BnebeiDl wöclieoUicb »ecusmal (mll AmmlftiM der FeierUi^BX Sclirift-Idtniifl, VerwaltüDS iHid Bochrnwlterel TM. 25-07, 25^ and 25-00. Martbor. KopallSka ulica & Manntkripte Warden okht Käaaaakai. Antngm B&üki^nhn hvWntfm» ö^ö fumUBII, ä&H 2. Ottobf tfSi IniavteD- und Abonnements-An nähme in Maribor, &op«li£ka ulioi Q fVerwaltim^. Bezugspreise: Abholen monatlich 23 Din<, zustellen 24 Dln^ (Hoch dfa Pott monatlich 23 Din, fdr das Ausland monatüdi 35 Diu, Einzelnummer nnd 2 Din. 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Mussolinis prophetische Redewendung von dem getrObten Himmel, den noch immer die Sonne durchbrechen Icönne ,ist durch das Abkommen von München verwirklicht worden. Die Wendung zum Frieden vollzog sich mit derartiger Geschwindigkeit, daB die Schlagzeilen der jeweilig am Vorabend der Ereignisse gedruckten Zeitungen nur mehr wie Anachronismen erschienen. Was vor zwei Stunden noch als wesentlicher Kern der Sltuatlonsbeurteilung galt, war in der dritten und vierten Stunde bereits hinfällig gewesen. Wieder einmal erhärtete sich das Wort, daß Männer Oeschich te machen und nicht die Maßnahmen. Der Lieblingspian Mussolinis, der Pakt der Vier, ist durch den Notstand des Friedens in der Welt mit einer Eile aktiviert worden, wie sie in der modernen politischen Geschichte nicht ihresgleichen hat. Wir leben seit der historischen Begegnung von Münclien in einem neuen Eurgpa. Es ging um Krieg und Frieden. Der Frieden hing nur mehr an einem dünnen Faden, Da ent schlössen sich die verantwortlichen Staats männer im Bewußtsein der furchtbaren Katastrophe, die der Menschheit bereitet werden sollte, für den Frieden. Dies umso leichter, well Benito Mussolini, Adolf Hitler und Edouard Daladier in den Schützengräben des Weltkrieges für ihr Vaterland kämpften und die Schrecknisse des Krieges persönlich besser kennen als viele andere Männer in den Reihen der Ausschlaggebenden. Zu diesen drei Frontkämpfern stieß als erster Neville Cham-berlain, der im Dienste an seiner Nation ergraute Manr (Edamberloln befud^t OltuffoKni Q5or 0fr Sminfgnno M cnoIlfd^itanniifM TSrrl^filtnffN / SerHner ctub-tretunosfommtffion fonlllhiicrt / SranfreUOtf Parteien orfAloffen dinier 2>alQMfl' CMN Sotoilloiif <8noUln6rr fOr Oos 3l01limniunon ffir mOltirisdie Fragen gebildet, die mit den Vorbereitungen fOr die friedliche Uebergabe des sudetendeutschen Gebietes begann, fai der darauf folgenden neuerflehen Sitzung des Plenums wurden die Vorschlige der MllitärkommlsskMien mit den En^fehlungen angenommen. Prag, 1. Oktober. (Avala) Wie in Erfahrung gebracht werden konnte, trägt die gestern durch den pohlischen Gesandten an die tschechoslowakische Regierung fitierreichte Note keineswegs den Charakter eines befristeten Ulthnatnms, es helBt darin nur, daß Polen anf der sofortigen Räumung des polnischen Siedlungsgebietes durch die tschechostowaklschen Truppen bestehen mfisse. Berlin, 1. Oktober. Der Oberbefehlshaber der deutschen Truppen hat heute eine Tagealbefeh! herausgegeben, worin darauf verwiesen wird, daß das deutsche Wenn dieser Friede um einen für das tschechische Volk wohl schmerzlichen Preis — um das Opfer großer Gebiete — errungen wurde, so gelten hiefür die Wor te, die Ministerpräsident S 1 r a v y gestern mit bewegter Stimme ins Mikrofon gesprochen hat. Die Tschechoslowakei hat, wie er erklärte, das Opfer auf sich genommen, um den Frieden zu retten u. dem Volke eine Katastrophe zu ersparen. Die Geschichte ist nicht sentimental, sie Ist eine endlose Kette von rauhen Wirklichkeiten. Prag hat sich dem Druck der Wirklichkeit ergeben und damit einen Bei trag zum Frieden geleistet. lugoslawien ist heute glücklich, efaien Regierungschef zu besitzen, der diese zwangsläufige europäische Entwicklung vorausgea^ien und darnach gehandelt hat Ministerpräsident Dr. S t o j a d i-n o v 1 £ Mdt uns von Blockbildungen und der Parteinahme für ideologische Bk>cks ferne und nur dieser klugen, absolut richtigen Haltung hat es unser Land zu verdanken, daß wir unbesorgt unserer täglichen Arbelt im Frieden nachgehen konnten. Ehi starkes, innerlkrh befriedetes, nach auBenhin von Freunden umgebenes Jugoslawien ist in diesen historisch bewegten Tagen die Kraftquelle, aus der wir die Stärke unserer zuversichtUchen Haltung bezidien. Heer heute mft der Besetzung 'des su^ tendeutschen Gebietes beginnen wird. London, I. Okt (Avala). Aus Washington wird berichtet: Vojta B e n e S, der Bruder des tschechoslowakischen Staatspräsidenten, der sich auf einer Pro-pagandatoumee durch die Vereinigten Staaten zugunsten der CSR befand, brach Auch für Sie ein KLASSENLOS der Glüctcauelle )>PUTNIK^, Morittior, Ce//e, Ptuj,_ bei einem Vortrage in Washington ohnmächtig zusammen. Sein Zustand ist ernst Budapest, 1. Okt. (Avala). Heute um 19.30 Uhr wird der ungarische Ministerpräsident Bela v. I m r e d y im Rundfunk Ober die Lage sprechen. London, 1. Oktober. (Avate.) Die »D a i 1 y M a i 1« schreibt, die Münchner Konferenz sei die wichtigste Konferenz seit dem Weltkriege und könne ate Grundlage einer breiteren Tätigkeit für die Aufrechterhaltung des Friedens bezeichnet werden. Rom, 1. Sept. (Avala.) Virghrio Gay d a schreibt im »G i o r n a 1 e d'l t a-1 i a«, die Münchner Einigung sei das Re sultat herzlicher Beziehungen zwischen Italien und Deutschland, ebenso aitch der herzlichen Beziehungen zwischen Paris and London. Berlin, 1. Oktober. Die sudetendeutschen Gebiete stehen seit gestern im Zeichen des bevorstehenden Einrückens deut scher Truppen und der Vereinigung mit dem Deutschen Reich. Ueberau werden umfassende Vorbereitungen für den Empfang der deutschen Truppen, die heute einrücken werden, getroffen. Berlin, 1. Oktober. Die Pressestelle der Sudetendeutschen Partei gibt bekannt: j>Im Auftrage des Kommandos des sudetendeutschen Freikorps in Bayreutlt darf die Staatsgrenze ohne ausdruckliche Bewilligung vor dem Einrücken der deutschen Truppen bis auf weiteres nicht überschritten werden. Zuwiderhandelnde werden strengstens bestraft werden.« Berlin, 19. Oktober. Reichskanzler Hitler reiste gestern abends mit Sonderzug von München ab und trifft heute um 10.40 Uhr in Berlin ein, wo ihm ein großartiger Empfang bereitet werden soll. Die Japaner 50 Kilometer vor Hankau. Tokio, 1. Oktober. Die Nachrichten agentur Domei berichtet: Die japanischen Truppen haben d. befestigte Stadt Tieng Ja Tschan eingenommen, die am nördlichen Ufer des Jangtsc liegt. Die strategische Lage dieser Stadt ist sehr bedeutungsvoll. Sie ist nämlich kaum 50 Kilometer von dem Kriegsziel der Jafk-mer, der Stadt Hankau, entfernt »0rft Zürich, l. Oktober, Devisen: Beo-grad 10, Paris 11.87, London 21.21, New-york 439, Brüssel 74.20, Mailand 23.12, Amsterdam 239, Berlin 176.25, Stockholm 109.37, Oslo 106.57, Kopenhagen 94.70, Warschau 83, Budapest 87.30, Athen 3.95, Istanbul 3.50, Bukarest 325, ►Helsinki 9,35, Buenos Aires Hl. »Mariborer Zeitungc Nuromer 223 2 Sonntag, den 2. Oktober 1938. (Snglan(4 Höniain taufir &a«| grßltte btr 3IMI 5ric6 zeigen und fflr die Ovationen danken, die, ihn bis zum Ely-sec begleiteten, wo er eintraf, um dem Präsidenten der Reput)Iik zu berichten. Vor dem Palais des Präsidenten der Republik versammelte sich wiederum eine niehrtausendköpfige Menge, die begeistert die Marseillaise sang. Ganz Paris stand unter dem freudigen Eindruck der Nachricht, daß die Kriegsgefahr vorüber ist. Bezeichnend ist ftmer, daß sica zur Begrüßung Daladiers die Frontkä npfcr in Le Bourget eingefunden und vor dem Kriegsministerium eine Ehrenkompagnie zur .Aufstellung gebracht hatten. München,!. Oktober. Bevor Premierminister Nevilie Chamberlain seinen Abschiedsbesuch beim Führer und Reichskanzler abstattete, zeigte er sich nuf dem Balkon seines Hotels und nahm die begeisterten Ovationen der MUnche-ner entgegen. Eine volle Viertelstunde dauerten die Ovationen-für. den englischen Staatsmann. Lächelnd stand Cham berlain auf dem ßalkon und hielt einen Blumenstrauß in der Hand, den.ihm seine deutschen Verehrer überreicht hatten. Der Premierminister dankte der.Menge, indem er tiefbewegt ' beide Hände. den Massen entgegenstreckte.-In-diesem- Augenblick entstpd ein wahrer Sturm- der Begeisterung. Tausende upd - Tausende begleiteten den. Premier zum Flugplatz Oberwiesenfeld unid v Chamberlain • konnte seine. Rührung- über, diese^Kundgebung nicht verbergen...........- • , London, 1. Oktober. London bereitete dem Premierminister C h.a m-berlain einen wahrhaft triumphalen Empfang..Der Lordmayor ließ die Stadt ausschmücken • und Hunderttausende .von Menschen, drängten sich von. Whitehall .bis zum Flugplatz. Als Chamberliain in Whitehall." eintraf, läuteten die Glocken von Westmlnster den Frieden ein. Die un geheure M^schenmenge tobte vor Freude und.bereitete dem Premier stürmische Kundciebungen der Freude und des Dankes, Besonders die Mütter dankten dem Ministerpräsidenten. • In • Downing Street erwarteten, ihn Tausende von Dankdepeschen aus allen Teilen der Welt. Chamberlain begab sich sofort ins königliche Schloß. Vor dem B.uckinghmn-Palais stau en sich rund hunderttausend Menschen. Noch kein englischer Staatsmann' war solcher, Ehcungen für würdig befunden worden wie Nevilie Chamberlain, der mit Tränen in den Augen dem Volke dankte. Der Sturm der Begeisterung kannte keine Grenzen, als sich die Balkontür öffnete. König Georg VI., Königin Elisabeth, Nevilie Chamberlain und Frau Chamberlain erschienen auf dem Balkon und wurden minutenlang umjubelt. Nach einer Zeitlang zog sich der König mit der Königin zurück, nachdem er vorher den Premierminister sachte an die Balkonbrüstung gewiesen hatte. Unter dem Balkon wogte ein Meer der Begeisterung. Wie verlautet, wird der König dem Premierminister Englands höchsten Orden, den Hosenbandorden, verleihen, und ihn gleichzeitig in den Adelsstand erheben. Die Haltung der Stowaken. Prag, 1. Okt. Die slowakischen Koalitionsabgeordneten und die Abgeordneten der Slowakischen Volkspartei hielten am 29. und 30. September gemeinsame Beratungen ab, die der Regelung der slowakischen Frage galten. Die Beratungen werden am 5. Oktober in Trenän fortgesetzt werden. „nto&ame 3aNtr|lQ^ odioieni Japans twrflhniteste Tlmerta. Tokio, 30. September. Japans berühmteste Tänzerin HarukoKataya-na ist in Tokio im Alter von 100 Jahren gestorben. Die Tänzerin, die den Beinahmen »Kirschblüte von Kyoto« führte, war die Schöpferin des seither in der ganzen Welt nadigeahmten >Kir8chblO-tentanzesc, der den berühmten italienischen Opernkomponisten CHacomo Puc-cinl, als er zum ersten ^1 die Katayana tanzen sah, zu seinem tinsterblichen Meisterwerk »Madame Butterfly« inspirierte. Was die russische Ballettänzerin Paw-lowna für Europa bedeutete, das bedeutete die Katayana für den Femen Osten. 75 Jahre hat die berühmte Tänzerin ih-rm Beruf ausgeübt imd selbst in diesem hohen Alier noch wahre Begeisterängs-stürme für ihre einzigartigen TanzdarbCe-tungen geemtet. Der Mikado hatte llir den Beinamen »Nationalschstz ^pani" scher Tanzkünste gegeben. afarnfflcntroaSMc hl England hat sich anläßlich einer Hochzeitsfeier eine erschütternde Tragö^ die abgespielt, die die Braut, den Biäci« tigam und dessen Mutter zum Tode führ^ te. E\n 24 jähriger junger Mann in Carri-gans, einem englischen Landstädtchen, hatte sich durch einem Sturz vom Pferde eine schwere Lähmung und Verkrüppc-lung zugezogen. Seine Braut liebte ihn trotzdem zärtlich und bestand darauf, ihn zu heiraten. Aber die Mutter d^ jungen Mannes sah ein trostloses Leben für • ihren Sohn voraus. Dieser Qedanlce quälte sie so sehr, daß sie, nachdem seit dem März das Leiden nicht besser wurde, den furchbaren Entschluß faßte, den Sohn zu töten. Die Hochzeit war schon festgesetzt, der Prediger war bestellt, die Braut stand schon im Brautkleid da. Da ergriff die Mutter den Revolver und erschoß ihren Sohn und dann sich selbst. Als die Braut diese Nachricht hörte, verübte sie Selbstmord. Noch in ihrem Brautkleide wurde sie begraben, und die Kirche, die für eine Hochzeit gerüstet war, wurde am nächsten Tage zur Stätte der Trauer-feier für drei Menschen. Der Bienenfänger von London. In der englischen Haupstadt ist ein Schutzmann in den Ruhestand getreten, der seine Aufgabe nicht nur darin sah, den Straßenverkehr zu regeln, sondern gleichzeitig die Öffentlichkeit vor Bienen zu schützen. Sobald sich in den Straßen Londons ein solcher Honig-Sammler zeig te, machte sich der Polizeimann daran, ihn zu verfolgen und einzufangen. Mit einem besonderen Fangapparat gelang es ihm oftmals, die Bienen »festzunehmen«, um sie später in seine Bienenkörbe einzubürgern. In seinen vierzig Dienstjahren machte er die Erfahrung, daß eine bestimmte Gruppe von Mcnschcn bcsonderr Som#»g, den 2, Oktober 1^. Zeihüf^* N^mer 223. SANATORIUM A NERVENKRANKE ZAGREB, Zeleor«; 37 - Tel. 93-80. 67-46 Chefant: Dr. DJURO VRANESiC in Gefahr steht, von Bienen angegriffen zu werden. Das sind Menschen mit strohblondem oder rotblondem Haar. Schwarz haarige Spaziergänger blieben meist unangefochten. Die »hellen Köpfe« aber sind ganz außerordentlich gefährdet, wenn sie ihr Haar mit öl oder wohlriechenden Flüssigkeiten durchtränkt haben. Mit dieser Weisheit tritt der Schutzmann in den Ruhestand. Pharaonengriber— elektrisch angestrahlt In ett in Mandschukuo haben Forscher Lotoskeme entdeckt, die vor 500 Jahren mit Torf Oberdeckt worden waren. Die Samen waren noch sehr gut erhalten. Sie wurden in das natur-geschichtliche Museum, von Chicago gebracht, wo sie ein Forscher in einen besonders günstigen Boden pflanzte. Die Samen gingen auf und schOne Lotos-Blttten entfalteten sich. Handelt es sich hier wirklich um 500 Jahre alte Lotos-Samen? In wissenschaftlichen Kreisen beginnt man bereits daran zu zweifeln. Besonders nachdem die >3000 Jahre alten« WelzenkOrner, die man kürzlich in Aegypten Im Grab einer Mumie gefunden hatte, in Wirklichkeit, wie man später feststellte, erst einige Monate alt waren. Der eiserne Feaerwehrmann. In Belgien hat ein junger Ingenieur eilte interessante Erfindung gemacht: einen »eisernen Feuerwehr-Mann«. Dieser Maschinenmensch setzt sofort beim Ausbruch eines Feuers die Alarmanlagen in Bewegung und bewirkt außerdem, daß die an dem betreffenden Haus angebrach fen Löschanlagen sofort in Tätigkeit treten.' Ein praktischer Versuch zeigte, daß das Feuer bereits gelöscht war, bevor trotz größter Eile die menschliche Feuerwehr anrUcken konnte. Wie es sich oftmals mit neuen Erfindungen verhält: sie sind in der Idee gut, in der Praxis aber zu teuer. Nicht jeder Hausbesitzer kann sich einen so kostspieligen Roboter leisten. Drag bot angenommen JUINISTERPRASIDENT SIROVY UND OENERAL KREJCI APPELLIEREN AN DAS . VOLK. — NATIONALTRAUER IN DER TSCHECHOSLOWAKBL Prag, I. Okt. Die t8checliotk>wakische Regierung hat unter dem Vorsitz des Pri-sklenten Dr. BeneS die Mfinchner Ehil-gung der vier OroBmttchte angenommen. Gleichzeitig richtete die tschechoslowakl-sehe Regierung an die ganze Welt einen ProtMt gegen diese Beschlüsse, die einseitig ohne ihre Mitartielt angenommen wurden. Prag, 1. Okt. Nach dem Ministerrat, der die Münchner Beschlüsse genehmigte, hielt Ministerpräsident General S i r o v y mit sichtlich bewegter Stimme eine Rundfunkansprache an das Volk. In dieser Ansprache erklärte er u. a., da0 er die schwersten Augenblicke seines Lebens erlebe, da er eine Aufgabe erfüllen müsse, die schwerer sei als der Tod. Als Soldat müsse er Im Bewußtsein voller Verantwortung erklären, daß die Nation den Weg des Friedens gehen müsse, well sie mit unverminderter Kraft In ein neues Leben und in einen neuen Staat trete, der einheitlicher und daher stärker sein werde. In München sei die Abtretung des deutschen Gebietes beschlossen worden. Man stehe vor der Wahl eines verzweifelten und hoffnungslosen Kampfes, dem Männer, Frauen und Kinder geopfert werden müßten, oder der Annahme von Bedingungen, die unter Druck ohne Beispiel In der Geschichte diktiert worden seien. Man habe eingesehen, zwischen der Reduktion der Grenzen und dem Tode wählen zu müssen. Die heilige Pflicht sei es jedoch, das Leben des Volkes aufrecht zu erhalten. General Sirovy schloß: »Unser Staat wird nicht der kleinste sein in der Welt. Es gibt noch kleinere, die gesund und widerstandsfähig sind. Uns bleibt ein Lebensraum, der uns die Möglichkeit einer kulturellen und wirtschaftlichen Erneuerung bietet. Auch die Verständigung mit den Nachbarn wird eine leichtere sein. Die Armee wird ihre erhabene Aufgabe erfüllen. Sorgen wir dafür, daß der Staat in den neuen Grenzen gesund und frei sein wird. Sichern wir allen Staatsbürgern die Friedensarbelt.« Einen ähnlichen Aufruf erließ General K r e j e i, der Oberbefehlshaber der tschechoslowakischen Wehrmacht an die Soldaten und Offiziere. In dem Aufruf wird versichert, daß die Armee nicht geschlagen sei, sie werde ihre Pflicht Im Dienste des Vaterlandes auch weiterMn tun. Prag, I. Okt. Der Erbitterung, die sich der Bevölkerung beim Eintreffen der Nachricht aus München bemächtigte, folgte hl Prag und in der Provinz eine schwere Niedergeschlagenheit. Im ganzen Lande herrscht tiefe Trauer. Alle Veranstaltungen für gestern wurden abgesagt. Kinos, Theaters, Konzerte usw. wurden geschlossen. Der Rundfunk gab nur Nach richten. Im ganzen Staate wurde der Telegraphen» und Telephonverkehr eingestellt. Die Ruhe und Ordnung wurde nirgends gestört. Sokol, Orel und andere Organisationen erließen Aufrufe an die Bevölkerung, für die Aufrechterhattung der Ruhe und Ordnung zu sorgen. Die Welt des Films: ^enlmal für einen S^ilmft^anfpteler Das Geheimnis um Max Linders Selbstmord. (ATP). Max Linderl Wer erinnert sich nicht an diesen Namen, der unlöslich mit den ersten Schritten des Films verbunden ist. »Der König des Lachens« verdiente voll und ganz diesen pompösen Titel, denn Millionen Menschen haben über diesen eleganten, stets tadellos angezogenen Franzosen, der in den kritischsten Situationen niemals seine Laune verlor, Tränen, Lachtränen natürlich, vergossen .., Jetzt, kaum dreizehn Jahre nach seinem tragischen Tode, dessen mysteriöse Umstände niemals ganz aufgeklärt wurden, haben sich seine zahlreichen Freunde zusammengetan, um ihm in Saint-Loubes, in der Gironde, ein Denkmal zu setzen. Es ist das ernte Standbikl, das einem Filmschauspieler errichtet wird. Als am 27. Oktober 1925 sich in Paris die sensationelle Nachricht verbreitete, Max Linder hätte seine Frau rnid sich selbst getötet, waren alle anfs tiefste erschüttert und überrascht. Man hielt die Ehe Max Linders für selten harmonisch, er liebte seine schöne Frau abgöttisch und das kleine Töchterchen Josette schien die glückliche Ergänzung des wolkenlosen Daseins zu sein. Was hatte sich in den letzten Wochen vor dem Tode zwischen den beiden Gatten abgespielt? Das wird man wohl nie mehr erfahren. Karrlere eines Komikers. Max Linder, der aus Bordeaux stammte und mit seinem richtigen Namen Max Leviellc hieß, kam im Jahre 1905 nach Paris. Er wurde an das »Theatre de Varietes« engagiert, wo er In »Le Roi« (Der König) von Caillavet und de Flers debütierte. Durch Zufall machte er eines Ta- Der Hut des Justlzbeamten. In einem Bostoner Gerichtsgebäude wurde während der Verhandlung ein Hut gestohlen. Dieser gehörte einem hohen Justizbeaniten. Er ließ durch die Leitungen eine Bekanntmachunp; veröf-Icntlichen des Inhalts, daß der Dieb des Hutes erkannt worden wäre. Wenn er nicht binnen 24 Stunden die Kopfbedek-kunp; beim Portier abliefern würde, so könnte er sich auf seine Verhaftung vorbereiten. Diese Drohung hatte einen glänzenden Erfolg. Innerhalb der gesetzten Frib'.t wunlcn dem Pförtner durch die Post insgesamt 21 Hüte abgeliefert. Der rich-tiße befand sich allerdings nicht darunter. egen Ptuj lief. Univ. Prof. Dr. Saria grub zuerst bei der aufgelassenen Schottcrgrube an der Wegabzweigung gegen Gerocja vas, wo er die Wasserleitung sofort fand und ihren Lauf über 600 m Wu'it auf den Feldern von Skorba verfolgte. Es zeigte sich dasselbe Bild, wie man es bisher hatte. Am Grund des Kanals befand sich eine dicke Lehmschicht, vermischt mit Barbarakai, darüber eine zweite Schicht aus zermahlten Ziegeln und Mörtel. Die Seitenwände waren aus Bruchstein und Schiefer ausgeführt, leider aber fast gänz lieh zerstört, da sie kaum 30 cm unter der Erde waren. Von ihnen fand man aber zahlreiche Spuren und bei der Schotter-grube sogar ein größeres Bruchstück, eine Schieferplatte, mit welcher der Kanal eingedeckt war. I Je näher wir nach Ptuj kommen, desto sorgsamer und stärker werden die Konstruktionen, welche oft eine Breite von 1.40—1.60 m erreichen. Die Seitenwände sind nicht mehr aus Schiefer, sondern schon aus Flußsteinen ausgeführt. Man muß bemerken, daß sie in der Mitte nicht mit Kalk vergossen, sondern nur mit Kiesel austtfüllt sind. Auch hier kann man überall Feste des Estrichs erkennen. Die Arbeiten mußten jetzt vorläufig unterbrochen werden, da die Felder noch bebaut sind. Man nähert sich der Meinung, daß diese Wasserleitung für militärische Zwecke gebaut wurde, vielleicht für das römische Lager, welches die römischen Schriftsteller erwähnen und welches man bisher vergeblich suchte. Einige Anzeichen sprechen dafür und man könnte doch vielleicht hier auf einige Spuren des römischen Lagers stoßen. Eben die Ausführung dieses grandiosen Werkes, wie man es bei ähnlichen militärischen Wasserleitungen trifft, dürfte dafür einige Anhaltspunkte geben, doch nur der Spaten allein kann hier die geheimnisvollen Schlcicr lüften. Es wäre zu wünschen, daß Herr Univ. Prof. Dr. Saria dieses Rätsel von Poetovios antikem Boden restlos löse, welches schon so lange die Ge-lehrtenwelt im Banne hält. A. S. S>tr dimmrl int Oflo&rr Wenn man den Kalender zur Hand nimmt, so sieht man, mit welcher Schnelligkeit jetzt die Tage abnehmen! Am 1. September begrüßte uns die Sonne 9 Minuten nach 5 Uhr morgens; am 1. Oktober geht sie eine Minute vor 6 Uhr und am 31. Oktober 8 Minuten vor 7 Uhr auf. Die entsprechenden Untergangszeiten sind 18.50—17.39—16.34 Uhr. Am 24. d. tritt unser Tagesgestirn in das Tierkreiszeichen des Skorpions. — Im Oktober fin den 5 Mondwechsel statt, und zwar am 1. (erstes Viertel), 9. (Vollmond), 16. (letztes Viertel), 23. (Neumond) und am 31. Oktober (erstes Viertel). Bei klarem Wetter gibt es um den 9. herum schöne Vollmondnächte vom Abend bis zum Morgen. — Unsere Planeten zeigen folgenden Stand: Die Venus ist Anfang Oktober noch 20 Minuten lang als Abendstern zu sehen; am 22. verschwindet sie. Der Merkur bleibt den ganzen Monat hindurch sichtbar. Der Mars geht mit geringer Veränderung vor 4 Uhr auf und bleibt bis in die Morgendämmerung hinein sichtbar. Der Jupiter erscheint zur Abendämmerung und ist Anfang Oktober bis 1 Uhr 50 Min., Ende Oktober bis 23 Uhr 45 Min. zu sehen. Der Saturn ist bis zum 19. die ganze Nacht über, in den letzten Tagen des Monats nur bis 4 Uhr 30 Min, am Sternhimmel wahrzunehmen. Sauernregeln im OHodcr Der Bauer wünscht sich einen nicht zu trockenen Oktober. Er sagt: Nichts kann mehr vor Raupen schützen, als wenn der Oktober erscheint mit Pfützen. — Oktoberregen verspricht ein Jahr voll Segen. Hat der Oktober viel Regen gebracht, so hat er gut den Acker bedacht. Weiter heißt es: Oktober und März gleichen sich allcrwärts. — Nordlichtschein bringt Kälte ein. — Warmer Oktober bringt fürwahr ein sehr frostiges Neujahr. — Oktober rauh, Januar flau. — Auf Sankt Gallentag muß jeder Apfel in den Sack. Wenn's im Oktober friert und schneit, so bringt der Januar milde Zeit. — Donner im Oktober ist fürwahr noch besser als solcher im Februar. — Fällt das Laub vor Leodegar, so ist das nächste ein fruchtbar Jahr. — Sankt Galten läßt den Schnee fallen. — Ist Sankt Gallus naß, ist's für den Wein kein Spaß. — Mengt der Oktober sich in den Winter, so ist dann dieser um so gelinder. — Fängt der Winter früh eam^iag. Oen i. Ofiober an zu toben, wird keiner Ihn Im Januar loben. — Führ*, Sankt Gallus, auf jeden Fall deine Weidkuh in den Stall. — Wenn im Moor viel Irrlicht' stehn, bleibt das Wetter lange schön. — Oktober hell bringt Winter schnell. — Mancherlei Anzeichen finden sich im Tier- und Planzen-reiche, so: Sitzt das Laub an den Bäumen fest, sich strenger Winter erwarten läßt. — Wandert die Feldmaus nach dem Haus, bleibt der Frost nicht lange aus. — Fette Vögel bedeuten: es kommen eiskalte Zeiten! — Trägt's Häschen lang sein Sommerkleid, so ist der Winter auch noch weit. m. Tqdesfälle. Im Alter von 53 Jahren ist die Handelsfrau Maria V n u k, geb. Baraga, gestorben. Femer verschied der städtische Bauleiter Adolf M i 11 n e r im Alter von 64 Jahren. R, 1. p.I m. Neuer Chef der Stadtbetriebe. Zmn Leiter der städt. Unternehmungen wurde der Direktor der hiesigen Filiale der >Za-druzna gospodarska banka« Herr Jo^ L e k a n ernannt. Der neue Leiter hat mit heutigem Tage die Agenden ttbemom-men. m. Promotion. An der König Alexander-Universität wurde die Professorin Marie B o r § n i k aus Borovnica zur Dok torin der Philosophie promoviert. m. Jublläumfsteierliclikelteii in der Volksuniversitfit. Die Volksuniversität in Maribor plant aus Anlaß des 20, Jubiläums der jugoslawischen Staatsgründung einen besonderen Vortragszyklus, der der Gründung und Entwicklung des Staates in den 20 Jahren gewidmet sein soll. Zu diesem Zwecke wurden bereits hervorragende Persönlichkeiten aus allen Teilen des Staates gewonnen. Der erste Vortrag, den der bekannte Geschichtsforscher und Schriftsteller Prof. Silvo Kra-n j e c hält, wird am Freitag, den 7. Oktober stattfinden. m. Keine Motorztige zwischen Beograd und Zagreb. Die Generaldirektion der Staatsbahnen hat mit 1. Oktober die Motorzüge einer italienischen Firma, die versuchsweise zwischen Beograd und Zä greb verkehrten, eingestellt. m. Sonderzug nach Triest. Sonntag, den 16. d. wird in Ljubijana ein Sonderzug nach Triest abgefertigt. Fahrpreis samt Visum 78 Dinar. Näheres im »Putnik«' Büro in der Burg, m. 150 Schüler und Schülerinnen haben sich bisher in der Musikschule der »Glas« bena Matica« eingeschrieben. Eines er* freulichen Zuspruches erfreut sich det Mädchenclior, den die bekannte Gesangs* pädagogin Prof. Zora R o p a s leiten. Es ist zu erwarten, daß sich die Schülerzalit im Oktober noch erhöhen wird. ni. Die Fleischiaden bleiben während! der Winterzeit, d. i. ab 1. Oktober, am Sonntag geschlossen, ebenso die Fleisch'-stände. Dafür werden die Fleischgeschäf-te Samstag bis 19 Uhr geöffnet sein. Aui diese Veränderung wird das Publikun* nochmals dringend aufmerksam gemacht in. Ein besonderes Theaterblatt wini heuer zu Beginn der neuen Saison nach längerer Unterbrechung wieder ersehe!« nen. ni. Festgenommener Schmuggler. Bei der Ueberfuhr unterhalb des InselbadeA \vurde gestern ein gewisser Anton G a-^ l i c sowie dessen Gattin Katharina we-» gen Schmuggelverdachtcs festgenommen. Bei der Lclbesdurchsuchung fanri nian bei beiden 1400 Feuerzeuge vor. * Primarius Dr. Lutman ordiniert wieder regelmäßig. 973rt * Franziskifeier Sonntag, den 2. Okto-^ bei- im Gasthaus Krainz, Radvanjt. 976'^ * Kino-Cafe — Bar. Unser neues Va-rietee-Progranini ist unsere Reklame. Sonntag, den 2. Oktober und in Hinkunfl jeden Sonn- und Feiertag Nachiiiitlags-kunzert mit Varietec-I^-ogiainm. II85K l Sonntag, aen 2. Oktob>r 1938. ^ribofer ZelTiing« Ntnnmcr 223, Ganz Marlbor und die Umgebung haben die Mitteilung, daß Banus Dr. Natt a ( e n die Initiative fQr den Bau einer zweiten OraubrQclce ergriffen hatte, mit großer Freude aufgenommen. Es dürfte bei uns wohl wenige größere Erfordernisse wirtschaftlichen, touristischen und staatspolitischen Charakters get>eii, als den sobald als möglich durchzufahrenden Bau der zweiten DraubrOcke in AAaribor. Wenn man bedenkt, daß J^ribor nur eine einzige Brücke Ober die Drau besitzt, die den ganzen Wagen- und Puft-gangerverkehr zu bew&itlgen hat nnd daß außerdem nur noch der Steg bei Studenci und die Fflhre zwischen Melje und Pobreije bestehen, sieht man sofort, ^toeite 3)rQubrfi(fe Von Fran|o £el>ot Viacbfirgtnnditer der Stadt Maribor. von Arbeitern, die tagtäglich z« Fuß oder per Rad zur Werkstättc eilen. Hunderte von Rädern kann man frühmorgens, mittags und abends den Weg über die Reichsbrücke nehmen sehen. Jetzt aber, da auf und an der Brücke verschiedene Reparaturen, Verlegungen von Rohr-, Oas-, Strom-, Telegraphen-und Telephonleitungen, Umpflasterungen usw. vorgenommen werden, sieht man allzu deutlich, daß eine einzige Brücke in Maribor beiweitem nicht mehr genügt Nur der grOßtcn Achtsamkeit der Polizel-orgtne nnd der Disziplin der Passanten Ist es zu danken, daß nicht noch mehr UnflUe vorkommen. Wenn größere Wa-genzQfe die Brücke passieren, gerflt der Herbst- und Wlnter-lMliitel iToiloyi* uDti n>ciiniiiBigi*iywBif In Jste OiMt «Ml PraMtgn M »KONFEKCUA ORETAc. idaß dlt bestehenden Verkehrtnittel iwi» sehen des beiden Drauufen unfenafsad sind. uie ucitiiwi ucuff CR Knipp w qbbi Kriegsausbmeh eibtut worden lit, besitzt weit nnd breit keinen Nachbart. Oegen Westen befindet sich die nlchtle Brücke erst hi Brezno, gegen Osten Jedoch die Hoizbrücke In Duplek, die von Bezirksstraßenausschuß nnter großen Opfern mit eigenen Mitteln errichtet worden ist. Uebrlgens ist die Dran an BrQk-ken sehr arm. Die FIhren können t>el hohem Wasserstand nicht verkehren, ebenso at)er auch nicht t>ei niedrigem Wasser, t>e8onder8 im Winter nicht Aw diesem Grande wurde seit Prledene-schiuß von verschiedenen maßgebenden Faktoren die Idee, in Marlbor eine iwei-te Brücke Ober dk Drau n achlagen, propagiert Seitdem sich Maribor rasch Indtittrla-IWert, insbesondere hi Mel|e nnd Po-breije, entstanden außerhalb dea Stadt-innern große Siedlungen, wie auch Unternehmungen. Auch daraus erhellt znr Genüge, daß alle öffentlichen Faktoren und auch die Bevölkerung selbst Opfer aufbringen muß, um die Idee sotiald all möglich verwirklicht su sehen. Auf der einzigen bestehenden Reichsbrücke, die vom Hauptplatz nim Kraija Petra trg führt, ist besonders an den Markttagen der Verkehr so groß, daß die Polizei durch ihre Organe auf seine glatte Abwicklung bedacht sein muß. Die verschiedenen Betriebe, vor allem die Textllfabriken, beschSftlgen Tausende gesamte Wage»- M Autobusverkehr im Stocken. Diese Frage wird voa Pacfaleoten und von der Bevölkerung lebhalt erörtert Die weitanB überwiegende Aniahl der BOrgerKhaft ans Stadt und Umgebung vertritt die Ansicht, daß die Brücke Melje und Pobrelje verbinden müßte. Warum? Wen sich die meisten nnd größten Betriebe in MelJe, Kolaki, Pobretje nnd Teino befinden. In Pobreije liegen auch die Friedhöfe, die etets hi großer Zahl besucht werden. MH der Errichtung der Brücke zwischen Meije und Pobreije wird die Reichsbrücke fai nicht geringem Maße entlastet werden. > Die Brücke zwischen MelJe mid Pobreije würde den Weg zum Hauptbahnhof und zum QOtermagazin nicht wenig abkürzen, wogegen sich bisher der ganze Verkelir nur über die Reichsbrücke abwickelt. Die unzähligen Transporte von und zu den Industrleuntemehmungen würden sich über die neue Brücke bewegen und den Stadtzentrum aus dem Weg gehen. Hier würde auch der Hauptstrom der Fuhrwerke, Automobile, Fahrräder usw. die Drau von einem Ufer zum anderen passleren. Die Fachleute, die an den Vorbereitungen für die Realisierung des Planes arbeiten, werden auch die Frage der Banweiae der neoen Br&cfce zu lösen haben. Eine Strömung setzt sich für den Bau einer massiven Betonbrük- ke ein, während sich die andere für eine Brücke mit Elsenkonstruktion erwärmt. Welche Bauweise der neuen Brückc verliehen werden soll, darüber will ich als Nichtfachmann hier nicht sprechen. get)en, daß eine Brückenmaat in der he der bisherigen Fährgebühr wird eUfr-gehoben werden können, wenn die zwe^ te DraubrOcke gebaut wijrde. Das städtische Bauamt führte eine Zählung der Personen und Fuhrwerke durch, die täglich die Reichsbrücke und die Fähre benutzen und man kam zur Ueberzeagung, daß die Einnahmen aus der BrQckenmaut so bedeutend wären, daß damit der größte Teil der für den Brückenschlag aufzunehmenden Anleihe getilgt werden könnte. Sollte, wie zu hoffen ist, das Ministerium die Angelegenheit günstig er- E Wieder ein Fall von' Paradentos Kolodont Mundwaiier herrüdi •rMsdieiidl Ifim Owcfi#? Niehl soften ZahnsteinI tlir« Folgen? Gelöcherte Zühne! Dethalb Kempl dem Zehnstein — mit Katodont, der einzigen Znhncreme in jugosUvien mit dem «.wirhsnmen Sul-forlzin*Oleatk Sie entfernt etlmühlich den ZahnstAliii iUllt ihn verjkiitenf 8AR0*9 KALO DO NT gegen Zahnsfein i Für die Aligemehiheit genügt die Zusicherung, daß die Brücke endlich einmal errichtet wird. Eine große Rotte wird selbstredend die Frage spielen, welche Bauweise geringere Ausgaben verursacht Wir leben noch lange nicht in geordneten wirtschaftlichen Verhältnissen, weshalb dieser Frage große Bedeutung beigemessen werden muß. Das Bautenministerium hat seinerzeit der Stadtgemeinde die Zusicherung ge- ledigen, wäre damit die Finanzfrage bedeutend erleichtert. Es erhebt sich die Frage, wer die Brücke bauen, wer die entsprechende Anleihe aufnehmen und wer die Bürgschaft übernehmen wird. Von der Gemeinde kann man unmög lieh verlangen, die Hauptlast zu tragen. Dasselbe gilt vom Mnriborcr Bezirksstras senauschuß. Desgleichen sind die Gemein Ollari&orerin l^fratct nacD (Scuaöor Reisebericht von Monika H a c f c Ii, geb'. Verll£. .^aribor, 24. November 1937. Noch ein letztes Winken — und der Zug fährt vom Mariborer Hauptbahnhofe ab. Mir ist so unsagbar schwer zumute, ich kann es gar nicht fassen, daß ich nun die große Reise nach Südamerika angetreten habe. Werde ich nochmals meine lieben Angehörigen und mein schönes Hei matland wiedersehen? — Bestimmungl — Bald ist die jugoslawische Staatsgrenze erreicht, noch einmal blicke ich in den sternenübersäten Himmel, denn bald nehme ich Abschied von meinem Heben Heimatland, vielleicht für einige Jahre — vielleicht für immer. Ich habe ein wenig Angsgefühl, doch es geht alles gut. — In Prevalje sehe ich noch eine gute Bekannte — Frau Dr. J., eine herzliche Begrüßung, dann Abschied, und Versprechen, einmal zu schreiben — und schon bin ich in Kärnten, dann Tirol, Vorarlberg. Eine kur ze Behanntschaft mit einer lieben älteren Dame, mit der ich die Zeit ein wenig verplauderte, und die Nacht war vorUber. Die Zeit vergeht — vergeht so rasch, daß sie mir allzu kurz erscheint. Nun bin ich schon in Zürich. Mein er- ster Weg war dort zur Schfffsgesellschaft »Danzas«. Jetzt erst fange ich an zu glauben, daß ich doch wirklich nach Südamerika reise, denn das Schiffsbillett ist bestellt, der Reisepaß für das amerikanische Visum wird abgegeben — eine Stunde Aufenthalt. Und dann geht es weiter nach Ölten. Schön ist die Fahrt mit den Schweizer Schnellzügen. Ölten, 25. Nov. 1937. Lieb empfangen mich meine Angehörigen und Bekannten. Einige Tage habe ich hier Aufenthalt. Viele schöne Erinnerungen werden hier aufgeweckt, vieles erzäh len wir uns, was in der Zeit während md-ner Abwesenheit sich zutrug — denn ich verbrachte viele schöne Tage in der Schweiz. Schnell vergehen auch hier die Tage, ohne besondere wesentliche Ereignisse. Montag, den 29. November bekomme ich meinen Reisepaß und die Schiffskarte von Genf. Knapp Ist die Zeit, wären die Sachen einen Tag später von Genf ein gelang — ich hätte vielleicht mit dem Dampfer am 3. Dezember nicht abreisen können, — Der Tag des Abschieds ist da, wieder Trennung von meinen Lieben und der schönen Schweiz. — Köln, 30. Novmber 1937. Und nun geht es von Ölten, in dem schönen Solothumer Kanton, weiter über Basel nach Holland, in den Hafen von Amsterdam. Viele begleiten mich zum Bahnhof — wieder Tränen und ein langes Winken — und ich bin wieder allein. Die Reise im Schnellzug zweiter Klasse ist sehr angenehm und ich kann gut schlafen. In Basel ist die deusche Paß- und Zollrevision, die ebenfalls gut abläuft — und nun kann ich wieder ruhig weiter schlafen bis Köln. Einige Minuten vor 6 Uhr früh erwache ich, und kaum habe ich noch genügend Zeit, um ein wenig Toilette zu machen, denn der Zug fährt in den Kölner Bahnhof ein. Zuerst besorge ich mein Gepäck, dann nehme ich ein Frühstück in dem Bahnhofrestaurant. Der zweistündige Aufenthalt gibt mir genug Gelegenheit, um das Schweizer Konsulat, das von meiner Ankunft schon avisiert Ist, aufzusuchen; weil aber die Erledigung meiner Reisedokumente nicht so schnell erfolgen konnte, mußte ich den Vormittagszug abfahren lassen und den Zug um 15.38 wählen, Den verlängerten Aufenthalt in Köln nütze ich reichlich auf um mir die große Stadt und die herrlichen Schaufenster anzusehen. Vor allem fesselte mich das gewaltige und prächtige Bauwerk des Kölner Domes, Ich mache sofort ein Foto, aber aus der Aufnahme wird nichs, denn ich habe bei der Aufnahme einer wunderbaren Rheinbrücke vergessen, den Film zu drehen — also; Doppelaufnahme. Spä-< ter wolle ich den herrlichen Dom nochmals auf die Platte bringen, es gelang mir aber nicht ganz, weil ich zu weit entfernt war. Bin Herr, der vorübergeht, sagt zu mir: »Es geht nicht, Fräulein — der Dom ist ja zu groß!« Ich kaufe noch geschwind einige Ansichskarten, dann suche ich das Postamt auf. Ebenfalls ein wundervoller Bau modernster Art, und trotz des riesigen Verkehrs gibt es kein Drängen, kein Warten. Einige Führer sind hier den Leuten rasch zur Hnnd und ihnen in jeder Weise behilflich. Herrlich ist die deutsche Baukunst. Man wird nicht satt, sie immer wieder zu bestaunen. — Bald kommt die Zeit der Abfahrt. Nächst dem Bahnhof nehme ich in einem rasch ein Mit agessen ein, das sehr reichlich und gut war. Am Bahnhof angelangt- erwarteten mich bereits drei Herren aus Zürich, die gleich mir die Reise nach Ecuador machen. Die Fahrt von Köln nach Amster-dann ist sehr abwechslungsreich u. schön In Utrecht ist die holländische Paß- und Zollrevision genauer, doch habe ich Glück — einige in Köln angekaufte Sachen und den dort erworbenen Fotoapparat bringe ich anstandslos hinüber. Um halb R Uhr früh kommen wir in Amsterdam an, müde vom Schauen all der Sehenswürdigkeiten. (Fortsetzung folgt.) ■_6_ ^ortcDaü 3um £rat>fa6rfii in £e)no iN ERWARTUNO SPANNENDER ENDSPURTS. ^MaTibqrcr Zeitung«? Nummer 223. (igr Pobrezje und KoSaki nicht in der Lage, die Ausgaben zu tragen. Da zahlreiche^ Interessenten, vor allem die Industrie, rtir Bereitwilligkeit ausgesprochen haben, zur Bedeckung der Kosten beizutragen, wäre es angezeigt, zur Mitarbeit auch die «schwere Industrie zuzuziehen. Der Hauptfaktor v^äre hier wohl die Banatsverwal-tung, die zusammen mit der Stadtgemein de, d^n interessierten Nachbargemeinden, dem Bezirksstraßenausschuß und den Pri vatintercisserrten die Lösung der Frage in die Hand nelonen und auf die Auftreibung der Mittel bedacht sein müßte. Die Bürgschaft für die aufzunehmende Anheile wür den die erwähnten Korporationen übernehmen. Es besteht auch die Absicht, Hie Reichsstraße Ptuj—Maribor über die neue Brücke zu leiten. Zu diesem Zweck würde die Straße in Tczno e.twa in der Nähe der Bäckerei Ko-vaciC unterhalb des Gasthauses Sabeder gegen Spesovo selo und dann zur Nasip-na ulica verlaufen. Dann würde der Straßenzug gegen Norden abbiegen und etwa zwischen den Gasthäusern Hole und Weber die neue Brücke erreichen. Sobald dieses Projekt durchgeführt und die Ptuj-ska cesta verlegt sein würde, wäre der Staat verpflichtet, die Erhaltung der Brücke zu übernehmen, wie auch die aus der Anleihe resultierenden Verpflichtungen und damit die Tilgung der Annuitäten. Was würde die Brücke kosten? Nach Berechnungen der Fachleute würden der Brückenbau und die Verlegung der Reichsstraße Ptuj—Maribor weit über 10 Millionen Dinar in Anspruch nehmen. * Sämtliche Musikalien besorgt prompt zu Originalpreisen Buchhandlung W. Heinz, Gosposka ulica 26. 9619 Die Ausfindigmachung der Bedeckung stellt wohl die schwerste Seite des Problems dar. Es wäre sehr zu wünschen, daß die maßgebenden Faktoren Mittel und Wege finden, um auch dieses Projekt, wie schon so viele, einer allseitigen Lösung zuzuführen. Die ganze Oeffentlichkeit begrüßt den Herrn Banus Dr. N a t 1 a 5 e n, der die Initiative für den Brückenbau ergriffen hat und Montag, den 3. d. nach Maribor kommt, um an der Konferienz teilzunehmen, die den gesamten, aus dem Brückenbauprojekt sich ergebenden Fragenkomplex eingehend prüfen wird. * Institut de danse PeMk eröffnet seine Kurse mit 15. Oktober. 9862 in. In der Schottergrube begraben. In Sv. Anton (Slov. gor.) ereignete sich gestern in der dortigen Schottergrube wieder ein schwerer Unfall. Der 33jährige Hilfsarbeiter Franz J o s 11 bemerkte das Abbrechen einer größeren Schotterschich-fe zu spät und wurde von dieser buchstäblich begraben, wobei er einen Bruch lies linken Beines und schwere innere Verletzungen erlitt. Man überführte ihn ins Krankenhaus nach Maribor. Okkasion-Brillanten nur bei * M. II- gerjev sin, Juwelier, Gosposka 15. Verkauf auch auf Teilzahlung ohne Preiszu: schlag. 6573 * Sanatorium Maribor, Gosposka 49, Tel, 23-58. Modernst eingerichtet namentlich für Operationen. Tagesgebühr: I. Klasse Din 120,—, II. Klasse Din 80.—. Sanatoriumsleiter Spezialist für Chirurgie Dr. CemiC. 7273 m. Millionentrefffer stehen bevor! Die .im 12. Oktober beginnende neue Spiel-runde der staatlichen Klassenlotterie weist Treffer im Gesamtwerte von 64,991.000 Dinar auf. Besorgen Sie sich daher unverzüglich ein Los in der Glücks-quelle des »Putnik« in der Burg. Afoendhandelskurs, Stenographie- u. Maschinschreibkurse, deutsche Sprachkurse. Beginn am 3. Oktober 1938. Handeisschule Kovaf, Maribor, Gosposka uiica 46. 9663 Klavieruntericht erteilt Fanny B o d-n c r, staatl. geprüfte Musikpädagogin, Maribor, Gosposlia 40. 9705 * Der Herr, dem ein Paß zur Ueberga-be Liberrcicht wurde, wird dringend ersucht, denselben an die richtige Adresse abzuj^eben 9851 In Kreisen der Pferdesportliebhaber konzentriert sich für morgen das Interesse zunächst auf das Reibenschu h-Ge-dächtnisrennen, ein Rennen schnellster Pferde, in welchem 8 bis 9 Pferde am Start zu erwarten sind. Die größten Chancen haben »Sil an« (Fahrer: Hafner aus Wien) und »T osca« (Fr. Fi-1 i p i £). Eng schließen sich »Krka«, »Turista« und »Egön« an. Im Rennen um den Preis von Lju-tomer werden,sich lauter junge Pferde am Start einfinden, darunter »Lasta« (Ljubljana), »Nikita« urtd »Princesa«. Im J u g e n d p r e i s, der nur zwischen Zweijährigen ausgetragen wird, kann »S y 1 e n t« (Besitzer H. P o t r ä) schon jetzt als der Sieger bezeichnet werden. Nur eine geübte Fahrerhand könnte »Traviata« als Erste durchs Ziel führen und »Sylent« den Sieg entreißen. Es ist schwer, den Sieger des Rennens * Hotel »Orel« empfiehlt seine vorzügliche Küche und Fische, d. i. Fogosche, Zander, Schillc, Hechte,, Forellen und Meerfische. Ausgesuchte Ljutomerer-Weine sowie Pilsner- und Tschcligi-Bier. * Bei StiihlverstopfiiniE und Verdau-ungsstÖniflKet nehme man morgens nüchtern ein Glas natürliches »Pranz-Josef«-Bltterwasser. — Reg. S. br. I5.485'35. * Im Burgkeller ab 1. Oktober neue erstklassige Musik mit vier schönen orien talischen Sängerinnen. 9770 * Aus dem Verein der Mariborer Staats pensionisten. Die Vereinskanzlei ist vor-übergend in die Räume der Vereinigung der Invaliden in Maribor, Stadtniagistrat, Rotoväki trg, ebenerdig,, übersiedelt worden. Amtsstünden für unsere Mitglieder: jeden Dienstag.und Donnerstag von 10 bis 12 Uhr vormittags, an Samstagen von 3 bis 5 Uhr nachmittags, — Die Vereinsleitung. . 9869 * J.'f ' ' '' A , ' ■ * AßS ffMifr I c. Evangelischer, Emtedankgott^ienst. Sonntag, den 2. d. wird der Gottesdienst um 10 Uhr vormittags in der Christuskirche abgehalten. Er wird, wie in allen Gemeinden der Landeskirche, über Anordnung des Bischofsamtes als Erntedankgot tesdienst begangen. Da die Kinder im Hauptgottesdienst mitwirken, entfällt dies mal der Kindergottesdienst. c. Zur Luftschutzverdunkelgungsübung in Celje. Zum erstenmal werden in Celje in der Nacht vom 4. zum 5. und vom 5. zum 6. Oktober Luftschutzverdunkelungs Übungen stattfinden. Sie werden damit beginnen, daß mit der Abenddämmerung die »eingeschränkte Beleuchtung« einsetzt. Diese besteht darin, daß Licht in allen Räumen und Hütten, in den Betriebs- und Werkstätten, in den Ställen und sonstigen Anlagen, in den Vergnügungsstätten des Bereichs der Stadtgemeinde Celje nach außenhin vollkommen abgeblendet sein muß. Kein Lichtschein, mag er noch so gering sein, darf nach außen dringen. Das Leben in diesen nach außenhin vollkonimen verdunkelten Objekten geht ungestört weiter. Es muß so sein, denn im Ernstfall wird der Zustand der »eingeschränkten Beleuchtung« einen Dauerzustand darstellen. Die Bevölkerung muß sich daher schon jetzt über diö zu ergreifenden Verdunkelungsniaßnah-men klar werden und das notwendige Verdunkelungsmaterial, z. B. Papier, blaue Lampen usw. beschaffen, um es jc-deneit zur Hand zu haben. Auf den Straßen, im Freien ist jede unnotwendige Beleuchtung ausgeschaltet. Nur einzelne Lampen, die als Richtungsweiser zu dienen haben, geben Licht aus blauen Beleuchtungskörpern, die sorgfältig nach obenhin abgeblendet sind. Der Verkehr, die Produktion, das wirtschaftliche Leben gehen ungestört weiter. Die Lampen der Fahrzeuge, Kraftwagen, Fahrräder, Fuhr- um den Preis von Maribor zu bezeichnen. Am Start werden die schnellsten Pferde erscheinen. Wieder Ist »Si-1 a n« im Vordergrund und »Tosca« dürfte es schwer haben, Erste zu werden. Daneben sind es »Nervus vitae«, »Turi-sta«, »Mirza« und »Janko«, die um den Sieg kämpfen werden. Das große Interesse gilt auch dem Zweispänner-Amateurfahren, t>€i dem sich 8 bis 9 Gespanne treffen, darunter bis 5 gleichwertige. In diesem Rennen wird nur die Kunst des Fahrers entscheidende Rolle spielen. Bis einschließlich Freitag, den 7. Oktober versehen die Stadtapotheke (Mag. Pharm. Mlnafik) am Hauptplatz 12, Tel. 25-85, und die St. Rochus-Apotheke (Mag. Pharm. Rems) an der Ecke der Aleksandrova und Meljska cesta, Tel. 25-32, den Nachtdienst. werke sind so weit abgeblendet, daß nur ein schmaler Lichtschein auf die Fahrbahn fällt. Die Innenlampen der Fahrzeuge sind blau abgeschirmt. Auf dem Lande sind von Haus aus alle Lichter, somit auch die Außenbeleuchtung, gelöscht. Beim Fliegeralarm — er wird überraschend erfolgen — tritt die totale Verdunkelung in Kraft. Sie unterscheidet sich von der eingeschränkten Beleuchtung nur dadurch, daß die noch bestehende verringerte Außenbeleuchtung nun ganz gelöscht wird. Tiefes Dunkel hüllt das Stadtgebiet Celje ein. An den Ver-dunkclungsmaßnahmen in den Häusern tritt keine weitere Aenderung ein, da ja diese schon bei der eingeschränkten Beleuchtung so zu sein hat, daß kein Lichtstrahl nach außen dringen darf. c. Die,Körner für Handel, Oeweriie u. Industrie in Ljubljana hält Dienstag, den 4. d. im Beratungszimmer des Handelsgrc iniunis der St^dt Celje (Raziagova ul. 8, Part, links) einen Amtstag für Celje, und ünigebüng. ah. ber.Parfelverkehf findet zwischen 8 und ,12 Uhr statt. c. Der Musikverein der PosiangeBtcIlten unternimmt am morgig. Sonntag bei schö nem Wetter um 14 Uhr einen Ausflug auf den Annensitz, wo anschließend fleißig musiziert * und getanzt wird. c. Fußballmeisterschaft. Genau so wie das Meisterschaftswettspiel zwischen »Athletik« und SK. Celje am letzten Sonn tag wurde auch das morgige Wettspiel zwischen »Athletik« und »Olymp« polizei lieh verboten. Das Verbot erstreckt sich auch auf das Vorspiel der Jugendmann-schaftcn dieser beiden Klubs. c. Liederabend. Es sei nochmals auf den heute um 20 Uhr im großen Saal der »Ljudska posojilnica« stattfindenden slowenischen Volks- und Kunstliederabend aufmerksam gemacht. Die Veranstaltung leitet Herr Cerer. Es tritt das hiesige Ok-tett auf. Beginn um 20 Uhr. Kartenvorver kauf in der SlomSek-Buchhandlung. c. An alle Ausländer in Celje. Die Poli-zeidirektion in Celje fordert alle hier lebenden Bürger fremder Staatszugehörigkeit auf, sich unverzüglich beim Vorstand der Stadtpolizei in Celje (Rathaus, Zimmer Nr. 36) zu melden. Von dieser Aufforderung nicht betroffen sind allein die russischen Flüchtlinge, die ständig hier leben. c. Im Union-Kino läuft von Samstag bis Montag der Film »Frauen am Scheidewege«. Der Stoff zu diesem Meisterwerk, das die Liebe zweier Schwestern zu einem und demselben Mann behandelt, ist dem Roman »Ich komme nicht zum Abendessen« entnommen. In den Hauptrollen Magda Schneider, Karin Hardt, Hans Söhnker und Georg Alexander. c. Heimgang. Am Donnerstag,hat in Ce-Ije der Kürschnermeister Martin O r e-h o v c seine Augen für immer geschlossen. Er starb im Alter von 56 Jahren, Am heutigen Samstag um 16 Uhr wird man ihn vom Feuerwehrheim im Rathaushofe zu seiner letzten Ruhestätte auf den Stadt Friedhof hinausführen. Orehovc war viel- Sonntag, den 2. Oktolier 1^8. REPERTOIRE. Samstag, 1. Oktober um 20 Uhr: »Was Ihr wollt«. Eröffnungsvorstellung. — Erstaufführung. Blocks. Sonntag, 2. Oktober um 20 Uhr; »Zwei Dutzend rote Rosen«. Ermäßigt^ Preise. Blocks. Montag, 3. Oktober: Geschlossen. Dienstag, 4. Oktober u m20 Uhr: »Der Teufelslehrling«. Erstaufführung. — Blocks, Buis-Tonkino. Der köstliche Lieder-und Arienfilm »Da» Mutterlied« mit Benjamin Gigll, Michael Bohnen und Maria Cebotari sowie mit dem kleinen °eter Bosse in den Hauptrollen. Ein wirkungsvoller Musikfilm, der mit der Fülle des Gebotenen alle bisheV gezeigten Filme dieser Art überragt. Benjamin Gigli, Michael Bohnen und Maria Cebotari erobern mit ihren Liedern und Arien im Fluge die Herzen aller Zuschauer, die ja den kleinen Peter schon lange liebgewonnen haben. — In Vorbereitung der Operettenschlager »Das MAdchen von gestero Nacht« mit Willy'Fritsch, Oustl Huber und Hilde Hildebrandt. Uiüoo-ToiiUiio. Bis einschlieBlIch Mon tag der neueste Tar^-Film »Tarzani Rache« (Tarzan im Harem) mit dtm besten Leichtathleten der Welt und Olympia Sieger Oleen Morris und der Schwlmm-Weltrekordlerin Eleonor Holm. Ein Dschungelfilm von unerhörter Wucht. — Dienstag folgt der wunderbare Land-schaftsifilm »Heimat« mit Zarah Leander, Paul Hörbiger und Leo Slezak nach dem gleichnamigen Roman von Hermann Su-dermann. seitig veranlagt. Nicht nur ein tOchtiger Meister, war er. ein allzeit bereiter Feuerwehrmann und unermüdlicher Führer der Rettungsabteilung, der all seine freie Zeit der Nächstenliebe widmete. Der Verewigte war aber auch ein großer Bergfreund und ein eifriges i Mitglied des Slowenischen Aipenverehies. Sein Tod hat in allen den genannten Organisationen ein«* tiefe Lücke gerissen. p. Landfea«'. In Vi£anci brach im Hause des Besitzers Jakob MeSko ein Feuer aus, das sich auf das Nachbarobjekt der Besitzerin Antonie Puöko verbreitete. Der Gesamtschaden beträgt 45X)00 Dinar. p. WochenbereitBChaft der FrehviOigen Feuerwehr. Vom 2. bis 9. Oktober versieht die zweite Rotte des ersten Zuges mit Brandmeister Stefan Mo£nik, Rottführer Ivo Schwager, RottfOhrerstellver-treter Franz Treb§e sowie mit der Mannschaft Alois Samuda, Rudolf Fljan, Ivan Preac und August Spac die Feuerbereitschaft, während Chauffeur Franz Prosnik, Rottführerstellvertreter Adalbert Holker sowie Cyrill Me§ko und Alois Samuda von der Wehrmannschaft den Rettungsdienst flbernehmen p. Mesaerstecher ftstgenonrnien. In Pa- cinje kam es in einem dortigen Gasthaus zu einer Schlägerei, wobei der Besitzerssohn Josef Horvat einen Stich in den rechten Ann eriitt. Der Täter, ein gewisser Franz H., konnte bereits hinter Schloß und Riegel gebracht werden. p. Unfall. Dem in der Textilfabrik be-schäfHgten Hilfsarbeiter Franz Krap§a fiel eine Eisenwalze auf den linken Fuß, wobei er einen doppelten Unterschenkelbruch eriitt. Er mußte ins Spital überführt werden. p. Den Apothekennachtdienst versieht bis zum 7. d. die St. Antonius-Apotheke (Mag. Pharm. Oro2en). Wißbegierig. »Vater: »Junge, höre endlich auf mit deiner Fragerei; als ich in deinem Alter war, habe ich überhaupt nicht gefragt.« Sohn; »Ja, Papa, das merkt man heute noch.« Sonntag, den 2. Oktober 193«. »Mariborer Zeitung« Nummer 223. K-uliur^C^roniK Vas mobörne Cljcater In der Theaterwclt wurde nach dem Weltkriege eine zweifache Problematik angeschnitten: 1. welche Form des Theaters ist die für das neue Leben zweckentsprechende und 2. welche Rolle und welche Aufgabe ist dem zeitgenössischen Theater zugedacht? Das erstere Problem ist zweifellos eine Angelegenheit, die nicht breitere Kulturkreise interessiert, vielmehr eine Begrenzung auf Einzelne erfährt, die dem Theater in Wirklichkeit verschiedene neue Formen zu geben versuchten, und zwar mit Rücksicht auf die Strömun gen, die ihnen bei der Beurteilung der Theaterkunst dienten. So entstanden die verschiedenen Experimente, mit denen sie die Frage des modernen Theaters zu lösen versuchten und den entprechenden Weg finden wollten, auf dem es möglich wäre, in äquivalentester Weise die modernen Schöpfungen Im Schauspiel und In der Oper darzustellen. Hiebei galt und gilt noch Immer der Grundsatz: Die Regle hat sich nach dem Stil des Werkes zu richten. Man kann für Shakespeare, Ibsen oder Capek nicht die gleichen Prin zipien zur Anwendung bringen, denn die 'Werke dieser Dichter sind so verschieden Im Geiste, der aus ihnen weht, daß man nicht Uberall den gleichen Rahmen zur Geltung zu bringen vermag. Die Versuche, klassische Werke in eine Regie zu kleiden, die nur für das moderne Gesellschaftsstück in Frage kommt, sind in den meisten Fällen gescheitert. Es kann keine modernisierte »Aida« oder »Carmen« geben, die ein Kind der Zivilisation des 20. Jahrhunderts wäre, ebenso auch keinen »Hamlet^i dessen Tragik mit Hilfe der Psychose unserer Tage angestrichen werden könnte. So bleibt auch heute noch das Prinzip der Individualisierung in Geltung, und zwar mit der Forderung, daß die Regie sich dem Stilcharakter des betreffenden Bühnenwerkes anpaßt. - ( -Weltaus größer war die Popularisierung der Frage tiber die Rolle und die Aufgaben des zeitgenössischen Theaters. Seinerzeit beschränkte sich die Möglichkeit des Theaterbesuches auf einen verhältnismäßig engen aristokratischen Kreis und des besser situierten Bttrgertums, während die Angehörigen der anderen sozialen Schichten nur selten die Gelegenheit hatten, Opernhäuser und Theater zu besuchen. Damals — und das ist gar noch nicht weit her! — war das Theater für die Besucher in erster Linie ein Ort der Zerstreuung. Seine kultur-erziehe rische Bedeutung stand noch weit im Hintergrund. Heute stehen die Dinge wesentlich anders. Der Zweck des Theaters ist ausgesprochen bestimmt: es ist eine Stätte der Erziehung. Das Theater soll den Sinn für höhere künstlerische Werte heben, das musikalische Empfinden vertiefen, die ästhetischen Fähigkeiten im Menschen wecken und den Sinn für die Schönheit der Sprache fördern. Schon allein diese Aufgaben sind derart bedeutungsvoll für die Kultivierung des Menschen, daß sie an sich allein genüi^en. Und dennoch schließen sich den angeführten Aufgaben noch andere, nicht min der wichtige an: das Theater soll durch seine Aufführungen dem Zuschauer einen Einblick in das ßeschichtl'che Geschehen * vergangener und naher Zeiten ermöglichen, ihn mit den Anschauungen vertraut' machen, die einst in der Kunstwelt herrschten und die Linie des künstlerischen Schaffens führten. Jedes Kunstwerk und so auch jedes Bühnenwerk ist nämlich Ausdruck seiner Zeit. Es ist der Spiegel der Denkart einer Zeit, ihrer geistiRen Bewegtheit in den Jahrhunderten und steht in einer Emn findimpsbeziehung, wie sie durch die Zeit des klassischen, der Romnntik oder des Realismus bezeichnet wird. Anderseits wollen Onern und Schnusniele. die keinen historischen Cfiar.^kter besitzen, neben riem Aesthctisrben auch ihre so- [ ziale Tendenz ;?nni Ausdrucl' hrinr^en sei e"? in der Sitirc. Trafröd'r nri(>r Ko Inödie. Es wäre zu wenig, wollte eine i Bühnenschöpfung nur zerstreuen oder ästhetisch wirken. Die wahre Bedeutung und den wahren Zweck erhält ein Werk erst dann, wenn es den Reichtum der ethischen, nationalen, sozialen und religiösen Werte in sich vereinigt, Werte, die den Erlebenden befruchten. Das Theater soll daher für den zeitgenössischen Menschen eine kulturelle Quelle sein. Es muß daher ein Programm wählen, welches sich nicht nur auf eine bestimmte Zeit beschränkt, sondern es soll verschiedene Stilphasen darstellen und dem Menschen eine allseitige historische Uebersicht bieten. Das Gesamtpro gramm muß jedoch qualitativ sein, denn nur eine qualitative Schöpfung kann ein wirklich hohes Kunstwerk sein, geeignet, die Psyche des heutigen Menschen 'zu formen. Deshalb muß der Schund aus dem Theater entfernt werden. Das Theater soll daher den Einzelmenschen in seinem Innern bereichern. Dem Volke müssen die Tore des Theaters weit geöffnet werden. Die systematischen Bemühungen In dieser Richtung werden all mählich Früchte tragen und man wird sich nicht mehr darauf zu berufen brauchen, daß die breite Masse mit minderwertigen Operetten sich begnügt, da es angeblich für das ernste Repertoire keinen Sinn besitze. Solange die breite Masse nicht so weit gebildet ist, um einen Wert wirklich zu erkennen und zu erleben, kann sie denselben auch nicht als ihren geistigen Reichtum Übernehmen. Die Aufgabe des Theaters ist deshalb eine erzieherische und muß integrierender Bestandteil der modernen Kulturbemühungen werden. Nur in diesem Sinne wird das heutige Theater seine Exi- stenz und seine Bestrebungen begründen können, die mit dem kulturellen Streben eines jeden Volkes in Einklang stehen müssen. dcv. + Eine Antologie der nationalen Dichtung ist in Beograd erschienen und bietet einen systematischen Ueberblick der Lyrik, Epik, Märchendichtung, Fabel- u. Erzählungsliteratur, der Sprichwörter und Rätsel. 'f Karel Capek ist gegenständ einer Studie, die Laura Boschiani im »Meridi-ano di Roma« unter dem Titel »Kandidat für den Nobel-Preis« veröffentlichte. Upton Sinclair, der gefeierte amerikanische Schriftsteller, beging dieser Tage seinen 60. Geburtstag. '+ Französische Autoren in deutscher Uebersetzung. In Leipzig ist Jules Romans »Tempelsucher« herausgebracht worden, von Colette Y v e r erschien in Luzern deutsch ihr Roman »Der Kampf einer Aerztin«, ebenso »Das Geheimnis Frontenac« von Francois M a u r i a c. Y Thomas Wolfe, einer der bedeutsamsten amerikanischen Dichter, ist in Baltimore gestorben. '+ Der Janajiek-Festival, der am 16. September in Prag hätte stattfinden sollen, ist infolge der eingetretenen politischen Ereignisse auf einen späteren Zeitpunkt verschoben worden. '-f Thomas Mann, der zuletzt in Zürich lebte, wurde zum Professor für deutsche Literatur an der Universität in Prin-cetown (USA) ernannt. -{- Robert Schuhmanns letzte Tochter gestorben. In Bern ist im Alter von 87 Jahren Eugenie Schuhmann, die jüngste Tochter von Robert und Klara Schuhmann, gestorben. Sic war am 1. Dezember 1850 in Düsseldorf geboren. Nach utu) Oemel^ dem Tode der Mutter lebte sie mehrere Jahre in London und Manchester und siedelte später in die Schweiz über. Im Jahre 1925 veröffentlichte sie ihre »Erinnerungen« und im Jahre 1931 das Buch »Robert Schuhmann, ein Lebensbild meines Vaters«. + W. Wartburgs historisch-wissenschaftliches Werk »Evolution et structufc de la langue francaise« erschien in Leipzig in neuer Ausgabe. + Anläßlich des 100. Geburtstages Tschttikowskis wird der Moskauer Verlag »Iskusstvo« (Kunst) eine Jubiläumsausgabe sämtlicher Werke dieses grossen Komponisten erscheinen lassen. Ferner wird der Grammophon-Trust zahlreiche Platten mit Tschaikowskis Kom Positionen herausbringen. -|- Neuer Präsident der Wiener Akademie der Wissenschaft. Zum Präsidenten der Wiener Akademie der Wissenschaft wurde der Professor an der Wiener Universität und ehemalige österreichische Unterrichtsminister Dr. Heinrich Ritter v, S r b i k ernannt. + »Graphologie als Wissenschaft« betitelt sich ein kürzlich in Leipzig erschienenes Werk von Dr. A. Wenzel. Der Autor umreißt darin seine Ansichten über die Graphologie und meint, daß sich diese in der Phase zur Wissenschaft befindet. Er charakterisiert die Systeme, die Klages, Saudek, Pulver, Sylvins und Chri stiansen aufstellten und verweist auf deren Notwendigkeit einer Ergänzung vom psychologischen Gesichtspunkt. i^auffe In SfFefteii UMSCHWUNG AUCH AUF DEN BÖRSEN. Unter dem Druck der äußerst ernsten internationalen Lage bemächtigte sich auch der Börsenkreise Mutlosigkeit und Niedergeschlagenheit, die sich naturgemäß in den Notierungen auswirken mußte. Mittwoch dürfte wohl der Tiefstand der Papiere erreicht worden sein. Als dann Freitag früh die Welt erleichtert aufatmete und München die Beseitigung der Kriegsgefahr brachte, da begannen an allen Börsen die Kurse sprunghaft emporzuschnellen und setzte die Aufwärtsbewegung auch Samstag fort. An den jugoslawischen Börsen hatten alle Währungen des Sterlingblocks, an den jetzt auch der Dinar stärker angelehnt ist, starke Einbusse zu verzeichnen. Freitag trat jedoch der Umschwung ein und die Kurse besserten sich bis zu 3%. Noch größer sind die Unterschiede auf dem Effektenmarkt. Die Kriegsschaden-Obligationen brökelten Mittwoch auf 435 ab, schnellten jedoch Freitag bereits auf 473 empor. Ähnlich verhält es sich mit den anderen Papieren, die, soweit sie überhaupt eine Notiz auifwiesen, bis .i\i 10% unter dem Nivaeu vor zwei Monaten lagen, jetzt jedoch teilweise sogar einen Gewinn bis zu 12% zu buchen haben. 30rfenbn'i(Ote L j u b 1 j a n a, 30. September. Devisen: Berlin 1760.52—1774.40, Zürich 996.45— 1003.52, London 210.56—212.61, Newyork 4368.51—4404.82, Paris 177.77—119.20, Triest 231.45—234.53; engl. Pfund 238, deutsche Clearingschecks 14., Zagreb, 30. Sept. S t a a t s w .• r t e : 2 ein halb proz. Kriegsschaden 470—0, per Oktober 464—0, 4 proz. Agrar 60 bis 64, 4 proz. Nordagrar 59—60, 6 proz. Begiuk 88—0, 6 proz. dalmatinische j Agrar 87—89, 7 proz. Investitionsanleihe j 96—99, 7 proz. Stabilisationsanleihe 87 ' bis 0, 8 proz. Blair 92—0; Agrarbcnk 0—203, Nationalbank 7200—0. Die erfreuliche Wendung in der internationalen Lage wirkt sich auch auf dem jugoslawischen Obstmarkt aus. Nach Mitteilungen des Wein- und Obstbauinstituts in Maribor dürfte in den nächten Tagen wieder die Ausfuhr nach Deutschland einsetzen, da dieses Land jetzt die Devisenzuteilung für 300 Wagensendungen Äpfel erteilt hat. Die Preise lauteten in den letzten Tagen 2 bis 2.25 Dinar pro Kilo. Bis auf weiteres wurden die Preise wie folgt festgesetzt: Tafelobst je nach Qualität 3.85 und 3.50 und Goldparmänen 4.34 Dinar pro Kilo, franko jugosla-wisch-deutsche Grenze, die Clearingmark zu 14 vorausgesetzt, die seit Freitag wieder erreicht ist. Da nach Deutschland bereits Preßobst ausgeführt werden kann, wurde der Preis mit 1.82 Dinar festgesetzt. Die Preise dürften sich bald bessern. 3>i( 9taHonal6anl fOr Me SfquiMtfit Oer ÖelMnNftuit Die Nationalbank hielt Freitag eine Sitzung des Verwaltungsausschusses ab, in der alle Erscheinungen, die die politische Krise am Geldmarkt mit sich gebracht hatte, eingehend erörtert wurden. Es wurde festgestellt, daß die Nationalbank alle Verpflichtungen und Versprechen zur Flüssigmachung des Geldmarktes und zur Hebung der Liquidität des Kreditwesens eingehalten hatte. Insbesondere handelt es sich hier um die bewilligten, aber nur teilweise ausgenützten Lombard- und Eskomptekredite. Alle eingereichten Gesuche um Kredite zur Hebung und Sicherstellung der Liquidität wurden rasch erledigt. Die vor Monaten eingeleitete Liquiditätspolitik wird auch weiterhin streng eingehalten werden, so-daß Befürchtungen in dieser Richtung völlig unbegründet sind. '4Ht Sedcutmig (er ftorbtoeiften Die alten Kopfweidcnstämme an den feuchten Wiesen- und Bachuferstellen, die Ueberbleibsel einer alten, gemütlichen Zeit, oft auch als Wahrzeichen eines Gebietes geehrt, sind zumeist einer kundigen Wirtschaftsweise gewichen. Der zeitgemäß wirtschaftende Grundbesitzer pflanzt auf den feuchten Standorten nunmehr Korbweiden, deren Ruten für die Erzeugung von Körben Verwendung finden, das ist entschieden wirtschaftlicher, als wenn Kopfweidenstämme des Brennholzes wegen gebaut werden. Weidenruten werden für Obsttransportkörbe, Obstsortierkörbe, Obsterntekörbe und Schutzgeflechte für die Hochstämme benötigt, aber ganz besonders für Obsttransportkörbe, die zum Schutze des Obstes auch besonders ausgefüttert werden müssen. Aus meiner Praxis möchte ich für den Korbweidenbau die folgenden Erläuterungen geben. Korbweiden gedeihen in allen Bodenarten. \ >Mariborer Z«lhing< Mummer 223. 8 Sonntag, den 2. Oktober 1938. Skißd_ !B)ieöer an Orri fronten DCRBYKAMPF »RAPID« GEGEN »2ELEZNICAR« — LNP-MEISTER »CAKO-VEC« KÄMPFT GEGEN »SLAVIJA« — »MARIBOR« AUF PUNKTEJAQD NACH MURSKA SOBOTA. ScTbtsvcrständlich ist ein feuchter Untergrund den Weiden bekömmlicher» denn in feuchten Grundlagen bringen die Weiden sehr starke und lange Ruten; im trockenen Gelände hingegen ist der Rutenertrag ein geringerer. Im übrigen bringen dichte Bestände schwächere» dafür biegsamere Weidenruten, eine Eigenschaft, welche von allen Korbwei-denbauem entsprechend geschätzt werden sollte. Die Anpflanzung erfolgt in ein vorbereitetes Land, in einem Abstand von 40 bw 50 Zentimeter und mit 30 Zentimeter langen Stecklingen, die naturgemäß senkrccht oder mäßig schräg in die Erde gesteckt werden, und gleich an Ort und Stelle, wo sie für die Dauer des Lebens verbleiben. Stecklinge gesondert vorerst heranzuziehen und dann verwurzelt auszupflanzen, ist Überflüssig und nachteilig. Während der Sommerszeit ist bloß eine mehrmalige Behackung bzw. UnkrautunterdrUckung notwendig. Bei mehrjährigen Kulturen ist eine Stick-stoffdüngung von guter Wirkung. Erst nach dem Blattfall, spät im Herbst, wenn die Weidenruten völlig verhoht sind, erfolgt die Ernte der Weidenruten durch Abschneiden knapp ober dem untersten Auge des Triebes, Die beste Korbwei-densorte ist die echte Korbweide oder Eltmeide (Sälix viminäHs). Sie bringt im Durchschnitt bei regelrechter Kultur 4 bis 5 schwächere und 6 bis 7 Korb-weidenruten zu 2 und halb bis 3 Meter Länge und dabei biegsame Ruten ohne jegliche Verästelung hervor. Für den FaO, daß die Anpflanzung sachgemäß durchgeführt wird, kann schon im ersten Jahre mit einer kleinen Ernte, die 30 Prozent der ütolichen Rutenemte beträgt, gerechrMt werden. Im zweiten Jahre wächst der Bestand zur VolWcomtnenhelt, und es kann gerechnet werden, daß Korb weidenanlagen regelmäßige Träger sind, davon von einem Bestände je Quadratmeter Ruten für ekien 10-Kitogramm-Korb geenrtet werden. Hand In Hand mit dem Anbau ist die Korbflechterei verbunden. Nachdem diese für die schlichten Obsttransportkörbe leicht und schon In einem l>is zwei Tagen erlernbar ht, so gestatte Ich mir, auch dieses Haushandwerk jedem Obstbauer in Erinnerung zu bringen. Es ist außer Zweifel, daß zum Obstbau ergänzend ein Korbweidenbau und die Erzeugung der zur Ernte, Sortierung und zum Transport notwendigen K^irbe gehört, was ich allen Obstbautref-' benden nachdrücklichst zur Erwägung und Ausführung vorbringe. K. Kraus. h. PHaozt Bäumet Das letzte Viertel des Jahres ist das geeignetste zur An-pHonzung von Obstbätmien, Sträuchern iiew. E« git)t noch sehr viel brachliegendes Land, das durch Bepfianzung nutzbar gemacht werden könnte! h. Pftr Bitune imd Sträucher ist der geeignetste Pflanzmonat der November. Schon jetzt ist anzuraten, Kataloge von Baumschulen anzufordern und eine Auswahl der zu pflanzenden Bäume unter Berücksichtigurjg von Erdart und Standort zu treffen. h. Btumenzwiebefai können noch im Oifltober in die Gartenbeete gelegt werden, wenngieich es besser ist, sie schon frflher in die Erde au bringen. h. Die Herbststürme brcchen oft in gro* fler Airzahl Aestc von den Bäumen. Orfl-fteie Bruchstellen raOssen glatt versriinit-ten twd nrit Baum wachs verldebt Vierden.. h. Mfihnern gebe man an kalten Aben-lieber Körnerfutter als Weichfutter, wrneifutter wärmt besser und sättigt länger; die Folge ist, daß die Tiere besser legen. Gute Erfolge sind mit einer Körner mieohung von 2 Teilen Weizen, 2 Teilen Mais, I Teil Hafer, l Teil Buchweizen gemacht worden, wovon man morgens eine knappe, abends eine volle JVUWzeit gibt. AM0tt Arzt (zur Frau): »iCleine Rfeiee fachen die Lebenstätigkeit an, mittelstarke fördern sie, starke hemmen sie und stärkste heben sie auf. Das sehen Sie am besten aus den Wirkungen, die der Alkoiiol hervorbringt —« Frau: :&Das sagen Sic ja nicht meinem Mann, Herr Doktor; denn der weiß immer nicht, wo die kleinen ReiK 3U Ende sindk Die Fußballmeisterschaft ist an ihrem Höhepunkt angelangt. Die meisten Vereine tragen am morgigen Sonntag ihre letzten Spiele der ersten Meisterschafts-hälfte aus, denen nur noch zwei folgen, worauf dann unmittelbar die zweite Hälfte — die vorverlegte Frühjahrssaison ihren Anfang nimmt. In Maribor geht diesmal ein Doppclprogramm in Szene, und zwar treffen um 14 Uhr »C a k o v e und »S 1 a v i-j a« aufeinander, während um 15.30 Uhr »R a p i d« und »2 e 1 e z n i c a r« zum zweiten lokalen Derbykampf antreten werden. Beide Spiele finden im »2clez- \ niöar«-Stadion statt. »Slavija« fällt diesmal die Rolle zu, den Vormarsch der Ca-kovecer aufzuhalten, die auch heuer die 9tt mt etort ö«r alMdra Sonntag vormittags um 8 Uhr geht im »2elezni(ar«-Stadion ehi leichtathleti-sches Meeting — das letzte in diesem Jahr — vor sich, das die Senioren als auch die Junioren der Klassen B und C am Start vereinigen wird. Startberechtigt sind propagandahalber nicht nur verifizierte, sondern auch noch nicht verifizierte Athleten, Die Kampffolge gestaltet sich wie folgt: Senioren: KX) Meter Vorläufe, Hammer, Stabhochsprung, Hochsprung, ICD Meter Finale, Diskus, 3000 Meter, Weitsprung, Kugel, Balkan-Staffel. Junioren: 100 Meter Vorläufe, Speer, Hochsprung, 100 Meter Finale, 1000 Meter. esessen zu haben, vielleicht auch um einmal einen Versuch zu machen, aber Begeisterung für die so schöneii Fische und die so reizende Zucht greift wenig Platz. Das ist Unrecht. Ich will nicht abstreiten, daß die Cichliden auch Untugenden besitzen und daß ihre Zucht schwieriger ist, wie diejenige mancher anderer Aquarienfische; aber gerade wie die wildesten Buben eigentlich die liebsten sind, am meisten Herz besitzen, so gleichen auch die vielen Vorzüge, welche unsere Cichliden auszeichnen, ihre Untugenden mehr aus .4ie heil&le Zucbl sollte Spitze der Punktetabelle behaupten. Angesichts der bisher gezeigten ausgezeich netcn Form ihrer Manschaft dürfte sie auch diese Aufgabe erfüllen. Mit umso lebhaftcrem Interesse sieht man dem Zusammentreffen der beiden Rivalen »Rapid« und 3>2clezni5ar« entgegen, die nicht nur die wichtigste Entscheidung in der Meisterschaft, sondern auch Klarheit im lokalen Kräfteverhältnis bringen werden. Beide Mannschaften befinden sich in großer Form und man kann mit Recht einen schönen Kampf erwarten. Mit gros sen Hoffnungen fährt »Maribor« nach Murska Sobota, um dort »Mura« beide Punkte abzuringen. Auch dieses Match wird auf die weitere Gestaltung der Kämpfe bestimmenden Einfluß nehmen. meldungen sind an den Obmann des veranstaltenden Klubs Herrn Lupsa zu richten. : SK Rapid (Leichtathletiksektfon). Alle in Frage kommen Athleten (Senioren und Junioren) haben sich Sonntag pünktlich um halb 9 Uhr in Dreß und Schuhen am Zelezniöar-Sportplatz zuvcrläßlich einzufinden. Die Sektionsleitung. : SK Rapid. Sonntag um 13,30 Uhr spielen am 2elezniCar-Platze Belle, Ju-hart, Vinzenz, Csaszer, Löschnigg, Major, Jager, Schlesinger, Frangesch, SinkoviC Franz, Werbnigg, Sadek; um 15 Uhr dagegen Schescherko, Bäumel, Gustl, FuC-kar, Stipper, Xandl, Kreiner, Hardinka, Bödendoffer, Walter und Jurgec. Den Ordnerdienst versehen Amon, Egger, SinkoviC und Kaspar, — Der Sektionslelter. : Menzel, Hecht und Cejnar können fai Beofrad nicht spielen. Im Zusammeirirang mit den Vorfällen bei dem Davis-Cup Jugoslawien—^Tschechoslowakei In Zagreb, die bekanntlich zu verschiedenen Zeltungserklärungen der tschechoslowakischen Spieler Anlaß gaben, hat der Jugoslawische Tennisverband Menzel, Hecht und Cejnar den Start beim Internationalen Tennisturnier in Zagreb verweigert. : Neuer Weltrekord über 10.000 Meter. Der Finne Taisto Maeki stellte im Laufen über 10.000 Meter in 30:2 Minuten einen neuen Weltrekord auf, : Beim Beograder Tennisturnier gab es einige interessante Kämpfe: Bano (Ungarn)—Kumanudi 6:4, 6:3, RIstii—Rado-viö 5:7, 6:2 abgebrochen, Eza Sernec— Galler 6:1, 6:0. für ernste Aquarianer eigentlich ein Ansporn sein. Wie kommt es nun, daß trotzdem die Cichliden so wenig gepflegt und gezüchtet werden: »Man beachtet nicht die nötigsten Vorbedingungen und man sündigt in der Pflege — aus Unkenntnis und dann später aus Ueberdruß,« Was ist den zur Pflege und Zucht der Cichliden erforderlich? 1. Ein wirkliches Zuchtpaar; denn 99 Prozent der Liebhaber wollen züchten, 2. Ein geräumiger Behälter. 3. Eine gute Heizvorrichtung 4. Ständige Durchlüftung. 5. Reichliche und abwechselnde Fütterung, Das ist viel, sehr viel, sagst du freundlicher Leser! Ich aber sage, es ist nicht vK'l ni.tljj-, als Uy ^ucii für ZitJüi- sche nötig hast und die Beachtung bürgt für den Erfolg und den Genuß, die Freude. Zu l. Ein wirkliches Zuchtpaar! Die Geschlechtsunterschiede treten bei Cichliden weniger In die Erscheinung. Deshalb kaufe man ein garantiertes Paar oder man kaufe nicht unter fi Jungfischen, halte sie zusammen für sich piflcge sie gut und man wird nach einem Jahr mit ziemlicher Sicherheit unter diesen ein Paar herausfinden können. Naht die Laichreife, so werden sich bald die Paare absondern, für sich spielen und zanken. Der erfahrene Liebhaber wird auch bald an der breiteren Körperpartle das Weibchen heraus finden. Zu 2. Wir halten im allgemeinen unsere Fische in zu kleinen Behältern. Wer einmal beobachtet hat, um vieles Schneller Jungfische in größeren Behältern wachsen, wie sie in großen Behältern viel schöner und kräftiger werden, der wird mir zustimmen. Behälter von 50 cm Länge, bei entsprechender Höhe und Breite, sollen für Cichliden die kleinsten sein und auch diese sind nur geeignet für kleinere Paare. Ein gröBer Fisch verlangt einen großen Behälter, in welcliem er sich ausschwimmen kann, sich jagen und tummeln kann. Dann wird er auch zur Fortpflanzung schreiten und nicht, wenn auch sonst die Verhältnisse in Ordnung sind, seinen Laich auffressen, sondern er wird ein treuer HQter seiner Nachkommenschaft sein. Zu 3. Es kommt vor, daß AbhSrtmgs-versuche Erfolg haben. Aber gerade weit der Erfolg eine Ausnahme ist, spricht er, für das Gegenteil. Wieviel müssen unsere Pfleglinge in den kleinen Behältern entbehren, was die Natur ihnen in der Freiheit so reichlich spendet. Darum entziehen wir ihnen doch nicht auch das noch, war wir ihnen geben können, «Wärme«. Bei Cichliden sollte die Temperatur nicht unter 20 Grad C sinken, sie darf aber ruhig 24 bis 25 grad C betragen und in der Laichzeit 1 bis 2 Grad höher steigen. Zu 4. Man mag von dem Wert def. Durchlüftung denken wie immer man will. Unbestreittiar ist, daß man in unbe-pflanzten Zimmeraquarimn große Fische oder eine Anzahl kleinere Fische ohne Durchlüftung nicht halten kann. Bei Ch chliden ist aber aus bekannten Gründen die Bepfianzung des Behälters nicht möglich, also müssen wir durchlüften. Zu 5. Ein erwachsener starker Mensch kann unmöglich von Zwieback leben und gesund bleiben. Ein großer gesunder Ci-chlide kommt nicht allein mit Daphnien aus, er verlangt schon kräftigere Kost« Man gebe abwechselnd Regenwürmer^ geschabtes Rindfleisch, Tubifex und Mük-kenlarven. Dann wird man auch gesunde kräftige Tiere behalten. Wer diese Winke beachten will, wird Immer viel Freude an der Haltung und der Zucht von Cichliden erleben. BüHiftüHidu b Österreichs Alpenwelt, über Berg und Tal vom Bodensee bis zum Wienerwald. Von Erwin Benesch, mit 140 Bildern und einer Landkarte. Verlag F, Bruckmann, München. Das reichbebilder-te Buch weist in Wort und Bild auf die Schönheiten der Alpenwelt hin und zeigt die touristischen Möglichkeiten auf. b. Die Naturheilbehandlung von Bluthochdruck und Arteriosklerose. Von Dr« med. Werner Tiegel. Falken-Verlag, Erich Sieker, Berlin—Schildow. Die hier behandelten Krankheiten nehmen einen geradezu seuchenartigen Charakter an und bei jedem zweiten oder dritten Todesfall hören wir, daß Schlaganfall oder »Herzkrankheit« die Ursache war. Ein erfolgreicher Naturheilarzt gibt in diesem Ratgeber ausgezeichnete Aufklärung und erprobte Heilwege der Naturheikunde bekannt. b, »Problem radniöke nezaposlenosti u Jugoslavlji« lautet der Titel eines aufschlußreichen Büchels, in dem der Generalsekretär des Zentralverbandes der Ar-beiterkammcrn Bogdan K r e k i (S das Problem der Arbeitslosigkeit in Jugoslawien erörtert. b. Garten-Zeltsciirift für Gärtner und Gartenfreunde, Siedler und Kleingärtner. Illustrierte Flora und nützliche Blätter Verlag Hugo H. Hitsclimanns Joiirnal-vc(lag, Wien yill., Hauicrlingplatz 10, ÄQUARiU üßonim nattm tofr fo totnio SonnTaR, 'den 2^ Oktober 1938. »Marfficrtr Zeifung* Nummer 223. Frauenwelt o&er fleinr^ Ql&eii&neiO ? WENN DIE BLÄTTER FALLEN — BEGINNT DIE GESELLIGKEIT. Sobald die Tage kürzer und die Abende länger werden, beginnt das gesellschaftliche Leben wieder stärker in den Vordergrund zu treten. Geselligkeit und Abendveranstaltungen, Theater und Kon-Ticrte nehmen ihren Anfang. Damit wird die Frage nach dem Abendkleid besonders wichtig. Schon seit Jahren haben sich zwei Formen des Abendkleides her- ausgebildet, das »große« und das »kleine« Abendkleid. Datoel bleibt das »große« Kleid Bällen, großen Festlichkeiten und repräsentativen Veranstaltungen vorbehalten, während das sogenannte »kleine« Abendkleid für anspruchslosere Veranstaltungen, für Konzerte und Theater getragen werden kann. Es gibt nun Menschen, die gern beide •Formen vereinen möchten, da sie zum Beispie! selten Gelegenheit haben, ein »großes« Abendkleid anzuziehen, es aber doch nicht gänzlich entbehren können. Für sie besteht immer die Möglichkeit, beide Kleider in einem zu kombinieren, indem man zum Beispiel eine dekolletierte, ärmellose Form des Kleides wählt, um es für Bälle usw. tragen zu können, und durch ein Jäckchen eine Ergänzung schafft, die das Kleid geschlossener, sozusagen »kleiner« erscheinen läßt! Auffallend für die Form der diesjährigen Abendkleider, sowohl der kleinen wie der großen, ist, daß sie alle ziemlich »angezogen« wirken, also überwiegend geschlossen sind. Der größere Ausschnitt ist ein wenig in die Hintergrund getreten, vorn ist er vielfach ganz verschwunden, und auch der Rückenausschnitt ist auf ein kleineres Maß zusammengeschrumpft. Alle Abendkleider stellen sich in zwei Ty- pen vor: in der Stilkleidform, die ja beinahe zeitlos ist, die sehr weite Röcke und in der Taille breite Schärpen und Schleifen zeigt, und# In der eng herabfallenden schlanken Form, die nach wie vor die hohe, schlanke Figur betont. Falten und Raffungen geben in iliesem Winter dem Abendkleid seine ganz besondere Note. Man trifft viel »gezogene Effekte«, insbesondere am Biusenteil. Eine starke Vorliebe zeigt sich für einen breiten, eingearbeiteten Gürtel, der vorn nach oben und unten in zwei Spitzen ausläuft und dadurch schlank macht, dieses eingearbeitete Teil ist meist aus abstechendem bezw. glänzendem oder stump- £otfen — öledmal l^odDfrifiert! DIE FRISURMODE WIEDER EIN WENIG ANDERS! Seit zwei Jahren steht die weibliche Haartracht vollkommen im Zeichen der Locken. Auch in diesem Winter wird die Lockenmode wieder vorherrschen — dennoch ist ein gewisser Wandel in der Form und Linienführung der Frisuren festzustellen. Grundsatz für die kommende Haarmode ist, daß das Haar nach oben frisiert wird. Allmählich beginnt man, von dem tief im Nacken lagernden weichen Gelock abzugehen — dafür türmen und ringeln sich weiche Locken oben auf dem Kopf und am Hinterkopf. Die Haarmode wirkt dadurch, daß das Haar streng nach oben frisiert wird, ein wenig strenger. Auch die Ohren bleiben frei, auch hier zeigt sich nach oben strebende Linie. Es ist dies eine Form, die allerdings nicht für jedes Gcsicht kleidsam ist. Sic macht eine schmale, längere Kopfform, ist.also be-sondcrn für runde, weiche Gesichter kleidsam, während sie schmale, lange Köpfe ein wenig streng erscheinen läßt. Wer sich für diese neue Linie der Haar tracht nicht entscheiden will, dem bleibt noch die zweite Möglichkeit offen: die eine tiefe Haarrolle, die im Nacken Hegt und die jetzt meistens nach innen eingerollt wird. Dadurch wird beinahe der Eindruck eines langhaarigen Pagenkopfes erweckt. Eine Frisur, die ganz besonders kleidsam ist, wenn man einen etwas langen, zarten Hais hat, Kopf und Hals finden dadurch einen harmonischen Ucber-gang. fcn Stoff gearbeitet. Auch der Rock zeigt f»euerdings vielfach Reffungen, sich vorn, nach der Mitte zu, zusammentreffen. Sehr viel getragen werden gezogene Schulterteile, besonders bei ärmellosen Abendkleidern, wobei die Falten manchmal vorn bis zur Taille herabgeführt werden. »Das »kleine« Abendkleid hat meist dreiviertellange oder lange Aermel. Für nicht mehr ganz jugendliche Erscheinungen ist das hochgeschlossene Abendkleid mit langen weiten Puffärmcln, die am Handgelenk in einer engen Manschette eingehalten sind, sehr kleidsam. Der Rock kann dabei (mit einfachem Gürtel zu tragen, u. U. einzeln gearbeitet werden, so-daß man zu ihm auch gelegentlich eine andere Abcndbluse tragen kann. Brokatblusen sind für solche Zwecke besonders geeignet, neben der kleinen Schoßblusc tritt auch der Kasack wieder in den Vordergrund. ^ür das ärmellose, ausgeschnittene Ball kleid bewährt sich der kleine Bolero aus Spitzenstoff. Eine neue Form ist der breite lange Spitzenschal, der zum großen Abendkleid getragen wird und Schultern und Arme verhüllt. Und die Farben? Schwarz ist unschlagbar. Viel Lila, Weinrot, gelegentlich Blau und (für vorgeschrittene Jahrgänge) einige stumpfere grüne Farbtöne. Pariser Modebrief: ^fieanfctittffitnuen für öen .iperbft (ATP) Die ersten kühlen Tagen sind bereits vorbei, und auch Sie werden niin endgültig daran denken müssen, Ihre Gar derobe dem Herbstwett^r 'anzupassen. — liin komplettes Ensemble für den Vorniit-!ag, Nachmittag und Abend, das liier nachstehend skizziert wird, soll Ihnen A ' regung hierzu geben. Für den Vormittag: ein eiiifachos, gv- ^amt für ba$ JtacIjmittagsHcib^^ K35217 K JS174 M 36000 K3517« K15111 K3515» £l/mA UONFEUCUk AR IN CT STETS DAS NEUESTE M 26000. Eleganter Samtmantel mit westenartiger Teilung iind hochstellendem Pelzkragen. Erforderlich: 5,15 in Samt von 70 ein Hreite. Bunte Beyer-Schnitte sind für 96 und 104 cm Oberw. K 35174, Samtkleid in neuartiger We-stenfurm mit farbigen Tuchecken. Erforderlich: 3,85 m Samt, 7U cm breit. Bunte Beyer-Schnitte für H4, 92 cm Oberweite. K 35217. Für stärkere Damen vorteilhaft ist die Längsteilung dieses Samt- kleides. Weiße Garnitur mit Stäbehen-hohlnaht. Erforderlich: 4,55 m Stoff, 90 cm breit. Bunte Beyer-Schnitte für 104, 112, 120 cm Oberweite. K 35176. Elegantes Nachmitlagskleid aus Samt mit breitem Miederteil in leuchtender Farbe, mit Perlborte begrenzt. Erforderlich: 2,(i5 m Samt, 45 cm abstechender Stoff, je 90 cm breit. Bunte Beyer-Sehnilte sind für 8 8 und 06 cm Oberweite erhältlich. K 35111. Kasakkleid in hochgeschlossener Form mit Perlstrickerei. Erforderlich: 4,30 m Samt, 70 cm breit. Bunte Beyer-Schnitte sind für 92 und 100 cm Oberweite erhältlich. Beyer-Abplättniu-ster Nr. 11806-111, K 35261. Leicht nachzuarbeiten ist das Abendkleid aus Samt in durchgehender Schnittform mit gezogenem Einsatz. Erf.: 6,10 m Samt, 70 cm breil. Hunte Beycr-Schnittc für 92, ICD cm Oberweite. K35361 Bürtel in allen rDoöefaPben mbhmbi neu eingelangt bei fDaribor ffi^VyilU Sosposka ul. 34 K 35159. Weiche Jabot teile garnieren das IcL'kleid aus schwarzem Samt, das auch lür stärkere Figuren vorteilhaft ist. Erforderlich: 4 mSamt, 90 cm breit. Bunte Bcyer-Schnitet für 9t3, 104 und 112 cm Oberweite erhältlich. 'M,iribor'»r Zeitung« Nummer 223, fO Sonntag, den 2. Oktober 1938. schmackvolles Ensemble aus Rock und Bluse. Der Rock ist ganz gerade gcschnit tcn. Nur die vordere Bahn trägt zwei eingelegte Querfalten, die den Schritt erweitern. Das Material ist mittelgrüner Wollstoff. Rechts und links unter dem Gürtel aus braunem Sämischlcder je eine eingeschnittene Tasche. Die Blus.^ ist aus holzbraunem Flauschstoff, mit verbreiterter Schulterpartie. Der kleine Kragen ist in Herrenfagon geschnitten, die Aermel vom Ellenbogen abwärts stark er weitert und unten am Handgelenk mit einer kleinen Manschette abgeschlossen. Dazu trägt man einen geraden, gegen unten zu erweiterten Mantel aus rostbraunem Wollstoff. Rechts und links eine große aufgesetzte Tasche. Ein runder Kragen aus dem gleichen Stoff läßt den Halsausschnitt frei, der durch einen flotten grünen Stofschal gedeckt wird. Den Verschluß bilden vier große rostbraune Beinknöpfe, die knapp unter dem ,Kra-gen angebracht sind. Der Aermel ist gegen das Handgelenk ziemlich eng. Eine gnine Handtasche in der Farbe des Rok-kes, ebensolche Handschuhe und Filzkap pe, u. dunkelbraune Säniischlederschuhe in der Farbe des Gürtels, der den Rock abschließt, ergänzen dieses äußerst kleid same Ensemble. Für den Nachmittag ein typisch französisch gearbeitetes Kleid aus violettem Satinstoff. Die Ärmel reichen bis knapp unier den Elenbogen und sind kimonoar tig in die Schulterpartie eingearbeitet. — Den Halsabschluß bildet eine reichgezo-gcne Passe, die sich in der Taille, als Gürtel gedacht, wiederholt und sowohl am Halsabschluß wie in der Taillenpartie durch eine glänzende Metallagraffe ge halten wird. Der Rock ist gegen den Saum zu durch die Schieflage des Stoffes erweitert. Hut, Schuhe, Handschuhe und Tasche sind in einer schönen silbergrauen Nuance gehalten. Dazu trägt man ein weitgeschnittenes Pelzpaletot oder einen weiten Mantel aus grauem Crepiv L^toff. Für den Abend: zwei besonders hübsche und kleidsame Modelle, die zu allen Gelegenheiten getragen werden können. Das erste Modell ist aus stahlblauem Sei denstoff gearbeitet, mit glattem Oberteil, das den Halsausschnitt ziemlich stark frei läßt. Der Rock ist auf der linken Seite der Taille stark gerafft und durch eine glitzernde Straßagraffe gehalten. Die Aermel sind ganz lang und sehr eng. Das zweite Modell Ist aus weinrotem Velourr Chiffon. Das Oberteil ist rechts und links über der Brust stark gezogen und wird am Ausschnitt, der ein starkes Decolltee aufweist, durch eine glänzende Spange gehalten. Der Rock ist schief geschnitten und gegen den Saum zu ziemlich weit. Der Aermel ist durch Zug gleich-fa-lls sehr stark gerafft und reicht nicht ganz bis zum Ellenbogen. Sehr elftfach! Lehrer; »Wenn einer einem anderen f'759 Dinar schuldet und er bezahlt nur lüe Hälfte — was hat er dann noch zu bezahlen?« Schüler: »Die atidere Hälfte.« PP OHrin Kind fitireit Oie ganje !?ra(öl r Am ersten Lebenitage beginnt die Kindererziehung. — Der Siugling braucht keine Beschäftigung! Wenn junge Mütter dem Kinderarzt ihr; Leid klagen, daß ihnen schon der wenige, Wochen alte Säugling so viel zu schaffen! macht, so werden sie immer bei dieser i Gelegenheit lernen, daß auch der Säugling schon erzogen werden muß. Es gibt noch immer viele Mütter, die glauben, die »Erziehung« brauche erst zu beginnen, wenn beim Kinde der Verstand erwacht — hier aber handelt es sich um eines der wichtigsten Kapitel der Kindererziehung: was in späteren Jahren beim Kinde nur durch Vernunftgründe erreicht werden kann, das ist im ersten 'Lebensjahr ganz einfach eine Frage der Gewöhnung! Diese Gewöhnung des Kindes aber muß bereits am ersten Tage seines jungen Lebens anfangen. Wenn ein wenige Wochen altes Kind, wie dies so oft geschieht, zum kleinen Tyrannen seiner Eltern wird, so liegt die Schuld immer nur an der falschen Erziehung. Jeder Kinderarzt kennt Dutzende solcher Fälle aus seiner Praxis. Es gibt zum Beispiel Kinder, die von ihren unvernünftigen Müttern daran gewöhnt wurden, stündlich eine Flasche Milch auszutrinken, andere, die sogar nachts alle zwei bis drei Stunden ihre Hungergefühle kundtun und ihren Willen nach Nahrung durchzusetzen wissen. Wenn hier schließlich der Arzt ein Machtwort spricht, so erscheint dies den Müttern zunächst grausam. »Mein Kind schreit die ganze Nachtl«, klagen sie und stoßen dabei bei dem Arzt doch nur auf die gleichmütige Entgegnung: »Lassen sie es nur schreien!« Jedes Kind gewöhnt sich. Es gewöhnt sich an die normale dreistündige Pause zwischen den Mahlzeiten am Tage, es gewöhnt sich ganz genau so daran durchzuschlafen. Genau so ist es, wenn Säuglinge"^r^ ständiges mitleidvolles Aufnehmen und Spazierentragen verwöhnt werden. Das Kind, das nachts schreit, merkt es sich sehr bald, daß dann Mutter kommt und es eine halbe Stunde spazierenträgt, bis es wieder eingeschlafen ist. Nicht lange, und es kommt überhaupt" ohne dieses zärtliche Herumtragen nicht mehr zur Ruhe. Das aber bedeutet, daß die Mutter überhaupt keine ungestörte Nachtruhe mehr hat — ein Zustand, der zum Beispiel für eine Familienmutter völlig untragbar ist! Das Kleinkind soll schon vom ersten Lebenstage an an eine Lebensweise gewöhnt werden, die für sein körperliches und seelisches Gedeihen die beste Gewähr gibt. Der Erwachsene aber soll sich immer im Klaren sein, daß manche Erziehungsmaßnahme im Säuglingsalter, die zunächst vielleicht als Grausamkeit oder Hartherzigkeit erscheint, nur zum Besten des Kindes dient und die spätere Erziehung ungeheuer erleichtert. Wie wichtig es gen. Dazwischen braucht es Ruhe, aus der ihm die besten Lebenskräfte erwachsen. ist, mit der Gewöhnung des Kindes bereits in den ersten Tagen anzufangen, ergibt sich auch aus der Tatsache, daß ein Kind von fünf oder sechs Monaten schon einen bedeutend stärkeren Willen hat. Versucht man, bis dahin eingerissene üble Angewohnheiten (wie beispielsweise die Angewohnheit des nächtlichen Trinkens) auszurotten, so wird sich bereits ein erheblicher Widerstand bemerkbar machen, der in den ersten Lebenstagen mit Leichtigkeit zu überwinden ist. Zum Kapitel der Säuglingserziehung gehört auch die Frage, wie weit man sich mit ihm beschäftigen, mit ihm spielen soll. Jeder Arzt wird hier betonen, wie wichtig es ist, dem Kinde alles fernzuhalten, was seine geistige Entwicklung nur irgendwie beschleunigen kann. Wenn manchmal Mütter von dem Ehrgeiz besessen sind, daß ihr Kind schon besonders »weit voran« sei — so wirkt sich dies im frühesten Lebensalter ganz besonders gefährlich aus. Denn die Erfah-rung lehrt, daß geistig sehr früh schon regsame Kinder später oft das nicht halten, was man sich von Ihnen versprach, das der zu früh »angekurbelte« junge Geist später dies Galopprennen nicht einhalten kann. Eine der wichtigsten Notwendigkeiten bei der Erziehung des Säug lings ist, sich überhaupt so wenig wie möglich mit ihm zu beschäftigen. Das Kind soll im ersten Lebensjahre nicht ständig irgendwie angeregt werden. Der kindliche Geist nimmt in diesem frühen Lebensalter schon an' sich täglich eine solche Fülle neuer Eindrücke auf, daß jede besondere Belastung ihm zum Schaden gereicht. Die Unsitte, sich zu viel um den Säugling zu bekümmern, findet man ganz besonders bei den erstgeborenen Kindern, beim zweiten und dritten hat die Mutter meist schon genügend Erfahrung und weiß, daß größte Ruhe für die Entwicklung ihres Kindes am bebten Ist. Je weniger man sich mit clem Kind int ersten Lebensjahr beschäftigt, je seltener sieh fremde Gesichter bewundernd darüber neigen, je seltener man ihm Irgend welche Gegenstände hinhält, um zu sehen, ob es schon danach greift — umso ruhiger und gesunder wird sich das Kind entwickeln. Erziehung des Säuglings? Ja — vom ersten Tage an. Diese Erziehung aber soll sich erschöpfen in der Sorge um die Gewöhnung an die festgesetzten Mahlzelten und ausreichende Nachtruhe. Am Tage aber soll das Kind nach Möglichkeit mit sich selbst beschäftigt sein. Die Zeit, wo es von der Mutter trockengelegt wird, wo nian es badet und bettet oder wo es seine Mahlzeiten bekommt, genügen vollauf, um sich liebevoll mit ihm zu beschäfti- 2Bie todOrmfi ötr <8lnPt&(S(it Me 9finöe oriMIcoi loeröcn Mit ein wenig Umsicht und durch Zuhilfenahme kleiner Vorbeugungsmaßnahmen lassen sich die unangenehmert- Begleiterscheinungen der Einkochzeit vermeiden. Die oft so häßlich aussehenden Obstflecke an den Fingern, die selbst mit Sand, Bimsstein und Seife sehr schwer zu säubern sind, entfernt man mühelos durch Waschen in Buttermilch. Ebenso hilft ein Abreiben der Hände mit Essig oder kristallisierter Zitronensäure: man wäscht die Hände damit wie mit Seife. Falls diese Mittel nicht helfen, kann auch verdünnte Weinsteinsäure, die jedoch viel schärfer ist und die Haut stark austrocknet, dazu genommen werden. Nach dem Waschen mit den Säuren sind die Hände In warmem Wasser nachzuwaschen, gut abzutrocknen und sofort mit einer milden Handkreme oder Lanolin einzureiben. Um die häßlichen braunen Flek-ke, die durch die grünen Nußschalen entstehen, zu tilgen, hat sich folgendes Mittel bewährt: Die grütien Nußschalen aufkochen lassen und die Hände mit diesem Absud waschen. Wäscht man die Hände vor der Arbeit mit den Früchten mit starkem Weinessig und läßt sie trocknen, ohne sie abzuwischen, so nimmt die Haut die Obstflecke nicht oder doch nur wenig an.. Auch die Fingernägel bekommen bei der Einsiedearbeit' oft einen schwarzen Rand, der sich nur mit Mühe entfernen läßt. Ein ganz einfaches Mittel für ihre Reinigung ist das Bürsten der Nägel mit einer Mischung von Zitronensaft und Borax. Diesen Brei reibe man unter die Fingernägel und bürste ihn nach einigen Mi^ nuten heraus.- Die Nagelränder können auch mit Wasserstoffsuperoxyd gebleicht werden. Zu einer ordentfichen Handpflege ist unbedingt erforderlich, die Hände nach jeder Arbeit in weichem Wasser zu waschen und, um das Wasser zu erweichen, gepülverten Borax zuzusetzen. Ein gutes Reinigungsmittel für die Hände Ist auch Einreiben mit öl und darauffolgendes Waschen mit warmem Seifenwässer. Wc Äüdic h Ein vontigllchir Apfelkuchen wird bereitet, indem man am Abend schon die Apfel schält, in Scheiben'schneidet, stark mit Zucker bestreut und etwas ganz fein-gewiegte Zitronenschate darüber streut. Anderntags belegt man ein Backblech mit Butterteig und diesen dick mit den Äpfeln. Nun stößt man 1 Achtelkilogramm geschälte Mandeln und rUhrt sie eine Viertelstunde mit dem Schnee von 4 Eiweiß und 1 Achtelkilogramm Zucker, streicht die Masse auf die Apfel und läßt den Kuchen schön backen. Die Obstkuchen bedürfen beim Backen eines starken Hitzegrades. Das Spiel geljt ipeiterl Eine Kurzgeschichte aus USA. Von Karl Kurt Ziegler. Der Raum lag im Halbdämmcr. Die Vor hänge an den Fenstern waren herabgela-, lassen. Der matte Schimmer hinter ihnen ließ eine siit)erbestrahltc Mondlandschaft ahnen. Unklar schälten sich einige (legenstände in Umrissen aus dem Düster. Stille lag über dem Ganzen. Jetzt hörte man leise, huschende Schritte, behutsames Vorwärtstasten, vorsichtig wurde die Türe geöffnet, kaum hörbar, einen Spalt nur, dann schob sich eine Gestalt in den Raum ur>d schloß sofort wiede hinter sich zu. Mit vorgestreckten Hunden tastete sie sich zum Fenster hin und wollte eben den Vorhang zur Seite ziehen, um Ausschau zu halten, als aus dem Dunkel des Hintergrundes eine schidend-scharfe Stimme ertönte: »Guten Afcend, Mac Killop!« Im gleichen Augen-hlick flammte aus unzähligen Quellen Licht in gleissender Fülle auf, daß ik'r Eindringling geblendet am Fenster, ein Mann, dessen Alter schwer zu schätzen war. Tief in die Stirn gedrückt hatte er eine verwetterte Schirmmütze, sein Anzug war alt und schlecht und zeigte Risse und Flicken. Sein Gesicht mager und abgehärmt, voll Stoppeln und Narbenrestcn. Nur in den Augen lag ein geheimes Feuer »Keine Bewegung, Verehrter, sonst sind Sie gewesen!« klang die Stimme v./ieder auf. Erregt blickt der Fremde in die Achtung, aus der die Worte kamen: Vier blitzende Revolverläufe starrten ihm entgegen. Davor stand ein Mann im Frack, jung und frisch und mit einem überlegenen Lächeln auf den roten Lippen. Der gab den Burschen hinter ihm ein Zeichen, zwei traten zu dem kleinen Menschen am F'.vnster, der tief zur Erde den müden K'ipi gesenkt hatte. »Das Spiel ist aus, KHlop!« begann der Mannn im Frack. »Einen Bob Thorsten kann man nur einmal täuschen. Umso härter aber ist seine Rache. Das hättest du nicht gedacht, uns hier zu treffet^ was? — Ach, du schweigst? Willst wohl nicht mit mir reden, du? Aber ich habe schon Mittelchen, um dir deine Stummheit auszutreiben. Durch deine »privaten Unternehmungen« daß ihre Durchführung scheitern mußte. So etwas vergessen wir nicht! Und wenn es der hohen Polizei nicht gelingt, solche Elemente unschädlich zu machen, dann müssen wir eben zupacken!« »Was habt ihr mit mir vor?« entrang sich der kleinen Gestalt die Frage wie ein Hilfeschrei. »Das wirst du sehen! Vorerst kann dich nur eines retten: ein umfassendes Geständnis!« »Und was ist dann?« »Das wird der »Große Rat« beschlies-sen! Willst du gestehen, Kerl, oder sollen wir dich erst in unser »Lachkabinett« bringen, wo schon manch anderer gestanden, was er verbrochen hat. Wir machen nämlich kurzen Prozeß!« »Ihr Verbrecher!« schrie der häßliche Mensch auf und wollte sich aufbäumen, doch die schweren Fäuste der beiden Burschcn zur Rechten u.'Linken drückten ihn energisch auf seinen Stuhl nieder. Der Mann im Frack kam näher, kleine, winzige Schlitze waren seine Augen geworden, aus denen StrahlenbUndel auf den Gefangenen niederprasselten. »Dein Bekenntnis: Sprich: Was ist's mit dem Halsband...?« Der kleine Mann keuchte unter der Last des Augenblicks. Tiefer sank er In sich zusammen, dann sagte er: »Ich hab es gestohlen!« »Wo sind die Perlen?« forschter der andere. »Im Gartenhaus belTonking!« »Out! Und die Kassette mit dem Geld?< »Auch dort!« »Und die Leiche der Baronin?« Hart und kalt prallte die Frage nieder. Da schrie der kleine Mensch auf und starrte mit weit aufgerissenen Augen auf seine Gegenüber; »Ich habe nicht gemordet, ich weiß nichts von einer Baronin! Ihr wollt mir eine Schuld zuschieben, mit der ich nichts zu tun habe. Ihr seid die Mörder, Ihr!« »Schweig!« brüllte ihn der Mann im Frack an und beugte sich hin. Da tönte eine befehlende Stimme auf: »Licht aus? Schluß! 213 später!« Ein Mann im weissen Mantel trat aus dem Lichterkreis. »Was ist denn los, Kinder? War so eine' Sonntag, den 2. Oktober 1038 Exotisch« ff »Mriborer Zeitung« Nummer 223. tkMtlnHjm Uiusu ATP) - Der Küste von Französisch-Indo-China vorgelagert, liegt eine Gruppe von Inseln, die von einem äußerst merkwürdigen Volksstamm bewohnt wird. Die Menschen, die dort hausen, haben niemals In Ihrem Leben Land betreten. Sie werden in den Booten, in denen sie leben, geboren, dort verbringen sie ihr ganzes Leben, dort- sterben sie. Sie ernähren sich lediglich von den Fi-, sehen, die sie fangen, sie kennen keine andere Kost, sie kennen nichts, was dem Menschen, der das Festland bewohnt, unentbehrlich erscheint. Ein schwedischer Wissenschaftler, der diese Inseln besucht hatte, weil er sich in erster Linie für die Ernährungsweise dieser sonderbaren Menschen am Wasser interessiert hatte, • berichtete über das, was er gesehen, und so erfuhr ein junger amerikanischer Journalist, Harry TuHivan aus den Zeitungen von den seltsamen Inselt>ewohnern. Harry Tullivan plagte die Neugierde und der Hunger nach Exotik und er reiste kurz entschlossen zu den angegebenen Inseln. Er brachtc.eln Boot, Netze und Angeln als Reisegepäck mit und trieb auf das Wasser hinaus, um die Wassermenschen selbst zu sehen, zu sprechen und zu hören, wie sie leben. Mißtrauisches FischervoUc. Das FiJichervolk, das an den Verkehr mit Fremden nicht gewöhnt war, wich mißtrauisch dem Boote des jungen A-merikaners aus und es schien wochenlang nahezu unmöglich, .mit einem von ihnen in Kontakt zu kommen. Eine Tages jedoch strich das amerikanische Boot an, einem Wasserfahrzeug einer der Fischerfamilien vorbei, In welchem ein alter Mann krank lag. Ein Junges Mädchen, die Enkelin des Alten, pflegte Ihn. Da erbot sich der Amerikaner kurz entschlossen, zu helfen. Er reichte aus seinem Boote kräftigende Nahrungsmittel, die er als Reiseproviant mitgenommen hatte, dem Mädchen herüber, das nicht recht wußte, was sie damit anfangen sollte. Durch Zeichen und Ausrufe verständigten sich die beWen jungen Leute und lernten sich auf diese sonderbare Weise kennen. Wenige Tage später begegneten sie einander wieder auf dem Wasser, und das junge Mädchen sprach zu dem Alten, seinem Großvater, von dem Fremden, der ihnen geholfen hatte. Auch >der Alte schien heute bereits etwas freundlicher und zugänglicher gegen den Fremden gestimmt zu sein, es entspann sich eine Unterhaltung, während welcher der Fremde erzählte, er sei gekommen, um. das Leben der Liebe eines Fremden Menschen hier kennen zu lernen, well j mit vollen Händen für die geliebte Frau er ein Buch darüber schreiben wolle, aus. Der Ruf des Wassers. Nach Jahren fröhlichen Weltenbum- Man begegnete sich • nun täglich, schloß sich immer näher aneinander an und verbrachte schließlich Tage und Wo- Jahren fröhlichen Weltenbum- chen miteinander am Wasser. Tullivan eine Un- Der Mann, der sich in das fremde Imeiner jun-Mädchen verliebt hatte, kannte keinen Küste, um eines der anderen Wunsch mehr, als es mit sich Seebäder aufzusuchen. Das in seine Heimat zu nehmen. Das Mäd-, wurde traurig und befangen, chen schien diese Liebe offensichtlich zu' „f schlief und aß nicht mehr, denn das erwidern, aber der Junge wagte es nicht, 1 große Wasser hatte sie an ihr den Vorschlag zu machen, mit Ihm , , die Kindheit, in der sie vle- in seine Heimat zu reisen, denn er fürch- lange nichts als das große Was- tete den Widerstand des alten Mannes. I schmerzhaft erinnert, Und so reifte immer mehr und mehr in'!?. ^^unsch, zum Wasser, ihrer ihm der Plan zu einer Heimat zurückzukehren, wurde zum er- . . „ ^ „ sten Mal wach in ihr. Mit Erschrecken aDcnteaefucliett FliichL und Befremden sah der Mann, wie die Eines Tages erzählte er dem Alten, er sichtlich verfiel. Rasch reiste er mit hätte da drüben, auf der anderen Seite Ibrachte sie wieder in andere der Küste seltsame Fische gesehen, die Gegenden. Er führte sie ins Gebirge, er er ihm gerne bringen würde. Nach eini-; Berge erklimmen, er hoffte, gen Ueberredungskünsten gelang es; beseligende Gipfelrausch die ihm, den alten Mann dazu zu bringen, i Sehnsucht nach dem endgültigen Leben ihm das Mädchen auf diesen Ausflug auffi""^ Sterben auf dem Wasser verdrän-die andere Küstenseite mitzugeben; erj^,®" diese Vermutung schien versprach, so bald als möglich wieder'Wahrheit zu bestätigen. Sie wur-zuriick zu sein. Von diesem Ausflug j immer fröhlicher und freundlicher, kehrten das Mädchen und der Mann nie mehr wieder zurück. Der An^erikaner als sie es je gewesen war. Er verlor seine Angst und Besorgnis wicucr £urui:K. uer AnjeriKaner mm ocsurgnis hatte einige Kleidungsstücke und Ge-1 war sicher, sie nun end-brauchsartikel ins Wasser geworfen, um gültig für sich gewonnen zu haben. Bis so vorzutäuschen, daß er mit dem Mäd-!®'' Tages mit ihr eine größere Reichen den Tod Im Wasser durch Ertrin-I unternehmen wollte, die sie jedoch ken gefunden hätte. Als der Großvater M*" letzten Augenblick nicht antreten des Mädchens tagelang vergeblich auf sie kränkelte, und die An-die Rückkunft der jungen Leute gewar- strengungen der Reise ihr geschadet hättet hatte, mobilisierte er die ganze am diese, für ihn sehr wlch-Wasser lebende Bevölkerung, um die, Reise jedoch nicht aufschiet>en und beiden zu suchen. Unermüdlich versenk- allein, mit dem Versprechen, in te man die Stangen ins Meer, man such- Wochen wieder da zu sein. Schon te und suchte, aber alles, was diese Ex-, Woche kehrte er, von Sehn-pedition zutage förderte, waren die ins geplagt zurück — das fremde Wasser geworfenen Kleidungsstücke. Nun glaubten alle fest daran, daß das junge Mädchen und der Fremde in den Wellen umgekommen waren. Der Fremde aber hatte das Mädchen, das ihm willenlos gefolgt war, auf festes Land gebracht. Er lehrte sie das Leben auf festem Lande kennen, er machte sie zu seiner Frau und sie schien glücklich, denn es gab so viel wunderbar Neues, das sie nie gekannt hatte. Er führte sie in Schönheitssalons, er schleppte sie von einem Modehaus zum anderen, sie lernte es, an Kleidern, zahllosen Hüten, Mädchen at)er, das vom Wasser gekommen war, hatte das Haus verlassen, war in ihre Heimat, zu ihrem einfachen Fischervolk zurückgekehrt. ^ojicIgcSeimtii^ öon Xiruffttlifunbram Die gelehrten Geier der Oanges-Priester. Im Norden der Ganges-Ebene erhebt sich ein Berg mit tropischem Urwald be-iw an iMciucm, zamtoscn nuten, und mit einem Tempel gekrönt, Schuhen, Handtaschen, Wäsche und den schwer aussprechllchen Namen tausend anderen Dingen der Frau, Freu-! Jeden zweiten Tag de und Wohlgefallen zu gewinnen. Er •'j diesem Tempel eine seltsame lehrte sie Sprachen, Umgangsformen, Menschen kennen. Er reiste mit Ihr durch die halbe Welt und gab sein Geld fabelhafte Szene! Könnten Sie den Text nicht weiter, Conny, oder was fehlt Ihnen? Sie haben sich sdbst übertroffen!<£ Der kleine Mensch blickte verständnis-ios auf, der M^n im Frack hatte sein elegantes Lächeln wieder gefunden: bißchen mitgenommen, Conny, was? Hast großartig gespielt!« ' »Gespielt?« fragte tonlos der Fremde wieder. . . . In diesejii Augenblick trat ein Polizeibeamter aus dem Hintergrund, schritt auf den Kleinen schweigend zu und legte ihm Handschellen' an,, ein anderer Kriminalist Hl ZivU erklärte dem verblüfften Atelierpersonal die Zusaoimenhäiige: »Meine Herren, ich muß Ihrten danken! Sie haben ohne Ihren Willen einen von lange gesuchten Einbrecher zum Geständnis gezwungen und Sestgenommen. Es ist Ernest Mulrcady. Hr hat wirklich Perlen und Gold gestohlen. Aber es fehlten uns die Beweise. Wir haben ihn vor kurzem stellen können, ab'^r leider ist er im letzten Moment wieder entflohen und verüchwand im FiimRelMndc 'Ihrer Oescllschaft. Unbewußt hat e. die Rolle Ihres Künstlers Obernoninieii, den er Zuvor Im Dunkel des Eingangs durch einen Fausthieb betäubt hatte. Nochmals:'Dank, meine Herren!« Der Regisseur war der erste, der sich von seinem Erstaunen erholt hatte. »Herrlich, fabelhaft !eit(n Fast jeder Beruf hat Störungen der Gesundheit zur Folge. Je nach der Art des Berufes sind die Schädlichkeiten verschieden und demgemäß auch die Folgeerscheinungen. Die Gewerbehygien bat es sich zur Aufgabe gemacht, alle Berufsschädlichkeiten keiinenzulemen und sie nach Möglichkeit abzustellen. Beim gei-stigen Arbeiter sind es vor allem Gehirn und Nieren, die artteiten. Da geistige Überanstrengung insbesondere die Nerven schädigt, ist die Abwechslung zwischen Arbeit und Ruhe notwendig. Bei manchen Berufen müssen die Angestellten viel auf den Beinen sein, wie Verkäufer, Kellner usw. Bei diesen bilden sich leicht Plattfüße und Krampfadem; durch Schuheinlagen und Einwickeln der Beine kann dem vorgebeugt werden. Andere Menschen müssen ihren Dienst in staubigen und rauchigen Lokalen versehen. Durch ausgiebige Ventilation kann diesem übelstand wenigstens teilweise abgeholfen werden; in der freien Zeit sollen die Betreffenden sich möglichst viel in frischer Luft aufhalten. Manchc Arbeiter (Dachdecker, Spengler, Maurer) sind im Sommer besonderer Hitze ausgesetzt und müssen sich daher vor Sonnenstich und Hitzschlag schützen. Andere Berufe, wie Fahrer, Schaffner, werden von Erkältungskrankheiten bedroht, die sie durch entsprechende Kleidung zu verhindern haben. In manchen Gewerben wird mit Blei, in anderen mit Arsen und mit Quecksilber gearbeitet. Bei lang-dauernder Tätigkeit mit diesen Giften kann es zu chronischer Blei-, Quecksilber- oder Arsenvergiftung kommen. Solchen Gefahren sind Gießer, Schriftsetzer, Vergolder, Spiegel-, Barometer-, Thermometerarbeiter usw. ausgesetzt. All diesen Arbeitern muß strenge aufgetragen werden, ihre Hände vor dem Essen gut zu reinigen und nie im Arbeitsraum zu essen. Bei den allerersten Vergiftungserscheinungen haben sie sich in ärztlichc Behandlung zu begeben. Es gibt Betric» be, in denen mit leicht explodierbaren Stoffen gearbeitet wird; alle, die dort beschäftigt sind, müfsen mit erster Hilfeleistung vertraut sein. Bei manchen Berufen ist das Auge besonderer Gefahr ausgesetzt, der durch Tragen von Schutz brillen gesteuert werden !:ann. Einen großen Fortschritt bedeutet die Regelung der Heimarbeit, der Frauen- und Kinderarbeit. Wenn auch in dieser Beziehunjj noch keine Idealzustände erreicht wurden, so sind doch gewiß große Verbesserungen geschehen, was zur Erhöhung des Gesundheitszustandes der Bevölkerung beiträgt. d Wovon hängt die Höhe des Blut- dmckes ab? Menschen mit schlanken Knochen, die mager sind, haben im allgemeinen einen niedrigeren Blutdruck als Menschen mit starkem Knochenbau, die dick sind. Aber auch beim einzelnen Menschen schwankt der Blutdruck sehr, er' hängt von verschiedenen Umständen ab. Nach einer starken Mahlzeit ist der Blutdruck höher als vor dem Essen, vor der Entleerung des Darmes ist dr"* Blutdruck ebenfalls höher. Nach zahlreichen Untersuchungen, die man angestellt hat, fand man, daß der Blutdruck im Winter höher ist als im Sommer. Vom Wetter ist der Blutdruck insofern abhängig, als bei erhöhtem Luftdruck auch der Blutdruck steigt und umgekehrt. »Mariborer Zeitungt Nummer 223. 12 Sonntag, den 2. Oktober 1938. INcSIHMlIlilfA i-i ^on finie naA rc^ii: 1. ^mctbcbünbet, 4. Oonb Sübofclfa, 7. SSenebütinerabtei in Oberbatjcrn, 9. VulwaU, 12. 13. 15. Sonatt, 1& C^ottmannf^t, is! betttf(!^8 ^etiltoc, 19. ^aubboum, 96. QMotit, % Solbat, 27. 0tabt in @übfranfrel(^, 28. ffiitV 29. 0tabt In filnnUmb, 30. ^ferftätte, 32. i8lttf)>tu4 34. 86. (Bctoebc. $on oben unten: 1 (ScbttM In Vllen, S. 6c^(an(te, 5. 6. mAnnlitbct Qoinami, 7. ^fflonlfHel* Ott in Xirol, 8. ^eittaum, 9. ^erfdnltt^i OfhtDi^ 10. toeib* ti)o — toe — fent — f^a — ft — it — fl-xano —• ffl — fei — fl — fo — Ol ■— ta — tef — lei — tei — tOel — tin — tu! — u — u — mn — un — |enb — a» tluä ben boxfie^tnben Sitben Pnb 85 SdYtct |tt bHben beten Slnfangg- unb Gnbbuci^ben, belbe bon oben na(^ unter gelcfcn, jtoel befannte ^poCat^ !i)ie ju bilbenben SßÖt 0Tf<:tec nennen, et paben ffolflenbe lolM 1. Sti)c^en))fknse, 2. Oj^r bon &. Qeibt, & ' " Wien Qebctttun ®taat tn Vlot enbeaelfbnunfl, 6. dtbteil, 7. 93e 'cnfÄtT. 10. tuen (mtctifa, 4. ®o0ci 12. unDCtooqnte 0ei 15. eomoainfel, 16. üo'n 9li(^atb 9Bagnet, 17. £elt elnel ^ujel (Qunbament), 18. ^tcnnftoff, 19. 0tabt In Untetltatten, 20. Steinbtlb, 31. on* teaenbeg (slft, 22. ®tabt am Xeutobumt fSalb. 28. beutfc^t ^enctatabmital, flat^i^ Sanb, 25. mufe bei Uft, 9efanße8. fBatner «erbt 3(oio» Delibei dtofUni flcnannfen ■1'.^ •tibi 9Rtifi(wccfc ..... 2nit ^tffe ber C^ttben: ___ « ~ a ~ bfd — cen — bei _ — bei ^ bSu — la — Ii — I# — # — — f(bcn — fet ' — ft*a — tann — tbel feb* man neben leben bev bot* ijpen ber Zitel eine! feiner ,fBerte. ifanfllbut^ftoben eine Don If^ncant. Don Un(8 nacb red^tS: 1. 91eifeboIument, 5. loban, 8. ©xannttuein, 9. m ilen, 12. ©tobt In ber______ , ^ iriftlicje TOtetlunfl, ÖO. "" «utofibmletftoff, 27. aeofltab^lfcbct — ' *«n. 31. @attentt)lcfe, 33. @c-ttfe, 89. 3eitmenct, 40. Xel! otmatot» 46. €^abt Berbitd^en. ö 0 n oben n a c6~ u n t e n: i. ©eiolt^t, 2, Mcibll^t Oorname. 8.^toTt In ©elßlen, 4. ®tabt an ^t (Stbc, 5. Qotflebttfte. «. •ebilAtlbeaelibnttnaj 7. @8ttln ber JJorflen-rdte, 8. beutWer ®<»flftfleaer, 11. ©tabt an ber Oftfee. 18. miberer ber «l>en»eli, 15. «tfllifibes »iet, 18. wutfAea flKbltae. 19. ^flanientoelt, 20. ®tabt In SBeftfatcn, 21. fcbettet* Tuntt. k 0tabt an ber dtfcb. 25. ninbfteft, 29. fcbottifc^: Zliel, 17. f(brtftl((^ (Slattenbftumn, 36. ^ 28. ^leberlanuna, 29.-----, Ht^tltetr 35. Inblftbet (Sott, 37. 9tttt{e, 89^ Ät\ Mnei Mobietl, ä. ®taat ber U09t.. 45. 9le]oi In 8fttfanb, Ü. ttoubboflel, 48. @efäfi, Zate 44. babertfd^r Qluji bin U| , bin ein Keutrum, boA man fatt, anty IBelb mir oflmali alel^e. Mb Sctftteuunfl. boQ au^ ^lai^ Iflr Vrme tote fttr 9)el(be. Sit bielen 9lamen nennt man mt4> Unb loftbrenb manfbe mld^ beiatbten« 4B)lrft bu. atab' mell bu blefel 11$, Wl4 unb Die Brfibtr ftem betroQlca, Um unfte 6eele au ergranben. bet (Srfol0 auA nl4t (|lelGoIdenen Ganspe. Die internationale Gesellschaft vereinte sich in Sportdreß lind schweren Stiefeln» plaudernd und für tend, zu froher Gemeinschaft. Auf den Uebungswiesen holperten und stolperten in ungelenken Schritten, auf langen Bretteln groß und klein, zur Belustigung schadenfroher Zuschauer pur-weiten sie in den komisches: in Var'at'o-ii'in in die weiche, weiße Mas^e. die bei isdem Kaü einen Ton gab, der wie ein boshaftes Gekicher klang. Die Lehrer schimpften einheimisch, befahlen auslAn-disch, es war ein jämmerliches Kauderwelsch. Aber vergnügt waren alle, die Fremden aus Freude am Sport, die Ein-Iieimischen aus Freude an der Einnahme. Oben vom Hahnenkamm sausten die Geübteren in rasender Fahrt zu Tal. Die Seilschwebebahn beförderte sie geduldig wieder auf raschestem, bequemstem Wege hinauf, und wieder begann das luftraubende Spiel. Auf der vom Schneepflug geräumten Straße wanderten die EislSu-fer zum Schwarzsee. Am Bahnhof herrschte reges Leben. Autobusse, Hotel- und Privatwagen, auch Fiaker warteten nicht vergeblich auf Gäste. Die Träger standen nicht lange mUs-sig, und mit Hurrah wurden die Ankömm linge von Verwandten und Bekannten begrüßt. Und wieder schnaubte ein Schnellzugs Ungetüm durch die weiße Landschaft, fuhr fauchend in die Station ein, hielt mit Aechzen und Stöhnen. Wieder brach te er einen Schub sportfroher Menschen, bepackt mit Koffern, Skiern, Rucksacken. Zwei junge Menschen entstiegen ei- nem Schlafwagenabteil zweiter Klasse. Ein junger Mann und ein Mädchen. Hinter ihnen schleppte ein Träger zwei elegante Schweinslederkoffer. Arm in Arm schritten die beiden, zärtlich aneinander-geschmiegt, wie ein verliebtes Ehepaar. Des Mädchens große, dunkelblaue Augen schauten traumverloren und voll Bewunderung auf die sonnigen Höhen. Goldene Locken stahlen sich neugierig aus der Sportkappe, umschmeichelten sanft die bleiche Stirn. Die schlanke, elegante Gestalt umhQllte ein Nerzmantel, die ranken Beine steckten in hohen, braunen Schaftstiefeln. Der Mann war sportlich einfach gekleidet, ihn umgab die Sphäre gediegener Eleganz. »Che belia biondal« klang die Stimme eines begeisterten Italieners an des Mannes Ohr. Sein Arm preßte die leicht auf ihm ruhende Hand des Mädchens fester. Ein harter Zug prägte sich in das schöne Gesicht. »Komm, Babl« Und rascher eilten sie zum Ausgang. Draußen bestiegen sie das Hotelauto. Zwei lichte, geräumige Zimmer waren für sie reserviert, sie lagen nebeneinander, getrennt nur durch ein gemeinsames Bad. Und neben diesen Räumen lagen die Appartements für Sylvia und die Sal-dinis. Zwei glückliche Menschen standen Hand in Hand, sahen sich tief und dankerfüllt in die Augen. »Fred!« Es war ein von Schluchzen durchbebter Jubellaut, und zwei Arme umschlangen den Bruder, ein blonder Lockenkopf lag an seiner Brust. Er umfaßte die gellebte Schwester und küßte die blassen Lippen. »Baby, mein Sonnenscheinchen 1 Wenn Ich nur dich geborgen weißt« flüsterte er weich. »Lieber» es ist ein Wunder» ein Träumt« »Nein» Bab» es ist Wahrheit — Le-benl« — ~ — Zehn Tage später standen zwei braungebrannte, gesunde Menschen wartend am Perron. »Fred, Ich fürchte mich — kann nicht seit unserem Portgehen sich viel geändert haben?« Der Junge Mann blickte geradeaus, —■ nervös biß er sich auf die Lippen. Er wollte seine Angst nicht verraten und zuckte nur leicht die Schutter. Damit aber hatte er der Schwester seine Gefühle ver raten, sie schmiegte sich enger an ihn» sah dem einfahrenden Zug scheu entgegen. Da ertönte ein jauchzender Ruf» eine Hand winkte eifrig den Harrenden zu» die befreit aufatmend dem Freunde entgegeneilten. »Fred, Bab? Gott, wie sehr Ihr aus! Die reinsten Neger seid ihr geworden!« lachte Plppo und drücktc ihnen herzlich die Hände. »Kinder, da habt ihr Sylvia, meine Braut. Na, cartssima» hab ich Ober trieben?« Sylvia Barrystone stand vor den beiden, ihr Oesicht war kühl» abweisend, gezwungen freundlich. Sie neigte ganz leicht den Kopf zum Gruß, reichte ihnen die Hand ohne Gegendruck, forciert gleichgültig. Ohne ein Hebes Wort an die beiden zu richten» wandte sie sich um: »Wo bleibt Lucia?« Aber Pippo half gerade der Schwester, die dem Träger die Gepäckstücke übergab. Fix der Knabe sprang bellend und freiheitahnend im Waggon umher und kreischte förmlich vor Abwehr» wenn einer der Uniformierten ihm zu nahe kam. Er konnte Uniformen und Livreen nicht ausstehen. Endlich waren alle Koffer, I Hutschachteln und Sportgeräte verstaut, und Lucia konnte ihre Schützlinge be-I grüßen. In welch fflütteilich inniger Arl schloß sie Barbara in ihre schwachen Anne, und welch liebevoller Blick Hei auf Fred! Aber Fix ließ sie nicht zu Wort kommen. Kaum hatte er Bab entdeckt, gebärdete er sich wie ein Rasender, Er sprang bellend an ihr empor» wedelte be^ geistert mit dem Stümpfchen und gati keine Ruhe» bis sie sich zu Ihm nieder-^ kauerte» wie damals, als sie an die Säule gelehnt» zerbrochen und von Schmerz zerrissen sich zu dem einzigen verstehen-* den Geschöpf niederbeugte» um von der Liebe eines fremden Tieres den einzigen Trost zu empfangen. Sie fühlte den kal-* ten» spöttischen Blick der wunderschön« nen Frau» und wieder war die Zärtlichkeit des Hundes ihre Zuflucht. Ihro schlanken Finger strichen leise über das struppige Fell, was Fix zu noch stärkeren Ausbrüchen veranlaßte. Er setzte ihr mit dem Ansturm seines kleinen Körpers so sehr zu, daß sie kaum das Gleichgewicht in ihrer hockenden Stellung bewah ren konnte und gezwungen war, sich rasch zu erheben. »Bab, du bist seih Typ«, lachte PippQ harmlos. »Mit Sylvia will der Racker ab-< solut nicht Freundschaft schließen.« Er bemerkte nicht, daß drei Menschen ihre Blicke betroffen ineinandersenkten» um verlegen sich abzuwenden. Er sah auch nicht die leichte Röte, die in Sylvias Stirn stieg, und nicht die scharfe» tiefe Falte an, der Nasenwurzel, Die Vier hatten ihre Sicherheit schnei! wiedergefunden, und unter Pippos fröhlichem Plau dem bestiegen sie das wartende Auto, Mark war mit Pippos Wagen nach Wien vorgefahren, als Gast brachte er Sylvias Vater mit, der dort alles für die Kinder vorbereiten sollte.--— — Die Tage flogen in dieser schönen Um gebung schnell dahin. Vormittags fuhren die noch immer heimlich Verlobten, die Skier auf den Schultern, mit der Hahnen kammbahn zur Höhe, nahmen eine reichliche Jause, und dann ging's in kunstvoll lern Lauf hinunter ins Tal. ^Fortsetzung folgt.) jofmtaj:, (teil 2. Oktober 1Q38. f3 »WartbofCf Zeifting« Mun*n«r 223. Wlnterfahrordnuiifl GÜtlr ab 2. Oktober 19S8 Itit Zngart ' Aakraft Zflf« im HariWr 2.30 Schnei] Berlin,Warschau« Wien 2J63 m Trlest, Beogrtd, Spllt. SuSak 4M Personen RuSe S.I3 n Litibljana 6.10 m Kotoriba 7.29 n Prevalie 7.34 M PoljCane 7.38 m St. Iii (an Werktagen) 8.22 m Wien 8.50 m Kotoriba, Murska Sobofa 9.13 n L]ubl}ana. Zagreb 11.44 n Ljubljana 12.14 ti MürzzuschlaK 12.29 m Klasenfurt 13.18 Sclincll Prag, Wien i 14.05 Personen Kotoriba, Murska Sobota i 15.26 H RuSe (Kärntnerbahnhof) i 16.(^8 Schoell Trlest. SnSak. Split 16.45 Personen Prevalje 17.20 • m LJubIJana, Zagreb 17.40 M Wien 18.361 m Kotoriba, Murska Sobota 20.35 «• Klagenfurt 21.28 1« Wien 21J57 « Kotoriba,Murska Sobota 22.16 ■ • Uubljana, Zagreb Zeit Zufart j Abfahrt der Züge an« Marlbor 2.50 3.13 Schnell " n l'riest. Beograd, Split ,Su5ak : m Wien, Berlin, Warschau 4.00 Personen RuSe 5.00 •1 Ljubljana, Zagreh 5.32 ff Kotoriba. Murska Sobota 5.40 «• Klagenfurt 7.00 Wien 8.37 It Kotoriba 9.16 Ljubljana, Zagreb 10.00 Wien 10.40 Prevalje 11.38 Vf Kotoriba, Murska Sobota . 13.00 Wien 13.05 PoljCane 13.38 Klagenfurt 13.43 Schnell Trlesti SuSak, Split 14.17 Personen Ljubljana 14.30 ** RuSe i 16.30 Schnell Wieni Prag i 16.55 Personen Koioriba. Murska Sobota 18.01 f* Ljubljana, Zagreb 18.41 m St. Ilj (an Werktagen) 18.46 «e Klagenfurt 20.50 ff Wien , 21.40 •• Zidani niost. Kotoriba SchnicraerfüHt geben die Uaterieichneten allen Verwandten, Freunden und Bekannten die •ruu:i;;c Niifliricht, daU ihr iDnigstgeliclttL-r Vnicr. Schwiegervater, GroUvater nnd Urgroßvater, Herr JOHANN KOLLER Grundbesitzer atn Freitag, den 30. September 1938 um 2 Uhr nach kurzem LeidaSi Ter* sehen mit den Tröstungen der hl. Religion, im 82. Lebensjahre gottergeben veracliieden ist. Das Leichenbegängnis des teuren Dahingeschiedenen findet »m Sonn* tag, den 2, Oktober 1938 tiui hall» 15 Uhr vom Trauerhaitse, Ptujska c. 71, auf den Sl. Magdalenenfriedhof in Pobrexje itatt. Die hl. Seelenraeise wird am Moning, den 3. Oktober 193R um halb 7 Uhr in der St. Magdalenen-Pfarrkirche gelegen werden. T e z n o bei Maribor, L e i b n i t z und Graz, 30. September 1938. Johann, Adolf, Raimund, Julius und Kichard, Söhne. Albinr, Kristine und Emma, Töchter. Franz Wtigner, Hermann Thüringer, Schwieigerüöhnc. Antonia, Aloisia, Maria und Kristine, Scbwiegertöchtcr, Sänitliehe Enkel und Urenkel. d. Stotternde Kinder haben stet«; eine fehlerhafte AtmuriR. Deshalb muß vor allen Dingen die Atmung, wie sie zum Sprechen nötig ist, geübt werden. Das Einatmen hat lMariborer Zdtuiiy Iftiitimer 223. 14 Sonntag, den 2. Oktober 1938. Mtintt Akuiiäit Klaln* An>*lMn ko«t«n 80 Pw pro Wert. In dmr Rubrik „Korr«-■»en^ens" 1 IMnar / Dim In—rrtanalwr O Dinar lAa 40 Wort« 7'60 Dinar für gröseere Ansalgan) wirrf bMondara bar^ehnat / DI« HtndaaMaxa fOr «Ina Maina AnsalM batrt«! 19 Dinar / l'Or 41a Zu-Mndunfl von oKlffr. Briafan tot aina Oaböhr von 10 Dirw lU arlagan Anfra0an lat «InaOabOltrven 3Dinar In Po«tmarfcaM«^|JgMc*i(la«aar %i I. und sföBter Mariborer Kla-viersaJon M. Bäuerle. Maribor, Qosposka ul. 56, veranstaltet eine Oktoberwoche. Alle im Oktober gemieteten Klaviere eehen in Eieentum des i\4leters über, sobald die Miete den Kaufpreis erreicht, ^i Kauf 10%._8926 Sunnielt Abfälle! Altpapier Hadem. Schneide rabschnltte TextilabfSIle. Alteisen. Metal« le, Qla.cscherben kauft ond zahlt bestens. Putzhadem Putzwolle, gewaschen u. des-infiziert, liefert iede Menge billigst Afbtlter, Dravska 15. 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