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Mer Zeitung
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enomme»
Rummer 54
Donnerstag, den 14. Juli 1S27.
52. Jahrgang
Jugoslawien und die europäische Wirt-schastsunion.
Bon Anton Birgmayer jun.. Marburg.
Wir übernehmen nachsolgenden Artilel aus der
Zeilschrist „Europäisch« Wirtschaftsunion"; er ist auch in der «Präger Presse" erschienen.
Die Bestrebungen, Smopa tu riaem W rlschaf« du»d zu vereinigen, find unbedingt zu begrüßen, ab«? der Weg, der zu diesem idealen Zele sühren soll, ist eia sehr dorniger. Daß diese Je« ste'S au Boden gewinnt, ist nicht uur selbstvnstä»dlich, son» der» auch zu erwarleu geweie», wenn min bedenkt, in welche« «irtschoftlicheo Chao« sich Europa befindet. Leider gidt es aber nur wenige eir flußreich', a» staatlichen WKtschast«ruder stehende Männer, welche sich diese« Z'tl vor Auj?u hallen, um da« ihnen avruttauie WirischastSsch ff in diese« Fahrwasser zu lenke».
Wa» Jugoslawien anbelangt, find die Meinungen wie arch die Stimmung für eine Wirtfchaft«uniou geteilt. Der Großteil »er Igrarier sieht in einem Wirtfchaft»bü»d»i» unbedingt eine» Borte» und ist d«sdr zu haben. Dli» ist ga»z begre fl ch, wenn man annimmt, daß Jugoslawien al« Agrarierstaat »ur Interesse hat, seine la»dw rtschaftlichen P.odvkte aus den Weltmarkt zu bringen, ohne de» jetzigen Zoll-, Trantport-, Balutenschwierigkeite» zu begegnen, d. h. so billig al» uur möglich oder besser gesagt lorkurrenzsähig die Wa^e abzustz«», dabei aber eine» größere» Gewinn zu erzielen. Dies ist selbstverständlich »ur dann möglch, wenn die Agrar. Produkte mit so wenig als möglich Spesen vom Produzenten zum Sonsumenieu gelange», und »ur durch eine Wirtschaft«u»ioa zu erreich:«.
Der kleine, jedoch wortklästigere Teil find die junge» Industrie», Kansleule und solche, welche an»
Ker Zauöcr Alyavartas.
von A. M. Karlin.
B vavarta — da« Reich der Arier!
E« ist schwer, über Indien zu schreiben, e« ist so überwältigend, 'o vielseitig, so ander» al« andere Linder von einheitlicher Beschaffcnhei». Indien ist so groß wi« ganz Suropa. Rußland abgerechnet, und er strickt sich über 23 Breite» und vier,lg Längengrade. Man miß an einen Kontinent mit vielen »et,«anten Staaten, nicht au eiu gleichmäßige« Gebiet denken. Da ist im Norden da« wunderbare Bergland von Kaschmir, da« »u den schönsten Stellen unsere« Erdball« gehört; da sind, von Beluchistau herab bi« »um äußersten X>ucmi, die öden Misten mit ihrem Staub, ihrer Sonnenglnt, ihren langsam trabenden Kamelen, ihren Kakteen und Santv'pern; da wird da« Lind im Süben »u trrpische« Dschungel mit Tigern, Schlangen, »ffcn und steigt endlich im Osten ju den höchsten Bergen der Welt errpor. Wie ein Blüte, kränz um da« Haupt eine« Riesen leuchten die Schneespihcn au« dem Nebel »m Darjeeling . ..
€c ungeheuer verschiiden ist auch alle« andere. Die 320.0C 0.000 Jodler »ersalleo in nicht weniger •1« 21 verschiedene Nrtionen, die 130 Dialekte sprechen, die unter ietf« Eprachsamilten ju suchen find; aller-ding« bilden Hindi im Norden und Tamil im Süden «sfitieLe Haupt spräche», während in Aemtero die meisten fangen Leute fließend Englisch sprechen.
dem j'tzige» Zustand Nutzen ziehen. E» hat sich nämlich »ach dem Kriege wie in allen ander!» europäische» Staaten auch i» Jugoslawien ei» J'dustrie» und Ba»kgiündung«fieber entwickelt, welche« viele Uaternehmungeu schus, ohne daß hie nötigen Bor« beding,n dazu vo:Handen gewesen wärer. Ja der I flalioHzeit haben sich diese Gründungen wie überall behauptet, später aber, al» die Zoll und TraokporiveiHältnisse sich besserte», schrien sie zum Staate um Hilfe, der dann oft »otgedru»gen Schutz, zöte einführte, um da« Weiterbestehen dieser neueu Unternehmungen zu «rmözlichen. Die später mit den einzelnen Nachbarstaaten abgeschlossenen Handelsverträge halten jedoch zur Folge, daß die eiugesührte» Schutzzölle wesentlich gemildert wurde», um der aachdarstaatlichea Jndnstrie wieder den Markt zu öffaeu. Die daran« resultierenden Folgen siad schon wiederholt erörtert worden, wethalb daraus nicht eingega»ge» «erden braucht.
Die D< flatioaSpolittk der jugoslawischen N itioial» bark hat zwar de» Dinar stabilisiert, doch habe» darunter alle produ,iere»hen Stände schwer gelitten. Diese Wunden sind zwar größtenteilt verheilt, doch sind die Au»Wirkungen ob und zu »och fühlbar, obwohl inzwischen schau Jahre vnfl,fs«u find. Die Wirtschaftskrise Europa» «acht sich daher avch in unserem Staate schwer be«erkbar.
Um sich jedoch eiu Bild über die Meinung u^d Stimmung zu einer WKtschas!«uoio» de« SH S» Siaate« machen zu können, ist et notwendig, aus hie Mentalität des Jugoslawen, welcher eigentlich drei Bö>tnstä««en. den Serben, Kroaten uud Slowenen (ivßer den völkischen Mmkecheiten, wie Deutsche. Ungarn uud Rumänen) angehört, näher eivzugehen. I «besondere die bette» Bölkerst仫«, welche befreit au« de« alte» Oesterreich. U,gar» hervorgingen, da» siad Aioateu und Slowenen, fütchleu in jeder Zu-famme»schloßkombinatio» eine »eierlicht Bedrückung, au« welcher sie sich kaum herauigerissen haben.
Zvei Hauptreligonen beherrschen den Staat und sühien »u trtervlm Streit — der Islam im 5!orden, der Hi, duiSmu« im Süoen, doch daneben gibt e« noch sieben aridere Rcligionev, von denen jede Millionen-ar Hänger hat.
Außer Britisch Indien, da« gleichsam de» Kern bildet, grbt e« nicht weniger al« 703 gewisscr maßen unabhängige Staaten, in denen ein Radscha oder Maharadscha roch allerlei zu lagen ha».
Unsere arilcheu Sprachen stammen au« Indien. Erst enisernten stch die Kelten, dann die lateinischen, hierauf die teutonischen und zur» Stluß die slawischen Völker, daher hab.» die slawischen Sprachen in Wort-stämnun und Grammatik die größte Aehilichkeit mit Sanskrit. Duich Juhitoosrnde entwickelte sich d»se, un« nur in ihrer schon voUendsten Form erhaltene Ur sprach«, ehe sie niedergeschrieben wurde und ste war und ist da« H iligste eine« Javier«.
,,Ta« Wort" ist der Autfloß Brahma« und Mensch dieß in Altsauikrit der .Denker". .Laute stnd die Musik Brahma« (de« Schöpfer«) und Buchstaben deren Saiten." Die Btteichrungen für gut bekannte Sachen waren außerordentlich treffet d. Eine Kuh wurde „langsame Wandert»', der Och« .der Kräftige", der Hund „Eile", der Wols „Zerstörer" genannt. Eine Schweftrr war die „Tröstende". ^
Indien hat eine uralte Literatur. 2500, j, vielleicht »ar 3000 Jahre vor Ehristi bestanden schon die vier heiligen Bücher, die mia dem Namen Rig
Wüter« erblcki man darin eine komweudc wirl-schas l'che Ealfre«du»g, eventuell eine wirtschaftliche He^emo,ie durch wirtschaftlich höherstehe»de Ber» tragtst.ate». Daß bei ei»er W'rt?chasl«un>on Glcichbegünstigung für olle die U,io» bildenden Staate» gewährleistet sein muß, ist zwar selbst-verständlich, doch will ich die erirähnte Möglichkeit nicht nrerwäh»t lassen nvd erklärt sich auch dar au« eine gewisse Reserviertheit de« Uaiongedankeu gegenüber. Eher noch steht «an de« P ane sympathisch gegenüber, wonach «it Bulgarien, de« slawischen Nachbar, ein Zusammenschluß erreicht werde» soll, und wird dieser G da,ke im Jala-d selbst wie avch von i« Auslande in E«igra iau lebenden Slawen p opagrnt.
Ji de» Wirtschastikreisea ist ma» sich uvbe-diagi darüber klar, daß der heutige Zustand der europäischen Wirtschaften unhaltbar ist und einer Umwälzung bedarf. Doch überall ist ei»e sozu« sagende abwartende Haltung bemerkbar nvd »iema»d w ll den entschndenden Schritt wage». Europa, de-sonder« Mitteleuropa, wi.d sich wohl nicht nachsage» lassen wolle?, für eine» Zusammenschluß zu eiver Wlitschasttu»ion noch unreif zu sein.
PolMsche^RÜntscha«.
Inland.
Hin Areundschaftspakt zwischen den Radikalen uud der Slowenischen Aolks-partki.
Der v^gangene Sonntag war für die flowe« nilche Politik von außeiordentlich großer Bedeutung. Zwischen de« M>vistirprisi)evt«a Buk ö v'c welcher >» die Soamerrisidenz de« König« nach Bled ge« kommen war. uud dem Führer der Slowenen Dr. Korri c savdeu B-sprechuageu statt, welche mit der ll >tersertign»q eine» sogenannten Freu»dschasl«pakie« abschlissen. Demzufolge werden sich die beiden Parteien wahrend der Wrblzeit U'terstütz'n, »ach den
B.da berühmt ft-d. Die L-»a« sind Indien» Dichter-meike, die Upanishad enthalten die indische Philosophie und in den Sutra« stnd die Gebete niedergeschrieben. Ausamme» machen ste J-dieu wa« e« ist: die Quelle religiöser Foischungen, der Born »icht-materieller Be» strebungea, au« dem allein dauernde J»eale schäumen können. Nur wer über da« Vergängliche Hinwegschaut, bemerkt die Höhen. Die Lerche fl egt hoch und 'steht Berg und Tal und den aufsteigenden Mond und vielleicht da« ferne Meer; da« Schwein wühlt im Schlamm und merkt nur — endlich — da« Messer de« Schlächter?.
Die beiden großen Meisterwerke der teilweise weltlichen Dichikuvst stnd die Mahabharata mit ihrem Eötteriang der Bhagrvad G ta, achtmal so lang wie die Ottzssee und die Jliade verbunden, und die eben» fall« s
u Glück und Ehren heim»uhol.n. Die Mahabdarata dagegen beschreibt ten Krieg der Paodara« mit 'hren Leitern den Kau» raa» um die Oberherrschaft über Bharatvarsha In der Bhagavad-Gita l»hrt Gott Krithna den »ögernden Aijuna, daß er kämpfro. da« heißt sriae Pflicht tun soll, un-b,kümmert um den Umstand, daß die Gegner seine Blutsverwandten fird, rech auch ohae yuß oder klein-
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Lillier Zeitung
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Wählt« werde» ab'r Mitglieder der Slowenische» Bolktparlei iu die Regierung eintrete». Wie en^ die neun Fren»dschast«ba«dt find. geht wohl am b-ste« «»« der Darstellung der selbstäNdigdemoklat'sch«» Presse hervor. welch« von einer Lqiidieruug der Slowenische« BolkSpirtti und ihrer Fufiz»i«ru«g «It den Radikale« schrieb. E« besteht l in Z veisel, daß die sloweaiiche« Bolk«parteil«r »it dieser ihrer Politik GatiS für da« slowenische Volk erreichen werden, denn schließlich ist da» schönste Programm und da« schö»ste P esii^e nich'S nütz», wen» e» steril bleibt und de» Volk keinen N tzm bringt. I n übrigen sollen die Klerikal«» auch programmatische Zug'stäidaiss« erreich' haben, u a die A,sammea> lrgung der Berwa!tu«g«ztbiete Ljubljana und Ml-ribor zu einer v:rwalt«ng?einheit.
Aer ZKiaisterprästdent in Marburg.
Ministerpräsident vukic v!ö kam a« Mo-itag abends, »inelst Automobil« vor Bled über C lje »och Marburg reisend, dort an, wo er im Ho el „Meran" abstieg. Im Gastiarte» deS Restaurant« blieb er mit leine» radikalen Freunde» au« Marburg und Clli und dem Oiergespan Dr. Schaudach bi« Mitternacht in ungezwungener Uiterhalung bei-sammen. Bezüglich der Zusammenarbeit mit de» flowevischen valkSparteiltr« betonte der Minister-Präsident, daß diese Bindung im wesentlichen Jnter» esse seiner Staatspolitik liege und eine» geschichtlichen Wendepunkt darstelle. Da« Grenzland Slowenien könne nicht immer da« Asch «bris«! bleibe». >1« Hauptzweck der Anwesenheit de« Ministeipräfidente« in Marburg wird vor der slowenischen Presse dal Bestiegen hngestellt, die Deut'ch?« für eine gemei«. sam: Liste der Radikale», der Ungarn im Prekmurje und der Deutschen zu gewinnen. Da unS die«« bezüglich »och nicht« bekannt ist, geben wir nachfolgende Darstellung de« „Slover«ki Narod" mit Borbehalt wieder, die am Mittwoch unter der Aus» schrist „S.meiusame« Auftreten der Radikalen, Deut-scheu und Magynen im Marbnrger Berwaltuug«. gebiet- an leitender Stell« veröss-ntlicht wurde. DiS genannte Blatt berichtet u. a.: „Wie Ihr Bericht, erstatter erfährt, ist e« der Hauptzw ck der Koof«. renze», die Herr Ministe, Präsident Bskieviö I» Marburg sühn, die Deutschen zu überreden, daß sie mit de» Radialen und den Ma^yrr«» im Prekmurje eine gkweinfa»« Liste ausstellen würde». I» diesem Sinn sande» am DievSiag vormittag« Konferenz?» mit den Vertretern der Marburger Deutschen, der Mazyneu nnd d«r slowenisch « Radikal«« statt. I« Name» der Dmtschw verhandelte Dc. Mähleise». Alt Kandidaten dieser Liste im Pcekmurje will mao angeblich dea srühne» ungarischen Jnstizmioifler SzaSz ausstellen, von dem die Radikale« hoffe«, daß er «icht «ur die ka'ionoleo ungarischen, sonder« auch die magyironischen Stimme« gewinnen Kante. Ob die Bemühungen de« Ministerpräsidenten Ecsolg haben werde», läßt sich noch nicht sagen." Der Laibacher .Jatlo" schreibt aw Mittwoch unter der Ausschrift „Mißglück e Aktion deS H rtn Bukicivi in Marburg* mit fichtlicher Besriedigung u. a. «ach-folgende!: , daß die Mitarbeit der Magy»«« bei dieser Kombination indirekt bloß de» radikale« L>ft«»fZhrer »ujute käme. Deßhalb beharren sie vorläufig bei ihrer Eatschließang, selbständig ,« kandidier«», wohl aber besassen sie sich mit der Idee, den Magy,r«n eine Wahlkoalition aus einer gemeinsam'« Lste, die de» Skalier einer M'UdrrheitSlist« Hütte, anzubieten. Die Radikalen käa»t«n aus di«ser nationale« Mmderheit«liste bloß al« BezlrkSkandidate« ka»di-di ren. So versichert ma» un« heute abend au« sehr glaubwürdiger deutscher Qtelle. Die Mission, welche Herr Bakceoiö i» Marburg durchzuführen hatt«, ist also im ganzen U«sang al« mißglück> an-zusehen. Der Ministerpräsident r«>ste ziemlich übel-gelaunt nach Zigreb ab. — Wie grsazt, geben wir dies« für un« >ehe interessanten Nachrichten nur mit all r Reserve wieder, weil wir selber bisher keinen Bericht au« dem Sekretariat de« politische» und wirtschaftliche» BereinS i» Marburg erhalte« habe».
Wie der Marburg,r A-such des Ministerpräsidenten ausgelegt wird.
Da« Zagreber „Morgenblatf läßt stch unter dem 11. Jnlt au« Beograd berichte«: Ja politischer Kreise» wird die Reise de« Maistrrpräfidentea Bakö-o! »ach Maribor vielfach besprochen. ES wird behauptet, daß der Ministerpräsident «ach vollzogener B:rstä>digu»g mit D . Ko os c die Abficht hab«, ia Maribor ein Wahlarrongement mit de« dortige« Deutsche« z« treffe« und sie z« der Aus. st'llung eiuer gemeinsame« List« mit de» Radikal«« zu bewegen. Wen« diese Verständigung geling«« sollt«, könnte die R'gierung im M irburger Kreise zwei Mandate erhalte«. Bo« diese« hätte« die RegiernngSradikale« da« eine und die Deutsche» daS »weite zu erhalten. Sollte di« gemeinsame L ste der Radikale» und Deutschen nur ei, Mandat erhalte», würd« der gewählt« Radikal« »ach eimer gewisse» Z it aus diese« Mandat zu Sanfte« di« deutschen Kandidat«« zu verzichte» haben. Ja politische» Kreist» wird besonder« hervo'gehobe», daß dies« Kombiaatio» und die BerständigungSversuche de» fichece« Bewei» liefern, daß die slowenische« Radi, satt» all« mit der Srupp« der Regierung gebe«. — W r gebe« dies« Meldung natürlich «ur als Chroni-ste« und wegen ihre« interessante» JihaltS wieder.
Ministerpräsident Aukiöevlö ia Kelje.
Am Dien«tag um 4 Uhr nachmittag« traf Mioisterprästdeat Bukikevik i» Begleitung seines Sohne« Miodrag und de« Abz B:fenj,k, ferner der radikale« Vertreter Dc. Ravnik, Dr. S^es,«ov?6, Rehar und Tavöar ia CUje «in, wo di« Gesellschaft im Hotel „Europa" abstxg. I« Äarte« deS Hotel» versammelte» sich zahlreiche Anhänger der Slowenischen Bolk«partei und d«r Radikal«» Partei, die den Ministerpräsident«, stürmisch begrüßte». Al« erster bewillkommt« ih, der Listevsährer der vereinig'«« Parteien bei de» G'mei«dewahle« in C lje Dr. Alois
kostet, der M«sstngwaren von Gold- und vo» S>lb-r-glao», der Moadsteine, der Onyx: ua» Sardo-yx ■, der Ebenhot»el fantm . . . aber auch da« Land von tankend Todc«mögltchkctlen. E» starben ia eiaem J ihr 26 242 Menschen an Schlangenbissen, 4 500.000 an Mrlaria oder deren unmittelbaren Folgen, Tausende an P.-st und Tiolera und an anderen Kraakheite», die bei un« völlig ur bekannt stnd wie » ikylostomiast», dal heißt am Hakenivurm, der durch die F^ßhaut ia den Körpii eindringt und da» Llut deratt v rdilaat, daß eine dauernde, lähm-nde Bleichsucht den getroffenen gleichgültig gegen alle« uad f.hr arbeit«ratustiz mäht.
U id unheimlich g oß n Schwankungen unter» woifen ist daZ Klima — der R gen, der in rtestge« M^ss.n niederstärzt und die Wasser de« Brahmaputra anschwoll; der da« weite Dlta de» (.'tilgen (Bange» üb-lschw mml; — die unertiägltche Hize, die leben Tag über vier»ig Grad Celstu» im Schatte« ausw ist, den Schweiß in SirSmea au» »ea Pore« jagt und erschöpft läßt; «ine lähmende, q iälende H tze, bei der
ich dennoch wie dah^m arbeiten maß--oS:r
noch mehr.
»ll da« ist Indien, ist die Einleitung zu all dem, wa» ich erzählen werde von und I rnp ln und
schaurigen Straß in der „Stadt der schrecklichen Nächte" und von der Göttin Kalt, deren Zange sharlahrot ist und immer au« d«m Munde hängt.
Wer aber Bilder au» Jidiea sehen will, der de-suche meine Mu'ter, LjabljanSka c:sta 6.
Ich kenne
keine Müdigkeit
ich trage
"Paima
jederzeit
Sor-öan. Im Name» der Slowenische« volk«p,rlei begrüßte de« Tdef der Regierun, der Abgeord««te Dc. Jakob H, »ir. Der MwisteiPräsident erwiderte di« Begiüyung kurz und drückte bxt U:derzeug«»g aui, daß hinfort im S aat« «in« solche Politik geführt werde« soll«, welch? keinen U iterfchieo zw ich?« den Sloweoe», K oate« oder S'.rbeu machen werd«. WZH end der Jutse hielten voch die Herren Mag. pharm. Andro Posav c u»d Abg. Dr. H»^j,r ve-gräßuvgSnniprache,. Buk ö-o'c grüßte karz zurück, indem er rief: J5» leben die Cllier!" An der Jause nahmen «. a. teil der PcäsiZent de« v«r-waltungSgerichtShof« Dr. v tacnk, der Präsident de« Kreiigericht« i« E-lj; Hosrat Dc. Kotnik. der Leiter der BezirkShaupimauuschaft Dr. Seaekov 6 und der Reaterui-g»ko»«issär dir Siadtgemeinde D -. Faiciik. ci und Gdrvja Rakgova^ die Postbeamten, Genkarmerie und Finanz, die Schul!ch»estern, ker Lchrkö p>r von Apace uadM>et»dors^ die Angestellten der M-ini'ichen Guiiverwaliuig F.eudenau, so nie viele Freunde unk Bekannte au« kem benachbarten Oesterreich. Za dem verstorbenen v-rliert ka« Abstaller B ck n etne» sei,er besten Männer. Er war Mitgründer und da« eifrigste Mitglied oller hier bestehenden Vereine unk alB Deutscher stet« aas seinem Platz». Ehre seinem A «decken!
Viele Tausende von Slowenen st hen be> kauvtltch in Deutschösterreich und in Deutschland in Arbeit. Sie bilden kort zahlreiche Vereine und beziehen. wa« sicherlich bemeikenSwert ist. im Falle der Arbeitslosigkeit sogar kie staatliche Arbeitslosen-Unterstützung.
Der wegen der bekannten Unter ftfelaguttflsaffärc im Miehtal orhaitete Lehrer usö soM sttsche G bietSabgeorduete H >r Vivko Moderntörser ist nun ai« de« Gesängui» bei Rreifi» gerichte» in Marburg freigelass:« worden. Seine M>tbefchuld!g'ea ginge» schon am OilnsamStag in Freiheit; bloß er blieb al» Hauptoerdächtiger roch di« jtzt sitzen. Bezüglich ker Anklage in dieser Sache — et haokelt sich bekanntlich um die Beschuldigung, baß der Ort»schulrat die Kosten ke« Echalbaut» übertrieben hoch angesetzt und mit der Differenz ge-fttzoibrig manipuliert habe — wird »!e Staats» amvaUfchjjt erst noch B schlug fassen.
Sensatioaelle Verhaftung. Au« Mir« bu'g wirk uv» berichtet: Am 9 I ilt um 3 Uhr nachmittag« wurde in Marburg der bekannte (frühere) Journalist und Leiter der Baugenoffenschasteu „Mir* stau" und .Mojmir" Fran^ P.tc auf Veranlassung der Staat»anoaltschast verhaftet und dem Gerichte eingeliefert. Pitc soll g ögere ihm anvntraate un» für die Lotterte deß Armenheim« bestimmte Summen veruntreut unk auf sehr großem Fuß gelebt haben. Er hat auch vtrschiekene» L Uten Wohnungen versprochen. jedoch sein Wort nie eingehalten.
Für die Besucher von Bädern hat
das Bnk'hlSminiftertu« die B^ünstigung der halben Ei!enbahnfahrpreife bewlligt. Bedingung ist, kaß die Bakegäste wenigsten« 14 Taze im Badeort bleiben. Darüber gib! die betreff:nde Badenerwalmug eine Bestätigung auf.
Gin Wählerischer. Am DianerStag stahl ein Dieb in der Fabrik Westen dem Arbeiter Franz >s?«c ein Fahrra» im Wert voa 600 via. Al« er anf feiner Beute stolz durch Äaberje fahr, fiel sein Blick auf ein Rad, da« bei dem Geschäft Kibii an der Wank lehnte. ©j e« ihm besser zu setn dünkte al« sein .eigenes". lausch e er schnell kie Räder au» und radelte voll Freuke gegen Boj-nk. Da» »weite Rad ist Eigentum de« Kausmanne» Franz Kosic au» Zivokna und Hai «neu Wert von 1700 Dir. Der Dteb ist der Polizei schon bekatnt.
Marktbericht au« Vojnik von 4. Jali. Gezählt wurden 460 Rinder. 60 Pferoe, 12 Schafe. Bei sehr reger Sauflust wurden 20 Prozent de« aus getriebenen Vieh » verkauft; hievon gelangt» 39 Rinder »ur «n«iuhr. D:e P ei>e sch vankten zwischen 7 und 9 Din sür ka« kg. Lebendgewicht.
Kür den junge« Invaliden, der iu urserem Blatt an edle Herzen die Bitte um B.i> träge ztm Ankauf einer linken Armprotese richtete, hat F au S. au» Celje 30 Dia gespendet. Herz liehen Dank!
Merke. U'ber Rächt mit .F auenlob* eingeweichte Wische läßt stch mit Schtchtscise bcsonker« leicht scrtigwascheu.
Furchtbare Unweterkataftrophe im sächsischen Erzgebirge. Zn der Nacht vin Freitag aif SamSiag wäete im sächsischen Erzgebirge ein surchtbare« Gewitter, da» die Täler voll Wasser sitz'e, so daß die entsetzte Bevölkerung meinte e» käme eine neue Sin fluf. In B rggießhübel sind 82 Einwohier, drei Sommergäste und och' ortsfremde Kabelarbeiter um« Lebeu qekomnen. Am 10. Zrli lagen kott 86 L-ichen aufgebahrt. Die Zihl »er Vermißten steht noch nicht fest, so kaß tm gesamten Unw'ttergebiet die Zahl der Opfer Hi«»ert übersteigen wirk. Ja Gottleuba find alle drei Bäcker he» Orte« um« Leben g-kowmen, so daß F ldkÜchen und Nahrungsmittel herdeitrantportiert werden mußten. I? ken Hillsern lag der Schlamm «eilweise vier Meter hoch. Bon der schrecklichen Gewalt dieser Katastrophe legt die T'tsache Zeugnis ab, daß tn einer Uhrenfabrik ia Glashütte dreiviertel Meter starke Mauern unter kem D ick der Wasser messen geborsten sind. Auf dem B h hos Glashütte war kie Wasserwoge in den Raum zntschen zwei Zügen geraten. Der eine Z ig wur»e nach lirig«, »er andere nach recht» umgeworfen. Drei Wigjoa» stürzten ia die Müglitz I, einer Ko,ki>orei stak alle Btwohner k>» Erdgeschosse» ertrunken. Ji einem anderen Hufe wurde ein« ganze F imilie durch Wasser und Schlamm erstick!. Der Bahnhof Lauenüein wu'ke vollkommen zerfiö t. Ein Gii'erzug wurde viele Meter weit aus kie Straße gedrücki.
Kleine Nachrichten au« Slowenien. D?r tranzösische G-sandie Darbe überreichte gelegentlich seiner lucchfahrt durch Ljubljana dem Kommandanten der Draudiv'sion General Kilafalo> Did da« Osfizirrikreu; der Etzrenlegwn; der Au», gezeichnete halte stch auf der Genfer «brüftangkkoa-serenz Verdienste erworben, die voa Frankreich an-eikannt werken. — Zu Slovenska Bistit ea erschoß sich die 22 jährige au« So. Rup:rt bei E-lje stammende Anna Korc« c w.'lche beim Schlossermelster Gim,ej in Dienst stank, vor ihrer Woh,ung; sie traf sich in» Herz uak war sofort tot; ka» Motiv soll unglückliche Lirbe sein.
Di« Weltfirma Julius Meinl, Kaffee-i»pott, veranttaltet in ihrer neueröffneten Filiale in C-lje. Kralja P-trova cesta 10, ein Prodek^ffeekochen, und zwar am Freitag, bem 15. Jali, und SamStag, dem 16. Jali. Uaferem gesch. Publikum bietet stch damit die eeste Seltenheit, die vorzügliche Oiali'ät ker Meint',chen Kaff «Mischungen kennen zu lernen. Da» Kochen leitet ein Fachmann, ker jedem Besucher auf da« bereitwilligste alle Anleitungen über da« richtige Kochen von Kaff« geben wird.
Aurze Nachrichten.
Nach einem Telegramm ke« „Matin" hat die türkische Regierung beschloss!«, die Stakt Konstantinipel Mustopha Kernal Pascha zu Ehre» ia ^Kemali' umzatauser. — CeraeumunntetSemeinkeratker Stadt Novlsad besteh« au« 112 Rakikaleu, 20 Dsvidooiö-Demokraten. 12 Magy iren, 7 Deutschen. 7 P ibi-iev'6 D'mol>a:en und 6 Jade«; kie keutschen G:-metnderät« stnd: Joses Meararh sen., Kaufmann. Franz Eiklik. Schuhmacher. Dr. Franz P:rz. Haupt-fchrislleiter dc» „Deutschen BalkSdlatt«-. Si'p?an G-rich, G unkbesttzer, J,g. W'lhelm Weiß, J«ku> strieller, Stephan Wagner Kausman«, und Karl Aschenbrenner, J,dustrieller. — Am 1. Jali begann in Beograd anstelle de« anfgelasseaea berüchtigten Blatte« „Balkan" unk ke» noch be» rüchtigterea „C coavc v knevnik" unter ker Direktion von Krsta Ccaar'c ei, neue» Blatt „B'lkarSk, dncvaik" zu ersch-inen ; Tiefrekakteur ist Herr Soetolik Sov'ö; die Zusemrneuarbeit der beiken Herren bürgt
da'ür. daß da» Blatt seinem Renten alle Ehre machen wird. — Die Mörkerw Nelly GrofaviSca v«r!a«zt jetzt kie Wohnung und die Hinterlassenschaft ke» ermordeten Tenor» für stch; da» taktlose Bor-gehen der cy'ischen Mörderin, welche die Mutter und Schwester ihre« Opfer« au» der Wahauoz oer> treiben wll hat all« Kreise ia W*« empört; kie Z i»u,gen verlangen kie öff-ntliche Brandmarknog kieser unglaublichen Pirsoa. — Nach den Nichrichten, d e dem türkischen Jinenministerium au» den Wilajet« zukomme«, beträgt die Ei«woh«erzahl der Türkei in der Z'it zwischen 1926 uud 1927 ungefähr 14,173 000 Steten. — Wie au» Wie« gemeldet wird, hat kort dieser T>ge Fcan Marianne Hainisch, kie bekannte P^ilanthrovin und Borkämpferin der Fcau»rechte, die im 87. L-benkjihr steh«, ia B-gleilung ihre« Sohne« de» BundeSprästkeuten Dr. Michael Hainisch und noch zneier Herren eine« halbstündige« Rundflug über Wie» uid seine llmgebuug mitgemacht; de alte Dame überstaad «icht nur den Flug ohne die gelingst«« Unpäßlichkeiten, sondern ste äußerte sich nach der Landung in begeisterten Worten Über ka» Eclebai» ke« Fluge» da« ia ihrem hohe« Alter roch mitmachea zu lö taea ste stch glücklich schätz»; da» Flugzeug, ein Apparat der Oester-reichtschen Liflv rkehr» A. 9., war vo» Piloten Stanger gesteuert, einem gewesenen Hiuptman«, ker vor wenigen Tage« eine« neuen G:schwi«digketts-rekord Wien-Venedig aufgestellt hat. — Der kroatische Ge'angSviieia „L^lo" erntete am 3. Juli aas dem Musttsestival in Frankfurt a. M. eine« große« Er« so'g mit ker Aussühruug voa Bei kar Sirola« ^Eyrill und Methzd". — Dec behalte Op?ra-iänger T no Pattiera ia Berli», ein jugoslawischer LandSmann. Hat sich vorige Woche mit dem Film-star Ossi O iwalda vermählt. — Der Odmann de» polnijche« Sokol Gcas ZamojSli, welcher ia B«-gleitung feiner Schwiegertochter alt B»treter beim Sokoltog in Ljabljana weilte, wurke ans de« Lsxa»-Kämpfer .Karagjorgj:" am zwei kostbare Ringe und anderen Schmuck im Wert von 300 000 Din de-stöhlen; al« da» Schiff voa der Polizei blockiert warb-, fand ei« Träger eiven Teil ker gestohlenen I irorlen. _
Sport.
Grüudungtversammlung de» Moto-Club» Celje. Der vorbereitende Anischuh ke« ^Motoklub C'lje" beruft für Sonntag, dea 17. Jali
1. I.. di Gcüadnug»versammlung de» Bereia?» ein. welche i« de« GasthaaSlokalitäte« k'« .Ruodni born" stattstndea wird. TageSorknung: 1. E iff .nng and Wahl bi« Vorsitzenden der V-rf-mmlung;
2. Genehmigung der Bereiu»statuten; 3 Wihl ker M'tglteker i« ken Vereto»au»lchaß; 4. Bestimmung ker verschiedene« Lere'nSgebithrev; 5. Allfälliqe». Beginn pünktlich um 10 Uhr vorm ttag». Bor Beginn der L-rsammlung veranstaltet der vorbereitend« Ausschuß eine P ovagandafahtt aller Motoifahrer kurch die S:adt C lj'. E« werde» nachfolgende Straßen passiert werken: Abfahrt um 9 U,r vom Sammelplatz vor dem „Nnodai dorn— durch kie SopoSka ul ci, Glavni trg, Kca jr Petra c sta, Canka j va nlc», Krekov trg, Alekiandrvva alte r, PriSernova ulica, Zel ,Nuo»ni vom". Rtch be-enketer Bersammtung fitbet ei« gemeinsamer Auiflag nach dem Kurort Rogiika Siatiaa statt. Der Artikel 2 bec VereinSstatuteu bestimmt den Umfaag be« Vereine/, ker sich auf alle Orte der Bezirk«hanp!ma>«schasten Ce'.je, Garvji grad. Smarje p.i J«I8»H, serner aus tue G rtch Sbezi ke &Sto und ©3«'anj ouSstrick. Die Mo orradfahrer und Liebhaber ke» M^iotradsport», welche in ken
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Cilltet 3ettunq
No»«er 54
Orttv d«< Bneivtbertiche« leben, werbe» höflich zur vollzählige» T«il»oh«e a» der Versammlung ctoge« lab er. Neber Zwick unb Ziel brf ftlubl »itb auf btr vtrscwmlmg btttchtet nnkc» ; ferner toiib über be» Plan ber zukü»stigt» Arbeit be» BereweS ver« haubell werde», welcher dvrchoui interessant unb vo« sportliche» Gefichltpuitt ouS sehr wichtig für die Hekuvg be« Molorrabspvrti ist. D«»h«lb bitten wir alle Motorraksohier ar« dem Vnelvibereich, be» Rutflug oder • ine sonstige Reise, Ue fie sür So»»tag, de» 17. l. M.. aigeiitzt habe», z» ver-sch'eie» urb an dies m Tog vollzählig räch Eelje z» komme». Mit sportliche« Eroß der >u«f4ufr.
Primorje:«thletik 3:0 (2:0). Diele« a« Eo»»tag abgetragene F^'unbschaft«sp>el brachte Brimoije eioe» verdiente» Sieg. Di« Gäste ov» Ljubljana waren i» glänzender Lei saflovg, dagegen
konnte bei Athletik »vr da« Hinterspiel befriediget; im Star» dagege» gad e« arge Versager, besonder» die beiden verbi»du»g«stürmer waren ganz ar-ßer Form. E »lze vo» dem Flügelflor« vorgetragene Angriffe »it gute» Vorlagen wvibe» jämmerlich verhau«. Pri»orj« ka» in be» erste» 2 Miru'en 2 : 0 in Führung. Diese Triffer märe» Zufallt» probnkte. Der erste würbe ou« 20 m Eaisrrnung während ein,» u«»eitig,n Au«singe« de» Toemanr» in« nnbewochlt Tor erzielt; b r zweite bei «ine« Rummel vor dem Tore. Der 3. Tefs-r war ein herrlicher Schuh de« Trainer» Wenig i» der 26 Mi»»«e der zweite« Haldzei'. Ueber be» Schiet« richler Herr» 04« wolle« wir milder richte», al» er e» mit seine» Ealscheibnug-a gettdffm hat, und be» Mantel ber Berlchwiegerhelt über die L-ilu-g diese» Cpiel«» breiten, da er anscheinend gerade lo
außer Forn schas«.
»ar wie ei» Teil der heimische» Ma»»«
Wirtschaft und Verkehr.
9. Bericht de« Hvps,nbouver»tn»s für Slowenien. (ZiI'C »m Sa, male, am 8. d. M.). Ti rtz de« h-rrschenbe» hrch^on-merliche» We'ter« und bei genüa^nber Bodenseuchligkeit hat u»l»re Goldi»ghopfer;fllnze, die derzeit in Blüte st-ht, ihr« angetorene Schlankheit »ich« verloren. S'e ist »eich as B!ä»ec» und Stint», j doch bescheiden an Seite«» viebe». welche »eist kurz und sptzu find. Aa« k»em Angesöhrte» geht hervor, daß die kommende Ernie keine üder»äß>ge sein wird. Im Vorvnlause aec«ea bi» 70 D» per 1 f.j to'rjebl»dj geboten.
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Danksagung.
Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme während der Krankheit und beim Hinscheiden unserer geliebten Schwägerin, Tante und Cousine, des Fräuleins
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sowie für die Begleitung zur letzten Ruhestätte und die schönen Kranz- und Blumenspenden sagen wir allen lieben Freunden und Bekannten von ganzem Herzen innigsten Dank.
Oberstleutnant Leopold Weiss Wwe., Fernande geb. Jelinek und Angehörige.
Celje, im Juli 1927.
eröffnet.
Von tiefstem Schmerze gebeugt, geben wir im Xamen aller Verwandten die traurige Nachricht, dass unser unvergeßlicher guter Qatte. bezw. Vater, Onkel, Schwieger-und Grossvater, Herr
Gastbof* und Realitätenbesitzer
nach längerem, in Geduld ertragenem schweren Leiden heute 4 Uhr nachmittags, versehen mit den hl. Sterbesakramenten, im 71. Lebensjahre sanft entschlafen ist.
Die entseelte Hülle des teuren Verblichenen wird Mittwoch den 13. Juli 1927 um 4 Uhr nachmittags im Familiengrabe zur letzten Ruhe beigesetzt.
Die heilige Seelenmesse wird am 14. Juli um 7 Uhr früh in der Pfarrkirche Sv. Lovrenc nad Mariborom gelesen werden.
St. Lorrene n. M.-Yfieklabruek, am 11. Juli 1927.
Hans Autor Autonie Aator Valerie Aator
Max Aator Gattin. Fell* Helasehko
Toni Heluscltko Frieda Autor Scbwiegerkinder.
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