Zeitung. Nr. 223. ?- :w Lompto.r »»nil. ba!bl bo l 'M^' M' dle Zustellung iu« «"«« Samstag, 27. September 1873. Mit 1. Oktober "'"" "«"««" ^°„n°m°». auf die ,Fail,acher Leitung." Im Comptoir offen Im Comptoir unter Cmmen ' ' ' ' "7 fl. 92 kr. Im Comptoir unter Convert ' ' fsi. 76 kr. ^ Amtlicher Theil" h°ch3En.?chUtßun« °"m?7 3"5'" "°b°" mit M,r. Ehlumeclym.p Heidelberg Dr Mlcki ? N. " ? ^" Universität zu ^ Streluayr N. j) ^p^m'^taa"samn"7 "" verricht hat den ««l zum Nil lich . U"'^l'um in Cilli Anlon Pi. l" G°"lch« ern«^ ^ " °" ^"S-Untergymnaslum zudenF«^"^" zu schlag '^rachtgebuh^n auf den österreichischen Vom 1 Ol, . ^«'bahnen. ^" ben hievon X" ^ ad wird der Agiozuschlag ^ zur Cinh"^!"'führen ^'" «ahna.?stN >"" °°« d.esem n^ "z?^^"'^l««e« berecht.gt sind ^"chnet. Di ^,,«?^ Krauch machen, mit 5 pCt. nahmen oo7 er 2eb. " ^""^«" ^'lehenden Aus- «durch augeändctt 1., '^ /'!.'" ^iozuschlages wurden l^"^lsen ahn s I > ^""^ ^' ""en ungarifch.galiz. " "m'aßH" K ss n?^'^^? '" ben' Tarif'n t«r»len 1 uno^^ '' , ' ^' ^ und zu den Special. - ^°" r ^n e?m '°° "«"'iuschlag emgeho..'wir . l"ner ausaeno,mnen: ^ """ Aglozuschlages wurden ^ugus?'?«^"^'' ^" "'ten Nachtrages vom 20ten lür ss^! ^ ium Specialtanfe vom 15 Am i«7 U««e^ ^en und We^olz/fecner des zH Na^ ^- Auau.? lA, ^"^lt 1873 zum Specialtarife vom ""duct^und ^s ^7 ^^'^'' Hulsenfrüchle, Mahl-!lwr S "cke ' " !«>^" ^^"""'^ '" °lo warde , U°nen de t , ^ alMd-siumancr Cisenoahn nach Sta- I°"/ pr". Südbahngesellichaft. " !>'dahn von^" °" ^"' September 1873 nössneten """' und Ma^i^7" "^ Strahwalchen: die Trane-^tu. xi, ^"nlpulatlonsgebühren sür Eil- und krackt, l" "s " Nechchetunaeplamien. ?"l'Und U?'^ ^»ergeliichren, Wagegebuhren ^"hrwetlen I?^'^"' °uf die und von den Slraßenl ^bühren bei T." ""^' l«r Pftlde und Desinfett.onS. " ^ylcrlranspollen. Am 1 Oll l, "n Aeisei, h,, St^H"." ^ "^' vormittags wird Re.chsrathes in dem"?'^^"'^°ntrolcommiision des lm Aanco^biiude ^ '"Erlösungen bestimmten Saale der Oewlnnummun d3 Z^traße - d.e 38. Verlosung '°tl°anlehme >om ^wtsschuldverschrel>erfahreli in 3 ^ >. .?^.V °°'" ^.AprU Itt?,t iibcr d°o Mc.l,iwerfayreu; vtr. <>« das Grfth uom ii!>. April 1«7il betreffend die Sicherstel- lnng und Exeriilioii aus d.c B^zilge aus dem ÄrbeitS- oder D,r»stvcrhaltm,se und u»ter i,lr. ^ d.e Perordming dc<, Iusliz.niilislelium« von, w. Mai »^ wo>nu bestimmt wird. buh da«, Gesetz uom 1. April 1»?. lielnsfeud die B.llzi^,,^ von Fleihelt<,,lraftn iu liiu- !n Üinge» i^ ^ännnstrasaustalt k»rlh°.ls in Aussichrun« ..^^''^ls!"UN) I" dn a.„ 24. September 1«73 erschie- ..^ "^'"^ 7^'" Hl.ansgade dc« X!V, Stückes des Reich«. d ^ ,oll"s stall: „vorläufig blos in dcr ^. ?i^ Auögad^ r.chl.c, „d.e il°» msche. bühm.sche. polnische. l..lhe».sche, sl°vm„che tropische und r°m°nische AuSgalie" hechen. ^^ (Wr. Zlg. ^,^. ^z^ y^^ .i^. September.) Nlchtamllchcr Theil. Zu den Wahlen. K.N, .?" "^1!".^" soroerl m einem Leilllrtilel. mn ^'.^ ^u lag«nden Accorden «ehalten« Introduc- «"''"' '^erfassungs parlei aus. nun »Flossen«!, Rechen in die Action 5^? ,^"°""le Blatt sagt: unmü'^^« « ^"^" ^"ilhte übcr alle möglichen und "it welchen die wiener Alal. n den Borbcrgiund. In der Wtslhülsle oes weiches ,,l eimm fast beisplellosen malerieUen Anf. schwungl em ebenso l.«.sp,cUoscr Niedergang gefolgt, schwere und. wlc es steint, noch nicht vüUig uejchlosllnc Krisen lahmen die Thallrafl und den Unttrnth,uut,gsgtill. Da« glvhe Wert der Wellaussltllung hat den Zauber äußerer Ctfolgc nicht a» sich zu heften vermocht. In weiten Thel. len der Monurchlc foidcrt der Würgengel der asiatische Seuche noch immer ncuc Opzcr — ein Schlcljalsschla^ nach dem andern hat die Boltslraft und den Wohlslano dicscS Reiches getroftel'. Es lst eine liuue Umschau, die wir zu halten ge-"illhigt sind. Die Sorge um die materiellen Inlercssen muh nothwendig den Dllct vm. den idealeren Fragen des SluateS und dcr Oesellschust alilenten und jenen Zustand polischer Thcilnahmsloslcjlelt schaffen, welcher gerade mit den Ausgaben des consnlulioncUen Staatswesens ln so bedenllichem Wiedersplu^ sllhl Irren wir n.chl, so ist das vielfach in Cislelitjamen der Fall. «llerwarlS gt-dricht cs, wenn nicht üdclhaupl an Krusten, so doch an solchen, die sich zur Beljügu^ stellen; der Ruf nach „neuen Männern" »st fu,l wulunuslos verhallt. Wirb dlc Btlmgung in diesem schwung- und beaeisterungsloic.. Zuslaiide erhallen, so ist allerdings d,e Besorgnis nicht ausglschlossen, daß'sich das H0h»,jche Wort ersüllen werde welches dle pallamentarischln ztolpcrschastm als den DurchschnitlsauSdruck der Gcsammlmlltclmäßigllit be-zeichnet. Und doch haltt, so scheint es, die deutsche Berfas-sungsparlel ue^ade im grglnwaUigm Augenblicke die Verpflichtung, lhre Rtihcn zu schliehcn und mit aller Krait m d.e Acllon einzu.rtten. Sie trägt die Verantwortung sur alle Cons.quenzen der D ur ch f ü hru n g der W ah l reform. Sie zunächst hat die Berhe.ßungen einzulüftn, welche an di«se Reform get.üpft wurden und die Elwar! tungen zu befriedigen, welche die so tief eingreifende und d" gesummten Staalslebens b rühr^de Maßregel geweckt hat. Eben jetzt darf sie sich Pr^i«ie,/°<'.^" "'" !'"°" "°lben Elfolge begnügen d/rN^ "aß die d'recle Wahl ... ^ .^ .^ .'^?^'" ^"°'«Ue der Bollslrast wach. ^... / ' ?^'! ^"" öffentliche., «eben wirtlich neue Omlien neue ^nümungen erschließt. Es gill, dm Be. n« m)^"^^ «°5 der u.millelba.e «lppcll an die The.l. nähme des B°ll«s dem Reichsralhe jene Ä.'ziehungslrasl vtllechen werde, von welcher «Ue.n die Ausdehnung .er Beriassung uver alle bisher Widerstrebenden, und dam.t der wahre Ausgleich der inneren Wirren elwarltt wer. den darf. Der ostcrreich is ye Gedaule, die oeroin. dende und einigende Macht des Pallamtnts muk zum Ausdruck gebracht und in der «tone die Utdlrztu. gung befestigt werden, daß die direcle Wahl. weit cnt- fernt, deren berechtigte Stellung zu schwächen oder zu beeinttächtigen, vielmehr gerade den dynastischen Interessen in erster Linie gerecht werde- Es hieße freilich die Anforderungen an den nächsten NeichSrath u« hoch zu spannen, wollte man von irf-iche Lösung dieser Ausgaben m Anspruch nehmen, die alle:» dings a!« die unverrückbaren Angelpunkte der constitutiv' nellen Entwickelung Cisleist nicht ool, ihm allein abhängig. Allem Er» messen nach ist der Eintritt d.r Czechm in diesen Rnchs« rath noch nicht zu llwarte», Allein ihr Schwanken, die zahlreichen Aufforderungen zur ReichSralhSbeschickul!^. die aus dem Lager ergehen, in welchem man sonst die Anhänger dcs starrsten passiven Widerstandes zu suchen gewohnt war, beweisen die slarle Position der Verfassung«« Partei. Vermag der Reichsralh sich nur sonst sein moralisches Ansehen zu bewahren, behauptet er den Rang einer wahren Volksvertretung, erweckt er allmülig in allen Vollern Oesterreichs d«, Gedanken, in ihm den Hort aller FreiheitS- und RechtSinterefsen zu lrvl'cken, so ift die czechische Isolierung auf die Dauer zur Unmöglichkeit geworden. Aber das allerdings ist wahr, die Institution des Reichsraths wird ihre Kraft nur in sich selbst suchen dürfen, — ein schwaches ein misachtetts Parla» ment gefährdet in der heutigen Lage CiSleithanienS mcht nur seine eigenen Interessen, sondern auch die Snthe der Verfassung. Gewichtiger als je tritt daher in diesem Augenblicke an die Deutschen Oesterreichs der Ruf heran, die Besten und Tüchtiasten ihrer PaUei ,ur Vellillung I ihres polnischen Standpunktes Muordlun. Niltl so sthr die Pailcinüance llS lieschaf, fcnen Parlamente anzugehören. DieS Parlamel'l muß 5aS beste sein, das die Partei zu bieten hat. Es muß sich mit wahrem Leben, mit patriotischer Vcgeistciung, mit der hingehendsten Kraft der Arbeit und dcS Schaffens erfüllen. Die materielle Lage C'Sleilhaniens gibt ihm ausreichende Gelegenheit zu erhärten, daß auch. was die praktischen Fragen oe« Staates anbetrifft, die consti-tutionelle Behandlung die beste Bürgschaft ihrer Ldsunss darbietet, und sich damit das dankbare Vertrauen dcS Volles zu sichern. Dic Propaganda der Verfassung liegt in den Händen dcS ReichSrathes. Erfaßt er feine Aufgabe, sucht er im engen Anschlüsse an eine Regierung, die aus seiner Mitlc hervoraegangtn ist und seine Stellung so wesentlich befestigt hat. den wirklichen Bedürfnissen der österreichischen Völker m entsprechen, so sind ihm auch die großen allgemeinen Erfolge gen iß, die nicht in raschem Anlaufe, sondern nur in stetiaer und con-sequenler politischer Pflichterfüllung zu erstreiten sind." Ein Wahlaufruf. Das Central.Wahlcomtt6 für die ReichSraths-wahlen in Böhmen beschloß die Veröffentlichung nachstehenden WahlausrufeS: „An das deutsche Voll in Böhmen! Als vor 25 Jahren die helle, mächtige FreiheltS-flamme aus dem schlummernden Funken emporloderte, da nühllen dlr Vüller Ocsttlnichs ihre Abueordneten ' für die ReichSvertrelung unmittelbar. Zu glcicher Wahl ruft der Kaiser uns jetzt! Welche Fülle von.Erinnerungen ruft diese Thatsache wach, welche Fülle von Lehren bieten die weasel-voUen Schicksale unseres Reiches in der Zeit von da« malS bis heule! Kaum. daß die erste ReichsvertMung Zeit gefunden, aus robot- und zeljenlpfl^Naen Unter-lyanen fle.c Männer, aleichberlchlia.te Buruer zu iüms' fen, wurde ihrer Wirlsamlelt ein Ziel gesetzt W.eder beu.llchllgltn sich jene unseligen Gewalten, die 'bis dahin d.e Voller geknechtet, die Feudalen und Ullramon.anen, der Lettung des ^laattb. Und welche Erfolge erzielten sie? Verlorene Schlachten, verlorene« Vertrauen, eine ""^de Steuerlast, eine unermeßliche bl°°l,sch""> Wutens "^ "^ DlNlsleme .hreS verde,t,l.«en Dle EtlennlniS dcr Gefahr half dem Volke zusei-ntm Rechte, zur Theilnahme an ^ Lei.ung des Sla°- ltS, zu llner fitlsilinigen Verfa^xs. .„«^,,«„^.. Doch jene nimmermüden ivelampfer der Vollsrechte und der Fteiheil lo,mtl„ t>l». Verlust lhrer Prwütgiw 1532 ebenso wenig wie die unleugbaren Erfolge der Freiheit und dts Fortschrittes auf allcn Gcdittcn des öffentliche,, Lebens ertragen. An ihren Ueberlieferungen hangend, waren sie beflissen, den Samen der Zwietracht unter die VLller zu streuen. Sie suchten und fanden Bundesgenos« sen an jenen, welchen nicht die Macht und Wohlfahrt des Reiches, nicht die unveräußerlichen Güter der Freiheit und des Fortschrittes, sond^n ihre nationalen Ei« genzwecke als Leitstern des politischen Handels dienen. Zwei mal in kurzer Frist wiederholte sich der Ansturm der vereinigten feudal«llericalen und nationalen Parteien auf die Grundoeste unserer Voltsrechte. Nach ihrem Plane und ihren Hoffnungen sollte dem von ihnen angefachten Streite iwer die Form, über das Wie der Theilnahme der Voller an der Losung der Staatsaufgaben die Freiheit selbst zum Opfer fallen. Und daß es nicht also gekommen, wir danken es der Ausdauer, der Gesetzestceue und der Elnmüthigteit des deutschen Volkes in Oesterreich und zunächst in Vüh-men, welches mannhaft dafür eingestanden, daß sein alter und natürlicher Verband nicht freventlich zerrissen werde. Die unmittelbaren Wahlen nun schützen und festigen die« sen Verband — das wissen unsere Gegner. Und well sie die Gefahr erkennen, die darin für ihre dunklen Ziele liegt, werden sie ihre Angriffe mit größerer Heftigkeit wieder aufnehmen, damit der neue Freiheitsbaum nicht feste Wurzel fasse. Und was ist unsere Aufgabe — was unsere Pflicht? Festhalten müssen wir an dem Errungeneu, festhalten in deutscher Treue an der Verfassung, der Grundlage unserer Vollsrechte. Festhalten müssen wir an der Einheit Oesterreichs, an der Zusammengehörigkeit der Deutschen in allen seinen Ländern, als der Bürgschaft der Macht und Vedeutung unseres Reiches, als der Quelle der Kraft und Freiheit unseres VolkeS. Festhalten müssen wir daran, dem Rechte und Gesetze allgemeine Anerkennung zu verschaffen und Angriffen auf dieselben, woher immer sie auch kommen mögen, wirksam zu begegnen. Sorge tragen müssen wir, daß der Staat Herr auf seinem Gebiete bleibe und daß nicht unter dem Deckmantel der Religion das Selbstbeslim-mungsrecht des StaatcS und des Einzelnen in Frage gestellt werde. Erwirken müssen wir, daß durch weise Einrichtung des Schulwesens wahre Bildung — die erste und dauernde Grundlage für Freiheit und Wohlstand — allgemein verbreitet werde. Und damit der Staat seine«, großen Aufgabln gc< recht zu werden vermag, müssen wir auch dafür Sorge tragen, daß durch die gerechte Vertheilung der Steuerlast, durch Ordnung und Sparsamkeit im Staatshaushalte die Steuerlraft geschont werde. Mitbürger! Das neue Wahlgesetz hat es unmittelbar in Eure Hände gelegt, die Interessen des Reiches und des Volles zu schützen. Erwägt die Wichtigkeit, die Verantwortlichkeit dieser Wahl uno seid eingedenk d«r Gefahren, die Euch umgeben. Unsere nimmermüden politischen und nationalen Gegner rechnen auf Eure Uneinigkeit und versprechen sich Erfolge von ihren falschen Rathschlägen. Gebt »hnen deutsche Antwort durch einmülhige Wahl solcher Männer, auf deren treue Gesinnung für Freiheit und deutsche Slammcsart, auf deren ^iebe zum Vaterland ihr bauen könnt. Wir erfüllen unsere Pflicht, indem wir Euch solche Männer vorschlagen, erfüllt die Gurige durch einhellige Wahl!" Ueber die Serbenconserenz, welche am 31. o. M. in Pancsova stattfand, erführt die „N. Tem. Ztg. aus serbischer Quelle folgendes: „Die erste und Hauptfrage, ob die Grenzer überhaupt in den ungarischen Reichstag wählen sollen, wurde einstimmig bejaht; denn obgleich die Magyaren gill« Q0bi3 ä6 nodiö berathen und verfügt haben, so führt doch der passive Widerstand im politischen Men zu nichts. Dcr -Mile Punkt war die Feststellung eines Programm!« für die serbische Nation in Unuarn, welchem auch die Grenze beitreten könnte. Die Conferenz erklärte desfallS, die Serben könnten sich keiner der im Reiche bestehmden Parteien anschließen, weil leine die Garantien für die Entwicklung der serbischen Nationalität bietet. Die Grenze bildet also mit dem bisherigen Provinziale eine gemeinsame, selbständige serbische Nationalpartei; und somit tritt die Grenze in allem und jedem dem becslereler Programme von 1872 bei. — Gemäß demselben erachtet sich die Grenze nicht gebunden durch daS von Ungarn einseitig gegebene Gtsetz über die Incorporierung der Grenze. Im übrigen erklärte sich die Conferenz für dm Fortbestand der nationalen Individualitäten im Reiche und die freie und unbehinderte geistige und materielle Entwicklung derselben. — Der dritte und vierte Punkt betraf die Organisation der Wahlen und die Solidarität mit den Rumänen. Demnach soll in Pancsova dcr Centralausschuß (durch das bisherige Localcomil6) gebildet und in allen Orten Localausschüsse errichtet werden." Politische Uebersicht. Laibach, 26. September. Die Ausschreibung der Wahlen für daS preußische Abgeordnetenhaus wir demnächst erfolgen. Die „Nordd. Allg. Ztg " meldet darüber: „Die in mehreren Blättern auftauchende Notiz, daß der Termin für die Abgeordnetenwahlen erst auf den 12. November angesetzt sei, wird uns als irrthümlich bezeichnet. Die beiden Wahlacte, sowohl die Wahlen der Wahlmänner als die der Abgeordneten, weNen im Ollober stattfinden, da die Berufung des Landtages schon für d:n Anfang des Novembers in Aussicht genommen ist. Es unterliegt keinem Zweifel, daß die Auflösung des Abgeordneten' Hauses gleichzeitig mit der Nliordnuüg der Wahlen erfolgen wird. — Der Mailänder „Sccolo" schreib: „Der General Roon, welcher geslmdheUshalber einen Monat Urlaub g:uonimen haltt, denn :r in Lugano zubringen wollte, war bereits bis Chur gekommen, als er vom Kaiser Befehl tlhielt, nach Berlin zurückzukehren, weil während der Anwesenheit des Königs Victor Emanuel daselbst wichtige militärische Fragen geregelt werben sollen, die mit Allianz'Projecten zusammenhängen." Der „Hess. Morg.-Ztg." wird aus Berlin vom 19. September geschrieben: „Nach einer aus Baiern hieher gelangten Mittheilung stände zu erwarten, daß beim Zusamnm.lritt dcs Gundesrathes der Bevollmächtigte der Münchener Regierung sein zustimmendes Votum zum Laster»Miquel'schen Gesetzvorschchlag, betreffend die Ausdehnung der Compete«; des RcicheS auf das gesammte Civilrecht erklären wird." Die „France" meldet: Bei dem Duc Decazes hat eine wichtige Versammlung von Dtputierten der Rechten stattgefunden. Die deputierten wurden darüber einig, die aus Frohsdorf kommenden Nachrichten als der- artige anzuerkennen, die geeignet find. dle dcfllU ' Allianz aller monarchischen Fractionen zu bchW' Man versichert, es werde demnächst eine möglichst^ reiche Versammlung der Mitglieder der Rechten ein«" sen werden. — „Gien Public" sagt. eS sei in del°° napartistifchen Partei eine Spaltung «lM ten; ein Theil derselben mit Rouher will mit den ", yalisten einverständlich vorgehen. — Dasselbe I<>^ meldet, daß Mac Mahon, in Bezug auf die«' länger», ng der Gewalten ausgcholt. M^ Nutrag dieser Art abgelehnt habe. Mac MatM' «" eine Lösung für nothwendig und erachtete es i«'""^ würdig, sich zu einer Combination herzugeben, dll Provisorium, dessen das Land müde ist. verlm würde. — Der „Francis" empftchlt den Confervas mehr denn je Ruhe zu bewahren. Es seien wohl n>l" ^ seinen Conscquenzen beim Waldbesitze sich als 9^ schädlich erweise, daß die Cullurfähigteit aller LM,^ zu einem gewissen Grabe abhängig sei von der Ms ^ Behandlung, namentlich solcher Waldungen, nie>^ dm Meereslüften, auf Flugsand, auf den Kl'Pp^ Rücken der Gebirge, sowie in den Quellgebictcn >' ^c den Ufern der Wasserläufc liegen; daß, wen« °"^c thermische Einfluß der Waldungen auf die Vod^^j zur Zeit noch nicht eruiert ist, eS doch fesWHL Bewaldungen nothwendig seien, um das Land ^d fähig zu erhalten und vor Verödung zu saM^l!. daß dort, wo das Land in seinen Quellen ver" 'semllelml. V o l d. Erzählung von Friedrich Werner. (Forlsetzung.) VII. Karl Spendler wanderte unruhig in seinem Gemache auf und nieder. Es war das sogenannte Arbeitszimmer des Herrn, so wenig auch außer dem kleinen, zierlichen Schreibtische, auf welchem einige Papicre umherlagen, irgend ein Gegenstand auf ernste Arbeit hindeutete. DaS Zimmer bot alles dar, waS der verwöhnteste Mensch zur Bequemlichkeit und zum Lurus bedarf, hier war an Geld wenigstens nichts gespart. Dicht beim Eingänge der Thür stand ein Mann und blickte unverwandt auf Spendler. Der Mann machte den Gindruck eines Untergebenen, aber in diesem Augenblicke hatte «r cher die Miene eines Befehlenden angenommen. „Ich muß das Geld zurückziehen. Herr Spendler, ,ch kann mich wahrlich nicht länger hinhalten lassen," l".^ " !" b"?n, Momente. ..Ein so reicher Herr wie Sie sollte doch um diese Kleinigkeit nicht viel Aufhebens machen. Herr Spendler blieb vor dem Manne stehen „Man sollte fast denken. Sie beständen aus Eigensinn auf Ihrer Fordelung. Mülkr. oder Sie verfolgten dabei einen anderen Zweck," sagte er gereizt. „W^um drängen Sie mich so? Sie wissen, »5 bin Ihnen sü? das zehnfache gut und nur eine momentan? Stockung zwingt mich, den Garbestand meiner Kasse nicht zu vermindern." „Herr Spendler, ich habe Ihnen gesagt, daß ich nicht anders kann," entgegnete der Mann, „Nennen Sie es Eigensinn, oder wie Sie sonst wollen, wenn ich nur mein Geld bekomme." Herr Spendler war sichtlich in fieberhafter Auf« regung, er zitterte am ganzen Kölper, und so sehr er sich auch bestrebte, ruhig zu scheinen, es mislang vollständig. „Geben Sie mir acht Tage Zeit, Müller. Gerade jetzt würden Sie mir durch die Zurücknahme dcs Gel« des großen Schaden zufügen. Sie wissen doch, daß ein ueues großartiges Aclieuuuteruehmen im Gange lst —" „Meinen Sie das mit dem Bergwerke?" fragte Müller in impertinentem Tone. Spendler starrte ihn bei diesen Wortm mit verzerrter Miene an. «Was wissen Sie von — von — von dem Bergwerke?" stammelte er außer sich. „Nicht gerade schr viel, aber genug, um mir davon nicht allzu große Dinge zu versprechen," entgegnete dieser ebenso. ..Seid Ihr des Kukuks, Müller?" „Ich weiß. was ich weiß. erstens, daß die daran Belheiligten gehörig gerupft werden, und zweitens, daß — die Bergwerke gar nicht existieren." Cs war ein Schrei, ein heiserer Schrei, der sich von den bleichen, blutleeren Lippen des als reich geprie» senen Kaufmannes brach, indem er sich gleichzeitig auf den Mann stürzte und ihn bei der Kehle faßte, als woll? er ihn erdrosseln. Uder sn llein und sckmiiltli) dc^tlbe auck alisiab ..... ..... ,. F er schien doch Kraft genug zu besitzen, denn U!".^ Rucke halt: er sich von dem Griffe Spenders ^i< ..Ha. ha — also so stehen die Dinge, me'" ^ Herr Speuoler," rief der Mann höhnend aus. "^ hat die Aussicht, von Ihnen erdrosselt zu nierd«'^ / man kommt, sein sauer erworbenes Geld, wel<^ « in Ihr Geschäft hineingesteckt hat, zurückzufordcl ^ „Nein, nicht darum. Mensch, sonder» ""'^F Ihre Impertinenz auSzutreibc«." schrie Spc"^^^ „Sie werden nicht erwarten, daß ich mein Mo ,^« in der Tasche habe. Morgen um dieselbe StlM" ^ Sic e« hier iu Empfang mhlmn." ^„ltie» „Ich hoffe aber, daß ich mcht vlrgebens ' D' entgegnclc dcr Mann finster und verließ mit dle! ten das Gemach. ,„ v°" Spendler ja„l, von der gewaltigen Aufle^,Kh" ständig erschöpft, in einen Sessel und ein liefe" stieg aus seiner Brust hervor. del^ s< „Ich kann mich nicht länger halten, wenn o . ^! darauf besteht, seii, Geld zunick zu bekomme"' ^ >c« mette er. „Die namhaften Verluste, dem» '^jB^ ter Zeit ausgesetzt war, haben »mine Klal'le ^ >ve erschöpft. In acht bis vierzehn Tagen vlelleicyl der Geheimralh von OllerSdorf —" . allf?B Die Nennung dieses Namens halle ih« «l "/ freuiidlichere Gedanken gebracht. Sein G^^t" sich allmälig und nahm den entschlösse«^ ^ wieder an. ,^c 'p> „Das könnte mich retten." fuhr er nicy ^„ "> in seinem Selbstgespräche fort. indem er ^ l> seine Wanderung in dem Gemache began", hula"^, heimrath soll sehr reich sein. was sind ih" ' ftcz" „ß Thgscr? Kann ich Müllcr da5 Gelb "°'"^,!'' so bln ich ^cretttt, dexn da« '-eue U^er 1853 auch^dle Generation und der Vollsgeist vertrocknen und Dr A^°^^l"!"" a^lltcn. von den Herren ?«e.^ 1.. ^«""^ ""d Sectionsrath Peyrer (Wien) ttäge wlen: °" '" ^"s«mmlung genehmigt Nn. tmden'W^^.!'"^""' l>«b «s. um der fortschrel. und an den m?rn ^.. '^ ^^ '" ben Quellgebltten MWZMU MZMz WMMW IV. „Es wlrd endlich anerkannt, daß es zur keit an e.ner ausreichenden Kenntnis der enigin CulWM rungen mangelt, welche durch die "er noch herbeigeführt w'er^ Einriß ^ °^° b" anzustrebenden Maßregeln und V ^" "!^"«'"" °k«cttn Grundlage gebricht « allem int^. ^fchaffung dichr Grundlage sind vor m fes u e?"^ ^^ungen nothwendig sch°^ e i ne S^^3'^°^' ^'dchnung und Gel VI ^ ffchutzwaldungen vorhanden sind." «sucht, di^V Nckerbauministeiium wird pichen Re°/ttunÄ ? ^"embarung mit den euro. d«raus X"enU geeignetem ^« anzubahnen." Mtrn gem infam f'",^ "°" ^" "«fchiedenen Antrag-Theil de« drillen V """"" Anträge über den ersttn l'ches Bersuchewelen"^"""'^"^^ („landwirlhschaft-«ung. Sie lauten: ^" Abstimmung und Genehmign lljer^chswe^"^' ""lgaben des landwirthschaft. "Aschen, und n ' """" internationale Behandlung "MosPhärischm 3 .^^.""^"/^ ") Untersuchung der "lal und Salvete «n ^ "^ °"l 'hrcu Gehalt m>d Ammo-Vermögens d« 3... '..^ Feststellung des Abfo'plionS-^ U«ns der Cullutböden; «) Verfuche zu wissen- schaftlichen Begründung der landwlrthschaftlichen Hydro-1 technil; ä) Analysen der landwlrthschaftlich wichtigen Samen und Kviner; 6) Aufklärung des Einflusses der Rasse und Fütterung des Melkviehes auf die Menge und Zusammensetzung der Milch; 1) Methode der Con« trole von Dünger, Samen und Eiern deS Seidenspinners. 2. Die Regierungen sollen ersucht werden, die Zahl der landwirthschaftlichcn Versuchsstationen zu vervollständigen. 3. Die Dirigenten der Versuchsstationen sollen im periodischen Zmischenräumen zu internationalen Vera-lhunuen zusammlnlretm und die Ergebnisse derselben veröffentlichen. 4. Die t. l. österreichische Regierung wird um die Durchführung diefer Beschlusse ersucht. — Nachdem die Versammlung über Antrag deS Vize-Präsidenten Boilel (Paris) die seinerzeitige Einberufung eines zwertcu landwirthschaftlichen Congresses genehmigte, richtete der Ackerbaummifler R. o. E hl u m e c ly an die Versammlung eine Ansprache, in welcher er vorerst den Delegierte,, und Theilnehmern deS Congresses, so-w»e den Regierungen, dlc denselben beschickt haben, seinen Dank aussprlcht. sodann dem Wunsche Ausdruck gibt, daß dle Beschlüsse des CmignsseS nicht leere Worte dlei. ben und daß es gelingen möge, sowohl in der Vevöl-lerung das Bewußtsein der hohen Wichtigkeit dieser Be-schlusse wachzurufen, wie auch bei den Regierungen das Interesse für deren Durchfühlung zu erwecken. Er selbst werde mit allcm Ernste an die Lösung der ihm über-lragenen Aufgaben gehen. Fragen, wie die eben behan-delten, tonnen wohl nicht vln heule auf morgen gelöst weiden, aber rvaS nothwendig ist, um auf der fortschritt' lichen Bahn weiter zu schreiten, werde sicherlich erfolgen. (Vravo.) Vizepräsident Gf. Maltzen dankte dem Präsidenten .°n"s^^!! ^erusung des Congresses, wie für die umstchtige Leitung desselben StaatSralh Weschniatow dankte dem ^ande Oester« cnch und dessen Hauptftudt für die den Fremden oerei-t«te gastfreundliche Aufnahme leben« ^li^ ?^"^ "°ul baldiges glückliches Wideren ^chlleßt der Minister R o.Chlumecly den der «and- und Forst. Institut für Böllemcht. ,. ,,^ ..«öln. Ztg." bringt in betreff des „wissen, yllllllcheu internationale», Institutes für Völkerrecht" folgende Mittheilung: „Die letzten Jahre, ja noch die letzten Wochen haben Vielfache Bestätigungen siir d»e Erfahrung gebracht, wie lückenhaft da« Völkerrecht ist, wie sehr ca »hm an tla-ren, allgemein aneitannlen Gesetzen fehlt. Zu gleicher Zeit aber hat die Wissenschaft deS Völlcrrcchtes einen demertenswerlhtn Auffchwung genommen, und wie einer der hervorragendsten Vertreter dieser Disciplin, Profef. sor Älunlschli, in einem in der „Gegenwart" veröffenl-lichten Aufsätze: „Ein wissenschaftliches, internationales Institut für Völkerrecht" ankündigt, ist ein ganz neuer Weg in Aussicht genommen, um die bisherig« Thätigkeit der Männer der Wissenschaft zu einem gemeinsamen praktischen Ziele zu leilcn. Einzelne italienische, englische, sranzösifche, amer>lanifche, belgische, deutsche RechtSgelehrtc haben neue völkerrechtliche Werke geschrieben. Aber es ob" 7uNer"^" ^ '""" ^" bin ich wieder bedenken der l^^" . ^ "^" """ gibt es zu v»ltgendei. n Gch"nirath darf nichts von meinen Geld-W°ss?r machen^""' '" """' «lle meine Pläne zu ten se?n^ ^l°°"' Tausenderlei Pläne durchkreuz, paßt n i^ ^t."' l" wurden alle vernichtet, denn s« W«l h"n^A^^' "' °'"^e lehr vorsichtig « d°n Gel,?n^ .^"l der emen Seile stand die Furcht, «uf der ^ "^ "°" Ollersborf vorzeuig zu warnin l""en W n^'' " ^sa°eth bereit fein würde, au ^lluch mH. ""^^"' Und doch mußte er den «uf ^e^i^^^"^ besonderer Sorgfalt Toilette. ""d wT. r^""' ltetS großen Werth legte. Wieder l"Nd er n«^ " "" b" hohen Spiegel, und immer "°°) etwas zu ändern und zu ordnen. "ht zu we?^ " beabsichtigte, schien ihm doch nicht so den Thürdrü! ^" blS drei mal hatte er schon " zurück. '" ^" b""b gehabt und immer trat l"»te'e/en'dUch.^"' ^° N"b das Wagnis auch ist," war aUes M^^/"l ^« Corridor. Im Hause räuschlosen Schrien °""""e »^ört und m,t ge-dah'n. Sein Gesichts " ^" "en weichen Teppich W endlich vor der H "«^hnlich bleich, als er «es er rn das Gemach s iner,k^"°"rs. ^rch wel-doch zögerte er »«langte, stand, ,. Wsabelhwarschon" ''Zutreten, ^e junge Frau sah «izen in °^^"iger Toilette, und S« denlleide aus. Sie llug w" ^lahblauen, ein achen "« das, was zu andere Z^2"Uch leinen Schmuck. 5"l gewlß unbedingt den Ta^ del ihre« Galten hervorgerufen hätte, blieb jetzt vollstiln. dig unbeachtet. „Komme ich Ihnen gelegen, Elisabeth?" fragte Spendler, indem er emen Schcl bis dicht an seine Ge« mahlin hinfchoo und stH an ihrer Seite niederließ. Schon schwebte eine bittere Entgegnung auf Elisa. beths kippen, denn Karl pflegte sonst niemals darnach zu fragen, ob er ihr gelegen lame, aber sie war auch längst des cwigen Zankes müde geworden. „Warum folllen Sie nicht." cntgegnete sie einfach. „Sie wissen, ich bin selten bejchäftigt." „Es ist eine äußerst unangenehme Angelegenheit, die mich zu Ihnen führt, Aijabelh, ich hoffe aber, S,e werden diefelbe mit etwas mehr GleichgiltiMt und Ruhe betrachten, als Sie fönst wohl zu thun Pflegen, haven Sie fchon jemals daran gedacht, daß das LoS eines Kaufmannes ein sehr wcchfelvolles ist, und daß auch ich aus meinem Wohlstande urplötzlich herausgerissen werden kann?" Elisabeth sah ihren Gatten verwundert an. Nei« der Gedanke war ihr allerdings nicht gekommen. Ihr Gatte war ihr stets als so unermeßlich reich geschildert worden daß sie sich denselben gar nicht anders denken konnte. Dennoch aber fühlte sie sich nicht im mindest-n bcun- „Gedacht habe ich daran nicht, aber ich glaube wohl, daß das, was Sle sagen, möglich ist." entgegnetc Eli- „Und wenn nun der Fall eingetreten wäre, wenn meine sinanzlellen Verhältnisse sich ^ verschlechtert hätten, daß wir in der That daran denken müssen, uns einzu. schränken?" Das Gesicht der jungen Frau schkn bei diesen Worten sich zu erhellen. ' (Fortsetzung folgt.) fehlte bisher an einem collectiven Organ und mehr noch an einer dauernden Illftitullon für die Wissenschaft oes Völkerrechts. Dieses Bedürfnis wuroe unter den Män» nern der Wissenschaft fchon seit emlgen fahren vlelfäl» tig erwogen. ES wurde die Möglichkeit uuo Wünschbar-teit eines internatronalen Congresses der wlssenfHaiUlchen Repräsentanten des Völkerrechts bnefllch eiöltert. Endlich klärten sich die Meinungen, und es lam nun der Enl. wurf zu Statuten einer internationalen Akademie (Institut) für Völkerrecht zum kofchluß. Dcr oeidienflvvlle Redacteur der in Gent erscheinenden ,Muue de Droit Internationale", welche m allen Eultull.laaltn der Eide wohl bekannt und hoch gefchätzt ist, Herr Rolln Iacqu» myns, deilmttelte den Geoantenauslaufch unter cmer Anzahl hervorragender Vertreter drc knsjeniHatt dn oer. schiedenen Nationen. In dem dritten Vierleljahrshcile oic>tr ^elljchllst bespricht er die „Nothwenblglcit einer bnurrubrn lnter« nationalen In>litution fur das Völlerrecht". ur wahrjchclnlrch, daß das Völkerrecht dur«y ^lvße von oen Staaten be« fchiclle Völker, und Slaaien-Congrcssc fortgebildet werde; noch viel weniger verfprichl er sich von den Hrrepens-Congressen der Prlvatoereme. Deshalb der neue Bor-fchlag: „Der Gedanke, eine wlsfrnfchuflllche internationale Akademie für Völkerrecht zu gründen, »jl glelcyzelllg rn England und in Deutschland, in Umenla und Italien, m Frankreich und m Velglen ausgejprochen worden. Wir erkennen »n diefer Ueblreln>llmulung em Zechen seiner Zerlgemahhelt. Durch den wissen,a,a>lllchen Etjn. raller unterfcheibel sie sich fvwohl von oen Eonferenzen und Congressen der Diplomatie alo von den populären Vereinen. Sie ergänzt eine ^uckc in den gegenwärtigen Zustünden der Völlerwissenschafl, indem sie der lnbwl-duellen Arbeit die gememfamc Autorität tlner inier-nationalen Verbindung hinzufügt und dadurch dem Rechts-bewußljein der gebllbclln Well zum Organ dient. Wenn der Plan, wie er kohl überlegt ist, in der Kuojlchrung gelingt, so wird eine Institution gefchaften, selche jür die Regierungen und die Völker, für die Staaten uno für die Privaten sehr nützlich und fruchtbar fein wird. Sie soll unabhängig sein von den Reglerm gen und nur aus Männern zu«.ammenglfeht werden, wcl^c sich entweder wlsscnfchu>llich oder pralllfch um das Völttritcht Verdienste erworben haben, aber nicht durch em diplu» malisches Amt in ihnr freien und unb^angenln Thcrl. nähme gehindert sind. Der Alnomne loll,U!l ee zu, sich über völkerrechtliche Sätze auezujprechen, auf Vei» langen der Staaten Rechlsgulachteli zu getxn, Vorklage zu gerechten Slaiuten zu machen, z. B. über die >H»cb«. richterliche Thäligleit, je nach Umstanden fa.!cc>Slic^tll-liche Aemter zu übernehmen und uvcrhaupl fur die Verbreitung dcr KcnnlniS deS Völkerrechts und für feme Fortbildung zu wirken. Als Sitz der Akademie ist vorläufig Gcnt in Aussicht genommen. OercllS huben eme Zuhl von ungefähr dreißig Männern von weithin anellannttn Namtn auS den vlljchltdcnen Nationen ,hre Mitwirkung zugljagr. Im ^anfc deS Monat September foll die Constllulerung dcS Institutes zum Vollzuge lommcn. Dann wcrdcn auch die Namen dcr Stifter uno die Staturen oer «lu< demie oeröfscnlllcht weroen. Wir erwarten mit Zuversicht, daß dlefelbe von der öffentlichen Mnnung dcr gc-fammtcn nvllisreUln Welt frcudrg begrüßt und ^nter-stützt werde." — Der „Köln. Zeitung" wird nachträglich geschrieben: „DiefeS Injlllul «st auf höchstens i)0 Stellen writ-licher Mitglieder berechnet, wovon zur Ze>l erst 3ü gewühlt sind. Außer diesen gibt es HilsSMllgUcder und Ehrenmitglieder, welche das Institut auch finanziell unterstützen. Die gcntrr „Revue be Droll International" ist das Organ des Institutes. In den Vorstand wurden gewählt: Mancin,, Pro^or des Völkerrecht« in Rom, Mitglied des »lallen,jchen Parlaments und gewesener Minister als Präsident; Dlunifchll, Prostsjor in Heidelberg, und de Paneu in Paris, gewesener Pru» sident des französtfchen SlaalsratheS, als Vizepläirdenlen. und Roulin-IatquemynS in Gent, Redacteur der genur „Revue de Droll Inlernalional", als Glneralfccr^är Die nächste Sitzung soll in Ge.,f statlfinbcn uuo wer-den dort Gegenstände der Erörterung die von uns bereits kurz erwähnten drei Punlte scm: 1. em Statut für die Olldung und das Verfahren vor völkerrechtlichen Schiedsgerichten; Begutachtung der drci durch den wa« fhingloner Vertrag vom 8. Mai 1871 feslgestMen Rc-geln als Basis des schiedsgerichtlichen Urlherl» zwlichm England und den Verelmglen Staaten und 3. Vorfrage über vertragsmäßige Festjetzung der Regeln deS .nlerna-t.onalen Pr.vat. und SlrafrechleS. D.e letztere dafür auszudrücken. Der Syndic«« Spinelli." — (Ein flüchtiger Bankier.) Laut einem Telegramme der l. k. wiener Polizeidirection wird der ^ Bankier Victor Vrachstam wegen Unterschlagung großer! Geldsummen vom dresdener Gerichte verfolgt. Derselbe, soll sich unter falfchem Namen mehrere Tage in Spital in, Steiermarl aufgehalten haben und ift von dort aus gegen Süden abgereist. Seitens der Sicherheitsbehörden wurden sofort umfassende Vorkehrungen getroffen, um des Flüchtigen habhaft zu werden. Locales. — (Dienftjubiläum.) Der Herr l. k. Oberst Friedrich Edler von Semettovsky, Commandant der Gendarmerie in Kram, Steiermarl, Kärnten und Klisten« land, feierte am 2b. d. M. sein 40jährige« Dienstjubi, liium. Nu« diesem Anlasse haben dem Iubilanten die Herren Offiziere seines Eommandos eine Gratulation dargebracht und als Zeichen der Verehrung ein schöne« Album mit den Photographien der Spender überreicht. Desgleichen entsendeten die Chargen und Gendarmen eine Deputation, um im Namen der gesammten Mannschaft dem allgemein hochgeschätzten Herrn Obersten ihre Anhänglichkeit und Er» gebenheit zu bezeugen. — (Herr Heinrich PetrHina), Lehramlssup-plent in Ellbogen, wurde zum wirklichen Lehrer des Real« und Obergymnasiums in Nudolfswerlh ernannt. — (In derPlenarversammlung des hie. sigen Sparlassevereines) — am 26. d. M. — wurden die Statuten des neuen von der hiesigen Sparlasse zu gründenden Crcdiwereins durchberathen uni> mit einigen nicht wesentlichen Modificalionen nach dem von der Direction vorgelegten Entwürfe angenommen. Ein weiterer Antrag der Direction ging auf die Erhöhung der Gehalte der Sparlassebeamten, welche im Hinblick auf die stets zunehmende Theuerung und im Vergleiche zur Zahl und den Bezügen des Personals anderer Sparkassen nicht mehr länger hinausgeschoben werden könne. Die beantragte Erhöhung wurde im Prinzip von der Versammlung einmüthig an, erkannt und der Vorschlag der Direction zum Beschlusse erhoben. Schließlich gelangte ein die beim Sparlafsege« btlude gegen die ursprünglichen Voranschläge eingetretene Koftenvermehrung betreffender Bericht zur Verlefung. — (Ein Schadenfeuer) brach am 24. d. um die Mittagsstunde im Haufe des Grundbesitzers Johann Pugel in Raplau Nr. 21, Vezirl Goltschee, aus, wodurch das genannle Object eingeäschert wurde. Der Schaden beträgt angeblich 400 fl. und ist bei der Versicherungsbanl „Slo< nija" versichert. — (Von der Südbahn.) Vom 28. September l. I. an, alS dem Schlüsse der Badesaison in Mmerbad, werden die wi«n»triester Eilzuge Nr. 1 und 2 dort nicht «ehr anhalten. — (Verkehr auf einheimischen Bahnen im August.) 1. Auf der Südbahn betrugen die Betriebseinnahmen 3,267.430 fl., um 12.114 fl. mehr als im August des Vorjahres; befördert wurden 912.249 Personen und 6,505.699 Zentner Frachten. — 2. Auf der Kronprinz Rudolfsbahn wurden im Monate August befördert 159.725 Personen (49.877 mehr als im August 1872): 1.664.292 gentner Frachten (360.039 Zentner mehr als im August 1872); die Gesammteinnahmen im Monate August beliefen sich auf 319.976 fl. (um 119,394 st. höher als im August 1872; die Gesammteinnahmen seit Jänner betragen 2,377.054 st. (um 1,050.770 mehr als lm August des Vorjahres). — (Nr. 16 der „Laib a cher Sch ulze itun g)! enthält zwei sehr interessante Artikel. Der erste, „Zu den nächsten Reichsraths wählen", erklärt, daß die Lehrer jedenfalls nicht zu jener Partei stehen werden, die „zu allen Zeiten und in aller Herren Länder ein erbitterter Feind der Aufklärung war". Der Lehrer wird jener Partei sich zugesellen, der wir die erhabenste Errungenschaft der Neuzeit — die Reichsvollsschulgesetze — zu verdanken haben; jener Partei, die den Vottsschullehrer aus der pfarrheil lichen Knechtschaft bereit Hai; jener Partei, die den Eid auf die Verfassung geschworen hat. Der Lehrer wird vermöge seines gesunden Hausverstandes, schließlich auch aus Dantbacleit für die Befreiung des Lehrelstandes aus tlericalen Fesseln, die Verfassungspartei stützen; der Lehrer wird sein Scherstein beitragen, daß die Reichs» rathswahlen zum Vortheile de« verfassungstreuen Prmcipeb ausfallen. Es ist selbst dem Schulmeister des einsamst situ» ierten GebirgsorteS Gelegenheit geboten, den Sinn für Verfassung und liberalen Fortschritt bei dem Laudmanne zu wecken. Aufgabe des Landschullehrers ist, die unter dem Landvolte herrschenden irrigen Ansichten über Reformen auf dem Gebiele der Poluit und Schule zu beseitigen; weitere Aufgabe des Lehrers ist, die Lanobevolterung aufzuklären, daß die verfassungstreue Partei nicht gegen die „Nation" fei. Der zweite Artikel, „Zweck und Nutzen der Anlage von Waldbaumschulen an den Voltsschulen nnd eine Anleitung zu ihrer Herstellung und Pflege", betont die Wich» tigleit und den Werth der Wälder, schildert den derzeitigen mislichen holzarmen Vestand derselben und bemerkt, daß der bäuerliche Landwirlh zur Erkenntnis gelangen müsse, der Waldcultur allen Fleiß zu widmen. Die gegenwärtig herrschende MiSwirthschaft in den Wäldern müsse verschwinden; damit dies geschehe, soll bereits in der Volksschule die entsprechende Belehrung erfolgen; der Unterricht in der Baum, schule wird sicherlich wohlthätig wirken. Der fachmännische Verfasser diefes Artikels empfiehlt die künstliche Anzucht eineS Waldes durch Saat oder Pflanzung in Saatlämpen (Saatschulen) oder Pflanzlämpen (Pflanzschulen), demonstriert über Anlage solcher Schulen und bezeichnet die Wahl der dem Boden entsprechenden Holzgattungen. Der Volks« schullehrer auf dem flachen Lande wird immerhin Muße sin« den, seine Schulkinder auch in diesen wichtigen Zweigen zu unterrichten. — Diese Nummer enthält, wie gewöhnlich, eine Rundschau auf die Schulgebiete in Kärnten, Tirol, Niedeiösterreich, Oberösterreich, Vtihmen, Ungarn, Schweiz, Deutschland; Localnachrichten über Veränderungen im Lehrstande, Landes-, Bezirks» und Orlsschulrathssitzungen, Iahr««»Schulberichte und Verschiedenes. — (Rinderpest.) Viehhändlern, Landwirthen und Fleischhauern wollen wir folgendes anzeigen: Im agramer Comitate herrscht die Rinderpest im dugoseler, großgoritzer, st. ivaner, sisseler, agramer und larlstädter Bezirke, und sind binnen 8 Tagen 519 Stück Großhornvieh an der Rinderpest erkrankt. Im waraSdiner Comitale ist die Rinderpest in den letzten 8lägigen Zeitperiode auf die früheren 3 Seuchenorlschaften, nemlich: auf Trebes und Gu-bufevec des heil. lreutzer und auf Klanjeh des llanjetzer Vezirle« beschränkt geblieben. Im fiumaner und ve-rötzer Eomitate hat die Seuche in der gleichen Zeit 60 Opfer an Großhornvieh gefordert und sind noch 87 Stück krank verblieben. Neueste Pojt. Wien, 26. September. Die Vesserung in dem Vtfinden Ihrer Majestät der Kaiserin hat Fort. schritte gemacht. Fium«. 26. September. Es ist hier ein Cholerafall vorgekommen, und zwar mit löotlichem Nusgange. Paris. 25. September. Die Minorität hat die Absicht, die Einberufung der Nationalversammlung flir Oktober in Vorschlag zu bringen. Die ljusionisten sind entschieden dagegen. Telegraphischer Wechselkurs vom 2«. September. Pavier-Rente 69,15. — Sllber-Neute 72 90, - I860« Staats-Anlehen 101-25. - Vanl.Actirn 956. — llrodit-Actier 223 —. — London 113 35. — Silber 10« 65. — K. l. Mllnz.Du-cute«. — Napoleonsd'ot 9 04'/,. Wien, 26. September. 2 Uhr. Tchlußcurse: 2reb!l22^ Nnglo 161, Union 132. Francobant 66. Handelsbank »A Vereinsbant 43'/,, Hyftothelarrentenbank 41',, allgem. AN., schaft 55'/,. wiener Baubanl 105'/.. Umoubaubanl 55, MA" baubanl 16'/.. Brigitten«»« 23'/., StaatSbab« 340, L«u""" 171'/.. F«ft. Verstorbene. Den 19. September. Wenzeslaus v. Stransh.'^' Obristlieutenant in Pension, 81 I., Kapuzinervorstadt»", ' organisches Herzleiden. — Maria Snhadolc, HausbesihelW" 59 I., Kratauvorstadt Nr. 4, Wassersucht. M. Den 2 0. September. Franz 6il, SUdbahnann °' nerslind, 1 I., Stadt Nr. 83, Ruhr. — Josef Iurej, Iw°"V 30 I., Iwangsarbeitshaus, NippelifellentMoung. ^ ^ Zicky, Papielfabiilsbeamte, 64 I,, Lungensucht. . »,^ Den 2 I. September. Anna Pletncr, Arbeiten" 5 I., Civilspital. Tuberculose. ,^ Den 22, September. Anna Irt. Hausbesitzers»^ 63 I., Hilhnerdorf Nr. 5, Nuhr. — Karl Holzer, bllrgl V«, delsmann und Nealitätenbescher, 72 I., Kapuzinervorstadt H Lungenlähmung. - Franz Arusel, Sträfling. 33 I., 2'"'^, NsplMie. — Martin Iemer, Arbeiter 72 I., Civilspital, », rasmus. .F Den 23. September. Mathias Plut, Arbeiter. °"ss Civilspital, Eitcrungsflcber. — Katharina Strazar, Köchin, A Filialspital, Polanavorstadt Nr. 58, Blattern. — Lulas ^ Wächter, 4« I,, Civilspital, bryghtische Krankheit. , »^ Den 24. September. Franz Mohär. Arbe« 14 Tage, Polanavorstadt Nr. 95, Fraisen. - Franz Des«^ laibacher Findelkind, 1'/. I., (tlisabeth-Kinderspital, Polal"" stadt Nr. 07. Auszehrung.! ^z.l Den 25. September. Anton Svetiö, Schneider, °°I Cioilspital. Entartung der Unterleibsorgane. — Franz *^j Arbeiter, 30 I., Civilspital, Pyämie. — Anna Iioar, gt^« Köchin, 6« I., Kapuzinervorstadt Nr. 48, Zehrfieber^^^ Angekommene Fremde. Am 25, September. ,^, »»t«> »t»««t ^«en. Schürgis, Paris.— Schmid,»"A — Frau Werner sammt Tochter, Marburg. - MMltl!« Frau, Trieft. — Vöttich sammt Frau, Köln. „. ^ » ,»«> «««s»n«. Kosaner, Candellari, Fill«, DePoU<,D Vertos und Pellarin sammt Frau, Trieft. — Mai'teH^ mondo, Lorenzcntto, sammt Sühnen, und Ritter v. «"^, l. l. Marineoffizier, Pola, — Santorose sammt Sohn, ^ ^ — Znidersit, l?aas. — Wolfgang sammt Frau, G°ltR/ Karl, Vetty und Maria Konic, Ignaz und Katharina A >, Delnice. — Zarnil, Kropp. — Faifer, Weinhändler, ^H. «»««> «?«^«»p«. Dr. v. Malfatti, Militär. San"» < Graz. — Triller, Vcrpflegsbeamte, Lack. ßi<^ »«>«««» v«n O«»T«D>>e«e>,. SchwimmerIeisendel, — Emma Meier, Wraz. ,^5 »nl^lA«'«,«,' ,«»s. Kavtit, Jurist. — V. Gruden "' Gruden, Ielii?enverh. — Lampe, Schwarzberg. ^ zß H»»»»»«,,. Audau, Nörz. - Gorischeg llnd Fliß, Kftt^/< > — Simoschitsch, Npotheler, Marburg. - Sinionilt, H°lz?" Lichtenwald. Meteorologische Veoliachllmgen in 0ai^ K U.Mg.j 743,4 !-<- 8.l O. mäßig z.H»lfte l>en>' g, 26. 2 „ N. , ?43.,8 ! -l 13.u O. mtlßig z.Hälfte btN>. 10 „ Ab.! 743 4»! l' 5.» ! O. schwach z.Hälfte ben>^ ,^,z Wechselnde Veniöllung. Kalter, trockener Ostwi'^l ^ starl, bis abends anhaltend. Nbendroth. Da« Tage^' ^ W»rme -l-^ 0°. um 4 9^ unter ^em Normale. ^ Verantwortlicher RedacteurI^I^Ullz v. Kleinni^^ W Fllr die vielen «eweise herzlicher Theilnahme wäh^" W> der Krankheit des nun dahingeschiedenen Herrn l > Carl C. Hoher l M sowie fllr die zahlreiche Betlieiligung am Leichenbeg^"" > M uisse sprechen den verbindlichsten Dank aus > > die trauernden Hinterbliebellell-l Wnvsos»5vz<4,5 2Ulen. 25. September. Nu der Vor« und so auch an der Mittagsbürse gewann die flaue Tendenz an Terrain und ging die Verstauung wieder von den <<^!slVr!N^l, aus. Erst gegen Schluß der Mittagsbürse besserten sich, lheilweise wohl auch aus Declungsläufe der Contremine, Stimmung und VM«neN'Plr4tft . ' ' 11950 120 — N" > Viund« l ' ' 9«'- 93'- Z«l°r.., ..^. ^;^;^ Ungarn 1 " l . . 77.— 7750 D°n«m-iNegulierungs.Lose. . . 97 ^ 9750 Ung, Eisenbllhn-Nnl..... 96.— 96 25 Ung. Prämien-Nnl...... 7«-. ^H0 Wiener Lommunal.Nnlehen . . 85.— 55 50 Actie» von B«nken. Veld «Lore »°gl°-Vaul......."0^0 161.50 V«mtv«tin.......—^' ^'— VodeucrtditanftaU ..." .— —.»^ »r»»»,»^Nl»,<.....221.— 222 - Veld «a«i «reditanfialt, ungar..... 116.— l.18.—5 Depofitenbanl...... 72.— 73.— E«compteanstalt...... 920.— 940 — Fillnco-Vant...... 64— 65 - Handelsbank....... 99.50 100.— Lilnderl>llnlenverein..... 95.— 98.— Nationalbant...... 953.— 956.— Oesterr. allg. Vanl . . . . 71.- 72.- Oesterr. Vanlgesellschaft . . . 200.- 201.— Uui«ml»anl....... 132,50 1N3.50 Verein«bl»nl....... 44- 45 — »erlehrsbaul....... 130.- 132.— «eti«n von H»«««po»t Nnter«eh, mnugen. Veld Ware Nlfllld-Vllhn.......Ibi 50 152.50 «url.Ludwig-Vahn.....211.50 21650 Donau-Dampfschiff.. Gesellschaft 530.— 533 — «lisabtth-Wtfihahn.....214.— 214.50 «lisabtth.Vahn (Linz.Vndweiser Str«l«) ' . .'. . .' . 184.- 186.-ßerbw0,50 20150 «ubolf«-Vahu...... 153,50 154^0 Slaatsbahn....... 339,-- 840.— Sudbahn........ I7l.b0 172.— ^ Thciß-«°hn....... 198.-. 200.--! Ungarische Nordofibahu . . . 107.— 108. - Ungarische Oftbahn .... 65. 67.- ! Tramway.Vesellsch...... 217.— 219.- Pfandbriefe. Allgem. öfterr. Vodencredit . . 100.— 100.50 dto. in 32 Jahren 87.— 87.50 «ationalbant ». W.....90.90 91.10 Ung. Bodencredtt.....61.50 81.75 Prlorltäten. «lisabeth-V. 1. <«m. . . . . 95.75 96.— sserd.-Nordb. S......105 25 10550 Frauz-I°sevh-V......103- 10«.50 Gal. Karl.ltudwia.B., 1. Vm. . 102 50 102 - Oefterr. Nordweft-V.....100.75 101.- ViebmbUrper . . 87. - 87,50 «,tluU«b<»hn.......436— lößbOj Slldbahn i^ 8'......- ll^ ^ Sübbahn, V°!lz '. '. '. ' ' ^ ^' Ung. Oftbahn.....- ""' Wechsel. ^0 U «ugsdurg....... - Zg,?l1 Zsl Haii.bura......' ' ngbl' ^ l»°l-o°n......- - ^60 ' P°ci«.......- ' Geldsorten. ^l« ^ Oeld gjl.^, Ducaten . . . 5 ft. bl " 9 ,^, ^.'lapoleonsd'or . . 9 ^ ^ " 1 " ?ö > Preuß. Kassenscheine 1 ^ "vl ^ ^ 5 Hilber . . . 109 ^ ^ ^ ^ .....,o""l><^ Kraiiiischc Hluubnillastun^ ^ce ^rivaUlouerun,: Geld 8^^"<