Nach der Beschlagnahme zweite Auflage. WWktia««: «tiillaili: tljtto (Mi IM» tn *3tc- s. lait-kgl wt II—i» S(t oint. Itn anttn ai<4l ublbls't *1»- «*t 6«rai»n4)(<». Iitt«it|*ng«31" «ffrrtnt antrat. Bl»«»»l» SM.tlOU. Kerwattnnq» Vtatbdau«qaskv Str. I ifnmmcf'ite» >Sr,vft»de»,-gull«kll: xttiü mi tust tqaaen: ..it. i'M S" SlbtlbTK) ... I. 8'JKi icüäh'b . . . «. fl*40 ?»» tidt mit jtnftiUui i*' Ha»»: s r.nottia . . . . » —'M . . . K. 1*50 . . . , I. »•— Gz»,>adr>g . . . (I. *•— fiti'l Vsllaat rrfidöcn SS tu rtwala«mj*«Mi tu yao-ie» vc»snU>«r. .j •• >fr: »M i r. Sintcleltctt 'Jltonnfrnrii:« flflrtn d>« «uc Jtbc«M«Jumg. Ar. 53. Hilli, Konnerstag, 5. Jnli 1900. 25. Jahrgang In unsere Äbnehmer und Freunde! Anlässlich der Vierteljahröwende M'ucbtn wir um pünktlich, Erneuerung te« BezngSreebteS, damit in der Zu-sertung der „Deutschen Wacht" keine Unterbrechung eintrete. Eingeleitete Bezugs - Verhältnisse iaucrn bis zur Abbeftellung. In der heutigen Nummer der „Süd-«ar?" beginnen wir mit der hochinter isianten und anmuthigen Novelle jDrr vrrgangrne Auditor »on Maximilian Schmidt, dem genialen bairischen Dorfgeschichtenerzähler. Wir hoffen damit unseren geschätzten Leserinnen eine hochwillkommene Gabe zu bieten. Mit deutschem Heilrufe Die Schriftleitung u. Verwaltung. Kricde! Fürstbischof Dr. Napotnik hat in der deutschen ltirche gepredigt. dass er nicht nur wegen der Kmrnig nach Cilli gekommen sei, sondern Haupt-Mich deihalb, um hier — Frieden zu stiften. Tos Wort Friede hat für jeden Teutschen ridoI Bestrickende» — ist eS ja doch nur der un-lqmizlm Friedfertigkeit der Deutschen Oesterreichs Wjchniben, wenn die slavische Begehrlichkeit an d» diuische» Besitzstand so nahe herankommen, ja sich geradezu in demselben einnisten konnte. Wenn Herr Dr. Napotnik mit dem Bestreben M Friedens hergekommen ist, dann sei er ge-pvsni — für den Frieden, wenn er ihn bringen «litt, dringen könnte, würden die Deutfchen dem lkchenfürst!» viel, viel niehr Dank wissen, als die ßine Aadecur. Kill amerikanische» GcnrebUd von F. M. Taraioga ist eines der safhionabelsten Bäder Kr vereinigten Etaaie». Miss Graham erschien in bnlltM st«» in geschmackvoller schwarzer «leidung. i« huß, dass sie den Tod ihre« VaterS. eine» mchm Kaufherrn und Schiffseigners aus Baltimore, Kmuene. Der Gram hatte zerstörend auf ihre Kchönbeit gewirkt und Thränen hatten die Rosen ihm Wange» gebleicht. Da suchte sie durch die dnihmien Mineralquellen ihren verlorenen Appetit midnzvnnden und ihre erschlafften Reize aufzu« Irischen. Natürlich zog die reiche Erbin die allgemeine HufutfTticimftit aus sich. In den Augen der Herren Mit sie als schön, wenigstens als interessant. Zudem sprich »an von ihren Landgütern und Capitalien ii der Bank. Sehr getheilter Meinung waren die Damen. Knixe fanden Miss Graham zu blafS, andere t-delien ihre Art. sich zu kleiden. Miss Highflyek, dir feit mehr als anderthalb Dutzend Jahren schon jmaiijiß Lenze zählte, sprach naserümpfend von .verblühter Schönheit". Indessen wandelte Miss Graham täglich zum Hnlbrmnen, schlug sittsam vor den zudringlichen Mtrn die Augen zu Boden und schien mit nicht« a!t ihrem Grawe beschäftigt. Um diese Zeit erschien in Saratoga ein »euer | 8at cos». ES war dieS Major Gerald, wie e« Macher der slovenischen Hetze, welche in Frack und Claque sich in Cilli dem Hofstaate Dr. Napotnik« angereiht haben. Wie unser Fürstbischof in seiner Diöcese Frieden stiften könnte, haben wir schon so oft, so ausführlich dargelegt, das« Herr Dr. Napotnik über da« .Audiatur et altera pars* wohl schon hinweggekommen ist. Wir müssen offen gestehen, das« wir der Friedensmission de« Fürstbischöfe« wenig Hoff-nungen entgegenbringen. Zu sehr steckt heute fast die gesammte Geistlichkeit im Banne de« slovenischen FanaliSmu«; zu sehr hat sie ihr rein priesterliche« Pflichtgefühl durch die gewohnheitsmäßige An-wendung de« rücksichtslosesten TerroriSmuS gegen« über den deutfchgesinnten Katholiken (siehe die ConfumvireinSgründungen) abgestumpft; zu sehr hat diese Geistlichkeit da« Vertrauen der deutsch-gesinnten katholischen Bevölkerung bereit« eingebüßt; und zn sehr sind durch diese Haltung unserer Geist-lichkeit die religiösen Empfindungen der deutschen Katholikkn zurückgedrängt worden. Wa« in deutfchbewuf«ten Kreisen an religi-öfem Gefühl noch übrig geblieben ist, da« wendet sich vertrauensvoll dem Protestantismus zu, der den nationalen Empfindungen nicht feindselig ent-gegentriit. Und wenn e« da« kräftige Einsetzen der Lo« von Rom-Bewegung war, da« den katholischen Kirchenfürsten von der Nothwendigkeit überzeugt hat, Frieden zu stiften und den katholischen Deutschen in ihrer eigenen Kirche ein freundliche« Heim zu bieten — so wird Herr Dr. Napotnik wohl bald zur Ueberzeugung gelangen, das« seine Vertreter in den Pfarrhöfen und in der Abtei Cilli daS Ge-füge, welches er erhalten will, schon zu sehr ge-lockert haben. Er wird finden, dass die denkenden Kreise der deutschen Bevölkerung wenn nicht schon hieß, Major in britischen Diensten und Bruder eine« englischen Lord«. Man erzählte sich von ihm, das« er im Westen der Vereinigten Staaten große Liegenschaften besäße. Er war ein stattlicher Mann von seinem Anstand und er betrachtete alle«, wa« ihn umgab, mit einer Art vornehmer und doch überaus geistreicher Gleichgiltigkeit. Major Gerald suchte zwar keine Bekannt-schaften, zeigte sich aber überall, wo er mit der feinen Gesellschaft in Saratoga in Berührung kam, als ein Gentleman vom Scheitel bi» zur Sohle. Die Herren rühmten an ihm fein gesunde« Urtheil, seine Weltkenntnis und seine noblen Formen. Die Frauen schien er einigermaßen zu meiden, we«halb dieselben weniger Gelegenheit hatten, seine Vorzüge kennen zu lernen. Um so neugieriger waren sie. Eine« Tage« trafen Major Gerald und Miss Graham zufällig am Brunnen zusammen. Da er gerade sein Gla« gefüllt hatte, als sie herantrat, bot er al« galanter Kavalier ihr da«felbe an. Die Dame nahm e« in holdseliger Verwirrung an und ließ, während sie das klare Waffer schlürfte, ihr Battisttaschentuch fallen, da« der Major mit einer raschen Bewegung vom Boden aufhob und mit einer artigen Verbeugung seiner Eigenthümerin überreichte. ES lässt sich kaum bezweifeln, das« Mist Graham als Tochter eines Kaufmannes aus Balti-more die Ehre wohl zu würdigen wusste, eine zierliche Verbeugung von dem Bruder eine« äußerlich, so doch im Herzen der katholischen Kirche den Rücken gekehrt haben. Wir glauben übrigen« nicht, dass Herr Dr. Napotnik von all dem nichts weiß, uno wir gehen wohl nicht zu weit, wenn wir das Motiv der „FriedenSmifsion" gerade in der Würdigung der — Lo« von Rom-Bewegung suchen. Unter diesem GesichlSvunkte verliert freilich die FriedenSmifsion ihre ideale Grundlage als Selbst-zweck, sie sinkt zu einem einfachen Mittel der confessionellen Selbstvertheidigung herab — als solches Mittel aber wird fie aus den etwa gewünschten Erfolg freilich verzichten müssen. Große alldeutsche Tagung in Eger. il Jener deutsche VolkStag von Eger, der weit über die Grenzen der engerm Heimat hinaus für alle Deutschen besonders denk« würdig geworden ist, — bedeutet er doch den Be-ginn einer mächtigen nationalen Erhebung in der Ostmark — jährt sich nun in einigen Tagen zum drittenmale. AuS diesem Anlasse wird Sonntag, den 15. Juli d. I. zu Eger ein alldeutscher Tag abgehalten, zu welchem bereits viele Gesinnungs-genossen, auch aus der weiteren Umgebung und jenseit« der Grenzpfähle ihr Erscheinen zugesagt haben. Nachmittags 3 Ubr wird unter dem Vorsitze des Abgeordneten Schönerer in der geräumi- fiett Sängerhallt eine Versammlung abgehalten mit olgender Tagesordnung: 1. „Der II. Juli 16S7" von Abg. Kar! Jro. englischen Lord erhallen zu haben. Andererseits dars man von dem Major ebenso wenig vermuthen, dass er mit Gleichgiltigkeit das verschämte Errathen wahrgenommen habe, welche« seine Artigkeit auf den Wangen der schönen Trauernden hervorgerusen. Thatsache ist e«. das« Miss Graham« Gesundheitszustand sie nöthigte, am nächsten Morgen ungewöhnlich früh sich am Brunnen einzufinden, und der Major hatte sich, während die übrigen Curgäste noch in tiefem Schlafe lagen, aufgemacht, um die erfrischende Morgenluft zu genießen. AuS reinem Zufall trafen die beiden wieder am Brunnen zusammen, und da der Auswärter. der die Gläser der Badegäste mit dem Mineralwasser zu füllen hatte, noch nicht auf feinem Posten war. so war der Major fo glücklich, die« Amt zu verrichten. Wie oft die beiden einander den heilsamen Trank zugetrunken, kann natürlich nicht festgestellt werden; wenn man aber berücksichtigt, das« daS vom Arzt vorgeschriebene Quantum je nach dem Stadium der UnpäsSlichkeit drei, vier und mehr Gläser zu betragen pflegt, und wenn man daneben in Erwägung zieht, dass eine Dame doch keinen FuhrmannStrunk thut, sondern anständigerweife nie mehr als einen Schluck auf einmal nehmen kann, fo wird man finden, dass Zeit genug vorhanden war, um den Faden eines Gespräche« anzuknüpfen und weiterzuspinnen. Dies geschah in der That. Nachdem das Eis zwischen ihnen einmal gebrochen und auch da« Heilwasser vorschriftsmäßig verschluckt war, ichlug 2 ..DruLfche M-cht" 1900 2. .Die clericalf Gefahr in Oesterreich", Redner wahrscheinlich Dr. Feiler. Zu dieser Versammlung haben auch Frauen Zutritt. Der Eintritt ist auf Karlen beschränkt und sind solche in beliebiger Anzahl bei Herrn Adolf Schmidt, Eger, Wassergafse, unentgeltlich zu be-ziehen. Mit der Versendung der Eintrittskarten wird am 5. Juli begonnen und wird zahlreicher, recht-zeitiger Bestellung entgegengesehen. Gesinnungsgenossen aller Stände! Brüder im deutschen Reiche! Erscheint in Massen am 15. Juli l. I. in Eger bei dieser hochwichtigen Tagung. Eine» herzlichen Empfanges könnt Ihr versichert sein. Wir müssen aushalten in dem uns aufge-zwungenen Kampfe und müssen gerüstet dastehen negen unsere zahlreichen Feinde und wieder und immer wieder muss jeder TschechisierungSversuch unterdrückt werden. Wir müssen zeigen, dass in unseren Reihen Disciplin herrscht und dass sich tausend? Gleichgesinnter um den Führer schaaren, wenn der Ruf erschallt: „Auf nach Eger!' Aic Staatsgeweröcschnten und der Handwerkerstand. Vom ReichSrathsab^eordneten Anton Hueber. Ein bei gewerblichen Besprechungen viel zu wenig der Beachtung gewürdigter Gegenstand dürften die gewerblichen Bildungsstätten: K. f. Gewerbe-und Fachschulen sein, erstere für die gewerblichen Hau?tgruppen, letztere für einzelne gewerbliche Zweige geschaffen. Und doch ist eS nicht uninteressant, jene Zahlen sprechen zu lassen, die in Oesterreich für die Hebung gewerblicher Intelligenz Verwendung finden. 22 österreichische Fachschulen für die gewerb-lichen Hauptgruppen (f. k. StaatSgewerbeschulen) werden vom Staate mit einem Kostenaufwand — nach 1899 berechnet — von 1,272.000 fl. ö. W. unterhalten, dazu die Auslagen für ungefähr 103 Fachschulen für nur einzelne gewerbliche Zweige mit 906.600 fl. und die für SiaatShandwerker-schulen mit 98.200 fl., weiterS die für Fortbildung»-schulen und verwandte Anstalten 276.900 fl. zu« fammengezählt, ergibt die ansehnliche Summe von 2,615.500 fl. ES soll heute nicht über das indu-stuelle BildungSwesen im allgemeinen gesprochen werden, sondern über StaatSgewerbeschulen, die zumeist in allen Prooinzhauptstädten Oesterreichs bestehen, in ihrem Verhältnisse zum eigentlichen Gewerbestand (Handwerkerstand). Wenn wir unS deshalb nur die Ziffer von 2,354.980 fl. ö. W. länger im Gedächtnisse behalten, jene Ziffer, die den Kostenaufwand für die k. k. Gewerbe- und Fachschulen darstellt, so dürste einem unwillkürlich der Gedanke auftauchen, ob die Summen, die von den gewerblichen Schulen verbraucht werden, denn doch im Verhältnisse zu den Erfolgen stehen, welche die gewerblichen Schulen auszuweisen vermögen. Wir wollen, ohne näher darauf einzugehen, diese Frage bejahe», können jedoch den Gedanken nicht unterdrücken, ob nicht eine engere Angliederung der gewerblichen Kreise an diese Schulen noch einen Major Gerald «inen Spaziergang vor, worein sie nach kurzem Zögern willigte. Es war ein wunder-schöner Morgen. Al» die Glocke die Badegäste zum Frühstück rief, erschien MisS Graham am Arme de« Majors im Saale, beide mit von Gesundheit glühenden Gesichtern, und nahmen mit beneidenswertem Appetit das Morgenmahl ein. Das hatte die Bewegung in der frischen Lust bewirkt. Um elf Uhr verließ Mis« Graham ihr Zimmer in einem überau« reizenden Anzug. Wie da» Schwarz der Robe das zarte Roth ihrer Wangen so effect» voll hervorhob! Sie wandelte einsam in Gedanken, «in Buch in der Hand, durch den Garten dem entferntesten Theile desselben zu, wo sie in einer reizenden Laube zu lesen pflegte. Durch einen merkwürdigen Zufall eilte um dieselbe Zeit der Major, der eben frisch auS den Händen feines Kammerdieners hervorgegangen, demselben kühlen Plätzchen zu, um in den Tönen der Flöte, die er meisterhaft spielte, den Gefühlen feines übervollen Herzens Ausdruck zu verleihen. Als er daS Fräulein gewahrte, gerieth er in Verwirrung, bat um Verzeihung, das« er sie gestört und wollte sich wieder zurückziehen. Allein sie versicherte, eS fei durchaus keine Störung, im Gegentheil — und legte ihr Buch weg. Bald hatte er an ihrer Seite Platz genommen, wünschte den Gegenstand ihrer Studien kennen zu lernen und lobte ihren Geschmack in der Wahl de« Werke«. Sie drang nun darauf, eine Probe feine« für beide Theile erhöhten Nutzen zu brinzen geeignet wäre. Wenn einerfeit« da« Wesen der Anstalt von ihr selbst und noch mehr von den Gewerbetreibenden nicht verkannt wird — leider ist die« gegenwärtig noch vielfach der Fall — wenn die gewerblichen Kreise sich die Ausnutzung aller Vortheil« einer solchen Schule angelegen fein lassen, und wenn andererseits die Schule daS Vertrauen der Gewerbe« treibenden zu rechtfertigen versteht, wenn Schule und praktischer Handwerkerstand im engsten Ein» vernehmen mit und nicht gegeneinander zu gehen bestrebt sind, so kann aus diese Act die segenS-reichste Arbeit auf gewerblichem Gebiete geleistet werden. Warum sollte z. B. eine solche staatliche Schule — also eine mit staatlichen Lehrkräften versehene öffentliche Schult — nicht Pläne, Entwürfe, Zeich-nungen, ja selbst Arbeiten, soweit die« selbstver-ständlich unlerrichtStechnisch möglich ist, unentgeltlich an jene Gewerbetreibenden abgeben, die darum ansuchen und sich bewerben ? Die Gehalte zahlt der Staat, allgemeine Regie ebenfalls, eventuelle Ma-terialregien der Besteller! Der Staat und die Schule verlieren nichts, im Gegentheil! Die Schule und ihre Lehrkräfte und auch die Schüler daselbst werden sich dadurch mit den mannigfachsten Arbeiten zu beschäftigen haben und werden mit den localen Bedürfnissen vertraut, die zum öfteren auch die Geschmacksrichtung, die nicht überall die gleiche ist, beeinflußen. Die Schule also verliert nicht» und vergibt sich nicht», den Gewerbetreibenden aber wäre oft sehr groß gediknt. Freilich dürfte nur der für ein Gewerbe thatsächlich berechtigte Gewerbetreibende um Anfertigung einer in sein Gewerbe einschlägigen Arbeit bei der Schule ansuchen, weil e« nicht an-gienge, das« z. B. ein Tapezierer um die Anserti-gung eine« Entwurfes über ein modernes Wohn-hauS oder umgekehrt ein Baumeister um die An-fertigung eines modernen Zimmer ansuchte. Die Schule kämt durch eine solche Art von Austrägen — mit Ausschluss der oben angesührten — in die angenehme Lage, gew-rbetechnisch alle ihre Errungenschaften und Vortheile dem Hand-werker gegenüber anzubringen, diesen mit neuen und exacten Formen vertraut zu machen und dem-selben den Vortheil solcher StaatSanstalten direct zuzuwenden. Unter solchen Umständen wäre der in enger Verbindung mit der Schule stehende Handwerker-stand der Gradmesser einer bildungsfähigen Schule und der letzteren könnte uneingeschränkt das Ver-dienst zuerkannt werden, einen leistung»- und con-curenzfähigen Handwerkerstand modern erzogen zu haben. Bei beiderseitigem etwa» guten Willen könnte die Hebung de» Kunsthandwerke» in Fluss gebracht werden. Wie viel Tausende von Gulden hat daS öster-reichische Museum in Wien auS Staatsmitteln in Verwendung gebracht, um die jüngste Stilrichtung „Secession" in Bewegung zu bringen! Warum ist dm Provinz-Handwerkern alle Talentes in der Musik zu hören, und wurde von jedem Tone entzückt. Da schallte plötzlich dieselbe unwillkommene Glocke, die schon ihren Morgenspaziergang verkürzt hatte, wieder in die mit süßen Harmonien erfüllten Ohren und setzte sie in Bekümmernis, dass die niedrige Beschäftigung des EssenS und Trinken» so oft die höheren Genüsse des Geiste» störe. Allein — sie ersreuten sich bei Tafel eine» sehr rüstigen Appetite». Um vier Uhr nachmittags bestiegen Major Gerald und Miss Graham ein elegante» Cabriolet und fuhren nach einem benachbarten Dorfe. — Die Umgebung von Saratoga ist romantisch. Nach zwei Stunden verbreitete sich unter den Badegästen da» sonderbare Gerücht, das» in besagtem Dorf den Major und Miss Graham das Band der Ehe verbunden hätte. Und wirklich hatte die tausendzüngige Fama die Wahrheit gesprochen. Als der Krieger mit seiner hold erröthenden Braut zurückkehrte, konnte jedermann sehen, da« sich die Verwirrung deS Liebhabers in daS triumphierende Lächeln de« glücklichen Bräutigam» verwandelt hatte. Selbstverständlich hatte diese angenehme Begebenheit die heilsame Wirkung, augenblicklich die Gesundheit deS jüngen Paares wieder herzustellen. Schon am folgenden Tage sagten sie der Quelle von Saratoga Lebewohl. „Eine unangenehme Geschichte!" sagte eine der Damen, die schon seit zwölf Jahren jeden Sommer Möglichkeit benommen, die vom österr. BRitft« so warm unterstützte Stilrichtung in allen ihn» bisherigen Erfolgen kennen zu lernen? Gibt i» doch auch bei uns eine Reihe Gewerbelreib»!«. die sich gerne der modernen Zeit anshmieza möchten, würde ihnen nicht geraoe die koft'oielye Aneignung dieser Stilrichtung auf eiqene Kiie» unmöglich gemacht! Hat da« österr. Mitseum keim Pläne. Skizzen, Detail Zeichnungen von bereit« h» gestellten Gegenständen, die dasselbe unenizeltlH der Provinz abgeben könnte? Man ersieht also, dass sich bei einigem :.u:i Willen der G-werbeschulbehörbe einerseits uma Sn der richtigen Erkenntnis der Sachlage seit»» gewerblichen Kreise anderseits noch eine ftnfe dire:te Vortheile für beide Theile ergeoe» inäröt E» ist doch kein Geheimnis, das« jede ita» liche Lehrschule eine reichhaltig^ Sammlung da besten Werke besitzt, etwa«, wa« ein Aewerd» treibender, selbst wenn er auch noch so gut deiitilt sein mag, sich nicht leisten kann, zumal dat B-ffm eben daS Theuere ist. Es ist nicht besannt, 'r'l diese zumeist im Bibliothekkasten lagernd-» W.'ck allgemein nutzbringend verwertet werden, ich »nie demjenigen Handwerker leihweise zur Beim;«! überlassen werden, der sich eben keine so ksiijJ!kliza Werke beschaffen kann. Schon daS Duechchtui allein regt an und bildet. Aber leider i't derHud» werker zumeist auf fein eigenes billig gekau'tt« lagenmaterial, das eigentlich zum öfteren recht ive» los und zumeist unoerwenddar ist, anzewitji-u Weil aber der Gewerbestand aus der äuß-rß» Grenze seiner Existenzfänigteil angelangt ist itö weil tut großen gewerblichen Wettbewerb mit kl kleinen Mann man sich immer leicht abzitterch» versteht, weil schlechte gewerbegesetzliche Bc«i gen diesem wenig Schutz bieten, darum mir* des erfafSt und für den Gewerbestand dienstbar ae> macht werden, waS eben hiefür geeignet erichinl. Die Nutzbarmachung der Fachschulen im c :en an« gedeuteten Sinn wäre gewiss möglich. Ällubiiiit muss diese Frage richtig erfasst und vorurldeüpm erwogen werden; gewiss liegt aber in obizen l» regungen so manche« Gute und Mögliche, da« ge» sammelt und dienitbar gemacht, dem Gewerbes« die Bürde der Tagessorgen erleichtern hilft. politische 'Rundschau. Die Vermählung im Kaiserh««le. D« „Wiener Zeitung" verlautbart >n ihrem «iilityi Theile die am I. d. in Reichstadt mit Einivillißuq und Zustimmung de« Kaiser» stattgehabte 5® mahlung de» Erzherzog-Thronfolger» Kraaj nand mit Gräfin Sophie Chotek. Gleichzeitig w öff^ntlicht die „Wiener Zeitung" ein vom l. 3«-au» Jschl daHerteS kaiserliches Handichreibeii, im» mit die „morganatische Gemahlin" deS Thronfolgers in den erblichen Fürstenitai» »t dem Namen Hohenberg erhoben wird. Trotz düs« Namen»verdeutschung reklamieren die Tscheche« t« künstige „Kaiserin - Gemahlin" al» Tochter Dd Tschechenvolkes. Saratoga besuchte, ohne dort einen Bräunga» |» finden. „Wie komisch!" rief ein junge» Ding, datzw erstenmal die Saison in Saratoga mlimach». „Wie unschicklich!" sprach Mis» High??», & schon angefangen hatte, die Hoffnung hinter 'ich » lassen. Unterdessen setzten die Neuvermählte» ruiq ihre Reife nach New-Aork fort. Und sie !>aua keine Eile, in die Stadt zu kommen; sie nia sich selbst genug. Ungestört von HöslichkeiiSiesicha entfernten sie sich oft von der großen Heersiuxt und verweilten in einer romantischen Gegend »da in einer idyllischen Hütte. Schon waren einige Tage in da« Meer der Ewigkeit hinabgesunken — und noch haue lern Iqfll dem anderen von dem prosaischen Punkt bei La» mögen» eine Silbe gesprochen. Da sie sich ieZ«ch allgemach dem Ende ihrer Reise näherte», so e» der Gemahl doch endlich für gerathen, fe delicate Sache gegenüber seiner jungen F-« n zarter Weise zur Sprache zu bringen. An einem schönen Sommerabend saßen deck unter der Veranda eine» Gasthauses und fmm sich der herrlichen Landschaft, die vor ihnni :rt» gebreitet lag. Ihre Unterhaltung bestand ia i«l leichten Geplauder, welches Neuvermählte f» genehm finden. Endlich lehnte der Major iewt Arm über die Lehne des Sessel«, in welche« se« Frau saß, und begann in sorglosem Toiit: „Wer verwaltet eigentlich deine Güter, Giebel" ' 1900 P-«tsche Zvacht" 3 Per Krieg in ßhina. Hochernste Nachrichten tramcn auS China. Der deuische Gesandte Freiherr ?. Reittier siel am 18. Juni auf dem Ri»e über die Gesandtenstraße nach dem Tschung-li-Aamen, bei dem er Vorstellungen erheben wollte, al» Opfer der Fanatiker. Chinesische Soldaten und Boxer um-ringien ihn. Man ris» ihn vom Pserde, erschlug ihn und schlug seinen Leichnam mit Schmerle»n in Eliicke. Ein Dolmetsch, der ihn begleitete, wurde «ödllich verletzt. Sodann wurden die deutscht und sechs andne Gesandtschaften überfallen und einge-äschert. Viele Personen der chinesischen Dienerschaft der Gesandten wurden ermordet und die Leichen a da« Feuer geworfen. Man kann nur Ver-»uilzungeii darüber ausstellen, welche drei Gesandt-schoflen verschont geblieben sind. Sicher schein«, dass auch die österreichische Gesandtschaft zerstört m:5e. ES heißt, alle Gesandten und ihre Personale siridrn aus der englischen Gesandtschaft, die von mirm starken Mauer werk umgeben ist, Zuflucht. Keittt erhielten französische Priester in Nanking «wen Bericht, dass da» Hinschlachten der Fremden ni Peking seit dem 20. Juni allgemein ist. Diesr Nachrichten kommen von den französischen Priestern m Peking, die den sterbenden Fremden die letzte geben._ „Henneberg-Seide" - itt -chl> wenn Mrtft »an mit bqtgru — Ichwar,, racis und M «4 tnx). H* fi. 14.6& »er Sktrt. In Clrtmiwmn frans» «. cecjtut in'l Hau«. Vtuftrr 6üennebcrB,Seiden-Fabrikant(k.u.k.Hofl.) Zürich. His Wasserkatastrophe in Wtitenstein. (Originalberichl). Mittwoch, den 27. Juni d. M., 12 Uhr mittags, gieng über die ganze Gegend ein Wolkenbruch »jeder, der ein Hochwasser mit den fürchterlichsten Verheerungen zur Folge hatte. Um halb 1 Uhr dezavn das Wasser zu steigen, und zwar mit einer solchen Schnelligkeit, das» Hab und Gut, selbst Menschenleben ein Opfer de» wüthenden Elemente» «urdni. Da» Steigen der Fluten dauerte nicht Imze. denn ein plötzlicher Wellensturz von min-dchenS vier Metern Höhe brachte da» Waffer auf simen höchsten Stand. Vom Loschberge bi» lief nach Cilli find die Verwüstungen und Zerstörungen ge-radezu schauererregend. Die meisten Wehren sind v>t.zgerissen oder arg beschädigt, die Mühlen, Sägen u.s. w. wlal gebrochen, die Räder entweder ganz oder bi» zur Achse im Sande vergraben. So gieng das lobende Element bi» zur Slaperniksäge, diese tm Triebwerke zerstörend und circa 500 Sägklötze «iniehmend. Al» nächste» Opfer suchte sich die dunkle Wassermenge die Färberei und Gemischt« »armhandlung de» Färber» und Tuchwalker» Hof» iaurr. Er, sowie eine Inwohnerin wurden vom Easser weggetragen und fanden ihren Tod. Heute zeigen nur einige wankende Mauern die Spuren »schlichen Wirken». Die Inwohnerin wurde vor Herrn Mulley'» Sensenwelke von Hammerschmieden au» den Fluten gezogen, während de» Färber» Leiche entstellt und vollkommen entblößt bei Neu« „Du, mein Theuerer!" emgegnele sie. »Gewiss, sobald sie erst mein sind," versetzte n, „ich meine, in wessen Händen sie sich in diesem lußendlick befinden?" .Ganz in den deinm!" war ihre Erwiderung. „Treibe keinen Scherz mit mir/ fuhr er fort, indem er ihre weiße Hand streichelte. „Du hast mir dem Her; geschenkt; e» ist nun Zeit, mir auch dein Smrogtn zu übergeben." „Mein Erficht ist mein ganze» Vermögen, liebir Freund!" erwiderte sie, lhr lockige» Haupt geladen. Z>ie Hinschreivung der in die erste ßlalse des hiesigen StaatS-ObergymnasiumS neu -m-tretenden Schüler findet am 14. Juli von 11 di« 12 Uhr und am 16. September von 9 &il 12 Uhr statt. Die AufnahmSiverber haben den Tauf» oder Geburtsschein und das letzte Schulzeugm« mitzubringen. Kanzprüfung und Kränzchen. Herr Ediia.^ E i ch l e r ersucht uns, Mitzutheilen, das« zu jr Samstag, den 7. Juli im Casino stattfindende, Schauianzprüsung und dem darauffolgenden Kränzchen sämmtliche Casinomitglieder sowie von Schülern a-geführte Gäste eingeladen sind. Gedenkfeier. Man schreibt uns: Am 1. M diese« Jahre« wurde in unserer Stadt eine Fei« begangen, die zwar kein öffentliche« Interesse i» Anspruch nimmt, die e« aber doch verdient, >11» dieser Stelle hervorgehoben zu werden. Sind e« doch ehemalige Schüler unseres Gymnasium«, die sich an diesem Tage im Gasthause zur .Krone' zusammenfanden, um die Wiederkehr der zeqntea Jahreswende nach bestandener Reifeprüfung ia trauter Runde zu feiern, an derselben Stelle, «0 sie sich vor zehn Jahren zum letztenmale versammelt hatten, um sich in alle Welt zu zerstreuen, wohin HochlandSdildern — Blinde von Kumerweg — Mautner» Flank; im Laufe dieses Jahre« Mal unter anderem in neuer Ausgabe erscheine»:--FischerroSl — JohanniSnacht — Jachenamr — Zuggeist — Liserl — Wildbraut — :c. DeS Verfassers ideales Streben saad ehrende Anerkennung; Auszeichnungen und hohe Orda wurden ihm zutheil von König Max II., König Ludwig II., Prinzregent Luitpold von Aiy-ni; König Carl von Rumänien. Königin-Regentm?o» Spanien, Großherzog Carl Alexander von Sachse»-Weimar, Herzog Ernst II. von Sachsen-Codurg u. a. Schmidt'« vaterländische Werke gehörea den sittlich gesunden, veredelnden VolkSschrisiea, die in keiner Familie fehlen sollten. Sämmtliche Schriften Schmidt'« fiaden u. a. sowohl durch die Gesellschaft zur Verbreitung von Volksbildung als auch durch de» Verein vo« hl. Carl Borromäu« weitgehendste Unterstütz»»!!, Förderung und Verbreitung. „Der vergangene Auditor' ist auch in Blinde»-fchrift hergestellt nid gehört zur L.edlingZlcclüre der armen Blinden. Dem allgemein günstigen Urtheil sch'.iegenwir unS gern an, uns bemerken noch, das« die Lerlagt-b.chhandlung von Enßlin undLiibliniaReuiliii^a gerne jedem Interessenten einen Pcospect tidenend» wird. Der Prei» der Bände — broschiert M. 1.2" bis M. 1.50; in Leinenwand M. 2.— bi« M. 2.2-— ist außerordentlich billig. Jede BuchhaM kann die Schriften liefern: selbe sind fast vorräthig. Glänzender Erfolg bei der Ausstellung in Gent (Belgien), anerkannt durch Verleihung der einzigen Auszeichnung von Seiten der »Föderation des Sapeurs Pompiers Beiges« durch die von derselben gestifteten Medaille sammt Diplom für Un-. . zerstörbarkeit des von uns gelieferten . . ..........Drahtglases........ . . . Unerreichbare Widerstandsfähigkeit . . . Grösste Bruchfestigkeit und Feuersicherheit .......Leichte Reinigung ....... . Ausgezeichnete Lichtdurchlässigkeit . Ersparnis an Eisenconstruction etc. etc. Weitere kniende Atteste stehen m ^Tosxcr Zahl »na Behörde«*, Bahnen hochaogesehenen Privatfirmen etc. auf Wunteh fern« Sturz aas ein Dach, eingedeckt mit Drahtglas. Das Draht« glas widersteht dem Sturre. der Abstürzende bleibt, ohne durchzubrechen, auf dem (»Iahe liegen, ohne da«s die unter dem Dache besinnlichen Personen beschädigt werden [Siehe Attest det lngeuieur-Section Villach.) atu Fh«?nsten Sturz aul eine Veran.ia, eingedeckt mit gewoalichera Glas ohne Drahteitdage. Die Verunglückte stürzt durch das (»las hindurch auf die unter dem Dache befindlichen Personen, welche durch die herabfallenden Glastrümtner in gro««e Gefahr gebracht und theilweise schwer verletzt werden. Die Fabriken in Neusattl bei El bogen (Böhmen), Dresden und Dohlen bei Dresden, fabriziren ausserdem Flaschen aller Art, Säureballons, Flaschen Verschlüsse, Tafelglas, Gussglas, Zierglas und Stanzglas (patentirte Glasbuchstaben). >nd 4000 P«Psor>«n. plasebcoppodustlon aa. lOO (KUlionan pro Jmttr- j -1 Technisches Bureau für Gasfeuerungsanlagen in Dresden. |— ~ " Aktien-Gesellschaft für Glasindustrie vorm friedr. siemens »-c-—--n NEUSATTL, bei ELBOGEN (BÖHMEN). S 5 1 unter den ersten werden wir als erste Mm." K»t»irkischc Pokksöank. Der vorbereitende schreibt un« wie folgt: Von wackeren Wmiirktgenossen empfangen wir fortwährend DWchl nütidüche als briefliche Beikallsäußerungen hi Jsi« der wirtschaftlichen Vereiniguitg der '^en in den. Alpenländern im Wege der ibiag der Südmärkischen Volksbank. Viele briksjchreibenden Anhänger machen sich itfiitig, jene Drucksorten zu übernehmen, zu mid zu verbreiten, welche den Bankplan er-lllid uameni'.ich daS Verhältnis der Antheile Atnceii Gtnosienschaster und der Spareinleger nnanter gemeinverständlich behandeln, wie dies U. und 14. Juni d. I. in den Grazer TageS-im cejchah. Andere unserer Freunde übernehmen % Me Werdung im Kreise ihrer persönlichen Be-Wft Blätter zur Zeichnung von Geschäfts-i!m. Spareinlagen und Widmungen für den idfloil der Bank. Wieder andere ge^n uns ferffte vermöglicher Parteigenossen bekannt, ckr selbst un» an diese mit der Bitte wenden um, sie möchten daS neue Unternehmen nicht xit den eigenen Mitteln fördern, sondern auch ü«m vielvermögenden Gesellschaftskreise ver-Der praktische Geschäftsmann zeigt sich in kwstnden von Werbelisten, welche darthun, «Kilt Colonnen und ohne textliche Erläuter-»rnrt gedruckten ZeichnungSbogenS eine mn Anhängern für unsere Banksache st Mmnen ist, wo ihr daS Wort geredet t. T«r vorbereitende AuSschuss ist sonach in Werbtthätigkeit sowohl in Graz. als auS» >i vielfach unterstützt und er versäumt keine . lhiü. um diese Unterstützung zu bitten, da .\*ch nicht an alle Welt Werbebriefe versenden, schlechtweg die AdresSbücher benutzen und Zeit eld für eine Maffenwerbung verwenden kann, «cibiiiilende AutschusS meint, dass sich die Wicht BolkSbank im Kreise ihrer Interessen-»on selbst empsihelt, dass alle Deutschen — nI Niedrig gestellte, vermögliche und wiri-lich schwache, der Rentner wie der Geschäfts- ^ mann — in Graz und auswärts im ganzen Ge-biete der Alpenländer zusammenstehen werden, um zu bekrästigen. dass ihnen die Bankidee gefällt, dass sie einem Bedürfnisse der Zeit entspricht und dass sie gesonnen sind, ihre eigene Schöpfung in jeder Weise zu sördern, damit dieselbe, wenn nicht sofort, so doch recht bald als ein achiungheischendeS Werk deutschen GemeinsinnS und deutschen Verständnisses für eine wichtige völkische Angelegenheit sich erweise. Wir erinnern unsere GefinnungS« genossen nochmal« an die Vermittlung der Ort»-gruppenoorstehungen des Vereines „Südmark" in den Alpenländern und an die Zeichnungsstellen in Graz. Die Zahl der letzteren hat sich aus zwölf erhöht, da Herr Apotheker Wilhelm Swoboda die Güte hatte, die ZeichnungSbogen in seiner Apotheke, Heinrichstraße 3, zur Benützung der Bankfreunde auszulegen. Fisguugsjiehung des steiermSrkischc« Eisen-bahnanlchms. Infolge der am 2. Juli 1900 im Beisein einer k. k. RegierungS Vertreters öffentlich vorgenommenen Verlosung gelangten folgende Nummern der Schuldverschreibungen deS 4% steier-märkischen LandeS-EisendahnanlehenS zur Tilgung: I. Serie: k 1000 fl. = 2000 K die Nummern 1143, 1905; & 200 fl. — 400 K die Nummern 7120, 7125, 7199, 7730, 8873. II. Serie-ä 1000 fl. = 2000 K die Nummern 2870, 3941; k 200 fl. = 400 K die Nummern 9334, 9345. 9387. 9443. 9749. III. Serie: k 3000 fl. = 6000 K die Nummer 816; ä 200 fl. 400 K die Nummern 10.062, 11.188, 11.225, 11.911, II.973. Vorstehende Schuldverschreibungen werden drei Monate vom VerlosungStage an gerechnet in Graz bei der steiermärkischen LandeSsondScasse (Landes-Obereinnehmeraml, Landhaus) und bezüglich der II. und 111. Serie auch bei der steiermärkischen Escouiptebauk in Graz spesenfrei unter Beobachtung der dieSsallS bestehende» Vor-schriften gegen Rückstellung der Obligationen nebst allen zughörigen, nicht versallenen Coupon« und dem Talon zum vollen Nennwerte eingelöst und hört mit diesem RückzahlungStermine jede weitere Verzinsung auf. in Wien spesenfrei bei der k. k. p r i v. a l l g e m. ö st e r r. B o d e n c r e d i t-a n st a l t und bezüglich der II. und III. Serie auch bei der niederösterreichischen Escomptegesellschaft. woselbst die verlosten Schuldverschreibungen nebst den nicht verfallenen Coupon« und dem Talon über-geben werden wollen. Weiter« wurden nachstehende Schuldverschreibungen bi« einschließlich 2. Jänner gezogen, deren Capitalien bis heute jedoch noch nicht behoben, und eS werden die über den Fällig-keilStermin dieser Capitalien etwa hinauSreichenden Jnteressenbeträge. falls sie eingelöst wurden, seiner-zeit vom Capitale in Abzug gebracht werden und zwar: I. Serie: k 1000 fl. -- 2000 K die Nummern 3080, 3388; ü 200 fl. = 400 K die Nummern 7044, 7104, 7556, 7594. IL Serie: k 1000 fl. — 2000 K die Nummer 4356; k 200 fl. = 400 K die Nummer 9680. III. Serie: ä 200 fl. --- 400 K die Nummern 9999, 10.775. Lieferungen für das Militär. Am 23. Juli l. I. findet beim Militär-Verpflegsmagazine in Marburg eine öffentliche Verhandlung, behufs Sicherstellung der arrendieruugSweisen Abgabe von Haser, Heu, Streu-- und Beltenstroh, Brennholz und Steinkohlen sür die Stationen Marburg, Pettau. Cilli. Windisch-Feistrig und Straß statt. Die bezügliche Kundmachung der k. u. k. Intendanz deS 3. CorpS vom 16. Juni l. I., Nr. 4287, sowie die näheren Bedingnisse können bei jedem Militär-VerpflegSmagazi», dann bei den politischen Bezirks-behörgen und landwirtschaftlichen LandeSoereinen, während der AmtSstunden eingesehen und über Verlangen gegen Bezahlung von 8 Heller per Druckbogen von jedem Milltär-VerpflegSmagazine bezogen w-rden. Zlntersteirische Müder. In Rohitfch-Sauer« brunn sind bis zum 1. Juli 491 Parteien mit 693 Personen zum Curgebrauche eingetroffen. Ausruf! Entfesselte Fluten haben unseren herrlichen Stadtpark verwüstet: Tie prächtigen Blumen-beete, die mit ihrer kunstvollen Anordnung und ihrer Farbenpracht unser Auge entzückten, sind in Schlnutzhaufen verwandelt, die Wege sind zerrissen und verschlammt. Es wird schier unendliche Mühe kosten, um dem Parke sein reizendes, herzerquickende« Bild wiederzugeben, und uicht nur Mühe, sondern auch Geld! Der durch daS Hochwasser angerichtete Schade wird auf mindestens 1500 Kronen bemessen, ein Betrag, den der Berschöncrungöverein auS seinen eigenen beschränkte» Mitteln nicht zn decken vermag. Der gefertigte AuSschusS des VerschöncrungS-Vereines richtet daher einen warmen Appell an die bewährte Hochherzigkeit der Bewohner Eilli'S, auf dass jeder sein Scherslein zur Wiederher-stellung des StadtparkeS beitrage. Ist ja doch unser Park die Perle unserer Stadt, der Haupt» anziehuiigspunkt für die viele« Fremden, die alljährlich am blumigen Gelände der Sann Erholung und Erquickung suchen und finden. Gütige Spenden mögen beim Obmanne des BerschönerungövereineS, in der Buchhandlung Fritz Nasch, oder in den beiden Apotheken, oder beim Stadtparkgärtner erlegt werden. An diesen Orten sind Bogen zur Zeichnung von Spenden aufgelegt. Die Namen der Spender werden veröffentlicht werden. Scheue niemand ein Opfer für unser Eilli, dessen Schönstes es zu erhalten gilt! Der Ansschuss des BerschönernngSvereineS: Fritz Nasch Josef Pallos Lbmann L«tonom Frauz Krick Carl Ferjcn Schriftführer Zahlmeister Karl Teppei Aus schuf«. Hingesendet. (K e i T« Fußbodenlack) ist der vorzüglichste Anstrich für weiche Fußböden. Der Anstrich ist außerorventlich dauerhaft und trocknet sofort. Keil'« Fußbovenlack ist bei Traun & Stiger und bei Vie-tor Wogg in Cilli erhältlich. 4815 An das Nähinaschinko-Bersaodthaus Strauß Wien, IV., Margarethenstraße 12. Ich fühle mich angenehm verpflichtet Ihnen mit» zutheilen, das« die mir gesandte Nähmaschine Wertheim Elechra vollkommen befriedigt, sie arbeitet leicht und geräuschlos. Ich werde Ihre Firma bei jeder Gelegenheit empfehlen. L. Kozuh, Oberlehrer. St. Martin an der Pack. vie nicht acceptierte Tratte. Seit vielen Jahren wird in geschäftlichen und industriellen zireisen ober da» Anwachsen der offene» Buchforderungen geklagt, welche sich mit der Zeit zu einem schweren, wirtschaftlichen Uehelstande heraus» gebildet haben. Infolge der in unserer Monarchie ein» gebürgerten eigenartigen Creditverhältnisse, die mit Recht zum Spotte des Auslande« geworden find, bleibt ein bedeutender, um nicht zu sagen der weitaus größte Theil de« geschäftlichen VermögenSbestandeS in solchen offenen Buchforderungen auf unbestimmte Zeit festgelegt. Diese VermögenSbestände summieren sich allerdings zu einem Activum, aber zu einem solchen von mehr oder minder fragwürdigem Werte. Mit offenen Buchfordcrungen kann der Kaufmann heute keine Zahlungen leisten, e« wäre denn, dass er sich entschließt, zu Mitteln Zuflucht zu nehmen, die geeignet sind, momentaner Geldnoth abzuhelfen, aber auch sein Ansehen und feinen Credit beinträchtigen. Die Versuche, dem Krebsschaden der offenen Buchforderungen zu steuern, haben sich bisher al« wenig wirkungsvoll erwiesen, im Gegentheile, die offenen Buchforderungen nehmen an Umfang immer mehr zu und mit ihneu wachsen allmählig die heute schon sehr be» deutenden Refpiri in« Unendliche. In richtiger Würdigung dieser schweren Wirt-fchaftlichen Ncthlage hat der Generalrath der österr.» ung. Bank in seiner Sitzung vom 9. Juni d. I. be-schloffen, die nicht aeeeptierte Tratte von längsten« drei-monatlicher Laufzelt zum EScompte mit der Beschränkung zuzulassen, dass der in einer Tratte ausgeschriebene Betrag 3000 K nicht übersteige. Damit ist jedem Geschäftsmanne die Möglichkeit geboten, feine offenen Außenstände geraume Zeit vor 6 ..Deutsche Wacht' 1900 ihr«r Fälligkeit in vollständig legaler Weile nur zu mäßigem Zinsfüße zu mobilisieren. Dadurch ist ferner dem Handel und der Industrie ein überaus wrnvolleS Mittel in die Hand gegeben, unserer allgemein beklagten ZahlungSmiför«, wenn auch nicht mit einem Schlage, so doch in absehbarer Zeit ein Ende zu niachen; denn durch die Einführung der nichtaceeptierten Tratte in den geschäftlichen Verkehr werden die vielen in offenen Buch« forderungen brach liegenden Millionen zu neuem Wirt-schaftlichen Leben erweckt, die bisher, abgesehen davon, das» sie eine nicht zmsentragende, sondern zinsenfreffende EapitalSanlage darstellten, jedes kaufmännische Caleül vereitelten und jeden Aufschwung auf dem Gebiete unsere» commereiellen Leben» unmöglich machten. Diese Vortheile wird die Tratte jedoch immer nur unter der Voraussetzung bringen, das» sie auch richtig benützt wird. Die unzweckmäßige Anwendung der Tratte wird hingegen nur schwere Nachtheile bringen. Wer z. B., ohne früher mit seiner Kundschaft in Fühlung getreten zu sein, die Tratte lediglich als GeldbeschaffungSmittel benutzen oder seinen Kunden, welchen er bisher ein acht- bi» zebnmonatlicheS Respiro gewährt«, mittelst der Tratte unvermittelt ein vier- bis sechsmonatliche» Ziel vctroyeren «olle, würde sich in» eigene Fleisch schneiden. In dem einen, wie in den» anderen Falle wird aller Voraus-ficht nach die ausgeschriebene Tratte unbezahlt zurück-gehen und die Rücklösuug derselben würde ungleich mehr Ungelegenheiten bereiten, al» der TratteneSeompte an sich Vortheile zu bieten vermag. Bei richtiger Anwendung aber wird sich die Tratte für jeden Geschäftsmann und Fabrikanten von geradezu unschätzbarem Wert« erweisen. DieS wurde auch von unseren eommerciellen Kreisen sofort eingesehen und der Vorstand de» österr.-ung. Jneaffo-Vereine». welcher zu dem Beschlusse deS GeneralralheS der österreichisch-ungarischen Bank die Anregung gegeben hat, beschloss in seiner Sitzung am 9. Juni d. I., einen Credit-Verein zu begründen, der den Zweck baben wird, seinen Mit-gliedern nicht aeeeptierte Tratten zu eöcomptieren und im Anschluss« an den vom österr.-ung. Jncaffo-Vereine bereit» feit mehreren Jahre» mit gutem Erfolge xehand» habtcn AnweisungSverkchr die Herstellung geregelter ZahlungSverhältniffe weiter» zu fördern. So ist durch die Zulassung der Tratte zum Schalter der österr.-ung. Bank in erster Reihe di« Anregung zu einer Creditorganisation für Handel und Industrie ge> geben, welche aller Voraussicht nach nicht ohne Folgen bleibe.! wird. Die Tratte will nämlich feiten» de» Credit> geber» nicht nur ausgeschrieben, sondern auch vom Credit-nehmer am Zahltage eingelöst sein. Dadurch wird der sich entwickelnde Trattenverkehr auf die breiten Schichten de» kaufmännischen und gewerblichen Mittelstände» einen gewissen Druck ausüben und es ist wohl anzunehmen, das» unter dem Einfluss« desselben insbesondere die Detailhändler und Gewerbetreibenden aus der Lethargie, von welcher befangen sie bisher der Creditfrage gegen-überstanden, endlich erwachen und sich ebenfalls organi-steten werden, um den auf sie ausgeübten Druck auf ihre Kreditnehmer »veiter zu leiten. E» wird sich hiebei die allerdings schon durch die Thätigkeit de» „Jncasso-Vereine» für Detailhandel und Gewerbe in Wien" er» härtete Thatsache neuerdingö erweisen, dass insbesondere die privaten Eonsumenten, welche den Credit deS kleinen Geschäftsmannes bisher gedankenlos und in mitunter unverantwortlicher Weise misSbrauchteu, Argumenten der Vernunft durchaus nicht unzugänglich sind. Durch den innigen Zusammenschluss der v«r-schiedenen, ein- und dasselbe Ziel verfolgenden Organi» satione» kann e» solcherweise im Wege der Selbsthilfe allmählig gelingen, auf allen Linien des gefchäfttichen Verkehre» an Stelle des heute nur verlustbringend:» Chao» geordnete Zustände zu schaffen, die jedem Ein-zelnen und daniit der Gesammtheit zum Vortheile gereichen werden. Dadurch wird der hohe witi'chastliche Zweck erreicht sein, welcher dem Generalrathe der österr.-ung. Bank bei seinem denkwürdigen vom 9. Juni d. I. vor-geschwebt hat. Deutscher Schulverein. In der Sitzung de« engeren Ausschüssen vom 27, Juni 1900 wurden für geleistete Spenden: der Sparkasse in Reichenberg, ferner den beiden Ort»-gruppen in Bodenbach für ben reichen Ertrag de« KirmeSseste« vom 10. Juni 1900,' der Ortsgruppe Oderburg für da« Erträgnis des Festes im Raffinerien« walde vom 19. Juli 1899 und der Ortsgruppe in Nieder-Ehrenberg für den Ertrag deS UnterhaliungS-abendeS vom 19. November 1899 der geziemende Tank abgestattet. Der Eingang eines Legates nach Herrn Doctor Ferdinand KoUetnig in Marburg wurde dankend zur ^enniniS genommen. Der Schule in Rudolfstadt wurde für Schul« geld ein Betrag zugewiesen und zur Herstellung deS Schulbrunnens in Hilbetten ein Betrag bewilligt. Der Musikschule in Pettau wurde für daS Jahr 1900 wiederum eine Subvention gewährt. Der Volksbücherei in Chotiefchau wurde eine Spende von Büchern auS dem Vorrath gewidmet. Angelegenheiten der Schulen in Lipnik, Rotten-schaden, Reiditz. Hinterwinkel und Windisch-Feistritz wurden berathen und der Erledigung zugeführt. An Spenden giengen ferner ein: Herzogenburg, Spende des Herrn Dr. Paul Ritter v. Löwenberg, K 25'—; Schwarzenbach. Ortsgruppe, K 28*92; Deutich-LandSberg, Ortsgruppe, K 25*—. Vermischtes. Z>as Kirchengeöet um Wegen. Au» altfrank-furtischer Zeit theilt der „Franks. Ztg." ein Mitarbeiter die folgende köstliche Anekdote mit: Der Herr Pfarrer F. an der Katharinenkirche war ein hochbegabter Mann, ein schwungvoller Kanzelrrdner und vcrdi«nstvoll«r Dichter. Der Prosa d«s Leben» stand er nicht interesse-loS gegenüber. Als im zweiten Decennium dieses Jahr-hundert» einmal eine lange anhaltende Dürre herrschte, so das» man für die Ernte ernstlich« Besorgnisse hegte, verordnet« der Magistrat Kirchengebete um Regen. H«rn Pfarrer F. enttedigte sich dieser Aufgabe in er-greifender Weise. Er flehte den Allmächtigen an, das» er die lechzenden Fluren mit himmlischem Thau labe und un» nicht verschmachten lasse. Kein Auge blieb thränenleer. Al» der Herr Pfarrer nach beendigtem Gottesdienste in die Sakristei kam, um sich seines ChorrockeS zu entl«dig«n, kam ihm der Küster freude-strahlend mit den Wnrten entgegen: „Herr Pfarrer, eS treppet»!" „Da sei Gott vor," erwiderte Hochwürden, „ich habe meinen Parapluie vergessen 1" Posen. „Wie blühen doch unsere Rosen wieder!' wird jetzt in der Rosenzeit mancher Gartenbesitzer erfreut ausrufen. Hier stehen die alten Lieblings-forten wie La Grance, Mareclial Niel, Kaiserin Auguste Victoria u. a. im schönsten Blumenschmuck, dort leuchten lebhaste Buschrosen auS dem Grün hervor, die Gartenlaube haben die Ranlrosen in ein weißeS Blütenkleid gehüllt, und selbst die wenig beachteten Wildrosen, die zwischen Epheu und hell-grünem Farnkraut über Steine und Felsen ranken, öffnen ihre einfachen Blüten, überall Rosen: Die Königin unter ven Blumen hat wieder ihren Sieges-zug durch die Gärten angetreten. Auch der prak-tische Ratgeber im Obst« und Gartenbau bringt dem bevorzugten Liebling seine Huldigung dar: Er widme» ihr seine neueste Nummer. In Wort und Bild werden einige der bewährtesten Neuheiten der letzten Jahre vorgeführt, alte, unverdient in Vergessenheit geratene Sorten werden hervorgehoben. Der Schnitt und die Grünveredlung finden eine eingehende Besprechung, die besonders durch zahl-reichen Abbildungen an Wert gewinnt. Wer sich die Rosennummer beim Geschäfts««» in Frankfurt Oder bestellt — jeder erhält sie umsonst und pofd» frei — wird sie sicher nicht unbefriedigt auS der Hand legen. Schristthum. DaS in München erscheinende, auf radical-natio-nalem Boden stehende Kampfblatt „Hdin" bringt in seiner 26. Nummer folgenden Inhalt: Leitspruch. — An unsere Leser. — Kaiser, höre die Wahrheit l — Aus dem Reichsland«. — Di« Unruhen in China. — Jüdische Anmaßung. — AugenblickSbilder au» dem geistigen Leben Wien». — Ein Aufruf Schönerer». — Da» freie Wort in Oesterreich. — Au» dem Kampfe. — Allerlei. — Schriftthum. — Münchener Sonnwendfeier. — Ulrich Huttenbund. — Briefkasten. — An unsere Abnehmer. — Beilage: „Kirchenlicht'. — Probenummern sind jederzeit durch die Geschäft»-stelle, München 19, Romanstraße 9, zu beziehen. Der JahreSbezugSpreiS beträgt fl. 2 50 bei freier Zusen-dung. „per Kyffhänser". Deutsche Monatshefte für Kunst und Leben Linz a. d. Donau, Altstadt I l. Von dieser neuen deutschnationalen Zeltschrift, die al» ein im großen und modernen Stil geleitete« Blatt für nationale Polittk, Wissenschaft und Kunst eine Er-gäuzung zu de» zahlreichen politischen nationalen Tages-und Wochenblättern bildet, ist das erste Julih«ft mit folgendem Inhalte erschienen: Karl Hron, Die Welt» krise. — Julius Hart, Der neue Mensch. — Dr. A» Huber, H. St. Chamberlain, Die Grundlagen des 19. Jahrhunderts. — Dt. Hermann Ubell, Bierbaum» „Insel". — Anton Renk, Erkenntnis. — Ludwig v. Ficker, DaS goldene Land. — HannS v. Gumppen-berg, Die Jahre»-Ausstellung der Münchener Künstler-Genossenschaft. — AloiS John: Egerländer Briefe, VII. — Politik und Cultur: (Teut, DaS gelbe Gespenst. — „Die Herrschernatur Kaiser Wilhelm H.' — T« innenpolitische Krisis in Oesterreich. — Der kli:-» krieg. — Der Tod de» Grafen Murawiew). — Äimf und Leben: (AuS Graz. — Vom Brünner I&atrrt. — Kritik. — Bücher. — Der BtmcIjäWile Bezugspreis des „Kyffhäuser" beträgt 3 Kronen. 9t> stellungen sind entweder an die Verwaltung (j-, a. d. Donau, Altstadt II) oder an die nächste ftch», Handlung zu richten. Probehefte sind umsonst portofrei von der Verwaltung zu b«zi«h«n. Sie ist wieder da, di« wonnige Zei:, i» da» Ränzel geschnallt wird und der arbeitSmüde i'irrch-hinausfliegt au» der Stuben dumpfer Esge itt « sommerschone GotteSwelt, all die großen und (ldra Sorgen weit hinter sich zurücklassend. Die Fragen „Wohin gehen wir' und „Was nehmen i mit' niachen uns keine Beschwerden, denn ta Ctt! auswählen, welcher am geeignetsten ist, die ftttfczfc packen, so dass nichts Nöthige« vergessen wird, to« hilft un» unsere Freundin in Freud und Leid, unser treueS Blatt „FürS Hau»". Doch nicht allein bjj, fit begleitet un» auch hinaus auf unseren Landai-fmchiit und wird bei ihrem jedesmaligen Erscheinen aas) An jubelnd begrüßt, erweist sie sich doch vor alle» fei al» unerschöpfliche Leratherin. Hier slbildett sie j,&< habern von Blumen in eingehendster Weise tai $nw» derselben, dort bringt sie eine hübsche, einfache trkit, mit welcher Daheimgebliebene erfreut werde» soll«, i erleichtert sie der HauSfrau durch vortbeilhafte jettel daS Kochen an heißen Tagen, sie deich« unterhält Groß und Klein, und. nicht zu viel xqt. auch mancher strenge Herr und Gebieter greift liMifc einmal nach dem Blatt, welche« seiner Frau so behrlich ist, und ertappt sich dabei, das» er mit freit» Eiser die Zeitschrift vom Anfange bi» zum ifcifc tafc gelesen bat, um dann daS Interesse feiner F«, klärlich zu finden. Diese» ausgezeichnete Blatt, atM sich vermöge seine» billigen Preise» — rieächchH Kr. 1*50 — in allen Kreisen Eingang verschon!! empfehleu wir daher gern auf'» Neue. Eise 5ßn nuntmer wird von jeder Buchhandlung, sowie Geschäftsstelle „Für« HauS', Berlin SB., kost abgegeben. Cur- und Fremdenliste der Bad- und Kneippcur-AnstaB Stein in üSIxR.in Herr Rafael Ritter Ton Kremer>Aaeirr*t< Schwester, ans Koprcinitz; Herr Anton ItereUk. L i Postmeister, Tolmein; Herr Ferdinand Ferjaiclf, Oberförster, aus Stein; Herr Josef Freist, k.k.1" Intendant, aus Wien; Herr Johann Krieeer, lii «tzer, Rammt Frau, aus München; Herr Johmn PH Stationsehef, au» 8achsenfeld; Her- Frani 5M Kealitätenbeüitzer, aus Sachsenfeld; Frau ValenU, £ vate, aus Laibach; Herr Franz Pernik, Umt «chuas-Beamter, sammt Frau, aus Laibach; Herr I /Idnn. Besitzer, ans Selo bei Laibach; Faa Posraenik, Private, -ans Laibach; Herr P«al s Fabrikabeaitzer, sammt Frau und Dienerschaft, i bacb; Herr Franz Jarornlk, Privatier, «iciimt i aus Laibach; Herr Michael Yerotsek, iUamt«,— bach; Herr Dr. Yladimir Förster, k. k. i juuet. auf Laibach; Herr Josef Wei«z, Agrnt, i ilapest; Herr Anton Mikas, Lande—Rechnung aus Laibach; Herr Johann Mraher, Profn»jr. i bach; Herr Franz (lermotnik. Privatier, i au« Laibach; Herr Christoph Wunderlich, t L1 meist er, aus Pola; Herr Johann Bernat. Laibacli; Herr Oreror Seholl, Ingenieur, Herr Hans Htnller, Aasecurranz-Beamtir. Herr Alols Kasehbenrer, Techniker, au« YF Ferdinand Oberster, Förster, ans Oherfawg; tlilas KobaJ, Oberlehrer, aus Boteder^ic: fr Bischof. Privat«, aas Cilli: Herr Rudolf Finanz-Concipist, aus Laibach; Herr Wilhelm Ingenieur, aus Wien; Herr Mlhalup, Htwr-l aus l'riest; Herr Adolf Maurer, Reisender, Herr Franz Petsehnlg*. Reisender, an« Herr Philipp Babaz, 1 hunpfkeanel-Ins^ector, -u« Herr M. Arko, Privatier, aus A/nuu; Herr A,f Beamter, aus Trieat; Herr lleiurleli Kitter ionJ k. k. Ober-Ingenieur, aus Triebt; Fr:m Lid. Fabriks-Directon»-Witwe, sammt Friulein > Wr.-Neustadt: Herr Josef Hottar. Kii>:ini-C' an« Trieat; Herr Rudolf Bnkoilna, -innnu Wien: Herr Leopold («rllnfeld, Beamter, aunj Herr Franz 2eleznik, Privatier, aus Laibach^s kob Robin, Privatier, aus Pön^-hach; Mauser, au< LaiUich; Herr Valentin Mlailcr, der, aus Laibach; Herr Joses l niek. iviscnder,_l bach; Herr Johann Korenean, Reinei.'icr, Herr X. Laltmunn, Ol>cnvcrkme»lcr, aal Tn 1900 Lz«t5Z,e VStOni" 7 €»s1ut Schul/, Inspector der k. k. Donau-Dampfschiff-fili r..-s iesel Lschaft, ». Frau, Wien; Frau Therese Ton Marwmo. Private. mit zwei Töchtern, au» Wien; Herr Owriirutenant Wilhelm Dcrcanl, aus Peterwurdein; Herr Oberstlieutenant Hcrniiinn Kusraanek, sammt Fimllit' und Dieneirehast, au» Wien; Herr Ludnil? Zesrliko, sammt Familie und Dienerschaft, aus Laibach; Km Carl von Kubin, k. k. Major, sammt Familie und l'i' tmchaft, aus Wien; Herr Lorenz Edler tob Rledl, aimait Familie und Dienerschaft, aus Laibach; Herr t'bentiientemuit ton Luurie, mit 28 Officiuren, au» Lal-tt«»^aNin, mit 2 Kinder, au» Wien; Frau C. Wackern, Private, mit Schwester Frau Sarah Kl»?, au» Ihni-Enzersiiurs bei Wien; Herr Josef Nagele, Braue-rtilxstitier, aus Völkermarkt; Herr Michael Wetten» <"rl!cr, Kaufmann, aus Eggenberg bei Graz; Herr Carl Hlrricli von Bliegh, k. ung. Staatssecretfir, mit Fräul. XxAU-r Adele Hlerseh von Illregli, und Stubonmäd-l, »us Wien; Herr Rudolf Radler, k. u. k. Haupt-in, »an Um/; Herr Paul Drassler, Kaufmann, mit Ms Herrn Dr. Paul Drassler, k. k Finatiz-Proc,-Onpfat, &u» Laibach; Herr Wolfsang Hirsch, k. n, i. 11 r< (L ll„ aus Graz; Herr Julius Rupprleh, mit Tochter Mary, aus Marburg; Herr J. Wels*, Beamter, aus Budapest; Frau Marie Modrlnjak, Private, aus IJchtenwald; Fräulein Therme Drossel, Private aus Wien; Herr Isidor Bllgrel, k. u. k. Oberlieutenant, mit Gemalin, aus Wien; Ihre Excellenz Frau Baronin Döpfner, mit Stubenmädchen, auf Burg Schleinitz; Frau von Rudnleki, auf Bure Schleinitz; Herr Moriz Lederer, Dr. der Rechte, Director der I. österr. Sparcasse, aus Wien; Frau Thekla von Kammerer, Private, au» Fünfkircheft; Herr Anton Grill, k. u. k. Inspector i. R., mit Gemalin, au« Wien; Frau Xatallo Mollltz, Private, mit Nichte Fräulein Sidi Pelikan von Planenwald, aus Graz; Herr Franz »umnyer, Student, aus Wien; Herr Fritz Angerer, Jurist, aus Wien; Herr Carl von Rudnleki, auf Burg Schleinitz; Frau Anna Edle von Jenny, mit Tochter Frau Griilin Baldasseroni. aus Laibach; Frau Victoria Edle von Becker, Nordbahn-«lirectors-Witwe, mit Zofe, aus Wien; Herr Dr. Eugen Pavlovicli, Advocat u. Grundbesitzer, m. Gattin, a. Zom-bor, Ungarn; Fräul. Aloisia fiiknc, aus Klemjee, Kroatien; Herr Carl Gamerith, Oberkellner, aus Graz; Frau Ileurlette Schwer, aus Wien; Herr Franz l'rbanc, Bergarbeiter, ans Hrastnigg; aus der Umgebung 28. Zusammen 127 Parteien mit 302 Personen. Franz Wilhelm's abfiihrenderThee TOT» FRANZ WILHELM Apotheker in Neunkirchen 445« (Niederösterreich) ist durch alle Apotheken zum Preise von 1 fl. öst. 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Bericlit lies Yorstandes über den Roch-waguWklos* pro 1899. N' ..«üil dctUeü-rwachangsaDSEchusscs. 3. Xtofabl des Schiedsgerichtes. Berirfcakr&nkenkasse Cilli, am 2. Jtü 1M0. Der Obmann: Victor Schwab. w £ K T II 1; 1 9 E L K < T It A ü - 10 tast allen Orten der sist.-»ngar. Monarchie eingeführte rmascüiiieD-Versaiilt-flans §tr»ll»S9 Wien, ,J. Margarethenstrasse 12 btrühnt durch »eine Lieferungen van Mrtglie^r von I-.«*l»r«'i- - uml Beamten-Vereinen versendet die abiolat geräuschlos u. leicht nähende, mit allen Verbesserungen der Kenzeit ansgestat-tflte, vorzüglichste Fainilienmaschine d. Gegenwart, för Fuss-betrieb m.Yerschluss-kasten. Wertlttiii-Beetra {^ 5F!' " i° 4wö«kentL Probezeit, 5jihr. Garantie, Mi'-cbiaen. die sieh in der Frube-t«t siebt vorx&giich bewährer., nehme ich uatuiilsloit aas meine Kosten reViur, - W" Vrrlsiigra Sie Preisliste, NäU-luur Sud AnerkennaDgrn. !le te IM. 4« A"üc* uiit Abbildungen. 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