^lk. iH15^ <><^ ^^"> halbj.bolr. Mit der VHft ganzj.ft.iö, h^l?,,fi.?5<), ^V!l»^»5^«-H, 5^V, ^^^t^AAl-V^-»^ Wiederholungen p«i Zcile » »r. ^csgcricht Wien als Pressgcricht hat auf in Nr Zrs.^-'StaatsanwaKschaft erkannt, dass der Inhalt des ddlo. 2'tUstt^^ ^t. P, O. das Verbot der Weiterverbreituna. dieser 'un,chrift ausgesprochen. hat ,l^6 ^ ^ Kreisgericht Wiener» Neustadt als Pressgcricht H,/^r Antrag der l, k. Staatsanwallschaft zn Recht erlaunt: " Anhalt der Flugschrift mit der Ucbcrschrift: „Mahnung ' alle Arbeiter und Männer des Volles" nnd der Unterschritt b^ Executiv.Comit^" begrilndc den Thatbestand des Vcr> "chens des hochvcrrathes nach ß 58 lit o St, G,. in seinem Nl/^ Absähe zudem das Verbrechen der Beleidigung vun Mit' Unw " ^^ kaiserlichen Hauses nach 8 64 St. G., und werde schliß ^^'lb^'tigcr Bestätigung der Beschlagnahme dieser Drucl- bi, ^'""V 8 4W St. P. O. das Verbot ihrer weiteren Ver- "'ung ausgesprochen. in m,^°s k. l. Obcrlandesgericht als Gerichtshof II. Instanz Win» ä ^" "^" ^'^ Beschwerde der l. k. Staatsanwaltschaft in in ^/^cn das Erkenntnis des l. k. Landes, als Pressgcrichtes dom » ^"°"l 27. Juli 1883. Z. 10963. mit dem Erkenntnisse lyrist 3"^ 1263' Z 9722. die Weiterucrbreitung der Drucl< des k''^'lze'tung". Gratwcin. 24. Juli 1883. Nr. 1 — wegen Nach 8 «^ton-Artitels „Ethnographisches zu den Kaiscrtagcn" ^ u "4 ^,t. G. verboten. Nichtamtlicher Theil. Se. Majestät der Kaiser haben, wie der „Osservatore Triestino" mittheilt, zum Baue eines Schulhauses in der Gemeinde Bergud im Bezirke Volosca 200 fl.. zur Anschaffung neuer Kirchen-glocken in St. Poley im Bezirke Sessana 150 fl., dann zur Restaurierung der Kirche und des Klosters der Kapuziner zu Heiligenkreuz im Bezirke Görz 200 fl. zu spenden geruht. Se. Majestät der Kaiser haben, wie das „Prager Abendblatt" meldet, dem Ortsschulrathe in Dessendorf zur Anschaffung von Bildnissen Ihrer Majestäten für die neuerbaute Schule 50 fl., ferner, wie das „Triester Tagblatt" mittheilt, dem Marine-Hospitale in Grado 300 fl. zu spenden geruht. Zur Lage. Der erhebende Eindruck, den der Verlauf der Wiener Festwoche allenthalben hervorgerufen, spiegell sich auch in den Aeußerungen der Provinzprrsse wieder. So schreibt das «Triester Tagblatt": „Die Wiener Fest? sind verrauscht, aber nicht so vergänglich wie sie, wird die Erinnerung an die Geist und Gemüth gleich mächtig erfassenden Momente sein, welche sie geboten. Den Mittelpunkt derselben bildet die erhabene Person des Monarchen. Wieder einmal ist der Kaiser vom Throne herabgestiegen, um in der Wiener Bürgerschaft Sem Volk zu ehren. Mit dem irdischen Glänze der Krone und mit dem himmlischen Lichte der Liebe weihte Er das neue Haus der Stadt Wien, und mit Recht bezeichnetr der Bürgermeister diesen Act der Huld als «erhebende Würdigung des Bürgerthums". Wer der eben so bedeutsamen wie prachtvollen Feier nicht bloß mit gehobenem Gefühle, sondern auch mit tieferem, writerblickelldem Verständnisse beiwohnt!', dem musste sich der Gedanke aufdränge!', dass dieser Monarch, der da der Schöpfung einer Stadt, dem Werke eines Künstlers fo huldreiche Theilnahme entgegenbringt, selbst Sein Leben einer großen, segensvollen, welt. geschichtlichen Schöpfung gewidmet hat: der freiheit» lichen Neugestaltung Seiner Monarchie. Die erHabe, nen Tugenden, welche Ihn bei diesem unsterblichen Werke leiteten, Ihm die zahllosen Schwierigkeiten siegreich bewältigen halfen, der Kaiser hat sie in Seiner Erwiderung an den Bürgermeister betont, sie heißen: „Opferwilligkeil, Gemeinsiun, Vaterlandsliebe. In allen diesen Tugenden bot und bietet Er allzeit Seinen Völ» kern ein leuchtendes Vorbild." Das „Prager Abendblatt" sagt: „Der er-hebende Charakter wie der würdige Verlauf der Wiener Feste haben nicht wenig dazu beigetragen, der Bevöl» lerung der Reichshauptstadt die beruhigende Ueberzeugung beizubringen, dass das Schlagwort von der ,,De« capitalisierung Wiens" nichts war und ist als eine tendenziöse Phrase, darauf berechnet, der großen Masse Sand in die Augen zu streuen. Wenn irgend elwas, so haben die letzten Tage klar bewiesen, dass Wien nach wie vor das Herz des Reiches, die glänzende Metropole der alten ruhmreichen Habsburgischen Monarchie ist, und dass niemand daran denkt, ihm den rechtlich gebürenden Rang streitig zu machen. Was ist nicht alles von gewisser Seite aufgeboten worden, um die Festfreude der Bevölkerung zu trüben, die Bedeutung der erhebenden Feier zu verkleinern und die Situation Wiens im schwärzesten Lichte zu schildern. All diese der Parteileidenschaft entsprungenen Bemühungen sind jedoch vollständig erfolglos geblieben." Von den Landtagen. Auf der Tagesordnung der letzten Sitzung des oberösterreichischen Landtages befand sich auch der Landesausschuss-Bericht, betreffend die Errichtung einer Stiftung für Taubstumme und Blinde anlässlich der glücklichen Entbindung Ihrer k. und k. Hoheit der durchlauchtigsten Kronprinzessin Erzherzogin Stephanie. — Im galizischen Landtage verlas der Landmarschall ein Telegramm aus der kaiserlichen Cabinetskanzlei, worin dem Landtage der Dank Seiner Majestät des Kaisers für den Glückwunsch anlässlich des freudigen Ereignisses im Allerhöchsten Kaiser-Hause bekanut gegeben wird. Hierauf wurden die Wahlen in die einzelnen Ausschüsse vorgenommen und sodann die Wahlverificationen fortgesetzt. Vom Ausland. Für den bisherigen Erfolg der französischen KliegSoperationen am Rothen Flusse in Tonkin ist die telegraphische Meldung bezeichnend, dass, wie einst i» den Tagen des Convems, der die Oberaufsicht führende Civilcommissär Harmand den Obergeneral Bouct absetzte.— Als Verstärkungen der französischen Streit-träfte in Tonkin rücken ab: 900 Mann am 20. Sep« tember und 1800 am 25. Beide Abtheilungen sollen gleichzeitig in Hai-phong eintreffen. Bis zur Ankunft der Verstärkung sollen die Operationen gegen Sontay nicht wieder aufgenommen werden. Die Franzosen sollen nur noch 18 Kilometer von Sontay entfernt sein. aber die großen Ueberschwemmungen verhinderten jede Truppenbewegung. Die den Kriegern der „Schwarzen Flagge" abgenommenen Kanonen sind fast sämmtlich Hinterlader. Die Romagna gehört wie früher so auch heute noch zu den unruhigsten Provinzen Italiens, und die Imilleton. M Ein neues Lustspiel von Doczy. Vndapest, 14. September. t,e»^ Lustspiel: ..Letzte Liebe" — Ludwig Doczys z ues Werk - ist in Versen und zum Theile auch in ^men geschrieben, wie die erste Arbeit des Verfassers daz ^ ^ "n überaus interessantes Stück, welches l>ram^ü ^nannte Erstlingswerk des Dichters an z"rücklN^c«?"lt und Tiefe der Empfindung weit Kar w ? " b" ..Kuss" das Product der Studien Uewrn^ . der Verfasser der spanischen Komödie zu-V°tbild^"' 5° ^ an seinem neuesten Werke das U^iste 3^sveares ^A zu verkennen, dem sich das ^nzeln m " Doczys naturgemäß zuwenden musste, ^chünb -. """ b^ Lustspieles sind von hinreißender an ^ ' und in dem Ganzen liegt ein Schwung, der !chen ^A. ^ Zug in manchen Lustspielen des briti-Litt,,. '?lers gemahnt. Doczy führt in der „Letzten hottet >!5. ^bee aus, dass das Herz aller Schwüre "nd dem ,?? b^le auch von dem mächtigsten W'llen ?" del, b.^'ten Stolze unterstützt. Diese These wird ^ unaa sandten beim heiligen Stuhle aufgehoben werde, und dass die preußische Regierung die Miete des Palastes, in welchem die deutsch? Gesandtschaft untergebracht ist, bereits gekündigt habe. und alles dies, weil nach diesen Blättern die Verhandlungen nicht von der Stelle kämen und die Preußische Negierung entschlossen sei. die Verhandlungen und diplomatischen Beziehungen zugleich abzubrechen. Anstatt dessen wird Herr von Schlözer unverskhens in Abschiedsaudienz vom Fürsten Bismarck empfangen, welcher ihn über eine Stunde bei sich behält, und sind jene Telegraphen-Agenturen, welche prophezeit hatten, dass dieser ausgezeichnete Gesandte nicht mehr nach Rom zurückkehren werde, zu dem Geständnisse gezwungen, dass sich Herr v. Schlözer auf der Reise dahin befinde. Wenn man nun erwägt, dass Schlözer seine Rücklehr um einen halben Monat beschleunigte, indem sein Urlaub erst mit Ende September abläuft, dafs er weiters, wenn die Beziehungen zwischen Preußen und dem heiligen Stuhle wirklich solche wären, wie es von gewisser Seite gewünscht wird, sicherlich unter irgend einem Vorwande seine Abwesenheit von Rom verlängert hätte, und dass schließlich von all dem, was vorausgesagt wurde, das gerade Gegentheil eingetreten ist, dann wird man daraus ersehen, wie unrichtig die Meldungen der Pessimisten waren und wie sehr Ihr Correspondent im Rechte war, mit Hartnäckigkeit auf seinem Optimismus zu beharren. Im gegenwärtigen Augenblicke bereiten sich wich« tige Dinge vor. Viele Angelegenheiten, die ich in meinem letzten Schreiben erwähnte, sind der Entscheidung nahe. Es wurde eine Sp^cialcommission mit der Prüfung des Memorandums der deutschen Bischöfe anlässlich des Rundschreibens des preußischen Cultusministers v. Go hl er beauftragt, und es lässt sich, nachdem diese Aufgabe nahezu beendet ist, das Ergebnis der Berathung dieser Commission ehestens erwarten. Indessen bin ich in der Lage, zu versichern, dass sowohl der heilige Stuhl, wie auch der preußische Episkopat und die preußische Regierung von den besten Gesinnungen beseelt sind. Dies möge jenen zum Troste gereichen, welche in dem Kirchenkampfe in Preußen nicht bloß einen Nachtheil für die Kirche, sondern auch für den Staat erblicken. Das Schreiben des heiligen Vaters an den Erz-bischof von Wien wird gewiss vom österreichischen Volke mit Befriedigung gelesen werden, weil es eine glänzende Lobrede ist, welche Leo XIII. der christ« lichen Bravour und der bewunderungswürdigen Tapfer-» keit der Wiener und des erhabenen regierenden Hauses hält, eine Anerkennung, die gewissermaßen ein Echo jenes Lobes bildet, das Innocenz XI. den Heroen dieser denkwürdigen Belagerung zucheil werdcn ließ. Tagesneuigkeiten. — (Der 77. Geburtstag Heinrich Laube's.) Heinrich Laube feierte am 18. d. M. in Wien seinen 77. Geburtstag. Wie alljährlich, fanden sich auch diesmal zahlreiche, dem weiten Freundeskreise des greisen _____________ — Schriftstellers ungehörige Gratulanten ein. und wahre Pyramiden von Gratulationsbriefen. Telegrammen, Blumengrüßen :c. thürmten sich im Laufe deS -uor-mittags auf den Tischen des Emftfangssalons auf. ^m prachtvoller Blumenrahmen, ein Geschenk der Fra" Albrecht, erregte die Bewunderung der anwesenden Gratulanten. Anlässlich des Geburtöfestes Laube's 9°) Director Bukovics dessen Lustspiel „Cato von Eise" für diesen Tag im Stadttheater angesetzt, — (Local bahnen mit elektrischem Betriebe.) Das k, k, Handelsministerium hat der durch Dr. Fellinger in Wien als Generalbevollmächtigten ^ tretenen Firma Siemens und Halste die angesuchte Ve» willigung zur Vornahme technischer Vorarbeiten f"l mehrere schmalspurige Localbahnlinien mit elektrisches Betriebe in Wien im Sinne der bestehenden Norme« auf die Dauer von sechs Monaten ertheilt, und Ml' 1) von der Mariahilfer» Hauptstraße nach der PUg""' Brücke, dem Margarethen.Platze. der Wiedener Ha"p^ straße. der Elisabeth-Arücke, dem Lobkowitz-Platze, de" Michaeler-Platze, dem Peters-Platze, dem Hohen M"lte, der Stephanie-Brücke, dem Carmeliter-Platze und de oberen Augartenstrahe; 2) von der oberen Augarte^ straße nach der unteren Augartenstraße, der Porzellan gasse, der Währingerstrahe, dem Schottenthore. de>» Nathhausplatze, dem Neichsrathsplatze, der Lerchenfelde^ straße nach der Mariahilfer-Hauptstraße; 3) >""" Franz.Iosephs.Quai nach dem Börsenplatze, der 3"^ und dem Schottenthore; 4) von der Elisabeth-Arun« nach dem Reichsrathsplatze; 5.) von der oberen Ang"^ straße nach dem Praterstern. durch Weißgerber. ErdbeW Landstraße, der Belvedere-Linie, dem Südbahnhofe, " Favoritenstrahe und der Wiedener Hauptstraße; 6) ^ der Währmgerstraße nach der Spitalgasse. der M«l straße. durch die Iosephstadt nach der Lerchenfelderstraß^ und 7.) von der Mariahilfer" Schiehversuche mit der Krupp'schen 28 Ctm.-Hinterlaoe Küstenkanone statt. Zu denselben sind von Seite d" Neichs-Kriegsministeriums die Vorstände der 7. "" 8, Abtheilung, Oberstlieutenant Hermann, und G-^' Bingler, von Seite des technischen und administratlvl Militärcomites FML, Kreutz. Oberstlieutenant b"W^ des Artilleriestabes und die Artillerie.Hauptleute BesH'' Hugyetz und Iuritzky dahin abgegangen. , — (Gute Polizeimaßregel.) Die Temesva" Polizei hat die Wahrnehmung gemacht, dass die D>en> mädchen mit Einbruch des Abends auf dem Trottoir «n unter Thoreinfahrten mit Männern allzu Viel h?r"^ stehen und die Passage stören, und schickt nun mit O'" bruch der Dunkelheit Patrouillen aus, denen es oblieg' die Herumstehenden abzuschaffen. Sollte ein Dienstmädche wiederholt in die Lage kommen, von Seite der Patron! aus diesem Anlasse gemahnt zu werden, so kann i Verhaftung derselben geschritten werden. ^ — (Panik im Kaschauer Circus) Ueber ° telegraphisch gemeldete Panik im Circus Suhr i Ka schau liegen folgende weitere Nachrichten "^ Gestern (1Ü. d. M,) abends 9 Uhr entstand im C'"" Suhr Während der Vorstellung infolge eineS blw Feuerlärmes eine entsetzliche Panik, Der ^'"us ^ zum Erdrücken voll. die Vorstellung im besten ö"^ und zwei Clowns unterhielten eben aufs animieren das Publicum. als mit einemmale ein nächst dem ^"" ^ eingange stehender Artillerist den Schrei ausfticß: "^'^j< Hierauf begann das auf der Gallerie l>!>fiildliche P"^ cum kopflos gegen die Ausgänge zu stürmen, viele sp gen auf das Parterre herab, zerbrachen die Varr> Bande geschlagen. Sie verliebt sich in einen Unbekannten, in einen italienischen Ritter, der am Hofe Lud« wigz erscheint und zwei Monate dort weilt, ohne Namen und Abkunft zu verrathen. Es ist dies Cecco, der Sohn des Herzogs von Padua, der seinen Vater und dessen Haus grollend verlassen hat, grollend über einen schimpflichen Frieden, den Franz Carrara mit Venedig abschließen will. Bei einem Turnier gezwungen, seinen Namen zu nennen, wird Cecco für einen Betrüger gehalten und von König Ludwig vom Hofe Verwiesen; er soll Ofen bis zum Abend verlassen, da sonst sein Leben verwirkt ist. Er denkt nicht daran, die leidenschaftlich geliebte Maria, deren zärtliche Neigung er ahnt, zu verlassen; er schickt ihr sogar die Bot« scha t dass er am Abend in ihren Gemächern erscheinen will damit sie über sein Schicksal entscheide. Wenn sie ihm ihre Liebe schenke, so wolle er in Ofen bleiben und den Kampf für das gute Recht feines Namens aegen alle Welt aufnehmen; wenn ste chn abweise, fn er bereit, sich den Häschern Ludwigs zu überliefern. Man erräth den Conflict, m den die schone Mar.a geräth; wenn sie den Liebhaber m chren Gemachern zu nächtlicher Stunde empfängt, hat ste den Treuschwur gebrochen, den sie ihrem Bräutigam abgelegt; wenn sie dem unglücklichen Ritter aber ,hre Thür verschließt, so ist sein Leben verwirkt und verloren. Das ist ein qualvolles Dilemma, und Zeuge ihrer Herzens« pnn ist keine andere als die verschmähte Herzogstochter von Padua, die anmuthige Katharina, die, als Page verladet, a« den Hos Ludwigs ihrem angebeteten Laczfi voranaeeilt ist, um dort den Kampf gegen ihre unbekannte Nebenbuhlerin aufzunehmen u»d sich den Geliebten zu erobern. Zeuge ihrer Herzenöpein ist auch Laczfi, welcher unerwartet in der Kleidung eines gemeinen Kriegers nach Ofen zurückkehrt >md die Rolle des Wächters übernimmt, den Maria Drngeth holen lässt, um ihre Thür vor einem Einbruch Ceccos zu schützen. Sie lässt den Wächter holen, um ihn wieder fortzuschicken, und der Soldat, den sie nicht erkennt, hört die Herzensergüsse Ceccos und seiner Braut mit an. Maria verbirgt Cecco schließlich, da er verfolgt Wlrd, m ihrem Gemache. Man sah ihn in ihre Avpar° tements fchleichen und sucht ihn auch dort. Er will durch einen Sprung aus dem Fenster entkommen, fällt aber ,n die Hände feiner Verfolger und bekennt sich als D,eb, um die Ehre der Geliebten zu retten. Der Kömg überliefert ihn der Gnade und dem Richtspruch des wiedererschienenen Laczfi. D,e Helden des Stückes wollen mit stolzer Ueberhebung die Rollen weiterspielen, die sie übernommen haben. Laczfi sieht wohl, dass das Herz Marias einem anderen gehört, er hat sich aber auch überzeugt, dass fie lhre Ehre und ihm die Treue bewahtt hat, sogar unter Umständen, welche sonst die Kräfte der Frauen zu übersteigen pflegen. Er ist nach wie vor entschlossen, lhr Gluck und das seinige zu zerstören, um den Schwur zu erfüllen, den er geleistet hat. Auch Maria ist zu stolz, um zurückzutreten. Katharina wagt in mädchenhafter Schüchternheit nicht, ihr Geschlecht und ihren Namen zu verrathen, obzwa, sie allein den Bluder retten könnte. Es scheint, dass sich alle« Unhe'l "^ füllen soll, welches aus dem unbedachten, hoch>nuty 2^ Gelöbnis eines Augenblicks zu entspringe» broht» ^ biederer Szrkler. der Waffenträger Laczfis. ein tr ^ Diener feines Herrn. Pferdekopf mit Namen ""° ^ gabt mit reichem Mutterw,tz, unternimmt es am e U Faust, den Trotz unseres Halden zu brechen. ^ IP' "^ den beiden Damen vor, Laczfi kämpf«' m>t Cecc ^ Duell auf Leben und Tod aus, und "UN e"w^, beiden verzwe,fetten Mädchen, alle Zmückhaltuna ^ gissend, zum König, um seine Hilfe und 3"'^ hak anzurufen. Katharina enthüllt dem Monarch «.^ zänliche Verhältnis, in dem sie zu dem W0i> .^ steht, und füllt den Palast mit ihren Klagen ^ diesen Zweikampf, der ihr jedenfalls den ^u0" ^ den Geliebten, also ein theures Wesen rauben »' Maria erhebt dagegen wider sich s^bst ""e > ^ Beschuldigung, indem sie in dem Bestreben, ^'^ retten, vorgibt, ihn durch zärtliche Bl'cke uno vrl - ^ Reden in ihre Gemächer gelockt zu haben. ^ ^,ße um seine Rettung und will dafür im Klone ^,^ thun. Nach mancherlei weiteren Verwicklungen ^ omn auch der König alle Conflicte M.^f"^^^ Lösung. Laczfi führt fein muthiges "aliem,^ » ^r chen heim und Maria erhält ihren verliebten zum Gemahl. '^k?weatell Wie aus dieser dürftigen Skizze der "'chv « „ Handlung zu ersehen, ist das Stück reich ge' »^ spannenden Effecten. Trotz der nmnchma «"s ., ^ erscheinenden Conflicte ist es an echt lustsplelmnft» ^idacher Zeitung Nr. 2l5 1851 20. September 1883. und schlugen das Vestibule-Portal ein. Der Andrang w, k ^ g"ßer. dass viele auf den Boden fielen und on der nach dem Ausgange stürmenden Menge getreten wurden. Viele wurden derart an die Bretterwand ge-"U6t. dass sie in Ohnmacht fielen. Mittlerweile wurde °uch das Krachen der die Gallerle stützenden Ballen 2tY0lt. worauf auch das im Parterre befindliche Publi. cum sich i„ Bewegung setzte. Die Mahnrufe besonnener tute, es sei keine wie immer geartete Gefahr, wurden '" ^llust; viel?3 wurde gestohlen. Ein Theil so f, s,^cutns drängte gegen die Stallungen und stürmte k>r mc b"^ die Reiterin Martha Suhr, die bereits ^ -Pferd bestieg, sammt Pferd zu Boden stürzte. Der d""' dauerte beiläufig zehn Minuten, wonach es gelang, siel! ^"bl'c"m zum Theile zu beruhigen und die Vor. dlls^ ^"zusetzen. Die Katastrophe entstand dadurch, wu k ^ ^^ Gallerie jemandem eine Uhr gestohlen ein » ^s" ^" ^'^ erwischte und mit demselben t Valgerei anfieng. Ein beim Hauftteingange stehender ^mbat der Nrtillerietruvpe, in der Meinung, es sei w,r. stieß den verhängnisvollen Ruf aus, welcher """53 zum Gedränge gewesen. ^. -^ (Die letzte Krankheit des Grafen von ^amvord.) Professor Vulpian in Paris, der bekannt. ^Wiederholt an das Kranleubett des verstorbenen ^ ^>en berufen worden war, veröffentlicht in der Pariser dum i hebdomadaire de Medecine et de Chirurgie" m 14. j) ^ ^,^ längeren Artikel über „die letzte da?» m ^^ ^^"^n von Chambord". Er sagt darin, h'.^.'professor Dr. Dräsche. Dr. Mayer und er den '"gen Tod des Kranken schon bei der ersten Consul« solm" ^lMlsslchen, das« sie sich aber gegenseitig zu ab. w" Discretion darüber verpflichtet hatten. „Wir die K "^eingekommen — schreibt Professor Vulftian — heftik"^^ "^ ""^" "^"^" Magenkatarrh von größter von 3 ^" bezeichnen. Diese Bezeichnung wurde auch unlei/^l""^" Ala'""« wiedergegeben, aber sie drückte binazz ^ ">^auung nicht genau aus. Wir gaben aller« Wir tu«? ^"hllndcnsein eines Magenkatarrhs zu. aber sterer ^"s ""^ ''^ Ansicht, dass sich dazu ein viel ern-Ansck ""l^l'd des Magens geselle, und nach unserer dem A"!"2 musste die Krankheit «ach kurzer Frist mit 4ode endigen. h,-. ^ (Europäische Gradmessung.) In Non, "b am 15. Oktober die siebente Generalconferenz der .Maischen Gradmessung zusammentreten. Einen der .,'chtigste,! Velhanolungsgegenstände dieser Conferenz '^et die Frage der Vereinheitlichung der geographischen ^"gen durch Wahl eines einzigen ersten Meridians "Wie die Einführung einer internationalen Zeit für deu ''"en Verwaltungsdienst der Eisenbahnen. Telegraphen "b Posten. Um bei Berathung dieses Gegenstandes. ^ zugleich ein wissenschaftliches und praktisches Inter- " darbietet, möglichst alle maßgebenden Meinungen tl,r^^" ö" sehen, hat die permanente Commission der i„ ^°' gewichen werden dürfte. Wir haben ja in Berlin eine „Hochschule für Musil". Hier wäre eine würdige Aufgabe für sie !" — (Der Gipfel der Reclame.) In Chicago lief letzthin ein anscheinend im Zustande äußerster Verzweiflung befindlicher Mensch über den sehr belebten Strand dem Michigansee zu und stürzte sich hinein. Alles strömt entseht zusammen; während aber einige Entschlossene sich anschicken, den Selbstmörder zu retten, taucht derselbe kunstgerecht empor, streckt der erstaunten Menge ein auf Leinwand gedrucktes Placat entgegen, welches er an seinem Leibe verborgen hatte, und schreit mit Stentorstimme: «Patentstiefelwi chsel" Nur echt Longstreet Nr. 5 bei Smith und Comp." — (Die Hasen in Paris.) Aus der französischen Hauptstadt wird geschrieben: „Der Eröffnungstag der Jagd. der 2 d.. hat den französischen Jägern, Feinschmeckern und besonders auch den Wildprethändlern arge Enttäuschungen gebracht. Es herrschte an dem Tage ein furchtbarer Sturm. Die meisten Jäger, welche sich hinausgewagt hatten, kamen daher ohne irgend welche Beute nach Hause, und zum erstenmale seit Jahren War am ersten Iagdtage fast kein französisches Wildpret in den Pariser Centralhallen zu finden. Die paar Stücke, welche die Wilderer am Vorabend eingeschmuggelt hatten, wurden mit Gold aufgewogen und waren im Nu vergriffen. Das fremde Wildpret lommt fast ausschließlich autz Deutschland, wird von Pariser Händlern oder deren Agenten auf deutscheu Märkten gekauft und kommt in der Nacht vor dem Tage der Iagderöffnung in einem Schnellzuge über die Grenze. Hat sich der Zug ver» spätet. so lommt er nach Mitternacht ohne Anstand über die Grenze und bringt seine kostbare Ladung so schnell nach Paris, dass dieselbe schon vormittags in den Hallen erscheint, überschreitet er aber einige Minuten vor Milter, nacht die Grenze, so wird er von den Wächtern des Gesetzes angehalten, da ja die Jagd noch nicht gesetzlich eröffnet ist. Die Ladung muss dann bis zum nächsten ..Hallenzuge" warten, wodurch ein Zeitverlust von 24 Stunden entsteht, während dessen natürlich das Wild nicht an Güte zunimmt. Dieser Fall trat in diesem Jahre ein. deshalb war lein Wildpret in den Hallen, während am folgenden Tage mit der ersten, halbver-dorbenen Sendung zugleich die zweite eintraf. Die Händler hatten den besten Verkaufstag versäumt und mussten nun zn jedem Preise losschlagen, so dass sie bedeutende Verluste erlitten. Die hohen Preise, die am Eröffnungstage bezahlt wurden, haben seitdem eine Ueberfülle von Wild nach den Hallen gebracht, wo an manchen Tagen die Preise ungemein niedrig waren; besonders sind Rebhühner zu dem für Paris ganz unerhört billigen Preise von Francs 1.50 bis 2.50 verkauft worden. Hicbei mag bemerkt werden, dafs die Pariser Händler und Feinschmecker den deutschen Hasen sehr genau von dem französischen unterscheiden. Der erstere ist stärker, das Fell brauner, der Geschmack schärfer, als dies beim französischen Lampe der Fall ist. Selbstverständlich behaupten aber alle Franzosen, der französische Hase sei der beste. Ein Jäger, den ich einmal darüber zur Rede stellte, erklärte mir jedoch: Das sind alles Unterscheidungen, welche nur auf dem Markte aufgebracht wurden. Was man hier deutsche Hasen nennt, sind meist Waldhasen, die sich immer von Feldhasen unterscheiden. Deutschland schickt überwiegend Waldhasen. Die Feldhasen aus den saftigen Ebenen der Pfalz, VadenS, des Elsass u. f. lv. werden frischweg als französische Hasen verkaust, Locales. — (Ernennung zu Ehrenbürgern.) Die Gemeinde Horjul hat, wie die „Novice" melden, den Herrn Landespräsidenten Freiherrn von Winkler und den hochw. Herrn Canonicus A. Zamejc zu Ehren« bürgern ernannt. — (Hauptcontrols-Versammlung der Landwehr im Jahre 1883.) Die diesjährige Hauptcontrole der nach Wien zuständigen und zum k k. Landwehr»Schützenbataillon Wien Nr. 1 gehörigen, sowie der im Auscnthalte in Wien befindlichen Landwehrmänner fremder Bataillone findet in der Zeit vom 20sten bis 31. Oktober statt. Der Controlsact beginnt täglich um halb 9 Uhr früh und wird im V. Bezirke, Sieben-brunnengasfe 49 (Hühnerhof), abgehalten. Im Crlran-kungsfalle ist am Einberufungst.^e ein ärztliches Zeugnis auf den Controlsplatz einzusenden. Jeder zur Controle Verpflichtete hat bei derselben persönlich zu erscheinen; eine Stellvertretung ist unzulässig. Die Einberufung zur diesjährigen Controlsversammlung erfolgt sowohl für die einheimischen als für die fremden Landwehrmänner nur mittelst öffentlicher Kundmachung, und werden keine feparaten Einberufungskarten ausgegeben. Die in den Bezirken Hernals und Sechshaus wohnhaften Landwehrmänner des l, k. Landwehr'Schützenbataillons Wien Nr. I haben der Controlsversammlung dort bei» zuwohnen. Der in den Kundmachungen für jeden Land-wehrkärper festgesetzte Tag ist auf das genaueste einzuhalten. Die Controle findet in nachstehender Reihenfolge statt: am 20. Oktober die zum Stande des l. k, niederösterreichischen Landwehr'Schützenbataillons Wien Nr. 1 von den Assentjahrgängen 1873 bis 1883 gehörigen Landwehrmänner; am 22. Oktober jene des Assentjahr-ganges 1872 vom Buchstaben ^ bis inclusive KI; am 23. Oktober jene des Assentjahrganges 1872 vom Buchstaben ll bis 7.; am 24. Oktober die Landwehrmänner der Landwehrbatalllone Nr, 2 bis inclusive 11 ; am 25. Oktober jene der Landwehrbataillone Nr. 12 bis inclusive 19; am 26. Oktober jene der Landwehrbatail-lone Nr. 20 bis inclusive 36; am 27. Oktober jene der wea»? durchaus nicht arm. Die Figuren sind durch-^«»P'achlia. gezeichnet, nanuntlich die Hauptgestalten, lunn '^""si' Kacharina. sind von plastischer Wir-Pak,'.. ^ ^kler Waffenträger. Franz Carrara von ^' b" Page Duczi, die Zofe Selma und noch dj° >- ""dere Rollenträger zweiten Ranges beleben best-, n?'^ ^/fslich mit humoristischen Lichtern 'er Art. Ewe Gefc.hr bei der Aufführung liegt Iek "«. °'"'6e" allzu outrierten Situationen des vten Actes, wo die Hartnäckigkeit Laczfis lächerlich dasz^" d>M und der Fall mcht ausgeschlossen iss sich ». Zuschauer die Geduld verlieren. Auch muss ^ oer Verfasser darauf gefasst machen, dass der erste 5un! zn! s!".^'" d'e Lustsftiel.Idee noch nicht ganz ^Ufn^ ^bms des Publicums gelangt, eine kühlere t-le'n (5 ^en "ild. als das Sliick in seiner wei-U>ch ""Wicklung, die von fesselndstem Interesse ist seicht" ^!'" nur die Darstellung ihrer Aufgabe ent-haben w^ ! Publicutn hinreißen mus?. Im ganzen "llen E ^ da mit einem Werke zu thun. welches d?z ss..« klugen entspricht, die man dem Dichter "«"M" entgegenbringen mag. (W. Mg. Ztg.) zeit/" 2" und Titten der Römer in der Kaiser- jungen ,. ?e"! durch eine Fülle literarischer For-^lstrllln « Ausgrabungen die alten, steifen, dürftigen ^lückaedrän"/"" ^m Leben der antiken Culturvölker ^^^^»t wurden, um die Offenbarung eines ^ ^lN^°NuchbllnÄ" ^bril Angezeigte ist zu beziehen durch "NMnblung Jg. v. Kleinma,r ck Fed. Vnwberg. frisch flutenden und reich bewegten socialen Lebens an deren Stelle zu setzen, seitdem namentlich die hochentwickelte , mannigfaltig gegliederte gesellschaftliche Lebensordliung der Römer, deren Traditionen in manches Gebiet unseres modernen Culturlebens so mächtig eingreifen, in ein neues Licht getreten ist, fehlt es uns an einem gemeinverständlichen Handbuch, welches die durch die verschiedenartigsten Details angeregte Wiss-bcgierde in dieser Nichtuog durch eine anziehende populäre und dabei doch wissenschaftlich unantastbare Darstellung befriedigt. Diese Lücke erscheint nunmehr durch eine hochinteressante, neue Publication ausgefüllt, welche sich als ein wertvoller Bestandtheil in die gediegene deutsche Univelsalbibliothek «das Wissen der Gegenwart" (herausgegeben von Tcmpsky in Prag und Freytag in Leipzig) einfügt. Prof. Dr. Julius Jung in Prag hat sich die Aufgabe gesetzt, in zwei Bänden dirser Bibliothek uns „Leben und Sitten der Römer in der Kaiserzeit" zu veranschaulichen. Der erste Band, der soeben als der XV. des „Wissens der Gegenwart" erschienen ist. ruft einen hochbefriedigenden Eindruck hervor. Die Uelmsichtlichkeit der Darstellung, die in vornehm schlichter Form eine Fülle der inter-cssantesten und wissenschaftlich wertvollsten Mitthei« lungen zusammenfasst, macht es dem Leser leicht, sich zu orientieren und führt uns gleichsam auf schön gebahnten Wegen in die Gesammtheit eines fesselnd interessanten Culturlebens ein, zu dessen einzelnen Bestandtheilen Wissenschaft und Forschung mühsam vor-gedrungen sind. Wir lernen in diesem ersten Vande des Iung'schen Wertes die „socialen Verhältnisse" und d^s „Familienleben" der Römer, Rom in feiner Ve- deutung als „Reichshauptstadt" und dessen „Theater und Spiele" kennen. In all diesen Abschnitten vertieft sich die Dalstcllung, ohne weitschweifig zu werden, in sämmtliche charakteristischen Details, aus denen sich in wahrhaft plastischer Weise allgemach das innere Leben der Weltstadt aufbaut, deren überfeinerte Cultur in so vielen Stücken zu lehrreichen und interessanten Vergleichungen mit der Gegenwart herausfordert. Selten vereinigt ein Nuch in so hohem Grade wissenschaftlichen Wert mit den Reizen einer angenehmen Lecture, wie diefe Iung'sche Darstellung des alten Nom. Die zahlreichen Illustrationen (9 Vollbilder und 70 in den Text gedruckte Abbildungen), durchweg gelungene Re-productionen wertvoller Originale, bilden eine paffende Ergänzung zu dem reichen, anziehenden Texte. Schmidt K Günthers „Leipziger Illustrierte Jagd« zeitung" 1883 Nr. 24. herausgegeben vom könlgllcheu Oberförster Nitzsche. enthält folgende Artikel: Wasser« stoffsäure als Fäulnis hinderndes Mittel. - Me Jagd-geschichten. Vom Oberförster Hememmm. - VI. Auch ein? Löwenjagd. - Reineke "n der .Llteratur , Von C. A. von Schulenburg. - Die Jagd :m Relchslande. - Bestimmungen über die Heg^'t de« Wlldes lm Grokb noathum Hessen. Vo» Klmgelhoffer. — Illu-st r^ A°n C^Kröuer -Der Schutz oer Mutter. — Iterate. — Me «Illustrierte Jagd« zeitulia" von Schmidt H Günther in Leipzig erscheint am 1 und 15. des Monats und kostet bei den Buchhandlungen halbjährlich Mt. 3. Bei den Postanstalien vierteljährlich Ml. 1.50. ' ' Lilibacher Zeitung Nr. 215 1852 20. September 1883. Landwehrbatmllone Nr. 37 bis inclusive Nr. 50; am 29. Oktober die Landwehrmänner der Landwehrbataillone Nr. 51 bis 80 und jene der k k. Tiroler Landesschühen" Bataillone Nr. 1 bis 10. dann des l. k, LandWehre Leitung des Ministeriums des Innern wieder iiber< nommen. Der Kaiser hat dem Kriegsminister WaN" nowsky mittelst eines äußerst gnädigen Rescripts volN 5. September den Alexandel-Newsky-Oroeu verliehe"' Handel und Volkswirtschaftliches. Oesterreichisch'ungarische Bank. Stand vom 15. September» Vanlnotcn Umlauf 350 412 000 fl. (—3105 000 fl). Silb" 122 867 000 fl. l^. 1l)7 000 fl,). Gold 75 629 000 fl, (4- 77? 00" 5>. Devisen 3 805 000N, (—618000fl.). Portefeuille 143 339000 ft s- 1 298000 fl,). Lombard 23 988000 ft. (> 202 000 fl.). M"' thetllr.Darlehen 87 477 000 ft. (- 146000ft.). PfandbricfumlaUl 84 059 000 ft. l> 174 000 st) Laibach, 19, September. Auf dem heutigen Markte siüd el' schiene»: 16 Wagen mit Getreide, 7 Wagen mit Heu ll"° Stroh und 20 Wagen mit Holz. Durchschnitts.Preise. Vtlt.- Mg,,. Nlt^Vl^ Weizen pr. Hektolit, 8 12 "9""ü'Vutter pr. Kilo . — 85 -!"" Korn , 5 36 5 87 Eier pr. Stück . . — 2j ^"^ Gerste . 4 23 4 87 Milch pr. Liter .- 8 ^ Hafer . 2 92 3 10 Rindfleisch pr.Kilo -!60 ^ Halbfrucht , 4— 6 67 «albfleisch , _ 58 ^ Heiden „ 4 87 5 «3 Schweinefleisch „ — 56 "" Hirse „ 4 87 b'37, Schöpsenfleisch - 32 ^ "" Kukuruz . 5 60 5 57,vähudcl pr. Stuck -40 Erdäpfel 100 Kilo 2 90-------Tauben , 17 " Linsen pr, Hektoli». 8 50------heu 100 Kilo . .196 Erbsen „ 8 50 — Htroh ... 187 ^ Fisolen „ 10----------Holz, hartes, pr. ! Rindsschmalz Kilo 96------ Klafter 6 40 ^ Schweineschmalz „ — 8U------ - weiches. . 4 20 ^ " Spcct. frisch „ 70-------Wein. roth,, 100L>'' Reich und Beer. Kaufltc., Wien. - John. Privat. PerctM^ dorf. — Pctsch. Mostar. — Gebr. Hölzer. Private, "!",""' Hotel Elefant. Dr. Rsblet, Stadtphysilus. Velovar. — M <", l. k. «camtrr. sammt Frau. Cilli. — Wildsi'chr. Schauspl""' sammt Frau. Hannover. .^s Vaicrischer Hof. Knütaen. Cadett'Oificicrsstellvertreter; Ne'"' Feuerwerker; Laniiet. Unterossicier; Patez und ZigM" Zugsführer, Görz. Verstorbene. Den 18. September. Anna Schuster. Tischlers'T"^ ' 3 I,. Vegassasse Nr. 12. ^ Den 19. September, Gabriela Vabnit, Hausbe'p"^ Tochter, 34 I.. Petersstraße Nr. 42. Lungentuberculo^ ^ Ignaz Canker, verrechnender Kellner. 37 I.. Marienplal) -« .z, Lungentubcrculosc. — Johanna Venda, Notariatsocanur Tochter, Tuchscherergasse Nr. 3, Fraisen. Im Spitale: « Den 17. September. Fran, Gorenc. Inwohner, <5^. Naru8imi8 sonili«, — Josef Huöcvar, Arbeiter, 47 I-, " ^. Lungentubcrculose. — Johann Schlossar, Arbeiter 6l I-, « A„ Lungenentzündung. — Johann Cotman, Taglo'hner, ^llloinoui» roots. Meteorologische Beobachtungen in Laibach^ Z --Z W 3Z .3 3k "sß 5 "Z W3 Z3 « 33 ^^ " Z Z5Z 32________^^^ 7U.Mg. 737.64 ^ 13.8 NW. schwach bewMt ^ 19. 2 „ N. 737,04 ^-20.6 O. schwach theilw.helter ", 9 „ Ab. 738.36 ^-13.0 O. schwach heiter ^ Vormittags trübe, nachmittags Sonnenschein, «a«. fünf Uhr heftiger Ostwind, schwarzes Gewölle aus SW.. " " g- bogen. Abendroth. Aufheiterung; klare Mondnacht. Has ^ mittel der Warme -^ 15.8°, um 2.0« über dem Normalr^^ Verantwortlicher Redacteur: P. v. Radics.____ Möbel -AlfournTJäsS??? unontbohrlich für Mübolkäufer. Prois ü. 1 b& *• non*a' Frankl, Tischler und Tapozioror, Wien, II., ODere lf Strasse 103. Dasalbat reiohate Auswahl ele«anwr12.i0 soUd, billig. (297b> x , 1853 Course an der Wiener Börse vom 19. September l883. (N°« d«n vM«««, ComMatte) Held War« Tta«ts.«nlehr». l^"°.......7» 3° 78« Kn3 «^° ^taat«lolt . «50 fi. I!.o -!ii!<, 50 ^n «taatslos« . . 100 , 167 75 1LL-25 °°'°'««t«schll« .per St. ,7- 3»- 0^'^°"«"«, N'ue^rei . 9!<8Ü 100— "°"- «otenrente, steuerfrei . »I — 93 1b ^«-«Olbltnt« «°/. . . . .iig,^iil>ßc> . l^ ^"l- Ii!Ufi. ö.W.S. 1,8 5° 139 — ' ^taate.Obl. (llnn. Oftb.) n,- 11» - A"°hN.......«^b° 99— i'/. ftci'^°"«chl^e . . . . 104-60 10« bU ^°kli!<>/i?^.......104—105 — «llb Ware K«/« IlMt«var«Vanat« . . . »8 70 9v — b°/,ungaltsche......9»'iu gsoc. Andere öffentl. Nnl«hen. Donau/,"/» 95-25 »ü 75 bto. in 50 . „ 4°/, . 91 80 »z-80 bto. Prämien^Schulbverschl.3'/» 9?'5« 98- - Oeft. Hftpothelenbanl loj. 5'/,°/° loc 50 Ibi 30 c>rft.»ung. Ban! veil. b°/, . .1009510115 bto. , «>/,«/, . . «7-Ü0 9770 bt«. , 4«/, . . ,i ec. S19(, Nng. llUg.Vobeucreolt«Uciltnaes. in Pest in »4I.v«l. 5'/,°/» . 101'— 102 75 Priorität«. Obligationen (fill 100 fi.>. Llisabeth.Wetlbahn 1. «mission 1« 90 103-20 N«binanb«Ios«l'Vahn.....I0ü i» 10270 ^aluische Karl» Ludwig »Vahn Lm, 18«! ÜU0 N. S. 4>/,«/„ . . 9870 9N'9N Otfttll. ««rbweftbahn . . . . 102 — icü ?5 Silbtnbülg«......91 60 92 — «eld Wnre Gtaatsbahn 1. «mission . . . !8»-— I«3>— Süddahn «»8«/,......187-50 l«L-— , ^ 5°/,......,zc.— iza 50 Nng-.gali,. Vayn . . . . 83 75 9< — Diverse Lose Llebitlosc 100fl......l«8'»0 1«b'5O Elary»8o<« <0 fi.......zg.,K g7 ,5 4°/» DonalK'DllNyflch. I«« fl, , 109 — 110 — Laibachcr Prämien.Anlehen »0 sl. 23>— 2t'— Ofener i.'°se 4« fl......,,,__ ^_ Patfsh>eo,zo 51^ St,»Venc,!«'i!ose 40 fi.....4^'— 45 zc. Waldstein.Lose «0 fi.....2?— «7-lic Mubllchgrätz««°se ^0 ft. . . , z,.zL 39'7b Van! - Action (per Etü^k). «nglo»Oeft«l. Vanl i,a ft. . . 10,75 no ^ ««nl.VeltUschaft, wiener 200 fl. —-—------- «anluercin, Wiener, laost. . . io5S0 I0ßia Vbncr.<«nft..Oeft.200ss.H.40'>/<, —---------— !tcbt.'«nft. <- Hand u. H. i«a fi. zgl-50 29«»0 Llbt,<«nN,, «lllss. Nng. «00 fi, . ,93>50 »l!4 — Depositen!,., »llg. »oa ft. . . . «ai-bo »o« — L«c°ulPte»Gcs.< Nicdcröft, 500 fl, 85L-— 8L0 — Hypothetenb., oft. 2N0 fl. 25»/» E. «0-—! »»— Länderbant öst. i!N« ft. V. 50°/,— «lföld.ffuiMt>«,Vahn200fi.SiN,. 1H850 1«« ?L «ussiss,.Tepl,E,senb. »ao ff.HM,------- — VoyM. Nordbahn 1N0 st. ... 192 75. 193-25 , Westbahn 300 fl. . , . ——------- V«schttehrader Hisb. 500 N. «l«t. «9S — — — , M, «) «00 st. . ..----------— Donau » Dampfschiffahrt» Ges, Oefterr. 500 fl. LM.....577 — Ü?» — Drau.Eis,(«at..Db..Z.)i!00ss.G 17« — 170 50 Duf«Vobenbach<:r«,'B.«oofl,S.---------------- EIisabeth,«l>!)N 200 fl. LM. . . 2!et— 224-50 „ Lwi'Vubweis «an fl. , . . i<,z —>ih, 5U ,Sl,d.«Tirol,IIl.!t.1878L0Ufl,S. 18? l0 1u8 «5 sserbiuanbs'Norbh. loao fi. EM, zgy^! ,«?a Fram— —-— »aschau-Oberd, 0ft.S. 1«ä 5.°Ges. 200 fi. 208 75 209-zü Salgo.Tart. «isenrass. 100 fl. . 1,L 50 12?'— Wassens..O„ Oest. in W. Il» fl. —'- — — Irlfailer «ohltnw..««s. 100 «. . —-— —-— Devisen. Vtutsche Plätze......58 55 58 «5 L,nbo».........11» »>: I«0 10 Pari«.........«-40 4745 Pttnsburg.......—— »> — Valuten. Ducaten........ »'S» 6?-ÜO Sbi Vllbe«........ — — —-^ Deutsche Neichsbanrnote». . . 58'55 b»'Ss