Nr. 155. Dienstag, 10. Juli 1894. IllhtMg 113. Mbacher M,,UA n ?!'^?"b' Mi, Poslvcl!e»dünn: «anzMn,, st, 15, halbMnn sl. ? ÜN, Im Comptoir: ,l. ^^^"' h">^«>1>'l! fl, 5 ü», ssiiv dir Z»s!rN!i»l, in« Hau« <,ll»,^ä!)ri« fl, l. — InscrtlonögcbUr: ssür "lüir ^nleiale bi« z» 4 Zcilrn 25 lr,< giöiirrc per Zeile 6 lr,; bei üslerc« Wiedocholunge» per Zeile 3 lr. Die «Laib. Zeit.» erscheint tiigllch, mit «»«nähme der Sonn- und Feiertage, Die «Ndminlftration befindet sich Vongreslplah Nr. 2, die Medoltivn Vahnhofgasse Nr. <5, Sprechstunden der Redaction von 8 b!« N Nht vormittags — Unfranlicrte Briefe werden nicht angenommen, Manuscrlptc nicht zurüclgestellt. Umtlicher Mil. Verordnung der Ministerien des Innern, der Finanzen und des Handels vom 17. Inni 1894 betreffend das Verbot der Einfuhr der Brandt'schen Schweizerpillen jeder Art. .Im Einvernehmen mit der königlich-ungarischen «"eglerung wird die Einfuhr der durch frühere Verordnungen vom Vertriebe in den im Reichsrathe vertretenen Königreichen und Ländern ausgeschlossenen so-^"°"nten Brandt'schen Schweizerpillen jeder Art in K^?^"Z^M'Mchche Zollgebiet aus öffentlichen ^amtatKrucksichten verboten, in K^ses verbot ^^ „^ ^m Tage der Kundmachung Vacquehem m. p. Wurmbrand ,n. p. Plener m. p. Kundmachung des Handelsministeriums vom 23. Juni 1»94 betreffend die Untersuchung elektrischer Maschinen- und -"iessapparate durch die Normal-Aichungs-Commission. 1.) Die k. k. Normal-Aichungs Commission ist er-machtlgt, elektrische Maschinen und Messapparate aller An)" untersuchen, zu prüfen und in zulässig erachteten 2> n-^^en Befundscheine auszustellen, statt i» 1« sl "leiten finden nur in jenem Umfange eckn,s^ A 5^3 ^'^ ""t Rücksicht auf die jeweilige mV ?"5"^"6 der Normal-Aichungs-Commission AiV«/^ He Vehinderung der fortlaufenden N'gen der Elektricitäts-Messer (Verordnung des Vandelsmmlstenums vom 3. Mai 1894, R. G. Bl. ll^.' /, ""b der hiezu nothwendigen Vorarbeiten thun-l'ch erscheint. 3.) Die zu entrichtende Gebür wird bis auf wei« "res von Fall zu Fall vom Handelsministerium festgesetzt werdeu; sie wird der Partei bekanntzugeben uud 'Nl vorhinein zn entrichten sein. Bei umfangreichen Arbeiten wird der Partei nur oer muthmaßliche Höchstbetrag der Gebür bekanntgegeben werden, welcher unvorgreiflich der cndgiltigen Gebüren-ve,tlmmung im vorhinein zu erlegen ist. 4.) Nach den im Gegenstande gemachten Erfahrungen wird seinerzeit ein fixer Tarif für häufiger uorwmmende Arbeiten festgesetzt und kundgemacht ""den. Wurmbrand m. p. Heute wird das VIII. Stück des Landesgesehblattes fiir das Hcrzogthum Kram ausgegeben und versendet. Dasselbe enthält unter Nr. 16 das Gesch vom 16. Juni 1894, mit welchem dem lrai» nischen Landcsansschusse das Recht ertheilt wird, an der Savrbnlcke bei Ratschach eine Brückenmaut zu errichten. Von der Redaction des Landesgesetzblattes für Krain. Laibach am 10. Juli 1894. Uichtamllicher Mil. Reform der Schiffahrts-Statistik. Vor kurzem hat, wie wir schon meldeten, in Trieft eine Conferenz stattgefunden, welche sich mit der Frage der Durchführung der Reformen in der Seehandels-, respective Schiffahrtsstatistik beschäftigte An dieser Conferenz nahmen der Vorstand des statistischen Departements im Handelsministerium, Ministerialrath Doctor Mataja, sowie der Ministerialsecretär Dr. Wolf dieses Departements, ferner auch Vertreter der Triester Statt-halterei, der Finanz - Landesdirection, der Zoll- und Seebehürde iu Trieft sowie der Triester Vörse-deputatiou theil. Bei den über den erwähnten Gegenstand gepflogenen Berathungen wurde eine vollständige Einigung erzielt. Die Schiffahrts-Statistik bildet einen wichtigen Bestandtheil der Außenhandels-Statistik. Sie laboriert aber gegenwärtig an manchen Lücke» und Gebrechen, durch welche ihre Genauigkeit beeinträchtigt wird. So erfolgen gegenwärtig die Erhebungen der zur See eingeführten Güter nach den Schiffsmanifesten. Da nun feit dem Jahre 1892 gewissen Schiffen die Manifestfreiheit zugestanden ist, so ergibt sich die Nothwendigkeit, in dieser Beziehung für eine möglichst genaue Erfassung der von diesen Schiffen eingeführten Waren Vorsorge zu treffen. Es wurde diesbezüglich beschlossen, dass bei den Gesellschaften, beziehungsweife Rledern, die erforderlichen Erkundigungen eingezogen werden sollen, um eiue genaue Nachweisnng aller auf dem Seewege eingeführten Güter zu ermöglichen. Des weiteren wurde in Aussicht genommen, dass die von Schiffen, welche periodische Fahrten in die österreichischen Häfen unternehmen, und solchen, bezüglich deren dies nicht der Fall ist, eingeführten Waren getrennt ausgewiesen werden sollen. Es ist diese Trennung dadurch begrüudet. dass solche Schiff?, welche nicht in regelmäßigen Fahrten in Trieft anlegen, für den Handelsverkehr eine größere Bedeutuug haben, wie jene, welche nicht in regelmäßigen Fahrten in Trieft anlegen, für den Handelsverkehr eine größere Bedeutung haben, wie jene, welche zu periodische» Fahrten verpflichtet sind, weil bei letzteren das Anlaufen des Hafens auch dann erfolgen muss, wenn keine Waren auszuladen sind. Außerdem wurde beschlossen, den Verkehr im Litorale von dem großen überseeischen Verkehr getrennt auszuweisen sowie die Nachweisung der bei dem Anlegen des Schiffes thatsächlich ausgeladeueu Güter in genauerer Weife, als dies nach den bisherigen Normen erfolgte, vorzunehmen. Was die Provenienz und Destination der zur See beförderten Güter anbelangt, so kann dieselbe naturgemäß nur innerhalb der Grenzen der Einschiffungs-, beziehungsweise Ausschiffungshafens erfasst werden, und ist eine weitere Verfolgung der Warenbewegung nicht gut durchführbar. Im großen und ganzen werden die Beschlüsse der in Trieft abgehaltenen Conferenz eine wertvolle Reform der Schiffahrts-Statistik in Bezug auf ihre Geuauigkeit und Uebersichtlichkeit herbeiführen und unsere Handelsstatistik weiter vervollkommnen. Die neuen Normen für die Schiffahrts-Statistik solleu mit dem 1. Jänner 1895) in Wirksamkeit treten. Die Triester Handelskammer wird auch weiterhin mit der Besorgnng der Seehandels-Statistik betraut bleiben. Ein Decennium. Anlässlich des zehnten Jahrestages des Bestandes des Arbeiter-Unfall-Versicherungsgesetzes im deutschen Reiche veröffentlichen Berliner Blätter nachstehende Daten: Seit dem 6. Juli 1884 ist dem ersten Unfall-Versichernngsgesctze noch eine ganze Anzahl anderer gefolgt, welche die Unfallversicherung auf weitere Gewerbegruppen, wie Land- und Forstwirtschaft, Binnenschiffahrt, Fuhrwerksbetrieb, Seeschiffahrt u. s. w., erstreckten. Die Unfallversicherung hat mit der Zeit einen Umfang angenommen, welcher den der beiden anderen Arbeiter-Versicheruugsarten überschreitet. Aber nicht blos; der Versichertenkreis ist innerhalb der nunmehr verflossenen zehn Jahre erweitert worden. Die Vortheile, welche die Arbeiterschaft zuerst vou dem Gesetze hatte, sind inzwischen beträchtlich gesteigert worden. Während im ersten Volljahre der berufsgenossenschaftlichen Thätigkeit, im Jahre 1886, die an die Arbeiterschaft gezahlten Entschädigungen 19 Millionen betrugen, beliefen sich die im Jahre 1893 gezahlten auf nicht weniger als 38'1 Millionen. Die Wohlthaten der staatlichen Unfallversicherung haben sich also inzwischen auf mehr als das Neunzehufache erhöht. Nicht weniger als 278.777 Personen erhielten im Jahre 1893 Entschädigungen. Es befanden sich darunter der Haupt- Iimilleton. Vom Lebe« vergessen, ii. Eine entsetzliche Langweile bemächtigte sich da m mer und ich gähnte und gähnte stundenlang, ohne Mls/"^ w"'^"' warum ich eigentlich auf der ^s-ci"' W"Vlich traurig, ein Kind, das nicht aus fMycher, nein, aus seelischer Schläfrigkeit imd Ermat- «Anmuth? Hanna? Hahaha!» suchte die Commel-zienräthin ihr Entsetzen unter einer erkünstelten Flöh' lichkeit zu verbergen. «Und Sie verlangen, dass ich Ihre Worte ernst nehmen soll? Das ist unmöglich! Ihre Galanterie überbietet sich selbst! Die arme Hanna! Sie ist herzlich zu bedauern, nud wir thun sicher alles nur mögliche für sie, so wenig Dank sie uns auch dafür weiß. Deun was wäle ihr Leoen, wcnu wir uns nicht ihrer angenommen hätten? Aber wir entschuldige», alles liebenden Herzens mit dem traurigen Geschick ihrer Elteru, das seine unheimlichen Schatten ' auf ihre" Lebensweg geworfen hat. Ihr Vater flüchtete, vor de"' Bankerott stehend, meinem Gattcu es überlassend, alü' Schwierigkeiten zu löseu. Er starb im feruen Welltheil-Und Hanna's Mutter, eine Frau vom gewöhnlichen Stande, cndete durch Selbstmord.» «Die Aermste!» Es war ein Ausruf aufrichtigen Mitleids. «Weih sie das alles?. Die Eommerzienräthin bejahte. Laibacher Zeitung Nr. 155 1331 10 Juli 1894. fahren gegen den Ceremonienmeister Kotze trotz seiner Entlastung noch in Schwebe ist. Der Untersuchungsrichter habe erst zu entscheiden, ob das erhobene Material beweiskräftig filr eine Anklage sei oder nicht; im ersteren Falle wird das Hauptverfahren eingestellt und das Kriegsgericht wird über Schuld oder Unschuld des Angeklagten abzuurtheilen haben. Falls das Material für ungenügend befunden werden sollte, wird das Verfahren überhaupt eingestellt, jedenfalls werde Kotze in den nächsten Tagen me Entscheidung des Kriegsgerichtes bekanntgegeben werden. -^ (Eine neue Explosion in Karwin.) Auf dem Karl-Schacht im östlichen Reviere der gräflich ^arisch'schen Gruben erfolgte am 7. Juli früh, wahrscheinlich infolge Unvorsichtigkeit, eine kleine Explosion von Schlagwettern statt, durch welche vier Personen verletzt wurden, jedoch glücklicherweise nicht lebensgefährlich, «uf dem genannten Schachte befindet sich, anstoßend an dle Schachtwand, eine kleine Kanzlei, in welcher sich um °. Uhr früh drei Aufsichtsorgane, und zwar Platzmeister «amek, Steiger Beidofch, Kohlenmesser Hantak und ein ^unge befanden. Durch Sprünge der Schachtmauer bürsten die im geschlossenen Schachte enthaltenen Gase in ble Kanzlei ausgeströmt und durch einen der Anwesenden beim Rauchen entzündet worden sein. Die Explosion war z'emlich heftig. Sämmtliche Fenster wurden total zertrümmert und aus den Rahmen gerissen. Das Local und °le dort befindlichen Bücher geriethen in Brand. Die Wammen ergriffen die anstoßende Lausbrücke zum Schachte, weicher selbst vom Feuer bedroht war. Die rasch einge-"ossene Feuerwehr löschte nach kurzer Zeit den Brand. /5 ""Local befindlichen Personen erlitten ziemlich icywerc Brandwunden im Gesichte und an den Händen, onnten sich jedoch selbst zum Werksarzte begeben, wo sie verbunden und sodann ins Spital gebracht wurden. In-, ?c> ^ Unfalles werden abermals sämmtliche Fugen «no Oeffnungen aller Schächte mit Lehm dicht verschlossen, kr Zugang zu denselben durch Barrieren versperrt und e,v ^.uchverbot in der Nähe der Schächte strengstens '"geschärft, um ähnliche Unfälle zu verhüten. Die Ar-°eiten im Tiefbaufchacht sollten heute früh wieder aufgenommen werden, und zwar zunächst die Reparatur der aiserhaltungsmaschinc, welche in einer Tiefe von neunzig die° N? ^lancier einen kleinen Schaden zeigte, daher Oeffnen ^ « ?^ "«gestellt worden war. Da sich beim Thätigkeit de«^.? um 5 Uhr früh jedoch trotz der j° soaar kl.in! ^""ators ein Ausströmen von Gafen, Usen dl. ^ ^°^"°llen zeigten und auch die Ana-"icht Einstig waren, wurden die aekk V« ^ begonnen und dürften erst Montag fort-u,cßl werden. Die Schwierigkeiten bei der Gewältigung ^l« ü '"""" bedeutender; es scheint nach allen Anzeichen, "°>6 der Grubenbrand noch nicht vollständig gedämpft ist, weshalb größte Vorsicht geboten ist. — (Jubiläum einer Stadt.) Die Stadt -tromsö im nördlichsten Norwegen feiert in diesen Tagen yr tausendjähriges Jubiläum. Von einem kleinen Handelsplätze mit 60 bis 70 Bewohnern ist Tromsö zu einer wohlhabenden Handelsstadt mit «000 Einwohnern angewachsen. Unter anderen Festlichleiten wird auch eine Abe Fischerei-Ausstellung veranstaltet. Bekanntlich ist l"!cherei die wichtigste Erwerbsquelle der Einwohner, s. (Raub an fall an einem österreichi-!^en Offici^.) Uus Neapel wird gemeldet: Der hier auf Urlaub weilende österreichische Artillerie-Officier Johann Artmann wurde auf dem San Carloplatze von einem Individuum angefallen, das ihm seine goldene Uhr und Kette entriss und davonlief. Der Officier und mehrere andere Perfonen eilten jedoch dem Diebe nach und nahmen ihn auch fest. Derselbe heißt Gaetano Palmieri. — (Vom Credi to Mobilia re.) Aus Rom wird telegraphiert: Am 10. d. M. geht der Termin zu Ende, der den Gläubigern des Credito Mobiliare zur Abgabe der Erklärung eingeräumt ist, ob sie ihre 35pro-centige Forderungsquote in Prioritäts-Obligationen des neuen Institutes, dessen Gründung nunmehr unter den Auspicien mehrerer hervorragender italienischer Banquiers gesichert ist, zu convertieren wünschen, oder ob sie es vorziehen, die Schlussliquidation für ihre 35procentige Forderung abzuwarten. Den Actionären des Credito Mobiliare ist die Möglichkeit gegeben, in der Frist vom 10ten bis 14. Juli die Option auszuüben, um gewöhnliche Actien des neuen Institutes im Austausche gegen frühere Actien zu beziehen, wobei eine Actie per 500 Francs für fünf alte Actien in Umtausch genommen wird. Diejenigen Actionäre, welche eine solche Option auszuüben wünschen, müssen gleichzeitig eine Prioritäts-actie von 500 Francs für fünf alte Actien zeichnen. Die Besitzer alter Actien müssen welters bei der Zeichnung den Betrag von 25 Francs bei der italienischen Bank für jede Priocitätsobligation erlegen. Dieser Barerlag kann auch durch die Deponierung alter Actien ersetzt werden. — (Saaten st and in R u s s l a n d.) Mitte Juni war der Stand der Winter- und Sommersaaten — außer Hirse und Mais — mit wenigen Ausnahmen befriedigend, in vielen Gouvernements sogar gut. Durchschnittlich wird eine Ernte über mittet erwartet. Das regnerische, kühle Wetter der letzten zwei Wochen verschlechterte ein wenig den Getreidcstand in manchen Gegenden des Südens und Westens in den Gebieten der Schwarzen Erde. Local- und Provinzial-Nachrichten. — (Resultate derReifeprüfungen.) Von den Zöglingen des vierten Jahrganges der l. k. Lehrer-Bildunganstalt, die sich vom 5. bis inclusive 7. d. M. der Reiseprüfung unterzogen, haben dieselbe bestanden und können nun als Unterlehrer oder provisorische Lehrer angestellt werden: Anton Aparnit aus Stein, Franz Borstnik aus Dolje bei Franzdorf, Anton Bozic aus Soderschitz, Alois Gorjup aus Laibach, Othmar Herbst aus Wien, Engelbert Kavcic aus Dragatusch, Michael Kosec aus Mannsburg, Johann Kren aus Brod-Moravica in Kroatien, Franz Potokar aus Politz, Andreas Rap«! aus Rafolce, Jakob Slapar aus Psanovica, Julius Slapsak aus Savenstein, Anton Smerdel aus Stefans-dorf, Raimund Stegnar aus Laibach, Johann Stupica aus Selzach und I. Zmavc aus Untersteiermarl. Zwei Kandidaten wurden auf zwei Monate, einer auf ein Jahr reprobiert. II. — (Entwichen.) Sonntag den 8. d. M. früh nach A Uhr sind aus dem hiesigen LandeS-Zwangsarbeits-hause folgende sechs Zwänglinge entwichen: der 45jährige Schuster Josef Koren aus Predafsel, Bezirk Krainburg; der 28jährige Schlosser Josef Prel aus St. Martin unter dem Großkahlenberge; der 25jährige Fassbinder Josef aus ^^ Mutter hat man sogar, nachdem man sie 2 dem Wasser gezogen, vor ihren Augen heim- k^u)t. Vielleicht verschlimmerte diese Katastrophe eine "Niyüfte Anlage des Kindes derart, dass keine Hoff-di^ "' ""2 ist, sie am Leben zu erhalten. Alle Aerzte, ^ Ü konsultierten, haben sie aufgegeben. Nur ein paar mhre Frist sind ihr noch vergönnt.. , ^eorg v. Rackweiller forschte nicht weiter; er hatte "?M vorschwebten im Wachen, wie im Traume. k>nk ^"" Anny schien eine Ahnung von dem zu Z7"eN' was seine Seele bewegte. Nicht, dass sich eine " randerung in seinem Benehmen ihr gegenüber be-sj? 5 cn machte, aber ihre eifersüchtigen Äugen ließm °n ^StM' dass Georg v. Rackweiller stets auf-dip Ä.M^U den Kopf wandte, wenn sich zuweilen r ^Yur des Salons öffnete, und dafs dann jedes-A,.^ ^ wie Enttäufchung in seinem Gesicht zum tretend ^""^' weil nicht einmal Hanna die Ein- wns^"^ "°ch "ne andere Entdeckung glaubte sie "^nehmen. Es hatte eine Zeit gegeben, in welcher, ein?.,, ^ V"^' die Augen ihres jungen Freundes mit Nlut l,^^^"ir geruht hatten, der ihr das "Mt hatte schneller durch die Adern kreisen lassen - «2 '" ".'^' l^ch geW hatte, dass es ihr «Mos ein leichtes sein würde, sich sein Herz zu erobern, wenn sie es sich nicht bereits erobert hatte. Und dieser Gedanke, dieses Bewusstsein hatte sie namenlos beglückt, wenngleich sie damit zn der Erkenntnis gelangt war, dass die von ihrer Klugheit in das Reich der Fabel verwiesene Liebe ihr Recht über sie geltend zu machen imstande und dass auch ihr Herz zu einer Leidenschaft fähig sei, für welche sie allezeit nur ein mitleidiges Achselzucken gehabt hatte. Vielleicht würde ihr diese qualvolle Erkenntnis weniger fühlbar geworden sein, wenn eine thatsächliche Annäherung stattgefunden hätte und sie in die Lage gekommen wäre, den Allznlühnen zurückzuweisen. Aber diesen Triumph feierte ihre Schönheit nicht, vielmehr musste sie es erleben, dass ein Mädchen wie Hanna imstande sein sollte, sie zn besiegen. Die durch diese Vorstellung hervorgerufene Eifersucht der Commerzienräthin war Anlass zu einer Verstärkung ihrer Abneigung gegen Hanna, deren bloßer Anblick ihr einer unausgesetzten Mahnung gleichkam, dass sie grundeigentlich ein Nichts sei. Sie wusste nur zu wohl, dass Gerhard Vohwinlel ohne den Reichthum Hanna's mit schweren geschäftlichen Sorgen zu kämpfen haben würde, dass aller Glanz und Ueberfluss, mit welchem sie sich umgab, ein erborgter war, dass alles nnd jedes von dem Gelde dieses verhassten Mädchens bezahlt wurde. Und damit nicht genug, hatte ihr dasselbe nun auch noch das Herz des Mannes entfremdet, den sie — sie selber über alles liebte! Die letzte Schranke, die ihr entgegenstand, riss dieses Aewufstsein nieder und ließ für eins nur Ranm in ihrer Brust: für einen Hass, der weder Erbarmen noch Grenzen kannte — für einen unbezwingbaren, wildverzehrenden Hass. (Fortsetzung folgt.) Tavcar aus Ivanigrad, Bezirk Sessana; der 21jährige Taglöhner Anton Kokec aus Großdorf, Bezirk Stein; der 21jiihrige Taglöhner Michael Hudaklin aus Heiligenkreuz, Bezirk Gurkfeld, und der 34jährige Schneider Josef Rahne aus Winklern, Bezirk Krainburg. —0. * lVom Staatsbahnhofe.) Dem Vernehmen nach hat die l. k. Eisenbahn-Betriebsdirection in Villach, welche in zuvorkommendster Weise den gerechten Wünschen des Publicums entgegenkommt und für die Bequemlichkeit desselben sorgt, die Errichtung einer Veranda auf dem hiesigen Staatsbahnhofe bewilligt; der Bau derfelben foll im nächsten Jahre durchgeführt werden. — (Pas Bassin des Eislaufplahcs) bildet im Sommer einen ebenso hübschen wie ausgedehnten Tummelplatz für die Entfaltung des gefunden, fröhlichen Rudersports. Ein Theil des Publicums benützt das Wasserbecken jedoch noch zu anderen Zwecken — nämlich als Hundebad, und es hat sich diese löbliche Gepflogenheit so eingebürgert, dass die Kahnfahrt durch die zahlreichen im kühlen Nafs sich freuenden Vierfüßler nahezu gehindert wird. Es möge nun jeder Hundebesitzer bedenken, dass das Bassin stehendes Wasser enthält und daher zu Bade-zwecken sich nicht eignet. — (Die Aufgreifung eines Ausweislosen.) Am 2. d. M. wurde in Laibach ein ausweis-und subsistenzmittelloses Individuum aufgegriffen, das Eugene Hanßens zu heißen, 35 Jahre alt und in Brüssel geboren worden zu sein angibt. Dieses Individuum macht den Eindruck eines geisteskranken Menschen und spricht bloß französisch. Bei demselben wurde ein Geldbetrag von 30 kr., zwei Schlüssel und ein Blechlöffel mit einem eingeritzten Todtenlopse und zwei Schwertern vorgefunden. -c>. — (Schulfchluss. — Bezirks-Lehrer-Conferenzen) Die Schulen der Bezirke Loitfch und Gurkfeld befchließen das heurige Schuljahr am 28. d. M, jene in der Stadt Gurkseld wahrscheinlich den Tag darauf (Sonntag dm 29.), da voraussichtlich an diesem Tage, verbunden mit dem Jahresschlüsse und der Schulfeier, die feierliche Enthüllung des M. Ho-tschevar-Monumentes und einer Gedenktafel Valvasors stattfinden dürfte. — Die diesjährige Bezirls-Lehrer-Conferenz für den Schulbezirk Loitfch findet am 30. d. in Idria, die für den Schulbezirk Gurkfeld am 31. d. M. am Sitze des k. k. Bezirlsfchulrathes selbst statt. V. — (Mordversuch.) Ueber die schwere Verletzung, welche Johann Petelen aus Innergoritz am 5. Juli dem 25 Jahre alten Johann Rogel von Podpetsch durch einen Schuss beibrachte, der denselben an der linken Schläfe in der Höhe des Auges traf, wird uns des weiteren gemeldet: Die Besitzer Macek, Karl Voltes und Partieführer Aoh zechten in Gefellfchaft der befugten Petelen und Rogel im Gasthaufe des Wirtes Iofef Kosir in Presfer bis 1 Uhr früh und entfernten sich sodann gemeinschaftlich von dort nach Hause. Nogel stellte nun den ihm folgenden Petelen zur Rede, warum gerade er ihm nachgehe; Petelen gerieth hierüber in Wuth und feuerte den Schuss auf Rogel ab, der zu Boden fiel, sich jedoch bald daraus wieder erhob. Als Boh nun dem Petelen die Schusswaffe entreißen wollte, versuchte letzterer zweimal auf Boh zu schießen; zum Glücke versagte der Revolver. —I. — (Dien st mann und Commissionär.) Wir werden unter eingehender Darlegung des großen Unterschiedes, der zwischen einem Dienstmanne und einem Commissionär besteht (der eine trägt eine schwarze Kappe mit rothem Ausschlag, der andere eine rothe Kappe), vom Vorsteher des Dienstmann-Institutes ersucht, mitzutheilen, dass nicht ein Dicnstmann, sondern ein Commissionär es war, der die Kindesleiche, welche in dem mysteriösen Ereignis, das diesertage so viel Erregung hervorrief, auf den Friedhof brachte. Ob diefe Berichtigung mehr Licht in die Affaire bringt, bezweifeln wir. — (Mitgliederzahl der Vorschuss-cassenvereine in Krain) im Jahre 1893: Adelsberg 340, Tschernembl 881, Gurlfeld 674, gewerblicher Aushilfscassenverein in Laibach 153, Spar- und Darlehenscasse in Laibach 457, Vorschusscassenverein für die Umgebung in Laibach 477, Wechselfeitiger Unterstützungsverein in Laibach 482, Loitfch 555, Mottling 272, Oberlaibach 26, Radmannsdorf 57, Seisenberg 370, Stein 258, zusammen 5762, um 996 mehr als im Jahre 1892. V. — (Einschreibungen.) An der k. k. Staats-Oberrealschule in Laibach findet die Anmeldung zur Aufnahme Sonntag den 15. Juli von 6 bis 12 Uhr vormittags in der Directionskanzlei statt. Die Aufnahms-prüfungen werden am 16., eventuell 17. Juli abgehalten werden. — Am k. k. Gymnasium zu Gottschee melden sich die Schüler zur Aufnahme in die erste Classe in Begleitung der Eltern oder deren Stellvertreter in der Directionskanzlei am 12, oder 13. Juli zwischen 10 und 12 Uhr. Die Aufnahmsprüfung beginnt am 14. Juli um 10 Uhr. — (Aus Haselbach in Untertrat n) wird uns berichtet, dafs dort eine influenzarlige oder tuphöse Krankheit herrscht, die vielleicht durch ein schlechtes Trink» Wasser verursacht wurde. Da sich auch ein Krankheitsfall in der Familie des Oberlehrers ereignete, musste die Schule geschlossen werden. V- Laibacher Zeitung Nr. 155. 1332 10 Juli 1894. — (Elektrische Beleuchtung inBischof-l a ck.) Die Arbeiten fllr die elektrische Beleuchtung nahen dem Ende, und es beabsichtigt die Gemeinde in Verbindung mit der freiwilligen Feuerwehr in Bischoflack den Tag, an welchem die Stadt das erstemal bei elektrischer Beleuchtung prangen wird, in feierlicher Weise zu begehen. Diese Festlichkeit, von der wir des näheren in° kürze berichten wollen, ist auf den 5. August d. I. an^ beraumt. ^—r. * (Verungliickt.) Am 27. Juni d. I. fiel der 28jährige, in Molritz bedienstete Knecht Johann Bogovcic beim Lenken eines Fuhrwerkes im Anfalle von Epilepsie zu Boden und gerieth unter die Räder des eigenen Fuhrwerkes, wobei er derartige Verletzungen erlitt, dass er tagsdarauf starb. Der Leichnam wurde auf dem Friedhofe zu Irssenitz beerdigt. —i'- — (Drei Personen in der Save ertrunken.) Zwischen Sava und Steinbriick kenterte, wie aus Graz gemeldet wird, aus der Save ein Schiff mit vierzig Säcken Weizen, wobei drei Männer, die auf dem Schiffe waren, den Tod in den Wellen fanden. — (Bestellung von Vormündern.) Das «Vaterland» berichtet: In vielen Gerichtsbezirken ist bisher, entgegen den ausdrücklichen Vorschriften des bürgerlichen Gesetzbuches, für uueheliche Kinder weder ein Vormund bestellt noch eine Waisentabelle angelegt worden, so lange diese unehelichen Kinder nicht in den Besitz von Vermögen gelangten. Dass die Erziehung der ohnedies den grüßten Gefahren ausgesetzten unehelichen Kinder doch schließlich mehr Fürsorge und Aufsicht er» fordern würde, als die paar Kreuzer Vermögen, die solche Kinder erhalten, wurde offenbar nicht bedacht. In einem Oberlandesgerichtssftrengei, wo noch durchwegs für alle unehelichen Kinder die Vormundschaft eröffnet wird, machtm sich nun in den letzten Jahren ebenfalls Stimmen geltend, welche diese Praxis als überflüssig erklärten und den entgegengesetzten Usus, wie er bei mehreren Gerichten herrscht, als den richtigeren hinstellen wollten. Dieser Auffassung tritt nun das Ministerium des Innern in seinem jüngsten Verordnungsblatte entgegen. Es wird da nämlich zuerst der nachstehende Erlass des Grazer Ober« landeSgerichtspräsidenten mitgetheilt: «Bei einem Bezirksgerichte des Grazer Landesgerichtssprengels herrscht die Uebung, dass die Pfarrämter von allen im Bezirke vorkommenden unshelichen Geburten dem Gerichte periodisch die Anzeige erstatten, dass das Bezirksgericht dann sin die Kinder Vormünder bestellt und die Pstichtangelobung bei folchen Perfonen, welche weit vom Amtsorte entfernt wohnen, im Sinne des H 17 der Iustizministerialver-ordnung vom 28. Juni 1850 den Gemeindrvorstchcrii gegen Einsendung des bezüglichen Protokolles überlässt. Es wurde hiedurch schon manches sogenannte Abfindungscapital für uneheliche Kinder sichergestellt und die Erfahrung gemacht, dass die neuernannten Vormünder nicht bloß stolz auf das ihnen übertragene Amt find, fondrrn thatsächlich auch nach Kräften für das geistige und leibliche Wohl ihrer Mündel sorgen. Da durch diese Uebung den Intentionen der Paragraph? 188 und 285 b. G. B. in geeignetster Weise Rechnung getragen wird, empfehle ich die Einführung derfelben dringend, falls sie bei dem k. k. Bezirksgerichte nicht ohnehin schon bestehen sollte.» Zugleich hat sich der Grazer Landesgerichtspräsident wegen Unterstützung der im Interesse der unehelichen Kinder zu treffenden Verfügungen der Bezirksgerichte durch die Pfarrämter an das fürstbischöfliche Ordinariat gewendet. Diese Verfüguugen wurden von dem erwähnten Landesgerichts-präsidium dem Justizministerium zur Kenntnis gebracht und von diesem mit Erlass vom 13. Juni 1894 mit lebhafter Befriedigung zur Kenntnis genommen. — (Vieh mar lt.) Auf dem gestrigen Vieh-marlte betrug der Auftrieb: 571 Pferde und Ochfen, 275 Kühe und 63 Kälber. Der Verkehr war in Ermanglung von Käufern sehr stau. — (Eröffnung der Canin-Hü tte.) Unvorhergesehener Hindernisse wegen muss die Eröffnung der Canin-Hütte auf Montag den 20. August verschoben werden. Die gemeinsame Zusammenkunst der Festtheil-nehmer findet am Vortage, Sonntag den 19. August, im Gasthause «zur Post» in Flitsch statt. Im übrigen wird das frühere Programm beibehalten. — (Ausgestellte Kriegshunde.) Anlässlich der in Graz gegenwärtig stattfindenden Hunde-Ausstellung wurden, wie von dort gemeldet wird, im Parke der Industriehalle Kriegshunde vorgeführt, die theils Eigenthum einzelner Truppenlölper, theils einzelner Officiere und Privaten sind. Zugegen waren Statthalter Baron Kübeck, Commandierender FZM. Baron Reinländer und andere höhere Officiere. Die vorgeführten Hunde boten im Ueberbringen von Depefchen und Aussuchen versteckter Mannschaften hübsche Leistungen. — (Der Dampffchiffahrts-Gesellschaft Norddeutscher Lloyd in Bremen), welche zum Betriebe der nach ihren Statuten zulässigen Geschäfte der Entgegennahme von Aufträgen für Perfonen- und Frachten-besörderung, mit Ausfchluss des Assecuranzgeschästes, berechtigt ist, hat das k. k. Ministerium des Innern nunmehr auch zur Errichtung von Hauptagenturen in Wien, Prag, Brunn, Salzburg, Graz, Laibach und Trieft die Bewilligung ertheilt. —c». — (In Arch in Unterlrain) macht man bereits heuer das zweite Jahr Versuche mit dem Hopfenanbau. ____________________^- Neueste Nachrichten. Budwcis, 9. Juli. (Oriq.-Tel.) Erzherzog Franz Ferdinand ist gestern mittags hier eingetroffen und hat die neu adaptierten Räumlichkeitm der gräflich Bou-quoy'schen Besitzung Rothenhof als ständigen Wohnsitz bezogen. Pilsen, 9. Juli. (Orig.-Tel.) Wie authentisch verlautet, ist heute um ''/412 Uhr nachts in eine'iu Kellerfenster der Actieu - Bierhalle Dynamit explodiert. In der Nähe der Explosionsstelle wurden Zündschnüre und Sprengkapseln gefunden, die aus Bergwerken stammen. >Iu der Gasse wurden fast alle Fenster zertrümmert. Der Thäter ist unbekannt. Der Hausbesitzer Ziegler ist au den Bergwerken in Nürschau betheiligt. Alle weiteren von den Prager Blättern veröffentlichten Details sind unwahr. Budapest, 9. Juli. (Orig.-Tel.) In Pressburg wird schon demiächst ein größerer Winterhafen für Handels-schiffe angelegt werden. Berlin, 9. Juli. (Orig.-Tel.) Der Bundesrath lehnte den Gesetzentwurf betreffend die Aufhebung des Iesuitengcsetzes ab, uud nahm den Antrag Vaierns auf Zulassung der Redemptoristeu an. Rom, 9. Juli. (Orig.-Tel.) In der Kammer wurde die namentliche Abstimmung über den Antrag Crispi, den Gesetzentwurf über das Zwaugsdomicil morgen in Be' rathung zu zieheu, wiederholt und der erwähnte Antrag mit 218 gegen zwei Stimmen angenommen. Die übrigen Deputierten der äußerste» Linken verließen in dem Augenblicke der Abstimmung den Saal. Die Kammer genehmigte in geheimer Abstimmung mit 197 gegen 43 Stimmen dm Gesetzentwurf über die Explosivstoffe uud mit 199 gegen 41 Stimmen den Gesetzentwurf gegen Pressdelicte, worauf die Sitzung geschloffen wurde. Rom, 9. Juli. (Orig.-Tel.) Gegenüber den im Auslande verbreiteten beunruhigenden Gerüchten über das Befinden des Papstes kann'versichert werden, dass diese Gerüchte absolut jeder Begründung entbehren. Der Papst empsieng gestern den apostolischen Delegierten für Egyvteu, Erzbifchof Corbelli, welcher, als er von der Audienz kam, seiner Verwunderung über das vortreffliche Befinden Sr. Heiligkeit Ausdruck gab. Heute unternahm der Papst einen' Spaziergang iu deu uatl-canischen Garten. Paris, 9. Juli. (Orig-Tel.) Die radicalen Blätter greifen schärfstens das neue Anarchistengesetz an Das-selbe richte sich nicht gegen die Pressfrechett. doch einzelne gemäßigte Journale finden die Geheimhaltung der Processe principiell bedenklich. Die Hauptsache ware die Reorganisation der Polizei. Sofia, 9. Juli. (Orig.-Tel.) Ve: den Gememde-wahlen wurden die Candidate,: der Nalwnalparte, durchwegs gewählt. Die Anhänger Stambulovs und andere Oppositionelle sind durchgefallen. Die Ruhe wurde nicht gestört. I^sbcr^ny, 9. Juli. (Orig.-Tel.) Graf Albert Apftonyi hielt gestern mittags in Iäsbereuy seinen Rechenschaftsbericht vor seinen Wählern. Graf Apponyi plaidierte für ein Zufammcuwirken aller oppositionellen Parteien und für das Aufgeben des weiteren nutzlosen Kampfes gegen die kirchenpolitischen Vorlagen. Die Kraft müsse jetzt behufs Erfüllimg großer cultureller und nationaler Aufgaben concentriert werden. Chicago, 9. Juli. (Orig.-Tel.) Die Arbeiterführer beschlossen, dass ein allgemeiuer Ausstand zu beginnen habe, wenn die Eigenthümer der Bullmanns-werke nicht in emeu Schiedsspruch einwilligen. Der Ausstand wird alle Vauhandwerker, die Schlächter, Bäcker sowie alle Eisenbahnen umfassen. Chicago, 9. Juli. (Orig.-Tel.) Präsident Cleveland erließ eine Proclamation, iu welcher der Belagerungszustand über Chicago verfügt wird. Alle Theil-nehmer au gesetzwidrigen Vereinigungen und Zusammenrottungen werden aufgefordert, sich vor heute Mittag zu zerstreuen. Gegcu die diese Warnung nicht Achtenden wird mit entschiedenen Maßregeln vorgegangen werden. — In Hammond kam es gestern zu Zusammenstößen, wobei die Bundestruppen auf die Streikenden Feuer gaben, von denen vier getödtet und zwölf verwundet wurden. Die Lage ist eine ernste. Verstärkungen sind abgegangen. Gesteru verbrannte die Menge Waggons und zerstörte den Bahnkörper und mehrere Wagen-schilpfen. In Chicago griff die Polizei die Ausständigen au und nahm mehrere derselben fest. Die Menge griff einen mit Polizeitruppen besetzten Zug mit Steinwürfen uud Revolverschüsfel» an. Die Polizei erwiderte das Feuer, to'dtete einen Streikenden und verwundete eine Anzahl derfelben. Die Polizei erhielt die Meldung, dafs im ausländischen Viertel die Anarchisten bedrohliche Ausrüstungen treffen. Für mehrere Eisenbahnen des Westens und des Südwestens, dann für jene von Buffalo wurde ein Generalstreik angekündigt. Angekommene Fremde. Hotel Stadt Wien. ? Am 9. Juli: Prodam, Apotheker, s. Frau, Fiume. — vo» ' 5-anta, Gutsbesitzer, s. Tochter, Wcißeufcls. — Seifert, Brauerei', bescher, Graz. - v. Wbori, Student; Moser. Maler, u. Volt" 'l"ner, Ingenieur, Wien. - Porlih, AssecurauzInspector, Trieft, ^ «^ ^' Preooje. — Viedermami, Private, Innsbruck. -Ar. Montti, Nagusa. — Hofbauer. Fabrikaut, Neumarttl. --öartulica, Private, s. Familie, Castell Vrcchio. — Winterhalter, K>m., Marburg. — Maiblum, Kfm., s. Fran, Sevastopol. Hotel Elefant. , n, ..Den 9. Juli: Prossinagg, Privatier, s. Kindern, Wieu. -^ ^vei,;, Privatier, s. Frau; Supa», Director, s. Frau, Klageufnrt, ^7 Völlermauu, Privatier, s. Mutter; Keglcuich, Privatier, samml Schwestern, Abbazia. — Mi, Privatier, s. Familie; Masaratti, Kmifm,, Trieft. - Michailidis, Privatier, s. Familie, AlexaN' drieil. — Priuz, Pferdehändler, Inuerlrain, — Olorn, Hervelje-lRabas, Wcixclbnrg. — Körting, Oberiugeuieurs'Gattin, sammt Familie, Laibach, — Walzer, Kaufn,., s.'Sohn, Cilli. Hotel Vaicrischcr Hof. Dcu 9. Ilili: Tomau, Figurant, Assling. — Mausja, Privatier, Uuterwarmvei-g. — Kabelar, Kaufm,, Ni^enburg. --Zauussi, Maurer, »tudolfswcrt. — Olivo, Vaumeistcr, Gottschee, Hotel Tiidbahnhof. Am 8. Juli. Terdina, Nudolfswert. — Tod, Wortes -^ , Manu, Oraz. Gastliof Kaiser uon Oesterreich. Am 8. Juli. Thruerschnh, Neumarttl. — Tl,oler, Neid« hart, Lmz. — Pcrto, Graz. Verstorbene. 0, ^ "c 6'L " !>. 3°^ P"sen. Aushilfsbeamter, 45 I., Aemouastratze 10 Tuberculose. - Andreas Mocuit, Arbeitet, lili I., Kuhthal 11, l^rcinama L^mt. Im Spitale: Deu 7. Juli. Auua Valentin, Inwohnerin 60 I., Epilepsi/" ^' ^""' ^'^ ^'"""' Arbeiter, «? I, volkswirtschaftliches. ^i."..n"?M ^' ^''. N"f dem heutigen Marlte siud el- »lit Heu und Stroh, l» ^Uagen und l Schiff mit Hol,;. ________ Durchschnitts.'Preise. A"'- 21lgz,° Ml,,- 2M WeizeuPr.Meterctr. "TW ^l Nutter pr. Kilo ^ ^ A"3 ' 5 - 6 - Eier pr. Stuck ! ' - 2 - ^ Sch,«mt,ch„,»Iz. -W^- ^ weich« . ^„^ <>°I»,lchcit . ,«4-------—WM«, , _z<>^ z A V ^ "" »°V!,.,«N 9.2lck„chtlich Vater uud Vruder, den Josef Prosen Kauzleihilfsbeamteu des k. t, Laudesgcrichts. Präsidiums nach langen, schmerzvollen Lcideu, versehen mit den ''" ^5. Lebensjahre ins bessere >MYe,tv abzuberufen. w c??^ ^"chcnbegänguis fiudet Dieuslag den s.^^^n "".^'' "In' nachmittags von, Hause Acmvna-INM i>ir, 10 ans statt. laibach am 8. Inli 1894. Die trauernden Hinterbliebenen. »« l^'pawte Parte werden nicht ausgegeben.) Laibacher Zeitung Nr. 155 1333 10. Juli 1894. Course an der Wiener Börse vom 9. Juli 1894. Nach dem officietlen Coursblatte. StantL-ülllehtN. Gelb Warr 5°/„ Einheitliche Re»te in Noten vcrz. Mai Noucmber . . . 98 05 9825 m flöten verz. Februar Anssnst 9« UZ! 9825. „ «über vrrz. Jänner I»U 98-10^ 9830 . " ,. ,, April October 98-20 9»l0 i»54er 4«/„ Staat-llose . 25,» st. 148-5,0------- 1«««" !>"/„ „ «anze 500 st, 14Ü75 14725 «VUei 5"/„ ,, ssnnflel <00 st, 15« — 15« 50 "b«I Etaatilluse , . u»0 st. 197 35 198 — .„°'°- ,, , . 50 st. 19725 198 — »°/„ Tom. Pfdbr. i^ 120 st. . . 1L1-25 U.225 rl> 3^'?- «uldrenle, steuerfrei 122 — 122 20 ^n Oest. Notemente, steuerfrei —----------- - /,, l»o. Rente in .nvuueiüualir., ''rnerfteifür200NruuenNom, 9790 98 1« ° <« dto. dto. per Ultimo . . 97 90 9«-l<» ^lseilbah,! ° Ntantilschilldlier» schrcibunssrn. ltl'icchellwlllm in G. st,.„rrfrei ldlv, It,), für i<«> si, O, 4,)/ 124-- 125.— in Silbe? 4^,,^<>^' ^ l. 1"!' st, «om, 5'/."/« 12375 124-75 ' 4,/„^!,duipi, Ä,i,2,(div, St,) »r u>0u st, Nmn, , . . . --_____— ^.°l". l, Nroneniu, steuerf. (div. . «t'. fur 2N0.^!r.No!n. . . 96 50 975« ^«»rarlberncr Vul,n in Silb., 4«/" " UW0 st. f. w,» st, ^iom!-------------— ,.'.>?, '" ^runenw, stenerf.,400 U-W0ttr. f. 200 in, «mu, . 9710 98-10 nc» F'-'Z^^uldverschrribun. ! »cn aligrstc»lp.(kisc>ll,..Actic«. , b'° «in^ ^ ^' " ^ ^ 254- 25«-'°,-,^"z'Vndwe!s 20« st, a. W, G^if^i?^"" ", ö, W, 5'/' 227^ 228-5^ "«>iz,ttall Ludw, Ä.20U st,CM. 215-75 2U> l!5 Geld Ware Vom Itnntc zur Zahlung i!l>rr»u>»mcuc(5isc»>i.Prior.» Ovl'gationcn. (tlisabetlMIin UW n. 3000 M. für 200 M. 4"/„..... 120—121 — Eli!abetl>bal,u. 400 u, 20NN M, 200 M, 4l',„...... 125-75 —— ssra»; ^usepl, Ä,, Eül, 1884. 4",„ !>8 — 9890 («alizische i»a>l «udwi« Vayn, (I,n, l««t, :!0,> st, 2, 4"/„ . 9N-50 97-50 Vorarlberl,erAa!)»,Em. 1884, . 4"/a2"/„ 128— 128-50 dtu. dto. Silber 10» st,, 4>/./>/, 101-80 102-50 dlo. Staats Obliss, (Ung. ONb.) v. I, 187»!, 5"//2"/„2chanircgal Abl,-Ol>>, 100-10 101 — dto. Präm. Anl. u 100 sl, ü, W, l 49 5! Iü0.',0 dtu. dto, il 50 sl, ii.W. 148-75 150 25 TlN'is! 'Ul^, Lose 4"„ 100 st, . 14A-—143-4« Grundeutl. - Gliligationtn (für 100 st. CM.), 5"/., galizische...... -— —-— b"/„ niederllsterreichische . . .109-75 110-75 4"/„ lrontijche nnd slauuiiisclie . 9l>.',0 9750 4"/« NNssarische (li>0 st. ö.W,) . 9520 9U— Andere össentl. tlnlel)en. Donan »ieg, Lme 5"/,,. , . , 127'—127-50 d!o. Anlrilie 1«78 , . l»7-!>5 10» üi, Anlel>en der Nlndt Oörz, , . — — —'— A»lel>e» d. Lwdtacnieinde Wien 10U 40 10740 Anleimn d, Ltadt^emeinde Wien (Silber oder Gold! . . , . 131-75 132 75 Prämien Aul. d. EwdtM, Wien 172-30 173 — Borsewii Anlelie», verluöl,, 5"/„ 100-50 101'— -!"/„ «rainer Landed Anlelien . —'— 97-U0 Oeld Ware Pfandbriefe (für 100 st.), N°dcr.llllg,öst. in50I,vl,4"/.,G. 124 — 125- dto, „ „ in 50 „ 4>//V« —— —'^ dto. ,, ,, in 50 „ 4"/„ 98-50 99-30 dtu. Präm. Tchldu, 3V,„l.Em. —-— - - ^ dto. dto. 3"/.., ll. Vm, 115-50 11N-25, «. üsterr,Lllndes.Hl,p,'Änst.4"/n 99U0 100-40 Oest, iinss.Vanl urrl, 4>,^"/„ . —— —' dto, dto. „ 4>V„ , - 100-— 100-8» dto. dtu. 5Njäl)r. ,, 4"/„ . . 100— 100-80 Sparcassr. l,ust.,30I. 5>/,"/<>vl. 101— — — Priorität« - Obligationen (für 100 st.). sseroinands Nordlmlin (im. 188,'. 99-70 10040 Orslerl. «ordwestbl»,» . . . 108-80 109- Swlltslialül....... 220— —'- Tiiddllln, 0. 3"/,,..... 152 80 15Ü80 dto. il 5"'„..... 128- -'— Unss. «aliz. Vn!,»..... 105 <>5 10«!>5 4"/„ Uüterlrniner V>'I,i,en . . 98-50 99- — Diverse Lose (per Itücl). Vudclpest Basilica (Domban) . 10— 10-25 üreditlosc 100 st...... 19« — 197- - Clan, llofr 40 st. CM. . . . 5775 5875 4'V„Donl,n Dampflch,i00st,CM, 140 — 14s>- Ofener «ose 40 st...... 00— — — Palffr, Lose 40 st, CM, , . . 59 - 59'75 No!!,e,i Nrenz, Oest.Wef. u,, 10 st. 18-40 19'40 ^luüien Uienz, Unss, Gef, »., 5 st, 1215 1250 Nndulvl, Lose l<» st..... 22-50 23'50 öalm Luse 40 st, CM. , . . 70-- - 72- — El, 0>e,wii Lose 40 st. CM. . 70-50 7150 WMdstein Luse 20 fl. CM. . . 495,0 5150 Windischssräh Lo!e 2» st, CM, . —'— —'— Gew, Sch.d, 3'/,,Pr^!n, Tchuldu. d, Vode!>erediwnstalt,I,C-m, . 19-— 1975 dto, dto, ll. Em. »889, . . 28— 31 — Uailmcher Lose...... 24 25 25-25 Geld Ware ßank'Actien (per Stiicl). Aüglo Oest, Van! 200 fl. 00"/,, E. 1574N 158-4» Äanlverein. Wiener, 100 fl. . 13575 13«?5> Äodcr. Ä»st.,Oest.,200st.T.4U°/„ 457 — 458- Crdt, Anst, f, Hand,»,O, u>0 fl, —-— - — d!o, dto. per Ultimo Ieptbr. 350-50 351 — Creoitbanl, Alll,. nnss., 2A» st, . 4Ü875 439-75 LeposiienuanI, All«., 200 st. . 232 — 233 — (5«cu»lpie Hes., NdrUsl,, 500 st, 729-—731— Giro n, Casfenv,. Wiener, 200sl, 274-- »75— Ht,PotIielb,.Ocst„2U0st.25"/nE. 87— 87-25 Länderbanl, Ocst,. 200 st. . .248-40 248-90 Oeslerr. uiMr, Aanl, «00 st, . 1M> 1005 Unionbaill 200 st...... 2«2'25 2«325 Veriehrölianl, All«,, 140 st. . 17450 1755,0 Ärlicn uc>n Eranapart-Ilnternehmunge» (per Hlnct), Albrecht Bayn 200 st. Silber . —'— ^'^ Äussiq TcPI. C-isenb, 3N0st. . . 1«38 1L48 Bö!»»!, Nordbah» 150 fl, . . 26250 21.'urdb, 1000 st, CM, 3035 3045 Lemu, Czeniuw, Iasst, Eiscnb,- (^esellschnft 200 st, T, . . , 27«-50 277-50 Llul,b, Oesl,, Trieft, 5>»0 fl. CM. 49»,— «9— Oesterr. Nordwestli, 200 st. S, , 227-50 228-. - d!u dto. (lit, I!) 200 st, S, 257-— 257-7» Prn« DnxerCisenb, I50st, T. . »2— 8210 Siebenlinlsser Eisenbahn, Erste —-— ——- Staatoeiseüdcchn 200 st. 2. . . 337— 837-50 Lübbal»! 200 st. 2..... 105-25,10Ü— Sübnurdd. Verb.-Ä. 200 sl. CM. 203— 205- Tramwm, «es.,Wr,,i70fl. U.W. 804— 305-50 dto, C-M, 1887,200st. . . . —— —'-- Geld Ware Tramwmi Ges,, NeneWr., Priu rü/its Vleüen 100 fl, . . . 9«— 975,0 U,!^, aaliz. Eisenb. 200 st. Silber 203 75 204-75 Uiig.Westb.(Raab (3raz)200st.S. 201-75 202-75 Wiener Loealbalinen Act. Ges. 7450 7« — Induslrie-AttitN (per Stück). Aausses., Allg. üst., 100 fl. . . 112-75 113-75 Essvdier Eisen^ nnd Stahl Ind. in Wien 100 fi..... ?0— 72 — Eisrnbahnw. Leih«,. Erste, 80 ss. 124 25 125-25 ..Clbenullil", Papierf. ». V. G. 5250 5450 Liesinner. Vraiierei 100 st. . . 110 — il2- - Monlan («esellsch., Oest. alpine 82-80 8l<-40 Prater Eisen I»d. («el, 200 st. >;u4- - <>!!8I>0 Saisso Tnrj. Itei»lol)le>! M!!!il", Papiers., 200 st. 20250 >0l- -. „2tet>reri!i.", Papiers, u. !U. lil. I5>45 » 157 — Trifailer Kohlenw. Ges. 70 st. <«8— i«9- Wasfens. G.,Oest,inWie!i,i00st. 25.4— 255— Wangon^eihanst,, All«., in Pest, «0 fl......... 444— 44«— Wr. VllNgeseNschasl 100 st. . . 133— 134— Wienerberaer Ziegel Aetien Ges. 312— 312- 50 Devisen. Amsterdam....... 1U3 50 103 t!5 Deutsche Plätze...... «142 61-55 London........ 125 20 125-«0 Pari« ........ 49-77^ 49 82'» St. Petersburg..... —-— —'— Valuten. Dneate»........ 594 59!» 20 ssrant<> Stiicte..... 99« 9-9? 2ilber........ —-— —-— Deutsche Reichübanlnoten . . Hause, den nteren Classen angehörig, wird für das hellste Schuljahr bei einer feinern Familie ,') Kost und Quartier genommen. Gute Behandlung und strenge Aufsicht garantiert. Auskunft in der Administr. (2dl6) 3—2 Billigst zu verkaufen: Dynamo-Maschine gebraucht, gut erhalten, Beleuchtungskrast J/U Lampen a 16 Kerzen, von Kremenezky. ii m*1 Co-in Wien gebaut, Nr. 480-950 R Per Mimite, sämmtliche dazu gehörenden übeparin?i' ^"B^rahte, zwei Bogenlampen, >er 1UU Glühlampen. (2809) 3—3 Edoardo Horak Handschuh- und Herren - Mode - Geschäft ------Triest, Via Sebaatiano 5. — Gegründet 1837. — Bei C- Karinger in Laiüacli i.zum Fürsten Milosch" sind Kegel-SchiebkugeEn *[>s makellosem Lignum sanctum - Holz in J .Gr°ßen, wie auch Kegeln zu den «»igsten Preisen stets vorrälhig. (1872)8-7 Ankauf und ^jefm,arken-Albums' einzelnen Marken ärteidpWederSOldierParlie> ^wünscht nur •*'ixre Emissionen. aufßfkiph?0 MaUliG ich alte B"efscliaften mit undI Siter,Marke vo™ Jahre 1850 bis 1870 KHn f f e fur dieselben 2 bis 50 11. das wiuit der Briefe. (2936) 5-1 Hochachtend KaiG8or8trvaSaeoNr> 5' Ga»thof .zum ^ataor von Oesterroich», I Stock Zimmer Nr. 5. Wiener Lose ä I Krone. 2ff> HflilWrSBÄZiBllIlE! 5 Haupttreffer a lOiOOOKrn Lose empileli]t: J. C. Mayer. Ich beehre mich, dem P. T. Publicum ergebenst anzuzeigen, dass ich ein i Friseur-Geschäft | SL in der Spitalgasse Nr. 9 ^S eröffnet habe. Um zahlreichen Zuspruch bittet ergebenst I hochachtungsvoll | (2861) 3~3 Iiau K^apims. Laibach, 7. Juli 1894. Sole, stil gerechte, starte und unflanlilicl Mllige Stühle aller Art nur aus imprägniertem massiven Holze offeriert die erste krainische Fabrik für gebogene Möbel des Josef Verbiè in Freudenthal m Post Franzdorf. (2907) 8—1 ftt. 4144. Oldic. C. kr. okrajno sodišèe v Metliki daje na znanje, da se je na prošnjo Marko Plešèevili dedièev v ^eleznikili \ (po pooblašèencu Francu Stajerju, c. kr. | notarju v Metliki) proti Tvetu Ste/inski- l jemu iz Vidošiè St.. 2 v izterjanje terjatve 210 gold, s pr. z odlokom z dne 2. ju-nija 1894, st. 4144, dovolila izvrsiina dražba na 2001 gold, cenjenega ne-premakljivega posestva vlož. St. 242, 24H, 244, 245, 240, 247, 858, 880 in 1144 kai. ohr>. Drasiè. Za to izvršitev odrejena .sta dva röka, na 2 7. j u 1 i j a in na 30. avgust.a 1894, vsakikrat ob 11. uri dopoldne, pri tem sodišèi s pristavkom, da se bode to posestvo pri prvem röku le za ali nad cenilno vrednostjo, pri drugem pa tudi pod 1o oddalo. l*ogoji, cenilni zapisnik in izpisek iz zemljiške knjige se morejo v na-vadnih uradnih urah pri tem sodisöi upogledati. C. kr. okrajno sodisèe v Metliki dne 2. junija 1894. (2905) 3—1 Nr. 903. Concurs - Edict über das Vermögen des Johann Ratz use, protokollierten Kaufmannes in Landstraß. Von dem kais. königl. Kreis- als Handelsgerichte in Rudolfswert ist über das gesammte wo immer befindliche bewegliche, dann über das in den Ländern, ill welchen die Concnrs-Ordnnng vom 25stm December 1868 gilt, gelegene unbewegliche Vermögen des Johann Rabuse, protokol-. lierten Kaufmannes in Landstraß, der kaufmännische Concurs eröffnet, zum Concurs - Commissar der k. k. Bezirksrichter Michael Novak mit dem Amtssitze ^ zu Landstraß und zum einstweiligen Masse-l Verwalter der k. k. Notar Alexander Hndo-l vernik von Landstraß bestimmt worden. ! Die Gläubiger werden aufgefordert, ! bei der zu diesem Eude auf den 20. Juli 1894, vormittags 9 Uhr, im Amtssitze des ! Concurs-Commissars augeordneten Tag-! fahrt, unter Beibringung der znr Beschei-l nigung ihrer Ansprüche dienlichen Belege, l über die Aestätignng des einstweilen be-l stellten oder über die Ernennung eines > anderen Masseverwalters uud eines Stell-' Vertreters desselben ihre Vorschläge zu erstatten und die Wahl eines Gläubiger-Ausschusses vorzunehmen. Zugleich werden alle diejenigen, welche gegen die gemeiu-schaftliche Concursmasse einen Anspruch als Concurs - Gläubiger erhebeu wolleu, aufgefordert, ihre Forderungen, selbst wenn ein Rechtsstreit darüber anhängig sein sollte, bis 1. September 1894 bei diesem Gerichte oder dem k. k. Bezirksgerichte Landstraß nach Vorschrift der Concurs - Ordnung zur Vermeiduug der ill derselben allgedrohten Rcchtsnachtheile zur Anmelduug und ill der auf deu 21. September 1894, vormittags 9 Uhr, vor dem Concnrs-Comml'ssär angeordneten Liquidierungs-Tagfahrt zur Liquidierlmg uud Rang-bestimmuug zu bringen. Den bei der allgemeinen Liquidie-rungs-Tagfahrt erscheinenden angemeldeten Gläubigern steht das Recht zu, durch freie Wahl an die Stelle des Masseverwalters, seines Stellvertreters nnd der Mitglieder des Glänbiger - Ansschnsses, welche bis dahin im Amte waren, andere Personen ihres Vertraueus endgiltig zn berufen. Die weiteren Veröffentlichungen im Lanfe des Concursverfahrens werden durch das Amtsblatt der «Laibacher Zeitung» erfolgen. K. k. Kreisgericht Nudolfswert am 7. Juli 1894.