»«« »Mck» p»»>» oin 1 so 7? IDll'UWNS Ut»v»,«>n< «doliGatllod »I»d«am,». S«I»ttM«Iwns M»tmd»n »tr. »70» «Wt« V«W»IW»s u«s vuek^niok«»»! (7,l«»on tnwvd»» S024>: «KRIvo«. «t.4, NUilkVöM»- Ii» »I0a«Ml>. «mk» uI.N »ßf. S2S Vonnvrstay. «lOn S vs?-»mb^f 1932 II.m ^4«std0s: ^mciösva ul. 4 iVsk^i^a tung» vioigSpfGl««: ^^dkol«a. mon»«. 23 vtn, «t»t«!t«n 2< Vir,, äurek M'Zs^st!. ZZ Vli». fü^ 6»» ÜdktA» m»»»«. SS Vi» ^nl»inumm«r i di» 2 llin. ^««»Kfipw «O»ö«» «I«I»t wwml«ed Maruirer seUm I 5' 1»' I Der Bölierbund hinter Ehlna In Genfer Kreisen große Erregung wegen des Bormarsches der Japaner unci sc» veilei i n KonfliN »wischen Snaiand und Versten L ond o n. 7- Dezember. Zwischen l?nflland unk ^pcrsien kst cin crn'tlicher 5lonklUt au^l^ebrochcn. Tic persische Negieruns, hat näinlick) sämtliche Crd-ölkc'n^zcssiancn der ''^lnqlo-pcrsischcn Naphta-^csells6)cift, die insj^esamt fiinf Quellen er« ploitiert, sit.'si"lndi^l. Da vonvic^iend engli-sck^cz Kapital iiUeressiert ist» lvcrdcn in Lvn-d>in scharfe Maßnalzmen gLqen die persische Ncail'runii cri^wj^cn, die jedoch behau-Ptet» das', für stc nur i^ie persiickien ^ede mah-s1'k'etts geldlichen. Sams tag wurde in der nti6)sten Nähe des Wohn» Hauses der CUcrn Mareceks in einem Ge-stn'pp die surchtlu^.r verstüuuiic'ltc ^-/eiäx' de-5 <»inaben gefuni^^cn. handelt sich um ein ?eriialverbrccheiti'' sollen auch die Interessenvertretungen das Necht erhalten, ihre Mandatcire ins Parla» ment zu entsenden. Blättermeldungen zufolge soll es. falls die Wablreforni tatsächlich durchgeführt ^verden wird, in, ungari« schen Parlament 150 vlmi Bolf gewählte Abgeordnete und 8f> AorporationSvertrete^ a'-'b-en. ÄahlungÄelftung oder Bankrotterklümng! Verschärfung der Sitvation in der 5kriegssch«ldensrage — Frankreich hofft, eine Einheitsfront mit Engtand herzustellen Wird England zahlen? Sörienderichl Liubljana 7. Dez?m>ber. Devisen: Berlin 1W7.01 bis 1378.71, Zürich IlW.Sb bis 1U3 9?., London 184.42 biS !K«.0S, Neivyork Tcheck 5741.bis S76s>.85. Paris 525.0l f?s 22«.w, Prag 170.67 bis 171^, Triest 2V!i.kN biS Z9ü.4l. Z a g r e b 6. Dezcinber. Deviseu: Ber. lin bi'^ !878.W, Mailand 2!)179 b. 294.19, Lon!>on bis 1Sö.S4. New. t)orr S6ieck 5)741.59 bis 5769.85 Pa.ris 170.67 bis 17l.5>3, Ziirich 1106^35 bis 1113.85. 8 ü r i ch. 7. Dezember Devise«: Paris 20.?^s>7.^. N^'wnork 5S9, ?).'ai- land Plflg 15.40, Berlin 123.60. N c w y o r k, 7. Dezember. Die Lage i« der Sv>ulde«frage hat sich nach einer D«»rsts»»«g des „Reuwork rald" ganz erheblich vorschtrst. Die i«. ossizißlle« «eheluwerhandlungen zwischen Amerika uud Euglaud sind a« ei«e« un»sa«greichtn Notenwechsel völig zusammengebrochen. Darnach find «icht nur die Ruderen Rationen, sondern auch das bislang bevorzugte England vor die Alternative gestellt, in Gold zu zahlen oder die Bankrotterklärung zu leisten. Ein derartiger Entschiutz aber wiirde siir England unabsehbare politische und ökonomische Aolgen zeitigen. Pari s, 7. Dezember. Heute findet eine 'jufammenkunst zwi-fche« de« Minifterpriifide«ten H e r-riot und dem Finanzminister T e r-main - Martin einerseits und zwischen Premiermiuifter Maedonald und Gchatzkanzler Reville Chamber-lain anderfeits statt, um «och einmal die Gefaattlage in der Echuldenfrage zur Erörterung zu bringen, vbzmar eine fran zösisch^englifche Einh^iissront in der Schuldenfrage bsn Vereinigte« Staaten gegeniiber nicht besteht, lchfft «an «och immer, datz England trotz des Wschluf-ses, zu zahle«, dieftn seine« Veschlutz re. vidiere« werde, da der Abslust so grotzer Sapitalie« stir de« französischen und englischen Markt Gefahr«« bricht«, die fich eventuell auch z« eiuer Katastrophe ausweiten könnten. Der „«»atin" ist der Ansicht, datz es letzten Ende« doch gelingen werde eine sran^ös's<^Einheitsfront herzustellen. Sollte al^r England tatsi^lich zahlen, so werde Paris auch darüber zu ents^iden haben, ob die Zahlung dnrch Dep^s der Bank von Frankreich nnd der Vank von England oder durch die Bant siir internationale Zahlungen in Basel erfolgen soll. Washington,?. Dezenibcr. Der frühere Staatssekretür C o l b y tritt nnt einem neuen Borsckilag zur Löfung deS .^ti'iegsschnldenpros'lems an die Oessentlich-^eit. Er schlägi datz die Schuldnerstaa- ten Iahreszahlungen zur Tilgung ihrer Schulden leisten, deren AuSmatz sich in Proportion zu den Ausgaben befindet, die die betreffenden Staaten im Jahre 1932 für Heeres- u. Marinezwecke verwenden. Außerdem befürwortet er eine Finanzoperation, an der nicht nur sänltliche Schuldnerstaaten, sondern auch Deutschland beteiligt sein sollen. N e w ls o r k, 7. Dezeniber. Einem telegraphisch übermittelten Aus-zug aus der Dezem^ernunimer des wirtschaftlichen Monatsberichtes der 'il^ational lsiti) Bank of New Aork ist zu entnehmen, dasi sich dieses Institut 'n beinerkensiverter Weife für amerikanische jionzessionen in der s^rage der interalliierten Schulden einseht. Jll deul Bericht wird darauf hingewiesen, das; die polemische und beunruhigende Note in den wieder aufgenoinmenen Perhandlun-geu nur zur Verwirrung der allgemeinen Wirtsckiaftslage beigetragen hat. Der Bericht betrachtet den ?sall des Pfundes als unnnttelbare Auswirkung der ZchuldendiS-iussion und weist darauf hin, das; die Erwei torung der Kluft zwischen dem Pfund und dem Dollar eine Senkung des alsgeuieinen Preisniveaus in allen Sündern zur >volge haben müsse. In Amerika herrsche die Mei nung vor, daß auf einer Schuldenkonferenz die europSifcher Schuldner nur auf die De Pression in ihrer Ländern und die Entbeh rungen ihrer Völker hinweisen könnten, worauf Amerika sagen müsse, daß dort ähnliche Verhültniffe bestünden, und datz kein Grund bestehe, die Lasten des eigenen Volkes zu erhöhen, um die Lasten der Schuldner zu erleichtern. Dieses Ansicht sei jedoch irrig. Der eigentliche Zweck der Konferenz ist, einnial zu erwägen, welche Rolle die internationalen Schuldenzahlungen bei dem Ausammenbruch des W-'lthandels gespielt ha-ben und welchen Einfluß sie bei ihrer Fortsetzung auf die Verlängerung der Depression haben werden. Wie aus diefen Feststellungen einer führenden amerikanischen Grosjbank erfiSitlich ist, setzen fich nahmhafte WirtschaftSkreise für starke Konzessionen in der Schuldnerfrage ein. So wenig daraus eigentlich nnmitke! bare Schlüsse zti zieheil find, wie sich die Chinas Anklage Der Mandschureikonslikt vor der Völker^ Hundversammluufl. — Japan hat dje Perträge in der Tot verletzt. (''i e ll s, t). De^e.ni'tl. '^u Beginn der heutigeir '^ii^iserlniudner^ samnllung erläuterte der Porsi<5l!nk^o u -mans das Proze^versahren nor i^ei» kerbund, worauf der chinesisa> Telcqi''rll' im Namen der chinesischen Regiening gendes Ersuchen stellte: i. Die PölterlulndiiersannnUui'i nwie Hilter Anlehnung an den ^^nttou^.ZericI)t cr klären, daß Japan den Vö>kerlzniidpa!t, den Pariser Ärtrag nnd das Neunünichtead-konlmen verlei.tt hat. Japan möge ansgefoii^erl »erzilglich die Beschlüsse de? Völscrl»n!drale>5 vom .'t0. Oktober und 19^ ?e.;^lniier durchzuführen und seine Truppen in i>ie i-senbahnzone zurückzn^iiehen, uiir dalln auöi dieses (.^»ebiet 'zu räumen, wlihrend d'e umnd schurischc Regierung auszulvjen n't. Z. Die Bölkerlnmk^versainullnng nioge zur Auslösung der nlnndschuriscl^en 'lieni'?« rung im Sinne der Resointion vom II. iiandeln, in welcher erklärt wnrt^e, Völkerbund keme Situation, keii'^'u '^^>ein>i'^ und kein Abkommen anerkennei' l^^erde, welches mit Mitteln erzielt wordeil is:. d^e t>etn Bölkerbundpakt oder den» Pariser zuwiderlaufen. Die ^^ölkerünnd'.'ersaii'n?!iulg möge ferner die Nichtasierkennnng der tnaiili-schurischcn Regierung erklären und uorspre^. chen, mit derselben nicht in Beziehungen ui treten. 4. Die Bersamnllniig ni^>ge iii kürzestei ,'^eit den Bericht iUier die 7>inaiiilerui'.g Konfliktes laut Patagrap!, if» des (^ieuier Paktes veröffentlichen. Nach Dr. ?) e n erhob sicl? der javanlici).' Delegierte Mats u l a, der die -^^eurtei lung des Lkonfliktes non nachstehenden ^^'e-sichtspunlten auS befürwortete: 1. Die Beschlüsse ini'issen vrattiscli durchführbar sein und die (5rhaliuirg oe-.^ Friedens im ^-ernen Osten zuin ^'^iel? liaken^ Ä. Es müssen Mittel gesilnden »nerden. uiii die Anarchie in t5lnn'.: zn beeildigen. li. Wird vo,ii Pölkerlinnd ein Plan iln: die Regelung des stonflittes auögearbeilet. so übernimmt der Pölterbund auci) die Verantwortung für die Dnrchuldrung seines Planes. In der allgemeinen Debatte, an der si6i O Conellt), Unden und Lange beteiligten, erklärte Dr. Bene S: Der Lntton-Bericht stelle mit alier Gar« Iieit fest, daß Japan den Genser Pak? und .^lellog-Briand Pakt verletzt habe. Der kerbund stehe nor einer Aufgabe, wie er sie noch nicht l'etoininen habe. EÄ:uäre gefährlich einen Präzeden.isall zu schaffen, da es um die Zukunft des Bölkerbunde«"' selbst gehe. Der Lytton-'-^^ericht verneint die japanische These von der Notwehr. Das Territorium eines Völkerbnndmitglicdes wurde von der bewaffneten Ma6?t liesetzt. ?elbst wenn eine Bonki^ttbi^weaung gegen Iavan in China bestanden hat, so habe Japan kein Recht, in eigener Sackte als Richter aufzutreten, es hätte fich an Genf wend<'n nins^ fen. Der selbständige Staat Mandschukuo könne niÄit anerkannt werden, da er nur alZ Folge der militärischen Masuiahiu^n Ja» pans in der Mandschurei betrachtet werde. Die Politik der fait accomplis sei -,u nernr-teilen. Der Völkerbund ntiisse beideil Parteien die friedliche Regelung anraten, da ansonsten der § 15 zur Anwendung gelange Bleibt eine energische und entschiedene In^ terveittion alis, so wilrde dies den Perfall des Völkerbundes bedeuten. d« 8. Dezember !9«. SMiimg des Reichstags A«Wsv?iMmt Se«en»I LttzMMn leiste» fich die fchaesßen perföniichen Axf«? giG« Hi«de>dWa ^ Svrtng wieder zum ?tet<^aos»»aftdeiitt« gewiVIt Berlin,«. Dszeinber. Dei HeichSwli wurde I^eute ,u»chmittags ittnor germgeni JnterHc des Publikums bi^ng M s«ner ersten tit 'lieiä^Sregierung an der ersten Parla--ik?^iaUstiscjie Abgcol!>nete, der schwarz gelt eidct eintraf, n>ar der Alterspräsident General a. D. L i tz nl a n n, den seine Par« teiqcnosien nlit ^'eill-Rufcn empfingen. l^neral Lihmann machte zunächst von der Prüsidialestradc aus die ^Feststellung, daß er mit Iahren das älteste Mitglied der deutschen Volksvertretung sei. Daraufkiin ernannte er zwei Nationalsozialisten u. einen ^^entrumsvertreter in das Provisorische Vriisidlnm. Der Alterspräsident hielt sodann slnne dttrtliw<'g'5 ivlitis6, gehaltene Eriifs-nnstsrede. .^^^n schärfsten Worten, garniert mit persönlichen Invektiven gegen den Reichsprä-sidcnttni von .'oin^etUmrg, nac^elte von Litz-meinn die Bei^anptnng fest, man habe er-inc?rtet, daft 5>indenburg Adolf .^litler, den ^ilhrer der stärksten Neichstagspartci, ,nit der Bildung de^ö .^tabinetts betranen werde. Anstatt dessen aber habe .Hindenburg einen ?cheintampf gefiitirt, nm .'oitler nicht zur '.v denl Wege nach Genf: (von links) die Tochter MacVonaLds, I s a b e l t — L a- d y S i m o n, die Gattin des enMchen Außenministers — der englische Bot^fter in Paris, Dort» Tyrell — Maido- n a i d. AbrWung in Not Resraßh lehnt den amerikanischen Vorschlag mch Herrist einen englischen Bermittlungsvorschlag ab L o n d o n, V. Dezember. Die Wätter inelden aus Genf, daß sich die Telegierten Fmt^ei^ niÄ» Da? -s<5??r>s'lc7>h': de<. amerikanischen Rie-i nahezu scrligMellt. Unse».- Büd gibt eine di'' „Ma.'on". ist I Äorst^lsung von der >ic>val!igen diose^ ^uFlrisja^, dejjen Bespa«lung naHLzn ier^ig ijt Italienjs gester,f mit den, amerilanrscht-n Vorschlag eines vorläufigen UbMungsab-kommens einverstanden erklärt hoben. Die Fvanzofen haken den amerikmril^n Vorschlag ange»»ommen und außerdem soll Her-riot geivtfse Abättderungen erzielt hoibon. Darnach soll im Wege eines BvraNommens eine internationale «vmmiffio« ins Lebe», pennen werden, die imierhalb von drei Iah ren ein allgemeines AbrMungsaibkonnnen ausarbeitet, in deni g^chzeitig die sicher Heils- uird die Glti'g«ngSfrage s,e reqekt nierden sollen. Die deutsche KArbe-rnng nach Gleichberesltigung wird so lange ofkeil gelassen. Alles hängt jetzt davon ab ob auch der deutsche Außenminister seine Zu stimnttkng gibt, was jedoch sim:? S«W»eifelt wird. Genf, S. Deqember. Die erste ofnzieve Besprechung der Ver-tveler der Gioß,nächte wsgen d?r Ab-riistuirg' begann heute vormittags im Hotel B^an Riva^. Zu Beginn ersuchte der britisch.' Premierminister Maedonald ^ deutschen NeicliÄlußenni in ister Bawn Reurath nnt seine Stellungnahme zuin amerikanischen Vermittlungsi^'orsch'log. N e u° r a l enlric.inele, das', in d.'ni miil<^eteil!en ^n dt« ÄUiertennung der SUttchberqMi- gnng Deutschianlds, ohne die eine Abrü^ stungskonvention nicht auSzeartiite: iverden könne, völlig fehle, ivonnif er feine eigenen Gegenvorschläge machte. Diese ^^Zegenlior« schlüge lehnte der franzi^fische Minisierprö-sident H e r r i o t ab, und zivar als unvereinbar mit den fvan^ösischen Borschlägen. Na6> englischen Mitteilungen verkantet, daß Maedomrld den anierikanisch frnzl>sisch2n Vorschlag nicht eindeutig abgelehnt sonach seine Zustimmung von der Hcütung der deutschen Regierung abhängig x^emacht .»abe. Die Verhandlungen Macdonalds hätten lve. sentiich bezweckt, die Zustinrmung der ^ran^ zösischen Regierung zur Anerk6 ItmNed« N»eldäet DlmnerUaq, den 8. lttZT. Soiidd^ dungert für dos »echt — «ms niedriße« Artett. G a n h i befindet sich im Hungerstreit. Dies-m^rl t^at siä) txr Mahntnm ciBen besan ciqcnarti^n BvrMmd auswicht. Sein jttanlpfgenosse, indisckie professor Patwaitthan, ein Bra-Hmane, also Mitylik't» der vornehmen Hindutiaffe, war in den esten Taqen seiner Einlieferung ins Ge^ÄngniS .^u Tcheuerarbciten und Zöllen-stuhen heranl^ezoqen ivMen. Diese Arbeit wurde ih,n vom <^sü>ngnisdir«tto>r seines Standes ive^en ,entzögen", wogegen der Professor protestierte, lllm ^nieder beschästtgt zu iverden, trat er in den Hungerstreik ll?^ Aandhi. der daton hi^rte, leWt ihm feit Samstaq Hilfe. Er i^t so schwach, daß er lNlr noch liegen kann. Als Grund lür diese Selbstaufopferunl^ geben beide an, da^ '^traftentvhren, Tc^uern und Müllabsuhr in 5^dien All den erblichen Beschäftigungen den Unb!?rührbaren gehören u. kine an^-re iltlasse solche entehrende Arbeiten lierrich» tet. In seinein «Knurpf gegen jk«stenvorurteile sei daher die Annahn,e solcher Arbeiten durck) Hoch'^estellte das gebotene und beispielhafte '^littei uild dürfe durch Engl^ind nicht l^erboten inerden. Gandhi enlpfing einen Vertreter »er United PrLft un^ erklärte, sein Hungerstreik iei ohne jede Porbeveitung durchgeführt «l-vr-den. .,^ch lzabe nlötvlich einen Ruf der Bor-sehung erhalten und Hin ihm oi^nc lleberle« sien qelDlgt. Mc'ine Zukunft liegt in l^otteS Hand. 7>edenfalls aber bin ich entschlossen, e«ne lc^in'tiun'gk'lo'se Freilassung n>ic sie mir norsieict-'liqcn lnnrde. nicht anzunehm,:»." l^ai^dhi hat auf den dringenden Rat der da-' Spinn?» eingestellt. FF R -derkaoe den . Nassen Es fehlen ihnen kaum 6 Stimmen. asl) ing ot n, ('». Di'.zenlber. Da? 72. ?i:nde-ipailan,«nt ist jvstc'rn inUta,i zu sei« iicr ll'I'.tc'n ^iyui>g'N'erie.de zusamnien!ietreten Uli k'ic politische Karriere von N Ze-naflzveu und ! is A^bgeordn^ten, die nicht nvicder.-'e.väfflt wurden, ihr vorläufige') En-dc find<'t. Die -ession Mirde in beiden Häu sern eriisfnet. ?^ln i'^epmsentantenhaus brachte j6ion die erst/' "'ibstimmnnji ei??«? ^ensotion: eine ')N?-c^t'v ,.??i'rc'niiini<' brachte der demokratil'che Pintl'isüln'er Na'iiev den Antrag auf ?suf .'.l'linlii '?lnicnd<'ment.> ^zur 'Berfas kuna fiu. i>urch da5 d'e Prohibition einge !>chr> Die Al'stimmunf^ ergab?7?1Lro »nk' I N ^^outrlistimmen. D?n ,.?'assen" fe?>l tcn Z'iuiin.'n »ur notivend'gen '1n>ei dritleUnelnsieit. Inn. 1° "^luö N i t» u i c q iu Uulerlrain koiumt die .!üict)richt, ^asi drrt der Gutsbesiher '.^lir ^^ng. u de » itti Alter von >''!? ^"^ahreit verschieden ist. Der Nliritlirbene nndiilsjl' sich vrir allem der Bewirtschaftung seine? aii.-qedelittten Kute?, das er auf eine lnodk'rui' Hiihe gebracht hatte. Teinerze't s,e-t/itiqte er sich auck, im öffentlichen ^'eben. vor allein iin seinerzeitigen krainischen tlig. Die Familie Nude?. stammt an»? dem Trieiter Karst, von wo sie schon vor ändert-halb ^ahrlnlnderteu nach Ribnica auswanderte und später vom l^^rafen ^'obenzl des-sen Schlof^ciut erwarb. Der Dahingeschiedene erfreute sich wegen seiner Liebenswürdigkeit und ^jiechtsschaffenheit allseits der gröszten Wertschäkung. In Ljubljana ist ferner Montag abends ?vrau Maria R i b n i k a r, die Mutter deS Präsidenten deS .Konsortiums „Jutro" in Ljulilsana, gestorben. Die herzensgute und liebenswürdige Dame erreichte daS Alter von 7^^ Iahren. die, kvfaktscher Abstammung, vermutlich bei der Erod<«u»g Sibirienst duvch die Russen in di«se Tetnetc verschlagen wurden. Ve Leute sprechen ein ei^telltes und schwer v«r ständ>lik!^s Russisch, können nicht lesen und nicht schreiben und lehen fast ausschließlich von der Jagid und der s^ischerei. Bon den Vorgängen, die sich kn Louk'e der letzten IahlH^te in Rußland abzespi«^» haben, waren nur verworrene Ger^e zn ihneir gedrungen. «chiß« H-Kat—Mchte« f»? engttsch-Mödch^ Gin englisches SonntagHblatt bringt die frohe Botschaft, daß nunmehr alle englischen Mädchen d^ Hoflknung hegen können, einen Lebensgefährten zu find^. Diase Mversicht-liche Aeußevllng lmrd zwar im darau^f»lgen den Satz durch das Vleine Wort „beinahe" ein wenig eingeschränkt, doch bleibt die Tatsache bestehen, daß die Ehelvnsunltur in England im steigen begriffen ist. Durch statistische Zahlen wlirid di^er Umschivllng illustrint. l914 wurden in England 4,790.VV0 Fmuen im «heiratsfähigen Alter gezählt. Der UeHerschuß betrug etwa 4<1V.(XX). l9Z2 erreichte die Zahl der lieivatSfähigen Frauen in England 4L^.000. Infolge der Kriegs-Verluste ging zur slilben Zeit die Zahl der englischen Äi'änmr im .Heivatsalter bedeutend zurück, so daß der Frauenütersckiuß ^ast eine Million erreicht^: .Heute hat sich daS Verhältnis erli«blich geändert. Ab 4 Mi! »ionen Iö0.tjM Frauen im Alter von zwan zig bis dreißig fahren entfallen annü^rick ^,0s>s».lW heiratäfähiAe Männer. Nur l.'>0.sX» grauen droht somit die Äefaihr ihr Leven als alte Jungfern M beenden. Allerdings gibt diele an n>id für sich er-frculichc Ztatistik keinen Aufschluß oarillv, wie vi'i'le unter den rier Millionen heir.n? fähic^en (Engländern auch heirat')lttsti»" >«»1, ^ 6«» « s leiden >I)aben, ist mich in England sür weite Äreisc dncn aller !?ändcr zu schaffen, dcren cngsle samnK-narbeit. mit höchster Autorität ver. sehen, die Welterholung zu lenken hätte. Garraki brachte in seinem Vortrag folgsn.i? (Vedanteu zur spräche: I l. .^tcin Land darf sich auf eigei.e »iraft allein stützen. Die vZeltivirtlchaftKkoN'ercnz kaun der «ietisch»ii, an destt« die M sputiv:^ vor. übergiiG. Expedition, die von der ritssisch^u ?ikadein:e der Wisseirschaften nach Nord-Sibirien entsandt worden war, berichtet, das; sie bei einen, Porstoß von Iakutsk. an der Mindung des ^ndiguerba-Flusses einige Ortschaften entdeckt hat, die auf keiner Aarte verzeichnet waren. Dio-se Dörfer, weitab von den bew'^hilten s^ebiet?n, weisen eine Ver:)l kerung v»tt lnchivren l)undert Pers^n^n auf. ivirtschaftlichen Betätigung keine Gesetze auf erlegen, sondern nur ^ieil5>esteile Irrtüiuer berichtigen. 3. Die gegenlvärtige Virt>cha't?anarchie ttnt der k^mge der Ar^itslosigkei» des Preis sturzes und d?r Zusammenliri^cho ist auf den Mangel an Organisation der !üeUProduktion zurückzuführen. Jedes Heiliuittel mutz ron einer radikalen Aenderung des gegenwärtigen Zollsystems au'>;ieben. 4. Der Zuiamilienbruch der gegei?!värti-' gen Wirtschaftszivilisation kann mir vermie den werden, wenn der intcrnationale t^.^ld-staichard wiederhergestellt wird und !>!< un-mi^licheir Schuldenlasten ein- für 2llelnal verschwinden. Die gelben Piraten Die Schreckensbucht des südchinestschen MeereS Man sollte glauben, das; das Piratentum nur noch in den Erinnerungen an längst vergangene Zeiten lebt und daß d e Z^rei. beuterei heute nur noch in blutigen Abenteuerromanen blüht. Ein Seeräuber, wie er unserem geisti^^«?» Auge vops6iivcbt, ein Mann mit hohen Stiefeln rotein Halstuch und einer schwai-zen Maske vor d?ul Besicht, ist zweifellos eine läng-st verschollene Aestalt. Damit ist aber keineSMs gesagt, das- dos Piratentum anno !0;js auf der Erdku^^el nicht mehr anzutreffen ist. Der s^all des englisch^«« Dampfers „Helikon", der vor kurzenl von chinesis<5)en Seeräubern in den HlMgkong.Ge'vässern überwältigt wu'de, ttwiiei die Passagiere bis nu's .^xiiid aiis-geplülldert, zun: Teil niedergemetzelt, ^iiiu Teil entführt wurden, lenkt die Auf>n? ^c-spassagiere in!t. ^in l geeigneten Augeirblick über^sieien die Räuber die Mannschaft, fesselten den ldapitän und die Matrosen, wobei sie mit den Widerspenstigen kurzen Plozeß macht<.'n. Daraufhin wurde die „.^likon" nach Bias-Bay einer Bucht in den Gchüren der südchinesischen Küste, gebracht, wo die ?^hrgäste ihren, traurigen Schicksal machtlos ans,?eii<.ferl lvaren. Bia'7-Bati, der berückitigte Srükpunkt dcr chinesischen Seeräuber, liegt etwa linndert >^iilometer südlich von .Hongkong. Diei^r Name verbreitet Anbist und ^chreel^il n 6>t nur unter den chinosisckien «eesa<»rern, sondern auch unter den Passagieren der gro-s^n Dampfer, die in den südchinesischen (^e-loässern kursieren. Der ttnte,v Lau, deö -ikiang.^lusscs und sein Telta u,it den un-.>^ligen kleii'en Inseln. VuMen und tiefen tvjotden bilden für die Piraten ein Betäti-i'.ungsfetd und zugleich eine Ot''erallon''l'aiis. ?ie chinesischen Piraten ges)en an ihre Arbeit nach iiw6?enll^nger 'org'altiqer Vor-lvreiliina. Nciis^deiii sie 'ich gre- gerc Ä^^sf ^m Obp't für lehren '^'^grif' Kochkunstc-usftkllung inÄn^slZv Bergangenen Sami-tag wur^e im ,iaflre» lier Älkessepalas, eine grosse .^'toc!it!u?ilanssl.el-tung eröffnet, die liei den z^hlrci6)en suchern viel Bewunderuug und Anerkennung fand. Unter den HauptauSstellern war eS ne« ben dem Hotelunternchmen ..(.^^plancide" n. dem „Gradski podrum" insliesondere daö P a ! a e e-H o t e l >ii '^ai'^rek', iint seinem ausgestellten kalten, wirklici) uri^-^inell zusammenjjestellten Buscts nie! vliisic.'^eii erregte und dafür nt't den, O^nc! piix gezeiäsnet wurde. Das Palace-Hol e l. duv heikle mit Re6it als Pinnier^^^rtel i^^'ns ein- gestellt werden tann. t^as si6? iiui? leiner ni-che damit ein el)rendes ,'^eugnis qeh.'It. T.'r Eingentllmer de^ Palare-Hoiels i'l V'^erv A. U r b a n e p. der den Ruf eilli'?' >:giiei' inlti hervorragenden Hotelfacinnaunes u. viel zur neuzeitlichen Auogeslt^ll'iu''' de>^ jugoslawischen Hotelwesens lieitragl. geivählt halben, reiien sie e^ue :n Bord des Danrpfcrs hin und !)e:. uui .cj? mit der ,nneren Einricinunq ^N' zwischen schmuggeln sie Wn fen >111 rd des Dampfers ein die ne iui rriiui'' x'--schilpt revsteclen. Wenn der ^'iden'u^ver den Moment kür sieianel hält, <> >>!« ncn Piraten das ,^eiclx'n ',n?n ?^-l d!'r <>'5ine' isischen Schaluppen. Schoner und die da'^selte Los ereiile. ?^nn^ Icin 3ie niuß aber selir tied-.'uteni^ '«'in Zwn'chen der Zeoli;e: v.-n .'.'n.? und den 6)ini^'?'schon .-eeri^uöern ivrr'ctir dauernd der Äric^s^u'tand. '-cZ'ics'. -eii'i, und Zusanlmenstef'^e, ^^^nonajX' und ''x'sen« spionage. Z?errat un^ .s^oriut'tion nz-.d an der Tagesordnunj^. lväre es ''ür dic euliln' l'e-nachbarten Dör'ern und ^icdtunqcn den Piraten als Unterschlupf dienn:, l en auf ännosischein l'^biet ni?d nniei n staat'-ren'.!lir I'rii''>' der chinesi^scheu ^ocryli.>'>i. , Mariborer Zeitulrg" Mmm^r 3M. Dsrtnerckag, dm S. Dezember IM. haben die diitischen Mar'.n«' rde.l uon Honssk»ng den chlncsi'ch.'!'. in Kanton ihre Äbstcht äuge-eine Strafexpedition gegen die Pl-laielvncdlnngen in Bias Bay in die Wege ^11 leiten, und jedesmal legten di« Chine-lsc'n ql>ssetl dieses britische Vorhaben Mrs-stell rötest ein. Sie i^fürchteten näinlich, daiz die von den Engläi^ern aus ihren Ver-stectcil vcrtrielcnen Piratcil an der sried-BaueriÄcvölkcruirg der benachbarten l'^^cj^eilden in grausamster Weise Rache neh--111^'u -vürdcn. '.^!>ie d!?ln auch sei, die chinesischen See-Iiciliditeu siidchiucsischcu <''^n'iiss)ongfong llNi» Macao ais >^crlcil der Situation. In der letzten Zeit l^eht is)re Drerstiigkeit so :v«it, daß sie olle ^iähne und kleinen Schissc mit einer Steuer belegen, sou^eit sie eS nicht >i>orziel)en, die zu plündern und die Schisse einfach ')il liersenkeu. C^leichzeiit^A praktizieroil sie dn'^ l5ntsÄt)ren von reichen chinesischen Ltauf leuten dao sie zu cinein üikrativen G^'Mst fluezusichalten wissen. Mi dieseu Perschlep-punlicn spielt sich der Vorgang in der Neipel ltt der ab, daß der Entführte gc-^^ivungeil wird, au seine Verwandten einen l'iaeilhändigcn Brief zu richten, in deni die ^'l^se^-'cidsumnie genannt wird. Er'olgt daraus keiul? Antwort, so w!rd den Augehöri-<^cn al>^ blutige Warnung da.^ abgeschnitten? Ohr des Opfers in einem Paket zugeschickt. (Gleichzeitig wird die letzte Frist für die Ans "^iiu'^iaunq des Lösegeldes festgesetzt. Wmn clll6) ^^ese grausige Mahnung erfc^Ms bl.'ib, lvird der (5ntfilhrtc riicksichtölos unls Leben >iebracht. 5et^t din icli cnälicli im lZilcZe. nlclUs wirkt 80 slcliei- vncl milclö. >vle cZ^5 nstiirlieke tivil- u. vlttervasser? lcti trinke es moi-Lens auk nücllternen i^agen nncl kann mit voller velzer?eu«uns saxen: »kll^XV^VI i8t äaz illsalsto ver- liikiickste /Glitte! bei Ltuklverstopsun«. 0>rm' ti-Äizkeit u. !illen ancleren I^eiäen. öie auk Ltornn^LN lter Verr!gu«n«8orLSNo. des Stoik' i^eclislzis. äer I^ierenllrgnlltlvltoa unä 6er Oriisenillnktionsn bcrulien! »NV^V^VI mir tlie1!ailn nlehrere ??austschläge. Murlr» mußte ins Spital überführt werden. p. Bandalismus. Eine Horde führte dieser Tage einen Ueberfall auf das Wahnhaus des Besitzers ^ranz öeh in Bi^eöti vrh aus. Die Täter schlugen insgesamt 18 Fensterscheiben ein, demolierten die Inneneinrichtunq und ^ bedrohten die .Hausbewohner. Der Borfall wird ein gerick^tliches Nachspiel haben. P. Wegen Diebstahlsverdachtes. wurde gestern ein gewisser I. M. festgenommen. Der Mann wollte niehrere ?^afqncn und einen Hasen verdächtiger .Herkunst w Geld umwandeln, da er aber nicht das Revier n. den Iagdpächter aitgeben konnte, wurde daS Wild beschlagnahmt. jbung im Bewirte wendet. An das Finanzministerium wurve ein dringendes Telegramm unl Abhilfe abgesandt. lj. U«K dO« ve«ewtet«ie. Der Bür^r-Meister Herr Rat 2 m a v e c hat sei,l Rück-tittsHesuch loiöerru^en und wird weiter lm Amte verbleiben. Auch der Gemeinderat Herr C. M i k l beabfichkigt nicht zurück-, zutreten. lj. Besitzwechßel. Der Di«ltor der hie^n städtischen Sparkasse Herr Fr. P o '! j a n ec hat das Wohnhaus des rerftorbenen No-tariatsbeamten Iairko Eriavec uu» Iden Preis von 7<1.0lX) Dinar erstanden und be» absichtigt Nack vollendeter Renovierung dahin zu übersiedeln. Ein ttanibalenhäuptling schließt Frieden mit König Georg. Ter englische Wnig Georg erhielt von deiu l^iiigeborcncn-Häuptling der Hsbriden, <'iuer tleiueu Inselgruppe in der Südsee, ein uiertwiirdigt'^ Schreiben, das icht eine Rund? durch die ganze englische Presse macht. Ter .Häuptling Ringapada schreibt wie folgt: „'^'tn den König aller Briten und Beherrscher der Meere! 1l.m meiner Ergeben lieit 'Au>^druck zu verleihen, habe ich, der .Häupt'liitti aller .'^lebridenstämme, bei Mond-aufgang deu (5id abgelegt, niemals mehr Menschenfleiscl) zu verzehren. Weder das kl'stlichc Fleisch der W'.^isjen, noch daS lveni-ger schmackhafte anderer Rassen lverde ich ivon nun ab berühren. Ich habe meinen Untertanen auf das strengste lierboten, sich an Fremdlingen zu vergreifen. Von dsni heutigen THge ab sollen alle Fremden, die auf Hebriden landen, von nieinen Stmnn,es eugehöriqen gastfreundlich eiirpfangen werden, ohne Rücksicht darauf, u^elche Ziele sie verfolgen." Der .^tanibalLnhauptling hat dies Schreiben mit seinem vollen Titel eigenhändig untersertigt. Tom Friedensbrief wnrden auch Geschenke beigelegt, eine Halskette aus ^lx:is;en und schwarzen Perlen, die offensichtlich den Friedensschluß znnschen '.ix^ißen und dunleMutigen Menschen symbolisieren sollte, und ein Dolch Ulit schönen Schuitzercieu, in dessen Tvihe eine kleine Ampulle fi'lr das Gift verborgen ist. Skitämpft mif historischem Boden. In Innsbruck werden bereits die Vorbereitungen fi'lr die im Februar IW!; stattfindenden Internationalen Skiwettkäurpfe getroffen. Äe Wettbewerbe werden an historischer Stätte, am Iselberge stattfi^iden. der im Jahre IM der Schauplatz der Üämpfe zmi'chen den Tirolern, unter ?^uhrung von Andreas .'oo^er, und den Rayern und Franzosen war. Die Sprungschanze wurde nach den internationalenBestimmunaen umgebaut und dürste setzt eine der besten europäischen Schanzen sein. Gröf;ere Walkbestände mus;-ten gerodet werden, um Platz für die Sport anlage und für die Niesentribüue zu schaffen. Die Laufstrecten sind in verschiedenen .^>ökien so angelegt uü'rden. dtist nnck 'chlecht? Witterunqsoer >) ältn! ss e die Tu r ch > ii s? v n u >1 der Äcislerschaften kaum gesäl)röett dür'teu. Aus Swv. Bistrlca slb. Unter überans groher AnteUnahme wurde gestern der so tragisch verschiedene Industrielle und Kommandant der Freiw. Feuerwehr .Herr .^arl Ku k o v i L zur Grabe getragen. Der imposante und faßt unübersehbare Leichenzug bewies aufs Neue, welcher Beliebtheit und Wertschätzung sich der Verblichene nicht nur in der Stadt, sondern auch in der nahen ltnd weiteren Uin-gebung erfreute. Ueberaus zahlreich waren die Fenerwehrvereine vertreten. Es kamen außer der Mannschaft der heimischen Wehr zahlreiche Vertreter der Feuerwehren aus Konjice, Oplotnica, Poljöane. Pragersko, Polskava, Gornja Bistrica und selbst auS Maribor l^erbeigeeilt, nm ihreil toten Kameraden die letzte Ehre zu erweisen. Im Schein der brennenden Fackeln bewegte sich der Zug auf den Ortsfriedhof. Nachdem noch einmal die Feuerwehrtrompeten ertönten und die Jäger eine Ehrensalve abgefeuert hatten, ergriff der Sekretär des Feuerwehrverbandes .^"»err Direktor RiS -m a l das Wort und widmete dem Dahingeschiedenen, der dem Verein durch 44 Jahre angehörte, eineu tiefempfundenen Nachruf. ES sprachen dann noch der Feuerwehrhauptmann .Herr PodhraKki und der Ge-meindesekretär .Herr P e i: e im Namen des Jagdvereines, worauf sich das Grab für immer schloß. Aus Voltikane Po. Bardara-Aeier der Stanovsko-Beleg- fchaft. Nach althergebrachter Sitte beging anl Sonntag, den 3. d. die Belegschaft der hiesigen Stanovsko-Kohlengrube die Feier der Ct. Barbara, welche bekanntlich die Schutzpatronin der Bergleute ist. Mit klingendem Spiel marschierten die Bergleute NM 10 Uhr zum Gottesdienst in die hiesige Pfarrkirche und begaben sich sodann zum Festplatz im Gasthause MatevZ. wo sich nach Ansprachen der .Herren Fr. Muhovec und G. KneZevie ein fröhliches Treiben entwik-kelte. Einige Festkeilnehmer sah man auch in der ans Vesserer Zeit stammenden schmucken Bergmanntracht. Aus Koniice ko. Theaterabend des Schwäbisch-deutschen Kulturbundes. Der Schwöbisch-deutsche .Kulturbund gab am ij. d. im Saale des Herrn Filipitsch in Konjice einen Theaterabend. Zur Aufführung kanien zwei Einalter und zwar „Frauenlist" und „Eine Vorlesung bei der .Hausmeisterin". Die Aufführung war sehr gut besucht und die Mitglieder der Liebhaberbühne zeigten eine beachtensiverte Leistung. Der Abend war ein voller Erfolg und gebührt hiefür den Damen Berta und Stefi Kump, Erna Wresounig. Emy LeS-tosek, Annh und Gerti .Hasenbichel sowie den .''I.^erren Petschnig, Wuffer, Goschnik, Filipitsch und Peruschenounig vollstes Lob. Theater m,» Kunst RattonaWeaier w Moildvr AiPirtsir«; Mittwoch, den 7. Dezember: Geschloffen. Donnerstag, den 8. Dezenlber, um 15 Uhr: „Die drei Dorsheiligen". Ermäßigte Preise. Zum letzten Mal. — Um 20 Uhr: „Friederike". Ermäßigte Preise. » SuAav Meyrln» geftvrbtn Münche n, 6. Dezenrber. Der bekannte deutsche Schriftsteller Gustav M ey r i n k dessen be^kannteste Ro« man „Der Gvlein" und „Das grüne Geficht" seinerzeit die deutschen Lesergemein-den iul Bamie hielten, ist am Sonntag in Starnberg im Alter von Si Jahren gestor« den. Gustav Meyrink zählte zu den stärksten Begabungen, die die überaus sruch^re Präger Literaturwelt >)ervorgebracht ^.atte. Meyrink war vor Beyinn seiner schriftstellerischen Laufbahn Bankier und hieß Meyer. Bon seinen bedeutuitgsvoveren Werken wären nekell den eingangs er^vÄhnten noch an. Auführen: „Des deutschen Spießers Wunderhorn", , I-örn Uhl", „Walpurzisnacht" und ,Die Flederniäuse". ^wv Aus Ljutomer lj. Personalnachricht. Der Kommandant des hiesigen Gendarmeriezuges Herr Leutnant Sreökoviö wilrde nach Krk übersetzt und verläßt dieser Tage unsere Stadt. lj. Aus dem Ämeindeleben. Tie Biirgcr-mei-ster des hiesigen Bezirkes hielten am 3. d. M. in der hiesigen Städt. Sparkasse eine Zusaiuinenkunft ab bei der eiu Atgesanöter der Banalverivaltung einen Vortrag über Ta.ren- und Gcbührenvorschrifteu hielt. An der Znsanimenkunft uahni auch der Abgeordnete .^^rr I. Z e m l j i e. teil. E^ ivu^e <'ine Resolution ansiei'.-'i>nnc'n> die ^ich getreu die uugewol)ulc Art der Steuel^cintrei^ Union-Tonkino. 5>eute. Mittwoch, zum letzten Mal der große Publikumsschlager „Das Lied einer Rächt" mit dem weltde rühmten Tenor Jan Kiepura. Donnerstag die Premiere des größten FilmwerkeS al ler Zeiten „Quo vadiS". Die Neugestaltung dieses weltberühmten Romans mit seinem unübetrefflichen geschichtlichen Hintergrund hat deul Prachtfilm einen neuen Riesener folg gebracht. Die getvaltige Szenerie und die dramatische Wucht zwingen jeden Besu cher in ihren Bann. Die tönende Wieder gäbe gibt den einzelnen Phasen dieses Mon sterwerkes der Filmkunst eine mitreißende Wirkung. Burg'Tonkino. Nur noch Mittwoch Eon rad V e i d t als General Platov in „Die Nacht der Entscheidung". — Donnerstag erst aufführung des prächtigsten und amüsante sten aller Tonschlager „Der Aaiserwalzer" mit dem berühmten Kammersänger Michae Bohnen, der entzückenden Lee Pary, dem bekannten Wiener .Humoristen Paul Hör biger und der feschen Gretl Theimer in den Hauptrollen. Der unvergeßliche Walzerkö j nig Johann Stranst Ersteht von neuem. Die ^AukNltt und der Liebreiz seiner Mlodien l läßt jung utld alt mitschwingen. LilM'Ecke Quo vsÄ»? DaÄ ganze Zeitalter vor zirka 1900 fahren ersteht vor unseren Augen, es ist die Zeit der ersten Ehristengeineinde iil Plautus und Domitilla, eine der ersten vornehmen Chriisten beherbergen in ihrem Hause Lygjta, die Tochter eines Königs, die durch einen siegreichen rSmischen Zeldzug als Geisel mit nach Rom ge^cht ivorden war. Nero, dil^ grbhenwahnfinnige ultd selbst herrliche Kais« ist der jungen Thrlftenfette ülbel gesimrt, weil er dm?ch diese l^fahr für Änen Thron wittert. Vimtius, ein junger römischer Feldherr, hat durch eine zufällige Begegnung Lygia gesehen und ist auf den ersten Blick in Liste zu ihr entbrannt. Doch Lygia weilst ihn ab. Mit Hilkc des Chtlonides gelingt es Mni-tius. Lt^?a in den Aiata^iom^n ausfindig zu machen. Er will sie entführen. Bei dieser Nel^tcheit entspinnt sich ein furchtbarer Kampf aus Leben und Tod. Der Christ blsitt Sieger und konnte smnit erneut Lygia ::et« ten. BinitiuS wurde Sei diesem Svmpf eben falls von Urfus verletzt. Im Kreise der Christen unter der Pfiche Lygias lernt er lhristlliches Wesen kennen; er ist körperlich gesnnid und seelisch schon halb Christ qewor. >en. Inzwischen fingt New schlechte Verse, »och man jubelt ihn z», er lett in seinem Rausch. Seimthalben, um einer Laune wil» geht Rom w Flammen auf. Die größte Qual erleidet Mmz Rom wegen seines Ä« rannen. Dabei su^ Vinitius Lvgia. Volk stürm den kaiserlichen Palast und klagt Nero der Brandflift^ an. In seiner BerIwei^ung und Anqst weiß dieser Feigi-ltng keinen anderen AuSweg, als dem Rat des sich rächenden CYttonides zu folgen, die Christen der Brandstiftung zu beschuldigen und der VolkSwut aus^liesern. Nero gibt dem Bokk von Rom ein Fest, wobei die Christen unschuldig den furcht, barften Martyrertod erleiden. Ms lebendig« Brandfackeln leuchten sie in den kaiserlichen Mrten. Im Ries^irtuS von Ron, hetzt ma" hun^ge Horden Löwen auf die beten, den Christen: ein Schauspiel grausigster Art. Tausende Römer sind die Zuschau^'r, glauben sie doch immer noch, die Christen wären die Brandstifter. Inzwischen haben fich Neros Regimenter in Spanien unid Gallien gegen ihn erhoben. Galba ist Wm Gegenikats« ernannt und marschiert gegen Rom. Beim Anblick der sterbenden Märtyrer bereut Chilonides in grenzenlosem Sch.nerz sttnen Berrqt an den Christen. Er will s^n Verbrechen wieder gut m«^n. Er rennt in die Arena und klärt daS römische Vo!k auf und entßawt Nero als den Brandstifter. Das Bok^ erhebt sich schon gogen Nero. Ob-schon Ne« mit vergiftetem P'eil nach Ehilionides schießt, Wt der mit seiner Anklage gegen Nero nicht inne und nimmt den Tod von Neros Hand - als willkommene Sühne hin. Inzwischen erfüllt sich Neros u»?wandel-bares S^cksal. lä^ die Chrisben tei den Wagenrennen zu Tode schZeifim. läßt Ltigia als ganz besondere R«^ an «r auf einen Stier binden u,«d in die Arena Hetzen. Mit geradezu überirdischer i^t zwingt UrsuS nach längerem ldampf den Stier zu Bod^. Ob dieser unbeschreiblichen Hel^tat jubelt das römische Boll dem Kaiser zu um Gnade für Beide. Doch New fragt Tigenillus, und entscheidet: Tod. — Darob entbrennt das ganze römische Volk in größten Widerspruch. Die Helden sollen leben! Nero aber zei-j^ mit d^ Daumen nach unten, mch das bedeutet: Tod. Damit hat er sÄn Todesurteil geslproche,», denn daS BoK revolutioniert, die Rebel^n war auch schon unter den Regimentern ausgebrochen. Vinitius. der Lygia uneMich liebt, und die Gra-m'amkeit und UngerechtiglSeit NeroS mitansehen mußte, ist nun ihr Rücher geworden. Die ganze Garnison stellt sich unter MnitiuS Befehl und geht zum Gegenkais« Wer. Nero flie^ vor ^m iihn verfolgenden Volk und Truppen. Alles will feinen Tod. Nero findet kei7«n a,<»even Ausweg. aW in größter Angst zu fliehen. Ein Einsiedler lnl't ihm, sich den Tod zu geben, weil «r alh^in äu.Kigk G. DlmnerStag, d« 9. Dez«Oer 1«S. „Maridorer Zeitunq" '.lkummer 33H. /IsZcaF QHZ^sZiFZc MWvoch. vm 7. Dqemder Schreckenstat des Vaters Eine erschütternde FamiUentragSdie vor den Richtem Eine Fröhliche Bluttat fand heute vqx denl Fünfersenat des hlsfigen KreisgerichteS ihr nicht miliber dramatisches Nachspiel. Bor den Richtern stand der 3vjähriHe Besitzer Josef Zk o l m a n i e aus Buekorci, der unter der Anklage des Klnd«smordeS stand. Der Angeklagte befitzt in BuLkov:i bet Mala Nedelja ein kleines Anwesen. Mt seiner Gattin ?lloisia lobte Kolmattiv in schlechtem Einvernehnten. Der Ehe entsprösse,« fünf Ä'nder, von denen die fünfjiihrige Milica schwer rachitisch war. Wie die Ankiaqeschri^t anfwhrt, zechte Kol maniit of^ mehrere Taqe hindurch. Auch am 23. Juli d. I. ivar er fast dmch drei Tage ununterbrochen betrunken. In diesem Au^ stände l!e^ er sich immer wieder zu Tätlichleiten geften Weib und K'inder hinreisten. Am kritischen Tage randalierte er schon fri'lhmorgcns. so dast die Mutter mit den Kindern zu den Nachbaröleuten entsloh. Ge- Lkajslll KInv 16490 4«» >. ^« Mittag, als der Mann verschwunden war g'ng Aloisie KolmaniL zurück, unl ^ür die Kinder das Essen zuzubereiten und beim Vieh nach^lsehen. Plötzlich stürzte ^^'r An-qeflcic,te ins k'aus und bedrohte Frau und Kinder. Die Arme vevbarq sicki init drei Kin dern aitt Dachboden, niabrend sie das künf-sahriqe Miidel Milica und deren einiäl^rize Sck>lvester Paula im ^^immer zurückließ. schleudert« es gegen die Wand und dann wieder auf den Boden. Auf die Schreie des Kindes kam die Mutter herbeigeeilt und sah gerade noch, wie KolmaniL noch einmal das arme Gesc^pf in die Zimmerecke schleader-te. Da sie s^t nichts auszurichten glaubte, eilte die Nwtter verzweigt nach Mala Ne-delja, um die Gendarmerie zu Hilfe zu ru-fen. Die sofort ')erteigeellten Gendarmen trafen Kolmanio vor denl Hause der Nachbarin Therese Ritonsa an, während das ar-n»e Kind noch spärliche Lebenszeichen von sich gab, aber bald darauf verschied. Die ge-ri^liche Obduktioit stellte Gehirnblutung und st!^re innere Verletzungen seist. Der Angellagte leugnet^ zunächst sein gräßliches Beginnen, unter der Wucht '»er vorbrachten Beweise gestand er dann aber die furcht^re Tat, beteuerte jedoch, dies nur deshalb getan zu halten, weil das Kind schwer krank gewesen sei. Den Bovsitz der heutigen .Hauptverhandlung fslhrte Lena rt ivichrend OLGR. Ienllji L, OSlM. Dr. T o m b a k, Dr. ö em e r und Kol 8 ek Botanten waren. Die Anklage vertrat Ltaatsan-lvalt Dr. Ho jnik und Verteidiger ivar ver Kslser^aker __»«erNek«- m» Rechtsauwalt Dr. Marko S t a j n k o aus Sjutonrer. Der (Gerichtshof verurteilte K o l mani der sich ähnlich wie in der Vor- m. Lete«S>Me. In plötzUchcr venrnrrung vers»5>te sich ein «Ljähri-^-^cr .'lv-deiter in seiner Wohnimc; in de? Alctsnii-drova ce-sta den .^>als zu durck)i'rhne!d^'il. Ti? sofo«t IierteigerufeM RettungSj^esellscho't überführte ihn ins Krankenhans. seitens der Kinder verhindert. AuStvSrtige^ m. Da» städtische Bad ist morg<'il, Dmi-tik.« ncrstag, n>ie jeden Feiertags, von 8 bis Uhr qeiijsnet. Untersuchung verantwortete, zn IL Jahre« Kolmanie packte das kränklich? Maxl und schve«« «erkrS. Mord oder Totschlag! der gestrigen Nummer verzeichneten wl" kurz die Nachricht, daß in den W^lldern bei MajSperk die Leiche enies iung^'n Mail-nes gefunden wurde. Nach erfolgter vtduk. tion liegen nun nachstehende Gn'vslheiten uor: Freitag, den 2. d. hielten sich iiu Wein» keller des Beisitzers DoberSek in der Nähe von SesterSe mehrere Burschen auf, die lustig zechten. Es ist auzunehmen. daß die Zechbrüder, lvie dies gar zu oft vorkommt, wegen einer Kleinigkeit in Streit gerieten, der dann sein Opfer forderte. Sonnt«»g früh n>urde nun der 18jährige Knecht Äav?o Brunlec erschossen aufgefunden. Die Ku-gel durchbohrte das Herz und trat am Rük-ken wie^r heraus. Es ist nicht zu erken-nett ob es sich um einen Gewehr oder Ne» oolverschuß handelt. Nach der Tat »vurde die Leiche niehrere hundert Meter 'veit ge» schleift UM im Waid gut versteckt. Die Erhebungen werden eifviiit fortgesetzt, um die ^ter ausfindig zu «lachen Vorläufig läßt sich noch nicht mit Sicherheit sagen, ob es sich um einen Totschlag han delt oder ater rielleicht gar um eine vorsätzliche Ti^tung. Wie man erführt, »vurden zivei Personen bereits festgenomnien. da sie dringend im Verdachte ste^n, den Tod des Knechtes am Gewissen zu haben. m. Die «Lchp« R«m«er der „Mariboret Zeitung" «rs^int »egen des morgigen Feiertage» erst Frelt«g «achmittags zur Üblichen Stunde. AnSzeichming ei«er Firma. Bettler werden in ihre .HeimatSgemeinden abgeschoben werden. m. PensiOnistentOOMg. Der Berein der staatlik^n RuWändler, Ortsgruippe Maribor, )ält Wer k^hördlich.« Verfügung Freitag, s). d um 18 'Mr inl Saale der An-lschaifmnlgsyenoffdnschaft der Staatsbedicnste-ten eine au^ror^ntliche Hauptvcrsantm-lung ab. Sollte zu diesem Zeitpunkte keine Beschlußfähigkeit rorhanden sein, wird eine halbe Stunde später nach § 13 der Vereins statuten eine Bersaminlung bei seder Mit-glied?rzahl stattfinden. Die Tagesordnung umfaßt die Frage der Liquidierung der Vereinskiliale in Maribor. klicksvl Luknen /. parry ?au! UördjMrKretl Ikeimer m. JiMge Damen, die bei der Ausfilhrunst der Operettvnri^vue lvci^n Rcis;?!" untzuwirien gewillt sind, inollen ii^di'r Tlic^a terkanzlei oder beim Nessisseur Herrn Bachmann vorsprecl)en. m. RSieber ei«e Frau überfallen. Ein noch unbekannter jm^rer Mann versuchte gestern in der Allee Ob brodn der Fabriks« Mlgestelltetl Thea K. Geivalt anzutun. Dank ihres e.nergisl!^n Widerstalldes nmchte sich der Wegewgerer aus dein ^tanbe. m. LebenSmiide. Der 62jährigo Arbeiter Franz S. hat sich in seiner Wohnung den Hals durchgeschnitten. Tie Rettungsabteilung überführte den Schiververletzten ins Krankenhaus. Das Motin der Tat ist unbekannt. m. «olkSitniversitSt. F r e i t a g, den 9. d. um 20.15 Uhr spricht Herr Professor B. Teply über die wirtschaftlichen und politischen Verhältnisse Deutschlands. Der Vortragende wird ein Bild der wirtschaftlichen Entwicklung des Landes seit 1870 ent-werfeu uud dann die politische Entwicklung Deutschlands nach dem Kriege behandeln. Der Vortragende wird auch über Hitler u. den Sinn seines Nationalsozialismus sprechen. m. Der Tchachwettkampf zwischen dein Mariborer Schachklub und der Grazer „Hakoah" muß wegen Erkrankung einiger Gäste auf einen späteren Zeltpunkt verlegt werden. Das Zusammentreffen wird rechtzeitig bekanntgegeben werde«,. — Der Präses des Mariborer Schachtlubs. . IN. Da» grss^ Kirchenkonzert, das heute, Mittwoch, um 70 Uhr in der Franziskaner-kirckx stattfindet, verspricht um besi^ideues Geld einen gan^ außergewöhnlich^ Kunstgenuß.. Die Besucher werdeil noch darauf auf merksant gemacht, daß das linke Eingangstor ^lir sei« r^rviert ist. die die Karten bereits im Vorverkauf gelöst halben. Die Abendkasse wild sich ^im rechten Tor le-finiden. m. Almoft«tetikl berett» «rhNttich. In, Sinne des GemeinderatSbesMusses vom 10. November hat der Stadt,naglstrat Almosen block» angeschafft. Zweck derselben ist, jeden Mßbrauch des Bettelns auf dem Gebiet der Stadtgemeinde Maribor zu verhindern. Die Blocks mit zehn Anweisungen zu 50 Par.^. kosten 5 Dil,ar und sind im sozialpolitischen Amt des Magistmts (RotovSki trg 9) und in der städtischen Buchhaltung (Slomskov trg 11) erhältlil^'z sie werden jedoch auch in Buchhandlungen und Trasikeu geführt wer den, die ersucht worden sind, den unentgelt lichen Vertrieb der Blocks zu übernehmen. Die Bevölkerung wird ersucht, daS Bestre ben der Stadtgemeinde, den Mißbrauch ,nit den Alinosen abzuschaffen, nach Kräften zu unterstützen. Den Bettlern möge fortan nicht nlehr Bargeld, sondern ausschließlich nur Ann'eisungen zu 50 Para eingehändigt wer den. Diese Zettel werden im sozialpoliti schen Amt gegen besondere Anweisungen umgewechselt, auf Grund deren dann der Unterstützungsbedürftige mit den wichtigsten Bedarfsartikeln beteilt wird. Auf diese Wei die Steuerpflichtigen besonders verständigt se wird die Trunkenheit unter den Bettlern und k>aben das .liccht, dagegen Veimwerdo, an^hmen: aiii^crdem wird auch das in er -in^uleaen, falls sie sich benachteiligt fühlen, j zieherischcr Hinsi5)t sehr schändliche Betteln m. Die in aller Welt bekannte Erste jugoslawi sche Transport-A.-G. Schenker^ Co., die iu Zagreb ihre Zentrale und u. a. auch in Maribor eine Filiale besitzt, wurde dieser Tage mit der Verleihung des Titels eineS kgl. Hofspediteurs ausgezeichnet. m Berzeichniffe der Steuerpflichtigen. Die Verzeichnisse der zur Begleichung der Erwerb-, Warenumsatz- und Rentensteuer für das ^^ahr 1932 Pflichtigen Personen liegt bei der Eteueri'erwaltung in Mcribor oom 12. bis 19. d. im Zimmer Ni. 7 zur Einsicht auf. Von der festgesctztn' Steuer-.Grundlage und der Steuerbemess li>g werben n,. „Sin Abend in GrinziAß." Zur gestrigen Notiz möchten wir noch bemerken, daß der 7. Dezember nicht erst in einigen Tagen, wie irrtümlich be,nerkt, sondern bereits heute, Mittwoch, ist. Die restlichen Karten sind noch an der Abendkasse erhältlich und zum Schluß rufen wir noch: Ich inöcht wieder einmal in Grinzig sein, — Bei Liebe G'sang, Tanz und Wein. — Das wünscht sich doch jeder ob groß oder klein, — Nur einmal vom Herzen recht lustig sein. — D'run, hat das der G'sangverein sehr lsscheit gemacht, — Daß er sich den Abend in Grinzing erdacht. — Daruin müssen wir aber heut' lustig und fein — Zahlreich beim Peperl in Grinzing sein. ln. Aus der Theaterka«zlei. Morgen, am Marientag, den 8. d. nachn,ittagS lvird die überaus unterhaltende Bauernposse „Die drei Dorfheiligen" zun, letzten Mal in der Saison aufgeführt. Für diese Vorstellung gelten ermäßigte Preise. — Als Abendvorstellung geht Lchars n,elodiöse Operette „Friederike", ohne Zweifel eines der besten Werke der neueren Operettenprodultion, in Szene. Auch für diese Aufführung gelten er-inüßigte Preise. m. Wie lange sol da» noch domrn? Der Kampf zwischen Iagdaufsehen, und Wilde« rern am Drauif<^e lodert immer wieder auf. Noch liegen die Opfer der letzten Feuer Gefechte im l^iesigen Krankenhause, als die nächtlichen Streifzügc unverantwortlicher Elenrente neuerlich schwere Folgen nach sich zogen. Zu einen, tragischen Zwischenfall kam »s vor einigen Tagen in einem Gasthause in Spod. Hoke. Im Gastzinriner saßen die Jagd aufseher Stefan Muster und Josef F i d-l e r, während vor dem Hause zahlreiche Burs:^n versainmelt tvaren. Auk die Zurufe der Burschen ging Muster Hinaus, doch stürz ten sich diese in, selben Aitgenblick al,f ihn uich rangen ihn zu Boden. Muster konnte sich nur nlühsam von den Rohlingen befreien und zog sich ins Gastzimmer zurück. Die Burscs?en eilte ihm aber nach und learbei« toten ihn mit Sesseln utch Gläsern. In größter Not zog Mustei- nun sein Jagdnnisser und stellte sich energisch zur Wehr. Blutüber strömt brach bald darauf der Besitzerssohn Ivan H o lee zuian,me,n während der AÄbciter Franz Kirbi ^ Verletzungen am Okevschenkel erhalten hatte .?»olcer wurde ins Krankenhaus überführt, Ivo er jedech bald darauf seinen Geist au'gab- * Ges..Ber. „Liedertafel", .^xute, lvoch. Tal,Lkurs in der (Lauchrlnushallc. n,. Gchlaganfal. Der ii0jährige Arbeiter Josef Löwenzöger erlitt in seiner Wohnung einen Schlaganfall. Die Rettungsabteilung brachte ihn im Krankenhausc ,mtcr. m. Vetterbericht vom 7. d., 8 Uhr: Feuch-tigkeitsniesser —2, Baron,eterstand Temperatur ! 5, Windrichtung NW, Bewölkung ganz, Niederschlag Regen. * Veim Sichkatztl»irt! Donnerstag >Zchla-gerkonzert, Tanzgelegenheit, pri,na vaus-selchwürste und S4»czialweine. i650t ^ Bei IDchio» erfolgt auk ein Glas natürliches .Stt»t».^ef«.vi!terwa«er. früh nüchtern ge. nommen, beschwerdeloi auSgiebige Därmen,leo rung. an die flch ein behagliche» Gefühl der Erleichterung anzuschließen vilegt. Aerttliche Fach, itschriften erwähnen, daß das Fra»z.^sef» asser «ich gegen Kongestionen nach dtt Le^r und dem Mastdarm, sowie bei SSmorrhoiden, Prostataleiden und Vlasenkatarrh sicher und angenehm wirkt. Da» zAr«»z»5h>I^?"-Sitterwosier ill tn Ado» theken. Droaerten und Svoßereibandlmgen erhältlich. friicktendrot vi« «» »t» »U, delcommt auw t»«lm i 145 IliM. liMl» «II«» ^ Rikolo-Aeier der Privat- und Hol,dels-angestellten findet Samstag, den !V. d. in, Narodn: dom statt. Geschenke nierd^n dort-solbst in, l. Stock ab 10 Nhr cnt^egcni'cnom-n,en. Der Reinge^vinn fließt den Arbeitslo--'en zu. 112» ^ Ab 12. Dezember gastiert Schwarzma-noff, eine der l>!?sten .^a^llen ^'^^ugosla.-vi^nZ, in der Belika laoarno. 165Y6 ^ Graj»ka klet hente abends halb 8 U?>r Risotto de Calamari, Brodetto n,it Polenra und Stockfisch. Uiö05 * Leber-, Blut- und Gelchwürste. Don-m'rstag, Gasthaus H n m m l. 16M; «»ä «»»p»»KIsi, »ir i»r >«»»»»« 0l« «t» »»Rek» u. orkrliokt Li». I»t kür ZUt«r« evkAvnvn «in« virilllcliv Dannerstasi, >?vere Schaden angerichtet Die Trauben wnn ten mehr oder weni^r recht<^lvterideli. Die Qualität entspricht l-n-^^esähr der vorj^lkiri^n. Burg-under Hotte Nor der Mrunci einen ^^ukllercfehalt l'vn W—Sl?s^, WälslZ^iesltng eern>elft, )vas die Reife verzögerte. Dc'?f»alb ist in solchen Lagen die Itualität hinter der lvrjühriqen etwas zurück(?es?lie' Ken. .'ln ^Mtzteren La^ll nnt ;,enijlicn-der ^u<ßtistkeit >ir»ar die (^nte erstk»nssll^. Der Mostpivis be-niegte sich zwischen 2 und 3 Dinar, idl?ch kunnten bic'>!>cr nur ,?erinel^t sich der Prei'^» zinilch-'n ? und l Dumr für sortierte Ware und 2 bis Dinar für '.^eniisck^-ten ?ah'. s^ür feinere Weine, n>ie Nheinriesling, Traminer und Mu'?katesler, konnten Dinar und noch böiliere Preise erzielt nvrden. Das; so k»e-t^iitende Weinine»i^n nbstese^t ni-erden sc>nIlten, ist dein neuen VerzehrmniiAstvuer-.;uz!isnon » n j i c e nvr die lieurisie ^^ese etwa^ schwäck^-'r ciic-die vor- jährige, doch konnte andererseits ein« bessere QuaiitA erqielt iverden sodah sich der End-erfiv^ ungefähr ausflleiäit. In guten Laeen äche-re dagegen 8^/»» 'Ature. Der Most wnrde zu 2 bis 4 Dinar prci Äter je Wch Äiialität v^kauft, während in den Mschkuscrn dersell'^ duMchnittlich zu g Dinar Pro Liter abgegeben n^rd. ?or-lÄufig nier^ uur. schwächere Sorten a'b-csesetzt. In der Uispt^l'ung von R o g a ^ k a SIat i na setzte die ^e in der znvitDn TeptemlieiHiällste ein, doch fanden M) ancki» Weingutsbefitzer. die die Lese einen Monat slpäter ^»ormrhmen. Ini aN^meinen ist die Qualität sehr gut, stellemveise und lvi gewissen Sorten soga^ ausgezeichnet. Durchschnittlich erzielten die M»ste einen Zuck^'r-gesialt von 14 bis 20 Die Preise ^ir Most benagen s,ch zmschen l.20 und 3 Dinar, der Absatz ist i^ering. In (Gasthäusern wird der Most zu 5 l-iö 8 Dinar abgogc^ben. Besondere Unterschiede Mischten Mist- und ^idotweinen gibt e.^ Heuer nicht. Alte Weiue werden ,z'n 2.50 bi.^ <^.50 Dinar abgege^ben. dock) ist das s^eschiift schnxkch. In l^asthänsern lösten altc Weine l» bis 12 Din-ar. In P i z e l i s k o und iin Saretai ist der Weinhandel m letzter Zeit x'twa>5 leb bafter geworden, ^nr geinischiten loer-den bis Nuf» Dinar nerlangt. l^^rofies Interesse lvlnndet sich für Notwein. In (^astblinsern werden dil' Weine zu « bis Dinar aue>geschonft- bessere Sorten auch temer. Luxussteu«r um Ä>!)» gestiegen, so kostet heute KochfchKÄoi^e, die im Großprefind auch alle l^nviirzarten Nn Preise gestiegen; nur süßer Paprika, der im Lande er^ilgt wird ist nicht verteuert. Rovifadtr Lebensmittel- und Kolontatwaemmarn Pei allen ArtiPeln der Lebensmut^!- und ^olouialll«renbranche wird in ietztek Zeit eine Zteigerimg lvobachtet, die auf die allgemeine Wirtschaftslage, die Erhichuug der ^»oll- und Steuersätze und die ?evisenschnne listkeiten zuruckznfichien ist. 5lawonisches ?^lller>nebl kostet im '^»andel ?7.^» Dinar se Meterzentner, Banater N.',. Der' Unterschied gegeniit>er dem Pi^r'senpreise ist 'ins den Zuschlag der Pauschnlninsahsteuer zurlick .',ufschren. l^rii^iere Torten sind mn 20 Di nar billiger, t^ries hingegen ist inu 10 bis 2'^ Dinar teltrer als??nllermef>!. Das neugeschaffene Ma'ktaroniin^'hl l^t den s^>rospreis fiir offene Ware auf l:.Ä) Dinar je kg f.'stgesetz.t. während gepaäte Ware nni ! Dinar tenrer ist. Nei.? ist etr>a<' billis.er jieworden. Der italienische „Tplen-dor". den die Zagreber und Ljublsanaer ^ch5i'ereien nerar^iteu, ist uin :i0 Dinar je ^V^etepzentner billiger genvrden, da der de-n „Zplendor" sehr lchiiliche^ äigyplische Ne's die Preise driickt. ^r Preis kür Wa^.ion-voAen fieträgt 1 bis 4.2S Dinar le i.i?ilo. ^lassee ist ans den isländischen iMrften inrmer billiger, ivähreich lvi uns wegen des Palnienagios eine kleine Perteuerung eingetreten ist. Auch ist infolge des Clearing-abkomniens mit Italien, das ZahInngSak^ rechnnngen nur '!ir in Iatlien erzengt? Waren .zuläßt, auch die Einfuhr iiber dieses Land in ^rage gestellt, was eine neuerliche Ers5>niernng nnd dantit auch Verteuerung des:^iaffeeliandels zur !^-0t'ge hat. Qel liei-uiises>er Er.zengung ist im Prerie nnrerän-dert, während Oliveni^l inegen der heurigen fchimeiK'n (5rnte um l bis 2 Dinar se kg teurer geworden ist. Infolge der Zcha'slnnii der V^ograder Spirituszentrale ist der Preis non Vrenn-slpiritN'5 ülier Nacht nm 8 Di,wr se Liter gestiegen. Da lnan aber nicht lrvis^, ob das ^inanznsinifterilun den neuen Preis best!ä-tlgen wird, sind die ^kanfleute noch zuriick-ha!tend und s>iiten sich vwr gri^s^eren l?in-känfen. Wegen der Verteuerung de5 Tyiri-t!ls ist auch Tssig anf das .^mei^ache ''stiegen, ^^erzen sind ai>ch nvgen Verteuernng des aus dem Auslande bezogenen I^^'okimaterials um 2 Dinar se kg teurer genx>rden. Der Zuckerdreis ist l>oi'läufig unverändert, dafür aber sind Bonbons und Schokolade niegen dvs Balutenagios >tnd der lO^aigen llAMMl MM» ^»xred, palmotiöev« ul.23 ?o8t. pret. 227. I'elepkon 28 53 e8i8t vicMix, ntit^lick, ?eit. un6 AeläelMsrenl! kür jeclen Versiclier-ten finsbesoncleis Inäustrie), »kGl« un«> S»«>»N«I»kGN I HfGrWG»«Iu>Hg «?»»k«I»»»ISGss W»eDhIvN?»Gl X«i»G VG?MIMUI»M VQI» »DMAG« ! ««>«««»«» t Verlsnxen 8ie unverdincllicke Offerte ktZr polizienrevjgivn unä kükrunß^ von ZcdStrunxen durck autorisierte Experten, vie KiNi^-keit cZeiselben vir6 Sie versnlsssen» cZie iieitrsudenäe unä sciiwie-rixe öeksnälunß^ der Versickerunxsanxelexenkeit in ssckvelstSn-6lße liSncle 2U lexen uncl mit 6er sofort in Verdinäunx ?u treten. !«0l» X Die RegeUmg der Ba«ernsch»ldei,. B e o g r a d, k. '^smber. Nact) niehrwo-chiigen Verhandlungen kant es gestern zu ei-nent Einvernehmen über die Regelung der Bauernschulden zlvischen deni Skupschtina-ausschuß nnd der R^ierung. Der Zinsfuß für die Bausntschulden bei den Geldinstituten wird ulit 7 Prozent, si'ir die Schulde» an Private mit 4 Prozent festgesetzt. Die Anlortisationsguotc wird für alle Schuld-en nrit 3 Prozent jährlich beimessen, die Zah-lling hat halbjährig, und zwar bis zum Ii». Mai und !f>. Not^ember zu erfolgen. Mit Rücksicht auf die Mnweridungen t^r Gläubiger wnrde ein Zusahantrag angenonnnen, in dem der Ackerbauminister erinächtigt wird, nienn eine größere ?i^enderun^ in der gegcii-wartigen Lage eintritt, den Zinsfuß nnd die Art der Abstattung mit einer ministerieNen Verordnung im Cinvernehnien n,it den mlnzausschüssen der Eknpschtina nnd des Senats neu zlt regeln. X Ratenweise Begleichung der Eteuer-rückstLnde. Aus Intervention der Abgeordneten des Draubanats traf der Finanzmi-inster eine Verfügung, wonach die Aufnahme der Steuerruckstande zwar auch weiterhin vorgenomnlen wird, dagegen werden die Exekutionen vertagt. Den Steuerpflichtigen ist die Möglichkeit zu ge bei,, die Steuerrüchtände in Raten zu begleichet«. Von dieser Verfügung wurde die ?^inanzdirektion in Lsublsana bereits telephonisch verständigt. X Insolvenzen. Der Verein der Industriellen und lyLofttausleute iu Ljubljana veröffentlicht für die ^it vom 21. l.'is Novein'ter nachstehende Statistik (in der Klantmer der llnterschiied gegenüber der Vergieichsperiode des Vorjahres): t. Eröffnete Äoivkurfe: iui Draubanat I (»), Tave-banat 3 (2), Bribasibanat I (0), Mstenland' Ixlnat A (1), Drinabanat 3 (2), Zetabanat 0 t>o 0 ^2). — 2. Eri>ffnete Zn^ngs-ausgleiche: ink Dranlxlnat 3 (>1), Za'vebanat 7 tk»), Vrl-asbanat 5) (0), Äilstenlandbanat 3 (O), Drinabanat 2 (3), Ietabanat 0 iüstcnlalldhanaL 2 Drinabanat ti (I)^ Donauban?at 2 (!l), Bar darb^imt l (1),'Beograd, Zeninn. Paneevo l (1). X Rnffische Bestellungen in Frankreich. Die Unterzeichnung det russisch-französischen Nichtangriffspaktes hat zur Folge, daß sich äuch die wirtschaftlichen Beziehungen zwi-schen den beiden Ländern enger zu gestalten beginnen. Die Sowjetregierung bestellte vorläufig für 2s) Millionen Franken Maschinen bei franziisischen Fabriten. Größe-re Anfträge sollen folgen. X Rumänische Einsnhrkontingente. Die rumänische Regierung entschloß sich dazu, die Einfuhr zu kontingentieren. Es wurde ein Verzeichnes jener Waren veröffentlicht, deren Import beschränkt und an eine besondere Bewilligung gebunden ist. Solche Artikel gibt es 160, die etwa W Prozent der gesamten rumänischen Einfuhr ausmachen. .'i^lauptsächlich werden von den Kon-tingentierllngsmaßnahmen Eisen, Wolle u. Textilien betroffen. X Lebhafte Rachfrage nach Holz. In den letzteil Wochen hat sich der Holzmarkt iln Draubanat wesentlich gebessert, da insbesondere aus Italien größere Nachfragen vorliegen. Da die Begleichung der Fakturen in, Elearing ziemlich gut funktioniert, hat sich auch die Ausfuhr nach diesem Lande belebt. Die Vorräte sind wegen der geringen (5r.e!iauug sehr gelichtet, sodaß die Bestellungen nicht restlos durchgeführt werden können. Auch in Brennholz ist die Ausfuhr lebhaster geiuorden, dagegen stockt der.^>olz-kohleuerport insbesondere nach Italien, da hier die hohen Zölle hemmend wirken. Nadio Freitag, de» g. Dezember. L j u b t j a n a, l7.3s> Uhr: Salonquintett. — 18.30: Bortrag über das Slowenen-tuau ilt Benetien. — 19.30: Aktueller nwdi-zinischer Bortrag. — 20: Ä'ammertrio. ^ B e o g r a d, 20: .Konzert. — 21: Vokal-tonzert Stanoje Iankovii;. — Wien, 15.20 Frauenstunde. — 18.0b: Vortrag über Wien. — 10.3.^: Orchesterkonzert. — 22.15): TnnMusik. — e i l s b e r g, 20.15: Lie- lie nnd Tanz. _ 21.15: Symphoniekon^ert. B r n n n, 21..W: Liederkonzert. — M ü h l a ck e r, 10.35: Lieder. — 12: Bela Daso-Z spielt. — 22.15: .Naviermustk. -- G u k a-r e st, 20: Svinphoniekonzert. — Stock-!? o l u?, 20..'^: Solistenprogranim. — leile 6eo xeelirten IZevok-nern kötl. mit, daL ick die äer Vrtn» ulle» 11 tibemommen kade. >Ver6e stets erstklassiges, knsckes k^leisct» 2U nieclrixen prei^ sen vorrStix kalten. — Ks empliekit sicli erxebenst 147? ^0VK« 2UM I«««V lten OdZtZSlten sicliest nlckt i»IIeln relctie Obst» sonckern /,uck tteuelnte, vernichtet 2ugleieN zitnkUcN äen Ruinen sck«(tilciie ln5e>iten fadrllrtNleäorlA^e: ^nckr«scdlti» ziaridor. l>r!m» teden6e dllll»« 16488 »Mkkl! veräen I^reltsx am ridorer lV!i»rktpIsti ver k»ukt. IWWIÜI.U p»«dGßtzGßl IroilG«,!»» V«rlag «GGlgltzGlG «eliiD»il!ti-li«ZiI»iile in ßloüel /^usvaln. A»lAr>dor» ^lekssnärov» 13 ^ntrSxe unter „^quisiteure" «n ckie Vei'v. »< Donnerstaq, !ien 8. DeMSer lSSS.'' »Manborer Zeitunh^ Nümmcr 3Zv7 Mae Lrßlnäuox tür «>ke fr»ueavettl Vlr KSnnen deute üb« eln« Xeukelt dstckt«. «imck «t e jeäe »um Ve»evü»ea I?» i»t äie „SokiMumdrNle-. «Ite sedium «ml Vesser bei «lei Kopt»«5ct,e 6en /^uge» ^uk (jsese Weise not m«n bei ^e? 5tet, ireie LiÄit. l)le»e n»ve .S^AUmdrM«-sjnäen 8ie tetit ,l8 »alle dei je»umpo«, »uet» d«t lier neue » ^peU«i Lvkle 8ckv»»Iropt Llonä" tüt klondinea! » R o IN, L0.45: Der Teufel im Glockeiltuvm, Opernaufführun^. — Langenberg, Ä): Worüber man in Amerika spricht. — ^ionzcrt des Münster Gesangvereines. ^ P ra g, SV.30: DAdelsacttonzert. — ilUaviertonzert. 22.15: A^d zeit« gvnössi^ch'r Musik. — O b e r i t a l i c n, ^.15: Zytnphoniekon^rt. — B u d a p c st, Odern Übertragung. — W a r f ch a u, A).15: Syinphoniekonzert mit Paul Wittgenstein. ^ K ü n i g s lv u-st e r h a u s e n, 18: Klavierkonzert. — i9.2V. stunde der Arbeit. Donnerstag, den 8. D«zB«der. Liubljana, 11 Uhr: Salonquintett. - Iö.15: Frau und Politik. — l5.4b: Duett ?)/egla und Pirc. — 20: Mansn, Opern« ^bertrizgung. — B e o g r a d, I9: Ovche-stcrkonzert S0: Uebertragung aus Ljub-ljana. „Wie n, 10.05: Gitarre-Kammer« Musik. — IK.W: Nachmittagslonzert. — 20. Aunter Abend. — H e i l s b e r g, 20: Lpernarien. — Brunn, 10.25: Abend tschechischer Poesie. — Miihlacker, i0.?i»: Aus franzosischen Opern. — M.30: Die Musterweiber, Operettnmussührung. — N nk 1 re st, 19.40: Carmen, Operimus-suhrung. — Stockholm, 10.30: lieber^ tragiinq aus de?:, Bibrnsen-Fest. — Ron», Ltl. j.i: Musik des Komponisten Respighi. — a n a c n b e r g, 20: Abendmusik. ^ P r a q. 20.05: Trittes Konzert des Nadiv' journals. — 22.15: Konzert. — Ober -i t a l i e n. 20.M: Musikabend. — B u d a-p c st, 19.15: Ungarische Bslkslieder. — S0.:t5: .Konzert des Opernorchesters. — W a r s ch n u, 17: Nac^ittagskonzert. — M: L.'^'ick)tes.Konzert. — Königswu-st c r h a u s e n, IS: Musikalisch Kinder-stunde. — 20: Bunter Abend. Ww und e^umor Uoch ei« Gch»ttilcher. „Hurra, alter Junge!" begrübt MaeTa-vlsh seinen schottischen Landsmann. — „Mindestens zehn Jahre habm wir uns nicht gesehen!" — „Das kann man wohl sagen, Murphy! Mächtig lange Hr. Du, das muß aber festlich begangen werden!" „Soll 'n Wort sein, Freundchen, lassen wir was drausgehen! Aber kannst dich wohl noch bosinnen — das letztemal Hab' ich gezahlt!" 5P0«7 Ein Vokal wlrd vkrgkbm „Slavija" (BaraMn) und „Maribor" kämpfen »m den Twar-Potal Den morgigen Feieragt füllt wieder ein wichtiges Entscheidungsspiel aus. Diesmal Manzen nicht Punkte zur Vergebung, sondern es wird der von der Kleiderfabrik T i« var gestiftete Pofaüvettb«verb seiner Ent!« scheidung nähergebracht. Wie schon berichtet, haben s^ in die Schlufinlnde „S l a v i-s a" (Baraidin) und „M a r i b o r" qua» ltsiziert, die nun morgen da» Entscheidungs «spiel austragen. ?luch dieses Treffen verdient ein ganz besonderes Interesse. Die BaraA>i»«r konnten in den legten Jahren einen unleugbaren Fornraulfsch^ng auch in den schwersten Gefechten nachweisen. Ihre Erfolg gegen pro-minente Mannschaften sind nvch hin?ei(!^d bekannt. Auch unsere Mannschaften nustten wiederholt die Ueberlogenheit der Barackdi» ner bekennen, so daß der morgige Wett-sampf auch eine Prestigefrage unseres hei-mis«!hn ?sutzballsports lösen wird. Aber auch für „Maribor" ist daö Spiel von Wichtigkeit. Zunächst bietet fich der Manivschast Gelegenlheit, den Wettbelverb um den Tivar-Pokal Heuer günstig zu beschließen unld andererseits kann die Vereins leitung morgen noch im,ner .?>eerschau hal-teil und die geraide unlö-ngst rorgenoinmein? Umstellung nochinals überprüfen. Dieser in-tevessante geht um !4 Uhr am „Ma-ribor"-Platz in S^ne. vle wovIlowNcheTeiiMkanii-«»e Der Jugoslawische Tennisverband hat auf Grund offizieller Resultate seine Tennis^ rangliste herauSgegebeil. Bei den Herren steht Franz Kukuljevieau erster Stelle. Es folgt der vorj^rige Meister Schäffe? an zweiter Stelle, während an den dritten Platz der junge und noch viel versprechende Puneee vorrückte. Vierter ist Radovano-viL (OdZaci), Fünfter Pallada und Sechster Tomica Kukuljevio. Die weiteren Posten nehmen die Beograder Konjoviv, JovanoviL und Radovie ein, während der ehemalige Meister Kreöo Friedrich an zehnter Stelle rangiert. Nicht weniger interessant gestaltet sich die Liste i)er Damen. Frau G o st i » a hat sich unbesiegt auch Heuer ihren Meistertitel bewahrt. An die zweite Stelle rückte Frl. Rav-nihar (Ljublsana) vor, Frau Uzelac (Ro-vi Sad) wurde Dritte, worauf die Zagreberinnen MaksinloviL, Blies, Kovae und Nje-mirovski der Reihe nach die weiteren Plätze in der Tabelle einnehmen. : GK. Rapid. Donnerstag um halb 10 Uhr Training sämtlicher Mannschaften. Freitag um SO Uhr Spielerversammlung im Hotel „Zamorec". : Klubabend des Motoklubs. Der Moto-klub Maribor veranstaltet Freitag, den 9. d. um halb 21 Uhr in der „Belika kavarna" einen Klubabend. Mitglieder und Freunde des Motorradsportes sind herzlichst geladen! : Guzanne Lenglea spielt »ieder ... Die seit geraumer Zeit int Gang befindlichen Bemühungen, der göttlichen Suzanne wieder GÄegenheit zu Spielen vor der großen Sporti^ffentlichkeit zu geben, sind neucMngS von Erfolg gÄrönt, denn Frankreichs größte Tennisfpiel^n aller Zeiten soll schon demirächst wieder in Mtion ticeten. Es handelt sich dabei gleichfalls mn die Mtwirkung von Spitzenleuten, wie Cochet, Borotra und Professionalweltmeister Plaa, wobei Suzanne Lenglen mit Borotra als Partner erscheinen wird. Die «Sensation des Tages wird dann zweifellos die Begegnung im gemischten Doppel zwischen Suzane Lenglen-Borotra nnt Cochet und einer Partnerin erster internationaler Klaffe darstellen. : Die ischech»sl»»akische TenniSemiMe wurde vorige Woche von der Sportkommis-sion wie folgt aufgestellt: I. Menzel, 2. Si-ba, A. H«ht, 4. Macenauer, 5. Bodieka, 0. Malecek, 7. urrd 8. Rohrer und Marsalek, 9. und 10. Krasny und Pachovsky; bei den Damen: I. Deutsch, 2. KoZeluh, 3. und 4. Merhaut und Sta^l, 5. und ti. Planar und Erlt, 7. 0ena, 8. Fröhlich, 9. und 10. Ru-beSka und Besela. «»»B- Bücherscbau b. Theater m» Maria Th«l. Ronian von Otto Zarek Paul Zsolnay Verlag, Wien. Wie selten ein Schriftsteller, versteht es Otto Zarek in knappen und gewählten Ausdrücken spannende Handlung darzustellen. Dieser Theater- und Liebesroman ist ein hinreißendes Gegenstück zu des Verfassers berühmten Werk „Begierde". Wer für das Tun und Treiben der neuen Generation Vi« tür iL« r»«»vrt >em Ufollea. Interesse hat, soll dieses Buch zur .Hand nehmen. b. ^«radievi»Aki »jeSnil". Rovemberheft 1932. Diese vorzügliche fachtechmsche Zeitschrift, welche in Fachkreisen überaus sym-pttthisch aufgenommen wurde, hat nun das erste Erscheinungsjahr erfolgreich abgeschlossen. Bezugspreis für die Haupt- und Informationsausgabe jährlich Din 240.—. — Administration: Zagreb, Kumiöiöeva ul. 4. b. Spsrt im Vinter. Illustrierte Wintersportzeitung, Heft 2. Verlag Wien 7., Kandl-gasse Nr. 19. Jeder Wintersportler sollte diese Zeitschrift lesen. b. ,^i«g i« eiUtnen Acht photogra« phiert." In eineui „Das Bild in: Großen BrockhauS" betitelten Auffatz crMlt das neue Jat^irbuch „Den Freunden deö Verlages F. A. Bw^aus" !9W/33 von merk-Mrdigen Aufmrhnwn, die der Große Brockhaus zeigt. wird auf der T^el „Leucht-organiSnren" das Bild eines toten -HcringS gebracht der in seinem eigenen Licht Phow-gvaphiert loorden ist. Die mtf der Tafel „Australien" abgebildeten beiden Tasmanier sind ?!ie l^ten Ueberieitenden ihrer Rasse üverhasulpt. Sie sind vevmMich 13V4 oder 1S9K gestorben, und so lebt ihr Volk jetzt nur noch in den beiden A!bbi!l!d.ungvn des Großen Brockhaus weiter. Die Ja-Hresigaibv des Verlags dürfte diesmal besonders viele Freunde finden, da die neue Fol^ auf Kunstdruck-Papier hergestellt und mit über 50 Photos und Zeichlmngen aiusysstattet ist. Ss bring« kerner eine Ausgabe auSgewÄ^ter Aufsähe aus den Federn berühmter Forscher der Neu zeit. Der Verlag F. A. Brockaus, Leipzig C 1, Quevftr. 1«, M das Buch losteiilos ab. (24 Forisesung.) Gottesgericht!" ^nn kniete er neben der sch^ver verletzten Frau nieder. Sein Gesicht sank auf die Brilst, leis sagte er zu den Männern, die erschüttert dabei standen:' „Tin HSlherer hat das Gericht ükernom-men. Nur noch einige Mnuten. dann hat diese irrende Seele die Ruhe gesunden. Ich kann ihr nicht mehr Helsen." Niemand sprach. Jo^ blickte in das Gesicht das fast nichts Menschenähnliches mehr an sich hatre in seiner sch^igen Verstüm-nlelung. Da hob sich Plötzlich der arme Kopf, der Arzt stützte ihn, so gut er konnte, utch die Unglückliche lispelte: „Ich allein habe es getan. Rieinals Hütte — Graf Karl die Hand zu so etwas geboten. Aber ich habe ihn geliebt, und das hat er nicht gewollt. DeSwogen ist er gegangen, und sein Bater hat es ihm auch zu verstehen ge-goben, daß es das beste lväre, we!...! er e'-^rsüichti-g — Mlk den Bohn war, auf seinen — schönen — stolzen Sohn. Ich wollte frei sein — aber — ich — ha—be doch er—.kannt, als ich es te—reits getan ^ hatte, daß ich seine Lie—be nie be—sitzen würde. Ich Üa—^be ihn —a^ber ge—l'ebt. — ihn." Zwischen hastigem sprechen das kaum Aomlm von Gert Aokberg eop^iei^t !vv AI. I'ouelitvsneer. Nsllo (Ssale) verständliche Gejiaminel. Dann eiil wildcs Aufbäumen, ein letztes Zucken — die schöne Zirkusveiterin war nicht mehr! Die Sensationen jagteil sich. Di^' Nachbarn konnten vor Aulfregung nicht mehr schla-len. Kora ruhte auf detn kleinen Friedhof Ml der Atauer, noch iin Grabe ooschmäht. Die Vemxlndten der Kentnerschen Fauiiue hatten ihr die Aufnahme in die Faniilien-gru^^ verweigert, ivas alle Menschen begreiflich fanden. All das aber ivar nicht das Aufregendste. Nein, viel nvohr bewegte es die Gennlter, daß niemand wußte, wohin sich der jun-ge Graf Kentner gewandt hatte. Trotz aller Aufrufe bli^ er t^rschl>!len. « Graf Kentner war in jener Nacht abge-reist. Weil er wußte, ivie sehr ihn d'e junge Frau seines Vaters liebte, wie der Vater selbst unter diesem Zusammensein litt. Er wußte auch, wie furchtbar dem Vater die Demütigung war. als er ihm eingestehen mußte. daß er das Erbe der Mutter verspekuliert hatte. Und da ging er! Ging mit leoren Händen aus Kentnerhof fort. Verließ sich au^^ sich selbst, auf seine l>-'rrlich^ Kraft. Das Aeid daZ lu: noch bei sich ^rug, ge- hörte ihm und ^vürde zur Ueberfahrt reichen. Dann würde er ja weiter schen. Entgegen der ersten ?!^cht suhr er dann doch noch Berlin, traf Kufällig Nlit HanS Ortbevg zusammen. Der feierte Abschied im Klub, weil er andenlta>gs die Fahrt nach der Türkei in seinem von ihm sel^'t konstruierten Flugzeug antrat. „Ich s^re allern", evklürte er auf eine diesbezügliche Frage gencktlich. .,Waö soll lnan denn erst noch ein anderes Leben au^S Spiel setzen statt bwß des eigenen? Ich habe nichts zu verlieren. Meine Eltern sind tot, die Verwandten kenne ich kaum, G^'vister beisitze ich keine. Braut aiich nicht, al^ geht's los! Und kann enden, wie es will, mir egal. Ich »verde mir schon Mühe geben, daß ich'S schaffe. Meine Maschiine ist meine Geliebte, nreine Brant. Wir zwei gehören zueinander." Kenti«r schlvivg und hörte zu. In ihni reiste ein Pan. Es bedurfte nnr noch der Nn willigung Ortbergs. Graf Kentner wollte mit Ortberg die Fahrt durch die Luft unternehmen. Äe neuesten AVendzeitunge,» ^vurdeil gebracht. Graf ztcntner griff sc^n danach, als Ortberg zu ihm setzte. „Herrlich daß wir uns getroffen haben inl schönen Berlin. Freund Zufall ist nicht inrmer ein hein?tnckisckier, sondern zuiveilen ein fchr lieber Geselle. Meinen Sie nicht auch?" Graf Kentners schöne, kmsvolle Hand »eg te sich auf die etwas breite, ausgearbeitete, seHnige des deutschen Fliegers. „Ortberg, ich nlöcht«' Ihr Passfl^licr s-.'in .bei den: Probejlug naH der Türkei." „Weiter nichts? Ich sagte doch, daß ich mein Genick allein aufs Spiel setze. Man hat da keine Verantwortung, wenn man schneller unten ist, als man eigentlich erst wollte", mein^ Ortbery freundlich. „Sie werden mich mitnehmen, Ortberg? Ich habe nW inehr zu verlieren als Sie." Ortbery knijk-f ein Ange zusammen und tat als zitte er auf die ausgoswpste Krähe, die irgetidwer einmÄ auf das Brett dort oben gestellt hatte. Nach einier Weile imMte er: „Gut, fahren Sie also mit." Ein fester, herzlicher Händedruck beftogel-te die Abmachung. — A-nl anderen Morgen stund der „SiWer» adler" startbereit. Mole Menschen drängten sich aus dem Flugplatz zusammen. Niemand nahm von dem großen, breitschulterigen .Herrn Notiz, der in der Nähe des Flugzeuges stand. Iui legten Augenblick nahm er mit im Flugyeug Platz, und d-ie erstaunte Frage: „Ja, Ortberg hat doch einen Passagier an Bord?" gling unter in dem ^Mstimmigen Ruf: „Ortberg! 5>zch Ortbevg! (Mck cm^! Das ist ein Äerl!" Div Fahrt gelang! In Deu^land freute mail sich riesig und ivar stolz auf Ortberg. Den Namen des Pas' sagierS verschwieg der Flieger iel^ben .zu schweigen, und ein .Hanz brach 'cin Wl^rt w^t! 5tam^ttl trellnttin jich.die .'j^crveu. Kleiner /^nreiser /^nsfsgen i»tt KnßW«ey slncj S vt>»»r ir> Vriei-msfkski dotzulegen, cis snsonswn (jie /^cjmimLti-ation nickt in 6ef l.scze ist, cjas Oe^ünsekte si^ecligsr)^ Vs»M«AKes>«o«» ^rllchtenbrol, ^M-a»rnbro<» Poti^?i». «ugelh»»?. K«tt. B«»F' tzous schmid, ^nreiösva uliea. __l!040___ ?aubheit Heilbark Eijindun^ (tuphonid Tptizialistett sührl^ Veselli-gt Tch^verhöri^teit, ^^kirensausci'., Ohrenflilsv Zahlreiche ^-aiiischreiben. unWts^ltliche belehrende Br»« schüre. Adresse: Euvhoni^i Lis^ki bei Kral<^w, Polen. 10.13^ IMüI«»!« IIlII«Il«N ä»5 prskti5cke Vesctienk SinfamNienvila. ev. auch Blni- plal; zu k.msen n«su i ^in. aufwärls, Gafthiittser in ! 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