—. Marlbor. Mittwoch, den s Novemvtr tS24. Nr. 2S3 — 64. Zavrg. MP?lingene Wohltat. —L, Maribor, 4. Nov. Ais der neue Kurs ans Ruder qekommon war, wurden große Hoffnungen in feine Tätigkeit gefeht. Ter Anlauf, den er qenoin-men, war auch vielvevfprech'.'nd, fo kalkn-liertl'n wenigstens die Pensionisten und Invaliden. Wohl hatte, schon das alte Ncqime 50 Millionen Dinar vom StaatshonSl).llte ,^ur Aufbesserung der Teuerungszulagen für diese Stiefkinder des Schicksals in Äilssicht genommen, aber wie das bei' unZ schon 'vorzukommen Pflegt, dieses Regime fand, trotz der großen Not, nicht die Zeit, den guten Willen anch in die Tat umzufehen. Die (Gelegenheit, sich durch eine gute Tat bei dieser durch ihre Zahl und durch ihren Einflust nicht zu unterschl'ihenden Bürgerklasse aiiss beste eiuzilführen, war gegeben. Die Gelegenheit wurde auch ausgeni'cht: es entstand die neue .....Mer die Teuerungsz'lagen für die verfchiedenen Kategorien der pensionierten StaatSangestellten. Mit Segenswünschen auf den Lippen schlössen die Pensionisten die neue Regierung in ihr Gebet — die Not lehrt ja das Beten — der Allmächtige möge ihr da-z gnte Merk lohnen; nnd als trotz des Gebetes das Regime zu wanken begann und auch fiel, da bemächtigte sich bange Sorge dieier durch die Hoffnung wiederbelebten Neniiiter. Gewohnt, vernachlässigt und abges'.oß:n zu werden, waren viele der Meinung, dan mit dem Fall der Neqierung auch die Ausslcht auf die ersehnte Aufbesserung verloren wäre. Endlich erschien die ersehnte Verordnung doch inl Amtsblatte, aber mit ihr auch die traurige Votschaft, daß der bisher ausgezahlte rnd geschlich zugebilligte Quartiergeldzuschuß eingestellt wird. Die Wirkung dieser Maßnahme glich einen! kalten Tusch auf die vor wiedererwacsiter Lebensfreude erhidten Ge-miUer nnd ist in ibren ??olgen nmfo tragischer, als gerade die ärmste Kategorie, die der StaatSnnterbeamten nnd Staatsdiener, durch diesen Ausfall umso anfsallend geringere Beträge ausgezahlt bekommt als vor der geplanten Regulierung. Es ist ganz ausgeschlossen und man kann es nicht glauben, daß die Regierung ein solches Resultat wirklich angestrebt haben kann. Umso trauriger nnd deprimierender ist da-fslr die Schlusifolgerung, die fich von selbst aufdrängt, daß nämlich auch die Schopfer dieser Verordnung für die Aufgabe, die sie sich gestellt, nicht gentigend vorbereitet waren. Es ist zwar auch anderwärts ein beliebter Trick der Finanzverwaltun.^en, die mit einer ewigen Ebbe zu kämpfen haben, daß, wenn sie mit der einen Hand geben, mit der anderen gleich auch etwas wegnehmen, aber mehr wegzunehmen als zu geben und dabei zu versichern, das; man dem Vetrssfenden wohltun will, das ist dock) noch nicht vorgekommen. * Dem bürgerlichen Hansverstande ist der ganze Vorgang überhaupt nicht verständlich. Der Quartiergeldznschnß ist doch gesetzlich festgestellt und demnach muß sr im Staatsbudget auch die entsprechende Deckung gesunden haben. Die eben zur Verteilung gekommenen 50 Millionen Dinar bilden auch einen Posten des Staatsvoranschtacles nnd die Verteilung wlirde im Verordnuugsiv.'ge geregelt, gleichzeitig wiid aber auch eine Gejetzesbestimmung im VerordnungSlvege Zm Stadium der Sntwlrmng. Mehr Ausflchten flir Timvlljevlt. — Milorbe» der Radikalen. — Die Radikalen für den Esntrttt der Rabitpartei. — Die psibivvlt Gruppe gegen Timotljevie. ZM. Beograd, 4. Noveniber. Die Ereignisse des heutigen Vormittags waren, wie in allen Klubs angenommen wird, von vus schlaggebender Bedentung sür die Entwick' lung der Regierungskrise. Man ist der Meinung, daß wir im Lause des morgigen Tages die definitive Bildullg des Kabinetts Ti-motijeviö zu erwarten haben. Schon in den frühen Morgenstunden begannen ^ie politischen Beratungen. Um halb acht Uhr vormittags traten die Chefs des engeren Blocks, die Herren Davidoviö, KoroZec, Spaho, Petro-viö und Marinkoviö, zu einer and^'rthalb-stündigen Konferenz mit TimotiseviL zns^nn« nien. Nach dieser Konferenz erklärte Tilno-tijeviö, dab bei der Gelegenheit sesLgesteLt »vurde, man könne mit den Radikalen ein Konzcntrationskabinett bilden. Der Block erteilte hierauf Herrn Timotijeviö Instruktionen zur Weiterführung der bisherigen Verhandlungen. Voin Regierungspräsidium begab sich Tlmotijeviv in den demokratisch'Ul Klub, wo er längere Zeit im Gespräche mit den Abgeordneten verblieb nnd diese über die Lage insormierte. In der Sitzung, die wegen nicht genüaend geklärter Situation ans halb 4 Uhr verfchoben wurde, sollen definitive Reschlüfse gefaßt werden. Um 9 Uszr wurde Skupschtinapräsident JovanoviL nnd später auch Trifunoviö in Audienz empfangen. Nach diesen Andien^.en liZclfc'n die Herren Iovanovi«5, Triskovie, Nini.^ Ministerzimmer der Sknpschtina Ne Her'.en IovonoviL, (^snriLiö, Triskoviö, Srski<< nnd Uzunoviö mit Timotijevi«^-, den sie in ki'lrzcrer Konferenz über ihren Standpnnkt infornlwerten und ersuchten, die Beschlüsse des radikalen Klnbs abwarten zu wollen. Timotijeoie begab sich sodann in den demokratischen ^tlnb, wo er die Abgeordneten davon nnterrichtete. Um 11 Uhr vormittags begaben sich die Herren Srskiö, GjnrieiL nnd Trifkoviö zu einer Bespreckinng in die Wohnung des Herrn Pa-Siö. Nach dieser Besprechung konferierten sie mit Iovanovie, den sie davon unterrichteten, daß PaSiü gewissen Modifizierungen der Be-dinglmgen der Radikalen zugestiunnt habe und daß diese Bedingimgen Herrn Timotije-viö mündlich mitgeteilt werden sollen. Der Fünferausschuß erschien sodann iin radikalen Klnb und verlas in der Sihung, die hieraus eröffnet wurde, die "'lii ' - 'n der Radikalen, die Herrn TimotijeviL mündlich überbracht werden soll. Wie man erfährt, entl)ält diese Antwort folgende Hauptpunkte: Die radikale Partei steht wie immer auch gegenwärtig aus dem Standpunkte der Verständigung un^ ist gewillt, als Arbeitsprogramm den ^nijalt nnd Sinn des Mandat-'s des Herrn Timotije-vie anizunehmen. Da) Kabinett Timotijeviö hätte folgende GesetzeSvarlagcn zu erledig Das Jnvalidengesej;, das Gesetz gegen ?^ie Korruption, das Geseft betressend die Bauern kredite, das Prehgesetz, das Gesetz betressend die Kredite für Gewerbetreibende nnd nach Möglichkeit auch das Budget. .Hiebei ist die absolute Anwendung gegen jedermann erforderlich, insbesondere gegeu diejenigen, die gegen die bestehende Staatsordnung Verstössen, die die Krone geringschätzen oder angrei-ftn imd durch ihre Tätigkeit einen zerstlireu-den Einfluß in das Heer Hagen. Der radikale Klub na5?m diese An^-^rt einstimmig an. TriskoviL erklärte nach dieser Si^ning Ioi'r-nallsten gegenüber: Iin ^lich wurden die Bedingungen der Radikalen einstinnnig angenommen. Diese gelangen znr Beröffentli'-chung, sobald sie Herrn Ti?notisevi<; mitge^ teilt werden. Deui Korrespondentl'n des „^a-greber Tageblattes" gegenül'er nuszerte sie'. Srskie folgendernmsfen: „Wir werden lns morgen eine Regierung haben." Hierauf bi -gaben sich die .Heren Trifloviki iind t^?jur!<'i(1 zu Tiniotiseviö und überbrachten ihni die Antwort des radikalen Klub.'. Nachmi-tagS gelangt auch die Frage zur Entscheidung, ob an dem Kalbinett Timotisevie anch i.'e Radii^partei teilnebmen foll. Wie man erfährt, haben hervorragende Fiihrer der Radikalen dr^hin erklärt, die Radikalen wären nicht abgeneigt, auch die Radi«?partci in das Kabinett eintreten zu lassen, doch miißten sie vorher l^wrantien betreffs der Einrichtung des Staates geben. In allen politischen Kreisen wird Zedoch angenommen, daß die Radi^vartei an dem gegenwärtigen Kabinette nicht teilnehnien wird, obwohl alles unternomu^c» wird, daß deren Mitarl^it gesichert wird. Zek den nach-mittÄ^igen Beratungen soll auch die Frege der Austeilung der Ressorts zur Eutschei-dnng gelangen. Tie selbständigen Demokraten haben heute ein Kommunitjue herauZ-gegl'ben, in dem sie die Mitarbeit mit Timo-tijevie ablehnen und betonen, das; die selbständigen Demokraten immer jiir eine Verständigung mit den Kroaten waren, daß sie jedoch die Form, in der sie im Kabinett Timotijeviö; ^rch^efjshrt werden soll, nicht siir geeignet betrachten. —ciz- Die Wirren kn China. London, I. November. General Wnpüifn hat sich nach einer Meldung aus Tientsin, die allerdings noch der Bestätigung l 'da.l, an Bord eines Schiffes geflüchtet. Im Verlaufe der Kämpfe, die sich Sonntag vormittags bei Juangstu abspielten, sollen die ans der Provinz Schantnng dem Marschall Wu- peifu zu s'Iise l^esaiid.'eu Verstärkungen kapituliert haben. Zahlreiche Meldungen stiininen darin überein, das; die Bevölkerung sich fnr die Kriegsereignisse nicht niehr interessiert uud hosst, daß Tschangtsolin iii deu nächsten Tagen nach Peking konimen werde. aufgehoben, angenfcheinlich um eine Ersparnis im Staatshaushalt zu erz'^elen, deren Verwendnilg gesetzlich nicht geregelt lvnrde. Da stimmt etivas nicht uud die Regierung, die sich die Vertilgiulg der Korruption znr Aufgabe gestellt, hat Urfache, die Zusammenhänge in dieser Angelegenheit auszuklä-ren. Diese Ausklärung zu sord.'rn hat seder SteuerMlcr das ReAt, zumal dessejozia- ______ les Rechtsempfinden diirch die ^^'»intanstel luug einer Gesellschaftsklasse gestört und verletzt wird, die dadiirä) am bittersten getroffen wird. Der Staat hat Ursache, feinen Ruf als fürsorglicher Arbeitgeber uiit großer Ei--fersucht zu hüten. Die bisberigen Versor-gungsuiethoden habeu dieser Erfahruug nnr im allerbescheidenslrn Maße Ne^i/tun'g ge-Irageri, Beschlüsse des italienischen Ministerrates. WÜB. Rom, Novenlber. Der Ministerrat beschloß, die Generale Eaidorna und Diaz zn Feldinarschällen nnd den Adiniral Thann Reval zum Großadiniral zn ernenn<'n. Der Ministerrat ordnete an, daß ?in Projekt ansgearbeitet werde, um den „C'rcnS Maximus" freizulegen. Das heilige Jahr. Nim, ?lc»vcmber. Im Vatikan geben die Voriiereitnngen für da? Iitbeljahr chrem Abschluß entgegen. Dieser Tage wird das Iu-bilänm5plakat nach allen Ländern verschickt werden. Mit der Errichtilng d"' Missions-au'5stellung in den vtrtrlanischen Gärten wurde bereits begonnen. Schliesjung der montanistischen .Hochschule i» Oedcnburg. W!>VB. Budapest, 4. No^veinber. sUTKB). Wie die Vlütter a^us Oedeuburg meteen, ist auf Anordunng der Regierung di? mcmtani» lstische .Hochschule auf die Dauer eines Semesters geschlossen uiorden, da die Hochschüler die Erklärung, niit lt'er sie sich zur EintMtunA des Diszipliuarstatlltes ver;^i»slichten sollten, ohne Rücksicht daranf, daß die fiidifchen H5» rer weiter -in der Hochschule verbleiben oder nichl, nicht unterfertigt h^icien. Vor einein Eisenbahnerstreik in Graz? Graz, 4. Novenvtx'r. ? er steier-'Niärkische Ve^irköverband der '^>^ntschen Ver-kehrs>gcsellschaj^ hielt n<^tern aoends in den Anuensälen eine massenhaft besuchte Ver-samiulung ab, in der die Ford.'runaen d-ee Eisen bahn<'r lx'sprochen itnd beschlossen wurde, sie allenfalls anch iui Wege der Avbeiisein-stellllng durchzusehen. Die -^^r^ebrungen zum Streik seieu getroffen und der Ausltaudau?« jchuß gebildet. Hochmasserkatastrephe in Westdeutschland. WKV. Berlin, Z. Noveuiber. (Wolis). Aus dem Ueberschslveuimuugsc^ebiete West^deutsch-lands komu^en bennrichigenoe ^Nachrichten. Aus Mlreiclx'n rheinischen Städten wirld ein weiteres steigen des Hochwassers ge>ine?det. In Köni.Mvinter liegen die Gelci'e der Eisenbahnlinien nach Bonn nnt<'r W.'^sser. Auch aus deni ^^^enwalde li.'gen Nachricl'.te,, über große Wasserschäoen oor. Die Jungs .5^ ist vielfach schsver gefiHrdet -lIZ- Böi^ftnberkdt Der Dinar in Zürich 7 53. Zürich, 4.November. sSch!ußkurse,Lig^n«» bericht.) Paris 27 15. Z^eograd ton» don ^.Z3'b6. j?rag 15.475, !7kailand 22.60, New'yotk 519 —, Wien 0 007375, Sofia —'—, Bukarest —' —, Budapest —'—. Aaghfeb, 4. November (Schlußkurse. Li< gendericht.) Paris 361'— bis Z66'—, Schweiz 1330'— bis 1340»—, tondo» 312 75 bis 315 75, Wien 00967S bi» 0 09875,Prag 205 30 bis 208-30, Mailantz» 300'— bis 303NeW.1.>rt 6S'30 bis 69 30, Bukarest ——- bis ——, BndapeH — bis —, Saloniki —'— bis —, Sofia —bis —, Brüfftl —'— bis —. Beograd. 4.Novembsr (Schlußkurse). p«« ris 360'— bis 3^1'—, Schweiz 1835*— is 1353.—, London 31.?'— bis .?13'50, lvien 0 0973 bis 0 0975, Prag L0tt'— bis 208 30, Mailand .?01'— bis ZV1'7b, New-York 68 80 l>is K8 9S, Budapest 0 09t bis 0 0915, Bukarest 39.— bis 39 25, Sofia .^0 — bis 52Brüssel 3Z2'^ blb 33^'---, Saloniki bis ^ ^ .A«» Ii« Iii» » gettli»»''/ NiimWr 2S3 ?om v-^HZoLeullcr l92k VvMch- RoNzta. — Stürmische Allerheilkgenftkectage In Zagreb. Am SmnstaN muHmittags Icini cs in Zayreb zu verschtci»enen Zusamm<'llstöß!.'n pc>litifcher Mtur, dir ih'ren Höhepunkt mi'f d Köpfe Mleirde Menge. Tie üv'M'Muni'It.'n veranstalteten, wie olljitVhrlich, am (^rabc de'^ durch ^en Strkmq Hingerichteten Mörders des ehemaligen Jnnennrinisters Draöksni^, Alijo-giä, eine Trmierfeier. Dctbei wur'>>^n politische Re^n qeihalten unb auch koimmunistische Lieoer gcfunsten. Der Swat und z>ev s^oni'l^ wurden auf das heftigste an^ei^risfen. Es wurivn Rufe laiut: „Nieder mit X'iu serbischen König! leibe Soüvietrußland! Es lebe ^e kroatische RePuM! Es leöc Die Polizei forderte die Ko^imnuislen zum ?lußeinandersschen auf, woraus die Kommu» nisten mit Steinwürfen antworteten, so das; die Polizei blinde Aalven abgeben mns^te. ?lm Aben«d zogen d-ie Äo^nmunisten l^emein-sam mit den kro-atischen Nationallsl^n ou^f den Iel«?iLpslrtz, wo sie das „?catin'na'l" «lniffriffen un'd einen Schaden von zirka Lv.lXX) Diwar anrichteten. Auch an «^Mieren Stellen der Stadt fam es zu schweren Schlä-gereien. Um 7 Uhr abends griffen Vi^' Kmn-muniften un>d die kro-atischen Nationalisten die Vereinslokale der „Orjunu" an, vernichteten das ganze Inventar imd ranliten ^oas Dargeld, zirka Dinar. Das Bild j?ö- nig Peters wurde in Stsicke gerissen und das Vild KHnig Alexanders öisentlich vv'rtvannt. Echlieftlich gelang es ein?n: verstärkten Wa-chemifgobot einige Nä^lMhrer zu verhaften uin'o dem Tumult ein Ende zu bereiten. Lei den Zusmumeniltösien wurden dr-.'l Personen schwer nnd lZ Personen, liroßlenteils Wachleilte, lcicht verlebt. — Ein Appell der Sowjets an die deutschen Lwmmunisten. Aus Ni^a wird d.'Nl Neu-terbiiro gemeldet: Die Soivsetpressc veröffentlicht offiziell einen AMell unlt! surstrultionen der ?. Internationale an das deutsche Proletariat. Dir^er Aufr'.is ist v.on Sinotv'e.v und ynHeren K'0!^ninuni>sten lu^nterzerchn^". Si>? Pwtestieren gegen die ^'.'chaftuug Sxr deutschen Komm'unisten und erteilen hiuslchtlich ider 'oeuischen Wahlen Ratschläge, in^ein sie flleichzeitivi «^lersichern, si-e der.'it seien, Hren deutschen Vrüdern durch W-or^ und Dat im Kampfe fiir die Ne^'olntion bc^isssich M sein. Sie mobilisieren die konnmml'titsche Internationale, um die Nei^h<'n der loeut'chen Revleli'tionärc M vervMtnn'dli'^en. TageachrmM. t. Vischof Dr. Lang gestorben. Vergangenen Samstag starb in ^Zagreb W^'iibischos Dr. Josef Lang im Alter von f;4 fahren. Er w«r schon mehrere Jahre krank. Die Leiche wurde in der KaijMe des D'^n'.kwpilels oufgebahrt. Das Leichenbegräbnis fand heme dormittafls statt. t. Todesfall. In Bo^rovnica ist aiii Sonntag, !oen 2. No^vein!ber Herr Io>hann Mai'a-rlm, Gro^rundbesitzer uiid K^ufnmnn, im N W iltl Ailti. W« Roman aus?!orwegen von Anny Wothe. «merikantsche» Copyright 1V12 by Anny Wothe, Leipzig. ^ (Nachdruck verboten.) ^Bist du wahnsinnig, Weib?" schrie .^'^enrik. ,,Noch nicht," gab Vorghild mit einem bitteren Lächeln zurück, „aber ich x^lanbe, das; man eS in "iner einzigen Nacht werden kann." »Borghild/ mahnte der Ka^ntan, „tue ?s »icht. Laß uns überlegen. Wir werden für das arme Ding da sorgen und einen Ausweg fwden." »Sie bleibt hier," gebot Borghild, und ihre Auge« blitzten, „oder ich verkünde morgen in ganz Tromsö und Horstenaes, wanml ich Henriks .^aus verließ. Er wird dann ein Geächteter sein. Und das l^rträgt Henrik ^lage nicht, dazu ist er zu eitel. Seht ilir, ich kenne ^ gut. Mutter Ebe," wehrte sie der alten g^au, die beschwörend ihre 5^üude hob, „ich weiß, was ich we." weißt es nicht, Borghild, du kennst He»vit Flage nicht." ^Ich kenne die Mittel, ihn zu zwingen. Kmht vor dem Geklatsch der Welt und Habsucht bestimmen ihn, gute Miene zum bösen Spiel zu machen." „Du wirst es bereuen, Borghild. Es ist ein grassames Spiel," warste Flage. kjohen Alter von 74 Ja>?iren gestorb.'n. Der Verstorbene war eine allgemein beknmte Persönlichkeit. t. Ein Memorandum der pensionierten Gcrichtsbeamten. Ter Verband der pensionierten Gerichti^lieantt^ni Slowenle.is richtete dieser Tage an das Präsidium de.^ Il^inister-rates un'o an d-as Finanzministeriuni ein Memvrandnm, in welchem geforderk )vird, daß in kürzester Zeit die Frage dcr^'^Aus-zahlung der (^e-haltsunterschiede .geregelt wechen soll. t. Umtausch der Dinarnoten. Das Finanzministerium hat Millionen neuer ? Di» narnoten ansertigen lassen, um die beschädigten alten Dinarnoten u>nitalli5ien zu können. t. Tödlicher Unfall eines Iagcr^. Der bekannte alte Jäger 'c^er Naronin Postl in Zz. Pvljs'kMia ist vergtngenen Freitag lödlich ver-nnglückt. Der bereits 75^ Ialhre alte 'Nann, ein Vertrauter der greisen Baronin, z^'chte am Abend in einem Dorsi^aMauie und b^gab sich gec^en ?0 Uhr nnch Haillse. Aisf dem .veim-wege mu^te er eine kleine Brücke p-ifsieren, welch? zwar über einen seichten Bach führt, der aber g^'rade unter der Bi'slcke einen Dümpel bildet. Anf der Brücke mu^lc er 'oas ölleichgewicht verloren haben. Erst eine Stunde dar^^nf wurde er leblos aus dem Wasser siezogen. Sein ?^d iist U'M so tragischer, als an der selben Stelle bereit? mehrere Bedienstete des Gutes ertrunken sin^a. t. Lebendig begraben. Ein s'l^amer Fall wird aus Sv. Iuris bei (^rosuplje berichtet: Vor einigen Tagen ist die Mutter des dortigen Mesners, vulgo Sever, gestorben und wurde in ortsüblicher Weise begraien. Kurz nach denl Leichenbegängnisse aber wurden Cljerüchte verbreitet, die Verstvrb<'ne sei lebendig begraben worden. Sie lit^ schon lün« gere Zeit an 5)erzrrämpfen und war nach jedem Anfall längere Zeit bennißtlo'?. Deshalb nimmt man an, das; sie auch diesmal nur bewußtlos gewesen sei. Ihr Sohn — des Mesner — ist gleichzeitig Totenbeschaner. Auf (^rnud seines Befundes wurde das Leichenbegängnis angeordnet. Die Leiäiönträger erzählen nun, daß sie unterwegs wahrnahmen, das; sich die Tote ini Sarge gerührt l)ätte. Andere wieder wollen in der Kircye ein Klopsen im Sarc^e gehört haben. Niemand aber wagte es, darauf aufmerksam zu milchen, um nicht sür abcrl^Iänbisch zu gelten. Es ist nun Sache der Behörden, der Sache nachzng-'hen und die Nichtigkeit oder (Grundlosigkeit dieser Vermutungen festzustellen. t. Der geroesens unftarische Ackerbaumim-ster Stephan Szabo pLktzlich gelwrben. Wie ans Buldapest genveldet wird, ist der friihere Ackerbau mini ster und Fiührer der „Partei der 'kleinen Landwirte" Stephan 5.zab)-Nagy-ata^:», in seinem HeinMsorte Erdoslvnya infolge Herzschlages plötzlich gestorben. t. Zum Krach der „Vanca Adriatica" in Triest. Wie bereits berichtet, ist die bekannte und seinerzeit vielumstrittene „Banca Adria-tica" in Zahlungsschwierigkeiten geraten. Die eingeleitete Untersuchung hat große Malver-sationen festgesellt. Von der Behörde wurde ein Sachverwalter aufgestellt, gegcn die Ver-waltungsräte aber der Haftbefehl erlassen. Dieser Tage faud eine stürmische Versanttn- Das junge Weib lachte hart auf. „Als ob ich noch etwas zu verlieren Hütte! l^tann man ein jnnges Weib, das ihrem Manne vertrauensvoll in sein .^?aus folgt, schwerer beleidigen, alD daß sie in der Brautkammer seine l^lieÄte findet? Aber nicht sie, die Unglückselige, soll es büßen, sondern er, der dein Sohn ist, Mutter, (^utuwchen wollen nur, Mntter, an deni armen !»iinde da, ivas er verbrochen." Und sich zu Esta wendend, fragte sic liebe-' voll: „Der Mann dort, Henrik Flage, hat dir versprochen, dich im Flagenhof auszunehmen? Ich löse sein Versprechen, j» gut ich kann, ein nnd frage dich: Willst dil b.'i unS bleiben als meine Schwester? Niemand soll dich kränken, nienmnd dich wieder mißhandeln, wie es dir heute geschehen. Aber n--rik Flage soll für dich tot sein, obschon ihr unter einem Dache lebt. 5^örst i>n, nienlals darsst dn zn ibm sprechen, ihm nie die Hand reick)en, selbst im Tod darfst dn ihm nicht hel^ fen. Lwnnst dn mir das verfpr.'chen, so soll der Flagenhof fortan deine .^"^einiat sein." „Du rächst dich furchtbar, Borghild." niur-melte der!»rapitän, der das Auge nicht von dem stolzen (Besicht der blanden Frau wenden konnte, die sich jetzt in so erbarmender Liebe zu der armen Esta herniederbengte. Diese sah unsicher in Vorgbilds (Besicht. Dann stürzte sie Borghild zu Füßen, ,.m-klatnnierte ihre Änie uud schluckte auj^. luug der geschädigten Einleger statt, denen ein Ausgleich mit SO Prozent ang-^boteu wur-de. Den letzten Nachrichten zufolge wurde der Generaldirektor der Adriatischen Bank, ()iro .slamenaroviö, verhaftet und dem (Ne« richte in Triest eingeliefert. Die Verhaftung des bekannten Finanzmannes hat sowohl in Italien als auch im Auslande großes Äuf^ sehen erregt. t. Die Kindesleiche im Wetterloch. Die gestrige Abendausgabe des „Graz. Volksblattes" berichtet: Im Schöcke^gebiet wurde ein grausiger Fund gemacht, durch den das scheußliche Verbrechen einer emmenscht«'n Mutter aufgedeckt wurde. Als Samstag den I. d. mehrere .Herren, die dem Verbände der steirischen Höhlenforscher angehören, vom Echöckel abwärts stiegen, entdeckten sie in denl ungefähr 1l) Minuten vom Ctnbenberg« Haus entfernten Wetterloch die Leiche eines zirka 4 Tage alten Knäbleins. Das Wetterloch ist eine lo Meter tiefe Höhle, ans deren Grund die kleine Leiche, nur mit "inem Häub chen nnd Leibchen bekleidet, lag. Da man annahm, daß vielleicht ein Unglücksfall vorlil.gt, und Mntter und Kind abgestürzt wären, wurde die Höhle genau durchforscht, doch ohne Erfolg. Der Körper deS Kindes ist bon normaler, kräftiger Konstitution, zeigt keinerlei Gewaltspuren. Es darf mit Bestimmtheit angenommen werden, daß das Kind lebend von der entmenschten Mutter in die Höhle geworfen wurde. Der Tod dürfte vor zirka füuf Tagen eingetreten sein. Di;? Nachforschungen der Gendarmerie haben zur raschen Aufklärung des Falles geführt. Die Beamten des Postens Radegund verhafteten bereits gestern die 32 Jahre alte Hausgehilfin Johanna Lehrhofer als die Kinde.'Mörderin. Das Mödck)en hatte am 12. Oktober in der Gebärklinik des Landeskrankenhauses einem Enaben das Leben geschenkt, der auf den Namen Rudolf getauft wurde. Am 35. v. M. tvurde die junge Mutter samt dem Kinde «ms dem Krankenhause entlassen. Sie begab sich nnt dem Kleinen auf den Schöckel zum Wetterloch, band das. Kind an einen etwa sünf Kilo schweren Stein und warf es lebend in die etwa 15 Meter tiefe Höhle. Die junge Kindesmörderin wurde dem Landesgerichte eingeliefert. t. Hochlvafier im Taunus, und Mainge. biet. Deutschen Blätternieldungen zuifolge herrscht im Tmmus- nnd Mviniflebict insoche der starken RcyenBsse Hochwasser. Mehrere Orte sind iwm VerZeihr abgeschnitten. Der Schaden ist stellen^weise beträchtlich. So hat in Friankf^rrt der Main die Ufermauern überflutet. In Köln war der Wasserstand 'öes Rheins 6.98 Meter und steigt '^nxh weiter. t. Der Herzensroman der Marchistin. Dem „Gw,v^r BolksblM" wird aus Paris gv'mel-d»!^: Die Anarchistin Germaine Perton. die seiner>zei den Genera'lseikretÄr der Liga „Ae-ton Francaise", Marius Pl-ateau er>schoffer parken ausländischen lkoiÄurre^iz die Stirne wlrd bieten können. Redner erwog auch die guten Seiten dieser Schule- wobei besonders der Fremdenverkehr gefördert wird. Am Schlüsse ersuchte er den Obwgespau Herrn Dr. Bodopivec um die Eröffnung der Schule. Herr Dr. Bodopivec betonte in ^iner Rede d^ besondere Bedeutung Sloweniens für den Fremdenverkehr und hob hervor, da^ er mit Genugtuung die neue Schule er^sne, da sie sicher nur zur Hebung >>es Ansehens von Slowenien nW nur im In-, sondern auch im Auslände beitragen werde. ZM zündenden Worten sprach er zu den Schül?rn» s^e mögen alle ihre Kräfte der Schule widmen. Der Leiter der Schule, Herr Franz Skof, Professor an der hiesigen staatlichen ^ndelZsch»-le, hielt eine längere Rede über die Bedeutung dieser Schule, über ihre Aussichten, über die Aufgaben der Schüler und gab schließlich der Hoffnung Ausdruck, daß er seine Aufgabe mit Hilfe des guten Willens seiner Schüler werde erfüllen können. Darauf sprach noch der Obmann der Gastwirtegenofssnschaft Herr KleSiö, dankte nochmals allen Erschienenen für ihre Teilnahme und schloß die gut gelungene SrSfsnung^eier. „Du bist gut, du bist groß, ich liebe dich. O, ich liebe dich, Borghild, dir will ich leben. Dich nur will ich lieben. Mutter sagt," flüsterte sie dann Plötzlich ganz geheimnisvoll, „ich werde ein Kind haben, ein süßes, kleines Kind, das wird verstoßen und verachtet durchs Leben gehen — ist das wahr?" Die alte Frau schluchzte heiß auf. Henrik ballte die Faust, und Terje sah gespannt in Borghilds Gesicht, das jäh erbleichte. „Nein," antwortete Borghild fest, „dein Kind wird den Namen Flage tragen, ich schwöre es dir!" „Borghild!" riefen alle Anwesenden entsetzt. „Ihr wundert euch?" fragte das Weib mit unheimlicher Ruhe, „ihr wundert euch über mich? Wundert euch liel^er über r eu da, der all das Elend über uns heraufbeschwor." „Esta, Esta!" jammerte die alte Frau. „Ich habe dich immer so lieb gehabt und dich gepflegt und gehätschelt, als wärest du mein eigenes Kind, und so dankst du mir alle Liebe?" Ein süße? Lächeln irrte unl den roten Kin-dermnnd. Esta faltete die kleinen Hände mit den Wundmalen, die so blutrot leuchteten, daß den anderen ein Grauen kam, über der Brnst, und sagte leise: „Ich höre Euch immer, Mutter Ebe, im Traume reden. Wie sagtet Ihr doch. ?in Trn-nental sei die Liebe? Ich wandele weiter nnd immer uieiter, und überall sehe ich Tränen. . Wollt Ihr jie niAt sanlmcln iu,e^-' " "«l- denen Krug, wie es im Märchen heißt? Demantbrücken kann man davon bauen. Vom Herzen zum Herzen führen sie, bis die Brücke wieder in tausend Tränentropsen zerfließt, in ein Nichts." „Sie redet irre, bring' sie zur Ruhe," mahnte der Kapitän, und nahm besorgt deS Mädchens heiße Hand in die 'eins. „Wer seid Ihr?" lächelte Esta. ,Jhr scid gut und Eure.Hand ist weich, wis Euer großes, starkes Herz. Sein Bruder, sagen die Leute. Henrik Flages Bruder! Hu, mir graut vor den Flages!" Aufstöhnend barg sie daS Gesicht in beide Hände. „Macht ein Ende!" gebot Henrik rauh, über doch merklich unsicher. „Schafft das Frauenzimmer aus dem .Hause. Auf ein? Stange Gold mehr oder weniger soll es mir nicht ankommen." Esta lachte wieder und Plötzlich stand sie auf den kleinen Füßen und drehte sich ranzend im Kreise. „Ich bleibe im Flagenhof!" janchzre sie, „niemand darf mich verachten, ich bleibe hier." Und dann schlang sie ihre roten Locken um die kleinen .Hände und sing an zu singen: ..Goldige» Lockenhaar ?ällt anf ihr Schulternpaer, Voll ist die Bnist. Liebreizend blickt daS ^ind. Schneeweiß die Hände find, Lip^'en zum Atssen Und, «Velch ei^e LuM" Nummer 2Ü3 Vom d. NoVevker lSSI m. Gwattiche Uiterftützunß jür »»ie J»d«-stri«- und VewerbeauSftellung i« Marlbsr. Wie uns berichtet wird, wurde vom Ministerium für Handel und Industrie d^bm Ausschüsse der Industrie-- nd Gewerbeausst.;llvng in Maribor eine Subvention ini Betrage von 10.000 Dinar bewilligt. Der Betrag soll schon vom Finanzministerium angewiesen sein. Wiewohl es am Platze ist, daß die 'Regierung derlei Veranstaltungen nnt'.'rstübt, ist es doch merkwürdig, daß gerade die heurige Ausstellung, die weit hinter den vorhergehenden zurückstand, einer Unte'^stüimng seitens des Staates für würdig erkannt wurde .. . m. Ew „alter Diener". Dieser Tage wur-t>c der Gerichtsvollzieher «deS hiesigen Kreis-gerichtes, Herr Iohoiln I ug, nach 4»jähri-ger Dienstleistung pensioniert. Flnläßlich der ^nsionierung er^hielt er für seine tre'ue und mustergültige Dienstlelstun'g dbe belobenide Anerkennung lyes Iirstizminister.umZ. Herr Jul^ war wegen seines freundlichen Entgc-genkoillmens w<'it und breit bekannt 'md allgemein beliebt. Der Krieg r-mibte ihni seine treue (^sahrtin und einen Soihn, dc!r in Ga-li^ien den Tod fand. Mö^e er noch lange Jahre die wochlverdiente Ruhe gcnlcßen! m. Eine Büste Dr. Turners. Der bek.:nnte akcidemisckie Bildhauer Franz Berneker hat wä'hrenv seines Aufentlb'alteS am Vachern eine M'Oe seines ehemaligen Wohltäters verfertigt, woinit er Dr. Turner seine Dankbarkeit erweisen wollte. Leider iist aber Dr. Turner srü>her gestorben. Die ^üste lst ans dem mn Blechern gewonnenen weißen Marmor verfertigt. m. Verlautbarung deS Polizeilo'umifsari» ates. Vom ^'olizeikommissariate ln Maribor wird verl'iutbart: Vor nicht langer Zeit ereignete sich der Fiall, daß in den Tauöenschlasi eines B-auern in t^r Uinc^ebung l?ou L'.u'b-lj.ana eine aus einem src'm'ten st^^ato stc'M-mende Briestaulx! zugefbo^gen ka'M. Der Bauer behielt die Tmikie und verkaufte sie nach einigen Tab. Vom 1. Iännt.r bis 1. November l. I. waren frei,^ Dienst- ptätze angemel'ciet, 8771 Personei, suchten Arbeit, die Arbeitsbiirse vermittelte in 2032 Fällerl erfolgreich umd 1345 Personen reisten ab. m. Wochenbericht über dsn Stand der ansteckenden Krankheiten in Markbor. Das hiesige städtische Pbysifat veröfisvntlicht für die Zeit vom 26. Oktober bis 1. November folgenden Wochenbericht über den St mc» der ansteckenden Kranlkheiten in Maribor. Scharlach: verblieben 2, neuerkrankt 0, verbleiben 2; Diphtherie: verblieben 1, neuerkrankt 1, genesen 1, verbliebenl; Bauchtyphu): verblieben 1, neuerkrankt 0, verbleibt 1; Ruhr: verblieben 0, neuerkrankt 1, genesen 7, verbleiben 3; Masern: verbliebt 0, neucrkrankr 9, genesen 0, verbleiben 2. m. Spende. „Ungenannt" spendete 10 Din. für die arme Witwe mit vier unversorgten Kindern. m. Chauffeure! Der Verband der Kraftfahrer Sloweniens, Iwei.iisbelle Marlbvr, hat seine Versamrmlttng aim Donnerstag, den K. November um 20 Uihr im Gasth^use Maihnis (Po>d mofto-ln). Wnktliche Teilniahnie ist Pflicht! Der Ausschuß. N 3d *Kavarna Iadran. Täglich Konzert. Solide und gute Bedienung. Maßige Preise. 9410 * Hallo! Dounerstalg, iden 6. November im tzote-l „Pri zamorcu" Da!m«hirsch-Scl)mauS verbunden niit Radio-Konzert. Um zahlreichen Besuch bitt^'t Ianöer. 10068 ^ Gpanferketschmaus im Hotel Halbwidl anr Donnerstaig, den 6. Novoiniber ab 13 Uhr. A'b 20 bis 24 Uhr Konzert des Quartettes Richter. 10^73 Ztochrtchte« ans Vtnl. p. Bürgermeifterwahl. Wie berichtet wird, wurde gegen die hiesigen Gemeinderatswahlen von keiner Partei ein Rekurs eingebracht Die erste Sitzimg des neuen Gemcinderates, in der der Bürgermeister und der Vizebürgermeister gewählt wird, findet bereits nächsten Mittwoch statt. Der neue Gemeinderat, in dem der slowenische Nationalblock bekannt lich mit 20 Stimmen die absolute Mehrheit besitzt, ist folgendermaßen zusammengesetzt: Die stärkste Gruppe bilden die Demokraten mit 7 Mandaten, dann folgen der Reihe nach: die slowenische Volkspartei mit 6, die Nationalsozialisten mit b, die Deutschen mit 4, die Radikalen mit 2 und die Sozialdemokraten mit einem Mandate. Begreiflicherweise herrscht für die Wahl des Bürgermeisters schon heute das größte Interesse. Ueberall rechnet man damit, daß Herr Rechtsanwalt Dr, Mate SenLar (Demokrat), der längere Zeit unserer Stadtgemeinde als Gerent vorstand, zum Bürgermeister gewählt wird. Verschiedene' Gerüchte wissen auch zu berichten, daß Herr Dr. Senöar die Absicht habe, die Wahl zum Bürgermeister nicht anzunehmen. Diesen Gerüchtey^wird iedoA nirgends Glauben gej^nlt. «IS SeUe r. Sine Episode im Zuge. An: IkZ. Juli l. fuhren mit >oem Zu^e aus 5evnica nach Rajhenburg Josef Glas, Besitzer in Lokva, und dessen Sohn Josef. Als der -isondiikteur van beiden die Fahrkarten verlangte, konnte Glas jun. seine Fahrkarte nicht vorweisen. Vater und l3ohn waren schon ziemlich betrunken und erciingen sich in 5ck)ilnpfreden glegen den Kon^oukteur, der die beiden durch ldie Genldarmerie verhaften ließ. Das Kreisgericht in Celle verurteilte Glas fen. zu einer Woche und Glas jun. zu fünf Tagen Arrestes. c. Diebstahl. Im Hotel „Union" wurde der 3^ Jahre alte arbeitslose Frisenrgehilfe ^'arl C.' reiber auS Numa arretiert, d^ i''- 'n, H»-tel einem Reisenden einen Koffer mit ver-sch:>denen Gegenständen und einen seidenen Schirm im Gesamtwerte von 1000 Dinar gestohlen hatte. Der Verhaftete wurde beul Kreisgerichte in (5elje eingeliefert. -m- Theater und Kunst. Rationaltheater in Maribor. Dienstag den 4. November: „D'e Kind.'r", Ab. B. Mittwoch den 5. November: Geschlossen. Donnerstag den 0. November: „Das Aerger-nis im St. Florianstale". Ab. D (zum letzten Male in der Saison). -s- Gastspiel Marko BuSkovie als ZrinSki. Unsere Tbeaterleitnng steht in Verhandlungen mit .Herrn Marko VuSkovi^, dem berühmten Bariton der Aagrebet Oper, der früher Mitglied vieler großer Bühnen war (u. a. Volksoper in Wien, Nativnliltlv'ater in Prag, Opernbaus in Dressen rsw.). betreffs eines Gastspieles als Zrins^i, in inel-cher Rolle er dank seiner impouicr'.'nd('n Btih Neuerscheinung und seines ansgez.'ichneten Spieles alle seine Kolleaen weitaus überragt. (Erhöhte Opernvreise; für Abonnenten aber, die sich bis 7. November an den Tb:2terk ,s-sen melden, gewöhnliche Opernpreise. -s- „Ljubljanski Zvon" in Maridor. Gestern fand das Konzert des Ljubljanaer Gesangvereines „Ljubljanski Zvon" im großen Götzsaale statt. Obwohl der Besuch nicht entsprechend den Darbietungen des Gesangvereines war, ist es dennoch zu begrüßen, daß in 3)!aribor das Konzert überhaupt 'nöglich war. Der gute Ruf, der dem Gesangvereine vorausging, hat auch hier vollkommenes (5cho gefunden. Ein Chor von zirka 30 Frauen und ebensoviel Männern brachte Stücke heimischer Kunst in vollendeter Weise zum Vortrage. Stürmische Beifallsbezeugung, Kränze und Blumen waren der Dank siir die Stunden, die der Gesangverein „Ljubljanski Zvon" unserem musikliebenden Publikum bereitete. -lü-^ 5Uvo. k. Burg-ltlno. Der kolossale Abenteuerfilm „Mit Stanley quer durch Afrika", dessen erster Teil gestern Montag zu Ende ging, erfreut sich eines Massenbesuches. Der Film weicht in seiner ganzen Aufmachung von den üblichen amerikanischen Epoäienfilms vollständig ab und hat eine logische Handlung. Es handelt sich um die Erpedition Stanletis zur Auffindung des verschollenen Livinasto-ne. Die Regie stellt gewaltige Anforderungen an die Darsteller und wenn diese ihr gerecht werden, so ist dies nur begreiflich, wenn man sieht, daß erste amerikanische Schauspielkräfte die Hauptrollen innehaben. Ausstattung und Photographie glänzend. Die oft atemberaubenden Sensationen und Zwischenfälle werden in ihrer äußeren Einwirkung durch herrliche Urwald- und Landschaftsbilder wirksam unterstützt. Der zweite Teil beginnt heute Dienstag. k. Stadt-Kino. Vom 4. bis einsck?ließlich 6. November gelangt der schon allseits nrit Spannung erwartete Ausstattungsfilm „Zei-tunflsduell", eine gigantische Filmgroteske in 6 Akten, zur Vorführung. Der mit einem ungeheuren Kostenanfwande hergestellte Film, in dem die entzückende Film!>iva Hanna Lierke und Fred Stranz die Hauptrolle innehaben, erntete überall, wo er vorgeführt wurde, wahrhafte Triumphe. Man weiß nicht recht, was man bei diesem Filmwerk zuerst hervorheben soll: die technischen Vorzüge, die fabelhafte Photograpl)ie oder die geschmackvolle Regie, die in sorgjanlster Weise kitschige Absichtlichkeiten vernieidet, oder endlich die künstlerische Darstellung, die insbesondere durck) die Leistung der beiden Hauptdarsteller zum draumtischen Erlebnis wird, wie man es im ^'lm nicht oft findet. Gpvrt. : Eröffnung der Fechtschule Keretz. Ver-gangeuen Lam5tt>ete. Die Ungarn, .velche in ihrer stärksten Aufstellung spielten, boten eine ausgezeichnete Leistung. Sie spielten schnell und schössen schr gut. Aber auch die Zagreber Ansilvahlmannschaft führte ein h-übsches Spiel vor und hinterließ in Budapest die uns doch Wervaschen muf;. Erfahrene ö)omZi.igcr UT^ Mrfter berichten ds zurück-sfelegt hatten. Die ilbrigen Mitglieder des Rudels schauen den gleitenden Kameraden vergnüglich zu, und eins und d«as andere Stück beginnt nun >oas- ^elbe Spiel. Oft fährt ein und dieselbe Gemife zwei-, drei- und mchrmÄ über d»n Firnschnee herab; oft gleiten mehrere unmittelbar mlfeinanlder in die Tiefe. So seh7 sie übrigens ein 'eerartiyes Spiel auch beschäftigen moq, ihre Cichening lassen sie deHalü niemals ans denn Auge, und der blos;^ ^^Mick eines Menschen, befände er sich selöst in weitester Ferne, beendigt sofort d-as spiel und ändert mit einem Schlage das Wescn nn'o Benehmen der mißtrauischen Geschöpfe. a. Der vergebliche Lord. Lord Crew war, wie Mrs. Wai^t» in ihren „Erinnerungen aus 90 Jahren" erzählt, berühmt wegen seiner außerordentlichen Zerstreutheit. Er ver-ya^ alles, selbst das Essen. So erzählt imin, daß er jeden T-aig im Athenäumklub an einem bestilmmten Plötz zu speiseu Pflegte. Einst--mals kam nun ein anderes Mitglied und wollte sich an seinen Platz setzen, a'ber der Kellner erklärte, der Tisch sei für Lord Crew reserviert. „Das macht nichts," s^^yte üer Herr, „eI Dorfes sind bereits gerämnt worden. Unler Leitung von Bezirksingenieur Fontana wurve eine genaue Kontrolle eingerichtet. Man hofit, die Rutschung zum Stillstande bringen zu könneu Der bedrohte Weiler Cainpoeologno, zu Ge- meinde und Kreis Brusio gehörig iGranbünden). liegt 562 Meter über d.'ut Meer?, au 'oer Straße Zamaden-Tirano, am r(»ch!en U'er des Poschiarino, Z Kilometer kü^lich von Brusio und 4 Kilometer nort»westlich von Tiraiu) (Italien). Er bestellt au? Haulern und zählt rund Ein.no'iner italienischer Zunge, die haupl-sächlich M'wirt-schast betreiben. Alte Vllcher. cplt erhalten und geeignek 's'r ösf.'?tt^-n s'öch^ sten Preisen gekauft. Antrüge an die waltung. . edenket bei be^ sonderen «kln"-f lassen der Frei"-Willigen/euer-rvehr v. deren Rettnngsabteilung in lila-riöor unö spendet sär das nene Reitungs-'Kuto. Kleiner Anzeiger. rontinierler Bilan- IS»»»«»««««««««« Komvl. hartes SchlafzUnmer nl. Marmorplatten, 1 Kasten mit Spiegel, harter AuSzugtisch, Ledersessel, Diwan IN. 2 Fauleuils K5)s>, Nof;hanrpolst?r>ma, 2 hart. Kleiderkästen, Schuvkadekästen, Betten, Plüschsessel St l00 D., einzelne Kästen und Verschieden. Ansr. Rotoviki trg 8/1, links. Verfcht^ne» Amatenr - Photographen! Frisch eingelangt olle Cori-u Mimosa« P -sere sowie alle anderen Pho« to-Artikel. BlaSiö, Maribor, 23 V835 Z^rilnlein übernimmt verschied. Arten von Abschriften in drei Landesspra6)en mit Masck)ine oder Hand. Gesl. 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Velik.i ^l^anarna. 1W07 Uebersiedlungsanzelge. lZringe meinen geehrten l^tinden zur Kenntnis^ da^ ich von der i^leksandrova cesta 19 in die korZceva ulica 7, 2. Stock, rechts übersiedelt bin und bitte freundlichst fich im lZedarfskalle obiger fidresse zu tiedienen. !0bsl . Paula Stanger. « » Abonniert die Marbnrger Zeitung, Ile ifi das biMgst» ::: Tagblatt Sloweniens::: GO ?^lcif^ige Bedienerin snck)t B?die^ niing für vormittags sam^ Anfr. Evetli?na ul. w vei Kriz« man. Aelterer intelligente? Mann, alleinstehend, k.iutiouSfühig, sttcht leichte Beschäftig»,eg. Zuschrift unter „Vertraueusstelle an die Verwaltuug. 10W4 Aelterer Herrschaftsdiener, tüchtig in seinem Fache, init langjährigen Zeugnissen, sucht Stelle Zuschriften erbeten unter „Nr. an die Verw. Kontoristin, der slowenirhen und deutschen Sprache mächtig, im Maschinschreiben lixniandert, wünscht Stelle. Anträge uuter „Mit Praxis" an die Vw. 1l)67v Korrespondentin m^t Praxis, d. slowenischen und deutschen Spra che vollkommen mächtig, welche auch in der Handlung ausgelernt ist, sucht Stelle zu ändern, event. sofort oder per spät?r. Geht auch als Verkäuferiu oder Kassierin. Anfr. unter ^^lo^te Kanzlei-kraft" an die Verw. 1W56 «a» «KV»»«« «««««»« Offem Stl, «t«, ^suptnistlOrlags cß. t(anc>ltHnfsbr!k IVarldoi', Itolna utte» 4» gk?»« « « > I « > L » > » » i Norstrümpft DIN. WllM trx 1 ill LSckea un6 k^Ssser uncl 5tets 2U Kaden bei: 2573 kogskck k^ranLiölcan8k2 ulica 17 »»»»Mo»»» Danksagung. ^ief gerülzrt durch die vielen Beweise onfkichtiger «<- Anteilnahme, welche ^n» anlSblich des Verluste» unseres teuren Tolen. des Aerrn Zosef Antensteiner ^ugestommeu find, sowie f0r di, schönen KranZ- «nd Blumenspenden sei ^temit ollen lieben s^reunden und Bekannten, insbesondere dem Serrn Kaplan ^otz. mann und Aerrn .^arl Lederer tkr die am offenen Krat>e gespelldeten Tros!«or!e, auf diesem Weae innigst g?danl^t. >A«rth»e. am 4. November !9S<. t0ö«S Die ttetlrg«ee«d Sinlerbliedene». I«»«. '°s4ÄZcni»«M «n6 anerkannt sls cZIe besten (!u Vett. ivlüZ I'ilials: nl. 2 ?lhetredatte«r und str die Xedaktio« »eri»i»ol>ltch: Udo K asper Truck und verlas: Maribor^kn «/^karua ^ d.