Nr. 93. Freitag, 26. April 1907. 126. Jahrgang. Mbacher Zeitma Vliinumerationspreis: Mit Postvers e>> du ng: ssa»zjähr>n 3« K, lialbjäbriq 15 K, Im Kontor: nanzjälinss , « ^, Halbjahr,» l< li. F,ir die Zuslellmig i„b Haus gnnzjährin 2 X. — Inscitiunsssrbllhr: ssür Ilciuc Iuscralc bis zu 4 Zeilcu 5N l>, grus,erc per Zeile 12 b; bri üjlcrc» Wicderlwluugcn pcr ^eilc « l>. ' ^ 3ic «Lnidachcr Zeitunn» erscheint täglich, mit Ausnahme drr Sonn- und Feiertage. Die Administration befindet sich iill!la,lei,plc>v Nr. 8, die Mcbnltivn Talmatiügasje Nr. 1«. Sprechstunden der NednlUuu uon « bis 1» Ul,r vor« ' mi!!ll,i^. Unsranlirrle Briefe wl'tde» »icht annenomiuen, Uaüullliple »ich! ,^irüchies!ellt. Amtlicher Heil. Seine k. und k. Apostolische H>l'ajestät geruhten allergnädigst die llachstehendeli Allerhöchsten Haild-schreiben zu erlassen: Lieber Herr Vetter Erzherzog Leopold Salvator! Ich ernenlle Euer Licbdcn zunl General-Artillerie-Inspektor. Prag, am 20. April 1907. Franz Joseph u>. j>. Lieber Feldzeugilieister Ritter von Kro - patschet! Nach fast achtundvicrzigjähriger Dienstzeit, während lvelcher Sie sich in verschiedenen Verwendungen stets voll bewährt haben, bitten Sie nun uni die Übernahme in den Ruhestand. Ihrem Ansuchen Folge gebend, gedenke Ich Ihrer um die Ärtilleriewaffe und die Armee erworbenen hervorragenden Verdienste und verleihe Ihnen, als erneuertes Zeichen Meiner Anerkennung, das Groß-kreuz Meines Leopold-Ordens. Prag, am 20. 3lpril 1907. Franz Joseph in. p Seine k. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 12. April d. I. dem Direktor deo ^riegsarchivs, k. und k. Feld-marschall-Leutuant Emil W ojnovi ch von Nelobrcska das k. und k. österreichisch-ungarische Ehrenzeichen für Kunst und.Wissenschaft allcrgnädigst zu verleihen geruht. Der Landespräsident im Hcrzogtume Kram hat den absolvierten Rechtshörer Adalbert von K 61cr zur Konzcptspraris bei den hierländischen Politischen Behörden zugelassen. Der Landesprä'sidcnt im Herzogtum.? Kram hat dein Partieführer der Vahnerhaltungsscktion Laibach der k. k. priv. Südbahugesellschast Johann Starmann die mit dem Allerhöchsten Haud-schreibcu vom Itt. August 18!)8 gestiftete Ehrenmedaille für 40jährige treue Dienste zuerkannt. Den 24. April 190? winde in der l. k, Hus° und Staats-drmterei das 1^. Stück des Neichsgcsetzvlattcs in deutscher Ausgabe ausgegeben und versendet. Den 24. April 1907 wurde in der k. l. Hof- und Staatsdruckerei das II. Stnck der rumänischen und ruthenischcn, das III., V., VII. und XII. Stück der rumänischen, das XX. und XXI. Stück der ruthcnischcn, das XXV. Stück der italienischen und das XXIX. und XI.. Stück der rnthenischen Ausgabe des Reichs-gesehblattes vom Jahre 190? ausgegeben und versendet. Nach dem Amtsblatte zur der Führer' der christlichen Demokraten, jener katholischen Fraktion, welche es verweigert, hat, sich der offizielleil katholischen Organisation auzufchließen, und eine ueue autonome Organisation uuter dein Namen „Demokratisch-nationale Liga" gebildet hat. Schon diese Vorgänge hatten naturgemäß den Abb6 Murri im Vatikan verdächtig gemacht. Der Führer der christlichen Demokraten hat aber seinen Fall noch durch eine Reihe von Veröffentlichungen, die in der jüngsten Zeit erschieneil find, verschlim-Imert, und diese Publikationen waren es, die dm Papst zum Einschreiten bestimmten. In einem ! Artikel, der von einer Mailänder, Revne gebracht wurde, erklärt sich Murri als Anhäuger ciner antiklerikaleil Politik in Italien und bald darauf äußerte er in einer Unterredung mit einem Feuilleton. Die Landpartie. Von Kurt Zenssc'n. (Schluß.) Schlimmsteilfalls konnte sich ja immer noch das Unglück ereignen, daß man die beiden jungen Leute bei dämmerndem Abend von ungefähr im Walde verlor, wodurch dann Trudchen eine vor jeder Mißdeutung gesicherte Gelegenheit gegeben würde, ihre jammernde und des elterlichen Schutzes beraubte Person Herrn Bartosch an die starke Manncsbrust zu schmiegen. Ein besonders gnädiges Schicksal nahm sich des mütterlichen Planes an. Der Kauzleirat war in verhältnismäßig kurzer Zeit dahiu gebracht, Frau Meyers scheinbare Ratlosigkeit durch die Er-lcuchtung der Landpartie-Idee zu beschämen. Der KaaHafte Freier war begeistert. Trudchen verjüngte sich in der Erwartuugsfreude so nachdrücklich, daß man ihr Einhalt gebieteu mußte, um nicht an dem ersehnten Tag ein Steckkissen für sie mobil machen zu müssen. Der Himmel strahlte im sattesten Azur. Die Erde dampfte vor Sonncnmattig-kcit. TerVorortezug war so überfüllt, daßTrudchen ihrem Zuküllftigeil fast auf dem Schoß saß. Ja, es gab sogar zwei skrupellose Pärchen im Coup<">, die mit Allgen, Lippen und Händen cmen lebhaften Anschanungsunterricht in Liebesdingen öffentlich und gratis zum besten gaben. Talin kam die Wanderung über Land mit der ün quadratischen Verhältnis wachsenden Entfer^ uung zwischen dem vorausschreitenden präsumti-ven Brautpaar und den nachfolgenden Alten, die '^errn Felir energisch auf ihr Schneckentempo ein schworen. Mit Vergnügen stellte Mama Meyer fest, daß die alles nivellierende Macht der sünd- und etikettelosen Natnr den gestrengen Kanzleirat verführt hatte, Knopf um Knopf seiner ehrbaren Neste zn öffnen und endlich sogar in Hemdärmeln und mit gelöster Krawatte dem fernen Walde zuzustreben. Franz Karl Emil war ihr in dieser würdeloseil Verfassung ein verheißungsvolles Symbol. Sicherlich hatte auch Rudolf Bartosch dort vorne längst scholl den beengenden Panzer seiner Schüchternheit voll der brodelnden Seele geworfen und die Fesseln einer mißverstandenen Wohlerzogenheit von der stürmisch atmenden Brust gestreift. Als man im Walde zum Frühstück sich vereinigte, traf Trudchen ein zärtlich frageuder Mutterblick, dem ein Lächeln antwortete, das den Stand des Hoffnungsthermometers auf denSiede-punkt angab. Sehr aufgeräumt gruppierte sich die kleiue (^esllschaft zu Füßen einer Niesenkiefer, um den profaueu Bedürfnissen des sterblichen Leibes eiu Eß- und Trinkopfer zu bringen. Nur der Kanzleirat war sichtlich uicht sehr heiteren Gemüts. Er klagte über nnerträgliche Transpiration, über ein scheußliches Kältegefühl beim Stillsitzen, kaute mißmutig, fand den mitgebrachten Wein widerwärtig und ging bald dazu über, gallige Bemerkungen über die irrsiunige Passion der Großstädter für die unkultivierte Natur zu machen. Die Gattin bemühte sich redlich, ihres Eheherrn drohend umwölkte Stirn wieder zn erheitern, und Rudolf Bartosch unterstützte sie in dankenswerter Weise dadurch, daß er sich krampfhaft abhaspelte, alle erdenklichen fernliegenden The mata dem knurrenden Rat zum Anbeißen darzubieten. Lange vergeblich, bis endlich das Stichwort „Pensionsgefetz" Herrn Franz Karl Emil Meyer auf den Plan lockte. Es wäre — verdammt! — die höchste Zeit, daß der Reichstag sich ernstlich damit beschäftigte, meinte er. „Gewiß," ftimmte Herr Vartosch zu, und fuhr nnseligerweise fort: „Leider ist noch gar keine Aussicht vorhanden, auch eine Peufionsberechti-guilg der Privatbeamten auf gesetzlichen'« Wege obligatorisch zu machen." Der Rat nahm einen Gänseschenkel, den er soeben seiner Bestimmung hatte zuführen wollen, wieder alls dem Mund uud schwang ihn wie einen Bumerang iu der erhobenen Rechten. „Was, Privatbeamte?! Na, das wär' ja noch schöner! Sollen sich selbst kümmern! Da gibt's denn doch Wichtigeres für den Staat!" „Aber, entschnldigen Sie," wandte Herr Bartosch errötend ein, „die Pflichten des Staates —" „Ach was! Der Staat hat mir denen gegenüber Pflichten, die sich aufreiben ill seinem Dienst!" „Erlaubeu Sie," Herr Vartosch wurde cifri-ger, als für die Sitnation gut schien — „die Steuerzahler sind dem Staat mindestens so nützlich wie feine Beamten — uud was das Aufreiben bs» trifft —" Der Kanzleirat erhitzte sich an einem mokanten Lächeln, das diese Worte begleitete. „Herr!" fuhr er auf. „Wollen Sic ciwa damit sagen, daß dieLaffen recht haben, die uns für Faultiere erklären?" „Ich will nur sagen, daß der Prwatbeamto im allgemeinen ungleich mehr zu tun hat als —" „Das wagen Sie?" wetterte Hcrr Franz Karl Emil Meyer, dein gerade wieder ein eiskalt Laibacher Zeitung Nr. 95._________________________________ 8«" 26. April 1907. Redakteur deo Pariser „Matin" aliläßlich der Affäre Montaguiui über die päpstliche Diplolnatie Urteile, loelche der Vatikan mit gntein Rechte al<> beleidigend und in dem Munde eines Priestern als unzulässig anfeheu mußte. Auch die liberale Presse, die mau in diesem Falle als uilparteiisch ansehen muß, gesteht zli, daß Abb<^ Murri in der leßten Zeit der ^tirche gegenüber eine Stellung eingenoill-men habe, die mit den Pflichten uuverträglich sei, welche dor hierarchische Gehorsam und die katholische Disziplin einem Priester auferlegen. Politische Uebersicht. Laib ach, 25. April. In der „Zeit" äußert sich der ehemalige italienische Minister de Marinis über die E n -trev u e von C>> a i' t a, die er als einen Austausch von Höflichkeiten zwischen zwei befreundeten Herrschern ansieht, welcher die Richtung der europäischen Politik unverändert läßt. (5'iuen be sondero schwerwiegenden Irrtnm begeht, wer ihr einen gegen Deutschland gerichteten Charakter beilegen will. Italien hält dem Dreibünde die Treue, auch wenn es seine Interessen im Mittelmeere und seine wirtschaftlichen Interessen dnrch freundschaftliche Beziehungen zu Frankreich nnd England zu schützen nnd zu fördern sucht. Freilich, wenn Italien, die Bahn dieser Politik verließe, tonnte der Friede in Europa bedroht erscheinen, aber nie wird Italien einen solchen Akt des Wahnsinns begehen. Speziell zu ÖsterreiäMngarn waren die Beziehungen seit langen: nicht so gut, wie jetzt. England hat anch in diesen letzten Zeiten keine Gelegenheit vorbeigehen lassen, um die Kousultü ans diplomatischem Nege davon zn unterrichten, daß es vou Gefühlen unwandelbarer Freundschaft für Österreich-Ungarn beseelt ist. De Marinis behauptet, authentisch versichern zn können, daß Eng land die freundschaftlichen Beziehungen Italiens zu Öfterreich Ungarn nnr fördert. — Die „Deutsche Zeitung" verhält sich gegenüber den Versuchen, die Bedeutung der leisen König Ednards' abzuschwächen, ungläubig. Die letzten Äußerungen ^nzatti5 und manche andere Vorgänge seien nnr geeignet, die Zweifel an der DreibundticueItaliens Zu erhöhen. Das Vlatt erwartet, daß unsere maß gebenden Persönlichkeiten es Italien gegenüber nicht an der nötigen Wachsamkeit werden fehlen lassen. Das „Neue Wiener Tagblatt" veröffentlicht eine Zuschrift „vou besonderer Seite", in welcher das Verhältnis zwischen Deutschland uud F r a n krei ch erörtert und allsgeführt wird, daß sowohl Ministerpräsident Elememeau, als auch der Minister, des Änßern, Pichon, und der franzöfische Botschafter am deutschen Hofe, Jules Cambon, es für möglich und wünschenswert erachten, daß korrekte, ja frenndschaftliche Beziehungen zwischen beiden Nachbarstaaten herrscheu. Von der öffent lichen Meinung in Frankreich könne man sagen, daß fie in einem gewissen Grade mit derjenigen der Regierung übereinstimmt. Wenn nach vier Jahren die Verfügungen des Vertrages von Algebras über die marokkanische Hafenpolizei zn Ende gehen werden, werde es notwendig sein, daß Deutschland sich mit, Frankreich direkt in Beziehungen setze. Nichts würde verhindern, daß in oem-jelben Sinne unterhandelt wird, wie über den frankoenglischen Vertrag vom Jahre UMii ver handelt worden isl. Das wäre dann eine Höfling, die zugleich die ökonomischen Interessen Deutschlands uud die wesentlichsten Prinzipien des Vertrages von Algeeiraö respektieren würde. Die letzten M^dmngen aus M onte n e g r o sind der „Nenen Freien Presse" ein Beweis, daß sich die X^age dort sehr zugespitzt hat. Die vou der Miliz in MtM- „von Amts wegen" vorgenommene Zerstörung der, dortigen Drnckerei des einzigen Organs der montenegrinischen Radikalen sei eine bedenkliche Maßregel, zn der die immer schärfer hervortretende antidynastische Tendenz dieses Parteiorganes (Narodua misao) den Hauptanstoß gegeben haben dürfte. — Das „'.liene Wiener Tagblatt" zieht aus diesem Vorgauge oeu Schluß, daß Fürst Nikolaus den Kampf anjiilmmt, und sieht dem Verlaufe des Konfliktes zwischen dein montenegrinischen Radikalismus uud dein Hause Petrovi<^ mit Interesse entgegen. Ailläßlich der anfangs September stattfinden^ den Enthüllung des Zar- B e frei e r d e n k m al s ln Sofia, welcher auch der Sohn des Zarbefreiers, Großfürst Wladimir, beiwohnen soll, werden auf dem Schlachtfelde des russisch-türkischen Krieges in der Umgebung von Plevna große Manöver zur Durchführung gelangen, welche die ^age der beiderseitigen Heeresteile in der Schlacht von Plevna veranschaulichen sollen. Das genaue Programm hiefür wird von einer ans höhereu Offizieren znsammengesetzten.Commission entworfen werden. Wichtige Rollen in der höh'ren Trup-pensührnng sind jedenfalls den beiden Generalstabschefs, General Dikov (dem jetzigen) uud Ge-ueral Radko Dimitrijev (feinem Vorgänger) zugedacht. Die Gedenkfeier wird auch die Einweihung der in Plevna, Grivica und Poradim erbauten KriegZmnseen, welche vom Zareu wiederholt mit Schenkuugen von historischen Kanomn, Waffen, Uniformen < darunter mit der Uniform des Zarbefreiers, welche er in der Schlacht getragen), Trophäen und Photographischeu Aufnahmen bedacht wurden, beziehungsweise von Monnmenten nm-fassen. Die Gedenkfeier sollte bekanntlich schon vor zwei Jahren stattfinden, wnrde jedoch wegen des ostasiatischen Krieges verschoben. Im englis ch e n U n t e r h a u j e wies im Verlaufe der Beratung über die Vorlage, betreffend die Territorial- A r m e e, .Kriegsmini- ster Haldaile darauf hin, daß die Premierminister der .Kolonien einstimmig erklärt haben, daß seine, Haldanes, Vorschläge der beste Plan für die Organifation des Heeres seien, so daß nicht nnr .'M).(M) Mann, welche die englische Territorial Armee bilden, vorhanden sein würden, sondern daß im ganzen Reiche eiue Kette von Territorial-Streitkräften bestehen würde, was ein wirkliches Gefühl der Sicherheit verleihen könnte (Beifall). Die Regierung betrachte die Vorlage als Bollwerk gegen die allgemeine Aushebung. Die Vorlage wurde in zweiler ^esnng mit großer Mehrheit angenommen. Tagesneuigleiten. ^ (D er Sohn des K ä in m e r e r o.) Dlnch einen Gailnerstreich, der eines komischen Veigo schmacks nicht entbehrt, wurde jüngstens in Vnda^ pest der bekannte königlich ungarische Kämmerer Nikolaus Eseper schwer geschädigt. Während er dienstlich abwesend war, erschien in seinerWohnung ein eleganter Herr Uiit einer Reisetasche und frug den, ihn empfaugeudeu, erst seit tnrzem au gestellten Diener: „Ist Papa zu Hause?" Auf die Frage des Dieners, mit wem er die Ehre habe, erzählte der Fremde, daß er der Sohn des Kämmerers und jetzt aus dein Auslande zurückgekehrt sei, wo er seit drei Icchren studiert, habe. Der Diener führte diesen m die Wohnung des alleinstehenden Kämmerers ein, wo sich der jnnge Herr alsbald bequem machte, sich eine Zigarette ansteckte und zwei 5lognak5 trank, bei welcher Gelegenheit er aucch dem Diener huldvollst einen verabreichte, ehe er ihn verabschiedete. Eine Viertelstunde später trat der „junge gnädige Herr" mit seiner Handtasche wieder in das Vm-zimmer, ließ sich Überzieher, Hut und Stock reichen und erklärte, er wolle noch einen notwendigen Gang machen, wenn Papa nach Hause t'oimue, solle man ihm sagen, der „junge gnädige Herr" sei angekommen und kehre bald zurück. Ter Kämmerer kam nach Hause, cider er wartet heute >wch auf die Rückkehr de^ (Bastes, um ihn festnehmen zu lassen, da er selbstverständlich nicht sein Sohn, sondern ein ebenso geriebener, wie frecher Gauner war, der während seiner kurzen AMoesenheit den Se» tretär erbrochen uud nebe» einer beträchtlichen Summe Geldeo anch zahlreiche wertvoll«. Schmuck,-fachen mitgenommen hatte. - (D e r älteste M a u n d e r W e l l.) Dem medizinischen Kongreß zur Bekämpfung der Tuberkulose, der kürzlich in Oporto tagte, wurde als Beispiel eines gesnnde-i alten Mannes der 11,8jährige Francisco Jose vorgeführt, der älteste Mann, Portugals, und soweit authentische Taten zu erhalte'i sind, vermutlich der ganzen Welt. Ios6 wurde im Jahre !78l-> ill Paradella, Amaros, geboren. Er diente in der portugiesischen Armee, die 1810 gegen die Invasion Napoleons kämpfte und hat die Belagerung Oportoo im Jahre 1832 miterlebt. Noch heute ier Schweißtropfen über den Rücken yinabrollte, in dem gierigen Verlangen nach einem Opfer seines Unbehagens, „Herr! Sie haben ja keine Ahuling! lächerlich! Was können Sie? Was haben Sie gelernt? He — he? Nichts — nichts! Und bekommen ein Miln'stergehalt! Niemand hindert Sie, sich auch uoch nebenbei Geld zn machen — dnrch Spekulation, durch Wucher — lvaö weiß ich! nnd wären's die bedenklichsten Manipulatio neu —" Jetzt sprang Fmnz Nartosch auf die Beine. „Herr Rat — menagieren Sie sich. sonst - " „Was?" rief der andere, „drohen wollen Sie nur etwa? Na, das wäre ja noch schöner! Meinen Gänsebraten, meinen Nein sich schmecken lassen, meine Tochter poussieren nnd dann noch frech werden?" „Hol der Teilfei Ihren Gänsebraten!" branste Bartosch anf. „Und was das andere angeht, - i ch hab' mich nicht aufgedrängt, — ich nimt —!" „Soll das vielleicht heißen - -?" Der Blnne^ rang alias Gänseschenkel beschrieb einen bedrohli chen Bogen. „Bleiben Sie bedeckt!" höhnte der entrüstele freier von gestern. Dann venicigte er sich gegen die Dam^n: „Es war mir ein auserlesenes Ver smügeu!" Herr F-ranz Bartosch schlug sich seitwärts in die Büsche. Trudcheu heulte, Mama iammene, der Rat tobte. F-elir benutzte die Gelegeuheit. alles Genieße bare aus dem Frühstückskorb seinem beneidens werten Magen zuzuführen. Er allein war bei dieser Partie anf seine Rech nunss ssckommen. Kinder der Finsternis. Roman von Anton von Perfall. (50. Fortsetzung.) (Nachdruck ucrboteii.) Soran mußte ihn am Arme nehUlen und hi'.l° ausdrängen. „Siehst du dir das Zimmer einmal bei Beleuchtung an, dann kommst du darauf. Das ist cm probates Mittel." Alo sie die Mindelstraße hmu;>tercu'ugen, schwiegen sie beide lauge. „Ein schönes Mädchen!" begann Plötzlich Sorau. „Und eine a.nte Partie," ergänzte Johannes. „Hol' sie dir doch, Soran, als zlneiteu CassanpreiZ! Frau Marianne wird ihn dir uicht weigern, soweit ich gesehe-i haiie." Ein gut Stück Bitterkeit sprach daraus. „Tchäuie dich. Johannes, so zn reden! Uno hast sehr wolil bemerkt, welche» Eindruck du auf sie gvmacht." „Uud auf Frau Marianne! Ich tonnte der größte Feind ihres Hauses sein, so haßt sie mich." „Und aus welchem Grunde glmchst du da5? >l'anust du dich irgend eiueo besonderen Vergehens gegen sie erinnern?" „Nichts." „Wenn eo nicht dein einziges Vergehen war, daß ihr Gatte dich zum ersten Zögling in Gnndlach bestimmt", lx'merite Sorau. Johannes blieb stehen, „Wie meinst du das? Daß ich ihm näher gestanden? Näher, als diese Frau ertragen tann?" „Wärmn wäre dao uicht möglich? Frauen, die liebeu, sind auf alles eifersüchtig, auch auf ein Kind." „Eifersüchtig, sagst du? Auf ein Kino? Wo willst du hinaus? Auf die Mutter des Kiudes vielleicht?" „Wie meinst du das?" „(5assa:i mein Vater?" Johannes offenem Gesicht nahm plötzlich eiuen lauernden Ausdruck au. Soran schien selbst über diese Schlußfolgerung zu erschrecke,l. „Das wollt' ich nicht bei Gott uicht ^ ich dachte uicht daran." „So? Du dachtest nicht daran? Ader jetzt denkst dli daran, — Das schöne Mädchen nreine SchnxPer!" Iohmlues lachte grell auf. „Da hätten wir ja die ganze Erklärung, nicht, Soran? - Sag' ehrlich — nicht?" Johannes packte den Freund mit eisernem Grisfe am Arme. „Sei ,lwä, uicht gleich so erregt! Ich denke ja gar nicht daran. Die ganze Charakteristik Cassans, eine nlnge, schölle Frau, die er üliei- alleo liebte! Eo ist ja der bare Unsinn." „Und dcxl) hast du mir diesen baren Unsinn i„5 Ohr gesetzt. Übrigeu5 die Probe darauf ließe sich ja machen. Ich halte nm Märchens Hand an! Da muß sie Farbe bekennen. Wa5 sagst du dazu?" Io° h,a,n»eo sah Sorail 'so verschlafen an, daß dieser seinem Blicke auswich. „Ick dächte, das Mädchen wäre dir zn ^ut ,',u einer solchen frivolen Probe." „Prolie? Wer sagt dir denn. daß e5 nur eine Probe sei? Mein voller Ernst! Du wirst ja ganz verlegen?" „Johannes, du erregst dich wieder einmal ganz nutzlos Du weißt, welche Folgen es für dich hat." „^.ch ~ ich errege mich doch nicht. Habe keine Angst, mein Freund, ich lverde mich hüten, mir einen Korb zu holen. Bedenken Sie, mein Herr. daß Sie Zögling vou Gnudlach waren, von der dunkelsten .Herkunft! Da« geuügt vollkommen für Frau Marianne, es braucht gar keine weiteren Kombinationen, Herr Graf!" (Fortsetzung folgt.) Laibacher ZciNmg '^r. 9'), 861 26. April 1907. arbeitet er in verschiedenen Berufen u,ld er ist auch em trefflich« Schütze. Nie hat er Nein oder Alkohol Mnossen und vo,r schweren Erkrankungen ist er Ms Wvahrt geblieben. Tie Gelchrten, die ihn untersuchten, konnten keinerlei Anzeulien eines körperlichen Verfalles konstatieren. ^- (Der Baron i ni Lö lu e n lä f i g.) Ein "genartiges Vergnügen leistete sich ein baltischer Adeliger in Riga. Baron Alexander Hahn hatte eine hohe W^te init seinen Frollnden abgeschlossen, das; er lvährend der Vorstellung des Zirkus Truzzi den ^äfig, der vierzehn Löwen enthielt, betreten werde, ^ie Administration des Zirkus unte>-sagte die Aus-lü'hrung des Experimentes während der Vorstellung, Mstattete es aber nach der Vorstellung. In Gegenwart seiner Freunde und einzelner Liebhaber von starten Nervenreizen führte Baron Hahn sein Vorhaben aus. Die Löwen schenkten seiner Anwesenheit wohl Beachtung, liehen ihn aber unverletzt. — (Aufopferung eines Hundes.) Ein Fall von aufopfernder Hundetreue wird aus Newyork Mneldct, und in die „Denitafel berühmter Hnnde" Mhört nunmehr auch der Name Carrie mit goldenen Ottern eingefügt zu norden. Carrie war ein Irish Tetter, der mit seiner jungen, fünf Jahre alten Herrin spazieren ging. Das Kind hielt den Hund as beim Überschreiten der Straße weder nach rechts noch nach links Unischau hk'lt ulld daher nicht gewahrte, das; eül großer Wagen mn die Ecke ÜU'ett auf sie znsanste, dessen Führer ihr zwar zurief, aber nicht imstande war, die Pferde zurückzureisen. Carrie bemerkte die Gefahr, bellte warnend und sprang beiseite, wobei er das Kind auf das Pflaster Warf, daß es sich überkugelte, aber unverletzt blieb. Das arme Tier wurde von einem schweren Hufschlage getroffen, und unmittelbar nachher hauchte es unter ben Rädern des Wagens sein Leben aus. Der Kutscher schlug auf die Pferde los uud fuhr davon, und das arm? Kind wurde zwar unverletzt, aber über den Verlust seines treueu Freundes bitterlich weinend in seine Wohnung gebracht. ^- (Späte Brautfahrt.) Ein, Noman aus dem Leben wird aus New York berichtet: Ein Junggeselle von 101 Jahren namens John B. Vundren rüstet sich zu einer Neise über den Atlantischen Ozean, die er im Juni antreten will, um in England seine Braut von 99 Lenzen heimzuführen. Das „junge Paar" will znfammeu nach Amerika zurückkehren uud sich am 27. August, dein, 1lX). Geburtstage der Braut, in Tatesville (Eastern Tennessee) in dem Hause, in dein sie ihre Kinderjahre verbracht, trauen lassen. John Vundren lebt gegenwärtig in den Vergen bei Tatesville und Miß Nose Mognire in Preston in Lancashire. Vor 80 Jahren waren die beiden miteinander verlobt nnd wollten sich heiraten; aber Noses Eltern, die ans England ausgewandert waren, widersetzten sich ihrem Wunsche nnd schickten sie nach England zurück. John schnürw sein Bündel und ging nach dem Westen, rttn in einer anderen Umgebung seinen tiefen Schmerz zn vergessen, in den 'hu die Trennung von der Geliebten versetzt hatte. Er war in Kalifornien gerade zu der Zeit der großen Goldfunde, und wie viele andere so machte auch er hier sein Glück und lehrte als reicher Mann nach Tennessee zurück. Vor kurzen! sah er eine Gesellschaft don alten Freunden bei sich, von, denen keiner nnter !X) Jahren alt war. In den Zeitungen wurde von dieser Veranstaltung berichtet, nnd Plötzlich erhielt John Vundren einen Brief von seiner ehemaligen Vrcmt mit dor Anfrage: „Sind Sie derselbe John Vundren, der vor langen Jahren in Tatesdillc lebte?" Und sie erzählte ihm, daß sie jetzt 99 Jahre alt und UN vermählt geblieben wäre. Bundren a lit-wortete, er wäre ihr ehemaliger Bräutigam und er-neuerte seine Werbnng, die anch angenommen wnrde, Cu hat er sich denn zu seiner späten Brautfahrt entschlossen. LolaI- und Provinzial-Nachrichten. — (Einberufung des neueu Neichs-rates.) „Narodni Listy" melden aus Wien: Der neue Neichsrat wird in der zweiten Hälfte des Monats Juni zusammentreten nnd bis Ende Juli versammelt bleibeli. In dieser Tagung wird sich der neue Reichstag konstitnieren, die Negierung wird einige Vorlagen, darunter das Bndgetprovisorium, einbringen. — (Wechsel im Grazer Korpskom-niando.) Man telegraphiert der „Zeit" aus Prag: Im Grazer Korpskommnndo tritt nunmehr der an-lMündigte Wechsel ein. FIM. v. Succovaty tritt in den Ruhestand. Seine Majestät der Kaiser lmt ihm ans diesem Anlaß in Anerkennung seiner hervorragenden Dienste den Frecherrnstai'd verliehen. Zum Korpstommandanten und kommandierenden General in Graz wurde FML. Oskar Potioret ernannt. - Eduard Nitter Succovaty v. Vetzza wurde in Olmütz am Kl. März 1839 geboren und begann 1858 seiue militärische Laufbahn Im Feldzug 1800 zeichnete er sich im Gefecht bei. Vezza besonders aus. Im Mai 1880 wurde er zum Obersten, im Mai 1886 zum Generalmajor befördert. Er wirkte als solä)«er als Kommandant der Theresianischen Militärakademie, kommandierte sodann die 4. IlNanterietruppendivifion in Brülln, auf welchem Posten er 1891 zum Feldmarschall-Leulnant vorrückte. Am 2. April 1837 erhielt er das Kommando über das 3. Korps und ein Jahr später wurde or Feldzeugmeister. — FML. Potiorek wurde 1853 in Bleiberg in Kärnten geboren. Nach Absowiernug den-technischen Militärakademie trat er 1871 als Leutnant in das Genieregiment Nr. 2 ein. Er besnchte 1875 bis 1877 die Kriegsschule; den Feldzng 1^78 machte er beim 5. Armeekorps mit. 1886 wurde er in das operative Burean des Generalstabes eingeteilt und 1893 Zum Chef dieses Bureaus erncumt. Potiorek wurde 1898 Geueralmajor und Kommandant der 61. Ini'anteriebrigade. Im Jahre 1902 erfolgte seine Ernennung Zum Stellvertreter des Chefs des Generalstabes, von welchem Posten er vor einem halben Jahre enthoben wurde. Seit 1903 bekleidet er die Charge eines Feldniarschall-Lentnants. Die Ernennung Polioreks znni Kommandanten des Grazer Korps, das als Südkorps größte Bedeutung besitzt, ist gewiß ein Zeichen besonderen kaiserlichen Vertrauens. — (Militärisches.) Der Major Johann Pitschmann wurde vom Qandwchrinfanterieregi-mente Nr. 27 in Laibach zum Landwehri'nfanteric-regimente Nr. 26 in Marburg transferiert. - (Eröffnung der Ha. Iteste 11e Weißens ols.) Die bereits angekündigte Eröffnung der Haltestelle Weißenfels zwisck)en den Stationen Tarvis nnd Natschach - Weißcnfels findet am 1. Mai statt. Die Ausgabe der Fahrkarten erfolgt in der Haltestelle. Die Gepäckabfertigung lmrd im Nachzahlungsluege besorgt. Zur Errichtung der Hallestelle wurde ein schöner Platz, mitten im Walde, ausgesucht, von wo ans der nächste Weg zu den Seen führt. Wie verlautet, soll aus diesem Anlasse auch schon die Ceerestauration zu Anfang Mai eröffnet werden. — (Vortrag im Ka s i n o ve rei ne.) Wie schon berichtet, wird morgen, Samstag, um 8 Uhr abends im großm Saale des Kasiuo der k. u. k. See-kadett He,rr Paul Ekl einen Vortrag über eine Besteigung des Fujiama, halten. Auch Nicht-Mitglieder des KasinovereineZ haben zu diesem Vortrage freien Zntritt. — (Vom Landesweinkeller.) Auch die gestrige öffentliche Wrinkost im hiesigen Landeswein-teller erfrente sich eines guten Vesnches. Die nächste Wcinkost wird zu Anfang des näMen Monates ab» gehalten werden. —m— — (Obstb a n k n r s i n K a I t e n b r n il n.) Gestern wurde der bereits angekündigte eintägige Obstbaukurs in 5taltenbrnnn abgehalten. Es betei-liglen sich daran 26 Obstzüchter aus Laibach und Umgebung sowie ans Mannsbnrg, Homec, Oberlaibach nnd Godovie, die mit besonderem Interesse sowohl den Praktischen als anch den theolx'tischen Ansführungen der Vortragenden folgten. Ein näherer Bericht folgt. - ~ (A r b eitc r h ä n f e r.) Auf den Gründen jenseits des Bahngeleises bei Selo-Moste ließ der Großhändler Elias Predoviö in letzterer Zc,t acht bis zehn kleine Arbeiterhäuser mit passenden Wohmr tgen auffiihreil, deren Mchrzahl bereits benutzbar und auch bewohnt ist. Längs der Martinsstraße daselbst reihen sich anßerdem 25 bis 30 kleine nene Parterrehäuser von Privatpersonen an. x. — (Die Ar bei t'er - Un f alls!vcr? sicherungsanstalt für Tricst, das Küstenland, 5t rain und Dalmatien) hatte im Nechnungsjahre 1900 insgesanlt 1,541.513 Iv 79 il an Einnahlne,! (gegen 1,716.660 X 43 n ini Jahre 1905) zu verzeichnen, während sich die Ans-gaben anf 1,09l.l>14 ^ 23 1i (gegen 1015.096 X 45 li im Jahre 1905) beliefen. Unter den Ansgaben sind folgende Entschädigungen zu erwähnen: Beerdigungskosten 2650 X, Witwenrenten 54.432 l< 22 !>, Kinderrenten 56.330 K W n, Wzendenteu-renten 11.382 Iv 59 1,, Dauerrenben 646.10(> l< 29 l>, Heilverfahrenrenteil 62.085 X 12 II, Abfertigungen nnd Kapitalszahlungen 98.553 l< 36 I» - Mit Schluß des Rechnungsjahres standen im Genusse dauernder Reuten 298 Witwen, 457 Kinder, l>2 Aszendenwn sowie 1755 dauernd gänzlich und danei'iid teilweise Invalide. - (Die Erweiterung des Schul-geb äu des in Waltendorf) ist soweit vorgeschritten, daß es mit Beginn des nächsten Schuljahres seinem Zwecke wird übergeben weroen können. x. - - (T ie Letzten v o ll d e r „3c o vara "> Neise.) Wie bereits geineldct, vollendeil sich am 30. d, fünfzig Jahre, seit die Fregatte „Novara" der österreichischen Kriegsmarine voin Triester Hafen zu der ersten österreichischen Woltumseglung ausgelaufen ist. Auf Anregung des Bruders des Kaisers, da? maligen Oberlommandanten der Marine und nachmaligen Kaisers von Meriko, Erzherzogs Marimilian, eingeleimet, hat diese Expedition, obschon nut einem Segelschiff unternommen, die glänzendsten nautischen und wissenschaftlicheil Nesnltate gewonnen. Mit einer eigenen, von ^der kaiserlicheil Akadenlie der Wissenschaften, dann von Humboldt und Darwin instruier» !eu im'ssenschastlichen .^ommissioil an Bori^,, hatte die „Novara"-Neise in allen Natnrn.nssenschaften Er? aebnisse von bleibendeni Wert zu verzeichnen. Dein gelehrten Stäbe gehörte, wie wir der „Neuen Freien Presse" entnehmen, nnter anderen der am 20. Februar 1903 zu Görz verstorbene Karl Nitter von Scherzar an, der init seinen vielfachen Fähig» leiten anch volkswirtschaftlichen Erpmt nnd Kolo nialpolitik vertrat. Der Kommandant de>' „Novara", Vizeadmiral! Freiherr Beruhard von Wüllerftorff' Urbair, einer der begabtesten Führer, die unseire Marine auszuweisen hatte, war schon, am 10. August 1883 lzu 5ilobenstein bei Vozen) verschieden. Vom ehemaligen „Novara"-Stab sind nur mehr am Leben: Limenschiffskapitän d. N. Alexander Graf jiielmanns^ egg, znr Zeit auf seinem Schloß Giilzow in Hannover, älterer Brnder des Statthalters Grafell Kiel« mansegg; Liniei^schiffslmltuaut a. D. Ernst Nitter v. Iakobi, zur Zeit in Grag- Konteradmiral d. N. Gustav Semsey de Scmse iu Wien; Nichard Graf Walterskirchcn in Klagenfurt (Marinekaoett auf der „Nooara"); Vizeadnliral d. N. Alexander Nitter von Kalmar in Wien: Linienschiffslentnant d. N. An» dreas Borelli Conte di Vrana, pensioiiierter Hafen« und Soesanitätskapitäil in Zara; LinienWffskapitän d. N. Eugen Fürst Wrede, derzeit in Ä'.'üi'chell, Asse übrigen vom Stab sind bereits gestorben, desgleichen sämtliche Mitglieder der wissenschaftlichen klommis» sion. darnnter die Naturforscher Franenseld, Zelobor, Hochstetter und der Maler Selleny. Der Maivuschnfts» stand bctrng 315. Voll diesen sind noch am Leben der k. u. k. Meilngerie-Inspektor in Schönbrunn Alois Kraus, der den Naturforschern der Expedition als Präparator zugeteilt lvar, ferner Franz Orel, k. k. Staatsbahnbeamter i. P., derzeit in Krems, und Lorenz Forstner, k. n. k. Oberbootsmann i. P., derzeit in Pola. — (Der Mond nnd das Wetter.) Über den angeblichen Einfluß des Mondes alls das Wetter äußert sich der „Kosmos" wie solgt: Schon seit den. ältesten Zeiteu hat mau geglaubt, aus der Konstc^ lation der Himmelskörper Schlüsse auf die kommeude Witterung ziehen zu können, und vor allem wnrde dem Mond ein Einfluß auf das Wetter zugeschrieben, den ja anch die Falbsche Theorie annahm. Die meisten Lehren darüber sind wohl nur aus zufälligen Beobachtungen abgeleitet und verallgemeinert wor« den: wenn aber auch die Wissenschaft sie verwirft, so besteht doch noch immer die volkstümliche Ansicht, daß der Mond dnrch seine verschiedenen Lichtgeslalten die Witterung mächtig beeinflusse. Am meisten hört man, die folgenden Sätze: „Der Vollmond hat di« 5iraft, die Wolken zu zerstreuen" nnd „Moudwechsol bringt auch Wetterwechsel", obwohl diese beiden Sprüche durch langjährige, sorgfältige Beobachtungen eimvandfrei widerlegt worden sind. Auf den Luftdruck ist allerdings ein Einfluß des Mondes f^t» gestellt worden (atmosphärische Ebbe und Flut), insofern das Barometer bei der Flnt steigt und bei der Ebbe fällt, also dein Gange des Mondes ^n,t> sprechende Schwankungen aufweist. Die höchsten, bisher berechneten Schwanknngen übersteigen jedoch nicht 0-7 Millimeter, anßerdem übertragen sie. sich nnr auf die dem Meiere benachbarten Luftmassen und können daher nur in der Nähe des Meeres boob-achtet werden. Die volkstümlichen Allsichten über den Einfluß des Mondes alls das Wetter müssen somit als irrig angenommen werden: die bisherigen wissenschaftlichen Untersnchungen über diese Einwirkung sind noch sehr fraglich nnd genügen keinesfalls, um irgend eine Prognose darauf gründen zu können. * (Feuer iu der Dampffäge.) Gestern früh bemerkte ein aus dem Staatsbahnhofe bedien» steter Verschieber ein Feuer in der Dampfsäge, die auf dem Deghmghisllx'ii Holzplatze stelN. Das Feuer wurde durch die dortigen Arbeiter sofort gelöscht. Der Schaden ist unbedeutend. Laibacher Zeitung Nr. 95. 8d2 W. April 1907. — (Be a m te n v er ei n.) In den Lokalitäten des ci-sten Laibacher Beaniten - Wirtschaftsvereines fand «gestern abend die diesjährige ordentliche Lokal-und K'oilsortialvcrsan>,n>lung der krainischen Mit-gliedergruppe des allgemeinen Ncamtenvercines der österreichischiingarischen Älionarchie statt. Nachdeni der Obnlailn, Herr N. Vesel, die Versammlung eröffnet, den Versaniinelten den Grnß der Zentrale entboten und den im abgelaufenen Jahre verstorbenen Mitgliedern einen warmen Nachruf gewidmet, erstattete Sekretär Herr A. Langof znnächst einen eingeheiideii Bericht über die Tätigkeit der Zentrale. Die Versicherung.stätigkeit des Vereines hat im ab-gelaufenen Jahre einen kraftvollen Aufschwnng zu verzeichnen. Bezüglich der Staudesinteressen sind cine Neihe von, Aeaniteiisragen der Erledignng zngesühn worden, darnntcr solche von hervorragender Bedeutung. Unter ihnen steht wohl an erster Stelle die Frage des obligatorischen Pensionsrechtes der Pri-batbeamten. Unter den vielen Fragen, welche die k. k. Staatsbeamten betreffen, hat znnächst die Praktikantenfrage ihre Lösung erfahren. Den übrigen Staatsbeamten brachte mit Wirksamkeit vom 1. Juni 1906 das Gesetz vom 24. Mai 1906 die Einbeziehung der Aktivitätszülage der vierten Klasse in die Pen-sionsbemessnngsgrundlage, wodurch die wünschenswerte Erhöhung der Nuhcgenüsse und zugleich eine Verbesserung der Avancementsverhaltinsse erreicht wurde. Eine wertvolle Errungenschaft ist auch die Herabsetznng der znr Erlangung der vollen Pension erforderlichen Dienstzeit, von ll) ans l!5 Jahre. Hill-sichtlich der humanitären Tätigkeit des Aeamtenver-einels sei schließlich erwählit, daß für Unterstützun-gVn, Krl,r°- und Unterrichtsstipendien ein Gesamt betrag von 88.890 K verwendet wurde. Über die Tätigkeit des hiesigen Lokalansschnsses und des Spar-und Vorschußkonsortiilms referierte Obmann V es el. Im Laufe des Jahres 1906 wurden Versicherungen in der Höhe von 38.600 I( abgeschlossen; nenn Verträge über 19.100 X sind zur Realisierung gelangt. Der Stand der Mitglieder belief sich mit Schluß des Jahres 1906 auf 140 mit 30.014 X 33 li eingezahlten Anteileinlagen. Der Bericht wnrde zur Kenntnis genommen nnd über Antrag des Aufsichtsrates dein Vorstände das Absolntorium erteilt. Vom Reingewinne per 1591 1v 81 1i soll eine 4:5 A? Dividende verteilt, 2 er letztgenannten wird sich eine vierte die von Gereut — aureihen, woselbsl im Lause der nächsten Wochen durch eine technische Kraft des LandeSanoschnfses die Feststellnng der Stärke der Wasferqnellen sowie die Untersuchung des Wassers und der territorialen Verhältnisse erfolgt, worauf mit den Vorarbeiten begonnen werden soll. Inner-kvain'birgt diesseits des Karstbodens reiche nnd gesunde und, nxrs besonders von WichtigtXt erscheint, durch alle Jahreszeiten beständige Quellen, die noch in mancher Gemeinde zn wenig Beachtung finden. x. — (Schadenfeu e r.) Am 15. d. M. nachts kam auf bisher unanfgeklärte Weise im einzeln stehenden Hanse der Besitzerin Franziska Mostar in Klein-Dule bei Gumbi«öe, Gerichtsbezirk Weichselburg, eil: Schadenfeuer zum Ausbruche, da5 binnen einer Stunde das Gehöft der genannten Besitzerin vollständig einäscherte. Die Abbrandlerin octtcte kanm das Leben. Der Schaden beträgt 1200 .!<, die Versicherungssumme 4M K. -^ill. — (Schadenfeuer.) Am 20. d. M. nachmittag kam im Schupfen des Keuschlers Franz Her-volj in Hönigstein durch seine beiden Kinder, die mit Zündhölzchen spielten, ein Fener znm Ausbruche, das in der kürzesten Zeit das Wohuhans, das Stallgebäude, den ei-wähnten Schupfen sowie eine Harfe vollkommen, einäscherte. Daß sich das Feuer nicht auf die umliegenden Gehöfte ausbreitete, ist der freiwilligen Feuerwehr von Hönigstein zn verdanken, die allsogleich auf dem Vraudplatze erschien; vom Besitze des Hervolj konnte jedoch nichts mehr gerettet werden, nnd es ging dessen Familie die ganze Habe in Flammen auf. Der Genannte erleidet einen Schaden von 1600 X, die Versicherungssumme beträgt nur 700 «I. — (Überschwe m m nngskata stcmmung5gebiet abgegangen. * (Fichtendiebstahl.) Im Tivoliwalde hat kürzlich abends ein Ladenknecht über Geheiß seines Tienstherrn jnnge Fichten gestohlen. Der Dieb wnrde dnrch ei'ien Parkauffeher angehalten nnd der Sicherheitswache übergeben. Er trng 15 ganz junge Fichten mit sich. Theater, Kunst und Mcratur. — (Zwei große Konzerte dcr „Glas-bena Matica.") Am 7. und 8. Mai (Dienstag nnd Mittwoch) wird von der „Glasbena Matica" im großen Saale des Hotels „Union" das welk» berühmte „Neqniem" von Verdi aufgeführt werden. Das Werk, 1874 komponiert, wurde bisher schon in allen großen Städten, so in Wien, Berlin, Frankfurt, Hamburg, London, Paris, Nom, Tnrin, Florenz sowie in anderen Städten in Italien, fenier in Brüssel, München, Agram ?c. mit durchschlagendem Erfolge gegeben. Unter Leitnng des Herrn Musikdirektors Hnbad werden bei den beiden Konzerten 2,10 Chorsänger und -Sängerinnen, 74 Mnsiker zweier Militärkapellen (des Infanterieregiments Nr. 27 in Laibach nnd des Infanterieregiments Nr. 97 in Trieft), einige Mitglieder d^r „Glasbena Matica" sowie vier Solisten mitwirken, unter welchen drei in der „Glasbena Matica" ausgebildet wnrden. Die Zahl aller Mitwirkenden wird also 289 betragen. Die Solopartie wird von Frau Ieannette Dr. v. Födranspcrg, die Altpartie, von Fran Ivica Dr. Wagner, die Tenorpartie von Herrn Ernesto Nitter v. Canirnarota aus Agram nnd die Baßpartie voll Herrn Iulins Vetctlo gesungen werden. Ta das Konzert an zwei. aufeinander folgenden Tagen stattfindet nnd beidesmal der zahlreichste Bcfuch zn erwarten steht, möge sich das Publikum vom Lande znr rechten Zeit schriftlich die Eintrittskarten sichern, die in der Trafik der Frau Keöark in dcr Schellcnburggasse erhältlich sind. Preise der Plätze: Parterre-, Balkon- und Galericsitze Zn 2, 3, 4, 5 nnd 6 X, Stehplätze» 1 X 20 n, Studenten-karten 60 n. — (Jahrbuch der Weltreise,! und geog ra phi sch eu Forschungen.) Dieses neue, soeben erschienene Icchrbuch, das seinen Vorgängern an inhaltlicher Gediegenheit znmlndest gleichkommt, sei hiemit gefälliger Beachtung und Würdigung empfohlen. Prochaskas Illnsirierte Jahrbücher genießen allgemein wohlverdientermaßen den Nuf, zu deu besten Erscheinnngen der heutigen volkstümlichen Literatur zu gehören. Es ift in diesen Jahrbüchern für den niedrigen Preis von 1 Mark 50 Pfennig überraschend viel geboten: an vortrefflichem Tert, guter Illustration und an tadelloser Ausstattuug. Telegramme lies l. l. TelMllpljtN'KlilrcsPntleliz-NllttM. Wien, 25. April. Nach einer der Politischen Korrespondenz ans Petersbnrg zugehenden Meldung ist die Umwandlung des Kabinetts in ein liberales als feststehend anzusehen uud die Durchführung dieser Neugestaltimg demuächst zn erwarten. Die Stellung des Ministerpräsidenten Stolypin erhält dnrch die Entwicklnng, welche die politische Lage nnnmehr nimmt, eine neue Kräftiguug. Prag, 25. April. Seit gestern abend herrscht hier ein starker Sturm, der vielfach Schaden angerichtet hat. Hente vormittag stürzte von einem dreistöckigen Hanse in der Melantrichstraße eine etwa 25 Kilogramm schwere Dachverzierung aus Sandstein herab nnd traf einen vorübergehenden zwölfjährigen Knaben, dem die Hirnschale zertrümmert wurde. D^r Knabe war sofort tot. Ein zweiter vor» übergehender Knabe wurde leicht verletzt. Salzburg, 25. April. Schneeschmelze und warmer Negen verursachen ein allgemeines Steigen der Wasserlanfe. Eine unmittelbare Hochwassergefahr besteht derzeit jedoch nicht. Der Negen hält an. Innsbrnck, 25. April. Seit gestern fällt starker warmer Negen, wodurch Lawinenstürze und starke Schneeschmelze verursacht werden. Döberitz, 25. April. Als Prinz Eitel Friedrich gestern den Dienst bei seiner Kompanie beginnen wollte, schente das Pferd vor einer roten Signal-fahne, die ein Unteroffizier trug. Das Tier schnellte mit dem Kopfe in die Höhe und schlng den Prinzen Sailer ^citimg Mr. 95. 863 26. Stpril 1907. so heftig gegen die Nase, daß «r bewußtlos vom Pferde sank. Die Meldung, daß der Prinz eine Gchirnerschntteruna, erlitten habe, ist unbegründet. Er klacite über heftige Kol>fschnn'rzen, die aber bereits nachgelassen habcn. Sein Befinden hat sich bedeutend gebessert, so daß Prinz Eitel Friedrich voraussichtlich am SmnZtaa, wird nach Potsdam zurück^ kehren köunon. Bozen, 25. April. Heute um 5 Uhr 58 Minuten früh wurde hier ein kurzes, ziemlich heftige.s Erdbeben verspürt. Verona, 25. April. Heute um 5 Uhr 51 Minuten früh wurde hier ein starkes wellenförmiges Erdbeben verspürt. Um 7 Uhr 9 Minuten erfolgte ein zweiter leichter Erdstoß. Der Bevölkerung bemächtigte sich eiue Panik, ein Zwischenfall ereignete sich jedoch nicht. Nom, 25. April. Heute früh, kurz nach 6 Uhr, Wurde in Padua, Salo, Mantua, Cremona, Pia-crnza nnd Urbino ein Erdbeben verspürt, das auch von den Observatorien in Domodossola, Moncalieri, Porto Mauritio, Modena und Florenz verzeichnet wurde. Verstorbene. Am 24. April. Max Hirschman, Arbeitcrssohn, 6Mon., Wiener Straße 6, Linneliitl» capiNkrik. — Anna Muni, Vcsitzcrsa.atti,i, 48 I,, Radetzlystrahc 11, OLmoutia, — Josef Sralar, Vesitzerssohn, 7 I., Austraße 1!1, i'oiicarclitiL. Am 2 5. April. Franz Ursic, Wachszichergehilfe, ^4 I., wurde am Ambrvzplatze erstochen. Im Iivilspitale: Am 2 3. April. Josef Poor. Privatbeamter, 62 I., Iu8uss. valv. llnrtHL. Meteorologische Beobachtungen in Laibach. Teehöhe 306 2 m. Mittl. Lilftdrnck 736 0 mm. 171^2 ÜTN^ ^732^1 l 20 5^NW^maßiss > halb bew. > ^ 9 U. Ab. 733 3 135 S, schwach____bewölkt_______ 2l;> 7 U. F. !734-0j 9'0 O.mäßig' i » ! l)'0 Das Tagesmittel der gestrigen Temperawr 14 2°, Nor« male 11 3°. Verantwortlicher Redakteur: Anton Funtel. Sinlaclung Xlll JalmMnammlung äer ^auen-0l'>>e!d Wave AUllcmeinl: Staais-schul». Einheitliche Rente: lunv. stcncifrei, Krone» (Mai-Nov.) per Kasse . . y^'l 98-?< dcttu (Jan,-Juli) per Kasse ü» 4' »8 6«' ^ 2«/^ ii. W. Nuten (Fcbr.-Aull,) per Kasse......999' ln 120 sl. 5"/„ü»u--^c-. Ewatsschnld d. i. Reichs« rale vertretenen König« reiche und Länder. ölsterr. Ouldrente, stsr,, Gold . per nasse .... i«/„ >l<^ n? ^ l.stcrr. 3>e»!r in Kronenw. stfr., Kr. per Kasse. . . 4"/„ 98-K> «8-?< detto per Ultimo . . 4"/« 9X5» <»8?! Ost. Iüvcftitions,-Rente, stfr., Nr. per Kasse . I'/i Vs, » 88'85 Flftvl!»!,U'Htlllll!>schuld. oeilcklllbungln. Ellsabctlibal,» in G., steuerfrei, zn 10,000 fl. . . . 4"/n --- —-Franz Iuses'Nahn in Silber (did. St.) . . . 5 >/,,"/„ >23'4<> l24'3!> Gal. Karl Lndwia-Vahn (dlu. Stücke) Krune» . . 4°/, 9»'2<> !>0 3< "»udulsbal)» in Krunenwähning, steucrfr. (bill. St.) . 4"/<, 98'45 89 4r lliorarlbeigcr «ahn, steuerfrei, 4U0 ttroncil . . . 4"/„ 9« 5« «9öu Zu zwn'»schultwllschltlbunntu °bge^»P^tt lklstnli«!in.gkN»n Elisal'rth.V. 200 fl. KÄi. 5^,, von 40« Kruncn .... 48«'l»l 4N8 ^, dettu «inz-Äubweis 2U0 fl. ü, W. S. 5^7« .... !»3-- 43k-5,^ °etlo Salzburli Tirol 2U0 . ö. W, S. b"/„ . . . .429'- 4ü2ü< Weld Ware yl>n> finale )ui Za!>lnng Ubti» nommtnt ßllenbllhU'Vllulltlll«» Vbllgatlunln. Botin,. Westbahn, Em, 1895, 40« Kronen 4"/„.... 99'3U 1l!U 3> Lllsabellibahn 6NU und »U0N M. 4 ab w"/„......11»>'4N l<7 4U Elisllbrlhbalnl 400 und 20(w V!. 4"/„........1!?'0b 1l» Ok, ^ranz Josef-Vahn Tm, 1884 (biu. St.) Eilb. 4°/u . . 9« uo !»»-Nl Galizische Karl Ludwig - Bahn N!> Nü 70 4"/„ deito per Ultimo 112 l>0 n^ ?l'/,°/u detto Per Kasse . 88 l<> »3 g> ling, Prämien.Anl. k lou fl, . i>>/«!> l!w,<^ detto K ^0 sl, . N»7'U5> II,!» 35 Theis,Meg,-Lose 4"/o . , . 14« «!> lü>i /,<>/„. , 99-7U ION 65 5"/„ Tunan Neg.^lnlelhc 187« I0gü0 i04'K< Wiener Verlehr«°A»leil>e 4°/^ 98 9^> 99'9i bettu 1900 4°/„ 9«-9ü üü'95 Anlehen der Stadt Wien . . ioü - 10« -detto (L. od. G.) . . . 12I-— ,-^ — dettu (1894) . , . . 9«-?5 9??.', detto (1898, .... UU'L» 99 e« betlo (1900) .... 9«'«" !!«'!»>, 45, Uursebau-Anlehen verlosb. 5°/„ 99 <0 100 4> Uula. Staatöeifenb.Hyp.-Anl. 1889 Gold . , . . tio/u 119-6!» ,20 «!' Vulss. Slaale. Hypothekar Anl, 189li .....«°/, 12»-6l tLI-»;^ Veld Ware Pfandbriefe,c. ^ude»lr..lllln,ust.in50I.»l,4"/<, 98 30 >!9'10 Vohm, Hl,potl,elenbll»l veil. 4"/i> 99-ii, i0,»-ih ^culrcN Vud. Nrcd.-Al., üsterr., 45 I. verl. 4'/,'V« . , , 10150 102 L! MnlralVoo.-Kreb.-Vl., üsterr., 65 I. Verl. 4°/» . , , , 99'IC 1S0'10 nred.-Inft.,ijsterr..f.Ncrl..Unt. u.üffentl.Arb.Kat.^vl.4°/« S8'lO 99-Landeöb. d, Kön. Galizicn und Lodom, 57'/, I. ruckz. 4",^ 97-2!» 98'2!, Mähr, Hypothelenb. verl. 4"/, 98 6<> 99 bk> N.»üsterr. Landes.Hyp..Anst. 4"/^ 99 10 100 10 detto inll. 2"/uPr. verl. li»/,"/« 9i-?k> 92 7t> detto K.'Schuldsch, verl. »>///,, 91-5» 92l>0 detto verl. 4"/„ 99 — 1N0-- Oslrrr,.unaar. «an! 50 jähr. verl, 4"/u ü. W.....99-Ü5 10u 25 dettu 4"/(, Kr.....9975 100-75 Sparl. 1. üst,, «O I. verl. 4°/« 101 20 i«2 20 Eisenbllhn-Prioritats-Obligationen. ^erdiuandK'Nurdbahn Em. 1886 —— —-- detto Em. 1904 —-— —-— Österr. Nordwestb, 200 fl. S. , l043<: ,05 8< ^iciatsbllhn 500 Fr..... 410 vc, —-^ HÜdbahu il 3°/« Jänner. Juli 500 ffr. (per St.) , . , 3c3 75 »05 75 Südbahn k b°/o..... 122 60 123 Li Diverse Lose ,pcr Stück), Derzlnellcht k«se. °/<> Äodenlredlt'Lose Em, i««0 27150 281 5l dett» Em. 1889 282-50 Ä5li bli ü "/„ Donau > Negnlieruugs - Lose ION fl. ü. W..... 247 — 257 - -erb, Präm..«nl. v.ioo Fr. 2"/„ 9«-25 106 25 zinverzlnlltcht kos«. Budap,'Vasi!ila (Dombau) 5 sl. 2170 23-70 Kreditlose 100 fl...... 437— 447 — Clarli'Lofe 40 sl, K, M. . . is«!'- 14L-- lDsenrr Lose 40 sl..... 175— 18:> — PalsfU'Lose 40 fl. K. M. . . 170- - I8O- ^ule» Kreuz, üst. Ges. v., 10 sl. 4560 4?>u!e» Kreuz, mis,. Vcj. v., 5 sl. 2? 40 29 40 Nudols'Lose 1«) sl...... -— —- ZalM'Luse 40 fl. K. M. . . 18»'— 196'- Geld Ware Türl. E..«..«nl. Präm.'Obllg. 400 ffr. per Kasse . , , 19» 50 19l-50 delto per M. . . . 190 75 191-75 Wiener Ku!«N!..Lufe v. 1.1874 181-- 491- -«ew.'Sch.d. 3"/uPram..Schuld«, d. Vobe»lr,.Änst. Lm. 1889 77— «5-- Altien. HlllNlPort'Bnlllnehmunzen. «ussig'Tepl. Eisenb. 500 sl. 2475-— 2477 — Volmi. Nordbahn 15,0 sl. . 349-80 3514^ Pufchtiehrader liisb.500 fl. KM. »000 — 3 Ges., 1., t. l. prw,, 500 fl. KM. 1034 — 1040- Tnr.Äodenbacher «iifb. 40« Kr. 560— bß«-— sserdinllnd«.'Norbb.1U0Usl.KM. 5ö7U — L«<,0-Lemb.'Czern.'Iassy > Eifenbahn» Welcllschllft, 200 fl. E. . 578— 579-50 Lluyb.osterr., Trieft..bWsl.KM. 486— 492-- Österr, s!orbwestl>at,n 200sl. S. 436 — 488- dello(llt. U.)20U sl,S. P.Ult. 429 Ü0 461-50 Pran-DuzerEisenb.i'Msl.abgst. 225- 226 90 Staat«r!sb, 200 fl,S. per Ultimo 68i?5 682 ?i, Sübb. 200 fl. Silber per Ultimo 184-5» 135-5«, Eüdnorddeiiüche Verbindunasb. 200 fl. KM...... 404 50 4U4 75 Tramway. Ges., neue Wiener, Prioritäts-Altien 100 fl. . --— —'— Ungar, Westbahn (Uaab'Graz) 20» sl. S....... 408'— 404-75 Wr, Lolalb..Altien.Oes. 2lX> sl. 190— 196 — Vanlen. Anglu.Östcrr. Vanl, 120 sl. . . 306- 307- Banlverein, Wiener, per Kasse - — -'- detto per Ultimo . . . 5461» ->4/-i'.' Äobeulr..Anst. üstcrr.,200fl.S. l»>64'— 1069-- Zrn>-5^ Drpusileubanl, allg.. 200 fl. , 460-- 451-Eölumple. Gesellschaft, nieder» üflerr.. 400 Kronen . . . b?4 ü« 577'— Giro» und Kasseuverein, Wiener, 2U0 fl........ 458'— 464 — hypolheleubanl, österreichische, 200 fl. 30"/^ E..... 28"'— L89'— Lllndcrdanl, üstcrr., 200 fl. per Kasse....... -'— —'- detto per Ultimo .... 445 50 446'50 „Mcrlur", Wechfelst.'Ältien. Gesellschaft, 200 fl, . . . «31 — 825- Weld Ware Österr.'una. Äant I4uo Kronen 1764- - l?7ö' — Unionbanl 200 sl...... Kn6 — 567-— Verlrhröuanf, allg., 140 fl, . »»6— 339 — zndnftlit'Znttrnehmungtn. Äangef., allg, österr., 10U fl, . 12»'— 187-— VrurerKohlenbergh.-Gel.ioasl, 728— 730-— Hisenbahnw,.Leihg,,erste, 10»fl. 206— 204W ,,li-!bem>ihl", Papiers. u.V.»G. 20175 20»-?ö (tlcltr,«Ges., allg. österr., 2«0 fl, 4»b— 4»« — detto inter»at.,20Ufl. 630— 681-5U Hirtenbergrr Patr.», Znndh. u. Met.'ffabril 4uo Ki!. . . 1133 — 1143 — Liesinger Brauerei 100 sl. . . 280— 2»H — Montan.Gefellsch.,osterl..alpine 604-9!, No5 95 „PuIdi'Hnttc". Tiegelgujistahl» ss..A..G. 200 sl. ... 480— 486--Lrager Eisen»Ind.»Gcj. Vm. 1905, 200 fl...... 258N-— 259ö — Nimll'Murann > Salgo>Tarjaner «iisenw. 100 sl..... 551-85 l»52 2z 2lllgo