ßtk. za»ch»ßD«G>». ^«»»»«1.4^ »ie. SSS Uiontsg, 6«n 22. S«pt«md«r l920 ^ »iVkHISsVW Wl. 4 »»»«. »» oiNtz Z4 v»«,. sMHk k'oNt ««»«a. » 0»>. M M. »chM ^»ck>M «»«».« vi«. , tzwH«». Mridorrr semm Montags Ausgabe Des Reglemngschef in Zagreb General Äwkovlö zum erftenmal offiziell in der zweiten Residenzstadt Äugo-jlowten« — Degetfierte Manifestationen für die Verbündeten ll «UPII. ZloatH^ ä«o ZZ. S«i»t««d«r. Smoptlisch» ÄwljchedNaa» «. p.» Gsns, »l. GeptsmVkt. Gas wir «mt der Eutopautvionf Daß war dle a?^» Ktügß, mit man vor «mderthalk Wochen dl« aSgeMw« iluS« spräche ln Genf b«Hann. Die Reden, dt« da «halten churden, geden daraus eine Antwort dl« man unter j^sett«lvlsung aller dtplo-ma«ist deutlich, w »elchee «ichtung de» erst« Gch»itt de» G«rep«^i»ien «»sol. g«n sell» d«, «ingltn. MI««« tUl>«s»ll«n lft. «..5^. Rutsch«» Sit, IM. ^cht, w d« Hattuna « Survpiipl». ii^poNtll^ vifttlon «rimd» ,u n«hm«n, b<>„g,» »A ^«In W°.» ev;«b,n j<^ch Mg es erreyen, daß die Rültsicht« «MKm so weit getrieben wurde, daß man ^ Politischen Europagefahren den Engländern und Italienern ?»n »urolpakonfevenA eine Ent!,'chliehung Mmlchm, dt« d«n Hinweis auf die „Grund-sutze t»er Völkerbundssatzung" erhielt, st. h. ^ ^ G^lle ÄertrasAveipflichtungen pem- M. Z a g r e b, 2!. Tept. Miniperpriisident General 2 i v k o o I 6, der nun schon iiber zwanzig Monatt in de? neuen Aera des Fortschrittes des geeintg. ten Jugoslawien die Geschicke des EtaeteS mit fester und zielbewußter Hand leitet, stattet« h«nt« zu« erstenmal Zagreb «inen Besuch ab. Bisher war es ihm nur gegiint, diese Etadt auf der Dmchreise zu passieren, ehtt« hier Ausenthalt zu nehmen. Der Be» stich des hohes «aftes in dieser schicksals, ft^ren Zeit gestaltete sich zu einem Fest slir die zweite »lesiben,Gstadt Jugoslawiens. Dchon gestern wmden die umsaßendsten Bor dereltnngen sitr diesen hohen Besuch getrof-ftn. Segen ^6 Uhr versammelten sich am Bahn has gegen tausend ossizielle Persönlichkeiten, u« den NiniskrprSsidenten M beqrühen. U. a. »aren anwesend die in Zagreb weilenden ßNnister Dr. Korlittga, Dr. Sr«? iS, De. g r an ge S und D e m «t r o v i ö, mehrere gewesene e Menschenniens^e sowie offizielle Porsönllchfc!it«n, darunter nnc!) Tr. K i l o ^ bei. Die Ko-sten fi'lr die Trrichtunq des Denkmals belaufen sich auf rund LW.VlX) Dinar. Schweres Au!ounc>la« LM. L o n d o n, 20. Cepteniber. In der Nälic von .'hevoroH bei Durham stie auf eluerden, eine tragfahige Koalition aus allen Reichstogsfvak-lionen zu bilden, ausgenommen die Deutschnationalen, die Nationalsozialisten und die Konlmunisteu, mit denen die btirgerlichen Parteien sowie die Sozialdemokraten unter ^^cdenf^ills rechnet man damit, das; die übermorgen einsetzende^ Besprechungen, wenn keinen Umständen mitzuarbeiten wlinschen. schon kein definitives Bild, so doch eine bedeutende K l ä r u n g der Lage bringen werden. lich zu achten". waS in einer etwaigen späteren Suropabiskussion jedes Eingehen auf Revision unb Verbesserung des gegenwärtigen Zust«ndes ganz erheblich erschtvert hätte. D!« sehr zurückhaltende und überversich. t ge Stellungnahme der deutschen Delega-»ion in der allgemeinen Aussprache lcif^t sich nur so ertlüron, daß sie !^n eiiropiii-ichen UnionSgedanVe« i-nneal-ich ^eichsetzt mit dem Gedan'en der deutsch-französisl-hsn ^Verständigung, vor allem der deut'ch-franzl'si'chen Wirtschnftsverständigung. ES war auch in diesen Tasten in y^nk hllllsig die Rede davon, das? die Europa>-Union wohl ihre erste Verwirklichung in einer deutsch.französischen Zoll-Union, in einer Befruchtung der dentsch-'n Industrie durch die frauzl^sischen Kapilalsräste sindni werde. Das si-.t^ keine Utopien, und dieje Dinge liegen d-urchauS im Bereich der Möglichkeiten: sie hllb<^l aber mit den wird-schastlichen Erwartungen, die man an die Enropa-Union knüpst, nur lol7cren ^'Zusammenhang. Die These von einer evolutioni-stischen Entwicklung Eurol^^'aS aus einzel-ueu. wirtschasllich gleichgearteten Staaten-griippen z» einem grossen Fi''ihaud<'i'5ner« 'and Ii's',! sich unss^'n'chn'llich zun.'ijelll's '.'er treten, t.^r Niederschlag in der poliuschen Wirilichkeit weist aber di« gleichen Gegen-Michkeiten auf, wie sie zwischen Theorie Praxis immer bestehen. ES wird schwer fem, zwischen den ?lgrarstaaten :ind den hn!dustr>ieländcrn unter Uoberspringung zahlreicher evolutionistischer Entwicklungs-ylieder ad hoc eine Wirtschaftsunion zu sHafsen. Deutschland soll sich nicht gegen eine ^uropäisc^ Kooperation" stemmen. Eine solche Rückständigkeit und Ungeschicktlichkeit Widerspräche seinen eigensten Interessen. Aber man soll über der Europaunion nicht vergessen, daß der Weg der 'direkten Verständigung zwischen Deutschland und den übrigen europäischen Staaten, Frankreich dabei nicht aus-genonimen, iunncr noch der leichtere ist. Man kann zu diesem Zweck auch aus don Bliiten des Europabuketts 'Honig sauigen, aber man sollte sich die Blü-ien vorher genau ansehen; es sind einige Mstpflanzen und äußerlich lprächtige, aber HN'haltlose Orchideen darunter. UL I »k O > SrsIsiCl: " deute 10056 cleutscker 1'vnfilm. ------------- UlRlOlA: —......... lieute Die ?r»sZte SLlulfskÄt.istropI^e Im k^ilm t I r» t i üroLtonkilm in äeutzclier Lprscke. Vor^tellunxen a.n VVerktütcen um 17. !9 unä Lonn- unä k'eiei-tajren um 15. 17. IS unÄ 21 Mr. Vorverkauf täLlicii von Udr an öer Kinokssse. Lokales M a r i b o r, 21. Sept. Schweres Unglück in einem Steinbruch. Gestern nachmittags ereignete sich im Stein bruch in Makole bei PolzLane ein folgen-schweres Unßlück. Der 28jährige im Steinbruch beschäftigte Arbeiter Anton K operc war gerade mit der Ueberprüsung einer Mi-.ne beschäftigt, als dieselbe unter lauten: Krach losging. Koperc, der sich nicht rechtzeitig in Sicherheit bringen konnte, erlitt schwere Verletzungen am Kopse. Man brachte ihn umgehends ins Krankenhaus nach Maribor. Sein Zustand ist sehr ernst. .Aus dem fahrenden Autobus gestürzt. Ln der Dvoralova ulica ereignete sich ge-^ern ein schweres Verkchrsunglück. Als der tädtische Autobus der Linie 1 die genannte Dtraße passierte, stürzte in einer Kurve Plötz Ilich ein Passagier aus dem fahrenden Kraft-^wagen. Wie durch einen Zufall kam der Mann, es handelt sich um den L(!jährigen /Elektrotechniker C., mit geringfügigen Verletzungen davon, sodaß er den Weg nach einigster Zeit allein fortsetzen konnte. 5omm«r5p?ot»«n ,oI»o«N uile vkl?»!. D k^rkllUieli» ^potk«lk«a ?»rsume?I»n. sl poN ^ ^ Gute Kost in der Oesfentlichen Küche am Slom8kov trg 6 in der A-Klasse m.t-tags und abends Din 8.30, in der B-Klasse Dln 12.30, in der E-Klasse Din 14.30. ?re^ tet-vei! M. An mildtätige Menschen wmdet sich ein lungenkranker Invalide, Vater von vier kleinen Kindern, mit der innigen Bitte um Neinere Spenden. Die Not in dieser bedau-eknswerten Familie, insbesondere aber das grmrsame Schicksal der armen, unschuldigen Kintier sei ein Ansporn für alle jene barmherzigen Mitmenschen, die stets bereit sind, ihr Scherflein zur Linderung der Not ih. rer erbarmiinsi^würdigen Mitmenichen beizutragen. Spenden übernimmt die „Maribo-rer lAeitung" Der Sturm im Aermelkanal Noch immer kein R«chlastea t»« Seeftarmea - Sa» Schicksal d«» j>s»lla»ilch«« Dampfer» ««gewiß ^ - RO. P - r i i. 21. Tchl. Der Sturm an der Siifte de» Atlantischen Ozeans und insbesondere im Aermelkanal, der nun schon 2 Tage mit u n v e r m i n-derter Heftigkeit wütet, erreicht zeitweise die Stärke bis zu 130 Stundenkilometern. Der Sturm entwurzelte Bäume und deckte Hüuscr ab. Zahlreiche Fuhrwerke wurden umgestürzt und Mensihen umgewor. sen. An besonders gefährlichen Stellen wur« den bereits mehrere Fischerhüuschen zum Einsturz gebracht. Auch an den F e l-d « rn wurden gro^ Schäden verursacht. Die Bevölkerung erinnert fich fchon seit einer Reihe von Jahren nit^ a« derart heftige Herbststürme. Die entstjfelteu Uaturge« walten forderten bereits mehrere Todes» o p f e r. Wegen der Heftigkeit deS Sturmes ist der Seeverkehr noch immer viRig un« terbrochen. Auch der Luftverkehr zwischen dem Kontinent und England mußte eingestellt wrrorn. Mehrere große Dampfer, die bei« vorüberßehe«den Abflamn des Gtur» mtt i« Setz mutzten «mkehren und konnte» nur schwer den sicheren Häsen wieder erreiche«. Zahlreiche Fifche r. boote wurden an» Ufer geschleudert, wo sie zerschellten. Vrohe Schä^n wurden auch an den ll f e rb a u t e n verursacht. Die H i l fernfevon Schiffen auf höh. er See hörten anf, da die meisten Dampfer den sicheren Hafen allein erreichen konnten. Rur vom jugoflawifchen Dampfer, dessen SOS-Rufe Freitag bis in den späten Abend vernommen wurden, dem jedoch keine HUfe gebracht werden konnte, fehlt jede Nachricht. G«m»tag früh hörten die Hilferufe auf, worau» gefchlosfen wird, daß da» Schiff »on einer A a t a. stroPhe ereilt wurde. Soweit bekannt, hat das Schiff noch keine« Hafen angelaufen. In S^ffahrtskreisen ist man wegen des Ausbleiben» jeglicher Nachricht vom jugoflawifchen Dampfer sehr besorgt. Moderne HrrmMche vpser »er Schlnheiiaintolki« — Si» seierllcher Schw«r In Washington findet zurzeit ein Kongreß von Friseuren und Vorstehern von Schönheitsinstituten statt. Die amerikanischen Schönheitsinstitute erheben nämlich den Anspruch, wissenschaftlicj^n Anstalten gleichgestellt zu iverden. Die Schönheitsindu-strie ist übrigens die viertgri^ßte Industrie der Bereinigten Staaten. Unzählig ist die Auswahl der Mittel, die schönheitsbedürftige Damen zur Verfügung stehen. Masken, die an Instrumente mittelalterlicher Tortur erinnern, können angeblich jede alte Frau in kürzester Zeit in eine jugendliche Schönheit verwandeln. Die Annalen der Opfer bei dieser modernen Inquisition spielen keine' Rolle, denn um schön zu sein, wird eine moderne Frau alles erdulden. Während des Kongresses wurden Vorträ- ge mit Vorführungen abgehalten, die auch dein Außenste^nden einen EiMick in diese moderne .Hexenküche gewährten. Eine ältere Frau mit grauem Haar und verrunzelter lederartigen .Haut wurde vorgeführt. Vor aller Augen wurde sie von einer Schar von Sachverständigen umringt, die ihr dann die Kur verschrieben. Nach zweisbünidiger Arbeit kam die Frau aus dem Laboratorium zurück. Augenzeugen bestätigen, das fast unglaubliche Rosultat. Anstelle der alten Frau sahen sie eine schöne Erscheinung mit gewelltem braunen Haar, glattem Gesicht, herrlichem Teint, glänzenden Aügen. Die Mitglie der des Kongresses legten feierlich den Schwur ab, die Melancholie der alternden Frau zu bekämpfen und ihr die Jugend wie derzugeben. Neue Kräfte aus dem Meer Der Evliflrvm al» E««r>i»l»«t«r Kürzlich ist es dem französischen Physiker Professor Claude gelunizen, ein 3000 Meter langes Rohr von mächtigem Durchmesser an der Küste von Euba dort zu versenken, wo der G o lsstrom seinen Weg zwischen den Großen Antillen und der schönen Halbinsel Florida sucht. Damit soll aus eine ganz neue Weise die Aufgabe — oder besser ein Teil davon — gelöst werden, aus dem Meer Energie zu gewinnen. Es handelt sich «hierbei aber nicht darum, die Strömung dieser herrlichen, blauen Wasserader auszunutzen, oblvohl diese nicht ganz unbeträchtlich ist. Macht ihre Geschwindigkeit doch selbst weit hinter Florida am Kap Hatteras noch fünf Kilometer in der Stunde aus. Was hier verwertet werden soll, um Maschinen zu treiben, ist vielmehr die Wärme, die das Wasser des Golfstroms an seiner Oberfl5che^ .zeigt. Wärme ist ja schließlich die letzte Triebkraft in unserer Technik, und warum sollte man nicht zugreifen, wo folche in ungemessener Fülle zur Verfügung steht! Allerdings ist das Zugreifen leichter ge-forrert als ausgeführt! In den tropischen Meeren macht die Temperatur an deren Oberfläche doch nur etwa 28 Grad aus, trotz der rei6)en Sonnenbestrahlun^g, und beim Golfstrom sind ungefähr 30 Grad zu beobachten. Nun verdampft Wasser natürlich auch bei dieiem Wärmegrad; aber die Spannung des Dampfes macht dann nur etwa den fiinfundzwanzigsten Teil einer Atmosphäre aus. Wer ein wenig mit den Geheimnissen der Dampfmaschine vertraut ist, wird ja wissen, daß diese für ihren Betrieb siedendes Wasser, oder wie man sich vielfach ausdrückt, „kochendes" braucht. Nun gab es und yibt es wohl noch ein kleines Spielzeug, bei dem sich ein rätsel-bafter und interessanter Siedevorgang abspielt. Es ist das ein Röhrchen, das z. B. mit Schivefeläther gefüllt ist. Nimmt man nun dieses Röhrchen in die Hand, so beginnt sein fliifsiger Inhalt sofort in lebhafte Wallungen tu geraten, und es zeigen sich ganz die Erscheinungen, die man bei siedendem Wasser ^otachtet. Und doch ist die Temperatur des Blutes in den .Händen, die das Röhrchen fassen, nicht höcher als 36 bis 37 Grad, wenn der Betr^fende nicht gerade Fieber hat. Und eS würden noch weniger Grad genügen. Es gibt eben Flüssigkeiten, die schon bei ziemlich niedrigen Temperaturen zum Sieden kommen und die dann Dämpfe erzeugen, die eine auslvertbare Sipannung besttzen. Bekanntlich siedet auch Alkohol bei eimr Temperatur unter 100 Grad; aber bei diesem Stoff würde das Spielzeug versagen, weil er erst bei 78 Grad zum Sieden kommt. Professor Claude und sein Kollege B o u-cheron wollen nun die Möglichkeit, mit einer verhältnismäßig niedrigen Temperatur das zu erreichen, wozu bei Wasser eine weit, höhere erforderlich ist, an den schönen Gestaden des Golstromes praktisch in einem originellen Dampfkrafttverk ausnutzen, wofür sich der genannte Schwefelät^r empfiehlt. Zum wirtschaftlichen Dampfbetrieb gehört aber neben der unentbehrlichen Wär-ine auch — Kälte, und diese ist in den iilies-heißen Tropen nicht leicht zu beziehen. Äroße Dampfmaschinen, wie man sie 'beispielweise auf den Schiffei: anwendet, arbeiten nämlich mit Kondensation. Tobel wird der Dampf abgekühlt, sodaß er wieder zu Wasser wird, das von neuem -in Tanchfform Venwendung finden kann. Uekerdies wird aber auch Kraft gewonnen. Denn wenn der Uebergang von Wasser zu Dampf einen Druck schafft, muß umgekehrt eine Saugwirkung au^elöst iverden, wenn der Dampf wieder seine flüssige Form annimmt, und diese kann man natürlich ebeus.illS benutzen. Prosekl vkn Claude-Boucheron ist es besonders wichtig, die wertvolle Siedeflüssigkeit immer wieder verwendbar zu machen, und so sind hier Kondensatoren auch völlig unentbehrlich. Die Beschaffung des nötigen Kühlwassers wollen die Erfinder durch Schöpfen aus größeren Meerestiesen vesor^^u, und dazi» foll das ungeheure Rohr dienen, das eine Länge von zwei Kilometer hat. Es gibt eine llMreiche fchaukildkiche ' Darstellung von dem bekannten (Z^ographeil Hann, aus der man ersieht, M» tropischen Ge-A)ässern die Tenrperatur mit zunehmender Tiefe abnimmt, -venn ße sben 28. Gra?» ausmacht, und beim Golfstrom werdeil großer Annäherung dieseliben^ Verhältnisse herrschell.-D?ach Hann ist «in den Tropen das Wasser bei 1000 Meter Tiefe nur noch 4 Grad warm, bei S000 nicht mehr ej, S. Eö ist also wohl Wasser zuln Kühlen vorhanden, das aber leider schwer erfaßt werden kann. Das verlegte Rohr ist ein Meisterwen der Technik. Es ist ausreichend dafür ge-scrgt, daß es starr und steif bleibt; man hat in gewifsen Abständen Schwimmer an ihm befestigt, um sein riesiges Gewicht wenigstens einigermaßen auszugleichen; man 'hat am Gestade eine kleine Eisenbahn zur Beförderung dieses wie ein Baumstamm von unerhörtem Ausmaß anmutenden Rohres gebaut. Es ist aber nicht erstaunlich, daß ein paar Verlegungsversuche mißglückt sind. Das unten natürlich offene Rohr wird im Betrieb f»ä«idiA mit Wasfer yMM sein, und man nmß sich Hess« Benuj^ so vorstellen, daß lauernd o^n etwa» weg-, gepumpt wird. Dänn fmtgt fich nach vnd nach kälteres Wasser von unten heraus^' und wenn diese» nicht zu ilange in besonders weiter oben von warmem Wasfer umgebenen Rohr ftehe:; bleibt, sy kann e» gewiß zum Whlen benutzt wel^n.. wenn eS auch nicht jene vorhin genannten tiefen Temiperaturen haken wird. Bis das Kraftwerk auf Auba feirkl^^ stellt sein wird, kann natürlich noch einige Zeit vergehen. Mit deij Verleglmg dt» Tiefenrohres ist aber Wohl der schwierigst? Teil der ganzen Arbeit erledigt. dem Unternehmen steht die sran^fisch^ gierung mit ihrem TÄd, und so darf man wohl annehmen, daß alle» zum Ziel führen Die indliche HeNfederi» Terfren Leila ist von einem führenden deutschen Politiker nach Verlin berufen worden, um in einer Sitzung, an der eine Reihe poliiischer Führer teilnehmen sollen, im Trancezustand ^utschlands Geschick vorauszusagen. Man V^uptet, daß die Hellseherin u. a. drei nachprüfbar« Ereignisse mit allen näheren Etn^lheiten richtig prophezeit habe: den Sturz und die Sta« bilisierung des französischen Franken, die Rückkehr König <^rolS von Rumänien und den Ozeanflug des Franzosen CosteS. k »kvlöaloi k plnalllllo« vertaSst vom K. plavZiü unÄ verlevet vom ^aöjunarocini prometvi t'kovinslc! l OsIa. 8Ni Z^avock. veoxraä. ^axred. Ludotica unä Lplit in serbokroatiscder öpraeiiv 8 vin. v35 Vüelilvin Kaan als äer erste Ver8uek. äie jueoslaviselie .lueellä !n läZs (Zesciiiei^te unä ckev Lnt^ielclunxzxanx äer pkanäkinäerde'^eLUUL e!n?ukükren. betracktet v^eräen. l^eiäer ist äer Ltokt tecilniscii ^omüelicti untibsrsiclitlicd xs-oränet; >va8 kür eine scküne Oränune kin-äet man in jeäem eesckrledenea pkaäkin» äerliekte; niciit rsäen von äen M» äern; man soll slck nur äie scliv^arzien k^iecks beim Kapitel »Das k^Iiexeli oliue lViotor« snsstien. Mnkacl^ unÄstketisek ist äie xanzie Ausstattung äes Luckes samt äem scklecliten Papier unä eden solcttsm Linbanä. Lr^ieüerisek iiir äie .fueenck ist äas ulctit. 'Mnlaa, Ä^Mmöer ^euun^" '^«»nnmer Zpvrt vom »onntss z. Runde der Staatsmeisterstkaft „s»s»»»- schl«>i „E»>e»r«>" «u »: t »ad sihr« «n s»» L.S.«. ft«gr«tch Mit drei Spielen setzte heute die drittelOsiisk gegen „Slavija" mit 2:1 knapper Sie Runde der Staatsnreisterschaft ein. Den s ger. Desgleichen gelang es „Juqoslawija" härtesten Kampf lieserten sich in Split der dortige »tz a j d u k" und Zagreber „C o n« e o r d r a". Die Zagrebcr waren ohne Premerl angetreten und unterlagen überraschend hoch mit 1:ü (1:3). B.SF. blieb in auf eigenem Boden nur mit Mühe geigen „slavisa" ans Sarajevo einen knappen 2:1 (1:1)'Sieg herauszuschlagen. An d<'r Spitze der Tabelle verbleibt nun auch weitechin mit sechs Gutpunkten der Zpliter „Hajduk". Säfte aus Graz »«» SpvriU»b» »»Kaft«« ». »hier" - Z»«i Aiepllchle»«« — t: l geg«« „««ptd- «»» ^: > <»>«, „Tei«z«lLar" Nach längerer Pause weilte gestern und heute hier'wieder einmal eine interessante Grazer Fuhiballmannschast. Und zwar war e» der g«rade in letzterer Zeit mächtig em-poxstrebende Firmenklub „Kastner und Ohler", dessen momentan überaus spielstarke Elf zwei Gastspiele zur Durchführung brachte. Die Grazer stellten ein vor allem fair arbeitendes und so ziemlich ausgegliechenes Toam ins Feld und rechtfertigten im großen und ganzen ihre jüngften Erfolge, ^r bester Mann ist zweifellos der fmnose Tormann Hergesell, dessen vollendetes jSpiel voll Ausdruck kam. Ein ausgezeichnetes Angriffsquintett gaben die Stürmer ab, während die Decker nicht ganz auf der Höhe gewesen zu sein schienen. Die beiden Verteidiger waren eher stoßgewaltiger als sicher. . Ain ersten Tag stellte den Gegner „Ra-,pid". Schwar^lauen, die mit Karli H o f st e t t e r im Zentrum angetreten waren, Mrten Mit Beginn des Spieles ein ZÄtMfWWich?? Spiel mjt vielen rei-fen Gituationen vor und kamen auch bald w Führung. Die Mte konnten jedoch durch ein/rasches Manöver bald gleichziehen, um dann bis zur Pause , das Resultat zu behaupten. Nach Seitenwechsel übernahin „Rapid" wieder voll und ganz die Initiative, doch blieben die Anstrengungen fast bis zur Maribor, 21. Sept. Gänze fruchtlos. Die Heimischen hätten gewiß auch einen Sieg verdient, wenn nicht die Stürmer gar zu selten einen herzhaften Schuß riskiert hätten. Die Gäste standen am zweiten Tage den Eisenbahnern gegenüber. Auch in diesem Spiel sielen sie anfangs stark zurück, sodaß die Heimischen nicht allzu lapge brauchten, um mit 2:0 in Führung zu kommen. Mit großer Anstrengung gelang es den Grazern auch diesnlal den >Stand zu egalisieren. Mit Beginil der z^veiten Halbzeit läge» die Eisenbahner alsbald in Ftihrung. Treffen wurde jetzt mit vollstem Ernst und Aufwand aller Kräfte geführt. Schließlick) erreichten die Gäste doch den heiß umstrittenen dritten Treffer, wobei allerdings nicht unerwähnt bleiben soll, daß ein Verteidiger „2elezniöars" den Platz verlassen «»ußtc. Die Mimische Manyschaft iämpfte mit viel Am-bition und Eifer, sodaß das unentschiedene Resultat mehr als verdient erscheint. Die sylnpathischen Gäste konnten trotz des unentschiedenen Ausganges beider Spiele den günstigsten Eindruck hinterlassen. Die Mannschaft kämpfte durchwc^gs sair und konnte sich auch mit diesen Mitteln mit Erfolg durchsetzen. Spieler wie Hergesell, Ruß, Ezesny und Sinkpwitsch bedeuten für unsere Fußballgemeinde ja immer wieder ein sehenswertes Ereignis. „Naplb" in Eelte «w Über die „Athletiker". E e l j e, 21. Sept. -Sie Gchwarzblauen benützen den letzten freien für ein Gaistspiel in iLelje. Den Gegner stellten die „Athletiker", die sich nach einem sehenswerten Vamps mit 2:4 geschlagen Vekmnen mußten. Amtv um^den M.s. M a r i b o r, 21. Sept. ' Die für heute anberaumte Hauptverfam n lung des hiesigen M.O. na^m einen sonderbaren Verlauf. Wiewohl der Vertreter des L.N.P. anwesend war, war er doch nicht imstande die im Sinne einer neuen Be-wmlmung vorgesehene Nonrimerung von 6 vunnionttren vorzunehmen, da der Unter-^rband hlefür überhaupt nichts vorgesehen hatte. Die anwesenden Vertreter Dr. Brand Dr. PlaninLek („Mari-bor ). Fischer („^lezniöar"), B idoviö (,^vo»o^ ) und M oze ti L („Mura") einigten sich dahin, nochmals in der Angele genheit an den Unterverband heranzutreten. «»«chtatvletiM Staalsmelsterschaften neue jugoslawische Bestleistungen. Z a g r e b, 21. Sept. Freitag, Samstag und Sonntag wurden in Zagreb die diesjährigen leichtathletischen Ctaatsmeisterschasten zur Durchführung ge-bracht. Die Veranstaltung brachte durchwegs hervorragende Kämpfe, bei welcher Gele-genheit nicht weniger als vier neue jugoslawische Bestleistungen ausgestellt werd''« konnten. Der ausoczeichnets Zagreber Pre- daniö konnte shne ernstlich gefährdet zu werden über 1500 Meter mit 4:14.2 und über 5000 Meter mit 16:19 allein zwei neue Staatsrekorde unterbieten. Weilers erreichte der „Primorje"-Mann S k o k über 200 Meter in der Zeit von 23.V eine neue Rekordleistung. Schließlich sehte der Zagreber Koren im 10.000 Meter aus 35:11.8 die bisherige Marke herunter. ?um 8«ison5eti>uzz Iii» »»o«? «ooi.««, ?««1 tlngam schlagt vtftemlw Sensationeller 3:L'Tieg der ungarischen Ra« tionalmannfchaft. W i e n, 2l. Sept. Der allseits mit größtem Interesse erwartete Länderkampf zwischen Oesterreich u. Ungarn endete mit einem überraschend .?:2 (2:1)'-Sieg der ungarischen Nati?»'s>''nann-schast. Die t7 Bezwinger b»s Aermeltanols Nach dem neuesten Ersclg der Südamerikanerin D u n c a n ist die Zahl der Schwimnier und Schtvimmerinnen, lvelche den Aermelkanal bezwungen haben, auf 17 gestiegen. Davon sind 11 Männer und tZ Frauen. Die Liste der Kanalbezwinger hat folgendes Aussehen: 1875 W. Webb lEugland) 21:45:00 I9II T. W. Burgeß (England) 23:40:00 W2I Sullivan (Amerika) 27:23:00 E. Tiraloch! (Italien) 16:23:00 1923 C. Totb lAnierika) 16:54:00 1SS6 Frl. G. Ederl« (Anierika) 14:32:00 1S2Y Frau M. Carson (Amerika) 15:28:00 192« E. Vierkötter (Deutschld.) 12:42:00 1926 G. Michel (Frankreich) 11:05:00 1926 N. L. Derham (England) 13:58:00 1927 E. H. Temme (England) 14:27:00 1927 Frl. M. lNeitze (England) 15:15:00 1927 E. Gill (England) 15.-09:00 1928 Frl. I. .hawkes (England) 19:16:00 1928 Frl. E. Sharpe (Englan!d) 15:25:00 1928 ^lmi (Asgy^en) 23:45 1930 Frl. Peggy Duncan (Südamerika) 16:30:00 pfoll»»«!»«» kür l'ennis und l'ourlstlk In bester ^usklUirunL^ unci jxllnztixster ?rei?;!a-?e nur be! vkiikic. 17 : Der veltmeiftertitel Echmelings anee. kannt. Die nationale Boxbehörde hat nunmehr Max S ch m e l i n g den Ähwerge-Vichtsweltmeistertitel zuerkann!t. Als berech tigte Herausforderer sind von i>er Behörde Stribbling und Earnera ausersehen worden Nadio Montog, 22. Geptkmber. Ljubljana, 12: Schallplattenmusik. — !3: Nachmittagskonzert. — 20: Französische Mn sik.^ I^ograd, 19.30: Französisch. - 20: Orientalische Lieder. — 20.30: Fragmente aus der Oper „Boheme" auf Schallplattcn. — 21.15: Kontrastunde. — 22.15: Balalaika-konzert. — Wien, 15.20: Nachmittagskonzert. — 20.05: Orc^sterkonzert. — Anschließend: Abr>aren, auf keinen Fall einen Ziogel fortzuräumen, !xr sich' noch an seinem Platze befand. Tatsächlich' lag gerade unter den Pflasderplatten ein ganzer Schatz von l^oldperlen, Ohrringen und Anhängern und eine lange golden? Nadel mit einem Kopf in Gestalt einer! Frau, die ein langes Gswand trug. Die Scha^ in den Ruinen von Ur übersteigen an Pracht oft noch die schon berühmt ge-wor!^nen Kostbarkeiten aus dem Grabe Tut-ench-Amuns. Der Leser kann sie in den^ Buche Woolleys, das mit nicht weniger als 92 «Mächtigen Originalbildern von den AuZ grabungen auf Kunstt>rucktafeln und einen: Plane Urs geschmückt ist, staunend betrachten. Freilich dürfte die rein menschliche Anteilnahme an den bewunderungswürd^q gen Leuten, die schon vor 5500 Jahren eine wundervolle Kultur schaffen konnten, dent' Buch wohl die meisten Leser zuführen. B. R. F. 7 Millionen wr eine Orchidee Das Smithson-Jnstitut in Neivyork kjat vor einiger Zeit zwei kanadische Mitarlieiter nach Südamerika abkommandiert, um dort seltene Pslanzen zn sammeln. Aus dieser Forschungsreise gelang eS den beiden Kanadiern, eine bisher uÄeknnnte Orchidee zu entdecken. Ein steinreicher amerikanischer Orchideensammler — diese Sammlermanis gehijrt in den Kreisen?dr oberen Zehntem^ send nun einmal zum guten Ton — hat für das seltene Gewächs.die für unsere Begriffe riesengroße Summe von sieben Millionen Dinar gezahlt. Jetzt sind die beiden Forscher wieder nach Südamerika abgereist. Sie hoffen, diesmal die seltenste Orchideenart der Welt, genannt „T i g e r k 0 P s", auszusin-den. Diese Orchidee soll seinerzeit von einem englischen Ingenieur gssehen worden der sie aber nicht mitnehmen konnte. -- D ti^ v Die Todesgräber von llr In seinem bei F. Brorthaus, Leipzig, erschienenen Bericht über die berühmten Ausgrabungen in Mesopotamien „llr und die Sintflut. Sieben Jahre Ausgrabungen in Chaldäa, der Heimat Abrahams" (Geheftet Mk. 6.50, Leinen Mk. 8.—) teilt Dr. E. Leonard Woolley etwas ganz Entsetzliches mit. Wenn ein Ki^nig oder eine Königin von Ur starb, so folgte ihnen ihr gan.zer Hofstaat ins Grab In einem dieser Todes-schen. die im Leben Hosdamen. (Nachdruck verboten.> Ein eleganter junger Mann Klopft eines Tages bei mir an. Spricht über die Ernte und über die Steuern, Schimpft auf das Wetter, man könnte bald' feuern. Schwätzt von Kino, Theater und Sport. Schneuzt sich ein wenig und fährt darau? fort, Ueber moderne Technik zu sprechen. (Nicht einmal könnt ich ihn unterbrechen.) Welch glänzende Sachen man jetzt hat erfunden. Durch die wäre jede Mühe verschwunden. Man hat da, nach reiflicher Ueberleg^ng. Für die menschlich Fortbewegung EtivaS Herrliches konstruiert --! Dann wurde er still und hat sich geziert. Da bin ich neugierig in ihn gedrungen. Bis er, durch meine Rede bezwungen, Mit einer Beivegung, die elegant, Eine Mtentasche nahm zur Hand. Ohne ein ^veiteres Wort zu verlieren. Reichte er mir Prospekte, Broschieren. Kaum sah ich die Hefte, da war ich lm Bilde, Der Mensch führte Schreckliches im Schilde! Ich kam nicht zu Worte. Mit Stimmenaus-wand Erstickte er jeglichen Widerstand. — Hochstapler nennen mich alle Bekannten, Denn ich habe (auf Stottern) ein Auto er» standen! Will. j Martbor«? Nummer I^Sr «ItcH, ^SSI / Ein Roman vim Benzin und Liebe von A»ttz L « « D «. Lopz^lrdt d» !Vl. ffvuektvsnLer» tt>N»4»»l«. 24 Kte lchm!«st« flch in «inen Leffel, schlug dt« Beim übereinander. hoffentlich kommt dein Vater noch nicht tiÄ, dich zu holen." Gie fixierte den Sprecher «im Weil«. Ihr Blick war eine Mischung von Belustigung «nd Keckheit. „Und wenn «r kSm«, glaubst du, daß ich mi^wHe?" ^e Augen sprühten Funken. ^berts Rücken krümmte sich. Gein Kohf bog skh vor. Spannung SeZerrschte ihn. Ghannung durchzitterte auch diese Frage: „Du würdest bleiben?" Ungsäubig: „Meinetwegen?- Mit einem tzprung war pssoriea bei ihm. Die saß aus der Lehne des Klubsessels, hielt den Arm um Robert« Äacten geschlungen. .,Wie kvnnte ich d-ich setzt im Stich lasten? Dann wäre ich eine schlechte Berk^n!«te." Er zog ihre Hand näher an den Mund, ltüßte ste aut Glut und Dankbarkeit. Die RumSiÄn forschte ihn «mS. „Wie weit bist du?" Er sah sie für eine Sekunde geistesabwesend an, mußte sich erst erinnern. „Er kam mir selber entgegen. Am Sonntag nimmt er am Drachen^rger Dreiecks-«ennen teil." Florica lauschte seinen AuSfahrungen, ließ sich manches näher erklären und sl^^t-tel^ am Ende mit dem lkopfe. Ihr Freund sah fast ängstlich zu ihr auf, vi« ein l^nd, das Strafe zu erwarten hat, zur Mutter aufschaut. „Gefüllt dir etwas nicht, Florica?^ Ei« tippte ihm Mit dem Finger auf die Etirn und lachte. ,Jhr Mknner seid hilflos wie die tkücken Eieh mal an: Du kannst doch nicht gegen dein eigenes Fabrikat'kämpfen! Nein, min, so geht das nicht. Dein ?fteund muß eine Masc!^ne der Konkurrenz fahren« Dann kannst du vor allem deine Leute anspornen. Die müssen versuchen, ihn zu handicapen." Robert schloß flüchtig die Augen. Die Klugheit dkser Frau imponierte ihm und machte ihn zuisieich unsicher, denn er fühilte, daß er immer tiefer in ihre AbhSngi^eit geriet. Solange man sie zur Freundin und Bundesgenossin hatte, war alles gut, wehe aber, wenn ste eines Tages anderen Sinms wird. „Ferner gestillt mk nicht, daß du seW mitfckhr«n willst." Er schreckte aus seinem Brüten auf. Sein Gesicht zeigte ein« hart«, entschlossene Prägung. Jawohl, Flori?a^ ich will selbst mit dabei sein, um die Initiative zu ergreifen, wenn die anderen versagen sollten." Florica schwieg. Cie ^tte ihren Körper dicht an seinen Kopf geschmiegt, und ihre Rechte krallt« sich in sein Haar. Äe bog ihn zu sich, während sie stch selkst ti^ herab-neigte. Für kurze Zeit schlug sie ihre Blicke herrisch in sein« Augen und küßte ihn in-^ünstiig. Trajan PapeScu war sett zehn Iahren Witwer, und er hatte während dieser Aeit keineswegs als Einsiedler gelebt. Bukarest hat ein leichtsinniges Psla^r. Und !»ie Frauen dott sind glutäugtg. Aber noch nie war der Magnat so vom Rausch einer wirklichen Liebe gepackt wcir-den, wie auf dieser seiner Deutschlandreise. Das tägliche gusammenssin mit M!a Äar-necke war wie eine erfolgreiche VersüngungZ kur, smveit eS einer sokthen einem Man-ne in den besten Iahren Überhcmpt bedurfte. Tanztee im Hotelgarte«. Tonne strahlte Ü^r den Dächern. Ueu sproß aus Kübeln und Kästen, sch«f diskrete Nischen und Abteil«, auS demn Äimmen-gewirr und Frauenlachen klang. Musik schwelgte in anfeuernden Rbythmen. Und ab und zu schmeichelte wirklich süße Wal-zermelodi« den Tanzenden, daß ste das Sazophongesa>ute vergaßen und ihr Herz entdecktm; denn ein Wiensr Wal^r geht über das Gemüt in die Beine. PopeScu schwelgte. „M-ia, daß ich es gestehe: Ich bin eigentlich kein passionierter Tänzer aber mit dir Über das Parkett zu schweben, das ist Gnade!" Die Blondine schürzte di« Lchpen zu einem huldvollen Lächeln. „Du wirst zum Mngttng, mein Areund." Er Preßte sie m sich. „Durch dich, Dragal" Mia horchte auf. „Ein Tango!" Ihr Blick war Begeisterung. VopsSeu führte sie schon zum Tanz. Ma war wie «ine Feder, so leicht und schmiegsam. Und im Tanz qan.^ .?>linstabe. Aber auch nur im betörenden Reigen der Rhythmen und Melodien. Da konnte sie alle Beherrschung verlieren und sehnsüchtig wie ein Kind werden. Die Blicke der Männer verzehrten stch nach ihr, die der Frauen gtetßten Vor Bewuntzerung oder Neid. Alt sie zu yte» Platz zurückgekehrt waren, gtlvng «ß PspuSeu, di« Hand der Geliebten zu erhaschen. »,Du läßt mich verschmachten. Dragutzlit" Deine Gtimme zittert unbeherrscht. Mias Blick wurde abgrundtief. .,Jch Hab' dich li« . . ." Poi)^scu glalchte tiese Bewegun^z in ihren Äorten, die ein Geständnis o»ar«n, zu hören. „Du bist grausam ..." Der Druck seiner Hand verstärkt» stch. Mia summt«: „AeNn du mich liebst, so wi« ich dich . .Gt« schien mit ihren Gedanken schon wi«der weit weg zu sein. ..Du machst mich el«nd, ^aga . . Nun lachte sie perlend. „Ich mach' dich glückl'ich, mein Freund." Er stieß ihre Hand ungeduldig zurück. „Ich will dir mehr sein 5tD Freund.^ Die Tänzerin — Mia Äarn^ Hatte stch ihrem leidenschastliichen Verehrer alß Tänzerin für Film und Revue ossenbari --wurde ernst. s „Was forderst du von Mir? Gllwkst du, daß ich jemals deine Geliebte sein könnte?" Er ahMe?richt, daß ste mit diesen Worten ein Thema anschnitt, dat ihr sett dem ers^n Tage ihrer Bekanntschaft wohl noch mehr am Herzen lag als ihm. Wie er ste so ansa^, dämmerte thm vtsto« när d«r Zweck dieses geweckt«« Hungers nach Liebe, der tiefste Grund zu d-ieser sei^ mr Einkreisung au^. Tb«r eS kam 4hm nicht zum Bewus^ein, daß ihn seim zum Narren machte. .La", sagte er nun ganz leise, „ich, Aenügenld« Anzahl durch di« FeuerprAe g« gangener Maschinen in so kurzer Kit anzubekommen. Da DirSktton VAi Zper^r tmbedingt daran festhält, dch n»? FMksahrer die drvt gesandten «Mr durch b« tz^vNnen bringen, kann ich leider auch nicht m«i« Maschim abtretm." Hans wußte nich^. da» eine Frau ^wtsr diesem UmfaS «bbsrt» verflog so «Isch, M« tt «etzvlvh« war. „Gut, ich werde Min «se«ß Ra» lk-nützen, wie ich schsn v»n «BW an b««^ stchtigte." Und »ufatMA, „Vieltelch H O Fi^güng«" Los ging'S zum VtaWns. yanD Bich' war wie mit seiner Maschine verwackM Er kannte ihre VorzÜg« und Mßte bei «tner Panne sosort, wo «r M» MaAen hätte, vor alle« war er wit bm Wirkungsgrad stzims «vrgaftt» in «Portmodell znftt«d«n. Das Drachenveeger Dr»iecksrettn sprüche gestellt. Da ga» e» yaanVÄelturven^ S-Aurven, steile Bergstmßtn and fast M kein Gerade. Han» »mrnte die Etreck vom vorjährige» Rennen, wo er stch ein«« zweitsn Prei» geholt hatte. Do schrötckß er tte»«al WS TrMing auf wenige Aunven ein und nahm sich dafür der befonderß jchwieriM den an. viambe von ihnen ^chhihr n. ZtSnci!« »ortlorte» ls»»»r mit neuesten Saekeo dst ll4. » o l. — zßvldor. T'stteadeodov» /^ile ^giisessdonnenten eriiglten oi-atl. SrSkGIM ^O>»S«I» Ii»t >d«E«d« I^arldorskU tißksrna eine l4 Karst, orilz^. amerik. (pgrker «^tem mit s'truc'ksüssunsl I^»» » UM ,» «> tSV" Letten mii I^ur8ellaenl Uaocklexikoa '» ° eine Dlarlcenrolire Verlangen 5ie noeli deute lrastvniose ?todv-Nummer von äsr ?e8I>^l.0»!0>^S8e » ^uzktjiir'iedeto R>6topro«r«mme. lnteresiant« l^ok» tllre. reiölilialtiirvr tecknlsclter «eiK ösusnleitun-«SN. Kurzes seilen. 1'ontIIm. Sprsciilrurse. soen-NVnäs I^omsne. viele Xuvleräruükittuztktttloneti. R«NIM ^en (srvöenOro^iieut »ien^ued äe» Meaitz^w ßv stSkileii btömkSie d«t0w5« e»chl,t,tt Ut t>«it . ... Ilk v«ck. Vitt» Ich ^«ntllch /r««»,« «ö«t vl«l, Sv«f» r«n untisi«»!«» «5^ m«ln« tlbckit« o«n «uiiu»pse«tiin. Lslit ij«> «t»«» i6, l>«nni. «j>, WunijtzkvNttmSmIöß«'«»» Intis«»» i«I^t »an ssiitt «e »>I< «ch tn Atz . I /.bl»,«»". 5l« unil »1? 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