l« MU Marwor, Donnerstag, den t2 Rovemver ^925. ScheMWMms, 0«chvnitie?^ . 5Iu»!anö, «onoi54> . . . Zo»-» einzelnvmm« vin l vi» 2--» V>I »»fteNr», V« AeNviq «, d« Rd«» l>? R-v?v'r, t»7 ft«»» d f>? »k»! rsnzWjo^.Z« d«ant«»rl«ll», vsi«»ead«eMsrHev«»»e?' tnsesat^n«»»«^»» w Marino? d«i d» de?Z«A»r.s; 1«fSd«» »,rr«>ia», », »., w Sr»B tz. w Vi?-?« be< «>««» Rr. 2SZ - 65. 3ohrg. Zugollawkn bedauert... Veograd, 11. November. Me aus Rom gemeidet wird, hat der jugoslawische Gesandte im Namen unserer Regierung der it?! " ' n A'.^ierung ofslziell sein Bedauern liber d ieVorgänge in Zagreb auSge- Tic Vcograder Zentralregierung hat die strengste " 'cisunj? erli^ssen. alle ?)em ' .1-tionen gegen Italien, die besonders mit Rticksicht auf den Jahrestag der Unterzeich, nung des Vertrages von Rapallo zu gewärtigen find, im Keime zu ersticken. Um der italienischen Regierung die völ« lige Satissaltion stir die Borgiinge in Za» greb zu gewähren, wurde der Obergespo« von Zagreb Herr vladimkr TreSeec in den Ruhestand versetzt. Verhängnisvoller Einsturz einer Vriicke bei Radkersburg. WKB. Radkersburg, II. November. Ast-bundeskanzlcr Dr. S e i p e l und Lattti'>5' Hauptmann Dr. Rintelen trafen heute vormittags im Auto hier ein, nm in ei.nr twn der christlichsoziak'n Partei veranstalte" tcu Versammlung zu sprechen. Bei der über den Stadtgraben führenden Brilte am Ein« gan7/der Stadt , hatte sich zur Bogrüs^ung cne große Menischenmenge eingeslmdcn. Wöhrend Landtags^räsident Pfarrer Kolbl nalnenS der christlichsozialen Purtctor.,^ani^ sation .Dr. Seipl Wd. Dr. Nintel-'n bcgrüh-tc. stürzte ein Äil des Gedste^e? der Brl??-ike unter der Last der darauf l>efindlichen '^)ttschauer ein. Mehrere Peisonen f!cll'n in cen 4 Meter tiefen trockenen Stadtgraben Ein Mann und vier s^ranen erl!ttcn Bein-und Nippenbrüche, vier Personen leichte P^rlehnnjien. Dr. Seipl und LandeHanpt-mai'.n Dr. Ni-ntelen, die sich knapp nebcn der Cinsturzstelle befanden, beleilzten sich an der (Hilfeleistung snr die Verunglüttten und sprachen ihnen Trost zu. Nach Beri^u'tg der Verunglückten, die in.i spital gebracht wurden, begaben sich Tr. und Doktor Nlntelen in Begleitung einer gr.>ktn Menscht nwcnge auf den it^auo.'plav, woselbst die Viprübung durch die ^Ye'neindevc.tretung stattkand. Temissiou deS Mailänder BÜrgermeistezs. W.^B. Rom, 10. November. Der Mailän de»^^ ViirgeiMeister und d'e Ltadtr.'il^' haben auf Grund der Demission d?r fascistischen Elc.dträte ihr Amt r:ie')crg''lec;t. Der Ge-mcinderat wird für den 1Z. d. zu ??.'uwah-l.'n einberufen. Mordtat in k^raz. WKB. Graz, II. Novemül^r. Heute n'n ?^1 Uhr nachts wurde in der Andrä.i.issc dor 48jährige Viehhändler Alois Auchs ous Wohlsdorf bei Wettuiannstätten durch zwei unbeka^nnte Burschen ermordet, U'nrde et?^ Eti chins Herz mit einem ansch:?i lenk stilettartigen Messer festgesteskt. Di^ in der wasche befindliche Uhr und das K?Id dürften dil? Tüter geraubt haben, während sie eine unter den Oberkleidern getragene Goldta«-sche mit I5.V, Schillinc^ nnb.'rühr: UesM. Äl^ Motiv der Tat wird Raub öder Eifersucht angenommen. Die ungarische Radioverordnung. WKB. Budapest, 10. November. Die seit lanzü^n erwartete Perordnung der nngaci-lchen >i und Na-dioein^fangsstationen dürs^'n nur mit V> wilt'?)ung deö Hand.'kön'^» .':er.z erri.h.'ct und <:l ?^7jrieb gel^alten ^v^'rdm. Die Furcht vor dem FascismnS. Rom, l0. Novemb^^r. Die '^^gcncia Lt.^^lini teilt mit der italientsche Bolichas:?r in Paris und mebr-re Mitqli^der der 'Vetschau haben um ihre Ausnahm? in die fa-seist'jche Partei «angesucht, um ihrer Entrüstung über das Attentor gegen drn Minister Präsidenten Mussolini Ausdruck zu lieben. In Stc^ttgebung des Ansuchens »i l'i ii. die Liften der sascistischen Partei angetragen worden. 5?ahsburaeraekaNr? Marib 0 r, 11. November. Aus Ungarn kon^men wieder einmal Gs-rttchte, nach welchen in nächster Zeit die Pro k/amierung OttoS, des ältesten Sohnes dcS verstorbenen ehemaligen Kaiser-Ki^'-nigs Karl zum .jj^önig von Ungarn bevorft'hen soll. Mit Rlicksicht darauf, dasj die Rüt^fehr der .Hal^öburgcr auch eine Rückkehr zur imperialistischen Politik Ungarns führen könnte, wurde im Parlamente eine Interp.'Il.^ti^n eingebracht, ob dem Außenminister etwas über diese Pläne bekannt ist und w^s von. feiten der Resiierung getan wird, nnl diese Pläne zu vcrhiuder». ' Die Interpellation ist ein BeweiZ, dasi in unseren parlamentarischen .^reisen die Krone 'de§ hl. Stefan auf dem .Haupte ?ineS Haböbur^ers anä, lieute noch siir c:ne Gefahr gehaltey wird. Ob in den verantwort' lichen preisen diese Angelegenheit ebenso venrtpilt wird, wird die in Aussicht stehende Antkvort des Auf>enmiti1stetS dartnn. dari!-licr dürfte aber kein Zweifel obwalten, diese Frage 'seli'r viel von' ihrer schärfe vc^r-lorcn hat. ' - Die Beziehungen zwischen d.'?n Träger dcr..^ronc und der herrschenden Klasse N'a-ren in der ganzen Geschichte des ungarischen Königtums niemals danach, dasz dem 9,iniq ^in übermächtiger Einflns^ auf die Tiaa^^ gefchüfte möglich war. Inl Gegenteil, die Macht lag stets, von der sehr knrzen Unter» brechung unter der .Herrschaft Bela N'vns u-nd des jetzigen, von einer Klique initer» ftnpten Machtho^rs Nikolaus Hortht) abge-sehen, in den .Händen der ungarischen Aristokratie. Das geflügelte Wort „Flir den König Gut und !^!ut, wenn er unseren Wük.m t:lt" ist eine bekannte Richtlinie in der <^!'e-schichte Ungarns. Aus dil?ser Erfahrung -olgt der Schluß, dasi eine eventuelle imperialisti-scs)e Politik nicht der König, sondern imm.'r nur die s-errschende ^^ichtU'Ng nic:cheil könnte. Wer wollte behaupten, das; «sett'st ??ranz Josef in Ungarn ein entscheidendes Wort si'chrt hätte nnd vollends der !?icrte? Vom Tage feiner Thronbc'st<'issnng bis .inm Zu.sammenbruch war er doch nur ein Werkzeug in der Hl'nd Stefan Und Karls Restanrationsverfnche — dcls ist heute schon zur Genüge airfgeslärt -- hatten in erster Linie den von den Drahtziehern verfolgten ^^eck, sich der Herrschaft Herthys und seiner ^liqve zu entledigen. Die Vernfung Ottos di^rfte demselben Ziele dienen. D.>? Habsburger in Ungarn nnd nur in Ungarn sind keine Gefahr. Uud in der Nach-In Oesterreich sind.die für den Anschluß on Deutschlend känspfenden natio-nalistiischen K'reise im, Bunde mit der So-zialdeniokratie viel zn stark, um den Einzug eines .c-mMnrgerS in Budapest für Oesterreich gefährlich zn mackien. Jugoslawien und Rumänien sind bereits soweit konsolidiert, das^ von einer HabSbnrgergefahr kamn mehr die Rede fein kann. Der wundeste Punkt ist vielleicht die Clon>akei und wenn dies zutreffen .sollte, dann freilich wäre ai^ch uwscrc Z^^ierung dem Bundesgenossen znliebe ge-4»mlngen, in der Restauratio-:: OttoS eineÄe-sNhr zu erblicken. ^^vsa'che, .Wert ai^ gut- gen nnd die Lösung der Känigssrage könnte lzn. einer freu-ndschastlichen Annäherung ge-naer Bersamni> ing bestätigte Malfi, dasi die Gruppe der sinken zn einem Einvernehmen n5er di- wcscull?' ch'"- Pnnkte gelangt sei nnd dieses der giernng nnterbreiten wellen, nm eine V'r-elnbarung zn erziel-'-.,. 5 ' Aürict», 11. Nov«mb,r. Schluß, kurse) pari» 20 67'/^ veograd 920, London 25'1KVst B-rlin''lSZ S0, p/aa 15 M«il«nd S068, Ne«.yore Sl8Vg. wi-n 7.?1», Vriisssl SS'b». Sudap»ft 0 007S7 86'—, Kofis 3 75, Bn?«rek 2 45 Madrid 74 1ö. Amsterdam Z0S 75. Ropen. tragen —'—, Stockholm ——, Alh-n 7'10. Zagreb», lt.November. (Avala— knrje.) Devisen? pari» 225 21 bi» 229 21. Schweiz Itsgvlk bi» 1093 7». tondon S7» S7 di» 7 9», Serlin 13.?9 .?0 bi» 1349'S0, Wien .79S K0 bi» 8 019. proa 1«K dS bi, IS8-5S, Mailand 224 04 bis 226'44, Ne«.r)ork bS 15» bi» 56 7b5, Am. stttda« 2SSS 2b bi» »LSZ 25, Buckarest —. bi» —Budapest 0078S bi» 0089«. Madnd —bis . Valuten: Vollar —'— bi» ——, Mark —— bi, —Lire LS? 80 bi» 225 20. Äum Krieg !n Serien. General Dupont. der neue französisckie Oberbeseh-öhalier und NaÄ)sotger LarraUs. VoUMche Nvtlzen — Die deutschen Abgeordneten Jugosta« Wiens yegen den sascist«schen Terror. Wegen des fascistischen Augrisfes auf oie Truk-terei „C'd'inost" in Trieft liaHen die deutschen Abgeor^oneten ^^ugostmoielis Sonntag eine Ä^.ung c.bges^a'ltcn, über i>je kelgendl: Mitteilung an':<;egeken wurde: Tie schnieren ?x-cesse gegen die friedlichen ivc.atisct)en und slo-wen'sc!»en Elemente, ^»esonc'ers aber die De-nolierung c>er „Cciinost" in Trieft, haben auch die k>euts6)e Minderheit im ^'tö'.ii.^reich der werben, järo.iten und Slmvencn tief erregt. Wir p r 0 t e st i e r e n vor der ganzen Kulturwelt gegen solche rohe Gewalltaten gegen eine nationale Min^erlicit, c'ie kein Unreclit linstaugen hat. ^!)r Zchictsal liegt un»5 uu? so un'^'ir am >^er^^en. als sii' blutsverwandt mii unserer Nation ist. Solche Ex-<',lsse un'issen d.-ls Üulinrbewuf'.t'ein der gan-,^eu Menschheit w^?00 Pe? sonen, die meisten nur auf Grun?' von De-ininziation.en festgenoiumen. darunter be-fiirden sich Gesck^äftsltnte, Bea?nte. ^'ehrer in^d Geistlicke. Viele wurden nail??'^ aus den Wo>hnnngen geholt. Ein Teil der Perhakte-ten inusite b'^ild entlassen werden, da sich die Gru?il>l^,sjs,fl'it der Verdächtispingen ergaH. — Münchner Blätter bringen die Nachricht, da-k der Friedthof der gefallenen Deutschen und Desterreicher in Vrni e-l ovn tin-.'r fasei-Gruppe bei-in^esucht wurde, die dort vandalifch wütete. Das nm Ein^^ng befindliche Denkmal wurde beschädigt und i>ie Inschriften mit ?^arben ü^x'rsckviniert. Ein dort befinioliches Relief des heiligen Micbael wurde zerfchl-agen, ebenffv ein anderes Relief, das einen verwundeten .Krieger darstellt. Die ans dem Den?nml angebmchten öisterreichijchen, reichsdeutschen und lbo^yri- » WM WWW leesedSclc von vorillslickem iSlinte5 Littel ,^r. Vollkom« «en un8c1iÄ(!lick! ^rkolxe nsckßxevleienl LkkSlt !tek in «Ilen ^potkeken unä vroeerien. ^»euxt Lkem. pkarm. d»borstorlum ??s. V. Vill-in, ^SLired, lllc» 204. b76g mit Handgranaten. Ein Soldat wurde dabei schwer vernetzt. ES gelang Wießlich, die Ter rorrsten sepzu-nchmen. ^ ,^3^ »»Ro vnadsrtrststick »n Kalt d»rk«N un6 schen Farben wuriden verschmiert und sasci-Mche Embleme ausgemalt. —as. ^ Attentatsversuch gegen den König von Rumänien. Aus Bukarest wird tiom 9. d. berichtet: Der König ist nach Galatz abgereist, von wo er mit seiner Jacht in daS Donaudelta zur Jagd fuhr. Anläßlich des Besuches des Königs traf die Polizei die üblichen Vorsickitsmaßnahmi^n. Bei einer Razzia hob die Polizei eine geheime k o m m u n i-st i s ch e Gruppe in einem Wirtshause aus. Die Kommunisten widersetzten sich der Polizei, gaben Revolverschüsse ab und verwundeten einen Polizeimann. Hierauf erschien eine Militärabteilung, um der Polizei Hilfe zu leisten. Die Terroristen sedoch, die, wie festgestellt wurde, sich unter falschem Namen und mit falschen Dokumenten in das Land geschlichen hatten, bewarfen daS Militär Me Rot des Richters von Dijon. D i j » n, 7. November. Dijon, die ruhigste und gemütlichste aller französischen Provinzstädte, ist seit vier Äo-chen der Schauplatz homerischer Kämpfe. Unter der Einwirkung deS reichlich genossenen jungen Burgulndermostes erhitzen sich > die Gemüter immer mehr, und niemand weiß, zu welcher Katastroph?' die Dinge noch ' treiben werden. Am Airfang dieser L'fährli-^chen Bewegung steht folgendes c^'iignis, das nur von oberflächlichen oder antigua-. rischen Geistern als banal bezeichnet werden kann. Die vierzehnjährige Tochter eines ehrsamen Schneidermeisters begab sich vor etli-che>n Wochen zu einem Friseur mit der Bitte, ihr einen Bubikopf zu schneiden. Ohne sich die Folgen ein?S solchen Beginnens genauer zu überlegen, ergriff dcr ^arkünstler mit einer professionellen Geste schere und Kamm und wenige Minuten später war das Aer-störungswerk vollendet. Im Lause der nächsten Wock'k' erhielt der ?!>'"imaslose eine gerichtliche Ladung: der Vater deS Mädchens hatte Klage gestellt wegen „Verstümmelung einer Minderjährigen". Wie es scheint, ist dies der einzige Wortlaut des veralteten Ge setzbuches Napoleons, auf den sich ein solches orqehen stützen kann. Der beschuldigte .Haarkünstler flüchtete vor dieser ungeheuerlichen Anschuldigung in die Oeffentlichkeit, und bald war ganz Dijon in zwei feindliche Lager geteilt. Auf der einen Seite befanden sich naturgemäß das Gros der Väter, verstärkt durch die Gatten, welch letztere Morgenluft witterten in der richtigen Annahme: Erhalten die Väter für ihre minderjährigen Töchter recht, so kann man uns ein Gleiches für unsere Frauen nicht gut verwehren. Denn rechtlich liegen beide Fälle durchaus analog. Das andere Lager rekrutierte sich naturgemäß aus den Bedr »h ten selber, den jungen Mädchen und Frau; en; i^nen gesellten sich erstaunlicherweise ane unter keinen Umständen gespro- Das Sausabel. ! Eine heitere Kleinstt>a!dtgoschichte von Emil 5 Kkttijchitsch. das konnte grauslich schön sein. Da wiirde sicher jemand vom Lufts6)iff herunterfallen und sich im letzten AuZAnblick an Od r.'ij dtn 5^^oseu-:rä'.''^n bleiben. U'id inenn er l'^.ir.n nach stundenlanger Todesangst bcfreit würde. wüvd^ .r sich gleich zn^^'t .:!ne .Ptiarr'!? anzünden. DaS taten sie alle nachher, um zu zeigen, daß das eine Kleinigknt war. Ae-sonders sür .Harry Piel- , 7)em Tode entronnen", war das Nte heraus. Für einen S^<'hpsah genügte eS und die Geldfrage wäre demi'ich f'elöst. Aber de P«ipa mangelte jedes Verständnis für derlei Sachen. Also hieß es schwindeln. A''lcherst sorasam wurde der Bül5'^"fasten untersucht und ihm das gr'ißte vorhandene Buch entnc''n'm.''n. Und aus dcr Größe mußte Papa auf das ??e- streben schließen, heute mit ilußerstem Weiße seinen Aufgaben zu obliegen. Und es gelang. ,,(5i, siehe da," lobte Tante Sabine. „Ist man bestrebt, sich zu bessern? Das nenne ich Fleiß." .^^err Mayer nickte beifällig. „Im übrigen kommt mir das Buch etwas groß vor," bemerkte Sabine mi'^lv.^::isch, als Fritz verschwunden war. „Ich traue ihm 'Nicht recht." „Im Gegenteil, ich ängstige mich, arme Bub ' !vd sich überlernen," entgegnete Frau Maver. „Ich finde, er sieht schlecht aus letzte Zeit." „Ich denke nichts, aber eins wette ich, Frchchen will allen Ernstes ein fleißiger Schüler werden," bemerkte Herr Mayer im Brusttöne der Ueberzeugung. „Nun,es ist nicht immer der Fall, daß im größten ?' l.e die meiste Weisheit enthalten ist," beharrte Sabine auf ihrem Mißtrauen. „Auch die Jugend ist heutzutage schlecht." „Wenn du nicht immer übertreiben würdest, Sa!k>ine, würde ich mich deinen Meinungen öster anschließen," sagte Herr Mayer, die Zeitung weglegend. ..Augenblicklich muß ich dies tun. Es sind beunru-fjigende Nachrichten, die auch dich treffen. Es «wird nun nachgerade gewagt, den Banken das Geld anzuvertrauen. .Heute liest man bereits, vc'n Zusaminenbrüchen von Banken, die n'an ü'st fundiert alaubte. Die (Einleger verlieren bis achtzig Prozent Ihres Geldes. chen werden; im Gegenteil, das Mädchen erweise sich den modernen Ansprüchen in weit höherem M«ße gewachsen, wenn der heute bereits altväterlich anmutende !?^aaricbmnck fehlt. So begav sich denn die Anklage auf ein ganz anderes Gebiet und belangte den Friseur vom ästhetischen Gesichtspunkte aus. Hier befand man sich wenigstens auf dem festen Bl>den der Tatsachen, und in einem Zwischenurteil regte der Friedensrichter von Dijon folgendes Experiment an: Die beiden Rechtsanwälte der Anklage und der Vert^zi-digung» der Richter selber und zwei Sachverständige fanden sich mit der jungen Dame zusammen und unterzogen sie einer eingehenden Prj^fung. Ihr jetziges Aussehen wurde mit ein paar Bildern verglichen, die sie im Besitz ihres Haavschmuckes zeigten, und nach einer längeren, ziemlich erregt-^n Diskussion entschied die .Kommission mit drei Stimmen gegen zwei: daß auch vom ästhetischen Standpunkte aus von keiner Benachteiligung die Rede gehen könne.Damit wurde der Klage ein gut Teil ihres rechtlichen Bodens entzogen und die Angelegenheit wäre so ziemlich erledigt gewesen, wenn sich nicht Plötzlich ein paar hervorragende Bevölkerungspolitiker hineingemischt hätten. Dieise Leute, meist eminente, greise Leuchten der Wissenschaft, genießen bekanntlich !n Frankreich eine Hochachtung, die genau !m umgekehrten Verhälwis steht zu der Praktischen Bedeutung, die man ihren Lehren und Ratschlägen beimißt. Sie bemächtigten sich also des s^lles und erklärten: Wenn die Väter und Gatten nicht Recht erhzlten, ^o besteht die große Gefahr, daß die HeiratS-lnst unter den jungen Männern, ohnehin schon unter denl Gefrierpunkt, noch weiter zurückgeht; denn welche? Recht verble,bt noch dem Gatten, wenn ihm das auf den Körper seiner Frau genommen wird? Herkules am Scheidewege hatte keinen schwierigeren Entschluß zu treffen, als heute der Nichter von Dvjon. Denn die V^hl zwischen einer engen und einer breiten Straße ist immerhin noch , leichter als die zwischen der patriotischen und der galanten Pflicht. . ap. ..... -rn- t. Silberne Hochzeit. .Herr Georg R a z-b o r S e k, Eisenbahn^ngestellter in RaLje bei Maribor, feiert dieser Tage mit seiner Gattin Marie das Fest der silbernen .Hochzeit. Unsere Glückwünsche! —as^ t. Studentenstreik in LjMjana. Ms Protest gegen die bei den ^monstvationen in Zagreb erfolgte Verhaftung venAkademikern werden die Akaidomiter von LjMjMM einen 'dreitägigen Streik proklamieren. —aS. t. Der älteste Deutschmeister gestorben. Wie eine Korrespondenz aus Korneuburg meldet, ist dort gestern der älteste noch lebende Deutschmeister FML. Liborius Haus n e r im 91. Lebensjahre gestorben. —as— t. ALlteeinbruch in England. In England ist plötzlich ein starker Temperatursturz mit Frost und Schneesall eingetreten. —as— Und nicht immer sind es unglückliche Um-stä-nde, die den Zusammenbruch verschuldeten, sondern Gewissenlosigkeit irgendeines Wankdivektors. Man verlegt sich mit dem Gelde anderer auf waghalsige Spckulat>io-nen, und schlagen diese fehl, was oft geschieht, kl^^mmt es zum Ausgleich. Zwanzig bis dreißig Prozent sind die magere Ausbeute der Gnleger und nicht vmmer ist solch ein Bankdi ktor mehr zu haben und zur Verantwortung zu ziehen. Du hast jedenfalls Interesse daran." Sabine war unruhig hin- und hergerückt. Sie verstand zwar vom Bankwesen l'liltwe-nig, aber hier waren ja furchtbare Möglichkeiten einleuchtend g.'>'cbildert. Ein solcher Schlag, der sie aller ihrer Mittel berauben und der Willkür rücksichtsloser Menschen Preisgeben würde, wäre entsetzlich. „Kann dies nicht alles iibertrieben sein?" ängstigte sie sich. „Bitte, wann fandest du es noch übertrieben, wenn von der Schlechtigkeit der Welt die Rede war?" verstand .Herr Mayer Sabines Angst zu vermehren. „Ich bin im Gegenteil überzeugt, daß diiesem Beispiele noch mehrere Banken folgen werden. Ich be fürchte dies und l)abe selbst l?jeld zu verlieren. Ich halte in dieser Beziehung die Menschen für schlechter als du." . Sabine knickte zusammen. .......-f.-. -. „Ich stehe als unerfahrenes Weib diesen Dingen Ulpos gegenüber. Was xatejt du ^ ..........t Sin Denkmal für Mustapda Kemal Vafcha i- WM Ein Denkmal für den Präsidenten d« türkischen Republik, Mustapha Kemal Pascha, soll an der Einfahrt in daS Goldene Horn aufgestellt werden. Der Entwurf des Denkmals ist ein Werk deS daneben , fitzendei^ Wiener Bildhauers Krippel. t. Modernstes Gelbmordmotw. Die Gattin des Londoner MiMonSG und KunftmäzenS James Hoobs hat Sellbistmorb verkVt, weil sie der Mei>niung wvr. daß sie schon gealtert sei unid Hr der Bubikopf ni«^ nur nicht passe, sondern den Verfall im Gegenteil noch mchr hervortreten lasse. Lady tzoiobs, eine schöne, mondäne Dame, hat ein Alter von 42 Jahren erreicht. ^ —Qs— t. Weniger Waggons bei Schnellzüge«. Das Verkehrsministerium hat beschlossen, die Zahl der Waggons bei den Schnellzügen zu vermindern, weil beimche niemals ein Waggon voll ist. Sollte eS notwendig sein, so werden nachträglich Waggons angekuppelt werden. DaS Ministerium will auch bes kanntlich bei gewissen Personenzügen die Waggons 1. Klasse ülberhaupt abschasfen. n. Der „Reffe" deS Kiwkg» vo« Belgien. Der angebliche „Neffe deS Königs von Belgien", d?r unter dem Namen ein<Ä Barons Tervueren in Basel den Besitzer eines der ersten Hotels empfindlich schädigte, da sein Portefnille nur Liebesbriefe enthielt, die auch in der Schweiz nicht eben leicht in Ban?bil-lette umzuwandeln sind, ist von der deutschen Polizei den Schweizer Behörden zur »veiteren gerichtlichen Verfolgung übergeben worden. Es handelte sich um einen gewissen Otto Stephan, der auch auf den Namen de Bency Anspruch zu haben behauptet und der immerhin seine Rolle im deutsck^n besetzten Gebiet so gut zu spielen wußte, daß ihm dis ehrenvolle Aufgabe zuteil wurde, einem amo» mir, zu tun, das heißt, ich schließe mich i« den Vorsichtsmaßregeln ganz den deinigeu an." „Vorläufig heißt eS abwarten. Du ver« gißt jedoch, daß wir uvvser Geld in verschiedenen Instituten eingelegt haben. Wenn mein Geld gesichert ist, muß dies bei dir noch iimmer nicht der s^ll sein, und ulnge-kehrt. Das einzig Verni'mftige ist jetzt, die Ereignisse der nächsten Tage abzuwarten. Diese werden das Nötige ergeben. — Dies soll mir übrigens das Verlangen nach einer Zigarre kemeswegs vermindern. Ich muß sie, glaube ich, im Salon vergessen haben." Er erhob sich und ging hinaus. Plötzlich erscholl von draußen das Geräusch einer ziemlich kräftigen Ohrfeige. Zugleich schallte die grollende Stimme Herrn Mayers herüber. „Ei sieh mal, was mein nettes Söhnchen eben auszuführen im Begriffe war. Sich zur Tür herauszudrücken und noch dazu um eine Zeit, da Jungen in deinem Alter ins Bett gehören? Wa? muß ich hören, man kennt bereits eine Kinosehnsucht? Raucht man etwa schon? Hinter meinem Rücken, auf dem Schulwege oder anderswo? Sollte die Leere meiner Zigarettenschachtel dich als Ursache haben? Na, wart mal, wenn ich dir nur den zehnten Teil der Prügel verabreiche, die ich mal als Junge gekriegt habe, müßte ich dich halb tot schlagen. So wird eS nur der hundertste Teil besagter Prügel imd dies ist noch nicht genügend, dir l^rlei Sachen aufzutreiben,^ (Fortsetzung jolgt.j I^unvfunk Iteve Sireftmaan« aber Loeamo. Reichsauß^'i,minister Stresemonn hielt im Berliner Rundfunk eine Rede über Locarno und die damit zusammenhängenden Fragen der Innen- und Außenpolitik. rikanilschen General vor den versammelten Ententetruppen eine Auszeichnung zu überreichen. ^as— t. Hungerstreik der verhafteten Zagreber Demonstranten. Die Zagreber Polizei hat bekanntlich anläßlich der Dvmonftrativnen am Sonnwg 8 Personcn arretiert, di? die itaUemsche L^rörannt haben. T'e verhafteten St.ldentxq Hi'ßannen gestern nnt-taczz Mit dem Hun?efst'.eit. — S. t. Ve««b ja So L^aori. Am Wirtsch^^ s-aebaud.: des Besitzers a:nd Wagners ALgust. I's r z s in «5:). ^'cnart brach verga ti'pen e:i B'anö aus, d^ das flarze Äc^'üiioc zunt Opfer fiel, .tziivbei geriet auch da? i^a'?''^tedlnde VinschoftSgebäude diS Tch'^^machcrc A? e i n e r l in Gefahr, die dank üer raichcn Hilfe der heim.s hm Feuerwehr e^taen Lrdet werden konnte. — s. Äum Bub»opf-5vlea. Ta strebten 2eul' hertvm — Nur um den B Det eine heißt >en andern dumm — ?,ur wogen 'dem B ibisopf! kotzt Mäderln .kre Kleude doch Am sÄßen Bltbikopf — Vnd andern eHenf.islS s-' viel — An chrem langen Uttzd hadern sie auch noch so sehr Nur wegen dem Bul,i5)pf! ^ Ja — wenn er nicht so rei!;?nd war' --Hott' manche schon 'nen i^opf. Doch Damen sind nun einmal so — Sind fesch gern — ,md modern — Und lassen druni vol! Te'?l^'nrul)*, Die schönsten Zöpsos cher'n. Dem einen g'Mt's — dem andern nicht, Ein jeder wie er kann! Drum had're nicht Und gräm' ?.ich nicht, Du lieber Zenz tzerm-ann'. Ich wette — siehst ein Rädi Tn. Juing — hübsch — schick — Bubi topf, Berderht's' auch dir PhilistLrchcn — Vielleicht?? — Bvstim ul!! — den Kopf. Stvtl B. Rachrtckten aus Marlbos. Merzelmle ordeaMche Semetaderatsiltzuna. Heute fand die 14. ordentliche Gevea^dj?-«ülssihnng statt, m welcher hauptsächlich die laufenden Angc'? zenheiten zur Beratung z> langten. Eingntige hie-lt der Bürgermeister Tr, Leikovar eine Gedenkrede für d.'n vcrjtoiöenen Alibi',? germt-ister Dr. S ch m i-d e r e r. der sich für die Stadt grobe Verdienste erworben hat. Hicranf begri'ißte dlZ ncucitt»!?tset'7'cn Genieinderäte F a-ninger vnd Macher. Gleichzeitig gab er bekannt, da»; GR. RogliL sein Mandat niedergelegt f.at. An seine Stelle muß nun Ll'l neuer Stadtrat gl?lvählt wer'l>en, die Sitzung unterbrochen wurde. Nach der Wiedereröffnung verkündete der Bnraern'.eisier. daß GR. P lani n 8 e k vllt L3 ber einen seinerzeitigen Borschlag bezüglich der Strompreisernmßigunlg k»crichtete der Bürgermeister, duß das Faler Werk in eins Ermäßigung der Preise nicht eingehe. Vorschläge. Der deutsche GemeinidevatSklub stellte lden Drmglichkeitsantvag, die Gemeinde möge mit 1. Jänner 192V die G e m e i n-»dezulagen von der tatsächIiÄ)en M i e-t e selbst einheben, um so den Reibereien zwls^n den Hausl^itzern und den Mietern aus dem Wege zu gehen. Der Vorschlag wurde der zuständigen Sektion überiviesen. Der sozialistische GemeinderatS» klub stellt den Antrag, die Gemeinde möge mit der Eisen bahnverwaltvng bezüglich der Elektrifizierung der Kolonie in Verhandlungen treten. Die Gemeinde solle den .^aibel legen, dafür aber soll i!hr die Eiisen'bahn das Schulgebaude «abtreten. Auch dieser Vorschlag wurde der Sektion überwiesen. Berichte der Ausschüsse. 2. Ausschutz. (Referent Dr. K a c). Nach einem ausführlichen Bericht des Referenten wurde iin Ptinzipe beschlossen, die st ä d t i-sche Badeanstalt zu reorganisieren und die schon längere Zeit geplante Elektrifizierung durchzuführen. Die Sektron wird beauftragt, genaue Kosten/voranschläge anzuschaffen. Ueber den Rekurs des Friseurs R. P i r c entwickelte sich eine lebhaste Dobatte. Der SliMrat hat nämlich sein Ansuchen um Bewilligung zur Errichtung eines Pavillons an der Ecke der Aleksandrova cesta und der CvetliLiva ulica abgelehnt. Wenn er mm kein Lokal bekomintt, ist er vollkonvmen ruiniert. Dem Rekurse wurde deshalb stattgegeben. Die neuentsstehenlde Gasse hinter d^'m im Bau befindlichen Palais der P?ttsii.'nZanstalt aui Kvolja Petra trg wird nach dem verstorbenen ??. Karl B e r st o v S e k benannt. Der 4. »«Sschutz (Ref. Dr. I e r o v 8 ? k) blu wu.de ein Kredit von 71.000 Dinar bew'1. ?ku^nmer ??. Novemver As Meile Nlk Roman von Helene Helbig.Trönkner. 29 (Nachdruck oerboten.) Und da kaim es, daß Ernst August ganz schi'ichtern seine aus die ihre legte und es ihn drängte, nlit il)r zn sprechen. Sie sah ihn mit einem dankerfüllten Alick Aber als er el-cn den W'U sasscn und das A^ort. ergreifen wollte, l^ar der Posiü.Ue von der ras;? um das .^')auö zu 's'm'i: hcr-enl. Er brachte die Zeitung, die Ernsr An-ciust etwas nervös beiscile legte. Er brachte ^>ch noch andere Postsachen, Goschüstsbril'se, Plipiere, N^uiauflagen von Al--^^i^indigungen von Be.iilgsr.'clit'.'n. öffnete alles in Gemeinjchnft m.t Mathilde. Er war ungehalten nltt'r d:e cof ?ika-chen lassen, es wird ihr gut tun, denn sie hat ihr Leben bisher nnr mit Lernen vnd Ar-beit verbracht, und mac, ist nnr einlnul jung." „Al'er es t)at ihr Freude gemacht." ,.W!e man es auffaßt, Mutti. Almnth ist berechtigt zur Freude und zum (Zs^ucl, wa'^ soll sie hier?" Mathilde u>ar nicht einverstanden. .,l5i-goiitlich wäre e-^, niir lieb, daß sie zurück« kehrt, weun ich reise," sagte sie, Js^re Stim-me l>tttte den Klang, den sie annahm, wenn sie etwas durchsetzen wollte. Ernst drehte sich langsam auf dem Absätze um. „Was du nicht sagst, Mnttchen. sie hat ohne dich gar nichts ^icr in der Einöd?. ZLaS muß doch Ohm Feddersen denkei'., wenn wir Almuths Laune ciachgeben und sie Heimrufen." ' „Aber ihr Platz i.m Kontor? Er ist schon lange leer, und sie kam damals, u»n nlich zu u^..... „Den Platz werde ich zurzeit mit aii2fül-len." Mathilde gab sicl) noch nicht aan^ ?.'isc'e« den, a'ber als sie auf Ernst Augusts Rat de:: Vries noch einmal dnrcs'aelcsc'n. fand sie ihn weit heiterer als nach dem ersten (Eindruck, uud sie schalt sich fast ob ihrer Aengstlichkeit imd ihres Mißtrauens, das ihr soviel zwischen die Zeilen geschoben. „Nun denn," sagte sie, „mag sie bleiben, bis sie selbst kommt. Ich will mi^nenKindern nicht im Wege sein." . . . Am Nachnnttage konnte sie nich, zum t'irabe des Gatten gehen, es hatten sicb auswärtige Firmenvertreter angemeldet, die sie und Ernst August zn sprechen wünschten, und den Abend im Hanse verbrachten. Es galt für Mathilde, nach all den geschäftlichen Mnoicklungen die Gastfreundschaf!' zn üben. Sie freute sich scher Ernst Angnsi, der, zum erstenmal in seiner nenen Würde, sick» seiner Wicht nicht ungeschickt entledigte. Er de-wahrte Takt und Ruhe, und Mathilde betrachtete ihn'Mit Wohlgesallen. wie er die Herren von dem Wichtigsien >m Betriebe nnterrichtete. Sie sagte ihm ihre Anerken« Um s'icker!U5eln M m»ih W eikslt, »ckte man eenau suk den kramen DHMQOI clie Lckut^msrke (.Kreu^stcrn"). Leim dtz'scdsüllen verlAnq^e msitz »»»«Ii'UeleNc?, lincl ^loLer 0rlßln»llf1n5cds. 6i> in ctiei^er x;e-set^Iick n!cdt» nncZeles eckte >Vür7e teilzedniten ver-äen cl»ss. l1S70 Die deliedte l^reme aci- moclernen l^rsu, Simon-lDrvme» lLreme-Zjmon)^ ve-U'. l! trocken nocd tett, R''V vefdiryt Vejkdeii c>er vie 5ie mit kecdr von jeäer fisu von einer vollkommenen, d)',^jekn5cden (Ikeme er- Lreme, ?llcker u. 8e!ke 8imoa ?«riumeike Zjmon. 59 fx 8t. ^ssitin. p^ris. l'sjt. Aniecks Durchführung der «'analisc?tiy^ ii: der Koros?eva ulica und sj'lr i^ie (r r r i ch-lang von unterirdisch A n st a n d s o r t e n wurde die Aufnahmie einer Anleihe im Betrage von Dis nar beschlossen. Mehrere Gesuch'» nn Nnurs stntnr.een wnrten abgelel-n^. ^i.'rtchie-denen kleineren Angelegenhe>t.?n w!l 'de auch die Frage der S t e n e r an' m a-n u e l l e A r b e i t e r 1>ea. ?^ie Spezialisten l>eantragten. .'ve l^^^int'inde für ihre Arbeiter die -teuer Noch längerer Debatte wurde d-r Ail.'^ra.i deS Vizebürgermeisters Dr. L i o l d angenommen, wonach die Genieind^' die rückständig»^ Steuer be.^ahlt, wäh..-,n''> in 55inkunft die Steuerbeträge bei de^' ^'ohnauS^adlung in Abzug zu bringen nn?^. Mit Nückiicht oaf die :^7gcsck)rittene iv.ud? de» schlössen, das nächtlich? «vf- z^ilassen. Nach Erledigung .luch cini-'^^'r aen-bciten schloß der B'l'-i!cr!^;.'i'^er .f:n Uhr die öffentliche S>tz.jaa, ni^rliu' ^i'.?e geheime Sitzung ftattl>?n>. ttung auch nnverhohlen, denn sic !rnr allzeit gcrelht mit Lob und Tadei. Als die kleine Horacherlies. c>i? bei ihr d.'."! Futter für ihre Kuliliason zu h.'l^'n pflegte. am Abend anklopfte, gab sie ihr (inen ^>':rief an Pfarrer Heiusins mit. 3ta!z, ffch cine'!< solchen Ausnages entledicien können, harrte die Kleine an der Tür. Ernst An.iist keh sie st'l^ei. und dann ,n:s o^'m Briese s?ct^ ^ntsernen. i-.czstt^udni'S voi«. „Meine Kinder brauchen unck? nicht mehr, ich gehe c^eer lcitnniin auf Neiien," s.'l'.rieb sie an di'.'' Pfarrer, an de? Wort „r-er«tosten" >^'!:,e.» das er gebraucht. Am andern Mor»icn ..nüs^'e sie, als si.' an den Friihsti>ckst!i6i trat, e'u weißer Lilieustraus^. .,V?n Pfarrer Hein suis. Mnttchen." sagte d'.rnst August mit Nachdruck und '.e'ch^e ihr d?n "^nef. der dazu ab,1> geben wvldeu war. Es war ein kiirzer Gruß. „Das hast du dir verdient, Matliilde. ich werde einstweilen über ihnen nnd dem Grabe nmchen, bis — du zu mir kommst. Ot-sried." Cie legte das Schreiben sinnend beiseite. Hatte sie recht gehandelt? War »ie 'licht frei jetzt nnd hatte ihr Werk vollendet an denen, die nun über sie hilmuswuchsen? Scl>»veigend begab sie sich nach einem kurzen .Lebewohl" auf ihr Zimmer, sie mußte einen Auaenblick mit sich allein sein. tzZummtt 2SS v«» lZ. Rov««iber lAZS Aar Vit Wodnbaufteuer! Die VohnbMakitO« de» Mieterverei«eS. M a r i b o r, 10. November. setzeZ zu erreichon. Eine ganz besonders Misere Lage aber herrscht in Maribor, welche Stadt bisher in jeder Beziehung von der Regierung stark vernachlässigt wurde. Statistisch ist nachgewiesen, daß in Maribor eine weit größere Wohnungsnot herrscht als in allen anderen Städten unseres Staates. Schon jetzt wurde eine ganze Reihe von Mie tern delogiert, unzählige Delogierungen stehen bevor und die Hausbesitzer drohen schon heute mit Zwangsmaßnahmen, wenn das Wohnungsgesetz mit 1. November 1V26 aufhört. DesMb ist es unbedingt notwendig, etwas zu unternehmen, um diese Gefahr ab-zun^nd^n. Der einzige Weg liegt in der Selbsthilfe. Deshalb hat der Ausschuß einen Steuervorschlag ausgearbeitet, der Heu te besprochen werden soll. Hierauf ergriff Herr B a h u n daS Wort, der ausfilhrlich über den Steuervorschlag sprach und auf die Wohnbausteuern in anderen Staaten verwies. Redner betonte, daß man den Vorschlag genau durchstudieren milsse, bevor man sich entscheide, denselben abzulehnen. Eine Ablehnung wilrde dem Selbstmorde der Mieter gleichkommen. Leich tcr ist es, monatlich 7 bis ll) Dinar zu zahlen, als später dem Hausbesitzer IM b?? Dinar monatlich nv?hr zahlen zu müsse^n oder auf die Strasse geworfen zu werden. Nicht nur jene, welche keine Wohnun.^.^n haben. sondern auch alle jene, welche ^heute noch in bequemen Wobnungen sitzen, sind daran interessiert. Denn wenn in Maribor Wolinunaen gebaut werden, wird der Met-zinswucher von selbst aufhören milss?n und d^.'^it laben die Mieter den Siecl üb":' die Die bitteren Erfahrungen, welche die Mieter in den letzten Iahren, besonders aber Heuer nach dem Inkrafttreten des neuen Wohnungsgesetzcs über sich ergehen lassen mußten, führten zu der Erkenntnis, daß von kei.ner Seite eine Abhilfe zu erwarten ist und die Mieter einzig und allein auf sich selbst angewiesen sind. Der rührige Ausschuß des hiesigen Mietervereines I>at alles untcrnomnien, um der von Tag zu Tag größer werdenden Wohnungsnot entgegenzusteuern, doch mußte er schließlich auch zu dieser Erkenntnis kommen, daß nur eine gene Bauaktion in absehbarer Zeit zum Ziele führen tann. Das Ergebnis monatelangen Studiums u. Beratungen war der Borschlag einer W o h n b a u st e u r, über welche bereits in der Oeffentlichkeit in den letzten Tagen viel gesprochen wurde. Wiewohl jede Steucr schon an sich selbst verrufen ist, mus; man feststellen, daß die Mehrzahl der Mieter in richtiger Auffassung der Lage dbn Vouschlag mit Sympathie aufgenommen liat, wiewohl es sich nicht leugnen läßt, daß der Borschlag auch auf Gegner stößt, die gegen jede weitere Belastung Einspruch erheben und sich noch immer in der ^os'nung wiegen, das? schließlick) doch der Staat seine Pflicht wird erfüllen müssen. In der herrschenden allgen^einen Wirtschaftslage ist die Abneiqung zwar ganz verständlick), doch muß uwn sich wundern, das; es heute, nach so vie len bitteren Erfahrungen, noch immer Leute gibt, die eine so naive, wenn auch gerechtfertigte Auffassung hegen. Um die Cache noch vor Neujahr ins Rol.-len zu brin.ien. berief der Mioterverein für beute abends in den großen Götzsaal eine Mieterversaninllung ein, um seine Mitglieder über den Borschlag aufzuklären. Die B^'rialnnil?lng wies zwar einen seh' guten Besuch auf, doch wäre in- Anbetrach! dcr eminenten Wichtigkeit dieser ?^rage noch ein weit f,ahlreicherer Besuä) zu .'rwarteii gewesen. Die Versaunnlunq eröffnete und leiten? der Obmann Herr Sla1lvn5oc>rst.i M o h o r k o, der in seiner Ansprache di^' verzU'-'iselte Lage der Mieter, ibesonders ie--?ler, welche vor der Delogierung stehen, schil derte. Alle Schritte, die der Ausschuß unternommen liat, NM diesen Aermslen zu Hilf.' zu kcnlmcu, blieben erfollilos. Die letzt.'H)ff-nung waren die jtafernen, doch will dac Aerar von einer wenn auch nur zeitiveili' gen?l^üret'ing derselben foder auch nur einzelner Objekte) nichts wissen. Die Gemeinde selbst ven'i'tgt über lcinerln Objekte, worin sie den Delogierten Unterkunft gewähren könnte. Der An^'schuß trat in Anbetrach! dessen, das; sich die Lage nnt dem Ablauf des jetzigen Wohnungsqes.! mdrn dürste, mit allen im Slaale in Verbindung greß einzuberufen, der die Forderungen der Mieter rechtzeitig zum Ausdrucke bringen soll, um eine Verlängerung des Mieterschutzes und eine Novelliernng des Wol)nungSge- Hausbesitzer davongetragen. Nach de« Berechnungen würde die geplaute hKohubau-fteuer rund Millionen Dinar jährlich einbringe«. Da die Gemeinde bereits lN« Heu rigen Johre für Wohnbauzwecke eine besondere Steuer (Frachtensteuer) einhebt md eine Erhöhung der Gemelndcl -Mgen auf Wein (60 sj^ra pro Liter) vorgeschlagen wird, so wiirde d^ Banfond jährlich über einen Betrag von rund.? Millimlen D!»at verfügen. Mit diesem Velde können jährlich 46 Wohqungen zu 2 Zimmern samt den Rebenräumen erbaut werden. Wenn die vorgeschlagene Wohnbaufteuer angenommen wird, dann könne bereit« mit 1. März der Bau in Angriff genommen «erden und schon im nächsten Herbste hätte Mtttibor um 4a Wohnungen mehr. Der Mietzins für eine Zweizimmerwohnung wäre mit 15 Golddinar festzusetzen, was rund !60 Papierdinaren lMtspricht. Der Redner erntete für seine Ausführungen allgemeinen Beifall. Als nächster Redner ergriff der Jnhalber des ^,Marstan", Herr P i r c das Wort, doch ivick) er in seiner Rede stark vom Thema ab und machte größtenteils für sein Unternehmen Reklame, wiewohl man zugeben muß, daß er sich bemüht hat, sachlich zu bleiben. U. a. schlug er vor, daß alle auf Rechnung der Mietzinise eingehobenen' Steuern und Zu lagen in einen Baufond fließen sollen. Da man hiezu den Fin-anzminister schwerlich wird bewegen können, bedeuten solche Vor-sckiläge wohl nur Illusionen. Schließlich verlas Herr Dr. P e r h a v e e den vom Ausschusse ausgearbeiteten Steuerentwurf, welchen wir in einer der nächsten Nummern zum Abdruck bringen werden. Aus der darauffolgenden Debatte konnte man entnehulen, daß der Borschlag allgemeine ?,ustimmimg fand. Ein Herr, d-- iui Englands neue Alumeuae. Namen der Arbeiter dagegen sprach, mußte die Rednerbühne verlassen. Einen sehr beachtenswerten ErgSnzungsvorschlag überreichte Herr R a k u S a. Der Borschlag geht dahin, daß den Mietern das Eigentumsrecht gesichert bliebe. Herr Lapuh betonte, daß die Arbeiterschaft schon jetzt überlastet sei mit verschiedenen Steuerabgaiben, doch mitffe er zugeben, daß es keinen anderen AuSweg gibt, als diese neue Steuerlast aufzunehmen. Immerhin aber habe man da^i das' Empfinden, daß man auch selbst etwas davon haben werde und daß man also sür sich selbst die Steuer zahle. Schließlich sprach noch einmal Herr B ä-h u n, der betonte, daß die Hausbesitzer triumphieren würden, wenn die Mieter heute diesen gutdurchdachten Vorschlag ablehn-ten. Dies würde die Auslieferung an die Hausbesitzer auf Gnade und Ungnade bedeuten. Vor der Abstimmung verwies der Obmann daraulf, daß der Ausschuß im In-tereffe der Mieter alles unternommen habe, um ihre Lage zu verbessern. Wenn nun aber der Ausschuß nicht auf die Unterstüt-zung der Mieter rechnen könne, so bleibe nichts anderes übrig, als dön Verein aufzu-lönder-jfamilienvorstellung mit sehr unterhalten- Ernst August sah ihr nach. Diesen Augenblick hatte er sich zu einer Ausspr.^. Mathilde war ihm dankbar für die Aufklärung, die er ihr über ihr Kind gegeben. Auch sie hatte Aehnliche!? gefürchtet, ob Almuth sich schon entschieden, schon einen Schritt, entscheidend für ihr ganzes Leben, getan hatte? Mathilde fühlte sich von der Unklarheit gequält, und in schlaflosen Nächten glaubte sie ihres Kindes Stimme zu hören, die hilfesuchend nach ihr rief. Es mochte eine gewisse Nervosität sein, die sie jetzt zuweilen befiel und sie durch trübe ^danken belästigte. Des hal-b betrieb sie ihre Reisevorbereitungen eifriger, und der Tag der Abreise war bereits bestimmt. Sie hatte sich einen schönen Plan ausersehen, bei dem ihr Ernst August eifrig behilflich gewesen war. Ein leises Klopfen an der i^ür riß sie aus ihren tiefen Sinnen jäh heraus. Das Mädchen trat ein und meldete Her renbesuch. Die noch nicht lange eingestellte junge Hilfe hatte vergessen, den Namen des Fremden zu erfragen, und Mathilde, etwas ungehalten darüber, jagte kurz: „Ich lasie bitten." Einen Augenblick später stand sie dem Manne gegenüber, dem sie in ihrem Leben nie gern begegnet war, dem sie auch nie wieder hatte begegnen wollen: Moritz Birk! „Ich vermute, gnädige Frau, daß Sie etwas erstaunt über mein Erscheinen sind," begann er etwas gewunden. Sie nickte be- fremdet, während eine Wolke über ihre Stirn glitt. „In der Tat, Herr Birk, ich bin nlir nicht bewuszt, was uns noch zuianunenfi'chren köwnte." Trotz deS Widerwillens, den sie gegen ihn empfand, bot sie ihm einen Sessel an. ' . „Zch werde Sie nicht lange im Unklaren lassen, Frau Feddecsen, kurz gefaßt, ich möchte Ihnen meine Hypotheken und die geliehenen Summen zurückzahlen. Es liegt mir daran, n:ein Haus scl)uldenfrei zu haben, uixd schließlich — es will ein jeder vorwärts-konlmen heutzutage. Vielleicht ist es Ihnen angenehm, das bare Geld Ihrem Unternehmen zuzn.vc??den, es "'"nte für Sie von Wert sein, der Firma bei Gelegenheit beizuspringen. Ihr Herr Sohn ist noch jung und seine Brausejahre.beginnen wohl erst, damit muß sich eine Mutter abfinden. Es ist nicht ganz leicht, dem ins Aug-' sehen zu müssen, aber wie ich Sie kenne, so werden Sie auch diese Erfahrung mit Wurde tragen." --lZ- Heuere Sck». „Wie bi^t du mit deinem Schwiegersohn zufrieden?" — „Ein sehr braver Mensch, nur Karten kann er nicht spielen." — „Nun, das ist doch eine gute Eigenschaft." — „Ja, er kann nicht spielen und spielt aber dochl^' I?. ?koVeM?er »« 'ven? » dem, anderthalb Stunden dauerndem Programm, bei gewöhnlich«'« ^nopr-isen. jltinder, Studenten und Schüler zahlen halbe Preise. In Anbetracht der hervorragenden Güte des Gebotenen ist ein zahlreicher Besuch erwünlscht. —tg. m. Diebstähle v»» GlülMr««. Von mehreren Seiten wird uns berichtet, daß in letzter Zeit außerordentlich viele Diebstähle von Glühbirnen vorkommen. Besonders in ös-sentlichen Li^kalen, Acmtern und selbst in Privathäns^rn werden die Glühkörpcr abgeschraubt, lvenn sie nicht besonders versichert sind. Die Diebe kann man schwer ausforschen, w??halb es sich jedenfalls empfiehlt, an den Beleuchtungskörpern Sicherungen anzubringen oder aber mit einer Eigentums bezeichnung zu versehen. Jedenfalls ub?r wäre das Publikum dazu berufen, auf 'ol-che Diebe zu achten und im BetretungSfalle sofort festzunehmcn. —ro. m. UnMe. Der 17jährige Schmiedlehrling Franz Planinc geriet gestern mit ^ der linken .'^nnd in eine Bohrmaschine, wo- > bei ihm 4 Finger der linken Hand vollkommen abgetrennt wurden. Die Rettungsabteilung ^cist?te ihm die erste Hilfe und i'lber-lführte ihll ins Allgemeine Krankens'nus. — Am 10. d. nachmittaas sti'lrzte om bau am Kralja Petra trg dce Arbsitsr I. Weib vom Gerüst und zog sich mehrere lei6)tere Verichnngcn zu. Die Rtetunqsab-tellung s?!stete ihm die erste .^)ilfe und überführte ihn in s?ine Wol)nunfl, wo er in häuslicher Psl?qe belassc>n wurde. —ro. m. Spende. An Stelle eines Kranzes für den verstorbenen Dr. Schmiderer spendeten die Familien Nembert M a rti nz und I. Tscheligije 2l)V Dinar der Rettungs abteilung in Maribor. Herzlichey Dank! —ano— m. Wetterbericht. Maribor, ll. November, 8 Uhr früh: Luftdruck 7L4, Barometerstand 740, Thermohygroskop — V.5, Maxi-mnltemperatnr 4- K, Minimaltemperatur ?. Dnn'^druck 7 Millimeter, Windrichtung O, Bewölkung ganz, Niederschlag: Regen. —ro. ^ Gesanqssttmden erteilt znr Ausbildung für Konzert und Oper Rosa Gruber, Koros-,ka cesw 3a. ?lnfr. von 10—Z2 Uhr. IRXZZ » Donnerstag künstlerischer Abend in der Veltki» 7^ varna. ' 13082 * Gründlichen Mavierunterricht erteilt Pipsy Gruber. Anfragen vormittags N bis 12 Nhr KoroSka cesta S6. 13145 -lH- aus Vwß. «ttpofkur der „Marburger Zeitung" In Vtuj. Wie dringen allen unseren Abonnenten, Lesern und sonstigen Interessenten zur Kenntnis, daß dieser Tage in Ptuj eine Vix-posttnr der „Marburger Zeltung" erSssnet wurde, mit deren Leitung Herr I. Osenjak, mohnhast in der Panonsta ulica (ehemalige Kaserne) betraut wurde. In der Sxpost-tur werden neue Abonnenten, Inseraten» austrüge und eventuell auch kleinere Rachrichten und Beschwerden aufgenommen. Mit der Erössnung dieser Geschäftsstelle sind wir einem alten Wunsche unserer Leserwelt in PtuZ vachgekommen. Äum isysiMriqm ÄubNtium der Ankunft Soetl^ in Weimar. P. Gras Herberstein sen., der bekanntlich in der Tsck)echoslowakei große Güter besitzt, weilt schon seit einigen Tagen auf snnem Schlosse in Ptuj. —as-- P. Ueber den Auto-Gwndplatz in Ptuj. .All.nn Änschcine nach ist es e!n..'m I.rtum? zuütlschrciben, daß der Wagen !isr n^usröff-ncten Autolinie auf dem Slov^nski Lrg (vormals Hauptplatz) seinen Tdandplatz in Ptuj besitzt, obwohl die Zufuhr iveg-^n der stark steigenden Gasse als äußerst ungünstig be-zejfl.p 1 w°iden muh. Äiin'-den. mns; Ixrccr gehobon werden, daß der Schwerpunkt unseres Verkehrs nicht auf dem Slovenski, sondern auf dem Florjanski trg. d. h. vor deni Zliathause zu suchen ist. Mit Rücksich! daraus wäre es wünschenswert, wenn der Konzessionär Herr L i n i n g e r den Standplatz des Autos auf den Florjanski lrg verlegen würde. Dies wäre wegen des starken Gefälles der zum ehemaligen Hauptplatz^ führenden Gassen auch ein Gebot der öffentlichen Sicherheit. Besonders an Markttagen dort ein derart rege's Treiben, daß Goethes erste Wohnung in We'' Anläßlich des lövjährigen Jubiläums der Ankunft Goethes i^i Weimar find von der Stadt und den dazu berufenen K'reisen gro- ße Festlichkeiten vorbereitet. Im National-theater .rlrd der Urfaust gsspielt werden, der thüringische Ministerpräsident Lsutheus- Goethezeichnung von Lavat?? (1774). ser wird eine Ansprache und Prof. Dr. Korff (Leipzig) den Hauptvortrag halten, » ^ leicht ein Unglück passieren könnte. Da die Verlegung des Standvla^''Z für den Konzessionär mit keinen Opfern verbunden ist, erwartet man, daß diesem Wunsche unserer Vevi^lkerung schon in den nächsten Tazen nachgekommen wird. ^ as— p. Rinder- und Gchweinemarkt. In der vorigen Woche wnrde auf dem hiesigen Marktplatze der übliche Rinder- und am nächsten Tage der Schweineniurkt abgehalten. Im allgenleinen war der Verkehr ziemlich flau. Die Viehpreise haben etwas nachgelassen. Für Kühe wurden N Sy bis 7.?!0, für .ESlber 9 bis 11.50 und für Ochsen 7—V Dinar per Kilo Lebendgewicht bezahlt. Auf dem Schweinemarkte bewegte sich der Preis für ein. Mio Lebendgewicht zwischen 10 und i.'i Dinar. —aS^ p. Nnbegriindet bohe Flelschprei'^ Obwohl bei i'n's die Viel?^/'r?'ise ständig im stallen begriffen sind, haben sich die Fleischhauer noch immer nicht veranlaßt gest'hen, dem Beispiel ihrer Kollegen in den anderen Städten, die die Preise schon stark reduziert haben, zu folgen. Die Bevölkerung ist darob mit Recht sehr erbittert. Ueber dieses Thema werden wir noch zu sprechen kom, men. —aA— ^ ?Cochricht»» «K «Setze. e. TodeSsSlle. Am 7. d. verschied im hie» sigen Krankenhauqe Frau Amelie I e l e n, die Gattin des Polizeidetektivs Ielen, im Alter von 4l) Jahren. — Am 8. d. M. starb ebendort die 4Vjährige Frau Anna H a j n» Sek aus Sv. Ema. — Am selben Tage verblich in La8ko Herr Johann E l s b a-ch e r im 76. Lebensjahre. Der Verstorbene war im Jahre 18^9 in 2abnice bei Tarvis geboren und widmete sich dem Kaufmannsstande. Im Jahre 1870 etablierte er sich mit seinen Brüdern in Kozje, wo er sich als tüch tiger und solider Geschäftsmann großes Ansehen erwarb. Durch 9 Jahre hindurch leitete er die Gemei»ndegeschäfte mit großer Umsicht. Nach'Niederlegung der Bürgermeisterwürde wurde Herr Elsbacher zum Ehrenbürger der Marktgemeinde Kozje ernannt. Im Jahre 1906 iibersiedelte der Ber-storbene nach LaSko, wo er sei»nem Neffen Herrn Konrad Elsbacher als Beratur zur Seite stand. Auch hier erfreute sich Herr Johann Elsbacher großer Beliebtheit und bekleidete mehrere Ehrenstellen. —S. c. VolkSunioersttSt. Am 9. d. fand in der biesigen Volksunivc'rsität der außerordentlich gut besuchte Vortrag deS Herrn Jng. Ferdo Lup8a über daS wirtschaftliche un'd kulturelle Leben in Siam statt. Bemerkenswert aus seinem Vortrage ift die Tatsache, daß in diesem Reiche des weißen Elefanten uniser« steirilsche<:i ^'^nschanzker-Aepfel und das Westen-Geschirr hochgeschätzt slnd. Zum Schlüsse wies der Vortragende aus die in Kürze in Siam stattfindende Weltausstellung. ' c Protestversammlung der Invalidenver. einigung in Eelje. Am 3. d. fand im hiesigen „Narodni dom" eine Versammlung der Invaliden statt, ii? der gegen daS Jn-validengesetz protestiert Mrde, Den Vorsitz führte der Obmann der Ortsgruppe Celje Herr F i n i g a r. Als erster Redner trat .Herr S t e f e, der Obmann des Exekutiv-auSschusses, auf und wies auf die verzweifelte materielle Lage der Vereinsmitglieder hin. Der zweite Redner T o m e, R-^dakteur des Blattes „Vojni invalid" und Vereinsfunktionär, befaßte sich mit dem Gesetzentwurf und machte auf die -nachteilig"" Folgen für die Invaliden aufmerksam. Im Namen der Soldaten Sloweniens aus dem Weltkriege erklärte sich Herr Mat iLi L solidarvsa, mit dni> ^zeichneten Korporationen erheben gegen die prinzipielle Annahme des Jnvalidenze-setzes entschieden Protest und beschwören Sie, die Kriegsopfer nicht zum zweiten Male zum Tode zu verurteilen." —s. e. Polizetnachrtchten. In der Nacht von Sonntag auf Montag fchlich sich der Anstreichergehilfe L. P i b r o v e c in das hiesige Kreisamt. Er wurde jedoch von der Hausbesorgerin noch rechtzeitig bemerkt und von der Polizei festgenommen. — In Maribor wurden Philipp Lavre und Marie K o vaL ie unter dem Verdachte, einem Privatbeamten W0 Dinar bar, eine goldene Füllfeder und eine wertvolle Zigarettendose entwendet zu haben, festgenommen. Bei den Arretierten fand man noch etwas Geld und die goldene Füllfeder. Sie wurden dem Kreisgerichte w-Eelje eingeliefert. —S. Swo. Von Dienstag bis einschließlich Donnerstag den 12. November: „Fräulein Sekretär", Filmlustspiel mit Konftanze Tal-madge. — Ani'chließend daran die Vor führunqei, der bers-^-iten Zauberkünst-leritN Madame Sulejka. Von Donnerstag den 1?. ?iiZ eins^hli.'ßuch Sonntag den 15. November: Everest", Kolotalschlager. „Fräulein Gekretör" ist ein w sechs Akten aufgebautes, amerikanisch« Lustspiel, das eine originelle Handlung hat und flott gespielt wird. DaS Publikum unterhält sich sehr gut, bis zum alles befriedigenden Schluf ^e, wo sich wieder „zwei kriegen". Hübsche und reine Bilder vervollständigen den guten Eindruck des Films, in dem Konstanze Talinadge, die Schwester der berühmten Norma Talmadge, die Hauptrolle spielt. Madame S u l e j k a, die am Schlüsse der Vorstellung ihre Zauberkunststücke zum besten gab, ist eini' Kraft, die sich sehen lassen kann. Obwohl wir ja noch unter dem Eindrucke von Fregoli Rettas und FaLimas Glanzleistungen stehen, müssen wir sagen, daß auch die Leistungen Mdm. Sulejkas zufriedenstellen. Ihre Tricks, wie das Verwandeln von frischem, klarem Wasser i-n eine wohlschmeckende gefärbt? Flüssigkeit und das Zurückverwandeln in Wasser, die Kunst, aus einer leeren Papierdüte eine Menge von Papierftreifen und kleinen Wurfspeeren mit Fähnchen zu zaubevn, da« Fächsrspiel mit den Schmetterlingen, und noch viele cn-dere find v«i verblüffender Wirkung. Auch die beiden papierenen Schmetterlinge können sich sehen lassen. Von ganz besonderem Eindrucke war aber die Nummer, wo die Künstlerin aus einem mehrfach zusammengelegten länglichen Seidenpapier durch Ausreißen verschiedener Teile ein kunstvolles, in ieder Linie symmetrisches, wie kunstvoll gehäkeltes Ornamont fabrizierte; alle ihre Leistungen wurden mit reichem Beifall belohnt. —o--— Vurg-Ktno. Bis einschließlich Mittwoch den 11. November: „Zigano", Sensationsschlager mit Piek. Donnerstag den 19. November um 4 Nhr nachmittags: Familier?s)ndervorst2ll?mz mit reichhaltigem, ausZ'^wähltem Programm der Zauberkünste?rin Mdm. Hu-lejka. Gewöhnliche Kinopreise. Kinder, Studenten und Schül?r Halbs Preise. Spott. Aus der Geschichte de» Dorms. Der Boxsport ist eine recht alte Sache. Gleich wie die Leichtathletik l)aben ihn schon die alten Griechen mit Vorliebe gepflegt, weil sie in ihm ein vorzügliche? Mittel nicht nur zur körperlichen Ertüchtigung, sondern auch — gleichwie dies die studentischen Men suren wollten — zur Uneri'chroclcnheit, zu persönlichem Mut und gleichgültigem Ertra» gen von Schmerzen sahen. Als dann vor bald ZV0 Jahren auch im „modernen" Eu« „Das knappe Wirtschastsgeld." Mit Vie. lem kommt man aus, mit Wenigem hält man Haus — sagt ein altes, s^hr wahr'S Sprichwort. Es kommt vielfach nur auf di-richtige Auswahl der Nahrungs- nnd Ge-nusznntelt an. So überleg,manche Hausfrauen noch viel zu wenig, daß der Tee alS täglicheSFrühftücksgetränk nicht nur sehr be« kömmlich, sondern auch außerordentlich bil« lig ist. Eine Tasse Tee der bekannten Markc „Teekanne" kostet tatsächlich kaum einen Pfennig. Hausfrauen, welche dies« Marke dauernd gebrauchen, werden wenig über daj nie reichen wollende Wirtschastsgeld zu kla« gen Hab«,. SeWe« Nummer ?ÜS ßom l5. ?!ovem^er ls^S? ropa der Boxsport wieder oufkam, ha ^ er sich ibosonderS in Tngland bald ewe Stätte erobert und heute ist er in England und Frankreich wie in den Vereinigten Staaten einer der populärsten Sports geworden. Nach Tausenden zählen die Zuschauer großer Boxkämpfe, Millionen werden bei großen EreiqnLssoTl umgesetzt und die Zahl derjenigen, welche die „noble art" persönlich betreiben, ist Legion. Denn nicht nur die Möjilichkeit einer wirksamen Selbstverteidigung macht den Sport beliebt. Sein Training ist etwas vom Vorzüglichsten für die körperliche Ausbildung, das man sich denken kann. Lnnge aber hat der Boxsport auf dem Kontinent zu kämpfen gehabt. Noch heute stl>s^t er an gewissen Orten immer nocki auf erbitterten Widerstand. Noch zu Zeiten, als vor niehr üls IM Jahren der Boz^po^ in Ensiland bereits höchste Popularität besaß, konnte man in Deutschland noch Pressestimmen lesen, die einen deutlichen .Horror widerspiegelten, dasi sogar die englischen Belwrden die Abhaltibng solck)er Kämpfe be-csünstifften. Die erstk^ Pressenotiz in der Berliner Pnesse spiegelt deutlich den Aerger wider» den ein Berliner Kollege über die Tatsache empfand, daß ein Londoner Stadtmajor die Abhaltung eines Kampfes beglm-stlgte: DLondon, den 37. Oktober 1789. Zur Schande Her Polizei haben in Banbury zwei Kcrls, Iöhn!son und Perry, eine öffentliche ^ustschlägerei abgebalten. Die Me-nge der Zuschauer vom vornehmen und geringen Pöbel war unglaublich und übSr I0.sM Pfund Sterling sind dabei verwettet worden. Wollte man auch diese Narrheit verzeihen, io wird doch niemand das Betragen des Stadtmaijors, eines .Holzhändlers, billigen, der, anstatt die beiden Faustschläger in .Haft zu nehmen, die Unverschämtheit gehabt l)at, ihnen eine große Bühne dazu aufzubauen, und sich dafür eine äl>nliche Summe liezahlen zu lassen." Die folgende Notiz zeigt, dasj auch damals schon eine gute .Klinge geschlagen wurde: „London, den 22. Januar 1788. Vorige Woche hatten wir wieder 5 Boxereien, allein die des Inden Men-doza und Schlächter Humphrys bleibt auf^ lange Zeit die merkwürdigste. Der übenvun-dene Jude hat sich gleich nach dem Gefecht, von dem Doktor Sasfort besichtigen lassen,' der ihm öffentlich daH Zeugnis gegeben hat, der Schlächter habe ih-n so zuschanden gesto-ften, daH er nicht imstande gewesen, das Gefecht länger fortzlisetzen." —as— : Sport am kommende« Sonntag. Sonntag den 15. d. gelangt auf heimischem Boden das letzte MeisterschaftÄvettspiel der .Herbstsaison des Kreises Maribor, u. zw. 'sV. Naptd—Ptui zur Austragung. Ebenso werden sich SEK. Maribor und der TSK. Merkur im Finalespiel um den vom' DTK. Merkur gestisteten JuniorenPotal trefen. ^ko. : TB. Rapid. .Heute Donnerstag um 19 Uhr Spielerversammlung. Erscheinen der ersten sowie der Rnserveman-nschaft Pflicht! Uu: M Uhr Aüsfchußsitzung sowie Alt-Her-ren-Sitzung. —ko. AMni. Die Aes«». (Schluß.) Die Flugfischerei auf Aoschen beginnt im Frühjahre viel später als bei der Forelle, ^»auert aber dafür viel länger, wird erst im Herbste recht ergiebig und kann bei gelinder 'Witterung bis Weihnachten sortgesej^t werden, .Herbste, z.u welcher Zeit die Aesche am fettesten und wol)lschnleckendsten ist und am liebsten nach der Fliege springt, sind na« meutlich die Mittagostuude^n recht günstig. Will Ulan auf guten Fang rechnen, dann' N'ä^te nmn üt>ev)v5lkt<'n Hiunnel nlit Westwind, die Zeit kurz nach einem Geivitterre-gen oder weun lange Zeit schlechtes Wetter war, den ersten Tag, wo eS sich wieder zu klären beginnt. Troti der soeben aujiesührten giinstigen Zeichen des Wetters bleibt aibcr die Fischerei gnf die Aesche sehr lall'Nig-. es geschieht nämlich nicht selten, daß die Aeiche eine halbe oder ganze Stuude des Tages sehr begierig Vach Fliegen hascht, auf eiumal über aufhört ilnd gai^ keine Fliege mehr ergreift, nvnn man.auch mit ganzen Insektcnvorrat «^söln lnlird?.. ' Vom Angler fordert die Aesche nicht soviel Borßcht wie.die Aorell«, der erste Wurf und der Anhieb müssen möglichst fi^r sein. Sobald der Angler nur den gelben Schein der Aesche blitzen sieht, muß der Ruck mit der Hand bereit« geschehe-^i, wenn es nicht zu spät sein soll. T^gen der Zartheit deS Rachens der Aosche ist eine vorsichtige Behandlung der Rute dringend geboten. Sobald sich ein Fisch an der Angel befindet, ist die Leine möglichst wenig gespannt zu halten. Bringt, man nämlich die Aesche zu früh in die Nähe deK Fischers, solange sie noch kräftig ist, dann wird sie sehr scheu und macht alle Anstrengl^ngen, sich durch Springen aus dem Wasier zu befreien, waS ihr nur zu oft' gelingt. Ist das Ufer günstig, so führe man den Fisch vorsichtig mit etwas gespannter Leine flußabwärts, waS ihn sehr bald elütkräftet. ^s LandunqSnetz ist beim Aoscheirfang fast unentbehrlich. Die Fliege muß der Angler stets im Auge behalten. Sie darf nie gegen daS Wasser gezogen werden, sondern muß mit der Strömung treiben. Als Köd^r -ignen sich vor allem der Brachkäfer, Fleiisch- und Stubenfliegen, Bremsen. Raulen, kleine .Heuschrek-kcn und Nachtfalter. Mährend der ganzen Saison, insbesondere aber im Spätherbste nnd Winter, wird die Aesche mit Wurmkö-dcrn gefansxen. Sehr dienlich sind die Düng-t^irmer niit roten Ringen um dcn Leib. An^er Wasser stirbt die Reiche sehv rasche da sie ein äußerst schwaches Leben besitzt. Das Fleisch muß so^ld als möglich in der Küche Verwendung finden, da dessen Qualität ' l)r bald nachläßt. : , ' ^ ! —as-^ f. Petriheil. Einen ca. 31 K'ilo schweren .Huchen fing diaser Tage der Gastwirt M a-L e k aus Liubljana in» Ljubljaniea-Mß-chen. Den Fischern war dieser Riese schon lange bekannt, doch wollte es nie gelingen, ihn aus dem Wasser zu ziehen, obwohl.er schon etliche Male angebissen hatte. ?^r glückliche Petrijünger mußte ihn dieSmal über eine Viertelstunde ini Wasser hin und her führen, bis er ihn soweit ermüdet hgtte, daß er ihn ans l^er ziehen und herausholen konnte. Ein ähnlich starker Huchen soll guch vor drei Jahren gesangcn Wörden sein. —as— vdllotelir. VößMche MuyeNm in Suwpa. Die bereits angekündigten drei Wohltätigkeitsmarken des Fürstentums Li e ch-tenstein sind pünktlich aill 5. Oktober, als am 85^ Geburtstage des regierenden Fiirsten Johann des Zweiten, an ällen Post ämtern des Lätidchens' sowie bei hei? «»mtH lichen Markenverschl^ißstelle im Hauptorte Vaduz zur Ausgabe gelangt. Sie «mfafsen die Werte 10 Rappen (grün), 20 Rappe-n (rot) und I(1 Rappen (blau) und zeigen in der Hauptsache das Bilidnis des ehrwürdigen Jubilars sowie die beiden Jahreszahlen „1640" und „1925". Der hi'ibsche Entwurf stamutt voni Liechtensteinischen Zeichner Eu-gei, Berling in St. Gallen, während der Ori ginalstich von einem Schweizer, dem bekannten Graveur Jos. «Sprenger in Paris besorgt worden ist. Alle drei Marken werden, soweit die je 300.000 Stück betragende Auflage ausreicht, bis Elche, diesc^ Jahres ver-.kauft, während ihre Frankaturkräft erst ein volles Jahr später erlischt. Die Wohltätig-keitszuschläge botragen nur je 5 Rappen und sollen zu rlinterstützung geisteskranker Personen des Landes deripeudet werden. Der Verhütung spekulativer Machenschaften soll die Versüglmg dienen, daß höchstens nur je 1000 Serien an ein und denselben Käufer a'l'gegc'ben werdt''N dürfen. Diese drei Marken sind die erste WoÄtätigkeitSserie des liech tensteinischen Miniatnrstaates und werden sicherlich bei allen Sammlern großen Anklang finden, untersch<'iden sie sich do6) hin-sitlikti ihrer künstlerjsen Vinsführung und der .^leinl)eit ihrer Nennwerte und Ver-kanssizuschlägc vorteilhaft von viÄen ande-rc^n äl)ulicl)en Aufgaben. ' (5iue ganz neue Freimarkenreihe oder viclttiehr dl^n vielve»1prechcmdcn. Anfang einer solchen lxlt uns socjben die mit dem ltönigreich. Dänentark durch Personalui^ion verbundene Insel Island beschert; die liisl^'.r vorliegenden fünf Werte 7 Aur sgrün), 10 Anr sl'lau nnd braun), 20 Anr irot). Anr iblau) und Anr sgr»1n und l^rann) zeigen im'großen qnei. recht eck igen Formai verschiedene, hübsch ausgcfü!?r-de Bilder, nämlich zweinml die pandung einer Fisc^rbarke an der felsigen Kü^te der Insel, ebenfalls zweimal die Stadt Reykia-vik mit dem Essa-Gebirge im Hintergründe, und einmal die Anficht des stattliehen Na-tionalmnseums in derselben Stadt. Der „Radiomarke" von Rußland zu 7 Kopeken (blau) hat sich noch ein zweiter, in derselben Zeichnung ausgeführter Wert zu 14 Kopeken (grün) angeschlossen. Es sei bei dieser Gelegenheit nachgetragen, daß diese beiden prachtvollen Marken nicht nur bezüglich der erstmaligen Verherrli-chung der pozmlüren Radiotechnik auf Postwertzeichen ein Novum darstellen, ' -dern auch hinsichtlich der Inschrift vor dem Na-m enA. S. Popofss: diese lautet nämlich „Inventisto de Radio" und ist in d^r Espe-ranto-Weltsprache abgefaßt, die dami' e^^n-falls zum ersten Male auf einer amtlichen Postmarke Verwendung gefunden hat. —aS— Der Landwirt. Einfiafle auf den Kttgehalt der MNch. Prof. Wilhelm MprreS zählt in dem von ihm bearbeiteten Anhang zu tzankes „Besondere Tiexzuchtlchre" (Verlag Karl Ge-rold's Sohn, Wien> folgende Einflüsse auf de-n Fettgehalt der Milch auf: 1. Etnfluß der Raste. Das norddeutsche und holländilsche Niederungsvich gibt im allgemeinen fettärmere, dünnere Milch, die al« so auch an Käsestoff und anderen Bestand-t riode. In der ersten Zeit nach dem KalbiM ist die Milch fettärmer als später. Am fettreichsten ist die Milch altinelkender Kühe. 4. Ve Meltzett. Die Morgenmilch ist ge-wöljniich viel fettärmc^ als die Abtndntilch. Noch etwas fettreicher pflegt difiMitlagfiiilch zusein^- ^ A/-- Da< AMtnÄe«. Die zu bildenden Bestandteilen erleidet. ^ l. Aalte und seuchte Kaninchenftälle. Wenn, das Kaninchen auch zu den Pelztieren ge«^ rechnet wird, das inl wilden Zustande scl)on eine recht st enge Kälte zu ertragen vermag, so darf diese Annahme doch nicht so ohne weiteres auf das zahme Hauskaninchen übertragen werden. Bei unlcrcm Haussreun de ist ein kalter, zumal feuchter Stall im Winter sehr nachteilig, nicht nur für di? Ge-snndheit der ?'iere, sondern au6) "nr c^Nem für die FortpflanznngSfähigkeit. Man hat Beispiele, daß Kaninchen, die unter Kälte nnd Feuchtigkeit im Winter gelitten baben, nur schwer trächtig werden; nehmen solche Tiere dann endlich noch gegen Au? "ng d?> Sommers auf, so bleiben in der Regel die Nachkommen dann schwächlich und zeigen nur geri"^" " ^ 'skraft. l. Stallmist nnd künstlicher Dünger sollen nie gleichzeitig gegeben werden. Bei der Berührlmg derselben tritt eine Bv ugsa» mung in der Zersetzung de? MisteS ein, waS besonders bei den Kaliml^en fühlbar wird. Man gebe zuerst die Kunstdünger 14 Tage später, wenn diesell'en mehr oder we-ni«7er stci) dem Boden mitgeteilt Hab: , den Mist. Die Frau in der Sl»e. Die Frage, ob eS für ein junges Mädchen besser ist, einen Mann zu heira.en. der sie liebt, oder einen, den sie liebt, wird in einer amerikanischen Zeitschrift ernsthast a-^eH^an-delt, und die Damen, die ichre Weisheit über dieses heikle PrMem zum besten geben, einigen sich dahin, daß die Rolle de? süssen-den Teils in der Ehe der Frau zukonimen muß. dmmer iit eS ja eiyer, der k>aßt, »nd der andere, der sich küssen lkßt^, heis^ es d.l, nnd da da< nun einmal so sein muß, so ist es ff,r-die Frau bei weitem vorteilhafter, :'er küssende Teil zu sein, denn wenn sS ein Ungliltk für F,ou ist. nicht geliebt zu werden, so ist es für sie eine Tragödie, nicht zu lieben Jede Frau wünscht sich natürlich einen Mann, der als Sklave ihrer ^ eize zu ihren Füßen liegt und sein ganze? Leben in schrankenloser Verekirung für sie verbringt. Sie' flchlt eS als Ideal, wie eine Göttin auf einem Sockel zu stehen und sich anbeten zu lassen. Aber wenn sich das Mädchen durch diese romantische Anschauung dazu verleiten läßt einen Vdann zu heiraten, der rclsend in sie verliebt ist, ven sie aber nur ganz gut leiden kann, dann wird sie eine grimn^ge EiUtiinschung erfahren. Sie glaubt, daß er Liebe für zwei hcBe und daß sie schon ganz damit zufrieden sein werde, gelie^ zu werden. Doch schon nach kurzer Zeit der Ehe wird sich herausfinden, daß sie sich eiuem schweren Irrtum hingegeben hat unk» daß nichts so langweilig und ernriidend ist, wie das Erdulden einerNeigung, die man nicht in demselben Maße erwidert. Ni:')ts ist der Frau auf die Dauer unerträglicher, ils owig mit einseitigen LiebeSl^ezeugungen bestürmt zu werden. Man kennt ja den Typus des EheuwnneS, der sich von seiner Frau alles gefallen läßt, weun sie ikin nur duldet und seine .Huldigungen nicht ablehnt. Aber sin'd die Frauen solcher Eheuiänner wirklich glücklich? KeiueSwsgs. Gerade sie lassen sich häufig scheiden, weil sie einen Mann haben wollen, der ni.cht nur sie liebt, sondern den sie selbst lioben. Es gibt viele Gral!b soll sie sich eine?t Mann wählen, den sie liebt. Es ist für sie und sür das Glück der l^lie üb.^ 'npt besser, wenn sie küßt, als wenn sie geküßt wiri^ ' ^ W Ateratm. Rümmer t der Weldnachtt» «» An dem Ruh«, dem deutschen «M dliZ Buch g,rettet ,« haben, hat der -^«Würger Berlag Herder einen hemorragenden An. teil. Und seit der TtSbilifi-rilnz ist er eußer. v«in unMWg »««h«, sein- B-rkigiwerl« w einer Ausstattung hevcmHzubrmigen, die «» GMegeniheit jener der BvvkriegHzeit kaum nachsteht, an Gefälligkit und «stleri-ischem Geschmack sie übertriisft. Wwn wnn bei jeidvm «neuen Herdevbuch, das mAN in die Hand bekoniimt, von neuem mit Genugtuung feststellen; und man vevsteht dieses fast ehrgeizig zu nennende Bemühzn: drr iVerlay hat hier einen Mv>nn zu- verlieren. Es liegt auch in diesem Jahre wieder eine fast verwirre:^ reiche Ernte von Werken mit dem BerlaigS^zekhen Herders und mit der JcchreSKchl 1925 vor uns. Wir wollen hier «wr allem auS der schSnen Literatur jene kurz nehmen, die für'ven Weihnachtstift) sich Vesonlders empschlen. Der vielgepriesene Monschäuer Ludwig Mathar hat in „Settchens .H u t (4 M) eine von cheinichem Humor durchsonnte Dorfgeschichte geboten, die man mit unge-trMen Genuk liest und die wiederum dankbar an den Bevsasser 'der „Fimf Junggesellen und ein Kind". (M. 3.4O) erinnert. — Viel inttnere Anteilnahme erMingt auch die lebenSwarm geschriebene Geschichte eines Hlauses und seiner Bewoihner, die von Hejene Hirsch-Brünn in lden Neinen Ro-man „D a s Gieb lh a u s" lM. gebannt wurde. Das Buch ist voller Freuden und Sorgen, voller Kummer und. Humor,, gianz ein Bild des Leb^'ns, aber gezeichnet von einer K'ünstlerhand. — Der RommL „Siebzig-m a l s i e b e n" von Seiba.stian Kvry (M. 6.80) deutet in seinen! Ti'el an, um .vaZ es Mt darin: um Haß unid Verzeihen. Der Verfasser weiß >diesenDS?fl?rn, die mit ihrem Vstmcer w schwerer Fchde liegen, bis auf den G«md der >^le zu leuchttn: «r auch i» Sprache den rechte« Tö« zu treffen. Hermann Skolaister ««A w ^«wem Äaiiye-runvaman,^«, Banne deS N g i l" 4.40) vvr allem b»d«aß unsre Herzen mitzittern. Wer wird ert Jahre Grazer Schauspielhaus" vo« Wolfgang Burghauser. Ueber das Fiakerdentmal schreibt Anton Kuh, über die jüngeren Wiener Kritiker Viktor Witter ijib?r neue Opern Paul Stefan,, über den J.a^^ Vinzenz Lopez. Der belletristische Teil bringt die.Fortsetzung des Romanes „Jswr, Tocher der Sünde" .?on James Huncker, Novellen und StiMn von Roida-Nrda, Rud. Lothar, Mar Prels und Euqcn .Heltai. In diesem Heft wird die Entscheidung über das Radio-Preisausschreiiben der „Bülhne" belianntgegeben. Die regelinäßigen Berichte aus dem MlimatelierS, aus der Gesellschaft von den Sportplätzen, aus dem lVdodes^lons, und als musikalische Beilage ein Wanderlied von Carl M. May vervov-ständign den Jnhlt dieses reichhaltigen 72 Seiten starken Heftes, das mit m^r als 130 Photos und Zeichnungen ausgestattet ist. Die „Vüchne" kostet monatlich (4 Hefte) L4 ö. K, 4S.000 ung. Kronen. SO Dinar, >.5 Revchsmai^, S5 Lire, 4 Il^ty, 1S0 Lei, 4.S ffr. und ist zu beziehen durch alle ZeiwngS-verschleiße und Buchihandlungen oider t>irekt bei der Verwaltung, Mo» 1., Wipplinger-straße 33. .»ano^ b. Serbokroatische Gpeochlehre. Regeln unid Uebungen von Dr. Josef Ivanii^. 437 Seiten, Preis geb. 100 Änar. Erstes auS-fülhrliches Lchrbuch der serbokroatischen Sprache. Methodiisch aufgebaute, le!<-tfaß-liche Formenlehre un's Syntax mit entsprechenden Hebungen und Lesestücken ab-wechselnd in lateinischer und cyrillischer Schrist. AMagsauseken und Drogerien gut einqekührt sind und über entsprechendes Kapital verfügen, «ollen sich Vonnerstag den 12. November von 10 bis 12 Ul)r oder von 14 di» 15 UI?r Minska ulica 23 melden. 13IZb »»»»»»»»»«»»»»»»»»» in allerbester vualttät «nplichlt I3l«s M. verdais Maridor.erz svodode. »»»»»> ok cu^Hei/änsersmÄe^ M Wl.UMM M WI Wi vertcsuke ick, »olsnKe 6er Vorrst reict^t, 7U deckeutenä elnieckrixten preisen ^ mein reickkoltixes von: ttüten» Xsppen» ttemäen, Vv» terdo»ev» /RxervSgeke» vAmen-Iiosea» KrRsen.lAsckeatüelier, l(ra^atten» 12046 StrÜmpke» SeMeadlugea, 8cli»ls, Irl» kottstotte» keine P»riüm5 U8v. LtnkSuien von Vslen veicke 6«n Letr«^ von 50 Oln. üder-«ckleiten. virck 6en XunÄen «u»s« 6en ermitöietea preiiea, nock ein «dnproeeatiLer I^«d»tt xevsnrt. L. Ve»Vltao^ H Lamp., N»rikor» Lospoak» 26. Vrovifioas-Rtisender wird ausgeiiommti, von d« «»»kl«»-, Maribor. 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