjak-Los0 in der letzten Zeit folgende grösMr« Trtff^r: Pin a^CWMOfr— lot Nummf .. i#ioö6--"T r I I 15?77 DIr 301.000*— Lm Nummer OUM n H n M n w fft »» »ff-»I n S4.210 00.192 0<.0S1 77.M4 IXU 4.M0 » mooo*- lOOMO*— „ lOOlOOO--H lOOJWO*— » 100.000-— 100.000-— _ und zalilreiche andere Treffer zu Din 80.000, 60.000, 90.000, 40.000. 35.000, 30.000 usw. . ■ . , An 14. April beginnt wieder eine Jkm ifuektuule ä» stoMitteu HlüssentciMi! Wer noch kein Los besitzt, wende sich unverzüglich und vertrauensvoll an unsere Glücksstelle und Hauptkollektur der Staatsklas-senlotterie - BankgeschllR Beziak, Marlbor, Gosposka nl. 25 MaiHi? Ein ganzes Los kostet Din 200.—, ein halbes Din 100.— und ein Viertellos Din 50.—. 2508 Hellbad Topllce Lei^e in der Nähe der Eisenbahnstation Qeneralski stol auf der Strecke Zagreb—SuSak, mit cirka 22 Kat. Joch Flächeninhalt, Kurhaus mit Park, 2 Radioaktivquellen. in vertuiln edcr In in geim Näheres bei der Hrvatska poljedjelska banka, Zagreb, Smiöiklasova ul. 17, I. 3071 BeifditlgenSie die Auslage I lvaiiRnms,MarilNir AtelcMBdrov« C.13. T«L3S-07 A M für Jägd, Sport und Verteidigung. O ■ ■ Vri Jagd- und Touristen-Artikel in OToBter Auswahl, zu niedersten Preisen bei: Orninrna-Pastno?!^ Zanr^i Jnrllide?a nlica 1. Den Katalog (80 Seiten, 350 Abbildungen) senden wir eingeschrieben jedem, der uns Din 6.— in Briefmarken oder bar zusendet. 3164 Maschinelles HolzschnetdenI Pünktliche BedieDonsf! Emst SteinlMiGh, Kettojeva ulica 26 oder Franjäokuiika uliea 17, Telephon 22-45. 3240 Eiliit .hnnTil Peroaospora-Sprltzen die besten auf der Welt hl dieser Saison beson* ders ermäBltte Preise QeneraJvertretuns Barzel d. d. Syb«llai überall erhältüch. Verlanset Preisliste Hain Sie kelie Angsl.. Ich i schütze . Ihre Haut!; Sie brauchen" auch das schlechtaite' Wetter nicht zii' fOrcbten, wenn Sie Ihre,Haut vor'-dem Aus- ^ ^ gehen mit Nlvea einrei-ben. Nur Nivea enthalt^' Eücerit, das; Kräftigungs ^ mittel für die Haut. aller Art l extilablXlle, Hadem, Schneiderabfälle, Alteisen, Quß aller Art, Metalle Knochen usw. Wetten verkiitifen wir unter Elgeoprels: verschiedenes brauchbares Eisen für Schmiede und Schlosser, Lager von Riemenscheiben, Bandeisen für Fafibinder, verschiedene JVlaschinen usw. Folzhadem, Putzwolle, PoUerscbdbeii stets in jeder iVienge auf Lager. Lastübertühnmgen, Uebersledlagen mit modernen Autos oder Pferdebespannung werden prompt« und billigst übernommen. Staatsbeamte haben besonderen Nachlaß! Zwei modenie Taxlautos stehen stets zur Verfügung. — Rufen Sie Telephon 22722 Vclelrgonaa s nroräui^ prevM tororov in a.l.taksa IVAN SLUGA, MARIBOR, Triaska e. 22 Tdefon 22-72 ifwf •Iwl— Pmrm mehr und Ihre Gesmdheit lot «•riisallcii geschützt ^..OLLÄ'Xg UnfffUidiHch foloer nud fesladtr ertragreichste deutsche Hoehzuchtsorte abzugeben Aiker£e«m 3 (Tocilnica pod vejo) hinter Kalvarienberg Zugang Trubarjeva ul. Maler TIKka teitt» 1 All« fOr dM Export bostlmiii-tM Kltt«ii mllmn mh •iMm WM#iiMlclim octor Schuti-mm/km votmIIM sdn. Das ,J'1R0FAN1A''-System allein ist für diesen Zweck geeignet, da es das Uebertragen von Ein- und Mehrfarbendrude in einem einzigen Arbeitsgange auf rohes und bearbeitetes Holz, Karton, Jute sowie jedes andere porose Material ermöglicht. • Verlangen Sie noch heute Prospekte und unverbindliche-Offerte. Marä>ot$6a tisfiama d. d. MHlber. 'Kopaliilii uHca 4 «/Ttlapiion .iM7. 9B-I8. IM? f. MsSpBriilllilinrnnn: Ihno Moser WalagroMuuidlaBf Zeanm Dl» Moeerfeaae 1 T«Woii-Nr. 37-555» S7«SS6 WbiiIii ■! . I ▼Qiueiier Maribor uml ümgebiuiflr: Franz Vogrln Maribor» Naistrova nlica 15 Telefon 26-64 nwsKOGORsm nsr Zeichen der OriginalHit ist die im Korke ebgebrannte Markes „OrlfinelfllUiulf'* tUÜtutuA fülA iL iL = liefert unter attnttlfleii Bedlngunoen den elektrischen Strom für Beleuchtung sowie zu Betriebszwecken in Gewerbe und Industrie Zu besonders niedrigen Preisen wird der Strom für das elektrische Kochen geliefert Informationen erteilen die Direktion der EtektfBfllS Fsls Cl« Cl»f Narlbor, Vrazova ulica 2-1., sowie das sUdtlsche Elektriziiatsunterneh- men, Maribor, Franciskanska ulica 8 ^iiiiiiiiiiiiiiiiiiiiHiiiiiiiiiiiiiiiiiiniHiiiiHiiiiiiiiiiniiuuiitii^^^ bonntag, aen y. April 1939 23 »Mariborer Zeitung« Nummer 82 Kraoins' e Top ce Altberühnite radioaktive Thermal- und Schlammbäder heilen sicher und dauernd Rheuma, Gicht, Ischias, Frauenleiden iisw. Bäder im Hause, Wienerküche, neugebautes Thermalfreibad und Schlammhalle, nieaere Preise, bedeutende Ermäßigungen während der Vor- und Nachsaison, Pauschalkuren, Anstaltsauto auf der Bahnstation ZABOK-KRAPINSKE TOPLICE, freie Bahnrückfahrt usw. Verlanget Prospekte! ' 2825 Sie hielt ihr Kleid für weiß... ■••Jv M. BERDAJS SPEZI ALSAMENHANDLVNG MARI BOR UUBIJAMA ij . ' • I M MikloSiSeva 6 Vetnn„ka 30 EMPFIEHLT: Feld; Gemüse-, Blumen' Samen garantiert bester Qutdität, BLUMENKNOLLEN: Gladiolen, Dah-lien^ Pfingstrosen, Tuberosen u, s» w. Darlehen von Dln 400.000.— gegen hypothekarische Sicherst&llung sucht agiler Kaufmann. Abzahlung nach Uebereinlcoinnien Anträge an die Verwaltung des Blattes unter »Günstige Kapitalsanlage.« 2979 Besuchen Sie FRANKREICH Das bUlig^ste Land der'Welt! Spezial-Bahntarife - Beminjpitacheiiie Seinen Wintersport Unvergleichlicher Anfenthait Seine RIviera INe Denicmftler nngezIUter Knnsti^tStteB Seine Berge und iSeen Grofiartiges Straßennetz Die ichSniten ThermaUBider Seine Meere W.t ^ ' ■ -K' •" ■ - -l v'.'. ^ . ; _ ;;:,v WfSi '*v' '• '; ■\'.v /- *. . ■■' ?:• X' i- -si «md PARIS! Reisen Sie ohne Sorgen! SehMilmmer Küchen Wohnräume Couch*!. Ottomane, Matratzen kaufen Sie am besten beim Erzeuger auch auf Teilzahlungen E> Zelenka • Möbelhaus UlUm X. dfrlobr« 5 2694 Da wurde sie ^ehr nachdenKlicfi. . , Ihr gutes Kleid, stels von ihr selbst nnif grösster ^Sorgfali gewaschen, wirkt geradezu unan-sehnliclV'neben dem einlachen Umhang! Ja Wäsche mit Radion gewaschi&rir js! yrtyefgleichllch weiss, denn sie ist vollkommen rein. Die waischkräftige und dennoch milde Radionlösung durchströmt beim Kochen - getrieben von unzähligen feinen Sauerstoffbläschendas Gewebe unaul-hörlich. Behutsam wird aller Schmutz gelockert und "entfernt. Die vollkommen reine Wasche aber hat jenes alles uberstrahlende, schimmernde Weiss-sie Ist radionweiss. Schichf- RADION pere sam! Kein reineres Weiß als RadionweiB 3(arl 9ifolt Bmuptvmrtrimb fOr Jugoslavlan: f. rOMASCHITZ, MARiBon tHechanitche *Werküäite für Schreibmaschinen und Spezialgeschäft sämtlicher SBürobedarfsatiikel. Vertretung der Schreibmaschinen cMarke tt^sriumoh" REBEN Schntttreben, Wurzelreben Riparia Portalis und Edelreiser von Riesling auf Portalis. — Wir verkaiifen, solange der Vorrat reicht, zu ausnehmend niedrigen Preisen — Benützen Sie die Gelegentielt! Großrebschule PRVI JUOOSLAVENSKi LOZNJACI, DARUVAR. 2970 Da wir mit einer großen Auswahl in ii Frtthiahrsstofffen für Kitidar, Wäsche usw. eingedeckt sind, werden Sie höfl. eingeladen, unser Lager zu besichtigen. Sic kaufen, wie Sie sich überzeugen können, am billigsten bei 2787 M. Oajiek, Maribor Oiavni trg 1! — Unterlialb der »Velika kavama«! Herrschaftsgut in Visole 40 Minuten von Slov..Bistrica, bestehend aus 25 Joch Grund, und zwar zirka 2 Joch la, Weingarten, Felder, Wald und Wiesen mi'' 1200 Obstbäumen. — Herrenhaus: 9 parkettierte Zimmer, alle Nebenräume, Wirtschaftsgebäude, Garten, eigene eiektr. Zentrale und Wasserleitung im Haus, alles im besten Zustande, wird wegen Todesfall verkauft. — Anfragen an Ilse Egersdorfer, Slov. Bistrica. 3045 HRANILNKA DRAVIKE BANOVINE MARIBOR Zentrale: MARIBOR IIS elitenen neuen faialt Ecke Goenoilie-Sloveaaka ull«« Filiale: CEUE vla-Ävla Poll, •rChei Sfldslelrische Sparkaaa» Übertiimmt ElnlaRen ani Bflcliel und in lanfender Rechnnttii lu den i^ünstigiteo Zinufttxen. Einladen bei diesem Institut dat Oraubanat mit dem gesamten Vermogea und mit der t^anzen Steücrkratt hafe' wlfblldB vVCt . ^■^Sa CBCiVll€99^ Einlaner aUo ntmtllarischer lind. Die Soarkas^e führt alle in«) Geldfacii eincctitäi^i^en Geschäfte nromot und Iculant durch »Marlborer ZeMong« fhmmtr 82 Sonaias, den 9. AprH 1030 KARO SCHUHE lür Frühiahr und Sommer Waich« MuwwaMI — Mfssige Preise I Eröffnungsanzeige 1 Beehre mich den P. T. Auto- und Motortadfahrern bekannt zu geben, dafi ich mein im Jahre 1927 gegründetes S^algeichift fttr Aoto-Electric MAGNETO Karl Dadieu, Mechanilcer ah 1. A|irii 1030 welterfOhfc. Mdae jahrelange xi> und modern eingerichtete Wertntätte, sowie da reichhaltiges EnatzteOlacer bittea die beste Oewttr ffir solide, rasche und tHOige Bedieaaag. JAGNBTr Hart MUn. mOuBm KefsirikDvi 1 (Ovagi VaiMr, TdaplL 21<4I0>. 3063 GeiepilKH» Rwi neinen von ArtUcsbi der aUgemel Tfifv, RNma, Oilfsiirr, Schienen Zahnrlder. Achsen, Kaaalgitter, Wirtschaft, wie Beton-, Schmiede- uad Sehlosseniscfl, lienen, Waggonette, Netze, Riemenscheiben, Konsols, I I I _________m .... a. —-jventUe in allen Dimensionen, ferner 0röiai^ mmim, Molar in Stäben, Wettmetan, Blei, Zfailc, Zentrifugen, Dampfitessel, Latoinotlsa, laiwIsUmlillcheii Misehlosii, VoOgattcr 66 cm, große Reservolra, Wafen aüer Art, KiylirlMSStl ffir Jedes Oewerbe, Bohrer für Kohlengruben, Patent-Mtora usw. Beskhdfen Sie bitte auBeidem mein großes Lager und Sie werden den Biadnick habea, daB^ sieb in der Leipziger Messe befinden, allerdings mit dem Un> iMacUede, daB Sie bd tnir aoch mdir Ar^l antreffen als dort, und zwar zu sehr gün-aii«! Preisen. Qebnuichtc, aber sehr gut eihilteae Artiitcl mritig. Kaufe auch alle oberwähnte Artiiad lad zaMe sehr gfinsnge Preise. OB cmpilUlK vRS 3097 Justin Gastln2i£, Maribor, Tatlenbachova 14 Flllalt Bck« Ptoltks-TriUiiki iO. „.Ml BRiSUUER MESSE lfS9 mit L an dmasck inen markt riiliiiwiilsniiiirifiinisa «af atten ausländischen Strecken, in Deutsch-taod 00 Prozent — AaskBflfle und Prospekte bei aUen Rdsebfiros und deai Daatschea VsiMrMo» Kaefev Spomenik 5, Beognd aad ZiM-sU trg 18» Zagreb. 2876 Die Brealaaer Messe Ist dte deutsche Speiidmfsss Mr HatdoWi aa aas dem Ostaa aad SMoalaa Barepas. Das deutsche Angebot auf der Breslauer Messe zeigt alle Muchlasa aai_ Ehylditaagy für die Landwirtschaft, ferner Maschinen, Apparate and Werknage für Haadweffc, mittlere und kleinere Industrie. ÖATE^KE TOPLICE Post Breüce ob Savi. — Hehseate (5i QmA O ladiaakttve Hdkiaale ha Drau-Banat. Sdson vom 1. 5. bis 30. 9., fai der Vor- und Nachsaison er-mlBigte Prdse. Prospekte sendet die Kurverwaltong. Mit unflbertnMIdien Erfolfia «eidia Mfeade Khuikheiten gahdlt: Hoher Blutdruck, Rbeamatisnins, Qicht, Ischias, EntzUndunsen, chronische Katarrhe, Frauealekien usw. — Rekonvaleszeate, SobwicMinge aad Bhitanne Hadsa hier ihm mlwane Oesmdbeit wieder. 3073 ittd und mtiilM äit „HaiÜsm gdhrnf ff OH r. wp M ' ij T i'> •! ,, F Schneider rr»-L!i U] Pirfektn InMi-kmlisln i) sucht ^osses Indusbie-unternebmen. • Angebote an die Verwaltung unter „Perfekt*. si32 »»ia>»>#aata»a»M»» Otnstm, VaHaagm «• Pfeep*tel Atlilm Biertriniter Za dan Ostarfatenagan vwroMi«! nicht, das vonOfllclie heurige ngueBodtbjer der UNIONBRAUEREI lukertenl—J25 Von der besten Füllfeder am sucht ihren Bruder Fefix Bundschuh. Hauptpostlagamd Graz. zur modernsten Rechen- und Schreibmasc sowie modemstoi Bflrobedarf erhalten alles in srofier Auswahl bei iti Maribor. Gosooska 3, Tel. 2 MÖBEL luiaylstls WeknuDgs-dailiililimjiiiii liefert „OB NO VA« P.NOVAK, . JoHSiSeva wliea 6 Weingartenspritzen Kupferkessei t Wäsche, Futter und Sparherde sowie Reparaturen billigst bei Kupferschmied JLMIekHi, SiidMiil.2 -cüÄT-TTiiriÄ» ™-;sjasÄ.iÄÄsr"Ä«i'ii!ar- - """