^N SO. Freitag am O Februar 5855. 5715- .eit»»«" ers.ew,„nt «n.."^^..«.^ °^.^!^w^^ Krc»zb«nd im ßomfttmr ganzjährig 12 ft ""'/>"'^'"''^ 'V ° ^"^ , ^. I„s, ^ t i^ n sg ebü l,r jür eine Sp.iltcnzelle °der den Raum der,e!bn,, ist für einmal,!,, aauz äl.rig. unter Krenzdand "^cdrnetter A reff '. st,, ^al^I « h ^, ^'^ '.. W^ch«n iss n^ch^der Inse'rtion.st^mpel pr, '» lr für eme ede«m.!,ge Einschalt»»« hin,» ?zi»scha,tu»g 3 kr„ si'r zwnmal.gc ^/ ,.' !>n d» m. ge . lr, ^^^'^, ,„^ ^ ^'z^l »ud 5N kr. für ! Mol (mit In^^lff de« InsertwnsNaM'ils)._____________________________ zu rechnen. Inserate bis i^ ^cucn^wini^ ^^ '^'^^^----------------^----------------------------------------^"HH^'m?^—^^— " »»»»»»»»»> ^^»— amtlicher Theil. w (! Urku u d c für eine Lokomoliu > Eisenbahn durch Kärnten. züglich der Waren bci gewöhnlicher Gcschwiudiakeil der Wiener Zentner: I. Klasse 1'/» kr. E. M., II. Klasse 12/, kr. C. M., III. Klasse 2^ kr. C. M. Nücksichtlich der Klassifizirung der Waren, der Frachtpreise der übrigen Gegenstände, der Festsetzung der Ncbcugcbührc» und der Frachlbcstimmuugeu ist sich dermaßen zu henehmcn, daß die dicßfälligen Preise und Bestimmungen auf keiucn Fall höher und lästiger sein dürfen, als auf der südliche» Staats-Eisenbahn. Nach Ablauf von fünfzehn Jahren (vom Tage der Inbetriebsetzung der bezüglichen Bahnstrecken gercch. net) und so fort von zehn zu zehn Jahren hat eine Revision des Tarifes im Sinne des §. 10 des Ei-senbahn.Koüzcssionsgesttzes vom 14. September 18K4 Zuzutreten. Der gegenwärtig festgesetzte so wie der nach zehn Jahren rcvidirte Tarif darf ohne Geneh» migung der Staatsverwaltung uon den Konzessionären weder im Ganzen »och für einzelne Strecken oder Gegenstände erhöht werde». Aus Anlaß uon versuch-ten oder vollführten Ncbervorthcilnngcu der Umcrnch-nnmg, z. V. durch unrichtige Angabe des Gewichtes, sind die Konzessionäre die dreifache Gebühr des Ta-rifsatzcs nach den uon Unserem Handelsministerium festzusetzende» nähere» Modalitäten einyihcbe» berechtigt. Wenn die Konzessionäre cinem Versender oder Fracht-Unternehmer unter gewisse» Bedingungen eine Herabsetzung der Gebühren gewähren, so sollen sie gehalten sein, dieselbe allen Versendern oder Fracht-U»ter»chmer» zuzugestehen, welche dieselbe» Vcdi»> gungen eingehen, derart, daß i» keinem Falle eine pnsönliche Bevorzugung stattfinden darf, 8. 10. Die Militärtransporte müssen nach herab-gefttztt» Tarifpreisc» besorgt werde», welche für Militärs einzel» oder i» Körper» eü> Drittbeil, für Pferde, Wäge», Gepäck, Militär, inid Kriegsmaterialc die Hälfte der gewöhnliche» Gebühr betragen, -—- Wc»n zum Kricgsmatcriale gehörige Gegenstände in der Klassifizirung nicht ausdrücklich genannt sind, so werden sie znr zweite» Warcnklasse gewöhnlicher Gc> schwindigkeit gerechnet, §. II. Staatsbeamte uud Dicner, welche in, Auftrage der die Aufsicht über die Verwaltung und den Betrieb der Eisenbahnen führenden Behörde oder zur Wahrung der Intcressm des Aerars in Folge dieser Konzcssio» die Eisenbahn benutzen und sich mit dem Auftrage ihrer Vchöroc ausweisen, müssen sammt ihrem Reisegepäck »„entgeltlich befördert werden. §. 12. Dic Staatsverwaltung behält sich vor, in Fälle» außerorocntticher Theuerung der Lebens-mittcl die Frachtpreise für Nahrungsgegenstände bis a»f die Hälfte herabzusetzen. §. 13. Die Dauer'dcs Privilegiums wird anf »cimzig Jahre, vom Jahre 1860 an gerechnet, fest. gesetzt, §. 14. Nach Verlauf von dreißig Jahren, von der Bctriebseröffnung gerechnet, hat der Staat jederzeit das Recht, die gegenwärtige Konzession und bezüglich die lonzcssionirten Bahnstrecke» cinznlöse». Zur Bestimmung des Einlösungspreises werden die jäbr-lichen Neincrträgnisse der Unternehmung während der, der wirklichen Einlösung vorausgegangene» sieben Jahre beziffert, hiervon die Reincrttägnissc der zwei ungün- stigsten Jahre abgeschlagen und der durchschnittliche Reinertrag der übrigen fünf Jahre in Gold- oder Si!bcrmü»ze berechnet. Dieser Durchschnittsertrag, welcher aber jedenfalls »icht welliger als fünf — ein Fünftel - Prozent des Anlagekapitals betragen soll, ist den Konzessionäre» als Iahresrente i» halbjährigen Nate» in Gold, oder Silberinünzc bis zum Ablanf der ursprünglichen Kon» zessionsperiodc zu bezahlen. §. 1U. Mit dem Erlösche» der gegenwartigen Konzession oder durch die Einlösung tritt der Staat sogleich in das lastenfreie Eigenthum u»d den Genuß dcS Grund und Bodens, der Kunst- und Erdarbcitc», des ganze» Unter» »nd Oberbaues der Eisenbahnen »nd sämmtlichen unbewegliche» Zugehörs, als: Vah». Hofe, Ans» und Abladeplätze, Gebäude an den Ad» fahrlö» und Ankunftsplätzen. Wach» und Aufsichts-bänser sammt allen Einrichtungsstücken, stehenden Maschinen u»d überhaupt allen anderen unbewegliche» Sache». Was die beweglichen Sachen, als: Loko-motive, Eisenbahn» und SchoNcrwägen, bewegliche Maschinen, Werkzeuge. Vorrath an Vreimstoffcn oder sonstigen Materialien betrifft, so hat von diesen Gegenstände» eine solche Quantität und bezüglich Werth» summe au den Staat ohne besonderen Entgelt zu übergehen, welche der im Anlagckapitale entbaltcnc» ersten Betriebscinrichlung §, 8 »6 l» entspricht. — Die übrige» bewegliche» Gegenstände haben dagegen an den Staat bloß nm den übereingekommenen oder auf Verlangen eines Theiles durch Sachverständige im gcrichtsordnungsmäßigcu Wege zu crmittelndeu Schäßnngswcrth zu übergehen. §. 16. Die Staatsverwaltung behält sich vor, wenn ungeachtet vorausgegangener Warnungen wie» verholte Verletzungen oder Nichlbefolgungen der i» der Privilegiums > Urkunde oder i» den Gesetze» a»ferleg» le» Verpflichtungen vorkommen soUtcn, die den Ge> sehen (namentlich dem Eisenbahn . Konzcssionsgesetzc vom 14. September !8l!4) einsprechenden Maßregeln dagegen zu treffe» und »ach Umständen noch vor Beendigung der Konzessicmsdaucr das gegenwärtige Privilegium für erloschen z» erkläre». §. 17. Wir ermächtigen ferner die im Eingänge genannte» Konzessionswerbcr, noch andere Personen nnter Vorbehalt der Genehmigung Unserer Minister drs Innern , der Finanzen und dcs Handels als Mitglieder dcs Unternehmens aufzunehmen. Mord und Mikroskop. (Schluß.) , 3» diesen beiden Falle» nun gab das Mikroskop ^ wichtig vnlfc zur Feststellung der Schuld der ^faugcncn; es verdient aber bemerkt zu werden, daß ^' eigenthümliche Werth dcr Beihilfe, wclcüc das H'stnlment bot nicht sowohl in der E»!decku»g von i?/" in dem einen sowie uon Blut und gewisse» U""u im ander» Fall bestand, als darin, daß es N'^'echt die eigenthümliche Art uon Vlut und die b/Kffcnheit der Fiebern zeigte. Wenn, was Munroe Vl» b"s Mikroskop nur gesagt hätte, daß sich N„°s ""f dem Messer desselben befinde, winde d,csc Of 6? bloß geringen Werth gehabt haben, da dcr ".""arlic auf cinem Landdorfc lcbtc. wo zwanzig ,, ,^Mde»c Geschäfte diese Flüssigkeit anf sein Messer "^ seine Kleider hätten bringen können. Allein als e ^bntsachc enthüllt war, daß das Blut meuschli- ^, '""r, so »ot es natürlicherweise einen sehr star- "U ^ewcis für die Schuld des Angeklagte». Ebenso perhalt es sich mit drn Pflanzcnfibern a», Rasilrmcs- er; als einfache Fibern hätten sie von dein Sacktuch, n weiches das Rasiermesser eingewickelt war, herrüi> «u lumim. Da sie jedoch theils baumwollen, theils l?N''s/""""' so gewann der Fall ein ganz m'dc- «,.^, ^" Werth dieser eigenthümlichen Unterschcidungs-nast des MiN-l'skopH wiirde in .niffalleuder Weiseins Licht gestellt durch einen vor einigen Jahre» i» Norwich vorgekommene» Fall. Auf ciuer kleine» Pflanzung ward eines Morgens ein clwa neun Jahr altes Mädchen, gänzlich Mt, auf dem Boden liegcno gc> funden, und als die Ursache dieses Todesfalles zugleich eine große und tiefe Halsschmttwundc, durch die Halsschlagadern, die Luft- und die Speiseröhre hindurch erkannt. Der Verdacht fiel auf die Mutter dcs ermordeten Mädchens, welche, wie mehrere Personen gescheu, am Morgen dcs Tages, an welchem das Verbrechen mnihmaßlich begangen worden war, das Mädchen a»f die Pfinnznng geführt hatte. I» Gewahrsam gebracht, be»ahn! sich das Weib mit änßerstcr Kaltblü-tigkcit: sie gestand z», daß sie das Kind mit a»f die Pflanzung geiwmmcn, anf welcher der Leichnam gefunden woroen war, behanvtetc aber, das Mädchen sei. nachdem sie dort angekoinmc», herumgelaufen, um Feldblumen zn sammeln; sie habe es ans dem Gesichte verlöre», n»d sei nach lange,» Suchen endlich nach Hause znrückgekehtt. Man stellte Haus-ou>chsuchu»g bei ihr a», und fand sic im Besitz ei-ncs großen und scharfen Messers, das sogleich der genauesten und sorgfältigsten Prüfung unterzöge» wnrde. Man fand jedoch nichts daran, als einige Stücke Haar, welche n» der Handhabe hi„gen und ft Nein waren, daß man sie kaum sehcn konnte. Die Prüfuug wurde in Gegenwart der Gefangenen vorgenommen, und als der Beamte bemerkte: «Hicr ist ein wenig Pel; oder Haar an dein Handgriff Enres Messers,", erwiderte das Weib sofort: «Ja, so ists, lund wahrschemlich sind auch noch 'einige Vlutstcckcn daran, den» als ich nach Hause kam, fand ich ei» in einer Schlinge gefangenes Ka»i»chc» vor uud . schnitt ihm mit diesem Messer dc» Hals ab." Das Messer wurde nach London gcsaudt und mit dcu Haar-thcilchcu ciucr mikroskopischen Untersuchung unterzogen. Anfangs ließen sich keine Blntspuren auf dem Messer entdecke», das gcwaschc» wordc» z» sein schien: ">s man aber den Horuangriff von seiner Eiscnbekleiduug trennte, fand ma», daß zwischc» beide emc FlusNg-keit cingcdrnngc» war. welche sich als Vlnt erwies, das durebaus '»icht das Vl»t eines Kamnchcnö war, sonder» die höchste Neholiehkeit mit dem des men,eh-licheu Leibes au sich fangcncn erachteten die Geschwornen für genügend zu einer Vcruthciluug. uud uoch vor der Hinrichtung legte das ruchlose Weib eiu volles Gestäuduiß ihres Verbrechens ab. Nach solchen Vcweisc» wie diese, welche nur ein Beispiel si„d «uö den hundert andern, die nöthigen-falls angeführt werde» könnten uon dem Werth wissenschaftlicher BeweisführRg bci gcrichtliche» U»ter- ?«8 §. 18, Den Kon^cssionären wird die Ermächtigung ertheilt, cine Aktiengesellschaft mit dem Sitze i» Wien zu errichten und zu diesem Ende ans Ueber-bringer oder auf bestimmte Name» lautende Mien bis znm Bclanfc ccr sechzig zwei Millionen Guiren hinauszugedcn, wen» auf oicse Aktie» dreißig Prozent ' des Nomi>,albetrages cingezablt sind. — Nückstchtlich der im K, < erwähnten Flügclbahn wird der Betrag der hinauszugebendeu Aktien von der Staatsverwal. tiuig nachträglich festgesetzt weide». -— Bei Gründung der Aktiengesellschaft müsst» jedoch die Vorschriften Unserer Vereinsgesctze genau erfüllt, daher auch insbesondere dcr Statutcnentwurf im Wege Uuscrcs Ministers des Inner» zu Unserer Genehmigung vorgelegt werden. Die errichtete Aktiengesellschaft tritt in alle Rechte und Verbindlichkeiten der Konzessionäre der Unternehmung und es erlischt mit der Aktien-Emission jede weitere persönliche Haftung der Konzessionäre. — Sollie sich die Aktiengesellschaft noch vor Ablauf dcr Konzcssionsdaner auflösen, so hat die Staatsverwaltung das Recht, i» aller Beziehung so vorzugehen, wie dieß für dc» Fall des Erlöschens des Privilegiums oorgezcichnct ist (§, 16 und 16). Z, 19. Wir ertheilen übrigens schon im Voraus dieser zn gründende» Aktiengesellschaft im Falle der Genehmigung das Bcfugniß, zur rascher» Vollendung des Vaucs nach Umständen auch Prioritäls. Obligationen hinauszngebcn. Much unter dcr Bedingung, daß z» dieser Hinausgabc nicht früher geschritten werden darf, bis nicht wenigstens fünfzig Prozent des Kapitals der gesammte» hinanszngebenden Aklicn eingezahlt si»d, und daß die Konzessionäre jedesmal vor Hinansgabe dieser Priorität«-Obligationen über den Betrag derselben die besondere Bewillignng Unserer Behörden einholen. §. 20. Nir bewilligen den Konzessionären für den Fall der Bildung eiucr solchen Aktiengesellschaft in Betreff der Privilegiums > Abtretung an die Letztere die Befreiung von dcr Vermögens-Üebertragnngs' gebühr. §, 21. De» Konzessionären wird bis zu dem Zeitpnnkte, von welchem nach Art. 8 »c! I) die Zin> scngarantie einzutreten hat, die Befreiung von der Einkommensteuer zugestanden. — Indem Wir Jeder» manu ernstlich verwarnen, diesem Privilegium entgegenzuhandeln und den Konzessionären das Recht ein» räumen, wegen des erweislichen Schadens vor Unse» ren Gerieten auf Ersaß zu dringen, ertheilen Wir sämmtlichen Behörden, dic es betrifft, den gemessenen Befehl, übcr dieses Privilegium und alle darin cnt> haltencn Bestimmungen strenge und sorgfältig zu wachen. Zu Urkuud dessen erlassen Wir diesen Brief, besiegelt mit Unserem kaiserlichen größeren Insiegel zu Verona in Unserem lombardisch »venctianischen Königreiche am neunten Monalstagc Jänner im Jahre des Heils Eintausend achthundert fünfzig sieben, Unserer Reiche im achten. Franz Joseph m. p. Ritter v. Toggen bürg m. s». Auf ausdrücklichen Bcfch! Sr. k. k. Apostolischen Majestät: Dr. Vinzenz Maln i». p. Nichlmnlsicher 3Heis. Bcfterreich. Mailand. 30. Jänner. Am 26. besuchte» Se. k. k. Apostolische Majestät das große städtische Hospital, eiuc dcr gioZten l,:id schunstc» Kranknian-stalle» Europa's, gingen durch allc Abibcilunücn des so ausgcdchnlcn Gebäudes und ließe» untcr Andcrcm ciuer am 17. bei Gelegenheit der großen Mililärerer, ziticn vom Pferde eines Offiziers zn Boden gcwor-fencn Fran, die jerwch vo» einer leichten Qnttschung ^ l'ereils rcko»valcszi''te, sofort !>0 ft. verabreiche»; auch ! lie Operationssälc, die Hausapotheke, die Verwalk tungsbureaiil. das Ockononiat, die Archive, sowie dic lange, bereits 243 Nummern zählende, mit Franzesco Sforza (1464) beginnende Reihe dcr Porirätc dcr Wohlthäter dieser Anstnlt waren Gegenstände der Allerhöchsten Aufmerksamkeit, Von dort begäbe» Sich Se. Majestät nach der Besserungsanstalt für verwahr» loste Knaben, dem Institute San Varnabc, dcssen Zöglinge zweckmäßige Schulbildung und Unterricht in Handwerken erhalten; einer dieser Zöglinge hattc das Glück, im Name» der anderc» ein angemessenes Gelegenheitsgedicht vortragen zn dürfe»; auch in dieser Humanitätsanstalt entging nicht einc Einzclnhcit dem prüfende» Scharfblick des Monarchen, Aller-höchstwclche ei»e Bittschrift des Vorstandes zu Gun> sten des Institutes entgegen zu nehmen und Ihre Zufriedenheit über die Leitung desselben zu äußern geruhten; auch ei» Sattel, ci»e Arbcit dcr Zöglinge dc>° Ha»scs, wurde uo» Sr. Majestät huldvoll an» genommen. Im theologische» Seminar, wo Sc. Majestät von dem hochw, Erzbischof empfangen wurden, war es zwei Seminaristen, einem Italiener nnd einem Schweizer, nachdem Se. Majestät in dcr Kirche des Hanfes Ihre Andacht verrichtet hatten, gestaltet, in italienischer nnd deutscher Sprache eine angcmessene, von Sr. Majestät wohlwollend beantwortete Ansprache an Allcrhöchstdiesclben richlcn zn dürfen. Nährend des Umganges in allen Abtheilungen der großarti» gc» Anstalt richteten Se. Majestät verschiedene Fragen an den hochw. Erzbischof über den Gang der Studien und das für die Zöglinge vorgeschriebene Reglement, Im Institut Calchi'Tangoi ließen Se. Majestät auch nicht eine bemerkenswertherc Abtheilung dcs sehr gut gehaltenen Lyzeal-Gymnasinms unbcsichtigt und beglückten dessen Vorstand mit Aeußerungen dcr Allerhöchsten Zufriedenheit, Idre M. die Kaiserin hatten am 24. das Kloster dcr Marcellinerinnen, in welchem die weibliche Jugend einc» trefflich geleitete» Unterricht erhält, be> sucht uud die frommen Schwestern, sowie deren Zog. linge mit herzgewinnender Freundlichkeit behandelt; Mcrhöchstdicsclbc» geruhten den rührenden Aeußerungen der Schülerinnen, so wie einiger taubstummen, ebenfalls i» dem Institute erzogenen Mädche» Aufmerksamkeit zu schenke», ihre Arbeiten in Augcnschci» zu nehmen nnd ein von den Schwestern gesticktes Schnupftuch zu empfange». Am 27, geruhte» Se. Majestät eine» großen Theil des Tages dc», Bcftichc von Künstleratclicrs und Werkstätten des Gcwcrbflcißes zu widmen. Dc» Malern Franz Hayez nuo Moltini, dem Bildhauer Fuccaroli, dem besonders durch sciue Glasmalereien berühmten Bcrtini wurde die Ehre des kaiserlichen Besuches zu Theil. Se. Majestät dcr Kaiser nahmen fcrncr Osnago's Scidcnfabrik, die uo» Galim-berli geleitete Fabrik küüstlichcn Marmors und Bin-da's Knöpscfabrik mit Interesse in Augenschein, uud geruhten Sich üdcr die Leistungen dieser industriellen Institute beifällig zn änücrn.____________________ Im Lyl,eal-Gymnasinm Sa» Aüessandro überreichte eine, Deputation der ausgczcichnclsteii Schüler jeder Klasse Sr, Majestät cine Denkmünze, welche dic Professoren nnd Schüler hatten prägen lassen. Im ArnicühauZ Luogo Pio Trimil;w bekunde jtc» Se. Majestät die wärmste Fürsorge für die Art i und Weise, in der die dort untergebrachten Armen ! beiderlei Geschlechts ucrpftegt werden. Abends becl'r-ten Ihre Majestäten den erste» dicßjähriqen, sehr zahlreich besuchten Maskenball in der Seala mit Ihrer Gegenwart nnd wnrden mit den lebhaftesten Ausdrü-l ckeu der Freude empfange». Am 28. besichtigten Ihre Majestäten die Kunstschätze des Mailänder Doms nnd erstiegen dessen Höhe, um von dort aus die wunderbare Fernsicht auf die Alpen zn genieße». Dcr Prcrapalast, der das Institut der Wisse»' schaft und Literatur, dic Sternwarte, ein technologisches und mechanisches Kabinet, die Akademie der schönen Künste, dic Pinakothek, das Gymnasinm, eine reiche Bibliothek, eine numismatische Sammlung und einen botanischen Garten umschließt, wurde sodann in allc» seinen Abtheilungen vo» Ihre» Majestäten besucht und der dort befindliche» lombardische» I»du> Nricansstellnng wohlwollende Anerkennung gezollt. Einc Erfindung dcs Dr. Grassi. die Anwendung der archimedische» Schraube zur Bcsicguug vo» Stcigun' gen auf Eisenbahnen betreffend, dic Erzeugnisse der Scioeufabrikation uud andere Proonktc dcs lomba» dischcn Gcwcrbftcißes hatte» sich besonderer Beach-tung zu crfrcuen; auch bci den in der Vrcra bc< finolichcn zahlreichen Kunstwerken alter uud neuerer Zeit geruhten Ihre Majestäten längere Zeit zn verweilen; als Allerhöchstdicsclbcn den Palast verließen, sprach Sich Se. M. ocr Kaiser in sehr warmen Ausdrücke» der Zufriedenheit über den blühenden Stand dcs Instituts aus. Eine dichtgedrängte Menschenmenge empfing Ihre Majestäten, als Allcrhöchstoicselbcn wieder auf dem Platze vor dcr Vrera erschienen, mit lautem Jubel; dic Straßen, durch welche dcr kaiserliche Wagen suhr, waren wieder festlich gcschmücki. — Mit großem Interesse nahmen Ihre Maj-der Kaiser und dic Kaiserin am 3l. u. M. die nm< brosianische Bibliothek in Augenschein. Dieselbe ent> hält in der That seltene Schätze der Wissenschaften und Knuste und ist nächst der vatikanischen in Rom die reichste an kostbaren Manuskripten, nuter denen sieh besonders die Gesetzbücher aus dtm 6. Jahrhundert auszeichne». Ihre Maicstätr» weilten tängerc Zeit in dieser Anstalt. Auch das Tanbstnmmenins,/^ in welchem die Zöglinge Beweise ihrcr Fortschritte z» gcbcn die Ehre hatten, sowie verschiedene öffentliche Aemter wurden an demselben Tage durch die kaiserliche Gegenwart erfreut. (Tricst. Ztg.) — Bei der kaiserlichen Jagd, die in den letzten Tagen des Jänner in Monza abgehalten wurde, wurde» binnen wenigen Stunden nicht weniger als 200 Fasanen nnd 40N Hirsche nnd Rehe crlcgt. Das Fleisch dieser Bente ist nm scbr billige Preise verkauft worden, damit auch die Armen sich dessen crfrcne» könne». — Die Bevölkerung der Stadt Monza hat <« letzter Zeit zu wiederholten Malen Gelegenheit geno^ men, ihre frendige Bewegung anf Anlaß des kaiser« lichen Besuches und der großartigen Gnadenakte Sr> k. k. Apostolischen Majestät zu bekunden. was aneh durch Beleuchtungen, Serenaden und Festlichkeiten suchungcn, können wir kaum glaube», daß Jemand dc» Muth habe, den Nutzen oder die Wichtigkeit einer solchen Beweisführung in Abrede zu ziehen; allein wir wissen wohl, daß dennoch bei Vielen dic Frage sich erheben wird: „Wie machtcn's unscrc Vorväter, nm die Vcrbrcchcr ohne dic Anwendung des Mikroskops, ohnc chemische Analyse,!, oder sonst ctwas derart, der Gerechtigkeit zu überantworten?" Nun, Tbatsachc ist, daü in den Zeiten unserer Vorväter Verbrechen meist auf schr stümperhafte Weise verübt, und sehr geringe Schulobcwcisc für genügend erachtet wurden zur Sichcrstcllung ciner Vcrurthcüuug. Vor dc» »eueren Fortschritten in dcr Mikroskopie gab cs z. V. kciu direktes Miitcl. sich Gewißheit zu ver,chaffcn, ob c,n Flcckcn durch Blut oder irgend ciuc andere Flüssigkeit verursacht worden sci. Sodann kamcn die Enthüllungen dcs Mikroskops, das unausgesetzt zartere und feincrc Osgcnständc i» seinen Vereich zog. Zuerst zeigte man. wie wir obeu ge,agt, daß das Blut jeder Art lcbcndcn Wcscns aus ciuer zahllosen Menge win.;ia?r, meist rothgefärbtcr, in ciner farblosen Flüssigkeit"schwimmcndcr Kügclchcn bestehe. Hernach entdeckte ma», daß dicsc Kügelcheü bei den Säugechieren glcichförmig von kreisförmiger, nicht sphärischer Form, sondern Scheiben seien, deren Dicke etwa cincm Vierthcil dcs Durchmessers gleichkomme; daß sie dagegen bei Vögel», Fischen, Kric> chcru cinc cirundc Gestalt bcsaßcn, und endlich mackte man die merkwürdige Entdeckung, daß jede Art Thier in ihrcm V!ut Kngclchcn habe, die an Größe von dciici! jeder andern Art abweichen. Nichts that in dcr TM dcr gerichtlichen Medi> zin mehr noth als ein zuverlässiges nnd sicheres Mittel zur Entdeckung von Blutflecken; denn mchrcre andere Substanzen ließen Spuren zurück, welche denen dcs Blutes so gcuau glichen, daß selbst die ausgczcichnct-stcn Fachmänner daonrch getäuscht wurden. Orangcn-uno Zitronensaft, auf einem Messer oocr cincm andern Stück Eiscn gelassen, wird im Laufe weniger Tage eine» Flecken zurücklassen, dcr cincm durch Blut uer> ursachtcn so ähnlich sieht, daß dcr sorgfältigste Beob> achtcr getäuscht werden kann. Vor noch nicht vielen Jahren war in Paris ein Mann nahe daran, cincs Mordes halbcr vcrnrthcilt zu wcrdcn, wcil man cin Mcsscr in seinem Bcsil) fand, das Flcckcn hattc, von wclchcn mehrere Zengcn behaupteten, daß sic von Blut hcrrührten, dic man abcr später als cinsachc Zitro> ncnsaftstcckcn crkanntc, Ebenso verhält cs sich mit dcn vom rothen Eiscn-okyd gobilttten Malcistcckcn. Vor ctwa fünfzehn Jahren fand man in Islington einc Person ermordet. Dcr Verdacht fiel auf cinen Privatmann; er wurde verhaftet, und in s.incm Besitz fand ma» einen mit vielen Flecken tragenden Sack, die man für getrocknetes coagulirtcs Blut erklärte. Prof. Graham unterzog diese Flecken ciner sorgfältigen chemischen Prüfung, und bcwics, enthaltende Malerfarbe seien; anch zeigte cs sich, daß dcr Sack zuletzt von cinem jungen Mann, Lehrling bci cinem Papicrbuntfärber, als Schürze gctragcn worden war. Dcr Angeklagte wurde sofort auf freien Fuß gcseßt, I» diese» beiden Fällen nun würde das Mikroskop augenblicklich erklärt haben, daß dic Flcckcn nicht uon Vlut herrührten. Mzzessen. (Auch eine Adlcrfedcr.) Als Scuator Brown von Mississippi — erzählen amerikanische Blä>° tcr — während der Präsidentenwahl > Agitation cin> mal dcn gewissen Sieg Buchanan's prophezeite, fiel cine Feder zu seinen Füßen nieder, Sie kam ans dem Fittig eines Adlers, dcr hoch über scincm Hanptc hinflog. Dicsc Fcdcr — nicht durch Menschenhand geraubt, sondern cin freiwilliges Geschenk unseres „'^' tionalcn Vogels", überscndctc der Senator Herrn V»' chanan, nnd dieser wird, dem Wnnschc des Ueberse»' ocrs entsprechend, seine Inanguraladrcssc damit l" Papier bringen. (Ein kostbarer Hascnfang.) In dics"" Winter beschäftigte sich in Baicrn ei» Bauer da»>>^ Hasenschlingcu zn legcu, und findet auch richtig ^" Paar Tage vor Weihnachten einen lebendigen Ha^" darin gefangen, dcr nnn cinc» gute» Festbratcn ^' gebcn soll. Da er keine Schnur bei sich hat, u"' dcm zitternden langohrigc» Arrestanten die Läuft ,^! binden, zicht das Bäucrlcin seinen ledcrncn, "''^ mit Zwanzigkrcuzcrstücken gcspicktcn Gcldbcutel hcr"»^ schlingt mit der langen lederne» Schnur dcm H""'° cinc» Knote» um dic Läuft und erlöst ihu dan» ^,, ocr Fangschlinge. Kanm spürt Lampe dic F^'^Z so macht er cinen Satz, wobei er cinen Lanf " dcm Knoten dcr Schnur des Geldbeutels hcrmisrca^ dcr abcr am ander» Beine festbleibt. Der Hast " ^ Ncißans genommen, der Bauer hat geschrien, ' ,^ dcn Bratcu, der ihm lebendig davongelaufen, seinem Geldbeutel theuer bezahlt. »«» aller Art in würdiger Weise geschah. Die Mnnizi-palität hatte die Ehre, zwei Bittschriften überreichen zu dürfe», deren eine das Ansuchen enthielt, daß Mouza, die ebcmalige Residenz der Beherrscher Italiens, den Titel «königliche Stadt" führen dürfe; die zwcüe Bittschrift bezog sich auf Maßregeln, den öffentlichen Unterricht betreffend; bcioe wurden wohl> wollend uon Sr. Majestät entgegen genommen. — Die Nachricht uon der Verleihung der allgc> meinen Amnestie wurde von der Muuizipalität in Pauia mit Wohlthätigkeitsakten gefeiert, uon der Bevölkerung mit maßlosem Jubel aufgenommen. Mn-sikbandcn durchzogen die Stadt, denen die Vcuölkc-rung dichtgedrängt nachfolgte. No uor den Amts-gebändcn dcr vornehmsten Behörden Halt gemacht wurde^ übertäubten die begeisterten Eouioa's den Schall der Musik, Die Freude war eben so allgemein. als herzlich iu ihrem Ausdrucke. Gleiche Nachrichten liegen bereits ans Bergamo Como, Brescia :c. vor. — Sc. k. k. Apostol. Majestät haben mit Aller-höchstem Handschreiben vom 23. Jänner dem von der Mail'andcr Kommune vorgelegten Plane znr Errichtung eines monumcnlalcn Fricdhofes die Allerhöchste Sanktion zu verleihen und gleichzeitig den sofortigen Beginn der Arbeiten und die spätere Ab-stattnng eines Berichtes über den Gang derselben an-zuordnen gernht. Sc, Majestät haben ferner zum Van der Kirche in Louadina (Prcwinz Treviso) eine Unterstützung von 40U0 L. anzuweisen gcrnht. (Wr. Ztg,) — Um die Bedeutung des im September d. I, hier tagenden internationalen statistischen Kongresses zu würdigen und in Berücksichtigung des großen Werthes, den eingehende statistische Daten über alle Elemente des öffentlichen Lebens für den Zweck der Administration bcsißen, bat der Gemcinderath der Stadt Wien bereits unterm 14, Jänner d. I, den Beschluß gcfaßt. eine Statistik der städtischen Ver-walüing verfassen zu lassen uud dieselbe seiner Zeit dem Kongresse vorzulegen. Mittlerweile wurde derselbe durch eine Mittheilung des k. k. Scktionschcfs u»o Direktors der ad. ministrntiuen Statistik, Herrn K, Freiherr» u. Czoer-nig, von dem Programme in Kenntniß gesetzt, welches im Jahre 18Lü der Pariser statistische Kongreß znr Verfassung von Koinnnalstatistikcn entworfen bat. Da nun dieses Programm, bei welchem die reichen Erfahrungen ausgezeichneter Fachmänner der ucrichic-deustcn Länder benutzt wurde», die Grundlage für die Spczialstalistikcn aller großcn Städte bilden soll und dessen Durchführung anch für Wien anerkannt wurec, so hat die Komunalocrwaltuna. gegenwärtig die Absicht, eine Statistik dcr Stadt Wien nach dic° sein Programme ungesänmt iu Angriff nehmen zi, lassen. Znglcich wnrdc aber anch uon dem Herrn Bürgermeister dcr Stadt Wien die Idee gcfaßt, ein Jahrbuch zu begründen, worin einerseits die laufenden statistische» Tale» in Bezng anf Wien gesammelt, andererseits mit Unterstützung ausgezeichneter Gelehrten und Fachmänner die Resultate gründlicher Forschung über die historisch-topographische Entwicklung unserer Stadt, ihrer verschiedenen öffentlichen und private» Institute und Anstalten, ihrer nionumcntalc» Vanten uud Kuustschähe und über alle — das gci-iiige und materielle Lcben Wiens charaktcrisirenden Momente veröffentlicht werden sollen, (Wr. Ztg.) — Auf telegraphischem Wege ist ans Roucrcoo ^Innsbruck die Nachricht angelangt, daß die am ^ - Jänner uon Verona nach Innsbruck abgefertigte ""Nllcpost unweit von Polargne uon Räubern angc-'"Ucü u»h die Passagiere ihrer werthuollsten Habsc-Wcitei, beraub! wurden Viähere Daten fehlen noch, ° Zufolge Ucbcrcinioinmcus dcr k, k. Ministerien ^'s In,!«», dcr Finanze» nnd dcr Obersten Polizei-^hördc h.il,c„ ^c Gemeinden, in welcher die Militär. -p"lizciMaa>Ml)c1ttma/„ aufgestellt sind. nicht nur °" ^» Auslagen für den kuricntc» Dienst dieser Wa> ^' sondern anch zu den Pensionen, Provisionen, ls''"be»gnbcn, Iuvalidcngcbührc» ?c. der Militärs. p^.""ch'Individuen mi't dein festgesetzten Bcitrags-g>ci^ / '" konknrriren. und es wurde hierbei zu-cincr ^M"". daß für deu Fall, als ei» dcrlci mit ciücn, ^"< Provision :c. bethciües Individnnm in mei,,!, ""^"" Kronlandc oder in einer andern Gc> ücii «w "^ "^ ^"ssrlbe zuletzt Dienste leistete, sei> ^zohnori nimmt, die uerlagswcise Verrechnung '^Uretcu h.che. Deutschland. «5 München, 27. Jänner. Se. Majestät der ^"'ug, hl^ ^„^^ tt„, ^^,^,^ ^^^, ^^. ),^,^,^ „^ dorl^"'»^'" ^rmaiuschen Mnscnm zu Nüruberg die ^ ^„""'lhanse mit ihren großartigen altcrthümli-,,/. .""'^"lichkciien als bleibenden Sitz zn überlassen ,,„ ^' ^^ der König von Bmcru ist am 28. Iä»> '^F'ch ^Mrnach Italien abgereist. Ein Beschluß der Bundesversammlung in der Luxemburger Verfassungsangelegenheit spricht sich da< hin ans, daß die Vundcsucrsammlung mit Befricdi-gung ersehen, wie die Luxemburger Regierung den Bnudcsbeschlnß uom 23. August 1832 znr Geltung gebracht habe. Italienische Staaten. Ans Neapel vom 27, Jänner wird dcr »Gaz. de Lyon" geschrieben: «Dcr hochw. Erzbischof von Matern in der Provinz Basilicata ward der Gegenstand eines Mordan» falles gerade in dem Angcnblickc, wo er auf den Stufe» des Altars vor dem heiligen Sakramente kniete, das zn dem uicrzigstüudigen Gebete ausgestellt war. Wenige Augenblicke uor der Erlhcilnng des Segens tral ein Geistlicher hinter dem Altare hcruor nnd führte einen Dolchstoß anf den Erzbischof. Da der Stoß uon einem neben dem Letzteren stehenden Kanonikus aufgefangen wnroc, so blieb der Dolch in dem Mäntclche» des Plälalcn sitzen, der »nr leicht uerwnndct wurde. Er floh. Jetzt zog der Mörder ei» Pistol unter seinen Kleidern hervor, feuerte es auf den Kanonikus ab, dcr dcu Dolchstoß abgcwehrt hatte, und schoß denselben nieder. Die Veranlassung zn diesem Mord ist noch nicht ermittelt." Anch in dieser Mittheilung fehlt, wie iu allen andern, die Angabc des Ortes, wo — und dcr Zeit, wann das Attentat geschehen. Es liegen Nachrichten ans Livorno uom 30steu, aus Genna vom 3lstcu, aus Neapel uom 22. Jänner vor, die kein Wort uon dem Attentat enthalten. Se, Maj, der König Viktor Emannel verweilte in Genna am 29. Jänner Abends, uon Nizza zurückkehrend, kaum 1'/2 Stunden und begab sich mit Ertratrai» znrück uach Turin. Frankreich. Paris, 29. Jänner, Die Besitznahme der Insel Karrak durch die Engländer, gibt hier »euer-dings Anlaß, uon den Ansprüchen zn reden, welche Frankreich auf dieses Eiland habe. Es sei, behauptet man, »ntcr Ludwig XV, <^1769?) an Frankreich abgetreten worden, nnd zwar dnrch einen ücrtrag, den der französische Konsul in Vassora. Hr, Pyrault, mit dem Schab uon Persic», Kerim Khan, geschlossen ; wenn dieß aber geschehen, so ist »ich! abzusehen, wie Pcrsien im I. 1808 dazu kam. den Franzosen (in dem mit General Gardanne abgeschlossenen Vertrag) den Besitz dieser Insel znm zweiten Mal zn versprechen — für den Fall. daß Georgien nnd die übrigen uon den Nnsse» besetzten persischen Provinzen uon den Rnsscn geräumt würden — cine Bedingung, die bekanntlich nicht in Erfüllnng ging. Eine Beschwerde deö prenßischc» Gesandte» über einen Artikel der «Neune de Paiis" soll die Veran> lassilna gewesen sei». d„ß dieses Journal für cinen Monat snspcndin worden ist; streng genommen h.wc es, weil schon zwei Mal verwarnt, sofort definitiv unterdrückt werde» kö»»e». Das „Uüiuers" enthält über die letzten Auge», gcnblickc Verger's noch folgende Mittheilung.: '„Verschiedene Personen fragen uns. ob Perser uor scinem Tode irgend ein besonderes Zeichen seiner Rene wegen dcr Blasphemie» gegen die h, Inngfran gegcbc» habe. Wir erhalte» dießfalls folgende Mittheilung: Perger hat ei» formelles und öffentliches Bekenntniß seiner absoluten und rückhaltsloscn Anhänglichkeit an den katholischen Glaube» abgelegt, er ha> eine nicht weniger formelle uud unifassende Erklärung abgegeben, daß er iiu Schoße dcr heil. katholischen Kirche sterben wolle. Indem er das Schaffot bestieg, gab Verger ein Zeugniß seines Vertrauens auf die Mutter Gottes, nnd dieses Zeugniß wnrdc uou verschiedenen Personen gehört. Er bat zn verschiedene,! Malen ganz lant die heiligen Namen Icsus und Maria angcrnfcn." Großbritannien. Wie „Morning Post" meldet, hat die englische Regierung uon Lord Straiftro de Ncdcliffc fofgende telegraphische Depesche erhalten: «Der türkische Gesandte zn Teheran meldet, per Schah uon Pcrsien habe nach Empfang dcr Nachricht vom Falle Bnschirs de» Vcschlnß gefaßt, dic uu» England gestellten Bo dingnngcn aufnehmen " Pie „Morning Post« spricht jedoch die Befürchtung ans, die persische Regierung werde aul>cri, Sinnes werden, wenn sie die nnmeri> sche Schwäche des englischen Heeres kenne» lerne und erfahre, d,,ß es nicht ins Innere des Landes vorzudringen beabsichtige. „Das Armee-Korps", fügt das Blatt hinzu, «hat sich zwischen der Stadt und dem Fort uerschanzt. Trotzdem ist dcr Friede wahrscheinlich," Nußland. Die Hungersnoth in de» nördliche» Theile» Finnlands nnd namentlich i„ ^n L^ppmarlen, ist zn einer erschreckenden Höhe gestiegen. Die Klage,!, die vereinzelt in den Blättern dießfnlls auftauchen, und worin an die Mildthätigkeit dcr Bewohner der Städte appcllirt, lasse» mebr uermnthe», als sie sage». Ans Priuatbrieftn von Uleaborgs- uud St. Michaels-Lehen erfährt man, daß in Folge des kallen Sommers die Nenüthierheerden kein Futter haben und elendiglich dahin sterbe»; nicht viel besser soll es dc» arme» Leuten gehe» , die ihr gauzes Had uud Gut, ihre gauze Ekistcnz au den Ertrag dcr Nenuthiere knüpfen. Auf Polojaryi liegt Alles am Huna/rfiebcr krank darnieder nnd in der Gegend m» Korpuatrak-teu ist es noch ärger. Ohne Hch'e, ohne Trost müs. sen die Armen dem Hungrrtode ;u,n Opfer fallen. (Oesterr. Ztg.) Türkei. Die Zustände Thessaliens sind schlimmer als je. Die Christen unterliegen den rohesten Mißhandlungen ihrer türkischen Zwingherrcn. Die Türke» zwingen die Griechen (die Najah) ihnen bei der Räuber.-Verfolgung bcizustcheu, ohnc denselben jedoch Waffen zn geben, sondern man bewaffnet sie nur mit Stollen. Die Fluren Thessaliens bleiben auf diese Weise zum größten Theile unbebaut, nnd es ,st natürlich, daß in Folge dcssen eine große Anzahl Familien im nächsten Jahre dcr größten Noth preisgegeben werden, EagsneuiaZeiten. — Die Zeichnungen für die i» Wie» zu errichtende Haudelölchranstalt nehme» einen fast überraschenden Fortgang, Die bereits snbskribirte Summe belä»ft sich anf 104.600 fl. — Die österreichische Regierung hat mit einem Bremer Hanse ein Liefcnmgsgeschäft von 16 MiMo-ne» Stück Zigarren abgeschlossen. Das Bremer Haus verpflichtet sich. wöchentlich 100.0U0 Stück zn liefern, so daß das Liefernngsgeschäft erst in drei Jahren abgewickelt sein wird. j In Tiflis hat die doitigc Abtheilung dcr geo> graphischen Gesellschaft unter dem Schutze des Fürsten Variatinski beschlossen, in den wichtigsten Städten Kaukasiens umfassende Nachgrabungen nach Al!ei!dü> mer» anzustellen, wozu sachucrstäudige Arbeiter aus Kertsch herangezogen werde» sollen. ! In der letzten Sitzung der f. k. Gesellschaft der Aerzte hielt Herr Gcrichtschemiker Dr. Schancn-slci» einen Vortrag über Selbstvergiftung dnrch Blau-säure, aus Anlaß eines Falles, wo eine ziemlich be> lrächtliche Menge Blausäure genommen wurde u»d dcr Tod fast augenblicklich nach dem Genusse eintrat. In einem Fläschchen. das der Sterbende noch in der Hand hielt, waren Neste einer Flüssigkeit, welche dic chemische Untcrsnchnnli als ziemlich konzentrirte Bla»> saure »achwies. Im Mageninhalte aber, der 26 Slunden »ach dem Tode untersucht wurde, war durchaus keiuc Spur vou Blausäure nachzuweisen. Es fand sich nicht eiuüial der gewöhnlich als charakteristisch angegebene Geruch, Hingcge» war eine ansehnliche Menge vou Ameisensäure vorhanden. Es hatte sich mithin die Blausäure völlig in Ameisensäure verwandelt, eine Thaisache, welche mit der chemischen Ksnstüntion der Vlanjamc in so vollkommenem Einklänge steht, daß ibr Auftreten im Organismus nicht befremoen kann. Diese Thatsache, die biöber nicht beobachtet worden war, ist uon großer Vedcntmig, für die gerichtliche Medien, indem es »n» bewiesen ist, daß Vergiftn», gen durch Blausäure vorkommen können, uud doch im Mageninhalte die Blausäure als solche nicht mehr, wohl aber das Produkt ihrer Umwanolnug — die Ameisensäure — nachzuweisen ist. anf weiche letztere nian bisher keine Rücksicht genommen hatte. Es ist mithin bei der chemischem Untersuchung des Mageninhaltes — so oft dcr Verdacht eincr Vergiftung mit Blausäure vorhanden — anf das Vorhandensein uo» Anieiscnsänrc Bedacht zu nehmen, nm so mehr, d,, diese in den Stoffen, welche gewöhnlich im Magen gefnndcn werden, nicht vorkommt. Telegraphische Depeschen. " N capel, 30, Jänner. Mit königliche!!! Dc. kret werden die Bezirksräthe für die Promnzen dieß» seits des Faro auf deu 13. April einberufe» , ihre Sitzungen werden 1!» Taac dauern. Die auf deu ». Mai eiubcrufcnen Prouinzialräche wereen bis 23. Mai tagen. " ^iuorno 2. Februar. Die er,te osterreich,. sche Kriegsfreaaltc' „Nadcßry". Kommandant Ritter v, Preu. ist am 26, Jänner hier eingetroffen und weüt noch hier, " Paris, 4. Februar. Es wird versichert, dcr morgige „Monitcur" werde die Abhaltung der Kon> fercn;cn bezüglich der Nencnbnrger Angelegenheit in Paris, ankündigen. Das Gerücht uou der Eiubcbuna einer Stcuer anf Eisenbahn- und andere Papiere ist hier wicker uerbrcitct. Telegraphisch liegen folgende Nachrichten uor- M adr 1 d. 3!. Jänner. In Betreff dcr Reise der Königin nach Andalusien ist »och nichts entschieden. — Eine starke Vermehrung in den verpachteten Rcuennen macht sich benierkdar. — Der ProzeL dcS Gcnerals Prim wird sehr bald uorgcnoinmcu wcrdcn. Die Lcbcnsmittcl-Frage bcherrscht noch immcr i>le anderen. — Uebcrall herrscht Nnhc. Druck uno Verlag uon I^nnz u zneinmayr «k F. Bnmberg in Laibach. — Veraiuwortücher "Redakteur: F.^Vambrr^ Vsrseu bericht >n!^ dem Abendblatt der österr. kais. Wiener Zeitung. Wien 4, Februar, Mittags 1 Uhr. Verminderte Kaufaufträge des Auslandes bildeten heute für das gestern begcnnene rasche Steige» der Staatsfonds eine na- türlichc Grenze, ohne jedoch die Beliebtheit für diese Papiere zu schwäche». 57 Metall. 84'/.. National-Anlchcn 8«'/. G. 18«4er Lose N1. Grundcntlastungs-Obligationen waren sehr gesucht und Wurden nicderüstcrrcichischc mit 88'/,, imgcn'ische mit 82'/. gemacht, Industrie-Effekte, Anfang« matt, wurde» am Schlüsse dcr Börsc etwas fester. Devisen, beim Beginne dcr Wise straffer gehaltc», stellten sich am Ende nahe wie gestern. National - Anlehen zu 5 '/„ «« '/, ^8«'/, Anlchen u. I. ,85! 8. v. zu ü"/« !»2—93 Lomb. Vcnet. Anlchcn zu ö V« «5 -9l! Staatsschuldverschrcibnngen zu 5"/« «4 '/, -84 V. detto „ 4'/.°/. 74»/.-74'/. dctto ., 4 V« «6 7,-««7. detto „ 3V« 5l>7^5U7. detto „ 2'/.°^ 42-42 V. detto „ i°/° l«V,-iU^ Gloggnitzer vblig. m. Nückz. „ 5°/« ^ 85----- Oedcüburger dltto detto „ 5°/» ' L3----- Pessher detto dc!t° „ 4°/« 94------ Mailänder detto dctto „ 4"/, N3 7,------ Grund>»tl.'Ob!ig. N. Oest. „ 5'/« 88-89 dc!to v. Gnlizicn, Ungar» ,c, zu 5°/» 8! 7,^U< V. dctto der übrigen Kronl. zn 5 "/. ,^5-8«! Vauko - Obligationen zu 2 7, '/» «!< 7« ^«'4 Lotterie-Nnlchcn u, I. l834 285-288 detio „ 1839 138 7.-^!8'/, detto „ 1854 z» 4 V« ll, 7,->!<'/, Vomo Rcutschei»e l3 7.—14 Galizische Pfandbricfc zu 4'/» 80—8 > Norddahn-Prior,-Oblig. zu 5'/« 8« 7.-8«'/. Gloggnitzcr detto „5'/. «2-83 Doneui Da>»pffch.-0bl!g. ,,5'/» 33 7,-84 «loyd dctto (in Silber) .. 5'/. !»l—»2 3°/, Priorität«,ObliZ, der Slaata-^iseniahn- Gcsellschaft zu 275 Frank« pr, Stüel l <5 lIN Aktie» der Vlationalbauk 1032—1034 5 °/, Pfcindbriefc >er Nationalbanl !2monatlich« t»N 7. -N9 7^ , Oestcrr. Kredit-Anstalt 287 7,-288 „ N. Ocst. E«ko,nple-Ges. !20-i20 7. „ „ Vudweic«-Linz-On»!»d»er- Giscnl'ahu 2N3-2»!5> „ Nordl'ah» 2.»6-22«7. „ „ St2»!o»atlichc Kaiserin-Elisal'etli-Vahu zu 200 ft. mit 50 pCt. Einzahlung N»! 7. -!0! °/, „ Süd-Norddeutsche Nerbi»dung«l>. !0,!V."l»>7 „ Thciß-Vahn <«l-U>! 7, „ Lomb.-Venet. Eisenl'ahn 2«!4 7,-2Ni', „ „ Do»au-Dampfschiffsahrt«- Oescllschait 57,!—575 „ „ detto <3. Emission 57l —,>7'i „ de« Lloyd ^ 425 -42l! „ der Pesther Kettenb.-Gescllschaft 77—78 „ „ Wiener Dampfm,-O.st!lschaft 7«. Priorit. 38-4U Merhäv) 40 fl. L°sc 73-73 7- ^ Nindischgräh „ 22'/. - «2 7. Waldftci» „ 24 7.-25 ücglevich „ !2>/. -12 7. Talm >, 39-39 7« Lt. Genoi« „ , »7-?,7 72 P°lffy ., 39 7:^!, Elary „ ________ 39-39 7, Telegraphischer Kurs»Bericht dcr Staatspapicre uum !i. Februar 1857. Ztaat«schiild»crschrcil,unge» . zu 5p3 >/4 ft, in CM, Aktien dcr osterr, Donan-Danipfschifffahrt z» 500 ft. EM.........578 ss. CM. Wechsel-Kurs vom 3. Fcliniar 18!!7, Amsterda»,, jür 100 Holland. Nthl, Guld,, 8? :!^ 2 Monat Augsburg, für ION fl, Curr., Guld. . 10.', Vs, Uso, Frankfurt a, M,, für «20 ff, südd, Ner- l ci»swähr. im 241/2 ft, Fuß. Guld. . «04 1/Z .".Monat. Hamburg, sür 100 Mark Va»ko, Gnlt>. 77 1/8 2 Monat. Livorno, füc 300 Toscanischc Lire,Guld. !0« 2 Monat. London, für 1 Pfnnd Sterling, Guld. . 10,10 !/2 Bf 3 Monat. Mailand, für 300 öHerr, Lire, G»ld, . 104 Vf. 2 Monat. Marseille, für 300 Francs, Guld. , . 1213/8 2 Monat. Paris, für 300 Francs, Guld, . . . 121 3/4 Vs. 2 Monat. Vcncdig, für 300 Ocstcrr.Lire, Gnld. . 103 3/4 2 Mmiat. Bukarest, für 1 Guld,, Pnra . , . . 2/4 dto, Rand- dto, „ ..... 7 7 >/2 Gold «1 innre« ,, ..... /H 4.8 FriedrichsK'or „ ..... 8,38 8,38 Engl. Souereignc« ,...... 10.!4 10,l4 Russische Imperiale ,, .....8,20 8,2<» Slil'cr-Agio ..... 4!/^ 4:;/^ Thalcr Prenßisch^Currant .....l,32 l,?!2 7, Anzeige der hier angekommenen Fremden Den 4. Februar 1357. Hl', Putti, k, k, Oberlieiuexcnit, —Hr. Schüiel-z,,', k, k, Liei>te»c>!!i, — H,', Nuier v. Boset, k, f, Rech»»>,gs - ?lr^ss,st, und — Hr. HanSma,,, Ka„f-,».1!,,!, v^ü Tnest. — Hr. Bara.ni, t. k. Beamte, oo» Agram, — Hr. l!i,>de»thal, Kal!f,!,a,n>, »nd — Hr. Ceülniari, I»ge,ii?»r, vo» Wie». Z. 932. (14) Des köninl. preuß. Sreis-Whystkns ^—^^^«^ "" Koch's /^^ weiden nnueränderl i» Origmalschachtcln zu 2N und AN Kr. CM. uerkauft. ><5^V5< Dicse au« den uorzüglichsl gccignctc» Kräuter- und Pftanzcn-Säftcn mit ci»cm Thcilc des reinsten u„, l,»,',»»» Zuckcrlrystalls znr Consistcnz gebrachte» »>>. Ii.«»«l>'schcn Kuälltev-Bonbons bewähren sich -- wie ««« zuvcrnicidl» durch dil ancrkcnncndstcn Bcguta6)tu»gt» fcssgesicüt ^: als lindevnd und veizstilleüd bii H»st c», ist >,c»a»,» dachte» Heiserkeit, Nauhheit i,u Halse, Vcrsch l c im u» a, >e,, und sind durch die in ih»c» e»thaltcnc l>aß !),, Ii «».».',«< Quintessenz uon Kräutcrsäftcn und süßen Stoffen «on ersprießlicher Wirkung a»f Grhaltnng der Ncinhcit, frystallis, 1^»»»»»'! Frische und Gischmeidigkeit des Sprachergans, Sie uuterscheidei! sich ü'cht »,,r dnrch diese ihre t«»-!l»«»i»l»«»«'« wahrhaft wohlthuenden Gigcnschaftcn sehr vorthcillmft ro» dr» häüsig angepriesene!, sogcuanntcn „>,r i„ längliche Vruftthcczcltchcn, I^'>te ^Lctur-,l ?c,, ftndcr» sie zcichncn sich vor diescn C'rznignissc» »och besonders da- Schachtel» gepackt durch aus, daß sie >,'on den Vcrdannngsorqaiie,, leicht ertragen werden, mid selbst bei längere»! Ge- si„d, d'crcn weiße, brauche keinerlei Magenbeschwerden, weder Säure noch Verschleimnng crzengcn oder hinterlasse». ,,,it «,»'««»»>«»' 5Z" Einziges Depot für Laibach bei Matthäus Kraschovitz, ,A?,!lsd5^»- am Hauptplatz 2^0 und bei Hoiuig L5 Bvschitsch, s° w,e auch sür <5apodistria' stehende Siege! Apotheker Giov. Delisc, Fricsach:''Apotheker W. «ichler, Gör,: G. Nnclli, IUyrisch» ^!^^______^, ^eistrik: Josef Litschan, zilagenfurt: Apoth, Anlon Veinilz, ztrainburg: Theodor L a v< . ^ , pai», Tarvis: Npoth, Albi» S tüf!c r, Trieft: Apoll) Fr, Xicovich »,!d Apoth, I. Terravallo, Vlllach. Math Fürst, »»» für Wippach bei I. N. Dollenz 3. 88. (^) M Mit Genehmigung der löbl. Schützen-Vereins-Direktion wird Montag' dee 3. Februar 1. J. l^A in den Sälen der bürgert. SchießstOtte, zum Besten des hiesigen Kranken-Inftttntes W für Handlungs- und Apotheker-Gehilfen, ein geschlossener Ball abgehalten werden. RH Tie gefertigte Direktion beehrt sich, zu demselben sämmtliche Honoratioren ^ in der Stadt und am Lande, den hiesigen bingerl. Oandelsstonv, die hochgeehrten ^H Gafins- und Zckiitzen-Vereins-Mitglieder höflichst einzuladen. Dz^ Die Eintrittskarten, welche auf Namcn^ ausgestellt werden, uud daher nur für die tzii ?. 'l. Personen, auf deren Namen sie lauten, Giltigkeit haben, sind vom 26. Jänner W bis 9. Februar in der Handlung des Herrn Isfef Karwger am Hauptplatze, am 33 Ball-Abende aber an der Kassa ä i fl. .;z baben. Her Hall fregiaiaat suit S«5iil».f£ H Uhr. Von der Direktwn des Kranken - InstitNtes siir Handsnngs- nnd ^i Apotheker-Gehilfen. ^ ^ ^ Laibach am 1ä. Jänner 1837. z