S-räitnwetartotto - Preise: Für Laibach: »injJiHtig . . 8 fl. 40 tr. t-tibitorig . . 4 „ 20 „ Laibacher d'ntiljiihrig ttÖBetit» . 10 . 70 , Mi t der Post •«iWrtg IS fl. v«l»jthrig............ S . •teWJBSd« *........... 3 » M Zustellung in« Hau« Wttelj. 86 kr., atonatt. 9 kr. A»»el« Rmwch 6 K. R«dae»i«n: Babndofgaffe Vtr. lf>. «rpedttisns- A I«»er«teu-Burea»: Kongretzplatz 9h. 2 e, 5 Eseadrvnen und 7 Geschütze, im ganzen gegen 7000 Mann, gefangen genommen, darunter zwei Pascha'«, gegen 200 Offiziere, drei Engländer und ein Kvnstantinvpcler Franzose. Bo» den Engländern ist einer Oberst im türkischen Dienste und zwei find Herzte, welche bei den türkischen Verwundeten gelassen wurden. Der Franzose fungierte als Volontär. Die türkische Fahne wurde durch einen Soldaten de« JSmailoffschen Regimentes genommen. Die Niederlage vom 24. und 28. d. M. hmte auch für Rodomirze Folgen, indem Schefket Pascha, als er unsere Grenadiereclaireure bemerkte, mit feinen Tabors au« Radomirze entfloh. Die Setnietung von Pie®na ist jetzt auch auf der nordwestlichen Seite eine engere geworden, indem dort ein Kavalletiecvtp« concentriert wurde, bestehend au« zwei Regimentern Kuban'scher Kosaken, drei Dragoner-, zwei Uhlanen- und vier Hußaten-Reqimen ern, außerdem stehen dort von der rumänischen Kavallerie zwei Regimenter Roschiori und zwei Regimenter Kalaraschen. Die Russen haben vor Plewna jetzt nicht nur e n verschanzte« Lager, sondern auch mehrere, von ihnen in der letzten Zeit erbaute Fort«. Türkische Truppen au« Albanien find bei Novibazar concentriert; ein Theil davon zieht unter Fali Saib Pascha gegen Montenegro; die übrigen und eine Anzahl Mirlditen wurden gegen Sophia dirigiert, um Schefket Pascha'« Corp« zu complettieren. Die Garnison von Kar« verweigerte förmlich die Uebergabe, und e« werden nun Vorbereitungen zur regelmäßigen Belagerung getroffen; inzwischen findet ein träge« Bombardement statt. Kars ist wohlversehen mit Proviant und Munition. Die Garnison zählt zehntausend Mann. Die türkische Armee hält nun eine furcht-bare Desenstvstellung bei Deveboyun auf den Höhen im Osten von Erzerum besetzt. Das ungarische Budget pro 1878. A. Ordentliche Ausgaben: Königlicher Hofhalt.........................4 Kabinettskanzlei........................ Reichstag ......... 1, Gemeinsame Ausgaben........................29 Sentralpenftonen............................. Pensionen...................................3 Staatsschulden.............................78 Vorschüsse an Eisenbahn» Zinsen- garantit..............................15 Innere Verwaltung Kroazieu« . . 5 Fiume................................... Staatsrechnungshof...................... Ministerpräsidium....................... Minister am Hoflager ..... Kroatische« Ministerium . . . Ministerium de« Inner« . . . Finanzministerium................... CommunicationSministeriuin . . Handelsministerium.................. Cultusministerium...........................3 Justizministerium . . . t. . . 9 Honvedministerium..................._._____6. Summe . fl. ,650,000 72,514 ,136,677 ,063.464 154,505 824,139 403,101 000,000 .392,406 83,520 129,200 309,260 50,343 35,880 .708,200 .596,017 .108,316 .414,216 .700,889 .471,969 .093,637 ß. Durchlaufende Ausgaben und Investitionen: I. Durchlaufeude Ausgaben: Finanzministerium.................... Communicationsministerium . . . Handelsministerium................... Unterrichtsministerium............... Honvedministerium..................j_ Summe . . 176.344,553 401,711 80,700 4.312 331.990 818,713 II. Investitionen: Finanzministerium.......................... 2.077,812 Communicationsministerium . . . 2.894,143 Unterrichtsministerium........................ 32,500 Justizministerium............................ 105,000 Summe . 5.109,455 Gesammtausgabe . . 182.272,721 A. Ordentliche Einnahmen: fl. Direkte Steuern........................... 88.108,300 Verzehrungssteuer«........................ 13.028,160 Zölle................................ 134,274 Stempel.............................. 7.853.821 Gebären und Taxen....................14.014,707 Punjierung........................... 7,601 Mauth................................ 21,276 Tabak..................................... 16.536,652 Lotto................................ 1.940,487 Salz...................................... 11.345,896 Domänen.............................. 3.377,181 Forste..................................... 2.458,923 Moiitanwesen und Münze . . . 83.890 Staatsdruckerei...................... 36,181 Staatsgebäude................................. 20,055 Staaiseisenbahnen.......................... 2.706,870 Maschinenfabrik............................... 40,000 Bewegliches Staatsvermögen . . . 514,573 Verschiedene Einnahmen .... 406,276 Momangebüren................................. 100,000 Post....................................... 1.000,000 Telegraf ........ 330,110 Summe . . 163.465,013 B. Durchlaufende Ei«, nahmen: Lvtterie-Anlehen............................. 239,006 Weinzehent Ablösung............................ 6,719 Theißgebiet-kblösung.......................... 52,145 Verkauf von Staatsgütern . . . 400,000 Staatsvorfchüffe............................. 635,000 Vetwerthung von Papiere« . . 1.200,000 Summe . 2.532,870 Gefamm.'einnahme . . 165.937,883 GesammlauSgabe. . . 182 272 721 Deficit................. 16.334,838 Politische Rundschau. Laibach, 3. November. Jnlaud. England hat, wie dem „P. Lloyd" au« Berlin mitge heilt wird, der Pforte in Form einer Verbalnote ein Projekt unterbreitet, welches da» britische Kabinett bei den Großmächten vertreten will, wenn die Pforte es acceptiert. Rußlands Zustimmung wird in London sicher erwartet. Nach dein englischen Projekte lassen die Großmächte das auf der Äonftantinopiler Konferenz verlangte internationale AussichtStechl über die christlichen Provinzen fallen. Der Sultan verpflichtet sich dagegen, den betreffenden drei Provinzen totale ober abminiftra- Fortsetzung in der Beilage. Kleiderpracht, alle Vergnügungen, alle Beschäftigungen mit den Wissenschaften für unerlaubt. Justin, bet Philosoph und Märtyrer, legt der gänzliche« Enthaltsamkeit den Weith einer höheren Tugend bei und hält vollkommene Keuschheit und Ehelosigkeit für eine Verähnlichung mit dem Auf-erftandtnen. AthenagvraS laßt die Ehe nur der Fortpflanzung wegen zu, erklärt die zweite Ehe aumüctüd) für unerlaubt und nennt sie einen ehrbaren Ehebruch. OrigeneS, welcher sich selbst entmannte, um in Gesellschaft von Jungfrauen ja allen Geschlechtsregungen zu entgehen, nennt den Genuß de« Ehebette« „erlaubte Wollust" und preist die Ehristen, welche sich derselben freiwillig enthalte«; im Beischlafe findet er etwa« Unreine« und Un-heiliges und meint deshalb, derselbe vertrage sich nicht mit der Vollkommenheit dir christlichen Priester. Die zweite Ehe aber sei eines Christen unwürdig, und er will dieselbe namentlich den Bischöfen, Priester« und Diakonen nicht gestattet wissen. Ter-tuüian, wiewol selbst verheiratet, sieht doch in der Ehelosigkeit den höchsten Grad von Heiligkeit und meint, die Ehe sei i« etwa« mit Prostitution verwandt. Cyprian ist Über die Jungfrauen, welche Ehelosigkeit gelobt haben, be« Lobe« voll, stellt sie „Gotte« Engeln gleich", verheißt ihnen im Himmel den Lohn höherer Gnade und redet von einer (geistigen) Ehe mit dem Herrn. Wa« Wunder also, wenn wir bereite im zweiten und dritten Jahrhundert viele Geistliche finden, die es verzogen, unverheiratet zu bleiben. Weil sich aber die gesunde Menschennatur gegen jede Unnatur heftig sträubt, fo ist auch erklärlich, daß in solchem Zweikampf, aus welchem die Unnatur siegend hervorgeht, freudvolle Unthaten und die widernatürlichsten Lastet die Wahlstatt beziehen. Man vergleiche nun die Canons 18, 63, 65, 68 und 71 bet Elvirasynode, bann btt Canon« 21, 16 und 17 bet Ancytasynode — die hier aus ästhetischen Rücksichten unerörtert bleiben mögen, — und man wird sehen, wohin alles Erzwungene und alles Unnatürliche führt. Im vierten Jahrhunderte nahmen dir gesetzlichen Beschränkungen der Priesterehe ihren Anfang. Freilich sind die Meinungen noch geiheilt; denn während die einen für die Ehelosigkeit der Priester schwärmen, verteidigen die ändern auf daS entschiedenste und wärmste die Priesterehe. Es ist auch bezeichnenb genug, baß gerade in dieser Epoche die hohen Kirchensürsten nicht die letzten sind, welche sich in das süße Joch der Ehr begeben, unb seht erfreulich ist e» sogar, baß eS in bet christlichen Kirche zur Zeit, als bie finstere Mönchsasretik immer weiter unb weiter um sich griff, auch Bischöfe gab, welche mit aller Entschiedenheit betonten, daß sie sich von ihren Weibern nicht trennen werden, und daß sie es verschmähen, etwa mit ihn n heimlich wie Ehebrecher Umgang zu pflegen. Die ersten Strafbestimmungen gegen die Verehelichung der Priester datieren aus dem sechsten Jahrhundert. Weil aber mit der Ehelosigkeit der Prustet aut gleichzeitig da« sittliche Leben vielfach in Verfall g;< rieth, so kam man schließlich dahin, daß man nur von den Bischöfen die Ehelosigkeit verlangte; ja, e* wurde den Bischöfen so^ar bedeutet, daß derjenige von ihnen abgesetzt werden sollte, welcher sich erkühnte und einen Priester, Diakon oder Subbiaton des rechtmäßigen Umgangs mit ferner strau berauben wollte. Aber auch den Priestern und Diakonen wurde eingejchärft, daß derjenige, welcher feine Frau unter dem Vorwanoe der Frömmigkeit etwa verstoße, ejccommuniciert und, falls er dabei beharre, sogar abgefetzt werden sollte. Doch je größer die Macht und der Einfluß de» Bischofs von Rom gt“ worden sind, desto strenget und nachdrücklicher hat man gefordert, baß die Glieder der lehrende« Ä«t*e unvermält und unbeweibt bleiben. Im Jahre 1050 wird bereit« be« Laie« befohlen, mit verehelichten Beilage zum „Laibacher Tagblatt" ! tive Autonomie zu gewahren, den Bevölkerungen gt» stattend, die Provinzautoritäten zu kontrollieren und ihnen zugleich schiedsrichterliche Behörden verleihend. Das ungarische Budget wird von de« „Time»" günstig besprochen, infoferne darin eine succefsive Abnahme des Deficit- und bei gleichzeitiger Vermehrung der Revenuen und Einschränkung der Ausgaben eine bedeutende Besserung der Finanzlage für das (Sude des Jahre- 1878 in AuSficht gestellt wird. Au-laud. Die „National-Zeitung" meint, die Pester Mittheilungen berechtigen zu der Erwartung, daß eine Verständigung über den Handelsvertrag zuletzt doch noch gelinge. Hoffentlich werde Oesterreich von der Erwartung abstehen, daß Deutschland die Kosten der Verständigung allein oder auch nur größtenteils trage. Deutschland verlange nicht, daß Oesterreich kapituliere und sich Deutschland« Diclaten unterwerfe; allein andererseits habt e« schon so viel gethan, daß nicht viel zu thun übrig bleibe. Ferner verlautet, daß im Falle einer Wiederaufnahme der Verhandlungen Deutschland dir Fortsetzung derselben unter Vorsitz Hasselbach« in Berlin verlangen wolle. Da- „Journal de DöbatS" erklärt, die Sprache der auswärtigen Vertreter in Paris in Bezug auf die innere Lage Frankreich« fei von jener der auswärtigen Blätter nicht verschieden, und keine Regierung habe dem Marschall gerathen, seinen Widerstand gegen den nationalen Willen sorlzusetzen. Der Petersburger „Regierungsbote" veröffent« licht den Bericht über die erste Sitzung de- Senats, welcher sich mit dem politischen Prozeß wegen der Propaganda befaßte. Die Zahl der Angeklagten beträgt 193 Personen. Es verlautet, der Sultan beabsichtige sich in den nächsten Tagen nach Adrianopel zu begeben, um persönlich die dortigen Zustände, um deren Untersuchung willen Prinz Reuß dorthin gereist war, kennen zu lernen. Es werden umfassende Vorbereitungen für die Reise de« Sultans seiten« der Eisen-bahnbimtion getroffen. Da« Gerücht von der Rackberufung Mithad Pascha's erhält sich. Neuestensoll der Großvezirr Eichern Pascha bei dem Sultan für die Rückberufung MithadS wirken und geltend machen, wie nothwendig für die Durchführung der Verfassung die Mitwirkung des Schöpfers derselben sei. Zum Schluß noch eine Sensationsnachricht: Der Zar und der Sultan erklärten, Derby'« Mediation gerne anzunehmen, der gegenwärtige Zeitpunkt sei jedoch diesen Verhandlungen ungünstig. Sie würden aber, sobald die Umstände hiezu al« geeignet erscheinen, England« Dienste anrufen. Priestern keine Gemeinschaft zu pflegen, und bald war man so weit, daß man dir Messe eine« verheirateten Priester« anzuhören verbot (1059) und wenige Jahre nachher noch dazu verordnet«: „Ätin Christ soll sie grüßen, keiner mit ihnen essen oder trinken, keiner in der Kirche mit ihnen beten; wenn fie krank sind, sollen fir nicht besucht werden, und sofern sie ohne Buße und Communion sterben, nicht begraben werden!" (1068.) Noch ärger wurde gegen die Institution der Priesterehe gewüthet, al« Hildebrand ^(Gregor VII;) den päpstlichen Stuhl bestieg. Dieser Papst betrachtete e« als eine seiner ersten Lebensaufgaben, die Priesterehe zu vertilgen. Päpstliche Hetz, und Drohbriefe gegen die verheirateten Geistlichen flogen nach allen Richtungen der Windrose. Unzucht und Priesterehe galten dem Gewaltigen in Rom al« identische Begriffe. Doch war e» nicht rin Leichte«, die Ehelosigkeit der GotteSdiener durchzufetzen. Gegen die bezüglichen päpstlichen Verordnungen und De-kretalien erhoben sich allerorts die einsichtsvolleren Priester jener Zeit. Die meisten Bischöfe wagten gar nicht, die neuen päpstlichen Dekrete ihrem untergebenen Klerus zu verkünden, und die es wagten, thaten e« mit kluger Vorsicht und mit Mäßigung kr. 253 vom S. November 1877. Zur Tagesgeschichte. — Kaiserin Elisabeth begibt sich zu Fuchsjagden nach England und wird, wie „Mag. Hir." erfährt, die projektierte Reise schon am 10. d. M. «»treten, wo für Ihre Majestät ein Jagdkaftell in Northhampton gemiethet wurde, um von dort aus Ausflüge zu den in der Umgegend stattfindenden Fuchsjagden unternehmen zu können. Die Reisevorbereitnngen find schon im vollen Zuge. Die Kaiserin wird sechs edle Reitpferde mitnehmen und auch von der Dienerschaft sechs Reitknechte, für welche jetzt Livrten nach englischem Schnitt angefertigt werden. Kronprinz Rudolf wird die Kaiserin begleiten. — Xodf all. Bor fünfzig Jahre« arbeitete ein junger Mann, NamenS »l b t r t Klein, als Teichgräber auf den Liechtenstein'fchen Gütern in Mähren. Der junge, fleißige und sparsame Arbeiter stieg von Jahr zu Jahr, von Stufe zu Stufe aus der Schichte der arbeitenden Klaffe zum selbständigen Schaffen empor, unternahm zuerst kleinere, dann größere Teichdamm- und Straßenarbeiten auf eigene Rechnung, engagierte sich später bei sogenannten Weltbauten (Nordbahn, Westbahn, Semmering u. a>), beschäftigte 10,000 Arbeiter, baute die monumentale Reichsbrücke über die Donau bei Wien und andere große Brücken in allen Pro-vinzen des Kaiserreiches. Albert Klein zählte zu den humansten und reellsten Arbeitsgebern, zu den hervorragendsten Bauunternehmern der Monarchie. Der Kaiser erhob den verdienstvollen Mann in den Freiherrnstand. Nach mehr als einhalbhundertjähriger Arbeit verschied dieser edelste der Bürger im 71. Lebensjahre am 81. Oktober l. I. zu Zöptau. — E iu F l 1i ch t l i ugs t ra nS p o rt. Am 27. v. M. um 8 Uhr vormittags verließen, nach Bericht der »Triester Ztg.", jüdische Flüchtlinge aus Kasanlik mit dem von der Lloytgesellschaft zur Verfügung gestellten Dampfer „Nil" den Triester Hasen mit der Bestimmung nach Konstantinopel. ES waren ihier 335 unter der Führung deS Herrn Lewi aus Bukarest. Die Unglücklichen versammelten sich vor der Einschiffung im Tempel, wo der Rabbiner Melli nach den Üblichen Gebeten in der ihnen verständlichen spaniolischen Sprache eine Abschiedsrede hielt. Bonseite des eifrigen Eo-miles wurde in Gemeinschaft mit dem Borstande der dortigen LultuSgemeinde und mehrere» Menschenfreunden für Nahrungsmittel während der Reife reichlich gesorgt. Außerdem wurden als Ergebnis der Sammlung fünf Medschidje (eine türlische Lira) per Kops vertheilt, und zwar ohne Unter» schied des Alters, indem hiebei auch die Kinder und Säuglinge inbegriffen find, welche sich in beträchtlicher Zahl da» runter befanden. Die Dankbarkeit der Beschenkten kannte keine Grenzen. Der Einschiffung wohnten bei: die Lloyd-Direktoren Ritter v. Schröder und v. Bucetich sowie Freiherr v. Bruck und Herr Jesurum, ferner der israelitische Gemeinde-Vorstand, zwei Herren von der „Alliance israulite“ in Wien, 6a8 Somit« und viele andere. Bom türkischen Konsulat war wider Erwarten niemand erschienen. Besondere Sorgfalt und Milde, weil sie wußten, daß ihnen arg mitgespielt werden könnte, fall« sie solche« außeracht ließen. Und in der That ist e« dem Erzbischof von Rouen schlimm genug gegangen, denn al« er die römischen Dekrete publicierte, wurde er von den erregten Geistlichen durch Steinwürfe zur Kirche hinausgejagt. Trotz der heftigen Opposition, dir der Eölibat vom nieder» Klerus zu erdulden hatte, wurden jene Dekreie doch nicht mehr zurückgenorn-men, und päpstliche Energie und Unbeugsamkeit, päpstlicher Starrsinn und fester Wille, Suspensionen, Bannflüche und Exkommunikationen, dann die vor römischem Eifer schäumenden Mönche, denen der Wettkleru« rin Dorn im Auge war, und endlich jene nach oben gefügigen Prälaten vermochten e« dahil-zubringen, daß im zwölften Jahrhunderte am ersten lateranischen Eoncil den Priestern die Ehe verboten wurde und daß alle von solchen Personen eingegangenen Ehen getrennt und jene selbst zur Buße verurtheilt werden sollten. Paul Gschwind schildert in weiteren drei Kapiteln den Eölibat im Lichte seiner treibenden Ursachen und seiner betrübenden Folgen, erörtert dabei alle Umstände, wie es nämlich gekommen sei, daß man gerade den römisch-katholischen Priestern eine Ehe erwie« «an den wenigen Kranken, welche in einer eigen» dafür vorbereiteten Abtheilung untergebracht wurden, während der Lloyd mit anerkennenswert^« Bereitwilligkeit dir Reifenden durch einen Arzt begleiten ließ. Im Momente der Abfahrt brachten die Flüchtlinge, von lebhafter Dankbarkeit ergriffen, Hochrufe auS auf den Kaiser Franz Jofef, auf den Sultan, auf Triest, den Llovd, das Lomite u. f. w. Eine Familie von vier Personen ist in Triest zuriickgeblie» ben, da während der Nacht die Mutter von einem Mädchen entbunden worden war. — Interessante Funde. Ein bei dem auswärtigen Amte in Berlin aus Athen abgegebenes Telegramm vom 25. Oktober meldet die ersten bedeutenderen Funde der am 1. Oktober wieder begonnenen Ausgrabungen zu Olympia. Man fand daS bisher fehlende Mittelstück zu einer der großen Zentaurengruppen und den Körper de« sogenannten Apollo aus der Mitte deS WestgiebelS. Lokal- und Provinzial-Augelegenheiten. Origmal-Äsrresponden;. vrotzlafchiz, 31. Oktober. Ein Fall, der die Lieblosigkeit und Anmaßung unserer Klerikalen in Hellem Lichte zeigt, verdient der Vergessenheit entrissen und so weit als möglich verbreitet zu werde», trotzdem schon einige Zeit verstrichen ist und von den Beteiligte« kaum einer daran denkt, die unangenehme, traurige Geschichte könne noch ihren Weg in die Öffentlichkeit nehmen. Ein Maurer aus dem Steiner Bezirke, eben erst aus dem Laibacher Krankenhause entlaffen, kam vor einiger Zeit eines Abends nach Lafchiz und bat in einem Bauernhause um ein Nachtlager. Es wurde ihm ein solches bereitwillig gewährt, aber kaum halte er sich niedergelegt, als er so erbärmlich zu röcheln begann, daß die Hausleute Angst bekamen und ihn aufforderten, er mög< sich mit den Sterbesakramenten versehen laffen, denn sein letztes Stündlein sei nahe. Das verweigerte der Fremde, der seinen Zustaud nicht für so bedenklich hielt, worauf man ihm bedeutete, er möge sich wo anders Umsehen, da man sich seinetwegen keine Verdrießlichkeiten mit der Geistlichkeit zuziehen wolle. Der atme Teufel ging wirklich ins nächste HauS, wo ihm weniger menschenfreundlich alS im ersten die Thür gewiesen wurde, da Vagabunden seinesgleichen ganz gut im ersten besten Heuschober übernachten könnten. Solche Gefühllosigkeit empörte den Menschen, et wußte sich-keinen Rath mehr, und in seiner Verzweiflung erhängte er sich unter einer Scheuer. TagSdarauf bemerkte,» Vorübergehende den baumelnden Leichnam, schlugen Lärm, und bald hatte sich eine Menschenmenge um den Selbstmörder versammelt. Auch ein Hochwürdiger, ein Lehrer der Religion der chtist. lichen Liebe, hatte sich eingesunden, betrachtete mit gleiß-tierischem Augen verdrehen den Verschiedenen und sagte bann zu den Umstehenden: »Seine Seele hat der Teufel ohnehin schon, et mag auch feinen Leib haben; damit ec ihn aber am so sicherer bekomme, haut ihn mit den Zähnen gegen die Eide und verscharrt ihn irgendwo mit abwärts gerich» einzugehen verwehrte, und kommt endlich zu dem Schluffe, daß die Idee des christlichen Priesterthum« die Priesterehe nicht aus», sondern einschließe. Gschwind« Büchlein ist in leichtverständlicher Sprache geschrieben, so daß es auch jemand verstehen kann, der gerade nicht theologische und historische Studien gemacht hat. In Volksbibliotheken, dir von freisinniger Seite in« Leben gerufen werden, müssen solche populär gehaltene Schriften'jedenfalls eingestellt werden, denn dann wird mit der Zeit die große Menge de« Volke« anfangen, in gewissen Dingen klarer und Heller zu sehen. Freilich wäre e« deshalb beffer gewesen, wenn Gschwind ab und zu minder scharf gewesen wäre; denn je ruhiger, je leidenschaftsloser, je milder und schlichter geschichtliche Thatsachen erörtert werden, desto mehr wirken sie auf jene Mafien de« Volke«, für die da« Büchlein geschrieben ist. Wer sich über den historischen Verlauf de« CvlibatSzwange« der römisch-katholischen Priester in Kürze unterrichten will, der findet in diesem Büchlein da« Jntereffanteste und Nothwendigste gedrängt beisammen. tetem Erficht».* GegtntiBtr solcher grenzenlosen Brutalität enthalte ich mich jeden LommentarS, den sich jeder selbst liefern mag, und will nur noch beifügen, daß der Unglückliche schließlich doch in einem abgelegenen Winkel deS Kirchhofes beerdigt wurde. — (Dir Schule und die slovenischen vlättrr.) Wir find eS bereits gewohnt, in den sloveni-schen Blättern theilS unrichtige, theils gefälschte Berichte über das Schulwesen und über Schulangelegenheiten in Krain zu lesen. Seit jenem Zeitpunkte, als die BolkSschul-lehrer aus dem flachen Lande in Krain aufgehört haben, Sklaven deS Psarrherrn und gehorsamste Diener und Schuhputzer der PsarrerSköchin zu sein, sind „Slovtnec" und seine edlen Sesinnungsgenoffen über die Echule schlecht zu sprechen. Wo sich Gelegenheit darbietet, werden die Leser der nationalen Blätter mit lügenhaften Nachrichten bedient. So berichtet „Slovenec" vv. einigen Tagen: daß sich an der vor kurzem in Laibach stattgehabten Lehrerprüfung achtzehn Unterlehrer und Unterlehretinnen betheiligt hätten. Wir erfahren soeben onfl glaubwürdiger Quelle, daß es in ganz Krain nicht einmal zehn, geschweige achtzehn, Unterlehrer gibt und daß sich von den krainischen Unterlehcern diesmal kein einziger der erwähnten Prüfung unterzog. — Dir „ffiovi«" fahren fort, in gemeiner Sprachform den gefeierten Patrioten und Schulfreund Herrn Marlin Hotfchewar und dar Surkfelder Schulfest vor den Augen der national-klerikalen Partei zu begeifern. Derartige ordinäre journalistische Produkte verdienen wol nicht mehr ale ein dreimaliges „Psuil" Hätte Holschewar beim landwirth-schaftlichen LrrsuchShofe in Laibach einen großen Stall für Ochsen erbauen lassen, dann hätten Die „Novicr" den Erbauer sicher in den siebenten Himmel erhoben. — (Der Krieg in nationaler Beleuchtung.) „Narvd" versucht es, obgleich et allmälig zugibt, daß Rußland denn doch nicht aus Humanitätsrücksichten allein — wegen Befreiung der Ehristen — Krieg fühlt, nachzuweisen, daß alle Staaten egoistische Zwecke verfolgen. „9tatod" sagt: „Die an politischer Krankheit bettlägerigen Greise beschuldigen unsere jugendliche siavischr Nation der Keckheit, und doch steht letztere den ersteren in dieser Beziehung weit zurück. Die nationale Jugend tritt nur für dir gerechte (?) Sache und für das Wohl der Menschheit (?) rin. UnS kommt vor, der Muhamedanismus, dieser übelriechende Abceß am europäischen Körper, wird jetzt glücklich amputiert, d. H. der Streit »egen dieser Amputation wird nun glücklich zu Ende gesührt werden." — Die „Novice" bringen Fragmente au» dem Leben des „großen" nationalen Patrioten Akfakoss und bemerken bei dieser Gelegenheit daß Rußland noch ein enorm großes Menschenmateriale besitzt, da« gegen die Türkei ins Tressen geführt werben kann, Rußland besitze mehr Soldaten al< erforderlich, und au Geld fehle e« Rußland auch nicht (?). — Die „Novice" lassen sich von ihrem russischen (?) Korrespondenten gar joncet. bäte Dingt berichten. E» folgt nachstehendes Lutivsurn: „Bet Boranfchlag, drn diesertage das tuisische Zollamt über den diesjährigen auswärtigen Geschäftsgang veröffentlichte, gibt bas schönste Zeugnis, wie die rujfiiat Nation ihre Lage uno ihre Verpflichtungen aufzufassen und zu erwägen versteht. Dieser tioran|d)Ug zeigt, welche Kräfte bie russische Nation, der in Zutunst großer Ruhm und hoher Werth, überdies der eiste Rang (?) unter den zivilisierten (?) Nationen in sicherer Aussicht steht, besitzt. In der Zeit des Friedens schritt die russische Nation kräftig vorwärts auf der Bahn der Kultur und drS Wohlstandes (?); in der kurzen Zeit des gegenwärtigen Krieges unternahm sie einen auSgiebigen, großen Schritt in der Entwicklung der verständigen Wirtschaft nach vorwärts." (?) Wir sind den „Novice" für die Mitthrilung dieser uns bisher unbekannten ersreulichen Fortschritte Rußland« aus geistigem und vvlkSwirthschasllichem Gebiete sehr bankbar. „Novice" arbeiten eben auch Sensa-tionS stücke I — (Personalnachricht.) Dem Doctoranden der Medizin Herrn I. I e l v v s e k wurde im hiesigen LandeS-spitale eine Secundararztenstelle verliehen. — (In drn nächsten Schwurgrricht«-sitzungen) führt den Vorsitz in Laibach: der Herr LandeS-gerichtspriisident Gettscher, als dessen Stellvertreter die Herren OLGR. K a p r e tz und LBR. v. Z h u b e r; in Rudolsswerth: der Herr KreiSgerichtspräsident B. I e u -niktt, alS dessen Stellvertreter der Herr LGR. Dr. BojSka. — (GkaSphotogtaphien.) In den Parterre-lokalitäten der Mahr'schen Handelslehranstalt wird morgen die vierte Serie der wirklich hübschen, sehen-würdigen Glasphotographien ausgestellt. Wir können dort die reizenden, an Schönheiten reichen Gegenden der Schweiz in Augen-chein nehmen, und zwar Städteansichlen von Zürich, Luzeriij Bern, Freiburg, Lausanne, drn Venfersee, das herrliche Ehamounixthal, den Grindelwaldgletscher N. a. Alpenpartien. Wir können mit voller Beruhigung den Brsuch dieser interessanten Ausstellung anewpfehlen und find überzeugt, daß edet Beschauet das AuSstellungslokale sehr befriedigt verlassen wird. Jeder Besucher wird von der Plastik, Reinheit und Schärse der Bilder überrascht sein. — (Für die Abbrändler in Loitsch) ist bei der hiesigen Landesregierung ein vom Wiener Magiflratt gesammelter ausgiebiger Unterstützungsbetrag von 1433 fl. 43 kr. eingelangt und bereits vertheilt worden. — (Mord.) Der Taglöhner Martin V i d m a r aus Munkendors, Bezirk Guikfeld, wurde auf einem Feldwege nächst Munkendorf-Forst erwürgt und tobt aufgefunden. Man ist t'em THüter bereits auf der Spur. — (Au S dem Ji tn 18 b l a 11 e.) Kundmachungen, betreffend 1.) den AuSbruch der Rinderpest im Haromßtker üomitate und daS Bettot der Vieheinfuhr aus diesem; 2.) die Besetzung einer RalhSstelle beim Grazer Oberlandes-gerichte; 3.) die Besetzung zweier BezirkSwundarztenstellen in Pölland und Weiniz; 4.) die vertheilung der Salvay'schen Armenstiftungsinterefien; 5.) die Verpachtung der Weg-, Brücken-und Waflermanthgesälle pro 1878, 1879 und 1880 in Ober-, Unter- und Jnnerkrain; 6.) die Besetzung einer Lehrerstelle in S:. Martin bei Ktainbutg; 7.) die Verpachtung der Berzehrungssteuergefälle von Fleisch, Wein und Obstmost in den Bezirken I. Ratschach, Naffensnß, Gurkseld und Landstraß, II. Rudolsswerth, Seisenberg, Sittich und Treffen, III. Adelsberg, Feistriz, Wippach, Laas, Reifniz, Broßlaschiz und Tschernembl; 8. die Besetzung einer Kanz-listenstelle beim Bezirksgerichte Gurkseld; 9.) die Verpachtung des MauthgefSlles im Görzer und Jstrianer Gebiete. — (AuS den Nachbarprovinzen.) Am 2 d. starb in Wien der ehemalige Justizminister und kärntnerische Dichter Adolf R. von T s ch a b n s ch n i g g. — Das aus Kosten des Kärntner Landes neu erbaute Landesirrenhaus in Klagrnfurt ist fertig, und es soll diese Anstalt nach Bericht der „Klagenf. Ztg." am 15 d. ihrem Zwecke übergeben werden. Die Hauptbedingungen zur Aufnahme bestehen in folgendem.: 1.) Beibringung eines ärztlichen Zeug-nisseS; 2.) amtliche Nachweisung der Zuständigkeit; 3.) amtlich bestätigte Erklärung, ob die Verpflegung des Kranken gegen Bezahlung aus dem eigenen vermögen oder von ändern, und nach welcher verpflegskasse eisolgeu soll, und im Falle der Zahlungsunfähigkeit vorlchriftSmäjjig ausgefertigtes AtrnuthSzeugnis; 4.) Angabe deS bestellten Kurators «der, wenn ein solcher nicht bestellt fein sollte, Bezeichnung jener Person, welche bis dahin für den «ranken die Obsorge führte. — Am 30. v. M. brach im Brauhause (Rumbold) zu Villach Feuer aus; die dortige Feuerwehr arbeitete mit solcher Bravour, daß jede Gefahr eines Weiter-greifcns des Brandes beseitigt war. — Die Stcllmigs-pflichtigen der dritten Altersklasse in den Bezirken Klagen» furt Stadt und Land, Villach, Spital und WolfSberg werden den Uebeiprüsungskommisstonen vorgesühtt werden, u. z. am 5. d. in St. Paul, 6. in Wolssberg, 9. in Feldkirchen, 10. in Villach, 12. in Greisenburg und am 14. und 15. in Klagrnfurt. — (Landschaft!. Theater), Laibach, 2. November. Friedrich v. FlolowS romantische Oper „Stradella" zählt nicht zu den Lieblingen Laibachs, keine einzige der ini Verlaufe von sieben Jahren stattgefundenen Aufführungen konnte sich eines vollen Hauses rühmen. Die heutige erste Wiederholung dieser Oper war wieder nur mäßig besucht, der Verlaus ein zufriedenstellender, einige Dissonanzen ausgenommen, die im ersten Acte ans Ohr schlugen. Dir Hrrrrn Kal in es (Stradella), Weleda (Barbarino), Dohrs (Malvolio), M a i l l e r (Bassi) unb Fräulein Sipek (Leonore) empfingen auch heule den verdienten Tribut. Herr Kolmes konnte auch heute mit dem Hymnus an „Maria" im dritten Acte durchschlagenden Effect nicht erzielen. Herrn Kalme's Stimme läßt in Kraftstellen nichts zu wünschen übrig, aber beim weichen Gesänge klingt dieselbe minder angenehm, minder tonreich, scheint überhaupt grrrchtrn Anspruch ans Schonung zu erheben. Morgen gelangt Arthur Müller? sensationelles Drama „Der Fluch des Galilei" zur zweiten Ausführung. Der immtnfe Beifall, drn dieser Stück bei seiner ersten Aufführung erfuhr, läßt erwarten, daß morgen gewiß niemand, der daS erstemal demselben nicht beiwohnte, die Gelegenheit vorübergehen lassen wird. — Nächsten Dienstag wird eine Novität von Berg: „Ein barmherziger Bruder", zum ersten* malt gegeben, und wird dieselbe als die beste der Berg'schen Sofien anerkannt. Das musikalische Repertoire verzeichnet uns die Lortzing'sche Oper „Zar unb Zimmntnann." — Ein neues Lustspiel von SRofert, dem Versasser von „O diese Männer", „Der große Wmf", „Zitronen" tc., ist in Boi-beintung, nämlich „Sein Einziges." Rufen widmete dieses Lustspiel der Schauspielerin am Earltheater Fil. Friederike Kronau, welche, wie Rosen in seiner diesbezüglichen Wid-mutig schreibt, durch ihre wunderbare Natürlichkeit zu vielen seiner Mädchengestalten den ersten Impuls gegeben und das Lustspiel „Sein Einziges" geradezu ins Leben gerufen hat." — Eine weitere Nooiiät aus dem Schwedischen von Björn» stjerne Björnson, das Senfationsstück „Ein Fallissement", ist in Vorbereitung, und finden bereits die Leseproben statt Der Hafenbau in Triest. Das Abgeordnetenhaus des Reichsrathes ist bereits im Besitze des Gesetzentwurfes, betreffend die Aendermig der mit der Südbahngesellschaft abgeschlossenen Verträge über den Hafenbau in Triest. Die österreichische Regierung beabsichtigt, von der Herstellung der projektierten Riva III und des beantragten Molo IV Umgang zu nehmen und statt dessen an der «Worbfeite des Molo I ein Bassin aus-führen zu lassen, welches in erster Linie für die Petroleum -schiffe bestimmt ist. Infolge dieser Abänderung des Hasen-banprojektes wird die in den früheren Verträgen vereinbarte Pauschalsumme von 13'/, Millionen Gulden um 230,000 Gulden vermindert. Durch die Benützung des gegemvärti» ge», an der Nordseite des Molo I befindlichen, nunmehr aber besonders zu adaptierenden Bassin« entfällt die Noth-wendigkeit, neue zehn Anbindepfahiwerke herzustellen, und damit eine Ausgabe von 170,000 fl. Ueberdies werden 3000 fl. bei den landseitigen Bertännngsmitteln, demnach im ganzen 403,000 fl. in Ersparung gebracht. Die Regierung hat mit der Südbahn ein neues Uebereinkommeti geschloffen, welches die angedeuteten Abänderungen de« Hasenbanprojektes enthält, und legt dasselbe dem ReichSrathe zur Genehmigung vor. Die bisherigen Verträge erfahren aber noch folgende Aenderungen, welche zumeist die Folge der Abweichungen von dem ur-spünglichen Pro,ekte find. Die Herstellung des Bassins au der Nordseite des Molo I wird mit Rücksicht aus die Bc» schaffenheit der Arbeiten voraussichtlich einen Zeitraum von mindestens drei Jahren beanspruchen. Hienach wird der Termin zur Vollendung des Trieftet Hafens bi« zum 31sten Dezember 1880, somit gegenüber der Bestimmung de« Vertrages vom 10. Juni 1874 um zwei Jahre verlängert. In der Zwischenzeit können auch die übrigen Bestandteile des neuen Hasens ausgefllhit werden. Da jedoch immerhin die Möglichkeit nicht auSgefchloffen ist, daß dieser Termin aus baulichen Rücksichten nicht genau eingehalten werden könne, wird festgesetzt, daß das Handelsministerium eine weitere ge-meffene vollendungSsrist zugestehen werde, wenn der ver» zögerung nicht ein verschulden der Bauunternehmung zugrunde liegt. Die an die Südbahn-Gesellschaft für die Ausführung des geänderten Hafenbau-Projektes nach Abschlag der ihr bisher flüssig gemachten Jahresraten noch zu zahlenden 895,000 fl. sollen in drei Raten, und zwar am 31. Dezember 1878 unb 31. Dezember 1879 mit je 300,000 st. und am 31. Dezbr. lSSO mit 295,000 fl. fällig werden. Hiebei wird festgesetzt, daß, wenn die Südbahn den Bau des Hafens aus waS immer für Gründen bis zum 31. Dezember 1880 nicht vollenden würde, die Staatsverwaltung berechtigt sein soll, von der letzten Rate per 295,000 fl. jenen Betrag, welcher dem Werthe der noch unausgeführten Arbeiten entspricht, infolange znrückzubehalten, bis der Bau vollendet ist. Diese Bestimmung ändert nichts an dem der Staatsverwaltung im dritten Absätze des § 2 des Vertrages vom 10. Juni 1874 vorbehaltenen Rechte, mit den Ratenzahlungen auch dann innezuhalten, wenn vor dem vollen-dungSterrnine in dem Forlschteiten des Hasenbaues eine Verzögerung eintritt, welche nicht in der Beschaffenheit deS Baues oder in anderen außerordentliche» Umständen ihre Ätdbtfettigung finren. Schließlich enthält der Beitrag einige neue Bestimmungen zu Z 6 des Vertrages vom 10. Juni 1874 über die SoOaitfcierung der ansgesührten Dbjrtte und de» Beginn der Hastungszeit für dieselben. In südlicher Richtung soll der Hafenbau mit der Herstellung deö Molo III und dessen Verbindung mit der zu verlängernden Außen-leite des Molo Mutsch abgeschlossen werden. Weinbereitung und Mostverbefferung. Dr. Bersch hat in der „Wiener landwirtschaftlichen tzeitung" unseren Weinproducenten, Winzern und Wein» Händlern eine Ueberraschunz bereitet, er hat für sie ein neue» Prädikat geschaffen und sie „Weinsabrikanten" genannt, Wir wissen nicht, wie weit Herr Dr. Bersch von dem „volkswirtbschaftlichen Aufschwünge," während welchem man „ffirautgfirtm" in baugesellschastliche Objekte und .Schlosstrwtrkstätlen" — wir erwähnen nur die umgetauftt Eemmeringer Gewerkschaft — oder einfache Lottondruckereien primitivster Kategorie - wie die Guntrarnsdorfer ,c. - in Actiennnteinehrnungen umwandelte, angekränkelt ist; da» 6ine ist aber, wir dürfen t« im Interesse und vielleicht gar im Namen unserer Weinproduienten nnt Winzer hier au« sprechen, gewiß, daß sie sich für daS neue Prädikat freund-lichst bedanken und dasselbe höflich und entschieden ablehnen »erden. Sie werden eS von sich zurückweilen, um daS ohnehin im Publikum festgewurzelte Mißtnuen nicht noch Mehr anzufachen, welcher in jedem intelligenten Weinpro-fcucenten, der die Entwicklung feines Produktes nicht der lieben Natur überläßt, sondern, wie eS bei dem, uns im Weinbau und der Weinproduction überlegenen AnSlande bet Fall ist, fein Produkt zu veredeln bestrebt, einen «Fa-drikanten" oder ..Weinschmierer" wittert; der kleinere Winzer ober wird sich ebenfalls bedanken, weil e« ihm bei feinem dermaligen Bildungsgrade schlecht anstünde, ein solches Prä-Wat zu führen. TS ist also nur ein böser Spaß, den Herr Dr. Bersch mit feinem Ausdruck in die Welt gefetzt, und wir befürchten, daß derselbe für unfern Kredit al« Weinland, wenn nicht von allen önologischm Fachjournalen dagegen an-fltlümpft wird, von schlecht n Folgen fein dürfte. Wir glau' den, daß der intelligente Weinproducent sich wahrhaftig ohne der Belehiung des Herrn Doktors und auch ebne unsere Belehrung in dieser Titel- sowie in der Frage der toein» tehandlung, in welcher der Herr Doktor wol Wahre«, ober nichts NeueS sagt, zurechtfinden und sich seine Meinung bilden wird. Ganz etwas anderes ist es mit dem Winzer, der oft die fette oder magere Erbschaft ftintS Baters antritt, ohne sich rer Mühe zu unterziehen, auf dem Wege des Fortschrittes mitzuwandeln; denn der Bauer, der heule noch in bet Tretbütte seine geherbsteten Trauben mit den bloßen Füßen oder gar mit großen Nägeln beschlagenen Stiefeln zerquetscht, dem ist wabrlich eine andere Belehrung zu tt» theile», als ihn mit dem Epitheton „Fabrikant" zu betiteln, und selbst unter den Weinbau- und SeBtreigenoffenfchaften wird es wol keine geben, welche auf ihre Vignette das Wort „Fabrik" wird fetzen wollen. Wir für unfern Theil wollen daher weder aus den Winzern noch aue den größeren Ptobucemen ..Fabrikanten" machen, unsere Forderungen find viel bescheidener, wir wünschten, daß unsere Winzer ihre Hinter in die Weinbauschulen gehen ließen, damit sie die Behandlung der Rebe und die rationelle Weinbereitung gründlich erlernen. (Fortsetzung folgt.) Sternwarte. Kvlbezen und vikek, firain. Bairischer 6of. Ladore f. Familie, und Multy. Marine-RommifsanatSadjunct, Trieft. — Pater, Radmannsdorf. Mahre«. Zupanec. Handelsmann, Feistriz. — Lenstek, Pest. — Äetsel, Neustadt. Witterung. Laibach, 3. November. Das Wetter dauernd heiter, morgens Reif, schwacher O. Temperatur: morgens 7 Uhr — 3 4«, nachmittags 2 Uhr + 9 0* C. (1876 + 7 1«; 1875 5 6° 6.) Barometer im Fallen, 738 46 mm. DaS gestrige Tagesmittel der Tem peralur + 5'5#, um 15° unter dem Normale. Angekommene Fremde am 3 November. Hotel Stobt Wien. Waschke, Speil, Reisende, u. MenkS, Wien. — Vom, Verwalter, Rattmannsdorf. — Dr. Fe» lice. Vizekonsul, Triest. — Satfnrr, Fabrikant, u. Kump, Weinbändier, Gottsckee — Zedal, Privat, Lack. — Pierl, J»genien>, und Paviiik, Lieutenant, ffiiagtnfmt. H»>el «lesant. Schweizer, Doerburg. — Schultz Ebar-lotte, Danzig. - Vautner, Commis, ttlagenfurt. — Ptt' schein, Radmannstorf. — Petsche, Winh, «vttschee. von Oesterreich. PapeS, Ratschach. — Leban, Laibach Verstorbene. Den 2. Oktober. Mathias ZusterSii, Schneider, 36 I., Zivilspital, chronische Lungentuberkulose. Theater. Heute bei aufgehobenem Abonnement (ungeiaber Tag): Zum drittenmalc: Die Porträtdame. Komische Operette in 3 Sielen von Zell und ®enee. Musik von Wols. Morgen (gerader Tag) i Zum zrocitenmale: Der Fluch des @ a I i l ei. ©enfationStrama in 5 Acten von Arthur Müller. Telegramm. Budapest, 3. November. (Aruchibörse.) Prima»Weizen, per Meterzentner 80 Kilo effectiv wiegend, kostet 11 fl. 80 kr ; Usance-We'zen. 10 fl. 85 kr., totale Geschäfts losigk>it, Mühlen reserviert. Wiener Börse vom 2. November. Aöaemtis« Staeti-fdi.td. Geld Ware Pavierrente ©ift erteilte Goldrente 64 — 67— 74 6 64-2( 67-15 74- :o Staatslose. 1839. . . „ 1854. . . „ 1860. . . „ 1860(5tel) „ 1864. . . SV2 — 106-25 110*75 12050 138 75 306 — 106 75. "1 25 1^1 — 13v25 6ruml«nt(n|limg8- •bligalionte. Galizien 85 50 75-50 77*50 79'75 88'- Siebendürge« . . . • Temeser Banat . . . Ungarn 76 — 78'-7950 Andere ü|f5-75 100 — 86-10 66 15f50 105-75 90-50 16 ' 50 13-50 11810 5-64 9 51 58-45 1preise abzugeben. Lu»f«hrlich- Preiicou. raute leerdrnaiif B-rlangen franco zugtschickt. _ Xlrmaulgte Freia Früher letzt nur e et. »affeklvffel.. 1t- s.60 fl. l.ao 6,6. eifcltffet . . 7.60 „ 2.SO 8 „ Taselmesser.. . 7.50 „ 8.80 8 » Tatelgadeln. „ 7.B0 „ 2.80 1 » Suppenschöpser, 6.— „ 2.80 1 . Mil-dschöpser. , 3.50 . 1.50 t Et. guterd.m.Schlob fl. 14.—„ 8.— l 6t. Butterdose.. 1 Paar feuchter ... 6 et. Messerrastel . 1 „ Zuckerzange . 6 „ Dessertmesser 6 „ Desseriaabeln. Früher jetzt nur fl. 6.- K. 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Ich liebte dich immer, mein Herz I Unsäglich beim Scheiden der Schmerz I Weih' mir deine Lieb' und Tedanken, Ach, möge dein Sinn niemals wanken! 68 mögen nicht Rosen, nicht Nelken, Nicht eher Vergißmeinnicht welken, All bis wir nn» wieder «eseh'n, — BiS beide vereint wir dafteh'n! (555) Holender f«,3ufir 1878. AuSknnstSkalender, Fromme's, Portemonnaie Kalender, Nr. 77. 4 Monatzimmer Im ersten Stock, schön möbliert und billig, mit oder obne SUche, find sogleich zu vergeben. Nähere Auskunft Bahn-hAfgafle Nr. 16 neu, 1. Stock rechts. (547) 3—3 Herren-Wäsche, eigenes Erzeugnis, solideste Arbeit, bester Stofs und zu möglichst billigem Preise empfiehlt <74 «1. Hamann, Hauptplatz Nr. 17. Auch wird Wäsche genau nach Maß und Wunsch an-gefertigt, und nur bestpaffende Hemden verabfolgt (311) 61 Im Kasino-Cafe find zwölf verschiedene Zeitungen aus zweiter Hand zu vergeben. (532) 3 3 Rheumatismus-Aether zur Behebung uou Stimmen aller Art, ob acut oder chronisch. 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