728 Amtsblatt Mr Lailmcher Zeitung Nr 100. Dienstag den 2. Mai 187 l. (176—1) Nr, 2265, ^ Ausweis ! über die am «V.April R57» zur Nnckzah-l lung ohne Prämie verlosten Obligationen des krainischen Grundeutlastungs Fondes. ! Mit (>o»>po»ö l> HO Gulden: Nr. 2, 127, 165, 416 und 446. , mit Coupons H »«« Gulden: Nr. 279, 400, 410, 432, 457, 520, 548, 831, 911, 940, 1057, 1224, 1427, 1440, 1474, 1565, 1681, 1790, 1843, 1854, 1895, 1985, 2217, 2259, 2262, 2407, 2410, 2520, 2531, 2546, 2728, 2761, 2888, 2948; mit Coupons u 5 Ott Gulden: 3tr. 6, 137, 285, 312, 366, 457, 478, 616, 640, 762; mit Coupons ü l»O« Gulden: Nr. 43, 45, 60, 185, 246, 456, 484, 497, 502, 584, 614, 639, 655, 719, 762, 980, 1032, 1083, 1134, 1274, 1298, 1365, 1370, 1387, 1438, 1455, 1597, 1602, 1623, 1645, 1699, 1712, 1772, 1807, 1809, 1858, 1867, 1916, 2075, 2214, 2242, 2246, 2247, 2278, 2284, 2355, 2364, 2396, 2667, 2678; mit Coupons ü 5 «OO Gulden: Nr. 148, 397, 419. 5a>. ^. Nr. 328 pr. 6000 fl. „ 374 „ 10.000 „ „ 804 „ 150 „ „1304 „ 50 „ „ 1357 „ 100 „ hiezu der Theilbetrag der zuletzt gezogenen Obligation I.it. ^. Nr. 1297 pr. 280 mit 50 fl. Vorstehende Obligationen werden mit den verlosten Capitalsbeträgen in dem hiefür in österr. Währung entfallenden Betrage nach Verlauf von sechs Monaten, vom Verlosungstage an gerechnet,! bei der train. Landescasse in Laibach unter Beobachtung der gesetzlichen Vorschrift bar ausbezahlt, welche auch für den unverlosten Theilbetrag per 230 st. von der Obligation I^it. ,V. Nr. 1297 Pr. 280 st. die neuen Obligationen ausstellen wird. Innerhalb der letzten drei Monate vor dem Einlösungstermine werden die verlosten Schuldverschreibungen als auch sämmtliche Coupons bei der landescasse gegen 4 Percent Einlaß, nach Tagen berechnet, zu Gunsten des krainischen Grundentla-stungsfondcs cscomptirt. Uebrigcns wird noch zur allgemeinen Kenntniß gebracht, daß folgende bereits früher gezogene und rückzahlbar gewordene Obligationen noch nicht zur baren Auszahlung prä'sentirt worden such: Nr. 17, 143, 337, 5 50 fl.; Nr. 137, 148, 810, 965, 1107, 1407, 1445, 1504, 1581, 1644, 1690, 1779, 1859, I860,1867,1877, 2043, 2521, 2814, il 100 fl.; Nr. 145, 153, 257, 355 ü. 500 fl.; ! Nr. 119, 323, 636, 854, 996, 997, 1005, ^43, 1224, 1324, 1355^1479, 1527, 2066,! ^434, 2573, ll 1000 st.; Nr. 394 pr. 5000 st. und Nr. 437 pr. 5000 st. mit dem verlosten Theilbetrage pr. 2550 st. ! Da von dem Verlosungstage dieser Obligat -wnen an das Necht auf deren Verzinsung ent^ '"^, so wird die EinHebung der diesfälligen Ca-pttalsbeträge mit der Warnung in Erinnerung Fracht, daß in dem Falle, wenn die über die 5 ""erfallszeit hinaus lautenden Coupons durch die pnv. österreichische Nationalbank eingelöst werden ollten, die behobenen Interessen von dem Capi-"le in Abzug gebracht werden müßten. Laibach, am 29. April 1871. Vom kruin. Landco-Ausschuse. ! ^ (168—2) Nr. 2634. ! Kundmachung. ! Mit Beginn des diesjährigen zweiten Schul< ^ semesters kommen folgende Studentenstiftungen zur ! Wiederbesetzung: ' 1. Die von Michael Deschmann angeordnete Studentcnstiftung jährlicher 66 st. 22 kr., ! welche für Studirende aus des Stifters und der Iosefa Defchmann, gebornen Langerholz, Anver-wandtschaft, und bei Ermanglung solcher für Stu- !dirende aus der Pfarre Radmannsdorf bestimmt ist. Das Präscntationsrecht steht dem hiesigen Domcapitel zu. ! 2. Bei der Thomas Krön'schen Stiftung !der vierte Platz jährlicher 40 ft. 80 kr., worauf !arme Studirende aus Kram und vorzugsweise aus des Stifters Vcrwandtfchaft den Anspruch haben. Der Stiftung ist verbunden, sich auf Musik zu verlegen nnd der Stiftungsgenuß, welcher erst mit dem Eintritte ins Odergymnasium beginnt, kann nach zurückgelegten Gymnasialstu-dien nur in der Theologie fortgefetzt werden. Das ^ Präsentationsrecht steht dem hiesigen sürstbischöf- ! lichen Ordinariate zu. 3. Das von Jakob Fancoj errichtete Stu ^ dentenstipendium jährlicher 36 fl. 94 kr., zu dessen Genusse arme Studirende aus dem bürgerlichen oder Bauernstande Krams berufen sind. Der ! Stiftungsgenuß ist vom Gymnasium anfangend unbeschränkt. 4. Die Kaspar Glavatic'fche Stiftung jährlicher 47 fl. 40 kr. Das Präsentationsrecht zu dieser ausschließlich für die von den Brüdern oder Schwestern des Stifters abstammenden Studiren-den bestimmte Stiftung steht dem Aeltesten der Familie Glavatic zu. 5. Die zweite Josef Globocnik'sche Studentenstiftung jährlicher 42 fl. 54 kr. Auf dieselbe "haben Studirende aus der AnVerwandtschaft des > Stifters, sodann solche, welche in der Pfarre Zirklach geboren sind, und endlich in Ermanglung solcher, Studirende am Laibacher Gymnasium, insolange sich kein verwandter Studircnde meldet, den Anspruch. Der Stiftungsgenuß kann mit der zweiten Schulklasse beginnen und bis zur Vollendung der Studien fortgesetzt werben. Das Präsentationsrecht wird vom Pfarrer in Zirklach ausgeübt. 6. Die Felix Karl Marquis v. Gozani'sche Stiftung jährlicher 72 st. 24'/^ kr. Zum Genusse ! derselben sind Verwandte des Stifters in allen ^ öffentlichen oder mit dem Oeffentlichkeitsrechte versehenen Lehr- nnd Studienaustalten, und in Er-'manglung solcher auch Studirendc aus der Stadt Kraindurg und Bischoflack berufen. Das Präsentationsrecht wird vom Besitzer des Gutes Wolfs-büchl, Herrn Ferdinand Marquis von Gozani de ! Saint Georges, ausgeübt. ! 7. Bei der Iosefa Ialen'fchen Stiftung der l erste Platz jährlicher 51 st. 68 kr. Auf den Gc-!uuß dieses Stiftungsplatzes, welcher von der Nor-! malschule anfangend auf keine Studienabtheilung beschränkt ist, haben Studirende aus der Anver-wandtfchaft der Stifterin und ihres Mannes Si-^mon Ialen, in Ermanglung solcher aber sittlich , brave Studirende überhaupt, deren Vater ein ^ Bürger oder Bauer und geborner Kramer ist, den ^ Anspruch. Das Präsentationsrecht steht dem hoch-! würdigen Herrn Fürstbischöfe in Laibach zu. 8. Die Lukas Ierovsek'sche Studentenstif-^ tung jährlicher 47 st. 38 kr. ö. W., zu deren Genusse blos Studirende aus der Nachkommenschaft l der Töchter des Stifters berufen sind. 9. Bei der von Matthäus Justin angeordneten Stiftung der zweite Platz jährlicher 4? st. 15 kr. Auf diese Stiftung haben Studirende des Gymnasiums und der Theologie aus der Anver- !wandtschaft des Stifters, sodann aus der Pfarre Radmannsdorf, und endlich aus dei Laibacher Diözese überhaupt Anspruch. Das Präsentations recht wird vom hiesigen fürstbischöstichen Ordinariate ausgeübt. 10. Bei der Johann Kallister'schen Studentenstiftung der achte und zehnte Platz mit je jährlichen 240 fl. Auf den Genuß dieser Stiftplätzc, welche mit der Mittelschule beginnen, haben aus dem Adelsbcrger politischen Bezirke, wie solcher im Jahre 1864 bestand, gebürtige arme Studirende den Anfpmch, und in Ermanglung derselben Studirende aus dem Laibacher Gubernium überhaupt. , 11. Bei der Valentin Kuß'schen Stiftung der zweite Platz jährlicher 47 fl. 16 kr. Auf denselben haben vorzugsweise Verwandte des Stifters, sodann Studirende aus der Pfarre Fraßlau in Steiermark und aus der Pfarre Laufen alternativ und in deren Ermanglung substitutorisch Studirende aus Stein den Anspruch. Der Stiftungs-gcnuß ist auf die untern sechs Gymnasialclassen beschränkt. Das Präfentationsrecht wird alternativ von den Pfarrern in Fraßlan uud Laufeu ausgeübt und steht dieSmal dem erstgedachten zu. 12. Bei der von Blasius Koröe errichteten Stiftung der zweite Platz jährlicher 39 st. 22 kr., auf welchen vorerst studirende Anverwandte, sodann aber Studirende aus der Gemeinde Schwarzenberg bei Wippach den Anspruch haben. Der Stif tungsgcnuß beginnt im Gymnasium und dauert in allen Studienabtheilungen sort. Das Präsentationsrecht übt der Curat in Schwarzenbcrg aus. 13. Die Balthasar Mugerle'sche Studenten-stiftuug jährlicher 73 st. 38 kr., welche vom Gymnasium angefangen in allen Studienabthcilungen genossen werden kann. Ans dieselbe haben zuerst Verwandte des Stifters männlicher und weiblicher Linie, respective aus den Familien Mugerle und Pregl und sodann aus Laibach oder wenigstens aus Kram gebürtige Studirende den Anspruch. 14. Die von Johann Peharc für Studi^ rende an polytechnischen Lehranstalten errichtete Stiftung jährlicher 99 fl. 32 kr., zu deren Genusse vor allen Andern Studirende aus der AnVerwandtschaft des Stifters berufen sind. Das Präsentationsrecht steht dem Pfarrer in Neu-marktl zu. 15. Bei der Christof Plankelj'schen Stif-tuug der erste Platz jährlicher 27 fl. 94 kr. Auf den Genuß diefes Stiftplatzes, welcher durch fünf Jahre der Gymnasialstudicn, vom vollendeten 12. bis zum erreichten 18. Lebensjahre dauert, haben studirende eheliche Bürgersöhne aus der Stadt Stein uud alsdann ans Laibach den Anspruch. 16. Die zweite Anton Raab'sche Stiftung jährlicher 200 st. 4 kr. Dieselbe ist blos für SW' dirende aus des Stifters oder dessen Gemahlin Verwandtschaft bestimmt, und kann so lange genossen werden, bis der Stiftling Weltpriester wird oder in einen geistlichen Orden eintritt. Das Prä'sentationsrccht wird vom hiesigen Stadtmagi^ strate ausgeübt. 17. Der erste Platz der Matthäus Rauni-cher'schen Stiftung jährlicher 101 fl. 38 kr., welcher vorerst für Verwandte des Stifters, sodann für Studirende ails dem Markte und der Pfarre Vate, ferner für Söhne vormaliger Unterthanen des Graf Lamoerg'schen Canonicates, und endlich für Studirende aus Kram überhaupt bestimmt ist. Das Präsentationsrecht steht dem hiesigen fürstbischöstichen Ordinariate zu. 18. Bei der Dominik Repiö'schen Stiftung der erste Platz jährlicher 26 st. 36 kr., welcher für arme Studirende auf die Dauer der Gym-uasialstuoien beschränkt ist, und wobei dem jcwei' ligen Landesgerichtsherrn in Wippach gemeinschaftlich mit dem dortigen Pfarrer stiftsgcmäß das Präsentationsrecht zusteht. 721 19. Das erste Reservcfond-Studeutenstipen-dium jährlicher 113 st. 54 l'r., worauf arme, fleißige und gut gesittete Studirende, überhaupt vom Gymnasium angefangen, den Anspruch baden. 20. Der zweite Platz des Franz Nojc'schen Studentenstipendiums jährlicher 43 fl. 80 kr., auf dessen Genuß vorzugsweise Studirende aus der Anverwandtfchast des Stifters und bei Abgang solcher jene, die in bcr Pfarre Acutschrnth im Go'rzer Gebiete gebürtig sind, den Anspruch haben. Die Stiftungsdaner ist auf keine Mudien-abthcilung beschränkt nnd das Präsentationsrccht' geMhrt dem Pfarrer in Deutschruth. 21. Der zweite PlaH des Georg Thoulas Nuulplcr'schen Stipendiums jährlicher 26 ft. 38 kr., welcher für Studirende aus der AnVerwandtschaft des Stifters und des Friedrich Persc bestimmt ist und wobei alsdann auch andere Studirende berücksichtiget werden können. Das Präsentation^ recht übt derzeit der Domherr am Agramer Me-tropolitancapitcl Dr. Lukas Rumpler ans. . 23. Die Andreas Schurbi'sche Stiftung jährlicher 27 fl. 70 kr., welche blos für Studi-rcnde aus den drei hiezu berufenen Familien, deren Repräsentanten und nächste Anverwandte des Stifters Andreas Schurbi, Matthäus Sluga und Marcus BavpM im Bezirke Stein sind, bestimmt ist. Der Stiftnngsgennß ist auf reine Studienabtheilung beschränkt. 23. Bei der von Anton Thalnitschcr von Thalberg angeordneten Stiftung der dritte Platz jährlicher 103 fl. 66 kr. Hiezu sind vorzugsweise Studirende berufen, welche von den Schwestern des Stifters abstammen, fodann aber arme, gut gesittete nnd gnt studirende Jünglinge, welche Neigung und Beruf zum geistlichen Stande haben, insbesondere Zöglinge des Aloysianums. Die Stiftung, bei welcher das hiesige Domkapitel das Präsentationsiecht ausübt, kann nach zurückgelegtem Gymnasium nur in der Theologie fortgcnossen werden. 24. Bei der Georg Töttiuger'schcn Stiftung der erste Platz jährlicher 59 fl. 90 kr., auf dessen Genuß Studirende aus den Pfarren Oberlaibach, Billichgraz und Veldes den Anspruch haben. Das Präfentationsrccht zu dieser vom Gymnasium an auf keine Studienabtheilung beschränkten Stiftung steht dem Pfarrer von Horjul, als Beneficiatcn zu Schönbrunn zu. 25. Das von Johann Iobst Weber errichtete Stipendium jährlicher 70 fl. 96 kr. Das-! selbe kann von einem gnt studirenden Bürgersfohne aus Laibach von der vierten bis zur Vollendnng der sechsten Gymnasialklasse genossen werden.! Das Präsentationsrecht wird vom hiesigen Stadt-' magistrate ausgeübt. . Ferner die neu enichteten Studentenstipcn-dien von: 26. Anton Kodela, Defizicntenpriestcr, jährlicher 54 ft. 60 kr., welches laut Willbriefes vom 3. September v. I., Z. 6091, ausschließlich für Schüler alls der Verwandtschaft des Stifters aus deu Häusern Nr. 19 und ^0 in Duple, von der Volksschule angefangen, bestimmt und auf keine Studienabtheilung beschränkt ist. 27. Domprobst Anton Kos laut Stistbriefcs vom 1. September 1870, Z. 5622, mit zwei Stiftplätzen mit je jährlichen 62 ft. Dieselben sind für gut gesittete uud gut studirende Vci> wandte des Stifters von der vierten Hauptschulklasse angefangen in allen Studienabtheiluugen in der Weife bestimmt, daß bei übrigens gleichen Umständen der nächste Verwandtschaftsgrad maßgebend sein soll. In Ermanglung von Verwandten haben sehr gut gesittete und vorzüglich gnt stndi reude Jünglinge aus deu Pfarren Idria, Krain-burg, Radmannsdorf, St. Georgen bei Krainburg und Vaöc darauf Aufpruch. Das Prä'seutations-recht steht dem hiesigen Domcapitel zu. 28. Der Maria Svctiua mit 3 Stiftpläz-zcn von je jährl. 50 ft. Auf den Genuß dieser Stiftplätzc haben im Sinne des Willbriefes vom 4. Juni 1870, Z. 3762, Studirende aus der Anverwandtfchaft der Stiftcrin und in deren Ermanglung zunächst jene aus der Stadtpfarre Bi^ schoflack und aus der Borstadtpfarre Viaria Verkündigung in Laibach, jedoch nur in so lange Anspruch, bis sich eiu geeigneter Verwandter meldet, welchem sic mit Schluß des Schuljahres das Stipendium abzutreteu haben. Der Stiftnngsgenuß ist auf das Gymnasium und die Realschule beschränkt und das Prä'sentatiousrecht steht dem hiesigen fürstbischöftichen Ordinariate zu. 29. Domherrn Johann Poklukar im jährl. Ertrage von 44 fl. 10 kr. Zum Genusse dieses Stipendiums sind vor allem Schüler und Studenten aus des Stifters Verwandtschaft berufen, welche dasselbe auch gleichzeitig mit der Thomas Pollukar'-fchcn Studeutenstiftnng genießen können. In Ermanglung von Verwandten haben darauf Studirende, die in der Pfarre Obergörjach, und endlich bei Abgang solcher, die in Kram überhaupt gebürtig sind, Anspruch, haben aber, sobald sich ein geeigneter Verwandter meldet, demselben zn weichen. Diese Stiftung, bei welcher dem Bruder des Stif-terS Andreas Poklukar, Besitzer des Hauses Nr. 5 in Kernica, das Präsentationsrecht zusteht, kann schon an der Volksschule genossen werden und ist auf keine Studienabtheilung beschränkt. Studirende, welche sich um die vorstehenden Stipendien bewerben wollen, haben ihre mit dem Taufscheine, dem Dürftigkcits - und Impfungs-zcugnisse, dann mit den Stndienzeugnissen von den zwei letzten Schulsemestern, und falls sie das Stipendium aus dem Titel der Anverwandtschaft beanspruchen, auch mit dem legalen Stammbaume belegten Gesuche bis Ende Mai d. I. im Wege ihrer vorgesetzten Schuldircction Hieher zn überreichen. Laibach, am 16. April 1871. -K k Anndesregicrung für Krai». (177-1) Nr.'"22^ Klmdmachlmg. Von der gefertigten prov. Notariatskammcv wird znr Wicoerbesetzuna. der Notarsstellc in Tschcr uembl in Kram der Concurs mit dein Anhange ausgeschrieben, daß der Notar in Tschcrncmbl anch bis auf Weiteres die Notariatsgcschäftc im Bezirke Mottling zn besorgen nnd zn diesem Zwecke Amtslage, welche nach Erfordernis; werden bcstunmt werden, in Mottling abzuhalten haben werde. Die Bewerber nm diese Notarsstelle haben ihre gehörig belegten Gchlche, worin sie auch die Kenntniß der slovenischcn Sprache nachzuweisen haben, im vorgeschriebenen Wege bei dieser No tariatSkammer bis 2 5. Mai 1871 einzubringen. K. k. Kreisgericht als prov. Notariatskammcr Rudolfswerth in Kram, am 28. April 1871. (17^2) '"Nrl"l87 Concurs-Verlautbarullg. Ein routmirter Diurnist findet bei 'der k. k. Bczirkshauptmannschaft Littai sogleichc Anfnahme. Bewerber um diese Stelle, mit welcher der Genus? cincs Dinrnums von 1 fl. verbunden ist, haben ilne eigenhändig geschriebenen Gesuche längstens bis 6. Mai l. I. Hieramts zn überreichen, sich über die Kenntniß dcr deutschen nnd slovcnischcn Sprache, sowie über ihre bisherige Verwendung auszuweisen. Littai, am 26. April 1871. Der t. t. Äczillöhallptmalui: Aucröpciss. Kundmachung. Der gefertigte Gcmeindevorstand sucht emeu der slovcnischen und dcntfchen Sprache lesens- nnd schrcibcnsknndigen Gcmeindcdieucr. Der Iahresgehalt beträgt 200 fl. nnd anch Nebenverdienst. Die dicsfälligen Gesuche können sogleich beim gefertigten Gemeindeamte übcreicht werden. Oemcindcvorjiand Zirkni) in Ilmerknnn, am 28. April 1871.