l>ln 1 Lv 75. n> .. ».citzms! Sokrtkvsttuiig (7O>»fon int«k^l>»i» k^. 2S70» >/«n«»liunc, u öueiicj.uckstsi (ssl inte»md. ^i. 2024) ^aribor. Uuköiö«v» ul. < >»^«nu»kkipn.11 un<. ,n l^vido» ^urÄi«v» «U 4 numm«' t so » 2 vi» Pufferstaat Tibet französische Kapitalien z«fli»slchen Reiches bedeutete -n ^r si'lngstcn Vergansienlieit für England hin--sick.tlich der politischen Einflufinahme in Tilget leine (Gefahr, wohl aber war man geradezu eifersüchtig darauf bedacht, da^ die Smvsets ni6it ihre Hand nach Tibet ausstreckten. Durch den mn 1.^ Dezember 1933 erfolgten Tod des leitten Dlilai Lama ist nun Tibet wx'der zun» Mittelpunkt eines ebenso interessanten wie bedeutsamen acistig-poli-' P a r i s, 8. Jännei. Die heutige Morqenpr^sse beschäftigt sict» insbesondere n«t dem zwischen Lnval und Mussolini abgeschlossenen ?lfrika-?lbkommc'n. wobei festgestellt wird, das; Laval beim französischen Standpunkt verharrt sei. Tic sraii^ zösisr^n Zugeständnisse seien nur ini Nah inen des Kolonialvertrages von UN 5» verblieben, der nicht durchgefflhrt wo7d^'n sei ^Frankreichs Positionen seien in keinerlei ?Aeise geschwächt worden. Was den Nichtcin--mischungsvertrag betrifft, so wlii-de denselben auch die Tiirkei unterzeichnen, was den Beitritt Jugoslawiens und der anderen Bai kanstaaten erleichtere. Sekelmer Mllltärpakt Varis-Rom? Deutschlands Aufrüstung als illegal erklärt / Vor einer neuen französisch-italienischen diplomatischen Offensive aus allen Gauen Mainmeustrouiten. üau den I.'iO.OM Menschen ans deui Play au' dem Wackenberge, l><).sXX> auf einein ren Plat), während lm.f>00 Men'chen m Marschkolonnen standen, die mehrere Kili-ineter lang »varen. Die!oäuser durften über Anordnung der Mstimmunssskommiisiou nicht beflaggt werden, trohdem hatte die Pc völkerung Tausend? von Hakeulrcu Dahnen bei der Kundgebilng aufgerollt. Aus Hunden tausend Kehlen erklang da^> Zacir^chwuv und Trutzlied. Zündende Ansprachen Inelten ^ im Namen der Deutftl)en ^ront ^rücl Ltiefer, Nietmayer und Pirro. D!e Münster Versammlung, die durch Lautiprecheranlageu in allen Teilen sich gleichmäßig an o!rkie. löste fich in mufterliafter Ordnung au'. England und di^ rämischr Ensrevue L l> n d 0 n, 8. Ji'inner Premierminister a c d 0 n «i l d uni> S z7»N^'r:n/W°b°7.^^.üi^"st'« ^7 '7^^ Simon w„ den heute dv aus Rom emgetr.'^ien! lzutreten. Man hat in Paris Grund .zur An-j Abkommen befassen. NN nähme, daß diese Bemiihungen des polni-' - net Autorität ungefähr gleick). AuZschla'gel'end ist aber der Talai Lama, weil er die poli-tis6>c Macht verkörpert. Verträgt' init ausländ sel-en Staaten abschlleiit und das P.ir- tiekee» «runb der Skandinawienreiie AnsMministeriums bei der Aussprache lainent. das es anch in Tibet gibt, einde-! Warschauer Hegemonieplä'ne. j vvischcn Mussolini und Laval eingeheno be ruft. Allerdinas darf nicht verkannt wer- ' . . ' isl^n-ochen worden sind. den. das; der Dalai Laina und seine -tel-i Pari s, JÄnner. l -- lung -Pielbälse in der >)and der Mächte' ^^'lvisse j^relse, die dem französischen GaafküNdtr MllNlsk» gewesen >ind, die Tibet zu beherrschen ver- s>enamt nahestehen, werfen die ?^wge eingetr.'^ienen ^?o-pien der zwischen ^.'aval und M-iisolin^ abgeschlossenen Abkommen prü-ft?n. Ein Mini sterrat wir^ sich lieute abends mit iua>''UelI ßenministers Beck nach den verschiedenen de.' chinesischen Neiches geivesen 'st. Dann ^ skandinavischen Hauptstä'dten verfolgen. s?,U eine ,^e'tlang das ^zaristische ^^Zuszlaud ^kach Informationen, die in den let.tten Ta- ner'ncht Einflus^'auf Ehimr zu .^Winnen/nach Paris gelangt sind, hält man es . - ^ ^ bis sc^isier'.lich England sogar unter dem "'cht für ansgeschlofsen, dafi der Ehef der! D,e große saarländische ^ndgebung aus Eiiua^'. militäriscber .strafte dem anderen Polnischen Diplomatie versuchen werde, die^^^ln ^ltenberg hat auf alle .preise der an das «eich Eine Riefenkundgebung auf dem Wmkenberg Saarbrücken, 8. Jänner. ^^'nf'irrenlen den Vorrang ablief. Allerdings war der englische ^eld^znq im 7''^hre zunächst ein Ztok ins Leere. Krunvlagen eines nordl)stenropäiichen Pak-j-narregieruny unid der Abi'timmungskonl-tes zn entwerfen, um .en franzöfisch^rufsi- i nilssion einen nachhaltigen Tindruck gemacht, schen Ostpaktplan zu dur.l>rreuten. Cin üer- ^ l5s 'Verden über das Verhältnis zwischen weil der Dalai Lama, dessen die Enaländer artiger Nordostpakt wi'irde daranf ausgehen. > ^^atns quo-.lnhäugern und der Deutfll^en werden wellten nen Dentfchland,' ^'»r-ont schon keine Vergleiche mehr gezogen, enikj.'hen war. Vraltilch aber hat ^n^land skandinavischen Ländern Po-l dll t»e? '.'uSgang der Volksabslimmung ''elbst linch ,n der ?lo!.iezeit gesiegt denn der Da- vorherrschenden Cinflnst im Bal-i ^'on ^en Gegnern Deutschlands in der Ab- lai Lama und'zwar der verstorbene einzuräunien. Im ?aN" t-es l^'lin-! Uim.nunac-?..wn'lss,on als eine <'öUis, e:n- ma Laisa des Planes wäre Polen^nter^ Umstän-^ ^ eut.^ b.tiachlet wird. d<.r gro- llen t'em ln-l'ern'en rn^sikchen Elnslnft frei ' Korridor an D^'utschland ab-I sien Kunds^mmg^ zn der die ^aarlander und nal^nr die Ve.z!csin'iaen .zn den l5nglän. ^ern ans. 5ie n'"rden sch''enlich so itark. bet iil eiiieni Ultiinatum an Ch'ua d!c lleber das', '^''»üzei nnd Militär nach angle-'.ndi» gäbe mehrerer t^^ebletsteite verlang:, doch schein '^'orl'-ll^ re'".>-ani!i.'r! ilnd ünige ?i hntte die 'l'lationalregieriing in )!.'nk!ng dac, s'etaner ain d'e >>oeli!chnlen nae!' (5ngsa?'^ Ersnchen glatt abgelehnt. Infolge des To» en'iandt iinirs^eii > de? des D^la! Lailia trat eine Entspannuiig Durch den des ^alai "ania »it 'inf' ein. Da der Dalai Laina nach lamaistischer ganze 'ie!he zeiitrall^>iat'>cher Pr.^.'!'ni ^^'ehre der wiedergel)orenc 'i^uddha ist. au'gerellt worden die linnniolir non ner nimmt inan an. das? seine Äeele sich im Au' sch'edenen selten an- zn eine, i.inq g,'" genblirl de'^ Todes in eiin'm liiide'eii neu drängt n'erdeii. >>erl'si l»alte ?i-^geboreiien l^tinde reintarnierl. l5's ist als^'! Börsenberichte ! Zürich,«. Jänner. Devisen: Veoqra» 17,W, Paris London s York Mailand 20.^0, Pmg Wien Verlin s2.i.>G. L j u b l j a n a, 8. .."^änner. Dcoisln: Äerlin lM'..W._s.'^77.10, '^ür'ä» l 111.35^ Lotion lk^.4li-.'??en'dor! Scheck 'l^ris S3ö.35,. Prag 142.11 -l s.i.?7. Tritst ^ÄK.87; Sfterr. Schilling lPriunicleininat L.SV. WeNervorausfage für MttNvoch Wien, 8. ^Mmer. In den jitdiichen alpinen Ländern icil .lVise ben^ölkt und Schneefälle. W^'itvres Tin ten tx'r Tenn^eratur. die Aufgabe der Lama-Priester, an'^ dcr .'^ahl der Äinder ter!icl)e An.zeich-.'n al..^ der lviedergeborene Buddha lenntli-l» ist. Dao ist dann der iteiie Dalai Lama, der inii'de-stens ztvei Iahr.zehnte lang keine eigene s..o-litische Willensbildung eiltwick>'ln kann, l7l-so gänzlich in der 5'>and der Priester sich be- Iem!>inderiing nnd der Wiederi^eblirt Vndd ihm ergel'enen ?^ainilie a'ls neuer ^'alai lila anerlannt wurde. ??un l)at al'er l5ng1and ualnr.^eiiiäi, da? lsleicive Interesse. Die ^^'age wird dadurcl noch verwickelter, a'Is der Ta.>ch: Laina al>7 die andere 5-Pit^e der l.nnaistischen era' Iiie. sich pIvtUich nm das Dogma ''.'r ?,ee- findet. !^ahrhttiidert<'lang I>at ^^'!iina dakilr Sorgegctragen, daf, nnr ein ^lind lins e'ner Im? nicht kinnmert, seiidc'rn die ^^>ach''^Iae de'? Dalm ^.'ama "iii sich l'ram'pt iichi. )>r Mariborrr.Mum Italien erM - Geld Zwischen Laval und Mussolini wurden große Finanzverstandlungen gettlkrt / Die Bank von Frankreich ais Stütze der itaiieniichen Rationalbank / Eine MtMarde Franc« als Vorschuß tischen Rinkens geworden. Um die Motive »erstehen. must man berücksichtigen, das; das vor si'nnhundert Jahren gegründete Sy' stein des Lamaiomus eine doppelte Spitze desikt. Man scknif qewissennaße>l Mc! Piip^! ste oder Mott-.Uvnige den Dalai-Lama, der die religiöse, weltliche und politisch? O^r-Iwheit fülirt. und den „geistlichen Vater",! der ans Tibetanisch Pantschen Lama ge " nannt und in der europäischen Welt in der 'Hegel mit dem Namen Taschl Lama bezeich net wird. Velde stehen im Rang und in der Pari s, 8. Jänner. Wie aus den Kouiuleutaren der heutigen Morgenblätter ersichtlich ist, wurde anläßlich des Besuches Lavals in Rom zwischen dem französischen Außenminister nnd dem Min?'! sterpräsideuten Mussolini auch ein geheimer Militärpakt abgeschlossen, dessen Zweck darin besteht, ein einheitliches Vorgehen der beiden Mächte in der Frage der deutschen AufrliftungSbestrebunsien zu schaffen. Italien war bekanntlich Porkämpfer der deutschen Mcichberechtigungsbestrebnn-gen in Genf. Als zwischen Rom und Berlin wegen Oesterreich der Konflikt ausbrach, wurde Rom in dieser Frage zurückhaltend, bis es schließlich offen zu den Gegnern einer außerhalb des RahmenS des Äersailler Vertrages vor sich gehenden Defensivausrüstung Deutschlands wurde. Mussolini habe diese F'age, die vom französischen und italieni-^ ^h lvr^'its seit j^craumk?! auf chluciischcl'.i (^)cbict auf. (^>7' scheint' nun, das^ die englische Politik ullf c'^n 5kvtn-rroinis', s)!ilausgehl. ^le zeigt i'ich likc Ansprüche dcc' TaisZii Lcima zu unt<'r^ stükcn, wenn dieser dafür das i!n.illschc Prc'' tcktorat nbcr Tibet anerkennt. Der wahr.' ^!irund ^st ttaiünich dariii zu siuden, da (5 n l a n d Tibet den s w j e : r n ssische u (Einflüssen entziehen null. (5-^ ist den englischen Interessen be-unangenehm, das; an der Krcnze der indischen Provinz ^7a.lchmlr eine '^owict-.'>i<'p!lblik Türk <' st a n mit der Hanpt-stcidt S^iaschglir in? Entstehen begriffen ist. Uni '>!^ritisch','^lldien gtgcn weitere ^'lnsbrei-Mu.1 d-.'l lczni'.ininistischen Agitation zu icl'NU.'.!, s^ils als>i TibLt zu einem Pukser-st5iU w.'>d<.n. ist die Entwicklung '.m aber sie verdient die gleiche aurinerl-'-ame '!'<'^>l'!ichtnng wie die Tre^gniss.^' in Ch! tln 'elb''t. Lavals Kommunique? über die Einigung Die Berdandlungen pofitw abgkfchloffen" / Sine Konferenz der Kleinen Entente in Rom / Die römischen protokoNe für die Kleine Entente akzeptabel, tagt „Eeike Glovo" Hei^atskautionen für Offiziere L^rordnung des AricgSmmisters. Taz Müitärverordnnnci/^blatt bringt eine Verordnung des Krieg-^nnnisterS, durch wel che die Heiratsoorschriften snr Ofs'zierc, Ml Utärbeamte und Unterofsizlere al^geändert werden. Nach dieser Verordnung kann eine .'^'X'iratelieirillignng nur ein Offizier erhalt li'n, der inindeiten) ein ^^ahr lang Oberleutnant ist und dao '?t>. Lebeneiahr erreicht hat. Oberleutnante H.U'en eine Heiratskaution von 8().0t!0, .'oauptlcute Klasse ein? solche von .)9.09s» Tinar nachzunieisen. «ese ^taution ist in l'orcin zu erlegen vd^e in ^tnotspapie'^-^n, tann '7ber lZuch in l^rundkiesin nachgewiesen werden, der den gl^ii^ven ^i»lag liringt wie die vl'en e^e-nminieik Veträge. Tie .^^eivatökaution ent» Ni'it, m^iin die Vrant c!ne staatliche oder autonome Dienftstelse innehat, die weniq-nei!.5 den doppelten 'Zelrag bringt als die ><-)^Ufte der ob!.'!! erwähnten .^t'aulion zu erlcgcn. T'e V.rclt.' Hälfte wird durch eine schriftliche ^^^^'-!-^'^i)!ung der Eltern der Vrant ersetzt, das; sie dem jungen Paar eine .nonatliche ''spanage roil .'W Tinar sür den Oberleut-ntiin und ven ^lnar für oen >>anpt, nl.^nn geben. Tie '.l.nltlon wird mii der >^e?örderulig des rantions-flichiigtii Of-sizler^ .:unl vaupNnann I. .>tl. sr^i. Tie >ieiratol,cwlllignng erteilt der ))ieg'< inent'.^kc.ulnn:ndanl, der sich über die ^.'lcht-blN'telt der '-.^^rant auf vertraulichen? Wege zu in^orinieren I?at. Tie bisher uorgeschric-ben.!n t>)c!tte!nde l'der bezirf'ämtlichen .'^.cu^nlsse enlf.^slen. llnterokfizicrin lönnsn v^irnt-ibüMlsligungeil erteilt werden, wenn sie drei ^'"^ahre den :>kang eitles ,'^-eIdwcb^ls lieu'eidcn und mindestens 27 Jahre alt sind. die Erteilnng non Heiratsbewilliguu-gcn, die Nor dein Inkrafttreten d'?ser neuen '^^estiinmungen eingereicht wnrd.'n. - 't^n die bisherigen Vorschriiten. Die Bikon, de« deutschen WsnterhZIfswerke« 1933 Z4 '.'cacti dein türzlich erschienenen Re6ien-jcl)af.sl>?richt des W'nterhilfswerkes des deul'6xn Polles l 003-31 sind auch 38.053 ,''^ud>:n und Ausländer vom Winter- hilfswerl unt'.'rstüht worden. In Berlin allein l'efanden sich darunter lv jugoslawische! 'Staatsangehörige. Tic Gesamtleistuug des! '^^interhilssiv^rkes betrug 350 Millionen! 'l^eichsmark. Tie Unkosten an li^hältern, M-! romaterial nnd dergleichen betrugen noch! nicht l"" voiu Gesamtanffomnten. Tas diesjährige Vinterhilfsn«?rk läßt ebenfaW eilt hervorragendes ErgLbniö erwarten. Jan KSepura schwer ertrankt ?ler^;tc kommen per Flugzeug zu Hilfe. 5t rata u, 7. Jänner '.liach Meldungen aus >irynica ist Jan i e p u r a schiver ain jt^ehlkopf erkrankt, ssiepura wurde iu der Nacht von einem .^rakaner Arzt operiert. Sein Znstand ver» jchlechtcrte sich jedo6) derart, d.is; der bc« lannte Tarl)ngologe Tr. Ttlasn», mittels Flugzeug an das Bett dos Patienten geru-jen wurde. R 0 m, 7. Männer. Um 18.45 sand eine neuerliche, 1'/^ stunden dauernde Aussprackie L a v a lö und M u s s 0 lin is inl Pala.^.) Benezia statt, bei welcher (^jelegelcheit der Te^t der vier Abkomincn zwis6ien Frankreich und Italien nochmals verlesen wurde. Nul '.V.30 Uhr begab sich der französische Ausieuinlnister in das Botschaftsgebäude (Palazp Farn?se), wo er den verscrmtnelten Pressevertretern das nachstehende i^ommunique verlas: „Die Verhandlungen, die ich in Rom geführt ha!^, sind positiv beendigt wordetl. Meine Hoffnung ift erfüllt. Die Bkrträ?'e zwischen Z^anZreich und Italien sind ausgesetzt und lmterfchrieben. Ich habe e ne auf» richtige Politit der ?^reundschzst .iroisch?« Paris und Rom erle^chiert. Die Slfrika-V-r^ träge sind bereits in Kraft getreten und schon durchführbar. W'r haben mit Mussolini die Afrika-Fragen gemcinszm ge^ijst. hkbe meine Fcrlkerungen nicht aufqcg b?n und die Jnlereffen Frankreich vcrtcidis^t. Auch Mussolini gab feine Fsrdetung?» n'chi auf und auch er vert?idigte d'e Interüsscn Italiens. Durch die Einigung legten wir den Grundstein znr .Zusammenarbeit der beiden Rcgierunxen. Die Politik j'-wifli'^n Frankreich und Italien niird in Hinku.','t cine Po.-lttik des vollständigen Vertrr'n n^ zwisil^n den beiden Staaten fein. ^oeeK-v«rbal", ein Protokoll der Festste!' langen bezw. Empfehlungen unterzeichnet. Diefer „proces-verbal" ist das wichtisifte Er. eignis in der Reihe der dipwmatischen Ber» träge der letzten Zeit. Wir haben allen in» teressierten Staaten den freien Zutritt Zu? Mitarbeit am Frieden in diesem Teile Europas ermögli«^. Durch die Verständigung zwifchen Frankreich und Italien wollen wir d^e europäische Politik auf eine neue moralische lÄrundlage stellen und auf diefer sür den europä'schen Frieden arbeite«. Ich hoffe, unser Aufruf zur Mitarbeit in dem Ginne wird überall ein gutes Echo finden. So sind unsere Be-fprechungen ^r Anbeginn sür eine glücklichere Entwicklung der mitteleuropäischen Politik. D'e Zufammenarbe?t zwifchen Frank reich und Italien war für den Frieden Europas eine Notwendigkeit. So wurden die Verhandlungen glücklich beendigt. Mit größter Zufredsnheit setzte ich meine Unterschrist im Naineu Frank» reichs neben die Unterischrift nicines Freundes Mussolini. Unsere Arbeit ist jedoch noch nicht beendigt. Der Friede fordert Tauer' arbeit. Ich danke detn Unterstaatösekretär 5uvich und dem Baron Aloisi siir ihre Mitwirkung. Gleichzeitig danke ich unserem Bot'schafter de Chambrun und seinen Mit-arb?itcrn. Ich will aber Roni nW verlassen. ohne meine tiefste Bewunderung iur W<»s Mitteleuropa betrifft, so wurde ein!'Mussolini ausgesprochen zu haben. Zwischen Laval im Vatikan Eine fast cinstündiqe Aussprache zwischen dem französischen 't^ös!,scheu ^.'liil'.enn'.ittislcrs a v n l in der vatilanisch.'n ^li^ot. Um 1I.3U trasen die >>traftlwagen der ^tndt d?s Vatikans, gelckintiiclt mit dem päpstlichen ?^.icis'^-f>)eib uud der fran^^^^^schcn Tr-tolore. vcr den» .'^lotel „l^rcelsior" ein, wo eine grosse Menschennicnge angesammc'll war. ^^n gut 1^9 Minuten errc!6?tcn die Wagen den Vatile.ii. Ta:- Tetachentent der 5cl!w.'izi?r Gardisten leistete dem sran'^öjis.tien '^^lusjcn-tninister die militärische l5'hrenb.v,eugung. In Begleitung Lavais waren sc'uu' Tochter I^sette, der franzi^sische Botschafter b?:m vl. ^tul)l, Moni. Bidnl uud die Tnite d.'s Aus^enministers. :Mons. Tcminioni, der iiümmerer des Popsies, kiU)rtc sedlinn beim Papst ein. der ihn allein in 'einer Privatbibliothek empfing. Laoal trug dcn Trosikordon des Pins-Ordens, deif ihn« der Papst knrzliä) verliehen hatte. Tie Unterredung dauerte .'»I Miuuten. Wie verlauiet, soll sich die Unterhaltung auf die ^i^arfrcige sowie auf das ztonlordat mit Frankreich bezogen haben, ^'aval erbot nch vom '^apit Informationen über di? .<^altiing der deutschen Bischöise in der Frage des 5iirche und der Repnblik aus^erordent lich gebessert hat. Besouders der Totnin'la-nergeneral, der Franzose P. G i l l e t, hatte nteurere Unterredungen mit dem fran-zi>sischen Anßemninister und lies, sich mit ü^.n gemeinsam photographieren. Laval begab sich sodann aus die französische Botschaft beim 'Vatikan, wo ihn :n k^r weiteren Folge der .^iardinal-?l!^at>?>"lr.'.'är Paeelli be'uchte. uns beiden ist eine große Frcundscliaft entstanden, die mir zur Shre gereichen nürd. Ich werde uüch bei jeder Gelegenheit freuen, mit ihm zufammenarl'eiten zu dürfen." R 0 m, 7. Iänuei. Die faschistische Presse berichtet aus Prag, daß man in gut unterrichteten dortigen politischen »reisen behaupte, die drei Anß.u-minister der .^leinen Entente niürder. sehr ivohrscheinlich anläßlich der Unterzeichnung des Oesterreich-Donau-Abkomulen-^ nach Ront kommen. Die faschisti-scheu Blätter betonen, daß die tschechoslowa?k'tscho Presse d'e römische Entrovue Laval-Mussolini sehr giinstig kommentiere. Hiebe! wird insbesondere auf die herzliche Schrelbweif'.: des agrarischen „Benkov" und des „f!eske Slo^ vo", des Organs des Auszenviinisters Dr. BcneS, hingewiesen, „ö e s k e T l 0 v 0" schreibt an leitender Etelle, die Kleine En-tente könne zufrieden fein dari)ber. daß Außenminister Laval die Präliminarver^ Handlungen in Rom mit Umsicht und ?ruf-richtigkeit denjenigen gegenüber führe, dle interessiert seien. Laval sei mit Dr. BeneS ständig in telephonischer Verbindung gewesen. Die Kleine (^ltente könne die römischen Abmachungen getrost annehinen, da sie lein Abgehen von den Richtlinien bilden, d!c die Kleine Entente 1927 aufgestellt habe. Die Tschechoslowakei habe mit Italien nie einen Konflikt gehabt. te Dr. R i n t e l e n und der frühere Chef der Wiener Kitiminalpolizei in Freiheit gesetzt worden seien. Ä«se Gen-lchte werden nun in aller Form dementiert. Die beiden an den Ereignissen des Iuli-Pntsckies hervorragend Beteiligten sind noch imnler in Haft und wird die Untersuchung auf Grund ^r Anklage des Hochverrates fortgesetzt. Bundeskanzler Dr. Schufch-nigg g«dt nach Prag Wien, 7. Jänner. Wie der „Messaggero" aus Wien berichtet, tverden Bundeskanzler Dr. S ch u s ch-n i g g und Außenminister B c r g e r-Waldenegg anfangs Feber Paris und London besn6)cn. Auf der Rückreise ist ein offizieller Besuch der tschechoslowakischen Hauptstadt geplant. Die Reise des Bundeskanzlers und feines Außenministers nacki Prag wäre der erste Schritt zur Verwirklichung des Paktes, dessen Grundlagen soeben in Rom geschaffen wurden. Die Tfchechoslo-wakei hat seit dem Abschluß des römischen Paktes zwischen Rom, Wien und Buda^st ten besten Kontakt mit Rom unterhalten, fo daß sich die Beziehungen der Tschechoslowa^-kei zu den Staaten der Dreierblocks znneb-mend verbesserten. Das Goar-Wlebiszit hat bereits besonnen Gestern wWlen die^?nigen Abftimmungsbe-rel^igten, die am Sennta^^ dienstlich verhindert sind. Saarbrüclcn, 7. Jänner. Tas Eaarplebiszit begann h-'nle in der B^^ise, daß eine Reihe von Abstimnlung'^be-rc6)t!igtcn, die an, -onniag dienstlich verhindert sind, ihre Ttimm'.'n abc^aben. Es handelt sich UNI die Bürgermeister, Geinein-derät'?, Polizisten, Cisenbahner, Postler, sowie um die 5trastwerk'- nnd l^^a^merkange-stellten. Die Abstimmung diese, i^ialhego-rien d^^uert bis niorgen nin 1? Ubr mittag?. 5 aarbr n et e n, 7. ,'"^änn:r. Die saarlätid'lsch.e Al»st!mnu,ngslommission lmt zwecks vollständiger Geheimhaltung der Abstimmung solgendes angeordnet: T^r ''Mhler legt, nachden? er die von ihm ge-wüns^ile Bejahung oder Verneinung mit dent .^reuz auf dem AbstimniungSzettel durch gcfiihrt liat. den f^ett'cl in e^n Kuvert. Der Vorsiy.'nd< der lokalen Wahlkommission legt da>? I^invert in ein neues iii^utiert, verklebt dasselbe nnd wirft es in die Urne. Da sel^t noch diese Prozednr ein>gefnhrt wurde, glaubt nian. daß die ?Inszäh^lung nicht ein« ttial am Ii'). 7^änner fertig sein wird, sondern einige Tag-e in Ansprnch nehmen dürfte. D«. Nintelen und Vr. Steinhöusl noch immer in Haft. W i e tt, 7. ,'^änner. .?>entc nulri'^ott hier Gerüchte verbreitet, duien zufolge der ehemalige ri)mischc Gesand Zusammentritt des deutschen Itelchstag« Bor einer großen Rede Adolf Hitlers. B e r l i n, 7. Jänner. Wie die „United Preß" berichtet, wird am liv. Jäuuer am Jahrestag der Machtergrei« fung des Natiotialsozialismus, der Reichstag zu eitler Zihung in der .^oll-Opcr zusain-nl^ntreteu. Borher schon — gleich nach dem Bekanntwerden der Caarabstimmungszis« fern — wird der Führer und Kanzler Hitler über alle deutschen Sender eine große Rede über die Politik t»es Friedens kälten. Ein Kind verhütet eine Eisenbahntatasttophe. In der Lila hat vor !ur,^'Nl ein neunjäh« riges klciues Mäd6)en durch seine Entschlos^ senl)eit ein C'isenbah nun glück verhütet. Das Kind hatte beobachtet, wie sich in der Nälie seines WohtiorteS Gra?ac eitl Felsblock löste und auf die Schienen stürzte, unmittelbar vor einem Tunne'^au2gang. Helen" Sitesi^ lil?s einem nahenden Güterzug entgegeit, mit ih-ccAl UopftuA lmuteitv, soda^ der Zug ^lm Ä^'hLn czebracht UK'rtx'n tc>iint<'. Das Ber-lolirSniunsterinm bclc'sin'c' die juilfl<' Rctt^'^ rin inls liX^s» Dinar. Är Simon in London. Pari s, 7. Miner. ^er britische ?lus;enminister ^ir John S l m o n, der seinen Ersiolunq^-urlauh in Monte Carlo verbrachte, ist hier eingetrof-fen und mit einem Sp^^zialfluN^ug nach London w eiterige flogen. Wem gehört der Treffer eines nichtbezaditen Loses? Eine bemerkenswerte Entscheidung fällte öieser Taqe das Beograder KassaUonsge--Sie betrifft die z'^rage, ob der Eiq^'ntumcr eines Loses der Massenlotterie auch dann Anspruch auf den Treffer hat, der auf sein Los entfiel, wenn er bis zum Tas^e der Ziehung fein Los noch nicht bezahlt hat. Es koinmt sehr hänfi;^ vor und ist schon sozusagen >;um (^)iaufvertrag ül'er das Loz nicht vorliege, da der ?^!äufer auch auf einige Mahnungen Inn das Lo'^ nicht bezahlt«'. Das.^afsationS-gericht hob dao Urteil des Appellationsge-richtes mit der Begründung auf, daß das Eigentumsrecht auf das Los, da^ auch auf '.'llorg verkauft iverden könne, nicht dadurch i'edingt fei, ob das Los auch gezahlt wurde. Wenn der .Wilier das Los nicht bezahlte, !o steht dem Kollekteur nur das kliecht zu, die Ve^^ahlung des Loses gerichtlich zu ver-lanie,n da es sich um einen Kvuf au? Borg bandelte. Mit dieser Eulsch-eidung gali sich d.^o ?lpel lationsgericht aber nicht zufrieden und sd kam die 5atl^ vor eine Vi-illsiiuing des ilas-'ationsgerichtev, welches die Einiveudungen des zweitinstanzlichen (^jerichtes abwies und die Elitscheidung des üassationsgerichtöieua-les vollinhaltlich bestätigte. Es ist also üliech tens, das; der ^läufer eines .sklasseulotterie« loses auc!> danu das Recht 'Nlf den auf sein Lo>> gesallenen Treffer hat, wenu er das Nl)ch nirlit befahlt hat, wäln'elw dem Perschlei';er ilur das Necht auf vcn .^auf-vreic' ziliteht. Schreckenstat einer geistesgestörten Frau Ein Rasender erschießt zwei und verletzt vier Personen W i « n, 6. Jänner. In Atzgersdorf bei '^ien hat sich in den ersten Morgenstunden des heutigen Tages eine entsetzliche Bluttat abgespielt, di>e von einer z^veifcllos geistesgestörten Frau verübt worden ist. Gegen 6 U.hr morgens kain ganz verstört der 14jäh-rige Gastu>irtsfohn Franz Berger, der bin seinen Eltern wohnt, auf den Gendarmerie« Posten und toilte, ain gailzen Leibe zitternd, mit, daß kurz vorher in seiner Anwesenheit seine Mutter deiil Bater iin Schlaf mit einem !>t>üchentnesser den .'^>als durchschnitten habe. Der junge Fvan,^, der im gemeinsamen Schlafzimmer seiner Eltern schlief, hatte das Entsetzliche gesehen und tvar zur Gedärme-r4e geeilt. Der (^udarmeriebeamte fand in ' der Küche in einer Blutlache zusammenge-^ brochen liegend den Mann mit einer klas» ^ senden Schnittwunde an der Kehle. Die Frau l wurde im Schlafzimmer gleichfalls mit einer klaffenden Schnittwunde am Hals in ftnrk j ausgeblutetem Zustand aufgefunden. In der .Hand hielt sie noch das Rasiermesfer des (^tten. Beid<' wurden in ho>ffnunflÄoiem Zustand ins i^trankenhaus nach Wien über-nA^U. Pari s, 7. Jänner. Eine grausame Blut tat spielte sich gestern bei Lorient ab. Tin im Ruhestand lebender (^emeindebeamter hatte Freunde zu Gast geladen. Als Gastgeber und (^te gemütlich beisammensaßen, trat plötzlich ein Betrunkener mit einem Revolver in die Wohnung nnd gab blindlings Schufse auf die Amvesend<'n ab. Fünf Personen stürzten getroffen zu Boden. Ms die Nachbarn herbeieilten, tonnten sie nur noch den Tod des Gastgebers und seines Baters feststehen. Seine Frau und drei Gäste mußten schwer«?« letzt ins Lt^rankelrhaus eingeliefert werden. Än lhrem Aufkolnnien wird gezweifelt. Der Tä« ter, der inzwischen fein« Wohnung aufgesucht hatte, jagte sich eine Kugel in den Kopf. Es sollen sich bei ihm in letzter Zeit wiederholt Zeichen von geistiger Uinnmchiung geiki^rt haben. Wie Hauptmann eingekreist wurde Das Stecknadel-System des Lentnants Fim „Kommen Sie in ekner Stunde wieder!" !^)'etkwtirdige Slusna.^)me eines Mordgestiind-nifses. Eine auszerordentlich inerkwürdigc Mord-afsüre trllg sich vvr turzein in ^talkutta zu. >>!cr »vnr die eiiles englischen Veaiilten eriliordtt ausgcfuilden worden, und der Verdacht der Täterschaft richtete sich sofort auf den ilidischell Ti'.'ner, der seit den» Mord spurlos au>^ dem .^'»ause verichwuuden war. .Vun erschien lvenige Tage darauf auf einer 'I.ioli>'!slatioll in liiallutia ein Mann, der be l)auptei<', euiv'u Mord begangen zu haben. Äie f^/.'sch chte, dl.' er dabei erzälilte, war je" doch so verwor'.vil ulid ililivalirscheiulich, das; der Poli;ei^>eaill:e, selbst eiil Eiligeborener, !liili zunächst keil,<'u Glauben schelikte. „Köln-nleit ^!e iu einer Zluiwe >loch eiilllial wieder!", sag'.>.' der ti'lchl.g<' '^>eamte, „Dann lst >.'r teilende ^^'i'li'.eiok^ive'.' bier." Tatsächlich erschien d<'r 7^ndev, der sich des Mordeo Da Hauptmann, der der Entfiihruilg und Tötung des Lindbsrgh-Babys angeklagt ,st, von Anfang an beteuert hat, in keiner Weise daran beteiligt gewesen zu sein, es auch keinen Augenzeugen der Tat gibt, il:usi also ein Indizienbeweis ge'ührt werden. Die An tlagebehörde stützt ihn auf die Banknoten aus der Lösegeldsumme, die Oberst Lind» bergh durch einen Mittelsmann zur Verfügung stellte, und die zum gri^^s^ten Teil im Besitze Hauptmanns gefuttden ivurden, und ferner auf das .Holz und die Nägel der Leiter, die bei der Entführung verwendet wurde. Es hat im librigen bereits den Anschein, als ob der dritte Pitnkt des Indizienbeweises, die Identität der Handschrift Haupt-mans mit den Buchstaben des Zettels, aus dem Lindbergh zur Zahlung der die Entf'ih-rer des .^inde? ausfindig zu machen. Nachdem alle sonst i'tblichen detektiven Mittel versagt hatten, boten die Banknoten die ein zige Mi.>glichkeit der Ansfilld-aniachunu. Die Dollarst'ine besas;en ein gehcilnes Kennzeichen, das auch bis l>ente noch nicht bekannt gegeben worden 'st. sa noch nicht alle Scheine der 5>0.0l>0 Dollar betragenden Lö^segeldsuuiNte verausgabt worden sind. Immerhin war der Polizei die Festste!, lung geglückt, das; der E'nt^ührer dcs .^indes mit einem Auto gefahren war, das uti, l^)asolin betrieben wird. Der Neivt?orker Po lizeileutnant James Finn rechliet.' nun init der Wahrscheinlichkeit des AnSget'ens einer zichtigt hatte, uaar er ih>n inis;raien und viel zu lielt. Weit er einen diesbeziigüchen Tadel niäit ertragen hätte, liätte er liebe'/ die v'.'rehrilngswnrdige Herrin gleich unlge-bracht. Die Nlissagen des Mörd-ers erwiesen sich al>' riclitig. Er wurde knr; darauf voni ^chn>urgerich! zliin Tode verurteil^ Note aus der Lösegeldsumme auf einer Äu-solin-station. Deshalb wurden in ganz llSA die Jichaber und Angestellten von Gasolin-'Ttationen beauftragt, d.e Erken-nungsnnmmer des Autos auf die scheine zu schreiben, wenn es sich um Goidzsrtifikate von fünf Dollar und aufiwärts handelte. Lange Zeit kam die Polizei nicht voran. Erst im Frichjahr l9At tauchten die ersten Tc^ine im !!^rkehr auf. Leutnant Finn ging nun ganz systematisch zu Werte. Auf einer ttarte von Newr^ork wurde jedesmal, lvenn ein Löfegel-dschein auftauchte, eine schnxlrze Steitnadel für eine Fünf-Dolla''.'-Note und eine rote für eine Zehn-Dollar-Note bei der betreffenden Gasol:n-5tat:on eingesteckt. Dadurch ergab sich allnrähltch immer klarer, daß der i^sltzer der Note» im Stadtteil Bronx wohnen mußte. Aus der Tatsache, daß wöchentlich nicht mehr als 40 Dollar ausgegebe,! ivurdeit, zog man den Schluß auf einen sparsamen Automobilisten. Sämtliche in den Besitz der Polizei gelangten Geldscheine wurden chemisch und mikroskopisch untersucht. Sie hatten alle llbereinstimulend einen eigenartigen Geruch, wie ihn Dinge zu haben Pflegen, die län. gere Zeit in der Erde vergrabeu gm>e.scn sind. Weiter wurden Eisenteilspänchen und Glyzerintropfen en-tdeckt, woraus gefolgert wurde, daß die Geldsck^eine in einer Wer?-statte oder Garage sich befinden mus;ten. Da Hauptmaml lvi der Ausgabe feiner Löse^^ geldnoten auf den verschiedensten Tankfta-tionen allmählich von einer ganzen Reihe von Leuten gesehen lvorden war, wurde ilach deren Angaben durch einen Bitdhanev eine Figur hergestellt U7rd Abbildungen davon an Geheimdetektive verteilt. Der Bildhauer hatte seine Aufgabe so vorzüglich gelöst, daß Hauptmanu lxlld daraus beim Wechseln einer Zehn-Dollar-Not? auf einer Gal'olin-'Station erkannt und verhaftet wurde. Auch uvnn Hauptniann nicht verurteilt lverden sollte, falls der Indizienbeweis mij;lingt, liat sich doch Leutnant Finn die krimina1istis6)en Sporen verdient, sodaß il)in eine gute Laufbahn sicher ist. «s?» oft»? 8I»tiv» — tnvtr«» k'ntxe» 8i« Iki»v und vollkommen zerstört. Aus Leningrad und benachbarten Städten ist ärztliche .Hilfe unterwegs. Zur Stunde ist es noch nicht möglich, ein klares Bild über den Hergang der Katastrophe zu machen. Amtlich wird erklärt, daß viele Todesopfer zu beklagen seien. Durch das Unglück wurde der Bahnverkehr zwischen Moskau und Leningrad mebr als zehn Swnden lahmgelegt. «n Verfonendampfer gestrandet N e w y o r k, 7. M,ner. Einer Meldimg aus Jacksonvillc (Florida) zufolge ist der Personendampfer ,..s>lvana", der zwischen Euba und Florida verkehrt, Meilen von Cap Florida bei stürmischer See auf eiii Rilff aufgelaufen. Der Dampfer erlitt ein gros;es Leck, das nicht verstopft wei^den kvnn' te. An Bord des Dampfers befanden sich 5>1 Fahrgäste, während die Bemannung l2i^ Mann zählte. Der Kapitän lies; sofort draht» lose Hilferufe aussenden. Mehrere Damvfer eilten dem gefährdeten Schiff zur .yilfe. Als der Dampfer „El Ozeano" in Sicht kam, ließ der .KapitÄn der „Havana" trotz der bewegteil See d^e Rettungsboote flottmachen, in denen der größte Teil der F-ahrgäste Play gefunden hatte. ^ Dampfer „El Vzeano^' nahm die Insassen der Rettlingsboote an Bold. 48 Fahrgäste und 4Z Mann der Besatzung der „.Havana" wurden so gerettet. Der ^pitän ter „Havana", Peterson, ist mit 84 Mann der Besatzung an Bovd des havarierten Schiffs zurückgeblieben. Er hat drahtlos mitteilen lassen, daß sich das Wetter bessere und daß dalier für d«s Schiff keine unmittelbare Gefahr bestehe. Bei Müdigkeit, Gereiztheit. Angstgefühl, Schlaflosigkeit, Herzbeschwerden, Brustdruck regt das natürliche »Franz- Josef «-Bitterwasse r sowohl die Darmtätiffkeit, als auch den Blutkreislauf im Unterleibc nachhaltig: an und wirkt sehr beruhigend auf die Wallungen. Professoren für Verdau-un£skrankheiten erklären, daß sich das Franz-Josef-Wasser bei Erscheinungen, die von Selbstverj?iftunir des Magendarmkanals ausgehen. als ein ausgezeichnetes Reinigungsmittel bewährt. Großes Eisenbahnungiack ln Nubland Berl in, 7. Jänner. Nach einer Moskauer Meldung des „Lo, talanzeigers" ereignete sich niis der Strecke von Moskail iiach Leningrad ein schiveres ^(5is<'nbali>iiltlg!l"lck, das zahlreicl>e Todesopfer gesori^ert tiat. Iii der vergangelien Nacht ^slies;en ztvei Persoiienziige zusainnien, ivobei ^ein Pevsoneiiivagen, ein Post« nild eili GÄ» ! terivageil iii Brand gerieten. Mlirere Per« soiienwa>gen ivurden ineinailder gesctioden Die „schwarze Suppe" Vom Ein topsgeeicht im alten Sparta. Das Wort von der „spartanischen Einfach-hoit" ist grundkätzlicl) nicht oline tiefen Sinn. Schon 880 v. Ehr. t»erbot der Reformer Lv-turg alles WoHl^elien und all^ UlipPigkeit im Lailde. Wie im Leben des -.L^ürgcr de? Peloponnes, so sollte überhaupt im ganzen größte Sparsaniittt herrschen. Niemand durfte zu Hause speisen; selbst die rcgi<'rcndc:n kt^önige waren voii diesem strengen Gesetz nicht aus!>en Beitrag. Es gab dulchn>egs eine Art Eintopfgerichl, j das nian die „Schivarze Sllppe" nain^tc. Diese Mahlzeit bestand aus einem l^miscl? von Zchweinefleischbrüche, Blut, Essig und Salz. Ein fremder Fürst, der von solä>er sparta-nisci>en E-iiifachheit gehi^rt balle, lies; einm.:l eiiien jroch auo Sparta zu sick komuien, un, das Gintopfgerien Silin ilie l,erau'^gekomn,en ist. t,at netx'n dem vie len Gtnck ancli Nl^i^-i) das Peerall l'elannt ist und er selbst vor '^'e!-leteien und Pnnipversuctx'n „guler !^ i>'unoe'' nicht lnehr sicl^er ist. Das liene eng!isci)e Lot-t^'rieg^'s'^'t.^. da? jetzt in >irast getreten ist, ver^ bietet die '^^'r»»fse»rll.id^r .'I.ariborcr Zeitung" Nummer 7. Mttwoch, den S. Jänner IN. Mudonyme dt^r Gewinner und die Bekannt-^abc? des Ziehungöergebnissles. Damit hätteil k»»? C'^Lwinner wirklich gewonnen. Schach Flohf, Euwe und Thomas an der Spide Tas Ellbergebnis des internationalen Schachturniers in Saftings. TaZ ?S^ihnachtsturnlcr von 5)astings lirack^le nachstelMd^s Cndergtsfeicr unssrer orthodoxe» Mitbilrger wilrde ^onn.lal^ init üer Einho-Uuli^ „basu^ak" lWcilinüct)'.sl>^iume?) t.'!ngLleUct. öer 5'eicr nchnicii u. a. auch die >>erren ^tadtloininandant Najor 'l)i o» !i I I v l Bezirt'^hauptnlnnn Tr. P ra tl u und Zcikol-Ttclrojta Tr. a-l a IN ll n teil. v. Die ?;rcmdenverteh:Hjtatistitdasz die Piuj un r.crgancpuen ?ahre von 7^r^'.ildcu au:. Iugiislawien und l^-on Alloländevi, l'esuch! wurde. D.n'untcr l»27 ^IDeslN'ieick^er, !x8 Neic!)vdctiche. T''cs;ecs)o''le.'.vateil, ^-lanzos^'n, Polen, I 'süssen, ."»l» Ungarn, li.' N^-rweqcr, t« Cnlilmide.' und ^ l'^^ris'che. .'Lclsei dcn ?lrbeitsloscn! heurigon siibl cc' in unserer ^tcvdt etwa '.'.'itt Pcr^seueil, die tcine '.'lrbeit finden lönnen. Tie 3kadtaeuleind.' li alle Ä'u^-iia'j'.ueli s,eu'0!fen, iiiu dil^s^n i^edaueruswer-len 'Il'psei.ii der wasche und nil'-l'cliisie .v^ilfe u^erdeu zu leinen. In der d. unrd .' soll die Hofs-iiu'.ig uu'?!^^'sprell)>.'n u>erden, das', jed^'rnlann ^cru.' sein ^pfer zur L!nderuii>^ ^cr dre A'.beltslo>en beitrlig.'n wird. Im Ttadtkino i^elanIl Mitl^woch und '^onn?ri'tal^ die <'rsltttissicie ^ilm-Musik-lomödie .,>>'ule l'dc'r nie" uiit '(''lins '.''llliers .;ur Vo'.lülnung. /^slc«2 Dienstag den s. sanner Dem Arbttter aus der Stadt den Borrang! Der übermäßige Zuzug vom Lande muß ein Ende nehmen / Alle Faktoren sollten sich dafür einsetzen / Ein Appell an unsere Jndnstriellen Die fühlbare Wirtschaftskrise wird vom sozial Schwächeren schwieriger erfragen als von den nur mittelbar Betroffenen. Unmittelbar betroffen aber ist der Arbeiter. Wir liabctl in Maribor Hnndertc von Menschen, die in unseren hiesigen Fabriken und Betvie beu keine Ausnahine finden können, da sie von den Arbeitskräften uotn Lande verdrängt werden. Es ist jammerschade, unverbraucht!? Menschen des flachen Landes die doch nur an die landwirtschaftliche Arbeit in der g^fnnden Luit gt^wöhnt sind, in die Fabriken zu lassen, in denen sie sehr bald gesundheitlich Schaden nehmen, abgl?sehen von der arbeitsmoralischen Schädigung, die durch diese Berschiebnu^ entsteht. In. essen aber viüssen Arbeiter, die Kinder der Ttadt sind zusehen, wie ihre Arbeitsplätze Vur-schv'n und Mädchen vom Lau^> einnehulen. ('')en>ls; zwingt die ?!ot aus dem Lande «.^ar ulau6)en, sich in der Stadt nach Arbeit um-/)nschen, doch soll es eine ihm e,itsprcchend? Arbeit, beileilie aber nicht Fab'iksarbcit sein, tie in dieseit .'itrisenzeite,i in erster Linie den, Sta-Ätmenschen zusteht, den die EtadtgcmcitlÄe, demnach die Oeffcntlichkcit, ?.n untersti'chen gezwungen ist, weil er eben l)iei- tcine Arbeit finden kann. In erster Linie sollten tas)er unsere Industriellen und (^rosigewerbeinl^aber deiu Städter A beit zuioinuieli lassen. Ist dc'r Bedarf an Arbeits träfteii grösser, als es städtische Nesl.'ktan ten gibt, dann ki'nnen di^ A bv'it'.ti^.iil..' auS deni'flachen Land^- noch immer unterge. brach! n.'ei'den. Unl deit Sozialetat und die Winterhilfe der Stadtgemeinde zu entlasten, inüßten alle Faktoren zusammenarbeiten. Äei voller Veschästigung aller arbeitswilliger Arbeits-loseit aus der Stadt ließe sich viel Elend inildern, doch mi'lßten hiefür vor allem unsere unsichtigen Indnftriellcn gewonttcn werden. Es wäre aber auch die Pflicht der .politischen Behörden (Bezirkshauptinann-schaften, Geineinde-, Schul- und Pfarräni-ter) auf dem Lande, Ue Arbeitsuchenden von, ^^nzug ltl die überfi'lllte Stadt abzuhalten, da sie ja init ih.ent eigenen Elcni» au6i noch jenes in der Stadt vergrößern. Auf den» Lan!"? gi'bt es für den Landmenschcn noch inlmer eine Crnährungsmöglichkeit, der Städter als A'-beiter muß indessen alles kaufen, was er zu seinem Lebensunterhalt Iiraucht, und dazu gehört verdientes Geld. Wenn es irgendwie gelingen sollte, die Flucht von '^cr Scholle auf dem Lande ein-'.udänlmen — ganz verhindern wi'.d man sie nie können — dann wäre in sozialpolitischer Hinsicht ein groszer Schritt nach vor-lvärts getan. Wie bereits erwähnt, milßten^ bicr alle bcrufenen Faktoren zusammenspic-^ len, u,n den Erfolg zu sichern Die Entlastung des städtischen Sc",ialctat6 ist außerdem auch ittl Interesse der Wirtschaftstreise gelegen, da die Stadtverwaltung die Uitter-^ fti'ltzunqMdürftigcn nicht verhungern lassen tann. Die beste Arbeitslosenunterstützung ist ^ di? Arbeitsbeschaffung. Die Arbeit in der! Stadt aber soll und ntüßte in erster Linie den? Menschen ans der Stadt zukommen. rulrg auch die Ginbekenntmsse für die allgemeine bz,v. Panschalumsatzsteuer und iür d-e Luxusstetter für das Jahr 193^, bis Ende Jänner e'nzur.ichen, wofür besoi dere Formulare zu verwenden sind In dieser Anmeldung ist d^c .m Jahre 1934 srzi-l'e Um^ «atz anzugeb.»n. u zw. getrennt fi^r die der Entrichtung der allgemeinen und der Pauschalumsatzsteuer unlerliegen. TLs.sielche>t vst anzuführen, wie viel von der gesamten llnrsatzsteucr auf die der Entrichtung der Luxussteuer unterliegenden Waren entfällt. Diese Einbekenntnis liaben somit auch jene Unternehmungen einzureichen, die im abge« laufenen Jahr die Umsaj)- oder die Lurus^' steuer buchinäßig monatlich oder v'.er.oljähr' lich erlegt haben. Werden die Einbekenntnisse für die obge-nannten drei Steuerarten in der festgefetzten Frist nicht eingereicht, sind als strafe 3«'/« der bemessenen Grundsteuer zu bezahlen, erfolg: die Vorlage an6) nicht biimen acht Tagen nach Erhalt der schriitUchen Aufforderung, dann werden der Krnnösteuer in AnreclMuug gebracht. Juridische und Physische Pcrss.'icn, die der Ertverbssteuer ni6)t unterliegen, sowie Per-soi:en, die gelegentlich einen U'.nsa?) längen, haben die Eiirbckenntnis binnen 14 Tagen bei der zuständigen Steuerverwaltunz anzu-ntclden und gleich^itig die UmsaMeuer in der Höhe von SO-/« zu erlegen. Die Formulare für die Stcnece ilbekennt-nisse sind zum Preise von 1 Dinar pro Stück be den Steuer- und Gomeindeänltern erhältlich. Kafcio MITTWOCH. 9. JÄNNER. L j u b 1 j a n a, 12.15 Uhr: Mittagsmusik. — 18: Nachmittagskonzert. — 19: Vortrag. 3t: Opcrnübertragung. — 13 c o g r ü d, 20: Volkslieder. -- 21: Uebertragung aus Polen, — 22.20: Abcndtnuslk. — Wie 11, 19.15: Chorvorträge. - 21: Europäisches Kon zert. — Sportbericht. — 23.05: Untcrlialtungs Konzert. 15 crii n, 2t>.J0: Reichssondung. 21.10: Abendmusik. - 22.311: Tanzmusik. -Brest a u, 20: Rcichsendung. — 21.15: Tanzabend. 22.30: Tanzmusik. — Ii u d a-i> e s t. iy.3ü; Opernübertragung. — 23.15: Nachtmusik. - D c u t s c Ii I a n d s e n-d l r. 21»: Reichssendung. 23: Tanzmusik. • - F r a n k f u r t. 20: Abendveranstaltung. 21.15; Lustige Sendung. ~ 22.30: Tanzmusik. - 24: Nachtmusik. — Ha m-b ii r 20: Rcichssendung, — 21.15: Kon-22.25: Abendmusik, - 23: Unterhai tun1 slionzert. - K o l n, 20: Rcichssendung. — 21.15: Abendveranstaltung. 22.30: Tanzmusik. 24; Unterhaltungskonzert. — I. e i p /. i g, 18.20: Unterhaltungskonzert. — 20: Reioiissendutig, - 22.20: Klaviervortrag, — 23: Tanzmusik. — Mail a n d, 20.10: Konrert. - 20.45: Lustspie'. Sodann Tanzmusik. — M ii ii c ii e n, 20: Rcichssendung. 21.15: Volksmusik. 22.20: Europäisches Konzert. 23: Tanzmusik. — Prag. 20.10: Jazz. - 21: Sinfoniekonzert. — 22.15: Abend musik. ■- R o in, 31: Konzert. Sodann Unterhaltungsmusik. — Straß bürg, 19.30: Abendmusik. 21.30: Konzert. — 23.30: Unterhaltungsmusik. — Stuttgart, 20: Reichssendung. — 21.15: Konzert. — 24: Nachtmusik. — W a r s c h a u, 20: Orche-stericonzert. — 2'.40; Chorkonzert. — 22.15: TaiumMsik. 7. ii r i c h, 19.45: Konzert. — 21.45: Tanzmusik. Vorlage öer Erwerbfteuer-einbettnntnisie EinbekenniMt^ der Uinsatz- und der Liixiisstener „Bitte NM Entsl')u^dll>ung", t^leph.-'u'crt der Ho'.elportier de-n ttast. ich übersahen habe. Sie rechtzeitig zn wc^cn, daniit ^ie den Friih.znq err.'i^ien. Ich l^ab7 Sie »ctic nur an^eru'ea, uin Il^nen zu lacil'n, dal'. >sl>lsi^en si>nn^'i, s^'l lansie ^i'.' mttnj.chen." S'.nnc des Steuergesetzes sind alle Be« triebe sowie Personcn mit selbsiündigeu Ve--rufen und nb.'rhaupt alle der Einrichtung der Erwerbssteuer Un.'erliegend'.:« verp!li6>tet, bis 31. Jänner d. I. die Erwerbs-, die Unlsali- und die Lurus-sleunderiähri'>' zeichnen die Eltern oder der Vormuno, fi'ir die !»ton-kursmasse der ^^^erwalter. Das Formular ist gewissenhaft und au.sichrlich. u. zw. nur auf der erften Seite anszufiillen. E''^en!uelle Aufklärungen sind auf einem bci^nde'en Bogen anzuführen. Anzugeben ist serner a'ich der Familienstand. Die Teil.!?aber l'.o^'.n auch zu vermerken, mit wie viel Proben! iie am lln« ternelzmen beteililit sind Geiiensiand der '^^sttueiung ist der iur ver-gonFcnen Jahr erz'clt? N-cinertrag, der aus d'^e Weise gewonnen wird, das; von d^'n Bruttoeinnahmen die für eie Be.'ricbführuni'' ! nötigen Ausgaben in Abschlag gebracht '.Verden. Tie mit der Betriebsührung nicht unmittelbar im Zusamm''nhan., stehenden Regien, wie die l5rhaltnng des Jnhcibers, sei' ner Famllie oder ani^erer Pec'cnen, sind vom Bruttoertrag nicht abzuzichl-'n. Im Sinne des (!^'set>es sind der Einbekennt nis alle Ta!en b'.i/.nsäilies^en, die für die richtige Bemessung der Steuer nötig sind. Die.Industrie-, Bank- und inl'n'nationalen Transportuntcrm hnttlngen, deren Umsatz jährlich.'M.9A) Dinar übersteigt, hcnien de? Einl>et.'nntnio die B ila n z mit dein Erfolgs sE>ew'nu- und Verlust-) Konto so-ivie das Ausaugs- und Schlui^inventar für die Jahr,' l''»?.'» n'ld beiznschliesjen. Zu diesem B?hufe sind der Anmeldung beizuschlic-s;cn: 1. eine eingehende Ueliersicht des Ge.vin nes nnd Perluiies des Betriebes, L. ein Auszug aus dem iitapitalskonto, 3. eine Abschnst des Eigenkontos jedes einzelnen Teilhabers und eventuell ocivn Fannlienmitglieder, 4. Aufliärungen über die durchgeflihrte Amortisierung, i'i. ein Anszng aus de?n Fabrika-tionskouto, ti. ein Auszug aus dem Valuten-, D^'visen- und Fakturenkont'^, die nur von den Banken cinzure;<1)en sind. Die Genfer b et reib eniden haben in der Einbekenntnis anzugeben, ob sie auch bcsckiaffte Fertigwaren führen, ob sie mit Antriebsmaschinen arbeiten und wie viele Gehilsen und Lehrlinge sie beschäftigen. Wird in A'kkord gearbeitet, so ist dies ebenfalls anzufnhre i. D'e Einbelenntnis ist persönlich oiier durch die Pest der Stenerverwaltnng oder der G"-M'/lnde, in dere?^ Bereich der Betri?'» vorzulegen. 'jnx'cks Beinessung der Nmsak' und der Luxusstcuül sind gleichzeitig mit der Griverbsj^uci^jatie- Radiostörungen uuo kein Ende Auch die staatlichen Vetriebe haben ihre Äit-lagen z« blockier««. Unausgesetzt werden wlagcu darüber geführt, daß die Bchtzer voir Ra-dioappi'.'.atcit die Darbietungen der 'Sender loeg.'i'. der groszen, nicht atmosphärifchen S'^rungen iriÄ)t oder nur schr schlecht hi)rc': konllen. Es besteht wol)! eine Verpflichtuu.'-, das! alle elektrischen Anlagen, wie Motoren, Hochsre-quenzapparate usw., durch die Anbringung von Stövschutzgeräten blockier- '.Verden müssen, wodurch die Stl^rungen behoben vder wenigstens aus ein Mwdestit .ß herabgesetzt werden. Leider gibt es nur ci.tc geringe Z^hl derer, die dieser Berpflich'ung nach!ommen und so das Radiohören crml>glichcn. Der Besitzer von Einpfangsgeräten hat hohe AbonnemenlSgebühren zu entrichten, fein Apparat kostet ihn schivcrc Tausender, die Jähren verbrauchen viel Stroui — und dock) hat er keinen E'enuß von den Darbie-tungen der Radiosei.der, da ihin das ewige Geprassel und Knittern im Lautsprecher das ^>ören verleidet, ^iein Wunder, das; so viele Radicbositzer ihr.' Geräte abmelden und die-selben UIN eineil Schlenderpreis we-iterver-kaufen, nur n:,'. ihre Newen nicht noch wei^ ter auf ein als'.u hart..' Probe zu stellen! Aus allen Stadteilen w-erden Beschwerden laut, besonders aber aus der Arbeiterkolonie ini Magd:ileiienvierte!, aus der Gosposka ulica ui!d aus der Umgebung d>es Bahnhofe«. In der erstgenannten Gegend imrd daheim viel ge/<,iie'dcrt und die Nähmaschinen werden v^'.l Elektromotoren angetrieben, die na^ türlia, nur in den seitesten F'ällen blockiert sind. ">.li Stadtz-entrum gibt es eiiie Reihe von 'ietriebeil, die es sellistredend eben^all-^ nicht der Mühe n>crt sinden, ihre Maschinen zu enlstöreit. In der Nachbarschaft des .^^aupt bahnhofes aber siiid es wohl die Tele,Graphen apparote, die Tag und Nach! klapveru, ivobei das .<>ii!istern der elektrischen Flinken die Na diobesitzer in der Uingebnng schier den: Ner-vcil6wck entgegentreibt. Wenn der Staat das Blockieren der elektrischen Anlagen anord-net, inüß'.e lnaii doch anne'hinen, daß die staatlichen Betriebe beispielgebend voraitge-lien und zunäcli^t ihre eigenen Anlagen entstören würden. Leider ist dies nicht der Fall nnd die Apparate stören lustig weiter. Die staatlichen Betriebe mögen si6) ein Bi^ispicl nin Postdireltor in Linbljaila nelmien, der lchon längst alle funlenbil^enden elektrischen Anlagen entstören l'^es;. Allerdings gehört der Postdirektor der Leitung des Lsublsanaer Sendkrs an nnd weiß demnach ai,? eigenes? MttwoK, den 9. IWb. .Mqriboik«? ^wnig" Nummei- Erfahrung die Äorteile !>os Ztörschußes zu würdigen. Hoffentlich werden unsere Mitbürger, vor allem aber die staatlichen Betriebe, endlich einmal einsehen, das; auf den Mitmenschen Rücksicht genommen werden muß. Ländliche Bluttat vor den Richtern Gattenmord am Tande <5pil0fl zur Ehetraqödie von Swolwci Nor dem Fünfersenat des Kreisgericht«.; den betassten Mann einsckilufl, so das^ dieser in Maribor stand heute vormittaqs die .W- bald darauf den d>eist aufgab. Am kritisciicn Tal^c» u'ar der Besitzer sck^on in all^r sehr schleckiter Lan!ie, da die Mittwoch, !). Jänner: G«jchlos,en. ?5ran und dk.2 Tochter zu spät si6i zur Ar bcit begeben bntten, doch beruhigten sich die l^t^tten so w?it, das; die Ivamilie abends zu« sammen das Eisen einnahm. "Tic ^rau hatte jährige Besitzerin Agnes B r a ö e k aus lSmolinci, die angeklagt ist, ihren ('»Batten 'Johann am !). November v. I. meuchlings Vor dem grogen Senat des Mariborer ermordet zu haben. Unse'- Blatt b kamen die Richter deS Ortes im Bache die j.'eiche des Besitzers > 5chliif'e>ui^'heu sich dorthin begeben merdi', in der heutigen s>anytverhandlnng zur An-^BraLek anfgefund^'n. Der .^^lirper lag fast nähme, das; es sich h'»er nur um einen Tot-- gc^nz ini Wasser. M^in nahm anfangs an. schlag handeln müsse. ^das; dev Bauer eini'm Naubinord znin Opfer Wie unseren Lesern noch in Erinilerung g .)"'Men auf. die mi^ einem stumpfen t^egen-Zwischen k'eiden herrschte näml'ch t'.cfer '^linÄ zllgesüat worden wavcn. Beide 5chlü Tfteattr u,,» Kunst RaNonaltdeoter in Marlbor Repertoire: Dienstag, 8. Jänner um 20 Uhr: „Zarc, witsch". Ab. A. Ernms;igtc Preise. Donnerstag, 10. Jänner u,n 5s) Usir: „Der verlorene Walzer". Ab. B. Ains Zwiespalt, der sich noch vergrl's'^ert hatte, als fcnbeine und auch das Nasenbein uniren zer-am Vortag.ilavl'it: wegen einer seinem Geg'! Tod bald eintreten ner zugefügten ?^erlcluing vom Nichter eni- l^^us;t.e und jede ärztlickie ^ Hilfe vergeben-^ vernommen worden war. Kav^i«: kam in wenn sie dem Bernnindetl^n rcchl- Begle'.tung seines Frenndes Johann Gsnizes geboten woviden wäre. und >lvcier anderer Burschen zu Ralu^a. I schauerliche ,vnnd ^ d-ch r°nnl« Mischen beiden cinc Elnimmg sühr«-., Blutstwpi-» zum ^--l'I-iq IN.I,» Tor, li»,->us unk lwrkn >'°r dem >.'-»1,? dcSi--iN?i,. nicht znstandekommen. Im Gegenteil, der 5^ab kam bald wieder zunl Dnrchbrnch. KavLie begann seinen (Gegner wieder lzer-auszuforderu uud ^ügte ihm sogar eine neue Beleidigung zu, als er ihn fragte, ob er der Vater de^ unehelichen Kindes seiner Schwester sei. Darüber ln gri>s;te Wut versetzt. Ermordeten auf. Es konnte festgestellt werden, dafi die Tot nicht unten au: Bache, sondern im Hause verübt worden und das; di^ ^^eiche hinnnter zum Wasser geschleppt wor-dtin war, um die l^'.>ause stehen- Werkstätte — der Besitzer bcsaßte ^n einen ^chus; ab. .d:e Schrot- sich au6i lnit Tischlerei — was die Gattin des ladung ttw den Bnr>schen und fugte ihm Ermordeten, Agnes, nur ungerne tat. Schon eine tödliche Verletmng zu, an deren Fol- dieser Umstand erwerkte bei den Hütern des ^ gen er bald dar^^nk verschied. Ein Lchrot- (Tesches Vcr!^acht. Jni ^^nneren des Raumes luütsznstand der ^rau ist. das', sie nach der korn traf auch den neben 'tavl?>e stehenden fand man ani Bett und auch an der Maue'- Tat ruhig in i^en Nebenkeller schritt und '.>ert INN Nachsckiai! '.u halten. 'Die ^rau i'iar mit der Tochter nach de-.n Abendenen im ^lellev bl'schäftii'it, als l'^er Besitz'^r zu dc>l beiden lam und doni? grollend zum 5tr?urannl schritt. Die ^rau eilte ibiu nach und versetze ihm in der Dunkellieit mit dcr eise'nen Haue einei? Hieb auf den ^opf, so das; der Vesiuer zu stürzt.'. !3ie kehrte sakann zur Arbeit zurück und sagte drr Tochter ruhig. sie habe dem ^^ater einen Schlag nuf dei, ^opf versot^^t. Nach cinig^'r ^'ieit schli.ch sich! >>!? ''?^ei:''.erin zum "Ztreurauin^ nm Na''l''chau ^n halt.'n. Tie ertlärte, sie Hütt'' bes'""chtc', der Mann f^innt^' sich für den erball'.'uei' chen und bintc'''riills über sie her^ siier e''griff die ^ran nochmals die .crstummt. .^iennzcichnend für den ttnion-Tonkino. Ab Montag der Ich bin ein entjloliener Ltettenslräiling ^ in c^eutschcr -prach?. Ein wahres ^'.Üeift^rwer. cin Filul der Wirttichkeit. D-.'r hrrrlichc In halt, der vom Ansang bis ^u'.n ^chun'; ^^uschauer in gri?s;t;lich. Es folg^ das 3chla>i''rlun-'piel „Die englische Heirat" mit ^»iennt- (^'eorg Alerand^i.' und '.'ldo^f brück. In Borl?c.-eitung das 3:an:^.irdweN des Jahres „To endete eine Lielic" mit Pan-l.a und Villi, ,vorst. Burg-Tonkino. Der s^>esang nud Muiit Ichlager: „Tic Esardasfiirstin" Anf'üh ulng. Die berühmte .^kaliin'.nscki.' ^?;.>.retl.' IM Tol,silm bedeutet ein sian'> b .iderc^z Ereignis, umso mehr, als die d^irch- n'.eas von den grös'»ten ^ilmüars Deut'.'i'-liind^ lx'set.tt sind: Martba Eggi."-! nnd H.inS Zehnter, die bernhniten länger, Piul liiger und Paul Ltemp, die i.'i>'blln!i' de: li-chenden Publikum?, und Ida Wü't in der der komi'chen Alten sind klinge de men, die für den vollen Erfeli des Ivilm-garantieren. — In Vorbereitung d'ks gr-^r,? Lustspiel „Ich heirate meine I^r^u" nii' deni ^önig der Ül^omiker Nalvh Arthur der Hauptrolle. . . ...... ............ ........auch .... ... ...... zo^izej ins linke Auge, das sofort ausflog, und aui Boden Blntspuren, die jedoch nur ^ohann ^liakniia wurde zu acht Diahren teilweise bese^itigt werdeu konnten — Grutld sck)weren Kerker und zu dauerndcui Ehrver« genua, die Frau sowie deren l5jährige Toch--lult verurteilt. j tcr l a r n und ihren Bruder Jol)ann Den Vorsitz der Haupt^verhandlung führte Bren n h v l z, der in der Näbe sein .Haus OLGR. ^ e m l j i 6, Beisitzer waren Dr. besitzt, festzunehmen. Jnl Laufe der Untersu- T o m b a k, L e n a r t, Dr. ff otn ik chung wurden beide leiücre wieder auf frei- und K o l« e k. D!e Anklage vertrat -taa^s- cn Fus; gesetzt, es sich herausstellte, d!s^ihr:ge Tag'-öh nerin Maria '^upan^i«" aus Livoi.! bei Pe- terdigung Rechtsanwalt Dr. G o r aus Sv. Lcnart innehatte. s c k in. Todesfall. Nach langem schweren Leiden ist der Zollbeamte Herr Albin D r a r< l e r im schönsten Mannesalter von 3tt Jas, reu verschieden. Die Beisetzung e'folgt morgen, Mittwoch, um 15.30 Uhr von der Auf-bahrnnasballe in PobreZ?e aus statt, Friede seiner Asche! Der schwergetroffenen Familie unser innigstes Beileid! ^ un Ein neuer Vterichtsdolmetfch. Der Liubljanaer Avvellationsgerichtshof hat den Gymnaskalprofessor Herrn Boris S o k o-lo v zum beeideten Gorichtsdolmetsch für die russische Sprache im Bereiche des kreisge^ richtsfprengelS Maribor bestellt. m. Das Amtsblatt für das Draubanat veröffentlicht in seiner Nummeru. a. Be--stimmungen über die Anlegung der Fachvrn-sungen seitens der Anwärter für den geistlichen B?r„f, die RangSorduung der Beamtenschaft des Unterrichtsministeriums, das Einfuhrverbot für alle Arteu lebende Pflanzen nnd deren Teile, das Reglement über die Anerkennung der Aussaat im Drauba-nat und das Verzeichnis der Mitglieder der Kommission für die Samenzucht. m. Auf die Advolaturspraxis verzichtet. Der hiesige Rechtsanwalt Herr Alerander R a v n i k a r hat mit Neujahr auf die Ausübung seiner Advokalursiwaris verzichtet und wurde aus dem Verzeichnis der Rechtsanwälte gestrickten. Seine Kanzlei übe nahm mit gleichen! Tage der Rechtsanwalt Herr Dr. Eduard B u L a r. m. Ter Fremdenverkehr im Porjahr. Im vergangenen Jahre wurden beim städtischen Polizeiamt in Maribor insgesamt 24.<)2l fremde angeineldet davon 7213 Ausländer. Von diesen entfallen auf die Österreicher IHK. Tichcxhoslowalen, R.'i/tsdeutichei, (??3, Italiener .'i13, Ungarn 15^>. Polen Rulseu IM. Engländer 7»^ Franzosen 4!, Rumänen 17. Bulgaren IS und kriechen 3 Personen, während die restlichen 7c> auf An. gehörige anderer Staaten entfallen. Eine zu suchen war. Johann und Agnes Brauet heirateten vor 14 Jahren, wobei die Braut ihr Töchterlein Klara bereits in die Che brachte. Anfangs lebten die beiden in glücklicher Ehe, doch die Gefühle der beiden erkalteten gar bald, als einer die Dehler des anderen erkannte. Der Bescher liebte zwar den Wein, doch war er, sehr fleißig und arbeitete den ganzen Tag wie die Biene. Der Mann war jedoch mit der, Gattin immer weniger zufrieden, da sie sei-! ner Meinung nach nicht genug arbeitsam war. Immer wieder mußte er däe Frau zur Arbeit aneifern und schimpfte wie ein Rohrspatz, wenn nicht alles wie am Schnürclien ging. Ungenügender Arbeitseifer konnte den Mann in größte Wut bringen. Einen s^ hen Ritz erlitt die Che auch im Juni als der Mann seinen Schwiegervater Ludwig Söder aus Fahrlässigkeit getötet hatte. Beide gerieten in Streit, in dessen Verlaus der Schwiegersohn in seiner Wut zu sest auf Nacht hielten sich in der Drzustadl M.7"7. bis zu 3 Tagen 76S0, bis zu 14 Tagen 170 und bis zu einem Monat 237 Personen auf, während die übrigen Fremden in Mariber längeren Aufenthalt nahmen. m. Ein Drittel der gesamten Erdoberfläche wird von den Germanen bewohnt, allein die Anglosachsen nehmen eine größere Fläche ein als die gesamte Oberfläche de.' Kontinents Asiens, lieber diese interessan' ten Details der Erdbevölkerung und anderes spricht am Montag, den 11. d. in der lBolksvnive'sität Herr Chefredakteur R. Reha r im Vortrag ..Großgrundbesitzer und Heuschler unter den Völkern". m. Mit der Berkehrsleitung des Städtischen Autobusunternehmens wurde der Ma gistratSbeamte und bekannte Sportsmann Herr Engen Bergant betraut. m. Wetterbericht vom 8. Jänner 8 Uhr. Feuchtigkeitsmesser: -- ii; Barometerstand: 743; Temperatur: — 4; Windrichtung: OW; Bewölkung: ganz: Niederschlag: .Schnee. ,mn w.boi ihr di- ?°ch.or lmlf.! -'N"'-' und legte den silZrper ins Wasser, in der Meinnng, man würde d-enkcu, Braeek sei einem räuberisskien Ansck)lag zum Opfer gefallen. In der heuticM Verhandlung gab dis Angeklagte die Tat unumwunden zu und erklärte, sie habe vor derselben mit dem Le- chen Emil des Gutsbl'sit''ers und t^^a'twirtc? Letouja in Vcliki vrh bei Zmartno an de^ Pak. t. Weihnachten bei den Orthodorcn in Eelje. Am leluc.. ^^nnlta.i na''''mitt!ig n.u l4 Uhr forinte sich im Hoi dcr h'.e>il;e.i nig-Peter-Llaserne cin lai^.ier (^ug. den cin Reiter mit der 5taatssal)ne crL'f'nete. Ihn: ben abgeschlossen. Das Leben neben dem brutalen Mann sei unerträglich gewesen. Sie sei dem Gatten mehrere Male entlaufen, ^ doch hätte er sie immer wieder zurnclge-^ bracht. Sie haben dm Tod der Hölle aus Erden, die die Ehe mit Brauck für sie be- ^ deutet bötte. vorgezogen. Der Gerichtshof sprach gegen Mittag das Urteil aus. Die Angeklagte wurde schuldig erkannt un? wegen Ermordung des Batten unter Anrechnung mildernder Umstände zu zwölf Iahren schweren Kerker verurteilt. ! Den Vorsitz der Hauntoerhandlung führ l<' OLGR. s! e m l j i r, Votanten waren L e n a r t. Dr. T o m b a k. Dr. ^ o t-n i k und K o l S e t. Tic Anklage vertrat ^ Staatsanwalt Dr. Ho sn it und Verteidiger war Rechtsanwalt Dr. G o r i e k. Wichtig für jedermann. Fall- Ihnen Ihr Radiohändler einen Empfang r anbietet, welcher mit Triotron RSHren boswckt ,st. liinnen S'e diesen ruhig kaufen, we?l nur in den allerbesten Radioapparaten Triotron Röhren Verwendung suchen. 15! * Verkauf auf Teilzahlungen von U iren, Goldmaren. HI. Jlxer-jev «io. Heitere Ecke „Gehen Sie mit Ihrer Frau oft aus?" — ,.^l5aS fällt Ihnen ein. Ich habe eine Gold-^inswohnung bezöget«, da muß ich doch die Miete ausnützen." „Schöne Sache« treiben sie", zagt der >>err zu seinem Liener, „an Ihrem Ausgangstag betrinken ?ie sich maßlos. Wieso wußte man. wo Sie wohnenV" „Ich tra ge iminer ein paar Ihrer Visitenkarten bei mir", erwidert der Diener. ^ folgten mehrere Offiziere hoch zu Res',,, ein ^ Ehrenkompagnie, >7'vie O'üvere und Unter ofsiziere in geschmückten ^traftwa^en und ^ Wagen. Dieser lange Zug bewegt 'ich dnr^ j die Stadt hinaus ins Freie, um dort d^n ^Badnjak („Weihnachtsblock^ einmhelen. da-/ Wahrzeichen des »erl^'chen Weilma^ts'e'tc.' daS unseren im'nergritnen und m't ^i'^eril besetzten Ehristbaum ersetzen soll. An' dem . Heinnvege bat man je einen ''oläxn ^vidnj.it 'in den Wobnun>7en de-5 Slad' ^nn"»"^inten .>>errn Oberst s^avrilovie. 'owie in den Kasernen Viönig AleranderZ und ^'nig Pe:."." abgesetzt. c Unsere besten Schützen ausgezeichnet. Der Minister für das 5xere^ und Ma-n>esen hat meh^re 'l^iiglieder der ^.büt-en-gesellschaft in Eelje mit der M.da-lle für >'n gnten Stützen anögezeichnet. E^ sind die Herren StadirechnnngSrevideiu Ian'o Wagner, Karl Samec, Ben^erS^ohn cinz ^^nica bei Eelje und August >tebrie, Faln- ki-.:r^eiter el.'ensallS auS Lo^uica bei Eelje. Die geuaini ten Schützen haben am der statte unterhalb de? P^^onni' bei E.'lje ain «'ine Entfernung von i!)!eter über -wei Drittel der abgegebenen 3o.>asse in^ Volle ^troffen. Die Ueberreichung der Au>?e-cii-Illingen har ini S6)'ützen.v.mmer des -?ot?l> „Hul^ertus" stattgefunden. c. Zur Sannregulieruny. Der Al'ge:irdnr:e Herr Ivan Prekorse ! au-^ Eelje l»ar dieser Tage beim Finanznnn'.st'cr Dr. 5teia ^dinovu' wegen Vesckileunignng der ^annre» gulierung nnd ArbeitSbesck>a^ung fiir die Hr beitslosen im Eeljeer Bezirk interveniert. Der Finanzini nister versprach, dieie Inter vention '^u de rück sich Ilgen. c. Abschied vom Baum. Der vergangen»' Sonntag das war ein 5ag dev Abscklus seS und des Awangs. Zweimal nach der >>il:csen Nacht wurde der Baum noch ange l zündet: einmal in der letzen Nacht des al> Naribsrer Nummer ?. Mtttwc'ck', deil t). x^lnitier lOÄ.'.. ken Jahres, eininal ain Drelköiiigstag. Dann war es vorl'ei. Wir spürten noch einmal !>en Glau; ^^'stes ilild Mircn stisl. Dann war ^'ö vorbei. Dann aber wurde der ''.I'^'c'ihna.lUsballin ^^eplünd^'rt ^ beute ist l.-'in niehv da. Die ^estMt ist En- de, der lettte i'tlniui iü verklulusen. Der M« tiss b^'siann. e. Kurs für Mäher.Gehjlftn. Di<' ti^nili. liche Vuncilnerivaitunq in ^^'jublzana vcran- !'liborerTlitlub und der Sporiklub stall!.'! (5ude März in der Landwirtschaft^^-^»'/- <' l e z niöa r" einen Skiiuettknuipf nni schule zu Kl. ^'^urij dei ^'^'lj<' einen uneitt-^ dic jtlnbmeisterschaft. Start nnd Ziel de-'lellii'ix'ii für Mäl)<'rqel,ilfen. Die!fl"k>en sich bei der koöa". Ter Wctt- 5P0«7 Sklrennen am Bachem Am kommenden Sonntaq / Start unv Ziel bei der Ruska ko5i, Sonntag, den l3. d. veranstalten ter M a >tnr'''lei!uet>iiier nx'rdei, ulieiUlieltlich v<'r--Psle.il und l'ef^i^rbcrq:. Di^' .'oälsle de.^ ^aln-pr!.".!ec' ivird ilini^u zilr>lskl.'rstaltct. Aniuel-dunsien l):ez>l bio länj^stens T^^nn.'r^t'isi, den Is>. ^mliier, iui U»n^el'niiq'>tiein<'i!!d.'antt onl bei (5.'!je. r. ?^!llikäs'r im Männer. .'k)err Zi^hii ^iiili'il und '>iallchflin'.'jtes)ver- incistev.z in (5elj.', Iiat in dcr abgelaufenen Ä'lichc iiil G.irten daheiin eineil k'bend'lieu, luslig ktab^'lnd-'n ^.X'nilüfer flefanq^'n. I-^den-f.illi? ein das; die W'"terlln.i nin diese ^v.^lire^'zi.".t uc^-ii >siettüia> lnttdc ist. /eleznit^ar von Herrn i s ch er Start erfolgt unl 8 Ukir friih bei der „Nuöka koi^a". Tcilnal)mslzercchtiqt sind nnr Mitglieder d<'r neranstaltenden Anbs. Icdcr Teilliehmer liat siä) bis spätestens 11. d. zn melden. Die Amneldlinssen für d<'N Ma riborer Skitlnb werden iin Geschäfte S t o-! Rennens zn rechnen, j e c, Inröieeva nlica und fj'ir den S. K. träqt ') Dinar. Die Verkiindiqunii der Resul täte und iiie P"ci!?ncrteilunq finden Sonn tag nachinittnsis (nach dem R^'nilen) in Nnöe statt. Da I)ori«, <>. d. An denl internationalen St. Moril^cr Ten-nl'^turnier nimmt auch der Kiene.- ?Irt.n> «eil, der gegen den Ciiglinder sV'etche« antrat und diesen l!:), li::i l>esiegt''. ^er Dcu' v. Crainnl schlug den Englüncie.-inasson l?:?, li:1. ^in znx'iten ^pirl uni de Artens von Qnintnvolla «>:!. C:.'^ s."-schlugen. Anekdoten n. Sllüinrrcn ^so Wagen nach Monte Sarlo Wle schon gemeldet, ist sljlr die zum 14. e. 5sr. gc^en Fahrrad, '^ilr glc^ich-^ Durchführung gelangende inter- nmnis^u, Ä'!lt.':lnttg im SamStagblatt der Automobil.Ctmisahrt »ach Mon. „?)uiril'0'.er '^.'ilnng" iib.'r den Vcrtehrsun- ^e Carlo die Nekordzahl von IM Nennun--sasl Ntls der cejta in s^^aberi<: bei ^ abiicgeben n>orden. Von 14 verschiede« (^'eln.'. deili der >^^lii?d^l''r7.>eiide He^^ ^l^/'^^nell Pnnkten Enropas au'^, deren weitester au6 >'i!di>is(i iiei d't.'lie zuin Opf-^r ^ .j^72 jltilometer und derell nüchster I I'^iü fiel, erh.'l!eu wir uoin L.'nker de^? Kraftlva^ ^kilonieter vom Ziel entfernt sind, nierden g^'nS, '>)'iun.er:ch Tancer, solgend^ uom 19. .-Männer ab iiber 100 Närunq. der nnr gerne Raum gelicn: Bevor > Bewegung setzen, um bis zum N.. nach-ich auf d?r Mar!^writa cesta sseg?n Celje fab- mittags t Uhr, Monte Carlo zu erreichen, ründ in di'.! A^'ker^eva nlica einbo-g, gab ich ^ rechnet mit einer durchjchnittlichcn denientüne^s eilde ^^^inkssii^i'.al. ^m selben Reisegeschwindigkeit von 40 Stnndcukilo- Austen wransi xirrr Pobek vor nieinem ^'astrn iU>/r die Zlras'.^. Uni ein strös;ere>^ Un7^"'f» ->t verhindern, war« i,h meinen )!5a-^.'li link'-uin nnd stoppte. >>'rr Vebek al>er U'üv''!' v'nn !.l.'!slni'.'l ersos^t und -n Vod.'u I >i.'i 1 ^'u^'rt. T.i^.'i cilitt er eine leichtere' 'i.'!'n^e im l>'.",ch^ und nnn'd.' von mir in '!.befördert. verr Bobek snl>r '!'.! n!^!" einein ^.lir'.'ad, sondern stinst /,u ^!is;. l- dies.''- Milteil-inst trifft Gerrit ! Tancer ni.l': die sterinstft.' Zchnld an dem Un'»'!"'.?. ^^.'ir l^merken norl^, d;i>; »vir nnsere v>üe Na.'.richt über di'?eu ^.r!el)rc>ninall Uni der aintlicheu Poli'^'inachricht ^ N'ic'er^^b.'N haben. ^ r. Tin-'^^ abend wnrd' vor ^ ) ^este''l.'n. Ti^ Cisten'ümerin er-! -) ! da^nrch einen Schaden von ungefähr ^ l."><»<> Tinar. T^r üc'neitarl durue ^n>u erstenmal ein iiron,'^ .^en'er^ besuchen. .Mutter", bee.anu er, nrcs.d.'in er 'ich stenügend u»igt."'el)cu ha^r, „ivarum droht denn der Herr dort oben der ^ran mi^ dem Ztab'rl?" - „Cr droht ihr nicht, -es ist der ^iipell>i!e!stl.r'^ il^erte die Muiter. .... „so. und warum l,cult i'ie dann 'o?" srait der uenstierig^. -övb weiter. ! ineter, für die Ickten tausend kilomüter werden '.n der Ausschreibung .'>0 stunden-lilometer verlangt. Tcu mit 4072 ^iloine-;cr am nxitesteu voin ^iel entfernten starl plat, Palermo haben A-'» Tel!nehmce, darunter der Presjbur^r Arkenberg auf Tatra, zum AuSgangcpnnkt ihrer ?vahrt gewählt; der über Rom, Padua, Lsublsana, Wien und Strasburg na6) Monte Carlo führende Weg bietet einigermaßen ttriv.ihr dafür, dasj die Teilnehmer nicht durch vereiste oder schnee-verivehte 5tras;en aufstehalten werden. Mit i dieser Möglichkeit müsjen v?r allein die in den osteuropäischen und skandinavisch.-!! Orten startenden Bewerber rechneu. Perschwindend klein ist d'.esmal mit 'ech? T in der schwedischen Stadt Umea M784 .iti' lv,neter, iioer Stockholm) und !n der nvr->vcg!schen Hafenstadt -tavanger >1i-loineter, nber Oslo) mit V b.^v. 20 Wagen auf die Ivahrt nach dem Süden. Die'e beiden nördlichen Konten vereinigen sich in Kopenhagen, von dort aus steht eö weiter über Hamburg, Hannover, Brüssel, Pario, 9yon nach Monte Carlo, ^n den beiden ül'risten Ztarkorken mit lM» Punkten, Vn-karest nnd ^'evnl. »vollen 7 b.z'.v. 20 ^eilneh ! mer ausbrechen. Ter .^2 >tiloiueter lanne I Weg voii Reval s-ichrt über >lowiio, uönigS' berg, Berlin, Hannover, Brüssel, Paris und Lyon. Tie Teilnehuier an der I77ö ikils. Meter laugen ^hrt von Bukarest :verdcn in Iassy, ^'emb-erg, Warschau, Prag, Franf. kurt a. M., Straftbury uild Lyon lontrol-liert. Das ^^ros der Engländer startet init 21 Mgen In der schottis^i-cn Hafenstadt John O'l^roats und fiihrt über Glasgow, 'erdcn köiinen, denii d.^ hiilt^' ich auch Trauungen vornehmen ulü's.'ii. Und Sie wisfen doch: ich biii grniidiiitüich l''»'.'«'!'' ner des t^'lüttsspiels." Wie Du mir. so ich Dn. Der bedeuteiide anieriianlsch.' Maler Whistler hatte einst auf der Münchener grc-s^eii ^tunftansstellnng einige feiner '^''.ierl« ausc^estellt. Die Inry, die s<'ine Bedl^ulnng nicht recht kaniite, hatte ihn nnr >nit einei.' Medaille zweiter Klasse au-^gezeichuet. Als der Meister diese erhalten hatte, bedanlte er sich brieflich in aller Kürze: „^^ch erltiube mir, Ihnen meinen Dank zweiter .Atlasse zustatteil." Ein Schl^chgegner. Als Mcndelcsohn libte, gehörte Schachspiel zur Bilduitg uub '.var .n t^.!e-lchrteiilreiseu durchaus Mode. Mendels-sohu selbst, der uieuials spielte, i.>egrüud?l'.^ seine Ablehnuug eine-m Bekannten ge/rcns über folgendermaszen: „Schach :st 'ür düU Perstand zuviel Sp:<'l, und als Spiel erfordert es zu viel Perstand." Statt jeder besonderen Anzeige. Sclrnierzerfilllt geben die Unterzeichneten allen Verwandten, Freunden und Bekannten die traurige Nachricht, daß ihr inuigstgeliobter, unvergeßlicher Oatte, bzw. Vater, Sohn, Schwiegersohn und Schwager, Herr Albin Draxler Zollbeamter Sonntag, den 6. Jänner 19,55 um 19 Uhr, nach längerem, schweren Leiden im 36. Lebensjahre in Zagreb gottergeben verschieden ist. Das Leichenbegängnis des teuren Dahingeschiedenen findet Mittwoch, den 9. Jänner 1935 um Vtlfi Uhr, von der städtischen Leichenhalle In 'Pobrezjc aus statt. Die hl. Seelenmesse wird am 10. Jänner um 7 Uhr in der St. Magdalena-Pfarrkirche gelesen werden. M a r i b o r, den 8. Jänner 1935. Antonia Draxler. üattin; Inge, Tochter: Franz und Maria Draxler. E'tern. Familie Pieck»; Adolf Draxler, Bruder; Else Draxler, Schwägerin. Alle übrigen Verwandten. 203 Mrwunfchene Änsetn Äls NlUurforschcr auf Galapagos ?er amerikanische Natnrforjchev Williani Beebe l)al iin ,^'>ahre — 6^^ ^^ah'.e nach l^'^harles D.nivin — die seltsnuiei» (^ialapa-go.--7>nieln aiifgeincht, die je!)t nneder durch die ^uii^e der Leicheii ziveier unter noch nicht gan', aufgeklärten luiistäiiden ani Tlrande ciner der ?^nselu uuigetominenen De.ltscheii viel geininnt worden sino. Aillia>n B.'el>e hat seine Beebachtnugeii lii dem Bu-ck>.' „'^X^lapalios, das Ciide der Welt" (Verlag A. '^irockli-aus, Leipzig) ges^hild?rt. Mil (^^enehln giing des Berlages entnehmen wir dem Werl solgenden Abschnitt: ^^ald n^ich dem Frül stüct begav ich inich nli Land. Längs' hatte ick) geleriit, meineii Alling dcn ^iiseln aiiznpassen. Mit leichter TenniSmüye. in B''l>eanzug nnd di!'kk»eiohlten Segeltnchschuheii koniitc ich gemächlich land--eiiiwärl?. ani Ufer entlang odl?r iin Wasser lieriiinstreifen, ohne das Ilnbehagen znsnin-nlengelniclter »ind di»rchn?^s'>ter ^s'lcidiing. <^!ne laiige Zeit sas' ich auf .neinein neuen Strand ... eiilein kteiilc'il persi^nlichen Strand auf Seinnour, wo wahrscheinlich niemand i>' vor mir gesesseii hatke. Hier präal^' i. di-' i.'ese'.' ini Zül« l«»» Ozeerl^^>.>tlten Ueinen ZltjÄ ein. ürei .^ilouieter eiitferiit schan'elle die .''^acht voll^'r Aninilt, sast Eden verdeäeiid, d^^s von uns ziierst erforschte (silaiid. Das Wasscr vor niir war tieftnrkisfarbe>s, dnnkler bl.nl am Horizoiil, und zii Uieinen ^üs^en vcr-blas;te es uninerklich in llares Smaragdgrün Tos helle Rehbraun des Sandes begann bei dein Alabasterstreifen der scinsten Brandung niid zog sich in ebener ^^'^äche hernnf zu ineineiii Sit^e. Soweit ivar .7lles gaiiz ge--wöhiilich; etwas n>t.'iiiger ^-arv.', und es l)ätte ein Strand von Lon^ Island iin.^)l>ch soininer seiil können. Aber ain Ufer von Loiig Islaild finden sich keinc' Graiilitsplit-ler, iliid ich sas^ anl Rand eineS von T'iil.icn-den, die sich nach beiden Richtungen hin erstreckten. Jeder ivar das Nest einer gros'.en Seeschildfröte. Ain Boden lag eine Str«.» von Eierschalen, au? deiien die Schildkrö« tensnngen ausgeschlüpft waren. Die Wälle der Mnfclx'ln, die längs der Stunnfliitgrenze anfgeschichtet n>aren. zeigten eine Schöiiheit und Maniligfalliakeit M' auf Märcheninfeln. Da waren zart ge^ zeichnete nnd getönte .'isaurisch-iserktn. gewun dene nnd gefleckte 'Blossins niit saibiqem Schkiwts ltberzogen; »nd flltgelför» mige ^ilappinli.schelii uiid gerillte und q:ier-gekerbte Riilennluschelit. Ä's)lüsselschnet^cii mit scharlachroten kreisfvrinigen Mündungen ivaren umso lebhafter gedarbt, ;c kleiner sie ivaren. Neber und hinter all dieser Pracht tliuchteii pechschivarze Lavafelsen bald hervor, bald wnrden sie oon deii rajl-lo^sen Wellen bederkt. Die ersten Waii^i^eii lr>agteil si-cl) nur schüchterii hervor; allzii nah der Z'lut krautps len sie sich mit niächtigen Wurzeln in die Ober.schicht des Sandes; hier die unzuhljgen graugrniien .^liöschen oon Caldenia, deren lvinzige Blätter nnf der Unterseite sast wein färben schiinmerteit, alle iitit -.'inen, schwarzen Haarpelz besetzt; dahiiiter, ebeilfalls am Bodeii hinquälend, AinarankhnS iurd Euphorbieii. ^-ast die erste Pflanze, die ihre Stengel und winzigeii weis;en Blüten iib^r deii Sand reckte, n>ar ein zierlich.'r Heliotrop, n>ährend iveiter hinter nlir eine kleine gelbrot blühende Lantana ivehte, c!ne Berwaiidte eines Welteiilmininlers, deii 'ch auf der anderen Seite der Erde, auf deii sandigen Ukern EeyloTis, in dein Schlamni von Ztraite Settlements, in »>er heiinatli-chen Ebene von Jersey nnd neben »englischen '^'aildstras^en stefnnden l^abe. Ich hielt mit Schreiben inne; denn nur «'in paar Zent'imeter von dem Papier sah ich eilie nicht gaiiz eiiien Meter lange Schla»i jje Mschen meinen »^heit dmcch Mn Strm,. de eilen. Langsam inachte ich ulich bereit, sprang auf, und el)e sie eiituuscheii koniite, hatte ich sie gehascht. Sie ivar wahrsu.cinlim so zahin wie das übrige l^iewürnl' aber sie t'.'ar zu selteii, uni es aus den Versuch au !ouiiiieil zu lasseii. Oben ii'ar sie diiiikelblau !nit zwei liellbrauneii Räiidern, die an jeder Seite entlairg liefen, und 'liiterwärls ^eigteil die Schnppen eiii zarles Blas^rot. Es war ein harmloses eiiilzeiniisch.'^ Tier, ^as, ivie ich später faitd, sich hauptsä.iilich voti Heuhüpfern näHrte. 7uh hatte kaum die Schl.los verharrte, lvnrde i6) in ihrcii Angui zu ei-iiem harmloseil (^Nied der Landschaft, und sie huschte heran nnd schnappte eine winz!' ge Ameise van ineinem Schith. Dann Ileg voin iiächsten Bnsch eiiie sehr luiigc Spottdrossel herbei, und die Eidechse stob davon. Der ?^enankKniulling liesj sich anf den Sand nieder, und ein zir>eiter ra'chelle in den dürren Aefteii binter mir. E'iiler davon rief dient", und ich anttv-ortete, worauf inir '«nveizüglich der jiiiige Beqcl initteii ins l^'icht sauste. Er hatte sich schwankeii FluaS aifs meine Mütz<' set'eii wollen, i'iar aber ^u ni-'d»'!' 'ller! " lag er »Mi tZvjprvichton Schiviii^eu aus lueineni Äkittuvlsi lstAs .AieWWt MUHU »««« ^ Wirtschaftliche Rundschau Langsam bergauf Trotz neuer Depressionen und Stagnationen allmähliche Bes-seriintt vir WeUwirlschatt / Naturgemäßer Gesundnnqspro^ies! in der AgrarpsUlik / Die Menschheit ärmer, aber solider Inl grokcii Durchschnitt haben im Jahre lvenv auch lnit Schlvankuilgi.'n und Rückschlägen, die Besserungs^rschelnunj^en im Gesamtbild der Weltiv'.rtschaft überwogen. W^nn mail die Entwicilung der Weltwirtschaft in den letzten drei Jahren h n-siäitlich ihrer einzelnen Komponenten tz. B. Kaufkraft der Ac^rarprodukte, ProdulticinS-menge, Produktion'^wert, Nohstofsprelsc, Transportmengen, Aktien- und Rentenkur-se u. a. m.) graphisch darstellt, so zeigt sich, da^ der Tiefpunkt der WeltivirtschaftSlnge im Inli l032 liegt Die Aufwärtäbl.wegllNg, die während der letzten zweieinhals> Jahre deutlich erkennbar ist, wurde jedoch an zahl reichen Ttellon durch neue Depressionen und Stagnationen unterbrochen, so da^ die cin-zelnen Betroffenen immer wieder glauben mußten, die Krise habe sich oerschärft oder dauere zumindest unveränvert an. Diese Annahme trifft aber nicht zu. Tchon seit lnehr als zwei Jahren befindet sich die Weltwirtschaft in einem deutlicb'^n Aufstieg, der sich allerdings nl6)t so rasch und cin-beitlich vollzielien kann, l<>ie seinerzeit der Absturz erfolgt ist. Die Entivicklunfl der Weltwirtschaft zek«»t weiters noch, dah die Menschheit ärmer, aber solider geworden ist. Die C".s6>einungs-formen dieser Tatsackie findeil sich in der Auflockerung der KapitalZmärkte, der Wiederkehr des Vertrauens und in der Hebung der allgemeinen Geschaftsmoral. Die Ursache hiefür ist aber in der Anpassung an die gegebenen Verhältnisse zu suchen. Wir stehen hier einem naturgemüs^en t^^sundungl'-Pwzeß gegen t'?r, der von der Agrarpolitik aller Länder init dem gri)^ten ?!achdruck zu verfolgen wäre. Die Statistik zeigt ullS. daß dcr Konsum, vor allem in Europa, ein wenig gestiegen ist. In erster Linie zeigt jich dies beim Verbrauch an Lebensmitteli, während der Konsum an Lurusgütern auf cinenl Tiefstand angelangt ist. (^ine erfreuliche Ersche'lnung nicht nur vom standpunk, te der Agrarier. Die Wcltwirtsckiast hat kei« ne anderen Einirahmen, keinen anderen Zn-streun an Werten als den Wert des Urpro-dukte-^. Die Weltwirtschaft hat sich durck) die bekannten Auswirkungen des Weltkrieges unk der Nachkrlegsjahre diesen Wertzu« ström selbst geschmälert, so das; daZ säkirli-chc? Einkommen dcr gesamten Men'chheit vonl UrProduzenten angefangen, »mmer knapper und knapper geworden ist. Zchein-kcniunktur, Jnflationskonjunktucel, u. Auf- zehrung der Kapitalsreserven konnten iini-ge Zeit darüber hinwegtäuschen. Heute sehen wir der nackten Tatsache klar ins Ange: Der Preis der Rohprodukte bestimmt den Lebensstandard, aus ihm fliefst das erste und letzte Einkommen, das die 'kSeldwirtschafl im Gange hält, die ja letzten Endes nickits linderes ist als Tausch von Urpcodutteu geg^'n Arbeitsleistungen des Menschen und letzterer untereinander. Ti?r Wert der menschlichen Arbeit ist nicht im gleichen Matze abgesunken wie der Wert der Urpri^dukte, der Tausch ging nicht mehr restlos auf. Es blieb ein Ueberfchust an Arbei!s!rast nnd Arbeits vermögen, siir den die ?^egendeckung fchlte. Und dieses Defizit in unserer WirtschastSbi-lanz heißt Arbeitslosigkeit, Versch.lldiing u. Kapitalsvernichtung. Die Sanierung kann ^ur in der Wiederangleichnng beider Größen gefunden werden. Wir sind also heute, lvenn die Statistik nicht trügt, soweit, daß die Weltnurtichast zur Zelbstgesundung zurückfindet. Wenn tat sächlich von dem geschmälerten Weltelnkmn-men ein steigender Anteil auf die Beschaffung der Lebensmittel, de? «naßgedlichsten Rohstoffe, verwendet wird, ist der erste er industriellen, gewerblichen, Verkehrs-, finanz. und l)andelspolitischen Leistungen und der Urproduktion, auf der er sich ^luibant, weit-mäßig wieder herzustellen. Die K^aukkraft der landimr!'chtiftli'licn ^Lrodukte auf dem Weltmarkte hat sich o-'M Frühjahr lW bis Herbst liM von 7,9 auf 75 gehoben. Diese Aufwertung läuft parallel mit der vorgenannten Tatsache der Knn-iumsteigerung an agrarischen Produkten. Es geht langsmn bergauf, langsam deshalb, weil die gesck^chte ^Konsumkraft der Mensch heit kein rascheres Tempo gestaltet. Wenn nicht neue Störiincien der Weltwirtschaft eintreten, kann auf diesem Wege der Wcrt-kreislauf vom Boden wieder zurück .ulM Boden, von dem wir alle leben, allmählich wieder zur naturgemäßen, durck da? L.'hn Niveau für menschliche Arbeit bestimmt<'n Größe erstarken. a r g e n t i il i s ch e n Ernte un<> deshalb, weil in den Bereinigten Staaten die Anbaufläche nunmehr eine Vergrößerung um W Prozent erfahren soll. Die sichtbaren Vorräte ilt der Union haben sich um nahezu 2 Millionen Bushel verkleinert, während sie in Kanada um 0l)0.(K)0 Bushel größer geworden sind. In A u st r a l i e n erreichen die sichtbaren Vorräte 14.75 Millionen Bushel gegen 28.5) Millionen vor einen» Jahr. Ueber die argentinische Ernte verlautet, daß sie einen Ertrag von 6.80 Millionen Tonnen gegenüber der lctztjährigen Dezember-ichätzung von li.97 Millionen Tonmn bringen soll, obwohl die Anbaufläche um rund K Prozent kleiner ist als im Vorjahr. Die Weltweizenverschiffungen sind mit 890.000 Quarter um nahezu ÜlXl.sM Ouarter kleiner als zu gleicher Zeit des Vorjahres. Auch die schwimmende Weizenflotte weist eiiren bedeutenden Rückgang auf 3.1 Millionen Quarter auf. In Europa nmr dcr Geschäftsverkehr eingeengt, die Nachrichten über den Saatenstand lauten vorwiegend günstig. 25 gesetzt: bis zo Betrügen van Sgl) Di«?, ^ bisher, so Para, bei Beträgen bis 20lX> nar l, bis 5000 Dinar 1L0. bis 10.000 . nar S, bis 50.000 Dinar 3, bis 100.000 nar 4 und bei höheren Beträgen 5 Dinar. Da seit dem Jahre 19S1 die Aontolorren^ e'lnlagen bei der P> kale für die Spitzen-- und Bii^iuteriehlind-lung im gedeckten Wandelgang und für die Modewarenhandlung. Die Angebote find bi.^ 31. d. vorzulegen. Interessenten wollen sich um nähere Aufklärungen an die Kurdirek< tion we?,den. Der WeNgetretvemarN Auf den Weltgetreidemärkten Italien die Schwankungen unvermindert an. Die Grund tenlcnz ist schwach, hauptsächlich unter dem Eindruck der ersten offiziellen Schätzung dcr s- Aus aller Welt Nelngefallen Das hatten sich die radiowü:.igeii Rundfunkhörer in Abertham doch nicht träumen lassen, als sie ihreii Namen unter die Beschwerde setzten, die ein Mann aus der Nach-barschaft n>egen der daueritdeii O>uietschcreien und Störungen irgendeines Hörers »der Ra-diobaf.'^lers auS der Umgegend an die Post richtete. Sie ivareii das tägliclie Gequietsch« in ihrem Lautsprecher über und gaben gern ihren Namen für die Petition her. Daß sie liicht einmal die übUche Hörergebühr gezahlt hatten und daher regelrechte Schivarzhörer waren, machte ihnen dabei gar nichts aus, oder sie hatten das Pech, nicht daran zu denken. ^ t, l "^l>st, die :>on der Beschwerde »t-enn:- M,.h>pr<.dult- .-.ll-n we.lcrlnn u, «cllung! men der Beschwerdeführer und mußte die !>b?rraschende Feststellung machen, das; sich !>« einige Leute, die selbst Bock waren, zum "'ärtner gemacht hatten. Der Störer wurd^' ;u,mchst nich: gefunden, bei den Schwarzhörern aber wurdeil die Apparate beschlag-liahnit, und ein entsprechender Prozes; steht noch in Aussicht. ,.'Kcr selbst im Glashaus ji^^t, soll auf andere liicht iirit Steiiien werfen." „... Dater fein, dagegen seh!!" In begreiflicher Unruhe ging er auf d?:n laugen, blitzsauberen ötorr:d.ir des Chicagoer Entt'indunsiSheimes auf und al'. Jeden Äugen l'ürt konnl-.' dic gl.ckverh'is^end? iichl konimen. daß er, Mr. L o p o t k a aus Chie.'iqo, Pa^>a geworden sei. Er koun-i.' es f^?uin erlvarren: Jung.' oder MaXI-en? ... Da kam auch 'ch.in "^^.^'unsch mar ui Er^ füllung gegangen: ein Stammhalter! n wllk' er nur raich scinc t-'scnlien ich ven seinen ^-renn^en sollte ''-ilict in.rir en'aliren? X Tagung des TarifanSschusses. Der Tarifansschuß tritt am 1(>. d. in Beograd zu einer Sitzung zu'ainlnen, um eiiie Revision der Elsenbahii-Vütertarise vorzuiiehnien. Wie eS heißt, solleii in erster Linie die Frachtsätze für die Beförderung von Äkchl und Getreide i,n Au^niaße bis zu 10??', gesenkt iverdeii, je iiach der Entferilung, die die Sendung zurlickzulegeii hat. Gleichzeitig soll der bisherige Mühlentarif nbgeschakft werden, da die iieiieii Sätze niedriger wä- bleiben. X Jugoslawischr Forderungen bei den ehemaligen Postsparkassen in Wien und Budapest. Nack> Mitteilungen deS D'irekt.n's der ^^greber Filiale der Postsparkasse Dr. G a-c e S a betragen die lugoslaivischen s^oriie-rungen gegeni'iber der el^emali^^en Österreichischen Pl>s!ip.^rkasse im skoiitekorrent nnd auf Sparbüchern 10, .'ii.sauimen soinit 40,53^.713 ^roiien, ivas nach dem festgesetzten Unirechniingsscbluisel etnia 7.5 Millionen Diirar au'.nittcht. t^>egen nl'er der leinerzeitigen Bndavester Poiiipir.-tasfe belaiilen sich die Forderungen nilf be^^v. 41.Alk.172, zusammen 71,.'^26.018 .^ren<'n. JnSgesaint betragen demnach die Fordernugen gegeiii'iber Wien und Budapest etwa 11.'» Millionen >troncn. X Gebiihrenerhljhung bei Erlaafchein-zahlungeu. In Abänderung der nrlvrüng lich gemeldeten Sätze hat der '^'erteln--ininister, wie aus Beograd berichtet wird, die Gebühren bei Einzahlungeii luit Erlag-scix'inen der Postsparkasse wie ^'elsst fsst- Echos;. Wir waren beide zu überrascht, un? zu rühren. Dann stob er ab und wurde von einem alten Tier gelockt und gefüttert. Pelikane strichen über mir hin, und ein-uial schoß ein Tölpel vom Himmel ins Wasser nieder, wo ein Gifchtstrahl Hochsprikte wie nach einer Bombe. Die Pelikane mach-ten viel Geschrei über jeden Fisch, den sie singen; sie lvarfen ihn hoch und schnappten Hn so. daß sie ihn bequem verschlugen konn^ ten; aber der Tölpel stieg vom Wasser mit! geschlossenem Schnabel hoch, und sogleich strich er geradewegs ab. als ob er nnr zum Raden niedergelancht n^irc. Dieser Meister' analer ronnte fast gleichzeitig anhauen, sangen und schlucken. Tie Seltenheit der Gevögel in dieser Bucht setzte mich in immer neues Staunens Vor mir, nur sechseinhalb Kilometer ent-, fernt. lag t^roß-Daphne. wo Minderte von nistenden Töl' eln n>iiren, sowie zahlrei Außergewöhnliches, wenn miin i'srZicki oder südlich davon inehr als zmei oder div, Tölpel a>n T^ge u> selien bekam. Feder Bewohner von Dapb ne innßte lein Futter m,il in: worden suchen. draußen im offenen Mer. und wenigstens in der Brutzeit jetzt hin und l,er lve't immer eine Rose, aber vom Gegenstück g.lt das nicht eb>'n.io Der entsetzte AuSrm „D.is Ei ist faul!" n>andelt sich in die wlssenichaft-^>c Feststellung, daß ein chemischer Borgang stattfindet, infolgedessen Ncn nach ge^ unsser Zeit und bei forderlicher Umgebung dnrch eine bestimmte Anhäufung eines Stesses innerhalb der Schale das '^>aS (^0- entwickelt Das hört sich doch viel feiner an. Der (Hernch erfüllte mich mit frischer Hoif nuug, das Rätsel zu lösen, das sür mich die verendeten Ziegen umschwebte und dann waren das immer als Zugaben Totengrü-kx'r nnd seltsame Zweiflügler. Ich schüttelte den Snnd ab und steuerte dem Strand zu, als ein Gegenstand meine Aufmerksamkeit erregte, der aussah ivie ein gefleckter T^ock. Er ragte aus dem Loch einer Krabbe her au>.', das ein paar Meter nber der jeßiaen Flutgrenze lag. Ich fand, daß e, ein sehr schön gezeichneter mnränenartiger Aal war. öllig ilnverletzt, aber regungslos aus dem Zand liegend. Als ich ihn anrührte, lain gehörig Leben in die scheinbar tote Masie; getreu der Gewohnheit seines Stammes, versuchte er nicht zu enttommcu, sondern gebürdete sich wie nnld und versuchte mich Zu packen und zu beißen. (5r war <-»<> Zenti meter lang, ziemlich gedrnngen, :.iü einem Pseilähnlichen Mpf u. sehr tnrzem ^a> r'.in;.! Die Farbe n>ar ein blasses Bronng.'. - niit, ^rsckpiedenen wechselnden lieihen großer lnumietlbrauner Flecken, die auf dem stop? kleiner und Heller wurden. Die Ani^-n n>a ren merkwürdig; denn sie standen in den! Augenhöhlen nach oben, w da!; die sehr , deinen schlitzähnlichen Pupillen ienlrecht blickten, während der äußer.', unsere Teil des Augapfels verschiedene kleine, >arl.,. chenc, hieroglyphenartige -tria? !ung;'!, zeigte. Nach der Stellung nnd '1?ichtun>i d/r > Augen und der Art der Pupillen mochte :ch 5 meinen, daß der Aal ein Nacht! irr und ' ^öhlenbc^vohner ist oder wenigsten > 'lund^r gleich auf dem Grunde lebt, j,all im Sind ' nc rstcckt. ^?ach kurMn, aber heftigen? Kam:n de-l-in ich ihn in die ^mmeltasche. "inqe itachher, als ich seinen Namen erni"r, iah ich ein, daß ein" wissenschaftlich' Bezeich-'uing doch treffend sein fann . . ^eatalich-thtis »niuruS — der lurM>vänz:ge ^'iver-! fisch. Man weiß nichts von seinen Leben' gemohnhcilen; denn nur ^vei andere 3!ücke ^ l>^t man je erbeiltet, beide am San «Lucas am äußeilden Cnde von N'ed'rkali-^ fomien, Äitomotcr >wrd.»eitlich omn Strand. Ii', 'räudiger Crr strah'cnder. düster e: ein Fung'! Cs sind Zwillinge!" !.'.'pr'?ta wurde bl.iß. war .',uvi"l , d ':, Segens C'iner — aber zivei . . V -'-v ran>e. vertautte ''ische, ^t,^.'der nnd die ganze Wohnung^ nrichwng nnd ver'änvand. diein Mcnich l.mt chn wiederg.'se.ien, s.ibil ds< Pot^i noch nicht. Der Heldenpava, deil sc^ne nen.iedo renen Zwi5inge in die Flucht ge'chla.>n , bev. ist spurlos ner>chwnnden. Die geburt?narm,te Stadl der tz?eu ^'ach d>"n neneneu Feiti.'llunien n, u die gebnrtenärm'te Stadt dei Weil. ?e. t'nrtennver'chun in ^-esterp.nch w:e>. in. dc! > w^ten Satiren eine:? st» Nörten aus. daß die Bi'rgreijung i'nnter angen'a'.li.ier wird. "^Änend iloch im "uidre t!»^ ^'bnrletl zu verzeichnen -.vai-en, in di' ,nr Fa'n--' l^'^, ans zurnckgegai.len. Wien lanren auf ^!nwol,ner im ^ahre nur norn 6 5^dnrt^n aecien uu ^ahrc .WarfBotet Kummer 7 30WtrtKKf>, beit 0. ftäimcr 19B5. j^1 gedenket der (^nu_Amituberkulosenllga! war v.s. Verschiedenes Wer leiht 60.000 Dinar gegen Siciicrstclluns;? Der bekommt außer den Zinsen noch volle Verpflegung in einem Kurorte Unlersteiermarks. Angebote: unter »Sicher 0« an die Verwaltung. 184 Kaufe und zahle gut: Allerlei Möbel. Schuhe, Kleider, Herren- und DamenfaiirrAder. An träge: KoroSka 3. Nova sta-rinarna. 200 it- niTrni—B Zu verkaufen Schöne sonnige Wohnung» Zimmer, Kabinett und Kiiclie, ab 1. Feber zu vermieten. Detnavska c. 29. Maribor. 70 Schöne Wohnung, 3 Zimmer, Glasveranda, Badezimmer, ab 1. Fcber zu vergeben. Adr. Verw- 186 Mod. Speise/im ner. Eiche, Dreizimmerwohnung, neu her schwarz, komplett, wegen Ab 1 reise um 4000 Dinar zu verkaufen. Adr. Verw. 173 gerichtet, mit Badezimmer ab zugeben. Anzufragen Ciril-Metodova 18, Tür 9. 189 Standard Radio Dreiröhren - Bandfilterapparat. 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Iesco " ..?as ist »nnwglich, Onkel, Woher? Ich bin . . ..C illossen. Wir wissen es. Komm, setze ' cl -ii uns. Wir haben dir viel zu erz-äh-uii. Aber l^alni ist es unmöglich, das alles noch einmal zu hören, ^'i der Unterredung i>enn er Udo als Erben von .Hohentannen zurücklägt. Es nmr grauenhafter als icü eS !ir beschreiben kann, das mit anzuhören. Denn du weiset so gut wie ich, das; Vater keine leeren Redensarten macht." „Ich wei^ es, Gaby. Und kann seinen Standpunkt verstehen. Er hat Udo teleg''a-phiert, dafs er sofort kommen soll. Aber die letzten Entscheidungen liegen in deiner .'Mnd, Gaby. Udo hat hier eigentlich nichts zu tun." „Ich weise diese Entscheidung von mir, Die Augen des Mannes weichen den forschenden Mätclicnblicken aus. „Gaby, ich habe dich docki lieb! .'habe nie an eine andere Zukunft gedacht . . " „Ich auch nicht, Iesco. Aber troy aNem kann ich dir eine Last bedeuten." „Eine schwere Verantwortung, czewik^ Ein Mann allein sckilägt sich immer durch. Weun er sür eine geliebte Frau zu sorgen hat, ist es schwerer." „Du witrdest die Stellung, die Dieter Ani-Nierberg dir verschaffen will, annehnien?" Sein Gesicht war sehr unrnhig. Seine Augen sind hilflos. ..Ich weis, es Nläit, Gaby. Das ist eine spätere Sorge. Iet^t sage nur, ob du den Gedanken fassni kannst, dieses Mannes I^ran zn werden?" Sie schweigt. „Du hast ihn gern. Gaby, das habe ich gemerkt." „Als lustigen Kauieraden, Iesco." „Bisher. Nun wirst du ihn mit anderen Angen sehen, Gaby, ich habe dir dein Wort zurückgegeben, aber ich musz die Gewis^heit haben, das', dn nicht ungliicklich dadnrck) bist." Wieder bleibt sie stumm. Grenzenlose Ent täuschnng ist in ihrem Herzen. WaS hat sie eigentlich von dieser Stun^ erwartet? Ist es nicht gut, vornehm. ei»elmütig, wie JeSco sich benimmt? Oder ist es Feigheit. Angst oor dem Le« ben? Furcht vor der Verantwortung? Dieser feine, verträumte, ein wenig schwächliche Mensch ist den Kämpfen und Härten des er-^^t^sl.0. barmungslosen Daseins nicht gewachsen. Das „Und mußt sie doch tragen, mein armer ^ hat sie immer gewußt. Aber nie sc» dentlich Liebling. Gaby, wie die Dinge liegen, kann wie in dieser Stunde. ich dir in langer, langer Zeit keiitc .Heimat Verzagt, mutlos gibt er sie aus. Traurig, bieten. Du bist an mich gefesselt und muß» gewiß. Enttäuscht und verbittert. ?lber ohne t'cine schönsten Jugendjahre vertrauern. Daö Ükampf. Ohne den Versuch, sich selbst und darf nicht mehr sein. Ich habe immer dar- ihr ein besseres, neues Leben zu gestalten. unter gelitten. Jetzt gebe ich dir dein Wort zurück. Du sollst von dieser Stunde an frei Er fühlt, daß er es nicht kann. Wenn er sie gebeten hätte, sie wäre durch alle Nöten und Härten mit ihm gegangen IeSco, tust du es. weil dn es für deine,Nicht aus übergroßer Liebe. Aber nx'il eS so Wochen langsam immer weiter entglitten ist. Sein kampfloser Verzicht, seine müde Gc'ste hat sie empört und verletzt. „Woran denkst du. Gaby? Du sprichst kein Wort. Sie hat jetzt an den anderen gedacht. An diesen juugen Kämpfer und .Heißsporn. An diesen Draufgänger und Stürmer. Das L<'« ben ist ihm leidet geworden. Alles, alles ist leicht, wenn man ein Ammerberg ist. Aber würde er sich nicht auch in schwierigen Si-luationcit, in Not und Streit bewähren? Man weiß es nicht. Was weiß ein Menicl) ron den« anderen? Was hat sie schließlich von Iesco gewus'.:, der seit s»indertagen ihr Freund, seit sie be-wnßt denken kann, ihr zukünftiger Gatte ge-weseu ist? Nie hat es Zank zwischen ihnen gegeben. Nie Unstimmigkeiten. Aber — Gaby erkennt es in diesen Augen blicken ganz scharf nnd ganz deutlich - ni<'-mals auch wirkliclies Glück. Sie ist plötzlich sehr müde. Ihr graut vor der Zukunft. Sic hat Angst vor dem ^^ebcn. Vor der Entscheidung. „Gaby!" drängt die Männerstimme .,G» sprich endlich!" Sic horchte dem .Nang nach. Seine Stin' me Hot sie vielleicht immer ani nteist<'n au Iesco geliebt. Sie lst sehr weich und vn träumt, wie der ganze Mensch. „Was soll ich sagen, Iesco?" „Bist du mir böse, Gaby?" „Warum sollte ich es sein?" „Vielleicht hast du anderes vn!' umrtet. Aber ich sehe doch die ' tlar. Ich kann dir nichts bieten, u nicht morgen, in Iahren noch nic)l. >^s würde ein langes, endloses Warten loerden. Bei dein du müde wirst. Verbittert . . ..Du auch, Iesco!" ..Vielleicht ^ auch ich. Aber wir wo?Ieil von mir nicht sprechen. Von dir. Gaby! U,n dich geht es jetzt." „Um dich nicht auch?" fragt sie verwundert. ChetrcdakUuc und für d*e Redaktion rerautwortlicbi Udo KASFER. — Druck der »Ma ribortka tiikarna« io Maribor. — Für den H«raaa|ebar nnd de« Draok verantwortlich. Direktor blanko DLTELA. — Beida wohnhaft in Maribor, Luxus-modelll IM. 21 Dir Mm lau QHiiia ii Kl giola DiiMta 64 Podravska Slatina, Savska banovha.