Nt. 274. Dommstllg, 29. Nolicmbci 1900. Jahrgang 119. Mung. ^", "«"^"°«prel»: M!t Post versend» I'«: nanMrlg l>0 X. hlllbjllhrlg 1b «. Im Comptoir: ganz» b!« zu 4 Zellen K« b. «rUhere pe" Zette «ll k z bet »steien Wiebeiholunge» per Zelle N b. Die .«aibacher Zeltung» erscheint ta„l!ch, m!t Ausnahme der Sonn- m,b c>,,,_^^ ^. «. . . "^" sich «longreftplatz Nr.». dl« «edactlon D°lmat!n.<»°l,e Nr.s E.«ckswnk7,^^^^."'" befinde» vorm.ttag«. Unfranllerte «r.efe «erben n« NllN"^ ' ^ ' °« ' vierteljährig . ».»<». ""l'ch... 2 . »0 . monatlich... I . 85 « 'lionn b'e Zustellung ins Haus sür hiesige "nenten per Jahr ü Kronen. pdrt^!?^ ^ie Pranumeratwns - Vetrage wollen '"frei zugesendet werden. >^^^Ig. v. Kleinmayr se Fed. Kamberg. Amtlicher Cheil^ ^ sich Ieine l. und k. Apostolische Majestät ^ereizt""^' ^" ^' ^' ^" °^"^ "°^ Budapest llller^Ä/ k. und k. Apostolische Majestät haben mit "NetaWer Entschließung vom 7. November d. I. Vlof?M zu gestatten geruht, dass dem ordentlichen ^raa k lb" böhmischen technischen Hochschule in ^«Ä"^ Karl Zenger anlässlich der über ^hestll?" "legenden Uebernahme in den bleibenden von«',."" 'n neuerlicher Würdigung seiner vieljährigen Ochsten yl" Dienstleistung der Ausdruck der Aller-Anerkennung bekanntgegeben werde. ^ller^n ^ und k. Apostolische Majestät haben mit °Uttm.V? Entschließung vom 16. November d. I. M uX^" gestatten geruht, dass dem mit dem ^erins^ ^"alter eines Regiernngsrathes bekleideten ?Upla b" Normal-Aichungs-Cominission Jakob °leib^" "llässlich der erbetenen Uebernahme in den ^frj^" "uhestand der Ausdruck der Allerhöchsten ^enstl.is? ""t seiner vieljährigen vorzüglichen "Nung bekanntgegeben werde. i,??" ^t^" Nmtsblatte zur «Wiener Geltung, vom 27. No-^eu^l/^- 271) wurde die Wciterverbreitung folgender Nr i»''^ ^elboten: Nr 3^""^. ^ «Kom^r. vom 18. November 1900. ^ ülr' A ^."^ll XX. vom 17. November 1900. vom 18. November 1900. ____ Mit Vrschlag wurde belegt von der l. l. Bezirlshauptmann. schaft in Trautenau die Münchener Odinspostlarte Nr. 39 nach §63St. G. Vom l. l. Lanbespräsidium für Krain. Laibach, am 26. November 1900. Nichtamtlicher Theil. Frankreich. Man schreibt aus Paris, 25. November: Bis zum Schlüsse der außerordentlichen Kammersession, der wahrscheinlich am 29. December erfolgen wird, dütfte die Regierung wohl kaum irgendwelchen Schwierigkeiten begegnen. Unter den zahlreichen Interpellationen, die jetzt jeden Freitag in der Kammer zur Verhandlung gelangen, befindet sich auch nicht eine, die zu Ueberraschungen für das Ministerium Anlass geben könnte. Es muss vielmehr constatiert werden, dass das Ansehen des Ministerpräsidenten im Parlamente stelig gewachsen ist, und aus der Aufnahme, welche die jüngsten Erklärungen des Herrn Delcasft über die chinesischen Angelegenheiten gefunden haben, darf man schliehm, dass der Minister des Aeußern sich gleichfalls des vollen Vertrauens der Voltsvertretung erfreut. Die nationalistische Partei muss sich jetzt darauf beschränken, eine Theilwahl für den Pariser ^ Gemeinderalh als einen Sieg zu feiern, während alle ihre propagandistischen Bemühungen in der Provinz sich als vergeblich erweisen. Es zweifelt auch niemand daran, dass, falls Neuwahlen für die gesetzgebenden Körperschaften stattfänden, die republikanische Partei neue Siege erlangen würde. Allein man kann es bestimmt in Abrede stellen, dass die Regierung die Absicht hätte, durch Auflösung der Kammer gleich zu Beginn des nächsten Jahres verfrühte Neuwahlen herbeizuführen. Die Genehmigung des Budgets für 1901 dürfte, wie man nach dem Gange der Verhandlungen erwarten kann, noch vor Ende dieses Jahres erfolgen. Dieser so fetten erreichte Erfolg ist den Bemühungen der Abgeordneten zu danken, welche den diesbezüglichen Anregungen der Regierung Folge geleistet haben. Wenn das Budget im Palais Bourbon vor dem 15. December angenommen sein wird, so dürfte der Senat, dessen Commission die Vudgetberathung bereits begonnen hat, wohl zustimmen, dass der Voranschlag sofort in Dis- cussion gezogen werde und die Abstimmung im Verlaufe von zehn Tagen stattfinde. Zu den Fragen, welche mit dem Complexe der chinesischen Angelegenheit im Zusammenhange stehen und bei der Ordnung der letzteren gleichfalls eme Regelung erheischen werden, gehört diejenige, betreffend das französische Protectorat über die katholischen Missionen im äußersten Orient. Aus Paris wird zu diesem Gegenstande gemeldet, es sei zu erwarten, dass der Vatican die Aufgabe der Feststellung und Vertretung aller Forderungen, welche gegenüber der chinesischen Regierung in Bezug auf katholische Missionäre und Missionen ohne Unterschied der Nationalität geltend zu machen sind, Frankreich zuweisen werde. In einer Mittheilung unseres römischen Berichterstatters für vaticanische Angelegenheiten wird die principielle Bedeutung dieser Frage hervorgehoben und der Ueberzeugung Ausdruck gegeben, dass der bevorstehende Aufenthalt des Bischofs Msgr. Favier, apostolischen Dele-gaten in Peking, in Frankreich hauptsächlich die hier-über zu treffenden Vereinbarungen zum Zwecke haben werde. Msgr. Favier. der aus Paris nach Rom kommen wird, ist bekanntlich ein höchst eifriger Vertheidiger der französischen Prolectoratsansprüche, die in den letzten Jahren von mehreren Staaten, namentlich Deutschland und Italien, zurückgewiesen wurden, und das Pariser Cabinet könnte leinen geeigneteren Anwalt zur Förderung seiner Interessen in dieser Richtung beim Vatican finden, als ihn. Die ohnehin heikle Frage bietet infolge ihrer Verflechtung mit dem dornigen chinesischen Problem selbstverständlich noch mehr Schwie« rigkeiten als früher, da man aufs sorgfältigste darauf bedacht bleiben muss, dass durch die Auseinandersetzung hierüber keine Keime von Misshelligkeiten in das Einvernehmen der in Ostasien zusammenwirkenden Mächte getragen werden. Es sei vorauszusehen, dass das päpstliche Staatssecretariat, dessen Politik in jeder Richtung eine Frankreich freundliche ist. auch in dieser Sache dem Pariser Cabinette Beistand leisten werde um das Protectorat Frankreichs über die katholischen Missionen in Ostasien, wie es im Tien.Tsiner Vertrage von 1860 festgestellt wurde, in so weitem Ausmaße, als dies bei der geänderten Constellation möglich, aufrechtzuerhalten. Feuilleton. "Capitel- und Stadtlirche in Rudolsswert. ^gie^" Leibenden Andenken an das fünfzigjähriges !V°Nj Z ,'läum Seiner Majestät des Kaisers lMlii^^.sef I. und das fünfzigjährige Priester- ^! burner Heiligkeit des P a p st e s L e o XIII. des Capitularpropstes, Herrn A in L ? Albert, die Capitel-und Stadtpfarr- °lle Fen^ ^liiert im Presbyterium fünf Pracht- ^ V" "halten, welche, im gothischen Stile aus- ' anreise 'U" ^aubornamentil ausgefüllte Mah- ^ Com..."^ Fenster an der Evangeliumsseite ober >Ul,a 3'""stische stellt die allgemein bekannte Be-«er "^ Grafen Rudolf von Habsburg mit dem Klette in >, G'eßvache dar. Graf Rudolf, mit dem Mlleide l^ H""b, in prächtigem, carmoisinrothem ! Her b'?s/i ^" das reich gezäumte Ross, welches der L Pries ^". W, am Zügel durch den Gießbach. ! K 3n,„.' eme ehrwürdige Erscheinung, hält die Ulnabe t.«"9 wie segnend emporgehoben. Der ?lein. in M " der einen Hand das Verseh-lU daz N,?.er anderen die Laterne und durchschreitet tz^M U^s""sser, während der gräfliche Knappe Wheete?"?e des waches, die rechte Hand mit dem s<>lde bil^^"et. kniend dargestellt erscheint. Das der Glasmalerei. Man ^Gr« .? N"ss mit dem Vorderfuhe die Tiefe "° und den Halt am Grunde prüftn und mit weitgeöffneten Nüstern das reihende Wasser durch, schreiten. Es steht mit den Hinterfüßen noch am Ufer, Während es sich mit dem Vordertheile bereits bis an die Brust im Wasser befindet. Unter der Gruppe liest man die Inschrift: «1273 Initm lladsdui^ongia», rechts vom Wappen von Habsburg mit der Grafen» krone links vom Wappen von Krain mit der Herzogskrone umgeben. Das zweite, das sogenannte «Kalserfenster», rechts neben dem Hochaltare, stellt Seine Majestät den Kai er Franz Josef I., im Betstuhle kniend, im Thronornate dar. Das Antlitz des Kaisers mit seiner Milde und Gottergebenheit ist sprechend ähnlich. Hinter dem Kaiser sind dessen Namenspatrone, der heilige ssranciscus und Iosephus, zu sehen, während die Mutter Gottes, mit dem Jesuskinde am Arme, dem Kaiser wie grüßend entgegenzukommen scheint. Oberhalb des Kaisers erblickt man Christus am Kreuze; wie schirmend breiten sich dessen Hände über dem Haupte des Kaisers aus. Unterhalb der Darstellung ist zwischen dem österreichischen Reichswappen mit der Kaiserkrone und dem goldenen Vliese und dem Wappen des König, reiches Ungarn mit der Stefaus-Krone die Inschrift: «1848 —1896 In Usluorillm ^nuoruni HL^iluini»» zu lesen. Das dritte, hinter dem Hauptaltare befindliche Fenster besteht aus grünlichen Butzenscheiben. Auch bei diesem Fenster sind die Maßwerte mit Laubornamentik ausgefüllt. Im vierten, unmittelbar neben dem Hochaltare an der Epistelseite befindlichen Fenster ist Seine Heiligkeit Papst Leo XIII. dargestellt. Der heilige Vater ------- befindet sich in kniender Stelluna- vor ikm"tt^7?^ MW Petru«. ihm die «es'Milge de« heiligen Nalei« M auf Nm «3r U'«"«en «,ld° »««gezeichnet getroffen, Ar be« ^Nllum X. angebracht """UU.I-!» ^n Neider I««er H°llauer. »U^ge. mifg'^n« Da das Collegialcapitel eben vom Kaiser Mari Uan I- gestiftet und auch die Stadt seW von d n Habsburgern lmmer in der fürsoralichsten Wpi3 unterstützt und gefördert wurde.' wa es eine glüN Idee des Herrn Propstes Dr. Elbert. gerade t.3-Vorwurfe auf den Glasgemälden zur Ausfü^H 1365 '^N^- h" bekanntlich Rudolfswett am 7 Avril Laibacher Zeitung Nr. 274. 2260 29. November 19^ Politische Uebersicht. Aaibach, 28. November. Das «Vaterland» reagiert auf die Betrachtungen der < Montagspresse» über die künftige Politik der Südslaven und findet es sehr beachtenswert, dass dieses Organ der deutschen Gemeinbürgschaft die wirtschaftlichen Interessen der Alpendeutschen und Alpenslaven denen derSudetendeutschen und Sudetenslaven entgegenstellt; das müsse als entschiedene Verur-theilung der ganzen politischen Doctrin der deutschen Gemeinbürgschaft bezeichnet werden. Der Artikel enthalte das Geständnis, dass die jetzigen politischen Einrichtungen der Reichsraihsländer die zweifellose Präpotenz der Sudetenländer statuieren und dass diese Präpotenz eine große wirtschaftliche Schädigung der Alpenländer im Gefolge habe. Aus Rom wird gemeldet, dass in derKammer bis jetzt 53 Interpellationen und 103 Anfragen eingereicht worden sind. Aus der Reihe der ersteren ist jene des Abg. del Balzo über die Vorgänge in Marokko hervorzuheben. Unter den Anfragen befindet sich eine des Abg. Cottafari, betreffend die Ausweisung italienischer Unterthanen aus Oesterreich-Ungarn, sowie eine des Abg. Fradeletto über die Motive zur Landesverweisung des italienischen Journalisten Josef Borghetti aus Trient; endlich sechs Anfragen über den obligatorischen Gebrauch der englischen Sprache bei den Gerichten in Malta nach Ablauf von fünfzehn Jahren, wo bisher die italienische Sprache die osficielle war. Die italienische Presse hat bekanntlich die auf Malta bezügliche Anordnung der englischen Regierung sehr lebhaft erörtert, da sie darin einen Schlag auf die nationale Ausbreitung Italiens und seiner Sprache erblickt. Aus Madrid wird geschrieben, dass vom jüngsten carlistischenAufstande kaum irgendwo noch ein Funken aufsteigt. Die Führer der aufrührerischen Banden sind nur mehr darauf bedacht, sich in schwer zugänglichen Verstecken oder durch Verlassen des Landes dem Arme der Staatsgewalt zu entziehen. So hat sich jüngst der eine dieser Führer, Casteloi, mit sechs, sieben Anhängern über die Grenze geflüchtet. Des verwundeten Führers Pep us, der sich verborgen hält, hofft man bald habhaft zu werden. Nach einer Meldung aus Constantinopel ist die an die russische Botschaft gerichtete Note der Pforte, worin letztere erklärt, dass die bis Ende dieses Jahres fällige Rate der Kriegsentschä-digungs. Rück stände Pünktlich bezahlt werden wird, die Folge von Schritten, welche der russische Botschafter, Herr Sinowiew, in dieser Angelegenheit gemacht hatte. Die russische Botschaft war unterrichtet worden, dafs die für den Dienst der Kriegsenlschädigungs-Zahlungen bestimmten und von der Ottomanbanl verwalteten Vilajetseinnahmen theilweise anderweitig verwendet wurden, und erhob Vorstellungen bei der türkischen Regierung. Als Antwort darauf übermittelte die Pforte die erwähnte Note. Der Verlauf des Gedankenaustausches der Mächte Über die bekannten «unwiderruflichen Beschlüsse» des Pekinger diplomatischen Corps berechtigt zu der Erwartung, dass ungeachtet der etwas allzu kräftigen Betonung, welche die Meinungsverschiedenheiten in der Sühne- und Enlschäoigungsfrage in der amerikanischen und in einem Theile der russischen Presse gefunden haben, eine Verständigung der Cabinette auch inbetreff dieser zwei Punkte ebensowenig ausbleiben wird, als in früheren Phasen der chinesischen Angelegenheit, wenn auseinandergehende Anschauungen durch gegenseitiges Entgegenkommen auszugleichen waren. Als die vermittelnde Basis zur Erhaltung des Einvernehmens der Interventionsmächte gelte in diplomatischen Kreisen, dass die Forderung der Todesstrafe für die Rädelsführer in China bei grundsätzlichem Begehren dieser Strafarl, als der dem Verschulden angemessenen, nicht in die «ääcision iri^vooad!«» einzureihen sei und dass den Bedenken, welche die durch Chinas Leistungsfähigkeit bedingte Erreichbarkeit der Entschädigungsforderung zum Gegenstande hatten, zunächst, da ja für die Ermittlung fester Ziffern vorläufig keine Grundlagen gegeben sind, im Principe Rechnung getragen wurde. Tagesneuigleiten. — (Man kann viel Geld verdienen), auch wenn man kin Confectionsgeschäft besitzt, das erfahren wir aus folgenden, auf Thatsachen beruhenden Angaben: Freytags «Soll und Haben» brachte dem glücklichen Verfasser mehr als 1 Million Mark ein. Jedes Jahr wulde eine neue Austage gemacht. «Die Ahnen» von Gustav Freytag wurden mit 420.000 Mark hono-riert. Die «Gartenlaube» zahlte für einen Roman von der Marlitt 15.000 Mark. Ebers erhielt für jedes Exemplar seiner Romane 1 Marl, cs find im Laufe der Jahre über eine Million solcher Exemplare abgesetzt worden. Hackländer hat rund 350.000 Mark verdient. Kretzers «Irrlichter und Gespenster» erzielten ein Honorar von 18.000 Mark. Reuter, mit seinem Trstlingswerte abgewiesen, hat später jährliche HonorarantlMe im Betrage von 5000 bis zu 20,000 Thalern bezogen; seine Welle find heute in mehl als 1,720.000 Einzelbänden verbreitet. Scheffels «Trompeter von Säklingen» (1854) hat einen Absatz von 300.000 Exemplaren ge° funden; «Ellehard» wurde in mehr als 200.000 Exemplaren abgesetzt. Sudermann erhielt für seine Romane «Frau Sorge» und «Kahensteg» je 3000 Mark, für «Es war» 20.000 Mark; von seinen Dramen brachte ihm «DieEhre» allein mehr als 100.000 Mark Tantiemen; für das bloße Uebersehungsrecht zweier Dramen boten ihm die englischen Bühnen 50.000 Mark u. s. w. Hauptmanns «Fuhrmann Henschel» war zwei Tage nach der Publication des Werkes in vier Auflagen vergriffen; gleichzeitig wurden die nächsten vier Auflagen durch Vorausbestellungen erschöpft; «Einsame Menschen» sind in 10, «Die Weber» in 22, «Hannele» in acht, «Die versunkene Glocke» in 44 Auflagen erschienen. Dazu kommen noch die Theater-Tantiemen dieses Dichters. — (Ein Recrut als — Großvater.) Dies dürfte wohl der höchste Record auf dem Gebiete des Heiratswesens sein. Dieser glückliche Recrut genügt gegenwärtig bei der ersten Batterie des 1. Badischm Feldarlillerieregiments Nr. 14 in Gottesaue seiner Militärpflicht. Er stammt aus Walldürn und ehelichte vor Eintritt in das Heer eine Witwe, welche ihm mehrere verheiratete, zum Theile schon mit Nachkommen beglückte Kinder in die Ehe brachte. — (Der Vesuv) ist seit Samstag in großer Thätigkeit. Ein ungeheurer Lavastrom flieht in das Thal hinab und verursacht dort Explosionen, die bis nach Neapel hin gehört werden. Sämmtliche Fremden, die sich in Rom befinden, sind nach dem Süden gereist, um das großartige Schauspiel zu bewundern. — (Der Vrigant Musolino in der 2 teratur.) Dem famosen calabrischen Banditen ^ ^ lino sind, trotzdem er erst 24 Jahre zählt, bere - ^ Ehren des Lorbeers erblüht. In Neapel ist """"" ^ «Musolino-Lied» («^ o»,,xona i ^U3olmo') eW' „ das hoffentlich bald Gemeingut der mit dem V"° ^ nahe verwandten Camorra weiden wird. Außerdem ^ hat ein neapolitanischer Offenbach eine Operette ln ^ Acten «II dri8»i>^ kluÄuUno» cvmponiert, die i^ ^ in S. Carlo, wohl aber im Teatro Partenopeo.aUW ' werden und das Publicum sicher weidlich a"il>"?, ach' — nämlich die Neuauflage der berühmten ^"' fchen Gendarmen, die stets zuspät kommen. Auf den u ^ Musolino — den richtigen, nicht den der "M" „, ist übrigens ein Preis von 30.000 Francs geM w' und außerdem sollen die Veamten, Soldaten oder ^I" ^ die ihn lebend oder todt fassen, fofort avancieren.^ ihn ganz sicher zu bekommen, hat man soeben ' ^ 120 Mann nach den Bergen abgesandt, ob"°"l Biedere heute wohl längst nach dem nahen Hellas ew' ^ ist, um unter dessen ewig blauem Himmel die mcy ^ schaft seiner neulich verstorbenen Tante Earmela i zehren und Kraft und Muth für neue Thaten zu I^h — (l>«l'i,Ltuulu mobile.) Der Aau ^ Maurermeister Josef Schennach von Lermoos "« , Tischler Josef Klotz in Bichlbach haben, wie die '^^i> mittheilen, einen Mechanismus construiert, dmch ' ^ das Problem des i^rpetuum modil« nahezu gel ^ Der Mechanismus soll geeignet sein, alle anderen, '„ für den Kleinbetrieb als den Großbetrieb noth'" ' Kraftmafchinen zu ersetzen, und wird seine Anwendung ^ Inbetriebsetzung kleinerer oder größerer Wecle !" ^ geringen Kosten verbunden sein. Baumeister VN) ^ ist daran, seine Construction patentieren zu "1!^ ^ wird dann mit weiteren Mittheilungen vor die ^ lichkeit treten. Wenn seine Mittheilungen "b" ^che» ihm I'orpotuum modilu genannte Maschine den ^9 ^ entsprechen, so ist speciell für kleinere Handw" „ welche eine nicht kostspielige Kraftmaschine '"l W> Betrieb benöthigen, etwas fehr Segensreiches A Y — (Künstliche Diamanten.) ""c stellung künstlicher Diamanten wird wahrscheinlla? ' ^ nächsten Zukunft erhebliche Fortschritte machen- "^ gelang es dem Pariser Chemiker Moissan, die V^ ^ von Kohlenstoff in der Form von Diamanten 5"!'° l» bringen, indem er den Kohlenstoss als feines ^" ^ Metall einschloss. Die theilwelse Krystallisat'"" ^ Kohlenstoffes war der starten Erhitzung der u^ Masse, der Löslichleit des Kohlenstoffes in de" ^»' und dem angewandten ungeheuren Drucke i^u>^ ^ Der italienische Forscher Majorana beabsichtig ^ seinerseits Versuche zur Erzeugung künstlicher Dla« ^. die zur Gewinnung großer Krystalle f^"" ^ Dabei soll der Kohlenstoff unter einen noch Mw ^ gesetzt und für eine beträchtlich längere Zeit unt ^ Temperatur gehalten werden, wie sie von ^" angewandt worden ist. Majorana hält nach seine" < ^^ß Experimenten die Löslichleit des Kohlenstoffes in» ^ für die hauptfächllche Bedingung seiner Umlvano Diamantlrystalle. ^ Sel — (Eine elektrische Nie sensonn" Ml der panamerikanischen Ausstellung, die von An,« ^ werden wird, will man eine elektrische ^ Os? kolossalen Dimensionen als Hauptobject vorführen, ^he nämlich eine Kohlenplatte von außerordentliche ^^, durch den elektrischen Strom bis zur WeM" ^ Das Gerippe sowie die Umrahmung der Fenster wurden aus Aflenzer Sandstein, die Drahtnetze, welche diese kostbaren Fenster gegen äußere Beschädigungen schützen, von der Firma Karl Zupanött in Reifnitz ausgeführt. Die Fenster selbst lieferte die weltberühmte Firma Neuhaufer Dr. Iele, Tiroler Glasmalerei in Innsbruck. — Die Capitellirche in Rudolfswert war in früherer Zeit in Bezug auf die Erhaltung historischer Kunst« denlmäler nicht wenig mitgenommen worden. Nun hat sie in dem dermaligen Propste Dr. Elbert, welcher in ständigem Contacte mit der Centralcommission für Erhaltung der Kunst« und historischen Denkmäler steht, einen eifrigen und fachmännischen Förderer gewonnen. Die Kirche selbst besteht seit 617 Jahren und ist in Kram die einzige, die eine Krypta aufzuweisen hat. Letztere erscheint auf zwei Reihen starker Steinsäulen aufgebaut. Sie wurde feit einer Reihe von Jahren nur in der Charwoche zur Anbetung des heiligen Grabes benützt, von nun an wird in derfelben in den Quatemberwochen auch der Gottesdienst abgehalten werden. Das Capitel stand noch vor 100 Jahren unter der Jurisdiction des Patriarchen von Aquileja, dann wurde es dem Laibacher Bisthum einverleibt. Mehrere kunstsinnige Pröpste aus den Adelsfamilien Lanthieri, ßerderstein und Auersperg residierten in Rudolfswert; italienische Künstler, wie Tintoretto und Correggio, wurden von ihnen mit der Ausführung von Kirchen« gemiilden betraut. Vom ersteren rührt z. V. das noch bestehende Bild des heil. Nikolaus im Hauptaltare, vom letzteren ein Bildnis der heil. Barbara her. Neben dem Hochaltare befand sich feit dem Jahre 1677 ein schönes, vergoldetes Reliquiarium mit den Gebeinen des heil. Felix, welche Propst German Graf Thurn im Jahre 1675 aus den römischen Katakomben hatte bringen laffen. Von diesem Heiligen erzählt die Volkssage, dass er aus Potovvrh bei Rudolfsweit herstammte. Am 12. September 1756 ließ der erste Fürst« Erzbifchof von Görz, zugleich Propst von Rudolsöwert, Graf Karl Michael Attems, die heiligen Ueberreste unter den Hauptalter, woselbst sie sich noch heute be« finden, übertragen. Die Weihkrainer halten sie sehr in Ehren. Alljährlich kommen sie am Sonntage nach dem 12. September in großer Zahl über das Gorianz« Gebirge nach Rudolfswert, um dem heil. Felix ihre Verehrung zu bezeugen. Neben diefem Altare befand sich der Altar der heil. Anna. Auch das Bild dieser Heiligen wurde von dem berühmten Maler Correggio gemalt. Das Presbyterium hat durch die vorbeschriebenen Fenster überaus viel gewonnen. Mit Eintritt der günstigeren Jahreszeit wird es auch einen geschmackvollen Ausputz und ein Lustre in gothischem Stile erhalten. Das Pflaster wird aus Mosaikplatten, das Tabernakel aus Carrara-Marmor hergestellt werden; die Sacristei erhält ein neues gothisches Portal mit Mosaikgemälden. So wird die Capiteltirche in Rudolfswert in nicht allzuferner Zeit zu den schönsten Kirchen in Oesterreich zu zählen sein l —e—. Motzammeö Müllers Man5"' Eine Testamentsgefchichte von E. Spielma«"' >, Es war eine gewerbreiche, wohlhabende ^ stadt in einem norddeutschen Herzogthume, »n ^ mich als Rechtsanwalt niedergelassen N ^ltl" Städtchen hatte sich, obgleich das Amtsgericht ^ zwei ordentlichen Richtern und einem P^Mei^ Hilfsrichter beseht war, auch zu dem Gerlch'H ge< noch eine ganze Anzahl größerer Bauern^ ^M hörte, dennoch der zweifelhaften Wohlthat ""^sB anwaltes in seinen Mauern seit länger "s!^ho' Jahren nicht mehr zu erfreuen gehabt. E» v" B^ früher allerdings immer mehrereAdvocaten^fthB Mit der Einführung des neuen Gerich^B' hatten sich aber diefe bis auf einen vom ^H z zurückgezogen, da sie zu alt und namenM^^ wohlhabend waren, um die altgewohnten ^ her noch mit neuen zu vertauschen. Jener "«^^ de" in Rücksicht auf seine Finanzen — auch "^M' neuen Verfahren in der Praxis hatte .^ v^ müssen, obgleich er nicht jünger war ais '^ W' herigen College«, hatte aber alsbald der «" gesagt. . hie ^ So waren denn Processierende hieroH M ' Rechtsstreite vor dem Amtsgerichte nicht,!""' ^ sondern dazu eines Anwaltes sich bed^^O^e bisher gezwungen gewesen, um Rechtshilfe > "^ st' nächstgelegenen größeren Stadt zu wende«. ^ v bort freilich an Anwälten nicht, aber 1" Hibocher Zeitung Nr. 274. 2261 29. November 1900. sull^' . ^ amerikanischen Elektriker glauben dieses lublw « "^ viele Mühe zustande bringen zu können. Nlw l ^"^^ ^' bis 20.000 Pferdekrafte aus dem Id»«« entnehmen und sie zu jenem Zwecke «an- 23'' ^ die künstliche Sonne groß genug und die loiw c?2 ^^" ^nug sein wird, damit diese eine Riesen-Mb l ^^ Beleuchtung des ganzen Geländes ausreicht, As '^eint "°" slch noch nicht klar geworden zu sein. bird ki""l/"^ ""^ diesem ^^"^ werden mag, jedenfalls tH°f Elektricität auf der Ausstellung hervorragend ver-^ '""» da vom Niagarafalle her, abgesehen von der llkl n 3; ^kisung jener künstlichen Sonne, 5000 Pferde-MM Beleuchtung und Maschinenbetrieb zur Verfügung '^werden sollen. »tt^ (Aus dem Aufsatze eines amerila-eiNtw?< ^chulmädchens) theilen englische Blätter lurz«m , ^"^ "^' ^^ """ Schulprüfung, die vor jähri'" Amerika abgehalten wurde, gab ein zwölf-Kb, A, üt>chen folgenden Aufsatz ab: «Der Knabe ist lttlwna 5 °^r ^ lvlmen auf eine beträchtliche Ent-Aet, l gehört werden. Wenn ein Knabe schreit, ^lkn il> 6"^" Mund wie Frösche, aber Mädchen schort « Mund, bis sie angeredet werden, und dann bar. 3 '" anstündig und sagen es gerade so, wie es lüiln w .. "^ hält sich für klug, weil er dort waten H. H«W ^°^r tief ist. Wenn der Knabe erwachsen "nd b«jr.." ^°^' bann hört er mit dem Waten auf iß ei«, «,."° ^°chle aus, aber das erwachsene Mädchen ^witwe und führt den Haushalt.» ln ^ Kindermund.) Canon Robinson erzählt schick? m^" ^"^ ^ber Nlgerien eine gelungene ^liff!^ ^"^em wurde den Schülern der St. Mary l « ^°"b seine Colonien macht. Zuerst nimmt ldel " . bie Herren Schiller. Weißmüller, ^»ilh^ "° «ühne in den Hauptrollen neuerlich seine l"t blsu^ "^itswirlung °"^' ^a^ Theater war recht 'lichen H ^""b das gut gelaunte Pnblicum spendete ^"° herzlichen Beifall. 1. blitc llel "^ der deutschen Theaterkanzlei.) Ke F""«t die vorzügliche Lustspiel - Neuheit «Der ^lpiels !^"' "°" ^HUo von Trotha (Verfasser des ^° an, ^°^unft.) zur Erstaufführung. Das Stück !^ben Q.'"" Raimundtheater mit größtem Erfolge "ler n ,. Majestät der Kaiser beehrte das Naimund-?tlln,al" °!"ich ber Aufführung dieses Werkes zum ?' Etiick "" ^^"^ allerhöchsten Besuche. Hier wurde , °" boa. '"^ s^bter Sorgfalt vorbereitet und dürfte ^ionell ^^°^ erzielen. — Für Samstag wird die , >^ "^ ^Pereltenneuheit «Die Puppe» vorbereitet. ? 2.2))/I. Kammermusil - Abend.) Sonntag, !^ Unt,, ^."' "bends halb 8 Uhr findet in der Ton- der Herren Hans Ger stner (I. Violine), Dr. Rudolf Sajovic (II. Violine), Theobor Christoph (I. Viola), Heinrich Wettach (II. Viola), Adalbert Syrinek (Violoncell) sowie des Pianisten Herrn Prof. Adolf Slolel aus Trieft der II. Kammer-musil-Abend mit folgender Vortragsordnung statt: 1.) Johannes Brahms: Quartett für Clavier, Violine, Viola und Violoncell, op. 60 in Omoll. (^.Ilegro Iwn ti-oppo, 8e!>ei2o, ^,lä»nto, ^!Ioß,o comoäo.) Erste Aufführung in Lllibach. 2.) W. A. Mozart: Quintett für zwei Violinen, zwei Violen und Violoncell, comp. 1790, v äur. (I^u-ßlietta und ^iiLFi-o, ^(iagio, ^enuottc», ^.Ile^ra.) 3.) Ludw. van Beethoven: Trio für Clavier, Violine und Violoncell, op. 97 in Il-äur. ^Ile^ro moäorato, 8uder2o, ^n(I»»to ellntlldilc m» pori» eon mow, ^lls^ro mo6sr»to und presto.) Local- und Provinzial-Nachrichten. — (Erster allgemeiner Beamtenverein der österreichifch-ungarifchen Monarchie.) Der Verwaltungsrath hat in seiner Sitzung vom 20. d. M. das Ansuchen des Directors Herrn Mrl Mazal um Versetzung in den Ruhestand mit dem Ausdrucke tiefsten Bedauerns über das Ausscheiden dieses Oberbeamten und vollster Anerkennung für die von demselben durch 36 Jahre dem Vereine gewidmete Dienstleistung genehmigt. An seine Stelle hat der Verwaltungsrath den bisherigen Ver-sicherungs'Referenten Herrn Dr. Friedrich Honig zum leitenden Beamten mit dem Titel «General-Secretär» ernannt. Die langjährige Thätigkeit des neuen General-Secretärs gewährleistet auch für die Zukunft das Festhalten an den bisherigen Grundsähen des Vereines. — (Von der Kohlentheuerung.) In dem Circular eines engeren Industriellencomitis an die größeren Industrie-Unternehmungen und Fabriken wird vor dem Anlaufe von großen Kohlenvorräthen gewarnt. Es heißt nämlich unter anderem darin: Die Kohlennoth ist vorüber und es macht sich bereits ein größerer Kohlen-überschuss geltend. Die Industrie hat ihren Bedarf für Monate hinaus gedeckt. Jetzt wäre der günstigste Moment, durch restringierte, nur dem nöthigsten Bedarf entsprechende Bestellungen eine Preisreduction herbeizuführen. Der zutage-tretende Waggonmangel ist darauf zurückzuführen, dafs die Industrie mit Kohle förmlich überflutet wird. * (Laibacher Bicycle-Club.) Vorgestern abends fand eine gut besuchte außerordentliche Haupt« Versammlung des Laibacher Bicycle-Clubs unter dem Vorsitze des Obmann-Stellvertreters Herrn Hanns Ianesch statt. In Erledigung des ersten Punktes der Tagesordnung wurde die Ersatzwahl für den bisherigen ersten Fahrwart Qerrn Baron Zois vorgenommen und Herr Julius Sanderly zum ersten, Herr Karl Kurher zum zweiten Fahrwart gewählt. — Eine längere Debatte hatte der Antrag des Ausschusses, den Fahrsaal mit Acelylengas zu beleuchten und zur Einführung diefer Beleuchtung nach dem Voranschläge der Firma Kaiser einen Credit von 300 k zu bewilligen, zur Folge. Nach den Erörterungen des Vorsitzenden wurde die Herrichlung des Fahrsaales zum Tennisspiele durchgeführt, da jedoch die Spieler hauptsächlich auf die Abendstunden angewiesen sind ergibt sich das dringende Bedürfnis, für eine aus-aiebiae Beleuchtung des Saales zu sorgen. Iu diesem Zwecke sollen sechs Flammen mit 860 Normallerzen stärke anaebracht werden. Der Antrag wurde schließlich mit überwiegender Majorität angenommen. — Auf Antrag eines Mitgliedes wirb einstimmig beschlossen, dem Ob- manne Herrn Inspector Adolf v. Soch er aus Nnlass von dessen Erkrankung das Bedauern mit dem Wunsche auf baldige Genesung zum Ausdrucke zu bringen. .1. — (S a n i t ä t s - W o ch e n b e r i ch t.) In der Zeit vom 18. bis zum 24. November kamen in Laibach 17 Kinder zur Welt, dagegen starben 15 Personen, und zwar an Tuberculose 4, Entzündung der Athmungs-organe I, infolge Unfalles 1, durch Selbstmord 1 und an sonstigen Krankheiten 8 Personen. Unter den Verstorbenen befanden sich 8 Ortsfremde und 9 Personen aus Anstalten. Von Infectionskrankheiten wurden gemeldet: Scharlach 2, Typhus 1 und Divhtheritis 9 Fälle. — (Save-Ueberfuhr.) Dem Grundbesitzer Lorenz Loboda in Gradovlje, politischer Bezirk Laibach Umgebung, wurde die Bewilligung zum Fortbetriebe feiner Seilplättenüberfuhr, nebst einer Kahnüberfuhr über die Save zwischen Gradovlje und Lustthal, unter Verlegung der Ueberfuhrftelle weiter flussabwärts nach Save-Kilometer 166, auf weitere fünf Jahre ertheilt. Gleich-zeitig wurde folgender Tarif genehmigt: für eine Person 4 I,. für ein Stück Kleinvieh 4 »>, für ein Stück Groß-vieh 10 I,, für einen einspännigen Wagen 20 li und für einen doppelspännigen Wagen 40 l,. —o. — (Wieber aus der Polizei-Aufsicht entwichen.) Am 5. b. M kam zur Vezirkshauvtmann« schaft in Rudolfswert der Vater des aus der Polizei-Aufsicht entwichenen, höchst eigenthumsgefährlichen Schuhmachergehilfen Johann Stu pica und wies ein vom Gemeindeamte Unterschischka neu ausgefertigtes, auf seinen unter Polizei'Aufsicht stehenden Sohn lautendes Arbeitsbuch vor, um dasselbe mit der Reisebewilligung versehen zu lassen. Selbstredend wurde das Buch sofort saifiert und der Vater gezwungen, den Aufenthaltsort seines Sohnes bekanntzugeben. Sodann wurde Johann Slupica über Requisition der Nezirlshauptmcmnschast in Rudolfswert vom l. l. Bezirksgerichte in Laibach, in dessen Bereiche er sich aufhielt, bestraft und nach abgebüßter Strafe nach Seisenberg abgeschoben. Nun ist er wieder von bort entwichen. Stupica hat wegen Diebstahles bereits eine sechsjährige Kerleihaft hinter sich; er steht im 34. Jahre, ist von starkem Körperbaue, hat ein längliches Gesicht, blasse Gesichtsfarbe, dunkelbraune Haare, gleiche Augenbrauen und Augen, schadhafte Zähne und einen schwarzen Echnurrbart. Er dürfte sich wieder nach Laibach gewendet haben. —v— — (Viehmarlt in Sittich.) Der am 26. d. M. in Sittich abgehaltene Viehmarlt hatte einen Auftrieb von über 600 Stück Ochsen, gegen 250 Kühe und etwa 200 Stück Kleinvieh aufzuweisen. Der Handel gestaltete sich namentlich in Ochsen sehr lebhaft, wozu die aus Stelermarl und Tirol auf dem Markte erfchienenen fremden Viehhändler recht viel beitrugen, da sie trotz der herrschenden festen Preise größere Partien von Ochsen auflauften. Es gelangten am Bahnhofe in Sittich insgesammt 60 Paar Mastochsen zur Verladung. Auch im Kleinviehhandel wurde ein größerer Absatz erzielt. —iic. * (Von der Maschine erfasst.) Auf der Strecke zwischen Iauerburg - Scheraunih bei Km 454/5 wurde am 26. d.M. der in Scheraunih ansässige Oberbau-arbeiter Anton Legat, welcher in trunkenem Zustande auf der Bahnstrecke nach seinem Besitze gieng, vom Lo-comotivzuge Nr. 69 erfasst und in den Bahngraben geschleudert. Legat wurde gegen 11 Uhr nachts von seiner Frau in dem genannten Bahngraben ohnmächtig und schwer verletzt aufgefunden und über deren Veranlassung in fein Haus transportiert. Der herbeigerufene Bahnarzt F«n «^. °n 30 Kilometer entfernt, was die Process-^l,.leden Termin, den der Anwalt wahrnahm, " lllns."? bissen Tagegelder und Reisekosten erhöhte, ^lich i"b' der für die unterliegende Partei recht Uh? d,e Wage fiel. ?3tech.^ ben Entschluss fasste, in dem Städtchen ?'seln ^°lt mich zu habilitieren, war ich von i>ch' ov ,ch dort Boden gewinnen und eme »st Me " c 2 s"'den werde, keineswegs frei. Allein M°t ln^'att, noch länger als unbesoldeter Gerichts-tz°' tvllr i? bk" Gerichten herumzudrücken. Ueber-3kl "Hank , "ch verhältnismäßig jung und unbeweibt, ö "ties V°"Nte ^ mich auch noch auf den kleinen hlMhenen rmügens ^"^"' das mir meine bereits !°«^sse", Altern, deren einziges Kind ich war, ^>inia» - - D° 'ch mir auch schmeicheln durste, Ue nH "'Hl bloß gelernt, sondern auch das Ge-harren ^""t z« haben, so meinte ich, der ^ sich mi"^"e gehen. Nun, er gieng denn auch, ^ ^lein 3 Ostens. V)eten d. A h°"e "nr seinerzeit ben Namen des UM. dal? Moslems als Vornamen in der Absicht »is /er ^ er mich durch seine Nußergewühnlichleit V vo„ " ""b weiter in späteren Lebensverhält. V unk ^" unzähligen anderen Müller unter-^len .vor dem Schicksale, numeriert zu werden, V! "estt 3i Mein Vater hatte auch durchgesetzt, M? ein^""°"e in das Taufregister des Kirchen- V 'Hm w"aen worden war. so viel auch d'e ' er h^'ner Geburtsstadt dagegen sich gesträubt '"« nuch auch von Kindesbeimn an daran aenMnt meinen Familiennamen nie ohne meinen auf-Miaen und bei uns wohl kaum sonst noch vor-omlnenben Vornamen zu nennen und zu schreiben. Auf diese Weise wurde mein Vorname das, was der Vater als er mir denselben gab, damit bezweckte: ein snl,,saaen wtearierender Theil meines Familiennamens. Me ick Mohammed Müller auf der Schule hieß, so biek ick so auch auf der Universität, als Referendar, als Assessor, wahrend die anderen überall immer überreich vorhandenen Müller sich gefallen lasfen mussten, mr Unterscheidung numeriert zu werden, weil von zehn Müller meistentheils die Hälfte auch noch den aleichen Vornamen führte. Da an der Thür meines Bureaus, auf meinen Nisjtlarten Rechtsanwalt Mohammed Muller gleicherweise zu lesen war, wie unter meinen Schriftsätzen und Briefen, so war es lein Wunder, wenn ich nach sebr lurzer Frist schon von allen Leuten, die mit mir ' Mftlich zu thun hatten oder sonst mit mir ver. kehrten, auch hier nur Rechtsanwalt Mohammed Müller aenann't wurde. ^ . . Mein Vorname auch war es, der zuerst den An. lass aab, dass mir später ein Mandat ertheilt wurde, wie es eigenthümlicher wohl selten einem Rechtsanwalt übertragen worden ist. Die Sache war so. In dem Städtchen lebte ein Rentier Müller, ein liochbetagter Junggeselle, der in dem Rufe stand, ebenso vermögend wie seltsam und wunderlich zu sein. Der alte Herr war zwar ein Eingeborener des Städtchens, aber nach einer Abwesenheit von mehr als süns Decennien vor einigen Jahren erst dorthin zurückgekehrt. Man erzählte sich, er habe in vieler Herren Ländern gewinnreiche Handelsgeschäfte betrieben und damit ein großes Vermögen erworben. Sicheres hier« über wusste freilich niemand. Der sehr reservierte und zugeknöpfte alte Herr, der gar leinen Umgang Pflegte, hatte sich auch den zudringlichen Fragern von vornherein kühl und ab« lehnend gegenübergestellt. Das eigene Haus, das er mit seiner Bedienung, einer alten Haushälterin und einem alten Diener, beide ebenso unzugänglich und zugeknöpft wie ihr Herr, bewohnte, lag inmitten eines großen Gartengrundstückes, in dessen breiten Gängen er Tag für Tag mit einem uralten Reitpferd und einem halben Dutzend nicht minder uralter Dachshunde be» stimmte Stunden spazieren gieng, wie man durch daS das Grundstück einfriedende Eisengitter beobachten und auch wohl von dem Vortrag etwas hören tonnte, den Herr Müller seinen Thieren in einer fremden Sprache in hie und da hingeworfenen lurzen Sätzen hielt. Dienerschaft, Pferd und Hunde hatte der alte Jung« geselle aus der Fremde mitgebracht, als er Hieher ver« zogen war. Bei meiner Niederlassung im Städtchen hatte ich, selbstverständlich in discreter Weise, einen kundigen eingeborenen Thebaner danach ausgeforscht, welchen Notabel« nächst den Herren vom Gerichte und Ma« gistrate eine schuldige Antrittsvisite zu machen die hierorts übliche gesellschaftliche Etikette erfordere. (Fortsetzung fvl«l,j Laibacher Zeitung Nr. 274. 2262 29. NovemberiM^ Dr. Recknagel confiatierte mehrere Quetschungen am Kopfe, auf der Brust und an der rechten Hand. —r. — (Die Schwurgerichtsverhandlungen in Laibach) beginnen Montag, den 3. December. Es find folgende Strafsälle anberaumt: Nm 3. December: ») gegen den 20 Jahre alten Taglöhner Josef Bernil aus «vutna, Gerichtsbezirk Krainburg, wegen Todtschlages; d) gegen den 38 Jahre alten, verehelichten Schuhmacher Johann Drinovec aus Strazisce, Gerichtsbezirk Krainburg, wegen Brandlegung. — Am 4. December: ») gegen den 29 Jahre alten, verehelichten Kaischler Jakob Mlalar in Gorach, Gerichtsbezirl Idria, wegen Todtschlaa.es; d) gegen den 18 Jahre alten Besitzerssohn Franz Rode aus Zalog, Gerichtsbezirl Egg, wegen schwerer lörperl. Beschädigung. — — Am 5. December: ») gegen den 21 Jahre alten Vefiherssohn Franz Kobal aus Podkraj, Gerichtsbezirl Wippach, wegen Todtschlages; d) gegen den 21 Jahre alten Arbeiter Franz Lokar aus Klanc, Gerichtsbezirl Krainburg. wegen Nothzucht. — Am 6. December gegen den 22 Jahre alten Fleischergehilfen Franz Zupanc aus Duplje, Gerichtsbezirt Stein, wegen Diebstahles, öffent-licher Gewaltthätigkeit und Landstreicherei. — Am 7. December gegen den 50 Jahre alten, ledigen Weber Johann Krhlilar aus Schleinitz und geaen den 51 Jahre alten, verwltweten Inwohner Franz Crnivec aus Weßnitz bei Laibach, beide wegen Diebstahles. —l. — (Tod es fall.) Gestern starb in Littai die Gattin des Theilhabers der Handelsfirma Lebinger 5 Bergmann, Frau Francisca Bergmann, im Alter von 2b Jahren nach längerer Krankheit. —ik. — (Presiren-Abend.) Der «blezö»n»i« Klud» veranstaltet heute um 8 Uhr abends für seine Mitglieder im «Katoliili Dom» einen kleinen Presiren-Nbend. — (Vom Hilfsbeamtenvereine.) Die Einnahmen im Monate October betrugen 12? X, die Ausgaben 6 k; der Reservefond belief sich Ende October auf 5717 X 63 !,. — Der Verein zählt derzeit 64 Mit-glieoer. « — (Die Laibacher freiwillige Feuer« wI) meiftentheils nach Oberlrain verlauft. V—li. — (Verlegung eines Jahrmarktes.) Die k. l. Landesregierung hat über Einschreiten der Orts-gemeinde Sagor nach Anhörung der Handels« und Ge« Werbelammer und des Centralausschufses der l. l. Land-Wirtschafts-Gesellschaft die Verlegung des in der Gemeinde Vagor am 2. November jedes Jahres abzuhaltenden Jahr« und Viehmarltes auf den 3. November und, falls dieser Tag auf einen Sonntag fällt, auf den darauffolgenden Montag bewilligt. —ik. — (Genossenschaftliche Darlehenskassen in Kr a in.) In Krain gibt es dermalen 86 Darlehenscafsen (Spar- und Vorschussvereine), die auf Grund des Genossenschaftsgefehes vom 9. April 1873 errichtet wurden. Auf die einzelnen Gerichtsbezirke vertheilen fie sich folgendermaßen: Zirlnih 2, Laas 3, Loitsch 2. Idria 3, Stein 6, Gottschee 0, Krainburg 3. Gurlfeld 2, Landstrah 2, Littai 3, Nassenfuß 3, Natschach 2, Laibach (Stadt) 10. Laibach (Umgebung) 4, Vischoflack 6, Egg bei Podpei 1, Rudolfswert 1. Adels-berg 2, Senosetsch 1, Radmannsdorf 5, Kronau 1, Reifnitz 5, Grohlaschih 2, Mottling 3. Sittich 3, Treffen 1, Illyrisch-Feistritz 3, Wippach 3, Oberlaibach 4, Seisenberg 1. Neumarltl 0. V—li, « — (Geschlossene Gasthäuser.) Nachdem der bisherige Gastwirt im Gasthause «zur Sternwarte», Herr Ioh. Tosti, sein Gewerbe nun am Alten Markte Nr. 19 («Miramar») ausübt und ein neuer Pächter sich bisher nicht gemeldet hat, wurden die Localitäten am Saxct IalobSplahe bis aus weiteres geschlossen. — Im Gasthause «zur Rose» (Iudengasse) werden derzeit die nöthigen Reconstruction«« vorgenommen, weshalb auch in diesem Hause die Wirtslocalitäten vorläufig geschlossen sind. 2. — (Versammlung der landwirtschaftlichen Filiale in Rudolfswert.) Donnerstag, den 6. December, um 2 Uhr nachmittags findet im Hause des katholischen Gesellenvereines in Rudolfswert eine Versammlung der Rudolfswerter landwirtschaftlichen Filiale mit nachstehender Tagesordnung statt: 1.) Thätig-! leitsbericht des Vorsitzenden der landwirtschaftlichen Filiale. 2.) Rechenschaftsbericht des Eassiers und Vorlage der Rechnungsbelege. 3.) Vorschläge. 4.) Fachmännische Erörterungen nachbezeichneter Fragen: ») «Wie ist in Unterlrain mit der Rebenzucht und mit dem Rebschnitte vorzugehen?» (Berichterstatter Herr Aclerbauschul-Director Nichard Dolenc); d) «Wäre die Errichtung einer Kellerelgenossenschaft in Rudolsswert zur Hebung des Wein-Handel« in Unterkraw angezeigt?. (Berichterstatter der' technische Leiter für Reblau«. Velämplungsarbeiten w Krain, Herr Skalicly); «) «Von welcher Bedeutung sind die Viehzuchtgenossenschaften zur Hebung der Rind« Viehzucht in Unterlrain?» (Berichterstatter der Adjunct der landwirtschaftlichen Schule Herr Wilhelm Rohrmann). —e— * (Kirchendiebstahl.) In der Nacht vom 22. auf den 23. d. M. wurde der Opferstock in der Pfarrkirche zu Adelsberg von einem uxbelannten Thäter gewaltfam erbrochen ul>d hieraus der Betrag von 20 bis 30 lc gestohlen. Nach dem Diebe, welcher sich abends in die Kirche eingeschlichen haben dürste, wird eifrig gefahndet. —r. — (Verunglückt.) Am 24. d. M. abends lehrte der 59jährige Bergarbeiter Anton Von kin a aus Ielikenvrh, von der Schichtarbeit aus Idria gehend, in zwei Gasthäusern ein und machte sich erst gegen 5 Uhr früh in angeheitertem Zustande auf den Heimweg. Bei! dem fogenannten «örui gtuäLucc» angekommen, stürzte er^ von der Straße über einen senkrechten gemauerten Abhang sechs Meter tief auf Gesteinmassen, woselbst er in der Früh todt aufgefunden wurde. Vontina dürfte, nach einer I klaffenden Wunde am Kopfe zu schließen, senkrecht aus den Kopf gefallen und fofort todt liegen geblieben sein. 1. — (Diebstähle.) In der Nacht vom 17. auf, den 18. b. M. wurden in Schühendorf und Druzinslavas,! Gemeinde Weihlirchen. mehrere Elnbruchsdiebstähle verübt, während von anderen Wohnhäusern die Einbrecher verscheucht wurden. Die Einbrüche dürften von drei Burschen aus Druzinslavas ausgeführt worden sein. — Der Kaischler Josef Stariö aus Oberlarteljevo, Gemeinde Hünigstein. wurde am 23. d. M. wegen eines beim Besitzer Johann Sebanc in Oberlarteljevo verübten Einbruchsdiebstahles, ferner wegen Entwendung eines größeren Weinquantums im Werte von 220 k verhaftet und dem k. l. Kreisgerichte in Rudolfswert eingeliefert. — 0— — (Aus Amerika) sind zufolge einer Mit« theilung des «Glas Naroda» (Newyork) dicferlage 17 Personen nach Krain zurückgelehrt. V—li. — (Schneefall.) Gestern abends begann es' bei »s-2"« zu schneien, doch hörte sowohl der Schnee als auch der Regen bald auf. In den Gebirgsgegenden ^ist jedoch eine größere Menge Schnee gefallen. 2. , Ausweis über den Stand der Thierseuchen in Krain fik die Ieit vom 18. bl« 27. November 1900. "Hi! begeben, um dort den ersten officiösen diplomas Schritt zu thun, ohne dass bekannt wäre, /> , ^ Hollands Vermittlung für einen Schiedsspruch ^ für die Einleitung officiüser Pourparlers anM gedenkt. Aus Hüdafrika. ., London, 28. November. Da« '.9^"^ Bureau» meldet aus Eapstadt vom gestrigen. <^ die Entfremdung zwischen Holländern und Engla in der Capcolonie fortdauert und die gegen die EM gerichtete Propaganda zunimmt. .^, ^ London, 28. November. Eine DepeM^ Feldmarschalls Lord Roberts aus Johannesburg ^ 26. d. besagt: «Da wahrscheinlich daS Geruch» ^ einem Anschlage gegen meine Person p a^ gedrungen sein dürfte, halle ich es für angezelAH^ die Thatsachen mitzutheilen. Es hat sich die ^ ^ verbreitet, dass ein Complot bestehe. Es "«"»' ^ 16. d. fünf Italiener, vier Griechen und em 6" ^ verhaftet, welche vor das Gericht gestellt werde''' ^ beabsichtigten, am 19. d. vormittag« 11 U" '^< ! Marienkirche während des Gottesdienstes elne ausfliegen zu lassen.. .^ t? Paris, 28. November. Mehrere M"'^ Häupten, Delcasft habe die Beantwortung der ^ pellation Denis' hauptsächlich deshalb abgel«^ er eine Debatte über die Transvaalfrage ^ ^M' auf die Anwesenheit Krügers für undenkbar ^ Doch fei Delcassi der Ansicht, dass über lU^ lang sich die Nothwendigkeit ergeben wird, gange in Südafrika zur Sprache zu bringen- ^g> Paris, 28. November. Der Generals ^ einstimmig einen Antrag dahingehend a", Aiv^ Regierung der französischen Republik die In"" M einem Vorschlage für ein Schiedsgericht z"M ^ f land und Transvaal ergreifen soll. Der P"I sich dagegen ausgesprochen. Die Vorgänge in China. «gst' London. 28. November. Der Wird aus Washington berichtet, in hiesigen Al^ ^ '" erzählt, dass der frühere amerikanische ^1" ^ Peking, Deuby, ein persönlicher Freund der" ^ Witwe von China, zum Nachfolger Cong"» sehen fei. <«,« Berlin, 28. November. Das 'U. sf Bureau» meldet aus Tien-Tsin vom 26 ^Ha^ hiesige provisorische Regierung, in welcher M ^ Russland, England, Frankreich, Amerika "N"^ vertreten sind, beschloss mit Stimmeneinhe"'»^ ^ Schleifung der Stadtmauern und die Aus," Befestigungsgräben von Tien.Tsin. , Wls^ London, 28. November. Die hiesig zH blätter melden aus Peking vom gestrigen: ^ ^l<^ zosen haben in Tien-Tsin von einem Geblet^^i, '^ dreimal so groß als ihre gegenwärtige ^ . t>el^., Besitz ergriffen und durch öffentlichen WichU 5< gegeben, dafs sie dieses Gebiet dauernd ly^.P' diction unterwerfen und dafs alle selt.^?>^. vorgenommenen Besitzänderungen ungillig!" . ------_____ ^M^ Sofia, 28. November. Anlässlich der ^ L Gedenkfeier der Schlacht bei Slivnica ""^" Oberste, darunter Kriegsminister Paprilow, s" , befördert. hes< Sofia, 28. November. Es verlaut" ^ll^ dafs die Demission des Kriegsministers ^e,^, angenommen wurde. Er verbleibe jedoch l"V hi< ^ das Sobranje die Ndressdebatte beendet "N".. L"> hängung des Belagerungszustandes über e« theile nachträglich genehmigt haben wird. Lmbacher Zeitung Nr. 274. 2263 29. November 1900. Neuigkeiten vom Büchermarkte. ü.^'Graf Sylva.Tarouca, Kein Heger, lein Jäger, Mdbuch der Wllldhege. X 4-20. — IKontsomerv ?!., ^r«' IM ^ ^^2. — Oesterr. Ingenieur- und Nrchitelten.Kalender, Lck«V ' " Dominicus.Kalender, 1901, K —60. — Will R., ls!k„ ^^ ^°s Studium der Verfassung und Verwaltung der z^-'UNgar. Monarchie, sowie der Postgeographie, l( 6. — ^«illllstarif, enthaltend die alphabetische Gebllrcntabelle, X 1. -k!^l ' ^r. A., Nie Gcldqualität der Vanlnote. X 2-40. ^"uheim. Dr. M., Das moderne Auctionsgrwerbe, X 2-68. N»>, ">°ur P, Orschichtc der Prostitution. III. (christliche Nera, ^."ö' Frantreich. 1,), X 6. — Schriften des Vereines für h"Mege und Wohlthätigkeit. Helt 4?.. Cuno und Schmidt, Vlle?, '^i°" der Gemeinbewaisenpflege. X 3 36; Heft 48., N ß!.' ^'^ einheitliche Gestaltung der Armen-Finanzstatislil h»vl ' Dit armenärztliche Thätigkeit, X 2 IL; Heft 49., "tann . ""^ Hilbebrand. Die Stellung der ehrenamtlichen Wn> " der Nrmenpsieae. X 33«; Oebhard und Weiter, >»>eüV ^" Genesrnde. X 3 12. — Uffolter. Dr. N,, Das ^twnale Privalrccht. Lief. 1., X 4 80. — Hubler, Dr. V., llz^ °»'stt°turen des völlerrrchtlichen Verkehrs, X 2 40. — llobt N ^ ^l- I- v-, Statistik des Unterrichtswcscnö der Haupt- ^hule ^' l(4 80. — Freyer C., Das Stioptilon in der ^2 4l> ^ ^ Ebelin E., Anleitung zur Firmenmalerei, ei»!^.' "" Wagner A., Die Heilung der Pest nach einer HM" und sicheren Methode. X —-96. — Horn stein F. v., Illi.s ' li 3 60. — Rasche E., Die Frage in ihrer Vedeutung ^>., " geiftbildenden Unterricht, X —-72. — Iaenicle lt., ^V vtmrich IV. von Vreslau. histor. Roman, X 5 40. — l>el° ^cher Tony, Was ich als Kind erlebt, X 6. — Mtil/' ^pler der Liebe, X 1 44. - Gögler G. «l., 'Vtieck^ ^fäßrechner, X 3 60. - Meyers Reiseführer. ^t. < ^ und Klrinasicn», fünfte Auflage, X 9. — Mayer, ^tü ii..,. bt es Schädigungen der Gesundheit als Folge von ^ie ^,5'cher Enthaltsamkeit, k- 72. - Scheichl. Dr. Frz,, ^..."ung im alten Negypten, X —-72. — Tiele C. P., >H«ie ^'n die Religionswissenschaft, I.. Morphologie II., On. Mdch'n 4-80. — Vranbt. M. v,, Sittenbilder aus China. ^leti«,"? Frauen, X 1 92. — Levy E. und Wolf S., Mhiz?^" Leitfaden, X 4 80. — Hunzinger. Dr. «. W., k»cz,y^,.unb Christenthum, X —60. — Nr. me 6. "-'K0 ' ' ^'k chronischeDarmschwäche oderStuhlvcrstopsung, ,^ ^ ^ ' "" Gumppenberg v., Der fünfte Prophet. X 4 80. M ^'ll D., Was unsere Dichter vom Rabel singen und ?,^UNa, "' ^ Gebhardt, Dr. W., Rheumatismus. ' ">»l »,> Krämpfe :c.. X 1 44. — Steininger M., Das ^. der Wunder, X--60. > °'l>. HaA^a w der Vuchhanblung Jg. v. Kleinmayr^ ! üz^^"°erg ^ Laibach, Eongrcseplay 2. ^ Angelommene Fremde. l ^ Hotel stadt Wien. l ^,hill>i?f ^ ^ ovember. Henkel, Private, s. Sohn. Marburg. l ^>lt 'Anlaut; Stein. Kfm., München. — Hünigmann, ,< feilen. V?5' ^ Gritty' Gewerlsbesitzer, Sagor. -?^>»t? Feldma,schall.Lieutenant v. Erussih-, v. Fischer, ?°l" »," l. f. Staatsbahnen, Villach. — Kaiser. Neingroh- ^ feiler ^°". ^ VlooS. Fabrikant; Soyr. Beamter, Graz. ft ?ti!,^' ^ngenicur der l. l. Slaatsbahnen. Villach. — Maicr, I ^"Ovnif ^"' ^ Pölz. Privat, s. Gemahlin. D.-Landsbcrg. U"din,'' ^rohhiindlcr. Trieft. — Nern.r. Seidenberger. lü »i ^' ^"schrnjal, Braun. Frank. Czerny. Kslte. und ll' li^odslh ss^°"iewctter, Ingenieur und Bauunternehmer; II ^^°t
  • >^^ ' ^>lN-, Linz. Aanöestheater in «Faivach. 37. Vorstellg. Heute Donnerstag, 29. Nov. Unger.Tag. Der wilde Rittmeister. Lustspiel in vier Acten von Thilo von Trotha und G. v. Moser 38 Vorstellg. Samstag, 1. December. Gerad. 3°L. Hie Puppe. Operette in vier Bildern nach dem Französischen des Maurice Ordonneau. — Deutsch von A. M. Willmer. — Musik von Eomond Andran. Lottoziehnng vo« 28. November. Grünn: 25 67 59 44 86. Meteorologische Beobachtungen in Laibach. Scehöhe 306-2 m. Mittl. Luftdruck 736 0 mm, yu l^U.N. !?30 4! 12 3i. schwach ! dewültt ^ 9 . Ab. 729 7 14 NO. mäßig bewölkt________ 29"> ?U. Mg.! 728-6 < 1b, SW. schwach , bewöltt j 0 0 Das Tagesmittel der gestrigen Temperatur 0 7°, Nor« male: 0 9«. Verantwortlicher Redacteur- Anton Funtel. Dr. J. O. POFP's ANATHERIN k. lc. Hof-Zahnarit, WIEN, 13/6 « Nur echt mit blauer Etikette, w[ tranz. 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Hauptiiiederlage für Ire; Michael Kastner, Laibach, I * ___________________________________ I 00 cA^chM^^-^ Wott dem Allmächtigen hat es in srinem un> ersorjchlichen ittathlchlusje gefallen, unjere innigst» geliebte Mutter, Schwester, l^ezw, Schwiegermutter, Groß« und Urgroßmutter, Frau Anna Janesch, geb. Derzmann heute nachts um halb 1 Uhr in ihrem 64. Lebens» jähre plötzlich abzuberufen. Das Leichenbegängnis findet Donnerstag, drn 29. November, um halb 4 Uhr nachmittags vom Trauerhause Petersstrahe Nr. 10 aus statt. Die Seelenmessen werden in mehreren Kirchen gelesen werben. Um stilles Veileib wird gebeten. Laibach am 26. November 1900. 2—2 Johann Ianesch, Sohn — Kranz Herzmann v. Gannwörd, Josef Herzmann, Brüder — Marie Ianesch, geb, Stare, Schwiegertochter, — Hans Iancsch, Vlaria »risper, geb Ianesch, Vlaimund Ianesch, 3let da 8e V8led «klepa \ ^ru»ra 2 dne 16- septembra C 1^98 a Pravila z dne 29. ju- 5 8en»a?meSöaJ° z novimi z «***** I«»-JSenic 8ede* zadruge ostaneta ' \ 8v°)'h !a nanaen' zboljAati raz-') j^'fu • . v v nravnem in gmot- Siiih SSt8vojim udom p° nai- 1 vJoSpodiön gospodarHke, obrtne 1 Ä ^a',.j8ke potrebsßine vsake H , S?i» 8e^U žlv»no, krmo, umetni I, S^.bla8o, živilaitd.; i kS DO Pride1^, «IBHÜ tudi * > Vh> kfti.?Rroèil» svojih udov, ¦ "J vNe f.?r ^0«0^ ugodno ' S> natnar8pravlja); ill ^»go L^prave »n naredbe v Evtho -lj8lva 8V°Jih ud<>v u Pfiaelavanja ter ugod- nega razpeöavanja kmetijskih pri- delkov svojih zadružnikov; d) da ustanavlja na pripravnih krajih zadružna skladiööa in odjemahäöa. Gospodarske in gospodinjske po-treböcine svojih udov pokrije zadruga bodisi z nabavljanjem pri založnikih ali pa tudi z lastnimi izdelki. Kmetijski pridelki se razpeèavajo ali nespremenjeni ali po kakorSnikoli predelavi. Poslovni deleži so dvojne vrste: a) glavni deleži po 40 K (stindeset krön); b) opravilni deleži po 1 K (eno krono). Zaveza zadružnikov je omejena, in sicer jamèi vsak posestnik opravilnega deleža s stokratnim zneskom pod-pisanega deleža, v.^ak posestnik glav-nega deleža pa s petkratnim zneskom podpisanega deleža, tako, da daje vsak opravilni delež za 100 K, vsak glavni delež pa za 200 K jarmtva. Naèel.stvo obstoji iz naèelnika, njega namestnika in sedmero odbor-nikov, kalere voli oböni zbor za tn leta. Svoje sklepe razglaSa naöelstvo po potrebi z oznanili, v uradnici na-bitimi, in podpisuje v imenu zadruge na ta naöin, da »e podpiseta dva uda pod zadružno tvrdko. Dan, ura, kraj in dnevni red obö-nega zbora razglasiti je 14 dnij preje v tNarodnem gospodarji», v Ljubljani izhajajoöem, v katerem listu se ob-javljajo tudi vsa ostala mglaaila zadruge; ! b) izbri8 iz naèelstva izstopivših elanov Alojzija, Rudolfa, Jožefa, Jan-kota in Mihe Dovgana; c) vpig na obènem zboru z dne 16. septembra 1900 v naèelstvo novo izvoljenih èlanov dr. Jožefa M. Kržis-nika, FranÈiška Ks. Oranièa, oba du-hovna pomoènika v Trnovem, in Alojzija Madotto, posestnika v Trnovem h. St. 105; d) zaznamba, da se je v seji na-èelstva z dne 23. septembra 1900 izvolil naöelnikom Jožef Benigar, posestnik v Trnovem at 29, in njega namestnikom dr. Jožef M. Kržišnik. C. kr. deželna kot trgovinska sod-nija v Ljubljani, odd. HI, dne 15. no-vembra 1900. (4388) F.rm.324~ Zadr. II. 50/7. Razglas. Objavlja se, da ae je izvrfiil v tu-sodnem zadružnem registru pri tvrdki Kršèansko gospodarsko dru-štvo v Idriji, registrovana zadruga z omejeno zavezo a) izbris iz naöelstva izstopivöega èlana Lovreta Brumen; b) vpis v zmislu § 24. zadružnih pravil v naèelstveni seji z dne 29ega oktobra 1900 v naèelstvo poklicanega ölana Ivana Sinkoveca, rudarja v Idriji h. 6t 429, in c) zaznamba, da se je v isti seji izvohl namestnikom naCelnika dose-danji odbornik Leopold Lapajne. C kr. dezelna kot Irgovinska sod-nija v Ljubljani, odd. III. doe 19. no-vembra 1900. (4389) _Fir™- 32L_ Gen. 161/4. Razglas. Objavlja se, da se je izvr&il v tu-sodnem zadružnem registru pri tvrdki Hraniloica in posojilnica v Srednjivasi, registrovana za-druga z neomejeno zavezo a) izbris umrlega èlana naèdntva Janeza Arha, bivsega zasebnika v Bob. Cesnjicij in b) vpis v zmislu § 27. zadružnih pravil v odborovi seji z dne 21. oktobra 1900 v naèelstvo poklicanega èlana Lorenca Žena, poslovodje kme-tijskega drufttva v Srednji vasi. C. kr. deželna kot trgovinska god-nija v Ljubljani, odd. Ill, dne 19. no-vembra 1900. (4354) E. 18J/Q0 11. Dražbeni oklic. Po zahtevanju Ane Rostohar, po-sestnice v Ljubljani, zastopane po dr. Albinu Suyer v Ljubljaai in drugib, bo dne 6. decembra 1900, dopoldne ob 9. uri, pri spodaj ozna-menjeni sodniji, v pritlièji, dražba po-sestva vlož. st. 105 kat. obè. Lužarje. Nepremiènini, ki jo je prodafi na dražbi, je doloöena vrednost na 7100 K. Najmanj§i ponudek znasa 4733 K 33 h. G. kr. okrajna Bodnija v Velikih Laäicab dne 13. novembra 1900« Laibacher Zeitung Nr. 274. 2264 29. November190^ Course an der Wiener Börse vom 28. November 1900. «««d«« «Me««« wuM»«, Dl« notierten lours« verstehen ftch ln Kronenwährung. Die Notierung sämmtlicher llctien und der «Diversen Aose» versteht sich per Stück. ^ All«,m»in, zlaat.schuld. "" «an «inheltl. Rente ln «oten Mal. «ovember p. «. 4 2°/<>. . . 98 05 98 25 »N«°t.F«di..«u«.pl,«.4 2»/„ 9785 98 05 ..«ilb.I»n..Iulipr.«.4 2«/, 9? «5 97 85 „ .. «pril^>ct.pr. st. «. « s. > b°/,.........4»? — 480 — »al «arlH»b»..«.«0fl.««». »»/. »»n »00 fi......4»b «0 4»7 «0 «eld «are vo» Vt«»t« zur Zahl»»« über««»«e»t «ise»b.»Pri««.> 0bli««tl«»«. «llsllbethbahn «00 n. «X» «. 4«/, ab 10°/»...... l»3 zu 1l4 «0 «llsabethbahn, 400 u. «000 «l. 4°/„......... llS60 — — Fr»nz I°le<.V., »«. t8»4. (div. Et.) 90 Lö Nng. 50 ,«0 40 bt«. dto. Sllber 100 fl. . . . 99 »5 100 »5 dt». «la»t«^)blig. (Un„. Ostb.) ». Z. »87«....... 117 50ll8 — dt«. sch«nll«g»l«»bll>s.'Obllg. . 98 80 99- dt,.Vra».««.kl00fl.«-»oo»r. i«?-i69- bto. dt». 5 50fl.«»00»r. 1«? —i«9 - thtls,.««» >2ost 4°/, .... 140»li l4l»5 4»/, »maar. ung. »anl 40V^ähr. verl. 4»/,......... 9? 75 »8 75 dt«. dt». »HjHhr. Verl. 4»/, . 9? 75 »8 75 Vpa«»ss«,1.»st.,««I Ung.>«allz, »ahn..... 104 40 »U5 «, 4°/, Untertralner Vahuen . . 99'»0 100 - zlv»rs» zoft (per Stück). »erz»»»lich« »«se. »0/, Nobencredlt-Lole ,. ,< un«. „ „ 5fl. »3— »4 — «ubolph'Lose 10 sl..... 59 — «1 — Sal««2ose 40 fl...... ,8» — 184 — Lt.»««N«l«.U«l« 40 fl. . . . z«,8'— »05 50 «aldsteln.Los« »0 st. . . . . —>— —>-«etoinftsch. b. 3°/, Pl.^Lchulov. d. Vobencredttanst, «»,. 1889 «— U — Lalbacher 2»s«...... 50 — 5»-- »eld «are Aetien. ^lan«por1«Ant»l» n»hmung»n. «ufsig'tevl. »ilenb. 500 fl. . 3130- 31«) Va»l' u. «cirieb« «es. s. ftüdt. strahenb, !n Wlen Ul. ^ . »4« - »4» - bto. blo. bto. ll». N . . »39 —«4t-- Uöhm. Noidbahn 150 fl. . . 4«8 - 480 — «uschtiehiader «is. 500 fl. «M. 3,30- 3140 dtll. dto. Mt, II) 200 fl. . 1138 1140-Dnnau »Dampfschiffahrt« » «es. Oestcrr., 500 sl. «M. . . 741-— 745- Nur-Äodt»bllchtr «..«. 400 »1. s»0 — »l»- Neldlnai'dz-Noldb. 1N0»fl.«lVl. «220- 8230 Lemb.'llzernow.» Iassy < Elsenb.» «eselllchllft 200 fl. E. . . . 533 — 535 — Llohd, Oeft., Trieft, 500 sl, -" «»ybier «isen. und Vtahl'Inb. „.^. «n Wien 100 fl. . - - ' !3l... z«- sl. »U Wag«on.Uelh»nst.,«ll«..lnPtft, .. M 40« ^.....- - ' ^»»«" wr. V»u«,,ellschast lO«sl.. - ^.^.^^ «lenerberaer ^»ezel.»«««"«" »b» D»vts»n. Kurze Slchten, ^<« «msterdam..... ' !,,e«U'3 Deutsche Vlütz«.....' A'l"Ä üondon.......' T>8« "' Pari«...... . . ^.. - St. Peterlbur»..... zalut»«. ^.' Ducaten......> ' ,«'l? .U 2U.Fr»nc«.Vtücke . . . - ' ,m<' ^^Ultr«*^ Ijubljanska kreditna banka Laibacher Creditbank in Laibach, Spitalgasse Nr. 2. Kauf und Verkauf aller Gattungen Renten, NtaaUpapler«, l»sHM