A. 22?. Mittwoch, 3. October 1888. 107. Jahrgang. MacherMMmg. »««,m?i» « °"v«l«: »lit Postv llsendun«: «°n»lähr.'' halbjahli» »ll>«,tt bi« ,» 4 Z«il«n »5lr.. «l°h«re v.s .^eile « kr,! bei ö!ter,n «0i«berh°lunz«n pr, Ztllt « ll. ' ^ Die ,.r<>!b»«« Z««i«»ftr«til>» r bcftndct sich Vahnbosz«sse ,k, die Vie>ac«lon Wltnllftraßt 15, Sprechstunden der Redaction täglich von ^ 10 bi» I» Uhi velmittllg«,— Nnsr»l!li«tl!Ui!«l, »«ben nicht angeulimmen unb »tanusclivl« »lchl,u»««,«V«Ut, Amtlicher Hheil. Hlller^s/' ""b k. Apostolische Majestät haben mit "lit d°^.E"tschl'chmlg vom 15. September d.I.dcm kleidet ^ ""^ ^alakter eines Regierungsrathcs liuM ^ Hllfsämter-Oberdirector des Finanzministe-der v^n .^laus von Abrahamsberg aus Anlass 3illh^ .'^."l erbetenen Versetzung in den bleibenden den Di/k/" Anerkennung seiner vieljährigen hingeben-blasse . ' "'^'ng den Orden der eisernen Krone dritter " Mrei allergnädigst zu verleihen geruht. ^erbn^/' ""b k. Apostolische Majestät haben mit Ll>^.^" Entschließung vom 25. September d.I. dem dtt v^Msrathe Ignaz Feil in Brunn anlässlich ^"hesian!. ""»esllchten Versetzung in den bleibenden lachtz""? taxfrei den Titel und Charakter eines Ober- urllHtsiathrs allergnädigst zu verleihen geruht. __________ Prazäl m. p. l>es I«" ^rM"vMocut als Leiter des Miuistcriums Polizei" ^." ben Polizei-Concipisten bei der Triestcr "nannt ""l"n Ernst Zelely zum Polizei-Commissär u>!?°l!thllm 3^. b"s XVI. Stück des LandesgcfrOblatteS si!r das ^l: «ra,n ausgegeben und uerfendet. Dasfellie ellthält von,^ ,^"lachm,g der l. l. Landesregierung filr Kram der Gem,^ü 's ^^' ^- ^^54. betreffend die Einreihung Hll ^kldes i« "^.'^°sle von, Lonifenbade an, Veldefer See gegen ^ das («7, ,°"^ Kategorie der Äezirlsstraßen; 2, Iiinm.."'^" ^l.Angust I«««, womit das Grsch vom i>ir, 84°bt wird. ' ^' ^' A', ^r. b, außer Wirlfamleit ge von, 2« "«^'""chllng der l. l. Landesregierung für Kram I'aunn !'. V 1«uu, Z. 2224 ?r.. betreffend die Ärwi, 3lt .>senlei,l>>° ^, ^uhebung einer Nierauflage iu der Stadt. die jkun? " ^^ bie Jahre 1«W bis einschließlich I«W; vom « ^ °""chung des I. l. Landespräsidentcn in strain D^u,' ^ptc'Nder 188«, ^ 2414 l'r,. betreffend die zur ^Uastlm^l ^°"desbeitrages zum Erforoernisfe des <^rund. läge c»uf di.?^ lür das Jahr l««« einzuhebende Um ^°" Nein ^"""l Steuern und auf die Verzcbrungssleucr " der N^""' "'^ ^bstlnust und von Fleisch. >^ Latt,^ °" brs LandcsgefeMattes für Krain. Nichtamtlicher Weil. sailer Wilhelm iu Wien. ün^. ^kr de»«^. Wien, 1. October. M Ne« Me Kaiser Wilhelm II. ist auf dem Wege ^'chischen ^" wachsten Mittwoch wird ?r in der ^^^^^ufttstadteinlrchen und dort scitcns des JeMeton. ^i3" in K«3^"6 der Versammlung deutscher Natur-^ "nen ^'." "" ""gen Tagen der Professor ^fan "Nstlllw°""9 ^ber die modernen künstlichen ^m»annehm"^bie gerade jetzt einen großen Ai° >n un^ ..^ür die Beurtheilung jener Ver-^sli^ sie ^?"l Verwerflichkeit ist es gleich-M 3 gewollter N!?c"" bewusst angestrebter, aus-ii« Hum Selbstzweck sind. Sie geschehen eben X "Hen lllz m ."""ltaltung selber willen, sondern k ^ anderen ^^"""^n durch Maßregeln, die 3^lm Mo, B ".^"eck haben. zum Belege auf die ""sse «) ^"Nchen 3?Z^el. wie sie m manchen Gegen-k" di/"."dölker A?"' "blich ist. Wenn z. B. ge-L° b«i . kleine ss^damerila's bei ihren Wanderun-l!«' b°. Aschen ^er auf ein Brett binden, damit ^l K". s>Msflm i^7 kann es üblich werden, diese dV slch nich^bei solche» hervorzurufen, bei ^'l f^den^ ohneweiters einstellte, weil man. Schädel, den nor- Wiener Hofes mit allen Ehren und Auszeichnungen empfangen werden, die einem so illustren Gaste, dem Bundesgenossen unserer Monarchie, geziemen. Ueber die Bedeutung des deutschen Kaiscrbcsuches des weiteren zu sprechen, ist im Grunde überflüssig. Jedermann kennt sie, jedermann versteht und würdigt sie auch ohne besonderen Commentar. Man wird ihr am besten gerecht, wenn man nichts Besonderes in sie hineinklügelt. Die «Norddeutsche allgemeine Zeitung» hat ein« mal mit Bezug auf den Besuch des Kaisers Wilhelm II. in Petersburg den Ausdruck «Antrittsvisite» gebraucht. Wohlan denn! Dieser Ausdruck ist auch auf den Besuch des Kaisers Wilhelm in Wien gut anzuwenden. Der junge Kaiser kommt, um seinem erlauchten Bundesgenossen in Oesterreich-Ungarn seine Antrittsvisite zu machen. Er hat hier gar keine besonderen politischen Zwecke zu erfüllen. In dieser Hinsicht ist in den letzten Jahren schon so viel gethan worden, das zu thun nichts mehr übrig bleibt. Das Bündnis zwischen Deutschland und Oesterreich-Ungarn ist längst geschlossen; es ist durch die Uebung, durch die Zeit und durch die erfreulichen Erfahrungen, die mit demselben gemacht wor» den sind, für die Dauer consolidirrt. Kaiser Wilhelm II. kommt nicht nach Wien, um etwa dieses Bündnis zu bekräftigen oder zu erneuern. Dazu wäre seine Anwesenheit nicht nöthig. Er kommt auch nicht um irgend welcher politischer Nebenzwecke willen. Vor wenigen Tagen erst waren die leitenden Staatsmänner Oester» reich-Ungarns und Deutschlands beisammen, haben den Gang der europäischen Politik miteinander besprochen uud sind wohl zu der Erkenntnis gelangt, dass sie in allen Fragen übereinstimmen und dass es kein Gebiet der europäischen Politik gibt, welches eine besondere Auseinandersetzung zwischen ihnen erheischen würde. Kaiser Wilhelm wird es darnach umsoweniger nöthig haben, in Wien politische Fragen zu erörtern. Er kommt als Freund zum Freunde. Sein Besuch ist ein wahrer Freundschaflsbesuch, nicht etwa eine bloße Demonstration gegen den oder jenen. Weder Frankreich noch Nllssland brauchen sich durch den Besuch des Kaisers Wilhelm in Wien irgendwie irritiert zu fühlen. So wenig, als wir im Juli d. I. durch deu Besuch des Kaisers Wilhelm in Petersburg uns alte-riert fühlten, so wenig haben es gegenwärtig die Russen nöthig, durch das Erscheinen des Kaisers Wilhelm in Wien sich beunruhigt zu fühlen. Kaiser Wilhelm hat es sich zur Aufgabe gesetzt, der Freund und Bundesgenosse Oesterreich Ungarns zu bleiben, ohne der Fcmd und Gegner Russlands zu werden. Und diese Aufgabe scheint umso leichter lösbar, je evidenter es ist. dass Ja es kann sich dieses Bestreben noch steigern, weil man ans irgend einer Veranlassung hinter der Formänderung etwas Mehreres wittert. So zeigen die alten Schädel in den Gräbern Pern's eine so starke Ver» unstaltunq, dass von vornherein die Absichtlichkeit der» selben anßer Zweifel steht. Man glaubte damals, ganz wie Gall, dass die Schädelform auf gewisse Eigen, schasten schließen lasse, und bemühte sich bei hervorragenden Persönlichkeiten, z. V. den Incas, die Eigenschaften der Herrscherwürde, Tapferkeit u. f. w. durch Herausdrücken der betreffenden Schädelpartien zu vergrößern. Es war hier also die Verunstaltung zur Staats» raison geworden. Uebrigens findet man auch in Deutsch» land recht oft eine mäßige Abplattung des Hinterkopfes. ebenfalls erzeugt durch das Liegen auf dem Hinlerkopfe im jugendlichen Alter. Das sei nicht bedenklich, da solcher Abplattung stets stärkere Ausbauchung in der Nachbarschaft entspreche und somit die Entwicklung des Gehirns nicht weiter leide. Nicht so glücklich im Punkte der Compensation go stellt sind aber andere Kürperthcile. z. V. die Füße. Was diess»! durch Verunstaltung an Entwicklung ver-loren gehe. sei endgiltig verloren. Zwar habe man es in Europa betreffs der Fußuerkrüpvelmla nicht so weit ge» bracht wie in China, aber der neueste Angriff der ver« einten Schuhmacher Europa's gehe doch hart au d,e Grenze des Möglichen, indem er den Fuß in eine Art von spitzem Instrumente zu verwandeln snche. Tb sei, eine wahre Beruhigung, dass ein Erlass diesem Unwesen auch Oesterreich.Ungarn seinerseits nicht die Intention hegt, Conflicte mit Russland zu suchen oder etwa vorhandene Interessengegensätze zu diesem Reiche über Ge-bür hervorzukehren. Darum erscheint wohl auch die Version, dass Kaiser Wilhelm in Wien als der Agent oder Vermittler Russlands auftreten werde, ganz hinfällig. Für solch eine Mission ist der Boden nicht ge« geben, es existiert einfach lein Object der Vermittlung. Man wird nach alledem gut thun, den Besuch des Kaisers Wilhelm in Wien von allen politischen Conjecture« freizuhalten und ihn einfach und natürlich als die Antrittsoisite eines Freunde« und Bundesgenossen zu nehmen, der durch sein Erscheinen zu bethätigen strebt, dass er die Freundschaft und Bundesgenossen-schaft, die sein Großvater begründet, sein Vater gepflegt, auch seinerseits mit Treue und Ausdauer halten und, wie er sich schon in der Thronrede vom 25. Juni ausgedrückt, entschlossen ist. mit deutscher Treue an dem Bündnisse festzuhalten, in welchem er eine Grundlage des europäischen Gleichgewichtes und ein Vermächtnis der deutschen Geschichte erblickt. Diese Tendenz ent. spricht nicht bloß dem Willen und den Gesinnungen des Kaisers, sie bildet auch einen Grundzug der Politik des Fürsten Bismarck, die heute mehr denn je in Deutschland die herrschende ist. Die Anhänglichkeit, d« Kaiser Wilhelm II. in seinen jungen Jahren, als er vom Throne noch weit entfernt schien, dem Fürsten Bismarck stets bezeugte, tritt in der Geschichte unserer Tage immer deutlicher hervor, sie ist ein Leitfaden für mannigfache Vorgänge in Deutschland und am Berliner Hofe. Sie erweist sich unter Umständen stärker selbst, als gewisse Familienbande, über die kein fühlend Herz sich hinwegsetzt. Wie man immer über diesen Punkt denken mag. so muss von unserem Standpunkte gesagt werden, dass es nur erfreulich ist. wenn der Geist Vismarcks die deutsche Politik zu dirigieren fortfährt. Es ist dies der Geist, den das Bündnis mit unserer Monarchie ge-schassen und gewiss in allen Lagen daran festhalten wird. Es ist dies der Geist jener politischen Staats-raison. welche den Frieden der Welt auf das Zusammengehen Deutschlands und Oesterreich-Ungarns gestellt hat und das gegenseitige Einstehen beider für einander zum Ecksteine der Politik gemacht hat. Zur Dienstbotenfrage in Körnten. Der Landesausschuss von Kärnten hat, wie man der Grazer «Tagespost» aus Klagenfurt berichtet, nunmehr auch das von der Landesregierung in Angelegenheit der vom Kärntner Bauerntage angeregten Aenderung für die deutsche Armee ein Ende gemacht und dieser Institution, beziehungsweise ihrem Officierscorps, eine genügend breite Basis gesichert habe. Die Beseitigung der durch solche unsinnige Angriffe hervorgerufenen Schäden könne nur durch ein langes orthopädisches Verfahren erfolgen. Die Schuh« macher jedoch würden bei einem Modenwechsel verlangen, dass der Fuß sich mit einemmale verändere und in die Breite gehe. Dieser Unfug sei schon früher ge< nugsam geübt. Man könne z. B. an den Eisenrüftun-gen in den Zeughäusern ebenso wechselnde Fußformen beobachten. Einmal sei der Eisenschuh sehr breit, bald darauf schmal und so lang und spitz, dass er als An-griffswaffe dienen konnte. Das Denkmal Leonardo's da Vinci in Mailand zeige einen ähnlich schroffen Uebergang; denn der Meister selbst trägt ganz breite Schuhe, während die Schüler am Sockel des Denkmale« mit auffallend spitzen Schuhen bekleidet find. In Mainz wurde einmal eine Schusterwerkstatt aus der Römerzeit aufgefunden, in welcher sowohl breite als spitze Sandalen vorhanden waren. Allerdings seien die Füße von Natur nicht alle gleich; aber solche beträchtliche Verschiedenheiten wie in jenen Fällen könne man nur auf künstliche Verunstaltung zurückführen. Heutzutage qerade ^ü die Schusterzunft zu einem Grade der Gewaltthätigkeit vorgerückt, daft die GchMsM ernMch m Iwnsel gestellt werde, und die Bevölkerung sollte sich wirtlich 1928 Laibacher Feitung Nr. 827. 3. October 1888. der Dienstbotenordnung eingelangte Gutachten dem Landtage vorgelegt, nach welchem bestätigt wird, dass die Dienstbotenverhältnisse in Kärnten, zumal auf dem stachen Lande, einer Abhilfe und Verbesserung dringend bedürfen, dass dieselben in manchen Fällen und Gegenden bis zur Unleidlichleit sich steigern und dass die im allgemeinen gering bewertete Ertragsfähigkeit kärntnerischer Landwirtschaften sehr häufig gerade auf die üblen Dienstbotenverhältnisse zurückzuführen sei. Die Landesregierung bezweifelt aber, ob diesen Uebelständen durch die vom Vauernbunde in Vorfchlag gebrachten Maßregeln würde abgeholfen werden können, und begründet dies generell dahin, dass von allen Gesehen, deren Handhabung von den Gemeinden im selbständigen Wirkungskreise geübt wird, die Dienstbotenordnung als das Schwierigste bezeichnet werden muss, und dies nicht etwa deshalb, weil die Handhabung des Gesetzes eine besondere, die geistigen Kräfte der Gemeinde-Organe übersteigende Befähigung erfordert, sondern vielmehr deshalb, weil hier die vielseitigsten Interessen collidieren und sich Einflüsse geltend machen, welche die mit der Handhabung des Gesetzes betrauten Gemeindevorstände auszugleichen schwer imstande sind; denn die im Gesindewesen Herr« schenden Missstände lassen sich nicht immer nur auf die Verdorbenheit, die Achtungslosigkeit und Untreue der Dienstboten, fondern gar häufig auch auf das Verhalten der Dienstgeber selbst und auf den manchmal zu beobach« tenden Mangel an Pflichtgefühl und Solidität zurückführen, und es dürfte die Annahme leine gewagte sein, dass hier ein Causal'Nexus bestehe, der nicht mit den Mitteln der Gesetzgebung gelöst werden kann. Demgemäß, theils aber auch im Hinblicke auf an« dere bestehende Gesetze und selbst auf die dermalige Dienstbotenordnung verhält sich die Landesregierung gegen alle vorgeschlagenen gesetzlichen Maßnahmen zur Sanierung des Dienstbotenwesens, wie Terminisierung des Abschlusses der landwirtschaftlichen Dienstverträge, Einführung von Leihlaufsbestätigungen, directe Einbringung entlausener Dienstboten durch die Gendarmerie über Anzeige des Bürgermeisters, Lohnabzüge:c., im allgemeinen mehr oder weniger ablehnend, und spricht dieselbe nur bezüglich der angeregten Frage der Altersversorgung der landwirtschaftlichen Dienstboten den Wunsch aus, dass diese im Kärntner Landtage schon vielfach ventilierte und schließlich von der Tagesordnung abgesetzte Frage baldmöglich wieder aufgenommen und ihrer von der Landwirtschafts-Gesell« schaft vorgeschlagenen Lösung zugeführt werde, weil die Altersversorgung erwerbsunfähiger Arbeiter eben einen Theil der modernen Socialgefetzgebung bildet und früher oder später sicher zum Gegenstande legislativer Bestimmun« gen erhoben wird. Je früher dieselbe zur Einführung kommt, umfo eher werden deren Vortheile zur Geltung gelangen, was namentlich bezüglich der landwirtschaftlichen Hilfsarbeiter deshalb zu wünschen ist, weil durch dieselbe und in Verbindung mit geeigneten gesindepolizeilichen Bestimmungen am erfolgreichsten auf eine Besserung der Dienstbotenverhältnisse hingewirkt werden kann. Diese Auseinandersetzungen hat die Landesregierung mit den einschlägigen Gutachten der Bezirkshauptmannschasten instruiert. Politische Ueberftcht. (Zur Wiener Linienwallfrage.) In einer für die Haupt« und Residenzstadt des Reiches entscheidenden Angelegenheit, der Linienwallfrage. ist von der maßgebendsten Stelle ein Wort gesprochen worden, welches geeignet ist, die Herzen der Bürger Wiens mit empören gegen eine derartige Zumuthung. Der Um« stand, das« die verunstalteten Füße sich in der «über« wältigenden Mehrheit» befinden, ändere nichts daran, dass die Verunstaltung eben nicht in der Ordnung sei. Kein Kind werde mit einem solchen Fuße geboren, lein Erwachsener aus einem Naturvolke, das stets mit bloßen Füßen gehe, weise einen solchen Fuß auf. wie wir ihn nach Ansicht unserer Schuhmacher haben sollen. Und was wir anzustreben haben, das sei eben die Fußform des Kindes, beziehungsweise die jeuer Naturvölker. E« ist nun ein Irrthum, zu glauben, dass es nur der Belehrung der Schuhmacher über die natür« lichen Ansprüche des Fuße« bedürfe, um dem Uebel abzuhelfen; denn der Schuhmacher glaubt gerade, das Publicum wünsche die Missform. Deshalb muss der Antrieb zur Besserung vom Publicum aus erfolgen. Aber nicht allein der Schuh, auch der Strumpf be« dürfe der Reform. So lange die jetzt üblichen spitzen, symmetrisch geformten Strümpfe getragen würden, werde auch beim besten Schuhwerke der Fuß nicht in seiner natürlichen Form verharren können. In alter Zeit seien richtigere Muster von Strümpfen dagewesen, und diese alte Form möge man wieder zu Ehren dringen. Es sei nöthig. Strümpfe von naturgemäßer Form in den Geschäften zu verlangen, damit dieselben wieder in den Handel eingeführt würden. Nicht nur Hühneraugen und heraustretende Ballen folgten aus frohen Hoffnungen zn erfüllen. Vei der Feier der Er-» öffnling ocs Parkes auf der Türlenschanze erklärte Se. Majestät der Kaiser, «er wünsche herzlichst mit dem Blühen und Gedeihen dieses jungen Gartens anch den erfreulichen Aufschwung der Voroite. welche, sobald dies möglich sein werde, auch keine physische Grenze von der alten Mntterstadt scheiden solle.» Die Worte Seiner Majestät wurden von den versammelten Festqästen mit begeistertem Jubel aufgenommen, und sie werden allenthalben das Gefühl des tiefsten Dankes und die freudigste Erwartung hervorrufen. (Istrien) Nach einer am Samstag mit dem Statthalter Freiherrn v. Pretis gepflogenen Unterredung hat der Landeshauptmann Dr. Vidulich sein Vorhaben, zu demissionieren, aufgegeben. (Der Verwaltungsgerichtshof) hob die Verfügung des Tiroler Landesansschnsses. welcher ent« gegen einem Beschlusse der Gemeinde Ilisero den dortigen Gemeinde-Secretär seines Amtes entsetzte, auf. (Dr. Smolka) feiert am 14. October den vierzigsten Jahrestag der Uebernahme der ersten Präsidentschaft im österreichischen Rcichstage. (Der Antrag Liechtenstein.) Die «Mon> tagsrevue» meldet, dass ihr «comftetenten Ortes in einer jeden Zweifel ausschließenden Weise» versichert wurde, dass die Regierung nicht beabsichtige, eine Novelle zum Reichsvolksschulgesetze einzubringen. Anch der Antrag Liechtenstein werde in der nächsten Session in keiner Weise zur Discussion gelangen. (Reichsrathswahl.) Im Landgemeinden. Wahlbezirke Landeck wurde der Notar in Heiligkreuz bei Hall, Vincenz Gasser, an Stelle Ereuters in den Reichsrath gewählt. (In Ä gramer oppositonellen Kreisen) macht die Abdication des Grafen Ivan Draskovic, als Führers der gemäßigten Oftposition, großes Aufsehen. Indessen war ein solches Ereignis seit Jahr und Tag vorauszusehen. Die persönliche „nd politische Loyalität der Grafen Draskovic' stand immer außer allem Zwei» fel. aber was sich um die Fahne der Draskovic scharte, war eine buntscheckige Fraction mit so divergierenden Ambitionen und politischen Anschauungen, dass ein Zerfall der gemäßigten Opposition schon lange unaus« weichlich erschien. (Der deutsche Reichstag) wird in der zweiten Hälfte November einberufen werden. Das Car-tell der National-Liberalen mit den Conservative« für die preußischen Landtagswahlen ist im letzten Augenblick gescheitert, weil letztere auf der Candioatnr Stöckers bestehen, wozu die National-Liberalen keinesfalls zustimmen. Die Vorarbeiten für die Landtagswahlen sind nach Berliner Meldungen überall in vollem Gang? und sollen derartig gefördert werden, dass die Urwähler-listen in den ersten Tagen dieses Monats öffentlich aufliegen können. (Frankreich.) Anlässlich der Eröffnung der Schlosser.Fachschule in Freville hielt Goblet eine Rede und sagte, er würde vergeblich versuchen, die Besorgnis zu verheimlichen, worin man unmittelbar nach der bedauerlichen, für die Zukunft bedrohlichen Wahl Boulangers sich befinde. Die Politik Aoulangers könne nur zur Erneuerung irgend eines verabscheuenswerten Abenteuers führen. Unbestreitbar seien Reformen wün» schcnswert. Ein großes Uebel sei, dass die Kammer-Majorität leine homogene ist. Die Wahl zahlreicher Boulangisten in die nächste Kammer würde zur Anar« chie oder Dictatur, wahrscheinlich zum Bürgerkrieg, vielleicht aber auch zu einem auswärtigen Kriege führen in den verunstalteten und dadurch geschwächten Fuß-» theilen anzusiedeln. Er wolle nun nicht, so fuhr Redner fort, auch noch die Verunstaltung des Brustkastens durch die «Taillenbildung» ausführlich besprechen; es müsste das zu sehr herben Erörterungen führen. Nur so viel wolle er bemerken, dass in dem Thorax (Brustkorbe) des Ideales der Schönheit, der medicäischen Venus, und dem einer modernen Dame genau entgegengesetzte Verhältnisse bestehen. Derjenige der Venus laufe nach oben, derjenige unserer Modedame nach unten spitz aus. Das Ideal der Corsetmode sei die Erzielung der In-fectenform. Wenn man im Orient, wo weder Corset noch Gürtel die natürliche Körperform beeinflussen, oder wenn man auf alten Heiligen-Darstellungen weiv< liche Gestalten betrachte, so sollte man meinen, dass es möglich sein müsse, auch bei uns wieder zur natürlichen Form zurückzugelangen. Und es handle sich ja auch keineswegs nur um die wahrhaft schöne Form. sondern mehr noch um die Unordnung, welche durch die Einschnürung in der Lage wichtiger innerer Organe hervorgebracht werde. Der auf Leber. Magen. Darm ». s. w. ausgeübte Druck, wenn er anch nicht unmittelbar das Leben gefährde, habe doch beträchtliche Störungen der Functionen dieser Theile zur Folge, und wenn auch an den Erwachsenen jetzt wenig mehr zn ändern sei, so solle wenigstens die Jugend geschützt werden vor der bezeichneten Gesahr. ______ und dies unter den bedauerlichsten Verhältnissen, welchen wir einem solchen entgegengehen könnten. ^ sollen die auswärtigen Mächte unter solchen VeM nissen von der Zukunft Frankreichs halten. a"f n>el^ Allianzen ist zu hoffen, wenn man keine S'W" besitzt, sie anderen nicht bieten kann? Gablet '^ mit dem Ausdrucke des Vertrauens, die Republik nm triumphieren, und das Land werde im Jahre 1 eine Kammer zn wählen wissen, welche demselben Ruhe und Wohlfahrt sichern wird. „„< (Serbien.) Wie man der «Pol. Corr.» °« Belgrad meldet, fand vorgestern in Semendria Enthüllung des Davidovic-Denkmals statt. LavlM ist der Begründer der serbischen Zeitung« Literatur, " er im Jahre 1812 die erste Zeitung in serv^ Sprache herausgegeben hat. Dieselbe war w erschienen und hatte «Srbske Narodne Novlnc» u heißen. Das heutige Amtsblatt «Srbske Now "«',>. eine Fortsetzung dieses im Jahre 1812 von ^ douic gegründeten Zeitungsnnternehmens. ^'?^n Daoidovic' ist im Jahre 1838 in Semendria ge^' und daselbst begraben worden. ^ «<,,,.a (Der Zar in Asien.) Aus St. Pet"^ wird berichtet: Sicherem Vernehmen nach wlr ,^ der Zar vom Kaukasus nach Batum begeben. ^ .^ das erstemal, dass Batum, seitdem es dem "M,^ Reiche einverleibt worden, den Zaren empfangen .^ Von Batum wird der Zar per Eisenbahn die nach Tiflis und Baku fortsetzen. D^ (Dänemark.) Eine Versammlung Hr ^j gierten der Linken, zu welcher jeder Wah"r . ^ Delegierte entsendete und auch die der ge^"" ^ Linken ungehörigen Reichstags.Dcputierten Ü^aor ^. ren, nahm eine Resolution an, in der eine ^ Verhandlungen anempfohlen wird. -^ be- (Religionstampfe.) Aus M"^^ richtet, dass es zwischen den heidnischen ^'.' Mil den dortigen Muhamedanern bei Mhow in 3'"«' ^ Religionsstreitigleiten zu blutigem Kampfe la"^^ Hindus wurden getödtet und mehr als ^

und hoffnungsvollen Herrn Oberlieutenants ^» ^lbe" lenta, welcher die zahlreichen Theilnehmer an ^ ^ mit sichtlicher Rührung beiwohnten. WiewoYl ^^ unglückten. weit entfernt von seiner Heimat j^ ^ son, der Tod auf fo verhängnisvolle und n" ^M ereilte, so wurde doch alles gethan, ««' '° „ 6^ Hülle des Verewigten auf eine seines «"6^^. "'" des würdige Weise aufzubahren und zu vee ^^ die Bahre standen nebst den Wachslichter« " "FolM' stocke in voller Blüte. Der Leichnam war ^1^, überdeckt mit frischen Blumenkränzen, d^, reiche Theilnehmer in Brunn emgetroNe^^zerte ^ liche Gremien Cisleithanicns sind d"ry „ stey <. treten. Auf der Tagesordnung der Verai«) ^ ^nl , „, wichtigster Punkt die Stellungnahme geg ^n " reichischen Aerztetage vorgelegten Antrag .^ des Apolhelerwesens. ^.l^-sseist^B^ - (Todtschlag.) Aus Wind's^ Zch.,.ieb >s geschrieben: Am 28. v. M. wurde v" .^ ^ ^. Ajdnik in Oberfeistrih. welcher W" " ^tige" hies^ eines sträflichen Verhältnisses mit dem ^n ^ besiherssohne Barthelmä Rudolf beschuh t-- ^ mit einem zum Obststoßen gelM'gen ^ ^^e"" schlagen, dass er tagsdarauf an "stet. ^ letzungen starb. Der Thäter wurde ^"Y ^ .„ ^ (Deutscher kärntnerische Ortsgruppentag des Deu^ g .«, h. wird am 14. d. M. um 3 Uhr 1^"" / Uhr >" saale zu Villach stattfinden. Abends um e'" demselben Saale zu Ehren der 6Y« mers abgehalten werden. l 1929 it. October 1888. u„z7"(öwei Ortschaften vernichtet.) Wie man! bie! ^' ^ "" ^^^ drei Tage andauernder Brand l? .^ Mädchen, wir kommen ins Gespräch und, >A ^.' !lt gesteht mir, dass sie auch lebig bleiben ^'ll»d k , " Harmonie lanns doch gar nicht ge- ^ °° haben wir uns verlobt.» lilchc» M ^ am 0. October 1«4<> hingcrichleleu unga- vorbei, Q- ^°^"'ten. »st vorgestern, 72 Jahre alt, ^ als 3> ^'^^ ^" Lebzeiten ihres Gatten an seiner ^ sein Patriotin eine politische Rolle. Am Vor- 3"'w de»K^^""6 steckte sie ihm einen Dolch zu, ^n ,„ ^ ^lbstiuord zu ermöglichen und ihn vor dem a oeivtchren. Dieser Plan wurde aber vereitelt. ^W"de<^ "blutiges Lob.) «Ach, Herr Doctor, "liotben, 3"" ctv'g dafür dankbar sein, dass Sie meine ^^^behmldellen. __________ ^cal- und Provinzial-Nachrichten. Krainischcr Landtag. Sitzung tiy,,, 2<>. Srptcnlber. ^, (Fortsetzung u. Schluss.) ^ des >^'"" "°" Blei weis referierte im >fs Ncauli '"""nzausfchusses über die Vorarbeiten ^vem,'"'''« des Gurtflusses, welcher sehr häufige 1?"". lonk- " ^rursacht und nicht nur den Land« Knsfonds «?< "^ der ärarischen und der den, Re-zf>? Echad?? "?" Herrschaft Landstraß einen bedcu-n M el^s" ^'^^' Da also die Regulierung dieses »> ^ gelea., °^ "" Interesse des Aerars wie des <>wen s^ ttc"" ^ "'deicht gar möglich sein ^i " in, «^'"bar z„ machen, so stellt der Vericht-^?°he l. f w " ^s Finanzausschusses den Antrag. l«N, " dllrch Z'""''» zu ersuchen, dass sie die Vor-M ^b die^.« "^ technische Organe vornehmen ^ perlen A 3 ^" ^iezu erforderlichen, auf 25,00 !^V^^elra" ,"llen trage; die andere Hälfte bis kiel. ^stritte» . .°" ^50 fl. möge aus dem Landes-^"rag '""de„ ^r Abg. suklje unterstützte >W.Eiters' eich" °"^ angenommen wurde, lli ^^»sarbeit"'"^ ^g, Dr. Papez über die Enl-ü" ^°ü,a-Thale, welche ein sehr gün-b'lte "» bleibl ^"' ^" ^s« jetzt nicht mehr viel zu ^.^"ptierten «, ^^lb ^ellt er folgende,,, ohne De-^cH ^ss ''""«: Der Landesausschuss wird er-^>ebb^"es UN..«,"" ^ die zur Entwässerung des '>" ^" Arbeite °"^ nothwendigen und unauf-^?'"inare ^./'ü" entsprechenden Vetrag aus dem ">e der Ge" .3' Hren referierte hieraus über l'lhls^'Hsbezir,, ^'"?e Laserbach um Ausscheidung aus >«" Üaaz ^,"lmv und Einreihung in den Ge-^,'^ behufs w»? "antragt, dieselbe dem Landes« «eh "des Ah we« erer Erhebungen abzutreten. Ueber ^^^"ledi^°"'' ""be dieselbe jedoch so- ^ l)?^'^Abän! "ferierte über den Geschenlwurf, P^ Hreiu77^ung der gesetzlichen Bestimmung ^N^ der b^ b" Errichtung der Jagdkarten. ^<»s von, b"^" Bestimmung des ^ 6 des > ?^l^ war das beeidete '' "U ^ befrei ^ ^5 Entrichtung der Taxe für !'w g n" I" da5 ^?" )'« led"« g^e'llt. dass eingeräumte Ve< ^, "Z^m^ und von Leuten ^ nu^tung'^^^^^^^ nicht zur Aufsicht, son- ^>gt^>"de A.„7 I««d bestellt sind. Deshalb ^ d^" ^stin,^erung, respective Einschränkung '^ftril Schlossen: Der i, li des Ge- "" l884. L. G. Vl. Nr. U. tritt in seiner gegenwärtigen Fassung außer Kraft und hat künftighin zu lauten: H 6. Von der Entrichtung der Taxe für die Jagdkarte sind befreit: das zum Schutze der Jagd unentbehrliche, beeidete Aufsichtspersonale, die Schüler der niederen Forstschulen und Forstprallilanten während ihrer Studien, beziehungsweise Lehrzeit. Die politische Bezirks-bchördc bestimmt mit Rücksicht auf die Ausdehnung und die TerrainvcrlMnisfe des Jagdgebietes fowie auf die größere oder geringere Gefahr einer Iagdbefchädigung im Einvernehmen mit dem Landcsausfchussc für jedes Jagdgebiet einer Gemeinde wie auch für jedes felbständige Jagdgebiet eines Grundbesitzers die Maximalzahl des von der Iagdlartcligebür befreiten Iagdaussichlspersonalcs. Kommt dicsfalls das Einvernehmen zwifchcn der politischen Bezirksrhö'rdc und dem Landcsausschusse nicht zustande, so steht die endgiltige Eulscheidung der politischen Landesbrhörde zu. Schließlich referierte Abg. Kersnil über einige Aenderungen dcs Wildscholizcitgesftzcs. Die Schonzeit wurde im Entwürfe des Landesausfchusscs geändert: ») für das Hasel- und Schneehuhn vom 1. Februar, statt wie bisher vom 1. Juni bis 15. August; d) für Rebhuhn und Wachtel vom 1. December, statt vom 1. Jänner bis 15. August; c) für die Stockente vom 1. März bis 81. Juli, statt bis zum 30. Juni; ä) für die Wildtaube wird die Schonzeit ganz aufgehoben. Der Verwaltungs-Ausschuss beantragte außerdem noch folgende Aenderungen der Wildfchonzcit: :r) für den Gcmsbock vom I. Jänner bis zum 81. Juli. uud nicht wie bisher erst vom 1. Februar bis zum 30. Juni; d) für den Feld- und Alpenhafen vom 1l». Jänner bis zum 15. September, statt wie bisher bis zum 31. August; c) für die Stockente wie bisher vom 1. März bis zum 30. Juni. Der Abgeordnete Kavcic beklagte fich in der Gc> neraldebaltc über uncorrecte Vergebung der Adclsbergcr Jagden. In der Spccialdcbatte stellte der Abgeordnete Baron Taufferer den Antrag, dass die Schonzeit für den Gemsbock wie bisher vom I.Februar bis zum 30sten Juni, für das Rehlitz aber das ganze Jahr hindurch und nicht wie bisher vom 1. Jänner bis zum 15. September dauern folle. Der Abg. Kl un stellte hinwieder den Antrag, die Schonzeit für das Rehkitz bis zum 15, September sowie jene des Feld- und Alpenhascn bis zum 31sten August und der Stockente vom 1. März bis 31. Inli nach dem Entwürfe des Landcsausschusses zu belassen. Bei der Abstimmung wurde der Antrag des Abgeordneten Tauffercr abgelehnt, die Anträge Muns aber wurden angenommen. In consequenter Durchführung dieser Beschlüsse wurde nach dem Antrage Kluns auch der H 2 dahin abgeändert, dass das Jagen mit Vrackhunden vom 16. Jänner bis zum 31. August (und nicht bis zum 15. September, wie es der Verwaltungsausschuss beantragt hatte) verboten bleibt. Die beiden abgeänderten Paragraphe lauten jetzt: ij 1. Bei Ausübung der Jagd ist folgende Schonzeit zu beobachten: 1.) Für Haarwild. Für männliches Roth. und Damwild vom 1. November bis 30. Juni; für Weib« liches Roth- und Damwild und Wildlälber vom 1. Februar bis 30. September; für Gcmsböcke vom 1. Jänner bis 31. Juli; für Gemsgeihc und Gemskitze vom ersten December bis 15. August; für Rehböcke vom I.Februar bis 31. Mai; für Rchgeiße und Rehkitze vom 1. Jänner bis 15. September; für Feld- und Alpenhafen vom 16ten Jänner bis 31. August. 2.) Für Federwild. Für Auer-hähne vom 1. Juni bis 31. März; für Birkhähne vom 15. Juni bis 31. März; für Auer- und Virthennen das ganze Jahr; für Fasanen vom 1. Februar bis 3Istcn August; für Hasel», Schnee- und Steinhühner vom 1. Februar bis 15. August; für Rebhühner und Wachteln vom 1. December bis 15. August; für Waldschnepfen vom I.April bis 15. August; für Stockenten vom I.März bis 31. Juli; für Wildenten, außer der Stockente, dann Gänse, Sumps- und Wasservögel vom 15. April bis 1. Juli. Beim Noth-, dann Reh. und Gcmswild gilt das Jungwild als Kalb oder Kitz bis zum 1. Juli des nach der Geburt folgenden Jahres. H 2. Während der Schonzeit ist das Jagen, Todten und Einsangen der oben angeführten Wildgattungen verboten. Auch darf nach Ablauf von vierzehn Tagen nach eingetretener Schonzeit und »nährend der Dauer derselben lein Stück von den zu schonenden Wildgaltungen zum Verkaufe (ß 7) gebracht werden. In der Zeit vom 16. Jänner bis 1. September darf mittels Vrackhuuden nicht gejagt werden. Die übrigen Paragraphe find so ziemlich gleichlautend mit den diesbezüglichen Bestimmungen anderer Länder und wurden ohne Debatte angenommen. — Hierauf wurde um 2 Uhr nachmittags die Sitzung geschlossen. — (Des Kaisers Namens fest.) In der hiesigen Domlirche wird morgen um 10 Uhr vormittags der hochwürdigste Herr Fürstbischof aus Anlass des Aller« höchsten Namenssesles ein Hochamt celebriercn, zu welchem alle Civilbchördcn geladen sind. Aus dem gleichen Anlasse findet morgen um 9 Uhr vormittags in der Kloster« fraucnlirche ein Festgoltesdienst statt, an welchem sich die biesiae Garnison betheiligen wird. — (Laibacher Gemeinderath.) DerLaibachcr Gemeinderath hielt gestern abends eine außerordenilichc öffentliche Sitzung ab, in welcher Bürgermeister Grassclli zunächst mittheilte, dass er anlässlich des Geburtsfestes Sr. Majestät des Kaisers, des Namensfestes des Krön« Prinzen Rudolf und der Kronprinzessin Stefanie im Wege des k. k. Landespräsidiums die ehrerbietigsten Glückwünsche dargebracht und selbe an Allerhöchster und höchster Stelle dankend zur Kenntnis genommen wurdcn. Das k. k, Landespräsidium lädt den Gemeinderath zu dem anlässlich des Allerhöchsten Namensfestes in der Domkirche zu celc-brierenden Hochamte ein, und der Bürgermeister ersucht die Mitglieder des Gemcinderathes, an demselben zahlreich lheilzunehmcn. Der slovenische Turnverein «Solo!» dankt der Stadtgemeinde für die festliche Begrüßung, G< meinderath Hribar berichtete sodann namens der Finanzseclion über die Zeitdauer der bereits vom Gemeinderathe beschlossenen lOOproc. Umlage aus den ginslreuzer, welche ob Mangrls riuer genauen Bestimmung der Zeitdauer nicht gem-h migt worden ist. Der Referent beantragt, es möge dieser neue Beschluss inbetreff Erhöhung der städtischen Zuschläge mit der Bitte an den hohen lrainischen Landtag geleitet werden, die Erhöbung für zehn Jahre zn bewilligen, Bürgermeister Grasselli constaliert vorerst, dass im Sinne drs Gemeindestalutes die erforderliche Zweidrittelanzahl der Gcmeinderäthe anwesend ist und enuncicrt. dass die absolute Majorität zur Giltigkeil des Beschlusses nothwendig ist. Bei der Abstimmung wurde der Antrag der Finanzsection angenommen. Hierauf be> richtete Dr. Taviar als Referent der Finanzsrction über die Aufnahme eines neuen Communalanlehens u»b stellte nach einer längeren Auseinandersetzung den Antrag: 1.) Es werde seitens der Sladtgemeinde ein neues An lehen im Betrage von 500.000 fl. aufgenommen und 2.) der Stadtmagistrat beauftragt, die Zustimmung des Landtages für die Belastung drs Gemeindevernwgcns, insoweit es nicht durch das Lotterie-Anlchcn tangirt ist, zu erwirken. Vicebürgermeister Petricic befürwortete ein größeres Anlehen, und zwar im Betrage von einer Million Gulden, da man mindestens eine halbe Million für die Canalisierung der Stadt brauchen werde. Gemeinderath Dr. Ritter von B leiweis - Trste n iKli bezeichnet die Frage der Canalisation derzeit als Phrase und meiut, man werde wohl warten müssen, bis die Frage reif werde. Referent Dr. Tavcar erklärte fich gegen den Antrag des Viccbürgermeisters V. Petricic. Bürgermeister Grasselli constatiert die zum Beschlusse eines Anlehcns erforderliche Anwesenheit der Mitglieder des Gemcinderathes und leitet die Abstimmung ein. Der Antrag, ein Anlehen von 500.000 si. für die Sladtgemeinde Laibach aufzunehmen, wurde sodann einstimmig angenommen und der Stadtmagistrat beauftragt, die Genehmigung des hohen Landtages zu erwirken. Hierauf wurde die öffentliche Sitzung geschlossen. — (Festlichleiten in Nassenfuß.) Die Ortsgemeinde Nassenfuß veranstaltet zur Feier des vierzigjährigen Regierungs«Iubiläums Sr. Majestät des Kaisers am 6. und 7. October folgende Festlichleiten: Am 0. October wird der Markt beflaggt, abends findet eine allgemeine, durch Höhenbeleuchtnng und Abbrennung von Feuerwerk im Effecte gesteigerte Illumination statt; zum Schlüsse veranstaltet die dortige Feuerwehr einen Fackelzug durch den Markt bis zum Gemcindeamte, und zwar unter Begleitung der Musikkapelle des uniformierten Bürgercorps von Rudolsswert. Am 7. October um 5 Uhr früh Tag-reveille; um 8 Uhr Vertheilung des Betrages von 50 fl. unter die Ortsarmen; um 10 Uhr Fest messe. Nachmittags um 1 Uhr Festbankett, wobei die oberwähnte Kapelle die Tafelmusik besorgen wird; um halb 4 Uhr Ausflug auf den eine wunderbare Rundfchau bietenden «Trauerberg», woselbst die Schuljugend nach Vertheilung der Festschrist «Oolnr I'räuo ^oiol I.» unter angemessenen Ansprachen bewirtet wird. Hierauf freie Unterhaltung mit Mufil und Gefang. Abends 8 Uhr: Tanzunterhaltung. — (Mil itä r-Curhaus in Abbazia.) Die Südbahn-Gesellschast hat Abbazia, den reizenden Wmtrr» curort, für dessen Aufschwung sie schon so vieles gethan, mit einer neuen Anstalt bereichert: einem auf ihre Kosten neuerbaulcn und eingerichteten Militär-Lurhause, welches sie vorgestern der österreichifchen Gesellschaft vom »Weihen Kreuze» übergeben hat. Dic Gesellschaft vom «Weißen Kreuze» hat sich zur Aufgabe gestellt, Officieren der l. t. Armee und Flotte, die infolge von Verwundungen oder Strapazen einer Cur bedürftig sind, den Aufenthalt in einem Curorle zu erleichtern, beziehungsweise zu ermög« lichen. Sie besitzt zu diesem Zwecke auch bereits seit einigen Jahren ein Curhaus in Meran und erhält nuil durch die Munificenz der Sübbahn'Gesellschaft ein zwlitrs am Strande der Adria, unfern der Lorbeer« und Ka» slanienhaine von Abbazia, ein einladendes Haus von orci Etagen mit zwölf elegant und wohnlich eingerichteten Zimmern, deren jedes zwei Officieren Unterkunft bietet, zwei Cabinetten, zwei Dicnerzimmern und Veranden, wenige Schritte vom Meeresufer, umgeben von anderei, Etablissements der Südbahn, name«tlich dem fchon weit bekannten Hotel, das nach dem Namen der durchlauch« tigsten Kronprinzessin benannt ist. Commandant dieses Curhauses wird der Herr Linienschiffs ^Capita,, Heinrich Ritter von Littrow, Chefarzt der Herr Professor Dr. Julius Glax sein. — (Weinlese in Ist rien.) Am vorigen Montag hat in Parenzo die Weinlese begonnen, wclchc ohne Unlc» 1930 .j. Octow !«38. ^libnchls Zeitung Nr. 227. brechung die ganze Woche hindurch dauerte und auch diese sowie die nächste Woche in Anspruch nehmen dürste. Das Ergebnis ist Triester Blättern zufolge ungewöhnlich günstig und übertrifft die Erwartungen fast um das Doppelte. Die Keller sind überfüllt in einer Weise, wie man es schon viele, viele Jahre nicht mehr gesehen hat. Es stellt sich bereits ein empfindlicher Mangel an geeigneten Räumlichleiten und an Fässern ein, welcher Um» stand natürlich auf die Preise der Ware zurückwirkt, die mit 7 bis 9 st. bezahlt wird. Ebenso zeigt sich die Wein» lese auch in Visignano und Orsera als eine sehr gesegnete. Desgleichen wird das Erträgnis oberhalb des Quieto im allgemeinen gelobt. Verteneglio, Vuje, Umago haben ein besonders gutes Jahr. In Pirano, Isola und Capo-distria wird die Weinlese ebenfalls als gut bezeichnet, wiewohl die Reblaus hier manchen Schaden angerichtet hat. Aus dem Innern von Istrien lauten die Nachrichten weniger befriedigend; die Trauben haben dort ziemlich stark durch den Hagel gelitten. — (Kronprinzessin Stephanie in Lai» bach.) Die durchlauchtigste Frau Kronprinzessin Stephanie ist gestern vormittags auf der Rückreise aus Dalmatien mit dem Eilzuge in Laibach eingetroffen und hat nach einem Aufenthalte von vier Minuten die Reise nach Wien fortgesetzt. Auf dem Perron hatte sich ein ziemlich zahlreiches Publicum eingefunden, welches die hohe Frau ehrfurchtsvoll begrüßte. Die durchlauchtigste Frau Kronprinzessin dankte in huldvollster Weise für die Ovation. Ein officieller Empfang fand nicht statt. — (Weinlesefest.) Der hiesige Arbeiter-Vil. dungsverein veranstaltet Sonntag, den 7. October, im Cafino-Glassalon ein Weinlesefest, verbunden mit einem Tanzkränzchen. Programm: Von 8 bis halb 10 Uhr Concert ; Einzug zur Weinlese in den Weingarten von Bürgermeister, Gemeindeschreiber, Winzerinnen, Wächter und Hüter, begleitet von der Gemeindemusik, präcise um halb 10 Uhr; Verkündigung der Weinlese-Verhaltungsmaßregeln durch den Bürgermeister; während der Weinlese findet die Eröffnung der Weinhalle «zum höchsten Heurigen» statt. Anfang 8 Uhr abends. Die Musik besorgt die hiesige Regiments-Musillapelle. — (Ein journalistischer Scandal.) Die Wiener und Budapester Sonntagsblätter veröffentlichen spaltenlange Depeschen aus Berlin, in welchen nach der «Kieler Zeitung> neuere Bruchstücke aus dem Tagebuche des Kaisers Friedrich aus dem Jahre 1866 mitgetheilt werden. Wir sind natürlich nicht im entferntesten in der Lage, uns über die Echtheit dieses Bruchstückes auszusprechen — was wir aber bestimmt wissen, ist, dass dieses «Bruchstück» vor nun mehr als zwei Monaten im August-Hefte der Zeitschrift «Vom Fels zum Meer» in einem Artikel über Kaiser Friedrich III. von L. v. Billow erschienen ist. Ob nun die «Kieler Zeitung» einer Mystification zum Opfer gefallen ist und nahezu die ge» fammte Presse Oesterreich-Ungarns und Deutschlands oder ob sie selbst mystificiert hat, in jedem Falle hat man es da mit einem Scandal zu thun, der nicht bald seinesgleichen hat. — (Die Rohlrankheit,) welche unter den Pferden der zur Waffenübung aus Klagenfurt in Laibach eingetroffenen Uhlanen - Division auftrat, fordert noch immer neue Opfer, trotzdem die energischesten Maßregeln gegen dieselbe ergriffen worden sind. Vorgestern mussten wieder drei Pferde vernichtet werden; unter diesen befand sich auch ein wertvolles Pferd des Herrn Rittmeisters, welcher dadurch einen bedeutenden Schaden erleibet. — (Ein Wagnis.) In Cilli. wo sich die Alro-batengesellschaft des Herrn Strohschneider, welche gegenwärtig in Laibach Vorstellungen gibt, producierte, ließ sich Herr Spelz, ein Mann von 70 Jahren, von dem Thurmseillünstler auf den Schultern über das Seil tragen. — (Ein Kind verbrannt.) Am 30. September nachmittags begaben sich die Besiherssöhne Franz und Johann Istenic aus Zirlnih, ersterer 6, letzterer 7 Jahre alt, auf die Wiese «Kamnagorica», um daselbst Kühe zu weiden. Sie nahmen das 3jährige Mädchen Maria der Gertraud Osaben von ebendort mit und zündeten ein Feuer an; gegen 4 Uhr kamen die beiden Burschen zu ihrem Vater und meldeten ihm, dass die Kleider der Maria Osaben in Brand gerathen seien und sie verbrannt ist. Als die Mutter der Maria Osaben am Unglücksplahe erschien, fand sie den verkohlten Leichnam ihres Kindes vor. Gegen die schuldtragenden Eltern wurden die gerichtlichen Schritte eingeleitet. — (Unglücksfall.) In Vischoflack fiel am vergangenen Freitag ein vier Jahre altes Kind in eine mit gelöschtem Kalk gefüllte Grube und fand darin den Tod. Schon einige Tage früher war ein anderes Kind in die Grube gefallen, wurde jedoch gerettet. — (Gemeindewahl.) Bei der Neuwahl des Oeineindcvorstandes der Ortsgemeinde Prevoje im Po« litischcn Bezirke Stein wurden gewählt, und zwar zum Gcmcindevorsteher Georg nwna. Hotel Eiidbahnhof. Ritter von ssichtcnan, Privatier, Graz. — Iosefa Huttcr. Veldes. — Koluschineg. Rudolfswert. — Ster^ mann, Gastgeber, Marburg. — Emma Eilt, s. Mutter, Lai dach, - Maria Pinler und Maria Stürm, Klagrnfurt, Verstorbene. Den 2 !>. September. Maria Tertml, StaW""' 3? I., Karlslnoterstraßc 7, Himwptoe. ^, « Den 2. Oct 0 ber. Adolf Beer, l. l. Oberst, ^ ^ Aemonastrasze 2, Herzfehler. ImSpi'ale: Den 30. September. MariaLampic,InUiohntt"l, ' Polanastraszc 42, Marasmus. MeteoroloMe Veobachtunssen in ^aibach^ Z 5Z fti n "" d.«5.m«e.. ^ 2, 2.N. 725 8 15 0 SO. schwach , bewoM ! M, «. Ab. 725, 5 IN f. Vormittags abwechselnd Rca,en. nachmillasss m"H^id, Uhr trat plMch heftiger, wanner Scirm-co ein. ""^/", 14 ?"' abwechselnd mit Regen. Das Tagcsmitlcl der Warm um 13" über dem Normale, _. ^"" Verantwortlicher Redacteur: I. N a g l i i^^^. > Danksagung. W Für die zahlreiche Betheilignng an wn ^'A"„ W bcgänguisse unseres mwergefslichen VatelS, des v > Antoll Tlro M filr die schönen Kranzspenden sowie auch H" A.. M ehrten Herren Sängern sur den ergrriftudci' ^ W gesang spricht hicmit den tiefgefühlten D"'" "" > die trauernde 3"""" W Laibach. 3.Ocloblr 188». AH' Zur Vertheilung au die Schuljugend bei 'i^ ^tf lass des Regierungs-jubiläums Seiner Majestät ejnei stattfindenden Festlichkeiten empfehlen wir c"cn „:chen \^ patriotischen Inhaltes ala auch ihrer i"« n »n ..t stattnng wegen zu einem bleibenden An Jfil V nafiom založniStvu jo »zJÖ° jjjj «lrugi, poiniiožoni na^- I Poezije S. Wor»5 B 10. v. Kleinmayr 8 Fed. I*»*1 Si tojigotrinioa T M^«»1- ^ 1931 ^Mlnchcr Zcituug Nr. 227. 3. Octobcr 1888. Course an der Wiener Börse vom 2. October 1888. N«« ^m °fsicellcn Course ^. «el^ War. Stllllts.Anltlit!l. ^t„7n,V...... """ "2'' >»Ktti" ^....... «llOb «225. ^Nt» ^" ^'""«lolc Hs.o fi, ,38— >»!> 5.0 >»«0er'v, ^ M^e s,oc, „ ,40—14««« "Mtt'ß». ...""'lli! !«l, „ ,41-- 14, !',0 >"!,et """^ !0U „ >?(.?.'. 171 2s> K0 „ I70'7K 171 2l, "olcnt«.,,lc, ftcucrftci 97 5.0 »7 7» ^. "'^l , . . 104.5,11 ,0b'2li «eld W«« 5°/n Tcmeser Vanal .... i>>4 50 105 — 5"/„ ungarische...... 1^4 5(, I05.'2<> Andere öffcntl. Nnlehcn. Donan.Ncg. ^'ufe 5'7„ 100 fl. . I I!» 75 120 »0 d!c>, Änlcide i«7«, ftcuerftci ,n« — iu Anlcdr» d, S«.idl,^memt>e Wien 10s, üli i«N 25> Nullen t, Si.idlgcmeinde Wien (Silber »,!d Grid) .... — - —'— ^fniülii, ^„l,d.S».id 14« - Pfandbriefe Äodcnls, allg. öste«. 4"/« Gold , 122 50 »2» 5« dlo, in <>(> „ ,, 4>/,°/» >0»!0w0s>n btc>, i» f><» ., „ 4"/„ . »8- »8 50 dto, P»li»»en EltuldvftlchlS"/« 10».— 108 K0 OüN. Hvpl>lhclcl>b!,,ll I0j. «'/,"/<, 101 — — — O,i, ^ a»l verl 4'/,°/». . 10I'50 102. d,o. ,. 4»/, . . 10«'. lO« 5« d!r, , 4°/« . . l«»!!!< vcrl, 5>/,"/„ —'— ^'^ Prioriläts-Odlinationen 100 !.N!dlortt'>,h» N'!cf»Vabn..... —'— —.^ Kali,! 3u0 0« l»0 Tiebenbiirgcr ...... —'— -^'^ Gelb Ware Slaalsbahn 1. «mission . . — — — — Slidbahn 5 »"/„..... ,<4 — i4< 5« .. 5 K°/n..... 125 5'N il< öl» Iwst.'gal!,, «ahn..... g^ 4» 9ft - Divcrfe Lose Vrc^itlosc 1ftl> fl, . . . . ,ß2 75 l8» 2s, ttlary^'c'Ic 40 sl..... s.<»>_!. «0 - <'/^, Dl>,!a,,,Dampssch, wo sl. 1,9.«, - -^ t'nidach,:, Prlim>cn»N,!lcl!,zoN. «<-, — Ä»»^ Olencr t'os.: 40 ll. .... zü «« s,9 ^ Palffy l'osc 4« »l..... 5-25 s.7'li Motbrüttrs»,. öft,«»<.s, viofl. l7'l5 I» ' Nudrll.^ojc 10 fl, .... _,._. - - Eoln, ^rsc 40 sl..... «4>5y «k.'- et.'^cni'ie.Vos!' <0 <> , . ^^ zs, «s,'L5, W.ildflcl!,.^^' i!<> sl, , , , 48-5, 44 25 Mndilchsssav-^lc 20 fi, , . 5^ _ s.e— Vllnl-Acticn (per E!>! sl. . i,3il»1>8?<> <0 ll, > !'» s>l» wa - Ädncs,'«nst,,öst.z!U0sl,S.4<>« Lld».°«nN, f. Hanb,u.V,l««ll. «0» «" »w - «llcditbanl, «N^, Uüss. 2uo fl. 2y«'7ki 3N8 z>s> Dcprsllclib.inl. «N<,. 2«o fl. . ,g, — 182 — E«cc>!,^'tc W,, ^tltdcsilN.Knofl, »14 —«?'— Hvprlhclc»!,,. öft.2UOll.25«/, VtllcblSbanl, AN.l , 140 st, . izz.->I52'5U Vtld Wa« Actirn vou Transport-Untcrnchmnnncn. ,-v E tücl». Mbrcchl«Äabn 2, >iM. —'- —' — Ulihm, i>il>lddlll)N IKO fl, , . . I»4 5!) 19b 5,0 „ weNbahn 200 fl. . . . 327 — «28 — lvuschl>l!hr>ibel «tisb. K0u sl, Lvt. — - — — (lit. N) ,!'l» sl. . 805, —»07-I,o»aü - D>i!»psjchiNahni! - Ves. Ocst..2!s.III.L,i«?«»oofl.S. —-- — Ft,d!nands»Vlosdd. luua sl, 2M. >45>^ >4i>5> Nlanl-Ioscs «ahn »oo fl. Vilbtl —-— — — WüslirchcixVarrscsliis zooll.V. — - — - G.,ll,.NarI.^ubwig-B.^N0fl,Il!»!'c»hn ic>« sl, . —-— —- — Nalch.ni.O!'c,l>,o sl.S. —>— —- -i!tmdcr,i»,ftU!ch.,tt z-oo fl, ö, w. »18 — »1» — Ülovd, oft.'UNl,,.2r,sfi N iu>,'/!', Elel'ci'l'ürgc, «tisrnb, 2oft sl , — — .-— k>!.,^!«bn 200 sl ö W, . I2b» ?b zll>2'»o Vt»b w»r, Sllbbahn »00 fl. Silbri . . . 108 25 108 75 Süd «ordd..V«b..«.20llf,.EM. ,5» 5b 158 >.« Iramwah.'Vcl., Wr, 170 fl ö. W. 22? — «7 5,0 Wr, ncu 2l>0 sl, — - — .^. ülaüSpl'il'Wcslllscha« N'l» sl, . —>— ^. _ Nnss.'g2l!,. Eiscnb^oc, sl, VNbel 171 — 17, 50 Ung, Vterdrstl^dli iü>o fl, Silber iou'50 ,», — Ung.Weslb.(«^>U>,Gs.i,)20l'fl.S. ,70— 17,— Iubnstrie-Nctien (per Vtüntan°Gc!clls«i-l»b >»2 — Pari»......... 47«»47-V5. Valuten. Ducnlcn........ 57« z-?8 »»»ftranss'Stiillc..... 95»!»^ 9 00, Vlldtl......... —>— —.» ?>cl!!schl »tcichebanfnottN . . 5» 5?, »9 »5 IlaUcnischc Va>>fnc",lN (100 ki«) l 47>50 47 f>ll H^Pier.Mudcl per Stück . . . j , ,8,» l l!»» 1 uchtiger Marqueur /1 a utul ein Sfsiger Lehrjunge *W*en!V einem liiesigcn Cafo sogleloh Wo??m.ea- (4390 3-1 ------T!11^ ^üllers Annoncen-Bureau. yommis s«8lÄeJeiwaren-Branc]ie findet Dai/'H Uf|l^Jlllle bei (4313) 3-3 ^Lgic^, Klagenfurt. Lehrling B S^en i ,e wird «ofort auf- <5t1l>a« ft r Spozereihandlung der j^li^elplatz. (4388) B3_! Vurj! voJsem'5;' ri8cher KinKtl(1' Prima «dit allOt» 5-K;itlJe6en Nadiiiahine franco Scoap8ela6ertn °«ii "m hlüss fl' r92' %ftP^i,lt SUvovltz per Liter ^phlumg <\l60CL' vfJrL u»^Zugel>örl ist Vkhere« in ?1I):u'l011'c ä -¦^OJecht« der ZoisstraTse1 |Nr. [2, ¦fc^^^^_____ (4389) 3—1 ¦W4 it eB8Or Dr-Li^er'S j| ^irven-Kraft-Elixiri; >»^&e, H ' äf^'ächo, Kopf- t ^Sii ^a a ¦ ^ffilhnke- »lagen- ^^nfl Dr F VVllla«h: Apotheker ¦^^^.Utf..^.^ r._F iHil ^NSr.'.....»"''"¦•««'»e Nr. 13 Eine sehr gut erhaltene Garnitur sammt Tisch, auch dazu passende Vorhänge, ist wegen Uebersiedlung sofort billigst zu verkaufen. — Anfrage in der Administration dieser Zeitung. (4390) 3—1 Ein wahrer Schatz für die unglücklichen Opfer der Selbst-befieokung (Onanie) und geheimen Aussohwelfungen ist das berühmte Werk: Dr. Retail's Selbstbewahrung. 80. Aufl. Mit 27 Abbildungen. Preis 8 M. Lese es jeder, der an den sohreok-liohen Folgen dieses Lasters leidet, seine aufrichtigen Belehrungen retten Jährlioh Tausende vom sloheren Tode. Zu beziehen durch das Verlags-Magazin in Leipzig, Neumarkt Nr. 34, sowie durch jode Buchhandlung. (1708) 36—19 (4383—1) 9lr. 85267 (gttnncrung* 3)cm tierftor&citen üftarfo äRuäic üoit ^Jobjcmeli $aii$=9lr. 31, resp. beffen uubefaiuttcn (Srben uiib 9?fdjt8nad)folgrrn, n)irb fynt ^ran^ ©tajer, f. f. SRotar in ÜJiottlinq. jnm ©urntar ad ac.t.um bestellt unb bemjelben ber ÖJninbbud)«bejrf)cib üom 2«. 9Jtoi 1888, ft. 4911, de 1888 ju* gestellt. Ä. f. 83cjir!«gcrid)t ÜKöttling, om 16. guguft 1888._____________'_____ ' (4382—1) Kr. 2506. Sritte cjccntiüc gctlbietung. Hm 10. October 1888 um 10 Uljr uormittagd iutrb I)icrqcrid)t§ bie brittc cjcciitiDi* gcilbiftmig ber {Realität bc$ 3ofcf ©ebnmf üon Kaboiijffeso (5in(.* 5Jtr..'};") ber (Sataftrüfflnneiiibe y?nbanjejelo [tattftitbeit. St. f. 83c^ir!*gcrid;t gbe(«bergf nm 2(5. Wtin 1888.' 8llll0l16 MMNß i»> I. Stocke, bv3tyken6 au8 3 Ammern un6 ^l<^el,nr, i»t in vsr»nl«t«n unö Icann »o-^loioli l)L20ßen ^vercien. Husllunll ertneill üie /^lninistration dieser 2eitunß. (424?) 3-3 Nalill-Mofforpuh-Schmirgel I (Kisleln) t< Vlcchbiichscn mit Streuvonichlung l^ >/, Ko c»lha!lcnd, vtrscndct l» sl. 2'80 sranco Prstnach» ! «,^«<> uu. (4N«Ü, 12—« Vpecialitliten: . 7814, ^ui-i^ l^nlulich durch alle Buchhandlung dlc ^!«,m5" ,«" u« dm !M!rw!,c,,n, ^m,„>„ «°n E, Ma»i.. -D«« L.„c«. i,n>,>". "»NI>»„di,> cn!!»<,»'»d, wnd,,, »„I !!i,'i,!,„„n, z„m q!c,chc„ Pinft >mchMl,!'!m, »dln1ö««Q, ?otvr««tr«.,«v 34 (Ne»»el- 8lrll8»e I, ll. 3loell), liv8lelieu(1 »u» 5 2im-mern, Küclie, 8pei», »n,inmt Xu^elwr. (üune an clie I^aili^cn. (4349) 3 2 ^nlraßen an H. lerpotlt«, ?rlt»U. (4103—3) Nr765347 Curatorsbeftellung. Den Tablllar^läubigern der Realität Grundbuchs-Einl'.'Nr. 60 der Catastral-gemcinde Vigaun, als: Jakob, Margarelha, Gertrand nnd Ursula Medrn von Vigann und rücksichtlich deren unbekannten Rechts-nachfolaern ist über die Klage des Mathias Skerlj auf Anerkennung der Verjährung mehrerer Sahposten Herr Karl Puppis von Loitsch zum Curator »ä no tum bestellt worden. K. t. Bezirksgericht Üoitsch. am 6ten August 1888. (4387—1) Nr. 7823. E^cc. Fährnisse-Versteigerung. Vom k. l. Landes- ale Handelsgericht Laibach wird bekannt gegcbei,: Es sei über Ansuchen des Anton Josef Demuth (durch Dr. Kraft in Wien) die exec, sscilbietung der dem Wilhelm Strecker. Schneidermeister in Laibach, ge-hörigen, mit gerichtlichen! Pfandrechte belegten und auf 191 fl. geschätzten Fahr-nisse. als diverser Geschäftseinrichtungen und Kleiderstoffe, bewilligt und hiezu zwei FeilbietungK« Tagsatzungen, und zwar die erste auf den 9. October und die zweite auf den 23. October 1888, jedesmal von 10 bis 12 Uhr vormittags, eventuell vou 2 bis li Uhr nachmittags in Laibach, (Longressplah Nr. 3. mit dein Beisatze angeordnet worden, das die Psandstücke bei der ersten Feilbietung nur um oder über dem Schätzungswert, bei der zweiten Feilbietung aber auch nuter demselben gegen soglciche Bezahlung und Wegschassung hintangcgeben werden. Laibach am 22. September 1888. Gegen Husten u. Katarrh I namentlich der Kinder; Regen Heiner- I keit, ViTHchleiimin^, Hal»-, Magen-, I Blasenleiden und Harn beschwer- ¦ den ist bestempfbhlen ¦ Römerquelle reinst alkalischer Alpensäuerling, na-tnreoht; unübertroffen als hooh-felne« Tafelwasser, das den Wein n'w.ht schwärzt und vollkommen frei ist von organischen Substanzen sowie von Schwefel- und Jodverbindungen mit deren lästigen Neben- I Wirkungen. ¦ In Lalbaoh hei M. E. Snpan, Wie- 1 nerstrasse; in Krainburg bei Franz 1 Duhmz. (125W) 52—f)l | (4383—1) Nr. 8526. Erinnerung. Dem verstorbenen Marko Muäi? oon Podzemelj Hans-Nr. 31, resp. dessen nnbelannten Erben nnd Rechtsnachfolgern, wird ^)err Franz St ajer, k. k. Notar in Mottling, znm Clirator ii(i llc!u,n bestellt nnd demselben der Grnndbuchsbrschcid vom 2l,. Mai 1888. H. 4911, 6s 1888 zn-gestellt. K. k. Bezirksgericht Mottling, am 16. Angnst 1888._____________^____ (4382—1) Nr. 2506. Dritte ezecutiue Fcilbietung. Am 10. October 1888 um 10 Uhr vormittags wird hiergcrichts die dritte executive Feilbietung der Realität des Josef Sedmak von Nadanjch'lo Einl.-Nr. 3li der Catastralgemeiude Nadailjeselo stattfinden. K. k. Bezirksgericht Adelsberg, am 2