1332 UmtMaü zur LaibMer Zeitung Rr. 133. Montag den 9. Juli 1888. (3012-3) Kundmachung. Die Einschreibung filr die erste Realclasse im Schuljahre 1«««/«!) findet am 15. Juli vor- und nachmittags in der Directionslanzlei der l. l. Oberrealschule statt. Die Anfnahmsprnfung wird am 16., eventuell am 17. Juli abgehalten werden. Direction der l. l. Oberrealschulc. (2900—3) Nr. 5128. Mjutenstiflung. Von dem t. l. Landesgerichte in Laibach wird belannt gegeben, dass aus der Adjnten» stiftung des Herrn Erasmus Grafen von Lichten-berg für angehende Staatsbeamte aus adeligen Familien, und zwar für Auscultanlen und Con-ceptsftraktitantcn, ein Adjutum im jährlichen Betrage von 700 st. ü. W. zu verleihen ist, dessen Betrag, wenn ein Bewerber glaublich darthun follte, dass feine Eltern, ohne sich wehe zu thun, nicht vermögen, ihm eine Beihilfe auch nur von 100 st. zu geben oder, wenn er elternlos ist, dass die Einkünfte feines Vermögens nicht einmal 100 st. erreichen, im Falle der Zu» länglichleit des Stiftungsfonbs auf jährliche 800 st. erhöht werden lann. Zur Erlangung des Adjutums sind vor» zugswcise Verwandte des Stifters, dann Söhne aus dem Adel des Herzogthums Kram, in deren Ermanglung auch Söhne aus dem Adel der Nachbarländer Steiermart und itärnten und in deren Ermanglung aus allen übrigen deutsch erbländischeu Kronländern berufen, Söhne aus dem landstäudischen Adel sind dein übrigen Adel und Auscultanten den Concefttsftraltilantcn vorzuziehen. Die Bewerber haben ihre nnt den Zeugnissen über die vollendeten Nechtsstndien, mit den Anstellungsdccreten und mit den Answrism über ihre allsällige Verwandtschaft, über ihren Adel und Landmaunschaft belegten Gesuche durch ihre vorgesehen Behörden bis 1 0. A u g n st 1 » 8 8 bei diesem l. l. Landesgerichte als Verleihnngs-behörde zu überreichen. K. l. Laudesgericht Laibach, am 23strn Juni 1888.____________________________ (3018—2) Nr. 554 V. Sch. N. Ooncursausschreibung. An der mit Beginn des nächsten Schul» lahres 1888/89 neu zu eröffnenden einclassigen Volksschule zuBabenfeld ist die Lchrerstelle mit dem Iahresgehalte von 450 st., der Func-tionszulage von 30 st. und dem Genusse der Naturalwohnung im Schulhause definitiv, eventuell provisorisch zu vergeben. Bewerber um diesen Lehrposten haben ihre gehörig belegten Gesuche im vorgeschriebenen Wege bis 2 5. I u l i 1 6 8 8 Hieramts einzubringen. K. l. Bezirksschulrat!) Loitsch, am 30sten Juni 1688. (30w-2) Kundmachung. "' ^ Der krainische Landesausschuss eröffnet hiemit eine allgemeine Ossertverhandlung zur Erzielung von Anboten für die nachstehenden, an der Feistritz und Save bei Mojstraua auf Grund des Landesgesetzes vom 6. Juni 1867, Z. 26, auszuführenden Äegulicrungs-bauten, u. zw.: 1.) die Herstellung der Saoebrücke mit gemauerten Widerlagern und Oberbau in Holzconstruction im veranschlagten Betrage per ............... 5000 st., 2.) die Herstellung einer gemauerten Thalsperre an der Feistritz im veran« schlagten Betrage per........................................ 17^ st., 3.) die Herstellung von Uferversicherungen (Steinkästen) an den beiden genannten Wasferläusen im veranschlagten Betrage Per ............. 6000 st., zufammen per ............ 12.700 st., Diese Bauten und Lieferungen werden objectsweise gegen Vergütung nack Ein> heitspreisen für die bewirkten Leistungen hintangegeben, es sind jedoch Generalofferte oder Offerte, welche sich auf die Uebernahme zweier Objecte zur Ausführung beziehen, von der Entgegennahme nicht ausgeschlossen. Die auf die obigen Baute» bezüglichen Daten, nämlich die Pläne, die allgemeinen und speciellen Naubediugnisse, die Kostenvoranschläge und die Preisanalyse, können täglich in den gewöhnlichen Amtsstunden beim landschaftlichen Äauamtc eingesehen werden. Behufs Ertheilung allfälligcr Aufklärungen und Erläuterung der Project«: wird der zukünftige Bauleiter innerhalb der Frist bis 2 0. Juli b. I. an jeden Samstage und Sonn tage in >en gewöhnlichen Amtsstnnden zur Verfügung stehen. Die gesiegelten, mit einem 50 Kreuzer < Stempel uud am Umschlagsbogen >mt der Aufschrift! «Offert für die Regulierungsbauten an der Feistritz und Save bei Mojstrana, ver< sehenen, sowie nut dcm 10proc. Vadinm dor oben an^eqebenen Leistnussssummen wlessleu Osserie, worn, filr jedes Object abgesondert der Anbot, beziehnnsssweise Nachlass oder Ansschlac, in Proccuten »lit Ziffern »lid wörtlich dentlich geschrieben ist, sind bis znm '2N. Inli d. I., mittags 12 Uhr, beim Einreichungsprotokolle des gefertigten Landesansschnsses zn überreichen, wobei rs «.»stattet ist. das Vadilim vorher bei der Landescasse gegen «erschein z,l deponieren nnd denselben dem Offerte beizuschließen. Das ledere mu,s nebst de,n Datum, der eigenhändigen Unterschrift, des Tanf nnd Zunamens und NnaFie des Standes oder der Veschästi^nnl, smme de^ Wohnorles des Osseren-ten, die ausdrückliche Erllärnng desselben culhalten, dass er säuimtliche oberluähnte Docnmeule der offerierten Lcistuua.en lenne nnd sich den damit festaeschten Bedinqunaen der Leistuna rechts-verpflichtet unterwerfe. ' , ,, >» Der Laudesansschuss behält sich das Rech« vor, unler den Bewerbern nach eiaenem Erinessen, ohne Rücksicht anf den Nachlass, zn wählen, auch nach Umständen nrnc Velliandlunae» auszuschreiben. " Nur auf schriftliche, im vorgeschriebenen Termine eingereichte Offerte wird Nilcksicht genommen. n , ,, ,.«, Vom lrainischen LandesauHschufse. Laibach am 4. Juli 188«. ^"") Vctauutmachullg. 'ir.4.u,. Nachdem der.lrainische Landesausschuss infolge hohen Landtagsbeschlusses in der zweiten Schung am ^1. Juni 1888 der ausierordentlichen Session und auf Grnnd der Erwirluna der Allerhöchsten Sanction die Convertierung der lrainischcn Grundcnllastungsschuld in eine neue in 40 Jahren rückzahlbare Landcsschuld beschlossen hat. wird nachstehenden Berechtigten liirmit mil-getheilt, dass ihre Entschädignngscapitalien für aufgehobene Urbarial-, Zehent- uud Laudrmial. bezüge, welche mit Grundentlastunas-Obligationen noch nicht bedeckt find, mit 1 ^uli 1888 ae< kündigt sind und am 1. Jänner 188!) die Verzinsung derselben sisticrt wird. uud' zwar - Urbariab undi «... Zeheut- Laudl'lnial- Uame und Wohnort ------------kapital----------- ___________________________________________________ st- lr. j st. lr. Gut Jörgeuhof, Josef Cop in St. Georgen, Gerichtsbezirl/ 81 20 24^ l>', Ratschach.......................................^ ^72 — ?, ^ Kummer'sche Gilt, Iohanu K»mmer in Krainburg........ ?? 40 ^ Frühmessgilt Gurtfeld, Stadluorstchung in Gnrlfcld....... 1738 äl) y<^ , ..,. ^ Andreas Ferjaniic, ssreisasseubesitzer in Goce,' Gerichtsbezirk Wippach.................................^ ^ ^^. ^ ^ Diese Berechtigten haben bis längstens 1. Jänner 1889 Ü!^ Ansprüche betreffs Ausfolgnng des EntschädignnaMapitales vorschriftsmäßig geltend ,^ machen, widrigenfalls d.e ,hneu zufallenden Capitalien auf ilne Ge,al)r und iroste» aer ck.»l ch depos,t,ert werden. »lsinil»^ Vom lraillischt» ^andtsausschusse. Laibach am 28. Juni 1888. U n zeigeb la t l. (2953—1) Nr. 4906. Amortisations-Edict. Das l. l. Landesgericht Laibach hat über Ansuchen der Maria Pogacar die Einleitung der Amortisierung der auf ihrer Realität in der Grundbuchs-Ein« läge Nr. 689 aä Karlstädtcruorstadt seit 11. Februar 1601 aus dem Schuldscheine ddto. 10. August 1800 für die mj. Susanna und Lucia Nchtschin intabulierten Forderung per 900 fl. bewilligt. Es werden sonach diejenigen, welche auf diese Hypothelarfordenmg Ansprüche erheben, aufgefordert, dieselben bis längstens 15. Juli 1889 umso gewisser hiergerichts anzumelden, als sonst auf Ansuchen des Schuldners die Amortisation der bestehenden Ein-ucrleibung und zugleich deren Löschung bewilligt werden würde. Laibach am 26. Juni 1888. (2850—3) 6t. 4798. C Kr. «lcr^no «oäi.^öe na krkkom «6N^6N68» nemA'Na vluznn i^lev. 5)41 äavi-ne odöin« l^ul)an^i«a, iLii^öeß» v bravem lZr6l;u. clneva, prvi na 25. ^uii^» in 6rugi na 2 5. nvßunta 1888, v«aliikrat. oä 11. llo 12. ui-6 öotwiucin« pri lem 806i.^öi » pri^tavkom, 6a »6 K066 lo il6m^i.^ö6 pri prvem rüku lß iia ali ö6^ cknilvsno vr66no»t, pri ärugem ,-^ku pa tu ,!^'Ä^!!"'"«d' bcwMiqt und icdc«,,m, ?"' ?«Ü»st I«««, »«3« m7»/7 '' "hr, wrd„cl crsw, »,!ci dcr '»« "er «bor weldc» wird '"""' h!,,!anl,cz,eb>i, inHde^^b^ .ach s" i^"aUonseom>nission zn biegen hat, Grm,^"3.?'^'MgsprotokoN und der ^ V '^"? lbnnen in der dies-gerichtlichen R^istratur eingesehen werden. Vz^."/g ^ez,rksgericht Stein, am 22steu l3003—2) Nr. 4930. Erinnerung. Von dem k. k. Bezirksgerichte Stein wird der Agnes Gasperl in, resp. deren unbekannten Rechtsnachfolgern, l)iemit erinnert: Es habe wider sie bei diesem Gerichte Matthäus Gaspcrlin von Klane (durch Dr. Piruat, Advocat in Stein) die Klage ^ i>,-^. 22. Mai 1888. Z.49W. ,'c-ls). Anerlennuug der Ersitzung der Realität Einl.-Z. 126 der Catastral-gemeinde Klane, worüber im ordentlichen mündlichen Versahren die Tagsatznng ans den i:l. Inli 1888, vormittags 9 Uhr, Hiergerichts angeordnet vorden ist, überreicht. Da der Anfellthaltsort der Geklagten diesem Gerichte unbekannt nnd dieselben vielleicht alls dell k. k. Erblanden abwesend sind, so hat man zn ihrer Vertretnng nnd anf ihre Gefahr und Kosten den Johann Koritnil von Klane als Curator :ui m'lmn bestellt. K. k. Bezirksgericht Stein, am 29sten Mai 1888. (3005^2) Nr. 4701. Executive Realitäten - Versteigerung. Vom k. k. Bezirksgerichte Stein wird bekannt gemacht: Es sei über Ansnchcn des Alfons Baron Wurzbach in Laibach (durch Dr. Max v. Wurzbach) die executive Vcrsteigeruug der dem Thomas Bobovsar von Rudnil gehörige», gerichtlich auf 2970 fl. ge-schätzteu Realität Eiulagc-Nr. 61 der Catastralgenleinde Wolfsbach sammt dem gesetzlichen, auf 15 fl. geschätzten Zugehör desselben bewilligt und hiezu zwei Feilbie-tuugs-Tagsatznngcn, lind zwar die erste auf den 14. Juli nnd die zweite auf den 11. August 1868, jedesmal vormittags um II Uhr, im Amtssitze mit dem Anhange allgeordnet worden, dass die Pfandreälitäl 'bei der ersten Feilbietung nur nm oder über dein Schätznngswert, bei der zweiten aber auch uutcr demselben hintangegeben werden wird. Die Licitationsbcdingnisse, wornach insbesondere jeder Licitant vor gemachtem Anbote ein lOproc. Vadium zu Handen der Licitationscommisston zn erlegen hat, sowie das Schätzungsprotokoll und der Gruudbuchsextract kimnen in der diesgerichtlichcn Registratur eingesehen werden. K. k. Bezirksgericht Stein, am 24sten Mai 1868. " ^ ' '(2977^2) Nr. 1846. Bekanntmachung. Vom k. l. Bezirksgerichte Scisenberg wird den unbekannt wo abwesenden Pai> teien, als: 1.) Varthclmä Hrovat von Weixel; 2.) Theresia. Maria, Anna. Ursula Iaklic, Ursnla Erjavc und Anton Ialli?, alle von Podlipa; 3.) Mathias Grandovc voll Mitterlipowitz; 4.) Josef Cernie von Großlipowitz; 5.) Martin Trannik von Matkovc; 6.) Bartholomews Aradae von Haidowitz; 5.) Bartholomäus Strojin von Klcilllipowitz; 8.) Kaspar Stube rcete Skcbe von Kal; 9.) Martin Stupar von Korito; 10.) Georg Iarc von Mit« terlipowitz; 11.) Georg Kramer von Pod-lipa; 12.) Josef Fcrlin vo,l Kuzelovc, Maria Novak von Zagrae Nr. A und Franz Mustar von Ku^elove; 1!i.) Maria, Anna, Ursnla nnd Cäcilia Cercek von Mittcrlipowitz,resp. deren unbekannten Rechtsnachfolgern, erinnert: Es seien die wider dieselben nd I., 3., 4., 5., 6.. 7.. 9 bis 13. !>"- Ersitzung. :u! 2. ,x io. Ausstellung einer Löschuugs bewilligung und :^l 8. jx'lo. Aufstellung rincr Aufforderuugsurkuude überreichten Klagen: .-u! 1) des Anton Hrovat voll Weixel l!<; ,.,-l^. 14. Mai 1888, Z. 1846. dem Franz Blalnik von Weixel; :u^ 2.) des Anton Iuvan von Mitterlipowitz und Jakob Erjavc voll Podlipa ll« prnln. 1'i. Mai 1888. Z. 1863. 1864, 1865. 1866, nnd 1867 dem Bartholomews Gindovc von Haidowitz; nci 3. uud 4.) des Iohanil Pust von Birkenleiten ^>6 pru^. 14. nnd 16. Mai 1888. Z. 1872 und 1910. dem Bartholomäus Hindovc von Haidowitz; ac! 5. nnd 6.) des Josef Travnil voll Maetovc 6e zu »6«. 11. und 15. Mai 1888. Z. 1847 nnd 1900. dem Franz Pust von Maelovc; .16 7.) der Maria Iarc von Haidowitz 6e pr»6n. 12. Juni 1888. Z. 2242, dem Anton Iuvan von Mitterlipowitz' aci 8.) des Jakob Hoievar von Kleinkorcn liß pras^. 25. Mai 1888, Z. 2027, dem Johann Pavez voll Kleinkoren ; :ul 9. nnd 10.) der Aloisia Jare von Milterlipowitz ci« z»n^. 2l.und 22. Juni 1888. Z. 2424 nnd 2425, dem Anton Iuvau vom Mitter« lipowitz; ncl 11.) des Josef Kuznil von Kleilllipowitz Nr. 7 ll« pi-.ion. 15. Juni 1888. Z. 2301, dem Gregor Zupamie vo,l Klelulipowitz; ttd 12.) des Josef Glavie von Kuzelovc Nr. 8 lw l.»^«». 28. Iuui 1888. Z. 2506, 2507 und 2508, den, Anton Blatnik von Zagrac Nr. 7; :^ 13.) des Anton Strumbelj von Oberhaidowih 66 pi-ay«. 27. Juni 1888. Z. 2498, dem Anton Iuvan von Mittcrlipowitz als Cnrator a6 aelum »lit dem Befchride zugestellt worden, dass die Summar-, resp. Bagatellverhandlungs-Tagsatzungcn iiber obige Klagen aä 1. bis 4. am 13. Juli, »6 5. bis 11. am 2 0. Juli. aä 12. nnd 13. am 2 7. Juli 1888, jedesmal um 9 Uhr vormittags, vor diesem Gerichte stattfinden wrrdcn. Die Geklagten werden hievon zn dem Ende verständigt, damit sie allenfalls zur rechten Zeit selbst erscheinen oder sich einen andern Sachwalter bestellen und diesem Gerichte namhaft machen, überhaupt im ordnungsmäßigen Wege einschreiten und die zu ihrer Vertheidigung erforderlichen Schritte einleiten können, widrigens diese Rechtssachen mit dem aufgestellten Curator nach den Bestimmungen der Ge-richtsorduuug verhandelt werden und die Geklagten, welchen es übrigens freisteht, ihre Rechtsbehelfc auch dem benannten Curator au die Haud zu gcbeu, sich die aus eiuer Verabsäumuug eutstehcudeu Folgen selbst bcizumesseu haben würden. K. k. Bezirksgericht Seisenberg, am 28. Inm 1888. (2970—3) 8l. 5869. Dovolila «6 ^6 na pro.^n^o c. kr. 6avkari^6 v IVlelliki ixvrßna proän^a na 450 80I6. ^6N^6N6^a, poä vloxno öl. 445 Kala«8^>, f^nilni ^apiönik in x6m^6kn^ixni ixpi86k «6 8MH« pri «o^iüüi vpo^wäali. (5. kl-. okraMo »oäigöe v Uelliki 6ne 15. ^uni^a 1888. "(2817—3) 5l. 4526. j'onovila «6 jk na ^ro^n^o .lanexa ^Llliolil (pa puodlaäölincu l^ojiolciu ^lci^llnanu i/ Nt^llili«) x o^wkom l^nL si. nnvombra 1887, .^!. 8912, na 23oj6inc I!u5:!i «l. 7 lii-ii'aäi^ui'bga ^6»«-Iji.^a, in 8V lioluöu^e äan na 1 3. ^uli^a I888 od 11. lw 12. urc 6c>l>u!ul1nL l'^i lu-k^.j^li.j! .^»clni^i « j)li!>!avl «lrani c. lcr. cikru^nt:^ »06i^a v I'.adovj^ici »6 naxnan^a n«/nanu ll^6 liiva^oöemu ^uri^u .jßlencu ix lirop« 8lti66<^6 : /.ara6i placüila wr>nin 1984 yolci. 13 kr. ^6 vlo^il lvan '1>u^6r x Itlbcla X0P6I- n^a toilil) tie ^^«es. 12. ^umM 1888, ii<. 3350, v»Ie6 kal^re «^ ^e 2» l66nu u»lnu ndi-avnavo oäioüil clan n» 2 0. ^uii^a 1888 6ol>ciw^nb siri wm »väi^öi. I^bxnanu ll^6 ^iva^o^mu to26N6mu «6 ^ V N^68"V(1 2a«öil,l) pu»lttvil xa llurawr^a ?>an kun»U ix ttaliuvl^ice. ^ox6ni povabi 86 prili II odrav-navi 086NN0, inai-6 bc>66 odravnavu vr«ila »6 8 s»U8lavh6nim lluralur^m. t^. kr. okru^no «06isö6 v Kaäuv^i« cwe 17. MQiM 1888. (2999—3) .i>n^0 Martina O)!arj6a i/ Alinovic 6c)V0l^u^6 «e ixvrsilna äraxda ali pruäaM ^nl. Ku6i-iü6vin ix I)c>In x jxvräilnoxa»c)66^u la x6mlMöa c)66ala pri prvi 6raxbi 16 jia »Ii i:6x C6nilv6no C6nu, pri äruj;« ^raiidi pa lu^i puä w Q6no (nikakor pu ne l»o6 pttluvico l6 C6N6). Draxdsni po^', v«l6ä kawrin ^6 po»6dno v«ak siunudnik 6o!jian, pro^ l^unucidu 10pr(x?. varsiiintz v ruk6 l!r»2-dknßjfu koininarja l'uloxjli, l6nilv6n> xÄpittnik in X6m!^kn^ixni ixpi«6k lc^^ v regislraluri na c>8^6. 0d 6N6M 86 naxnanM, cia »6 ^ «0«l>(i6 ^l0>.i^ /aduko»6k j/ lio«»il-n^6vic,6 /a >lan6xn, IVlari^o in Ur«o O^,ii-, .Ian6/.a in ?>ank ^oärii:», Ka-<«,in «66an^ tillwovalizöL ni x'nano ud 6N6m i)li« Theilnahme am öffentlichen Gottesdienste geheiligt werden sollen, den größten Theil der Gläubigen am Platze anßerhalb der Kirche stehen scheu muss. Ulid bei allen feierlichen, periodisch wiederkehrenden Anlässen, die durch Abhaltung des Gottesdienstes eine höhere Weihe erhalten sollen z. B. an Kaisertagen, Schulfesteu uud dergl., entsteht in der Kirche ein Gedränge, das mit vielen Uebelständen und Unzukömmlichkeiten verbunden ist. 2.) Ist das genannte Kirchengebäude schon vielfach schadhaft gewordeu, so dass die Gefahr eines Einstnrzes mit Grnnd ni befürchten ist. Die Anlage und Bauart dieser Kirche ist eine derart unglückliche, dass sie einer Stadtpfarrkirche in der That nicht znr Ehre gereicht Auch die innere Einrichtung derfelben ist höchst primitiv, vielfach unbrauchbar. Es ist daher der Bau einer nenen geräumiaen Kirche für die Stadtgemeinde Gottschce die größte und dringendste lind nicht mehr ausweichliche Nothwendigkeit. Man hat sich denn anch mit dieser ^raae schon seit dem Jahre 1886 eingehend beschäftigt; allein mit Rücksicht auf die große Armnt der eingepfarrtcn Landbevö'lkeruna lmt mm/nicht den Muth gehabt, in der Sache ernstlich und energisch vorzugehen. Und so wnrde der Neubau bei jedem gescheiterten Versnche immer und immer wieder auf künftige bessere Zeiten verschoben. Der Pfarrdechant hat den gedachten Kirchenbau schon seit dem Jahre 1884 unverrückt vor den Augen nahm zu mehreren erlaubte,' Mittelu seine Zuflucht, um denselben leichter znr Ausführung zu brmgen, war aber durch nnliebsame Vorfälle' vielfach daran gehindert. Die ai" 1. Jänner 1886 angeordnet gewesene Sammlung scheiterte gänzlich. Nun aber kann der Neubau der Kirche ob ihrer Baufälligkeit uicht mehr in die Länge geschoben werden, da Gefahr im Verzuae ist » Die seit Jahren erwarteten besseren Zeiten stnd zwar leider noch mcht eingetreten, dürften aber höchst wahrscheinlich noch lanae auf sick warten lassen. Denn der Hausierhandel, die einzige Landbevölkerung, ist im Niedergange begriffen nnd gestaltet ich von Jahr ! zu Jahr misslicher. In den Kreisen, welche die hiesigen Verhältnisse von der Nähe kennen, herrscht die allgemeine feste Uebenenmma dass 6 vergebliche Sache wäre, deu fraglichen Kirchenban ausschließlich nur un Concurrenzwege znstande bringen zu wolleu; deun der arößte Tliei tS Bevölkerung ist so verarmt, dass selbst die kleinsten Beiträge diese m empfindlichster Weise treffen würden. Darum sieht man hier so vielfach entmnthigt ulid verzagt dem neuen Kirchenban entgegen, obwohl man anderseits von der Nothwendigkeit desselben allgemein überzeugt ist Um in dieser Angelegenheit der hiesigen armen nnd cntmnthigten Vevölkernng nnter die Arme zn greifen, hat sich hier das aefertiatc Actions-Comitc gebildet, welches znm besagten Zwecke noch vor der Dnrchführung der bereits angesuchten Coneurrenz-Verhandlnng mit beuördliätt Bewilligung eine Sammluug vou freiwilligen Beiträgen einznleiten sich entschlossen hat. Alle Verehrer der hiesigen Stadtpfarrpatrone, des heil. Fabian und des heil. Sebastian, alle Freunde nnd Wohlthäter der biesiaeN armen Bevölkerung, alle Förderer des Erhabenen, Schönen nnd Nützlichen, sowie alle nnsere Landslente, die ferne von ihrer .Heimat wMsit lk'rt domicilieren, aber stets noch ein warmes Herz für das physische nnd geistige Wohl ihres Heimatlandes bewahrt haben, endlich alle ^reun^ des ! allseitigen Fortschrittes der Stadtpfarrgemeinde Gottschce werden daher hiemit höflichst eingeladen nnd gebeten, sich am besaaten frnmnw Merke gütigst betheiligen zu wollen. Den Kirchenbau gedenkt man bei sonst günstiger Gestaltung der Verhältnisse im Jahre 1888 nder 1««y in' romanischen Stile nach einem vom k. k. Oberbaurathe Herrn Friedrich Freiherrn von Schmidt entworfenen Plane mit einem ^^^^.^s^l' ^ von circa 85.000 st. in Angriff zn nehmen. ^ "" Kostenvoranschlagc Die Namen jener hohen Gönner, welche sich an diesem edlen Werke mit einer Spende von mindestens 100 st betneisi^,, , w k all l einem Ehrenplatze in der Kirche in geeigneter Weise verewigt werden. Zugleich wird solchen Gönnern sowie anch jenen' WolMM !' .," besagten Zwecke mindestens 20 st. spenden, zu ihrem Hinscheiden nach eingelangter Todesanzeige dreimaliges unentgeltliches Glocken besorgt und der Tod des betreffenden Wohlthäters von der Kanzel verkündet und der Verstorbene dem Gebete emvfol, Um allen geehrten Theilnehmcrn insgesammt ein ewiges Denkmal der Dankbarkeit zu errichteu, werdeu für ^ N tt k na des Baues in der neuen Pfarrkirche jährlich zwei heilige Stiftmessen, nnd zwar am Einweihungstage nnd am 3. November s'-s dc Zeiten gelesen werden. ' ' ""' lmmerwayrelio Diesbezügliche milde Gaben wollen gütigst an das Pfarramt in Gottschee oder an den Bürgermeister Herrn ^okk N .' det werden. Die eingelaufenen Beiträge werden zngleich im Verkündbnche eingetragen nud am nächstfolgenden Sonntage von d A"" <"' "!l,i-eiferung und Ermuthigung der Bevölkerung bekanntgegeben werden. «anzcl zur .! Am Schlüsse jedes Jahres wird der Answeis eingegangener Spenden im Laibachcr Amtsblatte nnd im «Slovene -cc ./-^ ^» Reichlicher Segen Gottes komme auf die Fürbitte der hiesigeu heiligeu Pfarrtircheupatroue St. Fabian uud !l dk' Wohlthäter, die der vorstehenden inständigen Bitte ein geneigtes Gehör entgegenbringen. ^ ^ Eottschee am Feste St. Fabian und Sebastian 1887. Josef Arese m. p., Decan, Obmann und Cassier. Josef Verderber m. p., Bürger nnd Kirchenpropst, controlierender Neisiivr Jakob Arko m. p., Bürger und Kirchenpropst, Ersatzmann. Peter Wolsegger m. p., k. k. Gymnasial-Professor Sckriftsül,rl'i' Peter Jaklitsch m. p., Bürger. Aar! Schescharg m. p., Bürgermeister von Lienfeld. Daniel Nanzinger m. p., Bürger Josef Granne m P' Bürgermeister von Gottschce. Florian Tomitsch m. p., Bürger nnd Gemcinderath in Gottschee. Anton Hanf m. p., k. k Postmeister Hlois Aoy m. p., Bürger. Franz Koy m. p., Kanfmann. Gdnard Hoffmann m. p., Kanfmauu. Georg Uöthel m. p., Kanfmann Äolmn" Melchin m. p., Bürgermeister von Schwarzcnbach. Nol,ert Draune m. p., Apothcker-Snbject. Gottfried Drnnner m n k k Ql,^lmid^ genÄM-ath nnd Advocat. Franz Oartelme m. 1^., Kaufmann. Joses jlranne m. p., Apotheker. Franz Nöthl m.'p Vüraer Äosts _______________ Obermann m. p., Bürger. Johann Wolf m. p., Ortösuppan. Karl Oraune m. p., Bürger. ' Druck und «erlag v«n Jg. non Kleinmayr H ffed. Vaml>erg.