PMiz vlitm viMM . l'vo lGkrA«ß»s ^rseköint tzvoeilzniiio», »aok»m»t (mit ^u»n«km» «I«r k^vlertsg«). Setiriwsttung t l o«. 2S70>. Verwaltung u. öuek6ruel«ok«i (7«l. 2024» ^«fibok. ^urölivv» uiie« 4. Manuskript« ««ntsn niokt '«tu»»»i«»t..». /^nieagsn fiüvkporto d«il«9«n. ?»IN»hW^, kW», VKDo^? 1V2S Ii>»«r>h>n- u. ^i^nn««»nt».^nn»i»m« i» »1ukHtd»v> u>. < (VOf'Kialtung!. v»»ug»pt«i»» ^l»i,oiON S2 vin, »u«t»ti«n 24 l>in. «iurvk l^o», monstl- SI vt». kW 仫 monatttot» SV vi», ^«staumm«' l SO unc! 2 »m. aridirrr KMila «S «»««^^«VW»«M»WW«SMSLN»»W»>WW Vitt! icher SiundsunI auf dem Wege der SanMonm Eine litticrtedung Mischen Baron Aloist und dem Jüurnc-listen Maurer nicht nach llSA. gefunkt. L o n d o n, 11. Ottdl^er. Die „? i IN s" ttlcldct ans Der l^litiichl.' 'ttundstinl lii.si und dein ^torrespondenten der „(5hicafll) Dai li) Tribüne", M a u r e r. wobei Bari'N Asoisi nttterredllN'Mx'ise ^llaqe gegen das ^^eligesieii de.? Vl^skerlnindl's Italien l^'^'gl'n-üsier fNrle. Sender in Rnstbn er.'n^'st ü.'ntlich die Weisung, dieses Interview mit 'e'nTi' tin'itasil'niichi'n Prl'Pal^a-ndat'eii'denz n!'s?t nach den ?^ereiuisi>en Staaten zn funken. «Seora von «Vriechen-lanb wartet da« Plebiszit ab "eine Riickkchr nach Athen erst nach dem Nonember aktnell. London, ?1. Oktober. Der „Tin, es" zufolge beabsichtigt iiig s^^eovq von l^^riech^'nland ?'eim''Swegs, 'chon jeltt nach ''ltben znrs^ckzilfeliren und lieinlssernilisu'ii deni "^rt'ingen der Monarchisten statlniqeln'n. '^lns^er ?^rage ist jedoch 'eine N>"icks.''sir nach der l^eendigton Volks« .ls'st!mmnnst. Selbstmardnepsuch eine^ bulgarischen Pittschiften. s o f i a. w Osti.cher. Die init der ge-uchtlichen Uutcrsiichnng öer Verschwörung de? Oliersten Velc^eu betraute' Offi.zierskom-inission bat ibre Arlx'it<'n beendet und das ^sviiebni'5 der Nntelsnchnnsi der Mili!är-ltaat')anivall'chakt in Sofili übergeben, die die ?l'i>ks!igescknift nl»n ausarbeitet. Wie bnl^e mitqeteil! n'ird, hat einer der ^'t^aupt-sfsinldiqcn, .sianptulann K i t o v, der Velinen über die l^Uenze nach Bulgarien gebracht bat. einen Cclbltinordnersuch li^'i-sangen. Cr ^u'rbrnch ein nnd schnitt sich unt den Scherben die Pulsadern auf. Der Selbst-'uordv^-such iniird^e aber bald entdeckt, so das; ^titon gerettet werden tonnte. Vennkktehende ??^ttmqsilen in England. London. tN. Otiober. Die ge^samte PtX'sse liält die Neliwablen iin Nol'ember für sickx'r benuvsteliend. Die ülonservativen l'l'rivrefbeu sich von ibnen triunivbale ?'r-?osge. ?.Vau uinünt an. dus, nnch die nicht-s^'uallstische Ovposition die Konservativen nicht stars besöinpfen wird. Man hofft, das; s'i? ^um 2"^. ??oven,bei- iiie internationale ?itl'atloii so weit steklärt sein wird, das; .^er nationalen ^^eai'.'rllng ein klarer und deutlicher?luftraq »ür ibre weitere Spaltung 'nitgegebeu wird. Sollte aber im Laufe des Oktober oder ?!0veinlvr irgeud etwas Ent« 'cht'iden^<'s gescheben, N'as die Negierung ^winaen würde, sehr scharfe Mastuabtnen '»fort zn ergreisen, so wird luan wahrschein-li^b die ^eqieruna sofort ans eine nationale uinstellen nnd oppositionelle ^lbgeord^« Note mljnelMen. Ztallenifche Offmflve gegea ZentrcU-AbeWiev Schwieriges Borgehen dor Jtaiteim w Ogad« Londl>n, 1»1. Oktober. Aus dem italienischen Ha«ptq«artter in Asmara wird gemeldet: Die italie«ische Nordarmee er»artet mit Tpann««g den Ve« sehl des lseneralstabes z«n Vormarsch ge. gen Tüden. In der neue« Operationsbafis sind italienischerseits riesige Mengen an Kriegsmaterial, Fahrzeugen usw. zusammengezogen worden. Die «traß^ und We-ge «erden im Eiltempo repariert. Bis diese Vorbereitungen beendigt find, beginnt dann der Vormarsch gegen Takazze. Damit wäre die Aweite Pi^se der ivperatiomn, deren Ziel Zentroladesiinien ist, eingeleitet. Addis Abeba, 11. Oktober. In den letzte« zwei Togen sind «Mlheure Menge« o« Voi^ ui^ Munition in dir abessinischen Hauptstadt eingetroffen. Londoil, 11. Oktober. Wie aus Diredaua berichtet »irb, bereitet den in Oßaden unter dem lkommoudo des Venerols vroziani vorriiDende« Italienern der Vaffermangel gr«jje Tchwiorlgkeite«. Es ist zu erwarten, daß sich in jenem Räume eine gros^ Schlacht entwick^ wirb. England und Deutschland verhandeln tiber Sefiemtch L o nd o n. dl. Oktober. Der StandplnM. den Oester reich unid Un-Harn in Genf eiidgeiro-inmen halben, hat i» 'England jchürfften Widerspruch ausA>^li>it. In enMchen RegierungÄrersen l'efii rchtet inan, Dontschktnt). welches an die Sat« zungen des VAkerbundcs nicht ffebun>dl!n ist. sich an t>en Sanktionen gegen Italien nicht betei'ligen Mrde. Deutschland wür^ ^v«hr» schetnlich versuchen, so vi«»! a^ mö-fflich nach Italien zsii verlianslm. Um Deutschland zu gSVinnen, plant man in England die l^l^e-Währung einer grSlf^n Anleihe, die dei, eventuellen Ausfall retiert wird. Nachdem das Blatt die Ansicht ausspricht, das, man in Ungarn nicht die pessi-nristilsc!^ Anffassnns^ te^le, dasz «sich de? ^ieg auf Enropa ausdehnen ki?>nnte, polemisiert es gegen die Ansicht, dast Ungarn bnt Biilter bund mit Antipathien t>etrachte und feine Tätigkeit gering einschätze Das sei eine bös. willige Unterstellung. „Mir kennen die Schwächen des Vblker-bundes", heistt es weiter, „aber wir iiber-sehen auch die grossen Möslichkeiten ni«d lii^erer gere-j) ten Sac^ bislier so gros;« Dienste erwiesen hat. Ungarn kann und wivd sich dem gcogen italienischen BM gegentvber nie undankbar zeigen. Es hat sich ii, Genf genau so verl>^l-ten, wie man dies von einem ritterlichen Volf, das die ^^eiligkeit des gvtlebeiien Wor-te.? zu Wten iveiß. ei'worten ^n4e. Durch die Tatsache, daß NAlkerbimdSsanktionen ae-gen Italien beschlossen wurden, liat sich altung Ungariis festzulegen, dnrch welch? einers<»it? die Verpfkichtiingen i^gen-über dem Bl^lkerbun«d, «nckerei^itS die ^reundschaftspfsicht gegenMer Italien erstellt werden. Die itngarische Negiertmg nnißte in Genf auch die ^oii1s a!lf die dazugehörige Oktave des (^rundton>5 abgestiuimt find. Nach «.'inew ?kest^^ug durch das alte Städtchen wird eine ^ldniesse mit anschließe,ider t^lorkenweihe stattfind<'n. An^ Nachmittag sollen dann zum ersten Male di^ .?>avdn-^locken ihre eherne Spracl^e ertöne'^ lassen. Volkn« SiandpunN zur SanNionssrage Warschau, U. Oktober. Die Ansichten in Polen slber die Wirkung der Sanktionen g^'gen Italien sind geteilt. Das Negiertmgsorgan „Polska Zbrvjna" äus;ert Zweifel über die Möglichkeit von solidarischen Sanktionslnastnahmen aller Völ-kerbnnduntglieder. Das Blatt weist daraus hin. das; eine M'solution der Bölikerbunid-versaniuüung vom 4. Oktober 1921 existiert, welche die Anwendung des Artikels 16 be« trifft uud die lediglich die Anwendung eines ökononnschen Druckes empfiehlt. Schon im Jahre 19?? hal>e Oesterreich den Vorbehalt gemacht, das? die wirtschaftliche Lage deS Landes eS.ihni nicht ern,Kglich<, an Sanktionen teilzunehmen. Hitzweve in Bulgori««. S o f i a, 10. Oktober. In V,llgarien lvnrde seit K0 Jahren im Oktober keine so hohe Temperatur verzeichnet wie gestern. Das Thermometer zeigte tagsüber eine Temperatur von 35 Celsius. Dimensionen ammhm. A2 Wohnhäuser und zahlreich<' Ställe wurden eingeäschert. Drei ^rfonen erlitten schwere Brandwunden, zahl reiches Vieh kam in den ?^lammen um. Tragische Neise im Papierboot. Ei,i 21iähriger jlmger englischer Kaufmann in Liverpool hatte sich selbst ein Papierboot gebaut. ZwAlf Lagen T^ten und braunes Packpapier waren übereinander geschichtet, das Ganze mit Latten und Draht versteift und dann dreiifach mit Farbe überstrichen. Diesem immerhin etwas gebrechli-chen Fahrzeug hatte sich der junge Mann auf dem Mersey, einem Fluß in der Mhe von Liverpool, anvertraut. Ob er in die irische See hinunterfahren wölkte, weiß man nicht. Er kam nicht so weit. Das Boot weich« te auf und or ertrank. Riesenbrond in RumLn-ien. B u k a r e st, W. Oktober. In der Ortschaft Kraidarol bei Satuma-re, brach gestern «n Brand auS, der vtßjtge Zü ri ch. IS. Oltvber. Deuift«: Veograö 7, Paris S0.Ab, London 13.0b7ki. Nswyovk »07.ISb, MMlNld SV, Pvag 1S.74, Wen 5)7.M, Berlin ISS^Vb. LMljana, IL. Oktober. — D e » t s e n: Berliin 17VS.08—17S0.9V, Zürich 14S4.SS-1431.29, Lonido« Ll8.9b—St«, Newtzork Scheck 4Z83.K8-^4.S9, Paris SS8.lS-298.S2, Prag 1«1.S»-1S8.44, Tviest gbv.S9 356.47, ksterr. Schilling (Pik^trlearing) S.ÜV'^S«. Schlamm verwandelt sich in Gold. Seit Iahren stl)«hnten die Einwohner ui«»li rer kleiner Ortschaften am Veleir-eer S^e in Ungarn iiber die fortschreitende Verschlain-muug der Teeufer. Seit kurzein aber li.'ln sie unid reikvn sich vergnügt die >>änd.'. Der Schlainin ist nämlich für sie plötzlich cm wertiioller Erportartikol geivoi^den. Es lnt sich her<,nsgestellt, das? der llsers^'lamni dieses Sees stark farbstoffhaltig vkt, mm wird der kostbar«« Schlamm mit riesigen Bagger^l gethoben. in Waggons verladen »md anssie» ^Wrt. Äe Anivohrn'r der User sren<^,i si s? einerseits. daß endlich einmal der i'ibll' Schlamm verschwindet^ zn>eitens machen ein ansae^eichnetes GesMit dabei. «oboter sortiert Vriese. In dem Postamt in Brighto,l an d?r en,^-listen Äüdknste ist ein Noboter ansgestellt. der Br^e sortiert. Die Mas.1nne kann in der Stnnde ?4.0 k^cher für libO verschiedene ^^^stimmungs« orte ei?rfortie?en. Vkandinavische Nunen in Mexiko. Der mexikanische Archäologe ^harlos Lascourian Zulueta l>it auk dem Ber^e Ei>-fre de Perote nahe bei Ialapa einen 5l!'in gefunden, aus dem ungefähr lU00 skandi' navische ^l^innen eingegraben sind. Er ichl'eftt daraus, daß vor sechs- bio siebentausend Ialhren eine Eiinvanderung de,- nordischen Raffe nach Mexiko stattgef,lnden liaben müsse i. Erdbeben in Van;af«ka. In der veraan-oenen Nacht wurde in Bansaluka ein starkecs Erdbeben, begleitet von unterirdischen, (^^rol len verzeichnet. Der BrbaS lchänmte im Mo-ment des Erdstoßes sehr stark anf. In der Nähe von Banjalnka sind in diesem Zuisazn-uienhange einige neue heisre Schwefel.uellen entstanden. Fachleute sind für das interes sante geologische Phünomen interessiert worden. ,RmMk>rer Aeit»ns" Nmm»« AK. ZamStag, den 12, ONvKsr 1VN>. Gankttonen in Genf genehmigt Dramatischer Verlauf der Dvikerbundverfammlung / Auch Laval neben Sben für Gaoittonm / SU> famof^ Antrag Baron Alolfls / Die Klelm Entente für «anMouen Geulf, M Ottober. vormittags »mnde die Plenavfitzimg ^ Bölterbundes fortgesetzt, ^rschte bereits für die gestrig Sitzmig, in der sich der i^sterreichische und der ungarische De-iegicrte gegen die Anwendung vcm Sanktionen ^»gen Italien ausgesprochen hatten, den^bnr lpMes Intereffe, so wuchs dasselbe noch mehr im .Hinblick auf den Sitzungsverlaus von heute, in welchem wichtige Erklärungen der führenden Äaatsmänner erwarbt wurt>on. Präsident Dr. Beves erteilte zu V«-ginn dem italienischen Bertrvter Barsn Aloisi tws Wort, der zu einer lange» !»!ede ausholte. Der italienische Delegierte iibte schärfste Aritik am Borgeln l»es BN-kerbnnbrates, insbesondei» aber an der Tatsache, dah die italienischen, gegen Abessinien vorgebrachten Beschwerden und Anllagen nicht die erforderliche Beriicksichtigung ge. fnnden hatten. Seit dem 3. Oktober sei er - der .Redner —. nicht in die Lage versetzt worden, den italienischen Standpunkt i» .binblick aus den Konflikt mit Abesfinien darzulegen. Währcnd der Völkerbund für die BerhaMttngen um den Einbruch der Ja. paner in die Mandschurei volle 17 Monate brauchte und wiihrend der Krieg zwis^n Bolivien und Paraguay im Gran Chaco fast Mki Jahre dauerte, wolle man den ita» lo-abessillischen Konflikt in einem Monate lösen. ?snf diese Weise sei Mcssinien der Grvnd für ein aggresives Borgehen gegen Iti?lien geliefert worden. Grosjbritannien _ fuhr Baron Aloisi fort - habe sowohl die itelienischen als onch di? eigenen Interessen in Abesfinien mit dein Vertrag von IKN erwiesen, als Abessinien Mitglied des Völkerbundes geworden irar. Daraus gehe hervor, daft man die italienisch?« ^nt^ressen in Abeffinien auch vom Standpunkt des Genser Paktes nicht in Abrede gestellt hat. Redlter beantroate schliesslich^ man möge Porgehen des Völferbmides mit der nunmehr entstandenen Lage in Einklzng bringen. Italien miisse sein Recht znerkannt werden. Nnn erhob sich Präfident Dr. Benez mit der nachstehenden Erklärung: „To fich ausser Oesterreich. Ungarn und der Schweiz kein einziger Staat gegen die Anwendung von Sanktionen ausgesprochen hat, erkläre ich. das; der Völkerbund die ??W»ch?hche M dmch l?chiWlMii de« GanktionSbeschlub zwar a«. geMoßen, sie Vn« aber w Wr Durchfüh-rung desselben mit Rücksicht aus ihre ge» fahrdet« NeutralitSt nicht «it. mir?e>. Der Gowjetbelegierte Potemkin er. klärte, es sei die Pslicht aler «Slßer. bunduAglie^, gegen Itatie« Sanktionen in Anwendung zu bringen. Der Vertreter von Haztl spieach sich ge« gen die Vernichtung ei^ schwarzen Volles ans, während der mexikanische Delegierte Vo m e z, mit dem die Rednerlifte des Vormittags erschöpst war, in seiner Rede er. klärte, der Völkerbund dürse unter keinen Umständen die durch den Krieg in Ostafrika ersolgten territorialen V»rS»derm»gen an. erkenne«. Genf, 1O. Oktober. In Fortsetzung der VovmittagSsitzung erklärte Präsident Dr. BeneK um 17 Uhr, das Präsidium habe einige Anträge beMg-lich der Zusammenschung des Älnkiions-komit^S geprirft. Der italienische Vertreter mi^ldete seine Borbehalte an unÄ erklärte, an dieser Verhandlung nich! teilnehmen zu wollen. Dr. BcneR berichtete sodann über die weitere Prozedur der Bildung eines Lank-tionsk^mitees. welches weder Organ dc>? Rates noch der Versammlung wäre, son^ ^ern als Repräsentant der Mitgliedcrvi?v samnrlung zwecks Anwl'ndung des Art. 1'". aufzufassen Mre. Die Vertreter Chiles utrd Benezu«'-. las erklärten, sich mit dem Sanktionsbe-scblusse zufriedengestellt zu selien. Der jugoslawische Vertreter, Gesandt«-! Dr. BoLidar Pnrie erklärte unter Spannung im Namen der Staaten der Kleinen Vntente, seine Staatengruppe lMte die unbedingte Treue dem Genfer Pakt. Der griechische Aufzenminister Maxi-ui o s erhob sich im Namen der Staaten de^ Balkanbundes mit der VrNärung, diese Staaten seien bereit, in vollem Umsange ihre aus den Bestimmungen des Paktes hervorgehenden Verpslichtungen zu erfüllen. Für die Durchsiihrung von Sanktionen sprachen sich serner Ecuador, Peru und Uruguay aus. Der italienische Delegierte Baron Aloisi betrat nun die Tribüne und sorderte denAusjchluft Abessiniens aus dem Völkerbund. Ueber Abessinien miige ein Mandat verhängt werden. Als letzt?r Redner eriwb sich der abeffi. Nische Delegierte Tekle Havariate mit Worten des Dankes dafiir, daf; sich die Gen. ser Institution sllr Abessinien eingesetzt habe. Schweigend nahm sodann die Persammlung eine Resolution an, die sich nach Feststellung des Sachverhaltes mit der .Koordinierung der Bestimmungen besaht. Borge- sehen ist die VildMtg eines Soordi»«. ttonskomitses, i« wekchm jeder Staat je einen Vret^r zu entsenden hätte. London, 10, Ottober. Dem „Daily Telegraph" zufolge habe« sich die englischen und die sranzöfi-schen Delegiarten bereits über die Aor« und das Ausmaß der gegen Italien anzuwendenden Sanktionen geeinigt. Der sranzö-sisch.e«glische Borschlag, der dem Koordina-tionsausschub unterbreitet werden würde, enthält die nachstehend« Punkte: 1. Absolu-teS Verbot jeder Kreditgewährung an Italien, 2. Vihrt einen Ueberblick !l,er .Harrar, ^as mit O.tAX» Einwohnern t>ic nieit^rösite Ztadt Messi^. lienS ist. llTcherl-Bilder- Altechw wi»d»r Slegtr Amsterdam, 10. Oktober. Die dritte Partie zwischen den Schach meistern Dr. Aljechin und Dr. Euwe um die Weltmeisterschaft endete wieder niit einem Siege für 'den ersteren, während die zweite oor einigen Tagen gespielte Partie bekanntlich dem letzteren den Sieg brachte. Das Verl)ältnis zwischen den beiden tadoren ist demnach 2:1. Gegen-Offensive der Abeffinier? M ---»----- Gle englische Blätter berichten, haben die abessinischen „Todeslegionen" einen (^'leg.'n-stof; nach Jtalienijäi-Eryträa unteruonllnen und die Stadt Addi .^^"aie, die .«^tilometer innerhalb Eryträa liegt, erobert unl> ^ie Eingeborenenl'cvölk^'rung gegen Italien aufgewiegelt. Weitere 4M') Aln'ssinier sollen gegen den Willen des .^taisers einen Umge hungsmarscl) nach A5rlgat nnternommen liabl'^^l und die rückwärtigen Vertundungr r der Italieuer bedrol)en. M-cherl-M^ ^nmStaq. 1?. IftSb. ,M»riblwir ^unff^ M««Mer GlichllllllijjistilllcklNMlllihie Die Republik sang- und klanglos erwürgt / KondyltS ist pro» visorischer Diktator / Ein unblutiger Umswrz ?kthen, M. Oktober. Die Ynischeidunk i^ber t»ie griechlsche (-.ia'its-onn lft nunmei»! i?n Wege eines unblutigen Umsturzes als t^ilge des Drängens der monarchistischen Kreise gefallen. Me amtlich gemeldet wird, haben die militäri« schen monarchistische«, jkreise an den Mini-stcrprnsidcnten Tsaldaris die Forderung gerichtet, dem Kijiniq sofort die Rückkehr nach (^^rikchenlk'nd zu ermöglichen und die Mo« nalchie .?n prokltMieren. Ter Ministerrat trat auf Grund dieser Initiative .^u einer Sitzung zusammen und bcsfs lo^' diz Domission des Gesamtkabinetts. Der Filhrer der Monarchis^n, General K?) ndylis, löste die Regierung TsaldariS nb, sv sofort die nachw.'hendc Neqic'-v!!i'i l'ildete: ^.'.riisidillüi und ^iilalizeil: t^jeiieral K"»,!-t) l i Aeußercs' Theotokis, Itincre?: s P i u li S, !.ni<'si: s^oiil'rnl P a y n ss o s, K'(nin<': Adnnral Tuslnanis, Luftfahrt: Nikolai dis, 7>!lstiz: Innopulos, kehr: M n ii r o nr i ch a I i?, ''lskorbliu- ^Noros, Unterricht: Turko n> n s i li ?. <'rfl'sqt«' alich dic» Ernennung n'.'ner NnterstnntH'elretlire und sälntlicher '^'roviiizsionnerneuri'. ?l t si e n, W. Oktober. 'K'uc ^?l'u'l lxnneist bev'lts in .s)rl"' .^iliinilmen'etninq, sie die Kammer fn'i'cklerl'n gedenkt. ?llle Minister 'N>^ ?!ns'!inil'r liilössesprechen royalistiscki?r Pi^vleien. ?!>' rek^'ntieren sich aus d<'r nufser-'tl'n '''isechten, nu? der PolfSpartei, den rci-dlkilen ?'!itilinalisten und den l^rnppen der l^'eü^Viis' un'd Mctaxa?. D^e ii-us Reqserung besMost in ihrer er'?«'« d?if? si? v0r dem P^it IN izf'?lnehmen. AnS Griinden l»er Wierde i'k'er s^''ie«k^nland auch der '?5s.iq?f;mas^nttand verböngt. Tie lsreiiynss'.' sind si'ir die l?riech!sche ^enentlick'seit mit einer (^escknvindiqkeit i^e« kr^innien, die uls sn'chst<.' Neberraschunfl bt'.ast treten zu lassen. Die N-.'s'Ieruidg w?rd nach erfolgter VolkSabstinnnung an? .^. November Mrl'icltreten. worauf die !^>nlner eine ."eue !li«ffierung l'i'lden wird. A t h e n, 19. Okto>iier. Die siiMilg der griaHis6)en NatliZnaloer-s5ntri'l-stullsi fest, das; d r Mechaliisnuis der fer Sanktioilcu geg<'n Italien iin '.'tutollen sei. Das Unre.'ht, welcl)lkerbund h^^be ein derartiges Äorgühen gegt'niib^'r keinenl einzigen Staat? angewen« det, obzlvar >nan bedenklichere Fälle als den Konflikt in Ostafrika zli beili-airdeln '>»^te. Was in l^enf erfolgt sei. werde in der internationalen l^eschickite mit sch^var^en Letterl: vere>n>igt sein, Italien werde das nie-ttials vergessen ki^nnen. Italien u>artc ru^'ig die Sanktionen ab es sei aitf alles oorbe-reitet. ')llle Verantwortung für die Mrkung falle jedoch auf diejenigen, die sich zur Durch führuilg herbeilassen ivürden. In den aintlichen Kommentaren wird inS besondere England heftig angegriffen, aber auch die anderen Staaten^ die sich Druck des AntifaschiSlnus ergeben hätte«. Der e>n» zige lichte Punkt seien die Erklärungen Oesterreiä)s und Ungarns geu^vsen. Es sei zu bedmlern. daß sich iNertreter a?l>derer Staaten diesen ErkiÄru»dA.'n nicht angel-Hlos« sen haben, obzwar sie größere Kräfte Erstellen als die beidell kleinen Donaustaatell. In Politis6)en .^Neisen ernxirtet uian, das; der grosse saschisti^ Rat morgen oder am Samst^ag die Genfer Bsschlüss? mit dem Anstritt aus dem Mlkerbnnd beantlvorten iverde. Der deiltsche Wahlsieg im ^^ielnelgebiet D x Deutschen erhalten im neuen 2^. al!7 iütancr zusammen K Mandate. -.,Tulttr!ph Deutschlands im Memvlgebiet". schreibt die englische Presse. ^ o w n o. 10. Oktol^er. Anltlich wird g<'ineld<'l: Die deutsche ^^'n-heitsliste erraiui '^ihe im ll-^'nen in"?:»''!' ländischen ^^andko^i. Die litauischen Parteien werden init l) Vertretern in den Landtag einzi^'hen. M e Nl e l, 10. Oktob«'?. Die (^inh-eitslisie erhielt bestinlntt Min während fiir das 2-1. Mandat daZ '^?a!)leraebnis el-s^ errechnet n>erden n?!lß. T^er n"ue mentesliindückx' Landtag tritt Ili Tag? nsich der Wahl ailf l^rulid eine«? ?'<-des s^ounerneurs des MeinelgebictS i^nsamlnen. L o n d o n. 10. Oktober. Die englische Presse hat im vorhii^ein ni't t'ine»n iilierwältigeliden Siege der Dentichen inl Mentelgel'iet gevechmt. Der „D a i l »1 (5 r v r e betont die U<^berlegenlx'it de? dent'''l''en Was''s'iege?. n?ährend die „D a i« l ?.1> a I l" von einen, n<1ien deutsch^'« ?^rinmhh spricht. Die ,.T ' m e s" l>enterkt, d!.' '^ent'rhen h'itjen lroh den nngehe'ivn S:bln>'evink<'ilen> die i^hnen Litait-n bereitete, gvsisg^. Sm Bombenflugzeug Wer Abua Ein Teilnelsmer schildert den ersten italienischen Fluganqriff in Abesslnien / Ein Schauer von Fliegerpfeilen regnet auf Karawanen In der Mailänder „Corriere della Sera" »eri^sfentlicht der Iollrnalist Alessandro P >?-v o l i n i einen in verschiedener .^'linsicht interessanten Bericht von den Erlebmssen der italienischen Flieger beim ersten ^lug über Adua. . „Den ganzeil Tag vor dem Fliegerangriff hindurch waren Vorbercitullgen getroffen worden. Die Flieger legten die Boinben zu-recht, die Offiziere studierten die Karten und die Schreibnkaschinen-Neglenlents, die vers6)iedenen (^jeschwader-.^ioinnlandanten nahulen Rapporte entgegen Unter diesen be-sind<'t sich der K'apitän gras C t a n o, der Schwiegersohn Mussolinis. Seine Staffel, die 15)., hat den Namen „La DiSPerata" (die '^verzweifelte) anaeno,nln?u. Aus feiner drei-lnotorigen Maschilie ist daS Sinllbild eine? schn'ar^en Flainme angebracht. Die Schwe» sternstassel, die 14., wird von Kapitän Forti gesiihrt, zu ihr gehören vor allem Bruuo llnd Pittorio M u ss o l i n i, die Si^hno des Duce. Ihrerata" lodert iiber dem tosenden Adua. Zehn unbeschreibliche Minuten, bis unser Gesckiwader wieder kehrt macht, vergeblich verfolgt von den Maschinengewehren imd den üi^tterien von Adua. Und von diesem Augenblick an lebt in unseren Fliegerherzen nicht melir die ferne Erinnerung italienischen Heldentums, dem mit Unverstand und Verrat gedankt wurde, sondern der eben erlebte Stolz auf diesen Morgen, wo unser Volk in Waffen den ersten Schritt der Rache ge-tall hat. Ulrsere zur Hälfte erleichterten Mafchine,i fliegen weiter nach Lldrigat, wobei sie wich-tige Anfkliärungsarbeit leisten. Da sind abes-simsche .Earawaneil, aus denen auf uns geschossen lvird. Wir antworten mit einem Schalter von Fliegerp seilen. Die Gege,ü> hier ist ziemlich dicht besiedelt, aber man braucht scharfe Gläser, um die Einzelheiten zu uutersclieiden. Der Funker überlnittelt den V<^sehl l^leazzo Cianos, daß »vir die gesamte tödliche Laibung cckwerfen. Weiße «n weibilcher FaNr In Wien erregt augenblicklich eine junge ^n^rin größte? Mfsehen, die sich auf einer großen Varieleebühne als Aakir produziert. ans Unwahrscheinliche grenzenden Lei-stungm der iildlschen Fakire lMben schon oft genug die Welt in Erstaunen g^etzt, aber stets hat es sich bis jetzt dabei um Männn.-gehandelt, die durch jahrelange härteste Mke-se ihren Körper bis zur völligen Uitempfmd-lichkeit stählten und ai?f eine bis heute vielfach iwch nngeklärte Weise sogenannte „Wuuder" vollbringen, .dier stand nun zum erstenmale eine verhältirismäßig kleine und zarte Frau auf den Nrettern, mit einem freundlich lächelndenl (Besicht, daS von einem Urlvald schwarzer.'haare ulnrahmt mar. Mit einer Verblüffung ohnegleiclxn sahen Äie Zuschalicr, wie dies? junge ^ran imn?er mit deinselben gleickMÄtig kin-dlichen Lächeln c?in gefährliche? Krokodil herumschleppte oder sich eine schlang.' uiu die 'Zrnit wand, lvie s!<^' sich kleine Dolche durch Arme und Peine uild >^^ls stach, ohne auch nur eine M'.ene zu verzichen. Dann stieg der junge weibliche Fakir mit bloßen ^-nßcn ai>s schars geschliffenen Zäbeln tt>itl>er und bewies dann noch ihre suggestiven Fähigkeiten, indem sie solvohl bösartige ttrotodile wie auch Kaninchen, Mhuer usw. durch ihren Blick und seit« saine streichende Beioegiungen in völlig leblose', leichenstarre Gegenstände vera>andc'lte. Am Schluß ließ sich der weibliche Fakir nol.^r ihrer zahlrv'i6)en männlichen Kolleizen Kb^'ndig eingraben, blieb sechs bis acht B^iilut'.'n in der (krde eingeschart, uul dann, lr^nn auch zunächst ein uienig beilolnlnell, deni Gralie wi.'der zu entsteigen. Wer lvoiß, ntit welcher gr-.'nzelllosen Ajlese die indijcher-ln^nschlichen Eigenschasten erziehen, der niusz um'so mehr diese julige Inderin b^'ivundern die das gleiche Ziel erreichte. Sefpenftifche Slrenenslgnale ln Vailis Die Pariser, namentlick im 7., Iti und 17. Arrondissement, werden nach ihrer ei. genen Aussage allmächtlich durch geheimnisvolle Sirenensignale an? dein S^lunimer aufgeweckt. Stadtverwaltung und Negieri'ng glauben die Sache itoch nicht recht und spre chen amtlich nut spöttischen: Unter!on von der ..Gespenstersirene". Immerhin unterstellen sie danlit. daß viele .s^nnderte. die sich kla» t^sühreild an die anUlichen Stellen gewoi'dt haben, eilt i-eichlicheS Maß an Mantasie auf bringen. In den V^schN'erden wird behanp-tet, daß tatsächlich Tirenensignale lant ge« nug, uln Tote auszuwecken, tägl'ch zwischen fiinf nnd sechs Uhr morgens durch die genannten Pariser Bezirke tönen lieber die Art der Geräuschs liegen verschiedene Aussagen vor. Bon der einen Seite 'Verden sie als ein lautes ^ebriUI gekenn zeickinet, andere sind der ^Vleinnng, daS Signal ähnele mehr einem Geheul oder einein lauten Brausen. Man hat auch gesagt, es klänge, als wenn hundert Feuerspriken Plötz lich ihre Wasserstrahlen herausschleudern. Wieder andere wollen einen Lärni gehört ha Ken, als ob tausend ivild gewordene .^nnde bellten. Musikalisch besonders ö'mpsindliche hingogen meinen, es sei ein Mißklang. als ob zwei Konf^rtkapellen dl«rcheinander spielten. Vorläufig ist noch keine .Aarheit geschaffen worden darüber, ivaS nnn wirklich los ist nnd ob überhailpt etwas los ist. l^s wäre denkbar, daß dix. Gerüus6>e mit den Lust-verteidiaungsübungeil zusamlnenhanften, die seit eämgen Tagen iu der Ile de Franee, in Lothringen ulid in der Champagne abgehalten werden. Das Lustniinisterium be« streitet allerdings, daß sie die Ursache seil» likmteln. Es Mvden sehi^ we«ig Attgteuge ,MariAo-ver Zeitung" Nummer AL. ZamStag, d«n IS. Oktober 193S. dabei verwandt und diese verursachten keinerlei aus;erc?e«öhnliche O^räusc!^. In der Polizeipräftktur lehnt man Wenfalls phantastische Deutung ab. Wahrscheirüich rührte der Lärm von Schleppern ol^r Ei-^ senbahnzügen, vielleicht sogar von — verliebten KÄern her! i. Der Warschauer Erzbifthof in Sarajevo. (5rzbischof Dr. .Ä'arl Radowski von Warschau ist als Gast des Erzbischofs Dr. 6 a r i c in Sarajevo eingetroffen. i. Eiue Stefan Radie-Kapelle bei Gamobor. Äm 20. d. findet in Gradna bei Samoöor dlc Einweihung einer St. Antomus-.<^alpellc statt, die Stefan Radio und sewem Gedenken qeiuciht ist. Die Kapelle wurde von Bau ern, Mmlnern und Frauen, Jung und ?llt, m freiwilliger Schwerarbsit errichtet. i. 4Njährig«s Jubllmun des ZaAkeber Na« tionaltheatergebäudes. Am 14. Oktober sind es "Isl ^^ahre, seitdem das neue herrliche Ge-böude des .^troatischen Nationaltheaters errichtet wurde. i. Verteuerung des WeitzbroteS in Zagreb. ?ie Zassreber Bäcker haben den Preis für Weischrot »lon Din auf Din 4.— erhöhl. i. Ein neues Blatt in drei Sprachen. Am l1. d. lvgann in Osijc^ ein neues Blatt, be-titelt „Äoöo^dna St-ampa", in kroatischer, tieutscher nnd ungarisch^ Sprache zu erscheinen^ lu Einer der ältesten Geistlichen von Krain gestorben. Im Sanatorium .,Leoni-unl" in L^jltbljana ist nach längeroni Leiden djeistli6icn in der Diözese Ljub-liana und erreichte ein ?slter von 01 Jahren. lu. Ein Hochstapler ersten Ranges ist der .^.'jjährige Nikola e g o t a aus .<^roatisch-.^tüstenland, der von der Pl'lizei verschiedener Ltädt nicht definitiv festgesetzt ist, bewilligt. Um die A'ngelegen-hcit nicht noch mehr zu verzögern, wurden die Arbeiten dieser Tage kerewZ in Angriff genommen. 'Die schonen .'herbsttagc' lverden möglichst auSgenicht, sodasz der NoWau kiis zum Wmter fertiggestellt sein wi-rd. Es handelt sich hier um die Verlängerung des rückwärtigen, i». h. gegen die Gleise hin gelegenen ebenerdigen (^bäudes des Hauptbahnhofes, sodas; dasselbe die gleiche Länge aufweisen wird wie der vordere Trakt, das eigentliche Aufnahmsgebäude. In Aussicht genommen war i)ie Verlängerung beider Objekte bis fast zum neuen, von der Stadtgemeinde im Vorfahr fertiggestellten ZollHosdgebäude, doch mus;te der Plan aus (Geldmangel vorläufig fallen gelassen weri»en. Gleichzeitig mit dsm vorderen Trakt wird auch der Bahnsteig ge^ gen Norden verlänqert, u. z'w. nicht mir in der Länge des Obiektcö, dem er entlangläuft, sondern bis zum Perron des Zoll-postgcbäude', sodaß beide Bahnsteige ein (Ganzes bilden werden. Ursprünglich trug man sich auch mit dem <^edan?en. den ,^wi- schliesjlich so weit, daß er jetzt seine Gemälde mit dem rechten Fu^ malt. Eine Probe seines .EönnenS gab er jetzt vor Journalisten und anderen geladenen Gästen. In kaum zehn Minuten war ein schönes Landschaftsbild lm Aquarell fertig, dem in der gleiten Zeit ein anderes folgte. .Nein malt N7it dem Fuß auch in Oel. Der Invalide l,cabsichtigt, demnächst in Ljubljana eine Ausstellung seiner Werke zu arrangieren. schenraum zwischen den berdm Gebäuden zu überdachen, doch mußte davon Abstand genommen werden. Aber nicht nur das Stationsgebäude, auch das Gütermagazin jenseits der Gleise wird entsprechend verlängert n>erden, um die Räume für die gleichzeitige Güterabfertigung seitens der jugoflawiscZ^n und der österreichischen Organe zu schaffen. Die Stadtgemeinde erklärte sich damit e'n verstanden, einen Teil der Baukosten zu tra^ gen, sie verlangt jadoch entsprechende Zu:vcl-sungen aus dem staatlichen PflaftHrfond. Die Perhandlungen sind noch nicht abgeschlossen, dürften jedoch zu einem günstige« Ablchluß führen. Sollte dem Verlangen der G'emsin-» de stattgegeben werden, dann ist mit der Durchfithrung des gesamten Bauprogramlns zu reckMn, widrigenfalls dürfte jedoch nur ein Teil der Arbeiten vorgenoinmen werden. In>eck des Grenzbahnhofes ist dis gleich-zeitige Abfertigung der .1^ei-s'^nden, des Gepäcks und der Frachtgüter durch beiderseitige Bahn-, Polizei- und Zollorgane, wodurch eine Vereinfachung und Be sZ)lounigung der Amtshandlung erzielt wird Die aus den, Ausland kommenden Reifenden werden sich gleichzeitig den jugoflaw'schen und den österreichischen Polizeiorganen aus. weilen müssen, während bei der Zollrevi-sion beiderseitige Beamte zugegen sein 'Vörden. Aehnlich verhält eS fich bei der Gtiterabfer-tiigung, sodaß eine bedeutende Verkürzung der Zufssaufenthalty eintritt. Die österreichischen Z^ndeKba.'h'nen werden die nach Norden fahrende Züge nicht erst in Spielfeld, sondern schon in Maribor überniehnlen und damit auch die Verantwortung für die Zicher heit der ZuMlhrung. Dadurch wird miser Bahnpevsonal bedeutend entlastet. Offen ist noch die Frage der U n te d r i n g u n g der österreichischen Bahn-, Polizei- »nd Zott»rgane i?i Martövr. Für die glatt.!^ Abwickllmg des Grenzdienstes sind gegen österreichische Beamte notwendig, die in der Draustadt iverden wohnen inüs-sen. Wegen der Geldkrise ist an die Errichtung eigener Wohnhäuser für dieselben einst weilen nicht zu denken; man wird trachten müssen, die Oesterreicher iu Privat^ohnun- gen unterzubringen. Sollten jedoä) nich: gc--nirgend Wohnungen aufgetrioben werden !o wird ein ^il dieser Organe n>eiterhin in Spielfeld wohnen und täglich zum Dienst n^ch M^rrbor fahren müssen. Da jedoch die Wohnungsfrage fo gut wie überwunden :st, durfte die Unterbringung der österreichischen Beamten wohl nicht schwer sein. Wie uns versichert wird, wird der Grenz-b«hnhof im Frühjahr fertiggestellt sein, ja d«^ derselbe mit der Einführung der neuen Fahrordnung, d. h. anfangs Mai, funl^ Monieren beginnen wird. Nächtliche Bluttat Angeheiterter Taglithner wird von seiner Z^eundin mit dem Kttch«mnesser überrumpelt. In Ätudenci erregte heute Nacht em blutiger Zwischenfall im .Hause' ObreLna «^esla 5Z ziemliches Aufsehen. Gegen halb 3 Uhr frül^orgens kam der ZIjährig« Tagli^hner Ludwig Schw arz ziemlich angeheiter: :n seine WohnuW, die er mit seiner Freundin Christine S evs ek teilt. Die ^rau lies; sich die in letzter Zeit immer häufiger<-n nächtlichen Avanturen ihres Bräutigams nicht gefallen und stellte diefeir energisch zur Rede. Die Folge war eine stürn:ische Aus» einandersetzung, die di«? Frau derart ausser Rand und Banid brachte, daß sie zu einem Messer griff und dieses dem Mann iii die Brulst jagte. Blutüberströmt brach Schlivar.z zusammeil und blieb regungslos liegen. Die Hausbewohner verständigten sofort die Gwung und lebendig empfunden gestaltet, während sie in Margarethens Arie die kindliche mrichulds-volle Freude ebenso siut zum Ausdruck brachte, als in den Liedern aus der „KoStana" die an orientalischen Fatalismus mahnende melancholiedurchmobene Schicksalsergeben-!?eit. lSin Zugabenkonzert, ^velches in einem Lied aus der Operette „Ein Ball in Savov" einen unerwarteten und — wir müssen es bemerken — unpassenden Abschluß fand, hat sich das bis zum Enthusiasmus b<'geistcrte Publikum noch zu später Stunde erklatscht und der Sängerin dadurch bewiesen, wie sehr es von ihrer Kunst entzückt ivar. Aber nicht nur eine Säiigerin, sondern au6i eine Pianistin von ganz hervorragender Qualitäten, Frau N. Kozina, zeigte an diesem Abend ihre Kunst. Die zwölf Variationen in A-Dur von Beethoven, die sie einleitend vortrug, zeigten vorMgliche Schule, künstlerische Gewissenhaftigkeit und gediegene Mirfikalität. Bereits der Vortrag des einfach^ Hauptthemas, defsen Melodie sie mit Pulsendem Leben erfüllte, ließ das Urteil rechtfertigen, daß Frau N. K'ozina in die Reihe der besten Pianistinen, die wir in unserer Stadt in den letzten Jahren gel?ört haben, zu stellen ist. Auch Debussv und Liszt fanden in ihr eine feinfühlisie .^^nter-prätin, deren Auffassung ureigene Züqe schmücken und diese dadurch interessant und wertvoll machen. Dr. E. B. SamStag, d«n IS. Okwver ISN. S arDsttr Wwng^ Nuawier M Japan (Gebühr für «in Droimlnutengefpräch über Österreich 131K.g0 und über Unyarn 1289.75 Dinar). m. Re«e RegimeKtslommandaate«. Bei den jüncssten Ernennungen in der Armee wurden u. a. zu Regimentskommandanten ernannt Oberst Method R a k u S a beim Gebirgsregiment Nr. 2, Oberst Mirko Rajh bei Infanterieregiment Nr. 4K, Oberst Oth-mar Langerholz beim Infanterieregiment Nr. 2, Oberst?^riedrich Kren beim Infanterieregiment Nr. 9, Oberst Stefan Krömar beim Infanterieregiment Nr. 2!, Oberst Matthias Parac beim Infanterieregiment Nr. 25, Generalstabsoberst Anton L o ka r beim Infanterieregiment Nr. 2s> und Oberst Michael Lukanc beim Artillerieregiment Nr. M. m. General Hvdzie — Kommandant der Reserveoffizirrs^chule. Der Mariborer Stadt kommandant Herr (General Svetozar H a d-2 l 6 wurde zuin Kommandanten der Schu» l« für Reserveoffiziere der Infanterie in Sa raissno ernannt. m. Neue Amtsstund«n am Stadtmagistrat. Mit gcistrigein Tage wurden ain Stadtm^-gistrat neue Amtsstunden. und zwar von bis 12 und von 1.^ bis Uhr eingofj'chrt. ln. Das vierzigjährige Ehejubiläum feierte dieser Tage der hier im Ruhestande lebende Vlsenbahnangestellte Herr Martin M « d -d e z; L e k mit seiner Gattin Marie. Der in Bekannten und Freundeskreisen hochgeschätz te Jubilar beging gleichzeitig feinen ttii. Geburtstag. - Mir gratulieren! nl. An der Bolsmriversität spricht heute, 5? r e i t a g, Archivar Prof. Bäk über die geopolitische Lage Sloweniens. Montag, den 14. d. erscheint Regisseur Bratko Kreft am Vortragstisch, um itber die Prager Theater zu l>erichten. IN. Alts dem Eisenbahadienstt. Versetzt wurden t>er Bahnkontrollor .^^rr Johann W u rz i n ger vom Mariborex Kärntnerbahnhof in das hiesige Heizhaus und der Bahnkontrollor Herr Johann P o Ianoc von Pvagersiko znm Mariborer Hauptbahn-hr>f. m. 7K Praktikantenstellen an der paani. chen Hypothekarbank. Die staatliche .Hypo-th-ekav^nk hat 7<» Praktikantenstellt.'n aus' geschrieben. Diesbezügliche Gesuclie sind bis zum 2/i. d. an die Zentrale der Hypothekar--ban? in Beograd einzureichen. n,. Eine sehr übersichtliche Relies-Sarte Abessiniens und der umliegenden Kolonial-gebiete ist tn der Verwaltung der „Mariborer Zeitung" zum mäßigen Preise von Dinar 2— erhaltlich. m. Am heutigen RschmaM wurden Meer krebie und Asiali zu'25, Ang'Snfische -u 1.'^. Menole zu 10 und Barboni zu .24 Dinar vvo Kilsi gehandelt. m. Todessturz vom Apfelbaum. In Spod-nji Iaoor stürzte aus einer Höhe von etwa ^änf Meter der sZ^sahrige Besitzer Simon Kumpan beim Apfelpflück<'n vom Baum »nd zog ficb hiebei schwere Verlekungs»n an: K'opfe zu. The eine ärztliche Hilfx. nwgliä) war. erlag ^mpan den Bcrlckunlgen. m.' Einen interessanten Vortragszyklus erössnet in den nächsten Tagen der Verein „Nanos". Soimtag, den d. um Uhr spricht im großen Saal des „Narodni don''^ der Viefredaikteur des „Ve?.ernis" ii. Schrift stcller .^err Radivoj R e h a r iibt?a l^ewidmet. p. Einen unentgeltlichen Maschinenschreib-kurs veranstaltet auch Heuer der Ausschuß für die Fachbildung des Handels- und Gewerbenachwuchses. Die Interessenten mö. gen sich Montag, den 14. d. um halb 19 Uhr m den Räumen des Handelsgremiums einfinden. P. Am letzten Gchweinemarkt belief sich die Zufuhr auf 156 Stück, wovon tt4 verkauft wurden. Es kosteten Jungschweine 50 bis 600 Dinar pro Stück, Fleischschweine 4.50 bis 5 Dinar Pro Kilo und Zuchtschweine 4.25 bis 4.50 Dinar pro K^ilo. P. Sine sehr iiberslchttiche Reliefkarte von Abessinien hat der Verlag der „Mariborer Zeitung" herausgegeben. Hie ist zum mäßigen Preise m»n S Dinar bei Herrn G. PiS^ ler in Ptuj erhältlich. p. Den Apothekennachtdienst versieht bis einschließlich Freitag, den 18. d. die Mohren-Apotheke fMag. Pharm. Molitor). P. Wochenbereitschast der Preiw. Zeuer-wehr. Bon Sonntag, den 13. d. bis zum 20. d. versieht die erste Rotte des ersten Zuges mit Brandmeister Stefan Moönik, Rottführer Hans Merc und den Währmännern Anton .Eithar, Andreas Pfeifer, Alois Dokl, Franz Bruni^i?. und Alois Zamuda die Feuerberei^fäiaft, während Chauffeur Erwin Damisch, Rottführer Franz Runovc sowie Rudolf Fijan und Vilko Kilc von der Mannschaft den RottungÄ>ienst übernehmen. p. Im Tonkino wird SamStag und Sonn^ tag die Filmreportage van der Tschelustin-Expedition in die Arktis vorgeführt. ^ Letje Oeffentli^ Beleuchtung. Die Stadtgemeinde Celse bealb«sichtigt neue Nraßen-laimpen aufzustellen, und ztvar je zwei auf dem Iosefibevg und in Nova vas, eilie c^r zwei L^ampon i>m oberen Teil der IpavLeva ubica bei den F'abri?ken. eine 'm neuen Teil der Akkcröeva ulica und je eine ^'ampe in der De^ko-va cesta und in OstroS no. c. Marktplatz.Remrmigen. Am Marktplatz (Glav-ni t-rg) vom oberen Tei!l der Gosposka ulica angefangen bis Mr Psarr-kis-che wird fortab ein Poiii^tnmnn für die Sicherheit des BevLshvs sorgen. Wegen Rammnmngels iverdsn auf dem Nkarktplatz keine neuen Stände mehr zugelassen. Der Berkauf von Weihnachtsbäulnen wird vom SlomSfov trg ai^f t»en DeSkiw trg verlegt, da der SloniKkov trq nicht der Swdt ge-h"'t. sonderil kirchliches Eig^tum ist. c. Aus Mozirje im Sanntal wird uns ge-moldet: .Heuer waren 255 Sommergäste nach Mozirje gekommen, die insgesamt 2044 Nächte in unsere,« Orte verbrachten. Im Vergleich zuin Vorjahre war die Zahl der Sommergäste um (1!^ angewachsen, ein Zei-Ä)en, daß wir init einem immer großer werdenden Fremdenverkehr rechi?en dürfen. Die Gäste waren auch heu^r durchwegs zufrieden, nur zweierlei bemängelten sie: daS schlechte Trinkwasser (Brunnenwasser) im Orte selbst und das unzulängliche und stark flacteMde elektrijche Liö^, noch immer keine Wasserleitung hat? Und die groben Müngel des elektrischen Lichtes kitten auch behoben werden, indem sich Mozirje an die lenieer Araftzentrale anschließt. c. Celle wird nicht verfilmt. Ne Ton-filmgesellischast „«Svetloton" in Zagreb machte d^ Sdadtgemeinde Eelj« das Angebot, Celje zu filmen, wenn die Stadtge-meinde dis .HUste der Göstehungsfosten Films (etwa 7—10.000 Dinar) wage. Der Vorschlag wurde endgiMiig abgelehnt. SSfar von Arx: „Verrat bei Novara" Spiel in drei Ausziigen. (Zur Ersta«fsühr«ng im MarGorer Theater.) Der Schweizer Dichter Cäsar von A rx, dessen andere Bühnenwerke überall stärksten Eindruck übten, hat in „Verrat bei N 0-vara" Höhen dramatischer Gestaltung erklommen, wie sie heute nur ganz selten mehr anzutreffen sind. Und darin, daß das Stoffliche ttgm Mittelalter entnommen und irgendwie der Gegenwart und ihren Grundproblemen gerecht wird, liegt die unbestreitbare i^raft des Werkes. „Verrat bei Nova-ra" ist ein glühendes Bekenntnis eines Schweizers zum Urquell aller eidgenössischen Beständigkeit: zum unverfälschten Bauerntum der Urkantsne. Jener Erni Thurmann aus Uri, der aus Liebe zur Scholle über die ungewollte Zwischenphase als Söldner des welschen Wmgs zum Verräter des Sforza wird, um_obgleich von Weib und Bruder verschiedentlich betrogen — diese Scholle in der Besitzkontinuität zu retten, ist Gestalt und Symbol zugleich. Und weil dieses Spiel Erdgeruch verspüren läßt, weil es frei ist von literarisch-konjunkturellen Elementen und Zugeständnissen an den retrospektiv sich gebärdenden Zeitgeist, ist es doppelt kraftvoll in seiner Tiefenwirkung. Die Söldner des 15. Jahrhunderts könnten auch?^a-briksarbeiter von heute sein. Der Schweizer Bauer ist geblieben in seiner Grundhaltung, wie er war. Was Jakob Christof Heer, der andere Schweizer in seinem „Wetterwart" wuchtig anzudeuten verstand, hier hat es in Cäsar von Arr den dramatischen Gestalter gefunden. Glühendes Hermat- und Bodenbekenntnis. das in diesem Werke sieghakt über die Bühnen aller Völker schreiten möge! Als Anlciß zur Besinnung, als Widor-legunfl der volksfeindlichen, international kietriebenen ahasverischen Lehre von der Lächerlichkeit bodenständigen Heimatempfindens. Erst hier erkennt man die Wurzeln wahrer Volkstumskraft. Den Bauer Erni Thurmann verkörperte, zwar mancher feiner Retusche bedürfend, Paul KoviL mit nach innen gekehrtem Gefiihl und rustikaler Breite. Eine gute Leistung. Seinen Brnder, den Söldner Gilg, gab Mcir Furijan, ind<>n: er erst im letzten Akt dem Dichter ooll gerecht wurde. Die Begegnung mit Amei ließ noch zu stark die Stereotypie in der mimischen und spr.'chli-chen Gestaltung anderer Rollen in den Vor» dergnind treten. Sehr starken Eindruck lnachte Rado N a-k r st, der in Mimik. Spiel und Sprache die Rolle des Grasen Baissey zu einer weit über seine bisherigen Leistungen vorgetriebenen Wirkung brachte. Das Teufelsweib Amei spielte Emma Stare mit Hingabe an die Sache, ihre Temperamentsausbrüche waren jedoch M wenig nordschweizerisch, eher „tefsinisch". Aber trotzdem: sie ließ sich sehen. Den General Trivulzio gab P. Rösberg er mit etwas zu wenig ausgeprägtem Sinn für die Würde des Darzustellenden. Elvira Krals holte aus der Rolle der Mutter Thurmanns, so viel sich holen ließ. Den Laudmann in der Gassen von Uri spielte Edo Grom mit Wkrde nnd unge-?i'lnsteltem Pathos. Die Regie hatte Peter Malec als Gast !nne. Man merkte es, daß ein sö^pferischer und begabtt»r Regisseur am Werke war. So-wohl in der Gestaltung des Spielablaufs, als auch lm schen. Dieje Kra^ pch ^ III»' tt»?» Lllt« «t«s / X?«»». k»g»n »»H. S. i»,. »«» >. III. t?Z5. die Zukunft zu sichern wäre Aufgabe der Theaterleitimg. Der Abend war ein staÄ<'r Publikums-erfolg. Die Darsteller wurden vor den Vorhang gerufen und ernteten verdienten Beifall. —b. Ratlonalcheoler in Mariboi Repertoire: Freitag, den U. Oktober: Geschlossen. SamStag, den 12. Oktober um 20 Uhr: „Die Briider Karamasov". Ab. B. Sonntag, den 1,^. Oktober um 20 IHr: „Der Tartusse". Vurg-Tonkino. Premiere des glanzvollsten Filmes aller Zeiten „Bengali", sesielnd-ste Meisterwerk der Filmindustrie, das jedem Zuseher und Zuhörer in seinen Bann zwingen wird. Ein Millionenwerk, wie inan es noch mcht erlebte. Union-Tontwo. Die Premiere de^ groß ten Manumental-Großfilms der Spielzeit, „Der alte und der juuge König" niit Ennl I a n n i n g s, Leopoldine Konstantin und Georg Alexander in den .Hauptrollen. Ein Weltschlager von größtem Aorniat. Das Leben, die ganze Pc^rsönlichkeit des .^öni^s Friedrich Wilhelm des Ersten und seines Sohnes, des späteren Friedri^ji de<' Großen, spiegelt sich in diesem sehenswerten Film. Die gervaltige darstellertsckie Leistung macht diesen künstlerischen wertvollen Film zu ei--nem unvergeßlichen Erlebnis. --- In Vor bereitung die Schlageroperette „D'e blonde Carmen" mit Martha E g g e r t h, Wl?If gang Lieveneiner, Ida Wüst unj> Leo Sle-zak. Äbealiftisches Dänemark In den letzten Wochen ist in .^o;>enl)agen etivas geschchen, nias die Dänen etwas ihrer Fassung brachte. Bekanntlici, liat liei-nahe jeder K-openhaciener ein Falirrad, !o-daß das StraßenbilZd .Kopenhagens von dei' Radfahrern beherrscht wird. Selbswerständ-lich fvrdert dieser mächtige Verkehr riete Opfer, besonders aber in der Dunkelheit, da die Radfahrer schlec!)t von hinten sictftl'ar sind. Nach langen Versuchen hat m.:n nun fesdgestellt. daß der beste Schutz iiir die Radfahrer in der Dunkelheit ein loeißl^kiertes HiTTterj-chutzblsch ist. Aber wie iknn nvan diese große Menge vsn Naidsahrern d>azu verc^ulassen, ihre Schutzbleche weist zu lavieren? Und während man Twch hm und her überlegte, entstand eine l<:ch dolttitt>ert nun in Äo^enhagen Etraßenblld — gratis gematt. Sine Antt Kuß Aga in London Auf der suche nach wichtigen Lebensaus-stalx!» hat sich setzt ein Loichoner Damenklub die Beläntpfunfl des Kusses zur Aufliabe ge-niacht. Da nun die Mitglieder des Klubs kei-ne-Xve^s elivas angejahrte Damen oder ans-jchlk's;lich alte Jungfern finv, sondern fast sämtlich recht lebenslustige sunge Arsuen, so isl die Vckämpwng des Kusses nicht gan^ allgemein. Man will also durchaus den Zkuß nnter ^^iebend<'n und Eli-eleuten g<'lten lassen. Nicht aber den wuß, der sich im Laufe dcr ^ahre als Beffrütznngsform unter Ber-wandt<'n und Bekannten einflcbiirgert l)at. Hauptsäcljlich die Frauen neigen dazsu — behaupten die Mitglieder des Klubs ^ sich unter Freillndinneil ot>er Verlvanldden Wt oi-nein Kns', zn begrüßen. Dies aber sei nachgerade eine Landplage g^'wovden und mit dem (^eist der Zeit überhaupt nicht mehr vereinbar. Im iibrigen sei der Miß als M» zilleniib'.'rtrt1ger ungesund. Man beschlof; deshalb, eine besondere „Anti-Kusj-^Liga" ins Leben M vusen, die sich die Bekänipifung der Mß-Un.sitte zur Aufgabe macht. Dic Verfechter der neuen Lehre weisen bei dieser Gelegenheit iiarmif hin, das; der Kus; üb^aupt erst durch das Christentum rm ni^rdlichen Emopa einge-fl'lhrt word^'n sei und ursprünglich eine rein orientalische sitte darstelle. Es fra^t sich na-tiirliä), ob daraufhin wirklich ^e Menschen sig m^i^en einige ^/l-n-gaben i'lber das größte Buch der Welt dienen. Es Iiesiiddct sich in denl Haupttloster der Doininilaner in Wien. Sein Inl)alt besteht in einem Verzeichnis mit lx'lgefügten Lebeiloläufen sänitlicher einzelnen Mitglieder des Ordens seit deni I m Hl>l)e und 95 cm Breite anfnviist. Ein Erfolg. „Etwas lautes hatte es doch, daß unsere Lilly in der ^.»ochschnle war!" __ „Wieso, wir mnßten alles den Bettlern geben." — „Taftir konvmen aber jetzt keine mehr!" „Äele»nl«ar' oegm „Maribor" In der Fußballmeisterjchasr gibt es nächsten sonntag wieder einen ereignisvollen ztaulpftag. Diesmal erscheint e l e z n i- a r" im Vordergrund, dessen Manivschaft ihren ersten Punktelvamps gegen „M a r i-b o r" znr Erledigung zu bringen hat. Schon seit der Gründung „^lezniears" gestalteten sich die Begegnungen des Teams mit „Maribor" M ganz besonders spannenden Kämpfen. Hatte „^Mariibor" anfangs ein kleines Uebergewicht, so konnten sich die Tisenlbahner in ^n späteren Treft'en gar oft erfolgreich durchsetzen. Aber faist ilnmer war für den Sieg dieser oder jener Mannschaft eine ÄleinigLeit auSschlaWebend und auch diesmal rückm bei.de ^anis niit ziem-ibich aiusgeglichenen Kräften gegeneinander. Für „ÄelezniöarS" Masse spr«^n hinrei-<^nd dessen Ersolge in der vorjährigen Mei fterschaft, in der die Mannschaft e^nsoviel Punlkte AusammenKuraffen vermojana__Eelje der Fußballttieisterschaft des MP. tragen kom-lnenden Sonntag in L'jubijana „Hermes" und die „Athletiker" alls Celfe den nächsten Puntt<'>?ampf aus. : An Ljubljana treten Samstag und Sonntag die besten Leichtathleten von Graz und Sj'.lbljana zu einem Städtekampf an. Im Grazer Team wirken u. a. der ehema« lige „Maribor"-en folgte — »ber eine Stunde s>alteii sie nicht gesprochen. Dann lag der Berg vor ih^en. Sie verhielten — „da ist er" — Matthias il'ies voran, lveis;»kalkig stand er felsig vor ?hnen, wie der Rücken eines ans den .?>intec-!»einen hockenden.Fundes. Matthias spi'irte die Hand des Mädchens an seinem Arni — dann gingen sie weiter, ein weniii rascher, als wollten sie so schnell wie möglich hinaus loimneil. Dann wawn sie im Sc»^tel. das Land, Berge felsig und hoch, tief unten die i.^'^änser, dort eine kleine Stadt, und zwischen durch wand sich ein Fluß. Schön n>ar eS, Herrlich, der Wind kiihlte die heißen Stirnen und die Soline c^litt über sie alle hin, über die beiden und die Bäume, über das weite grni.c Wiesenland in dem sie hier oben swn-dcn. Dann gingen sie tveiter. Innner steiler wurde der Weg^ schmal und felsig immer kleiner wnrden die Väuine, dann blieben sie au'^, nnr noch kleine, winzige .Krüppelkiefern standen vereinzelt, dann blieben sie auch zurück. Der Berg bega:m. Mit einem Mal standen sie vor der steilen Wand, gleich mnßten sie klettern — weit griffen d'e .Hände vor, faßten zu, dann stiegen die Füße wie selbständig nach, und Meter um Meter kamen sie hocs>. ?lls sie die Wand geschafft, inußten sie anf einein kleinen schinalen Pfad nm den Sockel des Berges herumlaufen ^ sie schlugen einen Halbkreis und standen mit eineni Mal initten im felsigen Gewirr. .Heiß war der Stein — die Sonne röstete ihii, nur an den schnttiqen kleinen Gruben ;vnchs drahtiges l^iras, ein paar leuchtenoe gelbe Blumen belebten, ein vaar Distelil .^chen die Lusi Weit weit waren sie über den Menschen, und je höher sie stiegen, umso schöner, klarer, reiner wurde es ulu sie. Durch schmale Gange, um Felseunadeln tvanden sie sich, sie stiegen eine unendliche Treppe und die Zeit ver ging, ohne daß sie es spürten. Dann ware,l sie auf dem vorgelagerten Sok-kel — ein eisernes Krenz stand hier oben — ,zum Gedenken für zivei Bergfülirer, die hier ein Steinschlag tötete. Kleine Grasstrcifen waren hier oben, sie setzten sich und im kühle^iden Wind war die Hitze erträglich — „schön" — mchr durfte nicht gesagt werden. Ein Jahr hatten sie von diesem Tag ge« träunlt, so oft davon gesprockien, daß sie ^n Berg erklettern wollten. Nun endlich war es so weit, kaum begreiflich bald unwahr-scheiillich, nnd doch saßen sie hier oben. Sonst hatten sie sich immer soviel zu er' zählen, ül^r vieles zu sprl?ch?n aber heute — e»? war alles anders, e? war so zwingend, »vie ein Zauber, Und später, als sie schon weit oben in, B?rg lvaren, in einem sckimalen K'amin, dann, als es wirklich gefährlich war und sie beide iastend und wartend, sichernd und spähend. verbunden dnrch da? Seil nach oben kl^tterteli, da erst wNl'de der Berg allinärh ! liZ. I "amStag, den 12. Oktober 193^. und .Hamburg, deren Eiinve Ministerpräsident Mussolini einen großen Becher, der Enropacup ac'« nannt wird. Samstag. l2. Oktober. Ljubljana, 12 Schallplatten. 18 Funk-orchester. 1V..W Stunde der Nation. 20 .^tonzert. 22.1.'? Schallplatte«. — Beograd, llUebertragung von Oplcnac. 12 Fnnkor-chester. 1^.30 Chor. 10.15 Nachrichten. l0..'^0 Stunde der Nation. 20 Bunter Abend. 22 Nachrichten. — Wien, 7.25 Schallplatten. 12 Schallplatten. 15 Mandolinenkonzert. l8.10 Franz Liszt. 10.30 .HnnioristischeS. 20.10 Klassisch nnd niodern. — Berlin, 20.30 Fröhliche Stunde. — Bratislava, 20 Die Czardassiirstin. — Breslau, 20.20 (Chorkonzert. — Leipzig, 10 Unterhaltungskonzert. — Mailaiid, 20.40 Walzerabend. — München, 20.10 Soldatenabend. — Nom, 20.40 Stabat Mater. — Stuttgart, 10 Bunte Folge. — Toulouse, 20.20 Ans Filmen. 20.45 Leichte Musik. 21.30 Duettisten. 22 Aus dem Land des Lächelns. 22.15 Lieder-Mühle. — Warschau, 10.45 Solistenkonzert. 21.30 Bäuerlicher Hllnlor. l.ot?tvr >Vun8vk. »Henker: i?it Il>r letzter >VuniioIi?« — s)eliciuent: »vitlj 8ie einniul kür fünf jVlinutcn l^ieine Stelle einnedmon. äiimit icl, .'ieiien kann, cid äei' strick «cilicl eenux i5t.« j^U5iIc. »tiIn? wunc^nute ^e?!pielt Iiat.« — -»I>1iclit >vgr? — UncI c!st>ei ist'.«; nur eine x^un/. liillixie »-I>e!« ?ov8iv. I^eättkteur: »8ie 8l)1Iten Iii 5c l^ann.'ikrlpte mit clor j^aiiLliine .'iclirei-Ken. dann >vttr^en ?ie Iie'itinnnt leicdter et>VÄ?i unterkrinken!« — ^ciii-ift.'itelle^: »Hlvrr, >venn icü iV1a^cIiinel.5clirei!?en kannte, I?raue1lte ieli clc)e!i nicltt tiecliclit'' 7.U maciien!« Es war wohl noch jemand über ihnen, sie hörten mit einem Mal das Krachen der Steine und dann sahen sie tosend und brechend vielleiÄ)l hundert Zlteter neben sich die Steinlawine liernnterkommen, anssprühend knallten die Steine auf die Felsen. Es rasselte und krachte noch eine Weile, dann war es wieder still. „Komin" —. sie lösten sich aus ihrer Er-sta'.runji, bewegungslos, mit der Lawine zugewandten Köpfen hatten sie aiii Berg ge-hangln Nun stiegen sie wieder. Fast über-hägcnd ivar die Wand nnd nur ^'r Kamin minderte die Gefahr. La?:,''am ging es voran, aber sie s!'.'ien sorr gesetzt, es sah doch gefährlicher aus, als es war. Bis sie auf dein Grat waren. Wie d!e schneide einer .Hand schien er nnd sie giii-gen nun im leichten, erlösten Schritt den? Gipfel zv. „Zwei Stunden sind wir geklettert — hast Du es gemerkt?" — Verneinend schüttelte sie den Kops __ sie war müde geworden. Sie spürte es, wenn sie tief atmete, wenn es stechend in die Lungen fiihr. „Du, ich Hab' Dnrst". „Vielleicht finden wir Eis." D^r s^rat wnrde breit, f^!erstss ui?^ Sch"«« ! r. kleiner, leichter, feiner.^lies rollte niiter Iben Schuhen,-dttnn mußten sie wieder stei- ^mStag, den vttoSer lSSc ^Rovtborer Zeiteng" ?krimn«r Der slowenische yolzmaM Zu miederholten Malen wurde betont, daß t a l i c n der einzige Absatzmarkt sei, auf nielchem Holz aus Slowenien placiert wer« Äen könne, da es immer der beste Käufer slo« wenischen Holzes gewesen sei. Wegen der wachsenden verschi.edencn Ungclegenheiten u. Schwierigkeiten ist sowohl quantitativ, als auch wertmäßig iier ErPort nach Italien in stetem Rückcsang begriffen. Es wäre deshalb schon längst notwendig gewesen, zivecks Regelung des Exportcs nach Italien alle bestellenden Schwierigkeiten zu beseitigen und auch hinsichtlich der ZMsatzregelung die nötigen «Dritte zu unternehmen. Die Handelsvertragsverhandlungen mit Italien, die schon im Friihjahr angesagt waren, haben bisher noch immer nicht stattgefunden. Fast alle Staaten haben ihre Handelsbeziehungen mit Italien bereits gereg'.'lt, nur in Jugoslawien wird diese so lebenswichtige Frage aus unbekannten Gründen immer wieder hinausgeschoben. Neziproke und Kompensationsvereinbarungen sind unumgänglich notwe^ldig. denn nur auf diese Weise läßt sich eine neuerli6^ Belebung d<'s Holzerpor-tes erreichen. Die Winterhaupdsaison steht vor der Mr, doch ist von irgendwelchen Besserungen in Nezuq auf die ?lusful>r noch keine Rede. Es ist höchste Zeit, daß diese unhaltbaren Zustände zu irgendeinem End-« geführt werden, denn von einer geregelten Ansluhr hängt die ?^2sscrilng der ganzen jugoslawischen wirtschaftlichen Titnation ab. Auf dem slowenischen Holzmavkt notierten IN der vergangenen Woche für Holzprodukte folgende Preise: W e i ch h o l z: Pfli^e 1, 2 Ndonte 10«^.. ISO, Telegraphen-Pfosten Ikil)--170, behau-ene Balken Merkantil IM—Balken der übrigen Dimensionen 120—140 Bretter, konisch, von 16 cm an,' Parallele ab Itt cm S40-260, parallele Bretter ab Iti cm 27s>—.WO Dinar pro Raummeter. Mrzungsware SK—Zs» Dinar. Buche: Naturbretter, unbesäumt, Minute 250—ZOO, Naturbretter, scharfkantig, Mi'n te .^50—gedämpfte, unbesäumte Bretter, Monte Z.W—ZK0, gedämpfte scharfkantige Bretter 1, 2 tiZs» Dinar. Eiche: Pfosten 1, 2 180—250, behauene Balken 720_900^ unbesäumte Boules 800 bis 830. unbesäumte Bretter, Merkantil W0 bis 740. Bodenpfosten >^00- '820, Friesen Dinar. N u ß: Bretter, ungedämpft 1, 2 800— 000, gestampft 1, 2 850Dinar. Eichen Parkette: 4^50, Pu-chcnparkett<' M--40 je Quadratmeter. Schwellen 2.tt0 m lang, 14X2-t: Eiche .V)—.?4, Buche 20—22 Dinar pro Stück. BrcnnhoIz: Buche 10—N, Eiche 9— 10 Dinar pro 100 kg. Holzkohle: Buche 100 kg 38- 42, „Eanella" 45—50 Dinar Pro 100 kg. I. T. .«>. resbeginn das hsf-nen: bei der gegenivärtigen Verrechnungsgen. In einer Spalte fanden sie klares, reines Eis — sie hielten, Matthias brach es los, dann lutschten sie, es war kalt und schmeckte wenig schön, aber eS löschte den Durst. „Bilb, wie lange dauert es noch?" — „Ei-ne halbe Stunde noch -- bist Du müde?" — Sic schloß lächelnd die Augen und nickte. — „Bleiben n>ir noch ein wenig." Sie hockten hinter einem dicken Felsen, die Sonne siel wieder auf sie zu — Matthias hatte die .Hand des Mädchens gefaßt und m't lt.'!>en Worten sprach er zu ihr. Ein paar Stunden hatte er geschwiegen, oft zu ihr geschaut und mit der Freude des .Herzens ihr liehen, ihr tapferes Klettern beobachtet. „Du bist so tapfer die paar Schritte schaffst Du auch noeit oben, dort wo das Krc'uz steht. Sie hockten sich wieder, as'.en eill klein wenig, dann schauten sie nur. l^iiinz nah saßen sie zusammen, sie spürten sich und über ihnen war ein Himmel, blau wie Stahl. In versonnener Süße lagen die Täler, die Sonne tanzte in ihnen und hier in den warmen Felsen schien es nicht .Herbst zu sein. Roiner Sommer, herrlichste Zeit, eS sei wunderschön -- sie sagte eS. Der massige Bau des Berges beherrschte la^de»?stel-lend ist. Steigemng des Vrelsnweaus Nach Mitteilunlgen der Nationall>ant belief sich in Jugoslawien im abgelaufenen September der allgemeine Preisinder im (Großhandel auf 67L. wobei das Jahr 1920 mit IM angenommen wird, um 3 Punkte mehr als im vorangegangenen Monat August und um 4 Punkte mehr als oor einen: Iahr<'. Am stär^^ste« zog der Preisilrder für P f l a n z e n p r o d u k t e an und betrug in, Bormonat 78.I. Mhrend derselbe im Aitgust K7.K und im Juli d. I. t>0.3 ausmachte. Bor allem ist die Steigerung deni Anziehen der (^treide. und Mehlpreise zuzu schreiben. Der Inder für Tiere und ihre Produkte betrug k^.k» (5Z.1, 55.K1, i^r Mi-neralcr.zeugnisse 80.4 (80. 79.8) und für Industrie«'rti^kel 77.3 (6K.8. K5.8). Der Totalinder ist smuit in kaum zwei Monaten um 4.^ Punkte oder 7.1 °z; zurückgegangen. (^'?-gemvber der Bergileichszeit !^s Borsahres erhöhte sich der Indezr um 7?» und gegenüber dem Jahre 1933 um 11.5"^^. X Maen der Zahlungsschwierigkeiten mit Deutschland wird den Importeuren deutscher '^Ärren von der ??<,t!onMan? nahegelegt. bis auf weiteres die Abschlüsse nur i'n R e i ck» s m a r f und nicht etwa in einer anderen Währimg oder in Dinarvaluta zu tätigen. X Fiir den ersten Lbstmartt in Maribor lverden große Borbereitungen getroffen. In der Zeit vom 25. bis 28. d. werden in den Räumen der Nnionbrauerei weit mehr als 3000 Muster ausgestellt sein. Schon bisher ^egen An-msldunyen sÄr fünf Waggons des besten Kabinetts- und Tafelobstes vor. Mit der Veranstaltung wird auch eine W e i n^ k 0 st p r 0 b e verbunden sein, wobei ausschließlich Weine aus Maribor und Umge. bung zum Ausschank gelangen werden. X Oesterreich vergrößert den Schweine, Import. Während im Vorjahre die österreichischen Märkte, besonders St. Maric, mit 75 Prozvnt heimischer Fleischschweine be^ lchickt wuvden, betrug die Belieferung in diese.n Jahre kaum 50 Prozent. Der (^rund hicfür liegt in der Verringerung des Schwei-nestan.des in Oesterreick). Diese Verringerung ist wiederum eine Folge dei- vorjährigen niedrigen Preise und des übermäßigen An gebotes. b. „RaS val". Beiträge iiber Nadii?, Theates, Sport, Film und M.cde. Im lite» rarischen Teil sind diesmal Ztrni- ^a, Josip Mbiöie, Danilo Gorin^el. Vla dimir Regally, Vut und Zo^5cnko vertvi.'-tsn. Die gelungenen Bilder unterslrescheu wirkungsvoll die Text-!-'. Bezugspl'ei.? mo natlich nur 1.2 Din. Proo^'nummern grat.v durch den Verlag „Na^ »aä" in ^jubljana b. Die Woche bringt außer aktuellen T>U-sachenlberichten auch Bilder von den neue sten Ereignissen des Sports, Tl/Latcr>z und der Politik. Romane. Novellen und Humor Verlag Scherl, Berlin. b. Die weißen Brüder. Roman von Mi-chael Ehoromansky. Bergstadtvcrlag, Breslau. K^rt. Mk. 3.50. Das tragische Ende eines polnischen Spionageoffiziers ist das Begebnis, das diesem Roman zugrunde liigt. E? ist ein tapferes, männliches Buch. Es ist Zugleich ein Buch, das mit seiner östlich-slamischen Eigenart eine Brücke bildet zu der jungen, aufstrebenden polnischen Literatur. Eho-romansky erzielt durch sein neuartig.^ Erzäh-lungsweise eine starke Wirkung und zwingt den geistigen Leser nollkommen m seinen Bann. b. Matrosentragen aus Pelz? Eine U.-lienswerte Laune der Mode Diic- zeigen die Eomplets mit langen, Cape, die meist gürtellosen, hochgeschlossenen Monte'., die weiten, gerafften oder drappierten Aer mel, die Abendkleider in Prinzeßsorm oder die vorne dnrchgeknöpften Jacken. Diese viele andere für die neue Modelinie bestin, mende Einzelheiten zeigen Ihn-'n die Modelle in ..Beyers Modeführer, H^rlni. Winter 1035-3tt", Band !, Damenklcidun^i. Der bunte Beyer-Schnitt und der dem .vei: beigegebene (^ratis-SchnÜtboqen machen e-z Ihnen leicht, schon setzt sür die leide,iraa.' sorgen zu können. b. Gchltne Kleidung — leicht gemocht durei schwierigen Arlieiten siir >!>. Erfahrene. Neben einer gründlichen Uet,er-iicht über die Entwi'^lung ^er Äede zeiqi es an Musterbeisvielen. wie SchniiNl',,/ und Färb.' init Rücksicht auf die "v:iur zn Ml'hlen sind. Es vermittelt ein" t^ein^' ?!e.'' tilkunde, die nnentl'ehrliche SZe'ni'orenkenn'. nis und lelirt Verwendnng und '?lenDerun.' eines Schnittmusters. In, Hauptteil ass> Feinheiten der sch,ieiderisch..'n Ausarlititnu sowie richtiges Bügeln. Alles wird ersch^'r^ send durch 280 Photos, viele Zeichnun^ic^-und klaren, knappen Tert b.'!ian!>elt. b. ^eibesübnugln und Kiirpc:»onstitn:i".,. Bon Dr. Walter ^aensch. Vorlag Alsr'd Metzner. Berlin SW/c>1. Erlch'enen ?!, d.'r Reihe „Schriften 'ur Erblehre und tiaisen Hygiene". K'art. Mk. Die ein^elnv'n Hefte behandeln jeweils einen in siv ge fchlofsenen (Gegenstand mrd nienden s!i1i >0 wohl an den großen .^reis der lieutl' f'il digse Fragen tiefer Interessierten als an den engeren Kreis der mehr facküch auf die besondere Frage eingestcllten Leser. Ioewsch und seine Mitarbeiter befassen siih im vorliegenden Werk nrit der Konstitution als Struktur aus Formbildung, '.I'i^r^ti.^lnni und Entisaltung ererbter Anlagen. ül>er den anatmnisckien .^ilonstitutionst'vpus uud di>' Leibesübungen bei Mann und ^rau, die Bedeutung der funktionellen >tonstitunons-lehre für die Leib^'sübuirgeu. die besond^'ren Funktioiven der weiblichen ^Konstitution und die LeibeKübungen. l^leirkschädigunsien, Kon«stit,rtion und Funktion beim Sport. ^.is Buch ist die Stellungnal^me melirerer Arzte, die mitten in der pvakltzchen Arbeit st?ben Manborer Z?itu»g^ Nummer 2S^. AamStag, d«n tS. Oktober ISSb. und Sportlern uird Sportstudenten Antwort auf all die Aracseu gibt, die h«ute überall im ÄNta^ auftauckM. d. !>Ionumenl» »rlis »lovenicse. 1'- L^rscheint iiu Verlag der Atadomska zcilc>2- ^'iu^ljana. V'X'rliliflefleb^^n von Dr. c-e ^tele. Das vorlk'ffcnde .'oeft sich nllt Allarbüdi^'rn, di? lni Mitteloltc'r entsenden sikrd. Die B!!ilclig. und 1l». ^>ihrhllnd<'rt und M>tir aus den Etlichen von Sv. Mikl«v'/ l>^'i Ladrciul, ^r<:us und Plnj. (5lni^ von den ivi^'dcr-fll'gebeuen Viid't'Nl beful-den sici> tu dcr '^latioualtKleric in Wicu und iui Ztadt-mus^'llul von Ptui. Inl nääMolss^'udeu Heft wl'rd<'n die ^resleii von Cnifircli beavb'itet. b l)le VerximannsItlnUei'. Von Q. van I^e.^-l^ilken.';. Verlax Steinkopf, Stuttgart, (^ekunclon Nk. 4.50. Da« öucll ist ein ein» l^nlilieä auf »xesunl^e?; familienle-Ken. eine Kraft uuii von äiexem k^farrliaus mit clem KIuL-«iiti?em ?farr-kerrn, cler um?;iektix^ tlickti^en ?fsrrffau mit äen ?elin ??c> ver!;c!iieäenen unä äock «,0 eckten Xinäern. Wir erleben ilir Wactisen un6 1'reiben, manniekacke I^iebesfääen sel^Iineen Sick unä äarüber ersckeint äie Lonne cler I'reuÄe. Lprü-kenäes lieben, ledenäixste I^stUrlickkeit, ^esuncle I^ebenslust, feinster Numor spriclit au^ jeder Leite äie8e8 reizvollen unä besinnliclien kuekes. Das Lucli lüsst äie 8e1b8tverRtänälick1^auiliein fällt einem jungen, unsteten Mol«scheu der <^vofpst>adt das länidli^i-e Geburtshaus t.es Paters als Erbe zu. Ans dem kur^ «icdach-tru "Aufents-alt i. dein kleinen Bergdorf wird ein Ia'k)r der Lehre und der Winidliini, und der Ailsnnji eine? neu^n, einif-achen lieus. Wie hier aus Klein-em l-n«) '?^er'ln-,.'l-teul die sv.?scke des ciroßeu und stanzen ^'e-beus si'chlbar wevdeu, das kann in dieser lassenen und ffüitigen Spvachkrvft nur ein Dichter gestalten. wird (las plivsiolosiselie aus den Driizen I:ike I.itLr.itur ^virc! unentLeltlicl, vei-ssnät. ^venäe sicli uacli lZevLrJd, dljexoZeva S, /^liloS »Kslefluicl« ist in ^po- llielicn uiiä s)rokerien Lrliiiltlicli.liez. Zdf. iZUll/Z? .?!5si5Lee Sellk^klmmor. 8pei5e?imm?r. !<üeIi(.'klt.'iii5icIltliiiLc!li. i>tü!^Ie a^IIcr ^rten sotort iietcrliui' niit (iiirantikz lcauieii !>ie bei. ^nvak, Vetrinjska 7, Koro' Kka «. 1»3bt) Lveilkietio. lii-vdlltto mit ic)ntu. lirlin/iiii. I^urlio- ni. l(Ilii'U!'8c:il. /^alnifi^i^Iie, ?uiü^?Icn, Kredite, ini lZiirk-licller. 10Vsrv un^ preis? l^nter^eiclnieter werde trotz? vii-tsLlutktliclief ^cliv^iorix-keitLii !ii MLinrin neuen Qe-k^cliüft iil ^tudeuci. ^lekZAN-cirnvit l (beim llrauLtee) prl-Iva l'Ieiscli^vareu un Kunden ulixelieu. und ^um billi« sten prolse! l^ebereouLen! ^ie sieli pLr.'^vnIiLli al) LamlS-tue. I?. l1ktut?er! l?8 enip-iivlllt kiieli frsnc Vor«le» l^IeiiiLliliauerniel^ter. 8tuVatte. >VvIIe oder Dauiicu. Olvtlie in allen OualltZten u. l'grben in reiclier ^U8>vali!. (?Arantiert 8o!ide ^usliitirun« lillllLst de! dlc>vslc. Kornöks c. 8. 10628 l ZuIuMaMnelit I Kes8erer. sclion «sdrsucilter plloto»^pl>»rat >v!rd solort p^elcault. Koses^exa 18, p.irt. Iinl<«. 19645 Z« verltittile« Verkaufe >^lt»v8»8sxvpkon kil lie. ^nfr. KoroZöevÄ I<1s>.?9 jl kZIllike ?immermSbol ?u lia-lien. I'rL Lvokcxle 6-IIl reelNs 106^9 1'a<1eIIc)8er Sitivspönolvn z:u verkaufen, ^dr. Verv. IW67 frlsekv LIvr im votailverkauk gtets billigst 2u kaben bei Karl fokter, IV^arlbor, pre-Sernova 19. Wiederverkäufer I?abat. 10492 UW vST'ss/z/ c/Zs ^WAFNss» «MFiMF VS7-ck//S/'72 Osmit slzSl' 6iS saline imrr^er' juny, c^t--sunil ur^6 sel-^än sin^. mul) js^en (zlÜöZ-P^Zl^^ gebnauLtit v^sr^en. OiesS pssts t)ielet ltinen 6iS gi-üDle (^sraritis in Ze^ug sui unct Lc^ÖnI^eit. I^ur ^sils ksnr^ suk >visseri-sLl^sftllLli 9i'üi'l6Iiet^e V/sisS 6ie^stins putzen, pflegen unc! il^r'sn ursprüng-IiLliSn lisllen (Zlsri2 er'lislteri. v'nns 6is ^sI^NS O^sr« 6ss ^aknlleisLli irn kleinsten I^slZe 2U s^eliscli^en. Velolgen Zis 6en !?sl c^er desten ^sfinsr'ste un6 getzraucken Zie tsgtic!^ oik (ZLnekalverlnstung iUn )usos>«v!en. dlav«!' > «^''ug, «^grsdl ?> vermlewi II iV^eerfisct^e! ^.b.l l^iilil.. reine« Ksblnvtt. sep., elektr. l^iclit. um 2VV Dinar .«ivfvrt i!U vergeben. lZrexor-iÜLeva 1-j. Ilausmekterin. 10b86 Vermiete 5Of0rt an pünlttl!-clls ballier ^otinunixen. VojaZnIKlca 5._10643 ?imm«r möbliert «lor unmü-bliert au be58ere Partei ab-2ULet»en. ^utr. Verw. IlX>42 We«e Aellen l 'siiclitikes Studvnmiiävlivn. das aucll et>va8 koclien iiann «lesuclit. .lalireszienkni^se er->viinsckt. ^nträee an (^i?a Ztarlc. Vinicovci._IvliZZ Vlviekvrvi . Vorardoltsr iilr öaumvollstüclibleiode .vird von «rölZerem ^nternelimon 2UM 8(>sc>rtiken Eintritt ee^ suckt. (jekl. ^ntriisie sind iiu rlckten unter »kleiclierel Vor ardsiter« au die Verv. 1()619 ^eltore Küekln mit lästeren-?en >vird ab 1. I^Iovember icu ^vel Personen am l-and auf-genommen. Auskunft KamniS lia cesta 18. 10648 zlelle«se»«elie Lksutteur. verbelratet. mit lanejäbrix. ^euLnissen. .'iueltt l^QSten. Xdr. Ver>v. 1^47 Neivixes lVtLdckon «elit in« Haus reiben ^md wa^cliLN. priucipova 1-1. 1l)6t)S 18 V»R».Kderen Depots gar nicht under-sucheu. Es ilst unheimlich, so reich zu sei-n." „Lassen lSie uns doch heute alles erledigen. Ich glailbe, in den ande-ren Depots lverden !lnr keine !^l'ostl>arkeiten Tnvhr finde«." A!l>er er irrt M. Das Mchste T«pot in der ^^vAanbank eutlMt Gv'ldbarren inl !kt^rte oo« Dnihun-derttauiseich Dollar und iinl letzten ist aber-uials ein Iuwelenschatz exotiischer Art einye-schl^ofsen. V'' ffoli^ne SpanHen, Rinye und eine seltsame ailtertiiinliliche Krone, Mt steinen fi>rmlich ü^bersüt. Aber Ariane ist bedrückt vvn dent Neich-tunl untd drairgt zum GÄieu. Als sie wieder die Straße hinabrollen, sagt das Ät'ädaimt das Rad der Wirtschaft läuft. Im Gvttnide genommen kl>mien Sie ja mit Ihrem Zietchtum auch nicht mehr tun als stch satt essen und triiÄen, sich gut kleiden. Sie könne« Reisen 'Machen, si6) alles leiisten, tvas Ihr Herz be« gehrt. Je mehr Sie Geld auÄ^bän, desto besser fÄr die Mrtschaft." ^ie uteilien also ... ich sioll nteii«n Reich tum genießen?" „Ja und nein! Man krmicht natürlich nicht nur an seine perfvn'lichlm Bediirfnisse M delilkei:. Man kann auch wohltun!" „Ich verstehe! Tom, Hie sind so jimg. n>er hat Sie gelehrt, sv M denken?" „Das Herz", spricht der Ä)tann leise. „Das .Herz, ''Ariane .. . das ilunner nock) das iilöst-« lichste in unserem Leben ist. Aber »vohltun ist nicht leicht. Stellen Sie sich cluf die Straße und schenken Sie jedem Voviibergchenden eilten Tansenddollavschoin: das iväre j'ch^echt uird Sie verdieniten, d^ «man Sie dafür einsperrt. Wohltun, wahrhast wohltun... dag i-st weit schwerer, als sein Geld iwtzbrinyend anlogen." „Me wirrden Sie eS marlieil, Tom?" „Ich würde vor allen: an die Kinder, Ai-» ten ulü» AvaMn denken. Ferner au die vie-« len, die . . . oh?:« Arbeit sind. Wieviel zlin^' der gelM zugrunde in einer Stadt wie v^ew yovt! Für die kann nicht genug getan wer-^n. Sorgen wir für die .^kiuder, sirl, Und denken wir an die Legion derer, di«' oihne Avbeit sind." „Papa hat mich einnml davüiber gesprochen. Er vertvat deii Standpunkt, Glück und Not, Reichtum und Ainmit müßteu einander gogenüberste'he,! . . . sonst hörte alles Schaffen ans." „Gli'lck und Not wird es immer geben, das wird schon ans den Seelen geboren. Reichtum und Armut bleiben imuier noch nlehr, als es wünschenÄvert ist. Ab7r satt soll nrau die Menschen machen. Gewiß gibt es iutnier einen großen Teil . . . nein, seien wir ehrlich .. . einen kleinen, der jed^' Wohltat aus nutzt. Soll man aber weg^'n der u>enigen Si^echten die vielen Mensclien, die guten, ehrlichen Willens sind, verkiiinmen lassm?" Ariane stoppi die s?ahrt ab, denn sie hat das Bedürfnis, dein Reporter die Hand zu dvücken. „Ich danlke Ihnen. Toni! Die ^'ektion ivisl ich Ihnen nicht vergessen." t^ketreltuliteui uv«t lue «tiv ttsdst^tioa vsrantivortlivtt« l^6r> --- Drnrlt iI»-» »I^a rilmrilt« tiillara«« in ^arilior. --- l^ür