»Vrrtft r S»rLaib«ch: »» bkdauernswerlher Obgleich die säinmtlichen Staaten Central-und Südamerika'« von der Narür hervorragend begünstigt sind, wie wenige Erdtheile der Welt ; obgleich j„ diesen Staaten prachwolle» Klima, fruchtbarer Boden, beiderseits d.»s Meer, zahllose Flüsse Und Ströme an^utreffen sind; obgleich diese Länder die Stätten des Glückes und de» Wohlstandes sein könnten, herrschendort elende Zustände, der „Gott-ikibeiuns j" hält in gleisnerischer Kutte dort Umzug, ^rödet Länder und verdummt Völker, anstelle °k« Reichthums und der Aufklärung finden wir dort «kmuch und geistige Nacht. Die Ursache dieser trüben Erscheinungen liegt, wie wohlunterrichtete Journalstimmen aus den trans-atlantischen Ländern berichten, in der unbe-ichränften, unverantwortlichen Herr- schaft der römischen Klerisei. In Central-und Südamerika herrscht träge-, arbeitsscheue«, in das Gewand bigotter Heuchelet gehülltes Leben; Industrie, Handel und Gewerbe liegen darnieder, der Geist religiöser Intoleranz schwingt dort den kleri-calen Szepter und -unterdrückt die Ausübung jeder anderen Religion; jedermann, der dort nicht nach der Pfeife des Jesuiten taW, wird in Acht erklärt, verbannt, emgekerkert. Das maßlose Treiben der Römlinge hat in den Ländern Central» und Südamerika'« furchtbare Bürgerkriege entzündet, hat diese Staaten mit Bürgerblut überflutet und Revolutionen erzeugt, die Gut und Blut dahinraffen. In Bolivien zettelten' die Jesuiten eine blutige Revolution an; der Sieg blieb leider auf Seit; der Ktencalen, da« arme Land wird die Faustschläge des Ultramontani-VuS noch weiter zu er-tragen haben. I» Ecuador ergriff ein ehrgeiziger Soldat das Schwert und begann mit Hilfe de« Kleru« einen mörderischen Bürgerkrieg. In Columbien werden blutige Schlichten geschlagen, das ganze Land gleicht einem Feldlager, der freiheitsfeindliche Bischof von Pagayan reizt da» Volk zum Aufstand gegen die Regierung und fana-tisiert die Bolksmassen. In Mexiko streiten drei Parteien um die Oberherrschaft, der Klerus nährt die Flamme des fürchterlichen Bürgerkriege«; kaum hatte sich dieses unglückliche Land au- den Drangsalen früherer Jahre einigermaßen aufgerafft, finkt es infolge klerikaler Hetze in das alte Elend zurück. Auch in Peru ist infolge maßloser Agitationen vonseite des Klerus ein gräßlicher Bürgerkrieg ausgebrochen. Welch' Schreckensbilder rollen sich vsr unseren Augen auf! So geht e« in Staaten zu, wo der klerikale Szepter der Römlinge das Volk leitet und die Zügel der Regierung führen hilft! Wann wird die Zeit kommen, wo Land und Volk von dieser klerikalen Tyrannrnwirihschafc sich werde losreißen und emancipieren können? Wann wird dem ganzen Thun rud Treiben der dort un-umschränkt herrschenden Klerisei ein Ziel gesteckt werden? Möge diese« Schreckensbild auch in unserem engeren Vaterlande Beachtung finden! Mögen aus diesem Schreckensbilde all« jene, welche die Be-strebungen der klerikalen Herrschaft mit Feuereifer unterstützen, welche wissentlich M unwissentlich Mitarbeiten, um solche unglückselige Zustände auch bei uns einzuführen, die Moral schöpfen, daß dort, wo der klerikal« Szepter herrscht, geistige, mora-lische und materielle Armuth hriitiatsberechtigt ist, Land und Volk für Jahrhunderte todt bleibt, daß die Bevölkerung in ewiger geistiger Nacht wandeln muß und niemals die Morgenröthe der wahren Freiheit und des goldenen Friedens erblicken wird. Reichsrath. 219. Sitzung des Abgeordnetenhauses. Der Finanzminister überreicht eine Regierungsvorlage, betreffend die Aufhebung des ZollauS« fchlusseS von Brody sammt Motivenbericht. entfernt, als ein leises Stimmengemurmel in ihrer unmittelbaren Nähe, plötzlich ihre Schritte hemmte. Erschreckt stand sie still. Sie lauschte angestrengt. In demselben Augenblick aber flogen ihre Gedanken zur Sidonie hinüber, sie dachte an die dunkle.Frauen-gestalt am Aprikosenspalier, unter dem Fenster der Gesellschafterin, und — fie glaubte Sidoniens Stimme zu erkennen. Der Himmel weiß, welche Gedanken auf die arme Frau einstürmten. Noch wußte sie nicht, daß der Verdacht des Mordes bereits aus die Gesellschafterin gefallen war» aber in dem Gehirn der Gräfin tagte es plötzlich schrecklich. Jetzt erinnerte fie sich wieder der Abneigung ihres Gatten gegen dieselbe, das frostige, kalte Benehmen, sein Wunsch, fie zu entfernen , und noch viele tausend andere Dinge. Aber fie hatte keine Zeit zu denken. Hören mußte sie, lauschen, daß kein Wort ihrem Ohre verloren ging. , Ueber die schwache, zitternde Frau kam plötzlich eine grenzenlose Ruhe und Entschlossenheit. Sie drückte sich in das dichte Gebüsch, und kein Laut, keine Silbe ging ihrem Ohr von dem verloren, was in ihrer nächsten Nähe verhandelt wurde. „Die Angst hat mich Hergetrieben, Sidonie,"' sagte' eine der Gräfin unbekannte Männerstimme. „Wir haben davon auf „Heimthür" gehört, daß sich da« Gericht in Ae Sache gemischt und nach vorgenommener Obduktion der Leiche, den gewaltsamen Tod konstatiert hat. Himmel! Wer hat hier den Angeber gespielt? Aber wenn Sie, wie Sie mir sagen, von Gerichtspersonen bewacht werden, wie war es Ihnen da möglich, doch bei unserem verabredeten Rendezvous zu erscheinen?" „Darnach fragen Sie nicht, ich bitte darum," entgegnete Sidonie bestimmt. „Fragen Sie nichts weiter, ak« nach dem, was mit der Sache zu thmr hat. Die Zeit drängt. Nur um Ihnen die nöthigen Instructionen zu geben, bin ich hier, damit weder Sie noch ich etwas auSfazen, was gefährlich werden könnte." „Ich? ausfagen? Was habe ich denn damit zu thun ?" fragte die erste Stimme erschrocken und verwundert. „Mehr, als Sie vielleicht denken," entgegnete die Gesellschafterin mit vernehmbarem Spott und einiger Schadenfreude. „Wie weit die Untersuchung bereits gediehen ist, kann ich Ihnen nicht sagen, so viel ist aber gewiß, daß man nichts unversucht Feuilleton. Schloß Dorneck. Kriminal-Novelle von Theobald König. (Fortsetzung.) b,,.. Die Gräfin verhehlte sich keinen Augenblick, du-?" kotzen Gefahr sie sich in ihrer jetzige Lage .. H diesen Schritt aussetzte, aber einrstheil« war g.gA Haltig gegen ein Geschick geworden, was so tki-is-? 8«gen die wehrlose Frau auftrat, ander«-ne» sie, den Geliebten früh genug zu war« dea'n» ^ nicht zweifelte, daß sich der Verdacht Mordes zuerst auf ihn lenken würde, ten , eilte sie vorwärts. Ihre Füße berühr- außerordentlich '^acht begünstigte sie iek, Aald hatte sie den Waldsaum erreicht, und sie sich vollständig gesichert. Da» dicht Unterholz, welches hier namentlich die so 5"9 begrenzte, verbarg fie vollständig, und , '°'?ie Lichtung zu erreichen, wo Baron ^erlhyeim sie an den vorhergehenden Tagen er-«artete. Nur noch wenige Schritte war sie davon Der Handelsvertrag mit Großbritannien wird in erster Lesung dem volkswirthschast-lichen, der Zollvertrag mit dem Fürstenlhum Liechten» stein dem Budgetausschusse zugewiesen. Da- Haus setzt die Budgetdebatte fort, erledigt die Titel: 16, „Special-Lehranstalten," 17, „Volksschulwesen," 18, „Stiftungen und Beiträge," 19, „Studienfonds," wornach das Erfordernis des Ministeriums für Cultus und Unterricht fest-, gestellt erscheint und genehmigt die Titel 1 bis 11 der Bedeckung. Bei Titel „Volksschulen" ergreifen das Wort: Abg. Deschmann: In dem vom Redner vertretenen Lande (Krain) participieren die Verbrechen gegen die körperliche Sicherheit und der öffentlichen Gewaltlhätigkeit in erschreckendem Maße an der Gesammtzahl der Verbrechen. Diesem Uebel-stande könne nur durch eine entsprechende Hebung des Volksschulwesens begegnet werden. Während die von der Regierung für Tirol hiefür beanspruchten Beträge vom Budget-AuSschuß acceptiert wurden, mußten die für dir Länder Krain, Görz, Istrien und Dalmatien beantragten Summen einen Abstrich erfahren. Diese Abstriche, welche nur die slavischen Länder treffen, könnten Anlaß zu Mißdeutungen geben. Redner beantragt daher, conform der Regierungsvorlage zum 8 7, „Zur Hebung de- Volks-schulwesenS," die Erhöhung der Post für Krain von 6000 fl. auf 10,000 fl., für Görz von 4000 fl. auf 8000 fl., für Istrien von 4000 fl. aus 8000 fl., für Dalmatien von 12,000 fl. aus 18,000 fl. Abg. Dr. Schaffer: Gerade die Volksschule sei hinsichtlich de« Abstriches in hervorragender Weise betheiligt. So lange der Staat Inhaber des Schul-Patronate« war, hatte er zur Erhaltung der Schule beizutragen, wovon er nunmehr enthoben worden ist. Dadurch, daß der Bau der Lehrer-BildungSanstalt in Laibach auf Jahre lang verschoben worden ist, sind ohnehin Ersparnisse für da» Reich erzielt worden. Redner glaubt, daß Krain keine mindern Ansprüche habe als Tirol, welche» einen so bedeutenden Betrag unverkürzt erhalte, umsomehr als K.ain in den letztern Jahren mit öffentlichen Bauten nicht besonders bedacht worden ist. Redner befürwortet deshalb den vom Abg. Deschmann gestellten Antrag. Politische Rundschau. Laibach, 16. Dezember. Inland. Dem „Pester Lloyd" zufolge wird maßgebendstenortS an der dualistischen Lösung der Banksrage festgehalten. Die „Deutsche Ztg." schreibt: „Wenn nicht alle Anzeichen trügen, so steht innerhalb der ultra- lassen wird, die Schuldigen an den Tag zu bringen. Ich gebe Ihnen nur den einen Rath: leugnen Sie, leugnen Sie jede Mitwifsenschast, jeden AntheU an dem Morde — ich fürchte nur für den Verwalter." „Für Wilbrandt stehe ich, Fräulein Sidonie," sagte die Stimme, welche die Gräfin nach einigem Nachdenken als die des Junkers von Heimthür, ihres ermordeten Galten Stiefbruder erkannte. „Wilbrandt wird sich hüten, unserer Verabredung zufolge irgend welches Geständnis zu machen. Nein, für ihn fürchte ich nicht. Aber dennoch kann ich meine Unruhe nicht brmeistern. Wenn nun ein Verdacht auf mich fiele?" Die Gesellschafterin mußte wol spöttisch ge-lächelt haben, was der Junker trotz der Dunkelheit sah, denn er fuhr fort: „Ja, ja, lachen Sie nur. Ein bloßer Verdacht, daß ich an dem Morde meines Stiefbruders nicht ohne Schuld bin, zerstört meine ganze Earriöre, meinen ganzen Lebenslauf. Der Erbe von Schloß Dorneck ein Mörder! Und dann, Sidonie! Wenn nun auf uns beide ein Verdacht fiele, dürften wir rS uns jemals rinfallen lasten, eine Verbindung rinzugehen? Was würde die Welt sagen? Würde inan da nicht mit Fingern auf den Grafen Dorneck zeigen? Und wird sich nicht der Verdacht auf mich lenken? — unwillkürlich? Bin ich nicht derjenige, montan-feudal-czechifchen Opposition ein Umschwung bevor. ES scheint, daß man sich rüstet, aus der PassivitätSpolitik herauszutreten. Im ungarischen Abgeordnetenhause gab Michael Földvary im Namen der unabhängigen liberalen Partei die Erklärung ab, daß wol das Budget im allgemeinen zu votieren sei, allein nun e« sich um Appropriation handelt, müsse seine Partei, trotz der Sympathie und vielfachen lobenswerten Vorzüge der Regierung, dieser, welche ihr Programm nicht erfüllte, ihre Verheißungen nicht rinlüstr und den fatalen, schon in den ersten Phasen Verwirrung und Pein schaffenden Ausgleich einging, ihr Vertrauen versagen. Möchte die Regierung auf volks-wirthschaftlichem und politischem Gebiete umkehren und sie hat unsere Partei ganz wieder für sich. Der Redner versicherte noch, daß jede auswärtige Verwicklung oder Gefahr ihn und seine Genossen an der Seite und als Slütze der Regierung finden werde. Bujanovik erklärt im Namen der Opposition der Rechten ebenfalls die Ablehnung der Appropriation. ÄuSlaud. Die „France" veröffentlicht eine Mittheilung über einen angeblich definitiv zwischen Oesterreich und Rußland abgeschlossenen Lertrag behufs Besetzung Bulgariens, der Herzegowina und Bosniens. Der Vertrag sei bereits dem Fürsten Bismar.« mitgecheilt worden, der Odo Russell duvon in Kenntnis setzte. Der französische Minister,Präsident Jules Simon gab im Senate und in der Kammer seiten- de« Ministeriums eine Erklärung ab, worin er zunächst das Bedauern über den Rücktritt der Minister Dusaure und Marcvrr aussprach und sodann fortfuhr: „Ich bringe Ihnen kein Programm, Sie kennen mich; ich bin ein ernstlicher Republikaner und ein ernstlicher Lonservariver, den Prinzipien der Gewissensfreiheit ergeben und beseelt von einer aufrichtigen Ächtung für die Religion. Das Cabinet wird ein parlamentarische« bleiben; es wird zu dem Behufe nur das Beispiel de« Marschall-Pr». sidenten Mac Mahon zu befolgen haben, welcher bei jedem Anlässe bestrebt war, genau den Grundsätzen der constitutionellen Regierung zu folgen." Die „Time-" bemerken bei Besprechung der Situation, es werde nicht ausreichen, lediglich die russischen Forderungen zu bekämpfen, England müsse ebenfalls Garantien Vorschlägen. Letztere könnten vielleicht die Form einer bewaffneten ausländischen Polizei in den insurgierten türkischen Provinzen, unterstützt durch eine Flotte der alliierten Mächte im Bosporus, annehmen. Die italienische Regierung wird zu Beginn der nächsten Session beantragen, entweder den welcher am meisten durch den Tod meines Stiefbruder» gewinnt?" „Am meisten? Sie mußten sagen: allein dadurch gewinnt, und Sie hätten das Richtige getroffen." „Sidonie, Sie find ein Dämon. Es scheint Ihnen Freude zu machen, mich zu quälen. Vergessen Sie denn, wer eigentlich der Anstifter —" „Still, Junker, kein Wort weiter," unterbrach ihn Sidonie rauh. „Ls wäre Thorheit, darüber noch jemals eine Silbe zu verlieren. Da« einzig Vernünftige, was Sie ausgesprochen haben, ist die Möglichkeit, daß sich der Verdacht auf Sie und auf mich lenken könnte, und den Fall müssen wir vorhersehen I" „Aber wie? was gibt es da vorherzusehen?" „Vielerlei. Wir müssen den Verdacht von uns , ab auf eine andere Person wälzen." Die Stimme ; der Gesellschafterin klang außerordentlich ruhig, i „Sidonie!" entgegnet« der Junker entsetzt, c „Nun?" z „Sidonie, Sie haben nicht bedacht, was Sie e da aussprechen. Kann man einen begangenen Mord k auf einen anderen wälzen?" h „Nichts leichter als das, besonders wo die , Umstände so außerordentlich günstig sind. Keine vom früheren Eabinette mit der Südbahn-Gesellschaft abgeschlossenen Vertrag wegen. An« kauf« des Netzes durch den Staat anzunehmen oder den gegenwärtigen unnatürlichen Modus (die Rt-gierungsgaranlie pro Kilometer) in einer dem In» tereffe des Staates wie der Gesellschaft und de-PublikumS gleich entsprechenden Weise abzuändern. Da- rumänische Amtsblatt veröffentlicht ein fürstliches Decret, nach welchem außer den acht bestehenden noch acht neue Dorobantzen-Regimenter errichtet werden, deren Organisation au» 1. Januar beginnt. Am 13. d. fand in Konstantinopel die erste Sitzung der Eonferenz statt. Berathungsgegen» stand war der zwischen der Pforte und ihren Vasallen abzuschließende Friede. E» wurde einstimmig beschlossen, für Serbien den 8t,Ltus csuo Lute, für Montenegro Grenz-Rectificationen vorzuschlagen. Die Eonferenz. Sitzungen finden ohne alle« Aufsehen statt; wol aber machte dir Pforte am 13. d. eine Demonstration, indem der Sultan mit allen Ministern zu großen Schießübungen aus dem Marmara-Meere fuhr. Zur Tagesgeschichte. — Der Raubmörder FranceSconi wurde heute um 8 Uhr vormittags hingerichtet. Die „Deutsche Zeitung" berichtet unterm 14. l>. M.: „DaS Landesgericht in Strassachen wurde heute in Kenntnis gesetzt, daß die Todesstrafe an Heinrich v. Francesconi wegen nicht eingetretener Begnadigung in Bollzug zu setzen sei. Wie wir hören, hat weder der Schwurgerichtshof noch der Lassa-tionshos auf die Begnadigung angetragen und auch da» Justizministerium hat sich für die Vollstreckung der Todesstrafe ausgesprochen. Falsche Sentimentalität und weichgestimmte Frauenherzen werden es vielleicht anders erwartet haben. Wir aber müssen sagen, daß der Kaiser, dem gewiß hart anlam, von der edelsten Prärogative des Staatsoberhauptes, von dem Begnadigungsrechte keinen Bebras« zu machen, mit der Stimme des Volkes sich im Einklänge befand. Man hebe die Todesstrafe aus, wir sind damit einverstanden; allein so lange sie alS höchste, als schwerste Strafe gesetzlich besteht, durste gerade in diesem Falle keine Ausnahme statuiert werden. Die Hinrichtung wird Samstag früh, also gerade einen Monat nach der Schlußverhandlung, im kleinen Hose de« LandeSgerichtsgebäudes erfolgen. Dieselbe hat in Gegenwart einer Aerichts-Lommission, des Staatsanwaltes, eines KerichtSarzteS und deS Seelsorgers zu geschehen. Der Bertheidiger, die Gemeindevertretung, die Beamten deS Gerichtes, der Staatsanwaltschaft und der Sicherheitsbehörde, dann die nächsten Verwandten de» Verurtheilten haben nach der Strasprozeßordnuug daS »W- Fortsetzung in der Beilage. -WA Phantastereien jetzt, Hugo, wer einen Schritt auf der Bahn des Verbrechens gewandelt hat, der darf sich nicht scheuen, auch den zweiten und dritten z« thun, wenn nicht auch der erste vergeben- gewesen sein soll. Und was ist'S denn auch weiter? Die sich nicht schämt, ihren Liebsten gleich mitzubringe« — verdient sie ein besseres Los? Doch still, waS war da«? Hörten Sie nichts?" „Bewahre der Himmel, Sidonie, Ihre Nerven find in einem solchen Zustande von Aufregung, da? Sie nicht mehr wissen, wa« Sie sprechen. Der Wirü raschelt durch das Laub — wer wird zur Nachtzeit sich hier hernmtreiben. Gehen auch Sie jetzt wieder zurück — ich fürchte mich in Ihrer Nähe." ,So nehmen Sie eigentlich die Ihnen zugehörige Maske der Feigheit an — so sind Sie» wie ich mir den Junker Hugo von Heimthür stet* gedacht habe," spottete Sidonie. „Sie geben Jh^ Hand bereitwillig zu einem Morde her, aber Stk haben nicht so viel Muth, um Ihrer eigenen Inter' esfen willen Ihre Rolle durchzuführen. Nun, wohl bekomm'S. Die Sippe wird mit Fingern auf den Vertreter ihres adeligen Namens zeigen, und S>e verdienen es nicht anders, denn Sie haben eS I» gewollt." (Forts, folgt.) Bcnuftr zum „Valbachrr Taftvlatt" «r. 888 vom 1«. Dezember 187«. Recht, der Hinrichtung beizuwohnm. So weit es der Raum erlaubt, kann auch achtbaren Männern der Zutritt gestattet werden. Bor der Hinrichtung ist der Verkehr mit dem Verurtheilten nur den Amtspersonen, dann seinen Angehörigen und jenen Personen erlaubt, die er selbst zu sehen oder zu sprechen wünscht. Dir Hinrichtung FranceS-«ui's ist die erste in Wien, welche im Sinne der gegenwärtigen Strafprozeßordnung im geschlossenen Raume erfolgt." — Disciplin in Schulen Der steirische Lan-deSschulrath hat in Erledigung eines «onserenzprotvkolleS Odergymnasiums in Marburg angeordnet, daß ver-!chärste Maßregeln gegen das Ueberhandnehmen deS GastbauS-«nd SaffeehauS-BesucheS. vonseite der Schüler ergrifsen werden. — Priester.Lerurtheilungen. In dem Prozeß gegen Bischos Brinkmann in Münster wegen Veiseiteschafsung von Urkunden und Unterschlagung vo» Geldern wnrde Bischof Brinkmann zu einem Jahre, Prälat Dr. Biese zu zwei Jahren, Geistlicher Fievez zu drei Monaten, Geistlicher Haversath zu vier Wochen Befugnis verurtheilt, die übrigen ««geklagten Geistlichen aber ^gesprochen. Lokai- und Provinzial-Angelegenheiter. -(AusdieGoldrente.Anleihe) wurden bei dkl krainischen EScompte-Gesellschast in Laibach 140,000 fl. subscribiert. Die Subscription wurde bereits am 14. d. abends in Wien geschloffen, nachdem sich eine namhaste Federzeichnung ergab. (Die Regiments-Musikkapelle) spielt borgen bei günstiger Witterung von halb 12 bis halb 1 Uhr in der Sternallee. Das Programm lautet: l. .Leicht zu 8»ß," Marsch. 2. Jntroduction zur Oper „Siorma" von B-lini. 3. „BjroflL BirostL," Walzer von Strauß. 4. Duetto aus der Oper: bsllo in von B-rdi. 5. An- got-Quadrille von Strauß. 6. „Aus dem UebungSmarsche," Potpourri, «bei,dz concertiert die Kapelle im Glassalon der Lafino-Restauration. (Der erste Kammermusikabend) findet unwiderruflich morgen abends um 7 Uhr in dem Mustk-»ereinslokale (Fürsteuhos) statz. — (Der hiesige Lasinovere'in) hält morgen "M 3 Uhr nachmittags in seinen Vereinslokalitäten eine Generalversammlung ab. — (Ein langer Prozeß.) Der seit dem Jahre 1768 bis heute, mithin durch mehr alS 100 Jahre, im Zuge gestandene Waldprozeß zwischen der Stadtgemeinde Rudolfs-verth und 13 Nachbargemeinden wurde durch einen Ausgleich ausgetragen. (Wünsche und Beschwerden.) In der Atzten Gemeinderathssitzung beantragte ein der nationalen Partei angehöriges GemcinderaihSmitglied die Erhöhung , der Hundetaxe von 2 auf 5 Gulden, dagegen die Tax -esrriung für „Nutz Hunde". Der Herr Antrag-* r will sich bei den Oekonomiebesitzern und Fleischhauern beliebt wachen? ans' Unkosten der übrigen Hundebesitzer ^ ssiziere, Beamten. Jagdinhaber, Pächter und Gäste n. a. Priva,p,r^nen). Unter dem Begriff „Nutzhund" sub-^ E>n Thier, welches seinem Besitzer faktisch einen m> "bwirft, d. H. letzterem verhältnismäßig kostkpieligere den,^"' Thier- oder Maschinenkräste erspart, so z. B. 2- , ^oriomen einen Nachtwächter, dem Fleischhauer einen ?"iber, ^ Jäger ei dem Nrämer und Hausierer eine Zugkraft und r einen Wildspürer n. s. iv. Es gaben sich bereit« tn aus dem Publikum l^nd, welche meinen, daß ILä's't"« ihren Eigenthümern bei Ausübung des Se- gen im^--Nutzen bringen und Ersparnn- Stim^ Hunde. beb ^->»>vetriebe erzielen, nicht nur nicht taxfrei bele ' ^ ^"dern mit einer höheren Taxe als bisher Volks I°llten. Würde nach Antrag des superklugen Kräm"^"^ Nutzhund de- LandwirtheS, Fleischers, ' Hausierers, Jägers u. a. GewerbSleute taxfrei aus-von S ^^^en die Taxe für sogenannte .Luxushunde" jener ^ erhöht werden, so dürfte wol die Mehrzahl Hund welche sich de» Vergnügens wegen läü», E Vergnügen aufgeben und der Gemeinde- der ^ gehofften plus ein bedeutendes minus in > ^°*en" r» empfangen haben. Nicht jedes entk^i.'. ? welche der gemülhlichen Weinbank g, i>» eine glückliche oder eine rentable. Der An- trag unseres nationalen städtischen Gemeindekaffe-Heilkünst» lerS bätte vielleicht Anklang gefunden, wenn er aus eine allgemeine, ausnahmslose Taxerhöhung von 2 auf 3 Gulden gestellt worden wäre. Populärmachen zugunsten einiger und zum Nachtheile anderer Mitbürger gilt nicht! — (Die DiphtheritiS) hat in JosefSthal epidemischen Eharakter angenommen. — (Landschaftliches Theater.) Das gestrige dritte Gastspiel der k. k. Hosschauspielerin Frau Lew.insky-Precheisen war minder gut besucht. Die werthe Gästin sllhrte die Rolle der „Luise Miller" in Schillers „Kabale und Liebe" meisterhaft durch, namentlich in den Stuf-tritien mit dem Präsidenten v. Walter, mit Lady Milsord, mit Secretär Wurm und in fämmtlichen Scenen mit Fer-dinand von Walter; die richtige Betonung der hervorragenden Stellen und das gediegene Mienrnfpiel riefen zu wie-derboüenmalen den lauten Beifall des Publikums wa». Herr Fritz!che (Waller) erschien in jugendlicher MaSke, spielte insbesondere die Scenen der Begegnungen mit seinem Vater, mit Lady Milford, mit dem Hofmarschall v. Kalb und den ganzen fünften Act vorzüglich. Frau Schubert-Barbieri entledigte sich ihrer fchwierigen Aufgabe als „Lady Milford" mit Würde, sie ließ die Leidenschaft des verschmähte» Weibes in sehr maßvollen Formen hervortrete». Herr Leuthold (Wurm) spielte die Briesscene mit „Luisen" vortrefflich. Herr Rieger (Hofmarschall v. Salb) bewegte sich gestern in seinem Elemente. - Herr Ströhl (MusikuS Miller) und Frau Ströhl (dessen Frau) gaben ihre Partien recht gewütblich und herzlich. Herr LaSka exeellierte in der kleinen Rolle deS „Kammerdieners." Herr Unger bemühte sich bestens, der Rolle deS „Präsidenten v. Walter" Ausdruck zu verleihen. Wohlverdienter Beisall und Hervorruf wurde auch den Herren Fritzsche, Riege r, Laska nnd Frau Barbieri zutheil. Die Schlußscene des dritten Acres, im Hause Millers, gestaltete sich zu einer der wirksamsten, effectvollsten. — Director F r i tz s ch e lieferte gestern neuerlichen Nachweis, daß er, nachdem ihn die Göttinnen der guten Laune und des ernsten Willens auf die Stirne geküßt, recht innig, recht gefühlvoll, recht jeurig im Fache der Liebhaber austreten kann. — Montag iden 18. d. M. geht zum Bortheile der Directrice Frau Fritzsche-Wagner die prächtige Operette „Madame Herzog" über die Bretter. Unsere geschätz'.elPrima-donna, die Seele unserer komischen Oper und Opkrette, eine der sestesten Säulen, woraus unser Thealertempe! Heuer ruht, verdient es im vollsten Maße, daß sich Montag abends sämmtliche Theaterräume Men. Gemeinderathssitzung. Laibach, 13. Dezember. (Schluß.) Der Gemeinderath genehmigt weiter: Post 14: „Oefsentliche Sicherheit" 10.790 fl.; Post 15: „Baureparaturen». Conservationen" 21,000fl.; Post 16: „Gut Tirol," 3457 st.; Post 17: „Stadt-Reinigung" 5500 fl.; Post 18: „Stadt-Beleuchtung" 7900 fl.; Post 19 : „GesällSanSlagen" 1180 fl.; Post 20: „MoraMilsumpsung" 210 fl; Post 2l: „Requisiten" 360 fl.; Post 22 : „Feuerwehr" 600 fl.; Post 23: „Militärbequartiernng" 83.06 fl.; Post 24: „verschiedene Auslagen" 1000 fl.; Gesammt-snmme des EisordernisseS 110,-130 fl.; Post 25: „Neubauten und größere Bauherstellungen" 29,430 fl.; Post 26 und 27: „Pafliv-Kapitalien und Zinsen" 9818 fl.; Post 28 : „verschiedene Auslagen" 3352 fl.; Gesammt-summe des Extra-OrdinarinmS 42,600 fl. Der Berichterstatter GR. Snppan stellt namenS der Finanzsection solgende Schlußanträge: r») Der vor getragene Voranschlag in der öffentlichen Bedeckung per 123,444 fl. und im ordentlichen Erfordernis per 110,430 fl>, somit mit einem Ueberschuß per 13,014 fl., und in der außerordentlichen Bedeckung per 6329 st. und dem außerordentlichen Erfordernisse per 42,600 fl., daher mit einem Abgange per 36,271 fl., und dem hievon in Abzug gebrachten Ueberfluß des orde«tlichen Erfordernisse- per 13,014 fl., sohin Mit dem Abgänge per 23,257 fl., über deffen Bedeckung die Finanzsection sich Anträge zu stellen vorbehält, wird genehmigt. d) Die für die Neubauten eingestellten Beträge sind nicht als definitiv genehmiget anzufehen, sondern wird der Stadtmagißrat, insoferne nicht bereits spezielle Gemeinde-rathSbeschlüffe vorliegen, erst von Fall zu Lall um die Genehmigung zur Vornahme eines Baues einzuschreiten haben. o) Der Magistrat wird beauftragt, wegen der eventuellen licttationsweifen Veräußerung des Morast-Terrains Rakova jelsa und der Wiefe jenseits Lipe, dann der zum Gote Tivoli gehörigen Wiesen Jesuitarca und Unter-Marga seine Anträge an den Semeinderath zu stellen. Sämmtliche Anträge wurden angenommen. Ueber Antrag der Finanzsection (Reserent Dr. Suppan) wird der Voranschlag de« allgemeinen Stistungs-sondeS im Erfordernisse mit 7778 fl. und in der Be- deckung mit 8148 fl.; schließlich jener deS BürgerspitaleS im Erfordernisse mit 10,148 fl. und in Bedeckung mit 10,311 st. angenommen. Im Berlause der Budgetdebatte wird der Amrag Hora k S, Post 14 — die Regierung sei zu ersuchen, die Hälfte der Auslagen für »öffentliche Sicherheit zu übernehmen, angenommen; der Antrag Potoinik zu Post 15, aus Re-ducierung des BaucontoS von 21,000 fl. aus 17,000 fl. und auch der Antrag Regali zu Post 16' auf Reducie-rung der Tivoli-Auslagen nach motivierten Entgegnungen vonseite des GR. Dr. v. Schrey und deS Berichterstatter« Dr. Supp an adgelehnt. GR. Dr. v. Schrey belehrt den nationalen, vpposi-tionslustigen und aus individuellen PopularitätSriicksichten für unzulässige Ersparungen austretenden GR. Regali, daß das Tivoligut kein Ertrags-, sondern in crstir Linie ein nothwendigeS vergnüguugSobject sei und für die Waldkultur mehr gethan werden müsse. Dre Ausfälle des GR. Regal > aus den Siadtökono-men in Bezug auf die „Morast-EntsumpfungSauslagen" werden vom Vorsitzenden Biigermeister na» Gedühr obgefertigt. Vom Weihnachts-Büchertische. Blätter und Blüten deutscher Poesie und Kunst Ein Album finniger Betrachtung gewidmet. Mil 18 Stahl-stichen nach Zeichnungen von Georgy und Hartmann, vierte Auflage. Verlag von Brandstetter in Leipzig In prachtvollem Einband fl. 15 60. Die VerlagShandluug dielet in diesem Pracht-Album ein Werk dar, echt deutsch an poetischem wie an Kunstgehalt. ES ist ein Album neuerer deutscher Poesie. Uhland,Rückert, Eichendorsf und Zimmer-mann sind die ältesten Dichter, auf welche zurückgegangen ist. Die Auswahl lyrischer Blüten umfaßt nahezu 100 Gedichte und finden wir in derselben alle unsere besten, neueren Lyriker vertreten. Bon der artistischen Ausstattung deS BucheS können wir gleichfalls das Beste sagen. In 16 über-aus anmuthigen Lompositionen liesern die beiden ans dem Titel genannten Künstler meisterhaft auSgeführie Stiche, die aus wahrhaften Kunstwerth Anspruch machen, ebenso ist der Ern-band künstlerisch geschmackvoll. Natnr nnd Herz. Ein Album sinniger Betrachtung ge-widmet. Mit 12 in Kupfer radierten Loinposilionen von W. Georgy. Verlag von I. Guttenlog »i Berlin. In prachti^'llem Emband st 11-70 In jeder Beziehung, sowol waS die Auswahl der Gedichte, als auch die höchst subtil ausgesübrken LandschastS-bilder eine Specialität Aeorgy's — und die äußere Ausstattung betrifft, ein Erzeugnis delikatesten Geschmackes, empfiehlt sich dieses Album namentlich als eine reizende Gabe sllr zarte Frauenhände. Hngdietrichs Brantfahrt. Ein episches Gedicht von Wilhelm Herz, illustriert von A. v. Werner. Holzschnitte von Tloß Prachtausgabe. Verlag von A. Kröner in Stuttgart. Großsolio-Format. Elegant cartonierl fl 9 75. In reichem Prachtband fl. l170. Herz ist als glücklicher Bearbeiter mittelalterlicher Dichtungen bekannt. „Hugdietrichs Brantfahrt" weist eine un-gemeine Leichtigkeit, Anmutb und Grazie und eine überraschende Formenschönheit aus. Die Ausführung der Holzschnitte ist mustergillig. Die äußere Ausstattung überaus glänzend. GaudeamnS! wieder aus dem Engeren nnd Weiteren, von Joses Vektor von Scheffel. Mit IN Holzschnitt. Illustrationen und Vignetten nnd einem Titelbild in Tondruck von Anton von Werner. Holzschnitte von Elrß in Stuttgart. Zweite vermehrte Auflage. Ouartsoruiar, Verlag von Bonz L Comp, in Stuttgart. Preis in reichem Prachtband 16 fl. (die MinitiaturausgLbe ohne Holzschnitte, fs. gek. kostet nur 3 fl.) Durch diese Gedichtsammlung bat Scheffel das Gebiet unserer humoristischen Lyrik bekanntlich wefentlich nnd schön erweitert. Humor und Gemüth drücken sich poetisch darin aus. Die Beliebtbeit, deren sich der karlsruher Dichter, besonders in Studentenkreisen erfreut, — wir erinnern an seine 50jährige Geburtstagsfeier — wird dieser neuen herrlichen Prachtausgabe rasche Abnahme sichern. (Fortsetzung dieser literarischen Weihnachtsschau folgt.) Sämmtliche erwähnten Werke sind in Ix. v. lÜein-m»xr L veä. LamdvrK» Buchhandlung in Laibach, welche ein reichhaltiges Lager von Fesigeschenken in Prachtbänden, gebundenen Klassikern und gebundenen Büchern aus verschiedenen Literatursächern, wie eine auserlesene Sammlung der besseren Jugendschristen und Bilderbücher hält, vorräthig oder werden in kürzester Frist noch rechtzeitig vor dem Feste besorgt. » Für den Weihnachtstisch empfehlen sich in den hiesigen deutschen Blättern weiters nachgenannte Firmen zur gefälligen Beachtung vonseite des x. t. Publikums: Theehandluiig Eduard Mahr, Prefchernplatz Nr. 3» feinste Theegattungen, Thee-Bäckereiei', Zwiebacke, Lhocola-den, conservierte und candierte Früchte, feine Weine, Liquere und Theerequisiten. Damen-, Mode-, Weiß- und Wollwarenhandlung Ernst Stöckl, Longreßplatz, das Neueste und Modernste in diesen Fächern, auch Original- amerikanische Nähmaschinen^ Mode- und WeißwarenhandUing A. I. Fische r, Pre schernplatz, Damen- und Herrenwäsche und Toilettegegenstände zu fabelhaft billigen Preisen (25 und 20 kr). Londitorei des Rndols «irdisch, Congreßplatz, feinste Nippsachen, Tragantgegenstände, BonbonS, Lhocoladen, Lhristbaumbehänge, Kletzenbrode, Potizen, Punscheffenzen rc. Ligarren-Specialitäten feinster Qualität und türkische Rauchtabake in der Hauptniederlage Bruder, Altenmarkt Nr. 3. Pelzwaren moderuster und elegantester Qualität bei A. Kaman, Hauptplatz ft. 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Nach Mitternacht fingen die beiden Burschen Jakob BenediSik und Matthäus Kemperle in roher Weise zu exzedieren an und drohten alleS zu zertrümmern. Peter Michelii trat nun auf Matthäus Kemperle zu und verwies ihn zur Rübe, allein in diesem Momente sprang Jakob BenedM berbei und versetzte dem Peter Michelii mit der Faust einen so wuitigen Schlag auf den Kopf, daß dieser betäubt zu Boden fiel, und als er sich erheben wollte, erhielt er von BenedM mit einem Tolmeinermefser mehrere Stiche in den Nacken, Rücken und in das linke Schultergelenk. Hierüber ergrimmt, trat der Schwager des Peter Mi-chelik, Josef Debelak, herbei und streckte den Jakob Bene-diUk mit einem Faustschlage zu Boden. Jakob Beneditit sprang sofort vom Boden auf. trat mit seinem offenen Messer zu Josef Debelak, und schrie ihm zu: „Teufel, ent-weder erstich du mich, oder werde ich dich erstechen!" — Zn diesem Augenblicke gab Matthäus Kemperle dem Joses Debelak mit einem Holzscheit «inen Schlag aus den Kopf, so daß er zusammenbrach. Dies« Gelegenheit benützte Jakob Benedicii, stürzte sich auf dm webrloS am Boden liegenden Debelak und gab ihm einen derartigen Messerstich in den Bauch, daß sosort Blut hervorschoß und die Gedärme in der Größe eines Kindskopfes hervordrangen Die Burschen entfernten sich nun eilig vom Thatorte, indeß Joses Debelak wenige Stunden daraus seinen Geist aufgab. Jakob Benediiii verantwortet sich nach üblicher Methode dahin, er sei volltrunke» gewesen und der Schlag, den er vom Josef Debelak erhalten, habe ihn derart betäubt, daß er nicht mehr wußte, was er that. Da nun obiger Sachverhalt durch Zeugen sichergestellt ist, da der Sterbende Len Jakob Venedig als Tl'äter bezeichnrte und dieser selbst kurz nach der That zu seinen Genossen die Besorgnis äußerte, es könnte um Debelak schlimm stehen und er sich auch aus den Thatort zurückbegab, um nach dem tödtlich Verletzten zu sehen, bejahten die Geschwornen sämmtliche drei, auf obige -öelicte lautenden Hauptfragen einstimmig und verneinten ebenso die aus volle Berauschung oder andere Sinnesver-Wirrung gestellte Zusatzsrage. Der Schwurgerichtshvs sprach Jakob Benediiii des Verbrechens des Todtschlages, des BerbrechrnS der schwe-reu körperlichen Beschädigung und dir Uebertretung gegen die körperliche Sicherheit schuldig und verurtheilte ihn nach den 8§ 34, 35 und 142 St. G. zu fünf Jahren schweren Kerker, verschärft mit einem Fastlage monatlich, ferner mit einsamer Absperrung in dunkler Zelle mit hartem Lager am LS. Oktober jeden StrasjahreS. Danksagung. Für die vielen Beweise der Theilnahme anläßlich des Tode» meiner innigst geliebten Gattin, Frau Lsata lovM kirr, und für da« so zahlreiche Geleite zu ihrer letzten Ruhestätte fühlen wir uns verpflichtet, allen Betreffenden hiemit öffentlich unfern tief empfundenen Dank zu sagen. ^ Laibach, 16. Dezember 1876. ^«Kaiin VouMö, Lehrer an der k. k. UebnugSschule, in seinem und in, Namen der trauernden Angehörigen. Tki?graphilcher Lursberichi am 16. Dezember. Papier-Rente 59 70 - Silber-Rentr 66------------l8»><- Btaats-Anlrhen 109 25. — Bankaktien 814 — «redit 133 20 — London 126 8S. - Silber 117-50 K. k. Mim» dukateu 603. — SO-Krancs Stücke 10 14. — 100 Rei.^ mark 62 45 Heute: Benefice- und Abschiedsvorstellung der k. k. Ho/' schauspielerin Frau Lewinsky - Precheisen. Feen-Hände. Lustspiel in 5 Aufzügen, nach Scribe'« „bss ^oixts cle Iss," bearbeitet von Th. Gaßmann. Augekommeue Fremde am 16. Dezember. Hotel Stadt Wie». Grünhut, Reis., Wien. — Tischler, Oberingenieur, Tarvis. — Wolf, Gottschee. — Kopp-ner, Ingenieur, Brünn. — Wirtner, Leipzig. Hotel Europa. Merkt, Ober-lient., Graz. vaterischrr Hof. Huber, Handelsmann, München. Skok, Mannsbnrg. Kaiser von Oesterreich Su-bic und Groselj, Pölland. Mohren. Merl, Krainburg. Verstorbene. Den 14. Dezember. Lucia Kukla, MarketenderS-Kind, 2 Tage, Polana-Damm Nr. 44, Schwäche, infolge Frühgeburt. — Bartholomäus Verhovc, ZigarreufabrikSarb-i-terS-Kind, 4 Mon., Deutsche Gaffe Nr. 9, Fraisen. Den 15. Dezember. Johann Koreuian, Fiaker, 34 I., Bahnhosgaffe Nr. 15, Lnngentnberculose. Witterung. Laibach, 16 Dezember. Morgens leicht bewölkt, später trübe, dunstige Almo-sphäre, schwacher SO. Temperatur : morgen« 7 Uhr -j- 3 3', nachmittags 2 Ubr 7 8' 6. (1875 — 2-2'; 1874 -i- 1.4' 6.) Barometer im Fallen, 732 46 »Ml. DaS gestrige Tagesmitiel der Temperatur -s- 8-5°, um 9 6° über de« Normale. W ssüi- Krsin vinrig unä »Ilsin vvkt bvim Ksksi-tiglvn! Asdst äsn Urig innI-L1j»8 llovvv LlLSekioell siuä edentÄIs Lt>»-»vdllvssUd» bei wir Original-8i'nge»- unä 6i-ovs>- L kalivi-- ru kÄdriksprkissll so xros L en 66ts.il ertiLItlicb. ^.usssräsw kükre stets nur tieste »uslün-äiseke Llssodinen riu sekr ker-»bZesetrtsn kreisen, und rvar: >VdeeIer L >ViIsou, Orover L LsLer Xr. 19, Little r^er (Itters Luk Wunsetr sups-rilrktnisede), l^lor, Osrwüni», ^VUcox L 61bds, Lxxrsss, Lincoln, vxlinäer Llastie, >V»I!r-wktsodinsn etc. I^Lvkxektllinte oder xedrsuedts »usgelLutene Llasokillen vLrsn unter IlwstLucien nw 20 dis 30 ker-r. billiger 2» dsden, er-sekeineu äLder momentsn preis-vüräixsr, sinä »der äsMkM um -0 ?err. venixer vsrtd, »!s oben »veetüLrts HV»re. — v»ker Vorslokt in äsr ^.usv»dl I ^Ver »Iso eine sollüs gute Nssodine vünsekt, venös sied vertrauensvoll Ln mied, iok din vie seit «lsorsn deinüdt, äurolr rvvllss ^uktreten weinen guten Ruk 2u vskrsn. 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Ratenzahlungen von M MM gelangt man in den Besitz eines L,««««, deffen nächste Ziehung Haupt " treffer von L«M« Diese Lose, welche den «MW « haben und jedes »FU F» rückbezahlt Nominalwerth von dRM >>» Los mit «MM »», g,uß, eignen sich infolge ihrer unzweifelhaften KlvINkl' und durch oberwähnte ve-Sicherheit und der gebotenen Garantien , - günstignng des Bezuges wegen, besonders zur Anlage IK.i»PHÄIIKN, auf 20 mouatl. Raten als «,» «I, I,, 1,,^« U i.MM lll M «M MM »pspsnlgxe Passendste Weihnachts- und Neujahrs Geschenke. Wiener Magistrats-Lose, darunter 1v»«, 2V«, 2«v, 1«0, 1«v Dukaten in G-ld O ,, Ivo. io« Gulden in Silber rc. rc Ongiual-Lose L 50 kr. -r. Stück. Francozusendung der Lose und seinerzeit der Ziehungsliste 40 kr. cNkM-?k-0M6886N 1 Ftehung NNN VliivNSI- l.08-^0M6886N /Haüptt«fferft QW.OUv ü. L3fl. >^6ek86l8tub6 Lekslkammsr- L Lomp., 8. (677) 6-S Ein- und Verkauf aller Gattungen Staatspapiere, Prioritäts-Obligationen, Pfandbriefe, Lotterie Effecten, Valuten rc. Die nns der Provinz einlangenden Aufträge werden postwendend erledigt. Alle Gattungen Lose und Werthpapiere «erden zu den coulantesten Bedingungen gegen theilweise Abzahlung (Ratenzahlung) verkauft. VLvlLtLK ^ILv, besonders für Herren- und Damenkleidermacher und TuchhLndler, denn Lu»- und Schcrfwollstoffe für Röcke. H»sen und gan^e Anzüge sowie für Damen-Mäntel, Röcke und Jacken «erden zu Spottpreisen verkauft. Muster werde« franco versendet. — Es ist zum staunen, w»»rr man die auf den Mustern verzeichnet«» Preise steht. Adresse: „Tuchausverkauf" am Ltefa»«»1gtz, Jasomirgottgaffe, in Wie«. <6IS> 12—4 ei^en- L Geiränke-Tari/e für Gastwirthe, elegant auSgestattet, stets vorräthlg bei Antise-tikou-Mundwasier L Flacon 1 fl., eine große Schachtel Zahnpulver L 1 st., eine Dose Pasta L 80 kr. und «in Päckchen Pasta L 30 kr., sind sowol bei ihm in *raz, als auch bei den Herren Mahr, Birschitz und ^usinaro in Laibach, Marinschek in Lack und in den Apotheken in Krainburg und Steinzu bekommen. Mk, kuwa'8 Clavier-Magazin, -u Araz, Neugaffe Nr. 3» A. Stock, - Agentur der amerikanischen Harmoniums von Estey IWk^WM L' Lomp. und der k. sS»s. Hofpianoforte-Fabriken von ^ IMWMU^A I. Blütbner in Leipzig und E. Kaps in Dresden, - " 2^51 wird zum Ankaufe, Austausche und zur Miethe neuer r»" und überlpielter Instrumente vorzüglichster Qualität zu billigst gestellten Preisen bestens empfohlen »«*-»» »Iiiu»» von 100 st., ^txiiokoi't« von 300 fl aufwärts bis 1100 st., darunter die bei der Weitaus-stellung in Philadelphia preisgekrönten Patent. k^gel nciiester Lonstruction mit dreifa» gekreuzter Saitenlage und 8t«>»»»«>» und die von «aps, iu deren Besichtigung die p. t. Kunstfreunde ergebenst eingeladen werden. «». Durch ein Uebereinkommen mit dem Pianosortefabrikanten Herrn «aps b'n ich in der Lage, seine Instrumente ungeachtet des hohen Boltagios zu denselben Prellen klaffen zu können, als wenn der Tours Li pari wäre. (686) 3—2 .von den schönsten, billigsten Bonbonnieren, Nippsachen, Tragantgegenständen, Knall.« brnbons, Devisen und allen möglichen Gattungen Lhocoladen, Bonbons auS Paris, Berlin, Stuttgart, Wien und eigener E,zeugung. , Besonders empfehlenswerth sind die verschiedenen Lb«c»lade« von Mafson < (Paris), dann eigene Erzeugnisse für Thristbäume, echt italienische» Mandolato, feines Früchtenbrod («letzenbrod», Lebkuchen in kleinen Packeten, sehr geeignet zum Aus-hängen aus den Weihnachtsbanm. Echte genues» Früchte in zierlichen Körbchen, candieiteS Obst und feinster Quittenkä« in Obstformen, Blumensormen und in kleinen < . Stückm. 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M. von der Lehrerschaft der städtischen BolkSschulen im „Hotel TavSar* veranstalteten WohlchiitigkeitS-Soirte eS ermöglichten, daß bei dieser der namhafte Betrag von IIS fl. rem zur Bekleidung armer Schuljugend einlief, insbesondere aber den MitgliederndeS BocalquartetteS,.Eintracht" —den Herren Siazinger, Schäfser, Lalenta, Kagnus — für dir große Mühewaltung und den ausgezeichneten Bor-trag aller Programm-Nummern, dem Herrn Kapellmeister Ezansky für die persönliche Leitung der vom Herrn Regiments-Lommandanten Oberstlieutenant v. Hranilovit gegen eine ermäßigte Bezahlung überlassenen Musikkapelle, sowie dem Herrn Lukas Taviar sür die Ueberlaffnug der Lokalitäten bringt den herzlichsten Dank aus das , (696) Mr den Chrlftbaum eignen sich vorzüglich elegante, moderne und praktische Wegenstände auS meinem reich ausgesiatieten, wohlassortierten Dhwaren- und Kut-Lager. Auswärtige Austräge werden schnellstens besorgt. Hochachtungsvoll (695) Laibach, Judengasse 5. Trifailer Kohlenwerksgesellschast. Die Trifailer KohlenwerlSgesellschast beabsichtiget ihren Bedarf an nachstehenden Verbrauchsmaterialien: Eisen, Nägel, Drahtstifte, Bleche, Hölzer, Spreng-, Schmier- und Lcnchtmaterialien, Bettutensillen, Berg-werksgeräthschaften re. re. für das Jahr 1877 im schriftlichen Ossertwege sicher zu stellen. Das gedruckte genaue Verzeichnis obiger Gegenstände mit Len näheren Bedingungen ist vom Bureau in Wien, I,, Wallnerstraße Nr. 9, oder von der technischen Direktion in Trisail entgegen zu nehmen. (697) 2—1 Der Unterzeichnete constatiert, daß er durch die Heilmethode des Herrn I- I- F- Popp in Heide (Holstein) in kurzer Zeit von einem hartnäckigen Maqenkatarrh befreit und geheilt wurde, nachdem diese Krankheit durch den Gebrauch vieler anderer Medizinen und selbst der karlsbader Thermen nicht gehoben werden konnte. En'chenrenth in Obersranken (Baiern), 26. September 1875. <1-. 8.) . Krug, Pfarrer. Vorstehendes bestätigt aus Verlange,i-as Bürgermeisteramt dahier. (I.. 8.) Schott, Bürgermeister. Herrn Psarrer Krug- Leiden wührte angeblich 6 bis 7 Jahre. (670) oooooooooooo ü Meihuachts- s Mmjahrsgeschenke. 8 25 v. nicht nur bei Sottrnbmrrr ^ Co. i« Mmburg, ^ sonder» auch bei «. A. Fischer in Laibach. 6 Stück Damenkrägen, cousrieri, . nur 20 kr. 1 „ Damenkragen neuester Fa^on „ 25 „ 1 Garnitur Kragen und Manschetten 20 „ 2 Meter Halsrüschm........................ 25 „ 1 Stück gesäumtes Taschentuch nur 10 und 15 „ 1 „ Kinderschürze, tambouriert, nur 25 „ 1 „ Hemdchen oder Hose . . 1 „ „ aus PiquS-Barchent ^ 1 „ Damenschürze mit Brustlatz I „ Lederschürze................. 1 „ Damengürtel nur 20 oder 1 „ Damen-Perldiadem . . . 1 » Moigenhäubchen mit Band geputzt.................. 1 „ Seiden-Brochetuch . . . 1 „ Seiden- oder Schaswoll- Echarp nur 15, 20 und 1 „ Damen-Pelz- oder Seiden- masche.................... 1 Paar Strümpfe oder Socken, klein und groß nur 15, 20 oder 1 „ Strumpsbänder 15, 20 und 1 „ Pulswärmer oder Stichel» nur 15, 20 oder . . . Haarnetze......................von 5 kr. Vorhangquasten mit Vergoldung . 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Schließlich erlaube mir noch die geehrten p. t. Kunden ausmerksam zu machen, daß ich stet« nur das Neueste auf Lager halte, somit nicht zu besürchten ist, daß abgelegene Ware sür neue vorgelegt wird. Bestellungen vom Lande werden prompt ausqesührt, Nichtconvenierendks bereitwilligst ulli> "'S-.,., . A. I. Fischer, Laibach, Preschern-latz» emvtieklt ViMM LueLüruekerm Antkrlkibs-DrllchlkidkU-k finden in der durchaus nnntrMällek wirkenden ««II»« von 8t»>7»«I,«Ußr«I7 in »il«- >>»«», .!> (Schweiz) ein überraschendes Heilmittel sowol gegen als Zeugnisse und Dankschreiben sind der Gebrauchsanweisung beigesügt. Zn beziehen in Töpfen zu ö. W. fl 3 2V sowol durch G. Sturzenegger selbst, als durch die Landschasts-apotbeke des Herrn E. Birschitz in Laibach. (574) 12-6 (Ullsncdt) keilt driküiek äer Lpeeitllarrt vr. Lillisr-Ii, 8eu8tLc.lt, Dresäsn (Laedseo). Vvrvtt» Ldvr 8000 mit Lrkolx bvnnnckvlt. (1) SO Kundmachung. Die x. t. beständigen Mitglieder des Casinovereins werden nach Z 11 der Vereinsstatulen zu der am 17. De^elnbrr d. I. um 3 Uhr nachmittags in Len Lasinovereins - Lokalitäten stattfindenden Generalversammlung hiermit höflichst eingeladen. Programm: - I. Die Wahl der Direetionsmitglieder nach § 11 lit. » der Vereinsstatuten. 2. Die Wahl zweier Rechnungs-Revidenten nach § 11 lit. d der BereinSstatuten. 3. Allsällige anderweitige Anträge 1>er x. t. Vereinsmitglieder nach Z 11 Ut. k, welche jedoch acht Tage vor der Generalversammlung anzumelden sind. Unter einem wird bekannt gegeben, daß die abgeschlossene und revidierte Jahresrechnung durch acht Tage vor der Generalversammlung nach Z 11 lit. e der Bereinsstatuten beim Vereiuscustos zur gefälligen Einsicht aufliegen wird. Laibach, am 20. November 1876. (659) 3 -3 Die Direction -es Casmovereines. rnukirlrto äusFÄdy, 1-LN7L allon Lrankeu mit Lookt oio. 'rortreMioliex pür»uIuii>ruL
n8t Ltöelcl, Damen-Moäen-, Weiß- unä Mokkwaren-Ha»äk«n Haupttr. fi. 70,000, 15,000, 5000 rc. rc., t/üOi) 11 vllvt s durchgehend- Werthpapiere u. barer Beld. Ein Original-Los kostet nur si. 2 50 ö. W. (Ziehung: 28. Dezember 1876.) Gesellschaftsspiele auf: 10 Stück Staatslose für 10 Theilnehmer > Ein Antheilschein 20 _ , » 20 , > kosten nur 30 . ... 30 .. j st. 2 5« ö. W. Zu beziehen durch die Wechselstube «raz, LaSftratze Rr. 4. ^ (673) 3-2 Mit nur Diese, vom Magistrate der Stadt Wie» zum Besten des Armensondes veranstaltete Lotterie ent-hält Treffer von 1«««,2«0, 1 Dukaten 10«, 10», 1 «ulden 20«. 10«. 1«v » in «old, 1««, Ivv f Silber S wiener Kommunal-Lose, deren S 200,000 fl. und viele andere Kunst- und Werthgegenstände in Gold und Silber, zusammen so Kr. als Preis eines Original Loses sind zu gewinnen Dukaten effektiv in Gold. 3««« Treffer ".2 " ««.««« fl. . Die Ziehung erfolgt unter Controle des Magistrates am 13. Februar 1877. . „ . . Bei auswärtigen Aufträgen wird frankierte Einsendung des Betrage- und "eischluß von 30 kr. siir Francozusendung der Lose und seinerzeit der Ziehungsliste «sucht. Wechselstube der Umon-Sank, Me», Grabe« 13. bisher: Wechselstube der k. k. t>riv. wiener Handelsbank, vorm I. L Sothen. Diese Lose sind auch loco durch die bisherigen bekannten Beikaufsstellen zu beziehen. (662) 12-3 Ueber den anliarthritischen anlirheumatischeu Blutreinigungs-Thee liegen uns mehrere Stimmen vor, und wir lassen einige derselben zur Orientierung der Leser hier folgen: Dr. Rust sagte in öffentlicher Versammlung von diesem Mittel : „Der Wilhelm'sche Blutreinigungs-Thee verdient den Namen eines VolkSmittelS, da er jährlich Taufende von Proben seiner glücklichen Einwirkung bei rheumatische« und gichtischen Leiden liefert — ein Mittel, zu dem der Reiche ebenso gerne wie der arme seine Zuflucht nimmt und sichere Hilse davon erwartet; ein Mittel, welches die angesehensten Aerzte aus Ueberzeugunq selbst Empfehlen," — Dr. Röder lirieb in der „Medizinischen Wochenschrift" (1871): „Der Wilhelm'sche ^lutreinigungs-Thee ist eine nach medizinischen Gesetze» sehr gelungene «iischnng solcher Pflanzenstoffe, welche eine specisische Einwirkung auf die serösen «ebilde der Haut haben, in welcher sich infolge der gestörten und aufgehobenen Harmonie zwischen der Elektricität der Atmosphäre und der Haut Schmerz äußert und sich oft bis zur Unerträglichkeit steigert." - Hofrath und Professor Oppolzer sagte an der Klinik am Krankenbette eines Gichtischen: „Der Wilhelm'sche Blut-"tnignngs-Thee verdient eine nähere Beachtung, da viele der «ranken, "ruen ich aus ihr Verlangen den Gebrauch desselben gestattete, dessen Wir-'una sehr lobten." (644) 6-3 Vor Verfälschung und Täuschung wird gewarnt. - Beim Ankauf wolle das x. t. Publikum genau auf meine gesetzliche Schutzmarke Firma sehen, welche an jedem Packet an der äußeren Seite ersichtlich ist, damit durch Fälschungen nicht getäuscht werden könne. Der echte antiarthritische antirheumatische Blutreinigungs-Thee ist SU beziehen aus der ersten internationalen ^ilkvlm» antiarthritischen anti-i^uinatischen Blntreinigungs-Theefabrication in Neunkirchen bei Wien, oder in meinen den Zeitungen angeführten Niederlagen. , »t» DsvLot, i» S 0»dv» s«tdvi1t, „ach Lorschrift des Aiztes bereitet, P^un ^^auchsanweisung in diversen Sprachen 1 Gulden, separat für Stempel und tLrtti Bequemlichkeit des x. t. Publikums ist der echte >VilkvIia« LLttsr-»»vL« LLtlrdvumatlsvkv auch zu haben , irr ^ tbek/i-. ^ ! 8: ^08. Lupkorsvllwickt, Apotheker; Agram: 8iff. Rtttlbavk, Apo. ll i: »»uuikLvll'sche Apotheke und krrmr »»nsvkvr; LormonS: m olinl, Apotheker; Görz: L. ki-nnroni, Apotheker; Eraz: F. »urx-Avl»f>-,' Apotheker; Guttaring: 8. Vnttvrl; Hermagor: .I»8. M. klelitor, i KarIstadt: L. liatiriö, Apotheker; Klagensurt: Larl Llvinvo- . Ä? 'Krainbnrg: Varl 8vk>tunik, Apotheker; »v8t; Möttlin -> - »I?r, ' " - ' . rg: ^nrl 8vu»um«, Apotheker; Marbnrg: Llois «ann- b ttlin g: Äattvr, Apotheker; Praßberg: Vridai; a m Apotheker ; N nd o l ss wer th : vom. 5 m obor : r. 8vi„v.»rr. Apotheker; Tarvis: «r. ^ linl! 8vrnv»IIo, Apotheker ; B i d > 's ch'ki r a »b^^°^bker;Windifch-Feistriz: 6oli. ^»no8, Apotheker; ' S r « z . ^8. «»Hlxarit^I,, Apothekkr. rrolli, Apotheker; XIo>8 v. l'reaa, Apotheker; illach: Antli. kkr8t; Warasdin: in- Line schöne Wohnung, im schönsten Theile der Stadt gelegen, bestehend aus acht Zimmern, Küche, Keller, Speise, Holzlege und Dachkammer, ist von «eorgi 1877 ab zu vermiethen. Nähere» auS Sefälligkeit im Lomptoir diese- Blattes. (552) 11 Dekzwaren sind für die Wintersaison der schönste Schmuck, daher baS paffendste Weihnacht»- L Ncojchrsgeschciik. MW KSM MM empfiehlt einem hochverehrten Publikum zum Einkäufe derselben sein erstes und größtes Pelzwarenlager KrainS und macht darauf besonders aufmerksam, daß er wegen ungünstiger Witterung und Ueberfüklung de ' Lagers zu möglichst billigen Preisen die Waren abgibt. Indem ic um geneigten Zuspruch bitte, zeichne hochachtungsvoll A. Kaman, (694) Hau-tplatz Rr. 8. Nachstehende anerkennende Zuschriften liefern die besten Beweise über die v»r-züglichen Wirkungen des 8etinekbki'g8 Ki'Sutei'-HIIop. Herr« Franz Wilhelm, Apotheker in Neunkirchen. Köstelwald, Post Kupferberg, 23. April 1876. Ich ersuche Sie, mir von Ihrem erfundenen, so vortrefflichen Wilhelms Schnee» bergs Kränter-Allop zwei Flaschen per Post gegen Nachnahme einzusenden. ' Achtungsvoll (647) 12-3 Franz Josef Fiedler, «östelwald Nr. 51. Herrn Franz Wilhelm, Apotheker in Neunkirchen. Unter-Lanzendorf, Post Maria-Lanzendorf, 8. Februar 1876. Ich ersuche Sie, mir so bald als möglich zwei Flaschen von Ihrem berühmten Wilhelms Schneebergs Kränter-Allop unter meiner Adresse gegen Nachnahme senden zu wollen. Hochachtungsvoll Karl Mappes. Diejenigen x. t. Käufer, welche den feit dem Jahre 1855 von mir erzeugten vorzüglichen Schneebergs Kränterallop echt zu erhalten wünschen, belieben stets ausdrücklich Wilhelms Schneebergs Kräuter-Allop zu verlangen. Rur dav» mein Fabrikat, wenn jede Flasche mit diesem Siegel versehe«. Fälscher - dieser Schutzmarke verfalle« de« gesetzliche« Strafe«. Anweisung wird jeder Alasche beigegeben. Eine versiegelte Originalflasche kostet 1 st. 25 kr. und ist stets in frischem Zustande zu haben beim alleinigen Erzenger kr. Mck, HM» !» UMckii. WMkiM. Die Verpackung wird mit 2V kr. berechnet. Der echte Wilhelm- Schneebergs Kränterallop ist nnr zu bekommen bei meinen Herren Abnehmern, t« LsissnIlL, Adelsberg: L«pk«r»vlmatrlt, Apotheker; Agram: St^. ISttt1k»vk, Apothkker; Cilli: SLllmdLvk'sche Apotheke und kV LLruiokvr; Wraz: Apotheker; Görz: k'rsn-oQt, Apotheker; Krainbnrg: Larl Svd»ai»Ur, Apotheker; Marburg: ^lot« Rudolfswerth: vor». N.t-ro1t, Apotheker; Tarvis: Xlot« v. rr«»a, Apotheker; Triest: v. L»-nvttt, Apotheker; Billach: k'orä. Svdolr, Apotheker. Betreffs Ueberuahme von Depots wollen sich die Herren Geschäftsfreunde ->e-fälligst brieflich an mich wenden. Neunkirchen bei Wien (Nicderösterreich). Franz Wilhelm, Apotheker. I ! >M«t, khristbaum - Tecorationen >8 d^biere, und Zeichenma-pen. u. dgl. m. tonen, Bl Musik-« n. Gebet lume«-lbnmS, betbücher. 3. Vivvtwi in IckibavL empfiehlt nachftshkndr Artikel zur gefälligen Abnahme: Für die Weihnachtszeit: «ri-pendilder und andere b Schreib-. M Tamenk-leyj Für Umjchk: Gl atittationSkarte» diverse, auch humoristische, Gratula-tisnSbogen für Kinder, dergleichen in Folio für Beamte (ganz neue Sorten), vriefpatzier mit und ohne M«»»> gramme in seinen Sorlons, visitkarten L I» miLUts, Couverte mit 1877» Block- und andere Kalender für 1877, Dat«m»eigtr. (688) s—j Für den Carneval: Maskenartikel. Cottllon-Vrden und E»tillon-«esen-stände, Snalerbsen und «uoklbSnder, valletuladun-ge«. Eoftiimbilder, S-ielkarte« n. dgl. m. Echtes, geruchloses, wohlschmeckendes Lebcrthran-Ocl aus Neigen in Norwegen, frische Füllung. (668) 10—4 Bewährtes Mittel gegen Brnst-urid Lungenleiden. In Flaschen sammt Gebrauchsanweisung L 70 kr. echt zu bekommen bei Rath« Hausplatz, Einhorn-Apotheke in Laibach. Kundmachung. Wegen des p-^o II. Semester 1876 vorzunehmenden Rechnung-abschlusseS werden bei der gefer» tigten Sparkasse vom L. bis inclusive LS. Jänner L877 Zahlungen weder angenommen noch geleistet. Aus gleichem Anlässe bleibt auch das Mn-amt am Sy. Dezember L87« und vom L. bis L«. Jänner L87? für das Publikum geschlossen. Laibach, 13. Dezember 1876. (692) 3—1 Direktion der kram. Sparkaffe nnd des mit derselben vereinten Psandamtes. Mir W klliiill L lioes. ilcr beste bi« keilte bekannte Magenkiquear, befördert die Verdauung, begünstigt die Circulation und gibt den verschiedenen Organen neue Kraft und neues Leben. ,84) 10- 9 lOiiio > 80 In». ! Nur bei ^ Apotheker, Wieuerstraße, Laibach. ZNMM«MKRA-UKUMZ (Slphemd), bestes wiener Fabricat,ausgezeichnet durch Schönheit und große Dauerhaftigkeit; von dem echte« Silber gar niltt zu unterscheiden: 6 feine Eßlöffel Mir 8 fl., 6 Tiscbmeffer oder Sabeln fl. S'8», 6 Kaffee- oder Theelöffel fl. I 5«. Rahmschöpser 8« kr., Suppeiischöpflöffel fl. 2 50. Besonders bemerkend werth: 1 elegant eingerichtetes Etui mit 6 Messern, 6 Gabeln, 6 Löffeln und 6 Kaffeelöffeln, alles zusammen nur fl. 1». I Stück Gilberseise 25 kr. Einzig und allein pr. Nachnahme ober Vorherfeudung des Betrages zu beziehen ourch Las Exporthaus L. LoL^vstc, Nr. 14, V^ierr. Ausführliche Preiscourante gratis. (610) 12-7 'WseLsslssitiZs VsrsicLöriul§s-H.2sts>1t in SrL2. LunämaoliunK. I)i6 AtztertiZte Rsxrüssiitallr bsskrt sioli äsn p. t. Vörsiustiisilllslimern bökLunt ru Zsböu, äasL äis LivLLdlllvLell äer VsrvmsbviträKv pro 1877 d kür auf uobsstimrats 2sit ab^ksciilogssue Vsrsiotierull^ell mit 1. .länner 1877 bkAinnöll unä in äsr ReprLseniAnr-Lkmrltzi