.^ 5»S. Mittwoch a,n 8. Mai »86». Die ^!ail'achcr Zeitnuq" crschmit. »lit Au^uahm.' der H^iii- uiw Flicttags, tä.zlich , ,»ld koitct sammt bc» Vcila^s» i>» (sl'»l p t>,'ir ^auzjähliq l<> j! l, all'j^i l,ria 5 ft mil Kreuzband im (^'M'tt'ir .lau^äl, ri„ li st., hall'jahriq .'> ,l. :!<> kr Fur die Zi.stcllmiq i»^ Haus sind hall'jayrig :l<> tt. ,,ichr>'.-»trichttn Mit drr 'S^'st vor'to-frei gaujiährig. uutcr .,irnl^»d u»0 g.drucktcr Atn'c>>> l!t ss., ')/''^ hrl z, tt ss ^0 fr — In fcration^,cl'iih r fur cim- Spalt^iz.ilc odcr d"> Raum d.rs.ll'c, für'.i»-maligc (Hiufchaltuna. 3 kr., für zweimalige 4 kr., für dreimalige 5 lr. (5. M. Iuscrotc b.S 12 Zeilen 1 fl. für 3 Mal einzuschalten. ">!"llu. ,,u ..» Danksaftuug für die den Tlbbrand lern von Starutschua geleistete Hilfe. HUAcine Vckanntgcbung in der Laibachcr Ztg, Vom 18. März I. I,, Nr. «», lind in Novice v. 20-des nämlichen Monats, Nr. 12, über das großc Brandunglück zu Skarutschna und der darin leise ausgedrückte Hilferuf ist nicht fruchtlos verklungen. Das lobl. Eon,ptoir dcr Laibacher Zeitung hat aus eigenem Antriebe die Beitragssammlung eingeleitet und Mir in kurzer Zeit den betrag von 51 fl. nebst »inen, Packet Kleidungsstücke vom Herrn Kaiba aus iliischoflack, zur Vcrthcilung übersendet. Dann sind Mir noch aus andern Wegen alls der cdelsinnigen Etadt Laibach 1^ fi und vom Hcrrn Vorstadt-Pfarrer zu St. Peter 18 fi. lind ei» Bündel weil.' llchcr Kleider zugekommen. Schnelle und bedeutende Unterstützung erhielten Wir auch andererseits, zumal von den benachbarten Pfarren, von denen ich einige namentlich anzuführen wich gedrängt fühle. Gleich den zweiten Tag nach dem Vrandercig/ ^>sse empfing ich einen Geldbetrag vom Herrn Io-bann Burger, Pfarrer i>» Egg ob Podpctsch, dcr Wir üdcrdieß später auch noch den Sammlungsbc' tr.ig seiner Pfarrgcmemde übersandte. Von dcr Pfarr kommende St. Peter sind uns ^>d nach der Feuersbrunst übersendet worden: 59 selling Getreide, 22 Merling Hülsenfrüchte, 20 fi. ^ kr. im baren Gelde. nebst dcr Gabe pr. 10 fi. bvn, Hcrrn Inhaber dcr Herrschaft Kreuz, Von dcr Pfarre Prcdaßl 15 Mcrl. Getreide, ^ Mcrl. Hülsensrüchte, 20 fi. im baren Geld, nebst Dinger Leinwand und Kleidungsstücken. Von der Pfarre Flödmg 51 Mcrl. Geircidc ^Nd 16 fi. 24 kr,, wobei sich die Expositur Terboje ^'N meisten bcthciligtc; von dcr Pfarre St. Martin l»Uer Großgallenbcrg 24 fi., und von der Vocalic ^ecbach 14 Mcrl. Getreide mit 3 fi. 42 kr. baren Geldes. Da ich vollends überzeugt bin, daß cö bei der-^i Sammlungen zumeist auf die Seelsorger ankommt, ^Nd selbe im religiösen Kr^in den größten Einfluß "uf das Volk ausüben, sage ich den Herren Pfar-lem Johann Burger, Matth. Suctlitschitsch, Franz Dolizel, Leopold Ianefchilsch, Simon Cavallan, Michael Kogouschck, Jakob Burja und dem Erposi' '"s Ioh. Sichcrl, im Namen der Bcthciltcn, großen, ^gefühlten Dank. Bei dieser Gelegenheit kann ich nicht umhin, ^ch der heimischen Pfarrinsassen Erwähnung zu ma- ^", welche wahrhaftig mit edlem Welteifer den ^rungiücktcn beigcsprungcn sind, und ihnen noch llrvä'hrend Hilfe angedeihen laffcn. Ich erhielt theils bei dem angestellten Opfer- ?""ge, theils privat 111 fi. 37 kr. im baren Gelde, """eine solche Quantität an Wäsche, daß einige ^llicl), man kann sagen, reichlich bcthcilt, und ^"ber zu Thränen gerührt worden sind. H> M"g man immerhin über die Bosheit in der kll schlep,, __ UnglücksfaUe liefern uns den schla- "dstc,, Beweis, daß es noch edle, hochherzige ^">chen in der Wclt gibt und daß wir noch nicht 9)le s k der Zntcn sind. Gott vergelte Euch, edle ft^,^"'flcunde, alle Euere milden Gaben und be. ^ ^uch noch fernerhin in der üicbe, die da ist dcr Clilmii^tionspunct aller Gesittung, und auch „ilr darin besteht alles Gesetz und die Propheten. Bartholomäus Arco, Pfarrer. Politische Nachrichten O r st c r r e i ch Laibach, den 5>. Mai, (Weitere Coostiluirung der va»dwirll)scha>t' Gcsellschasts-Filialen in Krain) Da die Eonstitui-rung dcr Filiale Stein vor dcr in Aussicht gestalt denen Zcrstückung des vorhinigen Bezirkes Flödnig nicht Statt si'ndcn konnte, wurde nach herabgelangtcr dicßfälliger hoher Milustcrialentschcioung ohne Vcr-zug zur (Zonstitunung der fraglichen Filiale geschritten und bei der am 22. d. M. iil Mannöburg Statt gefundene» Versammlung der betreffenden Gesell-schafts'Mitglieder wurden durch Stimmenmehrheit gewählt: zum Filialvorstande dcr Herr Pfarrer Ioh. Kuralt ill Mam»sl'l,rg, — zu Filialausschüss'-n aber Herr Bartholoniäus Arco, Psar>er in ^odic, Herr Michael Stare, Gutsbesitzerin Mannsburg, Herr Johann Dcbevc, Bürger und Realitäten-bcsitzer in Slein, Herr (5o»rad Ianc/.i5, Gutsbesitzer in UiUerperall. Am 2ll. d. M. fand in Gottschce die Consti. tuilung der dortigen Filiale Statt, und es wurden hierbei gewählt, als Filialvorstand: Herr Wcnzrslav Ehertec, gewesener Bezirks Kommissär und Reali tätcnbcsitzcr in Gottschcc; — zu Filialausscl'üssen: Herr Michael Wolf, Stadtpfarrcr und Dechant zu Gottschee; Herr Joseph Büttner, Verwalter in Kostel; Herr Georg Ionke, pensioüirtel Psarrcr in Gottschce Herr Adolf Häuf, Postmeister und Rcalitäteubcsitzcr in Gottschcc. Die Filiale Planina hat bereits am 2. d. M. ihre erste Versammlung gehabt, wobei nebst den Ge-sellschaft^Mitgliedcrn, auf die Einladung des Herrn Filialvorstandcs, auch die Gemcindevorstände dieses Bezirkes erschienen sind. Die Verhandlungen, die zur Erzielung allgemeinen Verständnisses, größtentheils in der Landessprache gepflogen wurden, boten ein reichhaltiges Interesse dar, und waren nach dcr Rei henfolgc des Programms folgende: Eröffnungsrede des Filialvorstandcs; Vorschlag zum Versuche der Ableitung dcr zeitweisen Ueverschrvcmnumg des Pla-nina Thales; Empfehlung des Luzerncr Klee-Anbaues und verschiedener anderer Futtcrkräuter zur Hebung der Viehzucht; über die Anlage lebendiger Zäune; Antrag zur Einführung einer Holzwaarcn-Aussuhrs-Eontrollc Behuss Vorbeugung der übcrhandgcnom-mcncn Wald.-Dcvastirullgcn und Holz-Dicbstählc; ül)er die Nothwendigkeit der Aufstellung eines Vieh-arztcs in jeder Bczirks^auptmannfchast; über die Nothwendigkeit der Auistellullg von Gemeindc.. s. w. Einige dieser Vortrage legte die Filiale dem Eentrale vor, um sie im vorgeschriebenen Wcge hohen Orts zu unterbreiten. Wien, <». Mai. Oesterreich und die »imd-amerikanischen Freistaaten haben eincn Staatsver trag über die Ausdehnung gewisser in dem Handels-und Schisssahrts-Vertrage vom 27. August l«2!) cnthaltcilen Bestimmungen abgeschlossen, welcher a,n dl. Mai l848 zu Washington llntcrzeichnct und in den beiderseitigen Ratisicirum^Instrumenlen daselbst am '23. Februar 1850 ausgewechselt worden ist. Die wesentlichsten Bestimmungen desselben sind folgende'. Bei Erbschaft^, Schenrungssällen u. dgl. sind die Angehörigen dcr ccmlralnrcnden Staaten t'cmen anderen Stillern lmterworseü als solclien, welche die Einwol)ner des L'ndls, worin sich die fraglichen Güter befinden, selbst zu zahl,» verpflichtet sind. — Im Falle ererbten Grundeigenthums, wo jedoch der E'bc nach den Gesetze» des betreffenden Landes sein Bcsitzcrrccht nicht auszuüben in, Standc ist, soll demselben eine zweijährige Wartefrist anberaumt und das Eigenthum steuerfrei erklärt werden. — Im Falle dcr Abwesenheit des Erben ist bezüglich der Güter gesetzliche Euratvorkchrung zu treffen. — Die Eonsliln, Niceconsuln, Handelsagenten und Vicehandels.'a/nten bcidcr Staaten sollen die nämlichen Befugn sse wie diejenigen der meistbegünstigten Nationen gcnissien, bei Streitigkeiten zwischen den Eapitäüs und Mannschaften ihrer Nation die rich-terliche Entscheiduilg fallen, und bei Verfolgung ihrer Interesse» des Beistandes der Ortsbehörccn versichert sey». Die Dauer dieses Vertrages ist auf 2 Jahre bemessen, doch muß er 12 Monate früher aufgekündct werden. Unterbleibt die Auskündigung, so dauert er für unbestimmte Zeit fort, bis diese endlich erfolgt, worauf er nach Jahresfrist gänzlich erlischt. — Die Landes-Hauptcasscn treten bezüglich des den Staatshaushalt berührenden Easscnwescns, dann m DisciplinarrAngclegcnhciten ihrer Beamten li»d Diener, vom 15. Mai b. I angefangen, unter die Leitung der Finanz Landes Dircctionen, dermal der Eameralgefällen-Verwaltungen. In Bczug auf die von denselben zu verwaltenden politischen Fondc haben sie einstweilen in ihrer Stellung unter den Statthaltcreien zu verbleiben. — Vorgestern am 4. d. hat die Bankcomm is-sion ihre Sitzungen geschlossen. Es fand die Unterzeichnung des Schlußberichtes Statt und es wurde beschlossen, gleichzeitig mit demselben auch eine Eingabe des Abgeordneten Vinarelta aus Mailand, das neue lomb. vcnct. Anlehcn betreffend, zu überreichen, und sie dcr Berücksichtigung der Ministerien zu cm-pfchlen. — Gestern am 5. d. wurde von der Co»,' mission dcr Schlußbcricht dem Herrn Finanzminister überreicht, und eine Abschrift desselben dcm Herrn Handclsministcr eingehändigt. __ In der Sitzung der Wiener Handelskammer vom ,9. April wurde folgender Beschluß gefaßt: In Betracht, daß der Wiener Handelskammer keine Verpflichtung des neuen Gesetzes auserlegt wird, indem letzteres erst sür die zu errichtende Handels »mo Gewcrbekammcr verbindend ist, - die Wiener Handelskammer sohin während dcr Zeit ihres Bestehens alle ihr durch das frühere Gesetz, auf dessen Grund, lagc sie constittmt wurde, zugesicherte,, Rechte und H88 zuerkannten Pflichten ungeschmälert beibehält, — hierdurch endlich der Beweggrund ihrer sofortigen Auflösung entfällt, — wird der »:'. der Sitzung vom 2. April gefaßte Beschluß mit 12 gegen 6 Stimmen zurück-genommen, und sonach der Fortbestand der Wiener Handelskammer bis zur Zeit der Wahlausschrcibung für die Handels- und Gewcrbekammer d«s Klon landcs Niederösterrcich, ausgesprochen. Die Berathung des Wahlmodus für die neue Kanuner wird durch überwiegende Stimmenmehrheit einer Commission zur Berichterstattung zugetheilt. — In wohlunterrichteten Kreisen wird mit Bestimmtheit davon gesprochen, daß die Art und Weise, wie die beiden letzten Gesetze über das Verhältniß zwischen Staat und Kirche im Allgemeinen ausgenommen werden, die Regelung der Verhältnisse der andern anerkannten Glaubensgenosscnschasten beschien nigt habe. Sie soll augenblicklich in Angriff genom-men worden seyn, und schon in den nächsten Tagen die gesetzliche Veröffentlichung der Aulonomie zunächst der protestantischen Kirche beider Konfessionen bevorstehen. — In Liblin und Bud weis ist dieser Tage die Cholera ausgcbrochen und zwar in heftiger Weise. — Dem Vernehmen nach hat das Ministerium mehreren Statthaltern ein Gutachten abverlangt, ob die vom Staate anzustellenden Aerzte ganz in die Kathegorie von Staatsbeamten zu ziehen, als solche in jeder Hinsicht zu behandeln und zu besolden seyen, oder ob es vorzuziehen wäre, selbe für jede einzelne erforderliche Dienstleistung zu honorircn. — Von seltenem Gemeinsinne geleitet, hat ein großer Grundbesitzer den rühmlichen Entschluß gefaßt, im südlichen Böhmen eine landwirthschastliche Mu stcranstalt zu errichten und zur Unterbringung der Zöglinge ein geräumiges Schloß zu widmen. — In Arad sind plötzlich alle Fremden ausgewiesen worden, auch darf fürder Niemand ohne Paß die Stadt betreten. Es wurden daselbst ferner einige griechische nicht unirte Geistliche in Folge einer ohne Rcgicrungscrlaubniß projcetictcn Synode des Clcrus dicfcr Confession durch das Militär verhaftet. (Wand.) — Dem Vernehmen nach soll nächstens eine Amncstirung allen ungarischen Recrutirungs Flücht lingen, im Falle ihrer freiwilligen Meldung, gewährt werden. — Man spricht in militärischen Kreisen von einer neuen Herabsetzung der achtjährigen Militär-Dienstzeit. Allen sich freiwillig rcengagirenden Soldaten würden in diesem Falle besondere Bcgünsti-gungeu zugestanden. — Das Finanzministerium hat angeordnet, daß die Auszahlung der Vorschüsse an die Berechtigten als Entschädigung für die Wrundcntlastung, gegen una.estäinptlte Quittungen zu geschehen habe. Wo bereits ein Stämpel verwendet wurde, wird der Betrag wieder vergütet. Trieft, den 5. Mai I8.i0. Ul. Die Preise der Wohnungen und Lebensmit-tel sind hierorts schon zu einer Höhe gestiegen, wcl-chc von der Mehrheit nicht weiter erschwungen werden kann. Während das Rindfleisch in dem nahen Gö'rz noch um acht Kreuzer das Pfund zu haben ist, müssen wir dasselbe zu achtzehn Kreuzer bezahlen, ulld man drohet uns, daß sein Preis noch höher werde. Die Micthzinse sind im Verhältnisse zum Vorjahre um 10, ja nicht selten gar um 30 Proc. gesteigert worden, obschou die Haussteucr nur einen Ausschlag von 3'j, Proc. erlitten hat. Mit dem Preise dieser zwei Lebensbedürfnisse wächst auch der Preis aller übrigen, und in demselben Maß der Lohn jährlicher Arbeit. Diese Theuerung ist bei der dargestellten Sachlage nicht etwa von der Nothwendigkeit , sondern vorzüglich nur durch Kunst hervor, gerufen worden, »md da sie bei einer längeren Dauer in ihren Folgen bedenklich werden kann. so wäre den Behörden anzurathen, »hue allen Aufschub innerhalb der vom Gesetze anberaumten Gränzen entsprechende Gegcnmaßregeln zu treffen. Oder soll es durch eine sahrlässgc Handhabung der Gewerbe und ..amcntlich der ^ensalcn-Polizei dahin kommen, daß wir, wie in London, zwei einzige Classen der Bevölkerung kennen werden, die der Almosengeber und jene der Almosennehmer? Schon jetzt ist, ungeachtet dcs weltbekannten Wohlthätigkcitssinncs der Triestiner, dicNubrik, wcl-chc in, Ausgaben-Budget unserer Gcnninde erscheint, bedeutend genug, um zur Einsicht des uon >,!„» »l-!i-:» gedrungen zu werden, wcnn wir übrigens nicht nach englischer Art eine Armensteucr einführen sollen. So werden gegenwärtig 3200 Portionen Suppe auf Kosten des öffentlichen Fondes an arme Familien täglich vertheilt; die monatlichen Gelduntcrstützun-gen an Bedürftige betragen durchschnittlich Il00 st. und es hat das Municipium dem Armen Institute in diesem Jahre eine Dotation von 32.000 st. angewiesen. Außerdem noch soll sich der jährliche Aufwand des Triestcr-Armen-Instituts aus den eigenen Ein-kü'nttcn gegen <>0.000 fl. belaufen. Solche Aus-lagen zum Vortheile der Annen dürften für eine Stadt, wie Trieft, hinreichen. Jedes Uebcrschrciten dieser Gränze würde den Beweis eines allzu grellen Mißverhältnisses der socialen Schichten liefern, welchen» abzuhelfen zu einer gebieterischen Nothwendigkeit wird. Es erwächst allerdings der Stadt ein großer, in seinen Felgen unberechenbarer Gewinn zu, wcnn sich in derselben Männer mit Vermögen und industriellem Geiste ansndcln. Auch frommt es der Arbeit und dem Verkehre, wenn sich in einem entsprechenden Verhältnisse zu jenen besitzlose Bürger hierorts niederlassen. Allein es drohet dem Gcmcindewohle das größte Unheil, wenn es der leeren Hände, die Ar. beit suchen, weit mehrere gibt, als man in der Regel bedarf. Und man ist in einen, großen Irrthume, wcnn man glaubt, der besitzlose Arbeiter werde, wenn er durch längere Zcit keine Arbeit und keinen Verdienst hier gesunden, in seine Gcburtsge-mcindc zurückkehren, und cs werde sich derart die Ardcit mit der Anzahl Hände fortwährend von selbst in einem gleichen Verhältnisse erhalten. Der gemeine Mann, welcher sich in Trieft einmal niedergelassen hat, dem schmeckt es selten nur, wieder in die Heimat!) zu ziehen; sollte cr auch hier darben und die Unterstützung der Gemeinde ansprechen. Dieser tritt vielmehr in eheliche Verbindung mit einer gleichfalls besitzlosen Fremden, und wird allmälig zu tincm billiger Weise mamoviblen Insassen vonTricst, von welchem cine zahlreiche, meistens unerzogene Nachkommenschaft zu erwarten steht. In letzterer Beziehung kann ich nicht umhin, auf die beiden Armenuicrtel lluilu nuovu und I^ilu vu^liii» zu weisen, wo noch der verderbliche Um stand sich erweiset, daß namentlich auf der ltmii» nllovll eine Menge von Tagelöhnern mit demorali-silten Weibern in wilder Ehe fortleben, die Armen-suppe täglich abholen, und Kinder erzeugen, welche, da sie keine Erziehung erhalten, unsere Proletarier und Diebe nothwendiger Weise vermehren. Dennoch wird cs in Rücksichten der öffentlichen Occonomie, wie auch der Sittlichkeit, und mithin auch der Sicherheit dringend nothwendig, jenem allmälig heranwachsenden Proletariate in Trieft Schranken zu stellen, wo. bei ich noch bemerken muß, daß ich nicht begreife, warum die im hierotigcn Spitale geborncn unehcli. chcn Kinder auswärtiger Mädchen nicht ohne Weiteres, nicht nur zur Last der Gemeinde, welcher die Mutter angehört, geschrieben, sonoern auch als eine Angehörige dieser Gemeinde an selbe später abgegeben werden. Da ich so eben eclatante Daten von der Wohlthätigkeit unserer Stadt mitgetheilt habe, so sehe ich mich veranlaßt, schließlich noch von der hiesigen Taubstummen-Schule ein Wort zu sagen, welche über das Anerbieten des wahrhaft apostolischen Prie-sters Johann Gcrmck, einem Eleven des Taubstum menlchrers in Görz, zum unentgeltlichen Unterrichte vor einem Jahre gegründet worden ist, und in dieser menschenfreundlichen Richtung hin schm, fegen-reich wirkt. Die Schule wird gegenwärtig von neun Kindern besucht, welche bei der bewunderungswürdigen Gcdllld und Liebe des genannten Seelsorgers in allen Elemelttar.Kciintliisscn bereits überraschende Fortschritte gemacht haben. Allein es ist erlaben, daß in unserer Stadt noch etliche zehn taubstumme Kinder sich besinden, und es wäre zu wünschen, daß der Gemeindcrath die Mittel träfe, um die--scs Institut, welches jetzt auf der entlegenen Höhe der lt.«»»» v<;ill püstirt ist, in einen, Allen zugänglichen Ort stelle u»d derart dotire, d>,ß die Kinder den ganzen Tag beisammen bleiben, verpflegt lind beaufsichtigt würden. Auch wäre es ein Act der christlichen Liebe, wcnn man die Aufnahme auf die Leidenden des ganzen Statthalte ei-Gcbietes ausdehnen möchte, nachdem ja ohnedilß die jetzigen Einnahmen des zu diesem Wohlthätigkeitszwcckc für das Küstenland bestehenden, nicht dotirten Fondcs jährliche 3000 fl. betragen. Gestern Nachmittags hat sich ein Uhrmacher-Geselle auf der Höhe von S. Andrea entleibt, indem cr sich mit einer Pistole die Kugel gerade durch das Hcrz jagte. So weit ich erhoben, litt der Unglückliche seit längerer Zelt an der Auszehrung, gelangte durch eigene Erkenntniß, oder durch eine sehr unkluger Weise geschehene Mittheilung zur Ueberzeugung, daß seine Krankheit unheilbar sey, und beging, alls feiger Angst vor längerem Leiden, den Selbstmord. Mailand, 4 Mai. — l'. V. — D.n 30. April erschien ein voM General-Gouverneur Fcldmarschall Gras Radetzk» gezeichneter Prospect, welcher die Elinnnen, die bis Ende April sich in Schatzscheinen i,n lombardiscb-vcnctianischen Königreiche im Umlaufe befanden, und an den k. k. C^sscn als Bezahlung der Steuern an-sscnommcn wurden, mit großer Ausführlichkeit darstellt, und die öffentliche Verbrennung von 3.250,000 Lire austr. a»f den 3. Mai, im Bciscyn einer vo" der Delegation gewählten Commission aus achtbare" Bürgern, anordnet. In Folge dnser Kundmachung wlirde die Verbrennung gestern um ! Uhr a"s ^"" großcn Excrcierplatzc vor dem Eingänge d" A«"« vollzogen. Es wurde zu diesem Zwecke, "eben dcM Hauptthore dieses schönen, aus Napoleon's Befehl in, römischen Geschmacke erbauten Amphitheaters, üdcr welchem sich ein Balcon wölbt, der, wenn irgend ein großes Manöver oder eine Parade aus dem Platze gehalten wird, der Sitz der Honorationen zu sey" pflegt, ein Gerüste erbaut. Auf demselben befand sich eine große messingene Pfanne, die mit einem Deckel aus Drath verschen war, um die etwaige Zerstreuung der Scheine zu verhindern. Eine ziemliche Volksmenge fand sich ein, um diesem noch nie gesehene» Schauspiele, einer Art modernem /Vulo " eine große Prozession mit einem Nagel des heilige" Kreuzes, von dem die fromme Sage erzählt, d>'ß er von der Kaiserin Helene, Mutter Kaiser C^ stantin's des Großen, auf dem Calvaribcrge ausg/' funden, und später von Thcodosius, dem heilig" Ambrosius, Elzbischofe von Mailand geschenkt wurve/ mit vielem Pompe gehalten. Der gcsammtc Clcr"-der Pfarren der Stadt, und die frommen Cong"«,"' lioncn nehmen Theil daran, und der Erzbischos träg< selbst das silberne Kreuz, m welchem der geheiligt Nagel, in einer mit Edelsteinen reich verzierten k>')' stallcncn Büchse aufbewahrt wird. Der Zug bew^' sich durch die festlich geschmückten Straßen vo» v" H8!> Domkirchc zu der dcs heil. Aml'roslus. Die nut Teppichen und Gewändern reicd ausgezierten Gaffen lmd Fenster boten einen sehr schonn Anblick dar, msbesonderc da letztere mit geplitzten Damn» und Mädchen vollgedrängt waren und an keinem H,nisc "llch inir die llrinsic Oeffnung bemerkbar war, ails bcr nicht irgend ein niedliches Köpfchen hcrausguckte. Die Bevölkerung nahm heuer an dem Feste ciilcn lnn so lebhafteren Antheil, da voriges Jahr die Prozession wegen der noch nicht ganz gesicherten öffent-Ilchcn Zustände nur im Innern des Domes gehalten Wurde. Die neu errichtete Munizipalgarde, die sich >uit ihren liclttblanen Waffcnröcken und rothen Aufschlagen recht stattlich ausnimmt, und die schmucken Pompiers, der Stolz der Mailänder Bürger, die blcscs (^orps wegen seines oft bewiesenen Muthes Und der Aufopferung bei Fcuersgefadrcn mit Recht ill schätzen wissen, bildeten die Escorte. An diesem Tage kommen gewöhnlich die Bauern aus der »ä heren Umgegend, um ihre Herrschaften zu besuchen, l>nd die Ammen, um ihre Milchsöhne zu begrüßen Knd zu beschenken, in die Stadt. (3s ist eine wahre Uebelfluthung von Kitteln und Holzschuhen. Diese schlichten Landbewohner, die alles mit Staunen be-gaffen, und vor Entzückung über den herrlichen Dom Hören und Sehen verlieren, bilden natürlich d>e Zielscheibe der Witze der liebenswürdigen Mailänder Gaffcnjugend, die in derbem Muthwillcn den Pariser Gamins und den Wiener Schusterbubcn nicht liachstlhcn und sich damit crgetzcn,- den Rücken der Neuen Ankömmlinge mit papicrncn Kreuzen zu zieren, Und solcher Späße mehr zu treiben. Das Wetter scheint uns nach langem Regen wilder endlich den vielersehnten Sonnenschein gcwäh-len zu wollen; leider ist es »och immer sehr empfind-lich kalt, und die Besitzenden schauen traurig auf die kahlen Aestc der Maulbccrbäume, die sie zwingen, die 3ucht der Seidenraupen aufzuschieben. Prag, 4. Mai. Heute früh 7 Uhr wurde die erste Probefahrt auf der Prag Dresdner Bahn bis Üobositz gemacht. Zara, 30. April. Aus Imoski wird dem „Os-Wvatore dalmato" geschrieben, daß dem Vezir von ^avnik ununterbrochen HilMuppcn zustoßen. Dieser Tage hat der Vczir einen Courier nach Livno Wit dem Befehle abgesendet, die dortigen Befestigungen in brauchbaren Vertheidigungszustand zu setzen. Nagusa, 27. April. Stagno ist bereits ein Schutthaufen geworden. Furchtbare Erdcrschüttcrun-gen am 2:!. April haben es gänzlich verwüstet. Die Stadt, kann man s.'gen „existirt nicht mehr!« — Auch hier in Ragusa leben die Einwohner in Furcht Und Schrecken; kein Tag vergeht ohne bedeutende Erdbebenstößt! Oattaro, 25. Ap.il. Vergangenen Sonntag "m 2l. haben die an Türkisch Albanien angränzen-den Eernagorer die Bewohner von Spu/, angegriffen. Ein mörderischer Kampf entstand, bei dem sich alle regulären und unrcgulä»en Truppen jener Festung betheiligtcn. Nach etlichen Stunden Kampfes zogen sich die Cernagorcr mit Verlust von nur 2 (N) Todten aber vieler schwer Verwundeten zurück. Die Libanesen sollen nach ihrer Aussage 7 Todte und Weit mehr Verwundete haben. Der Vladika von Ccmagora, der aus Gesund-l>eits»ücksicl)tcn nach (Zattaro abgegangen war, hat letzt seinen Ausenthalt in Perzagno genommen. Er befindet sich bereits besser. Im Eattarocr Kreise herrscht jetzt die tiefste Nuhc. Die Sicherheit der Personen und des Eigenthumes ist nicht im Mindesten gefährdet. D e u t s ch l a n d. Man schreibt uns aus Berlin, 4. Mai: Rado-Wch ist nicht zurückgetreten, wie die »Neue preußische sitting« irrthümlich meldete, aber die Möglichkeit seines Rückt,iltes muß doch ziemlich nahe gewesen l")N, woraus man schließen kann, daß bis zu die-^'" Augenblick noch keine bindenden Entschlüsse in ^kzlig auf Preußens Verhalten zu Oesterreich gefaßt '"'d- Herr u. Rado>vitz ist neuerdings entschiedener "'s jemals gegen die Erneuerung des alten Bundes, "'" den er selbst in verschiedenen Kammern den Elab gebrochen. Dcr Prinz von PrlUsicn triff! Mon-t^g, <>. Ncai, in Berlin ein. viscbcn dein Berg und zwischen der ultraconservalivcn »Rechten ist eine vermittelnde Partei im Entstehen, die sich „Union republicaine" nennen will. Die Elemente dieser Union bilden einige Journalisten der republikanischen Partei, Repräsentanten der gemäßigten Linken und des Tiers Parti, sogar auch der Majorität. Neues und Nettestes. Nachrichten aus Griechenland. — Die englisch.griech. Differenz ist auf friedlichem Wege beigelegt worden. Die Hauptbcdmgungen sind: Griechenland zahlt als Entschädigung I80.0ii8 Drachmen («2.30« fi. 25 kr.) und 150.000 Drachmm weiden bis zur Beendigung der Forderungen des Pacisico, welche von einer englisch-griechischen Commission geprüft werden, dcponiit. Da die k. Easscn erschöpft sind, garan tirte die Nationalbank die beiden Beträge. — Die vcr-langte Entschuldigung in Betreff des Officers in Patras wurde gleichfalls schriftlich gegeben. Am 2!>. April kehrten alle von den Englän dcrn in Beschlag gehaltenen griechischen Schisse in .den Pyrälis zurück, und die griech. Regierung 'chicktc alsoglcich »ine Eommission zur Erhebung des dicßsälligen Schadens ab. (Wir werden im nächsten Blatte rie ausführt cheren Details geben.) Es heißt, die englische Flotte segelt n a ch 9l eapel, ll,n a l, ch dort Ent sch ädig u n^ gen für den englischcn Unterthanen zu-gefügte Schäden während des siciliani-schc n Krieges zu fordern. — Dem gefeierten vaterländischen Sänger Grillparzcr ist, als Zeichen dankender Anerkennung von Seite der italienischen Armee, ein hclrlich gear, bcintcr Ehrcnbccher von Silber, nebst einem auto-graphcn Schreiben dcs Marschalls Radetzky übe,.-reicht worden. _- Se. Majestät werden in Trieft 4 Tage verweilen. Nach einem kurzen Ausflüge nach Pola erfolgt die Rückreise auf derselben Route. Der Herr Ministerpräsident und der von seinem Unwohlseyn bereits hergestellte Minister des Innern werden den Monarchm begleiten. Der Hr. Handelsminister wird während der Anwesenheit des Kaisers zu Tricst erwartet und der Hr. Iustizminister dürfte sich gleichzeitig dorthin begeben, um die Sitzungen des dort etablirtcn Dberlandesgcrichtcs persönlich zu eröffnen- — Wie wir hören, wird der Kriegsgcrichlshof in Pesth nächstens zusammentreten, um über alle auf flüchtigem Fuße dcs Aufruhrs und Hochverratheo Beschuldigten in n zu verfahren. — Das Ministerium hat beschlossen, daß die Negulirung dcs Draufilisscs in Tirol und Kärntcn sogl>'ich >n Angriff genommen werde, und betraute den Bau Obcrinspcctor Hrn. Kink mit der Oberleitung allcr dicßfalls erforderlichen Arbeiten. — Die Nachricht in Betreff einer Donation i dcr dcn Insurgcntenchefs consiscirten Güter in Un gärn an die Heerführer der k. k. Truppen, dcn Marschall Fürst Windischgrätz und die FZM. Baron Haynau und Iellachich, beruht auf einem Irrthume. Se. Majestät der Kaiser hat aber diesen Generalen cine Donation im Eapitalsbetrage von 400,000 fi. in k. k. Staatsobligationcn verliehen. (Wand) — Mehrere Handelsleute, Fabrikanten und Gcwerbslcute werden an das Ministerium eine Pe-tilion richten, um entsprechende Modifikationen bei Vornahme der gesällsämtlichcn Hausdurchsuchungen, und der damit verbundenen Revision der Handels-Gewerbs- und Correspondenzbücher, wenn solche Re - Visionen in Folge der sogenannten geheimen Anzeigen erfolgen. — Feldzengmristcr F>eih. v Welden hat sein , Blatt zum Radetzky Album mit folgenden bezeichn ncndcn Zeilen eingesendet: „Wer kräftig nur das Recht geübt, der kann zum Tac l lachen." Wcloen, FZM. -- Gestern haben die Aufhetzereien ^egcn das Militä, wieder blutige Früchte getragen. Einige, der Arbeitcrclasse angehörige Leute wußten nämlich zwischen in einem G.'sthose dcr Vorstadt Landstraße ) anwesende Soldaten verschiedener Nationalitäten Zwietracht zu streuen, wodurch sich ein gewaltiger Raus-Exccß cntwickcllc und das Einschreiten eincr Militär Patrouille nothwendig machte Mehrere VerwlM' düngen sind dabei vorgefallen. — In Donaueschina.en wurde in dcr Nacht vom 28. auf den 2l». April das dortige fürstliche Hof-thcater ein Raub dcr Flammen. Es ging mit die< sem Traueractc abermals eine Zierde unserer Stadt und dcr Anhaltspunct vieler freundlicher Erinnerun-gen zu G>abe. Telc graph i sch c Depeschen. — Paris, .".. Mai, Abends 8 Uhr. Für die Reform des Wahlgesttzls erwartet »nan folgende Modification: zweijähriger Aufenthaltsort, constatirt entweder nach der Rolle der directen Steuern, Zeugniß dcs l!oh:>Herrn oder durch Garnisonsdienst. — Paris, 4. Mai. D e Feier dcs republif. (Honstitulionsfestes ist ruhig vorübergegangen. Die Börse scierte und die Geschäfte ruhten. General Kastellane ist in Paris a!,gel<»lia,t. Dupin übergibt die Pi'äsidelM'üschast sür ll Tage an oen Vice-Präsioenten der 9ialional Versammlung. — Trieft, Uhr, ,5 Minuten Nachmittags. Das Boot Nr. I? (Wicn^ ist um 2 Uhr Nachmittags mit l'i. April, ist ohne Interesse, Ruhe herrscht überall. Der Handel in Manufacturwaaren ist flau, jedoch ohne Wcichung der Preise. Neutraler Sprechsaal. ) An Herrn Valentin Konschegg in Eilli. Ich würde Sie und Ihre Stylprobe in Nr. 103 der Laibacher Zeitung nic eines Wortes würdigen, wäre ich nicht durch Ihren bachant'schcn An.-griff genöthigt, Sie so lange als böswilligen Weg-lagcrcr und Verleumder dcr Welt in wahrem Lichte zu zeigen bis Sie mir Artikel, Blatt und Maske erweisen, durch die ich mich je so weit weggewor. fen haben sollte, mich um Ihr Daseyn im Trei.-l>cn zu kümmern. Die gesunde Logik bestimmte mich bei allen Zeitschriften, Blatt und Redacteur, sowohl in ihrem Werthe als in ihrer Wichtigkeit zu unterscheiden. Meine Kenntniß dcr slovcnischen Sprache —. die Sie beurtheilen wollen, kann ich unmöglich Ihnen zu danken haben. Dieß allein, und so manches Andere — sollte Sie bei gesunder Vernunft bestimmen, Sich etwas weniger als cartcsianis.hes Teu- ^ selchen in Ihrer wahren Possierlichkeit zu gebcrdcn. Daß durch meine Worte über lächerliche 57cto> bcrhelden und eckelhaste Denuncianten sich Man- -chcr getroffen fühlte, ist nicht meine Schuld. Ihr,m Austrage, Ibnen Germanosagen nachzuweisen, werde ich ^ Dank Ihnen sclbst — ehrlich und offen bei etwas mchr Muße entsprechen, aber nur im Mai nicht; ich will ja auch später den Augias-Stall nicht reinigen, sondern nur auf manchen Unrath hindeuten, aus welchem Mancher gar so lächerlich breit thut. Nie Schuldner, wcdcr geqcn Sie noch gcgen sonst einen Böswilligen, bleibt l),-. l'... ') E6 wild ansdrückliH b,!U,lll. daß di, Redaction durchaus kei»cn Anth,!l hat. weder an 5em Iüh.i!« >""b "" t»,r T>her auch dere» Vcr.,»lwortunq nicht ül^ünmüit. Verantwortlicher Herausgeber «nd Verleger: Ign. Al. v. Kleinmayr. ? Telegraphischer OonrS - Vericht der Staatbpapiere vom 7. Mai I850. StaatSschulbverschrcibmigtn zu 5 pCt. (in (5M.) V'i/< bardischl-n Schuld», dcr i» <„ 2 1^4 „ ^ — ssl^rcii, uud Gcnua aufgc- l., 2 „ » 40 nmmiil'M'li Anlfhc» . . V„ 1 li/4 „ ) — Acticii dco l'stcrr. ^l^'vd in Tricft zu 50U ft. (5. M....... 5!)(1 ft. i» ^. M, Wechsel-Cours vom 7. Mai I»50. Amsterdam, si,r 10N Thalcr(5ulrnit. 3ttt)l. < l>2 G. llso. Franlfur't a.M.. sur l2<» st. sudd, Vcr- ciüs-W^ihr, >»> 24 !/> ft. Flisi. Guld. N9 ^ G. 3 M^nat Gmua, für 3U0 »n,l Picmont. Lin-, <5>>ild. 14N 2 Mmiat Hamburg, fur 100 Thalcr Va»^'. Nlhl. l7<> (^. 2 Visual «ivoruo, si>r 30tt Tos^nische Li». Guld. l20 Vf. 2 Mmwt London, für 1 Pfund Stcrlinq. Ouldcn 12-«4 Vs. 3 Monat Mailand, für !l0tt Ocstcrr. ich. ^ire. ßwld. 1 l tt (^. 2 Monat Marseille, fur .'WN ssranlV», . Guld. 14l l/2Vf. 2 Monat Pari.,, für 30U ffranfen. . . Guld. 142 Vf. 2 Monat Bukarest für 1 Guldc» para 2ll<» !t< T.Licht V'oustantinopcl, für 1 Gulden para 373 31 T. Licht Glld-Hgio nach bt», ^Llc»yd" vom <». Mai 1850. Vrirf ("cld Kais. Münz-Ducatcn Agio .... 24 2 detto Rand - dtli...... — 2!i« SouvcrainSd'or „ .... 1üd'or „ . . . . — !>42 Preusi. D'ors ...... — l»..'»2 l^ngl. SoveraingS „ . . . . — 1l.,'»0 Nuß. Inlperial' ^ . . . . i>.47 l»,4«! Duppic „ . . . . 3? !^! 37 Silbcragio......... — Itt Berzei chniß der milden Beitrage für dic Verunglückten durch Uederschwemmung der Stadt und Festung Com»rn: Transport laut Zeilgs. Nr. 73. . 19 si. Non eintin Ungenannten.....2 » Zlis »> einem Ungenannten .... 2 ,> Vom Heirn A. B....... 1 „ » » Ios. Glodoischni^ ... 2 », Zusamnnn .... 68 fl. Für die Abgebrannten in ^Itt^lt;: !Non einen, Prilst r...... l « ^ ^ran ?^aroni„ Slürnier, Feldinar- schall' üicutenanlsgani l . . . 10 >> »VN......... . 10 « » li. H.......... 2 » .. N. P.......... 2 ., » Hlltn Pfarrer Siephan Ko^'^nl, in Adleschijl)...... !i ,> Summa .... 2? si. Für die Abgebrannten in Ulrichsberg: Von t5. H..........2 si. Die l)ie>mlt ausgewiesenen Gelr.ige si:»d l'eleiis an den Ort ih>er iüeillmmuliq abgegeben »vorden. Laibach den 6. Mai 1850. Ignaz v. Kliinmayl's Zeitungs-Comptoir. 3.871. (2) Netanntmachuug. Am 7. Mai wird im Nra'uhause .zum weißen Nößel« der Garten eröffnet, wo ein sehr autes Lagerbier ausgeschenkt wird. Z. 864, (2) Weiu - Ausschaut. Im Vals'schcn Hause in der Eternallce Nr. 25, wcrdcn gute italienische Weine übcr die Gaffe ausgeschenkt: Schwarzer die Maß zu Nl und 20 Krcuzcr. Weißer „ „ „ ltl Kreuzer. Z. »70. (2) Teidcupftauzeu - Ttock-liuge sind bei Gefertigtem von 11 Uhr früh bis 4 Uhr Nachmittags zu haben, ncbst gedruckter Anweisung zum 'Anbau derselben. Auch sind verschiedene Par-fumerien, Liqucurc und Nosoglio, letztere gesund und wohlschmeckend, bei ihm sowohl als im Tabak gewölbe in der Elephantcngasse, dann beim Gastgeber im Virant'schen Hause, St, Iacobsplatz. ?luch werden Bestellmigen darauf angenommen. — Fcrner: geistiges Portbicr in Stcinkrügen, sehr erquickend und gesund; dann geistige (5hocoladc, welche in Waffer odcr warmer Milch trinkbar ist. — Das Ausbrüten der Eier von allem Federvieh, nach einer ganz neuen noch unbekannten Methode, ist der Gefertigte bereit, Kunst- und Naturfreunden zu produciren, wozu er seine Einladung macht. Alois Hoffmann, Herrngaffe Nr. 21tl, 1. Stock. Z. 82 l. (2) Johann Nep. Snppan; in Laibach, Iudenstcig im Scmia»'schen Hause, empfiehlt sein ausgezeichnet affortirtes Lager von Hüten und H appen, alles nach der neueste» Fa<-on für die eintretende Sommer- Saison. Ebenso sind daselbst sowohl für das löbl. k. k. Militär als auch für die Herren Staats-beamtcn alle neuesten vorschriftmaßigcn Uni-formirungsstückc von bester Qualität um dte billigsten Preise zu haben, auch werden Bestellungen hierauf möglichst schnell effcctuirt. Z. b04. (3) Bei .1. ^««>»t««l in Laibach/ sind vorräthig: Ueber die Ursachen, Erkenntniß und Heilung derStrophelkraukheitvon Dr.R ich t c r. Preis :W kr. Dr Schlaf und die Schlaflosigkeit. Eine Belehrung über den Schlaf, und Mittel, auf sichere, unschädliche Weise die Schlaflosigkeit zu besiegen. Von Dr. Nichter Preis 20 kr. Der Milcharzt. Eine kurzgefaßte Anweisung zum diä'tätischen und arzneilichen Gebrauche der süßen Milch, nebst Anleitung, viele der hartnäckigsten Krankheiten, als: Ausschläge, Auszehrung, Engbrüstigkeit, Epilepsie, Gicht, Fieber, Hämorrhoiden, Krampfe, Krebs, Lungensucht lc. :c., durch Gebrauch der Milch zu heilen. Von Dr. Rich te r. Preis 24 kr. Radicale Heilung der Steinkrankheit, so wie aller Harnbcschwerden. Von Dr. Matthiä. Preis 24. Die Embryologie und Vvalogie des Menschen, odcr beschreibende und inconogra-phische beschichte der Anatomie und Physiologie des menschlichen Eies. Von Velpeau. Mit 15 lith. Tafeln in Folio. Ilmenau 1834, in Steifband 2 si. ^. 8l)0. (l) AnKünÄiglwF der Cnr« Anstalt zu Nellach iu Käruteu. Diese besteht im Trinken der verschiedenen Sauerbrunnen, mit oder ohne Molken, dann der guten süßen Felsenquelle; ferner im Baden in dem obbcnannten Sauerbrunnen nach verlangten Graden, in Kesseln oder mit Stahl gewärmt; dann im kalten Flußwasser und den Sturzbädern aus der Fclsenquclle Gin warmes oder Stahlbad mit nöthiger Wasche kostet 20 kr.; ein taltcö Sturz- odcr Negenbad 8 kr.; ein großes Zimmer mit Einrichtung und Licht, täglich 30kr.; ein kleines oder Dachzimmer mit Einrichtung und Licht, täglich 20 kr.; ein feine's Bett, täglich io kr.; ein ordinäres Bett 8 kr.; eine verpichte Flasche Sauerbrunn 8 kr.; eine Kiste mit 25 Flaschen 3 fl. Auch wird gebeten, die Zimmer einige Tage vor dem Eintreffen zu bestellen. Der Sauerbrunn ist in Laibach bei Herrn Simon I Peßiak, und zwar eine Kiste mit 25 Flaschen pr. 3 fl. 40 kr. zu haben. Um den Wünschen der l'. ^ Herren Badegäste zu entsprechen, wird die Badeanstalt zweimal wöchentlich von dent Vczirw-Chirurgen besucht. Wohnung zu vermiethen. Im Hause Nr. 192 am Raan ist zu Michaeli d. I. eine Wol)Min^ im l. Stocke, bestehend aus 7 Zimmern, Küche, Speisekammer, KeUrr und Holzlege, zu vergeben. Nähere Auskunft im Comptoir des Herrn N ic o l. Rech er. Z. 5?2. (1) In der Jg. v. Klei n m a y r'schen Buchhandlung ist zu haben: O st und West Eine politische Uundschau. 8. Eleg. geheftet 10 Ngr. oder 3