^62^ Freitan, 15. März 1889. :l ^cllc '! »,, b«i «ftercu W««l>«holnn«en pr .^rilc » II, Die , üalbach« izeitnnii" «"cheint tügll« «!t «n«n»hm' de» «enn» und ssr<«l»nt Die Av»l»l aes^ '^bmig vom 9. März d.I. allergnä-^ ObrH. .^' »krnht. dass dem Senatspräsidmt.n Frcihenn '' ^knchts- und Kassationshofes Dr. Alois ^triieu Nerli. ^^""" ""s Anlass der von ihm 1 Mlllct der l, c "? '" ben dauernden Ruhestand der 'i'"" viMl.r- ""' Allerhöchsten Zusried.nheit mit ^lizdienst«. ^!^" ausgezeichneten Dmlstlcistuug im oelllnntgegeben werde. ^ , -------—.____ Majestät haben mit ^HZi' t^ ^^ß'ln« vom M.März d. I. dem 7" Staats s7,f.," privilegierten österreichisch-nngari- °^t in Ub'hn-Gchllschaft L.ld'wig Panl N ein - ^"eihen geruht ^""^""d taxfrei allergnädigst ^höchster E.^!l ^°^"sche Majestät haben mit LzV'llen^"Wng vom 10/März d.I. dem 2 ^"lt Karl N ^ b" Pr.vllegierten Südbahu-3^Ütter C,skV;"^ b'" Orden der eisernen ^^^ ^"' alwgnädigst zu verleihen ""Handlungen des Rcichsrathes. iib^ ^^ Abaen^^ . ^ - Wicn, i:l. März. .bas V^b^^us sehte heute die Debatte «' Wt. M, ?,^tel -Auslagen der Staat«. neun Zchntel der ?""°b. das« e/ so viele b°n A? 'bm Juden i.. ?^' und ein Zehntel nicht, l°cim 'New w^ Dle Verfolgung ^'ll Krde, Er ol^b Su'ß d.e Antisemiten nicht >zV'"" sich ^..^,"""F"' selbst wenn auch ^/H^ser Mnen^m Schlachtfeld der Gast^ '^^Di N Beifall auf der äußer« ^^-^^ Debatte wurde sodaun geschlossen. Abg. Pernerstorfer als gewählter General» redner contra bedauerte, dass das Haus den Verhand lungen über die Staatspolizei so geringe Theilnahme beweise, und doch läge es weniger im Interesse der radicalen als giradc der conservative» Parteien, dass von Seite der Polizeibehörden correct vorgegangen werde, um keine Unzufriedenheit in der Bevölkerung zu s,r.geu. Redner erzählte seine eigenen Erfahrungen über das Vorgehen der PolizeiOrgane bei dm Ver sammlnngen nnd klagte über das Verhalten de» selben, Redner erwähnte des Ueberfalles, den er im vorigen Jahre durch «zwei Strolche aus der besseren Gesell» schaft» erlitlen habe. Redner polemisierte hierauf gegen die in der gestrigen Sitzung vorgebrachten Bemellilnqen der beiden Regierungsvertreter u»d forderte den Minister auf, Uebrrgriffcn der Polizei'Organe ein Ende zu macheu. Er schloss mit den Worten, dass eine Politik, welche die wichtigsten Gnmdsähe dcr Freiheit missachte, aus allen Kräften bekämpft werden müsse. (Beifall links.) Nach einer Reihe thatsächlicher Verich« tigungen wurde der Titel «Staatspolizei» mit 115 gegen 88 Stimmen angenommen. Titel »Reichsgesey blatt, gelangte zur Annahme, nachdem vorher eine Resolution des Abgeordneten Engel lmlerstüht wurde, wonach die Ausgaben des Rcichsgeschblattes in d>r drutschttl und den übrigen Landessprachen gleichzeitig erfolge. Eiue längere Debatte knüpfte sich an die Post «Polnische Verwaltung». Der Abgeordnete GHon plaidiettc für eine Ermäßigung der Virhzölle im GrrnMikehre. Im politisch,!, Theile seiner Rede wen» dcte sich Redner gegen die Angriffe, welche Abgeorb« nrter Dr. Ferjaticic gegen die politischen Behörden Kärntens gerichtet hat. Er verwahrte sich gegen die Bestrebungen eima/r Agitatoren, Kärnten zu sloven,, sieren. Als im Vorjahre Abg. Dr. Poklukar eine Interpellation an den Herrn Ünterrichtsminister ge-richtet habe wegen Einführung slovenischen Unterrichtes in Kärnten. haben die meisten Gemeinden sich gegen eine solche Einnchlnng verwahrt. Redner stellte eine Anzahl weiterrr. vom Abg. Dr. Ferjancic vor-gebrachter angeblicher Beschwerden der slovenischen Bevölkerung Kärnlens richtig nud hob hervor, dass die slovenische Bevölkerung seines Heimatlandes ihre Kinder lieber in die rein deutschen als in die g mischlsprachigen Schulen schicke. Die Slovene» und die Deutschen Kärnlens wissen sehr wohl. dass sie auseinander an» gewiesen sind und das« sie nur in ihrer Einheit ihr Wohl finden, nnd in dieser Ueberzeugung lassen sich die Sloveiuu auch von den südslavischen Agitatoren nicht irre machen. (Beifall links.) Abg. Pfeifer schilderte den traurigen Zustand, in welchem sich das Land Krain infolge der Vlaltern-Epidnnie befindet, und ersuchte die Regierung, da die Unterdrückung der Epidemien eine eminente öffentliche Angelegenheit und Pflicht des Staates sei, auch be» züglich dcr genannten Epidemie Abhilfe zu schaffen. — Regierungsvertreler Eectionschef Freiherr von Erb bemerkte gegenüber den Ansführuugen des Abgeord« neten Ghon über die Viehausfuhr, dass die Regierung sicherlich keine Gelegenheit vorübergehen lassen werde, um dem Viehexporte in die westlichen Theile Europa's und insbesondere nach Deutschland den Zugang zu verschaffen, denn die Regierung wisse s
t7"en auf A «H ^"ch die Zeitungen dein ^te U/h zur P ^ue e,fah„.,"Ich s^te mir, iH '< > verli^ be ^st. und bin. ohne eine ^h''7Vchei>Uich ""' h?eher geeilt.. >eSl^llH,,i« ..^' auseinanderzusetzen, dass V c,«f'. ber trotz^ "ss ?"""<"' könne. Ich weih l?d Wt1^sah7 i7^dÄ^°"bnis zu verzichten" "'len.. "en, wozu S "' ? S" mir einen Process ^i^ bri.,«e » '"""' b" N"^ haben '^ Vd^..e un? ^?"heil die von mir eigen, tzie '^ehr "uftret",". "verschriebene Erlaubnis zu li>is >> ^^, ill» l ^Q^^n,^b°" Wer die «.,g«,, W "'"io„e^"' 9 sott. «doch ich besitze nicht ' '"lche du mir zumuthest. Hier hast du meine Einwilligung l» und er reichte ihr em vierfach zusammengefaltetes Papier. Bianca griff nach demselben, ohne es anznblicken. ohne es auseinander zu falten; seine Hanblungswelse war die richtig und klug berechnende, denn schon machte sie sich bittere Vorwürfe, dass sie ihren Gatten emer neuen Infamie beschuldigt, an welche jener auschcmcnd nicht einmal gedacht hatte. «Ich hoffe, du wirst nicht weiter vermuthen.» sprach der Grif mit meisterhaft erkünsteltem Pathos, .dass ich die Absicht hegt.', dich irgendwie auszunützen. Gestalte mir also, dass ich Nachte, mein Vcnchmen. wenn schon nicht zu erklären, so doch zu entschuldigen. Um dir zu beweisen, dass meine Reue eine aufrichtige ist. will lch damit anfangen, dass ich jedes Unrecht cm-gkstlhe. wrlchss ich begangen. Ja. ich habe d,ch schmäh, lich getänscht, ich habe meine Schwüre gebrocken und bin wieder in jene Fehler verfallen, d,e 'ch o,r zu deinen Füßen abgelovte; ich war wahnsinnig; ein Schwindel hatte mich erfasst. Mein Vermögen war auf der Börse verschlungen worden nnd ich trachtete, dasselbe im Spiel wieder zu gewinnen. M dachte nicht, dass ich meine Ehre auf die Wage setzte, und — ,H habe alles verloren.» «Was ist mir an dem Spiel gelegen ( frechen Sie mir lieber von jener Frau! Wollen Sie viellelcht auch behaupten, dass Sie nicht wusittn. was »ic m,r anthaten, als Sie ihr den Platz einräumten, welcuer mir gcbürte?» .. «Es steht dir frei. mir nicht 5«/°''^' °b" ^ schwöre dir, obwohl du auch da« Recht b'st^s.. mem^ll Schwüren zu misstrauen, dass sie mir dle «bMt. ocin Palais zu kaufe», verbarg. Als ich erfuhr. da>8 es ge- schehen sei, da war es zu spät, um die Sache rückgängig zu machen. Wir Wahnsinn erfasst es mich, entsinne ich mich des Abends, an welchem ich das Billet las, das du im Palais für mich zurückgelassen hattest. Ich war heimgekehrt, unzufrieden mit mir selbst, gereizt gegen jene Frau, von der mich loszureißen ich nicht die Charakterlraft besaß, von dem Wunsche geleitet, dir zu Füßen zu sinken und deine Verzeihung erflehen zu können, die du mir vielleicht damals nicht verweigert haben würdest. Aber, ach. du warst nicht mehr da, ich sand nichts, als die grausamen Zeilen, in denen du mir mittheiltest, dass zwischen uns alles aus sei. Da< mals sehnte ich mich danach, sterben zu können, nnd oftmals schon habe ich seither bereut, dass ich mir nicht eine Kugel durch den Kopf jagte.» «Uud als Sie das Palais verließen, aus dem ich mich geflüchtet, weil ich nicht jener Frau uoch einmal blgegnen wollte, da haben Sie nichts Eiligeres zu thun gehabt, als sich sogleich wieder zu ihr zu begeben!» sprach die Gräfin voll Bitterkeit. Listrac begriff, dafs er zu weit gegangen war. dass er nicht mehr den Versuch wagen könne, sich als den Sentimentalen aufzuspielen, und er änderte demgemäß sofort sein Benehmen. «Ja. ich habe die Baronin wiedergesehen.» sprach er tranlia. »ich war des Giftes noch nicht ledig, d.is sie in meine Ader» geträufelt, fie halte mich förmlich bchext. Jetzt erst lernte ich begreifen, was eigentlich an jslier Person sei. die mir das Herz umstrickt, den Geist umnachtet halte, jetzt erst verabscheue ich sie. wie sie es verdient, so dass ich endlich den Muth vrsah, einen definitiven Entschluss zu sassen.» (Fortsetzung solgt.) Xaibacher Hettuna M. 62. 498 15. März lM> die er gestellt hat, antworten. Er hat von der UnHalt, barleit der gegenwärtigen Organisation der politischen Behörden gesprochen. Ich habe mir schon vorgestern erlaubt darauf hinzuweisen, dass eine Reconstruction derselben aus finanziellen Gründen bisher nicht stattfinden lonnte und dass ich mir dieselbe vorbehalten muss. bis sich eben die finanziellen Verhältnisse derart gebessert haben, dass man eine solche Reconstruction in Angriff nehmen lann. Das, meine geehrten Herren, werden Sie gewiss nicht verkennen: Jede Reconstruction, die ich vorschlagen würde, wird Geld tosten, und ich bin nicht derjenige, der der Ansicht beipflichtet, wenn öfter gewisse Vorschläge gemacht werden, wenn gesagt wird, da wird Geld erspart werden, da muss reconstruiert werden, dass dabei wirklich Ersparungen erzielt werden. Ich habe immer die Erfahrung gemacht, dass diese Ersparungen sehr viel gekostet haben, und kann daher eine solche Reconstruction nur dann in Angriff nehmen, wenn mir die Mittel dazu zngebote stehen. Von meinem Standpunkte als Leiter des Ministeriums des Innern würde ich gewiss lieber heute als morgen darangehen. Ich könnte die wohlfeile Ausrede gebrauchen: Ich halte es für unbedingt nothwendig, mit der Reconstruction vorzugehen, aber der böse Herr Finanzminister gibt mir seine Zustimmung nicht. Nun bin ich aber nicht nur Leiter des Ministeriums des Innern und Ministerpräsident, sondern auch Mitglied des Ministeriums, und als solches lann ich mich der Ansicht nicht verschließen, dass gewisse Auslagen zu gewissen Zeiten noch nicht gemacht werden können. Es kann kein Minister sich auf seinen Ressort wie auf einen Isolierschemel stellen und immer begehren: Das muss ich haben, das ist für meinen Ressort nothwendig. Dies kann ich als Minister in meinem Ressort mir sagen, aber als Mitglied des Ministeriums muss ich die allgemeine Situation und namentlich die finanzielle Situation vor Augen haben; und ohne dass mir erst der bereits erwähnte böse Finanzminister in dieser Be« ziehung entgegentreten würde, muss ich mir leider selbst schon als Mitglied des Ministeriums da entgegentreten. Schon neulich erlaubte ich mir zu erwähnen, dass ich bereits versucht habe, in diesem Budget einige Ver« besserungen, da und dort einige Vermehrungen, natür« lich nur in geringem Maße, wo sie unbedingt nothwendig waren, eintreten zu lassen; ich hoffe auch, dass diese Bemühungen in nächster Zeit werden fortgesetzt werden können. Aber eine radicale Reconstruction, wie sie nothwendig ist, um wirklich eine klaglos gute Verwaltung herzustellen, ist dermalen bei unseren finanziellen Mltteln nicht möglich, und wenn wir eine dies' bezügliche Vorlage hier auch einbrächten, so würden wir sehr viele Wochen und Monate damit verbringen, ohne damit zu einem Resultate zu kommen. Die Hauptsache ist ja doch die Durchführung. Ich muss daher trachten, mit den gegebenen Mitteln mein Auslangen zu finden, und wo Unzulömmlichkeiten vorliegen, diesen nach Maßgabe der Mittel zu begegnen. Als zweiter Punkt ist angeführt worden — der geehrte Herr Vorredner war nämlich so freundlich, mir drei streng abgegrenzte Punkte aufzustellen, damit ich auf nicht« vergesse (Heiterkeit) — die Vorbildung der politischen Behörden, vielmehr, wie er offenbar gemeint hat, der Beamten in den politischen Behörden. Da muss ich nun aufrichtig sagen, dass ich «licht aufgefasst habe, in welcher Beziehung er wünscht, dass noch eine besondere Vorbildung stattfinden soll. Es wird ja ohnehin verlangt, dass jeder politische Beamte das ganze Gymnasium mit der Maturitätsprüfung ablege, dass er vier Jahre Jus studiere, worauf er erst in den po» Mischen, finanziellen oder judiciellen Dienst eintreten kann. Dann ist erst noch eine besondere Prüfung vor« geschrieben für jede Kategorie: der Finanzbeamte mufs die Finanzprüfung, der politische Beamte die politische Prüfung und der Iustizbeamte die Richteramtsprüfuug ablegen. Ich weiß also eigentlich nicht, was für Prüfungen noch für diese Herren gewünscht werden. Ich glaube, besser als jede weitere Prüfung ist es, wenn einer bei einem Amte ist, selbst arbeiten muss und Land und Leute kennen lernt. Er hat eine gewisse wissenschaftliche Vorbildung erlangt, und so wird ihn das prattlsche Leben am allerbesten in die Sache ein« führen. (Sehr richtig! rechts.) Der dlitte Punkt, der «wähnt wurde, ist eigentlich von mir auch schon vor« gestern berührt worden; diesen Punkt möchte ich ganz kurz benennen — den Vorwurf der Protectionswirt. schaft und namentlich der Protection in gewisser Hin« ficht. Nun habe ich mir erlaubt, schon vorgestern, vor« greifend auf die politische Verwaltung, darauf hin« zuweisen, dass ich ein Feind einer solchen Protections-wirtschaft bin. handle es sich nun um einzelne Persönlichkeiten oder um die Bevorzugung gewisser Classen oder gewisser Nationalitäten. Und wenn angeführt wmdln ist. der Adel werde besonders bevorzugt, und wenn statistisch nachgewiesen wird, dass so und so viele Grafen und Barone, so und so viele Oeritterte als Nezitlshaliptmänner fungieren und dass die Zahl der Unqeritterten viel geringer ist als die der Geritterten u. s. w.. so muss ich mir doch erlauben folgende Bemerkungen zu machen: Man muss doch daraus Rück« ficht nehmen, um was für eine Kategorie des Adels es sich handelt. Ich bitte, meine Herren, die Sache praktisch an-zusehen. Die Kinder eines Officiers werden gewöhnlich wieder Militärs. Von frühester Jugend hören sie eben vom Militär reden, die Eltern reden von nichts anderem, Kameraden kommen auch hin. Das gefällt ihnen sehr gut, und die Kinder wollen dann auch Militärs werden. Das Gleiche ist auch beim Beamten der Fall; der Vater geht ins Bureau, erzählt dann zu Hause, was er gemacht hat, und die Kinder gewinnen auf diise Art ein Interesse für die Sache und sagen: Wir wollen auch Beamte werden! Nun betrachten wir unsere Verhältnisse in Oesterreich. Der ältere Beamte, der entsprechende Zeit und auch mit Vorzug gedient hat, hat gewöhnlich irgend eine Allerhöchste Auszeichnung erhalten, wenn er eine gewisse Kategorie erreicht oder eine gewisse Anzahl von Jahren dem Allerhöchsten Dienste gewidmet hat. Nach den Ordeusstatuten. die seither geändert worden sind, war damit der Adel, beziehungsweise der Ritterstand verbunden. Dadurch sind eben Kinder von sehr achtbaren Bürgerfamilien gerittert worden. Dafür können die Kinder nichts, aber ich kann auch nichts dafür. (Lebhafte Heiterkeit.) Wenn nun diese jungen Leute kommen und angestellt werden wollen, so verlange ich natürlich in erster Linie, dass sie demjenigen entsprechen, was das Gesetz vorschreibt, wenn sie nach Absolvierung der Studien in den Dienst eintreten. Sind sie dann eingetreten und machen sie die politische Prüfung, so werden sie berücksichtigt, ob sie nun gerittert sind oder nicht. Melden sich viele vom Adel und auch vom hohen Adel, so kann ich das nur als ein gutes Zeichen betrachten. Ich halte es nämlich für sehr erwünscht, wenn der Adel sich an der Administration betheiligt, denn gerade jetzt, wo wir ein con-stitutionelles Leben haben, wo wir Vertretungskörper — und ich lann sagen, Gott sei Dank. genng Ver-tretungskörper — in Oesterreich haben (Heiterkeit), ist es ja sehr erwünscht, wenn der Adel durch seinen Eintritt in den öffentlichen Dienst auch in dieser Richtung sich eine gewisse Vorbildung für das parlamentarische Leben schafft. Ich glaube nämlich, dass derjenige, der einige Jahre namentlich im executiven Dienste gedient hat, sich bei Berathung einer Menge von Fragen in den Vertretungskörpern und namentlich in den Aus» schüssen viel leichter bewegen wird. als wenn er einfach aus der Kinderstube, ans dem Casino oder dem Iockeyclub ins Parlament eintritt. (Heiterkeit.) Die Herren werden es mir nicht übrl nehmen, dass ich mir erlaubt habe, so gut — oder so schlecht — als ich es eben konnte, die drei Punkte zu beantworten, die der geehrte Herr Vorredner mir bezeichnet hat. Dasjenige, was ich nun sagen will, bezieht sich vielleicht mehr anf die Polizeiverwaltung als auf die politische Verwaltung; aber die politische Verwaltung ist jetzt so vermengt mit der Polizeiverwaltung — und die Herren werden ja auch erfahren haben, dass auch politische Beamte zu Polizeigeschäften verwendet worden sind und umgelehrt — dass mir auch gestattet sein dürfte, bei der politischen Verwaltung diese Bemerkungen vorzubringen, wenn ich dies auch auf morgen verschieben könnte, bls der Titel «öffentliche Sicherheit» in Verhandlung kommt, wo gewiss wieder einige Unsicherheit hier eintreten wird (Heiterkeit); allein ich sage immer: «Was man heute thun kann, soll man nicht auf morgen verschieben.» Der geehrte Herr Abgeordnete für Wiener>Neustadt hat nicht nur an die Regierung, sondern auch an sämmtliche Parteien des Hauses, wenn ich mich so ausdrücken darf, eine Art Aufruf ergehen lassen und gesagt: Ja, meine Herren, Sie haben gar kein Interesse, wenn es sich um politische Freiheit handelt, wenn es sich um die Forderung handelt, dass die Regierung die Gesetze in entsprechender Weise anwende und dass gegenüber der Freiheit der Staatsbürger nicht durch eine ungerechtfertigte Anwendung der Gesetze eine Beschränkung derselben eintrete. Was er gegenüber den Parteien gesagt hat, berührt mich nicht weiter, das ist Sache der Parteien, ob sie darüber eine Erwähnung machen wollen oder nicht, aber was die Regierung betrifft, sei mir gestattet, darauf zu ant-Worten': Ich betrachte es als eine Aufgabe der Re-gierung, dafür zu sorgen, dass die Gesetze in entsprechender Weise durchgeführt werden, und wenn sie nicht so durchgeführt werden, wie sie durchgeführt werden sollen, so werde ich gewiss, wenn solche Fälle zu meiuer Kenntnis kommen, eine solche missbräuchliche Anwendung der Gesetze abstellen. Aber die Gesetze sind eben dazu da, das« sie streng durchgeführt werden, und namentlich in einem Rechtsstaate ist dies umso nolhwen-d ger. In einem absoluten Staate, in einem sogenann» ten patriarchalischen Staate, kann man sagen, jetzt sind die Leute so gnt, warum soll man so strenge sein? Sie stellen nichts an. schauen wir durch die Finger. Im constitutiouellcn Staate kann man das nicht thun. Schaut man du^ch die Finger bei den guten Leuten, so wird man bei den schlechten Leuten auch durch die Finger schauen müssen. (Heiterkeit.) Man muss da sagen: Gleiches Recht für alle! Eine weitere Bemerkung sei mir gestattet. Wenn man so sehr den Wnnsch hat. dass das fre« Element gestärkt werde, dass man sich unter'^ lichen Gesetzen bewege, so ist es eine Haupts,u^ damit diese freiheitliche Thätigkeit sich e>'tw'°"'' ^ vergrößern könne, dass man die Autorität »^I^ Gesetzes als der Behörden fest- und aufrecht^ trachte (Beifall rechts) und dass man nicht M ^ theil thue. Ich bitte, wir haben von England. ^ ^ als das Land der Freiheit hingestellt wird. ^. weißen Stab herausnimmt, und alles fügt !l°v ^z selben, weil man weiß. dass der Mann « ^ Gesetz geschützt ist. Ja selbst wenn dieser ^«> etwas zuschulden kommen lässt, so wird er ">" ^ nicht desavouiert (Abg. Pernerstorfer: Mr °' ^ nachderhand wird er bestraft. (Abg. P"ner»'^^ ^ Oesterreich aber nicht.) Wenn man die Am"' A Polizei in einer solchen Weise herabsetzt "".^ aB," wie es hier geschieht, so möchte ich es. "l" „ hil Arbriter nicht übelnehmen, wcnn er W H^Fü Autorität der Polizei auflehnt. Ich stimme uo"^s„ bei, wenn man heute zu mir kommt, der?'. ^ D., E., F. hat sich etwas zuschulden lomlnen und wenn man verlangt, ich möge die '"^MM suchung einleiten; aber in der Allgemeinheit d>e ^, der Behörden herabzusehen, schadet der Fre'y" MM ordentlich. (Beifall rechts.) Anstatt dass der ^ ^l, mit seinem weißen Stäbe in die Versamm "»u ^ muss der Polizeicommissär nicht bloß M um ^ allein, sondern mit 20 bis 30 Mann W ^O die Ruhe und Ordnung aufrechtzuerhalten. ^' ^F Gewalt muss eintreten, wo sonst die morallM ^ allein wirkt. Wenn sich einzelne Beamte ttg^ ^l zuschulden kommen lassen, so werde '^ „g ,,^ gfM durch das Vorgehen gegen ihn in emcr ^ ^ und seine Autorität derart untergraben» ^ ec,^ man es ihm wirklich nicht verübeln kann, ^ ^ ^ strengerer Art vorgegangen »st. D"" ^,,z kenne ihn persönlich nicht — "ellelcht "^ ^ " entsprechende Intelligenz, die man so"" ^ h"!' ^ aber heute, wo der Herr Abgeordnete ge^u h.e ^ er gern jede Gelegenheit ergreife, "M ^. ha ,. Hürden loszugehen, die nothwendig sein wird. wenn wieder MA, „, W^ gen stattfinden, wirklich einen ganz WA" ^M ^ ^l ^, sind Details, die nicht interessieren w>"^,l,t "F aber von Details spreche, so muss nur c - ^^,, auf die Bemerkung geg^n die Regierungsvertreter 9"'^ ,,,,eil«el'f. Z< man mit Thatsachen, so werde mit aM" W'H geantwortet. Ich bitte da billig zu ' „M^ j<" Abgeordneter, wer es immer ist, ^ 3)/de"l,i^ monatelang sich Notizen zu machen, " Orav^/ nem zn erfahren, dass diese oder jene „ ^ stehen. Nun kommt er plötzlich "S >V Iah^h^ von Dingen, die Wochen, Monate. I" ei<.^ / geschehen' sind. und jetzt soll der CA ^^ s.'g ' >< Haupt, dass dies nicht der richtige V^ ^<^ kann gewisse Sachen zur Kcnntn's ^ ^ bringen und die Regierung a"fo^il'l^>^ Elhebungeu pflegen und darüber M" ^lle ^ aber im Momente selbst auf ipe "" ,,,aN V < Gedächtnisse zu antworten, das "" ^ v«"^,! langen; es müsste denn ein Abgeord" .^ ^ ^l,, früher sagen: Ich werde dles^ Sprache bringen, ich bitte sich vorz"^ ^gk, .^ ^, zu antworten. Dann ist man M ^ ^ allgemeinen Phrasen zu antwo"" ^tt'<^ saqen zu müssen: der Mann 'st "'1!, B^ weil er agitiert hat. Um 5" '"''',„,,ss 'A d^l die Agitation stattgefunden h"' ' «ls, ^ ^d ^l h.rnehmcn. Das konnte aber da" h^e A ^, Abgeordnete seine Beschwerden " ^re^ li^ Dinge vorbrachte, der Regienmgs" ^ ,„a> die Zukunft möchte ich empfehle". «2. 499 15. März 1889. »der jc„/1 "M, dem Parlamente mitzutheilen, diese b'e N,aim.i, ?"^'^^'^" haben stattgefunden, und iü srhm , ?. ""fzufurdern, dcr Sache auf den Grund dachen n '" seinerzeit darüber Mittheilungen Nüftaich n^ ""^" bie Regierungsvertreter keinen der B».daet?3' ^ ^' ^m,, aber im Momente in ^len nick>s?. ^ darauf zu antworten, wenn die ^glichkH ^" °er Hand siud, ist eben eine Un- "'w aechrt'pn V^'^^'' l"°ck)te ich mir noch erlauben, frechen '« ^?" Vorredner meinen Dank ausübe bat? I be" Herrn Abgeordneten Turk. ? bekannte« K^" ^^^ ^u sagen, dass anlässlich "chen N " Schonerer - Affaire die Polizei in einer > ganz ä«s °V""aen wäre, dass die Partei sich ^"be. ez jsj V". Z benehmen musste. (Heiterkeit.) Ick w?" lc>nn wo,,^ beste Zeugnis, das man der Polizei ^'s° voraM " ?'"' l°gt, dafs sie in eiuer solchen °>M. lL^'s^ls die Partei sich dann anständig 3 ^be N5 ^^""keit.) Ich bitte um Verzeihuug >« 2 ' zwe.ten Vogen, auf dem ich mir einige Mubt "H^ Mcht bei der Hand. weil ich nicht glaube mir^ "^ ^'Nl Worte zu kommen, und ! ^lMg ertl.,iso r^ ^" schließen, indem ich die Ver-??""« des H ^ls ich es als Leiter des Mini-^be betrack. ^"c"^ """ erste und wichtigste ^Mn N^chir.zu sorgcn. dass von Seite der ,7' " d?2 ^'heu nach dem Gesetz, ohne °'r '" ^ w"^Z 'dent Dr Smolka ruft den Abg. ^ ^"di 3^1 we.l er 6MN den Abg. Dr. Fer- U " beklH !« ^c«"^ ^braucht habe. Abg. Dr. «" U"d Dalmatie 5^ ^'' p°"Mm Behörden in her^^en nicht ??" slavische Orthographie von « "tslaA^u W und dass das Bestreben ^li^" WM^A"""" italienisch zu benennen. '3'kttnn 'N p'^dent möge der so angestrebten Echl^ Antra? des m ' «"gegenarbeiten. hie 7ber Dek.^ ^g. Klucki wurde hierauf U die Be a ^7'^'^lnen. Der Präsident brach ^^. 2 I, Schluss der Sitzung .'1 Uhr ^^-^»^e^lhung morgen. ^d^ar^tische Uebersicht. 3a^"l°uU'" °risches.) Angesichts des schlep. H «der d"K^^ heuer wieder die Sp/cial- «>. da s fz^ nimmt, schwindtt l'^n ^ noch ^ A^" ^"be. vor Ostern außer ?ben - lall« nicht "i,35"es Arbeitsmaterial zu er- «3""^ ?mr'^' ^bem odiosen Mittel der ?^ Hoffentlich wird der htt^ an^d^n'^'^ingabe) des Prager '^e^^' d° be? H!'. ^"ichtshof. in welcher "N ^ ^dlnnq n ,'Zech'schen ^'"gaben und Cassa-"mVen dilr e H "^'^ ^schrieben und pläi° ^" ^3.l5"«ckg sch^ be vom Obersten Gerichtshofe analoge Eingabe an ^ (B e h ""'htshof fand ebenfalls keine Be< ^«n^' ^n ^welch ° z.' 'Landstnrmmänne r.) >de?>dftur^^'se für die Auszugsforma-?"<'>ch^ wäre. hat -wie ^'8d?^nist^ und hat das >H^ für die Sicher. bk^^H' ^"s°hl d.eser Gewehre be- 3,^'^ ^llge d^^^'"e. wie Wiener Blätter ^las L bracht '"'i'schen FlussRegulierun. ck?>äftj'''"Mnitlich«^' ^ln einer lebhaften Debatte ^ch^t a"" Niicki^t ^ ^u' 3'slcht aus. dass es «^the"Wlgt ^ ^ dle Finanzlage des Rei-^«< diese Angelegenheit im "iichs^ rd>- " ^'" ""d als Postulat Gali- lli^N gtt l"al w ^lll?alt hie. 's, ' ^"" em. u,n sich nach ^" derN3" nach Salzburg zu den "ened.ctlner.Uebte zu begeben. (Ungarn.) In der vorgestrigen Clubsihung der liberalen Partei des ungarischen Abgeordnetenhauses erklärte Herr von Tisza, veranlasst durch eine Rede Hegedüs', er bitte, den Nachrichten über seinen früher oder später zu gewärtigenden Rücktritt keinen Glauben zu schenken; er wolle und werde auf feinem Platze verbleiben, so lange die Krone und die Parlaments« mehrheit glauben, dass es seine Pflicht sei, im öffent» lichen Interesse auszuharren. (Kränklichkeit des Papstes.) Dir Papst wurde vorgestern plötzlich von einer großen Schwache befallen, die ihm das Vehen sehr erschwert. Die Aerzte rathen ihm. länger im B^lte zn bleiben und sich geistiger Arbeiten zu entHallen. Man ist im Vatican durch das Befinden des Papstes beunruhigt. (Deutschland,) Die «Kreuz-Zeitxng» will wisseu, eiu neuer Entwurf des Socialisten»Gesetzcs werde schon in den nächsten Tagen im Vundesrathe ein' gebracht werden und scharfe Bestimmungen behufs der Uebcrführung ins gemeine Recht enthalten. Diese Meldung ist unklar. Es verlautete jüngst, die Regierung wolle das Socialisten-Gesetz zwar durch allgemeine rechtliche, aber scharfe Bestimmungen ersetzen. Vielleicht meint die «Kreuz.Zeitung. dies. (In Frankreich) scheint sich das Ministerium Tirard doch zu einem Ausstcllungsministerium gestalten zu können, das heißt, es dürfte die Ausstellung überdauern. Die energische Machtentfaltung gegenüber der Patrioten-Liga auf der einen Seite, auf der anderen Seite die gewiss vernünftige Rückberufung des Herzogs von Anmale sind gewiss darnach geartet, dass die einsichtigen Parteien diesem Ministerium wenigstens vorläufig leiue Schwierigkeiten bereiten werden. Zudem stehen die Wahlen vor der Thüre. (Der Emigrant Pasic) wurde begnadigt und wird morgen in Belgrad zurückerwartet; es wird eine feierliche Begrüßung vorbereitet. Auch Cankov wird von den russophilcn Kreisen festlich begrüßt werden. (Niederlande.) Der König nähert sich der Auflösung. Professor Rosenstein und die Leibärzte con-statierten vorgestern, dass der Zustand desselben sich wenig verändert habe. Die Symptome einer Blutver° giftlmg haben etwas abgenommen, sind jedoch nicht verschwunden. Tagesneuiglciten. Se. Majestät der Kaiser haben, wie die «Troppauer Zeitung, meldet, der Pfarre in Königsberg zur Restaurieruug der dortigen Pfarrkirche 100 fl., ferner den freiwilligen Feuerwehren in Iantsch und Leitersdorf je 60 ft. und der freiwilligen Feuerwehr in Gilschwitz 50 fl. zu spenden geruht. — (Vom Hofe.) Nach den bisherigen Disposi-tionen verbleibt das k. k. Hoflager bis gegen den 20. April in Ungarn, und zwar vorläufig in Budapest, bei anhaltend freundlichem Wetter aber in Göböllö. Zum Palm« sonntag gedenken Ihre Majestäten in Wien einzutreffen, über die Charwoche und Ostern dort zu verbleiben und dann sich für kurze Zeit nach Schönbrunn, später aber zu längerem Aufenthalt nach Ischl zu be< geben. Die Kronprinzessin-Witwe, Frau Erzherzogin Stefanie, dürste zum Auferstehungsseste ebenfalls in Wien eintreffen und dann in Laxenburg Aufenthalt nehmen. — (Die Pariser Weltausstellung) wird am 6. Mai officiell eröffnet werden. Am vorhergehenden Tage soll in Versailles die Erinnerungsfeier an die Ver« sammlung der Generalstaaten vom Jahre 1789 begangen werden. Am Eröffnungsabende der Ausstellung wird eine grandiofe Illumination eine ununterbrochene Feuerlinie von den Champs-Elysees bis zum Vinsenncr Wäldchen bilden. — (Press process.) Wegen der seinerzeit erfolgten Veröffentlichung eines Artikels mit der Ueberschrift: «Stroßmayer und das Ereignis von Nelovar» wurde der Agramer «Obzor. zu 300 st. Cautionsverlust und der als verantwortlicher Redacteur bezeichnete Setzer Pecnjal zu 14 Tagen Arrestes verurtheilt. — (Erinnerung an Oeversee.) Herr Graf Heinrich Attems wurde Montag in der Ofncr Burg vom Kaiser in Audienz empfangen, um seinen Bericht über die Durchführung der Erinnerungsseier zu Schleswig zu erstalten. Graf Atlems übermittelte hiebei dem Monarchen auch all die Kundgebungen sympathischer Ge<, fühle der Schleswiger Bürgerschaft, welche an den Stufen des Thrones niederzulegen ihm in Schleswig, Oeversee. < Oberscll aufgetragen worden war. Der Kaiser nahm den Bericht sehr befriedigt entgegen. — (Neues Kaffee-Surrogat.) Die auf der Infel Neunion im indischen Ocean wachsende wilde j Orange droht dem Kaffee eiu scharfer Concurrent zu, werden. Die Frucht wird gedörrt, gebrannt und zu einem Getränk destilliert, das dem besten Kaffee an Geschmack vollkommen gleich sein soll und bedeutend billiger stch stellt. Musaenda, wie dieser neue «Kaffee» heißt, kann mit jeder Kaffeeart gemischt werden, und es soll dessen Cultur bereits eine große Ausdehnung gewonnen haben. — (Große Schenkung.) Eine Frau Stefanie Moszinska hat der Krakauer Universität eine Summe von 12.000 Rubel znr Errichtung einer Lehrkanzel für Agricultur geschenkt. — (Eine Vergnügungsreife mittelst Fahrräder.) Der Sportverein in Marill'Theresiopel beabsichtigt, am 26. April eine Vergnügungsreise nach Constantinopel auf Zweiradern zu unternehmen und den Weg dahin in siebzehn Tagen zurückzulegen. Die Rück« reise soll auf dieselbe Weise auf einer anderen Route ausgeführt werden. — (Expräfident Cleveland.) In Newyorl hat der letzte Präsident der Vereinigten Staaten. Cleveland, seine Praxis als Advocat wieder aufgenom« men, Derselbe hat mit seiner schönen jungen Frau ein sehr bescheidenes Heim bezogen. Pensionen erhallen die abtretenden Präsidenten nicht. — (Zu guter Letzt.) Ich kann die Leute nicht leiben, die immer das Wort «gewissermaßen» gebrauchen. Man will etwas sagen und sagt damit nichts. Denn «gewissermaßen» verzehre ich auch ein Huhn, indem ich nur ein Spiegelei esse. Local- und Provinzial-Nachrichten. — (Allerhöchste Spende.) Se. Majestät der Kaiser haben dem Feuerwehrvereine in St. Veit ob Laibach eine Unterstützung von 80 fl. und jenem in Egg eine solche von 100 fl. aus Nllerhöchstihren Privatmitteln zu spenden geruht. — (Der «bekannte» Abg. Dr. Menger) hat sich wieder vernehmen lassen und hat schon wieder über Krain gesprochen. Wir gehören nicht zu denjenigen, welche dem Herrn Abgeordneten für Iägerndorf verwehren wollten, über unsere Angelegenheiten zu sprechen, aber wir glauben von ihm verlangen zu dürfen, dass er über dieselben so spreche, wie es sich einem Manne, der im Parlamente sitzt, ziemt. Herr Dr. Men -ger machte einem seiner Vorredner den Vorwurf, dass dieser «unter dem Schuhe seiner Immunität Beamte verdächtige». Nun, Dr. Menger will andere Hofmeistern, aber er befolgt selbst die Lehren nicht, die er anderen ertheilen möchte, denn es ist jedenfalls seinerseits eine Verdächtigung, wenn er, verschanzt hinter seiner eigenen Immunität, muthig behauptet, der «bekannte Landespräsident Baron Winller habe sich durch die Verfolgung der Deutschen in Krain ein so trauriges Denkmal gesetzt». Uebrigens werden für diese geistreiche Behauptung die richtige Bezeichnung nur jene zu finden wissen, welche die Verhältnisse Krains etwas besser kennen, als Dr. Menger. Aber dieser Abgeordnete weiß der Welt auch zu erzählen, «welche Leibens-und Marterschule die fünftausend Deutschen Laibachs durchmachen mussten, ehe sie auf Kosten einer Privatanstalt (des Deutschen Schulvereines), nicht auf Gemeinde- ober Staatskosten zu einer deutschen Schule kommen konnten!» Nun, Herr Doctor! das wissen wir, da wir Vaibach nicht von Iägerndorf aus sehen und beobachten, schon etwas besser als Sie. Wir wissen nämlich, dass die, nicht etwa bloß fünftausend, sondern nahezu sechstausend Deutschen Laibachs anlässlich der Errichtung der hiesigen deutschen Schule, oder besser gesagt: der deutschen Schulen, gar leine Leiden oder Martern auszustehen hatten. Denn, als von slovenischer Seite fiir die flovenischen Kinder in Laibach slovenische Volksschulen verlangt wurden, wurde von der Regierung und von dem «bekannten» Landespräsidenten angeordnet, dass die bisherigen, nach dem Wunsche der Deutschen in Krain utraquistisch eingerichteten Volksschulen Laibachs, in welchen deutsche und slovenische Kinder beisammen den Unterricht erhielten, in eben dieser Form fortzubestehen haben, bis nämlich — bei Errichtung slovenischer Schulen für slovenische Kinder — gleichzeitig anch deutsche Schulen für die deutschen Kin-der in Laibach, die ja bei Auflassung der gedachten Schulen mit utraquistischer Einrichtung nicht ohne Unterricht bleiben konnten, errichtet sein würden. Und so geschah es denn auch: mit dem Zeitpunkte der successiven Errichtung der slovenischen Schulen wurden in Laibach, und zwar von der Commune, für deutsche Kinder gleichzeitig successive auch öffentliche deutsche (Knaben-und Mädchen») Volksschulen ins Leben gerufen, die nun, mit vorzüglichen Lehrkräften versehen und gut besucht, einen Vergleich mit der zugleich von dem Deutschen Schulvereine errichteten deutschen (Knaben-, nicht aber auch Mädchen-) Schule als Pr ivatan stalt wohl nicht zu fürchten brauchen. Und was die Kosten für die städtische, b. i. von der Gemeinde errichtete deutsche Knaben- und Mädchenschule anbelangt, so möge der ehrenwerte Herr Abgeordnete wissen, dass die Kosten für die Errichtung und für die Erhaltung dieser Schulen nich», wie er im Reichsrathe verkündete, von «einer Prw'atanstlllt» (dem Deutscher« Schulvereine), sondern von der Stadt Laibach und vom Lande Krain bcstritten wurden und bestritten werden; er möge aber zugleich, wenn er es noch nicht weiß, und mit ihm zu» gleich derDeutscheSchulverein ersahren, dass auch die in Laibach errichtete deutsche Knabenschule des Deutschen Schulvereines (als Privatanstall) gröPentheUb mit Mbacher Zeitung Nr. 62. 500 15. März l^ — slovenischen Geldern errichtet wurde und er« halten wird. So stehen die Sachen, Herr Doctor! Wollen Sie es nicht glauben, so kommen Sie zu uns und überzeugen Sie sich mit eigenen Augen von dem wahren Sachverhalts, und dann reden Sie frei im Reichsrathe über Kram. Wohl traurig ist die Rolle, welche der Herr Abgeordnete für Iägerndorf bisher mit seinen Parlamentsreden über Kram gespielt. Mit den Kenntnissen über die Verhältnisse dieses Landes, wie wir sie eben angedeutet, ausgestattet, wirft sich dieser Abgeordnete, wenn er spricht — ermuthigt durch das obligate Anstalten mit Berücksichtigung der hierortigen Verhältnisse». — (Osterausflug nach Dalmatien.) Nach unserer sowohl in ethnographischer als historischer Beziehung interessanten, wie nicht minder durch landschaftliche Schönheit ausgezeichneten Provinz Dalmatien, welche leider insolge der dort herrschenden schwierigen Verkehrs« Verhältnisse nur selten besucht werden kann, arran» giert der Präsident des «Oesterreichischen Touristen-Clubs», Herr A. Silberhuber, auch heuer zu Ostern mittels Separat-Dampfer des österr.-ungar. Lloyd einen Ausflug, bei dem Abbazia, Lussin, Zara, Sebenico, Spalato, Lesina, Lissa und Pola besichtigt werden, und erfolgt sodann in Trieft die Ausschiffung. Da diese Reise im Vorjahre mit vollständigem Erfolge durgeführt wurde, verspricht die Betheiligung auch heuer eine bedeutende zu werden, und wollen daher, nachdem die Theilnehmer» zahl nur eine beschränkte sein wird, die Anfragen und eventuelle Anmeldungen ehestens an Herrn A. Silberhuber, Kanzlei des «Oesterreichischen Touristen-Clubs» in Wien, I, Herrengasse 23, gerichtet werden. — (Neue Marken.) Die Briefmarkensammler haben das schönste Leben. Wieder sind neu6 Mar« ken in Sicht. Gleichzeitig mit den schon angeliln-digten neuen Briefmarken wird das t. k. Handelsministerium Marken für die Pakclpost herausgeben, welche auf Beträge von 30 Kreuzern, 50 Kreuzern, 1 Gulden bis 2 Gulden lauten, so dass in Zukunft an Stelle der baren Geldeinzahlung beim Postamte die Fracht in Marken gezahlt werden kann. — (Slovenisches Theater.) Bei der Sonntag, den 17. d. M., im Saale der hiesigen Citalnica stattfindenden dramatischen Vorstellung gelangt die Posse «Vrban Dobolukar« zur Aufführung. Wie man gleichzeitig mittheilt, finden nur noch wenige Vorstellungen in der laufenden Saison statt. — (Tragisches Schick sal.) Sonntag nachmittags ist in Görz der 66jährige Lottocollectursbeamte Franz Iaschi an den Blattern gestorben. Drei erwachsene Kinder waren ihm im Laufe von zwei Wochen an derselben Krankheit im Tode vorausgegangen, und heute leben von der bedauernswerten Familie, die vordem aus sieben Köpfen bestand, nur noch die Mutter und zwei Töchter. — (Epizootiebericht für Krain.) In der Zeit vom 3. bis 11. März wurde amtlich konstatiert: die Rothlaufkrankheit unter Schweinen in Kroisenbach, Gemeinde St. Ruprecht des Bezirkes Gurlfeld; die Hundswuth in Kreutzdorf, Gemeinde Großlack des Bezirkes Littai. — (Deutscher Schulverein.) Wir werden ersucht, mitzutheilen, dass heute um 8 Uhr abends im sogenannten Iahn-Zimmer der Casinorestauration die diesjährige Generalversammlung der Ortsgruppe Laibach des Deutschen Schulvereines stattfindet. Die p. t. Mitglieder werden freundlichst ersucht, sich an derselben zahlreich zu betheiligen. Aunst und Aiteratuv. — (Die «Wiener Mode») lässt diesmal (heft 11) die Kleinen zu sich kommen. Sie erscheint ali Iugendnummer, mid führt dieses Programm sowohl im Modetheile durch, wie in der literarischen Beilage, welche sich ausnahmsweise «In der Kinder« stube» nennt. Der Modetheil bietet in reichster Fülle Hüte, Man« tel, Kleider, Hemdchen für Knaben und Mädchen jedes Alter5, alles, was zur Ausstattung eines Kindes gehört. Sogar Puppen« Toiletten sind nicht vergessen worden, und auch die Handarbeiten-Rubrik ist für ein kindliches Publicum eingerichtet. Als reizender Schmuck zieht sich eine Sammlung von eingestreuten Silhouetten durch das Heft. »In der Kinderstube» finden wir ein sinniges Märchen: «Der Glückspilz» von A. Mertz, ein Gedicht: 'd s/'^n^"'° im Bnbcucer Parke cinrn internationalen ^'l''!""' '^.P' landwirtschaftliche Mafchincn. Geräthe, landwirtM'' "I Dft> dncle und Bedarfsartikel, mit welch«,« ein Pf"de' '' F uiehmartt verbunden snu wird. Die gleichzeitige o""'^niiB>' Zuchtvieh zu diesem Marltc ist noch nicht dl'fl'M" ^,el Bei genügend zahlreicher Anmeldung von Seite der " ,,el' würde jedoch auch Zuchtvieh ins Programm mMlw' zB deu. Durch den heurigen Ausstellungsmarlt sollen/", ,^ ^ 10 Jahre unterblieben gewesenen Maschwcnma«" ^l^ wieder eingeführt uud dann alljährlich zu I"l)°""' Ms bw werden. Ist auch diese Abtheilung des Ausstrlllli'gol " ^ , ein nenerliches Inslebentreten einer alten E'nfM" ^ M doch die andere, nämlich der Mastuichmartt '" N^dB"" neu. Es ist recht zu wünschen, dass hieraus den 4- ^,M ein guter Absatz erwachse. Die Anmeldungen ha""'," MlM 31. März d. I. an das Ausstellungs-Comite' der »a'" .^ ^4 lichen Central-Gesellschaft für das Königreich «'«" tt ^ Hcinrichsgasse Nr. 7 neu, zu erfolgen, wo auch >« bezügliche Vlankcttc erhältlich sind. Angekommene Fremde. Am 13. März . Aüß"' Hotel Stadt Wien. Saltzcr, Hofrath; Oswald, ^H^!!" Guntow, Hürner, Kaufleute: WieschnilM 5""' s"^" Wien. - Baronin Calle, Statthalterci.Sccrelärs^ ^ Töchtern, Graz. - Lenberg. Hosrath, Ha^etss .^ D^ Hof. und Kammerjuwclier, Prag. — Baron ^aui, raths.Abgcordneter, Weixelbach. .^ qlola,"",M Hotel Elefant. Neitharel, Neumarltl. - St'ber, A .„„ M und Hirschl - Krupla. Reisender, und KrestcllY, »c" ^ — Loncaric, Bauunternehmer, Selce. — ^'' ^ Wohinc, Gutsverwaltcr, Nasscnfufz. ^ ..„„„ V"" Hotel Kaiser von Oesterreich. Friedrich «nd Ioy°< ger, Sagor. — ssischer s. Familie, Klagenfu«^^^ Lottozichung vom l3. MW. Prag: 54 33 87 57^^ Meteorologische Bcobachtunss^lU^^j '?U7Mg.!'735-2 -4^5" winbM Hl" 14.2. N. 732 2 5 0 O. schwach ^oöll Aus Aulass der Krankheit und ^s V^n meines theuren, unvcrgesSlichen Ällwcr Karl DcschMM ^ ^ sind mir von nah und fern, von VetMN ^ ,^ porationcn, Vereinen und Einzelnen >" >^»ec ^ überaus ehrenvolle Kundgebungen °" ^ chc>' , Theilnahme wie der Ancrlrnnung >'^ ^,il?"^ « ., gefühlten Dant zu sagen. H B^ ^ den «andtagsabgeordncten und Z" 'nd<>s' dem constitutionellen Vereine, den M'>' ^"t" ^," gen von Gottschee und Ncunmrltl, o' ^'H^ schusse des deutschen und östecr. Mpen ,^M ^ Deutsclien Schulvereine uno der «>r" ^cl""' „if desselben. den, Musealuereine, Spa" ^uO^c'"'' Casinovercine. der Section Kran' ^1,tcc<>"'Hel,l'' üsterr. Alpcnvernnes, der aladenM") ,^i, a> .D Verbindung .Earniola». sowie den „m ^, Corporationcn und Vereinen, """^iüe "''F' auch den, Laibachcr deutschen Tu"'" ^ he" > Männcrchorc der Philharm. GcscMl"" > fenden Grabgesang. > iin eigenen und im Namen aller Laibach am 14. März ______________________501______________________________________ Course an der Wiener Börse vom 14. März 1889. Nas, dem off^n Tours^e AM^«cn.e,.Net.n «32« 8840 ^H^^ei. ...5,1.170 !>"« N'5""e 5°/' - ' - »0140 101.10 I^'M.U,,,^ . . 84 20 94 40 ->^^^^° '"" st- 12U 50 12?^ Gelb Ware Grundentl.-Obligationen (iür wo fi. CM.). !>"/<> »alizlschc..... 104-40 105 — 5"/„ mährisch,-...... 10925 Ilo 25 5"/>. ttrain unk Küstenland . . 10» —------- 5"/„ mrdrr0sterreichischt . . . 10» 5t/ —'— 5"/,. steirische...... 104-75 — — 5"/„ lroatische >md slavonische . 104-50 l 5"/» Temeser Aanat , . . . 104 75 1<)5'I5 5"/« uilgarischc...... 104-75 »0515 Andere «fsentl. Anlehen. Dona» Ncg, iiosc 5>"/„ >"<> fl, . 12.150 124 — dto. «nlrihe 1»7» . . 106.75 107'— «lilchei! der Stadt Görz . . IlU— — — Nülche» d, Stabtgrnisiüd, Nirn 10550 10« 1s> Präm. Ä»l. d, Stablsskm, Wien 145 25 145 75 Äörseüba» Nnlrlic» vrrlo«, 5"/„ »5U0 W »s, Pfandbriefe (slll 100 fl), Äodencr. allg. öst, 4"/„ H. . . l2ll-0 122 50 dlll. » 4'/,"/» . . . l00 70 10l-30 dto. » 4"/„ , . . s«'40 »»»0 b»l>, Prüm, Echllldvrrschl, 3"/n 105 25 105 75 Ocsl. Hypothellübanl INj, 50"/,. 101 — 102 — Oesl,,!N!,, Naill verl, 4>/»°/n . 10L-5O 103 - detto » 4«/„ . . 9U'«N 100 :<« dr«0 50jHhr. » 4"/„ . . »N «0 100U!» Prioritäts-Oblisslltionen (für 100 fl,), sserdiiianb« i»iordl>al,n !tn>, 1«»6 I0«'5I> 1<«» !»<> Gnlizische Narl Ulibwi,, Bahn Em, I»«1 «0« si, L, ^' /' , . ,<><>,„! I,»- «cld waie Oesterr, Nordwestbahn . . . »07-60 108 — Llaatsbahn....... lW —200,— Sübbahn il 3°/„..... 145-75 14« 25 » ill'"/«.....122 25 ..... Ung.'galiz. Vahn..... y» »l» 10« 50 Diverfc 3ose (per Stilcl), Aeditlose ,00 fi...... ,8z.7ü,^..^ lllarh llose 40 fl...... ß,.^ „^, 4"/' Dona» Dampfsch, 100 fl, . ,42— — — Laibachcr Pram, «nlrl,. 20 st, 2385 24 25 0srner Lose 40 st..... «,,.. «4,^ Palfsy Lojr 40 st...... gz._ ß, t.., Rolhc» «r.»z. «st. «es. v,. 10 st. l9«l, 18 50 »Xüdolpl» Lose 10 fl..... „,^. 22 50 Salm Lole 40 fl...... g4 7^ gz.z,^ St, Geno!« Lose 40 fi, , . , g» - «» 5s, Walbstol,. Uo,e LO fl..... 4,.^ ^.1. Windisch Gray Luse »0 fi, . . 5^,^ 59,,. Vew,-Sch, d,»«/„Pram. Schuld versch, d. Vobencreditanstall , >?-— i»-— Vank. Actien (per Stück). ?l»nlo Oest, «a„l 200 fi, y«°/„ V, l2S bl, I2N.75 Naulverein, Wlruel 100 ss.. . »NS . 10» 2ü Äducr. Anst, öst, 200 fi, T. 4»"/, 284 — 2»5 - ürdl, «ust, f, Hand, », V, IMfi. 30« 25 »02 75 Lreditbaul, Alla., min, 200 fi, . 30» 75 «10-25 Dcposiwilimil. «Nss, 200 fi, . 1»» 50 l»0 50 Eecompls «.«>>!,,Ndrl»st, 5lx» fi, . 525-—54«»-— Oiro x llasjl-üv,. Wiener 200 N,------->------- Hhpo»helc!!b,,öst, 20,»s>, i!ü" V, j 70-- 7L-— »»ld War, Länbcrbanl, «st, 200 fl. «. . . »»»-»b »23 50 Oesterr,'un<,ar, Nanl «00 fi. . »98 — 8i»5 - UnionbllNl 200 fi...... »«50 234») Berlehrlbanl, «Ng, l4« fl. . . l5?-50 15» — Actien von Transport-Unternehmungen. (per Stück). «Ibrecht-Uahn 200 fl. Silber . 5L— 57 - «lsölo ssiuman, Bahn 2l«>fi. E. l»5 - 1s«-— Vohm. «orbbahn 150 fl. , . . 203 — »04 — » Weftbllhll 200 fi, . . . 820 — 821 — Vuschtiehraber V, Z) 200 fi, S. lvl — l»3 — D»l «obenb, Eis, V, 20« st, S, —-—------- Ferdinand« Nordb 1000 fl, EW. Li38 »545 »a! Carl Lxdw, A, li00fi, 4 75 205 25 Leml>, Czrrnow, - Iassy - ltisen» balm Gelellsch, 20« ft, <3, . . 229- - »2950 LloyoM, U!,g.,Tr «tssydirr Visen unb Stahl-Inb. in Wien 100 fl...... ««-— «i>— > Vtontan Gesell,, ssterr,.alpine «l» »l» «li — Präger «tisen^nd-Ges, 200 fi, 348 — 345 — Salao larj, Vteinlohlen 80 fi, »39 — 240 — «EchlOalmilhl», Papiers, »00 fi. »14 - 217>— «Vteyrermühl»,Papiers,u,V.<<». l»8-50 «» — Irifaller »ohlenw-Ves, 70 fi. . S8 - l«> — Waffenf.'V..0est,inWirn»l»0fl. 485- 440 — Wagzon-Utihllnst,. «llg in Pest »0 fi......... 79'?» X» — wr, Vaugelellschaft 100 fi. . . «I.— l,l »5 Wienerberger Ziegel «ctien-Vef. 17» »5 »7« 75 Devisen. Deutsche Plä»e...... »45 «-«» London........ «»18!» «»-lu Pari»......... 4« l?» «-»i,i. Valuten. Ducaten........ 5 70 b?» 20 ffranc» Stücke..... »62 » ««, Deulsche Neichsbanlnoten . . 5» 4»» 5» 5t» Papier'«ubel......! i l»^ l »9^ Italienische V»nli«ten (lOVL) j 4?-9i «U