poštnina platana v gotovini. Nr. 12. Erscheint jeden 1., 10. und 20. 9. (24.) Jahrgang. Organ der Gottscheer Deutschen. Bezugspreise: Jugoslawien: ganzjährig 30 Din. halbjährig 15 — Din. D.-Oesterreick: ganzjährig 6 Schill., halbjährig 3 Schill. Amerika: 2 Dollar. — Einzelne Nummern 1 — Dinar Mittwoch, den 20. April 1927. Briefe ohne Unterschrift werben nicht berücksichtigt. — Zuschriften werden nicht zurückgeslellt. — Berichte sind an die Schriftleitung zu senden. — Anzeigen-Aufnahme und -Berechnung bei Herrn Carl Erker in Kočevje. Krüßlingseinzug. Von des Himmels Höhen Frühlingslüfte wehen, Liebemild die Sonne Wärme strahlt und Wonne. Durch der Erde Bahnen Zieht ein leises Ahnen, Regt sich neues Leben Und verjüngtes Streben. Schon die Glöckchen läuten, Veilchen Duft verbreiten. Auf den sonn'gen Matten Und im Waldesschatten Goldne Primeln glühen, Buschwindröschen blühen. Schmuck im Blütenkleide Garten prangt und Heide. Wie die Vöglein Hüpfen, Liebesbünde knüpfen; Huschend durch die Hecken UUnniglich sich necken; In den grünen Auen Warme Nester bauen, Dazu Lieder singen, Die voll Sehnsucht klingen! Wirst du, Herz, alleine Holdem Hoffnungsscheine Stets verschlossen bleiben? Nie aus dir vertreiben, Was dich drückt im Leide? Sieh, schon winket Freudei Bleib, o bleib nur offen Süß am Frühlingshoffen! Aufstieg im Völkerleben. Vom Auferstehungsgedanken persönlich mächtig angeregt, der, auch in dem Wiedererwachen der Natur aus Wintererstarrung zu fröhlichem Lenz eine lebendige, kräftige Illustration erfährt, ist Was der Sankelfänger zu erzählen weiß. Traurige Zeiten. — Ach was, so phlegma¬ tisch ist der Gotlscheer eben nicht, daß er für Ver¬ hältnisse, wie sie die Zeiten eben mit sich bringen, nur ein essigsaures Gesicht übrig hätte oder ein erbärmliches Lamento mit Jammer und Jemine. Wozu ist denn der Wein ein Sorgenbrecher? Und Weiu gibt es noch allweil genug. Er fließt so reichlich in unserem Landl, daß man in seinem Meer alle seine Sorgen ertränken kann und oben¬ drein sich selber. Aber der Wein tut es nicht allein. Was noch mehr bedeutet, das ist ein guter Humor, der zu jeder Zeit, in Not und Leid, gleich bei der Hand ist, um die schwarzen Schatten düsterer Sorgen zu vertreiben, und auf das Menschenherz wirkt wie lachender Sonnenschein. Mensch ärgere dich nicht! Weoer über Zeit noch Welter, Weib und Kinder, Nachbar, Schabernack oder Straßen- man versucht, auch das politische Firmament im Auferstehungslichte zu betrachten in der stillen Hoffnung, vielleicht auch hier Momente aufzu¬ decken, die auf ein Auferstehsn der europäischen Völkersamilien hindeuten könnten. Wenn wir einen Rückblick aus den neunjäh¬ rigen Zeitabschnitt seit Weltkriegsende werfen und der damaligen trostlosen Lage die Gegenwart gegenüberstellen, so ergibt sich ein ersichtlicher Fort¬ schritt, der mit den dunklen Stimmen,, die schon mit dem Untergang der abendländischen Kultur und ihrer Völker flüsterten, im grellen Wider¬ spruche steht. Angesichts unleugbarer Tatsachen kann man heute — ohne durch rosafarbene Brillen zu schauen — von einem Auserstehungspcozeß der Menschheit reden, der nach den vorausgegangenen gewaltigen Schlägen natürlich nicht in knapp be¬ messener Zeit zur Vollendung gelangen kann, aber doch von Jahr zu Jahr einen sichtbaren Aufstieg erkennen läßt. Jene Elemente, die klug und be¬ sonnen alle verhängnisvollen Streitfragen in den Hintergrund stellen, um den Zusammenschluß aller staatlichen Kräfte zur Überwindung der zerrütteten Nachkriegsverhältnisfe zu erreichen, haben in allen Staaten einen so mächtigen Einfluß, daß auch für die Zukunft dieser Kurs des friedlichen Lö- karnogeistes zur Wohlfahrt der europäischen Na¬ tionen gesichert erscheint. Nur Italien glaubt in diesem allgemeinen Bestreben insofern eine Aus¬ nahme bilden zu dürfen, als es sich dabei aus reinem Egoismus eine Machtsphäre zu schaffen versucht, was beunruhigend wirken müßte, wenn man nicht die Mentalität des italienischen Größen¬ wahnes kennen würde, welche mit ihrem faschi¬ stischen Säbelgerassel mehr erheiternd als beun¬ ruhigend wirkt. dreck. Ärgere dich nicht! Liegt nicht Lachen und Weinen in einem Säckel? Also, wähle jederzeit den besseren Teil. Und dafür gibt es ein pro¬ bates Mittel: Singel Singe aus voller Kehle und mit froher Brust. Ihr dürft nicht glauben, bei uns sei der Gesang nicht mehr heimisch. Der muntere Sangesbruder lebt noch und erst, wenn er im Wirtshaus seinen Kollegen trifft, das un¬ sterbliche Viertel Wein, das Kehlen recht anfcuchtet, dann wird er noch lebendiger und dreht auf mit den lustigen Liedern und Schnurren. Dabei kommt man niemals in Verlegenheit, was man singen soll, denn an Liedern herrscht wahrlich kein Man¬ gel bei uns. Da gibt es reiche Auswahl an Gottscheer Heimatliedern, Volksliedern, religiösen Gesängen, Liedern zu jeder Gelegenheit. Und die Jugend singt gern. Wenn sie nur jemanden findet, der sie anleitet und im Notwendigsten unterrichtet. Man findet gewiß gelehrige und auch dankbare Schüler und hat nachher selbst seine Freude dran. Denken wir daran, daß gerade in dieser Zeit jenes Volk, das am tiefsten geächtet, gefesselt am Boden lag, sich aus eigener Kraft zu einem solchen Aufstieg, zu neuer Kraft durchgerungen hat, daß Deutschland heule wieder eine gleichberechtigte und hochgeachtete Stellung unter der Völkergemein¬ schaft einnimmt, als ständiges Mitglied im Völ¬ kerbundrate sitzt und Heuer sogar in Genf den Vorsitz der Völker führt, wo es in diesem Jahre noch Gelegenheit haben wird, bei vielen wichtigen Entscheidungen seine bedeutende Stimme zu er¬ heben. Man müßte blind sein, wollte man da die tatsächliche Auferstehung des deutschen Volkes Hinwegleugnen. Nicht nur der deutsche Volksge¬ nosse hat ein Recht, sich daran zu freuen, sondern die ganze Welt; Deutschland stellt das wichtigste Land am europäischen Kontinent dar, ohne des es keine Gesundung Europas gibt. Auch Jugoslawien ist nach jahrelangen Gä- rungsprozessen doch zu einer Erstarkung und Ge¬ sundung der innerpolitischen Verhältnisse gelangt so daß man besonders bei der Arbeitsfreudigkeit der jetzigen Regierung von einem Aufstiege in gerader Linie sprechen darf. Das Budget ist recht¬ zeitig durchgebracht worden, unser Handel ist aktiv, viele Härten der Steuergesetze sind abge¬ schliffen worden und das Ansehen unseres Staates unter der jetzigen Regierung ist im Auslande so gestiegen, daß unsere Anleihe an der Newyorker Börse wenige Minuten nach Auflegung der Zeich¬ nungslisten überzeichnet wurde. Es wäre der jetzigen Regierung eine lange Lebensdauer zu wünschen. Vor allem wird man zur Einsicht kommen, daß keine Regierung ohne ihren Schaden wird auf die Mitarbeit der slowenischen Volkspartei Wenn bereits der Wein das Seinige tut, um die Lebensgeister etwas aufzumischen, dann wird die Stimmung erst recht gemütlich. Hat man dann gar noch eine Zupfgeige zur Hand, dann wirb der Sänger zum Dichter, wie annodazumal die Bänkelsänger, fahrende Sänger, die von Ort zu Ort ziehend, die neuesten Ereignisse mit Gesang und Laute dem Volke vortrugen und in Witz und Satyre kritisiert er in sprudelnder Laune alles, was ihm gerade unterkommt. In Schüttel- versr geformt gibt er dann seine neuesten Stan- zerln zum Gaudium der Tischrunde zum Besten. Zum Exempel einige Proben: Di« Welt hat Gott erschaffen Mit allen d'rum und d'rauf, Auch den Gottscheer Schachen Mit dem Wacholderstrauch. Der Adam — ein Gottscheer, Sann nach und rief: ich hab's! Und brannte d'rauf als Erster Den Kronobiter — schnaps. Seite 2. G^isä-eer Zeituna — Nr. 12. J-yrgang X. verzichten können, weil die Slowenen eben über viele ausgezeichnete Köpfe verfügen. Die außenpolitische Lage hat sich für Jugo¬ slawien stark verändert. Alls Versuche des früheren Außenministers, mit Italien ein freundschaftliches Verhältnis zu unterhalten, mußten scheitern, weil Italien mit seinen Expansionsgelüsten eine nicht mißzuverstehende Haltung einnahm. Durch den Vertrag Albaniens mit Italien wurden letzterem geraoezu Vormundfchaftsrechte eingeräumt, wo¬ durch sich unser Staat ständig bedroht sehen muß. Es war ein moralischer Erfolg unserer Regierung, wenn sie bei dem letzten Streitfälle mit Italien die Welt von ihrer Unschuld überzeugen konnte. Besonders Deutschland und Frankreich zeigten bei diesem Anlasse offene Sympathien zu unserem Staate. Mit dem wiedererwachenden Ungarn hat in den letzten Tagen Italien einen Vertrag abge¬ schlossen, der Ungarn einen Zugang an das Meer (Fiume) sreigibt, obwohl auch Jugoslawien bereit gewesen wäre, Ungarn einen Weg über Spalato zu eröffnen. Italien ist es gelungen, durch sein Bündnis mit Ungarn, Rumänien, Griechenland, Bulgarien und Albanien immer enger seine Netze um unsere Staatsgrenzen zusammenzuziehen, so daß Jugoslawien nur noch der Ausweg nach Norden übrig bleibt. Und hier ist es keine andere Nation als das deutsche Nachbarvolk, das schon längst seine freundschaftliche Gesinnung zum wie¬ derholten Male zum Ausdruck gebracht hat. Eine neue Zeit ist angebrochen und verlangt einen neuen Geist. Es gibt keine kleine Entente mehr. Die Gegenwart eröffnet neue Richtlinien. Im Mittel¬ punkt steht das aufstrebende Deutschland. Jugo¬ slawien wird aus seiner isolierten Lage heraus¬ treten und seine aufrichtige Freundschaft dort suchen müssen, wo es eine solche erhalten kann: in der dargebotenen Rechte des deutschen Volkes. Dann wird das Südslawenreich zu einer Vor¬ machtstellung gelangen, die einen dauernden,Frieden auf dem Balkan garantieren wird. Wieder eine neue Negierung. Von einer Vervollständigung der bisherigen Regierung hat man schon einige Zeit gesprochen, daß sie aber so vor sich gehen würde, wie es am letzten Sonntag geschehen ist, hätte niemand erwartet. Es wurde nämlich ohne weitere Be¬ sprechungen eine ganz neue Regierung von den Daß man auch für Leibespflege und mate- - rielle Güter hierzulande Sinn hat, zeigen folgende Verse: Borstenvieh und Schweinespeck, Fisolen, Sauerkraut, Ist meines Dafein's höchster Zweck, Der Leib und Seel' erbaut. Von den Weltwundern weiß der Sänger we¬ nigstens einige aufzuzählen: Ein Bürger, der nicht trinkt, Wenn ihm der Weinkrug winkt, Ein Wirt, der Rinsewässer Nicht gießt in seine Fässer Ein Gottscheer, der nicht wüßte, Wo feine Wählerkiste, Ein Bauer der nicht prozessiert, Ein Advokat, der da verliert, Und eine Bank, die niemals kracht, Fürwahr das wär' gelacht! Nichts bleibt vom Witz verschont nach dem bekannten Sprichwort: Was sich neckt, das liebt sich: Die Aktentasche unterm Arm Jn's Amt Herr Julius wandert, Ich wette zwar: die Tasch' ist leer, Doch immerhin, es macht was her. Am Kopfe den Zylinderhut, Die Schultern hochgewölbt, Das steht dem Julius gar zu gut, Er ist halt doch ein Held. Oder folgende Versblüten: Der Raubzeugvertilgungsausschuß Vertilgte einen Wolf. Wenn dec zehn Jahr gelebt noch hätt', So wären's hundertzwölf. Radikalen und Davidovicdemokraten gebildet. Der neuen Regierung gehört kein Slowene und Kroate an. Recht bedauerlich ist es, daß durch die sonn¬ tägige Lösung die bisherige erfolgreiche Arbeit der Regierung behindert wurde. Unter diesen Umständen kann man der Regierung in der neuen Zusammenstellung kaum ein langes Leben voraussagen. Landtagsßtzung. Die Gebietsversammlung in Ljubljana hat ihre Sitzungen am Osterdiensrag (19. April) wieder ausgenommen und bei dieser Sitzung zuerst den neuernannten Obergespan Dr. Vodopivec be¬ grüßt, der in seiner Erwiderung besonders die Zugeständnisse hervorhob, welche die Belgrader Regierung der Gebietsversammlung machte, um so deren Arbeit nach Kräften zu fördern. Es sei, so meinte der Herr Obergespan, kaum ein Staat in Europa, der sich so demokratisch zeige, als unser er durch die den Gebietsversammlungen zu¬ gestandenen Selbstverwaltungsrechte. — Nach der Ansprache des Obcrgespans ergriff wieder der Versammlungsprästdent das Wort und teilte mit, daß bank der intensiven Arbeit des jugoslawischen Klubs und seines Führers Dr. Korošec in Bel¬ grad in recht bedeutendem Maße die Wünsche der Gebietsversammlung erfüllt worden seien. — So hat die Regierung in Belgrad eingewilligt, daß alles, was früher dem Lande Kram gehörte, wieder für das Laibacher Gebiet grundbücherlich einzutragen und der Gebietsversammlung zu über¬ geben sei. Und was dabei besonders unterstrichen werden muß, ist die Tatsache, daß die Landes¬ schulden von der Belgrader Regierung zur Be¬ gleichung übernommen wurden. Die Belgrader Regierung hat zudem der Ge-' bietsversammlung das Recht zugestanden, alle bisher noch geltenden krainischen Landesgesetze den Verhältnissen entsprechend abzuändern. Ebenso wird zugestanden, daß die Agraroperationen der Gebietsverwaltung unterstellt werden. Bezüglich der künftigen' Bezirksversammlungen hat die Zen¬ tralregierung zugesagt, daß auf sie die Agenden der Sanitätsausschüsse, die Angelegenheiten der Bezirkskassen und der Bezirksstraßenausschüsse über¬ gehen werden. Als weiterer Punkt der Tagesordnung kamen über hundert eingebrachte Anträge und Inter¬ pellationen zur Verlesung. Bei dieser Masse von Ihr Raubzeugmänner höret, Vertilget kurz und klein Und wenn ihr nichts vertilgen könnt, Vertilget halt den — Wein. Kunterbunt wird Ungereimtes von da und dort schnell dem edlen Zweck dienstbar gemacht, um die witzreiche Laune wenn noch möglich zu steigern: Sehr ungereimt scheint heute So manches in der Welt: Wie dumm, daß wer den Beutel hat, Zumeist nicht hat das Geld. Der Advokat aus vollem Hals Lacht über's Bäuerlein; Die Backhendel, die sind für mich, Für dich die Ganzälein! Die Straßen sind zum Gehen, Sonst hätten's ja kein' Zweck. Bei uns jedoch die Straßen sind Bloß für den Straßendreck. In X wollten's gründen Einen Jungfernverem, Doch konnten's keine finden Da schlaft die Gschicht wieder ein. In M. ein Gastwirt schwor: Den Wein trink ich allein; Er riegelt zu das Wirtshaustor Und schenkt sich selber ein. In der Stadt die armen Seelen, Selbst trinken ab und zu, Drum seht ihr dort beim Friedhof stehn: „Gasthaus zur ewigen Ruh!" Für heute ist es genug. Überdies soll ein anderer auch zu Worte kommen, denn: Mehrere wissen mehreres. Dann soll es an einer Fort¬ setzung nicht fehlen. Gesuchen ist es einfach ausgeschlossen, daß allen Wünschen so bald entsprochen werden könnte. Die nächsten Tage bis Schluß der Woche wird der Voranschlag behandelt und voraussicht¬ lich auch uledigt werden. Über den Verlauf be¬ richten wir in nächster Nummer. Vor einem Kriege Rußlands gegen China. Stockholm, 11. April. Laut Berichten aus Moskau hat der oberste Sowjetkriegsrat vier Infanteriedivisionen und drei berittene Formatio¬ nen nach Ostsibirien entsendet, an den Fluß Amur knapp vor der mandschurischen Grenze; in den nächsten Tagen werden auch längs der mongoli¬ schen Grenze Truppen zusammengezogen. - Die Vorposten der russischen Kavallerie sind in der Richtung auf Charbin aufgebrochen und vor zwei Tagen haben 40.000 mongolische Ka¬ valleristen die chinesische Grenze überschritten. In .Irkutsk sind fieberhafte Kriegsvorbereitungen im Zuge. Von Stunde zu Stunde treffen schwere Geschütze ein, Kraftwagen-Kolonnen und Muni¬ tionszüge rollen an. All dies erweckt den Eindruck, daß zwischen der Sowjetregierung und Nordchiua der Krieg ausgebrochen ist. London, 12. April. Nachrichten aus Peking zufolge sind die russischen Truppen über die mon¬ golische Grenze in Nordchina eingedrungen und haben die Truppen Tschang tso lins angegriffen, ohne jedoch ihnen gegenüber einen Erfolg erreichen zu können. In hiesigen politischen Kreisen werden die Nachrichten über kriegerische Operationen Ru߬ lands in China, sowie auch die Berichte, daß die diplomatischen Beziehungen zwischen der Pekinger Regierung und Rußland abgebrochen wurden, mit der größten Erregtheit besprochen. Da es außer¬ halb jeden Zweifels steht, daß sich Rußland in den chinesischen Bürgerkrieg durch militärische Ma߬ nahmen einmischt, hält man es für unausweichlich, daß auch England militärisch eingreisen müsse, in der Hoffnung, daß es in dieser Aktion von den fünf Großmächten, die in China interessiert sind, unterstützt werde, im äußersten Falle aber von Italien und Japan. Der Abschluß der Mair-Anleihe durch- geführt. Belgrad, 8. April. Das Finanzministerium gibt bekannt, daß die Emission des zweiten Teiles unserer Außenanleihe in Gold von der Gruppe Blair-Chaise gestern in Neuyork durchgeführt wurde. Diese Emission beträgt 30 Millionen Dollar bei einem Emissionskurs von 92'5 Pro¬ zent und einer Verzinsung von 7 Prozent. Die Amortisationsfrist beträgt 35 Jahre. 15 Millio¬ nen von dieser Anleihe sind für den Beginn des Baues der Bahnlinie Belgrad-Adria bestimmt. Die Zeichnungslisten wurden gestern um 10 Uhr vormittags an der Neuyorker Börse aufgelegt und in wenigen Minuten war die ganze Emission gezeichnet. In Regierungskreifen wird diese Anleihe als ein großer Erfolg betrachtet. Trotz der Behaup¬ tung, die Regierung habe im Auslande keinen Einfluß, heißt es in Regierungskreifen, habe sich nun gezeigt, daß es dieser Regierung trotz der äußerst ungünstigen Lage gelungen ist, eine An¬ leihe von mehr als ein einhalb Milliarden Dinar zu erhalten, was bis jetzt keiner unserer Regie¬ rungen gelungen ist. In Regierungskreisen behauptet man außerdem, daß die Anleihe trotz italienischer Intrigen durch¬ geführt werden konnte und daß die Bedingungen, als sehr günstig zu betrachten sind. 8a^^a w x.. Gortich :r Z>..t:ng — 12. Seit». 3, Aus Stadt und Land. KoLevje. (Für die arme Professors¬ witwe Franziska Pischek) Hal uns Herr Johann Kropf, Major i. R., 20 Dinar übermittelt. — (Tra-uungen.) Der Rigler Anton Fink und die Seelerin Josefa Tomitz schlossen am 18. April in der Pfarrkirche in Goitschee den Bund fürs Leben. Trauzeugen waren die Gottscheer Kaufleute Josef Röchet und Matthias Rom. — Der Sägeleiter Dominik Knavs in Banjaluka heiratete am 18. d. M. Maria, die Tochter des hiesigen Zimmermeisters Josef Jonke. Viel Glück I — (49 richtige Kalender-Preisrätsel- Auflösungen) sind der Schriftleitung bis 1. März zugekommen und fielen die ausgesetzten Geldpreise bei der am 19. April erfolgten Ver¬ losung folgenden Personen zu: Ernest Stalzer jun. in Nesseltal Nr. 53 (1. Preis 100 Din). Viktor Kusche in Altlag (2. Preis 75 Din). Paula Kropf in Koflern Nr. 24 (3. Preis 50 Din). Die Preise wurden den Gewinnern per Post portofrei zugesandt. Die Namen der übrigen Preisrätsel- Auflöser bringt der nächstjährige Kalender. Neue Rätselaufgaben nimmt dankend entgegen die Schrift¬ leitung des Gottscheer Kalenders. — (Hauptversammlungen.) Der Gott¬ scheer Gesangverein hält am 28. d. M. um halb 8 Uhr abends im Gasthause des Herrn Gustav Verderber seine diesjährige Hauptversammlung mit nachstehender Tagesordnung ab: 1. Verlesung des Protokolles der letzten Hauptversammlung. 2. Bericht des Obmannes. 3. Bericht des Sang- wartes. 4. Bericht des Säckelwartes. 5. Wahl zweier Rechnungsprüfer. 6. Neuwahl des Aus¬ schusses. 7. Allfälliges. Ebenso hält am gleichen Tage und am selben Orte der Gottscheer Sportverein um 8 Uhr abends seine diesjährige Hauptversammlung mit nachste¬ hender Tagesordnung ab: 1. Verlesung des Proiokoües der letzten Hauptversammlung. 2. Be¬ richt des Obmannes. 3. Bericht des Turnwartes. 4. Bericht des Säckelwartes. 5. Wahl zweier Rechnungsprüfer. 6. Neuwahl des Ausschusses. 7. Allfälliges. Die Mitglieder der obangeführten Vereine werden hiemit zu den Hauptversammlungen eingeladen mit dem Ersuchen, sich recht zahlreich an denselben zu beteiligen. — (Die Ost erläge) brachten ein zwar trockenes Wetter, auch an Sonne fehlte es nicht, aber ein scharfer, kalter Wind drückte die Tem¬ peratur stark herab und machte das Verweilen im Freien nicht gerade angenehm. Am Karsamstag konnte überall bei schönem Welter die Auferste- hungsprozession im Freien abgehalten werden. — (D e r A ck e r b a u m i n i st e r) Dr. Kulovec hat einen Kredit von 700.000 Din zum Ankauf von Zuchtschweinen im Auslande unterschrieben. — Der Sozialminister Dr. Gosar ließ für Ostern unter die Jnvalidenorganisationen 170.000 Din verteilen. — (Für die Wiedereinführung des Zwangsausgleiches.) Auf Anregung der Sarajewoer Handels- und Gewerbekammer fand am vorigen Mittwoch in Beograd eine Beratung sämtlicher Wirtschaftskammern des Landes statt, deren Gegenstand die Wiederherstellung des Zwangs¬ ausgleichsverfahrens bildete. Außer den Vertretern sämtlicher Handels- und Gewerbekammern waren auch die Vertreter der Wojwodinaer und der slo¬ wenischen Jndustriellenvereinigung, ferner der Ver¬ treter des Zagreber Gläubigerschutzvereines bei der Beratung anwesend. Sämtliche Wirtschafts¬ kammern, mit Ausnahme der Beograder und Du¬ brovniker Handels- und Gewerbekammern, nahmen den Entschließungsantrag der Sarajewoer Kammer an, wonach gefordert wird, daß der Justizminister ermächtigt werde, das Zwangsausgleichsverfahren im Verordnungswege wieder einzuführen. Justiz- Minister Dr. Srskiö erklärte der bei ihm vorspre¬ chenden Abordnung, daß er die Angelegenheit studieren werde. — (An unsere Leser.) Wir sind bereit, alle bisherigen vollständigen Jahrgänge des „Gott¬ scheer Boten" und der „Gottscheer Zeitung" gegen Bezahlung zu übernehmen oder dafür unser Blatt für weiterhin unentgeltlich zuzustellen. — (Unser Briefwechsel m i t A m e r i ka.) Nach amtlicher Statistik gehen aus unserem Staate nach Amerika täglich 8000 gewöhnliche und 3000 eingeschriebene Briefe ab. Zu bemerken ist, daß die vielen Postgebühren für Expreßbestellung (6 Dinar für jeden Bries) nutzlos ausgegebenes Geld bedeuten, da Amerika Expreßbriefzustellungen nicht kennt und solche Briefe zusammen mit der ge¬ wöhnlichen Briefpost zustellt. Dies zur Darnach¬ achtung unserer Leser, die mit Amerika einen Briefwechsel unterhalten. — (Die „Slavenska banky" kommt nicht unter Konkurs?) Wie aus Agram ge¬ meldet wird, hat die Gläubigerversammlung der „Slavenska banka" unter dem Vorsitze des Se- questors Dr. Alexander Horvat aus ihrer Sitzung den Stand der „Slavenska banka" zufriedenstellen¬ der befunden, als angenommen wurde. Die Gläu¬ biger beschlossen einstimmig, alles daran zu setzen, daß das Konkursverfahren vermieden und ein Ausgleich außer Konkurs erreicht wird. Mit die¬ sem Ziele werden sie um Fristverlängerung der Tagsatzung bis zum 31. Mai ansuchen. — (15 Jahre nach dem Untergange des „Titanic".) Am 13. April waren seit dem Schrcckenstage 15 Jahre vergangen, an welchem die Tiefen des Atlantischen Ozeans den größten Dampfer der Welt „Titanic" verschlungen haben. Es war die größte Schiffskatastrophe, die die Menschheit je getroffen hat. Der „Titanic" wurde in den Jahren 1909 bis 1912 mit einem Kosten¬ aufwande von 27 Millionen engl. Schillingen er¬ baut. Er war 280 Meter lang und 30 Meter breit, seine Motoren über 50.000 Pferdekräfte stark und hatte sieben Stockwerke. Das Schiffs- -ungeheuer verschlang täglich 70 Waggone Kohle. Die Besatzung war 900 Mann stark, an Passa¬ gieren konnte das Schiff 4000 Personen mit sich führen. Am 13. April befand sich das Schiff auf der Fahrt nach Newyork. Gegen 11 Uhr nachts verspürte man auf dem Schiffe einen starken Stoß: der „Titanic" war im Nebel gegen einen schwim¬ menden Eisberg gerannt. Der drahtlose Telegraph arbeitete fieberhaft, doch Hilfe war weit. Die Szenen, die sich hier aus offenem Meere nach Erzählungen Überlebender abgespielt haben, wa¬ ren haarsträubend. Gegen 4000 Menschen rangen in Verzweiflung um Tod und Leben. 2200 Personen fanden in den Fluten den Tod, da¬ runter ein Großteil der Besatzung. Viele wurden wahnsinnig. Nur 685 kamen mit dem Leben davon. Die Schiffsbesatzung mit ihrem Kapitän an der Spitze hielt sich bis in den Tod helden¬ haft. Unter den Klängen eines Chorals, den die Schiffskapelle spielte, verschlangen die gierigen Fluten das gigantische Werk von Menschenhand. — (Ain interessantes italienisches Eisenbahnprojekt.) Bekanntlich betonte Un¬ garn gelegentlich seiner Verhandlungen mit Ita¬ lien stets, daß ein Vertrag über eine Freizone im Fiumaner Hafen nur bann für Ungarn einen realen Wert habe, wenn es mit unserem Staate ein Abkommen betreffs günstiger Transit- und Eisenbahntarifbedingungen abgeschlossen haben werde. Dies scheint Italien nicht recht gepaßt zu haben, da ein freundschaftliches Übereinkommen Ungarns mit Jugoslawien seine Balkanpolitik durchkreuzen könnte. Um nun eine solche Annäherung Ungarns an Jugoslawien auf ein totes Geleise zu schieben, holte man in Nom ein altes bereits begraben gewesenes Eisenbahnprvjekt aus den staubigen Archiven, das schon ganz vergessen war, das Projekt der Predilbahn, das dem Zwecke dienen soll, den Verkehr zur Adria von Jugoslawien unabhängig zu machen, denn, sagt man in Rom, „die Schwankungen in den Beziehungen zu Ju¬ goslawien erheischen eine völlige Unabhängigkeit der Eisenbahnverbindungen zwischen Nordostitalien, Süddeutschland und den Nachfolgestaaten." Dieses Gebiet, das für den Handels- und Scheffahrts- verkehr eine große Rolle spielt, müsse daher ohne Berührung Jugoslawiens mit Budapest, Wien, Prag, München und Nürnberg in Verbindung gebracht werden. Zu diesem Zwecke soll die Predilbahn gebaut werden, die doppelgeleisig werden soll und nach Möglichkeit mit elektrischem Betriebe ausgestattet werden wird. Den Hauptstrang dieser Verbindung würde die Bahnlinie Triest—Villach bilden mit Abzweigungen nach Venedig und Udine und dieses Bahndreieck soll durch eine direkte Ver¬ bindung Triest—Fiume über Herpelje vervoll¬ ständigt werden. Außerdem tragen sich die Kreise, welche jetzt den Bau der Predilbahn betreiben, mit dem Gedanken, auch das südliche Bahunetz in Österreich, welches durch die Zuweisung Mar¬ burgs an Jugoslawien gefallen ist, auszubauen. Dieses Netz soll Klagenfurt mit Graz verbinden und dann über Raab nach Budapest führen. Durch einen besonderen ungarisch österreichisch-italienischen Tarif für Fiume soll der ungarische Handel über diesen neuen Weg begünstigt und Jugoslawien dadurch ausgespielt werden. Man sieht schon aus dieser bloßen Tatsache, baß Italien nichts unversucht läßt, was unserem Staate schaden könnte, worauf die Politik Ita¬ liens auf dem Balkan abzielt, und Sache un¬ serer verantwortlichen Staatsmänner wird es sein, durch kluge Politik die drohende wirtschaftliche Einkreisung unseres Staates lahmzulegen. Stara cerkev. (V onderDielege stürzt) ist am Ostersonntag der Obrer Keuschler Josef Marinfchek. Der 80jährige Mann hat sich dabei stark beschädigt. Anrraöerg. (Glocken weihe.) Der Bevöl¬ kerung der umliegenden Ortschaften diene zur Kenntnis, daß die Weihe unserer zwei neuen Kirchenglocken Sonntag, den 1. Mai statifindet. Werderö. (Schadenfeuer.) In nicht ge¬ ringen Schrecken wurde am 2. April die Be¬ wohnerschaft unseres kleinen Dörfchens versetzt, als gegen Abend der Ruf „FeuerI" erscholl. Kleine Kinder, die ihrer Obhut entschlüpft waren, wollten es den Zigeunern, die vor einigen Tagen hier lagerten, nachmachen und Kartoffeln braten. Unglücklicherweise machten sie neben einer Heu¬ triste Feuer und bald stand auch diese in Hellen noc/l Seite 4. Gottscheer Zeituug — Nr. 12. Jahrqaug Xl Flammen. Der Besitzer und die Nachbarn gaben sich die größte Mühe, den trockenen, brennenden Heustock zu löschen, was aber erst gelang, als die rasch herbeigeeilte Feuerwehr Verdreng mit ihrer Arbeit einsetzte. Sic war zur rechten Zeit gekommen, denn sonst hätte die kaum 2 Meter von der brennenden Triste entfernte Scheuer Feuer gefangen, was aber für den ganzen Ort recht verhängnisvoll gewesen wäre, da wir mit Wasservorrat sehr schlecht bestellt sind. Wozetj. (Zur Erinnerung.) Die vor dem Kriege trassierte Straße Stalzern-Skrill-Ver- dreng-Graflinden und Verdreng-Reintal, um deren Zustandekommen sich seinerzeit unser nun schon längst entschlafener Bürgermeister Hans Jonke so sehr bemüht hatte, scheint der Vergessenheit anheim zu fallen. Sie wurde trassiert, genehmigt, aber den Bau verhinderte der plötzliche Ausbruch des Weltkrieges. Es wäre nun an der Zeit, daß sich unsere Gemeindevertreter dieser so wich« Ligen Straßenangelegenheit annehmen und die nötigen Schritte zur Verwirklichung des Projektes einle'ten. Wir wissen bestimmt, daß sich auch unser Gebietsabgeordneter dafür kräftig einsctzen wird. — (Spenden) für die arme Familie Josefa Petsche in Verdreng Nr. 23 sind eingelaufen von: Herrn Dr. Hans Arko, Advokat in Koöevje, 60 Din, Herrn Gottfried Jaklitsch, Laudesgerichtsrat und Gerichtsvorsteher in Bruck an der Mur Steiermark, 40 Din, Frau Matthias Stalzer in Wien 500 Din, Frau Maria Kösel in Radcöe bei Steinbrück durch Sammlung 100 Din, zu¬ sammen 700 Din. Len Spendern dankt herz¬ lichst das Pfarramt Mösel. — (Sterbefall.) Am 29. März starb in Zagreb Herr Wilhelm Perz, Oberforstrat in Ruhe, gebürtig aus Mösel vulgo Nazn. Der Vater Matthis Perz, Chirurg und Volksarzt, war einst in ganz Gottscheerland und über hinaus weit und breit bekannt. Von seinen Söhnen war Alexander Oberforstmeister in OtoLac in Kroatien, gestorben 1913, Wilhelm Oberforstrat wie oben angeführt und Rudolf Oberstleutnant, derzeit in Wien. Der Enkel Dr. Philosophie Rudolf Perz, einstmals Bezirksschulmspektor in Gottschee, ist jetzt Professor am deutschen Gymnasium in Znaim, Mähren. Wieviel Intelligenz Hal das Gottscheer¬ land schon gezeugt und wieviele sind in der Fremde zu großen Ehren emporgestiegen I — (Heirat in alten Tagen.) Herr Franz Salaba, Schlossermeister, 79 Jahre alt, gebürtig aus Trebitsch in Mähren, jetzt in Nie- dermösel, ist nach langen Irrfahrten des Lebens in d^n ruhigen Hafen der Ehe eingelausen und hat am 18. April die Witwe Franziota Stalzer in Niedermösel Nr. 19, 73 Jahre alt, geheiratet. Kurkova draga. (G e st o rb e n) ist am 4. d. M. im 29. Lebensjahre die Untersliegendorfer Schneidermeistersgattin Maria Schager, geborene Putre von Nr. 17. Dolga vas. (Sterbefall.) Am 11. April starb die Besitzersgattin Magdalena Lesser, ge¬ borene Fritz, im Alter von 39 Jahren. N. i. p. Slovenska vas. (Ster befall.) Der Win- dischdorfer Schneidermeister Georg Erker Nr. 52 ist am 11. d. M. an Altersschwäche gestorben. Durch fünfzig Jahre übte der allseits Geachtete sein Handwerk in unserer Gemeinde aus. Unter großer Beteiligung wurde er am 13. d. M. zu Grabe getragen. Klinja vas. (S ter befall.) Am 17. April starb die 32 Jahre alte Tochter Maria des Be¬ sitzers Josef Wittreich von Nr. 18. Sie war eine eifrige Sodalin. R. i. P. äalka vas. (Todesfall.) Der Besitzer von Nr. 69 Matthias Herbst, bekannt unter dem Namen der kleine Hausierer, starb am 18. April. Er ruhe in Frieden. Allerlei. Schutz dem Eichhörnchen. Es ist eine fest- stehende Tatsache, daß unser Eichhörnchen infolge der allseits wilden Verfolgung dem Aussterben nahe ilt. Es mag zugegeben werden, daß es für viele verlockend ist, diese niedlichen Tierchen wegen des hohen Pelzpreises zu morden. Es ist eine beliebte Ausrede der Eichkatzel- schützen, daß diese Tiercken einen Riesenschaden verursachen. Es ist aber längst fcstgestellt, daß Eichhörnchen den Waldungen mehr nützen als schaden. Durch das Anbeißen der Nadelholz- zapfen werden die reifen Körner vielfach gelockert oder fallen heraus, so daß es dem Winde nicht schwer fällt, diese Samen auf freie Waldflächen zu übertragen und so der sosehr vernachlässigten Aufforstung nachzuhelseu. Es ist höchste Zeit, daß sich der Jagdschutz auch unseres zierlichen Eichhörnchens annimmt und hiefür Schonzeiten sestsctzt. Herausgeber u. Eigentümer: Josef Eppich, Stara cerkev Schrittleiter: Carl Erker, Koäevje. Buchdruckerei Joses Pavlicek in Koäevje. Kreiwillige Lizitation. In der Gemeinde Göttenitz findet Sonntag dew 1. Mai 1927 im Gemeindelokale die freiwillige Versteh gerung von Fichten- und Tannenstämmen (von 15 Zoll aufwärts) statt. Die Verkaufsbedingungen liegen nur an Sonntagen, im Gemeindelokale zur Einsicht auf. 2—2 Gemeindeamt Gotenica, am 6. April 1927. Jür Iiume und andere Kurorte werden Köchinnen, Stubenmädchen^ Kinderfräukein und gute Mädchen für alles gesucht. Ebenso Personal für Hotel, Restaurant und Cafe. Es sind Plätze für sofort oder auch zum späteren Eintritt, frei. Anfragen sind zu richten an: Erste und ä teste Iienstvermittlnng Gkena Gruber 2—2 Aiume, via Garibaldi ZIr. 1t». Zement-Dachziegel Erprobtes erstklassiges Dachmaterial, versehen mit Sturmsicherungsdraht, werden erzeugt von der Firma Mter Aacknec in Mozelj und von nun an auch in Kočevje.. Bestellungen werden ab 15. März in KoLevie Nr. 113 entgegengenommen. Glasziegel gleichen Modelles- sind erhältlich bei Herrn Adolf Kraus in Kočevje. 10-5 Dr. Schaefers Gpitepsan gegen die ^pilep8i6 Krämpfe kall8uckt Seit 15 Jahren bestens bewährt. Täglich eingehende Anerkennungen. Nähere Auskunst und Versand durch Lpoteirs 8v.8tjepsnn (Vir. A4. Pi81er 5—5 Osijek Hl. Zwei Kruöenmaurer werden beim Kohlenwerke in Koöevje ausgenommen. Kundmachung. Som tag den 24. April um 1 Uhr nachmittags werden Möbelstücke und verschiedene andere Gegenstände ver- lizitiert. Kauflustige sind höflichst eingeladen. Josefa Hönigmann-Gruber, Koöevje. Heatitätenverkauf. In Hrib (Büchel bei Nesseltal) ist das einstöckige, massiv gebaute Haus Nr. 25 mit einer Schmiede zur ebenen Erde, mit den dazu gehörigen Grundstücken und dem gesamten gut erh ltencn Schmiedegerät ! is 31. Mai l. I. preiswert zu verkaufen. Nähere Auskunft erteilt Josef Meditz, Besitzer in Hrib 19 bei Koprivnik. 3—1 Keuverpachlung. Sonntag den 1. Mai um 1 Uhr nachmittags wird das Heu in Römergrund 6 bei Harde verpachtet. Kauf- lustige sind höflichst eingeladen. And. Pe sche. Mit Deutsche: Landarbeiter, Familien, Dienstmädchen. Frühjahr 1927. Februar bis April. Schnellste und bequemste Fahrt, 'Hste Kost und Bedienung dem, ganzen Weg. Fahrkarten und Informationen beim Vertreter: J. H. 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