Kr. I^s Dinstag den 24. Juni 1854 Z. 305. a (3) , Kundmachung. Die Direction der pr. öst. National-Bank hat die Dividende für den ersten Semester 1851, mit: Dreißig Gulden B. V< für jede Bankactie bemessen, welche vom I. Juli l. I. an, in der hielortigen Actiencasse, entweder gegen die hinauögegebenen Coupons, oder gegen classenmäßig gcstämpelte Quittungen beho^ ben werden kann. Um diedießfallö nöthigen Vorschmdungen ge^ hörig vornehmen zu können, werden vom Ib. Mo"tes^Iuli l. I. eine, mit letztem Iunl l. I abgeschlossene Uebersicht der sämmtlichen Er-ttägnisse der Bank von dem ersten Semester! ,851 öffentlich bekannt gemacht werden. Wien am 5. Juni 185!. Pipitz, Bankgouverneur. Sina, Bankgouverneuis - Stellvellreler. Biedermann, Bankdircclor. ^3tt7 a. (2) Nr. 44?6j1526 I. Kundmachung der k. k. Statthalterei in Trieft. Zur Beseitigung jedes Mißverständnisses in der Auslegung des §. 4, !tt. « ^ d des deutschen Tcrtcs, der mit der Statthalterei - Kundmachung vom 9. Mai l. I., 3. 347H1I69 I, bekannt gegebenen Instruction für das Güter-Re-videnlcnamt in Laidach, findet man zu erklären, daß der erwähnte § folgendermaßen zu lauten tz. 4.'Das Güter-Revidentenamt hat die Pflicht, «) bei der Ankunft der Waren, welche von Trieft an dem Stationsplatze der Eisenbahn anlangen , um auf derselben wcitcr befördert zu werden, zugegen zu seyn; k) den äußern Zustand der Colllen zu un-tersucken. Jene, welche keine Beschad.gung zeigen, sind ohne weiters zu dem SvedMon5awte der Eisenbahn zuzulassen ; denselben lst jedoch zuvor das, den Tag der Ankunft, so wie der Übernahme der Collien von Seite jenes Spedttionsam-tts enthaltende Merkzeichen aufzudrücken. Jene Collien hingegen, an welchen auffallende Beschädigungen wahrgenommen, oder welche in einem solchen Zustande sich befinden, um mit Grund befürchten zu können, daß andere Waren, welche mit denselben bei der Transportirung in unmittelbare Berührung kommen, eine Beschädigung erleiden müßten, sind zur weitern Beförderung in so lange nicht zuzulassen, bis nicht von Seite der betreffenden Versender auf eme angemessene Art fürgesorgt worden ist. So oft bei der Wägung der Collien ein Mindergewicht sich zeigt, wird dieser Umstand auf dem Frachtbriefe und nebstbei in dem vom Revi-dentenamte geführten Register anzumerken scyn. Tnest am 10 Juni !851. W impffen, k. k. Feldmaischall-Lieutenant und Statt» _____ Halter im Küstenlande. Z^!3. a"(1) ' Nr^1251 Concurs - Edict. Im Bereiche dieses Oberlandesgerichtes hat sich die Erledigung von vier systemisirten Aus-cultanten-Stellen, mit dem Adjutum von 300 si. und bei Vorrückung von 400 fl. des Jahres, ergeben. Es werden somit alle Bewerber um diese Stellen aufgefordert, ihre Gesuche binnen «Wochen, vom Tage der ersten Einschaltung dieses Edictes in dem Amtsblatte der Wiener Zeitung, bei diesem Oberlandeögcrichte anzubringen, und sich über die Befähigung zur Ausübung des Richtcramtes, so wie über die Kenntniß der deutschen, italienischen, und wo möglich der slove-nischen oder illyrischen Sprache auszuweisen. Vom k. k. Odcrlandesgclichte Trieft am 4. Juni I85l. v. Burlo m. p. Z. 312. a (l) Nl. 2398. Concur s-C d i c t desk.k. Oberlandesgerichtesfür Kar lite n und Krain. Durch die erfolgte Resignation des k. k. Be-zirks-Commissa'rs Johann Suppanz ist im Kronlande Krain die Notärstelle für den Gerichtsbezirk Stein, mit dem Wohnsitze in Stein, in Erledigung gekommen. Die Bewerber um diese Notariatstelle haben ihre gehörig belegten Gesuche, unter Ausweisung der im Absätze IV der Notariatsordnung vom 29. September 1850, Z. 366, vorgeschriebenen Befähigung, des Alters, der Moralität, Sprachkenntnisse und Verwandtschaftsoerhaltnisse, binnen 14 Tagen, vom Tage der ersten Einschaltung die-. se.6 Edictes in die Wienerzeitung gerechnet, bei dem k. k. Oberlandesgerichte für Kärnten und Krain zu überreichen. Klagenfurt den 20. Juni 1851. Z. 311. n. (1j Nr. 2272. Edict. Von dem k. k. Landesgerichte zu Laibach wird bekannt gemacht: Es sey Franz Pirch, Besitzer des landtastichcn Gutes Steinbüchel, zugleich Bezugsberechtigter für dk in Folge der Grundcntlastung aufgehobenen oder abzulösenden Bezüge, um Einleitung des Verfahrens zur Überweisung der auf diesem Gute haftenden Forderungen auf das bereits ermittelte Entschä-dlgungscapltal pr. 8<>^tt fl. 2« kr., für die aufgehobenen Urbarialbezüge und auf die weiter zu ermittelnden Entlastungsbeträge bei diesem Gerichte eingeschritten. Es werden daher alle Jene, welchen ein Hypothckarrecht auf das landtäftiche Gut Stein-büchel zusteht, hiemit aufgefordert, ihre Ansprüche so gewiß bis letzten August l. I. Hiergerichts anzumelden, wiorigens sie m die Überweisung ihrer Forderungen auf das obige Entschädigungs-capital pr. 8040 st. 20 kr., und die noch zu ermittelnden Entlastungsbeträge, nach Maßgabe der sie treffenden Reihenfolge, einwilligend erach» tet, bei der Verhandlung nicht weiter gehört, sofort den wettern im §. 23 des Patentes vom Ü.April 185!, Z. 84, des R. G. B. (St. XXV), auf das Ausblllben eines zurTagsatzung vorge^ ladenen Hypothekarglaubigers gesetzten Folgen unterzogen, und mit ihren Forderungen, wenn sie die Reihenfolge trifft, sammt den abfälligen dreijährigen Zinsen, soweit deren Berichtigung nicht ausgewiesen wird, unter Vorbehalt der weitern Austragung auf das obige Entlastungscapital überwiesen werden würden. Die Anmeldung kann mündlich oder schriftlich geschehen, und hat zu enthalten: u) die genaue Angabe des Vor- und Zunamens und Wohnortes (Haus-Nr.) des Anmelders und seines allfäll,gen Bevollmächtigten, welcher eine mit den gesetzlichen Erfordernissen versehene und legalisirte Vollmacht beizubringen hat; d) den Betrag der angesprochenen Hypothekarfor» derung, sowohl bezüglich des Kapitals als auch der allfaUigen Zinsen, in soweit dieselben ein gleiches Pfandrecht mit dem Capitale genießen ; o)die düchetliche Bezeichnung der angemeldeten Post, und d) wenn der Anmelder seinen Aufenthalt des Kron-landcs hat, die Namhaftmachung eines daselbst befindlichen Bevollmächtigten zur Annahme der gerichtlichen Verordnungen, widn- gens dieselben lediglich mittelst der Post an den Anmelder, und zwar mit gleicher Rechts-wirkung wie die zu eigenen Hande/i geschehene Zustellung, würden abgesendet werden. Laibach am 17. Juni 185». Z^306. ll (2) Nr. «68. Kundmachung. Die k. k. Knappschafts-Bruderlade in Blei-berg bedatf zur vorlausigen Bedeckung ihres Wictualien - Verlages für jeden der Monate August, September und October 1) an Getreide und zwar: an Weizen . . 20 Vierling, » Roggen . . 25 „ » Heiden . . Z2 » >, Türken . . 45 » 2) an Mehlgattungen und zwar: an Weizenmehl 40 Centner, » Roggenmehl 27 » » Heidenmehl 5 » » Türkenmehl 30 » » Bohlmehl 4 » roggene Kleyen 5 » , weizene Kleyen 4 » 3) an Greißelwerk: an Fisolen 2^ Vierling, » Brein 4^ ^ » Gerste 3 4) an Fettwaren: an Speck 10 Centner, » Schmalz 9 » Die Vergebung dieser Lieferung wird in der Art festgesetzt, daß diejenigen, welche dieselbe ganz oder zum Theile zu übernehmen gesonnen sind. dießfalls ihre schriftlichen versiegelten Preis-Offerte bis längstens 15. Juli l. I. an das Bergamt hier in der Art einzusenden oder abzugeben haben, daß in denselben das Quantum, die Quantität und der Preis für den Fall der Lieferung eines Theils, oder des ganzen Bedarfes genau angegeben erscheint. Mündliche Anbote, so wie spater einlaufende Offerte weiden nicht berücksichtiget. Die mit dieser Lieferung verbundenen Be-dingnisse sind folgende: 1) müssen die zu liefernden Waren in vollkommenem, reinem und guten Zustande sich befinden, wobei bemerkt werden muß, daß bezüglich der Getreide- und Greißelwaren jeder Offcrent verpflichtet ist, dem Preiöansatze auch das Ge-wicht der betreffenden Ware pr. Vierling beizufügen; 2) hat die Lieferung der benannten Waren in das k. k. Victualienmagazin bis längstens 15. eines jeden Monates zu geschehen; 3) werden die Waren jedesmal in Gegenwart der mit diesem Geschäfte beauftragten Beam» ten durch Sachkundige untersucht, wobei es dem Lieferanten frei steht, von seiner Seite Jemanden zur Uebergade zu bevollmächtigen; die nicht qualitätmäßig befundenen werden zurückgewiesen, und bleiben zur Disposition deö Lieferanten liegen, in welchem Falle der dadurch erwachsende Bedarf auf die Gefahr und Unkosten des Lieferanten gedeckt werden wird; 4) haftet der Lieferant für die Einhaltung seiner Verpflichtungen durch die erste und r^ec-tive jede frühere Lieferung in der Art, daß die Bezahlung jeder vorhergehenden Lieferung erst nach gehöriger Beistellung der nächsten geschieht. Diese probeweise Lieferung wird als Maßstab für die nächstfolgenden Jahre angenommen werden, oaher jeder Offercnt aufgefordert wird, in seinem Offerte anzugeben, unter welchen Modalitäten er die Lieferung in der Folge mit gehöriger Berücksichtigung der jeweiligen Marktpreise zu übernehmen gesonnen sey. Von der k. k. Knappschafts-Bruderlade in Bleivera am 12. Juni 1851. 330 Z. 754. (3) Nr. 2271. Von dem k. k. Landesgerichte Laibach wird den unbekannt wo abwesenden Crben der He« lcna Furlan von Oberlaibach mittelst gegenwärtigen Edictcö erinnert: Es habe wider Matth. Furlan und Helena Furlan, und rücksichtlich der letztern unbekannte Erben, bei diesem Gerichte Matthäus Dollschein von Loitsch, durch v>. Ovjiazh, pto. Zahlung eines Darlehens pr. 60U st. CM. Klage eingebracht und um Anordnung euier Tagsatzung gebeten, welche auf den 15. September 1851 Früh 9 Uhr bei diesem Gerichte angeordnet wurde. Da der Aufenthaltsort der Erben der Helena Furlan diesem Gerichte unbekannt, und weil sie vielleicht aus den k. k. Erdlanden abwesend sind, so hat man zu ihrer Vertheidigung, und auf ihre Gefahr und Unkosten den hierortigen Gerichts-Advocate« 1>. Lindner als Curator bestellt, mit welchem die angebrachte Rechtssache nach der bestehenden Gerichtsordnung ausgeführt und entschieden werden wird. Dieselben werden dessen zu dem Ende erinnert, damit sie allenfalls zu rechter Zeit selbst erscheinen, oder inzwischen dem bestimmten Vertreter Dr. Lindner ihre Rechtsbehelfe an die Hand zu geben, oder auch sich selbst einen andern Sachwalter zu bestellen und diesem Gerichte namhaft zu machen, und überhaupt im rechtlichen ordnungsmäßigen Wege einzuschreiten wissen mögen, insbesondere, daß sie sich die aus ihrer Verabsäumung entstehenden Folgen selbst beizu-meffen haben werden. Von dem k. k. Landesgerichte Laibach den 7. Juni 1851. 3 777. (1) Nr. 624. Edict. Vom k. k. Nezüksgenchle Planina wild in der Rechtssache des Slepc^nl O>oni«:ar v. i5il-!inix, Les-sionär des Vak'tmn l)«t)«?nx, wider Helene Nn/,ÄNl! von Nirkniu, die erecutlue Feildieiung der zu ihren Gunsten auf die im Grundbuche Haasberg »«!» Nnt. Nr. 325 vorkommende Haldhubc, mit d,m lKhevenrage vom 2l. Jänner 1836 incadulmen Hei-llUhsspluche p. 6l)l) si. — zur HerembmiglN'g der aus dem Urlheile vom 25. August 1649, Z. 3ll)9 schuldigen I3s fl. 80 kr. <-. «, c. bewilliget, und es seyen zu deren Votnahmr dle T^gsatzungen auf den 3t. Mai, den 30. Juni und den 30. Juli I85l jedesmal ftuh 9 — l2 Uhr im Gerichtssitze mil dem Anhange anbelaumt worden, daß die Forderung erst bei der 3ten Tagsatzung auch unter dem Nennwerthe hinlangegeden weiden wird.— Der Grundduchs.riracc und die Licitalionsbe-dingnisse können Hiergerichts eingesehen werden. — H. k. Bezirksgericht Planina a,n 27. Jan. 1851. Z. 4084. Nachdem bti der ersten Tagsatzung kein Kauflustiger erschienen ist, wild die zweite Feildielung am 30- Iunl 185l vor sich a,chen. Ä. f. Hezirksgelicht Mnuna am 31. Mai 1851. Z. 778. (,) Nr. 881. Edict. Von t em e. k. Bezirksgerichte Weichselstein wird der sett seiner Abstellung zum französischen Militär im Jahre 1U09 oder 1810 von hier unbekannt wo abwesende An'on kl«!«!-, gewesener Grundbesitzer zu l'oöliorzcnl, in der Psarie Iohannesthal, hlermii aus-gelorderc, blnncn einem Jahr so gewiß dieses Bezirks-geiicht oder dcn ihm ausgestellten Euralor Anton bellen/ in I'odlioi-sclu enlw^er peisöülich oder in andcrm Wege von scinem Ücden und Aufenthall in Kcnmniß z^ selM und sich yieiüber zu lestinmiren, w'dugenh er für lodt e'lki'n und sein vermögen den gchtzUchen Ort/en ttiigearlworlel we,den würce. K. k, Bezilksaericht Weichselstnn am 12. Mai 1851. " Z. 7^5. (I) Nr. 2703- Edict. Vom k. k. Bezirksgerichte Planina weiden die gesetzlichen Erben der, den 16. Aoril 1850 m,t Hinterlassung eines Evboertrages verdorbene» Maruscha Logar, von Kauce Nr. lyo, deven A^fenthaltöott un. bekannt ist, aufgefordert, ihr Erbrecht zu dem durch den Ehemann Valentin Logar mcht angetretenen Theile dcs Verlasses binnen Jahresfrist, vom ulttenangesetzten Tage an gerechnet, geltend zu machen, widrigens der Verlaß mil Jenen, die sich erbserklärt haben, verhandelt und ihnen eingealitwotter werden wird. 6. K. 5Pezuttg — 2tt,»OO — 5 3,000 — 8000 — von Guldens 3000 — AOOO - ilooo — 2OOO — I3OO - Itttto :c. in barem Gelde gewonnen werden. Die Ausbezahlung der Gewinnste beginnt am 12. Juli d. I. im betreffenden Lotterie-Bureau, Hof Nr. 3W, in Wien. Ein Los der I. oder II. Classe zur Haupt-Verlosung ..... kostet 2^ st. C. M. „ III. „ „ Haupt- und einer Separat-Verlosung 6 fl. C. M. „ IV. „ „ Haupt-und zwei Separat-Verlojungen 10 si. C. M. Von beiden letzteren Sorten gewinnt jedes Los sicher. — Spielpläne gratis. In Folge mehrseitig eingelangter Wünsche bleibt die Pranumeration zur Betheilung mit 124 Stück Losen im Betrage von 4W fi. C. M als Mitgründer der Fonde bis zum 28. Juni eröffnet, und oie bezüglichen Anerkennungsoiplome werden von dem Großhandlungshause I. G. Schnllcr i^ Comp., am Hof Nr. 329 in Wien, in Vormerkung genommen. Fortan sind Lose und Compagniespiel. Actien zu dieser Lotterie bei gefertigtem Handelsmanne in Laibach zu haben, der sich auch mit grafi. Waldstein'schen Änlehens-Losen vom 15. Juli, und mit noch mehr andern dergleichen empfiehlt. Joh. SV. NNutscher^. Z. 751. (3) Anzeige. Das Haus Nr. 29 in Unter-Schisckka, knapp an der Älagenfur-ter-Commercial-Straße, mit geräumigen Localttären, lst loglelch zu beziehen. Die wettere Auskunft zu Leopoldsruhe. 331 3. 770. (2) Zahlungs - Aufforderung an die ehemaligen Unterthanen des Gutes Weichsel - und Scharfenstein mit der Zehentgült Kosiza. Nach der hohen Ministerial - Verordnung vom 2». September 1850, im (IXXIX. Stücke des allgemeinen Reichsgesetzblattes, sind altere Rückstände aus den durch das Gesetz vom 7. September 1848 und das Patent vom 4. Mäiz 1^49 aufgehobenen Urbarial-, Laudemial- und Ichenlleistungen im Rechtswege zu liquidiren und einzutreiben. — Es werden demnach alle jene ' vormaligen Unterthanen und Zchentholden «.es Gutes Weichsel - und Scharfenstein, und der damit vereinten Zehentgült Kosiza, welche an einer oder der andern oooenannten Leistungen bis zum Jahre 1848, und rücksichtlich der^'au-demien biS zum 7. September 1848, noch etwas rückständig sind, hiermit aufgefordert, ihre Rückstände längstens bis 31. Juli 1851 um so gewisser bei diesem Werwaltungsamte zu berichtigen, als im widrigen Falle gegen sie ohne weiters im Rechtswege eingeschritten werden würde. Vom Venvaltungsamte Weichsel - und Scharfenstein und der damit vereinten Zchentgült Ko-siza am 2N. Juni 1851. Z. 762. (2) Nr. 1815. Edict. Vom k. k. Bezirksgerichte Reifnitz wird hiemit bekannt gemacht: Es sey mit Bescheide vom 16. Mai 185 l, Nr. E. 18l5, in die executive Zeilbie tung dn, dem Joseph üeusieg gehörigen, im ehemals Herrschaft Reiinitzer Grundbuche «uli Urb. Fol. 166 elschemenden Realität, Nr. C. 35, zu Weikersdvtf, wegen dem Anton Perjiatu von Ottawiz schuldigen 50 fi,, 6 fi. 42 kr. nebst 4"/„ Saumsalszinsei, und pr. l st. 49 kr. gewilliget, und zur Vornahme die I. Tagfahrt auf den l. Juli, die II. auf den 31. Juli, die III. auf den 30. August 1851, jcdesmal um die 10. Frühstul'.de im Orte Weikelsdmf mit dcnr Beisatze angeordnet worden, daß die Rcalilät «,st bei der III- Tagfalirt auch unter dem Schä'z.-zlingsrverlke pr. 1I7U fi. 20 kr. wird hitNangegc-den werden. Der Glundbuchsertract, das Schähung6prot0' coll und die Bedingnisse können hiergerichls einge' sehen werden. K. k. Bezirksgericht Reifnitz am !6. Mai 1851. Z. 761. (2) Nr. 201 l. Edict. Vom k. k. Bezirks-Gerichle Meifnitz wird be--k^nnt gemacht! Es habe Maria Wiederwohl und ihre Tochler Franziska, verehellchtc Ovrschc von N.ckilnig, durcb den Äevollmachtigien, Hrn. Math. Logcr, gegen den unbekannt wo befindlichen Gregor Noiz von .Nakitnig, die Klage do pru68. 27. Mai 185l , Z. 20l1, wegen der noch unmündigen Johanna Boiz, zu beerbenden 200 fi. angebracht, worüber zur summarischen Verhandlung die Tag-satzung auf den 14. August 165i, 9 Uhr Vormlt-lags vor diesem Henchle angeordnet ist. Hievon wird der unbekannt wo befindliche Geklagt", Gregor Noiz, mit dem Anhange in die Kenntniß geseht, daß auf seine Gefahr und Kosten ein ^'uiawr a>D>e Regsamkeit, welche-lu lehceier Zeit der Redacteur der „Wiener allgemeinen Zei, tnng« (Theaterzeitung), Herr Adolph Bauerle, für sein Journal zum Besten seiner Abonnenten entfaltet, verdient die lauteste Anerkennung. Besonders reich ausgestattet und höchst zahlreich erscheinen die dem Blatte beigefügten Modebilder für Damen und Herren, welche den Parisern den ersten Rang streitig machen. — Für die Londoner Industrie - Ausstellung sind bereits mehrere tüchtige Zeichner am Ausstellungsorte gewonnen worden, welche für dieses Journal die Ab-bildungen der interessantesten Artikel einschicken. Das am I. Mai d. I. der »Wiener allge.-meinen Zeitung beigelegte große Bild, das Innere des A usftell un g spalast es darstellend, machte für dieselben den Anfang, welchem in Kürze, rasch nacheinander, mehrere nachfolgen. In belletristischer und künstlerischer Beziehung ist die »Wiener allgemeine Zeitung« aeaenwärtia das vorzüglichste Blatt von ganz Deutschland und jedem gebildeten Leser auf das wärmste zu empfehlen. Der „Oesterreichische Voltsbote« bemeltt über die »Wiener allgemeine Zeitung«: »Seit Neujahr hat dieses Journal einen außerordentlichen Aufschwung genommen; kein Blatt ist reicher an pikanten Neuigkeiten, und es überragt die Zahl derselben wohl die aller übrigen Zeitungen. Es ist der Titel W i e-ner allgemeine Zeitung« sehr gut gewählt, deun sie gibt Kunde von Allem, was'in der Welt vorgeht, und zwar so schnell, daß der Leser hier fast immer zuerst von dem In. teressantesten unserer au so vielen Ereignissen reichen Zeit inKenntnift geseht wird! Die Bilder, in übergroßer Zahl, sind prachtvoll und allein das Geld werth, welches die ganze Zeitung kostet. Uebrigens ist der Preis bei einem Journale, das taglich in einem so großen Formate erscheint, und bei der Masse kostspieliger illuminlrter Kupfer, und Stahlstiche (wirklicher Musterwelke) höchst billig, wenn mau z. B. die Leipziger illustrirte Zeitung dagegen hält, die, mit Holzschnitten ve> sehen, nur ein Mal ln der Wochr erscheint und jährlich 16 si. C. M. kostet! Beiwge.. de^He^/^ö^!!^''^'^"" ^r?""' ^' ^ "'^" nachstehende Empfehlung'. «DieBllder.. haben bcre.ts »mch ih ^^ allgemeinen Zeitung« (T heater zei tun g) ders gelungen sind die ^^'"1^" °" ^ gezogen. Beson- und rein ausgearbeitet sind, wie diese. N.F h n3ristis^'^ l ""^ ^ "" ^ch°« Ca.ecan entworfen, die sich durch Humor, Sat're m,d ch^ Genre Gebotenen aufzeichnen; _ natürlich, daß solche Opfer von U^ '''^7 ten Aufschwung des BlatteS zur Folge habe.,. *) ^ "'" oe. ^evact.on e.nen lebhaf- .-, ^7^!'.^V für Wie« mit 8 si. - und mit lft fi. CM. fürdie P rovinze., -abon-mrt, erhalt auch d.e sM I. Ma, ersch.eueneu B.ldcr complet und sofort diese Zeituna täalich sammt allen Bllderu portofrei m die entferntesten Orte; in Wien durch eigene Colporteure unentaeltlich ms Haus zugestellt. Vierteljährig ist der Preis für Wien 4 fi. — Für Auswärtige 5 fi. C. M LH^ c^- Wer jedoch ganzjährig für Wien mit ,6 fi. C. M. und in den Provinzen mit 20 fl. CM. in die Pranumeration eintritt u. den Betrag sogleich auf em Mal im Comptoir dieser Zeitun« erlegt oder dorthin einsendet, erhält ^ noch insbesondere als Prämie: 30 prachtvoll illuminirte Vilder: Wiener Bonmots in Bildern, satyrische Scenen, theatralische Tableaux, Rebus (Bilderräthsel), Masken und Trachten in bunter Auswahl, Bilder, welche sich zu Zimmerverzierungen, Ausschmückung von Speiseölen u. Landhausern vorzüglich eigne», u. einzeln gekauft auf l5 fi. CM. zu stehen kommen würden , Auswärtige portofrei, und da wieder eine neue Auflage dieser beliebten Bilder angefertigt wurde, sogleich »ach Erlag der Pränumerationsgebühr. Man wendet sich mir den Bestellungen an das unterzeichnete Comptoir. Briefe mit Geld müssen frankirt werden. Die Adresse ist gefälligst zu machen „an das Comptoir der Wiener allgemeinen Zeitung (früher Theaterzeitung) deS Redacteurs Adolph Bauerle in Wien, Rauhensteingasse Nr. 926 vi«li vi« der k. k. Börse. ' -) Auch 5ic üaibacher Zeitung empfiehlt die W ie „ er allg e m e ine Z eitu n a allen aebildettn p,s,.« Was dieses Journal von jeher gewesen. e,n (5entralblatt alles Wissenswe^tben und ^ntereftantcn ? «' 'st es jetzt „ur noch im erhöhtertl, Grad«, ein Organ für inielligeitte Personen, ein Erliolu/««!.', .. s^r die bessern Stände. Dl« datin vorkommenden Mittheilungen rühren von den au«n del größten Anzahl beigegebenel, Kupfer- und Stahlstiche von S ü 5^ ^ ^ und Young sind prachtvoll colorirt; d.e Bilder von der Londoner.Industrien Kupfer und Stal., «,^.l < ^""^ "" "em Wort.: die sämmtlichen Bilder Veilaqen sl„d die schönsten, die noch je ein eleaan... """a,t' mit ei-^—^-^------------------------------------- .------------------------------------------->_________^______"""le» Journal anboten- Z. 753. (2) Für Geschäftsleute. ^ Zum Verkauf eines überall, sowohl in Städten wie auf dem Lande gangbaren Artikels, welcher einen bedeutenden Nutzen abwirft, werden Commissionäre gesucht. Caution wird nicht gefordert. Nähere Auskunft wird ertheilt auf fra nklrte Anfragen unter Chiffer 6. V. no«w re»t»nte^ Frankfurt a. M. Z. 771. (2) --------------------------- In der Capuciner-Vorstadt, Theatergasse Haus Nr. 39, ist ein sehr schöner, schwarzgrauer, 3 jähriger Zuchtstier, Mürz-chaler-Race, zu verkaufen. 332 Z. 752. (3) Dinstag den 15. Juli d. I. erfolgt die siebente Verlosung des Graflich Waldstein'""" Anlehens. Dieses Anleheu bietet Hauptgewinne Gn°d..35000,30000,15000,10000 ? Die geringste Prämie ist fl. 30 CM. In den zunächst folgenden Verlosungsjahren finden von 3 zu 3 Monaten Verlosungen Statt. Die achte Verlosung erfolgt am R H. October d. I. D. Zinner sl Gomp. in Wien. Z. 775. (I) Bekanntmachung. Gefertigter hat die Agentschaft der k. k. priv. ersten österr. Ver-sicherungs-Gesellschaft in Wien übernommen, und ersucht daher Jene, welche dieser Gesellschaft in Versickerungs-Angelegenheiten beizutreten wünschen, sich an ihn wenden zu wollen, wo marl auch die Statuten, so wie dle sonstigen, auf die Versicherung Bezug habenden Drucksachen unentgeltlich erhalten kann. Laibach den 21. Juni 1851. «l»VSz»lR >^O5«U«K) Hauptagent, Spcccreiwarenhandlung, Platz Nr. 281. Z. 76Z. (2) Nr. 1723. Edict. Vor dem k. k. Bezirksgerichte Scisenbcrg haben alle Diejenige!,, welche an die Verlassenschafl des den 1i. März l. I verstorbenen Ioftph Novina, Halbhüblels von Oberwiilkcl, Nr. 2, als Gläubiger eine Forderung zu stellen yaden, zur Anmeldung und Darthuung derselben den 15. Juli l. I. Vor« mittags 8 Uhr zu erscheinen, oder bis dahin ihr Anmeliungsgtsuch schriftlich zu überreichen, widri» gens dielen Gläubigern an die Verlassenschaft, wenn sie durch die Bezahlung der angemeldeten Forderung erschöpft würde, kein weiterer Anspruch zustande, als insofern ihnen ein Pfandrecht geblihri. K. k. Bezirksgericht Seisenberg am 24. Mai 185l. Der k. t. Bez. Nichter: L a u r i ö. Z. 758. (3) Nr. !9l7. Edict. Von dem k. k. Bezirksgerichte Nassenfuß wird hiemit allgemein kund gemacht: Es sey über Ansuchen des Anton Schelcßnik von Nassenjuß pr. 50 fl. c. 8. c., in die executive Zeilbietung der, der Schuld» nerin Maria Iaki, verehclichlen Pezhek von Nassen-fuß, gehörigen Rcalisäten, als: 2) des in Bresoviz liegenden, im Giundduche der Herrschaft Nassenfuß «liii Ulb. Nr. 1076 vorkommenden Weingartens, m«ll potain genannt, geschaht auf 30 fi.; l») des im Grundbuche der nämlichen Herrschaft »uli Ulb. Nr. 1161 vorkommenden Weingartens, geschätzt auf 200 fi.; e) des im Grundbuchc der nämlichen Herr' schast suli Urb. Nr. 1>70 vorkommenden Weingar^ ttns, geschätzt aus 20 fi., und ch des im Grund.-buche der Herrschaft Kroismdach «uli Post. Nr. 14 vorkommenden Weingartens, geschätzt aus 220 fi-, gewilliget, und es seyen zur Vornahme 3 Feilble-tungstagsatzungen und zwar, am ll. Juli, II. August und ll. September 185l, jedesmal um 10 Uhr Vormittag vor diesem Bezirksgerichte in loco der Grundstucke mit dem Beisalze angeordnet wor« den, daß diese Nealitälcn einzeln und zwar nur bei der dritten Fet'Ibielungstagsutzung auch unter dem Schatzungswerthe hintangegeben werden, und daß die Grundbuchsertracte, das Schätzungsprotocoll und Licitationsbedingnifse täglich hieramts eingesehen werden tonnen. H. k. .«ezirksgtricht ^assensuß am 26. M^i lUZZ. Z. 764. (2) '"" Es wird ein Kunstgärtner gegen einen guten Lohn gesucht. Das Nähere erfahrt man im Zeitungs-Comptoir. Pränumerations - Ankündigung. HU^it Ende dieses Monates geht das erste Semester zu Ende, und wir laden somit die I> '1'. Herren Pränumcranten zur Erneuerung der Pranumeration ein. Ueber die Tendenz und Haltung des Blattes etwas Näheres zu sagen, halten wir für überflüßig, da dieselben ohnedieß hinreichend bekannt sind- wir können jedoch nicht umhin, die Versicherung zu wiederholen, daß wir Alles aufbieten werden, um das Blatt möglichst interessant zu'aestalten, und alles Wichtige in der politischen Welt mit größter Schnelligkeit zur Kenntniß zu bringen. Zu diesem Zwecke haben wir, was den ? '1'. Lesern unseres Blattes bekannt, in den verschiedensten Theilen der Monarchie unsere stabilen Correspondcnten, so wie uns auch eine große Anzahl in- und ausländischer Blätter zu Gebote steht, um das Interessanteste unseren Lesern uorzufüdren, damit sie den allgemeinen Gang der Weltbegebenheiten stets vor Augen haben können. Die Rubrik- Slavische Nuttdschau", die wir in unserem Blatte führen, ist specie! den ltterarischen und sonstigen Angelegenheiten aller slavischen" S t a mme gewidmet, und hatte sich zu wiederholten Malen und von vielen Seiten des lebhaftesten Beifalls zu erfreuen- nicht minder ist die Rubrik: ..Locales", in welcher alle zur Veröffentlichung geeigneten Vorkommnisse und Wünsche der Stadt Laibach ' sowie überhaupt des ganzen Kronlandcs besprochen werden, sehr beifällig aufgenommen worden. Das Feuilleton" wird, wie bis jetzt, fast durchgehends nur Original-Äu fsa tz e bringen, von denen iene, welche zunächst Kram betreffen stets den Vorzug erhalten; wodurch der heimatlichen Kunst, Literatur und Wissenschaft nach Möglichkeit Rechnung getragen wird. Die Prä'numerations-Vedingungeu sind unverändert, nämlich: Ganzjährig mit Post unter Couvert versandt . . 15 st. — kr. halbjährig „ „ „ „ „ » < 7 ,/ 3tt „ Ganzjährig im Comptoir unter Couvert ... 12 „ — „ halbjährig „ „ „„''-« 6 „ „ Ganzjährig im Comptoir offen...... II „ — „ halbjährig „ „ /, „..... 5 „ 3U „ Für iene Exemplare, welche in der Stadt in's Haus zugestellt werden, entfällt noch 3N kr. Trägerlohn für das halbe Jahr. Unter Einem stellen wir das freundliche Ansuchen, rückständige Pränumerationsgelder und Rückstände für Insertionsgebühren möglich'' bald zu begleichen. Die Insertionsgebühren von Anzeigen betragen: Für eine Garmand - Spaltenzeile, oder deren Raum bei einmaliger Einschaltung 6 kr., » » » zweimaliger dto 4 » „ „ >, » » » » » dreimaliger dto 5 » Inserate bis 12 Zeilen kosten : Für ein Mal 40 kr., zwei Mal 50 kr. und drei Mal I si. ^ .„ » s.?r eine i^esma- Zu diesen Gebühren ist nach dem «provisorischen Gesetze vom 6. November l. I. für Insertwnsstampel" noch 10 kr. s" "ne leoev, lige ^iMlmg. der Pränumerationsgelder hat aufgehört; wir können daher nur fr<"'kirte Sendungen annehmen und erbitten uns auch alle Zuschriften an den Verlag und die Redaction der Zeltung portofrei. Jqnak v. Hleinmam- «" VeMr Hamherg * Ieitungs - Verlag.