Laibacher Seituna. ^' ^^. Donnerstag am 7. April R853 frei qa,>,,!>il>ri.i. .utter Krmzb.uo „,,o ge°«'cktcr ''°«>N >'>^ h », ' a h. g 7 st Z0 fr, - ^ .,, e,,,e ,c,vc,,.m^,!e °dcr d,» Na„», .c.se,!.e„, s,,r e,>,- Mmtlicker TheU. ^3?e, k, k. apostol. Majestät haben mit aller, höchster Entschließung uom 23. März d. I.. die Lehrkanzel der Dogmatik a» der k. k, Universität '« Gral) dem Supplenteu derselben, Dr. Joseph Tosi, aller-gnädigst zu verleihe» geruht. Das f. k. Ministerium für Cultus und Unter-ncht hat dei, Suppleuten am Gymnasium zn Neu-haus, Johann Klumpar, zmn wirklichen Gymnasiallehrer am Gymnasium zu Iglau ernannt. Die Oberste Polizeibehörde hat von den, bei dei, k. k, Polizeibehörde» in de» venetiauischeu Provinzen systemisirttn ConceptSbeamtcnstelleu nachfolgende zn verleihen befunden: Zehn Obercommissärsstellen an: den Obercom-missar Andreas Marconi, de» provisorischen Ad-juncten bei der Wiener Polizeioirection Mori; de Betta, den Obercommissar Johann Sicher, de» ^ezükscommissär Franz G i a n fr a n c e s ch i, de» p oo.sorischen Obercommissar Carl v. Me ichs» er. m ss ü"'""^ Joseph v. Martini. den Oberconn "»Iiar Ludwig vo» Vigili, den provisorische» Com-^Mär H,<><„!ym,:ss v, Corner, den Districtscom-Miftar Ludwig F o r » a sa r i und oe» V^zilkc'com-»ttissar VcileiNl» Ienko. Zwaiizig CommissärSposte» an die Vommissäre: Julius Cerato, Adam Bonifacio, Earl Del-, la.us und Iobain, Beltrame; an die provisorischen Commlssäre, Joseph Niddo, Stephan vo» Corner nnd Felir Benueuuti; de» provisorischen Gränzinspector Cajetan Principe, a» die provisorische» Commissar«: Gratianns v, NeSmini, Vartholomäus Vecchinato, Franz Set tini, ^rl Andr° Oberste Polizeibehörde bat die bei der k. k. " Midirectwn i» Venedig svstemisirte» Vorstehers- ei, d^. Hjs^^,^^^^ ,,„h zwa>. die Stelle deß «„ ^°ll'ste„ an de» bisherige» Protocollisten Vi»° sten ^'ller, je»e des Erpeditors a» den Kanzli- an de>/^ ^ ch i a v o I, i, und jene des Negistrante» Mäßigen 9^,,^" Nicolans Soardi mit den system' °iüge» zu verleihe» befunden. der im h,. ^Verzeichn iß Zum Bau/^^"'ne Krai» ci»gega»gene» Beitrüge Bettung S„ "^^ das Andenke» an die wunderbare ' k. apostol. Majestät verewigende» ^"tteslMiseS i» Wie». Peter P^sch, <. , fl. Il>bm>» StauH'''"......, ^ Änto,! Lessar >n"'^'bverleqer ... 1 I°l)a„» Sk, bi> ""''''bes'l)er 30 kr. P'z.h^.'''^.,..., 'X!^ ? ^«"zKastr v,"^""" - - - ^" kr. ^ ^'«>N'Vin« 7'"''"tenbeli>;er . - ' ^ ^ I°seih^^>'. deno " 1 Zacob ^oretic, detto ' ' ! 5 ^ Anette Sa«>nschcg.-H«rschäftsbes. ^ I°ban"^'al'd Skrem. Krämer .^". ^'.' 1 Gemeii,!,,"a'l' Gastwirch . . 30 kr. Dobrawiß . . . . Ü6 kr. st- Hr. Marti» Sknbiz, Pfarrer in Semitsch . 2 Hr. Mich. Markizh, Cooperator in dctto . 1 Hr. Peter Warlhol, Lehrer in detto . t Hr. Joseph Mersel, Pfarrer in Nltenmarkt . 2 Hr. P. Sadergal, Cooperator i» detio . 1 M. Lukanitsch, Marchandvoyageur in Mo- tschiUe........... 1 Hr. Anton Varta, Waldbereiter ... 2 F,c>» Katharina Varta...... t Hr. Joh, Zleo/.e»sky, Waldanus-Adjimct " 1 Hr. Joseph Bohatta, Förster . . . . ^ 1 Georg Spitznagel, Forstanfseher 2l» kr. !3 Georg Sterk, detto 20 kr. 3^ Johann Loretitsch, detto 20 kr. -Johann Kobbe, detto 20 kr. Stephan Klobntschar, detto 20 kr. Hr. Peter Sterbenz, Bürgermeister in Altenmarkt ........... 1 Nicolaus Klcpez, Bauer ... 6 kr. Maria Klepez......10 kr. Mathias Jakscha, Laudmann . 3 kr. Georg Brodariö, detto . 6 kr- ^ Georg Staraschiniß, detto . 6 kr. Mathe Silpaniö, detto . 6 kr. Ivan Siaraschinic, detto . l> kr. Mathe Staraschinic, detto . l> kr. I>!>,> Star,ic, detto . 6 k,l, Barbara Staraschuuc .... 6 kr Matftias Pesoirz, i!a»dma»„ . 6 fr Äinia Kambic: . . . . ^ N >> Varba Kambi^.....' g ^/ ^ Ivan Bahorizh, Landma»» . 6 kr. — Ivan Jaklevizi), detto . 6 kr. ^ Ivan Brodarizh, detto . 12 kr.V^ M,ko Bahorizh, dctto . 3 kr./^ Mathe Zainer, detto . 3 kr.i ^ Jure Iurajefti«, detto . 6 kr. Peter Klepez, detto . 6 kr. - Jure Staraschinitsch, detto . 6 kr. -" Michael Honigsmanu, detto . 6 kr. Peter Huiiö, detto . 6 fr. NicolauS Hu»i<:, detto . 10 kr. Peter Stampohar, detto . 3 kr.^ Jure Stampohar, detto . 3 kr. Ivan Stubler, detto . 3 kr. Peter Iakofäw, detto . 3 kr. Michael Maurin, detto . 3 kr. ' Jure Stublar, detto . 3 kr. ! Nicolaus Vukovec, detto . 3 kr. Marko Iaklevitsch, detto . 3 kr. Hr. Alois Baron v. Gusich, Gutsbesitzer, 6 Katharina Hudak, Dienstmagd ... 2 Hr. Carl Grum, Bezirkswundarzt . . 4 Auto» Iessenko, Wirth ... 30 kr,, Georg Kovoschch, Landman» . 30 kr, " Georg Iakoftiö, detto . i2 kr. ^, Hr. Marko Schilttei, Geistlicher !2t> kr. » Joseph Snpanic, Pat.-Invalid 20 kr. ^ Mathias Novak, Landman» . 1» kr. N Joseph Simoni«, detto , 10 kr. Mathias Bluth. detro . 10 kr. " Joseph Marent>6, detto . 10 kr. Mathias Welliäici, dctto . 10 kr Ma,kc> Bluth, Müller . . , W fr Mathias Ma,en<:i<', Landmanu W kr. ^ ' Mart- Vlnth, Landma»» in Uranoviz 10 kr. Mart. Kraioviz, detto i» deito 10 kr. Math. Schweiger, detto i» detto 12 kr. Maxi» Sttpanic, detto in Gradaz 12 kr. Matl), Schweiger, detto i» detto 6 kr. Johann Bluth, Müller iu Dollenze 6 kr. Johann Schweiger, La»dma»» . 6 kr. Jacob Stipaniä, detto . 6 kr. ^ Anton Strekel, detto . 6 kr. ^ Michael Miliellitsch, detto . 6 kr. " Georg Mihellitsch, detto . 6 kr. ^ Anton Stiva,,!«', detto . t! kr. «> Maria Bluch, Magd . . . « kr. ,- Maria Ieklevilsch, detto . . . Hr. Ioh. Hotschevar, Verwalter in Freithurn 2 ! Hr. Joseph Dcrbilsch, k. k. Bezirkshaupt- ^ I mann..........3 i; Hr. Iohau» Nuß, k. k. Vezirkscommissar 3 3 Hr. Joseph Murnik, k. k. Conceptsadjunct D 1 Hr. Johann Nomz, Grundenllastungs- «^ Beamte ..........^ 1 Summe: «8 fl. 13 kr. Hicz» die Summe aus dem neunten Verzeichnisse von......4733 ff. 3? fr. ergibt sich ci»e Totalsumme von . . . 485 l fl. 60 kr. nebst den üperc. Coupons einer krainischen Grmidenc-lastungö-Schüldve! schreib»»«, pr. 100 ff. vom 1. Mai 1863 bis ciiischließig 1. November 186t, einem 20-Frankenstücke »nd sechs k. k. Ducatei, in Gold. Nichtamtlicher Theil. Eorrcspondenzcn. Marburg, 4. April, Di'. ?... Ein Nachwinter mit Frost und Schnee« fall, wie ma» sich in unserem milden Unterlande seit Mn,schengedenke» kaum a» eiuen zu erinnern weiß, trat heuer an die Stelle der sonst so freundlichen Charwcche. Die steierischen Farben, weiß und grün, habe» sich für Weihnächte» und Ostern in grün und weiß verkehrt. Insbesondere füllte die Nacht vom Ostersonntage zum Montage Land- und Poststraßen in unserer Umgebung stellenweise mit mehr als klafterhohen, Schnee. Hunderte vou Pferden, Tausende von Menschen wurde» aufgeboten, um die uitterbro-che»eu Commu»icatio»en schnell wieder herzustellen. Manche Stellen am Pachern sind mehr als haushoch verweht, nnd das freuudliche dunkle Urgebirge sendet in den ersten Apriltagen statt der sonst gewohnten Schneeglöcklein verheerende Lavinen. Unter den mannigfaltigen u»S zugekommenen Berichten von Un-glücköfallen erwähnen wir nur der furchtbaren Lavme, die im Holzschlage des H, Gewerfen Säckel zu <3t. Lorenzen (3^ St. von Marburg), i» der Nahe deS Lambrechtskoaels, niederging. Sie »al)"i daS Pauo des Holzmeisters mit 7 Persoiie,, mtt sich- ^>er po>z. meister mit 3 Holzknechte» wurde t°°t, seme ^au mit 2 Ki»5er» schwer verwundet gefunden. (5M merkwürdiges Schicksal war wohl das deS elnen Holzknechtes zu nenne», der stit Decemiien als Necruti-snngsfluchtling in den Wälder» lebte, vor längerer Zeit aber plößlick, sich äußerte, er würde nie ruhig sterben, wen» nicht mit ihm daS Gesetz versöhnt sei. So stellte er sich oeu» selbst dem k- k. Militarcommando i» Marburg, überstand die sehr gnadiq zugemessene Strafe, kehrte seelenvergnügt in den HolMag zurück, und e,,dete b.er auf d.e bezeichnete Weise seiu Leben. Vou Poltsctmch wallfahrtete am Oster.age ein Knabe l» das uuferne Maria L.beöna. und verschwand fur immer im Schnee. Einen der schmerzlichsten Verluste e.litt Mar-durg durch den Tod seines gefeierten Nachbars, ves genialen Gemeindevorstandes von Trestermp, oes I«° 322 Habers der Herrschaft Wildhaus, Eduard Freiherr» u. Lanoy, dessen musikalischer und dichterischer Ruf weit i'iber die Gränzen Oesterreichs und der Gegenwart hinausreiche». Wildhcnis, das sonnige, herrliche Schloß am Fuße duftiger Wälder, am Spiegel der Dran, dicht an der kärntnischen Poststl'aße, eine Meile von Marburg, war seit langem dlr Sommer- , seit ein Paar Iahreu auch der Wiuteranfenthalt des begeisterten Tondichters und seiner liebenswürdigen Familie. Hier seine Zeit theilend zwischen den Beschäftigungen der Landwirthschaft, den Anforderungen der Musen, der Benützung einer der reichsten Privatbi-bliotheken uud der Sorge für das ihm von den einstigen Unterthanen anvertraute Gemeindeamt, schaltete und waltete still und segensreich, immer in Verbindung mit der höheren Kunstwelt, Lanoy, der Abkömmling gepriesener Helden und Vicekönige, zum Wohle der selbstgewählten Heimat, seit l818 in längerer und kürzerer Anwesenheit, mittlerweile kräftig eingreifend, vou 1830 bis 1833 in die Leitung des Conservato-liums in Wien, und durch mehr als 20 Jahre in seine Lieblings-Mitschöpfung, in die 1819 von Gebauer gegründeten (üonuki'l« »pirüuck. Der edle Freiherr (1787 zu Brüssel geb,), gehörte seit Vollendung seiner Vtudien in Paris und Gra!) durch 37 Jahre meist der Steiermark an — und die einstigen Gratzerblätter brachten in ihren besten Spalten classische französische Dichtungen nur uon Lanoy und dem damals in Graß in poetischer Zurückgezogenheit hausenden Grafen S. Leu (Ludwig, König von Holland, Vater des gegenwärtigen KaiscrS der Franzosen). Außer vielen Opern compouirte Lanoy noch eine Menge ernster und heiterer Lieder; bis am 29. März 1833 zn Wien, das Herz so weich und warm für das Wohl seiner Brüder, plötzlich stille stand, und am 31. in der Augustinerkirche die letzten Musikklänge um die Hülle des einstigen Günstlings der Miisik-welt verhallten. In der schönen Capelle des einsamen Schlosses Wildhaus ruheu, ferue ihrer Heimat, die würdigen Aeltern des Verblichenen. V e st e r r e i ch. Wien, 2. April. Zur Liquidirnug der Privatrechtsansprüche auf das für verfallen erklärte Vermögen kriegsrechtlich verurtheilter uud des Hochverraths beschuldigter Personen in Siebenbürgen ist in Hermannstadt eine Liquidations-Commission niedergesetzt worden, bei welcher alle Ansprüche binnen sechs Monaten anzumelden sind. Von der Liquidirung ausgeschlossen sind alle Ansprüche, welche in die Zeit fallen, als die Theilnahme des Verurtheilteu an der Rebellion nach der Proclamation v- 3. October 1848 bekannt war. — Die Geueraldirectiou des böhmischen Gewerb-uereins hat den Beschluß gefaßt, für eine allgemeine Landes-Industrieausstelluug, die noch im Laufe dieses Jahres, etwa im September und October in Prag Statt finden sollte, Scrge zu tragen. Es wnrden deßhalb Aufragen an die namhaftesten Industriellen des Laubes gestellt, ob sie eine solche Ausstellung wünscheu und zu beschicken geneigt sind, und ein Co-m>t„ h^ Gemeindejagd schuldig machen «^.'T' ^" T'°la.« eines Finanzministerialerlasses ist vr°ms°r.sch^.'g'stellte Beamte uno Diener m N«signaü°nsfallen cms cen Rückersaß der abgefu rten D.nstn,«» Ä„s,rnch l^» - D e „Tnester Ztg." «ml,a!t zwei kurze Schreiben der bekannten Reisenden A,-. Scherzer „nd^, Moriz Wagner. Jenes des Erster» datin aus N^w-Orleans 28. Februar, das des Lederen au« L^ Pontcharttam, im Staate Louisiana. Dr. Scherzer besuchte auf der Reise nach Louisville die bekannte Mammuthhöhle, und sagt von derselben: „Es ist eine Kalksteinhöhle von uiigeheuerer Dimension, 9 engl, Meile» in der Länge uud über 100 englische Meilen im Umfange mit allen Gängen, Hallen und Winkeln. Aber trotzdem ist der Effect ein weit weniger imposanter, als jener der A del sberger Grotte bei Triest, weil diese Stalaktitbildungen besitzt, deren bizarre Formen der Phantasie weit mehr Spielraum gewähren. Ein Amerikaner, der Staatsgeolog Whitney, welcher selbst während seiner europäischen Tour die Grotte bei Ädelöberg besuchte, theilte mit uns diese Ansicht." Dr. Wagner lebt an dem genannten Orte, zurückgezogen dem Studium der Natur. Er gedenkt von Vort zunächst die Staaten Mississippi, Alabama und Florida zu bereisen , während Scherzer das Innere der Louisiana und die Zucker- und Vaum-wollplantageu besucht, und wahrscheinlich nach New-Jork zur Industrieausstellung geht. — Die Gewinnung von Kupfer iu den Bergwerken Oesterreichs ist fortwährend im Zuuehmen. Der Bedarf der Staatsverwaltung an Kupfer zur Erzeugung von Scheidemünzen, konnte bis jetzt ans den Aerarialbergwerken allein so genügend gedeckt werden, daß noch bedeutende Kupferquaniitäten znm Verkaufe disponibel blieben. — Anläßlich eines vorgekommeneu Falles wurde entschieden, daß das postamtliche Recepisse und Ne-tourrecepisse genüge, um den Beweis herzustellen, der Inhaber eiues wegen Zahlungsmangel protestirteu Wechsels sei in der gesetzlichen Frist von der Nichtzahlung des Wechsels verständiget worden. Da es aber im Postdienste üblich ist, iu den Necepissen die Adresse des Briefes nnr oberflächlich ersichtlich zu macheu, so hat das Handelsministerium, um iu dieser Beziehung allen Anstanden vorzubeugen, die sämmtlichen Postämter angewiesen, anf Verlangen der Parteien oder bei Vorkommen von Briefen, die mic „Wechselprotest-Angelegenheiten" bezeichnet, eine genaue Adresse im Recepisse anzusetzen. — Das Handelsministerium hat eigene Com-missäre in die Eisenwerke, welche mit Lieferung der für die Staatsciseubahustrecken erforderlichen Schienen beauftragt sind, abgesendet, um während des Erzeu-aungsprozesses über die Qualität und Form 0er Schienen Untersuchungen, namentlich aber Fallproben in Anwendung zu bringen. Bei letzteren werden die Schienen von einer Anhöhe auf mehrere stiegeilsir-mige Absäße geworfen, und dürfe», wenn sich ihre Qualität als gut bewähren soll, nie, oder doch nur selten brechen. — DaS Haudelsmiuisterium hat, wie das „land-wttthschaftliche Wochenblatt" meloet, die Haudels-uud Gewerbekammern in Oedenburg, Pessh, Debre-czin, Fiume und Temesuar aufgefordert, dem Seidenbau ihre Aufmerksamkeit zu widmen uud »ach Thu»-lichkeit zu fdrderu. Zugleich hat das Finanzministerium die Domänenverwaltungeu iu Uugarn, Croatie», Slavonien uud in der Wojwodschaft augewiesen, auf diesen Industriezweig anregend uud fördernd einzu» wirken. — In Pesth wurde der Vorsap angeregt, zur Hebuug der Weincultnr das Schankregale zn beseitigen. In Folge mehrerer eingeleiteten Erwägungen bat sich gezeigt, daß dieses Negale den Preis des Productes um 60 plZt. erhöht, ohne anf die Veredlung irgend einen Einfluß zu habe». — Anläßlich eines vorgekommenen FalleS bat der oberste Gerichtshof entschieden, daß die Gerichte, wenn bei denselben von Seite der Steuerbehörden, oder iu deren Name» von der Finanzprocuratur zur Einbringung von Steuerrückständen die gerichtliche Execution auf das Vermögen des Steuerpflichtigen angesucht wird, verpflicht si,,d, den steuerämtlichen Ausweisen über jene Rückstände die Vollstreckuugs-clausel beizusetzen, und sohi» auf Grundlage derselben die angesuchte Elecution sowohl auf das bewegliche üls unbewegliche Vermögen des Steuerpflichtigen zu bcwilligeu und vorzuüelMen, ohue vorläufig eiueu Nachweis der Unzulänglich^^ her politischen Elecu-tionsmiltel fordern zu können. — Die „Pesth. P." buchtet ans Vüsärhely einen sehr betrübenden Vorfall- Mehrere Szegediner Gewerbsleuce, welche sich em^ Schiffes bedienten, lim zu Wasser den Markt zu besuchen, kamen glücklich cm, aber bei der Retonrreise wurden von dem Schiffseigner 70 Kübel Weizen noch zu der früheren Fracht geladen, wodurch das kleine Schiff so überladen wurde, daß daök'lbe. kcnim uom Ufer abgestoßen, unterging. Nur der großen Anstrengung der herbei-geeilten Schiffer gelang es, 13 Personen zu retten; leider fanden 4 Menschen ihren Tod in den Wellen, — Nach Mittheilung der „Lemb, Zf„.« «uS Ciezkowice (im Naudccer Kreise) hat am 10. März der zehnjährige Baueruknabe Joseph Niemasik aus Luszna das zehnjährige Mariaue Kazcmowoka aus Luszna mit einer Hacke getödtet. Den gepflogenen Erhebungen zu Folge hatte das Mädchen Brot in Luszna ;^m Verkauf herumgetragen, und um sich des Broces zu bemächtigen, tödtete sie der Knabe mit drei Hiebe». * Wien, 4. April. Das Publicum muß aufmerksam gemacht werden, daß eine zweite Gattung von falschen Banknoten zu 10 fi. neuester Form, bisher zwar nur in sehr geringer Zahl, vorgekommen ist; die anffallendsteu Merkmale dieser Falsificate werden mit Nachstehendem näher angedeutet: Papier: Gewöhnliches Velinpapier, welches sich weich und schwammig anfühlt. Die Wasserzeichen, durch Pressung erzeugt, treten nicht besonders hervor, Art der Erzeugung. Gravirung anf eine Kupfer- oder Stahlplatte. Äugeu fäl lige Erkennungszeichen. Mangelhafte Gravirnng der symbolischen Figuren im Allgemeinen; insbesondere Zeichnung uud Gravirnng der beiden Figuren am unteren Rande des Zettels verworren, und in vielen Theilen von den rechten Noten abweichend. Verschiedenheit in der Phisiognomie der am obern Theile des Falsificates befindlichen Köpfe iu der Minerva, des Herkules nnd der Austria. Ungleichheit der Buchstaben und deren Stellung in der gesammteu Tenschrift. Druck im Allgemeine» und namentlich der obe» ren figürlichen Darstellungen unrein, und dieß sogar für das freie Auge leicht sichtbar. ' Ueber die Größe der Aus- nud Einwanderung bezüglich mehrerer Kronländer sind wir in der Lage folgende Daten mitzutheilen: Die Zahl der Ausgewanderten ans dem Venetianischeu im I. 1831 war 39, der Eingewauderten 30. Mit Bewilligung sind hievou 37 ausgewandert, und haben an Vermögen 12.830 fl. CM. mitgenommen. Die Zahl der Ansgewanderten aus dem Her-ogthume steiermark im I. 183l betrug 44, dereu mitgenommenes Vermögen 22.930 st. (5. M. Die Auswanderung erfolgte sämmtlich mit Bewilligung, Eingewandert sind 23 Personen, uud haben ein Ver» mögen von 103.(iOO fl. CM. mitgebracht. Aus Schlesien waren im I, 1832 , 83 Personen anö- und 34 eingewandert; Erstere nahmen a» Vermögen 67ü fl. CM., Letztere brachten 3«0 st-CM. mit. " In Folge a. h. Entschließung Sr. k. k. ap. Majestät v. 10. Februar 1833 dürfen nur solche Individuen uuter dem recrutirungsflüchtigen Alter freiwillig in deu Stand der k. k. Armee eintreten, welche laut des beizubringenden legalisirten Taufscheines mindestens das 111. Lcbe,iöjc>hr erreicht haben, und vollkomme» feldkriegsdiensttauglich sind, wie auch das vorgeschriebene Maß besitzen. Eben so wird in der Militärgränze, wo neuerlich der freiwillige Eiutntt feldkriegsdiensttanglicher Individuen ohne Unterschied des Alters gestattet war, künftig das Altersminimum zum freiwilligen Eintritt« in das erreichte 16. Lebensjahr beschränkt. * Das k. k, Haudelsmiuisterium hat über Anregung der Centralseebehörde bewilligt, daß die See-Provenienzen aus Ost- uud Westafrika, Südasieu und Australien, welche nicht von einem durch die Consu-larbehörde einer europäischen Macht ausgefertigten Gesundheitspässe begleitet sind, uud bisher eiuer Con-tumaz vou 3 Tagen uutei'worfen waren, in Zukunft nur eiuer ObservationS-Neserve von 24 Stunden unterzogen werden. Für den in der Regel nicht vor» handeneu Fall des Ausbruches einer epidemischen Krankheit in einem der gedachten Länder würdeu an-gemesseu strcugere Vorsichtsmaßregeln eintreten, " Die Troppauer Handels- und Gewerbekammer hat wiederholt die Bitte um Errichtung von Filial-cscomptbanken in Bielitz nnd Troppau gestellt. Die Wichtigkeit der oconomischen Interessen Schlesiens dürfte einleuchten, wenn man erwägt, daß die Ziffer der Gesammtproduction dieses Kronlandes nicht z" hoch Mit 29,336,000 fl, CM. angeschlagen werden kann. Da nnn der Wechseldiscont dort zwischen 12 »nd 13 Percent in neuerer Zeit schwankt, so glaubt die Troppaner Handelskammer ihre Bitte erneuert stellen, und einer geneigten Erledigung entgegen sehen zu dürfen. — Der berühmte Vulca» von Antaco in Chil' hat jüngst eine solche Masse von Schlacken aM°" worsen, daß er den Abfluß des Sees verstopfte, a«s welchem der Flnß Laja entspringt, wodurch zu bt' fürchte» steht, daß eine Ueberschwemmuug eintrete" könnte, untrr welcher die Städte AnjeleS, Hualqw und Conception schwer zu leiden hätte». Nach ?"'' letzten Nachrichten beginnen die Vewokner von E°' cevtiou schon nach einer sicheren Quelle zu ^'^ ' währeud die Aufwürfe des Vulcans in derselv" Richtnug fortdauern. Triest, «. April. Eine heute an die h- Ce»' tralbedörde eingelaufene telegraphische DepeM «"" London meldet, daß die Capiläne ?>- l5ernog°rcer, cy und G, Svaglich der österr. Sch'ffe „.'cam " „Caledonia" mit fünf Matrose» . '" einem r>en Boote von Limerick zurückkommend, "truuren Nur der Capita» A. N. Marlinovich des «reim sterS „Pannonia" hat sich gerettet. ^ Der „Noyal Albert", das ebe» >m Vau b. Offene größte Schrauben - Lü.ienschiff der cngM, ' Flo t° von 131 Kanonen, wird schon ", kürzester 323 Zeit so weit vollendet sein, »m vom Stapel lauft» ?» können. Es wurde in der letzte» Zeit mit äußerster Kraftanstrengung ssearbeitet, um dasselbe so rasch als möglich der Vollendnug entgegenzuführen. Mailand, 28. März. Die „Gazz. di Milauo" schreibt: Während i» alle» Theile» der Monarchie die Liebe imd Loyalität der Völker ihrem Jubel über die beglückende Nettimg Sr. k. k. apostol. Majestät augemesseneu Ausdruck zu verleihe» suchc, wollte auch die k, k. Academie der schöne» Künste a» der Vrera der wunderbare» Erhaltung ei» würdiges Mouumeut sehen. Der Präsident, der academische Rath und die Mitglieder des Lehrkörvers beschlossen, das Denkmal solle auf ihre Kosten errichtet und in einem Saal der k. k. Pinakothek aufgestellt werden, um so gleichzeitig auch ihren Dank gegen dc» Monarchen auSzu-spreche», der die Academie mit Grosimuth uud Frei-gebigkeit überhanfc hat. Das Monument wird als Basrelief im gothische» Style ausgeführt werden; eine Statne i» Lebensgroße, die Vorsehung in Gestalt eines Engels darstellend, wird mit einem Fuße anf dem Kopfe einer Schlange stehen, dem Emblem der Hinterlist und des VerratheS; die rechte Hand zeigt gegen Himmel, die Linke hält einen Degen gegen die Erde gerichtet. ->)" Ccwaliere Cacciatori, Professor der Scnlptur, lM sich znr unentgeltlichen Ausführung deö Baöre-Uess erboten; das Monument soll binnen wenigen Monaten vollendet und aufgestellt sein, da Se. Erc. der Herr Statthalter, Graf Michael Strassoldo bereits die Academie hierzu ermächtigt hat, Deuts ch l « n d, , Berlin, !N. März, Die Verhandlungen gegen d,'/"'- ^^^« den, mehrfach in Verbindung mit . '"'Men Verhaftungen genannte» O>. ,rw>e» ^, bezüchtigt wird, ist darin als „versuchter Hochverrnll)" l'czeichnct, Älti'incheu, 3l). März, Heute wurde» hier von Seite der Pol,zei 5?anssuchi!nge» bei verschiedene» Personen, die Mitglieder der aufgelöste» sogenannten deutsch-katholischen Gemeinde waren, vorgenommen. Würzburg, 26. März. Mehrere Studierende der hiesige, Hochschule werden in nächster Zeit unter "r Anklage, den Artikel 4 deö Vereinsgeseßes ver-'^t zu habe», vor de» Schranken des Kreis- und Stadtgerichts erscheinen. Dieselben hatten nämlich "" letzter Fastnacht einen Narrenzug durch die Stra-^" veranstaltet, bei welchem, nebenbei gesagt, ^'" ein früher hier thatiger Beamter wegen der llenge, die er bei verschiedenen Anlässen gegen N^.^tl!dierenden gezeigt hatte, persissirt wurde. Unter i ^ ^ ^^ angeführteu Geseßes hätten die Zl'stim ' ^'l"' nnd Ordner dieses Zuges die se» ,6 des Stadtmagistrats dazu einholen müs-welch, ^^ dieselben aber versäumten. Die Strafe, ">'°rol>s , ^^ (Art. 22) gegen diese Unterlassnng °der >,. «p^^'t in Gefängniß bis z» ei»em Jahre, Gelt>a ."°>handc,ise»i mildernder Umstände in einer ^ big ^ ^o st «Fra"f"b"rg, 27. März. Ein Carlsr, Corr. der ^°chw. ss ^°stz>" hatte sich bemüht, den Protest des gen des h ^l»fs ""^' Freiburg gegen die Eröffnun-hältnisseg " !^"> Ministeriums, in Betreff des Ver-^"'pfa»asb^ ' ^''^^' "'^ ^taat, als eine bloße Quelle ka,,,, ^"'^""^ darzustellen. Aus officicller °"sich.'r». ^" ^'°lge dessen die „Postztg." nuumehr ^r' "»d'dak^'ese Interpretation eine durchane fal-!" ^ bloß ^,, °" Protest eben ein Protest, und zwar s.^'" Der ,°""elon di,^> ^ ">'N?°">>u '..^^"mastregeln. allenthalben mit d" » .^"diesigen Polizeiwache, z„m Theil auch de. ^> ar.sche. Vedecknng? W.e wir hören, sind iä^" H^^" anfänglich eingezogen. Was zu alle» ^ "°ch ''"^""g"> die Veranlassn»« gegeben hat, n»e ^^»„bekannt, doch läßt d.e Art und Weist, "">' N'ich.^cnomnie» worden, daranf schließe», daß 'lt hi^, ^ 'ge Entdeckungen erwartet hat. Anwesend ^ bekannte Berliner Polizeirath Sticber, nebst mehreren anderen höheren Berliner Polizeibeamten, wie wir auch vernehmen, daß die ganze Maßregel anf Berliner Requisition in's Werk gesetzt worden ist." Die „Neue Pr. Ztg." bemerkt dazu: Bekanntlich nahm Kinkel bei seiner Flucht den Weg über Rostock und hielt sich dort mehrere Tage verborgen. Ucberhaiivt argwohnt man mit Grund, daß gerade Rostock der Stapelplatz für die Verbindungen der Londoner Agitationscomitu' mit dem Norden Deutschlands ist. Italic u. Am 28. März landete in Villa franca die zum Transport der Emigranten nach New-Vork bestimmte Corvette St. Giovanni, mit 28 Kanonen und 278 Mann. befehligt vom Cavaliere Incisa, Sie hat bereits üli Flüchtlinge an Bord, zu denen sich »och andere 26 gesellen werden. Sechs junge Italiener, welche sich in Nizza befinden, habe» von der Negierung die Bewilligung erhalte», sich ebenfalls nach Amerika zu begeben, nnd dort zu bleiben. Jeder Emigrant erhält Beköstigung während der Neise, und 70 Franken bei der Ausschiffung. Der »Mouttcu!« stellt das von mchrcrcn Jour, ualen verbreitete Gerücht, daß dei dc», v?n, gesetz. gebende» Körper Ihren Majestäten gegebene» Ball. Icste m,e Verhaftung vorgenommen worden sei, als ganzlick unbegründet i» Abrede. Wir lesen in der „Patric«: «Mehrere Journale haben angezeigt, daß das englische Geschwader dcr Levante, welchis fein Opc< raiions.Zentrum in Malia hat, vcistäilt worden ist, und die Namen der neuen Schiffe gcnaunt, welche dazu ausersehm wurden. Diese Maßregel hat keine besondere Nedeutima,; cs ist nothwendig. dar< auf aufmerksam zu machen, daß jedcs I>il)r nach den englischen Admnalila'!Svorschliftc,> lieses Geschwader in der schönem Jahreszeit zahlreiche Evolutionen anf'fühst und in demselben Verhältnisse ve» mehrt und complct erhalten wird," Marschall St. Aruaud ist am Ostermontage in Marseille angelomnicn. Die Nalhskammcr hat in dcr Al!gclea,c>il)cit der verhafteten (iorrespondentcu ihren Spruch gefallt ssüuf Personen sind dc«,, correctiunclltu Gerichte un-md B Flandin, Wrudcr des gleichnamige!, Advocate». Außerdem sind der ,rr. v. Nouigo, ehemaliger Rc° oactcur deß »tiorsairc", und Hr. dc la Pierre, ehemaliger Offizier nnd Redacteur der ^Oazeile dc France", vur das correclioncllc Gericht giiaden worden, unter ver Anklage dcr (iolporlirung von Dmcksache». Ge-gen die i'tt'ngen Ncrh^ftele», untcr tcnen sich Hcir T.'nski, Redacteur des „Iouüial dcs Dtbats', Herr Pag<>s Dupsint, Redacteur dcr „Union« uno Hanpt-I'enchlerstattcr der belgische» Emancipalinn, uno H^rr C!i,il!e« de St Pri.st, Sohn des Generals Hl, .Priest, befinde,!, wird nicht wcittr gmcbMch vclfa!)-reu werden, Gslmmisches Ncich. Eonstantinopel, 21. März, Die Mclama-tioneu mehrerer Gesandten auswärtiger Mächte l>e-,'üglich der „on ihren Schutzbefohlenen in Tnpol! di Barbaria unter der Administratio» Yussuf-Pajcha s »nd anderer erlittenen Verluste werde» im Ministe-nnm des Handels gegenwärtig von einer gemischten Commission verhandelt; zunächst kommen die Necla-mationen der österreichischen »nd nach diesen die der holländischen Unterthanen znc Sprache. A m c ri k a. New-York, 15. März. Die Indianer von Dry Creek, im Sa» Ioaquin^Thal, und aus del Umgegend von Fort Miller haben den Weißen einige kleine Schlachten geliefert und sie mehrmals zum Rückzug gezwungen. Die Indianer beschuldigen die amerikanische Regierung des Tieubruches; mehrere Stipulationcn des letzten Vertrages seien nicht ausgeführt wurden, so daß sie zum Hungertod oder A,ifst,n,d getrieben seien. In den Grubenbezirken kamen wieder viele Mordthaten vor. In (lalaveraß (^u„ty gab es große Aufregung; alle Mexikaner wurden aus San Andreas verjagt. Im Innern fand man einige prachtvolle Rubine und Smaragde so wie einen Diamanten vom reinsten Wasser. Im Senate zu Washington dauerte die Debatte über de» Clayton .- Nulwcr . Tractat noch immer fort. Außer dem Hause herrschte große Aufregung gegen England, da die Nachricht von dem Gewaltschritt des britischen Kriegsdampfers «Devastation« gegen die Houdurasstadt Prurillo nicht widerlegt worden ist, sich vielmehr zu bestätigen scheint. — Vice-Prä' sidcnt King ist bedenklich krank; man sieht täglich seiner Auflösung entgegen. Telegraphische Depeschen. " Trieft, 8. April. Se. Eminenz der Fürst Nltieri ist mit dem Lloyddampfer ans Ancona hier angelangt. — Berlin, 4, April. Die Unterzeichnung der Zollvereins-Verträge soll gestern Abends erfolgt sein. Sämmtliche Vollmachten hiezu waren bereits einge. troffen. " Turin, 2. April. Das Negerhandelsgesch ist mit 70 gegen 33 Stimmen angenommen worden. Bronzini interpellirte den Minister des Innern über die öffentlichen Sicherheitszustände, die ihm nicht ganz befriedigend erschienen. » Neapel, 26. März. Der König hat aus Anlaß der Osterfeiertage 19 Verbrecher gänzlich begnadigt. — Palermo, 1?. März. Se. Maj. der König von Baieru ist aus Neapel hier angelangt. — «undo», 4. April. DaS New - Yorker Dampfschiff ist mit der Post vom 23. v. M. einge» troffen. — In der SenatssiiMig erklärte sich Everett dem Clapton-Vertrag günstig, um deu Frieden mit England zu bewahren. Die Kriegsgerüchte nehmen ab. Locales. Laibach, 6. April. Wen» sich schon die Aufführung der Oper „I^üOicl «i- ni- l, i (I^><:r<^!c>), Herr Uu 8 i (I>0ß« ll'c)»«:»!-!) und Herr ^V l! „<:<-! (.Inenpo) leisteten in allen Num. mern Vortreffliches, uno das Ensemble war hin. reißend. Während Fr 2.ini all das Feuer suolan. bischer Schwärmerei lebendig zur Anschauung brachte, u,0 durch mctalluollen, bis i„ die höchsten Tone reinen >,.,0 trefflich geschulten Gesang zu wiederho < tcm und anhallenvem Bcifalle begeisterte, wußte ^err «»«i in der tiefgedachtcn Darstellung des /reisen Dogc» den wechselnden Kampf zwischen Vatcrliebe und Staatspfiicht. so w,c das momen. tan aufschlagende Iugendfcier des greisen Helden mit lcbensfrischer Wahrheit vorzuführen, und sein außergewöhnlich ergreifender Gesang erntete fast nach jeder Nummer den wohlverdienten Beifall. Würdig wcttciferlcHr, 4<1»s!ci mit den Genannten, undent, laltetc in Spie! und Gesang Wahrheit uno L'ebl'ch' keit nebst Kraft in einer Weise, wie w>r sie >'"""" jclten zu hören bck.men. Äuck Hr. «'««''"'^' ,^.,w..,) verdient l°bmswerthe Hervorhcdu^ D„ Chor und, das Orcbester, .n der "st n Pl°°U"on zwar «n manchen Stelle" etwas bei der Wiederholung zum anten Gelmgen de5 Ganzen bei. Uebcrhauvt herrscht darüber nur Cine Stimme, daß Herr I)n minien 8o»!2ri uns eine Gesellschaft vorgeführt hat, wie sie in Laibach nicht leicht früher gehört worden ist, und eS wäre wahrlich schr wünschenswetth. daß die kostspieligen Anstrengungen der Direction nicht bloß durch stels sich mehrenden Beifall, sondern auch dnrch einen recht zahlreichen Besuch factisch gewürdigel k"om3 »""«?"' 2," ^ "'"^ in Scene gehenden ,>? ' . "" """ ''"''" """«"' cwn Ausharrt, "g>). wlrd die zweile Gesellschaft des Hrn. 8e«< >»r, vorgeluhrt rvcrdcn; wir hoffen, daß sie gleich ausgezeichnet sein werde, als die bis nm, gehörte. ^»^^-------------------------------------------------------------------__________________________________________ _________________________________ "Mag von I. v. Kleinmayr und F. Vamber« in Laibach. Verantwortliche Herausgeber nnd Telegraphischer Eours«Vericht der Staatspapiere vom 6. April 1853, Staat«sch»ld»lrschre>l>»ngen zu 5 vCt, s, V. M. Nctien der Kaiser Ferdinnnds-Nordbahn M 10N0 ff, E. M....... 2390 il, !n E. M. Aetien der Wim Gloggüitzcr-Eiftnbchn zu 50N ff, C. M, öhnc Coupons . 775 fl. in C. M. Actim dcr Budweis - Linz-Gmundner Bahn zu 25N st, C, M........293 1/2 st. in C. M. Actmi dcr üsterr, Donau-Dainvsschifffahrt zu 500 ff. C. M...... 763 1/2 ff. i» C. M. Wechsel.- Cuurs vom 6. April 1853 Amsterdam, für iau ThalerCurrcitt, Rthl. 132 1H G. 2 Monat, «ug«b,ng, ,l,r U»0 Gulde» (i„r„ «„>!', 109 3/^ Ufo. Fiauffur!a,M,, (fi,r!2<»si, südd, V<>°) eins-Nähr, im 2^ !/2 ,1, Fu>!, Gu 109 Vf, 3 Monat, hambnra,, jür !<>» Thaler Aanco, Nthl, 1l!l l/^ t Monat. 8lv°r»o, ff>r3N0Tosca»ischci!lre, Gulb. >09 «Mona», London, für ! Pfund Sterling, Gulden 1U-49 1/2 3 Mouat. Mailand, für 30» Oesterreich. Lire, Guld, 109 l/2 2 Mon^t, Marseille, für 3U0 Franfe», . Guld, 129 1/2 2 Mono,. Varis, für 30<»ssra»fe» ..Guld. «29 .',/8 2 Mona,. K. ,ss. Viimz-Ducate»..... 14 1/8 pr. Cent. Agio. Gold- und Silber-Course «on, 2. April »853, Briei Geld, Kais. Münz-Ducateu Agio . . . . 14 3/8 141/8 detto Rand- dto ...... 14 133/4 Lnic! ü! m«r«o ^ .... — 131/^ Napolconsd'or's „ . . . . — 8.39 Souverainsd'nr^s „ .... — 15,10 Nuß, Imperial „ . . . . — 8 56 Friedrichsd'or's „ .... - 9,2 Angl. Soueramg« „ . , . . — 10,55 Eill'cragio ....... 81/4 9 Getreid-Durchschnitts-Preise in Laibach am 2. Apnl 1853. Marktpreise Magens. Ein Wiener Metzen ^ ^________fi. ^ kr^ß^fl. ^ k^ Weizen ... 4 35 ! 4 38^ Kukurutz ... — — ! 5 4?'/^ ^ Halbflucht . . — — ! 4 4«/^ Korn ....—— 3 42 Gerste .... 2 58^ ! — - Hirse .... 2 52 - — Heiden ... — -, ! 3 20 Hafer .... 1 59^ 2 12 3, 459. Kicitation gut erhaltenerMeuble's u. sonstiger Gegenstände findet Statt, Mittwoch den 13. April 9 Uhr Morgens, im Casino-Gebäude, zweiten Stock, links, Z. 462. Licitations- Anzeige. Freitag am 8, April, Vormittags 9 Udr, werden am Congrcßplatz H.-Nr, 23, zweiten Stocke, verschiedene gut erhaltene Emrichtunasstücke gegen gleich bare Bezahlung aus freier Hand verkauft, wozu Kauflustige eingeladen werden. In Säuschka Nr. 6l :st eme Wohnung mitI ZlMmern, Küche, Spns und Holzlege stündlich zu vergeben, welche sich besonders als Sommerwohnung eignet. Z. 4Z3, (I) Die Weichsrittee Inesmwi'sche Hauptgewerkschaft zu Bleiberg ob Villnch erlaubt sich, c>,e löblichen Gewerkschaften, Bergbau- und Fadriksunternehmlmgen auf Die sowohl dauerhafteren uno zweckmäßigeren, als auch wohlfeileren Drahtseile aufmerksam zu machen, welche in allen Ländern bereits die Stelle der Hanfseile eingenommen haben, und seit oem Jahre i8ää in ihrer, gemeinschaftlich mit der Sebastian Ebner'schen Hauptgewerkschaft errichteten, und in unausgesetztem Betriebe stehenden Drahtseilspinnfabrik zu Bleibergkreuth in allen beliebigen Dimensionen uno bangen, um möglichst billige festgesetzte Preise auf vorausgegangene Bestellungen unverzüglich verfertiget werden. Da das hiezu erforderliche Drabtmateriale von dem ausgezeichneten gräflich Ferdinand Egger'schen Drabt- und Stabeisenwalzwerk Feistritz bezogen, uno bei der Bereitung die emsigste Sorgfalt angewendet, auch jede einzelne Liehe abgesondert gesponnen wird, was zu einem festen, gleichmäßigen Gespinnste wesentlich beitragt; so dürften die Erzeugnisse dieser Fabrik nicht nur in der Qualität, sondern auch in den Preisen einen Vorzug verdienen, Bestellungen beliebe man an die unterzeichnete Gewerkschaft gefalligst zu richten, wo auch alle gewünschten Aufklärungen bereitwilligst werden ertheilt werden. Von der Relchsrttter Iacomini'schen Hauptgewerkschaft zu Bleiberg ob Vlllach, 3. 430. (2) ©o eben in gang frischer SÖate finb angelangt: geräuberter itliciBtiaclis, Champignons- unb Trüffel-Seeiwäniine, West]»Iiälingev Sehünkeii, Strasstiurger Cianslelici*-Pasteten , Pommer'ache fwStfl^CbPli- ste «5 HaiMliui'gcr RaiicliÄeinicli, icuuau«cu ober 18rieken? Cervelat-, Sarslclleii-, Ti*üfl*cl- unb CSotliaer. Kiih^ch' Würste bann Nullten - SSoiiillou, unb em|)fie|)(t ftc^> ju geneigtem 3ufpruc& au billigsten greifen. 7)0J).ifi!i iUrtirJ. Gewölbs-Veränderung. i'«-!,-.»,»^««» «lN«^, bürgert. Handschuhmacher und Taschner, bis nun am Hauptplatz, hat gegenwärtig sein Vcrkaufsgewölbe am Ecke der Iudengasse und des Burgplatzes, Haus Nr. 213, empfiehlt sein gut sortirtes Lager an Glac<^, Wasch-, Kastor- und schwedischen Herren-, Damen- u. Kinder-Handschuhen, lederne Bettdecken, Kopfkissen und Unterziehhosen, alle Sorten Hosenträger, Strumpfbänder, Bandagen von bester Qualität, Suspensorien, Mutterkränze, Katheter, BrustlMchen, Font«' nellbinden, Damengürtel aus Leder und Gummielastique, alle Sorten Crawaten für Civil und Militär; Jagd-, Reise- und Umhängtaschen, Sitzkränze, so wie auch Damenhandtaschen aus Leder und Teppicharbeit, nebst allen in sein Fach gehörigen Gegenständen in großer Auswahl zu den billigsten Preisen. Bestellungen auf benannte Artikel werden angenommen und auf das solideste verfertiget. Ferners sind noch Goldkupfteln für die Herren Offiziere, solche aus Seide für die Herren Unteroffiziere vorräthig, welche unter dem Faorikspreis verkauft werden. Z, 344. (I) Im Verlage vo» Leopold Sommer m Wien, Sl^dt, Doiotheeraasse Nr. !l08, ist soeben erschienen und daselbst, s° wie in Laibach bei .^«/«. ^. ^l«i«»»«z,»' H Z?e«l»»' g«»««»«^<, z» haben: Systematische Sammlung von 32«f» auf das matericlo Strafrecht sich beziehenden Entscheidungen des k. k. obersten Gerichts- und Cassationshofes von den Jahren l85<), I85l und »852, mit mehr nls .^^^ Ttrafrechtsfnlleu, note, Cimmia. d>r einschlägige,, Palagraphe des alten und neuen i^mafg/IetzeZ, „ach den einzelnen Gattungen und Ai'len dei Verbrechen, Vergehen, Ucbertretunssen und der vonnals sogencinnien Polizei-Vergehen z>,sa,mnen>,esteltt.' nebst Inhalts-Uebersicht, alphabetischem Sachreaister und clirollvwst. Index. Ein Beitrag zur richtigen Anwendung detz öst^r<>chischcn allgemeinen AMsor zu Wlcne^ Neustadt, 2! Bogen, g,. 8. >,' Unischlag gebunden. Pr.ii! : 2 ss, ,H kr, C, M, Die bohe Wichtisskeii der Entscheidung,, des Eassa,',onsl) fes zur richtige» AnwenDuna, i'?« neuen <3tras° gcsetzes, Herci,>bil'>n,g «„d Wahniug dee einheitlichen Rechts »no Ec,iell,,,<, c,„cr gleichförmigen Pr"A^ l>ei ,'Uen Ger>chtZho>e» dez R iches ,st de„ ^achmänucr» zu l,>'li>n>,n, u,» e,»er Äorreijung zu be?ü>fe,> ; ^ '.^^-daher nur bemerkt "a>; vorlieqe„!)es We,ü e,»c,i zweifachc» ijweck ucrfolqe. Zunächst >!> e« für jc„e P^" ^^,. bearbeitet, w^cl,e o>e ^ll,,emei»e öste>le,ch^s^e W richlezeitunc, nicht besitzen, u,» ^enlcllien die Aussp>'"°^ , oberste» Gecichtsh'N» z^qängüch z» machen; hierbe, w»,di nuf , ie V^üi'l.nsse uo» Ungar» und der vorim !^^ Ncbenlä»dcr, w» das ^traf^cse!,, vom 27. Mai ,852 eine ga z neue !Hr!chci,>u,>q lst, besondere Rücksicht ^°? ^, ,„en, Ader auch den ,-Nesitzcrn der Gerichlsz-cl,u,'g uerdie»! das Nuch .ils ei» Haupt-NepcrtorillM /"'" , f. tc» und schnelle» A, ssuwc» s^er i» de„ Illhrqangcn il!5o, >85i u>,0 i852 i?ie,e, Zcilung e,,tl)al,c»c» 6aff>>"°"'''' C,,tscheidu,'gen zur ^rachtung empfohlen zu werde», l'' <> I-,! 1: !- i 8 » cl !> 5 !> I l> 5 ! 7, ,1 I> « l> n n : Das allgemeine bÜVgerliche Gesetzbuch v°m ,, I«ni ,8^l sammt den dazu .lftcssnen Nachtrags - Hcs ^^ schbuches in Ungarn, Croats, l>frl,!cn. dcm Temesel-, Banate (und Bledenbürgen) getroffel'« Bcstlmnungcn, mit Rucksicht auf tx>tz practische Bedürfniß erläutert von lsi'. Moriz von Stubenrauch ll, Lieferu n q, Wien ^853, Preis 48 kr. Das ganzc Weik wird 2 Bände von circa 8U bis 90 Bogen umfassen; vom Februar angefangen Lieferungen zu 6 Bogen k 48 kr. erscheinen, und binnen Jahresfrist "ollendet sem.