«», p»,«» Mn l«» 7». ^»en««». .,en (mN ^u»n»km« dv ^«l«st»g«). SvNfttV«ttung tlai 2670». V«n«»»Nung u. yuokl>ruekos«i (I«i. ^r. 20Z4» ^»rtdor, Uuetti«v» ulto» 4 ^snu»krIvH« »lebt ^ /a n n k 0 v i .es neuen Zionismus. Wladimir 7.abottnski. /Der Gruß qalt ferner dem neuen Präsiüen-der Tsche.liosloivakoi Dr. Benc^. z c ? s. -^7. Dezeulbee. Heute beginnt die in Paris und ganz Frankreich mit Spannung erwartete Kammerdebatte über die Außenpolitik des aabi-netts Laval. Diese Debattk soll wieder einmal über das SchiSsol des Kabinetts »nd dessen Ansjenminifter entscheiden. Ss liegen nit^ wen^er als 17 Interpellationen vor, die sich aus die AusftnpoNtit Lavals beziehen. «s dtirsten jedoch nicht alle Anfragen zur Beratung gelangen, da Kammerpriisi-dent Vouision gewillt ist, zwecks Abkürzung der Debatte einige Interpellanten zur Zu-rüLzichung ihrer Interpellationen zu bewegen. Demnach dürste nur die Hillste aller etngezeichter Interpellationen zur Diskussion gelangen. Die Kammer dürste aber auch in diesem Z^alle in einer Sitzung nicht fertig werben. Da eine Uachtsitzung heute abends unerwünscht ist, dürfte das Schluszvotum erst morgen vormittags abverlangt werden. Iv parlamentarische« Kreisen rechnet man mit einer Mehrheit von 2Y brden haben sofort eine umfassende Untersuchnng eingeleitet. Da der Minister iapanfroundliä) gesinnt n^r. befürchtet man, das; dip Täter aus den Kreisen der natio« »alistisrhen chinesischen Partei stammen. D j i b u t i, 27. Dezelnber. I sich die Reger aus ihren Bersteckon aus den. Wie au» Dessie berichtet wird, hoben sich Flugplatz, schlachteten die einige Ma«« zäh.. mehrere Hunderte von Regern des iiuberst lende Wache und die Mechaniker einfach ab, ^ wilden Danakil'Ttammes, der stch ursprüng-! zerstürten in ihre« wilden Fanatismus alle, lich in der Danakil-Wüste den Italienern !rl, gze,ige^ begofien schliesslich alles Vrenn-unterwersen mnhte, plöj^ich gegen die Sin-!' are mit de« vorhandenen Venzin und dringlinge erhoben. Äe Italiener hatten an, fleckten alles zusammen in Vrand. Die Ita. i Wüstenrande eine Flugbafis errichtet, und ^ l?ener trauern jetzt um das kostbare Venzin,, zwar sür mehrere Geschwader. Da die Basis > ,velthes mit so viel unsäglichen Gchwierig-1 in der Etappe sich besand, konnten die Ita- ^ leiten über die Viiste transportiert worden! liener nichts BvscS ahtten. Pldtzlich warfen! war. Der Dm marsch der Abessinier Sie rücken laimsam, aber stänvia vor Tchindung des Denkmals Aristide Briands. P a r i S, 27. Dezember. vHie aus Passy sur Eure in der Norman» c^ie berichtet wird, haben unbekaimte Täter ?'as Denknml für den französischen Staatsinann Aristide Vriand mit Toer Veschntiert und besudelt. Auf den Zvckel des Denkmals schrieben die Täter die Worte „Nieder init Völkerbund!" sie versuchten ferner, die Beine Briands durchzusägen, nm ihn zum Sturze bringen, wurden aber rechtzeitig verscheucht. Paul Bourget gestorben. Pari s, 27. Dezember. Ter bekannte französische Romaneier Paul Bourget, das älteste Mitglied der Fran' lüsi'chen?sfademie, ist gestern gestorben. Börse Z ü r i ch. 27. Dezember. Devisen: Ben. grad Pari? 2Y.30 (?). London NewyorkMailand (Clearing) 24.75, Prag 12.7t;, Nirn 57.50. Berlin Pari S, 27. Dezeuiber. Nach amtlichei, Berichten der aibessiuischeu vxeresleitung sind die blutigen Kanipse iii der Provinz Sange. Die Ab<'ssini«r haben in diesenl Rannte starl'e Kavallerieabteilungen eingesetzt, uni üh sckinellere Veiveglichkeit fiir den der Einnahme von Aksunt und Makal.' zn sichern. Die A-bessinier riickelt »zwar laug'am, aber ständig vor. Mr Druck gilt der Mitte der italienischen Front, die durch die Kämpfe der leisten Tage auf beiden Mllgeln anizer» ordentlich g^Mvächt wnrde. Wie von der Ai^dsront gemeldet wird, hat General Graziani einen Bormarsch im Nauine zwischen den« 'Z^^bi Zchebeli-^lilst nnd Dolo angeordltet. ^n abessinischeil iilr^^i-sen hält man dies für ein Mani^ver, welches den !^weck hat. das n'eiterc Vordrinl^n der Abessinier nach Somali zu verhindern. A smar a. 2?. Dezeinl>er. Im italienischen .l^auptquart^er berntet iuan sich auf e^ne gro^' Zdampfhaudluitg im Aiden vor, wo Nas T^sta mit izY.lXX) Mann ivestlich von Dolo operiert und nur tnehr W Kiloinoter von den italien-is'Hen Bortnip, Pen entfernt sein soll. .Yier soll es zu einer entscheident»en Schlacht ^o-mmel A d d i s A b e b a, 27. Dezember. )n l)iesigen maßgeblichen Kreisen ist noch itnlner keine Neftätignng der Nachricht eiN' gelangt, das; Aksum von den abessinischen Truppen bereits eingenonunen worden sei. Es bestätigt sich auch noch nickit die Nachricht voni Eindringen abessinischer St-reitkrä^te! bei Adi Kivala in Eryträa. Ebenso fehlen' der Regierung »vettere Meldnngen über die' Operationen Ras Seisums im ^)!orden. Segen etnm Krieg mN Stalim Eine Entschließung der sranzösischen Kriegs-teilnehmerverbiinde. — Die Entschließung wird der Regierunft zugehen. P a r i s, S7. Dezember. Die At^'n«' .^)avas berichtet: Der Zentral vebrand der ehemalis^n .<>kriegsteilnehlner. hat eitre Entschließung kundgegeben, in der es heißt, die Kriegsteiluehmer seien beumu-higt worden durch die Erklärungen, die am letztell Freitag im englischen Uirt<:rhaus abgegeben wurden. Ein Kl:ieg sei nacl) diesen Erklärungen nicht auSg^'fchlossen. Der Verband der Kriegsteilnehnrex eracht<' es für seine Pflicht, ehrlich und offen zu erklären, das; es keineswegs wi'tnfchens^vert sei, daß et>k einziger franMischer Soldat der (Gefahr In dein jtalibergwerk ^'^ielhersi^ansen be« (^i)ttingen wnrde eine eiil,^igat?ligx' Weit?' nachtSf^'ier veranstaltet. Füslorl ails d.'i' Uptfi>rderstrecke, lXX) Meter unter d.r Er de, sch-irten sich die Arbeitsmänner ank d'lir'.st l'auin zu einer Feier zusanttnen. 'Il'rche 'ter de»^ (^U'ttinger 5laatstheat<'rs unlrahin-'e dif Feierstunde mit stiinttiung>volle>l Tat bietung'tt. (Plx'sje-Illustration Hossman" M.) c!ie H Numm« »v. SamStag, d« ZS. D«De«Ser ISSb. Der?tachfolg«r Hom« Tior bish^'r ge Bölkirbundmmister Anthony E d e n wurde als Nachfolger Sir Äl-muel Hoares zum englischen Außenminister i'rnaimt. (Scherl-Bilderdienst-M.) Der Schrei des abessini-scheu Volkes Ew Appell d»r abessinischen Natim» a« dk zwllisierte ab-nblöndisch- «elt. L o n d o n, 26. Dezember. (Avals) Die abessinische Botschaft in London veröffentlicht eine Botschaft des abessi-nischen Volkes an die gesamte abendländisch« zivilisierte Welt, in erster Linie an die englische Nation. Es heißt darin u. a.: „Wir wenden uns an euch, ihr Männer und Fraueii des britischen Imperiums, die ihr die gerechten Bürger eines großen Weltreiches seid. Wir wenden uns auch an die Moslims in der ganzen Welt. Vernehmet die Weihnachtsbotschaft des abessinischen Volkes. Heute, am Tage des Friedens und d«s Glückes müssen Abessinier gegen ihren Willen kämpfen und den Nächsten morden. Tas abessinische Volk hofft auf Gott und alle gerechten Völker der Welt, die das Gefühl der intemationalen Ehre besitzen. Wir bitten sie alle, ihren Anteil daran zu haben, daß diesen! Morden, in dem unsere Männer ebenso fallen N'ie die Italiener, ein Ende gemacht wird. Die Welt kann Wege und Mittel finden, um eine Nation zu bremsen, so stark und ehrgeizig sie auch sein mag, un, zu Verbindern, sie sich nehme, was ihr nicht qehört. Oder fürchtet ihr euch alle vor einer Nation? .Haben sie Diplomatie und der politische Egoismus auch euch schon zu Feiglingen gemacht? Die Abessinier fürchten weitere Kämpfe um die Verteidigung ihrer Unabhängigkeit nicht, aber sie können es nicht begre^en, das^ die ganze iibriqe Welt «sieichMtil, den Leiden des abessinischen Volkes zu!sieht in einer Zeit, wo der vorzüglich bewaffnete Angreifer sich anschickt, eS zu morden und auszurauben. In ihrer Weih-nncktsfreude mögen die Männer und Frauen der zivilisierten Welt nicht vergessen jener Elenden, die sozusagen mit t^n Händen kämpfen müssen. Betet für uns, denn indem ihr euch unser annimmt, dient ihr auch der Sache der Gerechtigkeit und der Menschlichkeit." Beanadkguns der Feder Auf-fiandlschm in Sefterrelch Aach zwei Iahren Hast «mrden die Schutz-bündler freigelafs-n. Aus Wien wird gemeldet: Die österreichiLche Regierung hat fämtli' im Zusammenliange mit dem Feber-Auistand des vorigen Jahres verurteilten Anhänger des ehemaligen sozialdemokratischen Schutzbmides durch einen Gnadenerlaß des Bundespräsidenten begnadigt. Die .^>äftlinge haben bereits am Montag die Gefängnisse verlassen, nachdem sie beinahe zwe! Jahre darin verbracht hatten. Nicht betroffen von dem Gnadenerlaß sind bloß jene Schuhbündler bzw. Aufständische, die ins Ausland entflohen sind. Weiters sind durck» den Erlaß auch sämtliche im f^ange befindlichen Prozesfe gegei, Mitglieder der fnlheren Leitung d^ österreichischen Sozialt^nwkratischen Partei, die wegen Mitschuld an dem Feber-Aufftand angeklagt waren, niedergeschlagen worden. Es wurden auch zahlreiche Nationalsozialisten, die tt>egen geringerer Vorgehen zu Gefängnisstriifeii vfriiricili nnirden niarrn, begnaidlAt. Laval ist vermMlungsmüde! Italien erwartet neue „Borschläge" / Paris betrachtet solche . Erwartungen als schlechten Witz P a r i s, SS. Dezember. Die Agenee Havq« berichtet: Im „Oeuvre " beschäftigt sich die viiplomatische Korrespondentin des Blattes, Maömne T a b e r> u i s, mit der internationalen Lage und behauptet. der italienische Unterstaatssekretär sür Aeußeres, Suvtch, habe den fvanzSsischsn Botschafter G-rafen Chambrun und über ihn Laval dahin verständigt, daß Italien neue Bermittlungsvorschläge im italo-abessinischen Konflikt erwarte. In Hinkunft rechne Italien überhaupt nur auf Frankreich, sofern« sich dies auf die Ligut-diemng dieser Frage beziehe. « Roch Informationen, über die Madame Tabouis verfügt, soll Laval seine And.vort dahin erteilt haben, daß eine V^tttlung augenblicklich nm über den Genfer Völkerbund möglich s^ und auSschlieUtch im Nu-vernehmeil mit England. Die L«»ge rube jetzt in deir Händen des DreiAchnerau?-schusses. Der „Figaro" nimmt das gleiche Thema zum Vorwurf einer Betrachtung und meint, der Gedanke, Frankreich könnt« na h alldem, was vorgefallen sei, noch weiter vermitteln. könne nicht höher eingeschätzt 'ver. den als ein schlechter Witz. Die Operationen in Ostafriko Widersprechende Berichte iiber abessinische und italienische Erfolge / Einzelheiten über das Gefecht bei Abdi Abt Addis Abeba, 26. Dezember. Reuter berichtet: Nach hier eing^^langten Meldungen haben die abesslnischen Truppen Adi .Ä'wala besetzt. Ali Kuvala liegt 16 Kilometer innerhalb der italinischen Erythräa-Grenze. R o m, Dezember. Die Nachricht über die Besetzung Adi Zi'wala in Erythräa durch abessinische Streitkräfte wird formell dementiert. » A s m a r a, W. Dezember. Der Kriegsberichterstatter des DNB berichtet übei- Einzelheiten des großen Gelech« tes. welches sich im Räume von Addi Abi ab^sponnen hat. Jt>a>lienischer'eits hütt-n an dcnl Gefecht 4000 Mann, abessitüscherseilö 7000 Mann teilgenommen. Zu Rahlämpfen kam es. als die Abessinier einen Flankn-angriff versuchten. Die Italiener gingen zuin Gegenangriff über und drängten die Abessinier in südweftlicher Richtung ab. Im V?r-laufe der Käm^e kam es mehrere Male zu graulalnsten Bajonettangriffen. Nach italienischen Berichten verzeichneten die A!^ssinier in den Kämpfen am Soim.^ag 600 Tote und 100 Verwundete. Ein weniger »vefentliches Gefecht hat sich in der Danakil-Wiiste a^pielt. Im Teni-bien-Gebirge setzten die Miener nach Berichten der Agence Havvs ihre G^berungS-tätigkeit fort. Die englische Armee geht in Blau ser Mann auf ungesei»liche Weise sein riesiges Vermögen erwarb. DarauV ergaben sich später Prozesse, die sich jahrelang hinzo- c^l'n. „Peer Gynt" hat bei den GerichtSverhand« l'lilgen die merkwürdigsten phantasievollen 'beschichten zu seiner Entlastung erzählt, und nach diesem Vorbild hat wohl auch Ibsen ^ie Gestalt des Träumers gesc^ffen. Jedenfalls fanden die Erzählungeti des Nr-Peer ^'')ynt wenig Glauben. Seine Stellung muß inohl allmählich unhaltbar geworden fein, denn er verschwand eines TageS spurlos, ließ seine Braut Chriftine sitzen und soll bald darauf in Norwegen eine Siedlung gegründet haben. Endlich aber ging eS mit ihm unaufhaltsam abwärts. Als Wegelagerer zog der ei^t reiche und angesehene Mann von Ort zu Ort, und schließlich soll er ein regelrechtes Räuberleben geführt haben. Viele ^'^ahre später kehrte er bettelarm in seinen .<>eimatort zurück, wurltt aber, da er sich wieder allerlei Räubereien zuschulden kommen ließ, in Acht und Bann getan und zuletzt in einem Steinbruch gehängt. Der schwedische ?vorstlier glaubt, in der Abenteurergestalt die ses Mannes das wirMche Borbild für die l^estalt des Peer Gvnt gefunden zu haben. ein. Bei einem fröhlichen Gabelfrühstück fitzt man beifamen und erzählt Geschichten aus alter Zeit: denn es hat sich plötzlich herausgestellt, daß die Mutter BobbyS und Act tyS eine Schulfveundin der Präsidentin ge' Wesen ist. Ende gut, alles gut. UrwndenfiUlcherin im j^uptbemf Für die Angehörigen der englischen Armee wurden jetzt neue Ausgangsanzüge Hergestellt, die in ihrer blauen Farbe bedeutend schmucker sind, als die bisherigen brauneu Ilniformen. Man hofft, daß diese schöne Uni form viele junge Äute für die Armee werben wird. Auf unserem Bilde steht man Angehörige des 3. .Äarabinerregiments, die bereits die neuen Uniformen tragen. (Scherl-Bilderdienst-M.) Veer Synt Hot gelebt! Ein schwedischer Forscher behauptet, in alten Chroniken die Geschichte des Peer Gynt aufgefunden zu haben, das Schicksal jenes Menschen, tiach dem Ibsen später seine unsterbliche Dichtung schuf. Meser Ur-Peer Gynt war ein Mann, der um das Jahr 1840 in der schwedische!^ Provinz Dalarne auftauchte und iiber dessen bewegtes Schicksal noch aufschlußreiche Akten aus jener Zeit erhalten sind. Danach ist das Urbild des Peer Ghnt Großkanfmann gewesen und hat vierzehn Jahre lang im Bezirk von Dalarne als Großgrundbesitzer eine bedeutende Rolle gesvielt. Iwnlersnn sollen seine Geschäfte nicht ittiiner ^'inwandfrei gewesen sein und die alten Akten versuchen nachzuweisen, daß die- Die Stadt der Nndeereichen F«mUien. Einen eigenartigen Weltrekord hält die kleine Stadt Bondfield inl Bezirk Ontario ^Amerika). Nach einer vom Stadtgeistlichen vorgenommenen Zählung stellte es sich heraus, daß Bondfield nicht weniger als 180 Fainilien aufzuweisen ^t, die mehr als 10 Kii:der besitzen. Die kinl^rreichste Familie besteht aus 22 Köpfen. Bon diesen 180 Fa-utilien sind 178 französisch-kanadischer Herkunft und zwei sind Na^ommen von Jr-ländern. Fra« «»osevelt schreibt JvgendiWher. Die Gattin des amerikanischen Präfiden« len R o o s e v e l t hat die Feder ergriffen und betätigt sich neuerdings als Jugend-schrifftellerin. Unlängst erschien unter dem Titel „Bobbys uird Bettys Abenteuer i»l Washington" ein ebenso unterhaltendes wie lehrreiches Kinderbuch. Es schildert die Erlebnisse eines neunjährigen kleinen Mädchens und eines zwölfjährigen Knaben, die gleichzeitig mit einer sehr anschaulichen Be-sckilreibuilg der Sehenswürdigkeiten der Bundeshauptstadt verflochten sind. Am Schluß des Buches ladet der Präsident der Vereinig ten Staaten die Kinder ins Weihe HauS Eine eigenartige Beschäftigung hat Amerikanerin Louise Poll W i l s o n, d^e vom Präsidenten Roosevelt beauftragt ist, seinen NamenSzug unter Briefe zu se^n, zu deren persönlicher Unterzeichnung es au! Zeitlnangel nicht in der Lage ist. Si<: schreibt den Namenszug nach zwei Vorlagen de-Präfidenten und hat bereits eine so täusche» de Aehnlichkeit erzielt, daß die bisher von ih unterzeichneten 11.000 Briefe kaum von de: eigenhändig unterzeichnet«! zu untersck^i-den find. (Weltbill»-M.) Der drettSpfiM «Atze v»« Q»i«t«na Nao Zu den abgelegensten Gebieten des »veiter mexikan^chen ReilZ^s gehört der Bezir! Quintana Rao, der erst in neuester Zeit al' Lieferant des für die Kaugummi'Fabrila tion erforderlichen Rohmaterials stärker i>. den Vordergrund getreten ist. Zn deit merk-würdigsten Bewohnern dieses Landes gehört ein halbwilder Volksstamni, der ein drei-ki^ftges Götzenbild anlötet, dessen greuliches Gesicht und dessen fürchterliche Gestalt Entsetzen hervorrufen. Das merkwürdigste an diesem Götzendienste aber ist, daß die Eingeborenen bei ihren Gebetsformeln auch verstümmelte lateinische Worte gebrauchen, dik nach Ansicht der Amerikaner als Ueberbleib-sel der römisch-katholischen Lithurgie anzusehen sind. ES besteht nun die Annahm?, daß entweder dieser Stamm sich unter dem Drucke der Spanier in diese entlegenen Gegendell geflüchtet und einzelne Worte deS ih,n aufgezwungenen katholischen Gottes dienstes bewahrt hat, oder daß versprengt« Spanier oder Deserteure von dem Stamm als Mitglieder aufgenommen lvurden. auj welche damt diese Sprachreste zurückzufithre,? sind. Vl««en blShen i« Dezemberschnee. Vim Sehenswütdigkeit ganz besonderer Art bildet eine Blumen- und Gemüsekultur, die malt setzt mitten im Winter in der Nähe von Paris bewundern kann. Ihr Schöpfer ist der französische Ingenieur R i g e-a u l t. Er bringt es fertig, ohne Treibhäu-ser die schönsten Erdbeeren. Tomaten, grü-neit Bohlren und alle Arten von Gemüsen, aber auch wundervolle Dahlien bei strenger WinterkSlte und mitten im Schnee auS dein Boden heworzuzaubern. Das Gehennnis bilden kleine Zementmauern, die rings um die Beete führen. Durch sie geht eine heiße Wasserleitung hindurch, die den Boden erwärmt. gleichzeitig aber strahlen die nied« rigen Mauern vermittels besonderer Lani« Pen ultraviolette Strahlen au?. Jilfolgedes-sen lvevden auch an kalten Wintertagen die für das Gedeihen der Pflanzen notwendigen atmos^ärischen Bedingungen geliefert. Fein schmier, die die auf solche kunstvolle Art gewonnenen Gelnüse ultd Früchte genossen haben, erklären, daß sie von Sommerfrüch ten kaum zu unterscheiden seielt. Jubtlilmn. „Heute find es sirnfnndzr^^n»' zig Iohi'e, daß ich bei Ihnen arbeite. H^ rr Eljes." — „Na also, da sehen Sie, was Ste für eill Glück haben — nicht jede Fi"ma besteht so lanse." ^uluslatj, i>en ^zemver Ittit». 1 ->»- Atting- Zktmmer 2Sb., ^ Gräßliche Lugskataftrophe im Mich Am Weihnachtsabend gefahren / 32 Tote, E r f il r t, 26. Dezember. Unweit von der Station Groß^ehringen <,cl Thürinj^ett evl^iqncte sich am Weihnachtsabend ciiic jtatastrophc, wie sie ihresgleichen nur sehr selten zu verzeichnen hat. Verglichen kan,t sie jedenfalls nur mit der leh» tcn ftlrchtbaren Weihnachtskatastrophe auf d<'r strecke Paris-Rouen werden. Das Unglück ereignete sich sozusagen auf der Saale-Brücke, da die kleine ^U'vergangs-station Krob'Behringen nur ein^ einzige Weiche ha^. die sich jedoch auf t'^'r Brücke über den Saale'Fluß befindet. Um l!) Uhr wurde der lokale Personenzug in Groß-Beh-ringen wie gewöhnlich abgefertigt, nur war er diesmal mit Ni'icksicht auf den Weihnachtsabend bi^ auf den letzten Platz überfüllt. Der Zug schob sich in deil dichten Nebel über die Briicte hinanö und als die Lokomotive, der Postwagen und noch drei Pe'rsonenwag<'n die Brückenweiche bereits passiert hatten, brauste der D»Zug Nr. 44 aus Berlin mit voller Geschwiitdigkeit auf die Weiche und stieß ,nit unbeschreiblicher Kraft seitlich in !^n Personenzug. Die.Wirkung war eine ZunKen ilUttem UI1(Z l'^suen nacli melirmalieer Zelivvan'^'cr scksit verlnlit cia« iiatürliclie Kittervvukiser — meikiten« ?;c',iott in kleinen denken /II Lvrckelter l)grmtätiLlicIt. >>,- 15 ISS ZS. V. 1935^ ein Schnellzug in Thüringen in einen Vertonenzug 9 Gchwerverietzte, ^chwerletzte, 2 Vermißt» hung der Saale-Brücke bewältigt, da sie zu 'chu>er beschädigt worden war. B e r l i n. 2(;. Dezember, dem Eiscnbahnungliick in Biringen wurden zunächst 2V Leichen geborgen. Die Zahl der Toten hat sich inzkvi^chen jedoch schon auf A2 erhöht. 0 Personen sind schwer. 17 ander« leick^t vorletzt, ,'^wei ??twrgäste werden verniis^t. (5- r s u r t, F». Dezember. ?ln'^ iilgeii im'vden insgesamt 7l> Verletzte gemeldet. Unter den Fines fenck'teii Jahres. Das häiia! nn> de,, ?on-nenflecken znsannnen, init ijennss.'n Mondverhältnissen sobwohl nach nene'eu ^orichnn gen der Einftlls'. des Ml?nde.> geringer ist. als nwn bisher annahnl). WirNi?li hab?n >mr ini Jahre ,ne?irere Mond- u:td Sonnenfinsternisse z» erwarten. Diese, zil-saunneil mit den stets starke elektromagnetische Störungen bringenden Sonnen^'lecken, t^'rnlögen 'ehr leicht eineni ^ahr das ni^".e.^-rologische l^sicht zil geben. Diesn,^is soll c.-seucht ausses'en. al>er dennoch den Feldnn keinen S4ad<'n tun. eine ct^»y ^1« von »»cti voe t>i»cli»kmunyoki> ..Iscje ös / «s s u k der Operation am Wege der Veiieniiig. Da er aber ans leden Fall sterben wollte, ge lang es ihnl in einem unbewachkn Augenblick, sich im .Krankenbett sitzend zn erhän^ gen. Das Motiv der Tat war seelische ?e- ' Pression. j l. Griindung bziv. '^ieroollständiguug de? ' jugojlnwischen ttriegsmuseums. Der >.!rlesi5. minister liat ein Statnt über die Ree'.gani sation nnd Vervollstäiidigniiq des tuuseunls unterz<'ichn<'t. Das Milsenn, wird sieben Abteilungen nnisassen, und zivnr n^ie folgt: 1. Abteilung der Dnnastie .'^taradjor-djevi^, 2. Abteilulig der ansländi'chen nastieii, Abteilung bernhuner Feldherren. -I. Abteilung sür .'»tänlpfe des .^trieges von l9l?, 5). Allteilung der .^iriege —19l^, t». allgcineine Rüstnngsabteilulig und 7. tils. genieine '.'lbtcilnng. Der verkannte Blitzableiter. Zu jener Zeit, als die Schiffe noch aus Holz bestanden und die Blitzgefahr zieuilich groß tvar, fuhr ein Ouäcker voll Alnerika nach England auf solch einen: .Holzkahu. Auf deul Ozean kamen sie in eill mächtiges (Gewitter. Beiul ersteu Dounerschlag wachte der Ouäckcr auf, suhr iu seiner Bettkiste hoch und horchte ängstlich..Da hörte er jedcslnal, wenn Der Donner schwieg, einen schweren Gegenstand an denl Schiffsrumpf poltern. Dies Klopfen N'ar dem Onäcker fast iloch unheimlicher als der Donner. Endlich entschloß er sich, aus seiner Bettkiste zu kriechen. Er tappte zn dn Fensterlnke, öffnete diese und faßte an ein Drahtseil, au denl etwas Schweres hing. Der froln,ue Mann zog das Äil mit einer (V'isenkugel aiu (5nde zur Luke hinein uud legte sich nneder hin. Da das Schiff stark schlingerte, rollte nun aber die Eisenkugel in seinem Logis heruin. Da llahm der Onäcker die polternde ?iscn-kugel mit in seil! Bett uud hielt sie fest. Nun störte sie den Mann nicht mehr — nur das Gewitter tobte, nnd der Quäcker fürchtete sich weiter. Anl nächsten Morgen erzählte er delu Kapitän sein Erlebnis mit der Eisenkugel uild wie er diesen Poltergeist zur Ruhe gebracht habe. Der Kapitän erbleichte. Dann warf er seinen DankeSblick zum Himmel. Und luit bebender Stimme erklärte er seineul Passagier, daß er während des ganzen Gewitters das lZnde des Blitzableiters in seineul Bette festgehalten 5)atte. Das Ende der Pekinese«HÄndchen. Die Zucht des Pekiitese-Hündchcu.'. das sich viele Jahrzehnte hindurch als Liel^linsis-hund der Damellwelt gehalten hat. ist :u China, seiner eigeirttichen .Heiuiat, iin Cr^ löschen begriffen. Die Zentrale der Pekinese. Zucht ivar daS lMtige Peiping, ivo die ^l4O«Euuuchen mit Borliebe sM^. !leuitn .Hündclien züchteteil, unl durch ihre Neln'r' gäbe <üs Geschen? an die mastgebenden Per-sönlichkeiteil des Kaiserlichen .Hofes (.^Ulnst zu Hewinlien. In vergallizenoll Zeiten nnn- d^'u auch wirklich Ereniplare g<''.üchlet, die, ivas Sck!!^nhcit uud Reinheit der Zucht au' belaugt, heute k,ium lloch anzutreffen sind. Auch heute iloch gibt es verschieden.' jüch-tcreien dieser .<.>tt>ld'.'rass<' in P'eiping. die jedoch bei nieitem nicht niet^r soviel Sors,-^ salt aus die '!?luszncht wirklich erstlltissig^r (?remplare verwenden, sondern vielnieln benlüht sind, aus de,» Ba^ar von ^'nug-Fii-Sn den tshina k»esuchenden ansländi'chen Touristen Mitteln,ästige (^reiuplaro für teu-l'es l^ld aufzudrängen. Der Rückgang der Zucht dieser .Huuderasse ist vor allen, > l'i'li ans das fast vollkoniinene F'hle,, de? chine-sisck^n Marktes für diese Tiere znrückz'.kü.si-reu. Die Chillesen h.chen fast alles ^nt-'re'se für diese .Hündel)en verloren, deren Tuinln».!-platz einst,nals die Räuiue des laiierlichen H-arelns uud die .Häuser und Paris der Borll«!>men jelu'r Epoche g»''lvejen niaren. In Europa wilr^e der Pekinese im >>ahrc l5;<»<) bekannt. Nach deui Feldzuge Englands und Frankreichs geg^'n Ehiua brachte eni englischer Offizier ein Pekinese-.Hündch.'n ,tach England und inaehte e^^ der Königin Viktoria zum t^esch^'nk. MM»«»-''. ---^ i. Tod eines geachteten Drmkereiunterneh- mers. In Sn.^ak ist der bekannte kroatische Druckerciunterllehmer (^nstav.K r a l j e t a gestorben. i. Der Zaßreber Rekordverkehr zu Weih, nachten. Die Zagreber Bahnhöfe nnd Züge erfaßten in deil z,vei Weihnachtstagen über eine halbe Million Fahrgäste. Es hat sich heransgestellt. daß die Bahnhöfe bei solchen, Verkehr nicht mehr voll entsprechen. i. Sin hartnäckiger Gelbstmörder. In Kon-^^ina hatte sich der 25>-jährige Besitzerssohn Dragntlu P a l e - 0 s 0 v e c luit eineul scharfen Messer den Bauch aufgeschlitzt und dabei die Gcdärn,e ,vie anch den Magen verletzt. Der Mann nnirde nach Zagleb ins .Krankenhaus gebracht und b<'fand sich nach ln. Todesfall. In .Atropa ist der betannt? Kauslnann Lutas H a s u e r iin Alter vi-'N 7^ Iahern gesto'ben. lu. Univcrsitätsprofessor Dr. ^taimcr letzter Weg. Mittwoch nachniittags wurde n? ^t. Vid bei Ljnblsana der verstors'7ne Universitätsprofessor lzervorragende (5lnrnra nnd Forscher Dr. Edo l a s ni e r zu l^ra be getragen. Die Beisetzungsseierlichkeiten gestalteten sich zn einen, iinposanleii '.'lus druck der tiefen Dankbarkeit der weiten völkerungsschichten sür den Mann, denen se-ziales Empfillden nnd ärztliche .^tnns, Tau senden das Leben gerettet oder die Leiden gen,ildert hatte. I,n Traner^ng ict^rilten n. a. Bnrgerkneister Dr. Adle?-: .^^'annne'-prä'idenl I e l a 5 i n. uiebrere Abgeordnete, Vertl'eter der Aerzteschait, des .''taui lnännischen ^tranken-Unterstütningsvereines, des ^lajiner-SanatorinmS und des !»treis^ amtes für Arbeiterversichernng, ierner Ti Visionston,nlnndant (>^eneral N e d e l j k 0-v i l^eneral I 0 va n 0 v i höbere "Ii fiziere, Vertreter der Banatsverivaltnna, der Sokolvereine ns>o. Die Militärkavell«' und eine Trnppenabteilnng erwiesen den, Verbliche,!en, der eine liolie militäri'ckie Eharge bekleidet liatte, die lettte !^'brenb'ie,i-gnng. lu. Amtsübernal»mc. Ter nene Bürger-nieister von Ljubliana Dr. A d l c i Iiat Dienstag seine Agenden i'ibernonlinen. Bei dieser (^'legenheit enirnin,^ er eine Abord uuilg der Orga>,isationeu der Magistrats-bediensteten uud sodann die liöheren Beani-ten unter Führung des Magistratsdirekto'-s I a n i g a i. !n. Akademischer Maler xmitek gejlorben. Ain Welhnachtsabend ist in Ljnbljana der dort in, Ruhestände lebende akade,nisrt?e Maler Professor '^^ter S'. in siel iin Alter von Iahl-en gestorben. Der Dahingeschie dene ,var e,n begabter .''Künstler und unter' richtete lange Jahre das Zeichnen an der Realschule. ln. Bon, Zuge überfahren. An, ^^'.»ei^ nachtsabend ereignete sich an, Bahnhoie in Mirna in llnterkraii, ein schiveix's Ungl''ck D<'r .Kaufulannssohn N. .K 0 / e I f ins Mokronog wollt.' ans den sich bereits in '..^e wegiing befindlichen Zng svvingen, geriet aber dabei u,l>ter die Räder, die ihn, ^en lin- fen Fuß und linken Arm abtrennten. Der Äbwerverletzti? wurde ins Arankenhmls nac1>Novo mcsto überführt. I ll Im Stall vom Tode erellt. In Ljub-Ijana wurde in der Poljanska cesta in einem Ztallc der 53jährige arbeitswse Arbeiter Z u Pa nL i 8 aus Ztepanja das tot aufgefunden. Er hatte einen S^aganfall t'ilitten. lu. Angeschwemmte Leiche. In Radomlje ivurdc von der Bistrica die Leiche eines Mannes in mittleren Jahren, anscheinend l'incS Arbeiters, angeschwemmt. Die Identität konnte bisher nicht festgestellt werden. lu. KanarienvogelauSftellung. In der ^'^hrcrbildungsnnstalt wurde in den Feiertagen eine jtianlirienvogelausstellung ver-nttstaltet, diersctzungen ein Bruder des Äktators Iwn einein anderen Gomeziden ermordet. (^neral Gomcz war in seinen Ansichten iiisiveileu starrsinnig. So ist es zeitlebens ?in geschworener Feind des Eisenbahnbaues qemescn. Die etwa IM» Kilometer Eiscnbah-!ien, die es im Land«? gibt, sind faft aus-'chlichlich unter seinen Vo'gänczern gebaut 'uorden. Gomez war Straßenbauer. Es gibt !N Venezuela, von ihm geschafften, die präch-'igsten und lururiösesten Autostraßen der Welt, größtcnt<^ils aus Zement erbaut. Eine non ihnen führt über viele .Hunderte von Kilometern in verwegenen .'ikehren und Win Zungen von.^afen La Guaira westwärts über ^ie Anden bis an die Grenze Kolumbiens, ^n Zement für den Straßenbau importier-le Gomez, der ein tüchtiger .Kaufmann ist, selbst, und die Provinzen, die den Bau vornehmen hatten, mnßten ihn ihm abkaufen. Damit soll nicht gesagt sein, daß das der ^rund seiner Eisenbahnfeindschaft war. Uebrigens konnte Gomez sicki selbst bei seiner Leidenschnft für den Straßenban Bremsen anlegen, Venezuela liegen ungeheuer ^uskiedebnte Oelselder, die das Land zum ^in erschließen können, für seegehende Schiffe Wethnachlswlele BSE»-P-ok l : 1. Malta: Admira—HibernianS 4 : V; Ad-mira—Marine l0 : l. Zürich: Bienna—GrashopperS 4:1. Agier: Rapid—Universität 3:1; Viktoria (Pilsen)—Gallia 2 : 2. CasaÜanea: Hakoah—Casablanca 3 : 0. Luz^mburg: Libertas—Esch tt : ?. Die „Sonja Japan« Zu öcll ü^I'iNlu^'.a-.pDjjNu^'.gen paus zählt die junge Japanerin?) e t s u-ko I n a d a, die als „Sonja Heme von Japan" bezeichnet wird. L^'i den Pflicht laufen erreichte sie 999,8 und bei den Kürläufen Punkte. Unscr Bild zeigt die kleine aussichtsreickii.' Japanerin beim Training. (WeltbildM.) . Zum neuen Berbandskapitiin deS INS wurde der frühere erfolgreiche Beograder Fußballer Nikola S i m i ? ernannt, der bislang die Fußballsektion des BSK leitete. : Außerordentliche General»>ersammlung des INS? Wie aus Bcograd berichtet wird, dürfte noch vor Aufgang der Frühjahrssai-son eine außerordentliche Vollversammlung des INS einberufen werden, in der endgültig der Modus für die Austragung der Staatsmeisterschasisspiele festgelegt werden soll. : Zweimal BGK gegen „Gradjansft". Der BSK absolvierte zu den Weihnachts-feiertageii zwei Äpiele in Zagreb, u. zw. stellte an beiden Tagen „Gradjanski" den Gegner. Das erste Mat6i schloß überraschend hoch mit tt : j für den Beograder, während das zweite Treffen ein 9:9 — llnentschieden ergab. : Weltmeisterschost der Turner. In Briitsel wurde der internationale' .Kongres; des Tnr. n«r-WeItl>erbanlde.5 abgehalten. Dabei wurden auch die Ä^ltuieisterschasten in^ Jahr«' lW8 vergeben. Als Austragungsort .vnr?,«' Praii bestimmt. : IVV-Meter-Schanze in Norwegen, wohl gvrcide unter Führung des Int^ernatio-nalen Ski-V<'rbandes ^eit langer Zeit danach gestrebt wiri», den Ban »on Riesensprung-schanzen zti verhindern, ist man in Norin»-^ gen damit beschäsligt, einen Il-Zenannt.'n „Mammut"-SprunghügiZl zu errichten, d's handelt sich um eine Anlage, die gegenwär« tlg in Rena in der Nähe von .'hamar ent-stcht. Nach den Berechnnngen des j>'ionstrul^ lenrs sollen Sprünge von hnnderl M^'t^r erzielt uzerden können. : Joe Louis wurde totgesogt. Die mne« rlkani'chen Blätter machten die sensationelle Nachricht vom Tode Joe Lonis. der anae^ lich einem Autonnsall znm Opfer siel. ?)»e N<,chricht erregte nngehenres ^^lilfsehen. ist aber nicht richtig. Joe Louis iel'l'st, der sich in Detroit auflMt. erklärte, dtiß sciu' sundhoit nichts zu wünschen übrig lasse. : Ein St. Anton-Klub in Stockholin. ?>or ^venigen Tagen sand in Stockholm die i^rün- passievbar niachen zu lassen, oder von der nur .39 Mlometer entfernten Transandenstraße eine Abzweignng zu den Oelfeldern zu banen. Wallstreet hat nicht vermocht, seinen Widel'stand zu brechen, hat ihnl aber auch zeitlebens seine Gunst nicht entzogen. dende Versammlung des SvenKta St. Anion Klubben statt. Or^Uiche Mitglieder deS Vereines können nach den Statuten nur Absolt»enten eines Skikurfes in St. Anton werden. Der Berein hat stch zur Aufgabe ge. macht. St. Anton in Schaden Kl propagieren. In das Präsidium wurden der >ster-reichische Gesai^tv in Stockholm Dr. Som-maruga, Generalkonsul Ackerlund, Konsul Carlsson und der Leiter der Zn>eigstelle Stockholm der iisterveichischein BerkeihrSN'er-bung gewühlt. : Engmstangen der Gch«elfte. In Haniar n»urde «in Wettlauf ü>ber 59V Meter ausgetragen. Dabei gab es ein überraschendes Ergebnis. Weltmeister Michael Staksrud, der lnit dem Junior Oostbyc zusammenlief, wur-de von diesem in 45.6 um Kwei Meter geschlagen. B^ter des 599-Meter-Vaufcs ivcir i^'dech Engnestangen mit 44.4 Sekunda. : Fifa untersagt Pariser Sowjetspiel. Eine Sowjetmannschaft hätte am 1. JÄnner unter dem Titel „Moskau gegen Racing' (^lub Paris" in ^ris ein Wettspiel aus- 'ragen sollen. Die Fifa hatte die Bewilli-ung bereits erteilt, hat diese aber, wie sttzt aus Paris gemeldet wird, wieder zurückgezogen. : Der Ültefte Gki der Welt wurde im Iah-.t' 1924 in einem Torfmoor bei Kalvträs? in Nordichweden gefunden und befindet sich nun im Museum zu Umea. Bon berufenen Wissenschaftlern wurde der Fund nach einziehender Untersuchung ans ein Alter von rund 4999 Iahren gesch-äßt. P. Todessall. Nach einer langen schweren Krankheit ist hier die Gattin des Inspektors der Polizeiagenten Mokole, Frau Marie M o k o l e, gestorben. Friede ihrer Asche! Der schwergetrofftnen Familie unser innigstes Beileid! p. Ein Esperantokurs wird zu Beginn des nächsten Monates eröffnet werden. Interessenten mögen sich beim Magistratsbeamten D o ni a n j k o anmelden. p. Gestorben ist der langjährige Schuldiener des hie-si-gen GhmnasiumS .^ rr Sen?ar im ANer von Jahren. Der Verblichene war ein eifriger Musiker ',nd seinerzeit Leiter des hiesigen Tamburltza-chores. Seit dem Weltkriege leitete er auch das Sekretariat der hiesigen Invaliden-organisation. Friede sei,rer Asche! P. WeihnachtSbescherüng. Die Stadt>auptinann Sorell und sein Sohn" nach deni bekannten Roman vorgeführt. ^a39: Cellokonzert. — 19.5tl: Serbischer Abend. — Wien, 14: Der Wieuer Schubert-Bund singt. — 17: Unterhaltung i'iber Mufik. ^ 19.19: „Das Spltzentuch der Königin", Operette. — 21.3d Wir sprechen über Film. — B e r l l n, 19: .Kamlnermusik. 22.39: Bunter Abend. — B e r o tn ü n st e r, 18: BolkstütnlicheS Konzert. — 29.39: Volksabend. — B u d a-p e st, 29.15: Kon^zert. — Deutschland s e n d e r, 18:tz Volkslieder. — Droit-w i ch, 29.4.'i: Konzert. ^ 31.39: Bunter Abend. — Mailand, SV.Iö: „Lohen-grin", Opernübertragung. — München, 1l1.9fi: j^rammermustk. — 29.19: Bunter Abend. — Post e Parisien, 29.40: Aus Filmen. ^21.29: Konzert. — Prag, 29: Tschechische Ehöre. — 20.59: Operetten- Übertragung. _Rom, 29Ä5: Sinfoniekon- .'.ert. — S t r a ß b u r g, 1k^.15: Sinfoirie-i'onzert. - Radio Paris. — S t v t t-g a r t, IS: Im Reich der Operette. — 19: Samstag, dm >V. Dezember lSSü Ei« bunt« Stunde__Toulouse, lv.lb Aus Filmen. — 19.59: Operettenlieder. ^ Warschau, 17.15: Neue Schallplatten. —22.15: Orchesterkonzert. — Wik und f>umor Der Seift lst wtMg — aber das SIeitch «ft schwach Bon Arno Sommerfeld. Der Chorsänger Müller »var ohne jede Frage ein vielseitiger u. brauchbarer Mann. Abgesehen davon nämlich, daß es stets auf das Zeichen des Kapellmeisters richtig einsetzte, und somit dessen beste Stühe war, konnte man ihn auch als Schauspieler sehr gut verwenden. Allerdings in Diener- und Melderollen. Wohlgemerkt die Geschichte liegt schon einige Jahre zurück. Da man aber schließlich nicht mehr von ihm verlangte, erfreute er sich allgemeinster Wertschätzung, umsomehr, da seine Borzüge damit keineswegs erschöpft waren; denn in dem kleinen Zigarrengeschäft, das seine ?^rau be^ trieb, weil sein geringes Gehalt nicht ganz dazu ausreichte, sie und sechs Kinder satt zu machen, stand er auch von morgens bis abends hinter dem Ladentisck>. Es ist daher erklärlich, daß der gute Müller immer ein bißchen müde war, denn vor zwölf, halb eins kam er nie ins Bett und um halb acht verkaufte er schon wieder Zigaretten, Ta^ bak und Priem. Um sich mittags ein Biertelstündchen aufs Ohr zu legen, war auch selten Zeit. Wahrscheinlich hätte Müller diesen Zustand, am Tage Zigarren zu verkaufen und abends Opernarien zu schmettern oder kleine Rol' len zu spielen, bis ans Endo seiner Tage fortgesetzt, wenn ihm nicht das Malheut passiert wäre, in einer Vorstellung von „Alt-Heidelberg" einzuschlafen. Das heißt» das „Einschlafen" wäre weiter nicht fo ge' fährlich gewefen, aber . . . Also die Sache war folgendermaßen: Es war beinahe am Schluß deS Stücke?« tvo sich der Fürst .Karl .^inrich von sei^ nem ehemaligen Kommilitonen Bilz die Angehörigen des Korps „Saxonia" vorstellen läßt und sie bei dieser Gelegenheit fragt Wucher Fakultät sie angehören und wie lange sie schon in Heidelberg seien. Einer von den Studenten, die sicki da zu der kleinen Erinnerungsseier in Rüders Gar' t«n eingefunden hatten, waren nun der gute Müller, so daß also der hohe .Herr anck' an ihn ein paar Worte richten mußte. Sie lauteten: „Sind Sic schon lange in .^^'»eidelberg? Gefällt es Ihnen hier?" Leider erfolgte keine Antwort, weil Müller ein bißchen eingenickt war, obwohl er wie alle anderen in Reih und Glied stand. Und als ihn sein Nebenn,ann anstieß, er dadurch erwachte, wußte er innner noch nicht so recht, was los »var, denn er ließ si^ solgendermassen vernehnren: „Sechs Zigarren ^ zehn macht sechzig Pfennige. . . Bitte sehr! . . . danke sehr!" Nur seiner großen Beliebtheit hattc er's zu verdanken, daß er nicht rausgefloa^" ist. „Alt-HeideMerg" ging an diesem Abend an einem unifreiwilligen .Heiterkeitsstnrm unter. » Verdienst ohne Lohn. Als es nock^> die echten Schustersungeit'> gab, hatte Anton, ein hervorragendes Mitglied dieser Gilde, wieder einmal einen furchtbaren Streich geliefert. Der Meistt^r schwang drohend den .Knieriemen. „Weßte ooch, wat du davon verdienst?" rief er wütend. Anton sah ihn treuherzig an. „Lassen Se man finl>, Meestcr. davor ver lange ich irischt." Hier ift's richtigt Der Wirt des Gasthofes „Zum Ochse,?' köpf" steht vor seiner Tür. Kommt ein Motorradfahrer angebran't uird hält. Der Fahrer schreit: „Sind Sie der Ochsenwirt?" „Jawohl, mein Herr, steigen Sic nur ali und kommen Sie herein!" Vegeifterung. Peter hat geheiratet. Und ist sehr glücklich. Wenn er glücklich ist, müssen andere das auch wissen. Er schreibt also ant Tage nach der Hochzeit an einen alten Freund. Und beginnt: „Ich habe gestern geheiratet. Bis h e u t e l)abe ich diesen Schritt noch keinen Anli^'n" blick bereut " 5am«tag, den SV. De?M,ber lSSK. Snitao, den 27. Dezember tsss Der Wettersturz Einmütig ist das Urteil aller: die heurigen Weihnachten dürfen im landläufigen Sinne kaum als solche bezeichnet werden. Des Christkindes Geburt ist zwar in der her-kiimmlichen Wci.se gefeiert worden, Jung und ?llt scharte sich um deil Cliristbaum und freute sich der Geschenke, die mit Rücksicht nuf die noch immer herrschende Krise allerdings ziemlich dürftig ausfielen, man ging zur Mette und machte die üblichen Besuche, aber richtige Weihnachten gab es diesmal nicht. Denn der Wettergott war uns diesmal nicht gewogen. Der Beginn der Woche war der richtige Austakt zum Weihnachts-lvetter, der Schnee lag in seiner schimmernden Weiße überall kniehoch, es knirschte an-helmelnd unter den Schritten und die Kälte, ja, auch die paßte sich dem traditionellen Rahmen, in den? Christi Geburt gefeiert zu werden pflegt, tiollkommen an. Die s^eilige Nacht nahm den richtigen Anlauf und versprach in Punkto Mtter glänzend zn verlaufen. Aber man machte die Rechnung ohne den Wirt, d. h. ohne den Wettergott. Eli unl die Mitternachtsstunde schlug plötzlich das Wet« ter um. Der Himmel überzog sich mit Molken und die Herrschaft riß der warme Föhn an sich. Die Quecksilbersäule kletterte rasch in die Höhe und bewegt sich seitdem ständig hoch über den Nullpunkt. Die Schneemassen begannen zu schmelzen und schruntpfen rapid zufammen. Von den Dachtraufen tröpfelt es lustig, nein, tagsüber gießt es förmlich in Bächlein. Die mngfräulichc Weiße, in die sich die Natur vor Weihnachten gehüllt k?atte, nahm eine graubraune Färbung an. Patschwetter in Stadt und Land! Die Stimmung der Bevölkerung war verdorben. Warme Weihnachten gleiche« verschneiten Ostern und verregneten Pfingsttn. Tie großen Festtage erfordern ihr traditionelles Wetter, sonst find sie eben keine Feiertage, wenigstens nicht die richtigen. Man wagte sich auf die Straße, um sich in der Warme etwas zu ergehen, aber man kehrte rasch wieder um, wenigstens in den Vorstädten. Die Wege waren derart schlüpfrig, daß Stürze unvermeidlich waren. Gar mancher sehte sich allzu unsanft aus den Boden und stand nur mit Mühe auf. Die l^aloschen und Schneeschuhe kamen zur Geltung und werden liebvoll behandelt. Bon den Häusern donnern Dachlawinen auf die Gehsteige und bilden für die Passanten eine ständige Gefahr. Nicht nur die Menschen, auch die Fuhrwerke müssen daran glauben. Am Grasski trg prasselte eine Lawine aus beträchtlicher Höhe mit solcher Bucht auf ew Auto nieder, daß dessen Dach eingedrückt und der Wagen auch sonst stark mitgenommen wurde. Die wenigsten Dächer sind bei uns mit den« Schneegitter versehen, weshalb Unglücksfälle infolge Dachlawinen unvermeidlich sind. Die herabsausenden Schnemasien risien an vielen Stellen die Stromleitungen durch, weshalb verschiedene Stadtteile stundenlang ohne Licht blieben. Das Personal der Elektrizitätsunternehmung hatte schlechte Feiertage, weil es Tag und Nacht mit den? Beheben der durch den Schnee an den Leitungen angerichteten Schäden beschäftigt war. Ant gestrigen Abend waren aber die Störungen schon so ziemlich zur Gäilze behoben. Am wenigsten erfreut über die Extravaganzen des Wettergottes waren gewiß die Wintcrsportler, denen nun auch diese Weihnachten verdorben wurden. Die Mehrzahl d?r sonst so tatenfrohen Skijünger zog es vor, die Skiweihnachten dahei zu verbringen, lediglich einige unentwegte bezogen unsere höchsten Skigebiete, aber auch dort hatte der Föhn sein Unheil angerichtet. Die Ba-chernhiltten waren aber trotzdem voll besetzt, insbesondere zahlreich waren schneesuchende Wintersportler aus Zagreb und Beograd eingetroffen. Aber schon tagsdarauf konnte man die Aintörgäste traurig von dannen ziehen sehen. Lediglich im „Senjorjev dom" verblieben einige Skifahrer beiderlei Geschlechtes aus Beograd, die auch mit dem Pappschnee vorlieb nahmen. Schnee gibt es in den Bergen noch reichlich genug, sodaß man nur ein Sinken der Quecksilbersäule abzuwarten braucht. Aeitmts" Nu»««. M. Tot»«»»«« In Struge bei P'ljkÄne truq sich e:ne sclMzere Blnttat zu. Spätabends kam kürz' lich der Besitzerssohn Franz Babsek nl stark betrunkenen? Zu^dandc vor das HauS des Besitzers Anton Lepej und furderie dessen Sohn Stefan aus. heraus^ukomnien. Stefan erschien tatsächlich mit seinem Ver» wandten Spaninger auf der Vildfläckie. genügte, daß Bab^k mit eimu? Messer über ihn ^rfiel. Lepej, der hiebet nur eine leichte Tchnittverlet^ung an den Fingern erlitte?? hatte, smvi.' Spl7ni?rger stellte?? sich sofort zur ?^hr nnd schlugen BabS.'k zu Boden. ohn. um Uhr vormittags wird im Geinerndeiaale ^'il? Gemeindegottesdien stattfinden. m. Trammß. Gestern abends wurde in der hiesigen evangelischen Christuskirche Herr Willy W e n k o, Zahntechniker in Maribor, mit Frl. Alice Wegschaider, Privatbeamtin aus Maribor, getraut. Als Trauzeugen fungierten Frau Margarethe K u 8 a r, Inhaberin des zahntechnischen Ateliers, für den Bräutigam und Herr Albert W e n k o, Elektrotechniker, für die Braut. Unsere herzlichsten Glückwünsche! m. Todesfall. Gestern, am Stefanitag, ist die o^'tin des weit und breit bekannten Mariborer Maler?neisters Horvat, Frau Aloi sia H o r v a t. nach längerem Leiden im' früh^ Alter von 57 Iahren verschieden. Die Verstorbene wurde in ihrem Bekanntenkreise allseits geschätzt. Die Beisetzung fin« det am SamStag. den 28. o. um 16 Uhr auf dem städtischen Friedhof in Pob'eZje statt. Friede ihrer Asche! Den schwergetroffenen Hinterbliebenen unser herzlichstes Beileid! m. Aus dem Poftdienfte. Der Oberpost, tontrollor Herr Karl Hribernik wur-de von Zma?1e zum Hauptpostamt nack Maribor versetzt. Dem Postamt in IelSe wurde die Oberpo-stkontrollorin Frl. M o h o r i e ous Maribor zugeteilt. m. Auszeichnung. Der Oberoffizial dee MaiUuirer Staatöan??'altsanal veröffentlicht in seiner Numiner 103 u. a. das ^kret über die Errichtung eines Konsulats ii? Sa?rtiago de Chile, Aenderungen in dei? Bestiinmungen über ^e Kartelle »vie die BevorÄnung über die Abl?eferung der Militävwaffen. IN. AttS der orthodoxe« ltirchengemewd?. Wegen dienstlicher Abwesenheit des Prota Trbojevi 6 findet Sonntag, de,l 29. d. leine Liturgie statt. Aus demselben Arunde entfallen bis Z. Jänner alle Emlpfänge Helm Prota. Nur in driTtgenden Angelegen!)elt^n vertritt ihn der Mlitärkurat Jlij^ B u l o-v o n aus Celje. * Glvefter.Ueterrafchtmgen der „Velike kavarna". Doppelprogram« Gilvestersoaper. Dancing -ine Rächt in Mppon. m. Jugendchor mid -orchefter der »vla^. bena Matiea". In der iveiterei? Ausgestaltung ihres Lehrplanes wird die „Masbena Matica" in Maribor einen bosoi?d<'ren Zu-gendchor sowie ei?? Jllgendorchester ins ben rufen. In den Chor, mit dessen Leit?»ng Professor Otto Bajde betraut rst. Coerde» begabte Volks-, Mrger- und Mittelschüler im Alter von 9 bis Jahren aufgenom-inen. Das Orchester, das unter der Le?tung des Ansdaltsdirettors Prof. Marjoi? Kozina stcht, wird sich aus jungen ^nstrnmentalisten zusaminenjctzen, die beveitg über ein gewisses Können verfügen. Der Monatsbeitrag beträgt 5 Dinar, minderbemittelte und fleißige Z.^i'rler sind davon befreit. ln. Bon der Dachlawine j» die Tiefe U' risien. In Brezno trug sich vergangenen Dienstag ein s6i?verer Unfall zu. Der 39-jährige, bei einem .holzhändler bedienstete ^osßf Valentan ?var gerade am Dache mit einer Reparatur der elektrischen Leitung beschäftigt, als sich iin selben Augeicklick der Schi^ee loslöste und hinabprallte. Valentan wurde von de?? Schneen?asse?? mitgerissen llnd stürzte etwa w Meter in die Tiefe. Beim Anprall trug er einen schweren Bruch der Wirbelsäule und Verletzungen an beiden Händen und Füsicn davon. Er wurde in das hiesige Krankenkmus übersiihrt. IN. Zwei Uederfälle. In Spodnii Duplek umrde auf dem .?>eimwege von der Mette der 20-jährigc Wagnergehilfe Michael B o-grin von einem Bursc^n angehalten und mit einem Messer bearbeitet. Bogrin trug hiebei eine schwere Stichverletzung davon. — ^n einem Gasthause in der KoroSka cesta wurde der 37-jährige Artist Heinrich M a r-k o von einigen Burschen mißliandelt, wobei cr mehrere Stichwunden a?n Nücke,? erlitt. Bei!'" mußten im Krankenhaus untergebracht werden. IN. Unfälle. Der Direktor der Städtischen Leichenbestattungsanstalt N. I u g stürzte auf der glitschigen Straße und brach sich den linken Arm. — Der Eisenbahner Anton Gruber erlitt einen ähnlichen Unfall und trug hiebei eine Fraktur des linken Unterschenkels davon. — In der Meljska cesta glitt die Private Josefine G u c z k e r aus und brach sich dabei den rechten Arm und das rechte Bein. — Alle drei Verletzten wurden in das .^»^'rantenhaus überführt. IN. Einbruch. In der vergangene» stacht war ein uubekunnter Täter in das Magaz.n der PerManniederlage ss ova « i L »n der Äor.).^ka cesta eingHrunyen und lies^ ^f^artgeld im Mrte son ?tX) Dinar s^'^me einen Ledermantel mit sich gehen. IN. Auf der Etrasze beftohlen. Der Näher n Sophie T o m a ?. i L cms Sp. Sv. K^!?giita stahl gestern in der Stadt ein unbekannter Langfinger die Handtasche, in der sich 22^ Dinar l^efanden. Tro^ sofortiger Nachforschungen konnte d«r freche Dieb nicht ausgeforscht werden. m. Mißgeschick einer Drofchke. In der Frank^vpanova uliea überjah der Rutscher «liiier Psordedroschkc den Suegenausganli gc-genÄber der St. Anwnius-Apotheke und versuchte die K^rve gleich über die Stufe» zu nehmen. Hiebei kippte das Gefährt um und die beiden Insassen stürzten ans den? Wagen. Zum l>^li'ict wurde hiewi niemand verlebt. * Hemden, Krawatten, Pyjamas, Westen im Spezialgeschäft K a r n i ö n i k, Glavni trg. !3403 IN. Wetterbericht vom ^7. Dezember, 8 Uhr: Feuchtigkeitsmesier 7, Barometerstand 740. !en?peratur 5, Windrichtung NS, B?' nwikung teiln'eisotld«o»»r l» Marlb« «epeetoire: S-itas, N. D«-mber: «eschlosim. GA»st«G^ 28. Dezember um Z0 Uhr: bArßer". A, Gunsten des S^^spiel«« ''HenefionSfonds. Stark ermäßige Preise von l5 Dinar abwärts'. Zum letzt«U Mit in der Saison. Sonntag, 29. Dezember um 15 Uhr: .^Naj. da". Ermäßigte Preiße. Um A? tts'' „Va^aöere". Burg-Tonkino. Der glänzend ausgestattete musikalische Großstlm „«önigSwalzer" (Ca-fö Toinasoni) mit Willi Forst, Paul Hör« biger, .^eli Finkenzeller, Carola Höhn und Oskar Sima in den .Hauptrollen. Der schwungvollen Handlung, die uns nach München um das Jahr 1850 versetzt, liegt die bekannte Operette „Sisi" zugrundc, deren einschmeichelnde Melodien u??d verworrenes Geschehen hinreißend sind. — In Borberei-tung die neueste Schöpfung des deutschen Films „Die Jungfrau von Orleans" inir Angela Sallocker und Heinrich George in den .?)auptrolle??. Die ^one des deutsche?? Film« schassens! - > > . UnioN'Tonkino. Dos Prachtwcrk „«a» zuria" von W. Forst mit Pola Negr?, In.??-borg v. Teeck, Paul Hartmann in den .'oaup! rollen. Mit ,.Mazurka" ist nach „Leise slehei' meine Lieder" und „Maskerade" Willv Forst das dritte überwältigende Werk geglückt, daß ohne Zweifel verdient, in d!.' Filmgöschichte eingereiht zu werden. Di^ Schauspieler in dem Film zu sehen, ist c'ir Erlebnis für sich. Bor allem die gefeierten c Wnstlerin Pols Negri. dic hier das crstc-mal in einem deutsc!^n Film mimt, erstel): hier von einer Tiefe der Wirkung die faszi" itierend ist. Die Neuentdeckung Will?i Forsts» die Pastorstochtcr Inge v. Teeck ist ein lx-zauberndes Geschöpf. Der Film ist musika« lisch gebaut und gesteigert, die prachtvoll? Musik hat auch am (5rfolg dies^»«; Wert«'' einen ganz besonderen Anteil. Der heilige Bogel der Mormonen. In? Jahre 18^8, als die erste?? Züge de Mormonen sich in d-.r (^gend von Ulat angesiedelt hatten, wurden diese Pioniere des Mormonentums s6>?ver in ihrer Erisren' bedroht durch große Mengen von .Heuschrelten, w^.'Iche die Ernten zu veriiicbleu dro?i' ten. In dieser Bsdräni>nis kam ihnen unerwartete Hilfe: große Schwärme liou 2..' möven erschienen und räumten derartig un ter den Insekten auf. daß die Ernte gerett^' war. Zum Gedächtnis ai? die .vilfe dieser g-.' sloderten Freunde errichteten die danidare!, Mormonen in Salt Lake Eity das -eem.' vcn-Denkmal, eine Säule aus Marmor, d!> eine Kugel trägt, auf der zwei Seemöve'^ sitzen. Noch heutc ist in Utah die geschützt, und die Tötung eine.? solchen gels wird mit schiverer Strafe beleg:. Der gewissenhaste Schmuggler. Einen guten Fang machten die tsck^chischcii Zollbeamten. Dte Grenzjäger fingen nämlich einen Mann ab, der aus Sachsen über dil' Grenze kam und allerlei Zutaten für Weil) Nachtsgebäck wie Rosinen, Mandeln. Nüsse. Zitronen usw. schnniggelte. Die große Uebei -raschung c»>ber ergab sich erst, als man eine genaue Durchsuchung des Schmugglers vornahm. Dabei fanden die Beamten ein gerade zu musterhaft geführtes Kontobuch, das laufende Geschäftsbuch des Schmugglers, in den? er aufs peinlichste seine Umsätze seit Monaten verbucht hatte. Dabei war nicht nur Art. Menge und Preis der geschmuggelten Taren verzeichnet, sondern auch die Abnehmer. Auf diese Weise i.st es möglich, auch die Abnehmer der Schmuggelware dingfest zu ma chen. Zun? Ueberfluß wird dem bürokratischen Schmuggler natürlich der gesamte S«^^ den — und das find rund 20.000 bis Z0.00<1 Kronen — angekreidet. Er kann sich auf eine nette Strafe gefaßt machen. ÄvötveINmäMlnift Freitag: Minai^tk und MAtng. Samstag: Maver u»»d Albanetc. .WarlSorer Zetttmg" Simnm« 2Sb. GamStag, den 2S. Dezember iSSd. X vom S«. d. A«f. getrieben wurden 5 Stiere, 46 O«^, 153 Kühe, IL ASlber und 9 Pferde, zusammen WS Stück, wovon 10S verkauft wurden. ES notierten: Mastochsen 2.ÜO-3, HaVnmst-ochsen 2—2.S0, Zuchtochsen 2—3, Schmcht-tiere 2—2.75, Sl!^chtmastkÜhe 2—S.50, Zuchtkühe 1.50-2, Beinlvieh 1—1.S0, Melk-kühe 2—2.50, trächtige Kühe 2.50—3, Jungvieh 2-3.25, Kalber 3—4 Dinar Pro Mlo Lebendgewicht. Der nächste Vtehmarkt wird am SUvestertag, den S1. d. abgehalten. X Die T«POrt«»e italienischer «aren werden nochmals darauf aufmerksam gemacht, daß im Sinne einer unlängst erschienenen Verordnung die Fakturen im Ausmaße bis zu 3Vb/« sofort zu begleicht find — die festgesetzte Frist ist bereits am 27. d. verstrichen — während die restlichen 70« bis sMestenS 12. Februar erlegt werden müssen. Di« Zuwiderhandelnden werden zur Verantwortung gezos^n werden. X Gebiihrensenkung sür Vahn-LagerylLtze. Den Forderungen der GeschWSwelt Rechnung tragend, werden dix StaatSbahnen mit Neusahr die Gebühren für die verpachteten Lagerplätze um 40 biS 50°/« senken. Für die auf länger als ein Jahr abgeschlossenen Pachtverträge gelten besondere Bestimmungen. X D»r Arbeitsmarkt. Nach Mitteilungen des Zent^alamteS für Arbeiterverficherung belief sich im Oktober d. I. die Zahl der Versicherten im ganzen Staate auf 601.622 gegenüber 565.461 im gleichen Monat des Vorjahres und 652.547 deS JahreS 1930. X Die Eier-, veflilgel- ««d Tchweim-auSfuhr nach England unterliegt seit Weih^ nachten besonderen Bestimmungen. Darnach können die erwähnten Artikel nur dann zum Versand gebracht werden, wenn denselben eine vom Kontrollamt str die Viehausfuhr ausgestellte Bescheinigung beigeschlossen wird. X Der Clearingftand IUgofiaWiens mit Griechenland. Am 12. d. betrug der Tlaldo der im Berkehr befindlichen griechisch-jugo-llawischen Bons 5ü Mllionen Drachmen. Der Saldo der blockierten Forderungen bei der Bank von Griechenland betrug am selben Tage 45 Mllionen Dinar. X Export polnischer Textilie» «ach I»G0. slawien. Die Textilindustrie in BtelSko hat im Novembcr insgesamt 47V0 kg Textilwaren im Werte von 116.900 Zlotv ausgeführt. Wollware ging zumeist nach Argentinien (31.000 Aoty), nach Jugosla wen (21.000 Zloty oder etwa 1 Million Dinar), Ungarn (Z7.000 Zl.) usw. Baumwolllvare wurde ausschließlich mich Ungarn. Oesterreich und Jugos'lain^n ausgeführt. X Tschechoslowakische «arnkontingent« für die Clearingstaate«. Da die Tschechoslowakei Ro-hmateÄalien, insbesondere Baum-:oolle, nrit freien Devisen zahlen muß, wurde Anregung der Nationalbank für dt:S kommende Jahr eine Ausfuhreinschränkung von Halbfabrikiaten nach ^n Ctearingstaa-ten angeorbne. Das Hm^sministei^um hat im Anvernchmen mit den Organisatio-nen der Textilindustrie für die Ausfuhr nach Bulgarien, Oesterreich, Jugoslawien und Rumänien — d^ anderen Elearingstaa-ten kommen nicht in Frage — ein Gesamk-kontingent Mr Garn von monatAch Mil lio-nen Kronen bewilligt. ' X Oesterreich, 0»ite«-i«s>chr. Im No^ vember d. I. hat Oesterreich KS« Waggons Neiztn gegenüber 116«; WMons im vorhergehenden Mmmt importiert. Hauptlb^e-rant war Ungarn mit 670 Va^ons (Oktober 1080), ferner Stußland mit 100 Wag-goi^ und Kunad« mit 59 (74) Waggons. X Srotze Z«ftchre« o«st»Olisch»« Wetz<«s «ach ENropa. Wegen des Wei^npreisallstte-ges in Argentinien haben di« kontinentalen Getreidemärkte den Beschliuß gefaßt, Wsizzn aus Australien zu beziehen. Me ersten yv-schkossenen Mengen von 10.000 Tonnen wer dm «auf 16 Speziaildampfern verfrachtet. X Der Tschechoslo»akisch-jugosla»tsche Avßenhandel. Ä« tschechoslowakis^ Ausfuhr nach Jugoslawien betrug im November d. I. wertmäßig 37.317.000 und der Wett der Einfuhr aus Jugoslawien 36,703.000 Kronen. In den ersten elf Monaten d. I. betrug der Wert des Exports nach JustoM-wien 283,789.000 und des Jmiports aus Jugoslawien 339,300.000 Kronen, so daß dem-nach das Aktivum Jugoslawiens im Außen- handel mit der Tschechoslowakei in den t^^rsten elf Monaten 1^5 den Betvag von 45.5 Mll lionen Kronen ausmacht. X H««wKr«.EMort. Bor nicht langer Zeit v«rs»»chbe Split, Hummern nach Budapest und Berlin auszufichren. Für Budapest kann der Versuch als gÄungen angzse^n iverden und von nun ab sollen die Hummern regelmäßig nach Budapest gesandt rcer den. Nlich BÄin g^ «ine Gendung ab, und nun werden die Resultate erwartet und Verhandlungen jiür weitere Sendungen geführt. X vtrtschoftlicheA N»»bei«>e« Pole«» nach de« ger«^ Awecks Belebung des HandelSverkiihrS zwischen Polen und dem Fernen Osten wurde in Charbin clne Polnisch-afiatils«^ Bank gegründet, welche die Aufgab ha^ wird, den polnischen Han del mit dem Fernen Osten zu finanzieren. Damit im Zusammenhang find auch ständige Schiffsverbindungen zwisch^ Edingen .nd den Häfen deS Fernen Ostens vorgesehen. X UVU kaust die gesamte Gilberproduk-tio« i« MexLko. Der Finanzsekretär der USA, Mergenthau, erklärte, daß die Ro^zle-rung der Vereinigten Staaten beschlossen hat, noch vor Ende dieses Jahres sast die c-.e-samte SMerproduktion in Mexiko, die etwa 72 Mllionen Pfund beträgt, und gleichzeitig die gesamte amerikanische Produktion von annähernd 46 Millionen ^und aufzukaufen. WchUdikröte«faem. In Beaufort in Nord-Karolina (Amerika) besteht seit einigen Jahren eine riefige Schtldkrötenfarm, die vor allem für die Aufzucht junger Schildkröten bestimmt ist. Die Fruchtbarkeit der Schildkröten ist bekannt. Jedes Weibchen legt mehrere hundert Eier, die auch sämtlich gesunde Tierchm liefern. Nun ist aber derjenige Monat, in dem die meisten Jungen auS dem Ei kriechen, der August, ein Zeitpunkt, in dem der Winter bereits im Anzüge ist. Die jungen Schildkröten suchen daher auch sehr bald die .sumpfigen Stellen der nächsten Gewässer auf und graben fich dort ein, um zu ü^win-tern. Die meisten dieser Jungen sind aber nicht widerstat^ssähig genug, um der Kälte und dem Mhrungsmangel genügend Widerstand entgegenzusetzen. Der größte Teil von ihnen geht deshalb in diesem Winter ein, und nur die kräftigen Exemplare kommen durch. Um eine Vermehrung der Schildkröten herbeizuführen, die sowohl ihres Fleisches wegen wie auch wegen ihrer Schale wertvoll find, werden nun die jungen Tierchen gesammelt und in der Farm Beaufort untergebracht, in der riefige Flachbauten errichtet worden find, die großen Gewächshäusern gleichen und auch genau wie diese be^izt werden. In diesen sind Tausende und Mer- tausende von Kleinen, von einander getrennten Zellen, die zur Hälfte hoch mit Sand belegt sind, während die andere Hälfte ein kleines Wasserbassin aufweist. In jede dieser Zellen wird nun eine junge Schildkröte gesetzt, um hier, geschützt vor Kälte, den Winter zu überstehen. Wenn dalm die wärmere Jahreszeit beginnt, werden die jungen Schildkröten wieder in Freiheit gesetzt. Sie find jetzt kräftig genug, um die Anfechtung des zweiten Winters ohne Gefahr überstehen zu können. «chon die Oh«««-« spielte« S«sstal. Wer hat eigentlich daS in der ganzen Welt so beliebte Fußballspiel erfunden? Die Engländer nehmen den Ruhm für sich in Anspruch, weil von England auS sich daS Fuß ballspiel in seiner heutigen Form und mit den heute geltenden Regeln über die Welt verbreitete. 1863 bestand auch schon in England die Football Association als erster Fußballverband. Aber auch die Italiener und die Franzosen behaupten, das Fußballspiel erfunden zu haben. Im Grunde freiUch ist dieses Spiel viel älter und geht bis inS tiefe Altertum zurück. Nach Schilderungen Homers müssen bereits die Phäaken eine Art Fußballspiel gekannt haben. Wenn sie auch sicher nicht mit dem heute so beliebten AuSruf „Hinein!" den Von Ksris k^etVejmar kat äsr ^ItLvvoräene am c!e5 25. ve^embsr in sein l'ass-bucti sesclirieben: »k'rük «lie Kinäsr» 2U> krieäeu mit ikren WeiknaektLseseiieU' Ken«. In äem UsuZv. äas vom ^ulml überslrakit vsr. Ilerrsekto 2U anc^ren ^eite^ nickt immer eitel freute uml Lonnek:5okvjn. Die k^reunäe, «tie um veniL v^illensstarlce Sodo ds^tts trot? kUer vemükuneen niekt vvrmookt, ttvrr tlsr keinäUeken (Zevaltsn 2U vercten, r^itix uaterTru-den unä nacii soinom Nmsedeiäsn fivrrsei>te in (il>etiiv'5 Umrvbua« mekt ktvter I'neä'S. Die SekvlvTertoektvr. 6iv ^itve ^usust'z, ervies sieli sk eine Versek^enclorisetie ttau8dätterlu. Infolge-t!e8ken muNe ^er Olympier seine 1'aM w.it cksm nicktixsten S(ieinkram delasten. VieÜLiciit e5 nur n las8vn mitSse. Mö mit äem Leklüssol 2UM ttolrstall unter Vjv Äel» äonivsn iävt. l>enut^te e l'ajxe Kern» um äva Liiek ^uriieks^veiien z^u lassen auk verklos-senv ^Hllioal:llt8kreuävn. ^m ttirsctvxra» den :vu k'ranickurt s. vo die trekk-Iiek8te aller lViMvr vaitete. var cker Zauber «ter stillen uncl keilieen diaeilt voiil bsiamnt. k8 «ad jeäesma! eine »tattliode V^Mnaelltsbeselierun? im vl> terliÄivn tieim. un6 frau ^jas »ttät8ciivl-l^sas« kst doi äen >VeiIinscdt8lieIitern — äiese varen kleine »^VssckstvLlceiien« — manclion kroken Llkristabenä verlebt. >V0 immer Äann cler junss viekter den Qkristbaum eusrst lcennen xelernt !ia> den max. emeriei. ob es in I^eipziie oäer in LtraLl?«r« var. er I,st seine Poesie uml D«i »itt «tiher Dttitvrod»». Ball ins Tor schössen. Auch die Griechen spielten W»hl.schon Fußball. Denn, es qibt ein griechisl!^ Basenbild, auf dem man ei-nen Fuß^ spielende« Jüngling sieht, der den Ball mit dem Oberschenkel stoppt. Und weiter kann ma« in dem Lexikon deS Atheners Pollux, das 180 Jahre vor Christus erschien, etwas ülber das Fußballspiel des Al-tei^ums nachlesen. Englische.yistoriker berichten, daß der ballsport durch die Legionäre Casars nach Britannien gebracht sein soll. Es wurde aber zunächst noch nicht heimisch, weil König Eduard der Zweite im Jahre 1314 verbot, das; diese seltsame Ballspiel in den Städten betrieben werden dürste. . b. Mapperzahns Wmiderelf. Bon Eduard Baß. Verlag Rolf Passer, Wien. Klapperzahns Elf gmvinnt die italtenifche Meisterschaft 6:1, gegen Barcelona 31:0, gegen London 4:0. Das sind nur einige Etappen des SiegeszugS der Klapperzähne zur Weltmeisterschaft. Das Gssamttreffer-Resultal gleicht eher einer Jahreszahl als Goalsumme. Ihr Ruhm ist so groß, daß der König von England dem Vater Kla^perzahn den Prinzen von Wales zur Ausbildung anvertraut. Mapperzahns Elf gewinnt sogar «ine sehr g^ährliche Partie gegen die Mann, schaft Birimarataoas, des Königs der Men-sc^nfvesser. Wie das möglich war. erzälUt humorvoll und glaubwürdig diese Gejchlchte ^r Jungen von 12 Jahren aufwärts mtt den lustigen Zerchnungen Josef Sapek. b Xronlk» »lovenskll, mvst. Die letzte Folge ist vorbildlich ausgestattet. Herrliche Bildbeilagen silvd den Texten beigefügt. Als Verfasser der einzelnen Aufsätze Michnkn: Evg^ Jare, Dr. Metod Dolenc, Dr. Stanko Rerlj, Dr. Rudolf Andrejka, Dr. Anton Vodnik, Rafko Fabiani. Fr. Stele, Frans ) Kramberger. Jng. Lojze Prezelj, L. Ho^evar-Mvgliö, Janko Oroten, Boris Wider. Bera Dosbalova, Franjo BaS, Ivan Koßtial, Dv. Jv. Lah. G. LukekiL. Z^r Inhalt lehnt licl» an die Vergangenheit und Gegenwart an und so run^ sich das Bild unserer Städte mit jeder Folge. Diese Kronik erscheint vierteljährlich und kostet im Jahresbezug nur 60 Än. Bestellungen find an die Adresse: i^ostno paelavarstvo l^jublisna, IculturnI oääelelc, zu ri-chten. b. Tempel, PalLst« u«b Dschmigel. Von Alphons Nobel. Verlag der Buchgemenl!ie Bonn. Preis Mk. 5.40. Das Buch ist der lebendigste Reisebericht, der je über die tau'eno fältigen Geheimnisse Jrckiens geschr eben wurde. Bis in die Götzentempel dringt t»er Verfasser vor, schildert mit aller Realist:? die fratzenhaften Geswlten Schtwas, we's; aber auch über die märchmhaften Marm^r-va^äste zu erzählen. Wie ein phantastischer Film rollt das Geschehen diese? abenteusr-lichen Reise vorüber. Buch ist von d<'r ersten bis zm letzten Zeile von einer Frische. Ursprünglichkeit, einem intimen Reiz, die seine Lektüre zu einem hohen Genu» machui. Es entkält wahre Kabinettstücke reifer tind forndv ollendet er ^rstellungskunst. die sil) hoch über die sonst üblichen Reiseschildernn-qen erheben, Buch ist reich illustr.,'rt. tsske einen plsti in cker ckout8eiien I-ite» rstur einxerSumt» veil er tieiinnerlielist verspürte, ^ss eine ^Veiknaelitskeier im ckeut8elivn Hause deckeutet. In »>VertiierL I^eicken« kat er äiesen (Zeckanlren ^us-clrum ^alir. in äem (Zoettie nacii >Veimar lcam. 1775, vaiijvn «araäe vie-äer neue derTvÄictlv Verbote «e«en clas Ausräubern VsI6uni>en naoli Lkrist-bäumen erlassen. Dort vsr also cker l-iel»terbaum beirannt un^ber nun lcommen bsisben seine I^oräoruo«vn stellt, unä Qvstke. jv «evaltliter er als Scliattenäer >vSek8t. umso eio8smvr äurei» äie .ladre sclireitet. vurcli äie liSuslicken Verkältnisse bväInTt. erlangte äas Okrtstiest im Qoetde'^cken Nauso niekt äie Vvävutuvzt. vis »nckvrvSrts. V^enn äie lioilixe ?vlt nai^te unä äie ^vli»naekt88timnnmx Ov-ivalt über ikn liatte. kannte er kein xrülleres Verlsnesn. als mit sioli allein unä ln seiner >Vei8e äen keilieen Llirist ?u teiern. ^r ontklc^ jet?t eern äer Staät unä äem tlofe unä sucbte äie hinterließe tistur auf. verbarx siel, in ewsamen äsö er im .iskre 1775 im SelilolZ z:u >Va!-äeclc in äen ^Veiiinaelltstaxen an ci-^n tierirox Karl ^ULUst sciirieb. Ober äie-sem vriek liext. oline äaü äas I^est Ize-sonäers ervSiint ist. eine keierlicll «e-sammelte Ltimmunx. ln äiesen >veili-naciitliLlien 1'seen liest (Zoetde ln äer Kibel, er verlangt nscii äer Oäv^see — sein bislierises lieben, äie k^reunäesxe-stalbsn xlelten sn seinem smnenäen ^uxe vorüber. (Ibrixens var äer 25. Dezember in Ooetlle's lieben ein besonäe-ii beäeu-tunxsvoller l'sL. ilim äer die-tmrtsta« Obarlotte von 8teir.^. Lpätsr, als äiese I-lebe ?erbroeken war. ^uräe ilim an äemselben l'see äer Zolin k?s-selivnlct, äer jet-t an äer ?v smiäe äes e-sstius in l?0m begraben liext. Lbgriot-te von Stein var äie I^rsu. völmhe er sie an ikrem (^burtst^s nacil XrÄkten. 2>var nickt mi» üulZ-sriicii lcostbaren (Zaben. ästiir über n..t et^vus, >voran er selbst mit «anz^er Leele kin«>: äem »keilixen Ll^rist« aus I^ranksurt. äen frau xesenäet Kutte, vor nlieni äeni kerrliel^n ^ar^lpan, von äem e. niekt sie »n6G?en Samstag, tteil?s. Wezeu»»er IttGS. F „Ma?Wo«r AiMmg* Nu«»« ÄVK. Muß man einen Bauch haben? Als neueste Errungenschaft der Körperpflege wird vielleicht in nicht allzulanger Zeit die wöchentliche oder gar tägliche Pro-filphotographie d UU1 Mas^ev. ^arnl, Leber und .Herz gruppieren. Um allerdings einen Bauch beurteilen zu können, muß man wissen^ nx'lche Abmessungen der „Normalbauch" hat. Ein wenig sei kjier über die Abmessungen dcs Normalbauches verraten, damit alle Großlmuchtrngcr i« sich gehen. ^r normale Leib soll mit der gespreizten rechten Hand umgreifbar sein, in serlk-rechter Richtung. Tie normale (^röße d.'r Bauchhöhle ist nämlich bei den meisten Men ichen. ob sie gros^ od?r klein sind, gleich. Der Bauch darf seine Forn: nicht äiiidern, ob man nun steht, rechts od<'rlinss oder am Riicken liegt, kurz «r darf nicht „wandern". Es mus; eine Magengrube vorhanden s-'in, sede Auftreibung in der Magengegcnd ist ab norm. Nur von: Nabel abwärts darf eine ganz leichte Wölbung vorhaniden sein. Beim gesunden Menschen ist der Bauchumkang, über dem Nabel im Liegen gemessen, immer kleiner, als der Brustumfang. Aber auch der Durchmesser des Bauches ist immer kleiner, als der Durchmesser des Brustkorbs. Um diesen zu messen, ist allerdings ein großer .Kirkel notwenidig, der vielleicht von nun a» auch zu den kosmetischen Requifiten gehören wird. Nur bei kleine,» .en physiologischen Ursachen des Alters auf eine zu reichlich? Nahrungsaufnak»me zurück u>td auf die zunehmende Bequemlichkeit des Menschen. Das; er nicht vorhanden sein muß, ergibt sich daraus, daß 'SMuscheu. die viel Bewegung machen, wie Landleute und Handarbeiter, im Alt«r ebenso schlank sind, wie iu der Jugend Aber die ganzen Untersuchungen Crämers betreffen eigentlich nicht die Kosmetik, son» dern vielmehr die Diagnostik. Im allgemeinen deutet der vergrößerte Bauch immer darauf hin, daß durch l^asamammlungen diese Formveränderung veranlaßt wird. Dieses Anfgetriebensein al^o ist ein Zeichen, dan die Vorgänge in der Magen-Darm-Ge-gend nicht der Norm entsprechen. Crämer glaubt, daß vor alleui Zirkulationsstörungen für diese Erscheinung verantwortlich sind, also Störungen des Blutkreislaufs jener Par ticn und daß dies^' Störungen hauptsächlich zwei Ursachen haben können, entweder eine, die vom Darm ausgeht, oder eine, die vom Herzen ausgeht. B?i aufgetriebenen Letb soll man, sagt Crämer, nie die Mahnung übersehen: 'Wenn jemand über deil Mag«i klagt, so untersuche das Her^, Und wenn er über das .'^>erz klagt, so un-t-'rsuche den Magen! Bor allem aber scheint doch der Magen und der Darm der Verantwortliche zu sein, unS^ Mar ist es oft eine zu reick)liche und häufige Rahrung'^anfnahme, die eine Blut-l'lberfülle erzengt, die durch fortwährenden Nahrungsnachschub übermäßig verlängert wird, dadurch Stauungen erzeugt und als Folge dieser Stauungen e^.'n anch die Austreibung des Leibes, aber auch eine Einwir-silng auf das Herz. Für diese Kranken wird eine Photographie, beziehungslveise Messung des Bauches von größter Wichtigkeit sein, sie werden beobachten können, daß bei Abnahnre des Bauchumfanges auch eine Abnahme der .Herz beschwerden eintritt, der Arzt wiri) sie au Hand von tlaren Zahlen vom Wesen und von der Besserung ihrer Krankheit überzeugen ki^nnen. Dies ist von unschätzbaren l^nl-Psychologisckiem Wert uud so bedeutet vielleicht die mathcinatische und photographische Beobachtilng des eigenen Bauches zwar nicht das .lkarma der indischen Nebclbescl)auer, wol)l aber einen Weg der Hygiene und der Heilung. Die Derbatung der Nieren-und »laienfteine In «irrem Vortrag über Sand- und Stein« bildung in Nieve und Blase lvsÄKftigte sich der f^)razcr Dozent Dr. Theodor.Hryntschak mit der Verhütung der Steinbildung. Vortragende wie.> u. a. auf die Ge?alireu «zimr einseitigen (5rnähruttg hin. wie auch auf das in unserer sport^reudtgcn Zeit noch viel zu n?enig gewürdigte Gefahrcnml^ment einer Basserverarmung dcs j>i5rpcrS durch starkes Schwitzen ohne nachsolgenden Ers'.-ln durch reichliches Trinten. Dies be^veist da>^ Eintreten von Nierenkoliken lind Harnblu-tnngen gerade an Montagen. Die hällfigi'ten Steine, die.H a r n l e i» t e r st e i n e. gelien k«i richtiger Beljand-lung fa-st imnler ohne Operation aus. Es »st nvtivendig, den Stein zur Untersnchung seiner Zusamnltinsetzung aufzube^vahren; da eZ mehrere chemisch verschiedene ^teinart^n gibt, läßt sich eine die Steinncubildung verhindernde Diät nur dann auordncn. wciul Ausammensetzug des o-bei er auch über Kochsalz, (^wür^e und k^hvl svrach. Keines dieser (^enußmittel ruft eine Zteinbildung hervor, solange es nicht im Ucbermaße genossen wird. Ob sein NUß bei einem vorhandene» Stein gestattet ist, läßt sich nur im Einzelfall entscheiden. Die Steinkrankh-it, die im Zunehmen b.'-grrsft'n ist, wird meist nur dann für den Kranken gefährlich, wenn sie vernachlässigt ^vird nnd wenn der Kranke, anstatt fach-niännisckie Hilfe ^u suchen, sich mit Mheim-lnitte.'u und „steinauslösenden Tees", die medizini'ck) wirkungslos sind behandelt, oder aber die Behandlung zurückweist, solcinge ie!-ne Bei^N't'rden ihm noch erträglich ünd. (eins zu eins), die man aus der hohlen Hmd :n die Nase aufzieht. Bei unlstillbaren Blutung««! kann nur der Arzt helfen, tveil fie meistens ihre Ursache a« anderen Särte uud atme durch die Nase ein. aber durch den Mund aus. Es ist wichtig, daß die Luit au die blutenden Stellen durch Einatmuug geführt wird, nieil ohne Zutritt vou Luit die (^erin-nunci des Blutes sehr schwer vou statten g.'ht. Falls diese einfachen Mittel nicht Helsen. k.n!n nmn die Nase vollständig mit '^Äattl' ausstopfen ui?d so durch Druck von innen die Blutuna hemmen. Als (i^erinnungsmittel ' ignet sich aucli die Eisenchloridwatte, die gleichfalls in d'e Nase eingefübrt loird und iu scder Apotheke erhältlich iit. l'^ut wirkt auch eine Verdünnung von Arnikatinktur d. Enzia« als Die Wurzel dcS Enzians enthält einen Bitterstoff, Gentio-pikrin, welcher die HaupwirkunZ hat. Außer dem besteht die Wurzel aus (Gerbsäuren, Zucker und anderen Bestandteilen in geringeren Mengen. Seit altcrsher 'st Enzian eis Magenmittel berühmt; er wirkt appeutan-regend, fördert die D^rm- und Leb^rtätig-keit. Infolge seines bitteren (Älsschmacks wird er auch als Wurmmittel verwende:. Au6, bci Gicht bewährt sich Enzian, bildet er doch einen Hauptbestandteil des fogenauntcn Portlandschen Vichtpulvers. Als ^.^lagen-mittel wird Enzian meist gem'scht mit Wermut genommen, wodurch sich seine Wirkung noch erhöht. d. Die Wechselwirkung zwischen Muskeln und Reroe« erhellt daraus, daß jchr Mn.kel-arbeit Gehirnarbeit voraussetzt, die inl Gehirn und Rückenmark, dem Sitz der Nerven-zentren. geleistet wird. Daher ijt der Memch, den Kumnie? niederdrückt oder dessen Nervensystem sonstwie uilgünstig l»e<'n-flußt ist, ^ törpl^rlichen Anstrengung! n unlustig- d. Mittel gegen Koyfjchmerzen. lv<> Gramm ^aliseis? werden durch '.5rwi^'.inen verflüssigt und in einer au? 50 Gramm Spi ritus und 15 Gram IN Glyzerin bestehenden i Mischung gelöst. Nach dem Filtri<'rei^ letzt man 5» Gramm Betauophthol zu iiro-! niatisiert die Mischung mit einigen ^rov^ei: ! Bittermandelöl, sie wird nrorgen'' nnd ^abends auf die Lkopfhaut geriebni: eine . Viertelstunde' später wird der .?ops lUit liil' l »rarmen Wasser gewaschen. WMS?SSSS»«SSS«MSWS?W>M^S«^ ckem 1'ocke clvr Butter sete« ten >ViIlemes8 die l)berliekeruni?en kort. — ^ber aucli nocli. als ckie Kezii^^ciik;^tciLk eins edsn ^n ^näe. nun kommt ein friseder in einer ssdr '^cliönen ZiLlierileitsiiiillL; Iier^Iiclien l)ank'. so^ie klir ?apisr. Ls möclite vvodi äa« er8te unc! letzte (Zeseiienk cls8 Iieillssn Xn8t8 sein, clor frviliek nicdt viel l^rsaclie kat. micii />u besel^enleen.« Vieüeictit >var es nur eine vorttberse-Iiencke pe58imi8ti8ciie Stimmung ckes sirollen von >VsImar. «tie ilin ullcs von (.'incni selixvurzren Zelileier an- S'^Iisnen lieU. l^enn vvenixe .lalire 5päter «iclire bt er ^ter inxvisclien l)reinni^8i'Si,-/^isMriLen: Du :?ue!eieli mit dem lieili- leen Lkriiit diesem luLc lreboren bist, ^^ncl ^nxu5t aucd. der werte s8c:lilanlviö sonst, in Sonnenferne Im LtiH-s-n liede, leide, lerne.« >Venn auel, i^estimmte gericlite dar. über nicilt vorliesen. xekt mun vvolU in der ^nnstime nickt kedl. ckali der alternde tZc>et!ie das ^^'ellinuclitsie^t ani lied-sten 'lnit 5>Lll all-^in verbraclUe. Da er IcLinesvexs tkrieserÄmiL und unxesellis v/sr, weilte er am öesclierunL^ta^^e si» Llierlicli ein Ltündeken im ()t)er8toclc des Nauses, wo ^ULU8t und Ottilie mit den Kindern da« I'est lzexineen. Später aber 20s er siek in seine Ammer Zurück 2ur stillen LammIunL. l^lnmal IieilZt es in seinem l'aeebucli: »Abends xrotie >VeiIi-NAcktsbesclierunx: ieli blieb aber klir tniek. ZpÄterkIn die Kinder. Sodann moin Solin: Qespräek llber den Zustund des Kauwesens, besonders ülier russische Ofen.« l^nd üt>er seine letzten >VeI?^-naeliten beriekbet er Kur/: »Die k^amille ^ vvür /u I'rau v. wo der Iieilixe Olirist aufgestellt wur kür die Kincker. Zufrieden mit iliren ^eil^naelltsxeselienken.« Ol) er es spürte, dall der 1'rauni d.zs l^odei« dttld »!n I5nde ssm sollte ^ >vir wissen es nielit. Die l^uke der l'aee lielZ ibn Zurückblicken auf Versanxenes, walirseli-sinlicli aber ancli auf jene ^äd-ebensestalt. die sein Ner? nocii einmal xur vollen l^eidenscliaft entiaclit liatte: I^lrike von I^evetiiow. >VeniLsten8 fanck sicli in seineni ^aciiialZ cin Briefeinwurf oilne ?>Iamen. von dem inan annelimen mulZ. dalZ er für che (Zenannte bestimmt war. k:r sciieibt: »Icli ksnd Sie ireun«!-lieb und liiibscli. »nmutix und scliön. so liebenswürdix uis niöslicli und inir kür immer eewoL'-n. H^i'e (Zeicenwart war mir unentbelirlieli zewordeil und alle traumartixen Hindernisse, die mlcli in äer LrolZen palLstälinliclieit >VoIinuns von lknen entkernen sicii fü«t«n. ver-lnocliten es niclit, icl^ war immer wieder Ln Ilirer. Seite... eilte nacli der 1'ilre eines xroL-sn Ourtens, die ieli aber ver-sclilossen kand. Sollte das nickt auk eins reellt Innerliclie ^uneiLunx deuten, auf unbe?wiNLl!elic .^nliünxlicl^keit nnd wali-re l^ieize?« VVenixc Wociien später »:inL er. des-sen t^lame unsterblicli «geworden w.^r. in clie k^wisxkeit ein. l. Der trübe Obstwein. Will sich nl nicht klären, so liegt die Ursackx' davon grö-'. tenteils iu unrcis?nl 5"bst- andererseit-^ l.l das Uebel erzeugt oder 'gefördert durch eine (^rung. welcki^ inuiitten eiN".-Temperatur unter bis Grad Eel'ii'., itatt?1irdet, oder durch eine, vou eineni Pl^''^ lichen Temperaturübergaug herrührende U,'. terbvechuug der Haupt- oder N..^. wie dies beispielsweise in den Moirateu ,vc--bruar uud März vielfacki der ^all üi. U»n hier zu helfen, setzt inan dem Most per Hel-toliter zirta 2^0 bis ^ Gramm Zuclev zu. welchen man zum voraus in lauwaruie ii (lö Grad) Most geschmolzeu hat und 'uü?' die Kellerlomp'ratur ebenfalls au' lö Gra^ vu bvingetl. Die Garung beginnt von uc.l.'in uud der Most nürd nicht tirman^^clu. 'ich .>>1 klären; man dars natürlich nnt diese^-ration nicht warteli, bis der Most s^iuer g -worden ist. Nach erfolgter Alärung 'oll i^i.r Abstich vorgenontineu werden. l. vorzeitige Keimen der s'ühen ?aot karto^feln ulactn sich bäusig recl)t una.i.^c nehnr beiuerkbar. Ein einfaches Mit'el. i'2s Keimen zu verhüten, uzenden die holländi scheu Gemüsezüchter an. Sic bewal^reu d!e Santlartoffelu in Weidckörben mit 40 Pfund Inhalt auf. i^ede Wockie w'i.i^en die .^artoffelu einmal ordentlich dnr^s'ein^n:. dergeschnttelt, vou einenl .^orl) zum and'ren. Dadurch wird das »oi^eitig^' ^leimen !ol sächlich verhindert. - l. Kartoffeln füttert man in großen Men gen an Mastschweine. Es ist aber dab<'i zu ^denken, daß Üsartosfelu einen sehr geringen Eiweiygehalt haben. Es ist de>)halb eni ergänzendes B<'ifntter erforderlich. Als sel-ches ist Fischniel)l^ Magermilch «u> Lchrot anzusehen l. P^dedünger erwännt den Boden und ist dah«r frisch auf schönerem Bodon t'n«?e-bvmht. Das Stroh lockert und lüftet dabei die Ackerkrunw wohltätig. Auf leidstem den soll Pfcrdenust nicht häufig utld dttnii nur gut r^errottet gegeben n>erden. Auf lol clien Bödekl, vor der Bestellung frisch unter gebracht. sckTadet der Mist den Pflanzen uud kaun sie sogar Mm Absterben bringen. ??rischer Pfevdedünger ätzt uiimlich «tark. Gemildert wird die Wirkuug. ivenn der frische Mist zeitig iin .Herbste auf leicht^' Böden kommt. Bis zum Frühjaln' find divar?, ^otormlidle, DzInZs l^on^svs. IA7SV I Stren» sep»r.. ^snniee». niöb-liertes Amm«r Ziu vermieten. 1'sttendsekova ul. !91. sUr 7. !379l g lm ^ her und sagt schlieblich: „Recht hat er. Sectenicet be! Kranrsdlüsen. Vericieiekao vnä kdn-licken /VÄ-»eke b«»or«t. «esuedt. .^6r. j Verv. 15788 uttö Xlleko sofort ?u vermieten. Ksmniea ISl. __________ !379Z Ilmmvss unä Kllede sofort an rukiie Partei «u vermieten. IrSaZK^ 54.___lZIS0 mit oäer ollne I^tiiirverlc. 4!^ di» 5(Il)v XR ia88en6. irauivn ««»uekt. /^nsedote an Xemin^stril'». ^»sidor. erdeten. 137^7 8el:merZ^rtl>Ilt xeden 6ie (1ntor?sieknvtsn allen Vervanäten. I^reunäen unä Vvlcsnntsn ciie traurlee slizeliriedt^ äall iiir inniestseliod-ter. unver^eöliciier Vstvr, (lrc>kvater, tierr Vaelav Ler-y. slonner»tae. äen ?K. Deremder 19^5 uni l^dr. nacii liurzkem. sckveren I^ei^en :m 77. l^edensjaiire eottcreeden versekieöen i»t. l)z5 I«eic:!icnkeLän«tti5 lies teuren vsdin-eezadieäonen finäet ^nnta«. den 29. ve:esnv der um 15 I^lir von äer »Mät. l^eictienlialle in pobretjv aus statt. Ote kl. Keelenmesze vlrä am 30. Vettm« der NM 7 Ulir in der vom- uml Ktaätpkarf-lcireke «elesen vor6en. Hlirldor. l-wdtj»«». 0r«». cien 27. ver. !935 Die trauernden famllien: ^«rav» ör»all! ^«pU. Ko»l»Ii un6 j^iklnkovle. 137'^^ W M MM i!i MM WW" ^ Stoman von Lola Stein 22 Lßßli!l Sie sinid beide von furchtbarem Druck erlöst, als sie beieinander sind. „Warum sollte ich wohl ohne dich ab« reisen?" fwgt das MÄdchen. „Na^ch allem, was ich dir gestern erzählte, hielt ich es für mehr als wahrscheinlich, daß du zur Besinnung gekommen bist und dein junges Leben nicht an inein bewstetes '.etten willst." Nun weis; sie. dab die Warnungen vor ^iner C'he init ihm nicht aus seinem Herzen gekommen sind. Daß er sich mit fast ^'rber-menschlicher Selbstverleugnung gezwungen hat. vernünftig, sachlich zu sprechen, um sie vor eirvem un^dachkn Entschluft zu bovah-ren. Jetzt begreift sie, dak «r fühlt, wie sie selbst, daß er sich nach d«r Bereinigung sehnt. Eine große Ruhe komuit über sie. ls-i«» löchelt ihn an. „Ich gehöre zu dir. Wir wollen von allen diesen Dinssen nicht mehr sprechen." Auf Ndclodes Wunsch steigen sie heute hinaus zum Schloß Tirol. Zniischen grünen Weiuberqen und Gürten fÄhrt sie der Weg empor. Nn Weinbauer, der in seinem Karten arbeitet und dem sie zuschauen, fordert sie auf, zu ihm einzutreten. Sie gehen mit ihm unter dem griinen Blätterdach Lauben, er zeigt i'hnen mit Stolz semen Besitz und sie plaudern ein« Weiile mit dem Mann, dessen Tiroler Dialekt sie «nhetm-'lt. Er geht mit ihnen bis zur nächsten Weg« biegunq und weift ihren Blick in das Passeiertal, in dem Andreas Hofer einst geboren wurde und lebte. Schön, schiw ist dieses Land, um das so heiß und so hart gekämpft und gestritten worden seit vielen Jahrhunderten, um so viel Blut schon geflossen ist. „Wenn der Wein reist, wenn die blauen Dolde,! hier in den Lauben hängen, dann wollen wir wiederkommen, Liebste", wünscht sich der Mann. Sie raste,: iin Gasdhaus ^^melc. Ans der Terrasse sind di« meisten Tisch« unter den roten Sonnenschirmen besetzt. Aber sie finden doch noch einen Platz, an dem sie allein sind und die herrliche Aussicht ge« nießen können. Und hier kommt der Akvnn noch ein letztes Mal auf das g«stri.ge Themer«r Entschluß. AeNebte. Mögest du ihn niemals bereuen." „Warum sollte ich ihn bereuen? Ich liebe dich!" „Aber du kommst an meiner Seite in 'ein leichtes Leben. Ich will mich bemülh>en, die PeMnqenheit ru!^n zu lassen, in emem muen Dasein mit dir auch ein aicherer. freierer Mensch wieder zu werden. Aber ich kann dir nicht f«st versprechen, daß es mir gelingt." „Ich will kein Besprechen. Ich will dir bei allem helfen." „Du bist gut! Unendlich gütig. Und wenn die Mensl^n sehen, daß ein so reines, süßes, lauteres Geschöpf wie du an meine 'sZite tritt, daß es an mich glaubt und das vor aller Mbt durch seine Ält verkündet, »Verden sie vielleicht auch eine andere Stellung lnir gegeirlbber einnehmen als bisher. Du kannst dir nicht vorstellen. (Gudrun, was es heißt, urplötzlich aus der Aesellschast der «ständigen Machen ausgeschlossen zu iverden. Gestern war alles noch gut und wie inrmer, heute stehst du gesondert da. Gegen schwevc Schicksal« ist ?etn Mensch gefeit, a!^ was Mr gesche^n ist, war noch mehr als eine einsah menschliche Tragik, /^ch war freigesprochen und blieb verfemt, ^ch hatte die Möglichkeit, mein altes Leben — ivas Arbeit und äußere Dinge betraf ^ >vieder aufzunehmen, aber eS wollte sich 'nir nicht ^vieder erschlie^n. Kan,vst du l»l'grelfen, was es bedeutet, wenn man von allen Seiten scheel angesej^n. mißachtet, als ein AuS-l^stoßener, als fremder, feindlicher Menlch 'Strachtet wird, weil da ein Verdacht ist, .>on dem man sich nicht zu reinigen verniag? 'Kannst du ermessen, was eS besage», will, ivenn man sich förmlich in sein« vier Wände mrkriecht, weil man fürchtet, aus der Straße Bekannten zu begegnen und nicht weiß, loll man sie grüßen, oder setzt man sich der Äe-saihr aus. daß ^r Gruß unerwidert bleibt? Wenn inan in kein Lokal, in kein Konzerl, kein Theater sich traut, immer auS den gte»-chen Wanden, iturz, wenn man, ohne etwas liegangen. ohne das geringste S<^echte getan zu haben, plötzlich ein Verfemter ist." 'Tie schämt sich ihrer Gedanken in der letzten Nacht. Sie bittet: „Quäl dich ilicht ,nehr. Alles wird in Zukuirft besser iverden/' „Bielleicht. Aber — »venn nicht? Wenn auch du. nur weil du dich neben mich stellst, plötzlich kein voll:iverti.ges Mitglied in den Augen deiner bisheriMn Bekannten und Freunde bist, »vas dann?" „^nn werde ich es ^u ertragen wtssni. Ich imll dich, will ein Leben mit dir. lllle^ andere ist mir gleich." „Kind, süßes, geliebtes A'nd. du '^<''l?st dir daö alles leichter alz es ist." Sie sagt: „Du ^veißt nicht, ^vie ich dich liebe." „Und deine Eltern. Gudrun?" „Werden sich mit der Tatsache abfinden. Papa ist zu gut und hat mich viel zl, lieb, um in ^indschaft mit mir zu leben. Danon bin ich überzeugt." „Deine kleine Schivester . . „Hat mir bei allem geholfen." Sie lacht und erzählt von Gerdas Klugfheit und Vor^ sorglich'keit. „Ohne sie hätte ich an meine Popieve überhaupt nicht gedacht. Sie l^at mir alles leicht gemacht." Aluch des Mannes ernstes Gesicht hat silch wieder ethellt. Er lächelt. „Ich ha^ sie lehr gern. Und habe Grund, ihr datribar zu ^oin. ?fber ich freue mich doch, daß du, m»ine Liebste, ein so offeiier, ehrNcher Mmsich bist, daß dir sÄst um Meinolfen Lüqe und Verstellimg schwer fielen." Sie beschlie^n. am nächsten Tag gemein- sam nach München zu fahren und dort dli> Aufgebot zu bestellen. Gudrun wird bei ihrer Freundin wohnen, eine Ausrode, dns; fie länqer als vorgesehen bleibt, wird ii Z, finden lassen. Arnulf will noch acht Tage in Mnchen verbringen, dann zurück nacii .^mburg fahren und zu>ei Wochen Ipätl'r wiederkommen, unl die Äie mit Gudrun ..u schließen. Als junge Frau erst will Gudrun d<'u Eltern wieder unter die Augen treten. „Ich richte inzwischen unser ^eim ein", überlegt Arnulf. „Alles soll für dich n^'ii schön iverden." „Wird es dir nicht schwer, dich von dci >. !' Möbeln zu trennen?" „Ich will unter die Vergangenheit cinr» Strich maÄ)en, Kiidd. Du sollst in deinen, neuen Heim durch nichts an sie erinnert Mrden. Nur das .Haus selbst kann ich '.nchl verkaufen. Du weißt, daß das seht bei deili Ueberangebot an Villen beinahe unmö^lirl? ist. Es wür^e eine zu große pekln,iäre Bc-l>a!stung für mich bedeuten, es leer steh n zu lassen und and^'rswo zur Miete zu wohnen^ Ich hänge auch an de,n Häuschen. l,il,e ri? mir,mch eigenen Angaben bauen lassen, al' ich das Geschäft übernahm." „Du hast es nicht erst bezogen. alS'dn dl" ratest?" „Neiil, damals lebte ich schon 'n O^r bringt, wenn er sich von seiner Einrichtung trennt, um für sie alles neu '»zU' schaiffen. Sie weis, von den Eltern und de« freundeten st^amilien, wie schwer die W'vl-schaftSkrise ist. ES scheint ihr ein wenig un-l)eimlich. das Hans bewohiien zu sollen, 'n dem Stchille Udelode getötet wurde. .Wenn Arnulf nur in den Rcinmen selbst mehr an seine Frail erinnert', denkt sic, ,werden die S.'^tten der Vergangen liest lveichen'. (Fortsetzung folgt.) tR? cki« LI6« — Ilrook 6«? »it« vena-x. - rU»«»k»lt» t» —- WR» . t» >«p'