V IVlvUlZlI» müee Der VtreN um dm Völkerdundsratsfld. V«» «»ser^^ Vttltkßr k-^MttarbeVeff. Nachdem die Reichsregierung die Anm«l-duNg Devtfchkonds zum Eintritt in den Bäl-terbund vollzogen hat, ist der seit einiger Zeit eingeleitete Kampf um die Sitze im Völker» dundSrat in eln akutes Gtadimn getreten. Was Deutschland betrifft» ist ihm dieser NätSsitz, nachdem es sich vorher bei den Mit-gliedern des Völkerbundes darllber insvr« miert hatte, ausdrücklich zugesichert worden, vnd dieser Punkt steht det dem jetzt entbrann ten Kampf, wie zur Vermeidung von Mißverständnissen betont werden muh, überhaupt nicht in Frage. Die tzochv hat sich aber dadurch verwickelt, daß gleichzeitig auch a7»dere Staaten Anspruch aus einen solchen Sitz er-hevm, und zivsr zunSchst Spa-nien und Vra-filien, die zur Zeit nichtständige Mitglieder des VökkerbundrateS find. Da dieser seine Mitglieder nur dmrch einstimmigen Bescj^uß ergänzen kann, so ift DeutschliMd aus dde Avs ftimmung Spaniens und Brasiliens angewiesen. Der spanische RatSdeleyierte QuinoneS de L^on hat aber jetzt erklart, daß die Ma-bvider Regierung nicht daran denke, ihre lytimmabj^ sür den deutschen RatSfitz von der GewShrung eines standigen Sitzes für Spanien abhüngig zu machen, und man zweiselt in den hiesigen polMchen Kreisen Richt dar<»n, daß auch Brasilien den gleic!^ Standpunkt vertritt. Die Gewährung eincS RatSsitzeS an Deutschland ift also nicht in Frage gestellt, und im anderen Fall ki>nnte ja auch kein Zweisel darüber bestehen, daß die Reichsregiervng den Bvlkerbundrat ersuchen würde, den deutschen ?lusnahmeantrag nicht weiterzuleiten. Aber diese Eventualität kac,n, wie bemerkt, als ausgeschlossen gelten. Dagegen stellt daS Ausrollen der Fwge einer weiter^ Bermeh-rung der Ratssitze die Reichsre^erung vor »ine noue Situation, die unter Umständen weitere Erwägungen über eine Stellungnahme Deutichlands notwendig mache« wttrde. Bei den Meijährigen Verhandlungen über den Beitritt Deutschlands zum Bi^lkerbunb« sind alle in Betral!^ kommenden gragen ein-gehend erörtert und, wie man doch eigentlich annehmen sollte, auch geklärt worden. Durch eine Erveitermlg des Bölkerbu^^rateS aber, wie sie nicht nur von sponiischer und brafilia vischer, sondern neuerdings auch von polni sc^r Seite verlangt wird, würde der Wert des RatSsitzeS sür Deutschland zweffelloS ge schmälert, ja, durch den Bettritt Polens, der ew« wesientlich« Bestärkung der antideutschen Koalition bedeuten würbe, unter Umständen vSMg prekKr iqkrben. Die Begründung, die von srcmzbsischer Seite für die Aufnahme Polens in d^ Vi»l kerbundSrat gegeben wird, nämlich d>ie an-gebliche Rückst«^ darauf, daß eS zwischen Deutschland und Polen noch eine Reihe osfe «r Streitpunkte gäbe, muß als völlig abwe gig bezeichnet werden, da ja nach diesem Ar gwnent aSe Staaten, die irgendwelche Streit pMkte miteinander haben, grundsätzlich in tzen Bblkerbundsrat aufgenommen werden müßten, wodurch sich eine äußerst beyueme Mechow dieses Vvancementß ergäbe.' Ganz abgesehen davon, daß der Völkerbundsvat sei-nen Charakter verlieren Würde, wenn nicht b^ß die Großmächte, joirdern auch Klein- vesgrad, !«. Feber. Während der Ekup-^chtinasitzung ilst der radikale Klub unerwartet z« einer Sitzung zusammengetreten, an 1»er auch Ministerpräsident PaSiA teilnahm. Dieser schilderte in einer lurzen Rede die ge-genwärtige politische Siwation. Nach seiner Rede Verla» der Vorsitzende des Klubs LjuVa !Kivkoviä den Text des VerftändigungSver-träges, der zwischen den Radikalen und der kroatischen Bauernpartei abgeschlossen wurde. Interessant ift die Tatsache, daß der Vor-sitzend« des Klubs nach Beendigung der Sitzung nicht den Text der Berständi^Aung den Journalisten übergab. Er erklärte, daß der - Zvarlbor. Mittwoch de> t?. Feder zL — oü.Aavrg. Bor der DeköffknMuna dks D»ilMn- diaunasvtttwges. Sitzung des Jadikalen KlubS. Text erst am Abend der Vefsentlichkeit übergeben werde. Wie verlautet, ist dieser Ver-ständigungsvertrag von Marko Trifkoviü, Marko VsuriSi«^ und L^ba ZtivkoviS für die radikale ^rtei und von Dr. Superwa» Paul Radi«; und Dr. NikiL für die kroatisch? Bauernpartei unterfertigt und umfaßt !y Punkte, die sich vor allem auf die staatliche Einheit und die Einheitlichkeit der Armee be-ziehen. WeiterS wird darin betont, daß für die Bedürfnisse. der Armee alle ^edite zu bewilligen find und daß die Bidovdanver-fassung stritte durchgeführt werden müffe. VI« Veqe «ir tsos Die Forderungen der Mllljleninduftrie. Sanierung der siowenischen MÜHkeN. Veograd, 15. Fever. Gestern sind in den Räumlichkeiten der Zentrale der Industrie-korporationen die Ü^rtreter der jugoslawischen Mijhlenindustrie zu einer Bollsitzung zusammengetreten. Den Vorsitz führte der Präsident der Jndustriek^rporationen Jgnaz Bajloni. Die Konferenz beschäftigte sich eingangs mit dem Effekt des neuen Zolltarifs. Sekretär der Zentrale, MiliLevi^, erstat tete auf Grund des eingelangten Materials seinen Bericht. Die Vertreter der serbischen und Wojwodinaer Mühlen stellten die For-derungm aus, man möge die bisherigen Tariferleichterungen für die Aufuhr von Weizen bis zur Mühle ausheben. KroatischerseitS SInbemfuns »tner Arbeits- tonferen»? MB. lS. Febr«. (Wolfs.) gm nächsten Monate wird, wie der amtlich enH-liscj^ Funkdienst meldet, wahrscheinlich «ine Konferenz der Arbeitsminister Deutschlands, Großbritanniens, Frankreichs und Italiens stattfinden, die von der englischc^n Regierung einberufen werden wird. Sie sollen die Notwendigkeit eines internationalen Abkommens für die Regelung der Arbeitszeit erSr-tern. Dke Uutersuchuug in der Aranket^sijlscher, assilre. «W«. Vßcksvft, lk. Feber. sUTNV). Die Wt«, über di« ergiinsende polizeiliche Un-tersuchuny sinid heut^ «oer StaatSawvaitischast wurde hervorgehoben, daß sich die Lage nach dem neuen Tarif nicht gebessert l)abe, während die Slowenen daraus verwiesen, daß sich die Situation in der slowenischen Müh-lenindustrie sogar verschlechtert habe. Der Obmann des. Zagre^r Mühlenverbandes Dr. BoSnjak stellte don Antrag, in dieser .Hinsicht das System der Reexpedition eiiM-führen. Der anwesende Chef der Tarifabteilung des Berkehrsministeriums, Cugmus, gab diesem Antrage seine Zustimmung. Es handelt sich jetzt nur darum, die Lage der slowenischen Mühleninduftrie zu verbessern, da das Reexpeditionssystem sür Slowenien belanglos ist. überreicht worden. Es ist nicht ausgeschlossen, daß nach dem Studium der Akten ebew favs eine ergänzende Untersuchung vorge-nouvmen wird. W>KB. Verlin, 16. Fober. Wie die Blätter melden, ist der frühere i^erreichisch.ungari sche Fliegerleutnant Olchvary, der mit 500,000 falschen Fvanknotvn iul Auftrage des ungarisch Obersten Jankovich nach Kvpenhaigen gereist war, und sich dann nach Hainburg begeben hotte, wo er verhastet wurjoe, dam Hamburger Schöffengerichte wegen VerbreituBg falschen Geldes zu vier Mo-nlaten Gefängnis und wegen Pas^vergehens zu Mark Geldstrafe verurteilt worden. Krstt u. Zckünkelt lAP0I.0 rsle»on121 Me Abzahlung der Schulden ln Amerika Beograd, 16. Feber. Einige Blätter brin» gen die Naäiricht, daß die Regierung unseren Finnn'Minister Stoicdinoviü bevollmächtigt ha-be, die Verständignnq beLiglich der Re. qelung der ju Der nationalistische Nahlfieg in Fraukreich. Paris. 15. Feber. Der Wahlsieg TardieuS ift das Ereignis des Tages. Ueberall iist man sich darüber klar, daß Tardieu sehr bald die Führung der Rechten erhalten werde. „Ere Nouvelle" meint, der ehemalige Mitarbeiter Clemonceaus, der Mann, der den Geist von Versailles gegenüber dem Geist von Locarno verkörpert, kehrt wieder in die j^ammer zu-rilck, er wird ein gefährlicher Gegner der Linksmehheit werden. staatsA vom Range Polens darin paradieren, Bon enylsicher Veite hatte man sich bisher auch Ichr ouvschieden gegen ein solc^S Verlangen vewehrt; aber eS scheint fast, als ob es Briand gelungen sei, den wonig widerstandsfähigen Austen Ehomberlain aus seine Seite zu bringen, wobei müglichevweise Muis-soliniS Nnsluß mitgewirkt hat. Der Beschluß der außerordentliche« Session des VölksrbundsrateS in Gen'f bedeutet jedenfalls «in Ausweichen vor dieser Frage, da man als Punkt S der Tagesordnung sür diß außerordentliche BlmdeSversammlung am 3. März die „Ent'scheidung betreffend eventueller Vorschläge des Rates binsichtlich Artikel 4 des Paktes^ vorgesehen bat. ^S heißt, es könnte also neben der Verleihung des Ratsfitzs« Ml Deutschland eine solche sür andere Mächt« vorgeschlagen werden. Nun rechnet man ja. da hierfür Einstimmigkeit vorgesehen iist, daraus, daß sich sür die anderen Mächte eine solche nicht ergeben würde. Aber es wäre mindestens zu fordern, daß der Antrag zu Punkt L der Tagesordnung erst nach der Aufnahme Deutschlands, also unter Mit-wi^u-ng des deutschen Vertreters formuliert wilrde.- Lohalbr wäre es sreilich, wenn die etwaige Beschlußfassung üb»r weitere Ratssitze auis die ordentliche Tagung im Septeiu-ber verschoben wird. Die Reichsregierung wird schon in allernächster Zeit schritte vornehmen» um in diesem Sinne auf die beteiligten Mächt« einzuwirken, die umw mehr Anlaß ^ben, dem deutschen Standpunkt, der auch der Standpunkt anderer Mächte ist, Rechnung zu. tragen, als durch einen etwaigen Erfolg der fvanzösischen Jntrugiue nicht nur der von den Ententemächten dringend gewünschte Beitritt Deutschlands zuni Völkerbünde, sondern unter llmstände'n das ganze Werk von Locarno in Frage gestellt werden lSnntel Zürich (Avala), li!. Feber. (Schlußjkurss). Beograd ».1L5. Paris l8.87h, London Sü.?ö>i, Newl)ork üw.12^. Mailand Z0.94, Pra-g 15.37^, Wien 73.05, Budapest 0.007S5). Berlin Vriisiel S8.60, Ma- drid 73.15. Alichevt^m Warschau 70. Bukarest 2.L5, Sofia S.vü, Athen 7.37. Zagreb CA-vala). 10. Feder. Devisen: Paris 205.44—207.44, London ?76.84 biS 277.54, Ne^>l)ork !'>ii.057—50.057. Attlster-wni 2280-^2200, Wien 7.98S—Z.06S, Prag 10—100.10, V-erlin 13^1.50—1S.'^.50, Blvd-apest 0.0708--0.0W?, Mailand S28.85 bis 2Z0.03, Zürich 100^1.06—1008.0«. Holzbörse. Ljubljana, 10. Fober. Buchenschivellen, Iesenice, Geld FichtenNotze, Grenze. Geld 100. Produktenbörse. Ljubliana, l0. Feber. Mais, franko Po-stoina, Gmde >O> Bar« SrlauGm dvrch «ckere «Mig «eet- loft Vilber eefttzt, die an Stelle der weggetragenen aufgehängt wurden, um den Di^ahl vor dem Dieni^ Personal zn verschleiern. In der Wohnung wurden täglich von jlkMnksten, zu denen mich weibliche Mste zugeMigen wurden, Ovgien gegiert. Diesen w^nte anch der ZSjöhrige Freund ErlangenS, der Baron Mayerhofer, bei, doch konnte ihm irgendein Einvel^tän^mis an den von seinem Freunde mit der übrilgen Bande veriüibten Verbrechen nicht nachgewiesen werden. Sämtliche Beschuldigte wurden bereits dem Landesgerichte eingeliefert. ' . M'i _ Iußosla»ie« lehut a». Die Sondoner 5kachricht, wonach von der Beograder Regie-rilng ein Antrag gestellt mosden sei, den Ber trag von Rom durch eine K^sel gegen den Anschluß Oesterreichs an Deutschland AU er. gänzcn, wird an maft.^edender Stelle dementiert. In jugoslowis^n ossiziellen Kreisen war man stets bemüht, Avi^chen Oesterreich und Di'utschland die bebten ?^iehungen zu nnti-cholten. Bej^^ndcr« hinsichtlich Deutschlands ist Iu?wslcwien bestrebt, nicht nur in wirt'schnflNcher. sondern auch in politischer Hinsicht alle ??eibung^i!Schen auszuschalten. Ticses siiUe Einvernehmen will man auch nieiters pflogen und man erklärt deshalb, ik«ß )ugc>ssawi<'n keinen Srid und Minister bei .Hose Iankoviä bleibt Hof-mmister. Radivoj ZuinenAoviä, Gonevallon. ful in DüsseLvorf, wird ziun LegationSrat w Warschau ernannt, Dr. Aleksander Bodi, zurz^t Pressechef deS Ministeriums deS Äeußern zum Generalkonsul in Düsseldorf, ?l. Gefervviä, chemaliger 5kvnsul zum Konsul in Montreal, während DuSan Gsorgje-vi^, Legationsseikntür in Bern, zun» Mini-f^rimn versetzt wirb. k Einweihung des «e»en Nationalbank-WdilubeS i» Veoßrab. Monbag, den 15. d. -M. wurde iiias neue vergrößerte Geibkude der V^atdonqillbank, daS nun n«ch vier Straßen yeht, feierlich eingeweiht. Der Feier wohn, ken Prinz Pavle, der Kultusminister, der Außenminister und der Minsterpvästden^ NußeÄMn zMveiche Vertreter der Zivil-, ViNtär- und KircheichÄhövden bei. Nach der 'Einweihung fand mittag ein Bansett s^. t. Amerika «il k^ine geschiedene« Fimtt«. Wie die Newyorker Blätter mitteilen, haben bie EinwanverunqSbehSrden der engN-scheti Gräfin Bena Cathcavt, dier geschiedenen Frau des E«rl oif (!)athi?art, die an Bord der .^Varnmnia" iin Hafen Von Rewyork einge-.tfr<;ffen war, dvS Teveten amerikanischen Vodens verstell und die Gräfin bis auf »i!>eitereS auf Ellis Island interniert. Diese Vtcßnahme wurde d^it begründet, Vaß die i^räfin eine geschiedene Frau und deshalb eine „unerwünscht Ausländerin^ sei. 'U. WbunWalü U<«a» »O« VillH Dencker. 45 (Nachdrnck Verbote«.) „Die Friede ist die Wahrheitsliebe selbpl Die kü^t nic! Frag' ihren Lehrer!" . Meine Frau!" ächzte der große Mann. ..Aa, es ist nun einmal so! Er ist ja müh ein patenter Kerl, alles, was recht i^ Die Wei^r lieben die ?lbwechslung. Wir sa auch, August. Man bmucht ihnen ^s nicht akl^u ijbel zu nichmen. Gefallen ließ ich mir'S freilich auch nicht, besonders von solchen jungen Hkrren nicket, der stch wer weiß was auf seinen Nock einbildet! — ES ist ja auch noch gar nicht genQu heraus, ob es nicht bei der KÜs-serei gMieben U. Der alte Bertr<»m unkte so was von deiner ?l!bwese7cheit. InMvischen Würde n>vhl der Kuckuck in dein Nest kommen. Wenn ich an deiner Stelle wäre, ich wüßte, was ich täte. Ich käme dem jungen Manne zuvor! Noch ist's Zeit! Wenn du gleich einspannen läßt, bist w noch gegen zehn, elf Uhr zu Hause!" Altgirst Barth polterte hinaus auf den Hvs, trieb den Kn«^t auS seinem Bettranm neben dem Pferdestall. „Ich muß sofort noch da^ie! Meine Frau ist krank geworden! Mach' schnell! Spann an!"" — Er warf ihm Geld zu. „Deubel auch!" knurrte der Kne^. Uber das GeLd reihte ihn zur Arbeit, t. Der mexikanische geldMg gege« hie k«-chslische Kirche. In Durchführung des Artl-kers der Bergung, wonach alle Priester mexikanischer Herkimft sein müssen, ha^ die Behörden ^S katholische Kloster w Mexiko Citv und daS katholische Kollegium i» i^ycacan geschlossen. Me Priester werden deporttert wer^. OV die Nonnen diaS gleiche Schicksal ersoihren, wird nicht gemeldet. In Mexiko Eitvy wur^ !S Nonnen deS geflossenen Klosters verhaftet. In Eoyeacan wuvde keine Verhaftung vorgenommen. Mchrere Nonnen, die anderen Institutionen angeihSrsn, ki«b'n i?ch auf die span^iche Ge-sandtscha^ begeben, wo ihnen der Gesandte versprach, sich dafür einzusetzen, baß ihre Abreise ohne De^rtativn erfolge. t. Sin kataprophaler Schlotzbeaud. Wie aus London gemeldet wird, wurde am lk. d. M. das Schloß Sir Philipp Grey-EgertonS in Cheshire durch eine Feuersbrnnst vollkommen zerstört. Bier Angehörige deS HmlS Personals und ein Feuerwehroffizier sind» in den Flamme« umgekimnnen. ZMreiche kvstbare Knnstschütze, drunter GenMde von Ban Dyk, Rlmmey und Breughel fielen den Flmnmen zum Opfer, desgleichen die gesamte BiSlioth«? von mehreren Tausend Büchern und werwÄlen Manuffripten. Der Schade wird auf Pfnnd Sterling aeschätzt. t. Tragischee Tod eines Kindes. Wie verhängnisvoll manchmal der Zufall mtt?h»ielt, zeigt ^lgenber tragischer Falk: Der Magliter im Allgemeinen Krankenhause in Wien, Josef Wagner, Hernalser tzauptstraste 7H, hatte einen gegenw^g 7^jähr^en ^n Jose?, der zu irüh zur W-kt gekommen und daher geistig nW körpeckich gurückgebliebe» war. Am 8. M. war er mit der Mutter allein, Frau Wag?ner ließ ihn nur kurze Zeit auS den Augen; durch Zufall swnd die Mve des Kästchens d^s Ga^ssers osfen. Unter anderem alten Gevümpel stand im Küstche« schon „llm zehn Uhr nwß ich in Hellensee sein!" „Schaffen Sie nicht, Meister! Bei Tage geht'S vielleicht. Nachts nvüffen Sie kmysam fahren, damit nicht die ganze Karre um-schmeiß. So gegen Mitternacht, vorher find Sie nicht dla!" — Barth schirrte mit an. Er war jetzt gan^ nüchtern. Nur die Adern an seiner Äirn schwollen prall auS geröteter Hank. „.Herr Barth!rief Me W^tin. „Wo bleiben Sie denn?" — Der gerufene hatte schvn die Peitsche in der Hand. „Muß nach Hm-se, Frau krank!" >. ??! .» „Oh! Oh!" - „Bezahle morgen oder Mvmvrgen! Ad-jüS!" „Reißt du, ich komme mit!" rief Ganib-bevg. „Bvr Morgengrauen bin ich wieder hier! Wenn'S sptter wird, schadet'S auch nicht. Morgen macht sowieso ^e halbe Be-logischaft blau!" ^ Er schlwamg stch a,«f den Wagen. August Barth knaMe mit der Peitsche. DaS kräfttz^, an Strafen W-wöhnte und gut gnÄhrte Doppelgespann zog Ven Wagen im Trabe hinaus. August Barth sprach kein Wort. Nur die Pferde trieb er an. Es gab einnl Aufenthalt. Durch die scharfe Fahrt schien s^ ein Rad zu Nsen. Barth und Sandbevg untersuchten eS unb beugtem weiteren Schaden vor. Stundenlang ging <»» ohne Naist durch die Nach . .. Alirz binivr dem Dorf, in dem daS Schüt-zensast statbsand, mußten sie an dem Schüt- seit etlnia vier Jahren eine verstaubte Flasche mit OaugenessenH, die ganH in Bergessenheit geraten war. Der Junge in s^ner Beschränktheit nach Flasche und tat einen Schluck daraus. Als die Mutter dieS bemerkte. nahm sie sofort ein Auto und f,chr mit dem Jungen ins Mmrtner«Markhaffsche Kinderspital; allein die ärztliche Klmst war vergebens; «m lS. d. M. früh ist der arme Junge gestvl^n. t. Die Gattin eingenwuert. Aus Rom wird gemeldet: In Basbo hatte vor drei Jahren ein Bauer ein M?rwande einer Ansteckungsgefahr in eine Kammer ein, deren Düren vermauert wurden und die nur an der Decke eine Oessnung in den Stall hatte. Avf Anzeige der Eltern wurden die Sl^ie-A?reltern und ibr Sohn verhastet und die EingonVauerte befreit. Neues aus Manvor. M a r i b o r. M. ?^eber. Äum Derbst des »afMiw«-Aadarens d«r «nelwm. Feuer-wedr In Moribor Wird uns von maßgebender Seite mitgeteilt: Die in der gestrigen Nummer der „Marburger Zeitung" ausgestellten Behauptungen, daß das Verbot der Veranstaltung der Freiwilligen Feuerwehr erst im letzten Momente erfolgte, während die Veranstaltung schon vor längerer Zeit angemeldet gewesen sei, entsprechen nicht den Tatsachen. Die Feuer-we^ hat die Beranstalwng erst am 9. ^ber, zenplatz.VÄrb>zi. Zahlreiche Einwohner, die an dem Fest teilnahmen, erkannten Barch und witterten sofort, daß da etwas nicht stimimte. Er wollte d^ eine Woche fortbleiben. ---„Meine Frmt ist kvan?!" -r „Denkt nicht daran! Das heißt, ein bis^n Kopfsmevz hatte sie, als ich als letzter Gast aus deinem Hause ging, um noch hier ein bißchen .mit.p,mal^. Sie wollte gleich schlafen gehen." Fritz Sandibevg hüMe sich bis anS Kinn in die Wagenbecken. Man vonnte nicht wissen, ob übelwollende Leute unter der Gesellsthost waren. Do blieb man besser unbemerkt. Aber d>er Maurer Brackel, ber s^ unter den friZhllichen Gästen befand und als Mit-gli«»«k ««6 »»«der. l 6« t>t M« VirwiiiU <«e I ?e8«o v«5 «ichv ü»t>r»aoti «ae» v«d«» «« d««lt»t ßt« IrSitlied also nur v ie r Tage vor dem Abhalten an^ gemeldet. Der Anmeldung war auch ein gedrucktes Promamm beigelegt, auS welchem ersichtlich war, daß ausländische Künstler alS Gäste auftreten werden. DaS Verbot erfolgte durchaus nicht deswegen, weil das Programm auSschli^lich deutsche Punkte enthielt, denn eS haben üuch ichon andere Bereine wie „Frohsinn", „Svoboda" vsw. Programme mit vorwiegend deutschen Vorträgen usw. anstandslos durchgeführt. Tytsäch« lich wurde auch in diesem ^lle die Veranstaltung als solche nicht verboten, w^hl abeV konnte die Behörde daS Auftreten der auS^ tändischen Künstler bei der V^ranstaztunz cines Vereines nicht gestatten, weil einerseits die jugoslawischen Künstlsc an ihrem Auftreten in Graz usw. wiederholt verhvn-dert wurden, andererseits aber sich di? Künst ler aus Graz nicht mtt der Bewilligung dcS Verbandes der jugoslawischen Schauspiele? ausweisen konnten, wie eS vorgejchri.:ben ist. Da auch daS Austreten der ausländischen Künstler in der Oessentlichkeit Anstoß erregte, mußte die Behörde ihr Auftreten im Interesse der Aufrechterhaltung der öffent-lichecr Ruhe verbieten. Hievon wly^de daS Wchrkommando auch sosort nach Fällung der Entscheidung verständigt und daS Dekret am 12^ d. um 9 Uhr eingehändigt. Dem Kommando wurde angeraten» einige Kräfte deS hiesigen Nationaltheatei^S zu engagieren, was auch tatsächlich geschehen war. DaS neu aufgestellte Programm umfaßte l? Punkte, welche sür eine Veranstaltung mit Tanz vollkommen genügt hätten. Da die Eintrittskarten bereits am 12. d. ausverkauft waren, kann also von einer Schädigung kaum die Rede sein. Es ist dies nicht der erste Fall, daß das Auftreten ausländischer KÜMer bei Bereinsveranstalwngen verboten wurde und wird die Behörde daran solange festhalten, bis eine Reziprozität vorhanden sein wirb. So lange aber u^^sere Kiinstler in Graz nicht auftreten dürfen, sei es mich für einen Verein, der vollkommen unpolitisch und nnpar- August Barth dreKte sich vnsMssia spt Sandl^vg herum. „Wie wäre eS mit einem Schnaps?* „Meinetwegen zwei, aber es muß schnell gehen, sonst kommen wir am Ende zu spät!" sagte Sandberq hakblant. Der Fuchswirt grkff wiNi in die ,^üges. „Macht Platz da vorn!" — Ein Peitschenhieb. Die Gäule legten sich inS Geschirr. Die Männer sprangen klnchend bei Seite. „August, bist d« des TeuselS?" schrie einer. „Noch nicht. Bielleicht in einer Stunde, dachte Barth, die Pfer^ zur rascheren Gangart anfeuernd. „Borsicht!* rief S«Mevg besorgt. ..Die Landstraße tst bier auf eine ganze Strecke im Nnsbau und eS ist reichNch dunkel Wischen den Bäumen. Wenn der WageN w ein Loch ober gegen einen Schotterhaulfen gerät. . — — — — Er wurde misanst emporge-schleubert und hielt sich krampfhaft mit beiden Händen fest. Die Mder waren über einen grlchen Stein gevvvt. Mehft bu, August?- Der Mann am Züge! biß die Zähne aneinander unld Mminerte sich um die Moihnvorte seines Fahrgenoffen nicht. Eifersucht um-ikrallke sein Herz, malte ihm «We Vil^ vor die Augen, «h, schnMer, schnei Dem B»-ben. der khm seiine Frau abspenstig mochsn wovte, zuvorwmmenl - i' ^ »M. Mwwerk? Skikikl^ «W'e t^ffch seizt VÄ, Arsivillige Fe»tt>> VerAche« A»^Hsi«UE». Im Monate «le^, nW öppoÄn, Ke mtSSiiÄsHieirljgännEr wu^n Äon- Kunstler in den Bordexgrundt^^UiHrängm. ! «zeffilmen verliehen: IoDob Beg j a ?, Ve- Jndem w« die Cteldmymchme ^ Be» hovden der OegenllHkeit zur AecmtnisM«-gen, drücken M? den Wunsih Ml5^ daß die Angele^nheit ruhtgem Wege geschlichtet werde. Mx behalten unS jedoch vor, zu dieser FrayeHoth das Wort Alt ergreifen. m. TsdeSsall. ^n». Nachha-»»ge zu der von uns gebrachten Ll^sttNAeige der Fan Mili Hehl, steh. MejaS s»i^ nachgetragen, daß es sich nicht um die Mrgazineurs-, sondern lln-terbeamtensgattin dex StaatSbahn hondeLt. m. Trauung. Drefer Tage fand die Trauung des Fräuleii« Grete Ru^ik mit Herrn. Miodrag Petrovie, Ingenieur in Beograd, stdtt. Als Trmlzel^n fungierten für die Braut Herr Saversnit und für den BrSuti-. gam-Herv Stevo Tanöi<^. Herzlichen Glückwunsch! . . > m Di« Offizlere der Militärbeiunte« d. N. uüti dertu MMtl und Waisen «oven zur ««»utnis «hme«, dab^ nur solche Persoweu dieser Stan^Sg«^, welche im Genüsse ei. „ ner I«?alide«z»zlage fteheu oder eine solche anstreben, Wr ZiNeu^ bejm zupikndige« O^Msgerichte ver^flich^^ find. ck. Reue OruppeubiÜler des Ktnderkorne, vals sind' iN Scha-ufenster, der Papierband-7ung Zlata BriSnik, Ecke Gosposka und Slo-' vcnska ülica, anSgcheÄt, wo aus GefäNigk^id ' auch Bestellung entgegengenommen wer- -d<'N. . > , ' 1N. Das sttidtischie vod bleibt wsgen der Mcinigunß d^s DachpfSefsels vom 2S. bis 28. ' d.' M.' gcj5)l^sÄ'. " '. m. Stand, der «wf^nden Srankheiten in Maridor. "Das städtische PhysiKat veröffentlicht für die ,^eit von, 8.-14. FÄer folqen-Ken Vorichl^ icher den.Stund der an.steckent>en Ä-rankheiten:- T y p H u s^- verblieben !, I; -i- S ch a r l a ch: veMisbcn 3, . nfu 1, verbleilhen 9; —. M a s e r.n: verblie. ben 3, neu 1, . gcheilt 2, blei^n 2; — Di P hte r i e;. verblieben I, gehellt I, bleM 05 — R o t laus: veMchen 1, mn l- veMeiben 2. ^ . . m.' WetterbersHt/Maribor, lv. Feber um K Ubr früh: Luftdruck 733, Barometerstand . 741^, Tftormohygroskop —9, Temperatur Mcri^imalt^emperatur '-^8, Minimaltem-pevawr l), Minstdrück 5^5 WiVimeker,'Wind-richtuVg O, B^wKMl'n^ ganz, Niederschlag 0. m. . Gelöschte . Im Monate Aänncr-wurden . f<^ 'Kvnzcssionen qe-lpschd: RlBolf R u p, Mliuska ulica 2«^, «mischtiviz.ren'hKndluiB; J-osef« Raz h o r- e ?, Nawarffa ul.icä WeibnÄherin; Anto-. nie H a b j a. n i c, BeMuf von Brot und Obst, in der Dherese Müller, Sodna Wöa W, Eierhandlung; Blasina Web e r,. Glavni trg, Fleischer; MoiS F.er k, RuSta c^'ta 4, Spirituosenha.ndluno: Vi k « r, A'leksaz^vrova ccsta ö!, . <^einislht?v!aronlkiandlung; Jailiolb B e A j a k, Vetriniska ulica 17, Manufaktuyvarenha .5^, Fuihriwerksm^ern^en; Joseff Äo s, MlinsIVa uNoa 9, Sckineiider; MW-ria S t u h e c, Mlinska u?ica 26, BerKtus vo« Galanteriewaren; Imrko P e l c, Jsz-darfka ulica 8, Gchulhmaicher: Aloiifia Ster. IN a n n, Dosposva ulioa 28, ?Z»glherin; Fr>anz PihleriL, Meljska cesta, Gre'iÄerei; Josef TrvfenZk, Miwnr trg, Fleischer. N7. Aochkurse. An der „Vesna" beginnt am 18. d. M. ein neuer Kurs für Let^chnitt, Modijterei und Schnittzeichnen. . Nr. 3^7 * Heute abends , altes zum Oset, Narodni dom und Stajerska klet. Musik und. Tanz. Ve giTm 7 Uhr al^nds. Ende 4 Uhr früh. Zusammenkunft aller Masken. 1SS8 * Wer einen sehr guten alten Wein trinken will, der sl>ll den Wein im Gasts^irse Vs zaZ?lreicher Beteiligmig der Bevölkerung statt. Der Verstorbene war ein duchtiger Landwirt und erw^^rs» sich mich als Gemein-de^rsteher größere Verdienste. Mrige, sehr schwechörige Frau vvm Zuge überfahren. Die <^rl'istn war mittellos und lebte von Al-nwsen. Hn vei^angniÄwllen Tage war sie soeben auf dom .Heimwege von einer Familie, die sie mit Eßwaren beschenkte. Als sie lven Bahndaiinm in? Bovorte öret ü>bersteigefl woNe, gewahrte sie einm von der einen Seite kominlent^n Laisknizug, dem salec im Gasthause Housenbich-ler eine. Versammlung Avecks Besprechung der Etettrfflzierung des Tales statt, an ^ so Interessenten sowie Vertreter des Eloktri-zitätswer!?es in Fala, des staatlichen Bergwerkes in Belenje unid schliWich die Vertreter der Elektrizitätszentnrle in St. Peter im Smmtvke teilnahmen. Die Bersialmmlung sprach sich s^r die Ibaldige Durchführung der Elektrifizierung aus. In das VmKereitungS-kombtee wurden die Vertreter der genxmnten Korporationen scwie einige heimische Interessenten gewM. ' Mkater und Kuaft. Dienstag, ben lS. Feber: Geschcofien. Mittwoch, den 17. Feher um 20 Uhr: . „Knecht BartholoniSus und sein Recht*. Ab. B. Premiere zur Feier des S0. «e-burtstages Iva« Eaukarß. DonuerStag den 18. Feber um 20 Uhr: „Knecht BartholoinSuS und sein Recht", Ab. C. . / Freitag, löen 19. Feber: Geschloffen. SainStag, den 20. Feber um 20 Uhr: „Die Zigeuner". Ab. A. (Coupons). Sonntag, den 21. Feber um 15 Uhr: „Der Bürger als Edelmann". ErnM. Preise, ^om letzten Male jn d.er.^son. — Um 20 Uhr abenids: „Die . Rose von . Sdamtbul". (Coupons). Gastspiel des Herm Iank o, Mit^ied der Ljublja-naer.Oper. Montag, den W. Feber: Geschlossen. ^ 3«r Feier d-< 50. «^etstages Ivan Mittwoch den 17. d. feiert unser Theater dsn 50. Geburtstag Ivan C a n-k a r s. Zu diesem Zwecke gelangt sein be-kanntes, kimstlerisch sehr bedevtlmdes Werk ^echt Bartholomäus und fein Rechk", dramatisiert von Regisseur S k r b i n S e k, z»w Botfü^g. Die Regie sowie die Titelrolle liegt in den Händen des Henn Direktors B,ratina. Die Regie hat' sich bemüht, das Werk des unsterblichen Dichters umso w-ürSvr .Mis leite .deine Km.d. -Oratorium. DieÄiaemm. Tch»«? >wn gikob Delw« «e. Dieses Erstlingswerk Ves bekannte« __ nischon Humoristen Milvinski tvSgk alle typischen ^nnMichen einer dvanNiti« schen Pubertät, entbehrt sogar ei«S bestiuun ten Grund- beW. Seitgedankens, ist in drs-miaturgischer Hinisicht ein undeutliches Tar-so, im Grunde nur eine aZlizu offen M liegende Kreu,zung der Moltive, wm einem in der Dhoatertechnkk nicht Versierten verflochten wer'oen. Das Werk ist ober mit starker, gesunder Kvin.i>k ausgestattet «ld erfreut auch dadurch, daß Vvnvlitöten m»d EevMttov. Silvester Skeel: ^ Äilef liu» Lsudljana. . . Am 7. F^r 192«. . Ob der geradezu scheußliche Straßenkot daran schuld rstj, olöier etiwas anderes — ich weiß es wirklich, nicht; Tatsache ist es, 'daß in diesen Tagen außev den üblichen Fasching-belustigvnyen.und der damit zusammenhängenden karnalen Ausregung,- nichts sonderliches zu verHeichinen ist. Es sind — je nai^ dem -^-Tage der.Einkehr oder Tage der Ausgeiiassenhelit,.die nun ü>ber die Bew^ner-schaft. unserer Äoidz gekommen sin!o. ^atet eimnal: was könnte einen Menschen heute ivohl dazu bestinimen, einige Seiten vovzuschroiben, derweil draußo:, ein Sonn-taymAchmittwg mit leise sprichendem Regen mrd einem u^agbqr grauem Himmel ist? ES ist kein schweres Rätsel: Die Langeweile. Ans LangeweÄe ^ arbeitet man eigentlich. M»er ans Langeweile. Plaudert man auch gerne. - ' Wißt 'Woh^ ist noch etwas feucht^,' ich Hoffe auf den Frühling: d>as Meue Haus wi,S tri>cken werden und ich werde meinen monatelang andauernden Schnupfen los sein. Ich will mir 'vann selbst ein H^slein. bauen .... Gvttzlob! Ich habe für heute ein Gesprächsthema gefunden. (Es ist zwar etwas abgenutzt und abgeschabt, doch was ist denn heutzutage nicht aibgeniüHt?!) D i e W o h-nungSnoti .. Wehe, wenn ein Uebel aMÜglich ivi?d! Wenn ein Uebel aus der Sphke des sichtbar und fühlbar'Bösen zur Gewohnheit, anstatt MN Widrigm, zum ^ngÄvöhnlichen und S<^uer?ichen/Imrgls^ ^' SelHvechänb-ii^n wird! Dieser Art Uebel sind es, Re die Frische und Unvertwrbfnheit der Menschheit untergraben und zur Degeneration, ^mo. ralisation und H^erbtheif des menschlichen Geschlechts führ^. Solch ein liebes ist die vor dem Weltkriege schier unbekannte W o hn u n g s n o t ge-worden. Eine anfangs anscheinend vorübergehende Kriegserscheinung i^t im Laufe der Jähre „Post bellum" zu einer z^rebÄraickheit der heutigen t^ellsch^t geworden, und Z^ß dem so ist, beweist am^ deutli6)sten die Tat fache, daß sich fast niemand des demoralisie rcnden und degenerierend^ Einflusses be wüßt iist, d^ aus der alltäglich und uirsen satzomll g^ordenxn MKnitNZsnot auSgejt.. Die Wohnungsnot ist nicht eine Frage, die.einige unglückselige Menschen betrifft, sondern die Wurzeln, die diese böse Pflanze gefaßt hat, reichen in weit größere Gebilde hinein. Die Menschen, die nicht allein «us hygienischen Gründen eines . ^vomSglich gründen und freundlichen Heimes bedürfen, sondern znschellt, wieviele bereits bestehende Familien sind an der Woh«nungsnot zltgrunde ^ gangen, st) Physisch, wie moralffch! Und wo ist die Masse der Freude, die dies Uebel verzehrt, ohne dafür der Menschheit anderes zu geben als Z^rzweislung, Elend und Berderbtheit? BFamilie, die doch die Urzelle arbeiten und leben wollen, wie für sich selbst! der Gssell!schaft, der Lebensgrun^ des Staa- Das heißt Verteidigung der Staatsinteressen^' tes und der Nationen ist- dringmd benöti- Da ist ein Feld für Männer, die r e g i e-gen, sind heute schon erblindet und tanb ge- r e n wollen! worden für die katastrophalen Folgen, die * ^ bei der Wohnungsnot mvauSbleiÄich sind.- Jnsbeso-ndere der Staat müßte sein Augenmerk auf dieses Uebel richten" Es gilt doch, b^m Regieren nicht den Schaum, sondern die Well«, das Meer ju bezwingen! Ich iverde so traurig, wenn ich sehe, wie man dieS' und jenes im alten Gemäuer der Volksregierung' erneuert und verbessert — und man' schließlich sieht, daß diese Arbeit, die soviel Mühe und Arbeit einer großen Ge-nieinschaft erfordert, wegen der soviel Geld ausgegeben wird, nur dekorativ, nicht inhaltlich, nur anscheinend,'nicht wesentlich ist. Wieviele Familiengründungen, die doch lebendiges Interesse der Stoatsc^meinschaft sein soften, sind ebni an der Wohnungsnot Ich bin aus meinem Käfig entflohen, neh-met es nicht übel! Unsere Stadt unterscheidet sich in Punkts Wohnungsnot nicht im mindesten von den anderen Städten deZ Kontinents, dal)er durfte ich nach meiner Ansicht niein Verklcinerungsglas eimnal mit einen' Vergrößerungsglase' tauschen. Bei uns in.L subljana wird auch gebaut. Es ist sogar sehr erfreulich, daß auch minder bemittelten Menschen dos Bauen er« leichtert wird und mebr noch freut es einen, daß nicht Mietskasernen, sondern E i n- und Zweifanlilienhäuser werden. -.nehmen. Ist da beispielsweise -^^/achen von der.Stadtgemein'' r » H r I ß t DA N k «'R Vi SM 17.' Febtt 1«a ^siowie aSW abg«bmuchte Lost. ßpiMricks veamedeu sind, so daß die The-vmter4tay geht der kulturell imd volksbitdnerisch bervormgende Film „V«gk zm Ar«ft KtiV SchSnhett" über die Leinwand. Dieser Fitm ist ftjr jedermann gleich hochwichtig itnd zeigt die Richtungslimen, wie sich de heutige Menschheit zu einer ge« sunden imd kröftigen Generation emporschwingen, soll. Meich hochwichtig ffir Eltern ilnd Erzieher, dürste dieses Werk eine besondere Anziehungskraft ausüben. Vvrg-Kino. „Jolanda — des Habsburgers Werbung." Historisches Drama auS der Zeit Ludwins des Dreizehnten vo-n Frankreich u. ^^rl? des j?^^hncn von Burgund. 10 hochspa'^neni»? Akte. Noch heute Dienstag und morgen Mittwoch. Ab Donnerstag tien 18. Feder gelangt daS einzigartige FiÜndmma „MouNn Rouge" z^ur Vorfiihrung,' worauf wir schon heute mlfmerfsam machei,. Dieser Film ist von einer noch niq gestcheuen Pvacht und ikraft der Daritellung und bildet sür jedes Kino ekn Ereignis. ' ZwkswlMchM Hundert Äaftre «euei^rett Nor einigen Tagen sprach der radikale A^l^geordnete unt» Vizeprüsidecit unseres Parlamentes, H?rr Dragovie, in offener Sitzung zum StaatHvc»ronschlag. Seine im Herren-lone gehaltene Nede war darauf tcmpiert, vile gegen die Härten des Budgets vorgc-S'rachten Einwendungen und klagen 'damit daß i>ie Leiden und Drangsale, die ^4 ^orbi^ Bolk währe^nd des Krieges fiir '^ie Befreiung der Brnderstämme erlitten, l-noch lan^ .nicht «rbge.^hlt w/iren. Mit den Dpfern, die da gebmcht wurden, hätten die Eerben il)re Steuern auf hundert Jahre im vorhinein scho« befahlt, so rief er mit Emphase den Eikungssaal. Eine Berurtei-ilmbg» ^ie von ^nen Parteikollegen mit stils-schweigender Genugtuung hingeno.nnnen wurde. Diese Episode ist charafteriistisch. weil sie ei« Nrteil ö'ber die Stimmung smer Partei erlaubt, die infolge 'ihrer Stärke und politischen Position berufen ist, das entscheidende Wort über da^s soziale un^d A?onomis6ie Wohl t>e» Lünzen Staates zu sprechen. Sie ist cha» vakterkstilsch, weil in dieser Stimmun<^ auch «das ideeNe Mat-iv ssir die intolerante, auf umseitiger Ansbnrtnng eingestellte Finanz-und Mrtsche.ftSpolitif der radikaleit Partei «gebucht werd«: t«rf. Es ist ei«e KriegtzentlchDi^ung, die «en Gebieten t»er ehemaligen Monarchie und ihren Steuerträgern auserlegt wird, die aber umso harter trifft, als ihre Grenzen unbekannt find und dermalen wenigstiens nur vom Wohlwollen. der eineil Seite abzuhängen scheif,Spoli, trk zu sein. ?l. 2. Lmuttvami, Kunftgewerhe, BUcher und Smyh», Mup? Zur Leipzißer KtWahrSmesie l926. Mehr oils »uSftelvng «d V»rs5 — Leipti-ger Mefie. Die Deckung der LuItul^Ürsnisse nicht mir für 'den einheimischen Markt, sondern auch inl Dienst« der A^'ltivirlschast ist eine Aufgaibe, der sich in Deuts6»ülnd zahlreiche Betriebe von großem Ansehen schon seit langer Zeit widmen. Deutschland ist die .Heimat einer weltbevichmten Kunstporzellaniindu-strie, einer hervorragenden Äunstiglaspro-duktion, eines vielseitigen, leiswngssähigen Knn.stgonx:rbeÄ. Buchgewerbe und Graphik haben es in Deutschlmid zu Holser BoÜ^ndung gebracht, ivobei bekanntlich Leipzig das Zentrum dieses ProdttttionsAweiyes ist. Da nun schon einmal Leipzig hier genannt ist, so sei auch auf die Nolle Bezug genommen, die die weltbekannte Leipziger Messe in diesem Zusammenhänge spielt. Am TS. Feiber lM6 beginnt die komnlende Leipziger Frühjahrs-ulesse. Hier treMn mir' eittö gtvf;artige Musterschau des Kunstyeivetbes, der Luxus-Por-zellnnindustrie, der Kuwstgläserei, serner die internstio.nal angesehene ugramesse" (Äpyzialmesle sür Buchgeltverbe und Graphit) an. Die Leipziger Kesse ist bekanntlich univer^l; ne?ben den soeben hier genannten Bran<^n mnMt sie noch zeMlose andere Zweige der ^rtigwarentltdusirien und ^r Technik. S« ist es lt»enn zu verstehen, daß sie auch auf das wichtige' AMurlbedürstlis der Mch'ik mit grvßeul Berstündnis eingcht, zu. inal da Leipzig als die Stadt des „G«vand-hauses" mit seinen weltberichmten ^»Herten und als die Stadt eines international ange-lsehenen Kvnservawriums einen Ruf hat, der sämtliche Erdteile unrspannt. Die „Leipziger Mu.sitmesse", die im Rahmen einer jeden Leipziger Messe in jedem Frühjahr und Herbst stattfitidet, hat ihren Sitz in den prachtvollen Räumen des Konservatoriums; MWalien un«d Mustfinstrumente, darunter auch namentlich die Erzeugnisie der berühmten Leipziger Pianoforte-Jndustrie und des Markneuki rchenMingen thaler Instrumen-ten-baues bilden ihre Ausstellungsgegenstände. Alles, ivas mit dem Verlangen des Menschen nach Kiinft und mit dem künstlerischen Schaffen in irgendeiner Beziehung steht,, hat für den Berkauf der betreffenden Produkt seinen Platz aiif der Leipzi^r Messe gefunden. Air nennen die „Leipziger Reklmne-messe". für WerSekunst, die „Leipziger Entwurfs- und Modellmesse" . zur ^rinittliing der Meen erster M,Wer an Produzenten zur praktischen Ausführung und die „Leipziger Ballmesse" mit ihrer Spezialgrüppe künstlerischer Bauentwiürfe aus der Feder führender Architekten. Wie in allen ihren Zweigen, so bringt auch hier die Leipziger Messe die ausstellenden ^een und materiellen Produzentem mit dem . internntwnaten Aäu^r- und Jntrressenpublikum zum per-sönlichell Ausgleich von Angebot und Nmh-fra-ge zusannmen, ^vo!bei . die ausgestellten Muster ails Unterlagen des Geschäftes dienen. Die Leipzig Messe trägt also die Gha-» vakterzüge einer „AuHeltunig^ und einer ,Mrse" MgTebch; sie ist a^r noch mehr alS beddeS zuimnmen; sie ist keine Ad^twn, sondern eine Po^enzierung der iiträste, die in den beiden genannten Einrichtungen stecken. Sie ist die größte uvid leistunyWhi'gfte Messe der gan^zen Welt. Im Interesse Itvr Mnschheit ist es zu D«gMßen, da^ sie ihre Aktivität in den Dienst der oben skizziert«^ großen Aul-turvufgaibeft stellt. vi« ^fdel» im Rfelnzstt«» uy6 KÄler. Viv l»ufsv6sa Xi4,eit«a im r-vtrck detzzvv'pea. lieziv. ka?t.^te«e<«t «rvvaoaori« IIut^1a«»lioI^.s»N unter I>kL.K sxvbrsoiüt! iver vie gue^ VäHlre^ivHi^. vanzxsvommd-n. ««k I'rar^t-, iuitsr«ulelusn. dsi <1sn vin^i«nvl!0iterte>a s/ntHrlss^redsn »iiinck, LodimimvIdijllÄivn'e M. vvr^lia^ V«iv««rtan 2u desteiUe?, «i«« vStixv (Itn!pkervi.tria! oVed cks«- lünxero I«iv««in!a«««a auk oi'luÄU^sn. LÄurs «lared V^t^isn vr'reiydt. sut- dAllsn siiWä. lÜrsb vvnn wavd «Ue,s«m<' 9SiirsÄb.d«vu tiai' «ood ^me«ikaa sollt«, eis !L^n^> Rivsll vvrv«k»6e -ruau reioast«!», UekÄIltlSN». kolii^u^SAU/ron ii. r.v. x pro dl ^vin. W«>6urvd «in« KSuirsvsr-anIvickvIMlNs um etva erraiodt virä.-Vn sirtär'ke'rer X-s-lIrsnisÄt« ^ Makt rMt-s»ml und vS-rv z«6cmksäl« kär Äi«»» V'M vorsrs-d eiins I^'aadaoel^I^ zvu de'tras^A^ ^eine, 6is «ui» Vraaodrued (Rat^ra'sA»? ei!4csnat ma^n ^viin, »ia. Iml okkei^v?i'ro 8olod«» ÄiirsvlN «ZkWn v iuzd aüiNixM, >Val>dkvn (4-7^) in cksn ckedanlc ^common, v«I^ GamBt t«n uvVsijN«s)^ «iack reedt liUlttiis iy «stsirik sinjxe-i?iokvvsel>t« ?'A«ker Mi 7>sniit«t^ vird k iftit cka« ^vkkAN«» der Wsjn« «1 desorssy. dach verhelfen — doch wa? ist das, wenn nicht ein ^nziger Tropfen in der See? Nach wie vor wird da^ Elen^ seine Fratze zeigen mid an de?? Folgen der Wos)nnngsnot noch mafskilweise an der Menschheit ^^^^^werden . . . a ß e n ! So verlnachlässigt, ^ ^Lj^Aljany. sind nur die Stvaßen in kleinen, gottverlassenen Nestern. Auf den sogenaNAttk Trottoirs watet n^n bis an die Knöchel'itt einem Morast, daß einem bald die tust-vergeht, ans Tageswerk zu gehen, lwd wer kÜmm<^ sich darum? Es ist so — oder bebnahe seit Menischengedon-ken in ^jMjamt gewesen und .^ilfe ist ausgeflossen: Der K'ot gehört hier nun einmal zur unantastbaren Tradition .... Ich merke^ daß. .ich lauter Bel^stimmmlg anrichte u^ der wohllöblichen Stadt Ljub-ljana nur Böses nachsage. Ich habe versucht, mich in eine gemütliiche, barocke ProvinzstQdt. nckt Wohlbehagen hin-einziksinden und ^var tausendmal entschloffen, die Dringe drollig und spaßig zn ^hen aber ein Teufel umkrefft mich immer, wenn ich drollig und spaßhaft sein will, und träufelt Echierling^lft icl meine Worte. I6) bin eben ein bi^er Mensch und ärgere niich, anstatt aus Herzlichkeit zu lachen, nnch, anstatt atts .^rzeuslust zu la6)en. Aber ich habe aitch gehört — oder irgendwo gelesen —, daß die Liebe bitter ist und der Hohn viel süßer .. ......" Um Von etwas anderem zu plaudern, will ich jetzt erzählen, daß. das .Theater in Ljub-Ljana nach einem ziemlich lange>n Interregnum. wieder einen Srj^uspieldirektor hat. Herr PmU G 0 lia ist zwar kein .,s>omo no-vus", denn er ist vor ztvei, drei Zehren bereits hier Direktor geilxiseu, doch hat es den Anschein, daß er bei seiner Wiederkehr ein beachtenswertes Stück Erfahrung mitgebracht hat. Ob es sich nur um Lebenserfahrung, oder um. Erfahrung in Tbeaterdingen handelt, n,gg einstweilen dahingestellt sein. Schaden kann ihm'mid dem T^ater keines von beiden ... Ich notiere hier noch, ^ß der hiesige Schrift st ellerverband am ly. Feber ini Schauspiell^ause eine Francs Prc-«eren^Feier veranstaltete, bei der die prominentesten literarilschen ttnd künstlerischen Grö ßen mitwirkten. » » » Eine Organisation, die in Ljubtjana besonders unter der studierenden fugend'eine er-sreulittie Berlneiiung gefu-nden hlit, ist die i ^Treznojt", eine Abstinenzlerver- e i n i g u n g. Ich'behalte mir vor, über das slowenische Nationalerbgut, die Trunksucht, ausführlicher zu fchreiben, für heute begnüge ich mich mit der Aufzeichnung, dass über 1U. 6«rt vsiUWWv» ^p?'6»n. Res M!!«^"Vittervo>e «tack 6!O ^ell«r »u lüst««. Vis^Val«« «to6 vtt«?» cwvc,k»u!co»t«Zw uo>'>ser ^sahreKzplt. lZm?^ die Ähu^e zu trock-T'.'n, soll pstln qb<;r nie-^als vor ??kssc trie-scnd? Zti^f-l — wi? daiSi^ ost vorkommt! — «luf dttr Of^n e-dex/aiif drn Herd stellen. Da-durck? wird daß die Schuhe natürlich? Weickiheih und/jhrc Form bei-l'.^ihälton. ' L!e Tttohnotte ist schmugiA. ^ Tie ^u'n Noinigen der '^>ugf nerwcndaten milsse?: deZ öftiZrün, solange sie ncu sind, qcreinigt werden, sonst kann Tnan sie sehr bald wcsl»cersen. ^ie Reinissung o.schielit NM brstcn dadurch, das; man eine 5>.7ndvorl ji^ochsalz in warmsm Wasser auflöst i'nd dami!, die Mallen?mij tzi^sc einer scharfen Bürste oearbeitct. ''^ >>' ' ' > V ! > x»uf«t t.vso «^e> ^rmGnk»sm z.otim!o? pr«l» SV 0!na?. > . i 1 ' Wstk Nachrichtnp «»»tze NckttrS»»«. ^ UVB. Nelto»«^ tS. Fever. tNe«t«r). g«stlge der uniMvShnlich hvhen T«i^ra-tur sind im Staate Bßktv^ gro^e Wald-und BuschlstePPen in Bvant» geraten. Bisher wurden 7 Todesopfer geborgen. Die StatttS-ßor^ find «lßerordentlich fbart in Mttlei-d^schv^t gezogen, wi«d ZV—L0 Jahre dMern, bis ^r WÄdibestand wieder als Nutzhoh verwendet werden ?ann. Der Krieg in Marslw. PariA, 15. Fober. Wie englische Blätter melden, halben sich ln Marokko die Beni llri-agels erihoiben, so dll>clr ge?ür,^t werden, wSH rend das SM^Mnt die Ansätze bis zu einem Hi^chistÄe^rag von .WO Millionen gemindert hatte. Schmerer Eisendahnunstll. Parts, lö. t^ber. „Iourna'l" mekoet aus Vtsgidrid: A,5f der Eisenibcrhirstrecke Santioyo Lacorima ist an »^iner Ptchm/bersetzung ein Exprekzug n^it einem Aaistenauto zusammm« Mtk>^en, woldurch vier Personen getötet und 24 verlebt wurden, diarunter sieben tödlich. Sport. : SrHffnimg der GWrtsaifO» in Maribor. Wie verlautet, findet am ?l. d. M. um 14 Uhr am Ropidsportplatze ^ Eröffnungs-spisl der Saison um den Pokal des L. N. P. statt. Es treffen stch .bei dieser Gele-genheit T. S. K. Merkur und S. K. Evo-bod^ Als Schiedsrichter wird Herr A r a n» e l fungieren. Nach diesem Wettspiele ist vom M. O. ein AuSwcchlwcttspiel des A-un^ B.TeamS MrrilborS gepkmt. Die Teams werden von Herrn Frankel, dem bekannten Sportsmann, aufgestellt, dessen Name Vvlfür büvgt, daß idie besten Spieler aus S. S. M. Morkbor und S. V. Napid (da die übrigen Klubs noch um den Pokal kämplsen Msfen) gÄwÄhlt werven. S. B. iRaPit» bereitet sich schon längere Zeit darauf s vvr, um in der Herbstsaison die bereits erkämpfte Meisterschaft im Kreise Maribor zu erhalten. Näheres bringen wir in einei^ unserer nächsten Nunrmera. -o- VtniasvoArichte« mid AnNwdtouxva v Familienabend (Nachfeier) mit Gesang, humoristischen Vorträgen und Tanz om SamStag, lven 2V. Feber um W Mr in säant-lichen ÄoiÜalitäten des Konsumvereines in der RuSVa cesta 7! Hie^u laÄet seine P. T. Mitglieder und Freunde der Liel>evbund der Bücker in Mari-^r höflichst ein. Eintritt frei! Nr. 31L ) XvrpGrNvK«« WoKId»kInÄ»N I»t «II« Vos«u»s»runU ru gut«r E,',tiU«s un6 IcArpsf. I'et'Os Xrdai» un6 rum C''svls im 0t»«fd»upt QuRI«n Li» Ikr««, „iekt «tufeh cii« »»»fkeii ^rsekültsfuns«» dO> Sok^N «us k«fi«n >uot> S!« )ei'?e vn6 .sO»^l.e»^. — 6-nn «t»« cls« sl»»ti«ek«n Sekntta» ni« m«kr R,o>l«n. »inp <«« ksu«, öchii q7»^»bs«l? «int. Qfvn« v»s »« »in»t Sttd»»«» i«t ksvl« «oll VjD» ^o^^kON 6i« vom i-isszsn ^Nnk-dtzsOn ?W»f^0lOiinnOk». Iß« o.»«., ?. «.. s. ^ W ^ M W . M «III »Ukll««, newieii, aeuticli I^Mdunastrod Mj,. z in gröheren Ouanlilälen kaust die Iniwstrija d. d Danlvar sSlavonija)._^ kuax. ??«« InAEnI««? KlDKK. ieo»ov»k» SS >IGVG»»>I» »II«» H» Nn« KÄS« »u 6en lnÄsnem pr«edIv»IlG ckUkn«Ii«»n l dlv«dtnt«rO»»Oittl 247 (Zevfknet von 8—S0 «ock »n LonatHILi». MnztizerVericsuk! LroiiüxixvA l.eivl»m»be»tk^ttullzf«uuten»vl»«v? in leinst«. »eiekii»ltix»tes ^uststtunx mit In 5l^8. unüdertrotten »edünen koedelexanten >V»zenpstk» »edr «cdttnea vekok«tioa«Q v. liniiormen plunüvotten Ksii6el>deki» u»v. t»t vexea ^utüekiied«« vom OescliSite szünstiz lu vekkauleii. l)«s l^nternekmen dletet, ^Iiln«n6e ^»i»teni. ?kiv»tende! leickter u. «nxenedmer l-eitunjZ Oueti tür k«aken» (Zenos»en»cli«tten un«I ^ktieax«5e>!»ck«tt«i rvkeren Oiten u. LtSätea geeixnel «nisxe. ^nkr. »n 6ie Vekv. unter in Ikvkeren Oiten u. LtSätea geeignet. >1s xuttrseenäe K?pi»tsl» ,(Zan5tixer vekksvt 1605 vo» s«ck!ißWEaen 8cl,veiaen sus ^u. L441 Ko^lU«^eo v»^n empiieklt sick D.GG I.OGtzß. VlGWiMNlllIo«», »E0n«I»G>» SvB^bnkol'^Wkyk. lelepdoa 55798 flti' Mes wdd Angak a» Eli^ Freundlich, Dinlfi W^aie, Sla^ ,Iii! W?.,. 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