!80! Amtsblatt ^nr Laibacher Heilung Nr 254. Dienstag den ä. November 1872. s441—l) Nl, 945. Bezirksgerichtsadjllllcten - Stelle. Vei dein k. k. Bezirksgerichte in Paternion ist die Gerichtsadjuncten-Stelle mit den systcmmäßi' gen Bezügen in Erledigung gekommen. Die Bewerber um diese Stelle haben ihre Gesuche im vorgeschriebenen Wege bis 15. Novembe'r l. I. diesem Präsidium zukommen zu lassen, und wird zugleich bemerkt, daß der für dicse Stelle zu ernennende Gerichtsadzunct provisorisch bci dem k. k. Bezirksgerichte in Bleiburg zur Dienstleistung bestimmt ist. Klagenfurt, am 30. Oktober 1872. Vam PllMdium des k. k. Landesgerichles. "(438—1) Nr. 389. lioncurs-Kundmachung. An der zweiklassigcn Volksschule in Zirkniz ist der Oberlehrers- und Organisten-Dicnstpostcn, womit ein in monatlichen Decursiuratcn zahlbarer Iahresgehalt von 600 fl. verbundeen ist, mit Beginn des Schuljahres 1872/3 zu besehen. Die hierauf ^flectierenden haben ihre gehörig instruierten Gesuche bis zum 16. November 1872 Hieramts zu überreichen. K. k. Bezirkssäuürath Loitsch zu Planina, am^28. Oktober 1878.___ '(422—3) ^r. 12508. Concurs. Die Postmeisterstclle bci dem k. k. Postamte in Stockendorf, womit dicIahrcsbestallung per 120 ft., das Amtspanschalc per jährl. 30 si. und das jährl. Pauschale per 21« fl. sür die wöchentlich viermaligen Botengänge von Stockcndorf nach Tschcrncmbl so wie in entgegengesetzter Nicktung verbunden ist, ist gegen Leistung der Caution per 200 ft., welche entweder im baren, in 5pcrc. Staatsschuld-Verschrei-bungcn oder fidejussorisch sichergestellt werden kann, und gegen Dicnstvertrag zu besetzen. Die Bewerber um diese Stelle haben ihre eigenhändig geschriebenen Gesuche nntcr Nachwei-sung des ÄlterS, Standes, der Schulbildung, des sittlichen und moralischen Wohlverhaltcns und der Vermögcnsvcrhältnisse binnen 14 Tagen bei der k. k. Postdirection in Tricst einzubringen. .Trieft, am 22. Oktober 1872. Von der k. k. Polidirection. ^(428^2) Nr. 1285. Kundmachung ^r (5lisabet Hrelin von Halvay',cl,en Armcn. "'ftun^H - Intlrcfscnvertlicilu,!,, für d.« zwci^ ten Hemcster dcs Hularjahres l^7H. Für den zweiten Semester des Solarjahrcs ^872 sind die Elifabct Frciin v. Salvay'schcn Armcnstiftlmgs Interessen pr. 740 ft. ö.W. unter die wahrhaft' bedürftigen und gut gesitteten HauS^ armen vom Adel. wie allenfalls zum Theile unter blos nobllltlerte Personen in Laibach zu vertheilen. Hierauf Neftectircnde wollen ihre an die hoch' löbliche k. k. Landesregierung des HcrzoqthumS Kram stylisiertcn Gesuche in dcr fürstbischöflichcn Ordi-Nariatslanzlci binnen Vier Wochen einreichen. Den Gesuchen müssen die Adclsbcwcise, wenn solche nicht schon bci früheren Vcrtheilungen dieser Stiftungsintcrcsscn beigebracht worden sind, beiliegen. Auch ist die Beibringung neuer Armnts Und Sittcnzeugnissc, welche von den betreffenden Herren Pfarrern ausgestellt und von dem löblichen Stadtmagistrate bestätigt sein müssen, erforderlich. Laibach, am 26.Oktobcr 1872. Fürsibischösliches Ordinariat. (432—1) Nr. 11990. Kundmachung. Bei dem neu zu errichtenden Postamte in Sittich (AgMinH) ist die Poslmelsterstelle zu besetzen. Die Bezüge bestehen in der Iahrcsdestallung von 120 fl., dem AmtSpaufchale von 30 ft. und m einem zu vereinbarenden Iahrespaujchale für die Unterhaltung der täglichen Botengänge nach Pöfeudorf und zurück. Der Postmelster hat dagegen unter anderm einen Dlenstoertrag abzuschließen und ciue Eautlon pr. 200 ft. bar oder m 5 /., Staatsodlig^tlonen zu leisten, so wie vor dem Dienstantritte die Prü» sung aus der Postmanipulation zu bestehen. Die Bewerber haben in ihren der k. k. Postdircction m Trieft bis längstens 3 0. November l. I. vorzulegenden Gesuchen das Alter, die genossene Schulbildung, das sittliche Verhalten, eventuell ihre bisherige Beschäftigung und die VermögenSvcrhält' nisse, sowie auch nachzuweisen, daß sie in der Lage sind, für die Pustlanzlei ein ganz geeignetes Locale zu verschaffen. Ferner ist in den Gesuchen anzugeben, um welcheS geringste IahreSpaufchale die Befolgung der täglichen Botengänge nach Pöscndorf und zurück übernommen wird und bei welchen Postamte die Manipulatlonsprafis genommen werden wolle. Trlcst, am 29. Oktober 1872. O. k. Po VadiumSbetrag, fo wie dcn bezüglichen Gegenstand zu enthalten. Im Offerte ist der Name des Offerenten deutlich und der Gegenstand, worüber der Anbot gemacht wird, so wie das beigeschlossene 10 7,, Vadium im baren oder in k. k. Staatspapieren nach dem TagScurSwerlhe anzuführen. Nach dcm Schlüsse der Einreichungsstunde wird ein nachträgliches Offert nicht mehr angenommen, indem sonach die commissionelle Eröffnung stattfinden und gleichzeitig das Verhandlungs Prolokoll verfaßt wlid. Ueber das obcnangcsührte Licfcrmateriale können die Beding nisse vom Tage der Kundmachung vis zum Schlüsse der bezüglichen Verhandlung in dcn Amlsstundcn bei dcr gefertigten Verwaltung eingesehen werden. Laibach', am 2. November 1872. K. k. S'trashaus-Vrrwallung. l42g-2i Concurs ^"7. zur 3visderl»esetzung der ;u Kopatn erledigte« « br,rftelle. Im Dorfe Kopain ist die Lehrerstelle in Erledigung gekommen. Die darauf Vieflcctierenden haben ihre Gesuche unter Beilegung der Befähiqungzeuqnisse und Nachwelsunq bisher allsällig geleisteter Schuldienste bis 15. November l. I. entweder im Wege der politischen Behörde de» Wohnortes oder durch die vorgesetzte Sämlbehörde, ze nachdem die Bewerber bereits bedienstet sind oder nicht, bci dem gefertigten Bezirksfchulrathe einzubringen. K. l. Bezirlsschulrath Laibach, 24. Olt. 1872. (439) Nr. 7058. VllZlhlungöNluerpachl-Vclstligelnng. Von der k. f. I-lnanz-Direclion in Klagen-furt wird zur Kenntnis gebracht, dah die EinHebung der VerzehrungSsteuer vom steuerpflichtigen Wein-und Mostausschanke, dann von den Vlehschlach* tungen und vom Kleischverschleiße im Umfanqe der Stcuerbezirke: 1. ssriesach, 2. Gurl im politischen Bezirke St. Beit auf Grund des Gesehes vom 17. August 1862 (R. G. Blatt Nr. 55) aus die Dauer des Jahres 1873 und b« stillschweigender Erneuerung auch der Jahre 1874 und 1875 im Wege der öffentlichen Versteigerung verpachtet wird. Dcn Pachtunternchmern wird zu ihrer Richtschnur folgendes bekannt gegeben: Erstens. Die Versteigerung wird am S. November 1872 bei der k. k. Finanz-Direction in Klagenfurt um 11 Uhr vormittags vorgenommen, bis zu welchem Zeilpunkte auch die allfälligen mit der Stempel-marke per 50 kr. versehenen und mit dem Vadium belegten schriftlichen Offerte daselbst zu überreichen sind. Zweitens. Der Ausrufspreis ist bezüglich der BcrzchrunaMeuer und deS dcrmaligen 20"/, außerordentlichen Zuschlages zu derselben 1. für den Steucrdezirt Friesach 4230 ft., sage: viertausend zweihundert dreißig Gulden; 2. !ür den Steuer< bezirk Gmk 2930 ft., sage: zweitausend neunhundert dreißig Gulden. Auch ist der Pächter zur EinHebung und Abfuhr der allfäUig bewilligten Gcmemdezllschläge, sobald ihm dieselben bckaimt gcgcben werden, verpflichtet, dcren Berechnung die gcmeindeweise repartierten Fiscalpicise, und zwar für Fricsach mit 2550 ft, St. Saloator 500 ft., Grades 500 st. und Metniz mit 620 st., dann im Bezirke Gurt fur Straßburg 1050 ft., Gurl 800 ft., Weilens-fcld 680 fl., Glödnig 260 ft. und Griffen 140 ft. werden zu Grunde gelegt werden. Drittens. Wer an dcr Versteigerung theil' nehmen will, hat den zehnten Theil des Aus-rufsreifes 1. für Frief^ch mit 424 ft. und 2. für Gurt mit 294 ft. ö. W. in barem oder in t. k. Slaatspapicrcn, welche nach dcn bestehenden Vorsichten berechnet und angenommen werden, als Vadium der Licitations-Commission vor dem Be» ginne der Feilbletung zu übergeben oder sich mit der lasslämllichen Quittung über den Erlag dieses Vadiums auszuweisen. Nach beendigter Licttation wird blos der vom Bestbieter erlegte Betrag zurückbehalten, dcn übrigen Licitanten aber werden ihre Vadicn zurückgestellt. Es werden Anbote sür jeden einzelnen Sleucrbezirk und für beide Bezirke m lx>ii0t-