Nr. 115. Samstag, 22. Mai 1909. 128. Jahrgang. LMcherOMum VriinnmerntionsprelS: Mit PostUcr<>'nd»»ni naüzMriss 30«. liall'jäliriss 15 X, Im lwülor! nnn^ährin ^ ^ X. lia!bjäl,r>a li «. ssül die ilustsNüng ins Ha»« nanzjähria 2 «. - Insertionögebühr: ssür lleiür I»!r,a!r ' bi» z» 4 Zeilen 50»,, „r«ßere per Zeile 18 l»; bei »ftercn Wleberholimn«'» per Zeile «l,. ^ ^ Die «Lail'achrr Zrituns,' erlchei»! lässück, mi! ?I,!i!,lll,ms der Sonn- »nd ^rirrianl. Tie «dminiftlntion bssinbel I sich Millliöiösirusir Nr 2(1: die MedllMon Willuöi^sllasie Nr. M. Cpiechsllmbe» der Nfballim, vc», X die ,u Uhr » vormittags, Unfraiilierle Brir!e werbe» nick! anssenomm«!, Manuüriplr »ichl zxriicfnr^ellt. Telephon «Nr. der Redaktion 52. Amtlicher Teil. Der Finanzminister hat deil Vizedirektor der Tabakfabrik in Pisel Josef Pros unter Zuwei-lung zur Tabatfabrit in Laibach in die siebente ^angklasse der Staatsbeanlten versetzt. Den 19. Mai 195ü,. vom 14. Mai 1909. Nr. 20 «i'olkbLkF 0li2(ii-. vom 15. Mai 1909. Nr. 39 «lila» I^ vom 15. Mai 1909, Nr. 10 «Iioeiu.ii» vom 15. Mai 1909. Nr. 20 «siln,» mklnx puka» vom 14. Mai 1909. Nichtamtlicher Geil. Französische Presse. Man schreibt ans Paris: In einem Kommen-^. des „Eclair" zur Monarchenznsammenlunsl in ">en lvird bemerkt, daß die durch den Erfolg der ^.»leinsamen Politik erlviesene straft des öster-^'chisch-ntuiarischcn-deutschcn Blocks den Eharakter ^'Uer nihigen Superiorität annehme, der die ablaute Niederlage der englischen ^canövcr erkennell ^M. Der wieder festgekililpfte Dreibund Null nichl ^f dasPrillziP der reinen Beobachtung verzichten, das er bezüglich der Türkei verfrühten Intervcn-tionsideen entgegensetzt. Es sei aber nicht zu bezweifeln, daß, wenn die entscheidenden Gelegenheiten zum Handeln sich mehren sollten, weder Wien noch Berlin eine Schädigung ihrer überwiegenden Stellung im Orient dulden werden. Vor den Zwi-schcnfällen, die durch Nußland und England hervorgerufen wurden, wußten Deutschland und Österreich-. Ungarn selbst nichl, daß sie so mächtig sind. Ferner haben die Ungeschickten, die Italien seinen Verpflichtungen abtrünnig machen wollten, nur die Rückkehr Viktor Emanuels in den Schoß des Dreibundes beschleunigt. Dieser Bund sei jetzt in höhcrem Maße verjüngt, als seine Mitglieder selbst gehofft hatten. Der französische Botschafter in Rom tonne sich rühmen, viel dazu beigetragen zu haben, daß die Leere von Ententen, die bloß mit Noten und illusorischen Plänen arbeiten, aus Tageslicht gekommen ist. Der „Sn-clc" hebt gleichfalls hervor, daß die Bande des Dreibundes, die nach seiner Ansicht in der letzten Zeit sehr gelockert waren, nun wieder fester geworden fmd. Es sei dies der Epilog der Ballanlrise. Die Mächte der Triple-Entente mögen aus der harten Lehre, die ihnen erteilt worden ist, den richtigen Nutzen ziehen. „ücs Nouvelles" meinen, daß durch den Kon-slilt zwischen Österreich-Ungarn und Serbien nicht nur der europäische Fru'de, sondern auch die Existenz des Dreibundes bedroht gewesen sei. Das Blatt entwickelt den Gedanken, daß Deutschland bei der Unterstützung Österreich- Ungarns ebenso für sich fclbst, wie für seinen Bundesgenossen gearbeitet habe. Kaiser Wilhelm könne sich dazu beglückwünschen, daß er einen wichtigen Sieg errungen hat. Es sei nicht nur die Allianz zwischen Österreich-Ungarn uud Deutschland befestigt, sondern auch die Freundschaft Italiens wiedercrober! worden. Italien sei cinen Moment lang in Versuchung geraten, in Albanien einzudringen. Bei dem ersten Anzeichen von Zwiespalt zwischen Wien und Berlin hätte man dem römischen Kabinett nicht viel Vorteile in Albanien anbieten müssen, um es dem Dreibund abtrünnig zu machen. Kaiser Wilhelm könne sich zu dem Ergebnis beglückwünschen, das die Klugheit und Ausdauer des Fürsten Bülow erzielt hat. Die Lage in der Türkei. Aus London wird berichtet, daß in oen polni schen Kreisen Englands die ungünstige Beurteilung der Lage in der Türkei, die seit einiger Zeit Platz gegriffen hat, durch den jüngsten Erfolg des jung-türkischen Regimes gegenüber der Reaktion keineswegs abgeschwächt worden ist. In den Mitteilungen der englischen Presse über die Vorgänge im ottomanischen Reiche werden immer lvieder die Schwierigkeiten hervorgehoben, welche sich der Befestigung der neuen Zustände im ottomanischcn Reiche entgegenstellen. Es wird auf den in religiösen Momenten wurzelnden Gegensatz zwischen den Alttürken und den Iungtürlen hingewiesen, der durch den Thronwechsel in keiner Weise aus der Welt ge-lchafft sei. Der Belagerungszustand und die trefflichen Truppen der mazedonischen Armee halten wohl die Hauptstadt in tiefer Ruhe, aber niemand vermöchte zu sagen, ob nicht in kürzerer oder längerer Zeit in der Provinz abermals Flammen der Empörung auflodern. Dem Empfinden der Alt-ti'irken widerstreben durchaus die sich nnch äußerlich bekundenden Neigungen der Iungtürken zu den Einrichtungen westlicher Zivilisation. Dieseln Antagonismus entspringe die weitere Gefahr, die sich in der neuen Hra aus der Gleichstellung der Christen mit den Muselmanen ergebe. Zu all dem treten noch die außerordentlichen Schwierigkeiten hinzu, welche die Herstellung gesunder finanzieller Verhältnisse darbieten. Begreiflicherweise erblickt ein großer Teil der politischen Kreise Englands die nächste Zukunft der Türkei in der düsteren Beleuchtung, in welche sie durch die fortgesetzten pessimistischen Nachrichten der Londoner Blätter gerückt werden. Politische Uebersicht. ^aibach, 21. Mai, Aus Anlaß der Überreichung des neuen Akkreditivs durch den Botschafter in Konstantinopel Markgrafen Pallavicini richtete Kaiser Franz Josef an den Sultan Mehmet» V. cin in sehr herzliche Worte gefaßtes Telegramm, worin die freundschaftlichen Beziehungen, die zwischen Österreich-Ungarn und der Türkei bestehen, zum Ausdrucke gelangten. Dieses Telegramm wurde vom Sultan sehr warm beantwortet. LeuMewn. Insscnd von einst und von heute. ., Die bekannte Schriftstellerin Gyp veröffenl-> ")t im „Matin" eine satirische Skizze, in der sie ^ Dialogform einen „aktuellen" Beitrag zum i,. tt>" "Moderne Kinder" gibt. Die Szene spielt lv' Paradies zwischen einem Knaben voll zwölf ^u)ren, der l«7l) gestorben ist, und einem Knaben tt<'! l'lf Jahren, der foebcn erst die himmlischen s.^llde betritt. Der Zwölfjährige ist ein kleiner bc-^eldener Junge in kindlicher'Haltung und Klei-^. ^- Der andere sieht streng und hochfahrend aus .>,,,.l't stutzerhaft nach der neuesten Mode gekleidet. ^"'Ichen den beiden „Engeln" entspinnt sich nun l^endes Gespräch: Nen ^ '^ " " l' l' v o ll I .^ 7 l): Ah, sieh da. Ein spiel^ '^"'"erad! Komm, wir wollen zusammen Ei„s^/l Knabe von 1!)0!1: Spielen? Ja! ">"ch Karten oder Poker oder Roulette? Nickl ^ l '^ ""be v o n 1 tt 7 0: Das verstehe ich du n ^ '"eine Ball oder Versteck. - Woran bist " gestorben? Uns^^' '^'ual'e von 1i)0l1: Infolge eines '""es. Ich fuhr mit meinen Eltern Automobil mit der höchsten Geschwindigkeit. Das Automobil sauste gegen einen Bauin und wir waren alle toi. Vorher hatten wir noch vier Arbeiter überfahren. D e r K n a b e von 1870: Mein Gott, soviel Menschen tot! Der Knabe von 1 ii09: Woran bist du gestorben? Der Knabe von itt70: Auch infolge eines Unfalles. Ich wollte, ein kleines vierjähriges Mädchen, das zu ertrinken drohte, retten, und bin selbst dabei ertrunken. D e r K nabc v o n 1 !) <) 9: Das verstehe ich lvieder nicht! D c r K nabe vo n I « 7 0: Aber man lernt doch auf der Schule, daß... D e r K nabc von I !1 l» 9: Ach was Schule. Ich habe bei Hauslehrern studiert. In der Schule ifl es ja so entsetzlich langweilig. Etwas besser ist es freilich geworden, feitdem das fade Griechisch und Lateinisch abgeschafft ist und man nur praktische Dinge lernt. D e r K n a b e v o n 1 8 7 0: Wie ist das alles merkwürdig! Leben deine Großeltern noch? Der K nabe v o n 1 !» 0 9: Gewiß, die fühlen sich jünger als ich. DcrKnabe von 1870: Mein Großvater ist schon lange tot. An einem kalten und regneri- schen Tage bot er einer alten Dame seinen Platz unten ill, Omnibus an und setzte sich auf das Verdeck. Dabei holte er sich die Lungenentzündung und starb. Der Knabe von 190 9: Wie lächerlich! Wegen einer alten Frau. Wenn eS noch ein junges und hübsches Mädchen gewesen wäre. Ach, diese entzückenden kleinen Mädchen! D c r K nabe v o n 18 7 0: Ich sp>^> i^h^ in it Knaben. D e r K nabe v o n 1 9 0 9: Was trinkt man denn hier? D e r K n a be von 1870: Schönen klaren Rotwein! Der K nabc v o n 1 9 0 9: Entsetzlich! Das wimmelt ia von Mikroben. Ich trinke nur Wasser, aber gekochtes. Das ist hygienisch! Wenn du heute noch lebtest, würdest du es' aus Angst, den Typhus zu bekommen, ebenso machen. Der Knabc von 1 8 7 0: Ach Gott, jedesmal, wenn ich Wein oder ungelochtes Wasser trinke, die Furcht zu haben, ich würde krank — nein, dann bin ich lieber tot. Der Knabe von 1909: Mein Lieber! Das ist einfach dumm und abgeschmackt, was du da sagst. Laibacher Zeitung Nr. 115. 1038 22. Mai 1909. In einer Betrachtung über die Vorgänge i,n deutschen Reichstage führt das „Frenldcllblatt" aus, dan Fürst Billow die Hilfe des ZcntruillS bei dcr Reichsfinanzrcform, weiln sic ihin angeboten wird, sicher nicht ablehnen iverde. Aber er werde, indem er sie annimnu, keineswegs auf die Hilfe des Liberalismus verzichten wollen, und wenn die Liberalen die Situation richtig beurteilen, nicht verzichten müssen. Tie Annahme, daß die Rückkehr des Zentrums zur positiveu Politik die Stellung des Kanzlers gefährden müßte, sei absurd. Denn der Kanzler darf in der neuen Politik des Zentrums vielmehr einen Erfolg erblicken. Er hat eine Entwicklung, die jeder klarsehende vorherschen mußte, gelassen abzuwarten verstanden. Er hatte, als cr's zu müssen glaubte, den Bruch mit dein Zentrum vollzogen, aber er ist immer Staatsmann und nie Parteimann gewesen, und jede staatserhaltende Partei kann immer den Neg zu ihm finden. Das Zelltrum scheint jetzt den richtigen Ncg einzuschlagen: mögen die Liberalen sich vorsehen, daß sie sich nicht auf den falschen begeben! Diejenigen dienen der Blockpolitik schlecht, die glauben, daß sie unter allen Umständen gegen das Zentrum gemacht werden müsse. Ter preußische Landtag hat, entsprechend dem Antrage der Wahlprüfungskommission, die vier so-zialdcmokratischen Berliner Mandate sür ungültig erklärt. Die Reichsduma hat den ersten prinzipiellen Gesetzentwurf aus der Serie der Maßregeln zur Verwirklichung des kaiserlicheil Manifestes über Gewissensfreiheit, nachdem sich der Gehilfe des Oberprokurators des heiligeil Synods dagegen ausgesprochen hatte, in erster Lesung angenommen. In diesem Gesetzentwürfe werden die Einschränkungen der Politischen und bürgerlicheil Rechte derjenigen Personen, welche sich freiwillig oder gezwungen von den kirchlichen ^lmtshandlnngen losgesagt haben, abgeändert. In der Tchweiz bereitet sich, nach der „Frankfurter Zeitung", allmählich die Begründung eines Ealzmonopols vor. Vorläufig ist die Bewegung auf einzelne Kantone beschränkt. Zürich, Bern, Basel-Stadt und St. Gallen beispielsweise haben sich vereinigt, um die Saline Schweizerhall in Basel-Land anzukaufen. Thurgau, Tessin und Appenzcll-Außer-rboden wollen sich anschließen. Es ist der Form nach eine interkantonale Aktien-Gesellschaft. Der Monopolcharakter des Unternehmens ist aber ausdrücklich an erster Stelle im Vertrage gewahrt. Die Stellung des Kabinetts vilmi Pascha darf, ungeachtet gewisser gegnerischer Strömnngen als eine gefestigte angesehen werden. Es läßl sich allerdings nicht leugnen, daß von einer Anzahl von Abgeordneten Bestrebungen ausgehen, welche darauf gerichtet sind, den Sturz des Ministeriums durch eine Mißtrauenskundgebung der Kammer herbeizuführen. In Anbetracht der Haltung, welche das Komitee für Einheit und Fortschritt und die leitenden Persönlichkeiten der inKonstantinopel befindlichen Armee beobachten, ist jedoch nicht anzunehmen, daß die erwähnten Bemühungen zum Ziele gelangen könnten. TalMemgleitm. — klingendes Idiom er auch als Vortragender nicht einen ^Augenblick verleugnete. Was ihn für die Studierenden zu einer Art Sehenswürdigkeit machte, war eiu auf» fallendes körperliches Gebrechen, mit dem er schou auf die Welt gekommen war! er halte keine Arme. Den» noch versah er seinen akademischen Dienst sals Er.lra-ordiuarius) vollkommen korrekt. Für gewöhnlich wurde er auf der Straße, in der Universität und in den Viblio» lheken vr>n einem Knaben begleitet, der ihm die Türen össuele und schloß uud uameutlich auch beim Au° uud Ausziehen der Kleider behilflich war. Das Umwendeu der Vlätler bei der Lektüre besorgte der Professor selbst mit dem Munde, uud auch das armlose Schreibeu hatte er zu eiuer großeil Spezialität ausgebildet, iudem er, z. B. beim An- lind Ablestiereu der Kollegbücher, die Feder mit den Zähnen erfaßte uud fest und sicher seinen Namen hinsetzte. — Mie man sich einen Sonderzua. für billiges Gclo leisten kann,j zeigt folgendes Vorkommnis. Von Tilsit nach Pugege» fahren an den Sonntagen Sonder- züge. An einem Sonntag halte nun niemand zu >^'M Zuge Fahrkarten gelöst, da das Weller ungünstig war. Der Zug sollte deshalb ausfallen. Im let'.len Augen» blick kam ein Tilsiler Nechlsanwall, der i» Pogege» eine Villa besitzt, lind wollte im Souderzug abfahre». Zu diesem Vehufe löste er die Miudestzahl vou zehn Fahrkarten und der Zug mußte mit ihm alleiu ab» dampfen. Aus Aulas; dieses Dalles hat jetzt die töl'igl. Eisenbahndiretliou i» Königsberg bestimm!, daß wirk-lich zeh» Personen im Sonderzug sitzen müssen, wen» ein solcher abgelassen werdeil soll. — Mn Punkt, der eine halbe Million kostet.) Dcis Verseheu eines französischen ^elegraphenbeamieü >st eiuem reiche» Amerikaner teuer zu stehe» gekommen. Seine Gemahl,», die sich aus der Durchreise i» Paris befand, besichtigte daselbst de» ^ade» eines Iuwele»-häudlers. U»!er den ihr vorgelegte» Iuweleu gefiel ihr ef» Diadem im Preise vou ttii.l««» graule» besonders. Mit der de» Amerila»er» eigene» Entschlossenheit tele« graphierle sie sofort an ihre» Mcm» nach Newym'l eine genaue Beschreibung des genauuleu Diadems und fragte bei ihm an, ob sie es taufen dürfe. Ihr Mau» aul'ioorlele: „Xo. !'>!<<> ,<> 1>i^!>." lNeiu. Preis z» hoch.) Das Telegramm, das ill die Hände der Ameri» lauerin gelangle, lautete jedoch: „X<> p^i<<> u, 1i>^b." lKeiu Preis zu hoch.) Enlzückt vo» der Ga!a»lerie ihres Mannes, begab sich die Dame sofort i» den Iuwele»-laden und wählte an Stelle des Diadems sür 85.<«»> franke» ei» ähnliches für - 5)<«>.l) franken ans. Ter vo» dem Telegrnphe»beamleu ansgelasse»e P»»l< hat somit de» Amerikaner eiue halbe Milliou gelostet. ^ il3in ,.Hoch.qcbor!,er".j Ei»e Gelnirl im Ballon Hai sich i» Cpauie» ereigilel. Alsoilso Marca, eill Sportsmauii aiis Nareeloua, wollte kürzlich »lit eim')» Freiballoil eiue» Ausstieg machen, fand jedoch lebhaften Widerstand bei seiner besorgten Galli», welche erklärte,-ihre» Man» nicht aufsteigen zu lasseu, weuu er sie nicht miluehme. Dies tat deu» auch Marca. Die uugewöhu' liche» Eindrücke der erste» Auffahrt übten bei Frci» Marea jedoch die Wirkung aus, daß fie vorzeitig eim'S Knaben genaß. Pflichtgemäß stellte der ^ustschisser al^ Geburlsort seines Cohues die Gegelid um Hendaye ciu der srauzösische» Grenze sesl. Der Zustaud der Mlitler erlaubte nur eine ganz behutsame ^anduug, die schließ' lich hart a» der sranzösischeli Grenze glatt vor sich gi>u> Multer und Kind wurde» iu der Nähe uutergebrachl lind befillde» sich wohl. — lDer Riit ans dcr Lokomotive.» Eiu Matrose der ainerikauischeu Marine hat, N'ie ma» aus Newym't schreibt, eiueil abentetierlicheu Ritt auf einer Lokomotive uulernouiliieil. Er befaud sich in New^Vru>ls>oict ln'i Newyort auf Urlaub uud wollte seiue Nralit iu Tre»' tou, eiuer etloa 5<> Kilometer eulferuteu Stadt, be» sucheli, halle aber, wie das bei Malroseu zuweile» vor» komuil, seine Barschaft bereits iu alkoholische» ^'> träule» augelegt. AIs der Schuellzug aii der Statwn hiell, kam der kühne Seemann aus den gute» Gedante», sich auf de» Nucke» der Lokomotive zu schwingen, n" er rittlings Platz uahm. Der Lokomotivführer bemer^ Am Franzoscnstein. Original »Roman von Erich Eben st ein. (2b. Fortsetzung.) (Nachdruck uerbolen.) Ina Landi lächelte. „Ausgezeichuet. Und daß ich nebenbei auch nicht übel aussehe, das haben Sie nicht bemerkt?" Hans wurde immer verlegener. Er blickte seineil neuen Kameraden sehr aufmerksam an. „Wirklich — Sie sind schön. Sehr sogar . . ." „O, bitte, das spielt keinerlei Atolle zwischen uns, es ist mir viel lieber, Sie werfen diese Erkenntnis wieder unter die Bewußtseinsschwelle, wo sie bisher war. Ich wollte Ihnen dadurch nur den Unterschied zwischen unserer Kameradschaft und Ihrer Freundschaft für Frau Herzog deutlich machen." Er grübelte in sich hinein. Tann hob er den Kopf und blickte Ina seltsam an. „Und wenn ich's nun nicht mehi vergessen könnte — oder wollte, daß Sie schön sind?" Sie stand auf und klopfte das Moos von ihrem Lodenrock. „Dann hätte unsere Kameradschaft eben ein rasches Ende gefunden", sagte sie kühl, „aber es wäre schade." Auch Hans stand auf. „Nein, nein, fürchten Sie nichts, Ina. Es war nur ein Scherz." Er machte sich mit seinem Rucksack zu schaffen und sah dann auf die Uhr. „Es ist jetzt elf Uhr. Wie wär's, wcnn wir auf dlc Kaiserspitze hinübergingcn, dort Mittag hielten und dann über die Krcuztannenschlucht und durch die Klamm abstiegen gegen Winkel?" „Ich bin einverstanden." Auch Ina nahm ihren Nucksack und griff nach dem Bergstock. Dann stiegen sie langsam, plaudernd gegen dic>laiserspitze, einen kahlen Gipfel gegenüber dein Karlhochstein, an. „Eigentlich sollten Sie nicht so allein in den Bergen herumsteigen, Ina!" sagte Hans, plötzlich stehen bleibend- Sie lachte. „Es Paßt sich wohl nicht für ein junges Mädchen? Aber wenn man eben keine Gardedame hat?" „Das ist es nicht. Aber Sie könnten abstürzen. Und anch sonst — man weiß doch nicht — es gibt schlechte Menschen, zudringliche Touristen —" „Dafür bin ich gerüstet." Ina zog einen Revolver aus dcr Tasche. „Dcr geht liberall mit mir hin." Halls schüttelte den Kopf. „Sie sind wirklich resolut -^ indessen jetzt, wo Sie einen Kanteraden haben, brauchen Sie doch nicht mchr allein zu gehen. Sie könnten mich verständigen, und ich würde immer bereit sein, Sie an dem von Ihnen bestimmten Punkt zu erwarten." „Das wollen wir doch lieber bleiben lassen. Freiheit ist cinc so schöne Sache, daß man sie nicht mutwillig einschränken sollte. Übrigens macht ja dic Jahreszeit bald allen Ausflügen ein Ende." Sie blieb stehen und warf aufatmend einen entzückten Blick ill die Rundc. „Nic ich dicfc starre Felsenwelt, in der sich dic Vegetation nur mühsam und doch üppig fortfristct, liebc!" sagte sie. „Mall möchte unwillkürlich beten. Nie schön auch das Meer ist, es hat mich mit seiner sarbenschillernden Bewege lichteit doch nie so tief gepackt, wie diesc unbcweg-liche, versteinerte stumme Erhabenheit hier . . . aber was ist das?" unterbrach sie sich und wics mit dcnl Finger auf einen Abhang des Karlhochstcins, „dort sind Menschen — sehen Sie sie?" Hails zog seinen Feldstecher heraus und blickte nach der Stelle. „Ja — es sind Touristen. Vier Männer und zwei Frauen. Auch sie sehen durch ein Glas auf uns herüber." „Meinen Sie, daß man uns erkennen kann?" fragte Ina hastig. „Ich glaube nicht," er steckte das Glas ein und schritt weiter. Was er Ina verschwiegen hatte, lim sic nicht zu beunruhigen, war, daß er die Leule drüben ganz deutlich gesehen und in einem derselben sogar einen Beamten dcr Herzogschen Werke erkannt hatte. Wcnn der ein ebenso gutes Glas besaß, dann würde die Sache wohl bald die Runde machen durch Winkel, so harmlos sie an sich war. Zu dumm, daß man nirgends sicher sein konnle vor tleinllchen Menschen! Hans blieb den Rest des Tages über ver- stimmt, und als er sich gegen Abend ail der Klanu» unten von Ina trennte, sagte er kein Wort mehr von einer etwaigen Verabredung zn anderen Ausflügen. So herrlich dies Wandern zu zweien m>l dem klugen Mädchen gewesen war — um ihretwillen durste er das Gerede der bellte nicht herausfordern. l I.Kapitel. Eines Tages, Anfang- Ollober, als Hans Paul eben im Begriff stand, zum Mittagessen in die Vm" zu gehen, trat ein fremder, ältlicher Herr auf >b" zu und grüßte höflich. „Entschuldigen Sie, mein Herr — nicht wahr, hier wohnt doch der Gewert' schaftsbesitzer Jakob Paur von Pauregg?" „Jawohl. Aber mein Vater ist seit drei Tag^ verreist und wird wohl, wie er schreibt, noch eili^ Woche fortbleiben. Kann ich Ihnen vielleicht nm etwas dienen?" Der Fremde blickte verlegen vor sich hin. Da'iN sagte er: „Mein Name ist Albert Mayer, ich loim"' direkt aus Wien ... es ist mir sehr peinlich, Hl'rrn voll Paur nicht zu treffen, indessen, wenn Sie vielleicht so freundlich wären, es handelt sich um e"' Geschäft ..." ^ „Bitte, wollen Sie vor allem eintreten^" H""-öffnete höflich die Hauslür und ließ dein Fremde» den Vortritt. Als fie in dem kleinen Salon angelangt waren, dcr gelegentlich auch zu Geschäftszwccken beinN' wurde, sagte Herr Mayer: „Die Sache ist '"'wn die '^ Ihr Herr Vater hat mir vor zwei ,I"y"u verschiedene Antiquitäten verkauft . . - ill) oi nämlich Händler in solchen Dingen . . . welche, n ^ sich nachträglich erwies, außerordentlich "'.""'!^ sanden bei mcincn Kunden. Da war besonders altes Kollier — Venetianer Arbeit - welc^., Seine Durchlaucht der Fürst Schwarzenberg l stand. Mer er behauptet, daß unbedingt auch '",^ gchängc dazu gehören müßten, und beallflragte n ^^' sie um jeden Preis zu erwerben- Sie ""in' .^. 'Herr von Paur, um jeden Preis! Ihr H"r '"'.^ sagte, es sei ein alter Familienscbmuck, " gewiß die Ohrgehänge noch haben." (Fortsetzung folgt.) Laibachcr Zeitung Nr. 115 1039 22. Mai 1909. den sonderbaren Reiter erst, alo der Zng »oieder im Gange »r>ar, uud schickte sich cm, zu bremsen. Der Mo» lwsc rief ihm jedoch zu, er werde sich von seiuem Dampfroß stürzen, falls der Zug allhalte, und da der ^olumolivführer sein Gelvissen nicht beschweren wollte, fuhr er weiter. In, stillen freute er sich wohl über den Reiter, der die Mütze schwenkte und lustige Lieder lang. beider führte das Bravonrstiick nicht an das ge-wünschte Ziel; bei der Ankunft in Trenton wurde der biedere Seemann nämlich von der siesuhl losen Polizei A>! zehn Taste in sicheren Gewahrsam gesteckt, und die Nraul, um derelwillen er so viel gewagt halle, belam er nicht zu fehen. — Jahre alt zu werden,» will c>n Arzt in Boston entdeckt haben. Sein „System" hat cwrt su viel Neisall geflüiden, daß rund eine Viertel» luilliun Menschen nach seinen Vorschriften lebt, in der sicheren Erwartung, bei dieser Lebensweise das er» wähnte Alter zu erreichen. Einiges, was über dieses System berichtet wird, ist nun freilich nicht neu. Auf Fleisch, Milch ,,„d Ol müssen die Bewerber um das tnllsendjähriqe Leben verzichten und sie müssen allein lwli Pflanzenlost nild besonders von Flüssen sich er. »ahren. Ob auch die Nüsse vor dem Gennß entölt >ver» ^'N, „nd loie sie nach diesem Prozesfe schmecken, dar» über wisseil wir nichts zu berichten. Eine fernere Vor» Ichrifl ist, daß die Anhänger des Systems im Luftzüge Ichlafen muffen — eine Vorschrift, die rheumatifchen -prrsonen wenigstens für den Anfang doch etwas hart "nkommen dürfte. Ein neuer Z»g des Systems ist der, ^ß alle seine Anhänger sich ausnahmslos in Weiß zu kleiden haben. Das lain, vielleicht auf Gründe der Cauberleit zurückgehen, vielleicht ist aber die Wahl die» l^ Farbe auch ans die Hygiene des Geistes berechnet, Ulsusern der Bostouer Arzt sich von der weißen Klei» dung vielleicht eine günstige Beeinflussung der Ge» llu'ltsstimmung verspricht. Seine Anhänger müssen fer» uer lange bei Tisch fitzen nnd sich zum Genusse der t"glic!>n Mahlzeilen reichlich Zeit lassen. Du lieber ^'U, wen» man tausend Jahre zu leben hat, dann lomint es wirtlich nicht geuau darauf an, ob man Alich ci,,l' Stunde mehr oder weniger bei Tische sitze. ^>e hübscheste Bestimmung des Vostoner Langlebigleils» Weuls fcheinl uns die zn sein, daß jeder seiner An» MNgt'r streng gehalteil ist, eine halbe Stunde am Tage "ut sich allein zu sein. Nun ist ja jeder eine halbe stunde und noch länger am Tage ohne Gesellschaft; was aber der Gesetzgeber des tausendjährigeil Lebens '"eint, das ist, daß jeder seiner Gefolgsleute eine halbe stunde am Tage auf innere Sammlnng, anf ernsles ^achdenle», Umschau »nd Einlehr verwenden inuß. U»d ""-' ift ei» feiner, sür Körper und Geist sicherlich gleich "spließlicher Gedanle. — ^hen, daß er »virllich hält". Er lieble es, weilil er ^liste bei sich halte, in Gegenwart feiner Frau diefe seiiie ^l'Pslugeilheil in>d ihre Negrüildung iulmer zu wieder» i^len. Seine Fran saß da»» lächelnd dabei lind pflegte lallen freunde», fo daß ihr Galle es nicht hören tonnle, ^'6 Ohr zu flüstern: „Ich muß sie immer noch einmal ^chuähen, denn er macht nie einen knoten in den ,wden!" !Nl^i,ert. Ei» englischer (5ha»sse»r, eiil assyrischer -'^'chanifer, eiil Noch »»d ei» Führer ware» die Reise-^'Uosso, des kühnen Aulomobilisteii. Die Fahrt begann '" Alefsandrelta und führte über Aleppo nach Bagdad; Üf' nah», insgesamt neun Tage in Anspruch. Davon ein-"llt ei» ^lasllag auf Aleppo und zwei Tage wurden U''rluren, während derer die Reisenden au den Ufern ^'s Enphral warten mußten, bis eine Art Floß ko». "Nliert »oar, dxrch das der 40 N^.-Wage» zniu an-^'re„ 1^'^, ilberfilhrt »vurde. Für die Fahrt lvar durcl) A"zindepots '" ^^''^ u»d Anah Vorsorge gelrossen. ^' grüßten Schunerigleiteil sür die Reisenden boten ^ Wadis, die talartigen Nodeuseiilungeu, die Newässe-.^'Wlauäle, der Euphrat u»d — die Straße». Ab-N'tts der Straße aus den» verhärteten Wüslenboden ging ^' ^ahrl tresslich von stallen. Die Verwuuderuiig der /""ber uiar groß, als zum ersten Male ei» Automobil °llrch ihre Zelllager rasselte; sie eilten herbei und be-^'chleu das fremdartige Fahrzeua. mit dem Rufe: ^"lcischallah, Suemen de fer!" > Bitte war von Erfolg nnd es kam die Ver-> .U'lhung der fromme» Absicht des Dr. Michael ""enrich 5^iller nicht lange darnach in Fluh. Das Stadtarchiv bewahrt nämlich gleichermaße» das Konzept des Nontraltes, der im Jahre 165l> sei» tens des Testameulserelulors Johann .Heinrich vo» Wiederlehr im Beisein von drei Vertretern der Stadt, gemeinde Laibach mit dem Banmeisler Olivieri behuf? Inangrisfnahme des Baues sür die ttlarisseri»»en ab> gcschlosfeil >vurde. Dieser in italienischer Sprache ab> gefaßte ^onlralt lautet in Übertragung ins Deutfche — wobei mir iu betreff einzelner in Wörterbüchern nicht auffindbarer technischer Ausdrücke in dcmlenswerter Weise Herr Sladtbaumeisler Wilhelm Treo sreund« lichst an die Hand ging — also: Es wird mit dieser Schrift erllärt, daß zwische» dem Edle» Herr» Ioha»n Heinrich von Wiederlehr, Erelulor des Nachlasses »ach dem Herrn Dr. Hiller, einerseits und dem Oberbanmeister Herr» Francesco Olivieri anderseits der Konlratt und Atlord gemacht »vurde betreffs des Baues der Kirche und des Klo. slers sür die Frauen Nonnen in Gegenwart der Edlen und Vornehmen des Herrn Georg' Wertasch,'" Vize» richter der Sladl Laibach, und der Herren Johann Bartholomäns Bosio und Ludwig Agustatw. Erstens is< der Oberbaumeister verpflichtet, dafür zu forgen, daß die Steine für den Brunnen" groß nnd gnt zn-gespitzt feie», und überdies, daß alles gul versetzt werde, die Weite (des Brnnnensj sei 5 Fuß' uud de/ Umsang 15> Fuß. Der obengenannle Oberbaumeister ist verpslich» lel, die Steine von der Stelle ihres Herlummens bis zur Vrunnstätte aus seine Kosten herbeizuführen. Hin. gegen verspricht der Herr v. Wiederlehr dein Herrn Francesco Olivieri per ! Fuß 19 lr. zu bezahlen; die gemeißelte!, Steine, welche zum Baue der Kirche werden verarbeitet werden, sollen per 1 Fuß mit 18 lr. bezahlt werden. Betreffs der Steine für Fenster und Türen der Kirche und des Klostergebäudes wird später beim Beginne des Baues ein anderer Kontratt gemacht wer. den.'- Den, obengenannjen Oberbaumeister wird sür seine Aibeit jeder Arbeitstag, ausgenommen die Sonn. und anderen Festtage, fowie inzwischen an Regentage» se> Parat mit 40 lr. bezahlt werden mit der Bedingung, daß die Arbeit mit Treue und Fleiß gemacht 'wird uud sich als solche erweist. Im Falle Herr Franeeseo Olivieri erlranlen würde lind dnrch zehn oder Vierzeh» Tage trails wäre, so solle er fort die Bezahlung von 40'l, täglich erhallen. Ebenso verpflichtet sich der oben-genannte Testamentserelulor Herr von Wiederlehr, daß zn dieser Arbeit lein anderer Oberbaumrister genom. men werden sollc, bis nicht Kirche und Kloster vollendet sein werden. Dies alles ist mil Znstimmnng nnd Ralis,. lation des Ehrsamen Magistrates der Stadt Laibach ohne jeden Widerspruch und unler der Klausel des Land» schadenbnndes treu »nd ohne Gefährde lonlrahierl nnd von allen Kontrahenten unlerschrieben nnd gesiegell wor-den. Laibach, de» 15. März 1050." " Uiid im selbe» Jahre »och bega»» »ach den. Maim» slripte der Ehronil von Laibach in der l. l. Hosbibli» thel zn Wien " der Bau selbst, uachdem derselben Quelle zufolge im Jahre 1648 „der erste Stein bey dein Jungfreulicheu Eluster gelegt worden war". Die oberste Bauleitung halte der Testameutsere» lulor Herr von Wiederlehr und der ^1648 und 1649 Bürgermeister gewesene) Herr Ludwig Schönleben.''' Der Van währte sieben Jahre; gleich bei Beginn des Baues oder vielleicht scholl bei der Grundstein, legung sür die Kirche war diese der hl. Klara geweiht worden. Denn eine Verhandlung der Gemeindevor» stehnng aus dem Jahre 1651 <27. März) stellt diese Weihe als erfolgte Tatsache hin. Den Gegenstand der Beratung der Sladlväler an dem ge»a»»te» Datum bil. dete die Refillation einer Anergling, die Hillersche Slis. l»»g den Dominilanerinnen von Michelstälten einz». räumen, wogegen sich jedoch die Gemeindevorslehnng unserer Stadt entschieden aussprach. Die betreffende Aufzeichnung im Gerichlsprotololle der .Hauptstadt Lai-bach '" lautet wörtlich: Montag den 27. Marty 1651 hat der Herr Burgermeister propmnrl, dieweileu gestern srue Ihr gn. Herr Viearins Geileralis vmb Ihme Herr» ^da»n Herrn Schönlebl vnd den, Herrn Widerlher als Hillerische Er.elulores zue sich beruffen mit vermelden das ihrer Gräsl. Gnaden Herr Herr Landlshaubtman ill Erain bevorab Ihrer Fürsll. Gna-de» Ordi»ary will v»d meiuuilg wäre die Eloster» sraue» vo» Michlslelte» mit alle» Ihre» Ei»llomme» v»d Kirche» Or»ame»lis so sich cms IOO/M slrh. erstrel-le» möchte a»hero introducirl lverde», solleil, das wurde der Stadt Laybach ei» fchöne Zier sein niit mehreren diseurs. darüber ist heuliges Tages beralhschlaget wurde». Sich dits orths nicht verfänglich zn machen fon-dern es beij des Herrn Fundaturis guetler meiilung vnd intention verbleiben zu laffe» gehorsainbisl zu bil. ten, ill sonderbahrer erwegung, daß die thirchen albereith in name» el ad honorem S. Elarae geweiht ist worden disen Schluß solle ihrer Gn. Herrn Vicario Gene. rali Herr Bosiu als Regislrator mündtlich reseriren. Ntt. d. Herr Dr. Marthovilfch als Sindicus ist allch in der Session gewesen. " Die Wahl zum Äürsifrineistrr. als der Herr Meorg Wertasch 1ttl>0 erscheint, ersoiglc in, Älonatc Juli. " Dcr noch hruic erhaltene Vrmmcn im ersten Hofe des Vripfleasamtes. " Diefer weitere ssontralt ist nicht vorhanden (auch nicht " Stadtarchiv, Faszikel Miscellanea 6«4. " Nr. 15.400 (Suppl. ^14?) Vlatt 268/b. " Ebenda. '" Protokoll von 1651 Fol. 80. In einem gewiffen Zusammenhang mit diefem Be» schlusse scheint aber die Erllärung des früher erwähnten Priors Paul von Freudenthal zu stehen, indem dieser das Patronat über das Frauentloster des Dr. Hiller niederlegte und es „den Herrn von Laibach" zedierte. Wir ersehen diese Zession aus der am 31. März 1651 erfolgten Verhandlung der Stadtvorstehung, welche der Bürgermeister Herr Georg Wertasch in der Behausung des Stadlrichters Herrn Domenico Broziol und in Gegenwart mehrerer Vertreter des inneren und äuße-ren Rates der Stadt abhielt. Das Protokoll ^ verzeich, net diesbezüglich: dise Session hatt der Herr Burgermeister meister destwegen angestelt, dieweillen der Herr ^. Paulus Prior zu Freidnitz Carthäuser Ordens sich gegen dem Herr» Wolfgango Marlhonilsch I. V. Dr. als des hillerischen Elusters Sindico schrisstlichen et wlaliter des Juris Patronatns begeben vnd seine rationes für» gewendet vnd solliches Jus den neu Herrn von Laybach eedirt vnd vbergeben, destwegen dann er Herr Sindicus ein schreiben in namen Eines Er. Magistrats versaßt dasselbe der hochlöblichen I. O. Regierung zuezuschicklen vnd bndterthenigist das Jus Patronatus dem Magistrat zu vberlasseu. Inmassen dann dem Sollieitatori '^ zu Gräz ein goldl dulaten: emgeschlossen worden. Die Regierung in Graz gab diesem Ansuchen Folge uud es blieb sortan die Gemeiude Laibach, für deren Bürgerstöchter die Hillersche in erster Linie galt, Patrun des Klarisserinnen.Klusters zu Laibach. sSchluß folgl.) Handels- und Gcwcrbckammcr für Krain. ^^ Dir Handels» nnd Gewerbelammer für Krnin tiat gestern um 5 Uhr uachmittags unler dem Vor» sitze des Kammerpräsidenten L e n a r 5 i ö zu einer ordentlichen Plenarsitzung zusammen, zu welcher sich die Kammermitglieder vollzählig einsanden. Als landes» fürstlicher Kommissär fungierte l. l. Landesregierungs. ral K u l a v i e s. Kaminerpräsidenl Lenar ^ i <" widmete zunächst dem ill Adclsberg verstorbenen Kammermitgliede Anton Ditrich, welcher der Kammer seit 1902 angehörte, einen warmen Nachruf. Die Kammermitglieder er. hoben sich zum Zeichen des Beileides von ihren Sitzen. Kaminerrat Kregar sprach bei diesem Anlasse den Wnnsch aus, daß bei eventuellen Todesfällen von Kam» mermitgliedern we»igste»s die i» Laibach domizilieren-den Kammerräte mittelst Zirlulars verständigt werden nwgeu, nm an den, Leichenbegängnisse teilnehmen zu lönnen. Sekretär Dr. Murnil erllärte, daß dem geäußerten Wunsche Rechnung getragen werden wird. Im vorliegenden Falle sei jedoch eine diesbezügliche Benachrichtignng der Kammermitglieder nicht möglich gewesen, weil dem Kammerpräsidim» selbst die Todes, nachrichl »icht rechtzeitig zugelummen sei. Vor Übergang zur Tagesordnung erbat sich Kam» merral Dr. Ämbrositsch das Wort und erllärte namens der Vertreter der Großindustrie und der Mon» tanindnstrie, daß diese in dem Vorgehen des Präsidiums bei der aus de» 14. Mai angeorduel gewesenen Sit. zuug der Handels» und Gewerbetnmmer eine grobe Verletzung der Pflichten eines Präsidiums erblicken, daß sie dieses Vorgehen entschieden verurteile»,, und dies auch der vorgesetzten Behörde gegenüber zum Ausdrucke bringen wollen. Der Kammerpräsident habe bei der Annahme der Wahl am 19. Februar l. I. ausdrücklich erllärt, daß er als Präsiden« objeltiv sein werde. Dieses Verspreche» habe er bei der Sitzung am 14. Mai »icht gehnlte»; er habe sich n»s Persüiliiche» Grüilden aus dem Saale e»tfer»t, weil er gewußt habe, daß er seitens der versammelte!, Kammermitglieder nicht zur Wahl in den Eisenbahnrat vorgeschlagen wor> den wäre. Da der Präsident es nicht für notwendig er» achtet hat, fein Vorgehen nachträglich aufzullärrn, so müsse er im eigeneu und im Namen seiner Genossen erllären, daß sie in dem Herrn Präsidenten einen unparteiischen Leiter der Kammer zu erblicken nicht mehr in der Lage seien. Bei diesem Anlasse lenlte Kammerrat Dr. Ämbrositsch die Aufmerlsamleit der Kammer auf eiuen Punlt des Protololles der Sitzung vom 19. Februar. Im Verlaufe der Debatte über die heurigeu Ergänzungswahlen habe Reichsratsabgeord» »eter lind Bürgermeister Hribar erllärt, daß er mit Rücksicht aus die wiederholte Behauptung eines Blattes, daß der seinerzeilige Vertrag mit der deutschen Partei in Kraiu seine Unterschrift trage, lonslatieren müsse, daß dies der Wahrheit nicht entspreche. Kammerrat Dr. Ambrusitsch erllärte demgegenüber, daß das zwi> schen der slovenischen Fortschrittspartei und den ver. fassuugstreuen Großgrundbesitzern Krains am 17. Juli 1901 'geschlossene Übereinkommen tatsächlich die Unter-schrist'des Bürgermeisters .Hribar trage. Er habe das Original des Übereinkommens in der Hand und stelle den Kammermitglicdern auch gerne Abschriften detz Übereiulommens zur Vcrsiiguug! Aus diesem Uberem-lommen sei auch ersichtlich, daß der Verlrag nicht nur die Eubveulion sür das floveuifche Theater betroffen habe. Kannnerpräsidenl Lenar«'-. i5 erllärte mit Rück» ficht auf deu Anwurf des Vorredners, feststellen zu müssen, daß am 14. Mai eine beschlußfähige Kammer, s'tzung beim besten Willen »'cht abgehalten werden tonnte. Seine Gesinnungsgenossen haben die Teilnahme an der Sitzung abgelehnt; die Sitzung ware daher n,cht beschlußfähig gewesen und lonnte ans d,e,em Grunde " Ebenda Fol, 8l, ^ « l. ^, "> Grfchaftsllgeiiorn brr Stadtgememde «alvach. Laibacher Zeitung Nr. 115. 1040 22. Mai 1909. nicht eröffnet werden. Für die Wahl in den Eisenbahn-rat habe er sich niemals beworben und müsse dah.'r die Behauptung, er hätte am 14. Mai die Sitzung ans dem Grnnde nicht eröffnen wollen, weil er gewußt habe, das; er von der Kammer nicht zur Wahl in den Eisenbahnral vorgeschlagen »vorden »väre, entschieden zurückweisen. Der Kammerpräsident erklärte schließlich, daß er stets bestrebt gewesen sei, die Verhandlnngen der Kammer mit voller Objektivität zu leiten. Von diesem Grundsätze werde er sich auch in Hiutunft leiten lassen und werde sich hievou auch durch die heule gegeu ihn erhobenen Anwürfe nicht abbringen lassen. Kammerrat H riba r gab die Erklärung ab, daß das mit den verfassuugsmäßigeu Großgrundbesitzern Kiains getroffene Übereinkommen, dessen Original sich in den Händen des Aba,. Dr. Tav5-ar befinde, seine Unterschrift nicht trage. Er werde das Dokument von Dr. Tav,'ar requirieren nnd den Kammermilgliedern in der nächsten Sitzung Einblick in dasselbe gewähren. Seine in der Sitzung vom 19. Februar abgegebene Er° kläruug halle er aufrecht und loustatiere, daß sich die slovenische Fortschrittspartei iu uatioualeil fragen in dem erwähnten Übereinkommen volle Freiheit gewahrt habe. Im übrigen wiederhole er nochmals, daß er an dein Übereinkommen, obwohl er dasselbe nicht nnter» schrieben, stets loyal festgehalten habe. Kammerrat Kregar hob hervor, daß durch die von Dr. Ambrositsch abgegebene Erkläruug Vürger» meister Hribar und desseu Partei eutlarut »vordeil seien. Das erwähnte Übereinkommen sehe für die deutsche Partei eiue entsprechende Vertretuug im Laibacher Ge» meiudcrate sowie in der Handels, nnd Gewerbekammer vor. Sowohl Bürgermeister Hribar als auch Kammer» Präsident Lenar5i5 erscheinen dnrch ein solches Über» einkommen kompromittiert nnd Nedner erhebe dah.'r seine Stimme, um davor zu warnen, daß man solche Männer in den Staatseisenbahnrat entsende. Kammer' rat Kregar protestierte schließlich gegen das Vorgehen des Präsidiums anläßlich der für deu 14. Mai ein» berufenen Kammersitzuug und erklärte, daß er das heute in der Kammer produzierte Übereinkommen der Öffentlichkeit übergeben wolle, damit das slovenische Volk die politische Moral der slovenischen Fortschritt» ler keuueu lerne. Kammerrat H ribar erhob Protest dagegen, daß von klerikaler Seite in diese Kammer Politik hinein-geschleppt werde. Die Kammer habe andere wichtige Inleresi'en zu wahren. In den Eisenbahnrat werde die Kammer nach bestem Wissen und (Gewissen Männer ent» senden, die ihrer Aufgabe gewachsen sind; Ratschläge von unberufener Seite werde sie gebührend znrüct» weisen. Kammerrat Hribar gab schließlich die Ans-klärung, daß seinerzeit Abg. Dr. Schaffer bei ihm er» schienen und dafür eingetreten sei, daß der denlschen Partei eine angemessene Vertretung im Laibacher (he» meinderate eingeräumt werde; er habe dieses Ausiunen jedoch abgelehnt und erklärt, daß er hiezu seiue Mit» wirtuug nicht bieten könne. Sowohl Dr. Schaffer als auch Freiherr von Schwegel haben späterhin diese For» derung selbst fallen lassen. Kammerrat Dr. Ambrositsch hob hervor, daß ihn die Erklärung des Kammerpräsidenten nicht befrie» digt habe. Seiner Meinung nach wäre es richtig gewe» sen, am 14. Mai die Sitzuug zu eröffueu uud eveutuell deren Beschlußuufähigkeit zu konstatieren. Nachdem noch Kammerrat Lo5ar darauf hinge» wiesen, daß die Gesinnnngsgenossen des Kammerpräsidenten durch ihre Absentierung die Kammer zum Tummelplatze ihrer Politik machten, erklärte Präsi-deut Lenarüi5, nachdem sich niemand mehr zum Worte gemeldet, die Angelegenheit als erledigt uud schritt zur Erlediguug der Tagesorduuug. Vor der Vornahme der Wahl eines Mitgliedes und eines Ersatzmannes im Staatseisenbahnrate gab Kammerral P a m m e r die Erklärnng ab, daß seine Gesinnungsgenossen mit Rücksicht ans die Vorgänge vom 14. Mai uicht in der Lage sind, an dieser Wahl teil» zunehmen, »vorauf sowohl die deutscheu als auch die der Sloveuischen Voltspartei augehörigen Kammermit» glieder deu Sitzungssaal verließen. Bei der hierauf vorgeuommeueu Wahl wurden 12 Stimmzettel abgegeben. Zum Mitgliede des Staats» eisenbahnrates wurde mit 11 Stimmen Kammerral Hribar, zu dessen Ersatzmann mit der gleichen Slim» menanzahl Kammerpräsident L e nar <"- i 5 gewähll. Nachdem die Kammerräle, die sich während der Wahl absentiert halten, in den Sitzungssaal zurück, gekehrt waren, wurde die Anslosnug eines wirklichen Kammermilgliedes au Stelle des verstorbeneu A. Dit» rich vorgenommen. Die Kandidaten der Sloveuischeu Volksparlei Iohauu ^avri^ und Frauz Zore erhielten bei der Wahl die gleiche Elimmenanzahl, weshalb das Los zwischen ihnen eutscheideu mußte. Kammerral Urbane wurde mit der Losziehuug betraut. Das Los entschied für Fraiiz Zore, Haudels-mann in Laibach, welcher nunmehr an Stelle Ditrichs als wirkliches KnmmermitgUed einberufen werdeu wird. sSchluß folgt.) — lNctraitc mit Musik.) Der heutige militärische Festtag — die hundertste Wiederkehr der siegreichen Schlacht bei Aspcrn — wurde gestern abends durch Rctraite mit Musik eingeleitet. Um 8 Uhr abends rückte die Musik des Insanterieregiments König der Belgier Nr. 27 mit klingendem Spiel durch die Straßen uuse» rer Stadt, begleitet von sämtlichen Spielleuten der Garnison und über 200 Laternen» uud Lampiousträ» gern, aus. Vor der Musik besaud sich eiu Transparent, das in Weiß-Rol die Injchrisl zeigte! „Hoch 22. 5. 1900, Aspcrn — Erzherzog Karl." Vor den Wohnungen des Herrn Landespräsideuteu Barou Schwarz uud Sei» ner Exzellenz des Herrn Truppeudivisiouärs Feld» marschall'Leuluanls Karl von Lang marschierte die Musik aus und brachte je ein Tonstück sonne die Volks. Hymne zum Vortrage. Nach Beeudiguug der Volks» Hymne brachte Seine Exzellenz Herr Feidinarschall. Leutnant v. Lang ein kräftiges „Hoch" auf Seim Majestät aus, das stürmischen Widerhall faud. — Mnstcllunss des Betriebes bei den Heeres» anstalten am 22. Mai.j Anläßlich des huuderljährigeu Gedenktages der Schlacht vou Asperu wurde heule der Netrieb bei deu Heeresaustalten eingestellt. Der Lohn für dieseu Tag wird au die Zivilarbeiter wie am 18. August eines jeden Jahres ausgezahlt. — lMalbor.qhet. und Predil-Feicr.j Aus Villach wird geschrieben! An der Iahrhuuderlfeier iu Malbor» ghet uud Raibl, welche am !7., bezw. 18. Mai iu ebenso schöner als großartiger Weise verlaufen ist, habeu teil-gluommeu: Korpskommaudaut FZM. Potiorek, Ge» neral-Geuieinspektor FM^. Freiherr v. ^eithner mit einer zahlreiche»» Deputation des Geuieslabes, Divi-siouär FML. Wilullil, die Generalmajore uud Bri-gadiere Heß uud Freiherr v. Kirchbach, FML. v. Kai ler als Vertreter des Kauzlers des Militär-Maria» TheresieN'Ordens, Offiziersdeputationen der Infa»» lerieregimenter Nr. 7, 17 nnd 62, des Lcmdwehriufau» terieregiments Nr. 4 und des Husarenregimenls Nr. 5. Vou seilen des Zivilstandes haben der Feier bei» gewohnt- Statthalter Prinz zn Hohenlohe, Landes» piäsident Freiherr v. Hein, ^andeshaliplmauu von KäriUen Graf Zeno Goi!ß niit den Laudesausschliß» beisitzeru Dr. Josef Leuiisch, Höuuliuger uud Winller, Landesgerichtspräsidenl Dr. v. Schund, Fiuanzdirel'lor Hofrat Dr. Ehiari, die Bezirkshauptmänner von Nil» lach und Tolmein, ^audesregieruugsral Tchnsler nud Slallhallereiral Priuzig, Oberbergrat Klei», Reichs-ratsabgeordueler Professor Dr. Walduer nnd Landtags« abgeordneter Dreyhorsl, die Nürgerineister von Klagen-fürt, Villach uud sämtlicher Gemeiudeu des Kauallales. An der Gedenkfeier beteiligten sich serner die Krieger» und Fenerwehrvereine der gauzeu Umgebuug, die Schul» jngeud sämtlicher Schulen des Kanaltales sowie zirka 2l><» Bergknappen mit Fahne uud Musik. Die Feldmesseu in Malborghet und Predil wurden vom Fürstbischof Dr. Kahn in Klagenfurl, bezw. von» Fürstbischof Doktor Cedej ans Görz uuler zahlreicher Assistenz der Geist» lichteil zelebriert. Die Bevölkerung Kärulens hat diese Tage zur Veranlassuug genommen, die Helden Heusei und Herman»» durch Veslaggung und Beleuchtung samt» licher Orte soiuie durch rege Teilnahme an dein Fesle zu feiern. Korpskommandant Potioret hielt an beiden Tagen »ach Beendigung der Messen zündende Au» sprachen, woraus sodann uuter Geschützsalut der Forts die Niederleguug der Kräuze au den Denkmälern und die Defilieruug folgender Truppeuleile stattfaud, und zwar einer Kompanie des Iufaulerieregimenls Nr. 27 mit Musik aus Laibach . panie, bestehend aus einem Zuge des Feldjägerbalnillous Nr. 8 aus Kötschach, einem Zuge des Feldjägerbalaillons Nr. 9 aus Villach, einem Znge der Feslungsarlillerie. kompanie Nr. l/4 15 uud einem Zuge der Pionier» lompanie 5/8, endlich der Manuschastsdepulaliouen der Infanlerieregimenter Nr. 7, 17 und 62, des Feldjäger» balaillous Nr. 5 und des Husarenregiments Nr. 5. " sAus der Diözese.j Der Pfarrer iu Virkeudorf, politischer Bezirk Krainburq, Herr Michael Kuxelj, »uurde iiber eigenes Ausuchen »vegen Dienstesnnlaug» lichkeil in den bleibenden Ruhestaud versetzt. —i-. " lAus dem Volksschuldienste.j Der k. l. Bezirks» schnlrat iu Liltai hat, nachdem der bisherige Notschul° lehrer in Iavorje Herr Anton Rus am 17. v. M. ge» storbeu ist, deu Pfarrer dortselbst, Herrn Franz In» dof, mit dem Unterrichte an der Notschule in Iavorje betraut. —,-. — sLirtursion.j Der Lehrkörper der l. k. Fachschule in Gottschee unternahm am 19. d. M. mit deu Schülern der oberen Jahrgänge eiue Exkursion in deu Horu» Wald, um das fürstlich Auerspergsche Dampfsägewers zu besichtigen. Nach vierstündiger Wagensahrt durch die einsame Gegend, die teilweise Urwaldcharalter zeigt, wurde das Ziel erreicht. Aufs liebenswürdigste vom Direktor des Etablissemeuts, Herrn E. L u m e c, emp» faugeu, »vlirde deu Teiluehmeru schon beitn Mittagessen eine angenehme Überraschnng geboten. Ein lustiger Marsch, gespielt von der Werkslapelle, erllang. Tafel» musil im Urwald! — Das Besichtigen der ausgedehuteu Netriebsanlageu beaitspruchte fast die gauze zur Ver» fiigllng stehende Zeit. Herr Direktor ^umee übernahm mit einem Beamten die Führnng uud gab kurze, iu» sNultive Erläuleruugeu über die einzelnen Maschinen, über die Holzverwertung nnd die momentanen Handels» Verhältnisse der wichtigsten Erzengnisse. Sämtliche Bnndgalter», Kreis» nnd Pendelsägen wurdeu iu voller Tätigkeit gesehen, das Maschinenhaus, die Schlosserei uud Schleiferei, die Trockeukammeru besichtigt. Die gewaltigen Zisternen, deren Wasservorrat trotz der größten Ökonomie uicht immer ausreicht — wird doch der verbrauchte Dampf wieder kondensiert — waren gefüllt. Iu den Lagerränmen fielen die großen Vor» rate von Tavolelti und Tcstoni ^Bretter für Südfrüch» leu!islen> aus- das Erdbebe» von Messina brachle diesen Indnslriezweig ganz ins Stocken. Dein Lehrreichen folgte fröhliche Unterhaltung während der leider kurzen Rast. Zn bald mußte die Heimfahrt angetreten werden, doch die Fröhlichkeit überdauerte deu weite» Weg. - lMaiausflüqe der Gymnasinlschiiler in Krain« bnr.q.j Die Schüler des Kaiser Frauz Joses-Gylilua» siums iu Kraiubnrg uuteruahmeu am 12. d. M. nnter Leitung ihrer Klassenvorstände die iiblichen Maiaus» slüge. Die Klasseu In, I l> und II d besuchten in Vrba das Geburlshaus Pre^ereus' sudauu führte sie der Weg am Htotweinsalle vorbei durch die Nolweiuklamm nach Veldes. Die Schüler der I I !» Klasse machteu eiueu Aus» slug uach Eisueru lind berührten auf dem Rückwege das Busov.^-imlal. Die III. Klasse suchte die Wocheim'r auf nnd nahm deu Wocheiuer See uud deu Savicasall in Angeuscheiu. Die Schüler der IV. uud V. Klasse be» suchte» KIage»furl und besichligleu die dortige» Sehens» »viirdigkeile», »vorauf sie uoch eine Daiupfersahr: auf dem Wörter See unleruahmeu. Die VI. u. VII. Klasse wählteu deu Faaler See nnd St. Jakob im Roseutalc zum Reiseziel. Die VIII. Klasse hatte, wie es sich g0' ziemt, deu längsten und anstreugeudsten Weg durchzu» machen. Um 3 Uhr iu der Früh brach die uuterneh» mnngsluslige Schar von Krainbnrg gegen Nenmarltl aus, überschritt am Loibl die Karaivankeu uud erreicht uach einem zehnstündige» Marsche Ferlach, nm der G^' »vehrsabrik eine» Besuch abzustatleu. — Sänillichr Ausflüge verlieseu iu der besteil Orduung nud beim schöusten Wetter. ^ --^ — sTodesfall.j Gestern ist hier nach längerer Krankheit Herr Paul Drahsler, gewesener Pro» kurisi uud GeschäflSleiter der Firma I^ E. Mayer, m hohem Alter verschieden. Der nunmehr Verblichene g?' noß in seiueiu ausgedehuten Nekaunleulreise großes AN' sehen; er gehörte zu deu Mitbegrüuderu des hiesig^ SokolvereineS und »virkle iu der Zeil des Eutstehens der slovenischeu ?healerbühue au eiuzelue» Vorstel» luugeu als Dileltaul >»it. — Geiuäß seiuer letzl>r>ill>g<'U Anordnung erhallen, »vie »ns mitgeleill »vird, Legate, nnd zwar ohne jeglichen Abzug: der lausmänuischl' Kraulen» nnd Unterslütznngsverei» 4l»l» X, die „Slo» ve»ska Matica", die „Glasbeua Matica", der <^ital' »icaverei», der Sololverei», der „Narodili Dom", dn' Ta»bs<- — sDie Männer»OrlSssruppe des Deutschen Tchul-v('rcines> hielt a,n 19. d. M. uuter dem Vorsitze ihres Obmannes, Herrn Alois Dzimski, in der Kasino-wirtschaft ihre diesjährige Hauptversammlung ab. Ans dem Tätigkeitsberichte ist zu entnehmen, daß die Orts» gruppe im Jahre 340 Mitglieder zählte »ud der eM« gezahlte Reinertrag von 1555 K 39 !> abgeführt wsl' den tonnte. Die Nenjahrsspenden belrngen überdies 450 K. — Bei der hieraus ersolglen Nenlvahl des Vor-slaitdes »vnrden nachstehende Herren gewähll: Dr. Nlld-Thomann, k. k. Finauzral, Obmann- Prosessl."' Dr. A. N. v. Schoeppl, Obmannstellverlreler' P"» fessor Dr. V i sch o s, Schriftführer; alad. Maler Heinr-W ettach , Schriftfiihrer-Clellverlreter, Alexander Ohm vou Jauuschowsky, Zahlmeister, lind Dr. Waller Rizzi, dessen Slellverlreler. Da der ObmailN »ichl persönlich anwesend war, dürste dessen Neuwahl uölig werde». >>- ^- lDer tntholische Gesellenverein in Laibachj häN morgeil um I ihm engagiert gewese»e» Musikeriu isl enoiesener-maße» ei»e physische uud moralische Gefährdung f>^ die durch Marches engagierte» minderjährige» Franelis-Personen gegeben, »oeshalb vor diesem Kapellmeister soioie vor sei»e» Ageole» »achdrücklichsl gelvarnl wer-den muß. !<(""- !^' slets frisches Fleisch), nnd deu Betrieb so geregell, d«,j auch den verwöhnteren Ansprüchen der Talto»r> n vollauf Geuüge geschehen lau»; ist doch als Hnl"''^ »varlin die Leiterin einer Laibacher Hotelsiiche gl'woi' »len worden. Die übliche Einlrillsgebühr e!»tfäl!,< N das Touristenhaus; »llr für. diejenigen Besucher, d»e > ^ in»»erhalb der Rälime au mitgebrachte»» Speisl'N ','^ Getränlen zu labe»» gedächte», »vurde eiue ^'"^ .^ff. gilngsgebühr festgesetzt^ — Murge» findet dil' >^ ,»u»g des Tourisleuhauses statt. Alis diesem Än>"w' ^ austaltel die Ortsgruppe Sleiu des Slovenischen ^lp' Vereines dahiu einen Vereiusausflug. Doch dinsle» ^ Laibacher Ausfliigler uicht die Gelegenheit ""<"'^ men, den herrliche»», vou der städtischeu ^wrpormn' ^ Steiu durch sclMigeu Wald neben der «uM'^ Feistritz zum Ziele führe!,deu Spazierweg auszusn ren. Die Tonr ist als bequeme Tagspartie fur^ milieu sehr zu empsehlen. ' """' Laibacher Zeitung Nr. 115. 1041 22. Mai 1909. «Physiker Morlay Holms i« der Touhallc.j ^ontng, den 2^. d. M., abends U'/2 Uhr findet i» der ^'»halle eine Mastspielvorslellimg siir die Ingend statt. -^lese Vorführungen gdoähreil geuug der Unlerhallnng >md Belehrnng. Das abwechslnngs. und uinsangreiche ^l'l^ra»i!» wird mit Erperimeilte» der moder»e>l -plMil eingeleitet. Herr Holms arbeitet nicht nur sehr ^'schickt, sondern »ersteht auch g»< und hlmiorvoll z» P ander», Uxiibertrosse» dürste Herr Holms mit seiueu ^leltrischcn Tchalleuspieleil dastehen. Mit seinen zehu ^'»geru zaubert er Tiere uud (Iharallerlöpse verschie-mier Art ail die Waud. Diese erwecken durch ihre -plihswgnlimieu uud geluilgeueil Nelveguilgeil laute Hei» ^tteil. ^ Da die Ei»lrillspreise tief herabgesetzt siild, >" 'st wohl ans zahlreichen Zuspruch zu rechnen. " l^on der Ttrafte.j Western abeilds »vurde aus ^'m ,^o»gres;platze oon ei nein Wachuiauu ei u Herren-wses Gespan» angehallen, das von (^radi^e hergelonl. >»eu war. ... Western abends fa», am Hause Nr. 18 l>».> Rain eine anläßlich der wedenlseier der Schlacht "'>' Aspern ausgesleclle laiserliche ^ahne ,uit dem Drahte "'r elestrisd)en Stras;enbe!euclilung in Ver>ll)rung, wor° '^uf sie in Vraud geriet. Die eine Hälfte verbrauute, ^' andere siel aus die Straße — Gegeu Mitternacht ^^'lsieleu z»r>ei Soldaten des 17. Iufauterieregimeuls ^^i.nber deu Dreschplatz geheilde uud siuqeude Friseur. ^'Hilfen, »Hin 7^>seur erhielt einen leichten Bajonett-^'ch in den liuleu Uuterarlu. — Vorgestern nachts llaben f,",„f Arbeiter eiuer ttücheusee au der Amona° !lrns^> (>i„ ^Ileudezvous. Da sie uichl bis zum ^iicheu» ^,>s,^i^,,^ i,„, ^^.„ großen Preis vou ^aibacl) 'u der Höhe von 2l«»<» I< iuurde aus '/»9 Uhr fest-^'setzl. Bis jetzt haben sich uur erstllassige Niuglämpfer ^'Meldet. Ihre 'ül'ameu sowie die Reiheusolge ihres 'Uislreleus werde» demuächst belauut gegeben lverde». ^'Wchts der erhöhte» Elegie» mußten die Eintrills° ^'lsr siir die Serie dieser ^iiiglampfvorslellunge» nm ^'l l'leiues erhöht »verde», uud zlvar betrage» sie sür "l'N l'rsteu Platz > «, siir deu zweiten hiugegeu 5i<> !>. .„. lDic Borschußsasse iu ^ladmaunsdorfj hat an» ^Illich der dieserlage abgehaltenen weneralversamm. ^','g ihrer Allionäre von dem im abgelauseneu we-!u>nslsjnhve erzielte» Reingewinne deu Betrag von 6<>9<» >^ ^^. ,^i^ijj^> »,^ gl'im'iuuiitzige Zlvecle ge» ^^»,el, »nd zwar: verschiedeilen Feuerwehren iil ^unlrain !M> K, für die (irrichluug eiuer Wasser-^ll'ug iu Ärezuica 300 K, deiu ,.Sokol".Vereiue iu Kl'ng 5i<,<> K, dem Vereiue sür ^remdeuverlehr iu "lidnninnsdors, der gewerblichen Fortbildungsschule !'!'^ dem „Sosol".Pereine dortselbst je 2<»> K, sür die "!N'»lliche» Volssbibüotheleu iu Brezniea uud »tad-''"»nsdorf »ud der Filiale ^'admannsdors des Slo-,^"sclx,! Alpenvereines je lü<> K, der Korbslechterei. ^>le i„ :»iddiuauusdorf, der Pferdeznchtgenosfenschasl .,' ^ees, der Stndenlentiiclie in 5>!rainburg uud der 7v>' ^ul' kvonau des Slovenischen Alpenvereines je 1<»<» «, s!." ^l'severeine „Triglav" in »iadmauusdorf, der ^Nasbcui Matiea" in Kraiuburg, dem Pereiue fur ^N'indeuverlehr iu Veldes, fiir die sloveuiscl,e Schule zu ^- Ialoli in tarnten uud siir das Aljaž.Heim je 5<» K, ^,^' Vollsschule in Brezniea, dem afademischeu Ver> .'^' „Triglav" iu wraz, siir die ^ieparalur des Save» '^'s auf der „Wmajua" uud sür sloveuische Studenten "? Knuten je 30 K, für die Vollsschnlen in ^ate.'e ""d Lees je ^o K. , ^ -" ll5in Kind ertrunken.» Am ^>>. d, M. nachmit-N^'e ^''^^' !'^1 lm' Besitzersgattin Maria Smole i»i ,^'M'r, Bezirl i?berlaibach, samt der Magd znm ^»acl,-^!, .."^^'^'ttesdieuste. Ihre zwei Söhnchen ließ fie unter ^!>chl ihres watteu zu Hause zurück. AIs die Magd »nk ' Kirche uach Hause lam, wechselte sie ihr Meid > '" wug »meder vom Hause fort. Der Z^jährige Io->> '",l>es ihr uach uud sein Vater meinte, die Magd ^.'!' >h» uiitgcuomuien. Als sie aber nach einer Stnnde sch»'" ''Urücklehrte, giug mau aus Suche uach dem ver-^^!»denen blinde aus uud fand es nach längerer Zeit l'Mer Lache hinter dem Hause erlruuleu aus. ^. ^- lTödlicher ^e >,ii„^'^ ^^.^ ^>j,,^. Dachwohnuug innehabenden M,'?'' ^'^ Staatsbahn Martin Nalaj in Unter-^i>la ')>!n»!i'v. Die einjährige Aloisia, die selbst nocl, uichl < "n tonnte, lam mit Hllse des mitspielende» Brxders >vr,<^ ^"'^ ^»ster, >vähre»d ihre Müller iu der klüche sclw ' '"^ >""ll'l' wahrscheinlich durch das Fenster z>>.'ö s !v ^'"'l"' N'docl) das wleichgelvicht uud fiel etwa l'üe i ^^"' ^'^'l ""l ^u' Waffe, lvo fie fofort tot liege» bnici' ^" l)"'bl'igeeilte Arzt louftatierte eiueu Schädel-l5bv!'< ' ^l'iche unirde iu die Toleulammer zu Sault "'Il^ph übertrage». -"- ^uisll,> °^ "ufqefundenj »v»rde am 7. d. M. iu> Walde l'o» ">'" Strmea nnd Schlvarzenberg uuter dem Schuee "bqä»? ^"-''"s"ssl'u aus Zadlog die schon läugere ^eit <^'k '^^' l>4 Jahre alte scl,>vachsinnige Katharina Pra-^'scl, tt "' ^^ "- Da ein Wewaltall volllommen aus-Arm!>"' '^ ""d die Prasel jedeusalls iusolge der lc,t i,.'? ^ sel>r beschlverlichen Weges vor Müdig-"ull,nn ^'-" ^^""' sl"leu gebliebeu ist, lvurde der ^di^ " ""s ^'lu Ortsfriedhusc iu Schluarzcnberg be- —r. " lWaldbrand.j Aus Radmauusdorf lomml nn'> die Nachricht zu, daß am 7. d. M. iu eiuer uäclist ^laruervellach liegeudeu Walduug ein ^euer ausgebro-cheu ist. Das ^-euer, das wahrscheinlich durch .(iiuder aus Ktnrnervellach verursacht »vordeu >var, äscherte eiue mil Buche», uud ^icl>lenbäumen bewachsene fläche vou zirla 5'/-: Joch ei». Der Besitzer erleidet augeblich eine» Schade» vou 1500 K. Das ^euer wurde vo» deu Orts» iusasseu aus ,^ar»ervellach gelöscht. —,-. -^ iHul'detontumaz.j Im werichlsbezirle ^aibach Uuigebung erfährt die Huudowul immer größere Ver» breituug.'Iu der verflosseueu Woche ereigueten sich wie. der drei ueue ^sälle. Daher ivurde die im März I. I. verhäugle Huudekoutumaz auf deu ganzen werichts» bezirl ausgedehnt und uur ausnahmsweise gestaltet, daß i» Ober- und in Uuter.Ki^la, Moste und Waitsch die ^imluerhunde, die aber mit eiuem Maullorbe ver. sehe» sei» i»üsse», a» der Sch»ur gefiihrl werdeu dür» seu. Soust siud im gauzeu Bezirle die Huude bis auf Widerruf bei Tag uud bei Nacht au der Kette zu halteu uud leiu Huud darf den Hof verlaffen mit Ausnahme der Jagd» und der ^leifcherhuude, fo!n»ge diese ihre» Tie»st verrichte», l'lbertrelimge» >verde» gerichtlich ge> ah»del werde». " iVcrlorcn! wurde: ein goldenes, aus 100 K be» »vertetes Armband, ferner eiu weldtäfchcheu »,il U K. Illusion, »».or». in der 3^n^^^cHe. Sonntaq den 2:'.. Mai sheil. Paschal Bavlonj um 10 Uhr Hocliaml: >1i^!> <1<^ .^. ^('I>NI»> ,I<^U kou Nobert Krawulfchle, Alleluja: 1',<>!,tn« vir, Offcrtorium V»'i'i",hrers Erzherzogs Karl gedachte uud mit voller ^u-verficht betonte, daß der weist, welcher jene Heldeu be-seelle, auch heute iu der Armee fortlebt uud daß sie mit derselben unerschütterlichen Treue ihrem Allerhöch-slen Kriegsherr!« ergebe» und sei »es Befehles gewärtig ift, wie eillsl ihre Vorfahren aus dem Cchlachtselde vou Asperu. Iu Erwideruug auf die Ansprache des Herru Erzherzogs ^rauz Ferdiuaud sagte Seiue Majestät: „Der t'rauerude l^ölve hält hier Ehreuwachl. Hellte aber, uach huudert Jahren, schreiten wir daulbareu uud ge-hubeileil Eiuues zur Schaffung eiues Deutiuales, loel» ches der serucn Nachlvelt vertüudeu wird, wie iu des Vaterlaudes Draug uud Not der Nus des Mouarche» i» der Begeisleruug des Heeres uud Volles jeueu Wider-hall saud, der fich iu' Opferfreudigleil uud TudeSmul uiller Erzherzog Karls ^ühruug fo gläuzeild bewährte." Hieralif uahm der Monarch die iiblicheu Halumer-schlage vor, dir Truppen gabeu die Dechargeu ab und der Schubertblind uud die audereu wefangsvereiue fan-geu uilter Mitlvirlung der Militärmusileu und Fan-fareubläser deu Weihechur. Das Zufammruwirlen des wesauges, der Orchester, ^aufareu, Kirchenglocken uild des Kauoueudouuers machte eiueu ergreiseudeu Eiu> druck. Nach Besichtigung der Truppen verließ Seine Majestät der Kaiser uiller euthusiastischen Ovatiuneu dcr 7vl'stgäste uud der zahlreichen Meuge deu Thestplatz uud lehrte uach Wieil zurück. Ans dem Bndssctausschussc. Wien, 21. Mai. Der Nudgelaussshuß hat c>c,5 B»l>. gel des ^iuanznliuisteriums augeuommeu. Der ^iuau?,-minister erllärte, die Regierung habe leinen Anlaß, de» i» der erste» ^efuilg befiudlichen ^inanzplan ab-ziiändern oder zurückzuziehen. Eveutuelle Abäuderuugeu seie» Sache des Hauses, doch lönute er für gründ-legende Abänderungen laum weiter die Verautwortuug tiage». Der Miuister lüudigte eiue Reihe ueuer Steuer-gesetze au, darunter die Hausllassrusteurr, die progres» five Erbsteuer, die sogenannte Iunggesellenftrner, die piogrefsive Erhöhimg der Einlomuiensteuer über 2o.0Ol» K. Dagegen soll das Arbeitseiulommeu der ^aiuilieumitglieder, die es allßerhalb des Hauses erwer. beil, bis zu 4000 1< uicht in das Einlommen des Haus. haltuilgsvorstaudes eiugerechuet, sondern einzeln ver> steuert werdeu. Auch eine Tanliemesleuer soivie eine neue Stufe der Divideudensteuer sind in ÄnSsicht ge> nouimen. Die ^rage der Ziindhölzchensteuer, bezw. des ^imdhölzchenmonopols, wird studiert. Die Wert-zuwachssteuer sollte nach Ansicht des Ministers wemein-den überlassen werden. Die ^rage der Barzahluugcu, gegeu dereu Ausuahme die ganze öffentliche Meinung Österreichs sei, ist nicht altuell. Das Erträguis der ge-Plauten Steuern beziffert der Minister auf 20 Millio-neu, womit zur Deckung der Mehrerforderuisse des nächsten Budgets das Auslaugeu gefuuden werdeu dürste. Dic Strcikbcwcssnnss in Tslanklcilh. Paris, 2l. Mai. Die Postangestellleu u»^ l'n Bauarbeiter haben in den heute abends abgehaltenen Verfammluugeu Tagesorduuugeu augeilonnuru, in denen sie jene Arbeiter, die i» diese» Tage» gestreill habe», zn ihrer Solidarität mit de» Postailgestelllen beglück, wünsche» »»d de» allgemeine» Arbeilerverbcmd ausfor» der», die Beendigung des Streikes anzuordnen. Pcrsicn. Teheran, 21. Mai. Die engl>icl,e Besatzung vou Abuscher ist hellte zurückgezogen wordeu. Vecaulwoitlichcr Ncdalicur: Anwn F u n t e l. ^Meteorologische Beobachtungen in Laibach. ______SeeMr 30t! ii iu. Mittl, Luftdruck 73« 0 mm.______ Z , -^I ! -^ ! , l ^ 3 ^ >3 H-Z^ »Z ^ ^,, «„ficht .«3.Z ^ "K VZ^ Z« br«Himmsl« Ieß ____^ Z.3H Z^______________________s.A,. c"" li^ÜlN^ 742^ ^1-4, SÖ7z? start Miic—!------- ^'' 9U. Ab. 712 8 15-0! windstill ^2,l 7 U. F. 74^-2 W il S. schwach 5 ^0° Das Tagesmittcl der gestrigen Temperatur beträgt 1b li' Normale 14 8°. ^ W ettervorausjasse sür den ii!i. Mai: Für Steter« marl, ttärnten nnd Kram: Schön. mäs;is,e Winde. warm. un« bestimmt, herrfchender Witterungschcirnlter anhaltend; für das Küstenland.- Schön, mäßigr Winde, warm, unbestimmt, sehr schön. Tcismische Berichte m>t> Beobacht „„lie,, der Kaibacher Erdbebenwarte e4«;^ l)3': Östl.Lälinf lw» (ttieenwich 14«-il/ Ä e l'e n l'e r i ch t e: ?Im 1ini gegen 7 Uhr 15 Minuten, gea/n 7 Uhr 45 Minnten und gegen tt Uhr mittel» stailcr Erdstos; m Pri d ra g a (Dalmatien); gegen 18- Uhr Erschütterung III, Grades in Montccassino l^aserta) --Am 17. Mai gegen II Uhr 3<»Minnten Erdstoß in K alabrien verzeichnet von den Warten in M eis in a und Ta rent' gegen 14 Uhr 45 Minuten, gegen 15 Uhr 45 Minuten und gegen 17 Uhr 45 Minuten Erdstöße in Milo verzeichnet in Catan, a und M , n r o. — Am 20. Mai gegen 1 Uhr 5<» Mnmtrn mnßigrr. von Grtöse gesolgter Erdstok m ssresen bei Mahrrnberg 'Steiermart). Bodennnruhe: An den lurzperiobischen Pendeln schwache Zunahme. " Dir Min»«»!!»',! I»z«si„'„ sich <,„, ,„,!!,',,'„! »,»iiich, ^ci! "<>d w>->t>s>' Kinematograph ?aM (froher Edison). (4HG8) i'roffr.-u"«" von Samstag, 22. Mai bl» Mittwooh, 26. Mal: 1.) Kin billies Schauspiel (komisch). - 2.) Der Dudelsackpfeifer (Drama). - ».) Fräulein Paust (komisch . - 4 ) Ein tragischer Ball (Drama, KunBtfilm). — 5.) Ich habe keioen Frack (sehr komiBcb). Lmbacher Zeitung Nr. 1,5. 1042 28. Mai 1909. Bei Nieren- und Blasenleiden, Harngries, Harnbeschwerden und Gicht, bei Zuckerharnruhr, bei Catarrhen der Athmungsund Verdauungs-Organe wird die Bor- und Litllium-hältige Heilquelle SALVATOR mit ausgezeichnetem Erfolg angewendet. 1 Wirksames Präservativ gegen bei Scharlach auftretende Nierenaffectionen. Harntreibende Wirkung. Eisenfrei. Leicht verdaulich. L__.___.4 Angenehmer Geschmack. .tad i\n„ Absolut rein. ^MORfO^ —------------- J&^rfL Constante Zusammensetzung. -^a^TSi^^^- ~~~~~~ "----------------------- hfh .......-\jß Besonders jenon Personen ^öjor V^J[ empfohlen, welche zufolge ¦ sitzender Lebensweise an Harnsauper Diathese und Hämorrhoiden, sowie gfestöptem Stoffwechsel J leiden. Medicinal-Wasser und dietätisches Getränk ersten Ranges. Hauptniedcflagen iu Laibacli : (106u) 2ö-7 Michael Kastner, Peter Lassnik, A. Šarabon. Kundmachung. Beehre mich dom P. T. Publikum or-gebenst anzuzeigen, daß icli mich auf Erholung begeben habe und deshalb mit der zeitweiligen Leitung meiner Gemischtwarenhandlung meine Frau .ALff n^s und den Sohn IVMas^k betraut habe. Davorin Podlesnik Ratschach bei Steinbrück. Das Pathephon bildet dio letzte und größto Errungenschaft auf dem Gebiete der Tonwiedergabe, es ist ein Hausinstrument von hoher künstlerisoher Bedeutung und ohne Nadel spielbar, auf welchen Vorteil wir besonders hinweisen. Unser Repcrtoir enthält 20.000 Nummern erster Sänger und Orchester allor Länder, deren Wiedergabe weich und in voller Natürlichkeit zur Geltung kommt. Die Platten sind fast unabuiitzhar, bis zu 1000 mal .spielbar. Kataloge gratis. Pathe Freres, Graben 15, Wien, I. (1305) 12—7 ¦ i'MWiH w ^A Natürliohes Arsen-Eisenwasser. ^^M Sliirk.stos in Arsenik. KrsolnreichKt hoi Blut-, ^^H Nerven-, Haut-, Frauenleiden, Malaria ^k ^H und Fieber. Är/tlicli empfohlen. Zu häuslichen ^B ^H Trinkkuren überall erhältlich. H V Bade- uml Luftkurort Ronoegno (SuiHirol) V ^ 535 m. Kurhaus. Orand-Hotels I. B. Park ^^^^^l^^J 150.000 m*. SiihalpinoK Klima. Dolomitonpanoram.i. ¦¦SBBBBBBBBSSi (liar,) Mai-Oktober. Prospekte pratis. 2t l3 Vortreffliches Schutzmittel! ill H m> nlkalischer ^2S-------------SWS^KSHi^U •g )(f~^ü EeSen a^le Infections« * ;tL ^i Krankheiten; 3 :<§ 0| dem reinen S ;§ äi Granitfelsen td ll^^l entspringend. Bei vielen Epidemien glänzend bewährt. Niederlage bei deu Herren Miohael Kastner, Peter Lassnik und A. Šarabon in Laibaoh. (1200) /j^ Suchen Sie? WOSii ^V LJ 'Cllhaöer / Restaurants.Gewerbe- JW 2 Jm sm Hypothek!^tr'^6-^51;"^^^n ^ Vereinigte Finanzierungs- und Immobilien-Zentralen, G. m. b. H., "Wien, I., Stubenring (Wiesingerstraße 3). Angekommene Fremde. Hotel Elefant. Äm 20. Mai. Gräfin Wurmbrmid, i. l. Stiftsdame, Prass. — Salomon. Private, s. Schwester, Wels. - Lauter. Priüate. Marburg. - Koszhand. .^tfm.: Raschln, Ncamte", Graz. - Hudjel. Private. Krapina, - Milovcit, Präsident, f. Frau. Trieft. — Mullej, Priuat, Oberlaibach. — IuWhlMs. Oiltsbesitzcr. Lustthal — Schibloff, Winzcl. Guttmau. Klein, Freudenberzi, Grünn. Fabian. Nichany, Iellinet, Klein Milan. Vlant, Suchoduller, Eber. Fuchö, ,l!barlcit und bietet, abgelocht nnt Milch dem Kinde gereicht, dds Mittel dnrch. welches die,tt'int» in »roxenwahnmn. Die Notteiil»!, !am!I>ch>r Altir» »»d der ,,Til,rriei! tio!«'" versteh? sich per Etück ^sld Ware Allgemeine Staats» schuld. Einheitliche Rente: 4°, lonver. steuerfrei, Kronen sMai-Nov.) per »ui,e . , 9« 4b »« 65 bett» (Iä»n,-Iul<) per »asse »6 35 ««: K5> t «»/„ ö. W. sloten (Febr.-Nug. per »assc......88 40 s8 e« »-»"/„ ö. W. Silber (Upril Olt.i per Nasse......s9 öo 9ü 7«, l8S«»er Staatslose b»0 fl. 4"/„ ,60'—K-H -I8«0er „ ,!>« fl. 4"/„2^0"^^«'- l8«4er .. l0U fl. . , !»^ - - -- 18S4er „ 5« fl. , . 2«ö - —'— Dom.-Pfanbbr. ^ 12« ll, ü"/„2«8 - 290- Vtaatsschuld d. i. «eichs- rate vertretenen König. reiche und Länder. ("sterr. Ooldrente steuerfr,, Gold per »aiic .... <"/„ K7 4s ,17 ec, i^sterr. Rente in Kronenw, stfr., per Kasse.....4"/< VS 40 86 e>) detto per Ultimo , . 4°/< S« n? W ^ Oft, Investition«-Rente, stfr.. «r. ver Kasse , , 3'/l"/^ "i 80 87 lN »il»nbl»»,n.z»»!lt»schnld' »«schltibungen. tlisabethBahn i, G., steuerfr zu lu.unofl.....4../ ,i«^ ,,7.. 3«enz Io!tpb.«al,n in Silber (dw. St.) . , , . bi/,<>/„ 1,!<«U, 12-60 «aliz. ltarl Uudwig.Uahn (div _ .^^^,°nen - - - 4"/, »5 8« 86 9" ckudolf «ahn ,i, ltroncnwähr ^ steuerfr, ldiv. Et.) . . ."/„ ,5 yo S« 92 «orarlberger Bahn, stfr,, 4on und 8««« Kronen . . 4»/„ g^ ^ ^..^. z» Htllat»schull>»«sch»ibnnatn »tgtftemptltl GistnbllhN'AKNln GIi!abeth-V. 2»<1 fl. NM, 5',."/, von -UX1 Kr.....45b - «8 — detlo i'mz-Äudweis 200 fl. ü. W. S, 5>//V„ , . , , 43» — «?>-deito Ealzburg-Tirol 2«0 fl, ö. W, 2. 5"/„ , . , ,424-428'-«rcnMal Bah» 200 u, 200« Kr. 4»/„.........«UZ-—>!'5'— Geld W«n' Po» btaatl zur Ialilung iib«» nomment Eilenbalin-Priorität« Gbligationtn. Äühm, Westbah», Em, l89b. 400, 2lX>» II. l«.<»0« Kr. 4"/„ 8S 70 87 70 Elüabetl, Äahii <>'<« n. »ooo Vl. ^ al> w^......11« 8«N7'8N Elisabctli-Äal,!! 40« ü, !><«»« M, 4«,„........>1? - N«' sserbinaiids-Nordbahn ltm, l«8« 87 2a 9« ^0 detto Franz Ioseph-Aal,n ?f> 9<> 75 Ung. aaliz, Äahn 2«<> fl. E. 5"/„ !04 5« wü 5« 0sNo 4«« u. 500<> Kr. ?'/,"/<> «8 3« »s 3>i Vorarlteracr Äahn Em, 1884 ,t>io, Zt., Lilb. 4"/,. . , <»e'90 »7 !'0 Staatsschuld der Länder der ungarischen Krone. 4" „ uiia, !j>«Id«nte per Kasse . ii»>8i) !14'l>K 4",„ dctlu per Ultimo,i3'7f>1>3'9k 4"/„ unnar. Rente in Kronen- währ. stfr. per Kasse . . 93 85 «3'4s> 4^/n delto per Ultimo 83 ^5 83 4K 5>/2"„ detto per Kasse «3'35 83 55 Ungar, 'Lrämien.Nnl. il 10« fl. «nr 25 üo» 8s, detto k 50 fl 202- 208'- Lheih-R«a.,-Lo!e 4"/„ . . . .145)25 149 75 4"/n unaar. Erundentl.'Oblia, 93 s« 9Ü I Bosn-Herce«, Eiieub. -Lande«- Unlehe» (div,> 4>/,"/„ , , 99^o l««2c> 5"/„ Tonau Rea.-Anleihe 1878 ,«» Ll, —- Wiener Vcrlehrs-Anl. , , 4"/„ 96 75 «7 95 dettll 1Wl> 4",„ 9« 75 97 9ii Anlehen der Lladt Wien , . «o« 9« I(1>'N! detto (S. ober O,) >«74 12s» 80 >21 8«, delto !18»4).....»3X!> 94X5 detto lGa«) v.J. 1888 . 86-15 97'N, detto lltlrltr.) v. I. 1»«<» 95 Nb 9«"»l, delto sInv,-«,)v,I,1»02 97K5 8775 Borseban-Änlehen verlosb. 4"/„ 96 «0 «7 5N «ulsilche Sta»t«lli!l, v. I, I9<)« f. io« Kr. p. », . . zn/„ 286^ -'-delto per Ultimo . . 5«/„ 88-651li»«5 Vulss ^taals.Hypolhelar )!nl. '"-'^......«"/„ l22 40 18^!-4< Geld Ware Aula,. Staat« - Ouldanleihe 1!>07 f. 100 Kr., , 4>/,"/n 81 b« 92 5>u Pfandbriefe usw. Äudenlr,.aIIa.bst. i, 5 Vot,»l, Hupothetenb, uerl, 4"/„ »? 8ü 9l>'8b ^entlal-Bod.-Kreb-Al., österr., 4bI,ver!.....4>,"„ i«i 5« 102 5" detto <<5 Z, uerl, , , . 4"/„ »7ü5 »>'25, ,«red. Ins>., österi.. f.VerI,-Uii<, u. öffenll. Vlrl'. Nat. >^. 4"/„ 9ü^u 9«'2<> Laudesb, d. l<ön, Valizicn und Lobom, 57 l/, I, riictz. 4"/,, 94 5«1 «5-bs, Mähr. Hypolhelenb. ucrl, 4"/„ 86 50 8? l.u N,-üstcir, Lande« Hup.-Anst. <"/, 8?-5<, 8«5U drtto inll. 2"/„ Vr. veil. 3>/i"/<> 8«b0 89 5o dctio N,-Tchuld!ch, verl, 8>/,"/° 88b>> 88-50 detto »er!......4"/» 9?- U,'!- Osterr,-n»a,ar, Vant 5« Jahre verl, 4"/„ ü. W..... 98'5N 99'50 detlo 4"„, Kr...... »87/ 9975 Lvarl., Erste üst,. «oI.verl, 4", 99-25 i<0-^b Eifenbahn-Prioritatö-Obligationen. Oslerr, Älordwestb. 200 fl. S, . 104-— 105-- Llaalsbah» t<>« Fr..... 40»' - 397-— Iüdbahi, a »"/„ Jänner - Juli 500 Fr. 19-- 120' Diverse Lose. «!tl,ln«l!cht z»st. l!"/n Vobenlredit-Lo!e 5« Serb. Präm.-Nnl.v. 100Fr,2"/s, 34 5« 15 fl, 2140 23-^n «redülosc 100 fl...... 48»-— o0!z-. Clcily-Lule 4<» fl, KM, . . , ib4'- 164- Oscoer Loic 4« sl...... 228-^ 239' Palfst, Lo'e 4« ll, KM. . . . 200-- 21«- Hoten N-reuz. üst. Oe!. u. lN fl. »l'?5 5575 Roten Kreuz, uiiss. Ges. n. 5> fl, 30-75 3 >-75 Nudoll-Lofe 10 fl...... O?'bO 78-5» Salm Lose 40 fl. ,NM. . . . 252'- 2<>2 Türl. E, B, Anl,-Prilm.-Obls,'e . . . I8«'0s, ,88'l>5 deltu per Medio . . . l8?»^s, i^^'ü,'. «eld Ware Wiener Noinin.-Luk u, I, 1874 bil,'— l>2«--»ew. Sch. b. :!"/«Vräm,'Schuld o, Vudenlr,-Vl»st, Gni, l8«u ?«-— «2 — Nltien. fl»n»p»lt»Mnt«ne!>»nngtn. Anfsin-Tcvliyei Eilend. 500 >t >!> 20« sl. per Ult. !<>«« - 1«,«-— Dona» - Damp!!chiffahrt«-Oes., 1,, l, l. priv. 500 fl, KM 939>- 84»» - Tux^odenbactier E.-V. 4NN Kr, 5«»-— 5,8»!. Frrdmaüdö-Nm'dl,. 1000 fl, KM, 5!!?u- 54,« Kascha» - ^derdelger ltisenbah» 20» fl, N....... 360 7K ?62 75 Lemb.-Lzeru,-Iassy-Eilenbahn- Gesellschaft, 20« fl. 2, , . k»8- 5<>,-5<» liiüd. öst., Trieft, 5»« fl,, NM, 4»0 - 440 — Öslerr Nordwestbahn 2<>u s>, S, 464 .. 465 5« deüulül, Il)!i0UsI EP Ull, 4«4- 4si5-.',<' Praa Dii^rr Eilend, 1<«> fl. abäst, 282- - 2^3->', 108'75 1l>!,-?5 Lüdiwrddeütlche Verbinduuqsb. 200 fl, KM...... 404— 4««-- Iran«port-Ees., intern,, N.-G. 200 lrr........ 88— 92'— Unaar, Westbahn tRaab-Vraz) 20« fl, N....... 4N8-^ 4<2-— Wr, L°llllb,-Altie»Ges. 2«0s<, 180 220'— Banken. 'Anglu - Österr. Äanl, 12« fl, , 3o2 - N08- — Vailluerrin, Wiener ver Kasse —-- —» — delto per Ullimo 527'9N b?8'9« Vodeiilr, Anst, »st,, ZNU Kr, , !«l»5' «1«1-— ,'jc!!r. 1775,- 17«!-— Geld M" Uüiunlianl 2U« fl. , . . 549 5» b50 ^ Unionba»!, böhmische 10« fl. . 244 50 "b °" «rrirl,r«banl. all« 14« fl, , , »38 b» »«« ^ zndusstit'jllultrnelimnngen. «auaeiellfch,, allg. üst,, 100 fl. 170' '?!> ^ >Url!ler Ni)I,ls!,be,nl>, Ges, loa fl. 720' - 784 — ltiseübahiwerilhr«.Anstalt, öst,, «» , 10« fl........ 40!'- "0»" Ikisenbahnw-Leihss., erste, 100fl, 208 b« 2«°-^ ..Elbemühl". Papiers, u, V,-w. ^.., ,«« sl, ....... 184- 1«dl." Itleltr,-Wes,, alla «sterr., 8<>« fl. 39"'- »!"' ^ Olellr.<«elell!ch., tnlern. 20« fl. — - ^.^» Llelü.Vesrllich,, Wr, in Uiau, 2»S— «ü""" Hirleubersser Palr-, Mndh. u ^, Mel,-Fabril 4o»Kr. , . ,070- 1»?» Lieslnqer Brauerei >0<» fl, , . 2>!i ^ ^l, Moulan.!«el., üst, alpine ><»« fl. «45 ^0 64b «" „Poldi.Hütte", Tiessc,g»Wahl. F,-A,-w. 200 fl..... 458'— «v PrnnerEisen-Indiistrie-GeleNsch, ^_,. . 20» sl....... 2580'- '09'< !>>ima Würann-Ealno-Tarianer .»<>.?5 ltilemv, 100 f!..... °7>-?b ^»^ Lala.o-Tarj. Steiuluhle» 10« fl. °?^' „«^, . „Schlössln!>lh!",Vap!erf.,2N0fl. 800'- "«" ..Ettiodüica", ^1. G, s, Pelru!.- ^ -^ Industrie. 500 Kr. . . . 4«)' ".,. ..Slenrermlih!' .Papirrf,» V.M. 4<4>'- "" Iiifallcr Muhlenw-G, 7« !l. . 287— «"" lurl, Tabair^ic-G!'!, 20» Fr, ^.^ Per Kasse..... ^ '' ^ 5» dello per Ullimo . , , »" z.., -- Waffen». Gel,, österr,, 100 fl, , 646- ° '^ Wr, BaugeseNfchaf!. 100fl. . , '!>"'' »«g... Wienerberae Siegels.-«N,-Ml' 72"- Devisen. z»l,« zlchlen unl> Kch»ck», g Auislerda»!......, >»"^ ^7-4" Drulfche Vanlpla^e , , , "'^94-^' Ilalienischc Vanlplätze , , ^4-«^ ^.^ London....... «»«.^' «si'4l> Pari?........, .^'^'!ibi!l>ll' St. Pelersbur«...... i!" »/ ^.^0 Wrich »nd Äa!rl . . , , """ Valuten. „.»n Tulale»......- - ''',5 <»°s 2U'Fra!lien3t!icte . , , - '".^ li»»' 2<>Marl Stücke..... < N?'" Deullche ^richebanlnote« - ''^^y Si'!'" Italienisch? Baxluole» , , - ^.5,1", ^'l>" »iubr! Nule» , , , , , - ^—" I ~«n RentenElnpfandbr.trfen,UPr,or,tftte„, n J . O. JVliXVOl^ n Privat-Depots (Safe-DepOSitS) I Aktien, Losen etc.^cvlsen und Valuten. -g~ Banlc- und Wecli»l<-i-fi;e«cliiift ^T unter «'«enem Verschluß der P» j Los-Versicherung.________________ I^«ii^.'ioti, ?-4tr-it«r«-«««^- ° Verzinsung von Barelnlaieit Im Kania-Korrent in« auf 6lr*-M"^^^^^ 1^--------------------------------------------------------------------------------------— ___________—^^^^^^^^^^^