Nr. 9. Freitag, 11. Jänner 1907. 126. Jahrgang. Mblllher Mma 22 X, halbjHhria ,i^c ^' ^f.°^?. ^ ^"^""«' a°""ähng llo K. halbjähriss 15 «. Im «ont°r: ganzjährig ^ bis <» 4 H.,,^.,5 3"stellung in« Haus n°nzjähr>c, 2 X. - In,erli°nsgrbühr: ssür llemr Injciat" ^ «'» zu ^ Zen«,, 5U b, giöhere per Zeile 18 b; bei üsleren Wiedcrhulunnen per Zeile 8k, < Die Laibacher Zeitung» erscheint täglich, mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage, Dlc Administration besinnet sich NonnrehMh Nr, 2, die »icdalNon Dalmatingasie Nr. :o. Sprechstunden der Redaltiun uun « li>6 lO Uhr vor mittags, Uiisianlielle Vliese werden »icht angenuminc,!, Maxüslripte nicht zurückgestellt. Amtlicher Geil. drn^-? >?'-?.'."^ 1AN wurde in der t. t. Hof. und Staats-aabe «na« l ' ^"ck des Neichsnesctzblattes in deutscher Aus-gave ausgegeben und versendet. ner AF dein Amtsblattc zur «Wiener Zeitung, uom Ä. Iän° «rMNnisse v l, "!"^ ^'^ Weiterverbreirung folgender Preß- vom Freitag, 4. Hartungs ner^ ?W7 'DeiMk Tiroler Stiminen» vom 2. Härtung (Jan» ^.«^"^"^' '^?nvä^«n^ 0vo<:o. gbirk» pi^ntnied r« n»uu a uovoi v ?r»2o. X»lll«l6ltto1 «uüoit Lwrcd. lluili. llupoe , X^Nuü'.. Heft 50 NokollH krH8u« I.1U7. und Hest 51 Nr. 6 «Kvkiluu,, LH^lieK/ t^6«nnili». «r. 3 <^l»üc« «vodo. vom 3. Jänner 1907. 4)le im Verlage der I'üloeviönä, jvüuot», «Loko^ in ^< 3 "Ichlenene und dei Kramär H Prochäzta gedruckte uel«-he beweisen, daß seit der Abreise deö gewesenen Nuntiu5 und jetzigen Crz-bischoft von Lucca, Msgr. Lorenzelli, ^)isgr. Hton-tagnini als Vennittlei' zwischei^ iX'm Vatikan und dein französischen >l'lenis diente. Die NoUe, lvelä^e Msgr. Montagnine in der Einsicht gespielt hat, soll dnrch die angeliindigte Publikation gekennzeichnet werden. Nie behauptet lvird, soll aus diesen Doku-menten l>ervorgehen, daß vatikanische Stellen an den Umtrieben der politischen OppositionMirteien ivrantreichs beteiligt waren. Der Inhalt der beschlagnahmten Aktenstücke lvird wahrscheinlich bei der Verhandlung des ^uchtpolizeigerichtes, vor welchem die drei Pfarrer von Taint Noch, Saint Augustin und St. Pierre erscheinen werden, znr .Kenntnis gebracht werden. Die päpstliche Kundgebung, lvelche vor der nächsten Vollversammlung der französischen Bi schöse erscheinen und in der die Verurteilung des nenen Briandschen Gesetzes über die Ausübung des zlultus allsgesprochen loerden soll, wird, wie man aus Nom meldet, wahrscheinlich in Form eines ^chreibenv an den Erzbischof von Paris, Kardinal Richard, erfolgen. Egypten. Die bisher nicht gemilderte Zuspitzung des Verhältnisses zwischen dein Vizekönig von Ägypten, Abbas Pascha, und Lord Croiner mü) die besondere Schärfe, mit welcher der letztere in jüngster Zeit bei der ^x'ltenomachung der Befugnisse Englands in Ägypten vorgeht, haben in Kairo das Gerücht gezeitigt, daß man sich in London mit der Absicht trage, das Protektorat Englands über Ägypten zu verkünden. In diplomatisäjen Kreisen lvird jedoch diese Deutung der erwähnten Vorgänge als viel zu weitgehend angeseheil und erklärt, daß es an jedem Symptom fehle, das für die innere Wahrscheinlich kcit eines Schrittes Englands im, gedachten Sinne sprecheil würde. Es sei um so weniger zu erkennen, welchen Antrieb mall in London zu einer solchen Aktion fühleil könnte, da Englcuch in Ägypten, ohnehin, wenn es auch der Form nach nicht mit dein Protektorate über dieses Land ausgestattet ist, daselbst tatsächlich eine ähnliche Stellung einnimmt lind die mit einer solchen verknüpften Vorzugsrechte ausübt. Wenn sich auch die Form, in lvelcher die gegenwärtige Krise ihre Beilegung sindeil lvird, bisher nicht voraussehen läßt, so kann man es doch als eine (^'wißheit betrachteil, daß die in Kairo bestehende Spannung zu gruiwstürzeirden Veränderungen nicht führeil wird. Die Nachricht, daß der türkische Obertommissär in Ägypten, Marschall Mukhtar Pascha, von der Pforte den Befehl erhalten habe, bei der ägyptischen Regierung gegen die Errichtung einer nnabhängigen Verwaltung der Sinaihalbinsel unter der Leitung eines englischen Offiziers Protest zu erhebeil, ist, wie man aus Konstantinopel meldet, nach amtlichen türkischen Informationen nnzntreffend. Infolge der Regelung, lvelche der Zwischenfall von Tabah g«.^ funden hat, mußte die Pforte anerkennen, daß die Sinaihalbinsel der Verwaltung der ägyptischen 3te gierung zukommt, es handle sich somit um eine innere Angelegenheit Ägyptens, in lvelche die tür tische Regierung nicht eingreifen kö'ime. Politische Uebersicht. Laib ach, 10. Jänner, In einem Rückblicke auf die Tätigkeit der abgelaufenen Delegationssession konstatiert daH „Frenidenblatt" die erfreuliche Erscheinung, daß sich diesmal die Diskussionen mehr ill dem der Delegation zugewiesenen Kreise hielten und daß sie sachlicher und richiger verliefen, als seit langem. Wer das Verhältnis zwischen Österreich und Ungarn Feuilleton. Ein Wiedersehen. Stizze von A. Aoinrich. (Nachdiult vtlboltn,, ^loieu. ihr Kinder, adieu, adieu!" i , ^u" einzelnen der kleinen Schar gab die w . ^ - "" ^ Hand, und jeder einzelnen nickte ", NM) ouuual freundlich zu. Und die Kinder sahen 5e it l "! """"' Liebe und Verehrung zu ihr auf. llel, l ! " 1" 'ln' faulem noch ganz besonders new'.^ .5!"^ ^ '"ch viel, viel reizender als sonst v "'.,'!' 6'" kleines, schwärmerisches Ding drückte ^'liebten/s'^ ^'"'^'h"' alls die schmale Hand der du niä?1>.'^'<". ^a^ diese gerührt, „das mußt Und -',""" ^uemariel" '^'inde die <, > ^lr streichelte sie dem errötenden "no Fräule^Z^^ ""0 nnn war die Klasse leer, weg machen ^ , .,k""nte sich auch auf den Heim-um nur ,-.'.si< ^, ^k laufen mögen luie ein .Mld, NNssen mö. e, ^ ^' H"^e,;u sein, und sie hätte Mit als' ' H"'ä war so voll. an?""ai„., " .'""lier Freude — was fang' ich nur «M e- ,hr durch den Sinn. tags;eil i,^"",^ brannte, wie sie nur um die Mit-lm^ia . , '^"lzstadt "rennen kann ^ unbarm ilH' N"^ ^"a Hold störte es nicht. In ihrem genehmes '" ""Pfand sie anch das als etnxis An ''Ncilf'^'.',"'^"'" heute geregnet hätte!" dachte sie. rinac;',, , ''^"^ muß alles voller Sonne sein, denen ^; ?'"^ ^"^^ '"id eilig weiter. Und von ' u" lmter dei- Hitze stöhnend mühsam ihren Weg verfolgten, sah ihr manch einer- erstamlt nach, wie sie mit leuchtenden Altgen dahineilte und nichts von der drückenden Glut zu spüren schien. Ulid nun stieg sie die Treppe enlpor zu ihrer Wohnung. Air einein der Flurfenster bemerkte sie eine Spinne im Netz. Strahlend nickte sie dem Tierchen zu. „Spinne am Mittag Glück für den, ganzen Tag. Du liebe, kleine Spinne!" Aufatinend stand sie dann in ihrem kühlen Zimmer. Sie nahm sich gar nicht Zeit, den Hut abzusetzen — hastig schloß sie ihren Schreibtisch alls und nahm eine Photographie ljeraus. „Du, du, mein Einziges auf der Welt. mein Liebstes!" flüsterte sie heiß und drückte das Bild an ihre Wangen und dann leidenschaftlich an die Lippen. Die Tränen traten ihr in die Augen und tropf» ten langsam auf das Bild. Uno ihr Herz sprach zu dem ernsten Mäimerkopf, den es darstellte, wie schoil so oft in den vergangenen einsamen Jahren. Aber hellte lag ein Jubel ül ihren Worten und nicht wie soilst eine qualvolle Sehnsucht. .Nun kommst du zu mir, endlich, eiidlich, lvranz! Ach, ich bin ja fast gestorben vor Sehnsucht nach dir. - Drei Jahre fern von dir! Drei lange Jahre ganz allein, denn du innßt mir ja alles ersetzen, Vater, Mutter und Geschwister." Hastig trocknete sie sich die Augen, und nnn strahlten sie anch wieder in Glück. Sie nahn, einen Brief aus dem Tchreibtischfach und las. was sie schon so oft gelesen: ^ „--------am Mittwoch abend trifft das schiff in Hamburg ein, und am nächsten Morgen trägt mich dann die Bahn zu dir, du mein geliebtes Lieb! Dann bist du nicht mehr lange einsam. Sowie ich mich etwas anf meiner neuen Stellung eingelebt habe, führe ich dich heiln. Mein Weib dann du mein Weib, eildlich, endlich! Kann ein Menschenherz so viel Glück und Seligkeit fassen? ------- - Ich möchte das Weltmeer durchschwimmen und der Bahn voranöeilen, um dich noch eher in den Armen halten zu können. Uni endlich deine Küsse wieder zu empfangen ich bin ja fast verdingtet nach dir! Und dann leine Trennung mehr, kein Leid uno keine brennenoe, verzehrende Sehnsucht! Bald, bald stehe ich vor dir ud breite dir oie Arme entgegen: Ich gniße dich, Erika, du mein geliebtes Glück!" Langsam faltete sie den Brief zusammen und preßte die Hände auf die Brust. „Kann denn ein Menschenherz so viel Glück und Seligkeit fassen?" wiederholte sie eine Stelle aus dem Briefe. — Vor Aufreguug konnte sie. kaun» zu Mittag essen. Uno daniach begann sie sich mn-zutleiden. Ein weißes Kleid, ein weißer Hut -Franz liebte diese Farbe zu ihrem bräunlicheil Gesicht und dunklen Haar. Und als sie in ihrer tveißen Pracht fertig dastand, mußte sie über sich selbst lächeln. Daß sie die Zeit nicht abwarten konnte! Fast noch zwei Stun-den lagen vor ihr, bis sie zum Bahnhof gehen kolMe.'-. Sie setzte sich aufs ^ofa und träumte - zurück ill die Vergangenheit und voraus in die Zukunft. Und ihr war, als sähe sie eine helle Straße, eingefaßt voll Bäumen lind Vlnmen, und darüber einen strahlend blaueil Himmel und Sonne, so viel Sonne. „Das ist mein Lebensweg, der vor mir liegt", dachte sie voll tiefer Innigkeit, „wie kann eH an deiner Seite auch anders sein, du Geliebter." (Schluß folgt.) Laibacher Zeitung Nr. 9.__________________________^___________74_________________________________ 11. Iälmer 1907. nicht radikal lockern wolle, müsse notwendig auch an den Delegationen festhalten. Das nene Schlage wort werde daher kaum einen, großen Kreis von Anhängern finden. — Die „Österreichische Volks zcituna/ ist oagegen der Ansicht, die Delegation sei unter den gegenwärtigen Verhältnissen ein verlorener Posten. In einer Erörterung der Thr. 0 nre 0 e, mit welcher der preußische Landtag eröffnet wurde, heln die, „Neue Freie Presse" insbesondere die 'Ankündigung, hervor, daß die preußische Ncgic rnng die Absicht habe, Kohle und Salz zu verstaatlichen. Damit vollziehe sich in Preußen ein (5reigm5 von großer Bedeutung. Aus einem wichtigen Gebiete der Produktion werde die Ausbreitung der privaten Initiative vollständig ausgeschaltet nnd der preußische Staat verstärke seine wirtschaftliche Macht. — Die „Deutsche Zeitung" prognostiziert, daß der Verlauf der Taguug des preußischen Landtages kein ruhiger sein werde, da nicht bloß die an gekündigten Anträge der Nat.ionalliberalen, sondern vor allem die )1tegierungsvorlage, betreffend die Stärknng des Deutschtums in den Ostsceprovinzen, lebhafte, vielleicht sogar stürmische Debatten entfesseln werden. Die Demonstrationen, die in der letzten Zeit von republikanischen Gruppen in Portugal veranstaltet wnrden, und die ungebührlichen und ganz ungerechtfertigten Angriffe, welchen. König Don Carlos von der erwähnten Seite speziell in der Kammer, ausgesetzt war, haben, wie man aus Lissa von berichtet, eine Neihe von sehr bemerkenswerten dynastischen Kundgebungen, die sich unter überaus großer Beteiligung vollzogen, zur Folge gehabt. Diese Gesinnung der Bevölkerung trat insbesondere zutage in der warmen Begrüßung des Bönigs Paares bei dessen Rückkehr aus Villavieiosa nach der Hauptstadt, in den lebhaften Ovationen, welche der königlichen Familie bei der feierlichen Eröffnung der Eortessession dargebracht wnrden, sowie in den Huldigungen, zu denen das Erscheinen des Königs Paares bei einer in den ersten Tagen des Jänner veranstalteten Galavorstellung im theater S. Ear-los Anlaß gab. Die wiederholten Akklamationen, mit welchen sich das gesamte im Theater versam melte Publikum an den König, die Königin, die Königin-Mutter und den Kronprinzen wandte, bil deten eine außerordentliche Manifestation der Treue für das Königshaus. Der verstorbene Schah Muzaffer-ed-Tiu war zn Teheran am 25. März 1858 als Sohn des Schah Nassr-ed-Din geboren, dein er nach dessen am 1. Mai 1890 erfolgten Tode in der Negierung folgte. Er war der fünfte Souverän der Dynastie Kadschar. Muzaffer-ed-Tin, der wiederholt Europa bereiste und auch ill Wien als Gast Seiner Majestät des Kaisers geweilt hatte, war ein der europäische» Kultur und Zivilisation geneigter Herrscher nnd hat im abgelaufenen Jahre seinein Volke eine Verfas- snng verliehen. Im Jahre 1!)W wnrde gegen Schah Muzaffer ed-Din, als er zum Besuche der Weltausstellung in Paris weilte, ein Attentat verübt, dem er glücklich entging. — Als Nachfolger auf dem Throne von Persien gilt sein ältester Sohn Muhammed Ali Mirza, geboren am ^1. Juni 1872, der in den letzten Wochen der Erkrankung seines Vaters mit der Regentschaft betraut war uud vor wenigen Tagen die dem Volke verliehene Verfassung be schworen hat. Der verstorbene Schah hinterläßt sechs Söhue uno elf Töchter. Dem Hause des ^chahs gehöreu noch sechs Brüder des Tahingo schiedenen und elf Schwestern an. Der gegenwärtige Schah ha! einen im Jahre l8i)5 geborenen Sohn namens Hussein Ali Mirza. Die „Times" melden aus Tokio: Das Budget, das die Negierung dem Parlamente cnn 21. d. vorzulegen beabsichtigt, bilanziert mit <>11 Millionen Z)ens. In der Budgetvorlage heißt es, die Ausgaben für die M a n d s ch u r e i und S a -ch a l in, für die ein, besonderer Etat aufgestellt ist, würden in naher Zukunft durch die Einnahmen gedeckt werden, da die mandschurische Bahn, die ForstliMernehmungen am Jalu und der Fischerei-betrieb sich einer günstigen Entwicklung erfreuten. Tagesneuigleiten. (Bei lebendigem Leibe, verstci^ nert.) Aus Wiesbaden wirö gemeldet: Ein seltener Todesfall hat sich im hiesigen Krankenhanse ereignet. Seit siebzehn Jahren lliefand sich in, deni^ genannten Krankenhause cm Architekt, der als 1i)jähriger Mann dahin gebracht wnrde, und seit dieser Zeit sich in der Obhut nnd Pflege des Spitals befand. Der ganze Körper des Unglücklichen war sozusagen versteinert. In der letzten Zeit sah der Kranke wie eine Mumie nus und cs war ihm unmöglich, auch nnr oie leiseste Bewegung zu machen. Ter Tod bat endlich den Archi letten von seinen furchtbaren Analen erlöst. (Vin pfiffiger K a f s e e h n u s w i r l.) Einen höchst originellen, wenn anch nicht einwand-freien Trick hat ein CafMer ersonnen, um sich Gäste für sein vor kurze»! im Südlvesten vou Berlin cross« netes Eaf6 zu verschaffen. Er erließ eine Heiratsanzeige, wonach eine junge Dame im Alter von 2A Iah ren mir einem vorläufigen Vermögen von W,(X)<) bis '10.lXX) Mark, Tochter eines „mehrfachen" Hau3° besitzers, anf dem nicht mehr ungewöhnlichen Wege der Annonce einen passenden Lebensgefährten suchie. Natürlich meldeten sich viele, die bereit waren, den Lebensgefährten abzugeben. Jeder erhielt darauf einen textlich übereinstimmenden Brief mit der Antwort, daß botreffende jnngc Dame keine Freundin >,wn vielen Schreibereien nnd Förmlichkeiten sei nnd daher eine mündliche Aussprache vorzöge. In diesem Zwecke bäte fie den Herrn, „übermorgen" im En>f^ 3. zu einer bestimmten Zeit sich einzusiuden' als Erkennungszeichen trage die Dame den Brief in der Hcrnd. Die Herren stellteir sich püirktlich ein und lvar wten, aber natürlich vergebens. Es waren chrer nicht n>enige, die ans diesen Scl)win,dol hineingefallen Nnren, Anch für die Weiblichkeit war in derselben Weise gesorgt worden nnd manch hübsches Kinö betrat das Lokal, um den kennen zu lernen, der sich in Hy mcns Fesseln schlagen zu lassen bereit war. Aber auch die Damen erwarteten ten „reichen Bräutigam" vergeblich. Der Pfiffige Caf^tier aber rieb sich verstohlen die Hänöe vor Vergnügen, - (Der Prä fett in Verlegenheit.) Kürzlich erhielt der französische Minister Vriand ein Telegramm von einein Präfetten: „Sehr in Verlegen heit. Habe im Seminar zn X. ^u Kalb und zwei Scheine gefunden. Wie sie siitteni?" Kaltblütig tele graphierte der Minister: „Vechehe Ihre Verlegenheit in dieser ernsten Sache. Versnchen Sie, in Ihren, D<> partement Fi'ltternng für Kalb nnd Schweine zn fin-den. Wenn es nicht gelingt, essen Sie sie." Der Mini» ster erhielt keinen Bericht, was cms den drei Tieren geworden ist. (Ein kühnes Verbrechen,» Einein eigenartigen Verbr^en ist ein Fadritanl aus Ron dair bei cinein Vesnch in Paris zum Opfer gefallen. An dem Taxameter-Halteplatz an, Lyoner Bcumhufe nahm er ein Antonwbil nnd fuhr zn einem Freunde in der Rne ^iontinnrtrc. Tort ließ er den Wageil war-ten. Als er herniiterkam, fand er zn feinem Erstaunen ein junges, hübsclies Mädclien in dem Wagen sitzen. Sie bat ihn. sie doch eine Strecke mitzunehmen, da sie noch nie in Wagen liegen. Das Mädäjen hatte ihr Opfer chloro formiert und sich die Brieftasche, die 2(XX) Franken ent hielt, sowie die goldene Uhr nnd Kette des Fadrikan ten anaecignei. ^ (A u s der A - N C - .en befestigt wl^den, Für alle kleinen Inngen und Mädchen sind Düten da, nur für einen nicht. Uni es dem kleinen Nnrscheit nicht schmerzlich zn machen, sagt der Lehrer: ..Fritz, deme ist noch nicht reif", woranf Fritz antwortet: „Gib se nur hcr, ich fres; se oocl) grien." Mntter znin kleinen A-N^C Schützen:^„Na, mein Iuuge, hast dn schon ein Gebet gelernt? ^ag's doä) mal." Söhnchen (stolz): „Mein Gott, vorüber ist die Nacht, gesund und froh bin ich erwacht, behüte mich auch diesen Tag. daß ich nichts Böses lernen mag: Amen, setzt <^uch, Tafeln vor." - (E in s <> l t s a m c r Fleisch ni arkl» U'ird in Fairbanks abgehalten, einer am Chelenaslnß ge legenen Stadt des reichen Tauauadi striktes in Alaska Unrecht Gut. Roman von V. Vorony. (37. Fortsetzung.) ' (Nachdruck »eiliutril., Margot lviir ein reizendes Mäidchei,, das sich än ßcren Sckilisf und gesellschnftliäx' Nontine angeeignet hatte. Ihr fehlte nnr die adelige Abstammung, aber am Ende. lmn <'s doch allch hier alls den Rang nnd Stellung des (Hatten an. Der Kommerzienrat lvarf feinen Neichtnin in die Wagschale, aber ein großer Name wog doch schwerer. Des Emporkömmlings Tochter tonnte froh sein, wenn sich ihr dic Türen der exklnsivsten kreise erschlossen, Maraots Aussteuer hätte ausgestellt werden dürsen, wie die einer Prinzessin. Das meiste war dirett cms Paris verschrieben, verschiedene Wäsa> gegenstände und Schlasröcke wurden aber auch aus dem Geschäsl bezogen, welchem Vcadcleiue Fra,l<,'ois hoit und Lebenstraft, Doch von dem Augenblicke au, nw nnser Geschick eun' unerloartet güilstige Wendung nahm, war es geschehen um deinen, trotz aller Unzn friedenheit, immer wieder siegreich hervorbrechenden Frohsinn nnd deinen srisM'n Lebensmut. Ick) scm dich iminer höher nnd höher steigen. tleinlicl>e Sorgen baiulen nnd c-inen Glanz ilin nus her schaffen, wie ich ihn mir niemals erträumt hccken lvürde. Dn aber warst nicht mehr derselbe. Nein, Nein, unterbrich mich nicht. Es ist so, leider, leider! Das redet »,>> niemand ans der Welt ans. Dein Ange begann bald matt zu blickeil, bald fieberhaft zu brennen. Wie cin Dämon sas; dir die Gier. Geld auf Geld zu häufen, im Nacken," „Ich nwllle reich werden nnd wnrde es." „Ja, aber viel wertvollere Güter gabst dn für den toten Reichtnm, Und beglückt er dich denn anch wirklich? Nein. ein froher Mann sieht anders aus." „Lasse mich erst erreicht habe», wonach ich trachte, dann will ich mir Nnhe gönnen. Die Töchter werden in der großen Welt geseiert werdeil nnd Guido muß sa eine brillante Karriere machen, daran ist gar nicht zn zweifeln. Mit solclien Vorzügen ansgerüstet und von glühendem Ehrgeiz gestachelt, bleibt mail nicht anf halbem Wege stehe", ^lara, Margot nnd Gnido - sehe ich dieses Drcigestiru sounengleich strahlen nnd glänzende Bahnen beschreite». so bleibt mir kein Wunsch mebr übl'ig," „Walters gedenkst dn mit keiner Silbe", scrgtc Katharina betrübt. „Und er ist doch ein prächtiger Mensch, ein Sohn, um den uns viele Eltern beneiden dürften." „Ja, ja. aber zn c-twas Grof;em bringt er cs niemals." „Es ist auch etwas Großes, n>enn ein Mensch seinen Wirtnugskreis, und mag dieser noch so deschei den sein. zu einem sogensreicl>en gestaltet. Ich din ütx'lzeugt. Walter wird als Landwirt Gutes stiften, manche Übelstände abschaffen nnd scineu Unter-geu,5, doch Der Diener trat ein nnd überreichte anf fill>ernem Teller eineu Brief, von dessen Iuhalt der Komnwrzk'» rat sofort Notiz nahm, „Rentier Adolf Werner, von der Reife znrück getehrt, ladet nns und Maraot zum Souper ein", fagte er. „Du lehnst ad. nicht wa,hr? Wir lmben schon so viele Nächte der Geselligkeit geopfen." „Nein, loir nehmen au! Werner zählt anch stets die gräfliche Familie vou Loschitz zu seinen Gästen, Er würde es mir sehr übel nelime», Uien» ich nicht täiiie, lll'erdies verlebt mau ganz interessante Abende, bei ihm. Er versammelt die Elite der 5tnnst und Gö lehrtenUielt um sich. Dn wirst dein Rnheoedürfuis schon noch etwas bezwingen müssen." „Mein Gott, an mich dachte ich eben setzt am wenigsten. Ich meinte nur. etwas Rnhe täte dir not." „Und ich Iiasse die Ruhe oder vielmehr: siir mich existiert nichts dergleichen. Mein Kopf arbeitet be ständig, anch wenn ich nicht in meinem Kontor nnd Laibacher Zeitung Nr. 9. 75 11. Jänner 1907. Tn Ort befindet sich hatt an der Grenze der arktischen ^one und die durchschnittliche Wnüertemperarur steigt, nue auf der ganzen Jukonhalbinsel nicht über 10 Grad Fahreicheit Kälte. In Fairdauts ist nun, wie ein.tt0l> respondent der „Tribune" berichtet, nur in den Win-ternwnaten Markt, und die Ausgaben für Eiskästcn und Unhlwagen fallen sonnt fort. Jedes geschlachtete ^ier konllnt in hartgefrorenem Zustande zum Ver-ans, >'N dieser Verfassniig kaiiii es sich monatelang halten. Auf ihren eigenen, steifgefrorenen Beinen stehen öle geichlachtete.l Tiere in Neih und Glied, nnd der Kunde tann sofort schen, ob der Händler tue ge-wun^ite FleiMorte hat. Man kann den Markt oe. Ueten und l.',nen Braten von eineni Bären verlangen, oon nian vor ernigen Monate.i schon hat dort stehen icyen. ^n einer anderen Ecke sieht man einen Elch lichen; hrer uud dort erblickt inau anch eure Kuh, obgleich diese Art Fleisch in Fairbanks sehr selten ist. ^edes Tier in dieser einzigartigen Fleischhallc sieht "U5, als ob es ain Leben wäre, und wer zum ersten .Uiale den Markt betritt, mag sich wnndern, wie all 2leie Tiere so freundschaftlich beieinanderstehen. Die ^re^c sind übrigens vorliältnismäsn'g hoch, lvenn man vodentt, daß es an Wild in jener Gegend nicht man A'tt. Anderseits haben in dem uMvirtlichen Lande alle ^mge einen ungleich höheren Wert, weil fast alle ^'bensmittel auf Hnnde'chlitwn und mit Ponypferden von meilenweit entfernten Orten herangeführt werden müssen. LolaI- uud Provinzial-Nachrichten. Neiseslizzen aus Dalmatien. Von F. I. We in wurm. (Fortsetzung.) Einen Tag norden -3ie dazn vern.x'llden liiüsseli, Uni cilie Wagenfahrt von Spalato über die Sette (ia slelli nach Tran zu machen. Sie luerdeii sich gütigst um <'tiua .^> Uhr wecken lassen ich nehme an, daß Sie sodann auch aufstehen - nnd nni li Uhr Ihre Fahrt antreten. Diese Ml)rgensahrt dnrch das Gelände ist lunnderschön. nnr fehlt etwas iii dem schönen Bilde. Kein fröhliä)cs Tirilli der Lerchen, kein kecker Nns eines Finken, fein ZwitsclMn, kein Singen, knrznm lein Vogel. Und dies ist erklärlich. Einzelne Nach kommen jener tapferen Krieger, die einst unter snrcht baren Gt,'fahren, Jagd ans Türkentöpse i,nd sonstige Absonderlichkeiten machten, gehen nun auf die „Sing-wgelbirsch". Und diesein von allen Einsichtigen verurteilten Treiben Einzelner kann mangels eines Vo Mlschutzgesetzes nicht gesteuert werden. Fort geht die Fahrt. In frischer Morgenluft vor-"eä ani Braujica, ob feiner Lage Piccola Venezia ge-'lmnii, über den Flnß Iadro. Sie besillden sich anf huchhistorischein, nnt VInt gedüngteni Voden, Hoch "beu ragt die Vergfestung Clissa auf, eine Stätte lroatlscher und venetianischer.Heldentaten im Kainpse nogen Avareu und Türt'eii. Dort oben solleu die zluei Kleulen des Königs Nela lV. von Ungarn, als die u^tung von den Avaren eingeschlossen nnd lxnannl wnroe, vor Entseyeil, nach aiuoeren an der Pest, ge-storben sein. In Spalato, iin Ästulaptenipel, steht der Sarkophag mit ihren Gebeinen. Als die Ungaril voin Kirchen surften die Ausfolgung dieser Gebeine erbaten, soll ihnen («^ u^u t> v^io, « l>«u tlovutu) geantwortet worden sein: „O gcnoiß! Wir werden deil Sartophag mit dein ersten Schnellzug, der von Spa lato nach Budapest geht, absenden." Der Sartophag sttht noch immer un ^lolulaptenlpel. Fort geht die Fahrt, stets am Saunie der Meeres» bucht, und nnn tanajten rechts amWege oie Nuinen der einst so blühenden, prächtigen, za üppigen römischen Stadt Salona aus, die voll üeil Schrisrstelleru früherer Zeiten als halb fo groß wie dao daiilal» so mächtige öionstantinopel geschildert wird. Diese Stadt hat nicht ein feuerspeiender Berg, nicht Erdbeben oder ein sonstigem Elementarel-eignis verwüstet, hier hat etwa-? viel Schreckliches gehaustiDer Mensch! Avarcn! Und l. ^ Zelslöruiig wurde überaus gründlich besorgt. Nicht ».in ganzes Stück,alles Trüminer. Wa^ lvir hier alt des Interessanten noch zu scheu verniögen, verdanken wir vor allein der rastlos ordnenden Hand des Monsignore Buli<:, eines weit über die Grenzen des Landes rühmlichst betanuteu AltertumsforsckMs und Gelehrten. Reste großer Poläste, Sän ten ans dem fei listen Marmor, Trümmer einer großen Wasserleilnug sowie einer großen Basilika-, in der viele Märtyrer ilire letzte Ruhestätte fanden. Hier steht eine Neihe von verhältnismäßig noch gut erhaltenen Sarkophagen, dcren Inschlisten oft Zen^nis längst vergangenen Wehes, liefeinpfnndenen Sendes Vei-spiel vc>n der g^onen Äildnngsfähigkeit des dallnalini' sckieii ^.wnei's ist, nnd tehren loir zurück ins Leben. Das Tal ist voll davon. Die Weinlese ist in vollen Gange. Lächelnd bieten die Lente dein voriiberziehen-den Fremden die löstlichen blanen Trauben; Geld hiefür zu nehmen, lehnen sie ad, höchstens daß sie ein paar Zigaretten häflichkeitshalbei- annehinen. "cht iii Gesellschaft bin. I« stiller es ringsumher ist, ^eNo unaufhaltsamer strömt die G<'dankenslut auf mich "' ^llso die Zusage wird abgeschickt," "GeiM, weiin du es wünschest." H., ^^ begab sich in fein Arbeitszimmer. Weilige lmuteu fpäter ülx'rbrachw ihni Friedrich die.Uarle ^'" ,^rrn, ivelcher den ,^oniinerzieurat bitten lafs^, unn ome Uliterrednng zu g<-wiihren. .^aron Ch. o. Noiseuil", las Huber. „Ich lasse ,. '"'U'!,^ aii^. ,^irw Sprechstunden sind von l bis naln, "'^ ^ ^""" ä" nieinands Gunsten eine Aus-iibrw '"^'"^ Morgeii zur genanliten Zeit, die aeiner^^^ ^"' "" Hausflur hängenden Tafel vor-"'genet ' '"? '"'^' ^" ^^^ ^ Hm'n V<^rons ^"ct^n^3^ "upfing diesen VesckMd init seltstt>l!l,'il! ^^», w,<>.',^^" U>eder am niickisteil Tage, noch an ^"'-uiX'n wieder. ^Nftcs Kapitel. Wcrner^aab" »3"^^ "'^ Sonpers, welck>e Rentier '"b^n den, Ad^'^"^'?" '""ö verlieh, war, daß er ^r plinst nnd W «'' ^"""zwelt i.nd den Vertretern U"a. nnd i^ s' "^""^ ""ch leine Proteges enlp^ ^"se,i tem " Auslä.ider. die er anf fernen 'lulgsbrieie, " /"" ^""' ^" '""che niit Elnpfeh-U"lich den N versehen lvaren. Vian machte ihm "rmden al,2, '^'"^' "' "lfne sein Haus manäx'in "us diei> M^. ' '^^' "bc>r die Unterhaltulig wnrdo ^^Weye lebhafter nnd pikanter, des jnna<3 s«' /"^ 3»an und Tochter in Vegleitnng "uc grone a l > ^ ^" .^^'U "schien, süllte bereits ^läume N<>i^ """ Mten die prächtig dekorierteil ^niahlin eü "'""^' ^'"^' ^r^lll'nz von Loschitz nebst Auch verschiedene, ihin noch fremde Personen bc° Nlerttc der Kommerzienrat ilntei' de7i Amveseiiden. Werner stellte ihm inehrere «X'rselbeil vor. Er ließ das sehr gleichgültig über sich ergehen und zeigte nur einiges Interesse, die Worte' „Baron Ch. de Noiseuil" vernehmend. Ein höci>st vornehnler, älterer Herr stand vor ihm. „Ich muß lebhaft bedauern, Herr Baroll, daß mir neulich meine immer so sehr beschränkte Zeit gebot - -" „O bitte, bitte!" unterbrach der Franzose, „die Sache eilt durchaus nicht. Es handelt sich bloß um eiiun Attientauf. Werde mir erlauben, demnächst zu vorsckfriftsmähiger Stmrde meinen Besuch zn mnci>en." „Das soll mir sehr angenehm sein." „Darf ich zur Tafel bitten, meine Herrschaften", sagte die Frail de.s Hansen. Zufällig fiel in diesem Moment Hubers Blick auf Kntharina, Gott nn Himmel, wie linkifch nno nn-geschickt nahm sie sich aus! War es möglich, sich der» m^lui, von Befangenheit beherrschen zu lassen. Sie stol pcrtc ja über ihre eigenen Füße und die sonst immer gesund gefärbten Wangen waren wachsbleich. Hätte er nur iii ihre Nähe kommen können und ihr sagen, daß sie ihm Begriff stehe, ihn und sich selbst zu blamieren! Aber das war nnansführbar, denn der Kommerzien-ml mußte der ihm bestimmten Tischnachbarin, Fräulein v. G., Primadonna der Frankfurter Oper, den Arm bieten. Ein splendides Souper wnroe serviert. 5wrz vor dein Dessert zeigte Werner alletlei vor, was er von der Neisc mitgebracht hatte- nltertümliclie Gefäße, uralte Figürchen, seltene Schmnckgegenstände, ja, sogar eine für schweres Geld erworbene.Non weit lider Sette Castelli hinaus, deiln die Neb-lans ist bereito südlich von Spalato in der Poglizza konstatiert worden. Amerikanische .Neben pflanzend War es schon schwer für diefen Boden eilte passenoe anierikanische Rebe heranznzieihen, so bedarf anch der Voden hiefür einer überaus mühevollen nnd daher für den Gruudlx'sitze,- kostspieligen Vorbereitung. Selbst der wohlhabende Besitzer kann nnr nach nnd nach an die Erneuerung des Weingartens schreiten, tostet ilm dock, das Setzen jeder Rebe '4 bis l'/. X. Der Baner, der zn der fremden, minder ergiebigen Nebe meist keiu Zutrauen bat. vermag vielleicht überhanpt nicht ,^u lvarten, bis diese nene Nebe ertragsfähig sein wird. Arme Lente, freut ench der trefflichen Ernte! Hin in den frnchtbaron Gefilden der Sette Eastelli hcrt m slerben der eiilheiniischell Köllige, Ortsälteste gewählt, denen sodann all die alten überlieferten königlichen Ehien enviesen wurden. (Fortsetzung folgt.) l N e u e G etverbeI örder il n g s i n st i -tute.) Man schreibt nns aus Wien: In Laibach, Linz und Salzburg werden voraussichtlich bereits im Lanfe der nächsten Zeit Geiverbeförderullgsinstitilte ins Leben gerufen tverden. Die Entstehung dieser In-slitnte ist in eirster Linie der Initiative lokaler Fat toren zn verdanken, durch derben Beiträge anch die EinrichtllNsss- und VerwaltnnaFkosten hauptsächlich besttitton »verden sollen. Auch das Handelsministerinnt, hat den neuen Gen>erbesörd<>rungsinstitnten seine tat' kräftigste Unterstützung iii Aussicht gestellt und ins' besondere deren materielle Förderung dnrch staatliche Subventionen nn Prinzip bereits zuaesichett. Mit )or Aktivierlilig dieser Institute, an welckie iiach Einlan,-geli der endgültigen Erklänillgen der an der Errich-tnng beteiligten Faktoren über die Höhe der Beitrag)-leisttma. alsbald geschritten lveroen dürfte, lvirö sich die Zahl der Gewerbefördernngsinstirnte i,t Österreich anf 13 echöl>en. Bereits gcgeittvärtig lx?stol)en soläie Institlitionetl in einer Ncihe lvichtige, geN'erbiicher Zentren: sie sind im Wesen nach dem Muster des staatlichen ^'lvel'beförderllngsdieilsteiS organisiet t und machen sich die Förderung der Ncingewerblichen Pro duktiou dllrri) Maßnahmen aus dein M'viete tx'r Lehr» lingsausbilduna ,n,d des getverdlicheil Fortbildungs-weseils, durrl) Veranstalwng von Ausstellungen, Mit wirlnug bei Errichtillig von Prodntliv, Werk', Noh stoff- und Magazinsgenossenschaflen, Organisation fachlicher Alistuilftsstellen u. dgl. zur Aufgabe. Infolge ihres begrenzten Tätigkeitsgebietes find die lo talen Gewerbefördcriuigsinstiwte in der Lage, sich den örtliä)en Bedürfnissen anzupassen nnd dergestalt dio zentrale Tätigkeit des Gewerbeförderungsdionstes des Laibacher Zeitung Nr. 9. _________________________________________76_________________________________________________11. Jänner 1907. Handelsministeriums, mit welchen^ sie in eirgstem Kon-talte stelien, in wertvoller Weise zu unterstützen nnd zu ergänzen. — (Die Leitung der Irrenanstalt in Studenec) hat mit dein heutigen Tage Herr Dr. Franz Göstl übcrnonmren. — (Aus der Diözese.) Vorgestern wuroe Herr Josef Iuvanec auf die Pfarre Ralitna installiert. lVortrag.) Morgen nachnnttags 5 Uhr wird nn „Mestni Doni" Herr Dr. Franz N ov a k als Mitglied dor „Akademija" für den allgeineinen slove-nisck)en Franenverein einen Vortrug über das Thema: ..Kirche und Staat-, einiges ans der Geschichte nnd ans der Gegenwart" halten. (Kas i n ob a l I.> Die Ans schmückung des Saales fiir den Veilchenball geht ihrer Vollendnng entgegen und verspricht nicht nur geschmackvoll, sondern auch ganz eigenartig zu werden. Da sich für oie.se erste Faschingsuntorhaltung allseitig ein reges Interesse kundgibt, dürfte der Ball einen glänzenden Verlauf nehmen. - (Öffentliche Wein lost.) Im hiesigen Laindeslvcinkeller unter dem Caf<5 „Europa" findet morgen von halb 8 bis halb ll) Uhr abends eine öffentliche Weintost statt. —m - (V ereins w esen,) Bei der am 28. v. M, abgehaltenen Generalversanunlung des „Dolenjski Sokol" in NudolfsweTt wurden für da,5 Vereinsjahr .1907 nachbezeichnete Herren in den Ausschuh gewählt: Zum Obtnann Vladimir V o j s l a. zu dessen Stell' Vertreter Dr. Jakob Schegula, zu Ausschüssen Karl Chiantta, Josef G erm, Franz Iegliö. Edmund Kastelic und Viktor K ozina; zu Rech-nnngsrcviforen Josef Ogoreutz und Othmar Ekale. Das „Dolenjsto pevsko dru«tvo" in Rutolfslvert hat sich sür das Vereinsjahr 19l)7 in nachstehender Weise konstituiert: Herr I. Reisn er, l. l. Gyninafialprofessor (Obmann), Herr Georg Kozina, t. k. Gerichtsadjnnkt (Obniannstellver tretcr). Hcii- Franz Küssel, k. k. Gerichtsaus killtant (Schriftführer), Herr Franz Jak 5c (Kassier), Herr Josef Germ, k. k. Gymnasialprofessor (Archivar), Herr Dr. Franz Kalan und Herr Cd mund Kastelic, Handelsnmnn (Ausschüsse), Herr Franz Seniiiar, »tu^. iu,.. und Herr Karl Fischer, Gerichtsbeamter (Stcllvl'rtreter der Ansfchüsse».

gutes Geschäft". In feiner Trostlosigkeit begab er sich zn einem weisen Ratsherrn der hiesigen (^'richte und fragte um Nat; es wurde ihm der latonifä>c Äe^ scheid zuteil: „Hier sind wir bloß Nichter und im vor» hinein keine Ratgeber". Damit trollte sich der Verkäufer und ging zu einem hiesigen Rechtsanwalt. Ruhig hörte ihn dieser an, dann schüttelte er bedenklich sein Haupt und jprach: „Da ist nichts zu maäien; folgen Sie nur das Pferd aus; denn kommt es zur Klage, so verlieren Sie nebst dem Pforde noch die 112 Gulden; ich kann Ihnen nur den gnten Rat geben, künftighin kein Pferd mehr anfs Gewicht zu vertanfen". Traurig nnd hoffnungslos trollte sich der geprellte Pferdeverläuser nach Hause mit dein festen Vorsatze, keine Pferoe mehr aufs Gewicht zu verkaufen . . . Leider lommt zum Unglück noch der Hohn und Spott. Ein poetisch veranlagter Sclielm hat ^»ie» sen neuartigen Pferdcchandel in einem heiteren mehr-strophigen Gedichte besungen nnd für die Rudulfs-werter Faschingsbühne, soll ein tragikomischer, hei-terer Zweialter zum allgemeinen Gaudium folgen. — (Seltencs Phänome n.) Ein Leser unseres Vlattes schreibt uns aus Komen unter dem ge strigem: Heute morgens um li Uhr, als ich in« Bette bei Licht las, leuchtete es Plötzlich im Südosten am Himmel auf und aus der Gegend zwifchen den Sternbildern des Bootes (Arctur) und der Wage fuhr ein Meteor (Sternschnuppe) von nie gesehener Pracht und Größe in Zickzacl nahezu senkrecht anf die Erde herab und zerplatzte in dei-en Nähe unter prachtvoller Farben- nnd LichtersclMnung, die ganze Gegend hell erleuchtend. Das Schauspiel mag drei bis vier Seknn^ den gedauert haben nnd die Beobachtung war mir gut möglich, da ein Fenster meines Schlafgemackies gerade die ganze Himmeisgegend, lvo sick) die Ersck>einung ab-spielte, sichtbar läßt. Eine Detonation war nicht zu hören, die Entfernung läßt sich schwer schätzen. — Die Direktion von mir aus war gegen Pliskobica, Opöina. Vielleicht wnrde das Phänomen anch dort beobachtet. - (Für da» S tnde n te n heini in Gott-schec) haiben neuerlich gespendet: Fül-st Hugo Win» dischgrätz 100 Iv; Pros, Otto Range, Wiesbaden, dnrch Herrn A. Dzimsti in Laibach 2l)!i l<; Dr. Hans Högler in Laibach 20 l<; Fei-ialverbindung „Carniola" 20 X; Faleschini H: Schuppler in Laibach 20 k; der Ge» nieitlderat der Rcichshaupt° und Residenzstadt Wien 2ionM't morgen Samstag, den 12. d. M,< statt. Die Vortragsordnnng nmfaßt: !.) S. Gregor <'u': „Olsiti". Deklaination. 2.) Nosc: „Polo". Marsch, 3,) Ziehrer: „Die Nachtschwärmer", Walzer. !,» ^Iledved: „^l"aznj v planinsli raj", geinischter (5hor. 5>.» ***: „Ka.rneval". Violinsolo, ii.) Strauß: Pot pourri aus der „Flederlnans". 7,) Komzak: ») „Volkslied", d) „Das Märchen", Streichquartette, tt.) Vo-gri<": „Lahko noö", Männerchor. !>,) Eilenberg: „Die Waldschmiede", Idnlle, lo,» Waldtenfel: „Mein Traum", Walzer. 11,) Ferdinand Invauec: „Na goro". lN'üuschter Chor. 1»i.) Wottit;: „Schacker! Marsch". Der Beginn des Konzertes ist anf halb l> Uhr a-benüs festgeseizt. Das Entree beträgt 2 k per Person und 4 X für die Fcnnilie. Dein Konzerte Wird überall das ledhafteste Interesse entnegdvgebracht, nnd es steht zu erwarten, daß der Besnch und der materielle Erfolg dieser Veranstaltnng doni im Vorjahre vmn Adelsbcrger SalonorckMer in St. Peter zngunstcn des Vilhar-Denkmalfonds veranstalteten K'ollzcrte in keiner Weise nachstehen wird. Der über die Grenzen unserer engeren Hennat hinansreichenoe gi,lte ^tuf des Adelsberger Salonorchesters sowie das Mts den angeschensten Persönlichkeiten in St. Peter zu-sammengesetzte riihrigc Lokalkomitee bürgen für tos volle Gelingeu des Konzertes. —<-— -^ (Ein ge w alttätigcr Die b.) Am l. d. gegen Mitternacht stieg der Müllerknecht Franz Fajfar aus Seizach durch die Stiege auf den Dreschboden des Besitzers nnd Kaufmannes Georg Pezdirnik in Lengenfcld nnd ließ dort seine Schuhe zurück. Dann begab er sich ans den Dachboden des Hanses ins erste Swcküverl un>d hierauf in das ebenerdige Vorhau», wo er mit einen, Stemmeisen das versperrte Tor öffnete und iu das Gcschäftslokal gelangte. Hier entnahm er ans der Schublade den Netrag von 141 K. ll ll nnd steckte das Geld in die Rocktasche. Hiebci fielen ihm ein Kronen- und ein 20-Hellerstück zu Boden, wodurch der Kaufmann Pczdirnik. der in der ebenerdigen Kammer schlief, unch wurde. Er begab sich ohne Schuhe und Rock mit einer brennenden Lampe gegen das Gcschäftslotal. Als er ins Vorl>au6 kam, sprang der Dieb mit einer Literflasckie. die er von einer Stellage nahm, anf Pezdirnik los, schlng ihn damit über den Kopf, ergriff ihn am .Halse und warf ihu zu Boden. Hiebei fiel dein Pezdirnik die brennende Lampe zu Boden und zerschmetterte. Die beiden rangen nun in der Finsternis auf Tod nnd Leben, D<"r Dieb hatte den Kaufmann unter sich nno würgte ihn mit beiden Händen. Auf die Hilfe rufe des Pezdirnik erschienen zunächst ix^ssen Mä^-de, die hieranf den Mesner im Nachbarhause herbeiriefen. Erst als dieser eintraf, lief; Fnjfnr von Pezdirnil los, wurde mit Stricken gefesselt, ins Zimmer gebracht nnd dann von dem mittlerttx'ile verständigten Gen» darmerieposten dorn Bezirksgerichte Krolmn emgoUe. fert. -..... Er lvar eben am Neujahrstage ans deni Arreste in Bischoflack entlaffcn worden, l. (Gr o tten b e s u ch i m M o n a t e T e z e m ber 19 0«.) Die Adelsberger Grotte wurde im Monate Dezember von 5,1 Personen besucht und die Grotteneintrittsgelder beliefen sich auf 1W l<. Im Monate Dezember 1905 hingegen war die Grotte von A6 Pcrfonen besncht worden unt> die Einnahmen «us dem Grottencntree hatten 144 l< betragen. - e-^ Theater, Kunst und Literatur. "' (Deutsche Bühne.) Der Operetten^Ari» stophanes Offenbach wurde seinerzeit über Gebühr überschätzt, während die zur Herrschaft gelangte Wie-ner Walzer Operette der Gegenwart zu einer Unter schähung der Verdienste des Meisters der „Mnsiauette" geführt hcü.Mag man nun von raffinierter Etlektil. Sckieinleben parodistijcher Operettenpuppen u. dgl. m. noch so weg^^rfend sprechen: Das Publikum läßt sich in seiner Vorliebe für die geistvoll chaimkterisierten Phantasiegestalten Hosfmanns, das Festhalten der traumliaften Stimmung der spannenden Handlung mit ihren Wendnngen nicht beirren, es gibt sich mit wohligem Behagen dem Reize der einschmeichelnden Melodien hin, nnd auch der Musiskenner wird dio Feinheiten thematischer und instrumentaler Natnr gerne anf sich wirken lassen. Hiebei liegt echt französische Grazie oder. wie die Hcruptvorzüge Offenbach scher Muse lieißen: „Cl>ic" und „Charme," über oew schönen Werke, dw leider gerade bei Provinzanf-fich-ruugl'n und auch bei der vorgestrigen sonst tüchtige, Wiederglibe der Oper zu wenig Berücksichtigung fan den. da alles zu schwer angefaßt wurde. Musikalisch mar oie Oper sorgsam vorbereitet nnd es bemühte sich Herr Kapellmeister Dr. He ß, die Feinheiten der Par° titur mit Erfolg herauszuarbeiten. Die sinnlich reiz volle Barkarole erschien allerdings envas zu farblos, das Cello klang zu dünn nnd saftlos. Einige Tempi wnrden zn vorsichtig genommen, wodurch ein schlcp pender Gang in die Handlnng kam. Die dramatisckicn Steigernngen in, dritten Akte gelangten zn schöner Wirkung und verfehlten nicht ihren gewohnten Ein-drnck. Die Spielleitung war mtt Verständnis bemüht. m,t bescheidenen Mitteln bauszubalten. Allerdings ging di<> Bescheidenheit in der Ansstnttnng des zweiten Altes gar zn weit. Hingegossen auf schnallendem Pfnhl, in rosaseidenem Gewand, ruht der träumerisclie Blick der schönen Giulietta auf der „gondelbes<'tzten" Lagnne Venedigs- ihr Ohr lauscht den Tchmeichel tönen der süße» Barkarole: In der reizvollsten Land schaft ruht der verkörperte siunliche Liebesreiz! Wir wollen nicht des nälieren ansfiilnen, lvie weit die hie J^o^tBeitung *r. 9. 77 !,, 3Ämier 1907. M' Auftuhrung oon ürcw Soar zu diirci^lich einfach, zeigte nichts von dem raffmi^tt'n Gwnze dn- sinn betörenden <5ourti-»an. ckmo lnr ihre Charakterisierung durchaus .,M bei nckcnd. ne ubcrwand die ^an^lich. Auwdc ^Ms leichter als dic aileröin^ wmerige fchau° IM'l^^chc Die von Geist strahlende Antmüä mit ^.l!k '. ^' ^7" "^ "Mr Leidenschaft für die rmbt gad Irauwn Tchulz mit Auwdot ihros N^rw ^""'5'" ^^'" und Gesang. Das Neste und I^.n l ' ?'' ""Moll,, ftische. unverbrauchte ^mmnc macht ft^lich immer einen erfreulichen Ein-örucl und auch öao Tecl)nifchc zeugt von guk'r Schule, uoer nmA' ^ntonationsschwankun^en konnte man sich oalM- hinnx'gse^n, ebenso iidor das allzu dlühendo Auwe d^ wdlrant,» Antonie. Fräulein Schulz a.u) warmen Beifall. Im Mittelpuukte deo Interesses law d« treffliche Leistung des Herrn 5l a n t als ^lverusgestalt mit den drei Köpfen: Coppelins, Da^ "Nutto und Doktor Mirakel; Mäste. Gebaren und ^l-lanq zeugten von der Vegabung des stimnchegabten ^nligels, bei dem die Deutlichkeit der Deklamation "ncn besonderen Vorzug bildet, den man bei seineu Männern und Partnerinnen vermißt. Den irreleiten, oen. dosen Geuins uu gespenstischen dritten Aufzuge gav Hcrr Kant allerdings etwas zu körperhaft, greifbar; ein mehr geisterhaftes Auffassen, weniger pol-«r»!i>, würde violleicht größere Wirkuiig erzielen. Vr >ang als Dapertutto üieömal die Arie an deii Kar-funlelftein. die bisher ausgelassen wurde, und führte nc eindrucksvoll durch. Die ideale Liebe, die Hoffmann hofft, findet ihre erste grausame Enttänschnng an der äußerlichen Schönheit des Automaten Olympia. Ihr Auftreten, ja ihr Gesang wird durch das Aufziehen cmos Uhrwerkes geregelt, hat dalicr komisch zu wirken. Frau Kr 0 naus Gestalt fft zlvar etwas zu groß Mr das Ideal eines zierlicl>n Püppchens, sie traf ^nli abschickt und geschluacluoll das Automatische in Haltung sowie Gangbcwegung und entsprach auch nm Cliaratter chrer Rolle ilu Gesaug. Die Staccato-lcmfen und Triller gelangen gilt. hingegen uiacht sich sonst ein übertriebenesPortamelito vemerkbar.wodurch > auch die Umgebung beeinträchtigt wird. Herr M a I ° tc n hatte den Hofflnann gnt studiert, und war unlsi^ talisch und sclMtspielorisch tüchtig. In Spieloveru ist die Deutlichkeit der Aussprae und des Wortes von besonderer Wichtigkeit, und auf die wäre größerer Wert zu legen. Der Nikolaus liegt Fräulein Pal-dcn. die auch die „stimme" brav sang, nicht gün. mg:die Herren Va »itwardt. Dell Z 0 pp uud Hermann fügten sich gnt in das Ensemble. Der -"iamnrchor schreit zu viel und singt zu wemg. Klei-"«e Mängel fielen schließlich bei einer im ganzen so gelungenen Aufführung nicht ins Gewicht. .1. ' (Aus der deutfchen Theater-^"s^^^ H"'^' gelangt, bestens vorbereitet und A^iudig neu ausgestattet, die Iohaiin Straußsche Operette „Tausend und eine Nacht" zur Erstauf UltMlng. Die Operette ist in ihrem musitMschen ,^lle ein vollkommener un^d echter Sti'ailß, Es war "«s das erste Vühnenwerk des gefeierten Walzer-^^""lsteii. das unter der Direktion Steiner im b^"^. a- d. Wien seine Premiere erlebte uild es ^n ..Indigo". Leo Stein und iwrl Lindau haben "^Lartitur einen neiien Tcrt verliehen und als -""I Nacht" ist das Werk vor kurzem in Wien. "e»oen und Berlin, überall mit dem größten Er-N°^' ^ü Aufführung gelangt. In begug auf co^2itling Ulid Ausstattung wurde von der Di' ^ktwn das Möglichste getan. Telegramme ^ l. l. TeltWhtll-sertt^Mellz.VllttlUls. ^" 80. Geburtstag des Erzherzogs Rainer. schreibt- T-,' ^"ner. Die „Wiener Abciiöpost" Turchlanchtmsw"^''?' '"'""" ^'"'^' li>'^ für das kommen Unten ?"''' H"^'burg Lothringen ge "nd herzlicher Sympathien Prinz des ^, ^'lirung begeht n,orgen d<'r älteste lästigste '0...^ ^""^ ^ U"d k. Hoheit der Di.rch burtsfest Ei "'''^X'rzog Rainer. Sein 80. Gc-"ngcbcuat.'/^ Wind,g<' Vmsehni^g gestattet ihm, m bische die ^ ' > ^ '^ '" staunenswerter Geistes^ nach dein ^ '! ^^^ ^' überschreiten, die sonst Psalmisten die änßerste Grenze '"" ''n.rn "^ ^ ^"'" ^'ldot. i,n, sich auch fernerhin l"en Förde '^'" ^'" ^"' ^"'^'" ^u imdineli. lvar. Mii d^,."!»? '^'" '^'" langem am Herzen gelegen Erlauchte., M/"'^"bsten -"aiserhause. das Seinem l'",)lichst.'., 5« ^'"^' "u diesem freudevollen Tage die 5ie „'„^ ^luttnninsclx' darbril.gt. mit allen jenen. -' '"' fordernden Fürsorge des Dnichlanch tigswn Prinzen teilhaftig geworden sind, vereinigen sich heute die getreuen Völker dieses Neüt>es. die so oft seine Leutseligkeit erfahren haben, in dem heißen Wunsche: Gott schenke dein Durchlauchtigsten Herrn Erzherzog Rainer noch viele gesegnete Jahre! Reichsrat. Sitzung des Abgeordnetenhauses. Wien, 10. Jänner. In fortgesetzter Beratung des DringlichteitsantrageV Gehmann wegen sofortiger Beratung der inun^ru« clun!-»»!« Vorlage stimmte hcute das Haus der Dringlichkeit des Antrages zu, woranf die inliu^i-u« l-Iini«u«-Vorla!ge, nachdem auch der Ministerpräsident in die Debatte eingegriffen hatk', in allen Lesungen mit der notwendigen Zweidrittelmajorität angenommen wurde. Hierauf gelangte der Tringlichkeitsantrag Geß-m a n n wegen sofortiger Verhandlung öer Regie-rnngsvorlage, betreffeud den Wahlschutz, zur Beratung. Auch diesem Antrage wurde die Dringlichkeit zu° erkannt und das Eingehen in die Spezialoebatte über die Vorlage beschloßen, worauf die Verhandlung abgebrochen wurde. — Nächste Sitzung morgen. Ein Unfall des serbischen Kronprinzen. Belgrad, 10. Jänner. Bei den gestrigen En-tenjagden auf der Save stieß bei dem cttva 40 Kilometer von Belgrad gelegenen Orte, Unka ein Motor-boot, in dem sich der .^lronpriliz Georg befand, auf einen im Wasser befindliä)en Baumstamm. Infolge !>es Anpralles erhielt das Boot ein Leck nnd begann zu fluten. Der Kronprinz und die übrigen Insassen retteten sich durch Schwimmen an das ungarische Ufer. Wie die „Politika" meldet, brachte ein serbisches Finang-boot, dessen Insassen sich nach längeren Zurufen zur Überfahrt entschlossen hatten, den Kronprinzen und seine Begleiter wieder an das serbische Ufer, von wo der Kronprinz auf einem Bauernwagen nach Belgrad zurücktehrtl'. Über ärztliche Anordnung fuchte der Kronprinz jofort das Nett auf, um sich von dem Unfälle zu erholen. Abends befanden sich der Kronprinz unö die übrigen Iagdteilnehmer vollkommen wohl, Rußland. Lodz, l0. Jänner. Heute vormittags wurde in dcr Andrejcv Straße der GendarmerieÄ>ef Oberst Pattov erschossen. Militär gab daraus eine Salve ab, durch welche einige Leute verwundet wurden. Die Hauptstraße ist abgesperrt worden. Lodz, 10. Jänner. Der Morüanschlag auf den Chef der Gendarmerie «'adslo in der Andrejev-Straße (nicht Pattov. wie zuerst gemeldet) wurde von zehn mit Revolvern bewaffneten Männern ansgeführt, die ihre Waffen gleichseitig abfeuerten. Von den fünf Soldaten, die den Gendarmcriechef begleiteten, wurden zwei schwer und drei leicht verletzt. Erdbeben. Christi an ia, 10. Jänner. Heute uan halb 1^ Uhr nachts wurden zwei ziemlich starke (5rderfchüt-terungen, die von donnerähnlichen, Rollen begleitet waren, verspürt. Christian i a, l0. Jänner. Aus den Städten zu beiden Seiten dos Christmnia-Fiords laufen Meldungen ein. daß hente um l Uhr A<) Minuten nachts ziemlich heftige Erderschiitteruna.cn verspürt wurden. Belgrad, 10. Jänner. (Amtlich.) Die Nach richten Budapester Blätter, daß in Sofia das serbische Gesandtschastsgebände mit Steinen beworfon und die serbische Fahne von, Gebäude herabgerissen und ver^ brannt worden sei. entbehren jeder tatsächlichen Grundlage. P i t t s b u r g, 10. Jänner. Durch die Explosion eines Schmelzofens in den Stahllverken von John Laughlin wurden von :i5 am Ofen arbeitenden Leuten drei getötet und sieben schwer verletzt. Über d,?n Ver bleib der übrigen ist nichts bekannt. Man befürchtet, das; sie in den ausgeflossenen Massen geschmolzenen Metalles verbrannt seien. Verstorbene. Am 10. Jänner. Amalia Schweiger, Aufseherstochter, 4 V, I-, Cegnarssasse 4, Ncelkmpnie iutuut. Theresia Fraß. Private, 64 I., Petersstraße «9, Marasmus, Landestheater in ttaibach. 59. Vorstellung. Ungerader Tag, Freitag, den 11. Jänner 1907 ,001 Nacht Phantastische Operette in einem Vorspiel und zwei Alten von Leo Stein und Karl Lindau. Musil von I. Strauß, Anfang halb 8 Uhr. Ende imch 10 Uhr. Meteorologische Beobachtungen in Laibach. Seehöhe 306 2 m. Mittl. Luftdruck 736 0 mm. ! ^ !^Z _?^_______!_____!i2i "' 9 U.M. 741 1 0 8 .__________»________ 11.1 7 U. F. 741 8 > 06 > NNO. schwach > » ! 00 Das Tagesmittel der gestrigen Temperatur 0 6°, Nor« male -2 7°. SSeranttPortlid^er {Rebafteur: Stnton guntef. Die Vergeßllohkeit. Auf ihrem Divan, in seidenweiche Kissen vorgraben, liegt Frau Eise und weint bitterlich. Heute, zum erstenmal seit ihrer Verheiratung, d. h. seit einem halben Jahre, ist ihr Gatte, ohne ihr Lobewohl zu sagen, aus dem Hause gegangen. Von jeher war das kurze Gedächtnis ein Fehler von ihr gewesen ; aber so bitter wie gerade jetzt, hatte sie ihn noch nicht empfunden. Wie konnte es ihr auch passieren, bei ihrem Einkauf heute morgen sein Lieblingsgetränk, den Tee Marke «Teekanne», zu vergessen. Wußte sie doch, wio besonders diese Marke bei seiner vielen geistigen Arbeit anregend auf ihn wirkte. Von neuem lief ein Tränenstrom über ihr erhitztes Gesichtchen, dann klingelte sie ihrem Mädchen, schickte sie sofort zum nächsten Kaufmann und ließ bald ein halbes Pfund-Paket Tee Marke «Teekanne> holen, damit morgen früh wieder Sonnenschein in ihr Heini einzog. (128) !Wichtige Neuheit! Soeben erschien Die Privatbeamten Versicherung betreffend die Pensionsversicherung der im privaten und einigen öffentlichen Diensten Angestellten. ZPxeis 3. !E£Zxo33.e. Seit vielen Jahren erwarten die Privatbodieusteten mit immer wachsender Ungeduld das Gesetz, welches für don Fall der Invalidität und des Alters ihnen selbst und für den Fall des Ablebens ihren Witwen und ihren Kindern einen Anspruch auf Versorgung bringt. So sehr es nun diejenigen, denen das Gesetz unter ge-wiBsen Voraussetzungen eine Rente gewährleistet, zu erfahren interessiert, welcher Art diese Voraussetzungen sind, wie hoch die Itento sein wird etc. — ebenso sehr werden die Dienstg.ber erfahren wollen, ob und inwiefern sie durch das Gesetz belastet erscheinen. Allen Interessenten — den Dlenstgebern ebenso wie den Bedientteten — die Kenntnis deß Gesetzes tunlichst leicht zu machen, diesem Zwecke dient die obige Gesetzesbearbeitung. (81) 6 — 5 Zu beziehen durch: lg. y. Kleinmayr & Fed. Bamberg, BuchhaBdluBf Itaibaoh, Kongreßplatz Hr. 3. Hotel JElia-iJ a*. Morgen Samstag den 12. Jänner 1907 : Wurstessen (Leber-, Blut- und Bratwürste). Um zahlreichen Besuch bittet hochachtend (137) Fritz Novak, Hotelier. (St«tt jtder besondere« Anzeige.j ! Von tiefem Schmerze gebeugt geben wir allen ! lieben Verwandten, Freunden und Velannten die l traurige Nachricht, daß unser innigstgeliebter Gatte, l bezw. Bater, Schwiegervater und Großvater, Herr l Michael Aseb l. l Telegraphcnofsizial i N. ! heute um 2 Uhr nachmittags nach langem schweren > Leiden, versehen mit den heil. Sterbesalrmnentcn, > im 96. Lebensjahre selig im Herrn entschlummert ist. > Das Lcichcnbegänanis des tenren Verewigten > findet Sanlstaq den 1^, Jänner um '/.4 Uhr nach» > mittags vom Sterbehause Petcrsstraße Nr. 25, aus > statt. s Die heil. Seelenmessen werden in der Pfarr« > tirche zu St. Peter gelesen werden, ! Um stilles Veileid wird gebeten. ! Laibach, am Itt. Jänner 1907. ! Die ticftrancrnden Familien l Leeb, Oswald und Indof Üllibllchn Zeitung Nr, 9, 78 _____________________^____________11, Jänner 190?, Kurse an der Wiener Börse (nach dem offizielle».' K^°bwtte)uom 10. Jänner 1907. Die notierte« Kurse verstehen fich l„ jnonruwähruüo,. Di« «Votierunq sämtlicher «li r „ ver en Lose verfteht stch per Stück. Gelb Ware Allgemeine Staats» schuld. Einheitliche «enle: lonv. steuerfrei, Kronen (Mai.Nov.) per Kaffe . . 99 »5 »955 orlto (Iün.»Iuli) per Kasse 99^5 99 üd 4 2°/, «. W. ««ten (Febi..«ug.) per Kasse......100 1h 10085 42°/„<». «. Silber (Npril.Ott.) per «äffe......znn ^o i»0-4l, i860« Stlllltslose 50« fl, 4 »/„ 15? - 159 -l»«0er „ 10« fl. 4°/„z»l5- ^i7-. l»S4ei ,. 100 fl. . . 26? 50 269 5<^ !8U4er ,, 50 fl. . . 2«?-.°>a 269 50 Dom.°Pfanbbr, il 120 fl. 5°/« L9o-z>5 2«2'3t> Staatsschuld d. i. «eichs. rate vertretene« König« reiche «nd Länder. Öfterr. Voldrente, stfr., Gold per Kaff« .... 4°/„ n? « 11? Sy Osterr. Rente in Kronenw, stfr., Kr. per Kasse . . . 4°/„ 99 35 9955 detto per Ultimo . . 4°/„ 99 >,5 9« 5-Öft. In«filtion«..«ente. stfr.. Kr. per Kasse . 3'/,°/,, «9 80 90'- Gistnb»l>n»zt»ar»schul>» oeilchnilmnge». »I i>abelhbahn in G., steuerfrei. zu 10.000 »al. «arl Lubwig-Vahn (div. Stücke) Kronen . . 4°/„ 99 2»> 100 20 Nudolfbahn in Kronenwührung, steuerfr. (bid. St.) . 4°/« 9920 in« 20 «orarlberger Vahn, stnierfrei, 400 Kronen . . . 4°/„ 994« 100 40 Hu »«u>n> ^»geftnnPlltt Gistubahu.zlkilen. tllsabeth >B. 2 fl. KV. 5'/,<>/„ von 4 Kronen .... 460 8» 462 85 detto Llnz.Vubwei« 200 fl. ö, W. S. 5'/.«/« .... 484'- 485'5« delto Salzburg-Tirol 200 l. ö, W S. 5«/<> .... 4«9- 42980 Geld Ware Po« Male ,« Zahlung üb«> nommene Eisenbahn.zliiorltät,« Fbliglltlonn». Vvhm. Weftbahn, Em. 18U5, 40« Kronen 4°/„ . . . , 99 30 10020 Elisabethbahn 600 und 2000 M. 4 ab 10°/n......I1b'50 >16'5« Ellsabethbahn 400 und 2000 M. 4"/n........11? 2b 118 25 ssranz Josef-Bahn Em. 18«4 (biv, St.) Silb. 4«/u . . 99 4U 11«) 4« Galizische Karl Ludwig ° Bahn ldiv, St.) Silb. 4°/n . . 99 50 0'5>' Unn-galiz. Vahn 200 fl, E. 5°/« 111 ?b il» ?b «orarlberger Bahn <5m. 1884 (biv. St.) Silb, 4°/, . . Wt.0 100'2ü Staatsschuld der Länder der ungarischen Krone. 4°/u mig. Goldrente per Kasse . 114-95 11b'15 4°/« detto per Ultimo 115—115-n, 4°/u ung. Rente in Kronen- wühr. Nfrel per Kasse . . 9« »0 9^b>. 4«/<, betto per Ultimo »,, 40 r<; g, 3»/,°/° detto per Kasse. «ü ub ui>2l> Ung. Prämien»«»!. ^ 100 sl. . 204 6U «uü !>, detto ^ bo sl. . ii<>4 60 Ä»« 6'^ Theih-Ness.-Lose 4«/« .... ,-,4'n,' ,5« .'<> <"/» »ngar. Grunbentl.-Oblia.. 86 30 »7 :!« 4°/« lroat. ,i. slllv, Orundcntl.- Oblig........9610 — — Andere öffentliche Anleyen. «o«n. Landes.«!,!, (dlv.) 4°/<> . 94 85 95 85 Vosn. - herceg. Vlsenb. ° Lande». Nnlehrn (div.) 4>/,°/<> - - 09'UO IOU'5» 5°/u Nonau Meg.-Nnleihe 1878 105' 10« — Wiener Nerlchr« Anleihe 4°/„ 99 :!,°> KwAf, detto 1900 4°/u 99'3b l()»>'3.°, «nlehen der Stadt Wie» . . 10g 20 104 2" dctto (E. od. O.) . . . 121 5u !z<2 50 detto (1894) .... 98 - 99- betlo (1898> .... 99 IN «00 1< detto (1900) .... »9 »0 1N0-N> detlo Inv.-«,) 190L . »'.» 75 l<>0 7^ ^ürsebau-Nnlehen verlosb, 5°/« 99 - 1(!N - Nulg. Staatselsenb. Hhp.°«nl. 1889 Gold .... 6«/u 119-— 1W - Äulg, Staat«. Hypothekar Anl. 189»......6°/, 119 lu 120 U Veld Ware Pfandbriefe ,c. Vobenii..üllg.öst.in50I^l.4»/u 9875 99'5» «öhm, Hypothekenbank Verl. 4°/u 99 7») 100 2«' Zenlral-Vüd.-Kred.-Vl., öfterr., 45 ss. verl. 4'/,«/«. . . 10Ä— —--Zrntral «uo..Kred.-Bl,. «sterr., «5I. verl. 4"/u . , . 9950 i»0 5l' Krrb.-Ii,ft..österr.,f.Beri..Unt. u.össen>I.Nib.Kat.^vl.4'V<, 98üN 99 5l' ^andesb. b. Kon. Galizn'n und Lodom. 5?'/, I. ruckz. 4«/u »7 85 »8'8,° Mähr, Hupothelenb. oerl. 4"/« «9 30 inu üi N.'Ssterr.Lll»de«.Hyp..Anst.4°/>. 99 50 iNO bv dctto inN.2°/«Pr. verl. 3»/,°/« 92— 93^ bcttoK,.Nchu>dsch.t>erl.3Vi"/<> 9175 92'75 delto verl. 4°/« 99 4» 100'4< vsterr..u»gar. Vanl 50 jähr. Verl. 4°/« ö. W..... 99 2i, ,no 2<> betto 4°/« Kr..... 100 - INI-- Zparl, i.öst,, 60I. verl. 4°/<> io0b0 101-5« Eisenbahn-Prioritäts-Obligationen. i5erbl»and«.Norbbahn Em. 1886 — — — - delto Em. I9u4 — — — — Österr. Norbwestb. ^tto fl, S. IN5-25 105-75 ötaatsliah» 50« ssr..... 42« 50 42»-- ^üdbnhü il 3°/<> Jänner »Juli boo Fr. (per St,) . . , 2i6'4c> 318 4C Slldvllhn il 5"/»..... 125 15 12K-15 Diverse Lose (per Stiillj. Kerzln»llcht fose. 3«/u Äobenlrebit.Lose Eul, 188« 274 «0 2«49« drtto Lm. «889 284 " 294' — 5°/„ Donau > Negulirrungs ° Lose 100 sl. ö. W..... 2b?'- 264-- 2<-rb, Pram,.«nl. u. 100 ffr. L°/„ 1<,1— 110'50 zlnvtlzw»lichl fosl, Audap,.Vllstlila (Dombau) 5 fl. 227« 24 70 kreditlose I»0 sl...... 44875 158 7b CIar«>Lose 40 s>. K. M. , . 141— 145 - Osener Lose 40 sl..... 165— 171-— Palfsy.Lose 40 fl. N. M. . . 176- 184-- l!>u!cu ttrruz, öst. Ges. v., 10 sl. 46 ?K 48 ?K Nuie» Ülreuz, unn. Ges. v., 5 fl. 27 75 ^9 75 Nubols.Lose 1« fl...... 57— 59- LalM'Lose 40 sl. K. M. . . 19U-— 199 - »ss,, Veld l Ware Türl. K. 8..?il,l. Pr)m..O^.. . " ^- ^ 400 Fr. per Kasse . . .-:> Wiener Komm,.Lose v. I. 1874 501 — 511 - Gew.'Ech.d. 3«/l,Pl'äm..Schuldv. d. Bobeulr,.Linst. Em. 1889 68— 92- Aktien. Vrlln»Port>zl»>«nngtn. «llssig-Tepl. Eisenb. 500 fl. . 24b0 — 25^2- Viihm. Norbbahn 150 fl, . . 369 — 3?13< Vuschtiehraoer Eisb, 500 sl. KM. »l',0»-— goi^-- dettu (lit, L.) 2"» sl. per Ult, ii4l — ii455« Dmau . DampsschlsfllhrtK. Ges., 1.. l. l. priv,, 5ou fl. KM. 1051 — K'5« bü Tux.Uodenbactier Eisb. 4«oKr. k>72- d?8- Fsldlnands.Älordb. luno fl. KM. 5865» — 5665-Lemb.' Eisenbahn» GeleUschaft, 200 fl. S . 579 — 581- Lluv.o,bstcrr.,Trieft.,500sl.KM, »15— 8L«- Osterr. Nordwestdahn 200 sl. S. 467— 468- detto (lit, li,) 200 sl,G.P. Ult, 4«2 - 4«4 — Pral,.DuxerE!smb.100sl.abB^ 223 75 824- StaatKeisb. 200 fl,S. per Ultimo 6Ü4-9N 695 90 Südb. 200 fl. Silber per Ultimo i«0 25 18125 LNdnorddeutsch,' sierbinbungsb. 200 fl. KM...... 407- 409- Tramway.Ges., neue Wiener, Prioriläts.Nltieii 100 fl. . — — —-— Ungar. Westbahn (Naab'Graz) 200 fl. S....... 404 - 4«6 - Wr. LolllIb..«lltien.Ges. 200 fl. 190 —------- Vanlen. «nglo.Österr. Ba»l, 120 fl, . . »1? — 318 - Vanlverein, Wiener, per Kasse 26220 2Ü3-- detto per Ultimo . . . 562 50 i>«g 5< N°oeiilr..Ans!. 0steir., LOVfl.S, <«,83-— «>«?'- Zentr..Vob..Kr«db. »st„ 200 fl. 558 — 5«0-Kreditanstalt für Handel und Gewerbe, i«o s>., per Kasse —-— —-- detto per Ultimo 680— 69i — Krcdübanl allg. ung., 200 sl. . 839-öN 840 50 Depusltenbanl. allg., 200 fl. . 458 50 45950 Eslumpie. Gesellschaft, nieder. österr., 400 Monen . . . 599— 601 50 Giro» und Kassenvereln, Wiener, 2!'U fl........ 468- 470- Hypotheleubaul, österreichische, 20« sl. 80°/<> E..... 28?— L95-- Lünderbanl, ltterr,, 200 fl. per Kasse....... 47050 4?15> detlo per Ultimo , . . . 471 — 472 -„Merkur". Wechselst, «ttie». Gesellschaft, 2«o fl. . . . 636-— 64«-— l Geld W»?e V2l?e.rr -unq. Bank I4o« Kronen 178o- 178«-inionbank ^??.!l. . - , . . üö2-?z 588 75 »erlehrsbanl. a,.«1'.' ^" N- . 344 50 346 — "'<— ». '», Indnfiiie»Inten«h«u»gnl. lwiiges., all«, Ssterr., 10N fl. . 1L«'2N 130 — ll", Papiers. u.V.O, l?4— 1?8 — tleltr..Ges., aNll.«fterr.,2uosl. 446— 447 — detto internal., 20« sl. 62850 U^o — ^irteübcrger Patr.», günbh. u, Met.'ssabrit 400 Kr. . . 1142- - 1152 - ^iesuMr Vrauerei 100 fl. . . 29l» - 292 — Nunlan.GeseNsch,,österr..lllpine 627-25 K2»'2n .Poldi.Hülle", Tirgelguhstahl' F..U..G. 200 fl. ... 527— 530 — l5ragrr Eise».Ind..Ges, Vm. 1905. 200 sl......2««I— 2SS4 — «ima.Murany.Salgo.Taijaner Eisenw. 100 sl..... 57425 575 23 3algo.Tari, Steinkohlen 100 fl, 642 — «45 — Fchlöglmlchl", Papiers., »«ofl, 260— 3S5-— .Schodnica^', N..G. f. Petrol,. Ind., 500 Kr..... 600— «ili- — .Steyrermühl", Papierfabrik und V'G...... 458— 4,52'— lrifailer K°hlenw..G. 7o fl. . 2»3 — »88 50 rüll. Tabalregie.Ves. »oo Fr. per Kasse . —— — — detto per Ultimo 434 - 435 — Naffenf.Ges., «sterr.. in Wien. ino fl........ 560 — 564 — lLllggon.Leihllnstlllt, allgem., in Pest, 4«<> N?..... —-— —-- Vr. Vaunesellschast 100 fl. . . 156 — 159'- - lüienerberger gleg«If..«tt.