„ 160 70. ZmegOny »Ir. SS6 t>«n 4. S«pl«md«? 19S0 V«»W»td«g «. (s»I. WU»h.»ß?.»0Sch! ßiWMif. «4« «I«»« »HdO«»»OM chM,I»W> W» O.4 m»»»«. 23 OK». «I«w«l«» »» lXch. H» oiH. Gf M» »»»>« ««««. « vi» <»!»»«» WM doch hinaus Pras«ssor Picard, Dozent für Aeronautik an d«r UniverfitS> Brüssel, der in dieser Woche bei Augsbtrg den Versuch machen will, mit einem bpezialballon bis zu einer Höhtz von lS.op') Metern aufKu^teigen. Der Vallan ist hier^ ^ an Vtelle «iner Vondel --- mit «iner hermetisch abgeschlossenen «ln-mlniumkuA^t misgerÄstet. »ke dem Vktthrten den Aufe- thalt unid wissenschaftliche Unter-svchm»g^Frb»it «ich in dieser außerordentlichen hvhe ermvglichen io«. Vlrb die Aleovatta onferfttl>en? An Paris plant man die Bildung eine» »Außschussk« zur Erweckung der Kleopatra". Es handelt sich dabei richtig um die Geliebte Mark Anton», deren mumionhafte Reste in dem stillen Garten der Rationalbibliothek, den man hinter einem mächtigen Gitter von der Rue de Livionne au» erblickt, begraben liegen. Die Geschichte aber scheint sslgende KU sein: Napoleon t'rachte nebst vielen anderen ^i^n einen EarlopHag au» A«sypt«n mit, dessen ViNchrift die ihn begleitenden Gelehrten nicht zu entziffern vermochten, lkrst viel später lachte man die Tntdeckung, daß «» sich um nicht» seringeves han^lte als um ^ letzte llwhesttitte der berühmtesten aller Intrigantinnen. Der Varkaphag bekam des-eine vorteil^ste Stelle im Medaillen-^nett der Vkationalbibliothek. Mhrend de» Bombardem len, Vezeichnend ist der Umstand, wie die Presse die Tatsache, daß flch vor dem Ge-richtßgebiiude in der via Eoroneo keine Volk»menge ansammelt, z« eriliiren sncht. Tie VlAtter legen die» dahin au», daß die gr^e Hitze schuld dar«, sei, daß^ ni«. mand aus die Gtratze wage. AllÄn der wirklich» Vrund ist darin »« svchen, daß da» verichtsgeböude derart hermetisch abgeschlossen ist, daß niemand in die Nil^ kom men kann. !^» gesamte islolizeiausgebot und eine ganze VNlizlegion in volle» Parade sind ausgehoten und bewachen da» Tribunal in weiter Um^ung, al» ob jeden Augen» blick ein «ngrlss ans da»selbe unternommen werden »iißte. Um da» Bild zu vervollstLn-digen, werde« auch die Kons«late, »o» aiem da» jugostawische und da» franziisisch» streng Die saschistische Pnsse hat in diesem Prozeß die Nolle eine» Staatsanwalt«» übernommen. Sie stihrt weitläusig alle Verbre-chen an, die den Anaeklagten zugeshnlich warm, und die Menschen leiden furchtbar unter der Glut. Eine junge, bild-hü>bsche Filmschaufpielerin in Hollylvood konnte es nicht mehr länger ausl^alten. Ste hat^e alles versucht, um der Hij^e zu entfliehen. Bäder, kalte Dusc!)en usw- Das Wasser war a^r genau so warm wie der heiße Wind, der von der linste herüberwehte. Nun faßte der schöne Star einen heroischen Tntschluß. Mit nichts als ihrer Haut betleidet, sprang die schöne Nymphe in ihr Auto, gab Pollgas und sciuste mit einer Geschwindigkeit von IlX) ll'ilometer pro Stunde daivon. Zwei Polizisten, die au? Motorrädern ihre Run^e machten, bemerkten die unbekleidete Frau am Steuer und jagten ihr nach. Sie konnten das Auto bald einholen. Sie hatten sich nicht getäuscht. Die junge Dame war wirklich vollständig un^ kleidet. Sie wollte in den Wald entstieHen^. wurde aber von den Polizisten daran ver-hindert. Die braven Leute hatten nichts bei der Hand, um die. Nym^ zu bekleiden^ So zog der eine seinen Rock aus, wickelte den Filnistar ein, und min ging e» in schneller Fahrt zur nächsten Polizeiftation. Es war nicht schwer, die Person der Filn» schauspielerin zu identifizieren; denn jeder Amerikaner kennt seine Filmliel^inge. Det Poiizeiches, ein Ma-nn von Humor, l^gnügt' sich allerdings, der jungen ^me den Väter ljchen Rat zu geben, sich nie mekjr im lkva« kostüm öffentlich zu zeigen. Damit war di< Sache vom polizeilichen Standpunkt «il Erledigt. Selh^ftverständlich Aab sie der anw rikanischen Presse den bei iihr so deliedbe» Reilcunaj^ * ,MarAorer Zeltuiig* Rummer ^onf,k?Mq. I'en ^ ?<'dtem^? sN^. «WM»»»«- -. Aorvenlna nach der Dlklolur w Idimünim Euza der richtige Mann? B u k a r « st, 3. September. In allen Ctmßen der Stadt find Mauer-anschlage zu sehen, die im Zeil!^n des Ha-kenltreuzes die Diktatur fordern, da daS Land nur durch eine D i k t « t u r zu retten sei. Die Proklamation behauptet, daß in den meisten europäischen Staaten die Diktatur schon eingefichrt sei. Wo sie noch nicht bestehe, dort werde für ihre EinMrung gesorgt. Als lkiandidat filr den Diktatorposten wird Cuza empfohlen. sisenbavnuagias ln Amerika 11 Tote, ZV verletzte. Aus der Strecke San Louis—San Francisco entgleiste 10 Meilen von San Francisco der Luxusexpreßzug durch auf den Schienen liegende SteiMöcke. Bei der Katastrophe, bei der sich drei Wagen vcllkommeN ineinanderschoben, sind bisher 11 Tote und über 30 Verlebte zu beklagen. Die Zahl der Toten dürfte sich aller Wahrscheinlichkcir nach noch erhöhen, da viele Reisende noch unter den Trümmern liegen. Die vorläufige Untersuchung hat ergeben, daß von unbekannten Tätern, die mit dem Bahnverkehr vollkommen vertraut gewesen sein nrüssen, Steinblöcke auf die Schienen gelegt worden sind. Außer den drei ersten Wagen hinter der Lokomotive, die durch die Wucht des Anpralles hingeivorfen und vollkommen zertrümmert wurden, entgleisten noch weitere fünf Wagen. Der Äuchthäusier. der flch ald. Es ll>aren 'echs Sträflinge, die den Weg aus der Hölle von C ayenne suchten. Unter ihnen te-fand sich Eugene Dieudonne. der »»ls angeblicher Führer einer Autoräuberbande, die vor 20 Jahren Paris terrorisiert hatte, unschuldig zum Tode verurteilt, aber zu lebenslänglicher Deportation begn>cS Schicksals DieudonneS an. Der bekannte franMsche Journalist Albert LondreS ^tzte s^ für den unschuldig BerurteLten ein und erwirkte seine Begnadigung. Als freier und von einem Teil der Bevölkerung sogar verehrter Mann, tonnte der ehemalige AuchthäuÄer in sein Baterland zurüctkshren. Zur Zeit wird in einem Vovstadttheater von Paris ein sensationelles Schauspiel auf-geführt. Es schildert das Leten in der fran-zSstsl^n Stra^lonie. Das letzte Bild des aufregenden Stückes heißt „Flucht". Die Bühne stellt einen tropischen Urwald dar. Genlm wie eS im Leben geilen schleichen sich entlaufende Sträflinge über die Bühne. Gner von ihnen ist Dieudonne, aber nicht von einem Schauspieler dargestellt, sondern in eigener Perfon. Der ehemcilige Sträfling führt seine Rolle mit größter Bollkominen-heit durch.'Das Publikum der Vorstaidtbühne bricht in laute Bravorufe aus, als eS den Sträflingen gelingt, die Freiheit zu gewin- nen. Dieudonne wird mit sreneti'chem Beifall jedesmal, wenn er auf der Bühne erscheint, empfangen. Der Sträfling, der fich selbst spielt ein Fall, wie er wohl in den Annale« des Thea ters einzig zu verzelchTien ist — ist eine interessante Erscheinung. Er hat eine schauspielerische Beg^ung und könnte so meint die Kritik — ein erstklassiger BühneMnstler werden. DeutfchfelndMe DemvnstraNonen w Voltn Sturm «»s »«» d«»Isch« i« ö«r Behörde» W a r s ch a u, 3. September. Die Bevölkerung ist tvegen der Auslassungen des deutschen Ministers Trevi -ranus über die Beziehungen zu Polen noch immer in starker Erregung. In verschiedenen Städten des Landes kam es wiederholt zu Demonstrationen gegen Deutschland, die jedoch ohne besondere Zwischenfälle verliefen. Eine Ausnahme macht ftdoch Lodz, wo die Bevölkerung Massendemon-st r a t i o n e n gegen die Treviranus-Rede veranstaltete, in deren Verlauf eS zu schweren Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Polizei kam. Als gegen Schlusi der Protestversammlungen sich etwa 3M)0 Mann gegen das deutsche Konsulat be wegten, versuchten 50 Polizeibeamte die Menge am Weitermaeschieren zu verhindern. Die Demonstranten durchbrachen je- doch den Polizeikovdon und gelangten so vor das deutsche Konsulat. Da aber dessen Tore geschloffen waren, versuchten es einige Demonstranten mit Steinen und Balken das Tor aufzubrechen. Ein Polizeikommissär wurde durch einen Lattenhieb schwer verwundet, 6 Polizeiun-terosfiziere und etwa 1b Polizeibeamte wur den mehr oder minder schwer verletzt. Die Menge zertrümmerte sodann die Fensterscheiben des Konsulatsgebäudes. Die Polizei verhaftete etwa 20 Rä« delsführer. Heute erschien der Vertreter der Lodzer Behörden im deutschen Kon'nlat und e n t s ch u l d i g t e sich für die gestrigen Vorfälle. Er erklärte, daß die Schuldigen, die schon verhaftet worden seien, strenge bestraft würden. NachNünae zu dm StraßeMmpsen Serie PvNzetstrale« t«i Ludepeft — K»««»aWche Iretbe« reie« «uch i« Wie« B u d a p e st, 1. September. Bei den Demonstrationen auf der Andrassy-Straße trafen einige Steinivürfe das Palais der tür kisc!^n Gesandtschaft, wo zlvei Fensterscheiben zertrümmert wurden. Eine ernste Beschädigung ist nicht vorgefallen- B u d a P e st, 3. Scpteni«bcr. (UTKB.) Die von der Polizei stcllig gemachten Ruhestörer wurden zum Teil schon abgeurteilt u. von der Polizei entlassen, zum Teil aber der Oberstadthauptmannsö^ft übergeben, da gegen sie das Strafverfahren eingeleitet wird. Im 6. Bezirk wurden 140 Personen stellig genlacht, davon wurden 46 zu Freiheitsstrafen von 3 bis 10 Tagen verurteilt. 40 der politischen Abteilung der Oberstadthauptmannschaft und 11 dem Jugendgericht übergeben, lvährend die übrigen entlassen wurden. Bon den von der Polizeihauptiiiannschaft im 7. Bezirk stellig gemachten Personen wurden 35 zu Freiheitsstrafen von 2 bis 8 Tagen verurteilt. Gegen 9 wurde das Straf- verfahren eingeleitet unk 1 Person dem Jugendgericht Vergeben. Im Polizei spital befinden sich 7 verwundete Polizisten. Der Zustand eines Polizisten, der einen Beinbruch erlitt, ist ernst. Eine neuerliche gusammentOttung. Bu d a p e st, 3- September. Auf einem Platz des 7. Bezirkes samnielten sich gestern vormittag 100 bis 1b0 Arbeitslose und veranstalteten unter den Rufen „Brot! Arbeit!" eine Demonstration. Die Polizei zerstreute die Gruppen. 21 Demonstranten wuvden stellig gemacht. W i e n, 3. September. Anläßlicb der montägigen blutigen Unruhen in Budapest versuchten die Kommunisten cmch in Wien die Ar^iterschaft gegen die Behörden üuszuhetzen und die Menge zu Aus schreitungen auf der Straße zu bewegen. In zahlreichen Fabriken »varen Hetzer an der Arbeit, die Angestellten zur Nieberlegung der Arbeit zu bewegen, doch mißlang dieser Versuch. Für alle Fälle war die Polizei in strengster Bereitschaft. Aus dem Anlande In Z a g r e b überraschte ein Polizist eine Bande von sieben Einbrechern, die Wag gonS erbrolh«n und verschiedene Waren daraus entwendet hatten. Trotzdem die Bande die Mucht ergUff, gelang eS dem Polizisten, sie einzuholen und mit seinem Gewehr in Schach zu Alle sieben ...ußten sich zur Erde legen, Vis Asfistenz kam und sie übernahm. Unter der Bande befindet sich auch der aus Lepoglava entwichene Einbrecher Stjepan Duh, der schon seit langer Zeit gesucht wurde. » In der Umgebung vonBansaluka sind neuerdings wieder Wölfe aufgetaucht. Ein Rudel brach in einen stall ein und zetriß mehrere Schafe. Trotzdem sofort Treibjagden veranstaltet wurden, konnte man der Wölfe nicht habhaft werden. Sonntag nachts brachen unbekannte Täter in die Kanzle: des Holzunternehmens „Croatta" in D a r u v a r ein und erbeuteten aus der Kasse einen Betrag von 300 Tausend Dinar. Von den Tätern fehlt jede Spur. » Zwischen zwei Bauernburschen ^m Dorfe Maradik schwebte schon seit längerer Zeit eine Differenz, die die Burschen durch verschiedene Artikel im Beograder Witzblatt „Gedta" austrugen. Der literarische Krieg scheint den Bauernburschen aber nicht radikal genug gewesen zu sein. Sonntags lauerte der eine Gegner, Dobren P a u n o v i ü, dem andern, Jovan P a t a j L L, auf der Straße auf und schoß ihn kurzerhand nieder. Patajiä ist tot, Paunovi^ wurde verhaftet. » In B l e d wurde diejer Tage das Mitglied der Oper in Ljubljana, Franjo M o-hori ö wegen verschiedener Diebstähle, die er im Bade verübt hatte, verhaftet. » Das Dorf Gsurgjevac bei Kopriv« niea hat den Wunsch, zur Stadt erhoben zu werden. Gjurgjevae hat 6000 Einwohner und hat stch nunmehr an die maßgebenden Stellen wegen Durchführung dieses Wunsches gewendet. ÄettunaskSnIo Hearft aus Aravtreich ausgewiesen P a r i S, 3. September. Großes Aufsehen erregte in ganz Frank-reich der Umstand, daß der bekannte englische ZeitungSmagnat H e a r st, welcher die-ser Äge nach Paris gekommen war, mit Bescheid des Jnnerrministeriums binnen 24 Stunden französischen Boden zu v e r l a s-s e n hat. Heavft ist sofort mit Mugzeug nach England zurückgekehrt. In seinen Blättern befaßt sich der Ael« «ZkioA, Ein Roman von Benzin und Liebe von Fritz Lange. Lopz^riedt bvk'euelitvsneer. NsUe-Ls»!e. Und 'doch vermochte die Fülle der Berfüh-vungsseligkeit dieses Geschöpfes ivcht voll auf den naiven Besc!^uer zu wirken, iveil er in dieser Sekunde wie durch geheilnen Zn>ang an Elsbeth Reimer denken mußte. Das liebe Mädel wirkte im Verhältnis zu dieser kapriziösen Dame so einfach und unkompliziert wie ein C-Dur-Attord. Mit dieser Feststellung ll>urde Hans Bach der Wirklichkeit zuvückgeschenkt und Rita Bel» monts Schicksal entschieden. „Sie g^n vor, mich zu lieben — und standen doch im Begriff, mich zu bestehlen?" Seine Besucherin duckte sich wie unter einem Schlage. „Es lag nie in ineiner Absicht, Ihr Eigen tum anzurühren." Der Blick Bachs wurde stahlhart. „Sie wollen mich glau^n lnachen, daß Sie zu so unpassender Stunde nur zu mir gekommen sind, um mir — wie soll ich mich ausdrücken — um mir Mitteilung von ?fhrer Liebe zu machen?" Nun riß ihr i>ie Geduld. Mit dem Fuße aufstampfend, vertl'idigte sie fich: „Ich wußte keinen anderen Weg, der zu Ahnen führt, und — ich wollte Sie »»rnen " Hans schloß flüchtig die Augen. Er wußte, was nun kam. — „Robert?" Dieser eine Name genügte. Rita Bellnont wagte nicht auszuseheil. Sie nickte bejahend. „Sie kamen in seineni Austrage?" .Ja." „Und was wollen Sie iHm sagen, wenn Sie niit leeren Händen vor ihn )lntret^n?" Keine Sekunde war sie um die Antwort verlegen. „Daß ich statt der Pläne Sie selbst gefunden ha^ . . ." In ihren Augen war wieder jenes unbeherrschte Funkeln, das Hans Bach schon bei ieinem Besuch in ihrem Heim anläßlich deS Tanzfestes aufgefallen war. Hans überlesste. Robert war ein Schuft, das stand fest. Wie man dieses Rasselveib betrügen konnte, begrisf er nicht- Aber weil Robert diesem Luxusgeschöpf die Treue nicht hielt, wurde er selbst betrogen. Ob die Sache mit dem Vergaser stimmte, ob Robert lvirklich angeregt hatte, die Pläne AU stehlen — das wagte Hans im Moment nicht zu entfcl)eiden. Nicht Robert hieß die l^fahr, sondern Rita! Während er sich fast brüsk erhob, fragte er, mehr auS innerem Trieb als aus Neugierde: „Warum schließen Sie keine Ehe mit Robert Braun?" Rita wurde durch diese Worte sast vernichtet. Sie sank förmlich in sich zusammen. Ihre Lider hatten stch über diese lebenSgie-rigen Augen gesenkt. Einen Augenblick schien sie angestrengt nachzudenken. Dann schüttelte sie verneinend mit dein Kopfe und blieb stumm. Die Wahrheit: Sie hatte an diese von Hans angeregte Möglichkeit selbst noch nicht gedacht oder besser, nicht zu sanken gewagt. Nun erhob sie sich unter dem Blick deS Ingenieurs etwas unsicher. Sie wußte: Dieser Weg war ein Canossagang für sie. Vergebens und verloren. Ihr H^z, das im Sturmschritt zu siegen gedachte, ging leer aus. „Vergessen Sie diese Stunde, Hans . . Sie sprach das, ohne den Schritt zu verhalten. Schon an der Tür, warf sie mit einer ihrer l)errischen Gebärden den Blondkopf in den Nacken. Noch einmal streiste ihr Blick den begehrten Mann, noch einmal war ihr graziler Körper Versuchung und einziger Lockruf: „Komm!" Erst an der kalten Entschlossenheit Bachs zerbrach i^hr Weibekmut in Scherken. Mit einer e'.nzigen flinken irar sie ^rmi ßen. Wie ein gehetztes Wild floh sie den Gang entlang, die Stufen hinab. Und so leichtfüßig, daß keiner ihrer Schritte zu hören war. Unten entwich sie durch die Hintertür. die sie bei ihrem Kommen entriegelt hatte. „Abenteurerin!" HanS erschrak über den Klang seiner eigenen Stimme, so gepreßt unb stockend kam das Wort aus seinem Munde. Grotesk der Gedanke: Mt der Geliebten seines Freundes ein Schü.ferspiel einzugehen unter dem Dach seiner Mutter! Solc^ Idee konnte nur dem Hirn einer exzentrisch Eine entspringen. Aber morgen srüH wollte er seine Mutter warnen, niemals wie^r eine fremde Person einzulassen. Witlve Bach war viel zu welt-unkundig, um bei den Menschen hinter die zur Schau getragene Maske blicken zu können. „Du hast mich lange warten lassen, Rita!" Äe kam in tänzelndem Schritt näher Ihr Gesicht war grau und versi^ssen. „Wo kommst du her?" In dieser Frage Roberts zitterte Gereiztheit- „Von Hans Bach natürlich." Roberts Brauen wölbten sich „Er )at dich slberrascht?" Rita lehnte sich gegen den Tisch, betrachtete den gespannt ans Antwort Irrenden mit offensichtlichem Spott. „Jc^ habe ihn erwartet." Robert Braun sprang auf. den '< GeVkemZ5er ISSN.' ^MarRor«? Rettung- ?!«. tun^skön.l^ init diesem Borfall und meint, es handle sich uM einen feindseligen W ihm qegeni'lber, wegen deS Borfalles vor z,vei Iahren. Damals n>ar auf unerklärliche Wei'o aus dem Ministerium das Original de? geheimen englisch-franziisischen Flotten-vertrage« verschwunden. Noch grö^r war die Sensation, aU «iniqe Tage spÄ« «lle 'j)earst-MäUer den Wortlaut dies«G BGMa-ges brachten. Sin indischer Kanalfchwimmer Es iixir von' jeher !)er «rsehnteste Traum aller Dauerschwintiner, den Zwnal Mischen Frankreich und England z« durchschwimnien. In den letzten haben.racht. Die Te-ritchte r diese Schwimmrekorde gelangten auch nach dem weii^J'ttdien. Ein lildlichcr Vi<^haradscha, der für Sport-leistttnlien sehr begeistert i^t, beschloß, nnter scineil Untertanen einen Mmm ausfindig Dll »lachen, der nicht mtt den lkanal zu >dttrchschwinmien vennög«, sondern sogar alle iiisherigen Schwimmrelorde zu schlagen imstmvde sei. Nach langem Suchen wurde ein solcher gefunden. Ei: heiht Sch a f i und ist^ Student an der Osniania-Universttät in Haideral>ad. Bor einigen Monaten nahm Schaft aut Wettschwilunien in Kaltutta teil und stellte dabei einen neuen Rekord tni Dauerschioiimnen auf. Nlln u>urdc der junge Student nach Eng« laud geinndt. Er freut sich natürlich, auf ktosten des Maharadscha eine schöne Europa-reise mit allem Komfort niachen zu ^wnen und trainiert letzt eifrig ^n der kleinen Stadt Tel?! au der Südostkiiste l^nglands, um sich auf das bevorstehende Kalullschwiulluen vor« zubereiten. ' AlMerwoAen etne« MlMonarpaore< Das neilvermählte mondäne Paar, Mr. und Mr.^. :V!ar!'hall Fiel d. deren Hochzeit in euglischeu Gesellschaftskreisen die größte Sensation bildete, verbringt feine Flittiir-Wochen in einein lleinen Landhaus bei Sand unch Plvi. Mr. Marshall Field ist der reichste Waren ha usl-efitzer der Vereinigten Staaten, uild das nnll schon etnxis sa^en. Die Braut war niit Mr. C o a t s, einem der reichsten Männer Englands verheiratet und ftsht dein ellgljschen KömgShause sehr na^he. Selbstverständlich verbringt ein Millio-närS.Ehepaar seine Flitterwochen nicht so.. Me einfache Stervliche^ Das Neine HauS, 'das de,l glücklichen Neuverinählten zur Ber-silguug gestellt werden ist, i)at, wie in der derilhulten „kleinen tzStte" Raum für nur AN>ei. Die Dienerschaft nwhnt außerhalb. ','lus',erdem ist dos ganze lKrunMck von Privatdetektiven umstellt, um Neugierlge in S6)ach zll lMten. Auf dem Grundstiick befin det sich ein Golfplatz, der vom Morgen bis zulll Abend von den Neuvermählten benutzt ivird. Die kleine Hütte ist nicht einmal mit cineul Auto zu erreichen, denn sie liegt mitten auf einer Rasenfläche. Nach 14 Togen ungetrübten Glücks wird das luxuriös ausgestattete Flugzeug Mr. Fields das C't)e;>aar abholen. Die Hoch.zeits« reise geht zuerst nnlmer, ulld der Schläs«'» niest so lan-ge, ins er aufivacht. Das (Vos soll ntch! ge-snndheU-^lchadlich sei». Treffender Vergleich. Zum ^l-ilit.?tag seiner Echlvieqerinutter schrieb einmal Mark Twein eine Geschichte, w der er seine Schwiegermutter mit einer Tageszeitung tvrglich^ „Wieso mit einer Tageszeituu^f" wunderte sich seille Frau. »Weil sie täglich erscheint!" erklärte Mark Tn>ain. «VVsz fiir ein /Littel Ivünneii öie mii' (Iviui empkeiiien, meine Na.'li'e z:u konservieren?« »Lin ^ectatllool« Dos „Fragezeichen" in New lyork Der »lanitt i« der Oft-Wesl-Nichl»«ji z«m »ritte« Mal b«-z»««ge« - Pari»—Newyvrk ii» Z4 Skuade« P a r i s, 2. September. queren zu können. Sie landete^ in Newnork eine voUe Stunde frslt>cr als sie im besten Falle hoffen konnten. Der Apparat, daö Nach einer abend« ausNewyork ein getroffenen Depesche find die franzSstschen Flieger Eostes «ndBellonte heute um 21.10 Uhr mitteleuropäischer Zeit dortselbst glatt gelandet. Auf dem Flugfeld hat sich eine gegen 200 Tausend Köpfe zählende Menschenmenge „Fragezeichen"^ hat einen Motor von ttbv Pferdestärken und bei dem getankten Benzinvorrat von 5>250 Litern, einen Aktions-radins von Kilometern. ^ " l > .Herrlichkeit. Dann kam aus Lvndon ein neues TelegrsTnm, in welchem mitgeteilt wurde, daß man die ^^eivinnummer ner-sehentiich falsch aufqegeHerl hatte. Der Arbeiter fiel nun aus allen Wolken- Seine Liefe-ranten erschienen bei ihm und verlangten ihre Ware zurück. Und jetzt steht der Drci-Tage-Millionär stellungslos, ohne Obdach und Brot, auf der Straße. Natürlich bringen ^upltrefser oft auch lSlück. So ges6>ah es voriges in Deutschland, dag bei einem kleines« Wirtshausbesitzer in einem kleinen Dorfe der lye^ richtsvollzieher er.chien, um zu pfänden. Ter Gerichtsvvllziel^er hatte gerade mit seiner Arbeit begonnen, als ein' anderer Mann kam und dem verzweifelten Wittshausbesitzer mitteilte, daß er d-as große LiZs ge^ wonllen habe. Aus der Pfändung wurde ilatürlich nichts, und der Gerichtsvollzieher ließ einen itberglÄcklichen Menschen zurück. Das „Fragezeichen" mit Eostes (rechts) u. Velonte (links). eingefunden, die den kithncn Fliegern stürmische Ovationen bereitete. Nnter anderen war anch Oberbürgermeister Walker erschienen, der dle beiden Piloten zu ihrer Leistung herzlich beglückwünschte. Für den ununterbrochenen Flug von Paris nach Newyork über Halifax brauchten Co stes und Bellonte nur Stunden, was einen Rekord in der Betvältigung der .'^700 Seemeilen (rund 6700 Kilometer) betragenden Strecke darstellt. Die Flieger rechneten damit, deu Ozean in 35 Stundeil über Dainit ist der Atlantik zuin dritten Mal vl)n Europa nach Amerika überflogen worden. Der erste Apparat war die „B r e m e n", die vor zll>ei Jahren mit Köhl, Hü'hnef<'ld llnd Fitzmaurice deil Ozean bezwang. Der zlveite Flug gelang in der vergangenen Woche dem Dentschen G r o-n a u und der dritte nun Costes und Bellonte. In der Gegenrichtung, von Amerika nach Ellropa, ist der Ozean schon gegen ein dntzendinal überflogen worden, darlinter auch von einer Frau. Saupttreffer. dle tlnglas bringen Ei« Lea«Dfttfter >e»t««l sa» grehe ve« — Di« ireviese Lraai — Die falsche >a«mer dem Leben ohnehin nichts me^hr zu erivarten-Aber ain nächften Tage wlirde die 5V0.Y00-Pengö-Prämie der ungarischen Klassenlotte-rie gezogen. Ein ViertelloS >var a«ber im Besitze des AllchthäiiSlerS. Gustav N. wnrde voll dem großen l^lÄck verständigt. ?l!ber das Bevhängnis nahm seinen Lauf. Als bettelarmer, ruinierter Mensch kollnte er es noch ertragen, zwei Jahre im Zuchthaus zu ver-briWeil. Im B^itz von 100.0^ Pengö (eine Million Dinar) in einer Keinen .^elle zu schmachten, nxir ihm unerträglich. Er beding Selbftlnord. Das große Los kann aber anch anderes Unheil ftiften. In Wieii gen>ann eines Tages ein sehr schönes, aber sehr armes Mädchen 'den >>allpttreffer. Das Mädclien war verlabt. Ihr Bräntigain, ein el^enfalls ar-iner Mann, ein Elektrotechniker, liebte seine Braut aufrichtig. Auch Grete liebte ihn. Aber, als sie soviel Geld besaß, schien ihr die Ehe uninöglich. Sie gab daher Llidwlg den Lauspaß und reiste mit ihrer Mutter an die Riviera. Dort erfuhr sie dann, daß der Elektrotechliiker aus Gram über die Tren-ilung Eelbfwlord begangen habe. Nun er-ivachte in Grete wieder die alte Liebe. Sie filhlte, daß ohne Ludwig das Lel>en nnlnög-lich sei, und veriibte anch Selbstmord. Aber auch ein llicht gewonnener Haupttreffer kann Unftlück bringen. Es handelt sich nln den Haupttreffer der Londoner Derby-Lotterie. Die offizielle Lolidoner Telegraphen-Agentur lneldete anl Tage der Aishung in einer Depesck^e nach Boulbati die Gewinn-llumnler. Eiil einsack>er Arbeiter, der sich vor einem halten Jahr ein Los kanfie. stellte mit großer Befriedigung feft, daß er 130.000 Pfund <30 Milliollen Änar) gewonnen hatte. Er filhlte sich also als Millionär, kiin-digte sofort seine Stell::ng in der Fabrik, kanfte sich ein kleines Häuschen llnd richtete «S sehr vornehm em. Drai Tage dauerte die Große Lvtteriegewinne, der saqenliaste Hallpttreffer reizen imnler die Phantasie der Menschen. Das große Los zu gewinnen ist der Wunschtraum von Millionen, die Sehnsucht aller derer, die nicht gerade nlit Glücks gütern gesegnet sind. Aber einen Haupttreffer zu machen, ^deutet nicht immer Giiict. Es sind Umstände möglich, unter denen aus dem lunenvarteten Glück ein ebenso unerwar tetes Ungtt'lck wird, und die bedauernswerten Opfer, vor den Trümmern stehend, dell Tag zurücksehnen, an welchenl sie noch nicht reich waren. Voriges Jahr ereignete sich im Rheinland solch ein tragisck)er Fall. Ein kleiner Angestellter gewann 100.000 Mark. Der Glückspilz erfuhr dies aus der Zeitung. Er beschloß, sosort nach Maiilz zu seinein Lotterieeinneh-n«r zu gehen und sich dort aus der anitlichen Ziehungsliste von der richti^n Wiedergabe der Numllier zu überzeugen- Er schwang si6) auf sein Fahrrad und flchr ge^n Mainz. Während der Fahrt schM-'ten dem Mann herrlirl)e Zlikunftsträume vor. Er sah lein künftiges Leben vor sich. In seiner Aus-regullg achtete er aber «icht auf den Weg. Er wollt<) seine Lage zil verbessern. Er versicherte also sein Gefcksäft uird sein Häusck)en geqen Feuer u. wurde dann selber zum Brandstifter. Unter der Wucht der Beiveise gestand li>er ttaufmaml das Ver brechen ein unid erhielt zwei Jahre Zuchthaus. lKr war zufrieden. Tr .)atte ja von Eine MSnnerfeindii» Bor weuigen Tagen starb in ihrein ein«> samgelegeneil, inittelalterlichen Kastell eine der lnerkwürd'!git<.'n Frauen Frankreich»: Zophie Ernestine La B e c q u e, in der gauzen Normandie und weit darüber hi-nalls als die „Männerfeindin" bekannt. Fräulein La Becque, die ei^ Alter von M Iahren erreichte, lvar, obgleich bis spät in ihre Reifezeit hinein sehr hübsch, nie verheiratet gewesen. Von Kind an hatten ihr die Männer, »vie sie zu erzählen nicht ml'ide wurde, nur Abscheu eingeflößt, ohne daß sie daruul, eine kerngesunde Natnr, zu den „Deini-Vierges" gehört hätte. Ihre ^Feindschaft gegen das starke Ge-schlecht war das Ergebnis eiirer reiflichen Ueberlegulig und hatte lnit physiologischem Widerwillen nichts genlein. Die vorn eh ine und reiche Da ine sah gerne Gäste ilm sich, aber grundsätz«« lich nur Frauen, die, wenn eizung angelegt sowie sonstige elektrische Anlagen errichtet. Der Operationssaal wllrde bedeutend vergrößert und init einem modernen Oberlichte versehen. Der Saal ist allßerdem mit den allerneuesten Zeißlampen ausgestattet. Ferner wurde ein Baderaum dem Saal angeschlossen, lveiters wnrden mehrere Liegegelegenheiten errichtet, die gleichzeitig zu Luft-ilnd Sonnellbtidern dieneil. Scl>ließlich wur-deil die einzelnen Ziinmer einer gründlichen Renovierung unterzogen, jl>daß das Spital, das sich ohnehin eines vorzüglichen Rufes erfreut, wirklich allen notigen tt'oinfort allf-weist. sl. Leichenfund. Von der Misiinja wurde dieser Tage bei Sv. 5^dert eine nnwnlichle MarivovttNumme? N6. DonnerZtag, den ?. Sepseiii^r f9N Leiche angeschwemmt. In derselben tonnte der seit einigen Tagen absängi^e Bettler aus Pameöe agnotziert werden. sl. Verstorbene i« Monat« ««M. Im Laufe des vergangenen Monats sind hier gestorben: Hugo Haring, Reisender auS Hamburg, Anton Blodnik, Besitzerssohn aus GradiSLe und Martin Plevn^t, Taglöhner aus Golavabuka. sl. Der Biehmarkt mn letzten Montag war durch seinen schwachen Austrieb und Besuch ein wahres Zeichen der herrschenden Geldkrise. iomm«r»pro«»n I »piirioi LlllNI <>112^1. > l)«pot- I -Ii. ?«>. 4V-?0 Au« Seite e. Trammg. Am Sonntag wurde in Ce-lje Herr Josef P l a h u t n ! k, Kassier der Ljudsta posojilniea, mit Frl. Valerie S a k-sida getraut. Unsere herzUchsden Glückwünsche! ^ Flüssigmachung der Pflastersteuer. Das FinanMinisterium hat die Liquidierung der zweiten Rate der Pflastersteuer im Betrage von 1,130.000 Dinar, welche der Stadt gemeinde Cslje bewilligt wurde, angeordnet. Mit diesem Geld sollen die Razlag!gasse, der SlomSekplatz und die Kapuzinergasse mit kleinen Granitwür^eln gepflastert werden. Mit der ersten Rate im Betrage von 663.288 Dinar wird bekanntlich der Krekplatz aisphal-ziert. c.Di« FriseurgeschLfte w Celje und Sa-berje bleiben am Feiertag, Montag, den 8. d. M. den gangen Dag geschlossen. c.Der moderne unterirdische Anstandsort im zierlichen Pavillon zwischen dem Bahnhof und dem Hotel „Union" wurde am Sonn tag, den 31. August eröffnet. Oberhalb des Anstandsortes sind im ^villon Räumlichkeiten für die Fremdenverkehrskanzlei und für den Einnehmer der städtischen Straßen-Umlage bereitgostellt worden. Der unter-irdiische Anstvndsort ist 6 Meter lang, 4)^ Meter breit und 2.20 Meter hoch. Der Pavillon selbst ist 4 Meter hoch, das Dack) ruht auf Säulen. Den Bauplan hat Herr Jng. Arch. Zubic aus Ljubljana ausgearbeitet und der städtische Ingenieur Herr B. Pri-stovSek ein wenig erweitert. Die Kosten für den Bau, tvelchen daS hiesige Bauunternsh-men jkonrad Gologranc ausgeführt hat, betrugen 10d.0l)0 Dinar. e. TodeKfäle. Am Samstag, den 30. d. starb iim hiesigen Krankenhaus die 3Sjäh-rige Maurersgattin Agnes LipiLnik aus Zmartno v Roini dolini. Sie brach sich am 17. August beim Sturz von einem Wagen das Rückgrat und erlag den schweren Verletzung. Am Montag, den 1. d. starb im hichgen Krankenhaus der 7ljährige Besitzer und bekannte Bichzüchter Franz T u r n 8 e k aus Gorica in der Gemeinde PetrovLe. Friede ihrer Asche! e. versto bene im August. Im vergangenen Monat starben in Celje 28 Personen u. zw. 7 w ider Stadt und 21 im öffentlichen Krankenhaus. e. Zwei Diebstähle. Dom Knecht Max L i-p o v K e ik, bedienstet beim Rechtsanwalt Dr. Guido Sernec, wurde in der Zeit vom 24. bis 31. August aus seinem Zimmer eine Hose, eine Weste und eine Jacke im Werte von 1000 Dinar entwendet. — Dem Maler Meister Wilhelm Grudnik aus Gaberje entwendete ein unbekannter Täter am Diens tag, den 2. d. M. um 9 Uhr vormittags aus dem .<^usflur in der Vodnikgasse 7 ein schwarz lackiertes Fahrrad, Marke „Oppel" Nr. 1,741.639 im Werte von 1000 Mnar. c.«om Hunde gebissen. Der Messerschlei, fer Franz Pu 8 nik aus Zavodna »»urde am 28. August kurz vor 7 Uhr früh vor dem Gasthause LeskoSek in Gaberje von einer unbekannten Schäfechündin überfallen und ins Bein gebissen. PuSnik ließ sich im Pastkmrinstitut untersuchen. k. Diebstahl von Pfirsichen. Am Samstag, den 30. d. M. wurden die 22jährlgen Arbeiter Julius Z. und Franz C. aus Lava festgenommen, weil sie in einem unbekannten Weingarten in Lisce 11 KilogranM Psir siche entwendeten. Die Pfirsiche wurden den Arbeitern weggenommen und in der Poli-Keiwachstube aufbewahrt. Der geschädigte Besitzer wird ersucht, die Pfirsu^ in de? Polizeiwachstube abzuholen. Prof. Strohschnelder In Marwor Der bekannte Luftakrobat Prof. Strob-s ch n e i d e r, dessen Borführungen in Slowenien bisher berechtigtes Aufsehen Hervorriesen und einen Massen^such aufwiesen, hätte gestern aben.d in der Aleksandro-va c^ta mit seinen Vorführungen beginnen sollen. Infolge im letzten Rugenblick eingetretener Hindernisse mußte aber ^ie x»estrige Vorstellung unterbleiben. Professor Strohschneider wird heute mit seinen atem^raulbenden Produktionen beginnen, und zwar nicht in der Aleksandrova ce-sta, sondern am Glavni trg. Das Seil wird vom Hause Stolna ul. 1 (wo sich die Manufakturwarenhandlung Majer befindet) hinüb« bis zum Priesterseminar gespannt. Äe Borstellungen finden um 18 und um 21 Uhr statt. Eintritt wird keiner eingoho-ben, lediglich wel^ freiwillige Spenl^n gesammelt, die zum Teil einem wohltätigen Zweck zufließen. — Bei dieser Gelegenheit möchten wir darauf aufmerksam mal!^n, daß sich die Zuschauer der Abgabe eines kleinen Obolus nicht entschlagen sollen, denn Prof. Strohsrl^eiderS Vorführungen sind wirklich erstklassig uTld verdienen eS nicht, daß sich gewisse Leute daraus einen groben Witz machen, wie dies z. B. w Lj'tb-ljana geschah. Fridolin: SchlSfolswenbe: Schuldegwn Die Straßen bekommen ein neues Bild. Kleine Buben und kleine MÄdelS, größere Buben und kleine Damen mit Taschen und Ranzen, mit lachenden und stolzen Augen ausgelassene Rangen, denen die Lebenslust aus allen Poren blickt, artige, wohlerzogene Mutterkinder, die wohlweislich aus jeden Schritt achten, Lausbu^n, denen man nichts übel nehmen kann, schwirren in den Mor-genstunt^ durch die Stadt und den Schulen KU. Und sie kommen sich alle riesig wichtig vor. Da macht das „einzige Kind" den ersten Schritt ins Leben hinaus, den Kern der Unselkftändigkeit in sich tragend. Es wird Musterschüler, wird immer in der ersten BMk si^n, wird alle Ausgaben auSwe:ü>ig lernen und wird das ganze Leben als Katechismus seiner Launen betrachten. Da ist ichon der „Pechvogel", der seinen. Grisfel daheim vergißt^, wie er irgenld eimn Griffel durch das ganze Leben stets daheim vergessen wird. Da ist der Glückspilz, der nie et.'vaS lernt und sein Leben lang nur aus dem Gegenstand gefragt wird, den er gerade unter der Bank durchgenommen hat. Da ist die kleine Kokette, mit der großen Masche und der Maler, der schon seit den ersten ^hren seines Bewußtseins die Dinge sehen gelernt hat und sie zeichnet. Da ist der Choleriker und der Sanguiniker, der Phlegmatiker und der Cyniker, da sind alle die großen Charaktere, die später auf einmal da sind und sich heute schon so einwanfrei auf den ersten Schulgängen manifestieren. Der erste Schultag, das ist das Hinüber-gleiten aus der Komödie des Lebens in die Tragödie des Lebens, der erste Schritt von Trieb zur Pflicht, der Schritt, den wir nie so ganz erlernen. Das erste Mal, daß sich der Mensch als Glied in einer großen, gleichgiltigen Kette fühlt, die soundsoviele Schicksale umsaht und damit an Persönlichkeit verliert. Der erste Schultag, das ist das Hinausrücken aus der Egozentrik des ungetrübten Selbstlsbens, aus dem Mittelpunkt einer Welt, die sich der Menisch in seinen ersten Begrifsszeiten selbst aufgewut hat. Der erste Schultag ist also eine Katastrophe, die das Kind zum Glück nicht voll ersassen kann. Mit einem trockenen und einem nassen Auge kommen sie angerückt und schauen alle in eine ungewisse Zukunft hinein und es ist ihnen allen ldas eine klar: „jetzt wird etwas anders!" Jahrzehnte später kommen sie erst drauf, daß dieses „etwas" das schönste und das glücklichste ihres Lobens ivar. Heute zwitschern und schnattern und lachen und schwirren sie durch die Straßm und summen stleich einem Bienenschwarm zu den großen Pforten, die sich dröhnend >^nter M a r i b o r, den 3. September. ihnen und ihrer unbeschwerten, narrensee-ligen Kinderwelt verschließen, um sich für sie erst dann zu öffnen, wenn ihr Sc!^cksal sich ganz erfüllt hat u?ch wenn sie Männer gewovden sind und Frauen, mit Sorgen-gruben in den Stirnen und müden grauen Farben im Gesicht. m. »«»zeichuUng. Anläßlich der Eröfs-nung der Forst- und Jagdausstellung in Ljubljana wurde eine Reihe von Funktionären ausgezeichnet. U. a. wurde dem Forstreferent Herrn Jng. Janko Urbas auS Marbbor der Et. Savaorden fünfter Klasse verliehen. m. Trauungen. In der letzten Zeit wur-den in Maribor getraut: Johann Makar, Bahnbeamter, mit Frl. Olga R o j e; Ja-kob B.o ck, Tischler, mit Frl. Marie M a j-8 t e r; Franz Heinrich, Bandagist, mit Frl. Margarethe B o g l a r; Richard Ger b e e, Schlosser, mit Frl. Veronika Karner; Franz P i >^k o. Lederer, mit Frl. Anna ö a b e r l; Karl Reismann, Bäcker, mit Frl. Josefine K r e S n i k und Alois L i s j a k, Gastwirt mit Frl. Else B r a ö k o. m. AUA d«« v«i«»««,ereine. Mit dem Ableben des Direktors Herrn Puklavee ist die Schriftleiterstelle deS Fachblatte» „NaSe goriee" vakant geworden. Mit derselben wurde nun auf der dieser Tage stattgefundenen Sitzung der Kellerei-Oberinspektor H. Zabavnik betraut. > m. Das Mnfikinstitut Masbena Vlatiea" gibt bekannt, daß die Mnschreibungen ab Mittwoch beginnen, und zwar an jedem Dag von 10—12 und von 1b—17 Uhr. Die Zöglinge mögen zur Einschreibung in Begleitung ihrer Eltern oder deren Stellvertreter erscheinen. Näheres durch die Maueranschläge oder in der Direktion. m. Der Slowenische «ewerbeverein ladet alle Mitglieder zur Teilnchme an dem anläßlich des Geburtstages des Thronfolgers Peter stattfind. UnMg ein. Derselbe findet am Freitag, den k. d. um 18:30 Uhr statt. m. Einen HandelSwtS veranstaltet, wie bereits berichtet, der hissige Slow. Kaufmännische Berein. Wir machen auf das diesbezügliche Inserat in der !^utigen Nummer aufmerksam. m. «ergrIj^na des NiWauseS der Frei». Feuerwehr »o« Gtudenei. Die rasche Entwicklung, die die Feuerwehr von Stu-denci im Laufe der letzten Ja^e in feuerwehrtechnischer und jeder andern Beziehung nahm, ließ schon längst erkennen, daß das heutige Ribst^us seinem Zwecke liricht mehr lange wird entsprechen können. Dieser Fall ist nun eingetreten. Das Rüsthaus bietet für die in den letzten Jahren angeschafften Feuerwehrgeräte nicht genügenden Platz mehr. Die Wehrleitung sah sich daher genötigt, an eine Vergrößerung zu schreiten. Dieser Beschluß nmrde nun rasch in Angriff genommen; gegenwärtig wird das Rilsthaus um sieben Meter verlängert, also genügend Raum geschahen, um für die n^te Zukunft außer Ä>rge sein zu können; nach rückwärts wird das RüsthauS mn zwei Meter verbreitert. Hier sei speziell betont, daß dies einem Entgegenkommen des Herrn Bäckermeisters Muleezu verdanken ist, welcher daS nötige Grundstück der Wehr vollkommen unentgeltlich Werließ. Der Turm des Rüstihau-ses wird ebenfalls erhöht. Mt den Arbeiten wurde gestern begonnen und dürften sie in Bälde beendet sein. deute: ^ol8on gprlelit voä 8omv l« (!roDtonk?lm: 0«r »In9«n^« Ilnrr sla« liu»«e>il> U»«U» SkWllIIlIllMlM».«!»»» V0r8te!lunt?en an >VorIctaeen um 17, 19 uncl 21 lilir. 8onn- unä Beierts-t?en um 15. 17, 19 unä 21 Udr. Vorverkaui tS^lled von S—12 Udr sn cler ^(inokasse. m. Postler - Tombola. Wie bereits berichtet, veranstaltet der Verein der hiesigen Post und Telegraphenbediensteten am Sonntag, den 7. am Trg Svoboda um 14 Uhr eine große Wohltätigteitstomlbola, für welche sich das regste Interesse zeigt. Die Tombolakarten kosten das Stück Din. 2.K0 und sind bei allen Briefträgern sowie in allen Tabaktrafiken erhältlich. Zur Au^losi'ng sielangen 10 Tombola, 15» Zehnterno, 35 Q'.üntcrno, bO Quat^rno^ 100 Terno und 200 Ambo. Die zur Verlosung gelangenden Gewinste sind sehr hÄbsch und wertvoll; sie können in den Auslagen der Geschäft« Jos. Martin:, GoSpoSka ul. 18 und B. Ävsak, Glavni trg 17 besichtigt werden. Da der Reingewinn nur wohlMtigen Zwecken gewidmet ist, erhoffen die Pl^tler eine rege Beteiligung deS Publikums.^ m. Mittuw^rkt. Der Markt war sehr gut beschickt. Ve Epeckbauern hatten 10 Wa gen Kartoffeln und Gemüsesorten und 13 Wagen mit Obst zugeführt. Die Preise sind allgemein sinkend. Tafelobst ist nicht übermäßig viel zu t(^n und, soweit vorhanden, im Preise stabil. Augenblicklich werden täglich mehrere Waggons mit Tafelobst nach Wien, Frankreich und Holland ausgeführt. m. Di« Arbeitsbörse in Maribor benötigt dringend: 3 Waffenschmiede, b Wagner, 1 Schuhmacher, 1 Faßbinder, 1 Schmiedvge-Hilfen, 3 Müller, mehrere Knechte die mit Kühen und Ochsen umzugehen verstehen. Mehrere Dienstmädchen, Köc^nnen, 1 Köchin und 1 Kinderfräulein, die der slowenischen und deutschen Sprac!^ mächtig sind. m. Kara«bol. An der verkehr»,eichen Straßenecke des „Narodni dom- ger.ieten zwei Radfahrer s^ knapp aneinander, daß si« im weiten Bogen von ihren Stahlpferden geschleudert wurden. Dem Anstrcichermeister I. wurde hiebei das Rad schwer beschädigt, während die Fahrer selbst mit heiler Haut davon kamen. m. Achtung vor Betrügern! Schon vor längerer Zeit sprach bei einer Partei in Melje ein älterer Reisender vor. Es gelang ihm schließlich dieselbe zu einem Ratengeschäft zu bewegen, woraufhin der Mann die erste Rate als Anzahlung entgegennahm. Heute nun kam der ^rtei nach einer diesbezüglichen Anfrage, von der vermeintlichen Firma ein Schreiben zu, in welchem ihr mitgeteilt wird, daß man dort von einem Auftrag über!^upt nichts wisse. Wie festgestellt werden konnte tauchte der Mann, der sich zuweilen als Trauner oder auch Traner ausgab, auch anderorts auf. m. Vo» einem HemoqM begrabe«. Auf der Straße gegen Rogoza kippte gestern nach mittags ein vollteladener Heuwagen um, wolbei der 40jährige Fabriksarbeiter Franz G o l n e r von der schweren Last begraben wurde. Der Mann erlitt hiebei eine Verrentung des Oberschenkels. m. Risiko der «rb«it. Dem 2yjährigen Schmieb Georg BrabiL schnellte gestern nachmittags «nÄhrend der Arbeit ein abgesprengtes Stück Eisen mit solcher Wucht an die Brust, daß er hiobei eine s<^ere Schnitt wunde erlitt. Die Rettungsabteilung leistete ihm die erste Hilfe und brachte ihn sodann ins Krankenhaus. m. Vom Dache gestiirzt. Heute vormittag? stürzte der I2jlihrige Schüler Walter Prah vom Dache einer .tzolzbaracke, wobei er eine schmerzhafte Verrenkung des Handgelenkes erlitt. m. Fahrraddiebstahl. Dem beim hiesigen Sportklub „Rapid" bcfchäft. Platzmeister Johann Na NPe r kam gestern ein fast vollkommen neues Herrenfahrrad abbanden. Donnerstag, den 4. GeptemVer lvW. » MarWove? Zektunq" Rummer ?ZS.. ES handelt sich um ein «RamPler".Rad Nr. 3W.S9K. m. «ufsehenerregeader Selbstmordversuch. Nach einer aufregenden Szene im Vestibül des KreiSgerichtSgebckudez nahm gestern nachmittags die 2Siährige ehemalige T«-richtSbeamtln Frl. Olga G. eine ziemliche Dosis Salzsäure zu sich. Die sofort herbei-geeilte RettungSc^teilung brachte die Unglückliche umgehends ins Krankenhaus, wo sie sich bereits au^r Gefahr befindet. Der tragische Borfall löste allgemeine Erregung unter den anwesenden Parteien aus. m. Berhastet wurden im Lmlfe des gestrigen Tages insgesamt vier Personen, und zwar Anton N. und Leopold P. wegen Rauf Handels sowie Friedrich M. wegen Trun. kenheit und Josef M. wegen allgemeinen Verdachtes. m. Die Pollzetcheonkf des gestrigen Tages weist insgesamt LS Anzeigen auf, hievon je eine wegen Betruges, Diebstahls, Landstreicherei und Beleidigung der Sicherheitswache und ö w«gen RichteitthaltenS der Verkehrs. Vorschriften. m. tSeUerbericht v. 3. September 8 Uhr: Feuchtigkeitsmesser — 15, Barometerstand 741, Temperatur >1-19, Windrichtung NW, Vewkltung teUweise, Niederschlag v. m. GpGsth«. Für den lunlgenkranken Invaliden spendete M. H. den Betrag von Ü0 Dinar, ^rzlichsten Dank! * Die Mew»« der ist identisch mit der natürlichen Entleerung. Erhältlich in allen Apotheken zum Preise von 8 Dinar per Schachtel. ^ vuchtzMmg, Stenographie, Maschin-schreiben, Handelskorrespondenz, Sprai^n. Praktischer Einzelunterricht. M. K o v a ö, Maribor, Arekova ulica 6. 11427 * vesiere Koft in der veffeutliche» «üche am SlomSkov trg 6 in der A-ltlasse m t-tagS und abends Din 8.S0, in der B-Slasse Din 12.30, in der C-Klasse Din 14.30. Tretet bei! *Planinka. Donnerstag, 4. September Bereinsabend bei Halbwidl 8 Uhr abends. Hoil hoi! 138 Vstlei«, regelwidrige VärungSvorzSnge im Dickdarm, Leberanschoppung. Gavenstok-kung, Seitenstechen,Brust^klemmung, .Herzklopfen werden auch durch das natürliche »»Arast-JOsef^-Bitterwasser behoben u der Blutandrang nach dem Gehirn, den Augen, den Lungen oder dem Herzen vermindert. Aerztliche Gutachten verzeichnen mahrhaft überraschend« Ergebnisse, die mit dem Frlmz-Josef-Wasser bei Leuten mit fitzender Lebensweise erzielt wurden. Das Iosef"-Bittern»asser ist in Apotheken. Droge-rien und Spezereihandlungen erhältlich. 18 Spott Auftritt unserer Schwerathleten Wie berichtet, gehen die Heute abends einsetzenden Ringkämpfe um die Meisterschaft von Mardbor in drei Kidtegorien vor sich, und zwar: Bantam-Federgewicht bis S2 kg, Leicht-Weltergewlcht bis 72 kg und Mittel-Halbschwergewicht über 72 kg. Am Start erscheinen insgesamt gegen 50 Athleten. Morgen, Donnerstag abends werden die Schlußrunden in sämtlichen Kategorien aus getragen. Es gelangen auch interessante Boxkämpfe zur Erledigung. Neben den alten Kämpen Pircher, Wres-uig, Spanner und Trnjar, sowie dem Ban-tamgewichtsmeister Lobnik u^w. werden zahl r«che jülbgere tträfte die Matte betreten, u. a. wir^ auch der ehemalige Ringer der Zagre^r „Eroatia" Flieger mitwirken. Die Etnttlttspnise sind sehr niedrig gehalten. ?^hrcn^ der Zkäm-pfe wird die Musikkapelle .Dravci" konzertieren. . Poljöane. Verstärkt durch einige Spieler des SK. „Boö" bestritt ^rgan^nen Smmtag «in«. Mannschaft des M<,rlbor in Pols^ane gegen die dort ^i^nde Mustker„m„nscl)afl ein FußballMttjpiel, und blieb mit 7:1 Sie-e'.sil'Iti' Bepo Ktrdi8. : GK. Zelezniöar. sämtliche Schweralhle-ten haben sich heute Mittwoch Pünktlich um 19 Uhr in der Nernndci der Union-Ärancrei einzufinden. — Die ^chmiinmstktion blllt ' Freitag, Ken 5. d. „in Uhr im ^ eine wichtige ^^'''spiechunl^ ab ini'I-cher alle Schwimmer zu erscheinen HMn. > ^Irt5«k»?tII«ks kunckeksu Kanada ln der Krise V«rs»HN» SI«sl»b «uiö »>» »»«ehr Bor einem Jahrhundert wies das kanadische Land nur weni^ Siedlungen auf, die in der immensen Weite der Prärien und Wälder verloren waren. An ihrer Stelle erheben sich heute blühende GroMädte, hochkultivierte Landwirt!eise zeitigte die kanadische Wirtschaftskrise somit politische Ergebnisse von großer Bedeutung. Sie lockerte die Anziehungskrast der U. S. A. auf Kanada und führte dieses autonourste aller britischen Dominions ein großes Stück iveiter auf dem ^ge der wirtsch»-!. ^ Die Zufuhren b-l>ef-i, sich Jahres IM und zirka 4W Millionen de--jährlichen Durchschnitts aufwies, teschlvjsen die „Pools" die vollen Tilos zu sperren und die unauÄUeibliche „Hausse" auf den W.'lt-iveizenbörsen abzuivarten. Die'e „Hausse-Spekulation" erwies sich aber als verf,!)!t Es vergingen Wochcn und Monate — die Nachfrage »var sehr mäßig, die Käufer zl" gerten, da die in.^wischen zu Tliq getr>.'!-.'ne enorme W-.'ltüüerproduktion an Weizen die größte Borsicht erforderte. Der unaufhaltsame Stnrz der kanZd -schen Getreideprrise begann. Eine Panikstinlmung bemächtigte sich der (^tre!deproduzenten. Die großen „Pools" stattd<'n plötzlich vor dl'm Ruin: sie hatten keine Ml)zl!tsi'keit, die fri'l")er erhaltenen Vor-schüfse der Banken zuriick.^uznhlen. Am 5. "e ber d. I. üteriuihmen die Regierungen nar per lvl) Kilogramni gehandelt. l-i<,ulll»tion äer vsntl Nxiptmann ^ Lo. l'>z?i i^ankuntornelnnen tlauptmsnn 6t Lo. in l-jukljllna. das sicli liaupt^äckilicli mit clem VLrIv der Stapel-laut deii neuen juxoslawiselieii tiznclel!;- dizmpfers »princ Andrej«. Das Scliikl i^t der .. ' ^ . modernste l'vp eroljer sisndeliidsmpker. 4l5 19.3t): .^^citerei.«. — 20.30: ^ ^ ^ l'ulZ lsn«. 55 i^eter krelt und .V..6 kocli. Sel- pboniekonzert. - Darnach: Tanzmusik. - drei Getreideswaten den Banken gegenü!'..'r j „e Iral^fSlii^keit tietr.let 9^100 -sonnen. Die Langenberg, 17 3«: Nachmittagskon^^ert. - llebereabe dieses Dampters wird lm Otctot?er Abendkonzert. — Anschließend: Nacht' die Garantie für die an die Pools getätigten Warenlredite. Mit anderen Worten: der Bankerott des Getreidepools wurde vertuscht und die enormen Verluste auf alle Steuer.^a'hler übergeleitet. Da der Getreide-Handel und Ei^ort den Lebensnerv deS ka-nadi chen W^rtsckmftSknmplexes bildet, stockte da>^ gÄN.^ wir!schiftliche Leben deS Lande-^ ertolsen. X 8et»l»kv»^ei> »ul den 8ckmslspur»trek Xkeater u«» Kunst -i- «Schlager für Shakespeare gesucht. Die Amerikaner haben Shakespeares „Kaufmann von Venedig" zu einer Operette umgefilmt, zu der Robert S t o l z die Mu-sik schreibt. Es fehlen vorerst noch einige schmissige Texte, die ails Schlager gehen können, und die beim besten Willen im Shakespeareschen Mannskript nicht zu finden find. Ton Klno Burg'Kin«. Heute un>d an den folgenden Tagen gelangt der erste Groß-Tonfilm „Der singende Narr" (Singing fool), der ü^rall eii.^n mitreißenden Erfolg erzielen konnte, zur ersten Vorführung. Eln erschütterndes Drama einer großen Vaterliebe . . . Al Iolson singt und spricht das wunderschöne Sonny-Boy-Lied. Union'Aino. .Heute Vcittwoch wegen Reparatur der neuen Tonfilm-Apparatur geschlossen. — Ab morgen. Donnerstag Vorführung der l00prozentigen Tonfilmoperct-te „Rio Rita". Ein entzückendes Werk mit herrlicher Musik und.^'»andlung. Donnerstag, 4. September. Ljubljana, 12.30 Uhr: Schallplatten. — 13: Reproduzierte Musik. — 18.30: Nach-mittagskonzert. — 20.30: Jugoslarvischer Abend. — 21.05: Zagreber Uebertragung. — Beograd, 17.30: Nachmittagskonzert. — 21: Ljubljanaer Uebertragung. — 2.15: Alend» musit. — W'.en, i5.lö: Nachmittagskonzert. — 20.05: K. Ditters von Ditterdorf „Toltor und Apotheker", eine komische Oper. — Anschließend: Ab-endkonzert. — Breslau, 21: Lieder. — Brünn, l8.30: Dentsche Sendung. — 19.05: Musik für die Jugend. — l9.3ö: Mährische Volkslieder. — Stuttgart, 19.30: Blasmusik. — 20.30: In: Land der Chrysan tl>cmen. — 2l.3v: Operettenkonzert. - 23: Eine halbe Stunde Schlager. — Frankfurt, 19.05: Französisch. — 19.30: Blasniusik — 21.30: Stuttgarter Uebertragung. — BeNin. 16.0.'?: Operettenmusik. — 19.05: Chorge^ nnlsif und Tanz. — Prag, 18.25: Deutsd)e Senldung. — 19.45: Violinkonzert. — 20.15: »lli oen scnmLispursrre«» ^ . ..........> Ilsn. >Vie vir kerlciitet linden, wurde sclion' 'Lpiel „Das nvggcworfenk' Mes vor einiger ?elt mlt der Linkülirunx von 8s>el. ^2.15: Orgelkonzert. — Mailand, sexvszen aui den juxo^lavvisctien 8cl,mii>- ' ' ' - 20.40: Opernütertragung. — Mtinchen, 17.25: Vesperkonzert -- 20: Unt^rhalt'.l:^^?' Stunde. Bu' spurstrecken lieeonnen. In kur/.er ?eit »'s - iolt^t ?zncli die ^Infiilirlink von ?c1iI.'ikwA?k'i,' Konzert. — 21.15' B'inte Durch zn)ei Ereignisse wurde die schen an illr die zleic^en strecken Wie d.'k.iniit. >^ui d-.p:st. .^'l0N'ert — 21: Ungarischcr Lie lich lchwere kanadische Krise ungemein ver- deu dle 8cli!.ik- und Lpeisewaeen vor einem ^ deral>end. ^vtarrvorer Zeitung' Nummer sZV. >2»WWWM^^ Kkemee 5^«-^A0iU«»«a«K VVVVVVVVGFVVVVVVH Noch einlqe bessere Dame« w^r« d«n für einen neuen Echlmer» artikel für Moribor alt Per-tretertnnen aufgenommen. Eil-anträ loga. Tra svobÄe l. neten der Städ». Brückenwaage. Molen Eie sich ttberzeugen, dl,ß Sie MAbel, Matratzen. Ottom90. Anzufragen bei der Hau»-meisterin. 12997 Zwei Zimmerherren oder Studenten werden in ganze Ver-psl^ttng genommen. GraiSka u. 2. Tür 24. 1299k Möbl. Zimmer zu vermieten. TvetliLna 27/3, Tilr «- 11999 Staubfreie», schön mi^bl. .P«» mer solfort zu vermieten, StU' denei, Vodnlkova ul. 32. 11998 Kojtftudenten werden in sehr gute Pflege genommen. 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