RoIiiun» V s Sä;»MlM«ß» Hse»««kl««s^ B»chö,«»Ei«t, ßvariüo», 3«>M«v« vltea 4. 2 epdon 24. Ln dbon« l,e«ent»betraG skr kUZwenirn l'ur minde- iirni einenOionat, au?n,alb lurmmdevrn» »/4 Iay? emzUlettbtk. deaitn^o^tent? Vrtef« otitt«Marte,o«rven mliitberiSiichtigt lnl»ra!»i»an>»atim« »u Vtaribor v« de? »se tjeitung, Iuröi^a t Uc i t; -l ^,ai»lsanc» oe, el'.at Ultd vk iieUc, lH^aszrcli bn »vla^.ie^ »n!> m S'raz «ZI !i«nreic^, ^aNeiee,, in <».'len »j aU«K Än-^ei» aeaannahme-stellen. M. t00 Mittwoch, ven 3. Mai 1922 62 Ilahrg. Rapako. Nach einer Mitteilung des „Beogradsii bnevnit" soll die Position unseres Außenministers Dr. Ninviö infolge Unstimmigkeiten, die zwischen ihm und dem Chef unserer Regierung, PasiS, in Angelegenheit des Friedensvertrages von Rapallo ausbrachen, ins Wanken geraten sein. Während Herr Pasi^ auf der strikten Durchführung dieses Vertrages besteht, ließ sich Dr. Ninei<< zu Verhandlungen herbei, die nur auf unsere Kosten zu einem Abschluß füh^ ren könnten. Nackidem aber ein solches Resultat im Volke Rückwirkungen hervorrrufen könnte, die der Gesamtregierung schon aus dem Grunde zuwiderlaufen müssen, weil die Wunden, die dieser unglückliche Vertrag hinterließ, noch nicht vernarbt sind, so ist der Standpunkt des Ministerpräsidenten in dieser Frage sehr verstündlich. Die Resultate des Vertrages von Rapallo sind zweifellos unnatürlich und deshalb auf die Dauer unhaltbar. So wünschenswert aber auch Korrekturen sein mi>gen, so muß doch die Zumutung, daß- diese Berichtigungen auf unsere Kosten erfolgen sollen, auf das Entschiedenste abgelehnt werden. Die Lösung der Frage von Rijeka ist an und für sich ein Mißgriff und'die Zuweisung des BaroShafens an Jugoslawien eine halbe M^ßnstime, die hier nicht befriedigen kann, dort aber gereut. Zadar als italienische Insel im slawischen Dalmatien, ohne Hinterland, ist wie eine Dolchspitze an der Brust des Staates. Jede Konzession zugunsten Za-t^ars wäre gleichbedeutend mit der Erlaubnis, diesen Dolch noch tiefer ins eigene Fleisch zu bohren. Rijeka und Zadar zusammen sind Brücken zur Verfolgung imperialistischer Ziele Italiens, die heute kein selbstbewußtes Volk mehr verträgt. An Rapallo hat sich schon Dr. Trumbiü als Außenminister verblutet, und Dr. NinöiL scheint ein ähnliches Schicksal zu i>rohen. Es ist ja möglich, daß sich Italien schließlich doch zur Erfüllung der eingcga^lgenen Vertragspflichten herbeilassen wird, auf seine Äusdehnungspolitik wird es aber kaum verzichten wollen, und deshalb scheinen die Aussichten, mit Italien freundnachbarliche Beziehungen zu unterhalten, so wünschenswert dies auch sein mag, nichts weniger als erfolgversprechend zu sein. Italien ist wohl ein Freund unserer serbischen Brüder, und gegen diese auch sehr nett und freundlich, aber es ist gleichzeitig, so paradox dies auch klingen mag. ein entschiedener Feind Jugoslawiens, und se eher unsere serbischen Brüder sich die jugoslawische Idee in des Wortes tiefster Bedeutung zu eigen machen, umso geringer müsien die Auspizien für ein freundschaftliches Zusammengehen mit Italien werden. Die Bereitwilligkeit des Herrn Dr. NinLiö zu Verhandlungen darf als Symptom dafür hingenommen werden, das; ihm der ehemalige Waffenbruder nähersteht als die Brüder in der Umgebung von Rijeka and Zadar. Des Säiicksals Fügung wollte es, daß in Rapallo auch da srusiisch-deutsche Abkommen abgeschlossen wurde und daß auch dieses Ereignis in unserer Oeffentlichkeit eher ein peinliches als freudiges Echo hervorrief. Trotzdem fönnen aber gerade die Folgen dieses zweiten Rapallovertrages dazu beitragen, daß das Unrecht gesühnt werde, welches das erste Rapallo an Jugoslawien beging. ' Man vergesse nicht, das; in Rapoll!) .',lnn isten Male nach dem Weltkrieg land än Worte kam! "t L. Die Konferen» von Genua. Telegramme der „Marburger Zeltung". Sin Schreiben Tschitscherins an Varthou. Paris, 1. Mai. (Wolfs.) Wie der Sonderberichterstatter des „Matin" zu wissen glaubt, habe Tschitscherin gestern abends einen Brief an Barthou elttworfen, worin es ungefähr heißt: Die russische Delegation erklärte in kategorischer Form, daß das Abkommen von Rapallo keine geheimen militärischen oder politischen Klauseln enthält und daß die russische Regierung sich zu keinem. Handlungen gegen die Interessen deZ französischen Volkes oder irgendwelcher anderen Nationen verpflichtet hat. Das Abkommen von Rapallo hat nur die Liquidation schwebender Fragen zwischen zwei Staaten zum Ziele, die miteinander Krieg geführt haben, und die die Notwendigkeit erkennen, die freundschaftlichen Beziehungen zwischen ihren beiden Ländern im eigenen Interesse und im Interesse der gcsanl-ten Menschheit wieder herzustellen. Tschitscherin erklärt in dem Briefe ferner, das?lbkom-men sei weit entfernt, sich gegen Frankreich oder irgend ein anderes Land zu richten, da es in der Absicht der russWen Regierung liege, weitere besondere Abkonnyen zu schließen, vie das Abkommen vervollständigen, über das die Mächte in Genua gegenwärtig beraten. Dieses Abkommen müßte als die Grundlage für den Weg zuur Frieden dienen. WaS besonders Frankreich anlange, sei die russische Regierung der Ansicht, daß es viele Berül)-rungspunkte zwischen den beiden Ländern gäbe, die ein Uebereinkommen über alle schwebenden Fragen erleichterten. Nach dieser Richtung babe sich die Politik Rußlands trotz der feindseligen Haltung Frankreichs, die es gegenüber Rußland seit mebr als vier Iahren anwenden zu miissen glaubt, nicht gewandelt. Die Schabensgutmachvng fremden Eigentums in Rnhland. Genna, !l. Mai. Die endgültige Fassung deS in der heutigen Nachmittagssitzung der politischen Unterkommission angenommenen Artikel ki hat folgenden Wortlaut: Ohne Präju-di-^ für das Rußland durch die Beschlüsse von braunes .zuerkannte Recht, im Il'.ni'vn komniission wird von anderer Seite berichtet: Auf die Erklärung Barthous, er könne die Note an die Russen vom 15. April nicht mehr akzeptieren, habe Lloyd George geantwortet, daß die englische Delegation an der Note um jeden Preis festhalte. Nach der Erklärung des italienischen Delegierten, worin dieser der Solidarität mit England Ausdruck gab, habe Bratianu die besonderen Ansprüche Rumäniens wegen der russischen Invasion dargelegt. Der Vertreter Japans habe erklärt, daß sich dieses, da es an dem Beschlüsse der Note nicht teilgenommen habe, durch sie nicht gebunden halte. Amerikanische Geriichte über einen Abbruch der Konferenz. Berlin, 2. Mai. Noch der „Chicago Tribll-ne" hat Poiucaree in Genua dem englischen Ministerpräsidenten Lloyd George eine kur.^e persönliche Note übermitteln lassen, worin Berliner Brief. Bon unserem Berliner Korrespondenten.. Der zerschlagene Tops. — Deittsche Kriegs» Vorbereitungen? — Ter Bertrag mit Rußland. — Die Mark sinkt wieder. — Das Schlachtrosi steigt. — Eine Parlaments-schla6)t. „Der erschlagene Topf der Genucser Äon» serenz läßt sich nicht flicken." So oersichert ein Warschauer Blcitt, und nian kann sagen, daß die Auffassung iil den hiesigen politischen Kreisen nicht viel anders ist. Die von den Optimisten auf Genua gesetzten .'c^offnungen haben sich von Tag zn Tag herabgestimmt, und zur Zeit spricht uian in Deutschland weit weniger von der Weltwirlschaftokonferenz als vielinehr von den: hier nlit stärkstem Interesse verfolgten Zweikanlvf Lloyd George— Poincaree und von den Sanktionen, die de? lektere abernials angedroht hat. Die l'on dnn französischen Ministerpräii-deuten hierfür gegebene Begriindung hat ein allgemeines Schütteln des.^opse? erregt cr erklärt, dns, er erstaunt .md pcinlich i°>. als ^cr m.w!«n "'.ch e. daß Lloyd George dle m Boulogne gegebe-" '.......' „Aetion francaise" in vier Monaten „oder nc wer.che B^prechung «mgehe und das vo.stchqeh-n soll^ D°s Repar°tt°nI?r°bl°m In G°m.a erörtern ^ ^ denn DeutWand ist sm .volle. Im «nswSrtigen A.nt- .n P»r>S'„jch» onwassn-t. lo.iiwrn dk- Kontrolle crllSrt man. d°k ^ z.im er^mal goschehe.^ cmqeseAen Ko.nmission da« em jranzoMor M.nisterpraschent so .»ründlichleit^ Mit d.r energ'sch zu Lloyd George spreche Da Bor- „Schnpo". nämlich der Si- Ä» '."d d» Tchuwolizei. lä^t auf dem Znsammentritt des Obersten Rates beharre, erscheine die weitere Teilnahme der i Landes s'ilche Et^cntum^^verhältnisse einznsnl? grcmmw?chsel ren, loie sie ihm als richtig erscheinen und senel'.l Sdsten? den Vor»,ng geben, das es für das Beste bält,^ erkelint die rnssische Regierung in Gemäs^hcit de'' aenannteN B«'>chu",sse il^re Vervflirbtnnq an, allen fremden Vonl.^ .^nrnck-^'.nerstalten, sich aber kein Feldi',ug sühren, umsomehr, da die Geschütze nicht dnrch Jagdgewehre fran,os>,chcn Abordnung xn der Konferenz . ^ «kN'w-weifelhaft »nd ebenso zweifelhaft ^ se, d.e NnRehr Barthous nach Gmua. heißumstrittene dcuts.l,..>,!siiche Ber. Die Kleine Entente vermittelt. trag eine Art Militärkonvention darstelle, E-nua. ?. Mai. Neber die Vorqcschich,c>dic ans den Zuiainmenschl.,s! dessen ausgeht^ des Zwiespaltes zwischen den Engländern! >»->» Lloyd George !n sc.ner nc'cft^n Red- als und den Franzosen melden-die Blätter, das,l d>-' M'ei Drittel Europa^? l'c,nchnet hat. die es schon seit Donnerstag, seit der langen!m°" mch' »ntcrdrucicn dnr.e, w^nn man Unterredung zwischen Barthon und Schau-! emcn >>c«m e..ropaijchcn Brand ent-zer, klar war. das^ eine kinigung zwischen! M"dm will In De.>t,-hland ab-r denkt man der englische» nnd der sranziisischen unmöglich sei. Die Franzosen machten Vor->"^i>d zn mlcii, >nion weil man d.? behalte u>!d siagten in Paris an. Ter Tele-^ ^humaäit ebc..!0kp!t kennt, w>e die »eZ zwischen Kenia >m!> Paris -.errütteten Sowjetreiches. Und so konnte der war in der Nacht von Donnerstag auf igutem Gewissen taq ansi-rordentlich lebhaft. Die Ani.vert a.iS >^cN'->?ern, das; der Vertrag »o.i Rawllo ke,-Varis war negativ. So kam es, daß dein i «^be.me Bestimmungen poltt.schen oder iran-,ös!,chen Pwiekt ein englische? entaegeii- c^haralter^ eiiihalte, .ondern gestellt inurde. Di« B°lql«r waren »°-stSn!.ig!v>°lineyr den ersten inah'hasten s^neden^. w,.de. n'e. zustellen oder Nir den! der sranMfchm ««», b.ig«tr°t«n, weil!Mischen Wei Mikern darsteNe, die durch Veschlagiinlime oder Seguestrieriing ^ sie in Ruszland starke industrielle Jnteresseii l-liitigrin Ringen gestanden von früher her haben. Die kleine Entente! j entstandenen Verlust »der Schaden anfzukom- men. Das Memorandum an Rnsjland. Genua, I. Mai. Das.Meniorandnm an Rußland wird in einer morgen um 4 Uhr stattfindenden Sit'nng der Subkonmnsiion den Russen übergeben werden. Eino bestimmte Frist fi'?r desien Annahme wird den Russen nicht gestellt. Barthous Reise nach Paris. Y^nua, l. Mai. Barthou verläßt nwrgen vormittags Genua, uu, naä) Paris zn fahren und dort über die bisherigen Ergebnisse der Konferenz denl Ministerrate persönlich Bericht zu erstatten. Er gedenkt Camstag früh wieder nach t^enua zurückzukehreu. Bor der Abreise wird Barthou noch mit Lloyd George eine Unterredung haben. Festhalten Englands in der russifchen ?yrage. Genua, 2!^. April. iNachtrag'/meldung.^ I Mäiiderung .^ur ??achmittagssil^nn?g der Lolitiiclicn l vüiü'? Mll eine Verständigung zwischen England und Frankreich herbeiführen und orientiert sich entschieden in friedlichem Sinne. Japan steht nach abseits, aber man kann sagen, daß es sich noch nicht für die englische These entschieden hat. Braticinn begibt sich nach de? Konferenz nach Paris. Bukarest, 29. April. ?tacti Beendigung der .Konferenz wird sich Ministerpräsident Bratianu zu mehrtngigeni Aufenthalt nach Paris begeben. Polen iind Rußland. London, 2. Mai. Die ('ienueser Berichte der Zeitungen wenden den polnisch-russischen Beziehungen starkes Interesse zn. Der „?l)!an-chester (Guardian" ninnnt an, daß Polen, um sein? Isolierung .',n vern'eiden, eine erhebliche seiner Ostarenze vewitligeu Ob aber außer diesem Vertrag iwck som derlich viel Positives aus der Genua-Konferenz herauskommen wird, hält man, wie ge-sags, hier für zweifelhast, und so ist denn aikch die Auf^värtsbewegnng der Mark, die anscheinend teils auf nlx'rstnrzte Devisenabgaben der Industrie, teils auf reine Tpeku» lation zurückzuführen war, jäh abgebrochen, und die deutsche Valuta ist wieder in das ^tadiuui des Hinabgleiten«? übergegangen. Deincntsprechend gestaltet sich auch die Preiskurve. Wenn vorüb^'rgehend die Preise für einige Lebeusriüttel, wie Butter, Eier und .Kartoffeln, nn, ein (Geringes nachließm, so ist seit kurzem wieder ein Anziehen festzustellen, und besonders sUeidung, Wäsche, Schuhf usw. werden nachgerade nur für den Ausländer erschnnuglich, der in seiner Valuta zahlen kann und liier naiürÜch olles svottbillig sin-det. Wenn die^remden. die das Berliner Le-s'-en in den iendalen Resta':''ant'.^ kennen ler-'ncn. llamlier oeric!)teu. wii' in «tts spricht wird, so übersehen sie dabei, dab das Publikum di^er Luxusstätten fich aus valutastarken Fremden oder auS einheimischen Schiebern zusammensetzt. Ein getreues Bild gewährt die Statistik, und diese stellt fest, daß wir im vergangenen Jahre 149.495 Pferde-schlachwngen und 5481 Hundeschlachtungen ZU verzeichnen hatten. Wohlgemerkt unter amtlicher Aufsicht, während die sogenannten Schwarzschlachtungen natiirlick) nicht festzustellen sind. Auf (^rund dieser Notlage und der wachsenden Teuerung werden natürlich die Ge-j^altS« und Lohnkämpse bei unS chronisch, und sie spielen sich vielsacb in einigerumsien unzi-oilisierten ??ormcn ab. Siehe die Verhandlungen der letzten Sitzung der Berliner Stadtvertretung, die sich um die von den städtischen Arbeitern geforderte Lohuerhöhung und die Mitte! zur Deckung dieser Ausgaben drehten. So turbulente Szenen, wie sie sich hierbei abspielten, hat man in eiuem deutschen Parlamente bisher noch nicht erlebt. Der Oberbürgermeister wurde von einem Unabhängigen ?nit dem Beiwort „Lümmel" belegt, und zwischen den deutschnationalen und den kommunistischen Abgeordneten kam es zu einem richtigen .'i)andgemenge, wobei die letzteren mit Stühlen zum Sturmangriff vorgingen und übrigens die tiöpfe sich Halt-borer erwiesen als die Stühle. Hoffentliä) wird die intercilliierte Kontrollkommission aus dieser Parla?ikentSs6)lacht nicht die Schlußfolgerungen zieben, daß Deutschland noch nicht gründlich genug entwaffnet fei .« «vnig Alexanders Auf-nthal» ln Bled. Telegramm der „Vlarburgcr Zeltinig". Veograd, 2. Mai. Hier verlautet, das; 5tö-^!g Alernnder sofort nach seiner .?>ochzeit mit seiner Gemnhlin nach Aled obreisen und in der Villa dcS Fürsten Windischgrä^ längeren Aufenthalt nel^nien will. Keine Meinungsvsrfchleden-Helten Nf. Nincic mit de? Rsglkmng. .Vit Kleine Entente mit Frankreich solidarisch Telegramm der „Marburgcr Zeitusg". Veograd, 2. Mai. Anläs^lich des AusenL-tsaltes des Ministers Dr. 9?inöi(! in Beograd erschien eine amtliche Veröffentlichung des Pres^büros, wonoch alle Nachrichten über Meinungsverschiedenheiten zwischen dem Minister des Aenßeren iind der Regierung über die Durchfübrung deS Vertrages von Rapallo auf das entschiedenste denlentiert werden. Dem Berichterstatter des Zagreber „Novosti" erklärte Dr. ??in^iö vor seiner gestern erfolgten Rückkehr nach (^enna, daß in der Frage der Anerkennung Nnssiands unsere Regierung sich 5em Standpunkts Frankreichs anschließen werde. Dasselbe wiirden anch die übrigen Mitglieder der Kleinen Entente tun. Mit Dr. Ninöi«^ reiste anch Dr. Nibar als Crperte für die seinerzeit in Portorose besprochenen Fragen nach Genna. Zills Slllls Üts sogiltrlivB. (üopxrixkt lZrsinvr ä: ^V. ZV. Nachdruck u. Uebersehungsrecht in fremde Sprachen lS verboten. Frau Siebert, die sehr gedrückt war, wollte mit Klagen beginnen, wie peinlich die Zeitungsberichte seien, aus denen, wenn auch ihre Namen nicht genannt wnrden, doch manche ihrer Bekannten errieten, daß Bräutigam derselbe Brandt sei, von dem jetzt so viel die Rede wäre. Aber Heidy unterbrach sie rasch. „Das ist ja so nebensächlich, liebe Mama! Was gehen uns die Leute mit ihrem t^.'e« schwätz an? Wir haben doch jetzt viel Wichtigeres zu denken'." Hempel bewunderte heimlich ihre ruhige Sicherheit. „Gottlob, auf Sie hat also diese Deutung oes Mordes nicht viel Einfluß gehabt!" sagte er befriedigt. „Nicht den nttndeften. Aber Georgs Lage erscheint mir nUn viel, viel ernster als früher." „Leider? Da die Behörde . . „Ich meine nicht das! Uin Ihre Behörde wiirde ich mich nicht so viel kümmern!" Sie schnippte mit den Fingern. „Aber sonst! Ich bin nämlich fest überzeugt, daß lnan diesen i5hamberS absichtlich in Solitudo ermordet hat, um den Verdacht auf Georg ^ lenken!" Unsere omerlkonifche Anletde. Mi»ifter K»««imdi mrhasdelt «it ei«e andere» SnHPe. TikesVOMM dl» Veograd^ 2. Mal. Wie bekannt, hat die Regierung den Finaozminister Kumanudi aufgefordert, sofort nach Beograd zu kommen, um den Vertrag mit der amerikanischen Finanzgruppe über den Abschluß der Anleihe zu unterzeichnen. Wie die hiesigen BlStter melden, hat nun Dr. Kumamidi dieser Aufforderung nicht Folge geleistet, da er mit einer anderen Finanzgruppe verhandelt. ES heißt, daß an ihn neuerdings die dringliche Aufforderung ergangen sei, sofort nach Beograd zurückzukehren. Man spricht davon, daß Herr Paslä über das Verhalten des Finanz-ministerS sehr aufgebracht sei und sich an den demokratischen K'lub gewendet habe mit dem Verlangen, eine andere Person für das Ressort der Finanzen namhaft zu machen. Dle Herftelluna unserer Vost-Verbindung mit Albanien. Telegramm der „Marburger 5;?itung". Veograd, 2. Mai Votn 28. April an wurde die Telegraphenverbindung zwischen Tirana, Skutari, Antivari, Cetinje und Beograd hergestellt. Zwischen unserer und der albanischen Regierung sind Verhandlungen im Gange betreff Seiner ehebaldigsten Regeluug der Postverbindung zwischen den beiden Staaten. Der Vapft sllr den Arleden. Telegramm ,.Marb«rger Zettung". Rom, 29. April. (Stefani.) Der Papst hat an den .^lkardinalstaatSfekretär Gafpari ein Schreiben gerichtet, worin er feinen lebhaften Wnnsch ausspricht, in der Welt die Herrfchaft des wahren Friedens wieder hergostellt zn sehen, der in der Versöhnung der Geister und nicht nur iu der Einstellung der Feindseligkeiten bestehe. Keine Moblilflerung la Rumänien. Telegramm der «»Marburger Zeitung". Bukarest, 30. April. (Orient Radio.) Die Regierung dententiert offiziell durch die eilt-zelne ausländische Blätter verbreiteten tendenziösen Meldungen über eine Mobilisierung der rumänischen Armee. Die tlnruhen tn Ärsond. Telegramm der „MarSurger Zettuug". Dublin, Z0. April. Das Scheitern der Verhandlungen zwischen Griffith und de Valera soll auf den Widerstand de Valeras gegen eine Verschiebung der Wahlen zurückzuführen fein. Große Erplosionskatastrovve. Telegrt^'nm d?r ^Marburger Zeitung". Bukarest, 30. April. Die Katastrophe im Kohlenbergwerk von Lnpeny in Siebenbürgen ist auf einen Kurzschluß zurückzuführen, der eine Schlagwetterexplosion verursachte. Bon den in die Grube eingefahrenen 160 Bergleuten wurden 8? getötet, 6 schwer und k Der Detektiv blickte überrascht auf. „Wie kommen Sie auf diesen Gedanken? Welchen Zweck sollte man dabei verfolgt haben?" „Einen doppelten. Erstens wollte man Georg die Rlickkel^r erschweren, indem man, flills ihul eine Flucht gelänge, seinen Angaben von vornherein die Gi^iubwürdigleit nahm." „Zweitens?" „Zweitens blieb im Falle seines Todes der Mord unbedingt auf ihm sitzen, und ein geschickt begangener Selbstmord würde der Behörde dann als Verzweiflungsakt sicher nur ganz glaubhaft erscheinen." „Aber wer soll den Mord begongen haben?" „Könnten es nicht die Lyttons selbst gewesen sein?" „Kaum glatlblich. Er war ihr Freund und. reiste seit Jahren mit ihnen. Zu einer solchen! Tat nu'chte doch ein ansreichendes Motiv vor« Händen sein." „Gnt. Er reiste mit ihnen. Aber wenn ihnen ihr Erpressungsplan hier gelang, dann brauchten sie doch ihren Beruf nicht mehr auszuüben. Wäre es nun nicht denkbar, daß Chambers etwas von diesem Plan merkte, und sich als ehrlicher Mensch widersetzte?" „Sie folgern scharf wie ein geborener Kri-nlinalist. Aber der Hund? Ich komme immer wieder yuk diesen Hund Müc^ M ili leicht verletzt. Zu den Rettungsarbeiten wurden Truppen herangezogen. Ter Arbeitsmi-nister ist nach Lupeny abgereift, um den Familien der Verunglückten Hilfe angedeihen zu lassen. Kurze Nachrichten. Sonstantwopel, 30. April. fHavaS.) In Beantworwng der Note der Alliierten vom 19. April teilte die Pforte den OberkommifsS-ren der Verbündeten mit, daß fie die Vorschläge der Verbündeten im ganzen annehme mit dem Vorbehalte der Erörterung besonderer Punkte. Dle Senuefer ÄnnigkeN. Der gordische Knoten der europäischen Politik wird, so scheint es mir, immer mehr verwickelt. So wÄt das Auge reicht, wird man keines Alexander gewahr, der ihn mit einem Schlage durchhauen könnte. In Genua sitzen zwar die größten Staatsmänner Enropas beisammen, um ihn zu lösen, aber sie basteln an ihm herum, und je mehr sie basteln, umso weniger finden sie einen Anfang und ein Ende. Und statt Entwirrung gidts Verwirrung. Die Siwation ist ein bißchen unheimlich, und ich glaube, daß der Sondereberichterstatter des „Evening Standard" nicht unrecht hat, wenn er seinem Blatte schreibt, die Entente sei in Gefahr, ihre Innigkeit zu verlieren. Er hätte das allerdings schon früher schreiben können, und zwar an jenem Tage, an dem eS am Oai d'Orsay in Paris bekannt wurde, daß Lloyd George die Genuese? Konferenz plane. Seither hat eS fast zu jeder Stunde schwere Krisen und Gefahren gegeben, und vor der schwersten Katastrophe, Europa wieder in Blut und Eisen getaucht zu sehen, hat uns nur die wunderbare Geschicklichkeit Lloyd Georges bewahrt, ini entscheidenden Augenblick zu einem Kompromiß zu kommen. Nun wird aber diese Geschicklichkeit auf eine zu harte Probe gestellt, die Lage durch itnmer neue auftauchende Schachzüge, Pläne und Proteste kompliziert, und ich fürchte, daß eines Tages auch der Meister des Kompromisses am Ende seines Lateins sein wird. Die Spannkraft der Konferenz war durch daS deutsch-russische Abkommen, durch daS zähe Widerstrelien Frankreichs, durch i>ie Enthüllungen i'lber t^n polnisch-russischen Bertrag und die nun einsetzenden polnisch-deutschen Verhandlungen aufs äußerste rn Anspruch genommen, so daß Llotsd George rasch ein Ventil schaffen mußte. Dieses Ventil ist der überraschende Antrag, in Genua über die Reparationen und Sanktionen zu verhandeln. Zu diesem Zwecke wird Poincaree gebeten, nach Genua zu kontmen. Llovd George will ihn offenbar zur Hand haben. ES ist daS letzte Mittel, Genua vor dem Echez zu bewahren. So Ntuß man denn mit Spannung die nächsten Stunden abwarten und mit Innigkeit wünschen, daß der Korrespondent des „Evening Standard" nicht in' die Lage komme, seinem Blatte zu melden, die Innigkeit der Genueser Bestrebungen znr Wiederherstellung Europas sei flöten gegangen ». R. K—r. Mordnacht nicht rührte! Weim fremde Leute, wie diese Artisten, inS Haus gedrungen wären — mußte er sich doch rühren!" „Gut. Lassen wir die Frage nach den wahren Tätern ganz beiseite. Dann bleibt uns NN? ein Weg, Georgs l?nschuld zu beweisen: Sein Alibi für jene Nacht." „Eine fast so sckiwere Frage wie die, wohin man ihn geschafft hat." ,Nun, die Richtung wenigstens weiß ich bereits." Sie erzählte dem Detektiv, wie uian dies mit Hilfe der Zeitungsverkäuferin in Erfahrung gebracht habe. „Und dann", schloß sie, „machte ich mich ernstlich daran, heranszubekommen, wo er die Nacht voin 29. Mai verbracht hat. Ich dachte mich in Georgs Lage. Er wollte mit seiner Frau der Scheidung wegen in Verbindung treten, konnte aber ihren Aufenthaltsort nicht ermitteln. Nur daß sie Tänzerin sei, wnßte er. Da schickte nmn ihm jenen Zeitungsbericht über die Belle Adisane ans — Wien. Das mußte doch sofort die Vermutung in ihm erregen, daß eS sich darin nm Mary Anne Lytton handelte, denn wozu hätte uian ihm das Blatt sonst zugeschickt? Am Abend kant dann noch eine spezielle Botschaft von ihr, die ihn nach Wien rief. Da entschloß er sich, sofort zu fahren. In ihrein Absteigequartier konnte er sie aber nachts noch nicht jojojkt aufluKe.!;. Ich lachte mir. alsa, daß « Marburger und Tagesnachrichtet^ Semeinderattsitzung MM L?. April. Letzten Freitag wurde nach mehreren Fort» setzungcn die Tagesordnung der 2. ordentlichen Sitzung des Gemeinderates erledigt. Der Bürgermeister berichtete, daß er an das Ministerium des Aeußeren in Beograd im Sinne eines vcun Stadtrate gefaßten Beschlusses eine Depesche abgesendet hat, worin die sofortige strikte Durchführung deS Der« träges von Rapallo verlangt wird. Hierauf wurden mehrere Anträge deS sozialistischen Klubs verlesen, die sich aus die Errichtung eines Baufonds und auf die Einführung ver« schiedener Steuern, wie auf Bauparzellen usw., und ans die Errichtung zweier Volks« küchen beziehen. Die Anträge wnrden den bezüglichen AuSschüfsen zum Studium zuge-wieseu. Nach dem Berichte deS Finanz- und Wirtschaftsausschusses wurde der Bürgermeister ermächtigt, zwecks Erweiterung des elektrischen Netzes ein Darlehen im Betrage von 6,600.000 Kronen aufzunehmen. Um die Durchführung der projektierten Straßen, Kanäle usw. zu ermöglichen, wird der Bürgermeister zur Aufnahme eines weiteren Darlehens im Betrage von 1,656.000 L. ermächtigt. Einer Bitte deS hiesigen Ausschusses süi die Hungernden Rußlands entsprechend, wurde diesem Zwecke der Betrag von 20.(^0 R zugewendet. Zum Baue von Gemeindewohnhäusern wäre ein Kredit von Millionen Kronen ersorderlich. Da die Gemeinde aus eigenen Mitteln über einen solchen Betrag nicht verfügt, wurde dem Bürgermeister der Auftrag erteilt, behufs Abschlusses eine Ausländsanleihe in gesunder Valuta mit ausländischen Finalizleuten in Fühlung zu treten. Dem Berichte des Justizausschusses ist zu entnehmen, daß daS Elektrizitätswerk in Fala auf ihrer Kündigung der Stromleituug beharrt und mit 15. März eine 600prozen-tige Erhöhung des Strompreises in Aussicht stellt. Der Gemcinderat beschloß, zwecks endgültiger Bereinigung dieser Frage den Rechtsweg zu betreten. Die Vertretung der Niederlage von elektrischen und Jnstallationsgegenständen. ^ie-.... uienS in Zagreb stellte der Gemeinde eine recht günstige Offerte zur Lieferung derartigen Materials. Der Vertrag wurde mit gl> ringen Abänderungen genehmigt. Die Glockengießerei Bühl und die Firma Thoman u. Reich brachten ein Ansuchen aus käufliche Ueberlclssung eines und desselben Gemeindegrundstückes in Melje ein. Da die Erweiterung beider Unternehmen (Bühl, Glockengießerei und Toman u. Reich, chemische Fabrik in nationalwirtschaftlicher.Hin» ficht gleich bedeutungsvoll wären, wird eine Vorladung beider Interefsenten beschlossen, um ihren Wünschen nach Möglichkeit zu entsprechen. Einem zum Schluß gestellten Antrag deS GR. Bahun, den Gemeindeangestellten die wahrscheinlich den Versuch gemacht hat, sie im Apollotheater zu treffen, um die Zeit der Zusammenkunst am nächsten Tage zu vereinbaren." Hempel, der aufmerksam zllgehört hatte, nickte beifällig. „Ein ganz logischer Gedanke. Aber ob sich das feststellen la^en wird . , ." „Es ist bereits festgestellt! Georg war an jenem Abend im Apollo!" „Wie — auch daS haben Sie bereits herausgebracht?" „Ja. Ich war heute früh mit einer Be^ kittinten, die jetzt iin Olyinpion angestellt ist, und früher in? Apollo war, dort. Es gelang uns, vom Billeteur zu erfahren, daß an jenem Abend gleich nach zehn Uhr ein eleganter Herr erfchien, der, da alle Plätze vergeben ivaren, sich tnit einem Stehplatz begnügen nttchte. Er stellte sich rückwärts ain Eingang auf, wo auck) der Billeteur stand, der ihn also genau sehen konnte, und nach der von mir ihm vorgezeigten Photographie sofort wieder« erkannte. Als er kam, hatte die Belle Adisane eben ihren zweiten Tanz begonnen. Er sah etwa fünf Minuten zu. Dann wandte er sich an den Billeteur und ließ sich von ihm zu der Frau führen, die die Künstlergarderoben zu versorgen hat. Dieser gab er ein rasch mit Bleistift geschriebenes Billet für die Trauma . tänzexw, Mdi veUzeß l^ierauj das Theat«. k «'«srSTVyVB V-sf, » yeier deS 1. Mai zu gestatten, wurde stattgegeben, während dessen zweiter Antrag, da« hingehend, datz am 1. Mai aus dem Magi-stratsgevüude die rote Fahne gehißt werden sollte, abgelehnt worden ist. Die Sitzung wurde um 10 llhr abends geschlossen. 5«jnig Mexaader i» P«tt. AuS Beograd, S0, d.. wird uns telegraphiert: König Alexander ist aus Beagrad in Paris eingetrofsen. Rovisader Mi-ger bei der des Königs. Aus Novisad, 1. Mai, wird uns gemeldet: Bei den Festlichkeiten, die anläßlich der Vermählung unseres Königs stattsinden werden, wird auch unser Fliegerkorps in hervorragender Weise beteiligt sein. Eine Esla-drille, bestehend aus 20 Apparaten, Land-und Wasserflugzeugen, wird während der Festlichkeiten über Beograd kreisen. Aus dem hiesigen Flugselde 'wurde bereits mit Uebun gen im Gruppenfliegen begonnen. Das Kam mando dieser Eskadrille wird Major Pctro daß der Verband !n allen Korporationen, die für gastwirtschaftliche Angelegenheiten in Betracht kommen, vertreten sein müssen. Wichtig für Aaufleute! Ab 1. Mai dürfen nur die neuen Wechselformulare verwendet werden. Die bisherigen Formulare werden mit dem l. August l. I. gänzlich auS dem Verkehr gezogen. Millionenverluste wegen des EteigenS der tschechische« Krone. Infolge des hohen Kurses der tschechischen Krone sind folgende südslawische Tertilfirmen zugrundegerichtet worden und mußten Zablungsunfähislkeit anmelden: Friedrich IakoviS, Celss, mit 3 Millionen Passiva; Brüder .Haas, Ösisek, Mandiö id Co., Zagreb, mit 30 Mllionen und Franz Deren-da, Ljubljana, mit 12 Millionen Passiva. Die Katastrophe im Textilhandel fordert täglich nene Opfer . Eine mildtätige Frau. Frau Nosa Kuha-r i e, .Hausbesitzerin in der Smetanova ulica Nr. 4, beherbergt eine arme Kriegswitwe mit endetes Vieh verkaufen wollte, daß vielmehr 1 frisch von t>^'r .?!znd. Morgen? war sie dis eine beim Pfarrer Strakl in Et. Peter ver- erste aus dsm Nett, abends die letzte auf de» endete Kuh dem 5knechte deS .^rrn Josef! Fufzen, umsichtig auf dem Felde, in Mche und Nendl, Wasenmeister in PobreZje Nr. 24, mit ^ !,leller und 5)osraum zugleich tä!ig, jo datz die dem Auftrage übergeben wurde, dem Herrn' Wirtschaft blühte und alles aussah, wie es Wasenmeister diese Aich zu übergeben und sein soll. Auch Knechte und Mägde bekameN »IS führen. Eine ander? AbtcUimg, au, dre, >. t.-!r sie seit zwei IaSnn keinen oder vier Flugzeugen bestehend, wird von Neusatz direkt nach Bukarest fliegen, um die rumänische KönigSfamile auf ihrer Reife nach Beograd zu begleiten. Trauung. Am 1. Mai fand in der Pfarr-^rche LimbuZ bei Maribor d^ Trauung des Herrn Franz Radi, Kaufmannes in Maribor, mit Frl. Mihi Röder statt. Als Trauzeugen fungierten fiir die Braut der Bruder des Bräutigams Herr Adolf Radi, Kaufmann in ?l)!aribor, für den Bräutigam dessen Schwager .Herr Josef Berk, Gutsbesitzer in Pekre. Todesfall. Dienstag den 2. d. ist hier die Südbahnbeamtenswitwe Frau Marie Deutsch geb. Wcingraber im 68. Lebensjahre gestorben. BierzigjiühtigeS HochzeltsjubilüuM. Heute feiert iin intinisten Familienkreise der pensionierte Vizepräsident der königl. Vanalwfel Herr Ludwig von Naizner nnt seiner Gemahlin Marie, geb. Koch, das vierzigjährige tzochzeitsjubiläum. Aus diesem Anlasse sind der Schwager der Jubilare SanitütZchef der kroatifch-slawonischen Landesregierung i. P. Herr Hofrat Dr. ReichSwein und der Bruder des Jubilars.Herr Sektionschef der genanu-cen Rcsiieruug Ivan von Raizner samt Frau in Maribor eingetroffen. Tritter slowenischer KaufmannStag in 5elje. Aus Celje, 1. d., wird uns telegraphiert: Samstag, gestern und heute fanden hier wichtige kaufniännische Versammlungen statt. Am Samstag unr halb 1 Uhr nachmittags wurde eine ordentliche Generlal?ersamm« lung der kaufmännischen Genossenschaft des politischen Bezirkes Celje abgehalten, in der öeschlossen wurde, ein Handelsgremium sitr den politischen Bezirk Celje mit Ausnahme des Bezirkes LaSko) zu gründen. Um halb 4 Uhr nachmittags sand eine Generalversammlung des Verbandes der Handelsgremien und Genossenschaften Sloweniens statt, tn der Sekretär Dr. Mohoriv einen ausführ Mietzins verlangt. Für diese Großherzigkeit wird von der Organisation der KriegSinvali-den in Maribor dieser edlen Frau auf diesem Wege der herzlichste Dank ausgesprochen. Den Hausbesitzern MariborS wird dieses menschenfreundliche Beispiel zur Rachah' mung empfohlen. Spenden fiir die Autoturbinenspritze. Wei tere Spenden für die Autoturbinenspritze sind eingegangen von: Frau Karoline Paternolli in Maribor Z( 1900, Weinhandlung Haus maninger 1l)00, LjubljanSka kreditna banka .'^000, Iadranska banka 5000, l5entralna ban ka 5W0, JugoslovanSka Unionbanka Anglo banka 3000, Firma Anton Tonejc i dr. ic jc>00. Spenden fiir daS hungernde Rußland. Wei teie Spenden liefen ein: Lehrkörper der Dc^avna realka fZ. Spende) 180 Dinar, Trgovska banka (Personal) 190 Dinar, K^a varna Central (Personal) 82 Dinar, Davöno olrajno oblastvo 120 Dinar. Hilfsaktion für daS hungernde Rußland. Das Bioskop Güstin in der Aleksandrova ce sta hat sich bereit erklärt, am Donnerstag, Freitag, Samstag und Montag uni 4 Uhr nachmittags Schülervorstellungen zugunsten der Hungernden in Rußland zu geben. Der Filttl ist belehrend und ist aus dem Leben der Tiere im Urwald entiwmmen. Am Montag um halb 3 und halb 9 Uhr wird ci?le Borstel lung sür Erpachsene zu dentselbeu Zwecke veranstaltet werden. Der Vahnbau OrmoZ—MurSka Sobota (Friedau—Murska Sobota). Aus Beograd 1. d., wird uns gemeldet: Der VerkehrSmini-ster hat auf eine Interpellation geantwortet, daß alle Vorarbeiten fiir den Bau der Strecke Ormo/—Ljutomer—MurSka Sobota bereits beendet sind und das Elaborat der StaatS-bahndirektion in Zagreb zur Ausführung übergeben worden ist. Mit dem Bau wird daß der Name deS Herrn Josef Rendl mit )cm des FleischhaukrS Anton Nendl verwech- vollauf das Ihre, und doch blieb keiner d«e Dienstbotcn lang« am Platze, trotz des reich- elt wurde und daß nur infolge irrtümlicher lichcn und guten ElsenS konnte eS kein Dienst Beschlagnahme diese Sluh vor die Schlacht« jalle gebracht wurde, woselbst der Sachver« jalt aufgeklärt worden ist. " Kino. böte bei der Grabenbäuerin lange aushalten, kaum nach vierzehn Tagen war die Resel j6)on mit is?cem aus den Hos gelommen, stand vor der Bäuerin und bat, „sie gehen zu lassen-. «««»..,« « m t! du Lun,penmcnsch, du au?geHunger» «»» Pa:^-rgewMe de. Ny.i«. zz-ib. Mnrot E-iicht^ .Al,° oehcn .n°B? Und warum. trucki?fl»schlchte, die öberaN mit bestem Er-^ schäbiacr Lodrian? Na, wird'j mit der °lge ausg-suhrt worden ^ wird in Me. Antwort w-rd-:,. °dcr I°ll ich dir eine hintl. len, und »war der l. Te.l: .Die Verbrecher du?" «chen Bericht über die erfolgreiche Tätigkeit! bm'nächst begonnen werden. Für den Bnu ocs Verbandes erstattete. Nach einer längeren Debatte wurde beschlossen, daß auch in .Hin-kunst der Kranken- und Unterstntzungsvorein als gemeinschaftliches Versickzerungsinstitut für alle kaufmännischen Bediensteten Sloweniens in Ljubljana zu verbleiben hat. Ferner wurde beschlösse«, eine Handelsakademie in Ljubljana zu errichten. ES wurde auch beschlossen, die nächste Generalversammlung iui Jahre 1923 anSzuschreiben. Gestern um halb v Uhr vormitags sand im vollbesetzten Saale dos Narodni dom die 3. allslowenische kaufmännische Versammlung statt, an der in ei dieser Strecke wurde der Betrag von 1.^ Mil lionen Dinar von der Jnveftitionsanleihc bewilligt. Zel!?entprodttktion in Juzoslaivien. In unserem Staate befinden sich 16 Zementsabriken, die jährlich 109.000 Waggon Zeme'.lt produzieren. Im vorigen Jahre betrug der Wert des ausgeführten Zeinentes 20 Millionen Dinar. Selbstmordversuch. Am Abend des Z0. April trank der in der Üoroska cesta Nr. 90 wohnhafte 23jährige Siidbahnschlosser Joses Marold in selbstmörderischer Absicht Salzsäure. ner längeren Debatte über mehrere aktuelle! sofort crsclüenene Nettunfjsabteiljnig lei wirtschastliche Fragen verhandelt wurde, die zu einer Reihe von Resolutionen fiihrten. — Heute vormittags fand hier die konstituierende Generalversanlmlung des Verbandes der gastwirtschaftlichen Genossenschaften für Süd-fteiermark, Prekmurje und Kärnten statt. Der Verband wird in Celje eine Selretariatslanz-lei, die auch als Vermittlungsanstalt für die Bediensteten der Gast- und Kaffeehäuser fungieren wird, errichten. In einer anderen Resolution wird unter anderem auch verlangt, l5s war fünf Minuten nach eiuhalb elf Uhr. Er war also genau eine Viertelstunde im Apollo geblieben." „O weh! Das ist ein schlechtes Alibi! Denn da konnte er unt Mitternacht sehr leicht wieder in Solitudo sein!" „Konnte! Aber ich bin überzeugt, daß eS Zhm gar nicht einfiel, wieder hinauszufahren. Mindestens'ist festgestellt, daß er mit Chambers nicht zusammentraf, denn dieser war ja schon eine Stunde früher fort!" ,.Man wird sagen, Torwcften kann ihn nachher gettoffcn haben!" MortjehNNg lylgt.) ste^e ihm erste Hilfe und brachte den Lebensmüden, der schon öftere Selbstmordversuche verübt hatte, in das Allgemeine Krankenhaus. Den Freund erschossen. GaSpar Peharda aus Ladanje dolnje in Kroatien kaufte sich einen Revolver und zeigte ihn seinem Freunde Slavko Vincek. Vineek ahnte nicht, daß der Revolver geladen war, und hantierte damit so unvorsichtig, daß ein Schuß losging und Peharda mitten in der Brust traf. Peharda stürzte zu Boden und verschied bald darauf. Lerletzt. Der 28 Jahre alte, in der Buchbinderei der St. Chrillusdruckerei beschäftigte Buchbinder Karl Erbe? geriet SamStag den 29. April abends während der Arbeit mit der linken Hand in eine Drahtheftmafchine, wobei Ihm der Mittelfinger wtal zerquetscht wurde Die Rettungsabteilung leistete ihm erste Hilfe. Aus dem Gerichtssaale. Der Vertreter deS Fleifchermeisters .Herrn Anton Nendl. Herr Dr. Rosina, ersucht unS um Aufnahme folgender Zeilen: „Mit Bezug auf die Notiz „Aus dent Gerichtssaale" in Ihrem Blatte vom 27. April teUe ich mit, daß mein Klient Antoß Nendl, Trtai^v» eel^ Rr, l, kein ver- G. m. b. H." in ü Akten am Dienstag, Mitt woch und Donnerstag vorgeführt werden. 1. MairdorSki bioSkop. Dienstag, Mittwoch und Donnerstag wird der große Hagcnbeck-Raubtierfilm „Leben im Urwalde" vorgeführt werden. Theater unv Kunst. „Die verkaufte Braut." Komisch« Oper in drei Akten von B. Smetana. Unsere rührige Theaterintendanz hat sich nun an die HerauZgabe einer Oper gewagt und hat mit dieser fortschrittlichen und kost spieligen Neuerung beim musikliebenden Pu blikum Erfolg und Sympathie geerntet. Vor einem vollftänbig ausverkauften Hause wurde gestern SmetanaS Oper „Die verkaufte Braut" gegeben. Ich muß aufrichtig gestehen, daß ich der Ausführung skeptisch gegenüberstand. Zu ttlciucr Freude war diese Skepsis ungerechtfertigt, denn ich fand ein recht tüchtiges Orchester am Werte und hörte treffliche Sänger. Die Bühne bot ein einwandfreies Bild; es gab einen famosen, eingesungenen Chor, der klappte. Frl. KuStar sang die Marinka sehr brav; ihre Stimme muß jedoch noch gefeilt uud geschliffen werden und auch ihre Atemtechuik verlangt Reparatur. Die Sängerin verfügt über einen s6)ötten Sopran, der angenehm in der Mittellage, in der Hiihe hingegen eäig und gepreßt klingt; eS sind dies Unebenheiten, die sich leicht glätten lasien. Die begabte Sängerin, die auch darstellerische Fähigkeiten besitzt, wird bei weiterem Studium sicherlich ihr erfolgreiches Ziel erreichen. In Herrn Zimenc (Jauko) lernten wir einen jungen Sänger kerlnen. Seine Stimme, ein echter lvrischer Tenor, hat selbst beim Piano große Tragfähigkeit. .Herr 5!-menc hat unbestritten eine schöne Zukunft. Eine hervorragende Glanzleistung bot Herr R umpel als Kecal; er fang die Partie musterhaft und einwandfrei, wie nuin sie auf keiner Großsta-dtbühne besser finden kann. Ein Mtiterial von edelstem Wohlklang, eine große, natürliche GesangSveranlaqung, ein vornehm klint^endes Piano und Mezzavoce ließen einen Künstler von bedeutenden Ona-litäten erlennen, au6) besi^^.t er einen echten, gesunden Humor und kam so seiner schweren Aufgabe in jeder Weise nach. Eine köstliche Figur war .Herr Ianko. Gute Leistungen boten die Damen Mezgec, Petko und Savin sowie .Herr Arhipov, den wir gerne in einer größeren Partie hören möchten. Nicht unerwäk'nt diirfen die Darbietungen des ChorcZ und des Ballett? bleiben. DaS Orchester spielte unter der umsichtigen Leitung des Dirigenten Plecitv bis auf einen kleinen Patzer im letzten Akt seitens der Blä-tadellos. Alle? in es war eine Musterausführung, die überraschte und großen Beifall sand. Richard Ganneck. DanViaaimy. Wir erachten es als unsere Pflicht, nach vollzogener Liquidierung unseres erlittenen i^randschadynS den hiebei beteiligten Versicherungsgesellschaften, und zwar der „Riuni-?ne Adriatica di Sicurta" als führender Gc-scllschast, sernor der „Assicuratione generali", der „Jugoslavia" und der ,.Providentia" für die durchaus kulante Durchsühnmg unseren besten Dan? uud unsere wärmste Anerkennung auszudrücken. Maribo r, in^ April 1V22. (3230) Ludwig Franz jk Söhne. Die umgezauberten Dlenf!- „Ja, Bäuerin, eS ist halt eben wegen dem!'' stotterte die Refel und zupfte an den Schürzenbändern. „Was, du stinkfaules Mensch, ist eben so? Arbeiten wollt ihr allesamt nichts! Ja! Das wäre mir recht! Vormittag mit Sepp in die .srirche gehen, zu Mittag einen Braten in der Schüssel finden, und nachmittags in einer Kutsche spazieren fahren, gelt, daS wär' jusß so der Dienst, der euch Passen würde „Bäuerin, ich han alleweil rechtschaffen ge» arbeitet, könnt auch sonst nichts weiter sagen, ist mir nicht schleö)t gegangen bei l^ch, Bäuerin, ^aber ich geh' doch! Ich kann daS ewige Fluchen und Schimpfen nicht vertra- I" gen „Was? Du unkampelte Mistgabel! Wat sagst du? Du zerbrochener Milcheimer, ich t5t schimpsen? Ich? Als ob daS je ein Mensch voc^ mir gehört hätte! Du häßliches Affen» g'sicht» du! Ich tät schimpfen! Du verdorrt-^ Besenstiel, du!'' Als die Nesel weinend da? Zimmer und den Hof verließ, schlug die Bäuerin wütend mit der blanken Faust auf den Tisch und sagte: „Und wenn ich allein auf der Wirtschaft Hausen uiuß, liachgeben tu' ich nicht! Ehe ich mir von so einem Patschmensch was sagen lasse!" Trotzdem die Bäuerin doppelten Lohn bot, konnte ste im weiten Umkreise keinen Dienstboten bekommen. Ihr allein aber war eS nicht möglich, alle Arbc'iten verrichten zn können. Und so entschloß sie sich, die eine Fahrstunde entfernte alte Tante aufzusuchen, ihren Rat zu erbitten, möglicherweise sogar eit^^e Passende ^viagd an Ort und Stelle zu erwerben. Es war an einem kaltfrostigen Win-terniorgen. Der Winterwind, der über die sck)nccbcdeckten Berge kam, trieb Millionen spitzer EiSnadeln in wirbelnden! Spiele durch! die Luft, sie legten sich in die Falten der Kleider der Bäuerin, tiisteten sich in ihrem braunen .Haar fest, hingen sich in ihre Wimpern, Mund und Nasenlöcher, daß eS ihr schon fast den Atem behinderte, der Braun» schon fast zu sckieuen begann und die Bäuerin alle Mühe hatte, das Pferd zu beruhigen. Sik war vom Herzen froh, den Hof ihrer altei» Tante creicht zu haben, damit sie am Herd« fcuer ihre erstarrten Glieder erwärmen konn, te. Endlich begann sie ihre Leiden zu erzShlei?. .Tante! Mit diesen RackerSdienstdirnen ift'K leicht nimmer zum aushalten!" Sie klagte iv bewegten Worten der Dienstleute Undankbarkeit und t^iemeinheit der alten, aufhorchenden Tante. „So gut wie bei mir wird'S nicht fs leicht wo eine Dienstdirn finden. Freilich, ge-arbeitet muß schon werden. Zu Essen bekommen die Leute mehr als genug. Spazierenftb-ren kann ich sie nicht lassen.- ,.Will dir's gern glauben, Grabenbäuerin, e° ist ja wirklich ein Kreuz heutzutage mit den Leuten. Weiß auch, daß die Leute unser, einem oft alles zum Aerger machen. Weif! auch, und das ist daS Schlimmste, daß kein 'Mensch niehr leicht eine Widcrred^ HSren kann." „Ja, so ist's Tonte! So ist's! Da Heißt'S gleich: Na, wenn'S der Bäuerin nicht recht ist, so kann ich ja gchen, Arbeit finde ich keick^ überall." „Aber schau, meine liebe Grabenbäuerin^. Du und ich, wir machen die Welt schon nimmer änderst. Und so gibt es nur eines: g'schei-ter sein als die Dunmien!" „Was verlangst, Tante? Ich sollte «ich vielleicht gar von so einem Bettelmensch i< meinem eigenen HauS eine Gegenrede gefallen lassen? Nein, Tante! Eher will ich mit- -rjSHN »on I. z-hrer. Die GraHenbünerin, das war ein Weibk^mSnnl. und ein Pa«r «eidl. Pr«iO»eet z« Bildhübsch, stark ,n ' »»rksui.n. ul. S. »a?t. lin».. z,;, B-rghIrsch, lernfrlsch. daß m»n meincn konn- ?'»»«?!»>.'«,' «u" HM vrilie ging S»4» ß««t mewe« Hof zvtzrwiiiSges^, und' ehe? kll «mf meinen Feldern ein Disielwald tzeh«!^ ^Tewiß, Grabenbäuerin, ich denk' just auch /o wie du, und ich tät' es an deiner Stelle auch nicht anders. Aber ich weiß ein Mittel, was unter allen Umstünden Hilst. Man must die heutigen Dienstboten umzaubcrn, man muß sie bezaubern, damit ihnen jede unebene Ned' gleich verschlagen wird." Die Grabcnbäuerin sab ihre Tante verwundert an. Da§ Stück Zsasfeesemmel lag noch in ihrom Mund, als es ihr endlich ge« .'ang, die s?rage zu stellen: ,.Wie meinst du da?, Tante? Verzaubern, sagst du?" steh' dir ffut dafür, daß eS Hilst. Wie du Leute hast, die dir uneben kommen wollen, so sag' für dich allcin ganz leise folgendes Cpiünsi: ,.Sonn', Mond und Stern', Sie stehen zum Lobe des Herrn, Sie leuchten ^ur nächtigen Stund' -O, Tienstmagd, halt deinen Mund!" Hast du dos Sprüchlein gesagt, so laß dir vom Brunnen frische? Wasser bolen, mache drei langsame Schluck', nnd wiederhole das Sprüchlein, und ich sage dir, wenn du in drei Monaten nicht die besten Tienstleut' hast, so sannst du sagen, daß deine alte Taute.>)obel« späne im Kopfe hat. Aber hüte dich, irgend jemandem etwas von meine mRate .'u er.^äh« „Und du glaubst wirklich, Tante, d'a^ dies s Streng befolffte die den Not de? ilst?" ! alten Taute. geschah cs. da^ die Morga- ,/^wist.!" belt'uerte diese nechmalZ. „Ich ^ rct nicht nach «5,1 e,n W,lni.'»e tcit. Oft kam sie ! werde dir t^clcc-i^nbcit gebeu, d^'n Z ludei. i in !!>cl.si!chllila, ihreul in alUjcmobi'-t^^ ! üu^'zuprob'tcr>.'u. Ich h-ikic ^iruc bei nur Acise Lml zu machcu. Weia desi^p; 'am Hof, ein richtiges Sakeriueu-.^nicusÄi, wi^^elucn starkcu uns die'c" Will'? wir sa.ien; eine Tirn, wie dciii Teufel auS j sie, dcn dcr nUen Taute oewlacu. dein Traglorb gesvruiu'^en. Die kannst du „Glaub' es mir. ist gerade so, wie ich ^ len, im gleichen Augenblick verlöre der Zau-eS dir sage. Probier es nur einmal, und ich ber seine Arast." c^lcich nntnehntcn, und wenn die Dirne nur einttial aufmuckst, und wenn du uleiucni Nat folgst, und es Hilst dir nichts, so kannst nlir sie d:?n andern Tag zurütlichicken." Tie Grab^Nbänerin si't'.t siä) auf ihr Wä- Iiiuner «eltcncr war sie a,n^''ti.it, da- Zau» bersprilchlein .^n sagen, und drei S6?li:ck Wasser zu nebmeu, und nach ein«?»', halben da ivav is»r d»tzSlteettt» zu drei Kindern gesucht. Bevorzugt wird solche mit Klavier-und Nähkennlnifsen. FrSulein. welches auf anaenehmes Keim und gute Vehanslung reflstitiert mdae Ojtert mtt Bild an s^rau Elvira Bienenfeld. Poseßa. S!a-vonien senden — eventuell sich i nach dem 10. Mai persönlich t anfragen bet /iella Wamlek. Oospeska ul. 52. 3?5S mit ihren Kleidern auf dem Schoß, und so kamen sie am Hof gut an. Tante !?ist seniai? ersannt, das habe ick) biZ heute nicht erfahren kvnncn. ______________ 32 Jahre alt. ' gedildet und intelligent, tüchtig tn «llen Wirtschaftsardetten. sucht Stelle bet älterem aUeinsi^enden Kerrn. Geschäftsmann am Lande bevorzugt. Gest. Anträge unter .Dauerpoften' an Derv. '^u verkauskn O » ein j)lateauVaaei» für Tragkl^aft. ein leichtor Fusirwaaeu mit teiter, ein t^andplaleauwagerl, tragfcii^ia 5LZ().4l)0—5W und «in keichtcr Lleischwagen lockicrt, zu vor-kanken. Firma Fofip Tiaiuto, Iugoslooansti trg. 3. 3Z6l Schulfreies VSdch« wird auf genommen gegen gute Be^al^lunq. > Taltenbachvva ul. IS. 3. Stock, i Tür 15. _3?5S! Äelte gS«»lO«Eri» gesucht. Dor-i zustellen bet K. Btllerdeck. Go-j sposka ul. LS. 326S. Gefunden - Verloren Brennador-SIWöerwOie« neu. in Vlsuleder zu »erkaufen, kere-^of. Äleksandrova c. 45. 3247 Schdne dreireiige Ft«r«»nik»a verkäufiich. Änzufeagen ob Zese> nici 14. 8. Stock. 3237 «ei gEch'Zriadar. Sfach> eine evetierpistole. 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Lebenslahre xiott ergeben verschieden itt. Die entseelte Kitlle der teuren Verblichenen wird Mittwoch den 3. Mat I9Z2 um ie Uhr (4 Uhr nachm.) in der Letchcntialle des l^irchl. Friedhofes in Poüreije feierlichst eingesegnet und sodann im Famtliengrade daselbst zur ewigen Riihe beigeseht. Die heil. Seelenmessen werden am 4. Mai 1SZ2 um halb 9 Uhr in der Franziskaner-Pfarrkirche gelesen. 3LS0 Maribor-Graz. 3. Mai 192S. Marie Deutsch» als Tochler. tS««»t««üich«r,Echitstletta <. v. «ig«. »-> Druck «»d Birlig^.Ilsndorick» ttsIuVi» s.